
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wie schnell doch ein Jahr vergeht! Sie halten ein weiteres Werk des Jahrbuches in Händen. Vieles hat sich im abgelaufenen Jahr 2015 ereignet. Vieles hat uns Freude bereitet, vieles hat uns nachdenklich gestimmt und sicherlich gibt es vieles, was uns traurig gemacht hat.
Flüchtlingshilfe
Zu den üblichen Aufgabenfeldern hat sich ein ganz neues, unverhofftes und uns noch lange Zeit beschäftigendes Thema entwickelt: die Flüchtlinge und Asylsuchenden.
In zahlreichen Bürgerversammlungen habe ich immer wieder eines betont: Den Menschen, die Hilfe brauchen und benötigen, helfen wir gerne und daher bin ich auch überaus dankbar, dass sich so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Schopfheim zusammengefunden haben. Sie tun viel Gutes, um Flüchtlingen und Asylsuchenden zu helfen. Ganz, ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für die vielfältigsten Hilfeleistungen.
Rückführung und Prioritäten
Andererseits wird es aber auch dringend notwendig, dass diejenigen, die keine Bleiberechtsmöglichkeit in Deutschland haben, wieder sicher in ihr Heimatland zurückgeführt werden. Dafür sind entsprechende politische Weichenstellungen erfolgt, die tatsächliche Umsetzung lässt jedoch auf sich warten und ich wünsche mir sehr, dass wir uns in diesem Jahr auf diejenigen konzentrieren können, die unsere Hilfe wirklich nötig haben.
Städtebauliche Entwicklungen
Nachdem im Jahr 2015 weitere Weichen für die Realisierung des Uehlin-Areals gestellt werden konnten, kann ein Baubeginn sicherlich noch in diesem Jahr erfolgen. Darauf basierend hat der Gemeinderat auch den Umbau der Scheffelstraße in eine Fußgängerzone beschlossen, wobei hier mit einer 14- bis 15-monatigen Bauzeit zu rechnen sein wird. Ich möchte jetzt schon allen betroffenen Anliegern und Einzelhändlern für ihr Verständnis herzlich danken. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden wir allerdings ein positiv verändertes Stadtbild vorfinden und uns darüber freuen, dass unser Einzelhandel gestärkt ist und neuer Wohnraum geschaffen werden konnte.
Energie und Nachhaltigkeit
Die Nuklearkatastrophe von Fukushima hat uns gezeigt, dass die Produktion von Atomstrom durch Störfälle durch unvorhersehbare Einwirkungen verheerende Folgen für diese und weitere Generationen haben wird. Alternative Energie wird groß geschrieben. Windenergie-Anlagen sollen den Verbrauch an Strom unterstützen.
Ein großes Projekt ist für Gersbach besiegelt. Viele Informationsveranstaltungen und Gespräche haben viele Stunden im Jahr 2015 in Anspruch genommen. Gegner und Befürworter haben sich ausgetauscht. Die Stadt Schopfheim trägt mit diesem Projekt der Stromgewinnung durch alternative Anlagen bei.
Digitalisierung
Mit der Gründung des Zweckverbandes „Breitbandversorgung“ hoffe ich, dass auch die benachteiligten Ortsteile mit schnellem Internet versorgt werden können. Das Landratsamt Lörrach hat hierfür entscheidende Weichen gestellt und die Kommunen im Landkreis tragen als Mitglieder zur Verwirklichung bei.
Schul- und Jugendprojekte
Am 15.09.2015 hat der Gemeinderat die Auslobung eines Wettbewerbs Friedrich-Ebert-Schulcampus freigegeben und die Verwaltung mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt.
Dieser Wettbewerb hat den Zweck,
Damit soll das Quartier städtebaulich aufgewertet werden und Synergieeffekte bei Doppelnutzungen von Schulräumen erzielt werden.
Gemeinschaft und Engagement
Der Jahresreigen im Veranstaltungskalender der Stadt verdeutlicht immer wieder die große Vielfalt und das starke Engagement der Vereine, der zahlreichen Institutionen und vielen Gemeinschaften.
Die große Zahl ehrenamtlich tätiger Bürger möchte ich deshalb erwähnen und ihnen für ihre aktive Tätigkeit und für das Fortkommen und den Erfolg in unserer Stadt herzlich danken.
Ein ganz herzlicher Dank gilt auch unseren Gewerbetreibenden, ohne die eine solch finanziell stabile Lage nicht möglich wäre. Sie übernehmen einen ganz wertvollen Beitrag für das sozial ausgewogene Miteinander in unserer Kommune.
Ausblick 2016
Schon jetzt freue ich mich auf die Begegnungen bei Besuchen in unseren Partnerstädten im Jahr 2016, nachdem alle Delegationen aus diesen Städten 2015 bei uns zu Besuch waren. Es ist immer wieder eine Freude, sich mit den Delegierten zu treffen, sich auszutauschen und die kommunale Verbindung weiter zu vertiefen.
Es warten viele große Aufgaben im Jahr 2016 auf uns, die es zu lösen gilt. Darauf freue ich mich und ich freue mich auf viele schöne persönliche Begegnungen mit Ihnen allen.
Dank und Schlusswort
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich viel Freude an diesem Jahrbuch, das Herr Strütt wieder mit viel Akribie, Herzblut, Sach- und Fachwissen erstellt hat.
Ihr Christof Nitz, Bürgermeister
02. Januar 2015
Seit dem Neujahrstag ziehen die Sternsinger der kath. Pfarrei wieder von Haus zu Haus.
03. Januar 2015
Ein beeindruckendes Schauspiel ist auch in Schopfheim zu beobachten: Millionen von Bergfinken haben sich im Haseler Wald niedergelassen. Dunkle „Vogelwolken“ ziehen von dort auch über unsere Stadt.
Jahreshauptversammlung des Krankenunterstützungsvereines Fahrnau im „Hirschen“. Jürgen Jäckh wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt.
Während vier Tagen gibt es spannende und hochklassige Fußball-Begegnungen beim Hallen-Masters des SVS in der Friedrich-Ebert-Sporthalle.
Der Bergbrunnen-Lift in Gersbach muss wegen Schneemangel den Betrieb bereits wieder einstellen.
Das Kleinkinder-Betreuungsangebot (U3) der Stadt wird vollständig in Anspruch genommen. Es gibt darüber hinaus Bedarf an Plätzen für Kinder über drei in der Ganztagesbetreuung. Die 20 Plätze im Kindergarten am Marktplatz, die hierfür bereitstehen, seien ein „relativ knapp bemessenes Angebot“, wie der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Sänger meint.
04. Januar 2015
Ortsvorsteher Martin Gruner lädt in Kürnberg zum Neujahrsempfang ein und meint dabei: „Ich denke, es war ein gutes Jahr.“ Sein Dank galt den aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Ortsteil. Er dankte auch Mitarbeitern der Stadtverwaltung, wobei er jedoch keinen Hehl daraus machte, dass sein Lob nicht an alle im Rathaus gerichtet sei.
05. Januar 2015
Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner empfängt im Rathaussaal junge Sternsinger.
Das Theater Liberi präsentiert eine „Schneewittchen“-Fassung mit Musik, Gesang und Slapstick-Elementen in der Stadthalle.
06. Januar 2015
Mitunter recht heiß wird beim Dreikönigs-Hock der SPD im „Kranz“ diskutiert. Uehlin-Areal, Tiefgarage, Innenstadtberuhigung, Sportstättenentwicklung und die Zukunft des Oberfeld-Platzes sorgten dabei für ausreichend Themen. Zum Oberfeld-Sportplatz bringt der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Peter Ulrich eine Bürgerversammlung ins Spiel. Er selbst bekennt sich zu einer Bebauung des Oberfeldes, denn Schopfheim brauche ein breitgefächertes Wohnangebot. Erfreut zeigt er sich ebenso wie Artur Cremans über die Fortschritte beim Uehlin-Areal. Die SPD habe bei vielen kommunalen Themen in Schopfheim die Meinungsführerschaft, meint Artur Cremans auf entsprechende Bemerkungen beim Silvester-Hock der CDU. Meinungsunterschiede gab es auch bei der Flüchtlings- und Asyl-Politik. Dort zeigte sich der anwesende Justizminister Rainer Stickelberger empört über eine Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster.
Am Dreikönigsnachmittag hat Eichens Ortschaftsrat die Eichener Bürger über 60 Jahre in die Hülschematt-Halle eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen verköstigte der Gesangverein Eichen unter der Leitung von Dieter Waibel die Gäste mit einem musikalischen „Nachschlag“. Dr. Ruthard Hirschner überbrachte die besten Wünsche aus dem Rathaus. Schließlich war es Ortsvorsteherin Ute Zeh, die sich für das harmonische Miteinander in der Zusammenarbeit mit der Stadt bedankte.
Guten Zuspruch findet der Dreikönigs-Suppen- und Kaffeenachmittag des DRK Gersbach, das im Info-Pavillon Gäste empfängt.
Mit einem Dreikönigs-Schießen startet die Schützengesellschaft Wiechs ins neue Vereinsjahr.
07. Januar 2015
Der Gewerbeverein ermittelt die Gewinner der Weihnachtsaktion. Nadine Gentili zieht aus rund 40.000 Losen die glücklichen Gewinner.
Personalwechsel bei den Unabhängigen: Kai Horschig hat zum Jahreswechsel den Fraktionsvorsitz niedergelegt. Seine Funktion übernimmt nun Gustav Blessing. Horschig betonte, dass für ihn rein berufliche Gründe für diesen Schritt entscheidend waren.
Rund 400 Gäste kommen zum Gastspiel von „The International Magic Tenors“ in die Stadthalle.
Wolfgang Schulze-Kadelbach und seine Frau Margit berichten heute über ein Kriegstagebuch des Großvaters von Wolfgang Schulze-Kadelbach, Philipp Peltzer, das jener 1919 verfasst hatte.
08. Januar 2015
Die 6. Klassen der Friedrich-Ebert-Schule nahmen am Vorlese-Wettbewerb teil. Der ermittelte Schulsieger, Lukas Oldenburg, wird die Schule in der nächsten Runde in Lörrach vertreten.
09. Januar 2015
Der Fahrnauer Kaninchenzuchtverein war beim ersten Kaninhopp-Turnier in Maulburg mit von der Partie.
Spannende Wettkämpfe gab es beim „Jugend trainiert für Olympia“-Badminton-Finale des Regierungsbezirkes Südbaden in der Friedrich-Ebert-Sporthalle. Die Mädchen des THG waren so erfolgreich, dass sie im März in Heilbronn um den Landestitel spielen werden.
Die Guggenmusik „D’ Namelose“ hat erneut zu einer Kombi-Veranstaltung aus Open-Air- und Intro-Event vor und in die Stadthalle eingeladen. Bei frühlingshafter Witterung kamen viele Gäste am späten Nachmittag, um die Darbietungen auf der Showbühne außerhalb der Halle zu sehen und zu hören. Nach drei Stunden der Unterhaltung im Freien wurde das Event in die Stadthalle verlagert.
10. Januar 2015
Nachdem der Hieber-Markt seinen Erweiterungsbau eröffnet hat, will nun auch REWE in Gündenhausen erweitern. Der Bauausschuss muss beraten und beschließen, ob einer Überschreitung der festgesetzten Verkaufsfläche von 1.800 auf 2.089 qm zugestimmt werden soll.
Der Hieber-Markt erhält in zahlreichen Zuschriften viel Lob für seinen Ladenumbau, wie heute zu lesen ist.
Bereits im Dezember hat es zahlreiche Ehrungen für Berufsjubiläen bei Gardner Denver gegeben. Eine besondere Ehrung erfuhren Roland Ubach, Hartmut Jansen, Roland Schwald und Ottokar Schwanz für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit. Dr. Ruthard Hirschner überreichte die Ehrenurkunden des Landes.
Einen Satz neuer Trikots im Wert von über 500,– Euro gab es unlängst für die A-Junioren des SVS. Dietmar Brunner aus Weil am Rhein unterstützt den Fußball, da er in Schopfheim und Umgebung seine Kunden hat.
Am Montag beginnt der Vorverkauf für die Zunftabende.
Jahreshauptversammlung beim Musikverein Langenau. Während die Berichte dankbar aufgenommen wurden, gab es bei den Wahlen Probleme. Birgit Reissner und Silke Roser sowie die Kassiererin Karin Trefzer wollten aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen ihre Ämter zu Verfügung stellen. Nachfolger wurden keine gefunden. Im März, nach der Fasnachtszeit, muss eine außerordentliche Generalversammlung das Problem noch einmal angehen und möglichst lösen. Der jetzige Vorstand bleibt kommissarisch im Amt.
Führungswechsel während der Generalversammlung der Feuerwehr in Gersbach. Roland Blum gab das Amt des Abteilungskommandanten nach 23-jähriger Tätigkeit ab. Bei der Neuwahl bedurfte es nach Stimmengleichheit im ersten Wahlgang eines erneuten Wahlganges, bei dem Benjamin Ühlin die meisten Stimmen erhielt. Er wird die Abteilung nun fünf Jahre lang leiten.
Der Fußballverein Fahrnau empfängt die Passivmitglieder zum mittlerweile traditionellen Neujahrsempfang im Sportheim. Andreas Friedlin, Vorsitzender der Fußballer, gab einen Rückblick auf das Jahr 2014. Natürlich war auch die Fusion mit dem SVS, die es mittlerweile nicht mehr geben wird, ein Thema.
11. Januar 2015
Neujahrsempfang von Langenau und Enkenstein in der Langenauer Halle. Während Elke Würger als Ortsvorsteherin das Jahr Revue passieren ließ, war es dann die neue Ortsvorsteherin Eva Brutschin aus Enkenstein, die auf das, was sich in diesem Ortsteil ereignet hat, zurückblickte. Bürgermeister Christof Nitz blickte nicht nur zurück, sondern gab auch einen Überblick über Schopfheim im kommenden Jahr. Wie alljährlich galt es auch heuer, Menschen, die sich für die Ortsteile eingesetzt hatten, zu ehren. Elke Würger nutzte die Gelegenheit, Rafael Gieschke und Robert Philipp dafür zu danken, dass sie die seit 20 Jahren erscheinende Dorf-Zittig betreuen. Eva Brutschin bedankte sich bei Bernd Asal, der in Enkenstein für vielerlei Tätigkeit immer wieder einsatzbereit ist. Er wurde heute aber für 75-maliges Blutspenden mit Urkunde und goldener Ehrennadel mit Eichenkranz ausgezeichnet.
Gersbach lädt zum Neujahrsempfang in die Bergkopf-Halle. „Das vergangene Jahr brachte dem Ortsteil acht neue Bauplätze im Neubaugebiet Bergkopf“, meint Ortsvorsteher Christian Walter bei seinem Jahresrückblick. Auch die Kommunalwahlen bewegten den Ortsteil. Der Erhalt des Rathauses und der Ortsverwaltung, des Kindergartens und der Grundschule, der Gaststätten und des Dorfladens seien wichtige Faktoren für die Sicherung der Lebensqualität im Dorf. Bürgermeister Christof Nitz erwähnte in seinen Grußworten die Flurneuordnung in Gersbach, die die größte im Landkreis sei. Zur Breitbandversorgung des Ortsteils werde es im März eine Info-Veranstaltung geben. Der Ortsvorsteher ehrte Marlies und Willi Greiner für 50-maliges Blutspenden.
13. Januar 2015
Der neue Heimleiter des Georg-Reinhardt-Hauses, Martin Mybes, empfing Gäste beim Neujahrsempfang und meinte, dass das vergangene Jahr für alle sehr anstrengend gewesen sei. Im Mittelpunkt des Empfanges stand aber der rund 40 Jahre alte Berdux-Flügel, der restauriert wurde und nun im Foyer des Hauses auf seine Nutzung wartet. Pfr. Schmitthenner war es dann auch, der auf diesem Instrument die Gäste mit schönen Melodien begeisterte.
Der Langenauer „Rätsch-Obe“ 2015 ist aus personellen Gründen abgesagt worden. Das Narrenbaum-Stellen mit Vorstellung der Prinzessin und des Prinzen sowie der Hemdglunki-Umzug finden jedoch statt.
14. Januar 2015
Der Haushalt der Stadt Schopfheim und der der Eigenbetriebe ist online im Internet einzusehen.
Bei der jüngsten Vereinsmeisterschaft des TTC Schopfheim-Fahrnau in der Vicemoos-Halle setzte sich der 18-jährige Kevin Kiefer als Überraschungssieger durch. Er verhinderte den Titelgewinn des Favoriten Mark-Hong Bayer.
Die Wiese zwischen Zell und Brombach hat erhebliche Probleme. Eingeleitete Gifte haben massenhaft Kleinlebewesen getötet. Der Verursacher ist noch unbekannt. Jetzt reagieren die Schopfheimer Angler. Das Landratsamt hatte das Ergebnis von Erhebungen im Dezember bekannt gegeben, ohne selbst mehr zu wissen. Die Auswirkungen des Kleinlebewesen-Sterbens sind nach Aussage des Gewässerwartes Bruno Imbery vom Angelsportverein beträchtlich. „Wenn wir das früher bemerkt hätten, hätten wir vielleicht mit Futterstationen gegensteuern können“, betont er. Als das wahre Ausmaß klar wurde, waren viele Fische schon abgewandert, so etwa die Äsche, die auf Fluginsekten angewiesen ist. Andere Fischarten indes seien zum Glück noch da.
Stühlerücken im Langenauer Ortschaftsrat: Belinda Spettl stell den Antrag, aus dringenden familiären Gründen das Mandat zurückgeben zu dürfen. Der Ortschaftsrat stimmte dem zu. Karlheinz Markstahler wird das Amt nun als Nachfolger für die Freien Wähler antreten. Die ausscheidende Ortschaftsrätin erhielt von Bürgermeister Nitz den silbernen Dukaten der Stadt. Anschließend verpflichtete er Karlheinz Markstahler in sein Amt.
16. Januar 2015
Zum vierten Mal trafen sich Schopfheims GRÜNE zu einem Kamin-Gespräch bei Stadtrat Michael Straub. Das Thema „Windkraft“ beschäftigte die Runde, die mehrheitlich eine maximale Ausnutzung der Windkraft um Gersbach befürwortete. Ehrenfried Barnet plädierte dennoch für Einschränkungen, denn die Thematik des Infraschalls sei für ihn ein entscheidender Aspekt. Ebenso heftig waren die Wellen der neu aufgeflammten Diskussion über eine weitere Tiefgarage beim Uehlin-Areal. Während Jürgen Fremd für eine derartige Garage plädierte, vertrat Michael Straub eine Kontraposition. Große Einigkeit herrschte bei den GRÜNEN über die dringende Entwicklung eines Leitbildes mit der Festlegung von Zielen und Handlungsfeldern für die Stadt.
Jahreshauptversammlung des Gesangvereines Eichen. „Mir macht’s wieder Spaß und deshalb mach ich weiter“, kündigte Achim Hottinger während der 150. Hauptversammlung des Vereins an. Die Vereinsmitglieder wählten ihn dann auch bei den anstehenden Wahlen einstimmig und gehen mit ihm ins Jubiläumsjahr. In den obligaten Berichten erinnerten sowohl der Vorsitzende als auch die Schriftführerin Franziska Lay und der Dirigent Dieter Waibel an die zahlreichen geselligen Projekte, an Arbeitseinsätze und Projekte. Verdiente aktive Sängerinnen und Sänger konnten ausgezeichnet werden, so allen voran Bernhard Greiner, der sich in 40 Jahren der Chorzugehörigkeit zu einem Leistungsträger im Verein entwickelt habe, wie betont wird. Zahlreiche Sängerinnen gehören dem Gemischten Chor seit nunmehr 25 Jahren an.
Die Kultur-Kooperation präsentiert in der Stadthalle „Hokuspokus“, eine Komödie von Curt Goetz, in einer sehenswerten Inszenierung.
17. Januar 2015
Das Markgräfler Tagblatt interviewt heute den neuen Leiter des Schopfheimer Polizeireviers, Florian Doppler, der nun seit mehr als drei Monaten im Amt ist.
Die Unabhängigen beantragen, dass der Gemeinderat beschließen möge, die Öffentlichkeit bei Sitzungen des Arbeitskreises Innenstadt herzustellen. Auch Einladungen und Protokolle dieser Sitzungen müssten öffentlich sein. Es gehöre zu den Grundpfeilern der Demokratie und zur Bürgernähe, dass alle Sitzungen eines demokratisch legitimierten Gremiums zunächst einmal öffentlich seien, heißt es in der Begründung.
In der jüngsten Abteilungsversammlung der Feuerwehr Raitbach wurde von einem ruhigen Jahr 2014 berichtet. Sebastian Greiner trat nach sieben Jahren als 1. Jugendwart zurück. Ihm folgt nun Daniel Greiner. Erfreulich war der Probenbesuch im Berichtsjahr. An der Spitze der Abteilung steht Michael Lüttner, der auch die Versammlung leitete. Er durfte Walter Meier, der nach 40 Jahren aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr ausscheidet, seinen Dank aussprechen.
Bei strömendem Regen wuchteten die „Enninger“ bei hereinbrechender Dunkelheit den Narrenbaum in die Senkrechte. Der diesjährige Baum misst 27,50 m. Hanspeter Meyer zeigte sich denn auch erfreut, als das Ungetüm stand, und meinte: „Es war nicht ganz ungefährlich heute, denn der Baum ist durch die Nässe glatt geworden.“ Zur Unterhaltung des Publikums spielten die Guggenmusiker der „Namelose“ und der „X-men-Group“.
Der Warentauschtag der SPD in der Fahrnauer Festhalle erlebte wiederum einen Ansturm. In diesem Jahr hatte der Ortsverein entschieden, den Erlös dem AK Integration zu spenden. 440,– Euro konnten so an den Verein überreicht werden. Sichtlich erfreut zeigt sich der Vorsitzende, Dr. Peter Ulrich, über den Erfolg der jährlichen Aktion.
Generalversammlung des Gesangvereines Langenau. In diesem Jahr kann der Gemischte Chor auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Im Jahresrückblick erinnerte die Vorsitzende, Belinda Spettl, an herausragende Veranstaltungen und einen reich gefüllten Terminkalender. Am 18. Oktober will man das Silberjubiläum feiern, betont sie. Bei den Wahlen wird Belinda Spettl als 1. Vorsitzende bestätigt.
Der KSV Gersbach zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Auf ein erfolgreiches Jahr blicke der Kraftsportverein zurück, so der Vorsitzende, Ralf Ühlin. Schriftführerin Karin Blum hat das Wirken und die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres in schriftlicher Form festgehalten und präsentiert. Die Berichte der Abteilungsleiter und Trainer fielen größtenteils positiv aus. Bei den Wahlen wurden der 1. Vorsitzende ebenso wie Rechnerin Lena Ühlin in den Ämtern bestätigt.
Im „Café Reichert“ in Sattelhof findet die Generalversammlung des Gesangvereines Raitbach statt. Seit 38 Jahren dirigiert Herbert Maisch die Sänger. Von den Aktiven, so weiß der Vorsitzende, Bernd Strittmatter, zu berichten, wohnen 14 direkt in Raitbach, 18 kommen von auswärts. Der von Bettina Bruzek geleitete Jugendchor trat dreimal auf. Ihm gehören 14 Kinder und Jugendliche an. Die von Ortsvorsteher Wilhelm Tholen geleitete Wahl bestätigte Bernd Strittmatter als Vorsitzenden und Wolfgang Greiner als seinen Stellvertreter.
In der Badischen Zeitung ist heute ein Porträt des Komponisten Markus Götz zu lesen. Götz hat seit kurzem die Stadtmusik Zell i.W. als neuer Dirigent übernommen.
19. Januar 2015
Die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter hat in Berlin durchgesetzt, dass das THW in Schopfheim vom 2015 startenden Bau- und Sanierungsprogramm des Bundes profitieren wird. Schopfheim steht auf der jetzt beschlossenen Prioritätenliste des THW. Ein zeitnaher Baustart für einen Neubau ist so möglich. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster gratulierte dem Schopfheimer Ortsverband. „Dies ist eine gute Nachricht, vor allem für die ehrenamtlichen Helfer vor Ort“, meinte er. Schuster habe sich, zusammen mit dem Schopfheimer Ortsbeauftragten Sebastian Pfeifer und dem Freiburger THW-Geschäftsführer Brunhard Grothe, für den Neubau stark gemacht, wird heute berichtet.
Während der Gemeinderatssitzung stieß Heidi Malnati, CDU, eine Debatte zur Stadthalle an. Es bestehe der Vorschlag, aus der geschlossenen Gaststätte („Zum Markgrafen“) eine Begegnungsstätte zu machen. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger sagte, dass dies gar nicht so einfach sei, da es sich um ein Restaurant handle und in Schärers Au bereits eine Begegnungsstätte vorhanden sei. Michael Straub von den GRÜNEN plant eine gemeinsame Beratung zur Stadthallen-Sanierung mit den anderen Fraktionen. „Das freut mich“, kommentiert Bürgermeister Christof Nitz diesen Vorschlag. Jeannot Weißenberger, CDU, erinnerte an die alten Pläne zum Umbau der Stadthalle, die hervorgeholt werden könnten. So könnte etwa die Küche vom jetzigen Standort abgezogen und auch hinter der Bühne könnten einige Veränderungen vorgenommen werden. Wenn ein Gastwirt sich nicht halte, liege das an ihm selbst. Heidi Malnati ihrerseits schlug zudem noch das alte Fahrnauer Rathaus als Unterkunft für Flüchtlinge vor.
20. Januar 2015
Für das herausragende Schulprojekt ehrt das Finanz- und Wirtschaftsministerium die Grundschule in Wiechs. Die Schüler hatten die Möglichkeit genutzt, im Rahmen der Aktion „Denkmalschutz und Schule – Grundschüler erleben Denkmal“ mitzuwirken. Mit insgesamt sieben Kulturdenkmälern in Wiechs setzten sich die Kinder zusammen mit Experten auseinander.
„Mit nur zwei Einsätzen im Jahr 2014 konnte die Feuerwehr Langenau ein ruhiges Jahr verbuchen“, meint Abteilungskommandant Sven Elsässer in seinem Jahresbericht bei der Hauptversammlung. Insgesamt 22 aktive Feuerwehrleute und 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr gehören der Langenauer Abteilung an. Gesamtfeuerwehrkommandant Lutz Hofer bescheinigte der Abteilung eine hervorragende Ausbildung. Zwei Kameraden wurden dann für 25 Jahre im Dienste der Wehr ausgezeichnet: Jörg Schön und Sven Elsässer. Bei der Hauptversammlung meinte Lutz Hofer, dass die Wache West, die Langenau und Wiechs aufnehmen soll, bestimmt kommen werde. Mit dem jetzt diskutierten Standort ist die Abteilung Langenau jedoch nicht einverstanden. Nach 46 Jahren Zugehörigkeit zur Wehr kündigt Heinz Roser an, dass er austreten werde, denn „...das, was mit der Wache West auf uns zukommt, will ich nicht mehr mitmachen müssen.“
Die Feuerwehr Enkenstein trifft sich ebenfalls zur Jahreshauptversammlung mit dem Abteilungskommandanten Uwe Specht. Nach 30-jähriger Mitgliedschaft im Feuerwehr-Ausschuss tritt Peter Wagner zurück. Der Abteilungskommandant freut sich, dass er gleich zwei Kameraden für 40 Jahre aktiven Dienst ehren kann. Bernd Asal und Ernst Brutschin, der von 1984 bis 2009 Abteilungskommandant war, prägten die Geschichte der Wehr. Lutz Hofer, Gesamtkommandant, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig blickt man auf das bevorstehende 75-jährige Bestehen der Abteilung.
21. Januar 2015
Henning Uhlich, Sprecher der Agenda-Gruppe, meint, die Bürger sollten bei der geplanten Umgestaltung des Stadtparks miteinbezogen werden. Tiefbauamtsleiter Gerd Woop teilte mit, dass die Verwaltung dabei sei, Angebote von Fachplanern einzuholen, die dann vorgestellt werden sollen.
Eine bundesweite Pilotstudie beschäftigt sich mit den Plänen für die Windkraft in Gersbach. Bürgermeister Christof Nitz freut sich über diese unverhoffte wissenschaftliche Begleitung. Er und Hasels Bürgermeister Helmut Kima versprechen sich davon, dass trotz aller Interessenskonflikte, zum einen zwischen den beiden Kommunen, zum andern zwischen Bürgern und Windkraftfirmen, der Frieden gewahrt bleiben wird. Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter erwartet, dass die wissenschaftliche Moderation dazu führen wird, dass die Investoren die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und dabei für beide Seiten zufriedenstellende Lösungen erreicht werden.
Das neue vhs-Programm wird vorgestellt. Es steht nicht – wie sonst – unter einem besonderen Thema.
22. Januar 2015
Die Regio-Buchhandlung lädt zu einem Vortrag von Prof. Dr. Uwe Gerber mit dem Thema „Vom Ahnenkult zum Befreiungsgott“.
Auf der „Bau 2015“, der Welt-Leitmesse für Architektur in München, wählte eine siebenköpfige Jury im Rahmen des Innovationspreises „Architektur und Bauwesen“ das innovative System des Schopfheimer Unternehmens Durlum als Produkt von hoher architektonischer Qualität unter mehr als 70 Bewerbern aus. Ausgezeichnet wurde die Metalldecke „Fluid“.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Jutta Hofmann für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Schopfheim sowie im Öffentlichen Dienst geehrt. Jutta Hofmann kam im Januar 1990 als Leiterin des Verkehrsamtes in den Dienst der Stadt und ist auch heute noch in Teilzeitbeschäftigung Leiterin der Tourist-Info.
Im Ortschaftsrat Wiechs wird das Thema „Neujahrsempfang“ erneut besprochen. Vor einem Jahr wurde dieser Wunsch an gleicher Stelle von Bürgern ausgesprochen. Ino Hodapp meint, er habe vor einem Jahr schon feststellen müssen, dass bei den Vereinen keinerlei Interesse an einem solchen Event bestehe. „Wenn die Vereine nicht mitmachen, wer kommt dann?“, betont er. Das Gremium vertrat schließlich die Meinung, dass es im Dorf übers Jahr verteilt genügend Gelegenheiten gebe, sich zu treffen und auszutauschen.
Jahreshauptversammlung der Abteilung Schopfheim der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wurden in 2014 insgesamt 145-mal alarmiert. Gegenüber den beiden Vorjahren bedeutet dies eine Zunahme um 37%. 53 Brandalarme, davon ein Großbrand, und 92 technische Hilfeleistungen standen an. Auch über andere Aktivitäten berichtete Abteilungskommandant Jochen Sutter. Die Jugendfeuerwehr war sehr aktiv, wie Christoph Räuber darlegte. Die Mitgliederzahl stieg im vergangenen Jahr von 17 auf 21. Der stellvertretende Kommandant der Schopfheimer Wehr, Uwe Horschig, überbrachte die Grüße des Kommandanten Lutz Hofer, der verhindert war. Er ging unter Anderem auf das neu erstellte Leitbild der Schopfheimer Feuerwehr ein. Für 30 Jahre aktiven Dienst konnte Michael Schwald geehrt werden. Er sei nicht nur ein engagierter Feuerwehrmann, sondern auch ein hervorragender Kassierer und Organisator sowie eine große Hilfe für das Abteilungskommando, meinte Sutter. Eine Ehrung besonderer Art durfte Hanspeter Meyer entgegennehmen. Er verrichtet bereits seit 50 Jahren aktiven Feuerwehrdienst und ist der erste Feuerwehrmann, der in der Abteilung Stadt diese außergewöhnlich lange Dienstzeit geschafft hat.
Neujahrsempfang der IHK in der Stadthalle. Für den „guten Ton“ garantieren die „Blech-Harmoniker“ aus Köln. Der neue IHK-Präsident, Thomas Conrady, konnte mehrere hundert Gäste aus Wirtschaft und dem öffentlichen Leben willkommen heißen. Die Festansprache hielt in diesem Jahr Klaus Endress.
23. Januar 2015
Nach 20 Jahren hört Tosca Müller, Wirtin des Gasthauses „Krone“ (am Kronenbrunnen) auf. Heute hat sie das Traditionsgasthaus letztmals geöffnet. Ihre Eltern hatten das Haus 1969 erworben. Seit 1995 führte sie das Gasthaus als Bistro. In Kürze wird die griechische Familie Christoforou das Haus wieder eröffnen.
Fatimah Nazeer Jamal von den Malediven stellt derzeit ihr bildnerisches Schaffen in der Kulturfabrik aus. Sie studierte in England Kunst und Design. Heute lebt die Künstlerin mit ihrer Familie in Wehr.
Mit großer Mehrheit votieren die Mitglieder des Imkervereins Schopfheim bei der Hauptversammlung für den Ankauf ihres Vereinsgeländes mit Imkerheim und Lehr-Bienenstand in Raitbach. Bisher war das Grundstück mit 790 qm Fläche von der Stadt Schopfheim gepachtet. Dieser Vertrag läuft am 15. März 2015 aus. Die 1. Vorsitzende, Barbara Berger-Marterer, bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern und konnte dabei auch Friedrich Paul, der sich schon seit 1964 im Imkerverein für die Förderung der Bienenzucht einsetzt, zum Ehrenmitglied des Landesverbandes badischer Imker ernennen.
Die Windkraft-Gegner in und um Gersbach wollen das Vorkommen des roten Milans besser nachweisen. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung hielt Michael Geist einen Vortrag über diesen Vogel, der sich über die Wintermonate zurückzieht und je nach Wetterlage etwa im März zurückkommt. Bei der Versammlung berichtete Ortsvorsteher Christian Walter über die geplante Informationsfahrt der Stadt nach Freiamt. Außerdem hielt Gerhard Nebeling einen Vortrag über die Wirkung von Infraschall und Hyperschall auf Körper und Geist bei Mensch und Tier. Der Vorsitzende, Wolfgang Ühlin, konnte nicht nur begrüßen, sondern auch das 100. Mitglied des Vereines herzlich willkommen heißen.
Gut aufgestellt geht der TV Wiechs in ein neues Vereinsjahr, wie bei der jüngsten Jahreshauptversammlung vorgetragen wurde. Während der Versammlung konnte Roland Klingele, langjähriger Vorsitzender des Vereins, die Ernennung zum Ehrenmitglied entgegennehmen. Der Vorsitzende, Hans-Jürgen Tichelmann, ehrte außerdem Siegfried Schöbel für 50-jährige Mitgliedschaft. Unter der Wahlleitung von Ino Hodapp wurde der Vize-Vorsitzende, Jürgen Wagner, wiedergewählt.
24. Januar 2015
Die Badische Zeitung meint heute in der „Stadtbrille“: „Wenn es einen Tag des Kaffees, der Jogging-Hose oder des Kusses gibt, hat Schopfheim dem sogar eine ganze Woche entgegen zu setzen, nämlich die des Windes. Über (fast) nichts wurde in der zurückliegenden Woche mehr diskutiert, als über Windkraft.“
Das ehemalige Gasthaus „Hirschen“ in Wiechs soll umgebaut werden. Die bestehenden Gasträume und die Küche sowie der Saal im Obergeschoss werden laut Vorlage für den Bau-, Umwelt- und Technikausschuss zu insgesamt sieben Wohnungen umgenutzt. Im Erdgeschoss soll außerdem ein kleiner Laden entstehen. Der Ortschaftsrat Wiechs lehnte das Vorhaben in seiner Sitzung mit drei Enthaltungen und fünf Gegenstimmen ab. Es sei zwar klar, dass der Ortschaftsrat in diesem Fall lediglich eine beratende Funktion habe und auch der Gemeinderat kaum Möglichkeit habe, etwas zu unternehmen, es sei aber an der Zeit, auch einmal ein Zeichen zu setzen. Fest stehe, dass der Antrag erst eingereicht worden sei, als der Umbau fast abgeschlossen gewesen sei. „Wir können das einfach nicht gutheißen“, so das Gremium.
In einem BZ-Interview mit Ingeborg Pallaske vom THG wird deutlich, dass sie die Aufklärungsarbeit als Sucht-Präventions-Beauftragte am THG als sehr wichtig betrachtet.
Das Orchester des THG setzt sich für das Projekt „Rainbow House of Hope Uganda“ ein. Mit einem Benefiz-Konzert in der evangelischen Stadtkirche unter der musikalischen Leitung von Clemens Barth und Bettina Bruzek soll das Vorhaben in Uganda unterstützt werden.
Die Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinden Schopfheim und Maulburg beginnen mit den Proben für Musical-Aufführungen im Juli. Im Mittelpunkt steht dabei die neutestamentliche Gestalt der Lydia.
25. Januar 2015
Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Familie Völz vom gleichnamigen Reisebüro einen „Tag der Reise“ in der Stadthalle. Die Besucher kamen – wie in den Vorjahren auch – in großer Zahl. Bei einem Rundgang ließ sich Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner vom Firmenchef über die Angebotsvielfalt der insgesamt 27 Aussteller informieren. Auch das Schopfheimer Reisebüro Grether war mit einem Beratungsstand vor Ort.
Einem eigenartigen Sport frönen die Enkensteiner mit ihrem Weihnachtsbaum-Weitwurf. Bei der zweiten Auflage bei Glühwein, Kinderpunsch und Grillwürsten begrüßte in diesem Jahr Ortsvorsteherin Eva Brutschin die „Sportler“ des Ortsteils.
26. Januar 2015
In Langenau regieren über die närrischen Tage Prinz Mike und Prinzessin Bianca. Das Prinzenpaar aus der Fabelwelt „Shrek“ kam direkt nach Langenau, begleitet von der Guggenmusik „D‘Namelose“. Prinzessin Bianca (Schwald) und Prinz Mike (Markstahler) brachten gleich ihr närrisches Gefolge mit.
Abgelehnt hat der Bau-, Umwelt- und Technik-Ausschuss einen Bauantrag entlang der Bahnlinie. Dort, auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle und eines Getränkemarktes an der Himmelreichstraße, sollte ein Gebäude, das Beigeordneter Dr. Hirschner als „zu voluminös“ bezeichnete, erstellt werden. Der Planer sieht eine Grundstückszufahrt unmittelbar am Bahnübergang vor. „Ohne Tiefgarage geht nichts“, meint der Beigeordnete, denn für die 26 geplanten Wohneinheiten könnten die Autos nicht auf der Straße stehen bleiben. Der Ausschuss lehnte auch das Baugesuch für das ehemalige Gasthaus „Hirschen“ in Wiechs ab. Es sei generell nichts einzuwenden, doch sei im Ausschuss Unmut darüber aufgekommen, dass mit dem Umbau des Hauses bereits begonnen worden sei, bevor der Antrag eingereicht und beraten wurde. Das Gremium folgte dem Votum des Ortschaftsrates. Dr. Hirschner meinte: „Wir kriegen den Antrag wieder auf den Tisch, mit der Ablehnung kann lediglich ein Zeichen gesetzt werden“.
Die CDU stellt den Antrag, das Thema „Windkraft“, das am 09. Februar im Gemeinderat behandelt werden soll, zu vertagen.
27. Januar 2015
Nach 20-jähriger Tätigkeit als Kursleiterin im Gesundheitsbereich wurde in der vergangenen Woche Gisela Wolf bei der vhs Schopfheim verabschiedet.
Im Zuge der monatlichen Vorstandssitzung diskutierten der CDU-Stadtverband und die Fraktion erneut das Thema „Windkraft“. In Kürze steht auch eine Besichtigung der Windkraft-Anlage in Freiamt an. Grundsätzlich waren sich alle einig, dass Windkraft als eine von mehreren Energie-Erzeugungsarten für eine gelingende Energie-Wende eine wichtige Rolle spiele, allerdings sei bei der Planung „auf alle Aspekte einzugehen und Vor- und Nachteile zu berücksichtigen.“
Der aktuell 870 Mitglieder umfassende Turnverein Fahrnau, darunter 44% Jugendliche unter 18 Jahren, hat Jahreshauptversammlung im SVS-Sportheim. Festhalten werde man am Familien-Sportnachmittag, war zu hören. Das bei den Mädchen so beliebte Kinder-Turnfest sei dagegen komplett ins Wasser gefallen, weil kein Ausrichter gefunden wurde. Kein Verein im Markgräfler Turngau sah sich in der Lage, das Fest zu organisieren. Bei den anstehenden Wahlen wurden ins Vorstandsteam Nicole Spitz und Stephanie Lammel als gleichberechtigte Mitglieder im Duo, dem zuletzt Diana Sorzio und Sascha Schönauer angehörten, gewählt.
28. Januar 2015
Die SPD-Fraktion will noch in diesem Jahr eine Bürgerversammlung zum Thema „Stadtentwicklung“ auf den Weg bringen. Sie hat einen Antrag an den Gemeinderat eingereicht. Zur Begründung schreibt der Vorsitzende der Fraktion, Artur Cremans, dass es im Vorfeld der letztjährigen Kommunalwahlen große Diskussionen und eine Unterschriftensammlung gegen die Verlegung der Sportstätten des Oberfeldes nach Fahrnau gegeben habe. Um diese und andere Diskussionen auf eine sachliche Ebene zu führen und die Bevölkerung möglichst repräsentativ zu beteiligen, sei diese Versammlung nun beantragt worden. Es gehe dabei nicht um das Sportgelände, sondern um die künftige Entwicklung der Stadt insgesamt. Themen wie Wohnungsbau, Gewerbegebiete, Verkehrsführung und Nahverkehr, Innenstadt-Beruhigung und -Gestaltung, Angebote für Jugendliche und der Bedarf an Kinderbetreuung und Schulen sollen ebenso zur Diskussion stehen.
Die Wohnbau Lörrach setzt die Sanierung ehemals städtischer Gebäude fort. 2014 wurden die Gebäude Schustergasse 5–7 sowie 9–11 saniert. Nun wird das Gebäude Schwarzwaldstraße 70 für 325.000,– Euro saniert werden.
Vor einigen Tagen hatte die Wiechser Buurefasnachtsgesellschaft (Wibufa) Jahreshauptversammlung. Präsident Fritz Streule gab ebenso wie Schriftführerin Silke Heckendorn einen Jahresrückblick. Bei den Wahlen wurde neue Vize-Präsidentin Silvia Frey. Für 60-jährige Wibufa-Mitgliedschaft erhielt Ehrenmitglied Fritz Sohm die Ehrenurkunde der Buurefasnachtsgesellschaft Wibufa. Weitere Ehrungen gab es für 45, 35 und 30 Jahre Vereinszugehörigkeit.
Die für die Energie-Technik hochgelobte Kindertagesstätte am Hintermattweg in Fahrnau macht Sorgen. Der Grund: Es gab einige Beanstandungen und Mängel im Haus, denn mit der Heizung lief es nicht rund, wie Hochbauamtsleiter Ludwig Bertram berichtet. In der vergangenen Woche sei es erneut ein Grad zu kalt gewesen. Knappe 17 Grad wurden gemessen. Als Grund für die fehlende Wärme wurden verstopfte Lüftungsfilter ausgemacht. Nachgerüstet muss auch im Warmwasser-Bereich, denn dort komme gerade mal so um die 40 Grad lauwarmes Wasser aus den Hahnen. Auch über andere Fehler, die man entdeckt hatte, musste er berichten.
Die Stadt stellt ab sofort auf ihrer Internet-Seite eine Rubrik mit Infos und Unterlagen zum Thema „Windkraft“ vor.
Auch der LIDL-Markt will modernisieren und erweitern. Die Verkaufsfläche soll von 800 auf 1.400 qm steigen, wie Rathausjurist Dr. Hirschner mitteilt. Es sei keine Erweiterung des Sortiments beabsichtigt, sondern vielmehr eine Verbesserung der Präsentation. Ein Antrag soll in absehbarer Zeit eingehen, meint er nach einem Gespräch mit dem Unternehmen.
29. Januar 2015
Was Michael Straub in der letzten Gemeinderatssitzung angekündigt hatte, wurde derweil in die Tat umgesetzt. Die GRÜNEN hatten alle Fraktionen eingeladen, einen Antrag zum Thema „Stadtentwicklung“ vorzubereiten und möglichst gemeinsam einzubringen. Das Treffen fand am Montag statt. Bis auf die SPD seien alle Fraktionen vertreten gewesen. Bedauert werde, dass sich die SPD dem Treffen verweigert habe und eigene Wege gegangen sei.
Kurt Menter, Leiter der Stadtbibliothek, legt die neue Statistik für die Benutzung der Einrichtung im Jahre 2014 vor. 171.337 Ausleihen bedeuten 4,8% weniger als im Vorjahr. Die Ausleihen bei den Printmedien gingen insgesamt um 8,2% zurück. Der Anteil der Ausleihen im Kinder- und Jugendliteraturbereich ist gleichbleibend hoch. Bei den Sachbüchern kann der Rückgang mit der Internet-Nutzung in Verbindung gebracht werden.
Der Mundart-Kolumnist im MT, Kurt Ückert, feiert heute seinen 80. Geburtstag.
„Viel Arbeit steckte der Schäferhundeverein Langenau im vergangenen Jahr ins Vereinsheim“, bilanziert Vorsitzender Hanspeter Schulte bei der Jahreshauptversammlung. Seit vorigem Jahr trainieren nach seinen Worten nicht nur die rd. zwei Dutzend aktiven Hundesportler auf der vereinseigenen Anlage, sondern auch die Polizeihundestaffel Freiburg.
Bereits beim internationalen „Tag des Ehrenamtes“, am 05. Dezember 2014, wurde Fritz Trefzger, Bäckermeister, vom Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks ausgezeichnet. Nun wurde die Urkunde in einer kleinen Feierstunde übergeben. Michael Schwab übernahm es, als Kreishandwerksmeister und Vorsitzender der Handwerkskammer Freiburg die Stationen Trefzgers aufzulisten und zu würdigen. Zu den Gratulanten gehörte auch Dr. Ruthard Hirschner als Vertreter der Stadt. Keiner der Redner vergaß, auch die Familie und die Mitarbeiter Trefzgers dankend zu erwähnen. Fritz Trefzger zeigte sich vom Glückwunsch bewegt.
Für den Ortschaftsrat Gersbach kommt als möglicher Standort für Windkraftanlagen nur der Rohrenkopf in Frage. Dies gilt auch nur dann, wenn im weiteren Planungs- und Prüfungsverfahren alle Bedenken hinsichtlich Lärm, Arten- und Naturschutz, Schattenwurf sowie gesundheitlicher Risiken auszuräumen sind. Alle andern Standorte wie Hohe Möhr, Glaserkopf, Mettlenkopf strich der Ortschaftsrat einstimmig aus der Liste. Bürgermeister Christof Nitz erläuterte die rechtliche Situation und meinte, nur über das Instrument des Flächennutzungsplanes könne die Stadt das Verfahren steuern. Dennoch – die Bedenken konnten trotz aller Ausführungen am Ratstisch nicht zerstreut werden. Während der Ortschaftsratssitzung zum Thema „Windkraft“ drehte das Projekt „Dezent Zivil“ Filmaufnahmen, um im folgenden Diskussionsprozess die Meinung der Menschen zu kennen. Neben kritischen Bemerkungen gab es aber auch Gegenstimmen. Einer meinte: „Das Gesülze über die Landschaft geht mir auf die Nerven. Der Lärm der Motorräder ist doch um ein Vielfaches lauter als Windmühlen“, und erntete Buh-Rufe aus den Zuhörerreihen. Der Ortschaftsrat wollte das weitere Vorgehen bei der Windkraft-Planung trotz eines Antrags von Ralf Ühlin nicht vertagen. Er regte an, den Beschluss so lange aufzuschieben, bis die Ergebnisse der Pilot-Studie von „Dezent Zivil“ auf dem Tisch lägen und die Bürger ausführlich zu Wort gekommen seien. Das seien maximal fünf Monate, „...da vergeben wir uns doch nichts“, betonte er. Christof Nitz wollte jedoch den ursprünglichen Zeitplan einhalten, wenngleich er die Meinung Ühlins für einen guten Vorschlag hielt. Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner hielt indes von einer Vertagung gar nichts. Ühlin war schließlich der Einzige am Ratstisch, der noch für die Vertagung plädierte.
Wie das Thema „Windkraft“ Gersbach bewegt, zeigt sich daran, dass – obwohl es draußen kräftig schneite und motorisierte Aufstiege ins Höhendorf schwierig waren – viele aus dem Tal hinauf kamen, um sich in Gersbach informieren zu lassen.
Durch Schneelast sind Bäume auf der K 6352 zwischen Schweigmatt und Gersbach auf die Fahrbahn gestürzt. Ein Durchkommen war nicht mehr möglich.
30. Januar 2015
Fachbereichsleiter Jürgen Sänger und seine Fachgruppenleiterin Stefanie Herzog (Stadtbüro/Soziales) haben in der Kindertagesstätte am Marktplatz die erste Familienbroschüre der Stadt vorgestellt. Diese wendet sich hauptsächlich an Eltern mit Kindern und werdende Eltern.
Die Stadt lässt im Januar und Februar am Schlierbach und am Sengelenbach die Gehölze pflegen. Dabei gehe es um das Rückschneiden und das Ausrichten einzelner Bäume sowie um die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit entlang von Rad- und Fußwegen.
Die Firma Tranter, ein weltweit agierender Hersteller von Wärmetauschern, konzentriert ihre deutschen Werke nun in Schopfheim. Der schwedische Mutterkonzern Alfa-Laval kündigt an, dass er das Tranter-Werk im thüringischen Artern schließen und die Produktion nach Schopfheim verlegen werde. Ob tatsächlich alle 70 Arbeitsplätze aus Artern ins Wiesental wandern, ist noch nicht absehbar. Derzeit beschäftigt der Gündenhausener Betrieb 80 Mitarbeiter.
Mit einem neuen Führungsteam startet der Tennisclub Schopfheim in die kommende Runde. Vorsitzender ist künftig Lutz Tyburzy. Den Vize-Vorsitz übernimmt für 2015 kommissarisch Susanne Eberhardt, für 2016, ebenfalls kommissarisch, Frank Sutter. Das bisherige Führungsteam, bestehend aus Wolfgang Röder und Vize Alfred Brunnacker, hatte den Abschied vor längerer Zeit angekündigt.
Nach drei Monaten hat sich Pfr. Martin Schmitthenner schon recht gut in Schopfheim eingelebt. Die Badische Zeitung berichtet heute über seine ersten Erfahrungen. Wichtig sei es, die Gräben zuzuschütten, denn die Schopfheimer Kirchengemeinde habe unruhige Zeiten mit vielen Pfarrerwechseln und -vakanzen hinter sich. Für ihn ist Schopfheim die dritte Pfarrstelle nach Appenweier (1995-2005)und March (2005-2014). „Wenn es gut läuft, ist es auch die letzte bis zum Ruhestand“, ergänzt der 56-Jährige.
Im Probelokal trifft sich der Musikverein Wiechs zur Jahreshauptversammlung. Die wichtigsten Marksteine des vergangenen Jahres stellte der Vorsitzende, Peter Zimmermann, in seinem Rückblick noch einmal vor. Der Verein sei solide aufgestellt, ist zu hören, denn 48 aktive Musiker deckten sämtliche Register ab. Von den 14 Zöglingen konnten alleine sieben im vergangenen Jahr frisch angeworben werden. Allerdings hatte der Verein in beiden Bereichen einige, meist beruflich und schulisch bedingte Austritte zu verzeichnen. Dank sprachen dem Verein sowohl Bürgermeister Christof Nitz als auch Ortsvorsteher Ino Hodapp aus. Horst Liebmann, der 50 Jahre lang Passivmitglied des Vereines ist, wurde dafür zum Ehrenmitglied ernannt. Peter Zimmermann wurde bei den Wahlen erneut zum Vorsitzenden gewählt.
31. Januar 2015
Im Dorfmuseum in Eichen geben die „Liebestöter“ beim „Z‘Liechtgoh“ ihr erstes Konzert. Klaus Streicher (Gitarre, Ukulele und Gesang) und Felix Herrmann (Gitarre, Gesang) sind Spezialisten für skurrile Liebeslieder und beißende Romanzen.
Der Tafelladen sucht ehrenamtliche Fahrer und Beifahrer. Die Helferinnen und Helfer sind es, die als Säulen den Schopfheimer Tafelladen stützen.
Jahreshauptversammlung der Malteser in Gündenhausen. Die Gruppierung leide an chronischem Nachwuchsmangel, meint der Vorsitzende, Emmerich Szokoll.
Gegen 18.30 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert, weil eine Nachbarin in der Friedrich-Hecker-Straße den Brandmelder in einer Wohnung hörte. „Weil in der betroffenen Wohnung niemand anwesend war, öffnete die Feuerwehr die Tür und fand eine brennende Windel auf dem heißen Herd“, so Uwe Horschig von der Feuerwehr. Löscharbeiten seien dennoch nicht nötig gewesen, denn der brennende Stoff wurde mit Wasser übergossen. Allerdings sei die leere Wohnung sehr verraucht gewesen. Der Rauchmelder hatte größeren Schaden abgewendet. Die Feuerwehr lüftete und verschloss danach die Wohnung wieder.
Im Fahrnauer Farifa-Land ist die Welt in Ordnung, zumindest beim diesjährigen Zunftabend in der Festhalle. Die Farifa-Band unter der Leitung von Dominik Hoyer heizte denn auch während des ganzen Abends ein. Der Präsident der Fahrnauer Narren, Christian Leisinger, begrüßte nicht nur den Schopfheimer Oberzunftmeister Wisniewski, sondern auch Statthalter Klaus (Ziegler) us de Vicemoosstrooß samt den Aruba-Narren. Unter der Leitung von Melanie Springmann spielten außerdem die „Bättelsäcke“ und heizten ebenso kräftig ein. Auch der Fanfarenzug unter der Leitung von Walter Gieck gehört zum festen Bestandteil der Fahrnauer Narren. Zahlreiche erfahrene, aber auch neue Akteure und Akteurinnen trugen zum Gelingen des Abends bei. Im Namen der Vogtei Dreiländereck ehrte Narrenvogt Markus Meßmer die Fahrnauer Susanne Kiefer sowie Bernhard und Roland Drumm mit dem Verdienstorden in Gold, der nach mindestens 33 aktiven Jahren verliehen wird. Den Orden „Ein halbes Leben“ erhielt der bei den Fahrnauer Narren hochaktive Hermann Drumm verliehen.
Mit einem Lied eröffnet das „Chörli“ die Hauptversammlung des Schwarzwaldvereines um Marita Sütterlin. Sie hob in ihren Worten hervor, dass die Ortsgruppe auch als soziale Einrichtung gelten könne. Der Schwarzwaldverein sei generationen-übergreifend da, auch für Senioren und Familien. Auch die fleißigsten Wanderer wurden ausgezeichnet. Die Vorsitzende gab bekannt, dass die Ortsgruppe zum Jahresende aus der Arbeitsgemeinschaft „Wanderheim Belchenblick“ ausgetreten sei. Mit Daniela Klatt wurde eine neue Schriftführerin gewählt, zum neuen Wegewart wurde Norbert Lehmann.
Stefan Deiß dankte dem gesamten Vorstandsteam und besonders seiner Stellvertreterin, Petra Deiß, während der Jahreshauptversammlung der Gersbacher Musiker. Höhepunkte im vergangenen Vereinsjahr seien zwei Konzerte, ein Probenwochenende und eine Konzertreise ins Tirol gewesen. Die Wahlen bestätigten Stefan Deiß und Petra Deiß.
01. Februar 2015
Das Streicher-Ensemble „Tempo primo“ unter der Leitung von Rafael Lobo konzertiert in St. Agathen.
In den frühen Morgenstunden fasste die Polizei im Anschluss an eine Verfolgungsfahrt einen flüchtigen Serieneinbrecher. Der Mann hatte Stunden zuvor Einbrüche in Bernau und Häusern verübt, heißt es im Polizeibericht. Infolge hoher Geschwindigkeit des vor der Polizei fliehenden Täters, kam dieser aufgrund von Schneeglätte von der Straße ab und blieb in einem Erdhügel stecken. Die Flucht zu Fuß endete damit, dass er einige Zeit später in einer Wohnung in Schopfheim ermittelt und festgenommen werden konnte. 15 Einbruch-Diebstähle in Schopfheim, Maulburg, Zell i.W., Lörrach, Rheinfelden und im Landkreis Waldshut-Tiengen räumte er bereits bei der Vernehmung ein. Das von ihm gefahrene Auto stammte aus einem Firmeneinbruch vom 30. Januar in Schopfheim. Der 27-Jährige, der erst vor Kurzem nach Verbüßen einer mehrjährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wurde, sitzt nun wieder ein.
02. Februar 2015
In der Reihe „Blue(s) Monday“ im Berggasthaus „Waldhaus“ in Schweigmatt treten Shanna Waterstown und „The Wet Hands“ mit modernem Blues, Soul und Jazz auf.
Die Wahlschlappe bei den Kommunalwahlen drückt aufs Gemüt der Freien Wähler bei der Jahreshauptversammlung in der „Sonne“. Rundum erneuert und hoch motiviert wollen die Freien Wähler nun erneut starten. Gabriele Peter-Muth rückt an die Spitze der Wählervereinigung. Vom ehemaligen Vorstand geblieben ist Andreas Philipp. Die neue Vorsitzende ist überzeugt, mit den Freien Wählern eine Gruppierung gefunden zu haben, in der sie sich zuhause fühlen kann. Ihr Ziel ist es, wieder drei oder mehr Vertreter im Gemeinderat zu haben. Der ausgeschiedene Vorsitzende Adolf Winterhalder gab unumwunden zu, dass das Wahlergebnis ein wenig aufs Gemüt gedrückt habe. „Als ruhender Pol in der Gemeinschaft stand er fern jeglicher Polemik“, wie Andreas Philipp meinte.
03. Februar 2015
Das Jubiläumsjahr 2014 war ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte der Bergland Fleischdirektvermarktung Gersbach und Wies. In Gresgen traf man sich dieser Tage zur Jahreshauptversammlung. Die Anzahl der über die Direktvermarktung an die Firma Hieber vermittelten Rinder habe nochmals gesteigert werden können, war zu erfahren. Neben Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter lobte auch Gresgens Ortsvorsteher, Peter Eichin, das große Engagement des Vereins.
