2010

Bürgermeister Christof Nitz: Ein Mann mittleren Alters in einem Anzug schaut freundlich mit leichtem Lächeln in die Kamera.

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein für mich persönlich entscheidendes Jahr liegt hinter uns – ein wichtiges Jahr mit vielen Weichenstellungen für unsere Stadt.

2010 war zu großen Teilen geprägt von der Bürgermeisterwahl, die im Oktober/November stattfand. Schon Monate zuvor wurden in den Parteien unserer Markgrafenstadt Vorbereitungen getroffen, geprüft und schließlich entschieden, ob dem amtierenden Bürgermeister die Unterstützung zugesagt wird.

Gleichwohl mussten die täglichen Amtsgeschäfte in vollem Umfang zur Erfüllung gebracht werden.

Rückblickend können wir feststellen, dass das Jahr 2010 aus finanziellen Gesichtspunkten eines der erfolgreichsten für unsere Stadt war. Insgesamt konnten wir Verbesserungen von rund 4 Mio. Euro im Vergleich zum Haushaltsansatz erreichen.

Daher ein ganz besonders herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie an die angeschlossenen Eigenbetriebe für ihre hervorragende, engagierte und weitsichtige Arbeit.

Wichtige Themen und Projekte: Kinderbetreuung, Hochwasserschutz, Uehlin‑Areal und Baugebiet Schlattholz

Die Kernthemen in unserer Stadt haben sich im Jahr 2010 nicht geändert: Kleinkindbetreuung, Hochwasserschutz, Bebauung des Uehlin‑Areales und das Baugebiet „Schlattholz“.

Zur Kleinkindbetreuung haben wir mit allen Trägern – katholisch, evangelisch, freien Trägern und Waldorfkindergärten – ein Gesamtkonzept erarbeitet, das ausreichend Plätze für Kinder unter drei Jahren sicherstellt. Im Jahr 2011 werden die letzten Bausteine dieses Konzepts mit der Erweiterung des evangelischen Kindergartens Lus und des städtischen Kindergartens Hintermatt umgesetzt, sodass wir 43 % aller unter Dreijährigen einen Platz anbieten können – deutlich über dem bundesweiten Mittel von 34 %.

Die Hochwasserschutzmaßnahmen haben einen großen Schritt nach vorne gemacht: Im Ortsteil Eichen konnte ein riesiger Abschnitt nahezu fertiggestellt werden, der im Frühjahr 2011 im Rahmen des kompletten Hochwasserschutzes vollendet sein wird.

Das Uehlin‑Areal stand 2010 im Fokus von Bürgerinitiativen gegen den Abriss zweier Gebäude an der Hauptstraße. Trotz verschiedener Planungsvarianten, die dem Gemeinderat präsentiert wurden, entschied der Rat, einen Architekturwettbewerb auszuschreiben. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2011 vorgestellt werden, woraufhin eine Variante ausgewählt wird.

Das Baugebiet „Schlattholz“ entwickelt sich prächtig: Über 50 % der Bauplätze sind bereits verkauft.

Städtebauliche Maßnahmen: Fußgängerzone, Stadthalle und internationale Partnerschaften

Ein besonderes Thema 2010 war die Frage nach einer Fußgängerzone. Der Arbeitskreis Innenstadt – zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität – kam zu dem Ergebnis, dass die Innenstadt von Schopfheim nicht für eine reine Fußgängerzone geeignet ist. Stattdessen soll ein verkehrsberuhigter Bereich geschaffen und der Verkehr gezielt auf Nord‑ und Süd‑Umfahrung geleitet werden.

Im Jahr 2009 diskutierten wir bereits die Sanierung der Stadthalle. Der Beschluss lautete, die Sanierung in kleinen Schritten voranzutreiben. Am 9. August 2010 durchkreuzte jedoch ein Brand die Pläne. Zwar entstanden keine gravierenden Bauschäden, doch die Brandbekämpfungsmaßnahmen – insbesondere Wasser und Löschschaum – erforderten eine Neuordnung der Sanierungsabschnitte und neue Prioritäten. Viele Arbeiten wurden bis Ende 2010 abgeschlossen, einige erst 2011.

Die Städtepartnerschaften wurden weiter vertieft. Viele Vereine und Institutionen erhalten Zuschüsse für partnerschaftliche Begegnungen, was das Verständnis für andere Kulturen stärkt. Der Gemeinderat hat beschlossen, zwei Deutschlehrer in Dikome (Kamerun) zu finanzieren. Dank an die Partnerstädte in Europa und Afrika, insbesondere an Ronneby (Schweden), wo wir bereits eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut haben.

Wahlergebnis, Dank und Ausblick auf das Jahr 2011

Die Bürgermeisterwahl im Oktober/November sorgte für viel Diskussion. Im zweiten Wahlgang wurde ich mit 56,33 % bestätigt und für weitere acht Jahre zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlaussagen aller Kandidaten unterschieden sich kaum inhaltlich; allen gemein war die Botschaft, dass das Miteinander zwischen Verwaltung und Gemeinderat verbessert werden muss. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen.

Mein großer Dank gilt denjenigen, die in wirtschaftlich schweren Zeiten dafür gesorgt haben, dass es uns gut geht: Industrie, Unternehmen, Gewerbebetriebe, Handel, Handwerk und Dienstleister. Sie sichern Arbeitsplätze und halten den wirtschaftlichen Kreislauf in Schwung. Das Jahresergebnis der Stadt Schopfheim ist hervorragend und erfreut mich sehr.

Ich danke dem Gemeinderat für sein engagiertes Wirken und nochmals den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung herzlich.

Mein Blick richtet sich auf ein ereignisreiches und abwechslungsreiches Jahr 2011, das die Erwartungen und wirtschaftlichen Wünsche erfüllen möge.

Viel Freude beim Lesen dieses Jahrbuchs.

Ihr Christof Nitz, Bürgermeister

02. Januar 2010

Der Sportverein Schopfheim veranstaltet heute und morgen die SVS-Hallen-Masters für die E- und D-Junioren in der Friedrich-Ebert-Sporthalle. 60 Mannschaften gehen dabei aufs Spielfeld.

Der Schopfheimer Stadtführer und Schauspieler Klaus Millmeier führt seine Gäste unter dem Titel „Die schaurig-heiligen Rauhnächte“ durch die Stadt.

Pfarrer Matthias Weber von der evangelischen Kirchengemeinde verlässt Schopfheim. Gleich zu Beginn des neuen Jahres gibt er bekannt, dass er die Pfarrei im Sommer, spätestens aber zum 01. September verlassen will.

Der Rotary-Club Schopfheim-Wiesental überreicht dem Jugendzentrum eine Spende von 3.000,- Euro. Das Geld ist für ein geplantes Sport-Konzept des JuZ gedacht.

Die Tage des Dreyeckers sind gezählt. Die Regionalwährung wird Ende Januar 2010 auslaufen. Wer noch Dreyecker besitzt, kann sie bis zum 31. Januar 1:1 gegen Euro tauschen. Im vergangenen Jahr wurden für 47.500,- Euro Dreyecker verkauft, dennoch soll er in diesem Jahr auslaufen, mit dem Ziel, im Jahre 2011 einen neuen Dreyecker herauszugeben, dieses Mal aber als Komplementär-Währung.

04. Januar 2010

Der letzte Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Eichen, der heute 83-jährige Georg Greiner, hat in einem kleinen Buch seine Kriegserlebnisse zusammengefasst, wie heute die Badische Zeitung berichtet.

05. Januar 2010

Nach rund zweieinhalb Monaten wurde die Plakat-Ausstellung entlang der Kreisstraße in Wiechs zum Jahresschluss beendet. Besonders froh zeigt sich die Initiative Gehweg Wiechs darüber, dass viele Wiechser Bürger sich mit dieser Ausstellung und dem Wunsch nach einem Gehweg solidarisiert haben.

Markus Voeltz von der Bürgerinitiative entgegnet in einem Leserbrief Kurt Härzschel, der sich beim Silvester-Hock der CDU zum Gehweg Wiechs geäußert hatte. Der Briefschreiber meint, dass auch die CDU den Gehweg in Wiechs gefordert habe.

In „Glöggler’s Restaurant“ wurden die Gewinner der diesjährigen Weihnachtsaktion des Gewerbevereins ermittelt. Max Glöggler, der Sohn des Gastronomen, übernahm die Aufgabe, aus rund 35.000 Losen die glücklichen Gewinner zu ermitteln.

Beim Neujahrsempfang in Gersbach meinte Ortsvorsteher Christian Walter, dass die weitere Erschließung des Baugebietes „Bergkopf“, die Einleitung der Sanierung der Rauschbachstraße und die Flurneuordnung zu den wichtigsten Aufgaben des Jahres zählten. Schüler der Grundschule umrahmten den Anlass mit dem Theaterstück „Der gestiefelte Kater“. Bürgermeister Christof Nitz, der beim Neujahrsempfang ebenfalls anwesend war, meinte, dass bei der Erweiterung des Bergkopfs etwas machbar sein müsse, konnte hingegen keinerlei Versprechungen zur Rauschbachstraße machen.

06. Januar 2010

Die SPD trifft sich zum jährlichen Dreikönigs-Hock in der „Sonne“. Dabei wird nicht mit Kritik an der Spitze der Stadtverwaltung gespart. In Sachen Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, bei der Verkehrsleiteplanung gebe es gute Vorschläge, aber gegangen sei nichts. Chancengleichheit und Bildung sowie regenerative Energien seien die Themen der Sozialdemokraten, betonte Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Ulrich. Die SPD begrüße einen Einkaufs-Magneten in der Innenstadt, verlange jedoch auch ein Konzept, wie man Schopfheim langfristig positionieren wolle. Beim Treffen der Sozialdemokraten waren auch Rainer Stickelberger, MdL, und die Bundestagskandidatin Jana Zirra anwesend. Die im Herbst anstehenden Bürgermeister-Wahlen waren ebenfalls ein kurzes Thema bei diesem Jahres-Hock. Die SPD will wohl einen eigenen Kandidaten stellen.

Die Schützengesellschaft Wiechs startet traditionell mit dem Dreikönigsschießen ins Vereinsjahr. Oberschützenmeister und Gastgeber Uwe Kübelka darf dabei eine rege Beteiligung verzeichnen. Über das Ergebnis des Königsschießens hüllen sich die Organisatoren nach altem Brauch in Schweigen, denn der neue Regent und Schützenkönig wird erst bei der Hauptversammlung inthronisiert.

Der Ortschaftsrat Eichen hat die Senioren des Ortsteiles – wie jedes Jahr – in die Hülschematt-Halle eingeladen. Vom frühen Nachmittag an bis in die frühen Abendstunden hinein konnten sich die Gäste gut unterhalten, wobei der Gesangverein Eichen und die „Knastrüderi“ mit Jeannot und Christian Weißenberger zur guten Laune beitrugen.

07. Januar 2010

Die Schopfheimer Narrenzunft stellt die neue Fasnachtsplakette für das 75. Jubiläumsjahr vor. Ein Fuchskopf in der Mitte und die Jahreszahlen 1935 und 2010 weisen auf das Jubiläum hin.

08. Januar 2010

Vertreter des Gewerbevereins stellen zusammen mit dem Ehepaar Carmen und Matthias Bachmann die für den 17. Januar geplante erste Schopfheimer Hochzeitsmesse vor.

Beigeordneter Ruthard Hirschner konnte den Bauhof-Mitarbeiter Dietmar Blum für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst auszeichnen.

09. Januar 2010

Zum ersten Mal begrüßen die neue Ortsvorsteherin von Langenau, Elke Würger, und der neue Ortsvorsteher von Enkenstein, Klaus Brutschin, beim gemeinsamen Neujahrsempfang in der Langenauer Festhalle die Gäste. Elke Würger meinte, dass für dieses Jahr ein neuer Bebauungsplan und der Bau eines Abwasser-Parallelsammlers sowie die Erneuerung des Friedhofsvorplatzes geplant seien. Auf der Wunschliste des Enkensteiner Ortsvorstehers steht ein Radweg von der Deponie-Kreuzung bis nach Enkenstein. Schüler der Grundschule Langenau unterhielten beim Empfang ebenso wie Katharina Hirt und Jakob Schleyer, die die Veranstaltung musikalisch umrahmten.

Im Gasthaus „Blume“ in Schlechtbach trifft sich der Musikverein Raitbach zur Jahreshauptversammlung. Bei dieser Veranstaltung wurde Ronny Langendorf zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die bisherige langjährige Vorsitzende, Ursula Meyer, berichtete zunächst über die vielen Termine und die Vorbereitungen für das Jubiläum im vergangenen Jahr. Nach 31 Jahren in verantwortlichen Positionen, davon drei Jahre Notenwartin, 14 Jahre Schriftführerin und 14 Vorsitzende, wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Ortsvorsteher Karl-Friedrich Oswald gratulierte dem neuen Vorstand und dankte für die sehr gute Zusammenarbeit im Dorf. Neue 2. Vorsitzende wurde Sandra Meier.

Die vhs stellt ihr neues Programm vor. Der Bedarf an Integrationskursen sei groß, so vhs-Leiterin Margit Jüngerkes. Allerdings stoße man bereits an personelle Grenzen, auch sei mit den vorhandenen Räumen die Kapazitätsgrenze der Bildungseinrichtung erreicht.

In Enkenstein feiert Frieda Kropf geb. Keller ihren 101. Geburtstag.

Kraftvoll fröhliche Stimmen, begleitet von Gitarrenspiel, erklingen auf dem Marktplatz. Eine Gruppe aus Waldorfschülern verschiedener Waldorfschulen in ganz Deutschland und Österreich sammelt für einen guten Zweck. In diesem Jahr wird für ein Projekt in Rosia in Rumänien gesammelt. In diesem Ort, 300 km nordwestlich von Bukarest gelegen, sind viele Familien arm und zahlreiche Menschen Analphabeten.

10. Januar 2010

Zum 164. Mal lädt die weltweite Bewegung der evangelischen Allianz auch in Schopfheim vom 10. bis zum 16. Januar zu einer Gebetswoche ein. Beteiligt sind aus Schopfheim die evangelische Kirchengemeinde und die Freien Christen.

In guter, klassischer Operetten-Tradition präsentiert die Kultur-Kooperation Schopfheim/Wehr die Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in der Stadthalle. Das Operetten-Theater Salzburg mit rund 60 Mitwirkenden und der ungarischen Dirigentin Katalin Doman konnten das Publikum stimmungsvoll mitreißen.

11. Januar 2010

Auch der Schopfheimer Tafelladen spürt die Wirtschaftskrise. „Es gibt immer mehr Kunden, aber weniger Ware“, so Vorstandsmitglied Werner Schleith. Backwaren, Gemüse und Obst seien im Sortiment der Tafelläden reichlich vorhanden, Fleisch, Wurst und Käse dagegen seien Mangelware, auch Milchprodukte könnten mehr vorhanden sein. In Schopfheim sei die Lage etwas entspannter, dazu trügen die Vernetzung der Tafelläden im Dreiländereck von Offenburg bis Bad Säckingen und die gute Unterstützung von Seiten der Basler Tafel bei. Viele Leute kämen schon sehr früh und würden vor der Ladenöffnung Schlangen bilden. Mittlerweile würden daher bereits die Einkaufsberechtigungsausweise ausgelost, so könne jeder Kunde einmal bei der ersten Gruppe sein, die Einlass findet. Das Ladenpersonal achte auch darauf, ob der Kunde für sich allein oder für weitere Familienmitglieder einkaufsberechtigt ist. Bei manchen Waren – so Schleith – werde eine Mengenbegrenzung bereits vorgegeben.

12. Januar 2010

Der 53-jährige Schopfheimer, der in Verdacht steht, auf dem Hochblauen einen Mann mit Messerstichen getötet zu haben, ist von der Schweiz nach Deutschland ausgeliefert worden, so der Lörracher Polizeisprecher, Joachim Langanky.

Die Feuerwehr Abteilung Gersbach traf sich vor einigen Tagen im „Pflug“ zur Generalversammlung. Insbesondere wurde dabei über das neue Feuerwehr-Gerätehaus, für das 4.500 Stunden Eigenleistung erbracht worden sind, berichtet. Außerdem erhielt die Abteilung ein 15 Jahre altes TLF 16/25 der Abteilung Stadt, da dort ein 35-jähriges Fahrzeug durch ein neues ersetzt worden war und so ein Ringtausch möglich war.

13. Januar 2010

In der ersten öffentlichen Sitzung des Raitbacher Ortschaftsrates ging es um einen Antrag auf Einführung einer Tempo 30-Zone in der Ortsdurchfahrt Sattelhof. Man hofft, dass sich die Verkehrsschau im Frühsommer mit dem Thema beschäftigen und dem Antrag entsprechen wird.

14. Januar 2010

Über vier Einsätze und vier Ausschusssitzungen, dazu zwei Großübungen berichtete die Feuerwehr Abteilung Wiechs bei der vor einigen Tagen durchgeführten Jahreshauptversammlung. Dabei wurden Norbert Bäckert und Michael Wassmer durch den Kommandanten für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Der langjährige Kommandant der Wehr, Klaus Dietsche, kandidierte bei den Neuwahlen nicht mehr. Er wird von Johannes Ressel, der zunächst für fünf Jahre gewählt wurde, abgelöst. Stellvertreter bleibt weiterhin Michael Wassmer.

Die IHK Hochrhein-Bodensee begrüßt rund 500 Gäste beim Neujahrsempfang in der Schopfheimer Stadthalle. Präsident Kurt Grieshaber appellierte an die Anwesenden, noch stärker auf Forschung und Entwicklung sowie auf Weiterbildung zu setzen. Die Wirtschaftskrise habe die Unternehmen in der Region mit voller Härte getroffen, meint er. Auftragseinbrüche und Kurzarbeit seien noch immer an der Tagesordnung. Es gebe jedoch bereits konkrete Anzeichen für eine Besserung. Insgesamt sei die Region trotz allem glimpflich davongekommen, führt er weiter aus. Der Kabarettist Frank Fischer rundete die Veranstaltung ab, bevor sich Unternehmerinnen und Unternehmer in der Stadthalle noch ausgiebig unterhalten konnten.

15. Januar 2010

Der Schopfheimer Sanitär- und Blechnereibetrieb Walter blickt auf eine 125-jährige Firmengeschichte zurück.

Ein Vokal-Ensemble der Musikhochschule Freiburg gestaltete das jüngste Konzert „Klassik für Schüler“ in St. Agathen. Zwei Konzerte der neuen Klassik-Reihe für junge Leute gab es bisher in Wehr – mit sehr guter Resonanz – und zwei in der Fahrnauer Agathen-Kirche, wo der Besuch allerdings noch etwas zu wünschen übrig ließ.

Im katholischen Gemeindehaus trifft sich der Schwarzwaldverein zur jährlichen Mitgliederversammlung. Die Vorsitzende, Marita Sütterlin, streifte in ihrem Jahresbericht die wichtigsten Themen des vergangenen Jahres, so insbesondere die großen Arbeiten am Möhren-Turm. 23 Wanderungen gab es im vergangenen Jahr, wie Wolfgang Blume, der Wanderwart, zu berichten wusste. Die fleißigsten Wanderinnen waren Margret Stein und Anneliese Räuber. Helmut Räuber nahm gar an 43 Wanderungen teil.

16. Januar 2010

Acht neue Reihenhäuser sollen im Wiesenweg entstehen. Auf dem freiliegenden Gelände nahe der Wiesen-Brücke, wo erst kürzlich ein Mehrfamilienhaus abgebrochen worden ist, soll gebaut werden.

Vor wenigen Tagen besuchte der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger, SPD, zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden, Artur Cremans, das Polizeirevier zu einem Informationsgespräch. Revierleiter Rudolf Steck meinte bei diesem Gespräch, dass das Revier an personelle Grenzbereiche stoße und nur mit Mühe die erforderlichen und absolut notwendigen Aufgaben erfüllen könne. Der Landtagsabgeordnete versprach, das Personal-Thema in den Landtagsgremien zu thematisieren.

Die Narrenzunft Schopfheim bereitet sich auf das große Narrentreffen am 24. Januar vor, zu dem sich bereits jetzt 4.000 Hästräger aus der ganzen Region angesagt haben.

Gegen 12.25 Uhr kommt es zu einem ersten tödlichen Verkehrsunfall auf der B 317/K6336. Ein 83-jähriger Autofahrer übersah vermutlich beim Einbiegen in die Bundesstraße einen von links in Fahrtrichtung Steinen herannahenden Wagen. Der einbiegende Wagen mit dem 83-Jährigen wurde voll erfasst und massiv beschädigt. Die Feuerwehr musste den Fahrzeuglenker aus dem Wrack bergen. Im Rettungshubschrauber wurde der Mann ins Klinikum Freiburg eingeliefert, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Die Fahrerin des zweiten Fahrzeugs kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Als sichtbares Zeichen der bevorstehenden Fasnacht hängt – nachdem kurz zuvor die Weihnachtsbeleuchtung entfernt worden war – in der Innenstadt nicht nur die entsprechende Dekoration, sondern steht mit einer lichten Höhe von 25 m auch ein stattlicher Narrenbaum. Unter der Regie von Andreas Gaenzle haben die „Enninger“ das Ungetüm von einem Schimmel-Gespann transportieren lassen und dann auch mit Muskelkraft aufgestellt. Die Guggenmusiken „Die Namelose“, „Bättelsäcke“, „Schlierbach-Schränzer“ und „Waie-Blätzer“ aus Dossenbach unterhielten während des Spektakels mit wundervoll schrägen Tönen.

17. Januar 2010

Großer Andrang herrscht bei der ersten Hochzeitsmesse in Schopfheim. Viele junge Paare kommen in die Stadthalle, um die Schau zu erleben und sich über die präsentierten Angebote zu informieren. Mehr als zufrieden zeigen sich der Organisator, Matthias Bachmann, und Martin Bühler vom veranstaltenden Gewerbeverein, der zugab, dass er, als vor rund einem Jahr die Idee aufkam, skeptisch gewesen sei. Das Publikum jedoch habe Ja gesagt zur Hochzeitsmesse. Hochzeitskleider, floristische Träume, Live-Musik für die Hochzeitsfeier und vieles, vieles mehr waren zu bewundern.

In der Nacht zum Montag brannte auf einem Balkon ein Molotow-Cocktail. Ein dort stehender Stuhl geriet in Brand, wobei der Wohnungsinhaber den brennenden Stuhl ins Freie warf und sich dabei schwere Brandverletzungen zuzog. Tatverdächtig ist ein 42-jähriger Mann, der unmittelbar nach der Tat in die Schweiz entkommen konnte. Die Polizei vermutet familiäre Auseinandersetzungen.

18. Januar 2010

In der Jahreshauptversammlung der Schopfheimer Feuerwehr betonte Abteilungskommandant Hanspeter Meyer, dass die Abteilung Stadt zum Jahresende über insgesamt 85 aktive Einsatzkräfte verfügt. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr und der Altersmannschaft hat die Abteilung 136 Mitglieder. Von 126 Einsätzen war in seinem Bericht die Rede. Dabei rückte die Feuerwehr zu 40 Brandalarmen, zu 77 technischen Hilfeleistungen, einem Notfalleinsatz und neun sonstigen Einsätzen aus. Gesamtkommandant und Kreisbrandmeister Bernd Schwöble ging bei der Versammlung auf die technischen Veränderungen ein. Im Landkreis wird – wie im gesamten Bundesgebiet – der Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben eingeführt. Dies bedeute eine wesentliche Verbesserung, allerdings gebe es in der Bevölkerung Widerstand bei der Akzeptanz der neuen Funktechnik. Der Leiter der Jugendfeuerwehr, Florian Meyer, berichtet, dass der Stand von 31 Jugendlichen gehalten werden konnte. Aus dem Nachwuchs wurden drei Jugendliche in den aktiven Dienst der Wehr übernommen.

Thomas Keller begrüßt bei der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Raitbach neben dem Ortsvorsteher, Karl-Friedrich Oswald, auch den Stellvertretenden Gesamtkommandanten, Lutz Hofer. Von einem Einsatz und 12 Proben konnte der Abteilungskommandant berichten. Der Raitbacher Abteilung gehören 30 aktive Mitglieder und fünf aus der Altersmannschaft an. Die Jugendfeuerwehr hat derzeit sieben Mitglieder. Durch den Wohnortwechsel des Abteilungskommandanten wurde eine Neuwahl notwendig. Michael Lüttner wurde einstimmig zum neuen Abteilungskommandanten gewählt. Nach 40 Jahren aktivem Dienst wurde das Ehrenmitglied Rolf Dede in die Altersmannschaft verabschiedet.

Die Freiwillige Feuerwehr Langenau sucht bei ihrer Jahreshauptversammlung dringend neue Mitglieder. Von den insgesamt noch 18 freiwilligen Feuerwehrleuten wohnen drei infolge ihres Studiums nicht im Ort und aufgrund beruflicher Verpflichtungen sei man montags bis freitags zwischen 6 und 18 Uhr nicht in der Lage, einen Einsatz alleine zu stemmen, ist zu hören. Verschiedene Aktionen, Männer und Frauen für die Feuerwehr zu gewinnen, schlugen bisher fehl. Kreisbrandmeister Bernd Schwöble sieht kein Problem darin, da die Schopfheimer Wehr bei eventuellen Einsätzen an Arbeitstagen unterstützend anrückt. Abteilungskommandant Sven Elsässer berichtet über ein sehr ruhiges Jahr und über durchgeführte Fortbildungs-Lehrgänge. Für 25-jährige Mitgliedschaft durfte der Kommandant Dirk Harscher auszeichnen.

Das Ergebnis der diesjährigen Sternsinger-Aktion, die Anfang des Jahres von der katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard durchgeführt wurde, hat ein stolzes Sammelergebnis von 5.457,36 Euro erbracht.

19. Januar 2010

Die evangelische Kirchengemeinde organisiert verschiedene Veranstaltungen zum Melanchthon-Jahr. Nach der heutigen Veranstaltung werden am 05. Februar und 09. März weitere Treffen folgen.

Die Stadtbibliothek hat erneut einen Ausleih-Rekord erreicht und nähert sich der magischen Schwelle von 200.000 Ausleihen. Mit 199.074 Ausleihen kann das bisher beste Ergebnis eingefahren werden.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Raitbacher Gesangvereins berichtet Bernd Strittmatter von insgesamt 56 Vereinsanlässen. Bereits jetzt blickt der Verein auf das 150-jährige Bestehen, das im Jahre 2013 gefeiert wird. Chorleiter Herbert Maisch, der seit fast 34 Jahren als Dirigent tätig ist, bedankte sich für die lange, gute Zusammenarbeit und das harmonische Verhältnis im Verein. Er sichert sein Weitermachen zu, zumindest bis zum Jubiläumsjahr.

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres zeigt die Narrenzunft eine Ausstellung in der Sparkasse, die heute eröffnet wurde. Lothar Müller, Direktor der Sparkasse, und Bürgermeister Christof Nitz als Vorsitzender des Verwaltungsrates überreichten der Zunft zum Jubiläum einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro. Berthold Müller, der zusammen mit seiner Frau Lilo die Ausstellung zusammengetragen hatte, durfte nicht nur über die Vergangenheit berichten, sondern in ihr geradezu schwelgen. Die Guggenmusik „Die Namelose“ trug fetzig und laut zum besonderen Ambiente bei und erfreute die Zinkenvögte, Hästräger, den Zunftrat und den Statthalter sowie die Ehrenmitglieder. Stolz zeigte sich Berthold Müller über eine Narrenzeitung aus dem Gründungsjahr 1935, auch über die erste Fasnachtsplakette aus jenem Jahr.

500 Besucher kommen in die Stadthalle zum siebten Auftritt der „Original USA-Gospel-Singers“ und sind auch in diesem Jahr begeistert.

20. Januar 2010

Etwas Besonderes ließen sich die Buchhändlerinnen der Buchhandlung Uehlin zum Jahresbeginn einfallen: Ein literarischer Bier-Abend stand an. Während die Buchhändlerinnen Geschichten zum Thema „Bier“ lasen, präsentierten Vertreter der Brauerei „Waldhaus“ ihren Gerstensaft.

22. Januar 2010

Die evangelischen Kirchengemeinden Schopfheims wollen am Sonntag in den Gottesdiensten noch einmal zu Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti aufrufen. Auch in der katholischen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental findet am Wochenende in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte zugunsten der Erdbeben-Opfer statt.

Die Mitarbeiter des Tafelladens, allen voran Werner Schleith, dürfen von LIDL Südbaden einen Scheck in Höhe von 5.000,- Euro entgegennehmen. Überreicht hat den Betrag der zuständige Betriebsleiter, Matthias Sontheimer. Das Geld stammt aus den Einnahmen über den Pfand-Spendenknopf, sodass letztlich die LIDL-Kunden selbst durch die zurückgegebenen leeren Flaschen diese Spende ermöglicht haben.

Lineare Kürzungen des Verwaltungshaushaltes der Stadt um 2%, wie dies von den Freien Wählern beantragt worden ist, werden von der CDU abgelehnt. Man müsse, um den Spareffekt erzielen zu können, an anderer Stelle in sehr viel stärkerem Maße eingreifen, so die Christdemokraten in einer Pressemitteilung. Die CDU-Fraktion beschloss auch einen Antrag einzubringen, vom kommenden Jahr an wieder einen Neujahrsempfang durchzuführen.

Bei der katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard stehen Pfarrgemeinderats-Wahlen an. Weitere Kandidaten werden gesucht.

Die Schopfheimer Narren bereiten sich auf das 75-jährige Jubiläum, das am Wochenende gefeiert wird, vor.

23. Januar 2010

Die Schriftführerin des Gesangvereines Gersbach, Doris Sutter, hat die Ereignisse des Jahres 2009 genauestens notiert und während der Jahreshauptversammlung vorgetragen. Es war dabei auch zu hören, dass Gisela Wetzel derzeit 30 Kinder im Kinderchor betreut. Die anstehenden Wahlen bestätigten Ernst-Frieder Schmidt als Vorsitzenden.

Im neuesten Energie-Bericht der Stadtverwaltung heißt es, dass sich die Erfolge nach vier Jahren Energie-Management sehen lassen könnten. Als Vorzeigeobjekt hebt die Verwaltung die Grundschule Langenau samt Festhalle besonders hervor. Weitere, große Maßnahmen galten der Grundschule Fahrnau und der Fassaden-Sanierung am THG. Dank dem Konjunktur-Programm des Bundes könne die THG-Sporthalle derzeit energetisch saniert werden.

Die SPD werde dem Antrag der FWV auf eine pauschale Kürzung des Verwaltungshaushaltes um 2% nicht zustimmen, denn so ließen sich die Finanzprobleme der Stadt nicht lösen, meint Dr. Peter Ulrich. Die Fraktion habe stattdessen eine umfangreiche Themenliste erarbeitet, die dem Finanzausschuss vorgelegt werde und in der Klausurtagung zu beraten sei. Hans-Jörg Klein betonte, dass sich die Bürger möglicherweise auf gravierende Einschnitte in den Dienstleistungen einstellen müssten.

Die Dart-Sportgemeinschaft veranstaltete unlängst ein Benefiz-Turnier zugunsten des Kinderschutzbundes. Der Erlös in Höhe von 500,- Euro wurde vor einigen Tagen durch den Verein an den Kinderschutzbund überreicht.

Gut besucht war die Stadthalle beim Gala-Abend der Narrenzunft. Zum 75-jährigen Jubiläum schwelgten die Geburtstagskinder in Erinnerungen, blätterten im „Familien-Album“ und unterhielten die Gäste mit närrischen Beiträgen. Es gab dabei Wiedersehen mit unvergessenen Größen der Schopfheimer Zunftabende. Von einer großen Ehre, mit so vielen Ehrengästen das Fest zu feiern, sprach Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski. Jeannot Weißenberger übernahm als Moderator die Aufgabe, durchs Programm und die Geschichte des Vereins zu führen. Oberzunftmeister Berthold Müller berichtete über den Wechsel vom einstigen Prinzen zum Statthalter als Symbolfigur der Schopfheimer Fasnacht. Gerhard Zieher (Prinz Nr. 4) und sein damaliger Page, Ursula Scheithauer, erinnerten an die tollen Fasnachtstage in den Sechzigerjahren. Als dienstältester Ex-Statthalter gesellte sich Wolfgang Böhler zur Runde. Wolfgang Korloch und Werner Sprich erzählten von der Geburtsstunde des „Auma“- bzw. des „Städtli-Zinkens“. Julia Trambetzki und Alfred Wüst durften an die Anfänge des „Sternen-Zinkens“ und seiner „Mai-Bäbi“ erinnern. Wie der „Schlattholz-Zinken“ das Licht der Welt erblickt hatte, wusste Gerhard Zieher zu berichten. Über die Geburtsstunde des „Hexen-Zinkens“ war es Walter Schott, bei den „Enningern“ Heidi Malnati, die Auskunft gaben. Christiane Wisniewski war die Chronistin der „Wilde Wiiber“, Karl-Heinz Andris und Helmut Brüderlin erinnerten an den einstigen Spielmannszug, der von 1957 bis 1966 amtete. Zunftabendspieler vergangener und aktueller Tage erfreuten die Besucher. So waren Jeannot Weißenberger und Toto Invernale zu sehen, ebenso wie Gotti Schleer, die an das Flair des „Pflug“-Saales grau in grau erinnerten. Hermann Wendland begeisterte in seiner nur ihm eigenen Darstellungsform, auch der „Städtli-Dilldapp“ Dieter Spinoli kam zum Gratulieren. Ein Wiedersehen erlebten die Gäste auch mit den „Zwei Tropfe vo Schopfe“ – Jeannot Weißenberger und Hans Glöggler sangen, blödelten und nahmen sich gegenseitig auf die Schippe. Fasnacht als Lebenselexier haben sehr viele Schopfheimerinnen und Schopfheimer in sich, daher konnten am Jubiläumsabend auch zahlreiche Ehrungen vorgenommen werden. Den Verbandsorden in Gold erhielten Renate Schott sowie – in Abwesenheit – Wolfgang Sprich und Vroni Sprich. Den Verbandsorden in Silber durften Heidi Malnati, Dieter Hohlfeldt, Klaus Denner und Eveline Stocker entgegennehmen. Für zwei Akteure hatte der VON-Narrenmeister, Paul Teike, den Orden „Halbslebe“ im Gepäck. Er zeichnete damit Klaus Strauß und Waldemar Lutz aus.

20 Guggenmusiken mit rund 1.000 Musikern aus Deutschland und der Schweiz kamen in die Markgrafenstadt. Das neue Open-Air-Guggenmusik-Spektakel auf dem Marktplatz wurde zu einem richtigen Erfolg. Markus Lämmlin, Vorsitzender der veranstaltenden Guggenmusik „Die Namelose“, schätzt denn auch etwa 3.000 Besucher. Auf dem Marktplatz und dem Museumsplatz standen Bühnen, wo sich die Akteure mit ihren schrägen Tönen dem Publikum präsentierten.

Traditionell veranstaltete die SPD auch in diesem Jahr in der Fahrnauer Festhalle ihren Warentauschtag. Sehr zufrieden waren nicht nur die Besucher, auch Dr. Peter Ulrich, der Fraktionsvorsitzende, war einmal mehr stolz auf das Ergebnis der Aktion.

Die Polizei sucht einen älteren Mann, der sich an der Wiese exhibitionistisch betätigte.

Der Krankenunterstützungsverein Fahrnau trifft sich im „Hirschen“ zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Jürgen Jäckh begrüßte eine kleine Zahl der 85 Mitglieder. Nach den Wahlen bleibt er – wie auch die übrigen Vorstandsmitglieder – nach dem Willen der Anwesenden im Amt.

24. Januar 2010

4.000 Narren stellen die Stadt auf den Kopf! Zum 75. Jubiläum der Narrenzunft wurde ein großes Narrentreffen organisiert. Bei durchaus erträglichem Winterwetter tobte eine ausgelassene Narrenschar fast vier Stunden lang durch die Altstadt und die Hauptstraße. Hästräger und Guggenmusiken lösten sich ab. Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski freute sich über dieses schönste Geburtstagsgeschenk der Zunft. Am Vormittag war der offizielle Empfang im Rathaussaal. Die Gäste kamen aus Lahr, vom Dachsberg, aus dem Kinzigtal, aus der Schweiz und natürlich aus der näheren und weiteren Umgebung. Neben Tausenden von Hästrägern zog das Treffen auch ein tausendfaches Publikum in die Innenstadt.

25. Januar 2010

Der Bau- und Umweltausschuss beschäftigt sich mit einem Baugesuch am Wiesenweg. Auf dem Gelände, wo bis vor wenigen Monaten das Asylbewerber-Heim gestanden hatte, sollen zweimal vier Reihenhäuser entstehen. Das Gelände wurde von der Wohnbau Lörrach veräußert. Da kein rechtsgültiger Bebauungsplan besteht, konnte der Ausschuss den Antrag nicht ablehnen, obwohl die Pläne städtebaulich nicht gefallen hatten. Bei der ersten Abstimmung enthielten sich alle Mitglieder der Stimme. Damit war der Bauantrag eigentlich abgelehnt. Rathausjurist Ruthard Hirschner ließ jedoch, nachdem auch eine zweite Abstimmung ebenfalls nur Stimmenthaltungen gebracht hatte, noch ein drittes Mal abstimmen. Jeannot Weißenberger ließ sich erweichen und erhob die Hand als Zustimmung zum Baugesuch. Bei einer Zustimmung und sieben Enthaltungen wurde – wie der Beigeordnete meinte – der Bauantrag schließlich einstimmig angenommen.

26. Januar 2010

Manfred Vogt, ein Erfahrener in Sachen Vereinslenkung, übernimmt bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Gesangvereines Fahrnau erneut das Ruder des Vereins. Der bisherige Vorsitzende, Marcel Thoms, hatte aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt bekannt gegeben. Dirigent Ralf Ernst dankte allen Sängern und Sängerinnen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Bürgermeister Christof Nitz lobte den Gesangverein nicht nur, sondern versicherte diesem auch, dass das alte Fahrnauer Rathaus den Vereinen erhalten bleiben werde.

Auf eine sehr erfolgreiche Saison des Tennisclubs Schopfheim konnten die Mitglieder und der Vorstand während der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Das Glanzlicht steckte dabei die Herrenmannschaft auf, die den Aufstieg in die 1. Bezirksliga schaffte. Probleme gibt es mit dem Ex-Trainer, ein Rechtsstreit steht an. Bis zur turnusmäßigen Wahl im Jahre 2011 übernahmen Freddy Brunnacker das Amt des 2. Vorsitzenden und Nicole Lüking das Amt der Kassenwartin. Der Vorsitzende, Wolfgang Röder, appellierte an die Turnierspieler des Vereins, sich auch als Spielpartner zur Verfügung zu stellen.

Vor einigen Tagen blickte auch der Gesangverein Langenau während seiner Jahreshauptversammlung auf das Jubiläumsjahr zurück. Die Vorsitzende, Belinda Spettl, berichtete in ihrer Vorschau davon, dass der Verein die Frühjahrsversammlung des Alemannischen Sängerbundes in der Langenauer Festhalle organisieren werde. Den Posten des 2. Vorsitzenden übernahm bei den Wahlen Hermann Rosemann von Jürgen Kilchling.

27. Januar 2010

Im ehemaligen Elternhaus des im vergangenen Jahr verstorbenen Malers Otto-Erich-Döbele hat seine Witwe, Monika Döbele-Brandenstein, nun ein Museum eröffnet.

Dieser Tage konnte Achim Hottinger, Vorsitzender des Gesangvereins Eichen, die Sängerinnen und Sänger zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Während die Schriftführerin, Sabine Wirsch, über die Höhepunkte des Berichtsjahres informierte, konnte Wolfgang Eckert von einem guten finanziellen Jahresergebnis berichten. Die Nachwuchsförderung scheint erfolgreich, immerhin hat der Verein fünf neue Sängerinnen und vier neue Sänger aufnehmen können. Ehrungen durften natürlich auch bei dieser Jahreshauptversammlung nicht fehlen. Für 10 Jahre und 20 Jahre aktiver Mitarbeit wurde eine große Anzahl Mitglieder geehrt. Seit 40 Jahren singt Walter Schaubhut im Verein. Ernst Greiner kann gar auf 60 aktive und passive Mitgliedschaftsjahre zurückblicken.

Auch die Mitglieder des Imkervereins Schopfheim können bei der Jahreshauptversammlung auf ein intensives Jahr zurückblicken. Vorsitzender Rudolf Rümmele informierte auch über die regelmäßig stattfindenden Treffen im Raitbacher Vereinsheim.

Das Jubiläums-Wochenende der Narrenzunft ist zu Ende. Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski meint in einem Gespräch mit der Badischen Zeitung, dass sich die Vorbereitungen und Anstrengungen gelohnt hätten und dass ein gutes Vorstandsteam vorhanden sei.

Die Schopfheimer Polizei hatte sich auf das Narren-Wochenende mit zwei Großveranstaltungen gut vorbereitet. Ein dickes Lob sprach Rudolf Steck, Leiter des Schopfheimer Polizeireviers, dem Veranstalter, der Narrenzunft Schopfheim, aus. Drei Personen sei bereits im Vorfeld der Veranstaltung ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen worden, weil sie unter Alkoholeinwirkung zu Gewalt neigten. Zwei weitere seien nach der Veranstaltung noch hinzugekommen. Zwei Jugendliche mussten – so der Polizeichef – in Gewahrsam genommen werden. Sie waren stark alkoholisiert. Es kam zu einer Körperverletzung und einer Sachbeschädigung. Der Jubiläumsumzug am Sonntag sei unproblematisch verlaufen, reichlich Alkohol sei allerdings im Narrendorf auf dem Marktplatz konsumiert worden. Tätliche Auseinandersetzungen habe es in der Scheffel- und in der Adolf-Müller-Straße gegeben. Am Umzug selbst waren 25 Beamte im Einsatz, um für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Sehr positiv sei gewesen, dass der Veranstalter die Musik im Narrendorf um 19 Uhr abgebrochen habe, allerdings sieht Rudolf Steck den reichlichen Konsum von Alkohol bei den sehr jungen Besuchern durchaus kritisch, anerkennt aber auch hier das vorbildliche Verhalten der Veranstalter.

28- Januar 2010

Die Firma Obermeier Modell- und Formenbau übergibt dem Förderverein der Dr. Max-Metzger-Grundschule einen Betrag von 500,-- Euro. Im Namen der Schule dankte deren Rektorin, Doris Zielke-an der Brügge, Michael und Conny Obermeier. Frank Oesterwinter bedankte sich als Vorsitzender des Fördervereins für das Geschenk.

Jahreshauptversammlung vor einigen Tagen auch beim Turnverein Wiechs. Vorsitzender Roland Klingele zog in seinem Bericht ein positives Fazit für den Verein. Dass der Verein solide gewirtschaftet habe, konstatiert Ortsvorsteher Ino Hodapp bei den Dankesworten an Günter Bublitz, der seit 26 Jahren die Finanzen des Vereins führt. Dieses Amt übernahm nun Barbara Kettner. Roland Klingele ehrte während der Versammlung noch verdiente Turner. So durften Günter Bublitz, Hannelore Malnati, Martin Brutschin und Astrid Schöbel Ehrungen entgegennehmen.

Die Schulleiterin Doris Zielke-an der Brügge verlässt nach nur dreieinhalb Jahren die Dr. Max-Metzger-Grundschule. Sie gibt zum 01. Februar die Schulleitung ab. Das Schulamt Lörrach wollte zu den Gründen des Wechsels und zum neuen Wirkungsort nichts sagen.

29. Januar 2010

Petra Steinhart übernimmt die Leitung der Dr. Max-Metzger-Grundschule zunächst bis zum Jahresende. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger bestätigt dies von der Stadtverwaltung aus. Diese war über die Lösung vom Schulamt erst am Mittwoch informiert worden. Momentan leitet Petra Steinhart kommissarisch die Neumatt-Schule in Lörrach, zuvor war sie unter anderem Konrektorin der Hans-Thoma-Schule in Weil-Haltingen. Seit 2008 ist sie auch offiziell Schuldekanin für die Grund-, Haupt- und Realschulen im katholischen Dekanat Wiesental. Die neue Schulleiterin wohnt in Hasel und ist in Lenzkirch geboren.

In aller Bescheidenheit feiert der Langenauer Kurt Ückert seinen 75. Geburtstag. Er beschäftigt sich schon jahrzehntelang mit der Geschichte seines Heimatortes Langenau.

Vor einigen Tagen traf sich der Tennisclub Langenau zur Jahreshauptversammlung. Dem 182 Mitglieder starken Verein steht Manfred Schnell als Vorsitzender vor. Neben dem sportlichen Bericht gab es auch Informationen über gesellige Anlässe, wobei der „Südafrikanische Abend“ besonders in Erinnerung blieb. Aus beruflichen Gründen legt Jugendwart Markus Schumacher sein Amt nieder. Ihm folgt nun Florian Strütt.

Unmittelbar vor Beginn der Fünften Jahreszeit trifft sich die Wibufa zur Jahreshauptversammlung. Präsident Fritz Streule bleibt ebenso im Amt wie Zeremonienmeister Lutz Scherzinger. Für langjährige Mitgliedschaften wurden Ehrungen ausgesprochen. Dieter Gebhardt erhielt für 40 Jahre, Fritz Sohm für 55 Jahre eine würdigende Urkunde.

30. Januar 2010

Heute wird in der Presse der erste Schul-Sozialarbeiter an der Friedrich-Ebert-Schule vorgestellt. Seit Anfang des Jahres ist Thomas Haug an der Schule beschäftigt. Schulleiterin Claudia Brenzinger und ihr Stellvertreter, Elo Umlauf, zeigen sich glücklich über diese Verpflichtung. Der Sozialarbeiter studierte Sozialpädagogik und ist an der Schule mit einem halben Deputat beschäftigt.

Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau hatte den ersten Zunftabend in der Festhalle. Überwiegend junge Darsteller sorgten für ein begeistertes Publikum. Statthalter Hanspeter I vo de Wehr übergab zusammen mit Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski einen Orden an den Präsidenten der Fahrnauer, Angelo Turturro. Es war denn auch Aufgabe des Ober-Düfzels, Martin Gerner, die Proklamation zum Motto: „Des isch doch zum lache – soll’s doch ebber anders mache“ (komisches Alemannisch!). Gaby Schmidt, Monika Gegg, Dany Deiß, Jana Oberle, Christina Drumm, Maximilian Flemming, die „Düfzel-Geister“ und die Jazztanz-Gruppe des Turnvereins sowie Monika Schmidt sorgten für Kurzweil.

Begleitet von der Guggenmusik „Die Namelose“ und dem Musikverein Langenau hieven Männer der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteils mit Muskelkraft den Langenauer Narrenbaum vor dem Rathaus in die Höhe. Gekürt wurde danach Annette I vom Rütteli.

Für zwei weitere Jahre bleibt Bernd Waßmer 2. Vorsitzender des Musikvereines Wiechs, so wollten es die Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung. Für 50-jährige Treue zum Verein wurden Günter Bublitz, Heinz Greiner, Rudolf Sibold und Max Wiedemann zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vorsitzender Reinhold Hagist erinnerte in seinem Bericht an die vielen Verpflichtungen und dankte allen Aktiven für ihren Einsatz. Ortsvorsteher Ino Hodapp dankte den Aktiven dafür, dass sie den Ort nach außen gut vertreten. Dank sprach der Dirigent, Jörg Wendland, den 54 Aktivmitgliedern aus und erinnerte an ein musikalisch erfolgreiches Jahr. Nach 26 Jahren ohne Steigerung wurde der Vereinsbeitrag für Passivmitglieder auf 10,-- Euro jährlich erhöht. Dafür gibt es bei einem Mitgliederkonzert künftig für die Mitglieder freien Eintritt.

31. Januar 2010

Bei einer Matinée in der Stadtkirche, bei der Christoph Bogon heute an beiden Orgeln spielt, soll Geld für die Restaurierung der Markus-Stein-Orgel in der Alten Kirche St. Michael erwirtschaftet werden.

Der Beigeordnete der Stadt Schopfheim, Ruthard Hirschner, vollendet heute sein 60. Lebensjahr. Seit 15 Jahren ist der Jubilar in der Funktion des hauptamtlichen Vertreters des Bürgermeisters tätig. Hirschner meinte in einem Zeitungs-Interview, dass er es nach einer Amtsperiode als Bürgermeister in Ettenheim nicht bereut habe, als zweiter Mann in die Markgrafenstadt gewechselt zu haben.

Die neugestalteten Räumlichkeiten im Eingangsbereich der VR-Bank Schopfheim-Maulburg werden eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Vorstandsvorsitzender Bernhard Schlageter begrüßte die Gäste in der rundum erneuerten Schalterhalle. Ziel der Umbauarbeiten sei es gewesen, einen Ort der Begegnung zu schaffen. Vorstandsmitglied Martin Schöndorf verwies darauf, dass die Neugestaltung in einer achtmonatigen Planungs-, aber nur dreiwöchigen Bauphase realisiert worden ist. Umgebaut wurde die Schalterhalle von Michael Pentzin von der Firma 3x Banktechnik. Bürgermeister Christof Nitz gratulierte dem Kreditinstitut zu dieser Maßnahme.

In der Stadthalle gastieren die „Fünf Tenöre“ – im ausverkauften Saal.

Zahlreiche Langenauer Senioren kommen in die Festhalle zu einem bunten Unterhaltungsprogramm. Dazu eingeladen haben Ortsvorsteherin Elke Würger und der Enkensteiner Ortsvorsteher, Klaus Brutschin.

1. Februar 2010

Der CDU-Ortsverband hat einen Arbeitskreis Energie gebildet. Dieser steht unter der Führung von Sebastian Hübner.

2. Februar 2010

Am Sonntag hat sich Pfr. Matthias Weber in Kandern zur Wahl gestellt. Nun ist es offiziell: Er wird die Schopfheimer Pfarrei St. Michael verlassen und zum frühest möglichen Zeitpunkt – 01. Juni – in die Brezel-Stadt Kandern wechseln.

3. Februar 2010

Bereits am vergangenen Wochenende ist die Sozialstation an die Friedrich-Hecker-Straße 13 umgezogen. Das bisherige Domizil in Schärers Au wurde aufgegeben. Seit Anfang des Jahres hat die Sozialstation mit Georg Schenk auch einen neuen Verwaltungsleiter. Die Diakonie übernimmt die Räume der Sozialstation in Schärers Au.

Volker Jenisch und Georg Ückert vom Kiwanis-Club überreichen Susanne Kagerer einen Scheck in Höhe von 1.000,-- Euro für die Musikschule.

Beim Turnverein Fahrnau wurde bei der Jahreshauptversammlung die Vorsitzende, Martina Jäckl, für weitere zwei Jahre ins Vorstandstrio gewählt.

Im Trausaal des Wehrer Rathauses unterzeichnen Michael Thater, Bürgermeister von Wehr, und Christof Nitz, der Schopfheimer Bürgermeister, einen neuen Vertrag über die Kultur-Kooperation.

4. Februar 2010

Dank eines Schecks, den Jennifer Gruber, Schülersprecherin an der Friedrich-Ebert-Schule, Dieter Waibel (Gesangverein Eichen), Elo Umlauf und Claudia Brenzinger von der Ebert-Schule sowie Achim Hottinger vom Gesangverein Eichen an Helfried Heidler übergaben, können im Bezirk Dikome 100 Kinder nun zur Schule gehen. Schule für alle sei kein Selbstläufer, unterstreicht Heidler und sieht die überreichten 1.000,-- Euro als „gut angelegt“ an. Das Geld kam durch Aufführungen, Schülerspenden und verschiedene andere Aktionen sowie aus Spenden der Abschlussklassen zusammen.

Schopfheims Narren bereiten sich auf das Wochenende mit zwei Zunftabenden vor.

Bei der jüngsten Abteilungsversammlung der Feuerwehr Enkenstein kann der Abteilungskommandant, Uwe Specht, Robert Kern für 25-jährigen Feuerwehrdienst auszeichnen.

In Eichen wird das Fest der Diamantenen Hochzeit von Ruth und Otto Katzenstein gefeiert.

Der Schäferhundeverein Schopfheim-Langenau hat bei den Wahlen die Führungsmannschaft ausgewechselt. Der bisherige Vorsitzende, Michael Reimann, der Übungsleiter André Herzog und der Jugendwart standen nicht mehr zur Wahl. Neuer 1. Vorsitzender ist nun Hanspeter Schulte, Jürgen Kraska vertritt ihn. 40 Jahre gehört Hermann Schmitt dem Verein an. Er wurde hierfür ausgezeichnet und geehrt.

Stefan Klever vom Gewerbeverein überreicht Bürgermeister Christof Nitz Fragebögen, die von Kindern im vergangenen Jahr ausgefüllt wurden. Darin sind Wünsche festgehalten. Damit diese Ideensammlung nicht in Vergessenheit gerät, will die Stadtverwaltung – so der Rathauschef – immer wieder darauf zurückgreifen.

In den Abendstunden haben Passanten in der Nähe des Bahnhofes eine hilflose Person entdeckt und der Polizei gemeldet. Der körperlich und geistig behinderte Mann wusste nur, dass er in einem Pflegeheim wohnt. Die Polizei konnte ihn dem Heim wieder übergeben.

In seiner nächsten Sitzung will sich der Gemeinderat mit einem Antrag des Gewerbevereines auf zwei verkaufsoffene Sonntage im Jahr beschäftigen. Martin Bühler vom Gewerbeverein meinte, dass die Bedenken der Kirchen in die Überlegungen des Vereins eingeflossen seien, er habe Verständnis für die Argumente der Kirchen, jedoch sei Schopfheim keine Insel. „Wir stehen in Konkurrenz zu andern Städten“, führt er weiter aus.

5. Februar 2010

Am kommenden Montag wird sich der Gemeinderat mit der Nutzung des alten Rathauses Fahrnau beschäftigen. Monate-, ja jahrelanges Ringen mit den Vereinen soll jetzt dazu führen, dass diesen die Räume unter bestimmten Bedingungen überlassen werden. Die Stadt übernimmt künftig ein Drittel der Bewirtschaftungskosten und lässt das Haus (Fenster, Dachboden-Dämmung, Sanitäranlagen) energetisch sanieren. Die Vereine stellen einen Hausmeister, reinigen das Gebäude und beteiligen sich mit einer Miete. Derzeit wird das Haus durch die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau, den Gesangverein, den Skiclub, das Ausländerzentrum, den Turnverein und den Schach-Club genutzt.

Die Einrichtung einer neuen Deponie für Dioxin-Erde in Rheinfelden steht möglicherweise auf der Kippe. Hohe Kosten seien dafür verantwortlich. Der Umweltausschuss des Kreistages beschäftigte sich in einer nichtöffentlichen Sitzung mit einem Zwischenbericht zur technischen und finanziellen Machbarkeit der Monodeponie auf Rheinfelder Gemarkung.

