
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrter Leser,
Erfolgreiches Jahr 2017 im Überblick
blättert man die Jahrbücher der zurückliegenden Jahre durch, stellt man fest, dass beim Rückblick des Bürgermeisters immer wieder „ein sehr erfolgreiches Jahr“ auftaucht. Eine Plattitüde? Ganz sicher nicht! Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass die vergangenen Jahre sehr erfolgreiche und zielführende Jahre für unsere Markgrafenstadt waren. So auch das Jahr 2017. Oder würden Sie ein Jahr, in dem eine Kommune einen Kassenbestand von ca. 19,1 Millionen Euro vorweisen kann als nicht erfolgreich bezeichnen?
Die rein monetäre Betrachtungsweise ist allerdings irreführend. Vielmehr geht es darum, das Große und Ganze, die vielfältigen Aufgaben einer Kommune und deren Erfüllung in den Blickwinkel zu rücken. Das möchte ich mit der schlaglichtartigen Betrachtung des einen oder anderen Highlights aus dem Jahr 2017 gerne tun.
Einige Themen werden Sie auch in den vorangegangenen Jahrbüchern finden. Sie werden aber auch feststellen, dass viele Themen mittlerweile einen Abschluss gefunden haben.
Wichtige Meilensteine1. Ühlin-Areal
Mit den ersten Bauarbeiten konnte begonnen werden. An der im letzten Jahr formulierten Zielrichtung, im ersten Quartal 2019 alle Gebäude fertig zu stellen, hat sich nichts geändert. Wir freuen uns auf den Einzug von Müllermarkt und von Ernsting's family als gewerbliche Nutzer. Darüber hinaus werden 19 Wohnungen mitten in der Innenstadt entstehen, um verkauft zu werden.
Die Scheffelstraße wird wie bekannt in eine Fußgängerzone umgewandelt.
2. Campus Friedrich‑Ebert‑Schule
Nach dem Abschluss des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs und der Auftragsvergabe an das siegreiche „Architekturbüro ZT 1 GmbH“ aus Linz/Österreich konnten im Jahr 2017 in zahlreichen Projektgruppensitzungen mit den Beteiligten der Schulen (Friedrich‑Ebert‑Schule und Johann‑Peter‑Hebel‑Schule), dem Jugendzentrum und den in der Sporthalle tätigen Vereinen, der Bauantrag fast vollständig fertig gestellt werden. Jetzt gilt es im neuen Jahr, die Werkplanung auszuarbeiten, mit der Zielrichtung, im Frühjahr 2019 mit dem kompletten Bau des Schulcampus beginnen zu können.
3. Windkraft
Im zeitigen Frühjahr wurden die fünf Windenergieanlagen am Rohrenkopf durch den Umweltminister, Herrn Untersteller, die Regierungspräsidentin, Frau Schäfer, die Landrätin, Frau Dammann, und natürlich die Vertreter der Stadt ihrer Bestimmung offiziell übergeben. Zum Ende des Jahres können wir bereits feststellen, dass die getätigte Prognose der Energieerzeugung zutrifft.
Die Bürgerschaft hat also in den nächsten zwei Jahren Zeit, sich die Erträge von zumindest drei Windenergieanlagen anzuschauen, um gegebenenfalls mit eigenen Mitteln in eine Bürgergenossenschaft zu investieren.
4. Sportplatz Oberfeld
Der SV Schopfheim hat eine Planung für den Neubau eines Vereinsheims vorgelegt. Die Stadt Schopfheim hat sich verpflichtet, als Eigentümerin des Grundstücks und des Gebäudes in Summe 600.000 Euro für den Bau eines neuen Vereinsheims zur Verfügung zu stellen. Darüber hinausgehende Kosten werden vom Verein getragen.
5. Kindergarten Langenau
Pünktlich im Herbst 2017 wurde der Kindergarten in Langenau in Betrieb genommen. Durch eine sehr gut abgestimmte Planung konnten auch viele Bedenken, vor allem von der Seite der Grundschule, im Außenbereich berücksichtigt werden. Der Kindergarten wurde seiner Bestimmung übergeben und seither erfreuen sich 40 Kinder über ihr neues „Zuhause“.
Darüber hinaus haben wir eine weitere Waldkindergartengruppe eingeweiht und als Außenstelle zum Kindergarten Bremt den Naturkindergarten im Bremt kreiert. Beide Kindergärten sind ebenfalls ein Erfolgsmodell.
6. Haltestelle Schlattholz
Pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurde die neue Haltestelle Schlattholz in Betrieb genommen. Damit ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
7. Erschließung „Gewerbegebiet Lus VII“
Die Erschließung im Gewerbegebiet Lus VII ist abgeschlossen, die dazugehörigen P+R‑Anlagen konnten in Betrieb genommen werden und auch für die Fahrräder wurden entsprechende Unterstellmöglichkeiten geschaffen.
Die ersten Gewerbegebietspflätze konnten bereits verkauft werden, im Jahr 2018 werden alle Bauplätze im neuen Gewerbegebiet vergeben und verkauft sein. Noch immer aber ist der Bedarf höher, als wir tatsächlich Bauplätze zur Verfügung haben.
8. Halle Wiechs
Mit dem Neubau wurde begonnen. Im Mai 2018 soll Richtfest sein, der Neubezug der Halle ist für das erste Quartal im Jahr 2019 angedacht. Die Kostenobergrenze von 3,1 Millionen Euro wird nach heutigen Gesichtspunkten eingehalten.
9. Das Krankenhaus
Der Kreistag des Landkreises Lörrach hat sich entschieden, das neue Zentralklinikum in Lörrach‑Entenbad zu errichten. Damit konnten die Bewerbungen von Schopfheim und Rheinfelden nicht berücksichtigt werden. Schon im letzten Jahr habe ich darauf hingewiesen, dass die politischen Mehrheiten im Kreistag eindeutig im Bereich Lörrach/Weil anzusiedeln sind. Das hat sich schlussendlich in der Abstimmung bewahrheitet. Jetzt gilt es, als fairer Demokrat diese Entscheidung zu akzeptieren und daran mitzuarbeiten, dass dieses Zentralklinikum im Landkreis Lörrach entsprechend schnell realisiert wird und schlussendlich die Patienten einen hohen Nutzen durch diese Strukturveränderung erfahren.
10. Sommersound
Der Sommersound in Schopfheim wird immer besser. Diese Konzertreihe ist mittlerweile absolut etabliert und wir freuen uns Jahr für Jahr über ausverkaufte Konzerte, hervorragende Stimmung, familiäre Atmosphäre und Weltstars auf der Bühne – welch eine Freude!
11. Unsere Partnerstädte
Im Jahr 2017 konnten wir 50 Jahre Partnerschaft mit Poligny und 30 Jahre Partnerschaft mit Ronneby feiern. Aus diesem Anlass haben wir im Sommer mit all unseren Partnerstädten eine große Partnerschaftsfeier in Schopfheim organisiert, bei der die gesamte Bürgerschaft zu vielen Veranstaltungen eingeladen war. Ein Highlight dabei war sicherlich der Bluesabend im Stadtpark, bei dem aus unseren vier Partnerstädten jeweils weltbekannte Bluesmusiker auftraten. Ein voller Erfolg!
Und überhaupt: Durch diese Feierlichkeiten konnten wir einmal mehr den europäischen Zusammenhalt, die Verbindung mit Afrika und unsere Weltoffenheit dokumentieren und manifestieren. Schön ist es zu erleben, dass wir mit all unseren Partnerstädten großen Zusammenhalt attestieren können.
12. Schulen
Wir haben unseren Grundschulen jeweils eine bestimmte Funktion zugeordnet, zum Beispiel der Max‑Metzger‑Schule das Label Ganztagsgrundschule, der Grundschule in Wiechs das Thema Naturparkgrundschule und der Grundschule in Fahrnau das Label Digitalisierungsgrundschule. Klare Strukturen und klare Ausrichtungen dienen der klaren Orientierung der Eltern und Schüler.
Beim Theodor‑Heuss‑Gymnasium konnten Großteile der Elektro‑ und Brandschutzsanierung abgeschlossen werden. Die Restarbeiten werden im Jahr 2018 erledigt. Damit hat die Stadt allein in diesen beiden Bereichen am Theodor‑Heuss‑Gymnasium 6,6 Millionen Euro investiert!
Abschließend will ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die zum Gedeihen und zum Fortschritt unserer Stadt ihren Teil beigetragen haben – insbesondere auch den Industrie‑ und Gewerbetreibenden, dem Handel und den Dienstleistern in unserer Stadt sowie allen ehrenamtlich Tätigen, gleich ob sie in einem politischen Gremium, den Vereinen, bei Institutionen oder auch in der Verwaltung oder der Presse und dem Radio engagiert sind.
Wir können alle stolz auf die Entwicklung unserer Stadt sein. Nach unseren Meldeamtszahlen haben wir mittlerweile auch die 20.000‑Einwohner‑Grenze überschritten. Das spricht ebenso für eine lebendige, heterogene, spannende und aufstrebende Stadt. Freuen wir uns also auf das kommende Jahr 2018 und die anstehende Bürgermeisterwahl.
Lieber Herr Strütt, Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank als Initiator und immer noch als Macher unseres Jahrbuchs. Danke für Ihr Engagement und Dankeschön für das Jahrbuch Nummer 33 des Jahres 2017.
Viel Freude und Information Ihnen nun beim Lesen des Jahrbuchs 2017.
Ihr Christof Nitz, Bürgermeister
01. Januar 2017
Kalt, blauer Himmel und Sonnenschein – so begrüßt der Morgen das neue Jahr.
Während eines Einsatzes wegen häuslicher Gewalt am Neujahrsmorgen werden an zwei Streifenwagen der Polizei die Reifen zerstochen.
Am Abend des Neujahrstages erhielt die Polizei die Information, dass junge Männer randalierend durch die Luisenstraße ziehen würden. Eine Polizeistreife entdeckte zwei Personen, die auf dem Gehweg lagen. Beide waren völlig betrunken. Neben ihnen lagen mehrere Messer und eine Tasche mit einer Clownmaske. Was die jungen Männer damit vorhatten, werde noch geprüft. Die Betrunkenen selbst mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
02. Januar 2017
Der erste Schnee in diesem Jahr und auch der erste in diesem Winter überzuckert die Innenstadt. Lange werde das Weiß wohl nicht bleiben, meint die Wettervorhersage.
Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner empfängt im Rathaussaal die „Sternsinger“ und deren Begleiter.
Die Polizei wird in eine Gaststätte in der Wallstraße gerufen. Ein Gast wollte dort seine Zeche nicht vollständig bezahlen. Die Streife traf einen stark alkoholisierten 64-jährigen Mann an, der lediglich drei von fünf getrunkenen Bieren bezahlen wollte. Die Ordnungshüter erteilten dem Störenfried einen Platzverweis und schickten ihn nach Hause. Dieser Anordnung widersetzte sich dieser und schlug auf einen Polizeibeamten ein, der am Auge verletzt wurde. Nun läuft gegen den Zechpreller noch ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.
Das Theater Liberi führte das Grimmmärchen „Aschenputtel“ in einer Musical-Version in der Stadthalle auf. Über 530 Kinder kamen mit ihren Eltern und Großeltern zu diesem poppigen Musiknachmittag.
03. Januar 2017
DIE LINKE trifft sich in der „Sonne“ und lädt auch politisch interessierte Jugendliche zu diesem Stammtisch ein.
In den Abendstunden kommt es zu einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen. Das Quartett im Alter zwischen 14 und 15 Jahren konsumierte erheblich Alkohol und geriet dabei in Streit. Verletzt wurden die beiden 14-Jährigen. Beide konnten in der Feldbergstraße aufgegriffen und der Polizei übergeben werden. Diese verbrachte sie in eine Klinik. Kurz darauf konnte die 15-jährige Schlägerin in der Hauptstraße liegend aufgefunden werden. Sie wurde ebenfalls in Krankenhaus verbracht.
04. Januar 2017
Für die beiden Zunftabende am 24. und 25. Februar beginnt am Wochenende der Vorverkauf.
Schwierigkeiten bereitet der schneearme Winter den auf Schnee angewiesenen Skisport-Vereinen. „Viele Veranstaltungen müssen ausfallen, weil die Bedingungen nicht passen“, meint Petra Schmidt vom Skiclub Fahrnau. Auch bei den Kindern und Jugendlichen werde es immer schwieriger, Trainingsraum zu finden. Früher habe der Skiclub oft beim Hochkopf bei Todtmoos trainiert und Kurse veranstaltet. Wegen der milden Winter sei dies aber nur noch in Hochlagen möglich, wobei sie den Feldberg, Muggenbrunn und Todtnauberg nennt.
05. Januar 2017
Der leichte Schneefall der letzten Tage ging nun in einen Wintereinbruch über. In der Innenstadt liegen etwas mehr als 10 cm Schnee.
06. Januar 2017
In der Waldorfschule wird das „Oberuferer Dreikönigsspiel“ aufgeführt.
Aktuelle Themen und Herausforderungen zwischen Brüssel, Berlin und Schopfheim diskutieren die SPD-Genossen beim Dreikönigs-Hock im „Kranz“. Als die wohl dringlichste Aufgabe sieht der Ortsvereinsvorsitzende, Dr. Peter Ulrich, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an. Die Zahl der Menschen, die sich auf einer Warteliste der Wohnbau Lörrach befänden, sei dramatisch. Immerhin habe der Gemeinderat erreicht, dass sich die Wohnbau mit 70 Wohnungen an der Bebauung des Eisweihers beteiligen werde; indem die Stadt Schopfheim die Einlage in Höhe einer Million in die Wohnbau plane, unterstreiche sie ihr Engagement für sozialgerechten Wohnungsbau. Dr. Ulrich plädierte in diesem Zusammenhang dafür, die Wohnbau auch für das geplante Bebauungsgebiet Breitmatt (ehem. Bockbier-Gelände hinter dem Gymnasium) mit ins Boot zu holen. Die Bebauung bzw. Umgestaltung des Vogelbach-Areals an der Mattenleestraße wird als wichtig betrachtet, ebenso dass das Thema „Uehlin-Areal“, wie Cremans betont, zumindest beinahe vom Tisch sei. Nach dem Verkauf der beiden Häuser an der Hauptstraße müsse die Angelegenheit für die Stadt endlich abgeschlossen sein, betont Artur Cremans. Zuschüsse, etwa für die künftige Nutzung, dürften nicht fließen. Erwähnt wird auch das große Erschrecken über die Kostenexplosion beim Schul-Campus von anfänglich 14 auf geplante 29 Mio. Euro. Erwähnung findet natürlich beim Dreikönigs-Hock, an dem auch SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger teilnahm, die Krankenhaus-Versorgung. Cremans übernahm es, die Vorteile für ein geplantes Zentralklinikum mit Standort in Schopfheim zu erläutern. Natürlich spielte auch das SVS-Sportheim, zu dem die Stadt einen stolzen Beitrag leistet, eine Rolle. Nachdem eine zentrale Sportanlage nach der gescheiterten Fusion von SVS und Fußballverein Fahrnau nicht mehr realisiert werde, sei es darum gegangen, das über 40 Jahre alte Problem mit dem Schopfheimer Sportheim endlich zu lösen. Artur Cremans betonte, dass das Einstellen von Mitteln auf Anträge der SPD zurückgehe und stellte sich damit gegen die „postfaktische“ Behauptung der Unabhängigen, die die Lösung des Themas für sich reklamieren. Rainer Stickelberger gab einen aktuellen Einblick in die Landespolitik. „Politik gestalten geht auch aus der Opposition“, betonte er. Er meinte, dass die AfD als neues Mitglied im Landtag ein chaotisches Bild abgebe. Sie setze auf Provokation und trage auch die „Ahnungslosigkeit als Prinzip“ mit sich herum. Selbstkritisch bekannten die Genossen, dass auch viele SPD-Wähler zur AfD abgewandert seien. Gerade mit Blick auf die Flüchtlingsdiskussion, wo sich die AfD zu profilieren suche, forderten einige Genossen auch beim Schopfheimer Dreikönigs-Hock eine schärfere und entschiedenere Linie. Man müsse grundsätzlich zwischen Flüchtlingen und Migranten unterscheiden, forderte beispielsweise Dr. Jost Noller.
Die Ortsverwaltung Eichen und Ortsvorsteherin Ute Zeh haben zu einem Senioren-Nachmittag in die Hülschematt-Halle eingeladen. Ute Zeh ließ bei ihrer Begrüßung das vergangene Jahr Revue passieren. Umrahmt wurde die traditionelle Feier vom Gesangverein Eichen unter der Leitung von Dieter Waibel. Mit humorvollen und tiefgründigen Liedern bereicherten Jeannot und Christian Weißenberger den unterhaltsamen Nachmittag, bei dem Bürgermeister Christof Nitz auch einen Jahresrückblick hielt.
Mit der Verpflichtung des Basler Festival-Orchesters (10 Blechbläser) veranstaltet die katholische Kirchengemeinde Mittleres Wiesental ein glänzendes Neujahrskonzert in St. Bernhard.
Von heute an bis Sonntag findet das SVS-Hallen-Master-Fußballturnier in der Friedrich-Ebert-Sporthalle statt. 78 Teams verschiedener Altersklassen treten an. Prominenteste Teilnehmer waren die C-Juniorinnen mit zwei Teams des FC Basel. Am 18. und 19. Februar wird das Master-Turnier weitergeführt.
07. Januar 2017
Zufrieden blicken die Mitarbeiter und Bibliotheksleiter Kurt Menter auf das Berichtsjahr 2016 der Stadtbibliothek zurück. Insgesamt verbuchte man mit 160.578 Ausleihen 2,6 % weniger als im Vorjahr.
Noch gibt es keine Kaufinteressenten für die Uehlin-Häuser an der Hauptstraße, so Bauamtsleiter Bernd Benz. Er geht jedoch davon aus, dass derzeit Konzepte erarbeitet werden und bisherige Kaufinteressenten weiterhin vorhanden sind.
Der Förderverein Gerisbac hat ein drittes Heft der Chronik-Reihe „Gersbach – Geschichte und Geschichten“ herausgegeben. Prof. Dr. Klaus Schubring aus Hausen steuert darin zwei Beiträge zur Dorfgeschichte bei.
Das 20-jährige Bestehen feiern „D’Namelose“ unter dem Motto „Gugge im Ring“ in der Stadthalle mit einer musikalisch krachenden Party. Der im Wechsel mit dem Guggen-Open-Air alle zwei Jahre stattfindende Konzertabend stand dieses Mal im Zeichen des Jubiläums. Sechs Guggenmusiken wechselten sich nahtlos ab. Die Fahrnauer „Bättelsäcke“, die „Chaibeloch-Lärtschi“ aus Schönenberg, die „Strauschoeh-Schlurbi“ aus Heitersheim, die „Guggis 81“ aus Rheinfelden sorgten für Unterhaltung, bis gegen Mitternacht die „Schotte-Clique“ aus Basel noch auf die Bühne kam. Unter das feiernde Volk mischte sich auch der neue Statthalter Oerly vom Buck mit dem Ozume Hanspeter Meyer.
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Gersbach. Über vier zu bewältigende Einsätze sprach Abteilungskommandant Benjamin Ühlin. Er informierte über Gruppen- und Zugübungen und über die Beteiligung an der 850-Jahrfeier.
Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Enkenstein. Abteilungskommandant Uwe Specht durfte Peter Wagner für 40-jährigen aktiven Dienst auszeichnen. Wagner war von 1984 bis 2004 stellvertretender Abteilungskommandant. Schweren Herzens verabschiedete der Abteilungskommandant den langjährigen Kommandanten Ernst Brutschin in die Altersmannschaft. Außerdem wird Robert Kern künftig nur noch in der Altersmannschaft aktiv sein. Er war bisher der Maschinist der Wehr.
08. Januar 2017
Vier Kirchengemeinden beteiligen sich an der diesjährigen Allianz-Gebetswoche.
In den Morgenstunden sucht die Polizei nach einem dementen Mann, der in Hausschuhen und im Schlafanzug die Wohnung verlassen hatte. Die Suchaktion, zusammen mit der Feuerwehr, war erfolgreich – der Mann konnte in Fahrnau etwas unterkühlt, aber wohlbehalten angetroffen werden.
Bürgermeister Christof Nitz eröffnet die Reihe der Redner und Rednerinnen beim diesjährigen gemeinsamen Neujahrsempfang der Ortsverwaltungen Langenau und Enkenstein in der Langenauer Halle. Die beiden Ortsvorsteherinnen Elke Würger und Eva Brutschin hielten Rückblick auf das Geschehen im vergangenen Jahr in ihren Ortsteilen. Reizworte in Langenau seien die Breitbandversorgung, der Umbau des Probelokals im Rathaus, eine zweite Geschwindigkeitsanzeige an der Landstraße, der Lärmaktionsplan und das Verlässliche Ferienprogramm. Elke Würger erwähnte auch das Ausscheiden des langjährigen Ortschaftsrates Walter Geiser und den Dauerbrenner „Neubau des Kindergartens“.
09. Januar 2017
Gut frequentiert wird der Gersbacher Rodelhang beim Info-Pavillon.
In einem Leserbrief meinen Gretel und Fritz Schmidt, dass es schade sei, dass der Eisweiher in diesem Jahr nicht geflutet werde.
10. Januar 2017
Auf diesen Leserbrief antwortet der städtische Tiefbauamtsleiter Gerd Woop ebenfalls in einem Leserbrief, das Bauwerk zum Aufstauen sei sanierungsbedürftig und im Hinblick auf die kommende Bebauung mache es keinen Sinn mehr, an dieser Stelle zu investieren. Ein weiteres Phänomen sei, dass das Wasser für die Eisfläche fehle. Außerdem wäre eine längere Frostperiode notwendig. Woop meinte abschließend: „Sie haben sicherlich mit einer anderen Antwort gerechnet, aber in Zukunft wird nur noch der Flur- und Straßenname an den Eisweiher erinnern.“
Nun beginnt die Auseinandersetzung Lörrachs und Schopfheims um das Zentralklinikum. Bürgermeister Christof Nitz antwortet auf eine Äußerung des Lörracher OB Lutz, der meinte, dass in der Trinkwasserschutzzone II eigentlich keine bauliche Nutzung zulässig sei. Nitz jedoch meinte: „Man kann sehr wohl bauen, es greifen allerdings Auflagen.“ So müsse z. B. eine „weiße Wanne“ erstellt werden. Dies sei in vielen Gebieten der Fall. Erhöhte Schutzvorkehrungen kämen im Übrigen auch auf den Lörracher Standort zu, der in einer höheren Erdbebenzone liege als Schopfheim. Als es um das Tierseuchenzentrum gegangen sei, habe Lörrach darauf gedrängt, dass es im Zentrum des Kreises anzusiedeln sei.
11. Januar 2017
Der 79-jährige Paul Holzmayer veröffentlicht sein neuestes Buch „Alles kam anders“.
Die Stadt sucht Wohnraum für Flüchtlinge.
Über je 1.000,- Euro durften sich die ambulante Hospiz-Gruppe Schopfheim und das Tierheim Hauingen freuen. Das Geld erhielten die Vertreterinnen und Vertreter von den Eheleuten Karl und Renate Feist, die eine eigene Stiftung für genau diesen Zweck unter dem Dach der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental eingerichtet haben. Georg Ückert von der Bürgerstiftung erinnerte daran, dass diese mit 100.000,- Euro im Jahr 2010 ins Leben gerufen worden ist. Seither habe es viele Spenden, aber auch zweckgebundene Zustiftungen gegeben.
12. Januar 2017
Die Schneepracht der letzten Tage ist, nachdem es geregnet hat, auch in der Innenstadt wieder weitgehend Vergangenheit.
Bedingt durch die neuen Windkrafträder ist die Gersbacher Loipe auf einem Teilstück nur im Gegenverkehr begehbar. Grund dafür ist, dass bei Windkraftanlagen trotz beheizten Rotorblättern prinzipiell die Gefahr von Eiswurf besteht. Es sind deshalb bei Wegen und Loipen Mindestabstände einzuhalten. Stadt und Ortsverwaltung haben sich mit dem Windpark-Betreiber auf eine geänderte Routenführung verständigt. Diese sei allerdings nur provisorisch und gelte nur für diese Saison, wie Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung mitteilt.
13. Januar 2017
Nach der Fusion der Sparkassen Schopfheim-Zell mit Schönau-Todtnau zur Sparkasse Wiesental wählte die Trägerversammlung nun auch den neuen Verwaltungsrat. Dem Gremium gehören 18 Mitglieder an. Vorsitzender wurde der Schopfheimer Bürgermeister Christof Nitz, der vom Zeller Bürgermeister Rudolf Rümmele vertreten wird. Der Vorsitz wechselt alle zwei Jahre zwischen den Bürgermeistern dieser beiden Sitz-Gemeinden. 1. Stellvertreter ist Bürgermeister Peter Schelshorn aus Schönau und 2. Stellvertreter Andreas Wiesler aus Todtnau.
Nachdem die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz entfernt wurden, hängen seit heute in der Hauptstraße die bunten Stofffetzen (Wäsche), die die Fasnacht ins Blickfeld rücken.
Die Sozialstation hat ein neues Ressort geschaffen, das sich mit dem Bereich der Alltags-Unterstützung für Demenzkranke beschäftigen wird. Grundsätzlich seien dies die Aufgaben der ehemaligen Nachbarschaftshilfe, meint Monika Bringe.
In einer fast ausverkauften Stadthalle gastieren Marc Marshall und Jay Alexander mit einem Mix aus Klassik, Pop, Crossover und Schlager.
Bei der Jahreshauptversammlung der Wibufa wird Fritz Streule zum Ehrenpräsidenten ernannt. Er, der seit 25 Jahren die Präsidentschaft innehat, denkt aber noch lange nicht ans Aufhören.
Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Abteilung Langenau, zu der Kommandant Sven Elsässer eingeladen hatte. Im Berichtsjahr musste die Wehr zu vier Einsätzen ausrücken.
14. Januar 2017
Roman Bockemühl hat für die Alte Färberei Burkhardt&Schmidt nun einen Bauantrag eingereicht. Knapp zwei Jahre nachdem er das Gebäude erworben hatte, möchte er die Häuser sanieren, umbauen und zum Wohnen, für Gewerbe und kulturelle Aktivitäten herrichten.
Am vergangenen Wochenende hat die Heizung im Feuerwehrgerätehaus wohl endgültig versagt. Eine mobile Notheizung soll jetzt dafür sorgen, dass die Feuerwehrleute nicht frieren müssen. Seit 2014 ist die Anschaffung einer neuen Heizung aktuell. Bei den jeweiligen Haushaltsberatungen fand dies jedoch keine Priorität.
Auch in diesem Jahr werden die Feierabend-Musiken in der evangelischen Stadtkirche von Januar bis April und von September bis Dezember fortgesetzt. Einmal im Monat, beginnend am 21. Januar, findet diese Veranstaltung jeweils um 18 Uhr statt.
Neujahrsempfang der Gersbacher in der Bergkopf-Halle. Christian Walter meint, dass das Jahr 2017 genutzt werden müsse, um wieder Vertrauen aufzubauen. Im Jahresrückblick konnte er auf die 850-Jahrfeier als unvergessliches Fest schauen. Ein Dauerbrenner war natürlich die Realisierung des Windparks am Rohrenkopf. Der Ortsvorsteher bedauert, dass kritische Fragen des Ortschaftsrates abgeschmettert oder oft auch belächelt worden seien. Seitens der Verwaltungsspitze hätte Gersbach mehr Nähe zu den Bürgern erwartet, seitens der Betreiber hätte man sich ein vertraulicheres und ehrlicheres Zusammenarbeiten gewünscht. Aktuell werde über die Loipen diskutiert: „Und was kommt noch, was bringt der Windpark Hasel?“, fragt er. Als Vertreter von Bürgermeister Christof Nitz war Thomas Gsell in den Höhenort gekommen. Der Neujahrsempfang wurde musikalisch von den Bläsern des Musikvereines umrahmt. Für die Bewirtung sorgten wie immer die Gersbacher Landfrauen. Der Ortsvorsteher konnte Karin Deiß-Lüttner für 25-maliges Blutspenden auszeichnen.
Warentauschtag der SPD in der Fahrnauer Festhalle. Nachdem am Vormittag Waren angeliefert wurden, öffneten sich die Pforten für die Gratis-Kunden Punkt 13 Uhr. Nach dem Eindruck der Organisatoren war der Andrang nicht ganz so groß wie in früheren Jahren. Peter Ulrich freute sich über eingegangene Spenden in Höhe von 325,- Euro, die der Bergwacht zugutekommen werden.
Raitbachs Sänger treffen sich zur Jahreshauptversammlung. Chorleiter Herbert Maisch, der seit fast 40 Jahren in Raitbach dirigiert, bedankte sich bei den Mitgliedern für die langjährige, gute Zusammenarbeit. Lobende Worte fand er auch für den Kinderchor, der unter der Leitung von Kathrin Günther steht. Bei den Wahlen wurden alle Amtsinhaber wiedergewählt. Das Vereinsschiff wird so weiter von Bernd Strittmatter gelenkt werden.
Andreas Mölder, der die Konzerte der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental organisiert, begrüßt mit einem Kammerkonzert des Kammerorchesters der Basler Chemie die Zuhörer in St. Bernhard.
Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Langenau im Gündenhausener „Löwen“. Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Manfred Schnell ebenso wiedergewählt wie sein Stellvertreter Meik Gorski. Neu im Amt ist allerdings Alexandra Schwab als Schriftführerin.
15. Januar 2017
Seit der vergangenen Nacht schneit es wieder und Schopfheim liegt nun erneut unter einer weißen Schneedecke. In der Innenstadt hat es vermutlich zwischen 10 und 15 cm Neuschnee.
Die Narrenzunft beginnt auf dem Markt mit dem Plaketten-Verkauf, der die Straßenfasnacht mitfinanzieren soll.
Erstmals musste das Narrenbaum-Stellen wegen des Wetters abgesagt werden. Die Hauptstraße ist schneebedeckt und glatt, dennoch ließen es sich die Narren nicht nehmen und zogen in den Narrenkeller zu einem „Lumpen-Ball“, andere feierten in den Gaststätten. Der Baum soll nun zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt werden.
Nachdem es doch einige Tage lang geschneit hat, hört nun der Schneefall auf. In der Innenstadt liegen sicherlich 35 cm Schnee, in Gersbach wird es wesentlich mehr als das Doppelte sein. Da es kalt bleiben soll, ist wohl noch einige Zeit damit zu rechnen, dass die Schneedecke erhalten bleibt.
17. Januar 2017
Rund 150 Zuhörer kommen zu einer Bürgerinformation in die Stadthalle. Dort wird über den Standort des Zentralklinikums, für das sich Schopfheim bewirbt, informiert. Gute Argumente habe die Stadt, wenn es um die künftige Ansiedlung gehe, so Bürgermeister Christof Nitz. Er erwähnt auch, dass mindestens 15 Mio. Euro eingespart werden könnten, wenn der Kreis sich für Schopfheim entscheide, da nötige Infrastrukturen wie die Anbindung an die B317 und die S-Bahn-Haltestelle in Schopfheim bereits vorhanden seien. Keines der Grundstücke, die im Landkreis für ein Zentralklinikum angeboten würden, sei „beschwerdefrei“, meint das Stadtoberhaupt.
18. Januar 2017
Die Johann-Peter-Hebel-Schule hat sich ein Logo gegeben, das von Schülern und der Leiterin vorgestellt wird.
Schlechte Nachrichten von der Firma Tranter. Der Produzent von Wärmetauschern wird in diesem Jahr in Gündenhausen seine Produktionsstätte schließen. 45 Mitarbeiter verlieren so ihre Beschäftigung.
Zu einer Klavier-Matinée hat der Pianist Ludovic van Hellemont mit dem Tenor Nicolas Bauchau ins Museum eingeladen.
Uwe Hebek, Filialleiter von LIDL in Schopfheim, überreichte zusammen mit anderen Verantwortlichen von LIDL einen Scheck in Höhe von 2.339,- Euro an Josef Brunner vom Tafelladen. Die Schopfheimer Tafel hatte sich um Fördermittel beim Bundesverband Deutsche Tafel beworben, um Unterstützung für die Finanzierung einer neuen Kühltheke zu erhalten. LIDL übernahm 75 % der Kosten.
Das gefährliche Glatteis macht allen Verkehrsteilnehmern derzeit zu schaffen. Erhöhte Einsätze verzeichnen Polizei und Rettungsdienste. Gegen 17.20 Uhr rutschte z. B. eine 33-jährige Frau in der Innenstadt auf Glatteis aus und zog sich Kopfverletzungen zu.
19. Januar 2017
Marlies Jung-Knoblich von der Badischen Zeitung meint heute in ihrem Kommentar zum Zentralklinikum: „Noch aber macht die Stadt (Lörrach) die Rechnung ohne den Ländlichen Raum. Wenn es um die Gesundheit geht, hört der Spaß auf. Im Notfall will auch der Kreisbürger, der im hintersten Eck wohnt, eine reelle Chance zum Überleben haben und dem kann es egal sein, wo die meisten Menschen leben. Es geht um die schnellst mögliche Erreichbarkeit der nächsten Klinik.“
Stolz ist die Klasse 6e vom THG, denn sie darf am Fernseh-Quiz „Die beste Klasse Deutschlands“ teilnehmen. Beworben haben sich insgesamt drei Klassen vom THG. Die Schüler haben bereits Besuch eines Fernseh-Teams zur Vorbereitung der Sendung erhalten. Beworben haben sich die Schüler der Klasse mit einem Video, das unter den Fittichen von Lorenzo Oschwald und Marius Kast, zwei ehemaligen THG-Schülern, und dem Klassenlehrer Lukas Engelke entstanden war.
Nachdem es einen Tag nicht mehr schneite und die Straßen nicht ständig vom Schnee geräumt werden mussten, hatte heute der Winterdienst ebenfalls noch alle Hände voll zu tun. In der Innenstadt werden in den frühen Morgenstunden mit großem Einsatz Schneemengen abgefahren, um den seitlich abgelagerten Schnee von den Fahrbahnen zu entfernen und den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Männer des städtischen Bauhofes sind mehr oder weniger Tag und Nacht im Einsatz, denn so viel Schnee hatte die Stadt seit Jahren nicht mehr.
Mehrere hundert geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind beim Neujahrsempfang der IHK in der Stadthalle. Als Festredner war Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister des Landes Baden-Württemberg, zu Gast. In seinem Festvortrag beschäftigte er sich mit der Digitalisierung, der Migration und mit Europa. Der IHK-Präsident, Thomas Conrady, sprach davon, dass Europa mit seinen offenen Märkten, Grenzen und der Gesellschaft ein Erfolgsmodell sei, das es zu verteidigen gelte. Lange Zeit seien die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg und die soziale wie auch politische Stabilität unbestritten gewesen. Dabei erinnerte er an die vor 60 Jahren gegründete Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). „Keiner hat mehr von dieser Binnenwirtschaft profitiert, als wir, die Exportnation Deutschland“, betonte er. Die Möglichkeit, dass Präsident Trumps Wirtschaftsagenda auch in Europa Schule machen könnte, ließ der IHK-Präsident in seiner Rede nicht unerwähnt: „Abschottung ist keine Antwort. Die, welche die Brücken hochziehen und das Rad der Globalisierung zurückdrehen wollen, dürfen aber nicht für dumm erklärt werden. Indes müssen wir den Kritikern erklären, welche Gefahr wir laufen, wenn wir die offenen Märkte, Grenzen und Gesellschaften aufgeben.“
20. Januar 2017
Im letzten Sommer, beim Fest der Kulturen, kam der Gedanke auf, eine Spendenaktion zugunsten von Interplast durchzuführen. Den knappen Reinerlös stockten die Sänger und Sängerinnen des Gesangvereins Eichen mit eigenen Mitteln auf und nun wurde eine Spende in Höhe von 500,- Euro vom Dirigenten Dieter Waibel und dem Vorsitzenden Achim Hottinger an Dr. Günter Zabel überreicht.
Heute bricht erneut ein Interplast-Team mit dem Schopfheimer Chefarzt Dr. Andreas Rudolph nach Kamerun auf. Dr. Günter Zabel wird in vier Wochen in Vietnam operieren.
Die Schopfheimer Tafel sucht dringend Fahrer für die Lebensmittel-Transporte. Einige der bisherigen Einsatzkräfte haben altershalber oder berufsbedingt aufgehört.
Der Schäferhundeverein Schopfheim-Langenau zieht während der Generalversammlung zusammen mit dem Vorsitzenden, Hanspeter Schulte, die Jahresbilanz.
Der Gesangverein Eichen hat in der Hülschematt-Halle Jahreshauptversammlung, zu der der Vorsitzende, Achim Hottinger, eingeladen hatte. Bürgermeister Christof Nitz meinte in seinen Grußworten, dass es ein Verein sei, der nicht einfach so vor sich hindümple, sondern nach vorne marschiere. Dieter Waibel wurde nach 30 aktiven Dirigenten-Jahren beim Verein zum Ehrendirigenten ernannt. Für weitere zwei Jahre wählte die Versammlung den Kapitän Achim Hottinger.
Zu 181 Einsätzen wurde die Feuerwehr Abteilung Schopfheim im vergangenen Jahr gerufen. Darunter waren 47 Brandalarme. Kommandant Lutz Höfer resümierte das Ereignis- und spannungsreiche Jahr, das hinter der Abteilung liegt. Vom Abteilungskommandanten Jochen Sutter hörte man von 24 Zug- und Gruppenübungen sowie über die Gefahrgut-Gruppe und die Absturzsicherungsgruppe mit jeweils 12 Übungen. Zu 23 Übungen trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr um den Jugendgruppenleiter Jan Meurkes. Für 30 Jahre aktiven Dienst durfte Andreas Lenz die Ehrenurkunde in Empfang nehmen.
21. Januar 2017
Die evangelische Kirchengemeinde stellt das musikalische Programm für das Reformations-Jubiläumsjahr vor.
Heiner A. Baur erinnert in einem Beitrag des Markgräfler Tagblattes an den Schopfheimer Rechtsanwalt und Politiker Wilhelm Hoch, der in Schopfheim noch immer keine Würdigung gefunden hat.
Die Festschrift „150 Jahre Gewerbeschule Schopfheim“ wurde von Schulleiter Ralf Dierenbach und Heiner A. Baur, der den historischen Hintergrund der Schule für diese Festschrift lieferte, an Bürgermeister Christof Nitz und die Archiv-Leiterin Dr. Ulla K. Schmid überreicht.
Wer reist nicht gerne? Insbesondere, wenn draußen Schnee liegt, kann man schon mal von Sonne und Wärme träumen. Diesen Gedanken gingen hunderte von Reiselustigen nach und besuchten den diesjährigen „Tag der Reise“, der wiederum von Völz Reisen veranstaltet wurde. 28 Aussteller kamen, um sich in der Stadthalle zu präsentieren.
Die Langenauer stellten einen 13,51 m hohen Narrenbaum vor dem Rathaus auf. Ab sofort amtiert dort die neue Prinzessin Bianca II.
Die nun seit knapp zwei Jahren als Orchesterleiterin beim Harmonika-Orchester wirkende Dirigentin Monika Müller bedankte sich während der Jahreshauptversammlung für das harmonische Miteinander der drei Ensembles. Die obligaten Ehrungen nahm der Vorsitzende Klaus Strauß vor. Horst Wirth wurde für seine 60-jährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt. 25 Jahre gehören dem Orchester Franziska Rödling, Corinna Lange und Helga Buck an. Die Wahlen bestätigten Birgit Preuß als 2. Vorsitzende.
Ein bewegtes Jahr mit Auftritten und Proben hat der Gesangverein Concordia Gersbach hinter sich, so der Vorsitzende, Ernst-Frieder Schmidt, bei der Jahreshauptversammlung. Gute Früchte trägt die Vereinsarbeit beim Jugendchor. 25 Kinder werden dort einmal wöchentlich in einem lebendigen Musikunterricht qualifiziert betreut. Der Vorsitzende erinnerte auch an die 850-Jahrfeier des Ortes. Mit einer Enthaltung wurde eine Beitragserhöhung für Passivmitglieder von 8,- auf 10,- Euro pro Jahr beschlossen. Im kommenden Jahr wird der Verein das 150-jährige Bestehen feiern. Die Wahlen bestätigten die 2. Vorsitzende Irmgard Sutter ebenso wie Kassenwart Gerd Sutter.
22. Januar 2017
Die Klezmer-Band „Yxalag“ macht Halt zu einem Konzert in St. Agathen. Das Konzert, das zwei Stunden dauerte, war sehr schnell ausverkauft. Die sechs Musiker und Musikerinnen konnten sich des reichen Beifalls des Publikums sicher sein.
23. Januar 2017
Noch ist es kalt. Auch tagsüber hat es seit längerer Zeit keine Plusgrade und demzufolge liegt auch noch eine geschlossene Schneedecke bis in die Innenstadt.
Gleich mit drei Autoaufbrüchen hatte es die Polizei am Wochenende zu tun. In der Bannmattstraße wurde die Scheibe eines geparkten Autos eingeschlagen und aus dem Innern des Fahrzeuges u. a. zwei Arztkoffer entwendet. Weitere Diebstähle durch Autoaufbruch trugen sich in der Georg-Uehlin-Straße und in der Johann-Sutter-Straße zu. Auch in die Kaspar-Hauser-Schule in Raitbach wurde eingebrochen.
Für großen Unmut sorgt ein Pressegespräch in Lörrach zum Thema „Zentralklinikum“ im Schopfheimer Gemeinderat. Im Bewertungsverfahren für das Schopfheimer Grundstück in Gündenhausen wurde der Stadt die „Rote Karte“ gezeigt. Sie wäre bereits aus dem Rennen gewesen, hätte Bürgermeister Christof Nitz nicht bei der Klausurtagung des Kreistages am vergangenen Samstag noch ein Ass aus dem Ärmel gezogen. Die rote Karte bekam Schopfheim bei den bauplanungsrechtlichen Eckdaten. Als Grund wird erwähnt, dass das Areal in Gündenhausen derzeit in der Wasserschutzzone II, in der bauliche Anlagen nicht erlaubt sind, liege. Das Landratsamt argumentiert, das Grundwasser von dort speise drei Tiefbrunnen des Zweckverbandes Dinkelberg, die ein möglicher Klinik-Neubau gefährden könnte. Laut Bürgermeister Nitz ist ein hydrologisches Gutachten, das in Kürze fertig wird, in Auftrag gegeben worden. Daraus ergebe sich, dass sich die Grundwasserströme westlich von Gündenhausen verändert hätten. Die Folge davon wäre, dass das Grundstück für das Zentralklinikum komplett aus der Schutzzone herausfallen würde. Landrätin Dammann meinte, die Stadt habe jetzt Gelegenheit, das Gutachten nachzureichen. Dann werde zu prüfen sein, ob man den Ausschluss-Grund beseitigen könne. Sie gab allerdings gleich zu bedenken, dass die zeitliche Dimension dabei auch eine Rolle spiele. Die Änderung einer Trinkwasserverordnung dauere in der Regel mehrere Jahre, betont sie weiter. Nitz meinte, im Übrigen sei das Schopfheimer Angebot in wirtschaftlicher Sicht unschlagbar gegenüber Lörrach. In einigen Bereichen, wie z. B. der S-Bahn-Anbindung, sei die Wertung nicht nachvollziehbar, betont das Schopfheimer Stadtoberhaupt. Mit Kopfschütteln quittierten die Schopfheimer Gemeinderäte die Bewertung der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, obwohl der Standort Schopfheim auf eine neue S-Bahn-Haltestelle verweisen kann, gab es dafür nur ein „Befriedigend“ (12 von 20 möglichen Punkten). Der Standort Lörrach ohne eigenen Haltepunkt indes erhält immer noch 4 Punkte. Fraktionsvorsitzender und SPD-Kreisrat Artur Cremans meinte in der Gemeinderatssitzung, dass die Bewertung des S-Bahn-Haltes für Schopfheim jeder Grundlage entbehre. Dieser sei als gut bis sehr gut einzustufen. Es sei ihm aufgestoßen, dass nicht alle Fakten öffentlich gemacht worden seien, meint Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner, der die Gemeinderatssitzung für den erkrankten Bürgermeister Christof Nitz leitete. Dr. Hirschner fordert, dass bei so großen Investitionen alles transparent gemacht werden und sauber auf den Tisch kommen müsse.
„Dezent Zivil“, das vom BUND finanzierte Forschungsprojekt zur Begleitung der Windkraftplanung Gersbach und Hasel, legt den Abschlussbericht im Gemeinderat dar. Konrad Götz vom Institut für sozial-ökologische Forschung Frankfurt berichtete denn auch über das Verfahren und die Ergebnisse, wobei Ortsvorsteher Christian Walter aus Gersbach meinte, das Verfahren habe geholfen, es sei aber zu spät gewesen, denn alles sei schon entschieden gewesen, als die Bevölkerung eingebunden worden sei.
24. Januar 2017
Kurzfristig sagt die Stadtmusik Schopfheim ihren Rosenmontags-Ball, der jahrzehntelange Tradition hat, ab. Aus Sicht der Narrenzunft sei es bedauerlich, dass diese Traditionsveranstaltung nicht mehr stattfinden soll. Eine Ersatzveranstaltung könne, da dazu eine längere Planungsphase notwendig wäre, jedoch von den Narren nicht organisiert werden.
25. Januar 2017
Die neue Leiterin der vhs, Katrin Nuiro, und die stellvertretende Leiterin, Ruth Simons, stellen das neue Programm der Volkshochschule vor, das im kommenden Sommer-Semester den Schwarzwald als Schwerpunkt hat.
Gute Nachricht für die Rock-Fans: Die Kult-Gruppe „Status Quo“ tritt beim diesjährigen Sommersound-Festival am 13. Juli in der Markgrafenstadt auf.
Das Polizeirevier Schopfheim und die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen führen seit einigen Wochen umfangreiche Ermittlungen gegen mehrere Personen aus Fahrnau. Diese stehen im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln bzw. in mehreren Geschäften Kleidung gestohlen zu haben. Nun erließ das Amtsgericht Waldshut-Tiengen auf Antrag der Staatsanwaltschaft sieben Durchsuchungen und Beschlagnahme-Beschlüsse, die gestern durch Beamte des Polizeireviers Schopfheim vollzogen wurden. Drei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen und umfangreiche Beweismittel wie Waffen und Utensilien zum Konsum und Handel mit Betäubungsmitteln sichergestellt. Darüber hinaus ergaben sich bei der Aktion Hinweise auf ein weiteres relevantes Gebäude in Schopfheim, das ebenfalls durchsucht wurde.
Rückblick auf ein Kirchenkonzert und viele weitere Aktivitäten hält der Musikverein Wiechs bei der Jahreshauptversammlung um den Vorsitzenden Peter Zimmermann, der meinte, dass die Halle wohl für das nächste Herbstkonzert nicht zur Verfügung stehe, werde es wiederum in der Waldorfschule abgehalten. Ino Hodapp gab sich zuversichtlich, dass das Dorffest in gewohnter Manier stattfinden kann. Natürlich gab es auch Ehrungen für Mitglieder, die bei Proben nie gefehlt hatten.
Kai Horschig erhält auf Nachfrage im Gemeinderat die Antwort, dass die Nutzung auf dem Gelände der Alten Färberei noch nicht geklärt sei. Das betreffe auch die Musikschule, meint Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner.
Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Gersbach im „Pflug“: Vorsitzender Stefan Deiß ließ das Jahr Revue passieren und nannte dabei die Auftritte bei Konzerten oder beispielsweise bei der 850-Jahrfeier des Ortes. Der Verein zählt derzeit 236 Mitglieder. Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden, Stefan Deiß, und die Vize-Vorsitzende, Petra Deiß.
26. Januar 2017
Die AWO ist auf ihrer Suche nach einem Geschäftsführer von „Essen auf Rädern“ fündig geworden. Manfred Bockey wird die Einrichtung nun leiten. Der Plan der gemeinnützigen Gesellschaft bleibe bestehen, werde aber erst im kommenden Jahr umgesetzt, erläutert Irmgard Sutter, die stellvertretende Vereinsvorsitzende. Weiter sucht die Einrichtung ehrenamtliche Fahrer und Helfer.
Faszinierende Naturaufnahmen zeigt derzeit der Fotograf und Maler Günther Fischer in der Kulturfabrik. Der in Lörrach lebende Naturwissenschaftler ist nicht nur Fotograf aus Leidenschaft, sondern auch ein experimentierfreudiger Maler. Beide Seiten kommen in der Ausstellung zum Tragen. Sie ist noch bis zum 05. März zu sehen.
Von einer gewissen Aufbruchstimmung ist bei den Parteivorsitzenden der SPD im Oberen Wiesental die Rede, nachdem Martin Schulz Parteivorsitzender werden soll und als Kanzlerkandidat für die SPD in den kommenden Bundestagswahlkampf ziehen wird. Der Schopfheimer Ortsvereinsvorsitzende, Dr. Peter Ulrich, meint: „Schulz steht für sozialdemokratische Werte wie Freiheit, soziale Gerechtigkeit. Als Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat will er seine ganze europäische Erfahrung einbringen.“ Artur Cremans, SPD-Fraktionsvorsitzender, meint: „Der normale Weg des Bekanntwerdens war dies nicht, aber – sei’s drum – sollte man das Ergebnis im Vordergrund sehen.“ Er betont, dass er selbst nicht damit gerechnet habe, dass Gabriel zur Kanzlerkandidatur antreten werde. Dass Gabriel sein Ego zurückgestellt habe und sage, Schulz bringe der SPD mehr Erfolg, findet Cremans eine tolle Haltung. Er geht auch davon aus, dass Schulz die SPD nach vorne bringen wird.
Der größte Teil des Gewerbekanals ist derzeit zugefroren.
27. Januar 2017
Einen Polizisten mehr erhält das Schopfheimer Revier. Bei seinem jüngsten Besuch hat Innenminister Thomas Strobl in Schopfheim davon gesprochen, dass zusätzliche Beamte in den Landkreis kommen würden. Das Revier erhält nun vier, drei davon wären ohnehin gekommen, da sie ausscheidende oder versetzte Beamte ersetzen.
In der letzten Sitzung des Gersbacher Ortschaftsrates rückte Mark Ühlin für den ausgeschiedenen Ortschaftsrat Ralf Ühlin nach. Zuvor musste der Ortschaftsrat aber über die Ablehnung der ehrenamtlichen Tätigkeit von Roswitha Blum entscheiden. Sie war die erste Nachrückerin für Ühlin. Der richtige Grund der Ablehnung wurde anerkannt. Die Verabschiedung von Ralf Ühlin erfolge in der nächsten Zeit durch Bürgermeister Christof Nitz, so Ortsvorsteher Christian Walter.
Hans-Jürgen Hege nimmt heute in einem Leserbrief Stellung zur Standortsuche für das Zentralklinikum. Er nennt die Argumente fadenscheinig und bemängelt, dass während der Klausurtagung des Kreistages nicht ein einziges Mal das Wort „Patient“ erwähnt wurde. Schopfheim habe dann eine zentrale Lage im Landkreis, wenn es um die Kreismüll-Deponie gehe. Außerdem werde immer wieder betont, wie sehr den Entscheidungsträgern daran gelegen sei, auf die betroffenen Menschen zu hören. Immer wieder stelle sich am Ende heraus, dass auf das eingeholte Meinungsbild gepfiffen wird. „Was jetzt herauskam, ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Mandatsträger und die, die ihre Hände bei Abstimmungen am langen Faden nach oben ziehen, getreu dem Vorbild der großen Politik, jede Art von Bodenhaftung verloren haben“, so Hans-Jürgen Hege weiter.
Bei der jüngsten Sitzung des Gersbacher Ortschaftsrates wurde auch noch einmal betont, dass man ein Nebenzentrum für das Biosphärengebiet Südschwarzwald beanspruchen werde. Christian Walter meinte, dass eine Bewerbung anstehe und man Projektvorschläge für das Biosphärengebiet bis zur Februar-Sitzung sammle. Man sammelt in Gersbach auch Ideen für Ausgleichsprojekte. Ein See in der Brunnenmatt ist dabei im Gespräch.
Das Markgräfler Tagblatt interviewt die Bürgermeister aus Todtnau, Schönau, Häg-Ehrsberg und Zell zur Krankenhaus-Diskussion. Peter Schelshorn aus Schönau spricht sich ebenso wie Bruno Schmidt aus Häg-Ehrsberg und Andreas Wiesler aus Todtnau für einen Schopfheimer Standort aus. Der Todtnauer Bürgermeister betont dabei, dass sich sein Gemeinderat bereits zweimal mit dem Standort beschäftigt und sich deutlich für Schopfheim ausgesprochen habe. Einzig für Zells Bürgermeister Rümmele drängt sich eine Diskussion über den Standort nicht auf. Es mache für seine Stadt keinen großen Unterschied, ob die Klinik in Schopfheim-Gündenhausen oder in Lörrach sei. Er habe die Diskussion in Zell auch deswegen nicht forciert, weil für ihn klar gewesen sei, dass für die Stadt Lörrach und den Landkreis letztlich nur der Standort im Oberzentrum in Frage käme.
Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner verabschiedet den Feuerwehr-Gerätewart Rolf Greiner in den wohlverdienten Ruhestand. Gleichzeitig ehrte er ihn für 40 Jahre Tätigkeit im Öffentlichen Dienst. Greiner kam 1978 zur Stadtverwaltung und betreute bis 1987 in den Sommermonaten das Schweigmatter Schwimmbad, im Winter war er Gerätewart der Feuerwehr. 1987 wechselte Greiner dann hauptamtlich zur Feuerwehr und war seither Gerätewart in Vollzeitbeschäftigung. „Die Wehr konnte sich zu 100 % auf ihren Gerätewart verlassen“, betonte der Beigeordnete und ehrte ihn mit einer Urkunde des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg für die 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst sowie einer Ehrennadel.
Der Vorsitzende des TV Wiechs, Hans-Jörg Tichelmann, kann viele Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Der Verein hat 538 Mitglieder, wobei 2016 20 Neuzugänge zu verzeichnen waren. Verena Herlan und Josef Sarkanji erhielten die silberne Ehrennadel für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Ernst Bäumle wurde für 50 Jahre die goldene Ehrennadel verliehen.
Die Kultur-Kooperation zeigt in der Stadthalle eine Schlager-Comedy-Revue des Tourneetheaters „Thespiskarren“.
28. Januar 2017
Die Kälteperiode scheint zu Ende zu gehen, denn heute hat es in den Nachmittagsstunden erstmals wieder Plusgrade. Die Nächte sind noch kalt, aber nicht mehr so sehr wie in den letzten Wochen.
Ein großes Fragezeichen ist hinter die Standort-Bewertung für die Kreiskliniken zu setzen. Das Markgräfler Tagblatt informiert heute darüber, dass die Beratungsfirma selbst nur die Matrix für die Bewertung erstelle, die eigentliche Bewertung von externen, unabhängigen Fachleuten aber nicht verantwortlich erstellt wurde, sondern von zwei Arbeitsgruppen, wovon eine aus dem Landratsamt und eine von den Kreiskliniken stamme. Der Erste Landesbeamte, Ulrich Hoehler, sprach bei einer Pressekonferenz in diesem Zusammenhang von einer „fachbehördlichen Beratung“ und bezeichnete dies als übliches Verfahren. Lörrach erhält beispielsweise keine rote Karte, sondern man spricht von „mehreren Herausforderungen“ beim Lörracher Standort. Unter diesen firmiert die Verlegung der L 138 in Entenbad mit Querung der Bahnlinie, neue Anschlüsse an die B 317 sowie die S-Bahn-Anbindung. Bei der Straßenanbindung an die B 317 ist davon die Rede, dass keine Realisierung bis 2025 möglich und danach noch nicht abschätzbar sei. Von den Kosten dieser Großbaustellen (L 138 und S-Bahn-Haltestelle) ist in der Untersuchung kein Wort zu lesen, ebenso wenig, wie diese zu bezahlen wären.
Mit gemischten Gefühlen betrachten die CDU-Verbände Schopfheim und Kleines Wiesental die Auswertung der Standort-Vorschläge für das Zentralklinikum. Sowohl Dieter Vollmer für das Kleine Wiesental als auch Heidi Malnati für den Verband Schopfheim begrüßen ausdrücklich die Zusage von Landrätin Marion Dammann, dass die vorliegende Bewertung noch keine endgültige Entscheidung bedeute. Deutliche Kritik der beiden Vorstände gab es an der Bewertung zur S-Bahn-Anbindung. Zur Wasserschutzzone in Schopfheim vertreten beide Ortsvorstände die Meinung, dass man in Auftrag gegebene Gutachten zunächst abwarten sollte. Letztlich meinen beide, dass mit der notwendigen Objektivität betrachtet alles für einen Standort Schopfheim spreche.
Das „Rock-In“ schließt zum Monatsende und wird im März unter dem neuen Namen „Headliner“ und dem neuen Geschäftsführer Dominik Bau weitergeführt.
Wolfgang Lenz meint in einem Leserbrief, wo denn der Aufschrei gegen die Kreisklinikum-Bewertung sei. „Wo sind der Gewerbeverein, die Ärzteschaft oder andere Interessengruppen?“, fragt er.
Einen recht ironischen Beitrag liefert Werner Müller im heutigen Markgräfler Tagblatt zur Krankenhaus-Standortbewertung. Er nennt die Entscheidungen eine „subjektive Objektivität“ und meint, dass beispielsweise die amtlichen Vordenker die bahnbrechende Erleuchtung hatten, dass keine S-Bahn-Haltestelle weit und breit (fast) genau soviel wert sei wie eine direkt vor der Haustüre.
In der Kolumne „Stadtbrille“ meint heute André Hönig von der Badischen Zeitung zur Matrix des Krankenhaus-Standortes: „Es lässt sich doch ein Stück weit von einem gesteuerten (Zwischen-)Ergebnis sprechen. Vor allem die Punkte-Vergabe lässt Lörrach möglichst gut dastehen, bei Schopfheim und Rheinfelden indes wird das Haar in der Suppe gesucht. Beim S-Bahn-Halt in Schopfheim gab es mangels 15-Minuten-Takt nur 12 von 20 Punkten. Lörrach indes erhält 4 Punkte, obwohl weder ein S-Bahn-Halt existiert noch fundiert untersucht wurde, was dessen Bau kosten würde.“ Auch ihm ist es wichtig zu fragen, was die L 138-Anbindung und die S-Bahn-Haltestelle kosten, denn Daten seien gar keine auf dem Tisch. Hönig macht in seinem Beitrag einen Vergleich zum Film „Matrix“, bei dem gegen Ende des Filmes der Titelheld erklärt, dass er die in der Matrix gefangenen Menschen befreien wolle.
Die VR-Bank hat ein weiteres ihrer jährlich 16-Crowdfunding-Projekte erfolgreich abgeschlossen. Stadtmusik-Vorsitzender Peter Bühler konnte zusammen mit seiner Stellvertreterin, Renate Feuchtmann, einen Scheck in Höhe von 2.190,- Euro in Empfang nehmen, um die abschließenden Arbeiten am Musikhaus durchführen zu können.
Mit zwei Wochen Verspätung erstellen die „Enninger“ in diesem Jahr den Narrenbaum am Marktplatz. Er weist eine Höhe von 26,37 m auf.
Jahreshauptversammlung des Turnvereines Fahrnau. Die Vorsitzende, Diana Sorzio, bedauerte in ihrem Jahresrückblick, dass die „Jedermänner“ als Abteilung verloren gingen. Bei der Versammlung gab Anette Karle ihren Rücktritt als Kassiererin bekannt. Das Amt übernimmt nun, nachdem sie gewählt wurde, Carina Strütt. Eine Anzahl von Ehrungen für 20-jährige Mitgliedschaft wurde ausgesprochen, für 40 Jahre erhielt Alice Kneusslin die goldene Ehrennadel. Krankheitsbedingt fehlte allerdings der zu ehrende Norbert Schwald, der dem Verein seit 50 Jahren angehört. Schließlich erhielt Anette Karle für 13-jährige Tätigkeit als Kassiererin die silberne Ehrennadel überreicht. Nicole Spitz und Stefanie Lammel erhielten bei den Vorstandsergänzungswahlen das Vertrauen des Vereins und werden das Trio zusammen mit Diana Sorzio bilden.
Erstmals veranstaltete Langenau auf einer Piste „Im Loh“ ein Flutlicht-Rodeln, das zahlreiche Freunde anlockte.
Belinda Spettl wurde bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Langenau als Vorsitzende für zwei weitere Jahre bestätigt. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Vize Willi Edelmaier. Der Verein hat derzeit 125 Mitglieder. Die 22 Aktiven im Gemischten Chor werden seit 10 Jahren von dem Dirigenten Dieter Hilpert geleitet. Verabschiedet wurde Elfriede Schultheiß, die 25 Jahre aktiv im Verein mitwirkte.
Der Brauchtumsverein Eie hat zum „Z’Liechtgoh“ ins Dorfmuseum eingeladen. Edgar Steinfelder, ein gebürtiger Franke, eroberte das Publikum mit seinen Anekdoten und Geschichten.
29. Januar 2017
Zum Auftakt der Reihe „Eichener Sonntagsmusiken“ spielen Eva Schindelin und Tanjef Gross.
Am frühen Sonntagmorgen (gegen 1.30 Uhr) musste die Polizei ausrücken, um im Narrenkeller eine Schlägerei zu beenden.
Die Ortsverwaltungen Langenau und Enkenstein haben zu einem gemeinsam organisierten Senioren-Nachmittag in die Langenauer Halle eingeladen.
30. Januar 2017
Nur zu einem Mehrheitsbeschluss kommt es beim Bauantrag für die Alte Färberei (Burkhardt & Schmidt) im Bauausschuss. Artur Cremans und Jeannot Weißenberger stimmten gegen den Bauantrag. Cremans schloss sich der Meinung von Bürgermeister Christof Nitz an, der sich daran störte, dass der Bauantrag mit dem Einzug der Musikschule begründet wurde. Nitz meinte, hier bedürfe es zunächst eines Beschlusses der Gemeinderäte aller an der Musikschule beteiligten Kommunen. Artur Cremans fühlte sich sogar „über den Tisch gezogen“. Jeannot Weißenberger störte sich an Parkplätzen direkt bei einer geplanten Gartenwirtschaft.
Im Verwaltungsausschuss berichten Silke Dantona und Katja Janker über ihre Jugendarbeit.
31. Januar 2017
Die Stadtverwaltung hat die Stelle eines Leiters der Stadtbibliothek zum 01. September ausgeschrieben, denn Bibliothekar Kurt Menter geht nach 32 Jahren als Leiter der Schopfheimer Bibliothek in den Ruhestand.
Im Dezember legte der Betreiber des Mettlenhofes in Gersbach in einem Eilantrag Widerspruch gegen den Sofort-Vollzug der Baumaßnahme des Windparks Glaserkopf ein. Das Landratsamt Lörrach hatte mit dem Bauantrag den Sofort-Vollzug genehmigt. Wolfgang Bürk muss jetzt abwarten, wie das Verwaltungsgericht über den Widerspruch zum Sofort-Vollzug entscheiden wird.
Von einem „ausgeprägten Zentralisierungswahn“ spricht Harald Senn aus dem Kleinen Wiesental und schreibt: „Es ist schon erstaunlich, wie uns vorgegaukelt wird, dass der neue Zentralklinik-Standort nach reellen Kriterien ausgesucht werden soll.“
Der Schopfheimer Verein Cambium e. V. als Träger der Landbau-Werkstatt Hof Dinkelberg hat Jahreshauptversammlung und schließt das Jahr 2016 mit einer positiven Bilanz ab. Die beiden Vorstandsmitglieder Markus Hurter und Christine Arncken wurden einstimmig bestätigt.
Das Winterwetter und die wunderschöne Winterlandschaft erfreuten das Auge, heute jedoch regnet es unaufhörlich, der Schnee schmilzt weg, die Straßen sind schmutzig und so wirkt das Städtli wenig einladend.
01. Februar 2017
Fast 10 Jahre lang leitete Alexandra Mahr die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental in Schopfheim. Die FBG bedauert ihren Weggang und freut sich, mit Bettina Kühn eine neue Mitarbeiterin gefunden zu haben, so Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig.
Heute regnet es nicht mehr. Der Himmel zeigt sich fast den ganzen Tag lang wolkenlos.
Wie die Polizei mitteilt, floss am Abend Öl in den Gresger Bach in Enkenstein. Unbekannte hatten vermutlich Heizöl oder Diesel in den Bach eingeleitet und das Wasser verunreinigt. Die Verschmutzung war im gesamten Ort zu riechen. Bei einer Überprüfung stellte die Polizei an der Kleinen Wiese im Bereich der Fritz-Reimold-Straße in Langenau deutlichen Heizöl- und Dieselgeruch fest. Auf dem ehemaligen Gewerbekanal wurden Ölschlieren entdeckt. Trotz intensiver Suche mit den Feuerwehren aus Schopfheim, Enkenstein und Langenau ließ sich nicht feststellen, woher das Öl in den Bach kam.