Nach den Fasnachtsferien beginnen die millionenschweren Sanierungen am THG. Fünf Klassen müssen für zwei Jahre in Unterrichts-Container ausgelagert werden. Die Container wurden dieser Tage angeliefert und sind nun fertig aufgebaut.
04. Februar 2015
An fünf strategischen Punkten sollen künftig Stelen, die für Fußgänger die Innenstadt erschließen sollen, aufgestellt. Die Stadt gibt hierfür 25.000,– Euro aus. Allerdings muss der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung dem Konzept und den Ausgaben noch zustimmen.
Gärtnermeister Werner Opitz, Wanderer und Segler aus Passion, feiert heute den 85. Geburtstag.
Werner Störk wendet sich in einem Leserbrief gegen die Windkraftanlagen in Gersbach.
Für eine Stunde kommt es zu einem Warnstreik bei der Firma EKATO. Aufgerufen hat dazu die Gewerkschaft IG Metall. Es soll Druck auf die Tarifverhandlungen, die am 11. Februar stattfinden, gemacht werden. Über 130 Beschäftigte beteiligen sich.
Das Jugendparlament wählt mit Jasmin Walteich eine neue Vorsitzende. Stellvertreterin ist Sarah Roth. Jasmin Walteich war bisher Stellvertretende Vorsitzende. Josua Kalt stellte sich nicht mehr zur Wahl.
Von einem „tollen Verein“ spricht Ortsvorsteherin Elke Würger bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Langenau. Der Vorsitzende, Manfred Schnell, informierte über die Aktivitäten, insbesondere aber auch über die Sanierung der Tennisplätze. In seiner 16-jährigen Amtszeit musste Kassierer Gottfried Hintner keine allzu großen Klimmzüge machen, um ein Fazit ziehen zu können. Beim Ausblick auf das laufende Jahr verwies Schnell auf das Jubiläumsfest zum 25. Bestehen, das im Herbst gefeiert wird. Außerdem werde der Club in die Infrastruktur des Vereinsheimes investieren. Schließlich bedankte sich der Vorsitzende bei dem ausscheidenden Kassierer mit einem Bild. Zur Nachfolgerin des langjährigen Finanzchefs wurde Cornelia Queder gewählt. Der übrige Vorstand mit Manfred Schnell und Vize Meik Gorski bleibt auch nach den Wahlen im Amt.
05. Februar 2015
Heute informiert der SVS darüber, dass das verdiente Vereinsmitglied Hanspeter Acker am 26. Januar verstorben ist. Er war in den 70er-Jahren Torwart des SVS, der damals in der 2. Amateurliga spielte.
In der vergangenen Woche weilte der Landtagsabgeordnete Josha Frey eine Nacht lang im Schopfheimer Polizeirevier und war beeindruckt von der Arbeit der Polizisten im ländlichen Raum.
Stefanie Herzog, die bei der Stadtverwaltung Fachgruppenleiterin ist, hat ein Kinderbuch mit dem Titel „Tappi + Alfi“ geschrieben. Dieses Buch, das nun erschienen ist, wurde von Werner Keil illustriert.
06. Februar 2015
Die Schopfheimer Marionetten-Bühne führt im Museumskeller das Märchen „Rumpelstilzchen“ auf.
Der Bergbrunnen-Lift ist geöffnet. In Gersbach ist das Skifahren selbst bei Flutlicht sehr schön und macht Spaß.
Stadtjugendpfleger Dietmar Hermann, der zum 01. April d.J. in den Ruhestand gehen wird, erhält Ersatz mit dem 30-jährigen Sozialpädagogen Johan Asal, der bisher den Jugendtreff in Brombach leitet.
Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass die neuen Pläne zur Umgestaltung des Stadtparks am Gedeihen seien, zumal sich ein Unternehmen aus Schopfheim am Spielplatz finanziell engagieren wolle.
Knapp 20 m hoch ist die neue Fluchttreppe an der Friedrich-Ebert-Schule (gegen Norden), die aus Sicherheitsgründen angebracht werden musste. Für die Stahlkonstruktion waren 200.000,– Euro zu finanzieren.
Arno Baumann, Leiter der Gewerbe-Akademie, freut sich über Post aus Stuttgart. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt die Bildungseinrichtung der Handwerkskammer mit 1,2 Mio. Euro. Grund dafür ist die Modernisierung der Werkstätten für Metall-Berufe. Das Land übernimmt mit dem Zuschuss 30% der Investitionskosten. 45% bezahlt der Bund und 25% die Handwerkskammer.
Der erste Zunftabend der diesjährige Fasnachtszeit geht unter dem Kupferdach über die närrische Bühne. Auf dem „Lindeplatz“, der kurzerhand in den Saal verlegt wurde, unterhielten die Akteure während vier Stunden das Publikum aufs Unterhaltsamste. Statthalter Klaus räumte, wie er sagte, nach seinem Amtsantritt zunächst einmal im Rathaus richtig auf. Er meinte, es komme ihm vor wie auf der „Costa Concordia“ – um halb Acht sei der Kapitän auch noch nicht da. Vor allem mit den Damen vom Ordnungsamt legte sich der Regent an. Selbstverständlich trat er später auch wieder als „Gendarm“ auf, um insbesondere über die Stimmenfänger vor den Wahlen nachzudenken. Die 48er-Revolutionäre Roland Schwald, Wolfgang Bühler, Ramona Schwald, Erich Lacher, Thomas Gsell und Axel Rauscher berichteten über ihr New York-Abenteuer an der Steuben-Parade. Irgendwie klappte das Ganze nicht richtig, denn sie vergaßen die Zeitverschiebung. „Unter den Linden ist eine Schnitzelbank gut“, meint Jeannot Weißenberger zusammen mit Toto Invernale. Aber auch als „Albert und Pepe“ waren die beiden Akteure wiederum nicht zu übertreffen. Eine gelungene Premiere feierte das Ensemble „Vokal in flagranti“. Jeannot Weißenberger trat auch als „Mundart-Poet us Kühlenbronn“ auf. Als Putzfrau fegte Heidi Wagner den Lindenplatz blitzblank und Nathalie Dürnberger regte sich über die Parkautomaten und die viel zu tiefen Sitzbänke auf. Endlich wurde auch die Bücherkiste (die noch nicht steht) installiert. Zu einem Grundstock sollen der Fantasy-Roman (Haushaltsplan der Stadt Schopfheim) sowie Götter- und Helden-Sagen (Gemeinderatsprotokolle) und ein Märchenbuch (Burgi-Sprüche zum Uehlin-Areal) aufgenommen werden. Der Narresome mit einem Fußball-Weltmeisterschafts-Tanz und Akteure wie Axel Rauscher, Ingrid Kropf, Ramona Schwald, Jacob Glöggler, Klaus Strauß, Peter Strauß trugen zum weiteren Gelingen des Abends ihren großartigen Anteil bei.
07. Februar 2015
Die TSG Schopfheim ist Ausrichterin der südbadischen Meisterschaften des Badminton-Nachwuchses. 112 Spieler und Spielerinnen aus 17 Vereinen spielen in diesem Regional-Turnier.
Gersbach liegt unter einer wunderschönen, ins Golddorf einladenden Schneedecke.
Seit 40 Jahren unterrichtet Elisabeth Bauer an der Friedrich-Ebert-Schule. In einer Feierstunde würdigte Rektorin Claudia Brenzinger die Leistung und das Engagement der Kollegin. Nach dem Abitur am THG hatte die Pädagogin die PH in Lörrach absolviert. Ihre erste Stelle nach dem Staatsexamen führte sie nach Schönau, von wo sie nach rd. 20 Jahren an die Friedrich-Ebert-Schule nach Schopfheim wechselte.
Wilhelm Tholen berichtet aus der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Sachen Windkraft. Einstimmig votiert das Gremium, den Standort Hohe Möhr aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Gleichwohl will man, dass die Stadt nutzbare Flächen im Flächennutzungsplan-Verfahren festlegt.
Die GRÜNEN lehnen einen Vertagungsantrag des Themas „Windkraft“, wie von der CDU beantragt, ab. Michael Straub erklärte, dass erst aufgrund des anstehenden Beschlusses eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange stattfinden könne. Erst danach liege eine vollständige Information vor.
Bis Ende 2014 wurde das Haus Columban (ehemals Villa Jutzler) als Alten- und Pflegeheim genutzt, dann zogen die Heimbewohner in den nahe gelegenen Neubau um, denn die Räume im alten Gebäude waren nicht mehr zeitgemäß. Nun steht die Villa leer. Der Verein Haus Columban, dem das Gebäude und das Gelände gehören, sucht – so Alfred Wilhelm, Geschäftsführender Vorsitzender des Vereins – zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern nach Überlegungen, was mit dem Haus geschehen könnte. Er war – wie er sagt – von vielen guten Vorschlägen beeindruckt. Zwei Ärzte seien dabei, die sich vorstellen könnten, darin eine Praxis einzurichten. Unter dem Aspekt „Gesundheit“ könnten Therapieräume entstehen, die Eurythmie-, Sprach- oder Prophylaxe-Angebote aufnehmen könnten. Geschaffen würde damit eine Art Gesundheitszentrum. Außerdem gebe es eine Initiative, die ein Kultur- und Begegnungsstätte einrichten möchte. Zwei Mietwohnungen könnten im Dachgeschoss Platz finden, z.B. als Pfarr- oder Hausmeisterwohnung.
Im vergangenen Jahr gab es die große Spenden- und Typisierungsaktion für Noemi, die an Blutkrebs litt. Tausende beteiligten sich an der Suche nach einem geeigneten Spender. Heute berichtet die Badische Zeitung darüber, wie es dem Mädchen nach seiner Knochenmarkspende ergeht. Sie konnte ihm helfen, das Mädchen geht seit November wieder in die Dr. Max-Metzger-Schule. Im Mai vergangenen Jahres erhielt Noemi die rettende Stammzellenbehandlung. Maria Faraone, die Mutter des Mädchens, berichtet, dass die Eltern damals von der Hilfsbereitschaft und Solidarität überwältigt gewesen seien.
Mit einem Dankgottesdienst begann die Generalversammlung des katholischen Kirchenchores um die Vorsitzende Uta Vollgärtner. Als Höhepunkt erhielt Herbert Gräßlin eine Dankesurkunde der Erzdiözese Freiburg für seinen 65-jährigen Einsatz im Dienste der Gottesdienstgestaltung.
Unter dem Titel „Schule für alle“ öffnete die Waldorfschule für Interessierte ihre Pforten. Man konnte sich so ein Bild von der Waldorf-Pädagogik im Schulalltag machen. „Viele Eltern haben Interesse an einer alternativen Schulform, wissen aber wenig über die Waldorf-Pädagogik“, erklärt Johanna Glockner aus dem Lehrerkollegium.
Die Narren begrüßen ihre Gäste zum zweiten Zunftabend in der voll besetzten Stadthalle.
09. Februar 2015
Für eine Woche besucht der reisende Prediger Bernd Jauch die Schopfheimer Zeugen Jehovas.
Glimpflich verlief ein Feuerwehreinsatz bei einem Wohnungsbrand im Bifig. Die Wehr musste die Wohnung aufbrechen. Ursache des Rauches im Treppenhaus war eine Spülmaschine in der Küche, die heißgelaufen war und qualmte. Das Gebäude selbst nahm keinen Schaden. Lutz Hofer spricht von Glück im Unglück, dass der Brand so rechtzeitig entdeckt wurde.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Thema „Windkraft“. Man nimmt nun das rechtliche Verfahren über die möglichen Windkraft-Standorte in Gersbach im Flächennutzungsplan in Angriff. Beim Vertagungsantrag, den die CDU gestellt hatte, blieb diese alleine. Er wurde daher abgelehnt. Hans-Jörg Klein, SPD, erinnert daran, dass die von allen gewollte Energiewende auch Opfer abverlange. Niemand wolle gerade in Gersbach die Auswirkungen klein reden: „Das gefällt keinem von uns, aber wir haben nur zwei Möglichkeiten: entweder die Planung über den Flächennutzungsplan zu treiben oder ganz auszusteigen, mit der Folge, dass Jeder nach freiem Ermessen Anträge auf der gesamten Gemarkung zur Errichtung von Windrädern einreichen könnte. Die SPD will keinen Wildwuchs“, betonte der Stadtrat. Mark Leimgruber, CDU, verteidigte den Vertagungsantrag seiner Fraktion. Es gehe nicht darum, die Windkraft zu verhindern, vielmehr hätten viele Gersbacher das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein. „Mehr Informationen gibt es nur im Zug des rechtlichen Verfahrens“, betont Michael Straub von den GRÜNEN. Für die Windkraft sei jeder, nur wolle niemand die Riesentürme vor der eigenen Haustür, erklärt Gersbachs Ortsvorsteher, Christian Walter. „Wir dürfen die Landschaft nicht so massiv verschandeln“, warnte er und appellierte an den Gemeinderat, nicht dem Druck der Politik nachzugeben. Er bat, der Vertagung zuzustimmen. Ganz am Anfang sei man noch, betont Bürgermeister Christof Nitz. Das Verfahren biete den Bürgern ausreichend Möglichkeit, ihre Bedenken vorzubringen, betont er weiter. Das Projekt „Dezent Zivil“ gehöre nicht zum Verfahren, sondern sei lediglich ein Zusatz-Service. Auch Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner hebt hervor, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht um Pro und Kontra zu den einzelnen Standorten gehe. Der Rohrenkopf und die Hohe Möhr seien noch die beiden Standorte, die für Gersbachs Windkraft überhaupt in Frage kommen. Glaserkopf und westlich Rütte bei Herrischried seien herausgefallen. Auszuschließen sei aber nicht, dass am Glaserkopf auf Haseler Gemarkung eine Genehmigung für Windräder erfolge, da Hasel außerhalb des Flächennutzungsverfahrens eine Genehmigung betreibe. In der Diskussion meinte Michael Straub, ihn störe die behördliche Praxis, jede Veränderung des Landschaftsbildes mit einer Beeinträchtigung gleichzusetzen. So gesehen, seien auch die Burg Rötteln oder die Barock-Schanze in Gersbach eine Beeinträchtigung, meinte der GRÜNEN-Stadtrat. Etwa 30 Gersbacher kamen in den Rathaussaal, um den Diskussionen zu lauschen. Insbesondere Ortschaftsrat Klaus Nied wies in der Fragestunde darauf hin, dass der Widerstand in Gersbach nicht so groß wäre, würde nicht der Eindruck vorherrschen, dass man „über den Tisch gezogen werden solle.“ „Gersbach ist letztlich durch die Vorhaben auf dem Haseler Glaserkopf von Windrädern umringt“, meint er sehr deutlich.
Auf die Frage von GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet bestätigt Bürgermeister Christof Nitz, dass tatsächlich demnächst die Bäume im Uehlin-Areal gefällt werden sollen. Barnet meinte, es wäre sinnvoller sie stehen zu lassen, bis tatsächlich eine Bebauung erfolge.
Markus Heubes vom Schopfheimer Gesamtelternbeirat bittet die Stadtverwaltung, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet sei, über eine verlässliche Ferienbetreuung von Kindern, deren Eltern arbeiten, nachzudenken. „Ein verlässliches Betreuungsangebot in den großen Ferien wäre ein positiver Standort“, meint der Gesamtelternbeiratsvorsitzende.
10. Februar 2015
Das Forschungsprojekt „Dezent Zivil“ schaltet nun eine Dialog-Plattform im Internet.
Alle über sechzigjährigen Enkensteiner und ehemalige Enkensteiner sind zum Kaffi-Kränzli in den Maiberg-Saal eingeladen.
Vor genau 20 Jahren hat der Beigeordnete, Dr. Ruthard Hirschner, seinen Dienst bei der Stadt Schopfheim angetreten. „Wir haben mit Ihnen einen guten Griff getan“, meinte Bürgermeister Christof Nitz bei einer Würdigung dieses Dienstjubiläums im Rathaussaal. Nitz bescheinigte seinem hauptamtlichen Vize eine hohe soziale Kompetenz, er sei mitunter sehr kritisch und scheue auch ein deutliches Wort nicht. Dr. Hirschner hatte 1964 mit einer Verwaltungslehre bei der Gemeinde Walldürn begonnen. Er holte das Abitur nach und absolvierte die Verwaltungsfachhochschule, später die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie und wurde nach einem Jura-Vollstudium in Freiburg 1987 Bürgermeister in Ettenheim. Seit 1995 ist Dr. Hirschner nun in Schopfheim. Das Stadtoberhaupt gratulierte dem Jubilar sowie seiner Ehefrau Franziska.
11. Februar 2015
Der Wiechser Gesangverein traf sich vor einigen Tagen zur Generalversammlung in der „Krone“ in Wiechs. Dirigent Andreas Hauri war mit den Leistungen seines Chores zufrieden. Zufrieden war auch der wiedergewählte Vorsitzende Lothar Gisin. Gleichzeitig konnte er Horst Liebmann für 50-jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernennen.
Auch die jüngste Generalversammlung des Tanzkreises brachte keine Veränderung in der Vorstandschaft. Gottfried Hintner ließ das Jahr Revue passieren und erwähnte, dass sich der Kreis jede Woche in der Fahrnauer Festhalle treffe.
Tiefer Winter in Gersbach. An einigen Häusern hängen meterlange Eiszapfen, wie Bilder in der Badischen Zeitung belegen.
Gut besucht war ein Informationsnachmittag der CDU-Seniorenunion im „Café Trefzger“, wo Vorsitzender Werner Schute den Bundestagsabgeordneten Armin Schuster zu einem Informationsvortrag über seine Tätigkeiten im Bundestag begrüßen konnte.
12. Februar 2015
Aus einer Statistik der katholischen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental geht hervor, dass alleine in Schopfheim 25 Taufen, 45 Erstkommunionen, 5 Eheschließungen und 49 Bestattungen stattgefunden haben. 62 Personen sind aus der katholischen Kirche ausgetreten und eine Person ist wieder in die Kirche eingetreten. In der gesamten Seelsorge-Einheit waren es 139 Kirchenaustritte.
Wie jedes Jahr am „Schmutzige Dunnschtig“ besuchen die Narren verschiedene Institutionen, Geschäfte und Kreditinstitute. Eine Überraschung erlebten die Ohmgeld-Eintreiber bei ihrem Abstecher in die Sparkasse. Sparkassenchef Lothar Müller überreichte der Narrendelegation einen Scheck über 500,– Euro, die sie gerne entgegennahm. Die Narren versprachen, mit dem Geld insbesondere den Erhalt der Tradition und der Kinderfasnacht am Rosenmontag zu unterstützen.
Für ein „Leben mit der Fasnacht“ wurde Waldemar Lutz mit dem diesjährigen Dilldapp-Orden der Narrenzunft ausgezeichnet. Die frühmorgendliche Zeremonie vollzogen Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski und der amtierende Regent, Statthalter Klaus us de Vicemoosstrooß.
Frostig sind die Temperaturen bei den diesjährigen Hemdglunki-Umzügen in der Schopfheimer Innenstadt und in Fahrnau. Während die Schopfheimer Narren die Nacht auf Einladung der TSG unter dem Kupferdach der Stadthalle feiern, sind die weißgewandeten Fahrnauer Narren in der dortigen Festhalle bis weit nach Mitternacht zugange.
In wenigen Tagen werden die Gersbacher über Fotos verfügen, die darstellen, wie die Installation von Windrädern am Rohrenkopf, am Glaserkopf und auf der Hohen Möhr das Landschaftsbild verändern kann. Möglich macht dies die so genannte Visualisierung, die die Forscher der Pilotstudie von „Dezent Zivil“ in Auftrag gaben. Heute trafen sich die Wissenschaftler und zwei Dutzend Bürger aus Gersbach am Info-Pavillon, um gemeinsam festzulegen, von welchem Blickpunkt aus die Projektionen entstehen sollen. „Wir wollen damit eine Schlacht um Bilder vermeiden“, betont Michel-André Horelt beim Ortstermin. Schließlich einigte sich die Projektgruppe mit den Gersbachern auf 20 Blickpunkte, die bearbeitet werden sollen.
13. Februar 2015
Das neulich stattgefundene Konzert der Chöre, Solisten und des Orchesters des THG erbrachte einen Erlös von 1.000,– Euro, der nun von Schülern sowie den beiden Lehrern Bettina Bruzek und Clemens Barth an Susanne Fink vom Verein „Rainbow House of Hope Uganda“ überreicht wurde.
Auch in diesem Jahr sind die Sänger des „Sternen-Zinkens“ unterwegs, um in den Gaststätten ihre Schnitzelbank zum Besten zu geben.
14. Februar 2015
Die Wiederbelebung eines Kinder- und Jugendchores war eines der Hauptthemen bei der Generalversammlung des Gesangvereines Concordia Gersbach vor einigen Tagen. Vorsitzender Ernst-Frieder Schmidt bedankte sich bei seinen 22 Chormitgliedern, die an 12 Anlässen und 45 Proben teilnahmen. Bei den Wahlen wurde die 2. Vorsitzende, Irmgard Sutter, bestätigt. Es wäre schön, wenn am 03. März Kinder zur ersten Probe eines neuen Chores kämen.
Dritter Schopfheimer Zunftabend.
15. Februar 2015
Der Wettergott hatte ein Nachsehen, es blieb trocken und mehr als tausend Zuschauer säumten beim Umzug der Narren den Straßenrand der Innenstadt. Knapp zwei Dutzend Fasnachtswagen, mehrere Musikkapellen und viele Maskengruppen versetzten das Publikum in Schunkellaune. Der „Schlattholz-Zinken“ beschäftigte sich mit dem Internet-Surfen, der „Städtli-Zinken“ mit dem Schneckentempo der Lokalpolitik und der „Auma-Zinken“ setzte die S-Bahn als Vogtwagen in Bewegung. Eine Arche für die SVS-Kicker schuf der „Hexen-Zinken“.
Die Fahrnauer Fasnacht ist so richtig in Fahrt. Eine Guggenmusik-Show vom Feinsten gab es beim diesjährigen „Monsterball“ der „Bättelsäcke“ in der Festhalle.
16. Februar 2015
Seit Beginn des Schuljahres gibt es an der Gewerbeschule Schopfheim eine Klasse mit der Bezeichnung „VAB-O“. In dieser Klasse befinden sich – wie zu lesen ist – Flüchtlinge und Asylbewerber aus Mali, Somalia, Syrien, der Slowakei und aus Italien. Die Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren bringen unterschiedlichste Schulvoraussetzungen mit. Die Abkürzung bedeutet „Vorqualifizierung Arbeit/Beruf ohne Deutschkenntnisse“. Im zweiten Schulhalbjahr ist es möglich, eine weitere Klasse zu eröffnen. Daher sucht die Gewerbeschule noch engagierte und begeisterungsfähige Lehrer, die sich dieser Aufgabe stellen möchten.
Strahlender Sonnenschein herrscht bei den diesjährigen Kinderumzügen der Narren.
Der Kinderschutzbund unterstützt mit Honorarkräften und Ehrenamtlichen in Grund- und Hauptschulen Kinder bei ihren Hausaufgaben. Zur Erweiterung des Betreuungsteams sucht der Verein einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin.
Die Stadtmusik veranstaltet, wie jedes Jahr, den Rosenmontagsball in der Stadthalle. Peter Bühlers Team musste sich allerdings in Geduld üben, denn die Gäste ließen es – wie das inzwischen landauf landab Sitte ist – langsam angehen. Vor 21.30 – 22 Uhr war gar nichts los. Dies änderte sich danach und so kamen auch etliche Maskierte, um ausgiebig Fasnacht zu feiern.
17. Februar 2015
„Die VR-Bank ist weiter auf Wachstumskurs“, so berichten die beiden Vorstände Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh bei der Vorlage des Geschäftsberichtes für 2014. Das Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg habe sich fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt sei um etwa 1,7% gestiegen. Die hohe Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen und Privatpersonen habe deshalb unvermindert angehalten. Das bilanzielle Kundenkredit-Volumen sei um 4,9% auf 418 Mio. Euro gestiegen. Die Kundeneinlagen hätten sich um 8,9% auf 294 Mio. Euro erhöht. Derzeit rechnet die VR-Bank durch die Kursfreigabe des Schweizer Frankens nicht mit Ausfällen, aber natürlich wisse man nicht, wie sich der Kurs weiter entwickeln werde. Zu schaffen mache den Banken die derzeitige Niedrigzins-Politik der EZB. Erneut ist die Mitgliederzahl der Bank gestiegen, sie beträgt nun 11.644. Als Ziel im Jubiläumsjahr hatte man sich die Zahl 10.000 gesetzt. Sie wurde bereits jetzt weit übertroffen. Die VR-Bank blickt 2015 auf das 150-jährige Bestehen zurück.
Wie allerorts gingen die Fasnachtskerli unter Wehklagen der Narren in Flammen auf. Während in Schopfheim traditionsgemäß am Kronenbrunnen der Kerli loderte, fand er in Fahrnau auf dem Schulhof sein symbolisches Ende.
18. Februar 2015
Traditionsgemäß wetteifern Bürgermeister Christof Nitz und der Statthalter beim Heringessen im Narrenkeller. Mit dieser Handlung wird die Fasnacht auch bei den Narren ad acta gelegt. Selbstverständlich gewinnt auch in diesem Jahr der Statthalter das Duell. Jürgen Wisniewski nutzte die Gelegenheit, den Rathausschlüssel, den die Zunft dem Burgi abgenommen hatte, wieder zurückzugeben.
19. Februar 2015
Das Markgräfler Tagblatt porträtiert Margot Wahl, Leiterin des Kindergartens Hintermatt, die nach 38 Berufsjahren im April in den Ruhestand gehen wird.
Während in der Stadt die Fasnacht zu Ende ist, beginnt die Buurefasnacht bei den Wibufa-Narren. „Wibufa“-Präsident Fritz Streule und sein Zeremonienmeister, Stefan Dietz, präsentierten den neuen „Machthaber“ im Dorf. Stefan (Leder) I vom Unterdorf wird den Narrenbuckel in den nächsten Tagen regieren. Erstmals wird am Samstag ein Narrengericht, vor dem sich der Ortschaftsrat verteidigen muss, veranstaltet.
In Langenau fallen die Narren ins Rathaus ein und entthronen die Ortsvorsteherin, Elke Würger. Anschließend gab es dann den Hemdglunki-Umzug.
Im Alter von 84 Jahren verstirbt Ruth Sprich, die 28 Jahre lang für die Sozialdemokraten im Gemeinderat war. In dieser Zeit war sie oft die einzige Frau. Unvergessen bleibt ihr Engagement für „Essen auf Rädern“. Diese heute noch bestehende Einrichtung wurde einst von ihr initiiert und eingerichtet.
20. Februar 2015
Die Bürgerinitiative „Attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“ schreibt an die Stadtverwaltung und bittet darum, das Thema „Stadtpark“ zu vertagen, bis ein Gesamtkonzept vorliege. Der Bauausschuss will am Montag über die Einrichtung eines Kinderspielplatzes im Stadtpark Beschluss fassen.
Bei der Jahreshauptversammlung des Boule-Clubs „Le Cochonnet“ steht die Stadtverwaltung im Zentrum kritischer Einwürfe. Vorsitzender Christoph Müller berichtete, dass seit einem Jahr Gespräche liefen über eine Verlegung des Platzes in den Stadtpark oder über die Absichten des Vereins, bei den jetzigen Plätzen bei der Stadthalle eine 4x4 m große Hütte zu erbauen. Außer einem Lippenbekenntnis des Bürgermeisters sei bisher nichts geschehen. Für Michael Straub, der bei der Jahreshauptversammlung anwesend war, war dies neu, denn auch in der Vorlage für den Bauausschuss vom kommenden Montag über den Stadtpark sei davon keine Rede. Der Vorsitzende des Vereins, der seinen Rücktritt angekündigt hat, nahm jedoch davon Abstand.
Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Wiechs hörte man, dass die Wehr zu vier Einsätzen ausrücken musste. Zwei Brandeinsätze und zwei technische Hilfeleistungen erforderten diese Einsätze. Sechs Aktive errangen im Sommer das Leistungsabzeichen der Feuerwehr in Bronze. Bei den Wahlen bestätigten die Kameraden Johannes Ressel auf weitere fünf Jahre als Abteilungskommandanten.
Rückblick auch beim Hundesportverein Schopfheim-Fahrnau während der Jahreshauptversammlung. Bestätigt wurde die Stellvertretende Vorsitzende, Monika Schulte. Von Arbeitseinsätzen und Trainingseinheiten berichtete der Vorsitzende, Jürgen Hein.
21. Februar 2015
Die „Schiibechnechte“ Kürnberg verkaufen auf dem Wochenmarkt Scheiben für die diversen Scheibenfeuer.
Kurz war die erste Verhandlung des Narrengerichts in Wiechs. Prinz Stefan I klagte zusammen mit seinem Ratsschreiber Norbert Fehr und dem Bolizischten Reiner Gräßlin alle Ortschaftsräte an. Sie seien an allem schuld, was übers Jahr im Dorf passiere oder nicht passiere. Stellvertretend für alle kamen Ino Hodapp und Kai Horschig an den Pranger.
22. Februar 2015
Des Jahres höchste Zeit auf dem Wiechser Narrenbuckel. Hohn und Spott hatten die Wiechser Narren für all jene übrig, bei denen im letzten Jahr Einiges daneben ging. Viele Gruppen und Musikzüge zogen durch das Dorf und erfreuten das am Straßenrand stehende Publikum.
Scheibenfeuer in Fahrnau, Kürnberg, Enkenstein erhellen die Nacht und „Sunnereedli“ surren ins Tal. In Enkenstein gab es nach dem Fackelzug zum Sturmen, wo die Feuerwehr das Scheibenfeuer entzündet hatte, ein Scheiben-Wettschießen in drei Kategorien. Bei den Jugendlichen belegte Dennis Eiche den 1. Platz, bei den Frauen siegte Martina Ohoven und Sieger bei den Männern wurde Lukas Specht.
23. Februar 2015
Motorsägen im Uehlin-Areal! Nun sind sämtliche Bäume und Sträucher auf dem Areal, das einst bebaut werden soll, gefallen. Weder ein Baugesuch noch eine Baugenehmigung führten zu dieser Aktivität, sie erfolgte einzig, um bei einem etwaigen Baubeginn keinen Baustopp durch Vogelnester zu provozieren, wie Bürgermeister Christof Nitz meinte. Das Vorzeige-Gelände in der Innenstadt gleicht jetzt eher einer unschönen Hinterhof-Landschaft. Um für die Vögel Nistgelegenheiten zu haben, will die Stadt im Stadtpark Nistkästen als Ersatz aufstellen.
So schnell als möglich will die Stadt einen neuen Kinderspielplatz im Stadtpark einrichten. Er soll jedenfalls laut Mehrheitsbeschluss des Bau-, Technik- und Umweltausschusses nicht auf der jetzigen Fläche, sondern im Westen, zur Wohnbebauung der Scheffelstraße hin errichtet werden. Der Ausschuss beschloss, zuerst den Spielplatz einzurichten, wofür die VR-Bank anlässlich des Jubiläums in diesem Jahr die Kosten für die Spielgeräte in Höhe von rd. 35.000,– Euro übernehmen will. Der GRÜNEN-Stadtrat Jürgen Fremd hält diese Vorgehensweise für falsch. Er sprach davon, zunächst eine Gesamtplanung für den Park zu entwickeln. Würde dies vom Rat im März auf den Weg gebracht und bis Juli eine Gesamtgestaltung stehen, dann könne bis September/Oktober alles fertig sein, damit auch die VR-Bank als Sponsor die Einweihung des Spielplatzes vornehmen könnte. Bürgermeister Christof Nitz erinnert das Gremium an den desolaten Zustand des jetzigen Spielplatzes und dass man so schnell wie möglich Verbesserungen herbeiführen müsse. Der VR-Bank sei man indes dankbar für den namhaften Betrag, den sie in ihrem Jubiläumsjahr zur Verfügung stellen wird. Thomas Gsell meinte für die SPD, dass eine Gesamtplanung wünschenswert sei, das großzügige Angebot der VR-Bank aber nicht gefährdet werden dürfe.
Als „normaler Bürger“ meldet sich Michael Straub bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, da er nicht Mitglied dieses Gremiums ist. Er berichtet über das Gehörte bei der Hauptversammlung der Schopfheimer Boule-Spieler, denn sie hatten ihm gesagt, dass das Spielfeld in den Stadtpark verlegt werden sollte. Dies stehe aber nicht in der heutigen Vorlage. Das Stadtoberhaupt zeigte sich über Straub verärgert, denn es stimme nicht, dass die Stadt Versäumnisse aufzuweisen habe. Die Boule-Spieler selbst, so sagt Nitz, hätten Abstand genommen von Flächen im jetzigen Stadtpark, da diese zu klein seien. Jürgen Sänger, Fachbereichsleiter bei der Stadt, meint, dass schon länger Verhandlung geführt würden. So sei z.B. vor einem Jahr der Sportpark Grienmatt als möglicher Standort erwogen worden, was dann aber wieder verworfen worden sei. Drei Pläne seien von den Boule-Spielern zum jetzigen Gelände ins Gespräch gebracht worden, u.a. mit einem Vereinsheim. Mitnichten seien diese Pläne aus nichtssagenden Gründen abgelehnt worden, vielmehr lasse der Bebauungsplan derartige Nebenanlagen nicht zu. Zu einer weiteren Annäherung zwischen dem Stadtrat und dem Bürgermeister kam es in dieser Sache aber nicht.
24. Februar 2015
Bei einem Treffen der Agenda-Gruppe „Sauber&sicher“ stehen Themen wie „Mülleimer“, „Gelbe Säcke“, die als „Zierde“ im Stadtbild stehen auf der Tagesordnung.
Nach der Zustimmung des Langenauer Ortschaftsrates hat auch der Bau- und Umweltausschuss einen Bauantrag auf Erweiterung eines Maschinenschuppens mit Futterlager auf Langenauer Gemarkung bejaht. Die Erweiterung wird mit der hohen Nachfrage nach Damwild-Fleisch sowie dem damit verbundenen erhöhten Bedarf an Lagerfläche für Futtervorräte begründet. In Langenau wird seit längerer Zeit eine Damwild-Zucht, die als landwirtschaftlicher Betrieb eingestuft ist, betrieben. Aus diesem Grunde darf auch gebaut werden.
25. Februar 2015
Lucia Engombe liest aus ihrem Buch „Kind Nr. 95“ in der Buchhandlung Uehlin.
Die VR-Bank will sich bei der Neugestaltung des Spielplatzes im Stadtpark finanziell stark engagieren. Das Kreditinstitut feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Die Bank habe beschlossen, in diesem Jahr auf „Redner“-Veranstaltungen zu verzichten und stattdessen etwas Nachhaltiges für die Bevölkerung, insbesondere für die Kinder zu schaffen.
Den ganzen Nachmittag über nutzen Bürger die Möglichkeit, sich an insgesamt acht Info-Ständen über Pro und Kontra zur Windkraftenergie in der Bergkopf-Halle in Gersbach zu informieren. Den Infomarkt organisierten die Wissenschaftler von „Dezent Zivil“ im Rahmen ihrer Pilotstudie. An einer Tafel konnten die Besucher mit Punkten markieren, was ihnen besonders am Herzen liegt. Demnach zählen vor allem Fragen zu möglichen Gesundheitsrisiken sowie Auswirkungen der Windräder auf die Natur und das Landschaftsbild zu den vorrangigen Themen. Im Mittelpunkt standen indes zweifellos die brandaktuellen Visualisierungen der Windkraftanlagen am Rohrenkopf, der Hohen Möhr und am Glaserkopf/Oberes Ried, die zum ersten Mal zu sehen waren. Erstellt hat diese Bilder die Firma Lenne’3D. Sie zeigen Windräder von 20 Standorten aus, über die man sich vor 14 Tagen gemeinsam mit Bürgern verständigt hatte. Nach gut vier Stunden Info-Markt fiel das Fazit der Organisatoren ausgesprochen positiv aus. André-Michel Horelt von „Dezent Zivil“ schätzt, dass etwa 100 Besucher da gewesen sind. „Die Projektionen waren wirklich in Ordnung“, konstatiert auch Wolfgang Ühlin von den Windkraft-Gegnern. Als Riesenproblem bezeichnet er nach wie vor die gesundheitlichen Gefahren durch den Infraschall. Die Windkraft-Gegner wollen sich nach seinen Worten künftig vor allem um den Schutz des Rotmilans kümmern. Gegen maßlose Übertreibungen, Halbwahrheiten und Horror-Szenarien argumentieren Klaus Böttger und seine Mitstreiter am BUND-Stand. Kritische Information sei in Ordnung, aber Panikmache dürfe nicht sein, resümiert er. Bei dieser Veranstaltung kündigte EWS-Vertreter Alexander Sladek für die fünf Anlagen am Rohrenkopf einen baldigen Antrag an. Dieser Antrag sei zwingende Voraussetzung, um überhaupt eine baurechtliche Genehmigung zu erhalten.
26. Februar 2015
„Zwei Dinge ärgern mich maßlos“, meint Heidi Malnati bei der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses. Sie erklärte, der Gemeinderat sollte die Möglichkeit erhalten, seine Ideen zur Spielplatz- und Stadtparkumgestaltung einbringen zu können. Das Sponsoring für die Spielgeräte sei zwar schön, doch sie selbst sei für eine Verlegung des Spielplatzes in die Mitte des Parks. Es müsse möglich sein, dass kreative Köpfe hier mit einbezogen werden. Dies ärgerte wiederum Bürgermeister Nitz ziemlich: Er sei maßlos enttäuscht, meint er. Zum einen sei ja der AK involviert, zum andern werde der Gemeinderat selbstverständlich in der Gesamtüberplanung des Parks mit einbezogen. Obwohl bei der Klausurtagung beschlossen, meint er, wolle jetzt jeder mitreden, aber niemand halte sich an Beschlüsse.
In der vergangenen Woche fand wieder ein Skitag in Gersbach statt. 40 Teilnehmer im Alter von acht bis 63 Jahren nahmen teil.
Der erst vor wenigen Monaten gegründete Gesundheits-Sportverein erhielt vom Deutschen Turnerbund (DTB) jetzt den „Pluspunkt Gesundheit“ verliehen. Carola Ebner vom Markgräfler-Hochrhein-Turngau überreichte das Zertifikat dem Vorsitzenden, Stefan Bühler.
27. Februar 2015
Der Vorsitzende der CDU-Senioren, Werner Schute, feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Tobias Jehle trainiert auch in der kommenden Saison die Fußballer des SVS.
28. Februar 2015
Scheibenfeuer der Wiechser Narren auf der Hohen Flum.
Über 1,3 Mio. Euro freuen sich der Erste Landesbeamte, Ulrich Hoehler, Ortsvorsteher Christian Walter, der Präsident des Landesamtes für Geo-Information und Landesentwicklung (LGL) Lutz Behrendt, Ralf Ühlin als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft und Bürgermeister Christof Nitz. Sie erhalten im Rathaus die letzte Tranche für die Gersbacher Flurneuordnung, die insgesamt 6,1 Mio. Euro kosten wird.
Der Gesangverein Eichen bereitet sich auf das 150-jährige Jubiläum, das während des ganzen Jahres gefeiert werden soll, vor.
Die Spielbühne feiert Premiere mit Ibsens „Volksfeind“ im Museumskeller. Die Akteure bringen die einzelnen Charaktere überzeugend auf die Bühne und beziehen das Publikum in das Geschehen mit ein. Inszeniert wurde das Stück von Eva Gruner.
Jahreshauptversammlung beim Gesangverein Fahrnau, der auf das Jubiläumsjahr 2014 erinnernd zurückblickt. Mit Bedauern nimmt man beim Verein zur Kenntnis, dass die Kassiererin, Angelika Loebbert, nach 11 Jahren ihr Amt zur Verfügung stellt. Vanessa Wanninger wurde bei den Wahlen 2. Vorsitzende. Clemens Jung-Diefenbach führt nun die Kasse. Die Vorsitzende, Susanne Roßbach-Bill, ehrte scheidende Vorstandsmitglieder.
Der „Offene Antifa-Treff Schopfheim“ lud unter dem Motto „Come together“ in die Waldorfschule zu einem gemeinsamen Essen ein. Mit im Boot als Organisator waren auch die AK Integration und das Schopfheimer Jugendparlament. Gemeinsam mit geflüchteten Menschen wurde den ganzen Mittag über gebacken, gekocht und geredet.
01. März 2015
Meteorologischer Frühlingsanfang bei schönem Wetter.
02. März 2015
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gersbach beschäftigten sich die Ratsmitglieder in einer Nachbetrachtung mit dem Info-Markt und dessen Ergebnissen. Ein Thema, das Gerhard Nebeling als Zuhörer aufgriff, war erneut die Auswirkung des Infraschalles.
Zur umstrittenen Spielplatzplanung bzw. zur Neugestaltung des Stadtparks äußert sich die GRÜNEN-Fraktion und meint, es gebe keinen Beschluss über die Umgestaltung durch den Gemeinderat. Ein Beschluss in der Klausurtagung vom Oktober ersetze einen solchen Beschluss förmlich nicht.
03. März 2015
Alfons Lienhart, wie es heißt ein Urgestein des Sozialverbandes VdK, feiert heute seinen 90. Geburtstag.
Die Schopfheimer Gewerbeschule hatte Besuch aus Palästina. Die Delegation des Berufsbildungszentrums in Halul wurde geleitet von Nidal Ayesh.
Die lang ersehnte Bücherkiste wurde nun auf dem Lindenplatz aufgestellt. Dies sei die letzte Aktion der Möblierung dieses Platzes, freut sich Bürgermeister Christof Nitz bei der Übergabe an die Öffentlichkeit. Als Paten stehen für die Einrichtung Henning Uhlich, Max Schwörer, Eveline Schwörer und Birgit Uhlich zur Verfügung. Bei der Übergabe war neben dem Bürgermeister auch der Gestalter der Bücherkiste, Hans-Jürgen Greve, anwesend.
04. März 2015
Das Programm für den Sommer-Sound vom 09. bis 12. Juli auf dem Marktplatz wird bekannt gegeben.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Wiechs berichtete Vorsitzender Nils Rodewald über einen erfreulichen Mitgliederzuwachs. Die Wahlen führten Elke Baumann zur neuen 2. Vorsitzenden, nachdem Peter Reuter, der bisherige 2. Vorsitzende und Gründungsvorstand des Tennisclubs Wiechs, sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.
05. März 2015
Vor einigen Tagen wurde Lotte Senn für ihre 70-jährige Mitgliedschaft in der Kantorei ausgezeichnet. Die 1931 in Schopfheim geborene Chorsängerin kam 1945 nach ihrer Konfirmation zum damaligen evangelischen Kirchenchor. Das lange Stehen bei Konzerten ist ihr heute leider nicht mehr möglich, weshalb sie daran auch nicht mehr mitwirken kann. Sie erhielt eine Dauerkarte, mit der sie jedes Konzert der Kantorei kostenlos besuchen darf.
Die Komödie „Frau Müller muss weg“ wird von der Konzertdirektion Landgraf im Rahmen der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr aufgeführt. Die bitterböse Schule-Eltern-Komödie bot einen vergnüglichen Theaterabend.
Sebastian Hübner äußert sich heute in einem Leserbrief zur Stadtparkgestaltung und zum Brief der GRÜNEN-Fraktion. Auch wenn kein förmlicher Gemeinderatsbeschluss vorliege, so sei doch Konsens bei der Klausurtagung vereinbart worden. Weiter führt er aus: „Demokratie heißt, dass Mehrheitsentscheide toleriert werden, auch wenn sie nicht dem eigenen Gusto entsprechen.“
Seit heute wird der 45-jährige Friedrich Kruch aus einem Sanatorium in Vöhrenbach vermisst. Der Vermisste wohnte zuletzt in Schopfheim.
06. März 2015
Wie heute rund um den Globus der Weltgebetstag gefeiert wird, ist dies auch in Schopfheim der Fall.
Das „Pulsar“-Trio gastiert im Rahmen von „Akustik in St. Agathe“ in Fahrnau.
Der Kinderschutzbund Schopfheim befürwortet die Entscheidung des Landesverbandes Niedersachsen, jene 5.000,– Euro nicht anzunehmen, die der SPD-Politiker Sebastian Edathy im Gegenzug für die Einstellung des Strafverfahrens wegen Kinderpornographie zahlen muss. Die Schopfheimer schreiben: „Wir hatten uns erhofft, dass der Prozess durchgeführt wird.“ „Herr Edathy hätte verurteilt werden müssen“, meint Anna Homberg vom Kinderschutzbund Schopfheim.
Der erste Heimspieltag nach der Winterpause für die Handballer des HSV ist auch die Premiere für das neue Trainergespann der 1. Herren-Mannschaft mit Kai Weber und Benedikt Lay.
07. März 2015
Andreas Kiefer und Heiko Weide von den Unabhängigen legen Zahlen zur Sportplatzplanung vor. Sie meinen, dass ein Neubau doppelt so teuer sei als eine Sanierung. Dass sie keine absoluten Planungsprofis seien, räumen sie ein, doch als selbstständiger Handwerker und gelernter Bauzeichner trauen sich die beiden Vertreter der Unabhängigen zumindest planerische Grundkompetenzen zu.
Rund 100 Mitglieder habe das Diabetes-Zentrum, so der Vorsitzende, Dr. Michael Maraun, bei der Generalversammlung. Er erinnert an das 20-jährige Bestehen, das im vergangenen Jahr begangen werden konnte.
Jahreshauptversammlung bei den Naturfreunden. Als Sitzungsleiter für die erkrankte Vorsitzende sprangen deren Stellvertreter Ernst Jost und Naturschutzwart Hartmut Heise in die Bresche. Neben Artur Cremans wurden auch Dr. Jost F. Noller sowie Ursel und Willi Wetzel für langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Auf eine 60-jährige Vereinsgeschichte blickt der KSV Gersbach zurück. Das Jubiläumsjahr wird nun mit den heutigen Bezirksmeisterschaften der Jugendringerinnen und -ringer eröffnet.
08. März 2015
Mit einer Fest-Matinée startet der Gesangverein Eichen das Jubiläumsjahr in der Hülschematt-Halle. Zu jedem Grußwort lieferte der Eichener Chor einen passenden Musikbeitrag. Verstärkung bekamen die Gastgeber vom Chor aus Hüsingen, dem Cats-Chor der Ebert-Schule sowie dem Basler Ensemble „Bâlcanto“ und der Formation „Chorilla“ aus dem elsässischen Hirsingue. Bürgermeister Christof Nitz hob nicht nur auf die zukunftsweisenden Kooperationen des Vereines ab, sondern gratulierte insbesondere namens der Stadt. Pfr. Martin Schmitthenner gratulierte locker-launig mit unterschiedlichen Bibeltexten. Ortsvorsteherin Ute Zeh meinte in ihren Worten, dass der Gesangverein aus dem kulturellen und musikalischen Leben im Dorf nicht wegzudenken sei. Vorsitzender Achim Hottinger nutzte die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick auf die 150-jährige Geschichte des Chorgesangs in Eichen. Seit 1988 liegt die musikalische Verantwortung in den Händen von Dieter Waibel, was besonders gewürdigt wurde.
Die „Egerländer Musikanten“ gastieren auf Einladung der Stadtmusik in der Stadthalle.
10. März 2015
Der Elternbeirat des Kindergartens Hintermatt wehrt sich gegen den Vorwurf, den Bürgermeister Christof Nitz den Erzieherinnen des Kindergartens gemacht hat. Den Vorwurf der Lüge weisen die Eltern dabei mit Nachdruck zurück, wie er betonte.
Der MSC Schopfheim hatte Jahreshauptversammlung in Hausen. Man bereitet sich auf das 50. ADAC-Motocross vom 16./17. Mai vor. Karl-Heinz Renner war es vorbehalten, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu geben. 13.000,– Euro mussten für ein Lärmgutachten ausgegeben werden, nachdem von Anwohnern Einsprüche wegen der Streckenerweiterung erhoben worden waren. Für den ADAC Südbaden zollte dessen Vorstandsmitglied Alfred Haas den Schopfheimern als einem der aktivsten Motocross-Clubs höchstes Lob. Bürgermeister Christof Nitz leitete die Ergänzungswahlen. So wurde der 1. Vorsitzende, Karl-Heinz Renner, im Amt bestätigt.
11. März 2015
87 Operationen absolvierten die Vertreter des Interplast-Teams um Dr. Andreas Rudolph bei ihrem Einsatz in Manyemen (Kamerun). 14 Tage lang war das Team im Einsatz. Der Terror von Boko Haram im südlichen Landesteil sei ebenso wenig zu spüren gewesen wie die Seuche Ebola, so Dr. Rudolph.
Drei Dutzend Menschen treffen sich zu einer Mahnwache vor dem Rathaus zum vierten Jahrestag des Super-Gaus in Fukushima. Zur Aktion hat Renate Brutschin aus Fahrnau aufgerufen. Da es keine offizielle Aktion gegeben habe, habe sie hierzu aufgerufen, betont sie.
Zu einer öffentlichen Sitzung trifft sich die Agenda-Gruppe „Kultur und Soziales“ im „Adler“.
12. März 2015
Seniorennachmittag der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde im Langenauer Gemeindehaus.
13. März 2015
In der Kulturfabrik stellt Peter Schüßler eine Foto-Ausstellung mit Werken vor, die er bei seiner jüngsten Reise nach Usbekistan geschaffen hat.
Die Stadt investiert über eine halbe Mio. Euro in die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses.
Bereits zum dritten Mal ist das THG-Badminton-Team baden-württembergischer Landesmeister geworden. Die Gruppe hat sich nun das Ticket für das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gesichert.
„Medienkompetenz für unsere Kinder – Chancen und Gefahren von Smart-Phone und Internet“, so lautet der Titel eines Vortrags von Bernhard Greßlin vom Polizeipräsidium Freiburg am THG während eines Elternabends.
Die DJs Vonel und Nize alias „Beatrockers“ sind aus Schopfheim und gerade dabei, sich international einen Namen zu machen. Ein derzeit verbreitetes Video wurde auf der weltgrößten Boat-Party auf Ibiza gedreht.
Der Musikverein Langenau, der mangels Führungspersonal kurz vor seinem Ende zu stehen schien, hat nun nach der einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Andrea Jäckh und Markus Lämmlin wieder eine neue Vereinsführung. Eigentlich sind vier Personen für den Vorstand vorgesehen. Weitere Kandidaten fanden sich indes nicht. Ebenfalls neu im Amt ist Lukas Maraun als Jugendleiter. Die bisherige Rechnerin, Karin Trefzer, die ihr Amt zur Verfügung stellte, wurde ebenfalls wiedergewählt. Wie vorher angekündigt, hatten die bisherigen Vorsitzenden Birgit Reissner und Silke Roser ihre Vorstandssitze zur Verfügung gestellt.
14. März 2015
Der Ortschaftsrat in Kürnberg macht sich Gedanken über den Dorfladen, denn nach fünf Jahren möchten Martha und Gerhard Jahn das Geschäft aus Alters- und Gesundheitsgründen aufgeben.
Jahreshauptversammlung des Freundeskreises für Kirchenmusik an den evangelischen Kirchen in Schopfheim. Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor Christoph Bogon ist dankbar, dass es den Freundeskreis als Unterstützerkreis für die kirchenmusikalische Arbeit gibt. Da der 1. Vorsitzende, Diether Lützelschwab, nicht teilnehmen konnte, verlas seine Stellvertreterin, Gudrun Schumacher, den Jahresrückblick. Die bisherigen Vorsitzenden wurden bei den anstehenden Wahlen wiedergewählt.
Bei der Jahreshauptversammlung der Stadtmusik richtete sich der Blick auf das zurückliegende 200-jährige Vereinsjubiläum. Nach über 20 Dienstjahren gab Martin Bühler das Amt des Finanzchefs ab. Tanja Grether wurde zur neuen Kassiererin gewählt. Der Vereinsvorsitzende, Peter Bühler, dankte den Aktiven, die bei 17 Auftritten und 49 Proben dabei waren. Er erinnerte daran, dass Stadtkapellmeister Max Lehmann die Proben und Konzerte ebenso akribisch vorbereitete wie Joachim Wendland mit seinem Jugendorchester. Turnusmäßige Neuwahlen bestätigten die 2. Vorsitzende, Renate Feuchtmann. Ehrungen für 30 Jahre wurden ebenso ausgesprochen wie für 40-jährige Vereinstreue. Gisela Herrmann, Dr. Karl Busch, Eveline Hänßler, Walter Nöltner und Prof. Dr. Wolfgang Sehringer konnten für 50-jährige Passivmitgliedschaft durch den Vorsitzenden, Peter Bühler, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Jahreshauptversammlung beim Musikverein Fahrnau. „Eine der größten Veränderungen bestand darin, dass die beiden jährlich stattfindenden Gala-Konzerte thematisch stärker voneinander getrennt worden sind“, betont der Vorsitzende, Benjamin Brenzinger. „Ich bin froh, einen so engagierten musikalischen Verein leiten zu dürfen“, meint der neue Dirigent, Gordon Hein. Besonderen Wert legt der Verein auf die Ausbildung seiner Zöglinge. Derzeit seien 22 Kinder und Jugendliche in der Instrumenten-Ausbildung, wie Jugendleiter Adrian Vogt berichtete. Die Wahlen bestätigten Benjamin Brenzinger als Vorsitzenden und Patrick Bender als seinen Stellvertreter.
„Tag der offenen Tür“ bei der Christlichen Schule in Schopfheim. Dieser wurde von einer Geigengruppe unter der Leitung von Gabriele Meyer eröffnet.
15. März 2015
Die Katholiken haben zum ersten Mal einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat Schopfheim, Hausen, Steinen, Höllstein und Maulburg gewählt. Die Wahlbeteiligung bei 7.683 stimmberechtigten Gemeindemitgliedern lag gerade mal bei 13%.
Ein Kantaten-Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche stand unter dem Motto „Wort und Musik“. In der anschließend von Bettina Bethlen eröffneten Gemeindeversammlung wurde der Tätigkeitsbericht besprochen. Angelika Müssel übernimmt ab Mai den Vorsitz des Ältesten-Kreises. Außerdem habe man im Ältesten-Kreis beschlossen, beim Abendmahl statt Wein künftig nur noch Traubensaft anzubieten.
Im Museum der Stadt wird zum 150. Geburtstag von „Max & Moritz“ eine Ausstellung eröffnet. Die meisten Ausstellungsstücke stammen aus der Kinderbuch-Sammlung von Walter und Nadine Sauer. Die Ausstellung ist noch bis zum 07. Juni zu sehen.
16. März 2015
Bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Wiechs wurde über die Erweiterung des Baugebietes Rebacker-Rütteberg diskutiert. Über 20 Bürger beteiligten sich und waren nicht groß begeistert, wie Ortsvorsteher Ino Hodapp resümierte. Wiechs sei, so betont er, im Regionalplan als Siedlungsschwerpunkt ausgewiesen. Die Wohnbauplatz-Angebote Loh in Langenau seien annähernd ausverkauft, schildert er die aktuelle Situation. Die Erweiterung in Wiechs sollte 40 Häuser oder 80 Wohneinheiten betragen. Er rechnet mit einer Realisierung in sieben bis acht Jahren. Vier Ratskollegen stimmten der Vorlage zu, während drei Mitglieder sich der Stimme enthielten.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Standort für Windkraftanlagen. „Nur der Rohrenkopf kommt in Frage, die Hohe Möhr und der Gersbacher Glaserkopf hingegen sind aus dem Rennen“ – diese unmissverständliche Botschaft verkündete Enerkraft-Geschäftsführer Frank Mosthaf dem Gemeinderat nicht zum ersten Mal. Eine große Anzahl von Zuhörern aus dem Golddorf nahm an der Sitzung teil. Vor allem des Richtfunks wegen lassen die Betreiber von der Hohen Möhr ab. Am Glaserkopf will man nicht weiter planen, denn dort wehe der Wind in eher bescheidener Stärke. Am Rohrenkopf wollen Enerkraft und EWS nach Mosthafs Worten fünf Windräder aufstellen. In Bezug auf Schall-Emissionen unterschritten diese Anlagen die einschlägigen Grenzwerte deutlich, selbst bei Volllast. Ähnlich verhalte es sich mit dem Schattenwurf. „Die fünf Windräder halten den Mindestabstand zur Wohnbebauung locker ein. Wir sind bis zu 30% weiter entfernt“, so Mosthaf. Er gab zu bedenken, dass die Windkraftanlage im Jahr etwa 6,5 Mio. kWh Strom produziere. In einem offenen Brief greift Gersbachs Ortschaftsrat in die Debatte zur Windkraft ein. Manfred Deiß verlas diese Stellungnahme. Darin ist auch von Missachtung durch Stadtverwaltung und Gemeinderat die Rede. Irritierend sei, dass Schopfheim keine einvernehmliche Lösung mit Hasel suche. Christof Nitz meinte, man habe sehr wohl das Gespräch gesucht, doch die Nachbargemeinde gehe in Sachen Windkraft halt nun mal eigene Wege.
Der seit Tagen vermisste Friedrich Kruch wird heute an der Kasse eines Schopfheimer Discounters erkannt.
Jede Menge Fragen zum geplanten Gutachten über die Sportstätten gab es im Gemeinderat. Hans Ulrich Rammelt, Sprecher der BI „Freunde des Oberfeldes“, wollte von der Stadt wissen, was man mit einem Gutachten bezwecke, zumal bisher keine umfassende Bedarfsanalyse gemacht worden sei. Viele weitere Fragen stellte er, worauf Bürgermeister Christof Nitz zum jetzigen Zeitpunkt darauf nicht eingehen wollte.
