2016

Bürgermeister Christof Nitz: Ein Mann mittleren Alters in einem Anzug schaut freundlich mit leichtem Lächeln in die Kamera.

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

welch ein Jahr, das Jahr 2016. Dieses wird aus vielerlei Gesichtspunkten in die Geschichte unserer traditionsreichen Stadt eingehen.

Bei meinem Blick auf das zurückliegende Jahr 2016 will ich mich auf die Belange und Tätigkeitsbilder unserer Stadt Schopfheim beschränken. Es gäbe sicherlich vieles zu sagen über Wahlkampfveranstaltungen und -ausgänge in Amerika, das Zusammenspiel und Kräftemessen in Europa und über den Aufstieg und die Hintergründe der AfD in Deutschland. Das alles möchte ich bei meinen Betrachtungen außen vor lassen.

Erfolge des Jahres 2016

So kann ich zunächst einmal festhalten, dass das Jahr 2016 ein sehr, sehr erfolgreiches in der Geschichte unserer Stadt war. Wir haben extrem viele wichtige und zukunftsweisende Beschlüsse im Gemeinderat gefasst und viele Themen zum Abschluss gebracht.

Aus dem 10‑Jahres‑Plan, den wir im Gemeinderat 2015 miteinander erarbeitet hatten, haben wir im Jahr 2016 die Leitbild‑Diskussion vertieft und aus dieser heraus Ziele definiert und mit konkreten Handlungsfeldern unterlegt. Diese Vorgehensweise war Grundlage und Basis für den Haushalt 2017, den wir im Dezember 2016 auf den Weg gebracht haben.

Der Haushalt ist der erste, den die Stadt Schopfheim in der doppischen Form aufgelegt hat. Das heißt, Verwaltung und Gemeinderat mussten sich von der jahrzehntelangen Tradition des kameralen Haushalts verabschieden, um sich einer neuen Form der Darstellung zuzuwenden. Ein langer und intensiver Prozess konnte im Jahr 2016 mit Erfolg abgeschlossen werden.

Finanzielle Entwicklung

In diesem Zusammenhang darf ich sagen, dass das Jahr 2016 aus finanzieller Sicht um ein Vielfaches besser zu Ende ging, als zu Beginn des Jahres angenommen. So konnten wir anstelle von 5 Mio. Euro aus der Rücklage zu entnehmen, dieser sogar 5 Mio. Euro zuführen!

Campus Friedrich‑Ebert‑Schule

Nachdem wir den städtebaulichen Wettbewerb europaweit ausgeschrieben hatten, sind 216 Bewerbungen eingegangen. Aus diesen wurden 15 Büros gelost und 5 weitere waren bereits als Teilnehmer gesetzt. Das Losverfahren hat unter notarieller Aufsicht stattgefunden. In einem anonymen Verfahren wurde schließlich der erste Preisträger, das „Architekturbüro 1“ aus Linz/Österreich, einstimmig gewählt.

Uehlin‑Areal und Scheffelstraße

Die Grundstücke wurden verkauft an die BPD Immobilienentwicklungs GmbH in Freiburg und diese wird im Jahr 2017 die Bauarbeiten voranbringen mit dem Ziel, im ersten Quartal 2019 alle Gebäude fertiggestellt zu haben.

Parallel dazu wird die Stadt Schopfheim die Scheffelstraße umbauen und in eine Fußgängerzone umfunktionieren.

Flüchtlingsunterbringung

Entgegen der Prognosen sind weit weniger Flüchtlinge im Landkreis Lörrach angekommen und damit auch auf die Städte verteilt worden. Viele vorbereitende Maßnahmen des Landkreises haben sich nunmehr als zu üppig erwiesen, sodass einige Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis wieder abgebaut werden.

Die Stadt Schopfheim hat allerdings die Aufgabe, in der sogenannten Anschlussunterbringung Wohnraum für die Betroffenen zu sorgen – eine durchaus herausfordernde Aufgabe.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den vielen, vielen ehrenamtlichen Helfern, die dem einzelnen Menschen, aber auch der Stadt Schopfheim in vielen Belangen unter die Arme greifen und „das Leben erleichtern“.

Windkraft

Wie von mir schon vor drei Jahren prognostiziert, hat die Stadt an einer Stelle der Windkraft „potenziellen Raum“ einräumen müssen und hat den Flächennutzungsplan entsprechend weiterentwickelt. Die fünf Windenergieanlagen am Rohrenkopf werden Ende des Jahres ihrer Bestimmung übergeben.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben es von uns erfordert, der Windkraft im Bereich von Gersbach den notwendigen Raum einzuräumen, zumal der Windatlas verschiedene windhöffige Standorte herauskristallisiert hat.

Sportplatz Oberfeld

Der Gemeinderat hat sich nach einigem Hin und Her entschieden, die beiden Sportanlagen im Oberfeld bzw. in Fahrnau zu belassen. In Fahrnau selbst gab es einen neuen Kunstrasenplatz, der auch von der Stadt maßgeblich mitfinanziert wurde. Der SVS wird eine gute Lösung für den Verein auf dem bestehenden Gelände anstreben.

Kindergarten Langenau

Mit der Genehmigung des Bauantrages ist nunmehr der Weg frei, dass die Stadt in Langenau den Kindergarten für rund 40 Kinder errichten kann. Bisher war dies als erster Schritt hin zu einem Bildungshaus in Langenau gedacht.

Ziel ist es, bis zum Herbst 2017 den Kindergarten in Betrieb zu nehmen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den Gemeinderat für seine klare Haltung in dieser Frage.

Hochwasserschutz

Die Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Großen Wiese sind so gut wie abgeschlossen. Ein Meilenstein in der Geschichte unserer Stadt, der es ermöglicht hat, dass nach wie vor Bauen in vielen Bereichen möglich ist, in denen ansonsten eine weitere Bebauung unmöglich gewesen wäre.

Viele Menschen sind mittlerweile hoch erfreut, wenn sie nicht sofort mit den Sandsäcken beim ersten Starkregen parat stehen müssen.

Haltestelle „Schlattholz“

Sie wird nun gebaut, die entsprechenden Vereinbarungen mit der DB sind unterzeichnet. Eine ganz wichtige Funktion in der Gesamtabwicklung unseres ÖPNV. Zum Fahrplanwechsel Dezember 2017 wird sie in Betrieb genommen.

Erschließung Gewerbegebiet Lus VII

Die Erschließung hat begonnen für diese wichtige Gewerbegebietserweiterung, vor allem auch im Hinblick auf die dazugehörige P+R‑Anlage. Mit dieser Maßnahme stellen wir fest, dass wir nur wenige Gewerbegebiets‑Bauplätze zur Verfügung stellen können.

Eine große Anzahl an Interessenten hat sich bei uns allerdings schon gemeldet, sodass wir leider nicht allen den entsprechenden Bauplatz zur Verfügung stellen können.

Halle Wiechs

Mit 3,1 Mio. Euro ein Neubau, der längst überfällig war und für den Ortsteil Wiechs sicherlich prägend sein wird. Die Konsequenzen für die Schule müssen wir dabei im Auge behalten.

European Energy Award und Energieeinsparungen

Die Stadt nimmt bekanntermaßen am European Energy Award teil. Die Zertifizierung wollen wir im Jahre 2018 realisieren, dazu müssen wir notwendige Punkte in Sachen Energieeinsparung erreichen. Bei jeder Maßnahme wird gut überlegt, welche Aktionen umgesetzt werden können, um auch diesem Belang Rechnung zu tragen.

Wohnraummangel und neue Bauflächen

Ein riesiges Problem stellen nach wie vor die zu geringen Flächen für Wohnraum dar. Sehr froh bin ich deshalb über die Tatsache, dass wir im Jahr 2017 geplante Flächen am Eisweiher mit Geschosswohnungsbau, in der Roggenbachstraße (Firma Gardner Denver) und ggf. auch im Vogelbach‑Areal erleben können.

Wir erkennen immer deutlicher, dass wir auch sehr bemüht sein müssen, im Bereich der Einfamilien‑, Doppel‑ und Reihenhäuser recht bald Flächen zur Verfügung zu stellen. Gerade hier ist die Stadt gefordert, die entsprechenden Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Zinspolitik und Verwahrzinsen

Aufgrund der Nullzins‑ bzw. Niedrigzins‑Politik der EZB wird sich im Jahr 2017 ein nie gesehenes Phänomen einstellen. Die Stadt muss für das angesparte Geld sogenannte Verwahrzinsen bezahlen. Wir haben im Haushalt einen Betrag von 45 000 Euro dafür eingestellt, um bei unseren Banken das Geld deponieren zu dürfen. Ein schier unerträglicher Zustand! Dies ist aber leider dem Umstand geschuldet, dass unsere Banken ihrerseits für die Deponierung von Geldern bei der EZB Verwahrzinsen bezahlen müssen.

Krankenhausprojekt Lörrach

Bis zum November 2016 war dies zumindest in Baden‑Württemberg ein einmaliger Prozess. Nach sehr langen, intensiven, zielführenden, offenen und transparenten Diskussionen hat der Kreistag des Landkreises Lörrach einen einstimmigen Beschluss gefasst, die drei bestehenden Krankenhäuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim aufzugeben, um ein zentrales Klinikum im Landkreis zu errichten.

Hinzu kam, dass das Elisabethen‑Krankenhaus den Landkreis gebeten hat, sein Haus mit dem Bau des Zentralklinikums zu übernehmen – ein historisch einmaliger Vorgang. Darauf sollen rund 100 Pflegebetten für eine psychiatrische Einrichtung unter der Regie des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Emmendingen errichtet werden.

Anschließend hat der Landkreis sämtliche Gemeinden aufgefordert, ein Angebot für ein passendes Grundstück abzugeben. Die Stadt Schopfheim hat ein solches Angebot gegenüber dem Landkreis gemacht – aus meiner Sicht das beste im Vergleich zu allen anderen.

Das Jahr 2017 wird nun zeigen, nach welchen Kriterien und nach welchen Maßstäben die einzelnen Angebote beurteilt werden. Sollten ausschließlich Zahlen, Daten und Fakten für die Auswahl des Standortes herangezogen werden, bin ich sicher, dass man um den Standort Schopfheim nicht herumkommt.

Sommersound Festival

Absolut etabliert ist mittlerweile der Sommersound in Schopfheim. Im Jahr 2016 hatten wir herausragende, weltweit bekannte Künstler auf unserer Bühne stehen. Damit hat sich dieses Festival nun endgültig einen Namen bei den zahlreichen Angeboten in unserer Region gemacht. Ausverkaufte Konzerte, hervorragende Stimmung, familiäre Atmosphäre und Weltstars auf der Bühne – was will man mehr!

Dank und Ausblick

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei allen „Schaffern und Machern“ in unserer Stadt bedanken. Gleich, ob sie sich ehrenamtlich in einem politischen Gremium, in Vereinen, bei Institutionen oder auch in der Verwaltung oder der Presse und im Radio engagieren – wir leben in einer lebendigen, heterogenen, spannenden und aufstrebenden Stadt. Darauf können wir stolz sein und uns auf das kommende Jahr 2017 freuen.

Herrn Strütt als Macher und Motor des Jahrbuches möchte ich an dieser Stelle meinen ganz besonderen Dank aussprechen für sein Engagement.

Dem Jahrbuch wünsche ich noch viele erfolgreiche Jahre.

Viel Freude und Information nun Ihnen beim Lesen des Jahrbuchs 2016.

Ihr Christof Nitz, Bürgermeister

01. Januar 2016

Nebel verschleierte am Nachthimmel die zahlreichen farbigen Sterne der Silvesterraketen.

Die GRÜNEN treffen sich zum Neujahrs-Hock mit Josha Frey, MdL, im Gasthaus „Sonne“. Zum Thema „Uehlin-Areal“ meint Michael Straub, dass man die Parkplätze in einer Tiefgarage auch für weniger Geld hätte realisieren können. Zum Städte-Gutachten bleibe die Haltung der GRÜNEN so, dass die Sportstätten nicht an die Peripherie ausgelagert, sondern stadtnah erhalten bleiben müssten. Außerdem sei der Bolzplatz im Oberfeld die einzige größere Fläche südlich der Bahnlinie, auf der Kinder sich frei bewegen könnten, betont Straub. Weitere Themen waren die Flüchtlingssituation, der Erhalt des Krankenhauses und die Wohnungssituation in der Stadt. Mit den Forderungen nach mehr Sozialwohnungen hätten die GRÜNEN sich allerdings im Gemeinderat nicht durchsetzen können, betont er weiter. Zum Windpark Rohrenkopf meint Michael Straub: „Die Windräder stehen im Rücken der Gersbacher. Die vorgebrachten Bedenken sind ausführlich besprochen und diskutiert worden. Jetzt muss es auch mal gut sein.“ Aus der Versammlung wurde aber auch eingeworfen, dass die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen seien.

02. Januar 2016

Gegen 5.50 Uhr haben drei unbekannte Täter am Bahnübergang Himmelreich-/Roggenbachstraße einen 34-jährigen Mann niedergeschlagen und beraubt. Die Täter – alle dunkelhäutig, wie die Polizei mitteilt – entwendeten Bargeld, ein Smartphone und einen Schlüsselbund. Ein weiteres Vorkommnis ereignete sich gegen 23.30 Uhr beim Bahnhhof Schopfheim West. Opfer war ein 17-jähriger Jugendlicher, dem der Täter ein Klappmesser vor die Brust hielt und Geld forderte. Der Jugendliche konnte flüchten, der Täter wird als arabisch aussehend beschrieben. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen.

Auf dem Gelände eines Autohauses in Gündenhausen brachen unbekannte Täter einen Münz-Staubsauger auf und entwendeten den Münzbehälter mitsamt dem Geld.

04. Januar 2016

Die Sternsinger mit ihren Begleitern vom Vorbereitungsteam und ihren Betreuern besuchen das Rathaus, wo sie von Beigeordnetem Dr. Ruthard Hirschner empfangen wurden.

06. Januar 2016

Die SPD trifft sich im „Adler“ zum Dreikönigs-Hock im Beisein von Justizminister Rainer Stickelberger. Er konnte Robert Zapp, Kurt Sutter und Gerd Merz für 50-jährige Parteizugehörigkeit ehren. Die SPD bleibe bei ihrer Forderung, die Stadtentwicklung nicht nur unter einzelnen Aspekten, sondern im Gesamtzusammenhang zu diskutieren, meint Peter Ulrich. An das Betriebsgelände der Firma Gardner Denver in der Roggenbachstraße und eine hierfür beantragte Veränderungssperre erinnerte er erneut. Die SPD bleibt auch bei der Stadtentwicklung bei der Forderung, diese unter professionelle Leitung zu stellen. Artur Cremans, Fraktionsvorsitzender, nahm den Hock als Gelegenheit, Stellung zur Position der Fraktion zu nehmen. Dabei spielten natürlich das Uehlin-Areal und die Wiedereinstellung eines Stadtplaners eine große Rolle. Für das Sportgelände im Oberfeld sei ein Gutachten in Auftrag gegeben worden, wobei es leider nicht zu einer Fusion der beiden Fußballvereine von Fahrnau und Schopfheim gekommen sei. Der für die Berufsschulen in Schopfheim und Lörrach sowie Rheinfelden gefundene Kompromiss ist aus Sicht der SPD – so der Kreisrat – nicht zufriedenstellend. Bekannt wird, dass Hans-Jörg Klein aus dem Gemeinderat ausscheiden möchte. Die Entscheidung habe rein berufliche Gründe, denn das Notariat werde zum 01. Januar 2018 privatisiert. Klein wechselt dann in die Freiberuflichkeit. Dies bedürfe umfangreicher Vorbereitungen, erläuterte er die Entscheidung. Peter Ulrich wird für ihn in das Gremium nachrücken, wenn der Gemeinderat dem Ausscheiden zustimmt.

Beim Dreikönigs-Hock hat Justizminister Rainer Stickelberger die Landtagswahl im Visier. „Wir müssen kämpfen, um unsere Politik im Land gemeinsam mit den GRÜNEN fortsetzen zu können und um den Rückfall in frühere Regierungsmuster zu verhindern“, betont er.

In der Hülschematt-Halle in Eichen trifft sich die ältere Bevölkerung des Ortsteils zum Dreikönigs-Nachmittag. Etwa 100 Gäste wurden von Ortsvorsteherin Ute Zeh und Bürgermeister Christof Nitz begrüßt. Für die musikalische Umrahmung sorgte wie immer der Gesangverein unter der Leitung von Dieter Waibel.

Die Wiechser Schützen treffen sich zum traditionellen Dreikönigs-Schießen im Schützenhaus. Über das Ergebnis des Schießens hüllen sich die Organisatoren altem Brauch zufolge in Schweigen, denn der neue Wiechser Schützenkönig wird erst bei der Hauptversammlung bekannt gegeben.

07. Januar 2016

Stehende Ovationen gibt es für die „Fünf Tenöre“ Christiano Olivieri, Orfeo Zanetti, Doryan Daskalov, Luigi Frattola und Vincenzo Sanso in der Stadthalle bei ihrem Konzert. Die Sänger kamen durch die Vermittlung von KARO-EVENTS nach Schopfheim.

08. Januar 2016

Der Plaketten-Verkauf für die diesjährige Straßenfasnacht hat begonnen.

In Gündenhausen wurde erneut ein Münz-Staubsauger aufgebrochen. Allerdings konnten die Täter nur Wertmarken erbeuten.

Die Feuerwehr Kürnberg trifft sich zur Generalversammlung, die zu einer Marathon-Sitzung wurde. Drei Stunden und drei geheime Wahlgänge waren notwendig, bis Hauptfeuerwehrmann Jannik Weidner als Nachfolger des bisherigen Amtsinhabers, Werner Keller, als Stellvertretender Kommandant feststand. Ursprünglich standen vier Kandidaten zur Wahl.

09. Januar 2016

Die Stadt geht gegen das Urteil des Amtsgerichts in Sachen kontaminierter Erde in Eichen ins Berufungsverfahren, wie Beigeordneter Dr. Hirschner informiert.

Mit Katja Janker wurde die vakante Stelle in der Stadtjugendpflege nach dem Ausscheiden von Dietmar Hermann wieder besetzt.

Die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt noch in der Hauptstraße, während die „Enninger“ den diesjährigen Narrenbaum mit 28,6 m Länge in die Senkrechte bringen. Der Weihnachtsbaum steht ebenfalls noch auf dem Marktplatz.

Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Raitbach. Kommandant Michael Lüttner berichtet über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Für 36 Jahre vollständigen Probenbesuchs erhielt Klaus Denner eine Feuerwehr-Tafel, die seit Bestehen der Raitbacher Wehr noch nie vergeben worden ist.

10. Januar 2016

Gut besucht war der diesjährige Neujahrsempfang der Ortsverwaltungen Langenau und Enkenstein in der Langenauer Festhalle. Empfang und Zusammenarbeit dieser beiden Ortsteile haben mittlerweile Tradition. Bürgermeister Christof Nitz war es dann auch, der 2015 als erfolgreiches Jahr bilanzierte.

Der verspätete Dreikönigs-Suppen- und Kaffee-Tag der DRK-Ortsgruppe Gersbach im Info-Pavillon war ein Erfolg und zeigte, dass die Gersbacher sich mit dem Roten Kreuz verbunden fühlen. Die Ortsgruppe durfte außerdem von Rolf und Bettina Roller vom Autohaus Roller aus Haltingen eine Spende entgegennehmen.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gersbach unter ihrem Abteilungskommandanten Benjamin Ühlin. Er berichtet über die Ausbildung und Übungen, über einen Besuch von Feuerwehrkameraden in New York und von einer Großübung in Schwarzenbach. Peter Doege gab nach acht Jahren das Amt des Jugendleiters ab und wurde dafür anerkennend geehrt.

11. Januar 2016

In der Gewerbeschule wird das 150-jährige Bestehen gefeiert. Oberstudiendirektor Ralf Dierenbach erinnerte in seiner Rede während der Feierstunde an die Anfänge und die Bedingungen der Schule vor 150 Jahren. Die Vorzeige-Sportlerin Nicole Grether referierte zum Thema „Erfolg durch Einsatz“ und über ihre Erfahrungen in Diensten des Leistungssports. Der ehemalige Schulleiter Jakob Rauter überreichte seinem Nachfolger Ralf Dierenbach ein Stück Zeitgeschichte. Das Buch über die Tischlerkunst aus dem Jahre 1783 werde künftig in der Gewerbeschule ausgestellt werden.

12. Januar 2016

Die Hebel-Schule hat eine neue Rektorin, wie das Regierungspräsidium auf Anfrage des Markgräfler Tagblattes erklärt. Neu wird Stefanie Jagasia-Kramer, die als Stellvertretende Schulleiterin der Pestalozzi-Schule in Lörrach tätig ist, zum 01. März nach Schopfheim in die Schulleitung wechseln.

In der katholischen St. Bernhards-Kirche gestaltet das Duo „hOeRGe-Nuss“ ein Neujahrskonzert unter der Leitung von Andreas Mölder.

13. Januar 2016

„Das Georg-Reinhardt-Haus gehört zu Schopfheim“, betont Geschäftsführer Martin Mybes bei einer Feierstunde am Freitag vergangener Woche, denn das Haus feierte sein 50-jähriges Bestehen.

85 Teams beteiligten sich zwischen Dreikönig und dem vergangenen Sonntag beim SVS-Hallen-Masters-Turnier in der Friedrich-Ebert-Sporthalle. Die 800 Kinder und Jugendlichen aus dem südbadischen Raum und der Schweiz ermittelten ihre Jahrgangs-Sieger.

In der ersten Woche des Jahres besuchten Josha Frey, MdL, von den GRÜNEN und der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat, Michael Straub, die Friedrich-Ebert-Schule. Das aktuelle Thema, die Flüchtlingskinder und deren Schulbesuch, wurde zuerst angesprochen. „In der Ebert-Schule sind derzeit 17 Flüchtlingskinder“, berichtet die Rektorin, Claudia Brenzinger. Sie sprächen überwiegend Arabisch, Afghanisch, Farsi (Persisch) und auch Albanisch. Zum Glück gebe es andere Kinder in der Schule, die diese Sprachen ebenfalls beherrschten und notfalls bei Übersetzungsproblemen helfend unterstützen könnten, berichtet die Schulleiterin. Ehrenamtliche Erwachsene helfen auch bei der Alphabetisierung, da einige Kinder die lateinischen Schriftzeichen nicht kennen. Seit die Schule als Gemeinschaftsschule betrieben werde, sei die Schülerzahl von 300 auf etwa 350 angewachsen, so Claudia Brenzinger weiter. Die Gemeinschaftsschule ist damit vollständig dreizügig. Auch seien drei Gymnasiallehrer und fünf Realschullehrer an der Schule tätig, man könne daher von keiner mangelnden Lehrereignung für den möglichen Wechsel in ein Gymnasium sprechen. Fraktionsvorsitzender Straub bekannte sich erneut dazu, dass es in Schopfheim mindestens eine G 8-Klasse geben sollte. Eine wesentliche Erhöhung der Schülerzahlen sei aus Platzgründen nicht mehr möglich, meinte Konrektor Günter Fischer.

14. Januar 2016

Der 1881 gegründete Krankenunterstützungsverein Fahrnau hatte zur 135. Generalversammlung um den Vorsitzenden Jürgen Jäckh eingeladen. Im vergangenen Jahr verstarben sechs Mitglieder, so der Vorsitzende. Hans Bauer, der seit 60 Jahren Mitglied ist, wurde bei der Versammlung geehrt.

Kurt Menter, Leiter der Schopfheimer Stadtbibliothek, präsentiert die Bilanz des vergangenen Jahres. Bei den Gesamtausleihen wurde ein Rückgang von 3,4% verzeichnet. Dennoch leihen die Schopfheimer pro Kopf mehr aus als der bundesdeutsche Durchschnitt dies tue, so der Bibliothekar.

In Kürze wird Jessica Risorgi in der Scheffelstraße ein neues Café eröffnen.

Grundsätzlich positiv bewertete die Bürgerinitiative „Pro Oberfeld“ bei der jüngsten Sitzung die Marschroute von Bürgermeister Christof Nitz. Falls der Schopfheimer Gemeinderat entscheiden sollte, dass die Sportanlagen zu Bauflächen umgenutzt werden sollten, will der Bürgermeister dem dann zu erwartenden Bürgerentscheid keine Steine in den Weg legen, sondern sich selbst zum Befürworter erheben.

Zu einem Blitzeinbruch kommt es in einem Elektrogeschäft in der Hauptstraße. Drei Männer hielten kurz nach 1 Uhr in der Nacht vor dem Geschäft, öffneten nach Polizeiangaben mit Gewalt eine Eingangs-Schiebetür und schlugen eine Vitrine ein, entwendeten zahlreiche Handys und I-Pads, Air-Books und Mac-Geräte sowie vermutlich noch weitere Elektroartikel. Das Diebesgut wurde sofort ins Freie getragen und im Auto verstaut. Die Polizei ermittelt.

15. Januar 2016

Was einst als klassisches Altersheim gegründet wurde, feiert nun das 50-jährige Bestehen. Im Dezember 1965 wurde das Georg-Reinhardt-Haus eingeweiht. Geladene Gäste treffen sich heute zu einer Feierstunde im Gemeindehaus, wobei auch zwei Töchter von Georg Reinhardt, Christiane Reinhardt und Dorothee Bleuler, gekommen sind, um dieses Jubiläum zu begehen. Martin Mybes skizzierte die Entwicklung des Hauses bis heute. Mit einem Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche und einem Festbankett im Gemeindesaal wurde das Jubiläum des Georg-Reinhardt-Hauses mit zahlreichen geladenen Gästen gefeiert. Landrätin Marion Dammann, Landtagsabgeordneter Josha Frey, der Beigeordnete, Dr. Ruthard Hirschner, Bernhard Späth, Vorsitzender des Kreisseniorenrates, Redner der evangelischen Kirchengemeinde und der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental sowie die Vorstände des Trägervereines Evangelisches Sozialwerk gaben sich die Ehre. Für die musikalische Umrahmung des Festbanketts wurde der Pianist Thomas Klein engagiert, der einst bei der Familie Reinhardt in der Weiermatt wohnte.

Beim Festakt zum Jubiläum des Georg-Reinhardt-Hauses spricht Hans-Jörg Klein, Vorstand des Sozialwerkes, über die Arbeit des Vereins als bisheriger Träger des Hauses. Der Verein sei früher auch Betreiber und die Vorstände in der Leitung des Hauses beschäftigt gewesen. Die Struktur habe sich dann grundlegend verändert, als das Heim eine gemeinnützige GmbH geworden sei. Das Vermögen gehe in eine Stiftung über. Durch die schlankere Struktur werde z.B. die Arbeit vereinfacht, betont Klein und meint: „Wir sind auf dem richtigen Weg und können die nächsten 50 Jahre ruhig angehen.“ Beim Festakt im Georg-Reinhardt-Haus erzählt Christiane Reinhardt, eine Tochter des Gründers, über ihren Vater.

Gersbach zeigt sich in winterlichem Gewand. Die Gersbacher freuen sich.

Einmal mehr durfte die Schopfheimer Tafel Solidarität erfahren. Vier Schülerinnen des Lörracher Hebel-Gymnasiums organisierten eine Geschenk-Aktion. So kamen 100 liebevoll verpackte Geschenkpakete zusammen.

Petra Martin feiert ein Dienstjubiläum beim Markgräfler Tagblatt. Nach dem Studium wechselte die Jubilarin ins Zeitungsgeschäft und erlernte dieses Handwerk von der Pike auf. Sie feiert heute das 30-jährige Berufsjubiläum als Journalistin.

Generalversammlung der Wiechser Buurefasnachts-Gesellschaft (Wibufa) sowie des Fördervereines. In Abwesenheit wurde Fritz Streule als Präsident erneut auf zwei Jahre wiedergewählt. Zeremonienmeister Stefan Dietz wurde ebenso wie Schriftführerin Silke Heckendorn im Amt bestätigt und für zwei Jahre wiedergewählt.

Bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins stand die Neuwahl des 2. Vorsitzenden an. Andreas Berger nimmt nun den Platz von Andreas König ein, der nicht mehr kandidiert hatte, aber weiterhin aktiv sein wird. Die Mitglieder des Vereins betreuen derzeit 606 Bienenvölker.

16. Januar 2016

Das Euro-Studio Landgraf gastiert mit der Komödie „Der Vorname“ in der Stadthalle. Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr brachte das erfolgreiche Stück des französischen Autoren-Duos Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière auf die Bühne.

17. Januar 2016

Zum Auftakt der Buurefasnacht wurden die neue Prinzessin Angelika Kiefer und Prinz Dieter Schwöble präsentiert. „Prinzessin Angie“ und „Prinz Didi“, wie das neue Regenten-Paar genannt wird, waren beim Erstellen des Narrenbaumes beim Langenauer Rathaus mit dabei.

Warentauschtag der SPD, wie seit vielen Jahren in der Fahrnauer Festhalle.

Jugendliche haben in der Waldorfschule eine Fensterscheibe eingeschlagen und einen Sachschaden von etwa 2.000,– Euro verursacht.

Die Feuerwehr Abteilung Stadt bilanzierte in der jüngsten Versammlung das Jahr 2015. Thomas Ziegler, Schriftführer, erteilte einen umfangreichen Tätigkeitsbericht. Abteilungskommandant Jochen Sutter stellt in seinem Bericht einen erneuten Anstieg der Einsatzzahlen fest. Man musste 163-mal ausrücken. Dies waren 18 Einsätze mehr als im Vorjahr. Die Stützpunkt-Wehr war bei 54 Brandalarmen, 108 technischen Hilfeleistungen und einem sonstigen Einsatz gefordert.

18. Januar 2016

Die Feuerwehr Langenau trifft sich zur Jahresbilanz mit dem Kommandanten Sven Elsässer. Auf hohem Level bewege sich die Abteilung, betont der Gesamtkommandant der Wehr, Lutz Hofer. Mit Präsent und Gutschein bedacht wurden Hauptlöschmeister Heinz Roser für 47-jährige Mitgliedschaft und Oberbrandmeister Walter Würger für 40-jährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt.

Erster Spatenstich für die neue Produktionshalle der Firma Gardner Denver in Gündenhausen. „Mit dem Baubeginn wird ein Bekenntnis zum Standort Schopfheim verdeutlicht“, meint Henrik Akerson, Director Operations für Europa. Die Schopfheimer Investition sei die größte, die Gardner Denver in diesem Jahr weltweit tätige. Der städtische Beigeordnete, Dr. Ruthard Hirschner, wünscht Gardner Denver für das Vorhaben „Glück auf“ und betont das städtische Motto „Traditionsbewusst in die Zukunft“.

Der Bauausschuss diskutiert über die Zukunft der Gaststätte „Zum Markgrafen“ in der Stadthalle. Die möglichen Umnutzungen, die diskutiert wurden, kosten zwischen 335.000,– und 372.000,– Euro. Eine Verpachtung als Restaurant kommt freilich nicht mehr in Frage, wie Beigeordneter Dr. Hirschner betont. Beschlüsse wurden keine gefasst.

„Ist der Kaufvertrag für das Uehlin-Areal unterschrieben oder nicht?“ - dies wollte Artur Cremans während der Bauausschusssitzung wissen. „Das soll meines Wissens Ende Januar geschehen“, betont Beigeordneter Dr. Hirschner auf die Frage des SPD-Fraktionsvorsitzenden.

Soll ein städtisches Gelände südlich des Wiechser Friedhofes als Bauplatz zur Verfügung gestellt werden? Diese Frage beschäftigt den Bauausschuss, nachdem der Ortschaftsrat Wiechs sich im Jahre 2005 eindeutig dagegen ausgesprochen hatte. Bei einer Enthaltung beschloss der Bauausschuss, dass die Stadtverwaltung mit dem Ortschaftsrat Gespräche suchen soll, um zu klären, ob der Beschluss von 2005 aufrecht erhalten werden oder ein Bebauungsplan erstellt werden soll.

19. Januar 2016

Raitbach erhält einen neuen Spielplatz, wie der Ortschaftsrat beschloss. Nach den Plänen des Landschaftsarchitekten Roland Senger wird die neue Anlage knapp 55.000,– Euro kosten.

Achim Hottinger, Vorsitzender des Gesangvereins Eichen, hat weiterhin Freude am Verein und wolle ihn erfolgreich voranbringen, betont er bei der Jahreshauptversammlung. Im Schnelldurchlauf hatte Schriftführerin Franziska Lay das Jubiläumsjahr Revue passieren lassen. Dirigent Dieter Waibel lobte den Chor denn auch und meinte: „Ihr habt Euch auf neue Ideen eingelassen, aktiv mitgemacht und die nicht einfachen Herausforderungen prima gemeistert.“ Die Mitglieder hatten so allen Grund, bei den Wahlen die Vorstandsmitglieder einstimmig in den jeweiligen Ämtern zu bestätigen. Achim Hottinger führt den Verein damit weiterhin.

Viel Prominenz trifft sich beim Neujahrsempfang der IHK Hochrhein-Bodensee in der Stadthalle. Vor mehreren Hundert Besuchern sprach Wolfgang Huber, der von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschland war, zum Thema der Wertevermittlung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein heißer Kochtopf mit Wachsresten rief Feuerwehr und Rettungsdienste an den Floßkanal. Die Wohnungstüre musste dort gewaltsam geöffnet werden, da sich in der Wohnung niemand befand. Es gelang der Feuerwehr, den Brand schnell zu löschen.

Generalversammlung beim Gesangverein Raitbach. Den Jahresrückblick hielt der Vorsitzende, Bernd Strittmatter. Da der Jugendchor des Vereins aufgelöst werden musste, fand glücklicherweise die Neugründung eines Kinderchores statt, in dem 24 Kinder unter der Leitung von Kathrin Günther regelmäßig an Proben teilnehmen. Ein Tagesordnungspunkt drehte sich um die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 12,– auf 15,– Euro jährlich.

Der Schnee der vergangenen Tage hat die Wiesentäler Landschaft und die Häuser in Schopfheim schön weiß eingedeckt.

20. Januar 2016

Ein markantes Gebäude in Schopfheim wird wohl abgebrochen werden. Artur Cremans, SPD, machte darauf in der Sitzung des Bauausschusses aufmerksam. Das Haus Hauptstraße 111, in dem sich früher die Weinhandlung Sutter befand, soll einem Neubau weichen. Wie Bauamtsleiter Bernd Benz mitteilte, werde derzeit die Denkmalfrage geklärt.

Jüngst traf sich die Abteilung Enkenstein der Feuerwehr um ihren Kommandanten Uwe Specht. Von einem gelungenen Jubiläumsjahr berichtete Sven Ohoven. Nina Hug übernimmt nach den Wahlen das Amt der Stellvertretenden Abteilungskommandantin. Sie ist damit in der Geschichte der Feuerwehr Schopfheim die erste Frau auf einem Führungsposten.

Die Feuerwehr Raitbach wird in den frühen Morgenstunden zu einem Schwelbrand nach Sattelhof alarmiert. Es musste eine Zwischenwand herausgerissen werden, um den Brand gezielt zu bekämpfen. Auch die Feuerwehr Schopfheim war im Einsatz.

Der Windpark am Glaserkopf beschäftigt den Ortschaftsrat Gersbach. Michael Volz von der EnBW informiert, dass der Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz am 07. Dezember beim Landratsamt eingereicht wurde. Die Frage aus der Ratsrunde, ob die Investoren mit der Stadt Schopfheim in Kontakt seien, verneinte der EnBW-Vertreter. Auch mit den Bürgern des Weilers Mettlenhöfe habe man wegen der Schallemission noch nicht gesprochen. Ob Schopfheim eine Kopie des Antrages erhalten habe, entziehe sich auch seiner Kenntnis, meinte Volz. Einzig Ortschaftsrat Ralf Ühlin meinte, schlussendlich müssten sich die Gersbacher mit den Gegebenheiten abfinden.

Prof. Dr. Uwe Gerber spricht in den Räumen der Regio-Buchhandlung zum Thema „Ist der Streit um absolute Vernunft, Wahrheit oder Glaubenswahrheit überholt?“ Die Sozialstation Schopfheim kooperiert seit Anfang des Jahres mit der kirchlichen Sozialstation Südliches Markgräflerland und dem Dorfhelferinnen-Werk Sölden in der Familienpflege. Notwendig wurde dies, weil in den letzten Jahren vor allem der Caritas-Verband des Landkreises als Kooperationspartner die Familienpflege mitgetragen hatte und zum Ende 2015 ihre Arbeit einstellte. Damit wurde eine neue Lösung notwendig. Der Vorsitzende der Sozialstation, Helfried Heidler, fasst die Situation folgendermaßen zusammen: „Wir sind froh, dass wir in der kurzen Zeit, die uns blieb, eine gute Lösung für die Familien im Mittleren und Kleinen Wiesental gefunden haben“.

Die Windkraft-Gegner weisen darauf hin, dass die bis heute bestehende, grenzüberschreitende Versorgung seit über 100 Jahren das Rückgrat der Stromversorgung im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz sei. Damit decke die Wasserkraft bereits heute den Bedarf an Strom aus erneuerbaren Energien in der Region.

21. Januar 2016

Bei der Stadt werden langjährige Mitarbeiter geehrt. Für 25-jährige Beschäftigung bei der Stadt und gleichzeitig im Öffentlichen Dienst konnte Marianne Hodapp ausgezeichnet werden. Seit ihrer Ausbildung ist die Erzieherin in der Kita in Wiechs tätig. Seit 25 Jahren ist Wilhelm Luft bei der Stadt, zunächst als Waldarbeiter, bevor er nach mehr als 10 Jahren in den Bauhof wechselte. Ebenfalls für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst wurde Jürgen Kern ausgezeichnet. Er ist im Rahmen der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft zur Gemeinde Hasel abgeordnet und dort tätig.

Manfred Schnell, Vorsitzender des Tennisclubs Langenau, fasste bei der Generalversammlung im „Löwen“ in Gündenhausen die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres zusammen. Gefeiert wurde neben den sportlichen Aktivitäten das 25-jährige Bestehen. Schnell hofft weiter, dass trotz großer Investitionen der Verein in zwei Jahren schuldenfrei sein wird. Über das wöchentliche Jugendtraining berichtet Jugendwartin Rebekka Kramer. Sportwart Fredy Gersbacher als treibende Kraft bei der Vereinsgründung wurde durch den Bezirksvorsitzenden Edgar Faller mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Er erhielt damit eine Würdigung um den badischen Tennissport.

22. Januar 2016

Das Autohaus Böhler unterstützt mit einer Sammelaktion das Sprachkurs-Angebot von „Schopfheim hilft“ finanziell. Geschäftsführer Michael Böhler und seine Frau, Manuela Böhler-Szmerlowski, überreichten deshalb 500,– Euro an die Initiative. Weitere 500,– Euro gingen an die Weihnachtsaktion des Verlagshauses Jaumann.

Während der Generalversammlung im Naturfreundehaus sprach Ralf Ühlin von einem arbeitsreichen Jahr mit vielen Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen des KSV Gersbach. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Anja Schmid als 2. Vorsitzende.

Bei den jüngsten Vereinsmeisterschaften des TTC Schopfheim-Fahrnau gingen 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Start. Den Meistertitel errang schließlich der Routinier Jens Kraus. Im Doppel-Wettbewerb siegten Uwe Pommerening und Nils Ruf.

Peter Zimmermann, Vorsitzender des Musikvereines Wiechs, meinte während der Jahreshauptversammlung, dass das vergangene Jahr sicherlich lange im Gedächtnis bleiben werde. Als besondere Anlässe führte er das 10-jährige Jubiläum von Dirigent Jörg Wendland, eine Konzertreise zur befreundeten Trachten-Kapelle Simonswald und das Herbstkonzert an. Der immer noch im Raum stehende Wiechser Hallen-Umbau zwingt den Verein auch im kommenden Jahr ein Ausweichquartier zu suchen. Feierlich zum Ehrenmitglied ernannt wurde Kurt Weber in dankbarer Anerkennung für 50-jährige Mitgliedschaft. Ortsvorsteher Ino Hodapp nutzte das Amt als Wahlleiter, um dem Verein seine Anerkennung zu zollen. Wiedergewählt wurden der 2. Vorsitzende, Jens Hagist, die Rechnerin Tina Schmidt und weitere Vorstandsmitglieder.

23. Januar 2016

Eine höhere Wahlbeteiligung bei der anstehenden Wahl zum Jugendparlament erhofft man sich durch eine Satzungsänderung. Zum einen sollen künftig nicht nur diejenigen jungen Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in Schopfheim haben, wählbar sein, sondern alle, die in der Stadt wohnen. Die zweite Änderung betrifft die Wahlhandlung selbst. Sie soll künftig nicht nur per Stimmzettel erfolgen, sondern auch online ermöglicht werden.

Eine ganz besondere Veranstaltung kündigte Christian Leisinger an, als er den Zunftabend der Fahrnauer Narren in der Festhalle eröffnete. Er meinte, diese Veranstaltung könnte im Jahrbuch der Stadt mehrere Seiten füllen. Es war der einzige Zunftabend in der Kernstadt in diesem Jahr. Die Schopfheimer haben bekanntlich keinen einzigen Zunftabend durchgeführt. Daher platzte dann auch die Fahrnauer Halle aus allen Nähten. Bürgermeister Christof Nitz nutzte die Gelegenheit, darauf hinzuweisen „ ...dass wir dringend eine größere Halle brauchen.“ Schließlich habe sein Team den SWR aus Platzgründen ausladen müssen. „Aber das hatte auch seine gute Seite“, betont er, denn damit sei die Markgrafenstadt dem Spott der Fernsehzuschauer entgangen. Schlimm genug war, dass Jürgen Wisniewski einen Sticker mit der Aufschrift „Zunftabend find ich gut“ ans Revers geheftet bekam. Leisinger kostete den Triumph weiter aus, dass Schopfheim einen Fahrnauer zum Statthalter erkoren hatte. Das Fahrnauer Motto „S’isch dumm gloffe“ sei den Aruba-Narren nämlich auf den Leib geschneidert und die Fahrnauer könnten mit ihrem Spruch „Wer länger blibt, het meh devo“ ausnahmsweise gut leben. Bewährte Akteurinnen und Akteure begeisterten danach über Stunden das Publikum in der Fahrnauer Festhalle. Christel Drumm erhielt für ihre Tätigkeit seit 1971 den Orden „Halbes Leben“, der als eine der höchsten Auszeichnungen in der alemannischen Fasnacht vergeben wird, aus den Händen von Markus Meßmer.

Zu Beginn der ersten Sitzung des Eichener Ortschaftsrates nutzte Ute Zeh die Gelegenheit, erfreut darüber zu informieren, dass die baufällig gewordene Schutzhütte am Eichener See durch Zimmermanns-Lehrlinge der Gewerbeschule abgebrochen und neu gebaut werden wird.

Das DRK fuhr bereits 24 Stunden täglich Einsätze. Seit Beginn des neuen Jahres ist die Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes von Montag bis Freitag ebenfalls im 24-Stunden-Takt besetzt. Bisher dauerte der Dienst nur von 7 bis 19 Uhr, erklärte Daniel Hierholzer, Rettungsdienstleiter des Malteser Hilfsdienstes im Bezirk Schwarzwald-Oberrhein.

24. Januar 2016

Zahlreiche Besucher kommen zum 6. „Tag der Reise“ in die Stadthalle, zu dem das Reiseunternehmen Völz eingeladen hat. Reiseanbieter, die mit Völz zusammenarbeiten, kamen von Oslo bis Süditalien unters Kupferdach, um ihre Reiseangebote den Interessenten näher zu bringen. Bürgermeister Christof Nitz eröffnete zusammen mit dem Ehepaar Birgit und Walter Völz die Messe. Rund 2.000 Besucher kamen zu den 25 Präsentationen des Reiseunternehmens.

Es war ein Gottesdienst der etwas anderen Art im großen Nebenraum des Gasthauses „Waldhaus“ auf der Schweigmatt. Das Konzept sei erfolgreich, meinte Pfrn. Martina Weber-Ernst von der evangelischen Kirchengemeinde Hausen-Raitbach. Sie hatte ihre Predigt auf den außergewöhnlichen Anlass (Feier für Leib und Seele) abgestimmt. Auch der „Waldhaus“-Wirt Frank Ühlin freute sich über die gute Resonanz des mittlerweile dritten Wirtshaus-Gottesdienstes.

25. Januar 2016

Eigentlich hatte der Gemeinderat nur zu entscheiden, welches von zwei Planungsbüros den Auftrag erhalten soll, ein Konzept für das rund 4 Hektar große Areal zwischen Krankenhaus und Bundesstraße zu entwickeln. Dass der Eisweiher bebaut wird, hatte der Gemeinderat in einer Klausursitzung schon Ende 2015 beschlossen. Als darauf hin Pläne eines Investors vorwiegend für Reihenhäuser kamen, legte das Gremium sich quer und verlangte, unter mehreren Planungsbüros zu entscheiden. Da der Gemeinderat zu wenig Unterlagen hatte, beantragte Artur Cremans, SPD, die Thematik zu vertagen, was dem Bürgermeister nicht so recht gefiel, denn er benötigte schnellstens einen Bebauungsplan für dieses Gebiet, da Wohnraum benötigt werde. Er warnte auch davor, im Vorfeld zu viele Vorgaben zu machen. Beigeordneter Dr. Hirschner war es, der meinte, wenn der Gemeinderat sich mit der Auswahl eines Büros schwer tue, könne er auch in Form einer Mehrfach-Planung beide Planer um einen Entwurf bitten. Dieser Vorschlag gefiel sowohl Hilde Pfeifer-Zäh für die FWV als auch Uwe Horschig für die Unabhängigen. Heidi Malnati befürwortete für die CDU ebenfalls eine zweifache Planungs-Vergabe, während Thomas Kuri es bedauerte, dass nicht drei Büros zur Wahl stünden. Einzig Mark Leimgruber lehnte den Auftrag an zwei Büros ab. Ehrenfried Barnet gab zu bedenken, dass beide Büros in ihren Präsentationen „Luxus-Limousinen“ vorgestellt hätten, wo es beim Eisweiher doch um „Mittelklasse-Autos“ gehen sollte. Es gab schließlich eine Mehrheit am Ratstisch, beide Büros mit der Planung zu beauftragen.

„Dass ich als Stadtrat die Welt verbessern kann, habe ich nie geglaubt“, meint Hans-Jörg Klein bei seiner Verabschiedung als Stadtrat in der Ratssitzung. Er habe das Mandat vielmehr mit dem realistischen Vorsatz angenommen, sein fachliches Wissen einzubringen, um Dinge mitzugestalten oder zu verhindern. Das sei ihm im Rahmen des Möglichen auch gelungen, meint der scheidende SPD-Stadtrat nach insgesamt 16 Jahren. Einer seiner Wünsche lautet denn auch, die Haushaltsaufgaben künftig langfristig anzupacken. Die Bereitschaft, freiwillige Leistungen der Stadt (Bäder, Bibliothek, vhs, Streetworker, Schul-Sozialarbeit) unter Kostenaspekten auf den Prüfstand zu nehmen, schätzt Klein eher skeptisch ein. Als sehr bedauerlich bezeichnet Bürgermeister Christof Nitz den Rückzug von Hans-Jörg Klein aus dem Gemeinderat. Er habe stets klare Kante gezeigt und seine eigene Meinung vertreten. Als Anerkennung für seine Tätigkeit überreichte das Stadtoberhaupt dem scheidenden Stadtrat den goldenen Dukaten der Stadt Schopfheim. Bürgermeister Christof Nitz konnte als Nachrücker Dr. Peter Ulrich verpflichten.

Noch keine Unterschrift unter dem Kaufvertrag fürs Uehlin-Areal. Die Unterzeichnung sollte eigentlich am Montag dieser Woche stattfinden, doch weil der Handlungsbevollmächtigte des Investors krankheitshalber absagen musste, sei der Termin ins Wasser gefallen, so Christof Nitz auf Nachfrage von Artur Cremans, SPD. Der Vertrag soll jetzt am 09. oder 10. Februar unterschrieben werden.

Bürgermeister Christof Nitz lud Monika Werner in den Gemeinderat ein, um ihr für ihr langjähriges Engagement als Landesvorsitzende des Aktionskomitees „Kind im Krankenhaus“ (AKIK) Respekt zu zollen und zu danken. Im vergangenen Spätherbst hatte Frau Werner für ihren Einsatz das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Viel Anerkennung erhielt der Gesangverein Gersbach im vergangenen Berichtsjahr, so Ernst-Frieder Schmidt während der jüngsten Generalversammlung. 2018 soll das 150-jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden. In den Ämtern wurden schließlich Ernst-Frieder Schmidt als Vorsitzender, Ruth Koch als Schriftführerin und Doris Sutter als Protokollführerin bestätigt.

26. Januar 2016

In einigen Wochen sollte die neue Unterkunft für Flüchtlinge beim Fahrnauer Friedhof bezugsbereit sein. Doch kein Ende mit den Sorgen: die Markgrafenstadt soll womöglich deutlich mehr Asylsuchende aufnehmen als bisher beschlossen. „Von bis zu 500 Menschen ist jetzt die Rede“, betont Bürgermeister Christof Nitz. Bisher sei man von 300 Menschen ausgegangen, denen Unterkunft gewährt werden müsse.

Die Stadt Schopfheim bekommt aus dem so genannten Pendler-Fonds Basel einen Zuschuss für die Park-and-Ride-Plätze bei der Haltestelle in Schopfheim-West. Damit leistet der Pendler-Fonds einen aktiven Beitrag dazu, dass die Anzahl der Berufspendler ansteigen kann.

Das Kindermusical „Peter Pan“ verzauberte dieser Tage viele kleine Besucher in der Stadthalle. Aufgeführt wurde das Familien-Musical vom Theater Liberi aus Bochum.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde ein Ratsinformationssystem der Stadt vorgestellt. Auf der Internet-Seite der Stadt stehen ab sofort die Vorlagen und Beschlüsse (Protokolle) der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse bereit. Unterlagen für einen Sitzungsmonat werden in der Regel jeweils eine bis anderthalb Wochen vorher veröffentlicht.

27. Januar 2016

Der Schäferhundeverein Schopfheim-Langenau hatte neulich Jahreshauptversammlung um den 1. Vorsitzenden Hans-Peter Schulte. Bei den Wahlen wurde er als 1. Vorsitzender und als 1. Ausbildungswart bestätigt. 2. Vorsitzender wurde erneut Jürgen Grasker. Rudolf Holzapfel erhielt die Bestätigung als Kassierer. Für die ausscheidende Schriftführerin Sonja Dabelstein wurde Sabrina Stofer ins Amt gewählt.

28. Januar 2016

Auch das Harmonika-Orchester zog bei der jüngsten Hauptversammlung Bilanz über das abgelaufene Jahr. Monika Müller ist gerne Dirigentin, betont sie, und sagt: „Es macht mir viel Freude, mit euch Probe zu halten.“ Etwas Sorge bereitet ihr und dem Verein allerdings der Nachwuchsmangel. Bei den Wahlen wurde Klaus Strauß als Vorsitzender bestätigt, ebenso wie Kassiererin Isabell Markstahler und Schriftführerin Anita Wohlschlag.

Das Sommerprogramm der vhs wird von Susanne Häußer-Ühlin, Angelika Bühler und Katrin Nuiro vorgestellt.

Generalversammlung des Turnvereins Wiechs. Neue Maßstäbe setzte Schriftführerin Heike Wagner mit ihrem Jahresbericht, der in heiteren Reimen auf Alemannisch dargeboten wurde. Vorsitzender Hans-Jörg Tichelmann erläuterte, was in einem normalen Jahr ansonsten zu tun war. Während der Mitgliederversammlung wurden Ruth Kammüller und Renate Mößner für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Im Verein sind die beiden sogar länger, doch werden entsprechend der Satzung erst die Jahre nach dem 18. Lebensjahr berücksichtigt. Hans-Jörg Tichelmann wurde für zwei weitere Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Über 14 Einsätze und 30 Übungsabende berichtete Abteilungskommandant Johannes Ressel bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Wiechs. Die Abteilung zählt derzeit 30 aktive Feuerwehrleute, 9 Jugendliche und 19 Alterskameraden. Für 40 Jahre aktiven Dienst konnte er Hanspeter Henke, Thomas Bäckert und Reiner Gräßlin auszeichnen.

29. Januar 2016

Die weitere Entwicklung im Oberfeld will der Tennisclub mit Argusaugen verfolgen. Zu diesem Zweck beschlossen die Mitglieder bei der Generalversammlung, eine Kommission zu bilden, die sich ausschließlich mit diesem Themenkomplex auseinandersetzen soll. Während die meisten Anwesenden sich bei der Beschlussfassung hierüber der Stimme enthielten, gab es nur eine Gegenstimme. Der Abstimmung voraus ging eine kontroverse Diskussion. Die Vorstandsmitglieder mochten die Notwendigkeit einer solchen Kommission nicht recht erkennen. Antragsteller Berndt von Winning wiederum beklagte das komplette Fehlen eines Informationsflusses in Richtung der breiten Mitgliederbasis. Zuvor hatte der ehemalige Tennisclub-Vorsitzende Wolfgang Röder eine Darstellung der Historie und des aktuellen Standes in Sachen Oberfeld-Tennisplätze gegeben. Mittlerweile sei die Zusammenarbeit mit der Verwaltung aus Sicht des SVS sehr schwierig. Der Ton aus dem Rathaus sei arg rau geworden, bedauerte Röder.

In der ersten Ortschaftsratssitzung dieses Jahres in Gersbach erhielten Sabine Weniger für 10- und Lothar Lenz für 25-maliges Blutspenden eine Ehrung von Ortsvorsteher Christian Walter.

Jeden Monat finden im Gündenhausener „Löwen“ die regelmäßigen Treffen der Schopfheimer Gruppe der Deutschen Ilco-Selbsthilfe-Vereinigung von Menschen mit Stoma statt. Seit Jahren findet die Generalversammlung der Region Südschwarzwald ebenfalls in Gündenhausen statt. Bei dieser Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe Lörrach-Schopfheim-Waldshut benannte Hans-Joachim Fischer nach seiner Begrüßung den derzeitigen Mitgliederstand mit 76 Personen.

Im Kulturprogramm von „Hanna’s Kultur-Café“ (ehemalige Villa Jutzler) gastiert Mark Hofmann mit dem Stück „Der Klassenfeind: ein Lehrer im Sog des Irrsinns“.

30. Januar 2016

Bei der vhs steht in Kürze ein Führungswechsel an. Die derzeitige Leiterin, Susanne Häußer-Ühlin, gibt die Leiterinnen-Stelle auf; sie wird künftig als Kulturbeauftragte der Stadt tätig sein. Der Gemeinderat beschloss, die beiden Stellen wieder voneinander zu trennen, da Frau Häußer-Ühlin beruflich kürzer treten will. Neue Leiterin der vhs soll Katrin Nuiro werden, die schon länger bei der Bildungseinrichtung arbeitet und dort hauptsächliche pädagogische Mitarbeiterin sowie Stellvertretende Leiterin ist.

Die Mitarbeiter von Oerlikon Balzers in Schopfheim wollten dieses Mal kein Weihnachtsgeschenk, sondern diesen Betrag zugunsten eines guten Zweckes verwenden. Eine Spende in Höhe von 750,– Euro erhielt daher Karola Kunze vom Tierheim Hauingen von Standort-Leiter Lothar Klausmann und von Betriebsrat Frank Bürgin von Oerlikon Balzers überreicht.

Die Grundschule Fahrnau möchte gerne „Referenzschule“ werden. Dahinter verbirgt sich ein Modellprojekt des Landes-Medienzentrums Baden-Württemberg. Diese Schulen sollen als Multiplikatoren ihre Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung der Medienbildung im pädagogischen Alltag allen andern Schulen des jeweiligen Landkreises weiter vermitteln. Die Stadt muss allerdings bereit sein, die notwendigen technischen Ausstattungen und einschlägige Büro-Software zu erwerben und zur Verfügung zu stellen. Dies war auch der Grund, weshalb der Gemeinderat sich mit den Plänen der Fahrnauer zu beschäftigen hatte. Rektorin Claudia Ströble stellte das Projekt vor. Sowohl die Gesamt-Lehrerkonferenz als auch die Schulleiter-Konferenz hätten das Projekt befürwortet, wird betont. Auch die Stadtverwaltung signalisierte Unterstützung. Da mochte der Gemeinderat nicht zurückstehen und segnete die Bewerbung der Fahrnauer Schule ohne große Diskussion ab. Ob diese allerdings Referenzschule wird, steht allerdings noch nicht fest.

Im jüngsten Konzert der Chöre und des Orchesters des THG setzte man sich mit dem Thema „Zeitreise durch die Musikgeschichte“ auseinander. Die als Mönche verkleideten Gymnasiasten begannen um das Jahr 1000 mit einer Oster-Sequenz des gregorianischen Gesanges. Rund 400 Jahre später entstand ein von Sila Ymaz gesungenes türkisches Lied, bevor die Tänze von Tielman Susato aus dem 16. Jahrhundert einen lebendigen Eindruck der Renaissance-Zeit vermittelten. Nach Musik der Barockzeit, die das Streicher-Trio Benedikt Ritter, Jan-Eric Seidensticker und Bjarne Seidensticker interpretierte, spielte Moritz Hallbauer das Klarinetten-Konzert von Mozart. Die 100 Jahre später entstandene Komposition von Gabriel Fauré wurde mit dem Text einer Kurzgeschichte unterlegt. Große Klasse war das Violinspiel von Gregor Hänßler, als er eine Nocturne von Lili Boulanger aus dem Jahre 1915 interpretierte. Der Chor begeisterte unter der Leitung von Bettina Bruzek mit „Mein kleiner grüner Kaktus“ der Comedian Harmonists. Natürlich durften auch die Beatles nicht fehlen, wobei „Yesterday“ erklang. Es gab noch weitere Darbietungen, die alle faszinierten. Das Konzert stand unter der Gesamtleitung von Clemens Barth. Zwischen den einzelnen Musiknummern baute Markus Manfred Jung vom Literatur-Kurs Kurzgeschichten aus der Barockzeit, aus dem 19. Jahrhundert und der Moderne ein.

Heute startet in der evangelischen Stadtkirche die neue Orgelkonzert-Reihe. Einmal im Monat gibt es von Januar bis April sowie von Oktober bis Dezember samstagabends eine Feierabendmusik von etwa 45 Minuten Dauer. Den Anfang macht der Hausorganist, Christoph Bogon.

Günther Oettinger, EU-Kommissar und ehemaliger Ministerpräsident Baden-Württembergs, referiert beim CDU-Kreisparteitag in der Stadthalle über das Thema „Flüchtlinge“. Geschlossene nationale Grenzen sieht er dabei nicht als Lösung. Es gehe um Stabilisierung und nachhaltige Verringerung der Flüchtlingszahlen, betont er. Auch der Kreisvorsitzende, Armin Schuster, MdB, griff das Thema auf und meinte: „Wann, wenn nicht jetzt muss die Bundestagsfraktion um den richtigen Kurs ringen?“ Eine tolle Atmosphäre bot das diesjährige Open-Air der „Namelose“ auf dem Marktplatz und auf dem Platz beim Museum. Rainer Völz von den „Namelose“ hatte allen Grund zur Freude, denn rund 600 Guggenmusiker in 16 Formationen spielten auf.

Einen Begleiter für den Alltag überreicht „Schopfheim hilft“ in der Flüchtlingsunterkunft. Dutzende Exemplare eines Bild-Wörterbuches sollen als nützliche Sprachhilfe dienen.

Verschiedene Aspekte der „Urbanen Kunst“ gibt es im Jugendzentrum zu sehen. Stadtjugendpflegerin Katja Janker und Sozialarbeiter Ahmet Keskin gaben einen Einblick in die Phänomene, die unter den Begriffen „Hip-Hop-Kultur“ und „Urbane Kunst“ firmieren. In einem Workshop konnten Jugendliche auch Manga-Figuren entwerfen.

