2014

Bürgermeister Christof Nitz: Ein Mann mittleren Alters in einem Anzug schaut freundlich mit leichtem Lächeln in die Kamera.

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Weltmeister! – Wir sind Weltmeister!

Weltmeister worin eigentlich? Wir sind in vielerlei Bereichen weltmeisterlich. Aber selbstverständlich verbindet jeder mit dem Wort Weltmeister die Tatsache, dass wir im Jahr 2014 die Fußballweltmeisterschaft gewonnen haben. Herzlichen Glückwunsch der Deutschen Nationalmannschaft, allen Verantwortlichen, aber selbstverständlich auch uns allen. Es stärkt eben doch das Selbstbewusstsein und das Ansehen in der ganzen Welt.

Die Stadt Schopfheim kann ebenfalls auf ein weltmeisterliches Jahr 2014 zurück blicken. Einige Veränderungen und Neuerungen haben sich eingestellt. Viel Bewährtes haben wir traditionell fortgeführt. Auch für mich persönlich war das Jahr 2014 ein besonderes.

Finanzielle Erfolge 2014

Weltmeisterlich war unser Jahresabschluss. Wir konnten 4,89 Mio. Euro den Rücklagen zuführen, obwohl nur 0,3 Mio. Euro geplant waren. Grund dafür waren in allererster Linie die exorbitant hohen Gewerbesteuereinnahmen, Veränderungen im Finanzausgleich aber auch der sparsame Umgang mit Steuermitteln durch unsere Verwaltung.

Viele Unternehmen – auch in Schopfheim – haben ein weltmeisterliches Jahr erlebt und durch diese hervorragende konjunkturelle Entwicklung der Stadt viele Gewerbesteuereinnahmen beschert. Daher ein ganz herzliches Dankeschön an alle verantwortlichen Gewerbetreibenden, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Mit diesen Geldern werden wir weitere zukunftweisende Infrastruktureinrichtungen schaffen, die schlussendlich auch den Gewerbetreibenden zu Gute kommen. Es handelt sich also wie immer um ein Geben und Nehmen.

Kommunalpolitische Entwicklungen

Unseren Aufgaben nach der Haushaltsberatung sind wir umfänglich nachgekommen. Einige spannende Themen möchte ich im Rückblick darauf aufgreifen.

Kommunalwahl: Durch diese Wahl hat sich in unseren Gremien einiges verändert. Von den 22 aktiven Gemeinderäten haben wir 10 neue Gesichter am Ratstisch. Mit diesem neuen Gremium und den Veränderungen bei den Ortschaftsräten und bei den Ortsvorstehern arbeitet die Verwaltung sehr konstruktiv und zukunftsfähig zusammen. Dafür möchte ich mich schon jetzt ganz herzlich bedanken – es macht Spaß konstruktiv und sachlich miteinander an der Entwicklung unserer Stadt zu arbeiten.

Das neue Gremium hat es schlussendlich ermöglicht, dass wir im Oktober zu einer zweitägigen Klausurtagung nach Lenzkirch-Saig aufgebrochen sind. Dort wurden wesentliche Eckpfeiler mit Blick auf die in den nächsten 10 Jahren aufkommenden Aufgaben eingeschlagen. Schlussendlich war dies für alle eine neue, aber sehr positive Erfahrung, die wir im 2-Jahres-Rhythmus gerne wiederholen möchten. Die dort getroffenen Entscheidungen sind Maßstab für das Handeln der Verwaltung in der nahen und ferneren Zukunft.

Historische Ereignisse und Ehrungen

25 Jahre Mauerfall: Durch unsere Städtepartnerschaft mit Kleinmachnow – vor den Toren Berlins – konnten wir ganz neue Einblicke und Eindrücke von dieser 25-Jahrfeier in Berlin und Umgebung gewinnen. Wir waren mit einer städtischen Delegation eingeladen, dieses historische Datum gemeinsam mit unseren Freunden aus Kleinmachnow zu feiern. Dies hat uns allen nochmals eindrücklich ins Bewusstsein geführt, welch historische Leistung vor 25 Jahren aus der Bürgerschaft heraus in die höchsten politischen Spitzen von ganz Europa getragen wurden. Eine friedliche Revolution, an die sich auch nach 25 Jahren noch viele mit Freudentränen erinnert haben. Ein Tag zum Nachdenken und zum Freuen hat unsere Städtepartnerschaft wiederum stark gefestigt.

Ehrenbürgerfeier: Der Gemeinderat hat beschlossen, Herrn Professor Hans Theodor Baumann und Herrn Dr. Günter Zabel zu Ehrenbürgern zu ernennen. Die Feier fand am 27. Juni 2014 in der Kirche St. Michael statt. Persönlich durfte ich die Laudatio auf beide Ehrenbürger halten und ich bin stolz und froh, dass wir nunmehr wieder zwei Bürger in unseren Reihen haben, die diese Auszeichnung wahrhaftig verdient haben. Noch einmal herzlichen Glückwunsch zu ihrer beider Lebenswerk!

Umwelt und Infrastruktur

Windkraft: Ein Thema, das uns immer stärker beschäftigt. Aus meiner Sicht eines, das in ganz Baden-Württemberg immer mehr an Fahrt gewinnt. Zunächst diskutiert man nur sehr allgemein über dieses Thema. Wen immer man fragt – die Antwort ist immer die gleiche. Selbstverständlich wünschen wir den Ausstieg aus der Atomenergie und wünschen uns Energie aus regenerativen Quellen.

Festzustellen gilt aber auch, dass die Betroffenheit wächst und die Ängste sich mehren, sobald diese theoretischen Überlegungen konkret werden. Wir erleben dies hautnah mit unserem Ortsteil Gersbach und mit der Bürgerinitiative, die sich gegen die Windkraft formiert hat. In einem sehr offenen und transparenten Prozess wollen wir Möglichkeiten, Chancen und Risiken gegeneinander abwägen und werden im Rahmen unserer gesetzlichen Vorgaben versuchen, möglichst allen Belangen Rechnung zu tragen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie sich diese Entwicklung im Jahr 2015 fortsetzen wird.

Biosphärengebiet: Die Stadt Schopfheim hat sich sehr frühzeitig zu einem möglichen Biosphärengebiet bekannt. Die entsprechenden Gremienbeschlüsse sind herbeigeführt. Es kommt nun darauf an, ob sich möglichst alle in Frage kommenden Kommunen in gleicher Art und Weise für ein Biosphärengebiet aussprechen werden. Ich jedenfalls erkenne mehr Chancen als Risiken in einem solchen Biosphärengebiet, zumal ich der tiefen Überzeugung bin, dass zukünftig europäische Gelder schwerpunktmäßig in besonders qualifizierte und herausragende Gegenden fließen werden. Dazu zählt für mich ein Biosphärengebiet und ich wünsche mir sehr, dass möglichst alle Kommunen einen Beitritt befürworten.

Uehlin-Areal: Es sieht gut aus! Auch wenn ich schon im letzten Jahr optimistisch war, dass im Jahr 2014 mit dem Bau des Uehlin-Areals begonnen werden kann, muss ich und darf ich nun doch sagen, dass das Jahr 2015 wohl zum Durchbruch in dieser „never ending story“ führt. Die Eckpunkte mit Investor, Betreibern und Planern sind festgelegt. Den konkreten Bauantrag erwarte ich Mitte des Jahres 2015 und ich denke, dass wir dann den Spatenstich und die anschließende Bauphase erleben werden.

Kulturelle Aktivitäten und Stadtentwicklung

Schopfheim-Film: Die Stadt Schopfheim hat dank dem Filmemacher Gusty Hufschmid und dank der 150-Jahrfeier unseres Markgräfler Tagblatts einen zweistündigen Werbefilm anfertigen lassen können. Dieser wurde unter großem öffentlichen Interesse am 3. Dezember 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und findet seither große Beachtung und reißenden Absatz. Gemäß dem Motto „Liebens- und lebenswert“ sind in diesem Film Facetten unserer Stadt festgehalten, die vielen von uns selten oder gar noch nie aufgefallen sind. Jedenfalls ist dieser Film eine tolle Werbeplattform.

Einweihung „Lindenplatz“: Als einen wichtigen Baustein unserer geplanten Schritte in Richtung attraktivere Innenstadt konnten wir den Lindenplatz einweihen. Die von der Gewerbeschule gefertigten Bänke haben nunmehr ihren – nach langen Diskussionen – ausgesuchten Platz gefunden. Allen Unkenrufen zum Trotz, werden diese Bänke ganz ausgezeichnet angenommen und unterstreichen besonders nachhaltig die Richtigkeit dieser Entscheidung. Die noch fehlende Bücherkiste wird nach meiner Überzeugung das Angebot hervorragend abrunden und wird ganz sicher rege in Anspruch genommen und begrüßt werden.

Stadtputzete: Dank den aktiven Mitgliedern unserer Agenda-Gruppen konnten wir die erste Stadtputzete in Schopfheim miteinander bewältigen. Der Ansturm war sehr groß und dank einer ausgezeichneten Organisation konnte ein kleiner und wichtiger Baustein zur Sauberkeit und damit zur Attraktivität unserer Stadt beigetragen werden.

Sommersound und andere kulturelle Veranstaltungen: Auch im Jahr 2014 waren die Angebote des Sommersounds ein absoluter Publikumsmagnet. Die Veranstaltung ist nunmehr aus der Region nicht mehr wegzudenken und Schopfheim genießt nach und nach einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Kultur. Der Sommersound ist nur ein exemplarisches Beispiel für zahlreiche Aktivitäten in unserer Stadt von vielen Menschen, die sich um diesen Bereich verdient machen – Danke dafür!

Lenk Plastik: Schon seit 10 Jahren steht die Plastik auf unserem „Lindenplatz“. Erinnern Sie sich noch an die unglaublichen Diskussionen im Vorfeld des Errichtens dieser Plastik? Ich kann mich noch gut entsinnen, welch dramatische Szenarien in allen möglichen Medien von den unterschiedlichsten Menschen geschildert wurden. Und heute? Die Lenk Plastik gehört zu Schopfheim als ob sie schon immer hier gestanden hätte und zieht zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an. Daraus kann man nur den Schluss ziehen, dass es manchmal intelligenter ist, im Nachhinein ein Urteil abzugeben, als im Vorhinein Behauptungen und dramatische Szenarien zu schildern, ohne zu wissen, wie die Entwicklung tatsächlich sein wird. Für unsere Stadt ist diese Plastik jedenfalls eine absolute Bereicherung.

Umstrukturierungen und Zukunftsperspektiven

Umstrukturierungen: Nach außen nicht sichtbar, doch innerhalb der Verwaltung sehr wohl spürbar, sind die Vorüberlegungen zur Umstellung auf doppische Haushaltsführung und vor allem die umfangreichen Gespräche und strukturellen Veränderungsdiskussionen. Eine Organisationsuntersuchung unserer Kernverwaltung wird durchgeführt und soll im Frühjahr 2015 dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Damit verbunden sind umfangreiche Veränderungen innerhalb der Verwaltung, die als zusätzliche Arbeitsleistung bewältigt werden müssen und die zu einer Optimierung der Arbeitsabläufe führen werden.

Dank und Ausblick

Zahlreiche Vereinsjubiläen haben das Jahr 2014 geprägt. Dies zeigt uns, dass wir wirklich eine lange Tradition haben und froh und stolz sein können, noch so viele Vereine in unserer Gemeinde zu haben. Ein ganz herzliches Dankeschön an diejenigen, die auch in der heutigen Zeit bereit sind, Verantwortung zu tragen und die eine oder andere Anfeindung auszuhalten – ob sie gerechtfertigt sei oder nicht.

Für mich persönlich waren die Feiern um meinen 50. Geburtstag ein einprägendes, nachhaltiges und sehr schönes Erlebnis. Die Stadt Schopfheim hat dazu eine Feier in der Stadthalle ausgerichtet, die für mich überraschend, aber umso schöner war. Ganz, ganz herzlichen Dank all denjenigen, die an mich gedacht, mir gratuliert und mir auch für die Zukunft alles Gute gewünscht haben. Besonders danken will ich in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Hirschner und dem Gemeinderat für die Bereitschaft, diese Geburtstagsfeier auszurichten.

Vieles gäbe es noch zu sagen. Vor allem zum Thema Kindergarten und Schulentwicklung, zum Thema Hochwasserschutz und auch zum Thema Bautätigkeit. Hier möchte ich einfach an die Ausführungen in den letzten Jahren erinnern und auch darauf zurückgreifen. Es hat sich nichts an den damals getätigten Aussagen geändert und wir arbeiten weiterhin daran, den Bedarf in unserer Stadt möglichst optimal zu decken. Die Hochwasserschutzmaßnahmen jedenfalls gehen, bezogen auf das Stadtgebiet Schopfheim, dem Ende entgegen. Es folgen die weiteren Ausbauten im Bereich Enkenstein und Langenau.

Insgesamt gilt es, wiederum ein herzliches Dankeschön zu sagen. Den politisch Verantwortlichen im Gemeinderat – es macht in der Tat richtig Spaß mit ihnen sachlich und konstruktiv zu diskutieren. Gleiches gilt für die Damen und Herren Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher mit den beteiligten Ortschaftsräten.

Ein riesiger Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich wiederhole dies gerne. Wir haben eine sehr engagierte, schlagkräftige und effiziente Verwaltung. Keiner ist sich zu schade, viele Überstunden im Sinne unserer Allgemeinheit anzuhäufen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und die seit Jahren hervorragenden Abschlüsse zeigen, dass die verantwortungsreichen Tätigkeiten mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl und auch mit der notwendigen Sensibilität angepackt und umgesetzt werden.

Allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern in dieser Stadt möchte ich ebenso ein herzliches Dankeschön sagen. Das beinhaltet ganz explizit auch die zahlreichen Bürgerinitiativen, die wir haben. Zeigt es doch, dass sich die Bürgerschaft mit den unterschiedlichsten Themen sehr kritisch auseinander setzt. Das gehört zu einem gesunden Demokratieverständnis dazu und bereichert den Horizont eines jeden.

An dieser Stelle Ihnen, Herr Strütt, als Herausgeber dieses Buches ganz, ganz herzlichen Dank. Es ist der 30. Band und damit 30 Jahre Stadtgeschichte Schopfheims zusammengefasst in einem wichtigen Nachschlagewerk und vor allem in einem qualitativ hochwertigen. Diesem Jahrbuch wünsche ich noch viele gute und erfolgreiche Jahre.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2015.

Ihr Christof Nitz, Bürgermeister

02. Januar 2014

Beim Gewerbeverein werden die Gewinner der neuesten Weihnachtsaktion von Jacob Glöggler gezogen. 40.000 Coupons hatten die Kunden insgesamt ausgefüllt. Christa Lenk gewann den Hauptpreis von 1.000,- Euro.

03. Januar 2014

Beigeordneter Ruthard Hirschner empfängt die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde im Rathaussaal.

04. Januar 2014

Thomas Gsell legt den Vorsitz beim SVS aus beruflichen und persönlichen Gründen nieder. Er sei bereits vor Weihnachten vom Amt zurückgetreten, betont er. Weiter wollte sich Gsell nicht äußern. Der Verein muss nun im April einen neuen Vorsitzenden wählen.

Hans-Jürgen Deiß wurde für 25-jährige Tätigkeit im städtischen Bauhof vom Beigeordneten Ruthard Hirschner ausgezeichnet.

Eine stattliche Gästezahl kann Ortsvorsteherin Ute Zeh beim Seniorennachmittag in der Eichener Hülschematt-Halle begrüßen. Der bereits traditionelle Nachmittag wird nicht nur von den „Knastbrüdern“ (Jeannot und Christian Weißenberger), sondern auch vom Gesangverein musikalisch umrahmt. Die Ortsvorsteherin verwies auf die verschiedenen Errungenschaften des vergangenen Jahres, insbesondere darauf, dass auf dem Friedhof ein halbanonymes Gräberfeld installiert wurde und dass – begünstigt vom See, der nicht mehr schwinden wollte – die Kassen der Vereine bei der Seebewirtung aufgefüllt werden konnten.

06. Januar 2014

Die SPD trifft sich zum jährlichen Dreikönigs-Hock. Es werden eine Reihe von Projekten und Aufgaben, die einer dringenden oder konkreten Lösung bedürfen, angeführt. Zusätzlicher Wohnraum, Gewerbeflächen, ärztliche Versorgung, die Aktivitäten rund um den European Energy Award stünden ebenso an wie das Uehlin-Areal, für das der Bürgermeister zum Jahreswechsel 11/12, spätestens aber im März 2012 den Spatenstich angekündigt hatte. Außerdem sei das Projekt nun bereits sieben Jahre alt, ohne dass es konkretisiert worden wäre. Dr. Peter Ulrich gab einen kurzen Überblick auf die Bundestagswahl als herausragendstes Thema des vergangenen Jahres. Die Partei habe zwar leicht gewonnen, aber für einen Wechsel habe es nicht gereicht, betonte er. Als positiv wertete er die Diskussion über den Koalitionsvertrag. Es sei das erste Mal auf Bundesebene gewesen, dass eine Partei die Basis zur Abstimmung über einen Koalitionsvertrag aufgefordert habe. Zu einer stärkeren Bürgerbeteiligung gehöre es aber auch, wichtige Fragen in Bürgerversammlungen vorzustellen und mit den Bürgern zu diskutieren. Hier habe man mit den Veranstaltungen zum Biosphärengebiet, der möglichen Windkraftnutzung und der Einführung der Grünen Tonne gute Erfahrungen gemacht.

Guten Zuspruch fand der Dreikönigs-Suppen- und Kaffeenachmittag des DRK Gersbach im Info-Pavillon.

Traditionell ist das Wochenende vor Dreikönig einem „Tombola-Schießen“ der Schützengesellschaft Wiechs in deren Schützenhaus gewidmet. Die Schützengesellschaft hat mit 108 Angehörigen zwar einen guten Mitgliederstand, doch könnte im Aktivbereich das Dutzend Schießsportlerinnen und Schießsportler durchaus Zuwachs gebrauchen, meint der Vorsitzende, Uwe Kibelka.

Mit dem Dreikönigsspiel gelang es den Akteuren der Waldorfschule wiederum, eine alte Weihnachtstradition lebendig zu erhalten.

07. Januar 2014

Zum 168. Mal lädt die 1846 gegründete, weltweite Bewegung der Evangelischen Allianz vom 12. bis 18. Januar zu einer Gebetswoche ein.

08. Januar 2014

Immerhin kamen von 60 eingeladenen über 50-jährigen Personen 50 zum traditionellen Neujahrsempfang des Fußballvereines Fahrnau, der zum dritten Mal ausgerichtet wurde. Der Verein bemühe sich um die Wertschätzung dieser Mitgliedergruppe, wie der Vorsitzende des Vereins, Mark Leimgruber, betonte.

Die Freien Wähler bereiten sich auf die Kreistagswahlen vor und wählen die Bewerber. Man hofft, das bisherige Wahlergebnis von 16,7 % im Jahr 2009 auszubauen.

09. Januar 2014

Vor einigen Tagen hatte die Abteilung der Feuerwehr Raitbach Jahreshauptversammlung. Kommandant Michael Luttner blickte auf das Erreichen des Bronzenen Leistungsabzeichens sowie auf ein erfolgreiches Jahr bei der Jugendfeuerwehr zurück.

Das jüngste SVS-Hallen-Masters-Fußball-Turnier hatte so viele Zuschauer wie noch nie. Mädchen und Jungen aus diversen Altersklassen zeigten ihr Können während sechs Spieltagen in der Friedrich-Ebert-Halle.

Vor dem Landgericht Waldshut begann heute die Verhandlung zum Totschlagsdelikt im April 2013 in der Goethestraße. 22 Zeugen und drei Sachverständige sollen gehört werden. Am 24. April des vergangenen Jahres alarmierte eine in Thüringen lebende Frau das Polizeirevier, da sie ihre Mutter seit Tagen nicht erreichen konnte. Die Polizei öffnete daraufhin die Wohnung und fand die Tote. Beim Eintreffen der Polizei schoss sich der vermeintliche Täter in den Kopf. Er hat nun irreparable Schäden und ist heute vollständig blind. Das Urteil wird vor Ende dieses Monats erwartet.

Der See in Eichen ist wieder an die Oberfläche getreten. Noch ist die Wasserfläche allerdings recht klein.

Norbert Winck hat einen Gedichtband mit dem Titel „Abrechnung – Gedichte eines enttäuschten Mannes“ veröffentlicht. Der 1953 geborene Autor schrieb schon als Student erste Gedichte. In seinem Buch meint er: „Ich stehe nur im Schatten, nie im Licht. Ich werde niemals angehimmelt, ich werde immer abgewimmelt.“ Diese Zeilen sind sehr autobiografisch. Erschienen ist der Gedichtband in der Frankfurter Verlagsgruppe und hat 49 Seiten.

10. Januar 2014

Etwa 230 haupt- und ehrenamtlich tätige Personen hat die katholische Pfarrgemeinde St. Bernhard eingeladen, um ihnen für ihr Engagement zu danken.

Nach dem Tod von Jörg Rittweger wird Andreas Kiefer, der dem Gemeinderat bereits einmal angehörte, in das Gremium nachrücken.

An der seit dem Frühjahr vergangenen Jahres bekannten Abbruchstelle im Entegast, am Weg entlang der Wiese, ist der Hang weiter abgerutscht. Nächste Woche wird mit dem Bau einer Stützwand begonnen.

Wie heute bekannt wird, hat der Gemeinderat bereits am 12. November nichtöffentlich beschlossen, zwei neue Ehrenbürger zu ernennen. Dr. Gunter Zabel und Prof. Hans Theodor Baumann sollen in diesem Sommer mit der Ehrenbürger-Würde ausgezeichnet werden.

11. Januar 2014

Der „Sternen-Zinken“ eröffnet die Fasnachtssaison mit seinem Lumpenball unter dem Motto „Karneval de Brasil“ im Narrenkeller.

Dr. Gunter Zabel meint zur Ehrung, die ihm zuteil werden soll, dass er sich heftig darüber freue, denn es sei schon etwas Besonderes. Professor Baumann freut sich ebenfalls, dass ihm diese Ehre zuteil wird.

Jürgen Zdziarstek arbeitet seit 25 Jahren bei der Firma Bühler Electronic Fachgeschäft. Der Jubilar begann am 01. August 1988 seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Zu diesem Jubiläum gratulierte der Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Bühler.

Dieses Jahr erhalten die Fahrnauer Störche noch eine Schonfrist. Der Eigentümer des Fabrikkamins, Dieter Henkelmann, Geschäftsführer der Melina AG in Basel, will den Kamin nicht wie vorgesehen in diesem, sondern erst im kommenden Jahr abbrechen. Frieder Adolph von den Ornithologen freut sich über diese Schonfrist. Er meint, als Alternative zum Fabrikkamin käme das Giebeldach der Fahrnauer Grundschule oder der Turm der evangelischen Kirche in Frage.

In der Badischen Zeitung schreibt heute die Redakteurin Marlies Jung-Knoblich: „Wäre es abends nicht so früh dunkel, könnte man nach getaner Arbeit glatt noch in den Garten gehen. Das Wetter ist danach. In der Sonne fühlt es sich nach Frühling an, die Temperaturen sind so mild, dass sich in Nachbarsgarten bereits die Krokusse aus dem Boden schälen. Bei den Temperaturen stellt sich aber auch die Kleiderfrage: T-Shirt oder Wollpullover? Eines ist sicher: Es ist viel zu warm.“

Gersbach hat zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang in der Bergkopf-Halle. Umrahmt wird die Feierstunde vom Musikverein Harmonie und dem Lollipop-Chor Eichen unter der Leitung von Dieter Waibel. Blutspender wurden geehrt. Hervorzuheben ist besonders Ernst-Frieder Schmidt, der für 125-maliges Blutspenden die Ehrennadel in Gold mit der entsprechenden Spendenzahl sowie die dazugehörige Verleihungsurkunde erhielt.

Bereits zum 14. Mal haben Langenaus und Enkensteins Ortsvorsteher zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang in die Langenauer Halle eingeladen. Beim Neujahrsempfang ehrten beide auch verdiente Bürgerinnen und Bürger ihrer Ortschaften, wobei Margarita Bartsch für 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet wurde.

13. Januar 2014

Die Agenda-Gruppe Kultur-Soziales sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

1.100,- Euro für einen guten Zweck. Das Weihnachtskonzert des THG erbrachte diese stolze Summe, die von den jungen Sängern an Vertreter des Freundeskreises Partnerschaft Übersee überreicht wurde.

Im Georg-Reinhardt-Haus bereitet man sich auf den Umzug vom Alt- in den Neubau vor. Dort gibt es dann die Wohngruppen Schlierbach und Wiese, Burg Rötteln und Rothenburg, Hohe Möhr und Hohe Flum, Feldberg und Belchen. Vorrang habe vor allem, den alten Menschen darin zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben weiterzuführen bzw. die Selbstständigkeit im Rahmen der Möglichkeiten zu erhalten.

Aus dem neuen Informationsblatt der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental sind folgende Daten der Schopfheimer Pfarrei zu entnehmen: Im Jahre 2013 fanden 19 Taufen, 58 Bestattungen, 3 Eheschließungen statt und 37 Kinder gingen zur ersten hl. Kommunion. 58 Kirchenaustritte waren zu verzeichnen und drei Personen sind von einer anderen Religionsgemeinschaft in die römisch-katholische Kirche übergetreten.

14. Januar 2014

Zur 133. Generalversammlung traf sich vor Tagen der Fahrnauer Krankenunterstützungsverein. Der Vorsitzende, Jürgen Jäckh, ehrte das Mitglied Franz Schäuble für 60-jährige Treue zum Verein, der heute noch 73 Mitglieder zählt und – wie er meint – weit und breit als einziger derartiger Verein noch existiert. Jürgen Jäckh wurde erneut zum 1. und Manfred Blank zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Die Feuerwehr Kürnberg traf sich dieser Tage um den Abteilungskommandanten Michael Schmidt zur Jahreshauptversammlung. In seinem Bericht wurde deutlich, dass der Ortsteil bzw. die Wehr von Schadensfällen verschont geblieben ist. Erfreut zeigt er sich über eine aktive Jugendfeuerwehr im Ortsteil.

15. Januar 2014

Welche Bedeutung der Tischtennis-Sport zwischenzeitlich erlangt hat, wurde bei der Vereinsmeisterschaft des TTC Schopfheim-Fahrnau deutlich. Der 16-jährige Marc-Hong Bayer, ein junger Akteur und südbadischer Tischtennis-Jugendmeister, errang die Meisterschaft.

Zwei Schwerverletzte forderte ein Verkehrsunfall am Morgen auf der Kreuzung Feldberg-/Himmelreichstraße. Nach Angaben der Polizei übersah ein Taxifahrer die Vorfahrtsberechtigung einer Motorroller-Fahrerin. Er erfasste diese und brachte sie und ihren 12-jährigen Sohn zu Fall. Beide wurden schwer verletzt.

Kaum wurde die Weihnachtsbeleuchtung aus den Straßen der Innenstadt entfernt, werden heute die fasnachtlichen Dekorationen in der Hauptstraße angebracht.

16. Januar 2014

Kathrin Hundorf, die Leiterin der vhs, Susanne Haußer-Ühlin und Angelika Bühler präsentieren das neue Programm der vhs für das Frühjahrs- und Sommersemester, in dem der Schwerpunkt „Frankreich“ fortgeführt wird.

Der Stadtverband der CDU wählt die Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag. 22 Bewerber stehen bereit, um die Listenplätze zu füllen. Heidi Malnati wird die Gemeinderatsliste anführen, Christof Nitz diejenige des Kreistages.

17. Januar 2014

Der evangelische Kirchenbezirk Markgräflerland lädt zu einer Synode, um den Haushalt für die Jahre 2014/15 zu beraten und zu beschließen.

Die Sanierungsarbeiten am Entegast, die infolge eines Erdrutsches notwendig geworden waren, haben begonnen. Es galt, Weg und Abhang nach dem Rutsch im Frühjahr 2013 wieder sicher zu machen.

„Das Schopfheimer Trinkwasser entspricht allen Anforderungen“, so Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann. Er stellt das neueste Untersuchungsergebnis vor.

Wie das Georg-Reinhardt-Haus verlauten lässt, wird der Umzug in den Neubau vom 24. bis 28. Februar erfolgen.

In der Kirche St. Agathe in Fahrnau findet eine Gedenkfeier für den verstorbenen Stadtrat Jörg Rittweger statt. „Er ging den Dingen auf den Grund – nicht immer zur Freude der Verwaltung“, charakterisiert Beigeordneter Ruthard Hirschner den Verstorbenen in seinem Nachruf. „Er stellte nicht nur kritische Fragen bis ins Detail, er erwartete ebenso fundierte Antworten“, betont Hirschner weiter. Demokratie lebe von der Auseinandersetzung mit der Sache. „Die letzten Jahre des Stadtrates waren von Krankheit geprägt“, berichtete Waltraud Wirth in ihrer Gedenkansprache. Weitere Redner würdigten den Verstorbenen.

Souverän wird die Generalversammlung der Buurefasnachtsgesellschaft Wiechs abgewickelt. In seiner Begrüßung gibt Präsident Fritz Streule einen kurzen Überblick über die kommende Saison. Überraschungen ergaben die anstehenden Neuwahlen nicht, Präsident Fritz Streule sowie Zeremoniemeister Stefan Dietz und Schriftführerin Silke Heckendorn wurden in den Ämtern bestätigt. Neu in den Elferrat wählte die Versammlung Markus Gräßlin, Lutz Scherzinger und Uwe Kibelka. Ehrenurkunden erhielten Rolf Asal für 30-jährige Treue, Werner Baumgartner für 50- und Karl Bäumle für 55-jährige Zugehörigkeit zum Verein.

Jahreshauptversammlung beim Gesangverein Eichen. Im 159. Jahr des Bestehens meint der Vorsitzende, Achim Hottinger: „Es läuft, es funktioniert und deshalb macht mir die Arbeit Spaß.“ Dieter Waibel dankte seinen Chören (Gemischter Chor, Männerchor, Lollipop-Chor). 45 Proben waren notwendig, um an über 60 Terminen erfolgreich musizieren zu können, so Dieter Waibel. Ohne Probleme gingen die Vorstandswahlen – soweit notwendig – über die Bühne. Christian Zimara bleibt 2. Vorsitzender, Achim Hottinger konnte Willi Klemm und Bernd Nicklas für 50-jährige treue passive Mitgliedschaft auszeichnen. Dieter Keller und Reiner Jost sind seit 40 Jahren aktiv im Verein.

18. Januar 2014

Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute über ein acht Jahre altes Mädchen, das dringend einer Knochenmarkspende bedarf. Noemi aus Schopfheim erkrankte im Alter von vier Jahren. Die Familie hofft auf einen Typisierungstermin und zusätzlich darauf, dass viele Menschen bereit sein werden, sich registrieren zu lassen.

Die Feuerwehr Gersbach traf sich zur Jahreshauptversammlung. Abteilungskommandant Roland Blum berichtete über sieben Einsätze und 15 Übungen, außerdem gab es Schulungen. Lutz Hofer, der künftige Kommandant der Stadtwehr, dankte der Abteilung für ihren Einsatz ebenso wie Ortsvorsteher Christian Walter. Bei den Wahlen bestätigten die Aktiven Mark Ühlin im Amt des Stellvertretenden Abteilungskommandanten. Zum Ehrenmitglied ernannte die Abteilung Heinz Sutter, der in die Altersmannschaft übertrat.

Heute werden die Fasnachtsplaketten erstmals verkauft. Am Montag startet der Kartenvorverkauf für die Zunftabende.

Es war auf jeden Fall eine Premiere, ob es eine neue Tradition wird, wird sich noch zeigen. Erstmals wurde der Narrenbaum in den Abendstunden aufgestellt. Natürlich waren Statthalter Florian I. sowie die Guggenmusik „Namelose“ und die Aruba-Band dabei, als die „Enninger“ den Baum vom Bahnhof zum Marktplatz transportierten und dort am Kronenbrunnen aufstellten. Das Spektakel dirigierte – wie immer – Hanspeter Meyer mit Fingerspitzengefühl. Unterstützung erhielt er von der Feuerwehr und dem THW.

Der SPD-Ortsverein hat wiederum die Fahrnauer Festhalle zur Warentausch-Börse umfunktioniert. Es können Dinge abgegeben werden, die man nicht mehr braucht, über die sich aber sonst noch jemand freuen könnte. „Es ist wieder viel reichhaltiger und auch die Spendenfreudigkeit der Besucher des Warentauschtages hat zugenommen. Wir haben 436,- Euro eingesammelt“, freut sich Peter Ulrich. Er will den Gesamtbetrag an den Schweigmatt-Verein für Anschaffungen des Höhenschwimmbades überweisen.

Der Musikverein Raitbach trifft sich im „Café Reichert“ zur Jahreshauptversammlung. Bei den anstehenden Wahlen wurde der Dreier-Vorstand mit Sandra Meier, Werner Gempler und Ernst Greiner einstimmig wiedergewählt. Neu ist die Schriftführerin Sandra Wagner.

Lange hatte er es angekündigt, nun hat Roland Klingele den Vorsitz beim TV Wiechs bei der Generalversammlung niedergelegt. 18 Jahre hat er den Verein geleitet. Bei den Neuwahlen wurde Hans-Jörg Tichelmann zum neuen Kapitän des Vereines gewählt. Er war bisher der Stellvertreter von Klingele. Neuer 2. Vorsitzender wurde Jürgen Wagner, zunächst für ein Jahr, denn dann werden turnusgemäß Neuwahlen stattfinden. Der scheidende Vereinslenker konnte Karl Bäumle noch für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Verein ehren. Mit ihm erhielten auch Fritz Sohm und Hans Gräßlin die gleiche Auszeichnung.

Großen Andrang registriert die BUND-Ortsgruppe beim Info-Stand auf dem Wochenmarkt. Es werden fleißig Unterschriften zum Thema „Wir haben Agrar-Industrie satt“ geleistet.

Die Abteilung Stadt der Freiwilligen Feuerwehr hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. In seinem ersten Jahresbericht als Abteilungskommandant erklärt Jochen Sutter, dass sein ebenfalls neuer Stellvertreter, Michael Behrenzs, sich inzwischen gut eingearbeitet habe. Er führt aus, dass die Einsatzkräfte der Stützpunktabteilung im Jahr 2013 zu insgesamt 106 Einsätzen ausrücken mussten. Es gingen 39 Feueralarme ein, wobei sich der einzige Großbrand am Neujahrsmorgen ausgerechnet im Betrieb eines Feuerwehrkameraden ereignet habe. 67 technische Hilfeleistungen, davon fünf schwere Verkehrsunfälle, gehören ebenfalls in die Bilanz. Der neue Jugendgruppenleiter, Christoph Räuber, übernahm im Sommer die Leitung der Jugendfeuerwehr Abteilung Stadt. Zum Schluss wurden einige langjährige Feuerwehrmänner der Abteilung Stadt geehrt. Sascha Kallmann, Wolfgang Maier, Florian Meyer und Daniel Post wurden für 20-jährige Tätigkeit ausgezeichnet. Bereits seit 30 Jahren versieht Thomas Mutter seinen Dienst in der Abteilung.

19. Januar 2014

Es herrscht wieder Großandrang beim „Tag der Reise“ der Firma Volz in der Stadthalle. Bürgermeister Christof Nitz freut sich bei der Eröffnung über die europaweite Resonanz, denn die Anbieter sind aus ganz Europa nach Schopfheim gekommen. Die rd. 30 Aussteller bieten ein breites Reisespektrum an. Natürlich freut sich auch der Reiseunternehmer, Walter Volz, über den sehr guten Anklang, der seine Bemühungen rechtfertigt.

Die Langenauer Abteilung der Feuerwehr versammelte sich zur Jahreshauptversammlung. Abteilungskommandant Sven Elsässer erinnerte insbesondere an den Großbrand an Neujahr 2013, zu dem die Wehr auch ausrückte. Daneben berichtete er über zwei weitere Einsätze, die geleistet werden mussten. Der Mannschaftsstand ist konstant bei 20 Kameraden geblieben. Elsässer zeigt sich erfreut über die bevorstehende Übernahme von zwei Jugendfeuerwehr-Angehörigen.

20. Januar 2014

Der Gemeinderat ist wieder komplett. Bürgermeister Christof Nitz verpflichtet nach dem Tod von Jörg Rittweger Andreas Kiefer als Nachrücker. Kiefer will allerdings die Mandate seines Vorgängers in den Ausschüssen nicht übernehmen.

Es ging um ein eher harmloses Thema. Die Stadträte sollten ein paar Änderungen in der Geschäftsordnung des Jugendparlamentes absegnen. Unter Anderem galt es, das aktive Wahlalter vom 12. bis zum 21. Lebensjahr auszudehnen. Dem SPD-Fraktionschef Artur Cremans, der gegen diesen Antrag nichts hatte, stieß jedoch sauer auf, dass die Verwaltung einen Antrag der SPD vom Mai 2013 bezüglich des Jugendparlamentes bislang ignoriert hatte. Vorgeschlagen wurde damals, in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament eine Kampagne zum Thema „Wähle mit 16“ zu erarbeiten. Geschehen sei aber nichts. Er kritisiert nun das Stadtoberhaupt, weil dieser Antrag, wie die Gemeindeordnung es vorschreibt, spätestens in der übernächsten Sitzung hätte Niederschlag finden müssen. Bürgermeister Nitz räumte das Versehen zwar ein, wies aber darauf hin, dass der Antrag an das Jugendzentrum weitergereicht worden sei. Eine Antwort sei bisher jedoch nicht eingegangen.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Biosphärengebiet Südschwarzwald. Er will im ersten Halbjahr 2014 über die Teilnahme entscheiden. Klar wurde, dass vom Ministerium auf Bitte der Privatwaldbesitzer hin in Gersbach nur noch die Staatswaldungen in der Kernzone ausgewiesen sind.

22. Januar 2014

Der Gewerbeverein bittet um eine Korrektur der Höchstparkdauer in der Innenstadt. Bekanntlich wurde das Parken im Kernbereich der Stadt ab Januar auf eine Stunde begrenzt. Die beiden Vorsitzenden des Gewerbevereines, Stefan Klever und Martin Bühler, meinten, eine Stunde sei zu knapp bemessen für einen Restaurantbesuch, einen Arzt- oder Friseurtermin. Klagen von Kunden hätten den Verein zu diesem Schritt bewogen. Tesfaldet Reda meinte am Montag im Gemeinderat auf das Schreiben des Gewerbevereines, dass die Argumentation schlüssig sei und er dafür plädiere, dem Wunsch des Gewerbevereines zu entsprechen. Doch so schnell wollte Bürgermeister Christof Nitz nicht einknicken. Er gab zu bedenken, dass der Gemeinderat den Beschluss einhellig gefasst habe und dass er erst seit einer Woche umgesetzt werde.

Die Sternsinger-Aktion war auch in diesem Jahr für die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental wieder erfolgreich. Über 50 Mädchen und Jungen haben für Flüchtlingskinder in Malawi insgesamt 14.595,- Euro gesammelt. In Schopfheim waren es 4.524,- Euro.

23. Januar 2014

Es ist kaum zu glauben: Es schneit leicht. Die Dächer, Bäume und Sträucher zeigen eine dünne, weiße Schicht. Zum ersten Mal in diesem Jahr liegt etwas Schnee.

Zum bevorstehenden 200-jährigen Jubiläum der Stadtmusik hat diese einen Anstecker anfertigen lassen. Der Pin, der in einer farbigen und einer goldenen Ausführung zu kaufen ist, wurde von Jörg Wendland entworfen.

Die Polizeireform im Land Baden-Württemberg beschert dem Schopfheimer Revier zwei zusätzliche Beamte, nicht aber für den Streifendienst. Dabei habe gerade dieser Verstärkungsbedarf, meint Revierleiter Rudolf Steck.

„Ich blicke stolz auf ein schönes, harmonisches Vereinsjahr zurück“, erklärt der 1. Vorsitzende des Tennisclubs Langenau, Manfred Schnell, zu Beginn der Mitgliederversammlung. Neben dem gesellschaftlichen und finanzpolitischen Teil der Versammlung wurden natürlich auch die sportlichen Erfolge des Jahres vorgestellt. Die Damen, die in Kooperation mit dem TC Hausen antraten, kamen als Nachrücker in die 1. Bezirksliga. Eine überragende Saison spielten die Herren in einer Spielgemeinschaft mit dem TC Maulburg. Allerdings standen ausschließlich Langenauer Spieler auf dem Platz. Der Vorstand besteht auch nach den Wahlen aus Manfred Schnell, der das Vereinsschiff weiter lenken wird, und dem 2. Vorsitzenden Meik Gorski. Der Club besteht derzeit aus 193 Mitgliedern, wovon 129 aktiv spielen.

24. Januar 2014

Der Hauch von Schnee hat die Mittagsstunde nicht mehr erlebt. Regen setzte zuvor ein.

Das Kreis-Jagdamt zieht von Lörrach nach Schopfheim ins Forstamtsgebäude in der Karlstraße 11 um. Mit diesem Umzug sind nun alle Dienststellen des Fachbereichs Waldwirtschaft des Landratsamtes Lörrach im Forstamtsgebäude Schopfheim zusammengeführt.

Der Hundesportverein Fahrnau blickt bei der Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Jürgen Hein, der wiedergewählt wurde, betonte nach seinem Tätigkeitsbericht, dass beim Vereinsheim, das grundlegend saniert wird, ein Geräteschuppen erstellt werde.

Helmut Bäckert ist seit 40 Jahren Förster. Neben diesem Jubiläum feiert er aber gleichzeitig auch das 40-jährige Jubiläum als aktiver Reserveoffizier der Bundeswehr. Die Badische Zeitung widmet dem Jubilar heute einen großen Beitrag.

Der 58-jährige Schopfheimer, der im April 2013 seine 15 ältere Lebenspartnerin in deren Wohnung in der Goethestraße erwürgt hatte, wird heute zu sechs Jahren und acht Monaten Gefängnis wegen Totschlags verurteilt. Das Urteil, so der vorsitzende Richter, werde dem Schuldgehalt der Tat einerseits gerecht und andererseits der Tatsache, dass der Täter durch seine Erblindung sich zum Teil „schon selbst gerichtet“ habe und sich aufgrund seiner Hirnverletzung tatsächlich nicht mehr an die Tat erinnern könne.

Die Bezeichnung „Turnverein“ ist nach Ansicht des deutschen Turnerbundes nicht mehr zeitgemäß. Seit Herbst 2013 wird der Begriff „Gymwelt“ forciert. Dies diskutiert man u. a. auch bei der Jahreshauptversammlung des TV Fahrnau. Die Hintergründe erläutert Diana Sorzio als Mitglied des Dreier-Führungsgremiums des Vereins. Der neue Begriff diene als Qualitätssiegel und wolle ausdrücken, dass die Vereine Angebote wie Aerobic, Senioren-Gymnastik sowie die ganzen Bereiche Fitness und Gesundheit, Tanz und Performances sowie Natursport anbieten. Bei den Ehrungen erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Ühlin die goldene Ehrennadel des Vereins.

Eine mitreißende Show boten die Sängerinnen und Sänger der Revue „Musicals in concert“ – eine Veranstaltung der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr – vor über 600 Zuschauern in der Stadthalle. Die Hits aus verschiedenen Musicals begeisterten und führten teils zu tosendem Sonderapplaus.

25. Januar 2014

An der Jahreshauptversammlung des Gesangvereines Concordia Gersbach dankte dieser Tage Ernst-Frieder Schmidt den Sängerinnen und Sängern für ihre Bereitschaft, unter der neuen musikalischen Leitung auch Neues zu wagen, ohne dass „Alte“ aus den Augen zu verlieren. Bis zum Jubiläum im Jahr 2018 (150 Jahre) möchte der Verein die aktiven Sängerinnen und Sänger von derzeit 22 auf 30 erhöhen. Die Wahlen bestätigten Ernst-Frieder Schmidt als 1. Vorsitzenden.

Das Baugebiet in der Schleife, bei dem 16 Mehrfamilienhäuser mit 212 Wohnungen entstehen werden, macht Fortschritte. Reiche Erdbewegungen und erste Fundamentierungen zeugen davon.

Das Jahr 2013 war für den Kraftsportverein Gersbach mit seinen 351 Mitgliedern überaus erfolgreich, wie der Vorsitzende, Ralf Ühlin, während der Generalversammlung im Gasthaus „Hägihof“ berichtete. Änderungen gab es bei den Wahlen: Danach übernahm Anja Schmid den Posten der 2. Vorsitzenden von Andreas Greiner.

27. Januar 2014

Im Berggasthof „Waldhaus“ in Schweigmatt ist „Walt’s Blues Box“ musikalischer Gast.

Kurt Menter von der Stadtbibliothek legt die neuen Zahlen und damit die Bilanz der Bibliothek vor. Ein starker Konkurrent für die Stadtbibliothek, so vermutet er, sei das Internet, da gerade Sachliteratur in einem kontinuierlichen Abwärtstrend stehe. Bedingt durch den Wasserschaden und den leichten Rückgang fallen die Ausleihzahlen um 3,5 % geringer aus als im Vorjahr.

29. Januar 2014

Die deutsche Knochenmark-Spenderdatei veranstaltet in der Stadthalle eine Aktion, um der achtjährigen Noemi aus Schopfheim zu helfen. Bürgermeister Christof Nitz versprach, die Stadthalle für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Thomas Schulz, Leiter der Fußball-Abteilung im SVS, beklagt sich darüber, dass der Kunstrasenplatz im Oberfeld immer wieder zweckentfremdet verwendet wird.

Christoph Sonntag, ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Kabarettist, gastiert in der Stadthalle, die mit fast 800 Besuchern proppenvoll besetzt ist.

Jahreshauptversammlung des Diabetes- und Schulungszentrums. Der Verein hat sich vor 20 Jahren gegründet. Der damalige und heutige Vorsitzende, Dr. Michael Maraun, erhielt bei den Wahlen erneut das Vertrauen.

30. Januar 2014

Eine Delegation aus Schopfheim kehrt von Dikome zurück. Sie absolvierte dort unter der Leitung von Richard Renz in den ersten beiden Januar-Wochen einen Arbeitseinsatz.

Zu einem großen Erfolg wurde der vor einigen Tagen stattgefundene „Umsonst-Laden“ im Kultur-Café „Irrlicht“.

Der Bruuchtumsverein Eie lud kürzlich zum alljährlichen „Z’Liechtgoh“ ins Dorfmuseum ein. Zu Gast war das Duo „Wunderfitz“, das mit Liedern und Gedichten bestens unterhielt.

31. Januar 2014

Nach mehr als 20 Jahren legt Inge Pfuhl die Geschäftsleitung des Kinderschutzbundes in andere Hände. Die 34-jährige Anna Homberg wird ab Februar dieses Amt übernehmen.

Vor einigen Tagen traf sich der Musikverein Wiechs zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Peter Zimmermann und Schriftführerin Silke Hagist berichteten von 42 Proben und 20 Auftritten. Dirigent Jörg Wendland hatte mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Herbstkonzert wiederum ins Schwarze getroffen. Bei den notwendig werdenden Wahlen wurde Jens Hagist als 2. Vorsitzender erneut auf zwei Jahre gewählt. Natürlich gab es auch weitere Posten im Vorstand des Vereines, die neu besetzt werden mussten bzw. bei denen die bisherigen Amtsinhaber bestätigt wurden. Herbert Krumm, der seit 1964 passives Mitglied des MV Wiechs ist, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

01. Februar 2014

Nach Jahren des Stillstandes scheint Schopfheim nun doch Gehör beim Regierungspräsidium gefunden zu haben. Der Knoten an der B 317 Schopfheim-West erhält zwar noch keine kreuzungsfreie Anbindung, aber immerhin – wie Beigeordneter Hirschner sagt – eine Zwischenlösung. Der Zubringer zur Bundesstraße soll je eine eigene Spur für Rechtsabbieger in Richtung Maulburg und Linksabbieger in Richtung Zell erhalten. Außerdem bekommen die Linksabbieger in Richtung Zell auf der B 317 zusätzlich eine so genannte Einfädelspur. Zu diesem Zweck will das Regierungspräsidium sowohl den Zubringer auf einer Länge von 80 m als auch die Bundesstraße auf einer Länge von 360 m umbauen und teilweise verbreitern. Die Stadtverwaltung steht der Zwischenlösung grundsätzlich positiv gegenüber, allerdings ersetze diese keine grundlegende Überplanung des Knotens.

Die alteingesessene Bäckerei Vetter in der Fahrnauer Hauptstraße 260 habe Ende des vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen ihren Betrieb endgültig eingestellt, wie Bäckermeister Christian Vetter erklärte. Die Bäckerei wurde einst im Jahre 1905 durch Bäckermeister Albert Grenacher gegründet. 1934 übernahmen Max Grether und seine Ehefrau Emilie geb. Vetter die Backstube. Ab 1967 führte dann Bäckermeister Horst Vetter, ein Neffe von Emilie Grether, den Betrieb, den er schließlich 1992 seinem Sohn Christian übergab.

Die Badische Zeitung publiziert heute eine Umfrage unter Jugendlichen zur Wahl mit 16 Jahren für die anstehenden Kommunalwahlen.

Die Enkensteiner feiern auf ihre eigene Art: Ortsvorsteher Klaus Brutschin hat zum ersten Enkensteiner Weihnachtsbaum-Weitwurf eingeladen. Beim Wettbewerb trafen sich 70 Dorfbewohner auf dem Bolzplatz. „Wir wollten etwas Geselliges im Winter anbieten, bei dem die Bewohner des Dorfes zwanglos zusammenkommen“, meinte der Ortsvorsteher.

Jetzt geht es auch in Langenau richtig los mit der Buurefasnacht. Nach der Inthronisation der neuen Prinzessin Britta (Brutschin) wird im Beisein des Schopfheimer Statthalters der Narrenbaum durch die Feuerwehr beim Rathaus aufgestellt.

Der Schäferhundeverein Langenau trifft sich zur Jahreshauptversammlung. Engagierte Mitglieder habe man sowohl in hundesportlicher Sicht als auch in der Arbeitsbereitschaft, berichtet Hanspeter Schulte. In vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wurde das Vereinsheim renoviert. Fünf neue Hundesportler sind im Verein, die Mitgliederzahl stieg damit auf 73, wovon 15 aktiv den Hundesport betreiben.

Jahreshauptversammlung beim Schwarzwaldverein. Marita Sütterlin freute sich, Bürgermeister Christof Nitz erstmals begrüßen zu dürfen. Vielfältig sind die Aktivitäten des Vereins, sei es im „Chörli“, sei es bei den Touren oder bei der Turmwache auf der Hohen Möhr. Wanderwart Peter Maier berichtet auch darüber, dass es bei insgesamt 63 Touren 1.206 Teilnehmer mit einer Gesamt-Kilometerstrecke von 13.462 festzuhalten gelte. Die Wahlen bestätigten Marita Sütterlin als Vorsitzende. Auch Willi Schrank wird weiterhin das Amt des Vize ausüben. Vom Bezirksvorsitzenden erhielt Marita Sütterlin für ihren Einsatz eine Ehrenurkunde sowie das Ehrenzeichen in Silber des Hauptvereines. Für die Aufgaben des Vereins stellten sich 17 Wanderführer und neun Wanderführerinnen zur Verfügung.

Der Gesangverein Raitbach trifft sich im „Café Reichert“ nach dem Jubiläum erstmals zur Jahreshauptversammlung. Während der Vorsitzende, Bernd Strittmatter, das Vereins- und Jubiläumsjahr Revue passieren ließ, berichtete Schriftführer Jörg Jost über die übrigen Aktivitäten. Die Chorleiterin des Jugendchores, Bettina Bruzek, zeigt sich sehr erfreut über ihre Gruppe und die erfolgreichen Auftritte im Vereinsjubiläumsjahr sowie bei der 900-Jahrfeier des Ortes.

Der Musikverein Gersbach blickt bei der Jahreshauptversammlung auf ein rundum geglücktes Jubiläumsjahr zurück. Erfreut zeigt man sich auch über die bereits erzielten Erfolge des neuen Dirigenten Markus Bolz. Als Organisatorin für die Zöglingsgruppe stellte sich Moana Deiß zur Verfügung. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden Stefan Deiß und die Vize Petra Deiß.

Pfr. Ulrich Henze ist seit Beginn dieses Monats wieder in der evangelischen Michaelsgemeinde im Einsatz. Der „Springer“-Pfarrer übernimmt in Schopfheim und Eichen in der Vakanzzeit die seelsorgerischen Pflichten. Henze war bereits von Januar bis September 2012 in der Markgrafenstadt tätig.

02. Februar 2014

Zum gemeinsamen Altennachmittag haben die Ortsvorsteher von Langenau und Enkenstein in die Festhalle Langenau eingeladen. Umrahmt wurde der schöne Nachmittag vom frisch zusammengesetzten Jugendblasorchester Langenau-Wieslet.

04. Februar 2014

Ein neuer Verein „Freundeskreis Katze und Mensch“ gründet sich in Schopfheim um Christine Höhner. Man will sich gegenseitig bei der Betreuung dieser Haustiere helfen. Der Verein soll sich am 19. Februar in der „Sonne“ konstituieren.

05. Februar 2014

Erfreut zeigt sich der bisherige und wiedergewählte Abteilungskommandant der Feuerwehr Enkenstein, Uwe Specht, über das vergangene Jahr und darüber, dass die Wehr sechs neue Mitglieder hat. Zum Nachfolger des ausscheidenden Rolf Specht wurde Christian Doll zum Stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt.

Sehr großer Andrang herrscht in den Räumen des Cafés „Augarten“ in Schärers Au, denn dort informiert die Hospiz-Gruppe zum Thema „Patientenverfügung“.

Die auf den Dächern der Stadt noch angebrachten Sirenen hatten heute Probealarm. Allerdings sei – wie in den Medien zu lesen ist – in Gersbach die „Entwarnung“ ausgeblieben.

06. Februar 2014

In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte in der Hohe-Flum-Straße einen Zaun überstiegen und von innen ein Zaunfeld gelöst. Durch die Lücke drangen sie in ein Firmenareal ein und entwendeten dort über 2,5 Tonnen Edelstahl-Werkstücke. Der Schaden beträgt mehrere Zehntausend Euro.

Nachdem es im vergangenen Jahr zu einer Terminverschiebung kommen musste, besuchte der 1. Stellvertretende Landtagspräsident, Wolfgang Drechsler, den Geschichtskurs am THG. Begrüßt wurde der SPD-Politiker vom Geschichtslehrer Volker Habermaier.

07. Februar 2014

Gleich mehrere eigene Bestmarken überschritt die VR-Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr. „Wir sind mit dem Wachstum und dem Ergebnis von 2013 sehr zufrieden“, betont Vorstand Bernhard Schlageter zusammen mit Vorstandskollegin Ines Niederschuh. Das Kreditvolumen wurde um satte 7,3 % auf nun 396 Mio. Euro gesteigert. Von den neuen Kreditzusagen entfielen zum ersten Mal mehr auf den gewerblichen Sektor als auf den privaten. Die Einlagen-Seite stieg trotz niedrigem Zinsniveau um 3,75 % gegenüber dem Vorjahr. Als Indiz für das große Vertrauen in das genossenschaftliche Geschäftsmodell werten beide die Tatsache, dass die VR-Bank die Mitgliederzahl erneut deutlich steigern konnte. Ende 2013 waren es 11.308, dies entspricht einer Steigerung von 387 gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) beläuft sich auf rd. 2,9 Mio. Euro. Das Institut beschäftigt derzeit 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind 10 Auszubildende.

Die vorläufige Schlussabrechnung für den Kindergarten Hintermatt liegt nun auf dem Tisch und wird vom Umweltausschuss demnächst behandelt werden. Die derzeitigen Kosten liegen bei 1,27 Mio. Euro. Allerdings sind noch einzelne Arbeiten notwendig, sodass die Stadt davon ausgeht, einen Kostenaufwand von 1,325 Mio. Euro bewältigen zu müssen.

Jahreshauptversammlung bei den Naturfreunden. Bisherige und neue Vorsitzende ist Katharina Bachmann. Neu wurde der Posten eines Naturschutzwartes, der mit Hartmut Heise besetzt wurde, geschaffen.

Nicht ohne Emotionen verlief die Hauptversammlung des Tennisclubs Schopfheim. Dass das Oberfeld-Stadion und die Tennisanlage zugunsten eines Baugebietes weichen sollten, konnten die Mitglieder nicht nachvollziehen. Man habe auf der Tennisanlage mit dem Vereinsheim optimale Bedingungen, für Kinder und Jugendliche seien die Anlagen gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, die Planung in Fahrnau sei völlig indiskutabel. Der Vorsitzende, Wolfgang Röder, ging so weit, dass er den ersten Entwurf aus Sicht des Tennisclubs als eine „Unverschämtheit“ bezeichnete. Der Verein will deshalb auf Antrag aus der Versammlung schnellstmöglich eine Mitgliederversammlung durchführen.

Da es im Ort keine Gaststätte mehr gibt, trifft sich der Gesangverein Langenau im Proberaum zur Generalversammlung. Vorsitzende Belinda Spettl berichtet über die zahlreichen Auftritte des Chores. Bei den Wahlen wurde Helga Röser als 2. Vorsitzende bestätigt.

08. Februar 2014

Heute und morgen gastiert das Theater „Tempus fugit“ im Museumskeller mit der Märchenkomödie „Der nackte König“.

Verschiedene Geschäfte der Stadt unterstützen die Knochenmark-Typisierung für das an Krebs erkrankte Mädchen Noemi. Über 800 Personen hatten sich mittlerweile gemeldet. Jede Typisierung kostet ca. 50,- Euro. Es ist daher jeder Euro wichtig, um zur Finanzierung der Maßnahme beizutragen. Die Bäckerei Adolph, der Getränkevertrieb Ebner und das Blumengeschäft Meyer, das „Da Leo“-Team und Andere bieten Waren an, die zugunsten der Aktion verkauft werden.

Sören König hatte sich 1996 ebenfalls bei einer Typisierungsaktion der deutschen Knochenmark-Spendedatei gemeldet. Er habe nach eigenen Worten nie daran gedacht, dass seine Gewebemerkmale jemals tatsächlich mit denen eines anderen Menschen übereinstimmen könnten. 15 Jahre später erhielt er einen Anruf von der DKMS, die ihn fragte, ob er immer noch zur Stammzellen-Spende bereit sei. Der inzwischen 36-Jährige war überrascht und spendete – wie er erfahren hatte – für eine ältere Dame in den USA.

Das Wetter war sehr wechselhaft. Nasskalte Verhältnis begleiteten heute die Guggen-Open Air vor der Stadthalle. Am Abend ging es dann zur Fortführung des Events in die Halle. Insgesamt waren 13 Gast-Guggenmusiken in Aktion.