Bundesweite Sirenenprobe. Es soll damit überprüft werden, ob die Alarmeinrichtungen im Ernstfall auch funktionieren.
02. Februar 2017
Erneut tritt Öl im Gresger Bach auf. Bei der Kontrolle wurde nun bei einem Gebäude am Gresger Weg aus einem stillgelegten Erdtank ausfließendes Öl festgestellt.
Spektakuläre Erscheinungen gibt es am Wiese-Ufer zu beobachten: Gewaltige Eisplatten formen sich dort zu plumpen und bizarren Gebilden zusammen. Das Hochwasser der Wiese ist allerdings nicht mehr groß, nachdem es nicht mehr regnet und die Schneeschmelze parallel verläuft.
Lange Schlangen vor der Stadthalle – der Saal war ausverkauft beim gefeierten Konzert der „Mnozil Brass“. Die etwas anderen sieben gefeierten Blechbläser unterhielten das Publikum auf einem Top-Niveau.
03. Februar 2017
Der Hundesportverein Fahrnau traf sich vor einigen Tagen zur Generalversammlung. Jürgen Hein dankte zum Jahresende allen für ihre vorbildliche Mitarbeit, besonders aber Monika Schulte. Er lobte aber auch die Erfolge der Hundeführer. Die Wahlen bestätigten Monika Schulte als 2. Vorsitzende. Zum Ehrenmitglied wurde Gudrun Sackner ernannt, nachdem sie 20 Jahre lang die Kasse geführt hatte.
„Wenn für die Jahreshauptversammlung der Naturfreunde am 11. d. M. kein Vorstand gefunden werden kann, droht die Auflösung“, teilt die noch amtierende Vorsitzende, Katharina Bachmann, mit.
Wegen der angekündigten Sanierung der historischen Stützmauer am Baier-Hütten-Weg im Entegast wird der Weg für etwa vier Wochen gesperrt sein. An Wochenenden wird er jedoch geöffnet.
Die Mitteilung, dass Ende Januar ein Arztkoffer aus einem Pkw gestohlen worden ist, hatte Erfolg, denn nun ist der Koffer mit den Patientendaten wieder da. Die Aktentasche wurde gefunden und vom Finder dem Arzt überbracht. Tasche und Koffer seien in gutem Zustand, es fehle nichts daraus.
Die Fasnachtsgruppe „Wildi Wiiber“ feiert im „Kranz“ ihr 11-jähriges Bestehen.
04. Februar 2017
Harry de Ville gastiert mit seiner „Ville-Blues-Band“ im „Bruetschi-Hof“ in Enkenstein.
„Wir haben das beste Grundstück“, meint Bürgermeister Christof Nitz zum Krankenhaus-Standort und äußert Zweifel an der Bewertung hinsichtlich der Grünzäsur, der S-Bahn und der Kläranlage. Nitz plädiert dafür, dass eine Tendenzentscheidung nicht schon am 22. März im Kreistag fallen sollte, da eine fundierte Abstimmung der offenen Fragen bis dahin nicht möglich sei. Er will in der kommenden Woche das Gutachten zur Wasserschutzzone vorlegen, das im Übrigen 2009 durch den Wasserversorgungsverband Dinkelberg in Auftrag gegeben worden ist. Nitz sieht auch Zweifel an der Bewertung der Kläranlage, da eine vierte Reinigungsstufe beim Krankenhaus notwendig würde (Elimination von Spurenstoffen). Dies können bisher weder die Kläranlage Bändlegrund noch Steinen gewährleisten.
Bei der Jahreshauptversammlung des DRK Schopfheim gab Inge Böttger-Fisch das Vereinsruder nach sechs Jahren in neue Hände, ebenso wie ihr Vize, Hanspeter Post. Der neue Vorsitzende, Simon Redling, der bisher Bereitschaftsleiter war, übernimmt den Ortsverband mit 30 aktiven und 1.400 passiven Mitgliedern. Bei den Wahlen erhielt Tobias Kibigis das Vertrauen als Vize-Vorsitzender. Günther Boll, DRK-Kreisvorsitzender, dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.
05. Februar 2017
Bei einer Kollision zwischen einem Kleintransporter und einem Reisebus auf der Kreisstraße zwischen Gersbach und Schopfheim gibt es 12 Verletzte. Der Kleinbus kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem mit Senioren besetzten Reisebus. Der 34-jährige Fahrer und seine 30-jährige Mitfahrerin aus dem Kleintransporter wurden leicht verletzt, leichte Blessuren zogen sich auch der 74-jährige Busfahrer und neun Mitreisende zu.
Zu einer „Nacht des Musicals“ hat der Veranstalter ASA-Event unters Kupferdach eingeladen. Der Abend wurde zu einer tollen Licht- und Sound-Show, wobei auch ein Tanzensemble auftrat und die Musical-Show zu einer Broadway-Miniaturausgabe werden ließ.
06. Februar 2017
„Mit Wachstum in allen Geschäftsbereichen war 2016 ein gutes Jahr“, erklären die Vorstände Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh von der VR-Bank. Durch die Niedrigzinsen-Phase geht es allerdings mit den Erträgen bergab. Für neue Darlehen kann die Bank nur noch niedrige Zinsen verlangen, viele ältere, hochverzinste Kredite laufen aus. Wenn die Bank das Geld jedoch aus den Kundeneinlagen stattdessen bei der eigenen Zentralbank anlegen will, muss sie Negativ-Zinsen bezahlen. Tabu für die beiden Bankvorstände ist die Möglichkeit, Negativ-Zinsen für private Guthaben zu verlangen. Kommunen und Firmen müssen allerdings ab 1 Mio. Euro 0,4 % Zinsen bezahlen. Das Kreditvolumen betrug 474 Mio., die Kundeneinlagen 324 Mio. Euro. Der Überschuss liegt bei 1,25 Mio. Euro.
Kamin-Hock bei den GRÜNEN, an dem neben dem Landtagsabgeordneten Josha Frey auch Gerhard Zickenheiner, Kandidat für die nächste Bundestagswahl, teilnahm. Die politische Tour bei aktuellen und anstehenden Themen der Kommunalpolitik – Windräder, Flüchtlinge, Uehlin-Areal, Schul-Campus, KIGA Langenau und Sportplatz – gaben die Stichworte hierfür. Für das aktuelle Jahr und die Folgejahre stehen Themen wie Wohnungsbau, Anschlussunterbringung von Flüchtlingen, Gestaltung der Innenstadt und Bauaktivitäten im Fokus. Josha Frey ging auf die neuesten Beschlüsse der Landesregierung zum Thema „Flüchtlinge“ sowie auf die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner CDU ein. Die drei Kreisräte der GRÜNEN – Straub, Schalajda und Zickenheiner – erläuterten die bisherige Punkteverteilung und die Kommentare zum Klinik-Standort Schopfheim. Kein Standort sei ideal, letztlich sei im Moment auch noch keine gültige Entscheidung gefallen. Ehrenfried Barnet, Sprecher der Schopfheimer GRÜNEN-Fraktion, führt das „ganze Herumgeeiere“ auf eine prinzipielle Fehlentscheidung des Kreistages zurück. Er erinnerte dabei daran, dass vor nicht allzu langer Zeit der „Lörracher Weg“ als das Ei des Columbus verkauft worden sei. Für die medizinische Grundversorgung im Ländlichen Raum müsse auf alle Fälle in Schopfheim das Medizinische Versorgungszentrum bestehen bleiben.
Der große Saal der Stadthalle ist nahezu restlos belegt. Die Anwesenden wollten die Ausführungen zu den Klinik-Standortfragen hören, wie sie Landrätin Marion Dammann angekündigt hatte. Brandaktuell informierte Bürgermeister Christof Nitz in der Bürgerversammlung, dass das Problem der Wasserschutzzone II vom Tisch sei, denn nach neuesten Berechnungen würde dies nicht mehr zutreffen. Allerdings muss dies erst vom Landesamt für Geologie in Freiburg bewertet werden. Nitz rechnet dann damit, dass das Landratsamt so schnell wie möglich eine neue Rechtsverordnung bezüglich der Wasserschutzzone erlassen wird. Der Erste Landesbeamte Ulrich Hoehler erläuterte in seiner Rechtfertigung, warum die Wasserschutzzone ursprünglich als Ausschlussgrund zu werten gewesen sei. Dies, so Bürgermeister Nitz, dürfte nun ebenfalls vom Tisch sein. Sollte diese Barriere tatsächlich fallen, rücke allerdings die Frage der Grün-Zäsur noch ins Blickfeld, wobei auch hier der Bürgermeister sich ob dieser drastischen Schilderung Hoehlers wunderte und auf eine klare Aussage des Regionalverbands-Direktors verwies, wonach der Bau einer Einrichtung mit zentralörtlicher Bedeutung auch in einer Grün-Zäsur möglich gemacht werden kann. Allerdings muss der Regionalverband dies beschließen, wobei die Landrätin in diesem Gremium den Vorsitz innehat. Größeren Raum in dieser Diskussion nahm die öffentliche Erschließung mit Straße und Bahn in Anspruch. Bürgermeister Nitz bemängelte die unterschiedliche Bewertung. Ebenso bemängelte er auch die Aussage, dass ein Anschluss an die Kläranlage Steinen qualitativ und quantitativ nicht möglich sei. Letztlich bat er, mit einer Tendenzentscheidung so lange zu warten, bis alle Fakten auf dem Tisch lägen. „Diese Zeit müssen wir uns nehmen“, befand das Stadtoberhaupt deutlich. Zahlreich waren die Fragen von Bürgern an die Landrätin. Immer wieder wurde betont, dass alles, was nicht klar sei, in die Matrix eingearbeitet werde. Die Vertreterin der Unternehmensberatung, Frau Bommel, und ebenso die Landrätin sprachen ständig davon, dass es sich um eine „lernende Matrix“ handle. Die ca. 800 Zuhörer in Schopfheim dürften in überwiegender Mehrzahl für den Schopfheimer Standort mit zentraler Lage votieren, zumal es dem Ländlichen Raum mit einem Standort Lörrach wesentlich schwerer gemacht würde. Dammann versicherte zum Schluss der zweieinhalbstündigen Veranstaltung, dass es nicht darum gehe, „Schopfheim etwas wegzunehmen“. Sie versprach, alle Kosten für die drei Grundstücke (Lörrach, Rheinfelden, Schopfheim) zu ermitteln und kündigte zugleich an, auch die Angaben zu den Kläranlagen noch einmal hinterfragen zu lassen.
07. Februar 2017
Der Direktor des THG, Wolfgang Stocker, wird zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand gehen. Die Nachfolgerin steht wohl schon bereit, denn der Gemeinderat hat die Zustimmung zur einzigen Bewerberin um den Posten bereits gegeben. Entscheiden wird allerdings das Regierungspräsidium.
Den Alltag humorvoll in Szene gesetzt hat das „Raspel-Duo“ aus Rheinfelden in St. Agathen.
08. Februar 2017
Vor einigen Tagen trafen sich die „Freunde der Grundschule Fahrnau“ zur jährlichen Hauptversammlung. Der Vorsitzende, Reinhold Fetscher, durfte nicht nur Rückblick halten, sondern auch eine größere Zahl von Mitgliedern begrüßen. Im weiteren Sitzungsverlauf gab Konrektorin Kerstin Jiricek Einblicke in den Entwicklungsstand der Fahrnauer Schule als Medien-Referenzschule.
Der ehemalige Vizedirektor des Nationalmuseums von Aleppo in Syrien hält in der vhs einen Vortrag vor knapp einem Dutzend Zuhörern. In eindrücklichen Bildern zeigt er ein Land mit blühenden Landschaften und pulsierenden Großstädten vor dem mittlerweile sechs Jahre dauernden Bürgerkrieg. „Der Krieg hat den Menschen alles genommen. Tod und Zerstörung sind überall“, betont Mohamad Fakhro. „Die Menschen führen ein Leben in der Warteschlange, ein Leben mit Warten auf die Wasserration, auf einen Sack Mehl, auf eine freie Toilette.“ Zu Zehntausenden vegetierten die Menschen in Zelten in der Wüste, seien aus ihrem modernen Lebensstil zurückgeworfen auf archaische Lebensumstände.
09. Februar 2017
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Imkervereins konnte, nachdem ein langjähriger Pachtvertrag mit der Stadt abgelaufen war, das bisherige Imker-Heim in Raitbach mit dazugehörigem Gelände erworben werden. Bei den anstehenden Wahlen wurde die Vorsitzende, Barbara Berger-Marterer, bestätigt.
In seiner nächsten Sitzung am 13. d. M. muss sich der Gemeinderat damit beschäftigen, das von 1996 stammende Einzelhandelsgutachten fortzuschreiben. Der Auftrag soll an das Büro Acocella, das bereits das Ursprungs-Gutachten erstellt hatte, vergeben werden.
Pläne für eine Naturkindergarten-Gruppe im Kindergarten Bremt sind soweit herangereift, dass der Gemeinderat in der nächsten Sitzung grünes Licht dafür geben könnte. Die Kosten liegen statt bei 250.000,- Euro bei jetzt 299.500,- Euro. Auf 1.400 qm sollen Spielmöglichkeiten im Freien entstehen, Gemüsebeete und ein Obstbaumgarten angelegt werden. Als feste Unterkunft wird ein Bauwagen dienen. Eingerichtet wird diese Natur-KITA-Gruppe ebenso wie die neue KITA Langenau und die neue Waldkindergarten-Gruppe, weil in Schopfheim immer noch Kindergarten-Plätze fehlen.
Bei der Bürgerinformation des Landkreises zum Kreis-Klinikum am 07. d. M. in Rheinfelden hagelte es Kritik. Die Bewertungskriterien, so wird betont, seien methodisch doch sehr hinterfragenswert. Auch in Rheinfelden wird Nacharbeit an der Matrix gefordert.
Die wichtigsten Argumente für den Standort eines Zentralklinikums sprechen nach Auffassung von OB Jörg Lutz für die Große Kreisstadt Lörrach. Daran ändere auch ein hydrologisches Gutachten, das Schopfheims Bürgermeister Christof Nitz am Montagabend präsentiert habe nichts. Lutz zeigte sich im Gespräch mit dem MT zum einen von den Argumenten in Schopfheim nicht überzeugt, zum andern von der Art und Weise der Debatte der Schopfheimer Akteure befremdet. Er plädierte für Sachlichkeit. Weiter, betonte er, kenne er das Gutachten nicht und habe zudem den Eindruck, dass für die Stadt Schopfheim offenbar weder die wichtige Grün-Zäsur noch die Erreichbarkeit des Krankenhauses für die Menschen im Oberzentrum Lörrach-Weil, im Rhein-Kandertal und im Rebland eine bedeutende Rolle spiele. Er warnt eindringlich davor, die Entscheidung über den Standort hinauszuzögern.
Der Ortschaftsrat Wiechs beschäftigt sich mit dem Hallen-Neubau. Obwohl es Nachbesserungswünsche gibt, hat man der Planung zugestimmt. Wenn alles klappt, soll in der zweiten Hälfte der Sommerferien mit dem Bau begonnen werden. Rosemarie Jaeckel gingen die Pläne der Stadt zu weit am Bedarf der Schule und des Kindergartens vorbei.
10. Februar 2017
Zum Kreis kompetenter Partner der Feuerwehr zählt nun auch der Leiterplatten-Hersteller „Würth Elektronik“. Würth-Geschäftsführer Andreas Gimmer freut sich über die Auszeichnung und erinnert daran, dass die perfekte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr keine Eintagsfliege sei, sondern in den zurückliegenden 15 Jahren kontinuierlich entwickelt worden sei.
Wiedergewählt wurde Frank Birgel bei der Jahreshauptversammlung der „Freunde und Förderer der Wiechser Grundschule“. Der alte und neue Vorsitzende berichtete über die Förderungen während des vergangenen Jahres. Die Schulleiterin, Rosemarie Jaeckel, zeigt sich hocherfreut über die Art und Weise der Zusammenarbeit und wie Zuschüsse gewährt werden.
Eigentlich wollte Elisabeth Fricker den Vorsitz des Tierschutzvereins zum 31.12.16 endgültig abgeben, doch eine Nachfolge war nicht in Sicht. Zumindest für ein Jahr sei sie weiterhin ansprechbar, betont sie auf eine Anfrage der Badischen Zeitung hin. Sie hofft, dass eine Gesamtlösung noch möglich wird.
Der Gemeinderat hat in nichtöffentlicher Sitzung den Weg für eine finanzielle Förderung der Städtischen Wohnbau Lörrach im Quartier „Am Eisweiher“ freigemacht. Man will für dieses Projekt 1 Mio. Euro zur Verfügung stellen.
11. Februar 2017
Die Schlagzeilen der heutigen Zeitung sind dem Uehlin-Areal gewidmet. Bürgermeister Christof Nitz informiert, dass der Baubeginn bevorstehe. Er soll in der Scheffelstraße begonnen und 2018 von der Adolf-Müller-Straße aus weitergeführt werden.
Bei der jüngsten Hauptversammlung der Kantorei werden die langjährigen aktiven Mitglieder Iris und Bernd Nicklas verabschiedet. Iris Nicklas gehörte dem Chor 58 Jahre lang an.
Von „fragwürdiger Beurteilung“ sprechen die Unabhängigen bei der Standortsuche für das neue Zentralklinikum.
Für das Innenstadt-Verkehrskonzept wird es ein neues Verkehrslenkungssystem durch Schilder geben. Die neue Beschilderung wird ab Mitte August umgesetzt werden. Dies entspricht auch dem Ziel der Arbeit, welche im AK Innenstadt seit Jahren geleistet wird.
Vor einigen Tagen beschäftigte sich der Raitbacher Ortschaftsrat mit einem Bauprojekt am Raitbacher Ortseingang. Dort soll eine Mehrgenerationen-Gemeinschaft mit drei Häusern und einem Gärtnerhof entstehen. Da sich der Bauantrag gestalterisch der Umgebungsbebauung angliedert, befürworteten ihn die Räte. Bauträger Achim Hacken erläuterte das Bauprojekt. Es sollen nur ökologische Baustoffe eingesetzt werden. Außerdem sollen die Fenster zur Straßenseite hin mit Holzfensterläden ausgestattet werden. Als Zukunftsprojekt plane er einen ökologisch bewirtschafteten Gärtnerhof zur Selbstversorgung und Selbstvermarktung.
Stürmischen Applaus für deftige Sprüche und närrische Geschichten spendeten die zahlreichen Besucher des Zunftabends der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau. „S’chönnt no schlimmer sii“ – so das Motto der Fasnacht und des Abends. Nach dem Auftakt durch den FGF-Präsidenten Christian Leisinger sorgten die „Bättelsäcke“ für Stimmung. Die Farifa-Kids präsentierten sich mit Tänzen und Zirkusakrobatik. Schließlich stieg Kevin Kraft in die Bütt, um als „Düfzelgeist“-Insider aus der Schule zu plaudern. Mit einer schrägen Nummer präsentierte sich dann Martin Gerner als „Professor Dr. Ibu-Profen“. Er war es auch, der zusammen mit Sabine Mingo durch das Programm führte. Annette Peschka hielt Zwiesprache mit ihrem Plüsch-Elch „Bernie“. Während einer Fahrt mit dem „Taxi“ philosophierten die Mitfahrer, zu denen auch der Bürgermeister gehörte, über Elektro-Autos. Die „Boy-Group“ feierte in der Fahrnauer Halle ihre Premiere.
Zu einem vollen Erfolg wurde der auf Kreisebene ausgerufene Feuerwehrtag. Zahlreiche Interessierte und Schaulustige kamen in die Gerätehäuser der einzelnen Abteilungen in der Stadt. In Kürnberg wartete auf die Besucher eine Art Pilot-Projekt der Feuerwehr, denn dort wurde die pädagogisch betreute Kindergruppe „Die Kükis“, die sich einmal pro Woche trifft, vorgestellt.
Einen Beschluss über die Auflösung der Naturfreunde fasste man bei der Jahreshauptversammlung nicht, obwohl sich niemand fand, den Verein zu führen. Mit der bisherigen Vorsitzenden, Katharina Bachmann, stellt auch ihr Stellvertreter, Ernst Jost, das Amt zur Verfügung. Die Anwesenden bezeichneten eine Auflösung des vor 95 Jahren aus der Arbeiterbewegung heraus gegründeten Vereins als bedauerlich. Der Verein habe noch 51 Mitglieder, von denen etwa die Hälfte aktiv sei. Das Durchschnittsalter liege bei 66 Jahren. Diskutiert wurde darüber, wie im Falle einer Auflösung das Vereinsvermögen, das sich in einem fünfstelligen Betrag bewegt, verwendet werden soll. Bis Mitte des Jahres müsste sich eine Wende abzeichnen, ansonsten wird man wohl nicht an der Auflösung vorbeikommen.
Lang war der Beifall für Lothar Gisin bei der Generalversammlung des Gesangvereines Wiechs, nachdem er sich bereit erklärt hatte, noch weitere zwei Jahre den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. Seit 1999 führt er das Vereinsschiff. Johanna Müller, Renate Mößner und Siegfried Messmer halten dem Verein seit 50 Jahren die Treue und wurden dafür geehrt.
Von einem „aufregenden und guten Jahr“ spricht Susanne Roßbach-Bill bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereines Fahrnau. Der Dirigenten-Wechsel von Ralf Ernst zu Krastin Nastev und die beiden Konzerte mit den französischen Chören trugen dazu bei. Bei den Wahlen wurde Vanessa Wanninger zur 2. Vorsitzenden gewählt.
Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Wiechs. Vorsitzender Dirk Sütterlin dankte den Mitgliedern und Sportlern für die vielfältige Arbeit und die Erfolge. Die Wahlen bestätigten Elke Baumann als 2. Vorsitzende. Neue Schriftführerin wurde Petra Winkel.
13. Februar 2017
Das Thema „Zentralklinik“ beschäftigte den Gemeinderat, zu dessen Sitzung Landrätin Marion Dammann kam. Bürgermeister Christof Nitz bat, erst dann zu entscheiden, wenn alle Zahlen und Fakten auf dem Tisch lägen. Da alle drei Städte Angaben nachliefern müssen, ließ Marion Dammann durchblicken, dass der Kreistag die eigentlich für den 20. März anvisierte Tendenzentscheidung auch erst im Mai fällen könnte, falls dafür triftige Gründe vorlägen.
Die Stadt hat weiterhin Probleme bei der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Das am Dammweg geplante zweigeschossige Haus reiche nicht aus, um den Bedarf zu decken. Artur Cremans, SPD, wollte wissen, ob nicht im Berufsschulzentrum drei kreiseigene Wohnungen frei seien. Die Landrätin bestätigte dies, meinte allerdings, dass diese der Kreis für die Schulentwicklung (neue Werkstätten) benötige. Ehrenfried Barnet, GRÜNE, brachte die Container der Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau ins Gespräch, da einige davon leer stünden. Gespräche zwischen der Stadt und dem Landratsamt würden deswegen bereits geführt, betont Bürgermeister Christof Nitz.
Der geplante Campus bei der Friedrich-Ebert-Schule ist Thema im Gemeinderat, da das selbstgesetzte Ziel, die Kosten auf 23,8 Mio. Euro zu begrenzen, nicht eingehalten werden konnte. Bürgermeister Christof Nitz schlug daher vor, den mitgeplanten Umbau des alten Schulgebäudes nicht durchzuführen. Das würde die Kosten auf 20,9 Mio. Euro senken. Die 2,8 Mio. Euro unter der Kostengrenze könnten dann verwendet werden, um im Altbau vor allem die Elektro-Sanierung und den Brandschutz anzugehen. „Das Projekt ist uns so wichtig, dass wir nicht riskieren können, es ganz bleiben zu lassen“, betont Schulleiterin Claudia Brenzinger. Der Bürgermeister bat den Gemeinderat denn auch eindringlich um eine Tendenz-Entscheidung, zumindest dahingehend, im Altbau nur die erwähnte Elektro-Sanierung und den Brandschutz in Angriff zu nehmen und der Verwaltung dann Zeit zu lassen, die restlichen Zahlen vorzulegen. Dafür gab es eine deutliche Mehrheit.
Gute Noten für die Berufsschule. Landrätin Dammann bezeichnet die Strukturveränderungen am Schopfheimer Standort während der Gemeinderatssitzung als positiv. Die neue Verteilung der Fachbereiche sei gut und biete der Berufsschule die Chance, sich zu profilieren, betont sie weiter. Im Juli sollen die Arbeiten für Umbaumaßnahmen beginnen. In diese werden 3 Mio. Euro für neue Werkstätten, für SHK (Sanitär-Heizung-Klima-Technik) und Metallbau sowie in die Modernisierung der bestehenden Werkräume für Holz, Farbe und Textil aufgewendet.
Grünes Licht gibt der Gemeinderat für den geplanten Natur-Kindergarten im Bremt. Der KIGA kann damit um 20 Plätze erweitert werden. Der Start ist zum 01. Juni geplant.
Der Gemeinderat vergibt ein Anschluss-Gutachten für den Einzelhandel. Das ursprüngliche Gutachten wurde vor 13 Jahren erstellt.
14. Februar 2017
Birgit und Henning Uhlich sowie Max Schwoerer beenden ihre Tätigkeit bei der Agenda-Gruppe „Sauber & Sicher“. Sie begründen dies mit dem beschlossenen Müll-Konzept für die Innenstadt, das nicht dem Vorschlag der Agenda-Gruppe entspreche, und mit fehlendem Engagement der Bürger.
Einer umfassenden Renovierung des Vereinsheimes stimmen die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Schopfheim zu. Vorsitzender Lutz Tyburzy erinnert daran, dass der Gemeinderat beschlossen habe, das Sportgelände Oberfeld zu erhalten. Er schlug deshalb vor, das Clubhaus zu renovieren. Der Verein bekommt außerdem mit Ziaudin Hasas einen weiteren Trainer, der den Einsatz von Volker Lamb als Trainer verstärken wird. Die Wahlen bestätigten den amtierenden Vorsitzenden.
15. Februar 2017
Widerspruch zur Krankenhaus-Planung in Schopfheim kommt von der Aktionsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz. Man wendet sich gegen die Aussage von Bürgermeister Nitz, wonach die Grün-Zäsur zwischen Schopfheim und Maulburg kein unüberwindliches Hindernis für eine Zentralklinik darstelle. Zum wiederholten Mal sei man fassungslos, wie leichtsinnig sich der Regionalverband politischem Druck zu beugen scheine. Der Bürgermeister vermochte die Aufregung jedoch nicht zu verstehen. Er habe stets betont, dass niemand anders als der Regionalverband über die Grün-Zäsur zu entscheiden habe. Im Übrigen sollte die ANUO eines bedenken: Wenn diese Grün-Zäsur so wichtig sei, so sei zu beachten, dass auch das Lörracher Grundstück zumindest teilweise in einer solchen liege.
16. Februar 2017
Die Stadtgärtner haben die Nester der Saatkrähen im Stadtpark entfernt. Während man im Herbst noch 30 Nester zählte, zeigt man sich überrascht, dass jetzt nur noch vier Nester in den Bäumen vorhanden sind. Die Aktion wurde vom Landratsamt genehmigt.
17. Februar 2017
Erhard Schöpflin sucht über die Internet-Plattform „OpenPetition“ Unterschriften für den Klinik-Standort Schopfheim.
Die Rodungsarbeiten am Glaserkopf in Hasel sind bereits im Gange. Die Freigabe der Rodungsarbeiten erfolgte trotz des laufenden Widerspruchsverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Freiburg.
Wolfgang Lenz schreibt in einem Leserbrief zum Klinik-Standort, ständig würde man sich etwas einfallen lassen, was gegen den Standort Schopfheim spreche. Die zusätzliche S-Bahn-Haltestelle in Lörrach sei zudem in der heutigen Situation nicht realisierbar, der angedachte Pendel-Bus von Brombach nur eine fasnächtliche Lachnummer. „Die Verantwortlichen sollten sich endlich mal fragen, woher denn die große Politik-Verdrossenheit der Bürger kommt“, meint er abschließend.
Wiechser Grundschüler haben erfolgreich an der regionalen Wettbewerbsrunde des Mathematik-Wettbewerbs (Bolyai) teilgenommen.
Dr. Thomas Weiß schreibt ebenfalls zur Bürgerinformation über die Kreiskliniken am 06. Februar: „Aus medizinischen Gründen ist es unerheblich, ob das Klinikum in Lörrach oder in Schopfheim gebaut wird. Entscheidend ist, wie schnell die Rettungssanitäter und der Notarzt vor Ort sind.“ Bei beiden Kriterien liegen seiner Meinung nach Schopfheim und Lörrach gleichauf. Bei einem solchen Plan ist seiner Ansicht nach die Kostenfrage der entscheidende Punkt, und da liege Schopfheim deutlich vorne, da auch die Kosten für die S-Bahn-Haltestelle in Lörrach noch gesehen werden müssten. Summa summarum hält er als Lokalpatriot (und Arzt) nach Abwägung des Für und Wider für besser, wenn das Zentralklinikum in Lörrach bliebe. Die Stadt Schopfheim sollte versuchen, das bestehende MVZ weiter zu erhalten, denn dieses sei im Zentralklinikum nicht vorgesehen.
„Am Bahnhof“ heißt das Tanztheater-Stück, das mehr als 50 Kinder und Jugendliche aus den Tanzkursen von Nina Homolka im Saal der Waldorfschule aufführten. Die in Hausen lebende Choreographin, Tänzerin und Tanzpädagogin hat mit ihren Schülerinnen ein Jahr lang die verschiedenen Szenen-Folgen einstudiert.
18. Februar 2017
Obwohl die Krähennester im Stadtpark entfernt worden sind, sitzen die Vögel weiterhin auf den Bäumen.
In einem Leserbrief meint Wolfgang Ühlin aus Gersbach, dass sich kein normaler Bürger das leisten könne, was derzeit bei den Windenergie-Anlagen für Hasel passiere. Die Rodungsgenehmigung habe man erteilt, obwohl die Bedingungen hierfür noch nicht erfüllt seien.
In der vergangenen Woche traf sich Fachpublikum in den Produktionshallen von Oerlikon Balzers im Lus. 160 Teilnehmer aus 19 asiatischen, europäischen und amerikanischen Ländern diskutierten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Automobil-Herstellung. „Die European Press-Shop-Meetings werden von Oerlikon Balzers alle zwei bis drei Jahre organisiert“, erklärt Uwe Horschig als Vertreter des Unternehmens.
Die Schopfheimer Tafel hat sich mit der Stadtverwaltung einigen können und wird im Laufe dieses Jahres umziehen. Der bisherige Tafelladen in Gündenhausen wird aufgegeben und die Räume des ehemaligen Stadthallen-Restaurants „Zum Markgrafen“ werden dann als Ladenlokal genutzt.
Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereines Schopfheim um die Vorsitzende Marita Sütterlin im katholischen Gemeindehaus. Der 2. Vorsitzende, Willi Schrank, informierte über das Projekt Schwarzwaldverein 2030, ein Strategie-Papier, in dem Überlegungen angestellt werden, wie der Schwarzwaldverein mittelfristig seine Existenz sichern kann. Gerade in Anbetracht des Alters der Mitglieder sei es wichtig, Jüngere zu werben. Nach der Entlastung des Vorstandes wählten die Anwesenden Marita Sütterlin erneut zur 1. Vorsitzenden. Neuer 2. Vorsitzender wurde Andreas Klatt. Der bisherige zweite Mann übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.
Jahreshauptversammlung beim Kraftsportverein (KSV) Gersbach. Der bisherige Vorsitzende Ralf Ühlin verzichtete auf eine Wiederwahl. Während der Sitzung wurde über die reichhaltigen Aktivitäten des Vereines in den unterschiedlichsten Abteilungen berichtet. Zur neuen Vorsitzenden wurde Anja Schmid gewählt. Ralf Ühlin wird ihr als Vize zur Seite stehen.
Während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Malteser Hilfsdienstes berichtete der Ortsbeauftragte, Emmerich Szokoll, über das Jahr. Er informierte über die Beschaffung von zwei neuen Rettungsfahrzeugen. Die Schopfheimer Gruppe hatte sich auch für die Flüchtlingshilfe in Süditalien gemeldet, was aber im letzten Moment dann doch nicht notwendig geworden ist. Elisabeth Freifrau von Spies bedankte sich bei der sehr aktiven Malteser Ortsgruppe und überreichte dem Vorsitzenden, Marco Szokoll, Urkunde und Malteser Orden für die Flüchtlingshilfe.
19. Februar 2017
Am Vortage wurde das heutige Konzert, das in der Kirche St. Bernhard aufgeführt wurde, bereits in St. Peter und Paul in Inzlingen zu Gehör gebracht. Unter der Leitung von Andreas Mölder erklang neben anderen Beiträgen das Hauptwerk, Vivaldis Gloria in D.
Zum wiederholten Male war das Jugendorchester der Musikschulen Basel und Baselland in Schopfheim zu Gast. Die jungen Sinfoniker Basel konzertierten in der evangelischen Stadtkirche. Hauptwerk des Programms war Dvořáks 6. Sinfonie.
20. Februar 2017
Über die von Gersbacher Bürgern beim Landratsamt eingereichte Petition gegen die Windparks Rohrenkopf und Glaserkopf wurde abschließend noch nicht entschieden. Die Petenten erhielten vor einigen Tagen die Nachricht, dass das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den Behörden grünes Licht dafür gibt, mit Blick auf den Windpark Glaserkopf die Rodungsarbeiten und die weiter damit verbundenen Maßnahmen zu genehmigen. Zur Begründung heißt es, wenn die Rodung nicht bis Ende Februar erfolge, verzögere sich die Inbetriebnahme des Windparks um ein halbes Jahr.
Mehr Platz für die Pferde verspricht man sich im Gestüt Sengelen durch die Errichtung eines weiteren Stall-Gebäudes mit 24 Pferdeboxen. Der Bauausschuss befürwortet den Antrag zum Bau eines 60 m langen und 12 m breiten Gebäudes.
In diesem Jahr feiert die Jugend- und Kinderinitiative Schopfheim (JUKS) ihren 10-jährigen Geburtstag. Silke Dantona zog bei der jüngsten Hauptversammlung eine positive Bilanz. Die Feuertaufe bestanden hat die zweiwöchige Spielstadt als Verlässliche Ferienbetreuung, so die Schriftführerin. Nach den Wahlen macht das gesamte Vorstandsteam weiter. So bleibt Dietmar Hermann Vorsitzender und Conny Damaschke dessen Stellvertreterin. Hermann kündigte an, nach Ablauf dieser Amtszeit nicht mehr kandidieren zu wollen.
21. Februar 2017
Gegen 19.31 Uhr erlebte die Stadt wenige Minuten lang einen Stromausfall. Ein defektes Kabel im 20-kV-Netz sorgte für die Störung.
22. Februar 2017
In der Badischen Zeitung wird Landrätin Dammann über den Standort des Zentralklinikums interviewt. „Es gab keine Vorentscheidung“, betont sie. Ende März soll der Kreistag über den Standort entscheiden. Bei den Versammlungen in Schopfheim und Rheinfelden würde immer wieder die Unterstellung laut, dass das Verfahren nur scheinbar offen sei, dass das Ergebnis „Lörrach“ längst feststehe. Die Landrätin meinte: „Das entbehrt jeder Grundlage.“ Sie habe immer gesagt, dass sie mit einer Festlegung warte, bis die Ergebnisse vorlägen. Auf die Frage, ob es klar wäre, dass, wenn in der Endabrechnung der Matrix Schopfheim die höhere Punktzahl als Lörrach hätte, das Klinikum dann nach Schopfheim käme, meinte die Landrätin: „Nein, das ist nicht klar“, da erst dann die politische Entscheidung folge. Die Entscheidung treffe trotz Matrix allein der Kreistag.
Die Landrätin strebt für den 22. März weiterhin eine erste Tendenz-Entscheidung zum Standort eines Kreisklinikums an. Den vor allem in Schopfheim laut gewordenen Forderungen, den Termin zu verschieben, erteilte sie eine Absage, denn es müssten bis dahin alle nachträglich angeforderten entscheidungsrelevanten Informationen vorliegen.
Befremdet ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU) über die Rodungsfreigabe für den Windpark Glaserkopf, steht doch in der Windpark-Genehmigung, dass vor diesem Schritt einige ökologische Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen seien, was bisher jedoch nicht erfolgt ist. Aus Sicht des Landratsamtes ist das geänderte Vorgehen aber „sachlich und fachlich“ vertretbar.
Michael Volz, Projektleiter des Windparks Hasel von ENBW, informiert über die geplanten Transporte zum Glaserkopf. Die Rotorblätter und Stahlsegmente werden über Wehr angeliefert werden. Die übrigen Transporte dürfen nicht auf Wehrer Gemarkung erfolgen. Etwa 1.100 Lkw-Fuhren mit Schotter sollen über Gersbach auf den Glaserkopf gelangen. Der Rückweg wird dann über Hasel erfolgen. Die Präsentation von Volz rief bei Ortschaftsräten und Bürgern in erster Linie Kopfschütteln hervor. Volz meinte, dass Details noch nicht geklärt seien. In die weitere Planung müsse auf jeden Fall das Verkehrskommissariat mit einbezogen werden. Die geplanten Fahrstrecken waren aber nicht das einzige Thema, das im Ortschaftsrat Gersbach zur Sprache kam. Ortschaftsrat Wilfried Geiger ärgerte sich über das Vorgehen der ENBW beim Verzicht auf die WEA 5. Es sehe so aus, als sei der Verzicht auf den Bau mit Rücksicht auf Gersbach erfolgt, meinte er. Michael Geist schloss sich dieser Meinung an und betonte, dass den Gersbachern eine wirtschaftliche Entscheidung als Entgegenkommen verkauft werden sollte. Mit Blick auf diese Situation meinte Geiger zu Volz: „Wenn Sie uns wirklich entgegenkommen möchten, dann verzichten Sie auf das Windrad beim Mettlen-Hof und bauen Sie ‚in Gottes Namen‘ die WEA 5“ – ein Vorschlag, auf den Volz allerdings nicht eingehen wollte.
23. Februar 2017
Die Unterschriftenaktion für einen Klinik-Standort Schopfheim, die Erhard Schöpflin initiierte, findet nicht nur im Internet regen Zuspruch. Auch auf dem Wochenmarkt erhält er zahlreiche Unterschriften.
In einem Leserbrief schreibt Artur Cremans an den Chefredakteur des Verlagshauses Jaumann, Herrn Neidinger, und rügt dessen Kommentar zum Klinik-Standort. „Neidinger“, so schreibt Cremans, „ist wohl der Meinung, dass das neue Zentralklinikum nach Lörrach gehört, koste es was es wolle. Basta! Und wer sich erlaubt, die Objektivität und Fairness der Matrix anzuzweifeln, ist ein Marktschreier.“ Cremans meint weiter: „Ist es also nicht erlaubt, darauf hinzuweisen, dass Schopfheim über einen geforderten und leistungsfähigen S-Bahn-Haltepunkt verfügt und Lörrach noch sehr lange nicht? Schopfheim hat einen geforderten kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 und Lörrach noch sehr lange nicht.“ Ungeachtet dieser Situation, so Neidinger, gehöre die Klinik nach Lörrach und sonst nirgendwo hin.
In der Badischen Zeitung ist heute zu lesen, dass Lörrachs OB am Mittwoch in der Sitzung des gemeinsamen Oberzentrums-Ausschusses der Städte Weil am Rhein und Lörrach angekündigt habe, dass eine Entscheidung über den Klinik-Standort erst im April erfolgen werde. Grund ist ein Aufschub, den die Kreisverwaltung der Stadt Schopfheim gewähren will, denn diese könne die noch ausstehenden Unterlagen erst bis Ende März vorlegen.
Die Stadt und das Landratsamt sind sich im Prinzip einig, die Fahrnauer Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge zumindest bis 2019 auch zur Anschlussunterbringung zu nutzen. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger informierte, dass im Jahre 2016 im Rahmen der Anschlussunterbringung für 60 Menschen Wohnraum notwendig gewesen wäre. „Wir konnten aber nur 38 aufnehmen“, betonte er. Die Differenz werde nun wohl ins 2017 übertragen. Damit muss die Stadt in diesem Jahr statt 140 Menschen 162 Personen mit Wohnraum versorgen. Zwar kann die Stadt in der Wohnanlage im Dammweg, die im September bezugsfertig sein soll, bis zu 70 Personen unterbringen, dies wäre aber auch nur ein Einmal-Effekt, betont Jürgen Sänger weiter.
„Schmutzige Dunnschtig“. Eine Galionsfigur der Gündenhausener „Hexen“ wird zum Dill-Dapp erkoren. Armin Stocker erhielt von Oberzunftmeister Hanspeter Meyer, assistiert vom Statthalter, den „Dill-Dapp-Orden 2017“ überreicht. 40 Jahre lang stand er beim „Güggeli-Fest“ des „Hexen-Zinkens“ am Grill, 15 Jahre war er u. a. auch „Hexen“-Führer und im Häs unterwegs. Anschließend zog die Narrenschar vom Narrenkeller zu den Schopfheimer Geschäften, um das Ohmgeld einzutreiben.
Hemdglunki in Schopfheim und Fahrnau. Während die Fahrnauer Halle sehr gut besucht war und auch der Narrenkeller fast aus den Fugen geriet, standen die Veranstalter der TSG beim Glunki-Ball in der Stadthalle fast vor einem leeren Saal. In dieser Form wird es den Hemdglunki-Ball drum nicht mehr geben. Nach der 50. Ausgabe müsse nun ein neues Konzept her. Mit dem Einmarsch der Stadtmusik und des Statthalters mit seinem Gefolge kam etwas mehr Stimmung auf. Lothar Lutz von der TSG meinte: „So wenig Besucher waren es noch nie.“
24. Februar 2017
Um 8.13 Uhr erreichte die Feuerwehr ein Alarmruf aus dem Hieber-Markt. Vor Ort – so zeigte es sich – war aus einer Kühlanlage CO2 ausgetreten. Mitsamt dem Gefriermittel hatte sich eine Art Nebel gebildet, der in das Untergeschoss kroch. 20 bis 25 Personen wurden durch die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen evakuiert, erläuterte Einsatzleiter Lutz Hofer. Mit Atemschutz ausgestattet, schlossen die Feuerwehrleute das Leck. Die Räume wurden belüftet – so konnte der Einsatz nach einer Stunde beendet werden. Der Schaden am Kühlgerät wurde behoben und der Markt wieder für die Kundschaft geöffnet.
Die „Bättelsäcke“ Fahrnau feiern ihr 40-jähriges Bestehen.
Ein Come-back der Sonderklasse verzeichnet der Zunftabend der Narrenzunft in der Stadthalle. Äußerst unterhaltsam sind die Darbietungen. Knapp vier Stunden lang wurde das begeisterte Publikum in der voll besetzten Stadthalle mit Gesangs- und Tanznummern, mit Nonsens und mit fasnächtlichen Vorträgen unterhalten. Star des Abends war indes Statthalter „Öhrly vom Buck“, der nicht nur präsent war und bei verschiedenen Nummern mitwirkte, sondern auch das eine oder andere Mal besungen und liebevoll bespöttelt wurde. Auf Glanznummern früherer Abende war auch dieses Jahr Verlass – so hatte der Gesangverein „Notschrei“ zum Glück nichts eingebüßt. Jede Menge Munition hatte auch der „Bolizischt“, Klaus Ziegler, und revanchierte sich für den beißenden Spott der Fahrnauer vor einem Jahr. Die Schnitzelbank von Jeannot Weißenberger und seinem Assistenten Max Glöggler zielte mit einem Blick auf den US-Präsidenten: „Amerika, du großes Land, bisch in Schissdräck inetrumpt.“ Jeannot Weißenberger war mit seinem neuen Partner Peter Strauß schließlich die traditionelle „Schlussnummer“. In der Bütt war auch der Azubi Mark Vogt. Ein Sänger-Trio mit Mirko Radtke, Jonathan Heiny und Harald Bäumle beschäftigte sich mit „Kaufhaus los“, „Parkplatz los“, „Klinik los“ und „Zukunftslos“. Weitere Akteure wie Heike Wagner und Rosi Schmidt sorgten für erfolgreiche Beiträge. Ozume Hanspeter Meyer freute sich selbstredend über die „Wiedergeburt“ der Zunftabende.
25. Februar 2017
Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass auf dem Fahrnauer Friedhof etliche Bäume gefällt werden müssen, da die Friedhofsmauer saniert wird.
Norbert Winck aus Schopfheim meint in einem Leserbrief, dass eine Zentralklinik eine Fülle von Risiken bringen würde. Er plädiert für drei Krankenhäuser im Landkreis.
26. Februar 2017
Die Schnitzelbanksänger des „Sternen-Zinkens“ sind in den Gaststätten unterwegs, um Gereimtes vorzutragen.
Ein großer Fasnachtsumzug zieht durch die Innenstadt. Themenwagen, Maskengruppen und Musiken unterhielten die zahlreichen Schaulustigen am Straßenrand. Ein Wagen des „Städtli-Zinkens“, auf dem die gestürzte Freiheitsstatue vor New York zu sehen ist, begeisterte. Weitere Wagen hatten das Kreis-Klinikum oder die Parkplatz-Situation beim ALDI-Markt zum Thema.
Sieben Guggenmusiken heizten ihren Fans in der Fahrnauer Festhalle kräftig ein. Die „Bättelsäcke“ hatten u. a. die „Noteknacker Zell“, die Schopfheimer „Namelose“, die „Maiskolben-Fresser“ aus Eschbach, die „Drolli-Band“ aus Hochdorf, die „Oktave-Chratzer“ aus Brombach und die „Rollidudel-Schränzer“ aus Wyhlen zu Gast.
27. Februar 2017
Der Rosenmontags-Nachmittag ist fest in den närrischen Händen der Kinder. Sowohl in Fahrnau als auch in Schopfheim zieht ein bunter Narrenzug durch die Straßen. Die Schopfheimer Narren hatten für ihre Kleinsten in der Stadthalle ein Programm vorbereitet, während die Kleinen in Fahrnau mit ihren Eltern in die Festhalle zogen.
Am Rosenmontag kam eine Frau zur Polizei, gab einen Geldbeutel mit einer größeren Menge Bargeld und einer EC-Karte ab. Den Fund machte sie beim Geldautomaten einer Bank. Wenig später kam die Verliererin aufs Revier und war froh, dass man ihr den verlorenen Geldbeutel wieder aushändigen konnte.
28. Februar 2017
Bei der Prämierung der schönsten bzw. originellsten Fasnachtswagen kam auf Platz 1 bei den Vogt-Wagen der Wagen mit der Freiheitsstatue. Bei den Zinken-Wagen hatte der „Hexen-Zinken“ mit der Kreisklinik die Nase vorn. Jeweils einen Sonderpreis erhielten die Jugendwagen („Wintermärchen“ vom „Schlattholz-Zinken“ und der Jubiläumswagen „20 Jahre Namelose“ von der Guggenmusik „D’Namelose“).
In einer öffentlichen Sitzung am 05. April – und damit zwei Wochen später als bisher geplant – soll der Kreistag eine Tendenz-Entscheidung für den Standort des neuen Zentralklinikums fällen.
Gersbacher beschweren sich über Lärm der Windräder. Der Grund der nächtlichen Beeinträchtigung ist jedoch noch unklar. Die Ursachenforschung laufe auf Hochtouren, versichern das Landratsamt und der Windpark-Investor EWS in Schönau.
Die Trauer um die Fasnacht ist riesig. Sowohl in Schopfheim als auch in Fahrnau zieht ein Tross von Narren zu den Verbrennungsplätzen, um den Fasnachts-Kerli dem Feuer zu übergeben.
01. März 2017
Die Entwicklung des jungen Skispringers Quirin Modricker aus Schopfheim ist vielversprechend. In Baiersbronn sprang der 15-Jährige bei der deutschen Jugendmeisterschaft knapp 90 m. Vor einer Woche gewann er den Deutschland-Pokal in Brotterode. Modricker startet für den SC Hinterzarten und ist nun, nachdem er bisher das THG Schopfheim besuchte, Schüler des Ski-Gymnasiums in Furtwangen.
Einen Scheck in Höhe von jeweils 1.480,- Euro übergaben die Veranstalter des Fahrnauer Agathen-Marktes der Kinder- und Jugendinitiative Schopfheim (JUKS), an das in Kolumbien aktive Kinderhilfsprogramm „Orientame“ und schließlich an die Fahrnauer Vereine, die damit Veranstaltungs-Equipment energetisch aufrüsten wollen.
Mit dem Heringsessen im Narrenkeller ist die Fasnacht endgültig vorbei. Die Mitglieder des „Auma-Zinkens“ hatten dies bestens vorbereitet, wobei der noch amtierende Statthalter Öhrly vom Buck zunächst die Amtskette an Christof Nitz zurückgab, um anschließend im Heringsschmaus das Stadtoberhaupt zu „besiegen“.
Auf diesen Moment haben sich die jungen Filmemacher Lucas Wieg, Yannik Winzer, Timo Blessing, Lorenzo Oschwald, Marius Kast und das gesamte Filmteam gefreut. Sie zeigten im Scala-Kino ihren Kurzfilm „41 CR“. Das Team erhielt stürmischen Applaus von den geladenen Gästen.
„Die Gersbacher brauchen keine Angst um ihre Grundschule zu haben. Diese bleibt erhalten“, so Jürgen Sänger, Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung. Er tritt damit den im Golddorf kursierenden Gerüchten um die Zukunft dieser Einrichtung entgegen.
Ein Trickdieb versuchte in der Fahrnauer Straße in eine Wohnung zu gelangen. Die resolute 42-jährige Bewohnerin konnte dies jedoch verhindern, worauf der Unbekannte flüchtete. Die Polizei mahnt deshalb erneut zur Vorsicht gegenüber fremden Besuchern.
Auf frischer Tat ertappt die Polizei gegen 22.30 Uhr zwei Männer, die über eine Leiter versuchten, in die Kaspar-Hauser-Schule einzusteigen.
02. März 2017
Nicht ganz nachvollziehen kann Bürgermeister Christof Nitz die neue Terminierung für den Tendenz-Entscheid in Sachen Zentralklinikum. Die Bewerberstädte haben nur noch bis zum 31. März Zeit, ihre Bodengrunduntersuchungen abzugeben. Danach bleiben nur noch vier Tage, um die neuen Informationen zu bewerten.
Dass im Wettbewerb um das Zentralklinikum viele Register gezogen werden, ist hinreichend bekannt. Das jüngste Beispiel liefern die Unabhängigen. Sie fordern das Wirtschafts- und Arbeitsministerium auf, als die für Regionalpläne zuständige Behörde einen sofortigen Planungsstopp für das von Lörrach angebotene Areal „Entenbad Ost“ zu verhängen, bis alle Belange des Bau-, Umwelt- und Naturschutzes geprüft seien. Diese Forderungen unter dem Vorsitz von Heiko Weide berufen sich darauf, dass das Areal mitten in einem internationalen Wild-Korridor liege. Sie kritisieren in diesem Zusammenhang auch die Verlegung der Landstraße zwischen Hauingen und Steinen.
In der jüngsten Sitzung des FDP-Ortsverbandes Mittleres Wiesental kam auch die Standort-Frage des Zentralkreisklinikums zur Sprache. Man war sich einig, dass die Entscheidung zwischen den Standorten Schopfheim und Lörrach fallen werde. Beide Varianten hätten Vor- und auch Nachteile. Eine frühzeitige Abstimmung im Kreistag sei aber nicht vertretbar, wenn nicht alle Fakten und Kosten zweifelsfrei auf dem Tisch lägen. Ein weiterer, zügiger Ausbau der B 317 ins Wiesental sei bereits jetzt zwingend erforderlich und würde durch ein Zentralklinikum in Schopfheim möglicherweise sogar beschleunigt.
Langenaus Ortsvorsteherin Elke Würger wird von der neuen Prinzessin Bianca II (Bianca Trcovic) entmachtet. Danach zog ein Hemdglunki-Umzug, begleitet von der Guggenmusik „X-men-Group“, durch das Dorf zur Festhalle, wo eine Glunki-Party stattfand.
Die Wibufa-Narren schicken den Ortsvorsteher in Urlaub und nehmen ihm die Rathausschlüssel ab. Gleichzeitig wird der neue Prinz vom Präsidenten Fritz Streule ins höchste Narrenamt erhoben. Prinz „Nobbi der Erschte“, mit bürgerlichem Namen Norbert Fehr, wird während den närrischen Tagen Wiechs regieren.
03. März 2017
In über 100 Ländern wird der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Ein Team von 15 evangelischen und katholischen Frauen um Uschi Schmitthenner gestaltet heute den Gottesdienst.
Bei der Firma Seger Elektro-Anlagen werden Betriebsjubilare geehrt. Hannelore Steiger gehört dem Unternehmen 25 Jahre an.
Was die lauten Windrad-Geräusche der letzten Zeit verursachte, ist weiterhin unklar.
Der Förderverein der Dr. Max-Metzger-Schule hat mit Knut Rüffer einen neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Frank Oesterwinter.
Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll die Schulleitung des THG ein Konzept erarbeiten, das einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen entgegenwirkt. Die jährliche Obergrenze soll demnach bei 150 Neuanmeldungen liegen. Das THG erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit, da es das einzige Gymnasium im Landkreis Lörrach ist, das neben dem G8 auch den neunjährigen Weg zum Abitur anbietet.
Raitbachs Ortsvorsteher Willi Tholen übergibt den Rathausschlüssel an Prinz Cafi (Andreas Reichert) bei der zweiten Auflage der Niederraitbacher Buurefasnacht. Für 24 Stunden durfte Prinz Cafi vom oberen Blumberg das Narrenvolk (rechts der Bahnlinie) beherrschen.
Zu einer „Reise um die Welt“ kamen die Narren in die bald eingeebnete Festhalle in Wiechs. Die Wibufa-Gesellschaft feiert den Abschied mit Pauken und Trompeten. Gegen Mitternacht wurde die Polizei wegen einer Schlägerei in die Halle gerufen. Ein 20-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Gegen 0.30 Uhr kam es zwischen drei betrunkenen Männern erneut zu einer Rangelei. Sie erhielten allesamt Platzverweis. Ein 21-Jähriger kam wenig später wieder zurück und wurde in Gewahrsam genommen. Gegen 2.30 Uhr verließ ein alkoholisierter 25-Jähriger mit seinem Bruder die Halle. Dabei stellte er sich vor die Polizeibeamten und zeigte ihnen den so genannten „Hitler-Gruß“. Bei der folgenden Kontrolle leistete dieser Widerstand und schlug einen Beamten mit der Faust auf die Nase. Der Beamte wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus. Als man den 25-Jährigen in Gewahrsam nehmen wollte, versuchte dies sein Zwillingsbruder zu verhindern. Er wurde äußerst aggressiv, wodurch die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Eine Beamtin wurde dabei leicht verletzt. Gegen 3 Uhr erklärte die Polizei dann die Veranstaltung in der Wiechser Halle für beendet.
Die Stadt begrüßt ihre Neubürger mit einer neuen Broschüre mit dem Titel „Umgezogen – umgedacht“. Damit soll über das Energiesparen und umwelt- und klimafreundliche Angebote in Schopfheim informiert werden. Die Broschüre wird von Bürgermeister Christof Nitz und der EEA-Beauftragten Christine Griebel von der Stadtverwaltung vorgestellt.
04. März 2017
Die Scheibenfeuer in Eichen, Enkenstein und Fahrnau sowie Schopfheim brennen.
Vor einigen Tagen hatte der Kirchenchor St. Bernhard Jahreshauptversammlung um den Vorsitzenden Johannes Nordiek und Chorleiter Andreas Mölder. Angelika Dörr gehört dem Chor seit 45 Jahren als treue Sängerin an. Besondere Auszeichnung erhielt Klaus Hiller für 60-jähriges Wirken in drei Kirchenchören.
05. März 2017
Buntes Narrentreiben begeistert zahlreiche Zuschauer beim Wiechser Umzug durch den Ortsteil. Wie immer gelang es den Wiechsern, Lokalkolorit auf Umzugswagen zu bannen und im Dorf bekannt zu machen. Rund 250 Gäste im Häs, Musikgruppen und fünf Wagen trugen zur Buurefasnacht und ihrem Umzug bei.
06. März 2017
Die Spielgemeinschaft „Le Cochonnet“ ist in Standort-Gesprächen mit der Stadt. Man hätte gern einen andern Platz als den im Bifig, da im ehemaligen Restaurant, das derzeit von den Boulespielern genutzt wird, der Tafelladen einziehen wird.
Die Wiechser Kinder feierten ihre Kinderfasnacht mit einem Umzug durchs Dorf. Viel Wind und Regen begleitete die Kleinsten, sodass sie schließlich froh waren um die trockene Festhalle.
07. März 2017
Im vergangenen Monat wurde eine zweite Gruppe des Waldkindergartens eröffnet. Auch diese Gruppe hat 20 Plätze und wird betreut von drei Erzieherinnen. Für diese neue Gruppe wurde eine Schutzhütte erbaut, die derzeit jedoch noch nicht ganz fertiggestellt ist. Ganz in der Nähe gibt es auch ein Toilettenhäuschen.
Der Kabarettist Kurt Krömer gastiert in der Stadthalle.
08. März 2017
Wie aus den beiden Zeitungen zu erfahren ist, gingen bei der Stadtverwaltung zwei Angebote für den Kauf der alten Uehlin-Häuser ein. Zunächst war von acht Interessierten die Rede, die die Gebäude besichtigen wollten. Im April wird der Gemeinderat über einen möglichen Verkauf an die Bieter entscheiden. Der Bürgermeister meinte, dass die Angebote unter pekuniären Aspekten eher suboptimal seien. Das bedeute wohl, dass beim erhofften Verkaufspreis Abstriche zu machen wären.
Auch in diesem Jahr nehmen Schülerinnen des THG während zweier Tage am „Model United Nations (MUN) Regio Basel“ teil. Es handelt sich dabei um ein von Studenten der Uni Basel organisiertes Planspiel, das eine UNO-Generalversammlung simuliert. Die Schülerinnen beschäftigen sich mit dem Thema „Menschenrechte“.
Das Amtsgericht Schopfheim hat einen 29-Jährigen wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Er hatte im Sommer 2016 einen alkoholisierten Mann geschlagen und ihn ins Brunnenbecken im Stadtpark gestoßen, wobei er auch den Kopf des Mannes kurz unter Wasser gedrückt hatte. Der 29-Jährige bestritt die Vorwürfe; nicht zuletzt ein Handy-Video, das ein Schüler aufgenommen hatte, überführte ihn jedoch aus Sicht des Gerichtes.
09. März 2017
Ein Team um Jürgen Wetzel bereitet den vierten Wiesentäler Wasserlauf von der Wiesenquelle am Feldberg bis zur Einmündung der Wiese in den Rhein vor. Der Erlös des Laufes am 29. April kommt Dikome zugute.
Das Wasser der Kleinen Wiese tritt erneut über die Ufer.
„Sobald das Wetter passt, drücken wir auf die Tube“, diesen Satz äußert Bürgermeister Christof Nitz und kündigt den baldigen Baubeginn für den neuen Kindergarten bei der Grundschule in Langenau an.
10. März 2017
Seit fast 12 Jahren ist der Augen-Optiker Matthias Schäffler mit seinem Geschäft in der Hauptstraße 45 ansässig. Neu ist nun, nach einer Renovation, dass aus „MS Optik“ „Schäffler Optik“ geworden ist.
Sibylle Linsenboll stellt ihr bildnerisches Schaffen in der VR-Bank aus.
Wie die Badische Zeitung mitteilt, wurden in mehreren Bundesländern in dieser Woche Durchsuchungen gegen die Rocker-Gruppe „Osmanen“ durchgeführt, auch in Schopfheim. Die Durchsuchungsmaßnahmen, so ist zu lesen, erfolgten wegen des Verdachts der Geldwäsche. Von der Durchsuchung betroffen waren zwei Firmen und eine Privatperson.
Ulrike Vogel aus Schopfheim zeigt in Schärers Au eine Ausstellung mit Tierfotografien.
Für den untypischen „Lärm“ an den Gersbacher Windrädern am Rohrenkopf gibt es immer noch keine Erklärung. Sowohl die EWS als auch das Landratsamt kündigen weitere Untersuchungen an.
Eine Klangreise in die Zeit der Reformation unternahm Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon bei einem Gesprächskonzert in der evangelischen Stadtkirche. Mit eindrucksvollen Orgel-Kostproben und lehrreichen Ausführungen über die Musik um Luther machte der Kantor Appetit auf weitere Konzerte im Kirchenmusikjahr.
Zu einer nostalgischen Reise in die Vergangenheit hat der Gastronom Walter Grether in seinen „Löwen“ in Gündenhausen eingeladen. Der Buchautor Frank-Joachim Ebner und Michael Fautz, ein in der Geschichte von Gasthäusern versierter Mann, lieferten Anekdoten und Fakten zur Geschichte der Gündenhausener Gaststätte.
11. März 2017
Wiechs, Gersbach und Schweigmatt brennen heute ihre Scheibenfeuer ab. In Gersbach besorgte dies die „Latschi-Clique“, in Wiechs auf der Hohen Flum die Feuerwehr Abteilung Wiechs und in Schweigmatt der Schweigmattverein.
Die Kult-Gruppe „Status Quo“ konzertiert während des Sommersound-Festivals am 13. Juli auf dem Marktplatz.
Das neue muslimische Gräberfeld beim Friedhof in Fahrnau wird derzeit vorbereitet. Von der zweiten Jahreshälfte an sollen dort Bestattungen möglich werden.
Jahreshauptversammlung bei der Stadtmusik. Während des Rückblickes meint der Vorsitzende Peter Bühler, dass der Rosenmontagsball 2016 so schlecht besucht wie noch nie gewesen und deswegen in diesem Jahr auf die Ausrichtung des Balles verzichtet worden sei. Die Wahlen bestätigten Renate Feuchtmann als 2. Vorsitzende. Für langjährige Mitgliedschaften gab es Ehrungen. Bernhard Brugger und Hans Glöggler wurden für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Jahreshauptversammlung des Schweigmattvereines. Vorsitzender Thomas Jost berichtet über die abgelaufene Badesaison des Höhenschwimmbades. Da der Betreiber-Vertrag mit der Stadt in 2017 auslaufe, hoffe man auf eine Verlängerung für weitere fünf Jahre, betont er. Um den Verein nun auch offiziell im Vereinsregister eintragen zu lassen, mussten Neuwahlen erfolgen. 1. Vorsitzender wurde Thomas Jost, er wird assistiert von seinem Vize Frank Uehlin sowie vom Rechner Michael Deiß und Schriftführer Christoph Jantzen.
Die „Wiedervereinigung der beiden Koreas“, ein Werk des französischen Dramatikers Joël Pommerat, hat Premiere im katholischen Gemeindehaus. Die Spielbühne Schopfheim hat, nachdem der Museumskeller nicht mehr nutzbar ist, Aufführungen verlegen müssen. Unter einer einfallsreichen Regie von Wolfgang Künzel zeigen 11 Schauspielerinnen und Schauspieler in einer Szenenfolge über verschiedene Facetten der Liebe sensible Darstellungskunst und große Wandlungsfähigkeit.
12. März 2017
Pflegemitarbeiterinnen der Kliniken des Landkreises wollen bei der zweiten Auflage des Aktionstages zum Thema „Rundum gepflegt“ ihr Wissen an pflegende Angehörige weitergeben.
13. März 2017
Der US-amerikanische Sänger und Gitarrist Jimmy Burns gastiert im „Waldhaus“ in Schweigmatt.
Die Stadtverwaltung hat auf Bitte des Gemeinderates die Schülerentwicklungszahlen für Schopfheim aufgelistet. Es zeichnet sich dabei ab, dass bis spätestens 2022/23 Handlungsbedarf für die Dr. Max-Metzger-Grundschule bestehen wird. Die Räume sind dann für die wachsende Schülerzahl nicht mehr ausreichend. Für das THG wird künftig für die Aufnahme neuer Schüler eine Obergrenze von 150 pro Jahr festgelegt. Unstrittig ist für den Gemeinderat, dass die Metzger-Schule erweitert werden muss. Beim THG wird in einer separaten Sitzung als verbindlich festgelegt werden müssen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Schülerzahlen zu reduzieren.
Auf Anfrage von Artur Cremans, SPD, berichtet der Bürgermeister, dass die Ausschreibungen für den S-Bahn-Haltepunkt „Schlattholz“ laufen. Mit wenig Freude vernahmen die Gemeinderäte von der Stadtplanerin Karin Heining, dass es mit der Hangentwässerung an der B 317 Richtung Eichen nichts werde, solange der vierspurige Ausbau der B 317 nicht realisiert ist.
14. März 2017
Im 40. Jahr des Bestehens präsentieren die Fotofreunde in der Sparkasse ihre diesjährige Fotoausstellung. Sämtliche Bilder stehen unter dem Thema „Vergänglichkeit“. 20 Fotografen zeigen ihre ins Bild gebannten Motive.