Von einem ruhigen Jahr spricht Diana Sorzio namens des Teamvorstandes des Turnvereins Fahrnau bei der Hauptversammlung. 888 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Die Wahlen bestätigten das Vorstandsmitglied Diana Sorzio ebenso wie Schriftführerin Julia Taxis und andere Vorstandsmitglieder. Ulrich Brutschin wurde nach 50-jähriger Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Musikverein Gersbach kam zur Jahreshauptversammlung in den „Pflug“, zu der der Vorsitzende Stefan Deiß eingeladen hatte. Schriftführer Matthias Zimmermann führte die Ereignisse des Jahres akribisch auf. Dirigent Markus Bolz befand, dass der Probenbesuch von 87% noch verbesserungsfähig sei, während Ortsvorsteher Christian Walter dem Verein für das kulturelle Wirken im Dorf und im Umland dankte. Die Wahlen bestätigten Stefan Deiß als Vorsitzenden und Petra Deiß als seine Vize-Vorsitzende. Bei den Wahlen wurden Matthias Zimmermann als Schriftführer und Eugen Deiss als Rechner bestätigt.

Das Musik-Duo „Die zwei Wunderfitze“ mit Rolf Rosendahl und Dieter Schwarzwälder ist zu Besuch im Eichener Dorfmuseum. Bei strömendem Regen und Kälte kamen die Gäste dennoch ans wärmende Kaminfeuer, um den beiden Musikern zuzuhören. Einer der Höhepunkte war die Uraufführung eines Liedes über den Eichener See. Der Text ist auf eine Sage über ein Liebespaar und einen anderen, eifersüchtigen Mann zurückzuführen. Die Geschichte endet tragischerweise mit dem Tod des Liebespaares.

01. Februar 2016

Herbert Weniger, der bis 1989 als Förster den Gersbacher Privatwald betreute, ist im Alter von 92 Jahren verstorben.

Das deutsch-libanesische Ensemble „Masaa und Rabih Lahoud“ gastiert in St. Agathen. Davon, dass sie in der Ferne zu ihren eigenen Wurzeln finden, berichten die Musiker. Bei Lahoud, der vor 13 Jahren zum Musikstudium aus dem Libanon gekommen war und hier blieb, ist dies Finden auch stets noch ein Suchen.

02. Februar 2016

In der vergangenen Woche traf sich der Schwarzwaldverein zur Jahreshauptversammlung, wobei Marita Sütterlin, die Vorsitzende, eine große Zahl der 520 Mitglieder zählenden Ortsgruppe willkommen heißen konnte. Wanderwart Peter Maier zeichnete die besten Wanderer des Jahres 2015 aus. Es waren dies Manfred und Helena Schott und Helmut Schulz.

Mit der Theatergruppe „Tempus fugit“ findet im THG ein Präventionsprojekt zum Thema „Grenzüberschreitungen“ statt.

Zu einem spektakulären Unfall kommt es in Wiechs. Ein 41-jähriger, ortsunkundiger Lkw-Führerscheinneuling fuhr gegen 16 Uhr mit seinem Sattelzug durch die Bachtalstraße. Nachdem er einen Blumenkübel überrollt hatte, rammte er anschließend mit dem Auflieger des Fahrzeuges ein Hausdach samt Dachrinne. Der Fahrer setzte laut Polizeibericht seine Fahrt trotzdem fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Dabei kurvte er durch die engen Straßen und blieb dann zwischen zwei Dächern und einer Hauswand in einer Kurve stecken. Der von ihm verursachte Schaden dürfte bei 20.000,– Euro liegen.

Großandrang beim ersten gemeinsamen Altennachmittag der Langenauer und Enkensteiner in der Langenauer Festhalle. Für die Unterhaltung sorgte das Duo „Spootschicht“ mit Berthold Hünenberger und Andreas Schaffrinna. Über die zahlreichen Gäste freuten sich die beiden Ortsvorsteherinnen Elke Würger und Eva Brutschin.

Schopfheim verliert ein Stück Kaffeehaus-Kultur mit italienischem Flair. Für viele kommt die Schließung des Cafés „Da Leo“ in der Hauptstraße 84 überraschend. Wegen der Innenstadt-Randlage, zunehmender Konkurrenz im Zentrum und Kostendruck sei dieser Schritt unvermeidlich gewesen, berichten Brigitte und Leonardo Gentili sowie ihre Tochter Nadine.

03. Februar 2016

Der als Solotrompeter und Bandleader bekannte Musiker Horst Wüst feiert heute in Enkenstein seinen 75. Geburtstag.

04. Februar 2016

Die TSG veranstaltet in der Stadthalle ihren traditionellen Hemdglunki-Ball.

Im Narrenkeller spielt die Guggenmusik und Klaus Strauß erhält von Ozume Jürgen Wisniewski und Statthalter Mark I den diesjährigen Dill-Dapp-Orden. Die fasnächtliche Laufbahn des neuen Dill-Dappen begann vor 50 Jahren, als er für einen erkrankten Akkordeon-Spieler zu den „Glöcklern“ des „Städtli-Zinkens“ gestoßen war. Den neuen Orden kann Klaus Strauß nun zu seiner stattlichen Sammlung närrischer Auszeichnungen hinzufügen.

Kalt ist es beim Hemdglunki-Umzug in Schopfheim. Die Glunkischar zog es rasch in die Wärme unters Kupferdach. Auch die Fahrnauer Glunki zogen vom Schulhof sehr schnell in die warme Festhalle.

Kürnberg freut sich auf die Neueröffnung des Dorfladens. In einer Woche wird der Laden – so Ortsvorsteher Martin Gruner – wieder öffnen. Das Markus-Pflüger-Heim zeigte Interesse, so Michael Schreiner, der Heimleiter, und werde mit Heimbewohnern den Laden nun unter therapeutischer Begleitung führen. Eine Umfrage im Dorf hatte ergeben, dass sich die Bewohner das gleiche Angebot wünschen wie unter dem Ehepaar Martha und Gerhard Jahn, die Ende des vergangenen Jahres altershalber aufgegeben hatten. Die Bemühungen des Ortsvorstehers um die Weiterführung des Ladens für die Kürnberger waren also erfolgreich.

Über eine große Spende von 2.000,– Euro freut sich Eduard Krause vom Förderverein krebskranker Kinder. Die Gruppe der Ex-Ex-Statthalter der Schopfheimer Fasnacht überreichte den Scheck vor dem traditionellen gemeinsamen Frühstück. Die 14 ehemaligen Statthalter, die sich zu einem eigenen Club formiert haben, nachdem sie im Tross des jeweilig amtierenden Statthalters nicht mehr erwünscht gewesen waren, treffen sich zweimal im Jahr und feiern gemeinsam Fasnacht. Bei einem dieser Treffen hatte Wolfgang Bühler die Idee, dass sich die Gruppe auch sozial engagieren könnte.

05. Februar 2016

Einen Erfolg bei der Bekämpfung der Eigentumskriminalität gelang der Schopfheimer Polizei. Sie nahm dieser Tage einen 37-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, als Serientäter die zahlreichen Automaten-Aufbrüche verübt zu haben.

Der Erlös des jüngsten Benefizkonzertes „Zeitreise nach Noten“ des THG-Orchesters und der Chöre in Höhe von 1.000,– Euro spendeten die Schüler nun der Flüchtlingshelferorganisation „Schopfheim hilft“.

Kurzen Prozess macht Mark Leimgruber alias Statthalter Mark I vo de Grienmatt beim Ohmgeld-Eintreiben mit den Sparkassenchefs Lothar Müller und Georg Ückert. Beide mussten einen Rollentausch über sich ergehen lassen. Sie bekamen den Arbeitsmantel der Hausmeister verpasst.

Hemdglunki-Umzug auch in Gersbach.

Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der neuen Asylbewerber-Unterkunft in Fahrnau. Wie das Landratsamt mitteilt, ist für Ende Februar die Bauabnahme geplant, d.h., dass ab diesem Zeitpunkt die ersten Umsiedlungen erfolgen können.

06. Februar 2016

Der vorläufig letzte Steinschlag am Entegast ereignete sich bekanntlich kurz vor Weihnachten. Seither ist die gefährdete Passage für Wanderer, Mountainbiker und andere Nutzer gesperrt. Derzeit arbeitet dort eine Fachfirma im Auftrag der Stadtverwaltung, um den Steilhang bei der Absturzstelle zu sichern. Die Wolfacher Firma kam erst jetzt, nachdem sie zuvor bei einem Erdrutsch im Höllental im Einsatz gewesen war. Sechs Mann beseitigen nun – wie Bergsteiger mit Seilen gesichert – den Steilhang und befreien ihn von Astwerk, Geröll und losem Material. Erst, wenn die Aufräumarbeiten erledigt seien, sehe sich ein Geologe den Hang genauer an, erklärt Kämmerer Thomas Spohn, der auch für den Stadtwald zuständig ist.

Nur mäßiges Interesse findet der „Wildwest-Abend“ als Zunftabend-Ersatz beim Publikum. „Ich hoffe, um Mitternacht ist hier voll“, meint Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski und hoffte auch auf Gäste aus Maulburg, die es nach dem Nachtumzug dann noch unter das Kupferdach der Stadthalle ziehen mochte. Dieser Wunsch ging leider nicht in nennenswertem Umfang in Erfüllung. Auf der Tanzfläche blieb jedenfalls an diesem Abend viel Platz.

07. Februar 2016

Den heutigen Fasnachtssonntag nutzen die Schnitzelbanksänger des „Sternen-Zinkens“, um auch in diesem Jahr mit ihren Versen auf Tour zu gehen.

Es regnet und die Schopfheimer Narren ziehen durch die Stadt. Beim Fasnachtsumzug meint Bürgermeister Christof Nitz: „Der Himmel weint, weil es in Schopfheim keinen Zunftabend mehr gibt.“ Nicht weniger als drei Umzugswagen beschäftigen sich mit den ausgefallenen Zunftabenden in diesem Jahr. Zunftabend hin – Zunftabend her: erstaunlich viele Zaungäste kommen in die Stadt trotz schlechtem Wetter, um den gut eineinhalb-stündigen Umzug mit 10 Wagen sowie Musikgruppen und Hästrägern zu sehen. Der „Städtli-Zinken“ beschäftigt sich mit den Schummlern von VW und macht mit seinem Wagen auf den Skandal aufmerksam.

In diesem Jahr findet der Narrengottesdienst erstmals in der evangelischen Stadtkirche statt. Weil der evangelische Pfarrer den Narrengottesdienst in der katholischen Kirche letztes Jahr so schön fand, regte Martin Schmitthenner an, ihn künftig im Wechsel in beiden Kirchen zu gestalten. Eine gereimte Predigt hielt die katholische Gemeindereferentin Ulrike Lebert.

08. Februar 2016

Kinderumzüge in der Kernstadt und in Fahrnau.

09. Februar 2016

Mit einem Abgesang auf die nicht stattgefundenen Zunftabende hatten die „Hexen“ bei den Zinkenwagen die Nase knapp vor dem „Schlattholz-Zinken“ mit seinem Themenwagen zum Zunftabend. Bei den Vogt-Wagen siegte der des „Städtli-Zinkens“ mit den Schummel-VWlern.

Zur Fasnachtsverbrennung traf es die Narren noch einmal heftig. Sie mussten die Abschiedszeremonie am Kronenbrunnen wegen heftiger Sturmböen absagen. Witterungsbedingt traf man sich zu den Zeremonien im Narrenkeller. Der Fasnachtskerli überdauerte das Fasnachtsende auf einem Pkw-Anhänger. So geht eine Fasnacht, die es in sich hatte, auch ohne das Gewohnte zu Ende.

Die Fahrnauer Narren konnten ihren Fasnachtskerli auf dem Schulhof verbrennen. Nachdem die närrischen Tränen getrocknet waren und der Kerli in Flammen aufgegangen war, begaben sich die Narren dann zum weiteren „Trauern“ an wärmere Orte.

Gegen 18 Uhr flog das Blechdach einer Scheune an der Bahnstrecke zwischen Schopfheim und Hausen samt Balken weg und landete auf den Bahngeleisen. Die Strecke musste von 18.12 Uhr bis 21.13 Uhr gesperrt bleiben, bis die Feuerwehr alles zertrennt und beiseite geräumt hatte.

Ganze Arbeit hat das Sturmtief „Susanna“ mit seinen kräftigen Böen zwischen Fahrnau und Hausen geleistet. Bäume wurden entwurzelt oder abgebrochen. Der „Jägerpfad“ ist derzeit nicht mehr begehbar.

10. Februar 2016

Das Programm des Sommer-Sounds scheint festzustehen. Am 14. Juli kommt Anastacia und wird die bisher schon bekannten Veranstaltungen noch attraktiver gestalten.

Am späten Abend entdecken Beamte des Polizeireviers Schopfheim ein verbranntes Wahlplakat an einem Laternenmast in der Hauptstraße. Ein weiteres wurde heruntergerissen. Betroffen waren in beiden Fällen Plakate der Partei Alfa.

Das Heringsessen gehöre nicht unbedingt zu seinen liebsten Beschäftigungen, meint Statthalter Mark Leimgruber im Narrenkeller. Trotzdem würgte er den Fisch hinunter, wobei das Stadtoberhaupt mehrmals absetzte, denn er wollte den Noch-Regenten auf jeden Fall gewinnen lassen. Jürgen Wisniewski ließ die Fasnacht Revue passieren und bedankte sich bei treuen Weggefährten, die das ab und an ein wenig schlingernde Narrenschiff auf Kurs gehalten hatten. „Es wäre schade, wenn es nicht gelänge, die Querelen aus der Welt zu schaffen“, meinte Leimgruber und forderte alle auf, zusammenzurücken und weiter zu buckeln für die Fasnacht.

11. Februar 2016

Großandrang herrschte bei der Neueröffnung des Kürnberger Dorfladens. Bei der Einkaufstour waren auch Landrätin Marion Dammann, Bürgermeister Christof Nitz, der Heimleiter des Markus-Pflüger-Heimes, Michael Schreiner, und Ortsvorsteher Martin Gruner mit von der Partie.

Auf dem Wiechser Narrenbuckel fängt es nun erst richtig an: Der neue Prinz, Thomas I vom Eckacher, wurde von Fritz Streule und vom Musikverein, begleitet von vielen Glunki durch das Dorf geleitet.

Närrisch geschmückt war der Sitzungssaal im Langenauer Rathaus, als das Prinzenpaar Angie & Didi kam, um den Rathausschlüssel von Elke Würger entgegen zu nehmen. Erstmals findet ein Buure-Clique-Ball in der Langenauer Halle statt. DJ Sastro, die „Schlierbach-Schränzer“, die „Pfuus-Bagge“ und die „Erbsranze-Schränzer“ sorgen für Unterhaltung.

12. Februar 2016

In Enkenstein trifft man sich zum „Schnääder-Hock mit Chabbeobend“. Der Förderverein lädt nach vierjähriger Pause mit neuem Konzept wieder Jung und Alt ein.

Die Badische Zeitung will von den Ortsvorsitzenden der CDU, der GRÜNEN, der SPD und der FWV drei Fragen zum Landtagswahlkampf, der nun in die heiße Phase geht, beantwortet wissen. Heidi Malnati meint: „Es ist eine reine Landtagswahl. Die Zukunft des Landes steht eindeutig im Vordergrund. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen wurden Schulden gemacht. Die Kriminalitätsrate im Kreis steigt, die Abgeordneten der Regierungspartei belassen es bei wohlwollenden Ankündigungen. Das einzige Bundesthema ist die Flüchtlingspolitik, aber auch hier lächelt der Ministerpräsident wohlwollend in die Kameras. Ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger diese ständigen Täuschungs- und Ablenkungsmanöver durchschauen und für unser Baden-Württemberg die richtige Entscheidung treffen werden. Wir haben mit Guido Wolf einen auf allen Ebenen politisch erfahrenen Spitzenkandidaten und mit Ulrich Lusche im Wahlkreis einen Abgeordneten, der über alle Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen genießt. Deswegen halte ich ein Wahlergebnis über 30% für die CDU und Ulrich Lusche für mehr als realistisch.“ Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN meint: „Es werden sicher – wie 2011 – bundespolitische Themen eine Rolle spielen, auch nach einer Landespolitik grün-rot nach fünf Jahren.“ Natürlich wünscht er sich wieder eine Stimmenmehrheit und sieht dies auch als möglich an. 30% seien gut erreichbar. „Eine Alternative zu Kretschmann ist nicht in Sicht. Schopfheim wählt keine rechten Parteien wie die AfD etc.“, meint er. Martina Hinrichs meint als 2. Vorsitzende der SPD, dass die Bundespolitik mit ihren länderübergreifenden Themen einen hohen Stellenwert einnehmen werde. Für Schopfheim hat sie den Eindruck, dass es viele gut informierte Einwohner gibt, die sich vertieft mit landes- und kommunalpolitischen Themen beschäftigen. Sie hofft, dass die Wählerinnen und Wähler für die Weiterführung einer guten SPD-Landespolitik abstimmen werden. Weiter geht sie davon aus, dass Rainer Stickelberger mit den beiden anderen Kandidaten um das Mandat eng zusammenliegen werden. Ein Erfolg wäre auf jeden Fall das Direktmandat für Stickelberger. Martin Kimmig als Vorsitzender der FDP Wiesental meint, dass das Abschneiden der FDP Baden-Württemberg bundesweit beachtet werden werde, da die Partei bei der letzten Bundestagswahl den Einzug verpasst hatte. Er rechne mit einem besseren Abschneiden der FDP bei der Landtagswahl. Die FDP sieht die Schulpolitik der derzeitigen Landesregierung skeptisch und kritisiert auch Fehler der Bundesregierung, verfalle aber nicht in den Fehler, alles aus Prinzip abzulehnen.

Narrenpremiere in „Nieder-Raitbach“. Zum ersten Prinzen wurde „Jörg der Jöstliche vom hindere Chehregrabe“ (Jörg Jost) erkoren. 100 Gäste kamen zu diesem Fest hinter dem Hausener Bahnhof.

13. Februar 2016

Das für heute vorgesehene Scheibenfeuer des „Sternen-Zinkens“ bei den Sieben Tannen wird auf den 20.02. verschoben.

SPD-Landtagsabgeordneter und Justizminister Rainer Stickelberger ist auf dem Marktplatz, um Bürgern Rede und Antwort zu stehen.

Der frühere Konrektor der Dr. Max-Metzger-Schule und langjährige Vorsitzende der Verkehrswacht, Berthold Dietsche, ist im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die evangelische Studentenkantorei Freiburg gastiert in der evangelischen Stadtkirche gemeinsam mit den Solisten Mirjam Feuersinger (Sopran), Elvira Bill (Alt), Hans-Jörg Mammel (Tenor), Manfred Bittner (Bass), Markus Flaig (Christusworte) und dem Ars viva-Ensemble. Es wird die Johannespassion von Joh. Sebastian Bach in der Fassung von 1749 aufgeführt. Die Leitung liegt bei Florian Cramer.

Das Fasnachtsfeuer brennt in Raitbach.

Die Wibufa-Narren halten Narrengericht. Themen waren der „Hirschen“-Umbau und die Wiechser Halle. Als „Richter Dr. Fürzli“ agierte Lothar Gisin.

Das Scheibenfeuer in Kürnberg wurde abgesagt und soll nun am kommenden Wochenende nachgeholt werden.

14. Februar 2016

In Eichen brennt auf dem Zweier das Scheibenfeuer, das von der SG durchgeführt wird.

Auch grausames Wetter konnte den Hästrägern beim Wiechser Buurefasnachtsumzug die Freude nicht nehmen. Passend zu den verrückten Geschichten, die ausgespielt wurden, war die Witterung. Wibufa-Präsident Fritz Streule, der den Umzug zusammen mit Lothar Gisin moderierte, meinte allerdings: „Mir sinn au in däm Joohr wieder zfriide“. Allerdings mache man sich Gedanken, wie die Fasnacht in der Halle wieder belebt werden könnte, denn dies hat – wie überall – spürbar nachgelassen.

15. Februar 2016

Tiere und Fantasiegestalten aus dem „Dschungelbuch“ beherrschten die Wibufa- Kinderfasnacht.

16. Februar 2016

Die Autorin Dorothea Adria liest auf Einladung der evangelischen Erwachsenenbildung und des katholischen Bildungswerkes im katholischen Gemeindehaus aus ihrem Buch „Winterabschied“.

Eine mehr als 300-jährige Gasthausgeschichte hat die Schopfheimer „Sonne“. Der Wirt und Eigentümer der heutigen „Sonne“, Gerhard Bechtel, bekam nun die Plakette „Historisches Gasthaus in Baden“ verliehen. Die Plakette wurde ihm von Frank J. Ebner vom Portal „Historische Gasthäuser in Baden“ überreicht. Mit dabei waren Michael Fauz als Chronist der „Sonnen“-Geschichte und Bürgermeister Christof Nitz.

17. Februar 2016

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen stellt ein Ermittlungsverfahren gegen einen städtischen Mitarbeiter wegen des Verdachts der Bodenverunreinigung ein. Ein Fehlverhalten sei nicht nachweisbar. Gegen den Einstellungsbeschluss hat Prof. Peter Trüby bereits Rechtsmittel beim General-Staatsanwalt eingelegt.

Zum ersten politischen Stammtisch trafen sich am Wochenende rund 15 Bürger im „Pflug“ in Gersbach. Wilfried Geiger als einer der Initiatoren begrüßte die gut gemischte Runde und hofft nun, dass Anregungen für die Dorfgemeinschaft erfolgen werden. Ein Wunsch lautet denn auch, dass sich der Ortschaftsrat als Sprachrohr der Dorfbevölkerung verstehen möge. Auch die Windkraft war ein Thema. Die Gersbacher fühlten sich veräppelt, so artikuliert sich die Runde. Das Gaststätten-Sterben war ebenfalls ein Thema, denn wo könnten Gäste und Wanderer noch zum Mittagstisch einkehren? Im März wird der nächste Stammtisch stattfinden.

18. Februar 2016

Mit den Regenfällen der vergangenen Tage traten die ersten Anzeichen des Eichener Sees wieder zutage.

Fraktion und Vorstand der SPD kritisieren die Aussagen der CDU-Vorsitzenden Heidi Malnati zur Umfrage der Badischen Zeitung.

Überdurchschnittliche Zuwächse bei den Kundenkrediten und den Kundeneinlagen prägen das Geschäftsjahr der VR-Bank auch im Jubiläumsjahr. Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh präsentierten diese Woche einmal mehr beeindruckende Zahlen und den ungebremsten Aufwärtstrend. Die Bilanz weist eine Steigerung von 8,3% auf 455 Mio. Euro aus. Insgesamt habe die Bank neue Kredite von 78 Mio. Euro mit einem 65%-igen Anteil im privaten Bereich zugesagt.

Die Spielbühne nimmt mit der morgigen Premiere Abschied vom Museumskeller. Seit 1986 hat das Ensemble bisher 24 Produktionen dort aufgeführt.

Der Einladung von Landes-Innungsmeister Fritz Trefzger zu einem Hintergrundgespräch über die Wettbewerbssituation des traditionellen Bäcker-Handwerks folgte vor Tagen der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger. Er traf sich mit Vertretern der örtlichen SPD sowie der Geschäftsführerin der Bäcker-Innung Baden im Café Trefzger, nicht ohne vorher die Backstube besichtigt zu haben.

19. Februar 2016

Heute feiert Georg Greiner, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Eichen, seinen 90. Geburtstag. Nach der Eingemeindung Eichens war er bei der Stadtverwaltung tätig und hat sich viele Verdienste als Landwirtschaftsexperte erworben.

Große Hinweistafeln sollen Fußgängern in der Innenstadt Orientierung bieten. Fünf mannshohe Stelen – im Norden am Parkplatz Wallstraße, im Süden am Parkplatz in der Bismarckstraße, am Bahnhof und auf dem SBG-Parkplatz sowie in der Stadtmitte auf dem Marktplatz – sollen die Orientierung erleichtern.

Der Lärm war das zentrale Thema der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Langenau. Wie der Gemeinderat im September 2015 im Rahmen des Lärm-Aktionsplanes beschlossen hatte, sollte Anfang dieses Jahres über Konsequenzen beraten werden. „Doch dieser Punkt fehlt bisher auf der Tagesordnung“, wird betont.

Stehenden Beifall gab es bei der Premiere der Spielbühne im Museumskeller. Es wurde das amerikanische Psychodrama „Eine Familie“ des Dramatikers Tracy Letts aufgeführt. Dieses Drama bringt das Verheimlichte, Verdrängte, Unausgesprochene zu Bewusstsein. Die Spannungskurve fällt während der gesamten Dauer keinen Moment ab. Die Rezensenten beschreiben die schauspielerischen Leistungen des Ensembles mit „großer Tiefe“. Bereits zum wiederholten Mal hat Wolfgang Künzel Regie geführt.

20. Februar 2016

Das belgisch-schweizerische Duo „Lottchen“ mit Eva Buchmann (Gesang) und Sonja Huber (Vibraphon) konzertiert in St. Agathen und stellt die neueste CD vor. Beide Musikerinnen gelten in der Jazz-Szene als ausgesprochener Geheimtipp.

Josha Frey, Abgeordneter der GRÜNEN im Landtag, steht auf dem Wochenmarkt den Bürgerinnen und Bürgern für Diskussionen zur Verfügung.

Nahezu ausverkauft war die Stadthalle beim Konzert von Konstantin Wecker, der mit einem dreistündigen Konzert das Publikum total in seinen Bann zog. In seinen politischen Statements suchte Wecker auch das Poetische hinter den Dingen.

Jahreshauptversammlung des Gesangvereines Langenau. In den Berichten der 1. Vorsitzenden, Belinda Spettl, und des Schriftführers, Friedrich Köpfer, wurde der geleistete Einsatz des Vereines im Jahre 2015 deutlich. Bei den Wahlen wurde schließlich Jürgen Kilchling als 2. Vorsitzender bestätigt und Marcel Thoma als Kassenwart wiedergewählt.

21. Februar 2016

Das Eichener Scheibenfeuer musste vom vergangenen Sonntag auf heute verlegt werden.

22. Februar 2016

Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Weidacker“ in Raitbach zu. Auf dem Areal am Ortsrand sind acht Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser vorgesehen. „Wir wollen aber keine Ferienhaus-Siedlung“, betont Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN.

Der Kaufvertrag für das Uehlin-Areal – so Bürgermeister Christof Nitz – soll endgültig am 08. März unterzeichnet werden.

Die Stadt muss so schnell wie möglich neuen Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen schaffen. So soll auf dem städtischen Grundstück am Dammweg neben der bereits bestehenden Obdachlosen-Unterkunft ein Wohngebäude entstehen, das bis zu 70 Personen aufnehmen kann. Die Stadt will jedoch keine Container aufstellen. Stattdessen wird ein zweistöckiges Haus in Holzständer-Bauweise geplant. Neben dem Dammweg nimmt die Stadt in einem zweiten Schritt auch das ehemalige Bockbier-Festgelände an der Eichener Straße, in der Nähe des THG ins Visier. Das Areal wolle man städtebaulich ordnen und ebenfalls für den Bau von Flüchtlingswohnungen nutzen, betont das Stadtoberhaupt.

23. Februar 2016

Der ehemalige katholische Schopfheimer Stadtpfarrer Dr. Otto Scheib verstarb im Alter von 78 Jahren.

Während der traditionsreiche Museumskeller nicht mehr genutzt werden kann, tut sich in der „Alten Scheune“ ein Veranstaltungsraum auf.

Die Stadtmusik hat einen neuen Dirigenten und der gehört fast schon zum Inventar: Joachim Wendland wird künftig das Orchester leiten. Neun hochkarätige Bewerber hatten sich nach Max Lehmanns Rückzug um die Orchesterleitung bemüht. Die Orchestermitglieder hatten sich in geheimer Wahl mit großer Mehrheit für Wendland entschieden. Vier der Bewerber wurden zum Probedirigieren eingeladen. Wendland freut sich auf die neue Aufgabe, die ihn neben seinem Job beim Regierungspräsidium Freiburg erwartet.

Die TSG hat eine neue Abteilung: Eine Kobu-Jitsu-Trainingsgruppe, die schon seit zwei Jahren existiert, wurde nun in die TSG aufgenommen. Trainingsleiter ist Thomas Granzow.

Über eine Million Euro fließen aus dem Entwicklungsprogramm „Ländlicher Raum“ in Städte und Gemeinden im Landkreis. „Von diesem Kuchen erhält die Stadt Schopfheim mit 395.960,– Euro für die Wiechser Halle ein sattes Stück“, meint Stadtkämmerer Thomas Spohn. Auch wenn die Stadt sich über das Fördergeld freue, rollten die Bagger aber nicht gleich morgen an. Jetzt müsse noch abgewartet werden, ob das beantragte Geld aus dem Ausgleichsstock bewilligt werde. Dort handelt es sich ebenfalls um 400.000,– Euro. Ende Mai/Anfang Juni wird mit einem Bescheid gerechnet.

24. Februar 2016

Eine frohe Botschaft für die Grundschule in Fahrnau: Die Bewerbung zur Referenzschule „Medien-Bildung“ hatte Erfolg, wie Rektorin Claudia Ströble mitteilen konnte.

Die Stadtverwaltung wurde neu strukturiert. Zum 01. März soll die neue Verwaltungsstruktur in Kraft treten. Das Modell mit drei Fachbereichen bleibt allerdings erhalten. Der Fachbereich I – Bau und Technik – bleibt bis zum Ruhestand des Beigeordneten Dr. Hirschner in seiner Hand. Die hauptsächlichen Veränderungen ergeben sich im Fachbereich II – Zentrale Dienste (wo die bisher vier Fachgruppen auf zwei reduziert werden). Bürgermeister Christof Nitz gibt die Fachbereichsleitung auf. Er wird künftig keinen eigenen Fachbereich mehr leiten. An seiner Stelle übernimmt Thomas Spohn diese Aufgabe. Den Fachbereich III leitet wie bisher Jürgen Sänger. An den bisherigen vier Fachgruppen dieses Fachbereichs ändert sich nichts.

25. Februar 2016

Die GRÜNEN laden zum Vortrag „Regionale Windräder“ mit Moderator Josha Frey ins Restaurant „Hermes“ ein.

Die Ferienregion „Südwärts“ stellt eine neue Broschüre samt Gastgeber-Verzeichnis vor. Das neue Heft weise verstärkt Magazin-Charakter auf, betont Jutta Hofmann. Besonders sei der Naturgenuss in den Darstellungen herausgehoben worden. Die Bürgermeister der Ferienregion – Schönbett, Kleines Wiesental, Christof Nitz, Schopfheim, Rudolf Rümmele, Zell, und Jürgen Multner, Maulburg - stellten das neue Produkt zusammen mit den Tourismus-Verantwortlichen vor.

26. Februar 2016

Jahreshauptversammlung beim Angelsport-Verein. In diesem Jahr soll Einiges besser werden, weil einige der Probleme, mit denen sich die Angler und ihr Gewässerwart Bruno Imbery im Vorjahr herumzuschlagen hatten, offenbar kleiner geworden sind. Die Angler zogen 302 Forellen mit einem Gesamtgewicht von 90 kg an Land, dazu 115 Fische über 30 cm Länge, die noch einmal 42 kg auf die Waage brachten. In den Berichten des Gewässerwarts und des Vorsitzenden, Hans Zeiher, nahm die Katastrophe, die den Makrozoobenthos-Ausfall in der Wiese auf einem großen Teilstück unterhalb von Atzenbach verursachte, erneut breiten Raum ein. Noch immer sei das biologische Gleichgewicht in der Wiese nicht wieder hergestellt, betonten beide. Dieser Tatsache fielen geplante und notwendige Besetzungsmaßnahmen zum Opfer.

Der in Schopfheim aufgewachsene Arzt Dr. Rüdiger Wittmann veröffentlichte seinen ersten Fantasy-Roman. Das Buch mit dem Titel „Das Geheimnis des Modo“ spielt in einer realen und einer geheimnisvoll-fiktiven Welt. Die Familie des Autors wohnte bis vor einem Jahr in Wiechs, nun arbeitet der Autor seit einem Jahr in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Liestal und hat seinen Wohnsitz in Kaiseraugst.

„Mitnichten sind die Windkraft-Gegner und Gersbach generell gegen Windkraft“, stellt der Vorsitzende der Windkraftgegner, Wolfgang Ühlin, bei einer Informationsveranstaltung klar. Es gebe jedoch triftige Gründe, derzeit auf die Bremse zu treten. Etwa, weil die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen der Technologie – Stichwort Infraschall – nicht ausreichend erforscht seien. Ein anderer Grund sei, dass der Ausbau derzeit konzeptionslos verlaufe und es sogar negative Folgen für andere sinnvolle Energie-Erzeuger wie Wasserkraft gebe. Das Rheinfelder Kraftwerk etwa müsse in Windkraft-Spitzenzeiten erhebliche Mengen Wasser ungenutzt über die Turbinen laufen lassen. Warum die Dinge nicht in Ruhe untersuchen und dann die Windkraft in einem geregelten Maße ausbauen? fragt sich Ühlin.

27. Februar 2016

Gleich von zwei Seiten bläst den Gersbachern Wind ins Gesicht. Während es beim Windpark im Norden, am Rohrenkopf, aktuell um den Verbleib der Ausgleichszahlungen geht, beginnt im Süden die entscheidende Phase für den Windpark Hasel. Informationen über das Verfahren Hasel bekam Bürgermeister Nitz erst Mitte dieser Woche. „Jetzt wissen wir wenigstens auch offiziell, worum es geht“, betont er. Ob am Glaserkopf überhaupt genug Wind weht, um die Anlagen wirtschaftlich zu betreiben, lassen die Projektierer erneut prüfen. Es läuft derzeit die dritte Reihe der Windmessungen. Der Gemeinderat beschloss in der jüngsten Sitzung, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit die Ausgleichszahlungen für die Windräder am Rohrenkopf (immerhin gut eine halbe Million Euro) vor Ort eingesetzt werden. Nach geltendem Recht fließen solche Zahlungen in die Kassen der Stiftung Naturschutzfonds in Stuttgart. Dass die Stadt mit ihrem Vorstoß dieses geltende Recht aushebeln könnte, glaubte allerdings niemand am Ratstisch. Um dennoch einen gangbaren Weg zu beschreiten, hat sich das Regierungspräsidium bereit erklärt, gemeinsam mit der Stadt und dem Landratsamt örtliche Maßnahmen vorzuschlagen. Der Haken dabei ist, dass sich die Stadt mit 10% der Zuschusshöhe beteiligen müsste. Artur Cremans, SPD, schlug daher vor, die Windkraftbetreiber für die Übernahme dieses Eigenanteils zu gewinnen. Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter meinte: „Wir wollen selber Anregungen geben.“ Denkbar sei beispielsweise ein Arbeitskreis, der Ideen sammle, mit Vertretern von Forst, Landwirtschaft und Tourismus sowie Verwaltung.

Der Diabetes-Verein um den Vorsitzenden, Dr. Michael Maraun, traf sich zur Jahreshauptversammlung.

Die Dr. Max-Metzger-Ganztagesschule wird im kommenden Jahr mehr Geld für die Nachmittagsbetreuung erhalten.

Nachdem das Scheibenfeuer der Fahrnauer Fasnachtsgesellschaft wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, findet es nun heute statt.

Der Gesangverein Wiechs hat Jahreshauptversammlung, wobei der Vorsitzende, Lothar Gisin, an die Höhepunkte des vergangenen Jahres erinnerte. Bereits seit 10 Jahren leitet Christine Spickermann den Kinder- und Jugendchor und begleitet die Chöre der Erwachsenen bei Auftritten am Klavier. Den Dank an die Chormitglieder sprach Dirigent Andreas Hauri aus, ebenso an Christine Spickermann für deren Unterstützung bei Proben und Auftritten.

28. Februar 2016

In der Kulturfabrik wird eine Ausstellung zum Thema „Malerei trifft textile Kunst – Menschen und ihre Umgebung“ präsentiert. Zum ersten Mal in Schopfheim sind Bilder und Aquarelle der Schönauer Malerin Renate Schmidt im Dialog mit textilen Arbeiten der Patchwork-Gruppe um Käthe Gsellinger zu sehen.

Voll besetzt ist der Konzertsaal der Freien Waldorfschule beim diesjährigen Konzert des Harmonika-Orchesters. Das Publikum sparte nicht mit Beifall für die Beiträge unter der Leitung der Dirigentin Monika Müller.

29. Februar 2016

Nicht teilnehmen werden die Vertreter des Vereins „Windkraftgegner in und um Gersbach“ an einem Runden Tisch, zu dem Bürgermeister Christof Nitz für Ende März eingeladen hat. Aus Sicht des Vereins wäre vor zwei, drei Jahren der richtige Zeitpunkt hierfür gewesen. Sie kündigten bei dieser Info-Veranstaltung weiteren Widerstand gegen die geplanten Windparks an.

Jüngst sei erneut aufgefallen, dass am ehemaligen „Hirschen“ in Wiechs ein weiterer Bauabschnitt ohne Planvorlage und Genehmigung realisiert worden sei. Mit den entstandenen Balkonen nämlich sei ein städtisches Grundstück überbaut worden. Damit sei ein Baustopp, der inzwischen verhängt worden war, vorprogrammiert gewesen. Als dessen Folge hatte der Bauherr der Stadt nun einen Grundstückstausch vorgeschlagen, der nun dem Ortschaftsrat zur Beschluss- bzw. Stellungnahme vorlag. „Auch wenn ein Tausch eventuell sogar Sinn machen könnte, bin ich in diesem Fall grundsätzlich dagegen“, so und ähnlich artikulierten sich die Ratsmitglieder, bis Ino Hodapp schließlich einzulenken versuchte: „Ich könnte dem Antrag zustimmen, wenn das eingetauschte Grundstück – ein 2 m-Landstrich – Bestandteil des Flächennutzungsplanes würde und die Stadt dadurch einen Nutzen hätte.“ Unter dieser Einschränkung, aber nur dann, stimmte der Ortschaftsrat den Plänen zu.

Der 1. Bürgermeister-Stellvertreter, Thomas Gsell, leitet heute die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, da auch Beigeordneter Dr. Hirschner neben Bürgermeister Nitz verhindert ist. Ein Thema war dabei die energetische Sanierung des Rathauses.

Angesichts des Winters fragt Karlheinz Markstahler von der FWV bei der Sitzung des Bauausschusses, wie es mit der Heizung im Hintermatt-Kindergarten aussehe, denn im vergangenen Jahr habe es Beschwerden gegeben. Vollends zufrieden zeigte sich Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig auch dieses Jahr nicht.

Die defekte Heizung im ehemaligen Kürnberger Rathaus und Schulhaus soll noch in diesem Jahr ausgetauscht werden.

01. März 2016

Das juristische Ringen um die Windkraft-Anlagen am Rohrenkopf geht – so der Vorsitzende der Windkraft-Gegner, Wolfgang Ühlin, in die zweite Runde. „Mindestens eine von vier Familien, die vor dem Verwaltungsgericht Freiburg verloren haben, geht mit Unterstützung des Vereins in die nächste Instanz“, betont er.

Die vor einigen Jahren unter der Schirmherrschaft der IHK zementierte Bildungsgemeinschaft mit der Montfort-Realschule Zell, der Schopfheimer Friedrich-Ebert-Schule und der Wiesental-Schule Maulburg ließ sich die VR-Bank Schopfheim-Maulburg wieder ein stolzes Sümmchen kosten. Vorstandschef Bernhard Schlageter überreichte den Vertretern der drei Schulen einen Scheck in Höhe von 6.960,– Euro.

Der Musikverein Langenau ist wieder im Aufwind. Er kann in diesem Jahr auf das 85-jährige Bestehen zurückblicken. Nun hatte er Generalversammlung und konnte ein komplettes Vorstandsteam präsentieren. Mit Dietmar Schubnell hat der Verein zudem einen neuen Dirigenten gefunden. Eine zwischenzeitlich ins Gespräch gebrachte Fusion mit dem Musikverein Raitbach ist nicht mehr aktuell. Der Vorstand bedankte sich beim Interimsdirigenten Lukas Maraun. Markus Lämmlin und Andrea Jäckh wurden beide für zwei Jahre als Vorsitzende bzw. Vizevorsitzende gewählt. Schriftführerin ist Vanessa Reissner und 1. Rechner Steffen Keller.

02. März 2016

Themen aus der Lokalpolitik und die Wahlen beschäftigten die SPD-Genossen bei der Jahreshauptversammlung. Mit 90 Mitgliedern sei der Schopfheimer Ortsverein nach wie vor einer der mitgliederstärksten im Landkreis, meinte der Vorsitzende, Dr. Peter Ulrich. Mit Blick auf die Altersstruktur der Mitglieder allerdings sei es eine große Herausforderung, die Mitgliederstärke zu halten. Kommunalpolitisch hob Ulrich die von der SPD beantragte Bürgerversammlung zur Stadtentwicklung aufs Tapet und meinte, dass deren Ablehnung durch die anderen Fraktionen ihn stark enttäuscht habe. Artur Cremans als Sprecher der Gemeinderatsfraktion gab einen Überblick und erwähnte dabei insbesondere die Unterbringung der Flüchtlinge. Anders als bisher vom Landkreis zugesagt, werden die Plätze in Gemeinschaftsunterkünften bei der Quote für die Anschlussunterbringung nicht mehr angerechnet. Als noch immer unerledigtes Thema nannte Cremans das Uehlin-Areal. Ein weiteres großes Thema ist der soziale Wohnungsbau, wobei er die Zustimmung für die Bebauung des Eisweiher-Geländes verteidigte. In geheimer Wahl bestätigten die Genossen den Vorsitzenden Dr. Peter Ulrich, seine Stellvertreterin Martina Hinrichs und den Kassierer Wolfgang Schmidt in ihren Ämtern. Der Posten des Schriftführers blieb einmal mehr vakant. Rudolf Otto wurde für 60-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Für 50-jährige Treue erhielt Werner Sprich die goldene Ehrennadel und Angelika Keil wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Besonderen Dank sprach Artur Cremans im Namen des Ortsvereins an Hans-Jörg Klein aus, der die SPD 16 Jahre lang im Gemeinderat vertrat.

03. März 2016

Einen Jahreskreislauf in getanzten Bildern führten dieser Tage 43 Kinder und Jugendliche unter der Choreographie der Tänzerin und Tanzpädagogin Nina Homolka auf.

Das Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim fordert für die Kreiskrankenhäuser eine zentral gelegene Lösung und startet eine Unterschriften-Sammlung.

Für den Bau der fünf Windräder am Rohrenkopf in Gersbach werden nach Information der GRÜNEN-Kreistagsfraktion 550.000,– Euro als Ausgleichskosten für die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes gefordert. Die Summe befindet sich an der Obergrenze dessen, was üblich ist.

Die Fleischdirektvermarktung hatte Jahreshauptversammlung im Musikheim in Häg-Rohmatt. Aufgrund der Kürze der Zeit konnte kein Nachfolger für den 1. Vorsitzenden Uli Eichin gefunden werden. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im August soll die Wahl nachgeholt werden. Bis dahin übernimmt der 2. Vorsitzende, Martin Bechtel, die Vereinsleitung. Von Martin Weislämmle von der Firma Hieber war zu erfahren, dass der Fleisch- und Wurstumsatz um 8% gesteigert werden konnte. Die Firma hat von der Fleischdirektvermarktung 354 Tiere verkauft. Dies entspricht einem Plus von 77 Tieren. Dies sei nur möglich, weil schöne und gleichbleibende Fleischqualität über die Theke gehe. Mit einem Blumenstrauß wurde den scheidenden Vorstandsmitgliedern Uschi Berger (20 Jahre Schriftführerin), Elsa Ühlin (20 Jahre Beisitzerin) und Marlies Greiner gedankt. Zuvor hatte die Schriftführerin aber noch den Jahresbericht vorgetragen.

04. März 2016

Der Weltgebetstag wird im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes gefeiert. Kuba ist dieses Jahr der Schwerpunkt. Ein Team um Uschi Schmitthenner hat den Gebetstag vorbereitet.

Große Sorgen plagen die Stadt wegen fehlender Kindergartenplätze. Auf die Schnelle will man deshalb in Langenau ein Kita-Provisorium für zwei Gruppen aus dem Boden stampfen und zugleich das geplante Bildungshaus schneller verwirklichen. So jedenfalls steht es in einer Vorlage für die kommende Gemeinderatssitzung.

Die Kommunalaufsicht des Landratsamtes macht der Stadt für die Genehmigung des Haushaltes 2016 Auflagen. So muss Schopfheim eine geänderte mittelfristige Finanzplanung vorlegen, aus der hervorgeht, dass die Stadt den Schuldendienst für die im Jahre 2017 geplanten Kreditaufnahmen dauerhaft finanzieren kann.

Die Boule-Spielgemeinschaf Le Cochonnet ist binnen drei Jahren von 30 auf 49 Mitglieder angewachsen, wie Christoph Müller, Vorsitzender des Vereins, bei der Jahreshauptversammlung mitteilte.

05. März 2016

Justizminister Rainer Stickelberger steht auf dem Markt für Fragen der Bürger und Bürgerinnen zur Verfügung.

Christian Zimmermann kann als DRK-Ortsvorsitzender die Generalversammlung im Gasthaus „Pflug“ in Gersbach eröffnen. Über die Jahresereignisse berichtete die Schriftführerin Christine Deiß. Bereitschaftsleiterin Petra Deiß und Rainer Sutter wurden bei 30 Notfall-Hauseinsätzen tätig. Außerdem war die Ortsgruppe 139 Stunden an externen Veranstaltungen tätig. Für weitere vier Jahre wurden Christian Zimmermann als Vorsitzender, Dietmar Deiß als Schatzmeister, Christine Deiß als Schriftführerin, Sabine Weniger als Jugendleiterin gewählt. Melanie Pflüger übernimmt von Michael Meder das Amt der 2. Vorsitzenden.

Der Kaninchenzuchtverein Fahrnau trifft sich im Hasenheim in Fahrnau zur Jahreshauptversammlung. „Das Zuchtjahr 2015 war nicht so von Erfolg gekrönt wie in den Jahren zuvor“, meint Zuchtwart Christian Binoth. Bei den Wahlen wurde Michaela Idig neue 2. Vorsitzende.

06. März 2016

Das Quintett „Kaiserschmarrn“ aus Basel eröffnet die diesjährige Konzertreihe „Eichener Sonntagsmusik“.

Gemeindeversammlung bei der evangelischen Kirchengemeinde in Fahrnau. Pfr. Andreas Ströble erläutert Änderungen beim Inklusionsprojekt und wünscht, dass mehr Gemeindemitglieder an Veranstaltungen teilnehmen. Vier Begegnungsabende mit Vorträgen über Schizophrenie, Schlafstörungen, Depressionen, Trauer und Abschiednehmen sind vorgesehen. Einiges Kopfzerbrechen bereitet die energetische Pfarrhaus-Sanierung. Eine neue Heizung stehe an erster Stelle, dazu die Dämmung der Kellerdecke und des Daches sowie die Außendämmung des Anbaus aus den Fünfzigerjahren.

07. März 2016

Die Naturfreunde rufen mit einer Mahnwache am 11. März zum stillen Gedenken an Fukushima und die Reaktorkatastrophe vor fünf Jahren auf.

Der Verein der Freunde des THG zählt 219 Mitglieder. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung legte Gregor Bethlen den Kassenbericht vor und meinte, dass nur etwa alle drei bis fünf Jahre eine größere Anschaffung realisiert werden könne. Dies gelte sowohl für den Flügel, der seit Langem auf der Wunschliste stehe als auch für ein Holz-Rondell als Sitzgelegenheit im Schulhof. Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder den amtierenden Vorsitzenden Sami Busch, der gleichzeitig Schriftführer ist. Im Jahre 2015 wurden für die Anschaffung eines Aquariums 660,– Euro aufgewendet.

08. März 2016

Es geht in die Schlussphase für die Landtagswahl am kommenden Sonntag.

Die Verwahrlosung eines städtischen Gebäudes prangen Heiko Weide und Andreas Kiefer von den Unabhängigen an. Ihre Kritik bezieht sich auf das Sportheim des SVS. Speziell war mit dieser Kritik die dortige Energie-Situation gemeint.

Der Bibliothekar Kurt Menter berichtet über die Schopfheimer Autoren-Lesungen in der Badischen Zeitung, denn am Donnerstag dieser Woche steht die 125. Auflage bevor. Menter berichtete, woher die Anregungen kommen und wie die heutigen Autoren den Weg nach Schopfheim finden. Die 125. Lesung findet mit dem Schweizer Schriftsteller Charles Lewinsky statt.

09. März 2016

Mit dem „LärmAktionsplan“ will die Stadt bis zum Jahr 2020 an vier neuralgischen Stellen die Belästigung der Anwohner durch Verkehrslärm mildern.

10. März 2016

Der vielfach prämierte Schweizer Erfolgsautor Charles Lewinsky liest in der Stadtbibliothek.

Über die Pflege vor Ort informierte sich der Landtagsabgeordnete Josha Frey (GRÜNE) im Georg-Reinhardt-Haus. Mit Sorge blicken die Vertreter des Hauses, Martin Mybes und Stefan Schmidt, auf den steigenden Bedarf an Pflegeeinrichtungen auch im Landkreis Lörrach. Bis 2020 werden 500 neue Plätze benötigt. Daher müssten in vier Jahren fünf neue Heime geschaffen werden.

Mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist politische Prominenz in der Stadthalle. Die CDU rührt noch einmal die Werbetrommel vor der Landtagswahl. Ulrich Lusche, CDU-Landtagsabgeordneter, und Bürgermeister Christof Nitz begrüßten den CDU-Minister als „Leuchtturm aus Südbaden“. Schäuble bezog zu aktuellen Fragen wie der Flüchtlingsproblematik Stellung. Außerdem trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Wechsel bei der Stadtverwaltung in der Fachgruppenleitung: Die bisherige Gruppenleiterin für Soziales und das Stadtbüro, Stefanie Herzog, verlässt die Stadtverwaltung. Ihre Stelle wird künftig Jacqueline Dumont, Diplomverwaltungswirtin, die bisher Rechnungsamtsleiterin in der Gemeinde Kleines Wiesental war, einnehmen.

11. März 2016

Die finnisch-stämmige und in Berlin aufgewachsene Sängerin und Schauspielerin Varia Linnéa Sjöström ist mit ihrer Band „Voita“ im kleinen Festsaal der Waldorfschule. In Wirklichkeit – so ist zu hören – sei der Tango in Finnland entstanden, aber in Argentinien populär geworden, behauptet die Künstlerin beim zweiten, gemeinsam mit dem Tango-Verein Schopfheim und der vhs veranstalteten Abend.

Etwa 600 Bedürftige aus dem Wiesental zwischen Maulburg und Todtnau werden vom Schopfheimer Tafelladen betreut. Während die Tafel bereits an Kapazitätsgrenzen stößt, ist die Tendenz bei der Kundschaft steigend. Bald schon könnte die Zahl der versorgten Personen um ein weiteres Drittel auf 800 steigen, prognostiziert das Vorstandsmitglied Brigitte Leisinger bei der Jahreshauptversammlung. Diese Annahme ist mit Blick auf die wachsende Anzahl an Flüchtlingen berechtigt. Im vergangenen Jahr arbeiteten im Tafelladen neben dem Vorstand etwa 60 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, außerdem betreibt die Schopfheimer Tafel eine Ausgabestelle in Schönau und versorgt die Wehrer Ausgabestelle mit. „Auf den täglichen Sammeltouren legten die etwa 30 Fahrer mit den beiden Transportern im vergangenen Jahr 37.500 km zurück“, berichtet Vorstandsmitglied Josef Brunner. Dass die Tafel ein mittelständisches Unternehmen ist, macht der Geschäftsbericht von Horst Sutter deutlich. Bei den Wahlen konnte die Tafel ihren Vorstand wieder komplettieren. Für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Wilfried Maus rückt Heinz Strütt nach. Die übrigen Vorstandsmitglieder verbleiben in ihren Ämtern.

Peter Bühler, Vorsitzender der Stadtmusik, überraschte bei der Jahreshauptversammlung. Er sagte, dass in zwei Jahren Schluss sei. Der Verein habe so genügend Zeit, einen Nachfolger zu suchen. Bürgermeister Christof Nitz lobte die Stadtmusik und ihren Vorsitzenden, die bei vielfachen Veranstaltungen das Jahr über helfend zur Hand stünden. Den Probenbesuch von 75% nannte der Vorsitzende allerdings „schlecht“. Auf das Frühlingskonzert muss wegen der Kürze der Vorbereitungszeit mit dem neu verpflichteten Dirigenten Joachim Wendland allerdings schweren Herzens verzichtet werden. Nur eine geringe Veränderung ergaben die anschließenden Neuwahlen, denn Peter Bühler bleibt ja noch für zwei Jahre im Amt. Peter Fulde bleibt Schriftführer und Anita Kärcher löst Anita Grether als Pressewartin ab. Die Stadtmusik ernannte in dieser Veranstaltung Dieter Leppert und Roland Meder sowie Manfred Wachter zu Ehrenmitgliedern. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Heinz Schwab, Günter Weihrauch und Gerhard Wirth die goldene Ehrennadel. Weitere Ehrennadeln wurden für 30-jährige Mitgliedschaft verliehen.

Ende der vergangenen Woche traf sich der Gesangverein Fahrnau zur Generalversammlung. Dirigent Ralf Ernst wird den Verein im November nach achtjähriger Chorleitertätigkeit verlassen. Der neu gewählte und ergänzte Vorstand um Susanne Roßbach-Bill geht nicht nur mit Elan daran, das Vereinsschiff auf Kurs zu halten, sondern auch einen neuen Dirigenten zu finden. Für 70-jährige Mitgliedschaft im Gesangverein wurde Siegfried Rabus geehrt. Der Probenbesuch wurde von Hildegard Maier als schlecht gemeldet, denn nur 71,5% der Stimmen hatten an den Proben teilgenommen.

12. März 2016

Die evangelische Missionarin Monika Bruttel aus Schopfheim ist derzeit zu Besuch in der Heimat. Sie wurde von der Atomkatastrophe in Fukushima sehr bewegt. Mittlerweile lebt und arbeitet sie sogar in unmittelbarer Nähe der immer noch verseuchten Zone.

„Harmonie kehrt ein“, beschreibt Dirigent Gordon Hein bei der Hauptversammlung des Musikvereines Fahrnau in der „Villa Musica“ die momentane Stimmung im Verein. Wenn es anfangs noch Akklimatisations-Diskussionen gegeben habe, zögen nun aber alle an einem Strang, freut er sich. Diese Harmonie hat beeindruckende Folgen, denn beim Leistungskonzert in Karlsruhe belegte das Orchester den 3. Platz in der Kategorie IV. Dies macht auch den Vorsitzenden, Benjamin Brenzinger, unglaublich stolz. Obwohl der komplette Vorstand zur Wahl stand, gab es keine großen Veränderungen, lediglich Klaus Ruch gab nach 10 Jahren das Amt des Schriftführers ab. Seine Nachfolgerin wurde Susanne Göbel. Benjamin Brenzinger bleibt Vorsitzender, ebenso wie sein Stellvertreter, Patrik Bender. Christian Bäckert führt die Kasse.

13. März 2016

Gestern und heute beherbergt die Stadthalle wieder die neuesten Automodelle bei der jährlichen Autoschau Schopfheimer Autohändler. 40 brandneue Modelle der Autohäuser Ernst+König (Ford), Gottstein (BMW), Böhler (Opel und Suzuki), Anti (Mazda) und Tröndle (VW) werden präsentiert. Vom Hybrid-Rennwagen bis zur Familienkutsche gab es bei dieser 44. Autoschau fast alles zu sehen.

Wahlsonntag – der Landtag von Baden-Württemberg wird neu gewählt.

14. März 2016

Die Lehrer Helmut Mally und Wiltrud Walkenhorst von der Waldorfschule übergaben der Aktion „Schopfheim hilft“ eine Geldspende in Höhe von 1.000,– Euro, die beim Martini-Basar zusammengekommen waren. Sabine Schmelzer übernahm für die Aktion den Betrag und betonte, dass diese Summe in erster Linie der Kinder- und Jugendarbeit bei den Flüchtlingen zugute kommen soll.

Das Ergebnis der gestrigen Wahlen sorgte für zwiespältige Gefühle. Während sich die GRÜNEN über einen historischen Stimmenrekord freuen, ist bei CDU und SPD nach teilweise niederschmetternden Verlusten Wundenlecken angesagt. Michael Straub freut sich für die GRÜNEN über das Resultat. Zum ersten Mal seien die GRÜNEN stärkste Kraft in einem deutschen Parlament, zum ersten Mal habe seine Partei auch das Direktmandat in Lörrach erobert. Mit 35,7% seien sie außerdem wesentlich stärker als im gesamten Umkreis. „Das ist wirklich ein Grund zur Freude“, betont er. Als „bedauerlich“ bezeichnet Straub den enormen Zulauf für die AfD. „Ganz klar, ich habe mit einem besseren Ergebnis für die CDU gerechnet. Die Parteispitze muss schnellstens analysieren, was in Zukunft besser zu machen ist“, räumt Heidi Malnati ein. Ihr persönlich tue es leid, dass Ulrich Lusche sein Direktmandat nicht behaupten konnte. Es schmerze ebenfalls, dass die CDU des Landkreises Lörrach im Landtag nicht mehr vertreten ist. Sehr enttäuscht über das eigene Ergebnis zeigt sich SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Ulrich. In Anbetracht dessen sei es nur ein schwacher Trost, dass Rainer Stickelberger im Wahlkreis besser abgeschnitten habe, als die SPD im Land insgesamt. Er konnte dadurch über die Landesliste sein Mandat verteidigen. Für den SPD-Vorsitzenden bietet eine Ampel-Koalition mit GRÜNEN, SPD und FDP eine gute Perspektive. „Wir freuen uns natürlich“, meint Martin Kimmig für die FDP. Das Ziel des Wiedereinzugs in den Landtag als Zwischenetappe für die Rückkehr in den Bundestag ist geglückt. Für Günter Gent von den Linken ist der sensationelle Wahlerfolg vor allem ein Verdienst des Ministerpräsidenten. Die Wahlbeteiligung in der Stadt lag bei 63,3%, wobei die CDU 21,7%, die GRÜNEN 35,7%, die SPD 15,3%, die FDP 6,0%, die Linke 3,0% und die AfD 13,7% erhielten. Während die CDU über 6% verloren hat, gewannen die GRÜNEN 3,2%. Der Verlust bei der SPD lag in Schopfheim gar bei 11,1%, die FDP nahm um 2,6% zu.

Mit Blick auf die hohen Prozentzahlen der AfD in der Markgrafenstadt zeigt sich Bürgermeister Christof Nitz erschüttert. Das sei bedauerlich, zumal er das politische Klima in Schopfheim bislang eher anders eingeschätzt habe. Er rief dazu auf, das Selbstverständnis für die Demokratie zu stärken.

Der Entegast ist um eine Tonne sicherer. Mitarbeiter einer Fachfirma bringen dort einen Felsbrocken mit einem Gewicht von ungefähr einer Tonne ins Rutschen. Die Sicherungsarbeiten sollen am Mittwoch abgeschlossen und der Weg dann wieder zugänglich sein.

Ein Gutachten hat „Lärmschwerpunkte“ in der Stadt ermittelt und Gegenmaßnahmen vorgeschlagen. Das Fachbüro hatte in der Kernstadt die Hauptstraße ab „Adler“-Kreisel bis Fahrnau, die Bahnhofstraße, die Wehrer Straße, die Schwarzwaldstraße, in Langenau die Landstraße, in Fahrnau die Hauptstraße und in Gündenhausen und in Wiechs Schwerpunkte ermittelt. In erster Linie soll dies durch Anordnung von Tempo 30 verbessert werden. Grundsätzlich hatte der Gemeinderat nichts auszusetzen, es gab jedoch noch die eine oder andere unüberhörbare Anregung, so für die Kürnberger Straße und die Dossenbacher Straße. Von der Stadt wird außerdem daran erinnert, dass in Gündenhausen und auf einem Teilstück der Himmelreichstraße bereits lärmoptimierender Asphalt eingebaut worden ist.

Mehr Einsatz für die Gewerblichen Schulen in Schopfheim fordert Kreisrat Dr. Fritz Lenz während einer Gemeinderatssitzung.