Die Ornithologische Gesellschaft bzw. deren Vorsitzender Friedrich Adolph hat zusammen mit dem Storchen-Experten Gottfried Nauwerck einen neuen Weidekorb als Storchennest auf dem Kamin angebracht.

Einen Liederabend in der Wiechser Kapelle gestalten Stefan Nottbrock und Andreas Bucklein, das Gitarren-Duo aus Rheinfelden. Sichtlich begeistert zeigte sich nicht nur das Publikum, sondern auch der Organisator, Pfr. Kai Tilgner.

09. Februar 2014

Die „Jungen Sinfoniker Basel“ konzertieren in der Waldorfschule. Die 15- bis 26-jährigen Musikerinnen und Musiker boten ein wunderbares Konzert, das das begeisterte Publikum im ausverkaufter Saal mit viel Beifall aufnahm.

10. Februar 2014

Zwei Experten berichteten dem Gemeinderat über den Ist-Zustand der Schopfheimer Breitband-Versorgung. Mehrere Provider (Anbieter) können die Kernstadt über ihre Leitungen mit relativ schnellen Verbindungen versorgen. In Teilorten hingegen sind die Gebäude teilweise vom nächsten Versorgungsknoten sehr weit entfernt. Nach Auffassung der Fachleute ist es notwendig, bis zu den Verteilerkästen Glasfaserkabel zu verlegen und erst von dort ab bis zu den einzelnen Hausanschlüssen auf der so genannten letzten Meile Kupferkabel. Es gebe zwei Möglichkeiten für den Ausbau, so die Fachleute: Zum einen stellten die Anbieter ihre bereits vorhandene Glasfaserverbindungen zur Verfügung oder die Stadt ihrerseits verlege neue Breitbandleitungen. Im Zentrum sei dies derzeit nicht nötig, in den Ortsteilen hingegen führe an zusätzlichen Glasfaserleitungen kein Weg vorbei, so der Fachmann.

„Die derzeitige Parkregelung gehört noch einmal diskutiert“, meint Marianne Zabel, CDU, in der Stadtratssitzung. Bürgermeister Christof Nitz entgegnete, dass sich der Arbeitskreis Innenstadt demnächst noch einmal mit diesem Thema beschäftigen werde.

Nachdem die Träger der öffentlichen Belange zwischenzeitlich ihre Stellungnahme abgegeben haben und keine gravierenden Einwendungen vorgebracht wurden, konnte der Gemeinderat jetzt die Außenbereichsatzung für das Mini-Bauvorhaben auf dem Blumberg in Schweigmatt beschließen. Bedauert wird im heutigen Zeitungsbericht, dass der ehemalige Stadtrat Alfred Schmidt diese glückliche Wendung nicht mehr miterleben konnte, hatte er doch zu seinen Lebzeiten für einen Wiederaufbau der Scheune gekämpft, das Ziel aber nicht erreicht.

11. Februar 2014

Die Stadt startet eine Bekämpfungsaktion gegen den Knöterich und das Springkraut. 600 ha Gemarkungsfläche sind „befallen“. Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann meint, dass die Eindämmung oder gar Ausrottung der Neophyten nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen sein werde.

Die GRÜNEN trafen sich zu ihrem bereits schon zur Tradition gewordenen „Kamin-Gespräch“. Josha Frey und die letzte Bundestagskandidatin Ina Rosenthal nahmen die Schopfheimer Einladung an. Deutlich wird, dass die hiesigen GRÜNEN vor weiteren Ausweisungen von Baugebieten zurückschrecken. Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen meint Ernest Barnet, dass die GRÜNEN wohl eine komplette Liste für den Gemeinderat vorstellen könnten. Die Lehrerversorgung, der Windräderbau und das Biosphärengebiet waren nur einige der besprochenen Themen.

Der Gemeinderat billigte die kürzlich vorgelegte Planung für die Einmündung aus dem Lus in die B 317. Allerdings wurde betont, dass der Gemeinderat an der Forderung nach einem kreuzungsfreien Anschluss festhalte.

12. Februar 2014

Zwischen der VR-Bank und der Friedrich-Ebert-Schule besteht seit 2012 eine Bildungs- und Kooperationspartnerschaft. Der VR-Vorstandsvorsitzende, Bernhard Schlageter, überreichte zusammen mit seiner Mitarbeiterin Marion Maier der Schule einen Scheck in Höhe von 1.625,- Euro.

„Jetzt haben wir hoffentlich den gordischen Knoten zerschlagen“, meinte Bürgermeister Christof Nitz und konnte sich die Erleichterung nicht verkneifen. Anlass bot eine Art „Runder Tisch“, an dem sich vor einigen Tagen alle Projektbeteiligten am Uehlin-Areal (Investor, Planer, Architekten sowie Vertreter der Stadt und des potenziellen Ankermieters) im Rathaus zusammensetzten. Herausgekommen sei dabei ein eindeutiges Ergebnis, wie das Stadtoberhaupt erklärte. Der Gemeinderat sei tags zuvor bereits informiert worden. Demnach kamen die Projekt-Verantwortlichen überein, dass Architekt Dietrich Bangert im Auftrag der Stadt das Vorhaben aufgrund seiner bisherigen Entwürfe bis zur Baugenehmigung vorantreiben wird. Die sich anschließende Werkplanung wird dann der Architekt des Investors übernehmen. Bangert bleibt im Beirat weiterhin begleitend tätig. Nach Angaben von Nitz wird der künftige Ankermieter, eine Drogeriemarkt-Kette, sich auf zwei Etagen im Neubau breit machen. Für die darüber geplanten Wohnungen steht nach dem Rathauschef die Wohnbau Lörrach als Generalmieter zur Verfügung. Eine öffentliche Tiefgarage ist nicht mehr geplant. Die Stadt wird die beiden denkmalgeschützten Gebäude an der Hauptstraße abtrennen und gesondert vermarkten. „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, könnte es nach dem nächsten Treffen am 26. März flott vorangehen“, so das Stadtoberhaupt.

Am vergangenen Wochenende fanden in der Friedrich-Ebert-Sporthalle die Futsal-Bezirksmeisterschaften für die B-, C- und D-Juniorinnen sowie für die D-, C-, B- und A-Junioren statt. Der SVS-Jugendleiter, Fritz Trefzger, zeigt sich zufrieden und betont, dass auch die Zuschauerresonanz besser gewesen sei als im vergangenen Jahr.

Mit einem vielfältigen Programm stellt Christoph Bogon die „Kirchenmusik in Schopfheim“ für das laufende Jahr vor.

13. Februar 2014

Die Hilfsbereitschaft für Noemi reißt nicht ab. Beim Unterstützerkreis sind bislang rd. 6.400,- Euro für die Typisierungsaktion eingegangen. Weitere Geldspende-Aktionen liefen ebenfalls, wie Mitorganisator Michael Klemme vom Förderverein der Max-Metzger-Schule berichtet.

Die Schopfheimerin Elvira Sanger-Blank sammelt Spenden für rumänische Straßenhunde.

Fast 90 Jahre schon spielen die Handballer unter dem Dach des SVS. Jetzt wollen sie sich vom Hauptverein lösen und einen selbstständigen Handball-Sportverein (HSV) gründen. Über den Stand der Abspaltung informierten am Dienstag die kommissarische Vorsitzende des SVS, Barbara Sandvoss, und der Kassenwart, Jürgen Lauber, sowie Handball-Abteilungsleiter Gernot Lay, sein Stellvertreter, Arno Asal, und Andreas Pohl von der „Interessengemeinschaft Handball in Schopfheim“. Bereits vor einem Jahr habe man sich die Frage gestellt, ob es Sinn mache, weiterhin eine Abteilung des SVS zu bleiben, oder auf eigenen Beinen zu stehen. Ein eigenständiger Verein könnte flexibler agieren, schneller Entscheidungen treffen und Synergien schaffen, meinen Arno Asal und Andreas Pohl. Wenn die Loslösung bzw. der Loslösungsgedanke für den Hauptverein auch in einer schwierigen Phase ungünstig komme, wollten die Handballer dennoch nicht warten, bis etwa die Frage nach der Zukunft der SVS-Anlagen im Oberfeld oder die Nachfolge des zurückgetretenen Vorsitzenden Thomas Gsell geklärt sei. Nun müssen die Handballer satzungsrechtliche Hürden nehmen, bevor in einer Hauptversammlung die Entscheidung gefällt werden kann. Die beiden Vertreter des Hauptvereins betonen diese hohen Satzungshürden, die eine Dreiviertel-Mehrheit für den Ausstieg in der Hauptversammlung benötigen.

Einem Horrorszenarium gleiche für ihn das Vorhaben der Stadt, die Sportstätten vom Oberfeld nach Fahrnau zu verlegen, meint heute Klaus Klein in einem Leserbrief.

Jede Menge Arbeit bescherten heftige Sturmböen. Zwischen Hausen und Enkenstein stürzte ein Baum auf die Straße und blockierte den Durchgangsverkehr. In Fahrnau im Marderweg fiel eine Tanne auf die Stromleitung und führte zu einem Stromausfall. In der Feldbergstraße krachte ein Baum auf ein Grundstück, es entstanden dadurch aber keine Verkehrsbehinderungen.

14. Februar 2014

Der Gesangverein Fahrnau hat Jahreshauptversammlung. Die 178 Mitglieder des Vereins und der 45-köpfige Chor starten ins Jubiläumsjahr 2014, denn im Sommer wird der 150. Geburtstag gefeiert. Nach einem Interimsjahr wurde Susanne Rossbach-Bill zur 1. Vorsitzenden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Es herrsche grandiose Aufbruchstimmung unter den Sängerinnen und Sängern, resümierte Dirigent Ralf Ernst und meinte damit die Kreativität seines Chors. Applaus erhielten Siegfried Rabus und Lieselotte Hank, die nach mehr als 65 Jahren aktiven Singens im Gesangverein in den „Ruhestand“ verabschiedet wurden. Die Rekrutierung passiver Mitglieder will Manfred Vogt forcieren, denn vor 10 Jahren hatte der Verein noch 260 Mitglieder, heute noch 178.

15. Februar 2014

Im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Musikschule Mittleres Wiesental veranstaltete das Ensemble „Strichmännchen“ ein kleines Konzert in der Fahrnauer Kirche St. Agathe.

Zahlreiche Vereinsmitglieder kommen nach Wies zur Generalversammlung der Fleischdirektvermarktung Gersbach und Wies um den Vorsitzenden Uli Eichin. Das Fleisch der Direktvermarktung werde von den Kunden geschätzt, betonte er ebenso wie die positive Zusammenarbeit mit der Firma Hieber. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden.

Die Fasnacht steuert auf ihren Höhepunkt zu. Fahrnau feiert den ersten Zunftabend der diesjährigen Saison mit Seitenhieben auf den Fußballverein, den SVS und das Uehlin-Areal. Während des Abends konnte der neue Präsident, Christian Leisinger, seinen Vorgänger, Angelo Turturro, zum Ehrenpräsidenten der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau ernennen.

Jahreshauptversammlung beim Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“. Aus dem Vorstand schied Renate Maindok, die sechs Jahre lang 2. Vorsitzende war, aus. Das Vorstands-Duo bilden nach den Wahlen Rainer Boehme und Bärbel Peither.

Auf ein gutes Jahr blicken die Chöre des Gesangvereines Wiechs während der Jahreshauptversammlung um den Vorsitzenden Lothar Gisin zurück. Erfreut zeigt man sich über die 47 Aktiven sowie über die 30 Mitglieder des Kinderchores. Bei den Wahlen wird Martin Brutschin als 2. Vorsitzender bestätigt. Dem Vorsitzenden bleibt, den Dank an alle auszusprechen, insbesondere an den Dirigenten Andreas Hauri sowie an Rudolf Bäckert, den er zum Ehrenmitglied des Vereins ernennen durfte.

Etwa 60 Sängerinnen und Sänger der Kantorei treffen sich im „Kranz“ zur Jahreshauptversammlung. Zunächst begrüßt Vorsitzender Hanjo Klinger die Mitglieder. Das musikalische Resümee zog Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon, der mit Blick auf die Proben und Aufführungen das Jahr sehr positiv sah.

17. Februar 2014

Der Arbeitskreis Innenstadt plädiert für eine Änderung der erst vor Wochen eingeführten neuen Parkregelung in der Innenstadt. Das Parken soll in der Zone I wieder für zwei Stunden möglich werden.

Der Bauausschuss beschäftigt sich mit der Sanierung der Friedrich-Ebert-Sporthalle. Architekt Jürgen Walter stellt verschiedenste Sanierungsvarianten vor. Deutlich wird, dass selbst mit einer Komplett-Sanierung 5 Mio. Euro aufzuwenden sind und dabei eine optimale Ausstattung nicht möglich wird. Beigeordneter Ruthard Hirschner sprach sich eindeutig für einen Neubau und gegen Sanierungen aus. Andreas Gsell von den Unabhängigen meint, die Auflistungen seien sehr aufschlussreich, man dürfe aber nicht vergessen, dass die Stadt in den vergangenen drei Jahren schon rd. 1 Mio. Euro in Reparaturarbeiten an diesem Gebäude investiert habe. Thomas Gsell von der SPD wollte die Meinung von Hirschner so nicht stehen lassen, es sei immer noch Sache des Gemeinderates, zu entscheiden, welche Variante umgesetzt werde. Für den CDU-Stadtrat Siegfried Schmidt kommt hingegen nur ein Neubau in Frage.

19. Februar 2014

Bürgermeister Christof Nitz lobt den Musikverein Fahrnau während der Jahreshauptversammlung. Thomas Hoyer scheidet nach 12 Jahren als Vorsitzender aus dem Amt, ebenso sein bisheriger Vize, Wolfgang Brutschin. Benjamin Brenzinger übernimmt das Vereinsruder, als Vize steht ihm Patrick Bender zur Seite.

20. Februar 2014

Im Haus Hauptstraße 68 soll wieder ein Café etabliert werden. In den 60er-Jahren war in diesen Räumen bereits ein Café, das man „U-Boot“ nannte. Zuletzt war dort ein Immobilien-Unternehmen ansässig.

Rund 100 Branchenvertreter kommen zu einer internationalen Tagung zur Firma Bosch nach Gundenhausen. Geschäftsführer Martin Gross erläuterte dabei die Funktion des Schopfheimer Unternehmens als „Hauptlabor“ für den Bereich der festen Pharmazeutika. Auf einer Fläche von etwas mehr als 300 qm stehen 10 Maschinen für Tests zur Verfügung. „Wir können den Kunden jetzt für alle Phasen von der Entwicklung bis zur Produktion ihrer festen Pharmazeutika die passenden Dienstleistungen und Maschinen vorführen“, meint der Standortleiter.

Fritz Trefzger hat den Ehrenpreis des Deutschen Fußballbundes erhalten. Überreicht wurde ihm diese Auszeichnung von Peter Schmid, dem Vorsitzenden des Verbandsausschusses für das Ehrenamt des südbadischen Fußballverbandes. Mit 10 Jahren war Fritz Trefzger in die E-Jugend des SVS eingetreten, zwei Jahre später wurde er Co-Trainer für die F-Jugend und weitere zwei Jahre danach zum Jugendvertreter gewählt. Von 2002 bis 2005 leitete er als Schiedsrichter Spiele im Juniorenbereich, mit 16 Jahren wurde er Schriftführer und technischer Leiter der Fußballabteilung und kümmerte sich fortan auch um die Aktualisierung der Web-Seite des Vereins. Ein Faible hat er für die Veranstaltung von Turnieren, so hat er 2002 das SVS-Hallen-Masters aus der Taufe gehoben.

450,- Euro für den Sozialfonds der evangelischen Kirchengemeinde erbrachte das Weihnachtskonzert der Gesangsgruppe „K 24 and Friends“. Mitglieder der Gruppe überreichten den Betrag dieser Tage Pfr. Andreas Ströble.

21. Februar 2014

Die AWO ist aus den seit etwa 20 Jahren genutzten Räumen im Rathaus ausgezogen, um dem Standesamt Mittleres Wiesental Platz zu machen. Das neue Domizil der AWO befindet sich nun im evangelischen Gemeindehaus.

Susanne Leisinger ist neue Leiterin der Sparkassen-Geschäftsstelle in Fahrnau. Sie tritt die Nachfolge von Ursula Bach an, die in die Altersteilzeit verabschiedet wurde.

In der Badischen Zeitung wird heute berichtet, dass die Polizei ermittelt, ob bei einer Fasnachts-Party vor zwei Wochen in der Stadthalle Gästen eventuell K.-o.-Tropfen verabreicht worden sind. Eine Frau musste im Krankenhaus behandelt werden, auch anderen Gästen der Party wurde es schlecht.

Beim ersten Schopfheimer Zunftabend wurde das Stadtgeschehen kräftig aufs Korn genommen. Zuerst präsentierte sich das siebenköpfige Markgräfler Narrenpräsidium mit farbigen Hörnerchappen ausstaffiert und sorgte damit für einen ersten Knaller. Nach dem Narresome nahmen die Schüler Kira Invernale und Max Glöggler Nachhilfestunden bei ihrem Fachlehrer Toto Invernale und konnten so Einiges erfahren. Herrlich vom Leder zog Heike Schmidt, die zur Agenda-Gruppe „Sauber und sicher“ meinte, dass sich Schopfe im Kreis drehe, und forderte eine Biotonne für den ganzen „Planungsmist“. Auch die Themen „Uehlin-Areal“, „Stadtplatz“ und „B 317-Ohren“ blieben natürlich nicht außen vor. Nach Nathalie Dürnberger, die mit kesser Lippe das Stadtgeschehen aufspießte, kam die Rock-Gruppe „Die Hörner“ der Schopfheimer „Schlatthölzler“ auf die Bühne. In diesem Jahr durfte auch der „Gendarm“, Klaus Ziegler, nicht fehlen. Er wollte den Wiechser Kreisel in „Bernhard-Springmann-Monument“ umtaufen und nahm ebenfalls die Abzocke durch das Ordnungsamt bei parkenden Friedhofsbesuchern oder beim Kalten Markt in sein Radar. Zur Ordnungsamtsleiterin meinte er: „Die Cornelia Claßen verfolgt dich noch bis ins Grab.“ Eine komödiantische Glanzleistung war der Auftritt eines „Lustigen Turnvereins“ – der Begriff „Leibesübung“ wurde ausgelegt und nebenher wurden noch Sprüche am laufenden Band geklopft. Etwas Schwierigkeiten hatte Thomas Gsell am Recycling-Hof (Resiehof) mit einer Kloschüssel der Polizeichef-Etage, die er dort entsorgen wollte. Tierisch und sensationell war schließlich der Auftritt von vier singenden Eidechsen und einer Schildkröte, die sich mit ihrem „Notschrei“ gegen die Umsetzung zur Wehr setzten. Sie wunderten sich auch, warum Artur Cremans einen HNO-Arzt forderte, wo es doch gar keine Ohren an der Bundesstraße gebe. Einmal mehr mischte Jeannot Weißenberger mit seiner Schnitzelbank das Programm auf. Mit geschliffenen und hintersinnigen Texten sowie seinen herrlichen Karikaturen brachte er die Themen treffend auf den Punkt. Er wisse beispielsweise auch, dass die Schweizer die Volksabstimmung über einen Ausländerstopp wiederholen müssten, weil der ADAC die Auszählung vorgenommen habe. Nach den „3 Tenören vom Eichener See“ (Wolfgang Bühler, Erich Lacher und Michael Hofmann) setzten die Komiker „Pepe“ (Toto Invernale) und „Albert“ (Jeannot Weißenberger) mit ihren humoristischen Konversationen ein letztes Feuerwerk närrischer Unterhaltung in Szene. Das Publikum durfte so viereinhalb Stunden lang Kurzweil erleben.

Die Badische Zeitung erinnert heute an das Hochwasser vor 15 Jahren.

22. Februar 2014

Wegen einer möglichen Bebauung des derzeitigen Sportgeländes im Oberfeld formiert sich Widerstand. Eine angehende Bürgerinitiative lädt für den 25. Februar zu einer Veranstaltung in den „Kranz“ ein. Die Gegner sehen das Vorhaben als fragwürdiges Bauprojekt, das den realen Verlust von Sportstätten und damit von Freizeitqualität für Jugendliche und Erwachsene zur Folge hätte. Fahrnau sei keine realistische Alternative, betonen die Initianten.

In erster Linie verstehen sich die Mitglieder des Angelsportvereines als Naturschützer, wie der Vorsitzende, Hans Zeiher, bei der jüngsten Jahreshauptversammlung verdeutlichte. Beim Bau des Rückhaltebeckens zwischen Fahrnau und Raitbach sei die Renaturierung des Krebsbaches, der in den Schlierbach mündet, gut gelungen. Insgesamt haben die Mitglieder 142 Stunden beim Fischen an den Gewässern verbracht und ein zufriedenstellendes Fangergebnis festgestellt. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Manfred Bechtel eine Ehrenurkunde. Robert Pflüger wurde mit Urkunde und Ehrennadel für seine Arbeit in Vorstandsämtern ausgezeichnet.

Die Stadt sucht noch Helfer für die Kommunalwahl und die Europawahl am 25. Mai.

Heute geht der zweite Zunftabend unter dem Kupferdach der Stadthalle über die Bühne.

Einen kammermusikalischen Jazz-Abend mit einem kleinen, aber feinen Ensemble erleben die Zuhörer in der total besetzten Kirche St. Agathe in Fahrnau. Stephan Kurmann aus Basel spielt als einer der herausragendsten Kontrabassisten der Schweiz und in Europa. Mitgebracht hat er den Gitarristen Aliéksey Vianna. Der aus Brasilien stammende Künstler lebt ebenfalls in Basel. Dritter im Bunde ist der Posaunist Adrian Mears, der aus Australien stammende Musiker lebt seit Jahren in Schopfheim und ist Professor an der Musikhochschule in Basel.

24. Februar 2014

Heute beginnt der auf vier Tage festgesetzte Umzug von 100 Bewohnern des Georg-Reinhardt-Hauses ins neu erbaute Haus.

Die Polizei durchsuchte den Rucksack eines 16-Jährigen, der beim Ladendiebstahl erwischt wurde, und fand darin zwei lange Messer, einen Schlagring sowie eine Packung Silvesterböller. Der Jugendliche muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Bernhard Schlageter, Direktor der VR-Bank, überreicht 13.000,- Euro aus dem Gewinn-Sparen an ehrenamtlich engagierte Vereine und Institutionen. Aus Schopfheim waren dies die Langenauer Jugendfeuerwehr sowie die Helfer des THW, der Musikverein Harmonie Gersbach sowie die Ortsgruppe des AKIK-Landesverbandes Baden-Württemberg, der Kinder in der Lörracher Kinderklinik unterstützt. Außerdem erhielt das Georg-Reinhardt-Haus einen Betrag zur Unterstützung der „palliativen Kultur als Lebensform“.

25. Februar 2014

Den SPD-Fraktionsvorsitzenden Artur Cremans ärgert es, dass bereits am Freitag der vergangenen Woche (nicht zum ersten Mal) in der Pflug-Kurve Mülleimer, Kartonnagen und gelbe Säcke gestanden haben, obwohl die Abfuhr erst Anfang dieser Woche stattgefunden hat. Er meint, er sei es leid, immer wieder Klagen über eine Vermüllung der Stadt anzuhören.

Nils Rodewald, Vorsitzender des Tennisclubs Wiechs, hat seinen Verein zur Generalversammlung eingeladen. Da die Amtsträger bei den anstehenden Wahlen erneut kandidierten, wurde auch Nils Rodewald selbstverständlich wiedergewählt.

Zum zweiten Mal nach 2012 schafften es die Badminton-Spielerinnen und -Spieler des THG, den Landes-Meistertitel im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu erringen. Sie haben sich nun für das Bundesfinale aller Landesmeister im Mai in Berlin qualifiziert. Den Erfolg errangen die Spielerinnen und Spieler Marcia Mottarelli, Anna Gießler, Hanna Brunner, Joshua Strittmatter, Luca Strecker, Julian Bär, Marius Schlageter, Sebastian Rowson. Betreut wurden sie von Nele Hopp und Markus Manfred Jung.

Anders als es die Vogelfreunde erwartet haben, reagieren offenbar die Störche auf das neue Nest auf dem Fahrnauer Kamin. Es wurde vom ersten zurückkehrenden Storch ignoriert. Stattdessen hat er mit dem Nestbau auf dem Uhrenturm der Fahrnauer Grundschule begonnen. „Es ist möglich, dass er sich noch anders entscheidet“, meinen Experten.

Von der Bürgerstiftung überreichen Georg Uckert, Bürgermeister Christof Nitz und Matthias Rive 10.000,- Euro an den Kinderschutzbund, die von Sabrina Brüstle, Ute Bokelmann, Anna Homberg und Heidi Schmieding dankbar entgegengenommen werden. „Das ist unglaublich viel Geld, mit dem wir viel machen können“, freut sich Heidi Schmieding über den Geldsegen.

26. Februar 2014

Die Unterstützungsaktion verschiedener Einzelhändler für die Typisierungsaktion zugunsten von Noemi erbrachte einen Erlös von 2.528,- Euro, der dem Förderkreis und der Familie übergeben wurde.

50 Bürger kommen in den „Kranz“, um ihren Unmut über eine mögliche Bebauung des Sportplatzes im Oberfeld zum Ausdruck zu bringen. Die „Freunde des Oberfelds“ um Hans-Ulrich Rammelt meinen, die periphere Lage neuer Sportstätten in Fahrnau bildeten einen generellen Kritikpunkt. Der Weg sei für Kinder und Jugendliche zu lang, für Kinder zu gefährlich und der Weg von der S-Bahn-Haltestelle in der dunklen Jahreszeit für Kinder nicht zumutbar. Bemängelt wird auch, dass im Entwurf vom November 2013 keine Leichtathletikanlage vorgesehen sei. Artur Cremans, der einzige anwesende Stadtrat, bestätigte dies, wies aber darauf hin, dass beim neuen Planungsauftrag der Einbezug der Leichtathletik vorgesehen sei. Man erhob schwere Kritik am Vorgehen der Stadtverwaltung und des SV Schopfheim sowie dem FV Fahrnau. Eine Bürgerin merkte an, dass die Sportstätten im Oberfeld auch die Wohnlandschaft auflockerten und besondere Lebensqualität schafften. Hierfür erhielt sie lebhaften Beifall. „Wir wollen dort keine Bebauung. Das Juwel Oberfeld muss unbedingt erhalten bleiben“, so ein Bürger.

27. Februar 2014

Schopfheim hat einen neuen Ordensträger. Dieter Kärcher aus Langenau wird von Ozume Jürgen Wisniewski und von Statthalter Florian I. zum diesjährigen „Dilldapp 2014“ ernannt. Er gilt als Stütze der Schopfheimer Fasnacht, wie der Ozume betont.

Die Fasnacht zeigt sich auf der Straße: Sowohl in Schopfheim als auch in Fahrnau ist Hemdglunki. Mehrere hundert weiß gekleidete Narren tummeln sich auf der Straße, bevor sie entweder in der Stadthalle, im Narrenkeller oder in der Fahrnauer Festhalle weiter feiern.

Erstmals wurden beim Hemdglunki-Ball in der Stadthalle in den frühen Abendstunden die Pforten auch für Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern geöffnet. Die TSG hat ein neues Konzept entwickelt. Erst später am Abend war dann für die Kinder Schluss und die Traditionsveranstaltung konnte bis über Mitternacht hinaus weitergehen.

28. Februar 2014

Der SVS-Fußball-Abteilungsleiter Thomas Schulz wehrt sich gegen die Unterstellungen der „Freunde des Oberfelds“. Er wundert sich auch, dass die Fußball-Abteilung keine Einladung zur Besprechung erhalten habe und somit auch nicht in der Lage gewesen sei, den aktuellen Stand der Dinge darzulegen. Fakt sei, dass der Fußballverein Fahrnau und die Fußball-Abteilung des SVS sich über eine gemeinsame Zukunft Gedanken machten. Er erwähnt auch, dass einzig und allein die Mitglieder entscheiden werden. Anderslautende Unterstellungen seien schlichtweg falsch. In seiner Darlegung spielen auch die Finanzen eine Rolle. Er meint, das Sportheim im Oberfeld sei ein echter Energiekiller. Außerdem habe die Aschenbahn rund um den Rasenplatz ihre besten Zeiten lange hinter sich. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

„Vonwegen alles halb so schlimm“, meint Artur Cremans, denn nach einer Woche liege auch heute in der Pflug-Kurve noch Müll, ohne dass seitens der Stadt dagegen eingeschritten worden sei. Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen widerspricht dieser Darstellung. Eine Verkettung unglücklicher Umstände habe dazu geführt, dass Altpapier und Kartonnage vor die Haustür gestellt worden seien. Der Verursacher sei angewiesen, die Kartonnagen wieder einzusammeln. Allerdings tut sich diesbezüglich nicht viel, wie Artur Cremans mit einem Foto belegt. „Das ist Stadtmarketing übelster Art“, betont der Stadtrat.

01. März 2014

Die Meteorologen sehen den heutigen Tag als Frühlingsanfang. Einen Winter hatten wir in diesem Jahr keinen. Vielleicht gab es ein bis zwei Frosttage, Schnee war dauerhaft absolute Mangelware: In der Stadt gab es keinen, in Gersbach hingegen war es etwas anders. Ein warmer Winter geht in das Frühjahr über.

Nachdem der Ortschaftsrat Wiechs beschlossen hat, dass Eheschließungen auf der Hohen Flum möglich werden, beschloss auch der Ortschaftsrat in Gersbach, Eheschließungen an der Barockschanze zu ermöglichen.

Im Fitness-Studio „Fit + Fun“ in Gundenhausen hat es im Januar Probleme gegeben. Nun hat es mit Johannes Rother einen neuen Pächter.

02. März 2014

Fasnachtssonntag. Gut zwei Stunden lang ziehen die Aruba-Narren durchs Städtli, nachdem die Hurlibaus-Kanone den Fasnachtsumzug mit 11 Böllerschüssen eröffnet hatte. Einer der Hingucker war in diesem Jahr eine überdimensionale Eidechse des „Hexen-Zinkens“. Eine goldene Schnecke ließ der „Städtli-Zinken“ durch die Straßen schleichen und meinte: „D’Stadt chunnt bi vielem nit vom Fleck, drum git me uns e goldne Schneck.“ Als „Fass ohne Boden“ wird das Schicksal der Friedrich-Ebert-Sporthalle vom „Auma-Zinken“ glossiert. Der „Sternen-Zinken“ schließlich nahm zum 55. Geburtstag einen kräftigen Schluck aus der Pulle, seinen Wagen zierte eine überdimensionale Bierflasche, aus der kühles Nass in einen Humpen floss.

Traditionell ist bereits der „Gugge-Monsterball“ in der Fahrnauer Festhalle, den die „Bättelsäcke“ organisieren.

Gleich nach dem Fasnachtsumzug zogen die sechs Schnitzelbank-Sänger und -Musikanten des „Sternen-Zinkens“ durch acht Lokale, um ihre Lieder zu Bildern von Jeannot Weißenberger zu präsentieren. Traditionell begann die Tour im „Hans Sachs“.

03. März 2014

Kinderumzüge in Schopfheim und Fahrnau. Die Jugendkapelle der Stadtmusik begleitet zusammen mit dem Statthalter die jüngsten Narren. In Fahrnau spielt der Fanfarenzug und hat die Kleinsten im Schlepptau.

Die Stadtmusik Schopfheim lädt wie jedes Jahr zum Rosenmontagsball in die Stadthalle.

Weitreichende Folgen hat ein Beziehungsstreit am Vormittag. Per Notruf wurde die Polizei zur Wohnung eines jungen Mannes gerufen, der sich mit einer Frau stritt. Es roch deutlich nach Cannabis. Daher durchsuchten die Ordnungshüter die Wohnung und entdeckten neben Betäubungsmitteln und verschiedenen Waffen auch eine Cannabis-Plantage.

04. März 2014

Die Schopfheimer Narren haben die Vogtwagen prämiert. Der „Schlattholz-Zinken“ liegt mit seinem Jubiläumswagen, der eine überdimensionierte Bierflasche zeigt, vor der goldenen Schnecke des „Städtli-Zinkens“ und dem Statthalterwagen. Bei den Zinken siegte klar der Eidechsen-Wagen des „Hexen-Zinkens“.

Die Schopfheimer Narren nehmen auch in diesem Jahr traditionell von ihrer „Fasnacht“ am Kronenbrunnen Abschied. Sie übergeben sie den Flammen ebenso wie die Fahrnauer Narren, die im Schulhof zum Feuer weinen und Trauermärsche spielen.

05. März 2014

Für die Triathleten der Turnerschaft Langenau sind die vereinsinternen Schwimmmeisterschaften ein wichtiges sportliches Ereignis, an dem auch in diesem Jahr zahlreiche Teilnehmer vor einigen Tagen dabei waren.

Der Kinderschutzbund Schopfheim sucht weiter Familien, Paten und Patinnen im Landkreis Lörrach. Diese sollen jungen Familien als Begleiter und unterstützende Ansprechpartner in besonderen Lebenssituationen zur Seite stehen. Die gesuchten Frauen und Männer sollen etwa drei Stunden pro Woche eine Familie begleiten und in den Bereichen Pflege, Erziehung, Ernährung, Beratung oder auch Umgang mit Behörden unterstützend wirken.

Insgesamt nahmen 12 Jungen und Mädchen der Grundsschule Fahrnau und Gersbach am Kreis-Jugendskitag am Belchen teil.

Wie immer am Aschermittwoch wird die Fasnacht mit dem Heringsessen im Narrenkeller endgültig beendet.

06. März 2014

Am 22. März findet zwischen dem Feldberg und Basel zum ersten Mal der „Wiesentaler Wasserlauf“ statt. Am Welt-Wassertag, der an diesem Tag gefeiert wird, soll der Erlös des Laufs, der auf 7.500,- Euro geschätzt wird, dem Dikome-Verein zur Wasserversorgung in der Partnerstadt zur Verfügung gestellt werden. Andrea Seger, Jürgen Wetzel und Kai Horschig organisieren die Veranstaltung.

Die Wibufa-Zeit, die nun anbricht, wird regiert vom Prinzen Martin II. vo der Krone. Die Wiechser Narren ziehen durchs Dorf, als Hemdglunki verkleidet, um den neuen Regenten Martin Hauri abzuholen. Für die närrische Zeit musste auch Ortsvorsteher Ino Hodapp gleich den Rathausschlüssel an den Narrenprinzen abgeben.

„Ratsch, datsch“ heißt es in Langenau, denn auch dort geht der Glunkiumzug mit dem Musikverein durch das Dorf. Im Rathaus angekommen, nimmt Prinzessin Britta I. den Rathausschlüssel von Ortsvorsteherin Elke Würger in Empfang.

07. März 2014

In einigen Treffen bereiten Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen in Schopfheim den heutigen Weltgebetstag vor.

Jahreshauptversammlung beim MSC. Karl-Heinz Renner erinnert an zahlreiche Aktivitäten im Vereinsjahr. So wurde das Clubheim mit einer neuen Drainage um das Haus versehen. Weiterhin wurde auch der Maschinenschopf fertiggestellt. Renner berichtet von den verschiedenen Rennen und auch davon, dass die Strecke mit einer neuen Streckenführung versehen worden ist. Die Wahlen erbrachten eine Änderung im Vorstand. Neu ist als 2. Vorsitzender Helmut Koch gewählt worden.

08. März 2014

Auf der Schweigmatt brennt das Scheibenfeuer bereits heute. Ausrichter ist der Schweigmatt-Verein.

In Enkenstein ist es die Feuerwehr, die das Scheibenfeuer aufbaut und sogar zu einem Wett-Scheibenschlagen eingeladen hat. Den Wettbewerb gewinnt Derjenige, dessen Scheibe am längsten in der Luft bleibt. Es geht nicht um die Weite. Vom Feuerwehrhaus geht es um 18.45 Uhr mit Fackeln zum Sturmen, wo das Feuer entzündet wird.

„Das frühere Radio Kanal Ratte hat vom Namenswechsel in Freies Radio Wiesental deutlich profitiert“, meint der Verein in einer Pressemitteilung nach der Mitgliederversammlung. Von einer verbesserten Sockelförderung durch die Landesanstalt für Kommunikation spricht Geschäftsführer Martin Kleinbub. Die Fördersumme aus Stuttgart betrug anno 2013 84.000,- Euro und soll in diesem Jahr steigen. Annette Dahlmann, die Büroleiterin, informiert, dass die Zahl der Vereinsmitglieder aktuell bei 42 liege. Die turnusmäßigen Wahlen ergaben eine Bestätigung des Vorstandes, der Verein wird weiterhin von Wernfried Hübschmann gelenkt.

28 Schüler der Jahrgangsstufe K 1 des THG simulierten kürzlich an der Basler Universität zusammen mit andern Schülern aus Deutschland und der Schweiz Uno-Debatten in verschiedenen Kommissionen. Sie übten damit die schwierige Kunst der Diplomatie praxisnah.

Buurefasnacht in der Langenauer Festhalle. Erwin Lenz führt durch das Programm und freut sich über eine farbenprächtige Kulisse kostümierter Gäste. Natürlich marschierte Prinzessin Britta I. mit dem schon nicht mehr präsidierenden Schopfheimer Statthalter ein.

09. März 2014

Der Bruuchtumsverein Eie ist verantwortlich für das am Zweier aufgebaute Scheibenfeuer.

Zur Typisierung der deutschen Knochenmark-Spendeaktion für das Schopfheimer Mädchen Noemi kommen 3.428 Menschen in die Stadthalle. Vor dem Eingang bildeten sich dort an zwei Seiten lange Schlangen geduldig Wartender, die spendewilligen Personen warteten, bis sie an der Reihe waren. Die Hilfsbereitschaft riss auch nach 16 Uhr, dem vorgesehenen Aktions-Ende, nicht ab. Daniel Wilhelm von der DMKS meinte aber, man sei vorbereitet gewesen. Insgesamt sind 67.000,- Euro an Spenden eingegangen.

Bei herrlichem Frühlingswetter (18 Grad C) feiern die Wiechser mit ihrem Umzug ihre Buurefasnacht.

In einem unwegsamen Waldgebiet im Bereich der Eichener Höhe wird die Leiche eines Mannes gefunden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich – wie die Polizei mitteilte – um einen 79 Jahre alten Mann aus Wehr, der seit dem 06. Februar vermisst wurde.

Noch bis zum 16. März ist die Ausstellung „Hungertuch“ im katholischen Gemeindehaus zu sehen.

Vielversprechende Begegnungen mit dem Künstlerpaar Lina Faller und Gerit Koglin bei der Frühjahrsausstellung des Kunstvereins in der Kulturfabrik. Lina Faller, die in Zell i. W. aufgewachsene Künstlerin, lebte 10 Jahre in Berlin und hat dort in einer Künstlergruppe an großformatigen Installationen gearbeitet. Sie kommt eigentlich von der Bildhauerei. Gerit Koglin bezeichnet seine Arbeitsweise als „gemalte Collagen“. Die Ausstellung ist bis zum 13. April geöffnet.

10. März 2014

Wiechser Kinder genießen heute bei herrlichem Sonnenschein ihren Fasnachtsumzug durch das Dorf.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiechs veranstaltet ihr traditionelles Scheibenfeuer auf der Hohen Flum.

11. März 2014

Zugunsten der DKMS-Registrierungsaktion hat auch der Malteser-Hilfsdienst eine Spende geleistet. Mitglieder hatten zuvor einen Kuchen- und Wurststand vor einem Baumarkt aufgestellt und damit mehr als 1.000,- Euro Erlös erzielt.

12. März 2014

Der „Sommer-Sound“ wird wegen der Fußball-Weltmeisterschaft um eine Woche verschoben. Er wird in diesem Jahr vom 29. bis 31. Juli stattfinden. Karo Event stellt heute das Programm mit „BAP“, „Santiano“ und „Eure Mütter“ vor.

Buddy Elias und seine Frau Gerti waren dieser Tage am THG, um aus dem „Tagebuch der Anne Frank“ – einer Cousine von Buddy Elias – zu lesen.

13. März 2014

„Wir haben einen passenden Spender für Noemi gefunden“, lautet heute die Schlagzeile. Derzeit ist nicht klar, ob der Spender oder die Spenderin aus der Schopfheimer Aktion resultiert, oder ob er anderweitig gefunden worden ist. Die Eltern des Kindes sind überglücklich. Eine Knochenmark-Spende-Transplantation soll, so der Vater, bereits Ende April stattfinden.

Nach achtjähriger Recherche und Vorbereitungen zum Seligsprechungsverfahren ist der diözesane Informationsprozess über das Leben und Martyrium Max Josef Metzgers abgeschlossen worden. Das Pontifikalamt mit öffentlicher Schlusssitzung wird am 27. März im Freiburger Münster stattfinden. Max Josef Metzger gelte als Visionär, der sich entschieden für Völkerfrieden und Ökumene eingesetzt habe, so die Erzdiözese. Nach dem Gottesdienst werden die in Freiburg gesammelten und ins Italienische übersetzten Daten den Weg in den Vatikan nehmen.

Jahreshauptversammlung beim Kaninchenzuchtverein in Fahrnau vor einigen Tagen. Da die Versammlung am „Tag der Frau“ stattfand, kamen auch vier Frauen neu in den Vorstand. Nach der 2. Vorsitzenden Michaela Idig sind neu die Kassiererin Sandra Horner, die Schriftführerin Judith Mutschler und die Beisitzerin Karin Jäckh.

14. März 2014

Dieses Jahr wird es keinen Wirtebummel geben.

Die seit 1926 im SVS etablierte Handball-Abteilung will sich nun verselbstständigen und als Handball-Sportverein (HSV) firmieren. Der Antrag auf Zustimmung mit Unterschriften der notwendigen Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder wurde vor zwei Tagen dem erweiterten Vorstand des SVS mit der Bitte um Abstimmung in der Vorstandssitzung vorgelegt. Wie Gernot Lay, derzeit noch Handball-Abteilungsleiter, mitteilt, kann dann in einer Hauptversammlung am 19. März über die Loslösung abgestimmt werden. Von einer Zustimmung des SVS-Gesamtvorstandes ist auszugehen. Die Vereinsneugründung wird dann zum 01. Juli geplant, denn dann könnten die Handballer zur neuen Saison 2014/15 nicht mehr als SVS, sondern als HSV auflaufen.

Die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental will sich organisatorisch verändern. Sie wird künftig Kirchengemeinde Mittleres Wiesental genannt werden. Gleichzeitig zum Januar 2015 bilden die drei Pfarrgemeinden der bisherigen Einheit St. Bernhard in Schopfheim, St. Maria in Steinen-Hollstein sowie St. Josef in Hausen eine rechtliche Einheit, die auch nur noch einen Pfarrgemeinderat und einen Stiftungsrat haben wird. Neu bilden sich in den Gemeinde so genannte Gemeindeteams.

Zwischen dem vergangenen Sonntag und Mittwoch haben Vandalen den Hohe-Möhr-Turm und die daneben stehende Schutzhütte des Schwarzwaldvereins beschädigt. Laut Polizeimitteilung rissen die Täter von der Aussichtsplattform den Boden heraus und warfen ihn hinab, wobei das Dach der Grillhütte beschädigt wurde. Außerdem wurden am Turm Teile der Glasverkleidung eingeschlagen.

Die beiden Weltklasse-Badmintonspielerinnen Nicole Grether und ihre Doppel-Partnerin Charmaine Reid begeisterten dieser Tage aufmerksame Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule. Die beiden Sportlerinnen beantworteten Fragen der Schüler und zeigten einen Schaukampf. Schließlich trainierten sie noch mit Schülern der Badminton-AG. Beiden Sportlerinnen machte die Begegnung mit den interessierten Jugendlichen sichtlich Freude. Spontan gab es einen lebendigen Englisch-Unterricht, da Charmaine Reid die an sie gestellten Fragen auf Englisch beantwortete.

Die Badische Zeitung publiziert eine Umfrage aus der Schopfheimer Innenstadt. Passanten wurden dort zum Urteil über Uli Hoeneß befragt. Die meisten der Befragten gehen mit dem „Bayern-Chef“ hart ins Gericht.

15. März 2014

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat im vergangenen Jahr – so ist heute zu lesen – von 129 Schopfheimer Bürgern insgesamt 14.623,- Euro Spenden erhalten. Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der AWO, bei der zu erfahren war, dass trotz dem Rücktritt von Horst Sutter mit dem neuen Vorsitzenden Thomas Braun dennoch ein Großteil der jährlichen Veranstaltungen abgehalten werden konnte. Allerdings fehlen Einnahmen aus der Landessammlung. 1.500 Essen mehr als im Vorjahr wurden bei der Aktion „Essen auf Rädern“ ausgefahren.

Gestern lag die Temperatur wie in den Tagen der Woche zuvor teilweise bei wärmenden 20 Grad. Blumen sprießen, teilweise blühen sie schon, das Frühjahr kommt früher als sonst.

Bei der Jahreshauptversammlung der Stadtmusik votieren die Mitglieder einstimmig dafür, Peter Bühler an der Vereinsspitze zu halten. Auf den 

Vorstand und seine Kollegen kommt ein intensives Jahr zu, denn heuer feiert die Stadtmusik das 200-jährige Jubiläum. Dieses wird mit einem Festakt am 02. April beginnen und mit einem großen Jubiläumsfest vom 02. bis 05. Juli fortgesetzt. Nach seinem Bericht kündete der Vorsitzende jedoch an, dass er nach 2015 nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Bis dahin sollte der Verein einen geeigneten Nachfolger finden. Für 50-jährige Treue zur Stadtmusik wurde Artur Cremans zum Ehrenmitglied ernannt. Standing Ovations erhielt Jens Hagist, der nach 17 Jahren aufopferungsvoller Arbeit von der Jugendkapelle Abschied nimmt. „Er hat sein Amt als Jugendleiter wie kein anderer gehegt und gepflegt. Alles Organisatorische wurde von ihm erledigt“, betont Peter Buhler.

Der Organist Jorn Bartels, heute Bezirkskantor in Emmendingen, konzertiert zusammen mit der Geigerin Ines Then-Bergh in der evangelischen Stadtkirche.

17. März 2014

Die Unabhängigen treten im 20. Jahr ihres Bestehens erneut zur Kommunalwahl an. Nachdem mit Fraktionssprecher Andreas Gsell, Bettina Bethlen, Martin Gebhardt und nicht zuletzt Ino Hodapp gleich vier von fünf Stadträten sich nicht mehr zur Wahl stellen, steht für die Unabhängigen ein kleiner Neuanfang ins Haus. Lediglich Gustav Blessing wird wieder kandidieren. Die nicht mehr antreten Wollenden begründen ihren Rückzug damit, dass es an der Zeit sei, jungen Nachwuchspolitikern Platz zu machen. Andreas Kiefer wird ebenfalls auf der Liste der Unabhängigen kandidieren. Er ist derzeit für die Bürgerliste im Gemeinderat. Die Bürgerliste habe sich zwischenzeitlich aufgelöst, betont er.

Die Fotofreunde zeigen in der Sparkasse ihre neueste Foto-Ausstellung. Sie wendet sich dieses Jahr dem Thema „Perspektiven“ zu. 19 Fotografen zeigen insgesamt 58 Exponate, die in den nächsten Tagen bis zum 28. April von Besuchern bewertet werden können.

18. März 2014

Das Thema „Biosphären-Gebiet“ wird den Schopfheimer Gemeinderat am kommenden Montag beschäftigen. Aus dem Stadtgebiet sollen neben Gersbach die Ortsteile Raitbach, Kürnberg, Langenau und Enkenstein in das Schutzgebiet aufgenommen werden. Die Verwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, die grundsätzliche Einrichtung zu befürworten, die finanziellen Auswirkungen seien noch nicht absehbar.

Die „Freunde des Oberfelds“ haben sich in einer Versammlung dazu entschieden, eine Unterschriftensammlung für einen Bürgerentscheid zu starten. Sinn dieses Bürgerentscheides soll der Erhalt der Sportstätten am jetzigen Standort im Oberfeld sein. Thomas Schulz, Leiter der SVS-Fußball-Abteilung, meinte: „Wir geben unser Bestes, um den Fußball voranzubringen.“ Die bisherigen Einlassungen der „Freunde des Oberfelds“ könne man als Versuch verstehen, bei den SVS-Mitgliedern Stimmung gegen die Vereinsführung zu machen, meinte Thomas Schulz während der Versammlung. Stadtrat Ernest Barnet verteidigte die Strategie des Sportvereins und wandte sich entschieden gegen die Wohnbau-Manie in Schopfheim. „Wir brauchen keine neuen Wohnungen und schon gar kein neues Baugebiet im Oberfeld“, betonte er.

Acht Gemeinderäte, die amtieren oder die es werden wollen, stellen sich in einer Gesprächsrunde den Fragen von Schülern der Waldorfschule. Bei der Kommunalwahl dürfen erstmals bereits 16-Jährige wählen. Schon in der Vorwoche standen Kommunalpolitiker Schülern an der Friedrich-Ebert-Schule Rede und Antwort. Themen wie Jugendarbeit, Flüchtlinge und deren Integration standen im Vordergrund.

19. März 2014

Vom 07. bis 11. April stellen sich 18 Kandidatinnen und Kandidaten der Wahl ins neue Jugendparlament.

Derzeit sitzen Schülerinnen und Schüler des THG und der Waldorfschule wieder vor ihren Abitur-Aufgaben.

Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Mitglieder der SVS-Handball-Abteilung bei ihrer Hauptversammlung im Sportheim für eine Abkoppelung vom Hauptverein. 39 von 42 Anwesenden unterstrichen in geheimer Wahl ihr Ja zu einem eigenständigen Neuanfang. Den Schritt in die Selbstständigkeit werten die Initiatoren um Abteilungsleiter Gernot Lay als Meilenstein in der 88-jährigen Geschichte des Handballs in Schopfheim. Sie erwarten einen erfolgreichen Verein, der den Handball-Sport zu den erhofften Höhenflügen animieren kann. In den nächsten Wochen will die wiedergewählte Abteilungsführung um Gernot Lay die Gründungsversammlung vorbereiten.

20. März 2014

Seit Anfang des Monats führt Volkmar Luckstein das „Café Kontakt“ im neuen Georg-Reinhardt-Haus als Pächter.

Zum seinem kalendarischen Beginn zeigt sich der Frühling in Schopfheim von seiner schönsten Seite. Es hat heute 20 Grad.

21. März 2014

Die SPD nominiert ihre Kandidaten für die Kommunalwahl, kann allerdings von 22 möglichen Bewerbern nur 18 Plätze besetzen.

Für den ausgeschiedenen Kantor der katholischen Kirche, Roman Laub, wurde mit dem Kirchenmusiker Andreas Molder ein Nachfolger gefunden. Pfr. Michael Latzel und die Vorsitzende des Kirchenchores, Uta Vollgartner, stellten den neuen Kantor während der Jahreshauptversammlung vor. Andreas Molder wird die Arbeit im August aufnehmen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder um Uta Vollgartner wurden bei den Wahlen bestätigt.

22. März 2014

Bürgermeister Christof Nitz wehrt sich gegen die Kritiker einer Oberfeldbebauung. Falls der angekündigte Bürgerentscheid erfolgreich wäre, befürchtet er einen städtebaulichen Rückschritt. „Beim Geschoss-Wohnungsbau haben wir zwar Einiges verwirklichen können, aber junge Familien suchen vor allem Doppel- oder Reihenhäuser. Dafür haben wir bis auf ein paar wenige Plätze gar nichts mehr. Das Oberfeld bietet sich an, es liegt zentral und hat S-Bahn-Anschluss. Aus diesen genannten Gründen gibt es also schon Abhängigkeiten“, meint das Stadtoberhaupt.

Die Hauptstraße soll, wenn es nach der SPD geht, am Samstagmorgen während des Wochenmarktes Fußgängerzone werden. Diese Forderung stellt die SPD neben anderen in ihrem Wahlprogramm für die nächsten Kommunalwahlen.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Turnerschaft Langenau blickte diese auf das 50-jährige Jubiläum zurück. Als speziellen Erfolg wertete der Vorsitzende, Stefan Kutz, der seit 10 Jahren das Vereinsschiff lenkt, das Sponsoren-Programm „Sportsonntag“. Der Verein, so Kutz, habe derzeit 748 Mitglieder, davon 310 Zöglinge. Er gliedere sich in sechs Bereiche mit 14 Sportgruppen auf und werde von 24 Trainern betreut. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vereinschef aufs Neue.

Heute und morgen glänzt die Stadthalle wieder mit chromblitzenden Automobilen. Der Schopfheimer Gewerbeverein zeigt die 42. Auto-Schau vor und in der Stadthalle.

Das Thema „Fusionierung“ der SVS-Fußballer mit dem Fußballverein Fahrnau beschäftigt die Mitglieder natürlich auch bei der Jahreshauptversammlung. Zuvor wurden aber die Regularien abgewickelt und wurde über das Vereinsjahr berichtet. Für das Amt der ausscheidenden Tanja Zimmara als Schriftführerin fand sich leider niemand, der diese Funktion bekleiden wollte. Thomas Schulz hingegen stellte sich für zwei weitere Jahre als Vorsitzender zur Verfügung und erhielt das einstimmige Votum seiner Mitglieder. Nach den Ehrungen wurde dann hartnäckig zum Fusions-Thema nachgefragt. Ansprechpartner war dabei nicht nur der Vorsitzende, sondern auch Heidi Malnati von der CDU und Peter Ulrich von der SPD, die als Vertreter des Gemeinderates gekommen waren. Manch einer in der Versammlung konnte jedoch seine Skepsis nicht verhehlen, wobei Thomas Schulz meinte: „Wir müssen Kräfte bündeln und Gespräche führen.“ Er betonte auch, dass der Platz im Oberfeld knapp sei und ein Konzept erarbeitet werden sollte, das den Mitgliedern vorgestellt werde, danach komme es zur Abstimmung.

Grund zum Feiern hat Harald Lais, der seit 35 Jahren bei der Planungsgruppe Leppert tätig ist. Der Diplomingenieur mit der Fachrichtung Tiefbau kam im März 1979 in das Büro. Seniorchef Dieter Leppert und der derzeitige Geschäftsführer, Daniel Leppert, gratulieren dem Jubilar.

Die Badische Zeitung berichtet heute über Reinhold Zirkenbach. Er hat ein Jahr getüftelt und dann Ponton-Boote gebaut. Zunächst hatte er sein Unternehmen für Pharma-Anlagenbau verkauft und zwei Hausboote gebaut, danach ein Jahr lang abgeschottet am Prototypen eines Ponton-Bootes gebaut. Dass fertige Boot unterliegt dem Gebrauchsmusterschutz. In einer Lagerhalle in Langenau zeigt der Unternehmer und Tüftler gerne, wie sich der Laie ein solches Ponton-Boot vorstellen soll. „Es gibt verschiedene Bootstypen, die für Ausflüge oder als Bergungsboote eingesetzt werden können“, so Zirkenbach.

Die Initiative, die sich gegen die Bebauung des Sportplatzes wendet, sammelt auf dem Markt Unterschriften, um einen Bürgerentscheid herbeizuführen.

Mit Standing Ovations feiert das Theaterpublikum die Premiere der Spielbühne im Museumskeller. „Die zwölf Geschworenen“ von Reginald Rose wurde inszeniert von Wolfgang Kunzel. Eine Rezensentin meint, dass den Darstellern ein unglaublich packendes, dichtes und psychologisch spannendes Kammerspiel, in dem es im wahrsten Sinne um Leben und Tod gehe, gelungen sei.

Der Vorsitzende des Skiclubs Fahrnau, Stephan Schuhmacher, und Jürgen Sänger als Vertreter der Stadt können die Stadt- und Vereinsmeister ehren. Bei den Herren siegte Florian Schuhmacher, bei den Damen Lina-Marie Schwietale. Sieger bei den Snowboardern der Herren wurde Clemens Hoellger.

Rund 260 Teilnehmer beteiligen sich am Wiesentäler Wasserlauf, der auf dem Feldberg an der Wiese-Quelle beginnt und bei der Mündung der Wiese in Basel endet. Der Erlös dieses Spektakels wird der Wasserversorgung in Dikome zukommen, es wird mit 8.500,- Euro gerechnet. Während es beim Start am Feldberg noch geschneit hatte, regnete es entlang der Wiese, so wie ein Welt-Wassertag es eigentlich erfordert.

24. März 2014

Gegen 11 Uhr kommt es zu einem Küchenbrand in der Käppelematt, der jedoch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von einem Wohnungsnachbarn, einem Feuerwehrmann, gelöscht werden konnte.

Der Gemeinderat tagt nicht im Rathaussaal, sondern im Kleinen Saal der Stadthalle, um Platz für die zahlreichen Besucher zu haben. Bei dieser Sitzung stimmte der Rat grundsätzlich einer Beteiligung am Biosphären-Gebiet Südschwarzwald zu, wenngleich auch noch Fragen offen seien, wie der ehemalige Gersbacher Ortsvorsteher, Ralf Ühlin, meinte. Der Rat entschied sich bei zwei Gegenstimmen von den Freien Wählern (Tesfaldet Reda und Peter Meßmer) für die grundsätzliche Beteiligung. Die finanziellen Risiken, so meinte SPD-Stadtrat Hans-Jörg Klein, seien überschaubar. Die Stadt habe jährlich mit 8.000,- bis 9.000,- Euro zu rechnen. Gersbachs Ortsvorsteher, Christian Walter, meint, Schopfheim sei „so etwas wie eine Speerspitze“, denn andere Gemeinden seien noch nicht so weit. Bürgermeister Christof Nitz empfahl die Teilnahme am BSG, zumal es in absehbarer Zeit Zuschüsse nur noch für besondere Fördergebiete geben werde. Klar wurde bei dieser Sitzung auch, dass die Ausweisung von Kernzonen (die nicht bewirtschaftet werden dürfen) nur in städtischen und staatlichen Waldungen ausgewiesen werden. Insgesamt sollen dies im Wehratal 29 ha sein.

Auf Anfrage von Stadtrat Michael Straub, GRÜNE, bestätigt die Eichener Ortsvorsteherin, Ute Zeh, dass der Eichener Ortschaftsrat beschlossen habe, künftig in der Ortsteilshalle nur noch 14 Veranstaltungen im Jahr zuzüglich fünf bis sechs Vereinsanlässe zuzulassen. Diese Regelung habe man, so die Ortsvorsteherin, zum Schutz der Anwohner getroffen. Sie bestätigt auch, dass sie dann, wenn diese Veranstaltungszahl erreicht sein werde, keine weiteren mehr genehmigen werde.

Der Gemeinderat befürwortet und beschließt die Erweiterung des Gewerbegebietes am Westrand der Lus-Bebauung in Richtung Maulburg. Diese Erweiterungsfläche wird zusätzlich 3,4 ha Baugelände schaffen.