15. März 2017
Seitdem der Bauhof sämtliche Rabennester im Stadtpark entfernte und das erste Nest bereits wieder gebaut worden ist, haben die geschützten Vögel 17 neue Nester dort gebaut. Heute werden auch diese wieder von Arbeitern des städtischen Bauhofes entfernt.
Der Freundeskreis für Kirchenmusik hat Jahreshauptversammlung. Dabei werden die in diesem Jahr finanziell geförderten Projekte vorgestellt. Einstimmig beschlossen wurde auch, dass ein geplantes Orgelbau-Projekt in Eichen mit 1.000,- Euro unterstützt wird. Dort soll ein in die Jahre gekommenes, klanglich nicht befriedigendes und überholungsbedürftiges Orgelpositiv durch eine neue, transportable Kleinorgel, die bei Konzerten und Gottesdiensten eingesetzt werden kann, ersetzt werden.
Die Schopfheimerin Anne Lais, die für den RSV Wallbach startet, wurde bei den Landesmeisterschaften der Kunstradfahrer Dritte. Durch ihren Erfolg in Stockach hat sie nun auch die Möglichkeit, sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.
Der vom Gersbacher Windpark Rohrenkopf herrührende Lärm sei behoben, teilte Bürgermeister Christof Nitz in der vergangenen Stadtratssitzung mit. Es habe sich herausgestellt, dass die Ursache ein technischer Defekt gewesen sei.
Einen Scheck in Höhe von 1.700,- Euro übergab Bernhard Schlageter von der VR-Bank an die Rektorin der Dr. Max-Metzger-Schule, Eva Skrypnik, und an Knut Rüffer, den Vorsitzenden des Fördervereins dieser Schule. Das Geld wird für T-Shirts verwendet, die jeder Schüler zur Einschulung erhält.
Das Verwaltungsgericht Freiburg stoppt den Bau eines Windrades auf dem Glaserkopf. Die dem Mettlen-Hof nächst gelegene Windanlage WEA 1 darf solange nicht gebaut werden, bis das Regierungspräsidium Freiburg über den Widerspruch, der gegen die Windpark-Genehmigung eingelegt worden ist, entscheidet. Es spricht Einiges dafür, dass die Genehmigung hinsichtlich der Windenergie-Anlage 1 rechtswidrig ist und den Antragsteller in seinen Rechten verletzt. Zu dieser Auffassung sind die Richter der IV. Kammer des Verwaltungsgerichtes Freiburg gelangt. Die Anlage 1 darf daher zumindest vorerst nicht gebaut werden. Den Widerspruch hatte Mettlen-Hof-Eigentümer Wolfgang Bürk Ende des letzten Jahres beim Verwaltungsgericht eingelegt. Die Verwaltungsrichter haben nun die von Bürk erhoffte aufschiebende Wirkung seines Widerspruchs hergestellt. Sie beziehen sich in ihrer Entscheidung auf die Frage der Bedrängung und auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahre 2006. Vieles spreche dafür, dass für neuere Windkraft-Anlagen eine „regelhafte Unzumutbarkeit“ schon bei einem Abstand von deutlich mehr als der zweifachen Anlagenhöhe vorliege. Endgültig festlegen wollten sich die Freiburger Richter aber nicht. Die ENBW will sich den Beschluss erst einmal genau ansehen und prüfen, ob und wie sie reagieren will, so der Sprecher Ulrich Stark. Gleiches gelte für die Frage, ob man auf jeden Fall weiter dabeibleibe, dass – wie angekündigt – auf den Bau der WEA 5 verzichtet wird oder diese angesichts der neuen Situation wieder ins Spiel kommen könnte.
Einstimmig befürwortet der Wiechser Ortschaftsrat den Bau eines Cafés auf dem Gelände des ehemaligen „Hirschen“ im Ortsteil. Der Bauantrag für die Halle, so Ortsvorsteher Ino Hodapp, werde demnächst vorliegen. Nach Pfingsten sollen dann bereits die Bagger für die neue Wiechser Halle anrollen. Für 25-maliges Blutspenden ehrt der Ortschaftsrat Angela Bublitz sowie Yvonne Reinke und Nathalie Richert.
16. März 2017
Kathy Zarnegin aus Basel liest in der Stadtbibliothek. Die promovierte Philosophin, die 1964 in Teheran geboren wurde und 1979 in die Schweiz emigrierte, liest aus ihrem ersten Roman „Chaya“.
Nachdem gestern im Stadtpark die Nester der Saatkrähen entfernt worden sind, herrscht heute wieder emsiges Treiben. Mindestens 15 neue Nester sind wieder in Bau!
Vom Standort Schopfheim für das Zentralklinikum sind 16 Bürgermeister des Oberen, Mittleren und Kleinen Wiesentals überzeugt. In einem Schreiben an Landrätin Marion Dammann machen sie diese Meinung deutlich.
Die vom Ehrenvorsitzenden des Kaninchenzuchtvereins Fahrnau geleitete Wahl während der Jahreshauptversammlung bestätigte den bisherigen Vorsitzenden, Markus Jäckh. Michaela Idig wird als Vize ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt.
„Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare – die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr zeigt dieses Stück, produziert von der Theaterkompanie Stuttgart, in der Stadthalle erfrischend lebendig, mit vielen Gags und sprachlich aufgemöbelt.
17. März 2017
Rainer Stickelberger, SPD, MdL, schreibt an Verkehrsminister Hermann zur Hangentwässerung in Wiechs, dass sich das Regierungspräsidium in der Sache keinen Zentimeter bewegt habe, denn bereits im August 2016 habe er dieselbe Antwort erhalten. „Drängende Probleme mit akuter Gefahrenlage werden nicht einmal ansatzweise gelöst“, meinte der Abgeordnete.
Die Wasserschutzzone ist für das Gelände eines Zentralklinikums in Gündenhausen kein Problem mehr. Pumpversuche und Regelmessungen bestätigen die bisher rein rechnerischen Ergebnisse des Gutachtens. Außerdem betont Christof Nitz, dass der Abwasserverband Mittleres Wiesental in seiner jüngsten Verwaltungsratssitzung einstimmig beschlossen habe, die Kläranlage in Steinen bis zum Jahre 2025 um eine vierte Klärstufe zur Spureneliminierung zu erweitern, und zwar auf eigene Kosten. Damit ist die Problematik hinsichtlich einer Zentralklinik auch hier beseitigt.
Schüler der Waldorfschule führten das im vergangenen Jahr in Heilbronn uraufgeführte Theaterstück „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ von Elina Finkel auf. Sie leisten damit einen Beitrag zu den Problemen und Herausforderungen unserer Tage wie Menschenrechte, Ängste, Mitgefühl, Ablehnung, Widerstand und Engagement sowie Flüchtlingshilfe.
80 bis 90 Schwerlaster fahren täglich zusätzlich durch Langenau zur Müll-Deponie, denn für zwei Monate ist die Deponie in Herten wegen Umbaumaßnahmen geschlossen. Ortsvorsteherin Elke Würger macht deutlich, dass es sich um größere Fahrzeuge handle als sonst üblich. Daneben erwähnt sie aber auch die Lärmbelastung durch Holztransporter nach Niedertegernau und den Schwerlastverkehr zum Steinbruch und zur Sandgrube in Tegernau.
Im April 1982 begann Hermann Jacob seine Arbeit auf der Redaktion der Badischen Zeitung in Schopfheim. Nun nach 35 Jahren wird Jacob, der zuletzt über das Obere Wiesental berichtet hat, in den Ruhestand verabschiedet.
An der „Referenzschule für Medienbildung“ (Grundschule Fahrnau) wird derzeit erforscht, wie die jüngsten Schüler mit digitalen Medien lernen können. Im frisch eingerichteten Computerraum stehen 16 vernetzte Rechner mit Beamer und Internetzugang. Zu einem noch folgenden Zeitpunkt sollen in jedem Klassenraum zusätzlich zwei vernetzte Rechner stehen.
Die Badische Zeitung stellt die Frage, wie es beim Windpark Glaserkopf nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes nun weitergehen werde. Über den Widerspruch zu entscheiden, ist Sache des Regierungspräsidiums Freiburg. Dieses teilt auf Anfrage der Zeitung aber mit, dass der Widerspruch bisher noch nicht vorliege. Es sei nicht ungewöhnlich, sondern in der Regel erfolge dies erst zeitlich versetzt nach der gerichtlichen Entscheidung im Eil-Rechtsschutzverfahren. Das Regierungspräsidium wisse daher auch noch nicht, wann die Akten vorgelegt werden und wie umfangreich das Material ist. Vom Zeitpunkt der Vorlage des Widerspruchs an bemühe man sich in der Regel, innerhalb von drei Monaten zu entscheiden.
Die Euphorie, die SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz unter den Genossen entfacht hat, strahlt auch in die Schopfheimer Partei. Die Anwesenden blickten bei der Jahreshauptversammlung, zu der auch der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger und der gekürte Bundestagskandidat Jonas Hoffmann kamen, mit Zuversicht auf die kommende Bundestagswahl. Als neues Mitglied konnte Peter Ulrich Oliver Kaspers begrüßen. Hans Hammer wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Stickelberger meinte während der Versammlung, dass er eine solch euphorische Stimmung in der Partei noch nie erlebt habe, sie schwimme derzeit auf einer Welle der Begeisterung, wie er sie nur bei Willy Brandt erlebt habe. Als Direktkandidat für den SPD-Wahlkreis steigt Jonas Hoffmann in die Bundestagswahl. Sein Ziel ist es, eine Stimme mehr als der Favorit zu erzielen.
18. März 2017
Bernd Müller, Stadtrat der GRÜNEN, moniert die radikale „Gehölzpflege“ an der Wiese und am Gewerbekanal. Was da am „Drahtzug“ gemacht worden sei, falle nicht mehr unter Pflegemaßnahmen, sondern sei ein Kahlschlag, betont er. Bürgermeister Nitz verwies allerdings darauf, dass es übliche Pflegemaßnahmen seien und dass das Grün nachwachsen werde.
Bei einem Informationsabend an der Grundschule Fahrnau wird über die Ziele der Medien-Referenzschule berichtet. Die Rektorin, Claudia Ströble, begrüßt neben Eltern und Schulleitern auch den Medienbeauftragten des Landesmedienzentrums, Michael Steiger. Die Schule Fahrnau wird neue Wege erproben und die hieraus gewonnen Erfahrungen weitergeben. Konrektorin Kerstin Jiricek gab Einblicke in die derzeitigen Vorbereitungsphasen.
Im ProCurand feiert heute der in Freiburg geborene Josef Zipfel seinen 100. Geburtstag.
Die Gesamtfeuerwehr Schopfheim hat Jahreshauptversammlung in der Raitbacher Festhalle. Die Mannschaftsstärke müsse von derzeit 225 auf 280 steigen, meint Gesamtkommandant Lutz Hofer. Die Jugendfeuerwehr sollte deshalb über mindestens 100 Mitglieder im Alter ab 10 Jahren verfügen. „Diese Ziele würden die Feuerwehr zukunftsfähig machen“, betont er. Weiter ist von Hofer zu hören, dass die Wehr 214 Einsätze hatte. Es ging dabei vornehmlich um technische Hilfeleistungen, aber auch 17 Menschen mussten gerettet werden. Kopfzerbrechen bereitet der Wehr die steigende Zahl von Feuersicherheitswachen. Den Dank der Stadt überbrachte der Beigeordnete, Dr. Ruthard Hirschner. Er dankte insbesondere dafür, was die Wehrmänner in ihrer persönlichen Freizeit leisten. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Thomas Weniger aus Gersbach geehrt. 40 Jahre in der Wehr sind Thomas Walter und Uwe Horschig aus der Abteilung Stadt, aus der Abteilung Enkenstein Peter Wagner und aus Wiechs Thomas Bäckert. Klaus Denner aus Raitbach ist ebenfalls 40 Jahre dabei, ebenso auch Roland Blum und Rudolf Schwald aus Gersbach.
Die Stadthalle öffnet die Türen für 50 ausgestellte Hochglanz-Karossen. Die Autoschau des Gewerbevereins, bei der BMW, Mini, Ford, Mazda und Suzuki vertreten waren, lockte zahlreiche Besucher in die Ausstellungshalle.
19. März 2017
Im Museum präsentiert Dr. Ulla K. Schmid derzeit eine Ausstellung, in der die Ankäufe und Schenkungen der letzten 15 Jahre, die bisher im Magazin lagerten, gezeigt werden.
20. März 2017
Die geplante Wiechser Festhalle wird vermutlich teurer als die vorgesehenen 3,1 Mio. Euro. Der Bauausschuss hatte sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Bauantrag zu beschäftigen. Dieser wurde allerdings vertagt und soll im April neu diskutiert werden. Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig meinte bei der Vorstellung: „Wir sind aus allen Wolken gefallen, so gravierend ist die neue Entwicklung.“ Es würden Schallschutz-Probleme entstehen, weil bereits ein Grobkonzept erkennen lasse, dass eine Lärmschutzwand notwendig werde. Die Kosten seien allerdings noch nicht bekannt. Außerdem lägen die Stellplätze zu nahe an der Wohnung und bereiteten wegen der Lärmeinwirkung Probleme. Die Stromzufuhr zur neuen Halle und der Aufenthalt von Rauchern vor der Halle sind weitere Probleme, die nicht gelöst sind. Völlig erschlagen zeigte sich Thomas Gsell von der SPD. Der vorgelegte Bauantrag spiegele weder inhaltlich noch finanziell die aktuellen Ereignisse wider. „Wir müssen Ross und Reiter kennen, bevor wir abstimmen“, betont er. „Wir haben versprochen, dass wir die Halle für einen bestimmten Betrag bauen, nicht aber für einen beliebig hohen Betrag“, betont Bernd Müller von den GRÜNEN.
Eine Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung verursacht im Bauausschuss heftige Reaktionen. Die Verwaltung hatte im Januar darüber informiert, dass die Heizung im Feuerwehrgerätehaus erneuert werden müsse. Nun hat sich die Stadtverwaltung für eine Lösung entschieden und verschiedene Maßnahmen, die zur Deckung der Mehrkosten herangezogen und daher nicht realisiert werden sollen, dargelegt. SPD-Fraktionsvorsitzender Artur Cremans beschwerte sich, dass bei der jüngsten Gemeinderatssitzung vor einer Woche kein Wort dazu zu hören gewesen sei. Er meinte, dass die Vorgehensweise der Verwaltung gegen sämtliche Bestimmungen der Gemeindeordnung verstoße. Das Thema wurde daher vertagt, es ist in einer neuen Sitzung zu behandeln.
Zum „Kahlschlag“ entlang des Gewerbekanals beim „Drahtzug“ hakt Bernd Müller von den GRÜNEN noch einmal nach. Er betont, dass der Bebauungsplan Neupflanzungen vorsehe und will daher wissen, welche Pflanzen gesetzt werden sollen. Beigeordneter Dr. Hirschner kündigt eine Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung mit Beantwortung der Fragen an.
Die Stadtverwaltung empfahl dem Bauausschuss, das Einvernehmen mit einem Bauvorhaben des Hieber-Marktes nicht zu erteilen, zum einen, weil die Baugrenzen bis zu 4 m überschritten würden, zum andern, weil es sich um einen geschlossenen Baukörper handle. Die Firma möchte den gastronomischen Teil im Norden des Marktes mit einem Windschutz und mit einer Verglasung sowie mit einer dauerhaften Terrassen-Überdachung versehen. Das käme einem massiven Anbau gleich, meinte Dr. Ruthard Hirschner. Anders sah dies Thomas Gsell von der SPD. Auch Karlheinz Markstahler von den Freien Wählern meinte: „Es wurde bereits einmal eine Befreiung erteilt, so wäre die jetzige auch vertretbar.“ Dr. Hirschner warnte und meinte: „Dann haben Sie kein Städtebaurecht mehr.“ Ähnlich wie die Stadtverwaltung sah dies auch Thomas Kuri von der CDU. Artur Cremans meinte, es sei doch nur eine Überdachung, die auch wieder entfernt werden könne. Stadtplanerin Karin Heining hielt am Standpunkt der Stadtverwaltung fest und warnte eindrücklich vor einem Präzedenzfall. Bei der Abstimmung freilich ergab sich ein Patt, wodurch der Vorschlag der Verwaltung scheiterte und die Firma nun die Windschutzverglasung samt Überdachung mit Sonnenschirmen errichten darf. Beigeordneter Dr. Hirschner kündigte an, den Bürgermeister zu informieren, der könne ggf. Widerspruch gegen den Beschluss einlegen.
Über den 10. städtischen Energiebericht diskutiert der Bauausschuss.
Auf Anfrage von Artur Cremans erfahren die Mitglieder des Bauausschusses von der Stadtplanerin, Karin Heining, dass der Bebauungsplan für das Gardner Denver-Areal (Roggenbachstraße, ehemals Rietschle) etwa im September vorliegen soll.
21. März 2017
Im Uehlin-Areal sind Arbeiter damit beschäftigt, die alten Gebäude auszuräumen. Es scheint, als ob demnächst der Abbruch bevorstünde.
Der Schopfheimer Architekt Thomas Kuri erhält für ein innovatives Energiekonzept und den gestalterischen Mut, den er am Haus von Roman Roschig am Kapellenweg in Wiechs bewiesen hat, eine Auszeichnung. Beim Wettbewerb „Getec Award“ sprach die Jury dem Bauwerk in Wiechs eine Anerkennung aus, die Thomas Kuri dieser Tage vom baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller in Freiburg erhielt.
Unbekannte haben aus dem katholischen Kindergarten St. Josef 270,- Euro gestohlen, Geld, das von den Eltern zusammengetragen und für das Projekt „Gesundes Frühstück“ Verwendung finden sollte.
Das jüngste Konzert mit der Gruppe „Tammorra“, die bereits zum dritten Mal in St. Agathen gastierte, war komplett ausverkauft. Die Musiker aus Palermo waren 2003 erstmals Gast bei „Akustik in St. Agathen“.
Passend zum vhs-Schwerpunkt „Schwarzwald – Mythos und Realität“ zeigt Martin Kraus Fotografien zum Thema „Schwarzwald“ in der Kulturfabrik.
23. März 2017
Das Ordnungsamt ist ratlos, denn im Stadtpark haben Besucher bereits über 40 Nester, die die Saatkrähen neu gebaut haben, gezählt. Weitere Möglichkeiten sieht die Leiterin des Ordnungsamtes, Cornelia Claßen, jedoch nicht mehr.
Die Hangentwässerung an der B 317 soll noch in diesem Jahr geplant und 2018 realisiert werden. Das Regierungspräsidium teilte mit, dass die Mitteilung, wonach die Hangentwässerung bei Eichen erst nach dem vierspurigen Ausbau der B 317 erfolgen könne, ein Missverständnis gewesen sei.
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen die Verantwortlichen der ungenehmigten Demonstration auf dem Marktplatz eingestellt. Der Beschuldigte hat als Verantwortlicher der Windkraft-Gegner Gersbach eine Geldbuße von 700,- Euro akzeptiert und bereits bezahlt.
„Auf und davon“ – unter diesem Titel konzertierte die alemannisch-britische a cappella-Truppe „Inflagranti Vokal“ bei einem Konzert in der Agathen-Kirche in Fahrnau.
Die Nachricht, dass aus dem katholischen Kindergarten St. Josef Geld für ein „Kinderfrühstück“ entwendet wurde, blieb nicht ungehört. Das Georg-Reinhardt-Haus hat den Betrag übernommen und will so den Kindern zu ihrem Frühstück verhelfen. „Wir haben mit dieser Spende sehr gerne geholfen“, betont Stefan Schmidt vom Georg-Reinhardt-Haus.
Als wichtige Infrastruktur-Maßnahme bezeichnet Bürgermeister Christof Nitz die neue KITA in Langenau. Heute wurde im Beisein des Landschaftsarchitekten Roland Senger, des Architekten Thomas Kuri und der Kindergarten-Leiterin Angelika Keil der Spatenstich für dieses 1,4 Mil. Euro teure Projekt vorgenommen.
Gestern Morgen kommentierte der Lörracher OB Jörg Lutz die Situation zur Kreisklinik und meint: „Es wird eine solide Entscheidung für Lörrach geben.“
André Hönig, Redakteur der Badischen Zeitung, meint in seiner Kolumne zum Nachspiel der Windkraft-Demo: „Zwischenrufe und Buh-Rufe gab es im Gemeinderat schon einige Male.“ Stichworte „Irrlicht“, Anfänge der Uehlin-Areal-Planerei und Oberfeld-Pläne. Der Unterschied habe nur darin gelegen, dass der Unmut jetzt wesentlich lauter ausgefallen sei – eine Folge des überfüllten Ratssaals, in dem nicht alle Platz gefunden hätten und man daher vor dem Rathaus gestanden habe, sich aber dennoch Gehör verschaffen wollte. Man müsse sich fragen, weshalb bei solchen Problemen nicht in größeren Räumen getagt werde. „Eigentlich hat die Verwaltung hier mal ganz grundsätzlich einen Rüffel verdient“, betont Hönig.
Rund 600 restlos begeisterte Besucher zählt man beim Konzert der „Amigos“ in der Stadthalle.
24. März 2017
Die dem Kreistag neu vorliegende Matrix-Bewertung für das Zentralklinikum sieht Schopfheim wieder nur auf Platz 2. Der Lörracher Vorschlag „Entenbad“ rangiert weiterhin mit 86,2 Punkten auf dem ersten Platz. Schopfheim hat nun 78,6 und Rheinfelden 75,5 Punkte. Nach wie vor keine Rolle bei der Bewertung spielen offenbar – so wird heute berichtet – die hohen Kosten für eine neue S-Bahn-Haltestelle sowie eine neue Anbindung der L 138 an die B 317 – so sie denn irgendwann gebaut werden sollten. Obwohl ursprünglich geplant, fand im Kreistag am 22. März hinter verschlossenen Türen keine so genannte Probeabstimmung statt. Die Tendenz-Entscheidung soll am 05. April in öffentlicher Sitzung erfolgen. Wie in den Medien berichtet wird, sollen jedoch nicht alle drei Standortvorschläge zur Abstimmung kommen. Die Kreisverwaltung will vielmehr dem Gremium vorschlagen, das Grundstück im Entenbad als Standort für die neue Zentralklinik einer vertieften Planung zu unterziehen. Bürgermeister Christof Nitz kritisiert die Gewichtung der Matrix. Er wollte sich dazu nicht weiter äußern, da er als Standort-Bürgermeister befangen gewesen sei und an den Beratungen nicht teilgenommen hatte.
Bei der jüngsten Generalversammlung beschloss die Fleischdirektvermarktung Gersbach eine neue Führungsstruktur. Sie wurde umbenannt in „Erzeugergemeinschaft Gersbach/Wiesental“. Außerdem soll der zweite Verein, Bergland Gersbach, mit der Erzeugergemeinschaft künftig von einem Führungstrio mit gleichberechtigt arbeitenden Vorsitzenden geführt werden. Die beiden Vereine werden von Martin Bechtel, Willi Greiner und Stefan Maier als neuem Führungstrio gelenkt.
Ein dem TÜV Süd gehörendes Sodar-Windmessgerät steht zu Testzwecken auf dem Glaserkopf. Das Gerät arbeitet auf Schallwellen-Basis, woran einige Naturschützer zweifeln. Der Verdacht liege nahe, dass dieses Piepsen zu Beginn der Brutzeit den Zweck habe, den Milan zu vertreiben, damit die Windkraft-Gegner nicht den erhofften Dichtezentrumsnachweis erbringen können. TÜV-Sprecher Thomas Oberst bestätigt die Testzwecke, sagt jedoch, es handle sich dabei um die neue Version eines Messgerätes, das parallel zu einem Lidar-Messgerät zum Einsatz komme, um einen Vergleich der Zuverlässigkeit und der Genauigkeit zu ermöglichen.
25. März 2017
Der bisherige Vorstand des Musikvereines Fahrnau, Benjamin Brenzinger, und sein Vize Patrik Bender werden bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung bestätigt. Im 134. Vereinsjahr zählt der Verein knapp 300 Mitglieder, darunter 26 Ehrenmitglieder. Kritik übt Dirigent Gordon Hein am Probenbesuch. Er glaubt allerdings, dass es derzeit wieder sehr viel besser läuft.
Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Wiechs. Erinnert wurde beim Jahresrückblick von Uwe Kibelka auch an die sportlichen Aktivitäten. Schützenkönig wurde Klaus Dietsche. Mit der Ehrennadel in Gold konnten Erich Hobler, Gerd Merz und Günter Roschig für ihre 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Ino Hodapp würdigte die Verdienste Uwe Kibelkas um den Verein, da Kibelka nicht mehr kandidierte. Vorsitzender für ein Jahr wurde nun Jörg Pfeifer, 2. Vorsitzender Tobias Reichert, der für zwei Jahre gewählt wurde.
Über den jüngsten Einsatz des Interplast-Teams mit Dr. Andreas Rudolph in Manyemen/Kamerun, wird heute berichtet.
Eine wissenschaftliche Studie der Forschungsgruppe „Verhaltensbiologie des Menschen“ mit Sitz in Kandern bescheinigte Erzieherinnen des Kindergartens im Bremt, hervorragende Arbeit zu leisten. Dafür wurden sie von der Stadt, vertreten durch Fachbereichsleiter Jürgen Sänger und Fachgruppenleiterin Jacqueline Dumont geehrt. Leiterin des Kindergartens ist Anne Joachimi.
Die Turnerschaft Langenau blickt bei der Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück. Mit „Zumba for Kids“ und Volleyball für Jugendliche entstanden im vergangenen Jahr zwei neue Gruppen im Verein. Die Mitgliederzahl stieg im Verein von 740 auf 761. Alexandra Schön als 2. Vorsitzende wurde wiedergewählt, der übrige Vorstand stand nicht zur Wahl, der Verein wird weiter von Andrea Volk geleitet.
Der Verein Tourismus Gersbach vermisse ortsnahe Wanderwege, so der Vorsitzende Hartmut Schmidt. Eine Ausschilderung werde in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein erfolgen. Selbst wenn die Umgestaltung der in der Dorfmitte gelegenen Brunnmatt zum Dorfmittelpunkt erst in einigen Jahren abgeschlossen sein werde, mache es aus Sicht des Vereins Sinn, einzelne Schritte des von der Bevölkerung priorisierten Vorhabens zu überdenken. Vermisst wird der noch immer nicht verwirklichte Wohnmobil-Stellplatz in Gersbach. Jutta Hofmann von der Tourismus-Info berichtet, dass die Übernachtungen in den konzessionierten Betrieben deutlich zugenommen haben. Jene in privaten Quartieren stagnieren aber insgesamt. Dies ist auch auf einen Rückgang von Ferienwohnungsangeboten zurückzuführen.
26. März 2017
40 Teilnehmer kommen zum Badminton-Tag in die Friedrich-Ebert-Sporthalle. Zum zweiten Mal veranstaltet die CDU dieses Turnier, das erneut von Nicole Grether betreut wird.
27. März 2017
Am vergangenen Wochenende warb Bürgermeister Nitz während der Regio-Messe in Lörrach am Stand des „Freien Radio Wiesental“ für den Klinik-Standort Schopfheim. Er bemängelte dabei einmal mehr die geringe Gewichtung des Themas „Verkehr“ und betonte, dass Schopfheim-Gündenhausen klare Vorteile gegenüber Lörrach-Hauingen habe. Er zweifelt an, dass bei Fertigstellung eines Zentralklinikums im Jahre 2025 eine neue S-Bahn-Haltestelle und ein neuer Anschluss an die B 317 realisiert sein werden. Dies und die Kosten hierfür hätten in die Matrix einfließen müssen.
28. März 2017
Voll besetzt war die Fahrnauer Agathen-Kirche, als vor einigen Tagen die Musikschule Mittleres Wiesental ihr Frühlingskonzert gab.
Die Wehrer Band „Sameday Records“ präsentiert in St. Agathen ihr neues Album „Never ending“ vor einem begeisterten Publikum.
29. März 2017
„Um die Wiechser Halle gibt es nun wohl kein Lärm-Problem“, so Bürgermeister Christof Nitz auf Nachfrage der Presse. Das sei ein Sturm im Wasserglas gewesen, versichert er.
Die 1. Herrenmannschaft des HSV hat mit Florian Förster einen neuen Trainer. Nachdem der bisherige Trainer, Gundolf Trefzger, sein Amt während der laufenden Saison zur Verfügung gestellt hatte, sprang Felix Hodapp als Interimstrainer ein. Der 21-jährige neue Trainer stammt aus Weil und nimmt seine Arbeit ab sofort auf.
Während der jüngsten Jahreshauptversammlung des DRK Gersbach berichtete Christine Deiß über die Leistungen des vergangenen Jahres. Von der Bereitschaftsleitung wurden über 25 Hauseinsätze, zu denen alarmiert worden war, geleistet. Die 10 Helfer in Bereitschaft leisteten über 600 Stunden ohne Tagungen und auswärtige Schulungen, war zu hören. Die Auszeichnungsspange für 25 Jahre erhielt der Vorsitzende, Christian Zimmermann, vom Kreisverband überreicht.
Die Schopfheimer Badminton-Spieler sind erfolgreich. Für Anna Gießler von der TSG Schopfheim war erst im Finale des baden-württembergischen Ranglistenturniers in Schorndorf bei der U 19 Schluss. Sie belegte dann Rang 2. Madlen Singer zeigte in der U 15 ihre bisher beste Platzierung. Sie unterlag erst im Finale und wurde so ebenfalls mit dem 2. Platz belohnt.
Die Windkraft-Gegner Gersbach reichen beim Landag Baden-Württemberg eine Petition ein. Der Petitionsausschuss soll die Genehmigung für die Windparks Rohrenkopf und Glaserkopf überprüfen und aussetzen, bis geklärt ist, ob schützenswerte Brutgebiete des Rotmilans in diesen Gebieten liegen. Die Naturschutzverbände BUND und NABU prüfen derzeit auf Landesebene abgegebene Artenschutzrechtliche Gutachten. Zur Begründung führen die Windkraft-Gegner die Rotmilan-Brutgebiete an. Sie verweisen dabei auf das von ihnen vorgelegte Gutachten.
30. März 2017
Der Krankenhaus-Förderverein Schopfheim mit Dr. Dagmar Fuchs an der Spitze verlangt vom Kreistag, dass die Vorentscheidung am 05. April zum Standort des Zentralklinikums vertagt wird. Als Begründung dient das Resultat der bewerteten Matrix, die „...dem Kreisbürger den Eindruck eines objektiven Auswahlverfahrens vermitteln sollte.“ Dies schreibt Dr. Fuchs an die Landrätin und die Klinik-Geschäftsführung in einem Offenen Brief. Der gleiche Brief wird an die Regierungspräsidentin Barbara Schäfer gerichtet. Für den Krankenhaus-Förderverein lassen sowohl die Matrix als auch deren Bewertung ein neutrales Auswahlverfahren nicht zu.
Die Gersbacher Windkraft-Gegner wollten die Erlaubnis, Waldwege befahren zu können, um dabei zu kontrollieren, ob am Rohrenkopf Milane durch die Windräder zu Tode kommen. Die Stadtverwaltung erteilte diese Erlaubnis jedoch nicht. Bürgermeister Nitz begründete die Entscheidung damit, dass die Windpark-Genehmigung ohne Monitoring erfolgt sei. Dies hält Georg Lutz vom Landratsamt auch nicht für erforderlich. Lediglich ein Monitoring für Fledermäuse wurde zur Auflage gemacht. „An der Entscheidung hat auch das von den Windkraft-Gegnern erbrachte Gutachten nichts geändert“, betont der Vertreter des Landratsamtes.
Bei der Mitgliederversammlung der Museumsgesellschaft ist zu hören, dass der Vertrag für das Technik-Museum im Fahrnauer Krafft-Areal auslaufen wird. Die Gesellschaft suche nun einen neuen Raum, in dem die Linotype-Maschinen eine neue Heimat finden können.
Ein Großteil des Vorstandes wird während der Jahreshauptversammlung der Gartenfreunde Kleine Schleife ausgewechselt. Robert Volz gab sein Amt nach 15 Jahren ab, für ihn wurde Milena Trito gewählt. Ihr Amt als bisher 2. Vorsitzende übernahm dafür Bianca Egner.
31. März 2017
Ab Dienstag kommender Woche sollen die Bagger im Uehlin-Areal anrollen. Die letzten Tage wurden die Gebäude entrümpelt, um so den Abbruch zu beginnen. Bürgermeister Nitz und Gudula Nieke-Mast sowie Patrick Weiß von Investor BPD erläutern in einem Pressegespräch, dass die Abbrucharbeiten der Druckerei samt aller Nebengebäude etwa drei Wochen andauern werden. Sobald die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen vorlägen, könne dann mit dem Aushub begonnen werden. Der Rohbau soll im März 2018 fertig sein. In einem weiteren Bauabschnitt, etwa im Juni 2019, soll der Bau dann eröffnet werden.
Rege genutzt wird die zweitägige Ausbildungsbörse in der Gewerbeschule und erstmals auch in der Gewerbe-Akademie.
Bei der jüngsten Feierabendmusik konzertierten die Geigerin Ines Then-Berg und der Organist Jörn Bartels in der evangelischen Stadtkirche.
Jahreshauptversammlung beim Tafelladen. Brigitte Leisinger wurde bei den anstehenden Wahlen wiedergewählt. Die beiden übrigen Vorsitzenden stehen erst im kommenden Jahr zur Wiederwahl.
01. April 2017
Es ist kein Scherz: Die Polizei legt die Kriminal-Statistik für 2016 vor. Michael Trefzer, Klaus Ziegler und Revierleiter Florian Doppler erläutern das Zahlenwerk. Sorgen macht dem Revier die enorme Zunahme von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz durch Asylsuchende.
Der gastgebende Gesangverein Langenau freut sich über eine vollbesetzte Halle bei der Hauptversammlung des Alemannischen Chorverbandes. Vorsitzende Belinda Spettl konnte Vertreter aus fast allen Chören des ACV begrüßen.
02. April 2017
Nach dem Gottesdienst traf sich die evangelische Kirchengemeinde Fahrnau zu einer Versammlung. Als neuer Leiter der Gemeindeversammlungen fungierte Klaus Brust, der für die nächsten drei Jahre gewählt wurde. Pfr. Ulrich Henze informierte über den Stand der Neubesetzung der Gemeinde. Die Ausschreibung der Pfarrstelle wird erst jetzt formuliert und vermutlich im Mai erfolgen.
Die langjährig guten Kontakte mit der vhs in Guebwiller im Elsass führten zu einem Besuch der Elsässer in Schopfheim. Organisiert hatten das Treffen die Schopfheimer vhs-Dozentinnen und ihre französischen Kolleginnen.
Frühlingskonzert des Harmonika-Orchesters Schopfheim in der Waldorfschule. Zum Auftakt präsentierte sich unter der Leitung von Frank Rabis der Orchester-Nachwuchs. Danach setzten die „Oldies“ unter dem Dirigat von Bettina Knittel Akzente. Schließlich war es Monika Müller, die den Taktstock beim Aktiv-Orchester gekonnt führte. Als Gesangssolistin des Abends war Carmen Rabis zu hören.
03. April 2017
Nun wird auch die Unfall-Statistik des vergangenen Jahres von der Polizei präsentiert. Erfreulich ist, dass die Unfälle mit Personenschäden um 20% gesunken sind. Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung der B317 zur Anschlussstelle K 6336.
Dafür, dass eine Standort-Entscheidung für das Kreiskrankenhaus nicht verschoben wird, wirbt heute das Kreistagsmitglied Michael Straub. Zur Redlichkeit, so schreibt Straub, gehöre es, alle Argumente zu benennen.
Der Ortschaftsrat Gersbach freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000,- Euro der Firma Setreo GmbH (Transportfirma der Windkraft-Anlagen). Das Geld soll für die Beschaffung von Sitzgelegenheiten im Ort verwendet werden.
Am Mittwoch, wenn der Kreisrat über das Zentralklinikum entscheiden wird, will Erhard Schöpflin der Landrätin die 3.927 gesammelten Unterschriften für den Klinik-Standort Schopfheim überreichen.
Erneut beschäftigt sich der Bauausschuss mit der Halle in Wiechs. Die bisher geäußerten Probleme scheinen sich nun alle in Luft aufzulösen. Der Ausschuss befürwortete den Bauantrag für die Halle.
In den Abendstunden konnte sich in der Regio-S-Bahn ein 45-jähriger slowakischer Staatsangehöriger bei einer Kontrolle durch die Bundespolizei nicht ausweisen. Es stellte sich bei einer weiteren Überprüfung fest, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen, darunter auch eine Festnahme zur Ausweisung/Abschiebung. Bei der Kontrolle fand man Textilien mit Preisschildern. Die Polizei ermittelt deswegen auch wegen Diebstahl, außerdem hat der Mann während der Kontrolle eingewickelte Kügelchen in den Mund gesteckt und zerkaut. Die Polizei ermittelt daher auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelrecht.
04. April 2017
Um 10.31 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert. Bei der Firma Oerlikon Balzers hatte sich ein Chemie-Unfall ereignet. Sehr schnell wurde die Bevölkerung über Lautsprecher-Durchsagen und den Verkehrswarnfunk darüber informiert, dass Türen und Fenster geschlossen bleiben sollten. Es war noch nicht klar, was genau passiert war. Die Feuerwehr sperrte Gündenhausen großflächig ab. Nach bisherigen Erkenntnissen der Einsatzkräfte war eine kleine Menge von Titan-Tetrachlorid (100 ml) bei Wartungsarbeiten freigesetzt worden. Der Feuerwehr gelang es mit Hilfe von Löschsand den weiteren Austritt zu verhindern und die Gefahr einzudämmen. Die Firma hatte außerdem rasch gehandelt und die ersten erforderlichen Maßnahmen getroffen. Zum Zeitpunkt des Unfalls haben sich 30 Mitarbeiter an Ort aufgehalten. Alle hatten jedoch bereits beim Eintreffen der Feuerwehr die Fabrikhalle verlassen. Ein Mensch, der sich in unmittelbarer Nähe des Lecks aufgehalten hatte, kam sofort in die Obhut des Rettungsdienstes, der in der Stadthalle eine Sichtungsstelle für Patienten eingerichtet hatte. Das DRK behandelte mehrere Personen mit Atemwegsreizungen, von den 71 Personen der Firma war jedoch niemand verletzt worden. Bei dem Gefahrgut handelt es sich, so die Polizei, um einen flüssigen Stoff, der mit Feuchtigkeit reagiert. Es entstünden dabei Salzsäure-Dämpfe. Die Feuerwehr war mit 69 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen im Einsatz. Weiter waren 60 Kräfte des DRK vor Ort. Neben der Feuerwehr Schopfheim waren Messgruppen aus Lörrach und Rheinfelden alarmiert worden. Die Werksfeuerwehr von EVONIK unterstützte die Schopfheimer mit Lüftung und Löschsand. Vor Ort war auch der Bezirksbrandmeister des Regierungspräsidiums Freiburg, Adrian Wiebel, sowie der Beigeordnete Dr. Ruthard Hirschner. Am Nachmittag hatte sich die Lage dann entspannt und es wurde Entwarnung gegeben, da auch alle Messergebnisse im Normbereich lagen.
Die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages äußern sich in der Badischen Zeitung zum Standort des Zentralklinikums. Paul Renz von der CDU meinte, dass in seiner Fraktion nicht einheitlich abgestimmt worden sei. Grundsätzlich sehe er in der CDU jedoch eine Mehrheit für den Vorschlag der Kreisverwaltung. Auch in der SPD werde es keinen Fraktionszwang geben, schildert der Rheinfelder OB Klaus Eberhardt. Der überwiegende Teil der Fraktion wird jedoch den Vorschlag des Landkreises mittragen. Ulrich May für die FWV/Unabhängigen meint, dass man mehrheitlich ebenfalls zum Standort Lörrach tendiere. Lediglich die Fraktion der GRÜNEN gibt durch ihren Fraktionsvorsitzenden, Bernd Martin, zu erkennen, dass sie sich eindeutig dafür aussprechen werden, den Standort Lörrach-Entenbad weiter zu verfolgen. Die FDP wolle sich vor der Sitzung noch nicht positionieren, so Wolfgang Roth-Greiner. Er kritisiert indes, dass in den Debatten der letzten Wochen von Seiten der Schopfheim-Befürworter stets gegen Lörrach argumentiert worden sei. Überzeugende Pro-Argumente für Schopfheim habe er in diesem Kontext aber keine gehört.
05. April 2017
Mehrere Leserbriefe beschäftigen sich mit der Klinik-Frage. Während die einen meinen, ähnlich dem amerikanischen Slogan des Präsidenten Donald Trump – „America first“ – gelte „Lörrach first“, meinen andere: „Wenn eine Mehrheit der Kreisräte es sich leisten kann, im Schweinsgalopp für einen Klinik-Neubau für geschätzte 15 bis 20 Mio. Euro mehr zu stimmen, dann sollten wir uns nicht scheuen, bei der nächsten Kreistagswahl bei den entsprechenden Kreisräten ein Kreuzchen zu vermeiden.“
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Bruuchtumsvereins Eie konnte das vakante Amt des 2. Vorsitzenden wieder besetzt werden. Wolfgang Bühler erhielt das Vertrauen und wird dem 1. Vorsitzenden, Hanspeter Tschamber, zur Seite stehen.
„Die beiden vorliegenden Kaufofferten für die Uehlin-Häuser in der Hauptstraße sind noch unvollständig“, so Bürgermeister Christof Nitz auf Anfrage im Bauausschuss.
Der Kreistag entschied über das Zentralklinikum. Zur Abstimmung stand nur der Standort Lörrach und so wurde offen mit 42 Stimmen für diesen Standort und 9 Stimmen von Kreisräten gegen den Standort Lörrach entschieden. Vor der Sitzung überreichte Erhard Schöpflin der Landrätin fast 4.000 Unterschriften zugunsten eines Schopfheimer Klinikentscheids. Ein Vertagungsantrag, den der Schopfheimer Kreisrat Dr. Fritz Lenz zum Beginn der Sitzung gestellt hatte, blieb erfolglos. Landrätin Dammann betonte, dass es sich nicht um eine Entscheidung zwischen dem ländlichen und dem städtischen Raum handle. Es gehe darum, die Erreichbarkeit für die größtmögliche Zahl von Bürgern in möglichst kurzer Zeit herzustellen. Der Kreis mache viel für den Ländlichen Raum, etwa beim Nahverkehr, betonte sie. SPD-Kreisrat Artur Cremans meinte bei der Sitzung, für ihn persönlich sei die Matrix kein Maßstab für eine Entscheidung, der Beschlussvorschlag sei für ihn nicht akzeptabel, da unter den drei Standorten keine Wahl möglich war. Ebenso wie die Bürgermeister und Oberbürgermeister der beiden andern Standort-Gemeinden durfte auch OB Lutz nicht an der Beratung und der Abstimmung teilnehmen. „Das ist eine solide Entscheidung“, betont der Lörracher OB, die Matrix habe eindeutig für Lörrach gesprochen und das Ergebnis spiegle sich nun in der Entscheidung wider. Er habe mit einem klaren Votum gerechnet, betont er, denn dies habe sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, sowohl durch die Matrix als auch anhand von Gesprächen mit Kreisräten. Die Stadt werde nun direkt in den Dialog mit dem Landkreis treten, um für die nächsten Monate eine Agenda mit anstehenden Aufgaben abzuarbeiten. Begreiflicherweise bestimmen die Schlagzeilen des heutigen Tages die Entscheidung zum Zentralklinikum. Als fairer Verlierer zeigt sich Bürgermeister Christof Nitz: Nach der mehr als klaren Entscheidung gratuliert er Lörrach zum eindeutigen Votum. „Dass die Entscheidung für Lörrach ausfiel, ist zwar schade. Ein Beschluss zugunsten des Standortes Schopfheim hätte der Stadt und der Raumschaft wirklich gut getan, auch im Hinblick auf die ärztliche Versorgung. Es wäre ein echter Meilenstein gewesen.“ „Wir sind mit fliegenden Fahnen unterlegen gewesen“, betont SPD-Kreisrat Artur Cremans. Er habe gewusst, dass Schopfheim keine Chance gehabt habe. Es sei indes mit Händen greifbar, dass in vielen Punkten, wenn auch in manchmal kleinen Dosen, Rheinfelden und Schopfheim benachteiligt würden. Dass die Entscheidung so eindeutig für Lörrach ausfallen sollte, habe er indes nicht vermutet. Für Kreisrat Dr. Fritz Lenz hatten die Bewerbungen Rheinfelden und Schopfheim keine Chance. Alle Kriterien, die bei Schopfheim eine Riesenrolle gespielt hätten, seien bei Lörrach nicht gewertet worden, betont er. Es sei „alles für die Katz“ gewesen, da Schopfheim von Anfang an keine Chance gehabt habe. Dies sei traurig, aber nicht zu ändern. Zur Mehrheit gehörte der GRÜNEN-Kreisrat Michael Straub. Warum er für Lörrach votierte, waren grüne Interessen. Dazu gehörten die Grün-Zäsur und die Erreichbarkeit mit den dahinterliegenden ökologischen Gesichtspunkten wie z.B. der Verkehr. Die Frage der Erreichbarkeit sei eindeutig aufgrund der Wohnstandorte zu entscheiden gewesen. „Als Schopfheimer betrachte ich das Ergebnis eher als positiv für die Stadt“, betont er weiter. Schon jetzt sei die Infrastruktur überlastet, meint Straub, der auf Kindergärten, Grundschule und Gymnasium hinwies. Auch die Lörracher Kreistagsmitglieder bewerten die Wahl, wobei Margarete Kurfeß von den GRÜNEN meinte: „Ich denke, dass in gewisser Weise die Vernunft gesiegt hat.“ Erika Brogle von den Freien Wählern ist froh, dass die Entscheidung so eindeutig gefallen ist und Günter Schlecht von der SPD begrüßt die Entscheidung, denn Lörrach ist nach seiner Meinung der beste Standort. „Ein Klinikum gehört in ein Oberzentrum“, betont er. Glücklich ist Bernhard Escher von der CDU mit der Standortentscheidung. Er lobt das transparente Verfahren mit der Handhabung der Matrix.
Bei einem Unfall auf der Landstraße zwischen Maulburg und Schopfheim wird ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt.
Andreas Gsell hat die Mitglieder des Förderkreises Fußball Schopfheim zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Er teilt mit, dass die Fußballabteilung in finanzieller Hinsicht vom Förderkreis unterstützt werde. Thomas Schulz von der Abteilung Fußball bedankte sich. Der SVS-Spielausschuss-Vorsitzende Tesfaldet Reda macht deutlich, dass es schwierig sei, Fußballer zu bekommen, die ohne Geld ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. „Wo sind denn die Sportler geblieben, die für ein Paar Fußballschuhe, einen Trainingsanzug und ein gelegentliches Mannschaftsessen für ihren Verein das runde Leder treten?“, wollte Rudolf Becker wissen. Es gehe einfach nicht mehr ohne Sponsoren und ohne Mitgliedsbeiträge sowie Werbeeinnahmen, betont er.
06. April 2017
Die Bürgerinitiative Oberfeld sieht ihre Ziele erreicht. Dennoch werde man die weitere Entwicklung mit Argusaugen verfolgen.
Bei der Firma Oerlikon Balzers zeigt man sich erleichtert, dass bei dem kürzlichen Chemie-Unfall keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Die Firma dankte den schnellen Reaktionen von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr und bittet die Anwohner um Entschuldigung für den Schrecken und die damit verbundenen Umstände. Ganz besonders bedankt sich das Unternehmen bei den Einsatzkräften für das rasche Eingreifen und für den professionellen Einsatz. Die Produktionshallen seien von der Feuerwehr wieder freigegeben worden, informiert die Firma. „Wir werden in enger Zusammenarbeit mit allen Behörden die Situation aufklären und zeitnah informieren“, versichert Hendrik Alfter, Geschäftsführer von Oerlikon Balzers Deutschland.
Überzeugt vom Konzept des Georg-Reinhardt-Hauses zeigen sich SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger und SPD-Stadtrat Artur Cremans beim Besuch dieser Einrichtung.
Die SPD stellt den Antrag, dass künftig die Unterlagen für Stadtrats- und Ausschusssitzungen papierlos über ein Rats-Informationssystem zur Verfügung gestellt werden. Die Stadträte und Ortsvorsteher sollten mit Tablets ausgestattet und entsprechend geschult werden. „Die Sitzungsunterlagen nehmen zunehmend Umfänge an, dass Briefumschläge so dick werden, dass sie oft nicht mehr in den Briefkasten passen“, so Artur Cremans zur Begründung.
Eine gelungene Aufführung präsentierten Schüler der Kooperationsklasse 1 der Johann-Peter-Hebel-Schule zusammen mit der Theatergruppe „Tempus fugit“. Gespielt wurden Szenen rund um Beruf, Bewerbung und die Überwindung von Ängsten.
07. April 2017
Im Wiechser Ortschaftsrat äußern Vertreter des Musikvereins und des Gesangvereins Zweifel an der Größe der geplanten neuen Halle. Die vorgesehenen 335 Sitzplätze seien zu wenig.
Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Eichener Kindergartens. Silvia Schwald, 1. Vorsitzende des Vereins, sprach an das Kindergarten-Team ihren Dank für die tolle Arbeit aus. Für den bisherigen 2. Vorsitzenden, Stefan Schulz, wurde Andrea Romeo in den Vorstand gewählt.
08. April 2017
Auf dem Hof von Edmund Schwald in Raitbach wird heute der wohl erste Milch-Automat im Landkreis Lörrach seiner Bestimmung übergeben. Während 24 Stunden kann so Frischmilch bezogen werden.
Die Stadtmusik hat zum Frühjahrskonzert in die Stadthalle eingeladen. Das Konzert, das unter dem Dirigat von Joachim Wendland steht, wird zusammen mit dem Musikverein Egringen gestaltet.
Bereits zum 29. Mal findet die Mundart-Literaturwerkstatt statt. Nach dem Arbeiten an einem Werkstatt-Text lesen die Autorinnen und Autoren in der gut besuchten Agathen-Kirche in Fahrnau. Der aus Oberösterreich angekündigte Hans-Dieter Mairinger konnte leider nicht nach Schopfheim kommen, da die Eisenbahn nicht fahren konnte. Moderiert wurde der Abend wie seit vielen Jahren von Dr. Volker Habermaier.
Von einem zuerst nassen, dann trockenen Weidejahr berichtet Willi Greiner bei der Generalversammlung des Weide- und Landschaftspflegevereines Gersbach. 348 Stück Vieh und 36 Schafe fanden auf den 240 ha Weideflächen ihr Futter. Die Zunahme des eigenen Vieh-Bestandes bedeutet, dass für das Weidejahr 2017 kein Fremdvieh aufgenommen
werden kann. Willi Greiner wurde bei den Wahlen für drei weitere Jahre im Amt bestätigt.
Generalversammlung der Kürnberger ChoriFeen im Bürgersaal. Die Vorsitzende, Ursula Flemming, dankte allen, die den kleinen Chor über das Jahr hinweg unterstützen. Dazu gehören neben den Sängerinnen und deren Familien auch Passivmitglieder, der Ortschaftsrat und Sponsoren. Man sucht, da einige Sängerinnen den Chor aus persönlichen Gründen verlassen haben, weiterhin Frauen, die Spaß am Singen haben.
09. April 2017
Beim Gestüt Sengelen fand am Wochenende das Frühlingsturnier statt. Erstmals oblag die Turnierleitung Rebecca Hotz, der Tochter von Volker Trefzger. Sie hatte zusammen mit ihrem Ehemann das Gestüt von den Eltern übernommen. Gemeinsam mit ihrem Vater, Volker Trefzger, konnten Gestüt und Reitverein sich auf die vielen Helfer auch in diesem Jahr verlassen. Die jetzige Gestüt-Inhaberin will den Familienbetrieb noch ausbauen. Geplant sind weitere 28 Boxen für Pferde. Ausgetragen wurde das Frühjahrsturnier in 28 Wettbewerben, sowohl im Springen als auch in der Dressur. Es gab auch Prüfungen von der Einsteiger-Klasse A bis zur Klasse S.
An der keltischen Harfe nahm Christoph Pampuch die Zuhörer bei der „Eichener Sonntagsmusik“ mit auf eine Klangreise durch Irland.
10. April 2017
Der Schopfheimer Helferkreis „Schopfheim hilft“ sucht noch Mitwirkende für das wöchentlich angebotene Sportprogramm für Flüchtlingskinder in der Vicemoos-Halle.
11. April 2017
Die über 60-jährigen Enkensteinerinnen und Enkensteiner treffen sich beim „Kaffi-Chränzli“ im Maiberg-Saal.
In der Fraktion der GRÜNEN wurde das Thema „Zentralklinikum“ unterschiedlich diskutiert. „Der Entscheidung der Kreisräte können wir beruhigt zustimmen“, lautete schließlich das Fazit der Fraktion. Für Schopfheim bedeute der Beschluss, dass Platz für andere, für Schopfheim wichtige Maßnahmen bleibe. Die Bebauung eines absolut sinnvollen Grünzugs habe die Fraktion abgelehnt. Auch das Verkehrsaufkommen spiele eine Rolle bei deren Überlegungen.
Viel Positives war bei der Hauptversammlung der Triathlon-Abteilung der Turnerschaft Langenau zu hören. 16 Trainer und Übungsleiter unter der sportlichen Leitung von Hubert Klemm machten ein immenses Trainingspensum möglich. Die beiden Athleten Jan Uttner und Katharina Möller sind im baden-württembergischen Landeskader. Abteilungsleiter Thomas Müller erhielt bei den anstehenden Wahlen erneut das Vertrauen.
Viel Applaus erntete in der vergangenen Woche ein bunter Nachmittag für Jung und Alt in der Bergkopf-Halle Gersbach. Der Nachmittag wurde von der Gersbacher Grundschule gestaltet. Rektorin Claudia Ströble konnte nicht nur zahlreiche Gäste begrüßen, sondern den Kindern auch für ein wunderbares Programm danken.
12. April 2017
Das Technik-Museum der Museumsgesellschaft, das im Wesentlichen eine Sammlung von Linotype-Maschinen beherbergt, verliert zum Jahresende das Domizil in der ehemaligen Schuhfabrik Kraft in Fahrnau. Die Verantwortlichen um Harald Klemm suchen händeringend eine neue Räumlichkeit, um die große Sammlung, die etwa 800 qm Raumfläche erfordert, unterbringen zu können.
Der Standesamtsbezirk Schopfheim wird um die Gemeinde Hasel erweitert werden. Dies beschloss der Hasler Gemeinderat.
Am frühen Morgen wurde ein 24-jähriger Einbrecher, der versuchte, in die SVS-Gaststätte am Sportplatz einzusteigen, auf frischer Tat ertappt und konnte festgenommen werden. Ein Anwohner der Oberfeldstraße hatte Scheibenklirren gehört und informierte die Polizei.
13. April 2017
Heute startet die Marktsaison in Eichen. Der Markt findet jeden 2. und 4. Freitag im Monat statt.
Abendmahlgottesdienste im Georg-Reinhardt-Haus und im Gemeindehaus Wiechs. Die evangelischen Christen treffen sich am Karfreitag in der Stadtkirche zu einem Abendmahls-Gottesdienst. Um 15 Uhr wird zur „Musik zur Todesstunde“ eingeladen. Im Gemeindezentrum Langenau findet am Vormittag ein Gottesdienst statt. Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde feiert den Ostersonntag in der Wiechser Kapelle und am Ostermontag wird im Gemeindezentrum Langenau ein Gottesdienst gehalten. In der St. Michaels-Kirche in Schopfheim wird am Ostersonntag um 5.30 Uhr die Osternacht gefeiert. Die Reihe der Gottesdienste schließt am Ostermontag mit einem Gottesdienst in Eichen ab.
Weil die Aufgaben und die Herausforderungen für den städtischen Vollzug zunehmen, gibt es eine Personalaufstockung. Derzeit sind 3,25 Stellen-Prozente eingesetzt. Künftig werden fünf Personen 4,15 Stellen-Prozente einnehmen.
Die langjährige Marktbeschickerin Anne Montiegel verabschiedet sich in einem Inserat von der Schopfheimer Kundschaft. Beinahe 40 Jahre lang bot die Landwirtin ihrer Kundschaft ihre landwirtschaftlichen Produkte an. Beigeordneter Dr. Hirschner verabschiedete die Marktfahrerin und dankte ihr für das langjährige Engagement.
14. April 2017
Die traditionelle „Musik zur Todesstunde Jesu“ wird in der evangelischen Stadtkirche vom Freiburger Cellisten Juris Teichmanis und Christoph Bogon an der Orgel gestaltet.
Alljährlich an Karfreitag lädt der Schäferhundeverein Langenau zum Fischessen ins Vereinsheim ein.
15. April 2017
Über die Extrem-Bergsteiger Robert und Daniela Jaspers, die in Raitbach wohnen, sendet das SWR-Fernsehen einen halbstündigen Bericht.
16. April 2017
Der Musikverein Fahrnau lud nun schon zum achten Mal zu einem gut besuchten Tanzabend in die Stadthalle ein.
17. April 2017
Das Wetter ist für das Eichener Eierspringen am See eher widrig. Das vom Regen rutschige Gras sorgte beim Eier-Dieb noch für zusätzlichen Schwung.
In Wiechs geht es beim diesjährigen Eierlauf zum Teil recht heftig zu. Mutig stürzten sich Jungs und Mädchen ins Getümmel. Alle wollten den Wettlauf gegen die beiden Läufer, die auf dem Weg nach Nordschwaben und wieder zurück waren, gewinnen.
18. April 2017
Kreisrat Dr. Fritz Lenz legt sein Kreistags-Mandat nieder. Er meint, die Entscheidung erfolge aus Altersgründen und sei kein spontaner Entschluss auf den Kreistags-Beschluss zum Zentralklinikum.
Das Landratsamt hat angeordnet, dass das im Bereich des Glaserkopfes aufgestellte Sodar-Gerät abgeschaltet werden muss. Ein Fachbüro soll zunächst klären, ob sich durch die Piepstöne des Gerätes Vögel vergrämen lassen. Der Windpark-Investor ENBW hat das Gerät zur Wirksamkeit neuer Windmessungen auf Schallwellen-Basis eingesetzt.
Ein Rotorblatt der Windenergie-Anlage WEA 1 am Rohrenkopf ist beschädigt. Dies habe sich bei Wartungsarbeiten herausgestellt, teilt die EWS mit. Ob ein Zusammenhang mit den Lärmbeschwerden im Februar und März besteht, sei nicht erkennbar. Der leichte Riss in der Blattoberfläche führt bis zur Schadensbehebung dazu, dass die Anlage im „Drehzahl-begrenzten Modus“ betrieben wird.
19. April 2017
Die Windkraft-Gegner erhalten Rückenwind. Der Windpark am Glaserkopf befindet sich „zweifelsfrei“ in einem besonders schützenswerten „Brutgebiet des Rotmilans“. Dies sei ein erstes wichtiges Zwischenergebnis eines Artenschutzrechtlichen Gutachtens, das seit Ende Februar/Anfang März läuft und das die Windkraft-Gegner auf eigene Kosten in Auftrag gegeben hatten. Der Gutachter weist nach, dass beim Dichtezentrum im Radius um den Windpark sich vier besetzte Reviere des Rotmilans befinden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass weitere Horste hinzukommen werden, so die Windkraft-Gegner um Wolfgang Ühlin. Die Windkraft-Gegner haben auch den Petitionsausschuss des Landtages über den neuen Sachverhalt informiert. Außerdem erhalten alle zuständigen Behörden und Umweltverbände Kenntnis vom genannten Nachweis.
In der Badischen Zeitung meint André Hönig unter der Kolumne „Ein Wort dazu“: „Offenbar ist der Glaserkopf doch in einem schützenswerten Brutgebiet. Von einer Überraschung kann indes nicht die Rede sein, hatten die Windkraft-Gegner dies doch von Anfang an prophezeit, nur glauben wollte es niemand.“ Er stellt sich die Frage: „Ist Klimaschutz Selbstzweck oder sollten Klima- und Artenschutz nicht Hand in Hand gehen? Ein Dichtezentrum-Nachweis erscheint als etwas, was ernst genommen werden sollte und nach dreijähriger Beobachtungszeit überprüft werden müsste.“
In den Nachmittagsstunden graupelt es in der Stadt und die Landschaft wird kurzzeitig in winterliches Weiß verwandelt.
Mit Akrobatik und einer faszinierenden Schau begeistert der chinesische Nationalzirkus bei einer Vorstellung in der Stadthalle. Überrascht zeigen sich Veranstalter und Berichterstatter darüber, dass die Stadthalle nicht besser besucht war.
Die Gartenfreunde Bremt trafen sich zu einer harmonischen Jahreshauptversammlung, an der 60 Mitglieder teilnahmen. Gleichzeitig eröffnete der Vorsitzende, Viktor Reis, die Gartensaison für die Anlage, die 67 Parzellen umfasst. Zur Wahl standen für die nächsten drei Jahre der 2. Vorsitzende, die Schriftführerin und der Beisitzer. In geheimer Abstimmung wurde Nikolaj Jesse gewählt. Reis bedankte sich beim bisherigen Vize, Achim Wellinger, für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
20. April 2017
Im katholischen Kindergarten wurden Anfang März 270,- Euro, die für ein Projekt „Gesundes Frühstück“ geplant waren, entwendet. Das Georg-Reinhardt-Haus und das evangelische Sozialwerk haben den Betrag umgehend gespendet. Nun freut sich der Kindergarten, da insgesamt weitere 28 Geld- und Sachspenden eingegangen sind. So sei nun ein Gesamtbetrag von 1.900,- Euro zusammengekommen. Fest steht, dass das Projekt nun weitergeführt werden kann.
21. April 2017
Die Flächen für die vier Windenergie-Anlagen auf dem Glaserkopf sind freigelegt. Ab 02. Mai soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Aus Sicht des Landratsamtes reiche der in dieser Woche von den Windkraft-Gegnern gelieferte Nachweis über Rotmilane nicht aus, die Maßnahme zu stoppen. Ins Gewicht würde aber fallen, wenn er zusätzlich beweise, dass der Rotmilan dort auch öfters fliege als angenommen. Genau dies wollen die Gegner nun in Angriff nehmen. Georg Lutz vom Landratsamt meint, dass es sehr wohl Konsequenzen für den Betrieb der Windkraft-Anlagen haben könnte, wenn weitere Untersuchungen des Büros Lang eine „deutlich vermehrte Raumnutzung“ fundiert belegen könnten. „Für die Raumnutzungsanalyse werden nun unter Anleitung des Fachgutachters drei Personen 18 Tage lang für jeweils mindestens drei Stunden Überflüge im Bereich des Windparks kontrollieren und protokollieren“, betont Wolfgang Ühlin von den Windkraft-Gegnern. Von den Bemühungen der Gegner unbeeinflusst sind die Pläne von ENBW. So soll am 02. Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden.
22. April 2017
Das Markgräfler Tagblatt berichtet über die Aktivitäten von „Rainbow House of Hope“ in einem ganzseitigen Bericht.
Aller Voraussicht nach will die Bahn mit dem Bau der S-Bahn-Haltestelle Schlattholz Ende Juni beginnen.
Mit einem engagierten Appell für die Unterstützung der freien Wohlfahrtsverbände hat die Arbeiterwohlfahrt ihre Jahreshauptversammlung. „Rückenstärkung für das AWO-Team ist dringend nötig“, verdeutlichen Heidi Malnati und Irmgard Sutter aus dem Vorstand. Stellen im Vorstand und Beisitzer-Team waren verwaist und konnten nun besetzt werden. Intensiv beschäftigte man sich auch mit „Essen auf Rädern“. Beinahe 14.000 Essen wurden im vergangenen Jahr ausgefahren, 2.000 mehr als im Vorjahr. Projektleiter für „Essen auf Rädern“ ist seit Anfang des Jahres Manfred Bockey. Das Minus in der Kasse, sowohl bei „Essen auf Rädern“ als auch insgesamt, geht u. A. auch auf den Standort Pflughof mit der Raummiete einher.
Die Gersbacher „Latschi-Clique“ traf sich zur Jahreshauptversammlung, bei der man im vergangenen Jahr auf 16 Veranstaltungen zurückblickte. Wiedergewählt wurden für zwei Jahre der 1. Vorsitzende, Ralf Heidebrecht, sowie seine Vize, Sina Blum.
Die Guggenmusik „D’Namelose“ hält bei der Jahreshauptversammlung Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr. Während Schriftführer Dominik Sill diesen Rückblick gab, forderte Musikchef Thomas Lenz, dass die Anwesenheit bei den Proben höher sein sollte.
23. April 2017
25 Kinder und Jugendliche führen in der Waldorfschule ein kleines Theaterstück auf. Das Stück mit dem Titel „Nimmerland“ zeigt die Situation zwischen Gut und Böse, zwischen Kind bleiben und erwachsen werden. Bei der Aufführung wirkten auch Flüchtlingskinder mit. Die Siebtklässler zeigten im Stück auf, dass es in „Nimmerland“ keine Grenzen gibt.
