
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
das Jahr 2019 ist vorüber und damit mein erstes Jahr als Stadtoberhaupt unserer schönen Markgrafenstadt. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen, neuer Themen, vieler neuer Menschen und Emotionen.
Es war ein Jahr, in dem ich mich sehr intensiv in die Themen unserer Stadt und unserer Zeit einarbeiten konnte. Hierfür waren zahlreiche Gespräche und Zusammenkünfte nötig.
Zusammenarbeit mit Verwaltung, Institutionen und Bürgern
Durch diese Begegnungen habe ich sehr viele engagierte Menschen kennengelernt. Zum einen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, den Eigenbetrieben, Kindergärten, den Schulen, der Stadtbibliothek und der Feuerwehr, auf der anderen Seite aus unseren politischen Gremien und Institutionen. Ich durfte sehr viele Bürgerinnen und Bürger kennenlernen, die sich tatkräftig für das Wohl unserer Stadt und die Menschen einsetzen.
Das Jahr war geprägt von vielen bereits vorgegebenen Themen, welche zum Teil erfolgreich abgeschlossen werden konnten oder weiter auf unserer Agenda stehen.
Brandschutz: Sofortige Maßnahmen in Schule und Kita
Im Frühjahr wurden wir bezüglich der Brandschutzmaßnahmen in der Hebelschule gefordert. Dies musste schnell umgesetzt werden.
Und als wäre ein Brandschutz-Thema nicht genug, wurde die KITA am Markt im Juni des Jahres aufgrund des Brandschutzes geschlossen und die Kinder mussten auf das Gelände der Dr. Max‑Metzger‑Schule umziehen. Für mich eine ganz neue Situation, bei der ich allerdings auch die Unterstützung meiner Mitarbeiter spüren durfte. Alle Beteiligten haben sehr schnell reagiert und zur relativ geräuschlosen Verlegung beigetragen.
Ärzteversorgung: Arbeitskreis und neues MVZ
Durch den altersbedingten Wegfall vieler Ärzte drohte die Stadt immer weniger praktizierende Ärzte zu haben. Ein Arbeitskreis für die Ärzteversorgung wurde gegründet und nahm Mitte des Jahres seine Arbeit auf. Dieser erfährt von vielen Seiten Unterstützung.
Im Herbst des Jahres 2019 konnten wir dann eine „Freudennachricht“ verkünden: das MVZ wurde für Anfang des Jahres 2020 angekündigt. Somit konnte vielen Bürgerinnen und Bürgern die Angst vor einer ärztlichen Unterversorgung hier in der Stadt genommen werden.
Bürgersprechstunde: Direkter Austausch mit den Einwohnern
Im Mai startete die von vielen lang ersehnte Bürgersprechstunde. Jeden Monat kommen Bürger zu mir ins Rathaus, um mir Probleme und Anregungen mitzuteilen. Die Bürgersprechstunde hilft mir dabei, die Sichtweise der Bürger mitzubekommen und somit Dinge zu sehen, die sonst vielleicht im Verborgenen bleiben.
Innenstadtentwicklung: Scheffelstraße und neue Geschäfte
Die Weiterentwicklung der Innenstadt und die damit verbundene Eröffnung der Scheffelstraße Ende September sowie die Eröffnung der beiden Geschäfte „Müller Markt“ und „Ernstings‑Family“ sorgten bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Freude. Die erste Fußgängerzone in unserer Stadt wird sehr positiv aufgenommen und wirkt einladend für alle Altersklassen.
Zu meiner Freude wurden die Ängste der Bürger vor einer „dunklen Schlucht“ über Bord geworfen und sie wurden vom Gegenteil überzeugt.
Partnerstädte: Begegnung und Austausch
Ein wirklich erfreuliches Ereignis für mich war mein erstes Treffen mit allen Partnerschaften hier in Schopfheim im September. Hierbei konnten wir uns alle besser kennenlernen und auf kommunalpolitischer Ebene austauschen. Ein wirklich gelungenes Wochenende, an das ich mich mit einem Lächeln erinnern werde.
Bildungsprojekte: Schulcampus und Halle Wiechs
Im Oktober fiel mit der Grundsteinlegung des Neubaus der Startschuss für den Schulcampus. Ein Jahrhundertprojekt für unsere Stadt nimmt nun Fahrt auf. Auch wenn das Projekt uns durch die stetig steigenden Kosten „Magenschmerzen“ bereitet, ist es der Start einer guten Sache.
Ebenfalls im Oktober haben wir die lang ersehnte Halle Wiechs eingeweiht und somit ein großes Projekt der Jahre 2018 und 2019 zum Abschluss gebracht. Der Ortsteil Wiechs hat sein „Wohnzimmer“ zurück und kann stolz auf ein modernes und zukunftsfähiges Gebäude sein.
VHS-Jubiläum: 100 Jahre Kultur
Unsere VHS konnte im Oktober ebenfalls feiern. Das 100‑jährige Jubiläum wurde mit einem Festakt in der Stadthalle und weiteren Veranstaltungen gewürdigt. Darauf kann die Stadt stolz sein.
Alltägliche Aufgaben und Dank an das Team
Auch die kleineren Themen, die mir als Bürgermeister jeden Tag „entgegenfliegen“, müssen gestemmt und bearbeitet werden. Etliche Mails jeden Tag, viele verwaltungsinterne Besprechungen und eine Flut an Informationen prasseln auf mich ein. All diese Informationen zu selektieren, weiterzuleiten und zur Bearbeitung zu bringen, ist meine tägliche Aufgabe.
Ich gehe dieser Arbeit nach wie vor gerne nach. Die verantwortungsvolle Aufgabe motiviert mich täglich aufs Neue.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Jahres beigetragen haben und somit am Gedeihen und Fortschritt unserer Stadt mitgewirkt haben.
Besonderer Dank und Ausblick
Besonders unseren ehrenamtlich Tätigen, die, egal ob in den Vereinen, in politischen Gremien, bei Institutionen oder auch in der Verwaltung, der Presse und dem Radio engagiert sind. Auf die Entwicklung unserer Stadt können wir alle sehr stolz sein.
Hierzu tragen die Industrie‑ und Gewerbebetreibenden, der Handel und die Dienstleister einen großen Teil bei. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihren Tatendrang!
Zum Schluss möchte ich Herrn Strütt einen ganz besonderen Dank aussprechen, als Macher und Initiator unseres Jahrbuchs, welches mittlerweile schon das 35. Mal herausgegeben wurde. Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement und Dankeschön für das Jahrbuch 2019.
Ihnen viel Information und Freude beim Lesen des Jahrbuchs 2019.
Ihr Dirk Harscher, Bürgermeister
01. Januar 2019
Ruhig ist der Übergang vom alten ins neue Jahr.
Astrit Gashi hat zum Jahresbeginn die Leitung des S-Vermögensmanagements der Sparkasse Wiesental in Schopfheim übernommen. Er ist in Schopfheim aufgewachsen und seit August 2004 bei der Sparkasse tätig.
Jonathan Heiny ist ebenfalls seit Jahresbeginn neuer Kundenberater im Privatkundenmanagement der Sparkasse in der Geschäftsstelle Fahrnau. Er, der im hessischen Lahnau aufwuchs, ist seit September 2013 bei der Sparkasse.
02. Januar 2019
Der bisherige Bürgermeister Christof Nitz übergibt seinem Amtsnachfolger Dirk Harscher die Rathausschlüssel und begrüßt ihn zu seinem ersten offiziellen Arbeitstag. Harscher meint: „Ich bin meinem Vorgänger sehr dankbar, dass ich sieben Wochen hospitieren durfte. Daher bin ich heute am ersten Tag etwas entspannter.“
Am ersten Arbeitstag empfängt Bürgermeister Dirk Harscher sechs Gruppen von Sternsingern.
Das Redaktionsteam der Badischen Zeitung hat sich um Sarah Trinler verstärkt. Sie ist in Schopfheim aufgewachsen und hat 2007 am THG das Abitur abgelegt. Nach einem Studium an der Universität Passau war sie als freie Journalistin tätig. Von Mai 2017 bis Dezember 2018 zeichnete sie zuständig für „Der Sonntag“ Ausgabe Hochrhein. Sie freut sich nun, wieder im Wiesental tätig sein zu dürfen.
03. Januar 2019
Die beiden Zeitungen drucken heute das Neujahrsgrußwort des neuen Bürgermeisters an die Mitbürgerinnen und Mitbürger ab. „Unsere Gesellschaft braucht Bürger, die sich am Erfolg unserer Stadt beteiligen“, betont er und erwähnt, dass die Bürger sich in die Gestaltung und Entwicklung der Stadt und der Teilorte einbringen sollten. Er ermutigt die Menschen, sich zu engagieren. Schließlich wünscht er der Bevölkerung auch im Namen der Stadtverwaltung ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr.
Die „Nacht der fünf Tenöre“ - ein Konzert mit den „Fünf Tenören“ und der Sopranistin Andrea Hörkens, die auch durch das Programm führte, begleitet von den Plovdiver Sinfonikern, fand in der Stadthalle ein dankbares Publikum.
04. Januar 2019
Aus der Weihnachtsaktion des Gewerbevereins wurden heute die Gewinner per Los durch Jakob Glöggler, der als Glücksfee fungierte, ermittelt.
Neujahrsempfang der Ortsverwaltung Gersbach in der Bergkopf-Halle. Ortsvorsteher Walter zog nach einem durchaus belebten Gersbacher Jahr eine positive Bilanz. Er sprach von der Sanierung des Friedhofs, der Rauschbachstraße, dem Premium-Wanderweg, dem Energie-Pfad und der Umgestaltung des Rinder-Lehrpfades. Natürlich durfte in seinem Bericht auch die Windkraft nicht fehlen. Die Kommunalwahlen im Mai werden in Gersbach Veränderungen bringen. Der Ortsvorsteher betonte, dass er nicht mehr kandidieren werde. Der von der Bläserjugend des Musikvereins umrahmte Neujahrsempfang erfuhr natürlich auch die Grußworte von Bürgermeister Harscher, der erst wenige Tage im Amt war. Pfarrerin Ulrike Krumm durfte dann den Gersbachern viel Glück und Gottes reichen Segen für das bevorstehende Jahr wünschen. Ortsvorsteher Christian Walter konnte schließlich Ehrungen für Blutspenden vornehmen. So erhielten Andrea Ühlin für 25-maliges Blutspenden und Heidrun Blum für 50-maliges Spenden die Ehrennadel mit einer Verleihungsurkunde überreicht.
05. Januar 2019
In einer Pressemitteilung informiert die Stadt über die bevorstehende Umfrage zum Mikrozensus. Es werden vertieft Fragen zur Krankenversicherung gestellt.
13 Guggenmusiken sorgen in der Stadthalle für einen fulminanten Start in die fünfte Jahreszeit. Beim ersten Teil des Events vor der Stadthalle herrschte leichter Schneefall. Nach rund drei Stunden Musik im Freien verlagerte sich das Geschehen in die Halle.
Am Vortag von Dreikönig wird bei den Wiechser Schützen der Schützenkönig nebst 1. und 2. Ritter ermittelt. Wer das Königsschießen gewonnen hat, erfährt die Öffentlichkeit erst in der Jahreshauptversammlung. Tanja Kaiser konnte mit 10,1 Ringen die Ehrenscheibe für sich erzielen.
06. Januar 2019
Traditionell ist das Treffen der aktuellen und einstigen Eiemer der Altersklasse Ü 60 in der Hülschematth-Halle. Der neue Bürgermeister konnte viele Menschen per Handschlag begrüßen und zum neuen Jahr beglückwünschen. Es war Sache der Ortsvorsteherin Ute Zeh, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Dabei schaute sie auf viele gesellige Anlässe, die das Dorfleben bereicherten, zurück. Im neuen Jahr stehen die Themen Sanierung der Wasserversorgung und die Zukunft des Dorfmuseums sowie des Rathauses ganz besonders im Fokus.
Streitlustig und diskussionsfreudig zeigt sich die SPD beim traditionellen Dreikönigs-Hock. Zur Bürgermeisterwahl hofft der Ortsverbandsvorsitzende Peter Ulrich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister. Eines der drängendsten Probleme sei weiterhin die Schaffung von Wohnraum. Kritisch hinterfragte der Vorsitzende die unlängst von der Stadt herausgegebenen Erfolgsmeldungen zum Wohnungsbau. Von den 350 für 2019 geplanten Wohnungen fielen gerade mal 65 in die Kategorie „bezahlbarer Wohnraum“, da diese von der Wohnbau Lörrach erstellt werden. Die Sperrung der Hauptstraße an Markttagen, der Haushalt, die S-Bahn und der Schul-Campus sowie die Kommunal- und Europawahlen bildeten weitere Schwerpunkte des jährlichen Treffens.
Gemeinsam haben auch dieses Jahr die Ortsverwaltungen Langenau und Enkenstein den Neujahrsempfang in der Langenauer Halle vorbereitet. Es kamen in diesem Jahr mehr Menschen zum Empfang als bisher. „Das muss am neuen Bürgermeister liegen“, freut sich Elke Würger bei ihrer Begrüßung. Der Empfang erfuhr eine Begleitung mit Liedbeiträgen von Grundschulkindern. Daneben gestalteten die „Knast-Brüeder“ Jeannot und Christian Weißenberger den Neujahrsempfang musikalisch. Es lag an Elke Würger, den Jahresrückblick und den Ausblick ins neue Jahr für den Ortsteil Langenau vorzunehmen. Die Enkensteiner Ortsvorsteherin Eva Brutschin meinte in ihrem Rückblick, dass man in beiden Ortsteilen „gut und gerne“ leben würde. Der neue Bürgermeister Dirk Harscher betonte wie auch an andern Neujahrsempfängen, dass auf ihn und seine Mitstreiter große Herausforderungen warteten.
Gemeinsam beginnen vier evangelische Gemeinden im Mittleren Wiesental eine Allianz-Gebetswoche. Neben der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde beteiligen sich Kaleo, die Freie evangelische Gemeinde Maulburg und die Chrischona-Gemeinde daran.
07. Januar 2019
Die Feuerwehr muss ausrücken, um zwei Damen aus einem Aufzug eines Gebäudes in der Scheffelstraße zu befreien. Eine der beiden Eingeschlossenen, eine 82-Jährige, wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht.
08. Januar 2019
Um sozial tätige Einrichtungen in Schopfheim fördern zu können, fordert die Geschäftsleitung des Fördertechnik-Unternehmens AFT von der rund 60-köpfigen Belegschaft einmal mehr sportliches Engagement. 17 Mitarbeiter meldeten sich dann für den Bad Krozinger Herbst-Lauf an. Heiko Hofmann überreichte als Erlös den Vorsitzenden der Tafel, Brigitte Leisinger und Josef Brunner, einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro. Der Restbetrag von 577,- Euro wird an den Kinderschutzbund gehen.
09. Januar 2019
Als Vierter im Bunde meint Martin Gruner, Ortsvorsteher von Kürnberg, dass er sich entschieden habe, nicht mehr als Ortsvorsteher zu kandidieren.
Eva Brutschin und Willi Tholen wollen erneut als Ortsvorsteher für die nächste Wahlperiode zur Verfügung stehen. Ino Hodapp will seine Entscheidung erst in den kommenden Tagen bekannt geben.
10. Januar 2019
Am vergangenen Wochenende fand ein SVS-Masters-Hallenturnier der jungen Fußballer statt. Das insgesamt viertägige Turnier haben Fritz Trefzger und Maik Walteich organisiert und geleitet. An zwei weiteren Wochenenden wird dieses Masters-Turnier weitergehen. Der Spieler Luis Ürgen vom SVS wurde als bester Torwart des Turniers (E 1-Junioren) ausgezeichnet.
Der Spender will anonym bleiben - ein Gersbacher, der in Berlin lebt, hat dem DRK-Ortsverein Gersbach zwei Fahrzeuge geschenkt. Die Ersthelfer aus Gersbach können ihr Glück kaum fassen. Ursprünglich war geplant, dass Ortsvereins-Chef Christian Zimmermann ein Fahrzeug in Berlin in Empfang nehmen sollte. Der anonyme Spender überreichte den Wagenschlüssel aber erst, nachdem ihm die Gersbacher versprochen hatten, auf dem Rückweg über Memmingen zu fahren und noch „Material“ zu holen. Zur Überraschung stand dort ein Mannschafts-Transporter. Beide Fahrzeuge haben natürlich einige Kilometer auf dem Tacho, sind aber generalüberholt.
Das neue Jahr fing für den fünfjährigen Felix Muschelknautz aus Todtnau gut an. Bei der PS-Sonderauslosung im November gewann er einen Audi Q2, der ihm jetzt von Hanspeter Steinebrunner und Lothar Müller von der Sparkasse Wiesental überreicht wurde. Glücklich hierüber zeigten sich natürlich auch die Eltern David und Nina Muschelknautz.
11. Januar 2019
Seit heute verkauft die Narrenzunft die neuen Fasnachtsplaketten.
Das Theater Liberi führt das Musical „Pinocchio“, das auch für Kinder geeignet ist, in der Stadthalle auf.
Heute beginnt die Skisaison am Bergbrunnen-Lift in Gersbach.
Michael Schreiner erläutert in einem Interview in der Badischen Zeitung die weitere Planung und deren Fortschreiten für das Markus-Pflüger-Heim. Läuft alles nach Plan, soll Ende 2021 der Betrieb in Wiechs eingestellt werden. Es werden im Landkreis ambulante Wohngemeinschaften geschaffen. Außen-Wohngruppen gibt es in einem Haus, das in Schopfheim erworben ward. Die Planungen für Häuser ergeben, dass auf Ende 2021 die Eröffnung vorgesehen ist. Erwähnung finden auch die Planungen in Rheinfelden und Schliengen.
Wibufa-Präsident Fritz Streule und die Schriftführerin Silke Heckendorn machen bei der Generalversammlung deutlich, dass trotz Auslotung von Alternativen keine Möglichkeit besteht, 2019 die Buurefasnacht in gewohnter Weise auszurichten.
Ino Hodapp gibt nun bekannt, dass er nochmals als Ortsvorsteher zur Verfügung stehen werde und deshalb bei einer neuen, parteiübergreifenden Liste, die unter dem Titel „Gemeinsam für Wiechs“ auftreten wird, kandidieren werde.
Der Windpark Rohrenkopf hat mit seinen fünf Wind-Energieanlagen im Jahre 2018 rund 32.106 Megawattstunden (MWH) Ökostrom einspeisen können. Der Vorjahreswert von rund 31.110 MWH wurde somit leicht übertroffen, wie die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) mitteilten.
Trauer herrscht in Schopfheim über den Tod von Karl Friedrich Pfeiffer. Der 83-Jährige war 18 Jahre lang im Aufsichtsrat und Vorsitzender der Baugenossenschaft. Daneben galt seine Leidenschaft dem Fußball und dem SVS. Er war außerdem engagierter Philatelist.
12. Januar 2019
Die Cellistin Ceciel Strouken bringt jugendliche Gesangs- und Instrumental-Ensembles nach Eichen in der Reihe der „Eichener Sonntagsmusik“. Unter der Leitung von Thomas Schindelein spielt ein Ensemble irische Fiddler-Musik, Agnes Waibel hat mit dem Lollipop-Chor internationale Weihnachtslieder einstudiert, der von Ines Stenger geleitete Kinder- und Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Schopfheim-Maulburg singt ebenfalls Weihnachtslieder. Das Konzert wird auch vom Gesangsensemble von Jacqueline Forster, die an der Musikschule Mittleres Wiesental unterrichtet, gestaltet. Orgelbaumeister Jens Steinhoff aus Schwörstadt stellte extra für den Konzertanlass eine Truhen-Orgel zur Verfügung, damit die Besucher einen Eindruck bekommen, für welches Instrument sie Geld sammeln und wozu der Erlös der Konzerte verwendet wird. Philipp Gröning, ein junger Schüler von Christoph Bogon, spielt an diesem Instrument.
Stefan Blum löst Mark Ühlin als Stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Gersbach ab. Abteilungskommandant Benjamin Ühlin spricht von einem bewegten Jahr bei der Abteilungshauptversammlung in Gersbach. 19 Einsätze wurden von der Abteilung angefordert. Die Mannschaftsstärke der Gersbacher Wehr zählt derzeit 34 Aktive und 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie sechs in der Altersmannschaft.
Stadtbibliotheksleiterin Katja Benkler präsentiert die neuesten Zahlen für das Jahr 2018. Die Gesamt-Ausleihen sanken von 152.536 auf 149.966. Der Rückgang sei dadurch zu erklären, dass weniger Sachbücher ausgeliehen wurden.
Zum 32. Mal stellen die „Enninger“ den Schopfheimer Narrenbaum. Gleichzeitig feiert die Clique ihr 33-jähriges Bestehen. Nach knapp fünf Stunden im Freien ging es dann am Abend in die Stadthalle, wo das Jubiläum ausgiebig gefeiert werden konnte. Beim Narrenbaum handelt es sich um eine knapp 30 m lange Tanne aus dem Sengelenwäldchen. VON-Vogt Markus Meßmer konnte die „Enninger“-Gründungsfrau Heidi Malnati während des Narrenbaum-Stellens am Kronenbrunnen mit dem goldenen Verdienstorden auszeichnen.
Zur Generalversammlung des Gesangvereins Raitbach kamen 44 Mitglieder. Bernd Strittmatter blickte bei seinem Jahresrückblick auf 54 Anlässe zurück. Bei den anschließenden Neuwahlen bestätigten die Mitglieder den Schriftführer Jörg Jost sowie den Rechner Thomas Jost. Aber auch Bernd Strittmatter erhielt erneut das Vertrauen als Chef des Vereins. Für den bisherigen Vize Wolfgang Greiner wählten die anwesenden Mitglieder Klaus Denner. Strittmatter bedankte sich dann bei Wolfgang Greiner für dessen 20-jährige Arbeit.
13. Januar 2019
Erneut findet ein Konzert in der Eichener Kirche zugunsten der Truhen-Orgel statt. Ein Streicher-Ensemble von Rafael Lobo bringt speziell arrangierte Musik aus Venezuela zu Gehör. Ceciel Strouken erzählt außerdem die Dreikönigs-Geschichte aus ihrer Heimat, den Niederlanden. Sie begleitet diese Geschichte auch musikalisch.
Zu einer wüsten Keilerei kam es am frühen Sonntagmorgen zwischen 2 und 3 Uhr in einer Schopfheimer Diskothek in Gündenhausen. Anfänglich war es ein Streit zwischen zwei Männern, später sollen dann etwa fünf Personen aufeinander losgegangen sein. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und sucht noch Zeugen.
Bei der Bürgermeisterwahl in Feldberg konnte Mark Leimgruber als zweitbester Kandidat 30,87% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.
14. Januar 2019
Ein betrunkener Mann hält Polizei und Rettungsdienst auf Trab. Er fiel in der S-Bahn negativ auf, weshalb der Rettungsdienst ihn am Schopfheimer Bahnhof in Empfang nahm. Der 21-Jährige wehrte sich gegen die erforderliche medizinische Maßnahme. Die Polizei begleitete den Betrunkenen dann im Rettungswagen ins Krankenhaus. Man fand bei ihm ein Einhand-Messer, das in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden darf. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
16. Januar 2019
Obwohl Mark Leimgruber zunächst gesagt hatte, er werde im zweiten Wahlgang wieder antreten, verzichtet er nun auf eine erneute Bürgermeister-Kandidatur in Feldberg.
Wie bereits am Dreikönigs-Hock angekündigt, startet die SPD-Fraktion im Gemeinderat mit zwei Anträgen ins neue Jahr. Der erste befasst sich mit der Zukunft des Krankenhaus-Gebäudes und des Grundstücks. Der Gemeinderat - so sieht es der Antrag vor - möge einen AK mit Vertretern des Stadtparlaments und der Verwaltung zum Thema „Spätere Verwendung des Schopfheimer Krankenhaus-Gebäudes/Grundstücke“ einrichten. Der zweite Antrag zielt in Richtung Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und Verbesserung des Klimaschutzes. Es gebe leider tariflich keinen Anreiz, beispielsweise von Fahrnau in die Innenstadt zu fahren, weil diese Fahrten mit drei Umweltpunkten sehr teuer sind. Der Antrag beschäftigt sich damit, einen City-Tarif einzuführen.
Bei den Stadt- und Vereinsmeisterschaften des TTC holte sich der 10-jährige Philip Spohn den Meistertitel.
17. Januar 2019
Heute wird berichtet, dass Anfang dieses Jahres nach 18-jähriger Tätigkeit Edith Forster ihre Frauenarzt-Praxis in der Hauptstraße 32 an Oliver Dib übergeben hat. Dib war zuvor lange Jahre als Oberarzt im Elisabethen-Krankenhaus Lörrach tätig und ist seit etwa drei Jahren Teilhaber der frauenärztlichen Gemeinschaftspraxis Bappert/Dib in Lörrach. Gemeinsam mit dem Schopfheimer Praxissitz entsteht so eine überörtliche Gemeinschaftspraxis.
Vorboten zur Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Schule sind zu erkennen. Die Stadt hat Anfang diese Woche die Bäume auf dem Schulhof fällen lassen.
Die Schopfheimer SPD schließt sich dem Vorstoß der Landes-SPD an und unterstützt das Volksbegehren, mit dem die Sozialdemokraten Gebührenfreiheit für die Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt durchsetzen wollen. Der Ortsverein sieht auch in Schopfheim Bedarf, KITAs und Kindergärten gebührenfrei zur Verfügung zu stellen - unter dem Vorbehalt, dass die Kosten dafür nicht bei der Stadt hängenbleiben.
18. Januar 2019
Der neue Statthalter „Kai vo der Bismarckstroß“ lädt die gesamte Bevölkerung in den Narrenkeller zu einem Statthalter-Hock ein. Der Abend steht unter dem Motto „Der Statthalter schenkt einen aus“.
Ein ambitioniertes Jahresprogramm stellt Bezirkskantor Christoph Bogon für das kommende Jahr vor.
Das Autohaus Böhler hat im vergangenen Jahr das System für die Vereinsförderung geändert. Bei diesem Projekt dürfen die Mitarbeiter des Hauses entscheidend mitreden. Die diesjährige Förderung geht an die Senioren-Genossenschaft Mühlenhof Steinen, an den Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule, an die RG Hausen-Zell sowie an die Schopfheimer Handballer (HSV).
Das Skifahren in Gersbach ist uneingeschränkt möglich - bei einer Schneehöhe von rund 30 cm.
Die Theatergastspiele Fürth spielen „Ausgerechnet Mallorca“ von Gerry Jansen auf Einladung der Kultur-Kooperation in der Stadthalle. Es war zum Lachen pur und dafür gab es vom Publikum viel Beifall.
19. Januar 2019
Eine achtköpfige Gruppe des Schopfheimer Malteser Hilfsdienstes fährt zu einem Einsatz an den Weltjugendtag in Panama.
Recht viele Besucher begrüßt der Veranstalter beim „Tag der Reise“ in der Stadthalle. Bürgermeister Dirk Harscher hob die große Anziehungskraft der Reisemesse hervor und wünschte den Ausstellern möglichst viele Besucher aus Schopfheim. Die Messe selbst wurde, wie in den vergangenen Jahren auch, vom Bus-Unternehmen Völz veranstaltet.
Bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Eichen votierten die Mitglieder erneut für den Vorsitzenden Achim Hottinger. Dieser durfte dann auch Mitglieder des Vereins für 10- und 20-jährige aktive Mitarbeit ehren.
Bei der jüngsten Hauptversammlung des Musikvereins Wiechs berichtete die vor einem Jahr gewählte Vorsitzende Tamara Timeus über das Vereinsjahr. 42 Gesamtproben und 16 Auftritte galt es zu bilanzieren. Ein Wunsch dürfte in diesem Jahr erfüllt werden, denn Ortsvorsteher Ino Hodapp veranschlagt die Fertigstellung der Halle nach den Sommerferien. Den Dank, den Dirigent Jörg Wendland vom Vorstand erhielt, gab er in Anerkennung an seine Musiker zurück. „Es macht Spaß, mit Euch Musik zu machen“, betonte er. Bürgermeister Dirk Harscher wurde während der Versammlung ab sofort ins Präsidentenamt gehievt. Die Mitglieder bestätigten Tamara Timeus als Vorsitzende.