Trotz Klagen von Anwohnern des Altig segnet der Gemeinderat den Antrag des MSC, den Flächennutzungsplan für eine Ausweitung des Motocross-Geländes in Richtung Dossenbach zu erweitern, ab. Lediglich zwei Gegenstimmen der GRÜNEN waren zu protokollieren.

Das Ordnungsamt publiziert bei der Gemeinderatssitzung die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen im Jahr 2013.

Sukzessive sollen die städtischen Haushalte auf ein neues kommunales Haushaltswesen (auch Doppik genannt) umgestellt werden. Obwohl die Umstellung zum Januar 2013 vollzogen werden sollte, klappte dies nicht. Jetzt soll Doppik zum 01. Januar 2016 eingeführt werden – so sieht es der Gemeinderat.

25. März 2014

Bei den Kommunalwahlen vom Sonntag, dem 23. März, in Frankreich wurde Dominique Bonnet als Bürgermeister von Poligny bestätigt. Seine Liste „Poligny ensemble“ erhielt 65,1 % im 1. Wahlgang.

Wie die beiden Tageszeitungen heute berichten, hat die Firma Gusstechnik Schopfheim GmbH & Co. KG ein neues Bearbeitungszentrum, für das sie 1,6 Mio. Euro investiert hat, in Betrieb genommen. Es sind mittlerweile 175 Mitarbeiter in Gießerei, Fertigung und Verwaltung beschäftigt. Durch die neue Anlage konnten auch 11 neue Arbeitsplätze eingerichtet werden. Die Gebrüder Grohmann hatten die Firma 2010 von Gardner Denver (vorher Rietschle) übernommen. Das Unternehmen erzielte im vergangen Jahr rd. 26 Mio. Euro Umsatz.

In der vergangenen Woche eröffnete Sami Busch die Jahreshauptversammlung der Freunde des Gymnasiums Schopfheim. Seine Stellvertreterin, Angelika Klumpp-Guthardt, nutzte die Gelegenheit, über die gelungene Neugestaltung und Bestückung der Schüler-Bibliothek zu informieren. Schulleiter Wolfgang Stocker dankte ihr für ihr großartiges Engagement. Wie vom Vorsitzenden zu hören war, konnten Spenden an die Schule gegeben werden. Klassenfahrten und Lesungen wurden bezuschusst und ein Abi-Preis finanziert. Selbstverständlich war es schon, dass die Mitglieder den Vorstand nicht nur entlasteten, sondern auch den 1. Vorsitzenden für zwei Jahre einstimmig wiederwählten.

26. März 2014

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Museumsgesellschaft werden die Vorsitzenden Harald Klemm und Gerd Woop in ihren Ämtern bestätigt.

Noch bis morgen sind 12 Schüler aus Poligny zu Gast bei den Achtklässlern des THG. Am Dienstag dieser Woche empfing Beigeordneter Ruthard Hirschner die Schüler im Rathaus.

27. März 2014

Mit einem Gottesdienst im Freiburger Münster fand das achtjährige Verfahren zur Seligsprechung von Dr. Max Josef Metzger seinen Abschluss. Der von den Nationalsozialisten 1944 hingerichtete katholische Priester soll nun in Rom seliggesprochen werden. Zeugen des feierlichen Pontifikalamtes waren nicht nur eine Delegation des Christkönigs-Instituts in Meitingen, sondern auch einige Vertreter der Schopfheimer Pfarrei St. Bernhard. Neben Pfr. Latzel wohnte auch der ehemalige katholische Stadtpfarrer und Dekan Felix Baumann dem Gottesdienst bei. Erzbischof Robert Zollitsch versiegelte eine Materialsammlung in einer Kiste, die nun den Weg nach Rom nehmen wird.

28. März 2014

Die Friedrich-Ebert-Sporthalle wird nach dem Willen der Stadtverwaltung nun doch nicht saniert. Es soll an anderer Stelle spätestens im Jahr 2019 eine neue Halle betriebsfertig sein. Der Gemeinderat wird sich mit dieser Meinungsänderung Anfang April zu beschäftigen haben.

Beim VdK-Sozialverband Schopfheim gibt es Gesprächsbedarf während der Mitgliederversammlung. An der Frage der im vergangenen Jahr beschlossenen Beitragserhöhung entzündeten sich heftige Diskussionen. Vorsitzender Erhard Schopflin hält die Aufteilung des Beitrages auf Orts- und Kreisverband für nicht gerecht. Dem Grunde nach komme der Antrag Schopflin einem Auflösungsantrag des Kreisverbandes gleich, meint der Kreisvorsitzende Heinz Grether. Während der Hauptversammlung erhielt Berthold Dietsche für 60 Jahre treue Mitgliedschaft das große goldene Treueabzeichen mit Stern verliehen. Das goldene Treueabzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Hilda Schmidt überreicht.

Im Rahmen der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr wird vom Tournee-Theater „Thespiskarren“ das Schauspiel mit Musik „Die Legende vom heiligen Trinker“ von Joseph Roth aufgeführt.

29. März 2014

Farbenfroh, bunt und sehr freundlich präsentieren sich die von der Stadtgärtnerei vorgenommenen Anpflanzungen in Blumenkübeln und auf Verkehrsinseln der Stadt.

Stephan Schuhmacher feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum an der Friedrich-Ebert-Schule. Der in Teningen geborene Jubilar war nach dem Abitur und der Ausbildung viele Jahre lang Lehrer an der Eichendorff-Schule in Rheinfelden, bevor er an die Schopfheimer Ebert-Schule wechselte.

Am heutigen frühen Morgen ereignete sich eine Schlägerei zwischen zwei Personengruppen im Bereich des Bahnhofes. Die Geschädigten, eine 25-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann, waren mit Bekannten auf dem Weg zum Taxistand. Dort sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit „amtsbekannten“ jungen Männern gekommen, wie die Polizei berichtet. Die Tatverdächtigen konnten später vor einer Gaststätte festgenommen werden.

Lobende Anerkennung findet der DRK-Kreisvorsitzende Gunter Boll während der Jahreshauptversammlung für den kleinen Ortsverein Gersbach. Erfreut zeigt sich der Vorsitzende der Gersbacher, Christian Zimmermann, darüber, dass es bei den Aktiven im Ortsteil einen Zuwachs geben konnte. Besondere Ehrung erfuhr Gerhard Deiss für 50 Jahre Dienst.

Mit dem Thema „Inklusion als Chance“ beschäftigt sich über das Wochenende eine Tagung an der Schopfheimer Waldorfschule. Der Blick wird dabei vor allem auf das Lebensfeld Schule gerichtet und darauf hingewiesen, wie die Integration behinderter Kinder in die „normalen“ Schulen jenseits einer speziellen Förderschul-Landschaft gelingen kann.

Eine regere Teilnahme hätte sich der Vorsitzende des Harmonika-Orchesters, Klaus Strauß, für die Jahreshauptversammlung gewünscht. Keine Probleme gab es hingegen bei den Wahlen. Klaus Strauß wurde in seinem Amt ebenso wie andere Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt.

30. März 2014

In einer Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst stellt Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ewald Schulz der katholischen Pfarrgemeinde die Änderungen vor, die vom kommenden Jahr an in der Seelsorge-Einheit gelten werden. Während der Diskussion kam auch die Frage auf, wie man mit der Tatsache klarkommen werde, dass etliche Priester in den nächsten Jahren aus dem Dienst ausscheiden. Pfarrer Erwin Aal gab zu bedenken, dass das Priesterbild, das noch bestanden habe, als er geweiht worden sei, leider vorbei sei, nämlich dass der Priester alle Gemeindemitglieder persönlich kenne. Dass dem nicht mehr so sei, tue ihm auch weh, denn in Zukunft werde es wohl so sein, dass die Priester nur noch punktuell mit den Gläubigen zu tun haben werden.

31. März 2014

Es scheint, als sei ein neuer Pfarrer für die evangelische Kirchengemeinde St. Michael gefunden worden. Am vergangenen Donnerstag hat sich Pfr. Martin Schmitthenner den Ältesten der Gemeinde St. Michael und Eichen vorgestellt. Der 55-Jährige stammt aus dem Markgräflerland und ist momentan in der Gemeinde March bei Freiburg tätig. Am 27. April wird der Bewerber um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Stadtkirche halten und sich dabei der Gemeinde vorstellen. In einem letzten Schritt wird der Ältestenkreis zusammen mit der Dekanin die Entscheidung in einem Wahl-Gottesdienst treffen. Vielleicht wird dann ab September die Pfarrstelle wieder besetzt sein.

Für die Mitglieder des THW und des DRK war Vollalarm angesagt. Es war zum Glück nur eine Übung am Entegast, an der auch eine Einsatzgruppe aus Haltingen mitwirkte. Bei der Großübung galt es, am Entegast eine verunglückte Mountainbike-Gruppe aus den Steilhängen zu bergen. Als Erkenntnis habe sich gezeigt, so Vertreter des THW, dass nicht alle Gerätschaften des DRK mit denen des THW kompatibel seien.

Bis zu 400.000,- Euro oder mehr könnte die Stadt in ein neues Belüftungssystem in der Stadthalle investieren müssen. Das bisherige sei in großen Teilen defekt und nie repariert worden, wie Bauamtsleiter Bertram Ludwig den Bauausschuss informierte. Etwas ironisch meinte Andreas Gsell, Unabhängige, es stelle sich doch gleich die Frage nach der Sanierung oder dem Abriss und Neubau der Halle. Er sieht schon eine zweite Friedrich-Ebert-Hallen-Diskussion auf sich zukommen.

Im Rathaussaal sollen zur besseren Akustik einzelne Wand- und Deckenabsorber installiert werden.

01. April 2014

Im Zuge der Neuordnung der Vereinsregister werden die Zuständigkeiten geändert. Das Amtsgericht Schopfheim ist dafür nun nicht mehr zuständig, sondern ab sofort das Amtsgericht in Freiburg.

Am THG gibt es 165 Anmeldungen – 45 mehr als im Vorjahr, wie Schulleiter Wolfgang Stocker bekannt gibt. Von diesen haben sich lediglich 13 für das achtjährige Gymnasium angemeldet, der Rest für das G 9. Im neuen Schuljahr wird es daher sechs Klassen für das G 9 und keine Klasse für das G 8 geben.

02. April 2014

Dominik Hoyer ist der neue Leiter des Jugendorchesters des Musikvereins Fahrnau.

Bei der kommenden Wahl am 25. Mai seien alle Wahllokale mit dem Rollstuhl erreichbar, so Gregor Hodapp von der Stadtverwaltung.

Als Tagesmutter und Tagesvater haben sich beim Kinderschutzbund während eines halben Jahres acht Frauen und ein Mann qualifiziert.

03. April 2014

Nachdem Beigeordneter Hirschner am Montag im Bausschuss die Dr. Max-Metzger-Schule kritisiert hatte, reagiert die kommissarische Schulleiterin, Christine Gengenbach, heute und meint, dass beim vermeintlichen Schimmelbefall in der Sporthalle kein Sportunterricht ausgefallen sei und die Stadt von Anfang an informiert worden sei.

Der Diabetes-Verein Schopfheim feiert sein 20-jähriges Bestehen. Seit dem 18. März 1994, als der Verein gegründet wurde, steht er unter dem Vorsitz von Dr. Michael Maraun.

Zsuzsanna Gahse, die in Mullheim im Kanton Thurgau/Schweiz lebende Schriftstellerin, las in der Stadtbibliothek aus ihrem aktuellen Buch „Erbschaft“.

04. April 2014

Nach der Winterpause startet der wöchentliche Markt in Raitbach heute wieder und wird bis in den Herbst hinein veranstaltet werden.

Der SVS trennt sich vom Trainer-Duo Uwe Krahling/Markus Felber.

Vor einigen Tagen hielt die Schützengesellschaft Wiechs bei der Jahreshauptversammlung den obligaten Rückblick. Der gesamte Vorstand um den 1. Vorsitzenden, Uwe Kibelka, wurde einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt.

Mit einem ungewöhnlichen Bauantrag hatte sich der Bauausschuss zu beschäftigen. Die Forstzentrale für den Landkreis plant, für den Jagdbereich eine Wildkammer (Kühlkammer für geschossenes Wild) im Bereich des Silberbrünnle in Fahrnau zu bauen.

Die erneute Auflage der Ausbildungsbörse im Berufsschulzentrum war auf der ganzen Linie wiederum ein Erfolg.

Die Bürgerstiftung unterstützt den Tafelladen mit 10.000,- Euro. Diesen Betrag durften Wilfried Maus, Brigitte Leisinger und Josef Brunner vom Tafelladen von Georg Ückert, Christof Nitz und Clemens Theilacker von der Bürgerstiftung in Empfang nehmen. Beim Tafelladen ist man sehr froh über diese Spende. Das Geld stammt aus dem Erlös des Jubiläumsfestes der Bürgerstiftung im vergangenen Jahr. Ein Teil des Erlöses hat bereits der Kinderschutzbund erhalten.

Die im Jahre 1993 gegründete Fasnachtsclique der „Füürteufel Fahrnau“ absolvierte ihre Jahreshauptversammlung in knapp 20 Minuten. Die 22 Aktive und sechs Kinder zählende Gruppe hörte den Bericht, den der Vorsitzende Ralf Geisler gab.

05. April 2014

In einer Sonderbeilage der Badischen Zeitung und des Markgräfler Tagblattes wird an das 125-jährige Jubiläum der IHK in Schopfheim erinnert. (Die Geschichte der IHK Schopfheim wurde in einem Beitrag des Jahrbuches 14/1998 aufgearbeitet.) Die Kammer für das Dreiländereck wurde am 18. März 1889 gegründet.

Eine wohl einmalige Aktion aller Gemeinderatsfraktionen: Die fünf Fraktionen kündigten gestern an, dass sie sämtliche städtischen Vorhaben vorerst auf die lange Bank schieben wollen. „Wir genehmigen so lange nichts mehr, bis die Verwaltung eine vollständige Liste über die Investitionen in den kommenden zehn Jahren auf den Tisch legt“, betonen Andreas Gsell, Unabhängige, Marianne Zabel, CDU, Thomas Gsell, SPD, Michael Straub, GRÜNE, und Tesfaldet Reda, Freie Wähler, der Presse gegenüber. „Für die Stadträte ist das Fass nicht nur voll, es läuft über“, schildert Andreas Gsell die Gemütslage im Gremium. Auslöser des spektakulären Schrittes war die jüngste Enthüllung im Bauausschuss zur Sanierung der Lüftung in der Stadthalle. „So geht das laufend“, monieren die Fraktionsvertreter und erwähnen eine Fülle von Maßnahmen, die anstehen und nicht in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten sind. „Wir können all die Kosten (für die anstehenden Maßnahmen) nicht dem neuen Gemeinderat aufbürden“, betont Marianne Zabel. Die Fraktionen legen Wert auf die Feststellung, dass das Investitionsveto, das sie am Montag im Gemeinderat einlegen werden, keine Absage an den Neubau der Halle Wiechs darstelle. Dieser genieße nach wie vor eine gewisse Priorität.

Verwundert zeigt sich Beigeordneter Ruthard Hirschner über die Stellungnahme der Dr. Max-Metzger-Schule zu seiner im Bauausschuss geäußerten Kritik wegen der Schimmelprobleme in der dortigen Sporthalle. Er bleibe bei seiner Darstellung. Lediglich seine Bemerkung „Die Kinder wurden nach Hause geschickt“ sei ein Fehler gewesen und dazu stehe er.

Tobias Jehle trainiert ab Sommer die SVS-Fußballer.

Jonas Andris, Sohn von Jörg Andris, der in dritter Generation den Fliesenbetrieb Andris führt, bestand dieser Tage die Meisterprüfung seines Faches. Damit wird sichergestellt, dass der Betrieb auch in die vierte Generation gehen kann.

Die Feuerwehr zieht bei ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz. Bernd Schwöble ließ noch einmal die Geschehnisse beim Brand am Neujahrsmorgen 2013 aufleben und betonte, dass dieser die Einsatzkräfte und das Material an die Belastungsgrenze geführt habe. Insgesamt hatten die Abteilungen 129 Einsätze zu bewältigen. Für 25-jährigen Dienst bei der Feuerwehr erhielten Dirk Oßwald, Rainer Schwald und Martin Gebhardt das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Andreas Nickel bekam dieses Abzeichen in Gold für seinen 40-jährigen Einsatz in der Wehr. Deutlich wurde an dieser Versammlung auch, dass am 01. August dieses Jahres Lutz Hofer die Führung der Feuerwehr übernehmen wird.

Das A-cappella-Quintett „La Mal Coiffée“ gastiert in der Kirche St. Agathe. Wie so oft ist auch bei diesem Konzert die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt.

06. April 2014

Die „DanceMasters“ begeistern das Publikum in der Stadthalle. In höchstem Maße verstanden die irischen Tänzerinnen und Tänzer zu beeindrucken.

Zum ersten Mal führte der Alemannische Chorverband ACV seine Haupt- und Ehrungsversammlung an einem Sonntagnachmittag in der Langenauer Festhalle durch. Der Präsident, Hugo Pfefferle, durfte zahlreiche Gäste begrüßen. Die Organisation übernahm der gastgebende Langenauer Chor. Jürgen Nast, der Verbandschorleiter, lud zur Mitwirkung im Verbandschor, der sein 150-jähriges Bestehen mit einem Konzert am 24. Mai in der Schopfheimer Stadthalle und mit einem Festbankett feiern wird, ein. Weiter ist eine Open-Air-Veranstaltung zum Jubiläum auf dem Schopfheimer Marktplatz geplant.

07. April 2014

Der Gemeinderat segnete neue Eintrittsgebühren für das Schwimmbad in der anstehenden Saison ab. Die Erhöhung entspricht einem Wunsch des Schwimmbad-Pächters, der Firma Sport- und Freizeitmanagement GmbH aus March-Hugstetten. Bürgermeister Christof Nitz wies dabei darauf hin, dass der Pachtvertrag mit dieser Firma in diesem Jahr auslaufen wird.

„Wir werden den Antrag entgegennehmen und ihn abarbeiten“, meint Bürgermeister Christof Nitz überraschend emotionslos und wortkarg zum Antrag der Fraktionen für einen detaillierten Investitionsplan in den nächsten 10 Jahren.

08. April 2014

„Es entsteht ein Gebäude mit organischen Strukturen“, meint Alfred Wilhelm, Geschäftsführender Vorsitzender des Vereins Haus Columban, beim Richtfest des Neubaues. 50 Zimmer für die Heimbewohner werden neu entstehen. Stefan Kessler (Holzbau) überreichte dem Bauherrn Wilhelm den eingerahmten Richtspruch, den Zimmermann Luca Klausmann aus luftiger Höhe zuvor verkündete. Der Neubau wurde notwendig, weil der Gesetzgeber von 2016 an keine Doppelzimmer mehr zulässt. Derzeit sind 43 Bewohner im Haus. Würden die Doppelzimmer auf Einzelzimmer reduziert, würde sich ein Betrieb nicht mehr lohnen bzw. rentieren. In der jetzigen Villa bleiben 30 Plätze erhalten, im neuen Haus werden 50 Zimmer entstehen.

Die erste Generalversammlung des im vergangenen Jahr gegründeten AK Integration mit derzeit 21 Mitgliedern findet statt. Deutlich wird aus den Berichten, dass einmal im Monat ein internationales Frühstück im Familienzentrum angeboten wird. Auch das bislang schon organisierte „Fest der Kulturen“ erwies sich wiederum als Erfolg. Seit Jahren beteiligt sich der bisherige Arbeitskreis – nun Verein – am Kinderferienprogramm. Im vergangenen Jahr wurden die Ämter des 2. Vorsitzenden, des Schriftführers sowie zwei der vier Beisitzer nur für ein Jahr besetzt. Diese standen nun zur Wahl. Michael Straub wurde als 2. Vorsitzender gewählt.

09. April 2014

Die öffentlichen Führungen durch die Barockschanze in Gersbach sind terminiert und werden heute publiziert. Vom 13. April bis zum 26. Oktober werden 19 Führungen angeboten.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Tourismus Gersbach erfährt man von stagnierenden Übernachtungszahlen und dass die Angebote im Ort zurückgegangen sind, denn einige der Ferienwohnungen seien mittlerweile dem privaten Eigenbedarf zum Opfer gefallen, andere der touristischen Nutzung durch Hausverkauf verloren gegangen. Neue Ferienquartiere seien leider nicht hinzugekommen. Der Vorsitzende, Ernst-Frieder Schmidt, beklagte auch den häufigen Ausfall der ohnehin schon schwachen Internet-Verbindungen. Immer mehr Buchungen würden über das Internet abgewickelt. Rolf Strohm und Wilfried Geiger werden den Verein wiederum lenken.

10. April 2014

Die CDU überreicht dem Kinderschutzbund eine Spende von 300,- Euro. Das Geld wurde beim Silvester-Hock der Partei gesammelt.

Die Wahl für das neue Jugendparlament ist in vollem Gang. Noch bis zum Freitag dieser Woche können Jugendliche ihre Stimmzettel abgeben.

Die Bürgerstiftung Wiesental überreicht an das Basler Sinfonieorchester TriRhenum einen Betrag von 1.000,- Euro. Das Orchester wird am 04. Mai im Festsaal der Waldorfschule gastieren. Wie Sparkassenchef Lothar Muller und der Zeller Bürgermeister Rudolf Rummele betonen, soll das Konzert damit ermöglicht werden.

Jüngst traf sich die Kolpingfamilie zur Jahreshauptversammlung um ihren Vorsitzenden, Bernhard Frohlin. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Herbert Graßlin geehrt. Zahlreiche Ehrungen für 30-jährige und 25-jährige Mitgliedschaften wurden ebenfalls ausgesprochen. Im Jahre 2015 wird das 90-jährige Bestehen gefeiert.

Gerade mal 12 Bürger kamen ins Rathaus, um sich nach dem Lärm-Aktionsplan zu erkundigen. Ähnlich war nun auch die Resonanz bei der Bürgeranhörung zum gleichen Thema in der Stadthalle. Die interessierten Bürger ließen sich an einer Hand abzählen. Mit Versprechen von baulichen Gegenmaßnahmen konnte keiner der Referenten dienen. Das Planungsbüro empfiehlt allerdings Geschwindigkeitsbeschränkungen in allen Bereichen mit hoher Lärmbelästigung.

11. April 2014

Leichte Verwirrung gibt es bei den neuen Schwimmbadpreisen, denn trotz erhöhter Einzelpreise bleibt der Erwerb der Saisonkarte zum bisherigen Preis bis Ende dieses Monats möglich, danach wird auch dieser erhöht werden.

Die Telekom will fünf öffentliche Fernsprecher abbauen, drei davon im Stadtgebiet und je einen in Langenau und Gersbach. Die Ortsteile wehren sich dagegen. Insbesondere Christian Walter aus Gersbach meint, dass man auch mit dem Handy nicht überall telefonieren könne.

Zur Beseitigung der Vandalismusschäden musste der Hohe-Möhr-Turm einige Zeit gesperrt werden. Nun ist die Plattform renoviert. Ab kommendem Sonntag ist der Turm wieder zugänglich.

12. April 2014

Sehr erfreut über die stabile Geschäftsentwicklung zeigt sich die Firma August Faller KG. Sie erzielte in 2013 einen Umsatz von 116,3 Mio. Euro, ein Plus von 4,1 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Situation im Kindergarten Wiechs beschäftigte den Ortschaftsrat in der jüngsten Sitzung. Derzeit gebe es mehr Anmeldungen für die Einrichtung als Plätze frei würden. Ortsvorsteher Ino Hodapp will sich bei der Stadt informieren, ob in anderen Ortsteilen ähnliche Probleme bestehen.

Voller Stolz blickt die Stadtmusik Schopfheim bei ihrem Jubiläumskonzert auf die 200-jährige Vereinsgeschichte zurück. Vorsitzender Peter Buhler erinnerte in seiner Rede nicht an die Anfänge des Vereins, sondern hielt sich mehr an die jüngste Vergangenheit. Er betonte, dass die Stadtmusik als leistungsfähige Blasmusik gefragt und geschätzt sei und ihr hohes musikalisches Niveau über all die Jahre hinweg erhalten oder gar ausbauen konnte. Dies sei den beiden großartigen Dirigenten zu verdanken, die in den zurückliegenden knapp 60 Jahren für diese Entwicklung verantwortlich waren. Bernhard Koppel leitete das Orchester 23 Jahre als Stadtkapellmeister, Max Lehmann bisher 31 Jahre. Bürgermeister Christof Nitz betonte in seinen Grußworten, dass der Verein in besonderem Maße in der Stadt verankert sei und dass er sich in vielen Bereichen, die nicht unbedingt einem Blasmusikorchester zuzurechnen seien, engagiere. Es war dann Landrätin Marion Dammann, die bewundernd feststellte, wie sehr die Stadtmusik ins Leben der Stadt Schopfheim eingebunden sei. Ehrenpräsident Hans Moser meinte in seinem Redebeitrag, dass noch nie ein Landrat die Stadtmusik besucht habe.

Während dreier Tage führten Markus Manfred Jung und Volker Habermaier die Gespräche und Diskussionen der 26. Internationalen Mund-Art Literaturwerkstatt. Heute lesen die sechs Autorinnen und Autoren in St. Agathe in Fahrnau.

Zur 60. Generalversammlung trifft sich der „Sternen-Zinken“ im „Sternen“. Etwas enttäuscht zeigte man sich beim Vorstand über die diesjährige Bewertung des Fasnachtswagens. Die Maskengruppenführer der „Maibabi“ und der „Sternengucker“ berichteten über ihre Aktivitäten. Julian Greiner löst Jenny Denner im Amt des 2. Vorsitzenden ab.

Der Stadtpark zeigt sich mit den gärtnerisch gepflegten Rabatten in frühlingshaftem Bunt.

Die „Bättelsäcke“ haben Jahreshauptversammlung. Der scheidende Gruppen- und Musikchef Dieter Muller gibt seinen letzten Rechenschaftsbericht. Die Wahlen bestätigen dann Jochen Springmann als neuen Gruppen- und Musikchef.

13. April 2014

Bürgermeister Christof Nitz empfängt die Mundart-Literaten im Rathaussaal.

Im Museum wird die neue Ausstellung „Mit Glanz und Gloria“ eröffnet.

14. April 2014

Mit dem Tod Jesu setzen sich auch die Zeugen Jehovas auseinander. Sie veranstalten eine Abendmahlsfeier in der Stadthalle.

15. April 2014

Erneut erfolgreich waren die TSG-Schwimmer bei den 41. internationalen Masters-Meisterschaften in Villingen. Mit fünf Schwimmern stellten die Schopfheimer eine kleine, aber schlagkräftige Truppe. Sie erzielten schließlich einmal Staffel-Silber, fünfmal Gold und viermal Silber sowie zweimal Bronze in den Einzeldisziplinen.

Vergangene Woche versammelte sich der Weide- und Landschaftspflegeverein Gersbach um den Vorsitzenden, Willi Greiner, zur Generalversammlung. Auf den 240 ha grasten 2013 325 Kühe und Rinder sowie 17 Stück Fremdvieh. Es wurde auch mitgeteilt, dass die Management-Verträge für die FFH-Gebiete in Arbeit seien. Am 15. Mai ist eine Feldbegehung mit Behördenvertretern geplant. Neues über das Biosphären-Gebiet gab es nicht zu berichten. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden. Lediglich die Rechnerin, Silke Uhlin, wird von Melanie Trobs abgelöst.

Zum 70. Todestag Max Josef Metzgers veranstaltet das katholische Bildungswerk im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst einen Vortrag über den Märtyrerpriester, den Prof. Dr. Ludwig Wenzler im Saal des katholischen Gemeindehauses hält. Es kommen nicht allzu viele Menschen, um die Ausführungen des Freiburger Professors zu hören.

Die evangelische Landeskirche will sich von einigen ihrer Immobilien im Land trennen. Gemeindehäuser, Pfarrhäuser und sonstige Gebäude stehen zur Diskussion. Gleiches wird wohl dem Jugendheim in Gersbach widerfahren. Pfr. Andreas Ströble meint hierzu, es gehe nicht darum, das Heim zu verkaufen, es solle lediglich in andere Hände übergehen. Gäbe es einen Trägerverein, wäre dies auch in Ordnung, verdeutlicht er.

16. April 2014

Aufgrund der großen Nachfrage nach Eintrittskarten für das Stück „Die zwölf Geschworenen“ der Spielbühne Schopfheim hat man für den Mai drei weitere Vorstellungen geplant.

17. April 2014

Schopfheim hat nach dem Legionellen-Verdacht bei der Feuerwehr alle städtischen Gebäude untersuchen lassen und muss nun – so wurde berichtet – bei einigen die Duschen und die Technik nachrüsten.

Dirk Harscher leitet die Hauptstelle der VR-Bank in Schopfheim seit dem 01. Januar.

Den Welt-Wassertag-Lauf 2014 wird auch der Dikome-Verein so schnell nicht vergessen. Die Organisatoren konnten einen Scheck in Höhe von 15.000,- Euro für ein Wasserprojekt in Dikome an den Vorsitzenden, Richard Renz, und weitere Vertreter des Vereines überreichen.

Kürnberg hat einen neuen Chor: Die „ChoriFeen“ formierten sich im vergangenen Jahr und hatten nun ihre erste Generalversammlung im Kürnberger „Sternen“. Der Chor zählt inzwischen 16 Stimmen. Zufrieden zeigt sich Chorleiterin Eva Meftahudinov mit den bisherigen drei Auftritten. Nachdem Claudia Schröter um Ablösung bat, wurde Ursula Flemming als 1. Vorsitzende gewählt. Sie wird vertreten von Sabine Strittmatter.

Der neue Storchennistplatz auf dem Türmchen der alten Fahrnauer Schule ist ebenso verwaist wie der neue, von den Ornithologen eingerichtete Nistplatz auf dem ehemaligen Webereikamin. Friedrich Adolph, Vorsitzender der Ornithologischen Gesellschaft, bangt um die beiden Altstörche. Das männliche Exemplar hat, wie Adolph versichert, vor einigen Wochen auf dem alten Schulgebäude eine neue Brutvorrichtung gebaut, nur kam dann kein Storchenweibchen. „Gewöhnlich sind die Störche partnertreu“, betont Adolph und befürchtet deshalb, dass dem Weibchen etwas zugestoßen sein könnte. Theoretisch sei es immer noch möglich, dass bis Ende April sich ein Storchenpaar finde und dann noch brüten werde. „Man muss abwarten“, meint der Vogelschützer.

Die „Düfzelgeister“ treffen sich zur Jahreshauptversammlung. Seinen ersten Tätigkeitsbericht liefert Michael Leisinger ab. Als stellvertretenden „Düfzelmeister“ bestätigten die Wahlen Alexander Ahrens.

18. April 2014

Wie jedes Jahr lädt der Schäferhundeverein Langenau am heutigen Karfreitag zum Fischessen ins Vereinsheim ein.

Den Karfreitag nutzen die Fahrnauer Kaninchenzüchter, um zu einem Fischessen ins Hasenheim einzuladen.

Das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Serge Prokofieff führt das Jugendorchester der Musikschule Mittleres Wiesental in der Festhalle der Waldorfschule auf. Für das 25-köpfige Orchester war es das letzte Konzert in dieser Zusammensetzung. Seit 2013 arbeitete Orchesterleiter Rafael Lobo regelmäßig zweimal wöchentlich mit dieser Gruppe.

19. April 2014

Der Schopfheimer Polizeirevier-Leiter, Rudolf Steck, stellt zusammen mit Mitarbeitern die neue Kriminalstatistik für 2013 vor. Rudolf Steck betont gleichzeitig, dass die Auswirkungen der Polizeireform die Schopfheimer vor weitere Herausforderungen stelle. Seit diesem Monat ist Schopfheim ins Polizeipräsidium Freiburg eingegliedert. Anfangsschwierigkeiten konnten überwunden werden. Das Revier wurde seit März d. J. um zwei Mitarbeiter verstärkt. „Aber im Streifendienst liegen wir mit der Besetzung nach wie vor im unteren Bereich“, betont Steck.

Der Förderverein des Kindergartens Eichen blickt bei der Jahreshauptversammlung auf zahlreiche Aktionen zurück, die zugunsten dieser Einrichtung angegangen wurden. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Silvia Schwald als 1. Vorsitzende.

Verschiedene Schopfheimer Unternehmen aus Handwerk und Handel nahmen an der zu Ende gegangenen Lörracher Regio-Messe teil.

Zahlreiche Eltern von Kindern der 6. und 7. Klasse im THG folgten vor Tagen einer Einladung zum Thema „Kids online“. Bernhard Greßlin vom Polizeipräsidium Freiburg referierte zu diesem Thema und zum Handy-Gebrauch auch aus zivil- und strafrechtlicher Sicht.

Die Badische Zeitung verweist heute auf die seit zwei Jahren in Schopfheim durchgeführte Ausbildung für Altenpflegekräfte. Diese Ausbildung in der „Haus- und Landwirtschaftlichen Schule“, wie die Einrichtung damals noch hieß, nahm ihren Betrieb auf, ohne dass es einen festen Lehrplan gegeben hätte. „Es war sehr spannend“, meinte Anna-Rosa Debes-Yapar. Sie gehörte zum ersten Ausbildungsjahrgang und unterrichtet mittlerweile selbst an der Schule. „Aktuell sind in Schopfheim 120 Frauen und Männer in Ausbildung“, berichtete Gabriele Marx, die Leiterin der Schopfheimer Außenstelle der Mathilde-Planck-Schule.

Die katholischen Christen feiern die Osternacht in St. Bernhard mit einem ökumenischen Gottesdienst. Pfr. Aal und Pfr. Henze gestalten in eindrücklicher Weise diesen Gottesdienst in einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche.

20. April 2014

Die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Ortrun Schätzle, die sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben und den zahlreichen Ehrenämtern zurückgezogen hat, feiert heute ihren 80. Geburtstag.

Zu einer festen Einrichtung hat sich die „Tanznacht“ des Musikvereins Fahrnau in der Stadthalle gemausert. Nach den Klängen einer Big-Band des Musikvereins und der Tanz- und Showband „Patchwork“ tanzen zahlreiche Paare unter dem Kupferdach. Als bunter Farbtupfer zeigte sich eine Modeschau mit neuester Frühjahrs- und Sommermode für Damen, die von Monika Rotzier auf den Laufsteg gebracht wurde.

Am Gersbacher Info-Pavillon treffen sich viele Zuschauer, um dem Eierspringen zuzusehen.

21. April 2014

Auch wenn der Eichener See sich nicht zeigte, führten die Eichener dennoch ihr Eierspringen wie gewohnt durch. Auch in Wiechs sind heute die Eierdiebe am Werk. Allerdings ging es dort auf dem Schulhof deftiger zu als am Eichener See.

23. April 2014

Nach der Kriminalstatistik stellt die Polizei nun auch die Unfallstatistik des Jahres 2013 vor. Acht von neun Verkehrstoten im Landkreis Lörrach waren im Bereich des Reviers Schopfheim zu beklagen.

Freude bei der Jugendfeuerwehr Gersbach über eine Spende von 1.000,- Euro vom Hotel „Zum Waldhüter“ und der Roller Automobil GmbH aus Haltingen.

Heute, am „Welttag des Buches“, ist zugleich auch der Todestag von William Shakespeare. Aus diesem Grund lädt die Regio-Buchhandlung alle jungen Leserinnen und Leser zu einer Abenteuer-Schnitzeljagd ein.

24. April 2014

Mit mehr als 80 Akteuren und neuen Ideen bereitet sich der Gewerbeverein auf den Frühlingsmarkt und verkaufsoffenen Sonntag am 04. Mai vor.

Die Freunde des Oberfelds, die die Erhaltung der Sportstätten zum Wahlkampfthema machen, haben bereits 1.400 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt. Mit einem Konzert am 26. April auf dem Tennisplatz im Oberfeld wollen die Musiker Mark Wise und Harry de Ville diese Aktion unterstützen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Bewerberlisten für den Gemeinderat und den Kreistag sind im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs und informieren außerdem während der Wochenmarkt-Veranstaltungen.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Guggenmusik „Namelose“ wird Rainer Völz als Vorsitzender bestätigt.

Tumultartige Szenen gibt es am Abend in der Schopfheimer Eisenbahnstraße (Fahrnau). Dort fand zwischen mehreren Personen eine handfeste Keilerei statt. Erst nach Eintreffen der Polizei beruhigte sich die Auseinandersetzung. Einer der Beteiligten musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

25. April 2014

Der Bildhauer Gerhard König hat die Skulptur aus Beton auf dem Areal des Markus-Pflüger-Heimes (Mythische Fünfergruppe) und die Figurengruppe aus Holz (Faust/Gretchen/Mephisto) hinter dem Bezirksamt restauriert. Diese Restauration führte er während einer Stippvisite durch, denn seit 2010 lebt er in Island.

Jahreshauptversammlung der TSG. Lothar Lutz, der dem 1.300 Mitglieder starken Verein seit Jahrzehnten die Treue im Vorstand hält, bleibt 1. Stellvertreter eines wann auch immer zu wählenden Vorstandes. Zum 2. Stellvertreter wählte die Versammlung Martin Kiefer. Lutz gab dann auch den Jahresbericht wieder. Zahlreiche Mitglieder des Vereins erhielten die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft.

26. April 2014

Susanne Eberhardt hat vor 10 Jahren ihre Musikschule „Musik für Kinder“ in Fahrnau eröffnet und will dies nun in der „Villa Musica“ am 11. Mai zusammen mit vielen Kindern feiern.

Das Autohaus Bohler fördert die Stadtmusik zum 200-jährigen Vereinsjubiläum. Neben einem finanziellen Beitrag von 5.000,- Euro stellt das Autohaus dem Verein im Jubiläumsjahr vier Fahrzeuge als Mietwagen zur Verfügung.

Klaus Klein, ein Schopfheimer Urgestein und prominentes Mitglied des Harmonikaorchesters, feiert heute seinen 80. Geburtstag.

In der jüngsten Jahreshauptversammlung des Fördervereins des evangelischen Kindergartens Eichen wird nicht nur über die zahlreichen Aktivitäten gesprochen, sondern auch darüber, wie das erwirtschaftete Geld für den Kindergarten genutzt worden ist. Die Vorsitzende Silvia Schwald und Schriftführerin Stephanie Oswald werden in den Ämtern bestätigt.

Über das Vorkommen der Gelbbauchunke am Entegast berichtet heute die Badische Zeitung in einem Beitrag des ehrenamtlichen Naturschutzwartes Hartmut Heise.

Der Musikverein Fahrnau gibt in der Stadthalle sein erstes Konzert mit dem neuen Dirigenten, Gordon Hein. Aber nicht nur für ihn war es die Feuertaufe, auch das Vorstandsamt lag erstmals in den Händen von Benjamin Brenzinger. Für 40-jähriges aktives Musizieren im Musikverein Fahrnau wurde Elmar Straßburger mit der goldenen Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände ausgezeichnet.

27. April 2014

Heute öffnet das Technische Museum in Fahrnau im Krafft-Areal wieder bis Ende Oktober seine Pforten.

Unter dem Titel „Musik für die Seele“ gibt Steffi Lais zusammen mit dem Keyboarder Mario Enderle und dem Schlagzeuger Gioacchino Ragusa ein Konzert in der evangelischen Stadtkirche.

Pfarrer Martin Schmitthenner stellte sich der evangelischen Kirchengemeinde vor. Schmitthenner stammt aus Wollbach. Er berichtete von seinen unterschiedlichsten Erfahrungen als Pfarrer und betonte, dass ihm ein regelmäßiger Austausch und das Knüpfen vieler Kontakte wichtig sei. Er möchte hören, was die Menschen bewege, sagte er zu den Gemeindemitgliedern. Der derzeitige „Springer-Pfarrer“ Ulrich Henze meinte zu den rege interessierten Gemeindemitgliedern, dass er ihn den Schopfheimern mit gutem Gewissen empfohlen habe. Schmitthenner, der verheiratet ist mit Ehefrau Ursula und zwei Söhne hat, wird am 09. Mai wohl gewählt werden. Der Ältestenkreis wird dann entscheiden, ob der Bewerber das Pfarramt im September übernehmen darf.

28. April 2014

Der Kalifornier Mitch Kashmar gibt ein Konzert im Berggasthaus „Waldhaus“ auf der Schweigmatt.

Gersbacher Sorgen gibt Ortsvorsteher Christian Walter im Bau- und Umweltausschuss bekannt. Deren Auslöser war eine öffentliche Bekanntmachung der Stadtverwaltung zum Thema „Windkraft“ und den erforderlichen Änderungen des Flächennutzungsplanes, die vor allem die Gemarkung Gersbach (Rohrenkopf) betreffen. „Das Dorf war richtig aufgewühlt“, meint der Ortsvorsteher, denn man habe davon vorher nichts gewusst. Viele Fragen sind noch offen. Es sind bislang auch noch keine Ergebnisse der Windmessungen vorhanden. Beigeordneter Hirschner meint, dass gerade diese Windmessungen am 12. Mai im Gemeinderat dargelegt werden sollten.

29. April 2014

Von Badewetter ist weit und breit nichts auszumachen. Trotzdem wagten sich rund 40 Wasserratten zur Saisoneröffnung am Wochenende ins Freibad.

Wie die Badische Zeitung heute berichtet, hat sich Prof. Dr. Stefan W. Hockertz aus Hannover bei Bürgermeister Christof Nitz gemeldet, um ihm seine Unterstützung bei der Suche nach einem HNO-Arzt anzubieten. Der Pharmakologe und Toxikologe will sich mit seiner Lebenspartnerin in Baden niederlassen und hat sich Schopfheim angesehen. Ein entsprechendes Gespräch mit dem Bürgermeister fand bereits im März statt.

Es war seit Monaten nicht zu übersehen – größere Bauaktivitäten fanden am Gebäude Ecke Feldberg-/Hauptstraße statt, in dem die Badische Zeitung ihre Geschäftsstelle hat. Die Räumlichkeiten konnten dort erweitert werden. Zur Besichtigung lädt die Geschäftstelle am verkaufsoffenen Sonntag ein.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich vor einigen Tagen Familien mit ihren Kindern auf dem Spielplatz in der Fahrnauer Straße. Die Spielplatz-Initiative hat zur Neugestaltung des Sandspielbereiches erheblich beigetragen.

30. April 2014

Vor einigen Tagen traf sich die Arbeiterwohlfahrt um den Vorsitzenden Thomas Braun zur Jahreshauptversammlung im „Café Augarten“. Das neue Domizil im evangelischen Gemeindehaus sei nicht besonders gut geeignet. Man suche deshalb eine neue Aufenthaltsmöglichkeit.

Die Firma Drefs Gebäudereinigung expandiert. Sie übernimmt zum 01. Mai die Eimeldinger Firma Rotzier Gebäudereinigung. „Wir stellen damit ein Stück weit die Weichen für die Zukunft“, betont der Geschäftsführende Gesellschafter Harald Drefs.

Bei einer Waldbegehung, zu der der Gersbacher Ortschaftsrat und der Forst eingeladen hatten, berichten Markus Sellenmerten und Jörg Gempp interessierten Bürgern insbesondere auch über den Hiebsplan. Die beiden machten deutlich, dass für die Jahre 2004 bis 2013 mit einem Brutto-Zuwachs von 140.000 Festmetern gerechnet wird. Nach Abzug durch Jungbestandspflege, Restholz und Totholz verblieb ein Netto-Zuwachs von rund 111.000 Festmetern Nutzholz. Leider musste die Tour nach der zweiten Station wegen eines starken Gewitterregens abgebrochen werden.

Erstmals hieven Mitglieder der Kürnberger Feuerwehr auch in ihrem Ortsteil den Maibaum mit Muskelkraft in die Höhe. Die Floriansjünger feierten dann mit Kürnbergs Einwohnern im Festzelt bis in die Morgenstunden des Maifeiertages.

Die Rock-Legende Andy Scott von den „Sweets“ und die Kultband „ELO-Electric Light Orchestra“ bringen ein großes Publikum in der Stadthalle zum Toben.

01. Mai 2014

Zahlreiche Maischenken sollen Wanderer bei Laune halten.

02. Mai 2014

Den Unabhängigen ist das ehemalige Burkhardt & Schmidt-Areal ein Dorn im Auge. Es sei ein jämmerlicher Zustand, beklagen sie die derzeitige Situation. Da es sich um Privatbesitz handelt, fragt man sich, ob es nicht sinnvoll wäre, Verhandlungen aufzunehmen und dort ein stadtnahes, attraktives Wohngebiet zu schaffen.

Zwischen gestern und heute Freitagmorgen wurde ins THG eingebrochen. Ein Schrank wurde durchwühlt. Die Einbrecher mussten jedoch ohne Beute abziehen.

03. Mai 2014

Erste Marktmusik dieses Jahres in der Alten Kirche St. Michael. Sie hat heute Überlänge, denn mehrere Musikerinnen und Musiker, die mit dieser Einrichtung verbunden sind, gestalten das Programm mit.

Das Markgräfler Tagblatt erinnert daran, dass vor 150 Jahren, am 02. April 1864, die älteste Zeitung im Landkreis, der „Statthalter von Schopfheim“, aus der Taufe gehoben wurde. Anno 1882 wurde die Zeitung umbenannt in „Markgräfler Tagblatt“.

Es wird in Wiechs wohl keine neue Festhalle geben. Ein Preisgericht plädierte für die Sanierung der jetzigen Halle. Der Gemeinderat wird sich am 12. Mai mit dem Thema beschäftigen.

Eine äußerst geringe Wahlbeteiligung gab es bei den Wahlen zum Jugendparlament. Lediglich 17,85 % der Wahlberechtigten nutzten die Gelegenheit, ihre Vertreter zu wählen. Gewählt wurden Antonio Castiglione, Sarah Roth, Jasmin Walteich, Hasan Karamutlu, Emre Kulu, Mustafa Sahban, Lara Höfler, Maik Walteich, Josua Kalt, Fabienne Niechziol, Melina Kuttler und Joana Niechziol.

Am 01. Mai haben bisher Unbekannte in Gersbach am frühen Morgen den von der Feuerwehr aufgestellten Maibaum gefällt. Dieser krachte auf einen Gartenzaun in der Rauschbachstraße und beschädigte diesen. In Raitbach wurde der Maibaum ebenfalls umgesägt und auch in Kürnberg wurde er beschädigt.

Der den Lesern des Jahrbuches bestens bekannte Hausener Professor Dr. Klaus Schubring erhält die Hebel-Gedenkplakette während des Hebel-Abends in Hausen verliehen.

Die Radbörse der IG Velo hatte in diesem Jahr einen geringeren Erfolg als in den Vorjahren.

In der evangelischen Stadtkirche werden neun junge Menschen von Gemeindediakonin Lena Zacheus und Pfarrer Ulrich Henze konfirmiert.

Schopfheims Storch „Wilhelm“, wie ihn die Storchenfreunde nannten, hat in Holzen ein neues Nest aufgeschlagen. Gottfried Nauwerck aus Bad Säckingen hat ihn erkannt. Das hiesige Storchennest wird in diesem Jahr also keinen Nachwuchs mehr sehen.

Die BZ interviewt Bürgermeister Christof Nitz zur Sportplatz-Planung und zur Wohnraumsituation. Dabei betont das Stadtoberhaupt, dass er sich ein Ja zur Zusammenlegung der Sportanlagen wünsche.

04. Mai 2014

Verkaufsoffener Sonntag und Frühlingsmarkt des Gewerbevereines. Die Veranstaltung zeigt sich erneut als Publikumsrenner, denn schon kurz nach dem offiziellen Startschuss um 12 Uhr platzte – wie die Presse meint – die Innenstadt aus allen Nähten. Nadine Gentili und Roland Schwald, die beiden Organisatoren, konnten zufrieden sein, denn alles klappte wie am Schnürchen. Die 80 Mitwirkenden zogen alle Register, um die Besucher auf ihre Kosten kommen zu lassen. Das Markgräfler Tagblatt lud die Gäste während des Frühlingsmarktes dazu ein, auf das Jubiläum anzustoßen. Auch die Badische Zeitung hatte zu feiern, denn die Redaktion zog in erweiterte Räume ein, die interessierten Besuchern gezeigt wurden.

Im Rahmen des Frühlingsmarktes und des verkaufsoffenen Sonntags organisierte die Sparkasse in der Hauptstelle eine Immobilienmesse, die regen Zuspruch erfuhr.

Auch der heutige Sonntag ist in der evangelischen Stadtkirche von Konfirmationen bestimmt. 15 junge Menschen werden eingesegnet.

Einen großen Tag erlebten die Konfirmandinnen und Konfirmanden in Gersbach. Pfarrer Andreas Ströble segnete sie nicht nur ein, sondern gab ihnen auch die besten Wünsche mit auf den Lebensweg.

05. Mai 2014

Ein Wohnungsbrand löste den Einsatz von Feuerwehr und Polizei um 19.45 Uhr in der Fahrnauer Hauptstraße aus. Die Bewohnerin war eingeschlafen und das Essen auf dem eingeschalteten Herd verbrannte. Weiterer Schaden entstand nicht.

06. Mai 2014

Der baden-württembergische Justizminister Rainer Stickelberger gratuliert dem Markgräfler Tagblatt zum Jubiläum und meint, er sei ein täglicher intensiver und kritischer Leser dieser Zeitung. In seiner Gratulation erwähnt er auch die „sehr engagierte Lokalredaktion mit ihrer kritischen Berichterstattung und Kommentierung“. Er könne nur bestätigen, dass die Zeitung auch heute die Tradition des Gründers, Georg Uehlin, fortsetze und sich jenseits von Heimattümelei einem kritischen und aufklärerischen Journalismus verschrieben habe, führt er weiter aus.

Die beiden Schul-Sozialarbeiter sollen Verstärkung erhalten, wenn es nach dem Willen der Stadtverwaltung geht. Vom nächsten Jahr an könnten dann die bisherigen 1,5 Stellen auf 2,5 angehoben werden, wenn der Landkreis und das Land Baden-Württemberg die Co-Finanzierung übernehmen.

Den ersten Markttag in Eichen in der vergangenen Woche machten die „Knastbrüder“ Jeannot und Christian Weißenberger mit ihren musikalischen Beiträgen zu einem besonderen Ereignis.

„Wir verstehen uns blind. Die Zusammenarbeit macht Spaß“, betonen Martin Bühler und Stefan Klever bei der Jahreshauptversammlung des Gewerbevereines. Sie übernehmen auch für zwei weitere Jahre die Spitze des Vereins. Anerkennende Worte gab es sowohl von der Sparkasse als auch von der VR-Bank, die das 95.000,- Euro-Budget verwalten. „Der jüngste Frühlingsmarkt verlief prächtig“, betonen die Verantwortlichen. Sie unterstreichen auch die engen Kontakte zur Stadtverwaltung. Martin Bühler informierte, dass eine Arbeitsgruppe sich um Schwachstellen kümmern werde, und Stefan Klever sprach das leidige Thema „Uehlin-Areal“ an, das die Stadt seit sieben Jahren beschäftige und „Allen gewaltig auf die Nerven geht“. Christof Nitz reagierte darauf hin prompt und meinte: „Manche Dinge gehen zwei bis dreimal über den Tisch, bis im Gemeinderat eine Entscheidung fällt. Wir sind auf einem guten Weg“, führt er weiter aus und verwies auf die neue Planung, die am Montag dem Gemeinderat vorgelegt wird.

Gleich zweimal wurde am Wochenende in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Hohe-Flum-Straße eingebrochen. Dabei wurde u. a. eine große Menge Rohaluminium im Wert von etwa 25.000,- Euro erbeutet.

07. Mai 2014

Nach der jüngsten Sitzung des Projektbeirates Uehlin-Areal zieht Christof Nitz ein sehr positives Fazit. In seinen Augen konnte der „gordische Knoten“ zerschlagen werden, der bislang für den Stillstand des Projektes gesorgt hatte. Er geht davon aus, dass die Stadt noch dieses Jahr den Bauantrag sowie die notwendige Änderung des Bebauungsplanes unter Dach und Fach bekommen wird. Am kommenden Montag wird sich der Gemeinderat aus erster Hand informieren lassen. Eine entscheidende Rolle spielt nach wie vor Architekt Dr. Dietrich Bangert, der dem Gremium die noch einmal geänderten Pläne vorstellen wird.

Trotz einer Panne bei den Jugendparlamentswahlen bleiben diese gültig. Auf den Wahlbenachrichtigungskarten stand statt 07. bis 11. April 07. bis 11. Mai. Gregor Hodapp, der diese Wahl organisierte, räumte den Fehler ein. Es gebe aber keinen triftigen Grund, die Wahl für ungültig zu erklären.

Generalversammlung bei der Verkehrswacht vor einigen Tagen im „Maien“ in Wieslet. Krankheitsbedingt musste der bisherige Vorsitzende, Bernhard Schlachter, sein Amt zur Verfügung stellen. Für ihn übernimmt Klaus Ziegler das Vereinsschiff.

Andreas König aus Schopfheim greift das falsche Wahldatum bei der Jugendparlamentswahl auf und meint, dass die geringe Wahlbeteiligung eventuell auf diese falschen Angaben zurückzuführen sei. Wenig hilfreich sei das, denn es gebe für die Wahl kein Widerspruchsverfahren. Er meint abschließend, er könne sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn dieser Fehler bei der Gemeinderatswahl aufträte.

Im Rathaussaal trifft sich das neue Jugendparlament zur konstituierenden Sitzung. Entsprechend der Geschäftsordnung hat das neue Gremium drei Vertreter weniger als das bisherige. Sieben der Mitglieder waren bereits im ersten Jugendparlament vertreten. Bürgermeister Christof Nitz meinte nach der Verpflichtung der Jungparlamentarier, dass er den Rückgang der Wahlbeteiligung durch eine fehlerhafte Benachrichtigungskarte nicht gelten lassen wolle. Zum Vorsitzenden wurde Josua Kalt gewählt, Schriftführerin ist Lara Höfler.

08. Mai 2014

Gute Nachricht für alle Freunde von Noemi: Die Transplantation der Stammzellen ist erfolgt. Das Schicksal des Mädchens hat weit über die Stadt hinaus eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nun gilt es erfahrungsgemäß etwa 100 Tage zu warten, bis man wissen wird, ob die Therapie anschlägt.

Nun gibt es auch Fehler bei der Kommunalwahl. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass auf einigen Exemplaren der Wahlbenachrichtigungen falsche Wahllokale aufgedruckt seien. Betroffene Wähler erhalten laut Pressemitteilung von der Stadtverwaltung neue Wahlbenachrichtigungen. Betroffen sind 10 Wahlbezirke. Gregor Hodapp von der Stadtverwaltung zeichnet für die Wahlorganisation verantwortlich.

Vor einigen Tagen war Generalversammlung des „Auma-Zinkens“ im Narrenkeller. Es war dies die erste Versammlung für den jungen Zinkenvogt Manuel Dollinger. Einige Mitglieder wurden mit dem silbernen oder goldenen „Dröschflegel“ für ihre Aktivitäten im Zinken ausgezeichnet. Schließlich wurden Jürgen Neumann, Wilhelm Riehm und Waldemar Lutz zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Zwei Leserbriefe beschäftigen sich mit dem Interview, das Bürgermeister Christof Nitz der Badischen Zeitung zur Sportplatzplanung Oberfeld gegeben hat. Es äußern sich Hans-Ulrich Rammelt und Rolf Zimmermann sowie Katrin Pochert dazu.

Die Vakanz der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael geht zu Ende. Martin Schmitthenner wird ab Mitte September das Pfarramt übernehmen. In einem Wahl-Gottesdienst in der Eichener Kirche sprach sich die Mehrheit der Wahlberechtigten für Schmitthenner aus. Dekanin Bärbel Schäfer, die den Gottesdienst leitete, hofft, dass die Gemeinde mit der Wahl eines neuen Seelsorgers in ruhigeres Fahrwasser kommen möge. Wahlberechtigt waren die neun Mitglieder des Ältestenkreises sowie Dekanin Bärbel Schäfer und Gemeindediakonin Lena Zacheus. In der Kirche wurde eine kleine Wahlkabine aufgebaut, wobei Pfarrer Schmitthenner erst nach der Wahl in die Kirche gerufen wurde. Das korrekte Wahlergebnis wurde allerdings nicht bekannt gegeben, nur dass eine Mehrheit sich für ihn entschieden habe.

09. Mai 2014

Den Kampf der Agenda-Gruppen bezeichnet Ulrich Dick folgendermaßen: „Wir haben zwei Jahre geschafft und nichts umgesetzt.“ Er und andere Vertreter der Gruppen beklagten sich bei einer Info-Veranstaltung der GRÜNEN. Viele der ehemaligen 40 bis 50 Mitstreiter hatten mittlerweile den langen Atem verloren, weil es ihnen zu lange dauere, ihr Engagement gewürdigt zu sehen. Stadtrat Michael Straub meinte: „Man muss mit einem Anliegen den entsprechenden Leuten richtig auf die Nerven gehen, dann tut sich etwas.“

In Gersbach wurde ein zweiter Maibaum errichtet.

Die Unabhängigen begrüßen die Unterschriften-Aktion für den Erhalt der Sportstätten, solange kein Gesamtkonzept zur Stadtentwicklung und insbesondere zur Sport- und Sportstättenentwicklung vorliegt.

Stadträte und Bürgermeister begaben sich auf eine Waldtour zusammen mit Bernhard Schirmer vom Freiburger Regierungspräsidium. Hauptzweck war es, über die Nachhaltigkeit des Waldes zu sprechen. Der Schopfheimer Stadtwald weise 54 % Laub- und 46 % Nadelbäume auf. Am häufigsten komme die Buche, gefolgt von der Fichte und der Weißtanne, vor. Der Laubbaum-Anteil sei in den vergangenen Jahren um 8 % gestiegen, wusste der Forstmann aus Freiburg zu berichten. Mit einem Holzvorrat von 360 Festmetern pro ha weise der Stadtwald eine durchschnittliche Menge auf, betonte Schirmer. In den kommenden 10 Jahren soll der Holzhieb auf 111.000 Festmeter sinken. Das Hauptaugenmerk im neuen Forsteinrichtungswerk (10 Jahre) liegt dann eher auf Umbau und gezielter Verjüngung des Stadtwaldes. Weniger Fichten, dafür Laubbäume, lautet das Credo.

Jahreshauptversammlung bei den „Enningern“. Narrenvogt Ramon Philipp berichtete und stellte erfreut fest, dass „unsere Mitglieder noch Fasnacht des Brauchtums wegen machen“.

10. Mai 2014

Nach acht Jahren Pause steht die Schopfheimer Band „Joyous Daze“ im „Goldenen Löwen“ zum ersten Mal wieder auf der Bühne. Ursprünglich wurde die Band 2002 von Schülern am THG gegründet.

Die Band „SameDay Records“ gastiert auf Einladung der Stadtverwaltung in der Stadthalle.