Da die DB das Gelände der ehemaligen Bahntrasse Schopfheim-Wehr verkaufen will, soll ein Bebauungsplan beschlossen und die Trasse damit gesichert werden.

Die Stadthalle ist ganz im Besitz der Narren. Sie feiern heute den ersten Zunftabend von dreien. Mehr als vier Stunden lang – so wusste der Berichterstatter zu schreiben – strapazierten die Aruba-Narren die Lachmuskeln des Publikums. Statthalter Hanspeter I vo de Wehr meinte, er sei immer der Erste, wenn’s brennt. Wolfgang Bühler und Heidi Walz führten mit ihrer „Püschiatrie für minderleichte Fälle im Schopfheimer Krankenhaus“ durch das Programm. Aber auch sie konnten den Geheim-Patienten – Landrat Schneider (Rainer Strittmatter) – nicht kurieren. Weitere Akteure wie Thomas Gsell, Andrea Faller, Erich Lacher und Manfred Schnell, die fünf „Notschrei-Sänger“ Lothar Gsell, Jeannot Weißenberger, Andreas Gsell, Erich Lacher und Stefan Lederer nahmen die bevorstehende Bürgermeister-Wahl aufs Korn. Die Zugnummern waren erneut „Pepe und Albert“ (Toto Invernale und Jeannot Weißenberger). Das 11-jährige Bühnenjubiläum feierten die „Zwei us em Park“ (Klaus Strauß und Peter Strauß).

Rolf Zimmermann äußert sich in einem Leserbrief zum Beschluss des Umweltausschusses, wonach am Wiesenweg anstelle eines Wohnblocks, der abgebrochen wurde, schmale, über 11 m hohe Häuser mit Pultdächern errichtet werden sollen. Er ärgert sich darüber, dass Beigeordneter Hirschner meinte, diese Höhe passe einigermaßen zur Umgebungsbebauung. Noch mehr ärgert ihn, dass sieben von acht Stadträten bei einer so wichtigen Angelegenheit sich der Stimme enthalten haben, anstatt klar Flagge zu zeigen. Dafür hätten die Schopfheimer diese Gemeinderäte nicht gewählt.

6. Februar 2010

Die Schopfheimer SPD sieht sich im Glück, denn am 30. März wird Parteichef Sigmar Gabriel die Markgrafenstadt besuchen, wie der Ortsvereinsvorsitzende, Dr. Peter Ulrich, bekannt gab.

Mit neuem Elan will der Musikverein Gersbach um den Vorsitzenden Stefan Deiß ins neue Vereinsjahr starten. In der „Blume“ traf sich der Verein dieser Tage zur Jahreshauptversammlung. Für 2010 gab der Vorsitzende das Motto „Wertschöpfung im Verein“ aus. Damit meint er, dass die Arbeit bei Auftritten in Genuss münde, was aber ohne zusätzliches Üben zuhause nicht gelinge. Man müsse nur an Träumen arbeiten, meint Dirigent Ronny Langendorf, und träumt seinerseits von 40 aktiven Musikern.

Der Tischtennisclub begann das neue Jahr traditionell mit der Vereinsmeisterschaft. Am Start waren dabei 34 Aktive, soviel wie nie zuvor. Im Endspiel setzte sich einmal mehr Matthias Schulze-Kadelbach durch. Den Doppel-Wettbewerb entschieden Ulrike Hager und Heiko Hoffmann für sich.

Von einem arbeitsreichen Jahr berichtete Lothar Gisin bei der Hauptversammlung des Wiechser Gesangvereins. Die wichtigsten Ereignisse führte Schriftführerin Christa Funk in ihrem Jahresbericht auf. „Der Verein präsentiert sich sehr gut nach außen“, lobte Ino Hodapp das große Engagement der Sängerschar, insbesondere beim Bau der Aussegnungshalle. Bei den Wahlen wurde Wolfgang Brutschin neuer 2. Vorsitzender. Die bisherige 2. Vorsitzende, Hannelore Lay, erhielt zum Dank für ihre Arbeit ein Blumengebinde.

7. Februar 2010

Die IG Pro Schiene feiert das 25-jährige Bestehen. IG-Vorsitzender Karl Argast meint in seiner Bilanz: „Ich bin wirklich zufrieden, aber es gibt immer noch etwas zu verbessern“. Die Wiesental-Bahn habe eine außerordentlich positive Entwicklung genommen, führt er weiter aus. Mit einem Festakt um 11 Uhr am Schopfheimer Bahnhof und einem Sonderzug zwischen Schopfheim und Zell wird das Jubiläum gefeiert.

Bei einem Festgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche wurde Dekanin Bärbel Schäfer, die am 01. Februar ihre Stelle angetreten hat, von Landesbischof Dr. Ulrich Fischer feierlich in ihr Amt eingeführt. Als Zeichen der Gemeinschaft übernahmen die drei Bezirkskantoren Christoph Bogon, Rainer Marbach und Herbert Deininger die musikalische Umrahmung der Feier. Nach dem Gottesdienst kamen zahlreiche Gäste ins evangelische Gemeindehaus, um der neuen Dekanin Glückwünsche auszusprechen, so Armin Schuster, MdB, CDU, Landrat Walter Schneider und Bürgermeister Christof Nitz.

8. Februar 2010

Bei den Naturfreunden wechselte bei der vor einigen Tagen stattgefundenen Hauptversammlung der Vorsitz. Nach sechs Jahren gab Willi Wetzel die Vereinsführung an Katharina Bachmann ab.

Der Gemeinderat beschließt eine offene Ganztagesschule für die Dr. Max-Metzger-Grundschule ab dem Schuljahr 2011/12.

Bürgermeister Christof Nitz kann zahlreiche Gemeinde- und Ortschaftsräte für ihr Ehrenamt auszeichnen. Die goldene Ehrennadel des Städtetages für 30-jähriges kommunalpolitisches Wirken erhielten Karl-Friedrich Oswald, Ortsvorsteher von Raitbach, Artur Cremans, SPD, und Ino Hodapp, Unabhängige. Die silberne Ehrennadel für 20-jähriges Wirken durften Erwin Schwald, Ortschaftsrat in Raitbach, und Hans Schwald, Ortschaftsrat in Eichen, sowie Michael Straub, Stadtrat der GRÜNEN, entgegennehmen.

In der Bürger-Fragestunde meint der Fahrnauer Rektor Reinhold Fetscher, dass auch die Grundschule Fahrnau am Wunsch nach einer Ganztagesschule festhalten will, denn er möchte einen Qualitätsverlust vermeiden.

Die Stadt und der Gemeinderat freuen sich über die vorgelegten Pläne der Anbindung B 317/B 518. Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann berichtet dem Gremium, welche Forderungen der Ortschaftsrat Eichen und vor allem die Landwirte des Dorfes stellten. Beigeordneter Ruthard Hirschner dankte dem Straßenbauamt für die Pläne und betonte, dass tatsächlich bereits viele Forderungen von städtischer Seite in die Pläne eingearbeitet worden sind.

Der Gemeinderat beschließt, eine kleine Straße in Gündenhausen nach dem Ehrenbürger Walter Faller zu benennen.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Antrag des Gewerbevereins auf zwei verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Auf Antrag von Dr. Peter Ulrich, SPD, wurde der 03. Oktober, ein Feiertag, ins Spiel gebracht. Dem folgte 

der Gemeinderat. Es wird daher einen verkaufsoffenen Sonntag geben und als zweiter Termin wird der 03. Oktober genehmigt. 10 Gemeinderäte stimmten dafür, acht waren gegen diesen Beschluss.

9. Februar 2010

Den Teilerlös von 1.200,-- Euro überreichen Pfr. Andreas Ströble und Rektor Reinhold Fetscher im Beisein zahlreicher Grundschul-Kinder Helfried Heidler für das Schulprojekt Bakumba in Dikome.

10. Februar 2010

Bei einem Bilanz-Pressegespräch erläutern die Vorstände der VR-Bank das Geschäftsjahr 2009. „Unser Geschäftsmodell bewährt sich auch im Krisenjahr“, so die Vorstände Bernhard Schlageter, Martin Schöndorf und Ines Niederschuh. Das Trio zeigt sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr auch sehr zufrieden. Insbesondere auf die Entwicklung im Kreditbereich sei man stolz. Es handle sich dabei sowohl um Darlehen für den gewerblichen als auch für den privaten Bereich, insbesondere, damit in erneuerbare Energien investiert werden konnte. „Wir haben auch in Zeiten der Kreditklemme die regionale Wirtschaft ausreichend mit Liquidität versorgt“, betont Bernhard Schlageter. Die Mitgliederzahl stieg auf 9.300 an.

Die Fachabteilung Holz übernimmt an der Gewerbeschule ihr neues CNC-Bearbeitungszentrum. Die neue „Riesenmaschine“ – so Studiendirektor Otfried Eckert – ersetze die überholte Technik. Das neue CNC-Bearbeitungszentrum habe den Landkreis als Träger der Schule rund 100.000,-- Euro gekostet.

11. Februar 2010

Die Narren bereiten sich auch auf den Umzug vom Sonntag und Montag vor. Die Umzugsstrecke soll in diesem Jahr erstmals verkürzt werden. Sie wird – wie bisher – bei der Stadthalle beginnen, danach über Hauptstraße – Hebelstraße – Roggenbachstraße bis zur Himmelreichstraße geführt, von der Himmelreichstraße wieder zur Hauptstraße und auf dieser zurück bis zum Marktplatz.

Dieser Tage fand das Semester-Abschlusstreffen der vhs-Dozentinnen und -Dozenten in der Kulturfabrik statt. Rund 30 Kursleiterinnen und Kursleiter kamen, um sich durch die Leiterin, Margit Jüngerkes, ehren zu lassen. Teilweise beträgt deren Tätigkeit in der vhs bis zu 20 Jahre.

„Schmutzige Dunnschtig“ – ein Tag, bei dem nicht nur am Abend Hemdglunki auf der Straße sind. Im Narrenkeller wird jedes Jahr der „Dilldapp“ gekürt. Erstmals wurde der Orden, der bisher aus Holz gestaltet war, in Edelmetall überreicht. Sein erster Träger und diesjähriger „Dilldapp“ ist der ehemalige Oberzunftmeister Berthold Müller. Der jetzige Ozume, Jürgen Wisniewski, hob die Verdienste des Ordensträgers für die Schopfheimer Fasnachtsgesellschaft und spätere Narrenzunft in langen Jahren hervor. Erstmals hat der Bürgermeister die Narren in den Rathaussaal eingeladen, um mit ihnen ein „Narresüppli“ zu essen. Als Häftling gewandet, musste er sich vor einem Gendarmen-Tribunal (Rudolf Steck und Klaus Ziegler) verantworten. Er muss nun mit seiner Ordnungsamtsleiterin, Cornelia Klaus, als Strafe am Sonntag während des Umzuges für Ordnung sorgen.

Am „schmutzige Dunnschtig“ konnte auch klirrende Kälte die großen und kleinen Glunki nicht davon abhalten, bei den Umzügen in Schopfheim und Fahrnau lautstark mitzumachen. Angeführt von der Aruba-Band der Stadtmusik zog die Schopfheimer Narrenschar durch die Altstadt, bevor dann später der bereits legendäre Hemdglunki-Ball der TSG in der Stadthalle die weiß gewandeten Narren magnetisch anzog. Mit fetziger Musikbegleitung der „Bättelsäcke“ zog es in Fahrnau den Narrenwurm durch das Dorf bis zur Festhalle, wo später kräftig gefeiert wurde.

Die Not nach dem Erdbeben in Haiti ließ auch Schüler der Friedrich-Ebert-Schule nicht kalt. Julian Rümler, Jenny Gruber und Alexander Buss haben eine Haiti-Hilfe ins Leben gerufen. Nun haben sie 600,-- Euro zusammen und diese der Aktion „Südbaden hilft“ überwiesen.

12. Februar 2010

Aus persönlichen, familiären Gründen wird Sophie Harscher den Ortschaftsrat Langenau verlassen. Sie bat um ihre Entlassung aus dem Ortsgremium.

Der Bergbrunnen-Lift in Gersbach ist in der Fasnachtswoche bei herrlichen Schneeverhältnissen natürlich in Betrieb. Schlittenhang und Loipen sind präpariert.

13. Februar 2010

Unter dem Kupferdach der Stadthalle unterhalten die Schopfheimer Narren beim dritten Zunftabend ihr Publikum.

In der evangelischen Stadtkirche konzertiert die Evangelische Studentenkantorei Freiburg unter der Leitung von Florian Cramer. Werke von Heinrich Schütz stehen auf dem Programm.

14. Februar 2010

Die Schnitzelbänkler des „Sternen-Zinkens“ tragen ihre Verse im „Hans Sachs“, im „Markgrafen“, im Bistro „Van Gogh“, im Narrenkeller, im „Hurlibaus“, im „Sternen“ und im Sportheim Oberfeld sowie im „Adler“ vor. Schließlich geht es dann auch noch in den „Hirschen“ nach Fahrnau.

15. Februar 2010

Bürgermeister Christof Nitz und seine Ordnungsamtsleiterin, Cornelia Klaus, führten den Narrenumzug an – zünftig in Polizeiuniform – wie dies am „schmutzige Dunnschtig“ vom Gendarmerie-Tribunal verordnet worden war. Sie hatten einen farbenprächtigen Umzug der Aruba-Narren im Schlepptau. Fast zwei Stunden lang zogen Masken und Wagen von über 40 Gruppen und Musikkapellen an den Zuschauern vorbei. Angeführt wurde der Narrenumzug vom zünftig in einem Löschboot thronenden Statthalter Hanspeter I vo de Wehr.

Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung konnte Ortsvorsteher Ino Hodapp dem Förderverein Aussegnungshalle Wiechs eine Urkunde von Ministerpräsident Günther Oettinger, der damit das Ehrenamt in Baden-Württemberg ehrt, aushändigen. Die Urkunde werde einen würdigen Platz in der Aussegnungshalle finden, so der Ortsvorsteher.

Der Nachmittag des Rosenmontags gehört wie eh und je den Kindern, die mit ihrem Kinderumzug sowohl durch Schopfheim als auch durch Fahrnau ziehen, begleitet von den Wagen und Maskengruppen.

17. Februar 2010

Die kalten Wintertage scheinen vorbei zu sein. Eis und Frost haben lange Zeit das Wetter bestimmt. Nun regnet es und der Schnee in der Stadt schmilzt dahin.

Hanspeter Meyer alias Hanspeter I vo de Wehr muss seine närrische Macht beim Heringsessen wieder an das Stadtoberhaupt Christof Nitz zurückgeben.

Kai Horschig hat es geschafft: Er wurde offiziell für die am 13./14. Mai in Frankreich stattfindende 24-Stunden-Lauf-Weltmeisterschaft nominiert.

18. Februar 2010

Der Musikverein Langenau begleitet die Narren mit Trauerweisen zum Kronenbrunnen, wo Martin Reimann die Totenrede auf die diesjährige Fasnacht hält. Er meinte, man habe einen Riesenumzug erwartet, doch habe die große Zahl an Wagen gefehlt. Statt verbotener Konfetti hätten manche die ganze Straße voll „Haberstroh“ geworfen. Nun frage man sich, ob im nächsten Jahr auch keine Gutsli mehr geworfen werden dürften. „Vielleicht wird es nächstes Jahr wieder witzig, dann simmer jo scho 76“, führt er weiter aus.

Aus und vorbei mit der Narretei. Auch die Fahrnauer verbrennen nach dem Umzug durchs Dorf auf dem Schulhof symbolisch die närrischen Tage. Der Narrenbaum – seit Jahren Wahrzeichen der Schopfheimer Fasnacht, das die Hausdächer überragt – muss heute ebenfalls wieder weichen. Er wird zerlegt.

Die 16-jährige Schopfheimer Sportlerin Laura Wich ist auf dem Weg nach oben. Vor Saisonbeginn hat sie ins Sportinternat nach Nürnberg gewechselt, wo sie nicht nur Sport betreibt, sondern auch die Schulbank drückt. In der vergangenen Woche wurde sie nun in Wesel deutsche Meisterin der U 17.

Reiner II vo de Bachthale regiert das Wiechser närrische Volk während der Buurefasnacht. Vor der offiziellen Inthronisation zog die Narrenschar, angeführt von der Prinzengarde und dem Musikverein, mit Fackeln durchs Dorf. Ortsvorsteher Ino Hodapp musste dem neuen Regenten die Schlüssel der Macht überlassen.

Auf tolle närrische Tage hofft die Langenauer Narren-Regentin, Prinzessin Annette, die von der neuen Ortsvorsteherin, Elke Würger, die Rathausschlüssel einforderte. Zuvor hatten die „Alten Wiiber“ den Ratssaal im Ortsteil in Besitz genommen.

Bei der jüngsten Hauptversammlung des Kraftsportvereines Gersbach berichtete Lothar Schwesyg über die Vereinsaktivitäten. Die Wahl des 2. Vorsitzenden stand an. Ralf Ühlin erhielt das Vertrauen.

19. Februar 2010

In Eichen wird nicht am Donnerstag, sondern heute, am Freitag, Hemdglunki gefeiert. Im Schein der Fackeln tanzte die Glunkischar durchs Dorf bis zur Festhalle, wo ausgiebig gefeiert wurde.

20. Februar 2010
Ganz dem Thema „Gangster und Ganoven“ war der 25. Rätsch-Obe in der Langenauer Festhalle gewidmet. Helga Roser führte zusammen mit Mathias Müller durch das Programm. Selbstverständlich rückte das Thema „Scheinberg“ und damit Landrat Schneider in den Mittelpunkt.

Landrat Schneider erhielt auch beim Schnäder-Hock im Maiberg-Saal in Enkenstein närrische Hiebe. Der Förderverein Enkenstein hat den fasnächtlichen Hock bereits zum achten Mal ausgerichtet.

21. Februar 2010

Stoff und Themen, die es zu glossieren galt, sammelten die Wiechser während eines Jahres und zeigten sie jetzt auf ihren Wagen beim Umzug durch das Dorf. Manches Mal, so weiß der Berichterstatter zu schreiben, sei dies nichts für zarte Gemüter gewesen. Fritz Streule stellte die einzelnen Hästräger vor, während Lothar Gisin die Stories, die in der Schnitzelbank festgehalten wurden, vorlas. Die zahlreichen Zuschauer lachten Tränen.

Im Gewann Zweier veranstaltet die SG Eichen das Scheibenschlagen für den Ortsteil. Damit soll die Fasnacht beendet und der Winter ausgetrieben werden.

Am Stalten in Langenau brennt das Scheibenfeuer des Ortsteiles.

Das Scheibenfeuer in Raitbach brennt am Funken-Sonntag. Viele glühende „Sunnereedli“ fliegen ins Tal.

22. Februar 2010

Die Stadt Schopfheim will den Kindergarten Hintermatt in Fahrnau aufstocken. Gleichzeitig soll das Gebäude energetisch aufgerüstet werden. Im Haushalt sind für den Bau rd. 1 Mio. Euro eingeplant. In der Aufstockung soll die Kleinkinderbetreuung ermöglicht werden. Während der Umbauzeit von vier Monaten will die Stadt die vier Gruppen des Kindergartens in anderen städtischen Gebäuden unterbringen und betreuen. Für verbindliche Angaben, wie verlässlich die Nachfrage nach Kleinkinderbetreuung tatsächlich ist, sei es noch zu früh, so Bürgermeister Christof Nitz auf die Frage von Artur Cremans hin.

Kleine Ritter, Prinzessinnen, Cowboys, Hexen und Piraten waren in Wiechs in Scharen unterwegs. Mit der Musik an der Spitze zog die bunte Kinderschar am Kinderumzug durchs Dorf, bevor die Fasnacht in der Halle weiter gefeiert wurde.

23. Februar 2010

Vor einigen Tagen musste sich eine junge Frau vor dem Amtsgericht verantworten. Die 23-Jährige hatte auf einem Supermarkt-Parkplatz mit dem Hitlergruß gegrüßt. Ein anfänglicher Strafbefehl, gegen den sie Widerspruch eingelegt hatte, brachte nun eine Milderung der Strafe mit 350,-- Euro. Die Verurteilte ist Hartz-IV-Empfängerin und – wie der Richter meinte – sei die Tat nicht politisch motiviert gewesen, sondern als unbedarfter Zwischenfall einzustufen.

Bürgermeister Christof Nitz empfängt 13 Schülerinnen aus Broxbourne (England), die derzeit im Schüleraustausch am THG sind. Im Schuljahr 2010/11 feiert der Schüleraustausch zwischen den beiden Städten sein 40-jähriges Bestehen.

Fast auf den Tag genau wie im Vorjahr ist einer der beiden Störche bereits wieder auf dem Fahrnauer Kamin gelandet.

24. Februar 2010

Auch in diesem Jahr wird es ein „Städtli-Fest“ geben, denn ein neues Komitee mit Heinz Bernauer an der Spitze hat sich konstituiert. Der bisherige Vorstand um Heike Zeiher wurde von der neuen Mannschaft verabschiedet. Roswitha Schmidt übernahm das Amt der 2. Vorsitzenden. Die Kasse wird von Horst Lüttner geführt, während Markus Jäckh die Schriftführer-Funktion übernommen hat. 1. Beisitzer ist Toni Schmidt.

25. Februar 2010

Im Café „Zum schwarzen Schaf“ findet im „Politischen Cafe der vhs“ eine Diskussion mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Ulrich Lusche zum Thema „Kennen Sie den Lissabon-Vertrag?“ statt.

An den Kaufmännischen Berufsschulen wurde mit einem Festakt die Dr. Hansjörg-Kramer-Stiftung vorgestellt. Aus dem Stiftungsvermögen sollen jährlich Preise an herausragende Absolventen der Kaufmännischen Schule vergeben werden.

26. Februar 2010

Am Mittwoch konnte die Polizei einen unfallflüchtigen 81-jährigen Autofahrer festnehmen und wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung anzeigen. Der Mann war laut Polizeibericht kurz vor 18 Uhr in der Hauptstraße stadtauswärts gefahren und auf die Gegenfahrbahn geraten, streifte dort drei entgegenkommende Autos, im Anschluss erfasste er noch eine Radfahrerin, die schwer verletzt wurde. Der Flüchtige wurde von der Polizei erwischt, als er sein Auto in die Garage stellen wollte.

Der evangelische Pfarrer Matthias Weber meint dem Markgräfler Tagblatt gegenüber zum Rücktritt von Bischöfin Margot Käßmann: „Das ist ein Riesenverlust“. Wie viele findet er die bisherige EKD-Ratsvorsitzende von Hannover sehr sympathisch. „Sie repräsentiert sehr gut meine Kirche, und zwar mit theologisch klarem Profil und mit Charme. Diese Kombination gibt es in der Kirche nicht so oft“, führt er aus. „Man muss es respektieren und ein Stück weit bewundern“, meint Pfarrer Andreas Ströble zum Rücktritt. Margot Käßmann verkörpere Integrität, sie lege einen Mut an den Tag, der auch von manchem Politiker zu wünschen wäre.

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Lörracher Agentur für Arbeit liegt unvermindert bei 5 %. Sie liegt damit weiter unter dem Landesdurchschnitt von 5,5 %. Trotz anhaltend kalter Witterung waren im Agentur-Bezirk neun Personen weniger arbeitslos als im Januar, 831 mehr als im Vorjahresmonat. Insgesamt sind 10.289 Menschen arbeitslos gemeldet. Ob ein gewisser Frühjahrsaufschwung in den nächsten Wochen allerdings ausreichen werde, um eine nachhaltige Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu bewirken, bleibe abzuwarten, meint der Leiter der Agentur, Ingo Zenkner.

Die CDU nominiert für die nächste Landtagswahl wiederum Ulrich Lusche. Als Ersatzbewerberin wurde Christa Bernauer gewählt.

27. Februar 2010

Die Wiechser brennen ihr Scheibenfeuer am Hohe-Flum-Turm ab und lassen die glühenden Rädchen ins Tal sausen.

Eine Bürgergruppe um Uwe Gerber und Hubert Probst legt der Stadtverwaltung ein Papier für eine verkehrsfreie Innenstadt vor. Für das Gesamtprojekt veranschlagen die beiden einen Zeitraum von 10 Jahren. Die Stadtverwaltung, die das Thema am 08. März im Gemeinderat behandeln will, warnt allerdings vor überstürzten Beschlüssen. Als erste Stufe schlägt die Initiative vor, den Verkehr in der Innenstadt auszudünnen. Die Nord- und Südtangenten sollen flüssiger gestaltet werden, die Hauptstraße zwischen Sparkasse und Viehmarktplatz inkl. der Konrad-von-Rötteln-Straße gesperrt werden. Im Endstadium sollte der verkehrsfreie Fußgängerbereich zusätzlich die Scheffelstraße, die Torstraße und einen Teil der Entegaststraße umfassen. Den Verkehr sollte die Stadt von Westen her beim Kreisel am Friedhof auf die Nord- bzw. Südtangente umlenken, das Teilstück Hauptstraße zwischen dem Kreisel und der Adolf-Müller-Straße soll stadtauswärts zur Einbahnstraße deklariert werden. Dieses Konzept sei sofort umsetzbar, meinen die Initianten.

Der Vorsitzende des Tennisclubs Wiechs, Nils Rodewald, bezeichnet während der Hauptversammlung den Ausbau der Nachwuchsabteilung als Ziel Nummer Eins. Nils Rodewald bleibt auch nach den Wahlen Vereinslenker, Peter Reuter sein Stellvertreter und Sportwart ist weiterhin Götz Wiese.

Dieses Wochenende gastiert der Zirkus „Montana“ in der Markgrafenstadt. Zahlreiche Zuschauer werden unter der Zirkuskuppel in den Bann der Darbietungen gezogen.

Der Musikverein Fahrnau trifft sich in der „Villa Musica“ um den Vorsitzenden Thomas Hoyer zur Jahreshauptversammlung. Für seine ausgezeichnete Jugendarbeit erhielt Martin Jegle das Lob des Vorstandes. Weiteres Lob gab es für das gesamte Orchester, das 2009 – so der Vorsitzende – erneut unterstrichen hat, dass es zu den besten Klangkörpern in der Umgebung zählt. Bei den Wahlen wurde kein einziger Posten im Vorstand umbesetzt. Thomas Hoyer wird auch weiterhin mit seinem Stellvertreter Wolfgang Brutschin das Vereinsschiff steuern.

28. Februar 2010

Die evangelische Michaelsgemeinde stellt den Gottesdienst unter die Überschrift „AIDS – Gott – Afrika“. Als Referent und Prediger konnte dafür Armin Zimmermann von der Basler Mission 21 gewonnen werden. Nach dem Gottesdienst können die Gläubigen im evangelischen Gemeindehaus eine schmackhafte Suppe oder Kaffee und Kuchen zu sich nehmen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, sich bei Vorträgen tiefer in die Thematik der Entwicklungsarbeit einzuarbeiten. Ein Wandbehang, der an die Gemeinde übergeben wird und der die Kirche St. Michael zeigt, soll in Zukunft das evangelische Gemeindehaus schmücken. Die Idee zu diesem Wandteppich hatte ursprünglich Wolfgang Pflüger, der selbst einige Zeit daran gearbeitet hat. Nach ihm arbeitete eine Dame der AWO weiter am Teppich, bis schließlich Elfi Schwab-Strube das Werk vollendete.

Die junge Künstlergruppe „Gegenwärtig“ mit Thomas R. Krauss, Luis Lenz und Jann Kern stellt in der Kulturfabrik aus.

2. März 2010

Der Gemeinderat muss sich mit dem Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt am kommenden Montag beschäftigen. Im Prüfbericht für die Jahre 2003 bis 2007 ist von einer angespannten Finanzlage die Rede. Mit 463,-- Euro pro Einwohner liege die Pro-Kopf-Verschuldung 25 % über dem Landesdurchschnitt. Die Gesamtverschuldung der Stadt (Kernhaushalt inkl. aller Eigenbetriebe) übertreffe mit 37 Mio. Euro den Landesdurchschnitt gar um 100 %.

Der Gewerbeverein will den zweiten verkaufsoffenen Sonntag unbedingt und akzeptiert den Tag der deutschen Einheit – wie dies der Gemeinderat beschlossen hat – nicht. Der Gemeinderat muss nun erneut darüber entscheiden.

3. März 2010

Die Narrenzunft Schopfheim trauert um Wolfgang Sprich, den aktiven Fasnächtler, der im „Städtli-Zinken“ zeitweise auch Zinkenvogt gewesen ist, im Zunftrat mitwirkte oder als Oberfuchs die „Fuchsen-Gruppe“ wieder aufgebaut hat. Im Hauptberuf war der Verstorbene seit 30 Jahren im Polizeidienst tätig.

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD wurde der Fraktionsvorsitzende, Artur Cremans, mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Ulrich würdigte die Verdienste des eingefleischten Sozialdemokraten und konnte ihm diese wertvollste Auszeichnung, die die SPD zu vergeben hat, überreichen. Seit 47 Jahren ist Cremans Mitglied der SPD und vertritt diese seit 30 Jahren als Stadtrat. Der Geehrte selbst meinte, er sei angefressen von der Politik und versprach, noch ein bisschen weiterzumachen. Der guten alten SPD wünschte er wieder bessere Zeiten. Noch zahlreiche weitere Mitglieder konnte der Ortsvereinsvorsitzende ehren: Hans Cremans, Edith Dobosch, Wolfgang Korloch, Rolf Merz, Ute Strohm und Dr. Jost F. Noller sind seit 40 Jahren Parteimitglieder. Liesel Sütterlin wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Schopfheimer SPD-Genossen zeigten sich mit dem Auftreten von Ortsverein und Fraktion bei der Jahreshauptversammlung durchaus zufrieden. Die drei Wahlkämpfe des vergangenen Jahres hinterließen vor allem in der Parteikasse ihre Spuren. Für die Haushaltsklausur des Gemeinderates habe die SPD-Fraktion etliche Sparvorschläge eingereicht. „Da sind einige Kracher drin“, versprach Artur Cremans.

Der Stellvertretende Kreisbereitschaftsführer des DRK, Matthias Braun, und die Kreisbereitschaftsleiterin Heike Wohlrab zeichneten zusammen mit dem Vorsitzenden des DRK Schopfheim, Ruthard Hirschner, während der Hauptversammlung Hildegard Hahn für 50 Jahre und Manfred Frala für 40 Jahre Mitgliedschaft mit der DRK-Ehrennadel in Gold aus.

Bei der Jahreshauptversammlung der Turnerschaft Langenau wurde Stefan Kutz als Vorsitzender wiedergewählt. Carola Schreyer ist weiterhin 2. Vorsitzende, Kassenwartin bleibt Petra Wambsganß, Schriftführerin ist Maria Klemm, und Beisitzerinnen des Vereins sind Waltraud Sutter und Kathrin Roser.

Der Ortschaftsrat Raitbach lehnt die ambitionierten Solar-Pläne für das Baugebiet Weidacker ab. Zahlreiche Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, um sich in der öffentlichen Sitzung zu informieren. Die angedachte Solar-Siedlung stellten Rolf Disch, Solar-Experte aus Freiburg, Architekt Thomas Körber und Christoph Schmidt von ProECO-Umweltplanung vor. Der Ortschaftsrat gab schließlich der Variante den Vorzug, dass dort neben den Plus-Energie-Häusern auch solche in anderer Bauweise erstellt werden können. Nun muss sich der Gemeinderat damit beschäftigen und eine endgültige Entscheidung treffen.

5. März 2010

Die Museumsgesellschaft – so ist während der Jahreshauptversammlung zu hören – muss eine neue Bleibe für das Technische Museum, das jetzt noch im Krafft-Areal beheimatet ist, finden. Vorsitzender Harald Klemm berichtet, dass die Tage für die rund 60 Setzmaschinen in der jetzigen Unterkunft gezählt seien. Auseinandersetzungen zwischen dem Verein und der Eigentümerin hätten zu dieser Situation geführt. Bürgermeister Christof Nitz meinte während der Versammlung, dass sich der Gemeinderat mit der Frage beschäftigen werde. Möglicherweise gebe es bereits geeignete Räumlichkeiten für die künftige Unterbringung. Harald Klemm wurde für ein weiteres Jahr in seinem Amt bestätigt. Nach 29 Jahren hört der 2. Vorsitzende, Rudolf Lenzer, mit seiner Vereinsarbeit auf. An seine Stelle tritt nun Gerhard Woop.

Nahezu der gesamte Vorstand stellte sich bei der Jahreshauptversammlung des Pop- und Gospelchores „Resonance of life“ für die nächsten zwei Jahre wieder zur Verfügung, lediglich Petra Scherle (Vorsitzende) und Sigrid Votel (Schriftführerin) legten ihre Ämter nieder. Neue Vorsitzende sind Renate Maindok und Rainer Böhme. Schließlich gab Christoph Bogon einen Ausblick auf die zahlreichen Aktivitäten 2010.

6. März 2010

Die Firma Durlum, ein weltweit renommierter Hersteller von Lichtsystemen, gewann jetzt den dänischen Licht-Preis. Im Zuge einer Rundum-Modernisierung wurde der Hauptbahnhof von Kopenhagen durch zwei neue Plattformen erweitert. Dabei war es eine große Herausforderung, die dunklen Bahnsteige mit niedriger Decke in lichtdurchflutete Räume zu verwandeln, in denen sich Reisende wohlfühlen.

Wenn es nach dem Willen der Stadtverwaltung geht, wird es in Schopfheim auch künftig keinen Neujahrsempfang geben. Aus Kostengründen empfiehlt die Verwaltung dem Gemeinderat, bei seiner nächsten Sitzung am 22. März den CDU-Antrag abzulehnen.

Sieben musikbegeisterte Männer trafen sich in der „Krone“ in Wiechs, um eine neue Guggen-Brass-Band mit dem Namen „Xmen Group“ zu gründen. Die Gründungsmitglieder suchen Gleichgesinnte, die allerdings männlich und mindestens 18 Jahre alt sein müssen.

Bei der Generalversammlung der Jugend- und Kinder-Initiative Schopfheim (JUKS) wurde Dietmar Hermann zum Vorsitzenden gewählt. Er hat das Amt bereits kommissarisch von Claudia Taubmann übernommen, die Ende des vergangenen Jahres aus Schopfheim verzog. Neue 2. Vorsitzende wurde Conny Domaschke.

In einem Leserbrief wenden sich Dr. Wolfgang und Marliese Sehringer heute an den Gemeinderat und meinen, es dürfe am Montag zur Verkehrsberuhigung nicht um Stufenpläne gehen, es gehe um Taten für heute und nicht um Pläne für später. Die beiden fragen sich auch, warum es einer Initiative von Bürgern bedarf, damit sich die Gemeindepolitik dieses Themas endlich wieder annimmt. „Blickt man im Rathaussaal nur auf Akten und Vorlagen und nie zum Fenster hinaus?“, fragen die Verfasser des Leserbriefes.

Das Verkehrskonzept beschäftigte in den Fraktionssitzungen sowohl die Unabhängigen als auch die CDU. Während die CDU den Vorschlag, einen Arbeitskreis einzurichten, unterstützte, erinnerten die Unabhängigen an die unendliche Geschichte des Verkehrskonzepts und daran, dass nichts passiert sei. Nun sei auch noch von einem Umsetzungszeitraum von 10 bis 20 Jahren die Rede.

Tesfaldet Reda hat zum zweiten Mal vor seiner Café-Bar am Marktplatz eine Schnee-Bar aufgebaut und lädt die Gäste zum Après-Ski. Während er noch Schnee vom Feldberg anfahren ließ, begann es zu schneien. Die Kulisse stimmte, denn es gab etwa 10 cm Neuschnee in der Innenstadt.

In den Vormittagsstunden muss die Polizei zu einer Massenkarambolage in der Dinkelbergstraße ausrücken.

Die SVS-Fußballabteilung hat wieder einen Kapitän: Thomas Schulz wurde zum Abteilungsleiter gewählt. Der Stellvertretende Abteilungsleiter und Interims-Kapitän Mirko Bähr berichtete zuvor von einem sehr arbeitsintensiven Jahr. Erfreulich sei der Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga gewesen, wo der Klassenerhalt angepeilt werde.

Der griechische Verein „Die Welt der Hellenen“ organisiert im evangelischen Gemeindehaus eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti.

Der Musikverein Langenau hat vier gleichberechtigte Vorstandsämter, von denen im vergangenen Jahr nur zwei besetzt waren. Mit Stefan Flemming konnte das Quartett wenigstens auf ein Trio aufgestockt werden. Für den vierten Posten fand sich auch bei der heutigen Generalversammlung wiederum kein Bewerber. Dirigent Erwin Lenz meinte zur Jugendarbeit, dass der Verein derzeit eher einen Spielkreis als eine Jugendkapelle aufweise. Dies soll sich zwar 2010 ändern, denn Stefan Flemming soll sich vermehrt um die Koordination im Jugendbereich kümmern, so dass man bald wieder ein eigenes Jugendorchester auf die Beine stellen kann.

Das Harmonika-Orchester Schopfheim blickt zufrieden auf ein Berichtsjahr zurück, über das in der Jahreshauptversammlung informiert wurde. Die finanzielle Bilanz präsentierte die Kassenwartin, Isabell Markstahler. Die Dirigentin des Vereins, Brigitte Weiß, freute sich über ein reges Jahr mit vielen Auftritten und 47 Proben. Allen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie der Dirigentin dankte der Vorsitzende, Klaus Strauß. Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder bestätigt.

7. März 2010

In einer Sonntags-Matinee liest der Schopfheimer Schriftsteller Björn Kern in der Stadtbibliothek aus seinem neuesten Buch „Das erotische Talent meines Vaters“. Es ist der vierte Roman des 32-Jährigen, wie Kurt Menter in seiner Begrüßung erläuterte.

Bei herrlichem Sonnenschein veranstalteten die Gersbacher am Bergbrunnen-Lift ihren Skitag. 41 Teilnehmer gingen an den Start, um die Ortsmeister zu ermitteln. Der Organisator, Werner Koch, bedankte sich bei allen Helfern des Skitages und beim DRK sowie bei der Skilift-Gesellschaft für die kostenlose Beförderung der Teilnehmer.

8. März 2010

„Für die Sperrung der Innenstadt fehlen die Voraussetzungen“, meinen heute Bernhard Meßmer, Jürgen Neumann und Verena Müller zum Verkehrskonzept für diesen Bereich.

Der Gemeinderat beschloss nun endgültig über die verkaufsoffenen Sonntage, da der Gewerbeverein den vom Gemeinderat angepeilten 3. Oktober nicht akzeptiert hatte.

9. März 2010

Gestern verkündigte Bürgermeister Christof Nitz im Gemeinderat, dass er bei der anstehenden Bürgermeisterwahl wieder kandidieren werde. „In den bisher sieben Jahren habe ich doch Einiges erreichen können“, es stehe aber noch vieles an, betont er in einem Pressegespräch zu seinem Entschluss. Ein konkretes Versprechen machte er den Schopfheimern bereits jetzt. „Im Falle meiner Wiederwahl werde ich mit meiner Frau ganz nach Schopfheim ziehen“, beteuerte er.

10. März 2010

Die Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen äußern sich zur erneuten Kandidatur von Christof Nitz. Während Marianne Zabel von der CDU meint: „Wir freuen uns und finden es sehr positiv“, fallen die Reaktionen der SPD eher kritisch aus. Artur Cremans bestätigt, dass die SPD einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken werde. Bettina Bethlen von den Unabhängigen sagt: „Es ist gut, dass er endlich Flagge zeigt“ und erwähnt, dass die Unabhängigen selbst sich nicht aktiv auf die Suche nach einem Gegenkandidaten begeben werden. Dass der Bürgermeister noch einmal seinen Hut in den Ring wirft, findet Tesfaldet Reda von den Freien Wählern gut. „Nitz ist wichtig für unsere Stadt“, betont er. Als eine „zackige Ankündigung“ kommentiert Michael Straub von den GRÜNEN die kurze Stellungnahme des Bürgermeisters in der Gemeinderatssitzung. Die GRÜNEN hätten keinen eigenen Kandidaten, betont er weiter, und es bleibe abzuwarten, ob sie eine Wahlempfehlung geben würden. Jörg Rittweger kommentierte die Entscheidung des Bürgermeisters ironisch.

Bei der konstituierenden Sitzung des Behinderten-Beirates vor einigen Tagen wurden Wolfgang Bartsch als Vorsitzender und Peter Thamm als sein Stellvertreter gewählt. Susanne Bischoff und die Stadträtin Bettina Bethlen wurden ebenfalls in den Vorstand gewählt. Anita Gempp wird die Arbeit in der Stadtverwaltung koordinieren.

Die Außenwohngruppe „Linde“ des Markus-Pflüger-Heimes hat im Dezember Kuchen und Weihnachtsgebäck auf dem Wochenmarkt verkauft. Die Gruppe, die derzeit aus sechs Männern und zwei Frauen besteht, hat den Erlös dieser Aktion nun dem Tierpark Lange Erlen in Basel gespendet.

11. März 2010

Volker Demuth, der in Zwiefalten-Dorf an der Donau lebende Lyriker, Essayist und Medienwissenschaftler, liest in der Stadtbibliothek aus „Das angekreidete Jahr“ sowie aus dem druckfrischen Gedichtband „Lapidarium“.

Die Stadt verkauft die Erbpacht-Grundstücke, auf denen die bereits an die Wohnbau Lörrach verkauften Wohngebäude stehen, für 4,3 Mio. Euro. Bürgermeister Christof Nitz und Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Nostadt betonen, dass der Verkauf für beide Seiten von Vorteil sei. Der Kaufpreis – so der Bürgermeister – werde in Raten bei der Stadt Schopfheim eingehen und soll zur Schuldentilgung verwendet werden. Die jährlich entfallenden Erbbauzinsen schmälerten den Verwaltungshaushalt um 150.000,- Euro, jedoch seien die Zinseinsparungen durch die Tilgung der Schulden sogar noch höher, meint der Bürgermeister.

Karl-Heinz Renner, Vorsitzender des MSC Schopfheim, berichtet über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, insbesondere an die Arbeitseinsätze von insgesamt etwa 3.000 Stunden. Etwa 200-mal seien Sportler des Vereins bei Motorsport-Veranstaltungen an den Start gegangen, erfährt man während der Generalversammlung, die vor einigen Tagen stattgefunden hat. Bei den Wahlen wurde Herbert Henkel als Stellvertreter bestätigt, ebenso Jürgen Lauber, der weiterhin Schatzmeister bleibt. Im Namen der Stadt sprach Artur Cremans in Vertretung des Bürgermeisters den Dank aus.

12. März 2010

Der Eichener Brauchtumsverein hielt bei der Jahreshauptversammlung Rückschau und gab einen Ausblick auf künftige Aktivitäten. Besonders wurde der Neuerwerb eines Uhrwerkes für die alte Rathaus-Turmuhr erwähnt. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde ein Teil der Vorstandsmitglieder für einen zweijährigen Turnus neu gewählt. Dazu gehören Hannelore Klemm als Beisitzerin, Thomas Rümmele als Kassenwart und Hans-Martin Koch als 2. Vorsitzender.

In Gündenhausen wird um 23 Uhr ein Wohnungsbrand gemeldet. Die Wohnung einer 35-jährigen Frau war verraucht, die Wohnungsinhaberin flüchtete zu den Nachbarn. Doch als der Rettungswagen eintraf, verschanzte sich die Frau wiederum in ihrer Wohnung und öffnete den Helfern erst nach heftigem Klingeln und Klopfen, allerdings mit einem Messer in der Hand. Sie bedrohte die Helfer. Erst die Feuerwehr, die den Brand mit Atemschutzausrüstung bekämpfte und die Wohnung lüftete, konnte die Frau zum Verlassen der Wohnung bewegen.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Langenau wurde von der Stadtverwaltung das Baugebiet Im Loh Nord, das 20 bis 26 Hauseinheiten, entweder als Einzel-, Doppel- oder Reihenhäuser, ermöglicht, vorgestellt. In der gleichen Sitzung wurde die Ortschaftsrätin Sophie Harscher durch Bürgermeister Christof Nitz verabschiedet und gleichzeitig Andreas Rütschlin neu verpflichtet.

13. März 2010

Die Firma Johann Grohmann GmbH Co. KG in Bissingen, mit Wolfgang und Hans-Peter Grohmann, ist neue Eigentümerin der Gardner Denver-Gießerei. Die Firma hat das Namensschild „Gusstechnik Schopfheim“ am Gebäude angebracht. Die beiden Eigner meinen, sie wollten den Standort Schopfheim stabilisieren, stärken und ausbauen. Das Personal sei vor dem Verkauf der Gießerei bis auf 135 Mitarbeiter zurückgefahren worden. Derzeit seien im Betrieb wieder rund 150 Menschen beschäftigt. Auch Mitarbeiter aus der Auffang-Gesellschaft seien wieder eingestellt worden. Das Unternehmen Grohmann wurde 1930 gegründet. In Bissingen steht die Gießerei mit bis zu 160 Beschäftigten und in Mühlacker gibt es noch die Grohmann-Aluminium-Technik mit 60 bis 70 Mitarbeitern.

Simone Hohler von der „Latschi-Clique“ Gersbach hatte als Vorsitzende vor einigen Tagen zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Die Teilerneuerungs-Wahlen bestätigten die bisherigen Amtsinhaberinnen und -inhaber.

Ortsvorsteher Klaus Brutschin bedankte sich in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Enkenstein bei den Bürgern, die an der Kreistagssitzung dabei waren, bei der vor einigen Tagen über die Mono-Deponie informiert worden war. Für den unvoreingenommenen Beobachter – so der Ortsvorsteher – sei klar geworden, dass die Kreisverwaltung die Mono-Deponie offenbar nicht wolle. Ortschaftsrat Frank Strittmatter verlangt von Landrat Walter Schneider, dass er eine mündliche Äußerung schriftlich bestätigt, worin er den Bürgern garantiert, dass von der Deponie Scheinberg keinerlei Gefährdung durch Oberflächen- oder Sickerwasser ausgehe.

Die Stadtmusik trifft sich zur Generalversammlung im Musikhaus „Alter Bauhof“. Betont wurden im Jahresrückblick die eigenen Auftritte, die Pflege der Städtepartnerschaft sowie die Durchführung von Drittveranstaltungen, die sich positiv im Finanzbericht niedergeschlagen haben. Auch die Vermietung des Probelokals wurde verdreifacht und führte zu einer guten Einnahme-Situation. Im Berichtsjahr wurde auch eine Fotovoltaik-Anlage installiert, deren Finanzierung auf 20 Jahre angelegt ist, jedoch eine Amortisation schon in 13 Jahren erreichen wird, so der Vorsitzende, Peter Bühler. Er wird auch nach den Wahlen weiterhin das Schiff „Stadtmusik Schopfheim“ steuern. Für die Zukunft gut gerüstet sieht er sich mit einer Jugendkapelle und einem Aktiv-Orchester mit derzeit 50 Musikern.

Zum Jahresbeginn bekam die Allgemein-Chirurgie im Krankenhaus einen neuen Zuschnitt. Die stationäre Allgemein-Chirurgie wurde geschlossen. Dafür wurde nun ein medizinisches Versorgungszentrum für ambulante Chirurgie eröffnet (MVZ). Der Start – so wird heute in der Badischen Zeitung berichtet – sei nach rund zweieinhalb Monaten geglückt. Das MVZ ist zuständig für die ambulante Chirurgie und wird von Dr. Hans Weckler geleitet.

Seit Anfang des Jahres sind die Eichener Ringer in der Oberliga. Darauf wird bei der 36. Generalversammlung unter dem Vorsitz von Kurt Meyer hingewiesen. Als einen Höhepunkt erlebte die A-Jugend im Mai bei den deutschen Mannschafts-Meisterschaften ihren 1. Platz. Erstmals trat der Verein auch bei den Europa-Meisterschaften in Serbien an, wo Alexander Semisorow den 5. Platz errang. Mit Hans Keller wurde ein verdientes Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt. Die anstehenden Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden, 2. Vorsitzende ist Bettina Störr. Neu im Amt ist Kassiererin Sonja Völz.

Über viele Termine und Anlässe berichtet Schriftführerin Michaela Hahn bei der Generalversammlung der Schützengesellschaft Wiechs. Uwe Kübelka bleibt auch weiterhin Oberschützenmeister. Mit Jürgen Bublitz konnte der neue Schützenkönig geehrt werden. Sigmund Leszkowski erhielt die goldene Ehrennadel des südbadischen Sportschützenverbandes.

14. März 2010

Beigeordneter Ruthard Hirschner empfängt die Mundart-Literaten und -Liedermacher, die gestern im Museumskeller gelesen hatten, im Rathaussaal. Volker Habermarier, der seit einigen Jahren die Leitung der Werkstatt übernommen hat, hob die Internationalität des Treffens dabei hervor. Markus Manfred Jung bedankte sich auch bei der Stadt für die finanzielle Unterstützung, während Ruthard Hirschner nicht nur dankte, sondern auch meinte: „Die Sprache ist der Kulturträger Nummer Eins“.

15. März 2010

Am THG wird zum ersten Mal ein „Eltern-Café“ eröffnet. Unter dem Motto „Wir sind unsere Schule“ will der Elternbeirat interessierten Eltern in lockerem Rahmen die Möglichkeit zu Gesprächen und Informationen bieten, so Dr. Dieter Raps über den Grundgedanken des neuen Cafés.

Mit den beiden Gymnasiasten Anna Schneider und Jonas Schwald wird die Konzertreihe „Eichener Sonntagsmusik“ in der Eichener Dorfkirche in diesem Jahr eröffnet.

Das strittige Bauvorhaben in der Luisenstraße/Bannmattstraße ist nun im zweiten Anlauf durch den Bauausschuss genehmigt worden. Dass dieser massive Bau möglich wurde, liegt an einem fehlenden Bebauungsplan. Artur Cremans von der SPD stimmte gegen die Bebauung mit einem massiven Mehrfamilienhaus. Zu Beginn der Sitzung erläuterten Anwohner noch einmal ihren Protest gegen die Baupläne, denn solche Veränderungen seien nicht zu erwarten gewesen.

Der Bauausschuss lehnt eine zweite Spielothek im Gewerbegebiet Lus ab.

16. März 2010

Eine Delegation aus dem Kirchenbezirk Markgräflerland war in Dikome. Die siebenköpfige Gruppe des evangelischen Kirchenbezirks Markgräflerland, der katholischen Pfarrgemeinde St. Bernhard Schopfheim und des Freundeskreises Partnerschaft Übersee wurde nicht nur mit überwältigender Gastfreundschaft aufgenommen, sondern konnte auch zusammen mit der neuen Dekanin, Bärbel Schäfer, die Kontakte neu ordnen und offenbar bestehende Probleme bereinigen.

Am vergangenen Sonntag wählte die katholische Pfarrgemeinde St. Bernhard einen neuen Pfarrgemeinderat. Von 3.983 Wahlberechtigten gingen lediglich 9,55% an die Urne. 17 Kandidaten bewarben sich um 14 zu besetzende Sitze. Im Rahmen einer Wahlparty wurde Franz Josef Wolf, der sich seit 41 Jahren in Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat eingesetzt hatte, verabschiedet.

In einer Sitzung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental begrüßt Peter Neumann den Kreisvorsitzenden, Prof. Dr. Valentin Weislämle. Dieser betonte in seiner Rede, dass ihm die Stärkung der Ortsverbände sehr am Herzen liege. Christian Mack erinnerte an den Liberalen Friedrich Naumann, dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Der Ortsverband plant zum Andenken im Spätsommer eine Veranstaltung.

17. März 2010

Aufatmen bei der katholischen Seelsorge-Einheit Schopfheim-Hausen-Hollstein: Mit Michael Latzel wird am 01. August ein neuer Pfarrer nach Schopfheim kommen. Der 47-Jährige, der aus Freiburg stammt, ist derzeit noch Leiter der Seelsorge-Einheit Dinkelberg. Kooperator Erwin Aal, der in der Vakanz einziger Pfarrer in der Seelsorge-Einheit gewesen ist, informiert, dass bis zum Amtsantritt von Michael Latzel noch ein junger Priester die Seelsorge-Einheit unterstützen werde.

Gerhard Abt und Judith Klesinski von der Spielbühne Schopfheim überreichten heute eine Spende von 600,- Euro an den Kinderschutzbund. In gleicher Höhe hat die Spielbühne bereits eine Spende an ein Entwicklungshilfe-Projekt in der Dritten Welt überwiesen.

18. März 2010

Das Schopfheimer Unternehmen Leander Baeger stellt Uhrengehäuse mit Lunetten aus Black Diamond High Tech-Ceramic her. Auf der Basler Uhrenmesse, die heute öffnet, wird er diese Neuheit vorstellen. Unter Black Diamond HT-Ceramic versteht man einen von Natur schwarzen Werkstoff, der sich durch außergewöhnliche Härte auszeichnet. Black Diamond kommt vorwiegend in militärischen Bereichen (Panzerungen) und in der Raumfahrt zum Einsatz. Die Keramikplatten für den Hitzeschild der Spaceshuttles sind beispielsweise aus diesem Material.

Die Seniorinnen und Senioren der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde werden zu einem Altennachmittag ins evangelische Gemeindehaus Langenau eingeladen.

19. März 2010

An der jüngsten Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereines Fahrnau wurden die Vereinsmeister geehrt und es wurde über die Veranstaltung einer Jungtier-Schau, einer Herbst-Schau und über die Sanierung des Vereinsheimes im Kratten diskutiert. Der kommissarische Vorsitzende, Markus Jäckh, äußerte in der Versammlung den Wunsch, dass sich der Verein an auswärtigen Ausstellungen noch mehr beteiligen möge. Vereinsmeister wurden Otto Möhrle, Cornelia Jäckh und Christian Binoth. Bis zu den nächsten Wahlen bleibt Markus Jäckh weiterhin kommissarischer Vereinsvorsitzender.

Beim Wettbewerb „Jugend trainiert“ kam eine Tischtennis-Schülermannschaft der Friedrich-Ebert-Schule bis ins Finale des vom Regierungspräsidium ausgetragenen Turniers.

20. März 2010

Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen den geplanten „Behörden-Funk“ und bereitet sich auf eine Bürgerversammlung in der kommenden Woche vor.

Eine erste konstituierende Sitzung des Innenstadt-Arbeitskreises fand statt. Der Bürgermeister ist sehr zufrieden, so sein Fazit. Unter seiner Leitung trafen sich die Gemeinderatsfraktionen, der Gewerbeverein, die Bürgerinitiative für eine attraktive Innenstadt und die Polizei. Nun soll noch ein Stadtplanungs-Experte hinzugezogen werden. Nach Auffassung des Arbeitskreises soll die Durchfahrt durch die Innenstadt künftig unattraktiver werden. Eine Verkehrsbefragung soll klären, wie viel Durchgangsverkehr und wie viel Ziel- und Quellverkehr derzeit vorhanden ist.