Der Auftritt des 10-köpfigen Ensembles der Blechbläser des Basler Festival-Orchesters in der kath. Kirche St. Bernhard erfreute ein zahlreiches Publikum.
20. Januar 2019
Der alljährlich von der SPD in der Festhalle Fahrnau durchgeführte Warentauschtag erfreut sich unverändert großer Beliebtheit. Der Ortsverein entschied, den Erlös dem neuen AWO-Sozial-Kaufhaus zu spenden.
Das sechsköpfige Gesangsensemble „Thélème“ gastiert mit Stücken von Jannequin und Schubert im Roggenbach-Zimmer des Museums. Mehrheitlich haben die aus Frankreich, der Schweiz, Brasilien, Kolumbien und Mexiko stammenden Musiker an der Schola Cantorum Basiliensis studiert.
21. Januar 2019
Als der erhoffte „gute Zug“ erweist sich die vor rund einem Jahr eröffnete S-Bahn-Haltestelle Schlatholz. Die SBB Deutschland teilte mit, dass der Haltepunkt sehr gut angenommen werde, so die Badische Zeitung. Zwar veröffentlicht die SBB zu den einzelnen Haltepunkten aus Wettbewerbsgründen keine Daten, dennoch kann bescheinigt werden, dass die Nutzung im Bereich der Erwartung liegt. Auch die IG Pro Schiene mit Karl Argast zeigt sich hoch erfreut über diesen Haltepunkt. Argast meint: „Wenn jetzt noch die Lücke im Abendverkehr geschlossen werden könnte, wären wir gut aufgestellt“.
Rund 150 Gäste kommen in die Stadthalle zur Amtsverpflichtung des neuen Bürgermeisters Dirk Harscher. Unter den Gästen waren neben Ehrenbürger Dr. Günter Zabel auch der bisherige Bürgermeister Christof Nitz sowie zahlreiche Amtskollegen und -kolleginnen aus den Nachbargemeinden. Dirk Harscher leistete in dieser Sondersitzung des Gemeinderates den Amtseid auf das Grundgesetz und verpflichtete sich, die Rechte der Gemeinde zu wahren und das Wohl ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern. Die Verpflichtung nahm Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell vor. Er überreichte dem neuen Stadtoberhaupt dann auch die Amtskette der Stadt als Zeichen seiner Funktion. Dem Gemeinderat versprach das neue Stadtoberhaupt, in konstruktiver Zusammenarbeit Mehrheiten für gute Ideen und Projekte generieren zu wollen. Er bat um Unterstützung durch das demokratisch gewählte Hauptorgan einer Stadt. Ins gemeinsame städtische Boot will Harscher auch die Bürger holen. Bürgernah möchte er agieren und die Stadtverwaltung als modernen Dienstleister sehen. In Vertretung der Landrätin gratulierte der CDU-Kreisrat Paul Renz dem neuen Stadtoberhaupt. Die Stadtmusik umrahmte die feierliche Sitzung musikalisch; natürlich durfte sie nicht ohne das „Badener-Lied“ enden.
22. Januar 2019
Pfr. Tilgner hält bei den CDU-Senioren einen Vortrag zum Thema „Glaube und Technik“.
Gute Nachrichten erfahren die Beschäftigten der Firma Bosch/Hüttlin. Der Standort Schopfheim bleibt auch bei einem Verkauf der gesamten Sparte Packaging Technology für mehrere Jahre gesichert. Dies ist Ergebnis einer Vereinbarung des Unternehmens mit dem Gesamtbetriebsrat sowie der IG Metall. Im vergangenen Sommer hatte Bosch angekündigt, sein Geschäft mit Verpackungsmaschinen in den Bereichen Food und Pharma veräußern zu wollen.
Höchste Ehren vom ADAC erhält Thomas Grässlin: Bei einer Motorsport-Gala in Denzlingen zeichnete der Automobil-Club den Mann vom MSC Schopfheim mit der Ewald-Kroth-Medaille in Gold mit Kranz aus. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der ADAC für das ehrenamtliche Engagement vergibt. Karl Wolber, Sportleiter des ADAC Südbaden, ehrt den außergewöhnlichen Einsatz des Schopfheimers.
Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Enkenstein stand die Wahl eines neuen Abteilungskommandanten. Uwe Specht möchte sein Amt nach 10 Jahren niederlegen. Mit großer Mehrheit wählten die Enkensteiner Feuerwehrleute danach Fabian Weniger zu ihrem neuen Kommandanten. Nach 44 aktiven Feuerwehr-Dienstjahren wechselte Bernd Asal in die Altersabteilung.
23. Januar 2019
Von 69 Zusammenkünften mit 45 Proben und 24 öffentlichen Auftritten spricht Ernst-Frieder Schmidt bei der Jahreshauptversammlung des Gersbacher Gesangvereins. Der neue Dirigent Martin Angell sprach von einem „interessanten ersten Jahr“. Bei den Wahlen wurde Irmgard Sutter als 2. Vorsitzende bestätigt.
Der Gesangverein Fahrnau hat mit Monika Zauter eine neue musikalische Leitung, erstmals eine Dirigentin. Die neue Chorleiterin hat hauptsächlich in Nürnberg Musik studiert; seit 2010 ist sie als Musiklehrerin im Wiesental tätig, u.A. an der Waldorfschule und an der Musikschule.
Jüngst trafen sich die Floriansjünger aus Langenau zur Jahreshauptversammlung. 20 Aktiv-Kameraden, 10 in der Altersmannschaft und vier Jugendliche verzeichnet die Abteilung derzeit. Für 2019 gelte es unbedingt, mehr Kameraden zu gewinnen, wie Kommandant Mike Markstahler verdeutlicht. Für 25 Jahre aktive Mitarbeit werden Dirk Harscher, Jörn Zillger und Mike Markstahler ausgezeichnet.
Mit einer dreiwöchigen Ausstellung und großem Rahmenprogramm widmet sich die evangelische Kirchengemeinde dem Thema „Trost“. 10 schwarz-weiße Fotografien werden von der türkisch-stämmigen Fotografin Gülay Keskin, die in Heidelberg lebt und arbeitet, auf großen Leinwänden gezeigt. Die Ausstellung organisiert die evangelische Kirchengemeinde mit einer größeren Zahl von Kooperationspartnern. Es wird drei Wochen lang ein Begleitprogramm zu den Themen „Trost und Trösten“ geben, wird von Pfr. Martin Schmitthenner betont.
Die Skater-Anlage beim S-Bahn-Haltepunkt Schopfheim West schaffte es gleich zweimal an den Ratstisch. Heidi Malnati (CDU) war bekannt geworden, dass Unbekannte vor einigen Tagen „ein riesiges offenes Feuer“ entfacht hatten und dabei sogar Teile der hölzernen Hüllen, die den Bäumen auf dem angrenzenden Parkplatz als Winterschutz dienen, zum Anfeuern verwendet worden seien. Ehrenfried Barnet wollte bei derselben Skater-Anlage noch auf ein anderes Problem hinweisen: er sieht keine Aufenthaltsmöglichkeiten für die Nutzer. Es gebe da keine Bänke, kein WC und keine Bäume, die Schatten spenden könnten.
Ein Lkw-Fahrer beschädigte die Bahnschranke Hausen-Raitbach. Er fuhr bei Rot über den Bahnübergang, machte sich aus dem Staub, konnte dann aber in Zell gestoppt werden.
24. Januar 2019
Sowohl der Bahnhof Hausen-Raitbach als auch die rasante Entwicklung der örtlichen Bodenpreise haben Eingang ins regionale Raumkonzept Wiesental 2040 gefunden. Raitbachs Ortsvorsteher Wilhelm Tholen zählte zu den engagiertesten Teilnehmern einer Veranstaltung zur Zukunft des Wiesentals, zu der vor zwei Tagen der Landkreis und der Schweizer Verein AggloBasel in die Schopfheimer Stadthalle eingeladen hatten. Die weitere Entwicklung im Wiesental müsse sich an den Hauptverkehrsachsen ausrichten, also an der S-Bahn und der B 317. In Raitbach sei dies beispielhaft lösbar.
Zum Neujahrsempfang hat die IHK Hochrhein-Bodensee in die Stadthalle eingeladen. Unter dem Thema „Wirtschaftlicher Wandel“ hat der Präsident der IHK, Thomas Conrady, eingeladen. Als prominenter Gastredner trat der CDU-Europa-Parlamentarier Elmar Brok vor den rund 500 Gästen auf. In einer leidenschaftlichen und frei vorgetragenen Rede rief Brok die Vorteile der Europäischen Gemeinschaft ins Bewusstsein und forderte dazu auf, die Ende Mai anstehende Europa-Wahl zu nutzen und tatsächlich wählen zu gehen. „Von einer Wahl-Abstinenz profitieren nur die EU-Gegner“, betont der 72-Jährige, der sich mit Ablauf der jetzigen Legislatur nach fast 40 Jahren aus dem EU-Parlament zurückzieht.
Die vhs mit ihrer Leiterin Katrin Nuiro stellt das neue Programm für das Frühlings-Semester vor.
Das Wald- und Glaszentrum Gersbach heißt nun „Schwarzwälder Wald- und Glaszentrum Gersbach“. Mit der inhaltlichen Neugestaltung zur Wieder-Eröffnung nach 10-jährigem Bestehen erfährt dieses Zentrum auch eine Aufwertung als einziges überregionales Waldglas-Museum im Südschwarzwald.
25. Januar 2019
Planungen für die Außenanlagen, die Elektronik und die Arbeiten an Heizung, Sanitär-Bereichen und Lüftung für den Campus sollten im Gemeinderat vergeben werden. Daraus wurde aber nichts. Den Räten waren die Unterlagen zu unvollständig. Ehrenfried Barnet fehlte auch die Kostenschätzung zum Vergleich und der Kostenrahmen, damit gesehen werden könne, „...wie wir insgesamt dastehen“. Andreas Kiefer, Unabhängige, und Heidi Malnati, CDU, befürchten, ohne Vergleich mit dem anvisierten Kostenrahmen die Kontrolle über die Finanzen zu verlieren. Thomas Kuri wollte für die CDU wissen, ob der eigentlich eingeplante Projekt-Steurer in die Vergaben schon involviert war, was Karin Heining verneinen musste, denn die Ausschreibungen für diesen Controlling-Posten laufen noch. Weitere Kritik kam von anderen Stadträten. Dirk Harscher meinte in seiner ersten, von ihm geleiteten Sitzung: „Wir müssen dem Projekt größtmögliche Transparenz verschaffen und die Kosten ganz eng im Blick behalten. Dann müssen wir liefern und das werden wir auch tun“, betont er.
Seine Kandidatur für den Kreistag hat Bürgermeister Dirk Harscher bereits bekundet. Nun wird bekannt, dass er am 26. Mai auf der Liste der Freien Wähler kandidieren wird. „Ich habe im Bürgermeister-Wahlkampf mehrfach betont, dass ich parteilos und unabhängig bin und dabei bleibt es auch“, versichert Harscher.
Fachbereichsleiterin Karin Heining und Fachgruppenleiter Bernd Benz von der Bauverwaltung stellen den Sieger-Entwurf für die Überbauung des Quartiers „Kohlegässle“ vor. Im Dezember war eine mehrköpfige Jury, in der auch die Gemeinderatsfraktionen vertreten waren, zum Schluss gekommen, dass der Entwurf des Todtnauer Büros Thoma, Lay, Buchler am besten in das Areal zwischen der Bahnlinie, der Hebelstraße, der Schwarzwaldstraße, der Steinhäusler- und Wehrer Straße passen würde. Über eine so genannte „Mehrfach-Beauftragung“ waren vier Architekturbüros aus der Region beauftragt worden, eine Lösung für dieses Baugebiet zu finden.
Faszinierend, anrührend, einfach schön - mit einer Mischung aus anspruchsvoller Akrobatik, Theater und Musik mit Farben und Klängen aus der ganzen Welt begeistern die Nachwuchs-Akrobaten des brasilianischen „Circo Ponte das Estrelas“ im Festsaal der Waldorfschule. Der Zirkus mit Kindern und Jugendlichen aus São Paulo ist auch ein soziales Projekt.
Die Umstrukturierung der Vorstandschaft durch eine Satzungsänderung und die dadurch notwendige komplette Neuwahl der Vorstandsmitglieder war das Hauptthema der Hauptversammlung des Kraftsportvereins Gersbach im Naturfreundehaus. Die Satzungsänderung wurde von den anwesenden 35 Mitgliedern bei einer Enthaltung angenommen. Der neue Vorstand besteht nun aus Ralf Ühlin (Vorsitzender Strategie und Sprecher der Vorstandschaft), der Vorsitzenden (Sport operativ) Anna-Lena Ühlin und dem Vorsitzenden (Soziales operativ) Sven Blum.
Hunderte Euro Schaden entstanden durch Schmierereien an der Fassade der Friedrich-Ebert-Schule.
Hans-Jörg Tichelmann meint bei seinem Bericht während der Jahreshauptversammlung des TV Wiechs: „Es war ein normales Jahr, trotz fehlender Halle konnte das sportliche Angebot aufrecht erhalten werden“. Da an den badischen Sportbund pro Mitglied höhere Beiträge abzuführen sind, schlug der Turnrat vor, zum Kostenausgleich eine moderate Beitragserhöhung zu beschließen. Ein erster Vorschlag von Ino Hodapp, den Beitrag auf 15,- Euro zu erhöhen, wurde abgelehnt. Eine Erhöhung um 1,50 Euro pro Jahr auf 10,- Euro Jahresbeitrag fand dann die Mehrheit. Für den zurückgetretenen Kassierer Björn Bartels rückte Helmut Ressel nach. Im Amt bleibt Jürgen Wagner als 2. Vorsitzender.
Jahreshauptversammlung auch beim Turnverein Fahrnau. Der Verein mit nahezu 1.000 Mitgliedern befinde sich, obwohl dies kein Selbstläufer sei, weiterhin auf Erfolgskurs, so Vorstandssprecherin Diana Sorzio. Zusammen mit ihren Vorstandskolleginnen Nicole Spitz und Stephanie Lammel wird der Verein geleitet, wobei die breit gefächerten sportlichen Betätigungsangebote für Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene dabei ganz wesentlich sind. Die Mitglieder bestätigten bei den Wahlen Nicole Spitz als Mitglied des Führungs-Trios. Für Stephanie Lammel rückt Julia Taxis ins Vorstandsteam. Ruth Räuber wurde schließlich für 50-jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Weitere Vereinsmitglieder erhielten für 40 Jahre die goldene, einige für 20 Jahre die silberne Ehrennadel überreicht.
Klaus Strauß, Vorsitzender des Harmonika-Orchesters, und seine Stellvertreterin Birgit Preuß können bei der Jahresversammlung zahlreiche Mitglieder im „Kranz“ begrüßen. Wie bei den meisten Vereinen, nimmt der Rückblick auf das vergangene Jahr dabei einen bedeutenden Platz ein. Die Wahlen bestätigten Birgit Preuß als 2. Vorsitzende für weitere zwei Jahre.
26. Januar 2019
Erneut dreht sich das Personal-Karussell im Bauamt. Bürgermeister Harscher bestätigt, dass Tiefbauamtsleiter Gerd Woop gekündigt habe. Die Stelle soll baldmöglichst neu besetzt werden, auch wenn sich dies angesichts der schwierigen Lage auf dem Personalmarkt im Bau-Fachbereich in die Länge ziehen könne.
Auch in diesem Jahr wird es ein „Städtli-Fest“ am 29./30. Juni geben. Roland Steinebrunner habe sich bereit erklärt, die Veranstaltung für dieses Jahr zu organisieren, so Bürgermeister Dirk Harscher.
Kurz vor Mitternacht hat ein Mann vor dem Schopfheimer Amtsgericht randaliert. Zeugen berichten, dass er wilde Drohungen und Beleidigungen herumgeschrien habe, so die Polizei. Danach habe er den großen Metall-Briefkasten vor dem Gerichtsgebäude aus der Verankerung gerissen.
55 Mitglieder hat der Krankenunterstützungsverein Fahrnau, ist aus den Worten des Vorsitzenden Jürgen Jäckh bei der Jahreshauptversammlung zu erfahren. Dabei blickte er noch einmal auf jene Zeiten zurück, als die in den Industrie-Betrieben Arbeitenden wenig oder kaum finanzielle Unterstützung im Krankheitsfall erhielten. Hauptaufgabe des Vereins liegt auch heute noch in der Unterstützung bei Krankheit und für Angehörige bei Sterbefällen.
27. Januar 2019
Besondere Folgen hat ein Verkehrsunfall in Gersbach. Ein Autofahrer geriet auf schneebedeckter Straße ins Rutschen, kam von der Straße ab und krachte gegen einen Stromkasten. Dieser hielt dem Aufprall nicht stand, worauf in den umliegenden Häusern die Lichter ausgingen. Auch wenn der Fahrer mit dem Schrecken davon kam, so stand er dennoch unter Alkoholeinwirkung und muss mit einer Anzeige rechnen.
28. Januar 2019
Einen Aufruf zu mehr Senioren-Freundlichkeit startete SPD-Fraktionsvorsitzender Artur Cremans bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Es ging dabei um die gut frequentierten Holzbänke vor dem Rathaus. Die Sitzflächen seien so tief, dass es Senioren schwerfalle aufzustehen, da es auch keine Armlehnen zum Abstützen gebe.
Der Blues-Sänger John Nemeth ist auf Einladung von „Ex-bluesive“ in der Agathen-Kirche zu Gast. Während draußen ein Schneesturm tobt, heizen Nemeth und seine Band den rund 80 in St. Agathen versammelten Blues-Fans mächtig ein.
29. Januar 2019
Der Uehlin-Bau entlang der Scheffelstraße ist im Rohbau fertiggestellt.
Der in Gersbach lebende Künstler Hans-Peter Ruhoff stellt seine dynamischen „Klangzeichen“ in der Kulturfabrik aus. Der Maler nimmt Energie, Stimmung und Schwingung auf und setzt sie in dynamische Farbbewegungen um.
30. Januar 2019
Sechs Schulen im Landkreis ermöglichen ein online-Anmeldeverfahren. Von beruflichen Gymnasien und Berufskollegien sind davon die Gewerbeschule Schopfheim und die Kaufmännische Schule Schopfheim betroffen.
Die Grundbuch-Einsichtsstelle wird bis zum 30. Juni 2021 weitergeführt. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung.
Harmonisch und wie im Flug sei die Hauptversammlung des Imker-Vereins über die Bühne gegangen. Der Verein konnte im vergangenen Jahr für 32 Teilnehmer eine Anfänger-Schulung durchführen. Vorsitzende Barbara Berger-Marterer wurde bei den Wahlen für zwei weitere Jahre bestätigt. Helmut Gersbacher bekam für 30-jährigen Einsatz im Verein vom Badischen Landesverband den silbernen Ehrenteller verliehen. Gersbacher gab bei der Hauptversammlung seine langjährige Rechner-Tätigkeit ab. Der Imker-Verein zählt derzeit 88 aktive Mitglieder, die insgesamt 623 Bienenvölker betreuen.
31. Januar 2019
Heftiger Schneefall in der Nacht sorgt für zahlreiche Unfälle auf der B 317. Der morgendliche Berufsverkehr war teilweise erheblich behindert.
Der Ortschaftsrat Eichen lehnt einen Verkauf des Rathauses samt Dorfmuseum ab, wie Ute Zeh bekannt gibt. Etwas erstaunt war der Ortschaftsrat darüber, dass der über zwei Monate zurückliegende Ortschaftsrats-Beschluss bisher von der Stadtverwaltung unkommentiert geblieben ist.
„Wie schön ist doch der kleine Kreis, wenn man ihn zu schätzen weiß“, mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Fahrnau, Reinhold Fetscher, die Freunde zur Jahreshauptversammlung vor einigen Tagen. Wie vielfältig die Unterstützung des Vereins für die Schule sein kann, zeigte der Kassenbericht von Svetlana Brodt. So förderte der Verein u.A. die Medienbildung an der Schule, diverse Theateraufführungen und den Schwimm-Unterricht. Fetscher nahm die Veranstaltung zum Anlass, das Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Schule sowie den Eltern zu würdigen. Vorsitzender bleibt auch nach den Wahlen Reinhold Fetscher, sein Stellvertreter ist Heiko Schellhorn. Beim Verein bedankte sich Schulleiterin Claudia Ströble.
Tradition ist mittlerweile der Kamin-Hock der GRÜNEN bei Familie Straub. Auch dieses Mal kam der Landtagsabgeordnete Josha Frey nach Schopfheim. Nach landespolitischen Themen wie Gebührenfreiheit für Kindergärten und den Diesel-Fahrverboten beschäftigte sich die Runde mit der Gemeinderats-Politik sowie mit den anstehenden Kommunal-Wahlen. Wenig abgewinnen konnten die GRÜNEN auch der Vergabe eines kostspieligen Gutachtens zur Ärzteversorgung und dem Beschluss zum Verkauf der Johann-Peter-Hebel-Schule. Mit der Wahl des neuen Bürgermeisters verbinden die GRÜNEN die Hoffnung auf mehr Offenheit und weniger nichtöffentliche Absprachen.
01. Februar 2019
Die Firma AFT hat ihr Büro-Gebäude um 370 qm erweitert. Der Anbieter von Fördertechnik erreichte dies, indem das bisherige Gebäude um ein Geschoss erhöht wurde.
2018 war beim Musikverein Gersbach ein Jahr des Kennenlernens, wie Stefan Deiß während der Hauptversammlung dieses Vereins betonte. Der Dirigent Roland Volz möchte das nächste Konzert etwas rockiger gestalten, außerdem wünscht er sich einen besseren Probenbesuch und mehr häusliches Üben. Stefan Deiß wurde bei den anstehenden Wahlen als Vorsitzender bestätigt, ebenso die Stellvertreterin, Petra Deiss.
Der Naturteich „Brunnmatt“ in Gersbach sowie die Kommunal- und Europawahlen bildeten die Hauptthemen der jüngsten Ortschaftsratssitzung im Höhenort. Der Wunsch nach diesem Naturteich sei schon 50 Jahre alt. Im Wege- und Gewässerplan ist er genehmigt, nur stehen die erforderlichen Mittel noch nicht zur Verfügung. Trotz des extrem trockenen Sommers zeigten Pegelmessungen, dass ständig Grundwasser vorhanden war. Daher lasse sich der Teich mit überschaubaren Kosten realisieren. Nach Auffassung des Ortschaftsrates sollte er aus Mitteln der Öko-Ausgleichsabgabe und der Windkraft-Anlagen am Rohrenkopf finanziert werden. Er nehme nur einen geringen Betrag dieses Geldes in Anspruch.
Dank der Schneefälle der vergangenen Tage herrschen in Gersbach optimale Wintersport-Bedingungen. Der Bergbrunnen-Lift ist geöffnet und die Loipe ist gespurt.
Eine 21-Jährige ist mit ihrem Auto zwischen Langenau und Enkenstein von der Landstraße abgekommen, wobei das Fahrzeug sich gleich mehrmals überschlug.
Heizöl und Diesel ist heute in den Schlierbach gelaufen. Die Feuerwehr Schopfheim und die Kollegen aus Maulburg rückten aus, um den Ölgeruch bis zu einem Oberwasser-Kanal im Gewerbegebiet Lus zurückzuverfolgen. Die genaue Herkunft des Öls konnte allerdings noch nicht gefunden werden. Die Polizei ermittelt wegen des Straftatbestandes der Gewässerverschmutzung.
Marlene Ehrhardt ist die neue Leiterin des kommunalen Gebäude-Managements im Schopfheimer Rathaus. Stadtplanerin Karin Heining und Bürgermeister Dirk Harscher stellen die Architektin, die seit Jahresbeginn im Rathaus tätig ist, vor. Die gebürtige Nord-Hessin war zunächst gelernte Bank-Kauffrau, bevor sie in Freiburg und Karlsruhe Architektur studierte. Danach arbeitete sie viele Jahre in Architektur-, Ingenieurs- und Designerbüros in Hamburg. Sie kam nun von Frankfurt a.M. in die Markgrafenstadt.
02. Februar 2019
Der Ortschaftsrat Gersbach kritisiert die Verschiebung der Besitzeinweisungen im Flurneuordnungsverfahren von 2019 ins Jahr 2020. Landwirte können keine Verträge abschließen, so lange sie nicht wissen, welche Flächen ihnen zugewiesen werden. Dieses Jahr wäre ein günstiger Zeitpunkt gewesen, da die Fünfjahres-Verpflichtungen des Umweltprogramms FAKT auslaufen.
Wie kommen denn Nachrichten in die Zeitung? Nicolai Kapitz, BZ-Redakteur, erklärte bei der Berufsinformations-Börse am THG, wie Journalisten arbeiten und welche Zukunftschancen es in dieser Berufswelt gibt.
Mit Nachdruck haben in der Sondersitzung des Gemeinderates mehrere Stadträte noch einmal absolute Transparenz beim Projekt „Schul-Campus“ gefordert. Obwohl der Punkt entgegen der eigentlichen Planung nicht auf der öffentlichen Tagesordnung stand, gab es doch Gesprächsbedarf. Bürgermeister Harscher und Bauverwaltung versicherten, in der Sitzung vom 18. Februar für Klarheit zu sorgen.
Das Sänger-Duo Marshall & Alexander gastiert in der ausverkauften Stadthalle.
Die Ortsgruppe Schopfheim des Schwarzwaldvereins hat die 135. Mitgliederversammlung, zu der Vorsitzende Marita Sütterlin viele Mitglieder, Ehrenmitglieder und Freunde begrüßen konnte. Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Hohe-Möhr-Turmes waren natürlich auch Teil ihres Jahresberichtes.
Wegen Schneemangel musste der Gersbacher Skitag eine dreijährige Pause hinnehmen. Das Wochenende war nun bei strahlendem Sonnenschein geeignet, wieder einen Renntag durchzuführen. Organisator Werner Koch freute sich am Bergbrunnen-Lift zusammen mit seinem Team über die 41 Teilnehmer.
04. Februar 2019
Zu einem aufsehenerregenden Einsatz des Rettungshubschraubers kam es beim Friedhof. Der Heli musste auf der Straße beim Kreisel landen. Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren im Einsatz wegen eines medizinischen Notfalls, bei dem ein Mann ums Leben kam.
In der heutigen Sondersitzung des Gemeinderates wurde der Wahlausschuss für die kommenden Kommunal- und Europa-Wahlen gebildet.
Die große Mehrheit der Schopfheimer Stadträte und -rätinnen plant eine erneute Kandidatur bei den anstehenden Wahlen im Mai. Weitermachen wollen von der CDU Thomas Kuri, Mark Leimgruber, Heidi Malnati, Jeannot Weißenberger und Marianne Zabel. Bei den Freien Wählern wird Hildegard Pfeifer-Zäh ebenso kandidieren wie Kai Horschig und Karlheinz Markstahler. Bei den GRÜNEN möchte es der 66-jährige Ehrenfried Barnet ebenfalls erneut angehen, mit ihm Jürgen Fremd und Alison Ehrmann. Auch Bernd Müller wird wiederum für die GRÜNEN kandidieren. Bei der SPD tendiert Artur Cremans zum Weitermachen. Bei seiner erneuten Wahl wäre der heute 74-Jährige bald 40 Jahre im Gemeinderat. Thomas Gsell wird ebenso kandidieren wie Thomas Jost, Teresa Klein und Dr. Peter Ulrich. Auch Andreas Kiefer von den Unabhängigen möchte dem nächsten Gemeinderat angehören. Dr. Andreas Blum nennt interne Gründe, warum er bei den Unabhängigen nicht mehr kandidieren wird und Roland Blum aus Gersbach weiß noch nicht, ob er antreten wird.
05. Februar 2019
Der Schäferhunde-Verein Langenau zieht während der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim Bilanz. Vorsitzender Michael Reimann betonte, dass im vergangenen Jahr das 65-jährige Bestehen gefeiert wurde. Die Wahlen bestätigten Michael Reimann als Vorsitzenden. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft konnte Frank Linsin mit der silbernen Ehrennadel geehrt werden.