„Das können wir so nicht stehen lassen“, meint Andreas Gsell, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen, zur jüngsten Äußerung seiner Wählervereinigung zum Sportplatz Oberfeld. In der Mitteilung über das Sportplatzgelände fehle eine zentrale Aussage, betonte er und meinte: „Tatsache ist, dass der Gemeinderat eine Fusion der beiden Vereine SVS und FV Fahrnau befürwortet und in diesem Zusammenhang Planungskosten für die eventuelle Verlegung der Sportstätten genehmigt hat.“ Er betont weiter: „Wir stehen zu unseren Beschlüssen und werden vor der Wahl nicht umkippen.“

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderats- und für die Ortschaftsratswahl sind an vielen Orten in der Stadt präsent. Sie besichtigen und bewerten Einrichtungen.

In die Diskussion um die Zukunft der Sportstätten im Oberfeld mischt sich nun auch die CDU ein. Es wird in einer Pressemitteilung betont, eine wie auch immer gestaltete Umnutzung könne effektiv erst nach der Entscheidung durch die Vereine SVS und FV Fahrnau bezüglich einer Fusion getroffen werden. Einer konstruktiven Diskussion über eine Nutzung des Areals stehe die CDU aufgeschlossen gegenüber, möchte sich angesichts der gerade erst begonnenen Gespräche zwischen den Vereinen aber zunächst einmal um Zurückhaltung bemühen, da zuerst die beiden Vereine entscheiden müssten.

Das Georg-Reinhardt-Haus lädt heute zu einem „Tag der offenen Tür“ ins neu erbaute Haus ein.

Jahreshauptversammlung beim SVS. Erwähnt wird dabei auch, dass mit der Gründung einer Interessengruppe die Handball-Abteilung das Ziel verfolge, einen eigenen Verein zu gründen. Berichte über den Fußball, über die Tennis-Abteilung und über die Jedermänner sowie die Tischtennis-Spieler rundeten die Versammlung um Barbara Sandvoss und Dietmar Matt als Lenker des Vereinsschiffes ab. Während der Generalversammlung gab es zahlreiche Ehrungen. Zu Ehrenmitgliedern wurden Verena Kruckels (Tennis), Gerhard Kruckels (Tennis und Handball) ernannt. Ebenso erhielt Willi Boos (Fußball) diese Ehrung. Für 50-jährige, 40-jährige und 25-jährige Treue zum Verein wurden viele Frauen und Männer geehrt.

Heute, am Samstag vor dem Muttertag, werden in 22 Geschäften insgesamt 840 Rosen, die der Gewerbeverein gestiftet hatte, an Damen verschenkt.

Nur wenige Jugendliche ziehen mit Gemeinderatskandidaten und Silke Dantona vom Jugendreferat durch die Stadt, um Plätze, an denen sich Jugendliche wohlfühlen, zu besichtigen.

In diesem Jahr veranstaltet der Wirte-Verein wieder eine Spargelschäl-Aktion auf dem Marktplatz.

11. Mai 2014

Den heutigen Muttertag nutzt die Jugendkapelle der Stadtmusik zu einem Muttertags-Konzert. Gleichzeitig wird im Musikhaus an die Geschichte des Vereins, der vor 200 gegründet wurde, mit einer Ausstellung erinnert.

Über das Wochenende war auf dem MSC-Gelände an der Dossenbacher Straße Einiges los. Unter der Flagge des deutschen Jugend-Motocross-Verbandes (DJMV) rasten die Jüngsten in 11 Klassen an zwei Tagen um Ruhm und Ehre.

In einem festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Kai Tilgner feiern junge Christen aus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde ihre Konfirmation in der Stadtkirche. Begleitet wurde der Gottesdienst von Bläsern des Musikvereines Wiechs sowie von einem Eltern-Projektchor unter der Leitung von Christine Spickermann.

12. Mai 2014

Viel Lob erhält Dietrich Bangert für seine neuen Pläne für das Uehlin-Areal. Bürgermeister Christof Nitz meint, dass der Projektbeirat im Gemeinderat empfehle, die Stadt möge den Architekten Dietrich Bangert beauftragen, das Projekt planerisch bis zum Bauantrag zu führen und danach weiter als Berater tätig zu sein. Bettina Bethlen für die Unabhängigen stieß ins gleiche Horn und meinte, der Architekt sollte ein Auge auf das Areal haben, „… dass nichts anderes kommt“. SPD-Fraktionschef Cremans empfahl angesichts der „tollen Entwürfe“, das Projekt schnell zu realisieren. Heidi Malnati von der CDU bat, dem Votum des Projekt-Beirates zu folgen, da jetzt endlich die Möglichkeit bestehe, Qualität zu verwirklichen, die Wirtschaftlichkeit zu wahren und die beiden alten Uehlin-Häuser zu erhalten. Andi Gsell für die Unabhängigen meinte, er sei froh, dass es vorangehe. Das Ergebnis war denn auch eindeutig. Mit nur einer Gegenstimme von Andreas Kiefer (Bürgerliste) beschloss der Gemeinderat, Dr. Dietrich Bangert auf Kosten der Stadt mit der Planung zu betrauen sowie den Projektentwickler (Investor) zu beauftragen, die Mietverträge mit der Drogerie-Marktkette und weiteren gewerblichen Nutzern auszuhandeln. Dr. Fritz Lenz, Kreisrat der Unabhängigen, beantragte in der Bürger-Fragestunde, das Thema „Uehlin-Areal“ nicht zu beschließen, sondern zu vertagen, zum einen, weil die Pläne noch nicht öffentlich bekannt seien, andererseits, weil ihm viele Punkte der Beschlussvorlage unklar erschienen. Die Gemeinderäte würden sich „den Investoren ausliefern wie ihre Vorgänger beim ‚Pflug‘“ und „unüberschaubare finanzielle Risiken eingehen“. Sein Ansinnen hatte jedoch keinen Erfolg.

Um die Windkraft ging es auch in der heutigen Gemeinderatssitzung. Frank Mosthaf von der Firma Enerkraft stellte das Ergebnis von Windmessungen vor. Geeigneter Standort sei der Rohrenkopf mit bis zu fünf Windrädern, so Mosthaf. Wenig Chancen räumte der Windkraft-Fachmann dem Standort Hohe Möhr ein. Als Grund nannte er die bereits vorhandene technische Anlage. Diese Einschränkungen gelten aber nur für die Schopfheimer Gemarkung. Anders hingegen sieht es im Süden des Bergdorfes Gersbach aus, dort erwartet Mosthaf mit einiger Wahrscheinlichkeit Windräder auf Hasler Gemarkung. Diese Anlagen seien von Gersbach aus deutlicher sichtbar. Das Fazit des Bürgermeisters lautet: „Rohrenkopf vorantreiben, Gersbach Süd eher nicht.“ Von den rund 200 m hohen Anlagen, so der Fachmann, sei vom Dorf Gersbach aus kaum etwas zu sehen. Lediglich von drei Anlagen schaue ein kleiner Teil über die Bäume hinaus. Vom Sportplatz aus sei eine Rotorlänge sichtbar.

Der Gemeinderat hat einen Beitritt zur EU-Gebietskulisse „Rheinknie“, die allerdings erst noch im Entstehen ist, zugestimmt. Die Gemeinden von Efringen-Kirchen bis Hasel und Schwörstadt haben das primäre Ziel, Fördergelder der Europäischen Union aus dem Topf „Leader“ in dieses Gebiet zu lotsen. Vorgestellt wurde das Vorhaben vom Initiator dieser Idee, dem Lörracher Gerhard Zickenheiner.

Der Gemeinderat beschloss, dass die Fest- und Turnhalle in Wiechs nun lediglich umgebaut und saniert wird. Ein Neubau komme nicht (mehr) in Frage. „Unter finanziellen Aspekten ist der Neubau nicht machbar“, betont Andi Gsell von den Unabhängigen. Tesfaldet Reda (FWV) sah dies zwar genauso, gab aber zu bedenken, dass es trotz der investierten 2 Mio. Euro doch eine alte Halle bleibe. Als Kompromiss bezeichnet Thomas Gsell von der SPD die geplante Sanierung, während Ernest Barnet für die GRÜNEN sogar von einem „faulen Kompromiss“ sprach. Er empfahl, mit einer Entscheidung bis zur Haushaltsklausur zu warten.

13. Mai 2014

Eine Delegation des Gesangvereines Wiechs darf bei der Tagung des Badischen Chorverbandes in Baden-Oos eine von 18 verliehenen Ehrenurkunden für herausragende Leistungen in Empfang nehmen.

14. Mai 2014

Schlechte Nachricht für eine HNO-Praxis in Schopfheim. Bürgermeister Christof Nitz brachte am Montag im Gemeinderat eine bedauerliche Nachricht. Nach monatelangen Verhandlungen mit einer Interessentin für die verwaiste HNO-Praxis habe die Ärztin zwar einen freien Sitz in Anspruch genommen, aber in Lörrach und nicht in Schopfheim. Diese Entscheidung gehe an der Lebenswirklichkeit vorbei, kritisiert Artur Cremans, SPD. Nitz betont aber auch, dass es im Landkreis noch einen weitern freien HNO-Sitz gebe. Vielleicht lasse sich dahingehend etwas erreichen.

48 Personen zwischen 10 und 83 Jahren erhielten aus den Händen des Organisators und Trainers Heinz Schmidt nicht nur die Ehrenurkunden, sondern auch die Auszeichnungen für das Erringen des Sportabzeichens. Zum 40. Mal war Willi Schafer, der am 16. Mai 83 Jahre alt wird, dabei.

Der Gemeinderat hat ohne Diskussion dem Zehnjahresplan der Forsteinrichtung zugestimmt. Bei einer Waldbegehung in der vergangenen Woche wurde dieser vorgestellt.

Die Tourismusgruppe „Südwärts“ will sich nun in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Gemeinden Schopfheim, Maulburg, Zell, Hasel, Hausen, Steinen und dem Kleinen Wiesental verstärkt um den Tourismus kümmern. Neben Hausen hat Maulburg dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Gegen die Aussagen in einem Leserbrief über einen „unfähigen Bürgermeister“ und eine „unfähige Verwaltung“ wehrt sich Bürgermeister Nitz energisch. Er meint, die Aussagen seien eine Frechheit des Mitarbeiters der Agenda-Gruppe „Sauber und sicher“.

15. Mai 2014

Wie in den Vorjahren verteilte die Sparkasse Schopfheim-Zell durch ihre Direktoren Lothar Muller und Georg Ückert einen Großteil der Gewinne aus dem Verkauf der Lose für das PS-Sparen der Sparkassen. Aus dem Erlös wurden nun 13.000,- Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet.

Die Gersbacher Wahlliste „Gemeinsam Schritt für Schritt“ trägt in der Bürgerfragestunde einen Fragenkatalog zur Windkraftanlage vor. Ortsvorsteher Christian Walter betont, dass durch den Bau von Windkraftanlagen das gewachsene Landschaftsbild zerstört werde und dadurch bisher intakte Lebensräume von Tieren, Pflanzen und Menschen. Durch den Bau von 200 m hohen Industrieanlagen „setzen wir unsere heimatliche Landschaft unwiderruflich aufs Spiel“. Er verweist auch darauf, dass für die Zufahrtswege erhebliche Waldflächen gerodet werden müssten. In seiner Stellungnahme geht er auch kritisch auf die Energiewende ein, die durch Subvention alleine noch keine sei.

Das Scala-Kino wurde dieser Tage zur Bühne für ein Konzert des Jazzchores Basel und der Band „Zollfrei“.

16. Mai 2014

Jahreshauptversammlung bei der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau. „Es war eine gelungene Kampagne in meinem ersten Jahr“, betont Präsident Christian Leisinger. Schriftführerin Petra Brunner ließ dann das Vereinsjahr Revue passieren. Es folgten noch Berichte der „Bättelsäcke“, der Bürgerwehr, der „Düfzelgeister“, der „Wuhrchnechte“, des Fanfarenzugs und der „Schiibechnechte“.

Der Kiwanis-Club plant für das kommende Kinderferienprogramm Außerordentliches: Mit dem Zirkus Lamberti, einem Familienzirkus, wurde vereinbart, dass er vom 11. bis zum 15. August in Schopfheim nicht nur gastieren wird, sondern eine ganztägige, verlässliche Betreuung für Kinder von 8 bis 17 Uhr anbieten wird.

Im Markus-Pflüger-Heim wurden bei einem abendlichen Festessen, das vom Streichquartett der Musikschule Mittleres Wiesental musikalisch begleitet wurde, langjährige Bewohner geehrt. Dorothea Roschig, die Heimleiterin, gratulierte 17 Jubilaren, die insgesamt schon 345 Heimjahre in Wiechs verbringen. Seit 45 Jahren wohnen Dieter Liedtke und Ernst Maier im Heim, während Rosa Lösch auch bereits 40 Jahre dort zuhause ist.

17. Mai 2014

Die Grundschule in Wiechs beschäftigt sich mit einem interessanten Projekt. Den Schülerinnen und Schülern der Schule soll ein regionales Geschichts- und Kulturbewusstsein vermittelt werden. Dazu hat die Schulleiterin, Rosemarie Jaeckel, Experten vom Landesamt für Denkmalpflege und andere, örtliche Fachleute zu Rate gezogen.

Das DRK Schopfheim feiert das 125-jährige Jubiläum in der Hülschematt-Halle in Eichen. Neben diesem Festabend präsentiert sich die Schopfheimer Gruppe am 18. Mai bei einem „Tag der offenen Tür“ mit Schauübungen. Die DRK-Vorsitzende Inge Böttger-Fisch machte bei dem etwas anderen Jubiläums-Festakt zusammen mit den Gästen eine Zeitreise und hatte dabei einige Episoden aus der Vergangenheit in Szene gesetzt. Christof Nitz untermauerte in seinen Grußworten sein Bekenntnis zum DRK. Der Kreisvorsitzende, Günter Boll, hatte die Ehre, zwei verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Helene Argast ist 55 Jahre engagiertes Vorbild, ebenso wie der Ehrenbereitschaftsleiter Bruno Mutter, der 60 Jahre im Ehrenamt tätig war. Beide erhielten die Auszeichnungsspange des Kreisverbandes.

Nicht nur das Marktgeschehen bestimmt die Innenstadt – auch die Parteien präsentieren sich an Informationsständen unter der Lenk-Plastik und werben für die Kommunalwahlen.

Spiel und Spaß auf dem Oberfeldplatz war Trumpf beim Nachbarschaftsfest. Der Erlös eines vergangenen Festes war dazu verwendet worden, neue Tore auf dem Bolzplatz aufzustellen.

Über zu wenig Besuche brauchte sich das Familienzentrum beim „Tag der offenen Tür“ im „Drahtzug“ nicht zu beklagen. Bei gutem Wetter war der Garten heute ein beliebter Treffpunkt für Eltern, Interessierte und natürlich Kinder.

Zu Beginn der Sitzung des Wiechser Ortschaftsrates bedankte sich Ino Hodapp bei den Ehrenamtlichen, die den Dorfbrunnen saniert haben, sowie jenen, die sich ehrenamtlich für den Friedhof engagieren.

Der Musikverein Gersbach lud zu einem beeindruckenden Frühlingskonzert in die Bergkopf-Halle ein. Den Auftakt des Abends gestaltete die Bläserjugend des Musikvereins, bevor unter dem Dirigat von Markus Bolz der Abend vom „erwachsenen“ Blasorchester gestaltet wurde. Zu Gast an diesem Abend war auch die Chorgemeinschaft Bad Bellingen unter der Leitung von Gunther Meyer.

Das Schwimmbad Schweigmatt eröffnet die diesjährige Badesaison.

Heute und morgen werden in der evangelischen Stadtkirche von Pfarrer Ulrich Henze und Gemeindediakonin Lena Zacheus wiederum junge Menschen konfirmiert.

Mit einem Duo-Abend startet die Reihe „Klassik im Krafft-Areal“. Anita Leuzinger (Violoncello) und Anton Kernjak (Klavier) spielen Werke von Beethoven, Webern, Demenga und Schostakowitsch.

18. Mai 2014

22 Jugendliche wurden in der Fahrnauer Matthäuskirche von Pfarrer Ströble konfirmiert.

19. Mai 2014

Auf das 55. Vereinsjahr blickten die Sportschützen Fahrnau kürzlich bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Schützenmeister Heinz Bernauer erwähnte die wichtigsten Ereignisse und dankte Florian Steinebrunner, der viele Stunden seiner Freizeit dafür geopfert hatte, das Schützenhaus „in Schuss“ zu halten. Da der Kassierer nicht an der Sitzung teilnehmen konnte, müsse wahrscheinlich eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, denn eine Entlastung könne so nicht erteilt werden. Für besondere Verdienste und 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Roland Steinebrunner die Ehrennadel in Gold des Deutschen Schützenbundes. Weitere Ehrennadeln des Vereins wurden für 30, für 25 sowie für 20 Jahre Mitgliedschaft überreicht.

Der Bauausschuss hat dem Bauvorhaben am Ende der Scheffelstraße zum Stadtpark hin zugestimmt. Der dortige Imbiss-Kiosk soll abgebrochen und ein neues, zweigeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von 94,5 qm und einer Höhe von 7,8 m erstellt werden.

Beim Thema „Gelbe Säcke“ sieht SPD-Stadtrat Artur Cremans allmählich rot. In geballter Form sei wiederum zu beobachten, dass der Abfall Tage vor der Abfuhr auf der Straße liege. „Auch wenn vom Grundsatz her der Landkreis für Müllbeseitigung zuständig ist, so ist die Stadt bzw. das Ordnungsamt gleichwohl gefordert“, findet er.

20. Mai 2014

Die Aktivitäten der Bewerberinnen und Bewerber um ein kommunales Mandat sind groß. Die einzelnen Fraktionen und Bewerber sind in der Stadt und den Stadtteilen präsent, um sich jeweils vor Ort von Sachkundigen informieren zu lassen.

21. Mai 2014

In Gersbach ziehe ein „Sturmtief“ gegen die Windkraft auf, meint heute eine Zeitung. „Wir sind fest entschlossen, den Bau der Windkraftanlagen in und um Gersbach und seiner einzigartigen Kulturlandschaft zu stoppen“, verdeutlichen Wolfgang Ühlin, Rolf Roller und Thomas Weniger. Sie stehen damit nicht alleine. Das Trio weiß zahlreiche Bürger hinter sich und arbeitet unter Hochdruck daran, einen eingetragenen Verein zu gründen. Einziges Ziel dieses Vereins wird es sein, das Genehmigungsverfahren für die Windkraftanlagen zu stoppen bzw. zu verhindern. Alle Standorte seien vom Ortszentrum Gersbachs aus klar ersichtlich. Tagsüber seien die Rotorbewegungen immer zu sehen, betont Ühlin. Auch nachts umgäben genau so viele rot blinkende Warnlichter das Gebiet. Man wolle auch Nachbargemeinden wie Häg-Ehrsberg ins Boot holen. Es gehe darum, den Lebensraum der Menschen und der Tiere zu schützen sowie die Naherholungslandschaft zu erhalten. Dass von den bis zu 200 m hohen Windrädern am Rohrenkopf im Golddorf fast nichts zu sehen sein werde, wie im Gemeinderat betont und behauptet wurde, zweifeln die drei Initianten an. Die Anlagen überragen nach ihrer Überzeugung die maximal 40 m hohen Bäume erheblich.

Beim ehemaligen Arlington-Gelände in Langenau führt eine Brücke über die Kleine Wiese. Die Genehmigung, diese Brücke zu befahren, ist abgelaufen und das Landratsamt will keine Verlängerung der Genehmigung erteilen. Es gelte, ein vernünftiges Konzept für die Kleine Wiese zu erstellen. Dabei gehe es auch um Fragen, wie die Fließgeschwindigkeit vermindert und der Wasserspiegel gesenkt werden könne. Es mache keinen Sinn, so Bürgermeister Nitz, wenn beim Arlington-Gelände die Brücke höher gelegt werde und sich nachher herausstelle, dass dies nicht notwendig gewesen wäre.

Dieter Waibel, Lehrer an der Friedrich-Ebert-Schule, feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Der bei Schülern, Eltern, Kollegen und der Schulleitung geschätzte Pädagoge prägte das musikalisch Künstlerische an dieser Schule wesentlich. Das Kollegium schätze neben seinem umtriebigen Geist und seinem feinsinnigen Humor auch seinen unerschöpflichen Quell an pädagogischen Impulsen und Ideen, betont Schulleiterin Claudia Brenzinger bei der Feierstunde.

Prof. Dr. Wolfgang Sehringer feiert heute seinen 85. Geburtstag.

22. Mai 2014

Die Stadtverwaltung muss sich mit einem Antrag auf ein „Holi-Colors-Festival“ auseinandersetzen. Die Veranstaltung soll am 19. Juli von 10 bis 22 Uhr in Fahrnau auf dem Sportplatz-Areal abgehalten werden. „Holi“ ist einem ursprünglich indischen Frühlingsfest nachempfunden. Vor

22. Mai 2014

Vornehmlich junge Menschen feiern bei elektronischer Musik und lassen sich einmal stündlich mit Farbe einstauben. Das Festival soll 12 Stunden lang andauern und von hochkarätigen DJs, die es in dieser geballten Qualität noch nicht gegeben habe, so die Veranstalter, geprägt sein. Veranstalter wird Jan Hofmann von „Time out“ sein. Ursprünglich war das Festival auf dem alten Festplatz in Wehr geplant gewesen. Da man nach Rücksprache mit Wehr den Antrag zurückgezogen habe, die Vorbereitungen aber bereits weit gediehen seien, suche man nun einen anderen Veranstaltungsort, so Hofmann. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger teilt auf Nachfrage der Presse mit, dass die Stadt von den Veranstaltern gefordert habe, das fertige Konzept bis zum 26. Mai vorzulegen.

Berthold Müller, Ehrenzunftobermeister der Schopfheimer Narrenzunft, Ehrenmitglied des SVS und Ehrenmitglied der Ornithologischen Gesellschaft, feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Alarmiert ist das Kollegium der Schopfheimer Gewerbeschule. Es wurde bekannt, dass im Rahmen von Umstrukturierungen die Metallabteilung von Schopfheim nach Lörrach ausgegliedert werden soll. Die Abteilung hat rund 300 Schüler. Würden diese abgezogen, bedeute dies ein Sterben auf Raten für die Schopfheimer Schule. Sebastian Gorski und Berndt Mühlbach meinten in einer Presseerklärung für das Kollegium, dass mittelfristig auch die anderen Fachbereiche zu wenig Schüler vorweisen könnten und die Gewerbeschule am Standort Schopfheim komplett geschlossen werde. Es könne nicht sein, selbst wenn Strukturveränderungen notwendig sein sollten, dass immer nur die Gewerbeschulen in Rheinfelden und Schopfheim zugunsten von Lörrach abgeben müssten. Für die Metallabteilung falle auf, dass die Schülerzahlen über Jahre stabil geblieben seien. Das Kollegium gründete eine IG Pro Gewerbeschule und wendet sich nun an alle, die Interesse am Weiterbestehen der Schopfheimer Schule haben und sie unterstützen wollen. Lehrer und Lehrerinnen werden Marion Dammann an ihr Versprechen erinnern, das sie bei ihrer Wahl zur Landrätin gegeben hatte, nämlich den ländlichen Raum zu stärken. Die IG soll Anfang Juni gegründet werden, wie es heißt.

23. Mai 2014

Die Bürgerstiftung fördert das Projekt „Gesundes Kochen und gesunde Ernährung“ des Familienzentrums. Georg Ückert von der Sparkasse und Bürgermeister Christof Nitz überreichen den Scheck in Höhe von 2.000,- Euro an die beiden Geschäftsführerinnen des Familienzentrums, Maria Schulz und Gabriela Rueb-Steinebrunner. Gabriela Rueb-Steinebrunner ist seit April Geschäftsführerin des Familienzentrums.

Der Gesangverein Wiechs veranstaltet einen Mai-Hock mit Chorgesang, Tanz und Weingenuss auf dem Wiechser Schulhof.

24. Mai 2014

Sowohl Bürgermeister Christof Nitz als auch Kreisrat Rümmele aus Zell warnen vor einer „Aushöhlung“ der Gewerbeschule. Michael Schwab von der Kreishandwerkerschaft betonte ebenso wie Otfrid Eckert, dass sie es eigentlich nicht gewohnt seien, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, insbesondere dann, wenn diese erheblichen Einfluss auf das wirtschaftliche Tun der Handwerker hätten.

Beim jährlichen Deponie-Gespräch am Scheinberg informiert Silke Bienroth über das abgelaufene Betriebsjahr. Landrätin Marion Dammann meint bei dieser Gesprächsrunde, dass die Kommunikation mit der Bürgerschaft sich deutlich verbessert habe, ein Eindruck, den auch die zahlreich anwesenden Kommunalpolitiker bestätigten.

Die Stadtmusik präsentiert eine Ausstellung zum 200. Jubiläum in den Schalterräumen der VR-Bank. Ein willkommenes Jubiläumsgeschenk darf Peter Bühler für die Stadtmusik aus den Händen des VR-Bank-Prokuristen Jürgen Wenk und des Bank-Filialleiters Dirk Harscher entgegennehmen. Die beiden Vertreter der Bank überreichen dem Musikvorstand 2.000,- Euro.

In Erinnerung an den vor einem Jahr verstorbenen Sammler Clemens Fabrizio wird im Technischen Museum eine Ausstellung mit Postkarten, die Landschaftsmotive und Trachten zeigen, eröffnet.

Der Andrang beim 2. Gourmet-Fest in der Gersbacher Bergkopf-Halle übertraf selbst die Erwartungen der Optimisten.

25. Mai 2014

Europa wählt. In Schopfheim werden wie in den übrigen Gemeinden des Landes Baden-Württemberg nicht nur die Europa-Wahlen durchgeführt, es wird heute auch der Kreistag gewählt, ebenso die Gemeinderäte und ggf. Ortschaftsräte.

Der Turnverein Fahrnau hat zum traditionellen Familientag mit viel Spaß und guter Laune eingeladen. Der Unterschied zum Familiennachmittag, der im Wechsel mit dem Sporttag in der Fahrnauer Festhalle veranstaltet wird, sei, dass Kinder mitmachen könnten.

26. Mai 2014

Die SPD legte bei den gestrigen Europa-Wahlen kräftig zu. Mit 27,1% konnten die Genossen einen Gewinn um satte 7,8 Prozentpunkte verbuchen. Bei der CDU betrug der Zuwachs 1,7%. Die Partei hat einen Anteil von 32,1% der abgegebenen Stimmen. Eindeutige Verliererin ist die FDP. Während sie vor fünf Jahren noch 12,3% der Stimmen erhielt, waren es heuer gerade mal 2,8%. Einbußen mussten auch die GRÜNEN verbuchen. Zu den Siegern zählen darf sich auch in Schopfheim die AfD, denn aus dem Stand heraus schafften die Europa-Gegner 6,3% der Stimmanteile.

Einem neuen pharmazeutischen Produktionsgebäude in der Hammerschmiedgasse/Grienmatt stimmte der Bauausschuss bei einer Bauvoranfrage zu. Die Antragsteller betreiben laut Vorlage der Stadtverwaltung bereits seit 2006 einen Standort im Gewerbegebiet Grienmatt für die Entwicklung von Arzneimitteln. Nun sei vorgesehen, ein neues Produktionsgebäude für die Herstellung von Arzneimitteln sowie ein Labor- und ein Verwaltungsgebäude zu erstellen. Die Antragsteller geben an, dass sie bis zu 100 Arbeitsplätze schaffen wollten.

27. Mai 2014

Über die Wahlen vom vergangenen Sonntag ist heute in den Tageszeitungen zu lesen, wie sich der neue Gemeinderat der Stadt zusammensetzen wird. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,5%. Die CDU erreichte dabei 25,7%. Sie erhält einen Sitz mehr und verfügt somit künftig über sechs Gemeinderatssitze. Die SPD hat einen Wähleranteil von 23,1%. Die Zahl der Mandate bleibt gegenüber der letzten Wahl mit fünf unverändert. Den GRÜNEN gelang es, zwei Sitze dazu zu gewinnen. Sie kamen auf 20,5% der abgegebenen, gültigen Stimmen. Die Unabhängigen verloren hingegen einen Sitz und erreichten nur noch 20,5% Wähleranteil. Die Freien Wähler werden künftig im Gemeinderat keinen Fraktionsstatus mehr haben, denn sie werden nur noch zwei Sitze besetzen. Sie erhielten lediglich 10,3% der Wählerstimmen. Insgesamt wird der Gemeinderat über 22 Mitglieder verfügen. 15.378 Wahlberechtigte gab es bei dieser Wahl. Thomas Gsell von der SPD ist Stimmenkönig und löst damit Marianne Zabel ab. Dem neuen Gemeinderat gehören 10 Vertreter an, die neu sind. Von den 22 Sitzen werden künftig sieben von Frauen besetzt. In der SPD gibt es ein Kuriosum, denn Hans-Jörg Klein schaffte den Sprung ins Parlament ebenso wie seine zum ersten Mal kandidierende Tochter Teresa Klein. In Städten von mehr als 10.000 Einwohnern ist eine gleichzeitige Mitgliedschaft von Vater und Tochter möglich.

Nachdem in verschiedenen Schulen der Stadt in den letzten Wochen eingebrochen worden war, traf es nun auch die Grundschule in Langenau.

Wie die Badische Zeitung mitteilt, deutet alles darauf hin, dass die Vertreter des Wahlkreises Schopfheim-Hasel-Hausen im Kreistag die gleichen sechs Personen sein werden, wie dies bisher der Fall war. Bei der CDU liegt Bürgermeister Christof Nitz vor Dr. Günter Zabel. Nitz erhielt über 1.000 Stimmen mehr als vor fünf Jahren. Für die SPD wird Artur Cremans ins Gremium einrücken. Martin Bühler, Bürgermeister aus Hausen, vertritt wie bisher die Freien Wähler. Dr. Fritz Lenz vertritt auch im neuen Kreistag die Unabhängigen und Michael Straub wurde erneut für die GRÜNEN ins Gremium gewählt.

28. Mai 2014

Für 25-jährige Tätigkeit bei der Stadt Schopfheim ehrt das Stadtoberhaupt den im Bauhof tätigen Rolf Tirold.

Die Badische Zeitung befragt Vertreter der Parteien zum Wahlergebnis. CDU-Vorsitzende Heidi Malnati meinte: „Unser Wunsch war es, einen Sitz mehr im Gemeinderat zu erlangen, und das haben wir geschafft.“ Dies sei aber kein Grund, in Euphorie zu verfallen. Sie meinte auch, dass es in dieser Legislatur wegen der neuen Mehrheitsverhältnisse spannend werde. Für Artur Cremans, SPD, gibt es ein paar Dinge, um sich zu freuen. Thomas Gsell sei Stimmenkönig geworden. Auch über das Abschneiden von Teresa Klein freut sich der bisherige Fraktionsvorsitzende. Bedauerlich sei allerdings, dass Peter Ulrich nicht mehr im Gemeinderat vertreten sei. Jürgen Fremd, frisch gewählter Stadtrat, meint für die GRÜNEN: „Wir haben gehofft, vier Sitze zu erhalten, fünf sind natürlich super.“ Er selbst habe gehofft, gewählt zu werden, sei aber nicht allzu optimistisch gewesen. Mit der Einschränkung, dass er nicht für alle sprechen könne, meint Ulrich Dick, Vorsitzender der Unabhängigen, dass das Wahlergebnis gut sei. „Wir sind jedenfalls zufrieden, mit unserem jungen Team wieder vier Sitze erreicht zu haben.“ Peter Meßmer meint, auch wenn diese Meinung persönlich und nicht für die Freien Wähler insgesamt zu verstehen sei: „Ganz glücklich sind wir nicht, das ist klar. Wir haben erneut einen Sitz verloren. Das war nicht das Ziel, da hilft kein Schönreden.“ Der Vorsitzende der Freien Wähler, Adolf Winterhalder, belässt es bei der kurzen Feststellung: „Der Wähler hat gewählt, er ist das Wichtigste.“

„Die Welt zu Gast bei der Dr. Max-Metzger-Schule“ – unter diesem Motto stand das jüngste Schulfest an der Grundschule. Christine Gengenbach von der kommissarischen Schulleitung betonte, dass Kinder aus 17 Nationen die Schule besuchen würden. Die Eltern sorgten mit internationalen Speisen dafür, dass das Fest auch kulinarisch international blieb.

Das 29. Jahrbuch der Stadt Schopfheim (2013) wird heute im Roggenbachsaal des Museums vorgestellt. Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Sehringer über die Sehringer-Mühlen in Schopfheim war es dann Klaus Strütt, der insbesondere die vor 100 Jahren projektierte, aber nie gebaute Eisenbahnlinie von Schopfheim nach Todtmoos über Gersbach vorstellte. Danach überreichte er das Jahrbuch an Fachbereichsleiter Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung.

29. Mai 2014

Diana Eckert und Jonathan Eckert sind in Enkenstein als „Uffert-Brüttli“ unterwegs und erfreuen die Bewohner des Ortsteiles mit Frühlingsliedern.

Für Freunde und Liebhaber von Modellflugzeugen aller Art bot die Modellfluggruppe Schopfheim ein absolutes Spitzenprogramm. Auf dem Fluggelände oberhalb des Motocross-Geländes konnte Michael Schanz zahlreiche Gäste, darunter viele Familien, begrüßen. Auch das Wetter spielte bei den Vorführungen mit.

30. Mai 2014

Zu einer konstituierenden Sitzung der IG „Sicherung der beruflichen Bildung im ländlichen Raum“ werden sich Interessierte in der Friedrich-Ebert-Schule am 03. Juni treffen. Das Landratsamt stellte, wie das MT zu berichten weiß, neue Zahlen zur Entwicklung der beruflichen Schulen im Landkreis vor. „Der Schopfheimer Standort bleibt erhalten mit mindestens 1.000 bis 1.200 Schülern“, versicherte Thomas Hess, Mitarbeiter der Stabsstelle Bildung im Landratsamt. Derzeit hat die Schule jedoch 1.700 Schüler, wovon 300 aus dem Kernfachbereich Metall nach Lörrach abgezogen werden. Die Sorgen aus Schopfheimer Sicht könne er, Hess, zwar nachvollziehen, doch eine Schule zu schließen sei keine Alternative. Der Bestand der Schule mit der erwähnten Schülerzahl sei, so führt er weiter aus, bis 2020 gesichert.

Unter der Leitung von Oberstudiendirektor Wischnewski vom Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden fand am 26. und 27. Mai die mündliche Abiturprüfung am THG statt. 121 Schülerinnen und Schüler haben die Reifeprüfung bestanden. 22 Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma, der Notendurchschnitt beträgt 2,5.

Heute und morgen feiert das „Irrlicht“ sein 30-jähriges Bestehen. An die Gründung erinnern heute beide Tageszeitungen. Der Auftakt wird heute um 17 Uhr mit dem Umsonst-Laden stattfinden. Parallel informieren Dokumente in einer Ausstellung über die Geschichte des alternativen Kultur-Cafés.

31. Mai 2014

Vor einigen Tagen trafen sich die Mitglieder des Krankenpflegevereines Gersbach mit der Vorsitzenden Tanja Nann zur Jahreshauptversammlung.

Ralf Ühlin, ehemaliger Ortsvorsteher von Gersbach, will Bürgermeister in Todtmoos werden. Er hat sich für die am 29. Juni stattfindende Wahl beworben.

Bis zum 06. Juli ist in der Kulturfabrik die Ausstellung einer Gruppe von vier Künstlern unter dem Namen „DNArt“ zu sehen. Die starken Pop-Art-Portraits haben die Künstler Sandra Poncioni-Candappa, Priska Medam, Philipp Felle und Oliver Fauser geschaffen.

In Eichen wird der erste Dorf-Flohmarkt präsentiert. An mehr als 40 Verkaufsständen bieten die Einwohner Waren feil.

Auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte blickt die Fleischdirektvermarktung Gersbach und Wies zurück. In der Bergkopf-Halle wurde deshalb gebührend gefeiert. Vorsitzender Ulrich Eichin konnte zahlreiche Weggefährten und Unterstützer sowie Vermarkter und Vertreter der Politik begrüßen. Rolf Strohm führte in seiner Rede aus, dass die Höhenlandwirtschaft in Gersbach vor 25 Jahren vor dramatischen Veränderungen gestanden habe. Lebensmittelskandale und Fleischpreise fuhren eine Achterbahn, Kleinlandwirte litten unter dem Preisdiktat der Viehhändler. Er erinnerte dann an den ehemaligen Pfarrer Gerhard Trautwein, der Vorträge organisierte und so zur Keimzelle des biologischen Landbaues im Landkreis wurde. Bürgermeister Christof Nitz und Ortsvorsteher Christian Walter wiesen auf die wertvollen Dienste für die Landwirtschaft durch diese Fleischdirektvermarktung hin.

Markus Weiß ist neuer Chef des „Städtli-Zinkens“. Bei der Generalversammlung nahm der bisherige 2. Vorsitzende das Amt an. Vor einem Jahr hatte es Andrea Markstahler übernommen, die im Verlaufe von 2013 aber wieder ausschied. An der Seite von Markus Weiß amtet nach den Wahlen seine Stellvertreterin, Claudia Felber.

Von der Kultur-Kooperation wird in der Stadthalle das Stück „So heiß gegessen wie gekocht“ von der Berliner Kompanie aufgeführt. Die Zutaten waren in dieser „Küche“ – wie die Rezensentin meint – gut gemischt. Zeit- und Gesellschaftskritik, aktuelle Probleme, Klimakatastrophe, Flüchtlingsschicksale, Umwelt- und Energiethemen, Bürgerprotest – alles sei zusammengerührt worden zu einem Theaterabend mit Musik, der alles andere als leichte Kost sei. Das Berliner Ensemble habe sich schließlich direkt an das Publikum gewandt mit der Botschaft, dass sich Widerstand lohne.

01. Juni 2014

Den Sonntagabend nutzten die Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Fahrnau, um Joachim Reh zum neuen Vorsitzenden der Gemeindeversammlung zu wählen.

Sieben junge Menschen werden in Gersbach von Pfarrer Andreas Ströble konfirmiert.

02. Juni 2014

Die TSG-Badminton-Abteilung richtete die baden-württembergischen Ranglisten-Turniere aus. Hans Kolodziej hieß die 150 Spielerinnen und Spieler aus 43 Vereinen in der Dr. Max-Metzger-Turnhalle und in der Friedrich-Ebert-Sporthalle herzlich willkommen. Angesichts der Leistungsdichte sei man – so Kolodziej – mit dem Abschneiden des eigenen Sportnachwuchses zufrieden. Wer sich als Einzelspieler für das Turnier qualifizierte, durfte auch im Doppel antreten, wo die Schopfheimerin Marcia Mottarelli sowohl im Einzel als auch im Doppel gemeinsam mit Hannah Brunner siegte.

Freude bei den Fotofreunden, denn sie konnten die Ergebnisse der Bewertung der letzten Fotoausstellung nicht nur bekannt geben, sondern die Gewinner der Siegerbilder mit den einzelnen Fotos beschenken. Insgesamt wurden 524 Stimmzettel ausgegeben, wobei auf Platz 1 ein Foto von Hubert Strittmatter und auf den Plätzen 2 und 3 je ein Foto von Walter Hilf landeten.

03. Juni 2014

Die SPD-Kreistagsfraktion kritisiert die Vorgehensweise der Kreisverwaltung zur Gewerbeschule Schopfheim. Man ist gegen einen Entscheidungsgalopp und will auch die neuen Kreisräte an der Entscheidung beteiligen.

Heute stellt Markus Manfred Jung seine alemannische Version von „Max und Moritz“ vor.

Die derzeitige Sanierung der B 518 zwischen Schopfheim-Eichen und Hasel soll bis zum nächsten Wochenende abgeschlossen sein. Zur Zeit ist das Straßen-Teilstück für den Verkehr gesperrt.

04. Juni 2014

Mit der dritten und vorläufig letzten Ausstellung von Bildern, Dokumenten und Musikinstrumenten aus der bewegten Vereinsgeschichte weist die Stadtmusik im Foyer der Sparkasse auf ihr diesjähriges Jubiläum hin.

05. Juni 2014

Die Zukunft des Markus-Pflüger-Heimes ist ungewiss. Weder Kreissozialdezernentin Elke Zimmermann-Fiscella noch der Betriebsleiter des Eigenbetriebs „Heime“, Reinhard Heichel, kann die Frage beantworten, ob das Heim weiterhin gebraucht wird. Für die Zukunft setze der Landkreis auf Ambulantisierung und Dezentralisierung, wie die Sozialdezernentin unterstreicht. Wie schon bei der Außenwohngruppe „Linde“ soll der Weg zu kleineren Einheiten beschritten werden.

Mit 10.000,- Euro unterstützt die Sparkasse Schopfheim-Zell die Jugendarbeit von sieben Fußballvereinen, darunter der SVS und der FV Fahrnau, die 2.000,- bzw. 1.500,- Euro erhielten.

In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates Gersbach wollten einige Bürger verschiedene Fragen beantwortet wissen. Zum Thema „Grundschule“ gab es ebenso Fragen wie zum Neubaugebiet und zum geplanten Holzlagerplatz. Eine Bürgerin fragte nach, ob Messungen nach krebsförderndem Radium bei den unterhalb der Bergkopf-Weide freigelegten Stollen vorgenommen würden.

Arbeiter des städtischen Bauhofes haben das Großherzog-Friedrich-Denkmal, das auch an die Teilnehmer des Krieges 1870/71 erinnert, saniert, nachdem zwei Jahre lang kein Wasser mehr aus den sechs Löwenköpfen geflossen war. In Kürze soll nun das Wasser wieder fließen, so Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann.

06. Juni 2014

Der Kreistag hat bei seiner Sitzung am Mittwochnachmittag von einer Abstimmung über den Strategie-Beschluss für die Berufsschulen Abstand genommen. Es bestand aber Konsens, sich im Laufe des Jahres zu verständigen, wie es mit der Entwicklung der Schulen weitergehen soll.

Der künftige Stadtplatz wird seit heute möbliert. Gewerbeschüler sind mit der Aufstellung der von ihnen gefertigten Holzbänke beschäftigt. Am 18. Juni soll der Platz eingeweiht werden.

07. Juni 2014

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickt die Sparkasse Schopfheim-Zell zurück, wie der Vorsitzende des Vorstandes, Lothar Müller, und Georg Ückert, Mitglied des Vorstandes, darlegen. Einen Tag nach Bekanntgabe der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auf das Rekordtief von 0,15% zu senken, und der Einführung von „Strafzinsen“ auf Bankeinlagen warnen beide vor sehr gefährlichen Entwicklungen. Der Negativ-Zins bedeute, so Müller, „eine Enteignung der Sparer“. Das Geschäftsjahr weist eine Bilanzsumme von 748,3 Mio. Euro aus. Dies entspricht auch einem Wachstum von 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Einen sehr guten Zuwachs verzeichnet die Sparkasse bei der Entwicklung der Kredite, die um 4,7% auf 487,3 Mio. Euro angewachsen sind. Auch bei den Kundeneinlagen ist ein Plus von 4,1% auf 547,3 Mio. Euro festzustellen. Rund eine Viertelmillion floss durch Spenden und Sponsoring neben der Gewerbe- und Körperschaftssteuer in die Region.

Die Ganztagesschule der Friedrich-Ebert-Schule stellt neue Anforderungen an die Kommune. „Wir wollen uns nicht wieder unterstellen lassen, dass wir für die Jugend nichts übrig hätten“, meinte Beigeordneter Ruthard Hirschner in einem gestrigen Pressegespräch mit dem MT. Um die Schulentwicklung in Schopfheim nicht zu blockieren, hat die Verwaltung im vergangenen Dreivierteljahr ein Konzept entwickelt und eine Möglichkeit gefunden, wie das Problem mit einem langfristigen JuZ-Standort gelöst werden könnte. Daher stelle sich die Frage, ob dieses nicht auch in das Schulgelände in einer Art Campus integriert werden könnte. Ein Gebäude stünde diesem Campus-Gedanken jedoch im Weg, meint der Beigeordnete. Die Sporthalle müsste nach diesen Plänen abgebrochen und an anderer Stelle neu erbaut werden.

Wegen Vandalismus in der katholischen St. Bernhardskirche bleibt diese auch tagsüber geschlossen.

Am vergangenen Wochenende feierten Gersbacherinnen und Gersbacher goldene und diamantene Konfirmation mit Pfr. Andreas Ströble.

Der Architekt Roman Bockemühl entwickelt ein Konzept für ein großes Jugendhaus, das von der Jugend selbst verwaltet werden soll. Als Gelände stellt er sich den ehemaligen Bus-Bahnhof neben dem JuZ vor.

Erfolgreich haben kürzlich alle 22 Schülerinnen und Schüler an der Waldorfschule die mündlichen Abi-Prüfungen bestanden.

Die renommierte „New York Times“ berichtete über den Schopfheimer Bäckermeister Fritz Trefzger, wie die örtliche Presse zu berichten weiß.

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten feiern zusammen mit ihren Angehörigen ihr Abi-Fest in der Maulburger Alemannen-Halle.

Generalversammlung beim „Schlattholz-Zinken“, der in diesem Jahr das 55-jährige Bestehen feiert. Das Jubiläum soll am 13. September mit einem Festakt begangen werden. Zinkenvogt Martin Reimann wurde bei den anstehenden Wahlen bestätigt.

10. Juni 2014

Auf dem Sportplatz in Fahrnau hat sich der Freizeitpark „Family Adventureland“ etabliert, der noch bis zum 16. d. M. insbesondere Kinder anziehen soll.

12. Juni 2014

Erdbewegungen entlang der B 317 zwischen Schopfheim und Maulburg erzeugen Aufmerksamkeit. Neben der B 317 entstehe ein Abschlag-Bauwerk, das künftig das Gewerbegebiet und die B 317 vor Hochwasser schützen werde, meint Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann. Das von Wiechs kommende Wasser werde in die Flutmulde gelenkt und gelange so dosiert ins Weiherbecken nach Maulburg. Die Arbeiten dauern noch einige Wochen an.

An drei Tagen richteten die Fahrnauer Sportschützen ihre Stadtmeisterschaft aus. Die Verantwortlichen beklagen das Fehlen von Nachwuchsschützen. Dennoch konnten sich 24 Aktive in vier Disziplinen messen.

Der in Schopfheim lebende Paul Holzmayer hat zwei Romane geschrieben. Sein jüngstes Werk „Max’ Wandlungen“ erzählt die Lebensgeschichte eines Mannes. Die Badische Zeitung berichtet heute über den Autor und seine Bücher.

Die teilweise aufgestellten Bänke für den Stadtplatz stören das Konzept des Wochenmarktes. Bäckermeister Fritz Trefzger kann seinen Backwagen nun nicht mehr am bisherigen Standort aufstellen.

Bei einer Mitgliederversammlung des Fördervereines Gerisbac zeichnet Vorsitzender Frank Schmidt ein Bild von den Arbeiten an der Schanzenanlage auf. Führungen an der Schanze und im Wald- und Glaszentrum seien 2013 stark nachgefragt gewesen. Um die Besucherzahl jedoch noch zu steigern, will man künftig mehr Informationsmöglichkeiten im Internet anbieten.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft hat das Jumelage-Komitee Poligny eine Begegnung beider Städte organisiert. Auf halber Strecke traf man sich deshalb dieser Tage in der Gemeinde Consolation-Maisonettes im französischen Département Doubs.

Die Verkehrsschau der zuständigen Behörden beschloss dieser Tage eine Ausweitung der 30er-Zone in Fahrnau.

13. Juni 2014

Die Badische Zeitung interviewt heute den ehemaligen Audi-Manager Peter Probst, der 1954 in Schopfheim geboren ist und nun im Ruhestand zusammen mit seiner Ehefrau, die er im Schopfheimer Krankenhaus kennen gelernt hatte, auf den Philippinen ein Pflegeheim eröffnet hat. Probst wird sich Ende Juni bei einem Klassentreffen mit seinen Schopfheimer Klassenkameraden in der Markgrafenstadt treffen.

Gut besucht war der französische Abend, den die vhs vor einigen Tagen im katholischen Gemeindehaus organisierte und dazu den Sänger Daniel Cabat aus dem französischen Jura eingeladen hatte. Der 68-Jährige hat sich schon lange der Dichtung und dem französischen Chanson verschrieben.

14. Juni 2014

Eine 14-Jährige ist von einer Gruppe gleichaltriger Mädchen im Schopfheimer Schwimmbad verprügelt und erheblich verletzt worden.

Die Jungen Sinfoniker Basel konzertieren in der evangelischen Stadtkirche.

Das Team um Rennleiter Thomas Grässlin und den MSC-Vorsitzenden Karl-Heinz Renner konnte ein großartiges Motorsport-Erlebnis durchführen. Auch der Wettergott war den Akteuren wohl gesonnen. Für die Schopfheimer galt es, das 49. internationale ADAC-Motocross-Rennen sicher über die 1.720 m lange Buckelpiste zu bringen. 15 Jahre bereits begleitet Thomas Grässlin die Schopfheimer Motocross-Szene als Rennleiter.

Mit gezielten Schlägen auf den Zapfhahn eröffnet Bürgermeister Christof Nitz das Schopfheimer „Städtli-Fest“, das die Initiatioren für zwei Tage vorbereitet haben. Die Veranstalter hatten ganze Arbeit geleistet, um eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, die die Gäste zum Verweilen einlud. Das schöne Wochenend-Wetter trug ebenfalls zum Gelingen bei. Ein Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein ließ offenbar keine Wünsche offen.

Das heiße Wetter treibt die Menschen ins Freibad. „Am vergangenen Wochenende (Pfingsten) war bei uns die Hölle los“, berichten Mitarbeiter des Schopfheimer Bades, denn am Pfingstsonntag waren rund 2.400 Besucher gezählt worden.

Die Adolf-Müller-Straße ist für einige Wochen eine Sackgasse. In der Ausfahrt zur Bahnhofstraße wird das Kopfsteinpflaster neu verlegt.

Total zufrieden zeigen sich die Schopfheimer GRÜNEN mit den Wahlergebnissen zur Kommunalwahl. Einen Wermutstropfen meinen sie darin zu sehen, dass die Fraktion eine reine Männerfraktion ist.

Wie das Markgräfler Tagblatt zu berichten weiß, hat die Schopfheimerin Ursel Kiefer ein veganes Kochbuch geschrieben und publiziert. Sie hofft, damit die größten Skeptiker zu überzeugen.

Eine Theatergruppe aus Poligny gastierte im Museumskeller mit Geschichten aus dem Alltag. Für die deutschen Zuschauer, die kein Französisch verstanden, wurde ein Flyer vorbereitet, mit Hilfe dessen man auch ohne Fremdsprachenkenntnisse einen Überblick bekommen konnte, worum es in den einzeln dargestellten Szenen verschiedener Autoren ging.

15. Juni 2014

Heute beginnt die Saison der Kirchenführungen in der Alten Kirche St. Michael für dieses Jahr. Auf die erste Zeitreise nimmt Dr. Jost F. Nöller seine Gäste mit.

16. Juni 2014

Im vergangenen Jahr hat die Schopfheimer Baugenossenschaft über 670.000,- Euro für die Sanierung ihrer Gebäude aufgewendet. Außerdem hat sie Eigentum in der Schleife mit 24 Wohneinheiten gekauft. „Die Warteliste für relativ günstigen Wohnraum ist voll“, sagt Geschäftsführer Sebastian Pfeifer in einem Pressegespräch. Mehr als 500 Mitglieder zählt die Baugenossenschaft derzeit.

17. Juni 2014

Antonio Faraone nimmt dankend den Scheck über 250,- Euro für seine Tochter Noemi in Empfang, den er von der TSG, vertreten durch Lothar Lutz und Elisabeth Griebel, bekommen hat.

Nachdem die Stadt das „Holi-Color-Festival“ auf dem Fahrnauer Fußballplatz nicht genehmigte, wollen die Veranstalter das Verkehrs- und Sicherheitskonzept noch einmal überarbeiten. Zunächst werde aber Widerspruch gegen den Entscheid der Stadt eingelegt, so der Veranstalter, Jan Hofmann.

18. Juni 2014

„Es ist ein kleiner Schritt zu einer liebenswerten und lebenswerten Innenstadt“, meint Bürgermeister Christof Nitz bei der feierlichen Einweihung des neu gestalteten Stadtplatzes. Der hat jetzt auch einen Namen und heißt „Lindenplatz“. „Stadtplatz war nur ein Arbeitstitel“, so das Stadtoberhaupt. Allerdings müsse der Gemeinderat dem Namen „Lindenplatz“ noch zustimmen. (Der Platz hieß immer „Lindenplatz“, nur im Volksmund wurde er teilweise in „Marktplatz“ umbenannt.) „Es ist ein großartiges Projekt“, sagte auch Studiendirektor Zoltan Juhas, Stellvertretender Leiter der Gewerbeschule, der zusammen mit Zimmerer-Lehrlingen, dem Bürgermeister und Andrea Diewald vom Planungsbüro eine Bank enthüllte.

Gegensätze prallen in der Schwarzwaldstraße aufeinander. Zum einen muss neuer Wohnraum geschaffen werden, zum andern soll die Natur erhalten bleiben. Gegenüber der Gewerbeschule/Handelsschule stehen fünf stattliche Linden, deren Erhalt durch die geplante Neubaumaßnahme nicht gesichert ist. Die Stadt als Eigentümerin habe einen Wettbewerb ausgeschrieben – so Bernd Benz von der Bauverwaltung – und nun habe der Gemeinderat den Bauantrag befürwortet. Auf dem Grundstück sind drei Gebäude mit drei bzw. vier Geschossen und insgesamt 25 Wohnungen und eine Tiefgarage geplant. Auch dem Investor sei sehr daran gelegen, so viele Linden wie möglich zu erhalten, denn die Bäume seien gesund. Mit dem Baubeginn wird im Herbst gerechnet.

Der Rathaussaal wurde mit Mineralplatten an der Decke ausgestattet, um besseres Hören bzw. Verstehen im Saal zu ermöglichen.

Nach über 10 Jahren der Abstinenz gab es auf dem Fahrnauer Fußballplatz wieder einmal ein Grümpel-Turnier, das der Fußballverein austrug.

19. Juni 2014

In Gersbach feiern die Eheleute Grete und Ernst Deihs das Fest der diamantenen Hochzeit.

Mit bunten Blütenblättern sind die Teppiche vor den Fronleichnamsaltären geschmückt. An der Prozession beschritten die Gläubigen dieses Mal andere Wege als in früheren Jahren. Unter Gesang und begleitet von einer Delegation der Stadtmusik zog man zusammen mit Pfarrer Michael Latzel zu einem aufgebauten Altar am Dr. Max-Picard-Platz, wo viele Gläubige und Bewohner des Senioren-Wohnstiftes die Prozession empfingen. Danach begab man sich zurück in die Kirche zum Abschluss des Hochfestes.

21. Juni 2014

Für seinen Schopfheim-Film hat der Filmemacher Gusty Hufschmid nun einen Videokopter, einen kleinen Hubschrauber mit hochauflösender Kamera, eingesetzt.

22. Juni 2014

Heute leitet Andreas Molder zum ersten Mal den katholischen Kirchenchor während eines Gottesdienstes.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien begeistert auch in Schopfheim viele Menschen. Die evangelische Kirchengemeinde lädt heute zu einem Gottesdienst „Glaube und Fußball“ ein. Pfarrer Ulrich Henze zieht in seiner Predigt mit Blick auf die Fußball-WM einige Parallelen zum Glauben.

Bei schönstem Wetter, ja hochsommerlichen Temperaturen, wird das 10. Beach-Volleyball-Turnier auf dem Marktplatz ausgetragen. 16 Herren- und 12 Damen-Duos sah man bei hochkarätigen Duellen um den LBS-Cup spielen. Beim Promi-Spiel siegten auch in diesem Jahr die Seriensieger der vergangenen Jahre: Bürgermeister Christof Nitz und Sparkassen-Direktor Georg Ückert gegen die Pfarrer Henze und Ströble. Die Veranstalter hatten auf die ansonsten übliche Beach-Party am Samstagabend verzichtet und stattdessen das WM-Spiel der deutschen National-Elf gegen Ghana auf Großbildschirm übertragen.

Aus allen Rohren gaben Böller-Kanoniere beim Treffen an der Gersbacher Schanze ihre Salutschüsse ab. Beim 2. Zeller Böller- und Kanoniertreffen der Schützengesellschaft Zell folgten 14 Gruppen der Einladung und trafen sich auf dem Gelände der Barock-Schanze. Die weiteste Anreise mit 407 km hatte eine Gruppe aus Rennertshofen. Höhepunkt war ein gemeinsamer Salut aus allen eingesetzten 20 Kanonen, sieben Hand-Standböllern und fünf Handböllern gleichzeitig.

23. Juni 2014

Am Abend hantierten Unbekannte laut Polizeibericht mit einem Feuerzeug am Isolationsmaterial beim Rohbau des Anbaues zwischen dem THG und der Vicemoos-Halle. Dem Hausmeister, dem der Schwelbrand gemeldet wurde, gelang es, bis zum Eintreffen der Feuerwehr Teile des schwelenden Isolationsmaterials aus der Fuge herauszuziehen und zu löschen. Die Feuerwehr löschte den Brand dann endgültig. Nach Auskunft der Feuerwehr muss das Material längere Zeit hoher Hitze ausgesetzt gewesen sein.

24. Juni 2014

Der Handball-Sportverein ist im Werden. Die aktuelle Handballabteilung ist zur Zeit damit beschäftigt, eine neue Satzung zu formulieren.

25. Juni 2014

Bei der jüngsten Sitzung des Raitbacher Ortschaftsrates konnte Ortsvorsteher Karl-Frieder Oswald Elisabeth Dattler sowie Delia und Martin Kuhnert für 50-maliges Blutspenden ehren. Sonja Deschler erhielt für 25-maliges Spenden eine Auszeichnung.

„Ist der Brand echt?“, fragten sich viele Passanten, denn ein Großaufgebot an Feuerwehren, Drehleitern und anderen Einsatzfahrzeugen war am Hochhaus im Ernst-Friedrich-Gottschalk-Weg im Einsatz. Gottlob war es aber nur eine Großübung, wie Uwe Horschig von der Feuerwehr informierte. Neben den Abteilungen Schopfheim, Enkenstein, Langenau und Wiechs waren auch das DRK, das THW und die Polizei im Einsatz. Zusätzlich zu den Schopfheimer Kräften waren solche aus Steinen und Zell im Einsatz. Insgesamt galt es, 130 Feuerwehrkräfte zu koordinieren.

