Geschichte

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1166 Gerisbac, von Personenname. Der Edelfreie Konrad von Hoßkirch übertrug damals seine Eigenkirche in Gersbach an das Kloster St. Blasien. Um 1300 war der Zwing und Bann des Ortes im Besitz der Herrschaft Österreich, von der sie die Herren von Schönau wohl ursprünglich zu Lehen hatten. Sie trugen es 1365 angeblich den Markgrafen von Hachberg-Sausenberg auf. 1400 verkaufte die Witwe Rudolfs von Schönau das Dorf zugleich mit der Burg Neuenstein an den Markgrafen, der nun als alleiniger Ortsherr mit der hohen und niederen Gerichtsbarkeit erscheint. Gersbach blieb ein Bestandteil der markgräflichen Herrschaft Sausenberg, kam 1503 an Baden, 1809 zum Amtsbezirk Schönau, 1936/39 Landkreis Lörrach. Verheerende Brände 1785 und 1855. 1934 wurde Schlechtbach von Raitbach nach Gersbach umgemeindet.