Dieser Tage besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger zusammen mit Bürgermeister Christof Nitz und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden, Artur Cremans, das THG, um sich dort über die Mensa und die Schulsituation insgesamt zu informieren. Ein dickes Lob an die Kommunalpolitik gibt Stickelberger für die Jugendarbeit der Stadt (Streetworker). Weitere Themen waren aber auch der Gehweg in Wiechs und der Hochwasserschutz.

Auf 125 Jahre blickt die Schachgesellschaft Schopfheim 1885 zurück. Bei einer außerordentlichen Generalversammlung wurde dieser Tage beschlossen, dass das Jubiläum im Juni begangen werden soll. Der Verein wird zu einem internationalen Turnier einladen, bei dem neben dem traditionellen Schach-Modus erstmals in Südbaden die neue Schach-Version „Chess 960“ gespielt wird. Hans-Jürgen Baum erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft im badischen Schach-Verband die Ehrenurkunde und das goldene Treueabzeichen vom Vorsitzenden Franz Hoch überreicht. Für 25 Jahre wurde Alfred Müller geehrt.

Der Tischtennisclub Schopfheim-Fahrnau freut sich darüber, dass der Zeller Tischtennisverein sich dem Schopfheimer Verbund anschließen wird. Durch diese Fusion, die zum 01. Juli rechtskräftig wird, löst sich der Tischtennisclub Zell auf; sozusagen als „Morgengabe“ bringt Zell einen Landesliga-Startplatz mit. Mit vier Herren-, zwei Damen- sowie fünf Jugendmannschaften ist der Verein hinter dem ESV Weil der größte Tischtennisverein im Landkreis Lörrach und Waldshut-Tiengen, so der Vereinsvorsitzende, Volker Fischer.

Sieben führende Autohäuser der Stadt präsentieren in der 38. Autoschau die neuesten Entwicklungen und Modelle in und um die Stadthalle. Das Interesse an Neuwagen bzw. an der Autoschau hat nicht nachgelassen.

Stimmgewaltig ließ der Ural-Kosaken-Chor seine Lieder in der Gersbacher Kirche erklingen. Das Programm wurde durch Instrumental-Vorträge auf der Balalaika und dem Knopf-Akkordeon sowie solistische Gesangseinlagen ergänzt. Eine besondere Note bekam das Konzert durch das Mitwirken des Gersbacher Chores unter Leitung von Claudia Götting.

Die Guggenmusik „Namelose“ zieht bei der Hauptversammlung Bilanz über ein Jahr. Vorsitzender Markus Lämmlin überreichte dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. in Freiburg einen Scheck mit dem symbolischen Betrag von 999,- Euro. Der bisherige Vorsitzende stellte sich bei den Wahlen nicht mehr zur Verfügung. Die Mitglieder wählten einstimmig den bisherigen Musikchef Ralf Voeltz zu ihrem neuen Vereinsvorsitzenden. Neuer Musikchef wurde Florian Hauri.

21. März 2010

Mit einem Konzert in der Waldorfschule fand das 3. Trommel-Festival der Musikschule Mittleres Wiesental seinen Abschluss. Tagsüber hatten 70 Teilnehmer in Workshops ihre Kenntnisse erweitern können. Den größten Zulauf bei den Nachmittagskursen hatten die senegalesischen Brüder der Gruppe „Saf-Sap“ mit ihrem Trommel- und Tanzkurs.

Zahlreiche Ehrungen für Erfolge können die Triathleten der Turnerschaft Langenau verbuchen. Bei der jüngsten Abteilungsversammlung gab es mit Kathrin Stutz und Karin Spitzer gleich zwei Sportlerinnen des Jahres. Bei der Sportlerwahl der Kategorie Herren siegte Hubert Klemm erneut unangefochten. Saskia Beisel belegte bei den Mädchen und Daniel Spitzer bei den Jungen jeweils den 1. Platz.

Das junge Künstler-Duo Julian Fahrner (Violine) und Johannes Lang (Klavier) konzertierte in St. Agathen.

22. März 2010

Der Verwaltungsausschuss verständigte sich nach kurzer Debatte darauf, dass die Stadt auch künftig keinen eigenen Neujahrsempfang ausrichten wird. Aus finanziellen Gründen lehnten Bettina Bethlen von den Unabhängigen und Peter Meßmer von den Freien Wählern sowie Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN einen solchen Empfang ab. Artur Cremans führte nicht nur Kostengründe ins Feld, sondern bezweifelte auch, dass ein derartiger Anlass der Kommunikation zwischen den Bürgern dient. Geprüft werden soll noch, ob die Neujahrsempfänge der Ortsteile eventuell zusammengelegt werden könnten.

23. März 2010

Helfried Heidler, Dekan a.D., und Richard Renz berichten über ihren jüngsten Besuch in Kamerun. Die Vertreter des Dikome-Vereines haben die Weichen für einen weiteren qualitativen Sprung beim Kaffee aus Kamerun gestellt. Die beiden Vertreter des Dikome-Vereines erkundigten sich aber auch nach dem Grundschul-Projekt in Bakumba. Dabei, meinen sie, sei noch Geduld vonnöten, denn das Bewusstsein für Bildung sei in der Gesamtbevölkerung noch sehr niedrig.

Das Diabetes-Zentrum zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Über die finanzielle Situation des 120 Mitglieder starken Vereins berichtete der Kassenwart, Hanspeter Weiß. Dr. Michael Maraun erhielt auch bei den Neuwahlen erneut das Vertrauen und wird den Verein weiterhin lenken. Sein neuer Stellvertreter ist Rolf Schwald. Beate Gorgos zeichnet als Schriftführerin verantwortlich.

500 Personen kommen als Zuhörer in die Stadthalle, um Informationen über den Digital-Funk zu erhalten. Von „hochbrisant“ bis „gesundheitlich unbedenklich“ bewegten sich die Diskussionsbeiträge der Fachleute. Bürgermeister Christof Nitz moderierte die Veranstaltung zu den geplanten Standorten des Behörden-Funks (BOS) auf der Hohen Flum und dem Mettlenkopf in Gersbach. Für den Bau der Sendemasten machten sich die Vertreter des Regierungspräsidiums und der Polizei stark. Der Tetra-Funk, dessen sich die meisten europäischen Länder bedienten, so diese Vertreter, berge nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keine gesundheitlichen Risiken, weder für die Nutzer der Geräte noch für die Anwohner von Sendeanlagen. „Wir brauchen diese Technik“, betonte Michael Gehry, Leiter der Polizeidirektion Lörrach. Sämtliche Bedenken gesundheitlicher Risiken wurden von Jiri Silny, einem Strahlenschutz-Experten, vom Tisch gewischt. Allenfalls eine Wärmeentwicklung unter den Grenzwerten sei vorhanden. Kein gutes Haar an der Tetra-Technik hingegen ließ Siegfried Zwerenz vom Verein „Bürgerwelle“. Die gepulsten Funkwellen griffen tief in biologische Prozesse ein, meint er. Grenzwerte bezögen sich nur auf „thermische“ Effekte, nicht aber auf athermische wie Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, des Nerven- und Immunsystems sowie der Gehirnaktivitäten. Auch der Münchner Arzt Dr. Hans-Christoph Scheiner warnte vor der gepulsten Dauerstrahlung, denn diese beeinflusse den Calcium-Ausstrom beim Menschen. In der Diskussion mit dem Publikum waren die kritischen Fragesteller in der Überzahl.

Bürgermeister Christof Nitz ehrt die Schopfheimer Badminton-Sportlerin Nicole Grether im Rathaus. Sie hatte am Ehrungsabend im vergangenen November nicht teilnehmen können.

Jetzt ist auch der zweite Storch auf dem Fahrnauer Kamin eingetroffen.

Die Krimi-Revue „Zyankali im Champagnerglas“ beschert der Kleinkunst-Saison im Museumskeller mit dem Musikkabarett-Ensemble „Theo und die Feuerlilien“ einen amüsanten Abschluss.

24. März 2010

Bei der Mitgliederversammlung der Kolpingfamilie vor einigen Tagen wurden Hans-Peter Maier für 50 Jahre, Eugen Holdermann und Hermann Wendland sowie Herbert Grässlin für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Auch nach den anstehenden Wahlen wird Bernhard Fröhlin weiterhin den Verein führen. Sein Stellvertreter bleibt Franz Josef Wolf.

Auf ein erfolgreiches Jahr blickten die Fahrnauer Sportschützen zurück. Die Renovierung des Luftgewehr-Standes sei mittlerweile abgeschlossen und die Anlage zu einem Vorzeigestand geworden, meint Oberschützenmeister Heinz Bernauer. Ehrungen für 10, 15 und 25 Jahre wurden ausgesprochen. 50 Jahre gar gehört Werner Bockstaller bereits den Fahrnauer Sportschützen an.

26. März 2010

Beim Tourismus Gersbach e.V. verändert sich nach der jüngsten Jahreshauptversammlung die Vereinsspitze. Susanne Häußer-Ühlin, die nicht mehr kandidierte, wird von Ernst-Frieder Schmidt abgelöst. Neuer 2. Vorsitzender ist Rolf Strohm, der seine Ehefrau, Ute Strohm, ablöst.

Erfolgreich verlief die Saison für die Senioren der Schachgesellschaft. Die Mannschaft mit den Spielern Gerhard Baumann, Genadij Batjunin, Karl Ganz, Alfred Müller und Franz Hoch vertritt den Bezirk nun in den gesamtbadischen Meisterschaften.

Matthias Knapp sprach in der Jahreshauptversammlung von einem erfreulichen und erfolgreichen Jahr für die TSG. Wirtschaftlich stehe der Verein solide da. Trotz allem halte die Vorstandschaft eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für unerlässlich. Doch der Vorsitzende und der Vorstand scheiterten mit ihrem Antrag, die Beiträge um 40 bis 50% zu erhöhen. Geklärt werden soll zunächst, ob beim Beitrag passive von aktiven Mitgliedern getrennt geführt werden. Auch ein Antrag, die Übungsleiterentschädigung von durchschnittlich 6,40 Euro auf 12,- Euro zu erhöhen, fand keine Zustimmung. Matthias Knapp und sein Stellvertreter, Heinz Postleb, machten ihre Ankündigung wahr und verkündeten für die nächste Hauptversammlung ihren Rücktritt. Eine große Anzahl von Ehrungen für 20-jährige Mitgliedschaft konnten vorgenommen werden. Für 40 Jahre bekamen gleich neun Mitglieder die goldene Ehrennadel überreicht.

27. März 2010

Das Georg-Reinhardt-Haus befindet sich noch in der Findungsphase. Weniger Betten und weniger Personal – für das Pflegeheim soll wahrscheinlich ein Neubau geplant werden. Wie stark die Bettenzahl nach unten korrigiert werde, stehe noch nicht fest. Einst habe die Belegung bei deutlich über 200 Personen gelegen. Das Land dränge über die Heimverordnungen auf kleinere Einrichtungen um 100 Betten, im Georg-Reinhardt-Haus liebäugelt man hingegen mit einer Zahl um die 150. Eine neue Pflegedienst-Leitung sei noch nicht gefunden worden.

Ortsvorsteher Ino Hodapp berichtet, dass er die Sorgen und Nöte der Wiechser Bürger bei der Info-Veranstaltung über den Digital-Funk auf der Hohen Flum angehört habe. Diese Sorgen würden auch ihn beschäftigen, meint er, er habe jedoch keinen Einfluss auf Entscheidungen, die im Übrigen schon gefallen seien. Beschäftigt hat sich der Wiechser Ortschaftsrat auch mit einem Neujahrsempfang, wie er in Langenau und Gersbach seit Jahren bereits durchgeführt wird; dieser müsste aber nicht jedes Jahr stattfinden, denkbar wäre auch ein Wechsel mit anderen Ortsteilen, so die Ratsmeinung.

Die CDU wundert sich über Kritik an ihrem Antrag zu einem Neujahrsempfang und meint dabei insbesondere den SPD-Fraktionschef Cremans. Heidi Malnati: „Wenn die CDU mit ihrem Antrag erreicht hat, über kreative Lösungen nachzudenken, ist die Fraktion schon zufrieden“.

Über ein ruhiges Jahr berichtet Kommandant und Kreisbrandmeister Bernd Schwöble bei der Hauptversammlung der Schopfheimer Gesamt-Feuerwehr in der Raitbacher Festhalle. 29 kleinere Brandeinsätze und 86 technische Hilfeleistungen stehen am Ende der Jahresbilanz. Schwöble erinnerte bei der Versammlung an die enormen Eigenleistungen, mit denen Feuerwehrleute in Gersbach den Bau des Gerätehauses ermöglicht hatten. Er dankte aber auch der Stadt, dem Bürgermeister und dem Gemeinderat, die eingesehen hätten, dass Gersbach einsatztaktisch eine Sonderstellung genieße. Bürgermeister Christof Nitz zeigte sich stolz auf die Feuerwehr, mochte aber keinen Hehl daraus machen, dass die Jahre 2011 und 2012 allen Kopfzerbrechen bereiten könnten. Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielten das Feuerwehrehrzeichen in Silber Robert Kern, Enkenstein, Ute Hellwig, Kürnberg, Dirk Harscher, Langenau, Rolf Glatt, Raitbach, Thomas Keller, Raitbach, Andreas Reichert, Raitbach, Heiko Weide, Raitbach, Michael Schwald, Schopfheim, Rolf Specht, Schopfheim, Michael Wassmer, Wiechs. Das Feuerwehrehrzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst erhielt Klaus Dietsche aus Wiechs.

29. März 2010

Die „Fetscher-Family“ unterhielt in Gersbach vor einigen Tagen ein begeistertes Publikum.

30. März 2010

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel weilt zu einem Besuch in der Markgrafenstadt. Zwei Stunden lang präsentierte er sich in der Hülschematt-Halle vor gut 150 begeistert applaudierenden Genossen aus dem gesamten Landkreis. Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Ulrich begrüßte den prominenten Gast mit den Worten: „Schön, dass du da bist!“ Auf Bitten von Bürgermeister Christof Nitz trug sich der prominente Gast auch in das Goldene Buch der Stadt ein. Beim nächsten Besuch, so versprach Gabriel, werde er die Unterschrift noch einmal in aller Form im Rathaus wiederholen. Hauptproblem sei, meinte er, dass der SPD in den zurückliegenden Jahren die Nervenenden in die Gesellschaft hinein verloren gegangen seien. Die SPD brauche wieder mehr „Alltagswissen“ und müsse sich deshalb öffnen und auch Menschen mitmachen und mitreden lassen, die nicht gleich lebenslang Mitglied werden wollten. In seiner Rede pochte er auch darauf, dass es fundamentale Gegensätze zwischen CDU und FDP auf der einen und der SPD auf der anderen Seite gebe. Er sprach auch davon, dass die SPD wieder das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen müsse. „Alles andere ist nicht unsere Politik“, führte er weiter aus. In Erwiderung auf ein Kurzreferat von Dr. Jost Noller über den notwendigen Strukturwandel der sozialen Sicherungssysteme wies Gabriel Forderungen nach „neuen Ideen für die postindustrielle Gesellschaft“ ziemlich brüsk mit den Worten „Damit bin ich überhaupt nicht einverstanden“ zurück. Dienstleistungen und Ehrenamt seien alle recht und schön, er sei jedoch der festen Überzeugung, dass Deutschland weiterhin auf seine Stärke als Industrienation bauen müsse. Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger dankte für die klaren Worte zur Bildungspolitik und wünschte sich für die kommende Landtagswahl noch mehr Rückenwind.

31. März 2010

Eine Arbeitsgruppe hat das Ortssippenbuch Schopfheim von 1605 bis 1810 bearbeitet, gleichzeitig auch die Ortssippenbücher Hausen von 1740 bis 1810 und Gersbach von 1658 bis 1810. Die Gruppe stellte das Projekt der Presse vor. Das Buch selbst wird im Mai erscheinen. Dr. Martin Keller vom Geschichtsverein Markgräflerland leitet das Projekt „Ortssippen- bzw. Ortsfamilienbücher im Markgräflerland“. Das Schopfheimer Projekt wurde von Prof. Dr. Klaus Schubring vorgestellt. Leiter der Schopfheimer Arbeitsgruppe ist der ehemalige Fachbereichsleiter der Stadt, Klaus Strütt.

Die evangelischen Christen und die katholischen Gläubigen haben auf Anregung der Gemeindereferentin Rita Sprich zum zweiten Mal das gleiche Motiv auf der Osterkerze. Pfr. Erwin Aal und Pfr. Matthias Weber haben die übereinstimmend gestalteten Osterkerzen in Empfang genommen.

Bilanz zogen die Gartenfreunde Bremt bei ihrer Jahreshauptversammlung vor einigen Tagen. Viktor Reis begrüßte im Vereinsheim die Mitglieder der 67 Parzellen großen Gartenanlage. Wie der Vorsitzende mitteilte, haben in den letzten Wochen Unbekannte Gärten mutwillig zerstört.

01. April 2010

Der Radiosender SWR 1 Baden-Württemberg hat am Gründonnerstag mit seiner Reihe „Pop + Poesie“ für ein ausverkauftes Haus unter dem Kupferdach gesorgt. Eine bunte Mischung aus Rock und Pop bot die erwartete Unterhaltung.

Die Leitung des Fachbereiches Waldwirtschaft im Landratsamt sowie die Betriebsleitung der für den Landesforstbetrieb zuständigen Forstzentrale ist vom Landratsamt Lörrach ins Forstamtsgebäude in der Karlstraße umgezogen. Dies trage zu einer wirtschaftlicheren Gebäudenutzung bei und stärke Schopfheim als Standort mit langer forstlicher Tradition, lässt das Landratsamt verlauten.

02. April 2010

Die Camerata Vocale führt in der evangelischen Stadtkirche Reinhard Keisers „Markus-Passion“ auf. Das mit 28 Sängerinnen und Sängern besetzte Vokalensemble und das mit Musikern aus der Region zusammengesetzte Orchester sowie Solisten gestalteten die Leidensgeschichte Jesu beeindruckend unter der Gesamtleitung von Christoph Bogon.

03. April 2010

Zum Besuch des SPD-Parteichefs Sigmar Gabriel meint der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Dr. Peter Ulrich, als Resümee: „Für uns war das eine große Geschichte“. Es komme schließlich nicht alle Tage vor, den Parteivorsitzenden in die Provinz locken zu können und das noch außerhalb von Wahlkampfzeiten. Auch die politische Bilanz des Besuchs fällt für den Ortsvereinsvorsitzenden positiv aus. Gabriel habe inhaltlich voll ins Schwarze getroffen, meint er. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger ist mit dem Besuch zufrieden und meint: „Das war eine runde Sache“. Gabriel spreche klar und schnörkellos. Er nenne die Schwächen beim Namen und würze dies alles mit einer Prise Humor und Selbstkritik. Für Artur Cremans ist es auch im Rückblick eine kleine Sensation, dass es dem Ortsverein gelungen ist, einen solchen Hochkaräter in die Markgrafenstadt zu lotsen. Beeindruckt hat den Fraktionsvorsitzenden nach eigenen Worten die messerscharfe Analyse des Parteivorsitzenden und die Tatsache, dass dieser in Augenhöhe mit der Basis und deren Sprache diskutiert habe. Cremans sagte dann auch, dass er beim Abschied Sigmar Gabriel gebeten habe, vor der Landtagswahl noch einmal nach Schopfheim zu kommen – dann in eine volle Stadthalle. Dr. Jost Noller kann gut damit leben, dass Sigmar Gabriel seine Thesen zum Wandel des Sozialstaates niedergebügelt hat. In der Kürze der Zeit sei es da wohl auch zu Missverständnissen gekommen, meint der Schopfheimer Buchautor.

In einem kürzlich stattgefundenen Pressegespräch zog der Arbeitskreis Integration Bilanz und stellte die laufenden Angebote vor. Ein großes „Straßenfest der Kulturen“ wird dabei angekündigt. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat.

Die Gartenfreunde Niedere Schleife wählten Dieter Reisle zum neuen 2. Vorsitzenden bei der jüngsten Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Robert Volz appellierte an die gemeinsamen Aktionen wie Heckenschneiden und Rasenmähen. Auch fehle es auf manchen Parzellen an Sauberkeit und Ordnung, meinte er.

Der „Auma-Zinken“ traf sich im Narrenkeller zur Jahreshauptversammlung. Die junge Zinkenvögtin Martina Brokatzky appellierte dabei an die Mitglieder, sich nicht nur während der Fasnachtskampagne an den Vereinsaktivitäten zu beteiligen, sondern das ganze Jahr über. Bei den Teil-Neuwahlen wurden Thorsten Litfin zum Vize-Zinkenvogt und Ina Schmidt zur Schriftführerin gewählt.

04. April 2010

Am Ostersonntag beginnen die diesjährigen Schanzen-Führungen in Gersbach wieder.

Gläubige der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden feiern seit Donnerstag bis heute das Osterfest mit Gottesdiensten, die teilweise in feierlichster Form begangen und konzertant umrahmt werden.

Während die Christen auch in Schopfheim das Osterfest feiern, war in der Stadthalle eine heiße Tanznacht angesagt. Der Musikverein Fahrnau hat nach dem Rückzieher der TSG-Turnabteilung mit dem Schlagerwettbewerb nun die Lücke mit einer Tanznacht geschlossen.

05. April 2010

Der Brauch des Eierspringens wird auch in diesem Jahr mit großem Aufgebot und einer riesigen Zuschauerkulisse bei herrlichstem Wetter ausgetragen.

Auch die Wiechser konnten auf dem Schulhof dieser Gaudi frönen.

Das von Dr. Michael Maraun geleitete Diabetes-Zentrum Schopfheim wurde von der deutschen Diabetes-Gesellschaft ausgezeichnet. Als eines der wenigen Einrichtungen in Baden-Württemberg erfüllt es die höchsten Standards für Behandlungseinrichtungen für Typ-I- und Typ-II-Diabetiker.

06. April 2010

Die Ausstellung des Kunstvereins der Gruppe „gegenwärtig“ in der Kulturfabrik lockte mehr als 500 Besucher an. Bei einer Matinée kamen 1.800,- Euro für die Initiative „Wir helfen Afrika“ zusammen. Der Betrag wurde an Sandra Boos überreicht.

09. April 2010

Die Deutsche Bahn hat den Schopfheimer Bahnhof verkauft, wird heute in der Presse berichtet. Zum Jahresende hatte ein neuer Eigentümer aus Wehr das Gebäude erworben. Das Service-Center mit dem Fahrkartenverkauf soll aber weiterhin hier seinen Sitz behalten, zumindest bis 2015.

Das Polizeirevier stellt – wie alljährlich – die Unfall-Statistik vor. Die Verkehrsunfälle im gesamten Revierbereich stiegen um 5,7% an, wobei die Unfälle mit Verletzten gegenüber dem Vorjahr etwas abgenommen haben. Ob auf vier oder auf zwei Rädern – die Hauptursache der Verkehrsunfälle insgesamt waren überhöhte Geschwindigkeit bzw. Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Rückwärtsfahren und Wenden. Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet gab es erneut im Knoten der B 317/318, an der Auffahrt Schopfheim West/Maulburg und an der Anbindung B 317 Schopfheim Mitte/Wiechs. Am Minikreisel in der Wehrer Straße gab es vier Unfälle, in den Jahren zuvor waren dort noch nie Unfälle festgestellt worden.

10. April 2010

Michael Böhler ist vor einigen Wochen aus der Firma BMW Gottstein ausgestiegen und gibt bekannt, dass er zum 01. Mai wieder eine Opel-Vertretung in Schopfheim eröffnen werde. Er übernimmt von der Firma Haberbusch wiederum das einst an diese verkaufte Haus. Im ehemals elterlichen Betrieb will er an die Erfolge seines Vaters, Wolfgang Böhler, der erst kürzlich von Opel eine Urkunde für seinen 45-jährigen Einsatz für die Automarke erhalten hat, anknüpfen.

Die Polizei präsentiert die Kriminal-Statistik des vergangenen Jahres. 2.159 Straftaten bedeuten ein Minus um 1,4% gegenüber dem Vorjahr. Gesunken ist auch die Aufklärungsquote. Dies sei dadurch zu erklären, dass vor allem bei den Sachbeschädigungen an abgestellten Autos oder an Gebäuden die Täter oft nur schwer zu ermitteln sind. Sachbeschädigungen stiegen an, wobei auch ein Plus bei der Straßen- und Gewaltkriminalität sowie bei den Wohnungseinbrüchen zu verzeichnen sei. Obwohl die Zahl der Rauschgiftdelikte stark zurückgegangen sei, sei die Problematik nach wie vor akut. Der Anteil der unter 21-jährigen Täter liegt in Schopfheim immer noch über den Vergleichszahlen des Landkreises und des Landes Baden-Württemberg.

Unter der Stabführung von Jörg Wendland lädt der Musikverein Wiechs zusammen mit der Bergmanns-Kapelle Wieden zu einem Doppelkonzert in die Festhalle des Ortsteils ein.

12. April 2010

In der Hohe-Flum-Straße wurde eine 46 Jahre alte Radfahrerin von einem Klein-Lkw angefahren. Während das Fahrrad unter den Lastwagen geriet, hatte die Fahrerin jedoch Glück im Unglück; die Frau wurde nicht erfasst, musste aber dennoch im Krankenhaus behandelt werden.

Bei der letzten Sitzung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental im Gasthaus „Sonne“ stellten sich die frisch gekürten Kandidaten der Partei zur Landtagswahl im kommenden Jahr vor, Heidi Thron aus Binzen und Bernd Thomas aus Maulburg.

13. April 2010

Mit einem „Tag der offenen Tür“ wird die neue Erwachsenen-Psychiatrie am Kreiskrankenhaus Schopfheim in Betrieb genommen. „Vor nicht einmal acht Monaten wurde der erste Spatenstich für diese Einrichtung symbolisch vorgenommen. Mit der Inbetriebnahme fand nun ein extrem langwieriger Prozess seinen Abschluss“, so Landrat Schneider bei der Feierstunde. In Schopfheim sei mit dem starken stationären Bereich der Inneren Medizin, der Erwachsenen-Psychiatrie und dem Ausbau der Angebote in der Hand- und Plastischen Chirurgie sowie dem ausgesprochenen Fallzahlstärken ambulanten Versorgungsbereich, zu dem auch das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) gehöre, sehr viel für die Zukunftssicherung und Versorgungsqualität erreicht worden. In der Psychiatrie gibt es 16 Planstellen. Geleitet wird sie von Fuat Zarifoglu. Bürgermeister Christof Nitz betonte, dass die Stadt stolz sei auf diese Einrichtung, „...denn so werden wir lange ein eigenes Krankenhaus haben“. Eine durchdachte Strukturveränderung bedeute einen Schritt nach vorne.

In den Vormittagsstunden stoppt die Polizei auf der L 129, zwischen Langenau und Enkenstein, einen Kraftfahrer, der 158 km/h gefahren ist. Neun weitere Autofahrer kamen ebenso zur Anzeige, da sie mit ihren Kraftfahrzeugen mit Geschwindigkeiten zwischen 115 und 140 km/h unterwegs waren.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vor 24 Jahren gegründeten ambulanten Hospizgruppe Schopfheim, nun unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes, präsentieren sich heute in der Badischen Zeitung und werben für eine Mitarbeit.

14. April 2010

Die Veranstalterin der Stiftungskonzerte „Klassik im Krafft-Areal“, Karin Benner, die künstlerische Leiterin, Andrea Kauten, und der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Werner Geigle stellen das neue Konzertprogramm vor.

Die EKATO Rühr- und Mischtechnik GmbH hat für die Erdbebenopfer in Haiti 4.000,- Euro gespendet. Nachdem Belegschaft und Betriebsrat die Spendenaktion für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ins Leben gerufen und 2.000,- Euro gesammelt hatten, verdoppelte die Geschäftsführung diese Spendensumme. Der symbolische Scheck wurde von Jürgen Hlawatschek und Roland Steinebrunner, dem Betriebsratsvorsitzenden, an Claus Lehr, Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, überreicht.

Ruthard Hirschner, Beigeordneter der Stadt Schopfheim, wurde gestern für seine 15-jährige Schopfheimer Tätigkeit durch den Bürgermeister und die Fachgruppenleiterin Personal, Anja Becker, geehrt.

15. April 2010

Die CDU-Fraktion legt der Stadtverwaltung eine Liste an Wünschen für die Verkehrsschau vor. Den Verantwortlichen sprach sie für den Blumenschmuck in der Stadt Dank aus, diene dieser Schmuck doch auch als Visitenkarte gegenüber Besuchern Schopfheims, heißt es in diesem Schreiben.

Die Direktoren Wolfgang Stocker und Volker Habermaier stellen im Beisein von Bürgermeister Christof Nitz das neue Leitbild des Theodor-Heuss-Gymnasiums vor. Ein wesentlicher Aspekt in diesem Leitbild ist die soziale Orientierung. Außerdem soll der fundierte Fachunterricht weniger die reine Inhaltsorientierung im Unterricht hervorheben, sondern zu einer Kompetenzorientierung führen. „Das neue Leitbild ist Orientierungshilfe und gleichzeitig Verpflichtung“, betont Schulleiter Wolfgang Stocker.

„Wir fordern für gute Arbeit gutes Geld“, damit machen einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Schopfheim in einer Protestversammlung vor dem Krankenhaus Druck auf die anstehenden Tarifverhandlungen.

16. April 2010

Die Ornithologische Gemeinschaft Schopfheim traf sich zur Jahreshauptversammlung. Nach 20 Jahren legte Reinhard Puk sein Amt als Kassierer nieder. Thomas Rühl wurde für ihn einstimmig gewählt. Während der Versammlung wurde über das Schopfheimer Storchenpaar ebenso gesprochen wie darüber, dass die asiatischen Rostgänse mittlerweile ziemlich verbreitet sind. Von Orpheusspötter und vom Bienenfresser, die hier früher nur als Einzelvögel beobachtet werden konnten, gebe es mittlerweile ebenfalls schon eine größere Anzahl, so die Ornithologen. Der Verein wird von Friedrich Adolph geführt, während Karl-Heinz Weniger als Vize fungiert und Veronika Siebert als Schriftführerin das Vorstandsteam ergänzt.

Auch am THG haben für 155 Schüler und Schülerinnen die Abitur-Prüfungen begonnen.

Michael Saave referiert in Wiechs zum Thema „Wiechs und die Archäologie der Alemannen“. Die Veranstaltung findet in der neuen Aussegnungshalle statt.

Bruno Haas zeigt in der Galerie der Kulturfabrik 60 seiner Bilder und Skulpturen.

17. April 2010

Die Unabhängigen trafen sich mit der Bürgerinitiative „Attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“, um über die künftige Gestaltung der Stadt zu reden. Stadt und persönliches Wohlbefinden gehörten eng zueinander, heißt es in einer Pressemitteilung. Nur in einer einladenden Stadt halte man sich gerne auf und kaufe auch gerne ein. Die vorhandenen Plätze am Markt, um St. Michael, in den Nebensträßchen, der Park und vielleicht sogar der Pflughof könnten ansprechender, zugänglicher und zur Kommunikation einladend gestaltet werden. Beide Seiten sahen sich in ihren Anliegen einig, ebenso wie im Gestaltungsprozess, der mehrere Jahre in Anspruch nehmen würde.

Gäste und Freunde des Gesangvereins Fahrnau erfreuen sich bei der Jahresfeier in der Fahrnauer Festhalle. Während der Feier gab es zahlreiche Ehrungen, die der Vorsitzende, Manfred Vogt, vornahm. So wurden Elfriede Casa-Sänger, Rudolf Otto und Heinz Räuber für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt, die letzten beiden wurden sogar Ehrenmitglieder. Else Zimmermann erhielt die goldene Vereinsehrennadel für 50 Jahre Treue zum Gesangverein. Weitere Ehrungen mit der silbernen Vereinsnadel erhielten zahlreiche Mitglieder für 40-jährige Mitgliedschaft oder für langjährige aktive Tätigkeit im Verein.

In den frühen Morgenstunden fand die Polizei auf dem Verkehrskreisel Gündenhausen einen alkoholisierten und schlafenden Mann, der später nach Hause gebracht wurde.

Zur 53. Generalversammlung trifft sich der „Hexen-Zinken“ in Gündenhausen. Nachdem Willy Marqua aus beruflichen Gründen das Amt des 1. Zinkenvogtes abgegeben hatte, wählte die Versammlung Tino Sieg. 2. Zinkenvögtin ist Beatrix Walz.

18. April 2010

Ein einsamer Motorsegler in niedriger Höhe zieht sich über Schopfheim. Das Bild ist ungewöhnlich, da seit zwei Tagen keine Flugzeuge mehr in der Luft sind. Grund dafür ist der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull in Island. Eine Aschewolke, die über Europa zieht, verhindert das Aufsteigen von Flugzeugen. Allerdings kann man mit bloßem Auge – zumindest hier in Schopfheim – am Himmel nichts Besonderes erkennen.

Unvergessen beim Fahrnauer Gesangverein ist der Besuch des Männerchores aus Südafrika im vergangenen Jahr. Der Vize-Dirigent dieses Chores berichtet über ein Projekt mit Grundschulkindern, für das jedoch noch Musikinstrumente benötigt werden. Der Fahrnauer Verein hat nun insgesamt 53 Holz-, Blech- und Streichinstrumente gesammelt und sie dieser Tage wohl verpackt nach Südafrika auf die Reise geschickt.

Bei frühlingshaften Temperaturen und herrlichem Sonnenschein gehen 180 Starter zum Altstadt-Crosslauf. Der insgesamt 5. Altstadt-Crosslauf wurde erweitert durch einen Cross-Duathlon. Hierzu gingen 70 Teilnehmer an den Start.

24 Jugendliche aus der evangelischen St. Michaels-Gemeinde in Schopfheim und Eichen werden in der Stadtkirche konfirmiert.

Zum 250. Geburtstag von Johann Peter Hebel wird im Museum der Stadt eine Ausstellung zum Thema „Hebel – ein früher Ökologe?“ eröffnet. Bürgermeister Christof Nitz dankte Rosemarie Wiegand und der Museumsleiterin, Dr. Ulla K. Schmid, die zusammen diese neue Ausstellung konzipiert haben.

19. April 2010

Der Gemeinderat stimmt einer Änderung der Bebauungsvorschrift im Neubaugebiet Schlatholz zu. Es habe sich gezeigt, dass ein erhöhter Bedarf an Bauplätzen mit Einzelhausbebauung bestehe, so der städtische Hochbauamtsleiter, Bertram Ludwig. Entlang der Stabhalter-Flury-Straße werden nun vier Doppelhaus-Bauplätze in sechs Einzelhaus-Bauplätze umgewandelt. „Wir nehmen Abschied vom ursprünglichen städtebaulichen Konzept“, meint Hans-Jörg Klein von der SPD und fügt weiter hinzu, dass die ursprünglichen Zielvorstellungen so nicht mehr gelten. Dem Stadtrat gefällt auch eine Veränderung der Bautiefe entlang des Nikolaus-Singeisen-Weges nicht, da neue Bauherren näher als zuerst geplant an andere Bauten heranrücken könnten. Baurechtsamtsleiter Bernd Benz hielt dies jedoch für eine Ansichtssache, denn die Bauflächenzahl werde dadurch nicht erhöht. Mit sieben Gegenstimmen befürwortete das Gremium danach die Änderung der Bauvorschriften. Abschied genommen wird auch von einem ursprünglich geplanten Lärmschutzwall. Nun soll eine Lärmschutzwand mit Stahlkonstruktion, einem Betonfundament und Begrünung errichtet werden.

In Fahrnau erleidet ein 52-Jähriger einen schweren Arbeitsunfall. Bei Dacharbeiten betrat er einen morschen Balken und stürzte – so die Polizeikopf über etwa vier Meter in die Tiefe. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur ärztlichen Versorgung.

Vor einigen Tagen feierten die Kinder der Dr. Max-Metzger-Grundschule ihr Frühlingsfest. Zahlreiche erwachsene Gäste nutzten die Gelegenheit auch zu regem Gedankenaustausch. Das Fest wurde vom Elternbeirat unter der Führung von Sabine Kiewitt organisiert.

Im Beisein zahlreicher Freunde wurde die 33. Fotoausstellung der Fotofreunde Schopfheim in der Sparkasse eröffnet. Herbert Weniger bedankte sich als Sprecher aller „Freunde“ bei der Sparkasse für die Gelegenheit zur jährlichen Präsentation. Diesjähriges Thema der Ausstellung: „Blickpunkt Mensch“.

Der Gemeinderat hat den Wahltermin für die Bürgermeisterwahl auf Sonntag, den 24. Oktober, festgelegt. Soweit notwendig, wäre ein zweiter Wahlgang am 07. November. Die Stelle wird am 06. August ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist am 27. September enden.

20. April 2010

Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, übergab gestern dem Präsidenten der Handwerkskammer Freiburg, Paul Baier, und dem Leiter der Gewerbe-Akademie in Schopfheim, Arno Baumann, einen Zuschussbescheid in Höhe von 210.000,- Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die überbetriebliche Berufsausbildung.

Auch einige Schopfheimer Firmen müssen sich mit dem Flugverbot, das ab heute wieder gelockert wurde, herumschlagen. Teilweise kommen Monteure nicht in die Gastländer oder Gesprächstermine können nicht eingehalten werden. Es sitzen auch noch 20 Personen auf verschiedenen Flughäfen fest und konnten noch nicht zurückkehren, so das Reisebüro Grether. 40 Kunden waren vom Abflugverbot bisher betroffen.

Etwa 50 Bürgerinnen und Bürger kommen auf Einladung von Ortsvorsteher Klaus Brutschin nach Enkenstein, um in einem Dorfrundgang zu besprechen, wo was im Ortsteil realisiert werden sollte. Klar wird dabei, so der Ortsvorsteher, dass viele Dinge nur mit bürgerschaftlichem Engagement ermöglicht werden können.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Jugend- und Kinderinitiative Schopfheim (JUKS) ist ein Pool eingerichtet worden, aus dem Schüler des THG in den Räumen des Jugendzentrums Nachhilfeunterricht erteilen. Die Freie Waldorfschule hat für diesen Pool 1.500,- Euro gespendet. Beim Landkreis wurde ein Antrag auf Projektförderung gestellt.

21. April 2010

Bürgermeister Christof Nitz berichtet darüber, dass ein erweiterter Finanzausschuss sich Gedanken über mögliche Einsparungen im Verwaltungsbudget gemacht hat. Bisher fehlen 1,4 Mio. Euro. Welche Sparvorschläge in der nichtöffentlichen Tagung zur Diskussion gestanden hätten, wollte das Stadtoberhaupt allerdings nicht öffentlich verraten. Eine weitere Klausur findet am 17. Juli statt. Dies bedeutet, dass der Gemeinderat erst nach den Sommerferien über die Sparliste entscheiden wird. Bürgermeister Christof Nitz meint jedoch, dass die Lage nicht so dramatisch sei, wie vermutet werde. Das erste Quartal sei mit 30.000,- Euro mehr als geplant abgeschlossen worden.

22. April 2010

Die neue Saison der Schopfheimer Stadtführungen beginnt. Weberin Luise alias Monika Haller wird die Gäste als Erste während 90 Minuten durch die Altstadt führen.

Bei der Jahreshauptversammlung der Handball-Abteilung des SVS charakterisierte vor einigen Tagen Arno Asal das abgelaufene Jahr markant und präzise. Er sprach von sportlichen Erfolgen, vor allem beim Nachwuchs und bei den Damen, über eine solide wirtschaftliche Situation, aber auch über Probleme mit den knappen Sporthallen-Kapazitäten sowie bei der Mobilisierung von ausreichend Helfern bei Veranstaltungen. Gernot Lay wurde bei den Wahlen zum Abteilungsleiter gewählt und wird von Arno Asal und Benedikt Lay sekundiert.

Innerhalb kürzester Zeit war die Jahreshauptversammlung der „Füürteufel“ unter dem Vorsitzenden Ralf Geisler auch schon abgehakt. Super gelaufen seien die Fasnacht und andere fasnächtliche Aktivitäten – mit Einsätzen an verschiedenen Orten.

23. April 2010

Am Sonntag beginnt die Badesaison im Schopfheimer Schwimmbad.

Die Dr. Max-Metzger-Grundschule und die Johann-Peter-Hebel-Förderschule wollen besser für die schulische Zukunft ihrer Kinder sorgen und haben eine Kooperation in der Eingangsstufe vereinbart. Zwei Jahre lang können sich demnach Kinder in kleinen Gruppen individuell entwickeln. Sie werden von einer Grundschullehrerin sowie von einer Sonderpädagogin betreut. Nach dieser Zeit wird von den Pädagogen entschieden, wo das Kind tatsächlich optimal aufgehoben ist, sei es in der Grundschule oder in der Förderschule.

Der Sportverein Schopfheim hat im Sportheim seine jährliche Generalversammlung, die erstmals von einem im vergangenen Jahr gewählten Trio um Barbara Sandvoss, Dietmar Matt und Jürgen Lauber geleitet wird. Barbara Sandvoss als Sprecherin des Trios berichtete über das abgelaufene Jahr. 2012 stehe das 100-jährige Bestehen des Vereins an, daher könne kaum auf eine Beitragserhöhung verzichtet werden. Von den stimmberechtigten Mitgliedern waren 39 schließlich für die Erhöhung. Arno Asal sah dies als falsches Signal in schwierigen Zeiten und forderte eine Überprüfung der Ausgaben auf Einsparmöglichkeiten hin. Zahlreiche Ehrungen standen bei dieser Versammlung an. Eine besondere Auszeichnung erhielt Cornelia Trefzer, die zum Ehrenmitglied ernannt wurde; gleiches widerfuhr Manfred Wachter, der dem SVS seit mehr als 60 Jahren angehört.

24. April 2010

Nach Informationen der Badischen Zeitung wird das Regierungspräsidium entgegen einer bisherigen Zusage vorerst nicht untersuchen, wie sich die A 98 auf die Region auswirken wird. Diese Behörde hält das vorhandene Gutachten mit veralteten Zahlen für ausreichend. Im Schopfheimer Rathaus ist man über diese Mitteilung wenig erfreut. Beigeordneter Hirschner meint, das Regierungspräsidium sei verpflichtet, die Auswirkungen der Autobahn auf das nachrangige Verkehrsnetz sorgfältig zu untersuchen. Andernfalls, so weiß er, sei ein Planfeststellungsbeschluss sogar rechtswidrig. Die Stadt beschafft sich im Übrigen eigene Zahlen, denn ein Kontrollgerät misst in Wiechs seit März die Fahrzeugbewegungen.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung zeichnete die Eichener Ortsvorsteherin, Ute Zeh, Andreas Gölz für 25-maliges Blutspenden aus.

Mit einem Freispruch und kollektiver Erleichterung bei drei Altenpflegerinnen endete das Verfahren wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht Schopfheim. Die zwei examinierten Pflegekräfte und eine Pflegehilfskraft sollen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wegen der unzureichenden Reinigung und Pflege der Zahnprothese Entzündungen des Kieferbereiches einer Heimbewohnerin verursacht haben. Trotz dem Antrag auf Verurteilung durch den Staatsanwalt sprach Richter Stefan Götz jedoch alle drei angeklagten Pflegekräfte frei.

Die Staatsanwaltschaft Lörrach hat bei der Schwurgerichtskammer des Landgerichtes Freiburg Anklage gegen einen 54-Jährigen aus Schopfheim erhoben, dem sie vorwirft, am Morgen des 09. November 2009 auf dem Hochblauen einen 52 Jahre alten Mann mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Die Anklage lautet auf Mord.

Die Kooperation zwischen der Johann-Peter-Hebel-Förderschule und den beruflichen Schulen feiert das 20-jährige Bestehen.

Der Musikverein Fahrnau und das Jugendorchester Hausen-Fahrnau haben zum Frühjahrskonzert in die Stadthalle eingeladen. Unter dem Dirigat von Martin Jegle konnte die glänzend aufgelegte Blasmusik-Jugend mit ihrem rasant schnellen, dynamisch wirbelnden und packenden Spiel begeistern. Den zweiten Teil eröffnete der Musikverein unter der bewährten Leitung von Andreas Meier. Ein breites Konzertprogramm, zu dem auch ein Trompeten-Solo von Christian Reder gehörte, sorgte für viel Beifall, bevor zum Ausklang die Big-Band Fahrnau unter der Leitung von Volker Ewert aufspielte.

Stilecht traf sich der „Sternen-Zinken“ im „Sternen“ zur Jahreshauptversammlung. Im Fokus der Berichte von Thomas Trambetzki, dem Zinkenvogt, standen die Feiern zum 55-jährigen Jubiläum des Zinkens im Berichtsjahr. Beim Fasnachtsumzug hatte man auf Konfetti verzichten müssen und verstreute deshalb als Alternative Heu in die Zuschauerschar. Ergänzungswahlen standen an, wobei Thomas Trambetzki nicht zur Wahl stand. Seine Stellvertreterin wurde Jenny Denner.

Der Alemannische Sängerbund trifft sich zur Frühjahrstagung in Langenau.

Zum 11. Tanzfest „Bal Folk“ fanden sich in Eichen viele Tanzfreudige in der Hülschematt-Halle ein. Die Live-Musik der Bands aus der Region wie „Balazud“, „Gradhytt“ sowie „Vierletanz“ und „Cedarwood“ animierten von Beginn an bis weit nach Mitternacht die Tänzer. Veranstalter waren die vhs und die Gruppe „Offenes Tanzen“, die sich einmal monatlich in der Waldorfschule trifft.

Seit 26 Jahren ist die „Musik zur Marktzeit“ jeden zweiten Samstag im Sommer in der Alten Kirche St. Michael zu hören. Heute beginnt die Reihe wiederum. Sie wird im September enden und immer am zweiten und vierten Samstag im Monat, ab 11 Uhr, eine halbe Stunde lang stattfinden.

Der erste Abend der neuen Konzertsaison „Klassik im Krafft-Areal“ brachte den „I virtuosi di Paganini“ unter der Leitung von Ingolf Turban, der gleichzeitig auch die Violine spielte, sowie der Pianistin Andrea Kauten kaum enden wollenden Applaus.

25. April 2010

Wolfgang Grether, Vorsitzender der Gemeindeversammlung, Susanne Leisinger, Vorsitzende des Kirchengemeinderates, und Pfarrer Andreas Ströble geben im Rahmen der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Fahrnau einen Überblick über die Aktivitäten und Finanzen. Da kurz vor Ostern die Heizung nach zahlreichen Ausfällen den Geist aufgegeben habe, sei man froh über die Ausweichmöglichkeit in der Agathen-Kirche, wird verlautbart. Die Reparatur der Heizung verursacht Kosten von ca. 80.000,- Euro.

26. April 2010

In der jüngsten Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbandes – erstmals unter dem seit sechs Monaten amtierenden Vorsitzenden Erhard Schöpflin – nannte dieser als Ziel, die Bekanntheit des VdK zu erhöhen und zusätzliche Mitglieder zu werben. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden schließlich Hans Motsch und für 50-jährige Treue Hermann Quandt ausgezeichnet. Weitere Ehrungen wurden für 40- und 25-jährige Zugehörigkeit vorgenommen.

27. April 2010

Mit George Heist hat das Fahrnauer Vereinsparlament einen neuen Vorsitzenden. Nach 17 Jahren gab Jürgen Vetter das Amt ab. Zum Dank für seine Tätigkeit wurde ihm ein von Peter Möhrle geschnitzter Adler aus Holz überreicht.

28. April 2010

Neue Gesichter gibt es bei der Generalversammlung der „Enninger“. Vorsitzender Norman Laue legt sein Amt aus beruflichen Gründen nieder, ebenso der bisherige Vize, Bernd Rütschlin. Neue Cliquenchefin – so ergaben die Wahlen – ist Elke Schulz, ihr Vize Sven Wirth. Stolz präsentieren die neuen Cliquenchefs ihre neuen Pullover, die sie sicherlich bei der nächsten Mai-Wanderung auch tragen können.

29. April 2010

Das Collegium Musicum mit Wolfgang Neininger konzertiert nach langer Pause in der Kirche St. Agathe.

Ab Mai findet turnusgemäß das ökumenische Mittagsgebet wieder in der Alten Kirche St. Michael statt. Es wird täglich von Montag bis Freitag kurz nach 12 Uhr gemeinsam gebetet. Samstag und Sonntag wird pausiert.

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Ortschaftsrat Raitbach nicht nur mit der Wunschliste für den Investitionshaushalt 2011, für 25-maliges Blutspenden konnten auch Angelika Sprich und Heidi Oswald vom Ortsvorsteher geehrt werden.

Die Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG, Ortsgruppe Schopfheim, hat sich bei ihrer jüngsten Jugendversammlung mit Tanja Knie einen neuen Vorstand gegeben.

Vorstandswechsel bei den Freunden der Grundschule Fahrnau. In der jüngsten Generalversammlung übernahm Pasquale Iacino den Vorsitz des Vereins von Karin Miehle-Bohne.

30. April 2010

Sehr enttäuschend und frustrierend haben SPD und Unabhängige die Klausurtagung des Gemeinderates mit der Stadtverwaltung Mitte April empfunden. Die Vorgabe lautete: 1,5 bis 2 Mio. Euro im Haushalt sind einzusparen. Ein Ergebnis gab es jedoch nicht. Das niederschmetternde Fazit begründeten Artur Cremans, Hans-Jörg Klein (beide SPD) sowie Ino Hodapp und Bettina Bethlen (beide Unabhängige) in einem Pressegespräch. Für 26 Sparvorschläge, die bei der Verwaltung eingereicht worden waren, habe man erwartet, dass die Stadtverwaltung aufliste, welche finanziellen Konsequenzen daraus erwachsen. Dies sei nicht erfolgt. Außerdem sei das, was die Verwaltung an Vorschlägen gemacht habe, „nicht das Gelbe vom Ei“. Zwar habe die Verwaltung gute Ideen entwickelt, diese seien jedoch erst in ein paar Jahren zu verwirklichen und hätten mit der notwendigen Konsolidierung für 2011 und 2012 nichts zu tun. Werner Müller meint in seinem Kommentar im MT zu diesem Pressegespräch: „Dass Unabhängige und SPD in aller Offenheit gemeinsame Sache machen, muss schon aufhorchen lassen“.

Achtfaches Nein beim Ortschaftsrat Wiechs zum Standort eines Digital-Funkmastes auf der Hohen Flum.

Die Firma „Donkel Schmuck und Uhren“ feiert das 150-jährige Bestehen. Im Jahre 1860 gründete Carl Donkel im schlesischen Glatz die erste Firma. Nach der Vertreibung aus der schlesischen Heimat wurde am 01. April 1949 in der Bahnhofstraße 11 ein Fachgeschäft für Uhren und Schmuck eröffnet. Der heutige Betriebsinhaber, Hubert Donkel, ist seit dem 01. Januar 1989 im Unternehmen, mit dem er 1996 in die heutigen Betriebsräume im Pfluggareal umsiedelte. Das Ehepaar Hubert und Sabine Donkel hat zwar drei Kinder, ob aber eines davon den Betrieb weiterführen wird – so meint das Inhaber-Ehepaar – werde die Zeit zeigen.

In der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung des Fördervereins „Aussegnungshalle Wiechs“ wurde nicht nur über die Aussegnungshalle und die dafür aufgebrachte Arbeitszeit berichtet, sondern auch darüber, dass der Bau eines über 9 m hohen Glockenturms geplant ist.

02. Mai 2010

In der Reihe der „Eichener Sonntagsmusik“ konzertierte Uli Führe und animierte die vielen Konzertbesucher zum Mitsingen.

Die Stadtverwaltung plant vom 04. bis zum 06. Juni ein erstes Schopfheimer Open-Air-Kino im Stadtpark.

03. Mai 2010

Eine Spende, die Leben retten kann, erhielt das Schopfheimer Krankenhaus vom Förderverein. Vier Notfall-Rucksäcke übergab Dr. Dagmar Fuchs, die Vorsitzende des Fördervereines, an Ärzte und Pflegekräfte.

In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen sich CDU- und FWV-Teilnehmer an der gemeinderätlichen Klausurtagung zum Thema „Sparkonzept“ äußerst befremdet über das Vorgehen der SPD und der Unabhängigen. „Wir verurteilen die vorschnelle öffentliche Kommentierung und Beurteilung von Ergebnissen, die in nichtöffentlichen Sitzungen zustande gekommen sind“, meinen sie. Dies zeuge von unprofessionellem Verhalten, welches nur zum Ziel habe, Bürgermeister, Verwaltung und die andern beteiligten Fraktionen in der Öffentlichkeit negativ darzustellen. Ebenso verwunderlich und unverständlich sei die Kritik am Zeitpunkt des nächsten Treffens und die Forderung, den vereinbarten Termin um einen Monat vorzuverlegen. Die SPD und die Unabhängigen seien doch bei der Terminabsprache dabei gewesen, heißt es weiter.

Dr. Ing. Erich Kurt Todtenhaupt, Geschäftsführender Gesellschafter der EKATO-Gruppe, hat am 01. Mai sein 40-jähriges Firmenjubiläum gefeiert.

Nach 18 Uhr musste die Feuerwehr in der Bühlmatt eine etwa 70 Jahre alte Frau bergen, die nach einer Herzattacke gestürzt war und sich in hilfloser Lage in der Wohnung befand. Mit der Drehleiter drang die Wehr zunächst in die Wohnung ein und führte die Frau schließlich nach Versorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus.

04. Mai 2010

Mit dem Bebauungsplan „Im Loh Nord“ will die Stadt Schopfheim in Langenau ein Wohngebiet ausweisen, das auf einer Fläche von rd. 1,6 ha Einfamilienhäuser und Hausgruppen enthalten soll. Um das Baugebiet realisieren zu können, wurde ein Landwirt ausgesiedelt. „Das ist für mich ein Umweltskandal“, meint Stadtrat Jeannot Weißenberger, CDU. Hingegen sah Klaus Böttger darin als sachkundiger Bürger vom BUND kein Problem.

Die Freunde der Musikschule Mittleres Wiesental investierten im zehnten Jahr ihres Bestehens über 10.000,-- Euro in die Förderung des Musikschulbetriebes, teilte der Verein während der Jahreshauptversammlung mit.

05. Mai 2010

Die 1971 in Todtnau gegründete Firma Seger Elektro-Anlagen baut auf der großen Freifläche gegenüber Würth Elektronik in Gündenhausen eine Halle für Lager- und Schaltschrankbau sowie ein Kopfgebäude für die Verwaltung. „Wir sind froh, ein so innovatives Unternehmen hier zu haben“, betont Bürgermeister Christof Nitz beim ersten Spatenstich.

Im vergangenen Jahr drehte sich bei der vhs Schopfheim alles um Afrika. Neuer Schwerpunkt im Herbst-/Wintersemester wird das Thema „Heimat(en) – eine Annäherung“ sein.