Der schwedische Pianist Martin Tingvall gibt in St. Agathen in der Reihe „Akustik in Agathen“ ein Konzert. Es war – wie so viele in dieser Reihe – ausverkauft.
24. April 2017
Für erneute Diskussionen sorgt die Heizungsanlage im Feuerwehr-Gebäude. Wenn auch der Ausschuss nichts gegen die Beschaffung einer neuen Heizung hat, so geht es allerdings um einen Alleingang der Stadtverwaltung in dieser Sache.
25. April 2017
Heute beginnen die Abiturprüfungen für 98 Schüler am THG. Für Wolfgang Stocker ist es die letzte Abiturprüfung, die er als Schulleiter am THG begleiten wird. Zum Schuljahresbeginn kommt Claudia Tatsch, die derzeit noch Schulleiterin am Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe ist, nach Schopfheim.
In der Partnerstadt Poligny hatte am vergangenen Sonntag bei den Präsidentschaftswahlen Emmanuel Macron die Nase vorn. Während er im Landesdurchschnitt 23,9%-Punkte erhielt, waren es in Poligny 24,88%. Marine Le Pen erreichte in Poligny lediglich 16,4% und landete damit mit dem Front National auf Platz 4. Der Sozialist Jean-Luc Mélenchon kam auf Platz 2 mit 22,95% und François Fillon erhielt 20,14%.
26. April 2017
Ist der Winter zurück? In den Morgenstunden fing es an zu schneien bis in die Stadt hinab. Auf den Dächern liegt Schnee, Kastanienblüten und späte Apfelblüten haben weiße Hauben.
Bei der Friedrich-Ebert-Schule müssen vier Schulklassen ausgegliedert werden. Dazu soll auf dem Parkplatz bei der Schule und der Sporthalle für vier Jahre eine Container-Anlage entstehen.
Der ehemalige Stadtbaumeister Hermann Unger feiert heute den 95. Geburtstag.
Läuft das Sodar-Windmessgerät noch oder nicht mehr? Die Antwort des Landratsamtes war Ja und Nein. Georg Lutz meint, dass das Gerät seit der Ausschaltanordnung nur noch im Bereitschaftsbetrieb laufe. Es soll nun vom Hersteller komplett abgeschaltet werden.
Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen den Anschlussstellen Schopfheim Mitte und Schopfheim Ost ist ein 73-jähriger Mann auf der B317 verstorben. Die Polizei sucht noch nach Zeugen, die die bisher unbekannte Ursache, warum der 73-Jährige, der Richtung Zell fuhr, auf die Gegenfahrbahn kam und mit dem Lkw kollidierte, belegen können.
Das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen konzertierte zugunsten des Volksbundes deutscher Kriegsgräber-Fürsorge (VdK) in der Stadthalle. Rund 600 Zuhörer folgten dem zweistündigen Programm der Militärmusiker. Das Orchester stand unter der Leitung von Oberstleutnant Karl Kriner. Erfreut zeigt sich der Geschäftsführer des Volksbundes deutscher Kriegsgräber-Fürsorge von Südbaden-Württemberg, Oliver Wasem. Der Abend hat Einnahmen von 7.000,- Euro beschert, die dem VdK zugute kommen, denn das Orchester verzichtete sowohl auf Gage als auch auf Übernachtungskosten, die von der Bundeswehr bezahlt werden. Vor dem Konzert spielte die Jugendkapelle der Stadtmusik zur Unterhaltung auf.
27. April 2017
Roland Steinbrunner nimmt aus den Händen des Vorstandsmitglieds Georg Ückert von der Sparkasse Wiesental den Gewinn aus dem PS-Sparen über 5.000,- Euro in Empfang.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freunde des Gymnasiums wird Dr. Dieter Raps zum 2. Vorsitzenden neu gewählt. Der Verein wird weiterhin von Sami Busch präsidiert.
28. April 2017
Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner will zum 31. Juli in den Ruhestand gehen. Der Gemeinderat beschloss bereits vor einiger Zeit im Rahmen der Strukturreform, dass die Stelle des Beigeordneten nicht mehr neu besetzt wird.
Die Schopfheimer wollen eine deutsche Meisterschaft im Spargel-Schälen austragen.
Ortsvorsteherin Elke Würger ehrt in Langenau Blutspender und Blutspenderinnen. Markus Geiser hat 25-mal und Martin Schwald gar 75-mal Blut gespendet.
Bürgermeister Christof Nitz empfängt Vertreter von „Rainbow House of Hope Uganda“ im Rathaus.
Hella Pflüger, seit einem Jahr 1. Vorsitzende, zieht ihre erste Bilanz während der Jahreshauptversammlung der TSG. Eine Ehre wurde Lothar Lutz zuteil, denn er wurde zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt und bleibt als solcher auch Teil des Vorstandes. Die weiterhin vakanten Vorstandsposten konnten erneut nicht besetzt werden. Lutz war 33 Jahre lang Vorsitzender, zunächst, als er 1953 in den Verein eintrat, jedoch als Ringer aktiv.
Die Gündenhausener „Hexen“ treffen sich in der Walpurgisnacht zur Jahreshauptversammlung im „Hexen“-Heim. Nach Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern hat der „Hexen-Zinken“ nun 148 Mitglieder. Es gab Ehrungen für 10-jährige und 33-jährige Mitgliedschaften. 44 Jahre sind Ilse Stockburger, Claus Stockburger und Markus Strauß Mitglieder des Zinkens. Etwas enttäuscht zeigte sich der Zinkenvogt Björn Post, dass nur einer der insgesamt 17 Geehrten die Auszeichnung persönlich entgegennahm.
29. April 2017
Das Ende des Grundbuchamtes bei der Stadtverwaltung ist gekommen. Sämtliche 16.000 Grundakten sind verpackt und warten auf den Transport ins neue zentrale Landesarchiv in Kornwestheim. Zuständiges Grundbuchamt für Schopfheim ist in Zukunft das zentrale Grundbuch in Villingen-Schwenningen. Mit auf die Reise gehen auch die Grundbücher von Maulburg und Hausen i. W., die die Stadt vor einigen Jahren übernommen hatte. Als letzte Grundbuch-Beamte übergeben Anette Janzen und Ralf Schulz die Akten in die Hände des Landes Baden-Württemberg. In Schopfheim wird nach dem Willen des Gemeinderates zunächst auf zwei Jahre noch eine Einsichtsstelle, die Ralf Schulz leiten wird, eingerichtet. Leider sind auch alle alten Grundbücher mit auf die Reise gegangen. Ob in Kornwestheim noch jemand Einsicht nehmen wird, darf wohl mit einem großen Fragezeichen versehen werden. In Schopfheim waren diese jedenfalls für jeden Historiker noch zugänglich.
Der Landkreis Lörrach baut seine so genannten „frühen Hilfen“ für werdende Eltern und junge Familien aus. Nach Fachstellen in Rheinfelden und Lörrach wird es nun auch eine solche Stelle für ratsuchende Eltern in Schopfheim geben. Diplom-Psychologin Stefanie Merz ist zuständig für Schopfheim und das Obere Wiesental.
Der Ortschaftsrat Gersbach verweigert weiterhin die Zufahrt zum Windpark Glaserkopf. Bei einem Gespräch der Stadtverwaltung mit dem Projektleiter von ENBW waren allerdings keine Vertreter aus Gersbach eingeladen. Der Ortschaftsrat bittet die Stadtverwaltung und den Gemeinderat, ebenfalls am Veto des Ortschaftsrates festzuhalten.
Der Vorsitzende des VdK Schopfheim, Erhard Schöpflin, feiert seinen 80. Geburtstag.
Die Sparkasse Wiesental schüttete unlängst Geld aus dem PS-Gewinnsparen an 11 Vertreter von Tennisclubs des Einzugsgebietes sowie an fünf Bergwacht-Vereine aus. Insgesamt wurden so 16.000,- Euro von Sparkassen-Direktor Lothar Müller an die Vereine ausgehändigt.
Rund 450 Teilnehmer sind beim diesjährigen Wiesentäler Wasserlauf, der erneut zugunsten der Wasserversorgung in Dikome stattfindet, mit dabei. Es werden wohl etwa 15.000,- Euro zusammenkommen, die Ende des Monats an den Dikome-Verein überreicht werden.
Ein multimediales Spektakel veranstaltet der Musikverein Fahrnau beim Frühjahrskonzert in der Stadthalle. Das Orchester unter der Leitung von Gordon Hein durfte minutenlange Ovationen entgegennehmen. Nach dem ersten Konzertteil des Abends begleiteten die Musiker den Kurzfilm „1805 – A TOWNS TALE“ mit ihren Instrumenten synchron. Die Dramatik eines unglücklichen Paares in den napoleonischen Kriegen wurde so musikalisch untermalt. „Es war nicht einfach, es war sogar anstrengend“, bekannte der Vorsitzende des Vereins, Benjamin Brenzinger.
30. April 2017
Im Schwimmbad Schopfheim beginnt die Badesaison.
13 Studierende und ihr Professor des Fachbereichs Kunst an der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg, Ben Hübsch, hielten sich fünf Tage lang in der Kulturfabrik auf, um vor Ort eine Ausstellung, die nun mit dem Kunstverein eröffnet wurde, zu schaffen. Die Idee, junges Publikum für Kunst zu begeistern, erklärte der Kunstvereinsvorsitzende, Johannes Kehm. Internationale junge Kunstschaffende im 2. bis 8. Semester hielten sich in Schopfheim auf, um eigene Themen, Materialien und Formsprachen in die Ausstellung einzubringen. Mit ihrem Professor kamen Laurie Mlodzik, Jacob Ott, Timo Alt, die Künstlerin Kit, Naomi Johnson, Jeremy Palluce, Miroslav Danev, Yushi Chiang und Nike Pahlke, Chriz Ratz, Laura Catalina, Sashana Haber und Janine Sliva nach Schopfheim. Die Ausstellung ist noch bis zum 02. Juni zu sehen.
Sechs Konfirmanden feiern zusammen mit Pfarrer Ulrich Henze in Gersbach Konfirmation.
In den beiden Gottesdiensten von gestern Samstag und heute wurden insgesamt 20 Jugendliche nach einem Dreiviertel Jahr Konfirmandenunterricht in der Stadtkirche feierlich eingesegnet. Der Gottesdienst wurde liturgisch von Pfr. Schmitthenner und Diakonin Lena Zacheus gestaltet.
Der „voXXclub“ sorgte in der Nacht zum 01. Mai in der Stadthalle für Stimmung.
01. Mai 2017
Die Feuerwehr Enkenstein weiht ihr neues Fahrzeug (Tragkraft-Spritzenfahrzeug-Wasser) und stellt es in Dienst, nachdem das 30 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ausgemustert wurde. Gesamt-Kommandant Lutz Hofer sagte in seiner Ansprache, dass das Fahrzeug für 125.000,- Euro, davon 39.000,- Euro an Zuschüssen, angeschafft worden sei. Eine wesentliche Verbesserung stellt der im neuen Fahrzeug vorhandene Wassertank mit 820 l Inhalt dar. Beigeordneter Dr. Hirschner überreichte Ortsvorsteherin Eva Brutschin sowie dem Abteilungskommandanten Uwe Specht die Schlüssel des Fahrzeuges.
Der Musikverein Gersbach zieht bei nasskaltem Wetter zum traditionellen Maiwecken durch das Dorf. Die Musiker treffen sich um 6 Uhr, um dann mit der geschmückten Tanne wiederum durch Gersbach zu ziehen. Danach wurde der Baum auf den Maibaum montiert.
02. Mai 2017
Junge Graffiti-Künstler gestalten die Bahnunterführungen.
Ein Brandalarm hat in der Gewerbeschule für Aufregung gesorgt. Kurz vor 10 Uhr löste ihn die Meldeanlage aus. Die Schule musste geräumt werden. Die Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben. Der Alarm wurde vermutlich von einer E-Zigarette (Elektro-Zigarette) ausgelöst.
03. Mai 2017
In einem offenen Brief wendet sich der Ortschaftsrat Gersbach an Behörden, Politiker und Bürgerinitiativen. Er beklagt den nicht abnehmenden Motorradlärm in der Ortsdurchfahrt und in Schlechtbach. Man habe nichts gegen Motorradfahrer, sondern nur gegen Rowdys, heißt es in der Presse.
Der AK Integration hat in der Austraße in einem ehemaligen Friseurgeschäft eine Begegnungsstätte einrichten können. „Der Traum geht in Erfüllung“, meint Michael Straub, wenn nun zum 10-jährigen Bestehen Begegnungen, die die Integration fördern, stattfinden könnten.
44 Teams trafen sich jüngst zum Frühlingsturnier der Boule-Spielgemeinschaft. Die Spieler kamen nicht nur aus Südbaden und der Schweiz, sondern auch aus französischen Gemeinden.
Heute Nachmittag stellte der Inhaber eines Reisebus-Unternehmens fest, dass Unbekannte aus einem offenen Carport an der Wiese drei Komplettsätze an Reifen für Reisebusse entwendet hatten. Die 18 neuen bzw. neuwertigen Sommerreifen haben einen Wert von 9.000,- Euro. Die Polizei ermittelt.
04. Mai 2017
Die Ortsverwaltung Langenau will wissen, wer nach der Walpurgisnacht etwas vermisst. Vogelhäuschen, Schubkarren, Blumen, Korbsessel etc. stehen zum Abholen im Rathaus bereit.
Die Firma kontech GmbH feiert den 20. Geburtstag und kann im Gewerbepark Höfen neue Räume beziehen. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 in Singen, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. Im Mai 97 wurde der erste Standort in Schopfheim in der Hauptstraße 8 bezogen. Einen dritten Standort gibt es in Hagnau am Bodensee. In Schopfheim sind 45 Mitarbeiter beschäftigt. Es gibt Ingenieure, technische Zeichner und Techniker aus dem Bereich Maschinenbau und Elektronik. Das Unternehmen hat mit nunmehr 270 qm noch weitere Expansionsflächen zur Verfügung.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Fahrnauer „Fürteufel“ wurde Ralf Geisler als 1. Vorsitzender bestätigt.
In Wiechs feiert das Ehepaar Ameliese Streule geb. Maurer und Wilhelm Streule die diamantene Hochzeit.
05. Mai 2017
Die neue S-Bahn-Haltestelle Schlattholz kommt die Stadt teurer zu stehen als beabsichtigt. Nach den aktuellen Ausschreibungen der Bahn muss von etwa 300.000,- Euro Mehrkosten ausgegangen werden. In einer Eilentscheidung hat Bürgermeister Christof Nitz der Bahn bereits zugesagt, dass die Stadt die anteiligen Mehrkosten übernehmen werde.
Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Gemeinderat, keine Schwertransporte zum Glaserkopf zu genehmigen. Die Nutzung des städtischen Waldweges mit Fahrzeugen bis zu 40 t wird damit nicht möglich.
Die Stadtverwaltung bereitet ein großes Jumelage-Fest für Ende Juni/Anfang Juli vor. Gefeiert wird die 50-jährige Partnerschaft mit Poligny und eine 30-jährige mit Ronneby.
In neuem Glanz zeigt sich das renovierte Clubheim des Tennisclubs Schopfheim.
06. Mai 2017
Derzeit arbeiten die Holzbaufirmen Kuri und Räuber am Flüchtlingswohnheim, das im Dammweg entstehen wird. In beiden Firmen werden Module für dieses neue Haus erstellt.
Der Wirteverein sucht den deutschen Meister im Spargelschälen. Beim Wettbewerb am Marktplatz gewinnt Martin Hauri von der „Krone“ in Wiechs den Siegerpokal. Zweitplatzierter ist Dino Baldassarre vom Schopfheimer „Kranz“. Herbert Brand, Chefkoch der „Schwedenschenke“ auf der Mainau, holte sich die Bronze-Medaille.
Eichen hat sich für den 3. Dorf-Flohmarkt gerüstet. 30 Familien entrümpelten ihre Häuser und boten feil, was sie loswerden wollten.
16 Kinder und Jugendliche der DLRG sammelten entlang des Flosskanals Abfall ein. Jürgen Vetter, der diese Aktion leitete, stellte fest, dass entlang des Kanals zwar nicht mehr soviel weggeworfen wurde, aber dennoch noch immer viel zuviel Abfall in der freien Natur entsorgt wird.
07. Mai 2017
Verkaufsoffener Sonntag mit Sommermarkt. Das Wetter war wahrhaft wenig einladend. Grauer Himmel, niedrige Temperaturen, Wind und Regenschauer sorgten dafür, dass sich die Besucherzahl in Grenzen hielt.
Während des Sommermarktes veranstaltet die Sparkasse eine Immobilienmesse.
Seit 25 Jahren ist der Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule aktiv. Schon 1976, so ist zu erfahren, hatte der damalige Schulleiter, Uwe Hauff, einen Freundeskreis der Hebelschule ins Leben gerufen, der jedoch nach einiger Zeit in einen Dornröschenschlaf verfiel. Unter dem damaligen Konrektor Karl Ernst Geiger wurden die Aktivitäten in den 80er-Jahren immer stärker. Mit Unterstützung seiner Lehrer-Kollegen hob er den Freundeskreis 1991 erneut aus der Taufe.
Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde feiert in einem Festgottesdienst mit Pfr. Kai Tilgner die Konfirmation von neun jungen Menschen.
09. Mai 2017
Am 04. Juli soll mit dem Bau des S-Bahn-Haltepunkt Schlattholz begonnen werden.
Am 08. Juli soll der Windpark Rohrenkopf eingeweiht werden.
Während der jüngsten Hauptversammlung des Handball-Sportvereins (HSV) meint der Chef, Andreas Pohl: „Wir sind gut aufgestellt, auch drei Jahre nach der Abspaltung vom SVS.“ Der Verein hat derzeit 304 Mitglieder. Eine gute Bilanz kann Arno Asal, der die Kasse verwaltet, präsentieren.
Die Klasse 6c des Schopfheimer THG behauptet sich in der ersten Runde des Wettkampfes „Die beste Klasse Deutschlands“. Das Tages-Duell zwischen den Schopfheimern und ihren Duell-Partnern aus Berlin wurde vor zwei Monaten aufgezeichnet und lief nun im Kinderkanal (KIKA).
10. Mai 2017
Kaum hat das Freibad geöffnet, werden die Tore im Oberfeld wieder geschlossen. Grund hierfür ist ein Rohrbruch in der Reinwasser-Leitung des Beckens. Unter Vorbehalt könne das Bad am 17. Mai wieder in Betrieb gehen, heißt es.
Das Redaktionsteam der Badischen Zeitung erhielt Verstärkung. Nicolai Ernesto Kapitz ist in Schopfheim aufgewachsen und mit der Region fest verwurzelt. Nach dem THG zog es ihn zum Studium der Geschichte an die Universität Konstanz, danach ging er zur „Schwäbischen Zeitung“ nach Ravensburg und ist nun wieder in der Heimatregion für die BZ unterwegs.
11. Mai 2017
Die Freiburger Schriftstellerin Bille Haag liest in der Stadtbibliothek aus ihrem zweiten Roman „Die Königin der Nacht“.
Kurt Trefzger aus Zell zeigt sein bildnerisches Schaffen im Technik-Museum.
Die Anschlussstelle Maulburg Ost der B 317 ist dieser Tage in Betrieb gegangen. Durch diese Baumaßnahme ist das Linksabbiegen von und auf die B 317 überflüssig und daher nicht mehr möglich. Die Abfahrt aus Richtung Steinen ist allerdings noch nicht abgeschlossen, da die Verbreiterung der Brücke über den Gewerbekanal noch aussteht.
Ein Leserbriefschreiber informiert, dass er bei schönem Wetter am Hang direkt vor Wiechs acht wunderschöne, große Rotmilane gesehen habe, die ihre Kreise am Himmel zogen. „Zulange dauert es, bis die Behörden die Vögel erkennen und gezählt haben“, meint er.
12. Mai 2017
Schottertransporte rollen trotz Verbots über Gersbacher Waldwege zum Glaserkopf.
Die „VokaLiesen“ sind im Bruetschi-Hof in Enkenstein. Eine skurrile Geschichte über Sinn, Unsinn und Irrsinn des Reisens zeigen sie dabei in der musikalischen Revue „Tapetenwechsel“.
Heute stehen Konfirmanden aus Höllstein, Maulburg und Steinen vor dem Hieber-Markt und sammeln für den Tafelladen. Brigitte Leisinger, Vorsitzende der Schopfheimer Tafel, freut sich mit ihnen über die erfolgreiche Sammelaktion.
13. Mai 2017
Erneut gibt es Streit wegen des Grundstücksaustausches und den erfolgten Bodenuntersuchungen. „Wir mussten uns viele schwere Vorwürfe anhören“, ärgert sich Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner noch heute im Hinblick auf das zähe, bürokratische juristische Ringen. Jetzt löse sich jedoch alles in Wohlgefallen auf. Der Rathausjurist beruft sich dabei auf die Ergebnisse weiterer Bodenproben, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte. „Diese haben verblüffende Ergebnisse“, so Hirschner. Bei Quecksilber ergab sich beim abgefahrenen und mit dem ursprünglichen Erdreich des Grundstücks Trüby vermischten Material ein Mittelwert von 1,2 mg pro Kilo. Das liegt noch weit unter dem Grenzwert von 2 g, ist aber trotzdem höher als beim Aushub auf dem Kirchrain. Dort hatte die Quecksilberbelastung nur 0,2 mg betragen. Um nicht wieder solche Unsicherheiten zu erleben, wird künftig ein Bodenaustausch klar geregelt.
Im Schwimmbad wird fieberhaft nach dem Leck in der Wasserleitung gesucht. Wann das Bad wieder öffnen wird, ist noch unklar.
Die ENBW zieht im Streit um die Nutzung eines städtischen Waldweges als Zufahrt zum Glaserkopf härtere Bandagen an. Der Konzern habe sich entschlossen, gerichtlich gegen die Stadt vorzugehen.
Der Vorsitzende der Unabhängigen, Heiko Weide, berichtet während der Jahreshauptversammlung über Hausbesuche bei Mitgliedern der Unabhängigen. In der Sitzung nahmen die Finanzen der Stadt, speziell der Neubau der KITA Langenau und der Schulcampus, eine fokussierte Stelle ein. Die Unabhängigen monieren, dass seitens der Verwaltung kein effektives Controlling stattfinde. Vorschläge der Unabhängigen bei der Friedrich-Ebert-Halle sowie beim Schulgebäude fänden bedauerlicherweise keine Zustimmung. Hingegen freue man sich, dass in Wiechs nun die große Hallen-Lösung zum Zuge kommen werde. Kreisrat Dr. Fritz Lenz rief noch einmal die „ganz schlimme Entscheidung“ zum Thema „Zentralklinikum“ in Erinnerung. Bei den Wahlen wurde Heiko Weide ebenso bestätigt wie sein Stellvertreter, Ulrich Dick.
Markus Manfred Jung dankte dem demnächst scheidenden Bibliothekar Kurt Menter für sein Engagement bei 130 Autoren-Lesungen. Bille Haag war zusammen mit ihrem Partner Jürgen Lodemann in der Stadtbibliothek und las als 130. Autor(in) in Schopfheim.
Angeknüpft an die alte Tradition des Maibier-Festes in Eichen wurde im Schopf des Hauses der Familie Jost in der Dorfmatt ein Fest mit dem Förderverein des Kindergartens organisiert und gefeiert.
Die Klasse 6c des THG unterliegt im Wochen-Duell und kann nun nicht mehr am Finale teilnehmen.
Tango-Klänge am Wiesenweg. Mitglieder des Vereins „Tango Schopfheim“ haben zu einem Tango-Abend eingeladen.
Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt der Waldorf-Kindergarten am Eisweiher ein.
Monika Egri und Attila Pertis konzertieren bei „Klassik im Krafft-Areal“. Das Klavier-Duo ist mit Werken von Dvořák, Debussy und Rimski-Korsakow zu hören. Das aus Budapest stammende und in Wien lebende Klavier-Duo hat die Zuhörer mit spieltechnischer Brillanz und vollendeter Harmonie zu Beifallsstürmen hingerissen.
Der Fahrgast-Verband „Pro Schiene“ begrüßt die baldige Realisierung des Haltepunktes Schlattholz. An fehlender Entschlossenheit der Stadt Schopfheim habe es nicht gelegen, betont der Verein. Man hoffe nun, dass am 04. Juli nun tatsächlich die Bauarbeiten beginnen werden.
Noemi, die vor drei Jahren eine Knochenmark-Spende erhalten hatte, lernt jetzt ihren Retter, Florian Barth, kennen. Nach zwei Jahren ist es grundsätzlich möglich, den Knochenmark-Spender kennenzulernen, erzählt Noemis Mutter, Maria Faraone.
Wer als Frau am Samstag in Schopfheimer Geschäften unterwegs war, erhielt aus einer Aktion des Gewerbevereins eine Rose zum Muttertag überreicht.
Der Förderverein der Hebelschule feiert im katholischen Gemeindehaus das 25-jährige Jubiläum. Dabei waren viele ehemalige Schüler des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, wie die Hebelschule seit 2015 heißt. Die Vorsitzende, Rita Sprich, die seit fast 20 Jahren amtet, meinte: „Es wurde vieles geprägt und nicht wenig ist aufgegangen.“ Sie begrüßte einen Teil von Menschen, die das ganze Netzwerk einst gegründet hatten. Für die langjährigen Verdienste ehrte die Landesvorsitzende Mechthild Ziegler Rita Sprich, Hildegard Kaufmann-Gauder und Heidemarie Schottmüller mit der Landesehrennadel.
14. Mai 2017
Die Jugendkapelle der Stadtmusik gibt im Musikhaus ein Muttertagskonzert unter der Leitung von Ingo Ganter.
Der 65. Landesschützentag wird als Großveranstaltung in der Schopfheimer Stadthalle durchgeführt. Organisiert wurde der Tag von den Schützen aus Fahrnau und Hausen. Mit einem imposanten Einmarsch der Vereins- und Verbandsfahnen und dem Landesschützenkönig gab es zunächst ein farbenprächtiges Bild zu bestaunen. Peter Bleich, der sich als Präsident nicht mehr der Wahl stellte, wurde vom südbadischen Sportschützenverband zum Ehrenmitglied ernannt. Die Grußworte eröffnete Armin Schuster, MdB, für die CDU. Thema dabei war auch das geänderte Waffenrecht nach den Terroranschlägen in Paris. Thomas Gsell, der als Vertreter der Stadt Schopfheim an der Delegiertenversammlung teilnahm, freute sich über den besonderen Höhepunkt im Stadtgeschehen. Bereits bei einem Empfang im Rathaus wurde die aus dem südbadischen Heitersheim stammende Bundesschützenkönigin Susanne Schladebach ganz besonders begrüßt.
15. Mai 2017
Keine Entscheidung darüber, ob die Stadt den Waldweg zum Glaserkopf in Gersbach für die Schwertransporte noch freigibt. Vertagung.
Gegen 19.45 Uhr versuchte ein 23-Jähriger vergeblich, eine Frau zu beruhigen, die wahllos Personen angesprochen und beschimpft hatte, nachdem sie aus dem Auto gestiegen war. Die Frau stieg wiederum ins Auto und hat den 23-Jährigen danach umgefahren. Dieser hatte einen Schutzengel und erlitt nur leichte Verletzungen, so die Polizei. Umstehende Personen hatten die Frau allerdings am weiteren Wegfahren gehindert und sie bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Um die Frau festnehmen zu können, mussten die Beamten eine Seitenscheibe des Autos einschlagen. Nach der Untersuchung durch einen Arzt wurde sie dann in eine Fachklinik eingewiesen, so der Polizeibericht.
Etwas mehr Entgegenkommen seitens der Stadt wünschte sich Christoph Müller, Vorsitzender der Schopfheimer Boule-Gemeinschaft während der Gemeinderatssitzung. Ende des Jahres sei auch der Pachtvertrag für die Nutzung des ehemaligen Restaurants „Zum Markgrafen“ ausgelaufen. Die Boule-Spieler sind weiterhin auf Platzsuche.
16. Mai 2017
Acht Niedergelassene Ärzte aus Schopfheim beklagen den Notstand in der medizinischen Versorgung. Ärztemangel und der Engpass in der Patientenversorgung spitzten sich zu, heißt es in einem Schreiben des Ärztenetzes an die Ärztekammer. Dem Ärztemangel gegenüber stehe eine altersbedingt höhere Morbidität der Bevölkerung sowie eine zunehmende Komplexität der Behandlungen, der Zuzug ins Wiesental und die Versorgung von Flüchtlingen. „Wir brauchen direkte Ansprechpartner und konkrete Hilfe“, so der Tenor.
Seit Ende der letzten Woche liegt eine Klage beim Verwaltungsgericht Freiburg gegen die Entscheidung der Stadt, der ENBW die Nutzung von 170 m eines Waldweges nicht zu genehmigen.
Die Wiedereröffnung des Schwimmbades bleibt ungewiss, da die Schäden wohl größer sind als bisher angenommen.
17. Mai 2017
Dr. Georg Friedrich Schröder, ehemals Allgemeinarzt in Maulburg, äußert sich in einem Leserbrief: „Es macht keinen Sinn, Spitzenmedizin zu betreiben, wenn eine vernünftige, attraktive Basisversorgung fehlt.“
Die Fotofreunde überreichten in der „Sonne“ die ausgelosten Gewinne der diesjährigen Foto-Ausstellung. Ute Zeh gewann das Sieger-Foto „Das letzte Buch“ von Joachim Imping. Das Bild „Auto-Friedhof 2“ von Klaus von den Eicken bekam Ingrid Lehmann.
Bei einem Pressegespräch meint Bürgermeister Christof Nitz zum Stillstand beim Uehlin-Areal, das Bild täusche, es tue sich etwas hinter den Kulissen. Der vermeintliche Baustopp hat zwei Gründe: Zum einen gibt es beim Abriss knifflige technische Probleme zum Nachbarhaus hin, zum anderen hat der Investor den Wunsch an die Stadt herangetragen, doch auf das ursprünglich geplante zweite Tiefgaragengeschoss zu verzichten. Der Bauherr macht dafür Probleme mit dem hohen Grundwasserspiegel geltend. Dies hätte natürlich auch Auswirkungen auf die Parkplätze. Der Gemeinderat hatte daher am Montag nichtöffentlich über den Antrag des Investors zu entscheiden. Zähneknirschend stimmte das Gremium der Reduktion eines Tiefgaragendecks zu. Der Bauherr kämpft daneben mit technischen Problemen, da eines der alten Gebäude und ein benachbartes, vor ein paar Jahren neu erbautes Wohn- und Geschäftshaus „zusammengewachsen“ seien. Nach Angabe des Bürgermeisters fehlt beim Neubau nämlich die Außenwand. Trotz dieser Widrigkeiten befinde sich das Projekt aber noch im Bauzeiten-Plan, versichert das Stadtoberhaupt.
Der Gewerbeverein hat Jahreshauptversammlung. Dabei lobte der Bürgermeister den Verein in den höchsten Tönen. Der Zusammenhalt unter den Wirten und die Arbeit beider Vereine sei beispielhaft. Der Vorsitzende, Martin Bühler, meinte, dass die Bereitschaft, Aktionen mitzutragen, ihresgleichen suche. Dabei betonte und erwähnte er die einzelnen Highlights im vergangenen Jahr. Stefan Klever zog ebenfalls eine positive Bilanz bei der Arbeit im AK Innenstadt. Trotz einiger Kritik habe der AK vieles erfolgreich umsetzen können. Er bezeichnet die Bebauung des Uehlin-Areals als eine der besten Nachrichten, die der Gewerbeverein erhalten habe.
Das Jahrbuch 2016 wird im Museum vorgestellt. Franziska Hirschner hielt bei der Vorstellung eine Rede und verwies dabei auf ihren Beitrag über das Leben von Gisela Kreuer-Waldi. Klaus Strütt, der das Buch einmal mehr gestaltete und in diesem Jahr mit mehreren Beiträgen anreicherte, konnte das Werk schließlich an den Beigeordneten Dr. Ruthard Hirschner überreichen. Bei der Buchvorstellung waren auch die beiden Kinder von Gisela Kreuer-Waldi, Veronika Kreuer-Richon und Kurt Kreuer, anwesend.
Der neue Kindergarten in Langenau hat Richtfest. Bürgermeister Nitz freut sich darüber, dass die Kindergarten-Kinder die Baustelle voller Neugier und Interesse verfolgen. Christian Nolte und Jeremias Zimmermann waren es denn auch, die den Richtspruch für das neue Haus sprachen.
18. Mai 2017
Mit 13.858 Essen hat die AWO mit dem organisierten „Essen auf Rädern“ mehr Mahlzeiten geliefert als in 2016. Im Juni sollen auch Essen nach Maulburg geliefert werden. Man stelle derzeit ein zweites Team zusammen. Ziel des organisierten Mittagstisches sei es, den Menschen den Verbleib im angestammten Zuhause zu ermöglichen. Der absolute Großteil der Kunden verfüge über ein geringes Einkommen, so die Organisatoren.
Am vergangenen Wochenende feierten die Kinder der KITA Wiechs ein fröhliches Märchenfest.
Bei der alljährlichen Honig-Prämierung des Landesverbandes badischer Imker konnte Michael Fuchs vom Imkerverein Schopfheim einen Ehrenpreis für seinen Honig in Empfang nehmen.
In der Grünanlage des Krankenhauses hantierten zwei männliche Personen mit einer Waffe umher, so die Polizei. Sofort rückten zwei Streifen aus und trafen zwei sichtlich alkoholisierte Männer an. Die beiden 22 und 23 Jahre alten Männer stellten sich unschuldig und behaupteten, nichts von einer Waffe zu wissen. Die Beamten durchsuchten die beiden und fanden beim 22-Jährigen eine Schreckschusspistole sowie 10 Patronen. Einen kleinen Waffenschein, der zum Führen berechtigt hätte, besaß der 22-Jährige jedoch nicht.
19. Mai 2017
„Wir haben keine Sperren beseitigt“ – mit diesen Worten wehrt sich einer der Transportunternehmer, die vergangene Woche Schotter zum Glaserkopf transportiert hatten und dabei verbotenerweise auf einem städtischen Waldweg fuhren.
Im Rahmen einer Satzungsänderung genehmigte der Gemeinderat in dieser Woche markante Neuerungen auf den Friedhöfen. So wird es direkt neben dem Fahrnauer Friedhof in östlicher Richtung ein muslimisches Gräberfeld geben. Dabei bestehe die Besonderheit, dass die Gräber auf alle Zeiten unverändert bleiben müssen. Platz sei für etwa 400 Gräber, wird betont. Die zweite Neuerung ist, dass auf dem Friedhof in Wiechs 50 Baumbestattungen möglich werden sollen und drittens wird die Stadt auf den Friedhöfen so genannte „Ehrengräber“ anlegen. Damit sollen verstorbene Bürger ausgezeichnet werden, die sich zu Lebzeiten besondere Verdienste erworben haben. In der gleichen Sitzung beschloss das Gremium, die Friedhofsanlage in Fahrnau von Grund auf neu zu gestalten. Ein Weg wird verlegt, der Vorplatz zur Aussegnungshalle verändert und die Friedhofsmauer saniert.
Olaf Schubert, bekannter Kabarettist in seinem Rauten-Pullover, unterhält 800 enthusiastische Zuschauer in der Stadthalle.
20. Mai 2017
Das Schwimmbad in Schweigmatt eröffnet die Badesaison.
Ein drei Wochen dauerndes verlässliches Ferienprogramm gibt es erneut auch in diesem Jahr. Dann heißt es wie seit einiger Zeit: „Manege frei“ für einen Zirkus. Eine Stadt wird gebaut und deren organisatorischer Tagesablauf simuliert. Anmelden kann man sich über das Familienzentrum oder über die Stadt. Beim Zirkusprojekt wird die evangelische Bezirksjugend die Betreuung übernehmen, meint Klaus Brutschin vom Kiwanis-Club, der die finanzielle Absicherung übernommen hat. Für die Stadt zeichnen Silke Dantona und Katja Janker und vom Familienzentrum Noemi Weidner verantwortlich.
Wenn Dr. Fritz Lenz von den Unabhängigen am kommenden Mittwoch sein Mandat im Kreistag zurückgibt, rückt für ihn Gustav Blessing nach. Dies ist insofern bemerkenswert, als Blessing im vergangenen Jahr mit den Unabhängigen gebrochen hatte und der Wählervereinigung nicht mehr angehört. Das Landratsamt meint, dass es unerheblich sei, ob er der Wählervereinigung angehöre oder nicht. Entscheidend für die Annahme des Mandats sei vielmehr, dass das amtliche Wahlergebnis ihn als Ersatzperson festgestellt habe.
Die Krähen im Stadtpark ließen sich nicht vertreiben.
Das einjährige technische Berufskolleg, das nach Lörrach verlagert werden sollte, bleibt nun doch an der Schopfheimer Gewerbeschule. Dies wird vom Regierungspräsidium angeregt und soll so auch vom Kreistag beschlossen werden.
Eine Spende von 1.000,- Euro überreicht Roswitha Sutter an die Badische Zeitung für deren Aktion „Hilfe zum Helfen“. Das Geld hat sie in ihrem Kiosk und Zeitschriftenhandel in der Hebelstraße mit Kleinbeträgen gesammelt.
Hoch zufrieden zeigt sich Markus Weiß, Vogt des „Städtli-Zinkens“, bei der Hauptversammlung im Narrenkeller. Die Fasnacht durfte im Rückblick gesehen werden. Oberzunftmeister Hanspeter Meyer sieht insbesondere im Wagenbau ein erfolgreiches Vereinsleben und betont, dass es ohne Zunftabende nicht gehe. Die immer noch vorhandenen „Baustellen“ (Hemdglunki- und Rosenmontagsball) hofft er bald meistern zu können. Die Wahlen bestätigten Markus Weiß als Zinkenvogt. Für 44-jährige Treue zum Zinken wurden Hanspeter Asal, Hans Moser und Roland Brombacher mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Roland Brombacher wurde für seine 50-jährige Zugehörigkeit auch zum Ehrenmitglied ernannt. Mit dem höchsten Vereinsorden, dem „Federkopf“, wurde Andreas Gsell vom Zinkenvogt dafür ausgezeichnet, dass er außergewöhnliches Engagement beim Wagenbau zeigte.
Nach Angaben der Polizei suchten Einbrecher das alte Gefängnis am Stadtgraben heim. Nach dem Einschlagen eines Fensters wurden dort Schränke und Schreibtische nach Wertsachen durchsucht. Als gegen 23.15 Uhr Bewohner zurückkehrten, flüchteten die Täter. Die Polizei bittet um Zeugen.
Stefan Deiß, Vorsitzender des Musikvereins Gersbach, darf zahlreiche Gäste beim Frühjahrskonzert in der Bergkopf-Halle begrüßen. Dirigent Markus Bolz dankte seinem Klangkörper für die große Leistung und meinte, dass die Gersbacher stolz auf ihren Musikverein sein könnten. Ursula Meyer vom Alemannischen Blasmusikverband zeichnete Dieter und Eugen Deiß für 40-jähriges Musizieren mit der goldenen Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände aus. Gleichzeitig konnte der Vereinsvorsitzende die beiden Brüder in Würdigung ihrer besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernennen.
Seit 52 Jahren dröhnen auf dem Gelände des MSC an der Dossenbacher Landstraße die Motoren beim jährlichen Moto-Cross. Am Wochenende freute sich Rennleiter Thomas Grässlin über eine gelungene Veranstaltung. Der Vorsitzende des MSC, Karl-Heinz Renner, hob aus der Serie der Rennen als Highlight die Läufe zur deutschen Meisterschaft der Gespanne hervor. Allerdings seien die Zeiten, in denen sich Tausende auf den angrenzenden Grundstücken drängten, vorbei. Der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Christof Nitz, begrüßte die Gäste des MSC, darunter viele Teams aus ganz Europa, herzlich.
21. Mai 2017
In der Reihe „Eichener Sonntagsmusik“ singt Agnes Waibel und wird begleitet von einem Instrumental-Ensemble.
Pfarrer Schmitthenner feiert heute in der Stadtkirche mit 60 goldenen und 22 diamantenen Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Festgottesdienst.
Der Zusammenstoß von zwei Motorradfahrern auf der Kreisstraße zwischen Gersbach und Todtmoos fordert ein Todesopfer.
Mit Blick auf die Schwierigkeiten auf dem Uehlin-Areal will Artur Cremans, SPD, im Bauausschuss wissen, ob es rechtens sei, eine Baugenehmigung zu erteilen, wenn ein Gebäude keine eigene Giebelwand habe. Die Verwaltung, so Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner, will der Frage nachgehen. Gleichzeitig moniert Cremans ebenso wie Andreas Gsell, dass es immer noch keinen überarbeiteten Bebauungsplan für das Oberfeld gebe.
22. Mai 2017
Der Gemeinderat beschließt, dass das ehemalige Restaurant „Zum Markgrafen“ dem Tafelladen in Miete zur Verfügung gestellt wird. Weiter bewilligt der Ausschuss 300.000,- Euro für die Anmietung und Aufstellung von Unterrichts-Containern für vier Klassen der Friedrich-Ebert-Schule. 133.000,- Euro werden für die Außenanlagen der neuen KITA Langenau ausgegeben.
Sophia Mannsbart von der TSG Schopfheim erreichte unter 169 Sportlerinnen und Sportlern aus Österreich, Holland und Deutschland einen 2. Platz bei der internationalen deutschen Judo-Einzelmeisterschaft in der Gruppe „Judokas mit Beeinträchtigungen“.
23. Mai 2017
Im katholischen Gemeindehaus findet ein Vortrag über Luther und Erasmus von Rotterdam statt. Referent ist Bruder Niklaus Kuster, Kapuzinermönch aus Olten.
Die Schopfheimer „Revolutionäre“ um Jeannot Weißenberger, Heinz Siebold und Wolfgang Bühler tun sich erneut mit Gleichgesinnten zusammen, um am 18. Juni in Dossenbach ein Fest zum 200. Geburtstag der Revolutionäre Emma und Georg Herwegh mitzugestalten.
Die Kooperationsklasse der Hebelschule freut sich zusammen mit Rektorin Stefanie Jagasia-Kramer über eine Spende in Höhe von 200,- Euro, die sie von der Kreishandwerkerschaft in Empfang nehmen durfte.
Die Polizei ermittelt in der Kleingartenanlage Kleine Schleife, denn dort wurden sieben Gartenhütten aufgebrochen. Die Beute: Coca Cola und Mineralwasser.
24. Mai 2017
So, wie es im Moment aussieht, kann (wenn alles dicht bleibt) das Schwimmbad am Pfingstsonntag wieder geöffnet werden.
Das neue Klettergerüst im Schulhof der Dr. Max-Metzger-Schule konnte bei einem Schulfest eingeweiht werden. Schulleiterin Eva Skrypnik begrüßte neben den Kindern auch deren Eltern und Freunde.
Oberzunftmeister Hanspeter Meyer sprach dem „Auma-Zinken“ bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung mehrfachen Dank aus. So sei dieser personell stets stark engagiert. Bei den Wahlen wurde Manuel Dollinger selbstverständlich wiederum zum Zinkenvogt gewählt. Die höchste Auszeichnung des Zinkens, der „Goldene Dröschflegel“, ging an Hans Dollinger für seine großen Verdienste. Er verabschiedete sich gleichzeitig von seiner Arbeit als Beisitzer.
Im Juli sollen umfassende Umbau- und Modernisierungsarbeiten an der Gewerbeschule beginnen. Im Zuge des so genannten Ringtausches, bei dem die Gewerbeschulen des Landkreises neu strukturiert werden, wird Schopfheim Zentrum baunaher Berufe und bekommt die Teilbereiche Metall sowie Sanitär, Heizung und Klima. In acht Bauabschnitten werden Werkräume verlegt und modernisiert. Es wird auch eine neue multifunktionale Werkstätte geben, wie Schulleiter Ralf Dierenbach informiert. Die ersten Sanitär-, Heizung- und Klima-Schüler werden ab September 2018 in Schopfheim erwartet.
Überschaubar war das Interesse der Schopfheimer Bürgerinnen und Bürger bei der Präsentation des Leitbildes des Stadt Schopfheim. Bürgermeister Christof Nitz berichtete über die zweijährige Arbeit der Verwaltung und des Gemeinderates in mehreren Klausur-Tagungen und über das Leitbild, an dem sich die Stadt in ihrer Entwicklung orientieren will. In sechs Handlungsfeldern und über zwanzig strategischen und Leistungszielen wurde das Planwerk dargestellt. Einige Bürger störten sich daran, dass sie vor vollendete Tatsachen bzw. Ziele gestellt wurden. Andererseits dankte man aber auch den Bürgerinnen und Bürgern, die am Leitbild mitgearbeitet hatten.
25. Mai 2017
Adolf Krasa wird bei den CDU-Senioren für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt. Er gehört dem Stadtverband seit 25 Jahren an.
Großes Zuschauerinteresse verzeichnet der diesjährige Flugtag der Schopfheimer Modellflieger, wie der Vorsitzende, Andreas Schindler, informiert. Über 100 Piloten boten mit ihren Modellflugzeugen eine atemberaubende Show. Gäste aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darunter auch Kunstflieger mit internationalem Ruf, beteiligten sich auf dem Flugplatz an der Dossenbacher Straße.
26. Mai 2017
Die Stadt fordert von der ENBW alternative Routen für die Transporte zum Glaserkopf.
Bürgermeister Christof Nitz heißt die neue THG-Schulleiterin, Claudia Tatsch, im Rathaus willkommen. Sie wird zum Schuljahresbeginn die Leitung des Gymnasiums als Nachfolgerin von Wolfgang Stocker übernehmen.
Vor einigen Tagen traf sich die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau im Alten Rathaus Fahrnau zur Jahreshauptversammlung zusammen mit ihrem Präsidenten, Christian Leisinger. Nach seinem Jahresbericht gab Schriftführerin Petra Brunner einen ausführlichen Tätigkeitsbericht. Im vergangenen Jahr galt es insbesondere das 55-jährige Bestehen der Gesellschaft zu feiern. Die Wahlen mussten für 14 Zunfträte vorgenommen werden. Zu Ehrenzunfträten ernannte der Präsident schließlich Alexander Ahrens, Petra Brunner, Bernhard Fröhlin und Ulla K. Schmid.
Die „Wilde Wiiber+“, mittlerweile ein fester Bestandteil der Schopfheimer Fasnacht, hatten dieser Tage Hauptversammlung. Stolz zeigte man sich im Jahresresümee darüber, dass es die Gruppe nun schon seit 11 Jahren gibt. Tammy Wöppel wurde bei den Wahlen als Stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Vorsitzende der Gruppe ist Marianne Häßler.
Erfolgreich verlief die Saison für die Senioren der Schopfheimer Schachgesellschaft. Ungeschlagen wurde man Meister des Schach-Bezirkes Hochrhein mit den Spielern Hans Luz, Franz Hoch, Gerhard Baumann, Isen Gashi und Johannes Jendrysek.
Für das Treffen der Partnerstädte Ende des Monats wurde der Kreisel beim Friedhof gärtnerisch neu gestaltet und dabei auf das jeweilige Jubiläum mit diesen Städten verwiesen.
In dieser Woche fand ein Gespräch wegen der Nutzung des 170 m langen städtischen Waldweges in Gersbach zwischen der ENBW, der Stadtverwaltung und dem Gersbacher Ortsvorsteher, Christian Walter, statt. Beide Seiten rückten im Prinzip aber nicht von ihren grundsätzlichen Positionen ab. Man wartet nun auf die Entscheidung des Freiburger Verwaltungsgerichtes.
Während der Generalversammlung des „Sternen-Zinkens“ hält Zinkenvogt Thomas Trambetzki, der auch nach den anstehenden Wahlen Vogt des Zinkens bleibt, Rückblick.
Das Georg-Reinhardt-Haus hat eine eigene Rikscha. Damit können die Bewohner Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Begeistert nahmen die Heimbewohner diese neue Einrichtung an, wie Stefan Schmidt, der Einrichtungsleiter, weiß. Das Heim sucht derzeit noch Fahrer, die mit den Bewohnern eine Ausfahrt unternehmen.
Die „Enninger“ haben Jahreshauptversammlung um Cliquenchef Ramon Philipp im Narrenkeller. Man sei sehr froh, dass sich die Mitgliederzahl auf 68 erhöht habe. An das Stellen des Narrenbaumes, der wegen Wetterkapriolen mit Schneefall erst zwei Wochen später erfolgen konnte, wurde nochmals erinnert. Es liege an den Cliquen und Zinken, die Aruba-Fasnacht wieder auf Kurs zu bringen, wird betont. Die Wahlen bestätigen Ramon Philipp als Cliquenchef.
27. Mai 2017
Rund um die Alte Kirche St. Michael findet der erste Flohmarkt des Jahres statt.
Stolz zeigt sich Gersbach auf das Erfolgsmodell des Dorfladens. Die Genossenschaft zählt derzeit 356 Mitglieder, die 833 Anteile halten. Dass man vor einem Jahr zu Edeka-Südwest gewechselt hat, bezeichnen der Aufsichtsratsvorsitzende, Christian Walter, sowie der Vorstandssprecher, Harald Strecker, als großen Gewinn. Zum Erfolg trage auch das sieben- bis achtköpfige Ladenteam bei.
Die Ausrichter des 2. Quartierfestes im Lusring informieren über ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote.
Ein 82-jähriger Mann wird auf einem Parkplatz in der Adolf-Müller-Straße Opfer eines Trickdiebes, der ihm schließlich 100,- Euro aus dem Geldbeutel entwendet.
Hochsommerliches Wetter wird den Eichenern bei ihrer Konzert-Matinée in und vor der Hülschematt-Halle beschert. Eingeladen hat zu diesem außergewöhnlichen Chorfest der Gesangverein Eichen. Dirigent Dieter Waibel, seine Ehefrau Anita und Tochter Agnes Waibel, unterstützt von Susanne Hagen am Flügel, trugen ihren Teil zum Gelingen des Festes bei.
Die „Schlierbach-Schränzer“ mit Bastian Tzokas blicken während der Generalversammlung auf das Jahr zurück. Kleine Veränderungen gab es bei den Wahlen: der 2. Vorsitzende, David Hoffmann, wurde im Amt bestätigt. Als 2. Musikchefin wurde Jasmin Völz gewählt, da sich Dominik Meier nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.
30. Mai 2017
Die Organisatoren des Wiesentäler Wasserlaufs um Jürgen Ekert überreichten den Erlös der diesjährigen Veranstaltung an Richard Renz vom Dikome-Verein. 15.000,- Euro übergaben die Initiatoren zusammen mit 5.000,- Euro von Sponsoren an den Verein. Einer weiteren, spürbaren Verbesserung der Wasser-Situation im kamerunischen Partnerbezirk stehe endgültig nichts mehr im Weg. Der Dikome-Verein arbeite an der Fassung der Wasserquelle in Bikoki sowie am dort geplanten Brunnen-Projekt, erläuterte der Vorsitzende Renz, bei der Übergabe der Spende.
Der Kinderschutz hat 11 neue Babysitter ausgebildet. 11 Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 14 und 16 Jahren erhielten dieser Tage den Quali-Pass.
31. Mai 2017
Jahreshauptversammlung des Kinderschutzbundes. 178 Mitglieder zählt der Ortsverband derzeit. Das Sorgentelefon wurde von knapp 1.700 Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren in Anspruch genommen. Es wird von 28 ehrenamtlichen Mitgliedern betreut. Interessant ist auch die Hausaufgaben-Betreuung für Grund- und Förderschüler: 19 Honorarkräfte kümmern sich dabei – zusammen mit einer ehrenamtlichen Kraft – um 123 Kinder an acht Schulen und investierten hierfür 1.300 Stunden. Der nunmehrige 2. Vorsitzende, Frank Breipohl, sprang für Robert Thömmes in die Bresche. Heidi Schmieding ist weiterhin Vorsitzende des Vereins.
Überaus erfolgreich war die Spielsaison 2016/17 des Tischtennis-Clubs (TTC) Schopfheim/Fahrnau, wie bei der Jahreshauptversammlung dargelegt wurde. TTC-Vorsitzender Volker Fischer, Sportwart Klaus Dullisch und Jugendwart Julian Hager präsentierten das Sportergebnis des vergangenen Jahres. Die Spielernadel in Gold für 40 Jahre aktiven Tischtennis-Sport erhielt Volker Fischer. Spielernadeln in Silber für 30 Jahre gingen an Ulrike Hager, Klaus Dullisch, Rasmus von Hirschhausen, Thomas Krause und Stefan Siebert.
Der SVS hat das neue Führungs-Trio Dietmar Matt, Tesfaldet Reda und Lutz Tyburzy bei der Jahreshauptversammlung gewählt. Die drei sind künftig gleichberechtigte Vorsitzende des Vereines. Jürgen Lauber bleibt auch unter dem neuen Trio Kassierer und Schriftführer. Die Hauptaufgabe für die vor dem Trio liegende Zeit ist der Bau des neuen Sportheimes.
01. Juni 2017
Heute und morgen führt die 7. Klasse der Freien Waldorfschule im Festsaal das Marionetten-Theaterstück „Salz ist wertvoller als Gold“, ein slowakisches Märchen, auf.
Das Freibad wird am Pfingstsonntag wieder geöffnet. Es sei nun Sache der Stadtverwaltung, so Schwimmmeister Mathias Wüst, Entscheidungen bezüglich der Zukunft des Bades zu treffen. Jedem müsse klar geworden sein, dass die Anlage kurz vor dem Aus stehe.
Das Markgräfler Tagblatt kann jetzt für die Abonnenten des eP (elektronische Ausgabe) bereits am Vorabend gelesen werden.
Annika Grohmann von der Grohmann-Holding hat zusammen mit Hans-Peter Grohmann und Wolfgang Grohmann sowie dem Geschäftsführer Jörg Krause die neue GTS-Anlage in Betrieb gesetzt. 3,5 Mio. Euro wurden für diese neue Gusstechnik investiert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 169 Mitarbeiter.
Gut besucht wird der Gottesdienst in der vor 125 Jahren erbauten evangelischen Stadtkirche. Evangelische und katholische Christen feierten gemeinsam einen Gottesdienst, der von den Bischöfen Jochen Cornelius-Bundschuh und Erzbischof Stephan Burger geleitet wurde. Unter den Besuchern weilten auch Dekanin Bärbel Schäfer und Dekan Gerd Möller. Hausherr Martin Schmitthenner begrüßte die Gäste.
03. Juni 2017
Das Markgräfler Tagblatt berichtet über die Aktivitäten in der Wiese. Bruno Imbery und seine Mitstreiter haben in den vergangenen vier Jahren auf dem 1,5 km langen Wiese-Abschnitt zwischen Hammer-Wehr und Kraftwerk Fahrnau richtig gearbeitet. Der extrem begradigte Wasserlauf wies dort ursprünglich keine gute Struktur auf. Das Gewässer war nahezu fugenlos zugebaut. So konnte das Wasser wie auf einer Fluss-Autobahn schnurstracks talwärts fließen. In Absprache mit der Gewässerbehörde rissen die Angelsportler mit Hilfe von schwerem Gerät Steine heraus und verbauten sie mit Hilfe von Wurzelstöcken und Baumstämmen zu künstlichen Hindernissen. Die Maßnahmen seien beispielhaft. Zwischen 90.000,- und 95.000,- Euro hat sich der Verein die Renaturierungsmaßnahme bisher kosten lassen. Einen Großteil davon übernimmt allerdings das Land. Ein kleiner Abschnitt zwischen Hammer-Wehr und Spielplatz im Bremt fehlt noch, dann wird der Verein die gesamte „Vollwasser-Strecke“ bis zum Kraftwerk Fahrnau umgestaltet haben. „Die angesiedelten Lachse haben sich wunderbar entwickelt“, so Bruno Imbery. Allerdings könnten sie noch nicht an ihren Geburtsort zurückkehren, denn zwischen Basel und Schopfheim gebe es noch zu viele Hindernisse, die Lachse nicht überwinden können.
Bei der Generalversammlung der Narrenzunft konnte festgestellt werden, dass das Narrenschiff mit Umsicht und Integrationskraft wieder auf Kurs in ruhigeres Fahrwasser navigiert wurde. Oberzunftmeister Hanspeter Meyer meinte, dass ihn seine Vorstandsmannschaft dabei tatkräftig unterstützt habe. Über die Zunftabende berichtete Jeannot Weißenberger und resümierte, dass er froh sei, 2017 dem Publikum wiederum zwei unterhaltsame Zunftabende geboten zu haben. Ein Riesenkompliment machte der Ozume dem gesamten Zunftabend-Team. 2018 wird es wiederum zwei Zunftabende geben. Am Fasnachtssonntag wird ein Narrendorf aufgebaut und als besondere Attraktion soll am Fasnachtsmontag ein Nachtumzug durch die romantische Schopfheimer Altstadt organisiert werden.
04. Juni 2017
17 junge Menschen feiern in der Matthäuskirche in Fahrnau zusammen mit Pfr. Ulrich Henze ihre Konfirmation.
In Gersbach nutzen Gersbacher und ehemalige Gersbacher den Tag, um ihre goldene und auch diamantene Konfirmation zu feiern.
05. Juni 2017
In der Badischen Zeitung wird eine Idee, die Klaus Strütt in seinem Jahrbuch-Beitrag darlegte, aufgegriffen. Aus der alten Ölmühle Kaucher könnte ein öffentlich zugängliches Museum werden. Die Eigner der Mühle und der noch vorhandenen Einrichtung, Thomas und Bärbel Peither, wären bereit, die Faszination der alten Mühle mit einer breiten Öffentlichkeit zu teilen, indem diese Einrichtung zum Museum würde.
Die ENBW kann das Problem der Nichtnutzung von 170 m im städtischen Wald in Gersbach umgehen. Das Landratsamt hat dem Unternehmen für die Andienung der Windkraft-Anlagen den Bau einer etwa 300 m langen Umgehungsstraße genehmigt.
06. Juni 2017
Der Kreisverband der LINKEN hat im Gasthaus „Sonne“ Mitgliederversammlung. Dabei stehen die Neuwahl des Kreisvorstandes und eine Diskussion über den Bundestagswahlkampf auf der Tagesordnung.
Martin und Uschi Schmitthenner berichten über den Kirchentag in Berlin und wie sie diesen erlebt haben. Bei dieser Veranstaltung waren auch 30 Schopfheimer Jugendliche als ehrenamtliche Helfer tätig.
Gegen 15.30 Uhr wurde im Bereich der Wiechser Straße/Am Floßkanal eine ältere Frau beraubt. Der Mann entriss ihr die Handtasche und ergriff die Flucht. Zwei Augenzeugen setzten dem Flüchtigen nach und konnten ihm die Tasche samt Inhalt wieder abnehmen. Der Täter setzte seine Flucht fort. Die beiden Zeugen fuhren dann wieder davon. Die Polizei sucht sie nun. Die Frau musste vom Rettungsdienst behandelt und anschließend ins Krankenhaus verbracht werden.
07. Juni 2017
Auf Einladung des Nordic Walking-Teams der Schopfheimer Partnerstadt Poligny fuhr der Skiclub Fahrnau zu einem Treffen in das französische Jurastädtchen.
Karin Miehle-Bohne konnte bei der Stadtverwaltung Schopfheim ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Die Gärtnerin ist seit dieser Zeit in der Gärtnerei für die Pflege der öffentlichen Grünanlagen zuständig.
In einem Leserbrief äußert sich Dr. Fritz Lenz zum Schopfheimer Freibad und appelliert an Bürgermeister, Verwaltung und Gemeinderat, unverzüglich ein Sanierungskonzept zu beschließen.
08. Juni 2017
Die Firma Binder & Blum hat mit dem Abbruch der alten Fabrikanlage der ehemaligen Firma Rietschle, heute Gardner Denver, an der Roggenbachstraße begonnen. Wilfried Blum, Geschäftsführer von Binder & Blum, will auf dem Gelände, das 15.000 qm groß ist, 158 Wohnungen errichten. Blum rechnet damit, dass die Offenlage des Bebauungsplanes noch im Juli erfolgen kann, um so das Genehmigungsverfahren für die Neubauten in Gang setzen zu können.
Das Verwaltungsgericht Freiburg lehnt den Eilantrag von ENBW, durch das 170 m lange Waldstück in Gersbach fahren zu können, ab. Sowenig eine Gemeinde verpflichtet sei, für eine Windenergie-Anlage ihre Gemeindegrundstücke als Standort zur Verfügung zu stellen, sowenig dürfe sie verpflichtet werden, dem Vorhabenträger die Überfahrt über ihr privates Wegenetz zu gestatten. Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes kann der Energieträger binnen zwei Wochen Beschwerde beim VGH einlegen.
Die Stadt erhält vom Land Baden-Württemberg 164.000,- Euro, um die Hebelschule in den neuen Campus der Friedrich-Ebert-Schule zu integrieren.
Für die Turnerschaft Langenau sowie die Grundschule Langenau und die Dr. Max-Metzger-Schule gibt es vom neuen Schuljahr an erstmals ein „Freiwilliges soziales Jahr Sport und Schule“. Es freuen sich darüber nicht nur der Langenauer Schulleiter Hermann Merath und die Schopfheimer Schulleiterin Eva Skrypnik, sondern auch Thomas Möller, der die Stelle antreten wird. Möller wird zu 30 % bei der Turnerschaft Langenau und zu 70 % an den beiden Schulen tätig werden.
Als Gemeinschaftsprojekt des evangelischen Sozialwerkes, des Georg-Reinhardt-Hauses und des Schopfheimer Vereins Emmaus soll auf dem Grundstück des Georg-Reinhardt-Hauses ein „Garten Eden“ entstehen, wie dargelegt wird. Geplant wird auch ein Ergänzungsbau.
Kurz vor 20 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert. Im Uehlin-Areal brennt es! Das westlich gelegene Teilgebäude der historischen Bausubstanz an der Hauptstraße steht in hellen Flammen. Die Feuerwehr, die sehr schnell vor Ort ist, bekämpft den Brand mit 110 Mann und 25 Fahrzeugen. Das DRK ist mit 30 Helfern und 10 Fahrzeugen vor Ort, das THW mit 40 Mann und 8 Fahrzeugen. Im Hof bricht im zweiten OG das Feuer durch das Dach. „Es kam zu einer Durchzündung und die Flammen schossen bis 20 m in die Höhe“, so Gesamtkommandant Lutz Hofer. Anfänglich kursierten Meldungen, wonach sich eine Person im brennenden Gebäude aufhalte. Sie soll das Haus offenbar kurz zuvor betreten haben. Die Feuerwehr suchte alle Räume ab, die glücklicherweise jedoch alle leer waren. Zwei Wohnungen im angebauten ehemaligen „Linden“-Gebäude wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Das östliche der beiden Uehlin-Häuser wurde von den Flammen dank dem Eingreifen der Feuerwehr nicht erfasst.
09. Juni 2017
Das Regierungspräsidium Freiburg verhängt einen vorläufigen Baustopp gegen die 300 m lange Umgehungsstraße, die die Zufahrt von Lkws zum Windpark Glaserkopf ermöglichen sollte. Der Eigentümer des Mettlenhofes geht juristisch gegen die Genehmigung der Ersatzzufahrt vor. Die ENBW bestätigt den vorläufigen Baustopp durch das Regierungspräsidium. Eigentlich seien für heute die ersten Materialanlieferungen geplant gewesen. Weil aufgrund der gesperrten Zufahrtswege die Arbeiten jetzt stillstehen, drohe dem Konzern ein Vor-Verlust, so ein Pressesprecher. Ein weiterer Grund für den Baustopp sei die von Biologen dort gefundene, seltene Tierart, die selbst für erfahrene Ornithologen nur schwer zu entdecken sei: die Waldschnepfe. Direkt im Bereich des Maschinenweges wurden Hinweise auf ein Nest gefunden. Bei der Waldschnepfe handelt es sich um eine streng geschützte, überaus Windkraft-sensible Art. Biologen waren im Auftrag einer neu in Schweigmatt gegründeten Windkraft-Gegner-Bürgerinitiative tätig. Ein weiterer Baustopp-Grund sei eine historische „Alt-Straße“, die in direkter Verbindung mit einer Schanze aus dem 17. Jahrhundert stehe.
10. Juni 2017
Die Polizei nimmt zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren fest. Die beiden wurden noch am Abend des Großbrandes im Uehlin-Areal als Tatverdächtige festgenommen. Einer der beiden machte bei der Vernehmung durch die Kripo Angaben, der zweite Verdächtige schweigt sich noch aus. Die Polizei geht davon aus, dass beide sich zur Tatzeit im Gebäude aufhielten und ein Feuer entfachten, das dann außer Kontrolle geriet. Beim Großbrand ist – nach Polizeiangaben – ein Schaden von etwa 200.000,- Euro entstanden. Da Einsturzgefahr besteht, geht Bürgermeister Christof Nitz davon aus, dass nur noch ein Abbruch in Frage kommen wird. Mit dem Denkmalamt habe man bereits Kontakt aufgenommen. Man müsse wegen der Einsturzgefahr schnell handeln, betont das Stadtoberhaupt.