Im evangelischen Gemeindehaus trifft sich die Baugenossenschaft zur Hauptversammlung. „Die Niedrigzins-Phase haben wir genutzt“, macht der Vorstand deutlich, was zu einer Steigerung der Bilanzsumme um 5,4% geführt habe. Die Mieten wurden moderat angepasst. Ein Problem löste der Antrag eines Mitgliedes aus, Mandatsträger im Aufsichtsrat geheim zu wählen. Schließlich zog der Antragsteller seinen Antrag wieder zurück und die beiden ausscheidenden Aufsichtsräte wurden bei einer Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt.

26. Juni 2014

Wie die Polizei mitteilte, kontrollierte sie am Donnerstag einen 57-jährigen Obdachlosen, bei dem der Verdacht bestand, er stehe unter Drogeneinfluss. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Ordnungshüter nicht nur 1.000,- Euro in bar, sondern auch 1,8 kg Haschisch und 25 g Amphetamine. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Der ehemalige CDU-Landtags- und Bundestagsabgeordnete Wilhelm Jung aus Lörrach referierte vor einigen Tagen bei der Senioren-Union der CDU in Schopfheim.

Nach dem Sieg der deutschen Fußballmannschaft gegen die USA fuhren wiederum während länger als einer Stunde laut hupende Fahrzeuge durch die Innenstadt und brachten so lautstark die Freude ihrer Besitzer zum Ausdruck. Zahlreiche junge Menschen waren mit Fahnen bestückt, mit Trikots bekleidet und mit schwarz-rot-goldenen Accessoires bekleidet oder geschmückt über Stunden hinweg in der Innenstadt anzutreffen – und zu hören.

Fünf Chöre und ein Orchester sorgten mit bekannten Filmmelodien in der Aula des THG für einen unterhaltsamen Konzertabend.

27. Juni 2014

Die Markgrafenstadt hat zwei neue Ehrenbürger. Bei einer Feierstunde in der Alten Kirche St. Michael kann Bürgermeister Christof Nitz im Namen des Gemeinderates dem Künstler und Designer Prof. Hans Theodor Baumann sowie dem Chirurgen Dr. Günter Zabel die Ehrenbürgerwürde verleihen. Glanzvoll umrahmt wurde dieser Anlass vom Gospelchor „Resonance of Life“. Die Leistungen für Schopfheim würdigte das Stadtoberhaupt. Gesonderte Beiträge sind hierüber in diesem Jahrbuch zu lesen.

28. Juni 2014

Bei der zweiten Generalversammlung des Gersbacher Dorfladens gab es Erfolgreiches zu berichten. Das Sortiment wurde aufgrund von Kundenwünschen von 1.000 Artikeln auf 1.643 erhöht. Der Jahresabschluss erbrachte ein positives Ergebnis von rund 3.300,- Euro.

Der Gospelchor „Resonance of Life“ tritt während der 322. Marktmusik in der Alten Kirche St. Michael auf.

Rund 320 Teilnehmer beteiligen sich am 3. Schopfheimer Sparkassen-Triathlon.

Jahreshauptversammlung der Narrenzunft im Narrenkeller. Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski blickte auf ein aktives Jahr zurück. Er meinte, dass die gewaltige Arbeit aber nur möglich sei, weil es um ihn ein Team gebe, das ihn vorbehaltlos unterstütze. Hans Dollinger kritisierte die zu geringe Zusammenarbeit der Zinken und versprach, eine Gesprächsrunde der Zinkenvögte anzuregen. Einige verdienstvolle Mitglieder der Zunft wurden mit dem Verdienstorden der Zunft oder mit dem Verbandsorden ausgezeichnet. Wisniewski wurde ebenso einmütig wiedergewählt wie andere Zunftratsmitglieder.

In Gersbach haben sich die Windkraft-Gegner getroffen, um – wie angekündigt – einen Verein zu gründen. Der neue Verein will das Hauptaugenmerk auf Bürgerinformation legen, wobei der gewählte Vorsitzende, Wolfgang Ühlin, es nicht verstand, weshalb die Tourismusregion Belchenland und Feldberg nicht gegen die Windräder aufbegehrte. Zum Stellvertretenden Vereinsvorsitzenden wählten die Anwesenden Thomas Weniger.

In eine Bühne für urbanen Jugend-Lifestyle verwandelt sich die Stadthalle. Harte Beats und zuckende Körper beim Breakdance, geschmeidige Sprünge und schier unüberwindbare Hindernisse bei „Parkour“ – einer Art urbanem Hindernislauf – sorgen für gebanntes Zuschauen und johlenden Applaus beim jungen Publikum, das vom Rotary-Club unter dem Motto „Check your limits“ veranstaltet wurde. Rund 400 junge Menschen waren vor Ort.

30. Juni 2014

Auch wenn die deutsche Mannschaft das Fußballspiel erst nach Mitternacht in der Verlängerung gegen Algerien gewonnen hat, nutzen noch etliche Fans die Gelegenheit, um mit ihren Autos hupend durch die Innenstadt zu fahren.

Großes Stühlerücken im Gemeinderat. Der bisherige Rat tagt zum letzten Mal, die neue Zusammensetzung des Gemeinderates trifft sich zur ersten und konstituierenden Sitzung. 10 von 22 Stadträten sind neu am Tisch, bilanziert Christof Nitz. Er freut sich auf die Zusammenarbeit und betont, dass die Verwaltung den Stadträten „die Hand reichen“ und „ein offenes Verhältnis“ pflegen werde. Die neuen Fraktionsvorsitzenden sind Heidi Malnati, CDU, Artur Cremans, SPD, Michael Straub, GRÜNE, und Kai Horschig, Unabhängige, sowie Hildegard Pfeifer-Zäh, Freie Wähler. Neu am Ratstisch und vom Stadtoberhaupt verpflichtet wurden Ute Zeh, Mark Leimgruber, Thomas Kuri (alle CDU), Elke Würger, Teresa Klein (beide SPD), Jürgen Fremd, Josua Kalt (beide GRÜNE), Nadine Gentili und Kai Horschig, Unabhängige, sowie Hilde Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den ausscheidenden Stadträten Ino Hodapp, der 27 Jahre lang dem Gemeinderat angehörte, zuletzt bei den Unabhängigen, Bernhard Kuri, der 26 Jahre für die SPD dem Rat angehörte, und Bettina Bethlen, die die Unabhängigen 20 Jahre lang vertrat. Siegfried Schmidt von der CDU war 20 Jahre, Andreas Gsell, Unabhängige, 12 Jahre, Peter Meßmer, FWV, 12 Jahre, Tesfaldet Reda, FWV, 10 Jahre, Martin Gebhardt, Unabhängige, acht Jahre, Heinz Stich, CDU, sieben Jahre und Dr. Peter Ulrich, SPD, fünf Jahre im Gremium tätig. Je nach Zugehörigkeitsdauer wurden die Ausscheidenden mit dem silbernen bzw. dem goldenen Dukaten der Stadt ausgezeichnet. Zum neuen 1. Stellvertreter des Stadtoberhauptes wählte die Versammlung Thomas Gsell von der SPD. 2. Stellvertreterin ist Marianne Zabel von der CDU und Ernest Barnet (GRÜNE) wird nun als 3. Stellvertreter tätig werden. Bisher gab es nur zwei Stellvertreter. Eine Überraschung hatte Artur Cremans von der SPD bereitgehalten – er stellte sich nicht mehr als Bürgermeister-Stellvertreter zur Verfügung. „30 Jahre sind genug“, wie er meinte. In der konstituierenden Sitzung wurden auch die Ausschüsse des Gemeinderates neu besetzt. Dabei gab es eine Überraschung: Andreas Gsell wird künftig im Ausschuss für Bau, Umwelt und Technik als sachkundiger Bürger am Ratstisch Platz nehmen, allerdings nicht mehr – wie bisher – für die Unabhängigen, sondern für die SPD.

Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter meinte in der Gemeinderatssitzung, dass man im Ortsteil den Eindruck habe: „… alle rundherum haben mehr Ahnung als wir.“ Er meinte damit den aktuellen Sachstand zur Windkraft. Dabei verweist er auf Sitzungen in Zell, in denen es detaillierte Informationen gegeben habe. Ortsvorsteher Martin Gruner aus Kürnberg gab auch zu Protokoll: „… dass wir in den Planungsprozess eingebunden werden wollen.“ Anlass für seine Äußerung war die Kontaktaufnahme einer Firma, die Windkraftanlagen transportiert und mit einem Kürnberger Landwirt bezüglich der vorübergehenden Pachtung eines Grundstückes als mögliche Zwischenlagerfläche sprach, falls in Gersbach Windkraftanlagen gebaut werden sollten. Bürgermeister Christof Nitz stellte klar, dass „… wir keine Informationen zurückhalten“. Im Moment wisse die Stadt genau das, was im Mai im Gemeinderat präsentiert worden sei.

Ronneby trauert um Fredy Modliba, der im Alter von 82 Jahren in der Partnerstadt in Schweden verstorben ist. Die Nachricht von seinem Tode hat bei seinen Schopfheimer Freunden große Trauer ausgelöst. Er stellte zusammen mit seiner Frau Barbro die ersten Kontakte der Stadtmusik mit dem Ronneby Blasorkester her. Diese 1977 erfolgten ersten Kontakte führten dann zur offiziellen Partnerschaft der beiden Städte. „Fredy Modliba war bei allen städtepartnerschaftlichen Veranstaltungen stets ein engagierter und kompetenter Ansprechpartner für die Stadt Schopfheim“, heißt es in einer Pressemitteilung des Schopfheimer Rathauses.

01. Juli 2014

In einer öffentlichen Fraktionssitzung wählen die Freien Wähler Hildegard Pfeifer-Zäh zur neuen Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat.

Auf 10 Jahre erfolgreicher Geschichte blickt der Hof Dinkelberg zurück.

Susanne Haußer-Ühlin und Jürgen Weyh stellen bei der jüngsten Sitzung des vhs-Ausschusses ein Leitbild für die vhs vor.

Bürgermeister Christof Nitz würdigt in einer kleinen Feierstunde die 20-jährige Tätigkeit von Bernd Schwöble als Feuerwehrkommandant in Schopfheim. Gleichzeitig kann Bernd Schwöble das 40-jährige Jubiläum im Öffentlichen Dienst feiern.

Der Handball-Sportverein Schopfheim (HSV) hat sich offiziell gegründet. Dazu fand eine kleine Feierstunde im Rathaussaal statt. Gernot Lay in seiner bisherigen Funktion als Abteilungsleiter konnte 24 Gründungsmitglieder begrüßen. Einleitend erläuterte er ausführlich, wie es dazu kam, dass sich die einstige Abteilung im SVS in einen eigenständigen eingetragenen Verein gewandelt hat. Andreas Pohl stellt die neue Satzung vor, die auch einstimmig beschlossen wurde. Jörg Muser war Wahlleiter und zum 1. Vorsitzenden des neuen Vereines wurde Andreas Pohl gewählt. Ihm zur Seite stehen mit Gernot Lay, Arno Asal und Felix Hodapp drei weitere Vorstandsmitglieder. Jeder wird sich um ein Ressort kümmern: Andreas Pohl um den Bereich Sport, Gernot Lay um die Öffentlichkeitsarbeit, Arno Asal um die Organisation und Felix Hodapp steht für Sonderaufgaben zur Verfügung. Nach dem formellen Teil wurde das von Justus Ammann entworfene Logo des neuen Vereines vorgestellt. Der Vorstand plant in den nächsten Wochen eine Gründungsfeier.

02. Juli 2014

Bürgermeister Christof Nitz feiert heute seinen 50. Geburtstag. Die beiden Tageszeitungen würdigen Nitz, der seit 22 Jahren Bürgermeister zuerst in Ballrechten-Dottingen, danach in Schopfheim ist. Er meint, dass dieser Beruf sein Leben geprägt habe. Er habe, wie er betont, sehr viel Glück gehabt, als er damals mit 28 Jahren zum ersten Mal gewählt worden sei.

In der Gewerbeschule Schopfheim erhielten in einer kleinen Abschlussfeier 223 glückliche Absolventen nach bestandener Prüfung ihre Zeugnisse. Auch an den Kaufmännischen Schulen feiern die Absolventen ihren Schulabschluss.

In der nächsten Fußballsaison bündeln der Mädchen- und der Damenfußball des SVS ihre Kräfte mit dem TuS Maulburg.

03. Juli 2014

Verdiente Kräfte gehen bei der Polizei in den Ruhestand. So Helga Lützelschwab, die seit 1981 im Geschäftszimmer tätig war. Polizeihauptkommissar Siegfried Schmitt startete seine Laufbahn einst im Oktober 1969 bei der Bereitschaftspolizei in Bruchsal und wurde 1971 zum Streifendienst nach Schopfheim versetzt. Seit 1978 ist er im Bezirksdienst tätig, wo er jahrelang als Jugend-Sachbearbeiter wirkte. Walter Geiser kam 1977 von der Bundeswehr zur Bereitschaftspolizei Lahr und wechselte 1978 zum Schopfheimer Revier. Er war beim Bezirksdienst tätig und übernahm 1995 die Leitung des Polizeipostens in Schönau. Nach 10 Jahren wurde er im Rahmen einer Reform wieder zum Bezirksdienst nach Schopfheim zurück versetzt. Revierleiter Rudolf Steck dankte den künftigen Pensionären.

Der zweite Teil der Hauptstraße, vom Autohaus Tröndle bis zum Kreisel in Gündenhausen, wird in den nächsten Monaten saniert. Für den nun zweiten Bauabschnitt sind 980.000,- Euro aufzuwenden. Neben der Fahrbahndecke werden auch die Kanalisation und die Trinkwasserleitung erneuert. Knapp 140.000,- Euro kostet eine Sanierung der Silberrankstraße in Wiechs, die ebenfalls angegangen wird. In Langenau steht für 50.000,- Euro eine Sanierung der Talstraße an und 44.000,- Euro sind aufzuwenden für die Asphaltierung des Radweges von Enkenstein in Richtung Wieslet.

Vor wenigen Tagen ging Barbara Ittermann als Pflegedienstleiterin der Sozialstation in den Ruhestand. Ihre bisherige Stellvertreterin, Regina Spiering, übernimmt nun die Leitung der Einrichtung. Neue Stellvertreterin ist Beate Süßkoch.

Insgesamt 34 Mannschaften aus örtlichen Vereinen beteiligten sich am Vereinspokal-Schießen der Wiechser Schützengesellschaft in der vergangenen Woche. Bester Einzelschütze war Reinhold Hagist vor Volker Richert und Fritz Streule. Anne Pioch zielte bei den Frauen am besten und lag bei der Schlussauswertung vor Christine Spickermann und Silke Hagist.

04. Juli 2014

Zu einer großen „Stadtputzete“ laden Max Schwörer und Henning Uhlich von der Agenda-Gruppe „Sauber und sicher“ sowie Gregor Hodapp von der Stadtverwaltung möglichst viele Bürger ein.

Deutschland spielt bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Frankreich um den Einzug ins Halbfinale und gewinnt 1:0. Anderthalb Stunden lang fuhren danach Autokonvois durch die Innenstadt und hupten ohne Unterlass. Ganze Menschenmassen feierten das Ereignis nicht nur beim Public viewing, sondern auch, indem sie singend (johlend) und fahnenschwingend durch die Innenstadt zogen.

Spannende Springen gab es auch am zweiten Tag des großen Reitturniers auf dem Gestüt Sengelen. Das Schopfheimer Reitturnier wird noch bis zum Sonntag dauern. Höhepunkt wird dann ein S-Springen sein. Es sind 400 Reiter mit 700 Pferden an insgesamt 2.000 Starts in 36 Prüfungen beteiligt. Ein wahrhaftiges Großereignis.

Das für den 19. Juli auf dem Fahrnauer Fußballplatz geplante Farb- und Musikspektakel „Holi Colours-Festival HOWI“ ist definitiv abgesagt worden. Das Aus haben die Veranstalter Jan Hofmann und Marcello Genovese per Facebook bekannt gegeben.

Die Stadt hat einen Empfang zum 50. Geburtstag des Stadtoberhauptes im Kleinen Saal der Stadthalle organisiert. Rund 60 geladene Gäste nahmen daran teil, wobei die Laudatio in Form einer launigen Schnitzelbank von Jeannot Weißenberger vorgetragen wurde. Ein offizielles Geschenk, ein Kunstwerk von Luis Lenz, überreichten die beiden frisch gewählten Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell und Marianne Zabel sowie für den Personalrat der Stadt Claudia Behringer. Auch Landrätin Marion Dammann ließ es sich nicht nehmen, dem Schopfheimer Stadtoberhaupt zu gratulieren. Für die Ortsvorsteher gratulierte stellvertretend der Gersbacher Ortsvorsteher Christian Walter und betonte, dass Nitz für die Ortsteile stets offene Türen habe. Namens der Vereine war es Peter Bühler von der Stadtmusik, der die Glückwünsche überbrachte und dabei betonte, dass dem Bürgermeister die Vereine am Herzen lägen.

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung kommt es in der Bahnhofstraße. Feiernde Fußballfans und eine politisch links gerichtete Gruppe prallten dort aufeinander. Beim „Irrlicht“ wurden großformatige Spruchbänder gegen die Fußball-Weltmeisterschaft ausgehängt. Auch sind in der Innenstadt Plakate an Hauswände geklebt worden und an einem leerstehenden Gebäude in der Scheffelstraße (Uehlin-Areal) wurde auf ein Schaufenster rot und schwarz aufgesprüht: „Fifa tötet“. Nach Ermittlungen der Polizei kam es zu einem Handgemenge, bei dem auch Pfeffer-Spray zum Einsatz kam. Weiterhin führten laut Pressemitteilung der Polizei mehrere Personen Holzlatten bzw. Holzknüppel mit sich. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

05. Juli 2014

Die Stadt stellt eine neue Mitarbeiterin vor, die sich mit dem Energiekonzept und dem EEA-Projekt (European Energy Award) beschäftigen soll. Christine Griebel hat Geographie und wissenschaftliche Politik studiert und arbeitet derzeit an ihrer Doktorarbeit an der Universität in Basel in Humangeographie/Stadt- und Regionalforschung.

Ab kommender Woche wird das neue Kinderferienprogramm, an dem sich 21 Vereine beteiligen, vorgestellt.

Schon seit Jahren finden im Georg-Reinhardt-Haus neben den vierzehntägigen sonntäglichen Gottesdiensten der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde dreimal wöchentlich Andachten für die Bewohner des Hauses statt. Doris Therburg, die regelmäßig und über Jahre hinweg Andachten gehalten hat, wurde verabschiedet.

Stein um Stein hat ein Mini-Bagger den alten Fabrikkamin an der ehemaligen Weberei Fahrnau, der zuletzt den Störchen als Nest diente, abgerissen.

Der Sommermarkt des Gewerbevereins ist wieder ein Renner in der bzw. für die Stadt. Dass die Besucherströme nicht ganz so massiv waren wie in den Vorjahren, lag wohl auch daran, dass viele zum einen dem Wetter nicht trauten, zum andern einige Konkurrenzveranstaltungen stattfanden.

Monatelang hat man geprobt und sich vorbereitet, nun feiert die Stadtmusik in und um die Stadthalle ein großes Jubiläumswochenende. Überwiegend wurde die Geburtstagsfeier unter freiem Himmel gefeiert. Die ZDF-„Lottofee“ Ina Bergmann moderierte im Auftrag von Energie-Dienst die Festveranstaltung.

In der Alten Kirche St. Michael, in der katholischen Kirche St. Bernhard und in der evangelischen Stadtkirche findet die 7. Schopfheimer Orgelnacht statt. An fünf Orgeln in den drei Kirchen wurde facettenreiche Orgelmusik aus Barock, deutscher und französischer Spätromantik sowie englischer Postromantik zu Gehör gebracht. Dieter Lämmlin spielte auf den Orgeln von St. Michael und Birgit Tittel brachte die Winterhalter-Orgel in St. Bernhard zum Klingen. Zum großen Finale in der evangelischen Stadtkirche begrüßte Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon das zahlreiche Publikum, bevor er auf der Schuke-Orgel und an der romantischen Voit-Orgel zu begeistern wusste.

Der Gesangverein Concordia Gersbach erfreut die Zuhörer in der Kirche gemeinsam mit dem Frauenchor „Loreley“ aus Bernau.

06. Juli 2014

Umweltbewusst ist die evangelische Kirchengemeinde Fahrnau. Sie konnte heute das Umwelt-Siegel „Grüner Gockel“ entgegennehmen. Diese Auszeichnung ist eine speziell für Kirchengemeinden entwickelte Umwelt-Zertifizierung. Der Umweltbeauftragte der Landeskirche, Dr. André Witthöft-Mühlmann, konnte darauf hinweisen, dass Fahrnau mit dieser Auszeichnung eine Pionierrolle einnimmt.

Zwei Tage lang machen die Gaudi-Kicker auf ihrem „schrägen Acker“ unterhalb des Schützenhauses in Wiechs wieder von sich reden. Mit originellen Verkleidungen und Wagen ziehen sie zu ihrem Sportplatz, um sich „sportlich“ auseinander zu setzen.

07. Juli 2014

Birgit Uhlich konfrontiert den Gemeinderat in der Fragestunde mit einem Katalog von Forderungen, wie die Oberfeld-Bewohner von der Verkehrsbelastung entlastet werden müssten. Beim Neubau des Wohngebietes Schlattholz habe sich der Gemeinderat gegen eine äußere Erschließung ausgesprochen, so Bürgermeister Nitz. Dies verursache die heutigen Probleme.

Die Stadtmusik feiert mit einem Finale in der Stadthalle das Ende ihres dreitägigen Geburtstagsfestes. Allerdings litt diese Veranstaltung ebenfalls unter den Wetter-Kapriolen.

08. Juli 2014

Einiges musste beim Reitturnier in den Sengelen dem Gewitterregen vom Sonntag geopfert werden. Vor dem Springen um den Großen Preis am Sonntag ging ein derart heftiges Gewitter nieder, dass die Helfer den umgeworfenen Hindernissen und dem kurzzeitig bis 30 cm hochstehenden Wasser durch tatkräftigen Arbeitseinsatz begegnen mussten. Der Spuk dauerte nur kurz und der Rest des Turnier-Programms konnte bei perfekten Platzbedingungen wieder weitergehen. Bereits am Freitagabend hatte ein Gewitter für Turbulenzen gesorgt, infolgedessen die Haupt-Dressurprüfung abgebrochen werden musste.

Deutschland gewinnt das Fußball-Spiel gegen Brasilien mit 7:1 Toren. Die Fans, die auf den verschiedenen Fan-Meilen feiern, sind aus dem Häuschen und geben auch noch lange nach Mitternacht – bereits am 09. Juli – ihrer Freude Ausdruck.

09. Juli 2014

In der nächsten Gemeinderatssitzung muss dieser über einen Sanierungsplan für das THG entscheiden. Die Schäden, die nach dem Schwelbrand vom vergangenen Jahr zu beheben sind, werden mindestens 3,5 Mio. Euro erforderlich machen.

Am kommenden Montag soll der Gemeinderat über die Umbenennung des Marktplatzes und Lindenplatzes beschließen. Der Bereich vor den Arkaden (Hauptgebäude des Rathauses) soll künftig „Lindenplatz“ heißen, während der nach Westen angrenzende Platz, auf dem die meisten Linden stehen, weiterhin „Marktplatz“ heißen soll. Weiter soll die Fläche unter der Lenk-Plastik ebenfalls „Lindenplatz“ heißen.

Vor einigen Tagen verstarb Dr. Carl-Heinz Keller, langjähriger Chefarzt am Schopfheimer Krankenhaus, im Alter von 90 Jahren.

Bürgermeister Christof Nitz ehrt ausscheidende Ortschaftsräte und verpflichtet in Wiechs gleichzeitig neue. Der neue Ortschaftsrat wählte dann Ino Hodapp erneut zum Ortsvorsteher. Für 20-jährige Tätigkeit wurden Günther Roschig, der ausschied, und Bärbel Hagist, die dem Ortschaftsrat erneut angehört, mit einer Auszeichnung des Städtetages geehrt.

10. Juli 2014

Henning Uhlich von der Agenda-Gruppe „Sauber und sicher“ ärgert sich darüber, dass seit Dienstag die Innenstadt wiederum mit gelben Säcken vermüllt sei, obwohl die Abfuhr erst in einer Woche erfolge. Das Ordnungsamt verweist auf die Zuständigkeit des Landkreises und dieser wiederum sagt, er sei zwar für die Abfuhr zuständig, nicht aber für die Unordnung am Straßenrand. Bürgermeister Christof Nitz zeigt für den Unmut durchaus Verständnis und spricht von einem „unbefriedigenden Zustand“. Es lasse sich im Einzelfall aber nicht zweifelsfrei nachweisen, von wem der zur Unzeit gelagerte Abfall stamme, erklärt er.

Eine gute Nachricht erhält die Stadtverwaltung vom Ausgleichsstock: 600.000,- Euro erhält die Stadt für die Sanierung am THG, obwohl man mit 100.000,- Euro mehr gerechnet hatte.

Alfred Schäfer schreibt heute in einem Leserbrief seine Meinung zur Auseinandersetzung zwischen Fußballfans und „politisch linksgerichteter Gruppierung“ und meint: „Fußballfans sind keine Nazis, nur weil sie die deutsche Fahne tragen“, um dann weiter zu betonen: „Wir brauchen keine ‚rote Flora‘ in Schopfheim.“

Jens Amend konzertiert im Rahmen des Schopfheimer Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche. Der Organist aus dem hessischen Stauffenberg beeindruckte die Zuhörer nachhaltig.

11. Juli 2014

Die Grundschule Fahrnau feiert zusammen mit der Interimsschulleiterin Gertrud Striegel mit Kindern und Eltern ein fröhliches Sommerfest.

Der Kinderschutzbund zog bei seiner Jahreshauptversammlung Bilanz über das Jahr 2013. Über 5.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden von einem etwa 90-köpfigen Team geleistet. Die Vorsitzende, Heidi Schmieding, ihr Stellvertreter, Robert Thommes, sowie Schatzmeister Matthias Schröer, Schriftführer Frank Breipohl sowie die Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung wurden die neu gewählten Ortschaftsräte in Langenau von Bürgermeister Christof Nitz ins Amt eingeführt und verpflichtet. Neu am Ratstisch sitzen künftig Günter Schaffrinna und Jörg-Rainer Wendt. Karlheinz Markstahler und Horst Rehm wurden verabschiedet. Markstahler bekam die Ehrenurkunde des Gemeindetages Baden-Württemberg und den kleinen goldenen Dukaten der Stadt für seine 20-jährige Tätigkeit im Ortschaftsrat. Elke Würger wird an der Spitze des Ortschaftsrates zur Ortsvorsteherin gewählt.

Bei der jüngsten Hauptversammlung des Kunstvereines Schopfheim wurde der Vorsitzende, Johannes Kehm, einstimmig im Amt bestätigt.

Lucy Ward und Anna Esslemont konzertieren im „Goldenen Löwen“.

12. Juli 2014

Schopfheims prominente Fußball-Fans fiebern dem Endspiel Deutschland–Argentinien am Sonntag entgegen. Alle sind von einem Sieg Deutschlands überzeugt.

40 Freiwillige helfen der Agenda-Gruppe bei der Stadtputzete.

Etwa 50 kleine Sängerinnen und Sänger der evangelischen Kirchenchöre aus Schopfheim und Maulburg bringen die alttestamentarische Erzählung um „Joseph“ als Musical auf die Bühne. Unter der Leitung von Ines Stenger wird das Musical nach Schopfheim auch in Maulburg aufgeführt.

Die Theo-Plus Theater AG des THG führt in zwei Vorstellungen „Die Schatzinsel“ frei nach dem Roman von Robert L. Stevenson im THG auf. Die aufwändige Bühne wurde von der Kunst AG geschaffen. Das entstandene Piratenschiff schuf das passende Ambiente.

13. Juli 2014

Das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft kann an verschiedenen Stellen in der Stadt auf Großbildschirmen unter freiem Himmel mitverfolgt werden: Bei Tessy im „Café Tesnaz“, beim Fußballverein Fahrnau im Festzelt, beim Schweigmatt-Verein im Schwimmbad oder beim „Hexen-Zinken“ in Gündenhausen. Die Uhr geht gegen Mitternacht, als Deutschland das Fußball-Endspiel in Rio de Janeiro gegen Argentinien in der Verlängerung mit 1:0 gewinnt. In der ganzen Republik stehen die Fans Kopf und feiern den Sieg der deutschen Mannschaft. Auch in Schopfheim ist was los, die Menschen jubeln bis gegen halb drei in der Früh mit Hupkonzerten, Böllerschüssen und geben so ihrer Freude lautstark Ausdruck. Ein schwerer Unfall überschattete allerdings das ansonsten friedliche Fest. In der Bahnhofstraße fiel ein 23-jähriger Mann von einem fahrenden Auto herunter und prallte auf den Asphalt. Er musste mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Festbetrieb beim „Güggeli-Fest“ des „Hexen-Zinkens“ begann gestern leider mit nachmittäglichem Gewitterregen. Zum Frühschoppen-Konzert kam der Musikverein Langenau zum Einsatz, um später der Musikverein Höllstein den Platz zu überlassen.

Das Langenauer Dorffest zwischen Schulhof und Sportplatz feiert die erste Auflage. Gleichzeitig feiert auch die Turnerschaft ihren 50. Geburtstag. Volley-Ball-Grümpelturniere, Auftritt des Jugendorchesters Langenau-Wieslet, Frühschoppen-Konzerte, Auftritt von Eleven der Grundschule sowie der Auftritt von Ortsvorsteherin Elke Würger und Bürgermeister Christof Nitz trugen ihren Teil zum Gelingen bei. Ein Ständchen des Gesangvereins, Wasserspiele der Feuerwehr und vieles mehr rundeten das Festangebot ab.

161 Läuferinnen und Läufer gehen in Gersbach beim 9. Panorama-Lauf pünktlich um 11 Uhr an den Start. Über die Kraftmeile war Uli Strütt aus Schopfheim der Schnellste.

Weniger freundlich war das Wetter beim Finale der Golf-Stadtmeisterschaften. Der notwendige Spielunterbruch tat den Leistungen jedoch keinen Abbruch. Wolfgang Vollmer verwies den amtierenden Stadtmeister Helmut Lutz auf den 2. Platz. Angela Heinrich verteidigte zum vierten Mal den Titel. Der 16-jährige Newcomer Luca Kurz gilt als sichtbares Resultat der kürzlich neu strukturierten Jugendarbeit auf der Schopfheimer Anlage. Er brillierte auch am Final-Tag und belegte den beachtlichen 3. Platz in der Herrenwertung.

14. Juli 2014

Der katholische Pfarrkooperator Erwin Aal verlässt zum 01. Oktober die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental, um in die Seelsorge-Einheit Weil am Rhein zu wechseln. Einen priesterlichen Nachfolger in Schopfheim werde es nicht mehr geben, teilt das erzbischöfliche Ordinariat mit.

Eine Nation feiert die Weltmeisterschaft der Fußballer. Selbst im Schopfheimer Rathaussaal zeugen Utensilien bzw. Tricots und Luftballons, die im Saal angebracht worden sind, vom großen Ereignis. Nichts desto trotz zeigt sich der Rat ziemlich sauer über die neueren Sanierungsmaßnahmen, die am THG fällig werden. Vor allem die Missstände in den Chemie- und Biologieräumen sorgen für die schlechte Stimmung. Die späte Information über die geänderten Sicherheitsrichtlinien – wie Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig sagt – waren auch Hans-Jörg Klein (SPD) ein Dorn im Auge. Er bezweifelt, dass die Vorschriften eine Sanierung dringend nach sich ziehen. Schließlich habe man aber die Sicherheit nicht unter einen Haushaltsvorbehalt stellen können, wie er meinte. Trotz allem Unmut: Der SPD-Stadtrat sprach sich schließlich dafür aus, dass die mit 1,9 Mio. Euro im Haushalt veranschlagten Elektroarbeiten in den Klassenräumen ausgeschrieben werden und über den Rest, z. B. die Aufstellung von Containern, nach einem Ortstermin zu entscheiden.

Der kleine Platz vor dem Rathaus wird künftig „Lindenplatz“ heißen, wie am 09. Juli berichtet. Bei vier Gegenstimmen und fünf Enthaltungen fällte der Rat diese Entscheidung.

Da sich die Gemeinderatsfraktionen nicht über eine Sitzordnung einigen konnten, wie die GRÜNEN es beantragten, legt diese nun der Bürgermeister fest.

Der Gemeinderat stimmt der geänderten Bebauungsplanung Lus West bei einer Gegenstimme zu. Der notwendige ökologische Ausgleich für die Verwendung der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche als Industriefläche soll an der Kleinen Wiese erfolgen.

203 Listen mit insgesamt 2.811 Unterschriften, die sich gegen eine Überbauung der Sportanlagen im Oberfeld wenden, überreicht Hans-Ulrich Rammelt an Bürgermeister Nitz während der Gemeinderatssitzung. „Wir wollen, dass die Anlage in der Gesamtheit erhalten bleibt“, erklärt er als Sprecher der Bürgerinitiative. Das Stadtoberhaupt betonte, dass die Unterschriften nun geprüft würden. Der Gemeinderat wird sich im September mit einer dann vorliegenden Vorlage zu beschäftigen haben.

15. Juli 2014

Die Unabhängigen sind nicht zufrieden: Wieder werde ein neuer Bebauungsplan (Lus West) aufgestellt und erneut müssten Skater-Bahn und Bolzplatz weichen.

Die Stadtmeisterschaft im Schach konnte nach nur einer Niederlage Gerhard Baumann für sich verbuchen.

Wetterbedingt fand das jüngste Sommerfest des Musikvereins Raitbach am vergangenen Wochenende in der Festhalle statt.

16. Juli 2014

Insgesamt 82 Neunt- und Zehntklässler bilden den Abschlussjahrgang der Friedrich-Ebert-Schule. Sie nahmen aus den Händen ihrer Pädagogen die Schlusszeugnisse in einer Feierstunde entgegen. Abschiednehmen hieß es bei dieser Gelegenheit auch von vier Lehrerinnen, die mit herzlichen Dankesworten und viel Applaus in den Ruhestand entlassen wurden: Susanne Rosskopf, Brigitte Born, Monika Timm und Ingeborg Böttger-Fisch.

17. Juli 2014

Nach über 46 Jahren Tätigkeit bei der IHK verabschiedeten zahlreiche Weggefährten Herbert Weniger in den Ruhestand. Er begann 1967 eine Ausbildung als Verwaltungslehrling und arbeitete sich hoch, bis er 1985 die Leitung der Zentralen Dienste übernahm. Von Prof. Dr. Claudius Marx wurde er als „Fixstern am IHK-Himmel“ bezeichnet.

Beim zweiten Orgelkonzert des Schopfheimer Orgelsommers gastiert Maria Mokhova aus Heidelberg. Die in Nischni Nowgorod geborene Musikerin ist vielfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe.

Für die nächsten fünf Jahre wird der Enkensteiner Ortschaftsrat in völlig neuer Zusammensetzung für die Geschicke des Dorfes verantwortlich sein. Klaus Brutschin erklärte nach 15-jähriger Zugehörigkeit, davon zuletzt fünf Jahre als Ortsvorsteher, dass er sein Amt abgeben und sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen wolle. Bürgermeister Christof Nitz würdigte die Verdienste des Ortschaftsrates und Ortsvorstehers und verlieh ihm den Golddukaten der Stadt. Der neue Ortschaftsrat wählte dann nach der Konstituierung Eva Brutschin zur Ortsvorsteherin, als Stellvertreter werden Renate Briegert und Frank Strittmatter fungieren.

18. Juli 2014

Die Golfanlage Schopfheim unterstützt seit Jahren die Hilfsaktion der in Aného/Togo geborenen Krankenschwester Kayigan Kouvahé zugunsten der dortigen Poliklinik Lanmessin. Das nächste Golfturnier für diesen Zweck findet Ende September statt. Linda Steinebrunner aus Eichen erfuhr von diesen Aktivitäten und organisierte eine eigene Brillen-Spendeaktion. Diese Brillen wurden nun der Organisatorin Kayigan Kouvahé auf der Golfanlage übergeben.

Gabi Rueb-Steinebrunner, seit April neue Geschäftsführerin des Familienzentrums, will, dass neben dem Kindergartenbetrieb wieder die ursprüngliche Kernaufgabe in den Vordergrund rücken soll. „Das Familienzentrum soll ein Treffpunkt sein, ein Ort des Wohlfühlens“, führt sie in der Antrittsrede der Mitgliederversammlung aus. Die bisherige Vorsitzende, Maria Schulz, erfuhr eine herzliche Verabschiedung. Sie war bereits seit Mitte der Neunzigerjahre im Zentrum und seit 15 Jahren im Vorstand aktiv. Die Wahlen erbrachten als neue Geschäftsführende Vorsitzende Gabi Rueb-Steinebrunner und Daniela Mittl.

Die Betreuungszeiten an Schopfheimer Grundschulen (verlässliche Grundschule) werden ausgedehnt, vereinheitlicht und an die Zeiten der Kindergärten angepasst. Ab 01. September gibt es an allen Schulen in städtischer Trägerschaft von 7 Uhr bis 8.30 Uhr und von 12 bis 13.30 Uhr eine Betreuung. Der Gemeinderat hat mit diesem Beschluss dem Wunsch vieler Eltern entsprochen. Nicht entsprochen hat er dem Finanzierungsmodell. Die Elterngebühren sollen um 10,- Euro und zum neuen Schuljahr (2016/17) erneut um 10,- Euro erhöht werden. Ein Kompromissvorschlag wurde nun beschlossen. Die Gebühr wird im Herbst um 10,- Euro erhöht. Ob die zweite Stufe 2016 notwendig wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Die Feuerwehr Gersbach und ihr Abteilungskommandant, Roland Blum, feiert das 150-jährige Bestehen mit einem Jubiläums-Festauftakt im Weideschuppen. Blum durfte eine illustre Gästeschar zum runden Geburtstag begrüßen, darunter Landrätin Marion Dammann und Bürgermeister Christof Nitz sowie Kreisfeuerwehrkommandant Bernd Schwöble. Selbst Gäste aus den USA ließen es sich nicht nehmen, zum Festakt in den Höhenort zu kommen. Zum Auftakt spielte der Musikverein, bevor die Landrätin meinte: „Wir wären alle um Einiges ärmer, wenn es die Freiwilligen Feuerwehren nicht gäbe.“ Gersbachs Kraftsportverein wirkte ebenso mit wie der Musikverein und trug so zum Gelingen des Abends bei.

19. Juli 2014

Dieser Tage führte das THW mit der DRK-Hundestaffel der Feuerwehr Wiechs eine Gemeinschaftsübung in der „Schleife“ durch.

Das Internationale Keramik-Museum in Weiden zeigt unter dem Titel „Von der Serie zum Unikat“ eine konzentrierte Auswahl des Schaffens des Schopfheimer Designers Prof. Hans Theo Baumann.

Michael Straub schreibt in einem Leserbrief für die Fraktion der GRÜNEN über die Sitzordnung im Gemeinderat. Er meinte, es gebe wichtigere Themen im Rat, es sei aber eine Selbstverständlichkeit, gleiches Recht und gleiche Chancen für alle zu suchen.

Vor einigen Tagen verstarb im Alter von 77 Jahren der ehemalige Stadtrat, Ingenieur und Architekt Rolf Nabbefeld. Er gehörte dem Rat von 1971 bis 1975 und von 1979 bis 1994 zunächst für die CDU und später für die Freien Wähler an.

Das Schopfheimer Jugendparlament wählt Josua Kalt zum Vorsitzenden, seine Stellvertreterin ist Jasmin Walteich. Gleichzeitig wurden auch Ansprechpartner für verschiedene Bereiche – etwa für die Schulen oder die Kontakte zu den Gemeinderatsfraktionen – bestellt.

Der Gesangverein Fahrnau feiert das 150-jährige Jubiläum mit einem Festakt in der Stadthalle. Zu Gast beim Jubiläumskonzert des Vereines waren auch die Chöre aus Raitbach, Eichen, Langenau und Wiechs sowie der Musikverein Fahrnau. Marion Dammann, die Landrätin, gehörte ebenso zu den Gratulanten wie Bürgermeister Christof Nitz und der Präsident des Alemannischen Chorverbandes, Hugo Pfefferle. Michael Herrmann übernahm die Aufgabe, die musikalische Reise durch anderthalb Jahrhunderte zu moderieren. Im Foyer der Stadthalle war eine Ausstellung aufgebaut. Die Vereinsvorsitzende, Susanne Rossbach-Bill, ehrte während des Jubiläumsabends verdiente Sängerinnen und Sänger und langjährige Mitglieder. Seit 50 Jahren gehört Gisela Lacher zum Verein und Christel Seichter gehört ihm – großenteils auch als Sängerin – bereits seit 60 Jahren an. Nicht unerwähnt blieb, dass am Jubiläumsabend der Dirigent, der vor 50 Jahren, beim 100. Jubiläum, dabei gewesen ist – Johann Georg Ries aus Lörrach –, begrüßt wurde.

Für die jüngere Generation feiert die Feuerwehr Gersbach ihr Jubiläum mit einer Party.

„Wir haben ein wunderschönes Fest“, bilanziert Zinkenvogt Markus Weiß das diesjährige „Rettich-Fest“ des „Städtli-Zinkens“. Die Jugendkapelle der Stadtmusik hat zum Mittagskonzert aufgespielt. Morgen Sonntag werden die Besucher vom Musikverein Utzenfeld mit einem Frühschoppen-Konzert, am Nachmittag mit einem Auftritt des Harmonika-Orchesters Schopfheim unterhalten.

Martin Müller konzertiert während des diesjährigen Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche zusammen mit der Studentenkantorei Freiburg.

20. Juli 2014

Trotz widrigem Wetter zeigte sich Jürgen Strittmatter zufrieden mit dem Enkensteiner Dorffest. Am Samstag gab es bei drückender Hitze ein Gaudi-Fußballturnier. Am Sonntag begann das Fest nicht mit dem geplanten Frühschoppen-Konzert der Wiesleter Musiker. Trotzdem herrschte gute Stimmung.

Der Sonntag begann für die Feuerwehr Gersbach mit einem Festgottesdienst, den Pfarrer Andreas Ströble hielt. Es schloss sich dann ein Frühschoppen-Konzert der Stadtmusik Schopfheim an. Leider störte Starkregen das Fest und so konnte man zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge, die beim Weideschuppen aufgestellt waren, nicht besichtigen. Nach einer Vorführung der Malteser Rettungshundestaffel konnte die Feuerwehr dann auch noch ihre Handdruckspritze von 1863 demonstrieren.

Das traditionelle Pfarrfest der katholischen Pfarrgemeinde St. Bernhard fand mit viel Beteiligung statt.

Der traditionelle Sommer-Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde am Eichener See war auch heuer gut besucht. Während des Gottesdienstes wurde gar ein Kind getauft und die Kinder des evangelischen Kindergartens Eichen spielten ein Theaterstück. Nachdem die Aufführung wegen starken Regens abgebrochen werden musste, wurde der Gottesdienst kurzerhand in die Kirche verlegt, wo die künftigen Schulanfänger von Pfarrer Henze Gottes Segen für die bevorstehende Schulzeit erhielten.

21. Juli 2014

Der jüngste Kinder-Bibeltag der evangelischen Kirchengemeinde Schopfheim fand erstmals in und um die Hülschematt-Halle in Eichen statt.

22. Juli 2014

In der Nacht zum Mittwoch fuhr ein Taxi zu einem Einsatz. Vom Schwimmbad-Parkplatz her kam plötzlich ein dunkel gekleideter, maskierter Mann mit einer gezogenen Schusswaffe auf das Taxi zu, so die Polizei. Der Taxifahrer fuhr rückwärts, gab Gas und brachte sich in Sicherheit.

Die Zahlen der Unterrichtseinheiten seien bei der vhs stabil geblieben, bilanziert vhs-Leiterin Susanne Haußer-Ühlin im vhs-Ausschuss. Man stoße im Bereich Gesundheit an die Grenzen der räumlichen Kapazität. Im Bereich Sprachen falle auf, dass bedingt durch EU-Zuwanderer ein großer Zulauf bei den Integrationskursen zu verzeichnen sei. Susanne Haußer-Ühlin gab noch bekannt, dass die Literaturmeile nur noch alle zwei Jahre veranstaltet werden soll. Sehr gut laufe hingegen das Open-Air-Kino. Stadtkämmerer Thomas Spohn bilanzierte die Bereiche Kultur und vhs mit einem Jahresverlust. Auf die vhs entfallen 90.800,- Euro, auf die Kultur 20.460,- Euro.

Blau-weiß ist im Oberfeld-Stadion ja eine bekannte Farbe. Am vergangenen Wochenende prägten aber nicht die Schopfheimer Tricots, sondern diejenigen des FC Schalke 04 – ebenfalls in Blau-weiß – das Bild. Die Knappen-Fußballschule war zu Gast. 10 Trainer aus dem Jugendbereich des Bundesligisten kümmerten sich um 95 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren während drei Tagen und absolvierten mit ihnen ein professionelles Training, bei dem jedoch immer der Spaß im Vordergrund stand. Während die Teilnehmer am Freitag und Samstag mit der Hitze zu kämpfen hatten, regnete es am Sonntagmorgen in Strömen. Das Dreitages-Camp fern von Gelsenkirchen war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Fritz Trefzger, Jugendleiter des SVS, hatte den Kontakt hergestellt und übernahm auch die Leitung der Organisation vor Ort.

23. Juli 2014

Nachdem die Damen des Tennisclubs Langenau letztes Jahr von der 1. in die 2. Bezirksliga abstiegen, gelang ihnen nun wieder der Aufstieg in die 1. Liga.

In einer kleinen Feierstunde verabschiedeten die Vorstandsmitglieder Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh Herrn Siegfried Zettler, der 34 Jahre lang bei der Genossenschaftsbank tätig war. Zettler übernahm im Jahre 2001 die Leitung des Bereiches Firmenkunden.

Bauschäden an der Wiechser Schule und am Kindergarten besichtigte dieser Tage der Bauausschuss des Gemeinderates.

Bevor die Wahl des Ortsvorstehers vorgenommen wurde, verpflichtete Bürgermeister Christof Nitz in Gersbach die neu- und wiedergewählten Ortschaftsräte. Da aus jeder Liste ein Kandidat für den Ortsvorsteher vorgeschlagen wurde, musste geheim gewählt werden. Christian Walter erhielt fünf Stimmen und Klaus Nied drei, so dass Christian Walter zur Bestätigung durch den Gemeinderat am 16. September vorgeschlagen wurde.

Bei der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates in Kürnberg wurde Gerold Schmidt nach fünf Jahren verabschiedet. Adrian Siebold kam als neues Mitglied hinzu. Aus dem Gremium wurde dann der bisherige Ortsvorsteher, Martin Gruner, wiedergewählt. 1. Stellvertreter ist Andreas Nickel, während Michael Schmidt zum 2. Stellvertreter gewählt wurde.

Bereits bei der letzten Generalversammlung des Fahrnauer Fußballvereines wurde die geplante Fusion mit den Schopfheimern thematisiert. Auch bei dieser Versammlung war das Gros der Anwesenden der Fusion gegenüber positiv eingestellt. Die Jugendarbeit ließe sich fortan gemeinsam besser angehen, meinte Ramon Philipp, neuer Vorsitzender des Fördervereins Pro Fußball. Offen bleibt für die Fahrnauer Fußballer und deren Verantwortliche allerdings die Frage nach dem Wann und auch nach dem Namen des neuen Vereins. Zum neuen Vereinsvorsitzenden wurde von der Versammlung schließlich Andreas Friedlin gewählt, der das Amt von Mark Leimgruber, der nicht mehr kandidierte, übernimmt.

24. Juli 2014

Aus vielen Orten der Bundesrepublik kamen Mitglieder des Vereins Rainbow House of Hope zur Jahreshauptversammlung in die Waldorfschule. Die Vorsitzenden Ulrike Hummel-Beck und Susanne Fink gaben einen Jahresüberblick. Insbesondere wird über das Schulprojekt und die Finanzen berichtet.

In der Schlattholzstraße 3 wird eine zweite Heitzmann-Bäckereifiliale eröffnet.

Bernhard Schlageter und Marion Maier von der VR-Bank präsentieren zusammen mit Susanne Haußer-Ühlin das Programm des diesjährigen Open-Air-Kinos im Stadtpark, das vom 04.–06. September stattfinden wird.

Bürgermeister Christof Nitz äußert sich zum Eigentum an städtischen Gebäuden. Die Eigentumsverhältnisse werden im Herbst während einer Klausur auf den Prüfstand gestellt.

„Land unter“ heißt es heute Mittag für 30 Minuten. Ein kurzes, aber umso heftigeres Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen und Hagel zog über die Stadt. Die Wassermengen waren so gewaltig, dass Kanäle hoffnungslos überlastet waren und Gully-Deckel von der Kraft der Wassermassen hochgedrückt wurden. Schon kurz nach Abklingen des Wolkenbruchs hatte die Feuerwehr bis zu 17 Einsatzstellen.

Im dritten Konzert des Schopfheimer Orgelsommers spielt der tschechische Organist Jan Dolezel Werke von Dvořák und Janacek. Der 30-Jährige ist Lehrer an der Musikhochschule Würzburg. Mit ihm habe ein meisterhafter junger Orgelvirtuose am Spieltisch gesessen, der mit Feingefühl die Register und Farben der Voit-Orgel zum Leuchten gebracht habe, meint der Rezensent.

25. Juli 2014

Hohe Wellen schlagen derzeit Probleme mit quecksilberbelastetem Bodenaustauschmaterial in Eichen. Prof. Peter Trüby hat im Ortsteil ein Plakat aufgestellt, das darauf hinweisen soll, dass 800 qm seines Grundstückes mit quecksilberhaltigem Erdreich contaminiert sind. Auf dem Plakat schreibt er, die Stadt Schopfheim sei hierfür verantwortlich. Das als Bodenaustausch eingebrachte belastete Material stamme von einer desolaten Kompostieranlage. In einem Pressegespräch erläutert Trüby Vorwürfe, die er der Stadt und inzwischen auch dem Landratsamt macht. Er erwartet, dass das contaminierte Erdreich durch ordentliches ersetzt wird. Bürgermeister Nitz weist die Vorwürfe von Prof. Trüby entschieden zurück. Das quecksilberbelastete Erdmaterial könne – so das Stadtoberhaupt – nicht von der Kirchrain-Deponie stammen, denn die Stadt habe jenes Material auf Veranlassung des Landratsamtes untersuchen lassen. Nitz will deswegen auch nicht von einem verseuchten Boden sprechen, denn die Grenzwerte seien unterschiedlich. Nichts desto trotz habe sich die Stadt bereit erklärt, die Humusschicht (30 cm) auszutauschen. Doch damit sei Prof. Trüby nicht einverstanden, betont er. Während die Stadt einen finanziellen Ausgleich von rd. 4.000,- Euro angeboten hat, meinte Trüby, dass allein 35.000,- Euro Kosten für den Abtransport der Humusschicht zur Deponie anfielen. Gerd Woop von der Stadtverwaltung meint hierzu: „Es handelt sich nicht um Sondermüll, sondern um Grünschnitt, weshalb die Entsorgung nicht so teuer wäre.“

Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Ortschaftsrates in Eichen wurden Hans Schwald und Heiko Klemm als Ortschaftsräte verabschiedet. Ute Zeh wurde, nachdem die Neu-Ortschaftsräte verpflichtet worden waren, einstimmig als Ortsvorsteherin wiedergewählt. Rudolf Wasmer und Michael Schwald wurden zu ihren Stellvertretern gewählt.

26. Juli 2014

Zum Ende des Monats schließt Martha Jahn den Laden im Bahnhof, den sie seit 2005 führte. Alle Bemühungen, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden, schlugen fehl, wie sie sagt. Wie es nun weitergehen soll, weiß sie nicht. Der derzeitige Eigentümer äußerte sich ihr gegenüber nicht.

Die Kulturkooperation Schopfheim-Wehr plagen gravierende Probleme. Abonnentenschwund und Überalterung des Publikums sind dabei zu nennen. Der dramatische Rückgang bei den Abozahlen hat vor allem strukturelle Gründe. „Insbesondere werden die Besucher von Klassik-Konzerten immer älter und fahren abends nicht mehr so gerne“, betont der Wehrer Bürgermeister, der auch meint, dass das Abo sich langsam überlebe. Man möchte frei entscheiden, wann und wo man ins Theater oder Konzert gehe. Der Schopfheimer Schwerpunkt Theater sehe allerdings etwas anders aus. Zwar seien auch hier die Zeiten, als 600 Besucher gekommen waren, längst vorbei. Susanne Haußer-Ühlin meinte, dass auch die Theaterbesucher mittlerweile in etwas höherem Alter seien.

Edgar Conrad, Bauingenieur aus Eichen, äußert sich heute in einem Leserbrief auch zur Bodenverunreinigung im Ortsteil und meint: „Sollte die Stadt der Meinung sein, behaupten zu dürfen, dass der oder die Grundstückseigentümer für die Belastung verantwortlich seien, so hätte sie vor der Baumaßnahme eine Bodenuntersuchung vornehmen lassen müssen, um den status quo festzuschreiben. Das hat die Stadt jedoch nicht getan.“ Heute äußert sich Ulrich Hoehler, Umweltdezernent im Landratsamt, zur Quecksilber-Problematik auf einem Eichener Grundstück. Er zeigt sich von der Entwicklung insofern überrascht, als er davon ausgegangen war, eine einvernehmliche Lösung sei gefunden worden, hatte er doch selbst zwischen Grundstückseigentümer Trüby und der Stadt vermittelt. Geeinigt hatte man sich darauf, dass ein Bodenaustausch stattfinden soll. Zwar seien dabei Details nicht geklärt worden, so Hoehler, gleichwohl habe er erwartet, dass die Sache funktionieren werde. In Schutz nimmt Hoehler die Stadt in Sachen Betrieb der ehemaligen Grünschnitt-Deponie Kirchrain. Die Aussage der Stadt, dass sie sich 2012 freiwillig zur Schließung entschlossen habe und nicht dazu gezwungen worden sei, trifft zu.

Aus der Vergangenheit lernen, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung schaffen und die kommunalen Schulden zu reduzieren waren die Schwerpunkte der Unabhängigen. Bei ihrer Jahreshauptversammlung wählten sie Ulrich Dick erneut zum Vorsitzenden. Tobias Hetzel wurde zum Stellvertreter gewählt. Zur internen Situation meinte Dick, dass er auch eigenen Anteil an den Austritten dreier verdienter Mitglieder habe. Man hätte Manches besser machen können, gestand der Vorsitzende ein. Als weitergehende Maßnahme kündigte er weiter an, dass kurzfristig mit der Erarbeitung eines Leitbildes begonnen werden soll. Während der Versammlung wurden die aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Mitglieder mit einem Präsent geehrt und verabschiedet.

Leichtathletik-Dreikämpfe und ein Volleyball-Turnier standen im Mittelpunkt der Meisterschaften beim TV Wiechs. Trotz Nieselregen maßen sich 24 Kinder und 17 Erwachsene in den Disziplinen.

Die DLRG-Ortsgruppe Schopfheim kämpft in zahlreichen Wettbewerben um die Vereinsmeister. Die rund 25 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer fanden lautstarke Unterstützung.

Die Studentenkantorei Freiburg konzertiert in der evangelischen Stadtkirche.

27. Juli 2014

Freitag und Samstag pilgerten Hunderte von Fans ins Wäldchen in den Sengelen zum Holzrock, um dort trotz aller Wetterwidrigkeiten ein buntes Fest zu feiern. Gummistiefel oder Barfußgehen waren sinnvolle Alternativen gegen den Dreck.

Musik war auch in diesem Jahr Trumpf beim traditionellen Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule. Da der Wettergott nicht hold war, musste vielfach improvisiert werden, einige Spiele fanden dann im Foyer oder in der Aula der Schule statt.

Zum Abschluss des diesjährigen Orgelsommers brilliert das südbadische Blechbläser-Ensemble „Orgel und Blech“ bei seinem Konzert. 300 Zuhörer waren in der evangelischen Stadtkirche, um das Ensemble und Carsten Klomp aus Heidelberg an der Orgel zu erleben. Das Blechbläser-Ensemble wurde geleitet von Landesposaunenwart Heiko Petersen.

28. Juli 2014

Mit einer Aktion unterstützt der Hieber-Markt den Schopfheimer Tafelladen. An zwei Tagen wurden dort Kunden gebeten, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Tafel einzukaufen. Noch mehr Menschen als vor einem Jahr haben sich an dieser Aktion beteiligt.

Der Verwaltungsausschuss erfährt, dass vom Familienzentrum eine Absage gekommen ist, eine U-3-Ganztagsgruppe (Kindergarten) dort einzurichten. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger sagte, die Verwaltung habe mit den Vertretern des Zentrums acht Gespräche geführt und dort auch Zustimmung von der neuen Geschäftsführerin zur Einrichtung signalisiert bekommen. Erst im Juni habe man nun Abstand von den bisherigen Gesprächen genommen.

Ein großes Kompliment sprach CDU-Fraktionssprecherin Heidi Malnati dem Bildungshaus Langenau aus. Kindergartenleiterin Angelika Keil und Schulleiter Hermann Merath hatten zuvor im Verwaltungsausschuss über das Fortschreiten des Projektes berichtet.

29. Juli 2014

Die Kultur-Kooperation der Städte Wehr und Schopfheim stellt das Programm für die Saison 2014/15 vor.

Die Dr. Hansjörg-Kramer-Stiftung ehrt Florian Weniger, Annika Kownatzky und Petra Brunnacker an den Kaufmännischen Schulen Schopfheim.

Die 12. Klasse der Waldorfschule brachte das Stück „Versuchung“ von Vaclav Havel auf die Bühne. Es handelt sich dabei um eine moderne Version der Faust-Tragödie.

Auftakt zum diesjährigen Sommer-Sound. Der „BAP“-Frontmann Wolfgang Niedecken lässt wunderbar leise Lieder erklingen. Zusammen mit seiner Band unterhält er auf dem Marktplatz ein Publikum von meist über 40 Jahren.

30. Juli 2014

Gabi Rueb-Steinebrunner meint für das Familienzentrum, es sei dem Zentrum nicht leicht gefallen, der Stadt nach vielen Vorgesprächen wegen der geplanten Ü-3-Kindergartengruppe abzusagen. Sie bittet um Verständnis für diesen Schritt, diese Entscheidung sei schweren Herzens gefallen. Er sei zwar etwas arg spät erfolgt, aber dennoch richtig im Sinne des Konzepts des Familienzentrums.

Christoph Bogon, Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor, zieht ein rundum positives Resümée des diesjährigen Orgelsommers. Für ihn war das Abschlusskonzert ein Höhepunkt.

„Ausverkauft“ melden die Veranstalter beim Konzert der Band „Santiano“. Von den „Gründungsvätern“ sind nur noch vier bei Live-Auftritten dabei. Das Publikum war nach rd. zwei Stunden und zwei Regengüssen in bester Stimmung.