Kein schönes Bild gibt das Hebel-Denkmal in den Sengelen derzeit ab, während sich ringsherum alles fürs Fest zu Hebels 250. Geburtstag am Wochenende vorbereitet. Vorgesehen ist, dass Ende dieser Woche sowohl Hebel-Häuschen als auch Denkmal noch auf Vordermann gebracht werden, so Beigeordneter Hirschner.

06. Mai 2010

Karlherman und Gertrud Russ feiern heute die Eiserne Hochzeit. Der Jubilar kam als Sohn des Landwirtschaftsinspektors Karl Russ am 18. April 1921 in Schopfheim zur Welt. Seine Frau wurde in Oldenburg geboren, wo beide wenige Tage vor Kriegsende heirateten. Seit 25 Jahren wohnt das Ehepaar wieder in Schopfheim, nachdem Karlherman Russ Leiter des Landwirtschaftsamtes in Donaueschingen war und vor der Pensionierung noch Abteilungsdirektor im Regierungspräsidium Karlsruhe. Beim Eintritt in den Ruhestand erhielt er das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Jubilarin ist gelernte Fotografin.

Reichlich verwundert sind die GRÜNEN über die „Spielchen“ von SPD und Unabhängigen einerseits, von CDU/FWV andererseits zur Haushaltskonsolidierung. Die GRÜNEN haben ihrerseits konkrete Vorstellungen eingebracht, die unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sich vergrößernde Einsparungen ermöglichen und damit auch der Verwaltung Hausaufgaben mitgegeben. Schnelle Lösungen seien eh recht unrealistisch und daher sei auch der nächste Klausurtermin nicht dringend vorzuziehen wie von der SPD und den Unabhängigen beantragt.

07. Mai 2010

Friedhofsbesucher, die Gräber in Schopfheim pflegen wollen, vermissen schmerzlich die ansonst bereit stehenden Handwagen. Neben dem Diebstahl von Blumen, Pflanzen, Schalen oder Gießkannen wurden nun auch drei Handwagen von dreisten Dieben entwendet.

Ein 74 Jahre alter Mann war gestern zu einem Spaziergang mit seinem Hund aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Die alarmierte Polizei leitete eine Suche ein. Zahlreiche Feuerwehrmänner aus Schopfheim und Gersbach, die DRK-Ortsgruppe Gersbach, eine Rettungshundestaffel Oberrhein und die Polizei suchten den Mann bis in die Nacht hinein. Gegen 3 Uhr früh wurde die Suche zunächst erfolglos unterbrochen. Die weitere Suche wurde auch durch Waldarbeiter, die in Richtung Wehratal auf der Gersbacher Gemarkung mit Holzfäll-Arbeiten beschäftigt waren, erweitert. Einer dieser Waldarbeiter entdeckte an einer steilen, völlig unzugänglichen Böschung den Vermissten. Bei ihm befand sich der Hund. Eine Bergung im steilen Gelände mit einer Trage war nicht möglich. Die Einsatzkräfte forderten den Rettungshubschrauber an. Trotz heftigem Wind startete er und flog nach Gersbach. Eine Landung war nicht möglich. Waldarbeiter fällten deshalb kurzerhand einige Bäume und schafften eine kleine Lichtung, auf die sich der Notarzt mit einer Trage abseilen konnte. Später konnte der Vermisste dann mit einer Winde in den Hubschrauber gehievt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus geflogen werden. Wie der Mann in diese prekäre Situation geraten war, ist noch nicht klar.

Der Auftakt der „Klimawoche“ mit einer Podiumsdiskussion und einem Vortrag von Detlev Schreiber vom Bund des deutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management stieß nur auf geringes Interesse.

Die Mitglieder des Ortschaftsrates Gersbach bekräftigten ihr grundsätzliches Nein zur Errichtung eines BOS-Digital-Funkmastes auf dem Mettlenkopf.

08. Mai 2010

Von 9 bis 17 Uhr ist „Tag der offenen Tür“ in den Lehrwerkstätten der Gewerbe-Akademie.

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem THG und dem Collège Jules Grévy in Poligny hat die Stadt 13 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse im Rathaussaal empfangen. Beigeordneter Ruthard Hirschner freute sich, dass alljährlich Jugendliche im Austausch beider Schulen die beiden Städte erkunden und kennen lernen können.

Monja Ritter, Schülerin an der Friedrich-Ebert-Schule, wurde Bezirkssiegerin im Vorlese-Wettbewerb, der in der Schwenninger Stadtbibliothek stattfand. Dort trafen sich die Besten aus 10 Kreisen des Regierungsbezirkes Freiburg.

Ein wie jedes Jahr publikumswirksames Erlebnis war die Spargelschäl-Aktion des Wirtevereines während des Wochenmarktes. Bei den Profis siegte in diesem Jahr der Chef der „Krone“ in Wiechs, Martin Hauri, bei den Prominenten war der Fleißigste und Schnellste der Feuerwehrkommandant Hanspeter Meyer.

Martin Reimann und Stefan Hauser leiten auch nach der Jahreshauptversammlung weiterhin den „Schlattholz-Zinken“. Erwähnt wurde, dass nicht nur dieser Zinken das Konfetti-Verbot beim Fasnachtsumzug beklagt. Die Stadt hätte, wäre der Verzicht nicht eingehalten worden, 11.000,-- Euro für die Straßenreinigung in Rechnung gestellt.

Die Bergkopf-Halle in Gersbach war sehr gut besetzt, als der Vorsitzende des Musikvereins Harmonie Gersbach, Stefan Deiß, seine Musikerinnen und Musiker sowie die Musiker aus Hütten begrüßen konnte. Mit einem Stück des Schopfheimer Komponisten Markus Götz wurde der Konzertabend eröffnet.

10. Mai 2010

Der Verein „Zukunft Deponie Scheinberg“ traf sich dieser Tage zur Generalversammlung und hielt Rückschau. Vor dem Hintergrund, dass die Deponien in Baden-Württemberg erheblich reduziert werden sollen, sieht der Verein neue Gefahren für das Kleine Wiesental. Nicht überschaubar sei die Auswirkung, wenn all die Deponieabfälle dann zusätzlich ins Kleine Wiesental gefahren würden – so der Vorsitzende, Hans-Günther Wenning. Der Verein will trotz erlittener Rückschläge nicht aufgeben und den Druck auf das Landratsamt erhöhen. Neu im Vorstand sind die beiden ehemaligen Ortsvorsteher Hans Weinbrechtinger und Rainer Strittmatter. Aus dem Vorstand verabschiedete der Vorsitzende Karin Bernbach.

Einen Scheck über 500,-- Euro überreichte Claudia Kiefer vom Basar-Kreis der Waldorfschule an Lore Barnet, der Einsatzleiterin der Schopfheimer Hospiz-Gruppe.

Die einen sprechen von 1.100, die andern von 1.500 Besuchern beim Abschiedskonzert der „Klostertaler“ in der Schopfheimer Stadthalle. Außer Rand und Band zeigte sich das Publikum beim Auftritt des Sextetts aus den österreichischen Alpen.

Das öffentliche Hickhack um die Haushaltsklausur lieferte im Ratssaal noch einmal Zündstoff für eine aufgeregte Debatte. Michael Straub mokierte sich darüber, dass die Diskussion über die Klausur über die Zeitungen stattfinde und forderte sie zurück an den Ort, an den sie seiner Meinung nach gehört: in den Gemeinderat.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit der verkehrsberuhigten Innenstadt. Ein externes Fachbüro wird mit der weiteren Planung beauftragt. Lediglich drei Räte – Tesfaldet Reda, Peter Meßmer und Jörg Rittweger – votierten aus finanziellen Gründen dagegen. Das jetzt ausgewählte Planungsbüro soll einen Stufenplan zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erarbeiten. Dafür stellt die Stadt 16.000,-- bis 40.000,-- Euro zur Verfügung.

11. Mai 2010

Immer mehr Kunden verzeichnet der Tafelladen. Nun muss sich der Verein mit rund 80 Mitgliedern nach mehr Lagerkapazität umsehen. Personell bewährt habe sich die Dreierstruktur im Vorstand. Werner Schleith, Martina Kiontke und Wilfried Maus haben so die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. 20 Frauen und Männer im Fahrdienst haben es im Berichtsjahr auf rd. 40.000 km gebracht. Martina Kiontke konnte über 27 treue Lieferanten informieren.

Nach dem Jahresbericht des Schriftführers Klaus Strauß und dem Kassenbericht von Eveline Stocker war es Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski, der während der Generalversammlung des „Städtli-Zinkens“ voll des Lobes über dessen Aktivitäten war. Zinkenvogt Oliver Schaubhut und sein Vize, Markus Weiß, werden den Zinken weiterhin führen.

12. Mai 2010

Die frisch gestrichene Hebel-Büste und das renovierte Hebel-Häuschen in den Sengelen grüßen den Dichter nun zu seinem Geburtstag.

13. Mai 2010

Vogelspinnen als Kuscheltiere entdecken? 1.200 Besucher kommen zur Insekten-Ausstellung in die Stadthalle. Gottesanbeterinnen, Skorpione sowie Spinnen in allen Formen und Größen galt es zu bestaunen.

14. Mai 2010

Über die Hauptversammlung des Gewerbevereines, die vor einigen Tagen im „Kranz“ stattfand, und dessen Arbeit während eines Jahres wird heute berichtet. Vorsitzender Martin Bühler meint: „Wir werden weiter Gas geben, denn 13-mal lockten 2009 Großveranstaltungen Tausende von Besuchern aus dem Umland an. Damit sieht der Verein sein Anliegen realisiert, die Stadt zu beleben und positiv zu präsentieren. Neu sei das Open-Air-Kino, das massenhaft Besucher anlocken soll, wiederum auch die Live-Night und das kulinarische Parkfest oder die Hochzeitsmesse, die erfolgreich Premiere gefeiert haben.“ Während der Versammlung konnte Wolfgang Lenz zum Abschied als langjähriger Vereinsmotor herzlichen Dank entgegennehmen. Er habe mit seinem Organisationstalent und seiner Ideenschöpfung Enormes geleistet, heißt es. Künftig ist der Vorstand nur noch mit zwei statt wie bisher drei gleichberechtigten Mitgliedern besetzt. Stefan Klever und Martin Bühler lenken weiterhin das Vereinsschiff.

Die Themen „Innenstadtberuhigung“ und „Uehlin-Areal“ waren für den Gewerbeverein für die kommunalpolitische Zukunft am wichtigsten. Bürgermeister Christof Nitz meint zum Uehlin-Areal, er sei froh, drei Firmen mit gutem Renommee gefunden zu haben, die sich nun im Uehlin-Areal ansiedeln. Investor und Betreiber sei die Firma Schmidt-Arkaden (Modegeschäft) aus St. Blasien, die Drogeriekette Rossmann und die Firma Ernstings Family, spezialisiert auf Baby- und Kindermode. Die letzteren Beiden stammen aus dem norddeutschen Raum. Der Investor wolle das Erdgeschoss voll für sich und investiere selbst in das Projekt. Es habe sich ausbezahlt, sich Zeit genommen zu haben, meint Nitz. Entstehen werde eine eingeschossige Tiefgarage mit 90 Plätzen. Der Gewerbeverein – so heißt es in der Versammlung weiter – sei seit Langem in das Projekt „Uehlin-Areal“ eingebunden und habe sich auch stark bei der Suche nach einem Investor und Betreiber engagiert.

Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau zieht bei der Jahreshauptversammlung wie alljährlich Bilanz. Neben den obligaten Berichten über die Aktivitäten und die Finanzen galt es Ehrungen auszusprechen. Angelo Turturro ernannte Markus Kraft zum Ehren-Gruppenchef der „Düfzelgeister“, eine Ehrung, die erstmals ausgesprochen wurde.

15. Mai 2010

Aufgrund der anhaltend regnerischen Wetterlage wird das am Wochenende vorgesehene Jugend-Motocross abgesagt und auf den 26. Juni verschoben.

Schopfheim hat seit etwa zwei Wochen einen weiteren Verein – Genitori italiani Schopfheim (Italienische Eltern Schopfheim). 13 Mitglieder gründeten die Gemeinschaft, Vorsitzender ist Lorenzo di Blasio. Er wird vertreten durch Angelo Arato.

Rudolf Waßmer dankte dem scheidenden Gemeindepfarrer Matthias Weber für die Unterstützung des Eichener Kindergartens bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereines. Aktuell wird mit wöchentlichen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen der Ausbau des Spielgeländes hinter dem Kindergarten vorangetrieben. Entstehen soll ein großes Spiel-Schiff. Die Wahlen bestätigen Rudolf Waßmer, er wird von Sabine Hentschel vertreten.

Gleich drei städtischen Angestellten konnten die Urkunden für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst von Bürgermeister Christof Nitz verliehen werden. Wolfgang Deiss kam am 01. Mai 1985 als Maurer zum städtischen Bauhof, Verena Brändlin ist seit dem 01. Januar 1985 im Kindergarten Wiechs beschäftigt, während Regina Zeiher ebenfalls vor 25 Jahren bei der Stadtbibliothek, damals noch im „Pflug“-Gebäude, begonnen hat.

Rund 160 Zweiräder stehen im Pflughof bei der diesjährigen Velo-Börse. IG-Velo-Sprecher Karl Schäfer meinte, dass aufgrund des Gedränges und des Ellenbogeneinsatzes zeitweilig die Regeln des Anstandes außer Kraft gesetzt worden seien.

Die Schopfheimer Jugendlichen haben wieder eine Skater-Anlage. Auf dem ehemaligen Basketball-Platz in Gündenhausen wurde sie von Bürgermeister Christof Nitz und dem Streetworker, Ahmet Keskin, eingeweiht.

16. Mai 2010

Regen begleitet den verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbevereines. Natürlich kamen dadurch auch einige Besucher weniger in die Innenstadt.

18. Mai 2010

Der Ortschaftsrat Gersbach beschloss, dass künftig auf dem Friedhof des Ortsteiles auch Urnenbestattungen möglich sein sollen.

19. Mai 2010

Zum Abschluss der „Klimawoche“ trafen sich nur wenige Interessierte im evangelischen Gemeindehaus. Klaus Löbisch vom Verein für eine klimaneutrale Stadt meinte, diese erste „Klimawoche“ habe viel gebracht, auch wenn die Vorträge nur spärlich besucht worden seien.

Einen Teilabschnitt des Hebel-Wanderweges, der von Todtnau bis Basel – immer entlang der Wiese – führt, wurde nun am Entegast eingeweiht.

In der Kaspar-Hauser-Schule der Michaelsgemeinschaft in Raitbach wird das 25-jährige Jubiläum der Schule gefeiert.

20. Mai 2010

Alle 13 Schüler haben an der Waldorfschule das Abitur bestanden. Der Gesamtnotendurchschnitt liegt bei 2,1.

21. Mai 2010

Die neue Aula des THG hat sich beim musikalischen Querschnitt durch das Musical „The Circle of Life“ erneut bewährt. Die Musiklehrer Clemens Barth und Bettina Bruzek konnten eine Aufführung mit Chören aus den Klassen 5 bis 8, mehreren Solistinnen und der souverän spielenden Musical-Band des THG einem hell begeisterten Publikum präsentieren.

Volker Fischer erwartete bei der vor einigen Tagen stattgefundenen Jahreshauptversammlung des TTC Schopfheim/Fahrnau ein verflixt gutes 7. Jahr. Sein Optimismus ist wohl berechtigt, wie vorgetragene Berichte belegen. Der Verein ist nach dem Zusammenschluss mit Zell nun zum größten Tischtennis-Verein im Bezirk Oberrhein geworden. Helga Isenmann wurde bei den Ergänzungswahlen als 2. Vorsitzende bestätigt.

Ein SWR-Fernsehteam dreht in der Markgrafenstadt für die Reihe „Sonntagstour“.

22. Mai 2010

Das Schwimmbad Schweigmatt eröffnet bei nicht gerade freundlichem Wetter die neue Badesaison.

Kai Horschig hat bei der Weltmeisterschaft im 24-Stunden-Lauf einen persönlichen Rekord aufgestellt. „Es war ein Hauch von Olympia“, meint er, als er mit der deutschen Mannschaft im französischen Brive zusammen mit 229 Athleten aus aller Welt einmarschieren konnte. Insgesamt belegte er Platz 24 und war damit der zweitbeste deutsche Läufer.

Opulent und temperamentvoll ging es dieser Tage auf der Bühne im Festsaal der Schopfheimer Waldorfschule zu. Die 8. Klasse führte die Komödie „Viel Lärm in Chiozza“ von Carlo Goldoni auf.

24. Mai 2010

Den Pfingstsonntag nutzte Dekanin Bärbel Schäfer, um den scheidenden Pfarrer Matthias Weber während eines Gottesdienstes und einer Abschiedsfeier zu verabschieden. „Wir lassen Pfarrer Weber äußerst ungern ziehen“, sagte der Vorsitzende des Ältestenkreises, Diether Lützelschwab, bei der anschließenden Feier im Gemeindehaus. [...]

26. Mai 2010

Die BZ berichtet heute mit einer Fotodokumentation, dass das Storchenpaar auf dem Weberei-Kamin in Fahrnau vier Jungstörche großzieht.

Unbekannte haben während der Pfingsttage am vergangenen Wochenende auf der Golfanlage in Ehner-Fahrnau immensen Schaden angerichtet. Ein Holzpalisadenzaun wurde auf einer Länge von etwa 10 m eingetreten, ein Fangnetz abgerissen und es wurden Markierungsfahnen entwendet.

Das 25. Jahrbuch der Stadt Schopfheim wird im Museum vorgestellt. Unter den zahlreichen Artikeln des Jubiläumsbandes wird über das Testament des Abtes Fulrad aus dem Jahre 777 berichtet, wonach Schopfheim hier erstmals urkundlich genannt worden ist. Den Bericht verfasste Oberstudienrat Michael Saave. Bürgermeister Christof Nitz durfte das neue Buch von Klaus Strütt entgegennehmen, der für alle 25 Bücher bisher die Verantwortung hatte.

27. Mai 2010

Zahlreich sind die Aktivitäten der DLRG-Ortsgruppe, ist während der Hauptversammlung vom Vorsitzenden, Jürgen Vetter, zu erfahren. Es werden ausreichend und gut ausgebildete Schwimmtrainer zur Verfügung gestellt. Leider werde es immer schwieriger, Schwimmbahnen in Hallen- und Freibädern zu belegen. Der technische Leiter, Stephan Möhrle, berichtet über 95 Schwimmkurse für Kinder sowie über absolvierte Rettungsscheine. Bei der Jugendabteilung gibt es einen Wechsel: Tanja Knie löst den bisherigen Vorsitzenden, Sascha Wagner, ab.

Erstmals gestaltete der Gesangverein Fahrnau einen unterhaltsamen Nachmittag für Mitglieder im Seniorenalter im evangelischen Gemeindehaus und nicht im Probelokal.

Die Vorsitzende der Narrengruppe „Wildi Wiiber Plus“, Christiane Wisniewski, begrüßte eine große Anzahl aktiver Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung im „Kranz“. Alle amtierenden Mitglieder erhielten bei den anstehenden Wahlen erneut für ein weiteres Jahr das Vertrauen.

Tote Forellen im Röthebach in Langenau geben Rätsel auf. Der ehemalige Ortsvorsteher, Hans Weinbrechtinger, übergab die Fische der Polizei und erstattete Anzeige. Noch ist völlig unklar, woran die Tiere gestorben sind, so der Sprecher der Polizei.

29. Mai 2010

Das Ehepaar Martha und Gerhard Jahn möchte den derzeit ruhenden Dorfladen in Kürnberg wieder mit Leben erfüllen.

Am Otto-Erich-Döbele-Museum im ehemaligen „Rössle“ in der Hauptstraße prangt seit heute wieder das alte Wirtshausschild „Zum Rössle“. Das Schild befindet sich im Eigentum des städtischen Museums. Bürgermeister Christof Nitz und Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid übergaben den Wirtshausausleger an Monika Döbele-Brandenstein als Leihgabe.

Über 100 Spielerinnen und Spieler waren am Start beim 26. Sengelen-Cup der Badminton-Abteilung.

Zu einer wahren Schlammschlacht entwickelte sich der 45. Schopfheimer ADAC-Motocross-Lauf während des Wochenendes. Die herrschenden Bedingungen nannte Karl-Heinz Renner, Vorsitzender des MSC, jedoch „ideal für jeden Fahrer“. Allerdings kamen, bedingt durch die Wettersituation, weniger Zuschauer an die Rennstrecke. Man musste schon mit Gummistiefeln und Regenschirm ausgestattet sein, um den Kampf um die Platzierungen mitzuerleben.

Voll besetzt war der Festsaal der Freien Waldorfschule beim Konzert des schuleigenen Sinfonieorchesters, das letztmals unter der Leitung von Elfriede Hochweber stand. Sie hatte vor 30 Jahren die Orchesterarbeit begonnen und kann derzeit auf ein Orchester mit über 60 Mitwirkenden blicken.

30. Mai 2010

Wie aktuell ist Johann Peter Hebel und hat er uns heute noch etwas zu sagen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Hebel-Kolloquium „Der ganze Hebel“ vor interessiertem Publikum im Schopfheimer Rathaussaal. Fünf Referenten näherten sich in kurz gefassten Vorträgen der Person und dem Werk Johann Peter Hebels aus heutiger Sicht. Wilhelm Kühlmann, Gerhard Schwinge, Hermann Wiegand, Dieter Andreas Walz und Markus Manfred Jung diskutierten unter der Moderation des Literaturwissenschaftlers Hermann Wiegand.

Fast zu einem Volksfest geriet der „Tag der offenen Tür“ bei der Feuerwehr. Der Stellvertretende Abteilungskommandant, Jochen Sutter, sprach von deutlich über den Erwartungen liegenden Besucherzahlen. Auch eine Delegation der Partnerfeuerwehr aus Kleinmachnow war zu Gast bei den Schopfheimer Floriansjüngern.

03. Juni 2010

Am heutigen Fronleichnamstag konzertiert der Kammermusikkreis Dortmund-Wellinghofen unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Ingomar Kury in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard.

Die Gläubigen der katholischen Pfarrgemeinden begehen heute das Fronleichnamsfest. Vor der St. Bernhards-Kirche und am Brunnen an der Bismarckstraße sowie im Hof der Dr. Max-Metzger-Schule sind Altäre und Blumenteppiche aufgebaut bzw. ausgelegt worden.

04. Juni 2010

Überraschende Kehrtwende im Uehlin-Areal. Dem Gebäude Hauptstraße 40, das bisher unter Denkmalschutz gestanden hat, droht nun doch der Abbruch. Das Haus dürfte zum Zwecke der Neubebauung wohl abgerissen werden. Bei allen Überlegungen für eine großflächige Einzelhandelsnutzung sei das zweigeteilte Gebäude den Planern ein Dorn im Auge, weil es die Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten einschränke. Nach Angaben der Stadtverwaltung hätten mehrere Gespräche mit der Freiburger Denkmal-Behörde stattgefunden, denn es mache aus städtebaulicher Sicht wenig Sinn, dieses Eckgebäude zu erhalten. Außerdem habe der Investor zur Bedingung gemacht, dass die Ladengeschäfte ebenerdig zu erreichen sein müssten. Der Gemeinderat wird sich am 14. Juni mit diesem Thema beschäftigen.

Die Sportkegler Blau-Weiß Schopfheim tagten neulich in Öflingen zur Jahreshauptversammlung. Henrik Steingräber, der den Verein seit 25 Jahren führt, konnte Ehrungen für 20- und 25-jährige Mitgliedschaften aussprechen.

Bürgermeister Christof Nitz darf für die Stadt ein Geschenk entgegennehmen: Der Rheinfelder Künstler Leonhard Eder und seine Frau überreichten der Stadt die Skulptur „Evolution“, die bereits seit 1983 als Leihgabe im Stadtpark steht.

05. Juni 2010

Gersbach plant an der Schanze eine erste Open-Air-Konzertreihe.

Die Stadt funkt dem Land bei den geplanten Standorten der Digital-Antennen dazwischen. Sowohl auf dem Hohe Flum in Wiechs als auch im Gewann Mettlen in Gersbach wird es keine Masten für den digitalen Behördenfunk (BOS) geben, zumindest nicht auf den bisher ausgesuchten städtischen Grundstücken. Die Stadt betont, dass die beiden über 40 m hohen Masten samt Sendeanlagen aus baurechtlicher Sicht nicht abzulehnen seien, funktechnisch seien sie sogar optimal, als Eigentümerin der Grundstücke aber könne sie der Errichtung nicht zustimmen.

Die Stadt will die Kindergarten-Gebühren für die Ganztagsgruppen sowie für die Gruppen der unter Dreijährigen mit verlängerter Öffnungszeit erhöhen.

07. Juni 2010

Ein einmaliges Ambiente bot der Stadtpark beim ersten Open-Air-Kino-Festival. Mehr als 400 Zuschauer kommen bereits am Freitagabend, um in einer der ersten lauen Sommernächte den Filmspaß mitzuerleben. „Es war ein Versuch und ist jetzt schon ein toller Erfolg“, freut sich Bürgermeister Christof Nitz bei der Eröffnungsvorstellung. Während die Technik Stefan Schaich aus Waldkirch besorgte, lag es an Marion und Klaus Wursthorn, den Pächtern des Schopfheimer Scala-Kinos, die Filme zu beschaffen. Während am Freitag und Samstag die Freiluft-Vorstellungen des 1. Open-Air-Kinos im Anna-Kym-Park ausverkauft waren, sah es am Sonntag leider etwas anders aus. In Anbetracht eines nachmittäglichen Gewitters wurde der Filmabend aus Sicherheitsgründen ins Scala-Kino verlegt, so Bürgermeister Christof Nitz. „Dennoch – die Veranstaltungsreihe war ein Riesenerfolg, wir werden das nächstes Jahr wohl wieder machen“, so das Stadtoberhaupt.

08. Juni 2010

In der Badischen Zeitung wird heute in einem Artikel von Clemens Wittwer daran erinnert, dass am 20. Mai 1890 der Eisenbahn-Tunnel vom Wiesental ins Wehratal eröffnet wurde.

Tischtennis der Extraklasse gibt es in der Friedrich-Ebert-Sporthalle zu bestaunen. Ausnahmespieler wie Jörgen Persson (Schweden), der neue deutsche Bundestrainer Jörg Rosskopf oder Jean-Michel Saive aus Belgien zeigen nicht nur tollen Sport, sondern gefielen auch als echte Entertainer. Mit von der Tischtennispartie waren auch die deutschen Talente Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum. Der Vorsitzende des TTC Schopfheim-Fahrnau konnte sich nicht nur über das sportliche Großereignis, sondern auch über die 350 Zuschauerinnen und Zuschauer freuen.

09. Juni 2010

In einer Auflage von 13.000 Exemplaren hat die Stadt eine neue Stadt-Infobroschüre, die jedem Haushalt zugehen soll, aufgelegt.

Heinz Bernauer vom „Städtli-Fest“-Komitee ist verärgert darüber, dass am 19. und 20. Juni gleichzeitig mit diesem Fest in Gersbach die erste Open-Air-Musik stattfindet.

10. Juni 2010

In der Ortschaftsratssitzung in Raitbach gab es Befürworter und Gegner einer geplanten Reitanlage mit Stallung für sechs Pferdeboxen im Gewann Scheuermatt. Schließlich führte eine Patt-Situation dazu, dass der Antrag abgelehnt wurde.

Ein Geisterfahrer verursacht kurz vor 14 Uhr auf der B 518 einen Frontalzusammenstoß. Der 82-jährige Fahrer musste von der Feuerwehr befreit und schließlich vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden. Fahrer und Beifahrer des vom Geisterfahrer frontal getroffenen Kastenwagens mussten ebenfalls schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Stundenlang war die Straße gesperrt. Warum der 82-Jährige auf der linken Straßenseite die Wagenkolonne bei Eichen überholte, ist noch ungewiss.

Von einem „Glücksfall“ schwärmt der Freiburger Städteplaner Bernd Fahle, als „Riesengewinn für die Stadt“ preist Bürgermeister Christof Nitz die Neubebauung des Uehlin-Areals. Die Stadtverwaltung lüftet am Abend das Geheimnis der Planung und der künftigen Investoren vor rund 30 geladenen Anwohnern und Eignern des Geländes. Der Bürgermeister begrüßte insbesondere das Ehepaar Keemss, das als einer der beiden Hauptbetreiber mit seinem Modehaus „Schmidt-Arkaden“ in die Markgrafenstadt will. Einer der Knackpunkte sei jedoch das unter Denkmalschutz stehende Uehlin-Eckhaus, berichtete der Bürgermeister. Die Architekten Jens Rothweiler und Bernd Storz aus Freiburg stellten dann die Planungsüberlegungen vor. Darin ist das Kopfgebäude (denkmalgeschützt) bereits abgebrochen und durch ein neues ersetzt.

11. Juni 2010

Die Unabhängigen nehmen bei ihrer Fraktionssitzung nach eigenen Angaben schier Unglaubliches zur Kenntnis: Das Landesdenkmalamt habe keine Einwände gegen den Abriss des unter Denkmalschutz stehenden Kopfgebäudes (Uehlin) an der Hauptstraße. Alle Bürger hätten noch das unwürdige Schauspiel vor Augen, als Stadtverwaltung und Denkmalamt seinerzeit einer Geschäftsfrau den Abbruch eines „Schwarzwalddächlis“ an diesem Gebäude verordnet hatten.

Der Fußballverein Fahrnau geht ins 90. Jahr seines Bestehens. Mark Leimgruber und sein Vize, Michael Kuri, führen den Verein ins Jubiläumsjahr. Schließlich wurden bei der Generalversammlung die Mitgliedsbeiträge angehoben.

„Als weitsichtig und klug erweist sich die Entscheidung zur Fusion der Sparkassen Schopfheim und Zell“, so Bürgermeister Christof Nitz. Lothar Müller und Georg Ückert war es dann vorbehalten, den Vertretern der Trägergemeinden eine Bilanzsumme von 673,5 Mio. Euro zu erläutern. Das Krisenjahr 2009 schloss so mit einem Überschuss von 771.000,-- Euro und einem satten Plus von 9,6 % gegenüber dem Vorjahr ab.

Sichtlich zufrieden zeigt sich Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski bei der Jahreshauptversammlung der Narrenzunft im Narrenkeller. Das 75. Geburtstagsfest sei hervorragend präsentiert worden. Er ließ in seinem Bericht die Ereignisse noch einmal Revue passieren. Die Statthalter-Wahl sei ein Glücksgriff gewesen, betont er. Für den Zunftabend zollte Jeannot Weißenberger seinen Mit-Akteuren allen Respekt. Den „Aruba“-Zunftorden erhielten Tobias Reimann und Willy Marqua, mit dem silbernen Verbandsorden wurde Heinz Schwald ausgezeichnet.

12. Juni 2010

Die 1885 vom damaligen Stadtpfarrer Eberlin und von Gymnasialprofessor Brefin gegründete Schachgesellschaft ist der älteste Schachverein Badens, so der Vorsitzende, Franz Hoch. Der Verein zählt derzeit 22 Mitglieder. Als Jubiläumsveranstaltung organisiert die Gesellschaft am 19. Juni in der Fahrnauer Festhalle ein internationales Schach-Turnier.

Bereits jetzt sind die ersten Leserbriefe in den Zeitungen zu finden, die sich allesamt dagegen wehren, dass das Uehlin-Gebäude an der Hauptstraße abgebrochen werden soll.

Angenehm waren die Temperaturen bei dem von Dr. Jost Noller eröffneten „Fest der Kulturen“. Die Organisation lag in den Händen des Arbeitskreises Integration Schopfheim. Bürgermeister Christof Nitz als Schirmherr dankte dem Arbeitskreis für die Ausrichtung des Festes. Farbenfroh und lebendig, mit ungewohnten Klängen – so präsentierten sich die Stände in der Torstraße. 15 Nationen waren mit Künstlern und Gruppen vertreten. Gesangs-, Musik- und Tanzdarbietungen sowie landestypische Köstlichkeiten verwöhnten die zahlreichen Besucher.

„Guten Abend Deutschland!“, rief der Sänger Michael Turner ins Mikrofon. Diese paar deutschen Wörter kannte der Neuseeländer, der beim „Sommer-Sound“ mit seiner Band ein Gratis-Open-Air-Konzert auf dem Marktplatz gab. Die Veranstaltung folgte dem nachmittäglichen „Fest der Kulturen“.

Das Autohaus Böhler feiert mit altem Namen einen Neustart. Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter der Innung und der Adam Opel AG waren zugegen. Zwei Tage lang wurde der Anlass auf dem Betriebsgelände gefeiert.

13. Juni 2010

Mit eigenen Kompositionen und Werken alter Meister gestalten Hansjürgen Wäldele (Oboe) und Birte Niemann (Sopran) eine „Eichener Sonntagsmusik“.

Das Ensemble „tri-Rhena“ konzertiert unter der Leitung von Peter Geissler in St. Agathen.

Unter dem Motto „Ich – Du – Wir – gemeinsam sind wir stark“ stand das Fest der katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard und des katholischen Kindergartens St. Joseph.

Zusammen mit der Gemeindediakonin Renée Moucheboeuf feiert eine Anzahl Schopfheimerinnen und Schopfheimer in der evangelischen Stadtkirche ihre Diamantene Konfirmation.

14. Juni 2010

Bei der jüngsten Fraktionssitzung der CDU hadert man mit der geplanten Erhöhung der Kindergarten-Gebühren und meint, dass die Sozialstaffelung einst auf Vorschlag der CDU eingeführt worden sei. Dem widersprach einige Tage später die SPD-Fraktion und erhebt die Urheberschaft im Jahre 1993 für sich.

In der Gemeinderatssitzung wurde über den Abbruch des Kopfgebäudes Uehlin-Areal an der Hauptstraße diskutiert. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen zur Sitzung. 15 von 20 Gemeinderäten stimmten für den Antrag auf Abriss, lediglich 4 Gegenstimmen und 1 Enthaltung gab es. Allerdings wurde in den Beschluss mitaufgenommen, dass der Abriss erst realisiert werden darf, wenn detaillierte Pläne vorliegen und diese die Zustimmung durch den Gemeinderat finden. „Der Investor hat daher zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Erlaubnis, den Abriss vorzunehmen“, betont Bürgermeister Christof Nitz. Erst wenn der Gemeinderat Klarheit über die künftige Bebauung habe und die Verträge unter Dach und Fach seien, werde die Genehmigung zum Abriss in die Tat umgesetzt werden können, so das Stadtoberhaupt. Hans-Jörg Klein stimmte namens der SPD der Abbruchgenehmigung überwiegend zu, da es sich um einen reinen Abriss-Antrag handle. Es gehe zum jetzigen Zeitpunkt um die Frage, ob der Gemeinderat dem Abriss zustimme und weniger darum, wann dies geschehe und was an die Stelle der abgebrochenen Häuser träte. Bettina Bethlen für die Unabhängigen erklärte, dass diese für das Geschäftszentrum seien, 

Bettina Bethlen erklärte für die Unabhängigen, dass diese für das Geschäftszentrum seien, trotzdem aber einem Abbruch zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen würden, da sich der Entwurf nicht in das Gebäude-Ensemble einfüge. Sie betonte weiter: „Wir sind gebrannte Kinder“ und meinte damit das „Pflug“-Areal. Michael Straub plädierte dafür, in den Beschluss ausdrücklich aufzunehmen, dass der Abriss erst bei Genehmigung der Pläne ausgeführt werden dürfe. Die CDU mit Heidi Malnati und Peter Meßmer für die Freien Wähler stimmten für den Antrag.

Jörg Rittweger von der Bürgerliste sieht sich beim Thema „Uehlin-Areal“ zum dritten Mal hinters Licht geführt und nahm an der Abstimmung nicht teil. Er meinte: „Entweder habe ich Denkmalschutz oder ich habe keinen“. (Anmerkung: Er meint dabei wohl das Gebäude).

Eine Zuhörerin will während der Gemeinderatssitzung wissen, welche Finanzmittel die Stadt für das Beach-Volleyball-Turnier aufwenden muss. Wegen vieler Sponsoren komme die Veranstaltung ohne städtische Mittel aus, erklärt daraufhin Bürgermeister Christof Nitz.

Es wird keine frühere Klausurtagung des Gemeinderates zu den Finanzen geben. Der Gemeinderat lehnte einen Antrag der SPD und der Unabhängigen hierzu ab. Die Sitzung wird – wie bisher vereinbart – am 17. Juli stattfinden.

Eine Erhöhung der Kindergarten-Gebühren wird es zum 01. September nicht geben. Auf Antrag der SPD wurde das Thema vertagt. Die Problematik wird im Rahmen der gesamten Haushaltsbetrachtung im „Gesamtpaket“ betrachtet werden.

15. Juni 2010

Nun steht es schwarz auf weiß – die Sengelen-Trasse als mögliche Umfahrung von Wiechs ist komplett unrealistisch. Dies hat Bürgermeister Christof Nitz der Bürgerinitiative Gehweg Wiechs schriftlich mitgeteilt.

Zum Uehlin-Areal meint heute in einem Leserbrief Dr. Heidi Sutter-Schurr: „Nicht Einkaufszentren, wie es sie überall gibt, sind das Kapital einer Kommune und nicht alles lässt sich nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten. Deshalb: Innehalten, neu nachdenken, Alternativen entwickeln und – wenn’s sein muss – Widerstand leisten“.

16. Juni 2010

Die Bürgerinitiative „Wohlfühl-Innenstadt“ fühlt sich durch das Ergebnis einer telefonischen Umfrage des Markgräfler Tagblattes vom 12. Juni bestätigt, wonach die Mehrzahl der Schopfheimer für eine verkehrsfreie Innenstadt plädierten.

17. Juni 2010

Das Theater „Wilde Bühne“ aus Stuttgart bietet im THG Erlebnis-Theater zum Thema „Sucht-Prävention“.

12 Damen- und 22 Herren-Mannschaften beteiligen sich am Grümpel-Schießen der Schützengesellschaft Wiechs. Die drei besten Einzel-Schützen waren Wolfgang Greiner, Reinhold Hagist und Klaus Feuchtmann. Daneben gab es natürlich auch Mannschaftssieger, wobei das Wiechser Brass-Quintett sich auf Platz 1 der Siegertreppe wiederfand. Bei den Damen siegte der Gesangverein, wobei die Einzelwertung an Anne Gebhardt, Monika Waßmer und Christa Funk ging.

Die Kürnberger sind nicht damit einverstanden, dass das Landratsamt eine Tempobegrenzung auf 30 km/h durch das Dorf ablehnt. Es wird nun – so Bürgermeister Christof Nitz in der letzten Gemeinderatssitzung – zu einem Treffen mit der Polizei in einem Vor-Ort-Termin kommen. Kürnbergs Ortsvorsteher, Martin Gruner, findet diese Vorgehensweise gar nicht so schlecht.

18. Juni 2010

Der Verein Dikome/Kamerun plant für den 27. Juni ein Kaffee-Fest zugunsten von Sampa, einem indischen Mädchen, das nach sehr schweren Verbrennungen in Lörrach operiert werden soll. Dr. Günter Zabel macht sich für die Operation dieses Mädchens sehr stark, wobei er Unterstützung durch Helfried Heidler, Richard Renz und Dieter Waibel von der Friedrich-Ebert-Schule erhält.

Der aus München stammende Literatur-Wissenschaftler Bernhard Viel liest in der Buchhandlung Uehlin aus einer von ihm neu geschriebenen Hebel-Biographie.

Das 40-jährige Bestehen wird die Jugendfeuerwehr der Abteilung Wiechs am 26. und 27. Juni zusammen mit den Jugendwarten Martin Gebhardt und Volker Richert feiern.

Zum 12. Mal stellt das THG ein Jahrbuch vor, das ursprünglich einmal als Jahresbericht der Schule begonnen wurde. Es werden darin nicht nur die schulischen Höhepunkte dargestellt, sondern mehr und mehr auch Aufsätze aufgenommen. So ist beispielsweise ein Beitrag über die Identität von Donauschwaben in Vergangenheit und Gegenwart im neuen Buch enthalten. Zahlreiche Unternehmen Schopfheims und der näheren Umgebung und die Freunde des Gymnasiums haben das Erscheinen des Jahrbuches in einer Auflage von 1.000 Exemplaren ermöglicht. Das Redaktionsteam aus Schülerinnen und Schülern versammelt sich um Studiendirektor Volker Habermaier.

Ortsvorsteher Klaus Brutschin aus Enkenstein meint, es gebe im Ort keine geeigneten Flächen für Bauwillige mehr, obwohl durchaus Potenzial vorhanden sei. Die Anregung auf Änderung des Flächennutzungsplanes wird der Ortsvorsteher an den Gemeinderat weiterleiten.

19. Juni 2010

Das Litera Theater Badenweiler gastiert im Museumskeller mit dem Stück „Sie machen mich ganz verrückt……“. Darin wird Sch(m)erzvolles nach Loriot zum Besten gegeben.

Der Arbeitskreis Innenstadt hat sich in verschiedenen Schweizer Orten umgesehen, um zu erfahren, wie dort eine Verkehrsberuhigung bei gleichzeitiger Nutzung durch Fußgänger und Kraftfahrzeuge organisiert wird.

Aus der Partnerstadt Kleinmachnow sind derzeit Karl-Heinz Wallberg und Rudolf Mach zu Besuch. Sie wollen nicht nur die Beziehungen enger knüpfen, sondern auch erforschen, wie die Partnerschaft zustande gekommen ist.

Die Eröffnung des „Städtli-Festes“ war wenig sommerlich, denn dieses Sommerfest litt während des ganzen Wochenendes unter kalter Witterung. Im Mantel saßen die Gäste im Freien, drängten sich aber, wenn möglich, in die Hütten und unter die Zeltdächer. Gleichwohl tat der äußere Rahmen dem Fest keinen Abbruch. Bürgermeister Christof Nitz hatte den obligaten Fassanstich nicht selbst übernommen, er überließ dies lieber Heinz Bernauer vom neuen „Städtli-Fest“-Komitee.

Das erste Gersbacher Open-Air am Wochenende wurde witterungsbedingt von der Barock-Schanze in die Bergkopf-Halle verlegt. Eröffnet wurden die musikalischen Darbietungen vom Gesangsensemble der Musikschule Mittleres Wiesental unter der Leitung von Jacqueline Forster. Weiter trat das New Philharmonic Sound Orchester der Musikschule auf. Der Sonntag begann mit einem Familiengottesdienst, den Pfarrer Kai Tilgner gestaltete. Den Musikreigen eröffnete danach das Alphorn-Trio, das erstmals öffentlich auftrat. Danach bestritt dann die Harmonie Gersbach unter der Leitung von Ronny Langendorf das Mittagskonzert, bevor auch der Kinderchor des Ortsteils das Programm bereicherte. Neben dem Gesangverein Gersbach wurde der Sonntag auch noch durch weitere Auftritte der Musikschule Mittleres Wiesental abgerundet.

Während es draußen in Strömen regnet, feiert die Schachgesellschaft Schopfheim in der Fahrnauer Festhalle das 125-jährige Jubiläum, wobei erstmals in Südbaden das Turnier „Chess 960“ ausgetragen wurde. Insgesamt beteiligten sich 54 Schachspieler am Turnier. Den Teilnehmern aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum wünschte der Vorsitzende der Schachgesellschaft, Franz Hoch, viel Erfolg. Grüße und Glückwünsche der Stadt überbrachte der Bürgermeister. Es fand neben dem Chess-Turnier aber auch ein Turnier nach traditionellen Schachregeln statt. Die Schachgesellschaft Schopfheim freute sich insbesondere über den Sieg ihres Spielers Gerhard Baumann, der alle sieben Partien gewann und somit den 1. Platz der Leistungsgruppe B belegte.

In der evangelischen Stadtkirche konzertiert die Violinistin Franziska König.

Im dritten Konzert der Kammermusikreihe „Klassik im Krafft-Areal“ sind die Freiburger Musikprofessoren Felix Renggli (Flöte) und Michael Baumann (Klavier) zu Gast.

20. Juni 2010

Kathy Schann beendet in der katholischen Pfarrgemeinde St. Bernhard ihre Tätigkeit als Chorleiterin und wird verabschiedet. Bereits vor Beginn ihrer Tätigkeit sei klar gewesen, dass die Stelle mit einem hauptamtlichen Kirchenmusiker/einer hauptamtlichen Kirchenmusikerin für die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental besetzt werden soll. Daher bedauert der Pfarrgemeinderat Kathy Schanns Ausscheiden. In Steinen-Höllstein wird sie die Chorleitung allerdings weiterhin innehaben.

21. Juni 2010

Mit einem „Tag der offenen Tür“ präsentiert sich das neue Familienzentrum. Im neuen Domizil, dem historischen Gebäude, sind neben dem Mini-Kindergarten ein Secondhand-Laden, ein offener Frühstückstreff, die Kaffeestube, eine Krabbelgruppe sowie ein Treff für Eltern und Alleinerziehende ermöglicht worden. Zahlreiche Gäste waren bei der feierlichen Begrüßung anwesend, zu der Gemeinderäte, Wegbegleiter, Förderer, Handwerker und Vertreter der Familienzentren aus Weil, Lörrach und Rheinfelden gekommen waren. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger fand den Weg ins Familienzentrum.

Das Radio Kanal Ratte hat bei der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Herbert Henkel ergänzt das bisherige Vorstandsteam um Bernhard Wehrle und Andreas Daute.

Die Abschlussfeier für 141 glückliche Absolventen der Kaufmännischen Schulen wurde dieser Tage schwungvoll mit der hauseigenen Big-Band musikalisch umrahmt. Oberstudiendirektor Bernhard Stockmar und Abteilungsleiter Studiendirektor Reinhold Pfuhl konnten 18-mal ein Lob aussprechen und an sechs junge Menschen einen Preis ausgeben.

Eine halbe Stunde nach Mitternacht bemerkten Passanten Rauch in einem Haus in der Wehrer Straße. Die Feuerwehr rückte mit 29 Feuerwehrleuten und insgesamt fünf Fahrzeugen unter dem Kommando von Bernd Schwöble aus und bekam den Brand im derzeit leerstehenden Mehrfamilienhaus relativ rasch unter Kontrolle. Aus Vorsichtsgründen evakuierte die Polizei ein angrenzendes Wohnhaus.

Der Bauausschuss stimmt der Errichtung von Pferdeboxen und eines Reitplatzes in Raitbach trotz Widerspruchs durch den Ortschaftsrat des Ortsteiles zu.

Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig stellt dem Bau-, Umwelt- und Technikausschuss die Konzeption für die Stadthallen-Sanierung, wie sie vom Arbeitskreis als wünschenswert und notwendig erachtet wird, vor. 1,1 Mio. Euro wären dafür notwendig, davon sind aber nur 300.000,-- Euro finanziert. In den Sommerferien sollen die Küche und der Catering-Bereich sowie die Duschen in den Umkleideräumen saniert werden.

22. Juni 2010

Der Bau-, Umwelt- und Technikausschuss besucht das Neubaugebiet Schlattholz. Einzelhausplätze stehen im Moment keine mehr zur Verfügung. Wenn der Gemeinderat den Bebauungsplan ändern sollte, kommen jedoch sechs neue hinzu.

In der Sparkasse wird eine Ausstellung, die Clemens Fabrizio zusammengetragen hat, präsentiert. Unter 16 Glasrahmen sind Ansichtskarten zum Thema „Hebel und Hausen“ zu sehen.

Heinz Bernauer als „Städtli-Fest“-Chef meinte, dass die Kälte der Grund für die nicht den Erwartungen entsprechenden Besucherzahlen gewesen sei. Das Konzept mit erheblich mehr Musik und Kultur auf zwei Bühnen und einem erweiterten Programm für Kinder sei gut angenommen worden. Am Samstag war vom späten Mittag an und bis in die Nacht hinein gut zu tun für die Helferinnen und Helfer der 21 Vereine und Gemeinschaften. „Am Sonntag war es dann so, dass es erst am frühen Nachmittag angenehmere Temperaturen gab und dadurch auch ein einigermaßen guter Besucherzuspruch zu verzeichnen war“, betont Heinz Bernauer.

Ein defekter Kabelendverschluss beim Stromverteiler an der Wiesebrücke in Hausen verursacht in Raitbach einen Stromausfall von 19.10 Uhr bis 20 Uhr.

23. Juni 2010

Bei einer Enthaltung hat der Bauausschuss diese Woche der Neugestaltung der Alten Kirche St. Michael zugestimmt und beschlossen, einen städtischen Anteil in Höhe von 5.000,-- Euro aus dem Bauunterhalt bereitzustellen. Die Projektgruppe Alte Kirche – so wurde von Ina Schabbon dargelegt – möchte erreichen, dass der Altar, die Kanzel und der Osterleuchter künstlerisch gestaltet werden. Vorgesehen ist dazu auch eine Umgestaltung des Kirchenraumes. Der Altar soll nach vorn unter die Vierung geholt werden, die Chororgel in die Südkapelle umgesetzt werden. Im frei gewordenen Chorraum sollen der Taufstein und der Osterleuchter Aufstellung finden. Dadurch soll der Altarraum ganz neue Bedeutung erhalten und die schönen Fresken zur Geltung bringen. Die evangelische Kirchengemeinde bringt für das Vorhaben ebenfalls 5.000,-- Euro ein, die Landeskirche verdoppelt die Eigenmittel.

Eine 11-köpfige Arbeitsgruppe hat in den letzten zweieinhalb Jahren das Ortssippenbuch für Schopfheim erstellt und die Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde von 1605 bis 1810 ausgewertet. Während einer Feierstunde in der Alten Kirche St. Michael wurde das gewichtige Werk heute von Dr. Martin Keller aus Arlesheim an die Stadt überreicht, die 130 Exemplare zum weiteren Verkauf übernahm. Die Feierstunde wurde von Cornelius Holdermann an der im Jahre 1768 für diese Kirche erbauten Orgel umrahmt.

Michael Bergmann liest in der Regio-Buchhandlung aus seinem Roman „Die Teilacher“.

Für die Aufstockung des Kindergartens Hintermatt in Fahrnau erhält die Stadt aus dem Ausgleichsstock einen Zuschuss in Höhe von 280.000,-- Euro.

Der vhs-Ausschuss tagt und beschließt die Bilanz 2009. Von mehr als 10.000 Kursbesuchern und 12.340 Unterrichtsstunden ist die Rede, insbesondere wird die 90-Jahrfeier noch einmal erwähnt. Das einkalkulierte Minus entstand nicht in voller Höhe, sondern lediglich mit 75.700,-- Euro.

24. Juni 2010

153 Schülerinnen und Schüler haben am THG die allgemeine Hochschulreife zuerkannt erhalten. Insgesamt haben 29 ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma bestanden. Der Notendurchschnitt liegt bei 2,4.

Schopfheim hat eine neue Straße: In Gündenhausen wurde ein kleiner Weg, der zum Wohnhaus des verstorbenen Ehrenbürgers Walter Faller führt, nun umbenannt. Die kleine Stichstraße erhält den Namen „Walter-Faller-Weg“. Unter dem Beifall der Familienangehörigen und vieler Gäste enthüllte Bürgermeister Christof Nitz das Straßenschild. Die Anregung zu diesem Straßennamen gab die SPD-Fraktion.

25. Juni 2010

Erneut wird die Marktplatz-Fläche zur Sportarena. Die Akteure des LBS-Beach-Volleyball-Cups unter der Fahne der Stadt, gesponsert von der Sparkasse und der LBS, brillierten in heißer Sonne auf brütend heißem Sand. Am Samstag war Angelina Grün, die neunmalige Volleyballerin des Jahres, die 272-mal das Trikot der Nationalmannschaft trug, in Schopfheim auf dem Platz. Ähnlich gut „bestückt“ waren aber auch die Teilnehmer am Herren-Turnier. Am Sonntag waren Christian Pampel und Burkhard Sude die Publikumsmagneten.

Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr zieht ein zufriedenes Fazit über die vergangene Saison und legt die neue Theater-Abo-Reihe mit sechs Abenden in Schopfheim und sechs Konzerten in der Wehrer Schloss-Konzertreihe sowie Kleinkunst- und Kabarett-Vorstellungen in beiden Städten vor.

26. Juni 2010

Rund 130 jugendliche Fahrer starten beim Jugend-Motocross des MSC. „Es war eine richtige Entscheidung, diese Veranstaltung von Mitte Mai nun auf dieses sonnige Wochenende zu verschieben“, meinte Rennleiter Norbert Mühlhaupt. Jonathan Winkler gewann bei den A-Schülern und Lee Marvin Weissensee bei den B-Schülern. Andere Fahrer erreichten außerdem gute Platzierungen.

27. Juni 2010

Bürgermeister Christof Nitz darf eine Spende in Höhe von 4.000,-- Euro von der Spielothek zugunsten des Kindergartens Hintermatt entgegennehmen. Dieser Betrag soll für den Ausbau eingesetzt werden. Berthold Allgaier, der den Scheck überreichte, betonte die Offenheit und Fairness der kommunalen Vertreter.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wirkt sich ganz direkt auch in der Markgrafenstadt aus. Heute spielte Deutschland gegen England und gewann 4:1. Weit über eine Stunde lang feierten die Fußball-Fans am Nachmittag mit einem Autocorso durch die Innenstadt diesen Sieg. Singend, hupend, Fahnen schwenkend und Vuvuzela blasend zogen die Fans ihre Runden. Viel Grund zum Jubeln hatten die Fans bisher nur am 13. Juni gehabt, zwei Tage nach Eröffnung der Weltmeisterschaft beim 4:0-Sieg gegen Australien.

Der Verein Dikome will den Reinerlös des Kaffee-Festes in Langenau, das am Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen hat, ganz zugunsten der Operation des indischen Mädchens Sampa einsetzen. Das Kaffee-Fest wurde von der Bläsergruppe der Friedrich-Ebert-Schule mitgestaltet, ebenso waren der Gesangverein Eichen und der Lollypop-Chor sowie der Cats-Chor – jeweils unter Leitung von Dieter Waibel – mit von der Partie. Der Schopfheimer Uwe Wolf stellte zwei Bilder zur Verfügung, die zugunsten des Mädchens Sampa versteigert wurden.

Der Förderverein Grundschule Langenau lädt ins Löwenzahn-Stadion zu einem Sponsoren-Lauf ein. Trotz drückender Hitze kamen 31 Läufer, davon 23 Kinder, an den Start. Es kamen so 700,-- Euro zusammen, die für die Schulhof-Gestaltung und zum Besuch von Theaterveranstaltungen genutzt werden sollen.

Nach zweijähriger Unterbrechung konnte das traditionelle Bulldog-Treffen des Wiechser Bulldog-Clubs wieder stattfinden.