Von der Bürgerstiftung erhält der AK Integration eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.000,- Euro.
11. Juni 2017
Die Sanierungen am THG laufen seit 2014 und sollen Anfang 2018 fertig sein. Bisher sind etwa 6,1 Mio. Euro von den insgesamt 6,6 Mio. Euro ausgegeben worden, so der Leiter der Hochbauabteilung, Bertram Ludwig.
Die Polizei stoppt einen 25-Jährigen nach einer Irrfahrt in der Statthalterstraße. Zuvor hatten Verkehrsteilnehmer gemeldet, dass ein Ford Fiesta mit platten Reifen und nur auf der Felge fahrend in Richtung Schopfheim unterwegs sei. Der Autofahrer, der unter Drogeneinfluss stand, war von Rheinfelden her unterwegs. Er war sogar auf der A 98 gefahren. Selbstredend hatte er auch keinen Führerschein. Das Auto gehörte der Mutter.
Erneut verunglückt ein Motorradfahrer auf der K 6352 von Todtmoos-Au kommend kurz vor dem Gersbacher Ortseingang. Weshalb es zum Sturz kam, ist noch unklar. Ein Rettungshubschrauber musste den 45-jährigen Schwerverletzten in eine Klinik fliegen.
12. Juni 2017
In einem Leserbrief meint die Familie Fremd, die in der Hauptstraße 38 wohnt, dass nach dem langen Leerstand der Uehlin-Häuser der Brand nicht wirklich eine Überraschung gewesen sei. Erinnert wird an den „Pflug“-Brand. Die Familie bedankt sich bei aufmerksamen Mitbürgern und dafür, dass diese die Bewohner der Hauptstraße 38 herausgeklingelt hatten. Daneben gilt der Dank den Feuerwehren, dem THW und dem Roten Kreuz sowie allen weitern Helfern, denen die Familie Respekt in der Ausübung des Ehrenamtes ausspricht.
Bürgermeister Christof Nitz und Stadtplanerin Karin Heining erläutern in einem Pressegespräch das Ergebnis der Ausschreibung für die restlichen zwei Baugrundstücke am Eisweiher. Siegreicher Entwurf, der sowohl die Bewertungsgruppe als auch den Gemeinderat überzeugte, war der Entwurf der Firma Basilea, die Planentwürfe des Konstanzer Planungsbüros „Siedlungswerkstatt“ vorlegte. Diese Firma erhält nun den Zuschlag, obwohl sie zwar nicht den höchsten Kaufpreis garantierte, jedoch das beste Konzept darstellte. Den Zuschlag für das kleinere Areal (neben dem Hubschrauber-Landeplatz) für zwei Gebäude mit insgesamt 22 Wohneinheiten erhielt die Firma Stradinger-Risorgi, die bereits das unmittelbar östlich angrenzende Areal bebaut hat.
13. Juni 2017
Elke Würger (SPD) will ihr Mandat als Stadträtin abgeben. Der Gemeinderat muss sich nun in der nächsten Sitzung damit befassen. Sie nennt persönliche Gründe für ihren Antrag. Thomas Jost aus Raitbach wird ihren Sitz im Gemeinderat einnehmen.
14. Juni 2017
Der Ortsverband des VdK, der 342 Mitglieder zählt, hatte Jahreshauptversammlung, zu der 54 Personen kamen. Für 70-jährige Treue zum Ortsverein konnte der frühere Vorsitzende, Alfons Lienhart, geehrt werden. Der Ortsverband wird weiterhin von Erhard Schöpflin geleitet.
Mit Katja Benkler hat die Stadtbibliothek eine neue Leiterin, die Kurt Menter, der nach 32-jähriger Tätigkeit zum 01. September in den Ruhestand gehen wird, vom 01. August an ablösen wird. Die 42-jährige ausgebildete Diplom-Bibliothekarin leitete unter Anderem die amerikanische Bibliothek in Karlsruhe und ist derzeit Stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek in Rheinfelden.
Die Badische Zeitung berichtet über Informationen der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen, wie die 20- und 21-jährigen Tatverdächtigen auf das Uehlin-Areal gelangt sind. Vom Parkplatz der Sparkasse aus kamen sie durch eine Öffnung im Bauzaun auf das Gelände und über eine bereits eingerissene Mauer hätten sie danach das Gebäude betreten. Im 2. OG, wo sie sich längere Zeit aufhielten, hatten sie schließlich Papier angezündet. Das Feuer sei außer Kontrolle geraten und habe auf das Zimmer übergegriffen. Die Beschuldigten, so die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Janke, flüchteten darauf hin, ohne sich weiter um die Brandfolgen zu kümmern. Nach wie vor sei nur gegen den älteren der beiden Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen werden allerdings keine Hinweise zur Herkunft der Verdächtigen gemacht.
Die Altlasten-Sanierung auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Gaswerkes an der Belchenstraße sei weitgehend abgeschlossen, betont Gerd Woop, städtischer Tiefbauamtsleiter.
16. Juni 2017
Die Unabhängigen stellen an den Stadtrat zwei Eilanträge. Zum einen fordern sie eine Kernsanierung des städtischen Schwimmbades und zum andern den Sofortabriss der beiden Uehlin-Gebäude, welche vom Brand betroffen sind.
In der jüngsten Mitgliederversammlung wählten die GRÜNEN ein neues Vorstands-Team. Die bisherigen Vorstände Ehrenfried Barnet und Michael Straub scheiden nach jahrelanger Tätigkeit aus. An ihrer Stelle übernehmen Sabine Imping und Roland Matzker als gleichberechtigtes Team den Vorstand der Schopfheimer GRÜNEN. Sie sehen es noch nicht als selbstverständlich und ausgemacht, dass die beiden historischen Uehlin-Gebäude ein- für allemal verschwinden sollen.
Schwimmmeister Mathias Wüst, der seit 18 Jahren im Schopfheimer Bad tätig ist, hat seine Beschäftigung zum 01. Januar 2018 gekündigt. Er übernimmt die Betriebsleiter-Stelle für die Rheinfelder Bäder. Wie Wüst betont, hat seine Kündigung nichts mit dem neuerlichen Wasserschaden zu tun. „Der Badebetrieb, der am Pfingstsonntag wieder begonnen hat, läuft derzeit wieder völlig normal“, betont er. Die Fachangestellte für Bäderbetriebe, Elena Nüßeler, verlässt das Bad ebenfalls.
Die alternative Baustellen-Zufahrt für den Windpark Glaserkopf droht nach einem vorläufigen Baustopp gänzlich ins Wasser zu fallen, sollte sich bewahrheiten, dass die Wasserversorgung für die Mettlenhöfe an jenem Feuchtgebiet hängt, das sich ganz in der Nähe der geplanten Zuwegung befindet. Dies wäre dann „so nicht machbar“, wird vom Landratsamt geäußert. Zum Brutgebiet der Waldschnepfe meint der Vertreter des Landratsamtes, aufgrund der Hinweise von Biologen bestehe „eine Eventualität, dass Gelege existieren.“ Die ENBW sei daher aufgefordert, die Trasse ganz genau auf Waldschnepfen-Nester untersuchen zu lassen. Wenn die neue Begutachtung vorliege, werde die Behörde bewerten, ob und inwiefern die Windpark-Genehmigung anzupassen sei.
17. Juni 2017
Was wird aus den Uehlin-Häusern? Das Denkmalamt hat sich zu einem möglichen Abriss noch nicht geäußert. Die Unabhängigen und die GRÜNEN hatten einen Antrag an den Gemeinderat auf dem Tisch. Während die Unabhängigen einen unverzüglichen Abriss beantragten, treten die GRÜNEN für ein besonnenes und fachliches Prüfen der Sachlage ein und wehren sich gegen einen voreiligen Abriss.
Werner Müller meint in seinem Kommentar heute: „Der Qualm über dem Uehlin-Areal hat sich noch nicht verzogen, da stehen schon die Besserwisser und Verschwörungstheoretiker auf dem Plan. Sie schwadronieren in den (un-)sozialen Medien und in Leserbriefen von angeblich ‚heißem Abriss‘ und bemühen den Vergleich zum ‚Pflug‘-Areal. Die selbsternannten Brandsachverständigen vergessen dabei, dass der ‚Pflug‘-Brand seinerzeit die Tat eines Serien-Brandstifters war.“ Wer die Erinnerung an den radikalen Demokraten und Anhänger der 48er-Revolution (Georg Uehlin) wirklich bewahren wolle, sollte sich vielmehr an seinen geistigen und politischen Idealen orientieren. Dazu zähle u. A., so Müller, das „treue Festhalten an Wahrheit und Recht.“
Die Stadt geht gegen widerrechtliche Nutzungen an Wuhr und Floßkanal vor. Dies führt zu heftigen Reaktionen von Betroffenen.
Wenig Interesse besteht am Verkauf des Inventars des ehemaligen Stadthallen-Restaurants „Zum Markgrafen“.
18. Juni 2017
In einem Festgottesdienst in der Fahrnauer Matthäuskirche feiern Schulkameradinnen und -kameraden die diamantene Konfirmation zusammen mit Pfr. Ulrich Henze.
Bei der letztlich erfolgreichen Suche nach einem 15-jährigen Mädchen bei Langenau waren 40 Helfer im Einsatz. Das Mädchen wurde dank der Unterstützung der Wehren Langenau und Schopfheim sowie des Rettungsdienstes und des Einsatzes eines Hubschraubers in einem Waldstück gegen 18.30 Uhr in Langenau gefunden. Es befindet sich nun in einer Jugendeinrichtung.
19. Juni 2017
Bei der Jahreshauptversammlung der Windkraft-Gegner berichtet Wolfgang Ühlin von einem arbeitsintensiven Jahr. Unmut zeigt er über das Verhalten von Investoren, Stadtverwaltung und Behörden. Eine neue Aufgabe besteht nun am Glaserkopf im Nachweis des Tötungsrisikos für Rotmilane. Der Verein appelliert an den Gemeinderat, die Durchfahrt auf dem 170 m langen Teilstück des städtischen Waldweges nicht zu gestatten.
Zum Brand im Uehlin-Areal: Jürgen Fremd, Stadtrat der GRÜNEN, wirft der Stadt „mangelhafte Prozessqualität“ beim kommunalpolitischen Umgang mit dem Uehlin-Areal vor und sieht diese als „mitverantwortlich“ für den Brand. Die Stadt habe 10 Jahre am Vorhaben herumgedoktert, so Fremd. Für die beiden alten Häuser müsse weiterhin das Ziel eines Kommunikations-Zentrums das Maß aller Dinge sein. Die Vorwürfe, die Fremd „zwischen den Zeilen“ erhoben hat, weist Bürgermeister Christof Nitz mit aller Schärfe zurück. Der Entscheidungsprozess habe zugegebenermaßen lange gedauert, aber Grund dafür sei nicht zuletzt die Bürgerinitiative selbst gewesen, die sich für den Erhalt der beiden alten Gebäude eingesetzt habe. Der Gemeinderat habe auf deren Forderungen hin stets sehr flexibel reagiert. Nitz zollte der Feuerwehr und dem Rettungsdienst ein dickes Lob für eine hervorragende Arbeit. Die Brandsachverständigen, betont er weiter, benötigten drei bis vier Wochen für einen abschließenden Bericht.
Bürgermeister Christof Nitz verabschiedet Elke Würger (SPD) aus dem Gemeinderat und verpflichtet Thomas Jost als Nachrücker.
Der Gemeinderat beschäftigt sich erneut mit den Kosten des Schul-Campus Friedrich-Ebert-Schule. Die Planer hatten den Auftrag, für die einzelnen Elemente des Campus eine Gesamt-Kostenschätzung zu erstellen. Es galt auch, herauszufinden, wie viel Geld trotz der Kostendeckelung auf 23,8 Mio. Euro evtl. für weitere Maßnahmen übrig bliebe. Diese erneute Rechnung sieht nun vor, dass gut 1 Mio. Euro für die Sanierung des Altbaus zur Verfügung bleiben wird.
20. Juni 2017
Beim zweiten Durchgang der Parlamentswahlen in Frankreich hat in Poligny die Kandidatin von Präsident Macrons „En marche“-Partei, Danielle Brulebois, das Mandat mit 58,7 % gewonnen.
Die Stadtgärtnerei hat sowohl den Verkehrskreisel beim Friedhof als auch jenen am Hirschen-Dreieck in Fahrnau sehr schön für die Partnerschafts-Jubiläen hergerichtet.
Ein Traum geht für Serkan Korkmaz in Erfüllung: Er hat beim Schweizer Challenge League-Club FC Wil einen Zweijahresvertrag als Fußball-Profi unterschrieben.
Es wurden keine Waldschnepfen-Eier im Bereich des Windparks Glaserkopf und der Zuwegung gefunden, vermeldet jedenfalls das von der ENBW beauftragte Gutachter-Büro. Dezernatsleiter Michael Kauffmann vom Landratsamt bestätigt, dass dieses Gutachten vorgelegt wurde. Es ergebe sich daher kein Bedarf an einer grundlegenden Neubewertung, betont er.
21. Juni 2017
Bei den Schulleitungen gibt es einen weiteren Wechsel: Claudia Brenzinger, Schulleiterin der Friedrich-Ebert-Schule, geht zu Beginn der Sommerferien ebenfalls in den Ruhestand.
Die Stadt stellt der ENBW das 170 m lange Teilstück des Waldweges nach wie vor nicht als Baustellen-Zufahrt zur Verfügung. Die ENBW sucht erneut nach alternativen Lösungen, würde es jedoch begrüßen, wenn die Stadt ihre Blockade-Haltung aufgeben könnte.
Bernward Braun, Leiter der Musikschule Mittleres Wiesental, wird im Februar 2018 nach nur etwas mehr als zwei Jahren an die Musikschule nach Rheinfelden wechseln. Der Wechsel kommt überraschend.
Für kurze Zeit gab es im Gewerbegebiet Gündenhausen einen Stromausfall.
22. Juni 2017
Die Polizei kann einen Ermittlungserfolg verzeichnen. Sie verhaftete einen 31-jährigen Deutschen, dem vorgeworfen wird, am 06. Juni einer 79 Jahre alten Frau die Handtasche trotz Gegenwehr entrissen zu haben. Die Frau wurde damals schwer verletzt.
„Wir sind kerngesund und unser Geschäftsmodell steht auf einem soliden Fundament“, betont VR-Bankvorstand Bernhard Schlageter in der Stadthalle vor 101 gewählten Vertretern und stellt das Jahresergebnis 2016 vor. Die Mitglieder-Dividende hätte höher ausfallen können, doch die Kürzung ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen die Genossenschaftsbank die nachhaltige Zukunftsfähigkeit sichern will, um das Eigenkapital zu erhöhen. Die Bilanzsumme stieg auf 454 Mio. Euro, das Kreditvolumen auf 952 Mio. Euro.
Die Sparkasse verteilt 18.000,- Euro an Vereine und Institutionen aus dem PS-Gewinnsparen.
Der Sommersound wird in diesem Jahr nur an drei statt an bisher vier Abenden stattfinden. Christoph Römmler vom Veranstalter KARO-EVENT bestätigt, dass das am Samstag vorgesehene Konzert unbesetzt bleiben wird.
Romantische Atmosphäre herrschte im Schwimmbad Schweigmatt. Bei diffusem Licht genossen viele Badegäste bis 22 Uhr das 24 Grad warme Wasser.
23. Juni 2017
Die ENBW zieht wegen des 170 m langen Abschnitts im Gersbacher Wald erneut vor den Kadi. Das Unternehmen hatte laut einer Pressemitteilung beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg fristgerecht Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg eingelegt.
Lothar Gisin, Reinhold Hagist, Jürgen Schmid und Bernd Waßmer haben als letztes Projekt des Fördervereins Aussegnungshalle Wiechs nun zwei Eingangstore geschaffen. Mit diesem Abschluss geht ein langjähriges ehrenamtliches Engagement zu Ende. Im kommenden Monat will sich der Förderverein auflösen.
Der Gitarrist Gabriel Selvage, die Sängerin Alana Moraes und der Pandeiro-Spieler Zé Ricardo Barboza begeistern das zahlreich erschienene Publikum in St. Agathen.
24. Juni 2017
„Ich verlasse zwar die Schule, bin aber noch nicht im Ruhestand“, meint Wolfgang Stocker, Schulleiter des THG, während eines Pressegespräches. Er wird offiziell am 13. Juli verabschiedet, geht aber erst 2018 nach einem Sabbat-Jahr in den Ruhestand.
Das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren stellen Katja Janker und Silke Dantona vom Jugendzentrum vor.
Bürgermeister Christof Nitz eröffnete das diesjährige „Städtlifest“ gekonnt beim Anstich des Festbier-Fasses. Frauen in kroatischer Tracht tanzten zum Auftakt auf dem Marktplatz. Kurz nach 19 Uhr aber hatten die Festwirtschaften teilweise keine elektrische Energie mehr, die Güggeli des „Auma-Zinkens“ wurden kalt und manches verdarb. Wie hoch der Schaden ist, kann noch nicht beziffert werden.
Jubiläum bei den Jugendfeuerwehren. In der Raitbacher Festhalle feiert die Feuerwehrabteilung Schopfheim und Raitbach das 40. und 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehren. Während vor 50 Jahren die Jugendwehr in Schopfheim gegründet wurde, sind es in Raitbach immerhin auch schon 40 Jahre her, seit sich die ersten jungen Männer damals zur Jugendfeuerwehr bekannten. Lutz Hofer hält die Jugendwehren generell für unverzichtbar und bezeichnet deren Ausbildungsstand als hoch.
Von einem normalen Vereinsjahr spricht Anita Blum, Vorsitzende der Gersbacher Landfrauen, bei der Generalversammlung. Bekanntlich sind die Gersbacher 2015 aus dem Landesverband ausgetreten.
Die Gersbacher Barock-Schanze wird zu einem Feldlager. Auf Einladung des Fördervereins Gerisbac kamen „Kaiserliche“ und „Schweden“, die sich allerdings friedlich gegenüberstanden. Am Sonntag krachten dann auch die Kanonen der Söldner. Natürlich waren alle einschließlich der Marketenderinnen stilecht gewandet.
Der Angelsportverein Schopfheim säubert die Wiese von der Langenauer Brücke bis zur Entegast-Brücke. Insgesamt wurden 12 Müllsäcke voller Abfälle aus dem Fluss geborgen. Von Reifenfelgen über Einkaufswagen bis zu Plastiktüten reichte die „Beute“.
Der Kinderschutzbund feiert ein Familienfest beim evangelischen Gemeindehaus.
Ein Kammerensemble der Musikschule Mittleres Wiesental spielt bei der Marktmusik in der Alten Kirche St. Michael. Es steht unter der Leitung von Rafael Lobo.
25. Juni 2017
Andreas Mölder und der von ihm geleitete Kinderchor führen im katholischen Gemeindehaus mit musikalischem und schauspielerischem Können „Ritter Rost“ auf.
Der Gospelchor „Resonance of Life“ lädt in die evangelische Stadtkirche zum Konzert. Zusammen mit Instrumentalisten und Sologesangsstimmen erlebten die Konzertbesucher einen mitreißenden Abend.
„Wir haben nur Lob erhalten für unser Traditions-Turnier sowie das Ambiente und die vielen Prüfungen“, resümiert Volker Trefzger über das zu Ende gegangene internationale Sommer-Turnier beim Gestüt Sengelen. An den vergangenen vier Tagen gab es über 1.500 Starts, an denen 750 Pferde und 350 Reiter beteiligt waren.
Trotz Termin-Kollision mit dem „Städtlifest“ feierte der Turnverein Fahrnau ein frohes Familienfest rund um die Grundschule.
26. Juni 2017
Dieser Tage hatte die Baugenossenschaft ihre Mitgliederversammlung. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Bilanzsumme verdoppelt. Grundstücke mit Wohnbauten wurden 2015 noch mit 4,96 Mio. beziffert, 2016 lagen diese bei 10,44 Mio. Euro. Hauptursache war der Erwerb von 24 Wohnungen in der „Schleife“. Bei der Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindehaus Fahrnau begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende, Siegfried Zettler, die Anwesenden. Trotz dieser neuen Wohnungen sei die Warteliste noch lange, so Sebastian Pfeifer. 150 Wohnungssuchende stünden weiter auf der Liste. Die Baugenossenschaft verfüge derzeit über 188 Wohneinheiten. In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Martina Herzog und Marcus Walter.
Erfreuliche Zahlen konnte Finanzvorstand Harald Strecker in der Jahreshauptversammlung der Genossenschaft „Unser Gersbacher Dorfladen e.G.“ vor einigen Tagen mitteilen. Der Umsatz konnte von 310.000,- Euro auf 333.000,- Euro gesteigert werden. Auch der Gewinn stieg von 825,- Euro auf 3.800,- Euro vor Steuern. Ein hohes Maß an Ehrenamt leisteten wiederum Petra Deiß und Heike Walter sowie die Brot-Transporteure Rita Deiß und Ernst-Frieder Schmidt neben dem Verkaufspersonal. Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder investierten rd. 1.200 Ehrenamtsstunden, ist zu hören.
Der Verwaltungsausschuss diskutiert über die Schul-Sozialarbeit und lässt sich von Katharina Hummelbrumm und Tanja Hübschmann-Randebrock informieren. Vom 01. Januar des kommenden Jahres an gibt es eine Stellenvermehrung bei der Schul-Sozialarbeit.
27. Juni 2017
Im Rahmen der sonntäglichen Kirchenführungen berichtet dieses Mal Prof. Dr. Klaus Schubring im alten Gotteshaus unter dem Motto „Martin Luther und die Reformation in Schopfheim“.
28. Juni 2017
In der vergangenen Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag wollte Stadträtin Marianne Zabel (CDU) wissen, seit wann die Verwaltung vom Weggang des Musikschulleiters Bernward Braun wisse. „Wir haben es ungefähr einen Tag vorher erfahren“, meint Bürgermeister Christof Nitz. Artur Cremans (SPD) beantragt, über die Musikschule bzw. deren künftige Ausrichtung nicht öffentlich zu diskutieren. Allen an der Musikschule beteiligten Kommunen habe das Vorgehen Brauns nicht gefallen.
Die Stadt lässt die beiden vom Brand betroffenen Gebäude des Uehlin-Areals derzeit sichern.
Die Grundschule Fahrnau feierte jüngst ihr Schulfest unter dem Motto „Olympische Spiele“.
In der Nacht von Dienstag auf heute kam es zu einem dramatischen Einsatz der baden-württembergischen SEK der Polizei. Mitten in der Stadt gab es einen Ehestreit, in dessen Verlauf der Ehemann eine scharfe Waffe an sich nahm und diese durchlud. Die Ehefrau flüchtete aus der Wohnung und alarmierte die Polizei. Die Verhandlungen mit dem Bewaffneten zogen sich über mehrere Stunden hin. Kurz nach 1 Uhr drangen die SEK-Beamten in das Haus des Mannes ein, der sich widerstandslos festnehmen ließ.
In den Abendstunden muss die Feuerwehr zu einem Brand in der Hohe-Flum-Straße ausrücken. Den Küchenbrand konnten die Hausbewohner jedoch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen. Die Feuerwehr übernahm noch die Restarbeiten und durchlüftete das Gebäude. Der Schaden beträgt etwa 10.000,- Euro.
30. Juni 2017
Elena Politowa zeigt monumentale Bilder, die als Bühnenbilder geschaffen wurden, in der Kulturfabrik.
Die Schopfheimer TSG-Badminton-Spieler hatten bereits zum zweiten Mal Besuch von einer Gruppe junger Menschen aus dem polnischen Lubliniec.
Beim THG beenden 22 Abiturienten ihre Reifeprüfung mit einer Eins vor dem Komma. Alle 93 Schüler haben die Reifeprüfung bestanden.
Ecke Feldberg-/Friedrichstraße eröffnet ein neues griechisches Restaurant unter dem Namen „Sirtaki“ im City-Hotel. Eleni und Zikos Papazotas sind die neuen Inhaber des Restaurants, die sich auch um den Hotel-Betrieb kümmern.
Die Schauspiel-Arbeitsgemeinschaft am THG hat die zahlreichen Zuschauer tief beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Unter der Leitung von Regisseur Lukas Engelke hatten die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen das Stück „Das besondere Leben der Hilletje Jans“ aufgeführt.
Mit einem „Blues-Festival“ im Stadtpark beginnen die Jubiläumsfeierlichkeiten für Schopfheim und Poligny die Kleinmachnower „Männerversteher“ sowie die Gruppe „exbluesive“. Später trat noch Rod Barthet mit seiner Band auf, der zu den angesagtesten Bluesmusikern Frankreichs zählt. „Emil and the Ecstatics“ aus Ronneby waren weiter auf der Bühne, bevor der Dikome-Vertreter Roland Tchakounté zusammen mit seinem Partner Mick Ravassat auftrat. Klaus Fleck, der an diesem Abend unter den Gästen weilte, meinte, dass dies durchaus eine ständige Einrichtung werden könnte.
01. Juli 2017
Aus dem Ausgleichsstock erhält die Markgrafenstadt in diesem Jahr kein Geld. Es gibt weder einen Zuschuss für den Neubau der Johann-Peter-Hebel-Schule im Zuge des Campus-Projekts noch für den Neubau der Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule.
Etwa 130 Jugendliche aus drei Schulen konzertieren unter dem Dach des THG. Ursprünglich sollte das Konzert unter freiem Himmel beim Hohe-Flum-Turm stattfinden. Den Auftakt in der Aula bildete die Bläserklasse der Gertrud-Luckner-Realschule Rheinfelden. Stimmstark präsentierte sich danach der Gospelchor vom Bad Säckinger Gymnasium. „Mit üppigem Streicher-Klang und zartem Sound“, so der Berichterstatter, „präsentierte sich das Orchester des Schopfheimer THG unter der Leitung von Clemens Barth.“
Seit 50 Jahren besteht die Partnerschaft mit der französischen Jura-Stadt Poligny und seit 30 Jahren eine partnerschaftliche Verbindung mit der schwedischen Stadt Ronneby. Diese Ereignisse werden in der Stadthalle gemeinsam mit Vertretern der Partnerstädte Schopfheims gefeiert. Besonders bemerkenswert war bei der Feierstunde, dass Bürgermeister Christof Nitz seine Ansprache für die Freunde aus Poligny auf Französisch hielt. Die Übersetzung ins Englische und Deutsche wurde auf einer Großleinwand dargestellt. Er erinnerte an die ersten Bürgermeister Jacques Pothier und Dr. Hans Vetter, die 1967 die erste Partnerschaftsurkunde unterzeichnet hatten. Zur zweiten Partnerstadt – Ronneby – hielt der Schopfheimer Bürgermeister seine Rede in Englisch. Sie wurde ins Deutsche und ins Französische übersetzt. Die Bürgermeister aller drei Partnerstädte trugen sich während der Veranstaltung in der Stadthalle ins Goldene Buch der Stadt ein.
Ganz im Zeichen der Freundschaft mit den Partnergemeinden steht der heutige Tag. Der Platz zwischen Museum und der Alten Kirche St. Michael hat nun den Namen „Poligny-Platz“. Parallel wurde am Bifig-See der von Lasse Brander geschaffene Brunnen in „Ronneby-Brunnen“ umbenannt.
Der AK Integration eröffnet die Ausstellung „Schau mich an – Gesichter einer Flucht“. Die 12 Plakate können in Räumen der Altstadt betrachtet werden.
Mit 350 Meldungen verzeichnet der diesjährige Sparkassen-Triathlon eine Rekordbeteiligung.
Seit Mitte November 2016 leitet Krastin Nastev den Gesangverein Fahrnau. In Kürze wird er sich erstmals in einem Konzert mit dem Verein präsentieren.
Zu einem fröhlichen Plausch trafen sich die Enkensteiner beim Dorffest.
02. Juli 2017
„In Freundschaft verbunden“ heißt die Ausstellung, die im Museum der Stadt zum Partnerschaftsjubiläum eröffnet wurde. Darin sei der „Geist der Partnerschaft“ spürbar, meinte Bürgermeister Christof Nitz bei der Vernissage. Mitgewirkt bei Gestaltung und Konzeption der Ausstellung hatten Neuntklässler der Friedrich-Ebert-Schule, aber auch verschiedene Klassen des THG gestalteten die Schau mit.
04. Juli 2017
Das Thema „Energie-Effizienz“ führte Umwelt-Staatssekretär Dr. André Baumann und Landrätin Marion Dammann sowie den städtischen Beigeordneten Dr. Hirschner zur Firma MEGU.
05. Juli 2017
Nach dem wöchentlichen Training auf dem Sportplatz im Oberfeld trafen sich zahlreiche Teilnehmer am diesjährigen Sportabzeichen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Willi Schäfer kann dies bereits zum 44. Mal.
06. Juli 2017
31 Frauen und fünf Männer sind derzeit im ambulanten Hospizdienst des Diakonischen Werkes tätig. Karin Racke, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, sowie die Koordinatorinnen Lore Barnet und Friederike Schweigler blicken daher recht optimistisch in die Zukunft.
Der Schopfheimer Orgelsommer nimmt mit dem Konzert von Lisa Hummel (Freiburg) mit Werken von Bach, Schumann und Brahms in der evangelischen Stadtkirche seinen Auftakt.
Schüler der Klasse 7a der Friedrich-Ebert-Schule setzten gemeinsam mit „Frischkost“, einem Tochterunternehmen von EDEKA Südwest, sowie EDEKA Hieber 5.000 Junglachse in der Wiese aus. Tatkräftig unterstützt wurden sie natürlich von den Mitgliedern des Schopfheimer Angelsportvereins.
07. Juli 2017
Die ENBW lenkt nun bei den Transporten zum Glaserkopf ein. Der Konzern verzichtet „bis auf Weiteres“ auf eine Zufahrt über Gersbacher Gemarkung. Stattdessen sollen die Lkws notgedrungen, so heißt es, über Hasler Waldwege zur Baustelle fahren. Das Energieunternehmen hat jetzt alle laufenden Klage- und Begutachtungsverfahren gestoppt. Das Projekt sei dadurch jedoch nicht in Frage gestellt, allerdings drohten erhebliche wirtschaftliche Nachteile, so ein Pressesprecher.
Das Markus-Pflüger-Heim möchte für zwei Außenwohngruppen eine ehemalige Fabrikanten-Villa in der Hauptstraße erwerben (ehemals Hülsenfabrik Herbster).
An der Waldorfschule haben 22 Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 2,5 die Reifeprüfung bestanden. Fünf Schüler erreichten laut einer Pressemitteilung der Schule eine Eins vor dem Komma.
Die BI „Alternative Energien“ lädt für morgen Samstag zu einem Protest-Fest beim Tannenhof Schweigmatt zur Einweihung des Gersbacher Windparks ein.
Mitglieder des CDU-Stadtverbandes orientieren sich über den Baufortschritt für die Flüchtlingswohnungen am Dammweg. Besichtigt wird dabei auch der Modul-Bau bei der Firma Kuri Holzbau, die zusammen mit Räuber Holzbau das Projekt übernommen hat. Das Besondere der Bauweise, so Architekt Thomas Kuri, sei, dass Wände bei einer späteren potenziellen Umnutzung entnommen und größere Wohneinheiten geschaffen werden können. Die Module seien im Übrigen gemäß den aktuell gültigen Energie-Effizienz-Vorgaben geplant und gebaut worden. Man könne daher mitnichten von einer Billig-Bauweise sprechen, betont Kuri.
Landrätin Marion Dammann hat kürzlich zusammen mit Laura Berchtold, der Wirtschaftsbeauftragten des Landkreises, den Schopfheimer Maschinenbauer Dreistern besucht. Sie möchte mit solchen Besuchen verstärkt den Kontakt mit Unternehmen im Landkreis suchen, um so die Herausforderungen der regionalen Wirtschaft noch genauer kennenzulernen. Dreistern-Geschäftsführer Thomas Krückels und seine Frau Gerlinde führten die Besucher durch die Bereiche Montage und Produktion.
Wenn morgen der Windpark in Gersbach eingeweiht wird, muss auch mit Protest-Veranstaltungen gerechnet werden.
Zwei Verletzte und 18.000,- Euro Sachschaden, so die Bilanz eines Unfalls auf der Kreisstraße 6339 zwischen Raitbach und Hausen.
Auf dem Poligny-Platz zwischen Alter Kirche und Museum gibt der Musikverein Fahrnau zur Freude zahlreicher Besucher ein stimmungsvolles Platzkonzert.
08. Juli 2017
Im ehemaligen Betriebsgelände der Firma Hanf-Union in der Belchenstraße präsentieren sieben Betriebe während einer Gewerbeschau, was sie heute auf diesem Areal produzieren.
Bei der Stadt wurden Michael Waßmer, der seit 25 Jahren dem Bauhof angehört, und Dieter Henrich, der seit 45 Jahren ebenso beim Bauhof tätig ist, geehrt.
Die Grundschule Wiechs möchte Naturpark-Schule werden. Nachdem man bereits ein grünes Klassenzimmer hat, stellte die Schulleiterin, Rosemarie Jaeckel, dieses Ansinnen an den Ortschaftsrat, der das Vorhaben befürwortete.
Der Kunstverein sucht – so ist bei der Hauptversammlung zu hören – nach strukturellen Veränderungen. In den letzten Jahren ging die Zahl der Mitglieder altershalber immer mehr zurück. Neue Ideen brachte Gerrit Koglin in die Runde. Der Künstler aus Zell, der für den verstorbenen Vereinsgründer Hans Theo Baumann in den Vorstand nachrückte, steht für die Hoffnung, frischen Wind in die Arbeit des Vereins zu bringen. Man will, so wird beschlossen, das etwas eingeschlafene Verhältnis mit den Instanzen der Stadt neu beleben. Schließlich kündigte der Vorsitzende, Johannes Kehm, an, im kommenden Jahr nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren.
Bei der 10. Schopfheimer Orgelnacht in der Alten Kirche St. Michael, der katholischen St. Bernhardskirche und der evangelischen Stadtkirche sind die Organisten Dieter Lämmelin, Andreas Mölder und Christoph Bogon zu hören.
Nachdem die Ausstellung „Schau mich an – Gesichter einer Flucht“ im Begegnungstreff am Viehmarktplatz zu sehen war, wird der AK Integration diese heute in etwas größerem Umfang in der Alten Kirche St. Michael zeigen.
Dritt- und Viertklässler der Christlichen Schule Schopfheim trafen sich mit ihren Brieffreunden aus Frankreich auf dem Maulburger Sonnenhof.
„Der Windpark am Rohrenkopf ist eine Investition in eine klimafreundliche Zukunft“, meint Umweltminister Franz Untersteller vor rund 150 Gästen in einem eigens aufgestellten Festzelt. Der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Josha Frey kam ebenso wie die Bürgermeister Bruno Schmidt aus Häg-Ehrsberg und Gerd Schönbett aus der Gemeinde Kleines Wiesental. Landrätin Marion Dammann meinte, sie hätte gerne auch den Gersbacher Ortsvorsteher zur Einweihung begrüßt. „Das wäre ein Zeichen, dass wir jetzt wieder aufeinander zugehen“, sagte sie. Bei der Begrüßung der Gäste an der Windanlage 3 WEA hatte Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner an das sehr kritische und konfliktträchtige Genehmigungsverfahren erinnert, aber Energiefragen seien Zukunftsfragen, die über unseren künftigen Wohlstand entscheiden würden, betonte er. Gleichzeitig kritisierte er die gesetzlichen Bestimmungen bei den ökologischen Ausgleichszahlungen, die den von den Windkraft-Anlagen betroffenen Kommunen sogar noch einen 10-prozentigen Anteil abverlangten. Ins gleiche Horn stieß auch Bürgermeister Christof Nitz. Der Bau eines Windparks sei nicht leicht, es gebe viel Widerstand. Deshalb müssten in erster Linie die betroffenen Kommunen von den Ausgleichszahlungen profitieren und nicht der Naturschutz-Fonds des Landes. EWS-Aufsichtsrat Ulrich Martin Drescher bezeichnet den Windpark Rohrenkopf mit 29 Mio. Euro als „größte Investition der vor 20 Jahren gegründeten Unternehmens“. Als einstige Strom-Rebellen sei man verpflichtet, auch kritische Diskussionen vor Ort ernst zu nehmen. Der Wind sei eine Gabe Gottes, betonten die Pfarrer Ulrich Henze und Michael Latzel, die der Anlage ihren Segen spendeten. Sie fügten hinzu, in Gersbach sei es jetzt an der Zeit, die Gräben wieder zuzuschütten und aufeinander zuzugehen. Bei der Einweihung war auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zugegen. Betont wurde bei der Einweihung, dass dies der höchstgelegene Windpark Deutschlands auf einer Höhe von 1.150 m sei.
Die Grundschule Fahrnau feierte zusammen mit den Eltern ein Sommerfest.
Wiederum wurden -zig Tonnen Sand auf den Marktplatz aufgetragen, um ein Beach-Volleyball-Turnier auf höchstem Niveau austragen zu können. Neben dem Spielfeld auf dem Marktplatz gab es noch zwei weitere Plätze beim Langenauer Löwenzahn-Stadion. Für die 12 Damen- und 16 Herren-Teams ging es um den LBS-Cup und um nationale Ranglisten-Punkte. Vor allem heute war es nicht so einfach, denn es gab Temperaturen um 35 Grad (im Schatten wohlgemerkt). Am Abend stieg auf dem Marktplatz eine Beach-Party, die von den „Sameday Records“ und mit den „Holzgitarren“ für fetzige Unterhaltung sorgte.
09. Juli 2017
Heute nacht beginnen die Bauarbeiten an der Haltestelle Schlachtholz. Die lärmintensiven Tiefbauarbeiten sollen aus Sicherheitsgründen jeweils nachts erfolgen, mit Ausnahme der Nächte Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag. Bürgermeister Christof Nitz hofft, dass die Haltestelle zum 15. Dezember in Betrieb genommen werden kann.
Zum ersten Konzert mit dem neuen Dirigenten hat der Fahrnauer Gesangverein in die Fahrnauer Festhalle eingeladen. Das Publikum zeigte sich begeistert über die Evergreens aus Oper, Operette und Musical.
Die evangelische Kirchengemeinde Fahrnau feiert ihr traditionelles Gemeindefest auf der Wiese zwischen der Kirche und dem Gemeindehaus. Pfr. Ulrich Henze ermutigte, den Sonntag als Ruhetag wieder neu zu entdecken.
Beim Prominenten-Spiel zwischen dem eingespielten Paar Bürgermeister Christof Nitz/Sparkassen-Vorstand Georg Ückert waren in diesem Jahr mit Walter Würger und Jürgen Hlawatschek zwei erfahrene Langenauer Tennis-Cracks im Sand auf dem Marktplatz. Die bisherigen Seriensieger beherrschten auch dieses Spiel und gewannen selbstverständlich.
Trotz vieler Veranstaltungen im Umkreis war das Grümpel-Turnier des Kraftsportvereins Gersbach gut besucht und sorgte für eine gaudimäßige Unterhaltung.
322 Kinder aus 27 Vereinen waren zu Gast bei der TSG in der Schopfheimer Sporthalle. Dort wurde ein Gau-Kinderturnfest der Markgräfler Hochrhein-Turnerjugend ausgetragen.
127 Personen gehen beim Gersbacher Panorama-Lauf auf die Strecke. In diesem Jahr findet die Veranstaltung aus Kostengründen zusammen mit dem Grümpel-Turnier statt. Der veranstaltende KSV ist jedoch mit der Teilnehmerzahl nicht ganz zufrieden.
10. Juli 2017
Die langjährige Leiterin des Kindergartens Bremt, Anne Joachimi, verlässt die Einrichtung. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger bezeichnete sie als vorbildliche Leiterin und betonte: „Schade, dass Sie gehen.“ Die langjährige Leiterin hat ihren Wohnsitz nach Mannheim verlegt.
Armin Schuster, CDU, MdB, war dieser Tage bei den CDU-Senioren im Café Trefzger zu Gast. Eine erfreulich große Zahl an Interessierten kam, worüber sich Werner Schute sehr freute.
Mit dem heutigen Montag endet das dreitägige „Güggeli-Fest“ des „Hexen-Zinkens“ in Gündenhausen. Die Verantwortlichen, allen voraus „Hexen-Zinken“-Boss Björn Post, freuten sich, denn am Samstagabend waren bereits vor Festbeginn alle Plätze besetzt.
Umjubelt war in der vergangenen Woche der Auftritt der THG-Theatergruppe, die das Stück „Paul Vier und die Schröders“ auf die Bühne brachte.
Der Gemeinderat stimmt dem von der Verwaltung vorgelegten Abbruchantrag für die beiden Uehlin-Häuser mit überwältigender Mehrheit zu. Lediglich Stadtrat Jürgen Fremd von den GRÜNEN votierte dagegen. Vier weitere Mitglieder seiner Fraktion enthielten sich der Stimme. Bürgermeister Christof Nitz informierte zu Beginn der Sitzung darüber, dass noch keine endgültige Stellungnahme vom Denkmalamt vorhanden sei. Ebenso stehe das Gutachten der Gebäudeversicherung über den Restwert der beiden Häuser noch aus. „Sachverständige werden aller Voraussicht nach aber eine Abbruchempfehlung aussprechen“, betont Nitz weiter. Jürgen Fremd bat darum, trotz Abbruchantrag zu prüfen, ob sich der Erhalt nicht trotzdem lohnen würde. „Wir sollten vorsichtig vorgehen“, betonte er und regte an, einen potenziellen Investor, den er vor 14 Tagen schon ins Spiel gebracht habe, eine Besichtigung der Häuser zu gestatten. Die SPD stimmte dem Abbruchantrag zu, betonte jedoch – so Artur Cremans – dass dieser mit der Forderung verbunden sei, wonach ein Neubau die alte Fassade wieder erkennen lassen müsse. In der gleichen Sitzung beschäftigte sich das Stadtparlament mit dem Schopfheimer Schwimmbad. Bürgermeister Nitz sieht sich veranlasst, deutlich zu machen, dass „keiner die Absicht habe, das Freibad im Oberfeld aufzugeben.“ Gleichwohl, so der ehemalige Stadtrat Dr. Fritz Lenz, habe die Stadt in den vergangenen 10 Jahren dieses vergammeln lassen. Zu den Schließungsgerüchten erklärte das Stadtoberhaupt, dass im Oktober voraussichtlich das in Auftrag gegebene Gutachten auf dem Tisch liegen werde. Erst dann könne man sagen, wie die Sanierung vonstatten gehen soll und ob zu diesem Zweck das Bad die ganze nächste Saison oder aber nur teilweise zu schließen sein werde. Alle anderen Äußerungen seien Spekulationen, betonte er.
Dramatische Szenen spielen sich in der Hauptstraße ab: Als die Polizei eine fünfköpfige albanische Familie zur Abschiebung mitnehmen wollte, gab es Verletzte auf beiden Seiten. Kritik gab es aus dem Kreis der Betreuerfamilie. Die Familie sei schon ziemlich gut integriert gewesen und hatte nach Verlassen der Gemeinschaftsunterkunft seit Kurzem eine eigene Wohnung. Bei der Abschiebung hätten die Polizisten den behinderten Sohn der Familie mit Handschellen gefesselt und verletzt. Ein Bekannter der Familie meint, man habe sie behandelt wie Terroristen. Die Polizei indessen spricht davon, dass mehrere Mitglieder der Familie die Beamten aktiv attackiert hätten. Außerdem habe die Familie seit Wochen gewusst, dass sie wieder in die Heimat zurück müsse.
11. Juli 2017
Obwohl auf der Gemarkung Hasel liegend, soll heute mitgeteilt werden, dass auf dem Glaserkopf das erste Fundament für die neue Windkraft-Anlage fertig betoniert ist.
13. Juli 2017
Maria Mokhova, Nischni Nowgorod/Heidelberg, ist heute an der Schuke-Orgel beim 2. Konzert des Orgelsommers zu hören. Die Organistin ist Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher internationaler Orgel-Wettbewerbe. Das Programm steht unter dem Motto „Toccaten-Feuerwerk“ mit Werken von Bach, Boëllmann, Peters und Duruflé.
Der Kiwanis-Club Wiesental unterstützt das Frauenhaus Lörrach mit einer Spende in Höhe von 1.000,- Euro.
Bei der jüngsten Vereinsmeisterschaft des DLRG konnte Patrizia Springmann die meisten Punkte sammeln und wurde Vereinsmeisterin.
Schulleiter Ralf Dierenbach verabschiedete bei einer Abschlussfeier Ende der vergangenen Woche den Jahrgang 2016/17 der Berufsschule. Von 194 Teilnehmern bestanden 192 die Abschlussprüfung.
14 Jahre lang war er Schulleiter am THG, nun geht Wolfgang Stocker in den Ruhestand. Bürgermeister Christof Nitz meinte bei der Verabschiedungsfeier im THG, dass Stocker die Schule zu einem „Flaggschiff der hiesigen Schullandschaft“ gemacht habe. „Der Kapitän geht von Bord“, meint bildhaft die Konrektorin Birgit Müller bei der Verabschiedung. Ihre Worte bezeugten Wertschätzung, fachliche und pädagogische Kompetenz. Thomas Steiner, Regierungsschuldirektor im Regierungspräsidium in Freiburg, erinnerte an den Werdegang des scheidenden Schulleiters in seinem Redebeitrag. Stocker selbst bedankte sich nach weiteren Grußworten und hob die Grundsätze hervor, die ihn zeit seines Lehrerlebens geleitet hatten. Er fand durchaus mahnende Worte mit Blick auf aktuelle Entwicklungen. Mehr als im Moment sollte das Gymnasium neben der fachlichen auch wieder die Charakterbildung ins Zentrum stellen. In Richtung Regierungspräsidium formulierte er dann den Wunsch, dass die Politik den pädagogischen Konzepten wieder mehr Verlässlichkeit und Zeit zur Entfaltung bieten möge und sich nicht in kurzlebigem Zickzack-Kurs aufreibe. „Ich habe meinen Beruf als Lehrer wirklich geliebt“, meinte er und bedankte sich vor allem bei seinen Weggefährten.
Auftakt zum diesjährigen Sommersound. 1.700 Besucher feiern auf dem Marktplatz die britische Band „Status Quo“. Eineinhalb Stunden dauerte die kurzweilige Unterhaltung. Francis Rossi ist das einzig noch verbliebene Gründungsmitglied der legendären Band. Die Freiburger Band „One Way Train“ unterhielt als Vorband das zahlreiche Publikum.
Rund um die Gemeinschaftsunterkunft feierten die Bewohner und Mitglieder von „Schopfheim hilft“ ein Sommerfest.
Wird die Innenstadt zu einem attraktiven Aufenthaltsort? Diese Frage diskutierten die gleichnamige BI und die GRÜNEN in der Alten Scheune mit Bürgern.
14. Juli 2017
Zum Abschluss des „Güggeli-Festes“ gab es noch Auszeichnungen für Armin Stocker, der 45 Jahre und Volker Schmidt, der 40 Jahre die schweißtreibende Arbeit am Grill ausführt.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wird eine zentrale Anlaufstelle für Senioren in Schopfheim beschlossen. Beim Projekt handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk mit dem Diakonischen Werk. Für die neue Stelle ist ein 70%-iges Deputat notwendig. Karin Racke stellte dem Gemeinderat die Planung vor, wobei betont wird, dass für die Stadt das bisherige Angebot, Schärers Au finanziell zu unterstützen, bestehen bleibe. Von den entstehenden Kosten soll die Stadt jährlich etwa 40.000,- Euro an Personalkosten übernehmen. Heidi Malnati (CDU) fand, dass es Zeit sei, für die Älteren etwas zu tun, wobei Artur Cremans von der SPD die Frage nach dem Zusammenhang mit dem neuen Teilhabegesetz stellte. Diese Frage konnte abschließend nicht beantwortet werden.
Lothar Müller bleibt Sparkassen-Chef. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Wiesental hat in seiner routinemäßigen Sitzung den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden um weitere vier Jahre verlängert. Müller ist seit dem 01. Juni 2006 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.
Nach 35 Jahren veröffentlicht heute Kurt Ückert seine letzte Kolumne „Uss dr Heimet verzellt“ im Markgräfler Tagblatt. Er berichtet von netten Begegnungen, meint aber auch, dass er nach dieser langen Zeit nun ein bisschen müde geworden sei und daher mit der Serie aufhören möchte.
Rege Bautätigkeiten kann man in Raitbach beobachten. So ist die Erschließung für das Baugebiet „Im Weidacker“ soweit fortgeschritten, dass mit der Bebauung von neun Bauplätzen begonnen worden ist.
„Ein unaufgeregtes Jahr liegt hinter den Fahrnauer Sportschützen“, so Oberschützenmeister Heinz Bernauer in seinem Jahresbericht bei der Jahreshauptversammlung dieses Vereins. Seit 1981 lenkt er das Vereinsschiff und möchte es nun zur Verfügung stellen. Roland Steinebrunner übernimmt von ihm diese Aufgabe und wurde einstimmig zum Oberschützenmeister gewählt, ein Amt, das er bereits einmal von 1991–2005 während einer Pause, die Bernauer einlegte, innehatte. Für 50-jährige Mitgliedschaft werden Siegfried Schmidt und Dieter Stebner ausgezeichnet.
„Nein, ich schaue nicht weg“ – unter dieser Devise sind an der Friedrich-Ebert-Schule seit einigen Jahren die „Friedensstifter“ unterwegs. 13 Teilnehmer konnten vor zwei Tagen das Zertifikat nach einer entsprechenden Ausbildung von Konrektor Günter Fischer entgegennehmen.
Im Rampenlicht des zweiten Konzerts beim Sommersound steht Max Giesinger mit seinem Auftritt auf dem Marktplatz. Im Vorprogramm war Newcomerin „Lotte“ zu hören. 3.000 Besucher lockte der Star auf den Marktplatz.
Wenngleich die neue Schutzhütte für die zweite Waldkindergarten-Gruppe schon längere Zeit steht, wurde sie nun offiziell eingeweiht. Bürgermeister Christof Nitz erinnerte bei der Einweihung an behördliche Hürden, die beim Bau überwunden werden mussten, und dankte der Waldkindergarten-Leiterin Yvonne Sommer für ihr Engagement. Ein weiterer Dank ging an Architekt Roman Bockemühl, der das Haus gestaltete. Die anwesenden Stadträtinnen und -räte Malnati, Pfeifer-Zäh und Markstahler zeigten sich bei der Besichtigung von der Schutzhütte begeistert.
15. Juli 2017
Das Helmut-Lörscher-Trio konzertiert bereits zum vierten Mal in der Reihe „Klassik im Kraft-Areal“. Das Trio um den Pianisten Helmut Lörscher mit Bernd Heitzler, Bass, und Harald Rüschenbaum, Drums, arbeitet seit 2001 in der Absicht zusammen, musikalischen Jazz in lebendig-dichtem Zusammenspiel zu verwirklichen.
Pfr. Schmitthenner feiert zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael beim Eichener See einen Familien-Gottesdienst. Traditionell werden die Schulanfänger gesegnet und es findet wiederum eine Taufe statt.
93 Abiturienten feierten in der Stadthalle ihren Abschied von der Schulzeit. Die Schülerrede hielt der diesjährige Träger des Scheffel-Preises, Samuel Böttcher. Wolfgang Stocker betonte bei der Preisverleihung, dass drei Schülerinnen mit der Note 1,0 abgeschlossen haben, wobei der Schüler-Redner humorvoll meinte, dass es drei Schüler seien, die mit der Note 1,1 abgeschlossen hätten.
Langenau feiert sein diesjähriges Dorffest.
16. Juli 2017
Beim letzten Konzert auf dem Marktplatz war „Birdy“ Gast beim Sommersound. 1.600 Konzertbesucher waren auf dem Marktplatz. Wenngleich die Sängerin mit dem Publikum wenig Kontakt suchte, war dies bei der Vorband „Sameday Records“, die beim Beachvolleyball-Turnier bereits ihren Auftritt hatte, nicht der Fall.
Unter der Regie des Turnvereins Wiechs fand auf dem schrägen Acker, unterhalb des Schützenhauses das diesjährige Gaudi-Kicken statt.
Die katholische Kirchengemeinde verabschiedet die Gemeindereferentin Ulrike Lebert. Acht Jahre lang wirkte sie in der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental. In einem Festgottesdienst würdigt Pfr. Michael Latzel in seiner Predigt die zuverlässige Arbeit der scheidenden Gemeindereferentin.
17. Juli 2017
In einer Bergungsaktion mussten die Fischer in einem Teilstück des Gewerbekanals 728 Fische und Krebse herausfischen und umsetzen.
Der Gemeinderat stimmt dem Vorhaben der Grundschule Wiechs, zur Naturpark-Schule zu werden, zu. Zur Zeit gibt es im Südschwarzwald 17 Gemeinden mit insgesamt 19 derartigen Schultypen. Neben dem Schwerpunkt Natur soll es bei der Wissensvermittlung auch um kulturelle Themen, um Kunst und Handwerk gehen. Sagen und Bräuche sowie die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Dinkelberg bilden ebenfalls Schwerpunkte in der Wissensvermittlung. Neben Lehrern kommen auch externe Experten hinzu, wie Schulleiterin Rosemarie Jaeckel betont.
Grünes Licht gibt der Bau- und Umweltausschuss dem Vorhaben, auf dem Gelände eines Betten- und Matratzenmarktes in der Gänsmatt einen ehemaligen Londoner Linienbus auf Dauer aufzustellen. Im „Linienbus“ soll ein Imbiss entstehen. Die Stadtverwaltung schlug zwar eine Ablehnung des Vorhabens vor, bei der Abstimmung ergab sich aber ein Patt. Somit war die ablehnende Empfehlung der Verwaltung gescheitert. Während die CDU für eine Befreiung plädierte, gab die SPD zu bedenken, dass mit einer Genehmigung Tür und Tor für andere Ausnahmen geöffnet würden.
18. Juli 2017
Gegen 20.45 Uhr kommt es in der Wiese auf Höhe der Kleingartenanlage Bremt zu einer Gewässerverunreinigung. Eine unbekannte Flüssigkeit wurde eingeleitet, so die Polizei. Wasserproben und Ermittlungen führten bisher jedoch nicht zu einem Verursacher.
Schüler der THG-Schreibwerkstatt präsentieren das Geschaffene bei einem Leseabend im Innenhof des THG. Geschichten, Dichtung und Lyrik entstanden im Literaturkurs 2016/17 unter der Leitung von Markus Manfred Jung.
Die Stadt lädt zu einer Bürger-Information über Inhalte und Verfahren des neuen Energiekonzeptes „Im Bifig“ ein. Die Energie-Agentur des Landkreises erstellte im Auftrag der Stadt ein Konzept für eine zukunftsfähige Energie-Versorgung des Quartiers. Das Konzept zeigt auf, mit welchen Maßnahmen sich die CO₂-Emissionen reduzieren lassen. Mitte August werden Informationen über den tatsächlichen Wärmeverbrauch, Alter und Zustand der Gebäude vorliegen. Im Winter/Frühjahr 2018 sollen in einer weiteren Bürger-Information erste Entwürfe für mögliche Umsetzungsmaßnahmen zur Sprache kommen. Mit der Bürger-Information war auch ein Ideen-Workshop, bei dem die Anwesenden eigene Ideen und Anregungen einbringen konnten, verbunden.
19. Juli 2017
Der Stadtverband der CDU besuchte die Friedrich-Ebert-Schule mit der Noch-Schulleiterin Claudia Brenzinger, wobei die Stadtverbandsvorsitzende Heidi Malnati der Schulleiterin für ihre unermüdliche Arbeit dankte und feststellte, dass Claudia Brenzinger „sehr große Fußstapfen und eine hervorragend aufgestellte Schule mit tollen Lehrkräften“ hinterlasse.
Das Sommersound-Festival ist vorbei und Christoph Römmler von der Veranstaltungsagentur KARO EVENTS ist guter Dinge: „Alles ging im wörtlichen Sinne ordentlich über die Bühne, es gab keine negativen Vorfälle, Musiker und Publikum sind gesund, das Wetter hat mitgespielt.“ Insgesamt wurden nach seinen Angaben 6.800 Karten verkauft. Beim Abend mit Max Giesinger ging man mit 3.500 Besuchern an die Grenze des auf dem Marktplatz Machbaren. „Status Quo“ rockte 1.800 Besucher und „Birdy“ 1.500 Musikliebhaber auf den Platz. Die Planungen für 2018 laufen bereits. Es gilt jedoch, die Fußball-WM zu „umschiffen“.
20. Juli 2017
Das Markgräfler Tagblatt portraitiert heute Claudia Brenzinger, die nach 25 Jahren an der Friedrich-Ebert-Schule in den Ruhestand gehen wird.
Die Firma Magnetic Autocontrol feiert ein bemerkenswertes Jubiläum: Sie lieferte dieser Tage aus dem Fahrnauer Produktionswerk die 100.000ste Micro-Drive-Schranke aus. „Die Schranke wird den Weg zu einem französischen Kunden nehmen“, so Product Manager Detlef Jäger.
Die alevitische Gemeinde hatte dieser Tage zu einem Informationsabend in das CEM-Haus eingeladen. Zum Anlass kam als Vertreter der Stadt Ehrenfried Barnet. Es waren auch Vertreter beider christlicher Kirchen und interessierte Bürger gekommen. Einleitend stellte Ali Karakas, der Vorsitzende des Vereins der alevitischen Gemeinde, fest, dass die hiesigen Aleviten sich nicht als Muslime, sondern als Anhänger einer ganz eigenen Glaubensrichtung verstehen. Sie leben eine Glaubensform, in der Toleranz und die Ablehnung von Gewalt sowie die Achtung der Menschenrechte die grundlegenden Werte sind, betonte er. Um die Grundgedanken des Glaubens- und Lehrsystems zu veranschaulichen, referierte dann der alevitische Gelehrte Zeynel Arslan aus Murg unter dem Titel „Humanologie und Philosophie der alevitischen Lehre“.
Ein Traum wurde für den Tennisclub Langenau Wirklichkeit: Die Herren 50 wurden ohne Punktverlust Meister in der 1. Bezirksliga und steigen in die Oberliga auf.
Nur wenige Tage alt ist die neue Teerdecke auf dem Radweg zwischen Eichen und Hasel entlang der B 518. Es ist jetzt bequem, von der Eichener Höhe ins Wehratal zu rollen.
Die BZ berichtet heute über Thomas Hauser aus Schopfheim. Er, der als erster Deutscher ein Tor in der englischen Premier League schoss, hat seine fußballerische Laufbahn in Schopfheim begonnen. 1980 erhielt er den ersten Profi-Vertrag beim FC Basel. Ende der 80er-Jahre wechselte er ins Mutterland des Fußballs, zum AFC Sunderland. 1990 war zunächst Karriere-Ende, allerdings begann sie dann erneut beim FC Southampton. Dort schoss Hauser als erster Deutscher ein Tor in der höchsten englischen Spielklasse. 1992 spielte er beim SC Cambuur Leeuwarden in den Niederlanden. Nach diesem Neustart kam er allerdings nur wenig zum Einsatz, dennoch blieb er 18 Jahre in Amsterdam, bevor er in die Schweiz übersiedelte.
Auf dem Friedhof Schopfheim-Fahrnau wurde im östlichen Teil des bisherigen Friedhofs ein muslimisches Gräberfeld eingerichtet. Das neue, große Areal, das bisher nicht als Friedhof genutzt worden ist, wird 350 bis 400 Bestattungen Platz bieten. Der neue Friedhof ist eingezäunt und vom übrigen Friedhof abgetrennt.
Das dritte Konzert des Schopfheimer Orgelsommers wird von Kensuke Ohira (Tokyo/Stuttgart) mit Werken von Bach, Reger und Schönberg gestaltet.
21. Juli 2017
Ortsvorsteherin Ute Zeh kann die beiden Eichener Kurt Meyer und Ursula Netsch für ihr Blutspenden ehren. Kurt Meyer erhielt das Abzeichen mit goldenem Eichenkranz und der eingravierten Spendenzahl 50.
Am vergangenen Wochenende weilte die evangelische Kantorei mit ihrem Leiter, Christoph Bogon, in Poligny. Die Begegnung fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Schopfheim statt. Die Schopfheimer gaben ein Konzert in der Kirche St. Hippolyte.
In dieser Woche wurde der 1999 gegründete Verein „Schopfheimer Arbeitslosen-Initiative“ (SAI) aufgelöst. Die Arbeit des Vereins wurde bereits vor 10 Jahren eingestellt.
Der Tischtennisclub Schopfheim-Fahrnau blieb in der Bezirksliga unbesiegt und brachte den Club nach zwei Jahren Abwesenheit zurück in die Landesliga.
An diesem Wochenende wird in der Innenstadt gefestet. Beim Narrenkeller und in der Wallstraße, zwischen Marktplatz und der Alten Kirche beginnt heute Abend das „Rettich-Fest“, das bis zum Sonntag dauern wird.
Die Polizei wirbt bei einer Veranstaltung im Polizeirevier für den Beruf des Polizisten. 15 Jugendliche kommen zu dieser Info-Veranstaltung, um zu erfahren, welche Voraussetzungen für diesen Beruf nötig sind und welche Perspektiven er bietet.
Ärger ist in Eichen auszumachen. Ortschaftsräte äußern mehrfach ihren Unmut, da an verschiedenen Stellen im Ort, ohne dass Informationen geflossen wären, Breitband-Verkabelungen erfolgen und Straßen gesperrt sind.
42 Neuntklässler der Friedrich-Ebert-Schule erhielten dieser Tage von ihren Klassenlehrern die Abschlusszeugnisse. Es sind die ersten Jugendlichen der neu gegründeten Gemeinschaftsschule, die nach fünf Jahren einen erfolgreichen Abschluss erreicht haben. Viele der Klassenkameraden besuchen die Ebert-Schule noch ein Jahr länger, um die Mittlere Reife zu erwerben. Während einige der Entlass-Schüler eine Ausbildung beginnen, besuchen andere einjährige Berufsfachschulen oder streben an zweijährigen Berufsfachschulen den mittleren Abschluss an. Schulleiterin Claudia Brenzinger gratulierte allen Schülern und überreichte Buchpreise für besondere Leistungen. Am gleichen Abend galt es auch, die letzten Werk-Realschüler (diese Schulart läuft mit diesem Jahrgang aus) zu verabschieden. 19 Schülerinnen und Schüler aus diesem Zweig erhielten ihre Abschluss-Zeugnisse.
Heute und morgen führen Schüler der Waldorfschule unter der Regie von Gotthard Jost ein Stück auf, das über Menschen auf der Flucht, Erinnerungen an den Bürgerkrieg, Zerstörung, Leid und Gewalt erinnert. Das Stück „Verbrennungen“ ist von Wajdi Mouawad.
Im Alter von 74 Jahren verstirbt Alfred (genannt Johnny) Wüst. Die Schopfheimerinnen und Schopfheimer kennen ihn noch, denn er war in der Zeit von 1971 bis 1997 Bademeister im Schopfheimer Schwimmbad. Später war er sogar bis 1997 Betreuer des Schweigmatter Bades, außerdem war er von November 1969 bis Oktober 1971 Stadtrat.
22. Juli 2017
Laut Mitteilung der Polizei gab es eine Serie von Anschlägen auf zwei Funkmasten, die im Gewann Sengelen und in Langenau/Stalten stehen. Bereits viermal wurden die Funkmasten beschädigt, aber nicht nur die Masten, sondern auch die Technik-Container sind vom Schaden betroffen. Der letzte Schaden stammt von Anfang dieses Monats, der erste von Ende Mai.
Das lange angekündigte Team 2 der Arbeiterwohlfahrt „Essen auf Rädern“ ist aufgebaut. Die AWO-Vorsitzende, Heidi Malnati, und Irmgard Sutter freuen sich darüber. Für dieses Projekt stellte das Autohaus Böhler der AWO einen Opel Meriva zum halben Preis zur Verfügung. Außerdem übernimmt das Autohaus die Kosten für Wartung, Reparatur, Versicherung und Steuer. Michael Böhler erinnert daran, dass sein Vater eng mit der AWO verbunden war. Roderich Felber fährt das neue Auto und kann damit neue Gemeinden, die zum Versorgungsbereich der Aktion hinzugekommen sind, bedienen.
70 Fahrerteams mit ihren Oldtimern starteten in Hausen im Wiesental und kamen nach einer Fahrt durch Schwarzwald und Hotzenwald schließlich in Schopfheim an. Ein Riesenkompliment machte der Schopfheimer Bürgermeister Christof Nitz, der selbst mit seiner Gattin in einem roten Lancia Fulvia an der Rallye teilgenommen hatte, den Veranstaltern.