31. Juli 2014

Die bisherige Konrektorin Gertrud Striegel an der Fahrnauer Grundschule wechselt zum 01. August an die Talschule nach Wehr. Die seit 2007 amtierende Konrektorin verlässt Fahrnau auf eigenen Wunsch, erklärt auch Schulamtsleiter Helmut Rüdlin, der gleichzeitig meint, es werde zum neuen Schuljahr in Fahrnau eine neue Schulleitung geben. Das Bewerbungsverfahren sei abgeschlossen, auch hätten die Schulkonferenz und der Gemeinderat ihr Votum bereits abgegeben.

Lutz Hofer erhält die Ernennungsurkunde zum hauptamtlichen Feuerwehrkommandanten von Bürgermeister Christof Nitz ausgehändigt.

Die Gruppe „Eure Mütter“ beschließt den diesjährigen Sommer-Sound auf dem Marktplatz mit derbem Witz. Die Stuttgarter Bühnenakteure boten ihren Zuhörern und Zuschauern wahrlich einen unterhaltsamen Abend ohne Regenguss. Gelächter und Gejohle waren dabei nicht selten. Seit über 10 Jahren touren die Spaßvögel über die Bühnen.

01. August 2014

Die Boule-Spielgemeinschaft Le Cochonnet sichert sich am letzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt in der Pétanque-Oberliga.

02. August 2014

Am 05. August wird in Kanada die U 20-Fußballweltmeisterschaft der Frauen ausgetragen. Im Kader ist auch die 19-jährige Margarita Gidion, die in ihrer Jugend beim SVS Fußball spielte. In der Sommerpause 2014 wechselt sie nun vom SC Freiburg zum SGS Essen.

Die Dr. Max-Josef-Metzger-Schule hat eine neue Rektorin. Herzlich willkommen heißt Bürgermeister Christof Nitz – zusammen mit seinem Fachbereichsleiter Jürgen Sänger – die neue Schulleiterin Eva Skrypnik. Geboren ist die neue Schulleiterin in Wyhl am Kaiserstuhl, studierte an der PH Freiburg katholische Theologie und Mathematik. 1987 kam sie an die Schule Tüllinger Höhe, danach 1988 nach Schopfheim. Später wechselte sie an die Grundschule Weitenau, an der sie bis heute Lehrerin ist. Wichtig für sie ist das Thema „Inklusion“. Als Mutter eines gehandicapten Sohnes weiß sie, was gemeint ist, wenn sie sagt: „Man muss genau hinschauen, was für das Kind gut ist.“

Auch wenn es später noch kräftig blitzte und donnerte – der Beginn des Dorffestes in Wiechs war noch sehr trocken. Bürgermeister Nitz eröffnete mit gekonntem Fassanstich das 37. Fest des Ortsteils. Für Ortsvorsteher Ino Hodapp war es sehr schön, erstaunlich viele Gäste zum Auftakt zu begrüßen. Die Fest-Struktur habe sich etwas geändert, weiß er, denn einige Vereine wie Feuerwehr und der Turnverein hätten sich zurückgezogen. Dafür haben der Schützenverein und die Wibufa ihre Angebote ein wenig erweitert.

Auf Schopfheims Straßen und Plätzen wird getanzt. Die Schopfheimer Wirte haben wieder zur Live-Night eingeladen. Viele fröhliche Menschen jeden Alters strömten in die Stadt. Wenn das Fest auch noch bei trockenem Wetter begonnen hatte, so zog später sehr schnell ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel über die Innenstadt. Kurze Zeit später kamen die Gäste jedoch wieder, um ungetrübt weiter zu feiern.

An zwei Tagen trafen sich in Gündenhausen auf dem „Rock-in“-Gelände Fahrzeughalter mit ihren „Ami-Schlitten“ und Zweirädern. Der Ami-Treff Dreiländereck fand zum ersten Mal statt. Nun überreichten die Organisatoren den Erlös des Treffens in Höhe von über 1.200,- Euro dem Kindergarten Hintermatt.

Die Musiker Michael Lewkowicz, David Glenn und Peter Geisler sowie das Gesangstrio Jacqueline Forster, Susanne Hagen und Ralf Ernst konzertierten im Roggenbach-Zimmer des Museums. Die Befürchtungen, dass man von den Live-Bühnen der gleichzeitig stattfindenden Live-Night gestört würde, waren unbegründet.

04. August 2014

Justizminister Rainer Stickelberger besuchte mit seiner Büroleiterin, Christiane Cyperrek, Schopfheim und wurde von Artur Cremans, SPD, bei der Stippvisite begleitet. Dabei spielten Themen wie das Uehlin-Areal und Sanierungsprogramme, der Hochwasserschutz, die Gemeinschaftsschule, die Schulsozialarbeit und G 8/G 9 eine wesentliche Rolle. Bei seinem Besuch bekannte er sich zu den kleinen Amtsgerichten, wie z. B. Schopfheim.

Grund zur Freude hat Viktoria Matter, denn die Siebenjährige war der diesjährige 50.000. Badegast im etwas verkorksten Sommer. Von Schwimmmeister Yves Glock erhielt sie nun eine Freikarte für die kommende Saison.

05. August 2014

Die Freunde der Grundschule Fahrnau hatten in der vergangenen Woche ihre jährliche Mitgliederversammlung. Ein neues Vorstandsteam fand sich allerdings an diesem Abend nicht. Bei den Wahlen blieb das Amt des 1. und des 2. Vorsitzenden unbesetzt. Nachdem die Gersbacher Grundschule und die Fahrnauer Grundschule vereint wurden, gab es auch ein erstes Treffen mit dem Förderverein Gersbach. Die Diskussion zeigte, dass weiterer Bedarf an Austausch besteht.

Die Wirte küren aus 1.600 Losen den glücklichen Gewinner der Live-Night. Mit einem blauen Auge seien die Gastronomen davon gekommen, meinte Sprecher Hans Glöggler und legt sich fest, dass am 08. Aug. 2015 die nächste Veranstaltung dieser Art stattfinden werde. Allerdings habe es in diesem Jahr unglückliche Kollisionen mit Parallelveranstaltungen gegeben.

06. August 2014

Mit einer Überraschung endete die Wahl des neuen Ortsvorstehers von Raitbach. Nicht einer der frischgebackenen Ortschaftsräte machte das Rennen, sondern ein Externer. Die Freien Wähler hatten Willi Tholen, der für das Gremium nicht kandidiert hatte, nominiert. Gegen ihn trat der wiedergewählte Ortschaftsrat Thomas Jost an, nachdem Karl-Frieder Oswald sein Amt abgegeben hatte. In geheimer Wahl fielen auf Willi Tholen fünf, auf Thomas Jost drei Stimmen. Der neue Ortsvorsteher wird zwar die Sitzungen leiten, hat künftig aber selbst kein Stimmrecht. Zu Beginn der Sitzung meinte Karl-Frieder Oswald, der aus dem Amt schied: „Ich hab’s gern gemacht, aber irgendwann ist es genug.“ „Karl-Frieder Oswald hat eine großartige Phase der Kommunalpolitik in unserer Stadt mitgestaltet“, meinte Bürgermeister Christof Nitz bei der Verabschiedung des Ortsoberhauptes und überreichte ihm den großen goldenen Dukaten der Stadt. Zusammen mit Oswald verließen Michael Lüttner und Holger Zdziarstek nach fünf Jahren den Ortschaftsrat. Beide erhielten dafür den silbernen Dukaten. Die neuen und wiedergewählten Ortschaftsräte wurden vom Stadtoberhaupt in ihrem Amt verpflichtet.

Der Zirkus „Lamberti“ gastiert derzeit im Gewerbegebiet Lus. Am Montag besuchten die Zirkusleute das Markus-Pflüger-Heim und begeisterten mit akrobatischen Darstellungen zahlreiche Heimbewohner und -bewohnerinnen.

Neue Rektorin der Grundschule Fahrnau wird Claudia Ströble. Sie ist seit sieben Jahren an der Fahrnauer Schule tätig und gehört zum Schul-Team, das während der Vakanz die Stelle kommissarisch leitete. Die neue Schulleiterin ist im Übrigen die Ehefrau von Pfarrer Andreas Ströble. Sie freut sich auf ihre Aufgaben in Fahrnau. Als großes Ziel sieht sie das Zusammenwachsen mit der Schule Gersbach. Die in St. Georgen geborene Pädagogin studierte an der PH in Weingarten und arbeitete seit 1995 an verschiedenen Schulen im Wiesental, ehe sie 2007 an die Fahrnauer Schule kam.

Der „Markgraf“ in der Stadthalle ist wieder ohne Pächter. Im Oktober 2013 hatte „Pasta-König“ das Stadthallen-Restaurant übernommen – nun macht dieser Pächter schon vor Ablauf eines Jahres nicht mehr weiter. Seit dem 21. Mai ist das Restaurant bereits geschlossen.

Konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrates in Langenau. Während Horst Rehm und Karlheinz Markstahler durch das Stadtoberhaupt verabschiedet wurden, konnten anschließend die neuen Ratsmitglieder verpflichtet werden. Diese wählten die bisherige Ortsvorsteherin Elke Würger einstimmig für weitere fünf Jahre an die Spitze des Ortschaftsrates.

07. August 2014

Michael Fritsche feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt.

Bei der jüngsten Kaninchenausstellung der Fahrnauer Kaninchenzüchter werden 51 Tiere aus acht Rassen von 10 aktiven Züchtern und zwei Jugendlichen zur Bewertung ausgestellt.

08. August 2014

Infolge der ungünstigen Wetterprognose für das Wochenende sieht sich Hans Glöggler, Veranstalter von „Lichter + Leute im Park“, gezwungen, diese Veranstaltung für Samstag und Sonntag abzusagen. Eine Verschiebung wird es nicht geben.

Zahlreiche geladene Gäste kommen zur Feierstunde in die Stadthalle, bei der Kreis- und Stadtbrandmeister Bernd Schwöble aus dem Dienst in den Ruhestand verabschiedet wird. Das Wirken des Feuerwehrmannes würdigte Landrätin Marion Dammann und meinte, er habe das Feuerwehrwesen im Landkreis maßgeblich geprägt und mitgestaltet. Armin Schuster, CDU, und der baden-württembergische Justizminister Rainer Stickelberger, SPD, sowie Alt-Bürgermeister Klaus Fleck ließen es sich auch nicht nehmen, bei der Verabschiedung dabei zu sein. Bürgermeister Christof Nitz ehrte den scheidenden Kreisbrandmeister mit dem großen goldenen Dukaten der Stadt.

09. August 2014

Die Kinderferienprogramme laufen bereits auf Volltouren, obwohl die Schulferien erst in der vergangenen Woche begonnen haben. Bei den Gersbacher Ferientagen nahmen die Jäger Kinder mit auf die Pirsch. 20 kleine Weidmänner und -frauen waren begeistert dabei.

Etwa 8.500 kleine Lachse setzen Mitglieder der Anglervereine Zell und Schopfheim in der Wiese aus. Die etwa 4 cm langen Brütlinge werden in ein bis zwei Jahren wiese- und rheinabwärts in den Nordatlantik abwandern.

12. August 2014

Dieser Tage besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster das Schopfheimer Polizeirevier zusammen mit der Stadtverbandsvorsitzenden, Heidi Malnati. Der Obmann im Innenausschuss des Bundestages wollte sich vor Ort ein „Realbild“ von der Sicherheitslage im ländlichen Raum machen. Zu hören bekam er vom Schönauer Postenleiter Lothar Mühl, dass seit der Postenreform vor 10 Jahren Schönau noch keine acht, sondern nur 6,6 Beamte habe. Außerdem betonte er, dass durch die Größe des Postens, der ja nur tagsüber besetzt ist, sehr viel Zeit auf der Straße verbracht werde, statt an Fällen arbeiten zu können. Rudolf Steck meinte, dass seit fünf Jahren für die Berechnung der Personalstärke nur noch die Fallzahlen, nicht mehr aber die zu betreuenden Flächen entscheidend seien. Darunter habe vor allem das Schopfheimer Revier, das für 395 km zuständig sei – knapp die Hälfte des gesamten Landkreises –, zu leiden. Obwohl für die Polizei des Landes nicht zuständig, meinte Schuster, er wolle die Sicherheit im ländlichen Raum im Rahmen einer bundesweiten Besuchsreihe zum Thema machen.

Seit Montag findet für die ganze Woche beim Zirkus „Lamberti“ eine Premiere statt, denn erstmals können Kinder im Zirkus richtig mitmachen und das Programm gestalten. Möglich gemacht hat dies der Kiwanis-Club Wiesental. Holger Jenisch und Johann Zinnecker wollten mit dieser Idee ein verlässliches Kinderferienprogramm schaffen. Die Kinder können morgens 8 Uhr abgegeben werden. Zwischen 16 und 17 Uhr können sie wieder abgeholt werden. Die Möglichkeit, die von Kiwanis in Kooperation mit der evangelischen Kirche und dem Familienzentrum geboten wird, nutzen 115 Kinder.

13. August 2014

Infolge eines schweren Verkehrsunfalls zwischen Schopfheim Mitte und Schopfheim Ost wurde die B 317 über Stunden gesperrt. Unter den vier verletzten Personen befinden sich zwei Kinder.

14. August 2014

Herrliches Festwetter beim Geißenverein in Gersbach. Besonders fanden die Geißen-Vierlinge, die in Fetzenbach zu sehen waren, uneingeschränkte Aufmerksamkeit, denn Vierlinge gibt es selten.

15. August 2014

Der Präsident des THW, Albrecht Broemme, ist zu Besuch beim THW in Schopfheim. Er sei nicht gekommen, um Nettigkeiten auszutauschen, meinte er. Seit drei Jahren werde an Umzugsmöglichkeiten in neue Räumlichkeiten für die Schopfheimer gearbeitet. Broemme hält einen Umzug im Jahre 2016 für realistisch. Für ihren Einsatz beim Hochwasser im Raum Magdeburg ehrte er die Helfer Daniel Grünwald, Markus Stibi, Steffen Puls, Thomas Lenz, Manfred Heuberger, Dominik Kroboth, Julian Faller, Simon Gerstner, Sebastian Pfeifer, Tino Sieg und Johannes Leisinger mit der Fluthelfer-Medaille des Bundes und der Medaille des Landes Baden-Württemberg. Begleitet wurde der Präsident von Landrätin Marion Dammann, Armin Schuster, CDU, MdB, und neben anderen Bürgermeister Christof Nitz.

16. August 2014

Erinnert wird heute an das schwere Unwetter vor 25 Jahren, das in Gersbach und Schopfheim große Schäden anrichtete.

19. August 2014

Demnächst wird der knapp 50 Jahre alte ehemalige Erweiterungsbau des Georg-Reinhardt-Hauses der Spitzhacke zum Opfer fallen. Was mit der nach dem Abriss entstehenden Freifläche geschehen wird, wisse man derzeit noch nicht, so Geschäftsführerin Susanne Bauer. Denkbar sei beispielsweise, in die Bereiche der Tagespflege und des Betreuten Wohnens zu investieren.

Der Stadtverband der CDU und die Gemeinderatsfraktion haben nicht nur Heidi Malnati zur neuen Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt, sondern auch eine Wahlkampfbilanz gezogen. Der 10-Jahresplan, der nach der Sommerpause von der Stadtverwaltung vorgestellt werden soll, sei dabei ein wichtiger Bestandteil der Politik. Wichtig sei es, dass man sich klar mache, welcher Teil Schopfheims sich wie entwickeln sollte und wie Wohnen, Arbeiten und Leben zu einem attraktiven Ganzen kombiniert werden könne. Gleichwohl müsse man in Zukunft aber auch an der Außendarstellung der Fraktion arbeiten, um eigene Argumente und Ansichten den Bürgern besser nahe zu bringen.

Im Zuge der Altlastenentsorgung beim Amtsgericht wird jetzt in einem dritten Abschnitt der Oberboden im Hof des Gerichtes abgegraben und ausgetauscht.

André Hönig berichtet heute in der Badischen Zeitung über eine Geschichte, über die „Gras gewachsen ist“. Er erinnert an einen Meuchelmord, der am 26. Dezember 1920 im Wiechser Wald, nahe der Maulburger Grenze, geschehen ist. Dort wurde der Jagdaufseher Ernst Schaubhut von zwei Wilderern erschossen.

22. August 2014

Der Gewerbeverein lehnt den Antrag der SPD-Fraktion, in den Sommermonaten an Markttagen die Hauptstraße zwischen der Sparkasse und der Scheffelstraße zu sperren, grundsätzlich ab. In diese Ablehnung eingebunden ist auch ein grundsätzliches Nein zu einer Fußgängerzone, wie Stefan Klever vom Gewerbeverein sagt.

23. August 2014

Beide Tageszeitungen berichten heute darüber, dass Tiefbauamtsleiter Bernhard Springmann nach 33 Jahren im Dienste der Stadt zum 01. Oktober in den Ruhestand gehen wird. Der gelernte Bauingenieur wechselte 1981 vom Wasserwirtschaftsamt ins Schopfheimer Rathaus. In die Zeit seiner Tätigkeit fielen die Sanierung der Altstadt und des Bifig. Er begleitete den ersehnten Bau der Umgehungsstraße und betreute Baugebiete wie den Bremt bis hin zur Schleife und als neuestes das Schlattholz. Auf sein Konto geht auch der landesweit erste „Minikreisel“ in der Schwarzwaldstraße. Das herausragende Großprojekt seiner Dienstzeit stellt indes der Hochwasserschutz dar, darunter die Rückhaltebecken im Krattental und in Fahrnau, Raitbach und der spektakuläre Bau der Bypasse in der Königsberger Straße und in Eichen.

33 Tonnen Rohkaffee treffen aus Kamerun in Langenau ein, um dort vom Dikome-Kamerun-Verein weiter verarbeitet zu werden. Mit der neuen Lieferung kann nun wieder für ein Jahr Woche für Woche frisch gerösteter Kaffee in den Handel gelangen.

25. August 2014

Ideales Wetter wurde den Mitgliedern der „Latschi-Clique“ in Gersbach am Sonntag in der geschützten Barock-Schanze beschert, sie hatten dort zu einem Haxen-Fest eingeladen. Als Besonderheit wurden Hubschrauberflüge organisiert, 30-mal wurde gestartet.

28. August 2014

Es gibt einen Wechsel an der Spitze des Georg-Reinhardt-Hauses: Geschäftsführerin Susanne Bauer wird zum 31. August aus familiären Gründen ausscheiden. Nachfolger wird zum 01. September der 54-jährige Martin Mybes, derzeit Regionalleiter bei der Vinzenz-von-Paul-gGmbH Stuttgart/Tübingen und Geschäftsführer der katholischen Sozialstation Tübingen ist. Susanne Bauer hat in den sechs Jahren, seit sie das Heim leitete, Stabilität in die Einrichtung gebracht. „Echt schade“, kommentierte eine Mitarbeiterin die Information Bauers, die ihre Entscheidung in einer Mitteilung im Haus bekannt gegeben hatte.

Erstmals seit Wochen regnet es nicht mehr und der Sommer scheint sich wieder auf die derzeitige Jahreszeit zu besinnen.

29. August 2014

Gestern noch habe ich vermerkt, dass der Sommer zurückgekehrt sei. Doch weit gefehlt – heute ist wieder alles grau und es regnet, regnet, regnet ...

30. August 2014

Die Badische Zeitung berichtet heute über das ehemalige Munitionslager auf dem Scheinberg auf der Gemarkung Maulburg. Im Jahrbuch der Stadt Schopfheim Nr. 3/1987 berichtete Albrecht Bischoff einst über dieses ehemalige Munitionslager.

Beide Tageszeitungen informieren darüber, dass der Schopfheimer Beigeordnete, Ruthard Hirschner, an der Technischen Universität Kaiserslautern promoviert hat. Für seine 250-seitige Dissertation bekam er die Auszeichnung „summa cum laude“. Der 64-Jährige darf sich nun Dr. rer. pol. nennen. Seine Doktorarbeit hat den Titel „Das kommunale Ökokonto als Wirtschaftsgut“.

Der Geräteschuppen des Fußballvereins an der Oberfeldstraße war in einem nicht gerade schönen Zustand. Andreas Gsell war dies schon lange ein Dorn im Auge. Mit Hilfe einiger tatkräftiger Mitarbeiter machte er nun auf eigene Kosten den früheren Haupteingang des Sportplatzes wieder ansehnlich.

Die CDU-Fraktion hält die von der SPD angestrebte Sperrung der Hauptstraße an Markttagen als Schritt in die falsche Richtung. Viele bestehende Planungsideen sollten zuerst umgesetzt werden. Wichtig sei es aber vor allem, den Gewerbeverein einzubeziehen, denn er habe „das Ohr am Kunden“. Die Fraktion schließt sich daher der Ablehnung des Antrages, wie ihn der Gewerbeverein bereits formuliert hat, an.

01. September 2014

Die 23. Vereinsmeisterschaften des Tennisclubs Langenau sind zu Ende. In acht Klassen kämpften die Spielerinnen und Spieler um die Pokale.

Quasi ein Stück Wildnis mitten in der Stadt präsentiert der BUND. Rund 20 Interessierte kommen zur „Stadtwildnis“ entlang der Wiese. Klaus Böttger und Dr. Ruth Noack erklären nicht nur Pflanzen entlang der Wegstrecke, sondern auch die Vogelwelt und die in der Wiese vorkommenden Fischarten.

02. September 2014

Die Schopfheimer Holzbaufirma Kuri fertigte 10 komplett eingerichtete Hotelzimmer für das Ausbildungszentrum des Baugewerbes in Bühl an. Die 10 Elemente, fixfertig eingerichtet, wurden mit einem Kran auf Lkws verladen. Ein Bauelement wiegt ca. 6 Tonnen. Die Elemente werden in Bühl auf dem Dach des bestehenden Internatsgebäudes verankert, so Holzbaufirma-Chef Rolf Kuri. Den Zimmern fehlt nur die Möblierung, denn Heizung, Elektrik und Sanitärbereich sind fest installiert. Da es sich um einen Sondertransport handelt, durfte dieser Schopfheim nur zwischen 22 Uhr nachts und 6 Uhr in der Früh, begleitet von der Polizei, verlassen.

04. September 2014

Der Boule-Club Le Cochonnet feiert um den Vorsitzenden Christoph Müller das 20-jährige Bestehen. Heute hat die 1994 gegründete Gemeinschaft 40 aktive Mitglieder, wobei der 19-jährige Maik Oesterlin das jüngste ist. 10 % der Mitglieder sind Frauen. Jeden Mittwoch wird während des ganzen Sommers auf dem zentralen Boule-Platz bei der Stadthalle gespielt. Größere Turniere mit bis zu 80 Spielern finden im Rosenfels-Park in Lörrach statt. Um dem steigenden Interesse Rechnung zu tragen, will der Verein zusammen mit der Stadt Schopfheim die Rahmenbedingungen für ein weiteres Wachstum verbessern. Ein Ansatz soll dabei der Bau eines Clubheimes in direkter Umgebung des Boule-Platzes sein. Die Realisierung ist für 2015 in Aussicht gestellt.

Seit Anfang dieser Woche ist Martin Mybes neuer Geschäftsführer im Georg-Reinhardt-Haus.

05. September 2014

„Nicht zielführend“ und daher „nicht zu befürworten“ – damit lehnt die Stadtverwaltung den im Juli von der SPD lancierten Vorstoß, an Samstagen im Sommer 2015 die Hauptstraße probeweise zur Marktzeit zu sperren, ab. Am 15. September wird der Gemeinderat über den Antrag und die Haltung der Stadtverwaltung entscheiden.

In einer Vorlage der Stadtverwaltung für die nächste Gemeinderatssitzung schreibt diese zur Unterschriften-Aktion zum Bürgerbegehren „Freunde des Oberfelds“, dass der Antrag zurückgewiesen werden sollte, da er sich weder auf eine bisherige Entscheidung beziehe noch konkret formuliert sei. Sie hält den überreichten Antrag trotz 2.467 gültiger Unterschriften für unzulässig. Die neue Kommentierung zur Gemeindeordnung sagt derzeit, dass „ein Bürgerbegehren, das dem Gemeinderat lediglich Vorgaben für eine noch zu treffende Entscheidung machen will, keine Entscheidung des Gemeinderates ersetzt und daher unzulässig ist“. Als lediglich „resolutionsartige Meinungskundgabe“ wertet die Stadt das vorliegende Begehren, es könne daher kein Gegenstand eines Bürgerbegehrens sein. Wie die Badische Zeitung heute meint, ist es fraglich, ob diese Sichtweise die Bürgerinitiative überzeugen wird.

Um Burgruinen ranken sich Geschichten und Sagen. Die Badische Zeitung publiziert heute in der Serie „Unheimliche Orte“ einen Beitrag über die Ruinen Steineck, Burgholz und Turmhölzle in Raitbach.

Die vhs stellt ihr neues Winterprogramm vor, wobei das Schwerpunktthema „25 Jahre Berliner Mauerfall“ ist.

06. September 2014

Zwei Tage lang organisierte der Sozialarbeiter Thomas Haug zusammen mit jungen Flüchtlingen aus Afrika auf dem Bolzplatz im Oberfeld eine Slackline-Aktion. Dieses Projekt war zugleich auch Freizeitangebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afrika, die in Schweigmatt in Wohngruppen untergebracht sind.

07. September 2014

Mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Helfried Heidler und Hermann Kohler hielten, feierte der Dikome-Verein in Langenau das diesjährige „Kaffee-Fest“. Richard Renz, Vorsitzender des Vereins, freute sich zunächst auch über die diesjährige Ernte von 30 Tonnen, die eingetroffen ist, und über die nächste, die bereits in Vorbereitung sei. Schließlich sei mit der Ankunft der Gäste Emmerence Boloé und Maureen Bokanda ein monatelanges zähes Ringen mit den Behörden um die Einreisegenehmigung glücklich zu Ende gegangen. Beide Damen aus Kamerun freuten sich und sangen mit den Gästen. Renz war deshalb über die Ankunft der Vor-Ort-Managerin Boloé und der Grundschullehrerin Bokanda sehr erfreut, die sich sehr bemühen, die Projekte des Vereins am Leben zu erhalten. Die Gäste aus Kamerun sollten sehen, dass auch in Schopfheim nichts geschenkt wird, sondern dass der große Erfolg, über den wir uns freuen, weil er den Bauern in Bakumba ein ordentliches Einkommen sichert, hart erarbeitet werden muss. Bis zum 30. September haben die beiden Kameruner Frauen ein anstrengendes Programm vor sich.

08. September 2014

Wie nach einem Drehbuch lief das dreitägige Kino-Open-Air bei gutem Wetter im Stadtpark ab. Zu den drei Vorführungen von Donnerstag bis Samstag kamen knapp 600 Zuschauer in den Stadtpark, so Susanne Haußer-Ühlin. Gezeigt wurden das Sklavendrama „Twelve Years a slave“ sowie die Komödien „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ und „Fack ju Gohte“. Die musikalische Umrahmung erfolgte wie in den vergangenen Jahren durch das Freie Radio Wiesental. Das besondere Flair im Stadtpark verstärkte ein Catering-Team um Hans Glöggler und Tessy (Tesfaldet Reda).

Wie hart die Arbeit der Fronbauern einst beim Bau einer Barock-Schanze war, erlebten junge Gersbacher, denn ein Fernseh-Team filmte eine Erweiterung der Schanze. Die Jugendfeuerwehr, der Ortschaftsrat und der Förderverein Gerisbac erklärten sich spontan bereit, das Erweiterungsprojekt zu übernehmen. Werner Stork steuerte den Plan für eine so genannte „Lünette“ bei. Am vergangenen Samstag ging es an die Arbeit. Die Grasnarbe wurde gelockert, mit historischen Geräten ausgehoben und schließlich gestampft. Aufgrund dieser Arbeiten entstand zunächst ein Spitzgraben nach altem römischem Vorbild. Diesen sollten Angreifer nicht überspringen können. Bei den Filmarbeiten stellte sich aber heraus, dass man vom ursprünglichen Plan abweichen musste, da man zu nahe an einen Wirtschaftsweg gekommen wäre. Das SWR-Team hielt alle Arbeiten im Film fest, denn neben dem 90-minütigen Fernsehfilm sollen zusätzlich fünf 15-minütige Dokumentationen für das Schulfernsehen entstehen. In dieser Woche gehen die Arbeiten weiter und sollen am kommenden Samstag abgeschlossen werden, ebenso die Dreharbeiten.

09. September 2014

Ein unschönes Nachspiel gab es für das Kino-Open-Air. In der Zeit von Sonntag 0.30 Uhr bis 10 Uhr am Montagmorgen wurden im Stadtpark nicht nur Boxenkabel im Wert von 1.000,- entwendet, auch 250 ordentlich in Reihen stehende Plastikstühle wurden zu einem Turm aufgestapelt. An den Stühlen entstand wohl kein Schaden, aber erheblicher Mehraufwand für die Veranstalter.

Knapp 2 Mio. Euro verschlingt der geplante Umbau der Festhalle in Wiechs. Die Zahlen der Stadtverwaltung liegen dem Gemeinderat zur nächsten Sitzung vor. Wenn alles nach Plan läuft, muss die Stadt 1,5 Mio. Euro selbst stemmen, die restlichen 500.000,- Euro erhofft man sich aus Zuschüssen. Die Förderung hat allerdings einen Haken: Das Geld vom ELR gibt es u. a. nur dann, wenn die Stadt im Zuge der Sanierung und Erweiterung die alte Heizung durch eine moderne Hackschnitzel- oder Pelletsanlage ersetzt. Diese wiederum kostet gut 55.000,- Euro mehr als eine herkömmliche Gastherme.

10. September 2014

Ein großes Arbeitsjubiläum feierte Roswitha Kuri-Imbery. 1974 begann sie in der Allgemeinarztpraxis von Dr. Elisabeth Toloczyki eine Lehre als Arzthelferin. Nun konnte sie in der Nachfolgepraxis von Hans-Joachim Klein und Dr. Magdalene Blessing ihr 40-jähriges Arbeitsjubiläum feiern.

Die Stadt will beim Müllkorb-Wirrwarr eine Vereinheitlichung. Die Zahl der Abfallkörbe soll auf sinnvolle Standorte beschränkt und vereinheitlicht werden. Interessant ist, dass in Schopfheim und den Ortsteilen insgesamt 350 Abfallkörbe in 17 verschiedenen Ausführungen platziert sind.

Das Personal und die Bewohner des ProCurand-Stiftes feiern zusammen ein Sommerfest. Seit dem 01. August ist Heike Horschig Einrichtungsleiterin und löste die bisherige Heimleiterin, Elisabeth Steinmetz, ab. Es gab auch Ehrungen für langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So gehört Gerda Benedetti seit 25 Jahren dem Haus an.

11. September 2014

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde bereiten sich auf das große Gedenkjahr für Martin Luther anno 2017 vor. Bereits in diesem Jahr finden Veranstaltungen statt, auch sollen künftig Reisen, Seminare und Vorträge auf das Reformationsjubiläum hinweisen. Den Ausblick auf dieses Ereignis gibt ein Vorbereitungsteam aus den evangelischen Pfarrern Andreas Ströble und Kai Uwe Tilgner sowie der sich im Ruhestand befindenden Pfarrerin Inge Nestle. Beteiligt sind weiter der katholische Pfarrer Michael Latzel und Gabriele Klein.

12. September 2014

Gut eine Stunde lang ist Justizminister Rainer Stickelberger zu einem Gespräch im Schopfheimer Rathaus. Zusammen mit Bürgermeister Christof Nitz, dem Beigeordneten Dr. Ruthard Hirschner und den Fraktionsvorsitzenden Heidi Malnati, CDU, Artur Cremans, SPD, Michael Straub, GRÜNE, und Kai Horschig, Unabhängige, werden Themen wie Schulpolitik, für die der Minister der Stadt Schopfheim ein hohes Lob ausspricht, behandelt. Raitbachs Kabelversorgung und das Biosphärengebiet bestimmten die weitere Diskussion. Der Minister empfindet es als sehr erfreulich, dass Schopfheim sich am Biosphärengebiet beteiligen will. Bürgermeister Nitz begrüßte die Zusage des Justizministers, dass das Amtsgericht und das Notariat der Stadt erhalten bleiben. Ruthard Hirschner legte dem Landesvertreter ans Herz, den Gang des kreuzungsfreien Umbaus des B317-Knotens Schopfheim-Mitte zu beschleunigen.

Der HSV (Handball-Sportverein Schopfheim) wurde bekanntlich aus der Taufe gehoben und nun in der Stadthalle gebührend gefeiert. Die neue Vereinsfamilie machte die gesteckten Ziele klar: „Wir wollen gemeinsam Handball erleben als Aktive im Verein, auf dem Spielfeld und in der Vereinsarbeit.“ Andreas Pohl, der 1. Vorsitzende (der allererste 1. Vorsitzende) des jüngsten Vereins, stellt seine Mitstreiter vor. Gernot Lay zeichnet für die Öffentlichkeitsarbeit, Arno Asal für die Organisation verantwortlich und Felix Hodapp ist für Sonderaufgaben zuständig. Die ersten Weichen für den Schopfheimer Handball stellten ein paar junge, sportbegeisterte Turner und Leichtathleten des TV 1846 Schopfheim im Jahre 1926. Die Geburtsstunde – so meinte der Vorsitzende – schlug im Gasthaus „Zum Hirschen“. Der Verein kann also in zwei Jahren bereits das 90-jährige Jubiläum feiern.

13. September 2014

Die Hecker-Freischärler, die sich 2012 um Jeannot Weißenberger rekrutiert haben, werden am 18. d. M. an der Steuben-Parade in New York teilnehmen.

Silvia Cipra-Krey stellt ihr bildhaftes Gestalten in der VR-Bank aus.

Unter den Augen aufmerksamer Fernsehkameras vollendeten die Gersbacher Helfer der Jugendwehr, des Ortschaftsrates und des Fördervereins Gerisbac die Erweiterung der Barock-Schanze.

Der AK Integration erfreut Marktbesucher nicht nur mit einem Info-Stand, sondern auch mit verschiedenen Speiseangeboten. Giuseppe Mencarelli meint, das Zauberwort, mit dem der Arbeitskreis das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern wolle, heiße „Wertschätzung“. Rund 1.800 Ausländer aus 82 Nationen lebten in Schopfheim nebeneinander, betont er.

14. September 2014

In der Kulturfabrik wird eine Ausstellung über den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen eröffnet. Ganz unbehindert kommt man jedoch nicht hinein, und das ist durchaus so gewollt. Die Ausstellung steht unter dem Titel „Geht schon – geht anders“. Engagiert und aktiv zeigte sich der Vorsitzende des Behinderten-Beirates, Wolfgang Bartsch, der an der Konzeption mitwirkte und zusammen mit dem Kreisbeauftragten für Behinderte, Reiner Faller, die Ausstellung eröffnete. Sie wurde in Lörrach konzipiert und ist nun auf der Schopfheimer Station bis zum 12. Oktober zu sehen. Bürgermeister Christof Nitz meinte in seinen Grußworten zu den Behinderten-Vertretern: „Ich finde es toll, was Sie machen. Wir nehmen Ihre Anregungen immer gerne auf.“ Er empfahl auch, dass Schulen die Ausstellung besuchen sollten.

Den „Tag der Heimat“ nutzen Viele zu einem Besuch der Hohen Möhr. Der Schwarzwaldverein spricht von einem vollen Erfolg, denn weit über 100 Heimatfreunde fanden den Weg auf den Berg. Im Laufe des Tages konnte die 1. Vorsitzende des Vereins, Marita Sütterlin, Hansjörg Aleth für sein 303-maliges Besteigen des Möhrenturmes auszeichnen.

Der „Schlattholz-Zinken“, der 1959 aus der Taufe gehoben wurde, feierte sein 55-jähriges Bestehen im Haus der Stadtmusik. Verdiente Mitglieder, allen voran die Fasnachtsikone Gerhard Zeiher, der seit 1959 aktiv ist, konnten geehrt werden.

Der bayrische Frühschoppen bei den Wiechser Schützen zeigt sich für den Verein erneut als „Renner“. Zur zünftigen Blasmusik, die der Musikverein Wiechs beisteuerte, kamen viele Besucher in Dirndl und Lederhose.

Die Fahrnauer feiern ihr Dorffest. Trotz mäßigem Wetter während dreier Tage konnten sich die Veranstalter über die Resonanz nicht beklagen – Tanzmusik am Freitagabend, am Samstag hieß das Motto „Mittelalter“ und heute die Premiere des Fahrnauer Oldtimer-Lkw-Treffens. Organisiert wurde das Dorffest wie immer von den Fahrnauer Vereinen und Gemeinschaften. Während es am Freitagabend beim Fassanstich durch Bürgermeister Nitz regnete, war das Wetter am Samstag dann passend. Auf dem Fahrnauer Schulhof, am heutigen Sonntag, spielte das Wetter ebenfalls mit und so konnte das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Schulhof und einem anschließenden Frühschoppen-Konzert des Musikvereins Fahrnau begonnen werden.

15. September 2014

Für viele Buben und Mädchen beginnt heute der Schulalltag. Einige Schulen starten später, daher gibt es auch unterschiedliche Einschulungs-Gottesdienste.

Keinen Beschluss gibt es zur Hauptstraßen-Sperrung an Markttagen, wie die SPD dies wollte. Die Fraktion der Sozialdemokraten ziehe den Antrag so lange zurück, bis der Arbeitskreis Innenstadt über die Thematik noch einmal beraten habe, sagte Artur Cremans. Das Ratsgremium will nun frühestens im Frühjahr 2015 darüber entscheiden.

Die Erweiterung und der Umbau der Halle in Wiechs darf allerhöchstens bis zu 2 Mio. Euro kosten, beschloss das Ratsgremium. Mit dieser Kostendeckelung zieht man Konsequenzen aus dem Hinweis des Planers Ingo Herzog, der für Unvorhergesehenes bis zu 20 % der Bausumme einkalkulieren möchte. Wenn die Obergrenze erreicht wird, muss die Baumaßnahme entsprechend „abgespeckt“ werden. Der Rat beschloss ferner, die Mehrkosten von 55.000,- Euro für eine Hackschnitzel- oder Pelletsheizung zu akzeptieren, denn nur dadurch gibt es Zuschüsse vom „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ (ELR).

Der Gemeinderat lehnt den Antrag der BI Oberfeld auf einen Bürgerentscheid bei nur zwei Gegenstimmen der GRÜNEN ab. Hans-Ulrich Rammelt appellierte an das Gremium, den Bürgerentscheid „nicht so einfach zu übergehen“. „Wir müssen uns an Recht und Gesetz halten“, betont hingegen das Stadtoberhaupt, denn es gebe keinen Gemeinderatsbeschluss, gegen den sich der Bürgerentscheid richten könnte.

16. September 2014

Henning Uhlich von der Agendagruppe „Sauber und Sicher“ wendet sich in einem Leserbrief gegen das Vorhaben der Stadtverwaltung zur Reduzierung von Mülleimern. Er betont, dass die AG sich für mehr Mülleimer ausgesprochen habe und meint, dass das Vorhaben der Stadt nur darauf abziele, weniger Abfuhren durch den Bauhof organisieren zu müssen. Er hofft, dass der Gemeinderat dies erkennen werde und der AG die Möglichkeit, eigene Konzepte zu entwickeln, einräumen werde.

17. September 2014

14 Tage waren Marianne und Dr. Günter Zabel im Einsatz im bolivianischen Cochabamba. Zusammen mit einem großen Interplast-Team operierten sie brandverletzte Kinder. Beide meinen: „Es war der teuerste Einsatz und zugleich einer, der die Ärzte und Schwestern am meisten psychisch und physisch belastete.“ Dies liege daran, dass das Team fast ausschließlich entstellte Kinder operiert habe. Bei der Klinik von Dr. Oscar Romero handle es sich um ein Krankenhaus für schwer brandverletzte Kinder. Zwar sei Cochabamba eine Großstadt mit 800.000 Einwohnern, doch außerhalb der Stadt gebe es weder Wasser noch Strom. Die Menschen wohnten in Lehmhütten. Mitten im Hof sei die Feuerstelle, dort spielten die Kinder und es schubse schon mal eines das andere ins Feuer. Aus ganz Bolivien seien dieses Mal die Menschen mit ihren entstellten Kindern nach Cochabamba gekommen, erzählen die Zabels.

18. September 2014

Der Liedermacher Jeannot Weißenberger war dieser Tage zu einer außergewöhnlichen Doppelstunde bei der Klasse 6a des THG. Im Rahmen der 26. Internationalen Mundart-Literaturwerkstatt kam er in den Deutschunterricht von Markus Manfred Jung. Ermöglicht hat dies die Stiftung „Friedrich-Bödecker-Kreis“. Für die Schüler war es eine neue und hochinteressante Erfahrung.

Emmerence Boloé Etongwe und Maureen Bokanda sind zwei wichtige Kontaktpersonen des Dikome-Vereins in Kamerun und besuchen derzeit Schopfheim. Sie wurden nun von Bürgermeister Christof Nitz im Namen der Stadt bei einem Empfang im Rathaussaal herzlich begrüßt.

19. September 2014

Die Zwangsversteigerung der ehemaligen Färberei Burkhardt & Schmidt, die seit Jahren eher einer Ruine gleicht, steht an.

Massive Kritik an den Plänen für den Umbau der Wiechser Halle macht sich im Ortschaftsrat des Ortsteiles breit. Sowohl bei der Raumfrage als auch bei der Finanzierung ist man mit der Stadt teils uneinig, teils aber auch sehr verärgert.

Stadtrat Mark Leimgruber von der CDU moniert im Gemeinderat den desolaten Zustand von Wegen und Mauern auf dem Fahrnauer Friedhof.

Kirche und Politik – zu diesem Thema gab es zwei Vorträge in der Alten Kirche St. Michael. Dr. Christine Schmitt zeichnete den Weg des zu Lebzeiten eher blassen Bernhard II. von Baden, der 1458 in Moncalieri/Bistum Turin verstarb. Wie wichtig er für die badische Politik war, zeigte die Referentin auf. Prof. Dr. Klaus Schubring beschäftigte sich in seinem Vortrag mit dem jungen badischen Markgrafen Karl Friedrich, später der erste Großherzog von Baden. Seine Darstellungen resultierten aus Predigten der Schopfheimer Pfarrer, nach denen der junge Regent buchstäblich in den Himmel gelobt wurde. Im Jahrbuch 29 der Stadt Schopfheim sind diese Predigten und die Kommentare von Schubring abgedruckt.

20. September 2014

Die Veranstalter von „Holi-Colours“ legten nach der Nichtgenehmigung der Veranstaltung durch die Stadt gegen diese eine Dienst- und Aufsichtsbeschwerde ein. Während Bürgermeister Christof Nitz die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Ordnungsamtsleiterin noch im August als unbegründet zurückgewiesen hatte, hat das Landratsamt Lörrach anfangs September mitgeteilt, dass sich auch der Widerspruch und die Fachaufsichtsbeschwerde erledigt hatten.

Die Stadtmusik freut sich über ein volles Haus, denn der Auftritt von Wilfried Roesch und seinen „Böhmischen Freunden“ sorgte in der Stadthalle für gute Laune und viel Erfolg für die Stadtmusik als Veranstalter.

Der neue evangelische Pfarrer Martin Schmitthenner wurde im Beisein von Gemeindediakonin Lena Zacheus sowie Dekanin Bärbel Schäfer in einem Einführungsgottesdienst in der Markgrafenstadt willkommen geheißen. Die Dekanin dankte allen, die in der Zeit der Vakanz vermehrt gearbeitet hatten, um das Gemeindeleben am Leben zu erhalten. Im Gemeindehaus gab es anschließend einen Empfang für den neuen Pfarrer, seine Ehefrau Ursula und die beiden Söhne. Bürgermeister Christof Nitz wünschte dem neuen Pfarrer, dass er sich in dieser Stadt wohlfühle. Namens der katholischen Kirchengemeinde begrüßte Pfarrer Michael Latzel seinen neuen Kollegen und freute sich auf ein gutes Miteinander.

Bernhard Springmann wird in einer Feier im Rathaussaal vom Bürgermeister und vielen Wegbegleitern verabschiedet. Das Stadtoberhaupt kennzeichnete den scheidenden Tiefbauamtsleiter als Menschen, der als exzellenter Fachmann jedem in der Stadt bekannt sei. Zum Abschied erhielt Bernhard Springmann den silbernen Dukaten der Stadt überreicht. Springmann hatte am 01.02.1982 als Bauingenieur bei der Stadt seinen Dienst angetreten. Seit 01. Januar 1983 leitete er das Tiefbauamt.

21. September 2014

Das Verlagshaus Jaumann und das Markgräfler Tagblatt feiern das 150-jährige Bestehen der Tageszeitung mit einem Festakt und gemütlichem Beisammensein in der Stadthalle. Viele Vertreter des öffentlichen Lebens waren zum Festakt gekommen. Geschäftsführer Martin Pförtner oblag es, Gäste, Anzeigenkunden und Leser zu begrüßen. Er hieß den Verleger und Gesellschafter Dr. Hans-Jörg Jaumann herzlich willkommen, bevor er auf die Anfänge des Blattes als „Statthalter von Schopfheim“ einging. 1882 erfolgte die Umbenennung der Zeitung in „Markgräfler Tagblatt“. „Heute liefert das Blatt einen Umfang von durchschnittlich 58 Seiten täglich. Von diesen sind 24 Seiten dem überregionalen und 34 Seiten dem lokalen Teil gewidmet“, erläutert der Geschäftsführer weiter. „Eine Welt ohne Zeitung ist unvorstellbar“, hob Landrätin Marion Dammann dann die Verdienste der Zeitung in ihren Grußworten hervor. Das Markgräfler Tagblatt, eine der ältesten Zeitungen Baden-Württembergs, habe sich die Pflicht zur kritischen Berichterstattung bewahrt. Dies sei gerade in Zeiten, in denen es laut „Reporter ohne Grenzen“ in 70 % der 180 gelisteten Länder problematisch zugehe, auch in Europa nicht selbstverständlich, betonte die Landrätin. Bürgermeister Christof Nitz zeigte sich auch froh über zwei Tageszeitungen vor Ort. Dass das Markgräfler Tagblatt auch heute den Leitspruch von Gründer Georg Uehlin „Und dass man Euch, also der Obrigkeit, auf die Finger schaut“ verinnerliche, befinde er für gut, meint Nitz. Dieser Satz präge das MT; als Bürgermeister räumte er gleichwohl ein, nicht immer begeistert zu sein, wenn er diese Zeitung täglich aufschlage. Das MT sei topaktuell und Redaktionsleiter Werner Müller bekannt für seine kritische Begleitung des Tagesgeschehens, betont das Stadtoberhaupt schließlich. Umrahmt wurde der gesellige Teil von den „Pepperhouse Stompers“ und der Fetscher-Family sowie vom Magier „Magrée“.

22. September 2014

Fast sechs Jahre lang war Pfarrer Erwin Aal Kooperator in der katholischen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental. Jetzt wechselt er nach Weil, obwohl er noch gerne geblieben wäre. Nach dem Willen der Erzdiözese soll es in Zukunft nur noch einen leitenden Priester in der Seelsorge-Einheit geben. Der Abschied wurde in einem Gottesdienst und einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus mit viel Dankesworten gefeiert. „Nicht Resignation ist angesagt“, sagte Erwin Aal, auch wenn es Veränderungen geben werde. Für die Pfarrei verabschiedete der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Ewald Schulz, den scheidenden Geistlichen und charakterisierte ihn als „beliebt, bescheiden, herzlich, natürlich, voller Güte und Langmut sowie menschlicher Wärme“.

23. September 2014

Die Sparkasse Schopfheim-Zell ehrt zahlreiche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 25 Jahren sind Harald Bäumle, Birgit Barth, Sonja Hornberger, Birgit Keller-Alipliotis, Karin Schmidt, Olaf Rilling, Angela Rogalla und Werner Zimmermann beim Institut beschäftigt. Sparkassendirektor Lothar Müller und sein Vorstandskollege Georg Ückert würdigten das Engagement der Jubilare und stellten deren Anteil am Erfolg der Sparkasse heraus.

24. September 2014

Seit 10 Jahren gibt es die Schopfheimer Tafel. Das Vorstands-Trio Wilfried Maus, Josef Brunner und Brigitte Leisinger informiert nicht nur über die finanzielle Situation und den Wunsch nach Sponsoren, sondern auch darüber, dass Anfang Oktober dieses Jubiläum gebührend gefeiert wird.

In den vergangenen zwei Jahren wurden die Flure und der Sanitärbereich in der Grundschule Fahrnau saniert. Nun konnten auch die Toiletten fertiggestellt werden.

25. September 2014

Moritz Hallbauer (18 Jahre), Jungmusiker des Musikvereins Fahrnau, hat die Prüfung für das Jugend-Leistungsabzeichen in Silber des Alemannischen Musikverbandes als bester Teilnehmer (von 38) bestanden.

Der finanzielle Erfolg des SPD-Warentauschtages wurde beim Sommer-Hock im Schwimmbad Schweigmatt an Thomas Jost überreicht. Diese 436,- Euro können allerdings das schlechte Wetter, das das Schwimmbad auch finanziell zu spüren bekommen hat, nicht kompensieren.

Demenz aus der gesellschaftlichen Anonymität holen will die Initiative „Leben mit Demenz im Wiesental“. Die Mitglieder – alles Menschen, die vom Fach sind – wollen sich neben ihrem Beruf ehrenamtlich engagieren. Das zehnköpfige Team wird von Beatrix Wörner als Moderatorin geleitet.

Etwa 100 Zuhörer, darunter Gemeinde- und Kreisräte sowie Bürgermeister aus Nachbargemeinden, kommen in die Gersbacher Bergkopf-Halle, um sich von der Stadtverwaltung und den möglichen Windkraftanlagen-Betreibern von ENERKRAFT informieren zu lassen. Den Wortmeldungen nach zu urteilen, waren die Kritiker der geplanten Anlagen, viele im frisch gegründeten Verein der Gersbacher Windkraft-Gegner organisiert, an diesem Abend eindeutig in der Mehrheit. Übrig blieben nach den Vorverfahren die Hohe Möhr, der obere Ried-/Glaserkopf, vor allem aber der Gersbacher Rohrenkopf. Die Hohe Möhr hat jedoch Minuspunkte, da die Richtfunkstrecken des SWR-Sendeturmes nicht beeinträchtigt werden dürfen. Der Gersbacher Rohrenkopf ist aktuell einsamer Favorit der potenziellen Betreiber, er wurde deshalb artenschutzrechtlich genau unter die Lupe genommen. Dies sei ein guter Windkraft-Standort, erklärte Alexander Sladek von der EWS. Gemessen wurde eine Windgeschwindigkeit von „deutlich über 6 m/sek.“. Angesichts dieser Ergebnisse genügt den Betreibern denn auch die über viereinhalb Monate hinweg durchgeführte Messung. Es sollen auf dem Rohrenkopf fünf Windkraft-Anlagen mit eine Nabenhöhe von etwa 140 m und einer Gesamthöhe von 200 m errichtet werden. Die Leistung soll bei 2,5–3,5 Megawatt liegen. Insgesamt sollen bei 2.500 Vollleistungsstunden 40–50 Mio. kW-Stunden Strom produziert werden. Damit ließen sich, so Sladek, 13.000–17.000 Haushalte versorgen. Tiefes Misstrauen, das die Zuhörer präge, resultiere auch daraus, dass die Stadt und die Betreiber erst spät mit Informationen herausgerückt seien, erklärte Thomas Weniger als Vize-Vorsitzender des neuen Vereines. Ein Redner meinte zu den Ergebnissen der Untersuchungen, jedes Mäuschen spiele eine Rolle, der Mensch aber stehe nicht im Mittelpunkt.

26. September 2014

Der Gemeinderat stimmte einem neuen Beschilderungskonzept der Stadtverwaltung zu, das im Jahre 2015 für 181.000,- Euro realisiert werden soll. Damit soll erreicht werden, dass der Durchgangsverkehr durch die Innenstadt reduziert, das Parken erleichtert wird und Stellflächen ausgewiesen werden. Kurz, es soll die Aufenthaltsqualität in der Stadt verbessert werden, um die Zufriedenheit der Bürger und Kunden zu steigern, so Bürgermeister Nitz.

Der Architekt Roman Bockemühl hat ein Projekt „juhu“ für das alte Färberei-Areal Burkhardt & Schmidt entwickelt. Der gesamte Komplex steht ja zur Zwangsversteigerung an. Der Planer stellt sich vor, damit ein junges Haus mit einem gemeinschaftlichen Wirtschaftsbetrieb zu entwickeln. Gefördert werden könnten Existenzgründer, Wohnungen, Zimmer, Appartements, evtl. kommunale Einrichtungen oder Büros, um nur Einiges zu nennen.

27. September 2014

Die Stadtverwaltung stellt zusammen mit der Sparkasse die diesjährigen Veranstaltungen des „Theaterfestivals für junge Leute“ vor.

550 tanzfreudige Anhänger der Western-Szene sind zur ersten „Country-Night“ in die Stadthalle gekommen.

Der Bassbariton Horst Lamnek und der Pianist Thomas Schubert konzertieren mit Liedern nach Gedichten von Joseph von Eichendorff im Krafft-Areal in Fahrnau.

28. September 2014

Das Hofgut Dinkelberg feiert sein 10-jähriges Bestehen.

Vier Schopfheimer Gesangsensembles traten in der evangelischen Stadtkirche, die voll besetzt war, zu einem Benefiz-Konzert zugunsten von Interplast Germany auf. Die Zuhörer, darunter als Ehrengäste Ehrenbürger Dr. Günter Zabel, Leiter der Sektion Schopfheim von Interplast, und seine Frau Marianne, konnten sich sehr freuen. Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon begrüßte die Besucher, bevor das Gesangsensemble „Voices“ der Musikschule Mittleres Wiesental den Konzertreigen eröffnete. Ein tolles Debüt feierte anschließend der Projektchor der Waldorfschule unter der Leitung von Monika Zauter. Von der Orgelempore und den Seitenemporen herab spielten danach die Trompeter Philipp Grether, Nico Talenta und Lorenz Zauter. In großer Besetzung bot das Orchester des THG unter der Leitung von Clemens Barth anschließend ein breites Spektrum von Filmmusik bis Klassik, wobei der junge Klarinetten-Solist Moritz Hallbauer überzeugte. Von Christoph Bogon wurde dann temperamentvoll und energiegeladen der Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“ geleitet. Für die gemeinsamen Auftritte aller hatte Clemens Barth eigens einige Stücke arrangiert.

Bei herrlichstem Sonnenschein feiert Gersbach das 25. Weidefest. Rund 7.000 Besucher kommen ins Golddorf, um den Anlass mitzufeiern. Besonders war in diesem Jahr ein Festumzug, der in Anlehnung an die Anfänge aus dem Dorf herauf zum Festgelände zog.

Während der verkaufsoffene Sonntag zu einem tollen Erlebnis und vollen Erfolg für die Schopfheimer wurde, zeigte auch die VR-Bank einen Immobilienmarkt. Es herrschte gute Laune. Das Wetter zeigte sich von der allerbesten Seite.

Im Stadtpark stieg die „Fiesta mundial“ des AK Integration. Menschen aus etwa einem Dutzend Nationen präsentierten Musik und Tanz und offerierten Leckereien aus ihren Heimatländern.

29. September 2014

Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen am THG sind umfassender als bisher angenommen. Die Sanierung wird jetzt mit 5,4 Mio. Euro geplant, wobei noch nicht alle Posten komplett enthalten sind. Umbaumaßnahmen können nicht mehr vorzugsweise in die Ferien gelegt werden. Für die Bauzeit von Oktober 2014 bis Dezember 2017 werden fünf Klassenräume in Container ausgelagert.

In der öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses legte die Stadtverwaltung den Budgetbericht für das 2. Quartal 2014 vor. Dabei gab es massive Klagen vom Ausschuss, dass über wichtige Projekte die Informationslage nicht zufriedenstellend sei. Positiv war natürlich der Bericht über die Mehreinnahmen bei der Einkommenssteuer und den Schlüsselzuweisungen sowie bei der Gewerbesteuer. Bei den Investitionsmaßnahmen wollte Hans-Jörg Klein wissen, warum der Planansatz für die kreuzungsfreie Anbindung an die B 317 zur Zeit nicht benötigt werde. Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner erklärte, dass es trotz wiederholter Nachfrage beim Regierungspräsidium keine konkreten Antworten gegeben habe. Dies rief auch deutliche Verärgerung bei Heidi Malnati hervor. Sie bezeichnete das Vorgehen gar als „Unverschämtheit“. Eine zweite Frage von Hans-Jörg Klein betraf den Sachstand bei der S-Bahn-Haltestelle im Schlattholz. Hier konnte Hirschner vermelden, dass die geforderten Planunterlagen weitergeleitet worden sind. Die Realisierung sei für die zweite Hälfte 2015 in Aussicht gestellt worden. Nitz machte allerdings einige Fragezeichen hinter diese Aussage der Bahn.

30. September 2014

„Wir haben soviel Schönes erlebt, dass wir gar nicht glücklich sind, abreisen zu müssen“, sagten Emmerence Boloé Etongwe und Maureen Bokanda, als sie von Richard Renz vom Dikome-Verein verabschiedet wurden.

Rudolf Steck, Leiter des Schopfheimer Polizeireviers, wird nach 44-jähriger Tätigkeit bei der Polizei in den Ruhestand verabschiedet. Der heute 61-Jährige kam 1981 erstmals zum Schopfheimer Revier. Er wurde Leiter des Bezirks- und Postendienstes, später des Streifendienstes. Danach folgten Stationen bei der Autobahn-Polizei Weil am Rhein und als Leiter des Polizeireviers Müllheim, bis er schließlich 2007 wieder nach Schopfheim zurückkam, um das Revier zu leiten. Bürgermeister Christof Nitz bedankte sich beim Revierleiter für das vertrauensvolle Miteinander. Der 1953 in Rheinfelden geborene Steck trat 1970 in den Polizeidienst des Landes und begann seine Ausbildung in Lahr. Danach sammelte er beim Polizeirevier Weil am Rhein praktische Erfahrungen, bevor er zum Aufstieg in den Gehobenen Polizeidienst zugelassen wurde. Ende Oktober soll Florian Doppler seine Nachfolge in Schopfheim antreten.

Im Amtszimmer von Bürgermeister Christof Nitz werden Francesco Mannina und Christian Roßkopp geehrt. Beide gehören jeweils seit 40 Jahren zum Mitarbeiterstamm der Firma EKATO Rühr- und Mischtechnik GmbH. Geschäftsführer Jürgen Hlawatschek war ziemlich stolz auf seine Mitarbeiter und ehrte sie ebenso wie die Stadt und die IHK. Die dritte Jubilarin, Christine Büche, konnte allerdings bei der Ehrung nicht dabei sein.