Eva Skrypnik, Rektorin der Dr. Max-Metzger-Schule, hört zum Schuljahresende auf. Die Schopfheimer Schule muss sich nun nach einer neuen Schulleitung umsehen. Die Stellenausschreibung läuft bereits. Die derzeitige Rektorin möchte in die Altersteilzeit gehen. Ihrem Antrag wurde nun entsprochen. Die Schule muss wohl mit einer längeren Vakanz rechnen.
Der „Alemannen-Gipfel“ auf der Heubühne des „Bruetschi-Hofes“ schlug alle Rekorde. Hausherr Klaus Brutschin freute sich über ein ausverkauftes Haus, er musste aber weitere Interessenten auf das nächste „Gipfel-Treffen“ vertrösten. Heinz Siebold und sein Cousin Klaus Brutschin sowie Jeannot und Christian Weißenberger und der Dichter Markus Manfred Jung gestalteten den Abend, der eine mitreißende Hommage an die alemannische Sprache und Lebensart war. Heinz Siebold zitierte eingangs ein Zitat von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wonach Dialekt „keine Schwundstufe der Sprache“ sei. Vielmehr biete er die Möglichkeit, die Vielfalt der Sprache stärker und besser zum Ausdruck zu bringen, so Siebold weiter. Markus Manfred Jung trug mit mehreren Gedichten und mit alemannischen Begriffen und Redewendungen zum Reichtum der Mundart bei. Mit gelungenen Liebeserklärungen an die Wiesentäler Heimat begeisterten die „Knascht-Brüeder“ Weißenberger ihr Publikum. Zum Abschluss bezog Heinz Siebold die elsässischen Freunde mit in die alemannische Gemeinschaft ein und stimmte „Hans im Schnooggeloch“ an.
Jahreshauptversammlung bei den Naturfreunden. „Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den 100. Geburtstag im Jahre 2022“, weiß der Vorsitzende, Albrecht Burkhart zu berichten. Derzeit hat der Schopfheimer Verein noch 42 Mitglieder. Nach Auflösungsängsten in 2017 konnte nun wieder ein ordentliches Wanderjahr absolviert werden.
06. Februar 2019
Im Schuljahr 2018/19 präsentiert sich die Gewerbeschule Schopfheim mit neuen beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten. Durch den Neu- und Umbau der Werkstätten sind zwei Universal-Werkstätten entstanden, die für die einjährige Berufsfachschule und Fachschulklassen Metallbau und Konstruktionstechnik genutzt werden. An die Werkstätten angrenzend ist eine Werkstatt, die auch von den angehenden Sanitär-Technikern genutzt werden kann.
Der neu gebildete Stadt-Seniorenrat will nicht in Konkurrenz zu anderen Einrichtungen treten, sondern ergänzend und koordinierend tätig sein. „Wir machen keine Parallel-Veranstaltungen, wir fassen zusammen, was es schon gibt“, so der Sprecher und Vorstand des neuen Gremiums, Hannes Schneider. Dem ersten Vorstand des ersten Stadt-Seniorenrates gehören Bernt Hasler (Beisitzer), Dagmar Stettner (Schriftführerin), Hannes Schneider (Sprecher), Agnes Sauer und Dr. Günter Zabel (beide Stellvertreter) an. Weiter gehört dem Vorstand Karl-Heinz Bieletzki an.
Über Loipen-Frevel beklagen sich Nutzer der Gersbacher Loipe. Fußgänger und erst recht Autos haben auf der Loipen-Strecke nichts verloren. Ortsvorsteher Christian Walter regte an, dass das Ordnungsamt sich darum kümmern sollte.
07. Februar 2019
Angelika Amend feiert ihr 20-jähriges Dienstjubiläum im Sekretariat der Schopfheimer Gewerbeschule.
Mit äußerster Präzision wird der große Baukran vom Uehlin-Areal abgebaut und in die Scheffelstraße gelegt bzw. dort auf wartende Lkws verladen.
Mit Erfolg nahm Livia Stutz am Regional-Entscheid von „Jugend musiziert“ teil. Die Violinistin sicherte sich einen 2. Preis. Begleitet wurde sie von Wolfram Lorenzen am Klavier.
Die Ilco-Selbsthilfegruppe Südschwarzwald hatte Generalversammlung in Schopfheim. Man treffe sich einmal im Monat, so der Regional-Sprecher Hans Fischer. Ganz neu ist die Gründung einer Angehörigen-Gruppe. Die Wahlen bestätigten Hans Fischer als Regional-Sprecher.
09. Februar 2019
Über das Wochenende veranstaltet der SVS wieder das SVS-Hallen-Masters-Turnier in der Ebert-Sporthalle.
Der Schwiegmattverein als Träger des Höhenschwimmbades beantragte, den bisherigen Jahreszuschuss von 26.000,- Euro auf künftig 38.000,- Euro zu erhöhen. Ein weiterer Antrag auf einen Sonderzuschuss von 15.000,- Euro für zwei Pumpen kam noch hinzu. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung mit diesen Anträgen beschäftigen.
Josua Kalt, GRÜNE, legt wenige Monate vor Ende der Legislatur sein Mandat im Stadtrat nieder. Er stellte den Antrag, aus wichtigem Grund ausscheiden zu können. Die nachrückende Maria Bisser und die nächst platzierte Ulrike Villinger lehnten aus wichtigem Grund die Annahme des Mandats ab. Karl Schäfer, der bei der Wahl 1.122 Stimmen erhielt, wird daher nachrücken.
Die Studentenkantorei Freiburg präsentiert Werke des Barock-Komponisten Jan Dismas Zelenka bei ihrem Konzert in der evangelischen Stadtkirche. Für die zahlreichen Besucher war es deshalb eine gute Gelegenheit, den wenig bekannten Komponisten zu hören. „Warum Zelenka in Vergessenheit geriet, kann man kaum verstehen, wenn man die beiden aufgeführten Werke gehört hat“, meint der Rezensent über den Bach-Zeitgenossen. Die Chorleistung war beeindruckend und so schreibt der Rezensent auch: „Wer ein solches Ensemble zur Verfügung hat wie Chorleiter Florian Cramer, der kann bei dem unter Wert gehandelten Komponisten viel erreichen“.
Eine Aera geht zu Ende. Beim Gesangverein Wiechs gibt Lothar Gisin nach 20 Jahren an der Spitze des Vereins seine Vorstandstätigkeit ab. Weit über das Normalmaß hinaus habe er sich engagiert, meint Ortsvorsteher Ino Hodapp. Natürlich gab es auch Ehrungen. So erhielten Bärbel Hagist und Astrid Schöbel eine Auszeichnung für 50 Jahre aktives Singen. Gerhard Kessler ist seit 40 Jahren beim Verein. Seit 50 Jahren ist Reinhard Hauri Passivmitglied. Das Amt der Frauenbeauftragten, das Bärbel Hagist innehatte, fiel einer Satzungsänderung zum Opfer. Dafür gibt es künftig eine weitere 2. Vorsitzende. In dieses Amt wurde Anja Schwietale gewählt. Nachfolger von Rudi Wintgens als bisher 2. Vorsitzender wird Markus Hauri. Das Vereinsschiff lenkt der bisherige Vize, Rudi Wintgens.
Mit Spiellaune und vielseitigem Programm frischen die Mitglieder von „Flauti Allegri“ das Image der Blockflöte bei einem Konzert im „Café am Hebel“ auf. Das fünfköpfige Ensemble, das vor gut 20 Jahren in Rheinfelden entstand, steht unter der Leitung von Susanne Fink aus Schopfheim.
Die Polizei meldet gleich zwei Fälle von Fahrerflucht. Zum einen entfernte sich auf dem Parkplatz auf der Gänsmatt ein Fahrzeug, das zuvor einen Schaden von 2.000,- Euro angerichtet hatte. Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Georg-Uehlin-Straße entstand ein Schaden von 1.000,- Euro, um den sich der Verursacher nicht gekümmert hatte.
Im Rathausgebäude wird eine Fensterscheibe eingeworfen. Die Verursacher bzw. Täter sind nicht bekannt.
Viel Lob erhält Dirk Sütterlin für den Teamgeist der Vorstandskolleginnen und -kollegen bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Wiechs. Der Verein ist um 10 auf nun 240 Mitglieder angewachsen, 180 davon sind aktiv. 61 Jugendliche werden unter der Regie der Jugendwartin Jutta Albat durch Marc Brüx trainiert. Nachdem Elke Baumann ihr Amt im Vorstand zur Verfügung stellen wollte, sprang für sie Dr. Felix Hennies als 2. Vorsitzender in die Bresche. Er wurde natürlich gewählt.
10. Februar 2019
Sturmböen haben heute Nachmittag an der Bundesstraße Bäume umgeknickt. Es kam dabei zu zwei Unfällen, bei denen aber niemand verletzt wurde. Die Feuerwehr musste die Fahrbahnen räumen (es war der Sturm „Uwe“).
11. Februar 2019
Ein 18-Jähriger wurde von zwei Männern in der Scheffelstraße angegriffen. Einer der beiden soll den jungen Mann festgehalten haben, während der andere mehrmals mit der Faust zugeschlagen haben soll. Am Boden liegend soll der zweite nochmals mit den Füße getreten haben. Durch das Rufen mehrerer aufmerksam gewordener Passanten ließen die beiden Schläger von ihrem Opfer ab und entfernten sich. Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt.
Das Schopfheimer Scheibenschlagen – eine alte Fasnachts-Tradition – wird dieses Jahr nicht stattfinden. Der Grund: weniger Besucher, vor allem aber verschärfte Auflagen der Behörden. Der „Sternen-Zinken“ als Veranstalter meint, dass es sich einfach nicht mehr lohne. Man will nach der Fasnacht dennoch über ein Konzept nachdenken, wie das „Schiebefüür“ ab 2020 wiederbelebt werden könnte.
12. Februar 2019
Die Freien Wähler suchen noch Kandidaten für den Kreistag.
Als „Schaufenster“ für den ganzen Ortsteil bezeichnet Ortsvorsteherin Elke Würger den Tennisclub Langenau bei dessen Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Manfred Schnell konnte sich nach eigenen Worten erstmals seit Jahren auf das Kerngeschäft des Clubs konzentrieren. „Wir mussten relativ wenig anschaffen. Der Kredit für das Clubheim ist abbezahlt“, freut er sich. Der Verein zählt derzeit 185 Mitglieder, wovon 125 aktiv spielen. Sportwart Freddy Gersbacher betonte in seinem Bericht, dass die neue Saison mit der Eröffnung des Fitness-Parcours bald wieder losgehen werde. Die Wahlen bestätigen Manfred Schnell für weitere zwei Jahre. Ihn vertritt nun als Nachfolger von Mike Gorski Sasa Trcovic.
13. Februar 2019
Die FDP Schopfheim wird bei den Gemeinderatswahlen nicht mit einer eigenen Liste antreten. „Wir haben es unseren Mitgliedern freigestellt, auf andern Wahllisten anzutreten“, schreibt die Partei in einer Pressemitteilung. FDP-Mitglieder aus Schopfheim werden jedoch auf der Liste für die Kreistagswahl kandidieren.
Nachdem am Samstag ein Fenster am Rathaus eingeworfen wurde, wird nun bekannt, dass in der Zeit von Freitag bis Dienstag auch an der vhs mehrere Fensterscheiben beschädigt worden sind. Vermutlich wurden auch hier Steine gegen die Scheiben geworfen, so die Polizei.
In der Vorlage für den Gemeinderat am kommenden Montag beziffert die Stadtverwaltung die Kosten für den Campus Friedrich-Ebert-Schule bereits mit 27,8 Mio. Euro. Der Kostendeckel von 23,8 Mio. Euro, den der Gemeinderat beschlossen hatte, wird damit bereits jetzt um 4 Mio. Euro gesprengt. Aufgrund der Teuerung bezeichnet Bauamtsleiterin Karin Heining die derzeitige Kostensteigerung im gesamten Baugewerbe als Grund.
Rund 50 Besucher kommen zum „Z’Liecht goh“ in den Farrenstall des Dorfmuseums in Eichen. Zu Gast beim Bruuchtumsverein Eie war Frank Dietsche, Liedermacher und Verfechter der alemannischen Mundart.
Zahlreiche Ehrenmitglieder gab es bei der Hauptversammlung der Sportgemeinschaft (SG) Eichen, zu der der Vorsitzende Kurt Meyer eingeladen hatte. Schriftführer Jürgen Oswald gab in seinem Rückblick Auskunft über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Julius Wasmer ist neuer 2. Vorsitzender des Vereins. Hans Schaubhut, Hanspeter Meyer, Wolfgang Bühler, Wilfried Wehrer, Rainer Klein, Erich Klemm, Bernd Wehrer und Willi Klemm sind die neuen Ehrenmitglieder.
Zu einem privaten Streit wird die Polizei in die Wehrer Straße gerufen. Die Beamten wurden dabei aufs Übelste beleidigt und bespuckt. Als sich der Mann dann mit erhobenen Fäusten vor ihnen aufbäumte, wurde er überwältigt. Noch am Boden liegend versuchte er, die Beamten zu treten. Beruhigen durfte er sich dann in den Räumen des Polizeireviers.
14. Februar 2019
Das Markgräfler Tagblatt berichtet darüber, dass Josha Frey, MdL, GRÜNE, in einer Nachtschicht die Arbeit des Polizeireviers kennenlernen wollte. Er begleitete die Beamten.
Marlene Ehrhardt, Leiterin des städtischen Gebäude-Managements, berichtet, dass in etwa vier Wochen mit den Arbeiten für einen zweiten Fluchtweg am Museum begonnen werde. Wie sich der Verein „Kunst im Museumskeller“ die künftige Arbeit mit Veranstaltungen im Museumskeller vorstellt, wird bei dessen Hauptversammlung am 01. März besprochen werden.
Das Musical „Phantom der Oper“ wird in der Stadthalle nur mäßig beklatscht. Zum Gastspiel der Central Music Company kamen gut 400 Besucher. Es wurde schnell klar, dass das aufgeführte Werk dem Vergleich mit dem Original von Lloyd Webber nicht standhalten würde.
15. Februar 2019
Die diesjährige Sternsinger-Aktion der katholischen Seelsorge-Einheit erbrachte fast 7.500,- Euro, mit denen behinderte Menschen in Peru unterstützt bzw. gefördert und betreut werden können.
Bei der SPD-Fraktion hat die Kostensteigerung des Schul-Campus für rege Diskussionen gesorgt. Scheinbar, so Peter Ulrich, sei man wieder in alte Muster zurückgefallen, sich bei der Beschlussfassung auf die tagesaktuellen Baupreise zu beschränken und nicht zu berücksichtigen, dass ein solches Projekt mit Planung und Bauausführung etwa fünf Jahre dauere. Man fordere die Stadtverwaltung und den Planer nochmals auf, akribisch mögliche sinnvolle Einsparungen zu überprüfen, auch wenn dies eine große Herausforderung bedeute. Der Campus müsse in jedem Fall gebaut werden, denn die Förderschule könne nur noch eine begrenzte Zeit in der Altstadt arbeiten. Außerdem müsse, wenn das Kohlegässle-Areal bebaut werde, das Jugendzentrum verlagert werden.
Täglich könnten Polizeiberichte über Gewalt veröffentlicht werden. Die Polizei informiert auch heute wieder, dass es in Fahrnau zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Lebensgefährten gekommen ist. Das Pärchen geriet dabei so heftig in Streit, dass Mobiliar zu Bruch ging. Die Beteiligten waren betrunken, Blumentöpfe flogen herum.
„Wir waren in großer Sorge“, meinte Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Diözesanleiterin im Malteser Hilfsdienst, bei der Jahreshauptversammlung in Schopfheim. Ziel dieser Versammlung war es, das Vakuum nach zwei turbulenten Ortsgruppen-Jahren ohne Beauftragten wieder zu füllen. Zur Versammlung kam auch der Bezirksbeauftragte Carl-Anton von Gleichenstein. Das Team habe die Mannschaft „in wilden Zeiten“ hervorragend überstanden, wird berichtet. Zu hören ist, dass praktisch in allen Tätigkeitsfeldern die Leistungszahlen nach oben gingen. Als Selbstläufer entwickelt sich die Rettungshunde-Staffel, die von Anne Reinle geleitet wird. Froh zeigte man sich schließlich darüber, dass Rolf Rosendahl, ein engagiertes Mitglied der Schopfheimer Riege, nun als Ortsbeauftragter tätig sein wird. Als seine Hauptaufgabe sieht er, die Raumprobleme zu lösen.
Gemeinsam essen ist auch eine Form des Trostes. Im Rahmen der „Trost“-Ausstellung und der „Trost“-Themenwoche treffen sich etwa 40 Personen in der evangelischen Stadtkirche, um im Dreiklang aus Literatur, Musik und Schmaus Nahrung für Leib, Herz und Seele zu erleben. Man hielt sich dabei an das althergebrachte Trauer-Kultur-Ritual, den „Leichenschmaus“, das gemeinsame Speisen nach einer Beerdigung. Wer noch Zweifel gehabt haben mochte, ob ein solches Veranstaltungsformat trägt und funktioniert, war am Ende der Veranstaltung davon überzeugt.
Berndt von Winning bleibt auch nach der diesjährigen Hauptversammlung des Tennisclubs Schopfheim 1. Vorsitzender. Ihm zur Seite steht Alfred Brunnacker. Von Winning meint, er sei vor einem Jahr quasi ins kalte Wasser gesprungen, als er den Vorsitz des Vereins übernahm. Er musste die erstaunliche Erfahrung machen, welch immensen Aufwand an Arbeit und Zeit vom ganzen Vorstandsteam verlangt werde.
16. Februar 2019
Begleitend zur Ausstellung „Trost“ hat die Kantorei zu einer geistlichen Abendmusik unter dem Titel „Getröstet – wunderbar“ eingeladen. Dies ist eine von mehreren Veranstaltungen, die die evangelische Kirchengemeinde während der Ausstellung durchführt.
„Wir haben unsere Wachstumsziele deutlich übertroffen“, meint der Vorstandsvorsitzende Bernhard Schlageter von der VR-Bank. Wurde der Zuwachs im abgelaufenen Jahr noch mit 4% geplant, sowohl im Kredit- als auch im Einlagenbereich, so schloss das Jahr mit einem Zuwachs von 5,8% bei den Krediten und 5,3% bei den Einlagen mehr als erfreulich ab. Der Bestand an Darlehen und Kontokorrent-Krediten hat sich um 8,6% erhöht. Das bisherige Rekordergebnis vom Vorjahr konnte damit nochmals um 7 Mio. Euro übertroffen werden. Zwei Drittel entfielen auf den privaten und ein Drittel auf den gewerblichen Bereich, betont Schlageter. Der allgemeine Erfolg liegt in der Fortsetzung des Aufschwungs der deutschen Wirtschaft begründet. Die damit einhergehende sinkende Arbeitslosigkeit besonders in Baden-Württemberg trug ein Übriges dazu bei. Die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen und Privatpersonen hielt an. Mit 11.047 Mitgliedern ist die VR-Bank Schopfheim-Maulburg die größte Personenvereinigung im Mittleren und Oberen Wiesental. Sie beschäftigt derzeit 85 Mitarbeiter, davon acht Auszubildende. Dass auch die VR-Bank investiert, sieht man daran, dass die Bank die neue Fahrnauer Geschäftsstelle am neuen Standort an der Roggenbachstraße einweihen will. Rund 700.000,- Euro für die reine Bank-Filiale werden dabei investiert. Die Filiale liegt dann direkt bei der neuen S-Bahn-Haltestelle Schlattholz.
Die Leute in der Innenstadt fragen sich: „Werden jetzt die Uehlin-Häuser abgebrochen?“ Weit gefehlt, es sind zwei Gerüste an den Gebäuden, aber – wie die Stadtverwaltung mitteilt – muss das eine Haus ein Notdach erhalten, um das Eindringen von noch mehr Wasser zu verhindern.
Die Fahrnauer Narren zünden bei ihrem Zunftabend in der ausverkauften Festhalle ein närrisches Feuerwerk der guten Laune. Schon zu Beginn ließen die „Bättelsäcke“ die Halle beben und ihr jüngstes „Bättelsäckli“ Patricia Springmann plapperte ungeniert Internas aus der Guggen-Familie aus. Zur Überraschung aller Besucher hatte die Stadt Schopfheim mit Martin Gerner und Sabine Mingo sogar ein Ordnungshüter-Pärchen ins Farifa-Land entsandt. Schonungslos wurden Knöllchen verteilt. Der neue Bürgermeister Dirk Harscher bekam einen Schlabberlatz verpasst, auf dem stand: „Hier is(s)t die Zukunft der Stadt Schopfheim“. Die Farifa-Kids machten ihrem Ärger wegen den vielen Bauarbeiten Luft. Unverwüstlich zeigte sich der Schulmeister Reinhold Fetscher, der vom Bildungs-Campus aus die skurrilsten Ideen sprudeln ließ. Das Publikum hatte die Lachtränen von Fetschers Auftritt noch nicht abgewischt, fetzten schon putzmunter die auf alt getrimmten „Bättelsäcke“ mit ihrem Rentner-Tanz. Immer wieder zündete im Laufe des Abends der Dreistufen-Plan für die Stimmung, den Narren-Präsident Christian Leisinger dem Narrenvolk gleich zu Beginn der Veranstaltung vorgestellt hatte: Fingerböbberle, Füßetrampeln und Farifa-Welle. Neben dem neuen Bürgermeister war auch der bisherige, Christof Nitz, der sich noch einmal in die „Fasnachtshöhle“ gewagt hatte, Gast des Abends.
Der AK Integration (AKI) Schopfheim und der Flüchtlingshelferkreis „Schopfheim hilft“ haben wieder zum kulinarischen Begegnungsangebot eingeladen, das unter dem Motto „Wie schmeckts bei Euch?“ bekannt ist. Dieses Mal präsentierten die Köchinnen Thea, Laura, Piqria – drei junge geflüchtete Frauen aus Georgien, ihre Kochkunst. Die drei orthodoxen Christinnen sind seit drei Jahren in Deutschland und wohnen in der Anschluss-Unterbringung in Fahrnau sowie im Dammweg.
In den Abendstunden kommt es zu Auseinandersetzung auf offener Straße. In der Entegaststraße bemerkte ein Mann zwei junge Männer auf seinem Grundstück, wobei der eine sich übergeben musste. Der Anwohner verwies die beiden vom Grundstück, wobei diese ihn verfolgten und niederschlugen. Der Angegriffene setzte sich mit Pfeffer-Spray zur Wehr.
Der Gesangverein Langenau kann bei der Jahreshauptversammlung auf 135 Jahre des Bestehens zurückblicken. Dennoch ist es kein schöner Rückblick, denn, nachdem Dirigent Dieter Hilpert seine Kündigung auf Jahresende mangels genügender Stimmen bekanntgegeben hatte, sah man sich – so die Vorsitzende Belinda Spettl – nach einem neuen Dirigenten, einer neuen Dirigentin um. Schließlich beschloss man jedoch, zusammen mit dem Gesangverein Wieslet in nächster Zeit unter der Dirigentin Ibolya Barla zu singen. Vertreter aus Wieslet begrüßten diesen Beschluss und versprachen eine gute Zusammenarbeit. Die Wahlen bestätigten für zwei weitere Jahre Belinda Spettl als Vorsitzende.
Vermutlich vier Personen greifen einen Mann beim S-Bahn-Haltepunkt Schlattholz an und verletzen ihn schwer. Am Angriff gegen 18.30 Uhr, so der Polizeibericht, sollen drei Männer und eine Frau beteiligt gewesen sein. Einer der Männer habe mit einem Holzstock auf das Opfer eingeschlagen, ein anderer habe dem 32-jährige Opfer mit einem Messer schwere Armverletzungen zugefügt. Der Verletzte musste im Krankenhaus sofort operiert werden. Die Ermittlungen dauern an, da noch gegen eine Verdächtige, die sich im jugendlichen bzw. heranwachsenden Alter befinden soll, ermittelt wird.
17. Februar 2019
In der Nacht zum heutigen Sonntag überfuhr die S-Bahn gegen 0.45 Uhr einen kurz vor dem Haltepunkt Schlattholz stehenden, leeren Kinderwagen. Die Bahn befand sich auf der Fahrt in Richtung Zell. Eine sofortige Schnellbremsung konnte den Zusammenprall mit dem auf dem Gleis stehenden Kinderwagen jedoch nicht mehr verhindern. Die Feuerwehr musste den Gegenstand mit einer hydraulischen Schneidezange entfernen. Durch den Vorfall verzögerte sich die Weiterfahrt der S-Bahn um eine Stunde. Die Bundespolizei ermittelt.
18. Februar 2019
Etwa zweimal im Monat rückt die Feuerwehr zum Markus-Pflüger-Heim aus, meist wegen Fehlalarmen. In der Nacht auf Mittwoch der vergangenen Woche war es wieder einmal so weit. Mit Blaulicht und Martinshorn donnerte der komplette Löschzug nach Wiechs. Auch die Abteilung Wiechs selbst rückte wieder aus, wie jedes Mal, wenn im Dorf ein Brandalarm ausgelöst wird. Und, was war los? Nichts. Ein Bewohner hatte ohne besonderen Grund den Knopf eines Brandmelders gedrückt. Obwohl es zahlreiche Fehlalarme gibt, meint der Gesamtkommandant Lutz Hofer, man rücke standardmäßig aus, weil man immer auf das Schlimmste vorbereitet sein müsse.
Ende der vergangenen Woche lud der Dikome/Kamerun-Verein seine ehrenamtlichen Mitarbeiter zum alljährlichen Helferabend ein. Richard Renz gab eine aktuelle Übersicht über die Situation vor Ort. Erst im vergangenen November war er zusammen mit seinem Vize Viktor Reis in Kamerun, um das weitere Vorgehen absprechen zu können. Nun habe er am Telefon erfahren, dass in Bakumba das Krankenhaus angezündet worden war und vollständig abgebrannt sei. Oberhalb von Bakumba wurden zahlreiche Häuser der Bevölkerung niedergebrannt. Bisher wurde das Steinhaus des Kamerun-Vereins verschont. Dort lagern Wasserrohre im Wert von 13.000,- Euro. Einige Tonnen Rohkaffee wurden den Kaffeebauern bereits abgenommen und ausbezahlt. Wie die Bauern den Kaffee nach Douala schaffen können, ist noch ungewiss. Derzeit ist er im Urwald versteckt. Der Schulbetrieb für die etwa 130 Kinder muss weiterhin ruhen. Richard Renz ließ mit einer beeindruckenden Bilderschau das 40-jährige Engagement Revue passieren. Motor war und blieb bis November 2018 Helfried Heidler. Er kämpfte mit Leib und Seele für die dortigen Menschen, erlebte aber auch Rückschläge. „Du hast ein bestelltes Haus hinterlassen“, betonte Renz seinem Vorgänger gegenüber. Vorab gab es aber auch ein Dankeschön für die Ehefrau, Renate Heidler, die immer hinter ihrem Gatten gestanden hatte, ihm den nötigen Freiraum gab und bei seiner Arbeit unterstützte.
Beim Offenen Treff, der vom Diakonischen Werk getragenen Tages- und Begegnungsstätte für psychisch kranke und belastete Menschen, werden beliebte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen verabschiedet. Karin Balzer und Andrea Flaig seien mit ihrer Herzenswärme beliebt und als offene und verständnisvolle Zuhörerinnen bei der Sache gewesen.
Der schlechte und nicht zeitgemäße Zustand der Gewahrsamszellen im Schopfheimer Polizeirevier bleibt wohl ein Dauerthema. Dies befürchtet der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger, der sich mit Innenminister Thomas Strobl deshalb in Verbindung setzte. Bemängelt hat vor einigen Tagen auch der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Josha Frey die Einrichtung im Keller des Polizeireviers. Stickelberger hat wenig Hoffnung, dass die Sanierungsmaßnahmen bald angegangen werden können.