Dem Gemeinderat wurde nichtöffentlich eine Übersicht über jene Flächen vorgelegt, die für einen Geschoss-Wohnungsbau in Frage kämen. Wie Bürgermeister Christof Nitz auf Nachfrage der Zeitungen erläuterte, umfasst die Liste zum einen Flächen, die sich bereits im Besitz der Stadt befinden, zum andern aber auch das eine oder andere Privatgelände. Zu den verfügbaren städtischen Flächen zähle der Eisweiher, so der Bürgermeister. Für zwei andere potenzielle Flächen besteht allerdings noch keine Übereinstimmung mit dem Gemeinderat. Einerseits ist dies der Bolzplatz im Oberfeld, andererseits das Sportgelände Oberfeld. Die Stadt rechnet mittlerweile mit einem zusätzlichen Bedarf an Wohnungen von 80 bis 100 pro Jahr.

15. März 2016

Es ist zu lesen, dass Menschen mit Sehbehinderungen in Entwicklungsländern den Schopfheimern Einiges zu verdanken haben. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat vergangenes Jahr nach eigenen Angaben von 109 Einwohnern Schopfheims rund 14.700,– Euro an Spenden erhalten.

Eine Gewalttat mit glimpflichem Ausgang spielte sich in einer Schopfheimer Tiefgarage ab. Ein 43-jähriger Mann attackierte laut Polizeibericht gegen 18.45 Uhr einen anderen Mann mit einem Messer.

16. März 2016

Bis über die Nutzung des Restaurants „Zum Markgrafen“ in der Stadthalle entschieden worden ist, kann die Boule-Spielgemeinschaft das leerstehende Lokal als Übergangslösung nutzen.

Dem Bericht von Schriftführerin Michaela Hahn war bei der Jahreshauptversammlung zu entnehmen, dass die Schützengesellschaft Wiechs derzeit 110 Mitglieder zählt. Die drei Besten bei der Vereinsmeisterschaft mit dem Luftgewehr liegend waren Sigmund Leszkowski vor Roswitha Güdemann und Jörg Pfeifer. Vereinsmeister bei der Jugend wurde Luis Frey, bei den Junioren war es Tobias Reichert. Fritz Streule führt die Spitze der Herren an. Michaela Hahn und Anita Wiedemann siegten mit der gleichen Ringzahl bei den Frauen. Unter der Leitung von Ortsvorsteher Ino Hodapp bestätigten die Mitglieder Uwe Kibelka als Oberschützenmeister. Tobias Reichert fungiert als sportlicher Leiter und Michaela Hahn bleibt Schriftführerin. Vom Schützenbund wurden Ehrennadeln für 25 und 40 Jahre Zugehörigkeit ausgehändigt. Für 60 Jahre erhielten Helmut Reichert und Heinz Greiner die Auszeichnung in Gold mit Lorbeerblatt. Der Verein ernannte außerdem Ino Hodapp, Dieter Güdemann, Klaus Dietsche und Jürgen Widmann zu Ehrenmitgliedern.

Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Kürnberg konnte Ortsvorsteher Martin Gruner zwei Bürger auszeichnen. Horst Knittel hat 75-mal und Dietmar Heckendorn 25-mal Blut gespendet.

Der Skiclub Fahrnau trug auf dem Feldberg die Stadt- und Vereinsmeisterschaften aus. Stephan Schuhmacher, Vorsitzender, konnte Saskia Fechtig und Arnd Schwietale die Pokale überreichen. Bei den Snowboardern siegte Jochen Friedrich und bei den Snowboard-Damen Leontyna Stepanek.

17. März 2016

Eine ruhige und sachliche Hauptversammlung hatten jüngst die Gartenfreunde Kleine Schleife. Vorsitzender Robert Volz zeigte sich zufrieden und bedankte sich bei den Helfern des Vereins für die Gemeinschaftsstunden. Er gab bekannt, dass er sich nach 16 Jahren nun zur letzten Mal zur Verfügung stelle. Bei der nächsten Wahl müsse ein Anderer die Geschicke des Vereins übernehmen.

Die Hasen-Dichte in der Region sei hoch, stellte der Biotop-Verbund Dinkelberg-Wiesental bei der jüngsten Zählung fest. Der Biotop-Verbund ist ein Zusammenschluss von 42 Jagdrevieren zum Zweck der Biotop-Verbesserung und Biotop-Vernetzung. Das besondere Augenmerk liegt dabei repräsentativ auf dem Feldhasen. Er kommt zwar in allen Revieren vor, seine Population ist aufgrund intensiver Landwirtschaft jedoch rückläufig.

Die Kultur-Kooperation führt die Komödie „Ein Appartement zu dritt“, eine Komödie von Nick Hall, in der Stadthalle auf.

Zimmermanns-Lehrlinge der Schopfheimer Gewerbeschule feiern Richtfest der neuen Hütte am Eichener See. Die Schüler unter der Leitung ihrer Lehrer Guido Krebs und Wilfried Decker sowie die ehemaligen Lehrers Karl Schäfer haben die Hütte geschaffen. Die komplette Mannschaft bestand aus 21 Zimmermännern. Am Samstag wird die Hütte offiziell eingeweiht werden, wie Ortsvorsteherin Ute Zeh weiß.

18. März 2016

Bundesverkehrsminister Dobrindt stellte diese Woche in Berlin den ersten Referenten-Entwurf des Bundesverkehrs-Wegeplanes vor. Danach erhält die B 317 im Abschnitt Lörrach/Hasenloch bis Schopfheim Planungsrecht für einen bis zu vierstreifigen Ausbau, allerdings nur bis Schopfheim-West. Das Land habe dies so beantragt, sinnvoller sei aber ein Ausbau bis Schopfheim-Mitte, meinen Landrätin Marion Dammann und Bürgermeister Christof Nitz, da die Straße dort auf die wichtige Querspange zur B 518 stoße.

Es wird keinen Kindergarten in Containern geben. Um den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren abzudecken, soll statt eines Provisoriums jetzt eine nachhaltige Lösung geschaffen werden. Ursprünglich wollte die Stadt auf dem Parkplatz bei der Schule Langenau ein zweigruppiges Provisorium errichten. Kurzfristig kommt jetzt eine „nachhaltige Lösung“ ins Spiel. Auslöser dafür ist ein Antrag der CDU, statt der Container-Lösung für 300.000,– Euro eine dauerhafte Lösung zu favorisieren und das Bildungshaus zu integrieren. Der Gemeinderat wird sich in der kommenden Woche mit dieser Änderungsplanung zu beschäftigen haben.

Aus der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Wiechs ist zu hören, dass die Neubaupläne für die Halle Gestalt annehmen. Küchenmöbel und Geräte sollen eventuell aus dem „Markgrafen“-Restaurant der Stadthalle kommen. Sehr lobenswert findet Ortsvorsteher Ino Hodapp die Bereitschaft der Bürger, Blut zu spenden. Er selbst erhielt die Ehrennadel für 25-maliges Spenden ebenso wie Bärbel Hagist und Julia Paul.

Ortsvorsteherin Elke Würger kann während der Ortschaftsratssitzung in Langenau Evelin Kreutner und Eberhard Ruf mit der Blutspender-Ehrennadel in Gold für 25-maliges Blutspenden auszeichnen.

19. März 2016

Beim 2. Konzert der Feierabendmusik in der evangelischen Stadtkirche ist Carsten Klomp aus Heidelberg an der Orgel zu hören.

Frauen von „Schopfheim hilft“ veranstalten im katholischen Gemeindehaus zusammen mit den Flüchtlingsfrauen einen Nachmittag für Frauen und Mädchen jeden Alters.

20. März 2016

Die neue Sonderausstellung „Souvenir, Souvenir“ wird im Museum eröffnet. Dabei sind die liebsten Reisemitbringsel zu sehen.

21. März 2016

Mit der Gruppe „Leben mit Demenz im Wiesental“, dem Tafelladen und dem „Offenen Treff Schopfheim“ kamen gleich drei sozial engagierte Organisationen in den Genuss einer Spende, die bei dem vom Vereinsparlament Fahrnau organisierten Adventsmarkt um St. Agathe zusammengekommen war. Pfr. Andreas Ströble überreichte dieser Tage den Vertretern der Hilfsorganisationen je einen Scheck in Höhe von 1.400,– Euro.

An vier Schulen in Schopfheim sind Sozialarbeiter im Einsatz. Thomas Haug und Katharina Hummelbrumm an der Friedrich-Ebert-Schule, Tobias Antonicelli am THG und Tanja Hübschmann-Randebrock an der Dr. Max-Metzger-Schule. Sie alle teilen sich im Auftrag der Stadt insgesamt 3,5 Stellen. Um die Gewerbeschulen kümmert sich im Auftrag des Landkreises Brigitte Tondar-Sigl mit einer Vollstelle. Über ihre Arbeit berichtete die Gruppe dem Gemeinderat. Claudia Brenzinger, Rektorin der Friedrich-Ebert-Schule, meinte in dieser Sitzung, allein 20 Flüchtlingskinder besuchten derzeit die Grundschulen in Schopfheim und Fahrnau. Das jetzige Angebot an Schulsozialarbeit reiche beim Weitem nicht mehr aus. Die Arbeit wachse den Sozialarbeitern bereits über den Kopf. Thomas Haug meint: „Wir kommen nicht mehr hinterher.“ Die Stadtverwaltung wolle nun in Absprache mit den betroffenen Schulen dem Gemeinderat einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten, wie die zusätzlichen Aufgaben gemeistert werden könnten.

22. März 2016

Arbeitsjubilare galt es bei der Stadtverwaltung zu ehren. Allen voran ist Dr. Ruthard Hirschner 40 Jahre im Öffentlichen Dienst beschäftigt, seit Februar 1995 ist er als Beigeordneter bei der Stadt Schopfheim tätig. Zuvor war er bereits acht Jahre Bürgermeister der Stadt Ettenheim. Hinzu kommen noch Jahre der Ausbildung und des Studiums. 40 Jahre im Öffentlichen Dienst ist auch Bernd Benz, der 1986 als Leiter der Bauverwaltung zur Stadtverwaltung kam. Inge Schmidt arbeitet seit 25 Jahren bei der Stadt, wobei sie 1991 bei der Ortsverwaltung Gersbach als Leiterin der Gemeindekasse begonnen hatte. Heute ist sie im Stadtarchiv tätig. Michael Wassmer arbeitet ebenfalls seit 25 Jahren im Bauhof, wo er seit 2006 Vorarbeiter ist und für die Bereiche Straßen-, Wege- und Gehwege-Unterhaltung sowie Grünpflege und Winterdienst eingesetzt wird.

Die GRÜNEN wollen die Aussagen des Bürgermeisters zur Notwendigkeit zusätzlichen Baulandes nicht unwidersprochen lassen. Michael Straub betont, dass der Bürgermeister aus nichtöffentlicher Sitzung wohl nur das mitgeteilt habe, was der Verwaltung genehm sei. Die bebaubaren Flächen im Privatbesitz, betont er, seien fünfmal so groß wie die letzten stadteigenen Flächen. Die GRÜNEN wollen laut dieser Pressemitteilung nicht nur notwendigen Wohnraum schaffen, sondern auch Lebensqualität in der Stadt behalten. Dazu gehöre auch der Erhalt größerer Grünflächen.

23. März 2016

Ortsbildprägende Kastanien in der Hebelstraße werden fallen, denn sechs Bäume sind faul und werden demnächst den Motorsägen zum Opfer fallen. Einige Kastanien, so Tiefbauamtsleiter Gerd Woop, blieben jedoch stehen. Diese sind noch stabil genug, um etwa weitere 10 Jahre überdauern zu können. Die Stadt pflanzt anstelle der zu fällenden Bäume junge Kastanien mit einem Stammdurchmesser von rund 10 cm und einer Höhe von ca. 4 bis 5 m.

Der Tennisclub Wiechs zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. In seinem letzten Tätigkeitsbericht als Vorsitzender erwähnt Nils Rodewald, dass der Club derzeit 224 Mitglieder zählt, sechs mehr als im Vorjahr. Positiv wird die Kooperation mit der Grundschule Wiechs erwähnt, an der unter Leitung von Jutta Albat 35 Kinder teilgenommen haben. Bei den Neuwahlen erkoren die Mitglieder Dirk Sütterlin zum neuen Kapitän des Vereins. Marc Brunkhorst gab sein Amt als Jugendwart an Jutta Albat ab. Weiter im Amt bleiben der Kassenwart Thomas Focks, der Sportwart Götz Wiese sowie die bisherigen Beisitzer und Kassenprüfer.

Heute berichtet das Markgräfler Tagblatt über den in der Flüchtlingsunterkunft lebenden Mazen Matraji, der vor sieben Monaten flüchtete. Er pflegt gute Nachbarschaft mit der christlichen Schule, wie diese Schule es ohnehin auch tut. So half der Genannte beim Schulfest der Christlichen Schule Schopfheim tatkräftig mit.

24. März 2016

Der neugewählte Behinderten-Beirat stellte sich am Montag dieser Woche erstmals dem Verwaltungsausschuss vor. Friedrich Albes zeigte sich ernüchtert über die erschreckend niedrige Beteiligung bei der Wahl des Behinderten-Beirates. Ein Lob zollte er der Stadt, weil bei der Landtagswahl ausnahmslos barrierefreie Wahllokale zur Verfügung gestanden hatten. Bürgermeister Christof Nitz bot den neu gewählten Interessenvertretern auch künftig gute Zusammenarbeit an.

Vor einigen Tagen hielt der Alemannische Chorverband den Haupt- und Ehrungsabend in Gersbach ab.

Von einer großen Anzahl von Auswärtsterminen und fünf eigenen Veranstaltungen wusste der „Latschi-Cliquen“-Vorsitzende Ralf Heidebrecht anlässlich der Generalversammlung in Gersbach zu berichten. Das Fasnachtsfeuer habe unter stürmischen Winden und mäßigem Besuch gelitten. Cliquenmitglieder regten an, ob man nicht auch in Gersbach einen Narrenbaum stellen und dies mit einem Rahmenprogramm verbinden könnte.

Seit genau 10 Jahren arbeitet der Bruuchtumsverein Eie am Erhalt der bäuerlichen und ländlichen Tradition. Dies wird bei der Jahreshauptversammlung durch den Vorstand Hanspeter Tschamber deutlich. Er berichtete über die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr und appellierte an die Vereinsmitglieder, sich auch im kommenden Jahr vielfältig in die Vereinsarbeit einzubringen. Derzeit sind 71 Personen Mitglied im Verein. Bei den Teil-Neuwahlen blieb der Posten des 2. Vorsitzenden vakant, weil sich kein Ersatz für den nicht mehr kandidierenden Christoph Stoffel fand.

26. März 2016

Als „blühendes Zentrum um das Uehlin-Areal und den Marktplatz“ stellt sich die BI Innenstadt Schopfheim im Jahre 2025 vor. Pläne hierzu wurden von Prof. Dr. Uwe Gerber und Jürgen Fremd in einem Pressegespräch vorgestellt.

Bei der Firma EKATO Rühr- und Mischtechnik werden 19 Stellen abgebaut. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden in einer Transfer-Gesellschaft zunächst Beschäftigung. Geschäftsführung und Betriebsrat hätten sich auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan geeinigt.

Der Gemeinderat vergab am vergangenen Montag die Planung in geheimer Wahl mit deutlicher Mehrheit an den Architekten Thomas Kuri. Insgesamt drei Büros hatte die Verwaltung vorgeschlagen, um die KITA in Langenau zu planen. Gerade mal 14 Tage blieben dem Planer, um die Pläne für den zweigruppigen Kindergarten zu erstellen. Die schnelle Realisierung bewegt nicht nur die Verwaltung, sondern auch die betroffenen Eltern. „Für uns ist vor allem der Zeitfaktor wichtig“, betont Elternbeiratsvorsitzender Martin Brutschin. Heidi Malnati zeigt sich für die CDU überzeugt, dass die jetzt anvisierte nachhaltige Lösung besser sein werde als ein Container-Provisorium wie ursprünglich geplant. Auch Kai Horschig von den Unabhängigen plädierte für die nachhaltige Variante. Michael Straub von den GRÜNEN mokierte sich allerdings darüber, dass bei der 10-Jahresplanung von einem höheren Bedarf an Kindergartenplätzen nicht die Rede sei. Artur Cremans bezeichnete es für die SPD als wichtig, dass die jetzt in Auftrag gegebene Planung mit dem künftigen Bildungshaus in Langenau kompatibel sein muss. Ortsvorsteherin Elke Würger bat darum, bei den Planungen auch Ortschaftsrat und Schule einzubeziehen. Bürgermeister Nitz machte indes deutlich, dass in Anbetracht der kurzen Fristen eine allzu breite Beteiligung nicht möglich sei.

Vor einem Jahr wurde der offene Bücherschrank auf dem Lindenplatz aufgestellt. Die Stadtverwaltung und die Betreuer ziehen nun eine positive Bilanz.

27. März 2016

Der Musikverein Fahrnau freut sich darüber, dass die Tanznacht in der Stadthalle, die vom Verein schon seit Jahren organisiert wird, ausverkauft war. Die Big-Band des Vereins wechselte sich bei der Tanzmusik mit der Gruppe „Patchwork“ ab.

Die Badische Zeitung berichtet heute, wie es sich mit einem Neugeborenen in einer Flüchtlingsunterkunft lebt. Ende 2015 kamen Nour Jamal Eddin, seine hochschwangere Frau Asraa Kandah und der einjährige Sohn Mohammed zunächst in der Gemeinschaftsunterkunft in Maulburg an. Noch bevor das Kind das Licht der Welt erblickte, zog die Familie in die Flüchtlingsunterkunft im Schopfheimer Oberfeld. Der Kleine wurde am 08. März 2016 im Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach geboren.

Die Badische Zeitung begleitet die Eierspringer bei ihrem Eiersammeln durchs Dorf.

28. März 2016

Hermann und Erna Unger feiern das Fest der diamantenen Hochzeit.

Nach alter Tradition lieferten auch in diesem Jahr unter den Augen zahlreicher Zuschauer die Eierwächter und Eierdiebe ein munteres Schauspiel am Eichener See. Als Moderator des diesjährigen Eichener Eierlaufs fungierte wiederum Wolfgang Bühler.

Zum Osterspektakel, dem Eierspringen, kommt es auch auf dem Schulhof in Wiechs.

30. März 2016

Nach Polizeibericht ereignete sich auf dem Grillplatz in den Sengelen ein Zwischenfall, dessen Umstände noch im Dunkeln liegen. Kurz vor 2 Uhr hielt sich eine Gruppe auf dem Grillplatz auf, als plötzlich zwei Personen auftauchten. Diese hatten angeblich Schlagstöcke bei sich, griffen aus nicht bekannten Gründen zwei der Anwesenden an und schlugen auf sie ein, so die Polizei zum Vorgang. Ein 17- und ein 16-Jähriger wurden dabei von den Angreifern leicht verletzt. Die unbekannten Täter entfernten sich danach. Die Polizei ermittelt.

31. März 2016

Der Bericht über Pflegemaßnahmen an der Barock-Schanze und die Arbeiten für das Dorfjubiläum standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Vereins Gerisbac. Vorsitzender Frank Schmidt berichtete über die Leistungen des Vereins. Die Mitglieder wählten schließlich Horst Sutter weiterhin als Rechner und Annekatrin Bartels als 2. Vorsitzende. Sie vertritt den Förderverein vorerst, nachdem der Vorsitzende Frank Schmidt erklärte hatte, sein Amt aus persönlichen Gründen nicht weiter ausüben zu können.

Die „Düfzelgeister“ Fahrnau treffen sich zur Jahreshauptversammlung um Düfzelmeister Michael Leisinger. Markus Kraft durfte eine Ehrung für 30-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen. 20 Jahre davon verbrachte er an der Spitze der Gruppe.

01. April 2016

Kein Aprilscherz: Heute findet in Raitbach der erste Markt des Jahres statt. Die Markgrafenstadt will bis zum Jahre 2050 den „Klimakillern“ an den Kragen und der Co2-Ausstoß um satte 73% senken. Schon bis 2020 soll laut dem Klima-Konzept einer Klima-Agentur im Vergleich zu jetzt der Ausstoß um 15% zurückgehen. Der Gesamtenergieverbrauch in Schopfheim (Privathaushalte, Gewerbe, Kommune, Verkehr) im Jahre 2012 belief sich auf 360.000 Megawattstunden, das sind umgerechnet 19 Megawattstunden pro Einwohner. Um die Emissionen zu senken, gibt es die Möglichkeit, den Energieverbrauch grundsätzlich zu senken oder viel stärker als bisher erneuerbare Energien zu nutzen. Bei der Wärmeerzeugung spielen bislang lediglich Biomasse und Abwärmenutzung in der Industrie eine gewisse Rolle. Hier schlummert, laut dem Gutachter, ebenso viel Potenzial wie bei der Solar-Therme und der Umweltwärme.

02. April 2016

Der Landwirt Edmund Schwald aus Raitbach und viele seiner Kollegen liefern Milch an eine regionale Molkerei und erhalten derzeit 30 Cent pro Liter. Die Landwirte fordern gerechte Preise für erstklassige Qualität. „Wenn wir nicht 50 Cent pro Liter bekommen, sehe ich für viele Betriebe schwarz“, so Schwald.

Stephan Schuhmacher, kommissarischer Vorsitzender des Skiclubs Fahrnau, schreibt einen Brandbrief an die Mitglieder, doch bitte an der Hauptversammlung am 15. April teilzunehmen. Wenn der Verein keinen Vorsitzenden finde, dürfe Schuhmacher am Rechtsverkehr nicht mehr teilnehmen. Es drohe dem Verein daher die Auflösung.

Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, die Weichen für eine zentrale Sportanlage in der Grienmatt in Fahrnau zu stellen und über die weitreichende Planung einen Bürgerentscheid durchzuführen. Selbst bei positivem Ausgang würde die Anlage erst in etlichen Jahren zu realisieren sein, daher will die Stadt kurzfristig nicht nur den Kunstrasen-Platz des Fußballvereins Fahrnau mit 180.000,– Euro bezuschussen, sondern im Jahre 2017 auch die notwendigen Instandsetzungen am Sportheim in Schopfheim (Heizung, Dach) vornehmen.

Hauptversammlung der Fußballabteilung im SVS. Nach einem gelungenen Start in die Rückrunde mit dem neuen Trainer Joachim Boos sieht Thomas Schulz die Elf wieder auf einem guten Weg. Er erinnerte in seinem Jahresrückblick noch an die nicht zufriedenstellende Lösung mit dem Trainer Tobias Jehle und dem Volltreffer mit Jörg Nägelin, um nun gemeinsam mit Joachim Boos als Ziel den Aufstieg ins Visier zu nehmen.

03. April 2016

Der katholische Kirchenchor lässt das vergangene Jahr bei seiner Jahreshauptversammlung Revue passieren. Die Neuwahlen brachten nur eine kleine Veränderung: Johannes Nordiek wurde zum 1. Vorsitzenden und Uta Vollgärtner zu seiner Stellvertreterin gewählt. Wiltrud Straub-Goetz ist Schriftführerin und Martina Rettig Kassiererin.

Der Klarinettist Peter Geisler und der belgische Pianist Ludovic van Hellemont konzertieren in einer Matinée im Museum, wobei das historische Tafelklavier erklingt.

04. April 2016

Nicht hinnehmen will der SVS das Vorgehen der Stadtverwaltung hinsichtlich einer zentralen Sportanlage in Fahrnau. „Die Stadt darf nicht über unsere Köpfe hinweg entscheiden“, meint Andreas Gsell vom SVS-Förderverein. Sauer aufgestoßen war ihm, der Fußball-Abteilung und der Vertreterin des Hauptvereins, Barbara Sandvoss, die aktuelle Vorlage der Verwaltung, die am 11. April im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Thomas Schulz, Fußball-Abteilungsleiter, schreibt zu den Sportplatzplänen mit vier Fußball-Feldern in Fahrnau in einem Leserbrief, wie sich der Fußballverein fühlt und wie er sich angesichts der neuen Pläne hintergangen sieht. „Warum wird nicht klar und deutlich gesagt, dass es hier nur um den Wohnungsbau geht?“, schreibt er.

In den Räumen der Sparkasse wird die neueste Ausstellung der Fotofreunde eröffnet. Herbert Weniger, Vorsitzender der Schopfheimer Fotofreunde, bedankte sich und zeigte sich glücklich, 52 herrliche Aufnahmen in der Sparkasse ausstellen zu können. Sein Dank ging an das Sparkassen-Vorstandsmitglied Stefan Bühler, der an der Vernissage die Bank vertrat.

05. April 2016

Heute ist Ausstellungseröffnung „150 Jahre Gewerbeschule Schopfheim“ in der VR-Bank. Sie ist bis Ende April zu sehen.

Zwei Gesellinnen und acht Gesellen der Schopfheimer Gewerbeschule haben sich nach ihren Prüfungen und nach diversen Wettbewerben auf Kreis-, Landes- und Bundesebene zu einem National-Team formiert und bereiten sich auf die Europa-Meisterschaft und eventuell Weltmeisterschafts-Teilnahme vor.

06. April 2016

Heute beginnen für 163 Schülerinnen und Schüler die Abitur-Prüfungen am THG.

07. April 2016

Die Bürgerinitiative „Freunde des Oberfelds“ hält das Vorgehen der Stadtverwaltung zum Thema „Sportstätten-Planung“ für undemokratisch und fordert die Stadträte auf, einen Entscheidungsweg zu verlangen, der auf ausreichender Information basiere und genügend Zeit für eine Entscheidung lasse.

Die GRÜNEN fordern den Gemeinderat auf, die Verlagerung der Sportstätten vom Oberfeld in die Grienmatt nicht weiter zu verfolgen. Eine Begründung mit dem Bedarf an Wohnungsbau sei nicht nachvollziehbar, schreiben sie. Nach Meinung der Fraktion ist ein Bürgerentscheid über den Erhalt des Oberfeldes dringend nötig. Besser wäre es, der Gemeinderat entschiede sich sofort für den Erhalt der Sportstätten im Oberfeld inklusive Neubau sowie Sanierung von Gebäuden und Leichtathletik-Anlagen.

Stefan Klever und Martin Bühler vom Gewerbeverein gehen in einem Pressegespräch auf die Vorstellungen und Visionen der Bürgerinitiative Innenstadt ein. Sie verweisen dabei auf den AK Verkehrsfreie Innenstadt, denn dort würden alle Innenstadt-relevanten Aspekte mit Experten diskutiert. Dies sei die ideale Plattform, auf der verschiedene Gruppen ihre Visionen vorstellen könnten. Eine ganze Reihe von Vorschlägen sei bereits beschlossen und umgesetzt worden. Wer wie die Bürgerinitiative dem innerstädtischen Einzelhandel die Zukunftsfähigkeit abspreche, ihn womöglich nur noch als temporäre Einrichtung wahrnehme, der trage dazu bei, den Handel „tot zu sprechen“. Der Einzelhandel sei immerhin noch einer der größten Arbeitgeber in der Stadt und daher findet man die Äußerung der BI ein bisschen zynisch. Schopfheim sei auch keine vom Verkehrsmoloch geplagte Kleinstadt. Es gebe einen starken Trend zurück in die Innenstadt, der auch in Schopfheim unverkennbar sei, so Stefan Klever. Viele Bürger verlegten ihren Wohnsitz wieder in die Innenstadt, um zentrumsnah zu wohnen. „Schopfheimer Einwohner nehmen ihre Stadt nicht so negativ wahr wie die Bürgerinitiative uns weis machen möchte“, meinen Vertreter des Gewerbevereins. „Wir brauchen für Schopfheim keinen Hauch von Ravenna, sondern pragmatische Entscheidungen“.

08. April 2016

Die Unabhängigen plädieren für die Absetzung der Beschlussfassung zum Tagesordnungspunkt „Sportstätten“ für die nächste Gemeinderatssitzung.

Der weltbekannte Schopfheimer Designer Prof. Hans Theo Baumann wird mit einer eigenen Briefmarke der Deutschen Post in der Serie „Design aus Deutschland“ gewürdigt. Das Postwertzeichen wird voraussichtlich ab 08. Dezember im Handel sein.

Wenn es nach Mark Leimgruber, Sprecher und 2. Vorsitzender des Fußballvereins Fahrnau, geht, sollen die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz schon Anfang Mai beginnen. Für den Verein sei dies ein Mammut-Projekt, wird in einer gut besuchten Mitgliederversammlung dargelegt. Er gehe davon aus, dass der Gemeinderat bei der nächsten Sitzung grünes Licht für den Antrag um Zuschuss in Höhe von 180.000,– Euro gebe. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Bau des neuen Spielfeldes auf rund 370.000,– Euro, 70.000,– Euro steuert der Badische Sportbund bei. Der noch zu finanzierende Betrag von 120.000,– Euro soll mit 70.000,– Euro an Eigenleistung und 50.000,– Euro u.A. über Sponsoren restfinanziert werden. Der Kunstrasen müsse her, da der jetzige Platz nicht mehr den heutigen Ansprüchen genüge, wird betont.

Die Guggenmusik „D’Namelose“ trifft sich im „Kranz“ zur Jahreshauptversammlung. Für Rainer Völz, den bisherigen Vorsitzenden, stieg der bisherige Vize Christian Amler in den Ring. Er wird künftig von Janis Wisniewski vertreten. Einstimmig wurde auch der Musikchef, Thomas Lenz, wiedergewählt.

09. April 2016

Dr. Günter Zabel und seine Frau, Marianne Zabel, kommen zusammen mit einem Interplast-Ärzteteam von einem Einsatz im Stadtkrankenhaus Hue in Vietnam zurück. In der Zeit vom 27. Februar bis 12. März wurden dort 45 Eingriffe durchgeführt. Ein Patient konnte nicht vor Ort operiert werden. Nun läuft eine Sammelaktion, damit der junge Mann in Deutschland mehrmals operiert werden kann.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der „Bättelsäcke“ Fahrnau standen nach zwei Jahren Neuwahlen auf der Tagesordnung. Jochen Springmann wird nach der erfolgten Wiederwahl weiterhin als Gruppenchef an der Spitze stehen. Die Gruppe hat derzeit 96 Mitglieder. Ehrungen für 30-jährige, 20-jährige und 15-jährige Zugehörigkeit wurden ausgesprochen.

Vor einigen Tagen stellten Bürgermeister Christof Nitz und Markus Krispin von der Stadtverwaltung die neue Broschüre mit Stadt-Informationen vor. Sie wird bereits zum 16. Mal aufgelegt.

Die Metzgerei Kalbacher in der Scheffelstraße hat geschlossen – wie es heißt wegen Fachkräftemangels. Die Kalbacher-Filiale war sei Ende der 80er-Jahre in der Scheffelstraße ansässig, davor kurz Nachfolgerin der Metzgerei Trost in der Hebelstraße. Dass Kalbacher noch einmal nach Schopfheim zurückkommen wird, hält Dietmar Kalbacher, der sich auch für das Uehlin-Areal stark gemacht hatte, übrigens nicht für ausgeschlossen. Der Imbiss von Giovanna Arato bleibt indes weiter geöffnet.

Die Gesamtfeuerwehr Schopfheim hat ihre Jahreshauptversammlung unter dem Kommando von Lutz Hofer. Im Berichtsjahr 2015 gab es 196 Einsätze, was einer Steigerung um 35 entspricht. Auf Brände und Explosionen entfielen 44, auf technische Hilfeleistungen ebenfalls 44 sowie auf Öl-Einsätze die gleiche Zahl. Technische Hilfeleistung mit Menschenrettung war 23-mal gefragt, wobei 13 Personen lebend aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnten. Der Rest verteilt sich auf Hilfeleistungen bei Hochwasser, Unwettern, Gefahrengütern, Tierrettung und Fehlalarme. Schriftführer Markus Eichin ließ das Geschehen der gesamten Aktivitäten Revue passieren. Eine starke Jugendwehr bilde Nachwuchs für die Aktiven aus, betonte Bürgermeister Nitz und zieht förmlich den Hut vor dem Einsatz der Feuerwehrleute, anderen in Not zu helfen.

Rückblick hält der „Auma-Zinken“ bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Zinkenvogt Manuel Dollinger dankte den Mitgliedern und seinem Vorstand für die Zusammenarbeit. Bei den Wahlen wurde der 2. Zinkenvogt, Ingo Walter, bestätigt.

In einem feierlichen Gottesdienst wurden sieben Jugendliche von Pfr. Schmitthenner und Diakonin Lena Zacheus konfirmiert.

In einem Interview mit der Badischen Zeitung meint Bernward Braun, Leiter der Musikschule Mittleres Wiesental, dass das Färberei-Areal Burkhardt&Schmidt ideal als neue Zentrale für die Musikschule geeignet wäre.

10. April 2016

In „Hanna’s Kultur-Café“ ist sephardische Musik zu hören. Jüdisch-spanische Lieder und Romanzen aus dem Mittelalter werden dabei verwoben mit orientalischer Wortgeschmeidigkeit.

Das zweite Konzert der Reihe „Eichener Sonntagsmusik“ gestaltet Agnes Waibel (Gesang) mit einem Barock-Orchester.

Mit der SPD sei die Vorgehensweise der Stadtverwaltung zur Sportstätten-Planung so nicht zu machen, betont die Fraktion. Die dargelegten Zahlen seien nicht nachvollziehbar, ebenso wenig die endgültigen Besitzverhältnisse zwischen der Stadt und dem Fußballverein Fahrnau. Insgesamt erwecke die vorgestellte Kalkulation den Eindruck, mit heißer Nadel gestrickt zu sein. Sie sei daher für eine Entscheidungsfindung unbrauchbar. Daneben lehnt es die SPD-Fraktion ab, über substanzielle Aspekte der Stadtentwicklung immer nur in kleinen Häppchen zu beraten und zu entscheiden, ohne dass ein Gesamtkonzept für die Stadtentwicklung vorliege. Die SPD-Gemeinderatsfraktion beantragt daher eine Sondersitzung des Finanzausschusses.

Die Sozialstation Schopfheim, die Demenz-Initiative und das Diakonische Werk starten eine Postkarten-Aktion unter dem Motto „Würde im Alter“, die in die von der katholischen und der evangelischen Kirche organisierte Aktion „Woche für das Leben“ eingebettet ist.

In Zusammenarbeit mit Fachleuten und Eltern hat sich die Dr. Max-Metzger-Schule eine sorgfältige Medienerziehung von Grundschülern vorgenommen. Lehrerkollegium und Schulleitung organisierten ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit dem kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen für die Eltern der 1. Klassen, die ihre Kinder vor problematischer Bildschirm-Nutzung bewahren wollen. Im Dialog mit dem Publikum wurden Alternativen zur virtuellen Spielwelt entwickelt.

Großes Interesse herrscht bei der Ortschaftsratssitzung in Langenau. Architekt Thomas Kuri stellt die ersten Pläne für eine KITA im Ortsteil vor. „Alles, was wir hier sehen, macht Sinn“, so Ortsvorsteherin Elke Würger und war sich mit den Ortschaftsräten und den anwesenden Bürgern einig. Es müssten aber dringend Gespräche mit dem Tennisclub und mit privaten Grundstückseigentümern geführt werden. „Wir in Langenau fühlen uns gut informiert, wenn die Form der Kommunikation so erhalten bleibt, bekommen wir hier noch Einiges hin“, so die Ortsvorsteherin.

Das Technik-Museum in Fahrnau eröffnet die diesjährige Saison mit einem Konzert des „Alptone Trio“.

30 junge Menschen aus ganz Deutschland kamen in der Waldorfschule zusammen, um gemeinsam mit professionellen Schauspielern zu proben. In diesem Jahr ging es um Shakespeares „Wintermärchen“.

Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, beim „Tag der offenen Tür“ die Flüchtlingsunterkunft am Friedhof in Fahrnau zu besichtigen.

In Gersbach wurden sieben Konfirmanden von Pfr. Andreas Ströble eingesegnet.

In einem vom Posaunenchor Wiesental und Christoph Bogon musikalisch gestalteten Gottesdienst haben Pfr. Martin Schmitthenner und Diakonin Lena Zacheus 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden konfirmiert.

11. April 2016

Im Rahmen des Schüleraustausches des Collège Jules Grévy in Poligny und dem THG werden Schüler aus der Partnerstadt im Rathaus von Bürgermeister Christof Nitz empfangen.

Der Gemeinderat beschließt den Zuschuss in Höhe von 180.000,– Euro an den Fußballverein Fahrnau zum Bau eines Kunstrasenplatzes. Bürgermeister Christof Nitz sagte, egal, zu welcher Lösung man bei der Sportplatz-Planung komme, bleibe der Platz des Fußballvereins Fahrnau erhalten. Andreas Kiefer forderte allerdings eine Aufschiebung des Beschlusses und möchte dafür das Geld für das marode SVS-Gebäude ausgeben. Artur Cremans betonte, dass für die SPD für die Geld-Freigabe Bedingung sei, dass das Gutachten vorliege, was der Fall sei.

Es war eine vierstündige Mammutsitzung, zu der etwa 100 Bürger in den Feuerwehrsaal gekommen waren, denn ein Beschluss in Sachen Sportstätten-Planung stand an. Die Ratsmehrheit beschloss, vor einer endgültigen Abstimmung erst Einblick in das nun vorliegende Architekten-Gutachten zu nehmen und in Ruhe zu beraten. Der Tagesordnungspunkt wurde danach vertagt. Zuvor legte der planende Architekt mündlich einige Zahlen für die verschiedenen Varianten vor, die zwischen 1,8 und 2,4 Mio. Euro beziffert wurden. Michael Straub rief dazu auf, das Thema an sich ad acta zu legen. „Es gibt keinen Grund, das Schlattholz und den Zirkusplatz tot zu bauen“, betonte er. So einfach sei die Bierdeckel-Rechnung nicht, meint Peter Ulrich für die SPD. Er wolle das große Ganze sehen und habe dabei die Verpflichtung, als Stadtrat die stadtplanerische Gesamtentwicklung im Auge zu behalten. Er plädierte für eine Bürgerversammlung vor einem möglichen Bürgerentscheid. Es gelte jetzt, die Zahlen des Gutachtens anzuschauen und dann zu sehen, wie die Stadtplanung aussehen sollte, betonte Hildegard Pfeifer-Zäh für die FWV. Gustav Blessing von den Unabhängigen hingegen meinte, dass mit den Kosten für das Gutachten das SVS-Heim hätte saniert werden können.

Einstimmig spricht sich der Gemeinderat dafür aus, die geplante KITA mit 42 Plätzen in Langenau umzusetzen. In einem zweiten Schritt sollen die Anbindung an das Bildungszentrum und die Weiterentwicklung des Bildungshauses erfolgen. Die Kosten für den Baukörper belaufen sich auf 630.000,– Euro. Mit den Außenanlagen sei mit 782.000,– Euro insgesamt zu rechnen, teilte Thomas Kuri, der mit der Planung beauftragte Architekt, dem Gemeinderat mit. Ortsvorsteher Gruner warnte vor den zu großen Glasflächen, die in der Planung zu sehen sind. Andreas Kiefer von den Unabhängigen befürchtet eine schlechte Energie-Bilanz durch die großen Glasfenster. Auch Michael Straub sprach von einem „möglichen Wärmeverlust“. Bürgermeister Nitz hingegen hob hervor, dass es sich von seiner Warte aus um ein tolles Gebäude handle, das sich eben von Projekten mit glatten Außenflächen, die man schon kenne, abhebe. Das Gebäude soll eine Außenhaut aus Holz erhalten. SPD-Fraktionsvorsitzender Artur Cremans forderte angesichts der Kosten, der Verwaltung einen Gesamt-Finanzierungsplan vorzulegen und diesen in einer Sondersitzung des Finanzausschusses zu beraten. Der 10-Jahresplan müsse auf den neuesten Stand gebracht werden.

Auf der Grünfläche östlich des THG, bis zur Eichener Straße, sollen Mehrfamilien-Häuser mit drei Vollgeschossen entstehen. In geheimer Abstimmung entschied sich der Gemeinderat für das von der Stadt vorgeschlagene Büro. Vorgesehen ist ein einfacher Standard für die teilweise Anschluss-Unterbringung von Flüchtlingen. Stadträtin Heidi Malnati, CDU, wies jedoch darauf hin, dass in den neuen Häusern nicht allein Flüchtlinge untergebracht werden sollen, sondern dort generell sozialer Wohnungsbau zur Verfügung stehen soll.

Der Gemeinderat hat das „Integrierte Klimaschutz-Konzept“ für die Stadt einstimmig beschlossen.

12. April 2016

Die Umsätze und der Ertrag im Jahre 2015 hätten sich positiv entwickelt, so die Geschäftsleitung der Schopfheimer Firma August Faller GmbH & Co. KG. In Schopfheim wurden 2015 fast eine Mrd. Etiketten auf 19,5 Mio. Laufmetern Material gefertigt. Seit Anfang April firmiere das Pharma-Verpackungsunternehmen August Faller nun als GmbH & Co. KG, so Geschäftsführer und Gesellschafter Michael Faller und Daniel Keesman.

Für die Wahl des Jugendparlaments stehen 19 Kandidaten fest.

Freunde des Oberfelds trafen sich zu einer Sitzung im „Kranz“. Man zeigt sich skeptisch, wie im Vorfeld im Gemeinderat mit dem Thema umgegangen worden ist. Aus diesem Grunde stimmten 15 Anwesende für den Start eines Bürgerbegehrens zum Bürgerentscheid mit Unterschriften-Listen. Es gab zwei Enthaltungen.

13. April 2016

Während der „Woche für das Leben“ fand im Georg-Reinhardt-Haus ein Podiumsgespräch zum Thema „Alter(n) in der Region“ statt. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse. Das Podiumsgespräch mit Moderator Stefan Schmidt war besetzt mit Karin Racke vom Diakonischen Werk, Tanja Zimmermann vom Pflegestützpunkt Lörrach, Dr. Hans Viardot vom Hospiz Kleines Wiesental und Bernhard Späth, Kreisseniorenrat. Impuls-Geber war Martin Mybes, Geschäftsführer des Georg-Reinhardt-Hauses.

Auch wenn das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes in Mannheim noch nicht vorliegt, gehen die Betreiber des geplanten Windparks auf dem Rohrenkopf davon aus, dass am 02. Mai Baubeginn sein wird, denn sie wollen den Windpark noch in diesem Jahr ans Netz bringen.

Jahreshauptversammlung der „ChoriFeen“ Kürnberg um die Vorsitzende, Ursula Flemming, und Dirigentin Evgenia Meftahudinov. Es gab Komplimente für die Dirigentin, die die 19 Sängerinnen und vier Projektsängerinnen bei Konzertauftritten und anderen Veranstaltungen immer wieder motivieren konnte. Die 1. Vorsitzende, Ursula Flemming, wurde bei den Wahlen bestätigt, 2. Vorsitzende wurde Ulrike Roßkopf. Die bisherige Amtsinhaberin, Sabine Strittmatter, konnte aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren.

15. April 2016

Mit Klaus Störk fand sich bei der Jahreshauptversammlung des Skiclubs Fahrnau ein neuer Vorsitzender. Der Hilferuf des scheidenden Stephan Schuhmacher hatte also Erfolg. Störk gehört dem Club seit 20 Jahren an und war Geburtshelfer der Mountain-Bike-Gruppe. Dabei organisierte er lange Zeit deren Aktivitäten. „Ich mache die Arbeit zwar gerne, aber ich mache es vor allem, weil es notwendig ist“, erklärt er. Ursprünglich standen zwei Tagesordnungspunkte zur Debatte bei der außerordentlichen Hauptversammlung. Der zweite Punkt „Auflösung des Vereins“ habe sich nun aber erledigt.

Nach einer Zirkus-Veranstaltung in Fahrnau kam es zur sexuellen Belästigung einer Zirkusangestellten. Der Frau sei es schließlich gelungen, sich in einem Wohnwagen in Sicherheit zu bringen. Als die Polizei am Tatort eintraf, waren die zwei Männer bereits verschwunden. Es gelang den Ordnungshütern tags darauf sie zu ermitteln.

Bei der Jahreshauptversammlung der „Wilde Wiiber“ gab es einen Vorstandswechsel. Christiane Wisniewski gab ihr Amt an die neue Vorsitzende, Marianne Häßler, ab.

16. April 2016

Das Brass-Ensemble „Querblechein“ gastiert, zusammen mit Christoph Bogon an der Orgel, in der evangelischen Stadtkirche.

Der Gewerbeverein hat für seine Sonderaktion einen Arbeitskreis gegründet. Die Fäden dieses Kreises laufen bei Hildegard Pfeifer-Zäh zusammen. Sie koordiniert den administrativen Bereich und die Aktivitäten. Den praktischen Part übernimmt Roland Schwald.

Den Antrag eines Windkraft-Gegners auf vorläufigen Rechtsschutz wegen der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zum Bau von Windkraft-Anlagen auf dem Rohrenkopf hat der dritte Senat des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim zurückgewiesen. Der Beschluss ist unanfechtbar.

In einem Leserbrief äußert sich der ehemalige Bürgermeister Klaus Fleck zur Bebauung und zu einer Sportplatz-Verlagerung. Für ihn sei eine einseitige Diskussion um das Für und Wider einer neuen Sportanlage in Verbindung mit zusätzlicher und notwendiger Wohnbebauung derzeit ohne Einbindung einer solchen Maßnahme in ein Gesamt-Entwicklungskonzept erfolgt. Er weist auf einen Sechsstufen-Plan hin, der aus seiner Sicht notwendig wäre, um in der Summe Grundlage für einen Bürgerentscheid werden zu können.

Nach der Gemeinderatssitzung am Montag kochten die Emotionen bei einer Info-Veranstaltung zum Windpark in Gersbach hoch. Die Windkraft-Gegner sparten nicht mit Beschimpfungen, die bösartigen Unterstellungen wiesen Beigeordneter Dr. Hirschner und Georg Lutz vom Landratsamt jedoch entschieden zurück. Als Ortsvorsteher Christian Walter eine Stellungnahme zum Abschluss ankündigte, die jedoch von jemand anderem vorgetragen wurde, zeigte sich Bürgermeister Christof Nitz enttäuscht. Er wollte die Veranstaltung verlassen. Es wurde von den Vertretern der Stadt und dem Vertreter des Landkreises noch einmal deutlich gemacht, aufgrund welcher rechtlichen Grundlage eine Genehmigung erfolgt war, ja erfolgen musste. Weiter wurde dann der Terminplan für die Baumaßnahmen dargelegt.

Bürgermeister Christof Nitz und Simon Brugger von My eCars übergaben zwei neue Dienstfahrzeuge an die Stadt. Man habe sich für diese Elektro-Fahrzeuge, die emissionsfrei und nachhaltig sind, entschieden, betont das Stadtoberhaupt. Die Fahrzeuge werden von der Kommune genutzt und stehen freitags ab 14 Uhr der Allgemeinheit, oder – besser – jenen Personen zur Verfügung, die sich registrieren ließen.

In der jüngsten Jahreshauptversammlung der Turnerschaft Langenau gab es einen Führungswechsel. Stefan Kutz gab wie bisher in gewohnt professioneller Weise einen Rückblick auf seine 13-jährige Amtszeit. Er ehrte Elinor Wagner für 50-jährige Tätigkeit als Übungsleiterin sowie Sigrid Klein für 30-jährige Tätigkeit als Übungsleiterin in der Gruppe 2. Heinz Schirmeier leitet die Jedermänner seit 25 Jahren und Raffaela Elsässer leitet seit 19 Jahren die Abteilung Fitness und Aerobic. Einzelne Berichte von Abteilungen rundeten das Gesamtbild des Vereins ab. Bei den Wahlen wurde Andrea Volk ohne Gegenstimme als Nachfolgerin von Stefan Kutz gewählt. Neu in der Führungsriege ist Katja Schiller als Schriftführerin.

Gut besucht wurde die Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau, bei der Präsident Christian Leisinger den Zunfträten und den einzelnen Gruppen der Zunft für ihren Einsatz dankte. Das abwechslungsreiche Jahresprogramm ließ Zunftrat Alexander Ahrens in Vertretung des Zeremonienmeisters Martin Gerner Revue passieren. In der Vorschau wurde klar, dass die Fasnachtsgesellschaft, die Bürgerwehr und die „Düfzelgeister“ das 55-jährige Jubiläum feiern, während die „Bättelsäcke“ 40 Jahre und die Guggenmusik 20 Jahre auf ihr Bestehen zurückblicken.

17. April 2016

Zu einem musikalisch-literarischen Porträt über Dr. Max Josef Metzger kommt es heute im katholischen Gemeindehaus.

Die Boule-Spielgemeinschaft Le Cochonnet beginnt die diesjährige Saison.

Das Fest der Konfirmation feiern in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zusammen mit Pfr. Kai Tilgner 18 junge Menschen.

18. April 2016

Der Gewerbeverein informiert über den verkaufsoffenen Sonntag am 01. Mai. Dabei soll auf dem Marktplatz Mai-Schenken-Atmosphäre geschaffen werden.

Zur Ausbildungsbörse in der Schopfheimer Gewerbeschule kamen in der vergangenen Woche zahlreiche junge Menschen, um sich über Berufe und Ausbildungsplätze zu informieren.

Der Bauausschuss besichtigt eines der Häuser an der Wiese, die derzeit durch die Firma Binder & Blum gebaut werden. Geschäftsführer Wilfried Blum oblag es, den Gemeinderäten die Eckdaten in der Kleinen und Oberen Schleife zu vermitteln. Baubeginn war Anfang 2014, für Ende 2017 ist der Bauschluss vorgesehen. 15 Häuser mit 210 Wohnungen sind bereits verkauft. Ein Haus mit Gewerbe kommt in Kürze auf den Markt und sieben Häuser mit 98 Wohnungen sind bereits bezogen. Vier Häuser gehen noch dieses Jahr mit 56 Wohnungen an die Nutzer. Fünf Häuser werden im Jahr 2017 mit 70 Wohnungen bezogen werden.

Der Bauausschuss genehmigt den Spielplatz in Raitbach, der rund 68.500,– Euro kosten wird.

Der Sengelenweg befinde sich in einem „lausigen“ Zustand, befindet Kai Horschig von den Unabhängigen während der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

19. April 2016

Völlig überraschend verstarb das ehemalige Vorstandsmitglied der VR-Bank und langjähriger Vorstand des Tafelladens, Wilfried Maus.

Auch die jüngste Sitzung des Ortschaftsrates Wiechs war dominiert von den Aktivitäten um den Hallen-Bau. Es scheint, als wollten die Bürger, vor allem aber die Eltern der Kindergarten-Kinder nichts dem Zufall oder der Stadt und ihrem Architekten allein überlassen. Sie machten deutlich, wo es ihnen unter den Nägeln brennt. Ino Hodapp versprach, Bedenken und Anregungen zur nächsten Besprechung mitzunehmen.

20. April 2016

Bei „Akustik in St. Agathen“ tritt zum wiederholten Mal das Ensemble „Fisfüz“ auf.

Die chirurgische Ambulanz am Kreiskrankenhaus in Schopfheim wird für 410.000,– Euro modernisiert.

Bei der Jahreshauptversammlung der TriAthleten der Turnerschaft Langenau Ende der vergangenen Woche wird ein rundweg positives Bild gezeichnet. Thomas Möller wurde bei den anstehenden Wahlen auch als Leiter der Abteilung und Tanja Schöne als seine Stellvertreterin bestätigt.

Der Naturschutzbund (NABU) Lörrach und die Kinder der Grundschule Wiechs haben im Schulgarten ein Wildbienen-Haus aufgestellt. Die Kleinen können so auf vielfältige Weise Natur erleben. Der Kontakt zwischen dem NABU und der Grundschule kam über einen Vater, der selbst bei den Naturschützern aktiv ist, zustande.

21. April 2016

Zur zweiten Frühjahrs-Lesung ist Birgit Heiderich, eine in Freiburg lebende Schriftstellerin, in der Stadtbibliothek zu Gast. Sie liest aus dem autobiographischen Buch „Sterben hat seine Zeit“.

Die EnergieDienst nahm nach umfangreichen Modernisierungen das Kleinkraftwerk in Gündenhausen wieder in Betrieb. Die zwei modernen Kaplan-Turbinen mit gekapselten Generatoren erzeugen Öko-Strom aus Wasserkraft für rechnerisch 150 zusätzliche Haushalte. Die Gesamtleistung der Anlage in Gündenhausen beträgt nach der Modernisierung rund 280 kW. Das Gündenhausener Kraftwerk erzeugt seit 1911 zuverlässig Öko-Strom aus der Wiese. Das historische Gebäude blieb bei seiner Sanierung in seinem ursprünglichen Zustand unverändert. Nur die Technik wurde verjüngt.

Vor einigen Tagen traf sich die Tourismus e.V. in Gersbach zur Jahreshauptversammlung. Hartmut Schmidt übernahm bei den Wahlen das Amt des Vorsitzenden von Rolf Strohm. Der scheidende Vorsitzende berichtete zuvor über die Aktivitäten des Vereins und über die Maßnahmen, bei denen sich der Verein im Ort engagierte.

Reibungslos gingen die Wahlen bei den Fahrnauer „Füürteufeln“ in ihrer jüngsten Generalversammlung über die Bühne. Zuvor berichtete Ralf Geisler als Vorsitzender über einen positiven Jahresverlauf. Die Wahlen bestätigten Kathrin Meder als 2. Vorsitzende und Mina Gries als Schriftführerin.

22. April 2016

Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute darüber, dass sich im September 2014 das Schopfheimer Ehepaar Annette und Stefan Hauser mit dem Geländewagen auf den Weg gemacht hatte, um seinen Freund Udo Schmidt in Singapur zu besuchen. Das Paar war 533 Tage lang unterwegs, um nun ans Ziel zu gelangen.

Wolfgang Sach vom SC Freibad überreichte dieser Tage einen Scheck in Höhe von 4.273,– Euro an die Jugend- und Kinderinitiative JUKS in Schopfheim. Diese stattliche Summe kam bei einem Benefiz-Hobby-Fußballturnier zusammen. Bei dem Club handelt es sich um eine 1995 gegründete Hobby-Mannschaft, die zum Ziel hat, den Spaß am Sport mit sozialem Engagement zu verbinden.

23. April 2016

Das Sinfonieorchester TriRhenum Basel konzertiert in einem Frühjahrskonzert unter dem Motto „Norwegischer Zauber“ im Saal der Waldorfschule. Auf der selten gehörten Hardanger-Fiedel spielt die Solistin Ragnhild Hemsing, die aus Norwegen stammt.

Zu einer Quartier-Begegnung zwischen Villa Columban und Eisweiher wird heute beim „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Dabei kann man „Hanna’s Kultur-Café“ in der ehemaligen Villa Jutzler ebenso besichtigen wie den Kindergarten im Kutscherhaus.

Bei der Jahreshauptversammlung des SVS war es kein Wunder, dass das Kerngeschäft des Gesamtvereins etwas knapp ausfiel, wobei Barbara Sandvoss sich in ihrem Fazit aber zufrieden zeigte und von einem erfolgreichen Jahr aktiver Abteilungen berichten konnte. Als es jedoch zu den Finanzen kam und die Kosten für das Sportheim deutlich wurden, erhitzten sich die Gemüter. Andreas Gsell erinnerte daran, in wie vielen Stunden Vereinsmitglieder Arbeiten erbracht hatten. Die Stadträte Straub, Kiefer und Blessing sparten nicht mit Kritik an der Stadt, auch Rolf Zimmermann meinte, dass genügend Bauland für die nächsten Jahre vorhanden sei und das Juwel Oberfeld nicht aufgegeben werden dürfe. Peter Ulrich, SPD, wie auch sein Stadtratskollege Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN baten um Sachlichkeit in der Diskussion. Wie auch immer der Gemeinderat entscheide, für den SVS stehe fest, dass man sich das Sportheim nicht leisten könne. Man erwarte von der Stadt, dass das Haus endlich auf Vordermann gebracht werde. Schließlich gab es aber auch noch Ehrennadeln für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft auszuhändigen. Hans Itzin bekam für 50-jährige Mitgliedschaft ebenfalls eine Ehrennadel. Neu zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Manfred Ginzler, Robert Zapp und Peter Naskrent.

Zum Frühjahrskonzert hat der Musikverein Fahrnau, zusammen mit seinem Dirigenten Gordon Hein, in die Stadthalle eingeladen. Im ersten Programmteil trat die neu formierte Jugendkapelle Hausen-Fahrnau mit Dominik Hoyer auf. Seit zwei Jahren dirigiert Gordon Hein nun das Aktivorchester und weiß ganz genau, was er den Musikern zumuten darf. Nach der Pause schlug die Stunde der Solisten. Endgültig aus den Reihen der Aktiven verabschiedet hat sich die Blasmusik-Ikone Walter Brutschin, der nach über 60 Jahren und vielen Auszeichnungen nun Abschied vom Verein nahm. Der Vorsitzende, Benjamin Brenzinger, durfte nicht nur ihm, sondern all den Gästen, die zum Konzert gekommen waren, danken. Wolfgang Philipp hat im Laufe von 25 Jahren rund 65 Musiker ausgebildet. Dafür bedankte sich der 2. Vorsitzende, Patrik Bender, der einst auch durch seine Schule gegangen war. Dritte im Ehrenbunde war Britta Schroeder, die dem Orchester seit 25 Jahren angehört. Sie war im Vorstand tätig und fungiert derzeit als Schriftführerin im Förderverein. Sie wurde von Benjamin Brenzinger zum Ehrenmitglied ernannt.

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes begrüßte Heidi Malnati nicht nur Bürgermeister Christof Nitz, sondern auch seinen Vorgänger Klaus Fleck und den Kreisgeschäftsrührer Richard Renz herzlich. Sie sprach in ihrem Rückblick von einem ereignisreichen Jahr, das insbesondere durch die Landtagswahl geprägt gewesen sei. Höhepunkt war zweifellos der Besuch von Finanzminister Wolfgang Schäuble in der Stadthalle. Sie erinnerte auch an den Kreisparteitag mit EU-Kommissar Günther Oettinger und hätte sich bei der Wahl ein paar Prozentpunkte mehr für die CDU gewünscht. Dass Ulrich Lusche das Direktmandat verloren hat, bedauerte sie sehr. Weiter berichtet sie über die Aktivitäten des Stadtverbandes, über die Senioren-Union und über die Arbeit im Gemeinderat bzw. der Fraktion. Zu den Herausforderungen zählten die Unterbringung der Flüchtlinge, die Campus-Pläne der Friedrich-Ebert-Schule und das Uehlin-Areal. Schatzmeister Gerhard Doll berichtete, dass die schwindende Mitgliederzahl sowie die Kreisumlage das Jahresergebnis belasten. In den Wahlen bestätigten die Mitglieder Heidi Malnati als Vorsitzende, als Stellvertreter stehen ihr künftig Jürgen Vetter und Sascha Schneider zur Seite. Schatzmeister bleibt Gerhard Doll.

Mit seinem Frühlingskonzert traf der Gesangverein Langenau, zusammen mit den Gastvereinen aus Raitbach und Tannenkirch, zur Freude des Publikums ins Schwarze. Der Chor stand unter der Leitung von Dieter Hilpert.

Zu einem Doppelkonzert der Musikvereine Wiechs und Tegernau haben die Wiechser Musiker in die Festhalle des Ortsteils eingeladen. Unter dem Dirigat von Jörg Wendland zeigten die Wiechser, was sie können. Der Musikverein aus dem Kleinen Wiesental bewies anschließend auch seine Kompetenz und erfüllte Wünsche der Zuhörer. Abschied aus den Reihen der aktiven Musiker nahm Wilhelm Jakob nach 66 Jahren.

25. April 2016

Vor Kurzem fand die Generalversammlung des Fördervereins des evangelischen Kindergartens Eichen statt. Der Verein unterstützt den Kindergarten finanziell bei Anschaffungen, die sonst nicht möglich wären. Die Wahlen bestätigten die Vorsitzende Silvia Schwald im Amt.