Mit stehenden Ovationen verabschiedeten Kollegen und Weggefährten Claudia Brenzinger in den Ruhestand. Bei der Feier in der Aula der Schule legte Konrektor Günter Fischer Wert auf die Feststellung, dass der Applaus an diesem Tag einzig und allein Claudia Brenzinger gelte. Hans-Joachim Friedemann, Leiter des staatlichen Schulamtes, erinnerte an die zahlreichen Stationen der Lehrerin auf dem Weg zur Konrektorin, die 2006 schließlich das Rektorenamt der Schule übernommen hat. Claudia Brenzinger habe, so betont er, ein großes Stück der vorbildlichen Infrastruktur der Bildungsstätten in Schopfheim mit der ihr eigenen klaren Handschrift zu verantworten. Sie dürfe stolz sein auf eine erfolgreiche Leistungsbilanz, sie habe es verstanden, Menschen zu bewegen und sich gemeinsam einem Ziel zu nähern. Großes Lob erhielt sie auch von Bürgermeister Christof Nitz sowie von der Elternvertreterin Gisela Schleith. Der scheidenden Schulleiterin selbst blieb am Ende nur der Dank an alle, die sie auf dem Weg bis zur Pensionierung begleitet hatten.
Die evangelische Studentenkantorei Freiburg und das „Ars Viva-Ensemble“ sind zusammen mit den Solistinnen Katharina Persicke und Gudrun-Sidonie Otto sowie dem Tenor Hans-Jörg Mammel unter dem Dirigat von Florian Cramer Gast in der evangelischen Stadtkirche, die in diesem Jahr das 125-jährige Jubiläum feiert.
23. Juli 2017
Die Pianistin Sabine Hub und die Violinistin Ursula Müller gestalten eine sommerliche Abendmusik in St. Agathen mit Werken von Bach, Beethoven und Schumann.
Die Jugendkapelle Hausen-Fahrnau konzertierte zusammen mit den Gastkapellen aus Schopfheim, Zell und Herten während eines Open-Air-Konzertes vor der „Villa Musica“. Drei Stunden lang konnten die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm der verschiedenen Jugendblasorchester genießen.
24. Juli 2017
Ein buntes Festival-Volk pilgerte am vergangenen Wochenende zum 33. Holzrock in die Sengelen. Geworben wurde neben den Texten der Musik mit Bannern und Info-Tafeln gegen Nazis, Faschos und Macker-Männlichkeit. Man appellierte an Solidarität, Emanzipation. Es gab eine Vortrags- und Diskussionsrunde zur AfD. Der Holzrock hat sich über alle Jahre hinweg seinen linkskritischen und antikommerziellen Anspruch bewahren können. Ein Vortrag von Esther Bejarano als Auschwitz-Überlebende musste leider ausfallen. Die 93-Jährige hat ihr Kommen kurzfristig absagen müssen.
25. Juli 2017
Während des vergangenen Wochenendes präsentierte sich das THG bei einem „Tag der offenen Tür“.
Die Narrenzunft Schopfheim zeichnet die Gewinnerinnen des Fotowettbewerbs, den die Narrenzunft erstmals an Fasnacht ausgeschrieben hatte, aus. Zahlreiche Bildmotive sind eingegangen. Stolze Gewinnerin des Wettbewerbes ist Anne Steffen, gefolgt von Sina Westkamp und Jenny di Martino.
Heute ist der letzte von acht Beobachtungsterminen für das Rotmilan-Monitoring unter der Leitung des Biologen und Ornithologen Andreas Lang. An fünf Stellen wurden über drei Stunden Beobachtungen vorgenommen.
Bereits zum dritten Mal findet ein Familiengottesdienst mit Pfrn. Martina Weber-Ernst im Schweigmatter Schwimmbad statt. Die Predigt widmet sich dabei dem Thema „Fahrwasser des Lebens“.
27. Juli 2017
Mit Werken von Attaingnant, Bach und Schnitzer gestaltet Travis Baker (London) das vierte und letzte Orgelkonzert des Orgelsommers in der evangelischen Stadtkirche.
Von der kommenden Woche an wird auf Dauer von etwa sechs Wochen der Entegast-Weg gesperrt. Die Böschung am Schützenhaus wird in dieser Zeit mit einem Netz gesichert.
Bernhard Schlageter und Yvonne Sickinger von der VR-Bank stellen zusammen mit Susanne Häußer-Ühlin das Programm des 7. Open-Air-Kinos vom 30.08. bis 02.09. vor.
Der Stellvertretende Schulleiter der Kaufmännischen Schule Schopfheim, Ino Hodapp, geht nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand. Schulleiter Bernhard Stockmar betonte, dass Hodapp bei seinem eigenen Dienstantritt die erste Bezugsperson gewesen sei. Nach Abschluss des Studiums in Stuttgart-Hohenheim ist Hodapp 1974 zunächst zum Referendariat nach Schopfheim gekommen. Kurze Zeit danach wurde er zum Wehrdienst einberufen. Hodapp beendete sein Referendariat in Bad Säckingen. Seit 1977 war Ino Hodapp durchgehend an der Kaufmännischen Schule Schopfheim. Er genoss das Vertrauen aller am Schulleben Beteiligten, war er doch Verbindungslehrer, Personalrat, Mentor und Pionier im Bereich der EDV. 2001 wurde er zum Studiendirektor befördert und seit 2003 ist er Stellvertretender Schulleiter der Schule.
Der Gersbacher Kindergarten gibt sich mit „Sonnenstrahlen“ einen neuen Namen und präsentiert auch ein neues Logo. Seit 10 Jahren ist der Kindergarten im Schulgebäude untergebracht.
Beigeordneter Dr. Ruthard Hirschner wird in einer Abschiedsfeier im Rathaussaal von Bürgermeister Christof Nitz in den Ruhestand verabschiedet. „In den 22 Jahren liegt eine interessante und spannende Zeit, die für mich sehr wichtig war“, so Dr. Hirschners Fazit. Bürgermeister Nitz spricht von einem „fachlich unglaublich versierten, verlässlichen und gradlinigen Kollegen und Wegbegleiter“. Zahlreiche Besucher der Feierstunde, darunter Altbürgermeister Klaus Fleck, aber auch viele ehemalige Gemeinderäte, Kollegen aus dem Kreis der Bürgermeister und des Rathauses sowie Freunde und Bekannte gaben sich die Ehre. Hirschner sei es ein Anliegen gewesen, Dienstleistungen am Bürger zu erbringen, er sei ein loyaler Beigeordneter gewesen, betont das Stadtoberhaupt. Für die Verwaltungsgemeinschaft erinnerte Bürgermeister Jürgen Multner aus Maulburg an die Jahre der Zusammenarbeit. Ruthard Hirschner selbst merkte weiter an, er habe nie vergessen, dass er aus einfachen Verhältnissen stamme. Er dankte zum Abschied allen Förderern sowie beruflichen und privaten Wegbegleitern mit anerkennenden Worten. Dank sagte er insbesondere seiner Ehefrau Franziska, der er das Erreichte größtenteils verdanke. Die Feier wurde musikalisch vom Acoustic Duo BeLa umrahmt.
29. Juli 2017
Von einer wirtschaftlichen Arbeit sprach die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr in ihrem Rechenschaftsbericht. Der Zuschuss betrug im vergangenen Jahr 6,37 Euro pro Platz. Positiv hat sich dabei herausgestellt, die Abonnementsveranstaltungen von sechs auf fünf zu reduzieren. Die Zahl der Abonnenten fiel im Berichtsjahr erneut auf 126. Dieser Rückgang sei, so Häußer-Ühlin, indes kein reines Schopfheimer Problem, sondern ein deutschlandweiter Trend. Die Kulturbeauftragte betonte zur Kleinkunstreihe, dass die St. Agathen-Kirche ein von Kleinkünstlern geschätzter Aufführungsort mit Flair sei. Dem Museumskeller weine niemand nach, betonte sie. Gleichzeitig wurde das neue Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt. Die Kultur-Kooperation will künftig auch die Blues-Nacht, die dieses Jahr in Schopfheim sehr positiv aufgenommen wurde, auf Wehr und Bad Säckingen ausdehnen.
Die BZ berichtet darüber, dass ein Gersbacher Anwohner eine Nacht lang sekundengenau die Lärmwerte der Windräder gemessen hat. Danach wurde der für allgemeine Wohngebiete einzuhaltende Richtwert teils deutlich überschritten. Das Landratsamt geht jetzt der Frage nach, ob die Rotoren oder andere Ursachen dafür verantwortlich sind. Der in diesem Wohngebiet geltende nächtliche Grenzwert von max. 40 Dezibel wurde in der ersten Hälfte der Nacht teils mit Spitzenwerten von über 71 Dezibel überschritten. Zwischen 23.00 Uhr und etwa 2.30 Uhr waren die Werte im mittleren 50er-Bereich. Der Windpark-Betreiber hat sich des Falles ebenfalls angenommen, wie Tobias Tusch, Geschäftsführer der EWS, mitteilte.
Die Bürgerstiftung Mittleres Wiesental überreicht einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro zur Sanierung der Fahrnauer Kirche St. Agathe. Bettina Bethlen und Gerd Brutschin nahmen den Scheck aus den Händen von Matthias Rive, Christof Nitz und Georg Ückert dankbar entgegen. Seit Herbst des vergangenen Jahres wird die ehemalige Kirche saniert. Zunächst wollte man nur die Fassade streichen, doch mittlerweile haben die Arbeiten ungeahnte Dimensionen angenommen, so beispielsweise auch die Neuausrichtung des Kirchturms, der sich um rund 15 Grad zur Seite geneigt hatte.
Der zweite von drei Flohmärkten hat zahlreiche Sammler und Neugierige in die Altstadt gelockt. Der nächste Markt ist am letzten September-Samstag.
Die Stadt sucht zum 01. Januar 2018 einen Stadtplaner oder eine Stadtplanerin für die städtebauliche Entwicklungs- und Rahmenplanung sowie für Gestaltungskonzepte. Aufgabe soll auch die Regionalplanung sowie die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung gehören. Erwartet wird ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Architektur/Stadtplanung oder vergleichbare Studienabschlüsse.
31. Juli 2017
Angelika Schmidt veröffentlicht in der Badischen Zeitung heute ein Bild mit einem Reh an der Wiese und meint: „Zum Glück legt die Hitze eine kleine Pause ein.“ Die heißen Temperaturen der vergangenen Tage machen auch dem Wild zu schaffen. Das Reh jedenfalls legte seine Scheu ab und ging ins Flussbett der Wiese zwischen Fahrnau und Schopfheim.
Die vor rund einem Jahr fertiggestellte Grillstelle an der Wiese wurde vom Jugendparlament nun auch offiziell eingeweiht.
Die Gersbacher freuen sich, dass am Dorfbrunnen wieder Wasser fließt. Nach zweieinhalb Jahren ist es wieder möglich, den Trog mit Wasser gefüllt zu sehen oder den Durst zu löschen.
01. August 2017
Vor einigen Tagen fand das jährliche Deponie-Gespräch zusammen mit Landrätin Marion Dammann und Dr. Silke Bienroth statt.
Herbert Stumböck aus Todtnau meint in einem Leserbrief, dass man dem Wahnsinn der Windkraft-Anlagen Einhalt gebieten müsse, nennt dafür aber auch seine Begründung.
Katja Benkler, die neue Stadt-Bibliothekarin, hat ihren ersten Arbeitstag. Die 32-Jährige löst Kurt Menter, der nach 32 Jahren zum Ende des Monats in den Ruhestand gehen wird, ab.
02. August 2017
Die ersten Container, die zu Beginn des neuen Schuljahres für die Neuntklässler als Klassenraum genutzt werden, finden in diesen Tagen Aufstellung bei der Friedrich-Ebert-Schule.
03. August 2017
Vor der katholischen Kirche sind Absperrungen zu sehen. Aus Sicherheitsgründen müssen diese längerfristig bestehen bleiben, denn an der Fassade gibt es große Schäden. Risse und loses Gestein zeigen sich im Sandstein.
Die Stadt Schopfheim strebt eine Begrenzung der Betriebsstunden bzw. auch eine tageweise Einschränkung von Starts und Landungen auf dem Ultra-Leicht-Flugzeug-Sonderlandeplatz in Wehr an. Wenn die Stadt auch nicht direkt betroffen ist, so gibt Schopfheim diese Empfehlung dennoch an die Genehmigungsbehörde weiter.
Der FDP-Bundestagskandidat Christoph Hoffmann und der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck diskutieren in der Veranstaltung der FDP Mittleres Wiesental über das Gesundheitswesen. Die herkömmliche Landarztpraxis mit einer 24-stündigen Bereitschaft gebe es nicht mehr, erklärt Christoph Hoffmann. Auch die Zahl der Hausärzte nehme ab. Dr. Fritz Lenz bemängelt und kann es bis heute nicht nachvollziehen, weshalb unter Gesundheitsminister Horst Seehofer die Trennung zwischen Haus- und Facharztpraxis geschaffen worden ist. Damit, so betont er, hätten die Probleme begonnen. Zum Thema „Ärzteversorgung“ ist vor dem Hintergrund, dass das Schopfheimer Krankenhaus geschlossen wird, eine Podiumsdiskussion geplant.
Die SPD hat zu einem Informationsabend mit dem Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger und Daniel Born, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, eingeladen. Thema des Abends war der Wohnungsbau. Ein Kaufboom auf dem Immobilienmarkt führe zu ständig steigenden Preisen, daher sei die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine echte Herausforderung. Dr. Peter Ulrich, Vorsitzender des SPD-Ortsvereines, schilderte die Situation in der Stadt. Dem Wohnungsbestand der Wohnbau Lörrach mit 463 und dem der Baugenossenschaft mit 188 Einheiten stehen 700 Wohnungssuchende bei der Wohnbau und 150 bei der Baugenossenschaft gegenüber.
04. August 2017
Innerhalb von zwei Wochen hat das Interplast-Team 102 Eingriffe in der alten vietnamesischen Kaiserstadt Hue vorgenommen. Allen voran stand wieder der Schopfheimer Ehrenbürger Dr. Günter Zabel. Etwa die Hälfte der 78 Patienten hatten Kiefer-, Lippen- oder Gaumenspalten. Der jüngste Patient war gerade einmal dreieinhalb Monate alt.
Mit einer bunten Zirkus-Vorstellung endet eine erlebnisreiche und spannende Zirkus-Woche mit dem Zirkus „Lamberti“, ein Angebot des Kiwanis-Clubs Wiesental, der evangelischen Bezirksjugend und dem Familienzentrum. 102 Kinder hatten eine Woche lang Zirkusluft in Langenau geschnuppert und zeigten nun ihren Eltern, Freunden und vielen Interessierten, was sie alles gelernt hatten.
Zum zweiten Mal wurde das Musical „Adonia“ in der Fahrnauer Festhalle aufgeführt. Die beteiligten Kinder haben dieses Gemeinschaftswerk in drei Wochen erarbeitet.
05. August 2017
„Es hätte nicht schöner sein können“, meint Tesfaldet Reda und schwärmte von dem schönsten Fest, das die Markgrafenstadt auf dem Veranstaltungskalender hat. Er spricht von der Live-Night, die wieder zahlreiche Menschen in die Innenstadt lockte. Die beteiligten Gastronomen und die vielen Bands sorgten für gute Stimmung und zufriedene Gesichter.
Das 30-jährige Bestehen feiern im „Freistaat Gersbach“ „d’Wölf“. Die Gründungsmitglieder Andreas Deiss, Remo Greiner, Dietmar Blum, Wolfgang Ühlin, Stefan Deiß, Mark Ühlin, Achim Zimmermann, Dieter Deiss wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
06. August 2017
Bereits zum zweiten Mal waren die „Üsenberger Landsknechte und Wegelagerer“ an der Schanze in Gersbach, um ihre Zelte aufzuschlagen.
07. August 2017
Die Sommerferien haben in der vergangenen Woche begonnen und nun sind die Kinder, die zuhause bleiben, bei Ferienangeboten der Vereine und Organisationen Schopfheims gut aufgehoben.
Mit großem Erfolg haben die Jungmusiker des Musikvereins Langenau – Leander Lindemann, Patrick Rümmele und Julian Wehrle – die Prüfung für das silberne Leistungsabzeichen an der Akademie des Bundes deutscher Blasmusikverbände bestanden.
Eine 21-jährige Toyota-Fahrerin befuhr die K 6352 von Schopfheim in Richtung Gersbach. Nach eigenen Angaben wich sie einem Tier aus und geriet so auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit einem entgegenkommenden Opel kollidierte. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, wogegen der 50-jährige Opel-Fahrer mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zum Einsatz kam auch die Gersbacher Feuerwehr, die sich um auslaufende Betriebsstoffe zu kümmern hatte.
08. August 2017
Bei seinem jährlichen Routine-Besuch in der Markgrafenstadt trifft der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger im Uehlin-Areal auf Vertreter der Stadt und des Landesdenkmalamtes. Das Fazit von Monika Loddenkemper und Sybille Engler vom Landesdenkmalamt war eindeutig: „Das Innere des Gebäudes an der Scheffelstraße ist nach dem Brand nicht so stark beschädigt, dass es nicht sanierungsfähig wäre“, meint Loddenkemper. Dies gelte aber nur für dieses Haus. Das Verbindungshaus zur „Linde“, das vom Brand weitaus stärker betroffen sei, spiele für den Denkmalschutz ohnehin schon lange keine Rolle mehr. Denkmalgeschützt sei auch der Gewölbekeller im weniger betroffenen Haus. Stickelberger meinte nach der Besichtigung, dass für den Abbruch-Antrag wohl hohe Hürden bestünden.
Er besuchte zusammen mit Artur Cremans auch den neuen Haltepunkt der S-Bahn im Schlattholz. Ein Thema des Besuches von Rainer Stickelberger war auch der Hochwasserschutz in Eichen. Mit der baulichen Umsetzung der Hangentwässerung an der B 317, weiß Stickelberger zu berichten, soll im Laufe des Jahres 2018 gerechnet werden können.
09. August 2017
Armin Schuster, CDU, besuchte in den vergangenen Tagen zusammen mit Heidi Malnati den Schopfheimer Kinderschutzbund. Er wird dem CDU-Kreisverband vorschlagen, für den Landesparteitag einen Antrag auf Erhöhung der laufenden Geldleistungen für Tagespflege-Personen zu stellen. Der Abgeordnete und Heidi Malnati waren sich darin auch mit Anna Homberg vom Kinderschutzbund einig.
Alle 100 Plätze sind bei der in Langenau aufgebauten Spiel-Stadt ausgebucht. Im Zuge der Verlässlichen Ferienbetreuung bauen die Kinder ihre eigene Stadt zusammen mit der Jugend- und Kinderinitiative JUKS und der Stadt Schopfheim. Die Spiel-Stadt wird auch ein Rathaus, eine Bank, ein Kultur-, Gesundheits- sowie ein Medienzentrum haben. All dies wird erstellt in einer eigens hierzu aufgebauten Werkstätte.
Die Badische Zeitung publiziert heute ein Interview mit dem scheidenden Bibliothekar Kurt Menter, der nach 32 Jahren in den Ruhestand gehen wird.
10. August 2017
Bernhard Schirmer ist neuer Leiter des Forstbezirks Kandern-Schopfheim. Nach dem Forst-Studium in Freiburg führten ihn Stationen in die Forstdirektion Karlsruhe und Freiburg. Er war langjähriger Lehrbeauftragter der Uni Freiburg und vor seinem Wechsel nach Kandern-Schopfheim zwei Jahre lang in der Forst-Bezirksleitung Bad Säckingen tätig.
11. August 2017
Von der Live-Night am vergangenen Wochenende wurden aus den abgegebenen Losen die Gewinner ermittelt. Sie dürfen sich über das Händchen von Jakob Glöggler freuen, der die Lose gezogen hat.
12. August 2017
Werner Müller schreibt in seinem heutigen Stadtspiegel seinen Kommentar zur Haltung des Denkmalamtes beim Uehlin-Areal. Er meint, dass dieses kulturhistorisch und stadtgeschichtlich einen hohen Stellenwert habe. „Wer wüsste dies höher zu schätzen als wir Uehlin-Jünger von heute, und dennoch: Warum muss es ein muffiges Verlies und ein bröckeliges Mauerwerk sein, das Andenken an jene Pioniertat aufrecht zu erhalten? Wie Uehlins Anspruch ausgerechnet durch ramponierte Holzlamperien und verwitterte Sprossenfenster erlebbar bleiben sollen, bleibt wohl für immer ein denkmalschützerisches Geheimnis, um nicht zu sagen ein Denkfehler.“
Monika Oswald aus Hausen wird als 50.000. Besucherin dieser Saison im Schwimmbad geehrt. Die Frühschwimmerin war in diesem Jahr trotz mehrwöchiger Schließung des Bades bereits 70-mal beim Frühschwimmen.
Wahlplakate für die Bundestagswahl sind in der Innenstadt und den Zugängen zur Stadt in großer Zahl angebracht worden. Noch fehlen aber Plakate von kleineren Parteien.
Marlies Jung schreibt heute ihren Kommentar zur Besichtigung des Uehlin-Hauses mit Vertretern des Landesdenkmalamtes, die meinten, abbruchreif sei das Haus aus ihrer Sicht nicht, es lasse sich alles sanieren. Dem Laien entgehe der tiefere Sinn für diese Begeisterung, denn alles sehe eher windschief aus, so als würde es jede Sekunde im Boden versinken. „Es mögen hölzerne Lamperien oder historische Fenster vorhanden sein, den Laien muss man aber schon darauf stoßen“, meint sie weiter.
13. August 2017
Ein lauter Knall und Sirenenlärm reißt kurz vor 15 Uhr Bewohner der Austraße und des Wiesenweges aus der Nachmittagsruhe. Feuerwehr und Polizei mussten zu einer Baustelle im Wiesenweg ausrücken, nachdem es dort eine kleine Explosion gegeben hatte. An der Baustelle der Telekom, von denen es derzeit einige gibt, hatte sich offenbar ein freiliegendes Stromkabel überhitzt, was zu einer Verpuffung führte, welche den Knall verursachte. Alexander Lennemann, Pressesprecher der Firma Energie-Dienst, meinte, es sei im Verlauf dieses Vorfalls auch zu einem Stromausfall gekommen, der vorrangig das Industriegebiet betroffen habe. Acht Trafo-Stationen seien betroffen gewesen. Schuld war eine defekte Übergangsmuffe, die ausgetauscht werden sollte. Die Techniker von Energie-Dienst bestätigten, dass die Muffen tatsächlich einen lauten Knall verursachen, wenn sie kaputt gehen. Solche Muffen hätten auch für die Stromausfälle gesorgt, die im Juni für Aufregung gesorgt hatten, betont er.
14. August 2017
Am 04. September soll der erste städtische Natur-Kindergarten unter der Regie des Kindergartens Bremt mit 20 Kindern in Betrieb gehen.
15. August 2017
Die CDU-Stadtratsfraktion nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort über den Stand der Entwicklung der zukünftigen Langenauer KITA zu informieren. Angelika Keil erläuterte das Konzept der beiden Einrichtungen unter einer Leitung.
16. August 2017
Ein Jubiläum feiert die Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch Kranken. Gefeiert wird das 30-jährige Bestehen und die Gruppe nimmt dies zum Anlass, erneut auf die nach wie vor aktuellen Anliegen aufmerksam zu machen. „Es war ein Wagnis, damals an die Öffentlichkeit zu gehen“, blickt Ursula Döring, die Gründerin der Schopfheimer Selbsthilfegruppe, zurück.
17. August 2017
Die evangelische Kirchengemeinde bereitet sich auf das 125-jährige Jubiläum der Einweihung der Stadtkirche vor. Heute wird das Festprogramm, das vom 22. September bis Anfang Oktober dauern wird, erstmals publiziert.
Im Alter von fast 91 Jahren verstarb der Fahrnauer Gärtnermeister und langjährige Gemeinderat und Stadtrat Rudolf Otto. Auch die SPD trauert um ihn, der 1956 in die Partei eintrat.
18. August 2017
Seitdem die Stadtverwaltung vor 14 Tagen in der Oberfeldstraße wechselseitig Parkplätze markiert hat, gibt es Unmut. Die Stadtverwaltung will mit dieser Anordnung eine Reduzierung der Geschwindigkeit erreichen. Die Anwohner und die Unabhängigen kritisieren diese Anordnung, die ohne ihre Mitwirkung erfolgte.
In der Badischen Zeitung wird über den 250 Jahre alten Bauernhof der Familie Blum in Schlechtbach berichtet.
19. August 2017
Thomas Gsell, ehrenamtlicher Bürgermeister-Stellvertreter, amtet für drei Wochen im Rathaus, da Bürgermeister Christof Nitz Urlaub hat. Nachdem die Stadt Schopfheim keinen Beigeordneten mehr hat, der die Stellvertretung des Bürgermeisters übernommen hätte, müssen die Ehrenamtlichen im Verhinderungsfalle wieder Präsenz im Rathaus zeigen.
Erdrutsche im Entegast-Wald sind nichts Ungewöhnliches. Mit den Arbeiten für eine Böschungssicherung wurde begonnen. Vorbereitend werden zunächst 300 „Nägel“ in den Hang gebohrt und im Fels mit einem Spezialzement verankert. Später wird noch ein Netz im oberen Hangbereich montiert. Die Nägel haben eine stattliche Länge von 2,5 bis 4 m, so Jonny Rentsch, Bauleiter der Würzburger Firma Landeck.
Der Verein Tango Schopfheim richtet einen Milonga-Abend in der Alten Färberei aus. Die teilnehmenden Paare sind begeistert von dieser neuen Lokalität.
21. August 2017
Eine große Suchaktion fand über das Wochenende im Raum Schopfheim-Maulburg statt. Eine 93-jährige Frau wurde von einem Alten- und Pflegeheim am Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Einsatzkräfte der Polizei mit drei Hundestaffeln und einem Polizeihubschrauber suchten nach der Vermissten und fanden sie schließlich auf einer Wiese zwischen Schopfheim und Maulburg bei Bewusstsein, aber unterkühlt. Zur weiteren Untersuchung und Behandlung kam die Frau ins Krankenhaus. Neben der Polizei waren auch das DRK und die Malteser sowie die Rettungshunde-Staffel Oberrhein im Einsatz.
Christoph Bogon hat eine neue CD auf den historischen Orgeln der Alten Kirche St. Michael eingespielt. Zu hören sind auf dem Tonträger Werke aus Barock, Klassik und Romantik.
23. August 2017
Die Windkraft-Gegner Gersbach haben unter fachlicher Beratung durch den Biologen Andreas Lang von Ende Mai bis Ende Juli in einem aufwändigen Verfahren die im Bereich des Windparks Hasel vorkommenden Milane gezählt. In einer so genannten Raumnutzungsanalyse wurden die Flugbewegungen exakt dokumentiert. Das Ergebnis ist anders als jenes Fachgutachten, das den Behörden als Grundlage für die Genehmigung des Windparks gedient hatte. Obwohl Lang bei den Zählungen einen „konservativen“ Ansatz verfolgte, weicht es vom genannten Gutachten wesentlich ab. Die ehrenamtlichen Zähler stellten fast das Sechsfache der Flugbewegungen fest. Die neuen Zahlen sind umso bemerkenswerter, als während der Beobachtungszeit im Umkreis um die Windkraft-Standorte am Glaserkopf entweder gar keine oder nur wenige Bewirtschaftungsmaßnahmen auf den landwirtschaftlichen Flächen stattgefunden haben. Das Fazit der Biologen fällt eindeutig aus. Aufgrund dieser Daten ergebe sich eine grundlegend neue Situation in der rechtlichen Beurteilung. Ob das Landratsamt die Genehmigung tatsächlich nachbessern oder gar widerrufen wird, ist noch völlig unklar. Der zuständige Fachbereichsleiter, Georg Lutz, erklärte, erst nach Abschluss der internen Prüfung der Raumnutzungsanalyse lasse sich über mögliche Konsequenzen etwas sagen. Dass am Glaserkopf ein Dichtezentrum für Rotmilane vorliegt, scheint für das Landratsamt, so Lutz, klar zu sein.
Vereinsmeisterschaften des Tennisclubs Langenau. Zum zweiten Mal wurde Heidrun Rieple Vereinsmeisterin bei den Damen. Bei den Herren siegte Florian Strütt.
Es scheint Hoffnung für die alten Setzmaschinen im Krafft-Areal in Fahrnau zu geben. Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass eine neue Halle für die Setzmaschinen zwar nicht gefunden werden konnte, das Gutenberg-Museum in Mainz allerdings Interesse zeige am Bestand dieser Setzmaschinen, wie der Stellvertretende Vorsitzende der Museumsgesellschaft, Gerhard Woop, gegenüber der Presse bestätigte. Harald Klemm zeigte sich glücklich darüber, dass die Vermieterin der bisherigen Räumlichkeiten die Halle im Obergeschoss des Krafft-Gebäudes der Gesellschaft all die Jahre kostenneutral überlassen hatte. Der Mietvertrag läuft nun zum Ende dieses Jahres aus und wird nicht mehr verlängert. Der Gesellschaft wäre es am liebsten, wenn die Sammlung als Ganzes erhalten werden könnte.
25. August 2017
Die vhs unter ihrer Leiterin Katrin Nuiro stellt das neue Programm für den Winter 17/18 vor.
Das „Irrlicht“ lässt die Kritik an seinem Transparent „Gegen Polizei Gewalt“ nicht auf sich sitzen. Das „Irrlicht“ werde sich auch weiterhin zu kritischen Themen in Form von Aktionen und Kunst äußern. Das kritisierte Transparent wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gestohlen.
Noch merkt man in Schopfheim nichts von der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes.
Der Bahnübergang Himmelreichstraße bleibt für etwa zwei Wochen gesperrt. Die Straßendecke in diesem Abschnitt wird saniert.
26. August 2017
Im Markgräfler Tagblatt äußert sich der ehemalige Fachbereichsleiter der Stadt und Kulturamtsleiter Klaus Strütt zum Abbruch des Uehlin-Areals und zum Gedenken an den Zeitungsgründer Georg Uehlin. Sein Fazit ist: Es gehe mehr um Inhalte, denn um Mauern. Zumal das zum Abbruch freigegebene Haus in der Hauptstraße das ehemalige Wohnhaus gewesen sein dürfte. Eine Dokumentation hierüber hätten weder das Denkmalamt noch die Stadt bisher vorgenommen. Außerdem könne Uehlin nicht nur mit einer Tafel am Haus, sondern nur damit gewürdigt werden, dass seine politische und geistige Bedeutung gebührend berücksichtigt werde. Strütt schwebt hier beispielsweise ein Haus der Demokratie und der Literatur vor.
Die Außenarbeiten für die drei neuen Wohnanlagen im Gebiet „Am Eisweiher“ haben dieser Tage begonnen.
28. August 2017
Seit Freitag steckt der erste Selbstfahrer, der Anlagenteile für die Windkraft-Anlagen auf den Glaserkopf bringen sollte, fest. Den Selbstfahrer mit den geladenen Rotorflügeln wieder flott zu machen, gelang heute.
„Der Signalkrebs macht sich in hiesigen Gewässern immer mehr breit“, meint Gewässerwart Bruno Imbery. Dies bereitet ihm Sorge. Es soll dem Krebs daher verstärkt zu Leibe gerückt werden. „Der aus Nordamerika eingeschleppte Krebs ist eine Gefahr für heimische Krebsarten“, betont er.
29. August 2017
Ein Stück Schopfheimer Industriegeschichte wurde von Michael Obermeier in der Altstadt saniert. Den ehemaligen Wasserturm hat der heutige Firmeninhaber (ehemals Färberei Lenz) aufwändig instandgestellt.
Die Stadtverwaltung beschloss, die siebte Auflage des Schopfheimer Open-Air-Kinos vom 31. August bis zum 02. September abzusagen. Die Wettervorhersage sei zu schlecht, um die Veranstaltung durchführen zu können.
31. August 2017
Vom Förderverein Gerisbac wurden an der Schanzen-Anlage Infotafeln angebracht.
Die BI „Alternative Energien“ mit Sitz in Schweigmatt macht wegen der jüngsten Rotmilan-Untersuchungen gegen den Windpark Hasel mobil und schrieb deswegen Politiker der Region an. Antwort erhielt sie vom Bundestagsabgeordneten Armin Schuster, CDU, der – wie die BI mitteilt – ihre Bedenken gegen den Bau des Windparks „nachvollziehen kann, denn die Abwägung zwischen dem Bau von Windkraft-Anlagen und dem Landschaftsschutz ist eine durchaus schwierige.“
01. September 2017
Laut Bürgermeister Christof Nitz werden die Bauarbeiten am Uehlin-Areal im November losgehen. Entgegen der bisherigen Planung wird jedoch die Scheffelstraße vom 07. September bis 03. November komplett gesperrt bleiben, um die Wasserleitung in einem Zuge in der Straße ebenso zu verlegen wie Leerrohre für die Glasfaserkabel.
02. September 2017
Es gibt wohl kein Einlenken von Seiten der Stadt, einen zweiten Fluchtweg aus dem Museumskeller zu schaffen. An der bisherigen Entscheidung, den Keller nicht mehr zu nutzen, ändert auch eine Kostenschätzung für einen erforderlichen zweiten Rettungsweg nichts. Die Stadt hat eine Kostenschätzung in Auftrag gegeben. Bertram Ludwig, Leiter des städtischen Gebäude-Managements, meinte in einer Vorlage für die nächste Sitzung des Bauausschusses, dass die Investitionen und der damit verbundene Aufwand für die vorgesehene Nutzung zu hoch seien. Die von Hilke Hänßler erarbeitete Vor-Studie ermögliche einen zweiten Fluchtweg für rund 36.000,- Euro reine Baukosten (zum Poligny-Platz). Den Fachleuten des städtischen Bauamtes erscheint diese Kostenschätzung indes sehr optimistisch, da sie mit eigenen Berechnungen von 40.000,- Euro ± einer Toleranz von 20% ausgehe. Für eine Weiternutzung wäre nach Angaben der Stadt eine Trockenlegung des feuchten Kellers bis hin zur Modernisierung der Bühnentechnik und der Umkleideräume notwendig.
Der Fußballverein Fahrnau hatte dieser Tage um den Vorsitzenden Mark Leimgruber Jahreshauptversammlung. Der Verein ist erfreut, dass er mit Jochen Sutter nun wieder einen 2. Vorsitzenden gefunden hat. Ramon Philipp, Vorsitzender des Fördervereins Pro Fußball Fahrnau, freut sich, dass im abgelaufenen Vereinsjahr dem Verein immerhin rund 7.000,- Euro Spendengelder überreicht werden konnten. Die Jugendabteilung erhielt außerdem einen Scheck über 3.000,- Euro.
03. September 2017
In der Stadthalle gastierten die Jungen Sinfoniker Südbaden unter dem Dirigat von Valentin Egel. Das vor etwa zwei Jahren gegründete Orchester mit über 60 Musizierenden leitet der Müllheimer Dirigent. Als Solist des Abends konnte der 32-jährige Posaunen-Professor Fabrice Millischer den Konzertabend bereichern.
04. September 2017
Seit heute stehen Fahrrad-Boxen beim Bahnhof (an der Bannmattstraße).
Zwischen letztem Freitag und Samstagmorgen – so die Polizei – wurde in der Waldorfschule eingebrochen. Auch ins THG erfolgte ein Einbruch, wobei jedoch ein 18-Jähriger, der daran beteiligt war, vom Hausmeister festgehalten werden konnte, bis die Polizei eintraf.
05. September 2017
Für 25-jährige Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Schopfheim wurde Christa Funk, Sekretärin in der Dr. Max-Metzger-Schule, geehrt. Die gleiche Ehrung erfuhr Bernhard Karle, Stellvertretender Fachgruppenleiter im Bereich Tiefbau.
06. September 2017
Das Gutenberg-Museum in Mainz hat wohl Interesse an der Linotype-Sammlung des Technik-Museums. Es muss in Mainz allerdings noch ein entsprechender Raum gefunden werden, bevor eine Zusage zu erwarten ist.
Elmar Vogt aus Hausen äußert sich in einem Leserbrief zur Ablehnung des städtischen Bauamtes, einen zweiten Fluchtweg aus dem Museumskeller zu realisieren. Er meint, die meisten kulturellen Veranstaltungen seien sowieso nicht gewinnbringend und führt als Vergleich die Aufwendungen für das jährliche Beach-Volleyball-Turnier in Schopfheim auf. Schließlich endet der Brief mit einem Zitat von Johann Peter Hebel: „Es gibt Untaten, über die kein Gras wächst“.
Die Badische Zeitung informiert darüber, dass im neuen Jahresbericht der Stadtverwaltung die Einwohnerzahl auf Ende 2016 mit 20.011 festgeschrieben worden ist. Weiter wird in diesem Bericht festgehalten, dass 27 Wohngebäude mit 118 Wohnungen im Jahre 2016 fertiggestellt worden sind. Die Stadtverwaltung hatte Ende 2016 317 Mitarbeiter (135 in Vollzeit).
07. September 2017
60.000 kW/h Strom pro Jahr produziert die Foto-Voltaik-Anlage, die auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses angebracht wurde.
Das Schopfheimer Krankenhaus soll auch künftig bei der medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle spielen, fordert Martin Kimmig vom FDP-Ortsverein. Nach Auffassung der FDP könnte das Haus für die ärztliche Gesundheitsversorgung von Stadt und Umland ein Kristallisationspunkt werden.
Die im April begonnenen Bauarbeiten am Bahnübergang Hohe-Flum-Straße hätten eigentlich am 31. Juli abgeschlossen sein sollten. Es gab jedoch Verzögerungen, so wird die Beeinträchtigung bis zum 29. September andauern.
Ende der vergangenen Woche bis Anfang dieser Woche wurden laut Polizeibericht Wahlplakate der AfD in verschiedenen Straßen der Stadt besprüht.
08. September 2017
Kurz vor seinem Abschied schlägt Schwimmmeister Mathias Wüst noch einmal Alarm. Es geht allerdings nicht um den sanierungsbedürftigen Zustand des Bades, vielmehr um die elterliche Aufsicht. So ereigneten sich in diesem Sommer gleich mehrere Beinahe-Ertrinkungs-Unfälle, davon zwei mit Kindern. Dank des Bademeister-Teams konnten zwar alle gerettet werden, doch rief der Schwimmmeister zu mehr Aufmerksamkeit auf. Wüst meinte, dass er so viele Fälle in den 18 Jahren, in denen er im Schwimmbad tätig sei, noch nie erlebt habe. Ein Fall betraf ein dreijähriges und der zweite Fall ein siebenjähriges Kind. Beim dritten Fall handelte es sich um einen etwas älteren Mann. Wie Wüst weiter mitteilte, besuchten in diesem Jahr 69.000 Personen das Bad; rund 15.000 Besucher weniger hat das Bad durch die Schließung Anfang der Badesaison.
Claudia und Wolfgang Leppert wenden sich in einem Leserbrief gegen die Vorlage von Bertram Ludwig vom städtischen Gebäude-Management wegen des zweiten Fluchtweges aus dem Museumskeller. Beide waren in einem AK, der den Vorschlag erarbeitet und mit Behörden abgeklärt hat. Nun stellen beide an Bertram Ludwig die Frage, warum er ohne Kontaktaufnahme mit dem Arbeitskreis und ohne Transparenz der Zahlen den Vorschlag für den Bauausschuss unterbreitete. Sie bitten ihn, Kontakt aufzunehmen und sich an einer konstruktiven Debatte zu beteiligen.
09. September 2017
Der SPD-Bundestagskandidat Jonas Hoffmann ist auf dem Wochenmarkt, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Der Naturschutzbund (NABU) ist mit dem Vorgehen der Genehmigungsbehörde beim Windpark Hasel ganz und gar nicht einverstanden. In einem Schreiben an die Landrätin meint der Landesvorsitzende, Johannes Enssle, dass er wegen der Rotmilan-Problematik einen sofortigen Baustopp für gerechtfertigt hält. Gleichzeitig wird das Vorgehen des Landratsamtes kritisiert, das nach dem neuen Gutachten der ENBW eine Anhörungsfrist von vier Wochen gewährt und für einen vorläufigen Baustopp keine rechtliche Grundlage sieht. Der Bau des Windparks sei schon so weit fortgeschritten, dass die Windräder binnen vier Wochen aufgestellt seien. Insofern drohe der „ungünstigste Fall“, im Nachhinein nochmals über eine bereits bestehende Anlage entscheiden und sie ggf. stilllegen zu müssen. Georg Lutz, Fachbereichsleiter beim Landratsamt, meint außerdem: „Für uns ist es klar, es gibt keine Rechtsgrundlage für einen Baustopp.“ Dies habe die Landrätin dem NABU auch bereits mitgeteilt.
Der Verein „Jazz and Blues Südbaden – Exklusive“ stellt sein deutlich erweitertes Angebot für das Dreieckland vor. Die Veranstaltungen sollen nicht nur auf das „Wildhouse“ (Waldhaus Schweigmatt) und die St. Agathen-Kirche beschränkt bleiben, sondern im Dreieckland zu einem Dreiland-Blues-Festival führen.
Am heutigen „Tag der Ersten Hilfe“, der international begangen wird, berichtet die Badische Zeitung über das Schopfheimer DRK, den Vorsitzenden Simon Redling und seinen Stellvertreter, Dieter Schwöble. 30 Ehrenamtliche sind aktiv tätig. Das DRK würde sich über einen etwas größeren Zuschuss der Stadt als Ausdruck der Wertschätzung freuen, denn der Ortsverein hat aktuell Sorgen damit, dass er sich von der Miete bis zum neuen Fahrzeug selbst finanzieren müsse. Jährlich habe man 60–70.000,- Euro Ausgaben.
Erhard Würger und Siegfried Hupfer stellen ihre Holzskulpturen und Fotografien in der VR-Bank aus.
Eigentlich hätte der Abriss der Wiechser Festhalle im Juli beginnen sollen. Die Abbruchfirma erschien damals jedoch nicht und ließ auch weitere Termine im August verstreichen. Nun soll es mit dem Abbruch Anfang der kommenden Woche losgehen, war heute zu erfahren.
10. September 2017
Zu einem zünftigen bayrischen Frühschoppen hat – wie auch in Vorjahren – die Schützengesellschaft Wiechs in das Schützenhaus eingeladen.
11. September 2017
In den Vormittagsstunden ereignete sich auf der B 317 in Höhe Hausen-Raitbach ein Frontalzusammenstoß. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Nostadt berichtet dem Gemeinderat über die in den letzten Jahren durchgeführten Wohnungs- und Gebäudesanierungen sowie über den geplanten Neubau „Am Eisweiher“, bei dem 70 Wohnungen, darunter Sozialwohnungen und eine Wohngruppe für pflegebedürftige Senioren, errichtet werden sollen. Die Wohnbau hat einen Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben. Mit dem Baubeginn rechnet Nostadt im nächsten Jahr.
Dietmar Moser und Matthias Seyfert vom Architekturbüro 1 ZT aus Linz stellen im Gemeinderat den aktuellen Stand ihrer Planung für den Schul-Campus an der Friedrich-Ebert-Schule vor. Demnach sei die Entwurfsphase so gut wie abgeschlossen. Beide Architekten betonen, dass in dieser Planung der Kostenrahmen von 23,8 Mio. Euro brutto eingehalten werden könne. Gleich mehrere Gemeinderäte wiesen allerdings auf einen Knackpunkt hin, denn diese Rechnung basiere auf einem Kosten-Index von 2016. Künftige Baupreissteigerungen seien nicht einkalkuliert. Bürgermeister Christof Nitz räumte ein, dass in dem Kostenrahmen tatsächlich keine Preissteigerungen vorgesehen seien.
Auf Vorstoß der SPD wird in der heutigen Gemeinderatssitzung eine interfraktionelle Arbeitsgruppe „Bezahlbarer Wohnraum“ gebildet. Diese soll sich zusammen mit der Stadtverwaltung Gedanken über Strategien und Steuermöglichkeiten machen. Thomas Nostadt ließ, da er anwesend war, durchblicken, dass auch er bereit wäre, hier mitzuwirken.
Der Gemeinderat gibt grünes Licht für eine vierte Teiländerung des Bebauungsplanes „Auf der Bremt“. Damit steht einer Bebauung im Bereich der alten Weberei in Fahrnau nichts mehr im Wege. Der Hintergrund sei zum einen, dass für ein Grundstück, auf dem die leeren Fabrikhallen stehen, schon seit längerer Zeit Pläne vorhanden sind, diese abzureißen und auf dem Areal Wohnungen zu errichten, zum andern beabsichtigt der Eigentümer des benachbarten Grundstückes, dieses zu verkaufen bzw. dass dort ebenfalls Wohnungen gebaut werden sollen. Die Stadtverwaltung hält es für sinnvoll, die beiden Vorhaben zu koordinieren und baurechtliche Leitplanken über einen Bebauungsplan zu schaffen.
12. September 2017
Die SPD will in der nächsten Sitzung des Bauausschusses noch keine Entscheidung über den Museumskeller bzw. über den Notausgang. Sie beantragte eine Vertagung, damit das Thema zunächst am „Runden Tisch“ mit Vertretern der Spielbühne und der Gemeinderatsfraktionen vorbesprochen werden kann.
Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter spricht von einer „Unverschämtheit“, denn trotz Verbots fahren weiterhin Baustellen-Lkws zum Gersbacher Glaserkopf über den städtischen Waldweg in Gersbach. Bürgermeister Christof Nitz berichtete darüber ebenfalls in der Gemeinderatssitzung und auch davon, dass das Ordnungsamt vor Ort gewesen sei und Bußgelder verhängt habe. Allerdings könne man nicht Tag und Nacht präsent sein. Er bittet daher die Gersbacher, wer Lkws sehe, die die verbotene Route nehmen, ein Foto zu machen und Anzeige zu erstatten. Walter führte auch an, dass es sich dabei nicht um „verirrte“ Lkws handle, sondern um planmäßiges Vorgehen. Walter meint, wenn es um die Professionalität gehe, gebe es gewaltige Unterschiede zwischen dem Vorgehen des Windpark-Investors EWS Schönau und dem für Hasel tätigen Investor ENBW.
13. September 2017
Bewundert werden können derzeit die Gesellenstücke der Jungschreiner und -schreinerinnen in der Gewerbe-Akademie.
15. September 2017
Der GRÜNEN-Wahlkreisabgeordnete im Landtag, Josha Frey, hatte Hermino Katzenstein, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der GRÜNEN-Landtagsfraktion, zu einer Sommertour ins Wiesental eingeladen. Mit von der Partie war auch Gerhard Zickenheiner, der derzeit für den Bundestag kandidiert. Die Kreisstraße 6336 stelle aufgrund des fehlenden Fußweges schon lange ein nicht gelöstes Problem in der Ortsdurchfahrt Wiechs dar. Mit der Anbindung an die A 98 könnte sich diese Situation noch verschlimmern, da über die Kreisstraße eine direkte Verbindung geschaffen ist. Katzenstein wies bei dem Vor-Ort-Termin auf neue Finanzierungsmöglichkeiten für Gehwege hin.
Der Langenauer Ortschaftsrat will die Ortsdurchfahrt sicherer machen und fordert einen Radweg und ein beidseitiges Parkverbot entlang der Landstraße.
Heute startet auf dem Gestüt Sengelen ein Reit-Turnier, wobei gute 1.000 Starts mit 400 Pferden und 300 Startern erwartet werden. Gegenüber dem Vorjahr, so Volker Trefzger, sei kein Rückgang vorhanden. Heute ist erstmals ein Springen mit den höchsten Anforderungen eingebaut, bei dem Rebecca Hotz (Tochter von Volker Trefzger), Pia Reich vom RV Dreiländereck und der Schweizer Walter Gabathuler (ein international erfolgreicher Nationen-Reiter) am Start sind. Mit Tanja Gerber vom RV Wiesental aus Steinen kommt zudem eine der besten Dressur-Reiterinnen in der Region zum Turnier.
Bei der Stadtverwaltung laufen die Vorbereitungen für die Bundestagswahl auf Hochtouren. Bisher haben von den 14.589 Wahlberechtigten schon 2.714 Personen Briefwahl-Unterlagen angefordert. Die Zahl der Wahllokale wurde von 19 auf 20 aufgestockt, wie Gregor Hodapp, der die Wahlfederführung in der Stadtverwaltung betreut, berichtet.
16. September 2017
Mit 4:2 Stimmen lehnt der Ortschaftsrat Wiechs eine Bauvoranfrage zur Errichtung von 10 Terrassenhäusern entlang der Kreisstraße bei den bereits vorhandenen Terrassenbauten im Kapellenweg ab.
Michael Böhler vom Autohaus Böhler hat in diesem Jahr drei neue Auszubildende. Neben Jonas Balzer und Bedri Berisha im kaufmännischen Bereich erhielt auch der Gambier Pa-Ousman Kujabi einen Lehrvertrag für den technischen Bereich. Damit bildet Böhler erstmals einen über das Mittelmeer Geflüchteten, der alleine nach Deutschland gekommen war, aus. Innerhalb eines Jahres hat sich Kujabi erhebliche Sprachkenntnisse angeeignet und bereits den Hauptschulabschluss erfolgreich abgelegt.
18. September 2017
Die Kindertagesstätte Hintermatt hat neben einer neuen Struktur auch eine neue Leitung. Selina Ritter leitet die KITA zu 70% zusammen mit Martina Benedek mit 30%. Ende des Monats feiert diese Einrichtung das 40-jährige Bestehen.
Zum Saison-Abschluss des Schwimmbades Schweigmatt gibt es am Wochenende noch ein besonderes Ereignis, denn auf dem Parkplatz treffen sich 30 stolze Besitzer von Opel-Oldtimern mit ihren Fahrzeugen. Zum Treffen hat Frank Uhlin, selbst ein begeisterter Opel-Rekord-Fahrer, seine Freunde eingeladen.
Seit 50 Jahren lebt Horst König im Markus-Pflüger-Heim. Der in Lörrach geborene Bewohner kam mit 27 Jahren ins Heim; da er an starker Schwerhörigkeit litt und keinen Beruf erlernen konnte, kam er damals nach Wiechs.
Seit 40 Jahren gibt es die Schopfheimer Fotofreunde, die sich seit dem 30. März 1977, wo sie erstmals im „Engel“ zusammengekommen waren, treffen. In all den Jahren haben sie bereits 39-mal in der Sparkasse eine Ausstellung organisiert und durchgeführt. Nun wird in der Kulturfabrik bis zum 15. Oktober eine Ausstellung unter dem Thema „Unser Schopfe“ gezeigt.
19. September 2017
Stadtkämmerer Thomas Spohn gab in der jüngsten Gemeinderatssitzung Details zum Jahresergebnis des Rechnungsjahres 2016 bekannt. Allein die Gewerbesteuer lag um mehr als 1 Mio. Euro über dem Ansatz. Auch die Vergnügungssteuer erbrachte 127.500,- Euro mehr als kalkuliert. Die Schlüsselzuweisungen des Landes flossen dank erhöhter Steuereinnahmen um Einiges üppiger. Die Erwartungen waren um mehr als eine halbe Million Euro übertroffen worden. Insgesamt ist das Ergebnis 3,5 Mio. Euro besser als geplant. „Statt den Sparstrumpf um 5,47 Mio. Euro zu plündern, konnte dieser mit mehr als 5 Mio. Euro zusätzlich gefüllt werden“, betont Bürgermeister Christof Nitz. Dennoch mahnt Spohn dringend strukturelle Einsparungen an.
Im Verlaufe dieses Monates hat der Kinderschutzbund rund 600 Tüten, gefüllt mit Luftballons, Aufklebern und Äpfeln an Kinder in den Kindergärten ausgegeben. Die Äpfel waren eine Spende des Zeller EDEKA-Marktes Steinebrunner.
Der Schulalltag für die neuen Erstklässler an den Schopfheimer Schulen hat begonnen.
20. September 2017
Die SPD hat nun – wie bereits im Gemeinderat angekündigt – einen Antrag gestellt zur Einrichtung eines Arbeitskreises „Sozialer Wohnungsbau“.
Am 01. Oktober, dem Erntedank-Sonntag, wird auf dem Hof Dinkelberg das alle zwei Jahre stattfindende Hof-Fest durchgeführt. Der Veranstalter „Kambium“ hat den Hof seit 2004 gepachtet und beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit. Auf dem nach Demeter-Richtlinien produzierenden Hof sind außerdem 20 Menschen mit Assistenz-Bedarf beschäftigt. Der Hof selbst bewirtschaftet rund 100 ha, 20 davon und die Hofstätte sind im Besitz des Landkreises Lörrach und von diesem an den Verein „Kambium“ verpachtet. Die weiteren 80 ha hat der Hof Dinkelberg von 80 Verpächtern angemietet, so Markus Hurter. 65 ha sind Grünland mit Futter für die 25 Mutterkühe und rund 50 Kälber, die in Mutterkuh-Haltung aufgezogen werden. Der Hof hat außerdem 10 ha Fläche für Gemüse und Kartoffeln im Anbau. Die restlichen 25 ha sind mit Getreide bewirtschaftet. Gehalten werden außerdem acht Schweine und 20 Schafe sowie 200 Hühner in Freiland-Haltung.
Jugendliche aus dem ganzen Landkreis beschäftigen sich im evangelischen Gemeindesaal mit der Bundespolitik und unterhalten sich mit den Kandidaten, die den Wahlkreis Lörrach-Müllheim künftig in Berlin vertreten wollen. Der Kreisjugendring, die evangelische Bezirksjugend Markgräflerland und die Landeszentrale für politische Bildung haben zu dieser Veranstaltung eingeladen, zu der dann auch Wolfgang Fuhl (AfD), Dr. Christoph Hoffmann (FDP), Jonas Hoffmann (SPD), Sabine Schumacher (Piraten), Armin Schuster (CDU), David Trunz (DIE LINKE) und Gerhard Zickenheiner (GRÜNE) kamen, um sich mit den jungen Menschen zu unterhalten.
21. September 2017
Aus dem Rathaus wird heute vermeldet, dass die Zahl der Briefwähler die 3.000er-Marke überschritten hat. Eine Rekord-Beteiligung, wie Organisator Gregor Hodapp meint.
In der jüngsten Enkensteiner Ortschaftsratssitzung bemängelt Frank Strittmatter die Zustände auf dem Friedhof in Wieslet; dieser sei in einem katastrophalen Zustand, klagt er und bemerkt, dass die Enkensteiner ja auf dem Friedhof in Wieslet ihre letzte Ruhe fänden.
22. September 2017
Die Stadtverwaltung und der Gewerbeverein informieren darüber, dass durch das Beratungsbüro für Stadt- und Regionalentwicklung Donato Acocella Ende des Monats Befragungen bei Einzelhändlern und Passanten durchgeführt werden. Ziel ist es, das bisherige Einzelhandelsgutachten der Stadt weiter zu entwickeln.
Bei der Sparkasse Wiesental werden langjährige Mitarbeiter geehrt. Seit 25 Jahren sind Angela Gisin, Marianne Epple und Simone Schubnell-Braunsberger beschäftigt. Jürgen Schächtele konnte eine Auszeichnung für 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst zusammen mit der Dankurkunde des Ministerpräsidenten entgegennehmen.
In der evangelischen Stadtkirche wird das 125-jährige Bestehen dieses Gotteshauses gefeiert. Pfr. Martin Schmitthenner konnte beim Festgottesdienst an die 100 Gäste begrüßen, unter ihnen Vertreter aus Politik, dem gesellschaftlichen und kirchlichen Leben. Landrätin Marion Dammann war ebenso unter den Gästen wie Dekanin Bärbel Schäfer. Die Dekanin hob die besonders zum Jubiläum erstellte Festschrift hervor, in deren Texten und Bildern sich dem Leser die Geschichte der Stadtkirche entfalte. In der Kirche wird gleichzeitig eine Ausstellung mit historischen Zeugnissen der vergangenen 125 Jahre gezeigt. Den Festvortrag hielt Bettina Bethlen in einem ebenso kurzweiligen wie informativen Beitrag. Fotografien und Zeichnungen von Ulrike Jörg untermalten den textlichen Teil des Vortrages. Richtig Fahrt auf nahm die bereits 1771 geforderte Vergrößerung der Kirche aber erst mit dem Amtsantritt von Pfr. August Eberlin im Jahre 1865. Nach dem Richtfest anno 1890 konnte die Kirche dann am 03. Juli 1892 offiziell eingeweiht werden.
23. September 2017
Kurz vor der Bundestagswahl sind VertreterInnen der Parteien noch einmal auf dem Wochenmarkt präsent und werben um das Votum der Wähler.
Das Markgräfler Tagblatt interviewt die neue Direktorin des THG, Claudia Tatsch, die vor zwei Wochen, nach den Sommerferien, ihre Tätigkeit am Schopfheimer Haus aufgenommen hat.
Zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Schopfheim und Ronneby nahm der Fußballverein Fahrnau am internationalen Jugend-Fußballturnier in Ronneby teil. Die Musikschule beteiligte sich am internationalen Musik-Camp in Ronneby.
Die 19-jährige Morgane Viry aus Poligny absolvierte einen Monat lang ein Praktikum in der KITA Langenau. „Es war eine gute Erfahrung und sehr interessant“, meinte sie. Für sie sei es schwierig gewesen, alles zu verstehen, da sie noch nicht sehr gut Deutsch spreche, sie habe aber die Möglichkeit erhalten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.
Der Fahrnauer Kindergarten Hintermatt feiert das 40-jährige Bestehen. Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung erinnerte daran, dass der erste Fahrnauer Kindergarten sich in der Hauptstraße 224 befand, ab 1952 dann in einem Neubau in der Blasistraße 21. Im Jahre 1973 gründete sich die Bürgerinitiative Kindergarten, die es erreichte, dass 1977 der neue Kindergarten am Hintermattweg eingeweiht werden konnte.
Fünf Personen haben kurz vor 17 Uhr am Bahnhof Fahrnau auf einen jungen Mann eingeschlagen, den sie zuvor aus dem Zug herausgezogen hatten. Anschließend seien die Täter in Richtung Hausen davon gerannt. Der Rettungsdienst musste das 22-jährige Opfer behandeln, teilte die Polizei mit. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolgreich. Beim Kraftwerk nahe Hausen wurden fünf Personen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren kontrolliert. Die Polizei sucht noch Zeugen des Vorfalls.
Der Turnverein Wiechs um den Vorsitzenden Hans-Jürgen Tichelmann und ein großer Helferkreis hat auf den Sportplatz eingeladen, um die Vereinsmeisterschaften auszutragen.
Zum letzten Mal in diesem Jahr erklingt die Orgel der Alten Kirche St. Michael bei der Reihe „Musik zur Marktzeit“. Christoph Bogon zieht eine positive Bilanz der 10 Matinéen von Mai bis September. Die Alte Kirche war mit ihren 200 Plätzen nahezu bei allen Marktmusiken voll besetzt. Das zeigt, wie gut diese halbstündigen Konzerte in ungezwungener Atmosphäre ankommen.
24. September 2017
Wahl zum Deutschen Bundestag.
Ein herrlicher Spätsommertag bildete die ideale Voraussetzung für den verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbevereines. Läden, Stände und Buden sorgten dafür, dass es in der Innenstadt regelrechtes Gedränge gab. Vielleicht nutzte auch mancher den Weg ins Stimmlokal für einen Besuch beim Herbstmarkt.
Mit einem Festgottesdienst gingen die Feierlichkeiten zum 125. Geburtstag der evangelischen Stadtkirche weiter. Die Bedeutung der Kirche im Leben vieler Christen der Stadt unterstrich Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Pfr. Martin Schmitthenner zelebrierte den Gottesdienst, den Christoph Bogon und der Gospelchor „Resonance of Life“ musikalisch umrahmten. „Auf den Weg ins Reich Gottes kann man sich auch ohne Gebäude machen“, meinte der Landesbischof, dennoch brauche man diese Häuser, um sich sammeln zu können, um zusammen zu feiern, voneinander zu hören oder sich zu treffen. Er wünschte allen Gästen noch viele Jahre in und mit dieser Kirche.
Rund 7.000 Besucher kommen zum diesjährigen Weidefest nach Gersbach. Ein üppig bestückter Bauernmarkt bot Obst und Gemüse in bunten Farben und herbstlicher Dekoration in reichem Maß neben Wurstwaren, Schnäpsen, Likören, Kleidung und Ähnlichem an. Eine Tierschau mit Rindern verschiedenster Rassen, Schafen, Hühnern, Hasen, Ziegen und Pferden, Ferkeln und Alpakas ließen nicht nur die Kinderherzen höher schlagen. Das Weidefest war erneut ein Fest für die Landwirtschaft und Landschaft des Schwarzwaldes.
Das Wahlergebnis der Schopfheimer zur Bundestagswahl lief technisch nicht optimal ab, da sich in einem Wahllokal die Auszählung arg verzögerte. Dennoch zeigt sich Wahlleiter Gregor Hodapp im Großen und Ganzen zufrieden. Die Parteien indes zeigten sich über das Wahlergebnis bzw. die Ergebnisse nicht zufrieden. Die Wahlbeteiligung, die bei 73,4% lag, erbrachte für die CDU 30,5%, für die SPD 19,6%, für die GRÜNEN 17,1%, die FDP 9,6%, die LINKE 7,1% und für die AfD 11,2%. Die CDU muss 8%, die SPD 3,2% Verluste hinnehmen. Die GRÜNEN konnten sich gegenüber 2013 um 1,4%, die FDP um 4,9%, die LINKE um 1,2% und die AfD um 6,2% der Stimmen steigern. Für die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Heidi Malnati war das Ergebnis ein Wechselbad der Gefühle. Die Stimmenverluste tun weh, trotz allem aber sei die CDU wieder stärkste Kraft geworden und stelle die Kanzlerin. Nun müsse man die Gründe für den Stimmenverlust analysieren. „Wir müssen uns der Probleme der Bürger annehmen“, so sagt sie. Mit Erschrecken und Sorgen habe sie das Ergebnis der vielen Protestwähler zur Kenntnis genommen. Trotzdem hoffe sie, dass Deutschland ein starkes europäisches Wirtschaftsland bleibe und die Menschen weiterhin in Frieden und Freiheit leben können. Deprimiert zeigt sich Dr. Peter Ulrich von der SPD über das Abschneiden seiner Partei im Bund. „Das Ergebnis ist insgesamt zweifellos enttäuschend für die SPD. Es ist daher nur konsequent, wenn wir die Abwahl der großen Koalition akzeptieren und in die Opposition gehen“, betont er weiter. Auch in Schopfheim habe die SPD Wähler verloren. „Mit zwei Ausnahmen – Enkenstein und Raitbach – konnten wir relativ zulegen“, erwähnt er. Auch wenn die genaue Analyse der Zahlen noch gemacht werden müsse, mache dies Mut für die künftige Arbeit. Das Ergebnis der AfD sei sicherlich auch auf die schwache Opposition der letzten Jahre zurückzuführen, und das genau will die SPD jetzt ändern, indem sie den Wählerwillen umsetzt und als Oppositionsführer in den Bundestag einzieht, betont Ulrich weiter. „Damit soll eine demokratische Alternative zur Regierung gebildet werden. Die AfD selbst müsse inhaltlich gestellt werden, man dürfe ihr keine Entgleisung durchgehen lassen.“ Roland Matzker, neuer Vorsitzender der GRÜNEN, zeigt sich mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden. Die Partei habe keinen progressiven Wahlkampf geführt, doch sei sie an zahlreichen Wahlständen den Bürgern Rede und Antwort gestanden. Zum Abschneiden der AfD meinte er: „Sie haben Zugewinne erreicht, ohne je einen Wahlkampf gemacht zu haben. Die Zahlen dürfen nicht schöngeredet werden.“ Dennoch sei er froh, dass die große Koalition beendet sei. Endlich werde es einen Wechsel, eine echte politische Auseinandersetzung geben, so Matzker weiter. Erfreut zeigt sich die FDP Mittleres Wiesental. „Fast 5% – die Menschen wollten die FDP im Bundestag wiedersehen. Ein Trend, der auch in Schopfheim erkennbar war. Zudem hat die FDP einen hervorragenden Kandidaten gehabt, so dass es erstmals erfolgreich gelungen ist, eine Steigerung bei den Erstwahlstimmen zu erzielen. Dies ist auf die Person des Kandidaten Dr. Christoph Hoffmann aus Bad Bellingen gelungen“, so Martin Kimmig. Das genaue Ergebnis mit Zahlen aus den Ortsteilen ist diesem Jahrbuch wiederum als Zahlenwerk beigefügt.
In der St. Bernhardskirche konzertiert Kantor Andreas Mölder an der Orgel zusammen mit dem Tuba-Spieler Klemens Karle aus St. Ulrich.
„Wir sind zufrieden mit dem Besucherzuspruch und den Verkaufsgesprächen“, so der Chef der VR-Immobilien-Abteilung, Andreas Meier. Die Bank präsentierte während des verkaufsoffenen Sonntags eine Immobilien-Ausstellung.