Umweltminister Franz Untersteller überreicht die EEA-Prädikate an 17 Städte und Gemeinden, darunter auch an die Stadt Schopfheim.
Dass die Stadt 10.000,- Euro für ein Notdach auf einem der Uehlin-Häuser in der Hauptstraße aufbringen muss, regt eine ganze Reihe von Stadträten richtig auf. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Artur Cremans stellt die Frage nach der „Untätigkeit“ des Denkmalamtes. Am liebsten würde er mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Verantwortlichen vorgehen. „Wir sind nicht die Hampelmänner dieser Dame“, meint auch Thomas Kuri von der CDU über die Sachbearbeiterin beim Denkmalamt. Die Stadtverwaltung kündigte an, dass es Ende Februar Informationen aus Freiburg geben soll. Das Notdach wurde erforderlich, da Regen in das Gebäude eingedrungen war und das daneben liegende (bewohnte) Gebäude beeinträchtigte und schädigte.
Auch wenn die Stadtverwaltung den Antrag der SPD, einen Arbeitskreis für das Krankenhaus-Gebäude zu gründen, abgelehnt hatte, kam es im Gemeinderat doch zu einem Beschluss zur Gründung. Ein zweiter Arbeitskreis zu möglichen City-Tarifen der S-Bahn-Linien 5 und 6 wurde ebenfalls befürwortet.
Bürgermeister Dirk Harscher verpflichtet als neuen Stadtrat Karl Schäfer, der für die GRÜNEN auf den ausscheidenden Josua Kalt nachrückt.
Für das neue „Kohlegässle“-Quartier zwischen Hebel-, Schwarzwald- und Steinhäußlerstraße soll auf jeden Fall ein Bebauungsplan erstellt werden. Darauf einigte sich der Gemeinderat mit der Verwaltung. Ganz klar für einen Bebauungsplan sprach sich auch Stadtplaner Peter Egi aus. Cremans betonte, dass man im weiteren Verfahren sich auch das Thema der Parkplätze immer wieder in Erinnerung rufen müsse, denn in der Innenstadt verschwänden immer mehr öffentliche Parkplätze. So schnell wird die Umsetzung dieses Bauvorhabens jedoch nicht erfolgen. Zuerst müsse der Schul-Campus fertig und das JuZ, das noch in der Hebelstraße sein Domizil hat in den Schul-Campus umgezogen sein.
Die Rauschbachstraße und die Beleuchtung in dieser sorgte für Diskussionen im Gemeinderat. Die neue Beleuchtung soll mit 170.000,- Euro zu Buche schlagen. Der Löwenanteil dieser Summe soll vom Hochwasserschutz Kleines Wiesental mit 105.000,- Euro abgezogen werden. Sowohl Ortsvorsteherin Elke Würger als auch der Freie Wähler-Stadtrat Karlheinz Markstahler wehrten sich dagegen. Der Gemeinderat beschloss schließlich, nur die Erdarbeiten für die neue Straßenbeleuchtung in der Rauschbachstraße mit 109.000,- Euro zu berücksichtigen. Die eigentlichen Beleuchtungsarbeiten sowie die Baunebenkosten wurden nicht vergeben.
Steigende Projektkosten sind beim Schul-Campus zu verzeichnen. Aus heutiger Sicht soll das Vorhaben nun 30,78 Mio. Euro kosten. Es schwirren verschiedene Zahlen umher, was schließlich auch noch dazu führte, dass einige Gemeinderäte sich gegenseitig angriffen. Marlene Ehrhardt vom städtischen Gebäude-Management erläuterte schließlich die unterschiedlichen Zahlen einschließlich der Preis-bereinigten. Bürgermeister Dirk Harscher wies dann deutlich auf die „volle Transparenz“ hin, die die Stadt nun darlegte. Die 30 Millionen seien eine „realistische Zahl“, das Projekt eine Riesenchance für Schopfheim, brach Harscher eine Lanze für das Zentrum. Die Summe von 30 Millionen trage er mit, das Geld dürfe aber nicht von anderen Projekten abgezogen werden, betont der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet. Die Teuerung sei allen bekannt gewesen, es gelte nun, Vertrauen aufzubauen und die Verwaltung müsse offen und ehrlich informieren – mit dieser Bemerkung stellte Kai Horschig, Freie Wähler, sich hinter das Projekt.
Die Stadtverwaltung will nochmals über die Bedingungen und Auflagen, die für die Ausrichtung der Scheibenfeuer gelten, nachdenken.
Kai Horschig meinte in der Gemeinderatssitzung zum Thema „Schwiegmatter Schwimmbad“, dass niemand vorhabe, dieses Bad zu beerdigen. Einstimmig fällte der Gemeinderat daher den Beschluss, dem Höhenfreibad für das laufende Jahr einen erhöhten Zuschuss von 38.000,- Euro zu gewähren. Zusätzlich gibt es von der Stadt 15.000,- Euro für zwei Pumpen, die ersetzt werden müssen. Langfristig wird aber ein Konzept gefordert, wie das Bad für die Zukunft aufzustellen sei.
Der Gemeinderat hat einer Vereinbarung mit der Stadt Zell zugestimmt, wonach die Schüler der dort aufgelösten Johann-Faller-Förderschule in Zukunft die Johann-Peter-Hebel-Schule in Schopfheim besuchen werden. Damit übernimmt die Stadt auch die Kosten für die Beförderung der insgesamt 15 Schüler. Platz habe die Hebel-Schule genügend, erklärte der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Sänger.
Dass der Sparkassen-Parkplatz 200.000,- Euro teurer wird, wollen die Stadträte nicht einfach hinnehmen. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern fragt, ob die Stadt diese Kosten tragen müsse, wobei Karin Heining dies auf die Kostensteigerung und auf fehlerhafte Pläne zurückführte. Die Pläne habe man dem Bestand anpassen müssen. SPD-Fraktionsvorsitzender Artur Cremans fragte an, ob es sein könne, dass die Tiefgarage beim Supermarkt in der Scheffelstraße nicht so gebaut worden sei, wie die Pläne es zeigten. Dies bejahte Karin Heining, wobei Cremans die Frage nach der Haftung stellte. Wenn die Maße nicht stimmten, sei dafür die Stadt nicht verantwortlich, so Andreas Kiefer von den Unabhängigen. Frau Heining meinte ergänzend, die Immobilien-Entwicklungsfirma sei daran nicht schuld. „200.000,- Euro sind unerhört“, befand freilich Heidi Malnati von der CDU. Man bekomme das als „Wisch“ vorgelegt und sollte es hinnehmen. Dabei könne eine nicht enden wollende Geschichte daraus werden. Es müsse doch feststellbar sein, wer dafür verantwortlich sei. Kai Horschig meinte, der Projektleiter und die Planer müssten die Verantwortung tragen. Thomas Kuri von der CDU wundert sich, wieso der Grund für die Misere nicht ermittelbar sein sollte.
19. Februar 2019
Ein Leserbriefschreiber meint, dass er in langen Jahren die Fasnachts-Veranstaltungen, darunter die Scheibenfeuer, wegen der unkomplizierten Geselligkeit und der Pflege des Brauchtums sehr geschätzt habe. Beim Lesen des Berichtes, dass das diesjährige Scheibenfeuer ausfällt, weil der Veranstalter u.A. wegen verschärfter behördlicher Brandschutz-Auflagen eine Fortführung nicht leisten könne, sei ihm das Frühstück fast im Halse stecken geblieben. So würde z.B. vorgeschrieben, was verbrannt werden dürfe, wie hoch ein Holzstapel sein und wie hoch die Flammen schlagen dürfen. Vergleichend erwähnt er den jüngsten Brand eines Windrades in Lahr. Eine Brandbekämpfung in solchen Höhen sei unmöglich, wie es sich gezeigt habe.
Das Freie Radio Wiesental stellt seinen Hörern Beiträge ab sofort auch in einer Mediathek im Internet zum Nachhören zur Verfügung.
20. Februar 2019
Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute darüber, dass Anlieger der Scheffelstraße über das Vorgehen der Stadtverwaltung zur Einrichtung der Fußgängerzone verärgert sind. Es habe keinerlei Möglichkeit gegeben, dass die Anlieger dieser Straße im Vorfeld ihre Meinung hätten kundtun können. Nun, die städtische Fachbereichsleiterin Karin Heining meint: „Die Pläne sind fertig, die Arbeiten vergeben.“ Im Übrigen könne der AK Innenstadt nicht über jeden einzelnen Mülleimer eine Befragung durchführen, so Karin Heining weiter.
In eine neue Runde gingen die Vorgespräche zur Entwicklung eines Bebauungsplans „Enningen II“ im Wiechser Ortschaftsrat. Acht Wohneinheiten, also pro Grundstück zwei, sollen in diesem Bebauungsplan ausgewiesen werden. Es sind Einfamilienhäuser, aber auch Doppelhäuser
möglich. Stadtplaner Peter Egi erläuterte den weiteren Weg, bis Bauanträge gestellt werden können.
21. Februar 2019
Der Musikverein Langenau, der noch 181 Mitglieder zählt, im Augenblick aber als Blasorchester ruht, hat Jahreshauptversammlung. Aus beruflichen Gründen musste der Vorsitzende Markus Lämmlin das Amt niederlegen. Für ihn wählte die Versammlung Daniela Klimmer. Der Verein hat sich aber dennoch mit der Jugendausbildung beschäftigt und diese vorangetrieben. So ist eine Auflösung des Vereins nicht im Gespräch. Die neue Vorsitzende möchte als Ziel wieder ein neues Ensemble unter einem neuen Dirigenten ansteuern.
In den Tageszeitungen wird eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen der Stadt Wehr (Schulträger) und der Stadt Schopfheim veröffentlicht. Danach wird zum Schuljahr 2019/2020 die Gemeinschaftsschule der Stadt Wehr zu einer Realschule umgewandelt. Es ist von einem öffentlichen Bedürfnis von Schülerinnen und Schülern aus Wehr zum Besuch einer Gemeinschaftsschule auszugehen. Um dieses Bedürfnis weiterhin erfüllen zu können, übernimmt die Stadt Schopfheim die potenziellen Schülerinnen und Schüler in die Schopfheimer Gemeinschaftsschule, sofern diese nicht in die Realschule übertreten wollen. Die Vereinbarung wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Von notwendigen baulichen Maßnahmen ist derzeit nicht auszugehen.
22. Februar 2019
Der SPD-Ortsverein hat dem AWO-Kaufhaus einen Scheck in Höhe von 440,- Euro übergeben. Dieser Betrag stammt aus dem SPD-Warentauschtag. Über diese Spende freuten sich Karl Argast (AWO-Kreisverband), Jutta Leininger (Ladenleiterin) sowie der Warentausch-Organisator Wolfgang Schmidt.
Der Gersbacher Ortschaftsrat beschäftigt sich mit der Vorstellung des Lörracher Schülerforschungszentrums Phaenovum. Die Schüler möchten bei der Schanze in Gersbach eine Sternwarte für Forschungszwecke errichten. Astrokurs-Angebote sowie Astro-Wettbewerbe sollen mit beschränkter Teilnehmerzahl durchgeführt werden. Der Ortschaftsrat war nach der Vorstellung des Projektes der Meinung, dass das kleine Gebäude der Umgebung angepasst sei. Die Schutzhütte für die Sternwarte soll ein verschiebbares Dach besitzen.
Vor einigen Tagen zog der Verein Bergland Gersbach bei der jährlichen Hauptversammlung die Jahresbilanz. Vorsitzender Martin Bechtel bedankte sich bei seinen gleichberechtigten Mitvorsitzenden Willi Greiner und Stefan Maier. Seit der Schließung des Lörracher Schlachthofes müssen die Rinder zum Schlachthof Waldshut-Tiengen gefahren werden. Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorsitzende Martin Bechtel bestätigt.
Das Gesangsensemble „El Viulan“ verzaubert das Publikum in St. Agathen.
23. Februar 2019
Nach Protesten von Anwohnern will die Stadtverwaltung in der Scheffelstraße doch noch kleine Änderungen vornehmen. Viel Spielraum ist nicht, betont Bürgermeister Harscher auf Anfrage der Presse. Außerdem betont er, dass kein formelles Verfahren für eine Umwidmung der Straße notwendig sei. Der AK Innenstadt hat erneut getagt und sich mit der Scheffelstraße beschäftigt. Die Arbeiten sollen im März d.J. beginnen. Bäume könnten allerdings keine gepflanzt werden, Probleme mit Wurzeln und den verlegten Leitungen stellten ein Problem dar. „Außerdem“, so Bürgermeister Harscher, „fällt in die Scheffelstraße kaum Sonnenlicht.“
Mit der Sicherheit, beispielsweise bei Scheibenfeuern, beschäftigt sich heute Nicolai Kapitz in seiner „Stadtbrille“ der Badischen Zeitung. Das Schopfheimer Ordnungsamt argumentiere vor allem mit Sicherheit, wenn es um Auflagen für Veranstalter von Festchen, Hocks u.Ä. gehe. Was aber z.B. die Frage, ob ein Waldweg von den Veranstaltern und Besuchern benutzt werden dürfe, oder ob genug Toiletten in der Nähe seien, mit Sicherheit zu tun haben sollte, lasse eher rätseln, meint Kapitz.
Oberzunftmeister Hanspeter Meyer darf den neuen Bürgermeister beim ersten Zunftabend dieses Jahres in der nicht ganz ausverkauften Stadthalle aufs Herzlichste begrüßen. Ein närrisches Volk grüßt auch den regierenden Statthalter „Kai us de Bismarckstroß“. Er fordert Dauer-Leserbriefschreiber auf, doch für den Gemeinderat zu kandidieren. Auch habe er auf dem Bolzplatz im Oberfeld noch nie spielende Kinder, dafür aber Hunde gesehen. Vier Stunden lang närrische Unterhaltung erfreute die Menschen und brachte die Lachmuskeln in Bewegung. Bürgermeisterwahl, Schul-Campus waren Themen, die fasnächtliche Marktschreier an den Mann und die Frau brachten. In pausenfüllenden Marktszenen wurde das Ordnungsamt quasi als roter Faden für immer neue Verkaufsgespräche verwendet, piesacken doch die Ordnungshüterinnen die Marktfrauen und -männer sehr. Beschwingt war der Auftakt des Narresome aus den Zinken und die Ballade von Dietmar Rotzler auf den Ex-Bürgermeister Christof Nitz. In einer Flohmarkt-Szene wetteiferten ein Berliner (Axel Rauscher) und eine Badenerin (Heike Wagner) um Superlative. Dabei kam heraus, dass der Campus in Wahrheit ein Berliner Flughafen im Quadrat sei. Der Polizist Klaus Ziegler fahndet am Zunftabend auch nach jenen, die Heidi Malnati im vergangenen Jahr eine Bürgermeister-Kandidatur angedichtet hatten. Er meinte: „Früher oder später kriege ich jeden Täter.“ Optisch und akustisch waren auch die „Schlattholz-Singers“ mit ihrem Auftritt unüberseh- und -hörbar. Jeannot Weißenberger, Thomas Gsell, Erich Lacher, Klaus Strauß und Peter Strauß bildeten den Gesangverein „Notschrei“, der sogar den Straßenfeger (ehemaligen) Udo Sikau auf die Bühne holte. Nichts unter den Tisch kehrte die Putzfrau Heike Wagner, sondern plauderte von den Straßensperrungen, dem Mini-Kreisel, der Verkehrsfreien Innenstadt und vom Einzelhandelsgutachten. Alles wischte sie zackig vom Tisch. Wie immer entpuppte sich die Schnitzelbank von Jeannot Weißenberger mit seinem tanzenden Bilder-Träger Jakob Glöggler als Stimmungsmagnet. „Die zwei Letschte“ mit Jeannot Weißenberger und Peter Strauß frotzelten auch über das Verhältnis zum andern Geschlecht und das Älterwerden. Zu guter Letzt flochten die Schopfheimer dem Mainzer Fasnächter Ernst Neger, der dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, ein Kränzchen und stimmten ihm zu Ehren „Heile, heile Gäns'sche“ auf Alemannisch an.
Wegen Fischwilderei ermittelt die Polizei. Eine Zeugin sah, wie ein Angler am Gewerbekanal mehrere Fische gefangen hatte. Hierauf angesprochen, flüchtete der etwa 60-Jährige mit seinem Fang.
Ein 42-Jähriger wurde vom Sicherheitsdienst einer Discothek in Gündenhausen aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Da er sich vor dem Lokal weiter daneben benahm, wurde die Polizei gerufen, die ihn in Gewahrsam nahm, denn er folgte einem Platzverweis der Polizei nicht. Außerdem setzte er sich heftig zur Wehr, beleidigte die Polizeibeamten aufs Übelste und biss einen von ihnen ins Handgelenk. Schließlich wurde der Mann in eine Fachklinik gefahren.
Vier Fahrzeuge und ein Auto-Anhänger sind in der Nacht zum Sonntag ein Raub der Flammen geworden. Gegen 3 Uhr musste die Feuerwehr zum ersten Brandort, einen Autohandel im Lusring, ausrücken. Hier brannte auf einem umzäunten Gelände ein Audi, wodurch drei weitere Autos erheblich beschädigt wurden. Gegen 4 Uhr musste die Wehr zu einem Brand bei der Gewerbeschule in der Bannmattstraße. Ein Autoanhänger mit Planen-Aufbau war hier in Brand geraten. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Einen besonderen Gottesdienst haben die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinde Schopfheim um Pfr. Schmitthenner im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Trost“ abgehalten. Bei diesem Salbungs- und Segnungsgottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit, sich persönlich vom Kirchenteam segnen und salben zu lassen, um sich „für die Kraft des Segens Gottes zu öffnen“.
24. Februar 2019
Im Georgs-Café im Georg-Reinhardt-Haus gestalten Christa Hoheisel und Emma Künzel den Gedichtabend „Poesie zur Jahreszeit“.
25. Februar 2019
Ende der vergangenen Woche tagte die CDU, um die Kandidatenliste für die Kommunalwahlen und Kreistagswahlen zu beschließen und zu verkünden. Bei der Kreistagswahl ist Heidi Malnati als Einzige, die bisher im Gremium war, auf der Kandidatenliste. Auf der Ebene des Gemeinderates sind alle bisherigen Vertreter der CDU wieder unter den Bewerbern. Der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Schneider will mit dem CDU-Team am 12. März ein Leitbild erarbeiten.
Im Bauausschuss informiert Bernd Benz vom Bauamt, was sich zwischen zwei Spielhallen-Vorhaben in Gündenhausen derzeit abspielt. Das Landes-Glücksspielgesetz legt fest, dass in einem Radius von 500 m nur eine Spielhalle genehmigt wird. Welche das sein wird, hängt davon ab, welcher Antragsteller zuerst Erfolg bei der Baurechtsbehörde hat. Ein Antrag für ein Vorhaben in der Johann-Sutter-Straße erhielt die Zusage durch den Bauausschuss. Ein Großteil der Gemeinderäte meinte, man brauche in Schopfheim keine weiteren Spielhallen. Der Antragsteller, der mit entsprechenden Plänen schon vor einem Jahr eine Befreiung beantragt hatte, ging gerichtlich gegen die Festsetzung vor. Vom Verwaltungsgericht kam nun die Entscheidung, dass diese Spielhalle zulässig ist. Nun wird sich zeigen, welcher der beantragten Spielhallen zuerst eine Baugenehmigung erhält. In Konkurrenz steht ein Gebäude auf der Gänsmatt, dem der Bauausschuss vor Kurzem die Befreiung erteilte.
Der Bauausschuss beschließt die vom Wiechser Ortschaftsrat favorisierte Variante II für das neue Baugebiet „Enningen II“. Es werden dort maximal acht Wohneinheiten entstehen.
Der Bauausschuss genehmigt die Pläne für eine Nutzungsänderung des früheren ProCurand-Pflegestiftes. Äußerlich wird lediglich eine zweite Außentür eingerichtet, sonst wird man keine Veränderungen sehen.
26. Februar 2019
Nachdem Stadträte in der vergangenen Gemeinderatssitzung massive Kritik an der Haltung des Denkmalamtes geübt hatten, erklärt die Stadtverwaltung nun, sowohl die untere Denkmalschutzbehörde als auch das Landesamt für Denkmalpflege in Freiburg warteten gegenwärtig auf das überarbeitete Gutachten zur Erhaltung des denkmalgeschützten Uehlin-Eckgebäudes. Erst nach dessen Prüfung könne die Entscheidung über einen Abbruch erfolgen. Es gab ein Treffen von Vertretern der Stadt und des Landesdenkmalamtes im November in Freiburg. Dabei wurde das bisher vorgestellte Gutachten besprochen. Es muss erweitert werden und werde voraussichtlich im März vorliegen.
Die Polizei berichtet von gleich zwei Fällen, bei denen ein Betrüger sich am Telefon als Polizeibeamter ausgegeben hat. Der Anrufer stellte Fragen zu persönlichen und finanziellen Verhältnissen. Die Angerufenen haben sofort die Polizei informiert.
27. Februar 2019
Die vhs Schopfheim feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Kuratorin Ruth Loibl organisiert dazu eine Jubiläumsausstellung. Der Geburtstag soll im Herbst gebührend gefeiert werden.
Eine traurige Bilanz muss der Angelsportverein bei seiner jüngsten Jahreshauptversammlung ziehen. Der extrem niedrige Wasserstand aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit im vergangenen Sommer erforderte sehr viel Zusatzarbeit beim Abfischen der betreuten Gewässer. Der Krebsbach im unteren Bereich bis zur Mündung in den Schlierbach war sogar total trocken gefallen, weil die Quelle zu wenig Wasser liefern konnte. Trotz aller Bemühungen beim Abfischen habe man den Verlust vieler Fische in Kauf nehmen müssen, so Gewässerwart Bruno Imbery. Er berichtete auch, dass bei mehreren Messungen festgestellt wurde, dass sich die Kleinalbewesen nach einer Einleitung von Insektiziden im Jahre 2015 wieder vermehrt haben. Einstimmig gewählt wurden der Vorsitzende Hans Zehler sowie sein Vize, Christoph Joachim.
28. Februar 2019
Mit Christof Nitz hat Schopfheim den neuen Träger des Dilldapp-Ordens. Gerade der Narrenzunft sei er als Bürgermeister immer wohlgesonnen gewesen und habe die Wünsche der Narren „immer soweit wie möglich erfüllt.“ All dies mache den früheren Rathauschef in den Augen der Fasnächtler zu einem würdigen Träger des diesjährigen Dilldapp. Zur Verleihung waren natürlich auch zahlreiche Narren im Narrenkeller, so auch die Guggenmusik „D'Namellose“. Bei der Ordensverleihung waren der neue Statthalter „Kai vo de Bismarckstroß“ und der neue Kinder-Statthalter „Moritz vo de Kicker“ anwesend. Die Laudatio hielt (in Hochdeutsch) Jeannot Weißenberger auf den neuen Titelträger.
Das Standesamt (Mittleres Wiesental) befindet sich nicht mehr im ehemaligen Amtsgericht auf dem Marktplatz, sondern ist in das ehemalige Bezirksamt umgezogen. Der Umzug wurde durch die Auflösung des Grundbuchamtes 2017 möglich. Diese Räume wurden umgebaut, mit Akustik-Decken und LED-Beleuchtung versehen. Auch Brandschutz und EDV sind auf neuestem Stand. Das Standesamt ist durch diesen Umzug auch barrierefrei erreichbar.
Die Hemdglunki in Schopfheim zeigen sich in Feierlaune, ohne dass die Polizei eingreifen muss. Allerdings nicht so in Fahrnau: Hier gerieten zwei Streithähne aneinander und schlugen sich gegenseitig. Die Polizei griff ein und brachte sie zu ihren Eltern.
Nun gehen die schönsten Tage des Jahres los: Am Schmutzige Dunnschtig ziehen in Schopfheim und Fahrnau die Hemdglunki durch den Ort. Bis Aschermittwoch ist die Stadt in Narrenhand.
Seinen ersten großen Auftritt hat heute „Moritz I vo de Kicker“, der neue Schopfheimer Kinder-Statthalter. Sein wichtigster Auftritt wird aber am Rosenmontag sein. Moritz Völz ist neun Jahre alt und spielt in der E-Jugend des SVS. Natürlich war der kleine Statthalter auch beim Ohm-Geld-Eintreiben der Narren zusammen mit dem Statthalter „Kai vo de Bismarckstroß“ unterwegs.
01. März 2019
Obwohl im Jahre 2019 entsprechend Geld im Haushalt für den Hochwasserschutz in Langenau und Enkenstein vorgesehen ist, wird dieser wohl erst 2020 realisiert werden können. Die ins Stocken geratene Planung wird aufwändiger, insbesondere in Enkenstein. Hier ist der Gresger Bach das Problem. Er kommt von Norden her ins Dorf, durchfließt den Ort entlang der Dorfstraße und verlässt Enkenstein in Richtung Südwesten. Bei Starkregen hält ihn kaum etwas in seinem schmalen Bett. „Wir wollen hier einen Bypass bauen, ähnlich wie in Eichen“, sagt Remko Brouwer vom städtischen Tiefbauamt. Eine unterirdische Rohrleitung soll überschüssiges Wasser am nördlichen Ortsrand auffangen und unter der Maiberg- und Dorfstraße hindurch in Richtung Kleine Wiese leiten. Um die 2 Mio. Euro soll dies kosten, wobei jedoch derzeit nicht alle Grundstückseigentümer das nötige Gelände an die Stadt verkaufen wollen. Wir brauchen also ein Plan-Feststellungsverfahren. Damit könnte die Stadt die Eigentümer notfalls zur Abgabe des Geländes zwingen. In Langenau gibt es entlang der Kleinen Wiese zwei neuralgische Punkte - in der Inselstraße und in der Fabrikstraße. Die Planer sehen nun einen Objektschutz vor, d.h. man versucht, den Fluss mit höheren Wällen entlang seiner Ufer im Bett zu halten. In der Fabrikstraße ist vor allem die Brücke über den Fluss das Problem. Sie verursacht bei Hochwasser einen Rückstau. Auch hier sollen erhöhte Uferwälle das Problem lösen. Eine große Lösung mit einer neuen Brücke wäre wohl zu kostspielig. Um die 1,3 Mio. Euro rechnet die Stadt nun für den Hochwasserschutz ein. Eine Schadenspotenzial-Analyse, die das Landratsamt verlangt hatte, fiel zugunsten des Hochwasserschutzes aus. Langenau und Enkenstein werden jetzt, so ist zu hören, parallel geplant.
Mit insgesamt 3.000,- Euro bedachte die Stiftung der Eheleute Karl und Renate Feist gemeinnützige Einrichtungen. Lore Barnet nahm 1.000,- Euro für die Diakonie und deren ambulante Hospiz-Gruppe entgegen. Christel Schulze durfte 1.000,- Euro für den Tierschutzverein entgegennehmen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Diabetes-Vereins stellte der Vorsitzende, Dr. Michael Maraun, das laufende Programm für dieses Jahr vor. Er hielt aber auch Rückblick auf das vergangene Jahr und die vom Verein dabei organisierten Aktivitäten. Handys übernehmen bereits lästige Dokumentationen, sie führten Buch und messen exakt, so der Vorsitzende.
Zur ersten Jahresmitgliederversammlung seit der Gründungsversammlung treffen sich die Mitglieder des Vereins „Kunst im Museumskeller“. Der Bau der Fluchttreppe aus dem Museumskeller soll diese Woche beginnen und die Theater-Freunde ihre ersten Akzente daher schon im Sommer setzen. Zum einen soll die Wiedereröffnung des Museumskellers gebührend gefeiert werden. Geplant ist u.A., dass die „Spielbühne“ ihr aktuelles Theaterstück dort aufführt und damit endlich an ihre langjährige Heimstatt zurückkehren kann. Ein facettenreiches Kulturprogramm soll außerdem erarbeitet werden. Dazu möchte der Verein in Schopfheim eine Jugendtheatergruppe etablieren, die in dem Museumskeller spielen könnte. Als mögliche Kooperationspartner hierfür werden Antonia Tittel und Arndt Heuwinkel genannt. Die Planungshoheit über den Museumskeller hat, so wird klar dargelegt, allein die Stadt als Eigentümerin der Räumlichkeit. Eine enge Vernetzung mit der Stadtverwaltung stehe daher an oberster Stelle der Agenda. Daneben soll die Zusammenarbeit auch mit der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr erfolgen.