Zur ersten Sitzung traf sich der neu zusammengesetzte Gutachter-Ausschuss der Stadt Schopfheim. Das Gremium ist auf vier Jahre gewählt. Bernd Benz von der Stadtverwaltung ist Geschäftsstellen-Leiter, Tanja Burgert und Joachim Kempf vertreten das Finanzamt Lörrach, Andreas Gsell ist Stellvertretender Vorsitzender, während Wolfgang Bühler das Vorsitzenden-Amt innehat, Hans Itzin, Roman Bockemühl, Bernhard Kuri und Anette Janzen komplettieren das Gremium. Bürgermeister Christof Nitz verpflichtete die Mitglieder auf ihr neues Amt.

26. April 2016

Doppelten Grund zum Feiern hatte dieser Tage die Familien Hauri in der Wiechser „Krone“. Am „Tag der offenen Tür“ präsentierten sie ihr neues Schwarzwald-Wellness-Haus samt dem neuen Kutschen-Museum. Als Familienbetrieb mit 37 Mitarbeitern sei die „Krone“ ein wichtiger Arbeitgeber, so Bürgermeister Christof Nitz, der ebenso dabei war wie Ortsvorsteher Ino Hodapp. Die „Krone“ wird seit Dezember 2014 von Martin und Johanna Hauri sowie Daniela und Mark Stocker als verantwortliche Betriebsinhaber in dritter Generation geführt.

28. April 2016

Das Polizeirevier Schopfheim verzeichnete im Jahre 2015 nicht nur deutlich mehr Unfälle, schwerer wog, dass im Revierbezirk fünf Menschen ums Leben kamen. Florian Doppler, Leiter des Reviers Schopfheim, und sein Stellvertreter Michael Trefzer präsentierten die jüngsten Zahlen im Beisein von Bürgermeister Christof Nitz.

29. April 2016

Der Pianist Michael Donkel und die Flötistin Lailah Roos konzertieren in „Hanna’s Kultur-Café“.

Der junge Syrer Husein Almohamad hat sich gelähmt auf dem Weg von Syrien nach Deutschland gemacht. Er lebt in Unterkünften und sucht nun eine geeignete barrierefreie Wohnung. Der 21-Jährige wurde von einem Bombensplitter im Rücken getroffen und ist seither an den Rollstuhl gefesselt. Dennoch gelang ihm die Flucht in die Türkei, wo er operiert wurde.

Gegen 21.45 Uhr befuhr eine 20-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto die B 317 von Zell in Richtung Lörrach. In Höhe der Brücke Luisenstraße wurde ihr Fahrzeug von Steinen getroffen, welche sie zum Glück nicht verletzten und lediglich Sachschaden verursachten. Die Polizei sucht nun nach den Personen, die die Steine geworfen haben.

30. April 2016

Björn Kern, in Schopfheim geborener und aufgewachsener Schriftsteller, stellt sein neues Buch „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ vor. Das Markgräfler Tagblatt interviewt den Schriftsteller, der derzeit in Brandenburg lebt.

Velo-Börse im Pflughof. Die beiden Organisatoren der ersten Tage – Heinz Wilke vom IG Velo- Kreisvorstand und Karl Schäfer von der IG Velo Schopfheim – beenden mit der heutigen Velo-Börse ihre Tätigkeit. Gleichzeitig soll die eingeschlafene Aktivität der Schopfheimer Gruppe wieder belebt werden.

Die SPD-Fraktion hat sich entschieden – sie wird einer Zusammenlegung der Sportstätten in Fahrnau nicht zustimmen. Vorausgegangen war eine längere Prüfungsphase, wobei das vom Gemeinderat mit den Stimmen der SPD angeforderte Gutachten ausschlaggebend gewesen sei. In einer Sondersitzung habe sich die SPD-Fraktion nun mit den Einzelheiten des Gutachtens beschäftigt, heißt es in einer Presseerklärung.

Vor Kurzem freute sich Helfried Heidler für den Dikome-Verein, als Kinder der Grundschule Fahrnau ihm einen Scheck über 500,– Euro für das Projekt „Schule für alle“ überreichten. Das Geld kam zusammen, weil Eltern und Kinder am Landtagswahl-Sonntag Kuchen verkauft hatten.

Einen absoluten Rekord verzeichnen die Veranstalter des 3. Wiesentäler Wasser-Laufes zugunsten des Wasserprojekts Dikome. Bei der Premiere 2014 waren noch 253 mit am Start, heuer waren es über 410 Personen. Darüber freuen sich die Organisatoren um Jürgen Wetzel und Jürgen Ekert, aber auch der Vorsitzende des Dikome-Vereines, Richard Renz. Die Laufstrecke führte von der Wiesenquelle am Feldberg entlang des Wiese-Flusses über insgesamt 59 km bis zur Wiese-Mündung in den Rhein in Basel. Nicht jeder Läufer hat die gesamte Strecke mitgemacht, man konnte sich die Abschnitte selbst auswählen. In Schopfheim kamen 50 neue Läuferinnen und Läufer dazu, darunter auch die Badminton-Spielerin Nicole Grether und der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster. Immerhin 69 Teilnehmer hatten die gesamten 59 km bis Basel absolviert.

Seit Jahren ist die TSG auf der Suche nach einem Vorsitzenden. Von den drei Positionen war zwischenzeitlich nur eine besetzt, bis vor zwei Jahren Martin Kiefer das Vorstandsteam teilweise komplettierte. Nun ist der Vorstand wieder nahezu vollständig. Lothar Lutz erhält Verstärkung durch Hella Pflüger, die die Leitung des Vereins nun übernommen hat und gewählt wurde. Sie hatte sich schon früher als Schriftführerin für die TSG engagiert. Besonders liegt ihr am Herzen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Während der Hauptversammlung gab es Berichte der Badminton-Spieler, der Basketballer, der Escrima-Abteilung, der Judokas, der Kobu-Jitsu-Gruppe, des Lauftreffs und der Schwimmer. Martin Kiefer übernimmt als Beisitzer Sonderaufgaben im Vorstand. Der dritte Posten im Vorstand bleibt jedoch nach wie vor unbesetzt.

Im Narrenkeller trifft sich der „Städtli-Zinken“ zur Jahreshauptversammlung. Nach den Berichten des Schriftführers Klaus Strauß und der Säckelmeisterin Melanie Licht wurden die Wahlen im Rekordtempo durchgeführt. Oberfeger bleibt Timo Gsell, ihm steht Lisa Pfeiffer zur Seite. 50 Jahre Mitglied sind Peter Elsässer, Wolfgang Markstahler, Wolfgang Pflüger und Georg Räuber. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ebenfalls seit 50 Jahren gehört Klaus Strauß zum „Städtli-Zinken“, wobei er seit 45 Jahren das Amt des Schriftführers innehat. Da er bereits Ehrenmitglied ist, wurde ihm nun die goldene Zinken-Plakette überreicht.

01. Mai 2016

Der verkaufsoffene Sonntag hat erstmals weniger Besucher als in den Vorjahren. Das Wetter war nasskalt und gar nicht frühlingshaft. Außerdem nutzten viele Menschen den 01. Mai für eine Wanderung. Möglicherweise hat auch das Aufbegehren von Vereinen, die im verkaufsoffenen Sonntag eine zu große Konkurrenz sahen, zum geringeren Besuch beigetragen.

Während des verkaufsoffenen Sonntags ist in der Sparkasse eine Immobilienmesse präsent.

In zwei Gottesdiensten feierten 22 Jugendliche in Fahrnau mit Pfr. Andreas Ströble ihre Konfirmation.

Bei strömendem Regen wurde in Gersbach der Maibaum gestellt.

02. Mai 2016

Zwischen Freitag und heute wurden in der Innenstadt größere Farbschmierereien an Gebäuden verübt. Der entstandene Schaden beträgt über 3.000,– Euro, so die Polizei, die noch ermittelt.

Die Vorsitzende des DRK Schopfheim, Inge Böttger-Fisch, kann bei der Jahreshauptversammlung mit imposanten Daten aufwarten. Das Berichtsjahr wurde mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Der Ortsverband hat derzeit 1.053 Fördermitglieder und 32 Aktive, wovon 30 in der Bereitschaft tätig sind, außerdem hat der Ortsverband 12 Jugend-Rotkreuzler. Die jüngste Mitgliederwerbung lasse auf eine Zunahme der Fördermitglieder hoffen. Allerdings gehe die Zahl Spendenwilliger bei Blutspende-Aktionen permanent zurück, bedauert Inge Böttger-Fisch. An fünf Terminen wurden unter 1.140 Spendern nur sechs Erstspender gezählt. Probleme gibt es beim Mannschafts-Transportwagen, der ersetzt werden muss, ebenso bei einer fehlenden Unterstellmöglichkeit.

Der HSV Schopfheim verpflichtet den Ex-Brombacher Handball-Coach Gundolf Trefzger für die neue Saison.

03. Mai 2016

In der vergangenen Woche schüttete die Sparkasse aus dem Erlös des Gewinn-Sparens 12.000,– Euro an soziale und kulturelle Einrichtungen aus. In Vertretung des Vorstandes überreichte Stefan Bühler die Beträge.

04. Mai 2016

Im „Hexen“-Heim traf sich der „Hexen-Zinken“ zur diesjährigen Hauptversammlung. Kritik gab es am Zustand der Schopfheimer Fasnacht und an der Narrenzunft, wobei zunächst der Plakettenverkauf kritisiert wurde. Die Zinken müssen eine bestimmte Anzahl Plaketten abnehmen, wenn sie diese nicht verkaufen die Kosten aber selbst aufbringen. Wichtige Einnahmequelle für die „Hexen“ ist das „Güggeli-Fest“, das im Berichtsjahr gut gelaufen ist. Schließlich wurden verdiente Mitglieder für 30- oder 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Wahlen bestätigten Armin Stocker als 2. Zinkenvogt.

05. Mai 2016

Klirrende Scheiben weckten um 6.20 Uhr einen Hausbewohner. Als er nach dem Rechten schauen wollte, bemerkte er neben der Garage einen unbekannten Mann und sprach ihn an. Als dieser die Flucht ergriff, stellte sich ihm der Hausbewohner in den Weg und wollte ihn festhalten, doch der Unbekannte stieß ihn weg, worauf er stürzte und sich Prellungen und Schürfungen zuzog, so die Polizei. Der Unbekannte floh darauf hin mit einem zweiten Täter in Richtung Gänsmatt. Ein Dritter war wohl auch noch beteiligt. Laut Polizei hatten die Täter zuvor die Seitenscheibe einer Garage eingeschlagen, dort an einem VW die Beifahrertür aufgehebelt und zwei Geldbeutel entwendet. Der Aufbruch eines weiteren Autos gelang ihnen dann aber nicht.

Mit etwas Verspätung beginnt die Saison des Schopfheimer Freibades. Schwimmmeister Mathias Wüst und seine neue Stellvertreterin, Elena Nüßler, haben ganze Arbeit geleistet, um das Schwimmbad für die Nutzer attraktiv zu gestalten. Das Nichtschwimmerbecken bekam beispielsweise eine neue Beschichtung und außerdem wurde ein Beckenboden-Reinigungsgerät für 28.000,– Euro angeschafft. Der Beach-Volleyball-Platz, der Spielplatz, die Kinder-Wasserlandschaft und das Fußball-Spielfeld warten nun auf Nutzer.

Eine Vielfalt an originalgetreuen Modellen kommt bei der Modellfluggruppe Schopfheim auf dem Flugplatzgelände zum Einsatz. Hunderte Besucher kamen, um sich die spektakulären Flugvorführungen nicht entgehen zu lassen.

06. Mai 2016

Die gesamte vergangene Woche konnten 2.083 wahlberechtigte Schopfheimer Jugendliche das Jugendparlament online wählen. Ganze 127 Abstimmungen waren zu verzeichnen.

Zum Abschluss der diesjährigen Theatersaison wurde die Komödie „Rubbeldiekatz“ von der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr in die Stadthalle verpflichtet – ein irrwitziger Geschlechter-Tausch mit hohem Humor-Potenzial, wie der Rezensent des Abends schreibt.

Große Freude hat Hannah Spitz aus Wiechs über einen unverhofften Gewinn aus dem PS-Gewinnsparen der Sparkasse. Vorstandsmitglied Georg Ückert und Kundenberater Tobias Roser überreichten den Gewinn von 5.000,– Euro der glücklichen Gewinnerin.

07. Mai 2016

Der französische Cellist Francis Gouton und seine japanische Partnerin Saoli Saito-Gouton gestalten das erste Konzert der diesjährigen Reihe „Klassik im Krafft-Areal“.

Das „Lokale Bündnis für Familien des Mittleren Wiesentals“ bekam beim landesweiten Projekt „familyNET“ einen Sonderpreis zugesprochen. Das lokale Bündnis hatte sich 2012 zusammengeschlossen.

Bei der jüngsten Generalversammlung der Gugge-Brass Band „Xmen“ kann der Vorsitzende, Daniel Deckert, einen positiven Bericht geben. Der Bericht des musikalischen Leiters, Andreas Schrumpf, enthielt viel Lob. Die Wahlen bestätigen den Vorsitzenden Daniel Deckert. Stefan Rümmele ist 2. Vorsitzender.

Die Spargel-Aktion des Wirte-Vereins war wiederum ein voller Erfolg. In diesem Jahr stellten sich nicht die Wirte, sondern ihre Auszubildenden dem Wettkampf.

Ein Kranz mit Schleife steht vor dem Gersbacher Rathaus. Offenkundig haben Gersbacher Windkraft-Gegner am 02. Mai zum offiziellen Baubeginn für den Windpark ihren Unmut damit zum Ausdruck gebracht. Außerdem wurde eine schwarze Fahne gehisst. Von offizieller Seite wurden Kranz und Fahne am Tag danach entfernt.

Eine schwerwiegende Kommunikationsstörung besteht aus Sicht der Stadträte zwischen dem SVS und der Stadt. Daher fordern die Stadträte Akteneinsicht, welche Verträge zwischen beiden bestehen.

Heute wird berichtet, dass die Firma Itzin langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehren konnte, allen voran Manfred Keller, der seit 40 Jahren im Holzbau-Unternehmen tätig ist. Das Haus wird in vierter G eneration von Bernd Itzin geführt. 45 Jahre lang sei sein Vater, Hans Itzin, ein verlässlicher Kapitän gewesen, erwähnte der Sohn während der Feierstunde.

Arbeitseinsatz von Mitgliedern der Turnerschaft Langenau in Löwenzahn-Stadion. Der Beach-Volleyball-Platz wurde für eine neue Saison wieder hergerichtet.

08. Mai 2016

Die Schüler der Grundschule in Gersbach gestalten für den Seniorennachmittag ein abwechslungsreiches Programm mit Konrektorin Kerstin Jiricek und weiteren Verantwortlichen des Gesangvereins und Sportvereins.

Die Stadt hat ein Müll-Konzept erarbeitet, das der Gemeinderat beschloss. Danach soll in der Innenstadt der Wildwuchs bei den Papierkörben einem einheitlichen Modell weichen. Die Kosten hat das Tiefbauamt auf rund 60.000,– Euro veranschlagt.

Ein großes „Ja – aber“: Einerseits sei der Elternbeirat der Grundschule Langenau sehr froh über die Pläne für das Bildungshaus und den baldigen Bau einer KITA neben dem Schulgebäude, andererseits jedoch machten sich die Eltern Sorgen, wie Daniela Klimmer in der Fragestunde des Gemeinderates artikulierte. Es gehe ihnen in erster Linie um die Lage des geplanten Neubaues. „Wir bitten um eine Verschiebung in nördlicher Richtung um acht bis zwölf Meter“, appelliert sie an die Verwaltung und den Gemeinderat. Es ergäben sich daraus mehrere Vorteile. Der wichtigste Vorteil sei, dass der Außenspielbereich für die KITA nicht mehr in unmittelbarer Nähe zu den Klassenzimmern der Schule wäre. Der Entwurf von Thomas Kuri für das Gebäude sei an sich sehr eindrucksvoll. Bürgermeister Christof Nitz wies darauf hin, dass die Stadt mit den Verantwortlichen von Schule und Kindergarten im Vorfeld viele Gespräche geführt habe und dass es ein enges Zeitfenster für die Realisierung gebe. Nitz bot an, mit den Eltern ein ausführliches Gespräch über die Pläne zu führen.

Der Gemeinderat segnet den Bebauungsplan für das Uehlin-Areal ab. Gebaut ist damit aber noch nichts. Das werde sich aber „sehr bald“ ändern, erklärt Bürgermeister Christof Nitz auf eine Frage von Heiko Weide in der Bürgerfragestunde. Weide wollte auch wissen, ob die Stadt einen Plan B in der Tasche habe, falls aus dem Verkauf nichts werde.

09. Mai 2016

Jan Feiertag vom THG hat den Bezirksentscheid im Vorlese-Wettbewerb gewonnen und nimmt nun am Landesentscheid teil.

Zum Muttertag verschenkt der Gewerbeverein in den Schopfheimer Geschäften 900 Rosen.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit den Entwürfen von zwei Planungsbüros für das Gelände zwischen dem Kreiskrankenhaus, der Bundesstraße und dem Eisweiher. Auf dem 15.000 qm großen Areal sollen zwei Nachbarschaftshöfe mit jeweils vier Gebäuden erstellt werden. Statt klassischem Geschoss-Wohnungsbau kommen für die Planer auch alternative Bauformen wie Duplex-Häuser in Frage. Für die Autos sind zwei Großraum-Tiefgaragen geplant. Insgesamt sollen 157 Wohneinheiten entstehen. „Die Ausschreibung hat sich gelohnt“, freut sich Artur Cremans für die SPD. Er empfahl, die Tiefgarage als „weiße Wanne“ auszubauen, um unterirdische „Hallenbäder“ zu vermeiden. Als vernünftig bezeichnete Michael Straub den vorliegenden Entwurf. Er stellte aber die Frage, ob die vorgesehenen Wohnungsgrößen tatsächlich preisgünstig seien. Froh über die Planung zeigt sich Heidi Malnati für die CDU. Wichtig sei vor allem, dass ein Teil der Eisweiher-Fläche erhalten bleibe. Von einem städtebaulich sehr gelungenen Entwurf sprach ihr Fraktionskollege Thomas Kuri und lobte die Nachbarschaftshöfe als „vorbildlich“.

Bürgermeister Christof Nitz erhält aus den Händen von Petra Imbery ein Paket mit 2.900 Unterschriften für ein Bürgerbegehren der „Freunde des Oberfeldes“. Die Vertreterin dieser Initiative meint, dass die Unterschriften innert nur drei Wochen gesammelt worden seien. Laut Gemeindeordnung – so Imbery – müsse ein Bürgerentscheid stattfinden, wenn 7% der Wahlberechtigten in Schopfheim dies beantragen. „Wir haben weit mehr als 7% mit dieser Unterschriftenliste“, meint sie.

10. Mai 2016

Auf dem Grundstück der Hülsenfabrik Herbster entsteht ein moderner Anbau zum bestehenden Gebäude-Trakt. „Mit den Erweiterungen am Hauptsitz stellen wir uns den Herausforderungen und rüsten uns am Stammwerk für die Zukunft“, meint Geschäftsführer Holger Jenisch beim Spatenstich. Michael Jenisch, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter und verantwortlich für das Operative Geschäft, ergänzt: „Wir haben diese Neubau-Investition nachhaltig und mit strategischem Weitblick geplant, u.A sind hohe Energieeffizienz-Standards Grundlage der Bauausführung. Es werden auch neue und moderne Arbeitsplätze geschaffen werden.“

11. Mai 2016

Aus der Markgrafenstadt pendeln 1.149 Beschäftigte täglich zur Arbeit in die Schweiz. Dies geht aus der jüngsten Grenzgänger-Statistik der Wirtschaftsregion Südwest hervor. Damit liegt Schopfheim kreisweit auf Rang fünf. Mehr Grenzgänger verzeichnen Lörrach, Weil, Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen. 1.376 Schopfheimer sind im Besitz einer Grenzgänger-Bewilligung, das sind 200 mehr als tatsächlich in der Schweiz arbeiten. Von den Grenzgängern gehen 536 in den Kanton Basel-Stadt, 302 zieht es nach Basel-Land, 225 sind im Kanton Aargau und 29 im Kanton Zürich tätig.

Bürgermeister Christof Nitz nimmt den Tagesordnungspunkt „Flächennutzungsplan und die massenhaften Einwände zur Windkraft in Gersbach“ von der Tagesordnung, da das Votum des Ortschaftsrates noch nicht vorliegt.

Der Gewerbeverein trage mit seinen Aktionen wesentlich zum positiven Bild dieser Stadt bei, meint Bürgermeister Christof Nitz bei der Jahreshauptversammlung des Vereines. Der Vorsitzende, Martin Bühler, gab den Dank an die Verwaltung zurück und nahm Stellung zur unglücklichen Terminierung des verkaufsoffenen Sonntags auf den 01. Mai, der bei einigen Vereinen Unmut ausgelöst hatte. „Wir hatten jedoch keine andere Wahl“, betonte er. Nachdem Nadine Gentili ihre Aufgabe als Veranstaltungskoordinatorin abgegeben hat, fungiert nun ein Arbeitskreis für die Aktivitäten. Bei Hildegard Pfeifer-Zäh laufen seit Herbst die administrativen Fäden zusammen. Nicht zufrieden zeigt sich der Gewerbeverein mit einer anderen Entwicklung. „Das Warten geht uns gewaltig auf die Nerven“, betont Stefan Klever und meint damit das Uehlin-Areal. Während der vergangenen 10 Jahre seien der Stadt etwa 400.000,– Euro an Mieteinnahmen entgangen, rechnet Wolfgang Grether bei der Versammlung vor. Diese Zahl wollte Nitz jedoch nicht unterschreiben, bekannte aber ebenfalls seine Unzufriedenheit mit dem langwierigen Gang der Dinge. Er werde sich hüten, einen Termin für den Spatenstich zu nennen, mache allerdings dennoch Hoffnung auf einen baldigen Termin. Die Eröffnung der neuen Müller-Filiale sei für Frühjahr 2018 geplant. Eineinhalb bis zwei Jahre Bauzeit abgerechnet, bedeute, dass es bald losgehen werde.

Die Veranstalter des Wiesentäler Wasser-Laufes können ein sehr positives Fazit ziehen: Vertreter von „teamworx4“ mit dem Sprecher Jürgen Ekert übergaben an den Dikome-Vereinsvorsitzenden Richard Renz eine Spende von 20.000,– Euro aus dem 2. Wiesentäler Wasser-Lauf. 15.000,– Euro hatten die 413 Läufer erwirtschaftet, wobei weitere Spenden und Beiträge den Betrag auf 20.000,– Euro erhöhen konnten. Wie Richard Renz betont, soll das Projekt in Dikome im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Er lud die Macher des Wasser-Laufes ein, sich dann in Dikome selbst ein Bild zu machen.

Nach einem Familienstreit am Nachmittag in der Hans-Vetter-Straße leistete ein 34-jähriger Mann heftigen Widerstand und verletzte eine Polizistin leicht.

12. Mai 2016

Der Ortschaftsrat in Kürnberg beschäftigt sich mit der Verkehrsbelastung im Ort während der Bauphase für die Windräder auf dem Rohrenkopf in Gersbach.

Alle 22 Schüler der Waldorfschule konnten ihre Zeugnisse für die Fachhochschulreife entgegennehmen. Der Notendurchschnitt betrug 2,1, sechs Schüler erhielten eine Eins vor dem Komma.

Das Jugendparlament geht in eine neue zweijährige Amtszeit. Mit Maik Walteich und Sarah Roth startet nun das dritte Parlament. Gewählt wurden 12 junge Frauen und Männer, die sich zur Konstituierenden Sitzung trafen.

14. Mai 2016

Die diesjährige Saison der Marktmusiken wird eröffnet. Christoph Bogon spielt an beiden Orgeln der Alten Kirche.

Beim Fußballverein Fahrnau sind die Bauarbeiten für den geplanten Kunstrasen-Platz in vollem Gange. Vereinshelfer hatten bereits vor einigen Wochen die alten Ballfangnetze und Tore entfernt und mit dem Erdaushub begonnen. Leider sei es unabdingbar, die Bäume entlang der Straße zu fällen, erklärt der 2. Vorsitzende des Vereines. In der kommenden Woche sei der Erdaushub beendet, danach beginne eine Fachfirm mit dem Verlegen des Kunstrasens.

Die Narrenzunft hat mit Hanspeter Meyer einen neuen Oberzunftmeister. Bei der Jahreshauptversammlung im Narrenkeller wird deutlich, dass man die bittere Pille, den Rücktritt von Jürgen Wisniewski nach 10 Jahren, geschluckt habe. „Wir werden sicherlich noch ein bis zwei Jahre stürmische Zeiten erleben“, vermutet Meyer, hofft aber, dass er das schlingernde Schiff wieder auf Kurs bringen kann. Wisniewski wurde zum Ehren-Oberzunftmeister ernannt. Zuvor blickte er jedoch noch auf ein aufregendes Jahr zurück. Neben Hanspeter Meyer gehören Doris Karle, Säckelmeisterin, Mark Leimgruber, Kanzellar, Rolf Denner, Mundschenk, zum Führungsteam der Narrenzunft.

16. Mai 2016

Der Gemeinderat segnet ein Sanierungskonzept für den Fahrnauer Friedhof und einen Umgestaltungsplan ab. Die Friedhofsmauer zur Kapelle hin ist in einem äußerst desolaten Zustand. Sie wird deshalb teilweise abgerissen. Der Friedhof wird erweitert und der öffentliche Weg um den Friedhof herum geleitet. Nun soll ein Landschaftsarchitekt eine endgültige Planung vorlegen.

Keine Einwände erhebt der Gemeinderat gegen die Pläne für das Pumpspeicherkraftwerk in Atdorf. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN enthielt sich der Stimme. Schopfheim musste Stellung beziehen, weil im Teilort Gersbach eventuell Baulärm zu vernehmen sein könnte. Obwohl die Stadtverwaltung empfohlen hatte, zur Erzeugung regenerativer Energien die Maßnahme zu begrüßen, bezweifelt Ehrenfried Barnet, ob das Speicherwerk, das nicht vor 2031 in Betrieb gehen soll, überhaupt noch nötig sein wird. Im Übrigen verschandelten die Becken die Landschaft, betont er.

17. Mai 2016

Pfr. Andreas Ströble verlässt die evangelische Kirchengemeinde Fahrnau. Nach nun 21 Jahren und zusätzlich insgesamt 10 Jahren Tätigkeit in der Kirchengemeinde Gersbach sowie als Stellvertretender Dekan verlasse er den Kirchenbezirk Markgräflerland, kündigte er an.

19. Mai 2016

Die Firma Elektro Quandt erhält vom deutschen Elektrohandwerk die Auszeichnung „Konsequente Technologie-Führerschaft“.

Die Jury honorierte die innovativen Geschäftsideen des Unternehmens, die perfekte Organisation und die vorbildliche Mitarbeiterorientierung im Betrieb von Ralf Quandt und seiner Frau Monika.

20. Mai 2016

Die Schreinerlehrlinge der Gewerbeschule bauen 18 neue Etagenbetten für das evangelische Freizeithaus in Gersbach.

Claus Stockburger, umtriebiger Unternehmer und ehemaliger Stadtrat, feiert heute seinen 70. Geburtstag.

Vor einigen Tagen hatten die „Enninger“ im Narrenkeller ihre Generalversammlung. Die Hästräger gehen auch in die nächste Kampagne mit Ramon Philipp.

Der Hausmeister eines Gebäudes in der Landstraße in Langenau stellte Gasgeruch fest und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Sieben Menschen im Sechsfamilien-Haus mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden, bis der Störungsdienst des Gasversorgers eine undichte Stelle im Bereich eines Verteilers ausgetauscht hatte. Nach Lüftung des Gebäudes durch die Feuerwehr konnten die Bewohner wieder ins Haus zurückkehren.

21. Mai 2016

Die Agenda-Gruppe „Sauber&Sicher“ wurde vom Beschluss des Gemeinderates, die Papierkörbe zu ersetzen, tief ins Mark getroffen. Henning Uhlich machte deutlich, dass dieses Konzept der Stadtverwaltung von der Agenda-Gruppe „Sauber&Sicher“ stammt. Während fast zwei Jahren sei Zeit in ein innerstädtisches Müllkonzept investiert worden. Nichts davon sei in der Gemeinderatsvorlage enthalten. Zusammen mit Mitstreiter Max Schwörer denkt Uhlich denn auch laut über den Rückzug aus der Agenda-Gruppe nach. In einem folgenden Gespräch mit der Stadtverwaltung wurden Missverständnisse bereinigt. Henning Uhlich meinte darauf hin, dass er froh sei, die Zukunft der Agenda-Gruppe nicht mehr gefährdet zu sehen.

Hat der Museumskeller doch noch eine Zukunft als Kleinkunstbühne? Auf Anfrage von Artur Cremans, SPD, erklärt Jürgen Sänger in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass derzeit Gespräche wegen eines zweiten Fluchtweges mit dem Angrenzer und mit Brandschutz-Sachverständigen geführt würden.

Der frühere Hausener Schulrektor Klaus Brust, der heute in Schopfheim lebt, feiert seinen 75. Geburtstag.

Jeannot Weißenberger, ehemaliger Zunftabendmeister, reagiert heute in einem Leserbrief auf die Berichterstattung zur Generalversammlung der Narrenzunft. Der nun nicht mehr amtierende Oberzunftmeister habe in seinem Bericht mit keiner Silbe die Zunftabende erwähnt, schreibt Weißenberger. „Okay, es war der Bericht für 2015, da gab es noch drei Zunftabende. Außerdem hat er sich bei allen überschwänglich bedankt, nur die Zunftabendspieler, die jedes Jahr für einen ordentlichen Kassenbestand gesorgt haben, wurden elegant übergangen.“ Das war 2015, doch jetzt schreiben wir 2016 und Jeannot Weißenberger möchte betonen, dass der Ex-Ozume jahrelang gute Arbeit geleistet habe, nur die Abschaffung des dritten Zunftabends am Fasnachtssamstag sei eben ein großer Fehler gewesen, vor allem, weil an diesem Abend keine adäquate Veranstaltung auf die Bühne gestellt werden konnte.

Fleißige Helfer räumen den bisherigen Spielplatz in Raitbach ab, um Platz für die neuen Spielgeräte zu schaffen.

22. Mai 2016

In einem von Pfr. Martin Schmitthenner gestalteten Festgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche feiern die vor 50 und 60 Jahren Konfirmierten ihre goldene und diamantene Konfirmation.

23. Mai 2016

Der Trägerverein „Jugendtreff“ in Langenau habe sich aufgelöst, weil niemand mehr da sei, der ein Vorstandsamt übernommen hätte, so Ortsvorsteherin Elke Würger in einer Ortschaftsratssitzung.

Der Polizei ist es gelungen, am Samstag gegen 3.15 Uhr zwei Graffiti-Sprayer festzunehmen. Es handelt sich um einen 19-Jährigen und eine 20-jährige Frau. Obwohl frische Graffiti bei der Schule entdeckt worden waren, leugneten beide, mit der Sache etwas zu tun zu haben. Bei den Personen wurde ein Rucksack gefunden, in dem sich mehrere Farb-Sprühdosen befanden.

25. Mai 2016

Der Tafelladen zieht die Notbremse. Es gibt zu wenige Lebensmittel, daher wird ein Aufnahmestopp für Neukunden verfügt. Brigitte Leisinger nennt mehrere Gründe, die dazu führten. Neben der bereits genannten Lebensmittelknappheit käme noch hinzu, dass ein größerer Bedarf durch Flüchtlinge vorhanden sei, und außerdem die 65 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenze stoßen.

56 erfolgreiche Teilnehmer erhielten das Sportabzeichen aus den Händen der Prüfer und Organisatoren Heinz Schmidt und Alfred Sutter überreicht. Willi Schäfer hat das Abzeichen mit seinen 85 Jahren bereits zum 43. Mal erhalten.

26. Mai 2016

Mit Farbschmierereien wurde auch die Wiesebrücke in der Altstadt verunstaltet. Mitarbeiter des Bauhofes versuchen derzeit, die unschönen Farbspuren wieder zu beseitigen.

Eine Frau verliert bei einem Motorrad-Unfall auf der Kreisstraße bei Kürnberg ihr Leben. Ein 48-jähriger Mann kam mit seinem Motorrad in einer Kurve ins Schlittern und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden BMW-Motorrad kollidierte. Dessen 54 Jahre alter Fahrer und seine 51-jährige Beifahrerin stürzten und erlitten schwere Verletzungen. Die Frau verstarb am Folgetag.

Beamte des Verkehrskommissariats Weil nahmen an Fronleichnam Geschwindigkeitskontrollen vor. Zwei Motorradfahrer wurden auf der Strecke zwischen Maulburg und Schopfheim mit einer Geschwindigkeit von 150 und 160 km/h gemessen. Zulässig sind 100 km/h. Auf der B 518, zwischen Schopfheim und Hasel, wo ebenfalls 100 km/h zulässig sind, gab es Überschreitungen zwischen 21 und 40 km/h. Weiter konnten die Polizisten ein Motorrad, das mit 192 km/h unterwegs war, feststellen.

27. Mai 2016

Ein Aufschrei von „Schopfheim hilft“. 32 Flüchtlingen, die derzeit in Wiechs im Markus-Pflüger-Heim untergebracht sind, droht die Umsiedlung nach Kandern. Landrätin Marion Dammann hält diese Verlegung indes für zumutbar. Unter den Umzusiedelnden sind 13 Kinder und Jugendliche. Dass die Flüchtlinge in Wiechs nicht selbst für sich kochen konnten, sondern aus der Heimküche verpflegt wurden, sei keine ideale Lösung gewesen. Dies habe zu Unzufriedenheit geführt, erklärte die Landrätin. Der nachträgliche Einbau einer Küche aber sei nicht möglich und ein Küchen-Container wirtschaftlich nicht vertretbar.

28. Mai 2016

In der Altstadt findet der erste von drei Flohmärkten dieses Jahres statt.

Eine fröhliche Feier statt Trübsal gab es mit dem Helferkreis und den 32 Flüchtlingen in Wiechs, die kurzfristig nach Kandern umziehen müssen.

Eine Werbeveranstaltung für heimische Produkte stellt das dritte Gourmet-Fest mit seiner Kochshow in der Bergkopf- Halle in Gersbach dar. Veranstaltet werden die Show und der Gourmet-Abend von der Fleischdirektvermarktung Gersbach-Wies sowie von Tourismus Gersbach.

29. Mai 2016

Premiere hat ein Quartierfest im Lusring.

Heute haben zwei Flüchtlinge der benachbarten Gemeinschaftsunterkunft ihr erstes Pflichtspiel beim Fußballverein Fahrnau bestritten. Moammed und Hassan sind seit Wochen regelmäßig im Mannschaftstraining der 2. Mannschaft.

Bei der Gersbacher Schanze knallen Böllerschüsse. Die Schützengesellschaft Zell i.W. veranstaltet dort das 3. Böller- und Kanonier-Treffen.

30. Mai 2016

Zum Leserbrief von Jeannot Weißenberger meint nun der neue Oberzunftmeister, Hanspeter Meyer, in einem Leserbrief, dass ihm sehr wohl bewusst sei, dass die Zunftabende eine der tragenden Säulen der Schopfheimer Fasnacht seien. Die besondere Bedeutung des Zunftabends am Fasnachtssamstag, sowohl für die Zunftabendspieler als auch für das Narrenvolk, sei zugegebenermaßen total unterschätzt worden, schreibt Meyer. Als dann im Herbst 2015 der Fehler korrigiert werden sollte, sei es bereits zu spät gewesen. „Es ist uns auch sehr wohl bewusst, welche unschätzbaren Verdienste sich Jeannot Weißenberger für die Fasnacht erworben hat.“ Dafür sei ihm an dieser Stelle großer Dank ausgesprochen, so Meyer weiter. Der neue Vorstand will sich jetzt ohne große Verzögerung den Herausforderungen stellen und appelliert insbesondere an die altbewährten Kräfte, wieder mitzumachen und einen Neustart zu wagen.

Der „Schlattholz-Zinken“ traf sich vor einigen Tagen zur Jahreshauptversammlung. Eigentlich hätten die Mitglieder allen Grund zur Zufriedenheit, wenn nicht wegen des Rettungswege-Konzepts der Zinken gezwungen worden wäre, dem „Städtli-Fest“ fernzubleiben. Nach dem Bericht von Schriftführerin Jacqueline Jehle und dem Kassenbericht von Kathrin Wachter meinte der 1. Zinkenvogt, dass das Wetter an Fasnacht einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. Martin Reimann meinte zur Verbrennung des Kerli auf dem Kronenbrunnen-Platz, dass darauf auf Anraten der Feuerwehr verzichtet worden sei. Die anschließenden Wahlen, die Gerhard Zeiher leitete, bestätigten Martin Reimann für ein weiteres Jahr zum Zinkenvogt. Zum 2. Zinkenvogt wurde Marc Kropf gewählt. Der neue Ozume, Hanspeter Meyer, dankte dem Zinken für sein Engagement und kündigte mit Blick auf die ausgefallenen Zunftabende Gespräche an.

Er spreche jetzt das Thema „Uehlin-Areal“ zum letzten Mal an, meint Artur Cremans im Bauausschuss. „Gibt es eine Unterschrift unter den Kaufvertrag?“, fragt er, denn in der Stadt werde er immer wieder danach gefragt und dies nicht nur mit schönen Worten. Bürgermeister Christof Nitz meint, dass ihm derlei Stimmen sehr wohl bekannt seien und sagt weiter: „Sie können mir glauben, mir stinkt das am meisten, dass es so lange dauert.“ Gleichwohl zeigt sich der Bürgermeister – auch wenn es gebetsmühlenartig klinge – zuversichtlich, dass es sehr bald positive Nachrichten geben werde.

Die drei beliebtesten Bilder der Fotoausstellung der Fotofreunde wechseln ihre Besitzer. Die Ausstellungsbesucher gaben insgesamt 504 Stimmen ab und wählten ihr Lieblingsfoto.

31. Mai 2016

Der Polizei wird erneut ein Fall von Jagdwilderei gemeldet. Im Bereich Hünerberg fielen vier Schüsse. Daraufhin erlegten Jäger einen Rehbock und stellten bei dem Tier eine zusätzliche Schussverletzung fest, die nicht von ihnen stammte. Dies ist bereits der zweite Vorfall dieser Art in dieser Woche.

01. Juni 2016

Die Finanzlage der Stadt sieht vor allem mittelfristig nicht rosig aus. Der Finanzausschuss befasste sich mit den Investitionen aus der mittelfristigen Finanzplanung. Die SPD hatte diese Sondersitzung beantragt, da die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen oder das Sportgelände eine Aktualisierung des 10-Jahresplanes notwendig machten. Über folgende Investitionen, die von 2017 bis 2019 mehr als jeweils 100.000,– Euro kosten, wurde beraten. Beim Schulcampus wird die Preisgerichtssitzung am 10. Juni abgewartet. Die Fassaden-Sanierung des ehemaligen Bezirksamtes soll 2017 erfolgen, der Rest der Sanierung, auch die energetische, soll verschoben werden. Zum Bildungshaus Langenau wird empfohlen, dass der Kindergarten noch in diesem Jahr gebaut wird, wobei dies SPD und CDU unterstützen, lediglich Michael Straub, GRÜNE, spricht sich dafür aus, das Projekt zu verschieben. Zum SVS-Sportheim muss man eine Grundsatzentscheidung angehen. Dr. Peter Ulrich, SPD, meinte, dass man die alte Hütte doch nicht im Ernst sanieren wolle. Heidi Malnati, CDU, forderte eine Neugestaltung der alten Verträge aus den 50er-Jahren, Gustav Blessing für die Unabhängigen plädierte für eine Sanierung des Sportheimes. Rausgenommen aus der Planung wurde die Sanierung der Stadthallen-Toiletten. Das Thema „Markgrafen-Restaurant“ wird bei der Juni-Sitzung besprochen. Verschoben wird die Umgestaltung der Hauptstraße bis zum Viehmarkt-Platz, gestrichen wurde der Radweg auf dem Wiesen-Damm, der Kauf eines Feuerwehr-Fahrzeuges wurde geschoben. Die Wehr hatte dies selbst vorgeschlagen.

Erneut werden Gegenstände von einer Brücke auf die B 317 geworfen. Ein unbekannter Gegenstand traf einen Mercedes-Fahrer auf Höhe der Sengelen-Brücke. Der Gegenstand, der ein Loch in die Frontscheibe des Autos geschlagen hatte, war später nicht mehr zu finden.

02. Juni 2016

Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks an der Belchenstraße will die Stadt Altlasten beseitigen. „Genau genommen verbergen sich im Boden zwei Altlasten“, so Tiefbauamtsleiter Gerd Woop. Zum einen handle es sich um eine Teergrube – ein Relikt des einstigen Gaswerkes. Seinerzeit habe man das Gas durch Verkoksung gewonnen. Als typischer Rückstand fielen dabei Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe an, die in jenen frühindustriellen Tagen in einer Grube landeten und langsam in Vergessenheit geraten waren. Daneben floßen später Lösungsmittel mit leichtflüßigen halogenierten Kohlenwasserstoffen ins Erdreich. Für das Grundwasser bestehe keine akute Gefahr, versichert Woop.

Artur Cremans, SPD, will von der Stadtverwaltung die Verträge über die Verwaltungsgemeinschaft Schopfheim, Maulburg, Hausen, Hasel sehen und dabei prüfen, ob die örtliche Zuständigkeit für die Windkraft-Anlagen auf Haseler Gemarkung bei der Verwaltungsgemeinschaft liegt, oder bei der Gemeinde Hasel.

03. Juni 2016

Die Stadtverwaltung lehnt die Pläne für den Windpark Hasel am Glaserkopf in Bausch und Bogen ab. Mit diesem Vorschlag wird sich der Gemeinderat in der kommenden Sitzung zu beschäftigen haben. Schopfheim muss als betroffene Nachbargemeinde im Genehmigungsverfahren Stellung beziehen. Mit Blick auf die vorgeschriebenen Mindestabstände zu Wohngebieten sei diese bei den Einzelgehöften in Mettlen nicht eingehalten worden. Hinzu komme eine massive Bedrängungswirkung für die Bewohner der besagten Einzelhöfe. Die untere Naturschutzbehörde lehnt daneben die Trassenvariante für die Wege während der Baumaßnahme ab. Sie führen durch FFH-Flächen. Die größten Bedenken macht Schopfheim wegen des Landschaftsbildes geltend. Insbesondere verschandeln die fünf Windräder die Aussicht vom Golddorf in Richtung Berner Oberland.

Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Widerspruch der Stadt gegen die Anordnung des Landratsamtes Lörrach, mit der sie zum Bodenaustausch auf dem Grundstück Trüby verpflichtet worden war, zurückgewiesen.

In der Kulturfabrik sind Fotos des Naturfotografen Gary Braasch zu sehen, eine Ausstellung im Rahmen des European Energy Award.

04. Juni 2016

Rossana Rossignoli (Klarinette), Bruno Schneider (Horn) und Andrea Kauten (Klavier) bestreiten ein Konzert der diesjährigen Reihe „Klassik im Krafft-Areal“.

Klaus Strütt, ehemaliger Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, feiert heute seinen 70. Geburtstag.

Die Besucherzahl beim Saison-Start des Schweigmatter Schwimmbades war überschaubar, denn das Wetter wollte bei diesem Anlass nicht mitspielen.

Während des Wochenendes wird der Marktplatz wiederum zum Beach-Volleyball-Feld. Am Samstagmorgen regnete es noch in Strömen. Es sei einfach extrem unangenehm, aber der Zustand des Untergrundes sei für die Ballführung reichlich egal, kommentiert Koordinator Martin Schaffner. Ein zweites Spielfeld befand sich im Langenauer Löwenzahn-Stadion. Dicht gedrängte Zuschauerreihen verfolgten dann auch hochinteressante Spiele nationaler Größen.

Die Tiefbauarbeiten für die Windräder am Rohrenkopf sind seit einer Woche in vollem Gange. Schweres Gerät ist im Einsatz.

Der Ortschaftsrat Gersbach lehnt den Teilflächennutzungsplan zur Errichtung der Windkraft in Hasel ab.

Dr. Thomas Wieland meint in einem Leserbrief: „Schade um die schöne Stadt“ und benennt dabei das Stadtzentrum-beherrschende „Trümmer-Grundstück“ des Uehlin-Areals. „Ein Baubeginn wird inzwischen auch von gutgläubigen Bürgern nicht mehr ernst genommen. Ebenso desolat ist die Verkehrssituation, die von endlosem Durchgangsverkehr dominiert wird“, schreibt er. Die großen Chancen für die Entwicklung der städtebaulich immer noch reizvollen Innenstadt seien großzügig versäumt worden.

05. Juni 2016

Beim dritten Konzert der „Eichener Sonntagsmusik“ spielt der Gitarrist Gaetano Siino.

Auf lebhaftes Interesse stößt – wie jedes Jahr – das Prominenten-Beach-Volleyball-Spiel auf dem Marktplatz.

Der Förderverein des Kindergartens Eichen besteht seit 10 Jahren und hat dies ausgiebig gefeiert.

06. Juni 2016

In nichtöffentlichem Rahmen hatten Fraktionsvertreter Gelegenheit, Einsicht in die Akten des SVS zu nehmen. Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner meinte, es sei den Stadträten zur Wahl gestellt worden, entweder selbst in den Akten zu blättern, um Antworten zu erhalten oder ihre entsprechenden Fragen per Dialog klären zu lassen. Fünf Stadträte hatten sich dann für die zweite Möglichkeit entschieden.

Zum Auftakt der Montag-Singstunde im evangelischen Gemeindehaus übergaben Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon und Obmann Klaus Dürrschnabel der Vorsitzenden von Unicef Lörrach, Christine Langen, eine Spende in Höhe von 650,– Euro für das Kinderhilfswerk. Daniela Bianca Gierok hatte ihre neueste CD an Chormitglieder verschenkt und diese haben dafür Geld für Unicef gespendet.

07. Juni 2016

10 Computer, 5 Monitoren und jede Menge Zubehör übergibt die EnergieDienst an das Diakonische Werk. Für die Besucher des Offenen Treffs seien die neuen PC-Arbeitsplätze mitsamt Internet-Zugang eine willkommene Bereicherung, schildert Karin Balzer als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Offenen Treffs. Bei den gespendeten Geräten handelt es sich um ausgemusterte PCs und Zubehör des Energieversorgers.

08. Juni 2016

Seit September hat die Arbeiterwohlfahrt ihren Sitz im Pflughof. Nun fand zum ersten Mal in diesen Räumlichkeiten ein „Tag der offenen Tür“ statt, den einige Menschen nutzten, um sich über die Arbeit der AWO zu informieren, wie die Vorsitzende, Heidi Malnati, berichtete. „Wir haben ein gutes Team, aber es werden einfach mehr Helfer benötigt“, betonte sie.

Gersbach feiert in diesem Monat die 850-Jahr-Feier. In einzelnen Folgen wird im Markgräfler Tagblatt über geschichtlich relevante Themen berichtet.

Gersbachs Ortschaftsrat Ralf Ühlin hat gegen die Ablehnung des Haseler Windparks gestimmt, da er meint, dass durch den Teilflächennutzungsplan dem Wildwuchs beim Bau von Windkraft-Anlagen Einhalt geboten werde.

09. Juni 2016

Die Vorwürfe des „Schlattholz-Zinkens“ über mangelnde Kompromissbereitschaft des „Städtli-Fest“-Komitees wird von den Verantwortlichen zurückgewiesen.

Bürgermeister Christof Nitz ehrt den Gärtnermeister Michael Reimann für 25-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst. Im September 1992 begann Reimann als Gärtner seine Tätigkeit bei der Stadt Schopfheim. Zuvor war er u.A. bei der Stadt Bad Säckingen angestellt. Reimann ist seit 1995 Vorarbeiter in der städtischen Gärtnerei und somit für die gesamte Arbeitsvorbereitung, Organisation und für den Schmuck im Öffentlichen Raum zuständig.

In Raitbach feiert das Ehepaar Rudolf und Erna Neudecker das Fest der diamantenen Hochzeit.

Vergleichsweise ruhig sei es gewesen, das Deponie-Jahr 2015, so hört man aus dem Jahresgespräch, zu dem Landrätin Marion Dammann gekommen war. Begleitet wurde sie von der Betriebsleiterin Dr. Silke Bienroth. Diese erläuterte die Zufuhren im vergangenen Jahr und das restliche Fassungsvermögen der Anlage, daneben auch, welches Material woher gekommen ist. Der Langenauer Ortschafts- und Stadtrat Karlheinz Markstahler bat die Landrätin, Möglichkeiten auszuloten, ob und wie auf der Landstraße durch das Dorf ein beidseitiges Parkverbot durchzusetzen wäre. Tempo 30 durch das gesamte Dorf würde die Umweltbelastung durch den Lärm an- und weiterfahrender LkWs nur erhöhen.

Der 21-jährige Husein Almohamad aus Syrien, der mit dem Rollstuhl nach Deutschland flüchtete und eine Wohnung suchte, hat nun dank des Artikels in der Badischen Zeitung eine Wohnung in Freiburg gefunden. David Köhne ist Schauspieler und nimmt den jungen Syrer nun in ein Zimmer seiner Zweizimmer-Wohnung auf.

10. Juni 2016

Kürzlich haben die Golfer auf der Fahrnauer Golfanlage ein spannendes Turnier gespielt und dabei Spenden für die Poliklinik „Lanmessin“ in Aného/Togo gesammelt. Die Spende in Höhe von 2.100,– Euro wird hauptsächlich für den Kauf von Medikamenten verwendet.

Voll besetzt war die Festhalle Fahrnau, denn die Zweit-, Dritt- und Viertklässler der Grundschule haben das Kindermusical „Kunterbunt“ aufgeführt.

Ortsvorsteher Wilhelm Tholen aus Raitbach freut sich über eine Spende der VR-Bank und der Hand-in-Hand-Werker für das Spielplatz-Projekt des Dorfes. 3.000,– Euro durfte er von der Handwerker-Kooperative, die in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen feiert, entgegennehmen und 1.000,– Euro von der VR-Bank.

Die „Wise-Dietkron-Band“ spielt in Enkenstein in der „Bruetschi“-Heubühne. Neben Mark Wise aus Schopfheim und Christian Dietkron aus Enkenstein waren Rebekka Dold mit dem Gesangspart sowie Peter Streicher und Thorsten Neumaier beim Konzert mit dabei.

11. Juni 2016

Auf dem Gelände der alten Färberei Burkhardt&Schmidt findet ein Musikfest statt, das Architekt Roman Bockemühl veranstaltet und bei dem der bauliche Fortschritt besichtigt werden kann.

Die Starkregen-Ereignisse der letzten Tage hatten in Schopfheim keine größeren Folgen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Die Hochwasserschutzmaßnahmen haben gegriffen.

Zur Schützenkönigin wurde Tanja Kupferschmidt bei der Jahreshauptversammlung der Sportschützengesellschaft Fahrnau gekürt. 1. Ritter wurde Erhard Zinder, die Ehrenscheibe erhielt Ernst Meier. Oberschützenmeister Heinz Bernauer konnte natürlich auch weitere Sieger in den unterschiedlichsten Wettkampf-Kategorien auszeichnen.

Das Regenwetter verlangte den Veranstaltern und den Sportlern beim diesjährigen Moto-Cross an der Dossenbacher Straße alles ab. Im Team um den MSC-Vorsitzenden arbeiteten während der beiden Tage rund 250 Helfer, darunter auch das DRK, die Feuerwehr und die Polizei. Rennleiter war - wie bereits seit vielen Jahren - Thomas Grässlin. Er hatte an der knapp 2 km langen Strecke über 100 Streckenposten postiert.

90 Freizeitsportler trafen sich beim Sportfest des Turnvereines Wiechs.

12. Juni 2016

Es war ein wenig frisch unter dem Dach des Hieber-Parkplatzes. Dennoch kamen 300 Fans zum Public-Viewing. Die deutsche Fußballmannschaft hat ihr erstes Spiel der EM gegen die Ukraine mit 2:0 gewonnen.

Unter dem Motto „Schweigmatt sägt und badet“ hat das Team um Schwimmmeister Thomas Jost zu einem Kreativ-Treff der besonderen Art eingeladen. Einen Mittag lang sollten Holzkünstler vor den Augen der Schwimmbadbesucher an einer Holzskulptur arbeiten. Den 1. Preis des Wettbewerbs teilen sich Lena Schary und Ingo Rümmele.

Zum 20-jährigen Bestehen präsentiert sich der Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“ unter der Leitung von Christoph Bogon mit einem bunten Jubiläumsprogramm in der evangelischen Stadtkirche.

13. Juni 2016

Die Gersbacher Landfrauen trennen sich vom Landfrauenverband Oberes Wiesental. Diese Entscheidung hatte man bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. April getroffen. Nun wurde eine neue Satzung vereinbart. Bis zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung wird der Verein weiterhin von Anita Blum geleitet.

Das Linzer Architekturbüro 1 ZT GmbH hat den Wettbewerb für den Schul-Campus der Friedrich-Ebert-Schule gewonnen. Am Freitag der vergangenen Woche hatte das vom Architekturbüro Rosenstiel vorgenommene Preisgerichtsverfahren stattgefunden. Von insgesamt 216 eingegangenen Bewerbungen wurden zunächst in einem notariell beurkundeten Losverfahren 20 in die engere Auswahl gelost. Von diesen 20 Bewerbungen hatten 16 Bewerber ihre Pläne und Modelle für das Preisgericht eingereicht. In mehreren Wertungen wurden die einzelnen Arbeiten unter der Leitung von Architekt Fred Gresens aus Hohberg unter die Lupe genommen und diskutiert. Auf Platz 2 des Wettbewerbes kam die Wulf Architekten GmbH in Stuttgart. In der Gemeinderatssitzung stellt nun Architekt Dietmar Moser vom Architekturbüro 1 ZT GmbH die Pläne vor. Das Büro arbeitet mit sechs Mitarbeitern. Moser meint: „Wir freuen uns, dass unsere Gedanken und eingebrachten Vorschläge Anklang gefunden haben“. In der Juli-Sitzung werde das Gewinnerbüro seine Pläne und seine ersten Kostenschätzungen vorstellen. Danach gehe es in die Entwurfs- und dann in die Fachplanung. Wenn alles klappe, könnte das gesamte Projekt 2021 fertig gestellt sein. Der Entwurf sieht vor, dass links des altehrwürdigen Schulhauses ein neues Gebäude entsteht mit Verbindung zum Altbau. In diesen Neubau soll die Hebel-Schule einziehen. Im Untergeschoss des Neubaus sind Technik- und Hauswirtschaftsräume vorgesehen. Das Obergeschoss kann von beiden Schulen gemeinsam genutzt werden. Laut dem Entwurf des Siegerbüros soll die jetzige Sporthalle abgerissen werden. Es entstünde ein Rasenforum/Spielfeld und auf dem jetzigen Spielplatz soll die neue Sporthalle entstehen. Angehängt an die Sporthalle wäre Platz für das Jugendzentrum. Gewürdigt hat die Jury, dass der Schul-Neubau oder der Neubau der Sporthalle errichtet werden könnten, ohne dass Container für den Unterricht aufgestellt werden müssten.

„Die Sportstätte Oberfeld wird nicht verlagert“ – mit diesen wenigen Worten beendete der Gemeinderat in seinem Beschluss das Hickhack der letzten Monate. Inhaltlich sei dies übereinstimmend mit den Interessen der Bürgerinitiative „Freunde des Oberfelds“. Einig war man sich im Gemeinderat, das Wort „momentan“, wie es noch in der Vorlage gestanden hatte, zu streichen. Dr. Hirschner wies allerdings dennoch auf den Unterschied hin und meinte, eine Nichtverlagerung sei nicht gleichbedeutend mit dem Erhalt, wie es die BI sehe. Ebenfalls beschlossen wurde auf Antrag von Ehrenfried Barnet, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, noch 2016 Gespräche mit dem SVS über die Zukunftsgestaltung aufzunehmen.

Es sei keine Retourkutsche für Hasel, sondern nur Konsequenz des Schopfheimer Handelns, beteuerte der Gemeinderat, als er beschloss, die verkehrsmäßige Zufahrt zum möglichen Windpark auf Haseler Gemarkung über Gersbach abzulehnen.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Vergabe von Ingenieurleistungen zu Planung und Bau eines neuen Regenklärbeckens im Bereich Bremt/Grienmatt.

Der Hochwasserschutz in Eichen habe eine Schwachstelle in Richtung B518, bestätigt Tiefbauamtsleiter Gerd Woop, als Artur Cremans von einer Überflutungsgefahr bei Starkregen in Eichen sprach. Am Zug sei das Regierungspräsidium, das die Problematik von der B 518 her lösen will.

Für die mögliche Bebauung „Auf der Breitmatt“ zwischen THG und Eichener Straße liegen drei Entwürfe vor, über die im Gemeinderat diskutiert wurde. Des Weiteren soll ein Haus am Dammweg gebaut werden, wobei Heidi Malnati vorschlug, das Haus bauen zu lassen und dann seitens der Stadt anzumieten.

14. Juni 2016

Von Dr. Günter Zabel, der als Arzt für die Flüchtlinge in der Fahrnauer Unterkunft arbeitet, habe man im Vorstand der Schopfheimer CDU erfahren, dass von den 200 Flüchtlingen dort nicht wenige, insbesondere Kinder und Jugendliche, gerne mit Inlinern unterwegs sind. Man habe daher eine Sammelaktion ins Leben gerufen, deren Resonanz gut sei, wie Sebastian Hübner und seine Ehefrau Anna erfahren haben. Nun konnten Ausrüstungsgegenstände für rund 40 Personen ausgehändigt werden.

Die Kolpingfamilie hat Flüchtlinge verschiedener Nationalität zu einem Gespräch eingeladen. Vier Männer und zwei Frauen sind gekommen, um über ihr Leben zu berichten.

15. Juni 2016

Ortsvorsteher Christian Walter beklagt den Wegezustand in Gersbach durch den Bau der Windräder. Beigeordneter Dr. Hirschner meint, das schlechte Wetter und die schweren Fahrzeuge seien verantwortlich dafür, dass sich die Wege in diesem schlechten Zustand befänden. Für mögliche Sprengungen liege ein Antrag beim Landratsam, so der Rathausjurist weiter. Die Stadt habe sich allerdings im Anhörungsverfahren damit nicht einverstanden gezeigt.

17. Juni 2016

Ortsvorsteher Ino Hodapp und die Wiechser Schulleiterin Rosemarie Jaeckel bedanken sich bei Brigitte Weber vom Stadtbauamt für ihre Arbeit, denn Brigitte Weber ging in den Ruhestand.

Die Bürgerinitiative „Freunde des Oberfeldes“ ist mit dem Gemeinderatsbeschluss vom Montag nicht einverstanden. Sie stellt nun eine Frist bis zu nächsten Gemeinderatssitzung im Juli, um einen neuen Beschluss herbeizuführen, die dem Wortlaut der BI entspricht. Geschehe dies nicht, müsse nach dem Gesetz ein Bürgerentscheid vorgenommen werden, betonen die Vertreter. Der Beschluss des Gemeinderats, die Sportstätten nicht zu verlagern, erfülle nicht die Aufforderung, die Sportstätten im Oberfeld zu erhalten.

Widerstand kommt aus dem Langenauer Ortschaftsrat gegen die KITA-Planung. Das Ortsgremium lehnt den Bauantrag der Stadt einstimmig ab. Einzig Ortsvorsteherin Elke Würger befürwortet das Projekt. Niemand sei bei der Planung einbezogen worden, zahlreiche Versuche, sich einzubringen, seien gescheitert, hieß es. Ein weiteres Reizwort war der Zeitplan. Da blieben viele Aspekte auf der Strecke. Walter Geiser betonte, es habe stichhaltige Verbesserungsvorschläge seitens der Schule und der Anwohner gegeben.

Sie halten bei jedem Wetter Turmwache auf der Hohen Möhr und freuen sich auf Wanderer aus Nah und Fern. Bei passendem Wetter bereiten sie auch ein Grillfeuer vor: Diana Grether und Eva Jost sind ehrenamtliche Turmwächterinnen.

18. Juni 2016

Die Windkraft-Gegner haben beim Polizeirevier mit der Begründung, dass verschiedene Baumaßnahmen trotz widrigster Witterungsverhältnisse vorgenommen worden seien, Anzeige erstattet.