30. Juni 2010

Der Gewerbeverein sagt überraschend den Sommer-Markt, der am Samstag stattfinden sollte, ab. Polizei und Stadt äußern mit Blick auf die Termin-Kollision mit dem Weltmeisterschafts-Viertelfinal-Spiel Deutschland – Argentinien massive Sicherheitsbedenken. „Wir haben schweren Herzens die Notbremse gezogen“, bestätigte Gewerbevereinsvorstand Martin Bühler. Es sei damit zu rechnen, dass unmittelbar nach Spielende wieder Tausende von Menschen in die Innenstadt strömten, um den – allseits erhofften – Sieg über Argentinien zu feiern. Mit stundenlangem Autocorso und vielen Schaulustigen am Straßenrand wäre dann wiederum zu rechnen. Ganz fällt der Markt jedoch nicht ins Wasser, er soll später stattfinden, voraussichtlich im September.

Gottfried Nauwerck hat vier Fahrnauer Jungstörche auf dem ehemaligen Weberei-Kamin beringen können. Friedrich Adolph von der Ornithologischen Gemeinschaft hatte – wie schon die Jahre zuvor – einen schweren Kran der Firma Lohmüller für diese Aktion aufbieten können.

„Die VR-Bank ist kerngesund“, kann Vorstand Bernhard Schlageter bei der Vertreterversammlung feststellen. Trotz Krise ist das Betriebsergebnis ein Lichtblick. Schlageter führt dies auf das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaft zurück, das auf Verantwortung und Nachhaltigkeit gegründet sei. Die konsequente Ausrichtung auf den Mittelstand sowie eine solide Geschäftspraxis zeigten – so der Bankvorstand –, dass die Kunden die Seriosität dieses Modells zu schätzen wüssten. Bernhard Schlageter betonte, dass einzig die genossenschaftlichen Banken-Gruppen in der Krise ohne Steuergelder zurechtgekommen seien, was man von den Großbanken und der Sparkassen-Gruppe nicht sagen könne. Vorstand Martin Schöndorf stellte das Geschäftsergebnis in konkreten Zahlen vor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Ergebnis um weitere 6,8 Mio. Euro gesteigert werden. Die Einlagen erhöhten sich um 3,3 Mio. Euro = 1,5 %. Als besonders positiv wertete er, dass die Neukreditzusage mit 35,5 Mio. Euro für private Zwecke und 16,3 Mio. Euro für gewerbliche Investitionen das Vorjahresergebnis um 42 % übertroffen hat. Nach dem Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Immo Leisinger entschied die Versammlung, aus dem Bilanzgewinn von 680.000,-- Euro 230.000,-- Euro an Dividende, dies sind 4,75 %, an die Mitglieder auszuschütten.

Die höchste Auszeichnung des Genossenschaftsverbandes wurde Horst Sutter für seine Verdienste mit der Überreichung der Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Medaille zuteil. Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates der VR-Bank, Immo Leisinger, meinte in seiner Laudatio: „Es gibt Situationen, da fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden“, und meint damit Horst Sutter, der nach 36 Jahren aktiver Tätigkeit im Aufsichtsrat der Bank ehrenvoll verabschiedet wurde. 1974 war Sutter zur Bank gekommen und wurde 12-mal in den Aufsichtsrat wiedergewählt.

01. Juli 2010

Im Auftrag der Stadt befragten Gymnasiasten für ein Planungsbüro gestern und heute Menschen im Stadtzentrum. Die Fragesteller wollen von den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern etwa 20 Fragen beantwortet wissen. Das Ergebnis soll zur Verkehrsplanung beitragen.

Aus den Händen des ehemaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth erhält die Firma AFT aus Schopfheim das Prädikat „Top 100“ in Rostock-Warnemünde überreicht. Das Gütesiegel gilt ein Jahr und wird Top-Innovatoren in Deutschland verliehen.

02. Juli 2010

Nach nur neun Monaten hat die neue Heimleiterin des Markus-Pflüger-Heimes, Edith Klup, das Heim zum 30. Juni wieder verlassen.

03. Juli 2010

Eine Initiative zum Erhalt des Uehlin-Areals hat sich gegründet. Dr. Heidi Sutter-Schurr und Florian Glinski haben sowohl das Wirtschaftsministerium als auch den Regierungspräsidenten und die beiden Landeskonservatoren angeschrieben und bitten um Überprüfung der Abrissgenehmigung.

Ins ehemalige Vermessungsamt in der Karlstraße ist der neue Eigentümer eingezogen. Barbara und Thomas Peither sowie Anita Maas haben in diesem Haus ihren Maas&Peither-GMP-Verlag. Daneben befinden sich unter dem gleichen Dach die Dienstleistungsunternehmen bio.logisch, Peither Consulting und cleververgleichen.

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Weltmeisterschafts-Viertelfinalspiels Deutschland - Argentinien, das Deutschland mit 4:0 gewann, gab es in Schopfheim kein Halten mehr. Die Vorahnungen der Polizei bestätigten sich vollauf. Im Handumdrehen war die Hauptstraße mit Autos und Fußgängern geradezu „verstopft“. Alles feierte mit Hupen, Trillerpfeifen und Vuvuzelas mit. Die Polizei zählte rund 350 Autos, die eine gute Stunde lang durch die Innenstadt kurvten.

Auftakt zum Schopfheimer Orgelsommer mit der Kantorin Verena Zahn in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard.

Die Abiturienten des THG feiern ihren Abi-Ball in der Stadthalle.

Auch die 20 Abiturienten der Waldorfschule feiern ihr bestandenes Abi mit einer Fete in der Schule.

Die Bürgerinitiative für eine verkehrsfreie Innenstadt und die Unabhängigen informierten während des Wochenmarktes über die Verkehrssituation. Dabei konnten Passanten ihre Meinung über die Einkaufsmöglichkeiten abgeben und kundtun, ob sie eine kurzfristige Sperrung der Hauptstraße während der Marktzeit befürworten würden oder eine Nachtsperrung für sinnvoll erachten.

Der Musikverein Langenau eröffnet bei bester Stimmung sein zweitägiges Sommerfest im Schulhof des Ortsteiles.

04. Juli 2010

Familien-Turntag des Turnvereins Fahrnau auf dem Hof der Grundschule Fahrnau. Dabei sollten u. a. mit phantasievollen Spielen Anforderungen an das Durchhaltevermögen und die Geschicklichkeit der Kleinsten gestellt werden.

Das ganze Dorf macht mit beim Dorffest in Enkenstein. Es wurde wiederum vom Förderverein Enkenstein um den Vorsitzenden Eugen Bernbach organisiert und durchgeführt. Bernbach freute sich denn auch über den guten Zuspruch und die gute Stimmung.

In der evangelischen Stadtkirche zeigt der Gospelchor „Resonance of Life“ bei einem Konzert sein Können.

05. Juli 2010

Das Thema „Bella Italia“ des diesjährigen Reitturniers im Gestüt Sengelen hatte fast ein wenig zuviel Sonnenschein, denn mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten verzichteten nicht wenige Reiter sogar auf den Start. Die Zuschauer bekamen über vier Tage hinweg sehr gute Leistungen zu sehen, wobei die umfangreiche Arbeit der rund 120 Helfer durch eine grandiose Sportveranstaltung entschädigt worden ist.

Das Programmheft für das Kinderferienprogramm kommt zur Verteilung. Damit können Kinder, die in den Sommerferien zuhause bleiben, in Schopfheim eine attraktive Beschäftigungsmöglichkeit finden.

Der Ortschaftsrat Raitbach votiert einstimmig für den geänderten Planungsentwurf im Baugebiet Weidacker, der am kommenden Montag noch den Gemeinderat passieren wird. Entgegen den bisherigen Plänen soll es nun neun Häuser mit rd. 20 Wohneinheiten geben. Die ursprüngliche Zahl von 20 Häusern ist ebenso vom Tisch wie die Pläne für eine Solar-Siedlung. Die neue Planung, so Ortsvorsteher Karl-Friedrich Oswald, erlaube den künftigen Bauherren, unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen. Solar-Technik sei zwar erlaubt, aber nicht mehr vorgeschrieben.

06. Juli 2010

Vor einigen Tagen zeigte der Kaninchenzuchtverein Fahrnau im vereinseigenen Heim 57 Jungtiere aus acht verschiedenen Rassen.

An der jüngsten Jahreshauptversammlung hat die Fasnachtsclique „Zünsler vo Schopfe“ mit Daniel Rehm einen neuen Vorsitzenden gewählt. Er wird vertreten von Markus Geiser. Der neue erste Mann bedankte sich bei Michael Krückels, der das Amt abgab, für sein jahrelanges Engagement.

07. Juli 2010

Eine kleine Delegation von Kürnbergerinnen und Kürnbergern besuchte vor einigen Tagen Kürnberg in Österreich. Die Kontakte zwischen beiden Orten bestehen seit 1995.

In einem Leserbrief meint heute Dr. Albrecht Bangert zum Uehlin-Areal, dass die geplante Fassade an der Hauptstraße die größtmögliche Bausünde wäre.

Nach dem 0:1 gegen Spanien ist der Traum der Deutschen von der Fußball-Weltmeisterschaft vorbei. Dennoch freuen sich auch die Schopfheimer über das wunderbare Fußball-Erlebnis und auf das Spiel um den 3. Platz.

08. Juli 2010

Eine fünfköpfige Abordnung aus Schopfheim erlebte vier eindrucksvolle Tage in der schwedischen Partnerstadt Ronneby. Die Schopfheimer Delegation nutzte den Aufenthalt auch für einen Besuch der Gräber von Roland Andersson und Nils-Otto Olsen, zwei verdienten Förderern der Partnerschaft.

„Die Fassade des Uehlin-Areals muss anders werden“ - diese Ansicht vertritt nun auch Bürgermeister Christof Nitz. Die Stadtverwaltung werde dem Gemeinderat am Montag einen entsprechenden Beschlussvorschlag unterbreiten. Das Stadtoberhaupt bestätigt, dass ihm der Gestaltungsvorschlag von Dr. Albrecht Bangert auf Anhieb gut gefallen habe.

An zwei Tagen kämpften die Golfer auf dem Golfplatz Ehner-Fahrnau in einem Benefiz-Turnier zugunsten der Poliklinik Lamessin in Togo. Das Turnier erbrachte 2.500,- Euro und eine Sachspende von 300 Brillengestellen. Zur Siegerehrung kam eigens Regierungspräsident Julian Würtenberger, um den Golfern stellvertretend für alle Menschen, die von der Hilfe profitieren, den Dank auszusprechen.

Zu Beginn des Jahres hat sich aus den beiden Kirchenbezirken Lörrach und Schopfheim der neue evangelische Kirchenbezirk Markgräflerland gebildet. Der Bezirk gliedert sich in drei Regionen, die Regional-Synode Schopfheim traf sich jetzt im Gemeindehaus und wählte auf Vorschlag von Pfr. Andreas Ströble Frau Dorothea Schaupp zur neuen Vorsitzenden.

09. Juli 2010

Ministerpräsident Stefan Mappus ist in der Schopfheimer Stadthalle bei einer Regionalkonferenz zugegen und steht den CDU-Mitgliedern Rede und Antwort. Rund 260 Parteifreunde aus den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald hatten die Gelegenheit genutzt und kamen in die Markgrafschaft, um mit dem Spitzenpolitiker zu diskutieren. Bürgermeister Christof Nitz begrüßte den Ministerpräsidenten nun bereits zum dritten Mal in der Markgrafenstadt. An der Konferenz nahmen auch Landtagspräsident Peter Straub, die Minister Willi Stächele und Helmut Rau sowie zahlreiche Bürgermeister und Oberbürgermeister aus der Region teil. Natürlich waren auch der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster und der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche in Schopfheim anwesend.

Die Sparkasse Schopfheim-Zell feiert das 50-jährige Bestehen der Zweigstelle in Fahrnau.

Unter dem Motto „Hebelworte mit Musik“ gestaltet der Musikverein Fahrnau unter der Leitung von Andreas Meier einen gut besuchten musikalischen Abend auf dem Platz zwischen der Alten Kirche St. Michael und dem Museum. Die vom Schopfheimer Musiker und Komponisten Markus Götz geschaffene Komposition „Adebar“ leitete zu den Tier-Erzählungen und -Gedichten Hebels über. Hebelgedichte und -Texte aus dem „Schatzkästlein“ ergänzen den Abend, den Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid organisiert hat.

Von heute an bis zum Sonntag gastiert der Zirkus „Kaiser“ beim Hieber-Markt.

10. Juli 2010

Bei der Firma Gardner Denver gibt es Anlass zum Feiern. 10 Mitarbeiter konnten auf eine 25-jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Rainer Schiessle von der Geschäftsleitung und Betriebsratsvorsitzender Thomas Spiering bedankten sich für den jahrzehntelangen Einsatz. Eine besondere Ehrung erfuhr Günther Ruf für seine 40-jährige Betriebstreue. Bürgermeister Christof Nitz überreichte diesem Jubilar die Ehrenurkunde des Landes.

Bernhard Thammer, freier Architekt in Schopfheim, weist in einem Leserbrief darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Schopfheimer Altstadt Millionen in die Sanierung ihrer schönen, alten Häuser investiert haben. Den Investoren-Entwurf zum Uehlin-Areal bezeichnet er nicht als moderne Architektur, sondern als eine „Schrottschachtel“. Ein dickes Kompliment spricht er seinem Kollegen Bangert für dessen Initiative und die gelungene Lösung aus.

Heimleiterin Angelika Haulitschke hat mit ihrem Helferstab für die Bewohner und Besucher des Hauses Columban zu einem Parkfest eingeladen.

Die Friedrich-Ebert-Schule feiert ein großes Fest, doch sollte es anders sein als in den Jahren zuvor, wie Rektorin Claudia Brenzinger betont. „Wir wollen in erster Linie zeigen, was sich im Laufe der Jahre im Schulalltag geändert hat“, meint sie.

Trotz der Verlockungen des Schwimmbades, Temperaturen von über 30 Grad und Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft durften die Gündenhausener „Hexen“ um den jungen Zinkenvogt und Festchef Tino Sieg ihr traditionelles „Güggeli-Fest“ mit gutem Besucherandrang feiern.

123 Läufer und Läuferinnen absolvierten in unterschiedlichen Alterskategorien den Panorama-Lauf in Gersbach.

Trotz Weltmeisterschafts-Fußballspiel kommen zahlreiche Besucher zur dritten Orgelnacht. Unter dem Motto „Eine Nacht - fünf Orgeln“ stellte Birgit Tittel zunächst die beiden Orgeln in der Alten Kirche St. Michael unter dem Thema „Bach und Söhne“ vor. Die nächste Etappe führte in die katholische Stadtkirche St. Bernhard, wo Jörg Sczepanski sich der französischen Orgelmusik widmete. An der dritten Station, der evangelischen Stadtkirche, gestaltete Bezirkskantor Christoph Bogon mit der 5. Orgelsinfonie von Charles Widor den Schlusspunkt der Orgelnacht. Es kam wie ursprünglich nicht eingeplant: Nach 22 Uhr setzte das Hup-Konzert der feiernden Fußball-Fans und das Getröte der Vuvuzelas ein. Der sportliche Wettkampf außerhalb der Kirche und innerhalb der Kirchenmauern war perfekt. Zum Schluss gab es eine Überraschung mit allen drei Organisten: den „Aida“-Triumphmarsch, gespielt als Banda-Musik an zwei Orgeln und mit großer Trommel.

11. Juli 2010

Bischof Horst Müller aus Johannesburg von der evangelisch-lutherischen Kirche ist Gast bei der evangelischen Kirchengemeinde in Schopfheim. Nach dem Gottesdienst, in dem Müller eine bewegende Predigt gehalten hatte, fand vor dem Gemeindehaus ein Empfang statt. Den Kontakt hat Pfr. i. R. Karlfrieder Walz aus Maulburg hergestellt. Der Bischof ist nicht nur in Schopfheim zu Gast, sondern derzeit auch auf einer kleinen Tour durch Deutschland. Er bleibt in der Markgrafenstadt für drei Tage. Danach reist er u. a. weiter an die Weltkonferenz der lutherischen Kirche in Stuttgart.

12. Juli 2010

Rainer Stickelberger, MdL, und Christiane Cyperek stellten sich dieser Tage dem SPD-Ortsverein als Kandidaten für die nächste Landtagswahl vor. Während der SPD-Versammlung wurden auch die Delegierten für die Wahlkreis-Konferenz aus Schopfheim nominiert.

Die Sparkasse Schopfheim-Zell spendet für 26 Vereine und Schulen insgesamt 20.000,- Euro aus dem PS-Sparen.

Der Rathaussaal ist während der Gemeinderatssitzung überfüllt. Alle wollen wissen, welche Meinung das Ratsgremium zum Uehlin-Areal hat. „Wir alle wollen ein Gebäude, mit dem möglichst viele Bürger leben können“, betont Bürgermeister Christof Nitz in der Debatte. Mit großer Mehrheit gab der Gemeinderat dann den Startschuss für das Bebauungsplanverfahren. Es heißt dort allerdings nicht mehr - wie in der Vorlage zur Sitzung -, dass die Stadt das Bebauungskonzept grundsätzlich billige, sondern, dass die Fassaden an Haupt- und Scheffelstraße zu überarbeiten sind und die Stadt gemeinsam mit den Planern Entwürfe erarbeiten soll, die auf breite Zustimmung stoßen. Zahlreiche Bürger hatten zu Beginn der Sitzung kritische Fragen an die Damen und Herren des Rates gerichtet. Mit 12 Fragen war dabei auch die Bürgerinitiative Uehlin-Areal, die in eigens gestalteten T-Shirts anwesend war. Die Fragen stellten sie nicht nur zum Denkmalschutz, sondern auch zur geplanten Nutzung von Textil- und Drogeriemarkt. Dr. Albrecht Bangert fragte in der Sitzung den Rat, ob man sich dessen bewusst sei, dass Schopfheim an einem Scheideweg stehe. Nachdem der moderierende Stadtplaner Bernd Fahle einen Vergleich mit dem „Pflug“ nicht zuließ und als nicht fair bezeichnete, verließ Bangert unter Protest den Rathaussaal. Der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet wollte gar, dass die Bürgerinitiative sich in einem Arbeitskreis direkt am weiteren Planungsprozess beteiligen könnte. Sein Fraktionskollege Michael Straub riet wegen schwerer Bedenken jedoch davon ab. Heftige Kritik an den bisherigen Plänen äußerte auch Jörg Rittweger. Ino Hodapp für die Unabhängigen forderte, die Neubauplanung müsse historische Elemente aufnehmen. Dafür müssten konkrete Vorschläge auf den Tisch, nur dann könne seine Fraktion zustimmen, die sich denn auch der Stimme enthielt. Jörg Rittweger und Ehrenfried Barnet stimmten gegen den Vorschlag.

Die Veranstalter des Holzrock können nach dem Willen des Gemeinderates aus eigenen Kräften die Tanzbühne in den Sengelen sanieren. Wenn sie dies tun, legt die Stadt den bereits beschlossenen Abbruch zu den Akten.

Dem Bebauungsplan Weidacker in Raitbach stimmt der Gemeinderat ohne große Diskussion zu, wie der Plan auch im Raitbacher Ortschaftsrat bereits abgesegnet wurde.

13. Juli 2010

Derzeit lässt Jochen Loebbert die Mobilfunk-Strahlung in der Innenstadt messen.

Die Unabhängigen suchen einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten, ist aus einer Presseerklärung zu vernehmen. Anlass dafür sei ein unglücklich formulierter Passus in einer Lokalzeitung über einen Kandidaten der SPD. Daraus habe man schließen können, dass die Unabhängigen den Genannten ebenfalls unterstützen würden. Dem sei aber nicht so, die Unabhängigen seien selber weiter auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten.

Die Polizei, die Vertreter der Stadtverwaltung und Martin Gruner, der Ortsvorsteher aus Kürnberg, beschäftigten sich vor Ort mit der Sicherheit der Ortsdurchfahrt. Hauptthema war dabei die hohe Geschwindigkeit von Autos und Motorrädern, vor allem am Ortsende. Im Fokus der Begehung stand aber auch die S-Kurve beim Milchhüsli. Geschwindigkeitsmessungen, die angeregt wurden, will man nun abwarten und speziell die Situation mit Kindern an der Straße genauer beobachten.

14. Juli 2010

Seit einigen Tagen liegt auch Schopfheim im Bereich hochsommerlicher Temperaturen. Heute ist wohl ein Hitzerekord zu verzeichnen, der um die 35 Grad Celsius liegen dürfte.

Die Tennis-Herren 55+ des SVS steigen als Meister in die Baden-Liga auf.

Zehn Gasthäuser werden erneut dabei sein, wenn es heißt, am 07. August zur „Live-Night“ einzuladen.

15. Juli 2010

Vor einigen Tagen hatte der Vereinsparlamentsvorsitzende von Fahrnau, George Heist, zu einem Pressegespräch eingeladen und wollte, dass das Rathaus Fahrnau nicht in die Sparbeschlüsse des Gemeinderates einfließt. Er spricht auch davon, dass nach zehn Jahren der Hinhaltetaktik nun eine Entscheidung zu treffen sei. Die Vereine würden einen Teil in Eigenarbeit auf Vordermann bringen. Auf keinen Fall wollen sie jedoch die Verwaltung des Gebäudes übernehmen. Pfarrer Andreas Ströble glaubte sich bei diesem Gespräch daran zu erinnern, dass der Verkauf des Rathauses Fahrnau nach dem Eingemeindungsvertrag gar nicht möglich wäre.

16. Juli 2010

Ein neuer zentraler Zustellpunkt für Briefe und Pakete geht in Gündenhausen in Betrieb. Die Post hat gestern das Haus in Betrieb genommen. Nun werden auch die im Pflughof sortierten Briefe im neuen Gebäude in Gündenhausen zusammen mit den Paketen sortiert und gehen von dort zur Auslieferung.

Der Kunstverein hat in der Jahreshauptversammlung ein neues Vorstands-Trio gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Elke Seibert, hat aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgeben müssen. Johannes Kehm steht dem Verein jetzt vor, wobei Luis Lenz die Aufgabe der Geschäftsführerin und 2. Vorsitzenden übernimmt. Das Trio wird ergänzt mit Hannes Thoma.

Auf den Wiesen zwischen Langenau und Enkenstein halten sich wiederum wie in den vergangenen Jahren zahlreiche Störche auf. Der Chronist hat dort heute mindestens 40 Tiere gezählt.

17. Juli 2010

Viel Lob durfte der Kinderschutzbund an der Jahreshauptversammlung für seine Arbeit entgegennehmen. Es war auch zu hören, dass der Verein im Geschäftsjahr rund 110.000,- Euro umgesetzt hat. Das Kinder- und Jugendtelefon, das Anna-Christine Homberg betreut, nahm fast 9.400 Gespräche entgegen. Dafür stehen 26 Berater zur Verfügung. Arbeitsintensiv war das neueste Projekt „Die frühe Förderung gefährdeter Kinder“. Breiten Raum nahm die Ausbildung der Tagesmütter ein. Von 2.190 Stunden Hausaufgaben-Betreuung für 210 Schüler wurde berichtet. Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde Heidi Schmieding gewählt.

Das Ergebnis der Verkehrsbefragung, die vor 14 Tagen in der Innenstadt stattgefunden hat, liegt nun vor. Durch die Hauptstraße fahren rund 6.400 Kraftfahrzeuge in 24 Stunden, in der Bahnhofstraße sind es über 8.000. In der Nordumfahrung (Wiesenweg, Mattenleestraße) sind während 24 Stunden allerdings nur 2.500 Fahrzeuge gezählt worden. Warum so viele Fahrzeuge durch die Innenstadt fahren, wurde damit begründet, dass dies der direkteste Weg sei. Bürgermeister Christof Nitz meint: „Wir müssen die Durchfahrt unattraktiver machen.“ Die Umfrage habe aber auch ergeben, „...dass wir Schopfheim nicht auf den Kopf stellen müssen.“ Eine ziemlich deutliche Mehrheit fühlt sich durch den Verkehr und den damit verbundenen Lärm in der Innenstadt nicht gestört. Interessant ist, dass etwa 35% der Innenstadtbesucher mit dem Auto kommen und dabei den Marktplatz als beliebtesten Parkplatz ansehen. Rund 30% kommen mit dem Rad, 28% der Besucher sind zu Fuß unterwegs. Mitte August will sich der Arbeitskreis Innenstadt, nachdem er die Daten nun kennt, erneut treffen und über die Konsequenzen diskutieren. Für die meisten Innenstadtbesucher ist die Nutzung des City-Busses allerdings kein Thema, obgleich 80% diese Einrichtung kennen.

Das zweite Konzert des Schopfheimer Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche gibt der in England lebende Australier Travis Baker.

19. Juli 2010

Die Dr. Max-Metzger-Schule wird vom Schuljahr 2011/12 an eine Ganztagesschule in teilgebundener Form sein. Den Beschluss hierzu fasste der Verwaltungsausschuss aufgrund des pädagogischen Konzeptes, das die neue Schulleiterin, Rektorin Petra Steinhart, erarbeitet hat. Jürgen Sänger, Fachbereichsleiter, meint: „Für das Schulamt ist das Konzept der Schopfheimer Schule ein Vorzeigekonzept.“

Mit einer großen Abordnung kommen Helfer des DRK in den Rathaussaal, um dem Ausschuss die Enttäuschung darzulegen, die bei der Hilfsorganisation herrscht. Das Konzept über die Ganztagesschule sei verabschiedet worden, ohne je mit dem DRK, das ebenfalls dort untergebracht ist, Rücksprache zu nehmen. Das neue Konzept sieht vor, dass infolge steigenden Platzbedarfes die Räume des DRK nun von der Schule genutzt werden. Ruthard Hirschner lässt in dieser Angelegenheit sein Mandat als Vorsitzender des DRK ruhen, da er von den Raumplänen vorab auch nichts erfahren hat. „Wir wollen keine Konfrontation“, versuchte Christof Nitz die aufgebrachten Gemüter zu beschwichtigen. Jürgen Sänger meinte, dass die vom DRK genutzten Räume ohnehin erst für eine Endausbauphase im Jahre 2012/13 eingeplant seien.

Die Bürgerinitiative Uehlin-Areal trifft sich und einigt sich mit großer Mehrheit darauf: „Wir sind für die Bebauung des Uehlin-Areals, wollen aber, dass die alten Gebäude erhalten bleiben, und dass die Bebauung unter der Beteiligung der Bürger in Angriff genommen wird.“ Warnungen von Dr. Fritz Lenz, dass es blauäugig sei, gegen einen beschlossenen Grundsatzbeschluss anzugehen, schlug die überwältigende Mehrheit der rd. 20 Anwesenden in den Wind. Dem gefassten Beschluss sollen nun Aktionen folgen, die „Kohle in die Kasse“ bringen und möglichst viele Bürger mobilisieren lassen. Dem Investor gelte es klar zu machen: „Baue vernünftig, oder du bekommst Schwierigkeiten.“ Man müsse deshalb dem Investor „das Süppchen so versalzen, dass er einen Rückzieher macht, wenn er nicht auf die Bürger eingeht“, meint die Initiative.

Stadtjugendpfleger Dietmar Hermann und der Streetworker Ahmet Keskin informieren den Verwaltungsausschuss des Gemeinderates davon, dass immer mehr Jugendliche der Spielsucht verfallen würden. Die Problematik sei relativ neu und etwa seit einem Jahr virulent. Keskin schätzt diese Gefahr höher ein als die Drogenproblematik. An den Spielautomaten in Gaststätten werde gezockt. Eine Menge Lob gab es für die Arbeit der Jugendbetreuer, wobei Ino Hodapp meinte, die Stadt investiere immer mehr in diese Aufgabe, doch die Ergebnisse würden nicht besser. Er stellte die Frage, wie man diesen „Teufelskreis“ durchbrechen könnte.

Die im Februar dieses Jahres ins Leben gerufene „Dr. Hansjörg-Kramer-Stiftung“ vergibt an der Kaufmännischen Schule Schopfheim die ersten Preise. Marius Klein und Sara Hoerth haben ihre Ausbildung an den Kaufmännischen Schulen Schopfheim als Jahrgangsbeste abgeschlossen.

21. Juli 2010

Der neu gewählte Behinderten-Beiratsvorstand trifft sich erstmals zu einer Sitzung in „Schärers Au“ und bildet unter dem Vorsitzenden Wolfgang Bartsch zwei Arbeitsgruppen.

22. Juli 2010

Dank günstiger Kaufbedingungen kann der Tafelladen einen fabrikneuen Kühltransporter der Firma Mercedes Benz entgegennehmen.

Im Alter von 71 Jahren, so ist heute der Presse zu entnehmen, verstarb der ehemalige Schulleiter der Grundschule Wiechs, Armin Scherer. Scherer findet seine letzte Ruhestätte in Müllheim-Niederweiler.

23. Juli 2010

Richter Stefan Götz am Amtsgericht verurteilte einen Mittvierziger aus Schopfheim, der allerdings nicht mehr im Ort wohnt, zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe wegen Besitzes von Kinderpornographie auf seinem Computer. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der eigenen Tochter konnte letztlich nicht nachgewiesen werden, auch wenn sowohl Staatsanwaltschaft als auch die Nebenklage eine Verurteilung zu erreichen versuchten. Der Amtsrichter sah nach dem Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ keine Möglichkeit einer Verurteilung für diesen Vorwurf.

Mit Sorge beobachtet die SPD-Fraktion gewisse Entwicklungen zum Uehlin-Areal. Einig sind sich die Stadträte mit einem Teil der Bürgerinitiative, den „Realos“, wonach sich das Stadtbild der Hauptstraße auch mit einem Neubau auf verträgliche Weise wiederfinden soll. Wenn die Stadt bisher mit Erfolg weitere Märkte auf der Grünen Wiese verhindert habe, müsse dafür Fläche in der Innenstadt vorhanden sein. Deshalb seien Schlagzeilen wie „am Ende siegt der Mammon“ nicht zielführend. Die dauernden Vergleiche mit dem „Pflug-Areal“ gingen nicht nur völlig an der Sache vorbei, sondern schadeten ihr auch, so die Partei.

Die D-1-Junioren der SVS-Fußballer sichern sich souverän die Meisterschaft in der Kreisliga.

Dieter Waibel von der Friedrich-Ebert-Schule und seine Kollegin Petra Brombacher haben die beiden Bläserklassen der Friedrich-Ebert-Schule, das Zöglingsorchester des Musikvereines Langenau, die Jugendkapelle der Stadtmusik, die Junior-Band und die Jazzkids der Musikschule und nicht zuletzt die Big-Band der Friedrich-Ebert-Schule mobilisiert, um auf drei Bühnen im Schulhof dieser Schule mit Blasmusik zu begeistern.

Der CDU-Landtagsfraktionschef Peter Hauk besucht die Markgrafenstadt und trägt sich nach einem Gespräch mit Bürgermeister Christof Nitz auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Bei seinem Besuch stellte er die Bildungspolitik im Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Gemeinderatsfraktionen in den Mittelpunkt, wobei er auch betont, dass die Regierung bewusst Wert auf eine bessere Verzahnung von Kindergarten und Grundschule lege.

24. Juli 2010

In einem Interview mit dem Markgräfler Tagblatt meint Bürgermeister Christof Nitz zum Uehlin-Areal, dass ein Investor der Stadt Schopfheim nicht ewig die Treue halte.

Florian Glinski und Dr. Heidi Sutter-Schurr äußern sich in einem Leserbrief zum Uehlin-Areal und meinen, dass die vorgesehene Entwicklung keineswegs auf Zahlen und Fakten beruhe. Auch seien Standort-Alternativen für das Vorhaben nie gesucht und geprüft worden. Sie sprechen gar von einem „Armutszeugnis“, das sich die Gemeinderäte bei ihrer Abstimmung über das Uehlin-Areal ausgestellt hätten.

Die komplett sanierte Sporthalle des THG wird in einer Feierstunde übergeben. Nach 15-monatiger Bauzeit und Kosten von 1,8 Mio. Euro, die mit 744.000,- Euro aus dem Konjunktur-Programm der Bundesregierung kofinanziert wurden sowie Mitteln aus dem Ausgleichsstock, konnte Architekt Harald Klemm Bürgermeister Christof Nitz symbolisch einen Schlüssel überreichen. Eine Überraschung gab es bei der Einweihungsfeier, denn der Künstler Mark Roland Fuchs enthüllte die Inschrift „Schneller - höher - stärker“, die an der Sporthalle angebracht wurde.

Die Grundschule in Wiechs feiert ihr diesjähriges Schulfest und entlässt die Schüler der 4. Klasse in die weiterführenden Schulen.

Die Badische Zeitung berichtet über die Fahrnauerin Anna-Lena Kienzler, die fünf Wochen lang mit der Aktion „Rollis für Afrika“ im Senegal unterwegs war und dort die Hilfen vor Ort verteilt hat. Im vergangenen Jahr hatte sie sich mit diesem Verein erfolgreich engagiert und Hilfsmittel gesammelt.

Philip Crozier, ein gebürtiger Engländer, der in Kanada lebt, spielt in der evangelischen Stadtkirche im Rahmen des Orgelsommers und präsentiert so das dritte Konzert in dieser Reihe. Der Organist spannte in seinem Programm einen nationalen Bogen von englischer, französischer, deutscher bis hin zu kanadischer Orgelmusik. Schopfheim gilt als Auftakt seiner ausgedehnten Sommer-Tournee durch Deutschland, Dänemark und Holland.

25. Juli 2010

In einem Gottesdienst am Eichener See, den noch einmal Pfarrer Matthias Weber hält und der von Kindern des Kindergartens Eichen, dem Posaunenchor Wiesental und dem Eichener Gesangverein mitgestaltet wird, erfährt Sabine Wirsch die Verabschiedung in den Ruhestand. Sie war langjährige Leiterin des Kindergartens im Ortsteil.

Auch wenn sich die Sonne während des Wochenendes nur spärlich zeigte, kommen dennoch über tausend Menschen zum traditionellen Holzrock-Open-Air in die Sengelen.

26. Juli 2010

Das Uehlin-Areal beschäftigt auch die CDU-Fraktion. Mit Sorge betrachte man, wie die durchaus berechtigte Diskussion mehr und mehr mit unsachgemäßen und unseriösen Argumenten geführt werde. Fraktionsvorsitzende Marianne Zabel meint: „Unser Ziel ist es, eine Lösung zu erarbeiten, die städtebauliche Gesichtspunkte mit den berechtigten Interessen eines Investors in Einklang bringt.“ Die Stadtverbandsvorsitzende, Heidi Malnati, begrüßte, dass engagierte Bürger ihre Bedenken einbringen, hofft aber darauf, dass auf der Basis gegenseitigen Respekts um die beste Lösung gerungen wird.

27. Juli 2010

Die Bürgerinitiative Uehlin-Areal wendet sich in einem offenen Brief an den Bürgermeister. Auch wenn es dem Bürgermeister nicht behage, dass das Uehlin-Areal mit dem „Pflug“ verglichen werde, gebe es dennoch mehr als eine Parallele zum jetzigen Projekt, auch wolle die halbe Welt, wie der Bürgermeister meine, vermutlich nicht an der Stadtentwicklung beteiligt werden, nur ein paar interessierte Bürger, so die Initiative.

Die Schüler der 12. Klasse der Waldorfschule führen das Stück „Hexenjagd“ von Arthur Miller als Klassenprojekt auf. Regie führt Martina Nübling. Der Rezensent ist voll des Lobes über die Leistung der Schüler.

28. Juli 2010

Der Investor und die Stadt haben die gleichen Interessen - mit diesem deckungsgleichen Eindruck, so die heutige Presse zum Uehlin-Areal, kehren Bürgermeister, Beigeordneter sowie die Herren Dr. Albrecht Bangert und Dr. Fritz Lenz von einem gemeinsamen Gespräch mit den Investoren und Betreibern, den Projektentwicklern und Architekten aus St. Blasien zurück.

Dr. Albrecht Bangert meint, für ihn sei das Gespräch eine Wende gewesen. Auch Dr. Fritz Lenz zieht zufrieden Bilanz. Man habe doch einige Anregungen geben können, was die weiteren Pläne betreffe. In der kommenden Woche wird es noch ein Treffen geben zwischen der Bürgerinitiative und den Investoren. Vereinbart wurde, dass die Architekten drei überarbeitete Entwürfe vorlegen sollen.

Zutiefst dankbar zeigt sich Dr. Günter Zabel gegenüber dem Dikome-Verein, der beim Kaffee-Fest vor einigen Wochen für das indische Mädchen Sampa gesammelt hatte und so 2.538,47 Euro zusammentragen konnte. Dieser Betrag wurde nun von Helfried Heidler und Richard Renz dem Arzt übergeben.

Bei der jüngsten Abschlussfeier der Schüler der Friedrich-Ebert-Schule durften 87 Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss oder der Mittleren Reife in ihr weiteres Leben entlassen werden. Mit Freude blickte Schulleiterin Claudia Brenzinger auf eine Vielzahl guter und bemerkenswerter Leistungen der Schüler zurück.

Um die Mittagszeit springt eine 48-jährige Frau vom Bahnsteig des Schopfheimer Bahnhofes vor den Zug und kommt ums Leben.

29. Juli 2010

Zum 7. Male fand vor einigen Tagen ein dreitägiges Fußball-Camp, das der Fußball-Abteilungsleiter Thomas Schulz organisiert hatte, im Oberfeld-Stadion statt. Fußballbegeisterte Nachwuchskicker wollten vom Trainer des Fußball-Internats Gelsenkirchen, Mike Blankenhorn, sowie von Imdat Korkmaz, dem Torwart-Trainer und 37-fachen türkischen Nationalspieler, Einiges lernen.

Jeannot Weißenberger wendet sich heute in einem Leserbrief gegen die Bürgerinitiative und deren Anschuldigungen gegen den Gemeinderat. Auch der Gemeinderat inkl. Bürgermeister, so der CDU-Stadtrat, wolle das Beste für die Stadt, aber scheinbar wisse nur die Bürgerinitiative, was das Beste sei, so sein Resümee.

Die Stadtverwaltung will – wenn der Langenauer Ortschaftsrat und die Eltern zustimmen – im Ortsteil ein „Bildungshaus“ einrichten. Die Kinder sollen über einen Zeitraum von sieben Jahren in diesem Projekt gemeinsam lernen und spielen können. Es betrifft Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren. Sofern die Zustimmung erfolgt, möchte die Stadt – so Fachbereichsleiter Jürgen Sänger – bis Anfang Oktober beim Land den entsprechenden Antrag stellen.

30. Juli 2010

Das Ehepaar Kropf, Enkenstein, das am vergangenen Wochenende seinen Bauerngarten für die Allgemeinheit geöffnet hatte, hat nun den Erlös dieser Aktion in Höhe von 500,-- Euro der Sozialstation gespendet.

Positives aus der Wirtschaft: Der weltweit tätige Verpackungsmaschinenbauer Oystar beendet das erste Halbjahr 2010 mit einem positiven Ergebnis. Geschäftsführer Tom Graf setzt weiterhin auf Wachstum.

01. August 2010

Das Alten- und Pflegestift ProCurand feiert mit den Heimbewohnern und deren Angehörigen ein Sommerfest.

02. August 2010

Florian Kiefer von der Hebel-Schule erhielt in einer kleinen Feierstunde den diesjährigen Religionspreis der evangelischen Landeskirche überreicht. Er ist einer von fünf Preisträgern im Landkreis.

Die SPD unterstützt die Lebenshilfe und überreicht der Institution 400,-- Euro. Diese Summe stammt aus dem Erlös des Warentauschtages.

06. August 2010

Startschuss für die Bürgermeisterwahl. Die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Schopfheim ist heute in den Tageszeitungen und im Staatsanzeiger des Landes Baden-Württemberg ausgeschrieben. Gewählt wird am 24. Oktober.

Vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichtes Freiburg beginnt der Prozess gegen einen 54-jährigen Schopfheimer, der Anfang November letzten Jahres am Hochblauen den neuen Partner seiner Ex-Freundin mit mehreren Messerstichen getötet haben soll. Die Presse berichtet heute über das Verfahren.

Eine Mischung verschiedenster Musik-Stilrichtungen von der Zigeunermusik Rumäniens über Klezmer bis hin zu Variationen von Balkan-Pop oder Valse Musette ließen die fünf Protagonisten der Akustik-Band „Grastuno Bal“ im „Goldenen Löwen“, der bis auf den letzten Platz besetzt war, erklingen.

07. August 2010

Die Café-Bar „Tesnaz“ des Geschwisterpaares Tesfaldet und Nazareth Reda wurde vor 10 Jahren zuerst in der Hauptstraße 62 und zwei Jahre später am Kronenbrunnen, dem heutigen Standort, eröffnet. Beide Geschwister wurden in Eritrea geboren und sind vor 30 Jahren in die Markgrafenstadt gekommen.

Weit über 1.000 Gäste vergnügen sich bei der bereits zum 7. Mal organisierten und durchgeführten „Live-Night“ in der Innenstadt. Schopfheim tanzte am Kronenbrunnen, am Viehmarkt oder an sonstigen Plätzen. Die von den 10 mitwirkenden Gastronomen organisierte Veranstaltung wurde durch schönstes Wetter begünstigt und sorgte für viel Spaß und gute Unterhaltung.

Mehrere Schopfheimer sind einem Aufruf des Landratsamtes Lörrach gefolgt und wollen Klein-Denkmale, die vom Vergessen bedrohte Zeugnisse heimischer Kultur und Geschichte darstellen können, erfassen.

08. August 2010

Einmal jährlich vergnügen sich die Mitglieder des deutschen Pudel-Clubs auf ihrem Hunde-Platz in Fahrnau und veranstalten mit dem Sommerfest ein besonderes Spektakel.

09. August 2010

Die Bürgerinitiative Uehlin-Areal besichtigte kürzlich gemeinsam mit Bürgermeister Christof Nitz und dem Architekten und Planer Willi Sutter aus Neustadt das besagte Areal. In einer Pressemitteilung – so ist heute zu lesen – meint die Initiative, dass sich die Gebäude keineswegs in einem so schlechten Zustand befänden, wie es im Vorfeld geheißen habe.

Um die Mittagszeit ertönen die Sondersignale der Feuerwehr und übertönen alle andern Geräusche in der Innenstadt. Die Stadthalle brennt! Diese Schreckensnachricht rast in Windeseile durch die Stadt. Vermutlich entstand bei Abdichtarbeiten ein Schwelbrand, dessen Herd die Feuerwehr nicht ausmachen konnte. Ein Arbeiter erhitzte Teerbahnen, entdeckte später direkt über dem Bühnenbereich der Stadthalle Rauch. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr schwierig. Der Brand konnte sich innerhalb der Isolierschicht, unterhalb der äußeren Kupferhaut immer weiter ausbreiten. Schließlich musste die Feuerwehr das Kupferdach großflächig aufreißen, um den Brand zu bekämpfen. Der einsatzleitende Gesamtkommandant, Bernd Schwöble, war mit 70 Mann vor Ort. Auch das DRK war mit 20 Einsatzkräften dabei. Sie mussten sich um zwei Feuerwehrleute kümmern, die aufgrund der enormen Hitzeentwicklung auf dem Kupferdach Kreislaufprobleme bekommen hatten. Beigeordneter Ruthard Hirschner meinte als erste Reaktion: „Für uns ist das eine Katastrophe“. Außer dem Foyer und der Bibliothek sei alles in Mitleidenschaft gezogen. Insofern mache er auch ein dickes Fragezeichen hinter die Zukunft der Stadthalle in ihrer jetzigen Form.

Bürgermeister Christof Nitz wirft als Erster seine Bewerbung in den Briefkasten des Rathauses. Neben seiner Bewerbung sind heute keine weiteren Bewerbungen eingegangen.

Mario Enderle meint in einem Leserbrief, dass der Stadtpark ein Kurort-Flair habe, aber nicht zum Verweilen einlade.

11. August 2010

Das sprichwörtliche Glück im Unglück hat die Stadt beim Stadthallen-Brand. Er hat nun doch nicht derart gravierende Folgen wie zunächst befürchtet. „Es sieht heute schon viel besser aus“, meint Bürgermeister Christof Nitz gestern in einem Pressegespräch. Zwar hat der Schwelbrand unter dem Kupferdach ziemlich zugesetzt, aber bei Weitem keinen Totalschaden angerichtet. Das aufgerissene und zum Teil verkohlte Dach lässt sich wieder reparieren. Ein Gutachter soll nun klären, inwieweit die Feuchtigkeit den Parkettboden beschädigt hat und ob im Hallen-Inneren Giftstoffe abgelagert worden sind. Trotz der Entwarnung wird die Stadthalle in nächster Zeit nicht nutzbar sein. Bürgermeister Christof Nitz nutzte die Gelegenheit, den Einsatzkräften der Feuerwehr und des DRK für ihren umsichtigen Einsatz zu danken. Weiter meint er, dass nach bisherigen Erkenntnissen dem Handwerker, der das Dach abgedichtet hatte, keine Vorwürfe zu machen seien; er habe alle Sicherheitsvorschriften eingehalten. Außerdem haben Techniker der Kriminalpolizei den Brandherd untersucht. Beim Pressegespräch berichtet Stadtbrandmeister Bernd Schwöble über einen sehr schwierigen Einsatz. „Man sieht zwar Rauch, weiß aber nicht, wo das Feuer ist“, meint er. Die Löschtrupps hätten unter großer körperlicher Anstrengung das Dach aufschneiden müssen – in einer 40 kg schweren Ausrüstung samt Atemschutz. Um an die Glutnester zu kommen, habe man Löschlanzen und Schaum eingesetzt. Der Einsatz dauerte von 13 bis 21 Uhr.

Eine Woche lang machte der Spielbus der Jugend- und Kinderinitiative Schopfheim (JUKS) unter dem Thema „Zirkus“ auf dem Hof der Dr. Max-Metzger-Schule Station. Im Laufe der Woche kamen über 130 Kinder von sechs bis 12 Jahren, um mitzumachen.

13. August 2010

Grund zu feiern hat der LKW-Werkstattleiter Rolf Kuttler im Autohaus Lehmann. Für seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit wird er von den Geschäftsführern Stefan Leder und Urs Brändlin geehrt.

Einen Großauftrag hat die Firma Durlum im neuen Flughafen-Terminal III des Indira-Gandhi-Airports im indischen Neu-Delhi zu bewältigen.

Das Kinderferienprogramm, von zahlreichen Vereinen gestaltet, ist in vollem Gange und wird von zahllosen Kindern genutzt.

14. August 2010

Die Presse berichtet gestern und heute über die weiteren Verhandlungstage im Mord-Prozess vom Hochblauen.

Die Vorsitzende des Krankenhaus-Fördervereines, Dr. Dagmar Fuchs, überreichte den Klinikvertretern Peter Lepköis und Peter Kapitz vier Rettungsbretter. Die Geräte sind für den Fall gedacht, dass ein Patient in seinem Bett wiederbelebt werden muss. Ohne eine feste Unterlage mussten die Patienten bisher zur Reanimation aus dem Bett gehoben und auf den Boden gelegt werden.

Erneut ist die Aktion des Gewerbevereines, alte DM abzugeben und gegen Geschenk-Gutscheine einzutauschen, zu einem vollen Erfolg geworden. Insgesamt wurden 15.000,-- DM bei der Aktion am Marktplatz umgetauscht. „Es ist wie jedes Jahr – die Menschen finden Mark-Stücke beim Umzug, auf dem Boot oder auf dem Dachboden“, wie Georg Ückert vom Gewerbeverein meinte.

17. August 2010

Die Badische Zeitung berichtet heute ganzseitig über die Geschichte der Partnerschaft Schopfheim-Dikome. Männer der ersten Stunde wie Helfried Heidler und Klaus Fleck geben dabei auch ihre Erinnerungen preis. Angefangen hatte alles mit Pfarrer Dr. Helmut Kürten, dem Austauschpfarrer der badischen Landeskirche in Kamerun. Ob der Landesmissionssonntag 1977 in Schopfheim oder die Kamerun-Reise von Dr. Linz, Pfarrer Kürten und Dekan Kaufmann – beides waren Ereignisse, die den Boden für die Partnerschaft bereiteten, so Heidler. 1970 habe Dr. Johann Georg Linz bei der Bezirkssynode den Antrag auf eine offizielle Partnerschaft mit Dikome gestellt, dem auch zugestimmt wurde. Gleichzeitig sei die Stadt gebeten worden, sich der Partnerschaft anzuschließen. Die erste Reise nach Dikome unternahm Bürgermeister Klaus Fleck zusammen mit Dieter Leppert, Dr. Günter Zabel und Dr. Johann Georg Linz im Jahre 1982.

Das Gasthaus „Adler“ blickt auf 75-jährige Familientradition zurück. Seit dieser Zeit steht es unter der Regie der Familie Buchleither, die mit Jörg Buchleither den derzeitigen Betreiber stellt.

18. August 2010

Die Heimleiterin des Hauses Columban, Angelika Haulitschke, freut sich über die dem Pflegeheim vom medizinischen Dienst der Krankenkassen verliehene Best-Note von 1,0.

19. August 2010

Von der allerbesten „Live-Night“ weiß Georg Ückert vom Gewerbeverein zu berichten. 1.500 Karten konnten die Veranstalter in diesem Jahr verkaufen – so viele wie noch nie.

20. August 2010

Die beiden jungen Schopfheimer Max Kehm und Frédéric Baum wollen bei der Landtagswahl im kommenden Jahr für die Piraten-Partei kandidieren.

Nachdem sich im Frühsommer die Wege von Trainer Wolfgang Hanser und den Handball-Herren getrennt haben, konnte nun mit Michael Schlobies ein neuer Trainer präsentiert werden.

Zweimal hat es wetterbedingt nicht geklappt – nun gestaltet Christa Hoheisel im Uehlin-Garten wieder einen Märchenabend.

21. August 2010

Das in der Stadthalle geplante Konzert der „Amigos“ am 08. September soll nun – durch den Brandschaden bedingt – auf dem Marktplatz als Freilicht-Veranstaltung stattfinden.

Tobias Roser wird am 01. September die Kundenberatung im Privatkunden-Management an der Sparkassen-Hauptstelle in Schopfheim übernehmen.

Bürgermeister Christof Nitz sieht eine klare Präferenz in einem verkehrsberuhigten Bereich für die Innenstadt. Es blieben bei der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Innenstadt zwei Varianten übrig, die man weiter verfolgen will: Eine Fußgängerzone von mittlerem Zuschnitt zwischen Sparkasse und Feldbergstraße inkl. Hebel- und Scheffelstraße, eine Begegnungszone nach Schweizer Vorbild, aber lediglich als Langzeit-Option. Die Planer geben dieser Variante den Vorzug gegenüber einer Fußgängerzone. Für eine Fußgängerzone habe Schopfheim eine kritische Größe, so die Planer, weil außerdem ein (wichtiger) Magnet-Betrieb fehle.

In einem Leserbrief äußert sich Hans Trefzer zu den Hochwasser-Rückhaltebecken Fahrnau und Raitbach. Er bezeichnet die Maßnahme als „Gigantomanie“ beim Tiefbau, trotz leerer Kassen, und zweifelt an, ob zur Ableitung des Krebsbaches für 20 % des 100-jährigen Hochwassers 5,3 Mio. Euro ausgegeben werden müssen.

23. August 2010

Urs Huber vom Berggasthaus „Hohe Flum“ in Wiechs legte als Koch die beste IHK-Gesellenprüfung ab.

24. August 2010

Im Schopfheimer Freibad verursachen ungebetene Nachtgäste Sorgen. Am vergangenen Wochenende haben sich Unbekannte gewaltsam Einlass verschafft. Die Eingangstüren wollten sie aufstemmen, Pflanzkübel im Eingangsbereich wurden zerstört. Unbekannte haben auch ein Fußball-Tor von der Spielwiese in den Schlierbach geworfen sowie Absperrschilder in das Schwimmbecken. Ein paar Tage zuvor musste die Polizei um 1.45 Uhr ausrücken, um nächtliche Gäste von Sprüngen vom Sprungbrett abzuhalten. Alle müssen nun mit Anzeigen wegen Hausfriedensbruch rechnen.

Vor einigen Tagen trafen sich die Privatwaldbesitzer Gersbach zur jährlichen Mitgliederversammlung. Die Themen „Holz-Marktlage“ und „Flurneuordnungsverfahren“ standen dabei im Vordergrund. 16.500 Festmeter Holz wurden in den Gemarkungen Gersbach und Raitbach geschlagen. Vorsitzender Jörg Gempp konnte auch über mehrere Vorstandssitzungen, bei denen die Flurneuordnung eine wichtige Rolle gespielt hatte, berichten. Nach teilweise hitziger Diskussion erhielt die Vorstandschaft den Auftrag, ein Positionspapier zu erarbeiten und die Rechtssituation abzuklären.

Zu einem Sommerabend am „Seeufer“ des Eichener Sees hat der BUND eingeladen. Dabei erzählte Christa Hoheisel, begleitet vom Gitarristen Frank Röhrig, das Märchen „Die Nixe im Teich“.

Die Projektgruppe „Chorraum Alte Kirche“ stellt die Ideen für die Umgestaltung von St. Michael vor. Ein künstlerisch ansprechendes Ensemble aus Altar, Lesepult, Kreuz und Kerzenleuchtern soll geschaffen werden.

25. August 2010

In der Badischen Zeitung wird heute über den Wiechser Buurelade, der bereits seit 15 Jahren existiert, berichtet. „Waren es anfangs acht Teilnehmer, sind es heute nur noch vier, die ihre Produkte anliefern“, sagt Hans-Dieter Reif, der zusammen mit seiner Frau Cornelia von Anfang an dabei ist. Im Laufe der Jahre habe es immer mehr Direktvermarkter gegeben, meint er, heute gebe es auch sehr viele Stände mit bäuerlichen Produkten entlang der Straße. Am meisten zu schaffen machten dem Buurelade jedoch die steigenden Unkosten. Die aktiven Gesellschafter Roland Hagist, Marlies Gräßlin, Hans-Dieter Reif und Hubert Hauri wollen für die Kunden jedoch weiterhin ein schmackhaftes Angebot bereithalten.

Während der jüngsten Sitzung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental konnte Vorsitzender Peter Neumann Martin Kimmig für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen Theodor-Heuss-Plakette auszeichnen.

Die Brüder Bruno und Mario De Nadal von der Eisdiele „Cortina“ übergaben das Zepter an Sohn und Tochter sowie an den Schwiegersohn.

Wie hoch die Brandschäden in der Stadthalle sind, steht auch gut eine Woche nach dem Feuer noch nicht endgültig fest. Nach Angaben von Bürgermeister Christof Nitz ist es jedoch sicher, dass die Stadthalle auch im Oktober noch nicht nutzbar sein wird.

Reinhold Fetscher, Rektor der Grundschule Fahrnau, konnte dieser Tage Gäste und Schüler zur Abschlussfeier der Viertklässler in der Festhalle begrüßen. Tänzerisch, akrobatisch, sportlich und musikalisch unterhielten die Schüler ihre Gäste bei dieser Gelegenheit.