02. März 2019
Das Koordinationsprojekt der evangelischen Sozialdienste startet in Schopfheim. Das soziale Netzwerk der Kirchengemeinden, der Diakonie, der Sozialstation und des Diakonischen Werkes soll Vernetzung professionalisiert koordinieren. Um diese Ziele erreichen zu können, müssen die bestehenden Angebote für Senioren in den Kirchengemeinden gestärkt und begleitet und neue Ehrenamtliche gewonnen werden. In den ersten zwei Projektjahren sollen zunächst die Erfahrungen gesammelt, gebündelt und ausgewertet werden. Danach wird zu entscheiden sein, was weiter geführt wird und was nicht.
03. März 2019
Tausende von Fasnachtsbegeisterten stehen in der Schopfheimer Innenstadt, um dabei zu sein, wenn hunderte von Hästrägern, Musik- und Guggenmusikgruppen zusammen mit den Motivwagen durch die Stadt ziehen. Der Marktplatz wurde den ganzen Nachmittag lang und auch am Abend zu einer Festmeile. Angeführt wurde der Umzug in diesem Jahr vom Kinder-Statthalter „Moritz vo de Kicker“. Kurz darauf folgte der Statthalter „Kai us de Bismarckstroß“, vom nachgebildeten Rathaus aus den Umzug und sein Narrenvolk überblickend. Auf originelle Weise spielte der „Hexen-Zinken“ das „Städtli-Fest-Drama“ aus, aber auch Gema, Feuerwehr und Ordnungsamt kamen auf ihre „Kosten“. Es hieß: „Vo Gema, Ordnungsamt und Fürwehr schikaniert, mit Vorschrifte, Ufflage und Chöschte bombardiert“. Der „Sternen-Zinken“, der bisher das Schopfheimer Scheibenfeuer veranstaltete, machte das Ordnungsamt gleich nochmals zur Zielscheibe der Narrenschelte. „Bim Schiebefüer het 's kaum no Gäscht, jetz gänn uns d'Ufflage no der Rescht“, so steht es auf dem Wagen, der eine uniformierte Frauenperson mit erhobenem Zeigefinger, Metermaß und Paragraphen zeigte. Die Hästräger der Schopfheimer Cliquen trugen natürlich zum garantierten Erfolg dieses Umzuges bei.
Der Verpackungshersteller August Faller blickt auf ein erfolgreiches 2018 zurück. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Waldkirch konnte seinen Umsatz auf ein neues Rekordhoch steigern. Faller zählt zu den führenden Herstellern für Pharma-Verpackungen im europäischen Markt.
04. März 2019
Der diesjährige Wagenbau-Wettbewerb zeichnete mit Platz 1 den Zinkenwagen des „Sternen-Zinkens“ „Scheibenfeuer stirbt durch Auflagen“ aus. Auf Platz 2 war der Zinkenwagen des „Städtli-Zinkens“, der das „Städtlifest uf Messers Schneide“ zum Inhalt hatte. Der „Schlattholz-Zinken“-Wagen zum 60-jährigen Bestehen landete auf Platz 3 und der „Städtli-Zinken“ mit dem Vogt-Wagen zum Thema „Vegan“ auf Platz 4. Schließlich kam der „Auma-Zinken“ mit dem Vogt-Wagen „Einbahnstraße/Hebelstraße“ auf den 5. Platz.
Am heutigen Rosenmontag regieren die kleinen Narren während der Kinder-Fasnacht in der Schopfheimer Innenstadt und in Fahrnau. Bevor es zum Feiern in die Stadthalle und die Fahrnauer Festhalle ging, zogen die kleinen Narren ihre gewohnte Umzugsstrecke durch die Innenstadt bzw. das Dorf.
Während das Wetter gestern den Narren hold war und auch heute Nachmittag für die Kinderfasnacht gute Bedingungen bereit hielt, regnete es am Abend während des Nachtumzuges. Trotz Sturmwarnung konnte er aber dennoch durch die Altstadt und die Innenstadt führen. Dem Sturm fielen aus Sicherheitsgründen lediglich die Fackeln zum Opfer. Rund 50 Gruppen und Cliquen feierten in diesem Jahr. Wagen wurden in der Altstadt nicht zugelassen.
Die Schnitzelbänkler des „Sternen-Zinkens“ sind auch heuer auf Tournée durch die Gasthäuser.
05. März 2019
Ex-Bürgermeister Christof Nitz löst eine Wette mit dem amtierenden Statthalter Kai Horschig ein. Es kommt zum Fasnachts-Lauf, bei dem der Langstreckenläufer Horschig natürlich vor dem Ex-Burgi durchs Ziel lief.
Gegen 10.30 Uhr kommt es zu einem Unfall in einem Waldstück in Kürnberg. Ein 54 Jahre alter Mann, der mit Baumfäll-Arbeiten beschäftigt war, verletzt sich schwer. Die Bergung und Erstversorgung waren wegen der topografischen Verhältnisse schwierig. Feuerwehr und Rettungswagen sorgten dann dafür, dass der Verletzte ins Krankenhaus gefahren werden konnte. Ein hinzugezogener Rettungshubschrauber brauchte nicht mehr eingesetzt zu werden.
Die diesjährige Fasnacht ist vorbei. Wehklagen und Heulen beim Kronenbrunnen, wo „Schopfe Aruba“ die Strohpuppe - dieses Jahr mit Pferdekopf - symbolisch verbrannte. Trauerredner Martin Reimann meinte: „E schöni Fasnacht isch es gsi, es hänn alli mitgmacht, Groß und Chli“. Auch in Fahrnau ging die Fasnacht zu Ende. Auf dem Schulhof begleiteten die traurigen Narren den Kerli, um ihn dann in Flammen aufgehen zu sehen.
06. März 2019
Mitte kommender Woche wird die Scheffelstraße gesperrt und nach der Umgestaltung zur Fußgängerzone für Autos endgültig passé sein.
Der Präsident der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau, Christian Leisinger, war in der Fahrnauer Schule, um der Rektorin und dem Fördervereins-Vorsitzenden Reinhold Fetscher einen Scheck in Höhe von 250,- Euro zu überreichen. Mit dabei war auch der Kinder-Statthalter „Moritz vo de Kicker“.
Das jährliche Duell beim Heringsessen gewinnt auch in diesem Jahr (traditionell) der Statthalter gegen den Bürgermeister. Statthalter „Kai vo de Bismarckstroß“ hielt Rückblick auf eine herrlich närrische Amtszeit. Die Besuche in den Kindergärten und Seniorenheimen seien ihm unvergesslich und es habe ihn mit Stolz erfüllt, dass man ihm einen 30 m hohen Narrenbaum aufgestellt habe. Leider müsse er gestehen, dass die Fasnachtsverbrennung für ihn ein trauriger Abschied von einer fantastischen Zeit gewesen sei. Auch Bürgermeister Dirk Harscher outete sich als begeisterter Fasnächtler.
07. März 2019
Gleich mehrfach informiert die Polizei über Alkoholfahrten. Am Dienstag fuhr ein mit 1,4 Promille festgestellter Lkw-Fahrer von Hausen her in den Tunnel Langenfirst ein, geriet auf die linke Fahrbahn und rammte die Tunnelwand. Der Schaden lag bei 50.000,- Euro. Gleichentags wurde ein 53 Jahre alter Mann bei einer Trunkenheitsfahrt ohne Fahrerlaubnis angetroffen. Da dem Mann zuvor der Führerschein entzogen worden war und er trotzdem fuhr, wurde das Auto beschlagnahmt. Bekannt wird auch, dass auf der B 317 eine Kraftfahrerin bei der automatischen Radarkontrolle „geblitzt“ wurde. Statt der zulässigen 70 km/h in der Ausfahrt B 317/518 fuhr sie mit 136 km/h durch das Radauge.
Die Unabhängigen werden bei den Wahlen im Mai nicht mehr für den Kreistag kandidieren.
Nachdem der Narrenbaum als monumentales Zeichen der Fasnacht auch nicht mehr ist, wurden zuletzt die Aruba-Fähnchen, die über den Straßen der Innenstadt hingen, entfernt. Die Zeit vor Ostern, die Fastenzeit, kann beginnen, wobei in Teilen der Stadt die Buurefasnacht noch das Szepter übernehmen wird.
Nach dem letztjährigen Totalausfall der Fasnacht feiert die Wiechser Buurefasnacht - zwar ohne Prinz und ohne Umzug - einen Hemdglunki-Ball. Da dafür noch keine Halle zur Verfügung steht, nutzt man einen Schopf auf dem Dinkelberg.
08. März 2019
Edgar Schmidt, Automechaniker im Autohaus Anti in Langenau, ist seit mittlerweile 48 Jahren in diesem Unternehmen tätig. Nun nimmt er Abschied aus einem Betrieb, in dem er am 01. September 1970 eine Lehre als Automechaniker begonnen hatte. Es sei etwas Besonderes, meinen die beiden Geschäftsführer Günther und Peter Anti, wenn ein Mitarbeiter sein gesamtes Berufsleben seit der Lehrzeit bis zum Eintritt in den Ruhestand im gleichen Betrieb tätig gewesen sei. Bei Beginn der Lehre stand das Autohaus noch in der Schopfheimer Hauptstraße, wo heute die Stadthalle steht. Schmidt, der damals noch in Häg-Rohmatt wohnte, musste täglich mit dem Bus nach Zell und von dort weiter mit dem Zug nach Schopfheim fahren. „Ich wurde vom damaligen Inhaber-Ehepaar Elisabeth und Werner Anti fast wie ein Familienmitglied aufgenommen und behandelt“, betont der Neurentner.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des katholischen Kirchenchores eröffnete die Schriftführerin Wiltrud Straub-Goetz die Versammlung mit ihrem Jahresbericht. Neben dem Dank für das vergangene Jahr gab Chorleiter Andreas Mölder einen Ausblick auf die kommenden Monate. Ehrungen für 20-, 30- und 35-jährige Zugehörigkeit zum Chor wurden mit herzlichen Dankesworten vorgenommen.
Dem demografischen Wandel folgend hat die evangelische Kirchengemeinde nun ein neues Projekt, das der Isolation von Menschen vorbeugen soll. Mit einem Besuchsdienst wird künftig der „Lichtblick“ einspringen. Zielgruppe dieses Projekts sind ältere Menschen in Schopfheim. Zum ersten Ziel gehört der Aufbau des ehrenamtlichen Besuchsdienstes. So soll einer möglichen Isolation von Menschen vorgebeugt werden. Dass es genügend Freiwillige geben werde, davon ist Karin Racke von der Diakonie überzeugt. Projektträger sind die evangelische Kirchengemeinde Schopfheim, die Diakonische Sozialstation und das Diakonische Werk. Das von der Landeskirche geförderte Projekt beinhaltet eine 50%-Stelle, die mit der Sozialpädagogin Petra Klement-Dreyer besetzt wurde.
09. März 2019
Dagmar Stettner, Bürgermeister Dirk Harscher und Jacqueline Dumont stellen den „Wegweiser für Senioren“ vor. Dieser gibt Antwort auf Fragen, von wem Hilfe angeboten wird. Neben Anlaufstellen sind darin Informationen über Kultur, Bildung und Sport zu finden.
Für die nächste Gemeinderatssitzung schlägt die Stadtverwaltung vor, die Kostenobergrenze für den Schul-Campus auf 30,7 Mio. Euro festzuschreiben.
Anders als vor fünf Jahren wird es in Eichen für die Kommunalwahlen dieses Mal zwei Listen geben.
Roswitha Sutter, die derzeit in der Hebelstraße noch ihre Lotto-Annahmestelle und ein Zigarettengeschäft hat, zieht dort aus und übernimmt das ehemalige „Bühler-Mäxle“ in der Hebelstraße 14a. Viele Schopfheimer erinnern sich an das legendäre „Bühler-Mäxle“ während mehrerer Jahrzehnte. Allerdings war in den letzten Jahren kein Verkaufsgeschäft in diesem Häuschen.
Buurefasnacht in Langenau. Hemdglunki aller Altersklassen machen die Festhalle des Dorfes zu einem „Festehaus“. Ausgelassen wird getanzt, geschunkelt und - eben - Fasnacht gefeiert. Die Guggenmusiken „x-men-Group“ und „D'Namellose“ heizten den Glunkis mächtig ein. Allerdings wurde die Ortsvorsteherin nicht entmachtet und durfte ihre Rathausschlüssel letztlich auch behalten.
Spaß und Gaudi herrschten auch bei der vierten Auflage der Niederraitbacher Buurefasnacht, die der Hausener Oberzunftmeister Björn Keller auch in diesem Jahr organisierte. Die Regentschaft übernahm für 24 Stunden Wolfgang Greiner, genannt „Spö, der Spönige“.
In einem feierlichen Gottesdienst wurde die Diakonin Heike Lechner als Prädikantin in den Dienst der evangelischen Landeskirche berufen. Ihre Wirkungsstätte wird das Georg-Reinhardt-Haus sein, wo sie seit eineinhalb Jahren bereits als Diakonin tätig ist.
In den Morgenstunden haben zwei Betrunkene einen Taxifahrer angegriffen, weil sie ihm die Fahrt nicht bezahlen wollten. Der Taxifahrer flüchtete mit seinem Wagen zur Polizei. Diese konnte die beiden Täter in der Mattenleestraße entdecken. Bei der vorläufigen Festnahme leistete ein 21-Jähriger erhebliche Gegenwehr. Er wurde jedoch überwältigt, nicht bevor er die Polizisten übel beleidigt hatte.
10. März 2019
In Enkenstein brennt auf dem „Sturmen“ das Scheibenfeuer.
Die Schwarzwaldstraße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Wegen starken Regens muss das vor einigen Tagen bei einem Sturm beschädigte Dach des Kreiskrankenhauses gesichert werden, so Feuerwehrabteilungskommandant Jürgen Kupferschmidt.
Im Museum der Stadt wird die Ausstellung zum Thema „Fix und Foxi“ gezeigt.
11. März 2019
Das Wetter zeigt deutlich, dass der Frühling noch nicht begonnen hat. Regen, Wind und Schneeschauer beherrschen heute das Bild.
12. März 2019
Der Schopfheimer Romanautor Björn Kern schildert in seinem neuen Roman „Im Freien - Abenteuer vor der Tür“ Erlebnisse aus seiner neuen Heimat im Oderbruch. Das Buch ist Anfang März im Fischer-Verlage erschienen.
Elke Würger, Ortsvorsteherin in Langenau, konnte während der Ortschaftsratssitzung drei Ehrungen für Blutspender vornehmen. Ortschaftsrat Jörg-Rainer Wendt konnte bereits zum 125. Mal Blut spenden, er meinte, seit seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr mit 18 Jahren habe er sich regelmäßig als Spender zur Verfügung gestellt. Für 50-maliges Blutspenden wurde Karlheinz Markstahler ausgezeichnet. Beide erhielten die DRK-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl. Für 50-maliges Spenden durfte Ingrid Schmidt ebenfalls die Auszeichnung des DRK entgegennehmen.
13. März 2019
20 Jahre war Brunhild Dreher Hausmeisterin und Kirchendienerin der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Langenau. Pfr. Kai Tilgner verabschiedete sie ebenso wie der Ältestenkreis.
Gegen 21.20 Uhr wird die Feuerwehr in die Roggenbachstraße gerufen. Auf einer Großbaustelle fing es an einer Zwischenwand an zu brennen.
Das von der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft einschl. der Gemeinde Kleines Wiesental in Auftrag gegebene Gutachten über eine Versorgungsanalyse zur ambulanten medizinischen Versorgungssituation wird während einer Bürgerversammlung in der Stadthalle vorgestellt. Der Besuch war eher gering, die Erkenntnis, dass vier vakante Arztstellen vorhanden sind, zeigt bereits jetzt einen eklatanten Mangel an Hausärzten. Wenn nicht schnell etwas passiert, wird sich die Situation in den kommenden Jahren drastisch zuspitzen. Neun der 26 niedergelassenen Ärzte (Haus- und Fachärzte) wollen sich in den nächsten fünf Jahren in den
Ruhestand verabschieden. Fünf Mediziner sehen sich noch fünf bis zehn Jahre in der Praxis. Zahlreiche Ärzte suchen bereits seit Jahren vergeblich nach einem Nachfolger, ist zu erfahren. Als Lösungsmodell für die künftige Versorgung werden unter Fachleuten „kooperative Strukturen“ wie etwa ein Ärztehaus hoch gehandelt. Auch unter den hiesigen Ärzten befürworten 85% ein solches Modell. Allerdings sind laut Umfrage lediglich 26% bereit, ihre eigene Praxis in diesem Sinne zu verlegen. Wie kooperative Modelle im Mittelbereich Schopfheim konkret aussehen könnten, muss freilich erst noch besprochen werden. Helfen soll dabei eine Projektgruppe aus Kommunalpolitikern und betroffenen Ärzten. „Es gibt kein zündendes Patentrezept, die Situation von jetzt auf gleich zu entzerren, wir können keine Ärzte machen“, so der Referent des Gutachtens, Nazim Diehl. Die Analyse wurde von der Beratungs-Unternehmensgruppe „Ideenwelt Gesundheit GmbH“ erarbeitet. In die Diskussion wurden dann das Schopfheimer Krankenhaus und das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Rietschle eingestreut, wobei die Meinungen weit auseinander gingen; das Krankenhausgebäude habe keine Zukunft, war zu hören. Stimmen aus dem Publikum waren deutlich, man meinte, das vorgestellte Ergebnis habe man schon lange gewusst. Auch kam aus dem Publikum mehrfach die Meinung, es fehlten Lösungsansätze.
Das barrierefreie, ambulante Wohnen, das es ab 15. April im ehemaligen Pflegestift ProCurand geben wird, konnte heute interessierten Menschen vorgestellt werden. Unter dem Namen „Seniorenhaus Schopfheim“ betreibt der Steinener Mühlehof das neue Projekt.
14. März 2019
Die Verlässliche Ferienbetreuung wird auch 2019 in einer Spielstadt in Langenau wieder zwei Wochen garantiert.
Das Automations-Unternehmen ETU in Gündenhausen ist in den vergangenen Jahren so kräftig gewachsen, dass es nun zu einem Erweiterungsbau kommt. Heute fiel der Startschuss für das 2.400 qm große Büro- und Produktionsgebäude in Gündenhausen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde nahezu verdoppelt, so ETU-Geschäftsführer Jürgen Bläsi beim Spatenstich zum Neubau. In Zeiten der Energiewende will die ETU an ihrem neuen Standort auch ein ökologisches Zeichen setzen: Mit einem auf e-Mobilität ausgerichteten Fuhrpark, einer Foto-Voltaik-Anlage und einer Wärmepumpe soll besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt werden. Das Gebäude soll Ende des Jahres bereits bezugsfertig sein.
15. März 2019
Die Freunde des Gymnasiums hatten Mitgliederversammlung, zu der der Vorsitzende Sami Busch eingeladen hatte. Gleich zwei Jubiläen stehen für das THG in Kürze an: 2019 sind es 50 Jahre, seit das Gymnasium am jetzigen Standort steht. Ein Jahr später wird es ein 250-jähriges Jubiläum geben, denn 1770 wurde die damalige Lateinschule in Schopfheim gegründet. Bei den Wahlen wurde Dr. Dieter Raps als 2. Vorsitzender bestätigt. Auf eine verstärkte Mitgliederwerbung soll im Jubiläumsjahr hingearbeitet werden.
Begleitet vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Artur Cremans stattete der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger Bürgermeister Dirk Harscher seinen ersten Besuch ab. Die Themen Bildungs-Campus, Stadtentwicklung, Pflege-Infrastruktur standen dabei im Mittelpunkt. Ziel des Besuches, so der Abgeordnete, sei es gewesen, die gute und bewährte Zusammenarbeit mit der Stadt Schopfheim und dem Bürgermeister fortzusetzen. Auch Harscher, der die enge und konstante Beziehung Stickelbergers zu Schopfheim bestätigte, will den guten Kontakt halten. Stickelberger, ehemaliger Baubürgermeister in Weil am Rhein, zeigte sich insbesondere an der Stadtentwicklung interessiert.
Als Teil der weltweiten „Fridays-for-Future“-Protestbewegung gehen im Südwesten Tausende von Schülern für eine bessere Klima-Politik auf die Straße. Rund 700 Schüler demonstrierten auch in Lörrach. Sie zogen durch das Stadtzentrum, im Anschluss fand eine Kundgebung mit Redebeiträgen auf dem Alten Markt statt. Ob Schüler aus Schopfheim teilgenommen haben, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten. In Schopfheim selbst war keine Demo.
Jahreshauptversammlung bei der Tafel im katholischen Gemeindehaus. Das Vorsitzenden-Trio — Brigitte Leisinger, Josef Brunner und Heinz Strütt - verdeutlichte, dass man im kommenden Jahr die Ämter abgeben wolle. Brigitte Leisinger, deren Amtszeit in diesem Jahr abgelaufen ist, stellte sich noch einmal für ein Jahr als Vorsitzende zur Wahl und damit zur Verfügung. Selbstverständlich wurde sie gewählt, wobei in der Versammlung diese Mitteilung mit Besorgnis aufgenommen wurde. Einen erfreulichen Kassenbericht stellte Horst Sutter vor, wobei er allerdings deutlich betonte, dass der Verein auf Spenden angewiesen sei. Ohne diese würde man den laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen können. Die Vorsitzende bedankte sich insbesondere bei dem anwesenden Bürgermeister Dirk Harscher für die positive Haltung der Stadtverwaltung gegenüber der Tafel.
Im Amtsgericht kam es zu einem Zwischenfall: Ein 37-jähriger amtsbekannter Mann randalierte, beschädigte Mülleimer, spuckte gegen die Glasscheibe und beleidigte anwesende Angestellte. Beim Eintreffen der Polizei hatte er sich mit seinem Fahrzeug bereits vom Gerichtsgebäude entfernt. Die Polizei ermittelt.
16. März 2019
Pünktlich um 18 Uhr wird beim Hohe Flum in Wiechs das Scheibenfeuer entzündet.
In Eichen brennt das Scheibenfeuer ebenfalls und die glühenden Scheiben werden mit viel Schwung und wunderschönen Leuchtspuren ins Tal geschleudert.
In der Badischen Zeitung schreibt Nicolai Kapitz heute einen Kommentar zum Ärztemangel im Mittleren Wiesental. Vielen Menschen spricht er aus dem Herzen, wenn er schreibt: „Jetzt haben wir es schriftlich: Im Mittleren Wiesental und in Schopfheim gibt es zu wenig Ärzte. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, wird die Ärzteversorgung noch schlechter. Wer hätte es gedacht“, meint er. Erkenntnisse, die zwar schon seit Jahren auf dem Tisch liegen, nun aber durch ein 53.000,- Euro teures Gutachten bestätigt worden sind. Kapitz meint weiter, dass es im „Hintergrund“ angeblich konkrete Empfehlungen gebe, die aber wohl noch nicht so konkret seien, um sie zu veröffentlichen. „Was mag das wohl sein?“ Dieser Kommentar gibt die Hilflosigkeit, wie sie die Menschen in der Stadt empfinden, wieder.
Jahreshauptversammlung bei der Stadtmusik unter dem Vorsitz von Thomas Schulz, der meinte: „Ich bin nun schon ein Jahr Kapitän und kann mitteilen, dass das Vereinsschiff bei ruhiger Wetterlage und gewohnter Umgebung segelt.“ Er hielt nicht nur Rückschau, sondern durfte auch Bürgermeister Dirk Harscher, den neuen Präsidenten des Vereins, begrüßen. In diesem Jahr wird man das 50-jährige Bestehen der Jugendkapelle feiern können. Der Vorsitzende informierte auch, dass sich die Musiker um neue Uniformen bemühen. Am Montag wird sich der Stadtrat mit dem Thema beschäftigen und entscheiden, welchen Zuschuss die Stadt dazu geben wird. Der Vorsitzende konnte nach 50-jähriger Vereinszugehörigkeit Hans Gräßlin zum Ehrenmitglied ernennen.
18. März 2019
Derzeit präsentieren die Parteien und Wählergemeinschaften ihre Kandidaten für die bevorstehenden Kommunalwahlen, seien es Gemeinderats-, Ortschaftsrats- oder Kreistagswahlen.
Bürgermeister Dirk Harscher gratuliert Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen für ihre 25-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst, davon 10 Jahre bei der Stadt Schopfheim.
Die Stadträte Leimgruber, CDU, Cremans, SPD, aber auch Marianne Zabel von der CDU sowie Ehrenfried Barnet, GRÜNE, kritisieren das Ergebnis des Gutachtens über die Ärztesituation. Die einzige Erkenntnis der Studie bestünde wohl darin, dass es hierzulande zu wenig Ärzte gebe, lautete eine vorläufige Diagnose. Bürgermeister Dirk Harscher suchte die Wogen zu glätten. Das Datenmaterial der Studie sei viel umfangreicher. Bei der Präsentation sei es nur um die Spitze des Eisberges gegangen. Er kündigte an, das Material intern aufzuarbeiten. Dann werde zu klären sein, welche daran beteiligten Gemeinden weiter mitmachen wollen.
Die Fotofreunde Schopfheim stellen ihre neuesten Arbeiten in der Schalterhalle der Sparkasse aus. Die Foto-Präsentation steht in diesem Jahr unter dem Titel „Action“. Zu sehen sind 56 Fotografien.
Die Planungen zur Fußgängerzone in der Scheffelstraße wurden im Gemeinderat sehr kritisch durchleuchtet und betrachtet. Nach Nachfragen von Anwohnern musste das Gremium zunächst zur Kenntnis nehmen, dass die Umbauarbeiten bereits in der vergangenen Woche begonnen haben. Darüber ärgerte sich Thomas Gsell von der SPD. Er meinte: „Wir sollen heute über Ausführungsplanungen entscheiden, dabei haben die Arbeiten schon begonnen.“ Bekannt wurde dann auch, dass bereits alles, was in der Ausführungsplanung genannt wurde, bestellt worden ist. Es wurde auch moniert, dass bei den Vorbereitungen im AK Innenstadt die Anwohner nicht beteiligt waren. „Dies hätte uns viel Kritik erspart“, betont Gsell. Er erinnert auch daran, dass der Arbeitskreis kein beschließendes Gremium sei und damit nicht das Recht gehabt habe, Aufträge zu vergeben. Bürgermeister Dirk Harscher räumte ein, dass der notwendige Beschluss des Gemeinderates zur Vergabe der Arbeiten nicht vorliege. Trotzdem dürfe man die Planung insgesamt nicht in Frage stellen. Zu Einwohner-Anfragen und Änderungswünschen meinte Heidi Malnati von der CDU, eine Änderung müsse doch noch möglich sein. Karin Heining, Fachgruppenleiterin der Stadtverwaltung bat den Gemeinderat, der vorliegenden Planung zuzustimmen, denn „eigentlich lässt sich nichts mehr ändern“, so der Tenor. Kai Horschig von den Freien Wählern hatte Bedenken wegen der vorgesehenen Poller. „Was passiert, wenn die Technik versagt und die Feuerwehr nicht mehr in die Straße einfahren kann?“ Außerdem meinte er, dass die endgültige Möblierung mit Bänken und Papierkörben erst im Laufe der Baumaßnahmen festgelegt werden könnte. Auch Thomas Kuri von der CDU meinte, dass die Fußgängerzone so zu gestalten sei, dass alle Geschäfte zufrieden seien. Soviel Spielraum müsse sein. In die gleiche Kerbe schlug auch Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN. Auf die Frage eines Anwohners, ob denn die Anordnung der Fußgängerzone rechtens sei, wurde von der Stadtverwaltung betont, dass eine Umnutzung nach dem Straßengesetz Baden-Württemberg nicht erforderlich sei, da der Fußgängerbereich im Bebauungsplan, der für das neue Gebäude auf dem Uehlin-Areal erstellt worden ist, ausgewiesen und damit ausreichend sei. Schließlich wollte Artur Cremans, nachdem er auch auf veränderte Planungswünsche hingewiesen hatte, wissen, wer von der Stadtverwaltung bereits Möbel und Geräte wie Sitzbänke und Laternen bestellt habe und wer dazu die Aufträge und Bestellungen getätigt hat. Aus seiner Sicht wurde an der Hauptsatzung und damit am Gemeinderat vorbei gehandelt, ärgert er sich. Da er von der Stadtverwaltung hierauf keine Antwort bekam, meinte er, er werde das Thema weiterverfolgen. Außerdem sagte er auch: „Wir wollen alle die Fußgängerzone, aber sie muss rechtlich sauber sein.“
Jacqueline Dumont, Fachgruppenleiterin für Bürgerservice, Familie und Soziales, wird die Stadtverwaltung verlassen. Sie übernimmt am 01. April die Aufgabe der Kämmerei in Schwörstadt.