Die Narrenzunft Schopfheim sucht für die kommende Saison ein neues Motto und lädt mit einem Wettbewerb zum Mitmachen ein. Dem Sieger winken Freikarten für den ersten Zunftabend.

03. Oktober 2014

Zu einem „Tag der offenen Tür“ und zum Herbstfest lädt die Feuerwehr ein. An diesem Tag wird daran erinnert, dass vor 25 Jahren der Spatenstich zum neuen Feuerwehrgerätehaus erfolgte.

Den Tag der deutschen Einheit nutzen die Schopfheimer „Freischärler“ unter der Leitung von Jeannot Weißenberger, um an die badische Revolution zu erinnern. Mit dabei war auch der Journalist und Geschichtskenner Heinz Siebold, der seinen Blick auf die aktuellen Probleme der Welt lenkte. Er meinte, er könne den Gedanken nicht ertragen, dass 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wieder Krieg auf dem Kontinent herrsche. Christof Nitz erinnert daran, dass nach 70 Jahren in Freiheit und Demokratie nicht Jeder richtig zu schätzen wisse, dass wir in einer Gesellschaft lebten, für die Andere gekämpft hätten und gestorben seien. Er rief zur Teilhabe an der Demokratie auf, etwa bei Wahlen. Peter Lenk ließ es sich zusammen mit seiner Frau nicht nehmen, zum 10-jährigen Jubiläum des Erstellens der von ihm geschaffenen Plastik auf den Lindenplatz zu kommen und den Revolutionsliedern zu lauschen.

04. Oktober 2014

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Schachgesellschaft wurde der 1. Vorsitzende, Franz Hoch, in seinem Amt bestätigt. Er bedankte sich bei Werner Kraus, der bei der Renovierung des Schachlokals im alten Fahrnauer Rathaus hervorragende Arbeit geleistet hatte. Er gratulierte auch dem Sieger der Stadtmeisterschaft, Gerhard Baumann. Besonders freute ihn aber, dass der Club sich nach anfänglichen Niederlagen steigern konnte und nun den Klassenerhalt sichergestellt hat.

Nicht einverstanden sind die „Freunde des Oberfelds“ mit dem Gemeinderatsentscheid vom 16. September, durch den der Antrag auf ein Bürgerbegehren abgelehnt wurde. Ulrich Rammelt fordert eine Prüfung in nächsthöherer Instanz.

Vor einigen Tagen diskutierten Menschen in der Alten Kirche St. Michael zum Thema „Politik und Kirche – Politik in der Kirche – geht das zusammen?“. „Ein Pfarrer darf gar nicht unpolitisch sein. Ob Raketen auf israelische Städte einerseits oder die israelische Siedlungspolitik andererseits, die restriktive Flüchtlingspolitik in unserem Land – ich halte dies nicht für christlich“, meinte Pfr. Andreas Ströble und betonte die immer weiter klaffende Schere zwischen Arm und Reich. Es gehe aber nicht darum, parteipolitische Aussagen zu treffen, sondern ein Bewusstsein zu schaffen und die Menschen zum Nachdenken zu bringen. Die Diskussion wurde von Johannes Kehm moderiert. „Man muss die Leute auf Unrecht in der Welt aufmerksam machen“, erklärten Katharina Maß und Sarah Roth, die sich beide im Umfeld des Jugendparlaments engagieren. Mit diskutiert haben Wolfgang Gorenflo vom Diakonischen Werk und Michael Straub von den GRÜNEN. Einig war man sich, dass Parteipolitik auf der Kanzel nichts zu suchen habe.

Noch vor dem Ende der Sommersaison gibt es beim Harmonika-Orchester eine personelle Veränderung. Nachdem die Dirigentin Brigitte Weiß den Taktstock niederlegte, obwohl ihr dies nicht leicht fiel, übernimmt ihn nun Monika Müller. Das Herbstkonzert, das für den 18. Oktober vorgesehen war, wird aber verschoben, um der neuen Leiterin eine Einarbeitung zu ermöglichen.

Der Tafelladen begeht das 10-jährige Bestehen mit einem Festempfang in der Stadthalle. Rund 200 geladene Gäste sind dabei und feiern mit den Verantwortlichen und den täglich im Laden arbeitenden Helfern dieses Jubiläum. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Sponsoren sind die Pfeiler, auf denen die Tafel ruht. Vorsitzender Wilfried Maus übernahm es, eine lange Dankesliste vorzutragen. Er war von Anfang an bei der Tafel aktiv. Heute leitet er sie zusammen mit Brigitte Leisinger und Josef Brunner. Justizminister Rainer Stickelberger, der unter den Gästen war, ging in seiner Festansprache auf die Geschichte der Tafelläden ein. „Die Tafelbewegung ist heute einer der größten sozialen Bewegungen im Land“, betonte er. Doch er mahnte auch zum kritischen Blick auf „unsere eigentlich reiche Gesellschaft, die die Armut hinnimmt“. Vielfach werde auch der Vorwurf laut, der Staat verabschiede sich aus seiner sozialen Verantwortung und wälze die Probleme auf privates Engagement ab. Die Tafelläden indes übertünchten die Schieflage keineswegs, sondern machten sie sichtbar und forderten zu politischen Lösungen auf. Auch Landrätin Marion Dammann verwies auf die Zwiespältigkeit des Tafelerfolges, meinte aber dennoch, es sei gut, dass es die Tafelläden als Orte konkreter und verlässlicher Hilfe gebe. Den Dank an die Einrichtung überbrachte für die Stadt Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner.

05. Oktober 2014

Knapp 700 Begeisterte sind in der Stadthalle beim Konzert der „Amigos“.

Im evangelischen Gemeindehaus Langenau feiert die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde das Erntedankfest. Ein reich mit Feldfrüchten gedeckter Tisch geht als Spende an den Tafelladen.

06. Oktober 2014

Für 25-jährige Dozententätigkeit bei der vhs wurde dieser Tage Susanne Rossbach-Bill geehrt. Die Diplomübersetzerin ist sei 1989 im Fachbereich Englisch tätig.

07. Oktober 2014

Die Post hat einen Briefmarken-Automaten an der Poststelle im Pflug abmontiert, da dieser angeblich zu wenig rentabel sei. An gleicher Stelle steht nun ein Zigaretten-Automat.

Im Rahmen der Aktionswoche der Betreuungsvereine besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster den Betreuungsverein SKM in Schopfheim.

08. Oktober 2014

Bei bestem Spätsommerwetter konnte die CDU-Stadtverbandsvorsitzende ihre Gäste bei einem Hock am DLRG-Heim begrüßen. Heidi Malnati freute sich mit ihrem Team über politische Prominenz, denn sowohl der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster als auch der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche waren zugegen.

Eine zweijährige Vakanz hat an der Grundschule Fahrnau ein Ende gefunden. Die neue Rektorin, Claudia Ströble, wird in ihr Amt eingeführt. Claudia Benzinger, Schulleiterin der Friedrich-Ebert-Schule, hieß ihre Kollegin im Team der Schulleiter herzlich willkommen. Die neue Rektorin bedankte sich für die vielen Grußworte und die musikalische Umrahmung. Sie werde sich zunächst einmal auf das Tagesgeschäft konzentrieren, dennoch habe sie Visionen von einer guten Schule in der Schublade.

Auch an der Dr. Max-Metzger-Schule hat die Vakanz der Schulleitung ein Ende gefunden. Eva Skrypnik wird als neue Schulleiterin in ihr Amt eingeführt. „Wir sind froh, eine Schulleiterin gefunden zu haben, die die Schule langfristig und nachhaltig prägen und weiterentwickeln wird“, erklärt Jürgen Sänger in Vertretung des Bürgermeisters. Die Schulleiterin der Ebert-Schule, Claudia Brenzinger, überbrachte auch hier die Glückwünsche des Schulleiterkollegiums.

Hauptversammlung bei der SPD. Bei seinem Jahresrückblick berichtet Peter Ulrich über den Bundestagswahlkampf, den man offensiv unter Einbeziehung der Bevölkerung geführt hat. Zwar konnte kein Wunschergebnis erzielt werden, es habe sich aber schließlich nach Diskussionen eine überwiegende Mehrheit für die jetzige Koalition in Berlin ausgesprochen. Weitere Themen waren die Umgestaltung der Innenstadt, der European Energy Award (EEA) und die Sperrung der Hauptstraße an Samstagen. Bernd Sevecke meinte gar: „Der Schopfheimer Gewerbeverein ist der große Blockierer dieser teilweisen Sperrung. Ich kämpfe jahrelang schon für eine Fußgängerzone. Die Argumente des Gewerbevereins sind nicht nachvollziehbar.“ Die Wahlen bestätigten Peter Ulrich als Ortsvereinsvorsitzenden. Er wird vertreten durch Martina Hinrichs. Es gab auch Ehrungen für langjährige Treue zur Partei. So wurden Jakob Drumm für 50-jährige Treue, Gisela Sevecke, Roland Meder und Erich Strutt für 25 Jahre geehrt.

09. Oktober 2014

Nach einem Gespräch mit Landrätin Marion Dammann liegt der Stadt nun eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Lösung der Bodenverunreinigung auf dem Grundstück Trüby in Eichen vor, wie Beigeordneter Dr. Hirschner mitteilte. Die Vereinbarung zwischen dem Landratsamt und der Stadt sehe vor, dass die Stadt ohne weitere Untersuchungen den Boden auf dem Grundstück von Herrn Trüby austauschen wird. Es wird vorgeschlagen, den Austausch bis zum 28. November vorzunehmen. Voraussetzung, so der Beigeordnete, sei jedoch, dass der Gemeinderat dieser Vereinbarung noch zustimme.

Es hat Tradition, dass die Schopfheimer ABC-Schützen zu ihrem Schuleinstieg vom ADAC Sicherheitswesten bekommen, die sie auf ihrem Schulweg gut sichtbar machen sollen. Karl-Heinz Renner, Vorsitzender des MSC, übergab diese Westen an die Rektorin der Schule.

10. Oktober 2014

Bei der Firma Dreisternwerk werden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Betriebstreue geehrt. Im Mittelpunkt stand aber die Ehrung von Melitta Heier, die dem Unternehmen seit 40 Jahren angehört. Weitere Ehrungen für 35 und 30 Jahre Betriebstreue wurden ebenso ausgesprochen wie die Ehrung von Harald Kiefer, Thomas Kuttler, Heinz Grether, Werner Schultheiß und Berthold Wehrer, die dem Werk seit 25 Jahren angehören.

Der Landkreis Lörrach will einen weiteren Pflegestützpunkt einrichten und diesen in Schopfheim anbieten. Begründet wird dies damit, dass der in Lörrach in der Innenstadt angesiedelte Stützpunkt an seine Kapazitätsgrenze gestoßen sei. Mit der Einrichtung in Schopfheim könne ein wohnungsnahes Beratungsangebot erreicht werden. Genaue Standortpläne gibt es allerdings noch nicht.

Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon begrüßte das Publikum zu einem Konzert mit Studierenden der Orgelklasse von Prof. Alexander Fiseisky in der evangelischen Stadtkirche. Die Gnessin-Musikakademie sei eines der wenigen Ausbildungsinstitute, an denen man in Russland überhaupt Orgel studieren könne und dies auch nur als Konzertinstrument. So gaben denn sechs junge Orgelstudenten ein vielbeachtetes, mit starkem Beifall bedachtes Konzert.

11. Oktober 2014

Der Redakteur der Badischen Zeitung, Hermann Jacob, gratulierte im Namen des Zeitungsteams der Redaktionssekretärin Angelika Schmidt, die vor 25 Jahren zur Schopfheimer BZ gekommen war und nun dieses Arbeitsjubiläum feiern konnte.

Die Stadtverwaltung hat wohl eine Umgestaltung des Stadtparks (Anna-Kym-Garten) vor. Jürgen Sänger von der Stadt bestätigte auf Nachfrage der Badischen Zeitung, dass derzeit an einem Konzept gearbeitet werde, den Park umzugestalten. Vor allem im nördlichen Bereich sei er undurchsichtig, ja eine Katastrophe, betont er. Im Rahmen dieser Umgestaltung sei die Stadt, wie Sänger betont, mit dem Boule-Club „Le Cochonnet“ im Gespräch, denn dieser Verein benötige ein Vereinsheim, das im Bifig, wo der Verein derzeit spielt, sehr schlecht realisiert werden könne.

Seit 40 Jahren ist Norbert Fellhauer bei der Zollverwaltung tätig. Seit 2006 ist der Zollamtmann Leiter der Abfertigungsstelle im Umschlagbahnhof Weil.

Während zweier Wochen haben die Weltklasse-Badmintonspielerinnen Nicole Grether und ihre Doppel-Partnerin Charmaine Reid an Schulen im Wiesental Seminare mit Kindern durchgeführt und ihnen diesen Sport nahe gebracht.

Aus dem Kleinen Wiesental kommt Kritik an der Tourismus-Zusammenarbeit mit „Südwärts“. Man entschied sich zwar zur weiteren Zusammenarbeit, jedoch nur für vorerst drei Jahre. In der Zwischenzeit sollen Gespräche über Kooperationen mit Schönau oder dem Münstertal geführt werden.

Herbstfest des Gesangvereines Raitbach in der Gemeindehalle. Vorsitzender Bernd Strittmatter konnte zur Mitwirkung am Konzert mehrere Chöre aus dem Eggener Tal, aus Hasel, Hauingen und Dossenbach gewinnen. Begonnen hatte der Tag mit einem Frühschoppenkonzert des Musikvereines Rohmatt. Neben den Chören präsentierte sich zum ersten Mal die Frauentanzgruppe Raitbach mit ihren einstudierten Tänzen irischen Ursprungs.

12. Oktober 2014

Im Rahmen des 40-jährigen Bestehens der Musikschule Mittleres Wiesental wird das Grimm’sche Märchen „König Drosselbart“ in der Langenauer Festhalle aufgeführt.

Während des Familiengottesdienstes wird in Gersbach die Kindergartenleiterin Silvia Brandl verabschiedet. Sie war fünf Jahre lang im Höhenort tätig.

Das Brauchtumsfest in Eichen lockt zahlreiche Besucher zum Dorfmuseum, um Handwerker bei ihrer Arbeit zu beobachten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Geradezu frenetisch feierten mehrere Hundert Fans den Konzertauftritt von Rainhard Fendrich in der Stadthalle.

13. Oktober 2014

Die Blues-Legende Mighty Mo Rodgers gastiert im „Waldhaus“ auf der Schweigmatt. Er stellt auch hier – wie bereits bei seiner übrigen Deutschland-Tournee – ein brandneues Album vor.

14. Oktober 2014

Während einer außerordentlichen Sitzung der DLRG-Ortsgruppe Schopfheim wurde eine Satzungsänderung vorgenommen. Interessant war die Mitteilung, dass sechs Jugendliche des Schopfheimer Vereins im zurückliegenden Sommer freiwilligen Rettungsdienst an der Ostsee absolvierten. Erstmals nahm man bereits 2013 mit drei Leuten an dieser Ostsee-Hilfe teil.

Kurz vor 21 Uhr warf ein Unbekannter von der Brücke Hebelstraße über die B 317 ein rohes Ei auf ein fahrendes Auto. Das Ei schlug auf der Windschutzscheibe auf, erschreckte den Fahrer, führte aber zum Glück weder zu Personen- noch zu Sachschaden.

Markus Hübner, Diplom-Geophysiker, ist im künftigen Baugebiet Bergkopf in Gersbach unterwegs mit einem Messgerät, um Stollen, die aus der Bergbauzeit stammen, aufzuspüren. „Wir lassen die Untersuchung präventiv ausführen, um den potenziellen Bauherren Planungssicherheit zu gewähren“, meint der neue Tiefbauamtsleiter der Stadt, Gerd Woop. Im Baugebiet sollen etwa acht Häuser entstehen.

15. Oktober 2014

Der Boule-Club „Le Cochonnet“ feiert sein 20-jähriges Bestehen.

16. Oktober 2014

Zur ersten Herbstlesung in der Stadtbibliothek kommt die schwäbische Mundart-Autorin Helga Kujas. Die gebürtige Ulmerin schreibt in Mundart und Hochdeutsch. Sie liest aus ihrem Erstlingsroman „Der Hungerbrunnen“.

Seit heute hat die AWO für den Dienst „Essen auf Rädern“ ein neues Auto. Das 14-jährige bisherige Fahrzeug war nicht mehr durch den TÜV zu bringen. Das Schopfheimer Autohaus Böhler konnte der AWO mit Leasing-Konditionen entgegenkommen. Ermöglicht hat den Kauf jedoch auch die Spende einer Schopfheimer Firma.

Der letzte Wochenmarkt in diesem Jahr in Raitbach wurde auf heute vorverlegt.

Das zweite Fachgespräch des Projekts „Palliative Kultur als Lebenshilfe“ findet großes Bürgerinteresse in der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle. Mit einem Impulsvortrag von Martin Mybes, dem neuen Geschäftsführer des Georg-Reinhardt-Hauses, wurde die Podiumsdiskussion eröffnet.

17. Oktober 2014

Langenaus Ortsvorsteherin Elke Würger ehrt Kurt Marqua für seinen neunjährigen freiwilligen Einsatz am Dachsgraben. Er kümmerte sich dort nicht nur um den Platz und den Brunnen, sondern hielt dauernd Ordnung und reparierte, wenn dies notwendig war.

Klaus Fleck beschäftigt sich mit der Bevölkerungsentwicklung und deren Konsequenzen im Wiesental. Das Thema war Zentrum eines Vortrages, den er im Forum der Sparkasse hielt. Der ehemalige Bürgermeister greift auch den Wohnungsbedarf auf. Bis 2030 würden zusätzlich 1.820 Wohnungen im Mittleren Wiesental benötigt. In Schopfheim liegt der Bedarf bei 1.270 Wohnungen. Schließlich meinte er auf eine entsprechende Frage hin, es sollte in der Stadtverwaltung eine Stelle für Stadtentwicklung geben, die zusammen mit anderen Kommunen im Mittleren Wiesental die weitere Entwicklung plane.

Rainer Stickelberger, Justizminister, wendet sich an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in Freiburg und bittet sie, zu veranlassen, dass die Stadt Schopfheim baldmöglichst konkrete Informationen über Zeitrahmen und Umsetzung der Einfädel-Spur auf die B 317 in Schopfheim Mitte erhält.

Vor einigen Tagen fand die offizielle Auftaktveranstaltung und Gründung eines Energie-Teams Schopfheim für den EEA unter der Leitung von Christine Griebel statt.

18. Oktober 2014

Eine neue Ausstellung im Schmuck- und Uhrengeschäft Donkel in der Hebelstraße zeigt vielseitige Keramik-Objekte von Ursula Grütz-Fünfschilling aus Eimeldingen.

Die Vorstandschaft um den Stellvertretenden 1. Vorsitzenden der TSG, Lothar Lutz, veranstaltete eine Feier, um die Vereinstreuesten und deren Angehörige zu ehren. Lutz konnte dabei zahlreiche, langjährige Weggefährten auszeichnen. Gerd Steiner ist seit 50 Jahren bei der TSG, weist selbst sportliche Erfolge auf, denn er wurde 1966 bei den Gau-Jugendmeisterschaften Vize-Meister, später mit der Aktiv-Mannschaft Gau-Ligameister. Er war Trainer und viele Jahre „Küchenchef“ beim TSG-Schlagerwettbewerb. Er erhielt den Ehrenbrief für langjährige Mitgliedschaft. Der Ehrenbrief für besondere Verdienste wurde dem Turner Hanspeter Pfeifer, der rund 30 Jahre als Turnwart der Jedermänner fungierte und unverzichtbare Dienste leistete, überreicht. Hans-Dieter Fleig erhielt in Abwesenheit den Titel eines Ehrenmitglieds. Er ist Skilehrer und organisierte zahlreiche Meisterschaften. Ehrenmitglied ist ab sofort auch Hans-Georg Kolodziej; seit Jahrzehnten ist er erfolgreicher Trainer der Badminton-Abteilung. Er hat diese mit bundesweit sportlichen Erfolgen zum Aushängeschild der TSG entwickelt. Alfons Greiner, der seit 1975 in der Judo-Abteilung ist und sich dort einen Namen als Trainer machte, wurde ebenso Ehrenmitglied wie Giuliano Risorgi, der 1974 die Karate-Abteilung gründete und seit 40 Jahren Abteilungsleiter ist.

Die Badminton-Abteilung der TSG richtet zum wiederholten Mal ein Ranglisten-Turnier für den Nachwuchs aus. Aus der Bewirtung wird ein ansehnlicher Betrag einer Organisation zur Verfügung gestellt, die Kindern hilft, die aufgrund der Ebola-Epidemie in Teilen Afrikas ihre Eltern verloren haben.

Erneut kommt es zu gefährlichen Eierwürfen auf Autos. Im Bereich Fahrnau wurden von einer Brücke mehrere Eier auf durchfahrende Fahrzeuge geworfen. Es entstand an mehreren Fahrzeugen Sachschaden. Beim Tunnel in Atzenbach wurden ebenfalls Eier auf ein fahrendes Auto geworfen.

Die Kolpingfamilie Schopfheim hat in den vergangenen Monaten Zeit und Geld in den Umbau eines Raumes im Untergeschoss des katholischen Gemeindehauses investiert. Bei einem „Tag der offenen Tür“ wurde das Miteinander gefeiert.

Beim Autohaus Böhler in Gündenhausen gab es wieder ein buntes Herbstfest. Musikalisch wurde es von der Stadtmusik Schopfheim, vom Musikverein Langenau, den „Dinkelberg Musikanten“ und dem Musikverein Fahrnau umrahmt. Ein weiteres Highlight war eine Modeschau des Charles Vögele-Store in Schopfheim.

Ein gelungenes Herbstfest feierte der Gesangverein Wiechs. Im ersten Programmteil des Abends traten die verschiedenen Gruppierungen des Chores auf, im zweiten war dann zum ersten Mal in Wiechs der Gesangverein Mannheim-Neuhermsheim zu hören. Die einst in Wiechs aufgewachsene 1. Vorsitzende des Chores, Angelika Böse, hatte die Verbindung nach Wiechs wieder aufgenommen und den Herbstauftritt organisiert. Danach erfreute der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Christine Spickermann die Gäste. Der Männerchor Wiechs unter Andreas Hauri verstand es wiederum, vortrefflich zu begeistern, ebenso brachte der gemischte Chor unter seiner Stabführung einen glänzenden Auftritt mit Schlagermelodien dar. Der Vorsitzende des Wiechser Chores, Lothar Gisin, durfte natürlich auch den Gastchor aus Mannheim begrüßen.

19. Oktober 2014

Dichtes Gedränge herrscht in der Kulturfabrik. Einen solchen Andrang hat der Kunstverein bei einer Vernissage noch nie erlebt. Die Ausstellung, die zum 90. Geburtstag des Künstlers, Designers und Ehrenbürgers Hans Theo Baumann vorbereitet wurde, zog mehr als 200 Menschen zur Eröffnung in die Galerie der Stadt. Der Künstler wird am 27. Oktober 90 Jahre alt. Neben dem Schopfheimer Stadtoberhaupt Christof Nitz waren auch der Weiler OB Wolfgang Dietz und Ehrenbürger Dr. Günter Zabel unter den Gästen. Maßgeblich war es Baumanns Tochter Luis Lenz, die die Schau konzipierte und zusammengestellt hatte. Die Laudatio hielt Chris Gerbing, Kuratorin, Autorin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Karlsruhe und Stuttgart. Sie ging auf das Glas und den Entwurf der neuartigen Glasscheiben und Bauelemente aus Glas, für die die Matthäuskirche in Pforzheim steht, ein. Baumann habe das Nachkriegsdesign in Deutschland so umfassend geprägt wie wohl kein anderer Designer, betonte sie. Die Ausstellung dauert bis zum 16. November.

20. Oktober 2014

Die Narrenzunft Schopfheim möchte die Schopfheimer Fasnacht für Besucher attraktiver gestalten. Am Fasnachtssonntag soll deswegen ein Narrendorf errichtet werden. Marktstände und Buden, an denen Speisen und Getränke angeboten werden, sollen Teil dieser Einrichtung sein.

Eine große Anzahl von Mitgliedern des SVS kommt in die Gemeinderatssitzung. Der Grund war schnell klar, als SV-Fußball-Vorsitzender Thomas Schulz in der Fragestunde zum Mikrofon griff und sich auf einen Leserbrief des Stadtrates Gustav Blessing von den Unabhängigen bezog. Schulz ging auf die Frage von Blessing, was der SVS denn in den letzten 20 Jahren zum Erhalt des Gebäudezustands des Sportheimes beigetragen habe, ein. Er betonte, dass dies angesichts der enormen Eigenleistungen eine Frechheit sei.

21. Oktober 2014

Im Festsaal der Waldorfschule referiert der Schopfheimer Bildhauer Gerhard König, der seit Jahren in Island lebt und sich dort engagiert, zum Thema „Neues aus Island“.

Im Vorfeld der Zwangsversteigerung des Burkhardt-&Schmidt-Areals Ende dieses Monats gibt es Schwierigkeiten, denn zwei Mieter haben mit dem bisherigen Eigentümer wohl Verträge abgeschlossen, um die von ihnen gemietete Fläche zu kaufen. Geld soll auch geflossen sein. Welche Auswirkungen dies auf die Zwangsversteigerung haben wird, ist nicht ganz klar.

22. Oktober 2014

Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter informierte den Gemeinderat, dass eine 45-köpfige Gruppe aus Gersbach in St. Peter gewesen ist, um die dortigen Windräder zu besichtigen. Diese hatten einen Abstand von 380 und 1.200 m von den Wohnhäusern. Sie seien nicht nur zu hören, er selbst sei besonders vom Schattenschlag der Windräder beeindruckt gewesen, betonte er. Er bat den Gemeinderat, sich diese Anlage einmal vor Ort anzusehen, bevor Entscheidungen über die Gersbacher Windräder fallen.

Mit Interesse hat Michael Straub von den GRÜNEN verfolgt, was den Stadtpark in Zukunft attraktiver machen könnte. Er bittet die Verwaltung, das Konzept so schnell wie möglich vorzustellen und die Agenda-Gruppen und die Bürger bei den Überlegungen mit einzubinden. „Wir haben bisher kein fertiges Konzept, es sind nur Überlegungen“, stellt Bürgermeister Christof Nitz klar. Der Boule-Club würde sich gerne verändern, weshalb er in die Überlegungen mit einbezogen werde, meint das Stadtoberhaupt. Wenn es so weit sei, würden alle Beteiligten gefragt, versicherte Nitz.

Die Bürgerinitiative „Freunde des Oberfelds“ hat den Beschluss des Gemeinderates bei der Kommunalaufsicht rechtlich prüfen lassen. Inzwischen hat diese nun den Bescheid erteilt und den Antrag der BI abgelehnt. Die Ablehnung des Gemeinderates, so die Entscheidung aus Lörrach, sei richtig gewesen, denn die Formulierung der Initiative „der Gemeinderat möge beschließen“ entspreche nicht den Kriterien eines Bürgerentscheids.

Die Firma Gardner Denver hat derzeit in Fahrnau und in Gündenhausen insgesamt drei Standorte. Das Unternehmen will seine Aktivitäten nun an einem Standort in Gündenhausen bündeln und dafür Millionenbeträge investieren. Die Geschäftsleitung des Unternehmens informierte die Mitarbeiter gestern in einer Personalversammlung in der Stadthalle. Die Pläne sollen bis Ende 2016 umgesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schopfheim langfristig zu sichern. Welchen Einfluss die Konzentration der Standorte auf die Mitarbeiterzahl haben werde, stehe unter dem Vorbehalt der Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, erklärte die Pressesprecherin des Unternehmens, Franziska Pohl. In Schopfheim arbeiten derzeit 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Völlig offen ist auch noch, was dann aus den zwei verbleibenden Standorten werden soll.

23. Oktober 2014

Thomas Nostadt, Geschäftsführer der Wohnbau Lörrach, erhält vom Gemeinderat Applaus für den von ihm vorgelegten Jahresabschluss. Er betonte den Wachstumskurs, verwies aber auch darauf, dass der Wunsch nach Mietwohnungen in Schopfheim sehr groß sei. 800 Haushalte stünden auf der Warteliste, dennoch könne man derzeit nicht bauen, da beim Verkauf von Wohnungen der auszugleichende Restbuchwert im Verhältnis zu den Lörracher Wohnungen viel zu hoch sei.

Der neue Tafelladen-Leiter, Bernt Hasler, freut sich über eine Spende des Schopfheimer REWE-Marktes, den er dieser Tage von Mitarbeiterinnen des Marktes erhalten hat.

Der Trompeter Alexander Pfeifer und der Organist Frank Zimpel aus Leipzig konzertieren in der evangelischen Stadtkirche. Das Konzert war zugleich Auftakt einer kleinen Tournee in Südbaden.

24. Oktober 2014

Die Stadt will das Gewerbegebiet Lus VII erweitern und dort nicht nur neue Gewerbeflächen, sondern auch 120 Park-and-Ride-Plätze samt Stellplätzen für Fahrräder schaffen. Auch die Skater-Anlage wird dann einen neuen Platz finden.

Bevor die Stadt das angeblich mit Quecksilber verunreinigte Erdreich auf dem Grundstück von Peter Trüby austauscht, will der Gemeinderat noch weitere Untersuchungen des Restbodens abwarten.

Der Kiwanis-Club überreicht eine Spende von 2.200,- Euro an das Interplast-Einsatzteam. Marianne und Dr. Günter Zabel bedanken sich.

Der Fußballverein Fahrnau, der derzeit sehr erfolglos spielt, trennt sich von Trainer Gerd Gutwein in völligem Einvernehmen, wie es heißt.

Der CDU-Stadtverband und die Fraktion besuchten vor einigen Tagen das Dialyse-Zentrum in Fahrnau. Frau Dr. Maria Macner und ihr Team berichteten eindrucksvoll von der Notwendigkeit einer größeren Fläche und dem Wunsch, ein neues Zentrum zu errichten. Die teils schwierigen Bedingungen könnten nur bei einem Neubau optimiert werden. Das Zentrum betreue derzeit 77 Patienten in vier Schichten. Dafür stehe in Fahrnau eine Fläche von 450 qm zur Verfügung. Dialyse-Patienten würden meist dreimal wöchentlich jeweils vier Stunden behandelt, erfuhren die Kommunalpolitikerinnen und -politiker. Einig war man sich bei der CDU, dass ein Verbleib der Dialyse-Station in Schopfheim nötig ist, so die Vorsitzende, Heidi Malnati.

Der Kabarettist Karl-Heinz König alias Matthias Schmid, der Gründer des Basler Montagstheaters, tritt mit seinem Programm „Allein in der Sauna“ im Museumskeller auf.

25. Oktober 2014

Am vergangenen Wochenende war der Gemeinderat zusammen mit der Stadtverwaltung in Klausur, um über die Finanzlage der Stadt zu beraten und Projekte zu entwickeln. Oberste Priorität, so der Bürgermeister nach der Tagung, habe die Baulanderschließung und die Schulentwicklung. Man habe sich dafür ausgesprochen, um die Friedrich-Ebert-Schule herum einen Campus zu entwickeln. Dabei sollen, wenn auch räumlich getrennt, die Hebel-Schule ebenso Platz finden wie eine neue Sporthalle und das Jugendzentrum. Außerdem soll die Feuerwehr strukturell verändert werden. Eine Feuerwache West für Wiechs und Langenau könnte gebildet werden.

Der vom MT in Auftrag gegebene Film über Schopfheim hat nun einen Namen: 240 Vorschläge gingen bei der Redaktion ein. Ein Team um Gusty Hufschmid, den Filmemacher, entschied sich für den Titel: „Schopfheim – lebens- und liebenswert“.

Wie die Perspektiven für Gymnasien sind, wollten der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche, CDU, und der bildungspolitische Sprecher der CDU, Volker Schebesta, in einem Gespräch mit Wolfgang Stocker vom THG wissen. Stocker meinte, dass für ihn die G 9-Struktur sonnenklar sei. Die Zahl der Klassen-Wiederholer sei sehr niedrig, so Stocker auf eine entsprechende Frage von Ulrich Lusche. Wichtig ist nach Meinung des Schopfheimer Schulleiters, dass die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg die Realschule neben dem Gymnasium als eigenständige Schulform erhält.

Die Feuerwehrleute aus Langenau und Enkenstein üben gemeinsam mit der Bergwacht die Bergung von Verunglückten an einem steilen Hang im Entegast.

Das Tournee-Theate „Thespiskarren“ gastiert mit dem Stück „Ziemlich beste Freunde“ in der Stadthalle. Die Komödie nach dem gleichnamigen Film ist im Rahmen der Kultur-Kooperation zu sehen. Die Schauspieler Timothy Peach und Felix Frenken trugen wesentlich zum Erfolg bei.

Familienabend des Schwarzwaldvereins im katholischen Gemeindehaus. Nach einem unterhaltsamen Programm wurden auch langjährige und verdiente Mitglieder geehrt. Die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Jakob Drumm, der auch Wanderwart im Verein war. Ebenfalls 40 Jahre dabei ist Luise Wittrien. Eine Fülle von 25-jährigen Mitgliedschaften galt es mit der silbernen Ehrennadel auszuzeichnen. 50 Jahre im Verein ist Dr. Ottmar Nubling.

Ein Trio-Abend mit Werken von Bártok ist in der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ zu hören. Jiri Nemecek (Violine), Andrea Kauten (Klavier) und Nikolaus Friedrich (Klarinette) entließen ein enorm begeistertes Publikum aus der Tonhalle. Neben Bártók erklangen auch Werke von Aram Chatschaturian und Johannes Brahms.

26. Oktober 2014

Mit einem Konzert der Bläserformation „Ensemble tri-Rhena“ wird der Saisonabschluss im Technischen Museum in Fahrnau begangen.

Mit einem anspruchsvollen Konzert feiert der Gesangverein Fahrnau in der evangelischen Stadtkirche das 150-jährige Bestehen. Die Sängerinnen und Sänger um den Dirigenten Ralf Ernst führten das „Alexanderfest“ und die „Cäcilien-Ode“ von Georg Friedrich Händel auf. Ulla Westvick, Sopran, Jakob Pilgram, Tenor, und Michael Anner, Bariton, wussten ebenso zu überzeugen wie der mitwirkende Chor aus St. Louis.

Die Fahrnauer Kaninchenzüchter präsentieren an ihrer Herbstschau mit Stolz 95 Tiere aus acht verschiedenen Rassen und Farbschlägen.

Zur sechsten Auflage kommt es im Bürgersaal Kürnberg, denn dort wird der Hobby-Künstlermarkt mit Pflanzen-Tauschbörse veranstaltet.

Einer Polizeistreife fiel in der Gansmatt ein Radler auf, der mit seinem Zweirad Schlangenlinien fuhr. Ein Alkoholtest ergab beim 42-Jährigen einen Promille-Gehalt von 2,6.

27. Oktober 2014

Der Ehrenbürger Prof. Hans Theo Baumann feiert heute bei bester Gesundheit sein 90. Geburtstagsfest. Beide Zeitungen würdigen den Designer und Künstler von Weltruf.

28. Oktober 2014

Der Hof Dinkelberg erhält von der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental einen Betrag von 2.000,- Euro. Mit dem Geld unterstützt die Stiftung die Modernisierung der Küche und des Gemeinschaftsraumes, in dem zur Mittagszeit 20 bis 25 Mitarbeiter verpflegt werden.

29. Oktober 2014

Der Hieber-Markt wird derzeit umgebaut. 4,5 Mio. Euro werden in die Neugestaltung investiert.

Bei der jüngsten Messe „Euro-BLECH“ in Hannover wurde die Firma Oerlikon-Balzers von der europäischen Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung mit dem Gütesiegel „Innovative Allianz“ ausgezeichnet.

Das ehemalige Gelände der Firma Burkhardt &-Schmidt wird zwangsversteigert und findet mit der Firma Bernhard Projektentwicklung aus Weil am Rhein einen neuen Eigentümer. Das Unternehmen erhielt den Zuschlag von Rechtspflegerin Sonja Eschbach zum Preis von 545.000,- Euro. Schlechte Karten haben hingegen jene Mieter und Pächter, die vom Vorbesitzer einen Teil des Geländes gekauft und bezahlt hatten. Sie müssen nun auf dem Privatklage-Weg sehen, wie sie wieder zu ihrem Geld kommen.

An der rückwärtigen Bebauung der Hauptstraße fiel heute eine 71-jährige Frau nach einem Schwindelanfall in den Gewerbekanal. Bevor die Rettungskräfte eintrafen, hatte ein Passant die Verunfallte inzwischen aus dem Wasser gezogen.

30. Oktober 2014

In den Räumen der Regio-Buchhandlung referiert Prof. Dr. Uwe Gerber zum Thema „Extremismus findet sich in allen Kulturen“.

Im November ruft die REWE-Kette die Kunden auf, in ihren Märkten Spendentüten mit lange haltbaren Lebensmitteln für je 5,- Euro zu füllen und dem Tafelladen zur Verfügung zu stellen.

31. Oktober 2014

Das 1965 eingeweihte Altersheim des Georg-Reinhardt-Hauses fällt nun der Spitzhacke zum Opfer. Die Abrissbagger sind am Werk.

Seit 25 Jahren besteht die Schmerzhilfe Südbaden. Pionier dieser Einrichtung ist Dr. Winfried Faust, der bei der Jahrestagung in der „Krone“ in Tegernau zugleich mitteilte, dass die Schmerzhilfe sich nun auflösen werde.

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kommt es gegen 16.30 Uhr bei der Firma Würth Elektronik. Nach ersten Informationen der Polizei hatten Arbeiter eine Leitung angebohrt, aus der Schwefelsäure austreten konnte. Durch die austretende Säurewolke wurden zwei Mitarbeiter leicht verletzt. Die Arbeiter konnten allesamt den Raum verlassen und die Türen hinter sich verschließen, bis die Rettungskräfte eintrafen. Einsatzleiter Lutz Hofer lobte ausdrücklich das vorbildliche Notfall-Konzept der Firma. Die ausgetretene Säure wurde von der Feuerwehr unter Chemie-Schutzanzügen aufgenommen und in speziellen Behältern gelagert. Diese werden später entsorgt. Insgesamt waren 124 Einsatzkräfte, das THW, die Polizei sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und zwei Notärzten im Einsatz.

Florian Doppler leitet nun das Schopfheimer Polizeirevier. Der in Schwörstadt aufgewachsene Revierleiter ist der erste Polizeibeamte des Höheren Polizeidienstes, der das Schopfheimer Revier leitet. Doppler trat 1997 in die Polizei Baden-Württemberg ein, war beim Landeskriminalamt in Stuttgart, bevor er bei der Kriminalpolizei Lörrach reiche Erfahrungen sammelte. Er wohnt mit seiner Familie in Gersbach.

Der wärmste Oktober, seit die Meteorologen die Wetterdaten erfassen, geht zu Ende. In dieser Woche hatten wir noch Temperaturen bis zu 20 Grad Celsius.

Seit heute sind die Bewohner des Hauses Columban in ihrer Villa nicht mehr zu finden, denn sie haben den Neubau mit 50 modern ausgestatteten Einzelzimmern bezogen. Heimleiterin Angelika Haulitschke berichtet, dass der Umzug an einem einzigen Tag durchgeführt werden konnte. Organisiert wurde dies von der Pflegedienstleiterin Galina Dillmann. Die Bevölkerung soll am 29. November die Möglichkeit haben, das Haus kennenzulernen.

01. November 2014

Seit Jahrzehnten haben Reiter und Amazonen im Wiesental ein Ziel: die Hohe Flum. Der Sternritt hat Tradition, Reiter aus der näheren und weiteren Umgebung kommen auf den Dinkelberg.

03. November 2014

Die Kaufmännischen Schulen feierten in der vergangenen Woche das 40-jährige Dienstjubiläum der Sekretärin Monika Staufenberger. Oberstudiendirektor Bernhard Stockmar gratulierte der Jubilarin auch im Namen des Kollegiums.

60,5 Mio. Euro will die Stadt bis ins Jahr 2025 investieren. Im Schnitt sind dies 6 Mio. Euro pro Jahr. Diese Daten gehen aus dem Zehnjahresplan hervor, den die Verwaltung auf politisches Drängen des Gemeinderates zusammengestellt hat. Beschlüsse wurden allerdings noch keine gefasst. Auf der Liste der geplanten Neuerschließungen bei Straßen und Wegen findet man die Vorhaben Flurbereinigung, Radwege auf dem Wiesendamm, eine Reihe von Straßensanierungen und Vorhaben in direktem Zusammenhang mit der Innenstadt-Verkehrsberuhigung. Bei der Städteplanung sind z. B. Energie-Sparaktivitäten, Klimaschutz, Car-Shearing, Überplanung des ehemaligen SBG-Busparkplatzes bis hin zum Jugendzentrum auf der Liste zu finden. Beim Hochwasserschutz sind noch kleinere Maßnahmen geplant. Da mehrere Rathäuser in den Ortsteilen der Sanierung bedürfen, stehen diese ebenso auf der Agenda wie die Sanierung der Stadthalle, des Feuerwehrgerätehauses und Überlegungen für eine Feuerwache Schopfheim West. Daneben ist auch die Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr auf dem Plan. Bei den Schulen sind die größten Vorhaben die Gesamtsanierung des THG, Investitionen der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule, die einen geplanten Campus mit Integration der Hebelschule ermöglichen soll. Die Sanierung der Metzger-Schule, der Turnhalle Fahrnau, die Sanierung der Grundschule Wiechs und die der Stadtbibliothek erfordern weitere, große Geldsummen. Unter Sport und Freizeit finden sich u. A. die Pläne für einen neuen Sport-Park in der Grienmatt in Fahrnau, alternativ aber auch Pläne für den Erhalt der Oberfeld-Sportstätten. Für die Sanierung des Schopfheimer Schwimmbades und die des Schweigmatter Bades sind ebenfalls Ausgaben eingeplant. Am 12. November wird sich der Gemeinderat mit dem Plan beschäftigen und Beschlüsse fassen.

Heidi Malnati von der CDU wollte wissen, wie lange die Sanierung der Durchfahrt Gündenhausen noch dauern werde. Bis Mitte Dezember soll der Feinbelag aufgebracht worden sein, erfährt sie von der Verwaltung.

04. November 2014

Kürzlich machte sich eine Gruppe von 34 Gersbachern auf den Weg nach St. Peter, um sich dort ein Bild von den Auswirkungen der aufgestellten Windräder zu machen. Sie erfuhren von einem Bauern, dass er nun Probleme mit seinem Vieh habe. Gleichzeitig konnten die Besucher sich über Höhe und Umfang eines derartigen Windrades, das einen 200 m hohen Mast haben wird, informieren. Je nach Standort hört man Geräusche der Windanlagen auch noch aus 1 km Entfernung. Bis auf einen oder zwei Teilnehmer waren sich alle sicher, dass in Gersbach auf gar keinen Fall eine derartige Windanlage entstehen sollte.

Grund zum Feiern haben Mitarbeiterinnen beim Schuhhaus Eiche. Maria Hilgers gehört seit 40 Jahren der Belegschaft an. Für 30 Jahre wurde Andrea Bärensteiner ausgezeichnet. 25 Jahre ist Christel Maier dem Schuhhaus treu. Geschäftsführer Stefan Klever meint, die positive Entwicklung der verschiedenen Geschäfte verdanke das Unternehmen in erster Linie dem Engagement, der Erfahrung und der Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen. Alle drei hätten ihren Teil zum Erfolg des Unternehmens beigetragen.

05. November 2014

Die vhs plant den Ausbau des Dachgeschosses in der Kulturfabrik. 400.000,- Euro werden hierfür veranschlagt. Die Raumnöte, über die seit Jahr und Tag geklagt wird, könnten dadurch behoben werden.

Die Dorfbücherei Gersbach feiert das 10-jährige Bestehen. Mittlerweile stehen 1.500 Bücher in den Regalen.

Die Schopfheimer Ornithologen hatten vor einigen Tagen ihre Jahreshauptversammlung und zogen dabei Bilanz. Besonderes Augenmerk wurde auf den Storch, den Waldkauz und den Mäusebussard gerichtet. Selbst dem Gemeinen Spatz gehe es schlecht, da es an Anflugmöglichkeiten an Gebäuden fehle, erklärte der Vorsitzende, Frieder Adolph. Der Fahrnauer Storch sei, nachdem er in diesem Jahr keine Partnerin gefunden habe, nach Holzen abgewandert. Nun sucht man nach einem Ersatzquartier für die Störche, da der Kamin der ehemaligen Weberei zwischenzeitlich abgebrochen wurde. Erfreulich zeigte Adolph sich darüber, dass Sponsoren für die Störche gefunden werden konnten. Auf das 125-jährige Bestehen blickten die Vogelschützer im Jahre 2012 zurück. Aus mehreren Gründen fiel ein Fest aus, wofür man 2017 dann das 130-jährige Bestehen würdigen möchte.

Die evangelische Chrischona-Gemeinde Schopfheim übergibt den Erlös des Kuchenverkaufes auf dem Wochenmarkt in Höhe von 300,- Euro an die AWO.

06. November 2014

Die Pfadfinder „Konrad-von-Rötteln“ erhalten von der Bürgerstiftung eine Spende von 2.000,- Euro.

Die Schopfheimer Schlosserei Schneegaß hat mit Andreas Dörflinger erneut einen Kammersieger bei der Gesellenprüfung.

07. November 2014

Bürgermeister Nitz machte bei der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses kein Hehl daraus, dass er mit dem dritten Quartal des Verwaltungs- und Investitionshaushaltes der Stadt zufrieden ist.

Das undichte Dach über der Stadtbibliothek wird derzeit ebenso saniert wie einige Fenster dieser Einrichtung.

Der Zehnjahresplan der kommunalen Vorhaben wird bei den GRÜNEN diskutiert. Wenn überhaupt, wollen die GRÜNEN die Planungen für den Sport-Park in der Grienmatt und die neue Zufahrtsstraße ins Schlattholz zeitlich weit nach hinten verschieben. Auch beim Bildungshaus Langenau müsse man zuerst die Konsequenzen des Hochwasserschutzes und der neuen Baugebiete abwarten, betonen sie.

Arndt Böhm schreibt „Erinnerungen von Mutter“. Das 60-seitige Buch beschreibt die Lebensstationen seiner Großmutter, Johanna Biernacki, von Oberschlesien bis nach Schopfheim – ihrer neuen Heimat – nach.

Während in Deutschland die in der GDL organisierten Lokführer streiken und der Bahnbetrieb gewaltig eingeschränkt ist, fahren die Züge auf der Wiesental-Strecke ohne Behinderung.

Die heute 48-jährige Andrea Breitenbach ist die einzige und erste Lokführerin für die SBB auf der Wiesental-Strecke. Nach verschiedenen anderen beruflichen Wegstrecken ließ sie sich nun zur Zugführerin ausbilden. Die Quereinsteigerin hat dieser Tage ihre erste Fahrt auf der Strecke absolviert.

Außerordentliche Generalversammlung beim Fußballverein Fahrnau. Es geht um eine mögliche Fusion mit dem SVS. Von Fahrnauer Seite scheint dies nicht unwahrscheinlich, denn bei der Versammlung entschieden sich 41 der 49 anwesenden Mitglieder dafür, dass der Vorstand Gespräche mit dem SVS weiterführen sollte. Bürgermeister Christof Nitz erläuterte die baulichen Situationen und die nötigen finanziellen Aufwendungen. Es sei keine Liebes-, sondern eine Zweckheirat, stellte der SVS-Vize Mark Leimgruber dar. Entscheidendes Argument für das Jawort wären die Finanzen. Als Konfliktfelder zeigten sich noch die unterschiedlichen Besitzverhältnisse, denn der Fahrnauer Verein bringe Gelände ein, der SVS hingegen keines, meinen Mitglieder. Nitz betonte, dass man sich darüber keine Sorgen machen müsse, denn der SVS habe die Stadt an der Hand, die Gelände einbringe. Die Frage nach Namen und Farben des neuen Vereins waren weiter Inhalt der Gespräche. Vorgeschlagen wurde als künftiger Name FSV Schopfheim-Fahrnau und die Vereinsfarben sollen wie bisher bei den Fahrnauern schwarz-weiß sein. Eine rechtliche Bindung hat der Beschluss noch nicht. Es sollen nun weitere Gespräche geführt werden.

08. November 2014

Das Markgräfler Tagblatt erinnert an den Mauerfall vor 25 Jahren und daran, dass unmittelbar nach dem die deutsche Geschichte verändernden Ereignis weit mehr als 100 Übersiedler nach Schopfheim kamen und in der Hülschematt-Halle in Eichen eine erste Bleibe gefunden hatten.

Die Stadtverwaltung hat bisher einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Oberfeld-Sportplatz und dem Schwimmbad bestritten. In der nun zu diskutierenden Zehnjahres-Planung deutet alles darauf hin, dass es der Verwaltung ernst ist mit dem Bekenntnis zum Erhalt des Schwimmbades. Auf Nachfrage der Badischen Zeitung stellte Beigeordneter Dr. Hirschner klar, dass es sich bei den eingeplanten 2,5 Mio. Euro um nichts anderes handle als um die Sanierung des Bades am jetzigen Standort.

Fasnachtsauftakt mit heiteren Dorf-Anekdoten, spritzig-frivolen Tanzeinlagen und weiteren Überraschungen bei der Wiechser Buurefasnacht. Die Wibufa-Narren unterhielten das Publikum aufs Köstlichste, wie die Presseberichterstatter schreiben.

Große Resonanz fand das mitreißende Konzert der Kürnberger „Chori-Feen“ unter dem Motto „Rock, Pop und Evergreens – Singen macht Spaß“. Drei Frauenchöre wirkten mit: die Kürnbergerinnen unter dem Dirigat von Evgenia Meftahudinov, der Chor „Candela“ aus Kandern und der Lollipop-Chor aus Eichen.

Felix Meyer und seine Band konzertierten in St. Agathen. Der deutschsprachige Chansonnier machte auf seiner derzeitigen Deutschland-Tournee Station in der Markgrafenstadt.

Die Feuerwehr Gersbach bekämpfte in einer Übung einen „Großbrand“.

09. November 2014

Der Skiclub Fahrnau organisiert auch in diesem Jahr einen Ski-Basar in der Grundschule des Ortsteils.

Die evangelische Kantorei führt in der Stadtkirche das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf. Erinnert wird dabei auch an die Reichspogromnacht 1938.

10. November 2014

Die Dissertation des Beigeordneten Dr. Ruthard Hirschner liegt nun als gedrucktes Werk vor und kann auch über den Buchhandel bezogen werden.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gersbach wurde ein Gremium, das die 850-Jahrfeier im Jahre 2016 organisieren soll, gebildet.

11. November 2014

Den Martinstag nutzen natürlich wieder alle Kindergärten in dieser Stadt für Martinsumzüge.

Alle Macht den Narren! Zuerst muss jedoch ein neuer Statthalter her, der mit Klaus Ziegler gefunden und am Kronenbrunnen inthronisiert wurde. Zuvor heizte die Stadtmusik die Stimmung auf. Der offizielle Startschuss fiel aber lau aus, da die Hurlibaus-Kanone „Ladehemmung“ hatte.

Auch die Fahrnauer Narren proklamierten bei der Schillerlinde die diesjährige Fasnacht. Unter dem Getöse der Fahrnauer „Bättelsäcke“ wurden dann die „Düfzelgeister“ zum Schulhof geleitet, wo Michael Leisinger den Prolog verlas und das Motto „Neu heißt nit, dass es besser wird.“

Katharina Möller, Triathletin der Turnerschaft Langenau, wurde in das Landeskader aufgenommen. Die Dreizehnjährige erreichte beim LBS-Nachwuchs-Cup einen 2. Platz.

12. November 2014

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Privatwaldbetriebsgemeinschaft Gersbach berichtete der Vorsitzende, Rolf-Dieter Schmidt, über aktuelle Themen wie Biosphärengebiet, Gemeinschaftswald, Flurneuordnung und Holzlagerplatz. Die Waldbesitzer nutzten den Tag, um sich von Max Schmidt als Wegewart zu verabschieden. Der Vorsitzende dankte ihm für 20-jährigen Einsatz zum Wohl der Waldbesitzer.

Gut besucht war auch die jüngste Generalversammlung der Fahrnauer „Chrattenhexen“. Die Wahlen brachten einen Wechsel an der Spitze des Vereins. Dinah Frey übernimmt das Vereinsschiff.

Erneut beschäftigt sich ein Leserbrief mit der Fusion der beiden Fußballvereine und mit dem Wohngebiet Schlattholz.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit der Zehnjahresplanung. Für ihn stehen die Schulen einsam an der Spitze. Hier wie bei der übrigen Zukunftsplanung der Stadt waren die Gemeinderäte in fast allen Punkten einer Meinung. Ganz oben steht der geplante Campus bei der Friedrich-Ebert-Schule inkl. Neubau der Sporthalle und des Jugendzentrums mit Einbeziehung der Hebel-Schule. Bereits 2015 soll ein Wettbewerb ausgelobt werden. Weiter stehen die Sanierung des THG, der Hochwasserschutz, die Halle Wiechs und das Uehlin-Areal auf der Liste. Die Investoren, so Christof Nitz, wollen im Uehlin-Areal noch das Weihnachtsgeschäft 2016 mitnehmen. Mit Hinblick auf das Uehlin-Areal soll ein Parkdeck in der Bismarck-/Bahnhofstraße gebaut werden. Hohe Priorität hat auch die Breitbandversorgung (schnelles Internet). Einziger Zankapfel war die Überplanung des Sportplatzes im Oberfeld. Es waren plötzlich zwei unterschiedliche Anträge, über die abgestimmt werden musste, und für keinen gab es eine Mehrheit. Bürgermeister Christof Nitz hatte vorgeschlagen, 2015 wenigstens eine Planungsrate für einen neuen Sport-Park einzustellen. Die GRÜNEN beantragten, diese Planungsrate frühestens für 2016 vorzusehen. Für die Unabhängigen sei klar, dass Schopfheim vernünftige Sportstätten brauche, erklärte Kai Horschig. Zu klären sei allerdings, wo diese anzusiedeln seien. Auch Hildegard Pfeifer-Zah (Freie Wähler) wollte zum jetzigen Zeitpunkt über diese Frage nicht entscheiden. Die CDU, so betonte Heidi Malnati, stehe hinter dem Projekt. Die SPD sei sich nicht ganz einig, räumte Elke Würger ein, es gebe für den Wohnungsbau statt dem Oberfeld auch andere Möglichkeiten, siehe Rietschle- oder Burkhardt&Schmidt-Areal, betonte sie.

13. November 2014

In der Stadtbibliothek liest die Schriftstellerin Claudia Scherer.

Eine Delegation von Schopfheimerinnen und Schopfheimern kehrt von einem Besuch aus Kleinmachnow zurück.

Zu einem Großeinsatz werden Polizei und Feuerwehr gerufen. Ein Mann wird vermisst. Er meldete sich später aus einer Berliner Klinik.

Auch die SVS-Fußballer ziehen nun nach. Wenige Tage, nachdem in Fahrnau weiteren Gesprächen zugestimmt wurde, lädt der Schopfheimer Verein auf den 05. Dezember zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Thomas Schulz meint, die von Fahrnau dargelegte Sicht, dass bezüglich des Vereinsnamens und der Vereinsfarben Einigkeit herrsche, stimme nicht gänzlich.

15. November 2014

Der Förderverein Freunde der Grundschule Fahrnau hat mit Reinhold Fetscher einen neuen 1. Vorsitzenden.

Die Eisenbahnfreunde Wiesental präsentieren während zweier Tage eine große Ausstellung von Modelleisenbahnen im evangelischen Gemeindehaus.

Der erste Langenauer „Dekoartikel-Flohmarkt“ beim THW-Heim neben der Festhalle war für die Initiatoren ein schöner Erfolg.

„Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist für Gersbach in jedem Fall verbesserungswürdig“, meint Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter. Allein schon mit Blick auf den Tourismus, auf Pendler und Schüler sei dies gegeben. Bisherige Überlegungen führten zu nichts. Auch eine Buslinie von Gersbach über Riedichen und Atzenbach sei sinnvoll, leider sei aus der Eisenbahngeschichte vor 100 Jahren nichts geworden. „Das wäre Weltklasse gewesen“, betont er. Ihm schwebe aber schon länger die „Vision“ einer Seilbahn von Hausen über die Hohe Möhr nach Gersbach und vielleicht sogar bis nach Todtmoos vor. Vielleicht könnten Förderkulissen wie Leader oder Biosphärengebiet eines Tages die Tür für diese Gedanken öffnen.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Gersbacher Landfrauen berichtet die Vorsitzende, Anita Blum, über das vergangene Jahr. Einen großen Teil der Einnahmen spendeten die Frauen auch im letzten Jahr für krebskranke Kinder in Freiburg sowie für eine Nachsorgeklinik in Tannheim. Bei den Wahlen wurde Anita Blum als 1. Vorsitzende bestätigt, ebenso Marlies Greiner als ihre Stellvertreterin.

Überlegungen des Landkreises für die Unterbringung von Flüchtlingen sehen für Schopfheim ein Szenarium vor, wobei eine Unterkunft bis zu 300 Plätzen geschaffen werden soll. Torben Pahl, Sprecher des Landratsamtes, informiert die Badische Zeitung auf Nachfrage, dass der Kreis mittelfristig drei Gemeinschaftsunterkünfte mit jeweils 300 Plätzen vorhalten wolle. Neben Lörrach und Rheinfelden wurden auch mit anderen Städten und Gemeinden Unterbringungsmöglichkeiten geprüft. In die Überlegungen mit einbezogen wird auch das Gelände, auf dem der abgebrochene Bau des Georg-Reinhardt-Hauses stand.

Die Badische Zeitung berichtet heute über die vor 100 Jahren geplante Bahnlinie von Schopfheim über Gersbach bis Todtmoos.

16. November 2014

In der kommenden Woche findet in der Friedrich-Ebert-Schule ein Vortrag für Eltern, Lehrer und Multiplikatoren zum Thema „Musik und Rechtsextremismus“ statt.

Volkstrauertag: Die Stadtmusik spielt auf dem Schopfheimer Friedhof „Ich hatt’ einen Kameraden“, wobei Pfr. Martin Schmitthenner, Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner und der Vertreter des VdK, Erhard Schöpflin, an den Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und der beiden Weltkriege Kränze niederlegten. Pfr. Schmitthenner versuchte, eine Antwort zu geben auf die Frage, warum es in diesen Tagen immer noch Krieg gibt.

Zum 80. Geburtstag von „Donald Duck“ zeigt das städtische Museum eine Sonderausstellung, die Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid großenteils aus ihrem privaten Fundus sowie aus demjenigen von zwei weiteren passionierten Sammlern zusammengestellt hat.