Die Fotofreunde stellen ihre neue Ausstellung unter dem Titel „Monochrom“ in der Sparkasse aus und haben heute Vernissage. Gezeigt werden 55 Bilder von 19 Fotografinnen und Fotografen. Die Ausstellung wird noch bis April in der Schalterhalle der Sparkasse zu sehen sein.
Der Gemeinderat hat einer Erweiterung des ALDI-Marktes um 25% zugestimmt.
Auf Nachfrage von Michael Straub informierte Christof Nitz, dass es keine neuen Informationen zum S-Bahn-Haltepunkt im Schlattholz gebe. Die Pläne liegen nach wie vor beim Eisenbahn-Bundesamt.
Gute Zahlen für das Haushaltsjahr 2014. Die Zuführungsrate vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt wird um 4,4 Mio. auf 7,4 Mio. Euro erhöht. Statt der mit 308.000,– Euro geplanten Rücklage-Zuführung können nun 4,6 Mio. Euro der Rücklage zugeführt werden. Diese frappierenden Verbesserungen, so Stadtkämmerer Thomas Spohn, seien den deutlich gestiegenen Steuereinnahmen, vor allem bei der Gewerbesteuer um 3,5 Mio. Euro, sowie höheren Schlüsselzuweisungen und Einnahmen aus der Verwaltung zu verdanken.
17. März 2015
Die Kindertagesstätten Waldkindergarten, Bremt und Langenau sind heute geschlossen. Die Beschäftigten dieser drei Einrichtungen folgen dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft ver.di und nehmen an einer Kundgebung auf dem Lörracher Rathausplatz teil.
In der Jahreshauptversammlung am Wochenende gab sich die Gesamtfeuerwehr ein neues Leitbild. Mit Michael Eberhardt hat ein neuer Gerätewart den Dienst bei der Wehr angetreten. Die Gesamtwehr hatte im Berichtsjahr 161 Einsätze, 32 mehr als im Jahr zuvor. Auffällig war, so betont Hofer, dass die meisten an einem Montag und einem Donnerstag erfolgten. Bürgermeister Christof Nitz dankte den Feuerwehrleuten für den ehrenamtlichen Einsatz für die Bevölkerung dieser Stadt. Für 25 Jahre aktiven Dienstes erhielten Jörg Schön, Sven Elsässer, Horst Knittel und Michael Schmidt das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber. Die Auszeichnung in Gold erhielt Walter Meier. Eine besondere Auszeichnung durfte Hanspeter Meyer aus der Abteilung Stadt entgegennehmen: Für 50 Jahre Feuerwehrdienst, davon größtenteils in führender Funktion, bekam er das Ehrenzeichen in Gold mit der Zahl 50 verliehen. Die Ehrungen nahmen Kreisbrandmeister Chistoph Glaisner, Lutz Hofer und sein Stellvertreter, Uwe Horschig, vor.
Gegen 21.20 Uhr wird die Polizei zum Bahnhof gerufen. Ein Betrunkener blutete dort stark. Der betrunkene 38-Jährige gab an, dass er in den Bach im Stadtpark gestürzt sei und sich dabei die Verletzungen zugezogen habe.
18. März 2015
In der vergangenen Woche hatte die Museumsgesellschaft in der Roggenbach-Stube des Gasthauses „Sonne“ die Jahreshauptversammlung.
30 Jahre lang war Barbara Ittermann bei der Sozialstation in Schopfheim für pflegebedürftige Menschen tätig. 28 Jahre davon hatte sie die Pflegedienstleitung inne. Die Badische Zeitung interviewt heute die scheidende Pflegedienstleiterin, die 1952 in Schopfheim geboren wurde. Für die Zukunft wünscht sich Barbara Ittermann vor allem gute Mitarbeiter, die ihre Arbeit nicht nur als Job sehen und Freude daran haben, Menschen zu helfen. „Die Pflege von Menschen ist eine sehr intime Aufgabe und bedarf vielen Fingerspitzengefühls“, betont sie.
19. März 2015
Die Freiburger Schriftstellerin Rita Lamm ist zu Gast in der Stadtbibliothek. Die Autorin liest aus ihrem Erzählband „Josephines Erbe“.
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung sagt Ortsvorsteher Gruner in Kürnberg, dass ihm Schmierereien mit SS-Runen und einem Hakenkreuz an der Wand und an Rundballen eines Kürnberger Aussiedlerhofes Sorgen bereiten.
Der ehemalige Volontär des Markgräfler Tagblattes, Lars Halter, so berichtet das MT heute, erhielt in New York von der deutschen Generalkonsulin Britta Wagener das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die Auszeichnung erfolgte in Anerkennung der für Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste, wobei dies insbesondere für die Förderung der Verdienste um die deutsch-amerikanische Freundschaft erfolgte. Halter stand fast 10 Jahre lang an der Spitze der Steuben-Parade in New York.
Das IHK-Bildungszentrum an der Hauptstraße wird offiziell eingeweiht. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren dabei, als der Neubau seiner Nutzung übergeben wurde. Diese Einrichtung weise über die Region hinaus Strahlkraft auf, unterstrich Stefan Schnorr, Ministerialdirigent des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Er appellierte an die Unternehmer, in der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter nicht nachzulassen. Kerstin Steiner vom Landeswirtschaftsministerium in Stuttgart freute sich, dass das Bildungszentrum nach seiner Grundsteinlegung vor eineinhalb Jahren nun starten kann. Die Umsetzung des Projektes in Schopfheim gehe wesentlich auf den Ehrenpräsidenten der IHK, Kurt Grieshaber, zurück, erinnerte sein Nachfolger im Amt, Thomas Conrady. Dass die IHK mit Grieshaber als treibende Kraft damit auch ein Bekenntnis zum Standort Schopfheim abgegeben hat, freut Bürgermeister Christof Nitz ganz besonders. Er zeigt sich gleichzeitig mit der Architektur sehr zufrieden. Landrätin Marion Dammann hofft, dass das Gebäude auch ein Raum der Inspiration wird, den es noch zu füllen gelte. Gute Arbeit brauche gutes Werkzeug, betonte auch IHK-Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Claudius Marx, und unterstrich die Bedeutung eines solchen Gebäudes samt der Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung. Wer seine Arbeit liebe, liebe auch sein Werkzeug, dieses Liebesbekenntnis zum Neubau gab er gemeinsam mit Geschäftsführerin Johanna Speckmayer ab.
20. März 2015
Der evangelische Jugendaustausch mit Indonesien feiert das 10-jährige Bestehen. Auf dieses Jubiläum blicken Dekanin Bärbel Schäfer, Dorothea Schaupp, Bezirksjugendreferentin Iris Feldmann und Karl-Frieder Walz zurück.
Dass man heute die partielle Sonnenfinsternis nicht ohne Schutzbrille betrachten soll, ist Inhalt mancher Warnung. Am Vormittag verfinsterte sich der Himmel, um etwa nach einer Stunde wieder in den „Normalstand“ zurückzukehren.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Wiechs konnte Schützenmeister Dieter Güdemann zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nach dem Jahresbericht, vorgetragen von Andreas Mößner, leitete Ortsvorsteher Ino Hodapp die Wahlen ein. Sie bestätigten Dieter Güdemann als Schützenmeister. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Fritz Streule zum Ehrenmitglied ernannt. Die Kür des Schützenkönigs nahm Jörg Pfeifer vor. Der Titel ging an Roswitha Güdemann, 1. Ritter wurde Michaela Hahn und 2. Ritter Siegmund Leszkowski.
Die Mitglieder des Vereins Schopfheimer Tafel lassen ihn nur ungern gehen. Wilfried Maus gab das Amt des Vorsitzenden nach 11 Jahren ab. „Mit ihm verabschiedet sich nicht nur ein Mitbegründer des Vereins aus dem Vorstand, sondern auch ein Mann, mit dem der Erfolg der Schopfheimer Tafel nicht unwesentlich verbunden war“, betont Vorstandskollegin Brigitte Leisinger. Der Vorstand wird sich vorläufig auf ein Duo verkleinern, da in der Versammlung im katholischen Gemeindehaus kein Nachfolger für Wilfried Maus gefunden werden konnte. Bis man einen Nachfolger findet, besteht der Vorstand aus Brigitte Leisinger und Josef Brunner.
Jahreshauptversammlung der Fußball-Abteilung des SVS mit Abteilungsleiter Thomas Schulz. Er berichtete sowohl über die 1. als auch über die 2. Mannschaft und über den jungen, ehrgeizigen Trainer Tobias Jehle. Stolz zeigt er sich auch über die Erfolge von Margarita (Maggie) Gidion, die in der SVS-Jugend gespielt hatte. Im August 2014 wurde sie mit der U20-Nationalmannschaft in Canada Weltmeisterin. Nicht ganz zufrieden zeigt sich Tobias Jehle aber mit dem Verlauf der Hinrunde. Als Saisonziel peilt man einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Über eine rührige Jugendabteilung mit den überaus engagierten Jugendleitern Fritz Trefzger und Uwe Neubert wird ebenfalls berichtet.
21. März 2015
Der Imkerverein Kleines Wiesental spendet dem Tafelladen 30 Pfund Waldhonig.
Ende dieses Monats wird Wolfgang Gorenflo, der seit 1999 Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Schopfheim ist, in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolgerin wird Karin Racke.
Die Stadt plant nun doch öffentliche Stellplätze unter dem Uehlin-Areal. Neben 19 privaten für die Bewohner und Beschäftigten sollen 72 öffentliche Plätze geschaffen werden. Zu den Akten legt die Stadt damit zugleich die Pläne für ein Parkdeck in der Bismarck-Straße. Die dafür im Haushalt vorgemerkten Mittel in Höhe von 1,3 Mio. Euro sollen dementsprechend umgewidmet werden. Die Stadt schlägt dem Gemeinderat zudem vor, die Tiefgaragen-Parkplätze zu kaufen, sofern der Investor diese zu einem akzeptablen Preis anbietet.
Vor einigen Tagen trafen sich die Verantwortlichen des DRK Gersbach zur jährlichen Generalversammlung. Vorsitzender Christian Zimmermann konnte zwei Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ehren, so Dietmar Deiß für 35 Dienstjahre und Herbert Sütterle für 50 Jahre; 30 Jahre davon gehörte er dem DRK Zell an.
Zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung des IHK-Bildungszentrums werden Menschen eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das hochmoderne Bildungszentrum mit 2.600 qm Fläche zeigt sich beim „Tag der offenen Tür“ sehr vielen interessierten Gästen.
Statt einem Herbstkonzert hat das Harmonika-Orchester nun ein Frühjahrskonzert angesetzt und die Gäste in den Konzertsaal der Freien Waldorfschule eingeladen. Die „Oldies“ begannen unter der Leitung von Bettina Knittel den Konzertabend, bevor das Aktiv-Orchester unter seiner neuen Leiterin, Monika Müller, stand.
22. März 2015
Gestern und heute beherbergt die Stadthalle wieder die neuesten Automobile. Der Gewerbeverein als Veranstalter hat zur diesjährigen Auto-Schau eingeladen.
33 Teilnehmer aus Schopfheim und Umgebung messen sich bei den alpinen Meisterschaften der Stadt Schopfheim und den Vereinsmeisterschaften des Skiclubs Fahrnau. Die Siegerehrung erfolgte im SVS-Sportheim durch den Sportwart Hannes Schneider und Jürgen Sänger als Vertreter der Stadtverwaltung. Bei den Snow-Boardern siegte Clemens Hoellger. Im alpinen Skilauf setzte sich Lina-Marie Schwietale durch. Glücklicher Sieger bei den Herren war Markus Lehmann. Natürlich gab es auch weitere Platzierungen in unterschiedlichen Disziplinen und Alterskategorien.
23. März 2015
Im Berggasthaus „Waldhaus“ gastiert die Band „4 Some Blues“. Sie bietet vornehmlich Blues im Stil der 50er- und 60er-Jahre.
Die Feuerwehr muss in den Morgenstunden zu einem Kaminbrand in die Torstraße ausrücken; es wurde glücklicherweise kein Schaden angerichtet.
Der Bauausschuss vergibt die Planungsleistungen für ein Regenklärbecken im Gewerbegebiet Lus-West.
Die Schulsozialarbeiter Thomas Haug, Melanie Vahl und Katharina Hummelbrumm berichten dem Verwaltungsausschuss über ihre Aktivitäten.
Der Verwaltungsausschuss beschäftigt sich mit den Schopfheimer Friedhöfen. Ein AK hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Zustand der Friedhöfe und möglichen Zielplanungen befasst. Die Vorstellungen dieses AK beschloss nun der Verwaltungsausschuss als ersten Schritt, die Umsetzung muss danach im Rahmen von zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln erfolgen. Völlig überplant werden soll der Fahrnauer Friedhof. Dort soll es ein eigens einzurichtendes Gräberfeld für muslimische Bestattungen geben. Auf dem Schopfheimer Friedhof empfiehlt der AK die Einrichtung eines „Sternchen-Feldes“ für Bestattungen von Tot- und Fehlgeburten. Gleichzeitig soll das jetzige Feld mit Kindergräbern aufgelöst und künftig in dieses „Sternchen-Feld“ integriert werden. Auf dem Friedhof Gersbach steht die Erneuerung des Hauptweges an und in Wiechs soll, wenn der Landkreis Lörrach das bisherige Friedhofsgelände des Markus-Pflüger-Heimes abgeben sollte, ein Feld für Baumbestattungen etabliert werden. Weitere Maßnahmen beschäftigen sich eher mit Unterhaltsmaßnahmen, die notwendig werden. Einzig in Wiechs soll auf der Westseite des Friedhofes noch eine Anpflanzung von Winterlinden erfolgen, um eine optische Zäsur zur Wohnbebauung zu erreichen.
25. März 2015
Gardner Denver will die Kompetenzen an einem Standort – an der Johann-Sutter-Straße – bündeln. Friedrich Justen, Geschäftsführer von Gardner Denver, stellt die Pläne vor, die zuvor in einer Betriebsversammlung zur Kenntnis gegeben wurden. „In Schopfheim entsteht ein deutlich verbessertes Werk, das eine zentrale Rolle in der Produktionsstrategie von Gardner Denver einnehmen soll“, betont er. Der Standort in der Roggenbachstraße werde nicht mehr weiter betrieben. Von den aktuell drei Standorten soll es künftig nur noch ein zentrales Werk in der Johann-Sutter-Straße geben. Auch das Werk in der Grienmatt in Fahrnau wird aufgegeben. Der Standort in Gündenhausen (Johann-Sutter-Straße) werde um eine Fläche von mehr als 5.000 qm erweitert, teilt Henrik Akerson, Director Operations, mit. Der bisherige Bau in der Johann-Sutter-Straße soll bestehen bleiben, der Neubau erfolgt auf dem Grundstück in Richtung Hieber, das Gardner Denver gehört. „Wir wollen eng mit der Stadt zusammenarbeiten“, betont er. Mit dem Neubau wird eine Standort-Garantie bis 2018 verbunden sowie eine Mindestbeschäftigungszahl von 201 Mitarbeitern bis Ende 2018 erfolgen. Derzeit arbeiten an den drei Standorten 305 Beschäftigte. Der Abbau erfolgt weitgehend über Altersteilzeit und freiwillige Abfindungsregelungen, sagt der Betriebsratsvorsitzende, Ralf Kurz. Sollten Kündigungen notwendig werden, würden die Betroffenen bis zu 12 Monate in einer Beschäftigungsgesellschaft angestellt werden. Der Sozialplan, auf den sich Geschäftsleitung und Betriebsrat einigten, soll bis Ende 2016 umgesetzt werden. Was mit den Liegenschaften an der Roggenbachstraße und in der Grienmatt geschehen soll, stehe noch nicht fest, meint der Geschäftsführer (im vergangenen Jahr war noch von einem Verkauf des Unternehmens die Rede).
Die August-Faller-Gruppe hält am Standort Schopfheim fest, wie sie in einer gestrigen Pressekonferenz in Waldkirch mitteilte. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schopfheimer Werk stieg von 68 im Jahre 2010 auf aktuell 86.
Beim jüngsten Möhren-Hock des Schwarzwaldvereins lieferte Ewald Sutter (Möhren-Vater) einen Überblick über die Aktivitäten. Der Verein sucht weiterhin Freiwillige, die einmal im Jahr an einem Sonntag auf der Hohen-Möhr den Möhren-Wächterdienst machen.
Markus Jäckh zeigt sich zufrieden mit dem Vereinsjahr des Kaninchenzuchtvereines Fahrnau bei der Jahreshauptversammlung vor einigen Tagen im Vereinsheim. „Wir sind zwar ein kleiner Verein, aber der ist top“, betont er. Es fehle allerdings an jungen Menschen, die Freude haben an diesem wunderschönen Hobby. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden für eine weitere Amtsperiode. Mit der silbernen Ehrennadel bedankte sich der Vorsitzende bei einigen Mitgliedern für ihre Treue zum Verein. Für 25 Jahre erhielten Martin Faller und Heinz Stich die Ehrennadel in Gold.
Die Sparkasse hat zur diesjährigen PS-Gala in die Stadthalle eingeladen. Als unverwüstlicher Superstar des Abends stand Roberto Blanco auf der Stadthallen-Bühne vor rund 700 Gästen. „Ich hoffe, dieser tolle Abend wird lange in Erinnerung bleiben“, meint Sparkassen-Chef Lothar Müller.
Die Freunde des Gymnasiums um den Vorsitzenden Sami Busch haben Jahreshauptversammlung. Nach mehr als 20 Jahren gibt die bisherige Kassiererin, Bettina Bethlen, ihr Amt ab. Es bleibt so zu sagen in der Familie, denn ihr Sohn, Gregor Bethlen, übernimmt nun die Funktion des Finanzchefs. Neben anderen finanziellen Engagements hat der Verein im vergangenen Jahr erstmals das EU-Schul-Fruchtprogramm unterstützt. Ziel dieses Programms ist es, dass Kinder mehr Obst und Gemüse verzehren. Die EU bezuschusse das Programm zur Hälfte, so Schulleiter Wolfgang Stocker. Der Verein besteht aktuell aus 233 Mitgliedern. Spenden gingen im Vorjahr in Höhe von 2.400,– Euro ein. Für weitere zwei Jahre wurde die 2. Vorsitzende, Angelika Klumpp-Guthardt, im Amt bestätigt.
Bei der Generalversammlung von Tourismus Gersbach wird über die Einrichtung eines Wohnmobil-Stellplatzes diskutiert. Rolf Strohm betonte, dass man mehrfach Stellung zum Thema „Windkraft“ bezogen habe. Der freie Blick in die Landschaft sei für Gersbach ein hohes wirtschaftliches Kapital, das nicht ohne Not gefährdet werden dürfe. In einer Stellungnahme zum Biosphären-Reservat habe der Verein ausgeführt, dass dieses aus touristischer Sicht hilfreich sein könne. Außerdem bestehe die Chance zur Stützung der Höhenlandwirtschaft und von Einrichtungen der Naherholung. Nach Ansicht von Ortschaftsrat Ralf Ühlin ist Gersbach prädestiniert für ein Biosphähren-Informationszentrum angesichts der bestens gepflegten touristischen Einrichtungen wie beispielsweise dem Rinder-Lehrpfad.
26. März 2015
Trauer um John Musonge aus Douala/Kamerun. Er ist im Alter von 74 Jahren am 11. März in Douala verstorben. Die letzten Lebensjahre Musonges waren geprägt von Krankheit und hatten es ihm mehr und mehr unmöglich gemacht, sich aktiv in die Partnerschaftsprojekte einzubringen, so Helfried Heidler vom Dikome-Kamerun-Verein.
In der kommenden Woche wird es zu einem erhöhten Aufkommen von Lastwagen-Anlieferungen zur Kreisdeponie Scheinberg kommen. Aus zwei verschiedenen Baustellen werden voraussichtlich bis Mitte Mai rund 9.000 t Erdaushub angeliefert. Dabei handelt es sich um unbelasteten Boden von Baumaßnahmen in Lörrach und Steinen, wie die Verantwortlichen mitteilen.
Aus dem Entwicklungsprogramm „Ländlicher Raum“ fließen 70.000,– Euro nach Schopfheim. Mit diesem Geld werden Wohnungen in Gersbach modernisiert.
27. März 2015
Bei der IG Metall stoßen die Sozialpläne für die Mitarbeiter von Gardner Denver, die im Zuge des Standortumbaus nicht weiterbeschäftigt werden, auf Zustimmung. Die Gewerkschaft war von Anfang an bei den Verhandlungen mit dabei und arbeitete die verschiedenen Modelle für die Beschäftigten mit dem Betriebsrat aus.
10 hochwertige Marken-Fußbälle gehen an die Dr. Max-Metzger-Schule und an den SVS für die geschlossene Kooperation zwischen Schule und Verein. Die Dr. Metzger-Schule hat den Glückspreis des DFB für Schulen und Vereine gewonnen. Bruno Sahner, Vorstandsmitglied des südbadischen Fußballverbandes, überreichte das Geschenk dieser Tage.
Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Wolfgang Gorenflo, wird in einem Gottesdienst, den Dekanin Bärbel Schäfer in der evangelischen Kirche Fahrnau hält, in den Ruhestand verabschiedet. Brückenbauen mitten im Leben ist nach Ansicht von Gorenflo, der fast 23 Jahre lang beim Diakonischen Werk und davon 16 Jahre als Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Schopfheim tätig war, das Grundanliegen der Diakonie. Die Dekanin meinte, Gorenflo habe das Gesicht der Diakonie vor Ort geprägt. Sie gestand, dass die Verabschiedung eine „leicht wehmütige Färbung“ habe. Von einem Sozialarbeiter mit Leib und Seele sprach Elke Zimmermann-Fiscella, Sozialdezernentin des Landkreises Lörrach. Für die Markgrafenstadt bedankte sich der Beigeordnete Dr. Ruthard Hirschner in Namen des Gemeinderates und der Stadtverwaltung. Viele weitere Abschiedsreden begleiteten Wolfgang Gorenflo in seinen Ruhestand.
Justizminister Rainer Stickelberger lud alle Interessierten zu einer öffentlichen Diskussion über die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg mit dem Bildungsexperten der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Bayer ein. Im Zentrum des Dialogs stand dabei die noch junge Ganztagesschule. „Es kann nicht darum gehen, die Kinder für die Schule passend zu machen“, betonte Bayer und verwies auf Faktoren wie Bildungsgerechtigkeit, Bildungsstruktur und Bildungsfinanzierung. In Baden-Württemberg bestehe bei der Schulwahl immer noch eine große Abhängigkeit von der sozialen Herkunft. Als mögliche Maßnahme sieht er die Ganztagesschule. Er verwies auf ein geplantes Zwei-Säulen-Modell, welches neben dem Gymnasium als eine der Säulen die bisherigen Schularten Hauptschule, Werk- und Realschule und Realschule zu einem Schultyp zusammenfasst. „Dies kostet alles viel Geld“, räumte er ein. Natürlich erwähnte er die von der derzeitigen grün-roten Landesregierung beschlossenen Maßnahmen. Sehr unzufrieden zeigte sich in der Diskussion ein Realschullehrer aus Lörrach, der das Zwei-Säulen-Modell ablehnt. „Wir sind in erster Linie den Kindern verpflichtet“, betonte Bayer und hob hervor, dass es nicht erstes Ziel sein könne, einen Schultyp zu erhalten. Von großen Herausforderungen spricht der stellvertretende Schulleiter der Schopfheimer Friedrich-Ebert-Schule, Günter Fischer.
28. März 2015
Die Mundart-Autoren trafen sich zur diesjährigen Werkstatt in Schopfheim. Moderator Volker Habermaier meinte zum Thema „Mundart zwischen Herz und Hirn“ müsse nichts Verkopftes sein, das niemand verstehe. Am Abend lasen die Autoren in der St. Agathen-Kirche in Fahrnau.
Jahreshauptversammlung des Fördervereins Gerisbac. Frank Schmidt, Vorsitzender des Vereins, erinnerte an den Bau der Zusatz-Festung (Lunette) im vergangenen Jahr. Vorbereitet wird auch die Mitwirkung beim nächstjährigen Jubiläum zum 850-jährigen Bestehen des Dorfes. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden im Amt.
Seit Mitte des vergangenen Jahres steht die 2. Vorsitzende der AWO, Heidi Malnati, an der Spitze des Vereins. Man habe sie, wie sie sagte, „ins kalte Wasser geschmissen“; nun berichtete sie während der Jahreshauptversammlung über das abgelaufene Jahr. Einstimmig wurde sie von der Versammlung ins Amt der 1. Vorsitzenden gewählt. Unterstützt wird sie von der bisherigen Schriftführerin, Irmgard Sutter. Nach 29 Jahren stellt die Kassiererin, Petra Greiner, ihr Amt zur Verfügung. Während Heidi Malnati sich auch jetzt um die Finanzen kümmern will, übernimmt Irmgard Sutter die Vereinsverwaltung und die Funktion der Schriftführerin zusätzlich. Gesucht wird ein neuer Treffpunkt, denn die derzeitigen Räume im Keller des evangelischen Gemeindehauses seien nicht ideal. Eine Fülle von Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft galt es während der Sitzung auszusprechen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde sechs Personen die goldene Ehrennadel ausgehändigt. Eine besondere Auszeichnung erhielt schließlich Petra Greiner, die seit 1986 für die Arbeiterwohlfahrt als Rechnerin arbeitete. Sie erhielt eine Sonder-Goldnadel überreicht. Einen besonderen Bericht erfährt immer die Aktion „Essen auf Rädern“. Im Kalenderjahr 2014 wurden 12.065 Essen ausgeliefert. Es war notwendig, hierzu 16.312 km zu fahren. Die Vorjahreszahlen sind zwar nicht ganz erreicht worden, die neue Vorsitzende, Heidi Malnati, findet es gut, dass in einem so kleinen Ortsverein mit 135 Mitgliedern solche Leistungen erbracht werden. Für die Aktion „Essen auf Rädern“ berichtete Heidi Spiering.
Friedrich Adolph, Vorsitzender der Ornithologischen Vereinigung, gibt während der Jahreshauptversammlung einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten und Beobachtungen der heimischen Vogelwelt im vergangenen Jahr. Besonders beeindruckend waren in diesem Winter die riesigen Schwärme von Bergfinken, die insbesondere auf dem Dinkelberg und im vorderen Wiesental zu beobachten waren. Ebenfalls gesichtet wurden ein Nilgänse-Paar sowie mehrere Rostgänse, die sich hier, wie es scheint, mittlerweile heimisch fühlen.
29. März 2015
Die Stadtmusik Schopfheim bietet zusammen mit der Stadtmusik Bad Säckingen und der Stadtmusik Zofingen/Schweiz den Besuchern des Frühlingskonzertes einen hochkarätigen Blasmusik-Abend. Der Zofinger Vorsitzende hofft, dass die Kontakte nach dem Konzert nicht abreißen, sondern vertieft werden können. Der Chef der Bad Säckinger Musik (Jahn Niclas Glatzel) freute sich ebenso wie Peter Bühler, dass es nach 14 Jahren Abstinenz wieder gelungen ist, die beiden Städte musikalisch unter einen Hut zu bringen. Das Schopfheimer Orchester stand natürlich wie seit vielen Jahren unter der souveränen Leitung von Max Lehmann.
Mit dem heutigen Palmsonntag beginnt die Karwoche. Die Glocken der katholischen Pfarrkirche schweigen bis zur Osternacht. Erstmals seit der Fusion mehrer Pfarreien zur neuen Seelsorge-Einheit wird es keinen Osternacht-Gottesdienst in Schopfheim geben. Die Seelsorge-Einheit feiert die Osternacht in Höllstein.
30. März 2015
In Gersbach wurde eine Umfrage zum Friedhofsbrunnen vorgenommen. Von 64 Rückmeldungen wünschen 39 Personen einen Steinbrunnen und 17 einen Holzbrunnen. (Derzeit ist ein neuer Holzbrunnen aufgestellt).
In der letzten Ortschaftsratssitzung in Gersbach wird erneut über die Windkraft-Anlage diskutiert. Die Ortschaftsräte Klaus Nied, Ralf Ühlin und Wilfried Geiger bringen einen Beschlussvorschlag ein, mit den Gemeinden Hasel und Zell i.W., dem Land Baden-Württemberg und den Investoren sowie dem Landratsamt Gespräche mit dem Ziel zu führen, dass auf den Gemarkungen Hasel und Zell i.W. keine Windkraft-Anlagen errichtet werden. Stattdessen könnte am Rohrenkopf ein „interkommunaler Windpark Rohrenkopf“ entstehen, an dem alle Kommunen am Erlös und alle Investoren an den Investitionskosten beteiligt werden könnten. Der Antrag wurde vom Gremium aber abgelehnt, soll jedoch an die Stadtverwaltung zur Prüfung weitergeleitet werden.
Artur Cremans fragt im Gemeinderat erneut nach dem Dauerbrenner „Einfädelspur in die B 317.“ Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner meint, nach Gesprächen, die in den letzten Tagen stattgefunden hätten, sei der Baubeginn für Anfang Mai vorgesehen.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Uehlin-Areal und mit der Schaffung einer Tiefgarage unter dem Gelände. Die SPD sehe in der Schaffung der Tiefgaragen-Plätze die letzte Möglichkeit, in der Innenstadt eine solche zu bekommen, meint Artur Cremans. Unterirdische Stellplätze seien sinnvoll. Falls die Stellplätze in der Tiefgarage nicht ausreichen sollten, könne man immer noch ein Parkdeck oder ein Parkhaus in der Bismarck-Straße/Bahnhofstraße bauen. Die Fraktionsvorsitzende der CDU, Heidi Malnati, machte ihrerseits deutlich, dass man sich bereits beim Jahresabschluss-Hock für eine Tiefgarage ausgesprochen habe. Sie sei froh über die Einigung mit der Sparkasse und meinte: „Lieber die Autos unter der Erde als zugeparkte Straßen.“ Kai Horschig betonte für die Unabhängigen, dass der Bau der Tiefgarage unter dem Areal nicht die letzte, sondern die einzige gute Chance hinsichtlich einer attraktiven Innenstadt sei. „Vor 15 bis 20 Jahren hätte ich auch zugestimmt“, so Michael Straub von den GRÜNEN. Er verwies auf eine Stellplatz-Bilanz und meint, dass unterm Strich lediglich 20 Stellplätze mehr übrigbleiben würden, obwohl – wie die Stadt es darlegt – neben den 19 Tiefgaragen-Plätzen für die Anwohner 71 öffentliche Plätze geschaffen werden sollen. Für die Ablösesumme, die die Sparkasse nun entrichte, könnte man auch ein Parkdeck an der Bismarck-Straße realisieren, zeigt sich Straub überzeugt. Das Argument, dass es sich dabei um eine letzte Chance handle, sei für ihn, den GRÜNEN, ein Totschlag-Argument. Ehrenfried Barnet will für die GRÜNEN zwar der Bebauung zustimmen, nicht aber der Tiefgarage. Die Zustimmung zur Tiefgarage verband er mit den Forderungen nach Einbahnstraßenregelungen, da er davon ausgehe, dass man diesen Forderungen nicht zustimmen werde, lehne er die Einrichtung der Tiefgarage jedoch ab. So gab es schließlich die beiden Nein-Stimmen der GRÜNEN gegen die übrigen Ja-Stimmen. Bernd Müller von den GRÜ-NEN enthielt sich bei der Abstimmung der Stimme. Mit dem Beschluss über die Schaffung von 71 öffentlichen Tiefgaragenplätzen wurde auch beschlossen, dass die Verpflichtungsermächtigung für das Haushaltsjahr 2016 in Höhe von 1,3 Mio. Euro für ein Parkdeck in der Bismarck-Straße auf die Tiefgarage Uehlin-Areal umgewidmet wird.
Artur Cremans erinnert an den SPD-Antrag, für das Gebiet um Gardner Denver in der Roggenbachstraße eine Veränderungssperre zu erlassen. Nachdem die Firma nun selbst die Konzentration auf den Standort Gündenhausen bekannt gegeben habe, sei dies aktueller denn je. Bürgermeister Nitz betonte, dass die Stadt mit Gardner Denver im Gespräch sei und Beigeordneter Dr. Hirschner meinte, er habe Geschäftsführer Justen angeschrieben und mitgeteilt bekommen, die Firma habe noch keine Entscheidung zur Verwertung der Gebäude in der Roggenbachstraße getroffen. Dies nahm Cremans zum Anlass, die Stadt aufzufordern, „einen Zahn zuzulegen“. Die Stadt müsse sich dort die Planungshoheit verschaffen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll das Thema im April auf die Tagesordnung des Gemeinderates kommen.
31. März 2015
Die Sonntagssportsaison, die durch die Jugend- und Kinder-Initiative Schopfheim (JUKS), die bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, geht in Zusammenarbeit mit der Turnerschaft Langenau zu Ende.
Obwohl der Rechtsstreit zwischen Prof. Trüby und der Stadt Schopfheim noch in der Schwebe ist, hat der Nachbar von Trüby, Edgar Conrad, beim Amtsgericht geklagt. In beiden Fällen geht es um den Bypass-Bau in Eichen im Jahre 2009 bzw. um die Frage, mit welchem Material die damals aufgebuddelten Gräben zugeschüttet worden sind. Vor dem Amtsgericht hat nun ein Gutachter dargelegt, dass schon in der oberen Schicht der von ihm entnommenen Proben Bauschutt zu finden ist. Das Amtsgericht fällte noch kein Urteil. Es muss zuerst zweifelsfrei geklärt werden, wer dieses Material aufgebracht hat. Der Streit zwischen Conrady und der Stadt dauert deswegen noch an. Ausgeräumt ist das Verfahren mit Trüby nicht, da es vom Verfahren am Amtsgericht Schopfheim gar nicht betroffen war.
Die Gersbacher „Latschi-Clique“ hatte vor Tagen ihre Jahreshauptversammlung, zu der der Vorsitzende, Ralf Heidebrecht, eingeladen hatte. Der Verein wird auch bei der 850-Jahrfeier im kommenden Jahr mitwirken. Für zwei Jahre wurde der bisherige Vorsitzende bei den Wahlen bestätigt, ebenso seine Stellvertreterin, Sina Blum.
Haben die drei Kreisklinik-Standorte Lörrach, Schopfheim und Rheinfelden eine Zukunft? Sieben verschiedene Antworten liegen auf dem Tisch, wie gestern dargelegt wurde. Die Diskussion hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf das Schopfheimer Krankenhaus. Während die Variante A eine Strukturoptimierung an allen drei Einzelstandorten enthält, werden bereits in der Variante B1 nur noch die Standorte Lörrach und Rheinfelden erhalten. Bei der Variante B2 wird von zwei Standorten in Lörrach und Schopfheim ausgegangen und bei der Variante C sowie bei C2 gibt es kein Schopfheimer Krankenhaus mehr.
Der Sturm „Nicklas“ zog auch über Schopfheim hinweg, aber es blieb relativ ruhig. Die Feuerwehr musste lediglich einen Baum an der Hauptstraße/Dammweg, der auf die Straße gefallen war, entfernen. Dennoch fegte der Sturm ganz ordentlich durch die Stadt und auf den Höhen.
01. April 2015
Vor einigen Tagen trafen sich die Mitglieder des Harmonika-Orchesters zur Jahreshauptversammlung im „Kranz“. Es war Klaus Strauß, der Vorsitzende, der wie gewohnt den Jahresbericht gab. Er meinte, dass der Verein ein manchmal turbulentes, mitunter aber auch außergewöhnliches Jahr hinter sich habe. Aus seinem Bericht war zu entnehmen, dass die seit 23 Jahren als musikalische Leiterin ausgezeichnet wirkende Orchesterleiterin Brigitte Weiß nach Reibereien im Ensemble ihre Arbeit eingestellt hat. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Adolf Pflüger und Hans Gräßlin geehrt. Die Vereinsehrennadel in Gold durfte Thea Sander entgegennehmen. Neben dem 1. Vorsitzenden wirkt nach den Wahlen als 2. Vorsitzende Birgit Preuss.
02. April 2015
Die Schopfheimer GRÜNEN trauern um einen engagierten GRÜNEN-Politiker. Am 17. März starb in Südfrankreich der in Raitbach lebende und dort nun auch beigesetzte Karl Mennicken-Martensen kurz vor seinem 73. Geburtstag. Der Verstorbene war 1993/94 Mitglied des Stadtrates. Ein Porträt des Verstorbenen ist im Markgräfler Tagblatt zu lesen.
Im Rahmen der Reihe „Zeitzeugen“ referierte Michael Grubert, Bürgermeister der Partnergemeinde Kleinmachnow, im Kultur-Café der vhs. Der Referent berichtete über die Entwicklung Kleinmachnows und die Lage zu Zeiten der DDR. Er lebte vor dem Fall der Mauer im angrenzenden Zehlendorf. Fast 50% des Wohneigentums der Gemeinde war nach dem Ende der DDR von Restitutionsansprüchen betroffen. Dies sorgte Anfang der 90er-Jahre für viel negative Stimmung im Ort. Rund 30 Zuhörer waren gekommen, um auch die Gelegenheit zu nutzen, Fragen zur Partnergemeinde zu stellen.
Die Bildungspartnerschaft der VR-Bank Schopfheim-Maulburg trägt Früchte: Sowohl die Friedrich-Ebert-Schule als auch andere Schulen durften Materielles entgegennehmen. Insgesamt konnten 6.575,– Euro verteilt werden. Dies entspricht einer Summe von 5,– Euro pro Schüler. „Es ist uns sehr wichtig, uns in der Region zu engagieren“, betont Bernhard Schlageter als Chef der Bank.
Jahreshauptversammlung des Bruuchtumsvereins Eie im „Stall“ beim Rathaus. Der Vorsitzende, Hanspeter Tschamber, zeigt sich stolz auf das Team und die vielen Mitglieder, die alle an einem Strang im Sinne des Vereines ziehen. Wolfgang Bühler musste beim Antrag auf Entlastung des Vorstandsteams die Leistungen anerkennen und machte Komplimente, übte aber auch ein wenig Kritik, da es ihm an Plänen zur Weiterentwicklung des Museums fehle, meinte er. Im vergangenen Jahr sei in Eichen eine Sattlerei aufgelöst worden, ohne dass der Verein reagiert hätte. Bühler mahnte auch, aufmerksam zu sein, wenn es um den Verkauf des Rathauses und damit auch der Museumsräume ginge. Vor den Neuwahlen musste man sich von Christa Klemm verabschieden, die seit Gründung des Vereins den Posten der Schriftführerin innehatte und ihn nun zur Verfügung stellte. Sie wolle sich mehr um die Senioren-Nachmittage und Marktaktionen kümmern, sagt sie. Janett Raetz wurde zur Nachfolgerin gewählt. Hanspeter Tschamber erhielt als Vorsitzender bei den Wahlen das Vertrauen ausgesprochen.
03. April 2015
Der Karfreitag wird zum Fischessen im Vereinsheim des Kaninchenzuchtvereins Fahrnau genutzt.
Die Zeugen Jehovas laden zu einer Abendmahl-Feier in die Stadthalle ein.
Während sich die katholischen Christen um 15 Uhr zur Todesstunde Jesu in St. Bernhard treffen, ist in der evangelischen Stadtkirche eine Kreuzes-Musik zu hören. Während Christoph Haarmann (Flöte) und Christoph Bogon an der Orgel konzertieren, liest Charlotte Haarmann Auszüge aus der Erzählung „Pilatus“ von Friedrich Dürrenmatt.
Großen Zuspruch erfuhr der Schäferhundeverein Langenau beim traditionellen Fischessen im Vereinsheim.
05. April 2015
Der Musikverein Fahrnau lädt zahlreiche Gäste in die Stadthalle zu einer Tanznacht ein.
06. April 2015
Bei schönem, bewölktem Wetter treffen sich viele am Eichener See, um beim diesjährigen Eierspringen mit dabei zu sein.
In Wiechs ist der Schulhof Schauplatz des dortigen Eierspringens.
07. April 2015
In einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Fahrnau wird Barbara Ittermann als langjährige Pflegedienstleiterin der Sozialstation Schopfheim in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrer Andreas Ströble dankte Frau Ittermann für das pflegerische Wirken. Die Laudatio hielt der Vorsitzende des Trägervereins der Sozialstation, Helfried Heidler. Er zeichnete den beruflichen Werdegang der scheidenden Pflegedienstleiterin auf und meinte: „Sie hat die Sozialstation in all den Jahren geprägt und zukunftsfähig gemacht wie keine andere Person.“ Auch er dankte ihr für den unermüdlichen, vorbildlichen Einsatz.
08. April 2015
Der Kiwanis-Club will Kindern aus der Region in den Sommerferien erneut die Möglichkeit bieten, in die Zirkuswelt einzutauchen. Der Club hat zusammen mit dem Familienzentrum, der evangelischen Bezirksjugend Markgräflerland und dem Jugendzentrum der Stadt beschlossen, dieses Angebot erneut ins Kinderferienprogramm aufzunehmen.
Enkenstein gratuliert Jannis Hug anlässlich einer Gratulationsfeier im Maiberg-Saal. Hug errang bei den Ringer-Meisterschaften den 2. Platz in der B-Jugend bis 38 kg im griechisch-römischen Stil. Er ist damit deutscher Vize-Meister in dieser Klasse. Stolz zeigt sich der Ort, wie Ortsvorsteherin Eva Brutschin meint. Jannis Hug startete für die WKG Weitenau-Wieslet.
09. April 2015
Heute wird darüber berichtet, dass der Gemeinderat am 31. März nichtöffentlich beschlossen hat, die Stadtverwaltung umzustrukturieren. Die wichtigsten Änderungen dabei sind, dass die Stelle des Beigeordneten dann, wenn Dr. Ruthard Hirschner in den Ruhestand gehen wird, nicht mehr besetzt wird. Die Stadt will sich dann – wie bisher auch schon – auf externe Rechtsberater stützen. Außerdem wird die Stelle eines Stadtplaners geschaffen werden. Diese soll bereits in Kürze ausgeschrieben werden, wie Bürgermeister Christof Nitz in einem Pressegespräch mitteilte.
Eine ehrliche Finderin brachte einen Geldbeutel mit einer großen Summe Bargeld zum Polizeirevier.
10. April 2015
In Eichen wird die diesjährige Marktsaison bei der Hülschematt-Halle eröffnet. Sie wird bis zum 23. Oktober dauern.
Seit fünf Jahren bietet die ambulante Hospiz-Gruppe eine begleitete Trauer-Gruppe an. Nun plant man, ein Trauercafé im Kultur-Café der Kulturfabrik einzurichten, wie Lore Barnet darlegt.
11. April 2015
Die Badische Zeitung fragt heute das Stadtoberhaupt, wie er die Debatte um die Zukunft der Kreiskrankenhäuser, insbesondere des Schopfheimer Hauses, sieht. Bürgermeister Christof Nitz gibt sich diplomatisch. Er hoffe auf eine konstruktive Debatte, bei der am Ende für die Patienten das Beste herauskomme. Zu den Äußerungen des Rheinfelder OB Klaus Eberhardt meint der Schopfheimer Rathauschef, dass in einer solchen Debatte jeder erst einmal schaue, wo das Hemd sei, bevor er schaue, wo die Hose hänge. „Das muss man lokalpolitisch verstehen“, so Christof Nitz. Klaus Eberhardt meinte, er sehe gute Gründe, den Krankenhausstandort Rheinfelden zu erhalten. Nitz meinte weiter: „Wenn mich jemand fragt: ‚Wollen Sie das Schopfheimer Krankenhaus erhalten?’, ist es doch logisch, dass ich Ja sage – allerdings nur, wenn es Sinn macht.“ Er zeigt sich gespannt auf die Diskussionen in den nächsten Monaten, denn diese sollen mit den Bürgern nicht nur auf Kreisebene, sondern auch vor Ort geführt werden.
Als Schmuckstück präsentiert sich der außen neu renovierte Bahnhofsbau. Die Innenarbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen.
Ein begeisterndes Frühlingskonzert des Musikvereins Fahrnau erklingt in der Stadthalle. Das abwechslungsreiche Programm – so schreibt der Rezensent – habe den üblichen Rahmen eines Blasmusik-Konzertes an etlichen Stellen weit hinter sich gelassen. Umjubelte Premiere und Generalprobe zugleich waren die musikalischen Beiträge im ersten Teil des Programms. In einem guten Monat werden die Fahrnauer am Bläser-Wettbewerb des Landesmusikfestes in Karlsruhe teilnehmen. Sie gaben das dabei zu spielende Pflicht- und das Kürstück zum Besten. Eine weitere Premiere gab es für Gerald Blüss, der unlängst mit Erfolg den Dirigentenkurs C 3 absolviert hatte, und nun von Gordon Hein den Taktstock übernahm und das Stück „Diogenes“ musikalisch leitete. Zum Auftakt des Abends hatte das neu belebte Jugendorchester unter der Stabführung von Dominik Hoyer einen ersten beachtlichen Auftritt. Drei langjährige Aktive konnte der Vorsitzende des Vereines, Benjamin Brenzinger, auszeichnen. Christian Bäckert, Jürgen Brändle und Holger Brutschin erhielten für 40 Jahre aktives Musizieren die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände.
Heute und am morgigen Sonntag gehen junge katholische Christinnen und Christen in der Pfarrkirche St. Bernhard zur ersten hl. Kommunion.
12. April 2015
Der Kunstverein zeigt in seiner Frühjahrsausstellung in der Kulturfabrik Werke des 1924 geborenen und 2011 verstorbenen französischen Künstlers Luc Simon. Der Verein freut sich, mit Simon wiederum international hochkarätiges Terrain zu betreten. Die Ausstellung umfasst 45 teils großformatige Öl- und Aquarellbilder, dazu Entwürfe zu Kirchenfenstern, die Simon u.A. in Reims realisiert hat. Es sind auch kleinformatige Holzskulpturen zu sehen.
Mit ihrer neuen musikalischen Revue „Tapetenwechsel“ haben die „VokaLiesen“ bei ihrer Premiere einen ausverkauften Saal in der Waldorfschule. Die Sängerinnen Hilke Hänßler, Heinke Hoffmann, Alexandra Kapitz, Almut Weber-Kapp und die Pianistin Ursula Müller-Riether haben mit ihrer neuen Regisseurin Eva Gruner eine frische und witzige Choreographie geschaffen. Nachdem die Premiere rasch ausverkauft war, wird noch eine zweite Aufführung am 17. Mai, ebenfalls in der Waldorfschule, nachgereicht.
Erneut schreiben Peter Trüby und Edgar Conrad aus Eichen Leserbriefe und argumentieren aus ihrer Sicht über das verunreinigte Erdreich.
13. April 2015
Das Ensemble „Parole Emile“ gastierte vor einigen Tagen mit einem literarischen Abend über Erich Kästner in der vhs.
Die Stadt geht mit gezielten Aktionen gegen den Knöterich vor. Auf einem Uferstück des Gewerbekanals, bei der Legi in Fahrnau, wurde in aufwändigen Arbeitsschritten eine Weidenspreitanlage angelegt. Unter der Regie des Umweltplaners Christoph Schmidt (proECO) wurde mit dieser Anlage eine natürliche Ufer-Befestigung entwickelt. Mit den Weiden soll dem Knöterich eine Konkurrenz geschaffen werden, erklärt der Umwelt-Experte.
14. April 2015
Am 27. April wird den Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates der Abbruch-Antrag für Teile des Uehlin-Areals passieren. Die beiden denkmalgeschützten Häuser an der Hauptstraße bleiben bestehen. Bürgermeister Christof Nitz meint, dass am 02. Juli der Startschuss zum Abbruch erfolgen werde. Der Spatenstich, so das Stadtoberhaupt, soll in jedem Fall noch in diesem Jahr erfolgen, über den Bauantrag werde der Gemeinderat voraussichtlich im Mai Beschluss fassen, führt er weiter aus.
Zu einem ungewöhnlichen Einbruch kommt es in der Wiechser Dinkelbergstraße. Die Täter kletterten laut Polizei über eine Laube in den Dachspeicher und durchbrachen dort mit Brachialgewalt die Zimmerdecke. Anschließend konnten die Einbrecher in die Wohnräume des 1. Stockwerks einsteigen, von wo aus sie Zutritt zu jedem Raum des Hauses hatten und es schließlich von oben bis unten durchwühlten. Die Polizei sucht nach Zeugen, die eventuell etwas bemerkt haben könnten.
15. April 2015
Die Zukunft des Markus-Pflüger-Heimes beschäftigt auch die FDP; sie lädt zu einem Info-Termin am 22. April in diese Einrichtung ein.
Die Sparkasse fördert mit dem Erlös aus dem PS-Sparen auch in diesem Jahr verschiedene Einrichtungen und Vereine. „25 Cent je PS-Sparlos kommen den ehrenamtlich tätigen Organisationen in der Region zugute“, so Sparkassen-Direktor Lothar Müller bei der diesjährigen Übergabe von 15.000,– Euro.
Von einem turbulenten Weidejahr berichtet Willi Greiner, Vorsitzender des Weide- und Landschaftspflegevereins Gersbach, während der Jahreshauptversammlung. Auf den Gemeinschaftsweiden wurden 343 Rinder, 34 Schafe und 15 Ziegen betreut. In den Weidebezirken Bühl, Ebnet, Außendorf und Fetzenbach wurden für knapp 16.000,– Euro Fronleistungen wie das Herrichten von Zäunen und der Wasserversorgung geleistet. Ebenso galt es, Ginster und Dornen zu mähen, zu mulchen und zu kalken. Als Weidewart Außendorf löst Jens Gottstein nach 11 Jahren Beate Deiß-Gottstein ab. Nach einer ausgiebigen Debatte beschloss die Mehrheit, dass künftig auf den gemeinschaftlichen Weideflächen Vieh nur noch vom 15. April bis 15. November weiden darf.
Über die grundsätzlichen strategischen Entscheidungen bei den Kliniken des Landkreises soll die Öffentlichkeit in Bürgergesprächen informiert werden. In Schopfheim ist ein Informationsgespräch am 04. Mai geplant.
16. April 2015
Nicht nur in Schopfheim, auch in vielen andern Schwarzwaldgemeinden mit potenziellen Windkraft-Standorten gibt es kontroverse Debatten. Die Stadt Schopfheim möchte Bürgermeister, Gemeinderäte und Fachleute von Städten und Gemeinden, die sich mit dem Thema „Windkraft“ beschäftigen, am 22. Mai zu einer ganztägigen Fachtagung nach Schopfheim einladen.
Vom THG ist zu hören, dass sich für das neue Schuljahr 2015/16 nur vier von 142 Schülern für den G 8-Bildungsweg angemeldet haben. Es wird daher – so Schuldirektor Wolfgang Stocker – auch im kommenden Jahr in Schopfheim eine reine G 9-Stufe geben. Seit 2013/14 gehört das Schopfheimer Gymnasium zu 44 Modellschulen im Land, die beide Bildungswege (G 8 und G 9) anbieten dürfen.
Der bisher stets am ersten Juli-Wochenende veranstaltete Sommermarkt des Gewerbevereines fällt dieses Mal aus, wie Martin Bühler nach entsprechender Rückfrage durch die Badische Zeitung bestätigt. Der Gewerbeverein beteiligt sich dafür an der SWR 1-Veranstaltung „Tour de Pfännle“ am 13. September. Bühler bedauert allerdings, dass sich die Stadt an dieser SWR-Tour finanziell nicht beteiligt, obwohl dies andere Städte sehr wohl tun. Der Besucherstrom des Sommermarktes habe merklich nachgelassen, betont Martin Bühler, deswegen mache sich der Verein über ein neues Konzept Gedanken.
Der Kinderschutzbund freut sich über acht neue ehrenamtliche Berater für das Kinder- und Jugendtelefon. Die Gruppe hat ihre sechsmonatige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
17. April 2015
Karin Racke ist die neue Stellvertretende Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Lörrach, Dienststelle Schopfheim. Die 40-Jährige trat zum 01. April die Nachfolge von Wolfgang Gorenflo an. Die Stelle wurde neu eingerichtet, wie Michael Schmitt-Mittermeier, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes der evangelischen Kirchenbezirke im Landkreis Lörrach, deutlich machte.
Das Markgräfler Tagblatt erinnert an den Todestag von Dr. Max Josef Metzger, der vor 71 Jahren von den Nationalsozialisten hingerichtet worden ist.
Bürgermeister Christof Nitz ist verwundert über die Schelte aus den Reihen des Schopfheimer Gewerbevereines. Es sei nicht so, dass sich die Stadt an der SWR 1-Veranstaltung „Tour de Pfännle“ nicht beteilige, erklärt er. „Gewerbeverein und Stadt tragen die Kosten von 20.000,– Euro je zur Hälfte“, betont das Stadtoberhaupt. Da man sich mit dem Gewerbeverein auf dieses Prozedere geeinigt habe, verstehe er die Kritik des Vereines nicht. Martin Bühler bestätigt, dass die Stadt die Hälfte der Kosten trage. Als er von einem „Restbetrag“ gesprochen habe, habe er die dem Gewerbeverein verbliebenen 10.000,– Euro gemeint. Er bleibe aber dabei, dass andernorts für eine so hochkarätige Veranstaltung die gesamte Summe von Kommunen getragen werde. Hätte der Gewerbeverein die Restkosten nicht übernommen, wäre die Veranstaltung abgesagt worden, hält Bühler fest.
Das Theater „Hamburger Engelsaal“ gastiert mit dem Singspiel „Oma Krögers Bismarck-Hering“ in der Stadthalle. Die Veranstaltung der Kultur-Kooperation - eine humoristische Milieu-Studie mit historischen Liedern und viel Volkspoesie, wie zu lesen ist.
Im vollbesetzten Bürgersaal in Kürnberg wurde die Kindergruppe „Kükis“ der Kürnberger Feuerwehr ins Leben gerufen. Zahlreiche Einwohner waren bei dieser Tauf-Zeremonie dabei, ebenso wie Gesamtkommandant Lutz Hofer. Erfreut zeigte sich auch der Kürnberger Kommandant, Michael Schmidt. 12 Kinder im Alter von sechs bis 10 Jahren gehören der Gruppe derzeit an.
18. April 2015
Heute beginnen die christlichen Kirchen und ihre Partner die „Woche für das Leben“. Es beteiligt sich in diesem Jahr auch das Georg-Reinhardt-Haus, denn das aktuelle Thema lautet „Sterben in Würde“.
Jahreshauptversammlung bei der TSG. Als einer der ersten Vereine in Baden geht auch dieser neue Wege mit der „Gymwelt“. Die Mitglieder beschlossen eine Reihe von Satzungsänderungen; die gravierendste ist wohl, dass künftig ein Trio den Verein gleichberechtigt führen soll. Der Posten des 1. Vorsitzenden ist ja seit 2013 vakant. Lothar Lutz bleibt auch nach dieser Versammlung für zwei Jahre 1. Stellvertreter, Martin Kiefer 2. Stellvertreter. Ein 1. Vorsitzender konnte erneut nicht gefunden werden.
Jahreshauptversammlung bei den Gartenfreunden Kleine Schleife. Wasserleitung, Wasseruhren, Arbeitseinsätze – all dies führte zu strittigen Themen innerhalb des Vereines. Die Wahlen bestätigten Robert Volz als 1. Vorsitzenden und Milena Trito als Stellvertreterin.
Die Agenda-Gruppen präsentieren sich erstmals gemeinsam auf dem Wochenmarkt und stellen dabei vor, was sie bisher erreicht haben.
19. April 2015
Das „Theater Total“ führt Dostojewskis „Böse Geister“ in der Festhalle in Langenau auf. Am Ende, so schreibt die Rezensentin, sei eine Mischung aus Faszination angesichts der Leidenschaft der jungen Schauspieler und eine gewisse Ratlosigkeit ob der dramaturgischen Aufbereitung des Werkes geblieben.
38 Männer und Frauen feiern in der Schopfheimer Stadtkirche ihre goldene Konfirmation. Damals wurden sie von Pfr. Erich Leinert und Pfr. Rudolf Becher eingesegnet.
Anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen den Freihandel organisieren BUND und die GRÜNEN auf dem Wochenmarkt einen Aktionsstand. Zahlreiche Bürger informieren sich über die Kritikpunkte an TTIP, dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA. Sie setzen ihre Unterschrift unter eine Petition, die sich dafür engagiert, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten die Verhandlungen stoppen.
Pfr. Andreas Ströble segnet in Gersbach vier Konfirmanden aus dem Ortsteil und eine Konfirmandin aus Kürnberg ein.
20. April 2015
Heute beginnt der Vorverkauf für die Schwimmbad-Saisonkarten. Das Bad eröffnet die diesjährige Saison am 26. April.
Es wird während der Marktzeit am Samstag keine Sperrung der Hauptstraße geben. Einen entsprechenden Antrag der SPD lehnte der Gemeinderat ab. Bürgermeister Christof Nitz appellierte, auf den AK Innenstadt zu hören, sonst könne man dieses Gremium „gleich einstampfen.“ Cremans meinte, trotz allem sei der Gemeinderat immer noch das entscheidende Gremium. Hans-Jörg Klein wunderte sich darüber, dass die Hauptstraße, die sonst mehrfach im Jahr wegen allen möglichen Anlässen gesperrt sei, ausgerechnet an Markttagen offen bleiben müsse. Mark Leimgruber erinnert daran, dass auch der Gewerbeverein sich gegen eine Sperrung gesträubt habe, was Widerspruch von Artur Cremans erzeugte. Er meinte: „Wenn der Gewerbeverein aber selbst etwas veranstaltet, ist die Hauptstraße selbstverständlich geschlossen.“
Die Stadt erteilt den Auftrag für die Erstellung eines Leitbildes an Prof. Dr. Jürgen Kientz von der Kehler Verwaltungshochschule.
Birgit Uhlich nutzt die Bürger-Fragestunde im Gemeinderat, um auf eine Lichtreklame am neu renovierten Bahnhof hinzuweisen. Bürgermeister Nitz lässt nun prüfen, ob dies mit dem Denkmalamt abgestimmt worden ist. Außerdem meinte Birgit Uhlich, dass Vierbeiner (Hunde) auf dem Wochenmarkt nichts zu suchen hätten.