Deutliche Worte findet Artur Cremans in einer persönlichen Erklärung im Gemeinderat. Er wundert sich, dass bei der Kandidaten-Liste der GRÜNEN für den kommenden Kommunal-Wahlkampf eine Bewerberin stehe, die vor Wochen, als sie in den Gemeinderat nachrücken sollte, einen wichtigen Grund angegeben hatte, das Mandat nicht annehmen zu können. Das Gremium habe damals die Begründung akzeptiert und eine Befreiung ausgesprochen. Nun versteht er, nur wenige Tage später, nicht, warum dieselbe Dame bei den GRÜNEN auf der Wahlliste steht. Ehrenfried Barnet wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und empfindet die Kritik Cremans’ wie folgt: „Das ist ein dicker Hund.“ Die betreffende Person sei krank gewesen und habe sich einer Reha unterzogen, betonte er. Da der Gemeinderat erst im Mai gewählt werde, könne diese Frau sehr wohl kandidieren, weil sie hoffe, bis dahin wieder gesund zu sein.
Wohlwollend hat der Gemeinderat die Pläne, in Gersbach eine Sternwarte zu errichten, aufgenommen. Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik beim Phaenovum-Schüler-Forschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, stellte dem Gemeinderat die Pläne des Vereins vor. Die Baukosten von rd. 120.000,- Euro sind durch Sponsoren und Zuschüsse bereits zusammengekommen, so dass das Projekt realisiert werden kann. Der Gemeinderat stimmte zu, nachdem auch der Ortschaftsrat Gersbach den Plänen positiv gegenüber steht.
Der Gemeinderat stimmt einer Umgliederung gemeindeeigener Grundstücke zwischen Maulburg und Schopfheim zu. Einem Grenzänderungsvertrag zur Umgliederung der Grundstücke 556, 559, 560, 561, 562, 562/1 und 562/2 von der Gemarkung Wiechs auf die Gemarkung Maulburg mit insgesamt 13.684 qm wird zugestimmt. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gemeinde Maulburg zur unentgeltlichen Übertragung der sich im Eigentum der Gemeinde Maulburg befindlichen landwirtschaftlichen Grundstücke 559/1 und 560/1 mit insgesamt 5.126 qm an die Stadt Schopfheim.
Ohne große Diskussion hat der Gemeinderat eine Verfügung des Landratsamtes zur Kenntnis genommen, in der die Stadt zur weiteren Einsparung und Weiterführung des Haushaltssicherungskonzeptes aufgefordert wird.
19. März 2019
Im Rahmen des bisherigen Ehrungsabends für Sportler und Blutspender soll in diesem Jahr erstmals eine Ehrung für ehrenamtliches Engagement, wie dies im Leitbild der Stadt im Jahre 2018 durch den Gemeinderat beschlossen worden ist, erfolgen. Bis zum 30. April können Anträge eingereicht werden.
Bei den deutschen Jugendmeisterschaften sprang der für den SC Hinterzarten startende Skispringer Quirin Modricker zu Gold und Bronze.
Die Turnerschaft Langenau trifft sich zur Jahreshauptversammlung. Für jede Menge Erfolg steht die mit 228 Mitgliedern stärkste Abteilung der Triathleten. Diese hat mit Markus Männer einen Bundesliga-Athleten, mit Katharina Möller eine Europa-Cup-Starterin in ihren Reihen. Außerdem zählen etliche Triathleten zum Landeskader Baden-Württemberg. Die scheidende Ortsvorsteherin Elke Würger ging nach ihrem Lob über den Verein auch auf die Klagen der Vorstandschaft über die maroden Sanitärbereiche der Sporthalle ein. Sie erwähnt, dass die Dringlichkeit der Sanierung hinter dem Bau des Kindergartens und des Bildungshauses zurückgesetzt worden sei. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder die 2. Vorsitzende Alexandra Schön in ihrem Amt.
Bei der Hauptversammlung des Schweigmatt Vereins zeigt sich, dass das Bad am letzten Maiwochenende geöffnet werden soll. Der Vorsitzende Thomas Jost meinte, dass im vergangenen, guten Sommer es immer schwieriger geworden sei, wegen den niedrigen Vergütungen ausreichend Badeaufsichten zu finden. Einstimmig wurde auch eine neue Vereinssatzung beschlossen, da viele Regelungen veraltet und der alte Vereinsname noch erhalten geblieben war. In weiteren Gesprächen mit Fachleuten soll nun geklärt werden, wie man die Gemeinnützigkeit erreichen könnte. Für die neue Saison sind die Weichen gestellt, denn mit der Bezuschussung der Stadt in Höhe von 26.000,- Euro (Regelzuschuss) und einmaligen 12.000,- Euro für den laufenden Betrieb sowie dazu noch einmal 15.000,- Euro für die defekte Umwälzpumpe konnte man vorerst eine Einigung erzielen. Die Ersatzpumpe soll Anfang April eingebaut werden. „Für das kommende Jahr muss auf jeden Fall ein Zuschuss-Erhöhungsantrag gestellt werden“, betonte Jost. Für den Kiosk muss in diesem Jahr auch ein neuer Betreiber gefunden werden. Verhandlungen laufen bereits. Die Wahlen bestätigten Thomas Jost als 1. Vorsitzenden, ins Amt des Vize wurde Frank Uhlin gewählt.
20. März 2019
Der Frühlingsanfang brachte einen schönen, sonnigen Tag.
In diesen Tagen investierte die VR-Bank einmal mehr viel Geld in Projekte ihrer Partner. Die Vertreter der Montfort-Realschule Zell, der Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim und der Maulburger Wiesental-Schule durften sich über einen stattlichen Zustupf von insgesamt 7.445,— Euro freuen, den ihnen Bankchef Bernhard Schlageter überreichte.
Die Boule-Spielgemeinschaft Le Cochonnet blickt in ihrer Mitgliederversammlung auf die sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr zurück. 2019 feiert man bereits das 25-jährige Bestehen. Der Vorsitzende Christoph Müller ist zuversichtlich, dass der Verein zusammen mit dem DRK ein neues Vereinsgelände bei der Anschluss-Unterkunft am Fahrnauer Bläsiweg bekommen wird. Die Gespräche und Planungen mit dem DRK seien konstruktiv und kooperativ verlaufen.
Bei der Stadthalle haben die Stadt und EnergieDienst eine neue Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Dies ist nun die zweite moderne Ladesäule in Schopfheim. Bei der neuen Ladesäule lassen sich zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufladen.
21. März 2019
Teamworx4 bereitet den 6. Wiesentäler Wasser-Lauf für Ende April vor. Neu ist dabei, dass erstmals vom Feldberg bis nach Basel eine Feuerwehr-Staffel starten soll. Derzeit wird auch versucht, dass sich die Basler und Riehener Feuerwehren an der Staffel beteiligen.
Jahreshauptversammlung bei der Museumsgesellschaft, zu der der Vorsitzende Harald Klemm eingeladen hatte. Der Verein hat den Großteil seines bis vor einem Jahr noch recht stolzen Vermögens aufgebraucht. Fast 40.000,- Euro hat die Auflösung des Museums im Krafft-Areal gekostet, das als Besuchermagnet Tausende von Interessenten über 15 Jahre lang angezogen hat. Da die Räumlichkeiten erst mit Verspätung an die Vermieterin übergeben werden konnten, mussten von Januar bis August 2018 außerdem 21.000,- Euro Miete bezahlt werden. Hinzu kamen Umzugs- und Transportkosten der Maschinen nach Mainz und in ein Schweizer Museum für weitere 20.000,- Euro. Die Kosten könnten sich noch reduzieren, wenn die Mainzer Linotype-Abnehmer den größten Teil des Maschinenparks, der bis zur endgültigen Montage zwischengelagert wird, selbst übernehmen. Harald Klemm wurde für zwei weitere Jahre wiedergewählt, ebenso sein Stellvertreter Gerd Woop.
22. März 2019
Die jüngste Ortschaftsratssitzung in Gersbach war mit 40 Besuchern außergewöhnlich gut besucht. Es ging dabei um die Auswertung der Lärm-Tagebücher über die Windkraft-Anlagen. Acht Dorfbewohner hatten die Tagebücher geführt. Auf die 90 Tage bezogen waren an 25 Tagen keine Beschwerden zu verzeichnen. Darüber hinaus gab es an einem Tag bis zu fünf Beschwerden. Nachdem die Eintragungen mit dem Betrieb der Windkraft-Anlagen verglichen wurden, konnte man feststellen, dass die Anlagen desto lauter wurden, je mehr Leistung sie erbrachten. Auch wurden die Geräusche je nach Witterung unterschiedlich wahrgenommen. Deutlich wurde auch, dass die Geräusche in den einzelnen Häusern je nach Standort unterschiedlich empfunden wurden, z.B. in Dachwohnungen oder im Erdgeschoss liegende Wohnungen. Der Ortschaftsrat beschloss danach, das Landratsamt aufzufordern, den Betreibern der Windparks am Rohrenkopf und am Glaserkopf Kontrollen mit einer Überwachungskamera mit Bild und Ton für die Dauer von mindestens einem Jahr zur Auflage zu machen. Weiter bittet der Rat die Stadt um Unterstützung gegenüber der Genehmigungsbehörde.
Die Bürgerinitiative „Attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“ hat den Nagolder Finanz-Bürgermeister in die Alte Scheune eingeladen, um von ihm zu erfahren, wie seine Stadt die Innenstadt erfolgreich wiederbelebt hat und was man davon in Schopfheim lernen könnte. Nagold hat über 20 Jahre hinweg ein Verschönerungsprogramm, das satte 60 Mio. Euro gekostet hat, lanciert, darunter die Landesgartenschau im Jahre 2012. Bei der anschließenden Diskussion gab es Respektbezeugungen für die visionäre Nagolder Stadtentwicklung, andererseits aber auch Skepsis bei Bürgern, Gemeinderäten und Gewerbetreibenden, in wie weit dies ein Vorbild für Schopfheim sein könnte. Bürgermeister Dirk Harscher meinte auf eine entsprechende Frage des Moderators: „Die Aufenthaltsqualität in der Stadt muss verbessert werden. Ich werde einen 10-Jahresplan in die Wege leiten. Im Frühling gibt es eine Klausurtagung mit dem Gemeinderat.“ Nagold habe den Beweis erbracht, dass Fußgängerzonen nicht nur ein Planungsinstrument für eine Großstadt seien, sondern auch andernorts Sinn ergeben, genauso wie eine Ortsbildentwicklung.
Die Verantwortlichen des Musikvereines Fahrnau blicken während der Jahreshauptversammlung auf ein Jahr zurück. Es war die letzte Versammlung, bei der der Dirigent Gordon Hein eine musikalische Bilanz zog. Er wird den Verein nach dem Frühjahrskonzert Ende April verlassen. Der scheidende Dirigent lobte den Musikverein und wünschte weiterhin gutes Musizieren, um Spitzenleistungen zu erzielen. Wer sein Nachfolger sein wird, wurde nicht bekannt gegeben. Einstimmig wiedergewählt wurde die Vorstandsspitze um Benjamin Brenzinger und seinen Vize Patrik Bender.
23. März 2019
Bisher glitzerte Chromstahl und Lack bei der Auto-Ausstellung des Gewerbevereins in der Stadthalle. Die vier Autohändler König, Tröndle, Böhler und Gottstein sind in diesem Jahr allerdings nur in ihren jeweiligen Autohäusern anzutreffen. Es könnten - so die Autohändler - so viel mehr Fahrzeuge und auch Gebrauchtwagen gezeigt werden, als dies bisher im Stadthallen-Umfeld möglich gewesen sei.
In „Bruetschis Heubühne“ spielt man Max Frischs „Biografie — ein Spiel“, womit die Spielbühne Premiere feiert. Das Stück wird noch an acht weiteren Terminen in Enkenstein zu sehen sein. Regie führte Wolfgang Künzel.
Ortsvorsteher Ino Hodapp fühlt sich vom Landratsamt hintergangen. Er musste erfahren, dass der Landkreis eine Anschlussunterbringung von 20 Personen im Markus-Pflüger-Heim vorgenommen hat. „Die Landrätin hat uns versprochen, dass das Markus-Pflüger-Heim für die Anschlussunterbringung nicht in Frage kommt“, ärgert er sich und erinnert daran, dass auch 30 unbegleitete Jugendliche in der Unterkunft wohnen würden. Er ist verärgert, weil die Ortsverwaltung darüber nicht informiert wurde.
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schopfheim unter dem Kommandanten Lutz Hofer. Im Berichtsjahr gab es 31 Brandeinsätze, 21 Alarme durch Brandmelde-Anlagen, 69 technische Hilfeleistungen und 36 Hilfeleistungen bei Sturm und Unwetter. 25 Hilfeleistungen beschäftigten sich mit Menschenrettung, vier bei Gefahrgut-Beseitigung und drei bei Tiereinsätzen. 33 Öl-Einsätze,21 Brandsicherheitswachen und 16 sonstige Alarme zeigen das Spektrum, das die Wehr zu bewältigen hatte. Neue Technik und Sicherheit kosten auch Geld - so erhielt die Abteilung Langenau einen Mannschafts-Transportwagen und der Kauf einer neuen Drehleiter wurde durch den Gemeinderat beschlossen. Dieses neue Fahrzeug soll am 01. Mai in Dienst gestellt werden. „Ich bin aus eurer Mitte und das möchte ich auch bleiben“, betont Bürgermeister Dirk Harscher, wobei er betont, dass das freiwillige Engagement der Feuerwehr die Sicherheit der Bevölkerung rund um die Uhr garantiere. Für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurden mit dem Ehrenkreuz des Landes Baden-Württemberg in Silber Christiane Kerscher, Wolfgang Maier, Mike Markstahler, Jörn Zillger und Hans-Georg Weniger ausgezeichnet. Mit dem Ehrenkreuz in Gold für 40-jährige Tätigkeit wurden Zeno Haselwander, Walter Keller, Frank Metzger und Stefan Deiß durch Kreisbrandmeister Christoph Glaisner gewürdigt. Nachdem Uwe Horschig die Feuerwehr zum 28. Dezember verlassen hat, war ein Nachfolger des Stellvertretenden Kommandanten zu bestimmen. Andreas Lenz wurde bei den Wahlen mit 81 von 145 gültigen Stimmen zum neuen Stellvertretenden Kommandanten gewählt. Es gab bei der Feuerwehr erstmals auch das Ehrenzeichen in Bronze für 15-jährigen Dienst in der Wehr. Dieses wurde an 30 Feuerwehrkameraden ausgehändigt.
Von einem positiven Jahr spricht die Vorsitzende des Gesangvereins Fahrnau, Susanne Roßbach-Bill, während der Jahreshauptversammlung. Zwar habe der Dirigent Krastin Nastev den Chor verlassen, doch glücklicherweise hatte man mit Monika Zauter bereits jemand, der den Chor sogleich übernahm. Die Wahlen bestätigten die 2. Vorsitzende Vanessa Wanninger sowie den Kassierer Karl Schäfer.
Zu einer wüsten und auch gefährlichen Schlägerei kam es am frühen Morgen auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Haltestelle Schopfheim West. Zwei junge Frauen und ein junger Mann zwischen 16 und 18 Jahren wurden grundlos von einem 19 Jahre alten Mann und seinem Freund angepöbelt. Die Angreifer wollten den 18-Jährigen ins Gleisbett stoßen, fielen aber mit ihrem Opfer gemeinsam auf die Geleise. Die Polizei konnte den 19-Jährigen bei einer Fahndung festnehmen.
Jahreshauptversammlung bei der Schützengesellschaft Wiechs um den Oberschützenmeister Jörg Pfeifer. Beim Kassenbericht war zu erfahren, dass Sturmschäden und Einbruchsschäden am Schützenhaus zu nicht vorhergesehenen Ausgaben geführt hatten. Gespannt war man auf die Bekanntgabe des neuen Schützenkönigs. Andreas Mößner darf diese Ehre entgegennehmen. Auf Platz 2 landete Tanja Klemm. Bei den notwendigen Wahlen wurde der 2. Vorsitzende Tobias Reichert wiedergewählt. Neue Ehrenmitglieder wurden Anita Wiedemann, Edgar Fehr und Rainer Bublitz.
Jahreshauptversammlung beim Kaninchenzuchtverein Fahrnau. Für ihre Treue wurden Irmgard Kahnau und Zuchtwart Christian Binoth zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bei den turnusmäßigen Wahlen erhielt der Vorsitzende Markus Jäckh eine weitere Bestätigung.
Der Angelsportverein säuberte am „Tag des Gewässers“ die Wiese von Hinterlassenschaften. Insgesamt - so scheint es - wird nach den Worten der Angler aufmerksamer mit Unrat umgegangen. Der gesammelte Müll war geringer als bisher bei ähnlichen Säuberungen.
24. März 2019
Das Ensemble „Düil“ spielt bei der Eichener Sonntagsmusik traditionelle irische Stücke, Tänze und Balladen. Der Publikumsansturm war rekordverdächtig.
25. März 2019
In der jüngsten Enkensteiner Ortschaftsratssitzung kann Ortsvorsteherin Eva Brutschin Gerhard Weniger für 25-maliges Blutspenden ehren.
Seit einem halben Jahr müssen Anwohner an der B317 auf eine Lärmschutzwand verzichten. Das Regierungspräsidium ließ die Lärmschutz-Elemente demontieren, um die ganze Wand zu sanieren. Was eigentlich schon im vergangenen Dezember abgeschlossen sein sollte, wird zur Realisierung bis Ende April oder Anfang Mai in Aussicht gestellt. Anwohner an der B 317 empfinden den Lärm, der insbesondere nachts hoch ist, als nicht mehr weiter hinnehmbar. Bevor jedoch die Lärmschutzelemente eingesetzt werden, müsse zunächst der Korrosionsschutz an den Stahlstützen erneuert werden, so die Behörde.
Voll des Lobes ist der Verwaltungsausschuss über den Bericht von Dagmar Stettner, der Leiterin des Senioren-Büros. Nach einem eindrucksvollen Vortrag von Stettner meinte Artur Cremans von der SPD: „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir einer weiteren Förderung bis Ende 2022 zustimmen werden.“ Heidi Malnati meinte an die Senioren-Büroleiterin: „Sie sind ein richtiges Zugpferd und nehmen die Leute mit.“ „Die professionelle Begleitung von Ehrenamtlichen wird an Relevanz gewinnen“, meinte Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN. Er bemerkte aber auch, dass Ratssitzungen nicht barrierefrei erreichbar seien.
Die KITAs mit drei oder mehr Gruppen dürfen künftig jeweils eine Hauswirtschaftskraft einstellen. Dies beschloss der Verwaltungsausschuss. Allerdings zog der Antrag auch Stirnrunzeln nach sich. Ehrenfried Barnet machte kein Hehl daraus, dass er es „daneben“ finde, eine Hauswirtschaftskraft auch für die Zubereitung des Frühstücks einzustellen. „Es läuft darauf hinaus, dass der Staat für alles zuständig ist“, meint Barnet weiter. „Ich stimme Barnet zu“, sagte auch Teresa Bühler-Klein von der SPD. Die Verrechnungsstelle für katholische Kindergärten hatte für die freien Träger bei der Stadt beantragt, die Förderung von 13,75 Wochenstunden für eine Hauswirtschaftskraft zu übernehmen. Wilhelm Tholen, Ortsvorsteher von Raitbach, fühlt sich in den Ortsteilen benachteiligt, weil dort Kindergärten nur mit einer Gruppe bestünden. „Die Allgemeinheit muss vieles übernehmen, was eigentlich selbstverständlich ist“, meint Kai Horschig von den Freien Wählern. Heidi Malnati von der CDU schloss sich den Worten von Artur Cremans an, der im Interesse der Kinder zur Zustimmung aufgerufen hatte.
Der Ausschuss für Bau, Umwelt und Technik bringt den neuen Kindergarten im Oberfeld auf den Weg. Bernd Benz vom Bauamt stellte die Pläne vor. Danach wird das zweigeschossige Flachdach-Gebäude eine Gesamtfläche von 900 qm aufweisen. Hier finden Kinder über drei Jahre und Kinder jünger als drei Jahre (insgesamt bis zu 80 Kinder) Platz. Neben den Gruppenräumen gibt es Zimmer für Essensausgabe, für Ruhe- und Schlafbereich und andere Fachräume. Die einzigen kritischen Worte fand Ehrenfried Barnet zur Aufteilung der Parkplätze.
Keine Zustimmung gibt es im Bauausschuss für die geplante Umwandlung der früheren Pizzeria „California“ in Gündenhausen zu einer Spielhalle. Das Vorhaben auf der Gänsmatt steht in Konkurrenz mit einer geplanten Spielothek in der Johann-Sutter-Straße. Diese wurde ursprünglich abgelehnt, der Betreiber hatte dagegen allerdings erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Nun befürchtet SPD-Stadtrat Thomas Gsell auch beim Projekt auf der Gänsmatt, „dass uns das Gericht wieder in die Parade fährt.“
26. März 2019
Was zunächst aus Not geboren war, entpuppte sich als ein gelungenes Konzept, so die Autohändler. Es herrschte bei der Auto-Ausstellung stets reger Besucherzuspruch. Falls es künftig wieder einen dezentralen Auto-Samstag geben sollte, gebe es ja die Möglichkeit, weitere Autohäuser in Gündenhausen und Langenau dazuzugewinnen.
Der Geschäftsführende Vorstand der Baugenossenschaft, Sebastian Pfeifer, verlässt das Unternehmen nach 10 Jahren zum 01. August. Leonhard Manthei wird seine Arbeit am 01. Mai beginnen, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Lang mitteilte. Der neue Geschäftsführende Vorstand war bisher Teamleiter für die Verwaltung von Wohnungs-Eigentümergemeinschaften bei einer großen Firma in Freiburg.
Über 700 Besucher kommen zu einer „Nacht der Musicals“. Das Publikum wurde während zwei Stunden in die glitzernde Welt der Musicals entführt. Am Schluss gab es stehende Ovationen.
„Die Stadt verliert mit Ihnen ein Gesicht, das für Jahrzehnte im Vorzimmer des Bürgermeisters prägend war. Schade, dass Sie auch mir nicht noch ein paar Jahre zur Verfügung stehen“, so Dirk Harscher bei der Verabschiedung von Silvia Fricker in den Ruhestand. Er könnte von ihrem Wissen und Können, ihrem Organisationstalent, ihrer Ruhe und ihrer freundlichen Gelassenheit gewiss profitieren, meint der Bürgermeister. Silvia Fricker begann 1970 eine Lehre bei der Stadtverwaltung. Über Stationen wie Finanzverwaltung und Bauamt kam sie schließlich im August 1985 ins Sekretariat des Bürgermeisters. Sie wurde mit dem silbernen Dukaten der Stadt ebenso ausgezeichnet wie Dieter Henrich, der 46 Jahre im Bauhof der Stadt tätig war. Nachdem er als Stadtarbeiter eingestellt worden war, wechselte er 1982 in Bereich Abwasser und seit 1993 kennt man ihn als Fahrer der Kehrmaschine, der sich um die Sauberkeit in der Stadt sorgt.
27. März 2019
In einer kleinen Feierstunde wurde dieser Tage nach 33-jähriger Mitarbeit im AK Städtepartnerschaften Hans Moser von Bürgermeister Harscher verabschiedet. Hans Moser war einer der Gründungsväter der Städtepartnerschaft mit Ronneby. In vier Arbeitsgruppen sind die Partnerschaften aufgeteilt, wobei Hans Moser bisher die Gruppe Ronneby präsidierte.
Die Modekette Miller & Monroe, die vor nicht allzu langer Zeit den Vögele-Markt auf der Gänsmatt übernommen hatte, schließt die Pforten. Nun will der benachbarte REWE-Markt einen Getränke-Markt in den Räumen einrichten. Miller & Monroe hatte Insolvenz angemeldet.
28. März 2019
Das Gersbacher DRK hat in der Hauptversammlung Jahresbilanz gezogen. Dabei wurde natürlich das Geschenk von zwei Fahrzeugen erneut erwähnt. Für 35-jährige Zugehörigkeit zum DRK durfte Gerhard Deiß das Treueabzeichen in Silber entgegennehmen.
Bürgermeister Dirk Harscher wird von der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Mittleres Wiesental für die nächsten fünf Jahre zum Verbandsvorsitzenden gewählt.
29. März 2019
Die Saatkrähen im Stadtpark lassen sich nur schwer vertreiben. Das Problem beschäftigt das Ordnungsamt der Stadt seit Jahren. Lautsprecheranlagen, die vor Wochen in den Bäumen montiert wurden, zeigten nur bescheidene Erfolge. Ein Falkner wurde auch angesprochen, ob er tätig werden könnte. Er lehnte dies jedoch ab, da bei einer so großen Kolonie die Krähen sich zusammenrotten und der Falke am Ende selbst zur Beute würde.
„Wir hatten uns mehr erhofft“, meint der Fußball-Vorsitzende Thomas Schulz in seinem Jahresrückblick während der Generalversammlung. Eigentlich wollte die 1. Mannschaft in diesem Jahr um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen, doch zur Zeit steht sie nur auf Platz 8 in der Kreisliga A. Dennoch soll auf lange Sicht die 1. Mannschaft wieder in der Bezirksliga etabliert werden. Tessy Reda kündigte dazu auch Neuzugänge an. Damit das Umfeld stimmt, wird das Projekt „Sportheim-Neubau“ gemeinsam mit dem Gesamtverein vorangetrieben. Im Amt bestätigt wurden durch die Wahlen der Stellvertretende Abteilungsleiter Tessy Reda und der Spielausschuss-Vorsitzende Marco Cammarano.
30. März 2019
Der katholische Schülerhort St. Michael muss wegen Personalmangels ab 03. April bis auf Weiteres schließen. Für den Hortbetrieb würden mindestens zwei Erzieherinnen benötigt. Da eine Mitarbeiterin die Einrichtung zum Monatsende verlassen wird, wurde die Stelle mehrfach ausgeschrieben, wobei eine Nachfolge bisher nicht gefunden werden konnte. Zudem hat die Leitung des Schülerhortes ebenfalls gekündigt. Derzeit werden 20 Kinder im Grundschulalter am Nachmittag betreut. Wo diese Kinder unterkommen können, ist bisher nicht abschließend geklärt.
Seit vergangenem November ist der Waldkindergarten mit der Gruppe „Pusteblume“ heimatlos. Die bisherige Schutzhütte war von Schimmel befallen und musste abgebrochen werden. Eine neue Schutzhütte wird 200.000,- Euro kosten. Die neue Hütte soll etwa 200 m unterhalb des jetzigen Standortes entstehen und ebenfalls aus Holz gefertigt sein. Über das Vorhaben wird der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung zu entscheiden haben.
Im Kleinen Saal der Stadthalle hält der VdK-Ortsverband Schopfheim die diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Erhard Schöpflin berichtet, dass er neben den Vorstandssitzungen über 100 persönliche Beratungen durchgeführt hat. „10 Jahre intensiver Vorstandsarbeit sind nun genug“, betont er und stellt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Ebenso hört der 2. Vorsitzende Martin Greiner auf. Für diese beiden Positionen stellte sich niemand zur Verfügung, sodass die Kassiererin Annette Volkert, die Schriftführerin Gerlinde Gerspach und die Frauen-Vertreterin Gabriele Waßmer den kommissarischen Vorstand bilden. Das goldene Treueabzeichen mit Brillant erhielten Karl Fliegauf und Karl Seger für ihre 70-jährige Zugehörigkeit zum VdK.