26. August 2010

Die Seriensieger beim Tennisclub Langenau haben die Vereinsmeisterschaften auch in diesem Jahr für sich entschieden. Im Damen-Endspiel setzte sich erneut Uschi Bernauer gegen Marianne Gorski durch. Bei den Herren standen sich Sven Elsässer und Jürgen Hlawatschek gegenüber, wobei schließlich Hlawatschek das Spiel für sich entschied. Im Damen-Doppel trafen im Finale Angelika Schnell/Marianne Gorski und Uschi Bernauer/Kathrin Bernauer aufeinander. Das Duo Schnell-Gorski sicherte sich den Meistertitel. Beim Herren-Doppel sicherten sich Jürgen Hlawatschek und Walter Würger den Sieg vor den Herausforderern Christoph Bloch/Florian Strütt.

Das neue Schwerpunktthema der vhs – „Heimat“ – wird zusammen mit dem neuen Semester-Programm von der Leiterin, Margit Jüngerkes, und ihrer Stellvertreterin, Brigitte Fleck, vorgestellt.

Nach dem Willen der Stadt wird die öffentliche Toilette am Bahnhof im nächsten Sommer abgebrochen. Alternativen sind derzeit nicht in Sicht.

28. August 2010

Bei einem Treffen und gleichzeitigem Sommerhock im Schwimmbad Schweigmatt rügt die SPD die Informationspolitik des Bürgermeisters.

Nun sind auch die letzten Weißstörche, die sich bis zuletzt in großer Zahl in und um Schopfheim aufgehalten hatten, wieder in ihr Winterquartier abgeflogen.

31. August 2010

Die angekündigte Freilicht-Veranstaltung der „Amigos“ im September wird von der Stadtmusik nun doch abgesagt. Das Wetter-Risiko sei zu groß, über 150 Eintrittskarten seien zurückgegeben worden.

Für die Bürgermeister-Wahl gibt es bisher keine weiteren Kandidaten. Von einem Wahlkampf ist nichts zu spüren. Außer der Bewerbung von Christof Nitz hat das Thema „Neuwahl“ bisher überhaupt keine Rolle gespielt.

150 Bürger kommen zur Informationsveranstaltung in die Bergkopf-Halle in Gersbach. Dort wird über die Flurbereinigung berichtet. Kritische Fragen zum Verfahren mussten sich Walter Holderried, Erster Landesbeamter, und alle zuständigen Fachbereichsleiter des Landratsamtes Lörrach sowie Bürgermeister Christof Nitz anhören. Der Stellvertreter des Landrates meinte, es gelte, Ziele gemeinsam anzugehen und an einem Strang in eine Richtung zu ziehen. Bürgermeister Christof Nitz berichtete seinerseits von Irritationen im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, die jedoch bei einem Gespräch am Montag im Landratsamt teilweise ausgeräumt werden konnten.

Die BZ befragt den Fischerei-Biologen Klaus Blasel über den Erfolg und den wissenschaftlichen Nutzen der Junglachs-Einsetz-Aktionen in der Wiese bei Fahrnau. Er berichtet unter Anderem auch darüber, dass die Überlebensrate aus den beiden Besätzen der Jahre 2006 und 2008 70 % beträgt.

01. September 2010

Der BUND hat im Rahmen des Erlebnis-Programms „Gummistiefelland“ eine Wanderung am Schleierbach entlang durchgeführt. Zahlreiche Teilnehmer unter Leitung von Dr. Ruth Noack und Klaus Böttger gingen von der Quelle des Schlierbachs – dem Zusammenfluss des Bruschibachs und des Glasbachs – bei Kürnberg bis unterhalb von Gündenhausen. Dieses Erlebnis-Programm will die Besonderheiten von Flüssen, Bächen und Gewässern vor der eigenen Haustür näher bringen. Vor allem interessierten dabei die Tiere und Pflanzen, die in diesen Gewässern leben.

02. September 2010

Für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst ehrte Bürgermeister Christof Nitz die bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadtverwaltung beschäftigte Annette Peschka.

Der Polizei fiel in der Hauptstraße ein Fahrradfahrer auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er 3,2 Promille Alkohol im Blut hatte. Er gelangte zur Anzeige.

03. September 2010

Ruthard Hirschner, Beigeordneter der Stadt seit 1995, bewirbt sich erneut um diese Stelle, die am 13. September ausgeschrieben wird, so berichtet heute die Tagespresse.

Revierförster Jörg Gempp – so wurde bei der Informationsveranstaltung über die Flurbereinigung in Gersbach bekannt – hat den Vorsitz der Privatwaldbesitzergemeinschaft aus persönlichen Gründen niedergelegt. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Stellvertretende Vorsitzende, Rolf-Dieter Schmidt, für die große Resonanz des Positionspapiers zur Flurneuordnung. Wie weiter berichtet wurde, war es zwischen Beruf und Ehrenamt des Försters zu Gewissenskonflikten gekommen.

04. September 2010

Der Schaden, der beim Stadthallenbrand entstanden ist, dürfte sich auf 1,5 bis 2 Mio. Euro belaufen. Diese vorläufige Bilanz zieht Bürgermeister Christof Nitz in einem Pressegespräch im Rathaus. Der Großteil des Schadens sei dabei nicht unmittelbar dem Feuer zuzuschreiben, sondern dem Einsatz von Wasser und Schaum, so das Stadtoberhaupt. „Zwei Drittel der Dachkonstruktion sind völlig durchnässt und unbrauchbar“, führt er weiter aus. Komplett defekt seien die gesamte Elektrik sowie auch der Stadthallen-Parkettboden, der unmittelbar nach dem Brand noch intakt schien. Nun werfe er sich quer durch den Saal auf. Viel schlimmer als ursprünglich gedacht hat es auch das Stadthallen-Restaurant getroffen. Klar wird dadurch auch, dass bis zum Jahresende keinerlei Veranstaltungen in der Stadthalle stattfinden können.

Das indische Mädchen Sampa, für das viele Menschen im Landkreis Lörrach gespendet haben, ist wohlbehalten eingetroffen. Die Zehnjährige wird schon am kommenden Dienstag im Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach operiert werden. Das Mädchen ist bei seiner Pflegefamilie in Gersbach. Es wird von seinem Vater begleitet.

Vikar Bernd Gehrke verlässt morgen die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental, in der er in der pfarrerlosen Zeit ein Vierteljahr aushilfsweise gewirkt hat. Er wird in der Seelsorge-Einheit Tauberbischofsheim eine neue Aufgabe übernehmen.

Derzeit haben die Kinder des Kindergartens im Lus im evangelischen Gemeindehaus ein Ausweichquartier, denn ihr Kindergarten wird saniert und soll außerdem neben den bisherigen zwei Regelgruppen zwei Gruppen für Kleinkinder-Betreuung mit je 10 Plätzen erhalten.

05. September 2010

Zur jährlichen spätsommerlichen Matinée hat der Pianist Wolfram Lorenzen ins evangelische Gemeindehaus eingeladen. Frédéric Chopin stand im Zentrum des Konzertes.

06. September 2010

Nach langen Jahren des Hin und Her hat der Rathaussaal nun neue Tische und Stühle erhalten. Statt der unübersichtlichen Anordnung in mehreren Reihen hintereinander, sitzen die Räte nun an einem großen Konferenztisch, der die ganze Saallänge in Anspruch nimmt. Das neue Mobiliar ist, wie es heißt, wesentlich flexibler und leichter, auch bequemer und robuster, als es die schweren Holztische und Stühle waren.

07. September 2010

Die Aktion „Essen auf Rädern“ der Schopfheimer Arbeiterwohlfahrt war lange Jahre nur vom jährlichen Aufwärtstrend gekennzeichnet. Seit einigen Jahren nun macht ein privater Anbieter rund um die Markgrafenstadt Konkurrenz. Im vergangenen Jahr gingen die Auslieferungszahlen der AWO um satte 14% zurück. Bei der AWO mache man sich nun Gedanken, wie dieser Entwicklung entgegen gewirkt werden könnte, so der Vorsitzende, Horst Sutter. Mit einem neuen Beisitzer im Vorstand, der sich ganz dem Auftrag „Essen auf Rädern“ widmen soll, will man versuchen, neue Kunden für den Service zu gewinnen. Sutter stellte auch fest, dass es der Arbeiterwohlfahrt dabei keineswegs um Profit gehe. Kein einziger Euro sei seit der Einführung dieses Services an den AWO-Verband gegangen, alles sei in die Verbesserung und Beibehaltung des Angebotes geflossen.

08. September 2010

Der Landkreis Lörrach hat an der Gewerbeschule und der Kaufmännischen Schule eine Fassadendämmung aufgetragen, ebenso wurden die Fenster erneuert. Daneben erhielt die Kaufmännische Schule auch ein neues Flachdach. Die Gebäude werden nun nach der großen Investitionsmaßnahme mit Pellets geheizt. 1,35 Mio. Euro erhielt der Landkreis aus dem Konjunktur-Paket II des Bundes. Er selbst wird sich mit 800.000,- Euro an der Baumaßnahme beteiligen.

09. September 2010

Die an der Waldorfschule tätige Lehrerin Moeena Gross-Haus, eine gebürtige Pakistanerin, bittet um Hilfe für ihre vom Hochwasser geschädigten Landsleute im Katastrophengebiet der südpakistanischen Provinz Sindh. Dort sind auch ihre beiden Schwestern als Ärztin und Lehrerin tätig.

Am kommenden Sonntag tritt Miranda de Schepper ihren Dienst als Vikarin bei der evangelischen Kirchengemeinde Schopfheim an. Die 32-Jährige ist gebürtig aus Antwerpen, studierte in Heidelberg und Leipzig.

11. September 2010

Der neue Dorfladen in Kürnberg, der ohne Eigenleistung der Bürger und örtlicher Handwerker nicht möglich gewesen wäre, wird eröffnet. Gemeinsam freuen sich Ortsvorsteher Martin Gruner und die Betreiberin, Martha Jahn.

Nun gibt es bei der bevorstehenden Wahl am 24. Oktober doch keinen Alleingang für Bürgermeister Christof Nitz: Markus Voeltz, 42 Jahre alt, wird von der SPD unterstützt und hat heute seine Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters eingereicht. Bei seiner Vorstellung meinte er, Schopfheim sei eine liebenswerte Stadt, aber man könne mehr daraus machen. Seit 12 Jahren lebt der Bewerber mit seiner Familie in Wiechs.

Lisa Brüderlin aus Gelsenkirchen meldet sich heute in einem Leserbrief und meint, dass ihre Familie das Gelände des Uehlin-Areals nie verkauft hätte, wenn jemals von einem Abriss der Gebäude die Rede gewesen wäre.

Volker Jenisch und Christof Spingler vom Kiwanis-Club Wiesental überreichen dem Kinderschutzbund einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro.

Bei herrlichem Wetter feiern die Fahrnauer ihren Dorfherbst. Vereinsparlamentsvorsitzender George Heist freut sich über eine große Besucherkulisse und meinte, dass die sieben Fahrnauer Vereine im Vorfeld bestens zusammengearbeitet hätten. Es war dann Christof Nitz, der mit dem Fassanstich symbolisch das Fest eröffnete. Der Sonntag war ein Familientag bei diesem ersten Fahrnauer Dorfherbst. Nach dem Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche spielte der Musikverein zum Frühschoppen, danach wurden in den einzelnen Vereinsbuden zahlreiche Köstlichkeiten zum Mittagessen angeboten.

Bei der bereits 286. Marktmusik sind heute der Trompeter Alexander Pfeifer und der Organist Franz Zimpel aus Leipzig zu Gast.

Der in Schopfheim lebende Franz-Josef Berchtold, Künstler und ehemaliger Lehrer, hat ein lebenslanges Spielrecht bei den Oberammergauer Passionsspielen. Berchtold wurde 1939 in Oberammergau geboren und hat bereits 1950 als Kind seine erste Rolle übernommen. An der staatlichen Berufsfachschule in Oberammergau ließ er sich von 1953 bis 1957 zum Holzbildhauer ausbilden. Während der Proben und der Spielzeit von April bis Oktober 2010 hat Berchtold sozusagen seinen zweiten Wohnsitz in der Passionsspiel-Stadt. Es sei zwar nur eine kleinere Rolle, die er zu bestreiten habe, berichtet er, aber die Passionsgeschichte verlange von jedem Darsteller volle Konzentration und lebe von überzeugender Interpretation.

12. September 2010

Michael Latzel feiert als neuer katholischer Pfarrer seinen ersten Gottesdienst in St. Bernhard. Latzel rief in seiner Predigt dazu auf, es Jesus gleich zu tun und die Menschen ohne Vorbehalte anzunehmen. Nach dem 11-Uhr-Gottesdienst richtete die Schopfheimer Kolpingfamilie für die Seelsorge-Einheit einen Empfang im katholischen Gemeindehaus aus, bei dem Ewald Schulz den neuen Pfarrer willkommen hieß und sich freute, dass eine lange Vakanz nun zu Ende gegangen ist.

In einem musikalisch umrahmten Gottesdienst empfängt die evangelische Kirchengemeinde Miranda de Schepper, die in ihrer Predigt das Thema „Sorge, Vorsorge und Fürsorge in der Bergpredigt“ auslegte.

Beim Wiechser Schützenhaus wird erneut ein bayrischer Frühschoppen, der sich großer Beliebtheit erfreut, gefeiert.

Die vhs lädt Freunde und Interessierte zur Eröffnung ihrer neuesten Ausstellung in der Galerie der Kulturfabrik ein. 20 Künstlerinnen und Künstler zeigen dort ihre themenbezogenen Werke.

Am „Tag der Heimat“ war der Hohe-Möhr-Turm Ziel zahlreicher Wanderer, wobei die Vorsitzende des Schwarzwaldvereines, Marita Sütterlin, die Gäste aufs Herzlichste begrüßte.

Der Golfclub Schopfheim-Hausen trägt während des Wochenendes die zweitägige Club-Meisterschaft auf der Golfanlage aus.

13. September 2010

Die Bürgerinitiative Uehlin-Areal appelliert in einem neuerlichen Schreiben an den Gemeinderat, den Grundsatzbeschluss vom 14. Juni rückgängig zu machen.

Auch im öffentlichen Raum bemerkt man nun etwas von der Bürgermeisterwahl, denn Markus Voeltz hat die ersten Plakate ausgehängt.

Der Gemeinderat beschließt, die Stelle des Beigeordneten am 08. Oktober auszuschreiben. Die SPD enthielt sich allerdings der Stimme und betonte, dass dies nichts mit der Person Ruthard Hirschners zu tun habe. Man habe im Rahmen der Spar-Diskussionen lediglich aus Kostengründen beantragt, die Beigeordneten-Stelle wegfallen zu lassen. Bei der Abstimmung enthielt sich neben der SPD auch der Vertreter der Bürgerliste, Jörg Rittweger, der Stimme.

Eine neue Bürgerinitiative „Pro Tempo 30 in der Friedrich-Hecker-Straße und am Wiesenweg“ wehrt sich gegen die Planung der Innenstadt-Beruhigung, weil damit mehr Verkehr auf die Nord-Umfahrung gelenkt werde.

Einstimmig hat sich der Gemeinderat für die Einrichtung eines Bildungshauses in Langenau ausgesprochen. Damit will man bei der Kinderbetreuung und -erziehung neue Wege gehen. Der Ortschaftsrat hatte sich bereits mehrheitlich für diese Einrichtung ausgesprochen. In diesem Bildungshaus sollen Drei- bis 10-Jährige die Chance haben, gemeinsam zu lernen und zu spielen. In Langenau sollen Kindergarten und Grundschule ihren Platz unter einem Dach finden. Die Stadt will sich nach diesem Beschluss nun für die Teilnahme an dem Projekt bewerben. Hans-Jörg Klein von der SPD machte bei der Gemeinderatssitzung darauf aufmerksam, dass eine solche Einrichtung nicht zum Null-Tarif zu haben sei und meinte, es wäre interessant zu erfahren, wie die finanziellen Vereinbarungen zwischen Land und Stadt aussähen. Die Stadt - so der Bürgermeister - sei für die Sachausgaben zuständig, das Land für die Bezahlung des pädagogischen Personals.

Schon länger hatte Enkenstein den Wunsch, Bauflächen im Dorf auszuweisen. Nun beschloss der Gemeinderat, im Gewann „Auf den Ackern“ eine Wohnbebauung vorzusehen und in die nächste Fortschreibung des Flächennutzungsplanes aufzunehmen.

14. September 2010

Die Bürgermeisterwahl scheint doch noch in Fahrt zu kommen, denn heute wird bekannt, dass Thomas Gsell, der sich selbst als „Schopfheimer mit Leib und Seele“ bezeichnet, seine Bewerbung abgegeben hat. Er sieht sich als absolute Alternative zu den bisherigen Kandidaten und tritt aus freien Stücken, ohne offizielle Unterstützung einer Partei oder Gruppierung an. Gsell hat ein Mandat für die SPD im Gemeinderat, ist aber nicht SPD-Mitglied. Er ist derzeit Polizei-Hauptkommissar im Schopfheimer Revier.

Der Leserbrief von Lisa Brüderlin erfährt die ersten Reaktionen. So schreibt heute Claudia Leppert und stellt die Frage, ob nicht gerade die Erbengemeinschaft es unterlassen habe, dieses besondere Kulturdenkmal im Stadtzentrum in seiner ursprünglichen Substanz angemessen zu unterhalten, um es zu bewahren.

Wolfgang Lenz schreibt heute in einem Leserbrief seine Meinung über die neue Bürgerinitiative Pro Tempo 30 in der Friedrich-Hecker-Straße und am Wiesenweg. Er spricht davon, dass mehr und mehr Personen aufträten, welche mit viel Besserwisserei und überzogenen Forderungen Zustände anmahnten, die andere Geld kosten würden. „Warum stellen sich diese Personen, wenn sie mitentscheiden wollen, nicht einfach zur Wahl, zum Beispiel für den Stadtrat?“, meint er. Er stellt auch die Frage, ob sie eventuell Angst davor hätten, dass ihre meist weit überzogenen Forderungen nicht das Gehör der Wähler finden könnten. Ein großer Teil der Schopfheimer, so führt er weiter aus, denke hier anders als viele dieser Protestler.

15. September 2010

Der Stadthallen-Brand wirft bereits größere Schatten. Das am 21. November geplante Konzert mit Konstantin Wecker wird abgesagt.

17. September 2010

Nach 32 Jahren verlässt Sabine Wirsch den Kindergarten in Eichen und geht in den Ruhestand.

Nicht nur schönes Wetter, sondern mit den vielen Zuschauern auch eine Rekordbeteiligung zeichnen die Ring-Meisterschaften auf dem Gestüt Sengelen aus. Gestütsbetreiber und Vorsitzender des Reitvereines Schopfheim, Volker Trefzger, meinte, man habe ein tolles Turnier-Wochenende erlebt. Aus 42 Vereinen des Reitringes Oberrhein und zu 23 Wettbewerben im Springen und in der Dressur waren knapp 400 Starter gekommen. 280 Pferde waren am Start.

Die Baugenossenschaft Schopfheim hat heute Abend zu einem „Mieter-Fest“ in das neu sanierte Haus Ecke Schlattholzstraße/Roggenbachstraße eingeladen. Die beiden Gebäude Schlattholzstraße 12 und 14 aus den 50er-Jahre erhielten eine neue Außendämmung, neue Fenster, Decken- und Dachdämmung sowie eine Kellerdeckendämmung und Balkone. Die bisherige Heizung wurde durch eine Pellets-Heizanlage ersetzt. Architekt Harald Klemm, Bürgermeister Christof Nitz und die Baugenossenschafts-Führungsleute Karl-Friedrich Pfeiffer und Sebastian Pfeifer freuen sich über das gelungene Modernisierungswerk.

18. September 2010

Ein Extra-Konzert veranstaltet die evangelische Kirchenmusik in der Alten Kirche St. Michael. Zu Gast ist das Ensemble „VocaLisa variabile“ aus Freiburg.

Im Uehlin-Areal informiert die Bürgerinitiative zum Bauvorhaben. Auch Bürgermeister Christof Nitz stellt sich den Anliegen der Initiative und zeigt sich gesprächsbereit. Er machte deutlich, den Fraktionsvorsitzenden neue Möglichkeiten des Um- und Neubaus vorzutragen. Bürgermeister-Kandidat Markus Voeltz zeigte sich ebenfalls am Informationsstand. Er stellte fest, dass die Situation, so wie sie entstanden sei, vermeidbar gewesen wäre, wenn die Meinungen und Wünsche der Bürger zu Beginn der ersten Planungsaktivität mit eingeflossen wären.

An der Kaufmännischen Schule Schopfheim kann Schulleiter Bernhard Stockmar drei Pädagogen in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Erich Frey, Hannelore Jäger und Johanna Noller prägten über Jahrzehnte das Bild der Schopfheimer Schule entscheidend mit, heißt es. Während Erich Frey viele Jahre in der Wirtschaftsschule und im Berufskolleg für die Fachbereiche Mathematik und Physik zuständig war, beschäftigte sich Hannelore Jäger mit der Textverarbeitung und Büroorganisation, vor allem im Berufskolleg Fremdsprachen waren ihre profunden Fremdsprachenkenntnisse sehr wichtig. Johanna Noller lehrte Englisch und Betriebswirtschaftslehre. Sie engagierte sich in Zusammenarbeit mit dem dualen Partner der beruflichen Schulen als IHK-Prüferin.

19. September 2010

Ein Gala-Abend der Volksmusik wird in der Bergkopf-Halle in Gersbach mit der Gruppe „Wälderblut“ präsentiert.

Hoch her ging es beim Gaudi-Kick des Turnvereins Wiechs, wobei die teilnehmenden „Mannschaften“ wieder - wie immer - auf originelle Weise auf sich aufmerksam machten.

Ein Amok-Lauf in Lörrach, der vier Todesopfer fordert, beschäftigt auch die Menschen in Schopfheim sehr emotional. Fragen ohne Antworten überwiegen.

20. September 2010

Die Herren 60 des Tennisclubs Schopfheim wurden Meister in der 2. Bezirksliga und steigen nun in die erste Bezirksliga auf.

Der Gemeinderat stimmt einer Flächennutzungsplan-Änderung in Enkenstein zu. Anstelle einer Teilfläche, die 2005 vom Ortschaftsrat beantragt worden ist, soll nun eine andere Landwirtschaftsfläche als Wohnfläche umgenutzt werden.

Der Schul-Sozialarbeiter Thomas Haug berichtet dem Verwaltungsausschuss über seine Tätigkeit an der Friedrich-Ebert-Schule.

Kurz nach der Sanierung des Hebel-Denkmals in den Sengelen ist das Hebelhäuschen bereits wieder beschmiert worden.

21. September 2010

Mit Ines Schiffner hat der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinden eine neue Leiterin. Christoph Bogon gab die Leitung ab, um sich auf die Aufgaben des Bezirkskantors besser konzentrieren zu können.

22. September 2010

Durch den Stadthallen-Brand kann die Bürgermeister-Vorstellung nicht wie gewohnt unter dem Kupferdach stattfinden. Voraussichtlich wird die Präsentation der Kandidaten in der Mensa des THG erfolgen. Allerdings sind dort nur 440 Zuschauerplätze vorhanden. Beigeordneter Hirschner meinte, dass vom Bürgerbüro zuvor gegebenenfalls Einlasskarten ausgegeben würden.

Der vom Schopfheimer Gemeinderat mit großer Mehrheit abgelehnte BOS-Sendemast in Gersbach könnte nun 70 m entfernt auf Wehrer Gemarkung erstellt werden. Gemeinderat Jörg Rittweger teilte seinen Schopfheimer Kollegen mit, dass eine entsprechende Beratungsgrundlage dem Wehrer Stadtrat vorliege. Rittweger hatte sich in einem Schreiben an den Wehrer Bürgermeister Michael Thater gewandt und an ihn appelliert, den Schopfheimer Ablehnungsbeschluss nicht dadurch zu unterlaufen, dass man die Verlegung des Sendemast-Standorts wenige Meter über die Kreisgrenze hinweg ermögliche. Weder Ortsvorsteher Christian Walter aus Gersbach noch Beigeordneter Ruthard Hirschner kennen den Vorgang, der in Wehr zur Entscheidung anstehen soll.

23. September 2010

Das Hotel „Berghaus Hohe Flum“ beteiligt sich auch an den Feiern zum 250. Geburtstag Johann Peter Hebels. Zum Abschluss der Hebel-Ausstellung im Museum haben Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid und der Gastronom Sven Huber ein Hebelmahl mit Speisen, die der Dichter erwähnt hat oder am liebsten speiste, kreiert und kredenzt.

Noch keine Entscheidung traf der Gemeinderat der Stadt Wehr zum BOS-Sendemast. Stattdessen plant man eine Sondersitzung, um sich weiter zu informieren.

Gleich 11 städtische Mitarbeiter wurden von Bürgermeister Christof Nitz für langjährige Treue zum Rathaus geehrt. Seit 30 Jahren arbeitet Arno Asal in der Finanzverwaltung. Heute ist er Finanzleiter des Abwasserverbandes Mittleres Wiesental und des Dinkelberger Wasserversorgungsverbandes sowie kaufmännischer Leiter der Eigenbetriebe Stadtwerke und Abwasser sowie stellvertretender Finanzverwaltungsleiter. Seit 20 Jahren ist Jochen Sutter nun im Bauamt der Stadt beschäftigt.

24. September 2010

Die Kleine Spielbühne unter der Regie von Katja Villmann hat in der kommenden Woche Premiere mit dem Stück „Der Ring (die Nibelungen)“. Die Regisseurin lebt in Berlin und arbeitete davor zwei Jahre lang als Regie-Assistentin am Theater Basel. Ihre Regie-Arbeit führte sie bereits in verschiedene große Städte deutschsprachiger Bühnen. Die mitspielende Gisela Aderholl ist freie Schauspielerin und lebt ebenfalls in Berlin. Weiter wirkt Moritz Tittel, ebenfalls freier Schauspieler, der in Berlin lebt und im Wiesental aufgewachsen ist, mit. Sein letztes Schauspiel-Engagement führte ihn zu den „Stachelschweinen“ in Berlin, wo er bis zum Sommer 2010 im Jubiläumsprogramm zu sehen war.

Eine finanzielle Zuwendung erhielten die Fördervereine für den Kindergarten und die Grundschule in Wiechs von der Bürgerinitiative Gehweg Wiechs durch deren Vorsitzenden, Markus Voeltz, überreicht.

Zum Auftakt des Herbst-Semesters 2010 gestaltet die vhs einen „Abend der offenen Tür“, der ausschließlich von der Abteilung Fremdsprachen gestaltet wird. Gleichentags wird der deutsche Weiterbildungstag gefeiert. Höhepunkt des Abends war ein Konzert mit Jacqueline Forster und Michael Donkel, aber auch die Aushändigung von Zertifikaten für Zuwanderer.

25. September 2010

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Marktmusik gestaltet der Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“.

Bürgermeister Christof Nitz unterrichtete den Verwaltungsausschuss am vergangenen Montag über die erheblichen Verschiebungen bei den Wahlen in der schwedischen Partnerstadt Ronneby. Bei den Kommunalwahlen hätten die Sozialdemokraten - so das Stadtoberhaupt - einen Stimmenverlust hinnehmen müssen und es sei wahrscheinlich, dass sein Amtskollege, Jan Anders Palmquist von den Sozialdemokraten, nicht mehr antrete.

Heute werden zwei Opfer des Lörracher Amoklaufs auf dem Schopfheimer Friedhof beerdigt.

26. September 2010

Trotz Schauerwetter kommen zahlreiche Kauflustige in die Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Viele Geschäfte haben neben besonderen Aktionen Spezial-Rabatte angeboten. Martin Bühler vom Gewerbeverein zieht bereits am Nachmittag eine erste Bilanz und meint, die Kombination zwischen verkaufsoffenem Sonntag und Herbstmarkt sei gut angekommen, obwohl auch in Rheinfelden, Todtnau und Kandern verkaufsoffene Sonntage stattgefunden hätten.

Auch das Weidefest auf der Scherentann in Gersbach war trotz kühler Witterung wiederum ein Erfolg. Im Rahmen des Festes fand auch eine Viehschau des Vorderwälder Zuchtvereines statt. Die Preisrichter hatten dabei 50 Kühe und fünf Bullen zu begutachten.

27. September 2010

Der amtierende Bürgermeister Christof Nitz hat nun auch Werbeplakate für die Bürgermeister-Wahl im öffentlichen Straßenraum ausgehängt. Viel merkt man derzeit von der Auseinandersetzung um den Chefsessel im Rathaus nicht.

28. September 2010

Der Gemeindewahlausschuss unter der Leitung von Ruthard Hirschner tagt, um über die Zulässigkeit der Bewerbungen für die Bürgermeister-Wahl zu entscheiden. Es blieb bei den drei Kandidaten Nitz, Voeltz und Gsell, die am 24. Oktober auch in dieser Reihenfolge auf dem Wahlschein erscheinen werden.

Bei der Vorderwälder Zuchtviehschau in Gersbach während des Weidemarktes wurde der Bulle von Bernd Marterer aus Fröhnd zum Sieger gekürt. Die Siegerinnen bei den Kühen stammen aus dem Stall Dreher-Schlageter in Sallneck. Die Kuh mit der höchsten Milch-Lebensleistung entstammt dem Stall von Lothar Ebner aus Höchenschwand. Aber auch der Gersbacher Züchter Reinhold Deiß konnte eine seiner Kühe als Siegerin in der Kategorie Jungkuh und Euter präsentieren. Franz Maus vom Landwirtschaftsamt Schwarzwald-Baar-Kreis bedankte sich bei den Gersbacher Veranstaltern für die gute Organisation und das große Zuschauerinteresse. Zu den dankbaren Gratulanten gehörten auch Ortsvorsteher Christian Walter und der Vorderwälder-Zuchtvereins-Vorsitzende, Ernst Mulflur, ebenfalls aus Gersbach.

29. September 2010

Bürgermeister Christof Nitz informierte die Presse gestern von einer Neuentwicklung zum Großprojekt Uehlin-Areal. Diese Kehrtwende kommt nicht ohne Grund, denn die bisherigen Pläne für das Areal und die drei Entwürfe, die mittlerweile vorliegen, scheinen auch niemanden wirklich glücklich zu machen. Nun soll der Gemeinderat am Montag - dies ergab ein Gespräch des Bürgermeisters mit den Fraktionsvorsitzenden - darüber diskutieren, ob ein ca. 40.000,- Euro teurer Wettbewerb, der unter fünf Architekten ausgeschrieben werden soll, bessere Ergebnisse bringen würde. Der Wettbewerb, für den eine Jury gebildet wird, soll unter Federführung der Wohnbau Lörrach stattfinden.

Der Ortschaftsrat Raitbach will das Buswartehäuschen, das in Gündenhausen abgebrochen wird, nicht, auch wenn Ortsvorsteher Oswald dies zunächst signalisiert hatte.

Noch immer werde für einen Konzertflügel im THG gespart, so die Freunde des Gymnasiums um den Vorsitzenden, Sami Busch, bei der Generalversammlung. Daneben unterstütze der Verein noch weitere Aktivitäten des THG. Der bisherige Vorsitzende erhielt bei den Wahlen einstimmig das Vertrauen für eine neue Amtszeit.

30. September 2010

Der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ruthard Hirschner freut sich über eine Errungenschaft, die mit einem modernen Katastrophenschutz-Fahrzeug dem DRK in Schopfheim durch die untere Katastrophen-Schutzbehörde des Landratsamtes ausgeliefert werden konnte. Das mit modernster Ausrüstung gespickte 7,5-t-Fahrzeug hat einen Wert von 110.000,- Euro. Diesen Anlass feiern sowohl Kreisgeschäftsführer Markus Lapp, sein Stellvertreter Roland Kraus und die Vertreter von Feuerwehr und Polizei als auch Bürgermeister Christof Nitz mit den Bewerbern um das Bürgermeisteramt vor der Dr. Max-Metzger-Schule. Ruthard Hirschner meint, dass mit dieser Auslieferung nicht nur die Schlagkraft der Hilfsorganisation unterstrichen werde, sondern auch die Bedeutung der Markgrafenstadt als Zentrum des Mittleren Wiesentales.

01. Oktober 2010

Der Sprecher der Bürgerinitiative Gehweg Wiechs, Johannes Kehm, gibt – wie er sagt, aus Protest – sein Amt zurück. Als Grund nennt er in einer Pressemitteilung die Untätigkeit von Bürgermeister Christof Nitz. Dieser meint daraufhin, dass er überhaupt nicht untätig gewesen sei, und weist die Vorwürfe zurück.

Die Stadtverwaltung lehnt aus formalrechtlichen Gründen einen Antrag der Bürgerinitiative Uehlin-Areal ab. Nach diesem Antrag hätte der Gemeinderat seinen Grundsatzbeschluss zum Abriss der Gebäude aufheben sollen.

Günther Gent aus Schopfheim wird für die Landtagswahl 2011 im Landkreis Lörrach von der Partei „Die Linke“ nominiert.

02. Oktober 2010

Das Thema „Ramadan“ sorgt im internationalen Café des Familienzentrums beim ersten Treffen nach der Sommerpause für eine gute Resonanz. Ibtissam Younes trug ihre Erfahrungen mit dem Fastenmonat vor. Ein echt libanesisches Frühstück hatte sie ebenso vorbereitet. Sie betonte, dass es zur Grundaussage des Korans gehöre, tolerant gegenüber anderen Religionen zu sein. Überrascht waren die meisten Mitglieder der Runde darüber, dass es in Schopfheim zwei Moscheen gibt – eine arabische in der Hohe-Flum-Straße und eine türkische auf dem Gelände der ehemaligen Hanf-Union.

Im Stuttgarter Landwirtschaftsministerium zeichnet Minister Rudolf Köberle herausragende Initiativen aus. Unter den geehrten Organisationen war auch die Gersbacher Fleischdirektvermarktung. Die Gersbacher Auszeichnung gehöre in die Kategorie „Leuchtturm – Türme der ersten Stunde“, wie der Minister betonte. Die Ehrungen nahmen die Vorsitzenden Ulrich Eichin und Martin Bechtel zusammen mit den Pionieren Willi Greiner und Gerhard Trautwein sowie Rolf Strohm entgegen.

Claudia Brenzinger, Schulleiterin der Friedrich-Ebert-Schule, freut sich darüber, dass die Stadt das Pensum von Schul-Sozialarbeiter Thomas Haug von 50 auf 75 % aufgestockt hat.

Die CDU stellt sich voll hinter die Kandidatur von Christof Nitz um das Amt des Bürgermeisters.

Seit Mitte September ist Roman Laub als hauptamtlicher Kirchenmusiker in den Pfarreien Steinen-Höllstein und Schopfheim der katholischen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental tätig. Er wird in Schopfheim den Kirchenchor, den Kinderchor und die Musikgruppe „In-Takt“ leiten sowie den Organistendienst – ebenfalls auch in Maulburg und Höllstein – versehen.

Rund 850 Tafeln in ganz Deutschland laden einen Tag vor Erntedank zur „Langen Tafel“ ein. Werner Schleith, Vorsitzender der Schopfheimer Tafel, dankt bei der Eröffnung allen Sponsoren und Spendern. Örtliche Bäckereien, Metzgereien und Gaststätten haben für die „Lange Tafel“ vor der Sparkasse Speisen gespendet. Schleith wusste zu berichten, dass es vor zwei Jahren noch etwa 770 Personen gewesen seien, die jeden Monat Lebensmittel im Tafelladen kauften, nun seien es bereits über 900 Bedürftige.

Ihre ungetrübte Freundschaft während 40 Jahren feiern die Musiker aus Langenau und ihre Freunde aus Oberndorf in der Langenauer Halle. Jede Menge private Freundschaften seien in diesen vier Jahrzehnten entstanden, so die Langenauer Vorsitzende, Birgit Reissner.

1.000 Besucher zieht es beim „Tag der offenen Tür“ in den Bio-Betrieb „Hof Dinkelberg“ in Wiechs.

03. Oktober 2010

Der Kunstverein eröffnet die Herbstausstellung im Museum in der Altstadt mit Fotos der Deutsch-Iranerin Azadeh Falakshahi zum Thema „Meine fremde Heimat Iran“.

Die Sonntagsmusik in der Eichener Kirche steht unter dem Titel „Vom Kalender auf die Bühne – Johann Peter Hebel in Szene gesetzt“. Anne Ehmke, Gesang, Daniel Vogel, Gitarre, und Hannes Neuert, Bass, sowie die Schauspielerin Nina Hoger gestalten eine Collage aus Lesung und Musik mit den schönsten Kalender-Geschichten des Dichters.

Bei einem Aktionstag erklärt der Bruuchtumsverein Eie das Dreschen, oder – wie es in der Mundart genannt wird – „Drösche“.

Lebensmittel sammeln die Kirchenbesucher der katholischen Seelsorge-Einheit am Erntedank für den Tafelladen.

04. Oktober 2010

Aus Sicherheitsgründen hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, Einlassberechtigungen für die Vorstellung der Bürgermeister-Kandidaten am 13. Oktober, die in der Aula des THG stattfinden wird, auszugeben. Beigeordneter Ruthard Hirschner geht davon aus, dass etwa 600 Sitzplätze für die Vorstellung zur Verfügung stehen werden.

05. Oktober 2010

Ralf Dorweiler hat im Forum der Sparkasse Premierenlesung seines neuen Romans „Sauschwobe“.

Der Tennisclub Langenau feierte sein 20-jähriges Bestehen. Am 03. Oktober 1990 war der Verein um Werner Lederer und Fredi Gersbacher aus der Taufe gehoben worden. Manfred Schnell, der heutige Vorsitzende, blickte bei einer Feier zum Jubiläum auf den anfangs recht mühsamen Weg des Vereins zurück. Am Anfang spielte der Tennisclub auf dem Tennisplatz der Firma Freudenberg (Gündenhausen). Schnell ist bereits seit 16 Jahren in der Vorstandschaft, davon 12 Jahre als Vereinsvorsitzender.

Vor der Gersbacher Schule erfreut ein neu aufgestellter Kletter-Felsen die Kinder.

Die Bürgerinitiative Uehlin-Areal ist über die Ankündigung von Bürgermeister Christof Nitz, dass ein Architekten-Wettbewerb stattfinden soll, erfreut. Die Initiative möchte alle Schopfheimer darum bitten, sich auf der neu gestalteten Homepage einzuklicken und Vorstellungen, die bei der Planung Berücksichtigung finden sollten, anzugeben.

Ein komplett ausgefallener Server mache es der Schopfheimer Bibliothek derzeit unmöglich, Medien zurückzunehmen, meint Bibliotheksleiter Kurt Menter.

06. Oktober 2010

Bis zum 15. November sind alle Wiesentäler aufgerufen, bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitzumachen. Träger der Aktion ist das christliche Missions- und Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“. Mit dieser Weihnachtsüberraschung sollen bedürftige Kinder in Osteuropa beschenkt werden.

Die Stadtverwaltung stellt zusammen mit der Sparkasse das neue Programm des „Theaterfestivals für junge Leute“ vor. Von einem „repräsentativen Programm“ spricht die Kulturbeauftragte, Susanne Häußer-Uhlin.

Ein übles Spiel treibt derzeit ein Unbekannter. Seit einiger Zeit wirft er Steine gegen die Fenster des evangelischen Gemeindehauses, wodurch auch bereits Scheiben zu Bruch gingen. Die Steinwürfe wurden immer Montagabends verübt, während im Gemeindehaus jeweils Chorproben stattfanden. Die Polizei bittet um Hinweise.

Für die Vorstellung der Bürgermeister-Kandidaten am 13. Oktober gibt es nur noch wenige Einlasskarten.

07. Oktober 2010

Der Gesangverein Wiechs und der Kinder- und Jugendchor bereiten sich auf eine gemeinsame Aufführung des Musicals „Till Eulenspiegel“ Ende dieses Monats vor.

Bürgermeister Christof Nitz geht in die Offensive. Im Langenauer „Maien“ äußert er sich zum Gehweg Wiechs. Beim Fassanstich zum dortigen Dorffest, so schildert er, hätten ihm sowohl Vereinsvorsitzende als auch der Ortsvorsteher des Ortsteils signalisiert, dass in ihren Augen die Renovierung der Festhalle wichtiger sei als der ohnehin sehr schwierige Bau eines Gehweges. Diese neuen Töne seien für ihn überraschend gekommen, meint er. Daraufhin habe der Ortschaftsrat am 15. September in einer nichtöffentlichen Sitzung den formellen Beschluss gefasst, den Gehweg-Bau zu beerdigen, meinte das Stadtoberhaupt während seiner Wahlkampf-Tour weiter. Nun soll der Gemeinderat sich am 11. Oktober mit dem Thema beschäftigen, wobei Nitz meinte, dass die Entscheidungen von Ortschaftsräten für das Stadtparlament bisher in aller Regel bindend gewesen seien.

Bei der jüngsten Turnratssitzung der TSG wurde die Gründung einer Eskrima-Abteilung gutgeheißen. Das Training dieser neuen Gruppe wird Holger Waßmer leiten. Im Zuge einer Überarbeitung der Mitgliedsbeiträge soll die Passiv-Mitgliedschaft eingeführt werden. Bei der nächsten Mitgliederversammlung wird darüber entschieden werden.

08. Oktober 2010

Johannes Kehm äußert sich heute in einem Leserbrief zu den Äußerungen des Bürgermeisters und meint: „Es ist nun mal so, dass der Ortsvorsteher und der Bürgermeister sich geheim getroffen haben, um den Beschluss des Gemeinderates umzukehren. Es ist auch nicht zu ändern, dass der Ortsvorsteher das Thema am 15. September nichtöffentlich im Ortschaftsrat behandelt hat.“ Es habe für ihn daher keine andere Wahl gegeben, als jetzt den Bettel hinzuschmeißen, um nicht als „Tanzbär“ auf der Bühne der kommunalpolitischen Mauschler zu enden, schreibt er weiter.

Monika Döbele-Brandenstein überreicht Bürgermeister Christof Nitz ein Bild ihres verstorbenen Mannes, Erich Döbele. Es wird seinen Platz im Eingangsbereich zum Sitzungssaal des Rathauses finden.

Mit der neuesten Entwicklung in Sachen Uehlin-Areal befassten sich die Unabhängigen in ihrer jüngsten Fraktionssitzung. Das Prozedere um dieses Areal dauere ihnen zu lange, denn das Gelände sei von der Stadt Schopfheim gekauft worden und koste die Stadt mithin nur Geld, und zwar jeden Tag, jede Woche, jeden Monat. Erst nachdem nun die Situation mit vielfältigen, unkoordinierten Maßnahmen verfahren sei, komme der Bürgermeister auf die Idee eines Gestaltungswettbewerbes. „Die Bürger Schopfheims wollen kein Gebäude-Denkmal eines Architekten, sondern eine Lösung, die einvernehmlich mit der vorhandenen Umgebung harmonisiert“, heißt es weiter.

Alle drei Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters haben eine eigene Internetseite eingerichtet.

Am THG wurde das Musical „The Circle of Life“ auf die Bühne gebracht. Es wurde ein Riesenerfolg, wie zu erwarten war. Bis zum Sonntag wird es weitere ausverkaufte Vorstellungen geben. Die jugendlich-naive Simba wurde von Johanna Kafasis und Jule Binoth verkörpert. Johanna Schell und Alisia Rappenecker schlüpften in die Rolle des Skar. Alternierend waren Ina Marleen Osterod und Hanna Habermaier zu sehen. Clemens Barth dirigierte das Orchester, viele andere Schüler, die solistisch auftraten, wären zu erwähnen, was den Rahmen dieses kurzen Textes jedoch sprengen würde. Seit rund einem halben Jahr hatte das THG viel Zeit und Energie in dieses Projekt, das mit langanhaltendem Applaus bedacht wurde, gesteckt.

Den 15. Geburtstag feiert das freie Radio Kanal Ratte mit geladenen Gästen in der Kirche St. Agathen. Erstmals auf Sendung ging das Radio im August 1995. Bürgermeister Christof Nitz gratulierte namens der Stadt dem Vorstandsteam um Bernhard Wehrle und Annette Dahlmann. Bei der Feierstunde wurde dann auch an Namen der ersten Stunde wie Norbert Ahlers, Brigitte Hofmann und Herbert Henkel erinnert. Elfriede Walendy von der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) Baden-Württemberg sprach während der Veranstaltung zum Thema „Freie Radios in Baden-Württemberg als Teil der Bürgermedien in Deutschland“. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde oblag dem Solo-Gitarristen Jacques Stotzem.

09. Oktober 2010

Nicht einverstanden ist die SPD-Gemeinderatsfraktion mit der derzeitigen Praxis, öffentliche Problempunkte wie z. B. den Gehweg Wiechs nichtöffentlich zu behandeln. Kritisiert wurde bei den Genossen nicht nur, dass der Ortschaftsrat Wiechs in rechtswidriger Weise über den Gehweg unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten hat, sondern dass Bürgermeister Nitz auch im Gemeinderat dazu eine nichtöffentliche Behandlung angesetzt hatte.

Über die Bluttat am Hochblauen wird auch heute wieder berichtet, insbesondere über das Plädoyer eines Gutachters, der auf Sicherungsverwahrung für den Fall plädiert, dass das Gericht auf Mord erkennen sollte.

Im Juni war ein 53-jähriger Schopfheimer nahe dem Stadtpark mit 1,37 kg Haschisch aufgegriffen worden. Jetzt wurde der bereits mehrfach vorbestrafte Mann vom Amtsgericht Bad Säckingen wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Nun soll der Gehweg Wiechs doch in der öffentlichen Gemeinderatssitzung behandelt werden. Dieser Punkt wurde von der Stadtverwaltung für die nächste Sitzung nachgereicht. Mit Rücksicht auf den Ortschaftsrat Wiechs, der nichtöffentlich beschloss, das im Haushalt vorgesehene Geld für die Planung Gehweg Dinkelbergstraße der Halle zuzuschlagen, sollte die Debatte im Gemeinderat zunächst auch nichtöffentlich geführt werden, so die Begründung für den nachgereichten Tagesordnungspunkt.

Das 30. Raitbacher Herbstfest in der renovierten Gemeindehalle wird während zweier Tage zu einem vollen Erfolg. Seit 33 Jahren steht der Gesangverein unter der Leitung von Herbert Maisch. Bernd Strittmatter, Vorsitzender der Sänger, durfte für langjährige Mitgliedschaft Aktive auszeichnen. Martin Ühlin erhielt die Würde eines Ehrenmitgliedes. Am zweiten Festtag wurde Alfred Schmidt ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt.

Der in Enkenstein lebende Dieter Scheurer übergab dem Enkensteiner Ortsvorsteher, Klaus Brutschin, eine neue Holzskulptur, die nun beim Rathaus steht. Das Werk des Neu-Enkensteiners zeigt eine Ameise, zu der Scheurer meint, sie sei ein Sinnbild für die Enkensteiner; die auf den Hinterbeinen stehende Ameise stehe für die Einsatzbereitschaft der Dorfbewohner. Ameisen seien außerdem emsig und dazu sehr sozial.

10. Oktober 2010

Die Enkensteiner feiern in ihrem Maiberg-Saal ein frohes Herbstfest, zu dem die „Wiesental-Musikanten“ aufspielen.

11. Oktober 2010

Das Schauspiel „Tannöd“ von Maya Fanke nach Andrea Maria Schenkel, das eigentlich in der Stadthalle aufgeführt werden sollte, wird nun in der Stadthalle Wehr auf die Bühne gebracht. Der Produktion des Euro-Studios Landgraf in Kooperation mit dem Stadttheater Fürth liegt eine bis heute nicht aufgeklärte, grausame Mordserie in Bayern zugrunde.

Der Gemeinderat mischt die Karten zum Uehlin-Areal neu. Er beschloss, für die Neubebauung ein Verfahren mit fünf Planungsbüros auszuloben. Entgegen dem Vorschlag der Stadtverwaltung soll dies aber ohne „gesetzte“ Teilnehmer erfolgen. Auf Antrag der Freien Wähler schloss das Gremium die Freiburger Architekten, die die Planung bisher vorlegten, aus dem Wettbewerb aus. Dietrich Bangert allerdings bleibt im Rennen, auch wenn er keine Garantie erhält, einer von fünf Teilnehmern zu sein. Zu Beginn der Sitzung betonte Bürgermeister Christof Nitz noch einmal, dass auch die nachgeschobenen Entwürfe des Freiburger Büros keinen Durchbruch dargestellt hätten und den Ansprüchen nicht genügen könnten. Die Fassaden müssten sich ins Stadtbild einfügen. In Zusammenhang mit dem Wettbewerb beschloss der Gemeinderat auch, in die beurteilende Jury einen Vertreter der Bürgerinitiative aufzunehmen. Einen Antrag der Bürgerinitiative, den Beschluss über den Abbruch des Kopfgebäudes wieder aufzuheben, hat der Gemeinderat einstimmig abgelehnt, schon allein aus formalen Gründen. Des Wettbewerbs wird sich die Wohnbau Lörrach annehmen.

Der Gemeinderat verweigert der Verwaltung einen sofortigen Beschluss zur Sanierung der Stadthalle. In einer Sondersitzung, zu der dann auch Vorlagen der Verwaltung vorliegen sollen, kann am 18. Oktober eine Entscheidung herbeigeführt werden.

12. Oktober 2010

In einer kleinen Feierstunde im Rathaus wurden Mitarbeiter der Firma EKATO geehrt. Als gutes Zeichen sah Bürgermeister Christof Nitz es an, wenn Mitarbeiter lange am Arbeitsplatz bleiben. Dem stimmte Jürgen Hlawatschek, Prokurist und kaufmännischer Leiter der Firma, zu. Von den 10 Jubilaren, die seit 40 Jahren im Unternehmen arbeiten, waren sechs im Rathaussaal anwesend. Geehrt wurden Adelheid Segreto, Egon Flemming, Horst Schmidt, Wilfried Schmidt und Karlheinz Markstahler sowie Doris Karle.

13. Oktober 2010

Nur wenige Plätze blieben bei der Kandidaten-Vorstellung der drei Bewerber um das Bürgermeisteramt in der THG-Aula unbesetzt. Als Vorsitzender des Gemeinde-Wahlausschusses und Leiter der Vorstellung konnte sich Ruthard Hirschner über das große Interesse freuen und bemerkte, dass das geringe Platzangebot wegen der brandgeschädigten Stadthalle leider in Kauf genommen werden müsse. Jeweils 10 Minuten lang konnten sich Christof Nitz, Markus Voeltz und Thomas Gsell vorstellen, bevor eine Diskussion von anderthalb Stunden mit den drei Bewerbern möglich war.

Obwohl das Thema nicht auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates in Wiechs stand, wollten einige Zuhörer dennoch wissen, ob man nach den Meldungen der jüngsten Vergangenheit davon ausgehen müsse, dass der Gehweg durch das Dorf zumindest vorerst nicht gebaut werde. Nichts sei in der langen Zeit gegangen, so Ortsvorsteher Ino Hodapp, und er befürchte, dass sich auch in den nächsten 10 Jahren nichts getan hätte. Deshalb habe sich der Ortschaftsrat entschieden, mit den Vereinen zusammen das Hallen-Projekt voranzutreiben. Die Hoffnung bleibe, dass sich die Situation um den Gehweg spätestens dann ändern werde, wenn die Autobahn geöffnet sei und dadurch das Straßenverkehrsaufkommen durch die Ortschaft stark zunehmen werde. All diese Argumente sollen nun in der nächsten Sitzung am 10. November öffentlich beraten werden.

14. Oktober 2010

In der Stadtbibliothek liest die Schriftstellerin Ingrid Fichtner. Die 1954 in Judenburg/Österreich geborene Autorin lebt nach einem siebenjährigen USA-Aufenthalt als freie Lektorin und Übersetzerin in der Schweiz.

Vor einigen Tagen standen die Enkensteiner beim „Tag des Bürger-Engagements“ im Rampenlicht des Landratsamtes. Das seit 2003 im Ortsteil durchgeführte „Kaffichränzli“, das jeweils 35 bis 40 Senioren zusammenführt, gefiel den Juroren und wurde aus diesem Grunde ausgezeichnet. Das Treffen als Basis gemütlicher Plauder-, Sing- und Spielstunden wurde von Gertrud und Bernhard Hug, Gertrud und Gerd Strittmatter, Sonja Dießlin und Helga Strittmatter ins Leben gerufen.

15. Oktober 2010

Der Stadtrat Wehr lehnt zunächst mit Stimmengleichheit den BOS-Funkmast auf Wehrer Gemarkung, der zuerst in Gersbach stehen sollte, ab. Baurechtlich sei das Vorhaben genehmigungsfähig, meinte Bürgermeister Michael Thater und widersprach dem Beschluss. Der Antrag wird deshalb erneut auf der Tagesordnung einer Ratssitzung in der Nachbarstadt stehen.

So viele „Dreisternler“ wie noch nie durften in der Wiechser „Krone“ für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden. Als einen der stabilsten Arbeitgeber in den Mauern der Stadt bezeichnete Bürgermeister Christof Nitz das Unternehmen und zeigte sich sehr stolz darüber. Uwe Böhm von der IHK wusste, dass es fast nur Familienbetriebe sind, deren Belegschaft überdurchschnittlich viele Jubilare aufweisen. Thomas Krückels, Geschäftsführer des Unternehmens, blickte denn auch zurück auf die Arbeit seines Großvaters und seines Vaters, die – wie er selbst – das Unternehmen in vielen kleinen Schritten zu einem weltweit bedeutenden Markenzeichen aufgebaut haben. Für 45-jährige Betriebszugehörigkeit konnte Hans Sieler ausgezeichnet werden. 40 Jahre gehören dem Unternehmen Rolf Glatt, Erwin Markert, Hans-Peter Senn, Alfred Deiß und Rudolf Holzapfel an. Sie erhielten auch die Urkunden des Landes Baden-Württemberg überreicht. 35 Jahre gehören Christian Hell und Robert Sänger der Firma an, während Heinz Morkis, Eberhard Klingele, Wolfgang Räuber, Bernhard Brender und Bernd Waßmer 30 Betriebsjahre aufweisen können. 25 Jahre sind Ralf Kummle und Gerd Heizmann im Betrieb. Für 20 Jahre wurden außerdem neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezeichnet.

Der Rotary-Club Schopfheim-Wiesental spendete dem Jugendhilfsprojekt „Rainbow-House of Hope Uganda“ 7.000,-- Euro, die Susanne Fink vom Verein entgegennehmen durfte.