25. September 2017
Der Finanzausschuss des Gemeinderates erhielt erstmals den Budget-Bericht nach Einführung der Doppik. Von der Struktur her sei er wie die bisherigen kameralen Berichte aufgebaut, meint Stadtkämmerer Thomas Spohn. Allerdings sei nicht mehr je Budget berichtet worden, sondern über Produktgruppen. Beim Finanzhaushalt zeige sich, dass der Mittelabfluss geringer sei als geplant, so der Stadtkämmerer. „Viele Maßnahmen konnten aus Kapazitätsgründen nicht begonnen werden“, so Spohn weiter.
Noch bevor das Gutachten über die Sanierung des Freibades vollständig auf dem Tisch liegt, herrscht Unmut. Die Initiative „Pro Freibad Schopfheim“, die sich letzte Woche traf, freut sich zwar über das Gutachten, das in Auftrag gegeben wurde, bedauert aber zugleich die suboptimale Informationstransparenz, wie es heißt. Bürgermeister Christof Nitz meinte, er müsse der Gefühlslage Luft verschaffen, nachdem GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet das Thema angesprochen hatte. Nitz wundert sich schon, dass es offenbar Leute gebe, die mehr wüssten als er und die Sitzungen abhielten, ohne Kenntnis zu haben. Dies entspreche einem Blick in die Glaskugel. Nitz kündigte an, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu setzen.
26. September 2017
Durch ihre Aufmerksamkeit konnten drei Mädchen aus Wiechs, Leontine Bosley, Xenia Janzen und Hadassa Menzel, eine Kuh vor dem Tod retten. Auf dem Heimweg vom THG nach Wiechs radelten sie über die Sengelen und sahen dort eine Kuh, der es nicht gut zu gehen schien. Sie alarmierten den Landwirt des Hofes Dinkelberg. Dieser konnte das Tier mit Hilfe des Tierarztes vor dem sonst drohenden Tod retten. Nun, zwei Wochen danach, konnten die Mädchen ausfindig gemacht werden. Der Landwirt dankte ihnen und lud sie zum nächsten Hoffest ein.
27. September 2017
Artur Cremans erkundigt sich nach dem Stand des Gutachtens für die Uehlin-Häuser. Bürgermeister Nitz sagte, dass das Gutachten der Badischen Gemeindeversicherung da sei, die Wirtschaftlichkeitsberechnung fehle jedoch noch.
Der ehemalige Friedhof beim Markus-Pflüger-Heim befindet sich jetzt im Besitz der Stadt. Von nun an können auf diesem Gräberfeld Baumbestattungen stattfinden. Ehrenfried Barnet ärgerte sich über das Denkmalamt, das die Fahrnauer Friedhofsmauer als erhaltenswert ansehe. Er frage sich, ob es möglich wäre, das Denkmalamt zu verklagen.
Neben der evangelischen Stadtkirche ist auch die Voit-Orgel 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon ein Konzert auf dem romantisch disponierten Instrument, das eine wechselhafte Baugeschichte hinter sich hat.
29. September 2017
Das Dreistern-Unternehmen ehrt 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für langjährige Firmentreue. Dabei sind Frauen und Männer, die dem Unternehmen 10 Jahre und 20 Jahre angehören. 25 Jahre gehören Andreas Lang, Heike Stiegeler, Thomas Marder, Stefan Rossol, Ralf Schinzig, Jörg Meier und Michael Wolf zum Unternehmen. 30 Jahre sind Hanspeter Grether, Manuel Weiss, Peter Kuhar, Wolfgang Ganter, Markus Rieber, Hanspeter Osswald und Jörg Andris in der Firma tätig. Für 35 Jahre konnten Jens Reichert, Ulrich Fingerlin und Ute Rieber geehrt werden. Gar seit 45 Jahren gehört Konrad Markert dem Hause an. Neben dem Unternehmer-Ehepaar Thomas und Gerlinde Krückels gratulierten Uwe Böhm von der IHK und die Bürgermeister-Stellvertreterin Marianne Zabel, welche die Glückwünsche der Stadt überbrachte.
30. September 2017
Vorerst soll das Schwimmbad technisch überholt werden. Dies schlägt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat vor. Die Arbeiten könnten zwischen September 2018 und April 2019 ausgeführt werden. Die Bestandsanalyse ist schonungslos. Im Eingangsbereich sei außer den neuen Fahrrad-Stellplätzen nichts positiv zu werten. Das Dach ist undicht, im Eingangsbereich ist die Raumaufteilung ungünstig, das Kassenhaus veraltet, ebenso die Lüftung. Notwendig wird eine neue Drehkreuz-Anlage, barrierefreie Umkleiden müssen geschaffen werden, die Garderobeschränke sind veraltet und die Sanitärräume (Toiletten und Duschen) seien nicht barrierefrei, außerdem seien sie nicht in genügender Zahl vorhanden. Auch die Wärmehalle sei nicht barrierefrei zugänglich, die Bodenfliesen außerdem veraltet und es herrsche Rutschgefahr. In dieser Art geht die Bewertung des Bades weiter.
Der Finanzausschuss muss den Zuschuss für die Ferienbetreuung der Kinder erhöhen. Die vorgesehenen Einnahmen konnten nicht erreicht werden. Hildegard Pfeifer-Zäh, FWV, machte darauf aufmerksam, dass es sich dabei nicht um eine Kernaufgabe der Stadt handle. Bürgermeister Christof Nitz meinte, die paar Euro könnten aufgebracht werden.
Bürgermeister Christof Nitz und Ortsvorsteher Martin Gruner verabschieden Adrian Siebold als Kürnberger Ortschaftsrat. Johannes Bauer tritt die Nachfolge an.
Eine schlechte Nachricht kommt aus Kamerun. Es ist derzeit dort nicht möglich, Schulunterricht abzuhalten. Seit Ende Juni/Anfang Juli ruht der Schulbetrieb – bis heute. Grund hierfür sind Unruhen innerhalb des afrikanischen Landes. Der anglophone Teil will sich vom französisch sprechenden Teil abspalten. „Deshalb werden Schulen landesweit bestreikt oder bedroht, wenn sie den Unterricht trotzdem zulassen“, so Richard Renz vom Dikome-Verein. Der Schulbetrieb wird aus Sicherheitsgründen noch bis Ende des Jahres ruhen. Der Distrikt Dikome gehört zum englischsprachigen Teil Kameruns. Auf dem Weg in den Busch fahre man an Ortschaften vorbei, die zum französischsprachigen Teil Kameruns gehören. In Unruhezeiten wisse man nie, was passiere, betont Renz. Dennoch wird er zusammen mit Viktor Reis im November den Weg nach Dikome machen. Ein weiteres Problem für den Verein ist, dass man seit Mai auf die längst fällige Kaffeelieferung wartet. Der Grund sei, dass die Regierung die Exportbedingungen geändert habe. Es müssen neue Lizenzen beantragt werden. Zwei Container Kaffee liegen bereits im Lager, so Renz weiter. Emmérenc Bokoe will sich nun in Douala erkundigen, wann der Kaffee weitergeschickt werden kann.
01. Oktober 2017
„Nehmt einander an wie Christus Euch angenommen hat, zu Gottes Lob“ – dazu predigten die beiden Pfarrer Martin Schmitthenner und Michael Latzel im ökumenischen Gottesdienst zur Feier des 125-jährigen Bestehens der evangelischen Stadtkirche.
Der Erntedank-Sonntag ist gleichzeitig der Abschluss der Jubiläumsfestlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der evangelischen Stadtkirche.
Die amerikanische Sängerin JJ Thames Armstrong ist mit ihrer Band in St. Agathen zum Konzert. Die aus Detroit (Michigan) stammende Blues-Sängerin verbindet verschiedene Stilrichtungen.
Der in Jestetten-Altenburg lebende Künstler Werner Blattmann alias „Kolibri“ stellt auf Einladung des Kunstvereins im städtischen Museum aus. Einen Grenzgänger zwischen Zeichnung und Malerei, zwischen Fantasie und Realität, zwischen real und surreal nennt Johannes Kehm, Vorsitzender des Schopfheimer Vereins, den Künstler, der sich „stilistisch so ganz und gar nicht irgendwo eintüten lässt.“
02. Oktober 2017
Auf eine Erfolgsgeschichte blicken Lothar Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wiesental, Susanne Häußer-Ühlin vom Kulturamt der Stadt, und Michael Esser, der die Marketing-Abteilung der Sparkasse leitet, zurück. Vor 25 Jahren wurde das „Theaterfestival für junge Leute“ – wie es heute heißt – erstmals in der Stadt angeboten. Klaus Strütt hatte diese Reihe im September 1993 als „Theatermonat für junge Leute“ ins Leben gerufen. Nun stellt Susanne Häußer-Ühlin das neue Programm vor.
Zwei junge Männer, Simon Gerwig und Jürgen Müller, haben in Gersbach-Lochmühle ein Wasserkraftwerk zu 95 % in Eigenregie geplant und gebaut. Nun laden sie zu einem „Tag der offenen Tür“ auf den 03.10. ein. Von EnergieDienst bekommen sie 12,46 Cent für jede eingespeiste Kilowattstunde. Die ungefähre Jahresleistung liegt bei 180.000 kW. Dies entspricht einem jährlichen Strombedarf von 65 Haushalten. Gleichzeitig werden ca. 101 t CO₂ eingespart. „In acht bis zehn Jahren werden wir die Kosten wieder erwirtschaftet haben“, heißt es.
Einige Gersbacher Jugendliche haben einen Bauwagen als Jugendtreff hergerichtet. Nun bitten sie den Ortschaftsrat um Unterstützung beim Suchen eines geeigneten Standortes, an dem die Bevölkerung nicht gestört wird, sollte die Musik einmal lauter sein.
03. Oktober 2017
Über einen großen Andrang dürfen sich Simon Gerwig und Jürgen Müller beim „Tag der offenen Tür“ in ihrem Wasserkraftwerk in der Lochmühle Gersbach freuen.
04. Oktober 2017
Erstmals werden im Kulturcafé „Irrlicht“ auch bildnerische Arbeiten gezeigt. Marie Sachs, Lennart Braun und Luca Wuchner stellen ihre Werke vor.
Im neuen Tafelladen in der ehemaligen Gaststätte „Zum Markgrafen“, der heute seinen ersten Verkaufstag hat, überreichen Bürgermeister Christof Nitz und Georg Ückert von der Bürgerstiftung dem Vorstand des Tafelladens, Brigitte Leisinger, Josef Brunner und Heinz Strütt, einen Scheck in Höhe von 3.000,- Euro.
05. Oktober 2017
Die in Freiburg lebende Schriftstellerin Ingeborg Gleichauf liest aus ihrem Buch „Jetzt nicht die Wut verlieren“ in der Stadtbibliothek.
Aus der Badischen Zeitung ist zu entnehmen, dass Ende September die Stellungnahme der ENBW zum Dichtezentrum des Milans im Bereich des Windparks Glaserkopf eingegangen ist. Fachbereichsleiter Georg Lutz vom Landratsamt meint, dass das Regierungspräsidium und die Landesanstalt für Umwelt diese Stellungnahme jetzt prüfen werden. „Wir erwarten eine klare Aussage von den Naturschutzbehörden“, meint er weiter, geht allerdings davon aus, dass es eine Weile dauern könnte. Einen Baustopp für die Windkraft-Anlage werde es sicher nicht geben, betonte er weiter.
Die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, das Raitbacher Schlachthaus zu schließen, erregt ausnahmslos Misstöne bei der Ortschaftsratssitzung. Die Stadt geht von größeren Instandhaltungsmaßnahmen in den nächsten Jahren aus. Die Landwirte meinten, dass die Haltung der Stadt kontraproduktiv und keinesfalls nachhaltig und agrar-ökologisch sei. Ortsvorsteher Willi Tholen betont, dass das Ortsteils-Schlachthaus EU-zertifiziert sei und keine größeren Instandhaltungsmaßnahmen zu erwarten seien. Lediglich der Aufzug für die Schlachtabfälle müsse mit geringem Aufwand saniert werden. Der Ortschaftsrat beschloss einstimmig den Erhalt des Raitbacher Schlachthauses, da keine größeren Anschaffungen vorgesehen seien. Die endgültige Entscheidung liegt nun am Montag beim Gemeinderat.
In beide Richtungen soll ab 2018 auf der B 317 in Höhe von Eichen eine Radar-Anlage installiert werden. Man möchte damit etwas gegen den Unfall-Schwerpunkt tun, so der Kreistag.
06. Oktober 2017
Der Fahrnauer Siegfried Rabus, der seit Januar 1946 dem Gesangverein des Ortsteils angehört, durfte zum 90. Geburtstag ein „Ständchen“ des Chores entgegennehmen.
07. Oktober 2017
Eine nächtliche Geburtstagsparty von zwei 16-Jährigen mit etwa 100 Gästen geriet am Eichener See außer Kontrolle. Sechs Streifen der Polizei mussten ausrücken, um für Ordnung zu sorgen. Die Beamten lösten die Party gegen 23 Uhr auf und schickten die Feiernden nach Hause. Gegen 0.30 Uhr und gegen 2 Uhr kam es erneut zu Vorfällen in Eichen und am Eichener See.
Im Alter von 97 Jahren verstirbt Karl Bäumle aus Wiechs. Er war nicht nur Innungsobermeister im Baugewerbe und Bauunternehmer, auch als Kommunalpolitiker hat er sich einen Namen gemacht. Bäumle gehörte von 1956 bis 1974 dem Gemeinderat Wiechs und nach der Gemeindereform bis 1980 dem Schopfheimer Gemeinderat an. Von 1984 bis 1994 engagierte er sich weiter im Wiechser Ortschaftsrat. Außerdem war Bäumle Mitglied des Kreistages.
Die Fraktion der GRÜNEN beantragt, dass zusätzlich zu den Tagesordnungspunkten und den Gemeinderatsvorlagen im elektronischen Rats-Informationssystem künftig auch die Protokolle der öffentlichen Gemeinderatssitzungen publiziert werden.
Mit Jürgen Herrmann hat die Kaufmännische Schule Schopfheim wieder einen Konrektor. Damit ist die Führung zusammen mit Bernhard Stockmar wieder komplett.
Der neue Tafelladen wird in einer kleinen Feierstunde eingeweiht.
Während einer kleinen Feierstunde ehrt Bürgermeister Christof Nitz die Erzieherin Angela Trüby für 25-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst. Bereits 1975 kam sie als Anerkennungspraktikantin an den Kindergarten am Marktplatz. Mehrere Jahre der Unterbrechung nach der Geburt ihrer Kinder folgten, bevor sie wieder in städtische Dienste trat.
Beim Herbstfest des Raitbacher Gesangvereins feiert dieser Chor ein Dirigenten-Jubiläum: Bernd Strittmatter, der Vorsitzende, konnte nicht nur seine Gäste begrüßen, sondern auch Herbert Maisch, der den Verein seit 40 Jahren dirigiert, danken. „Wir haben mit ihm keine hochtrabenden Lieder gesungen, sondern Lieder, die uns allen Spaß machten“, lobte der Vereinsvorsitzende den treuen Mann mit dem Taktstock, der zu den Proben und Anlässen aus Lörrach anreist und in den 40 Jahren geschätzte 118.000 km zurückgelegt hat. Eigentlich habe er damals den Verein kommissarisch für ein Jahr übernehmen wollen, so Maisch. Für 25 Jahre aktives Singen wurde Roland Hilf zum Ehrenmitglied ernannt.
Das Musical „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“ wurde am Herbstfest des Gesangvereins Raitbach von Kindern aufgeführt. Einstudiert wurde es von Kathrin Günther.
Die neue KITA in Langenau wird eingeweiht. Bürgermeister Christof Nitz überbrachte den Erzieherinnen die besten Wünsche zum Einzug. Sie werden das Haus künftig mit ihren Schützlingen mit Leben füllen. Er erwähnte in seiner Ansprache die holprige Vorgeschichte und den schließlich einstimmig beschlossenen Standort der heutigen KITA. Die Stadt könne stolz auf diesen neuen Kindergarten wie überhaupt auf ihre Kindergarten-Landschaft sein, betonte das Stadtoberhaupt. Im Namen des Fördervereins gratulierte Petra Hintner zum gelungenen Projekt. Martin Brutschin als Elternbeirat schloss sich den Wünschen an, betonte jedoch zugleich, dass es bis zum eigentlichen Ziel, dem Bildungshaus, noch ein ordentlicher Weg sei. Angelika Keil als Leiterin der beiden Kindergärten in Langenau zeigte sich glücklich und freute sich, dass das Gebäude in Rekordzeit Gestalt angenommen hat.
08. Oktober 2017
Ausverkauft war die Stadthalle beim Gastspiel des Kabarettisten Kaya Yanar, der mit ohrenbetäubendem Jubel von seinen Fans empfangen wurde. Sein hintergründiger Humor, seine witzige Art sorgten für Lacher und viel Applaus.
Auch der Regen konnte dem bereits traditionellen Brauchtums- und Aktionstag in Eichen nicht viel anhaben. Rund um das Dorfmuseum wurde so manches feil geboten und fand mit Unterstützung des Harmonika-Orchesters Schopfheim auch viele Abnehmer.
Die Geigerin Mojca Gal an der Barockvioline und der Pianist Ludovic van Hellemont konzertieren im Museum. Van Hellemont spielte einmal mehr auf dem historischen Tafelklavier, das im Roggenbach-Zimmer des Museums steht.
09. Oktober 2017
Die Sozialdemokratin Teresa Klein bemerkte in der Sitzung des Gemeinderates, dass Schopfheim finanziell auf zu großem Fuße lebe und besser daran täte, auf die Ausgaben-Bremse zu drücken. Bürgermeister Christof Nitz war von dieser Ausdrucksweise nicht begeistert, er erwähnte den Campus, für den immerhin 23 Mio. Euro ausgegeben werden. Zwei Schulen werden dabei bekanntlich vereint, die Sporthalle saniert und das Jugendzentrum erhält ein endgültiges Zuhause – Argumente, die einleuchteten. „Doch das sind noch lange nicht die einzigen größeren Ausgaben“, betont er. „Es gibt noch die neue Halle in Wiechs, die gebaut wird und mindestens 3 Mio. Euro kostet, die KITA Langenau, die frisch eingeweiht worden ist, hat 1,4 Mio. Euro gekostet. Das Schwimmbad und der Natur-Kindergarten zusammen kosten auch 1 Mio. Euro, alles Ausgaben, die auf die Schnelle ins Auge stechen. So gesehen liegt Teresa Klein mit der Warnung nicht falsch, andererseits: Bevor die Stadt gutes Geld an die Banken zahlen muss, als Strafe dafür, dass sie spart (Negativ-Zinsen) gibt sie es besser für die genannten sinnvollen Projekte aus. Die Bürger haben so etwas davon“, meint Christof Nitz.
In der Nacht fällt einer Polizeistreife auf, dass in das Fußball-Heim in Fahrnau eingebrochen wurde, da die Eingangstüre arg beschädigt war.
Die Tat könnte mit einem Einbruch in das Vereinsheim des Tennisclubs Langenau in der gleichen Nacht zusammenhängen.
Eine Spaziergängerin findet am Ufer der Wiese einen toten Kampfhund, eingepackt in einen Karton. Die Polizei ermittelt.
Ehrenfried Barnet erkundigt sich im Gemeinderat, was aus der Langlauf-Loipe in Gersbach werde, denn wegen des Windrades habe es ja geheißen, dass diese Loipe verlegt werden müsse. Die Loipe – so Fachbereichsleiter Jürgen Sänger – brauche nicht verlegt zu werden, sondern könne im bisherigen Streckenverlauf uneingeschränkt genutzt werden.
Mit einer Mini-Sanierung für 620.000,- Euro werden die technisch notwendigen Reparaturen am Schwimmbad vorgenommen. Für eine Komplett-Sanierung des Bades gibt es im Gemeinderat keine verbindliche Zusage. Die Reparaturen sollen am Ende der Badesaison 2018 bis zum Frühjahr 2019 erfolgen.
Der Finanzausschuss erarbeitete in seinem Vorschlag zur Haushaltskonsolidierung Einzelmaßnahmen, wobei auch der Verkauf von Rathäusern in den Teilorten nicht ausgeschlossen wurde. Die Schließung des Schlachtraumes in Raitbach stand ebenfalls auf der Liste, doch diesbezüglich gab Bürgermeister Christof Nitz vorläufig Entwarnung. Das Wiechser Rathaus soll erst dann verkauft werden, wenn nach dem Neubau der Wiechser Halle Räume für die Ortsverwaltung darin geschaffen worden sind. Der Ortschaftsrat Eichen stimme dem Verkauf des dortigen Rathauses dann zu, wenn ersatzweise ein Anbau an die Hülschematt-Halle für die Ortsverwaltung erfolge. Kein Verkauf soll für die Rathäuser Enkenstein, Gersbach, Raitbach, Langenau und Fahrnau erwogen werden. Der Ortschaftsrat Kürnberg will zwar nicht das gesamte Rathaus verkaufen, doch sollte geprüft werden, inwieweit die Wohnung als Wohneigentum veräußert werden könnte. Die Verwaltung muss sich nun mit den Empfehlungen des Finanzausschusses weiter beschäftigen.
Der Gemeinderat beschließt den beantragten Arbeitskreis „Sozialer Wohnungsbau in Schopfheim“.
Eine großformatige Skulptur des Künstlers Albert Staiger soll im Stadtpark Platz finden. Die Kosten für das Kunstwerk übernimmt die VR-Bank, die Stadt die Kosten der Fundamentierung.
Das Wohngebiet auf dem ehemaligen Fabrikgelände von Gardner Denver (Rietschle) an der Roggenbachstraße nimmt weiter Form an. Mit deutlicher Mehrheit setzte der Gemeinderat den Bebauungsplan in Kraft. Der hiesige Bauunternehmer Binder & Blum will auf dem Gelände sieben Mehrfamilien-Häuser mit insgesamt 153 Wohnungen bauen. Der Abbruch der alten Produktionshallen läuft bereits. Das ehemalige Verwaltungsgebäude bleibt und soll weiterhin als Bürogebäude dienen. Während der Offenlage wurden weder von Privatpersonen noch von behördlicher Seite gravierende Einwände vorgetragen. Die städtische Verkehrsbehörde hatte die Platzierung der geplanten Stellplätze entlang der Roggenbachstraße moniert. Man sieht darin eine Verkehrsbehinderung und Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern. Dass diese Bedenken und Anregungen, die bereits im Vorfeld geäußert wurden, keine Berücksichtigung im Bebauungsplan fanden, sorgte für Verärgerung. Der Planer meinte, dass sich an der Situation gegenüber dem jetzigen Zustand nichts ändere. Auch jetzt befänden sich Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher der Firma auf der gesamten Länge des Areals an der Straße. Hildegard Pfeifer-Zäh (FWV) findet die jetzige Lösung einfach zu gefährlich. „Das ist Mist“, bekräftigt auch Ehrenfried Barnet (GRÜNE). Peter Ulrich von der SPD schlug einen Tausch der Positionen vor: Die Parkplätze an der Straße und den Gehweg in Richtung Wohngebiet. Der Gemeinderat verabschiedete die Satzung denn auch bei drei Gegenstimmen von Ehrenfried Barnet, Allison Ehrmann (beide GRÜNE) sowie Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern.
Einen Zuschuss in Höhe von 78.000,- Euro gewährt die Stadt dem Waldorf-Kindergarten „Auenland“ in Fahrnau für die Erweiterung der Räumlichkeiten.
10. Oktober 2017
Seit neuestem schwimmt auf der Wiese in Fahrnau ein Höckerschwan. Wo er herkommt, weiß man derzeit nicht – auch nicht, wie lange er im Wiesental verbleiben wird.
11. Oktober 2017
Am Abend fiel einer Polizeistreife in der Feldbergstraße die Fahrweise einer Frau mit ihrem Pkw auf. Beim Einmünden in die Bühlmattstraße überfuhr sie einen Bordstein. Die Fahrerin nahm auch das Blaulicht und die Anhalteaufforderung durch die Polizei nicht zur Kenntnis. Sie fuhr zu einem Parkplatz weiter und stellte das Auto über zwei Parkplätze. Beim Aussteigen stürzte sie auf das Gesicht und zog sich eine Platzwunde zu. Sie musste vom Rettungsdienst versorgt werden und kam zur Blutprobe in ein Krankenhaus. Selbstverständlich wurde ihr Führerschein beschlagnahmt.
Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Krankenhaus Schopfheim entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Zukunft der medizinischen Versorgung in Schopfheim und über die Rolle des Fördervereins. Es stellten sich drei Optionen heraus: Zum einen, ob der Verein aufgelöst werden soll, ob er eine Neuausrichtung erfahren soll oder drittens das künftige Zentralklinikum und dessen Entwicklung mitvollziehen wird. Da nur wenige der 100 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung gekommen sind, soll nun auf schriftlichem Wege deren Meinung erkundet werden.
12. Oktober 2017
Der Landkreis Lörrach ist im städtisch geprägten Süden mit Hausärzten gut versorgt, im Oberen Wiesental sogar sehr gut. In Schopfheim und im Mittleren Wiesental gibt es jedoch zu wenig Hausärzte – das ergibt eine aus der Gesundheitskonferenz des Kreistags in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse. Das Mittlere Wiesental weise eine Versorgung von mageren 78 % auf. Das liege auch nach den Kriterien der Kassenärztlichen Vereinigung an der Grenze der Unterversorgung, heißt es in der Beschreibung. Der Landkreis will nun bei Medizinstudenten Werbung machen. Dem hat der Ausschuss zugestimmt. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung soll ein Antrag auf Förderung für Hausärzte im Raum Schopfheim gestellt werden. Gemeinschaftspraxen und Ärztehäuser sollen Unterstützung finden.
13. Oktober 2017
Das Autohaus Böhler möchte Förderungen an Vereine nicht mehr nach dem Gießkannen-Prinzip verteilen, sondern sie in gelenkte Bahnen führen. Interessierte Vereine (nur Vereine) können sich um ein kooperatives Böhler-Sponsoring bewerben. Großen Wert lege das Autohaus auf die Bereiche Kinder- und Jugendförderung, Umwelt und Soziales. Auch die Freizeitangebote für ältere Menschen lägen dem Unternehmen am Herzen, so Manuela Böhler-Szmerlowski.
14. Oktober 2017
Bei der Jahreshauptversammlung des Vinzentius-Vereins wird Dietlind Weickgenannt als Schriftführerin verabschiedet. Sie hatte dieses Amt seit 2004 inne. Da sich zur Nachfolge niemand fand, wurden Aufgaben im Vorstand verteilt. 1. Vorsitzender ist von Amtes wegen immer der Pfarrer, also Michael Latzel. 2. Vorstand bleibt Michael Straub, der zusätzlich die Aufgaben des Rechners übernimmt, und Wiltrud Straub-Goetz, die bisherige Kassiererin, wird Schriftführerin.
Im 4. Konzert dieses Jahres der Reihe „Klassik im Kraftt-Areal“ gastieren Gwendolyn Masin (Violine) und Simon Bucher (Klavier) mit Werken von Debussy, Stravinski, de Falla, Fauré, Messiaen, Szymanowski und Ravel in den ehemaligen Fabrikräumen.
Ein guter Anfang ist gemacht: Wiebke Gorski meint, man werde auch weiterhin Anwohner-Flohmärkte in der Käppelematt, in der Belchenstraße und im Lusweg durchführen. Anmerkung: (Gedacht wohl eher, dass Anwohner Dinge, von denen sie sich trennen wollen, anbieten, weniger als dass Anwohner angeboten werden!)
Annette und Stefan Hauser aus Schopfheim fuhren einfach mal los, um ihren Freund in Singapur zu besuchen. Darüber wurde bereits berichtet. Sie wollten jedoch den gleichen Weg zurück über die Seidenstraße nicht mehr nehmen, sondern ließen das Auto nach Durban in Südafrika verschiffen. Nun haben sie den afrikanischen Kontinent während zweier Jahre durchquert.
Bei den Uehlin-Häusern will die Stadt jetzt Fakten schaffen. Das Zwischengebäude Hauptstraße 40, das im Gegensatz zum Eckhaus nicht mehr unter Denkmalschutz steht, soll abgerissen werden. Das Schicksal des Eckgebäudes sei nach wie vor ungewiss, so Bürgermeister Christof Nitz. Auch dieses möchte die Stadt bekanntlich abreißen. Es bedarf dazu allerdings noch der Zustimmung des Denkmalamtes. Ob es diese geben wird, steht noch in den Sternen, da das Gutachten, das in Auftrag gegeben wurde, noch nicht vorliegt.
Nun konnte auch der Natur-Kindergarten beim Bremt-Kindergarten voll in Besitz genommen und eingeweiht werden.
Die Verkehrswacht Schopfheim leidet unter Mitgliederschwund. „Wir haben immer weniger Mitglieder“, meint der Vorsitzende, Klaus Ziegler. Damit sehe es um die Zukunft des Vereins nicht rosig aus.
Strahlende Gesichter gibt es bei Vertretern von Kindergärten aus dem Wiesental. VR-Bank-Vorstand Bernhard Schlageter konnte den Kindergärten aus dem Geschäftsgebiet 10 „Matschküchen“ im Rahmen einer Verlosung überreichen. Als sich aber 14 Kindergärten beteiligten, hat die Bank ihre Spende auf 14 solcher Küchen erhöht.
Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr beginnt die diesjährige Theatersaison mit Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“. Inszeniert hat den Theaterabend das Meininger Theater. Der Rezensent meinte: „In Schopfheim erlebte ein sehr ausgedünntes Abo-Publikum, wie die Darsteller vor vielen leeren Reihen spielen mussten. Es war schon fast schon blamabel.“
15. Oktober 2017
„500 Jahre Reformation“ – zu diesem Jubiläum lud die Kantorei unter der Leitung von Christoph Bogon in die Stadtkirche. Die Kantorei, das Markgräfler Kammerorchester und die Gesangssolisten Uta Kirchner-Flach, Nina Ammon und Karl-Heinz Brandt wussten bereits beim Eröffnungsstück von César Franck zu überzeugen. Der 42. Psalm in der Vertonung von Felix Mendelssohn-Bartholdy war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Am meisten gespannt war man aber auf die Uraufführung der von Christoph Bogon komponierten Symphonischen Kantate „Singen und Sagen“. Bogon hatte für den Chor Teile aus dem Römerbrief des Apostels Paulus vertont, während die Texte der Solopartien von Jochen Klepper stammen. Bogons Vertonung nahm Rücksicht auf seinen ambitionierten und stets engagierten Laienchor. Das Publikum applaudierte dem Komponisten und allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Beifall.
Christa Hoheisel und Frank Röhrig gelingt der Auftakt der neuen Reihe „Poesie zur Jahreszeit“ im Georg-Reinhardt-Haus.
16. Oktober 2017
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Kiwanis-Clubs Wiesental übergibt Heidi Malnati die Präsidentschaft an Jürgen Weyh.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit der Zukunft des Sengelen-Wäldchens. Grundsätzlich hielt man am Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2004 fest. Erstaunt zeigte sich Artur Cremans, SPD, denn er meinte, es sei früher beschlossen worden, das Sengelen-Wäldchen dem Forst zur Bewirtschaftung zu übergeben. Er betonte, dass alles daran gesetzt werden sollte, das Wolfsbrünnle wieder zum Laufen zu bringen. Da das Sengelen-Wäldchen ein geschütztes Waldbiotop sei, habe man von der Bewirtschaftung durch den Forst Abstand genommen, erklärt Cornelia Claßen von der Stadtverwaltung. Sie erklärte auch, dass das Holzrock-Festival weiterhin stattfinden könne.
Bürgermeister Christof Nitz ehrt im Rathaus zwei 40-jährige Arbeitsjubilare der Firma EKATO Rühr- und Mischtechnik. Bei der Feierstunde durften Markus Kuhne und Gerold Weidner die Urkunde für 40-jährige Treue, vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg unterschrieben, entgegennehmen.
18. Oktober 2017
Heute beginnt die neue Vortragsreihe mit Prof. Uwe Gerber in den Räumen der Regio-Buchhandlung. Das erste Thema der Reihe lautet „Die Bibel – das meist verbreitete Buch der Menschheit“.
Heute und am Freitag gastiert das Kabarett „Restrisiko“ im Kulturcafé der Kulturfabrik.
19. Oktober 2017
Im Dammweg entstehen auf einem Teil des ehemaligen Burkhardt&-Schmidt-Areals neue Wohnungen. Der Bauausschuss befürwortete den Antrag für zwei Mehrfamilienhäuser, die insgesamt 25 Wohnungen aufnehmen werden. Probleme gibt es noch bei der Verkehrserschließung, da ein hoch frequentierter Rad- und Spazierweg am Haus vorbeiführt.
Das von der katholischen Kirchengemeinde bisher genutzte Haus in der Adolf-Müller-Straße soll künftig nur noch für Büros zur Verfügung stehen.
Klaus Böttger als sachkundiger Bürger will wissen, warum Baumfäll-Arbeiten in Gersbach stattgefunden haben. Hauptsächlich Buchen, aber auch Nadelbäume seien gefällt worden. Er meinte, es gebe eine Vierjahres-Frist mit der Flurbereinigung, in der keine Holzfäll-Arbeiten vorgenommen werden dürfen. Christian Walter, Ortsvorsteher von Gersbach, meinte, es gebe eine Anweisung des Ordnungsamtes, das Hörnle bis Jahresende zu sperren. Möglicherweise finde diese Baumfäll-Aktion aus Sicherheitsgründen statt. Walter wundert sich über die Anfrage Böttgers, da Baumfäll-Arbeiten in Zusammenhang mit dem Bau der Windkraft-Anlage niemanden interessiert hätten.
Das Polizeirevier hat mit Christoph Dümmig einen neuen Chef. Er tritt die Nachfolge von Florian Doppler, der als Leiter des Kriminalkommissariats nach Lörrach wechselte, an. Dümmig ist Polizeirat. Er begann 1995 seine Laufbahn in Lahr. Nach mehreren Jahren im Streifendienst und leitenden Funktionen in den Revieren Emmendingen und Waldkirch nahm der 40-Jährige anno 2015 das Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei auf, das er im Herbst mit der erfolgreichen Master-Prüfung abgeschlossen hat. In einer Feierstunde wurde der neue Revierchef von Polizeipräsident Bernhard Rotzinger in sein Amt eingeführt. Ein Wechsel an der Spitze des Revieres müsse nicht alle drei Jahre sein, wünschte sich das Stadtoberhaupt, Christof Nitz, und erhofft sich etwas mehr Kontinuität.
Die Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge wird von Lörrach nach Schopfheim verlegt. Zum 01. Dezember schließt der Landkreis die Einrichtung in Brombach. Neu werden die jungen Menschen im Haus Dinkelberg des Markus-Pflüger-Heimes untergebracht. Sie sollen nach maximal einem Monat Aufenthalt bundesweit weiter verteilt werden. Faktisch bleibt ein Flüchtling durchschnittlich nur drei Wochen in der vorläufigen Unterkunft.
20. Oktober 2017
Die Schopfheimer Narren bereiten sich auf die neue 5. Jahreszeit vor, bei der es einige Änderungen gegenüber bisher geben wird, zumal Hemdglunki-Ball und Rosenmontags-Ball nicht mehr stattfinden werden.
Mit einer Spende von 3.000,- Euro unterstützt die Bürgerstiftung Mittleres Wiesental den Kinderschutzbund. Das Geld soll in die Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung sowie in das neue Projekt „Jugendliche beraten Jugendliche“ investiert werden. Georg Ückert und Christof Nitz überreichten den Betrag an Anna Homberg, Kirsten Trefzger und Sabine Hentschel.
In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurden zwei Mehrfamilien-Wohnhäuser mit Tiefgarage, die Am Eisweiher errichtet werden sollen, genehmigt. Die beiden Wohnhäuser haben jeweils drei Vollgeschosse und ein Attika-Geschoss. Sie werden durch die Firma Stradinger + Risorgi realisiert.
Von heute an bis zum Sonntag veranstaltet die Advent-Gemeinde Schopfheim eine dreiteilige Vortragsreihe zum 500-jährigen Reformationsjubiläum.
21. Oktober 2017
Der Gesangverein Raitbach veranstaltet in der Ortsteilshalle erstmals ein Rock-Festival.
Den Erlös von 126,- Euro aus dem jüngsten Familien-Sportfest der TSG konnte der Kindergarten im Lus entgegennehmen.
Die Klasse 2a der Dr. Max-Metzger-Schule unternahm einen Spaziergang der besonderen Art. Die Schüler kamen zum Tafelladen und brachten von zuhause haltbare Lebensmittel mit, um sie zu spenden.
Nach bestandener Prüfung haben 111 junge Handwerkerinnen und Handwerker bei der Herbst-Freisprechungsfeier in Schopfheim ihre Gesellenbriefe erhalten.
Zu einer Wiesentäler Benefiz-Gala haben neben der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental der Kiwanis-Club Wiesental und der Rotary-Club Schopfheim Wiesental in die Stadthalle eingeladen. Die Hälfte des Erlöses aus den Eintrittsgeldern und der Tombola ging an den Kinderschutzbund Schopfheim. Weitere Gelder gingen an das Diakonische Werk Schopfheim und die Michaelgemeinschaft Schweigmatt. Eine Premiere feierte die Bürgerstiftung mit der Verleihung des Bürgerpreises, der erstmals eine verdiente Person ehrte. Der Vorsitzende des Vereins „Integration“, Giuseppe Mencarelli, wurde für seine Arbeit damit ausgezeichnet. Der Geehrte bedankte sich für diese Auszeichnung, die mit 1.000,- Euro dotiert ist und zweckgebunden seinem Verein zugute kommen wird.
Kurz vor 13 Uhr meldet ein Spaziergänger bei der Polizei, dass er auf der Entegast-Brücke mit Böllern beworfen worden sei. Jugendliche warfen die Knallkörper aus dem Wald auf Passanten. Eine Streife konnte zwei Jugendliche antreffen, die Böller und andere verbotene Gegenstände mit sich führten.
Die Kreis-SPD hatte am vergangenen Wochenende in Fahrnau ihren Kreisparteitag. Rainer Stickelberger, MdL, dem es nicht ganz leicht fiel, einen Bogen um die Bundestagswahl zu machen, meinte jedoch: „Wir sollten nicht in Sack und Asche gehen, sondern selbstbewusst in der Opposition arbeiten.“ Etwas enttäuscht sei er, dass der Kandidat des Kreises fast doppelt so viele Stimmen für sich verbuchen konnte wie andere Kandidaten, die dank Listenplatz in den Bundestag einziehen können. „Dies muss sich ändern“, fordert der Landtagsabgeordnete. Die Wahlen bestätigten Philipp Schließer als Vorsitzenden und Vanessa Edmeier sowie Rainer Sütterle als Stellvertreter.
Herbstkonzert beim Musikverein Wiechs, das zum zweiten Mal im Saal der Freien Waldorfschule stattfand. In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Peter Zimmermann übernahm Jens Hagist die Aufgabe, die zahlreichen Gäste zu begrüßen und dem Dirigenten Jörg Wendland ein Dankeschön für seine Arbeit auszusprechen. Für 40-jähriges Musizieren erhielt Christian Ruch die Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände aus den Händen von Ursula Meyer, der Bezirksvorsitzenden des Alemannischen Musikverbandes. Ebenso erhielt diese Auszeichnung Andreas Reichert, der ebenfalls seit 1977 aktiv ist. Nach der Stadtmusik Schopfheim spielt er seit 1992 in Wiechs. Dafür wurde er nun auch zum Ehrenmitglied ernannt.
22. Oktober 2017
In St. Agathen gastiert das Ensemble „Erszébet“ (Basel).
Voll besetzt war die Eichener Kirche bei der Veranstaltung der „Voka-Liesen“ im Rahmen der Eichener Sonntagsmusiken. Die Damen präsentierten ihr Programm „Lieder aus dem Koffer“.
Ernst-Frieder Schmidt, Vorsitzender des Gesangvereins Gersbach, kann zahlreiche Gäste beim Jahreskonzert in der evangelischen Kirche des Ortes begrüßen. Er begrüßte auch den Frauenchor „Loreley“ aus Bernau und die Männerchöre aus Eichen und Hüsingen, die zum Konzertabend beitrugen.
23. Oktober 2017
Die Jugend- und Kinderinitiative (JUKS) feierte ihr 10-jähriges Bestehen. „Während sieben Mitglieder den Förderverein gründeten, sind es heute 32“, betonte Silke Dantona.
24. Oktober 2017
Bei der jüngsten Sitzung der Gruppe „Arbeit und Soziales“ machten sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Friedrich Albes, der den Vorsitz führt, meinte, es gebe Gedanken an eine Auflösung. Gefreut hat man sich jedoch, als die Gruppe nun eingeladen wurde, einen Vertreter für den AK Sozialer Wohnungsbau zu entsenden. Die Gruppe berief daraufhin Margreth Staiger. Eingangs der Veranstaltung stellte Stefanie Merz, Psychologin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, die „Fachstelle frühe Hilfen“ vor.
Nach 14 Jahren schließt das Technik-Museum im Manzbau der ehemaligen Schuhfabrik der Gebrüder Krafft in Fahrnau für immer die Pforten. Die Sammlung des verstorbenen Klaus Max Trefzer hat bisher noch keine Zukunft; auch Gespräche mit dem Gutenberg-Museum in Mainz dauern noch an.
25. Oktober 2017
Nach wie vor ist kein neuer evangelischer Pfarrer für die vakante Pfarrstelle Fahrnau/Gersbach in Sicht. Springer-Pfarrer Ulrich Henze hat zudem zum 30. September seinen Dienst beendet. Seit dem 01. Oktober hat Pfarrerin Martina Weber-Ernst aus Hausen die Vakanz-Vertretung. Auf die erste Ausschreibung der Stelle habe sich kein Pfarrer beworben. Momentan werde diese ein zweites Mal ausgeschrieben.
26. Oktober 2017
Die Rotorblätter aller drei Windkraft-Anlagen am Glaserkopf sind montiert. Zwei der Anlagen kreisen bereits probeweise.
Der Fußballverein Fahrnau zieht Konsequenzen aus der augenblicklichen sportlichen Talfahrt der 1. Mannschaft. Die Zusammenarbeit mit dem Trainer Joachim Trautwein wurde einvernehmlich beendet. Michael Gessner wird bis Ende der Spielzeit das Training übernehmen. Ab Juni 2018 wird dann Michael Kuri, der derzeit die 2. Mannschaft trainiert, zur 1. Mannschaft wechseln.
Mitarbeiter der Firma AFT, die seit 2007 dem Münchner Certina-Konzern angehört, nahmen an einem Herbstlauf in Bad Krozingen teil und erreichten damit für eine soziale Einrichtung Gutes. Von den 1.372,- Euro gehen 372,- Euro an den Tafelladen und 1.000,- Euro auf das Konto des Kinderschutzbundes.
Am kommenden Sonntag will Roman Bockemühl den Grundstein für die Umbauarbeiten in der Alten Färberei Burkhardt & Schmidt legen. Geplant ist, die „Halle Wiese“ und das Gebäude „Seitenflügel“ zu Wohnungen und Hobby-Werkstätten auszubauen. Das „Lagerhaus“ und „Halle Kanal“ sind für gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Ebenso soll ein Veranstaltungsraum eingerichtet werden. Nach wie vor ist ein Biergarten in Planung.
Die Mitglieder der Freunde der Grundschule Fahrnau haben um ihren Vorsitzenden Reinhold Fetscher Jahreshauptversammlung. Im Jahr 2016 gab der Verein insgesamt rund 10.000,- Euro in den Bereichen Kultur und Computer aus und bezuschusste ferner mehrere Einzelprojekte. Rektorin Claudia Ströble dankte dem Verein, der weiterhin von Reinhold Fetscher geleitet wird, für seinen ehrenamtlichen Einsatz.
27. Oktober 2017
Bibliotheksleiterin Katja Benkler hat ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche. Es gibt nun „Tip-toi“ und „Ting“ auszuleihen. Dahinter verbergen sich audio-digitale und audio-visuelle Bilder- und Lernbücher.
Der Wasserverband Dinkelberg muss einen neuen Wasser-Hochbehälter planen. Der bisherige Hochbehälter Hohe Flum, der nahezu 100 Jahre ist, wird zu klein.
Der Ortschaftsrat Eichen spricht sich für den Verkauf des Rathauses dann aus, wenn ersatzweise ein zweistöckiger Anbau an die Hülschematt-Halle mit einer Grundfläche von 140 qm erfolgt. Damit würde die Vergrößerung des Kindergartens auf eine zweite Gruppe möglich. Ein kleines Büro und ein Sitzungsraum für die Ortsverwaltung kann ebenso realisiert werden wie der Platzbedarf von fünf Dorfvereinen.
28. Oktober 2017
Der in Wiechs lebende Hans-Peter Werner hat eine persönliche Beziehung zum Reformator Martin Luther. Er ist Vorstandsmitglied bei der Lutheriden-Vereinigung e.V. und dort insbesondere für die Genealogie zuständig. Werner selbst ist in der 13. Generation ein direkter Nachfahre von Martin Luther und Katharina von Bora. Die Linie führt über Paul Luther, dem fünften der acht Luther-Kinder, bis nach Schopfheim. Werner selbst ist 1944 im thüringischen Gera geboren.
Der AK Innenstadt hat zusammen mit der Stadtverwaltung ein Konzept für die künftige Fußgängerzone in der Scheffelstraße beschlossen. Man legte sich auf beleuchtete Betonbänke und auf Straßenlampen, wie sie bereits bei der Stadthalle stehen, fest. Aus Kostengründen wurde auf eine Springbrunnen-Anlage in der Straße verzichtet. Außerdem wird es eine provisorische Lösung zwischen dem Kreisel Himmelreichstraße und dem Viehmarkt-Platz geben. Da die Straße noch nicht umgestaltet werden kann, soll jetzt farblich eine Markierung für Geschwindigkeitsreduzierung sorgen.
Das Doppelkonzert der Big-Band des Fahrnauer Musikvereines und des Verbandsjugendorchesters Hochrhein lädt zu einem Hochgenuss in Blasmusik in die Fahrnauer Festhalle.
Herbstkonzert des Gesangvereines Langenau unter der Leitung von Dieter Hilpert in der Festhalle des Ortsteils. Belinda Spettl durfte als Vorsitzende die Gäste und den Schulchor der Langenauer Grundschule mit Rektor Hermann Merath begrüßen. Der Chor der Schule steuerte ebenso einen Beitrag zum Abend bei wie die Darbietungen des Gesangvereins Bürchau unter der Leitung der Dirigentin Rosa Homburger. Michael Herrmann begleitete die Sängerinnen und Sänger des Abends am Klavier.
30. Oktober 2017
Aktive des Angelsportvereins Schopfheim mussten Fische umsiedeln. Ein Bauprojekt der Stadt zur Klärung von Regenwasser im Gebiet Lus West und eine abschnittsweise Verlegung des Schlierbaches waren der Grund hierfür. Ein Bypass zwischen dem bisherigen und dem neuen Bachabschnitt wurde hergestellt. Als Nächstes wird der bisherige Bachlauf abgeschottet, der Schlierbach läuft leer. Dann soll eine dünne Schlammschicht aus dem Bachbett samt Kleinstlebewesen ins neue Bachbett kommen. Das alte Bachbett wird aufgeschüttet und eingeebnet.
In der jüngsten Sitzung des Gersbacher Ortschaftsrates wurde ein Bericht zum Flurneuordnungsverfahren vorgetragen. Dabei wurden die rund 750 ha Wald bewertet. Der Wegbau im Bereich Fetzenbach und Horn geht der Vollendung entgegen. Für 2018 stehen noch Arbeiten auf der „Rüttene“, im Gebiet Brunnmatt und unterhalb der Lochmühle an. Wenn 2018 die Baumaßnahmen abgeschlossen sein werden, können die Vorbereitungen der Neuzuteilung aufgenommen werden. Für den Holz-Lagerplatz wurde ein einvernehmlicher Standort in der Nähe der Schanze gefunden.
31. Oktober 2017
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ist der heutige Reformationstag ein Feiertag. Gefeiert wird seit einem Jahr „500 Jahre Reformation“. Feierliche Bläserklänge klangen pünktlich um 15.17 Uhr (in Anspielung auf das Jahr 1517) auf dem Marktplatz. Der Posaunenchor Rötteln/Wiesental ließ den Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen. Etwa 100 Zuhörer kamen, um bei diesem musikalischen Reformationsgedenken dabei zu sein.
Mit einem außergewöhnlichen und stimmungsvollen Gottesdienst feiern die Gläubigen des evangelischen Kirchenbezirks Markgräflerland das 500-jährige Reformationsjubiläum. Impulse zum Meditieren, Mitsingen und Nachdenken gab die von Christoph Bogon gestaltete literarisch-musikalische Reformationsveranstaltung. Der Kirchenmusikdirektor holte Lieder der Reformation in die Gegenwart und reicherte sie mit Luther-Texten an. Dazu hatte Dekanin Bärbel Schäfer eine Auswahl aus Luthers Tischreden und dem Kleinen Katechismus ausgewählt.
01. November 2017
Mehr als 200 Reiter kamen beim traditionellen Sternritt des Reitvereins Wiesental zum Hohe-Flum-Turm.
02. November 2017
Die Fahrnauer Kaninchenzüchter hatten eine Herbstschau und kürten ihre Vereinsmeister.
Der Tennisclub Langenau ermittelte jüngst seine Mixed-Vereinsmeister, Elke und Robert Würger.
Die 22-jährige Langenauerin Sophia Mannsbart wird Vize-Weltmeisterin im G-Judo. Sie qualifizierte sich, nachdem sie bei den internationalen Meisterschaften bereits einen 2. Platz erreicht hatte. Bei der G-Judo-WM gingen 300 Sportler aus 14 Nationen an den Start. Das G bedeutet, dass die Sportler gehandicapt sind. Hier ging es speziell um geistig Behinderte. Sofia Mannsbart hat das Down-Syndrom und startet in der 2. Wettkampfklasse.
Das Autohaus Böhler unterstützt die Sozialstation beim Kauf von drei neuen Fahrzeugen. Aus dem neuen Sponsoring-Arrangement des Autohauses konnte der Kauf zusätzlich finanziell unterstützt werden.
03. November 2017
Die Stadt wird einen weiteren Kindergarten planen und bauen. „Das Angebot an Plätzen muss ständig ausgeweitet werden“, wie Fachbereichsleiter Jürgen Sänger betonte.
Die „Chratten-Hexen“, die 30 aktive und 36 passive Mitglieder zählen, hatten dieser Tage Jahreshauptversammlung und zogen zu ihrem 33. Geburtstag Bilanz.
Ende der letzten Woche traf sich der Schwarzwaldverein zum Familienabend. Unter den zu ehrenden Mitgliedern ragte Joachim Rauch hervor, der dem Verein seit 50 Jahren angehört. Davon fungierte er 25 Jahre lang als Turmwart. Ihm dankte die Vorsitzende Marita Sütterlin ganz besonders. Weitere Ehrungen wurden für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft ausgesprochen. 50 Jahre gehören auch Günter Hahn und Rolf Strohm dem Verein an. Gar 60 Jahre sind Helene und Wolfgang Aleth, Dieter Bechtel und Fritz Trefzger dabei.
Zahlreiche Interessierte kommen in Eichen zur Pflanzen-Tauschbörse in der Hülschematt-Halle, die parallel zum letzten Markttag stattfindet.
Bürgermeister Christof Nitz verabschiedete Udo Sikau in den Ruhestand. Sikau stand 47 Jahre lang im Dienste des städtischen Bauhofes und war so ziemlich allen Schopfheimern als Original, das täglich als Straßenreiniger durchs Städtli ging, bekannt. Nitz würdigte den beruflichen Werdegang und dankte Udo Sikau.
Die Kabarettistin Martina Schwarzmann bot in der gut gefüllten Stadthalle beste Unterhaltung.
04. November 2017
Vom 09. bis 20. Oktober fand der sechste Interplast-Einsatz der Schopfheimer Sektion in Bolivien unter der Leitung von Dr. Günter Zabel statt. Neben dem Arzt waren seine Frau Marianne sowie Tochter Deborah, Prof. Dr. Stefan Loff vom Olga-Hospital in Stuttgart und dessen Frau, Kinderchirurgin Ronja Herr vom Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach sowie die in der Schweiz arbeitende Anästhesie-Schwester Roswitha Seger-West dabei. Die künftigen Bolivien-Einsätze wird nun Prof. Stefan Loff als Nachfolger von Dr. Günter Zabel übernehmen. Beinahe 30 Jahre lang hat der Schopfheimer Chirurg für Interplast gearbeitet. Den einen oder anderen Einsatz kann sich Dr. Zabel immer noch vorstellen, jedoch ohne den immensen Organisationsaufwand im Vorfeld.
„Der Windpark Hasel kann nach Fertigstellung auf jeden Fall in Betrieb gehen“, meint Georg Lutz vom Landratsamt. Rechtliche Möglichkeiten für einen Baustopp gebe es nicht.
Das Vogler-Quartett aus Berlin konzertiert im Rahmen der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ in Fahrnau. Die seit mehr als 30 Jahre bestehende Formation gehört zu den führenden Ensembles der Kammermusik – entsprechend war der Publikumsandrang überwältigend bei diesem Konzert mit Tim Vogler, Franck Reinecke, Stefan Fehland und Stephan Forck. Im Hauptwerk des Abends, dem Klavier-Quintett F-moll von César Franck, tat sich das Vogler-Quartett mit der brillanten Pianistin Andrea Kauten zusammen.
35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Abteilung Gersbach und der DRK-Ortsgruppe haben gemeinsam eine Ernstfall-Probe durchgeführt.
05. November 2017
Auf der Jagd nach zwei Einbrechern hat die Polizei am frühen Morgen per Zufall einen Fahrrad-Dieb geschnappt. Eigentlich galt der Polizeieinsatz ursprünglich dem Einbruch in eine Gaststätte im Pflughof, man ertappte jedoch während der Suche durch Zufall einen Jugendlichen, der dabei war, in der Hohe-Flum-Straße ein Fahrrad und einen Tretroller zu entwenden.
Für die italienischen Gemeinden im Wiesental und der Nordwestschweiz war es ein großes Ereignis, denn Massimo Ferrari und Tony Esposito gaben in der Stadthalle ein Konzert. Wenn dies auch erst mit einer Stunde Verspätung begonnen hatte, dauerte es dennoch weit über Mitternacht hinaus.
06. November 2017
Gersbach ist erstmals in diesem Winter von einer leichten Schneedecke überzogen.
Mit dem Abbruch der alten Nebengebäude hinter der Langenauer Mehrzweck-Halle wurde begonnen. Die Schuppen dienten früher der Turner-Turnerschaft und dem Musikverein als Vereinsheim, später beherbergte das Gebäude das Jugendzentrum. Ein weiteres Gebäude war Lagerraum.
07. November 2017
Beide Zeitungen berichten über das Ende der staatlichen Notariate. Hans-Jörg Klein wird sein Büro im Notariat Schopfheim zum 31. Dezember schließen und als freier Notar ein Büro in der Hauptstraße 26 eröffnen.
Die Wiechser Buurefasnacht fällt 2018 komplett aus, wie Wibufa-Präsident Fritz Streule und seine Stellvertreterinnen mitteilten. Der Grund ist die fehlende Halle. Das war aber nicht die einzige schlechte Nachricht – die Gesellschaft muss auch den Kellerraum, der bisher im Kindergarten in Wiechs genutzt wurde, wegen eines fehlenden zweiten Rettungsweges räumen.
Pfr. Ulrich Henze und der Kirchengemeinderatsvorsitzende Markus Becker von der evangelischen Kirchengemeinde Zell übergaben an Brigitte Leisinger, Vorsitzende der Tafel, und an den Ladenleiter Bernt Hasler einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro. Ein Spender, der nicht genannt werden will, hatte diese Summe der Zeller Kirchengemeinde mit der Bitte übergeben, sie an die Tafel weiterzuleiten.
08. November 2017
Das Geld, das beim jüngsten Sponsoren-Lauf der Waldorfschule zusammengekommen ist, soll auf 20.000,- Euro erhöht werden, damit das Ziel, die Bezahlung von vier Erzieherinnen eines Waldorf-Kindergartens im Gaza-Streifen ein Jahr lang zu sichern, erreicht werden kann.
Der Kinderschutzbund freut sich über eine Spende von 700,- Euro, die er von der Spielbühne erhalten hat. Geschäftsführerin Anna Homberg bedankte sich bei den Schauspielern und versprach, das Geld für Hausaufgaben-Betreuung und Sprachförderung einzusetzen.
Aus Anlass des Frederik-Tages kam der Kinderbuch-Autor Tino Bussalb an die Wiechser Grundschule.
09. November 2017
Die „Bürgerinitiative für eine attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“, vertreten durch Prof. Uwe Gerber und Andreas Blum, meint in einem Pressegespräch, „dass wir Dampf machen müssen.“ Der Initiative geht es mit der Entschleunigung des Verkehrs in der Hauptstraße zu langsam. Im Gegensatz zum Gewerbeverein hat die BI zum Ziel, eine komplett autofreie Innenstadt zu erreichen. In einem Schreiben an Bürgermeister und Stadträte will man u.a. bis 2019 die beiden Uehlin-Häuser saniert sehen. Der Kernpunkt der Forderung besteht in der Umgestaltung des Marktplatzes zu einem autofreien Aufenthaltsort mit Springbrunnen.
Das Markgräfler Tagblatt publiziert heute ein Interview mit Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon zum Thema „Luther und die Bedeutung der Kirchenmusik für ihn.“
Lieselotte und Berthold Müller feiern in ihrem Heim am Wiesenweg die diamantene Hochzeit.
Der neue Park+Ride-Parkplatz im Lus (Haltestelle Schopfheim West) der S 6 wird eingeweiht. 87 Parkplätze für Autos, 54 überdachte Fahrrad- und 8 Motorradstellplätze stehen zur Verfügung. „Wir vollziehen einen wichtigen Schritt, von dem Pendler aus Schopfheim und aus dem Kleinen Wiesental profitieren können“, so Bürgermeister Christof Nitz, der zusammen mit den Planern Daniel Leppert und Antje Hammer, Geschäftsführerin des Pendler-Fonds, den Platz einweihte. Der Pendler-Fonds Basel unterstützte die Baumaßnahme mit 250.000,- Sfr. Das Land Baden-Württemberg gab einen Zuschuss von 82.375,- Euro.
Der von der Wohnbau Lörrach ausgelobte Wettbewerb für die geplante Wohnanlage „Am Eisweiher“ ist entschieden. Nach sieben Stunden intensiver Diskussion fiel das Votum der Jury einstimmig aus. Das Architekturbüro Schenker/Salvi/Weber ZT GmbH aus Wien gewann den Wettbewerb. „Es ist ein historisches Ereignis“, meint Thomas Nostadt, Geschäftsführer der Wohnbau, denn 10 Jahre nach der Fusion engagiere sich diese nun erstmals auch in Schopfheim. „Die Jury befasste sich mit 10 eingegangenen Entwürfen“, so Eckhard Rosenberger, Vorsitzender des Preisgerichtes. Im zu planenden Wohngebiet waren 64 Wohnungen und eine Pflege-Wohngruppe für 10 Personen vorzusehen. Die Jury vergab letztlich drei Preise und eine Anerkennung. Der Wiener Architekt habe sich sehr mit dem Projekt auseinandergesetzt, betont das Jury-Mitglied Müller. Die viergeschossigen und dreigeschossigen Häuser trügen zur hohen Wohnqualität bei. Auch die Außenfassade sei sehr überlegt geplant, wird betont. Es entstehen Ein- bis Fünfzimmerwohnungen zwischen 40 und 130 qm Größe. Alle 64 Wohnungen werden barrierefrei erreichbar. Von einem wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Stadt spricht denn auch Bürgermeister Christof Nitz. Mit der Wohnanlage gehe ein lang gehegter Wunsch der Stadt in Erfüllung, meint er. Die Planer aus Wien hätten in der Mitte ihrer vier Gebäude einen Platz geschaffen, über den auch der Zugang zu den Wohnungen erfolge. Dies ermögliche eine Erschließung von innen, die nicht so „anonym“ sei wie eine von außen, wird betont.
Auf ein turbulentes Jahr mit vielen Wechseln und Veränderungen im Mitarbeiterteam des Kindergartens, bei den Kursleitern und in der Geschäftsführung blickt das Schopfheimer Familienzentrum während der Hauptversammlung zurück. Noemi Weidner führt das Amt der Geschäftsführerin alleine, bis ihre Kollegin Conny Hartmann aus der Elternzeit zurückkommt. Die Wahlen bestätigten das Vorstandsteam um Bärbel Peither, Stefan Dusch und Michael Lammel.
10. November 2017
Der Tango-Verein zog bei der Jahreshauptversammlung Bilanz unter dem Vorsitzenden Achim Elborg. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Alfred Metzenroth gewählt, Vize-Vorsitzende wird Silvia Jäggle.
Für einen unterhaltsamen Abend in der Stadthalle sorgen die „Lausbubengeschichten“, an die sich Hansi Kraus in der Rolle des Schriftstellers Ludwig Thoma erinnert. Er, der einstige Kinderstar, blickt darauf zurück, wie er einst als frecher Bengel in der Filmreihe „Die Lümmel von der ersten Bank“ populär wurde. Der prominente Name hat eine größere Anzahl von Besuchern in die Stadthalle gelockt, als dies beim Saison-Auftakt der Kultur-Kooperation der Fall gewesen war.
In der von Bettina Bethlen geleiteten Gemeindeversammlung wurde ein Rückblick auf das 125-jährige Bestehen der evangelischen Stadtkirche vorgenommen. Uschi Schmitthenner erinnerte an die Festveranstaltung, an der auch der katholische Erzbischof und der evangelische Landesbischof teilgenommen hatten. Erinnert wurde ebenso an den ökumenischen Gottesdienst mit Gästen aus Indonesien und Kamerun.
11. November 2017
Verschiedene Bogensport-Vereine der Umgebung haben zusammen mit dem Golfclub Schopfheim und Bad Bellingen zur ersten Golf- und Bogenmeisterschaft auf die Golfanlage in Schopfheim eingeladen.
Noch immer ist der Zwist zwischen Enkenstein und dem Ortschaftsrat Wieslet wegen eines Urnengräberfeldes auf dem Wiesleter Friedhof nicht bereinigt. Enkenstein wäre gerne an der Planung beteiligt gewesen, wogegen Wieslet dies als eigene Angelegenheit ansieht. Vermittlungsgespräche, auch mit Bürgermeister Christof Nitz, wurden vorerst von Wieslet nicht angenommen. „Wir werden uns in der nächsten Zeit damit beschäftigen müssen, die Gebührenansetzung zu überarbeiten“, betont Ortsvorsteher Heinz Eicin aus Wieslet. „Die Überarbeitung ist vor allem auch unter dem Gesichtspunkt nötig, dass Enkensteiner unter den gleichen finanziellen Bedingungen bestattet wurden wie Wiesleter Bürger. Dieser Umstand wird sicher auch im Gemeinderat hinterfragt werden“, so der Wiesleter Ortsvorsteher.
Mark Roland Fuchs hat in den Räumen des ehemaligen „Schwarzwaldstübles“ eine Galerie eröffnet, arbeiten wird er jedoch in seinem Rieder Atelier. Die neuen Räume bieten ideale Ausstellungsmöglichkeiten.
Die „Sengele-Geister“ feiern das 30-jährige Jubiläum. Die 1987 gegründete Gruppe gehört jedoch nicht der Narrenzunft Schopfheim an. Sie beteiligt sich auch nicht an der Straßenfasnacht in Schopfheim.
Das bisher gut gehütete Geheimnis ist gelüftet: Im Rathaussaal wird Frank Pfeiffer zum neuen Statthalter ausgerufen. Er wird die närrische Jahreszeit als „Frank us de Hanfi“ regieren. Christof Nitz überreichte dem neuen „Regenten“ denn auch den Rathausschlüssel, festgemacht an der närrischen Amtskette. Die Veranstaltung wurde wegen Dauerregens vom Kronenbrunnen in den Rathaussaal verlegt.
Trotz Regen kamen die Fahrnauer Narren zur Fasnachts-Proklamation in den Schulhof. Das neue Motto „Mänggmol weiß mer nit wieso – es isch halt eifach anderscht cho“ verkündete Michael Leisinger von den „Düfzel-Geistern“.
Unter der Leitung von Andreas Mölder führten drei Chöre das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms in der evangelischen Stadtkirche auf. Der Chor setzte sich aus der Kantorei Lörrach, dem katholischen Kirchenchor Schopfheim und dem Chor der Freunde des Berthold-Gymnasiums in Freiburg zusammen. Begleitet wurde diese Chorgemeinschaft von der Freiburger Orchestergesellschaft. Die Solopartien übernahmen Rainer Pachner, Bariton, und die Sopranistin Andrea Nübel. „Der Dirigent verstand es, mit präziser Zeichengebung einen hervorragend geschmeidigen Chor zu formen, die dynamische Spannweite und dramatischen Kontraste herauszuarbeiten“, so der Rezensent.