Zwischen Schauern und Sonnenstrahlen bewegt sich das Wetter beim diesjährigen „Städtli-Fest“. Dass der Regen aufhören möge, wünschte sich Dr. Ruthard Hirschner, als er mit gekonnten Schlägen den Fassanstich zum 45. Fest in der Altstadt vornahm. Zum „Städtli-Fest“ kamen – wie jedes Jahr – auch Freunde aus Poligny. Das Eröffnungskonzert des Musikvereins Wiechs musste wegen Regenschauern unterbrochen werden. Am Sonntag hingegen ging das Programm ohne Unterbruch über die Bühne.

Falsch verstanden fühlt sich der Rektor der Langenauer Grundschule, Hermann Merath. Er habe gesagt, dass die Schulleitung und die schulischen Gremien der Planung zugestimmt hätten und alle Fragen ausgeräumt seien. Diese Pressemitteilungen seien nicht richtig. „Wir haben Gespräche geführt, in denen wir jedoch eine Veränderung der Lage nicht erreichen konnten.“

20. Juni 2016

Der Bauausschuss beschäftigt sich mit der KITA in Langenau. Der Neubau ist noch nicht unter Dach und Fach. Der Gemeinderat bekommt die umstrittene Planung wieder zur Beratung und Beschlussfassung.

Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner verabschiedet den sachkundigen Bürger Ulrich Dick aus dem Bau- und Umweltausschuss mit Dank für seine eingesetzte Fachkunde. Dick, der seit 2004 den Sitz für die Unabhängigen am Ratstisch innehatte, verlässt die Markgrafenstadt und kann daher den Sitz nicht weiter einnehmen.

21. Juni 2016

Die August Faller GmbH & Co. KG gewann in einem internationalen Wettbewerb mit Unternehmen aus 35 Ländern den renommierten WorldStar Award der Verpackungsindustrie.

Jüngst hatte der Gersbacher Dorfladen zur Mitgliederversammlung in die „Mühle“ eingeladen. Das Vorstandsmitglied Petra Deiß verlas die Geschäftszahlen des Finanzvorstandes Harald Strecker. Infolge der Mindestlohnregelung nahmen jedoch auch die Personalkosten um fast 5.000,– Euro zu. Trotz dieser Mehrkosten blieb für 2015 noch eine schwarze Null übrig. 359 Mitglied halten unverändert 833 Geschäftsanteile. Durch den Lieferantenwechsel zu Edeka Südwest verspricht sich die Vorstandschaft eine gewisse Umsatzsteigerung. Den Bericht des Aufsichtsrates erstattete Christian Walter und betonte auch, dass der Dorfladen nach wie vor von der Solidarität lebe.

22. Juni 2016

Der Kinderschutzbund freut sich über das ehrenamtliche Engagement von neuen Beratern am Kinder- und Jugendtelefon.

23. Juni 2016

Seit dem vergangenen Wochenende wird Ursula Wolf aus einem Alten- und Pflegeheim in der Hebelstraße vermisst.

Innerhalb kürzester Zeit fanden drei Begegnungen zwischen Schopfheim und den Partnerstädten Kleinmachnow und Ronneby statt.

Politik aus erster Hand erfuhren Schüler des THG beim jüngsten Besuch von Armin Schuster, MdB, CDU.

Ein spektakulärer Unfall ereignet sich in einer Tiefgarage in der Georg-Uehlin-Straße. Aus bisher ungeklärten Umständen war ein älterer Kraftfahrer mit Vollgas unter dem sich schließenden Garagentor durchgefahren und prallte auf ein schweres Mitsubishi-Geländefahrzeug. Dieses wurde mehrere Meter weiter gegen einen VW geschoben. Für die Feuerwehr gestaltete sich die Bergung des Kraftfahrers aus seinem Auto sehr schwierig. Er musste mit Schneid- und Spreizgeräten befreit werden. Warum der Mann die Kontrolle verloren hatte, ist noch nicht klar.

24. Juni 2016

Hans Behm, der letztmals 2011 seinen Heimatort Fahrnau besuchte, kam erneut aus Australien, um zusammen mit seinen ehemaligen Klassenkameradinnen und -kameraden die diamantene Konfirmation in Fahrnau zu feiern.

Der Ortschaftsrat Wiechs traf sich mit dem benachbarten Ortschaftsrat aus Nordschwaben. Verschiedene Einrichtungen in Wiechs wurden besichtigt, wobei der total verwilderte Friedhof des Markus-Pflüger-Heimes für Kritik sorgte.

Seit 65 Jahren ist Robert Kirchhofer aus Maulburg Mitglied der Kolpingfamilie. Eine Ehrenurkunde wurde ihm in dieser Woche durch den Ehrenvorsitzenden, Bernhard Fröhlin, und den Vorsitzenden, Werner Schute, überreicht.

Gersbach bereitet sich auf das Jubiläumsfest, das den Höhenort von heute an beherrschen wird, vor. Das dreitägige Fest soll für alle in schöner Erinnerung bleiben.

25. Juni 2016

Es gibt Änderungen an der Spitze des Georg-Reinhardt-Hauses. Stefan Schmidt, bisher Leiter des Sozialdienstes, übernimmt zum 01. Juli die Einrichtungsleitung des Pflegeheimes. Unabhängig davon bleibt Martin Mybes Geschäftsführer des Hauses.

Das Markgräfler Tagblatt will von verschiedenen Menschen in der Stadt wissen, wie sich das Brexit-Referendum in England auf die hiesige Situation auswirken könnte. „Ich habe gerade eben wegen des Themas eine Besprechung mit Jaguar/Landrover gehabt“, berichtet Uwe Horschig, Geschäftsführer von Oerlikon Balzers. „Die Engländer beurteilen die Lage noch ganz entspannt“, meint er. „In den nächsten zwei Jahren ändert sich erst einmal gar nichts und wie sich die Beziehungen dann zur EU gestalten, ist noch nicht abzusehen“, so Horschig weiter. Im Übrigen hätten die Jaguar-Leute sogar die leise Hoffnung, dass sich der Brexit noch rückgängig machen lasse. Für sein Unternehmen rechnet er in allernächster Zukunft auch nicht mit gravierenden Folgen. Auch für Gardner Denver ist das Königreich jenseits des Ärmelkanals ein großer Markt, wie Pressesprecher Martin Bittner bestätigt. Der Konzern habe dort mehrere Produktionsstätten. Welche Auswirkungen der Brexit tatsächlich nach sich ziehe, könne er derzeit nicht sagen. Persönlich halte er den Austritt Großbritanniens indes schlecht für Europa. Mit Angst verfolgt THG-Direktor Wolfgang Stocker die aktuelle Entwicklung. Er sehe die Gefahr, dass auch andere Länder in den Austrittssog geraten könnten. Vor allem der kulturelle und zwischenmenschliche Austausch dürfe unter der Brexit-Entscheidung nicht leiden. Das hofft der Schulleiter nicht zuletzt auch mit Blick auf die Partnerschaft des THG mit Broxbourne. Die Aufrechterhaltung dieser Partnerschaft sei bisher schon eher mühselig, weil das Interesse an der deutschen Sprache in England nicht sehr groß sei.

In der jüngsten Sitzung des Eichener Ortschaftsrates ehrt Ortsvorsteherin Ute Zeh verdiente Blutspender. Für 25-maliges Spenden bekam Markus Jost die Ehrennadel in Gold mit eingravierter Zahl. Für 10-maliges Blutspenden wurden Stefanie Katzenstein, Kerstin Albiez und Michael Schwald ausgezeichnet.

Auf breite Zustimmung stößt Petra Maier als neue Leiterin der Flüchtlingsunterkunft in Fahrnau bei den Stadträten. Sie stellte sich bei der jüngsten Sitzung vor und informierte, dass derzeit 173 Bewohner, davon 43 Kinder, untergebracht sind. Alle Kinder würden in die Schule oder in den Kindergarten gehen, u.A. sind verschiedene Balkanländer und Afghanistan, Syrien, Iran, Irak, Eritrea die Heimat der Flüchtlinge.

Gersbach feiert das 850-jährige Bestehen mit einem Festakt in der Bergkopf-Halle. Über diese Feier wird in einem gesonderten Beitrag in diesem Jahrbuch berichtet.

Der Arbeitskreis Integration präsentiert mit jungen Frauen aus Indien einen Backwaren-Stand auf dem Wochenmarkt. Die zwei jungen Inderinnen Amruta Naphad und Ashlesa Patil sind erst seit zwei Jahren in Deutschland.

26. Juni 2016

„Wir haben nur Lob erhalten für unser Traditions-Turnier und vor allem für die beiden Neuerungen“, bilanziert ein hoch zufriedener Volker Trefzger über das diesjährige Reitturnier in den Sengelen. Neu war zum einen das Gespann-Fahren und zum andern die Benefiz-Aktionen zugunsten der Blutkrebs-Institution DKMS. 3.500,– Euro kamen für den Kampf gegen den Blutkrebs zusammen. Springreiterin Rebecca Hotz, Tochter von Volker Trefzger, überreichte zum Turnierschluss den Spendenscheck an Marco Szokoll vom Malteser Hilfsdienst. Rein sportlich gab es an den vier Turniertagen über 1.800 Starts in 37 verschiedenen Prüfungen zu sehen. Ein 120-köpfiges Helferteam stand den Organisatoren zur Seite.

Den Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Achtelfinale der EM über die Slowakei feiern viele Fans auf Schopfheims Straßen.

Angesichts unwetterartiger Regenfälle trat beim Gersbacher Skilift der gleichnamige Gersbach wegen einer verstopften Dole über die Ufer und sorgte in der Gersbacher Jubiläumsnacht für einen Feuerwehreinsatz.

28. Juni 2016

Die Notunterkünfte für Flüchtlinge im Markus-Pflüger-Heim sind wieder belegt, nachdem die bisher dort untergebrachten Familien nach Kandern umgesiedelt wurden. Nun kamen 43 Jugendliche, bestätigt Junia Folk, Pressesprecherin des Landratsamtes.

127 Schüler des THG haben das Abitur bestanden. 27 schlossen die Reifeprüfung mit einer Eins vor dem Komma ab. Der Notendurchschnitt lag bei 2,3.

Das Jahrbuch 2015 wird im Museum vorgestellt. „Widrige Umstände haben ein früheres Erscheinen verhindert“, meint Klaus Strütt, der seit 31 Jahren für das Jahrbuch verantwortlich ist. Dr. Ruthard Hirschner, dem stellvertretend für die Stadt das Buch überreicht wurde, hieß zahlreiche Autoren der diesjährigen Ausgabe willkommen. Prof. Dr. Klaus Schubring referierte über Rudolf von Habsburg und seine Beziehungen zu Gersbach, passend zum Jubiläumsjahr des Höhenortes. Weitere Beiträge befassen sich ebenfalls mit Gersbach. Zum Jubiläumsjahr wurde dort eine Broschüre mit Geschichtsbeiträgen, für die Prof. Schubring ebenfalls verantwortlich zeichnet, publiziert.

Werner Hauri aus Wiechs, der Landwirt und Spezialist für Obstbau, feiert heute seinen 90. Geburtstag.

29. Juni 2016

Die Bauarbeiten für die Windkraft-Anlagen sind seit einer Woche wieder in vollem Gang. Die kurze Unterbrechung hat den Zeitplan jedoch nicht gefährdet. Nach wochenlangem Regen waren die Erdarbeiten vor 14 Tagen vorübergehend eingestellt worden. Georg Lutz, Fachbereichsleiter Umwelt beim Landratsamt, meinte, dass sich die Bauherren in gemeinsamer Absprache auf zwischenzeitliche Einstellung der Arbeiten verständigt hätten, um den Waldboden zu schonen. Die Einstellung habe nichts mit der Anzeige der Windkraft-Gegner zu tun.

Der Vorstand der Baugenossenschaft Schopfheim bezeichnet den Geschäftsbericht für das Jahr 2015 als in allen Teilen erfolgreich. Bei einem Bilanzgewinn von über 8.000,– Euro schüttet die Genossenschaft den 575 Mitgliedern eine Dividende von 2% aus. Den Geschäftsbericht erläutert Markus Stibi und erwähnt, dass die Umsatzhöhe bei Vermietung und Hausverwaltung auf die gestiegenen Kaltmieten und den Ausbau der Verwaltungstätigkeit zurückzuführen sei. Im Neubau „An der Wiese 30/32“, der zum Jahreswechsel 15/16 fertig wurde, konnten die Mieter Anfang dieses Jahres einziehen. Für den Aufsichtsrat berichtet dessen Vorsitzender, Siegfried Zettler, und betont, dass das Gremium den Abschluss einstimmig genehmigt hat wie auch die Verwendung des Gewinns und der Dividende. Für zwei Aufsichtsratsmitglieder endete die Amtszeit. Beate Weber-Mitchell stellte sich wieder zur Wahl und wurde bestätigt. Jens Liedtke kandidierte nicht mehr, Matthias Lang folgt ihm im Amt nach.

30. Juni 2016

Über Vandalismus auf den Kindergarten-Spielplätzen wird heute berichtet. In der vergangenen Woche war es erneut zu Sachbeschädigungen auf dem Spielplatz der KITA am Marktplatz gekommen.

Wartungsarbeiten der Telekom sind möglicherweise der Grund, warum Teile des Ortsteils Sattelhof seit Freitag vergangener Woche telefonisch nicht mehr erreichbar sind.

01. Juli 2016

Die Kirchen unterstützen den Tafelladen mit einem „Dosensonntag“. Am 03. Juli wird in Wiechs, am 10. Juli in den Gottesdiensten in Schopfheim und Fahrnau, am 17. Juli in Gersbach gesammelt. Am 24. Juli werden beim Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde Lebensmittel gesammelt.

22 Abiturienten haben ihre Reifeprüfung an der Waldorfschule bestanden. Frida Greiner aus Rickenbach und Lorenz Zauter aus Schopfheim erhielten die Traumnote 1,0.

02. Juli 2016

Ein Landwirt machte am Mittwoch dieser Woche zwischen Höllstein und Maulburg einen grausigen Fund. Bei Feldarbeiten entdeckte er den toten Körper der vermissten Ursula Wolf.

Nicole Grether ist wieder auf Schul-Tour. Der Auftakt fand in der Friedrich-Ebert-Schule statt. Sie stellte 150 Schülerinnen und Schülern zusammen mit Cristian Martucci, einem Badminton-Spieler aus der Schweiz, diese Ballsport-Art vor.

Völlig außer Rand und Band gerieten die Schopfheimer Fußball-Fans nach dem von der deutschen Fußballnationalmannschaft gewonnenen EM-Fußball-Krimi gegen die italienische Mannschaft.

350 Sportler gehen an den Start beim 5. Schopfheimer Sparkassen-Triathlon.

Wegen des Fußballspiels hat die Stadtmusik das „Linden-Fest“ um einen Tag verkürzt. Es wird nur am morgigen Sonntag stattfinden.

Ein Kontrastprogramm zur aktuellen Tagespolitik und zur Fußball-EM bildet die 9. Schopfheimer Orgelnacht. Man konnte sich eigentlich im Vorfeld nicht vorstellen, dass das Thema „Rule, Britannia“ Aktualität haben könnte. „Wir versuchen, den Brexit musikalisch etwas zu mindern“, meinen der Organist Jörg Sczepanski und Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon. Den Anfang machte man in der Alten Kirche, wo die frühere Kantorin Birgit Tittel den Konzertreigen begann. In der zweiten Station in St. Bernhard saß dann Jörg Sczepanski an der Orgel. Die letzte Runde läutete danach Christoph Bogon in der evangelischen Stadtkirche ein.

Der VdK-Ortsverband wirbt mit einem Marktplatz-Infostand für ein barrierefreies Schopfheim. Als das meistgenannte Ärgernis stelle sich die gefahrenvollen Überquerung der Schopfheimer Hauptstraße heraus, meint Erhard Schöpflin, der Ortsverbandsvorsitzende.

03. Juli 2016

Viele Facetten erstklassiger Blasmusik begeistern zahlreiche Gäste der Stadtmusik beim „Linden-Fest“.

Gaudi-Kick der Wiechser beim Schützenhaus. Man kann gar nicht beschreiben, auf welch originelle Arten man Ballsport betreiben kann. So gab es z.B. auch Geldsack-Schießen oder einen selbst gebauten Müllwagen für ein „sauberes Wiechs“.

In der Gersbacher Kirche feiern Frauen und Männer zusammen mit Pfr. Andreas Ströble ihre goldene und diamantene Konfirmation.

Einmal im Jahr findet ein ökumenischer Gottesdienst der katholischen Gemeinde St. Bernhard und der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde auf dem Hohen Flum statt. Ulrike Lebert und Pfr. Kai Tilgner gestalteten gemeinsam den Gottesdienst, währenddessen eine Taufe gefeiert und die Sammelaktion zugunsten des Tafelladens begonnen wurde.

05. Juli 2016

In der Nacht vom 03. auf den 04.07. besprühten Unbekannte die frisch gestrichene Wiesenbrücke in der Altstadt mit unsinnigen Graffiti-Schriftzügen.

Eine positive Schlagzeile für alle Fasnachtsfreunde: Es wird im nächsten Jahr wieder zwei Zunftabende geben. Diese Botschaft verkündete Oberzunftmeister Hanspeter Meyer im Narrenkeller. Damit aber nicht genug: Fast alle bekannten und bewährten Zunftabendspieler der vergangenen Jahre sind wieder mit von der Partie. „Wir wollen die Schopfheimer Fasnacht nicht beerdigen“, erklärt Jeannot Weißenberger, der seit vielen Jahren Chef und zugleich einer der Hauptakteure der Zunftabende ist. „Wir haken die Vorgeschichte ab und starten durch“, freut sich Hanspeter Meyer. Beide Seiten einigten sich jetzt darauf, die Anzahl der Zunftabende von drei auf zwei zu reduzieren. Sie sollen gebündelt am Freitag und Samstag direkt vor dem Fasnachtssonntag stattfinden. Im Namen aller Spieler meinte Jeannot Weißenberger, dass für die Spieler wichtig sei, dass ein Zunftabend am Fasnachtssamstag stattfinde.

06. Juli 2016

Das Familienzentrum feierte dieser Tage das 20-jährige Bestehen. „Wir können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken“, freut sich Vorstandsmitglied Bärbel Peither.

Bunte Unterhaltung auf dem Fahrnauer Schulhof bot das diesjährige Schulfest der Grundschule. Reinhold Fetscher, der ehemalige Schulleiter, führte gemeinsam mit der derzeitigen Rektorin Claudia Ströble humorig durch ein bunt gemischtes Programm.

Die Investoren des Windparks am Rohrenkopf erfüllen einen Wunsch aus dem Höhenort. In Zukunft soll ein regelmäßiger Jour fixe stattfinden. Das erste Treffen wird am 19 Juli sein.

07. Juli 2016

Seit dem 01. Juli ist Axel Sutter als Nachfolger von Bernd Waßmer neuer Bezirksschornsteinfeger-Meister.

Fußballbedingt waren die Zuhörerreihen beim ersten Konzert des diesjährigen Orgelsommers gelichtet. Das Thema hätte jedoch nicht passender sein können, das Douglas Lawrence aus Australien gewählt hatte, denn am Abend, als Deutschland bei der EM gegen Frankreich spielte, erklang originellerweise Orgelmusik aus Frankreich und Deutschland.

Fußball-Halbfinalspiel Deutschland – Frankreich, Deutschland verlor 0:2.

Der Toom-Baumarkt stiftet 5.000,– Euro für Projekte in Kindergärten. So war auch der Fahrnauer Kindergarten Hintermatt als einziger Schopfheimer Kindergarten Nutznießer.

Am „Weißen Stein“ setzt der Schwarzwaldverein eine Gedenktafel. Der Stein befindet sich auf dem Weg zur Hohen Möhr, er wurde von Turmwart Ewald Sutter freigelegt. Was es mit dem Stein auf sich hat, gibt ein Büchlein mit dem Titel „Ewig schöne Heimat“ von Lina Klemm aus Schweigmatt wieder. Es geht dabei um eine Sage aus dem 30-jährigen Krieg. Der Text ist auf der Gedenktafel angebracht.

Lehrer, Eltern und Schüler feiern mit Freunden, Verwandten und Bekannten das 10-jährige Bestehen der Christlichen Schule Schopfheim. Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner wünschte der Schule für die Zukunft alles Gute, es habe sich bei der Gründung bereits abgezeichnet, dass die neue Einrichtung bei der Bevölkerung Anklang finden würde. Als Vorsitzender des Vereins Christliche Schule Schopfheim beglückwünschte Uwe Steinebrunner die Eltern und die Lehrer. Die Glückwünsche des städtischen Beigeordneten durfte Schulleiterin Christine Häfner entgegennehmen. Es fehlten Räume, es fehle die Anbindung an neu hinzugekommene Räume, meinte Michael Basler, Geschäftsführer der Freien evangelischen Schulen, und hofft, dass bald Räumlichkeiten gefunden werden, die dem Platzbedarf der vier Grundschulklassen genügen.

Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der Fußball-EM bleibt es in der Stadt ruhig.

08. Juli 2016

Der langjährige Stadt- und Ortschaftsrat Heinz Metzger aus Raitbach verstirbt im Alter von 77 Jahren.

09. Juli 2016

Mit ungewohnt deutlichen Worten las der Vorsitzende Richter der Zweiten Zivilkammer bei der Berufungsverhandlung im Eichener Bodenstreit dem Kläger und der Stadt als Beklagten die Leviten. Der Streit sei völlig überdimensioniert, so der Richter. An den Kläger gerichtet sagte er: „Sie können den Gartenrand nicht vergolden“, und kündigte ein Urteil für den 15. Juli an.

Bei strömendem Regen erwarb eine Gruppe der Feuerwehrabteilung Gersbach vor einigen Tagen in Todtnau das Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Silber.

Bei einem Festakt in der Stadthalle feiert die Gewerbeschule das 150-jährige Bestehen.

Die Pastoralreferentin Regina Jaekel verlässt nach 11 Jahren die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental und wird künftig auf dem Hotzenwald tätig sein.

Über zu wenige Besucher können sich die „Hexen“ vom Gündenhausener „Hexen-Zinken“ beim diesjährigen „Güggeli-Fest“ auf dem Areal ihres „Hexen“-Heimes nicht beklagen. 2.800 halbe Hähnchen gingen beim gemütlichen Hock während zweier Tage über die Theke, wie Zinkenvogt Björn Post verrät.

Bereits zum fünften Mal gibt es die Grill-Schwimm-Nacht im Schwimmbad. Zwischen 800 und 1.000 Gäste hatten dabei ihren Spaß.

Bereits das zweite Vereinsjahr liegt hinter den Handballern (HSV). Ein Wermutstropfen ist sicherlich der Spielerschwund bei den A-Jugendlichen beider Geschlechter. Verantwortlich dafür sei u.A. der zunehmende schulische Leistungsdruck, Schulstress und Nachmittagsunterricht führten dazu, dass Jugendliche den Sport aufgeben und nicht mehr sehr viel für ihren Körper tun, ärgert sich der Vorsitzende, Andreas Pohl. Nach über 40 Jahren im Dienst des Handballsports trat die Vorstandsikone Gernot Lay nicht mehr zur Wahl in den Vorstand an. Er bleibt dem Verein aber erhalten. Die Mitglieder wählten Andreas Pohl sowie seine Kollegen Arno Asal und Felix Hodapp für weitere zwei Jahre in den Vorstand.

10. Juli 2016

Im Museum wird die Ausstellung „Große Welt im kleinen Salon“ eröffnet. Gezeigt werden prächtig ausgestattete Puppenstuben und Puppenhäuser aus der Sammlung von Henriette und Rudolf Brugger.

Auf Einladung des Gesangvereins Eichen spielten, sangen und tanzten verschiedene Akteure im Pflughof beim „Fest der Kulturen“.

Obligatorisch beginnt der Fest-Sonntag des Langenauer Dorffestes mit einem Gottesdienst, gehalten von Pfr. Kai Tilgner. In bester Laune präsentierte sich dann Ortsvorsteherin Elke Würger und konnte routiniert den Fassanstich vornehmen, auch wenn es für sie eine Premiere war. Ein besonderes Ereignis war das Beach-Volleyball-Turnier.

Hohe Temperaturen begleiten die Läufer beim Gersbacher Panorama-Lauf. 118 Läuferinnen und Läufer waren am Start, so Ralf Ühlin vom Organisationsteam.

11. Juli 2016

Lothar Lutz, der schon ein Leben für die TSG tätig ist, feiert heute seinen 80. Geburtstag. Für sein Engagement im Sport wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil, nicht nur von der TSG, sondern auch vom Markgräfler-Hochrhein-Turngau, dem Deutschen Turnerbund und dem Land Baden-Württemberg.

12. Juli 2016

Am vergangenen Wochenende wurde Eichen zum Flohmarkt. An Verkaufsständen in der Eichener Straße, in der Alten Wehrer Straße und in der Webergasse wurden Waren feilgeboten, von denen man sich trennen wollte.

13. Juli 2016

Die Entlass-Schüler der Friedrich-Ebert-Schule erhielten in der Aula ihre Abschlusszeugnisse und viele gute Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg. Zuvor fand aber ein Gottesdienst in der Alten Kirche St. Michael statt, den die Abschluss-Schüler gemeinsam mit ihren Religionslehrern vorbereitet hatten.

Die Stadtverwaltung legt dem Gemeinderat für die Sitzung am 18. Juli den Vorschlag vor, die beiden Uehlin-Häuser an der Hauptstraße nun zu verkaufen. Man erwarte dafür ein Mindestangebot in Höhe von 250.000,– Euro.

Ist der KITA-Neubau in Langenau vom Tisch und stattdessen im Oberfeld ein neuer Standort gefunden? Wenn es nach dem Willen der Stadtverwaltung geht, wird dies so sein. Hintergrund des Umschwenkens ist der anhaltende Widerstand aus Langenau, wo insbesondere Rektor und Ortschaftsrat gegen den Standort des geplanten Neubaus aufbegehrt hatten.

Die Langenauer sind empört über das Vorgehen der Stadtverwaltung in Sachen KITA. Bei der Ortschaftsratssitzung zeigte sich Ortschaftsrat Walter Geiser so aufgebracht, dass der altgediente Ratsherr den Austritt aus dem Ortschaftsrat ankündigte. Er schockierte mit dem Rücktritt nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Ratskollegen. Ablehnungsgrund in Langenau sei ausschließlich die Außenspielfläche direkt vor den Fenstern der Klassenzimmer gewesen, betonte Walter Geiser und bestätigte damit u.A. die Einwände der Elternvertreter. An dieser Haltung hat sich auch nichts geändert, obwohl der Gemeinderat das Bauvorhaben kippen und stattdessen im Oberfeld eine KITA errichten will. Eltern und Ortschaftsräte in Langenau wehren sich gegen die Vorwürfe, das Projekt in Langenau blockiert oder zumindest verzögert zu haben. „Wir haben allen Grund, am Beschluss von damals festzuhalten“, betonte Elke Würger, die sich auch dagegen wehrte, dass Hermann Merath (Schulleiter) zum Sündenbock abgestempelt wird.

14. Juli 2016

Auftakt des Sommersound-Festivals 2016 auf dem Marktplatz mit einem Konzert von Anastacia. Die Sängerin mit Weltklasse-Format rockt den Platz, der trotz des Regens während des ganzen Tages in den Abendstunden aber trocken blieb. 3.000 Besucher waren auf dem komplett ausverkauften Marktplatz.

Frantisek Vanicek aus Tschechien spielt beim dritten Konzert des Schopfheimer Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche.

Einen Tag lang sammelten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes vor dem Hieber-Markt vorwiegend Fahrradhelme für Flüchtlingskinder sowie Schutzkleidung. In einem Container beim Flüchtlingsheim konnten die jungen Menschen dann Passendes auswählen. Heidi Malnati, Sebastian Hübner, Marianne und Dr. Günter Zabel sowie Sascha Schneider hatten alle Hände voll zu tun und es war nicht mehr möglich, den ursprünglichen Gedanken, die übriggebliebenen Utensilien in Maulburg zu verteilen, zu realisieren.

Derzeit laufen in den Ortsteilen Vorbereitungen für Ferienprogramme, die Kindern, die in den Ferien zuhause bleiben, zugute kommen.

15. Juli 2016

Die Gleise im Bereich der Himmelreichstraße werden auf der Wiesental-Bahn ausgewechselt. Die Bahnstrecke Schopfheim-Zell bleibt daher vom 30. Juli bis 04. August gesperrt.

Vom Waldorf-Kindergarten erhielt die Leiterin der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau, Petra Mayer, einen Betrag von 700,– Euro, der es ermöglichen soll, einen Sandkasten für die Kinder der Gemeinschaftsunterkunft zu beschaffen.

Frank Schirmeier, Ortschaftsrat in Langenau, schreibt heute in einem Leserbrief zum geplanten KITA-Neubau in Langenau: „Die moderaten Änderungswünsche von Ortschaftsrat, Grundschule und Elternbeirat hätten ohne großen Zeitverlust umgesetzt werden können, wenn man ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten geführt hätte.“ Als Fazit meint er: „Wer behauptet, dass der Rektor das Projekt ,Bildungshaus’ blockiere, der irrt und sollte seine Augen auf die Stadtverwaltung richten.“ Beatrice Egli ist der zweite Stargast beim diesjährigen Sommersound-Festival auf dem Marktplatz. Der Mannheimer Schlager-Poet Jonathan Zelter gestaltete das Vorprogramm. Mehr als 1.700 Besucher waren auf dem Platz.

16. Juli 2016

Der Ehrenbürger und renommierte Designer, Prof. Hans Theo Baumann, schenkt der Stadt die 125 Exponate, die in „seinem“ Raum im städtischen Museum seit Jahren gezeigt werden. „Dies ist der Dank dafür, dass die Stadt mich zum Ehrenbürger gemacht hat“, erklärt der 91-Jährige.

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel wurden auf der Golf-Anlage Schopfheim kürzlich die Stadtmeisterschaften ausgetragen. Die Vorjahressiegerin, Isabelle Gröschl, verteidigte ihren Titel souverän mit sieben Schlägen Vorsprung auf die Zweitplatzierte. In der Herrenwertung kam es zum Herzschlag-Finale zwischen Vater (Wolfgang) und Sohn (Tim) Vollmer. Der Titelverteidiger Tim Vollmer musste sich am Ende von seinem Vater mit einem einzigen Schlag geschlagen geben. Die neue Golf-Seniorenmeisterin heißt Gerda Zimmermann. Die Seniorenmeisterschaft der Herren gewann Ulrich Brutschin.

Rea Garvey, einst Frontmann von „Reamonn“, ist beim Sommersound-Festival in der Stadt. Das Konzert war lange schon ausverkauft und die Menschenmenge, wie der Rezensent meint, von Beginn an am Toben: „Große und kleine Fans standen Körper an Körper und es sollte sich lohnen.“ Ein Richterspruch mit Ansage: Die Stadt muss im Eichener Bodenstreit dem Kläger Edgar Conrad 655,– Euro für den Austausch des verunreinigten Erdreiches bezahlen. Dieses Urteil fällte gestern in der Berufungsverhandlung die Zivilkammer des Landgerichtes Waldshut-Tiengen unter dem Vorsitz von Richter Wolfgang Eißer. Er korrigierte damit das Urteil des Amtsgerichtes Schopfheim in erster Instanz. „Der Bodenaustausch muss abgegolten werden“, begründet Eißer das Urteil. Für die Neuanpflanzung und Anderes habe der Kläger indes schon vor Beginn der Kanalisationsarbeiten von der Stadt pauschal 2.500,– Euro als Entschädigung erhalten. Gegen das Urteil in zweiter Instanz sind nach Angaben des Vorsitzenden Richters keine Rechtsmittel mehr möglich.

„Nei hän ma gsaid“ – unter diesem Motto trafen sich die Windkraft-Gegner Gersbach zu ihrer zweiten Hauptversammlung. Der Bau der fünf großflächigen Standorte in Gersbach sei erst der Anfang, denn in und um Gersbach herum seien über 20 Windkraft-Anlagen im Gespräch, betont Vorsitzender Wolfgang Ühlin. Mit dem Baubeginn Anfang Mai seien die brütenden Milane vertrieben worden, heißt es weiter. Letztlich habe man noch 12 Paare mit Nachwuchs gezählt, jetzt seien nicht einmal mehr vier Milan-Horste auszumachen. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder die Vorstandschaft Wolfgang Ühlins als 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzender ist Thomas Weniger.

17. Juli 2016

Ein Musical mit biblischer Botschaft führen Kinder des evangelischen Kinderchores Schopfheim und Maulburg in dieser Woche im evangelischen Gemeindehaus gleich zweimal auf. Sie ernteten großen Applaus. „Esther“ wurde während eines Jahres unter der Leitung von Ines Stenger geprobt, Christoph Bogon leitete die begleitende Band.

Die evangelische Kirchengemeinde feiert in Gersbach ihr Gemeindefest. Dazu gehört auch ein „Dosensonntag“ zur Unterstützung des Tafelladens. Mit „Pop und Poesie“ des SWR 1 klingt das diesjährige Sommersound-Festival auf dem Marktplatz aus. Mit nicht endendem Applaus und Standing Ovations dankte das Publikum auf dem ausverkauften Marktplatz den Künstlerinnen und Künstlern des Abends.

18. Juli 2016

Ein weiterer wichtiger Finanz-Baustein für das Kunstrasen-Projekt des Fußballvereins Fahrnau überreichte Sparkassen-Vorstand Lothar Müller an den Vorsitzenden des Fußballvereins, Andreas Friedlin. Ein Scheck von 2.500,– Euro führt dazu, dass die Sparkasse nun zu den Hauptsponsoren zählt.

Der Gemeinderat stimmt der Preisvergabe des Preisgerichts für den Schul-Campus zu. Das Architekturbüro 1 ZT GmbH aus Linz wird die Realisierung und die Planung übernehmen. Als „runde Sache“, die die Schullandschaft nachhaltig stärken werde, bezeichnet Bürgermeister Christof Nitz im Gemeinderat den Entwurf. Auf dem Gelände sollen künftig die Friedrich-Ebert-Schule, die Förderschule (Johann-Peter-Hebel-Schule), die Sporthalle und der Neubau des Jugendzentrums vereint werden. Ein Neubau westlich des Altbaues beinhalte nicht nur die Technikräume und die Hauswirtschaft, sondern auch die Klassenräume der Johann-Peter-Hebel-Schule. Zwischen Alt- und Neubau gibt es eine Verbindung, u.A. ist vorgesehen, den alten, historischen Eingang wieder zu öffnen. Architekt Dietmar Moser könnte sich vorstellen, dass in eineinhalb Jahren Baubeginn sein wird und der Bau nach etwa zwei Jahren fertig erstellt. Bürgermeister Christof Nitz betont, dass ein vor 15 Jahren erstellter Neubau, der allerdings nicht behinderten-gerecht errichtet worden ist, abgebrochen werden soll. Das Regierungspräsidium sei hierüber erstaunt gewesen und habe angekündigt, dass bei der Zuschussverteilung die Gelder von damals angerechnet würden.

Die neue KITA wird nun doch auf dem Schulgelände in Langenau gebaut. Ein Neubau im Oberfeld bedürfte weiterer Sozialräume und müsste daher neu geplant werden, wird im Gemeinderat deutlich. Der Alternativ-Vorschlag Oberfeld sei seit Samstag vom Tisch, erklärt Bürgermeister Christof Nitz. In einer Klausurtagung – es ging um das Thema „Leitbild“ – habe sich der Gemeinderat darauf verständigt, dass ein Neubau im Oberfeld nicht realisiert werde, da das geplante Gebäude nicht 1:1 übernommen werden könne. Als Standort komme nur der Langenauer Platz in Frage, wobei die Knackpunkte „Lärm“ und „Sichtschutz“ mit geeigneten Vorrichtungen sicher ausgeräumt würden, so Nitz weiter. „Das ist alles nicht optimal gelaufen“, meint Dr. Peter Ulrich von der SPD. Der Gemeinderat beschloss daher den Bauantrag am vorgesehenen Standort in Langenau.

Während der Gemeinderat im Sitzungssaal des Rathauses den Teilflächennutzungsplan Windkraft beschloss, gab es lauten Protest von draußen. Etliche Gersbacher waren mit Plakaten, Trillerpfeifen und Hupen gekommen, um ihren Unmut über die künftigen Windkraft-Anlagen auf dem Rohrenkopf zu bekunden. Buh-Rufe begleiteten den Tagesordnungspunkt im Saal. Der Gemeinderat hatte über insgesamt 209 private Stellungnahmen und 24 Stellungnahmen mit Anregungen und Bedenken in einem Gesamtumfang von 1.600 Seiten zu entscheiden. Der Ortschaftsrat in Gersbach hatte den Teilflächennutzungsplan bekanntlich mehrheitlich abgelehnt. Begründung war, dass der Abstand von 1.000 m zur Bebauung nicht generell umgesetzt worden war. Der Gemeinderat beschloss dennoch, den räumlichen und sachlichen Teilflächennutzungsplan Windkraft für den Bereich Schopfheim, um mit dieser exakten Ausweisung in Sachen Windenergie-Anlagen einen Wildwuchs zu verhindern.

Der Gemeinderat beschließt, die Anpassung der bestehenden Verträge mit dem Sportverein Schopfheim in Zusammenhang mit dem weiteren Vorgehen zum Sportheim vorzunehmen. Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Zur Bürgerinitiative Oberfeld äußert Stadtrat Dr. Peter Ulrich, SPD, seinen Unmut. „Die Wortklaubereien gehen mir auf die Nerven“, sagte er, da die BI auf der Formulierung „Erhalt der Sportstätten“ besteht. Es sei „hirnrissig“, das Sportheim zu sanieren und den Sportplatz verkommen zu lassen.

Auf den Vorstoß der Verwaltung, die Uehlin-Häuser an der Hauptstraße zu veräußern, reagiert der Gemeinderat nur zurückhaltend. „Wir haben bisher noch keinen notariell bestätigten Kaufvertrag für das Uehlin-Areal gesehen und ich glaube auch nicht mehr daran“, meint Artur Cremans. Der Verkauf der beiden Gebäude könnte dem eventuell im Weg stehen, betont er. Schließlich vertagte der Gemeinderat einen Beschluss über den Verkauf.

Die KITA-Gebühren werden ab September teurer. Weiter wurden auch die Gebühren für die Friedhöfe, die Verwaltungsgebühren sowie eine Hundesteuer-Satzung und Betreuungsgebühren für die Verlässlichen Grundschulen neu festgesetzt.

Mit einem Konzept für Seniorenarbeit beschäftigt sich der Gemeinderat. Friedrich Albes, Sprecher der Agenda-Gruppe Kultur und Soziales, und Karin Racke, Stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, hielten jeweils ein Kurz-Referat. Beide halten es für notwendig, in Schopfheim einen Senioren-Beauftragten innerhalb der Stadtverwaltung zu haben. Bürgermeister Christoph Nitz versprach, für das kommende Jahr eine Konzeption und eine Ist-Analyse zu erarbeiten. Der Gemeinderat gab für das Vorhaben schließlich seine Zustimmung.

19. Juli 2016

Auf Einladung des Schopfheimer Beigeordneten Dr. Ruthard Hirschner fand zum ersten Mal ein Jour fixe in Sachen Windkraft in Gersbach statt.

20. Juli 2016

Johanna Hauri, geb. Bäckert, Seniorwirtin des Landgasthauses-Hotel „Krone“ in Wiechs, feiert heute den 90. Geburtstag.

Die beiden vergangenen Samstage nutzten einige Waldbesitzer, um an der Waldschätzung im Rahmen der Flurneuordnung in Gersbach dabei zu sein.

21. Juli 2016

Das vierte Konzert im Schopfheimer Orgelsommer gestaltet Heinrich Walther aus Colmar an beiden Orgeln der evangelischen Stadtkirche.

Nach einem halben Jahr intensiver Zusammenarbeit sieht sich Dietmar Schubnell gezwungen, den Musikverein Langenau zu verlassen. „Sehr wichtige Stimmen können dauerhaft nicht besetzt werden und die allgemeine Besetzungsstärke des Klangkörpers mit etwa 15 regelmäßig verfügbaren Musikern ist einfach zu schwach“, so seine Begründung. Seine letzten Auftritte werden am 22. Juli auf dem Gemeindeplatz in Langenau und beim Frühschoppen-Konzert des „Rettich-Festes“ am 24. Juli sein. Der Musikverein Langenau stellt damit den Betrieb ein.

Mitglieder des Gemeinderates, des AK Städtepartnerschaft und Bedienstete der Stadt waren dieser Tage zu Besuch in Poligny.

22. Juli 2016

Von heute an bis zum 24. Juli ist die Knappen-Fußballschule des FC Schalke erneut Gast im Oberfeld-Stadion.

Die magische Zahl von 10.000 Besuchern wurde beim diesjährigen Sommersound-Festival zwar nicht geknackt, aber mit 9.600 Musikfans beinahe erreicht. Pressesprecherin von KARO-EVENTS, Christina Herrmann, meinte: „Man kann von einem Rekordjahr sprechen, da insbesondere Rea Garvey und Anastacia sehr großen Zulauf hatten.“ Klar ist, dass es im nächsten Jahr eine weitere Auflage geben wird.

In Kooperation mit der Badischen Zeitung startet „Schopfheim hilft“ einen Foto-Wettbewerb unter dem Motto „Fremde werden Freunde“.

Im Patroziniums-Gottesdienst der katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard wurde die langjährige Kindergarten-Leiterin des katholischen Kindergartens, Rita Walz, verabschiedet. Nach dem Gottesdienst feierte die Gemeinde ihr Pfarrfest.

23. Juli 2016

Die Trillerpfeifen und Transparente auf dem Marktplatz während der letzten Gemeinderatssitzung haben ein Nachspiel. Der lautstarke Protest der Gersbacher Windkraft-Gegner könnte juristische Folgen nach sich ziehen. Die Stadt behält sich rechtliche Schritte vor und prüft derzeit, ob sie gegen die Organisatoren Strafanzeige erstatten wird. Es habe sich um eine ungenehmigte Versammlung gehandelt, bestätigte Bürgermeister Christof Nitz.

Das 44. „Rettich-Fest“ des „Städtli-Zinkens“ findet in der Altstadt statt.

Reine Formsache war dieser Tage der Beschluss des gemeinsamen Ausschusses der Gemeinden Schopfheim, Maulburg, Hausen und Hasel zum räumlichen und sachlichen Teilflächennutzungsplan zur Ausweisung von Konzentrationszonen für Windkraft-Anlagen im Bereich der Stadt Schopfheim.

Der Kinderschutzbund hatte Jahreshauptversammlung. Anna Homberg, Geschäftsstellenleiterin, betonte, dass von 92 Mitarbeitern 58 ehrenamtlich tätig seien. Bei den Wahlen wurde Heidi Schmieding als Vorsitzende ebenso bestätigt wie Robert Thömmes als 2. Vorsitzender.

Jahreshauptversammlung beim Fußballverein Fahrnau. Zwei Jahre führte Andreas Friedlin den Verein, nun zog er sich aus dem Vorstand zurück. Mark Leimgruber, bisher 2. Vorsitzender, übernimmt seinen Posten. Seine bisherige Position blieb allerdings vakant. Die Bilanz von Andreas Friedlin widmete sich dem Kunstrasen-Projekt, den Großveranstaltungen sowie den sportlichen Aspekten.

24. Juli 2016

Zweiter Tag des „Rettich-Festes“.

Christoph Bornheimer aus Hannover konzertiert während des Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche.

Zusammen mit Pfr. Schmitthenner feiern Erzieherinnen des Kindergartens Eichen und der Gemeinde St. Michael einen Gottesdienst am Eichener See.

Während zweier Tage war das Sengelen-Gelände wiederum Austragungsort des „Holzrock“-Festivals. Hunderte Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung kamen, um den besonderen Sound im Eichenwald zu genießen.

Bei phantastischem Wetter feiern die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegestiftes ProCurand ihr Sommerfest.

25. Juli 2016

Die Elternbeiräte der städtischen Kindergärten haben jetzt einen Gesamtelternbeirat gegründet. Er möchte sich vor allem um eine bessere Vernetzung zwischen den Einrichtungen bemühen, aber auch als Schaltstelle zwischen der Stadt als Träger und den Eltern fungieren.

Die Sparkasse Schopfheim-Zell wird heute den Vertrag für eine Fusion mit der Sparkasse Schönau-Todtnau unterzeichnen. Mit dem in Schönau unterzeichneten Vertragswerk wird ein Prozess besiegelt, der schon seit einigen Monaten im Gange gewesen ist. Die Sparkasse Schönau-Todtnau, die kleinste ihrer Art in ganz Baden-Württemberg, hatte sich bereits im Mai auf die Suche nach einem größeren Partner begeben. Die Bilanzsumme der neuen Sparkasse mit Sitz in Schopfheim und Zell wird rund 1,1 Mrd. Euro betragen. Das Geschäftsgebiet umfasst 17 Städte und Gemeinden, es wird acht Geschäftsstellen geben. Personalkürzungen werde die Fusion nicht mit sich bringen, hieß es in einer Mitteilung.

Der Neubau einer Flüchtlingsunterkunft im Dammweg wird vom Bauausschuss befürwortet. Für das zweigeschossige Gebäude in Holzständer-Bauweise für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen wurde nun das Baugesuch beschlossen.

Die DLRG-Ortsgruppe richtet ihre jährliche Vereinsmeisterschaft im Schwimmbad aus und veranstaltet gleichzeitig das Vereinssommerfest.

Frust im Gersbacher Ortschaftsrat vor allem, weil der Teilflächennutzungsplan Windkraft trotz vieler Einsprüche ohne Aussprache von den Gemeinderäten in der vergangenen Woche durchgewunken wurde.

26. Juli 2016

Mit Hochdruck laufen die Bauarbeiten auf dem Fahrnauer Fußballplatz, denn Ende August soll der Kunstrasen-Platz fertiggestellt und bespielbar sein.

Die Filme für das nächste Open Air-Kino vom 25. bis 27. August werden durch Bernhard Schlageter von der VR-Bank, Susanne Häußer-Ühlin vom Kulturamt und Jannik Sprich vom Marketing der VR-Bank vorgestellt.

28. Juli 2016

Große Freude beim Fußballverein Fahrnau: Vorsitzender Mark Leimgruber konnte von der VR-Bank Schopfheim-Maulburg einen Scheck in höhe von 2.500,– Euro für den neuen Kunstrasen entgegennehmen. Die VR-Bank, vertreten durch Bernhard Schlageter und Jannik Sprich, gehört zu den Hauptsponsoren für den neuen Fußballplatz.

Der Protest der Windkraft-Gegner vom 18. Juli hat nun tatsächlich ein Nachspiel. Die Stadt hat die Ankündigung wahr gemacht und Anzeige erstattet. Während Bürgermeister Christof Nitz den Schritt verteidigte, meinte Andreas Kiefer in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung, er halte es für übertrieben, dass die Stadt Anzeige erstatte.

Das neue Programm der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr für die Spielzeit 2016/17 ist fertig und wird vorgestellt. Die Theaterreihe wird von bisher sechs auf fünf Veranstaltungen reduziert.

Die Polizei wird wegen einer handfesten Auseinandersetzung in den Anna-Kym-Garten gerufen. Ein Sachverhalt ließ sich nicht klar ermitteln, da die alkoholisierten Personen widersprüchliche Angaben machten.

30. Juli 2016

Kann man innert 24 Stunden das Drehbuch eines Kurzfilmes schreiben und dieses dann auch noch drehen? Den Schopfheimern Lorenzo Oschwald und Marius Kast ist dies gelungen – sie haben am internationalen Film-Wettbewerb „24 Hour-Film-Race“ teilgenommen und sind mit ihrem Film unter die besten 24 Filme gekommen. Am 07. August wird sich zeigen, ob die beiden Jungfilmer im Wettbewerb weiterhin eine Chance haben werden.

Dr. Volker Habermaier wird neuer Schulleiter des Georg-Büchner-Gymnasiums in Rheinfelden. Seit 21 Jahren hat der Lehrer für Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft am THG gewirkt. Der 54-jährige Studiendirektor wird zum Schuljahresbeginn an den Hochrhein wechseln.

Bei der jüngsten Sitzung hat der AK Innenstadt die Bepflasterung für die künftige Fußgängerzone in der Scheffelstraße beschlossen. Es wird ein Betonpflasterstein in Grau-Beige eingebaut werden.

Ein nagelneues Fahrzeug erhält die Schopfheimer Tafel. Der Kühl-Sprinter hat ein leistungsfähiges Kühlaggregat als wichtige Voraussetzung für die Einhaltung einer lückenlosen Kühlkette vom Lebensmittel-Spender bis in die Kühlräume der Tafel. Die Mercedes Benz-Vertriebs GmbH unterstützt die deutschen Tafeln seit 1998. Die Kolpingfamilie Schopfheim hat ihren langjährigen Vorsitzenden, Bernhard Fröhlin, verabschiedet. Er habe in seiner 20-jährigen Amtszeit im Sinne von Adolf Kolping gehandelt, heißt es. Für seine lange Tätigkeit und sein Engagement erhielt er nun aus den Händen von Pfr. Michael Latzel die Ernennung zum „Ehren-Senior auf ewig“. Ebenso wurde Fröhlin die höchste Ehrung des Diözesanverbandes zuteil.

Die Herren des TC Langenau steigen in die 2. Bezirksklasse auf.

Mit vereinten Kräften gelang der Fassanstich beim zweitägigen Dorffest in Wiechs.

In der Konzertreihe „Klassik im Krafft-Areal“ gastiert heute das Harald-Rüschenbaum-Trio mit Daniel Mark Eberhard am Piano, Klaus Füger am Kontrabass und Harald Rüschenbaum am Schlagzeug mit Wolfgang Griep als Sprecher.

31. Juli 2016

Unter der Leitung von Christian Binoth stellen die Fahrnauer Kaninchenzüchter 43 Jungtiere aus acht Rassen und Farbschlägen aus. Die Ausstellung im Hasenheim am Silberbrünnle zeigt ein hohes Niveau.

01. August 2016

Dem Baugesuch für ein Hotel mit 48 Gästezimmern im Lus stimmt der Ausschuss für Bau, Umwelt und Technik zu. Bauplanungsrechtlich sei das Hotel zulässig, erklärt Bürgermeister Christof Nitz. Thomas Gsell, SPD, und Karlheinz Markstahler, FWV, verweigerten allerdings ihre Zustimmung.

02. August 2016

Deutliche Kritik an der Stadtverwaltung üben der Unabhängigen-Stadtrat Andreas Kiefer und der 2. Vorsitzende der Unabhängigen, Heiko Weide, beim Thema „S-Bahn-Halt im Schlattholz“. Nachdem das bisherige Verfahren beleuchtet wurde, scheint nun eine Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2017 möglich.

Im ehemaligen Postgebäude (heute Praxis Dr. Huber) wird es eine Nutzungsänderung des 2. Obergeschosses geben. Bisherige Wohnräume werden in Büroräume umgenutzt. Im Gebäude hat die Außenstelle Soziales des Landratsamtes Lörrach bereits Büroräume. Man brauche nun zusätzlichen Platz, heißt es.

03. August 2016

Der Langenauer Triathlon-Nachwuchs überzeugte bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Nürnberg. Allen voran war es Katharina Möller, die Edelmetall holte.

Der Fußballverein Fahrnau ist stark um die Integration von Flüchtlingen bemüht. In der 1. Mannschaft des Vereins spielt nun auch Haggi Camara, der allerdings in der Maulburger Gemeinschaftsunterkunft wohnt.

04. August 2016

Die CDU Schopfheim besuchte dieser Tage das Rheinkraftwerk in Rheinfelden, um sich über die Energie-Situation informieren zu lassen.

Derzeit gibt es die verschiedensten Aktivitäten der Vereine und Organisatoren für die Kinder-Ferienangebote.

Der steinerne Brunnen auf dem Gersbacher Friedhof ist fertiggestellt.

Zu einem Zwischenfall kam es in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge. Der Sicherheitsdienst forderte die Polizei an, da ein Mann völlig ausraste und mit Stühlen um sich werfe. Der junge Mann war aggressiv und alkoholisiert. Schließlich wurde der 26-jährige Gambier in Gewahrsam genommen. Er sei schon wiederholt negativ aufgefallen, heißt es.

05. August 2016

Unter dem Motto „Manege frei“ spannen evangelische Bezirksjugend Markgräflerland, Kiwanis-Club Wiesental, Familienzentrum Schopfheim und der Familien-Zirkus „Lamberti“ bereits zum dritten Mal zusammen, um ein einwöchiges Kinder-Zirkusprojekt zu ermöglichen.

Während einer kleinen Feierstunde im Rathaus wurde das Ehepaar Uwe und Renate Nevermann aus Hamburg geehrt, denn beide verbringen seit 50 Jahren ihren Urlaub in Wiechs.

Im Jahre 2017 sollen in Schopfheim ein Platz und ein Brunnen nach Partnerstädten benannt werden. Mit der Partnerstadt Poligny in Frankreich pflegt Schopfheim seit 50 Jahren einen engen Kontakt. Als Zeichen der Freundschaft will das Rathaus den Platz zwischen Museum und Alter Kirche St. Michael in „Poligny-Platz“ umbenennen. Die von Lasse Brander im „Bifig-See“ stehende Plastik soll den Namen der Partnerstadt Ronneby bekommen. Der inzwischen verstorbene Lasse Brander wurde 1930 in Stockholm (Schweden) geboren.

06. August 2016

Gegen den Beschluss des Gemeinderates, auf einem Baugrundstück im Lus die Errichtung eines Motels zu realisieren, erheben sich Vorwürfe seitens von Handwerkern, die im Lus beheimatet sind. Beigeordneter Dr. Hirschner bestätigte dem Markgräfler Tagblatt, dass die Abstimmung in der nichtöffentlichen Ratssitzung mit einem Patt ausgegangen sei. Die Handwerker hoffen zunächst, dass der Beschluss rückgängig gemacht gemacht werden kann, bzw. das Thema in einer Sitzung neu behandelt wird.

Die diesjährige Live-Night bei herrlichstem Sommerwetter lässt die Menschen in der Innenstadt sich tanzend fortbewegen. Ein überwältigender Party-Erfolg!

Der Ehrenbürger und Designer von Weltrang, Prof. Hans Theo Baumann, stirbt im 91. Lebensjahr.

08. August 2016

Bei seinem alljährlichen Sommerbesuch weilt auch heuer Rainer Stickelberger, SPD, in der Markgrafenstadt. Mit ihm kam Christiane Cyperrek. Es blieb Artur Cremans vorbehalten, den Landtagsabgeordneten und ehemaligen Justiz-Minister über die Schopfheimer Projekte auf dem Laufenden zu halten. Cremans nutzte die Gelegenheit denn auch, um auf das Uehlin-Areal zu verweisen. Er sprach in diesem Zusammenhang von „Trauerspiel“ und von einer „Schande für die ganze Stadt“.

09. August 2016

Der größte Teil der Eigenleistung für den Kunstrasenplatz beim Fußballverein Fahrnau konnte abgeschlossen werden. Insgesamt wurden rd. 600 qm Verbundsteine verlegt.

10. August 2016

Das SWR-Studio Freiburg ist auf dem Marktplatz präsent, um live aus der Markgrafenstadt zu berichten.

Der Kurzfilm von Marius Kast und Lorenzo Oschwald konnte einen Riesenerfolg verbuchen. Da sie nicht vor Ort sein konnten, hatten sie die Preisverleihung per Livestream mitverfolgt. Ihr Kurzfilm „Eine zweite Chance“ ist auf dem 2. Platz gelandet. Beide Filmer waren innerlich – wie sie sagen – aus dem Häuschen, wollten ihre schlafenden Familien aber nicht wecken. Der Preissegen sollte noch weitergehen, die Filme wurden in Atlanta noch in Unterkategorien bewertet. Die Preise für die besten Kostüme und den besten Sound gingen ebenfalls nach Schopfheim. Die Freude des 19- und des 20-Jährigen wurde aber noch übertroffen, denn ihr ehemaliger Lehrer (am THG), Lukas Engelke, mittlerweile ein Freund der beiden, wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet. Er hatte die beiden Filmemacher nicht nur beim Drehbuchschreiben unterstützt, sondern auch eine Rolle im Film übernommen.

Als 50.000. Badegast in diesem Jahr kann Dorothea Roschig von Schwimmmeister Mathias Wüst und seiner Kollegin, Elena Nüßler, begrüßt werden. Im vergangenen Jahr konnte der 50.000. Badegast bereits am 12. Juli geehrt werden.

11. August 2016

Die Asiatische Tigermücke ist bereits in Baden-Württemberg nachgewiesen. Nun ist sie offensichtlich auch in Schopfheim angekommen. Ein Leser des MT hat der Redaktion das Foto eines Exemplars, das in die Küche geflogen war, zugesandt.

12. August 2016

Seit einer Woche ist die Spielstadt bei der Festhalle Langenau in Betrieb. Die knapp 90 fleißigen kleinen Stadtbewohner und ihre etwa 15 Betreuer haben ihre „Stadt“ aufgebaut. Es blieb natürlich auch nicht aus, dass für diese Spielstadt ein Bürgermeister gewählt werden musste. Daneben gab es Zimmerleute, Zeitungsschreiber, Schneider, Obstschnippler usw. Finanziert wird die Spielstadt von der Stadt Schopfheim und Eltern-Eigenbeiträgen. Dank Unterstützung von Kiwanis, Rotary und „Schopfheim hilft“ können auch einige Kinder der Flüchtlingsunterkunft teilnehmen. Die Kinder werden in „ihrer“ Stadt natürlich auch mit Essen versorgt.

13. August 2016

Die Fußballabteilungen des SVS und des Fußballvereins Fahrnau werden mit den A-Junioren in der kommenden Saison 2016/17 einen gemeinsamen sportlichen Weg gehen. Sie haben sich auf Zusammenarbeit mit den ältesten Nachwuchsspielern (17 und 18 Jahre) geeinigt.

8.000,– DM kommen am Wochenmarkt während der Veranstaltung des Gewerbevereines und der Sparkasse in Euro-Gutscheine zum Austausch. Der höchste eingetauschte Betrag lag bei 35,– DM, der kleinste bei 1,– DM.

Über die neuesten bergsteigerischen Erlebnisse des Extrem-Bergsteigers Robert Jasper, der in Raitbach lebt, berichtet heute das Markgräfler Tagblatt. Jasper war auch zu Besuch bei der Bergsteiger-Legende Reinhold Messner eingeladen.

Nach zwei wetterbedingten Absagen in den beiden Vorjahren konnte das Glöggler-Team endlich wieder das „Lichter+Leute-Fest“ im Stadtpark mit der VR-Bank durchführen. Im Park leuchteten ein paar Hundert Lichter, Sonnenschirme wurden aufgestellt und Liegestühle weckten Urlaubsgefühle. Neben dem kulinarischen Angebot von Hans Glöggler trugen die „Big Daddys“ aus Freiburg ihren Teil zur musikalischen Unterhaltung bei. Glöggler meinte, es seien zwar etwas weniger Besucher gewesen, als in den Vorjahren, es werde wohl das letzte Mal gewesen sein.

14. August 2016

Zwei Schwerverletzte fordert eine Messerattacke in der Flüchtlingsunterkunft in Fahrnau. Die Polizei erhielt den Notruf um 15 Uhr wegen einer Massenschlägerei, in die sich immer mehr Personen einmischten. Sieben Streifenwagen trafen ein, zwei Verletzte wurden festgestellt und der Rettungsdienst alarmiert. Bei den Verletzten handelt es sich um einen 27-jährigen Syrer und einen 40 Jahre alten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma. Beide hatten Stichverletzungen, die ihnen vermutlich ein 20 Jahre alter iranischer Flüchtling mit einem Messer zugefügt hatte. Die Polizei nahm den Verdächtigen am Tatort fest und führte ihn dem Haftrichter vor. Die Ermittlungen richten sich außerdem gegen einen 16-jährigen Landsmann des Beschuldigten als möglichen Mittäter. Der Grund der Attacke ist noch nicht eindeutig geklärt.