Bei der Hauptversammlung der Baugenossenschaft Schopfheim in der Fahrnauer Festhalle wurde nicht nur eine neue Satzung abgesegnet, sondern es wurden auch unmittelbare Lehren aus den Vorfällen des vergangenen Jahres gezogen. Die Baugenossen holten sich auch die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstandsmitgliedern für das Jahr 2008, die nach Bekanntwerden der Affäre im Sommer 2009 bewusst aufgeschoben worden war. Ausgenommen von der nachgeholten Entlastung blieb jedoch der ehemalige Geschäftsführer, der – wie bekannt – entlassen wurde. Mittlerweile fordert die Genossenschaft vom Ex-Geschäftsführer 42.000,-- Euro als Schadenersatz und erwirkte dafür vor Gericht einen vollstreckbaren Titel. Von einem zweigeteilten Jahr sprach Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Friedrich Pfeiffer. Zunächst habe die Aufarbeitung der Affäre um den einstigen Geschäftsführer im Vordergrund gestanden, seither habe der Vorstand mit dem neuen Geschäftsführer, Sebastian Pfeifer, einwandfreie Arbeit geleistet. Die Prüfer des Wohnungsbauverbandes nahmen kein Blatt vor den Mund und rüffelten die mangelnde Kontrolle des ehemaligen Geschäftsführers. Schließlich erfolgte ein Generationenwechsel im Aufsichtsrat. Nach 20 Jahren nahm Karl-Friedrich Pfeiffer Abschied. „Mir ist die Genossenschaft ans Herz gewachsen“, sagte er und wünschte ihr alles Gute für die Zukunft. Geschäftsführer Sebastian Pfeifer bedachte ihn und das ebenfalls ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Andreas Pfeil mit einem Dankeschön und einem Blumenstrauß. Neu in das sechsköpfige Kontrollgremium wählten die Mitglieder Markus Stibi und Beate Weber-Mitchell.

Die Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Großeinsatz beim „Irrlicht“. Die Polizei erstattet gegen die Veranstalter Anzeige wegen Verstoßes gegen das Gaststättenrecht. „Wir können solche Zustände nicht länger tolerieren“, sagte Bürgermeister Christof Nitz auf Anfrage des Markgräfler Tagblattes. Bevor die Stadt als Eigentümerin über die Konsequenzen berate, wolle man jedoch zuerst die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abwarten.

16. Oktober 2010

In der evangelischen Stadtkirche findet zugunsten des Vereins „Rainbow-House of Hope Uganda“ ein Benefiz-Konzert statt.

Das MT berichtet darüber, dass das indische Mädchen Sampa bereits erfolgreich operiert worden ist und dass seine Arme vom Körper gelöst werden konnten.

Auf 40 Jahre Tätigkeit bei der Firma Rüdtlin Metall- und Lufttechnik kann Bernd Klienke zurückblicken. Firmenchef Manfred Boll bedankte sich für die Treue zum Unternehmen. Der Jubilar erhielt von der IHK auch die Ehrenurkunde überreicht.

Eine neue Attraktion auf dem Spielplatz in Eichen konnte eingeweiht werden. Auf Anregung des Fördervereins-Vorsitzenden Rudolf Waßmer machten sich 2010 mehrere ehrenamtliche Personen an die Arbeit, ein Holzschiff zu fertigen. Nach acht Monaten und nach der Sicherheitsabnahme durch den TÜV konnte nun das Spielgerät an die kleinen „Piraten vom Eiemer See“ übergeben werden.

Elo Umlauf, Konrektor der Friedrich-Ebert-Schule, feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Schulleiterin Claudia Brenzinger würdigte den unermüdlichen Einsatz und die tiefe Verbundenheit des Lehrers mit der Schule. Generationen von Schülern habe der Jubilar neben den fachlichen Inhalten vor allem auch das lebensbegründende Handwerkszeug und wichtige Schlüsselqualifikationen für ihren weiteren Lebensweg vermittelt.

Prof. Dr. Andreas Digeser verstirbt im Alter von 85 Jahren in Florida/USA. Digeser war bis 1965 am THG beschäftigt, bevor er an die Pädagogische Hochschule nach Freiburg wechselte.

17. Oktober 2010

Großes Interesse an persischer Literatur haben offenbar mehr Menschen als erwartet. Im Museum lesen Petra Lange und Ali Akbahadj-Cheykh, wobei im gleichen Raum derzeit die deutsch-iranische Fotografin Azadeh Falakshahi ausstellt. Petra Lange von der Buchhandlung Uehlin hatte drei Bücher zeitgenössischer iranischer Autoren ausgewählt. Der Chirurg und frühere Chefarzt am Krankenhaus, Dr. Ali Akbahadj-Cheykh, las mit sonorer Stimme persische Gedichte, wobei diese bildreichen Texte von persischer Musik untermalt wurden.

18. Oktober 2010

Ein Schopfheimer hat bei Ruthard Hirschner, dem Vorsitzenden des Gemeinde-Wahlausschusses, angekündigt, er werde die Bürgermeister-Wahl anfechten. Begründung: Für ihn als Berufstätigen sei es nicht möglich gewesen, eine Einlasskarte für die offizielle Kandidaten-Vorstellung in der THG-Mensa zu erhalten. Hirschner wies darauf hin, dass eine Vorstellung keine zwingende Pflicht sei, sondern im Ermessen der Gemeinde liege. Im Übrigen seien Einlasskarten am Dienstag bereits ab 7 Uhr erhältlich gewesen. Bis Freitag habe der Vorrat gereicht. Es habe also Gelegenheit genug bestanden, sich eine Karte zu besorgen.

Bei den Mixed-Meisterschaften des Tennisclubs Langenau wurden mit Uschi Bernauer und Florian Strütt neue Vereinsmeister gekürt.

Der Gemeinderat beschäftigt sich in einer Sondersitzung mit den notwendigen Arbeiten in der Stadthalle. Komplett neu gemacht wird nun die Beleuchtung sowie der Parkettboden. Bei der Lüftung lehnte eine knappe Mehrheit aus SPD und Unabhängigen den vollständigen Umbau, der sich auf 200.000,-- Euro belaufen hätte, ab. Es bleibt stattdessen bei einer bloßen Reinigung. Der Vorschlag der Verwaltung, das Flachdach nicht nur komplett zu erneuern, sondern auch zu begrünen, fiel mit Stimmengleichheit durch. SPD-Fraktionschef Artur Cremans missfiel das Vorgehen der Verwaltung, denn im Finanzausschuss zerbreche man sich monatelang den Kopf über Einsparmöglichkeiten und nun erfahre er in Zusammenhang mit der ursprünglich geplanten Bürgermeister-Vorstellung in der Stadthalle ganz nebenbei, dass die Stadt erkleckliche Steuermehreinnahmen erwarte. Bürgermeister Christof Nitz betonte, dass beim Brand der Stadthalle 1,5 bis 2 Mio. Euro Schaden entstanden sei. Ein dicker Brocken sei dabei das Kupferdach, über dessen komplette oder nur teilweise Sanierung das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Dass die Stadt Mehreinnahmen erwarte, habe die Verwaltung schon in einem der zurückliegenden Budget-Berichte angekündigt, meint der Stadtkämmerer, Thomas Spohn, und weist die SPD-Kritik zurück.

Die Mitglieder des Ausschusses Bau – Umwelt – Technik des Gemeinderates besichtigen die Hochwasserschutzmaßnahme in Eichen. Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann berichtet darüber, dass man sich in der letzten Bauphase befinde, die im März 2009 begonnenen Arbeiten seien voraussichtlich Ende dieses Monats erledigt.

19. Oktober 2010

Schützenhilfe von den Unabhängigen erhält Thomas Gsell. Die Unabhängigen setzten sich für eine Kultur der Bürgerbeteiligung, Transparenz und des Miteinanders ein, betonen sie in einer Pressemitteilung: „Wir brauchen Visionen und einen Gestaltungswillen, der finanzielle Handlungsspielräume für unsere Kinder sichert“. Umfragen und Abstimmungen innerhalb der Unabhängigen hätten ein klares und mehrheitliches Votum für Thomas Gsell ergeben, heißt es.

Das Ergebnis einer Umfrage der Unabhängigen zur Verkehrssituation in der Innenstadt wurde durch diese vorgestellt. Fazit sei eine verkehrsberuhigte Innenstadt, zumindest im Kernbereich der Hauptstraße, des Marktplatzes und der Scheffelstraße.

Beim jüngsten Sporttag der TSG konnten verdiente Übungsleiter geehrt werden. 11 davon sind schon 25 Jahre und länger dabei. Karl Heinz Andris, Giuliano Risorgi, Klaus Meine, Carla Pfeifer, Hans-Georg Kolodziej, Birgit Kropf, Iris Schulz, Hanspeter Pfeifer, Thilo Herbster, Walter Wittek und Alfons Greiner sind die ausgezeichneten, langjährigen Übungsleiter.

Nach dem Brand der Stadthalle und dem Schaden am Server der Bibliothek kann nun der normale Betrieb in der Stadtbibliothek wieder aufgenommen werden. Der Schaden am elektronischen Gedächtnis ist behoben.

Der Fußballverein Fahrnau hat Fußbälle für das Projekt „Rainbow-House of Hope Uganda“ gespendet. Der Fahrnauer Verein freut sich, dass er mit dieser Spende gebrauchter Fußbälle und Kickschuhe diesen Verein bei seiner Arbeit unterstützen kann. Michael Wase und Timothy Nabulwa nahmen zusammen mit Susanne Fink die Spende vom 1. Vorsitzenden, Mark Leimgruber, entgegen.

Im Beisein von Bürgermeister Christof Nitz sowie weiteren Bürgermeistern der Region und des Stiftungsrates teilt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Lothar Müller, mit, dass die Sparkasse ein Kapital in Höhe von 100.000,-- Euro für eine Bürgerstiftung einbringen werde und somit die Grundlage für den Stiftungsaufbau bereitstelle. Mit Ausnahme von politischen Zwecken soll das gesamte Spektrum des Gemeinwohls mit dieser Stiftung gefördert werden: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Völkerverständigung, Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz, der Heimatgedanke, die Jugend- und Altenhilfe, hilfsbedürftige Personengruppen, das öffentliche Gesundheitswohl, das Wohlfahrtswesen, der Sport, der Tier- und Pflanzenschutz sowie das traditionelle Brauchtum.

Beim Sponsoren-Lauf des THG kamen stattliche 18.000,-- Euro zusammen. Der Erlös floss in insgesamt fünf Projekte. So konnte in der neuen Halle für rd. 7.000,-- Euro die schon lange gewünschte Basketball-Anlage installiert werden. Die Musikpädagogin Bettina Bruzek durfte sich über eine Spende von 2.500,-- Euro für die Anschaffung eines neuen Flügels freuen. Jeweils 2.500,-- Euro gingen auch an den Freundeskreis „Granja el Ceibo“ in Wehr, an den Verein „Tapini“, der ein Trinkwasser-Projekt in Südafrika fördert, sowie an das Asylbewerberheim in Rheinfelden.

20. Oktober 2010

Die erst 13-jährige Olga Männer von der Turnerschaft Langenau ist in das Triathlon-Landeskader aufgenommen worden.

Seit einem Jahr gibt es unter dem Dach der vhs das politische Café im „Schwarzen Schaf“. Die beiden Initiatorinnen Gabriele Rellermeier und Brigitta Gattermann ziehen eine positive Bilanz.

Hansjörg Schneider, Basler Schriftsteller und Verfasser zahlreicher Kriminalromane, liest aus seinem neuesten Roman „Hunkeler und die Augen des Ödipus“ in der Regio-Buchhandlung vor zahlreichem, interessiertem Publikum.

Seit 22 Jahren war er Hausmeister am THG, nun wird Klaus Malnati von Schülern, Lehrern und der Schulleitung in den Ruhestand verabschiedet. Der Schulchor offenbarte die Vorzüge des scheidenden Hausmeisters musikalisch. Neben dem Lehrerkollegium und dem Direktor der Schule überbrachte auch der Elternbeiratsvorsitzende Klaus Malnati ein Geschenk. Alle lassen ihn ungern gehen. Bürgermeister Christof Nitz bedankte sich bei Klaus Malnati ebenfalls und hieß ebenso wie Schulleiter Wolfgang Stocker den bisherigen Stellvertreter, Andreas Kaiser, als neuen Hausmeister willkommen. Günter Jäckh wird ihm als stellvertretender Hausmeister zur Seite stehen.

21. Oktober 2010

Heute endet in beiden Tageszeitungen die Berichterstattung über die Bürgermeister-Wahl.

Bei der Bürgermeister-Wahl am Sonntag sind 14.495 Schopfheimerinnen und Schopfheimer wahlberechtigt.

Die Bürgerinitiative Tempo 30 in der Friedrich-Hecker-Straße schreibt an Bürgermeister Nitz und an die Gemeinderäte und legt die grundlegenden Dinge ihres Anliegens schriftlich dar.

Rund 40 Interessierte kommen in die THG-Aula, um sich von der Stadt das neue Innenstadt-Konzept vorstellen zu lassen. Eine gute Stunde lang stellte das beauftragte Unternehmen die Ergebnisse seiner Befragung sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen vor. Eine Fußgängerzone kommt für Schopfheim aus Sicht der Planer Philipp Krass, Martin Berchtold und Alexandra Diewald nicht in Frage. Dafür sei die Stadt zu klein, es gebe zu wenig Verkaufsflächen im Zentrum und es fehle bislang noch ein Magnet. Als Alternative schlagen die drei vor, den in der Altstadt bereits existierenden verkehrsberuhigten Bereich auf die gesamte Innenstadt zwischen Sparkasse und „Adler“-Kreisel, Wiesenweg und Hebel-/Scheffelstraße auszudehnen. Es gehe darum, überflüssigen Durchgangsverkehr durch die Innenstadt zu minimieren. Zu diesem Zweck müsse die Nordumfahrung aktiviert und unter anderem mit einem Durchbruch in Richtung Langenau verbunden werden. Als Sofortmaßnahme schlagen die Planer einen verkehrsfreien Stadtplatz zwischen Kronenbrunnen und Rathaus-Vorplatz vor, inkl. Sperrung der Konrad-von-Rötteln-Straße. Der Stufenplan umfasse einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren, wobei allerdings die Sperrung des verkehrsfreien Stadtplatzes schon im nächsten Jahr erfolgen könnte. Uwe Gerber von der Bürgerinitiative für eine attraktive Innenstadt bemängelt bei der Vorstellung, dass in der Konzeption viel zu wenig von Stadtplanung die Rede sei. Karl Mennicken-Martensen plädierte seinerseits dafür, dass der Marktplatz ganz vom Blech befreit und stattdessen dort der einstige Brunnen wiederbelebt wird.

Helfer des Schweigmatt-Vereines treffen sich, um das Höhenschwimmbad winterfest zu machen. Der technische Leiter des Schwimmbades, Thomas Jost, ist trotz der nicht immer idealen Witterungsbedingungen dieses Sommers mit der Auslastung des Bades zufrieden.

22. Oktober 2010

Die vhs klagt über bürokratische Hemmnisse bei Deutschkursen für Ausländer und wendet sich in einem Brief an die Politiker, diese Schranken abzubauen.

Vor genau 70 Jahren wurden jüdische Bürger Schopfheims in das französische Lager Gurs verschleppt.

Die Sparkasse ehrt durch Sparkassen-Direktor Lothar Müller zahlreiche Arbeitsjubilare. Zwei davon konnten das 40-jährige Dienstjubiläum begehen, drei weitere arbeiten seit 25 Jahren im Öffentlichen Dienst. Namen der Geehrten wurden leider nicht publiziert.

23. Oktober 2010

Die Badische Zeitung berichtet heute über einen „Lehrer des 19. Jahrhunderts“, der in Schopfheim wirkte. Ernst August Leitz war von 1859 bis zu seinem Tod im Jahre 1872 Lehrer an der Schopfheimer Volksschule. Sein Grab auf dem Friedhof wird auch heute noch unterhalten, denn Ernst August Leitz war der Vater des Firmengründers der Leitz-Werke Wetzlar.

Zum 3. Kürbis-Fest haben das Familienzentrum und Fokus Schopfheim in den Stadtpark eingeladen. Kinder gestalten zusammen mit ihren Eltern Kürbisse, die natürlich auch auf der Speisekarte nicht fehlen.

Der Gesangverein Fahrnau führt unter der Leitung von Ralf Ernst in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard das Requiem von Gabriel Fauré für Sopran, Bariton, Chor und Orchester auf. Vor dem Hauptwerk des Abends spielte die Cellistin Ceciel Strouken ein besinnliches Konzert von Kol Nidrei. Cornelius Holdermann interpretierte an der Winterhalter-Orgel Werke von Olivier Messiaen. Das dritte Werk des Abends: Ein kleines Requiem für Orgel, Chor und Bratschen-Solo von Giacomo Puccini, wobei Yun Wu die Solo-Bratsche und Cornelius Holdermann wiederum die Orgel spielte. Beim Hauptwerk, so der Rezensent, bestach der Chor durch homogenen Klang, wobei der Bariton Stefan Vock und die Sopranistin Jacqueline Forster neben dem kleinen Orchester zu überzeugen wussten. Mit diesem Konzert gedachte der Gesangverein seiner in letzter Zeit verstorbenen Mitglieder, ganz besonders aber des verstorbenen, langjährigen Dirigenten Volker Brenzinger.

Ein abwechslungsreiches Herbstkonzert veranstaltet der Gesangverein Gersbach zusammen mit drei weiteren Gastchören in der Bergkopf-Halle. Fehlen durfte dabei auch nicht der Kinderchor Gersbach, der wie die anderen Chöre mit reichlich Beifall belohnt wurde.

Mit Liedern aus den 20er- bis 40er-Jahren erinnert das Gesangsensemble „VokaLiesen“ in St. Agathen in Fahrnau an jüdische Komponisten und Autoren. Weil keine Sitzplätze mehr vorhanden waren, verfolgten Zuhörer auch auf Stehplätzen Lieder und Texte, die von einst verfemten Komponisten und Textern geschaffen wurden. Pfr. Andreas Ströble erinnerte in einem Vortrag an die Schicksale jüdischer Mitbürger und Familien, die auswanderten oder nach Gurs deportiert wurden.

24. Oktober 2010

Die Bürgermeister-Wahl bringt in der ersten Runde keine endgültige Entscheidung. Der amtierende Bürgermeister Christof Nitz erhielt 47,91 %, seine Herausforderer Markus Voeltz 25,05 % und Thomas Gsell 26,76 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Dies bedeutet bei der Wahlbeteiligung von 48,20 %, dass auf Christof Nitz 3.305, auf Markus Voeltz 1.728 und auf Thomas Gsell 1.846 Stimmen entfallen sind. Weitere 20 gültige Stimmen gingen an andere Bewerber. Christof Nitz kommentierte das Ergebnis so: „Schade, dass es so richtig knapp wurde. Mir wär’s recht gewesen, wenn es im ersten Wahlgang geklappt hätte“. Thomas Gsell meinte: „Ich selbst bin grundsätzlich nicht unzufrieden mit dem Ergebnis, ein paar Prozentpunkte mehr wären schöner gewesen, aber der zweite Platz ist auch nicht schlecht“. Markus Voeltz hingegen meint: „Wir haben die direkte Wiederwahl des Bürgermeisters zunächst einmal gestoppt, das ist schon mal wichtig. Thomas Gsell und ich haben uns achtbar geschlagen. Der Abstand zwischen uns ist denkbar knapp. Wir werden jetzt miteinander besprechen, wie es mit dem zweiten Wahlgang weitergehen soll“. Bettina Bethlen von den Unabhängigen meinte: „Mit einem zweiten Wahlgang habe ich von Anfang an gerechnet“. Auch Artur Cremans von der SPD bestätigt: „Meine Prognose vom zweiten Wahlgang ist eingetroffen“. „Bei einer höheren Wahlbeteiligung hätte es Christof Nitz im ersten Wahlgang geschafft“, meint Tesfaldet Reda von den Freien Wählern; für ihn liegen Voeltz und Gsell überraschend eng beieinander. „Ich bin traurig, dass es einen zweiten Wahlgang gibt“, meint Marianne Zabel von der CDU, „Christof Nitz hat seine Wähler mobilisieren können, aber die Polarisierung von Seiten Thomas Gsells bei der Kandidaten-Vorstellung hat sich negativ auf Christof Nitz’ Abschneiden ausgewirkt“. Michael Straub von den GRÜNEN meint: „Dieses Ergebnis war bei drei Kandidaten zu erwarten. Nitz darf das Ergebnis als Anstoß nehmen, sich noch besser einzubringen“.

26. Oktober 2010

Die Stadtverwaltung hat die Ergebnisse der Bürgermeister-Wahl noch einmal leicht korrigiert. So erhält Christof Nitz nun 3.306 = 47,89 % der Stimmen, Thomas Gsell 1.847 = 26,75 % und Markus Voeltz 1.728 = 25,03 %. 23 gültige Stimmen = 0,3 % gehen an andere Bewerber.

Zum Polizeieinsatz des vergangenen Wochenendes im Kulturcafé „Irrlicht“ erheben nun die Mitglieder des „Irrlicht“ Vorwürfe gegen die Polizei.

27. Oktober 2010

Soweit keine neuen Bewerbungen für die Bürgermeister-Wahl eingehen, wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen des Amtsinhabers mit Thomas Gsell geben. Markus Voeltz hat seine Bewerbung zurückgezogen. Der von der SPD unterstützte Kandidat will beim zweiten Wahlgang nicht mehr antreten. Gestern hatten beide Nitz-Herausforderer zu einem Pressegespräch eingeladen, um deutlich zu machen, dass ihr Ziel am 07. November sein werde, Christof Nitz aus dem Amt zu hebeln.

Sowohl Staatsanwalt als auch die beiden Vertreter der Nebenkläger gehen in ihren Plädoyers im Prozess um den Mord auf dem Hochblauen von einem kaltblütig geplanten Mord aus.

Der Bürgermeister von Dikome, Etane Sakwe, ist in der vergangenen Woche verstorben, wie die Stadt Schopfheim mitteilt. Kurz nach seinem Dienstantritt besuchte er zusammen mit einer Delegation im Juli 2008 die Markgrafenstadt. Bürgermeister Christof Nitz hat den Familienangehörigen in der Partnergemeinde seine Anteilnahme übermittelt.

Die Stadt Schopfheim veröffentlicht einen ehrenden Nachruf auf den verstorbenen Ehrenbürger Kurt Härzschel und erinnert dabei an seine Zeit als Gemeinderat, als Bürgermeister-Stellvertreter, an seine Tätigkeiten im Bundestag, im Europäischen Parlament, in der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft und an sein Wirken in der Stuttgarter Landesregierung. Mit den Worten „In Dankbarkeit für sein Wirken werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren“ endet der Nachruf von Gemeinderat und Stadtverwaltung.

28. Oktober 2010

Die Verteidigung plädiert im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft bei der Bluttat am Hochblauen auf Totschlag.

Am vergangenen Wochenende führte der Gesangverein Wiechs zusammen mit dem Kinderchor das Musical „Till Eulenspiegel“ auf. Es wären so viele Akteure zu nennen, jedoch würde dies den Rahmen eines Jahrbuch-Hinweises sprengen. Den Original-Text des Musicals hatte Lothar Gisin ins Alemannische übersetzt und die Schauplätze ins Badener Land verlagert. Christine Spickermann, die die Idee für die Aufführung hatte, führte auch Regie und studierte die Lieder mit dem Kinder- und Jugendchor ein, während Chorleiter Andreas Hauri den Gesangverein klanglich vorbereitete. Liebevoll hatte ein großes Team um Angelika Schülehin und Christine Spickermann die riesigen Kulissen hergestellt.

Die Firma Laempe & Mößner hat mehrere Aufträge aus China und einen Großauftrag aus der heimischen Automobil-Industrie erhalten. Geschäftsführer Rudolf Wingens blickt nach der erfolgreichen Umstrukturierung des Unternehmens äußerst positiv in die Zukunft. „Für die Niederlassung Schopfheim suchen wir noch weitere Konstrukteure und Projektleiter“, ist von ihm zu hören. Im vergangenen Jahr hat Laempe & Mößner die beiden Mitbewerber Röper-Werk und Hottinger integriert. „Für die Zukunft sind wir bestens aufgestellt“, betont Wingens weiter.

Nachdem das MT bereits vor einigen Tagen darüber berichtet hatte, informiert heute auch die Badische Zeitung über den Schopfheimer Lehrer Ernst August Leitz und seinen Bezug zum Weltunternehmen Leitz-Werke in Wetzlar.

29. Oktober 2010

Kurz vor Bewerbungsfrist-Ende am Mittwochabend hat Martin Klipfel, Verwaltungsfachangestellter im Grundbuchamt der Stadt, seine Kandidatur für die Bürgermeister-Wahl am 07. November noch eingereicht.

13 Jahre Haft wegen Totschlags und anschließende Sicherungsverwahrung – so lautet das Urteil des Landgerichtes Freiburg gegen den Angeklagten des Blauen-Mordes, wie die Tat bisher bezeichnet wurde. Das Gericht hatte auf Totschlag plädiert, obwohl der Angeklagte das Opfer nach Überzeugung der Kammer vorsätzlich und geplant erstochen hat. Das Gericht wertete die Tat dennoch nicht als Mord, sondern als Totschlag, denn Heimtücke liege letztlich nicht vor, so die Richterin. Mit dem Urteil wurde aber auch eine anschließende Sicherungsverwahrung ausgesprochen.

Das ökumenische Mittagsgebet, das kurz nach 12 Uhr in der Alten Kirche St. Michael gehalten wird, wird von kommender Woche an wiederum in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard stattfinden.

In der evangelischen Stadtkirche nimmt eine große Trauergemeinde Abschied vom Ehrenbürger und ehemaligen Staatssekretär des Landes Baden-Württemberg, Kurt Härzschel. Pfr. Dr. Michael Hoffmann, der bis 2006 Pfarrer in der Markgrafenstadt war, hält den Trauergottesdienst. Bei den ehrenden Nachrufen meint Dieter Hillebrand, Staatssekretär im Sozialministerium, dass der Verstorbene während seiner Zeit in der Landesregierung wichtige sozialpolitische Akzente gesetzt habe. Das Land Baden-Württemberg verliere mit ihm eine große Persönlichkeit. Der Tod von Kurt Härzschel, so meint Bürgermeister Christof Nitz, habe in der ganzen Stadt tiefe Trauer ausgelöst. Schopfheim verliere eine herausragende Persönlichkeit. Der Ehrenbürger war 34 Jahre lang im Gemeinderat tätig und hat in dieser Zeit Maßstäbe gesetzt. Für den CDU-Stadtverband spricht Heidi Malnati, nennt Härzschel einen „väterlichen Freund“ und bekundet, dass der Stadtverband stolz auf seinen Ehrenvorsitzenden sei. Für den CDU-Kreisverband würdigen Ulrich Lusche und für die CDU Baden-Württemberg Dr. Christian Bäumler die Verdienste des Verstorbenen. Auch Alois Barnert, der Vorsitzende des Heimatvereines Kreis Falkenberg in Oberschlesien, der Heimat von Kurt Härzschel, ehrte ihn mit einem würdigen Nachruf. Nach dem Trauergottesdienst wurde der Ehrenbürger im Familiengrab auf dem Friedhof der Stadt beigesetzt.

Acht Tonnen Äpfel von Streuobstwiesen haben Landwirte bei der 20. Streuobst-Aktion des BUND auf den Nägelin-Hof nach Kürnberg angeliefert. Die Mitglieder des BUND, Dr. Ruth Noack und Klaus Böttger, freuen sich über dieses große Jubiläumsergebnis. Der daraus gepresste Apfelsaft wird im Buureladä Wiechs sowie erstmals auch im Dorfladen Kürnberg verkauft.

30. Oktober 2010

Die beiden Bürgermeister-Kandidaten Nitz und Gsell stehen dem Publikum während des Wochenmarktes für Fragen zur Verfügung.

Die Unabhängigen rühren nun für den zweiten Bürgermeister-Wahlgang die Werbetrommel für Thomas Gsell. Mit Unterstützung der Unabhängigen und der SPD habe der Bewerber nun gute Chancen, die gemeinsame Mehrheit aus dem ersten Wahlgang auszubauen, so die Fraktion in einer Presseerklärung.

Vor einigen Tagen sorgte das „Chörli“ unter der Leitung von Klaus von den Eicken beim Familienabend des Schwarzwaldvereines nicht nur für gute Unterhaltung und Stimmung, sondern auch für einen würdigen Rahmen bei dieser Veranstaltung, bei der zahlreiche Ehrungen ausgesprochen werden konnten. Fred Brüderlin und Hedwig Jutzler gehören dem Verein seit 60 Jahren an, Karl Winter wurde für 50 Jahre geehrt, Franz Wolf und Bernhard Polarzyk für 40 Jahre Mitgliedschaft. Eine große Anzahl von Damen und Herren konnte für 25-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet werden. Die Vorsitzende, Marita Sütterlin, freute sich über den guten Besuch dieses Familienabends im katholischen Gemeindehaus.

92 Tiere aus 10 Rassen zeigt der Kaninchenzuchtverein Fahrnau während der Herbstschau im Vereinsheim im Krattental.

02. November 2010

Seit heute wird das Mittagsgebet witterungsbedingt nicht mehr in der Alten Kirche St. Michael, sondern bis zum Frühjahr in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard abgehalten.

Der Ortsverein der GRÜNEN gibt für den zweiten Wahlgang zur Bürgermeister-Wahl eine Empfehlung zugunsten von Thomas Gsell ab. Beim ersten Wahlgang habe man keine Empfehlung ausgesprochen. Da es nun aber nur noch zwei ernstzunehmende Kandidaten gebe, habe man nach intensiver Diskussion und Hinterfragung der Umsetzungsmöglichkeiten von GRÜNEN-politischen Zielen den Beschluss gefasst, die Kandidatur Gsell zu unterstützen.

Nach einer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wurde der 2. Hobby-Künstlermarkt im Kürnberger Bürgersaal wiederum zu einem guten Erfolg. 20 Aussteller aus Kürnberg und der näheren Umgebung boten ihre Waren einem interessierten Publikum an.

03. November 2010

Die Autorin Elke Bader liest in der Regio-Buchhandlung aus ihrem neuesten Roman „Der Flammenthron des Röttlers – im Bann der Blutrosen von St. Jakob“.

Für seine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat ehrte Bürgermeister Christof Nitz in der vergangenen Woche den langjährigen Stadtrat Karl Selz mit der goldenen Ehrennadel des Gemeindetages.

Der Verein Soziokultur hat die Sengelen-Bühne in Eigenregie wieder hergestellt, sodass der Holzrock – so Fachbereichsleiter Jürgen Sänger – im kommenden Jahr möglich sein wird.

Zu einem ersten Treffen am 01. Dezember rufen Johanna Kafasis und David Lipian Jugendliche auf, denn sie wollen in Schopfheim gemeinsam mit anderen ein Jugendparlament etablieren.

Die Fraktion der Freien Wähler schaltet sich nun auch in den Wahlkampf um den Bürgermeister-Sessel ein und bekundet ein klares Ja für Christof Nitz. Nachdem alle Fraktionen eine Empfehlung öffentlich kundgetan hätten, wollten die Freien Wähler nicht zurückstehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie empfehlen ihren Anhängern und Sympathisanten, das Wahlrecht auszuüben und Christof Nitz die Stimme zu geben.

Elefanten scheinen die Markgrafenstadt zu mögen. Marktbesucher staunten nicht schlecht, als ein Dickhäuter zum Kronenbrunnen trottete. Das Tier machte Werbung für den Zirkus „Luna“, der vom 05. bis 08. November auf einer Wiese beim Hieber-Markt gastieren wird.

04. November 2010

Wie das Markgräfler Tagblatt und die BZ berichten, hat ein Zeitungsausträger, der am Dienstag, kurz nach 4.30 Uhr auf der Strecke von Schopfheim nach Gersbach unterwegs war, einen Lebensmüden in letzter Minute gerettet. Nach dem Notruf des Austrägers rückten Polizei und DRK an, wobei die Polizei Erste Hilfe leistete. Vom Auspuff des Kfz führte ein Schlauch ins Innere des Wagens. Der 58-Jährige wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.

Für 25-jährige Tätigkeit in der Sozialstation Schopfheim, davon bereits 23 Jahre als Pflegedienstleiterin, wird Barbara Ittermann durch Helfried Heidler geehrt. Daneben wurden zwei weitere Mitarbeiterinnen für ihre 10-jährige Dienstzeit ausgezeichnet.

Anlässlich des jüngsten Herbstkonzertes des Gesangvereins Gersbach wurde Renate Greiner vom Vorsitzenden, Ernst-Frieder Schmidt, zur Ehrendirigentin ernannt. Sie hat den Chor von 1994 bis 2009 geleitet, so der Vorsitzende, und hat damit die zweitlängste Wirkungszeit im 142-jährigen Vereinsleben.

Am Sonntag sind 14.562 Schopfheimerinnen und Schopfheimer zur Bürgermeister-Wahl wahlberechtigt. Am 24. Oktober waren es noch 14.496.

05. November 2010

Der Gemeinderat hat im März und April dieses Jahres in Teilen den Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt zwar öffentlich diskutiert, aber nicht im Gesamten. Nun klagt ein Schopfheimer Bürger vor dem Verwaltungsgericht Freiburg dagegen. Die Verantwortung trägt nach Auffassung des Klägers der Bürgermeister. Das Verwaltungsgericht hat die Stadtverwaltung nun aufgefordert, binnen vier Wochen auf die Klageschrift zu antworten. Im Sommer hatte der Kläger bereits Widerspruch beim Landratsamt eingelegt. Die Kreisbehörde hatte diesen jedoch Ende August als unbegründet zurückgewiesen. Gegen diese Entscheidung richtet sich nun die Klage.

Bei der vor einigen Tagen stattgefundenen Jahreshauptversammlung der „Chrattenhexen“ wurde Reinhard Geiger erneut zum Vorsitzenden gewählt. Heinz Bernauer erhielt die Auszeichnung zum Passiv-Ehrenmitglied.

06. November 2010

Nachdem im Schopfheimer Ortsteil Gersbach die Errichtung eines Funkmastes abgelehnt wurde, konzentrieren sich die Betreiber nun auf die Einrichtung eines Mastes auf Wehrer Gemarkung. „Dort liegen mehrere historische und zum Teil noch sehr gut erhaltene Schanzen-Anlagen“, weiß Werner Störk. Der geplante Mast soll genau im Zentrum einer solchen Schanze errichtet werden. Störk lädt Interessierte zu einer Begehung am kommenden Samstag ein.

Fasnachtseröffnung in der Wiechser Halle. Die Wibufa-Narren inszenierten einen humoristischen Abend, der einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Fasnacht vermittelte.

07. November 2010

Als einer der Ersten gratuliert der Herausforderer Thomas Gsell dem erneuten Amtsinhaber, Christof Nitz, zum Sieg bei der Bürgermeister-Wahl. Christof Nitz erhielt mit 3.631 Stimmen 56,33 %. Zur Wahl gingen 44,8 %, weniger noch als bei der ersten Wahl. Thomas Gsell erhielt 2.685 Stimmen, was 41,65 % entspricht. Der neu aufgetretene Drittbewerber Martin Klipfel konnte 88 Stimmen = 1,37 % für sich verbuchen. Wahlleiter Ruthard Hirschner konnte gegen 19 Uhr das vorläufige amtliche Ergebnis im Rathaussaal bekannt geben. Landrat Walter Schneider gehörte ebenso zu den ersten Gratulanten wie der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche, Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm aus Lörrach sowie zahlreiche Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden. Christof Nitz meint zum Ergebnis, es sei besser ausgefallen als er es erwartet habe. Jedenfalls gehe er aus dem zweiten Wahlgang gestärkt in die nächsten acht Jahre. Thomas Gsell zeigt sich sehr zufrieden mit seinem Ergebnis: „Es war von Anfang an klar, dass es schwer sein würde, den amtierenden Bürgermeister im direkten Duell zu schlagen“. Er sei dennoch froh, dass er es probiert habe, betont er und dankt allen, die ihm ihre Stimme gegeben hatten. Rundum zufrieden zeigt sich Marianne Zabel für die CDU und freut sich auf weitere acht Jahre Zusammenarbeit mit Bürgermeister Christof Nitz. Hans-Jörg Klein meint für die SPD: „Der Dank gilt Thomas Gsell, der wie Markus Voeltz einen engagierten Wahlkampf geführt hat“. Der Bürgermeister müsse sich sagen lassen, dass er für eine Mehrheit der Schopfheimer Bürger nicht erste Wahl sei. Das Ergebnis sollte für ihn Anlass sein, zu überdenken, ob er sich bei den Kernthemen für die Stadt auf eine Moderatorenrolle beschränken könne. Tesfaldet Reda für die Freien Wähler zollt Gsell Respekt. „Wir sind aber natürlich froh, dass die Zusammenarbeit mit Christof Nitz weitergehen kann“, betont er. „Dieses Ergebnis war zu erwarten“, so Jörg Rittweger von der Bürgerliste. Es sei zu hoffen, dass der wiedergewählte Bürgermeister die Signale verstanden habe. Allein die Tatsache, dass er einen zweiten Wahlgang benötigt habe, müsste ihm zu denken geben. Michael Straub von den GRÜNEN meint: „Ich überbringe Christof Nitz meine Glückwünsche in Verbindung mit dem Wunsch, dass die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren noch besser wird“. Karl Selz von den Unabhängigen hob vor allem das Gsell-Ergebnis hervor. Christof Nitz sei zwar ein klarer Sieger, aber Gsell habe sich dennoch achtbar geschlagen. Selz meinte auch: „Die Wahl lief nicht ganz so, wie wir uns das erhofft hatten“.

Mit einem Familiengottesdienst endet die Kinder-Bibelwoche im evangelischen Gemeindezentrum Langenau.

08. November 2010

Der Bauausschuss des Gemeinderates beschäftigt sich mit der Umnutzung einer Gewerbehalle in der Mattenleestraße. Der Eigentümer des Vogelbach-Areals will in der ehemaligen Kraftwerkhalle eine Indoor-Golf-Anlage errichten sowie Billardtische aufstellen. Im 1. OG soll künftig ein Bowling-Center mit 10 Bowlingbahnen und im 2. OG ein Fitness-Center seinen Platz finden.

09. November 2010

Lange Listen darüber, was die Stadt in einem Sparpaket festzurren will, liegen dem Gemeinderat vor. Der jährliche Etat soll bis zu 45.000,- Euro entlastet werden. Am 15. November wird das Gremium über die Liste beraten.

Der Finanzausschuss diskutiert und kommt zum Ergebnis, dass sich die Stadt in der derzeitigen Situation keine zwei Schwimmbäder leisten könne. Welche Konsequenzen das konkret hat, ließ der Ausschuss freilich offen. In der heutigen öffentlichen Sitzung des Ausschusses warnt Frank Ühlin vom Schweigmatt-Verein davor, die Zuschüsse für das kleine Höhenbad zu kürzen. Bürgermeister Christof Nitz empfiehlt abschließend, es bei der derzeitigen Zuschussregelung zu belassen und keine Kürzungen vorzunehmen.

10. November 2010

An sechs Standorten in der Innenstadt wurde im Juli die Strahlenbelastung von Sendeanlagen gemessen. Es gibt keine Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte. Zu diesem Fazit kommt Dipl. Ing. Dietrich Ruoff.

Jeremias Zimmermann hat auf Innungsebene die beste Gesellenprüfung als Zimmermann abgelegt. Der 24-Jährige Auszubildende der Firma Kuri Holzbau, die noch fünf weitere Auszubildende hat, hatte zuvor an der Waldorfschule sein Fach-Abitur absolviert und ein freiwilliges Soziales Jahr in einer Behinderteneinrichtung in den USA geleistet.

Der für das Uehlin-Areal vorgesehene Wettbewerb wird teurer. Nach neuesten Berechnungen werden die bisher veranschlagten 40.000,- Euro nicht ausreichen; 65.000,- Euro sollen notwendig sein.

11. November 2010

Während in den letzten Tagen eine Liste mit Einsparvorschlägen im städtischen Haushalt publiziert wurde, ist heute darüber zu lesen, dass in diesem Jahr 2,3 Mio. Euro Gewerbesteuer mehr eingenommen werden als geplant.

Am Kronenbrunnen treffen sich die Narren, um den neuen Statthalter zu küren sowie die Schopfheimerinnen und Schopfheimer auf die närrische Zeit einzustimmen. Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski hob Klaus Feuchtmann alias Statthalter Klaus I vo de Weiermatt ins Amt. In Vertretung von Bürgermeister Christof Nitz musste er den gewichtigen Rathausschlüssel dem Statthalter überreichen. Klaus Strauß war es einmal mehr, der – nachdem Böllerschüsse aus der Hurlibaus-Kanone das Tal mit lautem Knall erfüllten – das Motto verkündete: „Spaß chasch mache, nur kei Seich!“, das die fünfte Jahreszeit nun begleiten soll. Zum Auftakt spielten „Die Namelose“ und die Stadtmusik und natürlich durften bei der Zeremonie am Kronenbrunnen sämtliche Zinken nicht fehlen.

Trotz schlechtem Wetter treffen sich auch die Fahrnä-Narren zum Fasnachtsauftakt. Martin Gerner, „Düfzel“-Chef, verkündete das Motto: „So wie’s isch, so cha’s nit bliibe“. Er glossierte dabei auch einige kommunalpolitische Themen.

Eltern, Erzieher und Erzieherinnen ziehen am Martinstag zusammen mit den kleinen Kindergartenbesuchern latrennentragend durch die Stadt. Aber auch in den Ortsteilen ist die Kinderschar mit ihren Laternen unterwegs, um sich die Geschichte des hl. Martin anzuhören.

12. November 2010

Ruthard Hirschner kandidiert für die Stelle des Beigeordneten, die am 08. Oktober ausgeschrieben worden ist und deren Bewerbungsfrist am 19. November enden wird. Der 60-Jährige hat seine vor Wochen angekündigte Bewerbung nun vorgenommen.

Erschreckend sind die Ergebnisse von Geschwindigkeitsmessungen in Kürnberg. Vom 21. August bis 10. Oktober wurden dort an drei kritischen Punkten Radarmessungen vorgenommen. Rund 36 % Verkehrsteilnehmer waren zu schnell, während am Dorfausgang in Richtung Fahrnau sogar 41 % die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Ortsvorsteher Martin Gruner berichtete im Ortschaftsrat darüber, dass 642 Fahrzeuge zwischen 70 und 80 km/h und 117 Fahrzeuge gar mit 80 bis 90 km/h fuhren. 45 Fahrzeuge waren sogar noch schneller. Der Ortschaftsrat beschloss, von Fahrnau bis Kürnberg Tempo 70 zu beantragen. Ebenso sprach man sich für die Anschaffung einer Radaranlage aus.

Kurz nach 8.30 Uhr schlief auf der B 317 eine Kraftfahrerin im Auto ein. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem Bus und drei Autos. Die beteiligten Fahrer hatten Glück im Unglück und erlitten nur leichte Verletzungen. Die Bundesstraße musste nach dem Unfall bis kurz nach 10 Uhr komplett gesperrt werden.

13. November 2010

Im West-östlichen Diwan diskutieren Gäste über das Buch von Max Picard „Hitler in uns selbst“. Referent des Abends ist Michael Schubert.

Das Regierungspräsidium teilt mit, dass eine gemeinsame Lösung für einen Digital-Funkmast am Mettlenkopf gefunden worden ist. Bei einem Ortstermin wurde ein geeigneter Standort festgestellt. Er befindet sich in ausreichender Entfernung zum geschützten Kulturdenkmal „Mettlenschanze“, etwa 150 m südlich des bisherigen Bereiches. Aufgrund der Standortverlegung werde der Mast nun 65 statt 50 m hoch.

Rückwirkend zum 01. Juli wird Dorothea Roschig neue Heimleiterin des Markus-Pflüger-Heimes. Der Kreistag ernannte die langjährige Stellvertretende Heimleiterin zur Nachfolgerin von Edith Klup, die im Sommer nach nur halbjähriger Dienstzeit Wiechs verlassen hatte. Dorothea Roschig, ausgebildete Sozialpädagogin, arbeitet seit 1979 im Markus-Pflüger-Heim. Davon war sie etliche Jahre Leiterin des Sozialdienstes. Seit 1989 hat sie die Funktion als Stellvertretende Heimleiterin.

14. November 2010

Volkstrauertag. Auf allen Friedhöfen der Stadt wird der Opfer von Gewalt und Krieg gedacht. Beim Festakt auf dem Schopfheimer Friedhof spricht Beigeordneter Ruthard Hirschner, der die Gedenkrede hält, von Hoffnung und Zuversicht für eine friedliche Zukunft, Anregung zur Selbstkritik und Mahnung. Die Stadtmusik unter der Leitung von Max Lehmann begleitet die Feierstunde musikalisch.

Der traditionelle Martini-Basar der Waldorfschule lockt auch in diesem Jahr wiederum viele Besucher an. Allerlei Aktivitäten und kreative Gestaltungs

möglichkeiten waren angesagt. Im Kulturprogramm fand ein klassisches Benefiz-Konzert zugunsten der Pakistan-Hilfe zahlreiche Zuhörer.

15. November 2010

In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates in Gersbach wendet sich dieser gegen verschiedene Kürzungen, die auch in Gersbach greifen sollen. Insbesondere wenden sich die Vertreter des Ortsteils gegen die Abschaffung der Farrenhaltung und die Übernahme der Kosten für die künstliche Besamung. Es falle damit eine weitere Tradition im ländlichen Raum weg, darüber hinaus werde die Existenz der Nebenerwerbs-Landwirte gefährdet und drittens bedeute dies den Wegfall städtischer Unterstützung für die Offenhaltung der Kulturlandschaft.

Der Ortschaftsrat Wiechs befasste sich auch mit diesem Thema, wobei dort fünf Wiechser Räte dem Vorhaben der Stadt zustimmten. Ein Mitglied enthielt sich und ein Ortschaftsrat in Wiechs war befangen.

Der Gemeinderat stimmt einem Wettbewerb für das Uehlin-Areal zu. Die Architekten und Architekturbüros Dietrich Bangert, Berlin, Buol & Zündt, Basel, KS-Architekten, Karlsruhe, Mülich & Fink, Ulm, sowie Prof. Wilhelm, Lörrach, sind aufgerufen, das Gelände zu überplanen. Isolde Britz von der Wohnbau Lörrach stellte dem Gemeinderat das Vorhaben vor und konnte Bedenken der Räte hinsichtlich der Modalität des Verfahrens weitestgehend entkräften. Dass in der Jury nur drei Fach- und zwei Sachpreisrichter stimmberechtigt sein sollen, was zu Kritik geführt hatte, spiele im Endergebnis keine Rolle, so Britz. Im Verfahren seien alle Juroren gleichberechtigt und nach ihrer Erfahrung gebe es stets einmütige Entscheidungen. Auf die Frage von Karl Selz hin, ob die Stadt und der Investor an das Jury-Urteil gebunden seien, meinte sie, dass die Auslober eines Wettbewerbes in gewissem Maße schon verpflichtet seien. Einen Preisträger müsse man auf jeden Fall beauftragen. Artur Cremans, SPD, bezeichnet die kompetenten Ausführungen der Wohnbau-Expertin als „wohltuend“. Als „etwas dürftig“ bezeichnet Michael Straub von den GRÜNEN die Informationen über die vorgeschlagenen Büros. Für die Freien Wähler beantragte Tesfaldet Reda, zwei der fünf Wettbewerbsplätze an zwei junge Architekten aus Schopfheim und Umgebung zu vergeben. Hans-Jörg Klein fordert eine schnelle Entscheidung und erinnert daran, dass 65.000,-- Euro für den Wettbewerb im Vergleich zu den Zinsen für das Grundstück eine vergleichsweise geringe Summe seien. Der Gemeinderat segnete das von Verwaltung und Wohnbau vorgeschlagene Prozedere ab. Es wird eine Jury mit fünf stimmberechtigten Fach- und Sachpreisrichtern sowie nicht stimmberechtigten Gästen gebildet.

Der Gemeinderat gibt grünes Licht zu einer attraktiveren Innenstadt. Bereits 2011 soll die erste Stufe zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beschritten werden. Damit folgt man einer Empfehlung des Arbeitskreises Innenstadt. Zwischen der Sparkasse und dem „Adler“-Kreisel sowie Scheffel- und Hebelstraße soll die verkehrsberuhigte Zone eingerichtet werden, wie dies in der gesamten Altstadt bereits der Fall ist. Zwischen Rathaus und Kronenbrunnen wird ein autofreier Stadtplatz geschaffen. Dazu muss auch die Konrad-von-Rötteln-Straße gesperrt werden. Aus diesem Grunde muss noch ein Konzept für die Nutzung des Marktplatzes an Markttagen erarbeitet werden, da ansonsten die Zufahrt zur Altstadt durch Marktfahrer in der Wallstraße unmöglich gemacht wird. Neben den konkreten Maßnahmen für 2011 beschloss der Gemeinderat einen Stufenplan für rd. 10 Folgejahre, in dem u. a. die Südumfahrung und die Durchfahrt an der Wiese, der Umbau der Scheffel- und der Hebelstraße geplant sind. Für die Gesamtmaßnahmen werden 1,2 Mio. Euro geschätzt.

Die Gemeinderatssitzung beschließt eine Fülle von Sparmaßnahmen oder Einschränkungen für die kommenden Haushaltsjahre. Obwohl die Steuerschätzungen derzeit etwas mehr Geld in die Stadtkasse bringen, trat Bürgermeister Christof Nitz auf die Euphorie-Bremse. „Es dürfen nicht alle Sparvorschläge ad acta gelegt werden“, so das Stadtoberhaupt. Dennoch sei es in den Spar-Klausuren nicht gelungen, wie vorgesehen 1,5 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt einzusparen. Über nicht weniger als 17 Sparvorschläge sollte dann beschlossen werden. Drei Stellen in der Stadtverwaltung werden eingespart. Das Defizit der vhs und des Bauhofes werde gesenkt, Gebühren für die Stadthalle erhöht, ebenso für die Bibliothek und für das Museum. Die Feuerwehr erhält außerdem weniger Zuschüsse. Eine Erhöhung der Grundsteuer B lehnt der Gemeinderat aufgrund der neuen Finanzsituation jedoch ab. Gestrichen wird im Haushalt der Zuschuss für die künstliche Besamung und es werden keine städtischen Farren mehr gehalten. Hierzu meint Bürgermeister Nitz, dass Schopfheim kreisweit die einzige Gemeinde sei, die diese Zuschüsse bisher noch bezahlt habe. Eine bittere Pille haben die Sportvereine zu schlucken, denn bei den Bauhofleistungen für die Pflege der Sportplätze und -gebäude sollen 25.000,-- Euro eingespart werden. Nach dem Sparwillen soll den Fahrnauer Vereinen das Rathaus des Ortsteiles zur Nutzung überlassen werden, diese jedoch für die Instandhaltung und Investitionen zur Kasse gebeten werden. Höhere Gebühren werden für die Kindergärten beschlossen und das seit zwei Jahren bestehende Kinder-Abo Klassik im Kultur-Etat gestrichen werden. Das Jahrbuch wird nur noch mit Sponsoring ermöglicht werden, da ein erheblich geringerer Zuschuss beschlossen wurde. Hans-Jörg Klein wollte gar die Kultur-Kooperation mit Wehr zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen, da er meint, dass dies zwar eine schöne Einrichtung sei, doch auch höchst defizitär. Im Übrigen seien die Gastspiele von auswärtigen Theatergruppen für die Masse der Bürger verzichtbar. Dies war den Räten dann doch zuviel. Bis auf fünf Gemeinderäte lehnten alle andern den Antrag Kleins ab.

Das Theater „Auf Tour“ eröffnet das diesjährige „Theaterfestival für junge Leute“ mit dem Broadway-Musical „Im Auftrag des roten Ritters“ im Festsaal der Waldorfschule. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche kamen, um schließlich den Schauspielerinnen und Schauspielern zuzujubeln.

16. November 2010

An der Friedrich-Ebert-Schule feiert Brigitte Born ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Von ihrer lebendigen und herzlichen Ausstrahlung profitierten nicht nur die ganze Schulgemeinschaft, sondern auch viele Junglehrer, die sie mit viel Herzblut an den Beruf heranführte, so Schulleiterin Claudia Brenzinger in ihren Dankesworten. Die Jubilarin prägt die Fachbereiche Deutsch, Englisch, Sport und Kunst an der Schule entscheidend mit.

17. November 2010

Durch den Brandschaden bedingt, präsentierte die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr das Schauspiel „Roses Geheimnis“ von Neil Simon in der Wehrer Stadthalle. Die Schopfheimer Abonnenten wurden mit zwei Shuttles nach Wehr gefahren. Im ironisch-witzigen Verwirrspiel hatte Doris Kunstmann die Hauptrolle inne.

Walter Greiner, der nach der Eingemeindung von Raitbach im Jahre 1973-1975 der erste Ortsvorsteher seiner Heimatgemeinde war, verstirbt.

18. November 2010

Die in Tübingen lebende Schriftstellerin Eva Christina Zeller liest in der Stadtbibliothek.

Bereits zum zweiten Mal versucht ein Unbekannter in der Fahrnauer Blaisstraße eine Frau auf dem Nachhauseweg zu überfallen. Die Frau wehrte sich, schrie um Hilfe. Der Täter konnte – wie in der Vorwoche bei einer ähnlichen Tat – fliehen.

19. November 2010

Nach drei Jahren Wanderschaft kehrt Vinzent van Kleij zum Ausbildungsbetrieb und zu Zimmermeister Bernhard Maeder zurück. Der Zimmergeselle hatte die Wanderschaft am 14. Oktober 2007 aufgenommen. Sie hatte ihn, bevor er nach Eichen zurückkam, im ersten Wanderjahr durch Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland, später nach Bulgarien und in die Türkei geführt. Stationen in Spanien und in Holland, Marokko, Kanada und San Francisco folgten, bevor die Wanderschaft in Norwegen endete.

In Zusammenhang mit dem Sparkurs der Stadtverwaltung stellt sich auch die Frage nach dem Parktaler, den der Gewerbeverein ausgibt. Während der Gewerbeverein den Taler weiterhin im Einsatz behalten möchte, will die Stadt vom Verein hierfür einen finanziellen Ausgleich erreichen.

Der Bürgerverein für eine klimaneutrale Stadt traf sich dieser Tage zur Jahreshauptversammlung. Dem seit drei Jahren bestehenden Verein ist es für die kommende Periode wichtig, die Zusammenarbeit mit Kirchen, Schulen und Gewerbetreibenden noch enger zu gestalten. Oberste Priorität hat aber die Teilnahme am European Energy Award. Dabei soll die Energie-Effizienz einer Kommune bewertet und gesteuert werden. Nach drei Jahren stand erstmals eine Vorstands-Neuwahl auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorstand ließ sich wiederwählen, so leitet Klaus Löbisch mit den Stellvertreterinnen Delia Kuhnert, Heidi Malnati und Frank Bill auch weiterhin den Verein.