Der Martini-Basar der Schopfheimer Freien Waldorfschule war auch in diesem Jahr wiederum ein Besuchermagnet für Gäste aus Nah und Fern.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Förderkreises Fußball Schopfheim stand das Thema „Fusion“ im Mittelpunkt. „Wir finden es gut, dass der SVS sich unabhängig von der Standortfrage Gedanken über die Zukunft des Fußballs in Schopfheim macht“, erklärte der Vorsitzende, Rudolf Becker. Käme es zu einer Fusion, so müssten sich auch beide Förderkreise zusammenschließen.

17. November 2014

Dieser Tage war der CDU-Wirtschaftsrat Lörrach-Müllheim bei der Firma Dreisternwerk zu Gast.

Zahlreiche Kinder kommen in die Stadthalle zum Auftakt des diesjährigen „Theaterfestivals für junge Leute“. Vor farbenprächtiger Kulisse gastiert das Theater Mimikri mit dem „Tapferen Schneiderlein“.

18. November 2014

Das Kollegium der Gewerbeschule Schopfheim empfing dieser Tage eine Delegation von Lehrern aus Halhul, einer Stadt im palästinensischen Autonomie-Gebiet. Die vierköpfige Delegation wollte sich mit dem hiesigen beruflichen Bildungssystem bekannt machen.

Die Stadt hat zum Ehrungsabend in die St. Agathen-Kirche eingeladen. Mit der Landesehrennadel wurden Fritz Steuerer und Hans-Georg Kolodziej für ihr ehrenamtliches, jahrzehntelanges Engagement für den Vereinssport geehrt. Eine Reihe von Sportlern erhielten ebenfalls die Anerkennung der Stadt. Das Stadtoberhaupt erinnerte auch daran, dass die Stadt die Vereins- und Jugendförderung nie aus dem Auge verloren habe. Zusammen mit der DRK-Vorsitzenden, Ingeborg Böttger-Fisch, konnte er noch 29 Blutspender ehren, allen voran Helga Maier, deren Anstecker ein goldener Eichenkranz mit der seltenen Spendenzahl 100 ziert.

19. November 2014

„Schuld daran sind wir, Jungs!“ – unter diesem Titel ist ein Liederabend mit Kleinkunst, Chanson und Songspiel von der Kultur-Kooperation in der Stadthalle zu sehen.

Die Badische Zeitung bedankt sich bei zahlreichen Zustellern ihres Blattes während einer Feier im Pressehaus in Freiburg. Ilse Korz ist auch dabei, denn sie trägt in Fahrnau die Zeitung bereits seit 10 Jahren aus.

Rundum zufrieden war man bei der jüngsten Mitgliederversammlung des 2004 gegründeten Vereins der Freunde und Förderer der Grundschule Wiechs. Die Sitzung wurde von Constanze Rauschen in Vertretung von Jochen Spickermann geleitet. Da er das Amt zur Verfügung stellte, wurden Neuwahlen notwenig. Frank Birgel wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Schulleiterin Rosemarie Jaeckel dankte dem Verein für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Fußballverein Fahrnau bezieht Stellung zu den Fusionsplänen und meint, Aufklärung tue Not. Der Fußballverein sei es leid, mit unfairen Argumenten konfrontiert zu werden. Insbesondere findet man beim Verein das ständige Argument, in Fahrnau liege der Fußballplatz am Rande der Stadt, unfair. Bereits jetzt kämen Kinder und Jugendliche aus allen Ortsteilen nach Fahrnau, sogar aus Lörrach. Mark Leimgruber betont auch, dass Fußballstadien nicht immer im Zentrum einer Stadt lägen, und verweist auf Beispiele in Zell oder Lörrach und Rheinfelden.

20. November 2014

Die Gersbacher Landfrauen unterstützen die Bemühungen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahre 2016 und sprechen sich für ein nur zweitägiges Jubelfest aus.

Zum Thema „25 Jahre Mauerfall“ gestalteten die Schopfheimer vhs und die Musikschule Mittleres Wiesental gemeinsam einen literarisch-musikalischen Abend. Zahlreiche Gäste kamen ins Kultur-Café.

Nussknacker-Hock bei den Unabhängigen. Man beschloss, dass unter Federführung von Ulrich Dick künftig fraktionsübergreifend im Halbjahresrhythmus Gespräche über Themen, die die Stadt bewegen, stattfinden sollen. Dass sich bei diesen Gesprächen die Mandatsträger selbst unter Druck setzen, findet Kreisrat Dr. Fritz Lenz gut. Gemeinsam mit allen Beteiligten, so war man sich bei der Versammlung einig, müsse man das Problem „Oberfeld“ zu einem akzeptablen Ergebnis führen. Schließlich ziehe eine Fusion des SVS mit dem FVF nicht automatisch die Aufgabe der Sportanlage im Oberfeld nach sich. Man müsse das Problem Oberfeld noch rechtlich unter die Lupe nehmen und die aufgetretene Frage „Ist etwas dran an der Aussage, dass die Anlage irgendwann einmal für eine Mark den Besitzer gewechselt hat?“ prüfen.

Der Apparatebauer Nils Müller bei der Firma K+B Apparatebau wurde in seinem Berufszweig Bundessieger.

21. November 2014

Die GRÜNEN diskutieren den Haushalt 2015 und wollen bei den Sportstätten die Kosten genau prüfen. Sie sprechen sich auch nicht gegen eine Fusion aus, so Michael Straub. Allerdings sind sie dagegen, dass eine neue Amtskette für den Bürgermeister, die auch das Wappen Kürnbergs aufnehmen soll, gefertigt wird.

Vor vier Jahrzehnten gründeten Giuliano Risorgi und 20 Gleichgesinnte die TSG-Karate-Abteilung. Derzeit zählt die Abteilung etwa 50 Mitglieder, darunter 25 bis 30 Kinder und Jugendliche.

Die Auseinandersetzung um den Sportplatz im Oberfeld geht über Leserbriefe weiter. Nun antwortet Ulrich Rammelt von der BI auf Darstellungen von Mark Leimgruber.

Die GRÜNEN haben das Schwimmbad in doppeltem Sinne im Blick: zum einen fordern sie einen Sozial-Tarif, zum andern bringen sie die Idee eines zusätzlichen Spielfeldes beim Bad ins Gespräch, wobei die Fläche aber nicht konkretisiert wurde.

22. November 2014

Der vhs-Betriebsausschuss verweigert den Plänen, das Dachgeschoss in der Kulturfabrik für rd. 430.000,- Euro auszubauen, seine Zustimmung.

Gemischte Resonanz fanden die Veranstaltungen zum Thema „50 Jahre Mauerfall“, während die Literatur- und Musikveranstaltungen gut besucht wurden. „Zum Zeitzeugen-Gespräch mit Armin Schuster, MdB, kam kein einziger Besucher“, wusste Susanne Haußer-Ühlin zu berichten. Bei den Kulturveranstaltungen falle auch auf, dass die Zahl der Theater-Abos seit Jahren deutlich rückläufig sei, während das „Theaterfestival für junge Leute“ oder die Ausstellungen starken Zuspruch verzeichnen konnten.

Mit der goldenen Ehrennadel zeichnet der Skiclub-Vorsitzende Stephan Schuhmacher die Mitglieder Michaela Binoth-Sänger und Hans-Christoph Maier aus. Er zeigt sich enttäuscht über die spärliche Resonanz der diesjährigen Hauptversammlung. Gleichzeitig bekundet Schuhmacher, dass er und seine Stellvertreterin, Anja Schwietale, beide seit 2008 im Amt, ihre Posten in einem Jahr zur Verfügung stellen werden.

Der Musikverein Fahrnau gibt ein wohl unvergessliches Gala-Konzert mit dem international gefeierten Star Steven Mead. Der 52-jährige Instrumental-Virtuose aus England spielte auf dem hier unter dem Namen Euphonium bekannten, kleineren Verwandten der Tuba. „Für viele Besucher war der Solist keine unbekannte Größe“, meinte der Musikvereinsvorsitzende, Benjamin Brenzinger, und begrüßte viele Aktive befreundeter Musikvereine. Der neue Dirigent, Gordon Hein, hatte für den Fahrnauer Verein ein Programm zusammengestellt, in dem Mead den Ton angab – zwei wundervolle, unterhaltsame Stunden für das Publikum, den Star und den Musikverein. Während des Konzertabends verabschiedeten die Fahrnauer Musiker Karl „Gustl“ Wagner, der 60 Jahre aktiv im Verein mitwirkte.

Mark Wise und Christian Dietkron konzertieren auf der „HeuBühne“ im Brutschin-Hof in Enkenstein. Über 100 Gäste fasste der Raum und war dennoch für die Nachfrage zu klein. Ein Nachfolgekonzert wird am 10. Januar 2015 am gleichen Ort stattfinden.

Zusammen mit zwei Gastvereinen gestaltet der Gesangverein Langenau einen Konzertabend.

23. November 2014

Die Hobby-Schau des Gewerbevereines in der Stadthalle war erneut ein großer Erfolg und bot wiederum bunt gemischte künstlerische und handwerkliche Kreationen.

24. November 2014

Vor einigen Tagen hat eine Gruppe von 20 geladenen Gästen die Vorpremiere des Films über Schopfheim gesehen und ist nun des Lobes voll.

Allen Grund zum Feiern hat die Firma ETU, Spezialistin für elektrische Energie- und Automatisierungstechnik in Schopfheim. Seit 25 Jahren ist das mittelständische Familienunternehmen erfolgreich auf dem Markt. Während einer kleinen Feierstunde erzählte der Gründer, Johannes Blasi, den Jürgen Blasi 2005 als Geschäftsführer ablöste, wie es anno 1989 begonnen hatte. Gegründet wurde die Firma in Schönau. Einige Jahre später fand man eine feste Bleibe in Istein, um 1993 dann in der Hohe-Flum-Straße in Schopfheim eine neue Betriebsstätte zu beziehen. Christof Nitz gratulierte dem Unternehmen und meinte, dass man mit dem Standort Schopfheim eine gute Wahl getroffen habe, denn die Stadt sei schnell und gut erreichbar.

Der Gemeinderat sagt Ja zum Haushaltentwurf 2015. Formell verabschiedet wird er jedoch erst in vierzehn Tagen. Im Vergleich zu den bisherigen Vorberatungen gab es geringfügige Veränderungen. Die Lücke im Vermögenshaushalt von 2,4 Mio. Euro kann durch eine Rücklage-Entnahme gedeckt werden. Die Amtskette des Bürgermeisters wird schließlich um das Wappen des heutigen Ortsteils Kürnberg erweitert. Insbesondere Ortsvorsteher Martin Gruner hielt zum wiederholten Mal ein Plädoyer für die neue Amtskette. Einzig Michael Straub legte sein Veto ein. Eine große Mehrheit segnete im zweiten Anlauf eine Planungsrate für die Sportstätten in Höhe von 150.000,- Euro ab. Lediglich Michael Straub wollte nur eine Planungsrate von 100.000,- Euro einstellen. Gustav Blessing warnte davor, Geld auszugeben, bevor geklärt sei, ob das Gelände in Fahrnau überhaupt zu kaufen sei. Heidi Malnati meinte: „Wir brauchen Zahlen.“ Für die Unabhängigen meinte Kai Horschig, man wisse bisher vieles nicht genau; unter der Bedingung, dass die Fraktionen einen ergänzten Fragenkatalog einreichen könnten, gäben die Unabhängigen die Planungsrate frei.

Am späten Abend war eine Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Nachhauseweg und stürzte nach Polizeiangaben in den Gewerbekanal. Sie trieb hilflos im Wasser. Durch ihre Hilferufe wurde ein Anwohner aufmerksam, alarmierte die Polizei. Polizei, Nico Drzewiecki und Anwohner retteten die Frau aus dem Kanal, sie war stark unterkühlt und alkoholisiert.

Der von den GRÜNEN beantragte Sozialtarif für Saisonkarten im Schwimmbad fand keine Mehrheit im Gemeinderat. Während Bürgermeister Christof Nitz auf den zusätzlichen Verwaltungsaufwand hinwies, meinte Hans-Jörg Klein von der SPD, dass Sozialtarife nur für wirklich „lebenswichtige“ Bereiche gelten sollten; Badbesuche zähle er nicht dazu.

26. November 2014

Neulich traf sich der Freundeskreis der Friedrich-Ebert-Schule zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Wolfgang Gabriel berichtete über die Aktivitäten des Vereins für die Schule. Bei den Neuwahlen wurde er bestätigt. 2. Vorsitzende ist Petra Hildebrandt. Brigitte Gentili, die 12 Jahre lang die Kasse führte, gab aus beruflichen Gründen diese Funktion ab. Es wurde ihr herzlich dafür gedankt.

Vom Boule-Club ist zu erfahren, dass bei einem Tagesturnier eine Rekordbeteiligung von 76 Spielern festgestellt worden ist, so viele wie noch nie. Die weiteste Anreise nahmen Spieler aus Denzlingen bei Freiburg, aus der Schweiz und aus Colmar auf sich. Der zentrale Boule-Platz bei der Stadthalle mit seinen 12 Bahnen platzte aus allen Nähten, sodass der Verein auf einen privaten Parkplatz ausweichen musste. Nach fünf Spielrunden ging der Sieg nach Colmar. Die bestplatzierten Einheimischen waren Rolf Hugenschmidt und Horst Hoger, die auf dem 5. Platz landeten.

Bei einer Sitzung des Behindertenbeirates macht der Vorsitzende, Wolfgang Bartsch, deutlich, dass es noch viele Barrieren abzubauen gibt, er sieht aber auch positive Tendenzen.

Eines der Hauptthemen des Ortschaftsrates in Gersbach war das Biosphärengebiet. In der gut besuchten Sitzung wurde noch einmal das Für und Wider erörtert. Wilfried Geiger äußerte Skepsis aufgrund der Überstülpung des FFH-Gebietes. Wenn der Gemeinderat A zum Biosphärengebiet sage, müsse auch das B zur Stärkung des Dorfes folgen. Ralf Ühlin erklärte, dass Nichtstun fatal wäre. Die Infrastruktur müsse gehalten oder verbessert werden. Schließlich stimmte der Ortschaftsrat dem Beitritt zum Biosphärengebiet zu. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die so genannte Kernzone bis zur Anerkennung durch die Unesco weiter nachhaltig gepflegt werden darf.

27. November 2014

Lobeshymnen gibt es für den komplett neu gestalteten Hieber-Markt. Firmenchef Dieter Hieber meint: „Wir haben wieder einen wunderschönen Markt.“ Lange musste man überlegen, wie man den 1998 errichteten bisherigen Markt überhaupt umgestalten sollte. Bis auf den Rohbau kam alles raus: Decken, Böden, Inneneinrichtungen und sämtliche Leitungen. Dank moderner Kälteanlagen, LED-Beleuchtung und moderner Energetik sei der Markt nun auf dem neuesten Stand, betont Hieber. Die Marktfläche wurde um 400 qm vergrößert. Das neue Restaurant bietet 80 Personen Platz. Hinzu kommen noch einmal 40 Plätze im Freien. „Wir wollen unsere Gäste mit einer gemischten Küche verwöhnen“, betont der Firmenchef. Der für rd. 4,5 Mio. Euro rundum erneuerte Markt wurde vom Architekturbüro Müller&Huber, vor allem aber von Elena Romachova, die für die Innengestaltung zuständig war, bewältigt. Nun werden 42.000 Artikel auf einer Verkaufsfläche von 2.400 qm angeboten. Die Nutzfläche erhöhte sich insgesamt um 570 qm.

Die IHK Hochrhein-Bodensee hat mit Thomas Conrady einen neuen Präsidenten. In einer Vollversammlung in Waldshut-Tiengen wurde Kurt Grieshaber, der das Amt 13 Jahre innehatte, aus dieser Funktion verabschiedet. Conrady ist ein bundesweit operierender Gottmadinger Gebäude-Dienstleister (Cowa). Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter. Conrady war seit 2009 Vizepräsident der Kammer.

28. November 2014

Rund zwei Dutzend Zuhörer kamen nach Raitbach, um sich von Forstingenieur Walter Krögner vom Regierungspräsidium über das Biosphärengebiet informieren zu lassen.

Jede Menge Menschen sind beim „Lichterfest“ in der Innenstadt.

Ihr 50-jähriges Bestehen feiert die Matthäuskirche in Fahrnau. Die Agathen-Kirche war damals viel zu klein geworden, der schlechte bauliche Zustand und die Heizung verursachten Probleme. Im Dezember 1964 wurden die vier Glocken „Matthäus“, „Markus“, „Lukas“ und „Johannes“ (die vier Evangelisten) feierlich in den Kirchturm der neuen Kirche verbracht. Zu diesem Jubiläum gibt es in diesem Gotteshaus ein Konzert. Das Basler Ensemble „Little light consort“ spielt auf historischen Instrumenten. Mitwirkende sind Soma Salat-Zakarias, Leonardo Bortolotto, Ryosuke Sakamoto, die Sopranistin Agnes Waibel und der Bariton Sebastian Leon.

29. November 2014

Der Gospelchor „Resonance of Life“ singt unter dem Motto „expectation + fulfillment“ in der evangelischen Stadtkirche.

Im Forstrevier Schopfheim-Dinkelberg findet eine Treibjagd statt. Die Jäger bitten um Beachtung.

Bei einem Kuchenverkauf zugunsten des Projekts „Schule für Alle“ erwirtschaftete die 2. Klasse der Fahrnauer Grundschule 332,- Euro. Die Schüler übergaben diesen Betrag an Helfried Heidler vom Dikome-Verein.

„Das muss alles hieb- und stichfest sein“, meint Rathausjurist Dr. Ruthard Hirschner und warnt im Streit um die angebliche Quecksilberverunreinigung auf dem Grundstück von Prof. Dr. Peter Trüby vor einem Schnellschuss. Aus diesem Grund hat die Stadt bislang eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung des Landratsamtes weder unterzeichnet noch in die Tat umgesetzt. Der Gemeinderat hat die Verwaltung nach Dr. Hirschners Worten beauftragt, die Verfügung überarbeiten zu lassen. Das Landratsamt soll demnach veranlassen, an anderen Stellen auf dem besagten Grundstück Bodenproben zu entnehmen, um Vergleichswerte zu erhalten.

Zum achten Mal findet in Wiechs der „Lebendige Adventskalender“ der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde statt. In diesem Jahr beginnt er bereits heute, Samstag vor dem 1. Advent. Das erste Fenster öffnet sich am Gemeindehaus in Wiechs. Die Aktion wird am Mittwoch, den 24. Dezember, mit dem Familiengottesdienst um 15.30 Uhr in der Kapelle enden.

Der KSV Gersbach hat zu einer Sportschau in die Bergkopf-Halle eingeladen.

30. November 2014

Bereits zur Tradition geworden ist das Treffen der Senioren aus Hausen, Raitbach, Sattelhof und Schweigmatt am 1. Advent in der Raitbacher Festhalle. Die Senioren werden vom Möhren-Kindergarten mit der Aufführung „Sterntaler“ ebenso schön unterhalten wie vom Gesangverein.

01. Dezember 2014

Sowohl die Schloss-Konzerte in Wehr als auch die Theaterveranstaltungen in Schopfheim leiden seit einiger Zeit unter rückläufigen Abonnement-Zahlen, ist von der Kultur-Kooperation zu hören. Im Frühjahr 2015 will man Gegenmaßnahmen ergreifen.

Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gersbach beschäftigte man sich auch mit der Pflege der Barock-Schanze, mit der Windkraft, einem Holzlagerplatz und der Straßenbeleuchtung im Baugebiet Bergkopf, die nun auf LED umgestellt worden ist. Die Gestaltung eines Brunnen-Platzes auf dem Friedhof führte zu Meinungsverschiedenheiten. Ein Spendenaufruf soll nun zur Finanzierung dieses Platzes angeregt werden.

Wenn es den Förderverein der Hebel-Schule nicht gäbe, gäbe es kein Jugendbegleitungsprogramm, kein therapeutisches Malen, kein Schulschwimmen, keine Theater- und Kino-Besuche, kein Mittagessen für 40 Kinder und keine Hilfen für Problemschüler, meinte Schulleiter Johann Tritschler. Bei den Wahlen wurde Rita Sprich als 2. Vorsitzende bestätigt.

02. Dezember 2014

Andreas Kiefer und Heiko Weide schreiben heute einen Leserbrief zum Thema „Tiefgarage Uehlin-Areal“ und zur Verlagerung des Sportplatzes Oberfeld nach Fahrnau. Alles werde auf dem Rücken der Bürger ausgetragen, meinen sie.

Graupelschauer gehen zu Beginn des diesjährigen Kalten Marktes übers Städtli hinweg. Alsdann kam es aber zum üblichen Besucheransturm während zweier Tage. Die Straßen in der Altstadt boten kaum Platz zum Durchkommen. Alles, was ein Jahrmarkt so bieten kann, ist auf dem Kalten Markt zu haben.

Wegen des Kalten Marktes bleibt das Ordnungsamt für zwei Tage geschlossen. Die Mitarbeiter haben eine Markt-Einsatzzentrale im Narrenkeller eingerichtet, um auf Anliegen unmittelbar reagieren zu können.

Die Stadt Schopfheim hat die Verpachtung des Schwimmbades Schopfheim verlängert. Dem Vertrag mit dem bisherigen Betreiber hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt. Sowohl das Schopfheimer als auch das Schweigmatter Bad litten unter dem schlechten Sommer. In Schopfheim waren es über 20.000 Besucher weniger, in Schweigmatt hat sich die Zahl der Besucher fast halbiert. Die Verlängerung des Pachtvertrages erfolgte zunächst für ein Jahr, mit der Option, dass danach jährlich gekündigt werden könnte. Die Schweigmatter Schwimmbad-Betreiber erhalten im kommenden Jahr einen Sonderzuschuss.

Der Schopfheimer Künstler Marek Puk lädt während zweier Tage zu einem Besuch in sein Atelier im Hanf-Union-Areal ein.

Lang war die Warteschlange insbesondere junger Menschen, um die beiden SC Freiburg-Spieler Felix Klaus und Mike Frantz bei der Autogrammstunde im neuen Hieber-Markt zu erleben.

03. Dezember 2014

Zu einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung trafen sich vor einigen Tagen die Gartenfreunde der Kleinen Schleife. Der im Frühjahr neu gewählte 2. Vorsitzende, Wilfried Bernauer, hatte sein Amt nach kurzer Zeit niedergelegt und so wurde es notwendig, den Vorstand wieder zu komplettieren. Milena Trito war bereit, das Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung kommissarisch zu übernehmen.

Der Fahrnauer Fanfarenzug hielt unter der Leitung von Christina Drumm die Generalversammlung ab. Dank galt dem musikalischen Leiter und Tambour Walter Giek.

Edgar Conrad aus der Webergasse in Eichen meldet sich auch zum Streit zwischen der Stadt und dem Eichener Grundstückseigentümer Trüby. Er meint, die Taktik der Stadt sei klar, man möchte den Fall so lange hinauszögern, bis die gegnerische Partei ihre Ansprüche aufgebe oder eine Verjährung eintrete.

In Eichen gibt es wieder einen „Lebendigen Adventskalender“. Jeweils um 18 Uhr wird täglich an einem anderen Haus ein Adventsfenster geöffnet. Man trifft sich vor diesem Haus, es wird eine Geschichte erzählt, ein Lied gesungen, um so miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bürgermeister Nitz hält es nach wie vor für möglich, dass zum Fahrplanwechsel 2015/16 die S-Bahn-Haltestelle Schlattholz fertiggebaut sein wird. Von der Deutschen Bahn ist allerdings zu hören, dass dieser Haltepunkt nicht auf der Prioritätenliste stehe. Man könne daher nicht sagen, wann das Planfeststellungsverfahren beginnen werde.

Premiere des Schopfheim-Films „Schopfheim lebens- und liebenswert“ von Gusty Hufschmid in der Stadthalle. Knapp 800 Zuschauer waren dabei. „Der Film ist ein kleines Dankeschön des Markgräfler Tagblattes an die Stadt Schopfheim zum 150-jährigen Jubiläum der Zeitung“, so Werner Müller, Redaktionsleiter des MT, in seinen begrüßenden Worten. Die Premierengäste bekamen den 78-minütigen Hauptfilm mit dem Portrait der Kernstadt und allen Ortsteilen zu sehen sowie – nach einer Pause – 11 von insgesamt 23 Kalenderblättern. Hufschmid bedankte sich bei seiner Film-Crew (Sabine Krüger, Dieter Syga, Serge Policki, Peter Haidacher, Holger Paul, José Moria und Julian Arango). Die Stimmen zum Film waren durchwegs alle sehr positiv.

Bürgermeister Christof Nitz empfängt 19 Austauschschüler aus Poligny im Rathaussaal.

04. Dezember 2014

In St. Agathen stellt eine Schopfheimer Arbeitsgruppe um Klaus Strütt, Gregor Bethlen, Dr. Laszlo Bethlen, Horst Sutter, Ingeborg Böttger-Fisch, Johann Georg Ries, Ursula Wachter und Rolf Büche sowie Dr. Martin Keller den Band II des Schopfheimer, Hausener und Gersbacher Ortssippenbuches vor. 18.500 Personen in 5.150 Familien hat die Gruppe während vier Jahren erarbeitet. Der 2. Band umfasst die Jahre 1810 bis 1870. Beide Bücher zusammen erschließen nun die Schopfheimer Kirchenbücher von 1605 bis 1870.

05. Dezember 2014

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte die Firma Grohmann Gusstechnik langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ernst Schlageter, Siegfried Stofer, Francesco d’Amico, Giacomo Carbone, Sandra Wagner, Dominic Bauer, Stefan Fritz, Filippo di Leonardo und Karl-Heinz Ortlieb gehören dem Betrieb 25 Jahre an. Derzeit beschäftigt die Firma insgesamt 175 Mitarbeiter.

Gut besucht war die jüngste Generalversammlung des Fördervereins Grundschule Gersbach um die Vorsitzende, Gabi Sutter. Im vergangenen Jahr unterstützte der Förderverein die Schule, die nun Außenstelle von Fahrnau ist, bei Ausflügen, bei einem Theaterbesuch und bei der Ersatzbeschaffung eines Kopierapparates. Auch für 2014 sagte der Verein eine Spende zu. Die bisherige Vorsitzende wurde bei den Wahlen bestätigt.

Außerordentliche Mitgliederversammlung im proppenvollen Oberfeld-Sportheim des SVS Fußball. 60 der 78 anwesenden Mitglieder sprechen sich gegen weitere Fusionsverhandlungen mit dem Fußballverein Fahrnau aus. „Damit ist eine Chance vertan“, zeigt sich Abteilungsvorsitzender Thomas Schulz enttäuscht, sichert aber zu, den Mitgliederwillen zu respektieren und einen anderen Weg einzuschlagen. Bekanntlich hatten die Fahrnauer vor vier Wochen mit einer Mehrheit von 84 % grünes Licht für Fusionsverhandlungen gegeben. Als klare Entscheidung des Vereins sieht dies Bürgermeister Christof Nitz, meint aber: „Was wir im politischen Raum machen, ist eine andere Fragestellung.“ Vor der Abstimmung hatte der Abteilungsleiter einige Daten zur Fußballabteilung geliefert, um sicherzustellen, dass der Fußball auch in 10 oder 15 Jahren erfolgreich existieren kann.

06. Dezember 2014

Das Markus-Pflüger-Heim geht neue Wege. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll das Heim in seiner jetzigen Form geschlossen werden. Nach dem Willen des Landkreises wird es zukünftig drei so genannte Unterstützungszentren im Landkreis geben. „Wir wollen die Unterstützung dort hinbringen, wo die Menschen wohnen“, sagte der Betriebsleiter der Eigenbetriebe Heime, Reinhard Heichel. Das übergeordnete Ziel heißt, Patienten in einer Wohnung, einer Wohngemeinschaft oder einer Wohngruppe zu betreuen. Außerdem ist seit dem 01. Dezember Michael Schreiner neuer Heimleiter. Er folgt auf Dorothea Roschig, die im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen wird.

Der Arbeitskreis Integration publiziert einen Flyer für ausländische Bürger. Damit wird ein Wegweiser für den Alltag an die Hand gegeben.

Im „Rindelstein“ auf der Gemarkung Langenau hat jemand etwa 25 Baumstämme (Buche, Fichte und Tanne) gestohlen.

„Einfach großartig“, so schreibt der Rezensent, „war das Weihnachtskonzert der Stadtmusik Schopfheim in der voll besetzten Stadthalle.“ Der Verein um den Vorsitzenden Peter Bühler setzte damit den Schlusspunkt unter das Jubiläumsjahr, in dem die Stadtmusik ihren 200. Geburtstag feierte. Wie in jedem Jahr, so auch heuer, gab es Ehrungen, die der Vorsitzende vornehmen konnte. Drei aktive Musiker wurden für 15 Jahre mit der silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Die Nadel in Gold für 20 Musikerjahre erhielt Thomas Schulz. Schlagzeuger Werner Ühlin ist bereits 25 Jahre aktiv dabei und wurde mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. All diese Auszeichnungen hat Renate Feuchtmann bereits – so blieb dem Vorsitzenden nur, seiner Stellvertreterin nach 12 Vize-Vorsitzjahren und 40 Jahren aktiven Musizierens ein herzliches Dankeschön zu sagen.

Heute und morgen findet um die St. Agathen-Kirche in Fahrnau der mittlerweile 18. Adventsmarkt statt. Aufgrund des Nieselregens war der Besucherzuspruch nicht ideal. Der Sonntag dann bot besseres Wetter und damit auch einen zufriedenstellenden Besuch.

07. Dezember 2014

Die TSG feiert mit ihren Mitgliedern, insbesondere mit den jüngsten, eine unterhaltsame Nikolausfeier in der Stadthalle. Der große Besucherandrang machte deutlich, wie sehr die Arbeit des Vereins geschätzt wird. Thilo Herbster moderierte den Abend, bei dem 150 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 13 Jahren das Programm bestritten.

Lieder für den Nikolaus singen die Kleinsten des TV Wiechs bei der sportlichen Nikolausfeier in der Wiechser Festhalle.

Zum ersten Mal trafen sich die AWO-Mitglieder im neuen „Café Kontakt“ des Georg-Reinhardt-Hauses zur Adventsfeier.

Voll besetzt ist die Fahrnauer Festhalle bei der Weihnachtsfeier des Fußballvereines Fahrnau. Andreas Friedlin, Vorsitzender des Vereins, begrüßte nicht nur die Gäste, sondern hielt auch Rückschau auf das vergangene Jahr. Danach war die Bühne frei für die Jugend, die mit vielerlei Spielen ihren Eltern Freude bereitete.

08. Dezember 2014

Grund zur Freude haben 16 Jugendliche. Zusammen mit ihren Betreuern von der Michaelsgemeinschaft freuten sie sich dieser Tage über einen Scheck in Höhe von 5.000,- Euro. Sie erhielten diesen von David Knipper, Vertriebsleiter Deutschland der Firma Holle Baby Food, überreicht. Die jungen Menschen gehören zu den unbegleiteten minderjährigen „Flüchtlingen“ (UMF), die nach zum Teil jahrelanger Irrfahrt in Deutschland gelandet sind und denen die Michaelsgemeinschaft in Schweigmatt eine Gesamthilfe zur Förderung der Bildung und Arbeitskompetenz bietet. Auf Deutsch und teils auf Englisch bedankten sich die Spendenempfänger Ahmed Mohammed aus Somalia, Joseph Jeng aus Senegal, Sidi Mohamed Tindana von der Elfenbeinküste und Yeero Kanteh aus Guinea.

Der Gemeinderat stimmt mit großer Mehrheit dem Haushalt für das Jahr 2015 zu. Bürgermeister Christof Nitz zeigt sich erfreut, dass weder zusätzliche Kredite noch Steuererhöhungen notwendig sind, um den Haushalt auszugleichen. Der vorsichtig kalkulierte Ansatz bei den Gewerbesteuereinnahmen wurde auf 8,3 Mio. Euro festgeschrieben. Nitz hebt auch hervor, dass erstmals in einem Zehnjahresplan die wichtigen Zukunftsprojekte erarbeitet und festgeschrieben worden sind. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählt er die Planungen für den Campus Friedrich-Ebert-Schule und damit den Neubau einer Sporthalle sowie des Jugendzentrums. Den Umbau der Scheffelstraße, wo er sich eine Fußgängerzone vorstellen kann, und die Planungen für den Sport-Park Grienmatt erwähnt er ebenfalls.

09. Dezember 2014

Erneut wird in diesem Jahr in Schärers Au ein offener Weihnachtsabend stattfinden. Das Diakonische Werk, die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie der Betreuungsverein SKM laden an Heiligabend ein.

Im Georg-Reinhardt-Haus werden langjährige, treue Mitarbeiterinnen geehrt.

Unlängst wurde im Garten des Waldorf-Kindergartens am Eisweiher ein neues Spielhäuschen eingeweiht. Giuliano Risorgi und Norbert Stradinger hatten den kleinen Neubau mit einer Spende von 1.500,- Euro unterstützt. Die Baufirma Risorgi&Stradinger konnte in unmittelbarer Nachbarschaft mehrere größere Neubauprojekte umsetzen.

Übler Geruch breitet sich am Spätnachmittag zunächst in Fahrnau, später auch in der Schopfheimer Innenstadt aus, denn in einem Entsorgungsbetrieb in der Grienmatt war ein Container in Brand geraten. Darin wurden alte Lacke und Farben entsorgt. Weil ein unbekannter Stoff in den Container gelangt sei, sei es zu einer chemischen Reaktion gekommen, erklärt Schopfheims Feuerwehrkommandant Lutz Hofer, der mit fünf Fahrzeugen im Einsatz war. Luftmessungen hatten später ergeben, dass es keine Hinweise auf gefährliche Stoffe gegeben habe, erklärt Polizei-Pressesprecher Dietmar Ernst, die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Türen und Fenster zu schließen.

10. Dezember 2014

Obwohl die Stadtverwaltung weitere Bodenproben auf dem Grundstück von Peter Trüby in Eichen vom Landratsamt verlangt hatte, trifft dieses nun eine Anordnung an die Stadt zum ultimativen Bodenaustausch. Das Vorgehen des Landratsamtes quittiert der Gemeinderat hinter verschlossenen Türen mit Enttäuschung, wie Rathausjurist Dr. Ruthard Hirschner mitteilte. Man habe kein Verständnis, dass das Landratsamt in seiner Verfügung auf die Argumente der Stadt nicht detailliert eingehe. Dennoch habe der Gemeinderat nach wie vor Interesse daran, eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Für den Fall, dass weder die Behörden noch der Eigentümer sich auf weitere Gespräche einlassen sollten, sei die Stadt – so Dr. Hirschner – gezwungen, Widerspruch gegen die Verfügung einzulegen.

Die Fraktionsvorsitzenden äußern sich zum Haushalt 2015. „Bedenkenlos kann die CDU dem Haushalt zustimmen“, so Fraktionssprecherin Heidi Malnati. Es zeige sich einmal mehr, dass die Stadt von den erfolgreichen Betrieben profitiere. Insofern gelte es, die Unternehmensstandorte und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten. Ihre Fraktion, so Malnati weiter, sei der Überzeugung, dass die Stadt wieder einen Stadtbaumeister brauche, um die anstehenden Aufgaben bewältigen zu können. Artur Cremans für die SPD meint: „Sprudelnde Steuereinnahmen, Geld für große Investitionen, Überschüsse im Jahr 2014 – was will man denn mehr?“ Dennoch empfindet er es als erschreckend, dass beispielsweise für die Sanierung des THG und am Feuerwehrgerätehaus Millionensummen notwendig sind, denn die Bauwerke seien noch gar nicht so alt. Für das Uehlin-Areal erwartet er endgültig Eckdaten und einen Bebauungsplan. Für die SPD wichtig sei die bisherige Gewerbefläche Burkhardt&Schmidt, die vielleicht schon bald für Wohnbauprojekte in Frage komme, ebenso wie die Breitbandversorgung, der EEA-Prozess und die Kinderbetreuung. Michael Straub von den GRÜNEN erklärt: „Wir werden nicht einheitlich zustimmen.“ Mit dem Blick auf die Wohnbebauung am Eisweiher und evtl. im Oberfeld kritisiert er, dass es nach wie vor keine Strategie für eine vernünftige Stadtentwicklung gebe. Zu bemängeln hat er auch die Art, wie die Stadt aus seiner Sicht mit Bürgerengagement umgehe, seien es die Agenda-Gruppen oder die BI Oberfeld. Bei den Finanzen werde zwar seit Jahren Sparen gepredigt, doch nichts geschehe. Mit dem festgelegten Zehnjahresplan sei das Schuldenmachen fest eingeplant, ergänzt er. Sein Resümee: Die große Linie, die Vision von Schopfheim 2030 fehle weiterhin. Erstmals sprach Hildegard Pfeifer-Zah für die Freien Wähler, wobei sie betonte, dass den Freien Wählern die Kleinkinderbetreuung sehr am Herzen liege. Zu deren Finanzierung könne man eventuell die Industrie mit ins Boot holen. Oberste Priorität hätten Jugend, Schule und Bildung. Weiterhin halte man neuen Wohnraum für nötig. Gustav Blessing, Fraktionssprecher der Unabhängigen, meinte, dass der Stadt in den kommenden Jahren eine Kreditaufnahme in Höhe von 12 Mio. Euro drohe. Dies lehnten die Unabhängigen jedoch ab, betont er. Um eine Neuverschuldung zu vermeiden, müsse die Stadt den eigenen Gebäudebestand reduzieren. Außerdem mahnte er, bei der Campus-Idee für die Friedrich-Ebert-Sporthalle zu berücksichtigen, dass eine kostengünstigere Sanierung für unter 2 Mio. Euro zu bekommen sei anstelle der im Moment vorgesehenen 5 Mio. Euro.

Fünf Blutspender kann Ortsvorsteherin Elke Würger während der Ortschaftsratssitzung in Langenau auszeichnen. Allen voran wird Günter Amann ausgezeichnet, der 100-mal Blut spendete. Er erhielt die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der eingravierten Zahl 100. Walter Kuss wird für 75-maliges Spenden ebenfalls ausgezeichnet.

11. Dezember 2014

Das MT informiert heute darüber, dass das Regierungspräsidium schon 2015 eine Zwischenlösung zum „Ohr“ an der Ausfahrt Schopfheim Mitte realisieren will. Dass das RP diese provisorische Lösung jetzt zügig umsetzen und schon im Frühjahr 2015 realisieren will, bezeichnet Dr. Ruthard Hirschner als „außerordentlich gute Nachricht“. Dennoch macht er deutlich, dass damit das Problem noch nicht endgültig gelöst sei.

Falls die Firma Gardner Denver im Zuge der Konzentration ihrer Produktion den Standort an der Roggenbachstraße aufgeben will, möchte die Stadt bei der Überplanung des freiwerdenden Areals ein Wörtchen mitreden. Die SPD-Fraktion hat beantragt, vorsorglich schon jetzt eine Veränderungssperre über das Gebiet zu verhängen. Bürgermeister Christof Nitz schlug in der letzten Sitzung jedoch vor, den Antrag um zwei Monate zu vertagen, denn in der Zwischenzeit würden Gespräche mit dem Unternehmen geführt.

„Für den Fußballverein Fahrnau ist die Fusion mit dem SVS erledigt“, erklärt Mark Leimgruber während der Sitzung der Bürgerinitiative Oberfeld. Er betont allerdings, dass er dies als 2. Vorsitzender des Vereins und nicht als CDU-Stadtrat sage.

12. Dezember 2014

Von Erleichterung nach der gescheiterten Fusion der beiden Fußballvereine war beim jüngsten Treffen der Freunde des Oberfelds nichts zu spüren. Man habe Sorge, dass angesichts der Haushaltsplanung der Stadt die Überbauung des Oberfelds noch lange nicht erledigt sei. Nachdem Michael Straub, Fraktionssprecher der GRÜNEN, einen Überblick über die Bebauung des Schlattholzes gegeben hatte und die Sportstätten damals frei blieben, hält er die Aufgeregtheit der Bürger für verständlich. Der Stadt sei es von Anfang an nur um die Bebauung des Oberfeldes gegangen. Die Vereine hätten sich vom Bürgermeister instrumentalisieren lassen, war aus der Runde zu hören.

Im Jugendparlament rückt Daniel Istomin für Melina Kuttler, die ausschied, nach.

Norbert Kapahnke möchte ein neues Projekt ins Leben rufen, um gut erhaltene Möbelstücke nicht wegwerfen zu müssen. Ähnlich der „Buchschachtel“, zu deren Gründern er zählt, könnte dies funktionieren. Zunächst müsse aber ein Quartier mit mindestens 300 qm Fläche gefunden werden. Er freut sich auf Rückmeldung von Menschen, die seine Idee unterstützen und mitmachen würden.

Vier Schülerinnen des Lörracher Hebel-Gymnasiums bringen 80 liebevoll verpackte Päckchen und einen großen Sack voller Teddybären in den Tafelladen, um sie an Kinder zu verteilen.

13. Dezember 2014

Der Arbeitskreis Innenstadt legt bei seiner jüngsten Sitzung einen Zeitplan für 2015/16 vor, dem der Gemeinderat allerdings noch zustimmen muss. Eine Herausforderung ist dabei, dass die Scheffelstraße Fußgängerzone werden soll. Die Hauptstraße zwischen dem „Adler“-Kreisel und dem Gewerbekanal soll ebenfalls so umgestaltet werden, dass es zu einem einheitlichen Abschnitt zwischen der Feldbergstraße und der Sparkasse kommen kann. Durch Verkehrslenkungsmaßnahmen erhofft man sich weniger Verkehr in der Innenstadt. Eine Fußgänger-Wegweisung soll künftig dazu dienen, auch nicht mehr in die Innenstadt zu fahren.

Die Gersbacher Windkraft-Gegner verdeutlichen im Ortschaftsrat, welche Auswirkungen die geplanten Windräder auf das Landschaftsbild rund um das Golddorf haben könnten. Mit Fotomontagen werden diese Eindrücke auch heute im Markgräfler Tagblatt verdeutlicht. Wolfgang Ühlin, der die Bilder vorstellte, äußerte die Vermutung, dass die Stadtverwaltung die Dimension der Windkraftanlagen unterschätzt hat. Ein Landschaftsplaner habe die nun vorgelegten Fotos erarbeitet. Schließlich beschloss der Ortschaftsrat einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung.

Erstaunt zeigt sich Ino Hodapp, Ortsvorsteher in Wiechs, bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung über die Zukunft des Markus-Pflüger-Heims. Er selbst habe die Schlagzeile in der Zeitung gelesen und sich sehr gewundert. Auch Gemeinde- und Kreisräte hätten nicht gewusst, „wohin die Reise geht“.

„Wir konnten die Bevölkerung für das Thema ‚Verkehrsfreiheit‘ sensibilisieren“, meint Uwe Gerber von der BI Innenstadt. „Dies ist unser größter Erfolg“, betonen er und Andreas Blum. Neben dem Bewusstseinswandel schreiben sie sich die Einrichtung des Lindenplatzes mit Sitzbänken und demnächst mit Bücherkiste auf ihre Fahne. Der Bürgerinitiative schwebe noch vor, einen Verwaltungscampus auf dem ehemaligen SBG-Parkplatz einzurichten und das ehemalige Bezirksamt für andere Nutzungen freizugeben.

Trotz dickem Nebel kommen zahlreiche Besucher zum Gersbacher „Adventszauber“ in den Hof des Rathauses.

Rund um St. Michael bis in die Torstraße präsentiert sich heute und morgen der diesjährige Schopfheimer Weihnachtsmarkt, den erneut Monika Döbele-Brandenstein organisiert hat. Das Wetter war weniger ein Glanzpunkt, dafür sorgten u. A. die Bläserklassen der Friedrich-Ebert-Schule, die Chöre des Gesangvereins Eichen und das Harmonika-Orchester aber für weihnachtlichen Glanz.

Das Jahreskonzert des Musikvereins Langenau beweist den Gästen in der Festhalle erfreulich hohes musikalisches Niveau der von Lukas Maraun geleiteten Jugendmusikergemeinschaft Langenau-Wieslet und des Musikvereines Langenau unter der Stabführung von Jürgen Strittmatter. Die Vorsitzende, Birgit Reissner, konnte die zahlreichen Gäste herzlich begrüßen und schließlich auch noch den aktiven Musiker Roland Struwe für 25 Jahre aktives Musizieren zum Ehrenmitglied ernennen.

Zum Abschluss der diesjährigen Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ gibt die Pianistin Andrea Kauten ein Konzert mit Werken von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven und Franz Liszt.

Auf dem Platz vor der Gemeindehalle veranstaltet Raitbach bereits zum zweiten Mal einen Weihnachtsmarkt. An einigen Buden und Verkaufsständen konnte man sich gut verpflegen. Erfreuen durften sich die Gäste auch an den Klängen des Musikvereins Raitbach und den schönen Melodien von fünf Kindern der Blockflöten-Gruppe des Musikvereins.

Die Hauptwasserleitung in der Oberfeldstraße hat ein Leck, sodass auf der Straße massiv Wasser stand. Im Verlaufe des Sonntags konnte der Schaden behoben werden.

Stimmungs- und würdevoll, so wird geschrieben, war das Weihnachtskonzert des Musikvereins Harmonie Gersbach in der Gersbacher Kirche. Unter dem Dirigat von Markus Bolz gelang es den Musikern, das Publikum zu erfreuen und mit leisen und klangvollen Tönen einzustimmen. Die „Starters“ und die Bläser-Jugend gaben auch ihr Bestes zum Gelingen des Abends. Während des Konzertes konnte der Vorsitzende, Stefan Deiß, der 1974 mit seiner musikalischen Laufbahn begann, von Ursula Meyer vom Alemannischen Musikverband geehrt werden. Neben vielen Vorstandsämtern und Ausbildertätigkeit hatte er sich stets für die Blasmusik eingesetzt und wurde daher mit der goldenen Ehrennadel und einer Urkunde des Bundes deutscher Blasmusik ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde er zum Ehrenmitglied des Vereines ernannt.

14. Dezember 2014

Etwa 350 junge Menschen kommen zum Finale des diesjährigen „Theaterfestivals für junge Leute“ in die Stadthalle. Drei Schauspieler des Wittener Kinder- und Jugendtheaters spielten „Petterson kriegt Weihnachtsbesuch“ nach den Erzählungen von Sven Nordqvist.

Fünf Pfadfinder des Stammes „Konrad von Rötteln“ holen in der evangelischen Kirche in Kandern das Friedenslicht nach Schopfheim. Das aus der Geburtsgrotte in Bethlehem stammende Licht wurde am Montag an Mitglieder der Schopfheimer Gemeinde verteilt.

16. Dezember 2014

Sowohl die Aktion der Badischen Zeitung „Hilfe zum Helfen“ als auch die Weihnachtsaktion des Markgräfler Tagblattes zeigen die große Bereitschaft der Menschen, für in Not Geratene im Landkreis zu spenden.

Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass sowohl in Schopfheims Schulen als auch in einigen Kindergärten der Weihnachtsbaum Tradition hat. Man hofft, dass dies noch lange so bleiben wird, da in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Freiburg wohl aus Sicherheitsgründen Weihnachtsbäume in öffentlichen Gebäuden bereits verboten sind.

17. Dezember 2014

Vor dem Amtsgericht wurden in diesen Tagen zwei neue Bäume (Linden) angepflanzt. Es wird allerdings – da die Bäume sehr klein sind – Jahrzehnte dauern, bis wieder stattliche Exemplare herangewachsen sind.

Schopfheims Bürgermeister Christof Nitz, Hausens Bürgermeister Martin Bühler und Antje Hammer vom Pendlerfonds des Kantons Basel-Stadt weihen den neuen Park-and-ride-Parkplatz beim Hausen-Raitbacher Bahnhof ein. Mit Hilfe der Schweizer Bundesbahnen konnten 31 Stellplätze hergerichtet werden.

18. Dezember 2014

Die 23-jährige Amrei Huber aus Wiechs ist Deutschlands beste Jungköchin. Bei der IHK-Abschlussprüfung ließ die vom Berggasthof „Hohe Flum“ in Wiechs stammende Köchin die ganze Konkurrenz hinter sich.

In der Kulturfabrik zeigt der Künstler Pfr. Rolf Brauchle, der aus der Markgrafenstadt stammt und in Emmendingen lebt, 60 seiner bildnerischen Werke.

Die Kultur-Kooperation Schopfheim/Wehr zeigt in der Stadthalle das Doku-Drama „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Frances Goodrich und Albert Hackett. Lange Stille und spürbare Betroffenheit erzeugte dieser Theaterabend, bevor Applaus einsetzte.

19. Dezember 2014

Der in der Entegaststraße tätige Friseurmeister Dieter Zimmermann übergibt seinen Salon, den er seit 40 Jahren in Schopfheim leitet, zum Jahresbeginn 2015 an seine Tochter Jasmine Schöne.

Wie schon seit Jahren ziehen auch heute die Schopfheimer Wirte ein Fazit ihrer gemeinsamen Arbeit. Nach dem Kassensturz überreichen die Gastronomen den beiden Schopfheimer Tageszeitungen für ihre Weihnachtsaktionen jeweils 200,- Euro.

In der jüngsten Sitzung des Raitbacher Ortschaftsrates sprach sich eine Mehrheit nun dafür aus, dem Biosphärengebiet beizutreten.

20. Dezember 2014

Nach dauerhaften Niederschlägen in den vergangenen Tagen kommt es im Entegast wieder zu einem kleineren Erdrutsch. Unmittelbar nach der Wiese-Brücke, in Richtung Fahrnau, wurde der Weg deshalb gesperrt.

Überraschendes tut sich beim Uehlin-Areal. Ein Architekt für die Werkplanung ist gefunden worden und plötzlich ist wieder eine Tiefgarage im Gespräch. Bürgermeister Christof Nitz berichtete gestern, dass er dem Gemeinderat die Partner vorgestellt habe. Während Architekt Dietrich Bangert den Bauantrag auf den Weg bringen will, wird die Umsetzung in den Händen des Architekturbüros Manfred Lietzow aus Rheinfelden liegen. Der Balinger Projektentwickler PMG wird die gewerblichen Flächen kaufen und vermarkten. Die geplanten 17 Wohnungen übernimmt das deutschlandweit tätige Immobilienunternehmen Bouwfonds. Wie Nitz weiter berichtet, wird der Müller-Markt als eigentlicher Hauptmieter mit 1.400 qm Verkaufsfläche zum „Magneten“ werden. Ein Textil-Anbieter wird ebenfalls einziehen. Nitz kündigt an, dass im März oder April der Offenlagebeschluss im Gemeinderat gefällt werden soll. Mitte–Ende Februar sollen die Nachbarn der Grundstücke zu einem Info-Gespräch eingeladen werden. Der Abriss des Areals soll im Sommer erfolgen. Nicht betroffen sind davon die Uehlin-Häuser an der Hauptstraße. Sicher sei – so betont das Stadtoberhaupt –, dass es 2015 den Spatenstich auf jeden Fall geben werde. Wenn alles optimal verlaufe, könne der „Magnet“ zu Weihnachten 2016 eröffnen.

21. Dezember 2014

Zum 13. Mal lädt die Familie Glöggler zur Weihnachtsparty auf den Viehmarktplatz ein.

„Subtone“, das Jazz-Quintett um den aus Schopfheim stammenden Saxofonisten Malte Dürrschnabel, konzertiert in der Kirche St. Agathe in Fahrnau. Den spritzigen, urbanen, intelligenten Jazz wollte sich niemand entgehen lassen und so war das ehemalige Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt.

22. Dezember 2014

Zur Vorstellung der Innenstadtgestaltung und der Überbauung des Uehlin-Areals spricht heute Dr. Gerhard Rieger von „08/15-Architektur der vergangenen Zeit“ und den vorhersehbaren Flop wie beim „Pflug“-Areal.

Der Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule darf von der Metzgerei Zumkeller aus Zell-Riedichen, die u. A. auf den Schopfheimer Wochenmärkten vertreten ist, einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro in Empfang nehmen. Die Spende komme so allen Schülerinnen und Schülern der Schule zugute, meinte Firmenchef Klaus Zumkeller, der den Betrag zusammen mit seinen beiden Verkäuferinnen Heidi Detterbeck und Annette Wetzel überreichte.

Bürgermeister Christof Nitz verabschiedet zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand und zeichnet sie mit dem silbernen Dukaten der Stadt aus. Siegfried Schmidt kam 1980 an den Bauhof und war zuletzt in der Stadthalle als Hausmeister tätig. Als Reinigungskraft begann Elsbeth Sutter aus Raitbach am 01. April 1999. Erwin Reichert wurde am 01. März 1986 für die städtischen Friedhöfe eingestellt. Seit Januar 1994 leitete er die Betreuung dieser Friedhöfe. Der Hausmeister des Rathauses, Hanspeter Meyer, kam am 20. März 1999 zur Stadt.

Bürgermeister Christof Nitz wendet sich mit einem Jahresrückblick an die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Er sprach von einem „außergewöhnlichen Jahr“, denn große Vorhaben seien in einem Zehnjahresplan festgelegt worden und finanziell schließe das Jahr mit einem tollen Ergebnis ab. Besonders wichtig sei ihm aber das beeindruckende bürgerschaftliche Engagement und der Einsatz in vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Stadt.

23. Dezember 2014

Vor einigen Tagen zeichnete der CDU-Senioren-Kreisvorsitzende Diether Lützelschwab den Schopfheimer Ortsverbandsvorsitzenden des Senioren-Stadtverbandes der CDU, Werner Schute, für seine Verdienste aus.

Die Badische Zeitung berichtet über einen 34-jährigen, im Wiesental lebenden Asylbewerber aus dem Iran, der in seine Heimat zurückgeschickt werden soll. Der Mann wurde christlich getauft, was für die Behörden aber offenbar kein Grund ist, auf die Abschiebung zu verzichten. Pfr. Karl-Frieder Walz, der Ruhestands-Pfarrer in Maulburg, macht auf das Schicksal von Mostafa Ashoon aufmerksam.

In St. Agathen begeistern einmal mehr die drei Sänger von „K 24“, unterstützt von Jenny Sander und Lukas Strittmatter, ihre Fans. Zum dritten Mal sind die Drei (Michael Schmidt, Florian Lüttner und Johannes Bauer) in der ehemaligen Kirche zu hören.

24. Dezember 2014

Keine Wolke trübte den Himmel, als Dirigent Jörg Wendland mit seinen Wiechser Musikern beim Rathaus die Bevölkerung des Ortsteils mit Blasmusik auf Heiligabend einstimmte.

Renée Mouchebœuf, Diakonin im Ruhestand, führte durch das Programm des offenen Weihnachtsabends in Schärers Au. Stefanie Welte und Lena Boos unterhielten die Gäste. Daneben erfreuten die Mädchen des Lollipop-Chors aus Eichen unter der Leitung von Dieter Waibel die Weihnachtsgäste mit ihren Liedern.

Sowohl in der evangelischen Stadtkirche als auch in den evangelischen Gotteshäusern der Ortsteile und in der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard finden am Heiligen Abend Gottesdienste statt.

25. Dezember 2014

Zum Weihnachtskonzert lädt der Musikverein Raitbach in die Festhalle ein. Ein Blockflötenkreis aus Kürnberg und Raitbach erfreute die Zuhörer ebenso wie das Orchester des Ortes unter der Leitung von Ingo Ganter. Während des Abends erhielt die Klarinettistin Heidi Kuny für 40 Jahre aktives Musizieren die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände überreicht. Traditionsgemäß durfte das alemannische Mundart-Stück beim Weihnachtskonzert nicht fehlen.

Weihnachtskonzert des Musikvereines Wiechs in der Festhalle. Jörg Wendland, der das Orchester seit Jahren leitet, verstand es auch heuer, ein Konzert, das alle Ansprüche zufrieden stellen konnte, zu präsentieren. An diesem Abend konnte Silke Hagist für 25 Jahre aktiven Musizierens ausgezeichnet werden. Birgit Ludin vom Alemannischen Blasmusikverband überreichte ihr die silberne Ehrennadel.

26. Dezember 2014

Harry de Ville und Thomas Scheytt gastieren im „Goldenen Löwen“.

In Gersbach schneit es und dadurch musste ein Rettungshubschrauber wetterbedingt zwei Tage stehenbleiben. Ein Notarzt, der im Ortsteil abgesetzt wurde, sollte nach Basel zurückfliegen. Das Schneetreiben hinderte den Hubschrauber jedoch an der Rückkehr.

27. Dezember 2014

Über amerikanische Weihnachtsbräuche erzählt Rosemarie Wiegand zahlreichen Besuchern im städtischen Museum. Die Veranstaltung ist Teil der „Donald Duck“-Sonderausstellung.

28. Dezember 2014

Es schneit. Die ganze Stadt liegt in winterlichem Weiß. Etwa 15 cm Schnee lockt bereits manchen Skifahrer an die Hänge.

29. Dezember 2014

Zwei Wochen lang waren Viktor Reis und Richard Renz, Vorstandsmitglieder des Dikome-Vereins, im Arbeitseinsatz in Kamerun. Es galt u. A., einen großen Schaden an der Wasserzuleitung, der durch einen umgestürzten Baum verursacht worden war, zu reparieren.

31. Dezember 2014

Ab 21.30 Uhr findet in der evangelischen Stadtkirche das traditionelle Silvester-Konzert unter der Leitung von Christoph Bogon statt. Der Kirchenmusikdirektor spielt an den beiden Orgeln der Stadtkirche.

Das neue Jahr sollte stürmisch mit Raketen und Böllern begrüßt werden, doch so sehr sich die Menschen auch bemühten, die farbenfrohen Feuerwerkskörper in den Himmel zu schießen – sie konnten am Wetter nichts ändern, denn dichter Nebel sorgte dafür, dass man nicht viel von der Farbenpracht erkennen konnte.

Aus Ronneby, der Partnerstadt in Schweden, kommt die Information, dass Roger Fredriksson vergangene Woche für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zum Bürgermeister gewählt worden ist.

Zum Silvester-Hock hat die CDU eingeladen. Sie blickt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster und Bürgermeister Christof Nitz auf ein Jahr zurück, das „für uns sehr gut verlaufen ist“, wie Heidi Malnati meinte. Die Kommunalwahl habe ihre Partei problemlos und ungezwungen gemeistert. „Wir erhielten einen sechsten Fraktionssitz“, betonte sie. Vor der Stadt stehe ein Jahr „mit vielen Knackpunkten“, stellt Heidi Malnati fest, darunter endlich der Spatenstich zum „Jahrhundertbauwerk“ auf dem Uehlin-Areal. Bürgermeister Christof Nitz hält Bürgerbeteiligung für gut und richtig, meint aber auch, man könne nicht jeder Bürgerinitiative, jedem Möchtegern-Meinungsbilder hinterher rennen.