15. August 2016

Der 57-jährige Hans Laub wurde für Markus Lehmanns „Speed Center“ in der Boss-GP-Serie Formel 1 in Assen Dritter. Vor 100.000 begeisterten Zuschauern erhielt er den Pokal vom ehemaligen Rennfahrer-Idol Mika Häkkinen überreicht. Vor vier Jahren erst hat Laub erstmals aktiv an Rennen teilgenommen.

Wie das MT berichtet, nimmt auch das Design-Museum „Die neue Sammlung“ in München vom verstorbenen Hans Theo Baumann Abschied und bezeichnet ihn als „maßgeblichen Begründer des deutschen Nachkriegsdesigns“.

16. August 2016

Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner konnte dieser Tage zum dritten Jour fixe in Sachen Gersbacher Windpark zahlreiche Vertreter beauftragter Firmen, Gutachter und Institutionen begrüßen. Tobias Tusch, Geschäftsführer der EWS Windpark Rohrenkopf GmbH, informierte über die anstehenden Arbeiten.

Die Äußerungen des Geschäftsführers Tusch von der EWS vom 04.08.16 führten zu einem Leserbrief von Ingrid Schubert. Sie meint dazu, er sehe den Windpark am Rohrenkopf als Chance für den Tourismusort Gersbach und als ein Projekt, „auf das man stolz sein könne“. Sie schreibt, dass sie dies als kaum zu überbietende Verhöhnung all derer ansehe, denen diese Giganten vor die Tür gesetzt werden und die fortan damit leben müssten. Die intakte und heile Natur eines unserer schönsten Naherholungsgebiete werde durch Gewinn- und Prestigestreben zerstört, während Wasserkraftwerke und auch bereits vorhandene Windkraft-Anlagen ihre Produktion drosseln müssten, da zuviel Strom am Markt sei.

Von heute an bis zum 18. werden Anlageteile für den Windpark Rohrenkopf über Kürnberg nach Gersbach angeliefert. Aufgrund der Abmessungen der Transportfahrzeuge kommt es zu zeitweisen Behinderungen.

17. August 2016

Bianca Egner, Kunstlehrerin am THG, genoss dieser Tage die Natur an der Wiese. Allerdings schwamm ihr dort Müll entgegen. Per Facebook rief sie dazu auf, dass wer immer Lust habe, sich an einer Müllsammlung zu beteiligen, kommen möge. Schülerinnen und Schüler kamen denn auch gleich. Mona von Winning schlug vor, mit dem zu sammelnden Müll einen Müllmann aus Drahtgeflecht zu bauen und der Öffentlichkeit damit zu zeigen, was so alles in der Wiese lande. Winning studiert seit einem Semester „Nachhaltiges Design“ in Köln. Die so entstandene Müll-Skulptur soll eine Woche lang mahnend an der Wiese stehen bleiben. Mit der Skulptur soll die Botschaft verbunden werden, die Natur zu respektieren und sie nicht zu vermüllen. Dies steht auch in deutscher, arabischer und englischer sowie türkischer Sprache auf dem Schild. Marius Kast, der kürzlich ausgezeichnete Filmemacher, war mit dabei und drehte einen kleinen Doku-Film über diese Aktion.

Rolf Kuri, Zimmermeister und ehemaliger CDU-Stadtrat, Ortsverbandsvorsitzender der CDU und Unternehmer, feiert heute zusammen mit seiner Frau Dorothea, die am gleichen Tag geboren wurde, den 70. Geburtstag.

Die „Üsenberger Landsknechte“ „belagerten“ dieser Tage das Gelände um die Barock-Schanze. Die Akteure waren nicht nur passend gewandet, sondern sie erstellten auch Zelte, kochten und zeigten historische Waffen, die gelegentlich weithin hörbar abgefeuert wurden.

Das MT berichtet über die Transporte der Beton-Fertigteile für die Windkraft-Anlage und darüber, dass Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner in intensivem Briefwechsel mit dem Naturschutzfonds Baden-Württemberg steht. Er möchte, dass die rund 550.000,– Euro teuren Ausgleichszahlungen, die der Windpark-Betreiber leisten muss, in Schopfheim eingesetzt werden. In seinem Schriftverkehr macht er deutlich, dass er nicht einzusehen vermöge, dass die Stadt noch 10% Eigenanteil leisten soll, obwohl sie die Last der Windkraft-Anlagen tragen müsse.

18. August 2016

Die derzeitigen Schulferien werden dazu genutzt, die Grundschule Fahrnau umfangreich zu modernisieren.

Der Kanton Basel-Stadt hat erneut Fördergelder in Höhe von 220.000,– Sfr. aus dem Pendler-Fonds für den Regio-S-Bahn-Haltepunkt Schlattholz bewilligt.

Auch in diesem Jahr trafen sich die Schopfheimer Sozialdemokraten zum jährlichen Sommer-Hock im Schwimmbad Schweigmatt. Ortsvereinsvorsitzender Dr. Peter Ulrich bezeichnet den Besuch als Zeichen der Solidarität mit dem Bad.

19. August 2016

Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig findet auf dem Rathaus-Dachboden, unter einer Bodendiele versteckt, eine große Menge Notgeld aus dem Jahr 1923.

Um Unterstützung einer zeitnahen Behebung der derzeitig unzureichenden Entwässerung der B 518 bei Eichen hat sich Rainer Stickelberger, SPD, mit einem Schreiben an Verkehrsminister Hermann gewendet.

Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, denn am Mittwoch wurde an der Königsberger Straße ein Stück Wurst gefunden, in das eine Glasscherbe eingedrückt worden war.

20. August 2016

Zum 01. Oktober wird der evangelische Pfarrer Andreas Ströble in die Kirchengemeinde Köndringen und Mundingen-Landeck bei Emmendingen wechseln.

Der statistische Jahresbericht der Stadt Schopfheim für das Jahr 2015 mit interessantem und klar gegliedertem Zahlenwerk liegt nun vor. Der Bericht ist natürlich auch im Internet abrufbar.

22. August 2016

Von heute an bis zum 25. August wird es wegen Nachttransporten zum Windkraft-Park zu Behinderungen auf der K 6352 zwischen Kürnberg und Gersbach kommen. Die Transporte sind zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh unterwegs. Gegenverkehr ist zeitweise nicht möglich. Eine Vollsperrung gibt es auf der Straße zum Hörnle in Gersbach und für die Verbindung Rohrberg-Gersbach.

Von heute an bis Donnerstag ist auch die L 139 am Ortsausgang Langenau Richtung Enkenstein wegen Straßensanierungsarbeiten gesperrt.

Beide Tageszeitungen berichten über den Baufortschritt beim Windkraft-Park. Bei der Windkraft-Anlage 3 sind die Arbeiten am Weitesten fortgeschritten. Der Turm mit seinen sieben montierten Ringen hat bereits eine stattliche Höhe.

23. August 2016

Seit 10 Jahren gibt es den Verein „Rainbow House of Hope Uganda“, der 71 Mitglieder und rund 300 Unterstützer im ganzen Bundesgebiet zählt. Gegründet wurde der Verein von Susanne Fink aus Schopfheim. Das Fazit nach 10 Jahren Vereinstätigkeit: „Mit der Gründung im Februar 2006 ist ein kleiner Tropfen ins Meer gefallen. Damals hätten wir nicht zu träumen gewagt, welchen Wellenschlag wir bis heute damit auslösen“, formuliert Vorsitzende Susanne Fink.

26. August 2016

Die 25. Vereinsmeisterschaften des Tennisclubs Langenau gingen zu Ende. Die Siegerehrungen in den verschiedenen Bereichen erfolgten durch den Vorsitzenden Manfred Schnell und Sportwart Freddy Gersbacher.

Die Bauarbeiter sind in der Stadthalle damit beschäftigt, im Untergeschoss einen Warmwasserspeicher zu ersetzen, ebenfalls wird das Dach der Kulturfabrik erneuert und mit einer Wärmedämmung versehen.

27. August 2016

Heute ist der dritte Abend des Open-Air-Kinos im Stadtpark angesagt. Weit mehr als ausverkauft sind die Plätze beim heutigen Film „Birnenkuchen und Lavendel“. Am Donnerstag lief der Film „Der geilste Tag“ und gestern der zweite Teil von „Fack ju Göhte“.

Die vhs stellt ihr neues Herbst-/Winterprogramm vor, das den Themenschwerpunkt „Schwarzwald“ zum Inhalt hat.

Uli Pfleiderer spielte bei der Marktmusik in der Alten Kirche St. Michael Lautenmusik aus dem 18. Jahrhundert.

28. August 2016

Thomas Jost vom Schweigmattverein kann mit Björn Brugger den 10.000. Badegast im Schweigmatter Bad begrüßen. Brugger war an diesem Tag zum ersten Mal Gast im Höhenschwimmbad.

29. August 2016

Über 1.000 Besucher kamen an den drei Filmabenden in den Stadtpark, soviele wie noch nie.

Gegen 21.30 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass auf der Hauptstraße in Fahrnau ein Straßenrennen zwischen zwei BMW-Fahrern stattfinde. Die Polizei sucht Zeugen. Offenbar hatten mehrere Personen das Rennen mit Smartphones gefilmt, wie der Polizeibericht erwähnt.

30. August 2016

Über das vergangene Wochenende gelangten unbekannte Täter auf nicht bekannte Weise in das Rathausgebäude (ehem. Bezirksamt). Im Innern wurde mit Brachialgewalt eine Bürotür aufgebrochen. Bei einer weiteren Tür blieb es beim Versuch. Entwendet wurde nach den Feststellungen der Polizei nichts. Der Einbruch erfolgte in das Büro der Fachgruppenleiterin Grundbuch und Standesamtswesen. Es sei ein Rätsel, was die Einbrecher in diesem Büro gewollt haben könnten. Einbruchsspuren am Gebäude gebe es jedoch keine.

31. August 2016

Aufregung herrscht in der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau, weil Bewohner zugunsten der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern umgesiedelt werden sollen oder bereits wurden. In einem offenen Brief fordern die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates das Landratsamt und Landrätin Marion Dammann auf, eine andere Lösung zu finden.

01. September 2016

Wie es zum Unfall auf der kurvigen Strecke zwischen Kürnberg und Gersbach gekommen ist, ist noch unklar. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 69 Jahre alter Radfahrer gegen 18.20 Uhr auf der Kreisstraße talabwärts unterwegs, als er in einer S-Kurve mit einem bergauf fahrenden Motorrad zusammenstieß. Trotz versuchter Reanimation starb der Radler noch am Unfallort. Den schwer verletzten 20-jährigen Motorradfahrer brachte ein Rettungshubschrauber in eine Klinik.

Die Gewerbe-Akademie hat einen neuen Betreiber der Betriebskantine. Die Widmann-Dienstleistungs-GmbH aus Gundelfingen übernimmt die Kantine.

02. September 2016

Dem guten Wetter sei Dank, denn heute haben die Betreiber des Schweigmatter Schwimmbades zu einem erneuten „Schweigmatt in Flammen“ eingeladen. Das Bad ist bis um 22 Uhr geöffnet.

Die Firma Laempe Mössner Sinto, ein weltweit führendes Unternehmen in der Kernmacherei-Technologie, modernisiert umfangreich am Schopfheimer Standort in der Grienmatt. Die alte Montagehalle und die darüber liegenden Büroarbeitsplätze werden kernsaniert und in ein modernes, energie-effizientes Büro umgebaut. Das Unternehmen investiert dafür mehr als 2 Mio. Euro.

Der geplante Windpark in Hasel wird das Verwaltungsgericht beschäftigen. Eine der fünf Windenergie-Anlagen steht 400 m entfernt von einem Bauernhof in Gersbach. Der Eigentümer klagt nun. Die Betreiber haben angekündigt, die Nabenhöhe auf 137 m zurückzunehmen. Deshalb werde der Abstand nochmals geprüft. Wolfgang Bürk, Eigentümer des Hofes, meint, wenn die Nabenhöhe von ursprünglich 149 m gesenkt werde, möge das ja formaljuristisch ausreichen, um die Anlage bauen zu dürfen. Doch dann sei sie unwirtschaftlich, weil der Wind nicht ausreichen werde.

In einer Feierstunde ehrt Bürgermeister Christof Nitz Angelika Keil für 40-jährige Tätigkeit bei der Stadt und im Öffentlichen Dienst. Angelika Keil begann ihre berufliche Arbeit als Vorpraktikantin im Kindergarten Wiechs. Seit 1990 ist sie Leiterin der heutigen KITA Langenau. Birgit Reif wurde geehrt, weil sie seit 25 Jahren – mit einem kurzen Unterbruch – bei der Stadt beschäftigt ist.

Der neu renovierte Aufenthaltsraum neben dem Probenlokal im ehemaligen Rathaus Langenau war Mittelpunkt eines kleinen, frohen Festes. Ortsvorsteherin Elke Würger hatte die vielen Helfer eingeladen, die den Ausbau und die Erweiterung des Probelokals übernommen hatten. Sie dankte für den vorbildlichen Einsatz der Ehrenamtlichen und hob insbesondere die Leistungen von Robert Philipp, Horst Rehm, Jürgen Kilchling und Günter Schaffrinna hervor.

03. September 2016

Das Markgräfler Tagblatt porträtiert heute Pfr. Andreas Ströble, der zum 01. Oktober die Fahrnauer Kirchengemeinde nach 21 Jahren verlassen wird.

06. September 2016

Große Bedenken und viele Fragen treiben Heiko Weide, 2. Vorsitzender der Unabhängigen, um. Ihn lassen die Pläne für die Anschlussunterkunft für Flüchtlinge am Dammweg keine Ruhe. Er listet zahlreiche Punkte auf, in denen der Bauantrag seiner Meinung nach die gesetzlichen Vorschriften für solche Unterkünfte nicht einhält.

Der Gemeinderat soll in seiner nächsten Sitzung beschließen, eine zweite Waldkindergarten-Gruppe zum 01. Januar 2017 einzurichten, da wegen der verzögerten Beschlussfassung der Kindergarten Langenau erst zum 01. Juli 2017 in Betrieb gehen kann.

Noch bis zum 09. September werden Anlageteile für den Windpark Rohrenkopf über die K 6352 über Kürnberg nach Gersbach geliefert. Es kommt in den Abend- und Nachtstunden erneut zu Behinderungen und Sperrungen.

Mit 1.020 Schülerinnen und Schülern startet das THG in der kommenden Woche ins neue Schuljahr. „Das sind etwa so viele wie im vergangenen Schuljahr“, meinen Schulleiter Wolfgang Stocker und seine Stellvertreterin, Birgit Müller. Ursprünglich habe es 156 neue Anmeldungen gegeben, doch müsse die Zahl unter 150 bleiben. Daher mussten einige Kinder abgelehnt werden, wie Stocker meint. Im Durchschnitt sei die Schule jetzt fünfzügig. Das THG gehört zu den 44 Versuchsschulen im Land, die sowohl G8 als auch G9 anbieten. Im kommenden Schuljahr wird es ausschließlich G9-Schüler geben, nachdem es nur eine einzige G8-Anfrage gegeben hat.

07. September 2016

Der Entegast gibt keine Ruhe. Am Schopfheimer Hausberg kommt es immer wieder zu Hangrutschen und Felsstürzen, zuletzt im Dezember des vergangenen Jahres. Diesen Absturz nahm die Stadt nun zum Anlass, von einem Fachbüro ein geologisches Gutachten erstellen zu lassen. Ergebnis davon war, dass mit Erdrutschen in diesem Bereich auch in Zukunft zu rechnen ist. Auf dem so genannten „Rotliegenden“ liegt nach Erkenntnis der Geologen eine zwei bis drei Meter dicke lockere Gesteinsdecke aus Hangschutt und Sand. Eine unebene Oberfläche, Verwerfungen und Bodendellen lassen nach Auffassung der Geologen darauf schließen, dass diese Lockergesteins-Decke mit großer Wahrscheinlichkeit in Bewegung und in einigen Bereichen bereits abgerutscht ist. Sie schlagen deshalb eine dauerhafte Böschungssicherung vor, um das Risiko zu minimieren. Zwei Möglichkeiten – ein stählernes Schutznetz für 220.000,– Euro oder Spritzbeton. Dieser sei allerdings teurer und aus naturschutzrechtlicher Sicht nicht wünschenswert.

08. September 2016

„Das THG benötigt dringend einen Sozialarbeiter oder eine Sozialarbeiterin“, verdeutlichen Wolfgang Stocker und Birgit Müller.

Für das neue Schuljahr gibt es an der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule 65 Anmeldungen. Die Schule hat damit 375 Schüler und Schülerinnen. An der Ebert-Schule werden 27 Inklusions-Schüler unterrichtet. Auch bei den Neuanmeldungen gebe es Kinder mit Behinderungen. Dabei handle es sich um Lernbehinderungen, Körperbehinderungen, aber auch um geistige Behinderungen. Zwei speziell ausgebildete Sonderschullehrer von der Johann-Peter-Hebel-Schule kümmern sich um diese Kinder. Es gibt weiter zwei Flüchtlingsklassen mit insgesamt 30 Schülerinnen. Die 11- bis 16-Jährigen kommen nicht nur aus der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau, sondern auch aus Bürchau und Hausen.

09. September 2016

Die Freibade-Saison, die eigentlich am Sonntag beendet wäre, wird wegen des anhaltend schönen Wetters bis zum 15. September verlängert.

Der Etiketten-Hersteller Faller & Co. KG GmbH Gündenhausen hat nach dem Start in der Markgrafenstadt im Jahre 2004 den Umsatz um 30% auf 15,5 Mio. Euro im Jahre 2015 gesteigert. Die Mitarbeiterzahl stieg um ein Viertel auf derzeit knapp 100. Stolz präsentierte die Geschäftsleitung der Firma mit Sitz in Waldkirch bei einer Betriebsbesichtigung mit Bürgermeister Nitz diese Zahlen.

Nach Gesprächen zwischen Bürgermeister Christof Nitz, dem Gewerbeverein und dem Verein Freifunk Dreiländer-Eck gebe es viel Potenzial für ein offenes W-Lan in Schopfheim. Ziel sei es, ein flächendeckendes W-Lan in der Innenstadt anzubieten, meint Martin Bühler vom Gewerbeverein. Die Interessenvertretungen der Geschäftstreibenden kauften dann die notwendigen Geräte, die in den verschiedenen Läden der Innenstadt installiert werden sollen. Dies aber brauche Zeit, da die Installation mit den einzelnen Geschäften koordiniert werden müsse. In einzelnen Läden sei die Internet-Nutzung aber bereits heute Standard, betont Martin Bühler weiter.

Die „Buchschachtel“ feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Rund 10.000 Medien beherbergt diese Einrichtung im Schnitt.

10. September 2016

Die Moto-Cross-Jugend hat auf dem MSC-Gelände eine Chance. In fünf Jugend-Rennklassen geht es für etwa 120 Kinder und Jugendliche an zwei Renntagen um wichtige Punkte bei der baden-württembergischen Club-Sportjugend-Moto-Cross-Meisterschaft.

Am Montag werden 66 Schulanfänger an der Dr. Max-Metzger-Schule ihren Schulalltag beginnen. Die Schule hat dann insgesamt 242 Grundschüler plus 23 Schüler, die in die Grundschul-Förderklasse gehen. An der Dr. Metzger-Schule werden derzeit zwei Flüchtlingskinder betreut und es gibt zwei Inklusiv-Klassen. In Wiechs werden 17 Erstklässler erwartet. Insgesamt gehen dann 80 Kinder in die dortige Grundschule. 12 Neu-Einschulungen gibt es in der Grundschule in Langenau, die insgesamt von 63 Kindern besucht wird.

Bei viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen konnten die Fahrnauer auf dem Schulhof einen „Dorfsommer“ feiern. Verschiedene Vereine hatten sich ein abwechslungsreiches Programm für die beiden Tage ausgedacht. Nach der Begrüßung des Vereinsparlaments-Vorsitzenden George Heist war es Aufgabe von Bürgermeister Christof Nitz und Pfr. Andreas Ströble, den Fassanstich beim „Dorfherbst“ (wie das Fest jetzt heißt) vorzunehmen.

Beifallsstürme ernteten die „Jungen Sinfoniker Südbaden“ bei ihren Auftritt im Saal der Schopfheimer Waldorfschule. 55 Musikerinnen und Musiker im Alter von 13 bis 28 Jahren aus der Region konzertierten unter dem 22-jährigen Dirigenten Valentin Egel, gebürtig aus Müllheim.

So langsam neigt sich der Sommer und damit die Saison der Marktmusiken dem Ende zu. Die Cellistin Ceciel Strouken und der Sprecher Klaus Dürrschnabel gestalteten eine Lesung mit Cello-Musik aus Barock, Klassik und Romantik mit Texten der ugandischen Dichterin Susan N. Kiguli.

Auf den verschiedenen Baustellen am Rohrenkopf gibt es keine Bauferien. Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner besichtigte zusammen mit Bauleiter Achim Kieselmann und dem Häg-Ehrsberger Bürgermeister Bruno Schmidt die Baustelle.

Wolfram Lorenzen lädt – wie jedes Jahr am letzten Ferienwochenende – zu einer Matinée in den Saal des evangelischen Gemeindehauses ein.

11. September 2016

Zum „Tag der Heimat“ hat der Schwarzwaldverein wie alljährlich zur Hohen Möhr eingeladen. Viele Wanderer und Mountainbiker kamen zum auf knapp 1.000 m Höhe gelegenen Baudenkmal.

Baustellen-Führungen mit Hunderten von Interessierten bei den Windkraft-Anlagen am Rohrenkopf. Die Besucher trafen sich am Ortseingang Gersbach. Sie wurden mit Kleinbussen in zwei Gruppen zu den einzelnen Standorten gefahren. Tobias Tusch, Geschäftsführer der EWS-Windpark Rohrenkopf GmbH, erläuterte die technischen Details. Am Standort 3 ist der Betonteil des Windrades mit einer Höhe von 100 m bereits fertig. Die Fragen konzentrierten sich auf technische Einzelheiten der Beton-/Stahlkonstruktion, auf die Stromableitung sowie auf die Arbeiten auf den Waldflächen. Besucher, die über eigene Erfahrungen im Baugewerbe verfügen, lobten nachträglich die Sauberkeit und Ordnung der einzelnen Baustellen. Für weitere Führungen sind Anmeldungen möglich.

Stadtkämmerer Thomas Spohn erläuterte dem Gemeinderat den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2015. Die Stadt kann zufrieden sein, da das Ergebnis deutlich besser ist als erwartet wurde. Der Kämmerer konnte Ende 2015 knapp 3,2 Mio. Euro aus dem Verwaltungsbudget in den Vermögenshaushalt überweisen. Die höheren Einnahmen kommen vor allem aus Grund- und Gewerbesteuer und Minderausgaben beim Personal sowie beim Betriebsaufwand. Die höhere Zuführungsrate hatte den Nebeneffekt, dass die Stadt weniger auf Rücklagen zurückgreifen musste. Bürgermeister Christof Nitz war nicht nur mit der Bilanz zufrieden, sondern kündigte für 2016 auch ein „phantastisches Ergebnis“ an.

12. September 2016

In der ersten Gemeinderatssitzung nach den Sommerferien sorgt die von Bürgermeister Christof Nitz erstattete Anzeige gegen die Gersbacher Windkraftgegner, die auf dem Marktplatz demonstriert hatten, für eine nochmalige Debatte, nachdem Heidi Malnati den Vorgang zum Thema gemacht hatte. Sie betonte, dass die CDU die Anzeige nicht unterstütze. Bürgermeister Nitz meinte darauf hin, dass er lediglich „seiner Pflicht Genüge getan habe“. Gustav Blessing bestätigte zwar, „dass wir uns aufgeregt haben“, stellte aber in Frage, ob eine Anzeige wirklich der richtige Weg sei. Ehrenfried Barnet, GRÜNE, gab zu bedenken, dass man ausgerechnet jetzt, wo „die da oben mit der Windkraft-Baustelle schon ganz schön Stress haben“ nicht „noch eins drauf setzen müsse.“ Hildegard Pfeifer-Zäh von der FWV hingegen wies darauf hin, dass der Tonfall mancher Gegner (etwa in Leserbriefen) grenzwertig und inakzeptabel sei, etwa wenn der Vorwurf der persönlichen Bereicherung erhoben werde. Artur Cremans, SPD, kritisierte in diesem Zusammenhang Ortsvorsteher Christian Walter – er hätte von ihm in der Juli-Sitzung erwartet, dass er deeskalierend auf die Protestler einwirken werde. Walter meinte darauf hin, dass er zum einen nicht Hausherr sei, zum andern die Anzeige auch für völlig daneben halte.

Mit einem Paukenschlag endet der öffentliche Teil der Gemeinderatssitzung, denn GRÜNEN-Stadtrat Michael Straub gab zur Überraschung vieler am Ratstisch bekannt, dass er beabsichtige, sein Stadtratsmandat niederzulegen. Zu den Motiven mochte er sich nicht äußern.

Die Stadt erhöht dem Landratsamt gegenüber den Druck in Sachen Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und fordert quasi einen „Verlege- und Aufnahmestopp“. Einstimmig fasste der Gemeinderat diesen Beschluss und forderte das Landratsamt auf, seinen Plan aufzugeben und keine weiteren unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau unterzubringen. Es wurde in diesem Zusammenhang auch darüber diskutiert, den bestehenden Vertrag zwischen der Stadt Schopfheim und dem Landratsamt Lörrach aufzukündigen.

Bürgermeister Christof Nitz überraschte den Gemeinderat mit der Nachricht, dass die DB laut aktuellem Zeitplan mit den Bauarbeiten für die seit Langem überfällige neue Haltestelle Schlattholz Anfang 2017 beginnen wolle. Der neue Haltepunkt soll zum Fahrplan-Wechsel im Spätherbst 2017 in Betrieb gehen.

2,3 Mio. Euro gab der Gemeinderat als Kostenobergrenze für eine neue Halle in Wiechs vor. Nach etlichen Varianten und Überplanungen legte nun der beauftragte Architekt, Ingo Herzog, dem Gemeinderat ernüchternde Zahlen mit seinen Planunterlagen vor. Die Stadt muss mit Mehrkosten von 500 bzw. 800.000,– Euro rechnen. Ein Neubau mit einem kleineren Spielfeld von 13 x 24 m würde mindestens 2,8 Mio., ein Bau mit einem Spielfeld 15 x 24 m 800.000.– Euro Mehrkosten verursachen. Der Architekt meinte, dass die von Wiechs anvisierten Eigenleistungen in der vorgesehenen Höhe nicht erbracht werden könnten. Natürlich sei die Kostensteigerung sehr kritisch, meinte auch Ino Hodapp. Trotzdem machte sich der Ortsvorsteher von Wiechs für den großen Neubau stark. Dies sei ein Schritt in die Zukunft, in Wiechs und in Langenau gebe es künftig noch Wohnungsbau in größerem Ausmaß. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN fragte, warum man Kostenschätzungen in Auftrag gebe, wenn hernach doch alles viel teurer werde. Hildegard Pfeifer-Zäh, FWV, erinnerte nochmals an den Beschluss mit dem Kosten-Limit von 2,3 Mio. Euro und fragte: „Warum halten wir nicht an unserer damaligen Position fest? Der Schul- und Vereinssport wäre auch in einer kleineren Halle bzw. mit einem kleineren Spielfeld gewährleistet.“ Sie war denn auch die Einzige, die gegen die „große Lösung“ stimmte.

Die Wohnbau Lörrach sieht zum ersten Mal seit der Fusion die Möglichkeit, in Schopfheim in Neubauprojekte zu investieren. Bisher habe die Wohnbau in Sachen Neubau nicht allzu viel bieten können, räumt Thomas Nostadt, Wohnbau-Geschäftsführer, beim Gemeinderat ein. Nach Jahren intensiver Sanierungsarbeiten dürfte der diesbezügliche Stau behoben sein. Von guten Perspektiven spricht Bürgermeister Christof Nitz, der auf Anfrage bestätigte, dass die Verhandlungen zwischen der Stadt und der Wohnbau bereits laufen. Im Gespräch sei der Bau von 70 Wohneinheiten im „Eisweiher“, wo die Wohnbau einen von zwei geplanten Vierer-Blöcken realisieren könnte. Wie Thomas Nostadt weiter sagte, stehen in Schopfheim 900 Interessenten auf der Warteliste. Dies entspreche einem Bedarf für fast 2.000 Menschen.

13. September 2016

Die evangelische Chrischona-Gemeinde ist in ihr neues Domizil in die Grienmatt 42 umgezogen.

Die Arbeiten an zwei Türmen beim derzeit sich im Bau befindlichen Windpark am Rohrenkopf mussten eingestellt werden, da Arbeiter über Atemnot und Kreislaufprobleme klagten. Ein Arbeiter erlitt gar einen Zusammenbruch. Die Baustellen sind zwischenzeitlich wieder freigegeben. Die Ursache – so die Betreiber – ließ sich abschließend nicht klären. Zur Sicherheit hätten die Verantwortlichen in den Türmen eine verstärkte Lüftung installieren lassen. Es wurde abgeklärt, ob eventuell Dämpfe aus den Beton-Fundamenten oder die große Hitze im Betonschacht für die Gesundheitsprobleme der Arbeiter verantwortlich waren.

16. September 2016

Elena Romanzin stellt ihr bildnerisches Schaffen derzeit in der Kulturfabrik aus.

Aus der letzten Ortschaftsratssitzung in Wiechs ist ein Dankeschön für das unerwartet klare Votum des Gemeinderates für das 3,1 Mio. Euro teure Neubau-Projekt der Halle zu vernehmen.

Rund 90 Teilnehmer verzeichnet die diesjährige Schopfheimer Literaturmeile, die am Hebelhaus in Hausen begann und nach drei Stationen ihren Abschluss in der „Villa Musica“ in Fahrnau fand.

17. September 2016

Ganz oben auf der Wunschliste des Langenauer Ortschaftsrates für das kommende Jahr stehen der Umbau und die Sanierung der Halle. Weiter will der Ortschaftsrat auf dem Friedhof des Ortsteiles ein zweites halbanonymes Gräberfeld anlegen lassen.

Eine erneute Überraschung im Gemeinderat: Kai Horschig teilte gestern mit, dass er die Fraktion der Unabhängigen verlassen will und in die Fraktion der Freien Wähler eintreten möchte. Er habe bereits eine Zusage der FWV erhalten. Soweit die Stadtverwaltung keine Einwendungen habe, werde er per sofort die Fraktion wechseln. Zu seinen Gründen erklärt er, er habe „aufgrund von persönlichen Differenzen und einer unterschiedlichen Auffassung über die Arbeit und die Kommunikation innerhalb der Fraktion“ den Entschluss gefasst, aus der Fraktion der Unabhängigen auszuscheiden. Diese Entscheidung sei im Verlauf der vergangenen Monate immer konkreter geworden „trotz aller Bemühungen um ein besseres Miteinander.“ Mit einer der Gründe sei auch gewesen, dass zuletzt wiederholt einzelne Vertreter mit ihrer Meinung an die Öffentlichkeit gegangen seien, ohne dass dies zuvor intern abgesprochen worden sei.

In der kommenden Woche werden 56 m lange Rotorblätter für die Windkraft-Anlagen zum Rohrenkopf geliefert. Es wird in dieser Zeit erneut zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Anlieferung an den Parkplatz bei der Ortsausfahrt Atzenbach erfolgt nachts, direkt von der A 98 mit von Polizeifahrzeugen begleiteten Schwertransportern. Von Atzenbach werden die Anlagen-Komponenten am Tag mit einem Selbstfahrer über Riedichen nach Gersbach transportiert. Der Transport von Atzenbach zum Windpark dauert nach Angaben der Bauherrn jeweils rund drei Stunden.

Mark Wise stellt die erste CD der Wise-Dietkron-Band mit dem Titel „Home“ vor.

Das Regierungspräsidium Freiburg als Rechtsaufsichtsbehörde hat mit Datum vom 07. September 2016 die Vereinigung der Sparkasse Schopfheim-Zell mit der Sparkasse Schönau-Todtnau zum 01. Januar 2017 genehmigt. Die fusionierte Sparkasse firmiert dann unter „Sparkasse Wiesental“ und hat ihren Sitz in Schopfheim und Zell i.W. Dies ist heute einer Bekanntmachung der Sparkasse Schopfheim-Zell und der Sparkasse Schönau-Todtnau zu entnehmen.

Die Kinderkleider-Börse in der Fahrnauer Festhalle, die von der Kindertagesstätte Hintermatt organisiert wurde, war auch bei der fünften Auflage ein voller Erfolg.

18. September 2016

Pfr. Andreas Ströble wird in einem Abendgottesdienst in Gersbach verabschiedet.

19. September 2016

Der ehemalige Forstdirektor Werner Strittmatter, Begründer der Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental, verstarb in Endingen am Kaiserstuhl im Alter von 92 Jahren. Er leitete das staatliche Forstamt in Schopfheim von 1964–1978.

20. September 2016

Erneut gibt es einen Wechsel im Gemeinderat: Der Unabhängigen-Stadtrat Gustav Blessing will aus dem Gemeinderat ausscheiden. Er habe d arüber hinaus die Mitgliedschaft bei den Unabhängigen, zu deren Gründungsmitgliedern er zählt, gekündigt. Innerhalb der Unabhängigen muss nun auch über den Fraktionsvorsitz beraten werden. Im Gespräch sei Andreas Kiefer. Die Gründe für das Ausscheiden Blessings liegen u.A. in der Handlungsweise bzw. den Alleingängen zweier Vertreter der Unabhängigen, die z.B. ohne Absprache Pressemitteilungen verschickt hätten.

Dieser Tage war die SPD-Fraktion in Langenau, um sich dort durch Ortsvorsteherin Elke Würger über verschiedene Einrichtungen informieren zu lassen.

Vertreter der Spielbühne Schopfheim übergeben dem Kinderschutzbund einen Scheck in Höhe von 700,– Euro für die Hausaufgaben-Betreuung. Eine Wanderausstellung der Evangelischen Landeskirche unter dem Thema „Junge sehen Alte“ macht in Schopfheim halt und ist noch einige Tage im evangelischen Gemeindehaus zu sehen.

Der katholische Verein für soziale Dienste (SKM) führte bei einem „Tag der offenen Tür“ in der Geschäftsstelle in der Hebelstraße in die Arbeit des Vereins ein und verwies auf die prekäre finanzielle Situation.

21. September 2016

Stadtrat Artur Cremans, SPD, moniert die seit Monaten mit Schriftzügen beschmierte Pflughof-Mauer zum Pfarrgarten hin, ihn ärgert insbesondere, dass die Stadtverwaltung ihm auf ein entsprechendes Schreiben keine Antwort gegeben hat.

Die Freie Waldorfschule begrüßt 32 neue Erstklässler als Schulanfänger.

Über Fragen des Klimaschutzes wird in einer Bürgerinformation im Rathaussaal informiert. In aller Munde sei der „Klimaschutz-Plan 2050“ meinen Christine Griebel von der städtischen Energieberatung und Jan Münster von der Energie-Agentur des Landkreises Lörrach

22. September 2016

Seit sechs Jahren begleiten das THW und die Stadt das Verfahren für eine neue Unterkunftshalle für das THW. Nun stand ein Antrag auf Zustimmung zum Neubau des Unterkunftsgebäudes und einer Kfz-Halle in der Grienmatt in Fahrnau auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Einstimmig wurde diesem Antrag zugestimmt. Das THW kann somit in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standortes neu bauen.

Die HWK Freiburg hat ihre Metall-Werkstätten in der Gewerbe-Akademie vergrößert. Der bisherige Bereich wurde umgebaut und modernisiert. Das Bundesinstitut für Berufsbildung förderte die Maßnahme durch Übernahme von 45% der Kosten, also mit rd. 1,8 Mio. Euro. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium bewilligte eine Zuwendung von rd. 1,2 Mio. Euro. Neben dem Metallbereich erhielt die Akademie eine neue Heizzentrale mit Pellets-Lager.

Die Sparkasse ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit mitterweile 25 Jahren sind Susanne Biechele, Alexandra Meyer, Manuela Neumann und Karin Neumann beim Kreditinstitut beschäftigt. Besondere Anerkennung gebührte Siegfried Rotzler, der seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst beschäftigt ist. Er bekam eine vom Ministerpräsidenten unterzeichnete Urkunde überreicht.

Viel Erfahrung und eine ausgeklügelte Technik waren nötig, um das erste von insgesamt 15 Rotorblättern zum Windpark Rohrenkopf zu transportieren. Mehr als fünf Stunden hat dieser Transport von Atzenbach bis nach Gersbach auf der hydraulisch gesteuerten Ladefläche gedauert.

Der Verein „Exbluesive – Jazz & Blues Südbaden“ stellt das Programm für die Saison 2016/17 vor. Insgesamt gibt es neun Blues-Konzerte, die jeweils montags im „Wildhouse“ (Berggasthof „Waldhaus“) in Schweigmatt stattfinden werden.

Die Cellistin Ariana Burstein und der Gitarrist Roberto Legnani bezaubern das Publikum bei ihrem Konzert in St. Agathen.

23. September 2016

In den Räumen des Schmuckgeschäftes Donkel im Pflughof stellt die in Lörrach lebende Marga Golz Bilder zum Thema „Wasser“ aus.

12 Erstklässler besuchen seit diesen Tagen die Christliche Schule Schopfheim (CSS).

Andreas Kiefer ist neuer Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen. Die Frage der Nachfolge für Gustav Blessing sei demnächst noch zu klären, so Kiefer.

Die neue Rektorin der Johann-Peter-Hebel-Schule, Stefanie Jagasia-Kramer, wird in ihr Amt eingeführt. Die neue Schulleiterin ist jedoch bereits seit dem 01. März an der Schopfheimer Schule, hatte daneben aber noch zur Hälfte die Pestalozzi-Schule in Lörrach zu leiten. Sie ist in Augsburg geboren und hat an der Ludwig-Maximilian-Universität München das Sonderschul-Lehramt mit Fachrichtung Soziale und emotionale Entwicklung studiert. 2009 kam die 42-Jährige dann nach Lörrach an die Pestalozzi-Schule, wo sie die beiden letzten Jahre auch Stellvertretende Rektorin gewesen ist.

Mit einem 3:1-Sieg gegen den FC Hausen weiht die 1. Mannschaft des Fußballvereins Fahrnau mit Kapitän Ralf Senn den neuen Kunstrasen-Platz ein. 600 Zuschauer kamen zu diesem Ereignis und zum Lokalderby. Vor dem Spiel in den Abendstunden gab es im Vereinsheim einen kleinen Einweihungsempfang, bei dem Mark Leimgruber einen Rückblick auf die Entwicklung bis hin zur Fertigstellung des neuen Platzes gab. Es lag danach an Bürgermeister Christof Nitz, den Anstoß zum ersten Spiel auf dem neuen Platz vorzunehmen. In der Halbzeit-Pause ehrte FVF-Vorsitzender Leimgruber die Mitglieder, die die meisten Arbeitsstunden an diesem Platz geleistet hatten. Es waren dies Sebi Czornitzek, Ernst Kraus, Benjamin Schlageter, Frank und Tatjana Richert, Jürgen und Yannick Jäckh, Michael und Florian Leisinger, Ralf Senn, Jens und Hans Berlinghof, Louis Reis, Daniela und Mikel Siegel, Danny Barten, Markus und Andreas Friedlin, Markus Kraft sowie Klaus König.

Im Autohaus Böhler müssen die neuen Autos für zwei Tage einem Herbstfest weichen.

Die Freibad-Saison 2016 ist zu Ende. Anlass für die DLRG-Ortsgruppe, Bilanz zu ziehen. Die Schwimmkurse wurden von 50 Mädchen und Jungen besucht. Weiter gab es 16 Rettungsscheine in Bronze und 17 in Silber. Die DLRG unterstützte den Schwimmbad-Betreiber mit 240 Wachdienststunden. Daneben haben vier aktive Mitglieder in den Sommermonaten beim „Zentralen Rettungsdienst Küste“ an der Ostsee am Timmendorfer Strand die dortigen Kollegen unterstützt.

24. September 2016

Der Tenor Daniel Johannsen konzertiert, begleitet von Simon Bucher am Klavier, bei „Klassik im Krafft-Areal“.

Zu einem Konzert lädt der Schopfheimer Gospelchor „Resonance of Life“ zusammen mit dem Nürnberger Gospelchor in die evangelische Stadtkirche ein.

Der Förderverein Gerisbac hat einen Antrag zum Aufstellen einer Baumscheibe der 1992 gefällten größten Weißtanne Westeuropas beim Rathaus gestellt.

Letzter Flohmarkt in diesem Jahr um St. Michael.

Die Stadt bekommt vom Landkreis den bisherigen Heim-Friedhof des Markus-Pflüger- Heimes in Wiechs. Da das Heim sich mittelfristig neu orientieren will, trennt sich der Kreis von dem rd. 2.250 qm großen Heim-Friedhof, der an die Stadt übertragen wird. Die Stadt will das Areal für Baumbestattungen nutzen. Außerdem muss sie die noch vorhandenen Gräber des Heimes bis zum Ablauf der Ruhefrist pflegen.

Die Türme der Windenergie-Anlagen 2 und 3 und vor allem die Kräne, die beim Aufbau benötigt werden, sind weithin sichtbar. Aktuell werden die Stahlsegmente und Rotorblätter angeliefert. Wenn alles glatt läuft, werden sie in zwei Wochen montiert sein.

Bei strahlendem Sonnenschein findet am Nachmittag ein Fest der evangelischen Kirchengemeinde beim Gemeindehaus statt. Eröffnet wurde es mit einem Gottesdienst von Pfr. Schmitthenner.

25. September 2016

Der verkaufsoffene Sonntag war bei herrlichem Herbstwetter ein Treffpunkt für Familien aus der näheren und weiteren Umgebung.

Tausende von Besuchern finden den Weg zum diesjährigen Weidefest nach Gersbach. Nach dem Festgottesdienst war es der Musikverein Harmonie Gersbach unter der Leitung von Markus Bolz, der für Unterhaltung sorgte. Am Nachmittag übernahmen die „Bözberg-Musikanten“ die musikalische Umrahmung. Das 27. Weidefest wurde wiederum zu einer Demonstration für die Landwirtschaft und Landschaft des südlichen Schwarzwaldes.

Die VR-Bank zeigt am verkaufsoffenen Sonntag eine Immobilien-Ausstellung, die auf reges Interesse stößt.

Bei einem Abschiedsgottesdienst in der voll besetzten Matthäuskirche in Fahrnau verabschieden sich die Gläubigen von ihrem Pfarrer, Andreas Ströble, der 21 Jahre Gemeindepfarrer in Fahrnau gewesen ist. Die anwesenden Kirchenmitglieder waren sichtlich traurig über den Weggang ihres Seelsorgers. Christof Nitz, Bürgermeister der Stadt, verabschiedete sich auch von dem scheidenden Pfarrer, der ihn die 14 Jahre seiner Amtszeit begleitet hatte. Verabschiedet wurde Pfr. Ströble natürlich auch von seinen Pfarr-Kollegen, wobei es Kai Tilgner vorbehalten blieb, ihm zu danken. Für die Offenheit Ströbles in der Ökumene bedankte sich der katholische Pfarrer Michael Latzel beim scheidenden Fahrnauer Seelsorger. Susanne Leisinger, Vorsitzende des Kirchengemeinderates, meinte, dass Ströble den kirchlichen Auftrag in den gesellschaftlichen Kontext gestellt habe, er habe Kirche für alle erlebbar gemacht. Dass 21 Jahre an ihm nicht spurlos vorbeigegangen seien, betonte Andreas Ströble, der zum 01. Oktober seine neue Pfarrstelle antreten wird.

Der AK Integration freut sich über die gut besuchte „Fiesta mundial“ im Stadtpark. Begeistert zeigt sich auch das Stadtoberhaupt von den vielen Tanz-Darbietungen unterschiedlicher Nationen. Sowohl international als auch altersmäßig war das Publikum bunt gemischt. Giuseppe Mencarelli ist für die Veranstalter hoch zufrieden.

Die erste „Eichener Sonntagsmusik“ nach der Sommerpause gestalten Nicole Keilbach-Schmittel und das Geige-Gitarre-Duo Gabriele Meyer und Lars Karweck.

26. September 2016

Marek Stanislaw Puk stellt großformatige Bilder in der Kundenhalle der Sparkasse aus. Die Ausstellung ist noch bis zum 08. Oktober zu sehen.

27. September 2016

Der Landkreis Lörrach nimmt Abstand von den Plänen, die Flüchtlingsunterkunft in Fahrnau in eine reine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) umzuwidmen. Die aktuell in Fahrnau vorhandenen 40 Plätze für UMA’s sollen aber bestehen bleiben, bis der Landkreis eine endgültige Lösung gefunden hat.

Eine zentrale Rolle in den Plänen zur großformatigen Umgestaltung der Hausener Ortsmitte könnte das Markus-Pflüger-Heim einnehmen, wie Heimleiter Michael Schreiner bei einer Veranstaltung in Hausen verdeutlichte. Wohnplätze seien denkbar, ebenso die Verlagerung des Verwaltungssitzes ins Hebeldorf.

Überraschenden Erfolg bei der Verkehrsdisziplin hatte im vergangenen Jahr die Smiley-Geschwindigkeitsanzeige in Langenau. Ortsvorsteherin Elke Würger informierte, dass der Ortschaftsrat nun beschlossen hat, ein zweites Gerät anzuschaffen.

Ralf Ühlin, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft zur Flurneuordnung Gersbach, gab einen Sachstandsbericht im Ortschaftsrat. Danach sei derzeit der Waldwegebau in vollem Gange. Außerdem laufe die Wald-Bewertung.

28. September 2016

Die Unabhängigen wollen Heiko Weide als neuen, sachkundigen Bürger in den Bauausschuss entsenden. Der Sitz wurde nach dem Wegzug von Uli Dick aus Schopfheim notwendig.

Ein in Maulburg wohnender Asyl-Bewerber wurde wegen Messerstecherei, Autoaufbruch und wiederholtem Schwarzfahren vom Amtsgericht Schopfheim verurteilt. Der Angeklagte fühlte sich von der Polizei und vom deutschen Staat unverstanden. Schon bei der Feststellung der Personalien unter dem Vorsitz von Richter Stefan Götz zeigten sich beim Libanesen Unstimmigkeiten. Nicht nur, dass er unter verschiedenen Namen registriert ist, auch die Altersangaben schwankten zwischen 30 und 32 Jahren. Der Angeklagte lebt seit etwa fünf Jahren in Deutschland, derzeit in Maulburg.

Bürgermeister Christof Nitz freut sich, dass erneut ein Richtfest gefeiert werden konnte. Drei Mehrfamilienhäuser werden auf einem 2.633 qm großen Grundstück, das früher zum Krankenhaus gehörte, errichtet. Die an der Schwarzwaldstraße liegenden Gebäude erstellt die H&H Concepthaus mit den Geschäftsführenden Gesellschaftern Bernhard und Lukas Eggs.

29. September 2016

Bürgermeister Christof Nitz präsentiert erstmals die neue Amtskette des Stadtoberhauptes. Sie wurde ergänzt durch den Ortsteil Kürnberg. Gestaltet hatte diese Kette Kerstin Laibach.

30. September 2016

In der kommenden Woche wird die Straßen- und Wegebeleuchtung im gesamten Bifig auf LED-Beleuchtung umgestellt.

Wenn am 06. Oktober der Film „Unsere Zeit ist jetzt“ mit Til Schweiger und Cro, (dem Rapper mit der Panda-Maske) im Kino anlaufen wird, ist der 28-jährige Schopfheimer Sebastian Fruner maßgebend daran beteiligt. Er ist Produzent des fast zweistündigen Films. Fruner kam als Kind in die Markgrafenstadt und besuchte hier das THG, wo er auch das Abitur ablegte. Danach zog es ihn zum Studium an die Pop-Akademie nach Mannheim. Von Berlin aus – wo er heute lebt – meint er: „So einen Kinofilm zu managen, ist eine Menge Stress.“ Knapp fünf Mio. Euro habe die Produktion gekostet. Der Film wurde in Berlin und Stuttgart gedreht. Seine Schopfheimer Heimat hat Fruner nicht vergessen, denn seine Eltern wohnen nach wie vor hier.

01. Oktober 2016

Diese Woche wurde eine neue Grillstelle direkt an der Wiese eingeweiht. Das Jugendparlament freut sich über diese Einrichtung.

Auf dem Fußballplatz in der Grienmatt (Fahrnau) kam es zu einer Schlägerei zwischen Spielern und Zuschauern. Der Schiedsrichter wurde, nachdem er einem C-Jugendspieler die „Rote Karte“ gezeigt hatte, von dessen Vater angegangen, beleidigt und bedroht. Daraufhin brach der Schiedsrichter das Spiel bei einem Stand von 6:0 für den FV Fahrnau ab. Es kam schließlich zu einem Polizeieinsatz.

Im Rahmen der Ortsteils-Besuche war die SPD in Enkenstein und ließ sich von Ortsvorsteherin Eva Brutschin informieren. Unzufrieden zeigte man sich im Ortsteil mit einem neulich abgelehnten Bauantrag am Lachsgrabenweg. Weiter wies die Ortsvorsteherin auf die Lage der Bushaltestelle hin. Der Ortsteil leide unter der Zunahme des Schwerverkehrs, insbesondere seit in Tegernau der neue Holzhof in Betrieb gegangen sei, meint sie weiter. Dem pflichtete die Langenauer Ortsvorsteherin Elke Würger nach eigener Kenntnis bei.

In der Fahrnauer Festhalle hat der Kaninchenzuchtverein Fahrnau ein Oktoberfest.

03. Oktober 2016

Zum Erntedank-Sonntag hat der Hof Dinkelberg zu seinem „Tag der offenen Tür“ unter dem Thema „Ohne Getreide kein Brot – Zukunft säen“ mit einem Aktionstag eingeladen.

04. Oktober 2016

Die Stadt tauscht im Rahmen der Altlast-Sanierung im Gewerbegebiet Lus beim ehemaligen städtischen Gaswerk den Boden aus, denn dort wurden im Erdreich Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), typische Relikte der Stadtgas-Produktion, festgestellt. Das Landratsamt ordnete einen Bodenaustausch an. Auf einer Fläche von rd. 200 qm wird dieser nun bis in eine Tiefe von max. 4 m ausgetauscht.

Bei der Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental referiert der bildungspolitische Sprecher der FDP im Landtag, Tim Kern. Er plädiert für Kontinuität in der Bildungspolitik.

Die Eisdiele Cortina, die seit vielen Jahrzehnten zur Stadt gehört, schloss für dieses Jahr die Türen. Vergangene Woche war es soweit, dass nach dem üblichen zweitägigen Großputz die beiden Patrons, Stefano de Nadal und Marco Sagui, für einige Monate mit ihren Familien in ihre Heimat in den Dolomiten zurückkehrten.

Bei einem Sponsoren-Lauf, veranstaltet von der Freien Waldorfschule, kommt eine Summe von 20.000,– Euro zusammen. Der Erlös wird zum Aufbau des ersten Waldorf-Kindergartens in Gaza bereitgestellt.

05. Oktober 2016

Die Stadt hat mit Karin Heining eine Stadtplanerin. Zum 01. Dezember wird sie die Stelle und gleichzeitig die Fachbereichsleitung des Fachbereichs I – Bau und Technik – bei der Stadtverwaltung übernehmen. Die neue Stadtplanerin ist 57 Jahre alt, Diplomingenieurin für Architektur und seit 1993 bei der Stadt Lörrach beschäftigt. Mit dieser Neubesetzung zum 01. Dezember gibt Dr. Ruthard Hirschner seine Fachbereichsleitung auf. Der Beigeordnete ist dann nur noch für juristische Fragen zuständig.

Diese Woche wurde Konrad Wetzel nach 44-jähriger Tätigkeit bei der Firma Durlum verabschiedet. Die Firmenleitung dankte ihrem langjährigen Fertigungsleiter, der am 04. September 1972 als gelernter Elektromonteur in das Unternehmen gekommen war.

06. Oktober 2016

Dieser Tage wurden von Geschäftsführer Thomas Krückels langjährige Mitarbeiter des Dreisternwerkes geehrt. Erwin Karle hält dem Unternehmen seit 40 Jahren die Treue. Er wurde von Bürgermeister Christof Nitz auch mit der Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 45 Jahre ist Jürgen Hauser für das Schopfheimer Unternehmen tätig. 25 Jahre sind Bernhard Schwellenbach, Petra Rümmele, Ibrahim Karakas, Guy Beck und Andreas Ruh im Unternehmen. Weitere Ehrungen folgten für 10-, 30- und 35-jährige Firmenzugehörigkeit.

Bei der nächsten Fahrplanänderung ist vorgesehen, dass der City-Bus Kürnberg nicht mehr anfahren wird, betont Cornelia Claßen von der Stadtverwaltung. Die Tour lohne sich mangels Fahrgästen nicht mehr.

„Abenteuer China“ heißt die erste Veranstaltung der diesjährigen Reihe der Kultur-Kooperation. Das Zweipersonen-Stück ist ein Gastspiel des Theaters Sturmvogel.

07. Oktober 2016

Der 25-jährige Freiburger Grafiker Florian Tröger stellt grafische Arbeiten in der Kulturfabrik aus.

Prof. Dr. Uwe Gerber diskutiert bei vier Themenabenden in der Regio-Buchhandlung mit interessierten Menschen. Über den Weltuntergang wird er am 16. November referieren. Weitere Vorträge sind im Januar, Februar und März des kommenden Jahres geplant.

Mit weit über 200 Gästen war der jüngste „Tag der offenen Tür“ im evangelischen Freizeithaus in Gersbach ein voller Erfolg. Der Kuratoriumsvorsitzende, Pfr. Andreas Ströble, der diese Funktion seit drei Jahren ausübte, wurde bei dieser Gelegenheit verabschiedet.

Die Wohnbau Lörrach will im neuen Baugebiet „Eisweiher“ als Bauträger einsteigen und dort auf einer Teilfläche bis zu 70 Mietwohnungen errichten, wie Bürgermeister Christof Nitz mitteilte. Realisiert werden soll der westliche Teil auf der eigentlichen Eisweiher-Fläche, angrenzend an die Luisentraße.

08. Oktober 2016

Rund 100 Helfer sind bei der diesjährigen Stadtputzete mit dabei.

Der Gesangverein Raitbach lud zum diesjährigen Herbstfest ein. Sechs Chöre und ein Musikverein traten neben dem dorfeigenen Klangkörper und dem Kinderchor zur Unterhaltung der Gäste auf. Vorsitzender Bernd Strittmatter ehrte den früheren Ortsvorsteher Karl-Frieder Oswald für sein 50-jähriges Singen im Chor.

Jahreshauptversammlung bei der Verkehrswacht um den Vorsitzenden Klaus Ziegler, der von der Versammlung wiedergewählt wurde. Als neuer Vize-Vorsitzender erhielt Rolf Kern das Vertrauen.

Der zweite Langenauer Dorfflohmarkt war erneut ein Volltreffer.

Super-Stimmung herrscht bei der „Country-Night“ in der Stadthalle.

09. Oktober 2016

Zum diesjährigen Brauchtumsfest lockte der Bruuchtumsverein Eie zahlreiche Fans zum Dorfmuseum und zu den dargebotenen Aktivitäten in der Webergasse. Das Publikum genoss die kulinarischen Angebote ebenso wie das Warenangebot.

Während des Erntedank-Gottesdienstes stellte sich der Vakanz-Pfarrer Ulrich Henze der Gersbacher Gemeinde vor. Henze übernimmt nach dem Weggang von Pfr. Ströble die seelsorgerische Arbeit in Gersbach und in Fahrnau.

Von heute an bis zum 14. d.M. wird es in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr in der Früh jeweils wieder zu Verkehrseinschränkungen nach Gersbach kommen, da weitere Rotorblätter für die Windkraft-Anlagen transportiert werden.

Merkwürdige, phantasievolle Objekte, die einen Hang zum Ausgefallenen, Surrealen, Skurrilen und Erfindungsreichen ausstrahlen, seltsame Hybridwesen zwischen Mensch, Tier und Pflanze sind derzeit im Museum ausgestellt. Der Kunstverein hat Christine Fausten eingeladen. Diese Ausstellung der in der Schweiz lebenden Künstlerin ist noch bis zum 06. November zu sehen.

10. Oktober 2016

Der britische Gitarrist und Woodstock-Veteran Miller Anderson eröffnet mit seiner Band die diesjährige „Live at the Wildhouse“-Saison in Schweigmatt.

Mit einem Festakt und einem zweitägigen Fest hat das Pharma-Unternehmen Develco Pharma am Wochenende an seinen Standort in der Fahrnauer Grienmatt eingeladen. Das auf die Entwicklung hoch wirksamer Schmerzmittel spezialisierte Unternehmen konnte das 10-jährige Jubiläum feiern. Gleichzeitig wurde nach einem guten Jahr Bauzeit das neue Produktionsgebäude eingeweiht. Während man sich bisher auf die Entwicklung von Medikamenten fokussierte, steht künftig auch die Herstellung von Arzneimitteln auf der Agenda. Für die Entwicklung des Unternehmens mit Hauptsitz in Pratteln/Schweiz investierte man in Fahrnau 28 Mio. Euro. Den ersten Tag des Jubiläums feierten rund 60 Mitarbeiter und etwa 300 geladene Gäste. Unternehmensgründer Dr. Mathias Scheer nahm Rückschau auf die rasante Entwicklung: „Nach zehn Jahren sind wir bei der Entwicklung starker Schmerzmittel eine absolute Größe im internationalen Geschäft.“ Die Zahl der Mitarbeiter in Schopfheim soll im Zuge der Erweiterung von 17 auf 30 anwachsen. Am Sonntag lud das Unternehmen dann zu einem „Tag der offenen Tür“ ein, der guten Zuspruch erfuhr.

Bei der jüngsten Generalversammlung der „Chrattenhexen“ entlasteten die Mitglieder den bisherigen Vorstand um die Vorsitzende Dinah Frey, die das Amt zur Verfügung gestellt hatte. Zur Nachfolgerin wurde Tanja Heller, die zuvor das Amt der 2. Vorsitzenden innehatte, gewählt. Vanessa Leutner wurde einstimmig Vize-Vorsitzende.

12. Oktober 2016

In der nächsten Gemeinderatssitzung am 17. d.M. wird es zu Wechseln am Ratstisch kommen. Für den ausscheidenden Michael Straub (GRÜNE) wird Alison Ehrmann nachrücken. Für Gustav Blessing von den Unabhängigen nimmt Joana Niechziol den Sitz im Gremium ein.

Die Stadt und die Sparkasse stellen gemeinsam das Programm des „Theater-Festivals für junge Leute“, das heuer ausschließlich in der Stadthalle stattfinden wird, vor.

Der Museumskeller wird wohl endgültig nicht mehr für Theater und Konzerte zur Verfügung stehen. Der Eigentümer des „Hirtenhauses“, durch das früher der Fluchtweg des Museumskellers führte (die Stadt hat das „Hirtenhaus“, ehemaliges Museum, 1995 verkauft) wäre bereit, eine Baulast zu übernehmen, wonach der Fluchtweg wiederum eingerichtet werden könnte, möchte aber bei Veranstaltungen, die über die städtischen Kultur-Veranstaltungen hinausgehen, dass dies mit ihm abgesprochen wird. Die Stadt wird dies nicht akzeptieren. Ein neuer Fluchtweg ins Freie würde – so die Stadtverwaltung – 150.000,– Euro kosten – ein Betrag, der sich nicht reinvestieren lässt.

13. Oktober 2016

Unverblümt, frech und witzig-charmant war der Auftritt des Rheinfelder Kabaretts „Gänseblümchen“ mit Martina Doering und Valérie Busson in „Hanna’s Kultur-Café“.