Im Vorstand eines Kindergarten-Fördervereines herrscht eine hohe Fluktuation, da die Eltern meistens den Förderverein wieder verlassen, sobald ihre Kinder in die Grundschule wechseln. Nun gab es auch beim Förderverein des Kindergartens am Marktplatz bei der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Mirjam Weiß lenkt nun die Geschicke. Die bisherige Vorsitzende, Stephanie Batt, gab ihr Amt ab.
Der erstmals für die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental gemeinsam und neu gewählte Pfarrgemeinderat wählt Ewald Schulz zum neuen Vorsitzenden.
Michael Straub, Stadtrat der GRÜNEN, ärgert sich in der Gemeinderatssitzung über eine Umfrage zur Windkraft. Die im Gersbacher Gemeindeblatt beigelegte und auch online über die Stadt-Homepage abrufbare Umfrage zu den Windrädern sei völlig daneben, betont er. Auf dem beigefügten Bild seien neun Windräder auf dem Rohrenkopf zu sehen, obwohl längst klar sei, dass dort maximal nur deren fünf gebaut werden sollen. Nitz sprach von einer unglücklichen Aktion, die mit der Stadt nicht abgestimmt geworden sei. Die Stadt habe die Umfrage aus der Homepage entfernt.
Der Gemeinderat hat den bisherigen Beschluss zum Bebauungsplan „Lus West“ aufgehoben und neu beschlossen, da das Öko-Ausgleichskonzept geändert werden musste.
21. April 2015
Erfreulich aus der Sicht der Polizei ist die diesjährige Unfall-Statistik, die der stellvertretende Revierleiter, Michael Trefzer, bekannt gibt. Es gab im Revierbereich im vergangenen Jahr keinen tödlichen Unfall.
Die „Linke“ kritisiert das Vorgehen der Stadt im Quecksilber-Streit in Eichen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des AK Integration berichtet Giuseppe Mencarelli über das vergangene Jahr. Die Schriftführerin, Silke Dantona, stellt sich nicht mehr zu Wahl, Gabi Friedrich übernimmt die Nachfolge.
Eine flächendeckende Breitband-Versorgung ist das Ziel der Stadt. Rd. 18 Mio. Euro dürfte der Ausbau eines leistungsfähigen Kabelnetzes allein in Schopfheim kosten. Die flächendeckende Versorgung wird von einem Zweckverband übernommen, den der Landkreis mit allen dazugehörigen 35 Städten und Gemeinden in Kürze ins Leben rufen wird. Wie es in Schopfheim und den Teilorten funktionieren soll, stellt Paul Kempf vom Landratsamt dem Gemeinderat vor. „Wir sind mit diesem hochkomplexen Thema auf dem richtigen Weg“, meint Bürgermeister Christof Nitz. „Endlich haben wir etwas auf dem Tisch“, freut sich Artur Cremans für die SPD.
Um gegen unliebsame Überraschungen aus alten Bergbau-Zeiten gefeit zu sein, wurden die Bergkopf-Bauplätze in Gersbach eingehend untersucht. Neben akustischen Untersuchungen wurden auch an mehreren Stellen bis zu vier Meter tiefe Gräben ausgehoben und wieder zugeschüttet. Mit den Aufgaben betraut war Bernd Mannsbart und sein auf Bodenuntersuchungen spezialisiertes Büro „GeoIngenieure“. Die Badische Zeitung berichtet heute darüber ausführlich und gibt auch einen kurzen Abriss über die Bergbau-Geschichte in Gersbach. (Siehe den ausführlichen Beitrag in diesem Jahrbuch.)
22. April 2015
Mit drei Meistertiteln im Gepäck kehren die Tri-Athleten der Turnerschaft Langenau aus dem schwäbischen Murr zurück. Gute Platzierungen erreichten Romina Spitzer, Daniel Spitzer und Katharina Möller.
In der vergangenen Woche hat der Schweigmatt-Verein das Höhen-Schwimmbad für die kommende Saison vorbereitet und „auf Vordermann“ gebracht.
23. April 2015
Die Hälfte der Tickets für den Sommer-Sound sind offensichtlich bereits verkauft, so der Veranstalter.
Michael Schreiner, Leiter des Markus-Pflüger-Heimes, informiert den Wiechser Ortschaftsrat über die Zukunft der Einrichtung. Das Haus, wie es in den 70er-Jahren erbaut wurde, sei in der jetzigen Form nicht mehr zu halten, betont der Heimleiter. Kritischen und skeptischen Fragen sieht er sich aus den Reihen des Ortschaftsrates ausgesetzt. Wie er betont, habe er vom Landratsamt die Aufgabe erhalten, Pläne zu erarbeiten, wie und in welchem Zeitraum zum einen die gesetzliche Vorgabe, für die Heiminsassen ausschließlich Einzelzimmer vorzuhalten, umzusetzen sei, zum andern laute sein Auftrag, bei den Planungen in erster Linie die völlig veränderten Aufgabenbereiche und Anforderungen seit den 70er-Jahren zu berücksichtigen. Fakt sei, dass sich die Behandlungsmethoden von Patienten – er verwendet Schlagworte wie „Inklusion“, „Integration“ oder „baldige Wiedereingliederung“ stark verändert hätten. Dies führe dazu, dass das Haus in der jetzigen Form nicht mehr zu halten sei. Das aktuelle Verhältnis von Pflege- und Eingliederungsplätzen gehe am Bedarf vorbei. 50 bis 70% des Klientels könnte problemlos in die Eingliederung wechseln, betont er. Eine der größten Sorgen des Ortschaftsrates galt den Arbeitsplätzen, die – wie Schreiner versicherte – nicht gefährdet seien. Den Unmut am Ratstisch versucht der Heimleiter in ruhigere Bahnen zu lenken, indem er meint: „Ein Stück Wiechs wird zwar geopfert, das ist beschlossene Sache. Wenn es aber irgendwie geht, werden wir nicht alle Wurzeln aus dem jetzigen Standort reißen.“
Jahresrückblick beim DRK während der jährlichen Generalversammlung. Highlight ist, so die Vorsitzende, Inge Böttger-Fisch, sicherlich das Jubiläum gewesen. Neben den vier üblichen Blutspende-Aktionen kam der Zusatztermin, verbunden mit einer Typisierung für die an Blutkrebs erkrankte Noemi hinzu. Unter den 1.442 Blutspendern waren 131 Erstspender. Die Zahl der Aktiven stieg von 19 auf 23. Das Jugend-Rotkreuz unter der Leitung von Simona Morelli zählt 12 Mitglieder.
24. April 2015
Bauanträge standen auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates Wiechs. Unter anderem soll ein Hotel um ein Stockwerk erhöht werden. Ino Hodapp durfte im Auftrag des DRK noch Blutspender ehren.
Der VdK-Ortsverband, der weit über 300 Mitglieder zählt, hatte unter dem Vorsitz von Erhard Schöpflin die Jahreshauptversammlung. Schöpflin gab einen kurzen Rückblick auf die Tätigkeit des Sozialverbandes und kam auch auf die Beitragserhöhung zu sprechen. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden und seinen Stellvertreter, Martin Klein. Selbstverständlich gab es auch Ehrungen – so erhielt Hans Kummle für 50 Jahre das goldene Treueabzeichen. Daneben gab es eine Reihe von Auszeichnungen in Form des silbernen Treueabzeichens.
Dr. Dagmar Fuchs, Vorsitzende des Fördervereins Schopfheimer Krankenhaus, geht nicht davon aus, dass das Schopfheimer Haus auf der Kippe steht. Sie warnt vor Panikmache. Es sei die Pflicht, Zukunftspläne zu erstellen. Seit zwei Jahren gebe es einen Runden Tisch, an dem alle Fördervereine versammelt seien. Die Kreispolitik sei sehr transparent, betont sie. Sie appelliert an alle, die sich für die Zukunft des Schopfheimer Hauses interessieren, das Bürgergespräch am 04. Mai wahrzunehmen.
Die Badische Zeitung berichtet heute über die Badminton-Rekord-Internationale Nicole Grether. Im vorigen Jahr hat sie ihren Hauptwohnsitz von Berlin nach Schopfheim zurück verlegt. „Da sich die Sponsorensuche immer schwieriger gestaltete, war dies ein Grund dafür, langsam an das Karriereende zu denken“, betont sie. Ihr Alter spiele dabei eine untergeordnete Rolle. „Eigentlich fühle ich mich noch fit genug, ein paar Jahre zu spielen“, meint sie. Zuletzt war Nicole Grether in der 2. französichen Liga für „Volants des 3 frontières“ (V3F) im Einsatz. Obwohl der Club aus Village-Neuf möglicherweise absteigen wird, könnte sie sich vorstellen, auch in der kommenden Saison dort zu spielen. Aus dem Bericht ist auch zu entnehmen, dass die Sportlerin seit ihrem 18. Lebensjahr in über 50 Ländern gespielt hat. Die am 17. Oktober 1974 in Schopfheim geborene Sportlerin zog 1992 an den Olympia-Stützpunkt Saarbrücken.
Sie gehörte mehrere Jahre zur Sportfördergruppe der Bundeswehr und hat zwischenzeitlich eine Ausbildung zur Reiseverkehrs-Kauffrau abgeschlossen. Zweimal hat sie an olympischen Spielen teilgenommen (2000 und 2004). Sie ist Vize Europameisterin im Doppel (2006), 27-malige deutsche Meisterin und mit 106 Spielen Rekord-Nationalspielerin.
25. April 2015
Das Markgräfler Tagblatt erinnert heute daran, dass gestern vor 70 Jahren französische Panzer durch Schopfheims fuhren und dem Nazi-Spuk ein Ende bereiteten. Der Artikel greift auf Beiträge von Heiner Schneegaß und Christine Scheidemann sowie Walter Glatt zurück.
Zur vierten Ausbildungsbörse laden das Berufsschulzentrum und die Stadt ein.
Die Kabarettisten-Familie Fetscher begeisterte bei einem Benefiz-Auftritt auf Einladung des Kiwanis-Clubs Wiesental in der Aula des THG. Stefan Klever erinnerte die rd. 200 Gäste daran, dass der gesamte Erlös dem Kinderschutzbund und dem Dikome-Verein zu gleichen Teilen zukommen werde.
Der Alemannische Chorverband ACV feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einem Fest- und Jubiläumskonzert in der Stadthalle. Nahezu 600 Personen kamen. Voll des Lobes zeigte sich der Präsident, Hugo Pfefferle, über die vielen Chöre, die Honoratioren und die aktiven Kräfte der Schopfheimer Stadtmusik. Präsidiumsmitglied Wolfgang Bühler führte als Moderator durch das Programm und verwies auch auf die historische Entwicklung der Chormusik in den letzten 150 Jahren. Neben Wolfgang Denecke, Vize-Präsident des Badischen Chorverbandes, gab sich auch Landrätin Marion Dammann die Ehre, dem Konzert beizuwohnen. Für die Stadtverwaltung überbrachte die Stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Zabel die herzlichsten Glückwünsche. Chöre aus Aitern, Ehrsberg, Ried, Schönau, Bürchau, Langenau, Nordschwaben und Wies sowie Atzenbach, Gresgen, Pfaffenberg, Riedichen und Zell i.W. traten auf, ebenso waren die Gesangvereine Eichen und Fahrnau mit von der Partie.
26. April 2015
Rund 200 Besucher kommen zur Eröffnung der Badesaison ins Schwimmbad.
Gestern und heute feiern insgesamt 32 Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinde ihre Konfirmation. Die Feiern gestalten Pfarrer Martin Schmitthenner und Diakonin Lena Zacheus.
Die Gesangsgruppe „In-Takt“ feiert in der Kirche St. Bernhard mit einem Mitsing-Konzert das 15-jährige Bestehen.
Der TV Fahrnau veranstaltet in der Sporthalle die diesjährige Familienfeier. Sie findet jeweils im Zweijahres-Turnus im Wechsel mit einem Familien-Sporttag auf dem Schulhof statt.
Etwa 60 Cellisten und Geiger im Alter zwischen sieben und 16 Jahren konzertieren in der Eichener Kirche unter der Leitung von Ceciel Strouken und Gabriele Meyer. Das Konzert fand im Rahmen der Reihe „Eichener Sonntagsmusiken“ statt.
27. April 2015
Astrid J. Eichin stellt ihr künstlerisches Schaffen derzeit in der VR-Bank aus.
Der Finanzausschuss des Gemeinderates stimmte einem Vorschlag der Verwaltung zu, die Jahrbücher fünf weitere Jahre zu finanzieren. Das Jahrbuch werde zwar hoch geschätzt, fordere aber jährlich einen Zuschuss. Kritisch zeigte sich Hans-Jörg Klein, dem die Druckkosten zu hoch sind. Michael Straub von den GRÜNEN appellierte indes, das Jahrbuch auf jeden Fall beizubehalten, solange die Stadt in der glücklichen Lage sei, dass jemand wie Klaus Strütt diese Aufgabe übernehme.
In der Gewerbe-Akademie treffen sich Arbeitgeber, um über das Thema „Inklusion im Handwerk“ zu reden. Die Gewerbe-Akademie hat diese Veranstaltung zusammen mit der Handwerkskammer Freiburg in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Lörrach organisiert, wie Arno Baumann informierte. Kreishandwerksmeister Michael Schwab betonte, dass die Ausbildung von Behinderten natürlich eine Herausforderung für Lehrer, Schulklassen und Betriebe sei. Von ihren Erfahrungen erzählten Metzgermeister Lederer aus Weil und der Orthopädie-Schuhmacher Maurer aus Lörrach. Welch steinigen Weg Menschen mit Behinderung oft gehen müssen, verdeutlichte die junge Todtnauerin Jasmin Ortlieb. Das Inklusionsprojekt der Handwerkskammer hat ein Netzwerk geschaffen, in dem Betroffene und Betriebe Unterstützung erhalten können.
28. April 2015
Das Gestüt Sengelen und der MSC planen nach ihrer Veranstaltung am 15. und 16. sowie 17. Mai eine gemeinsame große Fete unter freiem Himmel.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der „Wilden Wiiber Plus“ um die Vorsitzende, Christine Wisniewski, bestätigten die Mitglieder die Vize-Vorsitzende, Marianne Häßler, sowie andere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern.
Die VR-Bank lädt die Vertreterversammlung in die Stadthalle ein. Neben Berichten, Wahlen und Ehrungen stand natürlich auch das 150-jährige Jubiläum der Bank auf der Tagesordnung. Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Philipp berichtete Ines Niederschuh vom Bankvorstand über die Entwicklung des Geschäftsjahres. Die Bilanzsumme stieg um 13 Mio. Euro bzw. um 3,5%. Die Summe der angelegten Kundengelder konnte um 8,8% auf 294 Mio. Euro ausgeweitet werden. Das bisherige Rekordergebnis der Neukredit-Zusagen wurde noch einmal übertroffen. Die Wahlen bestätigten die Aufsichtsratsmitglieder Eva-Maria Hornberger und Ewald Schulz in ihren Ämtern. Vorstand Bernhard Schlageter verkleidete sich als Schulze-Delitzsch (einer der Gründungsväter des deutschen Genossenschaftswesens) und nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Bank ließ man 150 Jahre Zeit- und Bankgeschichte Revue passieren und machte Station an Punkten wie der Gründungsversammlung im „Hirschen“, dem Umzug in die Hauptstraße 34, der Währungsumstellung auf Mark, den „Goldenen Zwanzigern“, der elektronischen Datenverarbeitung oder dem Neubau des Bankgebäudes. Es war eine Reise zur Zeit, als Boten mit Pferden die Schecks transportierten bis hin zum heutigen Online-Banking.
29. April 2015
Der 14-stündige Warnstreik der SBG-Busfahrer hat auch das Wiesental überrascht, denn viele Schüler kamen trotz dem Einsatz anderer Busse zu spät zur Schule. Im SBG-Busdepot im Lusring standen ausgesprochen lässig rund 30 Busfahrer an Bierbänken und -tischen, tranken Kaffee und unterhielten sich.
30. April 2015
Renée Mouchebœuf hält in Schärers Au einen Vortrag mit dem Titel „Meine Zeit in Afrika“.
Für die zukünftige Ausrichtung der Gewerbeschule Schopfheim gibt es neue Pläne. Ein Neubau für eine Kfz-Abteilung ist für Schopfheim im Gespräch, wie das MT berichtet.
Die Bürgerstiftung Mittleres Wiesental unterstützt die Jugendhilfe-Einrichtung der Michaelgemeinschaft in Schweigmatt mit 3.000,– Euro.
Die Walpurgisnacht lockt 1.000 Fans in die Stadthalle zu einer Veranstaltung der Stadtmusik. Die Freiburger Band „The big Daddies“ spielte zu Beginn, bevor David Uttley, Gründungsmitglied der Band „Terry“, loslegte. Die meisten Hits, von denen „Smokie“ ein Stück Musikgeschichte schrieb, standen auf dem Programm.
Margot Wahl feiert nach 38 Jahren ihren Abschied vom Kindergarten Hintermatt.
02. Mai 2015
Die Stadt nimmt bei der Bewirtschaftung der Parkplätze eine neue Position ein. Die bisher gebührenpflichtigen Parkplätze bei der Stadthalle werden wieder auf eine gebührenfreie Parkmöglichkeit umgestellt.
Jahreshauptversammlung bei der Schopfheimer Kolpingfamilie. Für das Amt des Vorsitzenden, das er jetzt im 19. Jahr innehabe, wolle er im nächsten Jahr nicht mehr antreten, kündigte Bernhard Fröhlin an.
Reger Handel herrscht bei der diesjährigen Velo-Börse im Pflughof.
Der „Auma-Zinken“ hielt bei seiner Hauptversammlung im Narrenkeller mit Kritik nicht hinterm Berg. Zinkenvogt Manuel Dollinger blickte zwar auf ein insgesamt zufriedenstellendes Vereinsjahr zurück, bemängelte aber die Preis-Politik der Narrenzunft bei Veranstaltungen im Narrenkeller. Er berichtete über den Aufschlag, den die Zunft auf Getränke bei Veranstaltungen der Zinken verlangt. Auch wenn die Wahlen den Zinkenvogt bestätigten, sei es fraglich, ob der „Auma-Zinken“ künftig noch einen „Lumpen-Ball“ organisiere.
Während der Frühjahrsvollversammlung der Handwerkskammer Freiburg erhielt der Schopfheimer Schlossermeister Dieter Gebhardt die Ehrennadel in Silber verliehen.
Mit einem breiten musikalischen Repertoire begeistert der Posaunenchor der Auferstehungskirche Nürnberg in einem Konzert in der evangelischen Stadtkirche. Der Chor wird von der Kantorin Heidi Brettschneider geleitet. Das Schopfheimer Konzert ist das erste auf einer Tournée durch Südbaden.
03. Mai 2015
Sonderlich hold ist der Wettergott dem diesjährigen verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbevereines nicht. Im Laufe des Nachmittags füllten sich die Straßen aber zusehends, Händler und Geschäfte kamen dann doch noch auf ihre Kosten.
Während des verkaufsoffenen Sonntags haben Sigrid und Ute Wassmer die Gelegenheit genutzt, eine spontane Hilfsaktion für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Nepal zu starten. Sie haben Herzen für Nepal gestickt, gehäkelt und verkauft und waren sehr überrascht, als sie am Abend 520,– Euro auf diese Weise zusammengetragen hatten. Die beiden beschlossen, das gesamte Geld der Edmund-Hillary-Stiftung zu überweisen.
04. Mai 2015
Den Ortschaftsrat Gersbach beschäftigte in seiner jüngsten Sitzung der Dauerbrenner „Windkraft“. Umwelt-Dezernent Georg Lutz vom Landratsamt erklärte, voraussichtlich im Juni werde der Gemeinderat nach Bearbeitung der 86 Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan den Offenlage-Beschluss fassen können. Ob außer dem Rohrenkopf dann noch weitere Standorte ausgewiesen werden, sei momentan nicht absehbar, betonte er. Ortschaftsrat Wilfried Geiger bat Lutz, dafür zu sorgen, dass die Belange der Gersbacher sauber geprüft und ein korrekter Maßstab angelegt werde, da es auch Ermessensspielräume gebe. Auf Fragen von Ortschaftsrätin Sabine Weniger bemerkte Lutz, dass die Genehmigung noch weit weg sei. Anschließend forderte der Ortschaftsrat die Stadt nochmals auf, Stellung zu den ungeklärten Fragen zu beziehen und diese in der kommenden Sitzung am 27. Mai zu beantworten.
Auf reges Interesse stößt die Bürgerinformation über die künftige Krankenhaus-Struktur bei einer Veranstaltung in der Stadthalle. Landrätin Marion Dammann war sichtlich zufrieden mit Inhalt und Tonlage bei diesem Anlass. Nach der Vorstellung der sieben Varianten nutzten viele der anwesenden Bürger die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Bedenken vorzutragen. Lautstarken Protest gab es nicht, vielen Rednern brannte aber ein Anliegen besonders unter den Nägeln: die gute Erreichbarkeit und die kurzen Wege in die künftige(n) Kreisklinik(en). Am deutlichsten widersprach Ehrenfried Barnet den vorgestellten Plänen. Edgar Steinfelder kritisierte bei den Abwägungskriterien des Landkreises, dass für den oder die neuen Standorte die Erreichbarkeit „nur zu 10% ins Gewicht falle“. Klinik-Geschäftsführer Armin Müller verdeutlichte, dass an einer Konzentration kein Weg vorbeiführe. Ins gleiche Horn stieß Dr. Hans Osterhues, Ärztlicher Direktor der Kreiskliniken GmbH. Die medizinischen Anforderungen stellten so hohe Ansprüche an die apparative und personelle Ausstattung der Krankenhäuser, dass sie an drei Standorten gleichzeitig beim besten Willen nicht mehr realisierbar seien. Die Veranstaltung dauerte etwa zwei Stunden und zielte ziemlich eindeutig in Richtung einer Zentralklinik. In diesem Zusammenhang verblüffte der Schopfheimer Bürgermeister Christof Nitz sowohl das Publikum als auch seine Nebenleute auf dem Podium mit einem überraschenden Angebot: „Wir hätten für einen Neubau sogar ein großes Grundstück, zentral gelegen, direkt an der B 317 und in unmittelbarer Nähe zu einem S-Bahn-Anschluss.“ Den Erhalt aller drei Kliniken bezeichnete das Stadtoberhaupt als sehr schwierig. Bei der Reduzierung auf nur zwei Standorte komme der Wegfall der Klinik in Schopfheim für ihn „nicht in Frage“. Sollte der Kreistag für ein Zentral-Krankenhaus votieren, so Nitz, halte er von einem Ausbau des jetzigen Krankenhauses in Lörrach nicht viel. Eine neue Zentral-Klinik wäre aber in Ordnung, erklärte er. Die Klinik-Verantwortlichen und ein Lenkungsausschuss haben sich diesbezüglich bereits auf eine Gewichtung verständigt. So soll die Erreichbarkeit mit 10% ins Gewicht fallen, die Wirtschaftlichkeit mit 55% und die medizinische Qualitätsentwicklung mit 20%. Die Entwicklungsmöglichkeit der Standorte soll mit 10% zu Buche schlagen.
Die Beruflichen Schulen stehen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung. Diese Neuausrichtung stellten Landrätin Marion Dammann und Thomas Heß (Stabsstelle Schulentwicklung) in der Gewerbeschule vor. Gegen den Abzug der Metaller nach Lörrach wehrten sich die Schopfheimer vehement. Ralf Dierenbach, Leiter der Schopfheimer Gewerbeschule, meinte, dass das Thema in den vergangenen Monaten zu Unsicherheit und Angst geführt habe. Viele Kreisräte, Bürgermeister, Firmeninhaber, Ausbilder und Schulleiter kamen zur Veranstaltung, um Einblick in den Entscheidungsprozess des Kreistages zu bekommen. Für die meisten Diskussionen sorgte die geplante Aufhebung der Parallelstrukturen im Metallbereich. Wenn der Metallbereich in Lörrach zusammengeführt werde, wäre es denkbar, im Gegenzug den Kfz-Bereich nach Schopfheim zu verlegen. „Mit der Verlagerung würde Schopfheim etwa 300 Schüler verlieren. Das kann nicht Ziel dieser Umstrukturierung sein“, betonte Christof Nitz. Auch wenn über den Kfz-Bereich wieder 190 Schüler hinzukämen, sprach sich der Bürgermeister deutlich für die Erhaltung der Parallel-Struktur aus. Dem pflichtete auch Arno Baumann, Leiter der Gewerbe-Akademie, bei. Er betonte, dass Schopfheim im Bereich Metall auf dem modernsten technischen Stand sei. „Der Metallbereich ist das Herzstück der Gewerbeschule Schopfheim“, so Michael Schneider vom Initiativkreis Oberes Wiesental, der ebenfalls das gut funktionierende Konstrukt mit den hiesigen Industrieunternehmen betonte. Nach reger Diskussion bedankte sich die Landrätin für das Stimmungsbild, das der Kreistag zur Abwägung hinzuziehe. Am 22. Juni soll eine Entscheidung fallen. Bei der Info-Veranstaltung wurde zudem klar, dass auch andere Fachbereiche betroffen sind. Im Fokus steht u.A. die Außenstelle der Mathilde-Planck-Schule Lörrach. Der Zustand des Gebäudes sei nicht mehr tragbar und müsse dringend saniert werden, erläuterte Thomas Heß. So seien auch die jetzigen Auszubildenden im Floristen-Handwerk betroffen, denn es sei der letzte Jahrgang, der in Schopfheim ausgebildet werde. Im Gespräch sei, in Lörrach einen Fachbereich Gesundheit entstehen zu lassen, sodass auch die Altenpflege von Schopfheim nach Lörrach verlegt werden müsste. „Den Fachbereich mit den kleinsten Schülerzahlen an der Schopfheimer Schule bilden die Maler. Eine eigenständige Überlebensfähigkeit ist fast nicht möglich“, so Heß. „Wir müssen daher über die Landkreis-Grenzen hinwegdenken“, betonte die Landrätin, die Überschneidungen mit dem Landkreis Waldshut sieht.
Das Schopfheimer Schwimmbad hat – wie jedes Jahr – gefiederte Gäste: Derzeit schwimmt wieder ein Rostgänsepaar mit 13 Jungen im offenbar beliebten Schwimmbecken.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Sportschützengesellschaft Fahrnau prognostiziert Oberschützenmeister Heinz Bernauer schwierige Zukunftsaussichten für seinen Verein. Man habe permanent mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen und könne keine Jugendlichen mehr für den Schießsport begeistern. Bei den Wahlen wird der Oberschützenmeister bestätigt. Das Amt des Schützenmeisters bleibt jedoch vakant. Für langjährige Mitgliedschaften gab es einige Ehrungen. So erhielt Erhard Zinder die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft. Für 55 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Werner Bockstaller mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Die Fotofreunde überreichen die Gewinnerbilder der letzten Fotoausstellung. Herbert Weniger, Vorsitzender der Fotofreunde, übergibt die Siegerfotos im Beisein der Fotografen an die neuen Besitzer. Angelika Liedtke darf ein Foto von Matthias Frommherz, Monika Rabl aus Hausen ein Bild von Ernst Freiberg und Diana Stoll ein Foto von Klaus von den Eicken entgegennehmen.
05. Mai 2015
Ehrungen langjähriger Bewohner des Markus-Pflüger-Heimes. Ein Streicher-Ensemble der Musikschule Mittleres Wiesental unter der Leitung von Rafael Lobo umrahmte die Feierstunde. Der seit Herbst 2014 amtierende Heimleiter, Michael Schreiner, begrüßte die Jubilare zusammen mit der früheren Heimleiterin, Dorothea Roschig. Ehrungen für 10 Jahre, 20 Jahre, 25 Jahre und 30 Jahre gab es in großer Zahl. Waldemar Ludwig und Martha Welschinger wurden für 45 Jahre geehrt. Gerd Schelker lebt seit 55 Jahren im Heim.
Die Bauarbeiten an der B 317-Einfahrt Mitte sind im Gange, um eine Einfädelspur in Richtung Maulburg und eine Links-Abbiegespur in Richtung Zell herzustellen. Diese beiden Maßnahmen sind allerdings nur eine Zwischenlösung bis zum Bau der kreuzungsfreien Anbindungen, der so genannten „Ohren“.
Jahreshauptversammlung beim CDU-Stadtverband. Heidi Malnati berichtete über die Höhepunkte des vergangenen Jahres und erwähnte dabei insbesondere die Kommunalwahlen. Sie freute sich auch über die vielen jungen Mitglieder im Stadtverband. Für die Senioren-Union gab der Vorsitzende, Werner Schute, ein kurzes Resümee und erwähnte das 25-jährige Bestehen, das im September gefeiert wird. Mit Blick in die Zukunft beschäftigt sich als Gastredner der Bad Bellinger Bürgermeister, Dr. Christoph Hoffmann. Er fragte in seinem Vortrag: „Brauchen wir aus kommunaler Sicht eine neue Landesregierung?“ An fünf Beispielen von Jagdgesetz über Windkraft und Verkehr bis zu Bildung zeigte er auf, wie die grün-rote Landesregierung die Arbeit der Kommunen erschwere und die Bürokratie erhöhe. Die anwesenden CDU-Mitglieder waren sich einig, mit Guido Wolf als Spitzenkandidat einen Mann mit viel Verständnis für Bürger und Kommunen gefunden zu haben.
Beim Kiwanis-Club gab es dieser Tage Neuwahlen. Jürgen Weyh und Dieter Schwald übernehmen Führungsfunktionen für neun Clubs vom Bodensee über den Hochrhein bis ins Markgräflerland.
06. Mai 2015
Jahreshauptversammlung beim Gewerbeverein. Die beiden Vorstände Martin Bühler und Stefan Klever berichten von einem arbeitsreichen und sehr erfolgreichen Jahr. Weniger gut war der Erfolg beim Sommermarkt, bedingt durch die Fußball-WM, das Jubiläum der Stadtmusik und des schlechten Wetters wegen. Großes Lob gab es für die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt. Eine intensivere Unterstützung von politischer Seite und mehr Anerkennung wünscht man sich für die Arbeit des Vereins im AK Innenstadt.
Die Grundschule Wiechs und die École de Ferrette feierten Ende April das 25-jährige Jubiläum lebendiger Freundschaft. Die deutschen und französischen Kinder begehen diesen Anlass auf der Hohen Flum. Im Juni wird man sich in Ferrette treffen, so Schulleiterin Rosemarie Jaeckel, um dieses Jubiläum dort zu feiern.
07. Mai 2015
Am vergangenen Wochenende richtete der Hundesportverein Fahrnau die diesjährige Qualifikationsprüfung aus.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kindergarten Eichen gab es einen Wechsel auf dem Posten des 2. Vorsitzenden, den künftig Thomas Jost innehaben wird.
Der Gesangverein Fahrnau stellte vor einigen Tagen die von der Vorsitzenden, Susanne Roßbach-Bill, zum 150-jährigen Jubiläum gestiftete Sitzbank auf. Diese Sitzbank und eine Linde, ein Geschenk des Gesangvereins Raitbach, haben nun an der Wiese (Ecke Bolzplatz/Kleingartenanlage im Bremt) einen Platz gefunden.
Der Chronist sieht heute erstmals Mauersegler über der Stadt kreisen. Der Sommer kann kommen.
Seit Anfang des Monats hat die „Krone“ nicht nur einen neuen Namen, sondern auch einen neuen Pächter. Die griechische Familie Christoforou betreibt das Restaurant nun unter dem Namen „Neue Krone“. Sie betreibt auch weiterhin das Restaurant „Hermes“ in der Altstadt.
08. Mai 2015
Das 25-jährige Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung feiert Sigrid Schyja.
In einem Leserbrief kritisiert Ehrenfried Barnet die Strukturvorhaben für die Kreiskrankenhäuser. Bei der Vorstellung der Pläne meinte er, er habe das Gefühl, eher bei einer Aktionärsversammlung eines Dax-Unternehmens zu sitzen, statt über Szenarien der Kliniken im Landkreis zu diskutieren.
Mit jeder Menge Medaillen kehrten die Master-Schwimmer der TSG von einem internationalen Wettbewerb in Villingen zurück.
09. Mai 2015
Die diesjährige Saison der Marktmusiken beginnt heute mit einem Konzert von Christoph Bogon.
Der Schopfheimer Waldorf-Lehrer Peter Elsen bricht zu einem Notfallpädagogischen Einsatz ins Erdbebengebiet nach Nepal auf. Der 53-Jährige weiß von mehreren Einsätzen her, die er im Gaza-Streifen hatte, mit traumatisierten Kindern zu arbeiten. Elser ist seit 1997 an der Schopfheimer Waldorfschule tätig.
Die Firma AFT feiert das 30-jährige Bestehen. Geschäftsführer Heiko Hofmann zeigt sich nach einigen turbulenten Jahren durchaus optimistisch für die Zukunft.
In der Bundesrepublik streiken beschäftigte Erzieher und Erzieherinnen in den Kindergärten. „Wir müssen für die kommende Woche ebenfalls mit Streiks rechnen“, ist von der Stadtverwaltung zu hören. Voraussichtlich sind die Kindergärten Langenau, Wiechs, Bremt und Marktplatz sowie der Waldkindergarten betroffen. Lediglich im Hintermatt-Kindergarten sei kein Streik geplant.
Unzufrieden zeigten sich Raitbacher Eltern in der jüngsten Ortschaftsratssitzung über den Zustand des Spielplatzes bei der Festhalle des Ortsteils.
Unter dem Vorsitz von Markus Weiß hielt der „Städtli-Zinken“ die Jahreshauptversammlung im Narrenkeller ab. Bei den Wahlen wurde der Zinkenvogt bestätigt.
Vor einigen Tagen beschloss Raitbachs Ortschaftsrat bei zwei Gegenstimmen den Teilflächennutzungsplan für den Bau der Windkraftanlagen abzusegnen. „Wir halten den Standort Hohe Möhr wegen der drei durch Fundamentarbeiten gefährdeten Wasserquellen für problematisch“, so der Tenor.
Zum fünften Geburtstag der Psychiatrie und des Medizinischen Versorgungszentrums hat das Krankenhaus zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen.
Die Agenda-Gruppe „Sauber & sicher“ hat zu einer erneuten Stadtputzete eingeladen. Die Arbeitsgruppe, die erheblichen Müll einsammelte, war allerdings überschaubar.
Der Gewerbeverein verteilt – wie jedes Jahr – zum Muttertag Rosen an Kundinnen.
Mit Erfolg wird der zweite „Wiesentäler Wasserlauf“ durchgeführt. 298 Teilnehmer waren auf den verschiedenen Abschnitten am Start und erliefen eine Spendensumme von über 17.000,– Euro. Der Erlös wird in wenigen Tagen dem Dikome-Verein für ein Brunnen-Projekt in Kamerun zur Verfügung gestellt werden.
Jahreshauptversammlung beim „Hexen-Zinken“. Ein Aderlass von 28 Mitgliedern im vergangenen Jahr schmerzt. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem neuen Zinkenvogt, Björn Post, der sich in geheimer Wahl gegen die bisherige Zinkenvögtin, Beatrix Walz, durchsetzen konnte. Armin Stocker, der 2. Vogt, verabschiedete die bisherige Vögtin und meinte: „Du hast es mit uns nicht immer leicht gehabt“, um dann den neuen Mann vorzuwarnen, indem er sagte: „Vor dir liegt keine leichte Aufgabe.“ 157 Mitglieder zählt der Zinken derzeit. Oberzunftmeister Jürgen Wiesniewski leitete nicht nur die Wahlen, sondern dankte den Gastgebern vor allem auch für die tollen Wagen, die sie für die Fasnachtsumzüge schaffen.
Den diesjährigen Konzertauftakt der „Klassik im Krafft-Areal“ gestaltet der Violinist Kolja Lessing zusammen mit der Pianistin Andrea Kauten.
Der Familienzirkus „Judith Weisheit“ gastiert auf dem Spielplatz in Enkenstein.
10. Mai 2015
Eine neue Dauerausstellung im Museum der Stadt mit dem Titel „Wohnkultur“ vom Frühmittelalter bis in die 60er-Jahre hinein wird eröffnet. Die Ausstellungseröffnung wurde vom „Roggenbach“-Trio mit den Musikern Michael Lewkovicz, David Glenn und Peter Geisler musikalisch umrahmt.
Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde feiert mit Pfr. Kai Tilgner Konfirmation. Der feierliche Gottesdienst wird begleitet von Bläsern des Musikvereins Wiechs.
In zwei Gottesdiensten wurden in der evangelischen Kirche Fahrnau 28 Jugendliche von Pfr. Andreas Ströble eingesegnet.
Den verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbevereines nutzten nicht nur viele Menschen für einen Bummel in der Stadt und zum Einkaufen – auch die Sparkasse zeigte sich erfreut über die Resonanz bei der Immobilien-Ausstellung, die gleichzeitig stattfand.
Die Aktion von Schul-Sozialarbeiter Thomas Haug und Streetworker Ahmet Keskin sowie des Stadtjugendreferates mit Johan Asal auf dem Oberfeld-Bolzplatz war wiederum ein Erfolg. Eingeladen haben die drei zu einer Slackline-Aktion. Etwa 60 Teilnehmer waren Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunftsländern, die weder deutsch noch englisch sprachen. Mit dieser Aktion, die Spaß machte, konnten Sprachbarrieren abgebaut werden.
11. Mai 2015
Anja Lohse und Bernhard A. Wehrle, die die Konzertreihe „Akustik in St. Agathen“ veranstalten, planen, für den 19. Juli einen Straßenmusik-Tag.
Gleich zu Beginn der Gemeinderatssitzung platzte der SPD der Kragen. „Solange wir keinen rechtskräftigen Kaufvertrag auf dem Tisch haben, stimmen wir den Beschlüssen zum Uehlin-Areal nur unter Vorbehalt zu“, so der Tenor. Vergeben werden sollte die Planungsleistung zur Neugestaltung der Verkehrsflächen rund um das Areal mit der Scheffelstraße als Fußgängerzone. Artur Cremans erinnerte, dass der Bürgermeister angekündigt habe, im Mai den Bauantrag zur Beschlussfassung vorlegen zu wollen. Dies sei jedoch bisher nicht geschehen. Er beantragte, die Stadt möge die neuerlichen Planungsaufträge, denen man zugestimmt habe, erst nach Unterzeichnung der Verträge vergeben, denn nur unter diesem genauen Vorbehalt würden die Sozialdemokraten zustimmen. Er sparte auch weiterhin nicht mit Kritik: „Wir wollen endlich klare Fakten auf dem Tisch haben. Die Bevölkerung hat Anspruch darauf“, betonte er. Er forderte einen verbindlichen Termin, denn derzeit sei alles „ein Rumgeeiere“. Der Bürgermeister drohte, das Thema abzusetzen, denn der Bauantrag habe in der Mai-Sitzung nicht behandelt werden können, weil „unvorhergesehene Dinge“ geschehen seien. Welche, erwähnte Christof Nitz aber nicht. Der Gemeinderat folgte dem Antrag der SPD, die Aufträge erst dann zu vergeben, wenn die Kaufverträge unterzeichnet sind. Lediglich Andreas Kiefer stimmte auch diesem Beschluss nicht zu, er bemängelte, dass es nie eine richtige Diskussion über eine Fußgängerzone in der Scheffelstraße gegeben habe. 17 Parkplätze würden wegfallen.
„Die Metaller (an der Gewerbeschule) müssen in Schopfheim bleiben“, dies jedenfalls ist die felsenfeste Überzeugung von Bürgermeister Nitz, wie er in der Gemeinderatssitzung darlegte. Er wolle für deren Verbleib in Schopfheim kämpfen.
Christoph Müller, Vorsitzender der Boule-Spielgemeinschaft, fragte im Gemeinderat an, welche Entwicklungsmöglichkeiten der Verein bei der Stadthalle habe. Bürgermeister Christof Nitz kündigte ein Gespräch zwischen Verwaltung und Verein an.
Der Gemeinderat stimmt den Flächen zur Windkraft-Ausweisung zu. Der Standort Hohe Möhr wird aufgrund der vorhandenen Dichte von Funkmasten als problematisch erachtet. Eine hohe Konfliktintensität bestehe zudem laut dem beauftragten Landschaftsplaner beim Rohrenkopf in bezug auf Vögel. Bisher lagen der Stadt andere Erkenntnisse vor. Mark Leimgruber stimmte als Einziger gegen den Ratsbeschluss. Er sprach insbesondere den Rohrenkopf an, denn es gehe auch um die Auswirkungen auf den Menschen. Als positiv spricht Hans-Jörg Klein an, dass sich Häg-Ehrsberg, Zell i.W. und das Kleine Wiesental gemeinsam verständigt hätten. Dass es in Schopfheim und Hasel nicht dazu gekommen sei, liege nicht an der Stadt Schopfheim. Jene Gemeinde, so Bürgermeister Nitz, bevorzuge einen anderen Weg.
Heidi Malnati spricht in der Gemeinderatssitzung die Wohnraum-Versorgung für Flüchtlinge an. Bürgermeister Christof Nitz appellierte an Bewohner der Stadt, freien Wohnraum zu vermieten und der Stadt zu melden.
12. Mai 2015
Unbekannte haben am Wochenende den Opferstock in der katholischen Kirche St. Bernhard aufgebrochen.
Die „Woche für das Leben“ weckte großes Interesse. Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die insgesamt acht Veranstaltungen.
„Sollen alle Flüchtlinge zu uns kommen?“ – unter diesem durchaus provokanten Titel hält der Politik-Wissenschaftler Naakow Grant-Hayfort im katholischen Gemeindehaus einen Vortrag, zudem das Bildungswerk der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental und die evangelische Erwachsenenbildung eingeladen hatten. Etwa 50 Zuhörer kommen, um dem aus Ghana stammenden, in Marburg studierenden und seit einigen Jahren beim Galtung-Institut für Friedenstheorie und Friedenspraxis mitarbeitenden Referenten zuzuhören. Europa trage nicht die Hauptlast der Flüchtlingsströme, erwähnt er, denn 38 der 51 Millionen Menschen, die derzeit weltweit auf der Flucht seien, seien als Binnen-Flüchtlinge im eigenen Staat oder in der eigenen Region auf der Flucht. Die Berichterstattung zum Thema beschränke sich derzeit weitgehend auf Momentaufnahmen der Ertrinkenden im Mittelmeer, führt er weiter aus. Neben den endogenen Faktoren habe der Westen ganz klar einen entscheidenden Anteil an den militärischen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in den Herkunftsländern, die die Menschen zur Flucht treiben. Als Stichworte nannte er die bomben- und waffengestützte Politik. Es gehe nicht um Schuld, sondern um Verantwortung, stellte er klar und schlug den Bogen von der großen Politik zur Verantwortung, aber auch zu den Möglichkeiten des Einzelnen.
13. Mai 2015
Die Freie Waldorfschule weiht den neuerrichteten Zwischentrakt zwischen Sporthalle und Hauptgebäude der Schule ein. Es konnte nun die Lücke, die durch den Brand vor 13 Jahren entstanden war, wieder geschlossen werden. In seiner Ansprache erinnerte Helmut Mally an das damalige dramatische Geschehen. Der neue Zwischentrakt wurde unter der Leitung des Architekten Hartmut Lais aus Binzen geschaffen.
Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau hatte dieser Tage die jährlich anstehende Generalversammlung um den seit zwei Jahren amtierenden Präsidenten Christian Leisinger. Wen man den bisherigen Archivraum im ehemaligen Fahrnauer Rathaus behalten wolle, müssten künftig Mieten entrichtet werden. Leisinger überließ es den Mitgliedern, sich Gedanken zu Alternativen zu machen. En bloc und ohne Gegenstimmen wählten die Mitglieder die Zunfträte.
14. Mai 2015
Das Jugendblasorchester aus der Partnerstadt Kleinmachnow ist zu Gast in Schopfheim. Bürgermeister Nitz wird die Jungmusiker am Freitag im Rathaussaal empfangen, am Samstag wird das Orchester dann mit der Schopfheimer Jugendkapelle gemeinsam in einem Gemeinschaftskonzert in der Wiechser Halle spielen.
Die Organisatoren des „Wiesentäler Wasserlaufes“ überreichten dem Vorstand des Dikome-Vereines einen Scheck in Höhe von 22.222,22 Euro. Diesen Betrag hatte schließlich der diesjährige „Wiesentäler Wasserlauf“ erbracht. Er wird zugunsten eines Brunnen-Projektes im Dörfchen Bikoki in Kamerun zur Verfügung gestellt. Der Erlös vom vergangenen Jahr konnte damit erheblich übertroffen werden. Team-Sprecher Jürgen Eckert lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Dikome-Verein, für den sich Richard Renz überwältigt von der großen Spendensumme zeigte. Neben der finanziellen Herausforderung gibt es auch eine technische. Dafür ist Daniel Leppert von der Planungsgruppe mit im Boot, der seine Erfahrungen zur Verfügung stellen wird. Auch hat er den Erlös mit einer Spende erhöht.
Während des Gottesdienstes verabschiedete die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental die bisherigen Pfarrgemeinderäte und verpflichtete die neu gewählten.
15. Mai 2015
Der Kiwanis-Club übergibt eine Spende von je 1.500,– Euro an den Kinderschutzbund und den Dikome-Verein.
Das Unternehmen Laempe&Mössner AG hat mit der japanischen Firma Sintokogio eine strategische Partnerschaft vereinbart.
Die erste Saison des neu gegründeten Handball-Sportvereins konnte mit dem letzten Heimspieltag erfolgreich beendet werden. Am Spielbetrieb beteiligten sich neun Jugendmannschaften sowie drei Aktivmannschaften. Höhepunkte der Saison 2014/15 waren die Meisterschaften der männlichen C-Jugend, der weiblichen A-Jugend sowie der 1. Herrenmannschaft.
16. Mai 2015
Wirtschaftliche Gründe zwingen den Inhaber Hubert Mössner, die Buchhandlung Uehlin zum 30. Juni zu schließen. Mössner, Inhaber des Druckund Medienhauses Uehlin, hatte die Buchhandlung im Jahre 2013 von Hanspeter Straß übernommen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der „Enninger“ werden die Leistungen des vergangenen Jahres betont. Die 63 Mitglieder zählende Gruppe möchte im Januar 2016 einen Nachtumzug veranstalten. Noch hofft man auf Unterstützung durch Sponsoren.
Während zweier Tage heulen die Motoren an der Dossenbacher Straße. Nach rund 20 Jahren der Unterbrechung organisierte man wieder einen Weltmeisterschaftslauf im Seitenwagen-Sport. Der Schopfheimer Rennleiter Thomas Grässlin hat wie üblich beste Arbeit geleistet, um zusammen mit seinen Helfern und dem Vorsitzenden des Vereins, Karl-Heinz Renner, gute Voraussetzungen zu schaffen.
Der Musikverein Harmonie Gersbach lädt Gäste zum Konzert in die Bergkopf-Halle. Der Klangkörper steht unter dem Dirigat von Markus Bolz. 17. Mai Ihre diamantene Konfirmation feiern 29 Frauen und Männer in der evangelischen Stadtkirche.
18. Mai 2015
Klaus Ziegler, seit einem Jahr Vorsitzender der Verkehrswacht, hat zur Hauptversammlung in die „Sonne“ eingeladen. Die Verkehrswacht, die mit ihren Aktivitäten den Bereich des Kleinen Wiesentals, Schopfheims und des Oberen Wiesentals bis Todtnau abdeckt, möchte sich wieder ihren Kernaufgaben widmen. Man will versuchen, neue Mitglieder zu begeistern und dazu an exponierter Stelle in Schopfheim eine Veranstaltung planen.
Bürgermeister Christof Nitz meint im Verwaltungsausschuss, dass man bei vernünftiger, sachlicher Abwägung in der Krankenhausdebatte „nicht um den Standort Schopfheim herumkomme.“ Er meinte, es habe Missverständnisse gegeben wegen des von ihm genannten Grundstücks mit S-Bahn-Anschluss und kreuzungsfreier B 317-Anbindung. Er habe nicht gesagt, dass dies ein Grundstück sei und sich in städtischem Besitz befinde. „Wir haben da Flächen in zentraler Lage, die wir anbieten können und die haben wir immer noch“, betonte er.
Das Jugendreferat und der Streetworker liefern dem Verwaltungsausschuss den Jahresbericht ab. Für Dietmar Hermann war es der letzte Auftritt. Obwohl er noch offiziell verabschiedet wird, dankte ihm der Gemeinderat für seine Leistungen.
Johannes Bernhard, der vor Wochen das Burkhardt&Schmidt-Areal bei der Zwangsversteigerung erworben hat, hat Teile davon an Roman Bockemühl verkauft. Beide legen nun dem Gemeinderat ein mögliches Nutzungskonzept vor. Problem bei einer möglichen Bebauung, wie sie die beiden Eigentümer vorhaben, ist, dass das Areal noch ein Gewerbegebiet ist, in dem Wohnen nicht erlaubt werden kann. Der Gemeinderat müsste deshalb über eine Änderung diskutieren. Artur Cremans schlägt vor, auch die benachbarten Gebäude mit in die Planung einzubeziehen. Jürgen Fremd von den GRÜNEN bewertet die Nutzung als positiv. Sehr gut sei dabei, dass ein Raum für die Musikschule zur Verfügung stehen soll. „Es sieht chic aus“, findet Bernd Müller von den GRÜNEN. Andreas Kiefer von den Unabhängigen meinte: „Ich könnte es gerade so übernehmen“. Ein grundsätzliches Ja signalisiert Jeannot Weißenberger für die CDU.
19. Mai 2015
Die Stadt sucht für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen Wohnungen und Häuser jeder Größe im gesamten Stadtgebiet.
Auf die Stellenanzeige der Stadtverwaltung für einen Stadtplaner haben sich bis zum Ende der Bewerbungsfrist drei Personen beworben, so Bürgermeister Christof Nitz.
20. Mai 2015
Es gibt, da alle Kindergärten der Stadt heute bestreikt werden, keine Notgruppen. Morgen und am Freitag, wenn nur drei Kindergärten streiken, gibt es diese aber sehr wohl, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Jahreshauptversammlung beim „Sternen-Zinken“. Für den scheidenden Werner Schwald übernimmt Thomas Trambetzki das Amt des Zinkenvogtes.
21. Mai 2015
Der in Schopfheim lebende evangelische Theologe Prof. Dr. Uwe Gerber referiert in der Regio-Buchhandlung zum Thema „Ist Gewalt ein Menschheitsverhängnis?“
Die Kulturkneipe „Goldener Löwen“ war brechend voll beim Konzert der Bands „James Portland“ aus Rheinfelden und „Joyous Daze“ aus Schopfheim.
Der Kreistag beschäftigte sich dieser Tage erstmals mit der Krankenhaus-Frage. Die zwei größten Fraktionen, CDU und SPD, in denen auch die Bürger- und Oberbürgermeister der drei Standort-Städte mitreden, befinden sich in der Meinungsbildung. „Wir haben noch keine Präferenzen für eine Variante“, meint OB Eberhardt aus Rheinfelden. OB Lutz aus Lörrach plädiert dann auch dezidiert für einen „integrierten städtischen Standort“ und gegen die viel bemühte „grüne Wiese“. Der Schopfheimer Kreisrat und Arzt, Dr. Fritz Lenz, brachte im Anschluss das Grütt in Lörrach als Standort eines Neubaus ins Gespräch. Konsens herrschte darüber, dass die aus dem Kreis Waldshut angeregte Version eines gemeinsamen Großklinikums für beide Kreise keine Option mehr sein kann.
Nach 36-jähriger Tätigkeit wird Dorothea Roschig durch Landrätin Marion Dammann im Markus-Pflüger-Heim in den Ruhestand verabschiedet. „Sie haben viel bewirkt“, resümiert Michael Schreiner, neuer Heimleiter und Nachfolger der ausscheidenden Heimleiterin. Dorothea Roschig kam 1979 als erste Sozialpädagogin an die Wiechser Einrichtung. Maßgeblich leitete sie den Aufbau der Arbeitstherapie und der Tagesstrukturierung. „Eine wichtige Veränderung geht auf Frau Roschig zurück, denn sie war nach 20 Jahren als Stellvertretende Heimleiterin und vier Jahren als Heimleiterin Motor dafür, dass das Markus-Pflüger-Heim sich von einer klassischen Pflege- zu einer Betreuungseinrichtung gewandelt hat“, so Landrätin Marion Dammann. Alle Bewohner, Mitarbeiter, Freunde und Wegbegleiter trafen sich im Hof des Heimes, um sich mit Luftballons und Taschentüchern von der Heimleiterin zu verabschieden. Tief gerührt zeigte sie sich, ergriff im Anschluss das Wort und bedankte sich bei allen Beteiligten. „Ich habe hier in diesem Haus viele tolle Begegnungen gehabt – das ist wertvoll“, betonte sie.
22. Mai 2015
Einen Riesenerfolg feierte der Musikverein Fahrnau am vergangenen Wochenende. Das Orchester hat beim Konzert-Wettbewerb des Landesmusikfestes in Karlsruhe den 3. Platz belegt. Bei dem Wettbewerb für Blasorchester in Kategorie IV (Oberstufe) überzeugten die Musiker unter der Leitung von Dirigent Gordon Hein die internationale Jury. Die Fahrnauer mussten am Ende mit einem Vorsprung von 2,4 Punkten der Stadtharmonie Eintracht Winterthur-Töss aus der Schweiz den 1. Platz überlassen. Das “University of Latvia Wind Band Orchestra” aus Lettland erreichte mit hauchdünnen 0,8 Punkten den Vorsprung vor den Wiesentälern und verwies sie so auf den 3. Platz. „Wir sind unglaublich glücklich und stolz, dass sich unsere harte Probenarbeit der letzten Wochen so ausgezahlt hat“, erklärt der Vorsitzende, Benjamin Brenzinger. Beim Landesmusikfest trafen sich rund 200 Orchester und Ensembles mit rund 1.000 aktiven Musikern. Die Fahrnauer traten mit 43 Musikern im Konzerthaus Karlsruhe auf.
Jahreshauptversammlung beim SVS im Sportheim. Die Vereinsvorsitzende, Barbara Sandvoss, erinnert an einige harte Brocken, die der Verein zu verdauen hatte. „Das Sportheim befindet sich in einem nicht mehr tragbaren Zustand“, betont sie. Auch habe sich die Handball-Abteilung auf eigene Beine gestellt. Die Fusionsgespräche der Fußball-Abteilung mit dem FV Fahrnau seien gescheitert. Die Zukunft des Sportgeländes im Oberfeld stehe in den Sternen. Von den acht Abteilungen des SVS müssten die Leichtathleten und die Volleyballer den Sportbetrieb mangels Masse ruhen lassen. Die Boxer trainierten zwar, fanden aber keinen Abteilungsleiter und – um das Maß voll zu machen – sei es dem Verein nach Thomas Gsells Rücktritt bis heute nicht gelungen, einen neuen Vorsitzenden zu finden. Nach einer beschlossenen Satzungsänderung soll der Verein künftig von drei gleichberechtigten Vorsitzenden geleitet werden. Barbara Sandvoss und Dietmar Matt standen zur Verfügung, ein Dritter wurde allerdings nicht gefunden. Es gab Ehrungen für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft. Für 50 Jahre wurden Rolf Zimmermann, Wladimir Vukas und Hans Schaubhut ausgezeichnet. Eugen Lang ist dem Verein 60 Jahre treu und wurde wie Barbara Sandvoss zum Ehrenmitglied des SVS ernannt.
Unter dem Vorsitz von Volker Fischer konnte der TTC Schopfheim/Fahrnau vor einigen Tagen seine Jahreshauptversammlung abwickeln. Die Mitglieder bestätigten bei den Vorstandswahlen sowohl Volker Fischer als Vorsitzenden als auch weitere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern. Von besonders guten Platzierungen berichtete der bisherige und neue Vereinschef.
23. Mai 2015
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Enkenstein ehrte die Ortsvorsteherin, Eva Brutschin, Ulrika Strittmatter für 50-maliges Blutspenden. Lothar Lais wurde für 25-maliges Spenden geehrt. Daneben gab es noch Ehrungen für 10-maliges Blutspenden.
Mit kühnen Sprüngen in das noch kühle Nass beginnt die Badesaison im Schweigmatter Höhenschwimmbad. Thomas Jost, technischer Schwimmbad-Leiter und Vorsitzender des Schweigmattvereins, erläuterte detailliert die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, die von insgesamt 25 Ehrenamtlichen gestemmt wurden. Das 80-jährige Schwimmbad-Jubiläum werde man voraussichtlich im Juli feiern.
Die Fachtagung zur Windkraft lockte Referenten und Fachleute von weit her in die Markgrafenstadt. Für Aufsehen sorgte beispielsweise Dr. Björn Staiger vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Er stellte die Ergebnisse einer neuen Untersuchung zum Thema „Infraschall“ vor und zog das Fazit: „Schädliche Einwirkungen durch Infraschall von Windrädern sind nicht zu erwarten.“ Bürgermeister Christof Nitz freute sich über die rege Teilnahme an der Fachtagung und dankte seinem Beigeordneten, Dr. Hirschner, der nicht nur die Idee zur Tagung hatte, sondern diese auch von A bis Z organisierte. Dr. Hirschner bedauerte, dass die Windkraft-Gegner aus Gersbach ihre Teilnahme abgesagt hatten. Gersbachs Ortsvorsteher, Christian Walter, betonte, dass die Gersbacher Angst vor einer Umzingelung durch Windräder hätten. (Siehe den gesonderten Bericht in diesem Jahrbuch.)
24. Mai 2015
Das Pfingst-Konzert in der evangelischen Stadtkirche steht unter dem Motto „Komm, heiliger Geist“. Die Kantorei wird geleitet von Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon, der auch an der Orgel zu hören ist.