31. März 2019
300 Besucher sind in der Stadthalle beim Blasmusikkonzert von „Holger Mück und seinen Egerländer Musikanten“.
01. April 2019
Kein Aprilscherz ist ein Interview von Nicolai Kapitz, Badische Zeitung, mit der Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen zu ihrer Rolle und der des Ordnungsamtes an Fasnacht. Sie meinte, dass sie die Vorwürfe der Fasnächtler schon getroffen hätten und betonte, dass sie es nicht verstehe, warum man das so dramatisieren musste. „Natürlich sind auch bei uns Dinge nicht gut gelaufen, aber wir waren immer gesprächsbereit“, betonte sie. Es gebe immer zwei Interessengruppen, sei dies bei Maischenken, Fasnachtsfeuern oder ähnlichen Veranstaltungen. Dabei verteidigte sie die Haltung des Ordnungsamtes, das — wie sie sagt — nach einer Checkliste Veranstaltungswünsche und -vorstellungen abarbeite.
Der Gemeinde-Wahlausschuss tagt, um über die Zulassung der eingereichten Wählerlisten für die Kommunalwahl (Gemeinde- und Ortschaftsräte) zu entscheiden. Wenn man gedacht hatte, es gebe eine Formsache, so sah man sich in diesem Jahr getäuscht: Das Gremium schloss die von der Partei DIE LINKE eingereichte Liste wegen eines Formfehlers von der Wahl aus. Die notwendigen Unterstützungsunterschriften wurden nicht in ausreichender Zahl eingereicht. Bei einer nachgereichten Unterschrift zeigte sich, dass die betreffende Person in Schopfheim nicht wahlberechtigt ist. Für alle andern eingereichten Vorschläge hatte das Gremium keine Beanstandungen. Somit sind fünf Listen für die Gemeinderatswahl zugelassen: CDU, SPD, GRÜNE, Unabhängige und Freie Wähler. Für die Ortschaftsräte lagen insgesamt neun Vorschläge vor, die vom Gremium allesamt genehmigt wurden.
02. April 2019
Die Kreistagsfraktion der SPD besuchte dieser Tage das „Schatz-Stübli“ der AWO.
Heute wird darüber berichtet, dass etwa 30 Teilnehmer einer Weiterbildungs-Veranstaltung der FDP-nahen „Friedrich-Naumann-Stiftung der Freiheit“ im Kaffeecenter in Langenau waren, um sich informieren zu lassen. Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete der FDP, Dr. Christoph Hoffmann. Klaus Fleck, der 1982 erstmals nach Kamerun reiste, berichtete über ein Schlüsselerlebnis, das dazu geführt hatte, die Direktvermarktung ins Leben zu rufen. Heute können sich etwa 6.000 Menschen durch den Kaffee-Export eine Existenzgrundlage sichern. Im Laufe der Jahre entstanden weitere Hilfsprojekte sowie die garantierte sechsjährige Schulzeit für 130 Analphabeten. In der lebhaften Aussprache kamen die großen Probleme wie Überbevölkerung, Hunger, Wasserversorgung, Krieg, Gesundheit und Bildung zur Sprache. Hoffmann sprach sich für neue Leitlinien in der Entwicklungspolitik aus, die nur durch multilaterale und bilaterale Systeme im internationalen Verbund geschehen könnten.
Vergangenes Wochenende hatte der Musikverein Raitbach Generalversammlung um die Vorsitzende Susanne Greiner. Der MV Raitbach geht nun eine Kooperation mit der Musikschule Mittleres Wiesental ein.
Schlag-, Tasten-, Zupf-, Streich- und Blech- sowie Holzblasinstrumente können dabei erlernt werden. Bei den Wahlen wurde Susanne Greiner ebenso bestätigt wie Martin Sprich und Peter Grass. Sie lenken das Vereinsschiff weitere zwei Jahre.
03. April 2019
Bürgermeister Dirk Harscher führt eine Bürgersprechstunde ein, die am 02. Mai erstmals stattfinden wird.
Am 29. und 30. Juni wird es dieses Jahr doch wieder ein „Städtlifest“ geben. „Neue Ideen zur Finanzierung des Festes sind angedacht“, so der Organisator Roland Steinebrunner.
In den Hegeringen Wiesental und Kleines Wiesental innerhalb der Jägervereinigung badischer Jäger fanden Wahlen für die Hegering-Leitung statt. Im Hegering Wiesental mit 88 Mitgliedern in 24 Revieren zwischen Schopfheim und Zell wurde Christine Spickermann zur neuen Hegering-Leiterin gewählt. Der stellvertretende Hegering-Leiter Peter Meßmer wurde im Amt bestätigt.
04. April 2019
Um den Vorsitzenden Gottfried Hintner traf sich der Tanzkreis Schopfheim vor einigen Tagen zur Jahreshauptversammlung. Aus persönlichen Gründen hatte der Vorsitzende schon seit geraumer Zeit seinen Rücktritt angekündigt. Auf die Nachfolge vorbereitet wurden dann Heidi Kolodziej als neue Vorsitzende und Ingo Lange als deren Stellvertreter von der Versammlung gewählt.
Mit Entsetzen reagieren Eltern, die ihre Kinder im katholischen Schülerhort betreuen ließen. Die Schließung der Einrichtung hat sie unvorbereitet getroffen. Sie üben einerseits Kritik an der Informationspolitik der Kirche, andererseits aber auch an der Haltung der Stadt Schopfheim, weil diese die Verantwortung für eine Ganztages-Betreuung auf private Träger abwälze. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger kann nicht erkennen, dass die Kinderbetreuung in Schopfheim rückständig wäre, auch könnten die Kinder aus Schopfheim in der Dr. Max-Metzger-Schule betreut werden. Problematisch ist allerdings eine Ganztages-Betreuung der Schüler aus den Ortsteilen. In dieser Woche wird es zu einem klärenden Gespräch mit den Eltern und Bürgermeister Harscher kommen.
Mit dem Schauspiel „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde in der Fassung von John von Düffel beendet die Kultur-Kooperation die Saison 2018/2019. Die Produktion der Theatergastspiele Fürth wird von der Rezensenz als „dichter Theaterabend mit erstklassigen Schauspielern“, den die Zuschauer mit starkem Beifall quittierten, beschrieben.
Dieser Tage verstarb Klaus Berger im Alter von 77 Jahren. Er galt einst als größtes Talent und bester Tennisspieler Schopfheims und der Region. Er war der erste Gewinner der Swiss Indoors in Basel im Jahre 1970. In der Reihe dieser Gewinner erscheinen auch Namen wie Boris Becker, Michael Stich, Björn Borg, Ivan Lendl. um nur Einige zu nennen.
05. April 2019
Die Stadt will zum 01. Juli im Markus-Pflüger-Heim in Wiechs leerstehende Räume für die Anschluss-Unterbringung von maximal 20 Personen anmieten. Die Miete ist zunächst auf drei Jahre beschränkt. Angemietet wird das 1. Geschoss im Haus Dinkelberg. Zuletzt waren darin unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. Die Miete - so ist zu lesen - beläuft sich auf knapp 6.000,- Euro im Monat.
Die Fußballer des SVS und des FV Fahrnau wollen ab Saison 2019/20 im Jugendbereich gemeinsam auftreten. Diese Kooperation betrifft zunächst die A-Junioren, die einen gemeinsamen Trainings- und Spielbetrieb bestreiten sollen. Denkbar wäre auch, dass ab kommender Saison bei der B-Jugend Ähnliches angepeilt wird. Für beide Vereine - so liest man - ist es denkbar, die Möglichkeit eines gemeinsamen Jugend-Fördervereins (JFV) in Betracht zu ziehen.
In Langenau gesteht eine Frau drei Einbruchsversuche am Vereinsheim des Langenauer Tennisclubs.
Das THG bereitet sich in diesem Jahr auf das 250-jährige Jubiläum der Lateinschule und auf das 50-jährige Jubiläum des THG an jetziger Stelle vor.
Jahreshauptversammlung beim SVS. Mehr als 1.000 Mitglieder zählt der Verein, wovon fast 500 Kinder und Jugendliche sind. Bürgermeister Dirk Harscher hatte keine Mühe, die turnusmäßigen Vorstandswahlen über die Bühne zu bringen. Dietmar Matt und Tesfaldet Reda wurden ebenso einstimmig wiedergewählt wie Jürgen Lauber als Hauptkassierer und Schriftführer. Für 25-jährige Treue zum SVS gab es sechs Ehrungen. Gar 50 Jahre gehören Heinrich Faller, Jürgen Hauser, Jürgen Pfeiffer, Ulrich Röttel und Barbara Sandvoss dem Verein an. Die Neubau-Finanzierung des Sportheimes sei noch nicht ganz gesichert, dennoch liege der „Rote Punkt“ vor. Mit dem Bau könnte somit begonnen werden.
Rückblick halten die Mitglieder der „Latschi-Clique“ Gersbach bei ihrer Jahreshauptversammlung. Die Clique besteht aus 28 aktiven und 95 passiven Mitgliedern. Auch die Wahlen ändern am Vorstand nichts. 1. Vorsitzender bleibt Ralf Heidebrecht, als Stellvertreter löst Florian Streich nach acht Jahren Sina Brugger ab.
06. April 2019
Das Markgräfler Tagblatt interviewt Bürgermeister Dirk Harscher und zieht eine erste Bilanz nach 100 Tagen im Amt.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des 28 Mitglieder starken Fördervereins Kindergarten am Marktplatz wurde auch über die Auflösung oder über ein Einfrieren der Tätigkeit nachgedacht. Für das Weitermachen entschied man sich jedoch, nachdem sich Wiebke Wahl in letzter Minute bereit erklärte, den verwaisten Posten der Kassiererin zu übernehmen. Allerdings konnte auch bei dieser Hauptversammlung der seit Jahren nicht mehr besetzte Posten eines 2. Vorsitzenden nicht belegt werden.
20 Jahre nachdem sich Sabina Meier mit einem Fotostudio in der Wehrer Straße selbstständig gemacht hat, schließt sie es jetzt. Vor etwa 40 Jahren hatte die frisch ausgebildete Fotografin im damaligen „Foto-König“ in der Hauptstraße erstmals Schopfheimerinnen und Schopfheimer fotografiert. Über 40 Jahre hinweg ließen sich Menschen unserer Stadt von ihr mal offiziell für Fotos, mal ganz privat bei Fototerminen mit Kind, Freund, Familie in den Sucher nehmen. Viele Stammkunden der letzten Jahrzehnte wollen sich nochmals ein Bild von der Fotografin ihres Vertrauens machen lassen, was dazu führt, dass es in den letzten Tagen im Studio hoch hergeht. Sabina Meier meinte, dass heute ständig jeder eine Kamera mit dem Handy griffbereit halte, gleichwohl vertrauten viele Menschen für wichtige Momente im Leben dem Profi. Das „Selbst-Knipsertum“ wie beispielsweise bei der Hochzeitsfotografie habe sich jedoch stark bemerkbar gemacht.
Beim „Tag der offenen Tür“ im neuen Seniorenhaus Schopfheim (ehemals ProCurand) herrscht riesiger Informationsbedarf. Zahlreiche Menschen nutzen die Gelegenheit, um sich über die künftigen Angebote in diesem Haus zu informieren.
Das THG sucht im Jubiläumsjahr zur Aufarbeitung der Schulgeschichte Ehemalige als Zeitzeugen.
Rund 350 Pferde waren beim diesjährigen Frühlingsturnier bei 900 Starts auf dem Gestüt Sengelen zu bewundern.
Die Mitglieder des Bruuchtumsverein Eie halten bei ihrer Jahreshauptversammlung im ehemaligen Farrenstall in Eichen Jahresrückblick. Wie Wolfgang Bühler darlegt, sind noch keine Entscheidungen über die Zukunft des Museums getroffen worden. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde der 1. Vorsitzende Hanspeter Tschamber wiedergewählt.
07. April 2019
Zur Einstimmung auf die Karwoche und den Karfreitag konzertiert das Vokalensemble Cappella Leonis unter der Leitung von Andreas Mölder in der Kirche St. Bernhard. Die Gemeindereferentin Helga Bing aus Lörrach steuerte mit ihren Texten geistliche Impulse bei, die von ihr und der Lektorin Barbara Schmid gelesen wurden. Ein Konzert mit Werken von Palestrina, Allegri, Hauptmann, Lotti, Monteverdi u.A., das mit Spiritualität die zahlreichen Zuhörer tief beeindruckte.
Zum Jahreskonzert hat das Harmonika-Orchester Schopfheim in den Saal der Waldorfschule eingeladen. Monika Müller dirigierte das Aktiv-Orchester und durfte mit ihren Akteurinnen und Akteuren für das temperamentvolle Potpourri beliebter und teils unbekannter Melodien reichen Applaus entgegennehmen. Die weiteren Orchester des Vereins dirigierten Frank Rabis und Bettina Knittel.
Zu einem Gottesdienst trafen sich in der evangelischen Stadtkirche Frauen und Männer, die ihre 50., 60. oder 70. Konfirmation feiern durften.
Forsche Elternaussagen zur Schließung des katholischen Schülerhortes stoßen im Gemeinderat auf Kritik. Die zwischenzeitlich gefundene Lösung habe jedoch nur vorübergehenden Charakter; zum Schuljahresbeginn müsse eine dauerhafte Regelung gefunden sein, so Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung.
Artur Cremans geriet bei der heutigen Sitzung des Gemeinderates zum Thema „Uehlin-Häuser“ in Harnisch. Er meinte, dass dem Gemeinderat jetzt endlich mal der Kragen platzen müsse. Das erste Quartal des Jahres sei vorbei und noch immer tue sich nichts in der Frage, ob das Denkmalamt dem Abriss der Gebäude zustimme oder nicht. „Meine Geduld ist am Ende“, betont der Fraktionsvorsitzende. Er plädiert dafür, dass die Stadt eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Behördenwillkür einreichen sollte. Bürgermeister Dirk Harscher erklärte, dass diese Woche wohl mit einer Entscheidung zu rechnen sei. Diese könne für die Stadt aber „nicht so positiv“ ausfallen, betont er.
08. April 2019
Die Ausbildungsbörse im Berufsschulzentrum am Wochenende war ein voller Erfolg. Rund 800 Besucher kamen, um sich über die Angebote zu informieren. Die meisten der jungen Besucher, so die Organisatorin Sonja Eßer, seien in Begleitung ihrer Eltern gekommen. Bürgermeister Dirk Harscher machte sich zusammen mit Rektor Bernhard Stockmar und Rektor Ralf Dierenbach sowie dem städtischen Fachbereichsleiter Jürgen Sänger bei einem Rundgang ein Bild vom breiten Angebot an Ausbildungsplätzen.
In mehreren Städten des Landkreises gibt es Vorstöße, mit City-Tarifen mehr Menschen für kurze Strecken in Bus und Bahn zu lotsen. Am weitesten fortgeschritten sind diese Pläne in Lörrach. Entschieden ist jedoch noch nichts. RVL-Geschäftsführer Frank Berninghausen meinte, dass subventionierter City-Tarif nicht abgelehnt werde. „Wir forcieren das Thema aber nicht und formen auch keinen Flickenteppich lokaler Lösungen.“ In Schopfheim hat die SPD-Fraktion bereits in einem Antrag angeregt, den City-Tarif zu prüfen.
Die Schopfheimer Durlum-Gruppe hat sich mit der Übernahme der Georg Haag AG und deren 60 Mitarbeiter vergrößert. Haag ist Hersteller im Bereich von Metalldecken, Ladenregalen und Metallbau mit Standort in Beromünster im Kanton Luzern/Schweiz.
Der Gemeinderat wählte ein Ingenieur-Büro aus Karlsruhe als Projekt-Steuerer für den Campus Friedrich-Ebert-Schule. Für rd. 479.000,- Euro vergab der Rat den Auftrag an diese Ingenieur-Gruppe. Außerdem sind die Planungen für die Elektrotechnik für rd. 640.000,- Euro an eine Firma aus Bad Nauheim vergeben worden. Die Kosten wurden von einigen Gemeinderäten hinterfragt. Die Leiterin des städtischen Gebäudemanagements, Marlene Ehrhardt, meinte, dass ein Projektsteuerer Tendenzen vor allem von Teuerung erkennen und gegensteuern könne. Der Projektsteuerer könne auch koordinieren und die Partner anleiten und ggf. Forderungen durchsetzen.
09. April 2019
Schulen, Kindergärten und Vereine bedachte die VR-Bank Schopfheim-Maulburg bei ihrer jährlichen Spendenaktion. Aus dem bundesweiten Topf des Gewinnsparvereines flossen im abgelaufenen Jahr 40.297,- Euro an Spenden ins Wiesental. Der Bankchef Bernhard Schlageter und Ines Niederschuh konnten 35 gemeinnützige Organisationen, Schulen, Vereine in der vergangenen Woche begrüßen und ihnen zugedachtes Geld überreichen.
10. April 2019
Die Ära der Auftritte im Schweigmatter „Wildhouse“ gingen 2018 zu Ende, so der Verein „Jazz und Blues Südbaden exbluesive“. Trotzdem will man auch 2019 durchstarten und deutsche und internationale Stars ins Dreiländereck holen. „Es gibt mehrere Lokationen, mit denen wir uns inzwischen angefreundet haben“, erklärten Manfred Bockey vom Verein, Klaus Deuss und Klaus Fleck. Neben St. Agathen in Fahrnau hat man mit der „Krone“ in Tegernau und der „Eiche“ in Utzenfeld geeignete Räume gefunden. Höhepunkt der Konzertsaison wird zweifelsohne das Blues-Festival mit vier Bands im Stadtpark Schopfheim sein. Dieses Konzert wird in Wehr wiederholt.
11. April 2019
Der Ortschaftsrat Raitbach diskutiert bei einem Ortstermin auf dem Friedhof über die Einrichtung eines halbanonymen Gräberfeldes. Es wurde sowohl über den Standort als auch über die Tafel, die an die Verstorbenen erinnern soll, diskutiert. Der Vorschlag wird Ortsvorsteher Tholen dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegen.
12. April 2019
Jedes Jahr aufs Neue wird im Polizeirevier die Kriminalstatistik des Vorjahres präsentiert. Über so wenig Delikte wie seit Langem nicht mehr freut sich Revierleiter Christoph Dümmig, der gestern die Gesamtbilanz für seinen Zuständigkeitsbereich vorstellte. Wenn die Gesamtzahl seit 2014 auch die niedrigste war, so gab es doch in einzelnen Bereichen auch gegenläufige Tendenzen. Verstöße gegen das Aufenthalts- oder Asylgesetz waren rückläufig. Zufrieden zeigte er sich auch mit der Aufklärungsquote, die um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr stieg. Ein schönes Ergebnis ist der geringe Anteil von jugendlichen Tatverdächtigen im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Im Revierbereich nahm jedoch die Zahl der sexuell motivierten Delikte um fast 30% von 24 auf 31 Fälle zu. Bei der Gewalt- und Straßenkriminalität beträgt die Zunahme 4,6%. Bei der Bilanz der Einbrüche konnte man zwar eine Reduktion von knapp 5% auf nun 70 Fälle feststellen, was aber vor allem daran lag, dass es die Täter weniger auf Firmen abgesehen hatten (nur noch 22 statt 53 Fälle), dafür viel häufiger auf Wohnungen. Die Zunahme von 28 auf 48 Fälle sei nach polizeilichen Erkenntnissen auch im Mittleren Wiesental immer öfter auf professionellere Banden zurückzuführen. Neben der Rauschgift-Kriminalität bleibe aber vor allem der Kampf gegen Einbrüche eine große Herausforderung, da sie das Sicherheitsempfinden der Bürger stark beeinflussen, betont der Revierchef, der die Zahlen zusammen mit seinem Stellvertreter Michael Trefzer und Klaus Ziegler präsentierte.
In einer Schopfheimer Spielothek geraten zwei Männer aneinander. Weil sie sich nicht einig wurden, wer einen Automaten belegen konnte, kam es über Beleidigungen zu Schlägen, wobei auch die Ehefrau des einen leicht verletzt wurde.
Ein Walnussbäumchen ziert den Spielplatz bei der Gemeindehalle in Raitbach. Für ihre traditionelle Baumpflanzaktion hatten die Schülerinnen und Schüler der einjährigen Berufsfachschule Holz in Schopfheim diesen Platz ausgewählt und den Baum gepflanzt.
13. April 2019
Ein erfreulicher Trend zeigt sich auch auf den Straßen des Mittleren, Kleinen und Oberen Wiesentals. Die Zahlen des Polizeireviers Schopfheim für das vergangene Jahr stellt Michael Trefzer in der Unfall-Statistik vor. Mit Abstand am häufigsten verunglückten die Zweirad- bzw. Motorradfahrer, zeigen die Zahlen deutlich. Dass es weniger Unfälle gab, führt die Polizei auf erhöhten „Kontrolldruck“ zurück, der seine Wirkung offenbar nicht verfehlt habe. Bei den Verkehrstoten verzeichnet das Revier einen leichten Rückgang von vier auf drei. Das ist immerhin die niedrigste Zahl seit 2015. Bei allen drei Toten handelt es sich um Motorradfahrer.
Ortschaftsrat, Stadt und Vereine haben in Langenau einen Bewegungs-Parcours geschaffen, der heute offiziell in Betrieb genommen wird. Die ursprüngliche Idee für diesen Parcours stammt von Ortsvorsteherin Elke Würger und ihrer Ratskollegin Belinda Spettl.
Das Publikum beim Frühjahrskonzert der Stadtmusik Schopfheim unter dem Dirigenten Joachim Wendland ließ sich restlos mitreißen. Begeistert war man nicht nur von den Klängen der Schopfheimer Musikerinnen und Musiker, sondern auch über die den Auftritt der Stadtmusik Zofingen (Schweiz), die unter dem Dirigat von Andreas Maeder stand. Maeder hat ursprünglich sein „Handwerk“ in den Reihen der Schopfheimer Stadtmusik erlernt.
Ein abendfüllendes Tanzstück mit 60 Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 18 Jahren präsentierte die Choreographin und Tanzpädagogin Nina Homolka mit ihren Tanzschülern im Saal der Waldorfschule.
Erneut finden Mundart-Autorinnen und -Autoren sowie Liedermacher den Weg nach Schopfheim zur diesjährigen Mund-Art Literatur-Werkstatt. Erstmals - und das war spannend - bereicherte eine Slam-Poetin (Daniela Dill) aus Basel die Veranstaltung in der St. Agathen-Kirche. Zuvor hatten sich die Literaten unter der Moderation von Dr. Volker Habermaier mit dem Thema „Heimatland - Fluch oder Segen“ beschäftigt.
Jahreshauptversammlung der TSG um die Vorsitzende Hella Pflüger. Berichtet wurde über den Höhepunkt des vergangenen Jahres, das Familien-Sportfest. Bei den Wahlen fand sich erneut niemand für die zwei vakanten Posten an der Vereinsspitze. Neu im Vorstand ist Valentin Ljubic, der die Medienverantwortung übernommen hat. Die Turner bilden die größte Abteilung unter den Angeboten des Vereins. Die Basketballer sind mit einem Herrenteam und einen U 18-Team in der Bezirksliga vertreten. Die Badminton-Abteilung konnte nach dem Verlassen von 13 Stammspielern erneut keine Aktivmannschaft zusammenstellen. Vier Kampfsportarten haben unter dem Dach der TSG Platz. Die Mitglieder des Lauftreffs nahmen an 21 Wettkämpfen teil und die Schwimmerabteilung mit den vier Master-Schwimmern war bei diversen Wettkämpfen erfolgreich. 2019 wird es jedoch kein Familien-Sportfest geben, das nächste wird für das Jahr 2020 geplant.
Erneut war das Master-Meeting in Villingen eine Erfolgsveranstaltung für die Schopfheimer TSG-Schwimmer. Bei acht Starts holten die vier Schwimmer zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze sowie zwei 1. Plätze in der Staffel.
14. April 2019
Zur Einstimmung in die Karwoche erklingt in der evangelischen Stadtkirche J.S. Bachs Matthäus-Passion, eine tief bewegende Aufführung der Kantorei unter der Leitung von Christoph Bogon. Die mehr als 100 Sängerinnen und Sänger des Chores, die Vokal-Solisten und das Markgräfler Kammerorchester führten das Werk anrührend und mit viel Empfindungskraft auf, so ist zu lesen. Gut 800 Zuhörer durften diese Einstimmung miterleben. Im Tenor Martin Erhard hatte man einen vorzüglichen Evangelisten, der Bassist Gerhard Nennemann sang den Jesus-Part und verlieh den Christus-Worten Ausdruck. Weiter waren die Altistin Daniela Bianca Gierok und die Sopranistin Gudrun Sidonie Otto neben dem Bassisten Oliver Oetterli, der verschiedene kleinere Partien sang, zu hören.
15. April 2019
Zum dritten Mal besuchte eine Delegation aus Palästina die Schopfheimer Gewerbeschule. Die Gruppe war gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen einer Studienreise für palästinensische Experten für berufliche Bildung unterwegs. Begrüßt wurden die Gäste von Schulleiter Ralf Dierenbach.
Viel Applaus gab es in diesen Tagen für Schülerinnen und Schüler der Hebel-Schule, die zum Abschluss von zwei Projektwochen unter Leitung des Regionaltheaters „Tempus fugit“ praxisorientierte schauspielerische Leistungen zeigten.
Im 97. Lebensjahr verstirbt in Lörrach der von 1954 bis 1990 in Fahrnau in eigener Praxis praktizierende Zahnarzt Ekkehard Junghanss. Er war der erste, der in Fahrnau eine Zahnarzt-Praxis eröffnet hatte. Davor gab es lediglich einen Dentisten, der Zahnbehandlungen vornahm.
16. April 2019
Von den 21 Kindern, die im katholischen Kinderhort bis zur Schließung betreut wurden, konnten 17 in andere Einrichtungen vermittelt werden. Bürgermeister Dirk Harscher, der die Angelegenheit zur Chefsache gemacht hat, äußerte die Hoffnung, dass sich bis Ende Mai noch etwas tun werde, denn dann werde der katholische Stiftungsrat über die Zukunft des Hortes beraten und Beschluss fassen.
Auf eine schöne Kampagne blickt Vögtin Sonja Litfin bei der Jahreshauptversammlung des „Auma-Zinkens“ zurück. Vorbildliche Kassenführung samt einem gesunden Kassenbestand weist Dieter Hohlfeldt vor. Die anstehenden Wahlen, die allerdings keine wesentlichen Veränderungen brachten, leitete Oberzunftmeister Hanspeter Meyer.
17. April 2019
Das Markgräfler Tagblatt und die Badische Zeitung erinnern heute in großen Beiträgen an den 75. Todestag von Dr. Max Josef Metzger, der am 17. April 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch das Fallbeil hingerichtet wurde. Der katholische Priester wurde vom berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshofes Roland Freisler zum Tode verurteilt „als für alle Zeit ehrloser Vaterlandsverräter“. Der katholische Theologe Metzger wurde am 03. Februar 1887 in Schopfheim geboren. Seit 2014 läuft die beantragte Seligsprechung des Märtyrer-Priesters im Vatikan. Heute findet in der „Krone“ in Tegernau ein Vortrag über den Pazifisten statt. Eine eigene Veranstaltung ist in Schopfheim wohl nicht vorgesehen. In der Karwoche wird in regulären Gottesdiensten der katholischen Kirchengemeinde Metzgers Todestages gedacht.
Mehrere Gersbacher Bürger beschwerten sich in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates über die massiven Schäden, die Dachse im Ortsteil anrichten. Hausgärten wurden regelrecht durchgewühlt.