Rund um den Rohrenkopf und den Glaserkopf in Gersbach nisten offenbar doch mehr Rotmilane, als Planer und Genehmigungsbehörden bisher wahr haben wollten. Es gibt plausible Anhaltspunkte dafür, dass sich die jeweils fünf Windkraft-Anlagen auf Schopfheimer und Haseler Gemarkung in einem so genannten „Dichtezentrum“ befinden, in dem die Raubvögel besonderen Schutz genießen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die Windkraftgegner um den Vorsitzenden Wolfgang Ühlin in Auftrag gegeben haben. Bei den Felderfassungen machten die Gutachter die Entdeckung, dass mit Sicherheit in drei Horsten im Umkreis von 3,3 km am Rohrenkopf gebrütet wurde. Einen vierten Rotmilan-Horst innerhalb dieser Bannmeile entdeckten sie am Ortsrand von Gersbach, allerdings erst nach Ende der Brutzeit. Die Gutachter empfehlen, das Nest im Brutzeitraum 2017 noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Das Gutachten sei durchaus Wasser auf die Mühlen der Windkraftgegner, wird berichtet. Sie hatten von Anfang an auf die Rotmilan-Problematik hingewiesen und auf eigene Faust gezählt. Dieses Ergebnis zweifelte die amtlichen Zahlen immer an. Das Landratsamt hat Anfang der Woche Kenntnis vom nachgereichten Gutachten erhalten. Eine eindeutige Beweislage, so Fachbereichsleiter Georg Lutz, gehe auf den ersten Blick daraus allerdings nicht hervor. Für die bereits im Bau befindlichen Anlagen am Rohrenkopf erwartet Lutz kaum Konsequenzen. Anders sieht es beim Glaserkopf aus, dort könnte das Milan-Gutachten Einfluss auf das Genehmigungsverfahren haben.

Die Windkraftgegner fordern den Widerruf der immissionsrechtlichen Genehmigung der Windkraft-Anlagen am Rohrenkopf.

Michael Straub präsentiert eine neue Broschüre des AK Integration. Neben den Lebensgeschichten von Migranten, ob jung oder alt, ist in dieser Broschüre auch Statistisches erfasst - etwa, wie hoch der Ausländeranteil in Schopfheim ist. Zudem wird über die Herkunftsländer der Migranten informiert.

14. Oktober 2016

Zwei Teams des Tafelladens stehen heute und morgen vor dem Hieber-Frischemarkt, um Lebensmittel sowie Hygieneartikel für Bedürftige zu sammeln.

15. Oktober 2016

Die Kostenexplosion beim geplanten Schul-Campus auf dem Areal der Ebert-Schule wollen die Unabhängigen nicht mittragen. Sie fordern einen sofortigen Stopp der vorgesehenen Vergabeleistungen in der Gemeinderatssitzung am 17. Oktober. Der Antrag geht noch weiter: „Einer unserer Vorschläge für ein neues Konzept ist, dass man die Variante des Architekturbüros Walter umsetzt.“ Dieses beinhaltet, dass eine Dachkonstruktion auf das bestehende Dach aufgesetzt wird sowie einen Anbau und die Sanitäranlagen-Sanierung. Die Kosten beliefen sich für diese Lösung auf etwa 3,7 Mio. Euro (Stand 2014). Das Jugendzentrum soll an einer anderen Stelle neu geplant werden.

Dem Tierschutzverein Schopfheim droht bis Jahresende die Auflösung, wenn für die Vorsitzende, Elisabeth Fricker, die zum Jahresende aufhören will, kein Nachfolger gefunden wird.

Die Umgestaltung des Fahrnauer Friedhofes kann nicht wie geplant erfolgen. Das Denkmalamt hat den gesamten Fahrnauer Friedhof unter Ensembleschutz gestellt. Aus diesem Grund darf die nördliche Friedhofsmauer nicht wie geplant abgebrochen werden. Ein kleines Teilstück zwischen Tor 1 und Tor 2 darf entfernt werden, der Rest der Mauer ist zu sanieren.

Der MSC Schopfheim übergibt 90 Erstklässlern der Förderschule und der Dr. Max-Metzger-Grundschule Sicherheitswarnwesten im Auftrag des ADAC. Diese bundesweite Aktion wird seit 2010 durchgeführt.

16. Oktober 2016

Überraschungen für den Gemeinderat in der kommenden Woche: Der Campus der Friedrich-Ebert-Schule soll nach den jüngsten Berechnungen knapp 30 Mio. Euro an Kosten verursachen. Ursprüngliche Kostenschätzungen lagen bei 12 Mio. Euro.

Der von Ursula Flemming und Claudia Schröter organisierte Hobby-Künstlermarkt und die Pflanzen-Tauschbörse in Kürnberg wurden wieder zu einem Erfolg.

17. Oktober 2016

Von heute bis Mittwoch ist wieder mit der Sperrung von Teilabschnitten auf der Straße in Richtung Gersbach und mit Behinderungen zu rechnen, denn erneut sind Transporte für den Windpark in den Nachtstunden unterwegs.

Ein zweiter Fluchtweg für den Museumskeller kommt für den Gemeinderat nicht in Frage, dennoch soll mit dem Besitzer des „Hirtenhauses“ weiter verhandelt werden, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den bisherigen Fluchtweg dauerhaft zu nutzen.

Der Gemeinderat gibt den planerischen Weg für den Campus bei der Friedrich-Ebert-Schule frei. Zwar hatte das Stadtparlament nur darüber zu entscheiden, ob es die Fachplanung für rund 1,3 Mio. Euro in Auftrag gibt. Klar war jedoch, dass, sollte dieser Auftrag erteilt werden, auch die Planung Realisierung finden muss. Die Zahlen stimmten nachdenklich, was auch Bürgermeister Christof Nitz einräumte. Trotzdem plädierte er dafür, am Wettbewerbsentwurf festzuhalten. „Die Zahlen verschlagen mir die Sprache“, betont Thomas Gsell von der SPD. Auch Josua Kalt von den GRÜNEN bezeichnet den Campus zwar als gute Sache, machte seinerseits aber ein Fragezeichen hinter die hohen Kosten. Ins gleiche Horn stieß Andreas Kiefer von den Unabhängigen. Thomas Kuri von der CDU machte sich für die Freigabe der Planungsmittel stark, denn nur so gebe es verlässliche Zahlen über die Kosten. Die geschätzten Kosten von 30 Mio. Euro bereiten indes der CDU-Fraktionsvorsitzenden Heidi Malnati Kopfzerbrechen. „Das können wir nicht stemmen“, sagte sie und forderte Einspar-Vorschläge. Artur Cremans fühlte sich nach eigenen Angaben durch die vorgeschlagene Planungsvergabe unter Druck gesetzt. Einerseits sei er Campus-Anhänger, andererseits gebe es für den Gemeinderat, falls er die Fachplanung freigebe, dann kein Zurück mehr. „Wir sollten die mutige Entscheidung jetzt treffen“, betonte Kai Horschig von den Freien Wählern. Einen Vertagungsantrag der GRÜNEN lehnte die große Mehrheit des Gemeinderates ab und stimmte der Planungsvergabe mit ebenso deutlicher Mehrheit zu.

Gustav Blessing wird vom Bürgermeister Christof Nitz verabschiedet. Gleichzeitig verpflichtet er die Nachfolgerin Joana Niechziol als neue Stadträtin.

Nach 27 Jahren im Stadtrat wird Michael Straub von den GRÜNEN verabschiedet. Der Abschied aus dem Rat falle ihm auch deswegen nicht allzu schwer, weil er in der Rückschau vieles von dem, was ihm wichtig gewesen sei, erreicht habe, so Straub. Grundsätzlich positiv stimmt den scheidenden Stadtrat, dass im aktuellen Gemeinderat zum ersten Mal eine größere Anzahl junger Leute Verantwortung übernimmt. In den Gemeinderat kam Michael Straub 1989 als Nachrücker auf der Liste der GRÜNEN. Überraschend sei der angekündigte Rückzug schon gewesen, betont Bürgermeister Christof Nitz. Das Stadtoberhaupt bescheinigt dem scheidenden Stadtrat ein vorbildliches soziales Engagement und ein großes soziales Herz. Er wollte aber auch nicht verhehlen, dass er nicht immer einer Meinung mit Straub gewesen sei. Michael Straub habe seine Meinung immer sehr detailliert begründen können, so Nitz weiter. Neu im Rat verpflichten konnte der Bürgermeister dann Alison Ehrmann. Die Britin nimmt als EU-Bürgerin Platz am Ratstisch. Im Falle eines Brexit müsste sie ihr Mandat wohl wieder abgeben, da sie keinen deutschen Pass besitzt. Alison Ehrmann lebt seit 35 Jahren in Deutschland.

Die Unabhängigen haben Heiko Weide als sachkundigen Bürger für den BUT-Ausschuss nominiert. Eine böse Überraschung erlebte dieser (2. Vorsitzender der Unabhängigen), denn er darf im BUT nicht als „sachkundiger Bürger“ Platz nehmen. Der Gemeinderat lehnte den Vorschlag, ihn zu benennen, ab. Das ist einmalig, denn bisher wurde der von einer Fraktion vorgeschlagene Bewerber immer anstandslos akzeptiert. Als Unverschämtheit empfand Andreas Kiefer, der neue Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen, diese Entscheidung. Nun können die Unabhängigen erneut einen Kandidaten benennen.

Das neue Gutachten zum Vorkommen des Rotmilans in Gersbach sprach Mark Leimgruber von der CDU im Gemeinderat an. Er bat Bürgermeister Christof Nitz um ein Statement dazu. Nitz meinte jedoch: „Ich kann keine Wertung abgeben, zumal der Landkreis in dieser Angelegenheit zuständig ist.“ Die Turnerschaft Langenau erhält von der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 5.000,– Euro für eine neue 100-Meter-Laufbahn.

Die Stadt Schopfheim wehrt sich gegen die Ausweisung des Glaserkopfes als Windpark-Standort im Regionalplan. Dieses erneute Veto bezieht sich auf den Regionalplan und darf nicht mit dem Flächennutzungsplan, wo sich Schopfheim ebenfalls gegen den Windpark auf Haseler Gemarkung ausgesprochen hat, verwechselt werden.

18. Oktober 2016

Die Pläne, das evangelische Gemeindehaus abzubrechen und an gleicher Stelle neu zu bauen, liegen bis 2017 auf Eis, wie Pfr. Kai Tilgner bei einer Gemeindeversammlung am vergangenen Sonntag mitteilte.

Die Polizei bittet um Hinweise, denn am vergangenen Wochenende wurde in die Lagerhütte des Fußballvereins Fahrnau eingebrochen und Getränke sowie Grillgut im Wert von 300,– Euro entwendet. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 500,– Euro.

20. Oktober 2016

Einen wahrhaft zirkusreifen Auftritt veranstalteten Bürgermeister Christof Nitz und zahlreiche Gemeinderäte in der Stadthalle bei einer von der Badischen Zeitung organisierten BZ-Ortswette. Der Erlös, den die Stadt Schopfheim für sich verbuchen konnte, wurde einem guten Zweck zugeführt. Die Publikumswette bestand darin, dass das Stadtoberhaupt in die Rolle eines Zirkusdirektors schlüpfen und zusammen mit als Tiere verkleideten männlichen Stadträten eine Vorstellung abliefern musste. Die Stadträtinnen durften die Zirkusvorstellung als Artistinnen und Jongleurinnen abrunden. Das Publikum genoss die von Edy Steinfelder höchst unterhaltsam moderierte Abendveranstaltung unter dem Kupferdach. Der Wetterlös von 1.000,– Euro geht an die Flüchtlingsinitiative „Schopfheim hilft“.

Der Kreistag hat sich für eine Zentralklinik bzw. für das Konzept „Der Lörracher Weg 2.0“ entschlossen. Demnach sollen die drei Klinik-Standorte der Kreiskliniken, das St. Elisabethen-Krankenhaus und eine Dependance des Zentrums für Psychiatrie gebündelt werden. Bei aller Begeisterung für das Vorhaben wecken aber insbesondere die Kosten auch Skepsis, wie die Aussprache im Kreistag zeigte. Beschlossen wurde ebenfalls endgültig die Auflösung des Markus-Pflüger-Heimes in Wiechs. Stattdessen sollen drei Betreuungszentren mit stationären Plätzen und ambulanter Versorgung im Landkreis geschaffen werden. Den Bau solcher Einrichtungen in Hausen und in Schliengen hat der Kreistag einstimmig beschlossen. Ein drittes Zentrum ist in Rheinfelden geplant. In Hausen soll ein Pflegeheim mit 60 Plätzen im Ortskern errichtet werden, 45 davon für die Pflege psychisch kranker Menschen. Weiter sind eine Tagespflege mit bis zu 12 Plätzen und 32 Plätze in der Eingliederungshilfe geplant. In Schliengen ist ebenfalls der Bau eines Pflegeheimes mit 60 Plätzen in Planung. Auch hier sollen 45 Plätze für psychisch Kranke zur Verfügung stehen. „Es geht um einen ganz grundlegenden Umbau der Pflegelandschaft“, meinte Gudrun Heute-Bluhm. „Während wir bei den Krankenhäusern zentralisieren, dezentralisieren wir hier, weil man merkte, dass man den Menschen in der Seniorenpflege mit der Zentralisierung nicht gerecht wird.“ Das zentrale Krankenhaus soll mit bis zu 650 Betten und 11 Operationssälen ausgestattet werden. Mit der Planung breche eine neue Ära an, findet der Geschäftsführer des Elisabethen-Krankenhauses, Helmut Schillinger. „Das Projekt führt zusammen, was zusammen gehört“, betont er. „Die Bündelung liegt in unser aller Interesse“, signalisiert Paul Renz von der CDU-Fraktion. Klaus Eberhardt von der SPD meint, dass die SPD zwar grundsätzlich für das Vorhaben sei, man aber die Augen vor den Risiken eines so großen Investments nicht verschließen dürfe. Noch in diesem Jahr, so Landrätin Marion Dammann, soll das Konzept dem Land vorgestellt werden. Parallel beginne die Grundstückssuche. Bis März 2017 strebt sie dann eine Tendenz-Entscheidung an. Zeitnah müssen zudem die Verträge mit dem „Eli“ und dem Zentrum für Psychiatrie fixiert und vom Kreistag beschlossen sowie die Bettenzahl mit dem Land fixiert werden. Im weiteren Verlauf könnten dann ein Generalplaner beauftragt und rechtliche Fragen geklärt werden, um 2018 die Bauunterlagen einreichen zu können. Ziel ist ein Baubeginn 2020 mit einer Inbetriebnahme 2024/25.

Im Markgräfler Tagblatt wird darüber berichtet, dass in Berlin vor der Josefskirche in Wedding ein so genannter „Stolperstein“ an den in Schopfheim geborenen und in Berlin von den Nazis enthaupteten Märtyrer-Priester Dr. Max Josef Metzger erinnert.

21. Oktober 2016

Der Kiwanis-Club Wiesental e.V. hat mit Heidi Malnati eine neue Präsidentin. Sie löst Elke Zimmermann-Fiscella ab.

22. Oktober 2016

Jeannot Weißenberger stellt heute in der Presse seine gesammelten zeichnerischen Werke, die in einem Buch publiziert werden, vor. Das Buch hat den Titel „Mol mir mol e Männli!“. Im diesjährigen Jahrbuch ist ein gesonderter Beitrag über den Grafiker, Fasnächtler und Stadtrat zu finden.

Zur kürzlichen Jahreshauptversammlung des Krankenhaus-Fördervereins kamen von den 100 Mitgliedern lediglich noch drei. Die Versammlung war daher nicht beschlussfähig, wie die Vorsitzende, Dr. Dagmar Fuchs, enttäuscht feststellen musste. Gleichwohl beschäftigt man sich mit der Krankenhausplanung, die – so Kreisrat Dr. Fritz Lenz – einen neuen Beschluss des Kreistages vorweisen kann. Denn erst vor wenigen Tagen wurde beschlossen, bis zum Jahre 2025 in zentraler Lage ein Klinikum neu zu bauen. Eine Entscheidung über einen konkreten Standort sei aber noch nicht gefallen. Dr. Lenz meinte, es sehe so aus, als ob Schopfheim auch eine Chance habe, in die engere Wahl zu kommen, zumal bereits ein S-Bahn-Haltepunkt bei der zur Verfügung stehenden Fläche in Gündenhausen vorhanden sei. Ein weiteres Thema war die Ärzteversorgung, wobei Dr. Lenz meinte: „Wir haben nur noch wenige und schon bald gar keine Ärzte mehr.“ Den Förderverein fordert er deshalb auf, die Gemeinderäte wegen des katastrophalen Notstandes zu „impfen.“ Am Neubeginn des Schuljahres können in der Friedrich-Ebert-Schule etwa 370 Schüler zum täglichen Unterricht kommen. Es gibt einige neue Lehrkräfte, andere gingen in den Ruhestand. Rektorin Claudia Brenzinger würdigte zusammen mit dem Kollegium die Flexibilität und das Engagement von Gabi Antonicelli sowie von Nora Jung-Syga und Dieter Waibel, die Abschied vom pädagogischen Wirken an der Schule nahmen. Gabi Antonicelli wirkte seit 1995 an der Friedrich-Ebert-Schule, sie hat als Klassenlehrerin besonders in der Oberstufe viele Schüler zum erfolgreichen Abschluss geführt. Nora Jung-Syga arbeitete seit 1991 an der Schopfheimer Schule. Neben Mathematik und Physik galt ihr Augenmerk vor allem dem Kunstbereich. Zahlreiche Ausstellungen bewiesen das künstlerische Leben an der Schopfheimer Schule. Dieter Waibel gehörte dem Kollegium seit 1998 an. Den Kindern und Jugendlichen vermittelte er neben den fachlichen Inhalten vor allem auch die Liebe zur Musik. Er hatte auch die Bläserklasse initiiert und verwirklichte damit seine eigenen pädagogischen Leitgedanken von ganzheitlicher Betreuung. Mit ihrer Besonnenheit und Herzlichkeit genossen alle drei Lehrer bei Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie auch der Schulleitung von Dankbarkeit geprägte, hohe Wertschätzung. Die Schulleiterin durfte mit diesem Dank die drei Pädagogen in den Ruhestand verabschieden.

Ganz den Geschmack des Publikums trifft der Gesangverein Wiechs bei seinem Herbstkonzert. Zu Gast war der Männerchor aus dem Eggener-Tal. Unter dem Dirigat von Andreas Hauri war ein Konzert – bunt wie das Herbstlaub – zusammengestellt worden. Während des Abends wurden vom Vorsitzenden Lothar Gisin langjährige Sängerinnen geehrt. Marianne Wendland, Christa Funk und Cornelia Reif singen seit 40 Jahren aktiv im Chor.

Bei der Konzertserie „Klassik im Krafft-Areal“ konzertierte Andrea Kauten am Steinway-Flügel. Auf dem Programm standen Werke von J.S. Bach, Frédéric Chopin und Modest Mussorgsky. Der lang anhaltende Applaus der zahlreichen Zuhörer war dann auch verdienter Dank an die Pianistin.

In fröhlicher Atmosphäre feiern die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegestiftes ProCurand ein „Wein-Fest“.

Der Schwarzwaldverein hat zum Familienabend eingeladen, bei dem auch langjährige Mitglieder geehrt werden konnten. Marita Sütterlin als Vorsitzende konnte für 65 Jahre Mitgliedschaft Günther Adolph, Marie Grether, Eberhard Lapp, Rudolf Otto, Fritz Rabus und Rolf Blank auszeichnen. 60 Jahre gehören Irmgard Waßmer und Dorle Müller-Trefzer dem Verein an. Immerhin schon 50 Jahre sind Max Dörflinger, Alfons Lienhart und Karl-Georg Räuber sowie Helmut Niedtner neben Rudolf Steiger und Anton Weber Mitglied. Auszeichnungen gab es daneben für 40- und 25-jährige Mitgliedschaft.

In strömendem Regen werden am Spätnachmittag Äpfel, die vom BUND gesammelt wurden abgeliefert. Die Früchte – größtenteils von Privatleuten – werden später in Laufenburg zu Apfelsaft verarbeitet. Bereits am frühen Nachmittag wurden 14 t angeliefert.

23. Oktober 2016

Unter der Leitung von Christoph Bogon wurde das „Stabat mater“ von Anton Dvořák zusammen mit dem Markgräfler Kammerorchester und etwa 130 Vokalisten der Kantorei aufgeführt. Solisten waren die Sopranistin Katharina Persicke, die Altistin Daniela Bianca Gierok, der Bassist Clemens Morgenthaler und der Tenor Michael Feyfar.

Der Belgier Ludovic van Hellemont und die Russin Tatiana Touliankina spielten in einer sonntäglichen Matinée auf dem Tafelklavier im Museum. Das Klavier hatte die Stadt einst von der Ehrenbürgerin Anna Kym-Krafft geschenkt bekommen. Mit Werken von Johann Christian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Carl-Friedrich Abel konnten die beiden Musiker die Zuhörer begeistern.

24. Oktober 2016

Ein erstes Windrad des Gersbacher Windparks steht nun fix und fertig montiert da (WEA 2). Der interne Netzanschluss wird derzeit hergestellt. Die WEA 1 hat eine Turmhöhe von 100 m erreicht. Hier wird der Raupenkran erwartet, um die Stahlsektionen zu setzen. Die WEA 2 ist endmontiert und hat die endgültige Höhe erreicht und bei der WEA 5 ist der Turmdrehkran im Aufbau. An die WEA 4 wurden die Fertigbetonteile angeliefert.

Der Bauausschuss besichtigt das Schwimmbad in Anbetracht des umfangreichen Sanierungsvolumens zwischen 2,5 und 3,5 Mio. Euro. Das Becken sei o.k., alles andere marode, lautet die Bilanz von Tiefbauamtsleiter Gerd Woop und Schwimmmeister Mathias Wüst.

25. Oktober 2016

Die Stadt Schopfheim bietet sich dem Landkreis als Standort für die neue Zentralklinik im Landkreis an. „Wir schmeißen unsern Hut in den Ring“, bestätigte Bürgermeister Christof Nitz das offizielle Interesse der Stadt. Ein hoch professionelles Gutachten bezifferte den Flächenbedarf für die neue Zentralklinik nach jetzigem Planungsstand auf netto mindestens 7 ha. Für einen Schopfheimer Standort rechnet sich das Stadtoberhaupt gute Chancen aus, die er in einem Pressegespräch erläutert. Die Stadt könne dem Landkreis in Gündenhausen ein etwa 10 ha großes Grundstück anbieten. Dabei könne Schopfheim mehrere große Vorteile in die Waagschale werfen, so befinde sich ein S-Bahn-Haltepunkt in unmittelbarer Nähe, das gleiche gelte für die Anbindung zur B 317, wobei in absehbarer Zeit sogar eine kreuzungsfreie Lösung in Sicht sei. Mittel- und langfristig werde die Verkehrssituation sogar noch günstiger, weil für die B 317 im Bundesverkehrswegeplan ein vierspuriger Ausbau von Lörrach bis Schopfheim vorgesehen sei. Mit den Grundstückseigentümern haben nach seinen Worten bereits Gespräche stattgefunden. Schopfheim habe außerdem Potenzial für zusätzlichen Wohnraum, so das Stadtoberhaupt weiter. Natürlich gebe es bis zur Entscheidung noch jede Menge offener Fragen zu klären, aber darunter seien keine, die unüberwindliche Probleme darstellten, betonte Nitz. Der Gemeinderat nahm nach Angaben von Christof Nitz vergangene Woche hinter verschlossenen Türen Kenntnis von den Grundstücksplänen. In der kommenden Sitzung will das Gremium öffentlich debattieren.

Jahreshauptversammlung des Dikome/Kamerun-Vereines im Langenauer Kaffee-Center. Richard Renz, Vorstandssprecher, kündet ein neues Projekt „Schule für Alle“, eine Berufsbildungsstätte für regional bedeutende Berufe, an. Diese Einrichtung will man mit Hilfe der Schönauer EWS, die das Projekt fünf Jahre lang mit 20.000,– Euro pro Jahr unterstützte, realisieren. Renz berichtet über zahlreiche Aktivitäten des 450 Mitglieder zählenden Vereins. In Langenau wurden rund 45 t Kaffeebohnen der Kleinbauern-Kooperative geröstet; damit konnten sich rund 350 Farmerfamilien ein regelmäßiges Einkommen sichern. Renz berichtet aber auch über Schwierigkeiten, denn noch nicht gelöst ist der unpassierbare Zufahrtsweg durch den Regenwald. Vor Ort hält für den Schopfheimer Verein Emmérence Bokoé alle Fäden in der Hand. Sie war auch bei der diesjährigen Hauptversammlung zu Gast. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz der gesamten Projekte knapp 260.000,-- Euro. Auf Anregung von Klaus Fleck wurde der Mitgliederbeitrag von bisher 13,– auf 20,– Euro angehoben.

Zu einem „Informationstag Berufsausbildung“ lädt die Gewerbe-Akademie ein. Der Zuspruch von Lehrern sowie Schülern konnte sich wieder sehen lassen. Über 250 junge Menschen, die sich in den Werkstätten und Unterrichtsräumen über mehr als 20 Bauberufe informieren wollten, begrüßte die Schopfheimer Organisatorin Brigitte Schwarzwälder.

26. Oktober 2016

Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim internationalen Kurzfilm-Festival will das Schopfheimer Filmer-Duo Lorenzo Oschwald und Marius Kast nun einen ersten großen Kurzfilm entstehen lassen. Konzept, Drehbuch und die Schauspieler könnten loslegen, wenn die Finanzierung gesichert wäre. Mit einem Crowdfunding sollen nun Begeisterungsfähige dazu gewonnen werden, für dieses Film-Projekt Geld zu geben.

Bei der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft Schopfheim, Maulburg, Hasel und Hausen berichtete Alt-Bürgermeister Klaus Fleck über die demographische Entwicklung im Dreiländereck. Seine Prognosen für die Verwaltungsgemeinschaft und Schopfheim sind ernüchternd. Im Einzugsgebiet der Verwaltungsgemeinschaft prognostiziert er bei der Altersgruppe von 20- bis 60-Jährigen ein Minus von über 3.300 Personen bis zum Jahr 2035. In Schopfheim selbst werden dies 1.118 Menschen sein. Wolle man der Entwicklung gegensteuern, bestehe dringender Handlungsbedarf, betont Fleck. Er ging auch auf die bisherige Entwicklung detailliert ein. So habe sich die Einwohnerzahl in Schopfheim von 2003 bis 2015 von 19.421 auf 19.498 Personen nur leicht verbessert. Im gleichen Zeitraum nahmen die Einwohner in Maulburg, Hausen und Hasel um 196 Personen zu. Er berichtete weiter über die Sozialversicherungsbeschäftigten, über die Ein- und Auspendler und über die Entwicklung der Einwohnerzahlen, wobei der Anteil der älteren Jahrgänge sinken werde. Der Rückgang der Arbeitsplätze in Schopfheim wirft weitere Fragen auf. Das ehemalige Stadtoberhaupt empfahl Diskussionen in den Betrieben unter Mitwirkung der IHK, auch hält er Überlegungen für wichtig, die den Wohnungsbedarf der nächsten 20 Jahre zum Inhalt haben. Die Aussage Flecks über die Zunahme der Bevölkerung im Landkreis um 24.000 Personen bis 2035 machte Christof Nitz hellhörig. Er meinte, aufgrund der derzeitigen Berechnungen würden dann etwa 100 Betten der neuen Zentralklinik fehlen. Dies mache sich auch beim Flächenbedarf bemerkbar.

Auf der Tagesordnung des Gemeinsamen Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft Schopfheim, Maulburg, Hausen und Hasel standen auch der Regionalplan und die Nutzung der Windkraft. Nach kontroversen Diskussionen im Vorfeld lehnt das Gremium den Bau von Windrädern auf den zur Gemarkung Schopfheim gehörenden Teilen des Bergrückens Glaserkopf mehrheitlich ab. Einem Windpark auf dem Haseler Teil des Glaserkopfes stellt sich die Verwaltungsgemeinschaft indes nicht entgegen. Kritik gab es zunächst an der Haltung Schopfheims, die die Nutzung des Glaserkopfes insgesamt ausgeschlossen haben wollte.

27. Oktober 2016

AFT-Mitarbeiter sammeln für den Kinderschutzbund. 1.022,– Euro konnte dieser Tage Geschäftsführer Heiko Hofmann an Anna Homberg vom Kinderschutzbund überreichen.

Mitgliederversammlung des Trägervereins der Sozialstation-Diakoniestation. Bei der Versammlung vor einigen Tagen informierten neben Helfried Heidler Geschäftsführer Georg Schenk und Pflegedienstleiterin Regina Spiering über den aktuellen Entwicklungsstand. Helfried Heidler bedankte sich auch bei seinen Vorstandskollegen für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit. Er dankte insbesondere Martina Boos aus Höllstein für 20-jährige Mitwirkung. Mit dieser Mitgliederversammlung wurde der gesamte amtierende Vorstand aufgelöst. In den neu geschaffenen Aufsichtsrat wählte die Versammlung für zwei Jahre Helga Kasten aus Steinen, Helfried Heidler und Ulf Köppe aus Schopfheim. Für vier Jahre wurden Gerhard Freund aus Höllstein, Rainer König aus Steinen und Martin Schmitthenner aus Schopfheim gewählt. In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wählte dieser Helfried Heidler zum Vorsitzenden und Gerhard Freund zu seinem Stellvertreter. Der Aufsichtsrat bestellte den bisherigen Geschäftsführer der Sozialstation, Georg Schenk, zum Geschäftsführenden Vorstand. Er wird künftig den Verein vertreten. Damit sind die bereits im Juni beschlossenen strukturellen Veränderungen vollzogen.

Gegen 14.30 Uhr kommt es zu einem schweren Verkehrsunfall an der Einmündung der B 317 nach Schopfheim Mitte. Eine aus Richtung Maulburg kommende Mazda-Fahrerin bog nach links ab und übersah einen entgegenkommenden Mercedes. Sie stieß mit diesem frontal zusammen. Beide krachten dann in einen in der Einmündung stehenden Opel. Die Feuerwehr war mit 22 Mann im Einsatz. Die Mazda-Fahrerin und der Opel-Fahrer zogen sich Verletzungen zu und mussten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Das 20-jährige Bestehen des Familienzentrums feierten die Kinder mit dem Tübinger Straßenmusiker Hans Spielmann bei einem Mitmach-Konzert.

29. Oktober 2016

Für die Raitbacher ist heute ein ganz besonderer Tag, denn der neue Spielplatz kann offiziell eingeweiht und zur Nutzung freigegeben werden. Ortsvorsteher Wilhelm Tholen spricht sogar von einem „feierlichen Moment“.

Bereits zum zweiten Mal organisiert Gertrud Koch am letzten Markttag in Eichen einen Pflanzen-Tauschtag.

Die Waldorfschule nimmt die Zerstörungen der jüngeren Zeit nicht mehr hin. Überwachungskameras, die aufgebaut wurden, sollen helfen, Schäden zu vermeiden.

31. Oktober 2016

Die ohrenbetäubende, blutrünstige Feuerspektakel-Show „Stahlzeit“ trat mit Sänger Heli Reißenweber in der Stadthalle auf. Gut 800 schwarz gewandete Besucher fanden den Weg unters Kupferdach, um sich vom Brachial-Sound das Trommelfell wegblasen zu lassen (wie die Berichterstatterin meint).

02. November 2016

79 Tiere verschiedener Rassen werden in einer repräsentativen Lokalschau beim Kaninchenzuchtverein Fahrnau ausgestellt.

In der Ortschaftsratssitzung in Gersbach erklärt Ulrich Hoehler vom Landratsamt: „Die Genehmigung für den Windpark Glaserkopf ist aller Voraussicht nach zu erteilen.“ Zwar sei die Gesamtentscheidung noch nicht gefallen, doch die Einzelprüfungen seien abgeschlossen, betont er. Die Genehmigung stelle kein Gutdünken der Behörde dar, vielmehr habe der Antragsteller einen Anspruch darauf, sofern alle Voraussetzungen für eine Genehmigung vorlägen. Zur Wohnbebauung Mettlenhof wird angeführt, dass diese im Außenbereich liege und dort höhere Lärmwerte erlaubt seien. Es wird eingeräumt, dass die Windkraft-Anlagen einen immensen Eingriff in das Landschaftsbild bedeuten. Die Hoffnung der Windkraft-Gegner, dass das von ihnen nachgereichte Rotmilan-Gutachten den Windpark eventuell stoppen könnte, wird im Bürgersaal pulverisiert. Die Untersuchung bestätige nicht zweifelsfrei, dass dort ein Dichtezentrum vorliege, sondern sage lediglich aus, dass es entsprechende Hinweise gebe und diese 2017 nachzuprüfen seien. Die Gutachter selbst bestätigen, die Datengrundlage am Glaserkopf sei nicht ausreichend, um ein Dichtezentrum nachzuweisen. Es gebe aber zumindest einen Anfangsverdacht. Bei der Bewertung der artenschutzrechtlichen Gutachten, die dem Genehmigungsverfahren zugrundeliegen, hielt sich Andreas Lang, Autor der von Gersbachern veranlassten Untersuchung, zwar bedeckt, meinte aber, dass am Glaserkopf die Qualität des Gutachtens definitiv höher sei als am Rohrenkopf. Der Mit-Gutachter Carsten Brinckmeier erklärte, dass das Gutachten am Rohrenkopf „abgründig schlecht“ sei. Die Vertreter des Landratsamtes zogen die Ergebnisse der nachgereichten Lang-Gutachten keineswegs in Zweifel. Gleichwohl seien sie nicht ausreichend, um die Genehmigung zu verhindern (Glaserkopf) oder den Bau am Rohrenkopf einzustellen. Falls im Umkreis der Windkraft-Anlagen doch Rotmilane zu Tode kämen, sei eine Einschränkung der Nutzung denkbar. Carsten Brinckmeier gab zu bedenken, dass „Todfund-Suchen in den bergigen Waldungen“ sehr schwierig seien. Er schlug stattdessen vor, die Horst-Standorte mittels eines Monitoring intensiv zu beobachten. Hoehler sagte zu, diese Anregung mitzunehmen und sich bei der Genehmigung für den Glaserkopf mit der LUBW (Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg) abzustimmen. Er entsprach damit einer Forderung des Ortschaftsrates.

Kritische Fragen stellten die anwesenden Bürger Gersbachs den Vertretern des Landratsamtes.

03. November 2016

Am 08. Dezember erscheint eine Briefmarke der Deutschen Post, die Hans Theo Baumann, dem Schopfheimer Designer, gewidmet ist. Die Briefmarke hat den Wert von 1,45 Euro.

Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass eine Frau ihr Haus an Flüchtlinge vermieten will, doch das Angebot an die Kommunen läuft ins Leere. Eine Mutter mit ihren Kindern hat dieses Wohnungsangebot wohl aufgrund der Lage des Hauses im Kleinen Wiesental abgelehnt, wie von der Stadtverwaltung zu hören ist. Jede Wohnung in Schopfheim sei willkommen, wird von der Stadtverwaltung betont.

Mit dem Kabarett „Mit Vollgas zum Burn-out“ gastiert Werner Brix in der Stadthalle. Es ist die zweite Theaterveranstaltung der Kultur-Kooperation in dieser Saison.

04. November 2016

Bei der kürzlich durchgeführten Herbstprüfung für Schäferhunde beim Langenauer Schäferhundeverein konnte der Hund „X-Hose von der Salz-Tal-Höhe“ des Halters Albert Stofer die beste Platzierung erringen.

05. November 2016

Bei einem Pressegespräch verdeutlicht Irmgard Sutter von der AWO, dass das Angebot „Essen auf Rädern“ auf neue juristische Füße gestellt werden soll. Angestrebt wird die Gründung einer Gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Für diese als gGmbH geplante Einrichtung suche man nun einen Geschäftsführer. Gedacht wird dabei an einen Jungrentner, einen Vater oder eine Mutter in Elternzeit. Derzeit kann das vorhandene Team kaum mehr Kunden aufnehmen. Mit einer gGmbH aber, in der auch die Ortsvereine Steinen und Maulburg eingebunden werden könnten und einer zweiten Mannschaft könnte das Engagement wieder adäquat betrieben werden, betont die 2. Vorsitzende.

Nach einer kurzen Pause startet die Ambulante Intensive Begleitung (AIB) der Michaelgemeinschaft Schweigmatt mit der Sozialpädagogin Melanie Olhausen neu durch.

Die Wibufa-Narren können in der vollbesetzten Festhalle den Auftakt zur nächsten Fasnacht gebührend begehen. Im Mittelpunkt des Abends steht jede Menge Tanz und Musik. Mehr oder weniger eng am Motto der kommenden Fasnacht („Eine Reise um die Welt“) waren dann auch die Programmpunkte angesiedelt.

Auf Initiative des CDU-Kreisverbandes Lörrach findet ein Erfahrungsaustausch zum Thema „Integration von Flüchtlingen“ mit der alevitischen Gemeinde Schopfheim in deren Räumen statt. Mit am Diskussionstisch saßen die Islam-Wissenschaftlerin Sinad Gottschalk, Dede Zeynel Arslan als geistlicher Vertreter der alevitischen Gemeinde und der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster. Moderiert wurde die von zahlreichen Gästen besuchte Veranstaltung von Markus Heubes (Mitglied des CDU-Kreisvorstandes).

06. November 2016

Heiko Weide wird sich bei der nächsten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Technikausschusses (BUT) erneut als „sachkundiger Bürger“ der Unabhängigen zur Wahl stellen.

Im „Haus der Stadtmusik“ findet eine Ehrungsfeier der TSG statt, die musikalisch von Berthold Hummel und Franz Simandl, zusammen mit dem Duo Jan-Eric und Bjarne Seidensticker umrahmt wurde. Bei dieser Feier ehrte der Verein zahlreiche Frauen und Männer für 40-jährige Mitgliedschaft. Den Ehrenbrief für 50 Jahre Vereinstreue bekamen Gerhard Wallasch, Martin Reimann, Edeltraut Lapp, Helga Rünzi, Immo Schmidt, Marianne Stadler, Ulla Hugenschmidt und Klaus Schnitzer. Mit der Trainer-Nadel des Markgräfler Hochrhein-Turngaus wurden Carla Pfeifer und Birgit Kropf sowie Iris Schulz ausgezeichnet. Die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes erhielt Thilo Herbster.

07. November 2016

Walter Betzold meint heute in einem Leserbrief, dass die Zeitberechnungen für die Erreichbarkeit eines Zentralklinikums nach Kilometern und nicht nach der dafür notwendigen Zeit berechnet würden. Die Straßenlage im Tal sei eine andere als jene aus dem Kleinen Wiesental oder dem Oberen Wiesental.

„Sachbeschädigungen, wie wir sie nicht kannten“, bedauert Christian Walter in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Gersbach. Beim Turm der Barock-Schanze wurden Schrauben gelöst, am Info-Pavillon Lampen beschädigt und der Stock-Brunnen liegt seit geraumer Zeit auf dem Trockenen, da Beton hineingeschüttet wurde.

Die Ornithologische Gemeinschaft zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Zahlreiche Aktionen zum Schutz der gefiederten heimischen Tierwelt gab es, wie der Vereinsvorsitzende Friedrich Adolph berichtet. Der Verein, der derzeit 64 Mitglieder zählt, wird im kommenden Jahr das 130-jährige Bestehen feiern.

08. November 2016

Auf dem Gewerbegelände der Firma Gardner Denver (ehemals Rietschle) an der Roggenbachstraße sollen insgesamt 158 Wohnungen entstehen. Die Gewerbebauten auf dem Gelände werden abgebrochen. Lediglich das Bürohaus bleibt für eine weitere Nutzung stehen. Das Gelände wurde bereits von der Firma Binder&Blum erworben. Derzeit wird der Standort vom Unternehmen noch genutzt. Sobald die Neubauarbeiten an der Johann-Sutter-Straße abgeschlossen sein werden, kann im Frühjahr 2017 wohl ein Um- und Auszug erfolgen. Der Gemeinderat wird sich mit dem Konzept in seiner nächsten Sitzung am 14. November beschäftigen. Vorgesehen sind sieben Mehrfamilienhäuser mit jeweils vier Vollgeschossen und einem fünften als Attika ausgebauten Dachgeschoss. Geplant sind 48 Zweizimmer-Wohnungen, 58 Dreizimmer- und 52 Vierzimmerwohnungen.

09. November 2016

Am kommenden Sonntag findet der Kindersporttag nach einem Jahr Pause wieder in der Langenauer Turnhalle statt. Veranstalter ist – wie bisher auch – das Jugendreferat der Stadt.

Im Gewerbegebiet Lus soll nun doch kein Motel entstehen, wie es noch im Sommer geplant wurde. Der Gemeinderat lehnte damals eine Rückkauf-Option mit Stimmengleichheit ab. Gleichzeitig stimmte er dem Bau des Motels mit 148 Gästezimmern zu. Der Gemeinderat ist, nachdem sich Widerstand gegen diesen Beschluss und den Bau geregt hatte, zurückgerudert. Der Bau- und Umweltausschuss hat den damaligen Beschluss nun aufgehoben und die Stadtverwaltung beauftragt, die Rückübereignung des Grundstücks auf die Stadt auszuüben.

Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung mit der Bewerbung für ein Zentralklinikum in Schopfheim beschäftigen. In der Gemeinderatsvorlage sind Vorteile und Nachteile sowie die Eigentumsverhältnisse der Fläche in Gündenhausen aufgeführt.

Nach fast 17-jähriger Amtszeit nimmt Walter Geiser Abschied als Ortschaftsrat in Langenau. Bereits im September legte er das Amt nieder wegen des zwischenzeitlich beigelegten Konflikts um den Neubau des Kindergartens im Ortsteil. Bürgermeister Christof Nitz verabschiedete ihn und dankte ihm für das geleistete Engagement. Er bedauert den Entschluss Geisers. Es war dann Sache der Ortsvorsteherin Elke Würger, die Tätigkeit des pensionierten Polizisten für die Gemeinde zu würdigen. Raimund Fries rückt nun in den Ortschaftsrat nach.

Zeichen setzen Kinder der Grundschule Wiechs. Mit selbstgemalten Figuren und Warnschildern möchten sie auf die gefährliche Verkehrssituation in Wiechs hinweisen. Rektorin Rosemarie Jaeckel dankte dem Elternbeirat und dem Förderverein für die Übernahme der Kosten.

10. November 2016

Wilfried Geiger aus Gersbach meint heute in einem Leserbrief zur Gersbacher Windkraft-Anlage, dass die Datenbasis für die Genehmigung der Windkrafträder Gersbach und Hasel unzureichend und fehlerhaft sei. „Viele Bürger haben aufgrund dieses Vorgehens den Glauben an die staatlichen Institutionen und die Politik verloren“, so der Autor des Leserbriefes.

Siegfried Kary aus Maulburg meint zur Windkraft: „Noch sind nicht alle Anlagen installiert, da bekommen die Gersbacher den nächsten Schlag auf den Kopf. Auf Biegen und Brechen sollen der dortigen Bevölkerung mehrere dieser Ungetüme vors Gesicht gesetzt werden.“ Seiner Meinung nach ist dies für die Menschen in Gersbach eine Zumutung höchsten Grades.

Ein Novum: Plötzlich beherrscht die Weltpolitik auch die lokale Berichterstattung. Die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten liefert heute im Markgräfler Tagblatt die Schlagzeile „Das ist wie ein Albtraum“. Der Satz stammt vom US-Amerikaner Mark Wise, der seit mehr als 20 Jahren in der Markgrafenstadt wohnt und hier als Musiker große Bekanntheit genießt. Er musste – so schreibt die Presse – um Fassung ringen und meinte: „Mir geht’s schlecht“. Lars Halter, der für die Deutsche Welle von der Präsidentenwahl aus New York hautnah berichtete, meinte dem Markgräfler Tagblatt gegenüber, dem er einst in der Schopfheimer Redaktion als Volontär angehört hat – er sei schockiert und entsetzt. Mit Trump habe sich „ein Rassist und Sexist durchgesetzt“. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Kongress und im Senat habe Trump als Präsident viel mehr Macht als etwa Barack Obama. George Heist, der 1963 als US-Soldat nach Deutschland gekommen war und seit vielen Jahren in Fahrnau lebt, meint zum Ergebnis: „Ganz dumm ist er ja nicht.“ Viel werde von der Regierungsmannschaft abhängen, die Trump zusammentrommeln könne, denn Trump könne alleine nicht regieren, zumal nicht alle Republikaner auf seiner Seite stünden.

Es kommt Bewegung in den Hochwasserschutz von der B 518 nach Eichen. Aufgrund einer Intervention von Rainer Stickelberger, SPD, an Verkehrsminister Hermann will dieser nun prüfen lassen, ob eine vorgezogene Lösung zum Hochwasserschutz vor dem Umbau des Knotens B 317/B518 möglich wäre.

Zum Auftakt des „Theater-Festivals für junge Leute“ wird in der Stadthalle das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen vom Kindertheater Mimikri aus Büdingen gespielt.

Fast 500 begeisterte Zuschauer kamen in die Friedrich-Ebert-Sporthalle, um Weltklasse-Tischtennis beizuwohnen. Den Final-Match bestritten Timo Boll und Marcos Freitas (portugiesischer Vize-Europameister), wobei Timo Boll den Pokal mit nach Hause nehmen konnte.

11. November 2016

Zahlreiche Martinsumzüge sind heute in der Stadt unterwegs. So von der KITA Wiechs, der Grundschule Wiechs, dem Kindergarten Eichen. Das Bildungshaus war bereits am 10. November mit Laternen unterwegs und feierte danach auch noch ein Martinsspiel. Der Kindergarten Raitbach und jener in Gersbach werden ihre Umzüge erst am 14. d.M. starten. Um auf den Martins-Gedanken einzustimmen, findet der Laternenumzug der Waldorfschule am 12. November mit Martinsspiel und anschließendem Suppenessen statt. Die KITA Hintermatt entfachte nach dem Laternenumzug ein Martinsfeuer vor der Tagesstätte.

Elf kleine Buben und Mädchen des evangelischen Kinderhauses im Lus kamen dieser Tage zum Tafelladen. Sie führten einen Wagen voller haltbarer Lebensmittel mit sich, die sie von zu Hause mitgebracht hatten. Ladenleiter Bernt Hasler bedankte sich für die Gaben. Die Ursprungsidee für diese Aktion liegt im Martinstag und dem Gedanken des Teilens.

Zum 850-jährigen Dorfjubiläum in Gersbach wird das dritte Chronik-Heft vorgestellt. Prof. Dr. Klaus Schubring widmet sich darin der Frühgeschichte und dem 250-jährigen Jubiläum der neuen Gersbacher Kirche. Finanziert wurde das Heft vom Förderverein Gerisbac. Für den Förderverein freuen sich Rolf Strohm und Prof. Dr. Klaus Schubring, das 40-seitige Heft vorstellen zu können.

Der Fußballverein Fahrnau freut sich über zwei neue Vorstandsmitglieder, die den Verein derzeit kommissarisch verstärken. Sebastian Czornitzek wird sich um handwerkliche Belange und Aufgaben kümmern, Jochen Sutter fungiert als Berater des Vereins rund um alle Themen.

Inge Oswald von der Initiative „Schopfheim hilft“ kümmert sich darum, dass Flüchtlinge Arbeits- oder Ausbildungsplätze erhalten. Sie kann nun Bilanz ziehen und berichtet darüber, dass in Fahrnau rund 120 Bewohner in der Gemeinschaftsunterkunft leben, davon ca. 30 Kinder. Sie freut sich, dass 16 Arbeitsverträge, davon drei Ausbildungsplätze – ein Maurer, ein Elektriker, eine Friseurin – abgeschlossen werden konnten.

Die Fahrnauer Farifa-Narren präsentieren um ihren Präsidenten Christian Leisinger zusammen mit den „Bättelsäcken“, den „Chrattenhexen“, den „Schiibechnechte“ und den „Düfzelgeistern“ die neue Fasnachtszeit. Das neue Motto „‘s chönnt no schlimmer sii“ verkündete Michael Leisinger von den „Düfzelgeistern“.

Das Geheimnis ist gelüftet: Erich Lacher wird die Fasnacht als Statthalter „Öhrly vom Bugg“ anführen. Das Motto, das am Kronenbrunnen verkündet wurde, heißt: „Willsch öbbis bewege, dann muesch du di rege“. Wichtiges Aufbruchssignal bei der Veranstaltung war die Wiederauferstehung der Zunftabende, die in der vergangenen Fasnachtszeit wegen Unstimmigkeiten in der Zunft ausgefallen waren. „Ein Jahr ,Gaudi-Abstinenz’ ist genug“, befand Klaus Strauß in seinem Prolog. Natürlich war Bürgermeister Christof Nitz bei der Eröffnung der närrischen Monate mit dabei.

12. November 2016

Die Schwertransporte auf den Rohrenkopf sind nach Mitteilung der Windpark-Betreiber seit dieser Woche abgeschlossen.

Peter Elsen, Lehrer an der Waldorfschule, informierte dieser Tage an einem Informationsabend über seine eindrücklichen Erlebnisse bei einem einwöchigen Hilfseinsatz im Gazastreifen.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche begann dieser Tage die Feier zum 40-jährigen Bestehen der Sozialstation. Beim anschließenden Empfang im evangelischen Gemeindehaus blickte der Geschäftsführende Vorstand Georg Schenk auf die Anfänge der Krankenpflege in Schopfheim zurück. Heute versorgt die Sozialstation mehr als 1.200 Menschen im Mittleren Wiesental. Dabei sind 155.000 Hausbesuche geleistet worden. Neben Landrätin Marion Dammann beglückwünschte auch der Schopfheimer Beigeordnete, Dr. Ruthard Hirschner, die Jubilare.

In der evangelischen Stadtkirche in Schopfheim ist ein binationales Chorprojekt des Gesangvereins Fahrnau sowie der beiden elsässischen Chöre „A tout C(h)oeur“, St. Louis, und „Le Motet“, Mulhouse, unter der Leitung von Ralf Ernst und Claire Décaux zu hören. Unterstützt wurden die beiden Chöre von einem kleinen Orchester, das für diesen Anlass zusammengestellt worden war.

Ein Gala-Konzert der ungewöhnlichen Klänge gaben der Musikverein Fahrnau und die Schwarzwald-Kapelle Münstertal in der Stadthalle. Der Fahrnauer Dirigent, Gordon Hein, bot mit dem sinfonischen Gedicht „Insel des Lichts“ eine immerhin 30-minütige „Sage nach Noten“. Die Münstertäler wurden von Denise Laile dirigiert. Der Konzertabend mit nichtalltäglicher Literatur wurde mit verdientem, langem Beifall honoriert.

13. November 2016

Christof Nitz und Erhard Schöpflin vom Sozialverband VdK legen am heutigen Volkstrauertag auf dem Schopfheimer Friedhof und später auch auf dem Fahrnauer Friedhof Kränze nieder. Sie gedenken damit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feierstunde von Musikern der Stadtmusik.

14. November 2016

Zu einem heftigen Unfall zwischen einem Kleinwagen und einem Gelenkbus kommt es auf der B 518 in Höhe Einfahrt Schopfheim-Eichen. Trotz Überholverbots wollte eine Frau mit ihrem Auto einen Lkw mit Anhänger überholen. Als sie den Gelenkbus, der entgegenkam, bemerkte, stellte sie fest, dass es zum Überholen nicht mehr reichen würde. Um den Frontalzusammenstoß zu vermeiden, zog die Lenkerin ihr Auto nach rechts und bremste es aus. Der Busfahrer bremste ebenfalls ab und wich rechts in den Grünstreifen aus. Eine Kollision konnte trotzdem nicht mehr verhindert werden. Es gab beträchtlichen Sachschaden, allerdings wurde niemand der etwa 130 Personen, die sich im Linienbus befanden, verletzt.

Bürgermeister Christof Nitz verkündet in der Gemeinderatssitzung ein historisches Ereignis: Das Uehlin-Areal ist verkauft. Nun ist der Weg frei für die Bebauung der Baulücke in der Innenstadt. Das Grundstück ist an den Investor BPD Immobilienentwicklungs-GmbH verkauft worden. Die Bauarbeiten für das 12-Millionen-Euro-Projekt sollen im Frühjahr 2017 beginnen und zum Weihnachtsgeschäft 2018 fertig sein. „Totgesagte leben länger“, meint der Bürgermeister auf die Nachricht hin, auf die viele Schopfheimer schon lange gewartet haben. Nach neunjähriger, zuweilen zäher Entwicklungszeit und zuletzt mehrfach verschobenen Notar-Terminen sei es nun vollbracht. Verkauft wurden die 2.294 qm entlang der Scheffelstraße. Die beiden Gebäude an der Hauptstraße sind abgetrennt vom Projekt und werden separat veräußert. Nach menschlichem Ermessen – so der Bürgermeister – sollte der Umsetzung des Projekts nun nichts mehr im Wege stehen. Gudula Nieke-Mast vom Investor meinte, es erfolge noch in diesem Jahr eine genauere Bodenuntersuchung. Im Februar/März 2017 soll es dann richtig losgehen mit Abriss- und Tiefbauarbeiten. Gebaut wird in zwei Etappen, auch mit Rücksicht auf Anwohner und umliegende Geschäfte. Zuerst wird von der Scheffelstraße her gebaut, der rückwärtige Bereich (Sparkassen-Hinterhof) sei wohl erst ab 2018 betroffen. Mit dem Bau Uehlin-Areal rückt auch der Umbau der Scheffelstraße zur Fußgänger-Zone näher. Sobald der erste Abschnitt fertig sei, werde man beginnen können, meint Bürgermeister Nitz. Bis dahin sei eine Zufahrt zur Scheffelstraße, wenn auch mit Einschränkungen, möglich. Die BPD Immobilienentwicklungs-GmbH ist einer der größten Immobilienentwickler Europas und besonders stark in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland vertreten. In Deutschland gibt es acht Niederlassungen – das Freiburger Büro, das sich um das Schopfheimer Projekt kümmert, gehört zur Niederlassung Stuttgart.

Heiko Weide kandidiert doch nicht ein zweites Mal für den Sitz im Bau- und Umweltausschuss. Dies teilte Andreas Kiefer, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen, dem Gemeinderat mit.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Schopfheimer Bewerbung um das Zentralklinikum im Kreis Lörrach abzugeben. Mit dem Beschluss bekam der Bürgermeister, was er sich wünschte: ein starkes Signal nämlich. Er zählte in der Sitzung noch einmal das stattliche Bündel an Vorteilen auf, das Schopfheim mit dem Standort-Vorschlag in die Waagschale werfen könne: Eine mehr als ausreichende Fläche (10,6 ha), eine ideale Anbindung an die S-Bahn und die Bundesstraße sowie die geografische Lage mitten im Landkreis könne kein anderer Standort bieten. Zwar liege das Gelände teilweise in der Wasserschutzzone 2 ausgeschrieben, doch das gelte auch für Standort-Varianten anderer Kommunen. Auch die Tatsache, dass sich das potenzielle Klinik-Areal in einem so genannten „lokalen Grünzug“ befinde sei kein Hinderungsgrund für einen Krankenhaus-Neubau. Nach Auskunft des Regionalverbandes seien für bedeutende Gemeinschaftseinrichtungen durchaus Ausnahmen denkbar. Von einer „tollen Sache“ sprach für die SPD Thomas Gsell. Er machte sich allerdings gewisse Sorgen ob des bevorstehenden Entscheidungsprozesses. Der Bürgermeister setzt indes große Hoffnungen auf das professionelle Vorgehen der beauftragten Gutachter. „Es wäre schön, wenn wieder mal etwas nach Schopfheim zurückkäme“, erklärt Artur Cremans für die SPD und wirft den Blick auf den Verlust etlicher zentraler Einrichtungen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Schopfheim. Dr. Peter Ulrich von der SPD glaubt, dass eine Zentralklinik auch positive Effekte für die immer schlechter werdende Facharzt-Versorgung auf dem Lande nach sich ziehen könnte. „Wir sollten uns kämpferisch zeigen“, unterstützte auch CDU-Fraktionsvorsitzende Heidi Malnati die Standort-Bewerbung Schopfheims. „Alle reden davon, den ländlichen Raum zu stärken“, jetzt sei die Gelegenheit, damit ernst zu machen, betont sie.

Der Gemeinderat geizte nicht mit Lob für das Bebauungskonzept der Firma Binder&Blum auf dem Industriegelände der Firma Gardner Denver an der Roggenbachstraße. Es sollen dort insgesamt 158 Wohneinheiten in sieben Mehrfamilienhäusern entstehen. Diese Bebauung, so Bürgermeister Christof Nitz, sei ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung. Thomas Kuri kann sich für die CDU grundsätzlich mit der Planung anfreunden, er bat jedoch, vor dem Einreichen des Bauantrags eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich zusammen mit dem Bauherrn über die Fassadengestaltung abstimme. Nicht glücklich mit der Planung zeigt sich Kürnbergs Ortsvorsteher Martin Gruner. Er beklagte, dass die Neubebauung den „Rhythmus“ in der Blasi- und Roggenbachstraße nicht aufnehme. Nirgends sonst gebe es eine Flachdach-Bebauung.

Daniela Klimmer vom Elternbeirat der Grundschule Langenau meint in der Bürger-Fragestunde des Gemeinderates zum Bildungshaus, die jüngste Entwicklung sei sehr konstruktiv gewesen. Mit der aktuellen Planung könne man gut leben.

Der neue Kindergarten Langenau in Holzständer-Bauweise wird für 940.000,– Euro an einen hiesigen Generalunternehmer vergeben. Zwar merkte der Langenauer Rektor Hermann Merath in der Bürgerfragestunde an, dass der Neubau weiterhin nicht geeignet sei und Schutzmaßnahmen notwendig würden, um das Lernen in der Schule nicht zu stören. Die Finanzierung sollte dies daher im Haushalt 2017 berücksichtigen und einen Betrag einstellen, der die Außenanlage beinhalte.

Der Gemeinderat stimmt der Einrichtung einer Einsichtsstelle für das Grundbuchamt bei der Stadt zu. Das neue Grundbuchwesen wird dazu führen, dass zum 02. Mai 2017 das Schopfheimer Grundbuchamt aufgehoben und zum Amtsgericht Villingen-Schwenningen verlagert wird. Die Einsichtsstelle soll jedoch auf zwei Jahre befristet werden, um die Resonanz beurteilen zu können. Es wird mit Einnahmen von 7.000,– Euro jährlich und einem Personalaufwand von 24.000,– Euro jährlich ausgegangen. Über die Dauer der Einsichtsstelle gehen die Meinungen auseinander. Letztlich wurden aber zwei statt wie vorgesehen drei Jahre beschlossen.

16. November 2016

Dieser Tage waren Rainer Stickelberger und Artur Cremans (beide SPD) beim Polizeirevier in Schopfheim und ließen sich von Revierleiter Florian Doppler und seinem Stellvertreter Michael Trefzer über die aktuelle Lage informieren. Ein wesentlicher Teil der Aufgaben drehe sich um die Verkehrssicherheit, so seien jährlich etwa 560 registrierte Unfälle aufzunehmen. Bei der Verkehrsüberwachung stehen die beliebtesten Motorradstrecken, die im Schopfheimer Revier liegen, im Fokus des Reviers. Zunehmend Sorgen bereite die Strecke Schopfheim-Gersbach. Die Personalausstattung – so der Revierleiter – könnte besser sein.

25 Einsendungen gab es in den vergangenen Wochen zum Foto-Wettbewerb „Fremde werden Freunde“ der Badischen Zeitung. Den 1. Platz konnte Jakob Brüderlin vor Marion Wenk-Räuber und ihrem Sohn Jonas für sich verbuchen. Leonie Brouwer und Gudrun Gehr haben je einen 3. Platz belegt.

17. November 2016

Im neuen REWE-Markt auf der Gänsmatt eröffnet die Bäckerei-Filiale „Kaiser’s gute Backstube“ aus Ehrenkirchen. Sie ist täglich von 6.30 Uhr bis 22 Uhr und sonn- und feiertags von 8 bis 11 Uhr geöffnet. Frühstück und Mittagstisch werden angeboten.

Der REWE-Markt in Gündenhausen öffnet heute nach dreimonatiger Umbauphase wieder. Im Zuge der Neugestaltung wurde die Verkaufsfläche durch einen Anbau um etwa 300 qm erweitert. Nun können ca. 20.000 unterschiedliche Artikel auf einer Fläche von 2.053 qm präsentiert werden. Acht neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Das gesamte Team um Marktmanager Andreas Geitz zählt derzeit 65 Mitarbeiter. Mit seinem Energie-Konzept leistet der Markt einen ökologischen Beitrag. Alle Kühlmöbel sind nun verglast, bei der Beleuchtung kommen LED-Lampen zum Einsatz.