25. Mai 2015
Familie Rudolf und Henriette Brugger öffnet ihren Garten am Dammweg für interessierte Gartenbesitzer. In diesem Jahr nehmen 28 Gärten aus den Landkreisen Waldshut und Lörrach, aus der Schweiz und dem Elsass an der Aktion „Offene Gartentür am Hochrhein“ teil. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, Garten und Garten-Idylle zu genießen.
26. Mai 2015
Bei einer Veranstaltung der IG Gewerbeschule bemängelten die Mitglieder die fehlende Transparenz bei den bisherigen Informationsveranstaltungen. Die Befürchtungen seien groß, dass mit Abzug des Bereichs Metall die Gewerbeschule als Ganzes auf Dauer in ihrer Existenz gefährdet sein werde. Schulleiter Ralf Dierenbach rief in Erinnerung, dass die Schopfheimer Gewerbeschule mit 150 Jahren die älteste in der Region sei.
27. Mai 2015
Eine Reihe von Schülerinnen und Schülern des THG nahmen am diesjährigen Schülerwettbewerb des Landes Baden-Württemberg zum Thema „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ teil. Erfreulicherweise konnten viele Schüler einen Preis, meist in Form eines Buch-Gutscheines, gewinnen. Schulleiter Wolfgang Stocker und Volker Habermaier überreichten in einer Feierstunde die Urkunden und Preise. Matthias Kuttler gewann mit seiner Arbeit „Integration in die EU“ einen Hauptgewinn und darf eine einwöchige Studienreise in die baltischen Länder antreten.
28. Mai 2015
Peter Elsen ist von seinem zweiwöchigen Notfall-pädagogischen Einsatz in Nepal zurückgekehrt und berichtet in den Tageszeitungen über die dort erlebten Ereignisse.
Hans-Martin Koch stellt sein bildnerisches Schaffen in der VR-Bank aus.
Im Stadtpark rollen Bagger an, um den neuen Spielplatz zu bauen. Die Finanzierung erfolgt mit Hilfe der VR-Bank, die das 150-jährige Bestehen feiert.
Am Silberbrünnle in Fahrnau wurde eine Wildkammer gebaut und eröffnet. Selbst Landrätin Marion Dammann kam zur Premiere. In diesem Gebäude soll das erlegte Wild nach heutigen Anforderungen gekühlt und zerwirkt werden. Etwa 400 Rehe und 10 bis 200 Wildschweine sollen darin jährlich aufbereitet werden.
Zu einer wüsten Schlägerei kommt es am Nachmittag beim Schopfheimer Bahnhof. Zwei Verletzte mussten ins Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei ermittelt.
30. Mai 2015
Die CDU-Senioren waren dieser Tage im EU-Parlament in Straßburg zu Besuch.
Bei der fünften Teilnehmerversammlung des Flurbereinigungsverfahrens Gersbach wurde über den Stand des Verfahrens und das weitere Vorgehen berichtet. Inzwischen sind die Baumaßnahmen der Tranchen 1 bis 3 größtenteils abgeschlossen. Dies betraf 13,6 km Asphaltwege sowie 20,5 km Wirtschafts- und Forstwege. Zwei Parkplätze oberhalb des Naturfreundehauses und am Friedhof sind entstanden. Bis 2017 soll der Wegebau abgeschlossen sein. Wenn alles nach Plan läuft und die Berichtigung der Öffentlichen Bücher (Grundbuch) und die Endabrechnung erstellt sind, könnte das Verfahren im Jahre 2024 abgeschlossen werden.
01. Juni 2015
Zum wiederholten Male beherrschte das Thema „Windkraft“ auch die jüngste Tagesordnung des Ortschaftsrates Gersbach. Die Möglichkeiten eines interkommunalen Windparks seien noch nicht ausgeschöpft, hieß es am Ratstisch. Die Vertreter von „Dezent Zivil“ berichten über das Ergebnis einer durchgeführten Umfrage. Die Gersbacher sahen die Vorteile schwächer und die Nachteile stärker als die übrigen Befragten. 70% der befragten Gersbacher seien der Meinung, dass das Gemeindeklima durch die Windkraft belastet werde. Eine zweite Bürgerbefragung soll ab Mitte September folgen. Frank Mosthaf, Geschäftsführer von Windkraft-Investor Enerkraft, berichtet noch einmal, dass fünf Anlagen mit einer Nabenhöhe von 149 m und einer Gesamthöhe von 205 m geplant seien. Weitere Anlagen seien dort wegen der Rahmenbedingungen unwirtschaftlich.
02. Juni 2015
20 Mio. Euro investiert die Firma Develco in der Grienmatt in Fahrnau. Ein neues Produktionsgebäude für die erste Pharma-Erzeugung in Schopfheim soll errichtet werden, so Matthias Scheer, einer der ursprünglichen Mitbegründer des Unternehmens, und der technische Direktor, Thomas Koy, der seit April im Unternehmen tätig ist.
03. Juni 2015
Die VR-Bank spendet den Sozialstationen Schopfheim und Oberes Wiesental je ein Einsatzfahrzeug anlässlich des Bankenjubiläums.
04. Juni 2015
Den schönen Sommerabend wollten zwei Frauen in Gündenhausen genießen. Eine – wie die Polizei meint – alkoholisierte Nachbarin fühlte sich gestört und überschüttete die beiden Frauen mit einem Eimer Wasser. Die gerufene Polizei konnte die Gemüter schließlich beruhigen.
Das Fest von Fronleichnam wird in diesem Jahr von der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental in Maulburg gefeiert. In Schopfheim gibt es weder einen Gottesdienst noch eine Prozession.
06. Juni 2015
Inken Spiering hat ihr Abitur hinter sich und möchte nun für ein Jahr als freiwillige Helferin in ein Kinderdorf nach Kambodscha.
Der Zonta-Club Bad Säckingen lädt in den Museumskeller der Stadt ein und 100 Fans von Wilhelm Busch kommen zu diesem Abend, um über die „bösen Buben“ Max und Moritz und deren Streiche zu hören. Der Erlös des Abends kommt dem Schopfheimer Tafelladen zugute.
08. Juni 2015
Beigeordneter Dr. Hirschner rüffelt „Dezent Zivil“ für einen Kurzbericht über die Fachtagung zum Thema „Windkraft“. Er hält die Mitteilung und den Bezug auf „Heimat und Landschaft“ für nicht akzeptabel.
Der Kinderschutzbund erinnert an seine Gründung vor 30 Jahren; er wird am 12. Juni diesen Anlass gebührend feiern. Noch vor seiner Jubiläumsfeier hat der Kinderschutzbund die Jahreshauptversammlung.
Beinahe 5.000 Stunden wurden von den 60 Ehrenamtlichen geleistet. Familienpatenschaften, Gesprächspartner am Kinder- und Jugendtelefon oder im Vorstandsteam sind davon erfasst, meint die Vorsitzende, Heidi Schmieding. Hierzu geselle sich der professionelle Bereich, der etwa 30 hauptamtliche Kräfte unter der Leitung der Geschäftsführerin Anna Homberg zählt.
09. Juni 2015
Stolz sind Siegfried Zettler, Sebastian Pfeifer und Markus Stibi von der Baugenossenschaft über das Geschäftsergebnis des Jahres 2014. Am 19. Juni werden die Mitglieder der Baugenossenschaft über das Ergebnis beschließen.
Die jüngste Hauptversammlung des „Schlattholz-Zinkens“ ging reibungslos über die Bühne, wenn man die geäußerte Kritik an der Narrenzunft und der Fasnacht allgemein außer Acht lässt. Die Mitglieder monierten z.B., dass der Fasnachtsauftakt am 11.11. unter chronischem Zuschauerschwund leide. Auch das Aufstellen des Narrenbaumes mobilisiere immer weniger Publikum. Die Verbrennung der Fasnacht finde praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und auch in den Narrenkeller fänden immer weniger Besucher den Weg. Die Zunft kümmere sich darum nicht, schimpfen vor allem die Ältesten in der Zinkenrunde. Zinkenvogt Martin Reimann kündigte ernste Gespräche mit dem Zunftrat an. Gerhard Zeiher forderte den Zunftrat auf, zur Bewertung der Umzugswagen die Modalitäten zu verändern.
Pfr. Martin Schmitthenner berichtet über seine Erfahrungen beim evangelischen Kirchentag in Stuttgart.
Helga Kuhar aus Schopfheim nimmt den derzeitigen Umbau des Stadtparks für einen neuen Spielplatz zur Kenntnis, meint aber, der Park sollte ein Ort zum Erholen und nicht zum Saufen sein (Anmerkung: trotz Umbauarbeiten halten sich viele Alkoholabhängige im Park auf und benehmen sich auch entsprechend). Sie schreibt weiter, sie würde es sich genau überlegen, mit ihren Kindern diesen neuen Spielplatz aufzusuchen, wenn nicht Abhilfe geschaffen werde.
Das Wiechser Ehepaar Franz und Brigitta Grüner war im April auf einer Trekking-Tour ins Tsum-Valley (Nepal) rund um den 8.000 m hohen Berg Manaslu unterwegs. Die Tour neigte sich dem Ende zu, als die Gruppe vom Erdbeben überrascht wurde. Das Ehepaar gab nun einen Vortrag im katholischen Gemeindehaus und bat um eine Spende für die Betroffenen in Nepal. Franz und Brigitta Grüner zeigten eine Auswahl von Bildern, die sie von der Tour und von dem, was sie erlebten, machen konnten. 1.085,– Euro kamen so zusammen.
Im Vordergrund der Generalversammlung des Gersbacher Dorfladens stand die Zahlung des Mindestlohnes. Bei den anstehenden Wahlen der Genossenschaft wurden Christian Walter, Manfred Deiß, Siegfried Zettler und Jennifer Deiß für ein Jahr bestätigt.
10. Juni 2015
Die Aufnahmen des SWR und des WDR an der Gersbacher Schanze werden nun im Fernsehen gesendet.
Die Firma Develco Pharma GmbH legt den Grundstein für das neue Produktionsgebäude in der Fahrnauer Grienmatt. Eine in den Boden versenkte Zeitkapsel aus Edelstahl enthält Entwicklungsprodukte der Firma, die sich auf starke Schmerzmittel spezialisiert hat. Außerdem befinden sich darin Kopien der notariellen Gründungsurkunde der Firma, Fotos, ein Fläschchen „Tannenzäpfle“-Bier sowie eine Ausgabe des Markgräfler Tagblattes vom 02. Juni. Die Gäste der Grundsteinlegung steckten noch Münzen, Visitenkärtchen und Develco-Kugelschreiber in die Kapsel.
Das 30. Jahrbuch ist erschienen und wurde vorgestellt. Klaus Strütt übergab das Buch an den Beigeordneten, Dr. Hirschner. Ino Hodapp referierte über die Gründung der NSDAP in Wiechs. Sowohl er als auch der verantwortliche Herausgeber, Klaus Strütt, wiesen darauf hin, dass die NS-Geschichte in Schopfheim einer Aufarbeitung bedarf.
11. Juni 2015
Das Haus Columban, das Ende vergangenen Jahres bezogen worden ist, feierte dieser Tage ein Eröffnungsfest. „Wir freuen uns über das Geschaffene“, so Heimleiterin Angelika Haulitschke.
Zu einer Sondersitzung in Sachen Windkraft trifft sich der Gersbacher Ortschaftsrat, um die Gemeinderatssitzung vom 15. Juni vorzuberaten. Nach zweistündigem Austausch bittet der Ortschaftsrat, das Thema von der Tagesordnung abzusetzen, da weitere Beschlüsse dieses Gremiums noch nicht behandelt werden konnten.
12. Juni 2015
Während einer Ortschaftsratssitzung in Langenau konnte Ortsvorsteherin Elke Würger Margitta Markstahler und Giovanni Turturro für 50-maliges Blutspenden auszeichnen. Jeweils zum 25. Mal spendeten Petra Turturro und Evelyne Röttel Blut.
Mit einem Paukenschlag endete die Jahreshauptversammlung der Narrenzunft. Aus Protest gegen geplante Neuerungen bei Anzahl und Terminierung der Zunftabende ist die Riege der etwa 30 Zunftabendakteure komplett zurückgetreten. Jeannot Weißenberger, das Zunftabend-Urgestein, stellt sich auch nicht mehr für das Amt des Zunftabendmeisters zur Verfügung. Nachfolger fanden sich keine, was nicht zu verwundern war. „Veränderungen gibt es immer“, meinte Ozume Jürgen Wisniewski und ergänzte: „Wir werden einen Weg finden, dass es den Zunftabend weiterhin gibt.“ Weißenberger meinte, dass die Finanzen nicht das alleinige Kriterium sein dürften, wenn es darum gehe, ein Stück Tradition zu erhalten. Er gehe nicht im Groll aus der Narrenzunft und werde der Fasnacht weiterhin verbunden bleiben. Wisniewski dankte Weißenberger für 28 Jahre Zunftabendmeisterei.
Der Kinderschutzbund feiert sein 30-jähriges Bestehen. Heinz Hilgers, der Präsident des deutschen Kinderschutzbundes, ließ es sich nicht nehmen, am Festakt im evangelischen Gemeindehaus teilzunehmen. Landrätin Marion Dammann bekannte sich zur Zwiespältigkeit angesichts einer Einrichtung wie dem Kinderschutzbund. „Eigentlich wäre es schön, wir bräuchten Sie gar nicht. Weil wir Sie aber brauchen, ist es schön, dass es Sie seit 30 Jahren gibt“, betont sie beim Festakt. Die professionelle Arbeit der Schopfheimer lobte Bürgermeister Christoph Nitz in seinen Worten. Jenseits des Festaktes stand ein Sommer-Hock im Hof des Gemeindehauses auf dem Programm. Ein heftiges Gewitter machte diesem Vorhaben jedoch ein allzu frühes Ende.
Heftiger Regen zwang auch die Organisatoren und Veranstalter eines Sommer-Hocks bei der Grundschule Wiechs zur Absage.
13. Juni 2015
Sonderschuldirektor Johann Tritschler von der Hebel-Schule geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der 1952 in Freiburg geborene Schulleiter absolvierte nach der PH in Lörrach ein Aufbaustudium Sonderpädagogik in Heidelberg. Seine beruflichen Stationen waren Ühlingen, Tiengen, Albbruck und Rheinfelden, bevor er 1991 an die hiesige Hebel-Schule als Rektor berufen wurde.
Diese Woche waren 13 Indonesier von der Partnerkirche in Südost-Sulawesi in unserer Stadt. Die Begegnung wurde vom Freundeskreis Partnerschaft Übersee organisiert.
Sieben Waldorf-Schülerinnen informieren an einem Marktstand und sammeln Unterschriften für die Aktion „Die Arktis muss ein Naturschutzgebiet werden“.
14. Juni 2015
Gut 50 Personen kommen zur Ausstellungseröffnung „Vom Zauber alter Zeit“ ins Museum. Prof. Dr. Hermann Wiegand meinte in seinem Eröffnungsvortrag „Baden hat Konjunktur“, dass die Begeisterung für alles Badische nie größer gewesen sei als heute.
Der KSV Gersbach veranstaltet ein Grümpel-Turnier, zu dem 11 Hobbyund sieben Gaudi-Mannschaften kamen. Bei den Gaudi-Mannschaften wurden auch die mitgeführten Wagen prämiert. Hier schossen die „Wölfe“ aus Gersbach mit ihrem Wagen „Wolf und die 7 Geisslein“ den Vogel ab.
15. Juni 2015
Der Erlös eines „Max & Moritz“-Theaterabends, der vom Zonta-Club Bad Säckingen veranstaltet wurde, überreichte nun die Clubpräsidentin an die Vorsitzende des Schopfheimer Tafelladens, Brigitte Leisinger, den Betrag von 800,– Euro, der zuvor noch durch den Wirt des Gasthauses „Sonne“ aufgerundet worden war.
Der gestrige Sonntag und der vorgestrige Samstag standen ganz im Rahmen des Spitzensports mit der Beach-Volley-Party auf dem Marktplatz. Neben den sportlichen Ereignissen zeigte die Band „SameDay Records“ ihr Können und lockte viele Zuschauer auf den Platz.
Der Gemeinderat lehnt den Vertagungsantrag des Gersbacher Ortschaftsrates ab und beschließt den Teilflächennutzungsplan Windkraft für den Bereich Schopfheim, der nun für die Dauer eines Monats offengelegt wird. Der Bürgermeister macht deutlich, dass es sich nicht um eine abschließende Entscheidung handle, das Verfahren werde mit dem Beschluss lediglich weitergebracht. Der Vertagungsantrag von Gersbach wurde einzig von der CDU durch Heidi Malnati unterstützt. Da die anderen Fraktionen dies nicht wollten, schließe man sich jedoch der Mehrheit an, betonte sie.
Der Erlös von 10.000,– Euro aus dem PS-Sparen verteilt die Sparkasse Schopfheim-Zell an verschiedene Turnvereine.
Der Gemeinderat billigt das Konzept für das Areal der alten Färberei (Burkhardt&Schmidt). Architekt Roman Bockemühl will den westlichen Teil des Geländes sanieren und die denkmalgeschützten Gebäude erhalten. Auf der Restfläche sollen 37 Wohnungen entstehen. Geplant ist ein Mehrfamilien-Wohnhaus in U-Form mit vier Vollgeschossen. „Wir sind froh, dass sich da etwas tut“, meint Bürgermeister Christof Nitz. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Artur Cremans fordert, das Gebäude rechts des Geländes in die Überplanung mit einzubeziehen. Eine Diskussion über soziales Wohnen ergab sich nach einer Nachfrage von Michael Straub (GRÜNE). Er sprach die Verteuerung der Quadratmeter-Preise bzw. Mieten durch das Projekt an.
Artur Cremans möchte in der Gemeinderatssitzung über den Stand des S-Bahn-Haltepunktes im Schlattholz informiert werden. Die Planung sei auf dem richtigen Weg, so der Bürgermeister.
17. Juni 2015
In den vergangenen Tagen haben Diebe in Ehner-Fahrnau eine unbekannte Menge Honig aus einem Bienenstock auf dem Gelände des Hundesportvereins gestohlen. Bereits im Mai ist das Häuschen aufgebrochen worden und Honig wurde entwendet.
18. Juni 2015
Die Senioren-Union der CDU hatte dieser Tage im Café Trefzger ihre Jahreshauptversammlung. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden, Werner Schute.
Die Langenauer Grundschüler hatten mit dem Kinder-Musical „Tuischi pamoja“ in der Festhalle einen Riesenerfolg. Rektor Hermann Merath konnte seine Schüler mit diesem Stück derart begeistern, dass sie alle Rollen auswendig vortrugen.
19. Juni 2015
Der Anschluss an die B 317 (Schopfheim Mitte), der nun zwei Abbiegespuren hat, wird dem Verkehr übergeben.
Die Kaufmännische Schule Schopfheim hat einen eigenen Förderverein gegründet. Andreas Kunz von der Sparkasse Schopfheim-Zell wurde Vorsitzender. Katrin Schmidt von der Firma Endress+Hauser ist seine Stellvertreterin. Sobald alle formalrechtlichen Vorgaben abgearbeitet sind, kann der Verein seine Arbeit aufnehmen.
Ein paar Termine, zwei kleinere Bauanträge und die Jagdpacht bestimmten die jüngste Ortschaftsratssitzung in Wiechs. Daneben konnte Ortsvorsteher Ino Hodapp seinen Ratskollegen eine Fahne, die eine Bürgerin in ihrem Haus gefunden hatte, zeigen. Die Fahne belegt, dass es 1925 in Wiechs einen Arbeiter-Radfahrverein gegeben hat. Der Ortschaftsrat gab das o.k. dazu, dass diese Fahne in einer Vitrine im Rathaus an exponierter Stelle ausgestellt werden kann.
Vier Chinesinnen machen im Rahmen eines deutsch-chinesischen Pilotprojekts ihre Altenpflege-Ausbildung im Haus Columban. „Es geht uns bei diesem Projekt nicht um die Suche nach billigen Arbeitskräften, sondern um den fachlichen Austausch mit China“, meint Hansjörg Böhringer, Vorstandsvorsitzender des paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Die Chinesinnen, die hier sind, sind ausgebildete Krankenschwestern, also nicht fachfremd.
Doris Schäfer wurde von der vhs nach 15-jähriger Tätigkeit verabschiedet. Im Bereich der Gesundheitsprävention gab sie regelmäßig Rückenschul- und Gymnastikkurse.
20. Juni 2015
Bis fünf Minuten vor dem Fassanstich regnete es in Strömen. Bürgermeister Christof Nitz schaffte es auf einen Schlag, das Fest-Fass fürs „Städtli-Fest“ zu öffnen. Mit dem gezielten Schlag änderte sich dann auch das Wetter, worüber sich nicht zuletzt die Organisatorin, Roswitha Schmidt, freute. Die Budenstadt auf dem Marktplatz und um die Alte Kirche füllte sich nicht ganz wunschgemäß mit Besuchern, da es sowohl am Samstag als auch am Sonntag immer wieder regnete.
In der Waldorfschule stellen Schüler ihr musikalisches Können unter Beweis. Moderator Helmut Mally hatte beim Schulkonzert nicht zuviel versprochen. Solisten, Ensembles, Bands, Chöre und Vokalisten aus allen Klassenstufen präsentierten sich mit Hingabe in den vielfältigen Liedern und Stücken von Klassik bis Pop.
Obwohl es wettermäßig unsicher war, wagten es die Kürnberger „Chori-Feen“, unter einem Zeltdach aufzutreten. Natürlich wurde für die Zuhörer auch gewirtet.
21. Juni 2015
Der neue Kinderspielplatz im Anna-Kym-Park wird eingeweiht. Die VR-Bank, so Bernhard Schlageter, wollte für die Jüngsten der Gesellschaft etwas Nachhaltiges schaffen. So sei es zum Vorhaben gekommen, sich mit 50.000,– Euro am nun eingeweihten Spielplatz zu beteiligen. Die Jugendkapelle umrahmte die offizielle Einweihung, während die Kleinsten die neuen Spielgeräte längst in Besitz genommen hatten.
Eine offizielle Delegation und Mitglieder des katholischen Kirchenchores Schopfheim sind beim 600-jährigen Jubiläum der Stiftskirche St. Hippolyte und der Gründung des Klosters Ste. Claire in Poligny. Die Schopfheimer zeigten sich in mittelalterlicher Gewandung.
In Gersbach wird der „Natura-Trail – Wandern durch Natura 2000“ eingeweiht. Vreni Hirt begrüßte beim Naturfreundehaus Wanderfreunde aus der Umgebung sowie den Gersbacher Ortsvorsteher Christian Walter.
22. Juni 2015
Der Bau-, Umwelt- und Technik-Ausschuss befürwortet den Antrag auf Umbau und Umnutzung des bisherigen Hauses Columban (ehemals Villa Jutzler). Die Verwaltung konnte nicht erklären, wie genau man sich die neue Nutzung im Detail vorstellen soll. In der Vorlage war von einer Kindertagesstätte, einem Café, von Büros und Verwaltungsräumen, einer Bibliothek und einer Wohngemeinschaft mit vier Zimmern/Plätzen die Rede. Diese Nutzungen würden die Villa zu einem lebendigen Ort der Begegnung von Alt und Jung machen, meinte Alfred Wilhelm, Geschäftsführender Vorsitzender des Vereins. Mit dem Denkmalamt müssten noch Dinge geklärt werden, vor allem der Umbau des Hauptzugangs sei dabei ein Thema. Die Treppe soll barrierefrei umgestaltet werden. 23. Juni Zwar hätten sich auf die erste Ausschreibung zur Stelle eines Stadtplaners vier Interessenten gemeldet, meinte Bürgermeister Christof Nitz. Ein Bewerber habe die Bedingungen der Stadt auch erfüllt, doch habe er aus familiären Gründen seine Bewerbung wieder zurückgezogen. Die Stelle ist nun neu ausgeschrieben worden.
Die Verantwortlichen des Markus-Pflüger-Heimes haben ambitionierte Pläne: Bis 2019 soll nach den Plänen des Kreises eine komplette Umstrukturierung erfolgen und ein Neubau an anderer Stelle das alte Markus-Pflüger-Heim ersetzen. „Heute ist die traditionelle Einrichtung nicht mehr zeitgemäß“, erklärt Heimleiter Michael Schreiner dem Schopfheimer Gemeinderat. „Wir sind kein Altersheim, sondern eine Facheinrichtung für psychisch kranke Menschen“, betont er. Bürgermeister Christof Nitz betont, dass diese Einrichtung der Stadt viel Wert sei und man möchte, dass sie hier verortet bleibe.
24. Juni 2015
Heute und morgen gastiert das Theater „Tempus fugit“ im Museumskeller mit der Aufführung „Gilgamesch“. Regisseur Vaclav Spirit entwickelte aus mehreren Vorlagen eine eigene Textfassung. Anne Ehmke arrangierte die Musik.
124 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur am THG bestanden. Insgesamt haben 30 Abiturienten eine Eins vor dem Komma, der Notendurchschnitt beträgt 2,4.
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft segneten die stimmberechtigten Genossen den Geschäftsbericht des Vorstandes und den Rechenschaftsbericht des Aufsichtsrates einstimmig ab. Die turnusmäßig fälligen Wahlen bestätigten Dieter Gebhardt und Siegfried Zettler mit großer Mehrheit.
Auch an der Freien Waldorfschule fanden Abiturprüfungen statt. 17 Schüler bestanden mit einem Schnitt von 2,0 die Reifeprüfung. Acht Schüler erreichten die Note Eins vor dem Komma.
25. Juni 2015
Jetzt soll auch in Schopfheim eine Unterkunft für 200 Flüchtlinge entstehen. Vorgesehen ist in einem ersten Schritt, in einer Container-Siedlung am Rande des Fahrnauer Friedhofs eine Bleibe zu schaffen. Ab Ende 2019 soll dann das zwischenzeitlich zu leerende Markus-Pflüger-Heim hierfür zur Verfügung stehen. Am 06. Juli wird sich der Gemeinderat mit diesem Thema beschäftigen. Am 07. Juli soll in der Fahrnauer Festhalle eine Bürgerinformation zum Thema stattfinden.
Die Stadtverwaltung hat ihren neunten Energiebericht für die städtischen Gebäude und Einrichtungen veröffentlicht.
26. Juni 2015
Gesetzliche Neuerungen im Bereich der Vermittlungsprovisionen bei Wohnungsvermietungen sind dem Schopfheimer Immobilienmakler Wolfgang Bühler ein Dorn im Auge. Bühler, der seit 37 Jahren Immobilienmakler in Schopfheim ist, und Henriette Rauch, Vorsitzende des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Vereins Lörrach-Bad Säckingen, machen in einem Pressegespräch auf Nachteile für Normalbürger aufmerksam.
Während einer Ortschaftsratssitzung in Eichen kann Ute Zeh verdiente Blutspender ehren. André Schaubhut bekam für 25-maliges Spenden die Ehrennadel in Gold, ebenso Christian Zimmermann, der auch 25-mal Blut gespendet hat.
Der ehemalige Fabrikschornstein der Firma EKATO an der Hauptstraße/Dammweg wurde dieser Tage von einer Fachfirma abgetragen.
80 Teilnehmer sind bei der sechsten Literaturmeile mit dabei. Unter dem Motto „Gegen den Strom“ spazierte die Literaturgesellschaft vom Schopfheimer Museum über das Technik-Museum im Fahrnauer Krafft-Areal und die Niederberghütte am Waldrand zwischen Schopfheim und Hausen an der Wiese und am Entegast entlang ins Hausener Hebel-Haus. Heidi Knoblich und Manfred Markus Jung waren Garanten für die künstlerische Gestaltung der Meile.
Um die Mittagszeit kommt es zu einem Unfall an der B 317 aus Fahrtrichtung Wehr. Ein Lastwagen samt Anhänger voller Holz wollte aus Richtung Wehr kommend auf die B 317 einbiegen. Dabei kippte der Anhänger um und verlor die Ladung.
27. Juni 2015
Die Gewerbeschule verliert voraussichtlich ihre „Metaller“. Dafür wandert der Bereich Sanitär-Heizung-Klima von Rheinfelden in die Markgrafenstadt. Dies sieht ein Kompromiss vor, auf den sich die Kreispolitik nach Information des Markgräfler Tagblattes jetzt verständigte. Unklar ist, ob das Regierungspräsidium den Lörracher Plänen zustimmen wird. Der Landkreis Waldshut hat bereits – so ist zu lesen – Vorbehalte geäußert. Die Schülerzahl an der Gewerbeschule Schopfheim könnte so 2020 von 913 auf 782 absinken.
Der Förderverein Ausssegnungshalle Wiechs ist nach 10 arbeits- und erfolgreichen Jahren Geschichte. Einstimmig beschlossen die Mitglieder bei der jüngsten Hauptversammlung die Auflösung. Demnächst wird das halbanonyme Gräberfeld um eine Plastik, die der Künstler Holger Rübsam zur Verfügung stellte, ergänzt und bereichert. Zum Jahresende wird der Verein die Halle nun endgültig an die Stadt übergeben, die dann für sämtliche Kosten aufzukommen hat.
Wetterglück hatte der Musikverein Fahrnau beim diesjährigen „Lampion-Fest“ rund um St. Agathen.
28. Juni 2015
Die Bürgerinitiative Innenstadt informiert auf dem Marktplatz, wie die Innenstadt verkehrsfrei aussehen könnte. Mit Hilfe einer Computer-Simulation und auf einem großformatigen Bildschirm lädt die Initiative zu einem virtuellen Rundgang durch die autofreie Innenstadt ein.
Musikschüler zeigten beim Konzert in St. Agathen ihr Können. Schülerinnen der Gesangsklasse von Jacqueline Forster und junge Musiker des Streicherensembles „Tempo primo“ konzertierten mit Freude.
Der Schopfheimer Handchirurg Dr. Günter Zabel hält sich derzeit zusammen mit seiner Ehefrau Marianne in Cochabamba in Bolivien auf. Er operiert dort Kinder mit eingeschränkten Funktionen der Arme und Beine. 30. Juni Beim 30. Sengelen-Cup in der Friedrich-Ebert-Schule ist dieses Jahr auch ein polnisches Badminton-Team zu Gast. Die Jugendlichen von 11 bis 18 Jahren kommen aus dem Landkreis Lubliniec. Seit 1999 bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Landkreis Lörrach und dem polnischen Landkreis in Oberschlesien. Finanziert wird das Programm durch den Vereinszuschuss, den die TSG kürzlich aus dem PS-Sparen der Sparkasse Schopfheim-Zell erhalten hat.
Die Bürgerstiftung Mittleres Wiesental übergibt einen Scheck in Höhe von 1.500,– Euro an die Demenz-Initiative.
01. Juli 2015
Die Stadt erhält vom Ausgleichsstock keine bereits im Haushalt eingeplanten Zuschüsse für die Sanierung der Halle in Wiechs.
Zufrieden mit dem Stand der Hilfsprojekte in Dikome ist Richard Renz bei der Jahreshauptversammlung des Dikome-Vereines. Der Vorsitzende berichtete vor einigen Tagen während der Versammlung, mit welchen Problemen die Schopfheimer vor Ort zu kämpfen haben, ehe sie die mühsam herbeigeschafften Kaffeebohnen in Langenau tonnenweise rösten können. Für den Einsatz in Dikome dankte er dem Verein und auch dem hohen Besuch von Paramount Chief Cyrill Asuh Sakwe. Er wurde erst kürzlich Chef von 25.000 Bewohnern des Partnerbezirkes. Mit ihm kam auch Emmerence Bokoé nach Schopfheim. Die Wahlen brachten keine Veränderungen im Vorstand.
In Gersbach zeigen sich erneut Spuren der bergbaulichen Vergangenheit. Stollen und Halden wurden erstmals auf rund 1.000 m Höhe von Frieder Blum und Marlon Deiß entdeckt.
Ein Stück Berliner Mauer steht seit Kurzem am Kleinmachnowerring im Neubaugebiet Schlattholz. Das 3,3 t schwere Element ist ein Geschenk der Partnerstadt Kleinmachnow, das während des Partnerschaftstreffens, das in wenigen Tagen stattfinden wird, überreicht wird.
Bei der ersten Hauptversammlung des Handball-Sportvereins Schopfheim (HSV) zog der Vorsitzende, Andreas Pohl, Bilanz über ein gelungenes Jahr. Ausruhen will man sich jedoch auf dem bisher Erreichten nicht und versucht, mehr Kinder, Jugendliche und Eltern für diesen Sport zu begeistern. Pohl begrüßte im Übrigen die Pläne für den Neubau der Friedrich-Ebert-Sporthalle und hofft, dass die Belange der Sportler in die Planung mit einbezogen werden. Die Stadt Schopfheim empfängt Delegationen der vier Partnerstädte. Bürgermeister Roger Fredriksson aus Ronneby, Paramount Chief Cyrill Asuh Sakwe aus Dikome, Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert und Polignys Bürgermeister Dominique Bonnet können zusammen mit dem Stadtoberhaupt auf die Partnerschaft anstoßen. Während die Gäste aus Dikome bereits seit einigen Tagen im Städtchen weilen, kamen die jeweils 10-köpfigen Delegationen aus den übrigen Partnerstädten am Mittwoch ins Wiesental. Nachdem bei einem Empfang in der „Krone“ in Wiechs Gastgeschenke ausgetauscht wurden, erhielt Bürgermeister Christof Nitz das Gewand eines Paramount Chiefs überreicht.
02. Juli 2015
Auch in diesem Jahr tragen das JuZ und die Stadtverwaltung Sorge dafür, dass in den Ferien für Kinder keine Langeweile aufkommt. Ein umfangreiches Kinderferienprogramm wurde zusammen mit Schopfheimer Vereinen erarbeitet, um den Kindern attraktive Freizeitmöglichkeiten bieten zu können. Silke Dantona und der neue Stadtjugendpfleger, Johan Asal, präsentieren das Programm.
Der AK Integration hat gelungene Premiere mit einem „Begegnungs-Café“ im Familienzentrum. Wie der Vorsitzende, Giuseppe Mencarelli, sagte, will man Menschen mitnehmen, damit sie sich in der Stadt wohlfühlen.
04. Juli 2015
Die Musikschule lädt zu einem besonderen Konzert in St. Agathen ein. Der Trompetenlehrer Markus Götz wird nach 15-jähriges Tätigkeit verabschiedet.
Die freie evangelische Kirche Kaleo weiht ihre neuen Räume im Gewerbepark Höfen in Gündenhausen ein.
Der Kindergarten am Hintermattweg in Fahrnau hat mit Stefanie Rümmele eine neue Leiterin.
Das Hotel „Metropole“ (auch City-Hotel) wechselt die Betreiber. Am 09. August wird das bisherige Gastronomenpaar Frank und Corina Berberich nach fünf Jahren seine Arbeit einstellen. Vom 01. September an wird eine griechische Gastronomen-Familie als Pächterin im „Metropole“ griechisch-mediterrane Küche anbieten.
Ein Informationsabend zum FFH-Managementplan in Gersbach fand regen Zuspruch. Nils Reiser stellte den Natura 2000-Managementplan vor, für dessen Umsetzung ein Beirat, in dem auch die Landwirte vertreten sind, sorgen soll. Fragen des BLHV-Vorsitzenden Willi Greiner wurden ebenso behandelt wie solche von Wilfried Geiger, der mit den bisherigen Reaktionen des Regierungspräsidiums nicht sonderlich zufrieden war.
Das Höhenschwimmbad in Schweigmatt feiert heute sein 80-jähriges Bestehen. Neben Speisen und Getränken erwartet die Besucher heute auch eine kleine Schau mit Bildern und Berichten sowie Zeitungsartikeln aus 80 Jahren.
Festkonzert in der Hülschematt-Halle in Eichen. Der Chor „Chorilla Hirsingue“ aus dem Elsass erfreute nicht nur das zahlreiche Publikum, sondern auch den Vorsitzenden des Eichener Vereins, Achim Hottinger, und den Dirigenten, Dieter Waibel. Der Eichener Verein feiert in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen das 150-jährige Bestehen. Der Vorsitzende meinte, der Verein sei stolz, in Eichen einen derart wunderbaren Chor zu haben.
Spaß war angesagt beim diesjährigen Gaudi-Grümpelkick beim Schützenhaus in Wiechs.
05. Juli 2015
Rekordzahlen beim Reitturnier in den Sengelen. Eigentlich war es fast zu heiß für Sport im Freien. Veranstalter Volker Trefzger konnte bereits am Samstagabend ein zufriedenes Fazit ziehen. Das Turnier hatte mit 39 Prüfungen, in denen rund 500 Reiter auf 750 Pferden 200 Starts absolvierten einen Rekordumfang. Volker Trefzger dankte den nahezu 150 Helfern vom Reitverein für die Mithilfe bei der Organisation des Turniers.
Zur Feier des 150. Geburtstages bringt der Gesangverein Eichen ein ganzes Dorf zum Klingen. Von morgens bis in den Abend hinein singen in Eichen Chöre. Am Sonntag macht ein musikalischer Gottesdienst mit Beiträgen des Gesangvereins auf dem Festplatz vor der Hülschematt-Halle den Anfang. Kunsthandwerker zeigen ihre Fertigkeiten. Die Musikschule präsentiert das musikalische Märchen „König Drosselbart“ unter der Leitung von Anita Waibel in der Eichener Kirche. Gastchöre aus Wiechs, Dossenbach, Efringen-Kirchen, Raitbach, Maulburg, Fahrnau, Gersbach, Eichsel und Hüsingen durfte man begrüßen.
Die achte Schopfheimer Orgelnacht zieht wiederum viel Publikum in die drei Kirchen der Kernstadt. Wie immer begann sie in der Alten Kirche St. Michael, bevor die musikalischen Beiträge in der kath. Kirche St. Bernhard weitergingen. Den krönenden Abschluss des Abends erlebten die Gäste in der evangelischen Stadtkirche an den beiden Orgeln. Die drei Organisten Andreas Mölder, Christoph Bogon und Dieter Lämmlin freuten sich über die vielen Gäste und darauf, dass es der richtige Auftakt war zu weiteren Konzerten des Orgelsommers.
Nicht unzufrieden zeigt sich die Stadtmusik mit dem diesjährigen „Linden-Fest“, obwohl die Temperaturen auch „unter den Linden“ sehr hoch waren.
06. Juli 2015
Der Gemeinderat befürwortet den Bebauungsplanentwurf und den Bauantrag fürs Uehlin-Areal. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch, denn die Gewerbefläche reduziert sich dabei erheblich. Positiv von einem „bemerkenswerten Tag“ spricht Artur Cremans für die SPD-Fraktion, fügte aber hinzu, er möchte wissen, wie viel Geld die Stadt bislang für das Projekt ausgegeben habe. „Wir haben schon viel investiert“, räumte der Bürgermeister ein und sprach von einer sechsstelligen Summe. „Die Investoren wollen keinen Nullachtfünfzehn-Bau errichten“, so der Bürgermeister. Bezüglich der Verträge fänden derzeit Gespräche statt. Michael Straub von den GRÜNEN bezeichnete es als schade, dass nach achtjähriger Planung von den ursprünglichen 2.000 qm Gewerbefläche gerade mal die Hälfte übriggeblieben sei. Heidi Malnati riet denn auch, nicht mehr zurück, sondern nur nach vorne zu schauen. Sie freue sich jedenfalls, dass der Bauantrag endlich auf dem Tisch liege. Michael Straub und sein Fraktionskollege Jürgen Fremd lehnten die Planung bei der Abstimmung ab.
Der Gemeinderat stimmt neben dem Baugesuch auch einer Veränderung des Bebauungsplanes für das Uehlin-Gebäude, der seit den 80er-Jahren besteht, sowie der Offenlage zu.
Der Gemeinderat billigt den Entwurf für einen Lärm-Aktionsplan.
Der Gemeinderat fasst keinen Beschluss über die Zukunft der Schopfheimer Sportstätten. Das Stadtoberhaupt teilt zu Beginn der Sitzung mit, dass er das Thema von der Tagesordnung abgesetzt habe und dieses am 20. Juli verhandelt werde.
Weihbischof Dr. Michael Gerber aus Freiburg spendete jungen Menschen das Sakrament der Firmung in der voll besetzten evangelischen Stadtkirche – ein schönes Zeichen der Ökumene. Gefirmt wurden Jugendliche und junge Erwachsene aus Schopfheim, Hausen, Steinen und Maulburg.
07. Juli 2015
In der Festhalle in Fahrnau findet eine Bürgerinformation über die Einrichtung der Gemeinschaftsunterkunft beim Fahrnauer Friedhof statt. Rund 350 Bürger nutzen den Abend, um sich von Vertretern des Landkreises informieren zu lassen. Der Landkreis müsse derzeit pro Monat rd. 150 asylsuchende Menschen aufnehmen, so schilderte Landrätin Marion Dammann die Lage. Wichtigste Aufgabe sei es, die Menschen mittels Sprachkursen, Freizeitangeboten und sozialen Kontakten möglichst schnell zu integrieren. Etwa ein Drittel der ankommenden Flüchtlinge seien Kinder bis zum Alter von 18 Jahren. Bedenken hinsichtlich des Standortes in der Nähe des Friedhofes könne sie zwar nachvollziehen, aber von „pietätlos“ zu sprechen gefalle ihr nicht. Von einer „Herkulesaufgabe“ spricht Chistof Nitz mit Blick auf die Aufnahme der Flüchtlinge im Landkreis. Er habe Schopfheim bislang als eine ebenso streitbare wie liberale Stadt kennen gelernt, die mit derart sensiblen Themen verantwortungsbewusst umgehe. Menschen verließen nicht ohne Not ihre Heimat, fährt er fort. Natürlich sei die Gemeinschaftsunterkunft am Ortseingang von Fahrnau nicht ideal platziert, man dürfe aber nicht vergessen, dass dies lediglich eine temporäre Einrichtung werde. Nach einer gut zweistündigen Aussprache zeigte sich der Bürgermeister froh darüber, dass niemand grundsätzliche Einwände gegen die Unterkunft und gegen die Aufnahme der Flüchtlinge gezeigt hatte. Er meinte an die Bürger gerichtet: „Ich bin stolz auf Sie“. Bei der Veranstaltung entzündete sich die meiste Kritik am Standort. Hans Trefzer bezeichnete ihn als „komplett fehl am Platz“. Er verwies auf Grundstücke bei der B 317 (Zufahrt Mitte), über den Bolzplatz im Oberfeld oder die Fläche hinter der Friedrich-Ebert-Sporthalle. Zwei Redner hielten den Standort für „pietätlos“. Dort gebe es jetzt schon Probleme mit Jugendlichen, außerdem sei es „menschenverachtend“, die Flüchtlinge ausgerechnet neben einem Friedhof unterzubringen. Es gab aber auch anders lautende Stimmen. Stadtrat Michael Straub erinnerte an die Arbeit des AK Integration und erklärte, der Verein nehme die Flüchtlinge gerne in Empfang und biete ihnen bei Bedarf auch eine Führung über den Friedhof an. Von zwei Herzen in seiner Brust spricht Mark Leimgruber von der CDU. Einerseits sei der Friedhof ein wichtiges Anliegen, andererseits müsse man, wenn man keinen besseren Standort habe, christlich denken.
Aufgrund von Beschwerden macht die Polizei verstärkt Kontrollen im Stadtpark. Beim Kinderspielplatz saß eine sechsköpfige, laute und sichtlich alkoholisierte Gruppe, die sich kontrollieren lassen musste. Die Beamten stellten bei zwei Männern eine geringe Menge an Betäubungsmitteln sicher. Unter einer Parkbank fanden sie dann mehrere Päckchen Marihuana. Die gesamte Gruppe erhielt einen Platzverweis und musste den Park unverzüglich verlassen.
08. Juli 2015
Im Museumskeller dürfen keine Theateraufführungen mehr stattfinden, bevor nicht ein zweiter Fluchtweg geschaffen worden ist, sagt Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung.
Lebhaftes Treiben herrschte dieser Tage beim Sommerfest der Grundschule Fahrnau.
Nur etwa 40 Besucher, vorwiegend aus Gersbach, kommen zur Raitbacher Informationsveranstaltung in die Festhalle. Dort informierte „Dezent Zivil“ über die Windenergie in Gersbach und wie es weitergehen soll. Raitbachs Ortsvorsteher Tholen plädierte dafür, das Thema nicht unter dem Aspekt „Teilort gegen Gesamtgemeinde“ zu betrachten, sondern gemeinsam zu tragen. Zum Thema „Infraschall“ informierte während der Veranstaltung Christian Eulitz von einem Münchner Ingenieurbüro. Ein Zusammenhang von Infraschall durch Windenergieanlagen und gesundheitlichen Beschwerden sei derzeit nicht herstellbar.
09. Juli 2015
Das heutige Orgelkonzert im Rahmen des Schopfheimer Orgelsommers gestaltet Ernst Wally, Organist am Stephansdom in Wien.
Das diesjährige Sommersound-Festival beginnt heute mit „VOXXClub“ und dem Special guest „Dorfrocker“. Morgen Freitag wird Mark Forster sein Publikum erfreuen. Am Samstag steht Peter Kraus mit seiner großen Tournée „Das Beste kommt zum Schluss“ auf der Bühne. Zum Abschluss wird am Sonntag Nena und ihre Band zu hören sein.
Rund 2.000 Besucher kamen auf den Marktplatz zum Auftakt des Sommersound-Festivals mit „Dorfrocker“ und „VOXXClub“.
10. Juli 2015
Die Stelle des Stadtjugendpflegers ist wieder vakant. Johan Asal wird die Stadt, wie es heißt, in gegenseitigem Einvernehmen zum Ende der Probezeit Ende August verlassen. Die Stelle wurde erneut ausgeschrieben. Jürgen Sänger, Fachbereichsleiter bei der Stadt, meinte, man habe unterschiedliche Vorstellungen gehabt.
Etwa 2.700 Menschen feiern begeistert das Konzert von Mark Forster während des Sommersound-Festivals.
Die 333. Marktmusik in St. Michael wird gestaltet von Michael Müller aus Leimen.
In der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ gastiert das Jazz-Trio VEIN.
Der „Hexen-Zinken“ ist bestens gerüstet für sein traditionelles „Güggeli-Fest“ während dreier Tage. Ein buntes Programm mit Musik und Tanz optimiert die Festlaune.
Bei sonnigem und heißem Wetter liefern sich knapp 250 Triathleten bei Schwimmen, Radfahren und Laufen ein sportliches Kräftemessen beim Sparkassen-Triathlon.
Mit Hingabe und Leidenschaft führen Schüler des THG gleich zweimal das Stück „Das fliegende Klassenzimmer“ nach Erich Kästner auf.
11. Juli 2015
Umjubelt wird der Auftritt von Peter Kraus auf dem Marktplatz.
12. Juli 2015
Nun wird wieder eine neue Seite in der Geschichte der Festhalle Wiechs aufgeschlagen. Bürgermeister Christof Nitz bestätigte der Badischen Zeitung, dass sich der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung nichtöffentlich darauf verständigt habe, die Sanierungspläne für die Halle Wiechs zurückzuziehen und stattdessen einem Neubau den Vorzug zu geben.
2.300 Besucher warten beim Sommersound-Festival geduldig auf das Auftreten von Nena. Die Sängerin präsentierte voller Power eine Mischung aus alten Hits und neuen Songs. Bis zu den Zugaben konnten 23 Songs gezählt werden.
Das Duo „Sentiamo“ gastiert in St. Agathen. Seit fünf Jahren spielen die aus Lörrach stammende und in Binzen lebende Flötistin Christine Braun und die Pianistin Sabine Ruf, die an der Musikschule Mittleres Wiesental unterrichtet, zusammen.
135 Sportler nehmen am 10. Gersbacher Panorama-Lauf teil, der vom KSV Gersbach unter dem Vorsitz von Ralf Ühlin organisiert wurde. Die Teilnehmerzahl litt leider unter Konkurrenzveranstaltungen in der Umgebung.
14. Juli 2015
Der in Schopfheim lebende Extrembergsteiger Robert Jasper ist heute Studiogast in der „Landesschau Baden-Württemberg“.
Beim Schopfheimer Familienzentrum müsse sich Grundlegendes ändern, und zwar konzeptionell. Profis müssten her, andernfalls stehe die auf Vereinsbasis organisierte Einrichtung als Ganzes auf der Kippe. Dieser Tenor war bei der jüngsten Jahreshauptversammlung zu hören. Das Jahr 2014 hatte es in sich. Nach dem Rücktritt von Martina Jähnert und Maria Schulz ebenso wie von Beatrice Olsen hatte es Probleme gegeben. Schließlich wurden mit Daniela Mittl und Gabi Rueb-Steinebrunner zwei Frauen gefunden, die sich die Geschäftsführung des Vereins zutrauten. Rueb-Steinebrunner und Mittl kündigten bei der ersten Jahreshauptversammlung an, für ein Amt im Vorstand nach bisherigem Muster nicht mehr kandidieren zu wollen. Sie fühlten sich den Aufgaben nicht mehr gewachsen, gab Rueb-Steinebrunner unumwunden zu und verwies auf das enorme Arbeitspensum. Bis November bleiben alle Vorstandsmitglieder kommissarisch im Amt. Dann muss sich eine neue Möglichkeit ergeben, wobei daran gedacht wird, Aufgaben aus den Bereichen Finanzen und Personalwesen auszulagern oder auch an einen finanziellen Ausgleich als kleiner Anreiz im Ehrenamt.
15. Juli 2015
Mehr als 10.000 begeisterte Besucher haben das Sommersound-Festival 2015 zu einem weiteren Erfolgskapitel in Schopfheim gemacht, so der Geschäftsführer von KAROEVENT, Christoph Römmler.
16. Juli 2015
Peter Frank Zimpel aus Leipzig gastiert im Rahmen des Schopfheimer Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche.
Tropische Hitze begleitet die Menschen in dieser Stadt seit vielen Tagen – wie im Übrigen im ganzen Land. Sie sollte – wie sich später herausstellen wird – bis Mitte August andauern. Die Temperaturen liegen oft bei 35 °C.
Mit einem Rock-Konzert der Band „The Marionettes“ im Schwimmbad Schweigmatt, zu dem 100 Gäste gekommen waren, wurde ein finanzieller Rückhalt für den Badebetrieb geschaffen.
17. Juli 2015
Die Stadt plant, die Schulferienbetreuung ab 2016 auszuweiten. Zum Konzept gehört im Sommer eine zweiwöchige Spielstadt, die in Langenau errichtet werden soll. Der Gemeinderat muss dem Vorhaben allerdings noch zustimmen.
Johann Tritschler verlässt nach 24 Jahren als Rektor der Johann-Peter-Hebel-Schule seinen Arbeitsplatz. Schulamtsdirektor Helmut Rüdlin beteuert, dass er „nur ungern einen solch guten Freund wie den Hans, der alle hohen Auszeichnungen der Schulbehörde bereits erhalten hat“, verliere. Vor allem sei ihm der Riesenerfolg des Paten-Projekts mit der Kirche zuzuschreiben. Schüler umrahmten im katholischen Gemeindehaus die Feierstunde mit Flötenspiel. Bürgermeister Christof Nitz bedauerte in seiner Rede außerordentlich, dass er sich von einem Mann verabschieden müsse, der diese Schule mit riesigem Erfolg geleitet habe.
Mit einem gemütlichen Hock in der Altstadt beginnt das diesjährige „Rettich-Fest“, das bis Sonntag dauert.
18. Juli 2015
Die Eisdiele „Cortina“ feiert den 50. Geburtstag mit vielen geladenen Gästen. Zuvor wurde in der Eisdiele mit Vikar Gnani Raj Lazar ein Gottesdienst gefeiert. Namens der Stadt gratulierte Beigeordneter Dr. Hirschner den an diesem Tag vertretenen drei Generationen der Inhaberfamilie Nadal-Sagui. Die Inhaber überreichten dem Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule einen Scheck in Höhe von 2.500,– Euro.
Lärmbelästigungen durch die S-Bahn führten zu einem Ortstermin mit der Stadt und Artur Cremans, der die Bahn angeschrieben hatte und auf das Problem hinwies. Die schadhaften Stellen wurden unter die Lupe genommen; sie sollen im Herbst beseitigt werden.
Für Werner Störk gibt es keinen Zweifel mehr: auch auf dem Rohrenkopf, in unmittelbarer Nähe des Gipfels liegt eine weitere, sehr gut erhaltene Bergbauanlage. Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute darüber.
Zu einem „Tag der offenen Tür“ hat Roman Bockemühl in die alte Färberei Burkhard& Schmidt eingeladen. Die Aktion hat zahlreiche Besucher angelockt, die sich im Fabrikareal umsehen wollten.
19. Juli 2015
Zwei Tage lang feiern die Langenauer ihr Dorffest, das mit all den gebotenen Darbietungen gut ankam. Die Last sei auf viele Schultern verteilt worden, meinte die zufriedene Ortsvorsteherin, Elke Würger.
Anja Lohse und Bernhard Wehrle, die Organisatoren von „Akustik in Agathen“, hatten sich etwas Neues einfallen lassen und organisierten das erste Straßenmusik-Fest in der Innenstadt. Viele Besucher kamen, um beim musikalischen Bummel durch die Stadt den verschiedensten Live-Musikvorführungen zuzuhören. Ein gesonderter Bericht ist in diesem Jahrbuch darüber zu lesen.
20. Juli 2015
Das Thema „Natura 2000“ (FFH-Management-Plan) beschäftigt erneut den Ortschaftsrat in Gersbach. Um einzelnen Landwirten weiterhin die Möglichkeit zum Ausbringen von Mist und Gülle zu ermöglichen, sollen befahrbare Flächen definiert und ausgewiesen werden. Man beschloss daher zwei weitere Vor-Ort-Termine nach den Sommerferien, um mit den Behördenvertretern und Weideverantwortlichen kritische Flächen anzugehen und über die weitere Bewirtschaftung zu sprechen. Die Stadt Schopfheim als größter Eigentümer von FFH-Flächen wird gebeten, dem Beschluss des Ortschaftsrates zu folgen. Wenn die Bewirtschafter aufgrund der Auflagen das Handtuch werfen sollten, müsse die Stadt für die Bewirtschaftung sorgen. Es dürfe keine weitere Gängelung der Bewirtschafter geben, ist aus Gersbach zu hören.
Der Gemeinderat will jetzt die Sportstätten-Planung unter die Lupe nehmen. Was kostet der Erhalt der Plätze in Fahrnau und im Oberfeld und wie teuer wäre ein zentraler Sportpark? Statt die Vergabe erneut zu verschieben, wurde der Auftrag an das Büro Moser Architekten Lörrach vergeben. Dieses soll das Stuttgarter „Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung“ in das Vorhaben einbeziehen. Die Abstimmung über die Vergabe erfolgte geheim.
Der Gemeinderat stimmt über die geplante Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Fahrnau ab. Der Standort wird einstimmig genehmigt. Ehrenfried Barnet schlug vor, spätestens ein Jahr nach Inbetriebnahme der Unterkunft eine Zwischenbilanz zu ziehen, worauf Bürgermeister Nitz meinte, dies habe der Landkreis bereits zugesagt.
Der Gemeinderat kritisiert die neuerlichen Kostensteigerungen bei der THG-Sanierung. Um rd. 1,2 Mio. Euro schnellen die Ausgaben für Elektro- und Sanitärinstallationen sowie Heizung und Lüftung, Wärmedämmung und Ausstattung für Physik und Naturwissenschaft nach oben. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich mittlerweile auf rd. 6,6 Mio. Euro. Um Fassung ringen musste Hans-Jörg Klein (SPD). Er ärgerte sich darüber, dass 14 Tage zuvor der Neubau der Halle Wiechs beschlossen worden war, ohne auf die Kostensteigerung beim THG zu verweisen. Hildegard Pfeifer-Zäh stimmte der Kritik von Hans-Jörg Klein zu und fragte, ob man andere Maßnahmen nicht verschieben sollte. Für die Halle in Wiechs stelle sich die Frage, ob man sich den Neubau noch leisten könne. Auch Mark Leimgruber von der CDU missfiel die „saftige Steigerung“.
21. Juli 2015
Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (GRÜNE) besuchte Schüler des THG. Im Rahmen des Programms „Landtag besucht Schule“, das sich gegen Politikverdrossenheit einsetzt, wurde das Treffen organisiert. Die Politikerin nahm nicht nur Stellung zu aktuellen landespolitischen Themen, sie ermutigte ihre Zuhörer auch, sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Lösch meinte: „Politik lebt vom Einmischen – wir brauchen junge Köpfe in der Demokratie.“
Reger Diskussionsbedarf ergab sich im Kultur-Ausschuss über die Kooperation zwischen Schopfheim und Wehr. Susanne Häußer-Ühlin meinte, dass Besuche von Wehr nach Schopfheim und umgekehrt nur in geringem Maße erfolgten. Für das Theater-Angebot habe man derzeit noch 291 Abonnenten. Der Ausschuss empfahl den Gemeinderäten die Einführung eines Wahl-Abos für Veranstaltungen. Man hofft damit auf höhere Besucherzahlen.
In einem Leserbrief appelliert Frau Dr. Magdalena Blessing heute an den Kreistag, alle drei Kliniken zu erhalten. Was jetzt und erst recht in Zukunft fehle, sei ein niederschwelliges Angebot an Betten für weniger schwer erkrankte Patienten, die aber dennoch zuhause nicht ausreichend versorgt werden können. Der Kreistag sollte sich dringend mit diesem Thema beschäftigen.
22. Juli 2015
Oliver Schaubhut und sein Stellvertreter, Markus Weiß, vom „Städtli-Zinken“ meinen, das diesjährige „Rettich-Fest“ sei toll gewesen. Beide dankten den Anwohnern für ihr Verständnis für die den sommerlichen Temperaturen geschuldete Lärmbelästigung, die manchmal die Grenzen des Zumutbaren überschritten habe.
23. Juli 2015
Ein weiteres Konzert des Schopfheimer Orgelsommers gestaltet Mari Fukumoto. Sie spielt an beiden Orgeln der evangelischen Stadtkirche Werke von Bach, Mendelssohn, Reger und anderen Komponisten.