Von einer zweiten Spendenaktion der EKATO-Gruppe erhielten nach den Erdbebenopfern in Haiti nun die Flutopfer in Pakistan eine Spende. Die Mitarbeiter der Gruppe hatten 2.215,-- Euro gesammelt, die durch die Geschäftsleitung auf 5.000,-- Euro aufgestockt wurden. Jürgen Hlawatschek, kaufmännischer Leiter der EKATO Rühr- und Mischtechnik GmbH, übergab die Geldspende an die Aktion „Deutschland hilft“. Elke Szkoll vom Malteser-Hilfsdienst nahm die Spende entgegen.

20. November 2010

Die Sparkasse Schopfheim-Zell hebt während eines Gründungsfestes im Kreditinstitut die „Bürgerstiftung Mittleres Wiesental“ aus der Taufe. Gut für die Menschen sei diese gemeinnützige, rechtlich selbstständige Stiftung, die Spendern, Gönnern und Unterstützern das gute Gefühl vermitteln soll, mit ihrem Geld Gutes zu tun, betont Sparkassen-Direktor Lothar Müller. Dem Stiftungsrat gehören außer ihm noch Sabine Henschel, Doris Herzog, Ewald Schulz und Clemens Theilacker sowie die Bürgermeister Christof Nitz und Rudolf Rümmele an. Das Stiftungskapital soll nach den Vorstellungen von Lothar Müller auf mindestens 500.000,-- Euro anwachsen. Das von der Sparkasse zur Verfügung gestellte Startkapital beträgt 100.000,-- Euro.

Das Herbstkonzert musste der Musikverein Fahrnau von der Stadthalle in die Waldorfschule verlegen. Es war geprägt von einigen Glanzlichtern unter dem Dirigat von Andreas Meier, wobei erstmals auch ein Tuba-Quartett des Musikvereins mit Sarah Hoerth, Oliver Batt, Gerald Blüss und Jürgen Brändle als „Tubissimo“ zu hören war.

Das vorbereitete Platzangebot im Krafft-Areal reichte für das Konzert des Vogler-Quartetts in der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ nicht aus. Das seit 1986 in unveränderter Besetzung spielende Quartett mit Tim Vogler, Stefan Fehlandt, Stephan Forck und Franck Reinecke spielte mit aller Präzision und mitreißendem Drive, wie der Rezensent weiß. Die künstlerische Leiterin der Konzertreihe, Andrea Kauten, bewegte mit Antonin Dvořáks Klavier-Quintett die Zuhörer zu enthusiastischem Beifall.

21. November 2010

Wegen des Brandes in der Stadthalle findet der diesjährige Hobbymarkt während zweier Tage im Autohaus Böhler statt. Sigrid Reif, die die Ausstellung wieder unter dem Dach des Gewerbevereins organisierte, zeigte sich zufrieden mit der „Notlösung“.

22. November 2010

Die Gemeinderäte im Ausschuss Bau, Umwelt und Technik lehnen die Pläne, aus einer Werkhalle auf dem Vogelbach-Areal in der Altstadt eine Freizeit-Anlage entstehen zu lassen, ab. Während die Stadtverwaltung die Freizeitnutzung für rechtlich zulässig hält, erklärt Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig aber auch, dass aus städtebaulicher Sicht auf dem großen Grundstück ein kleines Wohngebiet zu begrüßen wäre. Wie Bernd Benz von der Bauverwaltung auf Anfrage berichtet, habe der Eigentümer klar signalisiert, dass er dort keine Wohnbebauung realisieren, sondern eine gewerbliche Nutzung umsetzen wolle. Obwohl – wie er betont – er zunächst die Pläne als gut empfunden habe, sei eine stadtnahe Wohnbebauung doch sinnvoller, meint Michael Straub von den GRÜNEN. Er beantragte aus diesem Grund, eine Veränderungssperre und einen Bebauungsplan aufzustellen. Artur Cremans, SPD, regte daraufhin an, das gesamte Gebiet zwischen Hammer und Wiesebrücke zu überplanen, um keine Überraschungen zu erleben. Die Unabhängigen sahen die Freizeitpläne positiv, denn das Vorhaben schaffe Arbeitsplätze, so Andreas Gsell. Auch wenn die CDU dem Vorhaben positiv gegenüber stehe, betont Siegfried Schmidt, dass man sich Gedanken über den entstehenden Kraftfahrzeugverkehr machen müsse. Die Freien Wähler kündigten an, einer Vertagung zuzustimmen. Das Thema wurde daraufhin vertagt und in den Gemeinderat verwiesen, der sich nun Gedanken über eine Veränderungssperre machen muss.

Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann beklagt sich im Bauausschuss darüber, dass Vandalen junge Bäume und Kletterpflanzen an der Lärmschutzmauer zum neuen Wohngebiet Schlattholz beschädigt oder zerstört haben.

23. November 2010

Nachdem die Bewerbungsfrist für die Stelle des Beigeordneten am 19. d. M. geendet hat, wird bekannt, dass nur der bisherige Beigeordnete, Ruthard Hirschner, sich um die Stelle beworben hat.

Dieser Tage traf sich der Freundeskreis der Friedrich-Ebert-Schule zur Jahreshauptversammlung. Die Mitglieder, aus deren ehrenamtlicher Arbeit, Mitgliedsbeiträgen und Spenden zu diversen Projekten Anschaffungen und Klassenfahrten finanziert werden, zogen um den Vorsitzenden, Wolfgang Gabriel, Bilanz. Die Wahlen lassen den Vorstand unverändert in den Ämtern.

Im zweiten Halbjahr konnte die Firma Gardner Denver langjährige Beschäftigte ehren. Geschäftsführer Rainer Schiessle und der Betriebsratsvorsitzende, Thomas Spiering, bedankten sich bei den Geehrten für ihr Wirken und ihren Einsatz für die Firma. 40 Jahre gehören dem Unternehmen Monika Becker, Gerhard Wagner, Verena Franke und Marretta Gaspare an. Acht weitere Mitarbeiter sind 25 Jahre im Unternehmen. Die Ehrenurkunden des Landes Baden-Württemberg überbrachte Bürgermeister Christof Nitz.

24. November 2010

Der ehemalige SPD-Fraktionschef, Robert Zapp, feiert heute seinen 70. Geburtstag.

Die Unabhängigen treffen sich zur Jahreshauptversammlung und damit verbunden zum jährlichen Nussknacker-Hock. Bei der Versammlung hat sich der Vorstand neu formiert. Nach 10 Jahren an der Spitze stellte sich der bisherige Vorsitzende, Horst Lüttner, nicht mehr zur Wiederwahl. Seine Nachfolge tritt mit einstimmigem Votum der anwesenden 15 Mitglieder der bisherige Stellvertreter Uli Dick an. Gustav Blessing ist neu 2. Vorsitzender und für die Schriftführerin Heidi Walz rückt Thomas Braun nach. Haushalt, Uehlin-Areal und Küchen-Kabinett waren die Themen des Nussknacker-Hocks. Nachdem Bettina Bethlen die Ergebnisse der Haushaltsberatung skizziert hatte, meinte Dr. Ottmar Nübling, dass die Einsparungen ein Armutszeugnis seien. Gustav Blessing forderte stärkere Sparbemühungen und ein Konzept für eine jährliche Sparquote von 2 %. Ino Hodapp meinte: „Wir leben über unsere Verhältnisse“. Eine Lanze für das so genannte „Küchenkabinett“ brach Dr. Fritz Lenz. Er meinte, im Kreistag sei dies üblich und man habe damit gute Erfahrungen. Es gebe dadurch zwei Klassen von Stadträten, so Ino Hodapp. Auch Andreas Gsell pochte auf die Souveränität des Gemeinderates insgesamt. Er erwartete eine klare Informationspolitik für alle Stadträte. Gustav Blessing äußerte zum Uehlin-Areal, dass Planungs- und Wettbewerbskosten laufend steigen und riet zum Verkauf des Areals. Die Stadt habe mit knapp einer Viertelmillion Euro schon viel zu viel Zins und Tilgung dafür bezahlt.

Jugendliche diskutierten dieser Tage im JuZ mit Heidi Thron, der FDP-Kandidatin für die kommende Landtagswahl.

25. November 2010

Mit einem neuen Team geht der Elternbeirat der Grundschule Fahrnau ins Schuljahr. Vorsitzende ist nun Bettina Bluhm und ihre Stellvertreterin Ariane Wallborn.

Die höher gelegenen Ortsteile der Stadt liegen unter winterlichem Weiß.

26. November 2010

Wie erst jetzt bekannt wird, haben 12 aktive Mitglieder des Malteser-Hilfsdienstes dieser Tage die Prüfung zum Notfall-Helfer mit Bestnoten abgelegt.

Die Stadt zeichnete vor einigen Tagen beim Ehrungsabend 42 verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Bürgermeister Christof Nitz überreichte Urkunden und Präsente. Frauen und Männer wurden geehrt für 10- oder 25-maliges Blutspenden. Christian Leisinger wurde für 50-maliges Blutspenden ausgezeichnet. Diese Leistung konnte Ursula Selz, die für 75-maliges Blutspenden geehrt wurde, noch übertreffen. Saverio Segreto, Laura und Paloma Wich wurden bei den Badminton-Spielern geehrt. Dr. Fritz Lenz, Klaus Schnitzer, Klaus Laempe, Dietmar Birgel und Dieter Strass erhielten die Ehrungen für ihre Leistungen bei den Master-Meisterschaften der Schwimmer. Zahlreiche Ehrungen gab es für Triathleten und Duathleten aus der Turnerschaft Langenau. Ringer, Boulespieler und die Springreiterin Rebecca Trefzger waren weitere geehrte Persönlichkeiten, die an diesem Abend in der Kirche St. Agathe den Dank und die Glückwünsche des Bürgermeisters entgegennehmen durften.

Es schneit, während das „Lichterfest“ die Innenstadt in einen stimmungsvollen Winterzauber verwandelte. Ein besonderes Erlebnis war der abendliche Bummel durch die lichterhellten Straßen. Die Geschäfte hatten bis 21 Uhr geöffnet, wobei auch außerhalb der Angebote für Verköstigung gesorgt war. Der Nikolaus, der in der Kutsche, von zwei Schimmeln gezogen, durch die Innenstadt gefahren kam, durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Diese Veranstaltung des Gewerbevereines erfreut sich größter Beliebtheit.

Die AG Minifossi eröffnet die 75. Ausstellung, in diesem besonderen Fall unter dem Thema „Macht, Mythos und Magie – Rheingold auf den Spuren des badischen Goldes“ im Museum der Stadt. Bürgermeister Christof Nitz begrüßte insbesondere Werner Störk, der diese Schau zusammengestellt hatte. Für die musikalische Umrahmung der Ausstellung sorgte das Bläser-Ensemble der Friedrich-Ebert-Schule unter der Leitung von Dieter Waibel.

27. November 2010

Es schneit den ganzen Tag und mittlerweile liegen 25 cm Neuschnee auch in der Innenstadt. Der Winter hat die Landschaft in eine Märchenwelt verwandelt.

„Beschwingt in den Herbst“ lautet das Motto beim Jahreskonzert des Gesangvereines Langenau, obwohl draußen winterliche Verhältnisse herrschen. Unter der Leitung von Dieter Hilpert gestaltete der Verein einen abwechslungsreichen Abend zusammen mit den Gastchören aus Nordschwaben und Efringen-Kirchen sowie einem Chor des Kindergartens und der Grundschule Langenau. Für 60-jährige aktive Sängertätigkeit konnte die Vorsitzende, Belinda Spettl, Rolf Rümmele-Werner auszeichnen.

Susanne Heidrich, eine gebürtige Schopfheimerin, gastiert im „Goldenen Löwen“. Ihre selbstgeschriebenen Lieder gelten als authentisch und vereinigen unterschiedliche Stil-Elemente. Bereits 2008 war sie Gast in der Kulturkneipe.

28. November 2010

Unter der Leitung von Bezirkskantor Christoph Bogon gestaltete ein Vokal-Ensemble mit 90 Sängerinnen und Sängern ein eindrucksvolles Adventskonzert. Als Solostimmen konnte er Katharina Persicke, Sopran, Barbara Ostertag, Mezzosopran, Nina Amon, Alt, Karl-Heinz Brandt, Tenor, und den Bassisten Marc-Oliver Oetterli verpflichten.

Unter dem Thema „Farbe und Stein“ präsentieren Mark-Roland Fuchs, Tobias Koch und Konrad Winzer in der Kulturfabrik eine bis zum 19. Dezember dauernde Ausstellung.

29. November 2010

Die Schopfheimer Feuerwehr rückte ins Kleine Wiesental aus, wo in Tegernau-Schwand die Kulturscheune des „Rosenhofes“ bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Bei der letzten Sitzung vor Verabschiedung des Haushaltes 2011 wurde am Zahlenwerk nichts mehr geändert, jedoch wurde das Verfahren bemängelt. Man hatte sich vor Jahresfrist bereits geschworen, nie wieder Haushaltsberatungen im Schnelldurchlauf vorzunehmen. Dieses Mal ärgerte sich vor allem die SPD-Fraktion. Bürgermeister Christof Nitz meinte, dass der Aufwand der Klausuren in keinem Verhältnis zum bescheidenen Sparergebnis stehe. Michael Böhler von der CDU erwähnt insbesondere die hohen Zuschüsse für die Schwimmbäder und regt in dieser Sache eine interkommunale Aufgabenstellung mit Wehr und Maulburg an.

30. November 2010

Wie heute dem Markgräfler Tagblatt zu entnehmen ist, konnte die weltweit tätige Unternehmensgruppe Oystar in der zweiten Jahreshälfte das Geschäftsergebnis deutlich verbessern und schaffte damit die Wende. Vom Aufschwung des Unternehmens, so erklärte ein Sprecher auf Anfrage der Zeitung, profitiere natürlich auch der Schopfheimer Standort.

Am vergangenen Wochenende traf sich der „Sternen-Zinken“ zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Der Verein änderte die Satzung, da er sich nach 50-jährigem Bestehen ins Vereinsregister eintragen will. Die dadurch notwendigen Vorstandswahlen ergaben keine Veränderungen, Thomas Trambetzki bleibt Zinkenvogt, assistiert von seiner Stellvertreterin, Jenny Denner.

Der Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule traf sich zur Mitgliederversammlung. Aus dem schulischen Alltag ist dieser Förderverein nicht mehr wegzudenken. Vorsitzende bleibt auch weiterhin Hilde Kaufmann-Gauder, Schriftführer Dieter Weiß-Fabrizio, der der Versammlung auch den Jahresbericht vortrug.

01. Dezember 2010

Seit dem Jahr 2000 veranstaltet Diakonin Renée Moucheboeuf einen ökumenischen AIDS-Gottesdienst. „Man kann gar nicht oft genug auf die nach wie vor verheerenden Folgen der Krankheit hinweisen“, meinte sie und will daran erinnern, dass der Welt-AIDS-Tag nicht untergehen darf. Erstmals bei der diesjährigen Besinnungsfeier kommen so genannte „Engelslichte“ zum Einsatz. Sie stammen von der katholischen Aktion Missio und sollen ebenfalls auf das AIDS-Problem hinweisen. Die Abendfeier findet in der evangelischen Stadtkirche statt, wobei auch Spenden für AIDS-Opfer gesammelt werden.

Bereits zum vierten Mal wird die Aktion „Lebendiger Advent“ in Wiechs für Glanzlichter im Dorf sorgen.

Auf wenig Resonanz stößt eine Bürgerinformation im Rathaussaal zum Haushalt 2011. Seit drei Jahren, so Bürgermeister Christof Nitz, sei das Interesse bescheiden.

Das Wittener Kindertheater begeisterte die jungen Zuschauer mit „Pippi Langstrumpf“ nach Astrid Lindgren, das im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ aufgeführt wurde.

02. Dezember 2010

Das indische Mädchen Sampa Singh war zusammen mit Günter und Marianne Zabel sowie Helfried Heidler im Rathaus zu Gast bei Bürgermeister Christof Nitz. Der Vater des Mädchens tritt in dieser Woche die Heimreise an, wobei Sampa noch bis Anfang Januar zur Reha-Behandlung in Bad Pyrmont bleiben wird. Danach fliegt es mit Marianne und Dr. Günter Zabel nach Indien zurück. „Wer A sagt, muss auch B sagen“, sagte Helfried Heidler und meinte damit, dass für das Mädchen eine Bildungsmöglichkeit geschaffen werden müsse, um so auch die Verantwortung für ein Stück Zukunft Sampas zu übernehmen. Das Mädchen kann dank der Operation seine Arme nun wieder frei bewegen.

Das Regierungspräsidium findet Ersatzstandorte für die BOS-Masten (BOS-Behörden-Funkmasten), nachdem die Stadt die beiden Masten auf der Hohen Flum und in Gersbach abgelehnt hat. Auf dem Mettlenkopf in Gersbach, allerdings auf Wehrer Gemarkung, wird ein Mast stehen, ein anderer im Gewann „Nürren“ in Wiechs sowie an der „Etzmat-Halde“ bei Langenau.

Oliver Fiedel, Stellvertretender Geschäftsleiter des Bauhaus-Marktes, überreicht der Rektorin der Dr. Max-Metzger-Schule, Petra Steinhart, und Bürgermeister Christof Nitz einen Scheck in Höhe von 5.000,-- Euro.

Der Kiwanis-Club überreicht dem Jugendzentrum einen Scheck von 600,-- Euro. Silke Dantona in Vertretung für die Jugendeinrichtung nimmt das Geld von Angelika Trefzer und Jürgen Weyh entgegen.

Zum 150. Geburtstag von Friedrich Naumann traf sich der FDP-Ortsverband Mittleres Wiesental, wobei Christian Mack einen Vortrag über das Lebenswerk des Jubilars hielt.

Kultusministerin Marion Schick besuchte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Ulrich Lusche, CDU, und Schulamtsdirektor Helmut Rüdlin die Friedrich-Ebert-Schule und diskutierte mit den Schülern. „Wie können Vorurteile gegenüber Hauptschulen abgebaut werden?“ war das Thema. Andere von den Schülern vorbereitete Fragen wurden in einer Diskussionsrunde in der Schule besprochen. Die Ministerin besichtigte auch noch die Ausstellung, die derzeit im Museum von den „Minifossis“ zusammengetragen worden ist. Sie meint: „Wir bekennen uns zu den Hauptschulen gegen die Arroganz mancher Leute“. Besonders wichtig sei aber, dass die Schulen selbst für sich werben und ein positives Bild in der Umgebung schafften. Zu den Schülern meinte sie: „Ihr werdet gebraucht und wir wollen euch die nötigen Kompetenzen geben“.

Bürgermeister Christof Nitz begrüßte im Rathaussaal eine Delegation aus Riehen. Einige Riehener Gemeinderäte und Vertreter der Gemeindeverwaltung waren in Schopfheim zu einer zweitägigen Klausur, wobei der Gemeindepräsident, Willi Fischer, dem Schopfheimer Bürgermeister zu seiner Wiederwahl gratulierte.

03. Dezember 2010

Das Diakonische Werk Schopfheim unterstützt die Weihnachtsaktion des Markgräfler Tagblattes mit einer Spende in Höhe von 125,-- Euro, die Wolfgang Gorenflo an Werner Müller übergeben hat.

Der Krankenhaus-Förderverein, vertreten durch die Vorsitzende, Dr. Dagmar Fuchs, überreichte drei Doppler-Untersuchungsgeräte und zwei Ergometer an die Diabetologie.

Am 13. Dezember wird Bürgermeister Christof Nitz im Rathaussaal auf die neue Amtszeit verpflichtet. In der gleichen Sitzung findet die Wahl des Beigeordneten, für dessen Stelle sich nur Ruthard Hirschner beworben hat, statt.

Vor einigen Tagen zog der Fanfarenzug Fahrnau während der Jahreshauptversammlung Bilanz über das Vereinsjahr. In bester Erinnerung bleibt dabei die Teilnahme an der Steuben-Parade in New York, an der man 2013 wieder mitmachen möchte. Die Vorsitzende, Christina Drumm, bedankte sich insbesondere bei Susanne Kiefer, die dem Fanfarenzug seit 30 Jahren angehört.

Eine schöne Feierstunde gab es bei der VR-Bank, denn 21 Mitglieder konnten auf 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Die Vorstände Bernhard Schlageter, Martin Schöndorf und Ines Niederschuh gratulierten den treuen Kunden und überreichten ihnen neben einer Urkunde auch ein Präsent.

25 Jugendliche kommen zum ersten Treff, um über die Einrichtung eines Jugendparlamentes in Schopfheim zu sprechen. Johanna Kafasis und etwa 10 Mitschüler des THG haben angeregt, eine derartige Einrichtung zu gründen. Sie berichteten auch, dass Bürgermeister Christof Nitz großes Interesse an der Entstehung eines Jugendparlamentes bekundet habe. Wenn eine derartige Einrichtung erfolgreich sein sollte, müsse sich die Stadt auch dazu bekennen, meinte Stefan Dieterle, Jugendreferent des Landkreises Lörrach.

Zur Jahreshauptversammlung trifft sich der Malteser-Hilfsdienst um den Ortsbeauftragten, Emmerich Szkoll. Über 2.600 Stunden – so berichtet er – haben ehrenamtliche Helfer in der Organisation geleistet. 18 Aktive, so ist weiter zu hören, stehen derzeit zur Verfügung.

04. Dezember 2010

Im Markgräfler Tagblatt ist heute ein Bericht über Stephan Modricker, der sein 25-jähriges Betriebsjubiläum in der Markgrafenstadt feiert, zu lesen. Das Besondere daran: Modricker ist einer der wenigen Handzug-Instrumentenmacher-Meister in Baden-Württemberg. Sein Akkordeon-Geschäft in der Feldbergstraße besteht seit 25 Jahren.

Die gerade erst eröffnete „Rheingold“-Ausstellung der Minifossis hat auch die Aufmerksamkeit des SWR geweckt. Ein Fernsehteam machte Aufnahmen für eine Sendung, die in der Landesschau gesendet werden soll.

Durch den Stadthallen-Brand bedingt, muss die Stadtmusik Schopfheim ihr Weihnachtskonzert verlegen. Im Einvernehmen mit dem Kirchengemeinderat fand es deshalb in der evangelischen Stadtkirche statt. Anders als sonst üblich, begann das Konzert bereits um 19 Uhr; es wurde kein Eintritt verlangt. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die Gäste im evangelischen Gemeindehaus bewirtet. Die anstehenden Ehrungen werden bis zur Jahreshauptversammlung im Frühjahr vertagt. „Was blieb, war wunderbare weltliche Musik unter dem Dach der Kirche“, so der Rezensent. Ein Vokal-Ensemble mit Anna Schneider, Nathalie Uehlin, Jens Hagist und Andreas Maeder, alle vom Musikverein, begleitet von den Trompetern Mike Dietsche und Jörg Wendland, setzte einen neuen Akzent. Für seine tolle Leistung erntete das Jugendorchester einmal mehr reichen Beifall. Es stand unter der bewährten Leitung von Marion Schlinke. In gewohnt souveräner Manier führte Stadtkapellmeister Max Lehmann die Stadtmusik mit einem Strauß bunter Weihnachtsmelodien ins Finale.

Bereits zum 14. Mal wird der Fahrnauer Adventsmarkt um St. Agathen durchgeführt. Rund um die kleine Kirche gab es an gut bestückten „Marktständen“ vielfältige Waren und reichlich Speisen. Pfr. Andreas Ströble betonte, dass man in Fahrnau einen etwas anderen Adventsanlass bieten wolle. Deswegen sei das Angebot bewusst vorweihnachtlich gehalten. Ein Holzschnitzer, Drehorgelmusik, das Gesangsensemble der Musikschule, der Gesangverein Fahrnau und die Jugendkapelle Hausen-Fahrnau waren ebenso mit von der Partie wie der Nikolaus und der Gospelchor „Resonance of Life“. Der Musikverein Fahrnau sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang bei sternenklarem Winterhimmel und schneebedeckter Landschaft.

05. Dezember 2010

An diesem Sonntagabend kam es in Fahrnau erneut zu einem Übergriff auf eine Passantin. Die Polizei vermutet, dass für die nun vier Überfälle ein und derselbe Täter am Werk gewesen ist.

Pfr. Michael Latzel wird in der Kirche St. Bernhard durch Dekan Herbert Rochlitz offiziell in sein Amt eingesetzt. Der 47-jährige Seelsorger stammt 

aus Freiburg und wuchs in Elzach auf. Nach seinem Studium in Freiburg schloss sich ein Gemeindejahr in Weinheim an. 1993 empfing er seine Priesterweihe, es folgten Vikariate in Ettenheim und Buchen/Odenwald.

Von 1999 an bis zum jetzigen Wechsel ins Wiesental leitete Michael Latzel die Seelsorge-Einheit Dinkelberg. Zu seinen Plänen für dieses Amt sagte der neue Seelsorger der großen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental, er wolle die Verbundenheit und das Miteinander leben. Es sei ihm wichtig, Präsenz zu zeigen, wo es keine einfachen Lösungen gebe. Für ein gutes Miteinander wünsche er sich jedoch auch, dass man nicht nur die Nöte und Sorgen teile, sondern auch die Freuden. Mit Freude wurde der neue Seelsorger auch von der evangelischen Kirchengemeinde von Frau Renée Moucheboeuf begrüßt. Im katholischen Gemeindehaus wurde zu einem Empfang geladen, wobei der Kirchengemeinderatsvorsitzende, Ewald Schulz, die Zusammenführung der einst eigenständigen Gemeinden in der Seelsorge-Einheit zum Thema seiner Ansprache machte.

06. Dezember 2010

Bereits in der vergangenen Woche wurde Irmgard Sutter aus den Händen von Ministerpräsident Stefan Mappus im Neuen Schloss in Stuttgart das Bundesverdienstkreuz verliehen. Gewürdigt wird damit ihr freiwilliges und ehrenamtliches Engagement, so der Ministerpräsident in seiner Ansprache an insgesamt 22 Geehrte.

07. Dezember 2010

Im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ gastiert das Figurentheater „Allerhand“ mit dem Märchenstück „Frau Holle“ im Museumskeller.

Nachdem noch in der vergangenen Woche herrliches Winterwetter mit hohem Schnee auch in der Stadt geherrscht hatte, regnet es nun seit zwei Tagen. Der heute beginnende Kalte Markt leidet daher zeitweise unter dem himmlischen Nass. Zwei Tage lang wird das Ereignis wiederum im Mittelpunkt der Stadt und der Region stehen.

08. Dezember 2010

Auch heute, am zweiten Tag, will das Wetter keine Einsicht haben mit dem Kalten Markt. Es regnet, was Händlern und Besuchern zusetzt.

Die Beschäftigten der Firma Oerlikon-Balzers verzichten auf einen Teil ihres Weihnachtsgeldes und spenden stattdessen 1.500,- Euro an die Michaelsgemeinschaft Raitbach und an die Fachklinik Haus Weitenau. Geschäftsführer Uwe Horschig und die Betriebsratsvorsitzende, Sonja Lambrecht, überreichen die Schecks in Höhe von je 750,- Euro an diese Einrichtungen.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Freien Wähler bleibt Adolf Winterhalder Vorsitzender. Sein Stellvertreter ist weiterhin Peter Meßmer. In der Versammlung wurde erstmals ein Pressewart gewählt. Die neu zu schaffende Position war allerdings im Vorfeld nicht ganz unumstritten. Unzufrieden zeigte sich Tesfaldet Reda mit dem Ergebnis der Haushaltsberatungen. Es ist für ihn nach wie vor unverständlich, warum man dem Vorschlag der Freien Wähler, eine pauschale Ausgabenkürzung durchzuführen, nicht gefolgt ist. Positiv hingegen berichtet er über den Fortschritt beim Uehlin-Areal und die Konzepte zur Innenstadt-Verkehrsberuhigung.

Zwei Verletzte gab es bei einem Wohnungsbrand in der Roggenbachstraße. Während eine Frau eingeschlafen war, brannte auf einem Tisch eine Kerze nieder und führte zu einem Brand. Die 32-Jährige wurde durch den Rauchmelder geweckt und löschte das Feuer, zog sich aber – wie eine hinzugeeilte Helferin ebenfalls – eine Rauchvergiftung zu. Beide Frauen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

09. Dezember 2010

Bernhard Springmann, Tiefbauamtsleiter der Stadtverwaltung, berichtet, dass durch das gegenwärtig starke Regenwetter und das damit verbundene Hochwasser die neu eingerichteten Wehre zur Hochwasserentlastung „angesprungen“ seien.

Zahlreiche Bürger interessieren sich während der Ortschaftsratssitzung für die Präsentation der Planung zum neuen „Mischbaugebiet“ auf der Gemarkung „Enningen“ in Wiechs. Der Baurechtsamtsleiter der Stadt, Bernd Benz, meint, es gebe vier Bauplätze, die mit drei Doppelhäusern und einem Einzelhaus zur Debatte stünden.

10. Dezember 2010

Die Elektrofirma R. Quandt hat vom Marketing-Magazin „g+h Gebäudetechnik und Handwerk“ einen 1. Preis unter Elektrofachbetrieben in Deutschland und Österreich erhalten. Der Preis soll dazu beitragen, Innovation und Handwerk zu fördern. Die Firma Quandt punktete mit zukunftsweisender Haustechnik in vielfältigen Varianten. Über die Ehrung freuten sich das Inhaber-Ehepaar und die Belegschaft.

11. Dezember 2010

Parallel zum Weihnachtsmarkt singen in der Alten Kirche St. Michael nicht nur die Kinder des Kinderchores Schopfheim unter der Leitung von Ines Schiffner, auch der Posaunenchor Wiesental sowie die Kantorei Schopfheim tragen mit Adventsliedern ebenfalls zur Einstimmung in die Vorweihnachtszeit bei.

Trotz regnerischem Wetter lassen sich die Besucher nicht von einem Rundgang über den Weihnachtsmarkt, der bis Sonntagabend dauern wird, abhalten. Der Duft von Glühwein und Zimt durchströmt die Altstadt und verbreitet in Verbindung mit den festlich geschmückten Ständen weihnachtliches Flair. Der vom Gewerbeverein veranstaltete Markt zieht sich rund um die Alte Kirche St. Michael, durch die Wallstraße, Torstraße, Konrad-von-Rötteln-Straße und Entegaststraße.

Der Krankenhaus-Förderverein überreichte dieser Tage dem Krankenhaus eine für die Physiotherapie bestimmte Liege. Vier Jahre lang habe der Verein aufgrund der unsicheren Entwicklung der Klinik keine neuen Spenden mehr erhalten, meint Dr. Dagmar Fuchs bei der Übergabe. Nun wurden aber bereits zum vierten Mal in diesem Jahr neue Geräte überreicht.

Thilo Herbster und Jens Liedtke von der Baugenossenschaft Schwäbisch-Hall überreichen dem Markgräfler Tagblatt einen Scheck in Höhe von 250,- Euro zugunsten der Hilfsaktion „Leser helfen notleidenden Menschen im Landkreis Lörrach“.

In einem Leserbrief äußert sich der Gesamtausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Schopfheim zu den Haushaltssparbeschlüssen der Stadtverwaltung und meint, dass die Wehr längst ihren Sparbeitrag geleistet habe. Die von der Stadt angestrebte Einsparsumme sei dauerhaft nicht realistisch, meinen Rolf Köpfer, Andreas Lenz, Lutz Hofer und Jochen Sutter für die Wehr.

Im Rahmen der „Klassik im Krafft-Areal“ wurde als letztes Konzert der Saison zu einem Klavierabend mit der Pianistin Andrea Kauten eingeladen. Sie favorisierte dabei Beethoven und die beiden Komponisten-Jubilare Schumann und Chopin. Das Klavier-Rezital sei rundum gelungen, wie der Rezensent meinte, auch sei diese Saison mit sehr gut besuchten Konzerten die bisher beste.

Corinna und Frank Berberich eröffnen am 14. Dezember das Restaurant „Metropole“.

Die Aktion „Hilfe zum Helfen“ der Badischen Zeitung erfährt auch in diesem Jahr breite Unterstützung und genießt großes Vertrauen.

12. Dezember 2010

Die Musikschule konzertiert mit verschiedenen Instrumental-Ensembles in der Eichener Kirche. Es gab eine freudige Überraschung am Ende des Konzertes, denn Walter Groß, Vorsitzender der Freimaurer-Loge „Friedrich zur Eintracht“, überreichte der Vorsitzenden des Fördervereines der Musikschule, Anne Klapprott, einen Scheck in Höhe von 500,- Euro für die Anschaffung eines Klaviers.

Der Musikverein Gersbach gestaltet eine klangvolle Zeitreise bei einem Konzert in der Kirche des Ortsteiles.

Einen gelungenen Auftritt feierte das Blechbläser-Quartett „Tubissimo“ mit Gerald Blüss, Jürgen Brändle, Oliver Batt und Sarah Hoerth bei einem Konzert in der evangelischen Kirche in Fahrnau.

13. Dezember 2010

Auf der reichhaltigen Tagesordnung des Gemeinderates stand auch die Verabschiedung des Haushaltes 2011. Der Beschluss hierüber war überraschend, denn die SPD lehnte ihn ab. Alle anderen Fraktionen stimmten dem Zahlenwerk zu. Zuvor meinte Bürgermeister Christof Nitz: „Den Haushalt 2011 können wir problemlos durchwinken“. Dies dürfe den Blick auf die nächsten Jahre aber nicht verstellen. Es müsse Aufgabe sein, nachhaltig am strukturellen Defizit im Verwaltungshaushalt zu arbeiten. Marianne Zabel, CDU, meinte, dass der Haushalt nicht zufriedenstellend sei und dass die Spielräume ausgelotet werden müssten. Wirtschaftliches Handeln sei oberstes Gebot, führte sie weiter aus. Sie forderte den Bürgermeister auf, beispielsweise im sportlichen Bereich die Kräfte zu bündeln. An einer Sportanlage für Alle führe kein Weg vorbei. Außerdem regte sie eine Zusammenlegung der kommunalen Freibäder an und will auch Kräfte in Bereichen wie Bauhof und Kultur zusammenführen. Die Haushaltskonsolidierung, so meint Bettina Bethlen von den Unabhängigen, verdiene den Namen nicht. Sie kritisierte damit das Ergebnis der diesjährigen Haushaltsberatungen und meinte, die Spareffekte seien äußerst mager. „Unsere Finanzen sind alles andere als rosig“, führt sie weiter aus. Gleichwohl dürfe die Stadt bei Kindergärten und Schulen auch in Zukunft keinen Rotstift ansetzen. Mit größtem Bedenken stimmte die Fraktion dem Haushalt schließlich zu. Artur Cremans, SPD, nutzte die Debatte zu einer Generalabrechnung. Als völlig unzureichend bezeichnete er die Sparrunde und das total missglückte Verfahren hierbei. Der Haushalt werde den Erfordernissen der Stadt nicht gerecht, er trage auch den Empfehlungen der Kommunalaufsicht sowie jenen der Gemeindeprüfungsanstalt nicht Rechnung. Aus all diesen Gründen und der nicht nachhaltigen Sparziele lehnte die Fraktion den Haushalt ab. Tesfaldet Reda kritisierte in seiner kurzen Haushaltsrede, dass das Ziel der Haushaltskonsolidierung verfehlt worden sei und dass die Verwaltung nicht bereit sei, eine 2%-ige Einsparung im Verwaltungshaushalt, wie von den Freien Wählern gefordert, umzusetzen. Trotz aller Probleme stimmte auch seine Fraktion dem Haushalt aber zu. Für die GRÜNEN sprach Michael Straub und fand „keinen so richtig knackigen Punkt“ zur Ablehnung des Haushaltes. Dennoch sei man mit dem Ergebnis der Haushaltsberatungen nicht richtig zufrieden. Statt in den Zahlen zu wühlen, formulierte er eine grüne Wunschliste, wobei die Fraktion dem Haushalt zustimmte.

Bürgermeister Christof Nitz wird während der Gemeinderatssitzung durch Artur Cremans für seine zweite Amtszeit, die am 02. Januar 2011 beginnen wird, verpflichtet. Nach der offiziellen Verpflichtungsformel, die der wiedergewählte Bürgermeister nachsprach, bekräftigte er, dass er sein Bestes geben werde. In der gleichen Sitzung wählte der Gemeinderat den einzigen Bewerber für die Beigeordneten-Stelle, Ruthard Hirschner, auf weitere acht Jahre. In geheimer Abstimmung erhielt er 17 von 19 möglichen Stimmen. Eine Stimme enthielt sich, eine weitere war ein Nein. Bürgermeister Christof Nitz gratulierte seinem hauptamtlichen Stellvertreter zum hervorragenden Ergebnis und meinte, er freue sich auf ein konstruktives Miteinander. Hirschner seinerseits bedankte sich für den großen Vertrauensbeweis und sah darin eine Verpflichtung für die Zukunft.

Das für eine Gehweg-Planung in Wiechs bereitgestellte Geld in Höhe von 60.000,- Euro hat der Gemeinderat nun, dem Willen des Ortschaftsrates folgend, für die Festhalle zur Verfügung gestellt. Widerspruch gegen diesen Beschluss kam vor allem von der SPD, wobei Artur Cremans meinte, es gebe immer noch keine Planung, wie nach Fertigstellung der A 98 der nachgeordnete Verkehr über den Dinkelberg geführt werden soll. Michael Straub von den GRÜNEN meinte, er tue sich mit dem Beschluss schwer, zumal der Ortschaftsrat die Finanzplanung mache, ohne dass der Gemeinderat die Prioritäten festgelegt habe. Bettina Bethlen ihrerseits wies für die Unabhängigen darauf hin, dass das Geld für den Gehweg wieder zur Halle zurückgeführt werde, wo es einst auch hergekommen sei.

14. Dezember 2010

Seit sieben Jahren veranstaltet der Mumas-Chor in Kürnberg ein Weihnachtsspiel. In diesem Jahr wurde wiederum in einem Holzschuppen das Weihnachts-Musical „Der große Traum des kleinen Baumes“ aufgeführt.

15. Dezember 2010

In einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kollegen würdigte der IHK-Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Claudius Marx, den Verwaltungsleiter an der Schopfheimer IHK, Herbert Weniger, zu dessen 40-jährigem Dienstjubiläum. Der Betriebswirt hatte bereits seine Lehrzeit bei der IHK in Schopfheim absolviert. Seit 1985 ist er Verwaltungsleiter des Hauses.

16. Dezember 2010

Die Firma EKATO investiert auf ihrem Gewerbegelände im Gebiet Lus eine zweistellige Millionensumme. Sowohl für Forschung und Entwicklung als auch für die Hauptverwaltung sollen alle Aktivitäten im neuen Gebäude in der Hohe-Flum-Straße gebündelt werden.

Das jüngste Schulfest der Gersbacher Schule war wiederum ein voller Erfolg, meinte Schulleiter Karl-Heinz Litschka und dankte den Eltern und den Kindern für ihr Engagement an diesem Fest.

17. Dezember 2010

Der in Enkenstein lebende Kunstmaler Günter Scholz verstarb – wie erst jetzt bekannt wird – vor einigen Tagen im Alter von 69 Jahren.

Langjährige Bedienstete der Stadtverwaltung werden in den Ruhestand verabschiedet, u. a. auch Ernst Greiner, der 36 Jahre bei der Stadt beschäftigt war, und Regina Zeiher, die 25 Jahre in der Stadtbibliothek arbeitete. Ebenfalls konnte Hanspeter Ziegler vom städtischen Bauhof, der seit 1981 bei der Stadt tätig war, verabschiedet werden.

18. Dezember 2010

Nachdem es vor zwei Tagen so heftig schneite, dass nun auch in der Stadt 30 cm Neuschnee liegen, hat der Bauhof kräftig zu arbeiten. Bauhofleiter Stefan Wetzel hat jedoch große Sorgen, da das Salzlager der Stadt bereits aufgebraucht ist. Wenn kein Tauwetter einsetzt, muss der städtische Bauhof statt Salz Splitt streuen. Die Räumfahrzeuge sind noch ständig unterwegs. Auch gab es erhebliche Verkehrsprobleme durch den heftigen Schneefall.

Johannes Kehm analysierte aus seiner Sicht den Beschluss des Gemeinderates und des Ortschaftsrates zum Gehweg-Bau in Wiechs und bemängelt dabei die verlässliche Verantwortung der meisten politischen Fraktionen.

Karl-Heinz Renner begrüßte vor einigen Tagen zahlreiche Gäste bei der MSC-Jahresfeier in der Fahrnauer Festhalle. Einmal mehr führte Herbert Henkel routiniert durch das Programm. Zum Motorsportler des Jahres wurde Silas Muchenberger gekürt.

Erwin Lenz, Dirigent des Musikvereines Langenau, hat für das Weihnachtskonzert seiner Musiker ein Programm zusammengestellt, das vom zahlreichen Publikum mit großzügigem Applaus belohnt wurde. Lukas Maraun führte gekonnt durch das Programm. Während des Weihnachtskonzertes gab es auch Ehrungen für 10-, 15- und 20-jährige Zugehörigkeit zum Verein. 25 Jahre gehören Günter Schaffrinna und seit 30 Jahren Marco König sowie Birgit Reissner dem Klangkörper an. Roland Kuttler erhielt eine besondere Auszeichnung, er ist seit 40 Jahren Musiker, davon 30 Jahre im Musikverein Langenau. Für diese Leistung erhielt er die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände überreicht.

In der Reihe „Akustik in St. Agathen“ starten Asja Valcic (Cello) und Klaus Paier (Akkordeon und Bandoneon) mit einem überzeugenden Konzert in die neue Saison.

19. Dezember 2010

Der Gastronom Hans Glöggler hat auch in diesem Jahr zu einer Weihnachtsparty auf den Viehmarktplatz eingeladen. Während das Party-Volk sich um Buden und Stände versammelte, spielten Musikbands zur Unterhaltung auf.

Den 4. Advent nutzten die Jungmusiker aus Hausen und Fahrnau mit ihrem Dirigenten Martin Jegle, um Freunden und Interessierten ein „Weihnachtsgeschenk in Noten“ zu überreichen. Das Jugendorchester spielte in der evangelischen Kirche in Fahrnau. Während des Konzertabends konnten zwei Jungmusiker geehrt werden, die im Herbst das bronzene Leistungsabzeichen erfolgreich absolviert hatten. Michael Leisinger (Tenorhorn) und Florian Leisinger (Waldhorn) durften diese Ehrung entgegennehmen.

20. Dezember 2010

Bürgermeister Christof Nitz ehrte dieser Tage Irmgard Sutter, die vor einigen Tagen das Bundesverdienstkreuz für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Behinderten-Arbeit verliehen bekam.

21. Dezember 2010

Die Bürgerinitiative Gehweg Wiechs löst sich auf. Der Sprecher der Initiative, Markus Voeltz, meinte, nachdem der komplette Ortschaftsrat und der Gemeinderat das Thema zu den Akten gelegt hätten, mache die Fortführung der Bürgerinitiative keinen Sinn mehr. Die Initiative bedanke sich bei allen Unterstützern und hoffe, dass die Verantwortlichen erkennen würden, dass das Anliegen der Verkehrssicherheit in Wiechs der gesamten Bevölkerung diene.

Die E-Junioren des Fußballvereins Schopfheim freuen sich über neue Trikots, die ihnen von der Firma Euronics Radio Bühler zur Verfügung gestellt worden sind.

Nach wochenlangem Texte-Auswendiglernen und Proben war es nun für die Klasse 1a der Grundschule Fahrnau soweit: Das Mini-Musical „Unser kleiner Stern – eine weihnachtliche Reise um die Welt“ wurde für die Eltern aufgeführt. Erlernt hatten die Kleinen das Stück mit ihrer Klassenlehrerin, Nicola Seibold.

Im Alter von 81 Jahren verstirbt Karl Ganz, der u. a. sehr viele Jahre seine Wetterberichte im Jahrbuch der Stadt publiziert hat.

22. Dezember 2010

Nachdem die Stadthalle durch den Brand nicht zur Verfügung steht, musste die Theaterveranstaltung der Kultur-Kooperation in der Stadthalle in Wehr „über die Bühne“ gehen. St. Exupérys „Der kleine Prinz“ wurde vom Tournee-Theater Thespiskarren als Puppentheater aufgeführt – eine Inszenierung der Imagination.

Vor einiger Zeit traf sich der Elternbeirat der Schopfheimer Schulen, um auf Aufgaben und Aktivitäten zurückzublicken. Dr. Dieter Raps stand für den Gesamtelternbeirat bei den anstehenden Wahlen nicht mehr zur Verfügung. Neue Gesamtelternbeirats-Vorsitzende ist Hildegard Pfeifer-Zäh. Sie ist Elternbeirätin am THG. Stellvertreterin wurde Christine Lappe-Walteich von der Friedrich-Ebert-Schule.

Rund 70 Personen aus verschiedenen Deutschkursen der vhs trafen sich im Kultur-Café und gestalteten ein gemeinsames Fest, obwohl viele entsprechend ihrer Religionszugehörigkeit Weihnachten nicht feiern.

Am Nachmittag verschüttete eine Gerölllawine, die sich in unmittelbarer Nähe der Wiesenbrücke am Entegast löste, den Waldweg. Für zusätzliche Dramatik an der Erdrutschstelle sorgte noch eine Suchaktion. Vermisst wurde ein älterer Mann, der nur leicht bekleidet unterwegs war. Wie es sich herausstellte, überkletterte der Mann den Erdrutsch. Passanten hielten ihn auf und so konnte er schließlich mit Hilfe der Polizei den Angehörigen übergeben werden.

Alle Klassenstufen der Friedrich-Ebert-Schule beteiligten sich am vorweihnachtlichen Singen und Rezitieren von Gedichten unter dem Motto „Der klingende Adventskalender“. Rektorin Claudia Brenzinger begrüßte nicht nur die Besucher, sondern bedankte sich auch bei Petra Brombacher-Vollmer und Dieter Waibel, die alles einstudiert und auch geleitet haben.

23. Dezember 2010

Der Rotary-Club überreicht der Musikschule Mittleres Wiesental eine Spende von 1.500,- Euro.

Mit dem Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ ging das „Theaterfestival für junge Leute“ im Museumskeller zu Ende. Die Kulturbeauftragte der Stadt, Susanne Häußer-Ühlin, zieht ein positives Fazit über das diesjährige Festival.

Bei der Firma Laempe & Mößner konnten langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geehrt werden. Auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit kann Hans-Peter Faschian, der seit der ersten Stunde des Unternehmens mit dabei ist, zurückblicken.

Die „Knastrbrüder“ – Jeannot und Christian Weißenberger – stellen ihre dritte CD vor. Sie wollen damit nach eigenen Worten keine heile Welt besingen, sondern die Aktualität karikieren.

Bürgermeister Christof Nitz ehrt im Rathaussaal langjährig tätige Mitarbeiter. Seit 30 Jahren gehört Siegfried Schmidt zum Personal der Stadt, zuerst im Bauhof und nun als Hausmeister der Stadthalle.

Für die evangelische Kirchengemeinde Schopfheim ist auch für einen längeren Zeitraum noch kein Pfarrer in Sicht. Weder Dekanin Bärbel Schäfer noch ihr Stellvertreter, Pfr. Andreas Ströble, gehen davon aus, dass die Pfarrstelle des Gruppenamtes St. Michael vor dem Sommer 2011 besetzt werden kann.

24. Dezember 2010

Die langjährige Chefärztin am Krankenhaus, Dr. Martina Standop, wird zum 31. Januar 2011 in den vorzeitigen Ruhestand treten, so die Kreiskliniken-GmbH. Die Internistin leitete die Geschicke der Inneren Medizin seit mehr als 18 Jahren. Vom 01. Februar an wird in Schopfheim Dr. Michael Maraun, Leitender Arzt der Diabetologie, als Stellvertretender Chefarzt kommissarisch die Innere Medizin übernehmen.

Der Heilige Abend und die beiden Weihnachtsfeiertage stehen auch in Schopfheim in einer großen Tradition der Kirche. In der katholischen Kirche war es Pfr. Michael Latzel, der auf das Weihnachtsgeschehen hinwies und meinte: „Wo wir einander, wo wir Fremden beistehen, da tragen wir ein Licht der Weihnacht weiter“. In der evangelischen Stadtkirche predigt Pfr. Andreas Ströble und erinnert dabei an die Geburt im Stall, wobei er meinte, auch in modernen Weihnachtstagen könne man noch den Geruch von Mühe, Sorge und Einsamkeit wahrnehmen und nannte als Beispiel Firmen, die Arbeitsplätze abbauen oder Menschen, die Geld scheffeln, während andere untergehen, die Schere immer weiter auseinander klafft. Zu riechen sei die Angst vor Hass und Terror, vor Gewalt oder vor der Ausbeutung von Kindern.

In der Nacht von Heiligabend auf den Weihnachtsmorgen sind Einbrecher in mehreren Gartenhütten am Werk. Was alles entwendet wurde, kann die Polizei bislang noch nicht genau sagen.

Bereits zum vierten Mal findet der „Offene Weihnachtsabend“ in Schärers Au statt. Mitglieder der evangelischen und der katholischen Kirche, der Diakonie und des SKM sorgen für einen schönen Abend. Um 15.30 Uhr begann das Treffen mit einem Kaffee, danach hielt Pfr. Hermann Kohler eine Andacht. Gegen 18 Uhr nahmen die Gäste ein festliches Abendessen ein. Der gemeinsame Abend endete um 20.30 Uhr, wobei zuvor noch die Weihnachtsgeschichte gelesen wurde und ein Musik-Duo festlich musizierte.

Auch den diesjährigen Heiligen Abend nutzten die Glöckler des „Sternen-Zinkens“ zum traditionellen Konzert in der Alten Kirche St. Michael. Zahlreiche Besucher kamen auch heuer, um das spezielle Ambiente in der alten Kirche mit in die Weihnachtstage zu nehmen. So galt denn auch den Musikern, die von Kurt Kiefer angeleitet wurden, ein herzlicher Applaus.

25. Dezember 2010

Traditionell ist das Weihnachtskonzert des Musikvereins Raitbach. Nach zweijähriger kommissarischer Leitung der Kapelle gab Bernhard Ritter den Taktstock an Ingo Ganter, der den Klangkörper nun leiten wird, weiter. Vorsitzender Ronny Langendorf war des Lobes voll über die Vertretung durch Bernhard Ritter und hieß den neuen Dirigenten herzlich willkommen. Traditionell wurde in Raitbach auch wieder ein Theaterstück aufgeführt, in diesem Jahr „Waidmannsheil, Hubertus!“, das die Gäste sehr erheiterte. Ewald Widmann durfte vom Vorsitzenden des Vereins für 50 Jahre passive Mitgliedschaft die Ernennung zum Ehrenmitglied entgegennehmen.

Gegen 1 Uhr in der Nacht, während überall Weihnachten gefeiert wurde, schlugen Einbrecher bei einem Baumarkt in der Hohe-Flum-Straße die Eingangstüre ein. In den eigentlichen Marktbereich konnten sie jedoch nicht eindringen, sodass sie vermutlich nur Sachschaden angerichtet haben.

26. Dezember 2010

Reichen Applaus erntet der Musikverein Wiechs beim diesjährigen Weihnachtskonzert unter dem Dirigat von Jörg Wendland. Zu einem abwechslungsreichen Programm kamen noch zahlreiche Ehrungen hinzu. Wolfgang Zimmermann, der dem Musikverein seit 40 Jahren die Treue hält, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Wilhelm Jakob ist seit 60 Jahren aktiv im Blasorchester tätig. Er bekam dafür nun die Ehrennadel in Gold mit Diamant verliehen. Als besonderes Geschenk des Vereines durfte er das Flügelhorn, auf dem er auch bei diesem Weihnachtskonzert spielte, als Geschenk und damit als sein Eigentum entgegennehmen.

Einen Schwerverletzten fordert eine Prügelei am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages im Dammweg.

27. Dezember 2010

Kurz vor Weihnachten konnten im Markus-Pflüger-Heim langjährige Dienstjubilare geehrt werden. 25 Jahre sind Anja Schwald, Andrea Faller, Bernadette Reis und Jeanette Weiligmann im Heim tätig. Manuela Urban und Rolf Ritsche kümmern sich seit 30 Jahren um das Wohl der Heimbewohner.

31. Dezember 2010

Bürgermeister Christof Nitz wünscht den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gutes neues Jahr und meint, dass 2010 für die Stadt Schopfheim ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen sei, für ihn persönlich ein besonders bedeutsames, da ihn die Bürgerinnen und Bürger erneut zu ihrem Bürgermeister gewählt hätten.

Der Gewerbeverein zieht die glücklichen Gewinner aus der Weihnachtsaktion. „Mit dem Weihnachtsgeschäft sind wir sehr zufrieden, es lief besser als im Vorjahr“, meinten bei der Auslosung Stefan Klever und Martin Bühler vom Verein. Alexander Trefzer durfte den Hauptpreis – einen Einkaufsgutschein über 1.000,- Euro – entgegennehmen.

Während zahlreiches Feuerwerk den Himmel über der Stadt in ein Lichtermeer taucht, gibt es auch weniger schönes Feuer, denn zwischen Wehr und Schopfheim bemerkt ein 47-Jähriger auf der Eichener Höhe Rauch, der aus dem Armaturenbrett seines Autos aufsteigt. Der Fahrzeuglenker konnte aussteigen, bevor das Fahrzeug schließlich ausbrannte. Die Feuerwehr löschte den Brand.

„Ein aufregendes Jahr geht zu Ende“, meint die Stadtverbandsvorsitzende der CDU, Heidi Malnati, beim heutigen Silvester-Hock der Partei. Sie beglückwünschte Christof Nitz zu seiner Wiederwahl „mit einem respektablen Ergebnis in einem schwierigen Umfeld“, wie sie meinte. Mit Blick nach vorne sieht sie insbesondere die Landtagswahl im März und meint: „Auch wer auf der richtigen Spur ist, kann überholt werden“. Sie rief die Mitglieder auf, den Kandidaten Ulrich Lusche tatkräftig zu unterstützen. Marianne Zabel berichtete über die Arbeit der Gemeinderatsfraktion. Die Finanzsituation der Stadt beschrieb sie als „nicht rosig, sondern mager“. Für das neue Jahr wünschte sie sich gezielte und frühe Informationen durch den Bürgermeister, sachbezogene, nicht durch Partei-Positionen festgelegte Diskussionen und forderte den Bürgermeister auf, er möge nicht nur der Moderator sein, sondern deutlicher zeigen, wer im Rathaus das Sagen habe. Christof Nitz bedankte sich beim Stadtverband und meinte, dass neben den Vorbereitungen für die Einführung des neuen kommunalen Haushaltsrechts noch drei Punkte aktuell seien: die Zusammenlegung der Rathäuser, die Zusammenlegung der Sportplätze sowie die Diskussion um ein interkommunales Schwimmbad. Das Stadtoberhaupt meinte zur Finanzsituation: „Das Jahr 2010 war für die Stadt sensationell gut“. Dazu habe die Konjunktur beigetragen, aber auch die Tatsache, dass der Gemeinderat über Jahre hinweg gute Entscheide getroffen habe.