Beim Gesangverein Fahrnau folgt auf den Dirigenten Ralf Ernst Krastin Nastev. Der aus Bulgarien stammende Dirigent will mit dem Chor in eine neue Aera starten.

Als Bekenntnis zur dezentralen Ausbildung im Handwerk wertete Arno Baumann, Leiter der Gewerbe-Akademie, die Investition in den Erweiterungsbau für die überbetriebliche Ausbildungsstätte und das hochmoderne Heizzentrum. 4,2 Mio. Euro wurden investiert, wobei das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn 45%, das Wirtschaftsministerium des Landes 30% und 25% die Handwerkskammer Freiburg aufbrachten. Bei der Feier zur Einweihung des Erweiterungsbaues wird deutlich, dass die „Chancen im Handwerk so gut wie noch nie“ sind.

18. November 2016

Vergangene Woche präsentiert die Klasse 10b des THG unter der Leitung von Musiklehrerin Juliane Heutjer das Erarbeitete zum Thema „Minimal Music und Minimal Art“.

Im Museum wird die Ausstellung „O schöner, grüner Wald“ von Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid eröffnet. „Erwarten Sie nichts Ökologisches, nichts Politisches, keine Entwicklungsgeschichte, keine biologische Abhandlung“, meint die Museumsleiterin bei der Eröffnung. „Es ist eine Ausstellung über den Wald in vielfältigen Darstellungen“, betont sie. Texte berühmter Autoren und Lyriker, Bilder und Grafiken, idyllische Waldmotive, Bilder und Märchenbücher, Käfer und Schmetterlinge sowie Schul-Wandbilder stellen nur einen Teil der Ausstellung dar.

19. November 2016

Die ChoriFeen aus Kürnberg konzertieren unter der Leitung von Eva Meftahudinov im Bürgersaal in Kürnberg. Begleitet werden sie am Klavier von Michael Herrmann. Den Abend gestaltet die Tanzgruppe „Dance Funtastics“ aus Wehr sowie der Gitarrist und Sänger Julian Joist mit.

Heidi Knoblich stellt ihr neues, von Martina Mair illustriertes Weihnachtskinderbuch „Alle warten auf das Lebkuchenweiblein – eine Weihnachtsgeschichte aus dem Schwarzwald“ in der Regio-Buchhandlung vor.

Der Helferkreis der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau weiht eine Fahrrad-Werkstatt für Flüchtlinge ein.

Unzufrieden zeigt sich der Wiechser Ortschaftsrat mit der Haltung der Stadtverwaltung, da noch keine verbindliche Entscheidung über eine versenkbare Bühne in der neuen Halle getroffen wurde.

Ziemlich überraschend endet das jahrelange juristische Tauziehen vor dem Landgericht Waldshut mit einem Vergleich. Im Streit um verunreinigtes Erdreich in Eichen haben die Stadt und der Grundstückseigentümer Prof. Peter Trüby nun einen Vergleich geschlossen. Danach verpflichtet sich die Stadt, auf dem umstrittenen Teilstück, auf dem sie einst den Kanalstrang für den Hochwasser-Bypass verlegt hatte, auszutauschen. Die Stadt erfüllt damit nicht nur eine Forderung von Peter Trüby, sondern kommt auch einer Anordnung des Landratsamtes Lörrach nach. Für den Bodenaustausch hat die Stadt laut Urteil 50.000,– Euro aufzubringen, hinzu kommen noch 3.000,– Euro für die Belagsarbeiten an der Zufahrt zum Grundstück sowie 6.000,– Euro als Schadenersatz für die Nichtnutzbarkeit des Areals als Schafweide. Beigeordneter Dr. Hirschner begründete den Vergleich mit pragmatischen Überlegungen. Er schätzt das Prozessrisiko vor dem Verwaltungsgericht selbst auf „fifty-fifty“. Insofern habe man nun einen Schlussstrich ziehen wollen.

Beim „Tag der offenen Tür“ kamen nicht allzu viele Besucher in die Gewerbe-Akademie.

Erneut präsentiert Sigrid Reif für den Gewerbeverein die Hobby-Ausstellung in der Stadthalle. Es kamen in diesem Jahr weniger Aussteller, da in Höllstein eine Parallel-Veranstaltung stattfand.

Die „X-men-Group“ feierte in der Langenauer Halle einen Guggenmusik-Abend mit sieben Formationen aus Deutschland und der Schweiz.

Die katholische Pfarrgemeinde sucht für die ersten Januarwochen Sternsinger. Die Sammlungen in diesem Jahr haben besonders das ostafrikanische Kenya im Blick.

Mitnehmen, was einem gefällt kann man heute in einem „Umsonst-Laden“ des Kulturcafés „Irrlicht“. Die Idee der kostenlosen Tauschbörse ist von nun an fester Bestandteil. Eine speziell eingerichtete Ecke zeigt das Angebot während den Öffnungszeiten.

20. November 2016

„Wir haben vom Veterinäramt das Ergebnis bekommen, dass wir nicht betroffen sind“, erklärt Jörg Schön und meint die laufenden Schutzmaßnahmen gegen die derzeit in Deutschland sich entwickelnde Vogelgrippe. Dennoch bleibt der Besitzer des Langenauer Loh-Hofes sehr aufmerksam. Schon einmal – im Jahre 2011 – mussten über 2.000 Tiere auf diesem Hof getötet werden. Seit Donnerstag hält Schön auch die etwa 500 Gänse im Stall. Ebenso bleiben die rund 1.500 Legehennen, etwa 200 Puten und 250 Enten ohne Freigang.

Der Musikverein Wiechs veranstaltet ein Benefiz-Konzert erstmals in der evangelischen Stadtkirche. Der Erlös ist für die BZ-Aktion „Hilfe zum Helfen“ bestimmt. Rund 600 Zuhörer ließen sich die geistlichen Werke für Blasorchester in der besonderen Atmosphäre nicht entgehen. Erstmals in der 114-jährigen Vereinsgeschichte, so der Vorsitzende Peter Zimmermann, gestaltete der Musikverein Wiechs ein Kirchenkonzert und erstmals traten die Musikerinnen und Musiker in ihrer neuen Vereinsuniform auf. Dass Blasmusik und Kirche keinen Widerspruch bedeutet, bewies Jörg Wendland als umsichtiger und innovativer Dirigent des Vereins. Für besondere Akzente sorgten die Holzbläser- und Blechbläser-Ensembles. Finaler Glanzpunkt war aber die Aufführung des Orgelkonzertes in g-moll Op. 4 von Georg Friedrich Händel in einem Arrangement für Blasorchester von Ulrich Winzer. Als Orgel-Solist wusste Cornelius Holdermann an der Schuke-Orgel ebenso feinsinnig, differenziert und spielfreudig die verzierungsreichen Solo-Parts in den drei Sätzen auszugestalten. Der Spendenerlös des Konzerts in Höhe von knapp 3.300.– Euro kommt so bedürftigen Menschen und sozialen Institutionen im Landkreis zugute.

Im Anschluss an das Benefiz-Konzert des Wiechser Musikvereins wurden im evangelischen Gemeindehaus-Saal Dirigent Jörg Wendland und die Klarinettistin Tanja Klemm für 25 Jahre aktiver Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt.

22. November 2016

Rudolf Leininger und Marta Leininger geb. Kuder feiern in Wiechs ihre diamantene Hochzeit.

Der Kürnberger Ortschaftsrat zeigte sich jüngst nicht damit einverstanden, dass sein Beschluss „Tempo 30 innerorts“ nicht in vollem Umfang umgesetzt wird. Mit drei Ja- und zwei Nein-Stimmen beschloss man, einen Antrag zu stellen, auf der K 6352 von der Abzweigung Fahrnau bis zur Kreuzung Sattelhof das Tempo auf 70 km/h zu reduzieren. Bei einer Umfrage stimmten 31% der Kürnberger einem derartigen Ansinnen zu.

23. November 2016

Wie das Markgräfler Tagblatt heute mitteilt, ist die Schopfheimer Diabetologie im Kreiskrankenhaus in der vom Nachrichtenmagazin „Focus“ veröffentlichten Rangliste unter den Besten in Deutschland. Über diese Auszeichnung freut sich Chefarzt Dr. Michael Maraun.

Dem Saatkrähen-Problem im Stadtpark will die Stadt jetzt Herr werden. In absehbarer Zeit sollen die Krähennester entfernt und Uhu-Attrappen zur Abschreckung angebracht werden, so Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen.

24. November 2016

In seinem Jahresbericht sprach der Vorsitzende der Privatwaldbetriebsgemeinschaft Gersbach e.V., Rolf-Dieter Schmidt, die Schwerpunkte des vergangenen Geschäftsjahres an. Von Gersbach wurden 2015 9.607 Festmeter an die Forstbetriebsgemeinschaft verkauft.

Gretel Schmidt, die 14 Jahre lang Leiterin des Seniorenzentrums Schärers Au war, geht zum Bedauern der Bewohner in den Ruhestand. Bettina Bethlen nutzte die Gelegenheit, daran zu erinnern, wie Frau Schmidt sich vor 14 Jahren beworben hatte und „gottseidank“ auch eingestellt worden ist. Im Namen der gesamten Diakonie dankte Pfr. Martin Schmitthenner für die geleistete Arbeit.

Nach einer turbulenten Zeit sehnen die Unabhängigen etwas mehr Ruhe herbei. An der Spitze gab es während der Mitgliederversammlung einen Ämtertausch. Heiko Weide ist nun Vorsitzender, sein Vorgänger Ulrich Dick übernimmt das Stellvertreter-Amt. „Wir wurden von unseren eigenen Leuten überrascht“, sagt Fraktionssprecher Andreas Kiefer, der damit auf den plötzlichen Wechsel des ehemaligen Kollegen Kai Horschig zu den Freien Wählern anspielte. Mit Horschig und Blessing, der aus dem Gemeinderat ausschied, haben die Unabhängigen zwei Gründungsmitglieder verloren. Zur Mitgliederversammlung in die „Sonne“ kamen gerade mal sechs Personen. Der Kreisrat Dr. Fritz Lenz meint, dass der Standort für die neue Zentralklinik gute Chancen habe, da er hoffe, dass die Kreisräte von der Wirtschaftlichkeit der Angebote ausgehen werden.

25. November 2016

Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Johann-Peter-Hebel-Schule konnte das 25-jährige Bestehen gefeiert werden. Kritisch sieht der Verein, dass die Zuschüsse von dritter Seite ständig geringer werden, ein Problem sind auch die Versorgungslücken bei ausgebildeten Lehrern für Förderschulen. Turnusgemäß mussten Teile des Vorstandes neu gewählt werden. Nach 13 Jahren gab Kassiererin Heidi Schottmüller ihr Amt ab. Gaby Eckenstein tritt nach den Wahlen ihre Nachfolge an. Zusammen mit der Vorsitzenden Rita Sprich zieht der Verein in die Zukunft. Unerfreulich ist dabei, dass der Zinsertrag aus der Stiftung des Fördervereins auf einem sehr niedrigen Niveau ist. Die offizielle Geburtstagsfeier wird der Förderverein am 12. Mai 2017 begehen.

In der Fahrnauer Gemeinschaftsunterkunft hat sich ein Näh-Treff etabliert. Vor allem die Änderungsschneiderei ist heiß begehrt unter den Flüchtlingen.

Die Stadt ehrte zahlreiche verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihre im sportlichen Bereich erzielten Erfolge. Ebenso wurden Blutspender für ihr Engagement ausgezeichnet. Bürgermeister Christof Nitz und Fachbereichsleiter Jürgen Sänger durften die Ehrungen vornehmen. 50-mal haben Edgar Schmidt und Manfred Ginzler Blut gespendet, gar 75-mal spendete Susanne Hagen Blut. Bei den Sportlern waren Boulespieler, Karatekämpfer, Triathleten und Tennisspieler unter den Geehrten.

Jahreshauptversammlung beim Skiclub in Fahrnau, der in der vergangenen Saison nicht nur mit einer schlechten Wetterlage, sondern auch mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen hatte. Klaus Störk, Vorsitzender des Vereins, freute sich nach sechsmonatiger Amtszeit dennoch über eine positive Bilanz. 14 Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgesprochen. Christian Brauchle, Matthias Bucher, Anja Schwietale und Arnd Schwietale wurden für ihre 25-jährige Tätigkeit als Skilehrer geehrt.

Viele Besucher kommen bei herrlichem Wetter zum diesjährigen „Lichter-Fest“ in die Stadt. Die vielen großen und kleinen Lichter sorgten für ein gemütliches Ambiente beim Besuch der Stände oder in den Geschäften, die bis 21 Uhr geöffnet hatten.

Beim „Tag der freien Schulen in Baden-Württemberg“ war Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger, SPD, Gast in der Waldorfschule.

26. November 2016

Gegen 23.30 Uhr löst die Brandmeldeanlage in der Stadthalle einen Feuerwehr-Einsatz aus. Die Rauchmelder waren vermutlich durch eine Nebelmaschine ausgelöst worden. Während der Evakuierung – so die Polizei – kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der eine Frau verletzt wurde.

Während einer Feierstunde kann die VR-Bank insgesamt 19 Mitglieder ehren, die in diesem Jahr auf 50- bzw. 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnten. Die Vorstände Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh nutzten die Gelegenheit, sich für die langjährige Treue zur Bank zu bedanken.

27. November 2016

Gut besucht war am 1. Advent der Saal des katholischen Gemeindehauses beim Familiennachmittag des Harmonika-Orchesters Schopfheim. Dabei konnten die Musikschüler ihr Können unter Beweis stellen.

Die Musikgruppe „Graad hytt“ konzertiert in einem Benefiz-Konzert in der Kapelle in Wiechs. Der Erlös ist zugunsten der Weihnachtsaktion „Grenzenlose Weihnachtsfreude des Gustav-Adolfs-Werkes“ in Baden bestimmt. In diesem Jahr kommt das Geld Roma-Kindern in Rumänien zugute.

Die Arbeiterwohlfahrt lädt zur Advents- und Vorweihnachtsfeier in das „Café Georg“ im Georg-Reinhardt-Haus ein. Die Vorsitzende, Heidi Malnati, konnte Mitglieder und Freunde des Wohlfahrtsverbandes begrüßen. Der Männerchor Maulburg verlieh der Veranstaltung mit seinen Liedvorträgen musikalischen Glanz.

Unter der Leitung von Andreas Mölder gaben der Kinderchor, der Kirchenchor und die Musikgruppe InTakt sowie ein Bläserquartett des Musikvereins Wiechs ein Adventskonzert in St. Bernhard.

Den 1. Advent nutzte der Gesangverein Concordia Gersbach für ein Konzert in der Kirche des Ortsteils. Neben den Gesangsdarbietungen sorgte ein Flöten-Ensemble aus Bernau für zusätzliche Bereicherung. Auch der Frauenchor „Loreley“ aus Bernau und der Männerchor Aitern trugen zum Erfolg des Konzertes bei. Während der Vorsitzende Ernst-Frieder Schmidt zunächst die Gäste begrüßen konnte, erhielt er im Verlauf des Konzertes für 50 aktive Sängerjahre die Ernennung zum Ehrenmitglied.

28. November 2016

Ohne große Diskussion winkte der Gemeinderat den Entwurf für den Haushalt 2017 mit großer Mehrheit durch. Es war der erste Haushalt, der für das doppische Verfahren erstellt wurde. Kämmerer Thomas Spohn stellte während der Diskussion noch einmal die Eckpunkte des Zahlenwerkes vor. Investitionen sind in Höhe von 22 Mio. Euro eingestellt. Als Problem für die Zukunft bezeichnet Bürgermeister Christof Nitz, dass alle jetzt getätigten Investitionen den Nachteil hätten, dass die Stadt dafür künftig die Abschreibungen erwirtschaften müsse. Dieses wiederum belaste den Ergebnishaushalt. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN meinte, ob man über Grund- und Gewerbesteuer nicht alle an den Investitionen beteiligen sollt, anstatt Gebühren zu erhöhen in Bereichen, die zur Lebensqualität gehörten. Bernhard Müller von den GRÜNEN wollte die Finanzierung durch Steuererhöhungen eher kritisch sehen. Er plädierte für strengere Kontrollen bei den Baukosten, Nachträgen oder Sonderwünschen.

Im Rahmen des „Theater-Festivals für junge Leute“ gastiert das Mitmach-Theater Sturmvogel mit dem Stück „Der kleine Rabe Theobald“ in der Stadthalle.

29. November 2016

Das Kabarett „Gänseblümchen“ gastierte in der St. Agathen-Kirche mit einem gelungenen Mix aus Tango und Chanson.

30. November 2016

Das Landratsamt hat auch den Bau eines zweiten Windparks auf dem Haseler Glaserkopf südlich von Gersbach genehmigt. Aus fünf werden nun zehn Windräder, die sich künftig rund ums Golddorf drehen werden. Die neuen Windräder sind von der EnBW geplant und werden von dieser gebaut. Es sind vier Anlagen mit einer Nabenhöhe von 149 m/Gesamthöhe 212 m sowie einer Anlage mit 137 m Nabenhöhe / 200 m Gesamthöhe. Leisten sollen die fünf Räder 16,5 Megawatt. Ulrich Hoehler, Erster Landesbeamter und Leiter des Dezernats für Mobilität, Umwelt und Strukturpolitik am Landratsamt, meint: „Das Verfahren mit allen Prüfkriterien war nicht einfach.“ Neben dem großen Interesse der Öffentlichkeit sei der Zweifel innerhalb der Bürgerschaft Gersbachs gut nachvollziehbar. Man habe Verständnis für die Sorgen und Befürchtungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, betont Hoehler weiter. Das Landratsamt habe aber letztlich „auf Basis von Daten und Fakten“ sowie der gesetzlichen Grundlagen entschieden. Es gebe, so wird betont, keine belastbare Untersuchung, wonach der Tourismus durch Windkraft-Anlagen negativ beeinflusst würde. Zum Schutz des Rotmilans müssen die Windräder Nr. 3 und 4 an jenen Tagen abgeschaltet werden, an denen im Umkreis von 300 m um die Anlagen herum Grünflächen gemäht oder gemulcht werden. Erfreut reagiere die EnBW auf die Genehmigung, so deren Sprecher Ulrich Stark.

01. Dezember 2016

Erich und Mathilde Schmidt geb. Schmutz feiern heute in Langenau ihre diamantene Hochzeit. Während der Jubilar in Langenau geboren wurde, stammt seine Frau aus Möhringen bei Immendingen.

Der Erlös aus dem THG-Sponsoren-Lauf wurde an drei Projekte verteilt und dieser Tage überreicht. 14.000,– Euro konnten aufgeteilt und damit dem Freundeskreis „Granja el Ceibo“, der die Arbeit mit behinderten Jugendlichen in Argentinien unterstützt, an das „New Generation Children Centre“ in Moshi/Tansania und an den Flüchtlingshelferkreis „Schopfheim hilft“ übergeben werden. Die Spendenübergabe erfolgte durch Schulleiter Wolfgang Stocker und die Lehrer Markus Manfred Jung und Klaus Breininger vom THG.

Die Eigentümer des Vogelbach-Areals an der Mattenleestraße wollen das Gesamtareal einer neuen Nutzung zuführen. Am Montag dieser Woche wurde ein ausgeschriebener Architekten-Wettbewerb in einer Halle der Öffentlichkeit vorgestellt. Am besten gefiel der Entwurf von Wick+Partner, einer Gesellschaft für Stadtplanung, Landschaftsplanung, Bauplanung und kommunale Beratung aus Stuttgart. Auf dem knapp 1.000 qm großen Areal sollen über 50 Wohnungen und ein Einkaufsmarkt Platz finden.

Der Förderverein der Schule Gersbach zog zusammen mit der Vorsitzenden Gabriele Sutter Jahresbilanz bei der Generalversammlung. Dargelegt wurden die Aktivitäten, die mit Hilfe des Vereins für die Schule umgesetzt werden konnten. In der Versammlung wurde allerdings bedauert, dass kein Vertreter der Fahrnauer Schule begrüßt werden konnte.

Bürgermeister Christof Nitz und Dr. Ruthard Hirschner stellen der Presse die neue Stadtplanerin Karin Heining vor. Die studierte Architektin war vor ihrem Wechsel 24 Jahre in der Stadtplanung der Stadt Lörrach beschäftigt. Sie wird nun den Fachbereich I, der bisher vom Beigeordneten Dr. Hirschner geleitet wurde, übernehmen. Den Fachbereich II leitet seit Anfang des Jahres Stadtkämmerer Thomas Spohn, den Fachbereich III bereits seit 2006 Jürgen Sänger. Über eine wirklich kompetente Frau, die in der Lage sein werde, den Fachbereich gut zu führen, freute sich Bürgermeister Christof Nitz, als er die neue Mitarbeiterin im Rathaus vorstellte. Die 57-Jährige stammt aus Aschaffenburg, ist verheiratet und zweifache Mutter. Sie meinte bei der Vorstellung: „Ich freue mich auf Schopfheim, die Stadt auf ihrem städtebaulichen Weg zu begleiten“.

Rund 800 Gäste kommen zur Premiere des neuen Filmes „Die Wiese“ von Gusty Hufschmid in die Stadthalle.

Ernst-Frieder Schmidt aus Gersbach meint zu den Äußerungen des Haseler Bürgermeister Kima, man würde die Gersbacher Windräder kaum sehen, Kima sei wohl von den Einnahmen, die seine Gemeinde habe, geblendet.

Rund 30 frierende, aber glückliche Gäste kamen am Donnerstag nach Eichen, um das erste von 24 wunderschön gestalteten Adventsfenstern im Dorf zu öffnen. Erste Gastgeber waren Rudi, Kathrin und Kira Wasmer in der Oberdorfstraße.

Jahreshauptversammlung im Familienzentrum. Carmen Frank erinnerte in ihrem Jahresbericht an das 20-jährige Bestehen. Das Familienzentrum – so war zu hören – musste 2016 neu strukturiert werden, da es einige personelle Wechsel gegeben hatte. Das Zentrum hat derzeit neun feste Mitarbeiter und zusätzliche ehrenamtliche Helfer. Am 01. Dezember hat Kerstin Dreher die neu geschaffene Stelle als Hauswirtschafterin angetreten. Außerdem löst Cornelia Hartmann als Geschäftsführerin Barbara Graf ab. Bei den Neuwahlen wurden Stefan Dusch und Bärbel Peither bestätigt.

Auch in Wiechs wird der „Lebendige Adventskalender“ eröffnet. Etwa zwei Dutzend Besucher, unter ihnen viele Kinder, finden den Weg in die Kapellenstraße, wo bei der Familie Krumm das erste Adventsfenster geöffnet wird.

02. Dezember 2016

In der letzten Gemeinderatssitzung erläuterte Forstamtsleiter Dr. Martin Groß den Wirtschaftsplan für 2017. Die Holzpreise befänden sich auf einem absteigenden Ast, betonte er. Dies schlage auch auf die Bilanz des Stadtwaldes durch. Bei einem normalen Hiebsatz von 11.000 Festmetern bleibe unter dem Strich lediglich ein Gewinn von rd. 86.000,– Euro übrig. Wegen des Eschen-Sterbens sei der Aufbau klimastabiler Mischwälder vordringliches Ziel, so Dr. Martin Groß. Zwar sei die Esche im Stadtwald nur zu 3% vertreten, doch vor allem am Entegast sei sie relativ stark vorhanden.

Die vhs und der Betriebszweig Kultur gehen bei der Stadt nun haushaltstechnisch wieder getrennte Wege. Der Betriebsausschuss tagte kürzlich, um den Haushalt für das nächste Jahr festzulegen. Zur geplanten Kooperation der vhs mit den Einrichtungen des Oberen Wiesentals berichtete Bürgermeister Christof Nitz, dass die interkommunalen Gespräche positiv verlaufen seien. Man werde im Frühjahr 2017 weitersehen, nachdem die Gemeinderäte im Oberen Wiesental sich mit der Thematik noch beschäftigen müssten.

03. Dezember 2016

Der Kiwanis-Club Wiesental unterstützt den DRK-Ortsverein mit 1.000,– Euro. Dieses Geld soll dazu dienen, die Finanzierung für einen Transportwagen zu ermöglichen.

Um das Thema „Windkraft“ ging es gleich mehrfach bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Gersbach. Es wurde berichtet, dass wegen der Windkraft-Anlage nun auch die Loipe verlegt werden müsse, denn sie könne auf einer Ausweichstrecke nur noch begrenzt genutzt werden. Eine weitere Frage bezog sich auf den Rückbau der asphaltierten Waldwege. Wilfried Geiger meinte, dass die Genehmigung der Haseler Windkraft-Anlagen aufgrund des Gutachtens zum Rotmilan eine falsche Entscheidung des Landratsamtes gewesen sei. Er sei entsetzt, dass wider besseres Wissen fehlerhafte Grundlagen zur Entscheidung herangezogen worden seien und meinte, man müsse den Petitionsausschuss des Landtages einschalten.

In den Sommerferien des kommenden Jahres wird es nach der erfolgreichen Premiere auch in diesem Jahr ein Verlässliches Betreuungsangebot geben. „Wir freuen uns erneut auf die Zusammenarbeit“, meint Klaus Brutschin vom Kiwanis-Club Wiesental. Dieser wird in der ersten Sommerferienwoche des nächsten Jahres wieder das Zirkus-Projekt „Manege frei“ für die zukünftigen Artisten in Zusammenarbeit mit dem Zirkus Lamberti fördern. Nach dieser Zirkuswoche wird der Platz frei gemacht für den Spielstand der Spielstadt, die vom Jugendreferat der Stadt organisiert wird.

Charlotte Kübler-Schoening berichtet von ihrem zweiwöchigen Notfallpädagogischen Einsatz mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen aus einem Flüchtlingslager im Nordirak.

Unter dem Vorsitz von Reinhold Fetscher trafen sich dieser Tage die Freunde der Grundschule Fahrnau zur Jahreshauptversammlung. Wie vielfältig die Unterstützung der Schule war, zeigt der Kassenbericht von Melanie Achtsnick. Die Rektorin der Fahrnauer Schule, Claudia Ströble, dankte dem Freundeskreis sowie Reinhold Fetscher, der sich erneut für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender zur Verfügung stellte.

Zum 20. Mal findet der Fahrnauer Adventsmarkt rund um St. Agathen statt. Die bisherigen Märkte wurden von Pfr. Andreas Ströble federführend geleitet, nun übernahmen Brigitte Möhrle vom TV und George Heist vom Gesangverein die Verantwortung für diese Veranstaltung der Fahrnauer Vereine, der Schule und der Kirchengemeinde. Neben den Marktständen warteten ständige musikalische Darbietungen als Rahmenprogramm in der Kirche auf Besucher. Blechbläser des Musikvereins Fahrnau, des Jugendorchesters Fahrnau-Hausen, Kinder des Kindergartens Bremt, des Kindergartens Hintermatt, Schüler der Gesangsklasse der Musikschule, Mitglieder des Gesangvereins, der Grundschule und des Gospelchores „Resonance of Life“ sorgten dabei für Abwechslung. Der Erlös des Marktes kommt dem Kinderhilfsprogramm „Oriéntame“ in Bogota und dem Nachhilfe-Pool der Jugend- und Kinderinitiative Schopfheim (JUKS) sowie Energiespar-Maßnahmen der Fahrnauer Vereine zugute.

Mit einem fulminanten Konzert – so der Rezensent – meldet sich Joachim Wendland als neuer Dirigent endgültig zum Dienst bei der Stadtmusik. Er gibt gleichzeitig den Taktstock für die Jugendkapelle an Ingo Ganter ab. Bei seinem Weihnachtskonzert-Debüt setzte er gleich neue Akzente für sein Orchester. Nach 90 ungemein unterhaltsamen Konzertminuten war jedem Besucher klar, dass der Neue am Taktstock in eine erfrischend moderne Richtung steuern wird. Birgit Ludin, die Vize-Präsidentin des Alemannischen Musikverbandes, nutzte das Konzert, um verdiente Mitglieder der Stadtmusik für ihre Treue und den Einsatz im Dienste der Blasmusik auszuzeichnen. Allen voran wurden Dirigent Joachim Wendland sowie Jörg Wendland, Renate Feuchtmann und Christine Tondar mit der goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände ausgezeichnet. Joachim Wendland erhielt außerdem noch die silberne Verdienstnadel des BDB, mit der auch der Stadtmusik-Vorsitzende, Peter Bühler, ausgezeichnet wurde. Werner Uehlin und Ralf Völz erhielten die silberne Verbandsehrennadel bei dieser Gelegenheit überreicht. Für 25 Jahre Engagement im Vorstand ernannte der Vorsitzende Peter Bühler seine Mitstreiter Ralf Völz und Christian Ruch zu Ehrenmitgliedern.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kommt es auf der B 317. Ein 70-Jähriger wollte mit seinem BMW von der B 518 auf die B 317 in Richtung Zell abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden Mercedes, mit dem er im Kreuzungsbereich kollidierte.

04. Dezember 2016

Der Turnverein Wiechs nutzt den Adventsnachmittag, um zusammen mit dem Nachwuchs an jungen Sportlern eine Nikolaus-Feier in der Halle zu begehen.

Die TSG Schopfheim veranstaltet auch in diesem Jahr mit großen und kleinen Turnern und Turnerinnen eine Nikolaus-Feier in der Stadthalle.

05. Dezember 2016

Im Rahmen einer Feierstunde ehrte die VR-Bank Schopfheim-Maulburg 19 Mitglieder für 50- und 60-jährige Mitgliedschaft bei der Bank.

Die Unabhängigen gehen weiter unter die Planer. Der neue Vorsitzende Heiko Weide legt einen Entwurf für ein neues Sportheim im Oberfeld vor. Er habe den Bedarf von Schulen, Vereinen und größeren Veranstaltungen berücksichtigt, betont er in einer Pressemitteilung. Dieser Entwurf sei eine gute Basis für die weiteren Gespräche zwischen Verwaltung, Vereinen und Fraktionen. Die Unabhängigen würden ihren Entwurf – sofern gewünscht – kostenlos zur Verfügung stellen, um der Stadt und Vereinen weitere Ausgaben zu ersparen.

06. Dezember 2016

Die beiden historischen Uehlin-Häuser an der Hauptstraße sollen zu einem Mindestgebot von 250.000,– Euro neue Eigentümer finden. Der Gemeinderat beschloss, die Gebäude an einen Höchstbietenden, der die Mindestsumme aber nicht unterschreiten darf, zu veräußern.

Frostig kaltes Wetter bietet den richtigen Rahmen für den diesjährigen Kalten Markt, der wieder Tausende von Besuchern zwei Tage lang in die Altstadt lockt.

07. Dezember 2016

Am vergangenen Wochenende konnte Markus Ritter den Meisterbrief im Zimmerhandwerk entgegennehmen. Die Zimmerei Martin Ritter gratulierte dem Jungmeister.

Die Zahl der Asylbewerber geht derzeit landesweit zurück. Hält dieser Trend an, hätte dies auch für die Stadt Schopfheim mit Blick auf die Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau Konsequenzen, wie Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung meinte. Es sei vorstellbar, dass bereits im Laufe des kommenden Jahres die Fahrnauer Gemeinschaftsunterkunft nicht mehr benötigt werde. Die Stadt möchte dies in den nächsten Tagen mit Vertretern des Flüchtlings-Helferkreises besprechen, wobei es auch um die Nutzung von Kulturfabrik-Räumen als Kleiderkammer gehen wird.

Beim Pflegestift ProCurand werden derzeit „die Weichen gestellt für eine Neustrukturierung“. Das teilte die ProCurand-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Berlin mit. Informiert wird auch darüber, dass der Pflegedienstleiter Mathias Preisser kommissarisch die Leitung des Hauses übernehmen wird, da man sich von der bisherigen Einrichtungsleiterin getrennt habe. Angehörige klagten über „ständig böse Streitereien zwischen Mitarbeitern und Heimleitung“. Die Heimaufsicht und der Träger der Einrichtungen wurden darüber informiert. Dass ProCurand Mitarbeiter entlassen hat, bestreitet die Firmensprecherin hingegen.

08. Dezember 2016

Am Tag der Erstausgabe der Sonderbriefmarke für Hans Theo Baumann wird im Trauzimmer des Rathauses eine Sonderpost-Filiale für die Erstausgabe dieser Briefmarke geöffnet.

Nach einer Gedenkfeier in der Alten Kirche St. Michael, die von einem Violin-Trio der Musikschule umrahmt wurde, enthüllte Bürgermeister Christof Nitz gemeinsam mit Luise Baumann, der Witwe des unlängst verstorbenen Ehrenbürgers und Künstlers Hans Theo Baumann, eine Tafel am Eingang des städtischen Museums. Darauf wird auch auf die Design-Sammlung des weltberühmten Designers, die sich im Museum befindet, hingewiesen.

Auf dem Grundstück von Prof. Peter Trüby in Eichen hat der Bodenaustausch begonnen. Der Konflikt ist damit aber noch nicht aus der Welt, denn Peter Trüby hat für all die Verzögerungen kein Verständnis. So will er jetzt das Verhalten des Landratsamtes Lörrach beim Innenministerium noch mit einer förmlichen Beschwerde klären lassen.

Die Stadt und die Fraktionsvertreter im Gemeinderat haben sich mit dem Sportverein verständigt, dass dieser selbst ein neues Sportheim bauen wird. Sofern der Gemeinderat in der kommenden Woche der Abmachung zustimmt, werden 300.000,– Euro im Haushalt 2017 als erste Rate für den Neubau eingestellt. Der SVS sagte zu, die Planung und den Bau in eigener Regie abzuwickeln. Mit einem Zuschuss des Sportbundes in Höhe von 150.000,– Euro sei zu rechnen, so das Stadtoberhaupt, wobei die Kosten für das neue Sportheim bei rund 900.000,– liegen dürften. Die Stadt will sich mit zwei Dritteln der Kosten, höchstens jedoch mit einem Anteil von 600.000,– Euro am Neubau beteiligen. Gleichzeitig hat die Runde vereinbart, die alten Verträge zwischen der Stadt und dem SVS auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Das DRK eröffnet heute im Stadtzentrum (ehemalige Stadt-Apotheke) an der Hauptstraße einen neuen Kleiderladen. Der bisherige Kleiderladen „Kofani“ an der Wiechser Straße hatte seit längerer Zeit den Wunsch, mehr ins Stadtzentrum zu kommen. Dieses Geschäft wird schließen. Mit dem Kleiderladen verfolgt das DRK das Ziel, gut erhaltene gebrauchte Kleidungsstücke und Schuhe an Menschen weiterzugeben, die sich dies sonst nicht leisten könnten. Die Preise sind bewusst niedrig gehalten.

Gersbach feiert im Rathaushof seinen „Adventszauber“.

09. Dezember 2016

Die vom Flüchtlings-Helferkreis „Schopfheim hilft“ aufgebaute Einrichtung einer Kleiderkammer (in der Kulturfabrik) eröffnet heute erstmals auch für Hartz-IV-Bezieher.

Die Kultur-Kooperation Schopfheim/Wehr stellt das Programm für die neue Spielzeit 2017/18 vor. Susanne Häußer-Ühlin sprach von „einem gewaltigen Einbruch beim Theater-Abo“. 54 Abonnenten habe man allein im letzten Jahr verloren. Dennoch meint Bürgermeister Christof Nitz in seiner Bilanz, dass das Programm für „Städte unserer Größenordnung einzigartig in der Vielfalt“ sei.

Die Rechtsanwalts-Kanzlei Rauch feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Joachim Rauch, der 1966 die Kanzlei vom verstorbenen Fridolin Eisele übernommen hatte, hat diese bereits vor einigen Jahren an seine Tochter Henriette Rauch übergeben. Zusammen mit der Rechtsanwältin Susanne Kiefer leitet sie heute die Schopfheimer Kanzlei.

Die Tournée-Oper Mannheim gastierte dieser Tage mit Mozarts „Papageno und die Zauberflöte“ an der Grundschule in Wiechs.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Fahrnauer Fanfarenzuges hielt Vorsitzende Christina Drumm Rückblick auf das vergangene Jahr. Die Gruppe hat derzeit nur sieben Aktivmitglieder, zwei Passivmitglieder und einen Zögling – zu wenig, um bei Auftritten mit dabei zu sein. Christina Drumm wurde bei den Wahlen als Vorsitzende bestätigt. Sie konnte den Schriftführer Bernhard Fröhlin für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft auszeichnen.

Für „Hanna’s Kultur-Café“ in der ehemaligen Villa Jutzler fällt der Vorhang. Hannah Sanner schließt das Lokal, hat aber die Hoffnung, dass es in veränderter Form weiter betrieben werden kann.

Für die ersten beiden Veranstaltungen beim Sommersound 2017 hat der Vorverkauf bereits begonnen. Am 14. Juli macht Max Giesinger und am 16. Juli die englische Pop-Sängerin Birdy in Schopfheim halt.

Die Raitbacher feiern zum 40. Mal ihren „Winterzauber“ mit einem kleinen Fest bei der Halle.

Der Kabarettist Michel Müller als „Fränkischer Dreggsagg“ erobert das Publikum mit Spott und Satire in der Stadthalle und erhält dafür langanhaltende Ovationen.

10. Dezember 2016

Der Kinderarzt Dr. Stefan Poloczek feiert heute seinen 90. Geburtstag. 38 Jahre lang praktizierte er als Facharzt für Kinderheilkunde in Schopfheim. Der Jubilar kam in Oberschlesien zur Welt. Zwei Wahlperioden war er auch Mitglied des Schopfheimer Stadtrates.

Bettina Bethlen feiert ihren 70. Geburtstag. Die politisch und sozial vielfältig engagierte Stadträtin gehörte diesem Gremium 20 Jahre lang an. Sie war auch Gründungsmitglied der Unabhängigen im Jahre 1994. Die gebürtige Niedersächsin war über viele Jahre in der Kirchengemeinde St. Michael aktiv und ist heute noch Vorsitzende der Gemeindeversammlung. Von 1996 bis zur Fusion war sie Aufsichtsratsvorsitzende der Städtischen Wohnbau Schopfheim. Mit Blick auf die aktuelle Verfassung der Unabhängigen bedauert sie, dass sich die Gruppierung vor zwei Jahren nicht – wie es seinerzeit ernsthaft im Gespräch gewesen war – aufgelöst hat. Sie verwendet auch das Wort „Trauerspiel“ zum Zustand ihrer ehemaligen Fraktion.

Heute und morgen, am 3. Advent beginnt der Vorverkauf für die Zunftabende 2017.

Die „Dorfrocker“ heizen dem Publikum in der Stadthalle ein. Eingeladen wurden sie vom Fußballverein Fahrnau, der sich über die 700 Partygäste sehr freute.

Nikolaus-Feier bei der Turnerschaft Langenau in der Festhalle.

Während zweier Tage präsentierte sich der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Torstraße, in Teilen der Wallstraße und um St. Michael. Wie in den letzten Jahren, hat Monika Döbele-Brandenstein den Markt organisiert.

11. Dezember 2016

Adventlich geschmückt ist die Halle in Langenau zur „Ersten Langenauer Dorfweihnacht“. Die Gesangvereinsvorsitzende Belinda Spettl freut sich bei der Begrüßung, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt sind. Die vollbesetzte Halle bewies, dass die Dorfbewohner die Gelegenheit wahrnahmen, gemeinsam schöne Stunden zu verbringen. Unter der Leitung von Dieter Hilpert unterhielt zunächst der Gesangverein. Einige Stücke wurden von Hans Zeiher an der Gitarre begleitet. Das „Markgräfler Saitenspiel“ erfreute dann mit bekannten Weihnachtsliedern. Der Gesangverein wird, nachdem das Publikum auf eine entsprechende Frage der Vorsitzenden sehr positiv reagiert hatte, auch im kommenden Jahr wieder eine „Langenauer Dorfweihnacht“ durchführen. Gleichzeitig ernannte Belinda Spettl Walter Kuss, Ursula Brunner, Eugen Schneidberger sowie Lina Kistner und Gerhard Brendlin zu Ehrenmitgliedern des Gesangvereins.

Der Musikverein Harmonie Gersbach lädt zum Weihnachtskonzert in die Gersbacher Kirche ein. Den zweiten Konzertabend-Teil bestritt die Bläserjugend des Vereins, die mit ihrer Ausbildung teilweise erst vor einem Jahr begonnen hatte. Der Vorsitzende Stefan Deiß dankte dem Dirigenten Markus Bolz für das Einstudieren des von starkem Applaus begleiteten Programms.

12. Dezember 2016

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Haushalt 2017 und beschließt diesen nur mit einer hauchdünnen Mehrheit. 11 Ja-Stimmen standen 10 Nein-Stimmen der GRÜNEN, der Unabhängigen und der FWV gegenüber. Dessen ungeachtet zeigte sich das Stadtoberhaupt mit der aktuellen Lage der Stadt sehr zufrieden. Das ablaufende Haushaltsjahr werde voraussichtlich mit einem ausgezeichneten Ergebnis abschließen, betont Christof Nitz. Die Gewerbesteuer-Einnahmen werden wohl gut 1,1 Mio. Euro über dem Ansatz liegen. Als „Meilensteine“ bezeichnet er die Entscheidung für den Schul-Campus, den Verkauf des Uehlin-Areals, die akzeptable Lösung für ein neues SVS-Sportheim und den Bau der KITA in Langenau, ebenso den beschlossenen Neubau der Halle in Wiechs, den Abschluss des Hochwasserschutzes sowie den Bau der neuen S-Bahn-Haltestelle. Trotz der vollen Zustimmung zum Haushalt mache sich die CDU Sorgen, erklärt die Fraktionsvorsitzende Heidi Malnati. Es sei notwendig, an den Stellschrauben der Konsolidierung weiterzudrehen und sich von freiwilligen Aufgaben zu trennen. Artur Cremans meint für die SPD: „Wir haben die Auflage, mehr zu sparen. Zugleich gibt es mehr Aufgaben und Ausgaben.“ Als große Aufgabe und großen Job zugleich bezeichnet er den geplanten Schul-Campus. Weiter verursachten die Kinderbetreuungsplätze großen Aufwand, andererseits stellten diese aber auch einen wichtigen Standortfaktor dar. Hildegard Pfeifer-Zäh, FWV, verwies auf die riesigen Projekte und die damit verbundenen Risiken. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN erkennt auch Positives im Zahlenwerk des Haushalts, den GRÜNEN sei allerdings schleierhaft, wie die Stadt die drohenden Millionen-Lücken schließen wolle. Selbst mit einem totalen Kahlschlag bei freiwilligen Leistungen oder massiven Steuererhöhungen sei dies in Anbetracht der Millionen-Risiken nicht vorstellbar. Für die Unabhängigen meint Joana Niechziol, dass man bei den Planungen ein großes Sparpotenzial sehe. Die Stadt habe bisher viel Geld ausgegeben. Die Unabhängigen kritisierten etliche Projekte, bei denen die Kosten aus dem Ruder gelaufen waren, und meinten damit insbesondere den Schul-Campus und die KITA Langenau.

Der Gemeinderat stimmt dem Verkauf der Uehlin-Gebäude an der Hauptstraße zu. Die beiden Gebäude, die nicht getrennt werden dürfen, werden zu einem Mindestgebot von 250.000,– Euro verkauft. Die Stadt behält sich aber ausdrücklich vor, neben dem reinen Kaufpreis auch die geplante Nutzung zu berücksichtigen.

13. Dezember 2016

Nach 21 Jahren schließt der Buurelade in Wiechs seine Pforten. Die hauptsächlichen Gründe, so das Eigentümer-Quartett Marlies Grässlin, Hans-Dieter Reif, Hubert Hauri und Roland Hagist, seien personelle Probleme.

Kein Vertrauen zum Gersbacher Ortsvorsteher hat der Ortschaftsrat Ralf Ühlin mehr. Er hat daher sein Ausscheiden aus dem Dorfparlament beantragt. Ühlin war selbst Ortsvorsteher von 1994 bis 2009. In seinem Schreiben an den Ortschaftsrat verweist er auf „Drohungen“ des Ortsvorstehers an die Adresse des Kraftsportvereins-Vorsitzenden (Ralf Ühlin) sowie den Umgang mit Arbeitsergebnissen der AG Dorfentwicklung.

Die in Schopfheim-Eichen lebende Silvia Greiner hat ihren ersten Roman „Martina und der süße Beat des Herzens“ als E-Book herausgebracht. Die gebürtige Fränkin kam 1969 ins Wiesental.

Die „Dance Masters“ präsentieren einen irischen Tanzabend in der Stadthalle.

14. Dezember 2016

Im Georg-Reinhardt-Haus wird ein Advents-Basar durchgeführt. Ältere und jüngere Menschen boten dabei eine Vielfalt von Selbstgemachtem zum Verkauf.

Das „Theater-Festival für junge Leute“ ging mit dem Stück „Der Wolf und die kleinen Geißlein“ zu Ende.

15. Dezember 2016

Das vom Gemeinderat beschlossene Müll-Konzept in der Innenstadt wird derzeit umgesetzt. Die ersten neuen Müllbehälter wurden montiert. Insgesamt werden 46 neue Behälter aufgestellt.

Der VdK-Ortsverein um den Vorsitzenden Erhard Schöpflin hat zu einer Adventsfeier in den Kleinen Saal der Stadthalle eingeladen, bei der auch der Ehrenvorsitzende Alfons Lienhart anwesend war. Musikalisch umrahmten Edith Klinger-Pfitzenmaier und Flora Baumgartner von der Musikschule Mittleres Wiesental die Feier.

Der jüngste Antrag von Ralf Ühlin auf Ausscheiden aus dem Gersbacher Ortschaftsrat hat wohl tiefe Gräben entstehen lassen. Während ein Bürger in der Fragestunde meinte, dass der Antrag Ühlins Gersbach schade, betonte Ortsvorsteher Christian Walter, weder politischer Protest noch Meinungsverschiedenheiten mit dem Ortsvorsteher kämen als Gründe für ein vorzeitiges Ausscheiden von Ühlin in Betracht. Einzig und allein die Begründung der mehr als 10-jährigen Zugehörigkeit zum Gremium seien zulässig. In einer persönlichen Erklärung betonte der amtierende Ortsvorsteher, dass er den Begründungen Ühlins deutlich widerspreche. Er habe gegen den KSV nie Drohungen ausgesprochen, sondern lediglich „von möglichen Konsequenzen“ gesprochen. Er bat Ühlin „vor der eigenen Türe zu kehren“. Dem Antrag Ühlin stimmte der Ortschaftsrat schließlich mit 5 Ja- und einer Nein-Stimme zu.

17. Dezember 2016

Wenn es nach dem Willen des Ortschaftsrates in Gersbach geht, muss die Geschwindigkeit auf der Landstraße in der Ortsdurchfahrt Schlechtbach von 50 km/h auf 30 km/h reduziert werden. Auch eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf der gesamten Landstraße von Fahrnau bis Todtmoos-Au wird beantragt.

Bei der Hauptversammlung des Fördervereins Pro Fußball Fahrnau erinnert Vorsitzender Ramon Philipp an die getätigten Investitionen. Dazu gehörte eine Mitfinanzierung des Kinderspielplatzes beim Fußballverein, die Anschaffung neuer Trikots für die C-Jugend und Trainingsmaterial für aktive Spieler. Der bisherige Vorsitzende wird bei den Wahlen bestätigt. Als 2. Vorsitzender löst Florian Leisinger den bisherigen Vize Matthias Kaufmann ab.

Rund 40 Sängerinnen und Sänger des Pop- und Gospelchores Dossenbach traten nach verschiedenen Stationen auch beim Hieber-Markt in Schopfheim auf.

Chor und Orchester des THG beeindrucken mit vorzüglichen Darbietungen beim diesjährigen Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtkirche. Direktor Wolfgang Stocker hatte allen Grund, sich bei den Mitwirkenden zu bedanken. Er erwähnte besonders den Haupt-Manager Clemens Barth, der gleichzeitig Orchester-Dirigent war. In den Dank band er auch die Chorleiterin und Pianistin Bettina Bruzek, die Organistin Birgit Tittel und Bernhard Bruzek, der für die Technik verantwortlich war, mit ein.

19. Dezember 2016

Die Akteure der Schopfheimer Spielbühne proben für ein neues Stück, das im Frühjahr 2017 zur Aufführung kommen wird. In Vorbereitung ist „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ von Joël Pommerat. Da der Museumskeller für Aufführungen nicht mehr nutzbar ist, wird die Spielbühne im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde eine neue Spielstätte finden.

Leider hatten die Bemühungen von Rainer Stickelberger, SPD, MdL, einen Wäschetrockner für das Naturfreundehaus in Gersbach über Zuschüsse des Regierungspräsidiums zu finanzieren, keinen Erfolg.

Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt bei der Gedächtniskirche in Berlin. Die örtlichen Medien (MT und BZ) berichten auf den Lokalseiten nicht über das Ereignis oder über die Betroffenheit der Menschen. Dennoch herrscht große Betroffenheit.

Im Rathaussaal kann die Stadtverwaltung während einer Feierstunde zahlreiche Arbeitsjubilarinnen und -jubilare ehren. Seit 25 Jahren ist Brigitte Herbst im Dienst der Stadt und seit dieser Zeit Standesbeamtin. Seit 45 Jahren ist Uta Leisinger im Rathaus beschäftigt. Weitere Ehrungen gab es für 15, 20 und 30 Jahre der Zugehörigkeit.

20. Dezember 2016

Zur traditionellen Weihnachtsfeier trafen sich vor Tagen die CDU-Senioren erstmals im „Café Georg“ im Georg-Reinhardt-Haus.

21. Dezember 2016

Reto Dickhaut ist Sieger der Tischtennis-Vereinsgemeinschaft der Turnerschaft Langenau. Im Finale bezwang er den bisherigen Vereinsmeister Tobias Weissenberger.

22. Dezember 2016

Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Georg-Reinhardt-Hauses werden während einer Feierstunde geehrt: Renate Jesse, Elisabeth Gerspacher und Karin Hellwig (25 Jahre) sowie Elena Messerschmidt, die dem Reinhardt-Haus seit 30 Jahren die Treue hält.

Seit heute präsentiert sich die Schopfheimer Feuerwehr mit einer neuen Homepage.

Die Initiative „Schopfheim hilft“ veranstaltet ein Friedensfest bei der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau.

23. Dezember 2016

„Wir mussten bei der Geburt unseres zweiten Kindes die Dienste der Däumlings-Station im Krankenhaus Lörrach in Anspruch nehmen und haben am eigenen Leib erfahren, dass auch dort Hilfe gebraucht wird“, erklären Matthias und Marina Levante aus Wiechs. Das Paar beschloss, ein Benefiz-Billard-Turnier zu veranstalten, an dem dann 32 Personen teilnahmen. Ein Erlös von 1.200,– Euro wurde erspielt. 500,– Euro überreichte das Ehepaar dieser Tage an das Aktionskomitee „Kind im Krankenhaus“. Die Vorsitzende, Monika Werner, durfte den Scheck zusammen mit Sachspenden im Wert von 700,– Euro entgegennehmen.

Beim Neujahrsempfang der IHK am 19. Januar 2017 wird der badenwürttembergische Innenminister Thomas Strobl Hauptredner sein.

Riesenbeifall ernteten das Gesangstrio K 24 und die weiteren Interpreten des Abends bei ihrem vorweihnachtlichen Konzert in St. Agathen. Der Konzert- und Kirchenraum konnte nicht alle interessierten Besucher aufnehmen.

24. Dezember 2016

Mit einem Leserbrief gehen einige Beschäftigte des Pflegestiftes ProCurand auf die Presseberichte der letzten Tage ein und bemängeln dabei den Berliner Führungsstil und die Kündigung der Einrichtungsleiterin nach über 12 Dienstjahren.

Das Diakonische Werk veranstaltet heute mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie dem SKM zum neunten Mal einen konfessionsübergreifenden Offenen Weihnachtsabend in Schärers Au.

Die Jubiläumsveranstaltungen zu „850 Jahre Gersbach“ erbrachten einen Gewinn von 5.500,– Euro, wie die Ortsverwaltung mitteilte. Nun können die Bürger Projektvorschläge machen, wie dieses Geld verwendet werden soll.

Zum Abschluss des „Lebendigen Adventskalenders“ feiern die Christen in Wiechs mit Pfr. Kai Tilgner einen Familien-Gottesdienst, der beim Landgasthof „Krone“ begann und bei dem die Teilnehmer das Friedenslicht mit nach Hause nehmen konnten.

Die evangelische Kirchengemeinde Hausen-Raitbach feiert heute Nachmittag ein Krippenspiel mit Eltern, Großeltern und Geschwistern der Kindergarten-Kinder. Aufgeführt wurde das von Constanze Streu vor 20 Jahren verfasste Stück „Wohin sollen wir gehen?“.

26. Dezember 2016

Das Duo de Ville&Scheytt gastiert im „Goldenen Löwen“.

Die Christen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden feiern nicht nur Heiligabend, sondern auch die beiden Weihnachtstage in ihren Gotteshäusern. Einen Schwerpunkt bildeten dabei die Predigten über das Thema „Krieg, Elend und Leid“ angesichts der Bilder vom zerbombten Aleppo, verstörten Soldaten, Flüchtlingen und dem jüngsten Anschlag in Berlin.

Stars der Volksmusik sind am zweiten Weihnachtsfeiertag Gast in der Stadthalle. Das Publikum war begeistert von den Darbietungen der Geschwister Anita und Alexandra Hofmann, von Hansy Vogt mit den „Feldbergern“ und der Volksmusik-Ikone Oliver Thomas.

29. Dezember 2016

Es wird, wie die künftigen Betreiber der Windräder am Glaserkopf mitteilen, statt der fünf genehmigten bis auf Weiteres nur vier solcher Räder geben. EnBW und EnergieDienst haben sich dazu entschlossen, da für dieses Windrad ein deutlicher Zusatzaufwand zur Erstellung des Fundamentes notwendig wäre. Ebenso erwartet man, so hieß es in einer Pressemitteilung, einen etwas geringeren Ertrag gegenüber den übrigen Windrädern. Verzichtet wird auf die Windenergie-Anlage 5.

Beim Gewerbeverein werden die Gewinner der diesjährigen Weihnachtsverlosung ermittelt. Sie mussten aus 40.000 Losen gezogen werden.

30. Dezember 2016

Die Sparkasse Schopfheim-Zell bereitet sich auf die neue Größe der Sparkasse Wiesental vor. Vorstandsvorsitzender Lothar Müller meint zur Fusion mit der Sparkasse Schönau-Todtnau: „Dies ist ein Mega-Projekt für unser Haus.“ Im Mai 2017 wird die tatsächliche Fusion vollzogen werden. Die neue Sparkasse Wiesental wird eine Bilanzsumme von 1,134 Mrd. Euro bei einem Kreditvolumen von 736 Mio. Euro haben. Das Einlagevolumen beträgt 824 Mio. und das Eigenkapital 90 Mio. Euro. Die neue Sparkasse Wiesental hat dann acht Geschäftsstellen in einem Einzugsgebiet von 47.000 Personen. Insgesamt werden 33.200 Giro-Konten betreut. Beschäftigt sind 219 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 17 Auszubildende. Das neue Haus wird von Lothar Müller und seinem Stellvertreter Georg Ückert geleitet. Der bisherige Vorstand Klaus Armbruster von der Sparkasse Schönau-Todtnau geht in den Ruhestand. Gabriele Strittmatter verlässt die Bank zum Jahresende 2016.

Zum fünften Mal war das Schopfheimer Interplast-Team mit Dr. Günter Zabel an der Spitze in Cochabamba (Bolivien).

Vier der fünf bereits stehenden Windenergie-Anlagen in Gersbach liefern Strom. Das fünfte Windrad wird Anfang 2017 ans Netz gehen.

Die Nachbarschaftshilfe in der Diakoniestation, die seit 2004 von Bärbel Bauer geleitet wird, geht zum Jahresbeginn in die Sozialstation über und wird von dort aus geleitet. Bärbel Bauer, die ihre Aufgabe mit viel Engagement bewältigte, geht in den Ruhestand. Seit 2003 war die Nachbarschaftshilfe ein eigenständiges Angebot des Diakonischen Werkes.

31. Dezember 2016

Den heutigen Silvestertag nutzt Bürgermeister Christof Nitz für Grußworte zum Jahreswechsel: „2016 war ein erfolgreiches Jahr“, so sein Resümee.

In der Badischen Zeitung wird heute daran erinnert, dass in der Nacht zum Jahreswechsel 1946/47 die ehemalige Villa Ott abbrannte. Auf dem Gelände der Villa steht heute die IHK. In einem Bericht der BZ vom 03.09.1990 wird über den Brand, der durch französische Soldaten verursacht wurde, informiert.

Traditionell ist der CDU-Silvester-Hock. Die Stadtverbandsvorsitzende Heidi Malnati berichtet über die erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion. In einer Welt voller Kriege und Terror, meinte sie, habe sie sich vorgenommen, ein Zeichen zu setzen. Die Partei dürfe nicht zulassen, „dass Hass, Gewalt und Fanatismus unsere Werte und unsere Kultur zerstören.“ Unter den Gästen waren der Ehrenbürger Dr. Günter Zabel und die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ortrun Schätzle. Heidi Malnati erinnerte an das 60-jährige Jubiläum des Stadtverbandes, an den Mut und die Kraft der Gründer im Jahre 1956. Einer der Höhepunkte im abgelaufenen Jahr war sicherlich der Kreisparteitag mit Finanzminister Wolfgang Schäuble. Leider glückte die Wiederwahl Ulrich Lusches in den Landtag nicht. Heidi Malnati kehrte bei der Bilanz ihrer Gemeinderatsarbeit das gemeinsame Bemühen um ein zukunftsorientiertes Leitbild der Stadt heraus. Trotz Sparzwängen dürfe man die Verantwortung für die Betriebe, den Erhalt der Arbeitsplätze, den Friedrich-Ebert-Schul-Campus, die Kinderbetreuung nicht aus den Augen verlieren. Nicht unerwähnt blieb die Halle in Wiechs und die Flüchtlingsunterkunft am Dammweg. Heidi Malnati rechnet damit, dass die beiden alten Uehlin-Häuser an der Hauptstraße ein Schmuckstück im Stadtbild werden, von dem alle Bürger profitieren können. Die Wohnbebauungen am Eisweiher, in der Roggenbachstraße und auf dem Vogelbach-Areal fanden natürlich ebenso Erwähnung. Im Rückblick des Bürgermeisters Christof Nitz wurden die erwähnten Themen ebenso angesprochen wie die Bewerbung der Stadt um das künftige Zentral-Klinikum des Landkreises. Alfons Lienhart durfte (in Abwesenheit) eine Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft im Stadtverband entgegennehmen. 40 Jahre gehören Rudolf Neudecker, Rolf Hetzel und Hildegard Hetzel dem Stadtverband an.

Das perfekte Vergnügen zum Jahreswechsel erlebten über 100 Personen im Scala-Kino, denn dort trat die Fetscher-Family mit ihrem Silvester-Kabarett auf. Drei Stunden vor dem Jahreswechsel zündeten die drei ein prächtiges Feuerwerk. Themen wie Donald Trump, die AfD, VW, Merkel und Bayern und natürlich das Schopfheimer Uehlin-Areal wurden neben vielen anderen der spitzen Zunge des Trios ausgesetzt.

Während draußen schon die ersten Böller knallten, entzündete Christoph Bogon an der Schuke-Orgel ein furioses Klang-Feuerwerk zum Jahresabschluss. Er spielte in der evangelischen Stadtkirche Werke des Barock und der Romantik. Die beeindruckten Zuhörer dankten dem Kirchenmusikdirektor mit lang anhaltendem Beifall für die Gala-Vorstellung an den beiden Orgeln.

In einen klaren Nachthimmel schießen die bunten Raketen und beleuchten alles mit wunderschönen Farbgebilden. Allerdings trübt der Himmel durch den Nebel ein, den die Feuerwerkskörper auslösen. Über der Innenstadt hängt stundenlang ein Rauchschleier.