„Es wird allmählich Zeit für eine planerische Veränderungssperre für das Gardner-Denver-Firmenareal (ehemals Rietschle) an der Roggenbachstraße“, meinte Artur Cremans in der letzten Gemeinderatssitzung. Vor ziemlich genau einem halben Jahr hatte er bereits entsprechende planungsrechtliche Maßnahmen beantragt. Damals kam der Antrag auf eine Veränderungssperre nicht zur Abstimmung, da Bürgermeister Nitz auf laufende Gespräche mit der Firmenleitung verwiesen hatte. Zwar konnte Nitz nichts Neues berichten, meinte aber, es sei kein Grund, jetzt zum Instrument einer Veränderungssperre zu greifen. „Wir haben einen guten Kontakt“, versicherte er dem Gemeinderat. Artur Cremans war mit der Aussage nicht zufrieden, worauf der Bürgermeister noch einmal betonte: „Hinter unserem Rücken kann gar nichts passieren.“
24. Juli 2015
Für drei Tage ist in den Sengelen Hochstimmung angesagt. Zum 31. Mal steigt das Holzrock-Festival, bei dem 10 Bands aus aller Welt, DJs, Liedermacher, Vortragsredner, Puppenspieler, Tanzperformer ihre Leistungen präsentieren und zu Gehör bringen.
Schwimmmeister Matthias Wüst kann die Schülerin Beatrice Brangoli als 50.000. Schwimmbadbesucherin willkommen heißen und ihr eine Saisonkarte für das kommende Jahr aushändigen.
Zahlreiche historische Kraftfahrzeuge fahren durch die Schopfheimer Innenstadt. Das älteste Auto der Rallye war ein FIAT 509 A, Baujahr 1929.
Die Stadt hat die Satzung für den Kalten Markt überarbeitet und die Öffnungszeiten verändert. Lediglich Jeannot Weißenberger fand es nicht gut, dass der zweite Markttag bereits um 18 Uhr enden soll.
25. Juli 2015
Eine Initiative für die Zukunft der historischen Uehlin-Häuser informiert in einem Pressegespräch, dass überlegt werde, ein Bürgerhaus für Schopfheim zu schaffen. Nach Sabine Imping könnte eine öffentliche und gemeinnützige Nutzung erfolgen. Verschiedene Möglichkeiten werden heute hierüber im Markgräfler Tagblatt dargelegt.
Der Ortschaftsrat in Kürnberg will sich, nachdem der Dorfladen geschlossen ist, weiter um einen Betreiber bemühen. In einer Gemeindeversammlung zum Thema soll auch der Bedarf der Kürnberger Bürger erfragt werden.
Die Feuerwehr Enkenstein feiert während zweier Tage ihr 75-jähriges Jubiläum. „Im Frühjahr wird die Wehr ihr neues Tragkraft-Spritzenfahrzeug erhalten“, meinte Bürgermeister Christof Nitz in seiner Rede. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste von Abteilungskommandant Uwe Specht. Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurden Bernd Asal und Ernst Brutschin mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.
Beim Zischup-Schreibwettbewerb der Badischen Zeitung für Jugendliche gingen alle drei Preise ans Schopfheimer THG. Die Preisträger kommen aus der Klasse 9b des Deutschlehrers Volker Habermaier. Hannah Mues, Kerem Kulu und Johanna Meier sind die Preisträger.
Ibrahim Koutaptou, Bürgermeister der westkamerunischen Gemeinde Koutaba, war durch Vermittlung der Handelskammer Schweiz-Afrika beim Dikome-Verein, um sich über dessen Arbeit zu informieren. „Ich halte diesen Begegnungsaustausch für sehr wichtig“, betonte Helfried Heidler, der dem Gast die Schopfheimer Arbeit erläuterte.
26. Juli 2015
Heute ist ein Extrakonzert des Schopfheimer Orgelsommers. Zu Gast sind Rudolf Mahni (Trompete) und Carsten Klomp (Orgel).
Das Abschlusskonzert zum 150-jährigen Bestehen des Alemannischen Chorverbandes (ACV) fand nun nach dem Festbankett im Frühjahr als Openair-Konzert im Stadtpark statt. Kein besseres Wetter hätte sich der Präsident des Verbandes, Hugo Pfefferle aus Schönau, für diese Veranstaltung im Freien wünschen können. 15 Chöre von insgesamt 28 Chören des Verbandes sangen dann auch im Stadtpark vor zahlreichem Publikum, das den Schatten unter den Bäumen genoss. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Eichener Wolfgang Bühler.
27. Juli 2015
Die Landespolitik war zentrales Thema bei der Mitgliederversammlung der SPD dieser Tage. Der Wohnungsbau, das Bildungszeitgesetz, die Schulen und der Landeshaushalt bildeten den Mittelpunkt der Diskussion. Zu den Themen stand der Justizminister und SPD-Abgeordnete Rainer Stickelberger zur Verfügung. Die erfolgreiche Politik in der Landesregierung ist für ihn Grund genug, sich für eine weitere Legislaturperiode zu bewerben. Damit kam die SPD dann zum eigentlichen Anlass der Versammlung, der Wahl der SPD-Delegierten aus Schopfheim für die im September stattfindende Nominierungsveranstaltung.
28. Juli 2015
In feierlicher Form fand an der Friedrich-Ebert-Schule die Entlassfeier für die Neunt- und Zehntklässler statt. Vor der Feierstunde in der Aula fand ein Gottesdienst in der Alten Kirche statt, bei dem Schulleiterin Claudia Brenzinger die Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien begrüßte. Ausgezeichnet wurden Domenic Greiner, Linda Teichrib, Ipek Tümkaya, Janina Weneny und Jan Mues.
29. Juli 2015
Der CDU-Stadtverband besuchte kürzlich die Freie Waldorfschule, um sich einen Überblick über diese Schule und deren Konzept innerhalb der Schopfheimer Schullandschaft zu machen.
30. Juli 2015
Wer im vergangenen halben Jahr New York besuchte, konnte den neuen Touristenmagneten der Stadt bestaunen: Das weltweit einzigartige „Sky Reflector-Net“ im Fulton Center, Ecke Broadway/Fulton Street, eine 24 m hohe Konstruktion, die natürliches Licht ins Unterirdische bringt. Der Decken- und Lichtsystem-Hersteller Durlum aus Schopfheim realisierte gemeinsam mit namhaften Architekten und Lichtplanern aus New York die Tageslicht-Umlenkung für das Projekt.
Die Knappen-Fußballschule von FC Schalke 04 war im Oberfeld-Stadion. Mit von der Partie war der ehemalige Bundesligaspieler und Nationalspieler Gerald Asamoah. Dass ein so prominenter Fußball-Profi komme, sei eher eine Ausnahme, weiß man in Schopfheim. Selbstverständlich nutzten die jugendlichen Fußballer die Gelegenheit, sich mit dem Fußball-Star zu fotografieren.
31. Juli 2015
Die VR-Bank spendet der Dr. Max-Metzger-Schule ausgemusterte PC-Bildschirme, die besser als jene sind, die die Schule bisher zur Verfügung hatte.
Über einen gewaltigen Andrang freut sich der Musikverein Langenau beim traditionellen Platzkonzert vor dem evangelischen Gemeindehaus.
01. August 2015
Harry de Ville gastiert mit seiner „Real Blues Band“ in der Scheune des Bruetschi-Hofes in Enkenstein.
Zu einem vollen Erfolg ist in Gersbach der „Güggeli-Hock“ des Musikvereins auf dem Rathausplatz geworden.
Die VR-Bank schenkt zu ihrem Jubiläum ihren Kunden einen unterhaltsamen Abend in der Stadthalle. Rund 800 Kunden der Bank und Freunde von „Wilfried Rösch’s Böhmischen Freunden“ erleben ein Orchesterkonzert, das Begeisterungsstürme hervorrief und erst nach Mitternacht endete.
81 Prüflinge der Kaufmännischen Schule Schopfheim haben ihre Zeugnisse entgegennehmen dürfen. Acht Schülerinnen und Schüler wurden in diesem Jahr für besondere schulische Leistungen ausgezeichnet.
02. August 2015
Wiechs trifft sich zum diesjährigen 38. Dorffest auf dem Schulhof. Gestern Samstag, beim Fassanstich habe es etwas geregnet, so Peter Zimmermann. Heute Sonntag fanden Fest und Gottesdienst, den Pfr. Kai Tilgner hielt, unter freiem Himmel ihren Anfang. Musikauftritte hielten die zahlreichen Gäste bei bester Laune.
03. August 2015
Überraschend trifft sich der Gemeinderat zu einer Sondersitzung, um über einzurichtende Notunterkünfte für Flüchtlinge zu beraten. Im Gespräch ist ein Zeltlager auf dem Oberfeld-Bolzplatz oder die Nutzung der Kulturfabrik. Diese Unterkunft soll dann wieder aufgegeben werden, wenn die Container-Siedlung am Fahrnauer Friedhof fertiggestellt ist.
Es kam aber anders als geplant. Michael Laßmann vom Landratsamt Lörrach und Gerhard Blattmann verdeutlichten, dass ein Umbau der Kulturfabrik aus Zeit- und Kostengründen nicht in Frage käme. Die Zelte im Oberfeld stellten jedoch den Gemeinderat auch vor Fragen, denn wie wären diese im Winter beheizbar? Mit einem Zeltplatz mochte sich Mark Leimgruber von der CDU nicht anfreunden. Michael Straub, GRÜNE, tut sich mit dem Oberfeld deshalb schwer, weil er befürchtet, dass damit die Weichen für eine künftige Bebauung gestellt würden. Mehrheitlich stimmte der Gemeinderat dennoch dem Oberfeldplatz als Standort zu. Ein Angebot der alten Färberei (Burkhard&Schmidt) soll der Landkreis prüfen.
Der lang ersehnte Ausbau der Sattelhofstraße durch Sattelhof in Richtung Kürnberg wird in den nächsten Tagen beginnen. Die Anwohner müssen sich für vier Wochen auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche besuchte die Friedrich-Ebert-Schule.
Bernhard Schlageter von der VR-Bank und Marion Maier stellen zusammen mit Susanne Häußer-Ühlin das Programm des diesjährigen fünften Schopfheimer Open Air-Kinos vom 03. bis zum 05. September im Stadtpark vor.
04. August 2015
Seit dem Frühjahr 2013 leitete Jürgen Strittmatter den Musikverein Langenau. Nun hat er den Taktstock überraschend wieder zurückgegeben. Zur Begründung meint er: „Wir haben aktuell keine 25 Aktiv-Musiker mehr und sind – sollte aus der Kapelle jemand fehlen – nicht mehr so spielfähig, wie ich mir dies vorstelle.“ Der Verein befände sich in einer schwierigen Situation, meint auch der Vorsitzende Lämmlin. Der Dirigent des Jugendorchesters, Lukas Maraun, wird nun in die Bresche springen. Sein erklärtes Ziel ist es, das Überleben des Musikvereins zu sichern. Er will versuchen, Wiedereinsteiger zu rekrutieren, um die Zeit zu überbrücken, bis von den aktuell 10 Mitgliedern der Jugendkapelle einige in die Aktivkapelle übernommen werden könnten.
Von der aktuellen Hitzewelle profitieren Eisdielen und Schwimmbäder ganz besonders. Doch die Hitze hat auch eine Kehrseite: Zuletzt fielen in Schopfheim Kälteanlagen aus, was insbesondere dem Lebensmittelgroßund Einzelhandel das Leben schwer macht. „Für Kälteanlagen wird es ab 32 Grad Außentemperatur schwierig“, so der Vertreter einer Schopfheimer Firma.
In einer Pressemitteilung ließ der Landkreis wissen, dass die alte Färberei für eine Notaufnahme von Flüchtlingen nicht in Frage komme. Das Gebäude biete zu wenig Platz und notwendige Umbaumaßnahmen würden zu lange dauern. Allerdings soll auf dem Oberfeld-Bolzplatz kein Zeltlager entstehen, vielmehr soll jetzt eine beheizbare Leichtbauhalle erstellt werden, die 100 Personen Platz bieten wird. Auch dafür werden aber nur 1.000 qm benötigt. Weder die Freifläche der Christlichen Schule Schopfheim noch der Bolzplatz selbst seien davon direkt betroffen, heißt es.
Beim Fußballverein Fahrnau startet heute das Achim-Siegel-Gedächtnisturnier.
05. August 2015
Die Kinderferienprogramme laufen bereits auf Hochtouren. Am Montag dieser Woche startete die Spielbus-Aktion unter dem Thema „Öko-logisch“ in den Sengelen.
Die Abschlussprüfung an der Gewerbeschule haben 47 Absolventen und Absolventinnen bestanden. Bei der Abschlussfeier gratulierte Studiendirektor Zoltan Juhas und wünschte den jungen Menschen für die Zukunft das Allerbeste.
06. August 2015
Dieser Tage fand beim Schäferhundeverein Langenau zum ersten Mal ein Stützpunkt-Training mit den Lehrhelfern Dirk Wernet und Jochen Seufert statt.
07. August 2015
Fahrnau hat keinen Fußballtrainer mehr. Die Entscheidung von Bernd Seifert trifft den Verein wie ein Paukenschlag. Seifert, der erst Mitte Juli das Traineramt übernommen hatte, wirft das Handtuch bereits wieder. Der 2. Vorsitzende des Vereines, Mark Leimgruber, meint: „Wir sind vor den Kopf gestoßen“, sieht die Entscheidung aber als nicht nachvollziehbar. Seifert begründete seinen Rücktritt damit, dass es immer wieder kurzfristige Spieler-Absagen gegeben habe und er die Mannschaft immer wieder neu habe bilden müssen.
An der Friedrich-Ebert-Schule werden die beiden Pädagogen Erich Strütt und Peter Schütt in den Ruhestand verabschiedet. Erich Strütt kam 1977 an die Friedrich-Ebert-Schule und hat die Geschicke der Schule über Jahrzehnte mitgeprägt. 28 Jahre lang war Peter Schütt an der Schule in Adelhausen tätig, bevor er vor neun Jahren nach Schopfheim an die FES kam. Mit guten Wünschen und einem Geschenk verabschiedeten die Schulleitung und das Kollegium die beiden Pädagogen.
Im Rahmen der Sommertour besuchte der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche, CDU, auch Gersbach. Sein Interesse galt dabei insbesondere dem Dorfladen und den Nöten, die dieser durch den Mindestlohn hat. Lusche meinte, dass beim Mindestlohngesetz noch nicht alle Probleme erkannt worden seien. Eine Nacharbeit des Gesetzes sei erforderlich.
Vor der VR-Bank in Fahrnau zeigt ein digitales Gerät die momentane Temperatur an. Heute um 14.28 Uhr, so weiß Angelika Schmidt von der Badischen Zeitung zu berichten, habe die Anzeige auf 40,0 Grad gestanden.
65 Sänger und Schauspieler im Alter von neun bis 12 Jahren aus ganz Baden, organisiert als „Adonia“-Projektchor, führen in der Fahrnauer Festhalle das Musical „Bartimäus“ auf. Organisiert wurde dies von der evangelischen Kirchengemeinde Fahrnau und der evangelischen Freikirche in Steinen.
08. August 2015
Bei der Verabschiedung der Viertklässler in der Grundschule Fahrnau nutzte die Rektorin, Claudia Ströble, die Möglichkeit, sich von den Pädagoginnen Ursel Meyer und Ulrike Jörg zu verabschieden und ihnen alles Gute für den bevorstehenden Ruhestand zu wünschen.
Luftaufnahmen bringen wichtige Zusammenhänge des Schanzensystems in Gersbach ans Tageslicht. Eine „Kommunikationslinie“ wurde entdeckt, so Werner Störk.
Die Badische Zeitung berichtet heute über die Deportation von Heiminsassen des damaligen Kreispflegeheimes Wiechs.
Schopfheim lockte zur diesjährigen Live-Night die größte jemals zu verzeichnende Besucherzahl an. Tanzbeinschwingend bewegten sich die Menschen durch die Innenstadt. Die sechs gastronomischen Betriebe sorgten mit Musikbands für den nötigen musikalischen Rahmen und so wurde daraus für ein Publikum aus Nah und Fern bei hohen Sommernachtstemperaturen ein wunderbarer Abend, der verzauberte.
Dietmar Hermann hatte in diesen Tagen seinen letzten Arbeitstag und lud dazu zahlreiche Wegbegleiter der letzten Jahre ins Jugendzentrum ein.
10. August 2015
In einem Leserbrief meint heute Christel Schmidt zur Container-Unterkunft für Flüchtlinge im Oberfeld, dass dies alles nicht nötig gewesen wäre, hätte man das Gebäude des Georg-Reinhardt-Hauses in der Luisenstraße nicht Hals über Kopf abgerissen. Sie meint auch, es sollte niemand behaupten, man habe zu diesem Zeitpunkt nichts von einer drohenden Flüchtlingswelle gewusst. In diesem Gebäude wäre alles vorhanden gewesen, geräumige Zimmer, Sanitäreinrichtungen usw.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster und der innenpolitische Sprecher der Partei, Stefan Mayer, besuchten die Michaelgemeinschaft. Dabei bildete das Thema „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Landkreis Lörrach“ einen Mittelpunkt der Gespräche.
Schwer verletzt wurde ein 45-jähriger Waldarbeiter bei Baumfällarbeiten im Stadtwald.
Seit heute heißt es wieder „Manege frei“ im Zirkus Lamberti. Der Sommerzirkus für Kinder ab sechs bis zu 12 Jahren wurde von der Stadtjugendpflege, dem Kiwanis-Club und der evangelischen Kirchengemeinde organisiert. Das Zirkuszelt steht an der Hohe-Flum-Straße neben dem Baumarkt.
11. August 2015
Gersbach hat jetzt ganz neu Zugriff auf die digitale Datenautobahn via Glasfaser. Seit Jahren befasse sich der Gersbacher Ortschaftsrat mit dem Thema „Schnelles Internet für Gersbach“, so Ortsvorsteher Christian Walter, doch nun sei alles auf einmal recht schnell gegangen dank der Deutschen Telekom. Diese hat Gersbach jetzt ans Breitbandnetz angeschlossen. Der heutige Tag sei ein Meilenstein für die Zukunft des Dorfes, betont er. Die Telekom habe den Netzausbau in Gersbach vor zweieinhalb Jahren beschlossen, erklärt Christopher Beussel, denn ab sofort könnten bis zu 400 Haushalte mit bis zu 50 Megabyte/Sekunde im Netz surfen. Für den Ausbau habe die Telekom 12 km Glasfaser zur Vermittlungsstelle in Gersbach verlegt. Knapp 1 Mio. Euro habe die Telekom dabei eingebracht.
12. August 2015
Die DM-Tauschaktion des Gewerbevereines wird in diesem Jahr nicht stattfinden, wie Martin Bühler vom Verein mitteilt. Die Umtauschaktion werde 2016 aber wieder durchgeführt, betont er.
13. August 2015
Seit dem 01. Juni ist Dr. Martin Groß Leiter des hiesigen Forstamtes. Er bleibt daneben Leiter des Forstbezirkes Kandern. Der bisherige Forstamtsleiter, Mark Sellenmerten, wurde zum gleichen Zeitpunkt Leiter des Bezirkes Todtnau und für die Reviere Neuenweg im Forstbezirk Schopfheim zuständig. In einem Interview im MT erläuterte Dr. Groß den Grund dieser Maßnahme. Ursächlich ist das Kartellverfahren. Aus Sicht von Dr. Groß bedeutet die Umsetzung der Forderungen des Bundeskartellamtes eine laufende Zerschlagung der bisherigen Einheitsforstverwaltung.
14. August 2015
Die Schopfheimer Wirte sind äußerst zufrieden mit dem Ergebnis der Live-Night. Hans Glöggler sprach gar von einem Rekordjahr.
Vergangene Woche veranstaltete der Kaninchenzuchtverein Fahrnau eine Jungtierschau. 45 Tiere in sieben Rassen wurden präsentiert.
Es hat wieder einmal ein wenig geregnet, doch viel zu gering ist der Niederschlag, um die Sorgen der Landwirte schwinden zu lassen. Durch die Trockenheit der vergangenen Wochen wächst kaum mehr Gras und viele Landwirte müssen ihren Tieren bereits den Wintervorrat verfüttern.
15. August 2015
CDU-Landtagsabgeordneter Ulrich Lusche besucht die Gewerbeschule Schopfheim. Probleme der Infrastruktur bildeten dabei einen Schwerpunkt des Gesprächs mit Ralf Dierenbach, dem Rektor der Gewerbeschule, und mit Stellvertreter Zoltan Juhas. Lusche bestärkte die beiden darin, die Öffentlichkeit zu suchen, was die Belange der Schule betreffe.
„Öffentlichkeit schafft Wahrnehmung“, meinte Lusche.
17. August 2015
Die Kinderferienprogramme laufen auf Hochtouren. Sei es im Zirkus mit der Abschlussvorstellung Ende vergangener Woche, sei es bei der Feuerwehr, bei der Schopfheimer Firma Durlum oder anderen Veranstaltern oder Veranstaltungsorten.
19. August 2015
Der Tennisclub Langenau kürt die diesjährigen Vereinsmeister, die in neun Klassen um den Sieg spielten.
20. August 2015
Der südliche Bergkopf in Gersbach zeigt durch Bodenabsenkungen neue Bergbaufunde, wie Werner Störk verdeutlicht
Die Stadtverwaltung legt bereits zum 16. Mal eine Informationsbroschüre über die Stadt auf.
21. August 2015
Der Fußballverein Fahrnau hat mit Joachim Trautwein ab 01. November einen neuen Trainer für die 1. Mannschaft.
22. August 2015
Ein beliebter Wanderweg zwischen Schopfheim und Fahrnau im Entegast ist gesperrt. Es müssen dort Bäume gefällt werden. Förster Helmut Bäckert erläutert, dass ein Eschensterben, das vermutlich durch einen aus dem Baltikum stammenden Pilz verursacht wird, der Grund dafür sei.
Gersbacher Windkraft-Gegner sammeln Daten über den Rotmilan. Diese sollen belegen, dass das Vorkommen des Vogels höher ist als in Windkraft-Gutachten behauptet wird. Vielen Gersbachern ist die Aussage im Gutachten unverständlich. Der Milan soll danach angeblich auf dem Rohrenkopf nur selten fliegen.
23. August 2015
Zum diesjährigen „Haxen-Fest“ hat die „Latschi-Clique“ an die Gersbacher Barockschanze eingeladen.
24. August 2015
Drei polnische Krankenschwestern absolvieren ein zweiwöchiges Pflegepraktikum im Landkreis, darunter auch im Markus-Pflüger-Heim.
29. August 2015
Das Markgräfler Tagblatt berichtet, wie Tesfaldet Reda vor 35 Jahren aus Eritrea nach Schopfheim kam. Aus dem ehemaligen Flüchtlingskind wurde ein in Schopfheim etablierter und sehr bekannter Wiesentäler.
Die Vorbereitungen für die Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Bolzplatz im Oberfeld laufen bereits seit einigen Tagen.
31. August 2015
Nach schwerer Krankheit verstarb die ehemalige Pflegedienstleiterin des Schopfheimer Krankenhauses und engagierte SPD-Stadträtin Regina Blum im Alter von 78 Jahren.
01. September 2015
„Wenn es in den nächsten Wochen nicht regnet, müssen wir entweder Futter zukaufen oder Tiere verkaufen, die Weiden rund um Gersbach sind braun und verdorrt. Die Flächen sind alle kahl“, meint Willi Greiner, der zusammen mit drei weiteren Landwirten 100 Tiere in einem Gemeinschaftsstall hält. „Wir bräuchten eine Woche lang Dauerregen, damit die Böden sich erholen können“, betont er weiter. Ähnlich schlimm sei es wie im Jahr 2003, erinnert sich der 55-jährige Landwirt, der vor 27 Jahren den Familienbetrieb übernommen hatte. Damals musste bereits im Juni Futter dazu gekauft werden. Der Transport wurde vom Land bezahlt. Das würde sich der Landwirt auch für dieses Jahr wünschen.
Das eigentlich für gestern vorgesehene Slackline-Treffen wurde wetterbedingt von gestern auf heute verlegt. Es findet – wie schon in der Vergangenheit – auf dem Bolzplatz Oberfeld statt.
02. September 2015
Die vhs stellt das neue Programm für Herbst/Winter 2015/2016 vor. Die Integrationskurse bilden – wie seit 10 Jahren bereits – einen Schwerpunkt der Veranstaltungen.
Am verkaufsoffenen Sonntag am 13. September wird das „SWR-1-Pfännle“ zu Gast sein. Es werde eine Koch-Show der Superlative, wie die Presse heute meint.
Mehr als 300 Bürger kommen in den evangelischen Gemeindesaal zur Informationsveranstaltung der Stadt und des Landkreises über die Notunterkünfte für Flüchtlinge im Oberfeld. Die Stimmung war weder von Feindseligkeiten noch Ablehnung geprägt, sondern von breiter Hilfsbereitschaft. Während der rund einstündigen Veranstaltung wurde über Flüchtlingszahlen, die Notunterkunft selbst, das Betreuungs- und Sicherheitskonzept für die erwarteten 100 Menschen berichtet. Breiten Raum nahm dabei auch das Thema ein, wie sich ehrenamtliche Helfer engagieren können. Die provisorische Halle im Oberfeld soll bis maximal Januar 2016 belegt sein. Dann muss die Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau mit bis zu 200 Plätzen genutzt werden können. Von einer „dramatischen Lage“ sprach Elke Zimmermann-Fiscella vom Landratsamt. Dieses Jahr müsse der Landkreis mindestens 2.300 Personen aufnehmen, 30mal soviel wie 2011. Pro Monat kämen 375 Flüchtlinge im Landkreis an. Allein von September bis Dezember müsse der Landkreis rund 1.300 zusätzliche Unterbringungsplätze schaffen. Um die soziale Betreuung der Flüchtlinge kümmern sich Caritas und Diakonie mit Unterstützung durch zwei zusätzliche Betreuer. Mit der sehr wichtigen Sicherheitsaufgabe hat der Landkreis eine Fachfirma beauftragt. Diese soll nicht nur für Ruhe und Ordnung in der Notunterkunft sorgen, sondern auch Gefahren von außen abwehren.
Auf einem Waldweg zwischen Schweigmatt und Raitbach kam es zu einem Unfall, bei dem ein 53-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Er stürzte eine Böschung hinunter. Nach einer aufwändigen Suchaktion der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei wurde der Schwerverletzte schließlich gefunden und mit dem Rettungshubschrauber nach Basel geflogen.
03. September 2015
350 Filmfreunde kommen zur diesjährigen Premiere des Open-Air-Kinos in den Stadtpark. Gezeigt wurde die US-Komödie „Madame Mallory und der Duft von Curry“. vhs- und Kulturleiterin Susanne Häußer-Ühlin freute sich über den guten Besuch.
04. September 2015
Ein überkonfessioneller Helferkreis für die erwarteten Flüchtlinge trifft sich am 15. September im katholischen Gemeindehaus. Jeder, der sich ehrenamtlich einbringen möchte, um den Flüchtlingen zu helfen, könne zu diesem ersten Treffen kommen, so Ruth Götzmann (Caritas).
Schlechte Neuigkeiten im Quecksilber-Streit für die Stadt. Das Regierungspräsidium hat im „Fall Trüby“ einen Tendenz-Entscheid getroffen. Es ist der Auffassung, dass die Stadt den Boden des Eichener Bürgers austauschen müsse. Sie muss nun überlegen, ob sie ihren Widerspruch aufrecht erhalten will.
05. September 2015
Zweimal war die Stelle für einen neuen Stadtplaner ausgeschrieben worden. Bürgermeister Nitz teilt der Badischen Zeitung auf Anfrage hin mit, dass nun diskutiert werden müsse, wie es weitergehen soll.
06. September 2015
Drei Tage lang fand im Stadtpark das Open-Air-Kino statt, insgesamt 700 Besucher kamen zu den drei Filmabenden. Nicht ganz so viele Besucher wie am Donnerstag kamen am Freitag zu „Jurassic world“. Mit der Komödie „300 Worte Deutsch“ endeten die diesjährigen Freiluft-Filmaufführungen.
Wolfram Lorenzen erfreut die Besucher bei seiner diesjährigen Matinée im evangelischen Gemeindehaus.
Nicht gerade einladend war das Wetter, als die Feuerwehrabteilung Gersbach zum jährlichen Grill-Fest einlud. Musikalisch wurde das Fest vom Musikverein Harmonie Gersbach umrahmt.
07. September 2015
Harald Schwab-Strube feiert den 80. Geburtstag. Er ist weithin bekannt durch seine Führungen im Linotype-Museum und durch seine praktischen Vorführungen.
Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) kam zusammen mit Christiane Cyperrek nach Schopfheim, um von Artur Cremans zu erfahren, wo der kommunalpolitische Schuh drückt. Der Landesminister lobte das Verhalten der Stadt und ihrer Bürger bei der künftigen Unterbringung von Flüchtlingen.
Hanna Sanner eröffnet ihr „Kultur-Café“ in der ehemaligen Villa Jutzler. Mit einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Kulturprogramm, bestehend aus Musik, Theater, Cabaret und Clownerie erfreute sie ihr Publikum und hofft nun künftig auf guten Besuch.
09. September 2015
Das THG muss, bedingt durch die noch laufenden Bauarbeiten, bei der Stundenplangestaltung besonders tüfteln, wie Schulleiter Wolfgang Stocker und seine Stellvertreterin, Birgit Müller, betonen.
Der neue Trainer des Fußballvereins Fahrnau, Joachim Trautwein, übernimmt bereits jetzt die 1. Mannschaft, obwohl er dieses Amt eigentlich erst am 01. November antreten wollte.
10. September 2015
Die Messehalle, die als Notunterkunft im Oberfeld für Flüchtlinge erstellt wird, steht. Bereits ab 18. d.M. werden die ersten 100 Menschen hier einziehen.
Der SVS sammelt am 11. und am 15. September brauchbares Spielzeug aller Art und leitet es an den sich bildenden Helferkreis für die Flüchtlinge weiter.
Am nächsten Sonntag wird die Innenstadt für die „SWR-1-Pfännle-Tour“, verbunden mit dem verkaufsoffenen Sonntag „abgeriegelt“, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Beim Schlauchboot-Fahren auf der Wiese kommt der Spaß beim THW-Kinderferienprogramm nicht zu kurz. Da die Ferien enden, enden damit auch viele interessante, von Vereinen und Organisationen durchgeführte Veranstaltungen für Kinder.
In der nächsten Gemeinderatssitzung kommende Woche soll ein Architekten-Wettbewerb für einen Schulcampus bei der Friedrich-Ebert-Schule in Auftrag gegeben werden. Ziel ist es, die Friedrich-Ebert-Schule und die Hebel-Schule, eine Aula und eine Mensa sowie die Sporthalle auf diesem Gelände unterzubringen.
11. September 2015
Der für morgen geplante Info-Stand des Behindertenbeirates auf dem Wochenmarkt wird wegen der Veranstaltung des SWR ausfallen. Mit dem Stand sollten Kandidaten für die Neuwahlen eines Behindertenbeirates am 24. November geworben werden.
Der Gersbacher Ortschaftsrat zieht eine kritische Bilanz des bisherigen Planverfahrens um die Windkraft in Gersbach und moniert die mangelhafte Informationspolitik sowie eine fehlende Bürgernähe. Dass sich der Ortschaftsrat jetzt zu Wort melde, sei kein Zufall – er wolle sich Gehör verschaffen, zumal Entscheidungen näher rückten, heißt es. Die EWS Schönau hatte am 24. August beim Landratsamt einen Antrag auf Genehmigung von Windkraftanlagen gestellt. Da solche Anträge innerhalb von drei Monaten genehmigt sein müssen, könnten sie im November vorliegen. Im Falle des EWS-Antrages fehle noch das hydrologische Gutachten. Seltsam sei auch, so die Gersbacher, dass die Stadt den Flächennutzungsplan bisher nicht offen gelegt habe. Nur gegen ihn, nicht aber gegen den Antrag von EWS könnten Bürger Einwände erheben. So wie es aussehe, werde dies jetzt erst möglich sein, wenn parallel dazu die Bearbeitung des EWS-Antrages schon fast durch sei. „Ist es Zufall, dass der Flächennutzungsplan deshalb so spät offen gelegt wird?“, fragen sich die Gersbacher Räte. Weitere kritische Bemerkungen weisen darauf hin, dass die Vergütung für Anlagen, die nach dem 31. Dezember 2015 genehmigt werden, sinken wird. Das Vorkommen des Rotmilans sei auch zu wenig berücksichtigt, ebenso scheine es nicht wirklich zu interessieren, dass der Regionalverband von einem „massiven Eingriff ins Landschaftsbild“ spreche, betonen die Gersbacher.
12. September 2015
Agnes Waibel gibt zusammen mit der Pianistin Maria de Pianta in St. Agathen in Fahrnau einen Liederabend.
13. September 2015
Die „SWR 1-Pfännle-Tour“ lockte Tausende in die Stadt. Rund um den Marktplatz herrschte Druggete, wo immer ein „Freiluft-Fresstempel“ – so die Presse – eingerichtet wurde. „Kochen und Essen macht Spaß, vor allem, wenn die Zutaten aus der Region stammen“, wird von der SWR-Moderatorin Petra Klein betont. Natürlich mussten auch Prominente wie der Bürgermeister oder die Landrätin an den Kochtopf. In der Scheffelstraße war ein Naturpark-Markt aufgebaut worden. Die Presse meint: „So ein Rummel war noch nie in der Stadt“, denn zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag und einer Immobilien-Ausstellung der VR-Bank gab es ein sehr breites Angebot. Ein Kunsthandwerker-Markt tat noch sein Übriges dazu. Gewerbevereins-Vorsitzender Martin Bühler ist sich sicher: „Der Werbeeffekt durch die ,Pfännle-Tour‘ ist unbezahlbar für die Stadt und den Einzelhandel.“
Gesellenstücke der Schreiner werden in der Gewerbe-Akademie ausgestellt. 27 Schreiner stellen aus. Bis zum 24. September sind einige der Gesellenstücke auch in der Sparkasse zu sehen.
Über zahlreiche Gäste freute sich auch der Schützenverein Wiechs beim bayrischen Frühschoppen am Schützenhaus.
Am „Tag des offenen Denkmals“ präsentierte sich der Hohe-Möhr-Turm. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Besuch“, resümiert die Schwarzwaldvereinsvorsitzende, Marita Sütterlin. Wenn auch zahlreiche andere Veranstaltungen am gleichen Tag stattgefunden hätten, so habe sich der Aufwand der Helfer dennoch gelohnt, wie sie betonte.
14. September 2015
In einer aufwändigen Aktion unter der Leitung von Siegbert Locher haben Mitarbeiter der forstlichen Ausbildungsstätte Reste der Stegmühle in Schlechtbach freigelegt und Informationstafeln aufgestellt. Basierend auf alten Dokumenten hat Clemens Wittwer aus Glashütten die Geschichte der Mühle rekonstruiert.
Das Konzept eines Schulcampus bei der Friedrich-Ebert-Schule steht. Die Hebel-Schule, der Bau einer neuen Sporthalle und das Jugendzentrum sollen auf dem Gelände, das auch den derzeitigen großen Spielplatz an der Roggenbachstraße umfasst, errichtet werden. Der beschlossene Wettbewerb wurde vom Architekten Volker Rosenstiel, der die Kosten des Projektes auf etwa 12 Mio. Euro schätzt, vorbereitet. Michael Straub von den GRÜNEN bemängelt, dass genaue Angaben zum Raumprogramm bei den Schulen fehlten. Außerdem seien die Aussagen zum geplanten neuen Spielplatz im Auslobungstext zu dürftig. Auch Heidi Malnati, CDU, waren die Angaben im vorläufigen Text zu vage. Der Bürgermeister erwiderte, dass konkrete Aussagen zum Raumprogramm erst nach einem Gespräch mit dem Regierungspräsidium möglich seien. Solange wolle man aber mit dem Start des Wettbewerbs nicht warten. Das Vorgehen sei mit beiden betroffenen Schulen abgestimmt, betonte er.
15. September 2015
Das Thema „Flüchtlinge“ stand in der jüngsten Sitzung des CDU-Stadtverbandes im Vordergrund. Man besichtigte die vorgesehenen Standorte beim Friedhof Fahrnau und im Oberfeld und informierte sich, wobei deutlich wurde, dass alle die Auffassung vertraten, die Flüchtlinge nicht „einzusperren“.
Über 200 Engagierte kommen zum ersten Treffen des Helferkreises für Flüchtlinge ins katholische Gemeindehaus. Ruth Götzmann von Caritas zeigte sich von der Hilfsbereitschaft begeistert. Die Interessierten wollen unter dem Namen „Schopfheim hilft“ bald auch mit einer eigenen Homepage zu erreichen sein.
16. September 2015
Noch bis zum 18. Oktober ist eine Ausstellung von Marek Puk unter dem Titel „one-line-girls“ in der Kulturfabrik zu sehen. Er zeigt viele, aus einer Linie bestehende weibliche Figuren. Einen großen Teil der beachtlichen Ausstellung nehmen aber auch Landschafts- und Blumenbilder ein.
Zu einer Bürgerinformation zum Thema „Glasfaserverkabelung“ hat die Langenauer Ortsvorsteherin, Elke Würger, ins Probelokal des Musikund Gesangvereins eingeladen. Vorgestellt wurde das Projekt von Paul Kempf vom Landratsamt und Edith Bühler von der Stadtverwaltung.
Die engagierte Übungsleiterin des TV Fahrnau, Astrid Steinebrunner, durfte für ihr Sportangebot „Männer in Aktion“ die Qualifizierungsurkunde „Pluspunkt Gesundheit“ des Deutschen Turnerbundes und „Sport pro Gesundheit“ in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer entgegennehmen.
Der in Schopfheim lebende Extrembergsteiger Robert Jasper hat nun ein Buch mit dem Titel „Nordwand – mein Leben mit dem Eiger“, das beim Delius-Klasing Verlag erschienen ist, veröffentlicht.
18. September 2015
Bevor die S-Bahn-Haltestelle Schlattholz kommt, muss die Mauereidechse noch „umziehen“. Bürgermeister Christof Nitz berichtete dem Gemeinderat, das Vorhaben sei noch in der „Warteschleife“. Nitz schilderte die jüngsten Kapitel der schier endlosen Geschichte dieses Haltepunktes. Obwohl ein allgemeines artenschutzrechtliches Gutachten vorliege, sei der Bereich der Haltestelle mit rund 350 qm darin ausgeklammert worden. Diese Fläche habe nun nachträglich unter die Lupe genommen werden müssen und siehe da: es kamen Mauereidechsen zum Vorschein. Ein ähnliches Vorgehen wie in der Schleife sei mit dem Landratsamt abgestimmt, betonte der Bürgermeister.
19. September 2015
Am Dienstag wird in der Kulturfabrik eine Annahmestelle für Spenden und eine Kleiderkammer für die Flüchtlinge eingerichtet.
Ende dieses Monats wird nach 43 Jahren der Landgasthof „Hägihof“ in Gersbach geschlossen. Hilde Cohrs, die das Haus seit drei Jahren nach dem Tod ihres Mannes Manfred allein geführt hat, versucht nun, das Haus zu verkaufen.
Ortsvorsteher Martin Gruner aus Kürnberg zeigt sich glücklich darüber, dass der Dorfladen im Ort künftig vom Markus-Pflüger-Heim betrieben werden soll. Das neue Konzept soll Anfang 2016 Wirklichkeit werden. Heimleiter Michael Schreiner und seine Mitarbeiterin Katharina Heidt präsentieren in der Ortschaftsratssitzung die Ideen zur Umsetzung des „Resozialisierungskonzepts“, das zum Ziel hat, die Heimbewohner wieder ins normale Arbeitsleben zu integrieren. Der Wiechser Heimleiter bezeichnet das Dorfladen-Projekt als Chance für Kürnberg, aber auch für das Heim. Mit seiner Zusage, den Laden zu betreiben, rannte er bei Ortschaftsräten und Bürgern im vollbesetzten Sitzungssaal „offene Türen“ ein. Gruner meinte aber auch, dass es die Einrichtung ohne das Ehepaar Jahn, das den Laden fünf Jahre geführt habe, schon lange nicht mehr gegeben hätte.
20. September 2015
Werner Müller setzt sich heute im Markgräfler Tagblatt in seiner Kolumne mit der Windkraft auseinander. Er meint, über das Gezeter um Grenzwerte, um das Hickhack um BIMSch und FNP-Gutachten und zum „Glaubenskrieg“: „Es reicht.“
21. September 2015
„Die Stadt legt den Windkraft-Plänen am Rohrenkopf in Gersbach keine Steine in den Weg“, so steht es jedenfalls in einer Schlussempfehlung der Stadtverwaltung für die Gemeinderatssitzung vom 28. September. Dort soll über das Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beschlossen werden.
Der Ortschaftsrat Gersbach wird am 23. September ebenfalls über das Verfahren gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz für die Windkraftanlagen beraten und entscheiden.
Platz für 100 Menschen bietet die Notunterkunft für Flüchtlinge im Oberfeld, die nun fertiggestellt ist. Mit Behördenvertretern wurde diese Einrichtung besichtigt. Mitte dieser Woche sollen die ersten 50 Menschen einziehen können.
22. September 2015
Die CDU-Senioren-Union Schopfheim feierte im katholischen Gemeindesaal das 25-jährige Jubiläum im Beisein des Bundestagesabgeordneten Armin Schuster und des Landtagsabgeordneten Ulrich Lusche sowie dem Stadtoberhaupt. Der Kreisverbandsvorsitzende der Senioren-Union, Diether Lützelschwab, überreichte dem Schopfheimer Ortsverbandsvorsitzenden, Werner Schute, ein Präsent zum Jubiläum. Ein Präsent erhielt dieser auch von der Stadtverbandsvorsitzenden Heidi Malnati.
Beim evangelischen Gemeindehaus trifft sich eine Gruppe des Helferkreises „Schopfheim hilft“, um darüber zu beraten, welche Ideen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung umgesetzt und den Flüchtlingen angeboten werden könnten.
23. September 2015
Die gestern eingerichtete Kleiderkammer in der Kulturfabrik platzt bereits aus allen Nähten. Einfach überwältigt zeigt sich Petra Scherle, die das Lager mit einem Helferkreis einrichtete und nun die eingehenden Waren nach Art und Größe sortiert.
Dr. Ruthard Hirschner legt einen Vortragsband über die Fachtagung zur Windkraft, die er organisiert und durchgeführt hat, vor. Hirschner meinte bei der Präsentation, dass der Vorwurf mangelnder Transparenz und Offenheit bei diesem Thema abwegig sei. Bürgermeister Nitz nutzte die Gelegenheit, am Montag dem Beigeordneten nicht nur für diese Initiative und die Organisation der Fachtagung zu danken, sondern auch, um die Kritik des Beigeordneten an den Vorwürfen aus Gersbach zu untermauern.
Schreck an der Bahnsteigkante des Schopfheimer Bahnhofes: Fahrgäste der S 6 wurden Zeugen eines Beziehungsstreites. Wie sich herausstellte, war es ein Rollenspiel der Bundespolizei, weil man sehen wollte, wie Fahrgäste, die ein- und aussteigen, reagieren.
Unter dem Namen „exbluesive jazz und blues südbaden“ wurde ein neuer Verein mit Sitz in Schopfheim gegründet. Der Verein sieht seine Aufgabe in der Bereicherung des Kulturangebots in der Regio und will insbesondere hochkarätige Blues-Konzerte veranstalten. In der kommenden Saison will der Verein bereits 13 Konzerte von Oktober bis April durchführen, die jeweils im Berggasthaus „Waldhaus“ in Schweigmatt stattfinden. 1. Vorsitzender wurde Rolf Pessel, Carsten Meister ist 2. Vorsitzender, Klaus Deuss Kulturverantwortlicher und Stefan Seidl für die Finanzen verantwortlich. Schriftführer ist Bürgermeister a.D. Klaus Fleck.
24. September 2015
In der kommenden Woche finden eine Bürgerinformation und drei Bürger-Workshops zum Thema „Klimaschutz“ statt, denn die Stadt lässt derzeit ihr Klimaschutzkonzept erstellen. Es wird die Entwicklungsmöglichkeit im Umgang mit Energie und Klimaschutz für den Zeitraum bis 2030 aufgezeigt.
Auf dem Wiechser Friedhof wurde das Urnengrabfeld fertiggestellt. Die Mitglieder des ehemaligen Fördervereins, Ino Hodapp, Reinhold Hagist, Martin Gebhardt, Lothar Gisin, Bernd Waßmer und Lars Hagist präsentieren diese im Ehrenamt hergestellte Anlage. Das Feld wurde nicht nur bepflanzt, sondern auch mit zwei Stelen und Tafeln für die Urnenbestattungen ausgestattet. Einige Mitglieder der Gruppe wollen noch die Eingangstore ins Visier nehmen und neu gestalten, auch wenn sich der Verein im Oktober auflösen wird.
25. September 2015
Die vhs erhielt zum dritten Mal das Qualitätszertifikat des Volkshochschul-Verbandes Baden-Württemberg.
Heute und morgen feiert das Freie Radio Wiesental (früher Kanal Ratte) das 20-jährige Bestehen.
Am Mittwoch kamen 48 und am Donnerstag vier Personen als Flüchtlinge in der Markgrafenstadt an. Sie stammen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan. In der Mehrheit sind es Familien. 13 Personen sind unter 18 Jahre alt, das jüngste Kind neun. Damit sind die ersten 52 Personen in die Unterkunft im Oberfeld eingezogen.
Zur Spende von Hygieneartikeln für die Flüchtlinge in Schopfheim und Maulburg rufen die Malteser gemeinsam mit der Schopfheimer Sozialstation auf. Die Aktion läuft unter dem Asylhelferkreis „Schopfheim hilft“.
Aus Sicht des Gersbacher Ortschaftsrates kann dem Windkraft-Bauantrag von EWS und EnerKraft derzeit nicht zugestimmt werden. Das Gremium beschloss einstimmig die Ablehnung. Gersbach entschied im Vorfeld des Beschlusses, den der Gemeinderat am kommenden Montag treffen muss. Nach diesem Beschluss heißt es, dass der Ortschaftsrat das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB zu den Windkraftanlagen-Vorhaben derzeit nicht erteilt, da dem vorgelegten Antrag folgende Unterlagen fehlen: Hydrologisches Gutachten, Bericht zur Typenprüfung, Baugrundgutachten, eine Bewertung über mögliche Gefährdung durch Infraschall, Umweltverträglichkeitsprüfung (Gesamtbetrachtung Schopfheim und Hasel), Feuerwehrplan mit Zuwegung, Aufstellfläche, Löschwasserversorgung und Löschwasserrückhaltung. Der Ortschaftsrat forderte den Gemeinderat auf, den vorgesehenen Beschluss abzuändern und den Beschluss des Ortschaftsrates aufzunehmen. Bevor es zur Abstimmung kam, gab es kritische Anmerkungen, wobei man das Gefühl hatte, dass Gersbacher Anträge unkommentiert zu den Akten gelegt werden.
In der Fahrnauer Agathen-Kirche begrüßte Klaus Kipfmüller vom Radio Freies Wiesental FRW zahlreiche Gäste zu einem kleinen Festakt. Bürgermeister Christof Nitz gratulierte und hob die Bedeutung des Radios für die Bürger hervor. Für den musikalischen Teil des Abends hat der von Anfang an bis auf den heutigen Tag aktive Bernhard Wehrle gesorgt und Cynthia Nickschas and friends auf die Bühne geholt.
26. September 2015
Andreas Mölder konzertiert in der heutigen Marktmusik in St. Michael, der letzten Marktmusik in diesem Jahr.
Rund 6.000 Besucher sollen es gewesen sein, die zum Weidefest nach Gersbach gekommen sind. Beim Spielen auf Heuballen verletzte sich ein Kind, das ins Krankenhaus geflogen werden musste.
Der Gesangverein Fahrnau lädt zu einem trilingualen Konzert in die Fahrnauer Festhalle ein. Bei der Veranstaltung unter dem Dirigat von Ralf Ernst wirkten auch Chöre aus St. Louis/Frankreich und Laufental-Thierstein/Schweiz mit. Während des Konzertes ehrte die Vereinsvorsitzende, Susanne Roßbach-Bill, Karl Schäfer für 15-jähriges aktives Singen mit der silbernen Vereinsehrennadel. Mit der goldenen Vereinsehrennadel und der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wurden die Verdienste von Manfred Vogt für seinen 40-jährigen Einsatz als Sänger, langjähriger Vorsitzender, Vorstandsmitglied und Vizedirigent gewürdigt.
27. September 2015
Die evangelische Kirchengemeinde feiert ihr traditionelles Gemeindefest rund um die Stadtkirche und vor dem Gemeindehaus. Eingeleitet wurde das Fest vom Gospelchor „Resonance of Life“, den Konfirmanden und den Kindergärten zusammen mit Pfr. Martin Schmitthenner sowie Pfarrvikarin Lena Zacheus.
Mehr als 70 evangelische und katholische Christen aus Hausen und Raitbach kommen zu einem ökumenischen Gottesdienst im Eckwald oberhalb von Raitbach zusammen. Pfarrerin Martina Weber-Ernst von der evangelischen Kirchengemeinde Hausen-Raitbach und die Pastoralreferentin Regina Jaekel von der katholischen St. Josefsgemeinde in Hausen nehmen in ihren Predigten die Not der Flüchtlinge auf.
28. September 2015
In der vergangenen Woche hatte der Verein „Rainbow House of Hope“ in Schopfheim eine Mitgliederversammlung, die auch vom GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Josha Frey als Vertreter des Stiftungsrates der Stiftung „Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“ besucht wurde. Für die kommenden Wochen wurden einige Veranstaltungen unter dem Titel „Africa needs Europa“ konzipiert. Konzerte, Workshops, Filme und Diskussionsrunden vervollständigen die Veranstaltungsreihe.
Der Gemeinderat beschließt über das Einvernehmen zum Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für fünf Windkraftanlagen in Gersbach. Mark Leimgruber von der CDU stimmte gegen die Einvernahme und Gustav Blessing, Unabhängige, enthielt sich der Stimme. Hans-Jörg Klein, SPD, wunderte sich, weshalb im jetzigen Stadium der Gemeinderat die Entscheidung treffen sollte, obwohl sich der Flächennutzungsplan noch in der Offenlage befindet. Auch Heidi Malnati zeigt sich für die CDU erstaunt und verwies auf den Antrag ihrer Fraktion, erst einmal abzuwarten. Bürgermeister Nitz machte deutlich, dass die baurechtliche Entscheidung beim Landratsamt liege und nicht bei der Stadt.
Auf der K 6353 fuhr ein Kraftfahrer Schlangenlinien, bevor ihn die Polizei anhielt und einen Alkoholtest vornahm. Der gemessene Wert ergab knapp 3 Promille. Selbstverständlich war der Führerschein weg.
29. September 2015
Nur wenige Zuhörer bzw. Interessierte kommen zur Bürgerinformation in den Rathaussaal. Dort wird über eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gesprochen und dabei ein Klimaschutzkonzept vorgestellt. Die Potenzial-Analyse ergab einen Jahresstrombedarf für Schopfheim von 95 Gigawatt-Stunden (GWh). Die Wasserkraft trägt nur rund 7 GWh bei und lässt sich kaum noch steigern. Deutlich größeres Potenzial liegt in einer stärkeren Nutzung der Foto-Voltaik, Rechnerisch bestünde ein Potenzial von jährlich 50 GWh, wenn alle geeigneten Dachflächen genutzt würden. Ein weiteres großes Potenzial liege in der Windkraft, wird referiert. Mit den für den Rohrenkopf geplanten fünf Windkraftanlagen könnten jährlich 45 GWh produziert werden. Im Oktober finden nun noch einige Bürger-Workshops zu diesem Thema statt.
30. September 2015
Die Bürgerinitiative „Verkehrsfreie Innenstadt“ stellt im „Adler“ in einer Multimedia-Show ein Szenarium dar, wie eine verkehrsfreie und attraktive Innenstadt etwa 2025 aussehen könnte. Prof. Dr. Uwe Gerber von der Initiative meinte, dass man sich noch keine Gedanken zur Finanzierung gemacht habe. Denke man aber zuerst über das Geld nach, scheitere jedes Projekt bereits im Ansatz. Auch trügen die Auslagen in den Geschäften, die in Schopfheim nicht über den „Charme der 50er-Jahre“ hinausgekommen seien, nicht zur Attraktivität der Stadt bei, meint Uli Dick.
01. Oktober 2015
Vor einigen Tagen informierte die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental über die Flüchtlingsproblematik. Ruth Götzmann gab umfassende Auskunft über Hilfsmöglichkeiten.
02. Oktober 2015
Die Arbeiterwohlfahrt hat im Pflughof ein neues Domizil gefunden. Die Vorsitzende, Heidi Malnati, hofft, dass der Raum, der schräg gegenüber der Post bezogen werden konnte, sich zum Anlaufpunkt entwickeln wird.
04. Oktober 2015
Unter dem Thema „Tore zum Verstehen“ hat der AK Integration unter dem Vorsitz von Giuseppe Mencarelli in die Dr. Max-Metzger-Schule eingeladen, um am „Tag des Flüchtlings“ mit Menschen, die nach Schopfheim gekommen sind, zu sprechen. Über die Frage „Was ist Integration?“ sprach der Integrationspolitische Sprecher der GRÜNEN im badenwürttembergischen Landtag, Daniel Lede Abal.
Beim „Tag der offenen Tür“ des Hofes Dinkelberg werden die zahlreichen Besucher über Arbeit und ökologischen Landbau informiert.
06. Oktober 2015
Der Fußballverein Fahrnau startet einen Spendenaufruf für Fußballschuhe für Flüchtlinge.
07. Oktober 2015
Wie heute die Badische Zeitung informiert, hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, dass das Stadthallen-Restaurant künftig anderweitig genutzt und nicht mehr als Restaurant vermietet werden soll. Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung teilt dazu mit, dass dem Boule-Sportclub „Le Cochonnet“ Räume zur Verfügung gestellt werden. Vor einer endgültigen Entscheidung über weitere Nutzungen wird der Gemeinderat dann entscheiden, wenn genaue Um- und Rückbaukosten, insbesondere des Küchenbereiches, vorliegen.
Die Stadt plant eine zusätzliche Kindertagesstätte in frei werdenden Räumen des Markus-Pflüger-Heimes. Ein Vertrag ist zwar mit dem Landkreis noch nicht abgeschlossen, es gehe aber nur noch um ein paar wenige Details, ist zu lesen. Ein Eröffnungszeitpunkt sei für den 01. Juli 2016 geplant, verlautbart die Stadtverwaltung.
Die Klassen 3, 7, 8 und 11 der Schopfheimer Waldorfschule treffen sich zu einem Sponsorenlauf ums Schulgelände. Insgesamt 15.000,– Euro kommen so zusammen, die nun an die „Tashi Waldorf School“ in Kathmandu gehen.
Susanne Häußer-Ühlin und Lothar Müller von der Sparkasse stellen das Programm des am 16. November beginnenden „Theaterfestivals für junge Leute“ vor.
08. Oktober 2015
Modernisiert und mit neuem Äußeren zeigt sich der „Toom“-Baumarkt nach einem Umbau. Während dieser Maßnahme wurde der Betrieb nicht geschlossen. Ein Bekenntnis zum Standort geben der Marktleiter Rupert Kiefer und der Regionalverkaufsleiter Peter Prüller im Beisein des Beigeordneten, Dr. Hirschner, ab.
Die Künstlerin Esther Glück widmet sich einer ganz besonderen Kunstform: sie fertigt Papierschnitte an, die sie auf Einladung des Kunstvereins nun in einer Ausstellung im Museum der Stadt präsentiert. Die Ausstellung, vom Vorsitzenden des Kunstvereines, Johannes Kehm, eröffnet, ist noch bis zum 01. November zu sehen.
Herwig Popken, der Heimleiter der Asylbewerber-Notunterkunft im Oberfeld zieht nach 14 Tagen ein positives Zwischenfazit. Wie er informiert, leben derzeit 60 Personen dort. Ab nächster Woche werden es 98 sein. Die Flüchtlinge kommen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea sowie aus dem Kosovo. Betreut werden sie vom Heimleiter und von drei Sozialarbeitern, die teilweise teilzeitbeschäftigt sind. Ein Sozialarbeiter spricht Arabisch, ein anderer ist afrikanischer Herkunft. Daneben gibt es einen Hausmeister. Rund um die Uhr ist zudem ein Sicherheitsdienst vor Ort, so berichtet er.
09. Oktober 2015
Ihren 20. Geburtstag feiern die Gartenfreunde Bremt mit einem zünftigen Fest im Gartengelände. Der langjährige Vorsitzende, Viktor Reis, gab einen Rückblick über die Geschichte der Anlage. Reis steht dem Verein bereits seit 13 Jahren vor.
In der Höllsteiner Wiesental-Halle wird die Leiterin der Musikschule Mittleres Wiesental, Susanne Kagerer, in einer Feierstunde und einem gleichzeitigen Fest verabschiedet. Ihr Nachfolger, Bernward Braun, übernimmt nun die Musikschule. Viele ehrenamtliche Weggefährten sowie Schüler, Lehrer und die Bürgermeister aus Steinen, Maulburg, Schopfheim und Hausen ließen es sich nicht nehmen, der scheidenden Musikschulleiterin zu danken.
Der Tennisclub Langenau feiert das 25-jährige Bestehen mit einem Jubiläumsabend. Ortsvorsteherin Elke Würger lobte das gut funktionierende Führungsteam um den Vorsitzenden Manfred Schnell, seinen Stellvertreter Meik Gorski und nicht zuletzt um die Vereinsikone Alfred Gersbacher, der mit der Idee, einen Tennisclub zu gründen 1986 begonnen hatte. Gegen viele Widerstände konnte der Club dann 1990 mit dem ersten Vorsitzenden Werner Lederer aus der Taufe gehoben werden.