12. November 2017
Fans der „Original Egerländer Musikanten“ freuen sich über ein Wiedersehen mit dieser Formation in der Stadthalle. Bei diesem Konzertabend unter der Leitung von Ernst Hutter war die Stadthalle nahezu ausverkauft.
Martini-Basar in der Waldorfschule. Ein vielfältiges Angebot von Kunsthandwerk und Handarbeiten war neben vielen anderen Dingen zu bewundern bzw. zu erwerben.
Die neu eröffnete Ausstellung im Museum steht unter dem Titel „Spiele als Spiegel der Zeitgeschichte“. 80 Exponate stammen aus Museumsbestand, sie werden ergänzt durch einige Leihgaben, wie Museumsleiterin Dr. Ulla K. Schmid mitteilt. Die Ausstellung selbst zeigt Würfel-, Brett-, Lotto- und Lern-Spiele vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er-Jahre.
13. November 2017
Starke Regenfälle führten zu Hochwasser der Kleinen und der Großen Wiese. In Langenau hat das Hochwasser den Sportplatz überflutet, ebenso wurde im Bereich des Pumpwerkes das Wasser so stark angestaut, dass es sogar in das Pumpwerk eindringen konnte. Die Feuerwehren entlang der Kleinen und Großen Wiese waren im Einsatz. Entwarnung kann die Feuerwehr wegen des Hochwassers geben. Die großflächige Überflutung in Gündenhausen/Maulburg, die infolge starken Zuflusses aus der Kleinen und Großen Wiese erfolgt war, bedeutet keine Gefahr mehr. Kritisch war es zeitweise auch in Langenau. Zwei Abfahrten von der B 317 und ein Radweg zwischen Maulburg und Schopfheim mussten teilweise gesperrt werden. Im Stadtgebiet war die Unterführung der Wiechser Straße wegen Überflutung ebenfalls gesperrt.
In einem Leserbrief meinen die Ortsvorsteherin von Enkenstein, Eva Brutschin, sowie die Ortschaftsräte Renate Briegert und Frank Strittmatter zur Friedhofssituation, dass sie sich einfach gewünscht hätten, dass man „uns mal mitnimmt auf den Friedhof und informiert, was geplant ist.“ „Auch hätten wir gerne einen schönen Betrag dazugegeben“, betonen sie. Sie schreiben, dass die Wiesleter Bürger es ihnen nachsehen mögen, „dass wir uns hier eingemischt haben. Aber man hat uns das Projekt angetragen und wir hätten uns gerne eingebracht.“
Weil der Grundwasserpegel nach dem Regen der vergangenen Tage von 10 auf 38 m angestiegen ist, wird – so Naturschutzwart Hartmut Heise – der Eichener See in den nächsten Tag wohl an die Oberfläche treten. Schon einzelne Vernässungen (Pfützen) kann man deutlich erkennen.
Vielleicht kommt noch Bewegung in die Bestrebungen um einen zweiten Fluchtweg aus dem Museumskeller. Gerhard Abt, Mitglied der Schopfheimer Spielbühne, sagte in der Gemeinderatssitzung im Namen der Initiative „Kultur im Museumskeller“, dass diese konkret dazu beitragen wolle, den Fluchtweg zu realisieren. Er kündigte an, dass im Januar 2018 ein Förderverein gegründet werde. Dieser soll ein Nutzungskonzept für den Museumskeller entwerfen und Geld für die Realisierung eines Fluchtweges beisteuern. Bürgermeister Christof Nitz konnte keine Antwort auf diese Darlegung geben. Man werde sich aber in 14 Tagen im Bauausschuss mit der Problematik noch einmal beschäftigen.
Unmut zeigt sich im Gemeinderat über das notwendige bürokratische Verfahren bei der Ausgabe von Parkberechtigungen auf dem neuen P+R-Platz in Gündenhausen.
Das Hochwasser führt dazu, daran zu erinnern, dass das Regierungspräsidium bestehende Pläne zur Hochwasserregulierung seit Jahren nicht akzeptiert. Daneben wolle die Behörde die Förderung ändern, und zwar zu Ungunsten der Stadt, wie Bürgermeister Christof Nitz sagte. Das Präsidium verlange ein Gutachten über das Schadens-Potenzial, um beurteilen zu können, ob und inwieweit sich Hochwasserschutz im Kleinen Wiesental noch lohne. „Diese Gespräche dürften nach den Überschwemmungen am vergangenen Sonntag für die Stadt leichter werden“, resümiert der Bürgermeister.
15. November 2017
Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker gastiert in der Stadthalle, die rappelvoll ist.
Nach guter Tradition überbrachte dieser Tage Karl-Heinz Renner, Vorsitzender des MSC, an die Dr. Max-Metzger-Schule Sicherheitswesten für die Sicherheit der kleinen Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg.
Wohnräume aus ungewohnter Perspektive zeigen die Bilder des Berliner Künstlers Michael H. Rohde in der Ausstellung des Kunstvereins in der Kulturfabrik.
17. November 2017
Die Unabhängigen kündigen bei ihrem Nussknacker-Hock für die nächstes Jahr anstehenden Bürgermeister-Wahlen einen Gegenkandidaten zu Bürgermeister Christof Nitz an. Das zentrale Thema war jedoch die Sanierung des Schopfheimer Schwimmbades. Die Diskussionsbeiträge gingen von Details der Planung bis zur Überlegung, anhand ohnehin fälliger Millionen-Investitionen über das Bad ganz neu nachzudenken, etwa in Richtung Naturschwimmbad. Einig war man sich auch darüber, dass die Verlängerung des Ende 2018 auslaufenden Pachtvertrages noch keineswegs ausgemacht ist.
18. November 2017
Der Brand der Uehlin-Häuser kommt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen hat nun Anklage gegen zwei junge Männer erhoben.
Die Stadt hat den Haushalt für das Jahr 2018 vorbereitet. Bürgermeister Christof Nitz meint dazu: „Wir können noch ein bisschen von unserem Bauchspeck zehren, aber nicht auf Dauer.“ Kämmerer Thomas Spohn drückte es so aus: „Es muss das Ziel sein, die voraussichtlichen Fehlbeträge ab dem Jahre 2019 zu reduzieren und auf Null zu bringen. Derzeit fließen die Steuern in reichlichem Maße.“ Die Stadtverwaltung verweist auf den zur Einsichtnahme ausliegenden Haushaltsplan 2018.
11 Kreisräte verschiedener Fraktionen schwärzen die Stadt bei der Europäischen Energie-Agentur (EEA) an. In einem Schreiben fordern sie mehr oder weniger unverhohlen dazu auf, die Markgrafenstadt für ihr Verhalten in Sachen Windpark Hasel mit Punkteabzug zu bestrafen. Grund ist die Sperre eines städtischen Forstweges für die Schwertransporte. Das Verhalten der Stadt bedeutet für die Briefschreiber Sabotage der Stadt Schopfheim an der Energiewende. Bürgermeister Christof Nitz reagiert auf den Vorstoß der Kreisräte gelassen, obwohl er die Argumentation der Briefschreiber einigermaßen seltsam findet.
Ein edler Spender hat an der deutschlandweiten Aktion „Lutherbaum“ teilgenommen und einen der 94 Bäume mit der These 58 erworben. Nun haben fünf Kirchengemeinderäte aus Gersbach und die Vakanz-Pfarrerin Martina Weber-Ernst sich auf den Weg gemacht, um den Baum in Wittenberg abzuholen. Der 3,50 m große Baum wurde an der Westseite der Gersbacher Kirche eingepflanzt. „Er kann nun gedeihen und wachsen wie unser Glaube und Früchte tragen“, sagte die Pfarrerin.
Das Diabetes-Zentrum des Kreiskrankenhauses platzte beim „Tag der offenen Tür“ für Patienten und Angehörige buchstäblich aus allen Nähten, so groß war das Interesse. Der Landkreis plant nun weitere Veranstaltungen zu diesem Thema.
Die „X-men-Group“ hat Langenaus Halle in eine Bahnhofshalle umdekoriert und begeistert zahlreiche Gäste, die zum internationalen „Gugge-Event-Exybrass“ gekommen waren.
Auf „Brutschins Heubühne“ in Enkenstein sind Heinz Siebold und Ulrike Derndinger zu Gast. Beide bewiesen, wieviel Musik in der Mundart steckt. Sie stellten dabei heitere und tiefsinnige, atmosphärisch und befreiend-witzige Betrachtungen über Menschen und deren Sprache an.
19. November 2017
Die offiziellen Gedenkfeierlichkeiten der Stadt Schopfheim zum Volkstrauertag fanden in diesem Jahr auf dem Fahrnauer Friedhof statt. Der Musikverein Fahrnau umrahmte die Veranstaltung, bei der Pfr. Martin Schmitthenner nachdenkliche Worte an die Versammelten richtete. Der Volkstrauertag habe sich in seiner wesentlichen Botschaft längst nicht überholt, meinte er. Noch immer lebten die Menschen in vielen Regionen der Welt inmitten von Krieg und Gewalt. Er riet dazu, diesen Tag in seiner Bedeutung als Friedenssonntag weiterhin zu würdigen. Nach der Gedenkansprache legten Bürgermeister Christof Nitz namens der Stadt, Walter Jacobeit und Elisabeth Zimmara im Namen der Kriegsgräberfürsorge und Erhard Schöpflin namens des VdK am Gefallenen-Denkmal Kränze nieder.
Zu einem großartigen Konzert hat der Musikverein Fahrnau in die Stadthalle eingeladen. Höhepunkt des Abends, der unter der musikalischen Leitung von Gordon Hein stand, war das 25-minütige Werk „Chroma“ des Schweizer Komponisten Mario Bürki. Als Gastmusiker traten dabei die Cellisten Cécile Grüebler und Wassily Gerassimez, der als Ersatz eingesprungen ist, auf.
Etwa 150 Mitglieder und Gäste kamen ins katholische Gemeindehaus, um mit dem SKM das 25-jährige Bestehen dieses Betreuungsvereines zu feiern. Die Betreuungsrichterin Gabriele Klein aus Schopfheim erinnerte an Einzelheiten der vergangenen Jahre und betonte, dass 1992 das ehemalige Vormundschaftsrecht abgelöst und durch das heute gültige Betreuungsgesetz ersetzt wurde. Landrätin Marion Dammann bedankte sich in der Feierstunde für den Einsatz aller Mitglieder und gratulierte dem Vorsitzenden, Peter Kiefer aus Zell. 13 Mitglieder gründeten vor 25 Jahren den Betreuungsverein und arbeiteten mit drei Betreuern. Heute führen 175 Mitglieder die Betreuung von 290 Personen. Beim Gottesdienst zur Eröffnung der Feierstunde hob Diakon Friedrich Itzin die Berufung zu solch christlichem Handeln hervor. Heiteres und Schönes wurde von der Fetscher-Family mit einem speziell auf das Jubiläum zugeschnittenen „Kirchen-Kabarett“ dargeboten.
20. November 2017
Einig sind sich der Karsauer Ortsvorsteher Jürgen Räuber und der Wiechser Ortsvorsteher Ino Hodapp, dass der alte Wasserhochbehälter in Wiechs, der bald einem neuen in Karsau weichen soll, nicht abgebrochen, sondern unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Karsau wird im Verfahren nun das Regierungspräsidium bitten, dem Denkmal-Gedanken zu entsprechen.
Die Fluchttreppe aus dem Museumskeller kommt in greifbare Nähe. Der BUT-Ausschuss sprach sich einstimmig für den Bau des aus Brandschutzgründen notwendigen zweiten Fluchtweges aus. Damit wird auch der Fortbestand der Kleinkunstbühne gesichert. Das letzte Wort hat allerdings der Gemeinderat in der kommenden Woche. Bürgermeister Christof Nitz würdigte die konstruktiven Gespräche mit der Initiative „Kleinkunst im Museumskeller“. Claudia Leppert informierte namens der Initiative das Gremium darüber, dass die Gruppe schon jetzt verbindlich eine Summe von rund 20.000,- Euro zur Co-Finanzierung beitragen könne. Sowohl die SPD als auch die GRÜNEN sprechen sich für den zweiten Fluchtweg aus. Jeannot Weißenberger für die CDU bemängelte trotz der Zustimmung nur, dass bisher im Museumskeller bei Veranstaltungen keine Gastronomie möglich war. Die Fraktion der Freien Wähler zeigte sich „gespalten“. Zustimmung erhielt das Vorhaben auch von den Unabhängigen.
Zum Auftakt des „Theaterfestivals für junge Leute“ spielt das Wittener Kindertheater das Stück „Morgen, Findus, wird’s was geben“ in der Stadthalle. Etwa 200 junge Menschen waren dabei, wobei zumindest die jungen Theaterbesucher etwas Schwierigkeiten hatten, alles zu verstehen.
„Mit den Gersbachern kann man so nicht umgehen“, meinte Ortsvorsteher Christian Walter in der Sitzung des BUT. Auslöser war die Empfehlung des Finanzausschusses, die eigentlich zugesagte Sanierung der Rauschbachstraße im Haushalt 2018 zu streichen. Bürgermeister Christof Nitz will mit den Fraktionsvorsitzenden vor der entscheidenden Gemeinderatssitzung hierüber noch einmal sprechen.
Ein erneuter Bauantrag für 69 Wohneinheiten liegt dem Bauausschuss für das Gebiet „Am Eisweiher“ vor. Nach Aussagen des Bürgermeisters ist eine hohe städtebauliche Qualität zu erwarten.
21. November 2017
Bürgermeister Christof Nitz meint, nachdem sich die Unabhängigen zur Bürgermeisterwahl geäußert haben, dass er sich erst im Februar/März des nächsten Jahres dazu äußern werde.
Empörung bis hin zu Ratlosigkeit empfindet man bei Schopfheimer Kommunalpolitikern zum Scheitern der Jamaica-Sondierungen in Berlin. „Ich habe mich fürchterlich aufgeregt“, meint Heidi Malnati, CDU. Ihr will nicht in den Kopf, wie Erwachsene „so kleinkariert denken“ und nach langen Verhandlungen nicht zusammenfinden können. All dies verschärfe der AfD nur ein Podest, glaubt sie. Neuwahlen seien nur das allerletzte Mittel. Sie respektiere zwar die Haltung der SPD, die keine große Koalition mehr eingehen wolle, auf der anderen Seite, betont sie, müsse man sich in bestimmten Situationen aber auch bewegen. Bürgermeister Christof Nitz hält das Scheitern für sehr bedauerlich. Neuwahlen bezeichnet er als die schlechteste aller Möglichkeiten. Er sähe es lieber, wenn sich die SPD doch noch in Richtung CDU bewegen könnte. Schade findet Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN das Aus für Jamaica. Aus seiner Sicht hätte es eine Chance gegeben, vier Parteien unter einen Hut zu bringen. Er glaubt denn auch, dass die Verhandlungen nicht an den GRÜNEN scheiterten. Von Neuwahlen hält er eher nichts – er könnte sich eine schwarz-grüne Minderheitsregierung vorstellen, so Barnet weiter. Ähnlich ratlos zeigt sich Martin Kimmig von der FDP. Es sei für Außenstehende schwer zu ergründen, wer tatsächlich die Verantwortung für das Scheitern trage, meint er. Auf jeden Fall befinde sich die Republik in einer schwierigen Lage, Neuwahlen hält Kimmig für nicht zwingend geboten. Er könne sich auch vorstellen, dass sich die Jamaica-Runde nach einer Denkpause erneut zusammensetzt. Er jedenfalls würde sich dies wünschen. Artur Cremans, SPD, schüttelt den Kopf und meint, die FDP habe sich nun schon zum wiederholten Mal verweigert, als es um eine Regierungsbeteiligung gegangen sei, mit Blick auf die Landtagswahlen in Hessen oder Niedersachsen. Für ihn ist jetzt erst einmal Angela Merkel am Zug. Neuwahlen betrachtet der langgediente SPD-Stadtrat als allerletzten Ausweg. Nach Stand der Dinge gebe es ohne die SPD zwar keine Mehrheit, eine große Koalition mit der CDU sei trotzdem kaum vorstellbar. Sehr überrascht zeigt sich der SPD-Vorsitzende Dr. Peter Ulrich. Was die FDP getan habe, hätte er eher von der CSU erwartet. Vielleicht gebe es ja noch ein paar weitere Anläufe zu Gesprächen. Die SPD solle seiner Meinung nach jedenfalls zu ihrem Wort stehen und in die Opposition gehen.
Die IG Pro Schiene kritisiert die Park-Regelungen in Gündenhausen. Wie Karl Argast von der Initiative sagt, steht der Parkplatz leer. Man könnte auch mit Automaten oder über Internet Berechtigungsscheine ermöglichen.
Nach vier Jahren Verlässlicher Sommerferienbetreuung ziehen sich der Kiwanis-Club Wiesental und die Evangelische Bezirksjugend zurück. Dennoch wird es eine solche Ferienbetreuung auch 2018 geben.
In der St. Agathen-Kirche werden alljährlich Blutspender, erfolgreiche Sportler und Preisträger von „Jugend musiziert“ geehrt. Bei den Blutspendern waren es vier Geehrte, die 25-mal Blut gespendet hatten. Für 50-maliges Blutspenden zeichnete das Stadtoberhaupt Gerhard Räuber mit der Ehrennadel in Gold aus. Für 75-faches Spenden wurden Ingrid Gries und Günter Keller ausgezeichnet. 24 Sportlerinnen und Sportler zeichnete das Stadtoberhaupt ebenfalls aus. Quirin Modricker wurde deutscher Jugendmeister im Skispringen, Melissa Schmidt und Dorottya Gal-Kovacs wurden baden-württembergische Meisterinnen im Badminton-Doppel. Anna Gießler wurde baden-württembergische Badminton-Meisterin im Einzel. Im Triathlon glänzten mehrere Aktive der Turnerschaft Langenau. Auch der Aufstieg der Herren 50 des Tennisclubs Langenau führte zur Ehrung und Auszeichnung der Aktiven. Der 10-jährige Schlagzeuger Franz Germann, der den Abend noch musikalisch umrahmte, erreichte in seiner Altersgruppe den 1. Preis am Schlagzeug bei „Jugend musiziert“. Ebenfalls einen 1. Preis am Klavier sicherte sich die neunjährige Emilia Tschirner.
22. November 2017
Auf 70 Jahre des Bestehens blickt der Ortsverband des VdK zurück. Die Ortsgruppe dieses Sozialverbandes wurde am 23. November 1947 im Gasthaus „Kranz“ durch ehemalige Soldaten, die kriegsversehrt waren, und Witwen, deren Männer im Krieg ihr Leben ließen, gegründet. So informiert Erhard Schöpflin, der heutige Ortsverbandsvorsitzende. Von 1947 bis 1979 stand dem Ortsverband Jakob Brokatzky vor, der von Alfons Lienhart, der 30 Jahre lang die Geschicke des Verbandes leitete, abgelöst wurde. Erhard Schöpflin übernahm dann den Vorsitz. Zum Jubiläum werden Fahnen im Kreisel beim Friedhof und bei der Stadthalle an dieses Jubiläum erinnern.
23. November 2017
Die Ausbildungsbörse muss wegen Umbauarbeiten an der Gewerbeschule im kommenden Jahr ausfallen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung blicken die Freunde der Friedrich-Ebert-Schule auf das 25-jährige Bestehen zurück. Der ehemalige Schulleiter Wolfgang Gabriel teilte mit, dass er bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung stehe, verwies aber auf das, was der Schule vom Freundeskreis in all den Jahren zugute gekommen ist.
Mit einer Satzungsänderung in der 13. Generalversammlung wurde der Förderverein Schule Gersbach umbenannt in „Freunde der Grundschule Fahrnau/Außenstelle Gersbach e. V.“. Damit soll den Veränderungen, die sich inzwischen ergeben haben, Rechnung getragen werden.
Gleich über eine Fülle von Polizeiinformationen kann berichtet werden, denn die Feuerwehr und die Polizei wurden in den Dammweg gerufen. Ein Schwelbrand in einem Schuppen war dort ausgebrochen. Ein Anwohner hatte den Brand bereits eingedämmt, ehe die Feuerwehr dann endgültig löschen konnte. Daneben gab es gestern in der Innenstadt gegen 22 Uhr eine brutale Schlägerei, bei der ein 26-Jähriger in einer Gaststätte verprügelt wurde. Die beiden Täter waren beim Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet, konnten jedoch nach kurzer Fahndung festgenommen werden. Außerdem haben gleich zweimal Unbekannte tagsüber in eine Wohnung in der Hohe-Flum-Straße eingebrochen. Sie hebelten die Terrassentür einer EG-Wohnung auf und durchsuchten das Wohnungsinnere. Ein weiterer Einbruch am späteren Nachmittag wurde in der Belchenstraße verübt. Die Täter stiegen dort über einen an der Gebäuderückseite gelegenen Balkon in eine Hochparterre-Wohnung ein, wuchteten auch dort die Balkontüre auf und durchsuchten Flur und Schlafzimmer sowie zahlreiche Schränke und Schubladen. In beiden Fällen hatten es die Täter wohl nur auf Bargeld abgesehen.
24. November 2017
Die Firma ALDI will den noch nicht 20-jährigen Bau an der Bahnhofstraße abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Im Bauausschuss regte sich kein Widerstand, obwohl das Gebäude etwa 90 cm höher als der bisherige Bau wird. Im Frühjahr soll Baubeginn sein.
Das evangelische Freizeithaus in Gersbach braucht Unterstützung. Aus diesem Grunde soll ein gemeinnütziger Verein gegründet werden.
Beim jüngsten Herbstfest der Michaelgemeinschaft Schweigmatt rezitiert der Winnetou-Darsteller Marc Birkholz vor interessierten Kindern, Jugendlichen, Betreuern und Gästen.
Jahreshauptversammlung des Skiclubs Fahrnau. In den Vorstand neu bzw. wiedergewählt wurden Klaus Störk, Vorsitzender, und Thomas Schwörer, der den bisherigen 2. Vorsitzenden Rainer Krebs ablöst. Willi Schäfer konnte für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Skiclub geehrt werden. Der Jubilar war nicht nur Sportwart für Nordische Disziplinen, sondern auch 23 Jahre lang Trainer im Verein. Er organisierte die ersten Sommer-Trainings im Club.
Zur Kooperation der vhs Schopfheim mit der vhs Oberes Wiesental gab Thomas Spohn in der Sitzung des Betriebsausschusses bekannt, dass die bisherigen Gespräche konstruktiv verlaufen seien. Ein Angebot an andere Kommunen sei in Vorbereitung.
25. November 2017
Drei Jahre nachdem Gifte fast alle Kleinlebewesen in der Wiese vernichtet hatten, hat sich der biologische Kreislauf wieder stabilisiert. Dass dies so gekommen ist, ist auch ein Verdienst des Angelsportvereins Schopfheim, der mit seinen Renaturierungsaktivitäten seit sieben Jahren Pionierarbeit leistet.
Die TSG feierte im Februar dieses Jahres noch den 50. Hemdglunki-Ball. Dies war auch der vorerst letzte, denn in der jüngsten Vorstandssitzung der TSG wurde wegen der enormen finanziellen Verluste beschlossen, diesen Ball vom kommenden Jahr an aufzugeben.
Wie aus der Badischen Zeitung heute zu erfahren ist, wird es im November keinen Spatenstich für das Uehlin-Areal mehr geben.
In der heutigen Feierabendmusik in der evangelischen Stadtkirche spielt der Organist Carsten Klomp, Professor an der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik.
Ein breites Warensortiment bietet die diesjährige Hobby-Ausstellung in der Stadthalle, die traditionell eine Veranstaltung des Gewerbevereines ist.
26. November 2017
Die Jüngsten des Harmonika-Orchesters Schopfheim geben im katholischen Gemeindesaal ein Konzert unter ihrem Dirigenten Frank Rabis. Den Schlusspunkt des Nachmittags setzten dann die „Oldies“ unter der Leitung von Bettina Knittel.
27. November 2017
Bernhard Schirmer, Leiter des Forstbezirks Schopfheim, informierte im Gemeinderat, dass der Stadtwald 2018 einen ordentlichen Gewinn abwerfen werde. Es sollen 800 Festmeter Holz mehr geschlagen werden als im Zehnjahresplan vorgesehen. Der kalkulierte Überschuss von 125.000,- Euro falle jedoch nur dann an, wenn sich die Holzmärkte nicht gravierend änderten. Kosten von 220.000,- Euro entstünden, um auf 31 ha eine Jungbestands-Pflege zu betreiben. Im Stadtwald wachse jährlich mehr Holz nach als geerntet werde, bestätigte Schirmer auf die Frage eines Stadtrates hin. Für den Windpark am Rohrenkopf habe man etwa 1.000 Festmeter Holz gefällt. Die Rekultivierung der besagten Fläche sei bereits abgeschlossen.
Der Gemeinderat stimmt dem Bauantrag für ein neues Sportheim des SVS zu. Die Weichen sind nun endgültig gestellt. Die Stadt wird dazu in zwei Raten 600.000,- Euro beisteuern.
Die Proteste aus Gersbach, dass die Sanierung der Rauschbachstraße im kommenden Jahr nicht realisiert werden soll, fanden im Gemeinderat Gehör. Heidi Malnati von der CDU sprach sich dafür aus, der Empfehlung des Finanzausschusses nicht zu folgen. „Wir stehen im Wort“, signalisierte Thomas Gsell für die SPD auch deren Zustimmung. Bürgermeister Christof Nitz schlug schließlich vor, die 1,3 Mio. Euro für die Sanierung der Straße auf zwei Haushaltsjahre zu verteilen, was dann schließlich auch die Zustimmung des Ortsvorstehers Walter fand.
Die Stadt klagt nicht gegen die Genehmigung des Windparks Glaserkopf. Dies wurde in nichtöffentlicher Sitzung besprochen, da die Stadt kein substanzielles Klagerecht besitze, meinte Bürgermeister Christof Nitz.
29. November 2017
Beim Minikreisel an der Wehrer/Stettiner Straße wollte ein 40-jähriger Transporter-Fahrer geradeaus in Richtung Stadtmitte fahren. Er übersah dabei eine im Kreisverkehr fahrende 16-jährige Radfahrerin, die daraufhin stürzte und sich leicht verletzte.
Der kommende Sommersound 2018 vom 18. bis 22. Juli wird fünf Abende umfassen. Neben dem SWR 1-Ensemble von „Pop und Poesie“ werden Chris de Burgh und das Duo „Glasperlenspiel“ nach Schopfheim kommen. Zwei weitere Namen stehen noch aus.
Vor einigen Tagen gründeten die erforderlichen sieben Mitglieder im evangelischen Gemeindehaus den Verein „Evangelisches Freizeithaus Gersbach“. 1. Vorsitzende wurde Iris Feldmann. Ihr zur Seite steht Ernst-Frieder Schmidt.
30. November 2017
Elfriede Bruttel feiert heute ihren 90. Geburtstag.
01. Dezember 2017
Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten, das die Stadt auf Drängen des Denkmalamtes für das Eckhaus des Uehlin-Areals in Auftrag gegeben hatte, liegt nun vor. Das Fazit des Büros sei eindeutig, so Bürgermeister Christof Nitz, der den Gemeinderat informierte. Der Anteil der schützenswerten Bausubstanz betrage lediglich 43 %, also weniger als die Hälfte. Der Gutachter kommt auch zum Schluss, dass es sinnvoll sei, anstelle der alten Gebäude einen Neubau zu errichten, der in der Höhe der Umgebung angepasst sei, ein Stockwerk höher als der Bestand. Christof Nitz kündigte an, das Thema auf die nächste Tagesordnung des Bauausschusses im Januar zu setzen. Dort werde dann entschieden, ob die Stadt einen Abbruchantrag stellen wird.
Ein besonderes Flair bot das diesjährige „Lichter-Fest“ in der Innenstadt. Scharen von Besuchern kamen, um das vom Gewerbeverein organisierte Ereignis mitzuerleben.
Das Theater „Sturmvogel“ zeigt das Stück „Mein Freund Charlie“ im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ in der Stadthalle.
In Wiechs öffnet sich das erste lebendige Adventsfenster.
02. Dezember 2017
Die österreichischen Architekten für den Schul-Campus der Friedrich-Ebert-Schule sind verärgert. Wie die Presse berichtet, wenden sie sich in einem Offenen Brief an den Bürgermeister und den Stadtrat. Sie sehen die erfolgreiche Umsetzung des Schul-Campus gefährdet. Hintergrund sind offenbar verfahrenstechnische Differenzen zwischen der Stadt als Auftraggeberin und den Architekten. Ursprünglich sollte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung verschiedene Planungen an regionale Büros vergeben. Lediglich die Oberleitung sollte den Österreichern zugesprochen werden. Zu einer Entscheidung kam es allerdings nicht, da Bürgermeister Nitz zu Beginn der Sitzung den Punkt von der Tagesordnung nahm. Die Architekten sehen dieses Vorgehen der Stadt als eine verbotene Umgehung der Vergaberichtlinien: „Das müssen wir prüfen lassen“, so der Tenor.
„So kann man mit einem Investor nicht umspringen“ – Willi Sutter, ein Architekt, der sich als Investor für die Uehlin-Häuser ausgibt, hat nach einem Gespräch vor einiger Zeit nichts mehr von der Stadt gehört. Sein Büro und er seien seit März/April an der Sache, doch es gehe nicht voran. „Dies ist keine Art“, ärgert er sich.
Die Ortschaftsräte in Gersbach fordern eine Lärmmessung bei den Windrädern. „Die vereisten Flügel der Windenergie-Anlagen führen zu einem Brummton“, heißt es.
Erneut sammeln Schüler der Dr. Max-Metzger-Schule Waren für den Tafelladen und übergeben diese an die Verantwortlichen.
Im Georg-Reinhardt-Haus ist Adventsbasar.
03. Dezember 2017
Die Badische Zeitung veranstaltete ein Open-Air-Straßenmusikfest, bei dem Jeannot und Christian Weißenberger zwei Konzertauftritte hatten. Sie stellten dabei ihre neue CD „Alles in de Finke“ vor. Der Andrang war überwältigend. Der Erlös dieses Konzerts kommt der Aktion „Hilfe zum Helfen“ der Badischen Zeitung zugute.
05. Dezember 2017
Nach fünf Jahren trafen sich Verantwortliche der lokalen Agenda, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Rathaus meinte Friedrich Albes von der Agenda „Kultur und Soziales“, dass im Sozialen noch vieles unter den Nägeln brenne. Man wende sich derzeit dem Thema „Drohender Haus- und Fachärzte-Mangel“ zu. Die Gruppe Energie sei stark engagiert am European Energy Award EEA gewesen, wie Delia Kuhnert berichtete. Bürgermeister Nitz bestätigte, dass die Agenda-Gruppe der treibende Motor auf dem Weg in Richtung EEA gewesen sei. Keine Ansprechpartnerin gibt es derzeit bei der Gruppe „Sauber&Sicher“. Markus Krispin von der Stadtverwaltung übernimmt die Leitung, Interessierte können sich bei ihm melden.
Mitte dieses Monats findet das 60. Konzert der Reihe „Akustik in Agathen“ statt. Anja Lohse und Bernhard Wehrle organisieren diese Reihe von Anfang an.
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz, ebenso die Polizei. Auf einem Lkw trat nach bisheriger Erkenntnis gegen 9 Uhr aus undichten Behältern ein ätzendes Reinigungsmittel aus, das in Verbindung mit Feuchtigkeit und feuchter Luft giftige Dämpfe entwickelt. Mitarbeiter einer Firma hatten beim Entladen von Stückgut das Auslaufen bemerkt, wobei der 26-jährige Fahrer bereits einen Großteil der Flüssigkeit vor Eintreffen der Feuerwehr binden konnte. „Gefahr bestand zu keiner Zeit weder für die Mitarbeiter noch für die Anwohner“, so die Feuerwehr. Ursache waren Kanister, in denen Natriumhydroxid-Lauge transportiert wurde. Der DHL-Lastwagen mit dem Gefahrengut befand sich auf dem Gelände der Firma Falke in Gündenhausen, die jedoch mit dem Gefahrengut selbst nichts zu tun hatte.
Richtig schönes Wetter, das den Namen auch verdient, hat der erste Tag des Kalten Marktes. An 115 Ständen ist ein kunterbuntes Angebot vorhanden. Die Altstadt-Kulisse trägt ein Übriges zu diesem Anlass bei.
Zu einem tragischen Zwischenfall kam es am späten Nachmittag am Kalten Markt. Dabei kam ein 57-jähriger Mann nach einem medizinischen Notfall ums Leben. Obwohl die Rettungskräfte schnell vor Ort waren und 90 Minuten lang Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt hatten, kam für den Mann jede Hilfe zu spät.
„Sehr ruhige Jahre liegen hinter den Freien Wählern“, meint Gabriele Peters-Muth bei der Hauptversammlung in der Pizzeria „Toscana“. Die Partei- und Fraktionsverantwortlichen hoffen, dass sich ihre Arbeit bei der Suche nach Kandidaten für die Kommunalwahlen 2019 auszahlen wird. Die Vorsitzende bezog diese Hoffnung ausdrücklich auch auf die Bürgermeisterwahlen im kommenden Jahr. Zwar könne man keinen eigenen Kandidaten benennen, man sei jedoch nach allen Richtungen offen. Hildegard Pfeifer-Zäh, Fraktionsvorsitzende, hat allerdings hier klare Vorstellungen von den Fähigkeiten des künftigen Rathauschefs. „Wir wünschen uns einen Kandidaten, der sich in der Verwaltung auskennt und der Wert auf einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt legt“, meint sie. Wichtig sei, dass man eine echte Wahl habe. Kai Horschig, der vor einem Jahr von den Unabhängigen zu den Freien Wählern gekommen war, meinte, er fühle sich hier sehr wohl. Die Wahlen bestätigten die bisherige Vorsitzende.
Das Sonntagnachmittags-Konzert der Badischen Zeitung erbrachte für die Weihnachtsaktion einen Erlös von 1.997,70 Euro. 1.655,- Euro kommen aus dem Bewirtungserlös. Von den „Knastrüdern“ ging der Erlös der ersten 10 verkauften CDs und obendrein eine Spende an die Aktion.
06. Dezember 2017
Für die 30-jährige Betriebszugehörigkeit zum Autohaus Anti in Langenau wird Ralf Vollmer ausgezeichnet.
Trotz frostiger Temperaturen laufen die Gersbacher Windräder. Das Eiswurf-Restrisiko rund um die Windräder wirft allerdings Fragen auf. Die Stadtverwaltung meint, dass Warnschilder, die auf den Gefahrenbereich der Loipen verweisen, ausreichen würden. Wie in der Genehmigung verlangt, seien die Windräder mit einem Früherkennungssystem ausgestattet, das dafür sorge, dass bei Eis die Anlagen ab- und die Blattheizung eingeschaltet werde, betont Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung.
Aufregung gibt es im Markus-Pflüger-Heim. Im 4. OG war eine starke Rauchentwicklung entstanden. Die Feuerwehr evakuierte Bewohner und suchte nach der Ursache. Im Raucherzimmer war ein Stuhlkissen in Brand geraten. Ursache war wohl eine brennende Zigarette.
07. Dezember 2017
Gersbach liegt unter einer weißen Pracht, die bis ins Tal hinunterreicht.
Der Bergbrunnen-Lift ist in Betrieb.
Der Fahrnauer Friedhof wurde umgestaltet – nun ist die Friedhofskapelle optisch in den Friedhof integriert. Bürgermeister Christof Nitz zeigte sich bei der Einweihung sehr zufrieden. Mitglieder der Stadtverwaltung und des AK Friedhöfe, Planer und Gemeinderäte waren bei der kleinen Feierstunde dabei.
08. Dezember 2017
Die 11 Kreisräte, die sich an die EEA gewandt hatten und eine Strafe der Stadt Schopfheim wegen Sperrung eines Stück Waldweges verlangten, erhielten von EEA eine Abfuhr. Man sei kein System, das mit Sanktionen oder Interventionen arbeite, sondern auf Beratung, Partizipation und Motivation aufbaue, heißt es in dem Schreiben, das der Hasler Kreisrat Peter Schalajda erhalten hatte.
„Auf diesen Tag haben viele gewartet“, meint Bürgermeister Christof Nitz bei der Einweihung der neuen S-Bahn-Haltestelle Schopfheim-Schlattholz. „Dies ist eine wichtige Infrastruktur-Einrichtung, nicht nur für die Stadt“, betont er. Mit dem heutigen Tag ging eine 13-jährige Planungsphase zu Ende. In der damaligen Potenzial-Abschätzung war man von einer Fahrgastzahl von rund 1.100 Personen täglich ausgegangen. „Schopfheim braucht den Haltepunkt“, so das Stadtoberhaupt. Man habe bereits bei der Vermarktung des Neubaugebietes Schlattholz diese Haltestelle mit erwähnt. Außerdem würden jetzt erneut 150 Wohneinheiten auf dem ehemaligen Gewerbeareal von Gardner Denver errichtet. Der neue Bahnsteig kostete gut 1,4 Mio. Euro, wovon das Land 412.000,- Euro beisteuerte. 188.000,- Euro kommen vom Pendler-Fonds von Basel und die Stadt Schopfheim ist mit 845.000,- Euro beteiligt. Für die DB bedankte sich Holger Pape für die „wunderbare Zusammenarbeit mit der Stadt“. Patrick Altenburger, Geschäftsführer der SBB, freute sich und meinte: „Wir kommen näher zu den Kunden.“ Am Sonntag wird beim Fahrplanwechsel erstmals ein Zug an der neuen Haltestelle stehen bleiben.
Gute Nachrichten für den Dikome-Verein: Aktuell warten rund 36 t Kaffee aus Dikome in Basel auf Abholung. Seit Mai dieses Jahres musste man auf diese Lieferung warten. Die Schließung des Schulbetriebes wegen der Unruhen im Land hat sich noch nicht verändert. Ab 01. Januar soll die Schule jedoch wieder geöffnet werden, meint der Vorsitzende Richard Renz.
Albert Staiger hat im Anna-Kym-Garten seine Skulptur „Raumdynamik“ enthüllt und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Objekt steht auf einer Grundfläche von 2 x 1,5 m mit einer max. Höhe von knapp 4 m. Die VR-Bank finanziert das Objekt größtenteils. Bürgermeister Christof Nitz bedankte sich bei dem Künstler für das nun aufgestellte Werk.
09. Dezember 2017
Der Nikolaus mit seiner Pferdekutsche kommt zum kleinen, stimmungsvollen Adventsmarkt nach Raitbach.
Das THG unterstützt Flüchtlinge in Schopfheim und Behinderte in Argentinien. Das Geld stammt aus den Einnahmen des „Tages der offenen Tür“ kurz vor den Sommerferien. Vom gesamten Erlös von 5.800,- Euro geht die eine Hälfte an die genannten sozialen Zwecke, die andere fließt in neue Fahrradständer am THG.
Das Land Baden-Württemberg sieht eine Überversorgung der S-Bahn-Linie zwischen Schopfheim und Zell. Der Hausener Bürgermeister Martin Bühler hat die Befürchtung, dass diese Bahnlinie in nicht allzu ferner Zukunft ausgedünnt werden könnte. Er nahm dies bei der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung Regio-S-Bahn zum Anlass, sein Unbehagen zum Ausdruck zu bringen. Unterstützt wurde er dabei von seinem Schopfheimer und seinem Zeller Kollegen.
Die Jäger veranstalten im Revier Schopfheim-Dinkelberg eine Treibjagd. Sie bitten darum, die Absperrungen zu beachten.
„Winterzauber“ – unter diesem Motto ist in Raitbach auf dem Platz bei der Gemeindehalle ein kleiner aber feiner Wintermarkt präsent. Hauptsächlich weihnachtliche Accessoires und Bastelarbeiten sowie Leckereien stehen zum Verkauf.
Bei einem sehr gut besuchten Elternabend zum Thema „Suchtprävention“ am THG referiert Jürgen Bicker vom AKRM (Arbeitskreis Rauschmittel) in Lörrach.
„Wirtschaftlich arbeiten wir absolut im grünen Bereich“, betont der Vorsitzende des Dikome-Kamerun-Vereins, Richard Renz, bei der Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindehaus in Maulburg. Trotz der angespannten und verworrenen politischen Lage laufen die Projekte noch immer gut. Obwohl die Kaffeesaison ertragsmäßig schwach gewesen ist und Emmérence Bokoé wegen der Preisschwankungen alle Mühe hatte, den Kaffee zusammenzubekommen, habe der Verein die 38 t Rohkaffee aufkaufen können. Das größte Sorgenkind sei die Schule, betonte Renz. Die Schule ist geschlossen, die Lehrkräfte sind freigestellt. Dennoch hoffe man, dass sich die Lage bald wieder entspannen werde. Die Wahlen änderten am Vereinsvorsitz nichts, Richard Renz wird das Vereinsschiff weiterhin zusammen mit Viktor Reis, seinem Stellvertreter, lenken.
Wie alljährlich finden auch heuer Ehrungen beim Weihnachtskonzert der Stadtmusik Schopfheim statt. Für 50-jähriges aktives Musizieren erhielt Günter Lehmann die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände überreicht. Für 40 Jahre erhielt Ralph Becker ebenfalls die goldene Ehrennadel.
10. Dezember 2017
Wilfried Geiger leitet die Jahreshauptversammlung der Gersbacher Privatwaldbesitzer als 2. Vorsitzender. Er dankte dem ausgeschiedenen Vorsitzenden Rolf-Dieter Schmidt für seine geleistete Arbeit. Für die kommenden zwei Jahre wird nun Wilfried Geiger die Geschicke des Vereins der Privatwaldbesitzer lenken. Zu seinem Stellvertreter wurde Christian Strütt gewählt.
Kurz nach 0 Uhr hielt fahrplanmäßig die erste S-Bahn an der neuen Haltestelle im Schlattholz.
Bereits zum 21. Mal fand der Adventsmarkt um die Kirche St. Agathe in Fahrnau statt. In der Kirche spielten und sangen verschiedene Formationen und unterhielten die zahlreichen Adventsmarkt-Besucher. Der Erlös des Markts geht wie alljährlich an einen gemeinnützigen Zweck.
Der Gesangverein Wiechs gastiert mit seinem diesjährigen Weihnachtskonzert in der katholischen Kirche St. Bernhard. Das Gotteshaus war zu diesem Anlass voll besetzt und so konnte Dirigent Andreas Hauri mit seinem Chor mit dem dargebotenen Repertoire viel Erfolg für sich und die Sängerinnen und Sänger ernten. Drei Sänger gehören dem Chor 40 Jahre an und erhielten so für ihre Treue vom 2. Vorsitzenden Rudi Wintgens die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen. 40 Jahre gehören der Vorsitzende Lothar Gisin sowie die Brüder Markus und Andreas Hauri (der seit 2004 den Chor leitet) zum Verein.
Der frühere Schopfheimer Kinderarzt Dr. Stefan Poloczek verstirbt nach einem tragischen Unfall an seinem 91. Geburtstag.
Voll besetzt ist die Stadthalle bei der Nikolausfeier der TSG. Alle Altersklassen zeigten dabei ihr Können und erfreuten so die zahlreichen Eltern, die an diesem Nachmittag in die Stadthalle gekommen waren.
Auch die kleinsten Nachwuchs-Sportler der Langenauer Turnerschaft haben ihre Nikolausfeier in der Ortsteilshalle.
Mangels einer Halle hat der TV Wiechs die traditionelle Nikolausfeier kurzerhand ins Freie verlegt. Bei einem Lagerfeuer mit Stockbrot und heißem Punsch war die fehlende Halle bald vergessen. Der Nikolaus kam in diesem Jahr sogar mit der Kutsche zu den Kleinsten.
11. Dezember 2017
Bürgermeister Christof Nitz wehrt sich gegen die Kritik eines Kaufinteressenten der bestehenden Bauten des Uehlin-Areals (Architekt Sutter), der vor einigen Tagen kritisiert hatte, dass er von der Stadt keine weiteren Informationen erhalte. Der Stadtrat der GRÜNEN, Jürgen Fremd, fing diesen Ball des Leserbriefschreibers auf und forderte den Bürgermeister auf, dass der Architekt zeitnah die Möglichkeit bekommen sollte, die Häuser zu begutachten, worauf Bürgermeister Nitz meinte, dass Herr Sutter alles bekommen habe, was der Stadt vorliege. Allerdings fehle immer noch das Gutachten der Gebäudeversicherung. Außerdem habe er zusammen mit dem möglichen Investor die Häuser angeschaut. Im Januar wird sich der Gemeinderat in aller Ruhe mit der Zukunft der beiden Bauten beschäftigen.
Im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ ist die letzte Produktion „Mini Mutig und das Meer“ vom Theater Sturmvogel zu Gast in der Stadthalle.
Bei der jüngsten Hauptversammlung des Fördervereins Hebelschule bestätigten die Mitglieder Rita Sprich als Vorsitzende sowie ihren Stellvertreter Ingolf Rüdlin. Von der Kassiererin Anne Kwoka war zu hören, dass die Einnahmen erneut zurückgegangen sind. Der Verein müsse sehr überlegt wirtschaften, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Dank erhielten die Vereinsmitglieder von der Schulleiterin Stefanie Jagasia.
Eine knappe Mehrheit segnet den Haushalt der Stadt Schopfheim für das Jahr 2018 ab. Bei 14 Ja-Stimmen der CDU, SPD und der FWV konnte das Zahlenwerk für das kommende Jahr beschlossen werden. GRÜNE und Unabhängige stimmten dagegen. Dem Finanzplan konnten lediglich 12 Ratsmitglieder zustimmen. Bürgermeister Christof Nitz gab zu Beginn der Sitzung noch seiner Freude darüber zum Ausdruck, dass die Stadt 2018 in ihrem Ergebnishaushalt ein bemerkenswertes Plus von 1,4 Mio. Euro erziele und ohne neue Kredite und ohne höhere Steuern und Gebühren auskommen werde. Es gelte jedoch mit Blick auf die Zukunft, den Haushalt strukturell durchzuforsten und die Leistungsangebote anzupassen. Heidi Malnati meinte für die CDU, dass die Schulden in den Jahren 2019 bis 2021 auf keinen Fall ausufern dürften. Die beschlossenen Investitionen in Kindergärten und Schulen dienten der Familienfreundlichkeit dieser Stadt. Sie kritisierte den Stillstand beim Uehlin-Areal und sprach sich dabei für einen schnellen Abriss der beiden Häuser aus. Verärgert zeigt sich wegen des Uehlin-Areals auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Artur Cremans. Er sprach in seiner Haushaltsrede unverblümt auch eine Erhöhung der Gewerbesteuer an und meinte: „Wegen fünf Prozentpunkten wird kein Betrieb abwandern.“ In den kommenden Monaten werde über weitere Einsparungen nachzudenken sein. Bezüglich der mangelhaften Ärzteversorgung erwarte die SPD dringend, dass sich etwas tue. Während nach seinen Worten der Oberfeld-Bolzplatz ein guter Standort für einen zusätzlichen Kindergarten wäre, sprach sich Ehrenfried Barnet eindeutig dagegen aus. „Das Oberfeld bleibt für uns tabu“, bekräftigt er die Überlegungen für einen weiteren Kindergarten. Es sei auch richtig, dass weiterer Wohnraum notwendig werde, doch über Menge und Art der Wohnungen sei noch zu diskutieren. Der geplanten Verschuldung in den kommenden Jahren könnten die GRÜNEN nie und nimmer zustimmen, bekräftigte er außerdem. Allen Grund zur Freude verspürt die Fraktionsvorsitzende der FWV, Hildegard Pfeifer-Zäh, bei ihrer Haushaltsrede. Sie würdigte die Anstrengungen im Bereich der Kindergärten und Schulen, vermochte aber „Bauchschmerzen“ mit Blick auf einige Risiken beim Campus nicht zu unterdrücken. Zur Schuldensituation meinte sie: „Wir leben über unsere Verhältnisse.“ Ein Umdenken beim Schulcampus fordert Andreas Kiefer für die Unabhängigen. Das Projekt sei zu groß dimensioniert.
12. Dezember 2017
Eine defekte Heizung im Keller eines Wohnhauses in der Goethestraße verursacht einen Feuerwehreinsatz.
Die Kulturkooperation Schopfheim-Wehr zog eine Zwischenbilanz der Spielzeit, wobei deutlich wurde, dass Theaterklassiker in Schopfheim nicht gut laufen, während die Klassik (Musik) in Wehr boomt. Die Präsentation erfolgte durch die Schopfheimer Kultur-Beauftragte Susanne Häuser-Ühlin und den Wehrer Kulturamtsleiter Dr. Rainer Valenta. „Die Schopfheimer Theaterreihe wird aktuell noch von 117 Abonnenten besucht, im Vorjahr waren es noch 126 Personen“, bedauert er das fehlende Interesse von Schülern an den Theaterklassikern. „Wir werden uns von den Theaterklassikern ‚verabschieden‘“, betonte Jürgen Sänger, der die Sitzung leitete. Zugpferde waren die „Lausbubengeschichten“ mit Hansi Kraus. „Während die Veranstaltungen in Schopfheim schlecht liefen, hatten die Schloss-Konzerte in Wehr einen gewaltigen Aufschwung erlebt“, so Valenta. Bei den Abonnenten wurde die Zahl von 100 wiederum übersprungen. 14 Abonnenten kommen aus Schopfheim, 12 aus Lörrach/Weil und 7 aus Bad Säckingen. 300 Besucher hatte die erste Konzertsaison im Rahmen des Festivals „Tasten“ Anfang Oktober. „Diese Veranstaltungsreihe war ein Riesenerfolg“, meinte Dr. Valenta, „sie sollte daher künftig alle zwei Jahre aufgelegt werden.“
14. Dezember 2017
Einen Schaden von 25.000,- Euro verursacht ein Unfall auf schneeglatter Fahrbahn auf der Wehratalstraße in Gersbach.
Weil er den Hitler-Gruß zeigte und einem Polizisten das Nasenbein brach, muss – so das Schopfheimer Amtsgericht – ein 26-Jähriger aus Rheinfelden für acht Monate ins Gefängnis.
Wechsel im Gersbacher Ortschaftsrat: Klaus Nied verlässt das Gremium. Für ihn rückt Hartmut Schmidt nach. Eigentlich wäre Roland Blum nachgerückt, doch er sei aus der Wählervereinigung „Gemeinsam Schritt um Schritt“ ausgetreten. Er sah darin einen Ablehnungsgrund, die Tätigkeit im Ortschaftsrat aufzunehmen. Bürgermeister Christof Nitz ernannte und verpflichtete den neuen Ortschaftsrat.
15. Dezember 2017
„Klein, aber fein“ war die Devise des alle zwei Jahre stattfindenden Weihnachtsmarktes in Eichen.
16. Dezember 2017
Das Markgräfler Tagblatt berichtet darüber, dass Hans-Jörg Klein zum 01. Januar 2018 aufgrund gesetzlicher Neuregelungen das Notariat verlassen wird und sich privat als Notar niederlässt.
Eine Partnerschaftsvereinbarung schlossen der AK Integration und die Flüchtlingshilfe-Initiative „Schopfheim hilft“ ab. Die Verknüpfung beider Organisationen ist durch die Mitarbeit von Mitgliedern, die in beiden Vereinen tätig sind, gewährleistet.
An diesem Wochenende ist erneut Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Neben traditionellen Angeboten an Speisen gibt es auch exotische Gerichte aus der asiatischen Küche. An Verkaufsständen hinter dem Rathaus und rund um St. Michael gibt es die verschiedensten Angebote.
Voll besetzt war die evangelische Stadtkirche beim Weihnachtskonzert des THG. Orchestermusik, Chorgesang sowie Gesangs- und Instrumentalsoli von höchster Qualität waren unter der Leitung von Clemens Barth, der das Orchester leitete, und Bettina Bruzek, die für die Chöre verantwortlich war, zu hören.
Nach sechs Monaten musste easyJet einer Schopfheimer Schulklasse des THG wegen eines Flugausfalls eine Entschädigung bezahlen. Für das Luftfahrtunternehmen kam dies ganz wesentlich teurer, als wenn gleich bezahlt worden wäre. Den Schülern des Schopfheimer Gymnasiums kam nun die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zu Hilfe, nachdem Björn Treptow als Elternvertreter erfolglos gegen easyJet vorgegangen war.
Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Herbert Maisch findet das traditionelle Advents- und Weihnachtskonzert des Gesangvereins Raitbach statt. Bernd Strittmatter, der Vereinsvorsitzende, konnte nicht nur seine Sängerkameraden, sondern auch zahlreiche Gäste beim Konzert begrüßen. Zur Tradition gehört es auch, dass ein Theaterstück aufgeführt wird. „Die alte Kommode“ von Thomas Bernhöft brachten die Laienspieler unter der Leitung von Wolfgang Greiner auf die Bühne.
Belinda Spettl freute sich zusammen mit dem Gesangverein Langenau über die zahlreichen Besucher, die zur zweiten Dorfweihnacht in die Festhalle nach Langenau kamen. Dirigent Dieter Hilpert konnte einen eigens für diesen Anlass gebildeten Projektchor leiten. Aufgespielt hat auch das „Wiesentäler Saitenspiel“. Belinda Spettl nutzte die Gelegenheit, die Vereinsmitglieder Leo Hauler, Horst Lehmann, Erika Reichert, Ingelore Kuss und Hannelore Müller zu Ehrenmitgliedern des Gesangvereins zu ernennen.
Über 200 Besucher finden den Weg in die evangelische Stadtkirche, um beim 12. Adventssingen dabei zu sein und eine Stunde der feierlichen Besinnlichkeit zu erleben. Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon erfreute ebenso wie der Posaunenchor Wiesental um Rainer Böheim, Birgit Tittel war an der Orgel, Akzente setzte aber auch der Kinder- und Jugendchor der Kirchengemeinde, der unter dem Dirigat von Ines Stenger steht.
Im Waldgebiet zwischen Schopfheim, Fahrnau, Raitbach und Kürnberg findet eine revierübergreifende Drückjagd statt. Die Jäger bitten die Bevölkerung, dieses Gebiet zu meiden und auf die Beschilderungen zu achten. In erster Linie werden Wildschweine gejagt.
18. Dezember 2017
Das Amtsgericht Bad Säckingen hat einen 37 Jahre alten Gambier für Delikte wie Diebstahl, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, vorsätzliche Körperverletzung, Beleidigung und vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr zu einem Jahr und drei Monaten Haftstrafe verurteilt. Bei den meisten Delikten lebte der Bewohner in der Flüchtlingsunterkunft in Schopfheim.
Wenn auch längst angekündigt, so ist jetzt zu vermelden, dass der Eichener See wieder da und der Pegel nahe am Höchststand abzulesen ist.
Eine Familie aus Gersbach zieht wegen des Windparks Rohrenkopf vor das Verwaltungsgericht.
Der Wintereinbruch in den Morgenstunden brachte auf der Straße erhebliche Probleme für den Berufsverkehr.
19. Dezember 2017
Jahresrückblick hält der Förderverein Pro Fußball Fahrnau bei der Jahreshauptversammlung.
Der Musikverein Harmonie Gersbach gab in der Kirche des Ortsteils ein Konzert, das zum Abschiedskonzert des Dirigenten Markus Bolz wurde. Bolz kam 2012 in den Höhenort. Der Vereinsvorsitzende, Stefan Deiß, bedankte sich für die Arbeit des Dirigenten und meinte, man hätte ihn gerne noch länger beschäftigt, doch ginge das Berufliche vor.
20. Dezember 2017
Die Stadt hat nicht nur die bisherigen historischen Stadtpläne in der Altstadt, die im Jahre 2007 erstellt worden sind, erneuert, sondern diese für die Rundgänge auch mit einem QR-Code, der sich von einem Smartphone ablesen lasse, versehen.
Die im ersten Anlauf von der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental, dem Kiwanis-Club Wiesental und dem Rotary-Club Schopfheim veranstaltete Benefiz-Gala brachte einen Reinerlös von 21.000,- Euro. 10.500,- Euro erhielt der Kinderschutzbund, die Michaelgemeinschaft Schweigmatt und das Diakonische Werk jeweils 5.250,- Euro.
Im Kleinen Saal der Stadthalle feierte der VdK mit dem Vorsitzenden Erhard Schöpflin eine Adventsfeier. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Gitarren-Ensemble der Musikschule Mittleres Wiesental.
Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr präsentiert das Musical „Die Schöne und das Biest“ in der Stadthalle. Das Familien-Musical war – wie der Kritiker meinte – eher für Kinder und Jugendliche geeignet.
21. Dezember 2017
Die Feuerwehr wird zu einem Einsatz in die Johann-Karl-Grether-Straße gerufen. Gegen 17.30 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Es brannte die linke Seite eines Doppelhauses. „Als wir eintrafen, trafen wir auf einen Vollbrand im Erdgeschoss“, so der Schopfheimer Kommandant Lutz Hofer. Nachbarn wiesen die Einsatzkräfte darauf hin, dass noch ein Mensch vermisst werde. Drei Atemschutztrupps drangen ins Innere vor und entdeckten den Bewohner, den sie nach draußen retten konnten. Der 52-jährige Mann hatte wohl keine Brandverletzungen, aber eine Rauchgasvergiftung erlitten. Im Krankenhaus wurde er behandelt. Der Brand war nach rund 30 Minuten gelöscht.
Der Helferkreis „Schopfheim hilft“ hat zu einem „Friedensfest“ in die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eingeladen. Die Bewohner zeigten sich zunächst eher zurückhaltend, ließen sich dann aber von Musik, Gesang und Glockenklang doch zum Mitmachen animieren.
Bürgermeister Christof Nitz ehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für langjährige Tätigkeit. So sind Christina Brutschin 30, Daniela Seehöfer 35 sowie Willi Schiebel und Doris Blum-Pfeiffer gar 45 Jahre bei der Stadt beschäftigt.
Hans Gögelein, Hauptkommissar und ehemaliger Leiter des Polizeireviers Schopfheim, verstirbt im Alter von 85 Jahren. Gögelein war nahezu 27 Jahre lang Chef des Schopfheimer Reviers, bevor er 1992 in den Ruhestand trat.
22. Dezember 2017
Das auch in Schopfheim ansässige Busunternehmen Heizmann-Reisen wird im kommenden Jahr an Tobias Deiss übergehen, wie Walter Heizmann bei einer Ehrung von Busfahrern mitteilte.
23. Dezember 2017
Erneut hat das städtische Ordnungsamt, zusammen mit der Polizei, Testkäufe von Alkohol durch Jugendliche durchgeführt. Dreimal wurde bei den Käufen Alkohol an Minderjährige abgegeben.
Die Brandursache in der Johann-Karl-Grether-Straße ist noch unklar.
Ikonen der Volksmusik sind in der Stadthalle und stimmen mit ihren Liedern auf Weihnachten ein. Die „Feldberger“ mit Hansy Vogt präsentierten ihre „Klingende Bergweihnacht“ mit Marianne und Michael sowie Mara Kayser. Marianne und Michael, die „Könige der Volksmusik“, liefen zur Hochform auf, wie einer der vielen Besucher meinte.
In vielen Berufen muss an Heiligabend gearbeitet werden. So erinnert die Badische Zeitung beispielsweise an eine Polizistin oder zwei Krankenpfleger des Krankenhauses, die für andere da sein werden.
Ein 31-Jähriger wurde wegen zweifachen Diebstahls und Betrugs zu acht Monaten Freiheitsstrafe von dem Amtsgericht Bad Säckingen verurteilt. Da die Untersuchungshaft angerechnet wurde, kam er direkt auf freien Fuß. Nun konnte er erstmals seine kleine Tochter in Freiheit in die Arme schließen. Er wollte vor allem ihretwegen ein anderer Mensch werden, versprach er der Richterin. Sein bisheriges Leben war von Kriminalität, Drogen und Spielsucht geprägt gewesen.
Das Gesangs-Trio K 24 hat zusammen mit einem Bläser-Duo und zwei Pianisten zu einem lockeren und trotzdem andächtigen Weihnachtskonzert in St. Agathen eingeladen. Das Gesangs-Trio Michael Schmidt, Josh Bauer und Florian Lüttner wurde vom Pianisten Lukas Strittmatter begleitet. Als weitere Pianistin war Jennifer Sander zu hören. Josh Bauer las dann eine selbst geschriebene Weihnachtsgeschichte.
24. Dezember 2017
In den Kirchen der beiden großen Konfessionen wird Weihnachten gefeiert. Viele Menschen besuchen die Gottesdienste und hören die Predigten der Pfarrerinnen und Pfarrer.
Rund 40 Menschen kommen zum Offenen Weihnachtsabend in das Café Augarten in Schärers Au. Angelika Welzel begrüßte die Gäste und freute sich über das Mitwirken des Pianisten Douglas Bruce und der Flötistin Gisela Lecano.
26. Dezember 2017
Thomas Scheytt und Harry de Ville konzertieren im „Goldenen Löwen“.
27. Dezember 2017
Bislang darf auf den Park+Ride-Plätzen in Schopfheim-Gündenhausen nur mit einem Park-Erlaubnisschein geparkt werden. Die Stadtverwaltung reagiert auf anhaltende Kritik an der Nutzungsregelung und wies nun einen Teil der bisher nur Pendlern mit Berechtigungsschein zur Verfügung stehenden Anlage als öffentlichen Parkplatz aus.
Die Triathleten der Turnerschaft Langenau feiern ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Sektempfang und einem festlichen Buffett. Zahlreiche Ehrungen wurden dabei vorgenommen.
28. Dezember 2017
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern in der Altstadt nicht erlaubt ist.
Fast 40.000 Lose gingen bei der Weihnachtsaktion des Gewerbevereines ein. Die Gewinner wurden im Restaurant „Glöggler“ ermittelt. Der Hauptpreis im Wert von 1.000,- Euro ging an Peter Naskrent. Weitere Einkaufsgutscheine über 500,-, 250,-, 100,- oder 50,- Euro fanden 24 Gewinner.
29. Dezember 2017
In Gersbach wurde Emma Schmidt geb. Sutter im Alter von 94 Jahren zu Grabe getragen. 35 Jahre lang hatte sie als „Molki-Emma“ die Milchsammelstelle in Gersbach geleitet.
Auf der B 317 kam es zu einem Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Fahrzeuglenkerin hatte an der Wiechser Straße einen entgegenkommenden Wagen übersehen und diesem die Vorfahrt genommen. Sie und eine 20-jährige Mitfahrerin wurden ebenso verletzt wie der 43-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos.
Heute beginnt der Kartenvorverkauf für die Zunftabende.
30. Dezember 2017
Der Redakteur André Hönig von der Badischen Zeitung versucht einen Blick in die Glaskugel und meint zur Bürgermeisterwahl: „Viele der angestoßenen Großprojekte werden erst nach 2018 fertig. Wer dafür Lorbeeren einheimsen will, sollte also 2019 am Ruder sein.“
31. Dezember 2017
Zum traditionellen Silvester-Hock traf sich die CDU im „Kranz“. Bürgermeister Christof Nitz referierte zu den Kosten des geplanten Campus der Friedrich-Ebert-Schule. Das Projekt sei der Kosten wegen umstritten. Er versicherte jedoch: „Wir werden dafür sorgen, dass der Kostenrahmen eingehalten wird.“ Schließlich gebe es da „ein paar Stellschrauben“. Der Bürgermeister sieht zuversichtlich in die Zukunft seiner Stadt, in der Menschen sehr oft von unnötigen Zweifeln geplagt würden. „Wir sind Weltmeister im Theatermachen“, betont er und erwähnt in diesem Zusammenhang die frühe Aufregung um den Kindergarten in Langenau. Zwischenzeitlich sei diese in Begeisterung umgeschlagen, so das Stadtoberhaupt weiter. Heidi Malnati, die Stadtverbandsvorsitzende, erwähnte die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres und vermied es, die große Politik ins Visier zu nehmen. Das Wahlergebnis (der Bundestagswahl) sollte den Verantwortlichen zu denken geben, sonst müsse man sich nicht wundern, dass die Politikverdrossenheit weiter zunehme, meinte sie. Als wichtiger Punkt wird der Hallen-Neubau Wiechs gesehen. Ein Plus für Schopfheim sei die Einrichtung des Schlatholz-Haltepunktes der S-Bahn. Verschiedene andere Punkte wurden noch angesprochen, dabei kam auch die Überbauung des Uehlin-Areals zur Sprache. Heidi Malnati plädierte in diesem Zusammenhang auch für den Abriss der Brandruinen. In Abwesenheit wurde Ruth Volz für 60-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Christoph Bogon hat auch in diesem Jahr zum traditionellen Silvesterkonzert in die evangelische Stadtkirche eingeladen. Erfreulich viele Besucher konnte der Bezirkskantor begrüßen. Dabei stellte er auch die neueste Orgel-CD mit Einspielungen beider Orgeln der Alten Kirche St. Michael vor.
Der Übergang ins neue Jahr hat noch einen klaren Himmel, an dem man grandiose Feuerwerke, die um Mitternacht über den Dächern der Stadt aufblitzten, bewundern konnte. Kurz nach Mitternacht fing der Regen an, der dann auch die weiteren Tage bestimmen sollte.