10. Oktober 2015
Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Schopfheim ein immer rarer werdendes Gut. Nun beantragt die SPD-Fraktion hierüber eine Debatte im Gemeinderat. „Auch wenn in Schopfheim eine sehr rege Bautätigkeit im Bereich von Eigentumswohnungen herrscht, erreichen uns immer wieder Anfragen nach bezahlbarem Wohnraum“, schreibt die SPD.
In einer Vorbereitungsklasse hat die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule seit gut einer Woche 13 Jungen und Mädchen aufgenommen, die aus Flüchtlingsfamilien kommen. Drei bis vier Kinder bis max. 11 Jahre sollen an die Grundschule Fahrnau gehen. Dort wartet man noch auf das Startzeichen aus dem Regierungspräsidium. „Die Kinder und Jugendlichen bis max. 16 Jahre kommen derzeit täglich von 9 bis 11.30 Uhr an die Friedrich-Ebert-Schule“, erklärt Schulleiterin Claudia Brenzinger.
Regen Zuspruch findet der erste Flohmarkt in Langenau. Überall im Dorf wurden Dinge, von denen man sich trennen wollte, angeboten und fanden Käufer.
Auf Einladung von Streetworker Ahmet Keskin kamen 10 Graffiti-Künstler, um die Bahnhofunterführung neu zu gestalten. Da nur ein Teil neu gestaltet wurde, sei auch denkbar, dass weitere Flächen für eine Neugestaltung zur Verfügung stehen werden, so Keskin.
Hinter dem Rathaus findet während des Wochenmarktes die Aktion „Nachhaltige Mobilität erleben“ statt. Vielfältig wird bei diesem Verkehrsaktionstag informiert. Bürgermeister Christof Nitz ließ es sich nicht nehmen, mit einer modernen E-Rikscha durch die Altstadt chauffiert zu werden. Mit von der Partie war auch die lokale Agenda „Verkehr und Infrastruktur“. Daneben beteiligten sich die BI „Verkehrsfreie, attraktive Innenstadt“ und das Car-shearing-Unternehmen „Stadtmobil Südbaden“. Weiter waren die IG Velo und der Regio-Verkehrsverbund (RVL) sowie Südbaden Bus vertreten. Christine Griebel, Koordinatorin für die Teilnahme am European Energy Award (EEA) hob den Einsatz der teilnehmenden Gruppen und Initiativen hervor.
Der Gesangverein Raitbach hat zum 35. Mal zum traditionellen Herbstfest in die Raitbacher Festhalle eingeladen. Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Strittmatter, freute sich zu Beginn der Veranstaltung, dass im Männerchor viele neue Stimmen hinzugewonnen werden konnten. Seit 40 Jahren dirigiert Chorleiter Herbert Maisch den Männerchor und hat mit dem diesjährigen Motto „Es war einmal“ wiederum das richtige Programm gestaltet, das auch durch Beiträge des katholischen Kirchenchores Hausen, des Männergesangvereins Ehrsberg und des Frauenchores „ChoriFeen“ aus Kürnberg bereichert wurde. Schließlich war noch eine Bauchtanzgruppe des Volksbildungswerkes Hausen auf der Bühne, um die Gäste zu unterhalten. Den Abschluss des zweitägigen Festes bestritt der Kinderchor unter der Leitung von Kathrin Günther.
Zu einem Festabend anlässlich der Einweihung der Gersbacher Kirche vor 250 Jahren hatte die evangelische Kirchengemeinde Gersbach Mitarbeiter und Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen. Prof. Dr. Klaus Schubring erklärte anhand von Skizzen von 1764, wie es zum heutigen Kirchenbau kam und informierte über die Geschichte des Gotteshauses. Ortsvorsteher Christian Walter überbrachte dem einladenden Pfarrer Ströble die Glückwünsche des Ortschaftsrates. Regina Jaekel von der katholischen Seelsorge-Einheit bedankte sich für die jahrzehntelange Gastfreundschaft in der Gersbacher Kirche. Der Festakt wurde von Christoph Bogon musikalisch würdevoll an der Orgel umrahmt. Schließlich bedankte sich Kirchengemeinderatsvorsitzende Tanja Nann bei allen Mitwirkenden.
Die zweite Auflage der Country Night lockt mehrere hundert Genre-Liebhaber und Line-Dancer in die Stadthalle. Eingeladen hatte dazu Rüdiger Holdorf als Vorsitzender der Rheinfelder Line-Dance-Truppe.
11. Oktober 2015
Die CDU hat zu einem ersten offenen Badminton-Turnier für jedermann in die Ebert-Schulsporthalle eingeladen. Mit von der Partie waren nicht nur Heidi Malnati und Nicole Grether, sondern auch Bürgermeister Christof Nitz, der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster und der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche, beide CDU. Über 40 Teilnehmer aller Altersklassen spielten und hatten Spaß dabei.
Handwerk wie es früher einmal war, präsentierte der Bruuchtumsverein Eie rund um das Dorfmuseum des Ortsteiles.
„Unser Herbstfest hat schon richtig Tradition“, meint Jürgen Strittmatter vom Enkensteiner Förderverein. Seit 10 Jahren wird das Fest gefeiert und wird immer recht gut besucht. Zum zweiten Mal wurde während des Festes auch ein Hobbymarkt veranstaltet, bei dem einige Enkensteiner die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens ausstellten.
12. Oktober 2015
Vor wenigen Tagen trafen sich Spieler und Spielerinnen sowie Vereinsmitglieder, Eltern, Freunde und Sponsoren der Schopfheimer Handballer zum Saison- Opening in der Schopfheimer Stadthalle. Vorstand Andreas Pohl eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf das erste Vereinsjahr. Außerdem konnte er bereits einige Spieler ehren.
„2014 war ein sehr gutes Jahr für die Wohnbau Lörrach“, berichtet Geschäftsführer Thomas Nostadt in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Schopfheimern. 850 Haushalte, die in Schopfheim eine neue Wohnung suchen, sind vorgemerkt. Dieser hohen Zahl stehen hingegen nur 28 Mieterwechsel gegenüber. Die Wohnbau kann mangels fehlendem Eigenkapital der Schopfheimer in der Markgrafenstadt nicht investieren. Nostadt machte deutlich, dass der Anteil derjenigen Wohnungssuchenden, die Druck machen, steige. In diesem Zusammenhang sprach Artur Cremans das Gardner Denver-Gelände an der Roggenbachstraße an, auf das die Stadt die Hand legen sollte.
Bürgermeister Christof Nitz schwärmte in den höchsten Tönen, als er dem Gemeinderat die Endabrechnung für das Baugebiet Schlattholz vorlegte. „Wir haben deutlich besser abgeschlossen als erwartet“, meinte er. Die Grundstückserlöse hätten sich auf 3,9 Mio. Euro belaufen. Die Bilanz sei positiv ausgefallen, obwohl die Stadt einige Dinge gemacht habe, die mit dem eigentlichen Erschließungsvorhaben nichts zu tun gehabt hätten, darunter die P+R-Parkplätze in der Oberfeldstraße oder die Brücke über den Schlierbach in der Schlattholzstraße. Zu den Ausgaben hätten etwa auch der Kauf des JuZ in der Hebelstraße und die Verlegung der Skater-Anlage gehört. Das Gesamtergebnis weise nun ein Plus von 2,1 Mio. Euro auf. CDU-Fraktionssprecherin Heidi Malnati freute sich ebenfalls über den guten Abschluss. Andreas Kiefer von den Unabhängigen hingegen hält das Ergebnis für geschönt. Michael Straub, GRÜNE; sagte, die Abrechnung sei nach kommunalem Haushaltsrecht erfolgt. Dies sei zwar legitim, der Bürger rechne aber anders. Hans-Jörg Klein, SPD, räumte ein, einst dagegen gestimmt zu haben. Nun sei er froh über das Ergebnis.
13. Oktober 2015
In der Nacht auf heute wurde in den Betriebshof der Firma Südbaden Bus im Lusring eingebrochen. Die Täter hebelten die Eingangstüre auf und rissen in den Büroräumen einen großen, zentnerschweren Tresor aus der Verankerung. Doch bevor sie den Tresor abtransportieren konnten, wurden sie gegen 3.45 Uhr von einem Zeugen gestört und ergriffen die Flucht. Die Polizei sucht nun nach den Tätern.
In der Fahrnauer Grundschule bedankte sich die Fasnachtsgesellschaft beim Förderverein der Schule mit einer Geldspende für die gute Zusammenarbeit. Auch Claudia Ströble, Schulleiterin, freute sich bei der Scheckübergabe.
15. Oktober 2015
Der Ortschaftsrat Raitbach entscheidet sich für den Beitritt zum Biosphärengebiet.
Zum Auftakt der diesjährigen Theatersaison der Kultur-Kooperation ist in der Stadthalle ein Gospelchor unter dem Titel „Sister Hits Act“ zu hören.
16. Oktober 2015
Die Firma Dreisternwerk hatte dieser Tage ihre jährlich Jubilarsfeier, zu der auch Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner kam und die zahlreichen Arbeitsjubilare ehren durfte. Robert Sänger und Christian Hell sind dem Unternehmen seit 40 Jahren treu. Hierfür erhielten sie vom Beigeordneten der Stadt die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg. Auch Alexander Graf von der IHK weiß die Arbeit des Schopfheimer Betriebes und dessen Mitarbeiter zu schätzen und überreichte die Urkunden der IHK an die 40-jährigen Berufsjubilare sowie an sechs weitere Jubilare, die dem Unternehmen schon 25 Jahre angehören (Hans-Peter Hartmann, Gertraud Dewald, Ralf Braun, Albert Siminski, Christian Schmidt, Frank Ullmann). Gar 45 Jahre gehören Alfred Deiß, Erwin Markert, Hanspeter Senn, Rolf Glatt und Rudolf Holzapfel dem Unternehmen an. Weitere Ehrungen gab es für 20, 30 und 35 Jahre der Betriebszugehörigkeit durch Dreisternwerk-Geschäftsführer Thomas Krückels.
Wo bisher Gemüsebeete waren und Gartenhütten standen, sollen demnächst die Bagger rollen. Für das geplante Baugebiet am Schopfheimer Eisweiher wird in diesen Tagen das Kleingartenareal geräumt.
Der Tennisclub Langenau kürt die Vereinsmeister nach den kürzlich stattgefundenen Spielen.
Vom 31. d.M. bis zum 03. November wird an verschiedenen Stellen der Bahnlinie zwischen Schopfheim und Zell repariert. Die SBB teilt mit, dass Ersatzbusse eingesetzt werden.
Eine besondere Atmosphäre stellt sich in St. Agathen ein. Die „Sameday records“ konzertieren mit alten und neuen Hits und begeistern ihr Publikum.
17. Oktober 2015
Zum 350. Geburtstag des Barockkomponisten Nicolaus Bruhns konzertiert Christoph Bogon in der evangelischen Stadtkirche.
Gut 37 t Kaffee erreichten in diesen Tagen nach wochenlanger Reise ihr Ziel in Langenau. Der Kaffee, der eine gesamte Ernte ausmacht, kann nun im Kaffee-Center weiter verarbeitet werden, wie Helfried Heidler bemerkt. „So spät haben wir den Kaffee selten bekommen“, betont er weiter. Der Grund war, dass die Abfertigung in Douala dieses Mal ausgesprochen schleppend verlief.
Ein bunter Strauß herbstlicher Melodien bringt der Musikverein Wiechs beim Herbstkonzert, das mit dem 10-jährigen Dirigentenjubiläum von Jörg Wendland verbunden ist, zu Gehör. Für 25-jähriges Musizieren im Verein wird Elisabeth Bäumle ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt.
Der Gesangverein Gersbach hat die Ortsbevölkerung zu einem Wunschkonzert in die Kirche eingeladen. 21 der 40 gewünschten Lieder brachten die Chöre aus Bürchau, Riedichen und Gersbach schließlich zu Gehör. Seit 60 Jahren singt Irmgard Sutter, zunächst in Bürchau, dann in Gersbach.
Ausgelassene Stimmung herrschte beim „Badischen Oktoberfest“ in der Schopfheimer Stadthalle. Dirndl und Lederhosen waren ein Muss, etwa 90% der 800 Gäste kamen in dieser Gewandung.
Der Gesangverein Langenau feiert das 25-jährige Jubiläum des Gemischten Chores in der Festhalle. Begonnen wurde die Feier bereits mit einem Festgottesdienst, den Pfr. Kai Tilgner hielt. Dem anschließenden Frühschoppen folgte ein Nachmittagsprogramm mit vielen Liedinterpretationen von befreundeten Gesangvereinen. Die Vorsitzende, Belinda Spettl, durfte schließlich Elfriede Schultheiß, Elsa Rümmele-Werner, Margret Kindorf, Ewelin Würger, Josef Brunner, Gerda Kuhny und Peter Müller zu Ehrenmitgliedern ernennen.
18. Oktober 2015
Der Bauausschuss besichtigt im Markus-Pflüger-Heim die Räume, die zur Einrichtung einer Kindertagesstätte genutzt werden sollen. Bürgermeister Christof Nitz erläutert, dass 20 Plätze für Drei- bis Sechsjährige vorgesehen und 10 Plätze für Kleinkinder im Rahmen einer Krippengruppe geplant seien. Die KITA sei von den Plänen, Flüchtlinge im Heim unterzubringen, nicht tangiert, meinte das Stadtoberhaupt. Die Stadträte zeigten sich von den hellen und freundlichen Räumen begeistert. Die Stadt muss jedoch mit dem Landkreis zunächst einen Vertrag über die Nutzung schließen, die frühestens zum 01. Juli 2016 erfolgen könnte.
19. Oktober 2015
Die Schaufenster der Firma Uhren+Schmuck Donkel in der Hebelstraße zeigen immer wieder Kunstwerke heimischer Kunstschaffender. Derzeit stellt Wilfried Markus aus Rheinfelden unter dem Titel „Gläserne Traumwelten 2015“ einige seiner Schalen, Becher und Objekte aus.
Bereits in der kommenden Woche sollen im Markus-Pflüger-Heim 40 Asylsuchende eine neue Heimstatt finden.
Das Verfahren um die Gersbacher Windkraft war normal und sachlich, so die vorläufige Schlussbilanz, die Christoph Ewen mit seinem Team unter dem Titel „Dezent Zivil“ zieht. Für ein endgültiges Fazit hinsichtlich dieses Forschungsauftrages ist es nach seinen Worten noch zu früh. Als vorläufiges Ergebnis stehe aber auch fest, dass eine neutrale Stelle in den aktuellen Genehmigungsverfahren fehle. Mit den Erkenntnissen, die er und sein Team in Gersbach gesammelt hätten, seien sie denn auch sehr zufrieden. Mehr als 30 Bürger kamen, um sich einen Eindruck von der Windkraftanlage auf dem Glaserkopf (Hasel), die in Bildsimulationen dargestellt wurde, zu machen. Auf noch größeres Interesse stieß die Lärmsimulation, die auf das Dorf zukommen würde. Zu hören waren Geräusche bei starkem, mittlerem und schwachem Wind, zum einen, wie sie im Freien wahrnehmbar sind, zum andern, wie es sich in Gebäuden bei gekippten und geschlossenen Fenstern anhört. Auf Nachfrage bestätigten die Forscher den Eindruck der Bürger, dass der Wind in Gersbach zu etwa 75% aus Südwest weht und dass die Geräuschimissionen daher vom Windpark auf dem Glaserkopf im Dorf viel deutlicher wahrnehmbar sein dürften als diejenigen des nördlich gelegenen Rohrenkopfs. „Den Antrag nach dem Bundesimissionsschutzgesetz für den Glaserkopf werden wir Ende Oktober, spätestens aber Anfang November beim Landratsamt Lörrach stellen“, gab Michael Bolz von der EnBW bei dieser Sprechstunde bekannt.
Mangelnde Transparenz warf Hildegard Pfeifer-Zäh, Freie Wähler, Bürgermeister Nitz vor. Bei der Bauausschusssitzung monierte sie, dass sie erst in der Zeitung gelesen habe, dass die Kleingartenanlage am Eisweiher geräumt werden musste. Nitz zeigte sich überrascht, da das Ganze bei einer Klausurtagung im vergangenen Jahr besprochen worden sei, betonte er. Artur Cremans, SPD, erinnerte daran, dass in einer Klausur keine Beschlüsse gefasst werden können.
Den Bauausschuss beschäftigt ein Baugesuch für ein noch freies Gelände an der Straße nach Langenau und in die Innenstadt. Dort soll ein Gebäude mit sechs Geschossen sowie ein weiteres mit vier Geschossen entstehen. Die Diskussion ergab, dass man gerne das hohe Gebäude um ein Stockwerk niedriger sähe. Nun müssen die baurechtlichen Voraussetzungen zum Bau dieses Wohnhauses mit Dialyse- und Seniorenpflege als mischgebietliche Nutzung festgeschrieben werden. Der Bauausschuss sprach – mit einer Enthaltung von Karlheinz Markstahler, FWV, – den Plänen zu.
21. Oktober 2015
Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental in Schopfheim stellte sich der Landtagskandidat der Liberalen, Manuel Karcher, vor. Ein weiteres Thema war die Bedeutung der ländlichen Gebiete. So meinte man, dass diese nicht zugunsten der Zentralisierung auf Lörrach sinken dürfe, so z.B. bei der Metallklasse der Gewerbeschule Schopfheim. Hier befürwortet der Ortsverband den Verbleib am bisherigen Standort Schopfheim.
22. Oktober 2015
Trotz schwacher Apfelernte kamen bei der BUND-Aktion 10 t Äpfel zusammen. Etwa 6.500 –7.500 l naturtrüben Safts dürften sich ergeben, so Klaus Böttger.
Bei einer Bürgerinformation in der Wiechser Festhalle erläutert Landrätin Marion Dammann im Beisein von Bürgermeister Christof Nitz die Pläne, 40 Flüchtlinge im Markus-Pflüger-Heim zu versorgen. Beide betonen, dass diese Entscheidung erst vor wenigen Tagen gefallen sei, auch unter dem großen Druck der derzeitigen Flüchtlingszahlen. Der Landkreis müsse weit mehr als das Vierfache an Asylbewerbern unterbringen als noch im Vorjahr. Heimleiter Michael Schreiner sagte, dass die Mitarbeiter durchwegs positiv auf die Absicht des Kreises reagiert hätten. Er bezeichnet die Unterbringung als eine „echte Chance, das Miteinander zu üben und Menschen in Not eine Heimat zu bieten.“
Heute vor 75 Jahren erfolgte die Deportation der Schopfheimer Jüdinnen und Juden nach Gurs. Die evangelischen und katholischen Kirchen laden am Gedenktag ein. In Schopfheim finden um 19 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Alten Kirche St. Michael und anschließend eine kleine Feier, die von Bläsern des Musikvereins mitgestaltet wird, beim Mahnmal auf dem Museumsplatz statt.
23. Oktober 2015
Heute und morgen wird das 25-jährige Bestehen des Hieber-Lädeles in Fahrnau mit einem Bauernmarkt gefeiert.
Ein unterhaltsamer alemannischer Abend im Forum der Sparkasse begeistert rund 100 Besucher. Volker Habermaier moderierte die Veranstaltung um Markus Manfred Jung, Max Huwyler, Nicole Keilbach-Schmittel, Jean-Marie Hummel und Liselotte Hamm.
24. Oktober 2015
Seit heute hat das Markgräfler Tagblatt ein neues Layout: „Das Bild der Zeitung wird moderner, eleganter und insgesamt frischer“, wie Dr. Hansjörg Jaumann, der Verleger, meint. Insbesondere großformatige Bilder, in welche die Schlagzeilen montiert werden, prägen die Zeitung neu. Die Schrift ist unverändert, in der Überschrift des lokalen Teils sind die Orte, z.B. Schopfheim, nur noch in Großbuchstaben zu lesen.
Das Biosphärengebiet und der Teilflächennutzungsplan Windkraft waren Hauptschwerpunkte der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gersbach. Während das Biosphärengebiet den Segen des Gremiums bekam, beschloss man nach reger Diskussion mit sieben zu einer Stimme: Der Ortschaftsrat stimmt derzeit aus folgenden Gründen nicht zu: Gleicher Anlageabstand von mindestens 1.000 m zu Misch- und Wohngebieten, die südliche Fläche Glaserkopf-Oberes Ried sind auszuschließen, ein neutrales, zusätzliches Artenschutzgutachten muss erstellt werden, da es unterschiedliche Erläuterungen in den vorhandenen Bewertungen gibt. Ortsvorsteher Christian Walter erhielt 170 Stellungnahmen zur Weiterleitung an die Stadt.
Der JUKS-Vorstand stellt bis Ende November den Spiel-Bus Flüchtlingskindern in der Notunterkunft im Oberfeld zur Verfügung.
Zu einem großen Konzertabend hat der Gesangverein Eichen in die Stadthalle eingeladen. Der Anlass stand unter dem Motto „Onkel Toms Hütte“. Regisseurin Anita Waibel gestaltete einen Singspiel-ähnlichen Abend aus der Geschichte um die Sklaverei eindrucksvoll. Mit rhythmischem Beifall bedankte sich das sichtlich beeindruckte Publikum beim Chor, den Solisten und dem Dirigenten Dieter Waibel. Das Geschenk, das sich der Verein in seinem Jubiläumsjahr selbst gönnte, galt in Sängerkreisen als musikalischer Höhepunkt. Auch die Gäste, die Vorsitzender Achim Hottinger in überraschend großer Zahl begrüßen durfte, schätzten sich glücklich.
Familienabend bei der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins Schopfheim im katholischen Gemeindehaus. Die goldene Ehrennadel und eine Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Anneliese Streule und Kurt Griesche. 40 Jahre Vereinsmitglied sind Dr. Laszlo Bethlen, Rosemarie und Günter Blum, Roswitha und Prof. Dr. Gerold Blümle, Tamara und Günter Horschig, Jens Horschig, Kai Horschig, Uwe Horschig, Eveline Kiefer, Siegfried Rabus sowie Marita und Werner Sütterlin beim Verein.
Das Quintett „Inflagranti Vokal“ präsentiert sein neues Programm in „Brutschin’s Heubühne“ in Enkenstein.
25. Oktober 2015
Das Ensemble „musica poetica Freiburg“ gastiert in der Reihe „Eichener Sonntagsmusiken“ in der Kapelle des Ortsteils.
Das Technik-Museum im Krafft-Areal schließt für dieses Jahr seine Pforten, wie der Vorsitzende der Museumsgesellschaft, Harald Klemm, betonte. Zu Ehrenmitgliedern der Museumsgesellschaft ernannte er dann Harald Schwab-Strube, der viele Führungen und Präsentationen im Museum gewährleistet, sowie Klaus-Max Trefzer, der Vater dieser Linotype-Sammlung. Ein Ensemble der Musikschule umrahmte die Feierstunde zum Jahresabschluss.
In der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinden informiert Versammlungsleiterin Bettina Bethlen über eine Kooperation mit dem Georg-Reinhardt-Haus. Bekanntlich wurde ja bereits 2013 beschlossen, das jetzige Gemeindehaus zu verkaufen und ein neues zu errichten. Der neue Entwurf sieht jedoch vor, das alte Gemeindehaus abzubrechen und an dessen Stelle ein neues Gebäude in drei Ebenen mit jeweils etwa 500 qm Nutzungsfläche entstehen zu lassen. Für die erste Ebene seien Büro- und Begegnungsräume sowie eine Tagespflege-Einrichtung vorgesehen. Im 1. OG könne eine ambulante Wohngruppe mit angegliederten Gästezimmern entstehen und im 2. OG sei Platz für Senioren- und Pflegewohnungen. Mit großer Mehrheit stimmte die Gemeindeversammlung dafür, dem Kirchengemeinderat zu empfehlen, die Idee einer Kooperation mit dem Georg-Reinhardt-Haus weiter zu verfolgen und Kontakt mit dem evangelischen Kirchenrat in Karlsruhe aufzunehmen.
26. Oktober 2015
Im Alzenbühl, zwischen Raitbach und Zell, finden derzeit große Holzhauerarbeiten statt. Die Wanderwege Alzenbühlweg und Hausener Hauweg sind voraussichtlich bis Ende März 2016 komplett gesperrt.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Beitritt zum Biosphärengebiet Südschwarzwald. Kernaufgabe sei es, die einzigartige Landschaft zu erhalten. Die Stadt nimmt mit den Ortsteilen Gersbach, Raitbach, Kürnberg und Enkenstein an der Förderkulisse teil, und zwar auch mit Langenau, obwohl dessen Ortschaftsrat den Beitritt mehrheitlich abgelehnt hat. Bürgermeister Christof Nitz betonte, dass der Beitritt vor allem in Zukunft wichtige Voraussetzung dafür sei, dass die Stadt auch weiterhin von EU-Zuschüssen profitieren könne. Im Gemeinderat gab es über alle Fraktionsgrenzen hinweg denn auch Zustimmung. Jürgen Fremd (GRÜNE), Heidi Malnati (CDU), Hans-Jörg Klein (SPD) und Hildegard Pfeifer-Zäh (FWV) plädierten unisono dafür, die Chance zu nutzen. Ähnlich lautet der Tenor bei den Ortsvorstehern. Willi Tholen, Raitbach, empfahl, die Chance unbedingt zu ergreifen. Eva Brutschin, Enkenstein, und Martin Gruner, Kürnberg, unterstrichen dies. Günter Schaffrinna, Langenau, merkte hingegen an, der Ortschaftsrat habe den Beitritt mehrheitlich abgelehnt, weil für den stadtnahen Ortsteil ohne nennenswerten Tourismus keine Vorteile erkennbar seien. Christian Walter, Gersbach, bat darum, die Stadt möge sich dafür einsetzen, dass eines der geplanten Informationszentren im Golddorf mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten angesiedelt werde.
27. Oktober 2015
In Fahrnau verlief ein Küchenbrand im Hegne glimpflich.
Zu einer Beweisaufnahme begab sich Richter Stefan Götz nach Eichen, um sich im lange schwelenden Streit um verseuchtes Erdreich vor Ort ein Bild zu machen. Das Urteil soll im Dezember ergehen.
Die Aussegnungshalle in Wiechs, für deren Bau am 01. November 2004 der Startschuss gefallen war, wurde in einer feierlichen Vertragsunterzeichnung mit Bürgermeister Christof Nitz und Ortsvorsteher Ino Hodapp vom Förderverein an die Stadt übergeben. Ino Hodapp erinnerte daran, wie sich der Förderverein engagiert hatte, um nun ein Gebäude in tadellosem Zustand in andere Hände zu legen. Der Förderverein wird sich 2016 auflösen. Bürgermeister Christof Nitz betonte, dass er dem Projekt immer positiv gegenübergestanden habe.
30. Oktober 2015
In St. Agathen trafen sich fünf Musiker aus vier Ländern, die ihre Vorliebe für die Gitarre eint. Im Zentrum stand das Gitarren-Duo Jean-Max Coustet und Eric Feffer aus dem französischen Toulon. Die beiden wurden später verstärkt von Mark Wise aus Schopfheim. Den Einstieg machte Dieter Walz, der die Musiker eingeladen hatte, zusammen mit seinem Basler Kompagnon Freddy Ropélé.
Seit mehr als 10 Jahren unterstützt EnergieDienst (ED) die Stadt Schopfheim bei Kulturprojekten. Vor zwei Tagen unterzeichneten Bürgermeister Christof Nitz und Jochen Demus, Leiter der Kommunalbetreuung bei EnergieDienst, einen neuen Kooperationsvertrag, der an die bisherige Vereinbarung anschließt. Dieser Vertrag wurde für die nächsten sieben Jahre abgeschlossen.
31. Oktober 2015
Reger Betrieb herrschte rund um den Kürnberger Bürgersaal bei der Hobby-Kunstausstellung mit Pflanzentausch und Haustierartikel-Börse. Seit sieben Jahren organisiert der Frauenchor „ChoriFeen“ diese Veranstaltung.
Die „Chrattenhexen“ ziehen ein positives Fazit bei ihrer Jahreshauptversammlung, bei der Tanja Schwald zur 2. Vorsitzenden gewählt wurde.
Zu fünf Veranstaltungen waren Bürger und Fachpublikum aus Schopfheim eingeladen, um Ideen und Vorschläge für zukünftige Energie- und Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt einzubringen. Etwa 20 Bürger diskutierten mit Vertretern der Stadt und der Energieagentur über künftige Ansätze und Schwerpunkte wie Mobilität, Bebauungsplanung, energetische Quartierentwicklungen. Damit ist der Beteiligungsprozess im Zuge des Klimaschutzkonzepts zunächst abgeschlossen. Das Konzept soll im Frühjahr 2016 fertiggestellt sein und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Seit 15 Jahren stand Elisabeth Jehle zweimal wöchentlich im Verkaufswagen der Bäckerei Trefzger auf dem Wochenmarkt. Die beliebte Verkäuferin hört nach 44 Jahren Beschäftigung bei der Bäckerei Trefzger und damit auch mit der Tätigkeit auf dem Wochenmarkt zum Monatsende auf und geht in den wohlverdienten Ruhestand.
01. November 2015
Bei strahlendem Herbstwetter kommen mehr als hundert Reiter mit ihren Pferden zum Hohe-Flum-Turm. Der Sternritt findet jährlich statt.
Hans Laub hat die Gesamtwertung von „Europas schnellster Formel-Rennserie“ für sich entschieden. Laub startet als Fahrer des „Speed Center“-Teams von Markus Lehmann. Er entschied auch das letzte von insgesamt sieben Rennwochenenden auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Europas für sich. Mit seinem über 600 PS starken Auto sind 300 Std./km für den Rennfahrer normal.
02. November 2015
Der Förderverein des Wiechser Kindergartens hatte vor einigen Tagen Jahreshauptversammlung. Für Frank Birgel Vorstandsteam war das abgelaufene zehnte Vereinsjahr ein Jahr, in dem „nichts Besonderes passiert ist.“ Der Vorsitzende gab, da er kein Kind mehr im Kindergarten hat, sein Vorstandsamt ab. Zum neuen Vorsitzenden wurde Holger Grömminger gewählt, 2. Vorsitzende blieb Nicole von Eynern.
Gute Stimmung herrscht im Markus-Pflüger-Heim bei einem besonderen Frühstück. Wolfgang Nestle, Stellvertretender Heimleiter und Stellvertretender Betriebsleiter des Eigenbetriebs Heime beim Landratsamt, begrüßt die Flüchtlinge, die am vergangenen Donnerstag im Markus-Pflüger-Heim angekommen waren. Zunächst seien einmal 23 Menschen, hauptsächlich Familien aus Syrien, eingezogen. Die Verständigung klappe hervorragend, einige der Flüchtlinge sprächen Englisch, einer könne sogar Deutsch. Ein Bewohner des Markus-Pflüger-Heimes spreche Arabisch.
Vor zwei Wochen wurde in Gersbach über die Windkraftanlage am Glaserkopf in Hasel informiert. Heute berichtet Michael Volz vom Windkraft-Investor EnBW in der Gemeinderatssitzung in Hasel, dass sich die EnBW dazu durchgerungen habe, die zunächst geplante Nabenhöhe von 137 m aus Gründen der Wirtschaftlichkeit auf 149 m zu erhöhen.
Das Landratsamt Lörrach hat den Antrag der Bürger-Windentwicklungs-GmbH &Co. KG, Schönau, für den Bau und Betrieb von fünf Windkraftanlagen auf dem Rohrenkopf genehmigt. Die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 149 m und einer Gesamthöhe von 206 m haben eine installierte Leistung von insgesamt 14 Megawatt und sollen nördlich von Gersbach, im Waldgebiet Rohrenkopf, erstellt werden. Das Landratsamt als Genehmigungsbehörde habe viel Verständnis für die Sorgen und Befürchtungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger in und um Gersbach, meinte Ulrich Hoehler vom Landratsamt. Dem Antragsteller wurde allerdings auferlegt, vor Baubeginn eine hydrologisch-hydrogeologische Begutachtung vorzulegen, die eindeutig belegt, dass durch den Bau der Windkraftanlagen keine Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Andernfalls werde die Genehmigung nicht rechtswirksam, es könne dann nicht gebaut werden.
04. November 2015
Zu fünf Veranstaltungen waren Bürger und Fachpublikum aus Schopfheim eingeladen, um Ideen und Vorschläge für zukünftige Energie- und Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt einzubringen.
05. November 2015
Vor einigen Tagen verwandelte sich die Sporthalle der Grundschule Fahrnau in ein Opernhaus. Die Junge Oper Detmold war zu Gast und präsentierte den Märchenklassiker „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm als Märchenoper von Engelbert Humperdinck. Finanziert wurde die Veranstaltung durch den Förderverein Freunde der Grundschule Fahrnau. Rektorin Claudia Ströble konnte über 200 Schülerinnen und Schüler aus Fahrnau mit den Grundschulkindern aus Gersbach begrüßen, wobei diese bei der Aufführung auch mitwirken durften.
Mit großer Verwunderung hat Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner die neuen Nabenhöhen der geplanten Windräder auf Hasler Gemarkung zur Kenntnis genommen. Statt wie bisher 137 m (wie noch vor zwei Wochen bei der Gersbacher Veranstaltung zugrundegelegt), sollen sie nun 149 m hoch werden. „Sie mutieren also zum richtigen Ungetüm“, betonte der Beigeordnete in einer ersten Bilanz. Er fragt sich, ob die Stadt, ob Gersbach und die Öffentlichkeit veräppelt worden sind, und wenn ja, von wem. Hatte man nicht mit „Dezent Zivil“ noch vor zwei Wochen in Gersbach optische und akustische Demonstrationen vorgenommen, die noch von 137 m Nabenhöhe ausgegangen waren, hat EnBW in Gersbach die Fakten bewusst nicht offen gelegt? Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit sei explizit gestellt worden, betonte der Beigeordnete weiter. Er wollte auch wissen, wann der so genannte Bürgervertrauensmann und die Genehmigungsbehörde von der Änderung – die Unterlagen sollen ja kurz vor der Einreichung stehen – wussten.
06. November 2015
Die Künstlerin Ulrike Joerg bemalte in einem engagierten Projekt mit Schülern aus Gersbach die Wände im evangelischen Freizeithaus und schuf damit eine märchenhafte Kulisse.
Für die anstehenden Wahlen für einen neuen Behindertenbeirat kandidiert der bisherige Vorsitzende, Wolfgang Bartsch, nicht mehr. Er erklärte dies mit internen Differenzen, was aber nichts mit seinen beiden Stellvertreterinnen zu tun habe, die sich – allerdings aus gesundheitlichen Gründen – aus ihrem Amt zurückziehen werden.
Im Rahmen der Kultur-Kooperation mit Wehr spielen die „Pepperhouse Stompers“ in St. Agathen.
07. November 2015
Brigitte Grether, Erzieherin und Leiterin der KITA am Marktplatz, ist seit 25 Jahren bei der Stadt Schopfheim beschäftigt. Hierfür ehrte sie Bürgermeister Christof Nitz in einer kleinen Feierstunde.
Der Vorstand der Kreis-SPD wird am 13. November ein Solidaritätskonzert für die Schopfheimer Flüchtlingshilfe in der Fahrnauer Festhalle organisieren.
Der Verband der Köche Deutschlands hielt dieser Tage seine badenwürttembergische Landestagung in der „Krone“ in Wiechs ab. Bei dieser Gelegenheit bekam Thomas Gries von der Wiechser „Krone“ die silberne Verbandsnadel verliehen. Martin Hauri und die Verbandsvertreter dankten dem Koch für die Mitgliedschaft im Verband, vor allem aber für seine 33-jährige Tätigkeit in der „Krone“ Wiechs.
Die Privatwaldbetriebsgemeinschaft Gersbach traf sich zur Jahreshauptversammlung um ihren Vorsitzenden, Rolf Dieter Schmidt. Man beschäftigte sich hauptsächlich mit der Windkraft, dem FFH-Gebiet und der Flurbereinigung. Dr. Martin Groß stellte sich als Leiter der Außenstelle Schopfheim des Forstamtes der Versammlung vor. Mathias Klünder von der Flurneuordnungsbehörde gab einen Sachstand über die Baumaßnahmen, die Kostenentwicklung und weitere Verfahrensweisen.
Während in Schopfheim der count-down zum Fasnachtsstart läuft, ist dieser bei der Wibufa während eines Bunten Abends schon in vollem Gange.
In einer kleinen Feierstunde ehrt die TSG langjährige und verdiente Mitglieder. Vorsitzender Lothar Lutz überreichte Ehrennadeln und Ehrenbriefe. Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Iris Kraus-Trost, Elisabeth Mönk, Ursula Strütt, Klaus Sänger und Hans Spohn. Der Ehrenbrief für besondere Verdienste wurde an die 90-jährige Charlotte Strauß, die immer noch aktiv bei den Seniorinnen mitmacht, verliehen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Hildegard Hohlfeldt, Erna Böhm, Klaus Schnitzer, Christa Urban sowie Theo Urban ausgezeichnet. Elisabeth Griebel, die fast 30 Jahre lang die Mitgliederverwaltung des Vereins geführt hat, wurde verabschiedet.
Die Feuerwehr Raitbach muss zu einem Flächenbrand im Gewann Rüttelin ausrücken. Dort geschichtetes Holz stand in Vollbrand. Die Wehr konnte ein Ausbreiten verhindern und den Brand löschen.
08. November 2015
Die Jungen Sinfoniker Basel gastieren in der evangelischen Stadtkirche mit Beethovens Violinkonzert D-Dur. Der Schopfheimer Gregor Hänßler hätte eigentlich die Solo-Violine spielen müssen, ist aber kurz vor dem Konzert erkrankt. Für ihn übernahm den Solopart Erzhan Kulibaev.
Übers Wochenende präsentierten die Fahrnauer Kaninchenzüchter in ihrem Vereinsheim am Silberbrünnle eine Ausstellung. Mit dem Ergebnis der Bewertungen in dieser Lokalschau waren die Züchter sehr zufrieden. Man sucht allerdings nach aktiven Jungzüchterinnen und Jungzüchtern.
09. November 2015
In der Sparkasse wird eine Ausstellung unter dem Titel „Unser Dinkelberg“ eröffnet. Neben Luftaufnahmen sind Impressionen vom Dinkelberg selbst, von der Erdmanns- und der Tschamberhöhle sowie vom Eichener See und von den dort lebenden Urzeitkrebsen zu sehen. Sparkassendirektor Georg Ückert dankte Hartmut Heise, der diese Ausstellung gemeinsam mit vielen Helfern zusammengetragen hatte. Heise dankte als ehrenamtlicher Naturschutzwart vor allem der Sparkasse, dem Landratsamt und der Gemeinde Hasel für die finanzielle Unterstützung. Dank galt auch seinem Organisationsteam mit Walter Hilf an der Spitze. Die Ausstellung wird bis zum 20. November zu sehen sein.
In Kleinmachnow wird die „Schopfheimer Allee“ auf dem Seeberg offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Bürgermeister Christof Nitz durchschnitt zusammen mit dem Kleinmachnower Bürgermeister Michael Grubert und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Maximilian Tauscher, das Band und gab die Straße frei.
In der Finanzausschusssitzung des Gemeinderates spricht Artur Cremans, SPD, das Thema „Flüchtlingsarbeit“ an. Er wünscht sich in Schopfheim in der Stadtverwaltung einen Ansprechpartner. Die Arbeit werde derzeit vom Sozialamt erledigt, so Bürgermeister Christof Nitz. Er, der Bürgermeister, würde es aber begrüßen, wenn auch im Haushaltsplan der Stadt eine Stelle geschaffen werden könnte. Auf die Frage von Heidi Malnati, CDU, hin, meinte das Stadtoberhaupt, dass nach heutigem Stand die Stadt Schopfheim sich nicht um Anschlussunterbringung kümmern müsse.
10. November 2015
Verschiedene Leserbriefe beschäftigen sich mit den Windkraftanlagen um Gersbach. Dem einen steigt die Galle hoch wegen den neuen Höhenangaben, andere meinen, einmal mehr unterliege der Landschaftsschutz dem Profitstreben Einzelner und erwähnen, dass man das Golddorf meiden werde. Ein Hasler schreibt: „Wer schon einmal vor einem Windrad stand, der weiß, dass es kaum möglich ist, mit bloßem Auge zu erkennen, ob die Nabe 130, 140 oder 150 m hoch ist.“ Er verstehe nicht, warum man sich in Schopfheim und Gersbach so darüber aufrege.
Der Finanzausschuss beschäftigt sich mit dem Budget-Bericht für das dritte Quartal.
Eine in diesem Jahr zusätzlich ins Leben gerufene Einheit der Schopfheimer Feuerwehr ergänzt die Einsatzmöglichkeiten. Neun Mitglieder der Wehr haben an einem Wochenende einen Grundkurs „Absturzsicherung“ absolviert. Die so Ausgebildeten können nun bei Einsätzen, die bis maximal 30 m in die Tiefe oder in die Höhe gehen, eingesetzt werden.
11. November 2015
Zahlreiche Martinsumzüge finden statt. Die KITA Hintermatt, die KITA Wiechs, die Grundschule Wiechs, der evangelische Kindergarten Raitbach sowie jener in Eichen, die KITA Langenau, die Schule Langenau und der Gersbacher Kindergarten gehen mit ihren Laternenumzügen in die Dunkelheit, um an St. Martin zu erinnern.
Mark Leimgruber alias Mark I vo de Grienmatt wird als neuer Statthalter beim Fasnachtsauftakt ins Amt gehoben. Er wird das Narrenzepter bis Aschermittwoch führen. Klaus Strauß, der Oberfeger, geizte nicht mit seinen gedrechselten Prolog-Tiraden über die Rathauspolitik. Das Motto für die kommende närrische Zeit lautet: „Wer länger blibt, het meh devo.“ Erstmals verzichteten die Helfer Ozume Jürgen Wisniewskis darauf, das närrische Volk von einer LKW-Rampe herab zu begrüßen. Einen Donnerschlag gab es, als Jürgen Wisniewski am Rande mitteilte, dass die Zunftabende „ersatzlos“ gestrichen seien. Damit ist eingetreten, was sich bereits bei der Hauptversammlung im Juni abgezeichnet hatte. Vermittlungsversuche zwischen den Zunftverantwortlichen und den Akteuren waren erfolglos, wie das Markgräfler Tagblatt ermittelte. Vom Oberzunftmeister selbst war kein Kommentar zu hören.
Auf der B 317 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem es zwei Verletzte und einen Sachschaden von 40.000,– Euro gab.
Auch in Fahrnau beginnt die närrische Zeit. „S’isch zum devolaufe“ lautet das Motto für die fünfte Jahreszeit, das vom Oberdüfzel Christian Leisinger proklamiert wurde.
12. November 2015
In der jüngsten Hauptversammlung des Förderkreises Fußball gibt Rudolf Becker nach 21 Jahren sein Amt als Vorsitzender ab. Das Vereinsruder übernimmt nun Andy Gsell. Er zeichnet künftig auch für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Rudolf Becker wird noch als Stellvertretender Vorsitzender tätig sein und daneben weiter die Kasse führen, die er seit Gründung des Förderkreises 1989 führt.
Die SVS-Fußballer haben keinen Trainer mehr: Tobias Jehle legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Der scheidende Trainer führt als einen der Gründe für den Rücktritt die Heimpleite seiner Mannschaft vom vergangenen Wochenende an, als die Fußballer mit 0:5 gegen Brennet untergingen.
Nach Gründung der Initiative „Schopfheim hilft“ haben sich 13 Helfergruppen gebildet. Es werden weiterhin Helfer gesucht. Freiwillige Helfer führten dieser Tage Flüchtlinge durch die Stadt, außerdem wird eine Rollstuhl-gerechte WG für zwei kriegsversehrte junge Männer gesucht.
Seit 10 Jahren veranstaltet die vhs Integrationskurse für ausländische Zuwanderer. Anlässlich dieses kleinen Jubiläums hat Susanne Häußer-Ühlin zu einer Gesprächsrunde ins Kultur-Café eingeladen. Dozenten und Kursteilnehmer diskutierten in einer Runde, die von Wernfried Hübschmann moderiert wurde. Mit am Dozententisch saß Axel Blum, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
13. November 2015
Christoph Blocher, der ehemalige Schweizer Bundesrat und umstrittene SVP-Politiker, wird auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Hochrhein in der IHK vor geladenen Gästen referieren. Dieses Vorhaben bleibt nicht unwidersprochen. Der BZ-Redakteur Franz Schmieder meint: „Gerade weil Blocher polarisiert, verlangt er eigentlich nach einem Gegenpol, nach Widerspruch statt Vortrag, nach Rede und Gegenrede.“ Dies ist jedoch nicht vorgesehen.
In die Festhalle Fahrnau kamen zahlreiche Besucher zum Benefiz-Konzert der SPD des Landkreises, das zugunsten des Flüchtlings-Hel
ferkreises „Schopfheim hilft“ veranstaltet wurde. Nach Gruß- und Dankesworten konnte das Programm mit verschiedenen Bands und Gesangsformationen beginnen.
Im Museum wird die neue Ausstellung „Wir sind dann mal weg“ eröffnet. Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid habe das Thema liebevoll und kreativ in Szene gesetzt, meint Bürgermeister Christof Nitz bei der Eröffnung. Wie ein roter Faden ziehen sich Reiseutensilien, aber auch Gesellschaftsspiele und illustrative Abbildungen auf Schulwandtafeln durch die Ausstellung. Ferner wird über die Geschichte der jeweiligen Fortbewegungsmittel informiert – eine kleine Chronik des Reisens.
14. November 2015
Die Gewerbeschule Schopfheim eröffnete die vierte Klasse für VAB-O: Vorqualifizierung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse. Diese Klassen bestehen überwiegend aus Flüchtlingen, die aus Gemeinschaftsunterkünften in Efringen-Kirchen, Rheinfelden, Steinen, Schönau, Todtnau, Schopfheim und anderen Orten kommen.
Seit einigen Monaten herrscht „Windstille“ beim Teilflächennutzungsplan Windkraft. Weil bei der öffentlichen Offenlage des Planes eine sehr große Zahl an Stellungnahmen und Einwänden eingegangen ist, dauerte die Aufarbeitung länger. Es stellt sich aber die Frage, wozu jetzt noch mühsam einen Teilflächennutzungsplan Windkraft für die Schopfheimer Gemarkung erarbeiten, wo doch das Landratsamt vor zwei Wochen einem „Windpark Rohrenkopf“ mit fünf Windrädern die Genehmigung erteilt hat? Zur Frage, wie lange es noch dauern werde, meint Beigeordneter Dr. Hirschner, er wisse nicht, was alles an Einwänden gekommen sei, daher sei es im Moment auch nicht abzusehen, wie weit im Plan nochmals Änderungen vorgenommen werden müssten. In diesem Jahr werde sich der Gemeinderat mit den Einwänden und Argumenten noch zu beschäftigen haben und eine endgültige Entscheidung fällen, meint der Beigeordnete.
Eine Gala der Note „Weltklasse“ überschreibt die Badische Zeitung das Konzert des Musikvereins Fahrnau in der Stadthalle. Das Team um den Vorsitzenden Benjamin Brenzinger und Patrick Bender hat sich um ein Konzert der Extraklasse verdient gemacht. Das Fahrnauer Orchester unter der Leitung von Gordon Hein brillierte insbesondere mit dem Gast Allen Vizzutti an der Trompete. Den Musiker aus den USA konnte der Verein nach einem fast zweijährigen Mail-Marathon in die Markgrafenstadt holen. Der Verein sei stolz darauf, mit einem der weltbesten Trompeter gleich zwei Konzerte (am morgigen Sonntag in Laufenburg) spielen zu dürfen. Das Stück „Vitae lux“ aus der Feder eines Norwegers, arrangiert von Aagaard Nilsen, das ursprünglich der Terror-Tragödie in Oslo gewidmet war, wurde nun aus aktuellem Anlass, dem gestrigen Terroranschlag in Paris, den Familien der Opfer gewidmet. Zum Abschluss des Konzerts begleitete das Orchester und den Trompeter rhythmischer Beifall des zahlreichen Publikums.
Zum zweiten Mal gastiert Roland Bless, Mitbegründer der Rock-Titanen „Pur“ in St. Agathen. Empfangen wurden die zahlreichen Gäste von Kulturamtschefin Susanne Häußer-Ühlin und dem Vertreter der Sparkasse, Georg Ückert, als Sponsor.
15. November 2015
Am heutigen Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg und Gewalt mit einer Kranzniederlegung auf dem Fahrnauer Friedhof gedacht. Nitz betonte, man dürfe nicht aufhören, die Vergangenheit im Blick zu behalten, aber auch nachzudenken über die Welt von heute. Gleichzeitig wurden auch auf den Friedhöfen von Eichen, Gersbach, Langenau, Raitbach und Wiechs der Kriegstoten gedacht.
Viele Menschen kommen in die Waldorfschule, um das Erlebnis „Martini-Basar“ selbst zu erleben. Die Organisatoren hatten wieder ein Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, das für alle Generationen beste Unterhaltung und ausführliche Information bot.
16. November 2015
Der Verkauf des Uehlin-Areals an den Investor BPD Immobilienentwicklung steht offenbar kurz bevor. Jedenfalls hat indessen der Gemeinderat nichtöffentlich einer Veräußerung des Grundstücks zugestimmt und die Rahmenbedingungen festgelegt. Zu den Rahmenbedingungen (außer den finanziellen) gehören aber auch andere Aspekte. So ist der Verkauf an die Forderung geknüpft, dass mit den Nachbarn gütliche Einigung in diversen Fragen erzielt wird, etwa was mögliche Beeinträchtigungen während der vermutlich 12- bis 14-monatigen Bauzeit angehe. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gestaltung des Areals. Im Erdgeschoss sollen ein Müller-Markt mit 1.168 qm und ein Baby-Bekleidungsgeschäft mit 168 qm Verkaufsfläche einziehen. Weiter sind 19 Wohnungen vorgesehen und eine Tiefgarage mit 19 privaten und rd. 72 öffentlichen Stellplätzen. Bevor gebaut werden kann, muss der Vertrag noch notariell besiegelt werden. Danach braucht es die Baugenehmigung vom Landratsamt. Diese könne aber schon vor Abschluss des Bebauungsplanverfahrens erteilt werden, erklärte Bürgermeister Christof Nitz. Noch offen ist, wie mit den beiden alten Ühlin-Häusern an der Hauptstraße umgegangen werden soll.
Der Gemeinderat hat für die Opfer des Terroranschlages von Paris vor der Sitzung eine Gedenkminute eingelegt. „Die Tat macht nachdenklich und wirft die Frage auf, in welcher Welt wir leben“, so Bürgermeister Christof Nitz, zeige das Attentat doch auf, wie verletzlich die Welt geworden sei. Er teilte auch mit, dass er und Dr. Ruthard Hirschner der Partnerstadt Poligny in einem Solidaritätsschreiben ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht haben.
Stefan Schmidt und Barbara Jorg vom Multikultiverein Völkerverständigung übergaben in der vergangenen Woche an Bürgermeister Christof Nitz eine Spende in Höhe von 500,– Euro. Der Bürgermeister meinte, er werde das Geld direkt an den Helferkreis „Schopfheim hilft“ weiterreichen.
„Ein Sturm der Entrüstung war es nicht, aber eine steife Brise wehte am Montagabend schon durch den Rathaussaal“, meint Werner Müller in seinem Artikel über die Windkraft in Gersbach. Ortsvorsteher Christian Walter blies als Erster aus vollen Backen ins Protesthorn. Erst habe eine Bürgerinformation zum Glaserkopf stattgefunden und wenige Tage später erfahre man, dass die Windräder um satte 12 m höher ausfallen. Viele Gersbacher fühlten sich jetzt darin bestätigt, dass die Bürgerinformation zuvor nur eine Alibi-Veranstaltung gewesen sei, bei der die Betreiber mit falschen Tatsachen operiert hätten, betonte er. Der Bürgermeister meinte, das sei kein gutes Miteinander und kündigte für kommende Woche ein Gespräch mit Vertretern von EnergieDienst an.
17. November 2015
Das Programm für den Sommer-Sound 2016, der vom 14. bis 17. Juli 2016 auf dem Marktplatz stattfinden wird, ist bekannt gegeben worden. Christof Nitz meinte, man könne sich auf ein attraktives Programm freuen.
„Wir wollen die warmen Temperaturen nutzen und werden noch in dieser Woche mit den Arbeiten für die Windkraft-Anlagen beginnen. Sowohl die Hiebarbeiten für die Standorte der fünf Windräder als auch Arbeiten an zuführenden Wegen sollen beginnen“, so Tobias Tusch, Geschäftsführer der EWS.
18. November 2015
Das Warten auf die S-Bahn-Haltestelle im Schlattholz hat ein Ende. Die Weichen wurden nun vom Eisenbahn-Bundesamt auf Grün gestellt. Die überraschende Mitteilung erfolgte, so Bürgermeister Christof Nitz, in der Sitzung des Gemeinderates am Montag. Damit kann die Bahn AG nun den Bau in Angriff nehmen. Wie lange es dauern wird, bis der Haltepunkt fertig ist, könne er nicht sagen. SPD-Stadtrat Artur Cremans bat darum, sich im Vorfeld Gedanken um einen Namen für die Haltestelle zu machen, nicht dass es so laufe wie beim Halt Schopfheim-West, der eigentlich Gündenhausen heißen müsste.
Fast ausverkauft ist die Stadthalle beim Konzert der „QueenMania“.
Auftakt des „Theaterfestivals für junge Leute“ mit dem Theater „Sturmvogel“, das eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens auf die Bühne der Stadthalle brachte.
In der Kulturfabrik Schopfheim werden 54 farbenfrohe Bilder von Inka Seuser-Metzler bis Mitte Dezember ausgestellt.
Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung des Familienzentrums waren die Neuwahlen des Vorstandes der wichtigste Tagesordnungspunkt. Erfreulicherweise stellten sich fünf Mitglieder zur Wahl. Der neue Vorstand rekrutiert sich nun aus Michael Lammel, Daniela Mittl, Bärbel Peither, Carmen Frank und Stefan Dusch.
19. November 2015
Der Schriftsteller Giuseppe Boschia ist in der Stadtbibliothek und liest aus seinem autobiografischen Prosaband „Erzähl mir von dir, Papa“.
Die Theaterkompanie Stuttgart gastiert in der Stadthalle mit der Shakespeare-Tragödie „Hamlet“.
Zugestimmt hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag des Jugendparlaments. Danach kann an der Wiese, im Bereich Bremt, eine Grillstelle eingerichtet werden.
Die Aboriginal Art-Galerie in Wiechs besteht seit 10 Jahren. Am 10. Jahrestag wird die Kunstgalerie zum letzten Mal geöffnet sein. Die Betreiber, Inge und Johannes Kehm, schließen ihre Ausstellungsräume. Am 20./21. November werden Bilder und Skulpturen zu reduzierten Preisen verkauft.
Für den Windpark Rohrenkopf sind bereits die ersten Bäume gefällt worden. Die Vorarbeiten haben begonnen, doch nun bekommt das Projekt juristischen Gegenwind. Armin Brauns, ein Fachanwalt, hat im Namen zweier Gersbacher Grundstückseigentümer Widerspruch gegen die Windpark-Genehmigung eingelegt. Nun hat er gestern per Eilantrag beim Verwaltungsgericht Freiburg einen Aufschub beantragt, um damit einen Stopp der angelaufenen Vorarbeiten zu erwirken. Im 44-seitigen Schreiben listet der Anwalt etliche Punkte auf, die seiner Ansicht nach Verstöße darstellen, die rügenswert sind. Einige davon beziehen sich dabei auf das biologische Gutachten, das die Firma „Die Naturschutzplaner GmbH“ mit Sitz in Heilbronn im Auftrag des Windpark-Antragstellers, der Bürgerwind-Entwicklungs-GmbH& Co KG, erstellt hatte.
Zwischen Gündenhausen und Maulburg ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Eine von der B 317 kommende Fahrerin bog nach links in die L 139 ab und übersah dabei einen von Maulburg kommenden Geländewagen. Die Fahrerin des verursachenden Fahrzeugs wurde eingeklemmt. Die Feuerwehr Schopfheim befreite die Schwerverletzte, die nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die L 139 musste für einige Zeit gesperrt werden.
Der Bau der Asylbewerber-Notunterkunft beim Friedhof in Fahrnau hat begonnen.
Nussknacker-Hock und Jahreshauptversammlung bei den Unabhängigen. Bei der Mitgliederversammlung wurde Heiko Weide einstimmig zum neuen Vize-Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt den Posten von Tobias Wetzel, der sein Amt wegen Wegzugs aus Schopfheim zur Verfügung gestellt hatte. Vorsitzender bleibt Ulrich Dick. Weide übernimmt kommissarisch auch das Amt des Schriftführers, neuer Kassierer ist Andreas Kiefer. Die Kritik an der Stadtverwaltung während des Nussknacker-Hocks beschäftigte sich nicht nur mit dem Schlattholz, sondern auch mit dem Wohnungsbau. Es fehle an einer Strategie bei der Schaffung von Wohnraum, ist zu hören. Keineswegs bestreiten die Unabhängigen, dass Wohnungsbau im Städtli notwendig ist, allerdings sollte ein gültiges Konzept die grassierende Bauwut eindämmen, so hieß es mit kritischem Blick auf Eisweiher und Oberfeld. Andreas Kiefer irritierte insbesondere das Vorgehen der Stadt in der Kleingarten-Anlage am Eisweiher. Kiefer meinte, in Schopfheim grassiere eine extreme Bauwut. Nach wie vor schwer im Magen liegen den Unabhängigen das für 200.000,– Euro in Auftrag gegebene Gutachten zur Sportstätten-Planung. Diese Summe wäre besser in die Sanierung geflossen, meinte Fraktionssprecher Gustav Blessing. Die Unabhängigen zweifeln die Zahlen, die zum Schlattholz-Baugebiet publiziert wurden, an. Die Bilanz des Bürgermeisters, wonach 2,1 Mio. Euro übrig blieben, sei dürftig und wenig aussagekräftig. Differenzen zwischen Zahlen, die im Oktober öffentlich und jenen, die nichtöffentlich vorgelegt wurden, gäben Anlass zu Misstrauen, betonte Heiko Weide. In seinen Augen werde hier etwas vertuscht. „Das sind Mafia-Verhältnisse“, so Weide weiter.
20. November 2015
Beate Schmudlach und Karin Mahler eröffnen Ende des Monats das Frauen-Fitness-Studio „Mrs. Sporty“ in der Himmelreichstraße 5.
Wie die Badische Zeitung berichtet, kann das Verwaltungsgericht Freiburg im Moment keine Aussage darüber machen, wie lange es dauern wird, bis die zuständige Kammer über den Eilantrag zum Windpark Rohrenkopf entscheidet. Es werde vermutlich einige Wochen dauern. Die Rodungsarbeiten könnten in dieser Zeit weitergehen.
21. November 2015
Für einigen Zündstoff sorgte im Wiechser Ortschaftsrat der geplante Neubau eines Einfamilienhauses, das auf einem Grundstück nahe dem Friedhof erstellt werden soll. Das Problem: die Grundstücke dort gehören der Stadt. Ortsvorsteher Ino Hodapp vertrat die Ansicht, dass die öffentliche Ausschreibung der Grundstücke unabdingbar sei, um „allen Interessenten gleiche Chancen beim Erwerb eines Grundstücks einzuräumen.“
Eine beliebte vorweihnachtliche Veranstaltung des Gewerbevereines ist die von Sigrid Reif organisierte Hobby-Ausstellung in der Stadthalle. Zahlreiche Aussteller präsentieren dort ihre Kreationen und erfreuen ein zahlreiches Publikum.
Der Musikverein Raitbach gibt sein Jahreskonzert, das gleichzeitig das Abschiedskonzert des Dirigenten Ingo Ganter darstellt. Sandra Meier verabschiedete den Dirigenten, der sich auf seine Aufgaben in der Musikschule Mittleres Wiesental konzentrieren will. Bis jetzt wurde noch kein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gefunden.
Die Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung hat das Klenke-Quartett zusammen mit Andrea Kauten im Rahmen der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ eingeladen. Das Quartett bot mit der Pianistin eine mitreißende, aber auch etwas nachdenkliche Interpretation des Dvoˇrák-Klavier-Quintetts. Daneben war das Streichquartett a-moll (Rosamunde) von Franz Schubert zu hören.
22. November 2015
Heute, am Totensonntag, gedenkt der Fahrnauer Gesangverein seiner verstorbenen Mitglieder in der evangelischen Kirche Fahrnau.
23. November 2015
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins Johann-Peter-Hebel-Schule wurde die Konrektorin, Hilde Kaufmann-Gauder, nach 11 Amtsjahren als 1. Vorsitzende abgelöst. Die bisherige Vize-Vorsitzende, Rita Sprich, erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen. Neue Vize-Vorsitzende wurde Annegret Kwoka. Für die scheidende Vorsitzende gab es herzliche Dankesworte.
Wie kann die Stadt Schopfheim den Gersbachern beim Vorgehen gegen die Windräder auf Hasler Gemarkung Unterstützung zuteil werden lassen? Diese Frage stellt Christian Walter im Bau-, Umwelt- und Technik-Ausschuss, wie er dies zuvor schon im Gemeinderat getan hatte. Bürgermeister Nitz konnte dem Ortsvorsteher wenig Hoffnung machen. Hasel habe sich früh aus der Idee einer gemeinsamen Steuerung von Windkraft verabschiedet. „Wir können nur an die Hasler appellieren“, meinte das Stadtoberhaupt. Dass Hasel der Verwaltungsgemeinschaft angehöre, spiele dabei keine Rolle. Ehrenfried Barnet, GRÜNE, stellte klar, dass für die Schopfheimer GRÜNEN ein Windpark am Rohrenkopf absolut ausreichend sei, auch wenn der Hasler GRÜNEN-Gemeinderat das anders sehe.
Nicht nur SPD-Stadtrat Thomas Gsell macht im BUT-Ausschuss seiner Meinung Luft, auch andere Fraktionen zeigen sich über die Äußerungen der Unabhängigen entsetzt. Auslöser war die Äußerung von Heiko Weide zur Bilanz Baugebiet Schlattholz, wo er von „Mafiaverhältnissen“ sprach. Gsell meinte, die Meinungsfreiheit habe ihre Grenzen dort überschritten, wo andere Personen verunglimpft und beleidigt würden. Natürlich dürfe man den Gemeinderat kritisieren, doch sei es unverschämt, in der Öffentlichkeit von „Mafiaverhältnissen“ zu sprechen. „Damit ist eine Grenze überschritten, das kommt dem Tatbestand der Üblen Nachrede sehr nahe“, empört sich der Stadtrat. Die Mafia sei eine international tätige Verbrecherorganisation, schon allein deshalb sei ein solcher Spruch nicht zu entschuldigen, betont er. Auch Heidi Malnati von der CDU verurteilte die unverschämten Aussagen beim Nussknacker-Hock. Karlheinz Markstahler von den Freien Wählern meint: „Das hängt mir langsam aus dem Hals“, und betont, dass sich der Gemeinderat solche Ausfälle nicht länger gefallen lassen dürfe. SPD-Fraktionschef Artur Cremans wies darauf hin, dass bei besagtem Nussknacker-Hock ja auch Fraktionsmitglieder der Unabhängigen dabei gewesen seien. Diese hätten auf die Fakten hinweisen müssen, weil sie es ja besser wüssten. „Die Stadträte der Unabhängigen können sich daher nicht so davonmogeln“, betont er. Andreas Kiefer versuchte, die Kritik der anderen Fraktionen zu entkräften. Über den plötzlichen Gewinn von rd. 2 Mio. Euro meint er: „Jeder, der rechnen kann, weiß doch, dass das nicht stimmen kann“, und führt weiter aus, eine freie Meinungsäußerung dazu müsse erlaubt sein. Entsetzt über den Mafia-Vergleich zeigt sich auch Bürgermeister Christof Nitz. „Ich bin zutiefst enttäuscht, dass keiner der anwesenden Stadträte der Unabhängigen den Mut hatte, dem zu widersprechen. Der Vorwurf der geschönten Zahlen ist nicht richtig“, betont er. Diese Äußerung des Bürgermeisters indes focht Kiefer nicht an. Er kenne die nichtöffentlichen Zahlen auch, erwiderte er, und diese stimmten mit den 2 Mio. nicht überein. Dies wiederum rief Thomas Gsell auf den Plan, der Kiefer empfahl, die Kommunalaufsicht einzuschalten.
24. November 2015
Die Feuerwehr Abteilung Enkenstein darf sich auf ein neues Feuerwehrfahrzeug freuen. Der Gemeinderat hat in jüngster Sitzung der Neuanschaffung eines Tragkraft-Spritzenfahrzeuges (TSF-W) zugestimmt.
Neuwahlen für den Behindertenbeirat. Dem Beirat gehören nun Friedrich Albes, Regina Brühl, Erhard Schöpflin, Walter Weniger und Giuseppe Wohlschlegel an.
25. November 2015
Eine Abordnung der Jugendkapelle Schopfheim besuchte den Musikunterricht des THG. Das Musikerteam um Joachim Wendland bot den Schülern die Möglichkeit, verschiedene Blasinstrumente kennen zu lernen. Die Präsentation erfolgte in den Klassen 5 bis 7.
Im Schopfheimer Neubaugebiet Schlattholz, am Kleinmachnower Ring, wurden vier Wohnblöcke errichtet. Die Bewohner der insgesamt 32 Wohnungen sind nun eingezogen. Realisiert wurde das Bauvorhaben durch die Unternehmen Stradinger und Risorgi sowie Stradinger Wohnbau. Alle vier Gebäude werden mit Pellets-Heizungen versorgt, haben dreifach verglaste Fenster und hochwertige Dämmungen.
In der Gersbacher Ortschaftsratssitzung mussten sich die Vertreter der Stadt, Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner und die Vertreter von EWS und EnerKraft heftiger Kritik stellen. Gleich zu Beginn der Sitzung überreichte Petra Geist dem Beigeordneten und den Vertretern von EWS in Töpfe gepflanzte Fichten mit Trauerflor. Sie sollen jeden Tag an den genehmigten Eingriff in eine intakte Landschaft erinnern, wird dabei betont. Gleich mehrere Ortschaftsräte zeigen sich frustriert über die Nichtwahrnehmung der Arbeit und der Meinung des Ortschaftsrates durch die Stadtverwaltung. Die Stadt habe den Ortsteil im Stich gelassen, wird erneut artikuliert. Kritisch angemerkt wird erneut, dass die Investoren zugleich Gesellschafter beim Gutachter-Unternehmen seien. Bereits am Tage, als die Genehmigung durch das Landratsamt veröffentlicht worden sei, seien Rodungsarbeiten vorgenommen worden. Oliver Renaud von der Firma EnerKraft verteidigte sich damit, dass ein Pachtvertrag aus dem Jahre 2013 dies ermögliche. Die Windräder sollen – so EnerKraft – bis Ende 2016 in Betrieb gehen. Der Ortschaftsrat beschloss, die Stadt zu beauftragen, das Gespräch mit der Genehmigungsbehörde und den verantwortlichen Stellen zu suchen, damit das Geld für angeordnete Ausgleichsmaßnahmen in Naturschutzmaßnahmen am Ort des Eingriffs (Gersbach und Häg-Ehrsberg) verwendet werden kann. Windkraft-Gegner kündigten in der Sitzung weiterhin Widerstand an und betonten, dass sie den gesetzlichen Rahmen ausnutzen werden.
26. November 2015
Die vhs sagt eine Fahrt nach Colmar, die in Kürze geplant war, wegen der Terroranschläge von Paris ab.
Dieser Tage würdigte Bürgermeister Christof Nitz erfolgreiche Sportler und Musiker sowie vielfache Blutspender während der jährlichen Feierstunde in St. Agathen in Fahrnau. Schüler der Musikschule umrahmten den Abend musikalisch. Insgesamt 30 Blutspender wurden geehrt, dabei ist insbesondere Hermann Buschmann, der 75-mal Blut spendete, zu erwähnen. Weiter wurden Frauen und Männer, die 50-mal, 25-mal oder 10mal Blut gespendet hatten, ausgezeichnet. Für die Ehrung von Sportlern hat die Stadt eigene Kriterien aufgestellt, die von 27 Sportlerinnen und Sportlern erfüllt wurden. Diese ehrte das Stadtoberhaupt. Für das große Engagement im Ehrenamt bekamen Inge Böttger-Fisch und ihr Mann, Klaus Böttger, die Landesehrennadel verliehen.
27. November 2015
Das Ensemble „Trinacria“ gastiert bei „Akustik in St. Agathen“. Das Konzert steht unter dem Thema „Una rosa per natale – sizilianische Weihnacht“.
Der Leiter des Georg-Reinhardt-Hauses, Martin Mybes, engagiert sich seit Jahren für den Kampf HIV-Infizierter. Zum Welt-AIDS-Tag hat er den großen Wunsch, dass die nach wie vor akute Gefahr dieser Krankheit ins Bewusstsein rückt. Es geht ihm vor allem darum, sich gegen jede Form von Stigmatisierung und Diskriminierung zu wenden. In diesem Zusammenhang gilt es in seinen Augen auch, ein zusätzliches aktuelles Thema anzusprechen, wenn auch mit aller gebotenen Behutsamkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass unter den Flüchtlingen, die jetzt in großer Zahl ins Land kommen, ebenfalls HIV-Infizierte sind, ist groß. „Denkt an die überhaupt jemand und wer berät die Menschen in den Unterkünften?“, betont Mybes.
Der ehemalige Schweizer Bundesrat und Unternehmer Christoph Blocher referiert in der Schopfheimer IHK. Dass dem Schweizer National-Konservativen von der IHK eine Plattform geboten wurde, kritisierten Kammermitglieder und die GRÜNEN. Zahlreich war die Zuhörerschar, die von den Wirtschaftsjunioren eingeladen worden war. Die Zuwanderung in die Schweiz war ein wesentliches Thema, ebenso spielte dabei auch die Grenzgänger-Problematik eine Rolle. „Ich habe Gegner, weil ich was zu sagen habe“, so der Redner. Die Veranstaltung selber verlief ohne Zwischenfälle. Die Polizei nahm Durchgangskontrollen zum Kammergebäude vor, da die linke Szene über soziale Netzwerke aktiv war. Im IHK-Gebäude war auch ein Sicherheitsdienst im Einsatz. Eine kleine Ansammlung von Kritikern stand vor dem Start der Veranstaltung am Rande des Geschehens, so weit entfernt, dass der in einer verdunkelten Limousine vorfahrende Referent ohne Aufsehen in das IHK-Gebäude gelangte.
Wunderschönes Wetter ist dem 10. „Lichter-Fest“ des Gewerbevereines in der Innenstadt beschieden. Neben der Band „Sax and Key“ trugen die Jugendkapelle des Musikvereins, ein Kinderchor und das Duo Matthias Lais/Tobias Schlageter zum Gelingen bei. Mit dem „Lichter-Fest“ fällt auch der Startschuss zur diesjährigen Weihnachtsaktion des Gewerbevereines. Die Innenstadt – kerzenbeleuchtet - bot einen stimmungsvollen Hintergrund für die ungezählten Menschen, die sich bis gegen 21 Uhr bummelnd und einkaufend in Schopfheims Straßen aufhielten.
28. November 2015
Der Chor „Bâlcanto Basel“ konzertiert in der Eichener Kirche zum Abschluss des Jubiläumsjahres des Gesangvereins Eichen.
Erneut wird die Stelle eines Stadtplaners ausgeschrieben. Die neue Ausschreibung sieht keine Vollstelle mehr vor, nur eine 50%-ige Beschäftigungszeit.
Der EnergieDienst rüstet eines seiner ältesten Kleinkraftwerke im Wiesental mit brandneuer Technik auf. Das neue Turbinen-Kraftwerk in Gündenhausen produziert künftig rund ein Drittel mehr Strom als bisher. Das Gündenhausener Kraftwerk liefert seit 1911 umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft. In den beiden Turbinenschächten drehten sich über 100 Jahre lang zwei Francis-Turbinen, die über Wellen zwei ebenso alte Generatoren antrieben. Diese Zwillingsanlage wurde jetzt stillgelegt und durch zwei neue Kaplan-Turbinen, in denen die Generatoren schon eingebaut sind, ersetzt.
Der Vorsitzende der Unabhängigen meint heute in einem Leserbrief (zur Mafia-Äußerung): „Wir müssen die Kirche auch einmal im Dorf sein lassen.“ Er bestätigt, dass der Ausdruck „Mafiaverhältnisse“ so oder ähnlich gefallen sei. Er sei aber nicht auf den Gemeinderat oder die Verwaltung gemünzt gewesen, sondern auf die durch nichtöffentliche Behandlung aufkeimenden Spekulationen. „Die Äußerung entspricht auch nicht ansatzweise dem Gesprächsverlauf oder der Meinung eines unserer Mitglieder, geschweige denn unserer Gemeinderäte“, schreibt er. „Sollte ein anderer Eindruck entstanden sein, so möchten wir hiermit unser Bedauern ausdrücken“, meint er weiter. Freie Meinungsäußerung, kritische Fragen und sich nicht den Mund verbieten lassen, gehöre zu den Ecken und Kanten der Unabhängigen, das werde auch so bleiben.
Am 05. Dezember, dem internationalen „Tag des Ehrenamtes“, erhält Monika Werner im Neuen Schloss in Stuttgart den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Der Comedian Rüdiger Hoffmann gastiert in einer bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle.
29. November 2015
Der Helferkreis „Schopfheim hilft“ und die Flüchtlinge aus den Unterkünften im Oberfeld und aus Wiechs trafen sich zusammen mit Einheimischen, um in der Stadthalle ein Begegnungsfest zu feiern. Es war ein Adventsnachmittag außergewöhnlicher Art. Die rund 500 Plätze an einer langen Tafel reichten bei Weitem nicht aus, um alle Gäste aufzunehmen. Claudia Ströble von der Grundschule Fahrnau und Claudia Brenzinger von der Friedrich-Ebert-Schule informierten über die Integration der Kinder und Jugendlichen im Schulbetrieb. Einen lebendigen Eindruck vom Leben in der Flüchtlingsunterkunft gab ein von Peter Sieber produzierter Film, der auf Youtube bereits über 2.000 Klicks hat. Herwig Popken blickte als Leiter der Schopfheimer Unterkünfte wenig optimistisch auf die weltpolitische Lage. „Ich hoffe, dass die positive Stimmung hier in Schopfheim bleibt“, meint er. Im Namen der Stadt dankte Stadtrat Ehrenfried Barnet in Vertretung des Bürgermeisters. Die Kreis-SPD übergab den Erlös des Benefiz-Konzertes in der Fahrnauer Festhalle zusammen mit Justizminister Rainer Stickelberger. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Gospelchor „Resonance of Life“.
Die AWO feiert dieses Jahr wieder in Schärers Au Advent. Heidi Malnati begrüßte als Vorsitzende Mitglieder und Freunde.
30. November 2015
Der Freundeskreis der Friedrich-Ebert-Schule hatte dieser Tage Jahreshauptversammlung, um Bilanz zu ziehen. Der Freundeskreis unter dem Vorsitz von Wolfgang Gabriel versteht sich als Unterstützungssystem der Schule in ihren pädagogischen, schulkulturellen und sozialen Aufgaben.
Der Förderverein der Grundschule Langenau hatte Hauptversammlung unter dem Vorsitz von Daniela Klimmer. Der Verein hat derzeit 54 Mitglieder, war zu hören. Auch in diesem Jahr konnte der Förderverein helfen, an der Schule einige Projekte zu realisieren. Rektor Hermann Merath bedankte sich beim Verein für die unkomplizierte und engagierte Zusammenarbeit.
Der Gemeinderat berät den Haushalt für das Jahr 2016. Wie Stadtkämmerer Thomas Spohn berichtet, kann der Verwaltungshaushalt nicht ausgeglichen werden und muss mit einer Rücklageentnahme von 5,4 Mio. Euro konsolidiert werden. Das Verwaltungsbudget hat im kommenden Jahr ein Volumen von 40,25 Mio. Euro. Im Investitionsbudget sind 11,5 Mio. Euro veranschlagt. Wie Thomas Spohn weiter mitteilt, sieht es bei der mittelfristigen Finanzplanung eher düster aus, denn die Rücklagen mit über 12 Mio. Euro werden wohl schon 2017 aufgebraucht sein. Dann muss die Stadt nach jetzigem Stand erneut Schulden machen. Eine schlechte Nachricht muss der Gemeinderat insofern hinnehmen, als die Kosten für die geplante KITA im Markus-Pflüger-Heim nicht ausreichend veranschlagt worden sind. Von anfänglich 120.000,– Euro sei die neuerliche Kostenermittlung auf 450.000,– Euro angestiegen. Die Verwaltung sei sich einig gewesen, keine halbe Million in ein Gebäude zu investieren, das der Stadt nicht gehöre. Das Problem sei damit jedoch nicht gelöst, meint Bürgermeister Christof Nitz. Man wird nun nach anderen Lösungen suchen.
Im kommenden Jahr wird der Wasserpreis auf 1,38 Euro je Kubikmeter steigen. Dieser Erhöhung um –,18 Cent steht andererseits eine Reduktion der Abwassergebühren um –,15 Cent auf 1,95 Euro gegenüber.
Als politisch völlig daneben betrachtet Bürgermeister Christof Nitz im Gemeinderat eine „Todesanzeige“, die in den vergangenen Tagen von einer Initiative, die die Windkraft am Rohrenkopf in Gersbach betrauert, veröffentlicht worden ist. Ortsvorsteher Christian Walter betonte, dass weder die Ortsverwaltung noch der Ortschaftsrat diese Anzeige in Auftrag gegeben habe.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Wohnungsbau. Anlass für diese Generaldebatte war ein SPD-Antrag, in dem man die Stadtverwaltung um Antworten zur Wohnraumsituation gebeten hatte. Als denkbare Fläche für den Wohnungsbau kommt für die Stadtverwaltung der Bereich Gündenhausen, in Richtung Maulburg in Frage. Dort stehe allerdings eine Grünflächenzäsur im Regionalplan. Eine weitere Möglichkeit seien die Freifläche im Oberfeld und die Fläche am Eisweiher sowie ein Gelände beim Kindergarten Hintermatt in Fahrnau. Außerdem bringt der Bürgermeister erneut die Sportplätze im Oberfeld ins Spiel, für den Fall, dass das Sportstätten-Gutachten sich für eine Zusammenlegung der beiden Sportanlagen in der Fahrnauer Grienmatt aussprechen sollte. „Jetzt haben wir mal ein paar klare Zahlen“, bedankte sich Artur Cremans für die SPD. Michael Straub, GRÜNE, treibt vor allem der Aspekt des bezahlbaren Wohnraums um. Nur Wohnungen unterhalb 100 qm seien für Familien erschwinglich, meint er. Er kann sich zudem mit den von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Bauflächen nicht anfreunden. Stattdessen verwies er auf andere Areale wie „Auf Hinterhofen“. Diese gehörten zwar nicht der Stadt, sondern seien in Privatbesitz. Zusammen mit der Wohnbau Lörrach und Justizminister Rainer Stickelberger, SPD, wolle die Stadt nun versuchen, die Förderprogramme des Landes für sozialen Wohnungsbau und für Flüchtlingswohnungen zu verknüpfen. Der Plan der Stadtverwaltung sehe vor, dass die Stadt der Wohnbau Lörrach Gelände für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stelle. Sobald Mieter der Wohnbau die neuen Quartiere bezogen hätten, könnten in ihre bisherigen Wohnungen die Flüchtlinge einziehen. Zum Vorschlag von Michael Straub, Hinterhofen zu bebauen, meinte das Stadtoberhaupt unmissverständlich, dass er nicht gewillt sei, Grundstücke zwangsweise überbauen zu lassen, oder nur dann, wenn der Gemeinderat ihm dafür ein eindeutiges Mandat erteile.
Dr. Martin Groß, Leiter des Forstbezirkes Schopfheim, präsentiert dem Gemeinderat den Waldwirtschaftsplan für 2016. Der jährliche Hiebsatz soll von über 15.000 Festmetern auf nun 11.000 Festmeter pro Jahr reduziert werden. Dass der Schopfheimer Wald trotz des niedrigen Hiebsatzes ein Plus erwirtschaftete, ist u. A. den Japan-Tannen aus Gersbach zu verdanken. Diese stattlichen, alten Bäume seien auch landesweit eine Besonderheit und ließen sich für gutes Geld verkaufen. Mit Blick auf den Klimawandel soll außerdem der zielgerichtete Umbau des Waldes weiter voranschreiten. Geplant ist z.B. anstelle von Fichten verstärkt ökologisch wertvolle und klimastabile Baumarten anzupflanzen.
01. Dezember 2015
In der jüngsten Generalversammlung der Ornithologischen Gemeinschaft war zu hören, dass man versucht, den Steinkauz wieder anzusiedeln. Der kleine Eulenvogel wurde zuletzt gegen Ende der 70er-Jahre hier beobachtet. Angesiedelt habe sich derweil die Rostgans, meinen die Vogelschützer. Das Storchenpaar, das einige Jahre in Fahrnau gebrütet hat, sei nicht mehr da, bedauert der Vorsitzende, Friedrich Adolph. 2014 kam nur der männliche Vogel zurück und zog dann aber, nachdem sein Weibchen nicht auftauchte, nach Holzen. Dort brütete er 2014 und auch in diesem Jahr. Ob es angesichts des schwindenden Nahrungsangebotes noch Sinn macht, Nisthilfen für den Storch zu errichten, diskutieren die Vogelschützer, zumal es in Richtung Maulburg mehrere Reiher gibt, die als Konkurrenten ebenfalls solche Biotope, wie sie der Storch benötigt, brauchen. Die Vorstandschaft bleibt auch nach den Wahlen in allen Positionen unverändert. Friedrich Adolph lenkt weiterhin den 63 Mitglieder starken Verein, der im Jahre 2017 das 130-jährige Jubiläum feiern wird.
Mehrfach schreckten Anwohner in der Nähe des Entegast in der vergangenen Woche aus dem Schlaf auf. „Es war wie ein Erdbeben“, so schilderten Betroffene und rätselten über die Ursache der mysteriösen Böllerschüsse. Es schossen dann auch allerhand Mutmaßungen ins Kraut. „Es sind drei Fälle bekannt“, bestätigte die Polizei und sprach dabei von heftigen Detonationen. Schüsse von Jägern kommen nach Angaben der Polizei als Ursache der nächtlichen Knallerei nicht in Frage. Die Ursache ist unbekannt.
Schon wieder ein Riesenknall rund um den Entegast. Um 18.25 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, die den Knall selbst auch vernommen hatte. Sofort rückten Streifen aus und suchten den Bereich Entegast – Friedrich-Hecker-Straße an der Wiese ab, allerdings ohne Erfolg.
Es hat Plusgrade. Dennoch beginnt bei schönem Wetter der Chalte Märt 2015. Zahlreiche Anbieter reihen ihre Marktstände in den Straßen der Altstadt und auf dem Marktplatz ein.
02. Dezember 2015
Auch der zweite Tag beschert dem Kalten Markt und insbesondere den Besuchern und Händlern schönes, ja warmes Wetter.
Anlässlich des „Tages der freien Schulen“ besuchte der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Josha Frey dieser Tage die Waldorfschule.
03. Dezember 2015
Kultur und vhs firmieren nicht mehr unter einem Dach. Dies beschloss der Gemeinderat. Für die Kultur wird Susanne Häußer-Ühlin zuständig sein, die vhs soll jemand anderem übertragen werden.
Der seit rund 40 Jahren bestehende Fanfarenzug Fahrnau könne bei Fasnachtsumzügen zur Zeit nicht mitwirken, da es zu wenig aktive Musiker gebe, hörte man bei der jüngsten Jahreshauptversammlung, die von der Vorsitzenden, Christina Drumm, geleitet wurde.
Die Gewerbeschule sucht Zeugnisse früherer Zeiten, denn in einer Ausstellung soll an das 150-jährige Bestehen der Schopfheimer Schule demnächst erinnert werden.
Das Theater „Sturmvogel“ aus Reutlingen ist zu Gast beim Theaterfestival mit dem Stück „Kätzchen Schnute“.
04. Dezember 2015
Heute, am 11. und am 18. d.M. lädt Gersbach in den Bürgersaal ein, um mit Geschichten und Liedern auf Weihnachten einzustimmen. Das „Z‘Liecht goh“ soll dem Neuerwerb von Büchern in der Dorfbücherei zugute kommen.
Der Kinderschutzbund hat zusammen mit dem Toom-Baumarkt einen Wunschsterne-Weihnachtsbaum aufgestellt. Wer eine Freude bereiten will, kann einen der 88 Sterne abnehmen und damit einem Kind oder Jugendlichen in der Jugendhilfeeinrichtung der Michaelgemeinschaft auf der Schweigmatt ein Weihnachtsgeschenk machen.
05. Dezember 2015
Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute über Thomas Leininger und Stefanie Reeb und ihre Publikationen als Kochbuch-Autoren und Fotografen. Leininger war einst Volontär beim Markgräfler Tagblatt.
Es war kein gewöhnliches Weihnachtskonzert, zu dem die Stadtmusik in die Stadthalle eingeladen hatte. Stadtkapellmeister Max Lehmann dirigierte sein letztes Konzert mit dem Schopfheimer Blasorchester. Nach 33 Jahren legt er den Taktstock nun in andere Hände. Allerdings ist ein Nachfolger für ihn noch nicht benannt. Matthias Tondar moderierte und führte durch das Konzert, das auf Wunsch des scheidenden Dirigenten ohne das Jugendorchester stattfand. Ebenfalls auf Wunsch von Max Lehmann endete es ohne die „Petersburger Schlittenfahrt“. Zum Ende des Konzerts wurde Max Lehmann der Titel des Ehrendirigenten für 33 wundervolle Jahre verliehen. Peter Bühler fasste zuvor die Karriere Lehmanns, die vor 56 Jahren begonnen hatte, zusammen. Er erinnerte daran, dass Lehmann sein erstes Konzert in der frisch eingeweihten Stadthalle im Jahre 1983 gegeben hatte. Bürgermeister Christof Nitz meinte, dass Lehmann die Stadtmusik in den 33 Jahren geprägt und ihr ein Gesicht gegeben habe. Matthias Tondar bedankte sich bei „unserem Max“ für die vielen spannenden und unterhaltsamen Höhepunkte in den letzten 33 Jahren.
Rund um die Agathen-Kirche in Fahrnau finden die zahlreichen Besucher ein abwechslungsreiches Angebot beim Adventdsmarkt. Pfr. Andreas Ströble und sein Team zeigten sich mit dem Verlauf des Marktes und dem Erlös, der dem „Offenen Treff“ zugute kommen soll, zufrieden. Weiter werden der Tafelladen und die Demenzgruppe „Alte Scheune“ am Gewinn der Veranstaltung partizipieren.
Monika Werner erhält aus den Händen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart zusammen mit 22 weiteren Bürgern für ihr bürgerschaftliches Engagement das Verdienstkreuz der Bundesrepublik am Bande überreicht. Monika Werner habe sich herausragende Verdienste um Familien mit Kindern im Krankenhaus erworben, betont der Landesvater.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Skiclubs Fahrnau bleiben zwei Posten unbesetzt. Für Stephan Schuhmacher, den Vorsitzenden, und seine Stellvertreterin, Anja Schwietale, gab es keine Nachfolger, obwohl beide ihr Ausscheiden bereits vor einem Jahr angekündigt hatten. Schuhmacher führt das Amt bis Mitte April 2016 kommissarisch weiter. Goldene und silberne Ehrennadeln für 50- und 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein wurden ausgehändigt.
Der Kraftsportverein Gersbach trifft sich zum Abschluss der Veranstaltungen anlässlich des 60-jährigen Bestehens zu einer beschwingten Feier in der Gersbacher Bergkopf-Halle.
Zu einem ungewöhnlichen Vorgang kommt es auf einer Weide am Hintermattweg. Bislang Unbekannte schnitten einem auf der Weide stehenden Pferd einen Teil der Mähne ab. Die Polizei sucht Zeugen.
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Timo Handschuh konzertiert mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy und Robert Fuchs in Fahrnau. Eingeladen wurde es von der Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung in die ehemalige Schuhfabrik Krafft. Andrea Kauten, die künstlerische Leiterin dieser Konzertreihe in Fahrnau, wirkte beim Konzert als Pianistin mit.
06. Dezember 2015
Die Turnerschaft Langenau veranstaltet in der Festhalle ihre diesjährige Nikolausfeier.
Ein besonderer Nikolaus-Kindergottesdienst findet im evangelischen Gemeindehaus statt.
Weihnachtsfeier des Fußballvereines Fahrnau in der Festhalle. Der 2. Vorsitzende des Vereins, Mark Leimgruber, freute sich über die restlos mit Besuchern gefüllte Halle. Durch die Integration von Flüchtlingen in den Aktiv- und Nachwuchsbereich zeige der Verein auch seine soziale Verantwortung, betont er. Der Vorsitzende, Andreas Friedlin, erläuterte das Vorhaben „Kunstrasenplatz“ und die damit verbundenen Kosten.
Viele Besucher kommen zur Nikolausfeier der TSG in die Stadthalle. Thilo Herbster moderierte die abwechslungsreichen Darbietungen.
In der Wiechser Halle feiert der Turnverein des Ortsteiles zusammen mit dem sportlichen Nachwuchs eine Nikolausfeier.
08. Dezember 2015
Hobby-Künstler präsentieren im Familienzentrum bunt gefüllte Koffer. Das Zentrum hatte zum ersten Koffermarkt eingeladen und so konnten Kunstgewerbe-Treibende auf kleinster Fläche ihre Angebote feil halten.
Leserbriefe beschäftigen sich in diesen Tagen mit der Schließung des Museumskellers, der für Kleinkunst künftig nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Da kein zweiter Fluchtweg vorhanden sei, dürften dort keine Aufführungen mehr stattfinden, teilte die Stadtverwaltung vor Tagen mit.
09. Dezember 2015
Das Rätsel um die Serie von bisher ungeklärten Detonationen ist offenbar gelöst. Staatsanwaltschaft und Polizei informierten gestern, dass sie dem mutmaßlichen Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit das Handwerk legen konnten. Aufgrund von Pressemeldungen gingen bei der Polizei Hinweise aus der Bevölkerung ein. Hierbei ergab sich ein konkreter Verdacht gegen einen jungen Mann aus Schopfheim. Die Staatsanwaltschaft veranlasste darauf hin die Durchsuchung der Wohnung bei dem 21-Jährigen. Dabei kam ein ganzes Arsenal an Pyrotechnik zutage. Die hierzulande verbotenen Sprengkörper stammten aus Osteuropa, heißt es.
Das märchenhafte Stück „Die drei Dicken“ mit politischer Botschaft brachte die 8. Klasse der Waldorfschule auf die Bühne ihres Festsaales. Das Stück vom russischen Autor und Dramatiker Jurij Olesa erzählt von einer Zirkustruppe, die ein böses Regime zu Fall bringt. 35 Schüler agierten unter der Regie von Gotthard Jost.
Mitglieder der neuen Jugend-Umweltschutzgruppe „Greenfield“ informieren auf dem Marktplatz. „Der Regenwald ist die Lunge der Erde, es ist wichtig, dass wir ihn schützen“, erklären die jungen Frauen. Weit über 230,– Euro und 160 Unterschriften gegen den Import von Palmöl konnten gesammelt werden, um „Greenpeace“ zu unterstützen.
10. Dezember 2015
Der Chef der VR-Bank, Bernhard Schlageter, gründet eine „Crowdfunding Plattform“. Über diese können die Fans (so heißen die Unterstützer) Projekte mitfinanzieren helfen. Die Einrichtung ist eine Spenden-Plattform. Die zu fördernden Projekte müssen gemeinnützig und nachvollziehbar sein. 30 Vereinsvertreter nutzten bereits am Dienstag dieser Woche die Möglichkeit, sich detailliert über das Projekt informieren zu lassen.
Während der Generalversammlung des Fördervereins der Gersbacher Schule berichtet Vorsitzende Gabi Sutter über Maßnahmen, die der Verein unterstützt hat. Es wird auch darüber berichtet, wie der Förderverein eine Schule im afrikanischen Benin unterstützte.
11. Dezember 2015
Das Jugendparlament, das sich letztmals in diesem Jahr traf, beschäftigte sich mit einigen Projekten und auch damit, dass die nächsten Wahlen zum Jugendparlament online erfolgen sollen.
In „Hannas Kulturcafé“ in der ehemaligen Villa Jutzler begleiten Kulturprogramme den Alltag.
Der Kinderschutzbund erhält Verstärkung bei der Kinderbetreuung. Sechs Tagesmütter und ein Tagesvater haben ihre Ausbildung beim Kinderschutzbund abgeschlossen.
Zu einem kleinen Magneten hat sich der zweite Weihnachtsmarkt um das Eichener Rathaus und das Dorfmuseum entwickelt. An etwa 20 Ständen wurden Waren präsentiert.
12. Dezember 2015
Bürgermeister Christof Nitz hat sich beim SWR bereits darum beworben, dass auch Schopfheim Teil der neuen Schwarzwald-Tatort-Reihe werden könnte.
Der Eichener, der in einem Zivilprozess den Bodenaustausch von kontaminierter Erde von der Stadt verlangte, bekam Recht. Nach einem zweitägigen Prozess entschied das Amtsgericht, dass die Stadt einen Schadenersatz bezahlen müsse, außerdem habe sie dem Kläger alle weitergehenden Kosten zu erstatten, die durch die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes entstehen. Außerdem muss die Stadt mehr als 90% der Gerichtskosten tragen. Zankapfel ist ein 40 cm breiter Gartenlandstreifen in Eichen. Das Gericht sah es als erwiesen, dass die Stadt auf dem Gartenstreifen des Klägers auch Schwermetall-kontaminiertes Material habe auftragen lassen, das in dieser Weise nicht hätte eingebaut werden dürfen.
Der Fußballverein Fahrnau und der Förderverein Pro Fußball Fahrnau haben die Band „Wilde Engel“ für ein Rock-Pop-Konzert in der Stadthalle engagiert.
Im „Goldenen Löwen“ präsentiert sich die Band „Dampfkapelle“ und gleichzeitig ihre vierte CD.
Eine gelungene Überraschung erfuhr der Tafelladen vom Schopfheimer Imkerverein. Ladenleiter Bernt Hasler sowie Barbara Berger-Marterer und Andreas König vom Imkerverein überreichten 235 Gläser Honig mit einem Inhalt von je 250 g dem Tafelladen-Leiter. Die gespendeten Honiggaben haben sogar ein spezielles Etikett mit einem Schopfheimer Motiv und einem Spendentext.
Schon zum dritten Mal findet der Raitbacher „Winterzauber-Markt“ auf dem Dorfplatz bei der Gemeindehalle statt. Ortsvorsteher Willi Tholen meinte, der kleine aber feine Wintermarkt biete viel Sehenswertes für Groß und Klein. Schön war dabei auch der Auftritt des neuen Raitbacher Kinderchores.
Pünktlich zum 100. Geburtstag der Schwarzwälder Kirschtorte gibt es Familienzuwachs. Passend zur Vorweihnachtszeit erblickte die Neu-Kreation „Schwarzwälder Kirschstollen“ in der Konditorei und Backstube von Landesinnungsmeister Fritz Trefzger das Licht der Welt. Er hatte den Stollen gemeinsam mit Thomas Backenstos entwickelt.
13. Dezember 2015
Das dritte Adventswochenende steht ganz im Zeichen des Weihnachtsmarktes um den Alten Michel in der Altstadt. Organisiert wurde er wiederum von Monika Döbele-Brandenstein.
Kindergartenkinder und Grundschüler des Bildungshauses Langenau erfreuen Passanten auf dem Wochenmarkt. Die Zuhörer waren vom Gesang der Kleinen so begeistert, dass die Kinder 361,75 Euro in ihren Spendenkässchen sammeln konnten, die der Aktion der Badischen Zeitung „Kinder helfen Kindern“ zugute kommen werden
14. Dezember 2015
Der Schopfheimer CDU-Stadtrat Mark Leimgruber will Bürgermeister in Steinen werden. Der 30-jährige Fahrnauer gab seine Bewerbung am Samstag, dem frühest möglichen Zeitpunkt, ab.
Der Gemeinderat verabschiedet ziemlich einmütig den Haushalt für das Jahr 2016. Lediglich zwei Stadträte der GRÜNEN (Michael Straub und Bernd Müller) lehnten das Zahlenwerk ab. Bei der mittelfristigen Finanzplanung war die Gegenwehr indes größer. Sechs Räte von GRÜNEN und Unabhängigen versagten dem Planwerk die Zustimmung. Bürgermeister Christof Nitz meinte, dass man im laufenden Haushaltsjahr rund eine Mio. Euro mehr an Gewerbesteuer einnehme und deshalb deutlich besser abschneiden werde als geplant. Gleichwohl kündigte das Stadtoberhaupt für 2016 Entscheidungen für den laufenden Betrieb an, die den Haushalt entlasten sollen. Wie üblich, halten die Fraktionen zu diesem Zahlenwerk auch ihre Haushaltsrede. Die CDU, vertreten durch Fraktionschefin Heidi Malnati, befürwortet die Ausgaben für das „Leuchtturm-Projekt“ Uehlin-Areal mit Tiefgarage und Umbau der Scheffelstraße, die – wie der Bürgermeister sagte – in eine Fußgängerzone umgewandelt werden soll. Mit Blick auf die künftige Finanzlage der Stadt dürfe es keine Denkverbote geben, meint Heidi Malnati weiter. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern verknüpft strategische Planungen mit dem Leitbild der Stadt. Sie sagt, es fehle ihr beim Wohnungsbau bislang eine eindeutige Zielvorgabe, weiter plädiert sie für eine hochwertige Kinderbetreuung und macht sich für die Schaffung einer zusätzlichen KITA stark. Als relativ unproblematisch bezeichnet Artur Cremans von der SPD den Haushalt 2016. Dennoch erwarte er aber im ersten Halbjahr eine weitere Strukturdiskussion sowohl für die Einnahmen- als auch für die Ausgabenseite. Grundsätzlich werde der Haushalt den Erfordernissen aber nicht gerecht, da das Vermögensbudget nicht ausgeglichen sei. Bei der Windkraft in Gersbach habe die Stadt den richtigen Weg beschritten. Er fordert außerdem dringend, über Maßnahmen für den sozialen Wohnungsbau zu beraten. Gustav Blessing, Unabhängige, stimmte dem Haushalt schweren Herzens zu. Er warnt wie Kämmerer Thomas Spohn vor den voraussichtlichen Kreditaufnahmen von 10 bis 12 Mio. Euro in den Jahren ab 2017. Die Unabhängigen bestehen beim Schul-Campus darauf, die bestehende Sporthalle zu sanieren statt eine neue zu errichten. Für Michael Straub von den GRÜNEN stehen immer noch keine angemessene Stadtentwicklung, keine bürgerorientierte Strategie und keine Anstrengungen zu strukturellen Veränderungen an. Zu den Baugebieten meint er, es gebe genügend bebaubare Flächen, wenn auch in privater Hand.
Der Gemeinderat diskutiert über ein viel beschworenes Leitbild als Richtschnur für die künftige Stadtpolitik.
Bürgermeister Christof Nitz informiert, dass es im kommenden Jahr zwei Partnerschafts-Jubiläen zu feiern geben wird. Die Städtepartnerschaft mit Poligny wird 50, die Partnerschaft mit Ronneby 30 Jahre alt.
Aus der Haushaltsrede des Bürgermeisters geht seine Erwartung auf ein „spannendes Jahr“ hervor. Wenn die Verträge unterzeichnet seien, werde im Frühjahr Baubeginn im Uehlin-Areal sein. Gleichzeitig werde dann die Scheffelstraße zu einer Fußgängerzone umgebaut. Im nächsten Jahr werde die Sanierung des THG weitergeführt und die der Grundschule in Fahrnau in Angriff genommen. Beides seien Millionen-Projekte. Nächstes Jahr stehe auch der Ausbau der Breitband-Verkabelung an. Beim Hochwasserschutz seien die meisten Aufgaben erledigt. Es stünden noch Arbeiten an der Kleinen Wiese aus. Außerdem seien Maßnahmen im Bereich Frieseneggerweg/Luisenstraße notwendig. 2016 werde endlich der Bau des S-Bahn-Haltepunktes ausgeschrieben. Das Thema „Flüchtlinge und Wohnungsmarkt“ werde beherrschendes Thema im Jahre 2016 sein, prognostiziert das Stadtoberhaupt. Zum Krankenhaus betont er, dass der Kreistag im Frühjahr 2016 entscheiden werde, wie es mit der Umstrukturierung der Kreiskliniken weitergehe. Aufgrund eines Vetos des Landkreises Waldshut werde der Ringtausch bei den beruflichen Schulen, wie ihn der Kreistag beschlossen hatte, derzeit nicht ausgeführt.
15. Dezember 2015
Beim Schopfheimer Weihnachtsmarkt erzielte die Hilfsaktion des Markgräfler Tagblattes einen Erlös von über 1.400,– Euro, soviel wie noch nie.
Die Gersbacher Ortschaftsrätin Sabine Weniger und Ortsvorsteher Christian Walter sehen den Neujahrsempfang 2016 in Gefahr. Eigentlich lasse die Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung keine Feier zu, sagten sie in der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Der Ortschaftsrat signalisiert eindeutig, dass er die geplanten Anlagen auf dem Glaserkopf (Windkraft) aufgrund der vielen negativen Auswirkungen auf das Dorf nicht realisiert haben möchte.
In einer Feierstunde im Rathaussaal werden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung geehrt. So gab es Ehrungen für 15-, 20-, 25-, 30-, 35- und gar 45-jährige Zugehörigkeit. Eine besondere Ehre war es für Bürgermeister Nitz, seiner Sekretärin, Silvia Fricker, die nun seit 45 Jahren im Dienste der Stadt steht, zu danken. 25 Jahre gehören die Leiterin des Kindergartens Langenau, Angelika Keil, und Jochen Sutter von der Bauverwaltung der Stadtverwaltung an.
Das Friedenslicht, ein Zeichen für Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung, kommt in einer ökumenischen Aktion aus Bethlehem nach Deutschland. In Schopfheim sorgt seit Langem der evangelische Pfadfinder-Stamm „Konrad von Rötteln“ dafür, dass das Friedenslicht auch hier weitergegeben wird. Es nutzten zahlreiche Menschen die Gelegenheit, an der Kerzenflamme ein eigenes Licht zu entzünden, das sie dann mit nach Hause nahmen.
16. Dezember 2015
Beim „Tag der offenen Tür“ im THG kamen Spenden für Hilfsorganisationen in Höhe von 5.000,– Euro zusammen. Eine Hälfte zwackte das Gymnasium für sich ab, die andere kommt drei wohltätigen Institutionen zugute. 1.000,– Euro erhält der Wehrer Freundeskreis „Granja El Ceibo“. Die nächsten 1.000,– Euro versprach das THG dem Freundeskreis Asyl in Rheinfelden. Die übrigen 550,– Euro darf der neugegründete Helferkreis „Schopfheim hilft“ in Empfang nehmen.
Die ersten Container für die Container-Siedlung am Friedhof Fahrnau wurden angeliefert und installiert. Insgesamt sollen im Januar/Februar 2016 in Fahrnau 200 Flüchtlinge in den Wohncontainern Platz finden.
Dem Musikverein Raitbach droht das Aus. Bei der 130. Generalversammlung konnten die Vorstandsämter, die seit dem Frühjahr kommissarisch besetzt waren, wiederum nicht besetzt werden. Die kommissarischen Vorstände werden ihre Aufgabe noch bis zur Generalversammlung Anfang März 2016 behalten, dann ihre Funktion aber endgültig niederlegen. Derzeit ist man am Überlegen, ob es zu einer Fusion mit dem MV Langenau kommen könnte oder zu einer Spielvereinigung. Im Januar wird man eine gemeinsame Probe mit den Musikern beider Vereine und eine anschließende Musikerversammlung abhalten, um darüber zu entscheiden.
Das Wittener Kinder- und Jugendtheater ist zu Gast und spielt die Geschichte „Findus zieht um“ im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ in der Stadthalle. Einmal mehr konnten junge Zuschauer und Zuhörer begeistert werden.
17. Dezember 2015
Der Historiker Heiner A. Baur übergibt drei großformatige Fotografien aus den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts an das Stadtarchiv.
Der Fahrnauer Gärtnermeister Rudolf Otto, der auch Gemeinderat in Fahrnau und Stadtrat in Schopfheim gewesen ist, feiert heute mit seiner Frau Ruth Otto, geb. Dörflinger, die diamantene Hochzeit.
Mit dem Märchen „Fundevogel“ der Gebrüder Grimm ging das „Theaterfestival für junge Leute“ in diesem Jahr zu Ende. Gleichzeitig war es die letzte Aufführung, die im Museumskeller stattfinden konnte. Bekanntlich dürfen dort keine Aufführungen mehr stattfinden, da kein zweiter Fluchtweg vorhanden ist.
18. Dezember 2015
Die CDU-Senioren trafen sich dieser Tage zu einer Adventsfeier im Café „Wiesental“ im Markus-Pflüger-Heim. Werner Schute durfte dabei auch den Ehrenbürger Dr. Günter Zabel begrüßen.
Die Stadtverwaltung wird im kommenden Jahr zwei Elektro-Autos anschaffen, die an Wochenenden auch den Bürgern der Stadt über das Projekt „my-e-car“, einer Tochterfirma von EnergieDienst und Stadtmobil Südbaden, vermittelt werden.
19. Dezember 2015
Jutta Greiner ist seit 40 Jahren im Schuhhaus Eiche beschäftigt. Sie begann ihre Berufsausbildung noch beim Großvater des heutigen Geschäftsführers. „Die Gersbacherin hat einen großen Teil zum Erfolg des Unternehmens beigetragen“, betont Geschäftsführer Stefan Klever.
Die Triathleten Katharina Möller und Jan Uttner werden in den Landeskader E nominiert.
Die Gewerbeschule Schopfheim, die 2016 das 150-jährige Bestehen feiern kann, bereitet eine Ausstellung vor.
Beim Weihnachtskonzert des Gesangvereines Wiechs feiert der neu gegründete Frauenchor Premiere. Der Konzertabend wurde dem allseits beliebten Chorleiter Andreas Hauri gewidmet.
20. Dezember 2015
Großen Andrang kann Hans Glöggler bei seiner Weihnachtsparty, die er auf dem Viehmarktplatz veranstaltet, verbuchen.
Die Kantorei führt in der evangelischen Stadtkirche die Teile I, V und VI des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach zusammen mit dem Markgräfler Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Bogon auf.
Das traditionelle Weihnachtskonzert des Gesangvereins Raitbach findet wie immer große Resonanz. In der Festhalle sind alle Plätze belegt. Dirigent Herbert Maisch, der den Chor seit 38 Jahren leitet, hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Im zweiten Teil des Abends stand natürlich ein Theaterstück. Dieses Mal fand das Lustspiel „Die verflixte Hose“ den ungeteilten Beifall des Publikums.
Die Jugendkapelle wirkte in diesem Jahr beim Adventskonzert anlässlich der Verabschiedung von Max Lehmann nicht mit. Nun gab es aber ein eigenes Konzert im katholischen Gemeindehaus unter dem Dirigat von Joachim Wendland.
21. Dezember 2015
Die Werbeanzeige eines Taxi-Unternehmens am Bahnhof darf bleiben, allerdings darf sie nicht mehr blinken.
Der Malteser-Hilfsdienst verteilt Weihnachtspakete mit Hygieneartikeln an die Flüchtlinge im Oberfeld.
Beigeordnete aus ganz Baden-Württemberg treffen sich erstmals im Schopfheimer Rathaus zu einer Tagung. Ein aktuelles Thema stand oben auf der Tagesordnung. Vor dem Hintergrund, dass der soziale Wohnungsbau erheblich zurückgegangen ist, stellt die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen in den Kommunen ein drängendes Problem dar. Weiteres Thema waren die oft fehlenden Betreuungs-, Kindergarten- und Schul-Kapazitäten. Auch die Inklusion war ein Schwerpunkt der Diskussionen. Das Konfliktpotenzial bei der Nutzung von Windenergie war ein Thema, das nicht nur Schopfheim umtreibt.
22. Dezember 2015
Geschäftsleitung und Mitarbeitervertretung ehren in einer Feierstunde Arbeitsjubilare im Georg-Reinhardt-Haus für 20- und 30-jährige Zugehörigkeit.
„Der Weibsteufel“, ein Schauspiel von Karl Schönherr, wird mit Christine Kaufmann, Alexander Radszuhn und Daniel Bruder in der Stadthalle aufgeführt. „Diese Veranstaltung der Kultur-Kooperation kann nicht so recht überzeugen“, meinen die Rezensenten.
23. Dezember 2015
500,– Euro überreicht der Gesangverein Eichen dem Rotary-Club. Das Geld – so Chorleiter Dieter Waibel und Vorsitzender Achim Hottinger – kam beim Benefiz-Konzert des „Chorilla“-Chores Hirsingue mit dem GV Eichen zum 150. Jubiläum zusammen.
Der Helferkreis Schopfheim hat in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge nicht nur einen Weihnachtsbaum aufgestellt, sondern den dort lebenden Menschen auch ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht.
24. Dezember 2015
Die Stadtverwaltung stellte vor einigen Tagen einen statistischen Jahresbericht für 2014 vor. Darin sind Angaben über die Arbeitslosigkeit in der Stadt, die Hartz IV-Bezieher, Anträge über Hilfe zum Lebensunterhalt und über Wohngeld sowie weitere soziale Daten enthalten.
Friedrich Albes ist der neue Behinderten-Beauftragte der Stadt. Er wurde in der Konstituierenden Sitzung des Behinderten-Beirates gewählt.
Die Pfarrer beider Konfessionen blicken in ihren Weihnachtspredigten nicht nur auf die biblische Geschichte, sondern spannen einen Bogen zu aktuellen Ereignissen. Sowohl Pfr. Latzel als auch Pfr. Schmitthenner betrachten dabei die Lage der Flüchtlinge.
Erstmals wurde in Wiechs der Familiengottesdienst als „Stall-Weihnacht“ im Hof beim Gasthaus „Krone“ zusammen mit Pfr. Tilgner gefeiert.
Kinder setzen in der evangelischen Stadtkirche die Weihnachtsgeschichte nach Lukas szenisch um. Sie erzählen und spielen die wundersamen Ereignisse. Das Krippenspiel hat die Gemeindediakonin Lena Zacheus zusammen mit anderen gestaltet.
26. Dezember 2015
Thomas Scheytt und Harry de Ville konzertieren im „Goldenen Löwen“.
28. Dezember 2015
Die Weihnachtstage waren eher frühlingshaft. Winterlich geruhsam verlebten auch die Polizisten des Schopfheimer Reviers die Feiertage. Es gab keine Vorkommnisse, die einen Polizeibericht gerechtfertigt hätten, liest man.
Ein 23-Jähriger aus dem Raum Schopfheim ist, so berichtet heute die Presse, in seinem Urlaub in Nicaragua bei einem Raubüberfall ermordet worden. Der tragische Vorfall ereignete sich bereits vergangene Woche.
Um 9.22 Uhr hat ein Kurzschluss in einer Mittelspannungs-Schaltanlage eines Industriebetriebes in Fahrnau zu einem Stromausfall geführt. 9.54 Uhr konnten erste Haushalte wieder an das Netz gehen, bei andern dauerte es bis kurz nach 10 Uhr.
29. Dezember 2015
Bei der Firma Gardner Denver werden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dr. Friedrich Justen von der Geschäftsleitung und von Dr. Ruthard Hirschner von der Stadt Schopfheim zusammen mit Ralf Kurz, dem Betriebsratsvorsitzenden, geehrt. Michael Urban gehört dem Unternehmen seit 40 Jahren an. Er erhielt die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg.
Im Entegast rutschten Felsbrocken auf den Spazierweg zwischen Schopfheim und Fahrnau. Der Weg wird deshalb für einige Zeit gesperrt sein.
30. Dezember 2015
„Jetzt lassen wir es krachen“, tönt es in der Stadthalle. Rund 500 Fans uriger Volksmusik feiern die „Klingende Bergweihnacht 2015“. Hansy Vogt mit seinen „Feldbergern“ begeisterte dabei das Pulbikum vollends.
Bei der letzten Ortschaftsratssitzung in Gersbach zeigen sich die Räte zuversichtlich, im Jahr 2017 wieder einen Neujahrsempfang veranstalten zu können. Ortschaftsrat Ralf Ühlin wollte wissen, ob die Stadtverwaltung in die Entscheidung des Landratsamtes, den Ortsteil aus der Leader-Förderkulisse herauszunehmen, eingebunden war.
Zum Jahresende gibt die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental bekannt, dass in Schopfheim sechs Eheschließungen, 45 Beerdigungen und 33 Taufen verzeichnet wurden. 36 Kinder erhielten die erste hl. Kommunion. Aus der katholischen Kirche sind in Schopfheim im laufenden Jahr 64 Personen ausgetreten. Eine Person ist wieder in die Kirche eingetreten.
Noch im alten Jahr verabschiedete Bürgermeister Christof Nitz langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen werden.
31. Dezember 2015
Frank Möckel, der seit 2005 im DB-Reisezentrum im Bahnhof Schopfheim tätig ist, erlebt hautnah Strukturveränderungen der Deutschen Bahn. In Schopfheim wird in Zukunft nur noch Werner Müller im Bahnhof anzutreffen sein. Die Reduktion des Personals in Schopfheim wird in den nächsten Tagen mehrfach kritisiert.
Der Gewerbeverein zieht die Gewinner der diesjährigen Weihnachtsaktion. Mehr als 60 Geschäfte hatten sich beteiligt und 40.000 Lose wurden ausgegeben.
Bürgermeister Christof Nitz übermittelt Grüße zum neuen Jahr namens der Verwaltung und des Gemeinderates an die Menschen dieser Stadt. Dabei dankt er allen Helfern, die sich für die Flüchtlinge und Asylsuchenden engagieren. Er meint auch, dass wir im kommenden Jahr in Schopfheim den Bau des Uehlin-Areals erleben dürfen. Manch andere kommunalpolitische Vorhaben werden ebenfalls aufgeführt.
Die CDU trifft sich zum Jahresabschluss. Heidi Malnati erinnert dabei an das Engagement des Ortsverbandes und der Fraktion im vergangenen Jahr und erwähnt dabei die Flüchtlingsunterkünfte und das geplante Container-Dorf. Auch das Bekenntnis zu einem Hallen-Neubau in Wiechs, zur Auslobung für den Campus der Friedrich-Ebert-Schule und zum Sportstätten-Gutachten erwähnt sie. Nach ihren Worten fordert die CDU eine durchdachte Konzeption für die ehemalige Markgrafenstadt. Themen wie Verkehrsberuhigung, Erschließung von Baugebieten für Wohnen und Industrie, Klimaschutz, Kultur und Verkehrsinfrastruktur werden in den nächsten Monaten wichtig werden. Natürlich liege das Hauptaugenmerk auf dem Uehlin-Areal. Wenn die CDU die Landtagswahl wieder verlöre, wäre das eine größere Zäsur als beim letzten Mal, meint der Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche während der Versammlung. Die CDU wolle ganz klar die Regierungsverantwortung übernehmen. Auch Ortsverbandsvorsitzende Heidi Malnati machte deutlich, dass die CDU in die Regierungsverantwortung dränge.
Zum Jahresausklang gibt Christoph Bogon in der evangelischen Stadtkirche ein Orgelkonzert.
Glimpflich verlief ein Brand in Langenau.