Generalversammlung von Tourismus Gersbach um die Vorsitzende Ann-Kathrin Turnbull. Das Ferienwohnungsangebot habe sich erneut verringert. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wolle man versuchen, das Bettenangebot zu steigern und dafür sorgen, dass die Gersbacher Angebote im Internet besser zu finden seien. Hartmut Schmidt, 2. Vorsitzender, unterrichtete über den aktuellen Stand der familiengerechten Umgestaltung des Rinder-Lehrpfades. Ein weiteres Thema waren die maschinell präparierten Winterwanderwege, damit bestehende Konflikte mit den Langläufern gemindert werden können. Ralf Uhlin berichtete über die Flurbereinigung und darüber, dass in der „Brunnmatt“ in diesem Jahr die Wegebau-Maßnahmen stattfinden werden.
Nach sechs Jahren verlässt Thomas Müller das Leitungsteam der Triathlon-Abteilung in der Turnerschaft Langenau. Die Mitglieder verständigten sich daher bei der Hauptversammlung darauf, dass nicht wie bisher der 1. und 2. Vorsitzende die Abteilung anführen werden, sondern ein dreiköpfiges Gremium diese Aufgabe übernehmen soll. Da sich Thomas Müller bei der Wahl nicht mehr zur Verfügung stellte, wählten die Mitglieder Jutta Bausewein und Tanja Baumann zu Vorsitzenden. Sie bilden nun gemeinsam mit der noch amtierenden 2. Vorsitzenden Annette Gulde das Leitungsteam.
Die jährliche Fundsachen-Versteigerung vor dem Rathaus zieht auch heuer Neugierige, Käufer und Käuferinnen an. Wie in jedem Jahr sind es vor allem Fahrräder, die versteigert werden. Rund 50 Exemplare unterschiedlichster Güte kamen „unter den Hammer“.
18. April 2019
Ausgelöst durch den verheerenden Brand von Notre-Dame in Paris erinnert man sich heute im Markgräfler Tagblatt auch an den Brand der evangelischen Stadtkirche vor 23 Jahren.
Die Sendung „Stormy Monday Blues“ im Freien Radio Wiesental, die von Klaus Deuss moderiert wird, ist für den „German Blues Award“ nominiert worden.
Vor einigen Tagen zog der Förderverein des Kindergartens Eichen bei der Hauptversammlung Jahresbilanz und erneuerte den Vorstand teilweise. Für den Kindergarten wurde u.A. Geld für Ausflüge, Material für die Werkstatt, die Unterhaltung des Gartens und ein pädagogisches Projekt ausgegeben. Die 2. Vorsitzende Andrea Romeo gab ihr Amt an ihren Mann Giuseppe Romeo weiter. Derzeit gehören dem Förderverein 64 Mitglieder an.
19. April 2019
Auch in diesem Jahr gibt es die „Musik zur Todesstunde Jesu“. Christoph Bogon spielt an beiden Orgeln der evangelischen Stadtkirche Werke aus Barock, Romantik und der Moderne. Dazu wird die Passionsgeschichte gelesen.
Der Deutsche Schäferhundeverein Langenau trägt mit dem jährlichen Fischessen an Karfreitag zum regen Dorfleben bei. Neben Langenauer Gästen kamen auch viele von auswärts, wie Ortsvorsteherin Elke Würger meinte.
21. April 2019
Der Höhepunkt des Osterfestes, die Auferstehung Christi, wird in den Schopfheimer Kirchen mit feierlichen Gottesdiensten gefeiert.
Den Ostersonntag nutzt der Musikverein Fahrnau auch in diesem Jahr für die bereits traditionelle „Tanznacht“, die in der Stadthalle stattfindet. Wie immer, spielten die Big-Band des MV Fahrnau und die Unterhaltungsband „Patchwork“ während des Abends. Mit der Big-Band trat auch die Sängerin Bettina Bruzek auf.
Weil er zu schnell war, ist am heutigen Ostersonntag ein Motorradfahrer auf der Kreisstraße nach Gersbach gestürzt und verletzt worden. Der 25-Jährige bemerkte in der Kurve an der Abzweigung Schweigmatt, dass er zu schnell war. Er bremste sein Motorrad ab, dieses kam ins Schlingern. Der Fahrer wurde über die Leitplanke ca. 5 m über die Straße geschleudert, glücklicherweise blieb er nur leicht verletzt. An der Honda entstand jedoch ein Schaden von 10.000,- Euro.
22. April 2019
Herrliches Wetter begünstigt die Akteure beim Eierspringen am Eichener See. Jede Mannschaft um den Moderator Wolfgang Bühler hat am Vortag Eier gesammelt. Der Großteil davon ging trotz wilden Treibens nicht zu Bruch. Das Gros landete im Korb, ein Teil kommt der „Tafel“ zugute. Danach gab Wolfgang Bühler bekannt, dass er nach über 30 Jahren die Moderation des Eierspringens beenden werde. Seinen mittlerweile bewährten Zylinder übergab er dann seinem Nachfolger Dirk Schrank. Es war wiederum eine Gaudi, wie hunderte von Besuchern feststellen durften.
Zum zweiten Mal wird der Eierlauf in Wiechs, der vom Förderverein der Wibufa-Narren veranstaltet wird, beim Wagen-Schopf und nicht - wie früher - auf dem Schulhof durchgeführt. Was als Notlösung gedacht war - so Fritz Streule - wird der künftige Austragungsort des Spektakels sein. Stefan Dietz moderierte die Veranstaltung routiniert.
15.000,- Euro Schaden und zwei Leichtverletzte forderte ein Brand im Keller eines Einfamilienhauses in Enkenstein. Gegen 6.50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Brandausbruchsstelle befand sich im Heizraum des Gebäudes. Eine 61-jährige Frau, die im Haus war, blieb unverletzt.
23. April 2019
Pfarrerin Martina Weber-Ernst, die auch für Raitbach zuständig ist, verlässt die Pfarrgemeinde Hausen im Sommer dieses Jahres.
24. April 2019
Wegen der noch laufenden Sanierungsarbeiten am Schwimmbad Schopfheim wird dieses zwei Wochen später als geplant öffnen. Es hat sich herausgestellt, dass in den Fugen an den Beckenböden Wasser in den Untergrund sickert. Dies müsse nun zuerst saniert werden.
Am 01. Januar 2020 zieht ein weiterer Forstbezirk ins Forstamt ein. Er wird zuständig sein für den Staatswald zwischen Freiburg und dem Hochrhein. Es ist einer von 21 neuen Forstbezirken in Baden-Württemberg und der einzige im Landkreis Lörrach. Hintergrund davon ist nicht zuletzt die durch kartellrechtliche Vorschriften erzwungene Trennung der Aufgaben einer Forstverwaltung in zwei unterschiedliche Stränge. Künftig soll sich ein Teil der Forstverwaltung ausschließlich mit dem Staatswald beschäftigen, den kommunalen und privaten Wald betreut wie bisher die untere Forstbehörde im Landratsamt (mit ihrer Außenstelle in Schopfheim).
25. April 2019
Den Nachmittag nutzt die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde für einen Film-Nachmittag im Gemeindehaus. Es wird der Streifen „La Palma - die grüne Insel - aus Feuer geboren“ von Guido Deusch aus Maulburg gezeigt.
Die Hülsenfabrik Herbster hat insgesamt 4,5 Mio. Euro in drei neue Hallen-Komplexe mit insgesamt 4.500 qm Fläche für Produktion und Lager investiert. Ein klares Bekenntnis zum Standort Schopfheim, wie die Firma verdeutlicht. Aus diesem Grund wird am 25. Mai ein „Tag der offenen Tür“ es allen ermöglichen, die Betriebsstätten zu besichtigen.
Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Einbruch in die Friedrich-Ebert-Schule. Unbekannte Täter drangen über den Kellerraum in das Schulgebäude und öffneten mehrere Türen, einen Getränkeautomaten und entwendeten mehrere technische Geräte wie Laptops. Der Gesamtschaden liegt bei rd. 5.000,- Euro.
Über die Ostertage haben Unbekannte bei der Gewerbe-Akademie drei Lampen aus dem Boden gerissen und in den Gewerbekanal geworfen. Außerdem ist ein Zaun ramponiert worden. Ein Schaden von 5.000,- entstand bei diesem Vandalismus.
In vier Wochen möchte das Schwimmbad Schweigmatt die Pforten öffnen. Zuvor sucht man noch Helfer, die bereit sind, bei der Reinigung des Beckens mitzuarbeiten.
Entsetzt sind Angehörige von Verstorbenen darüber, dass Trauergestecke und Andachtskerzen auf dem Fahrnauer Friedhof von Gräbern entwendet wurden.
Bettina Bethlen unterhält Besucher des Cafés „Augarten“ mit einem kurzweiligen und interessanten Vortrag über Theodor Fontane.
Für soziale Projekte schüttet die Bürgerstiftung Mittleres Wiesental erneut Fördergelder aus. Georg Ückert von der Sparkasse konnte an das Schopfheimer Senioren-Büro, an die Frauenberatungsstelle Lörrach je 2.000,- Euro und an das Schülerlabor 1.000,- überreichen. Ückert betonte, dass er wisse, dass dieses Geld gut angelegt sei. Für das Frauenbüro bedankte sich Steffi Lais, Dagmar Stettner für das Senioren-Büro der Stadt, Angelika Dölle-Wichmann bedankte sich für das Schülerlabor.
26. April 2019
Nach der großen Nachfrage beim „Tag der offenen Tür“ lädt das Seniorenhaus im Bifig nun Interessierte zu einer Informationsveranstaltung ein.
Mit gemischten Gefühlen beenden die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU für die anstehenden Kommunalwahlen ihre Ortsbesuche in Enkenstein, Langenau und Fahrnau. In der Summe war lediglich ein einziger Bürger der Einladung zur Teilnahme gefolgt, so der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Schneider.
Der Verein „Tango Schopfheim“ traf sich vor Tagen zur Jahreshauptversammlung. Die gestiegene Nachfrage für den „Tango Argentino“ hatte zur Folge, dass sich auch die Zahl der Angebote erhöht hat. Gleich sechsmal, so der Vorsitzende Alfred Metzenroth sei eine Milonga angeboten worden. Es gab Werkstatt-Treffen und Einsteigerkurse sowie solche für die Mittelstufe und Fortgeschrittene. Ein Wermutstropfen war dabei, dass der Trainer den Kontinent wechselte. Man fand einen adäquaten Ersatz in Basel. Der Verein hat derzeit 40 Mitglieder.
Die Sparda-Bank hat erneut einen Förderwettbewerb, der sich an Grundschulen in Baden-Württemberg richtet, ausgeschrieben. Es gab Bewerbungskategorien im Bereich der Kreativität, der Bewegung und des Sozialen. Die Grundschule in Wiechs erhielt nun einen Preis in Höhe von 2.000,- Euro überwiesen. Das Geld soll - so Schulleiterin Rosemarie Jäkel - für Bewegungs-Aktivitäten der Schüler verwendet werden. Es sollen mehrere so genannte „Fitness-Kisten“ in mobilen Stationen im Schulhaus deponiert werden.
15 Mädchen haben beim Kinderschutzbund einen Babysitter-Kurs besucht. An vier Abenden lernten sie den Umgang mit Kindern in diversen Entwicklungsstufen.
Zahlreiche Helfer leisten trotz schlechtem Wetter wichtige Dienste für das Schweigmatter Schwimmbad. Nach der Winterpause werden nicht nur die Becken, sondern auch die Außenanlagen auf Vordermann gebracht.
27. April 2019
Mit vandalischen Zerstörungen sieht sich der Tennisclub Wiechs konfrontiert. Zerstörungen und Verunreinigungen beim Vereinsheim waren bereits im Februar und im März festzustellen.
Die Badische Zeitung porträtiert heute den Schopfheimer Gitarristen und Frontmann Hary de Ville, der seit 40 Jahren in der Markgrafenstadt lebt. In Singen am Hohentwiehl wuchs er als Harald Wille auf, zog später zum Musikstudium nach Lörrach, Basel und Trossingen. Das Porträt in der Zeitung zeigt auch, welch große Karriere er gehabt und auch heute in der Region noch hat.
Bereits früh morgens um 7 trifft man sich am Rathaus Todtnau, um gemeinsam zur Wiesenquelle zu gehen. Von dort wird der diesjährige 59 km lange Wiesentäler Wasser-Lauf gestartet. Trotz schlechtem Wetter lässt sich an diesem Tag niemand die gute Laune verderben. Der Wasser-Lauf, der 2014 erstmals mit 250 Personen startete, verzeichnet in diesem Jahr bereits 585 Läufer und Läuferinnen. Erstmals war in diesem Jahr auch eine Staffel der Feuerwehr, die sich sieben Etappen teilte, unterwegs. Jede Läuferin und jeder Läufer spendet einen Euro pro Kilometer und so wird auch in diesem Jahr wieder eine erkleckliche Summe durch den von Jürgen Ekert initiierten Lauf zusammenkommen, die wiederum für die Wasserversorgung in Dikome eingesetzt werden soll.
Ein denkwürdiges Abschiedskonzert ist in der Stadthalle zu hören. Viel Lob, viel Dank und eine Menge exzellenter Musik für Gordon Hein vom Musikverein Fahrnau. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge trennte sich schließlich Benjamin Brenzinger, der Vorsitzende des Vereins, vom seit fünf Jahren erfolgreichen Dirigenten Gordon Hein. Hein möchte in Zukunft etwas mehr Freizeit neben Beruf und seinen anderen musikalischen Engagements haben. „Ich habe meinen Rücktritt frühzeitig bekanntgegeben“, betont er. Allerdings sei derzeit ein Nachfolger noch nicht in Sicht, ist zu hören. Am Ende dieses Konzerts gab es stehende Ovationen und ein begeistertes Publikum. Der Abend darf als denkwürdig in die Geschichte des Vereins eingehen und eingereiht werden in eine Kette von unvergesslichen Konzerten mit diesem Dirigenten. Außergewöhnliches hatte er sich auch für diesen Abend einfallen lassen, darunter das Experiment „Tagebuch der Anne Frank“. Ohne politisch zu sein, betonte Hein, sollte diese Aufführung mahnen, wachsam zu sein. Die Erzählerin Claudia Adrario aus Basel und der Schönauer Violinist Tobias Schlageter rundeten die Besonderheit des Konzertteils ab. Eröffnet hat die Jugendkapelle der Stadtmusik Schopfheim, die mit der Jugendkapelle des Musikvereins Fahrnau vor einem Jahr eine Kooperation eingegangen ist. Ingo Ganter leitete das erste Konzert dieses Klangkörpers. Gordon Hein betonte, dass seine Laufbahn vermutlich etwas zu tun habe mit dem Werk „Oregon“ von Jacob Hans Meisterwerk. Dieses Werk habe ihn nicht nur auf die konzertante Blasmusik getrimmt, sondern animiert, Dirigent zu werden. Er schlug dieses Stück als Zugabe für sein letztes Fahrnauer Konzert vor. Mit etwas Wehmut endete der Abend mit dem Stück „Time to say goodbye“, das Volker Ewert auf der Trompete intonierte. An diesem Konzertabend gab es auch noch eine Ehrung: so konnte Benjamin Brenzinger nach mehr als 25 aktiven Musikerjahren den Vize-Dirigenten Gerald Blüss zum Ehrenmitglied ernennen.
Die Ornithologische Gemeinschaft hat Jahreshauptversammlung um den seit 24 Jahren tätigen 1. Vorsitzenden Friedrich Adolph, der in seinem Rückblick die erfolgten Aktivitäten im vergangenen Jahr erwähnt. Er nennt dabei die Betreuung, Rettung und artgerechte Behandlung an verschiedenen Einsatzorten.
Melissa Zinder ist die neue Schützenkönigin bei der Sportschützengesellschaft Fahrnau. Die Gesellschaft hat heute Jahreshauptversammlung, bei der der Vorsitzende Roland Steinebrunner auch über den finanziellen Verlust beim „Städtli-Fest“ berichtet. Über gute Ergebnisse bei Wettbewerben berichtet Schießsportleiter Erhard Zinder. Obwohl der Verein einer der kleinsten sei, sei es für ihn wichtig, dass es Solidarität untereinander gebe. Fast alle Mitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Dies gilt auch für Oberschützenmeister Roland Steinebrunner und den Schützenmeister Rainer Wohlschlag.
29. April 2019
Für eine längere Diskussion sorgten im Bauausschuss die vorgesehenen Werbeanlagen am neuen Wohn- und Geschäftshaus auf dem Uehlin-Areal. Der Bauausschuss erteilte letztlich sein Einvernehmen zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans für Werbeanlagen mit mehr als 2 qm. Eine Debatte wurde ausgelöst, nachdem Stadtrat Karlheinz Markstahler die Frage stellte, ob die Nachtruhezeiten ab 22 Uhr für die Beleuchtung eingehalten würden. Von Bernd Benz von der Stadtverwaltung kam die Antwort, dass dies nicht Thema der Abstimmung sei und hierzu ein Extrabeschluss des Gemeinderates notwendig werde. Thomas Kuri von der CDU meinte, dass das Landratsamt in der Startphase prüfen werde, ob durch die Gewerbeanlage nicht Licht-Verschmutzungen gegeben seien. Die Verwaltung werde nun die Einzelhandelsbetriebe befragen, wie dies in andern Städten handgehabt wird. Markstahler wies darauf hin, dass er damit lediglich möglichen Störungen der Anwohner vorbeugen wolle. Für Jeannot Weißenberger ist es ein Problem, wenn bei diesem Gebäude die großen Schaufensterfronten mit Werbung zugeklebt würden.
Bernhard Karle vom städtischen Tiefbauamt informiert den Bauausschuss, dass das Schwimmbad wie vorgesehen am 11. Mai eröffnet werden soll.
30. April 2019
Das Land Baden-Württemberg untersucht bis Ende 2020 die Reaktivierbarkeit stillgelegter Bahnstrecken im Land. Dazu zählt auch die ehemalige Bahnlinie von Schopfheim nach Bad Säckingen. Bei einer möglichen Finanzierung sieht Karl Argast, Vorsitzender des Fahrgastverbandes IG Pro Schiene im Dreiländereck, allerdings Probleme, denn die Reaktivierbarkeit der Wehratal-Bahn war bereits vor Jahren untersucht und als zu teuer befunden worden. Er sieht den Gedanken an eine Reaktivierung trotzdem als sinnvoll an und meint: „Die Strecke hätte riesiges Potenzial, was die Fahrgäste angeht. Zusammen mit der Elektrifizierung der Hochrhein-Bahn wäre ein Lückenschluss zwischen Schopfheim und Bad Säckingen für den Öffentlichen Verkehr der Region ein Meilenstein“, betont er. Wehrs Bürgermeister Michael Thater schätzt die Chancen für eine Reaktivierung dieser Bahnlinie als gut ein. „Für mich ist der schienengebundene ÖPNV der Verkehr der Zukunft.“ Eine Herausforderung sieht sowohl er als auch die IG Pro Schiene beim Fahrnauer Tunnel.
Eine geballte Ladung Rock brachte die amerikanische Sängerin Suzi Quatro in eine bestens gefüllte Stadthalle. Sie führte das Publikum in die 70er-Jahre. Quatro, die 1950 in Detroit geboren wurde, gehörte in Europa bis in die 80er-Jahre zu den erfolgreichsten Rockmusikerinnen.
Beim Maiberg-Saal in Enkenstein stellt die Feuerwehrabteilung den diesjährigen Maibaum.
Die Tradition des Maibaum-Stellens wird heuer auch in Gersbach hochgehalten. Der 25 m hohe Baum, den die Feuerwehr im Wald gefällt hatte, wurde am Dorfbrunnen vom Verein Freistaat Gersbach „Die Wölfe“ aufgestellt.
01. Mai 2019
Gleich zu zwei Motorrad-Unfällen kommt es bei Gersbach. Der eine verunfallte Motorradfahrer, der in Richtung Todtmoos unterwegs war, zog sich leichte Verletzungen zu. Beim zweiten Unfall auf der Strecke von Kürnberg nach Gersbach zogen sich der 53-jährige Fahrer und seine 27-jährige Mitfahrerin mittelschwere Verletzungen zu. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 17 Uhr musste ein Segelflieger auf einer Wiese zwischen Enkenstein und Wieslet sein Flugzeug notlanden. Das Flugzeug hatte auf dem Weg von Basel nach Furtwangen keinen Aufwind mehr und musste daher eine kontrollierte Landung einlegen. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden
02. Mai 2019
Aus dem Erlös des „Prämiensparens“ der Sparkasse konnten wieder zahlreiche Einrichtungen mit einer finanziellen Förderung ausgestattet werden. 18.500,- Euro wurden so insgesamt Freunden, Gönnern und Förderern von Schulen zwischen Maulburg und dem Kleinen Wiesental sowie Todtnauberg ausgeschüttet. Die Fördervereine erhielten Beträge zwischen 500,- und 1.000,- Euro. „Ich hoffe, Sie haben Freude an diesem Geld“, sagte Lothar Müller von der Sparkasse.
Der preisgekrönte Gitarrist Zac Harmon aus Jackson, Mississippi, war mit seiner US-amerikanischen Originalband auf Einladung des Vereins „Jazz + Blues Südbaden Exbluesive“ zu Gast in St. Agathen. Die großartigen Gitarren-Soli von Zac Harmon, kraftvoll und einfallsreich begleitet, versetzten das zahlreich erschienene Publikum in einen wahren Begeisterungsrausch, der sich nicht mehr beruhigen wollte. Etwa in der Mitte des Konzertes, das ohne Pause rd. zwei Stunden währte, stellte Harmon seine neue CD „Mississippi Barbecue“, die im Juli erscheinen soll, vor. An der Bass-Gitarre spielte Mr. Buthel, Corey Carmichael war am Keyboard und Cedric Goodman am Schlagzeug zu hören.
03. Mai 2019
Karlheinz Dietzig, beim städtischen Bauhof beschäftigt, kann sein 40-jähriges Jubiläum im Öffentlichen Dienst feiern. Die lobende Anerkennung erhielt er von Bürgermeister Dirk Harscher, der ihm auch die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg überreichte
Über 20 Teilnehmer sind in den letzten Apriltagen der Einladung der Ortsverwaltung Langenau zu einer Ortsgrenz-Begehung gefolgt. Unter der Führung von Förstern begann die Wanderung bei der Kreismüll-Deponie, um an der Grenze zu Wieslet, Weitenau, Maulburg, Wiechs und Schopfheim entlang zu führen. Interessant waren dabei auch die Grenzsteine auf dem Scheinberg, die über 400 Jahre alt sind. Der Abschluss fand dann an der Dachsgraben-Hütte am Entegast statt, wo die Teilnehmer schließlich noch verköstigt wurden.
Auf der L 119, bei der Überquerung der Straße an der Wiese zum Radweg, verunfallte ein Radfahrer schwer. Er stieß mit einem aus Richtung Langenau kommenden Auto zusammen. Der Radfahrer, der ins Krankenhaus gebracht werden musste, schwebt in Lebensgefahr.
Das Mähen mit der Sense erlebt wohl eine Renaissance. Ökologisch, leise und gesund soll es sein. Auf dem Hof Dinkelberg konnten einige Teilnehmer am ersten Sensen-Kurs dieses Jahres sowohl das Mähen als auch das Dengeln erlernen.
Petra Binder und Doris Reichenauer gastieren als „DoidoondeSell“ (zu hochdeutsch „Die eine und die andere“) unter dem Kupferdach. Von diesen Gegensätzen lebte auch der Schlagabtausch des schwäbischen Power-Duos in einer gut besuchten Stadthalle.
04. Mai 2019
Mit der Trockenheit des Jahres 2018 beschäftigte sich der Wald- und Landschaftspflegeverein in Gersbach während der jährlichen Mitgliederversammlung. Vorsitzender Willi Greiner freute sich, dass mit Zuschüssen des Biosphären-Gebiets und der Stadt Schopfheim ein neuer Motormäher angekauft werden konnte. Greiner betonte auch, dass die im Spätsommer 2018 versiegten Quellen noch immer nicht voll fließen. Es müsse auch mit den Umweltverbänden über eine Änderung der Düngevorschrift auf den FFH-Flächen gesprochen werden, denn das Vieh brauche Futter mit Qualität. Im Jahr 2018 weideten insgesamt 136 Milch- und Ammenkühe, 200 Rinder und 48 Schafe auf den Gemeinschaftsweiden des Ortes. Frondienste wurden im Wert von 15.321,- Euro von den Weidebeschickern geleistet. Für 2019 sollen Geldquellen für die Verbesserung der Quellen, die die Weidetränken füllen, erschlossen werden. Der 2. Vorsitzende, Reinhold Deiss, der turnusmäßig zur Wahl anstand, wurde wiedergewählt.
Jahreshauptversammlung beim DRK Ortsverein im Schulungsraum in der ehemaligen Hanf-Union. Der Ortsverein hat 1.200 Fördermitglieder, darunter 55 aktive, fünf ungebundene Helfer und 14 Kinder und Jugendliche im Jugendrotkreuz. Ein großes Thema war die Anschaffung eines gebrauchten Mehrzweck-Fahrzeuges, das beim Frühlingsfest am 12. Mai offiziell eingeweiht wird.
Die IG Velo kann auf eine erfolgreiche Velo-Börse im Pflughof blicken. Nach einer einjährigen Pause verzeichnete man nun einen über die Erwartungen hinausgehenden Erfolg. Hubert Dreschler, Sprecher der IG Velo, Ortsgruppe Schopfheim, informierte, dass 240 Räder zum Verkauf angeboten wurden. Das Preisniveau bewegte sich von 10,- Euro für ein Kinderrad bis zu 800,- Euro für ein top gepflegtes Rennrad oder 1.200,- Euro für das teuerste der angelieferten E-Bikes.
In der evangelischen Stadtkirche wurden 24 Jugendliche der Gemeinde St. Michael von Pfr. Martin Schmitthenner konfirmiert.
05. Mai 2019
Das war wohl der kälteste verkaufsoffene Sonntag mit Frühlingsmarkt in der Geschichte der Gewerbevereins-Veranstaltungen. Dennoch kamen Tausende von Besuchern in die Stadt, meist in Winterkleidung, um dem kalten Wetter zu trotzen. Dennoch spielte das Wetter den Handelsleuten und Marktverkäufern in die Karten, weil es kalt war, aber dennoch trocken.
Der Kunstverein zeigt in der neuesten Ausstellung Werke von Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich. Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei und Collagen in der Kulturfabrik. Die Ausstellung dauert noch bis zum 09. Juni.
Die Sparkasse Wiesental veranstaltet während des Frühlingsmarktes eine Immobilien-Ausstellung in der Bank. Der LBS-Immobilienfachmann Thomas Olsen freute sich wie auch Sparkassen-Vorstand Lothar Müller über den enormen Zuspruch und die vielen Gespräche.
Sechs Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern ihre Einsegnung in Gersbach mit Pfarrerin Ulrike Krumm und Pfarrerin Martina Weber-Ernst, die den Konfirmanden-Jahrgang noch betreut hatte.
06. Mai 2019
Nach Anordnung des Landratsamtes Lörrach, so ist heute zu lesen, muss an der Hebel-Schule eine Sofort-Maßnahme für Brandschutzarbeiten ausgeführt werden. Die Kosten hierfür sollen sich auf 226.000,- Euro belaufen. Die Stadtverwaltung will deshalb den vorzeitigen Verkauf des Gebäudes zurückstellen, bis der Umzug der Schule auf das neue Campus-Gelände Mitte 2021 erfolgt ist.
07. Mai 2019
Die Stadtverwaltung legt einen KITA-Bedarfsplan für 2019 vor. Auch mit dem Bau des neuen Kindergartens im Oberfeld werde die anvisierte Bedarfsdeckung nicht erreicht. Zudem sei weiterhin mit einer hohen Geburtenquote zu rechnen. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Problem beschäftigen.
Der Raitbacher Löschwasser-Behälter wird saniert. Die Ausführung wird allerdings etwa 32.500,- Euro teurer zu stehen kommen. Dieser Betrag wird den Haushaltsmitteln, die für den Neubau der Brücke in Ehner-Fahrnau vorgesehen sind, entnommen. Dieses Projekt sei derzeit noch nicht spruchreif, heißt es.
Vor einigen Tagen begrüßte Erol Jahns die Mitglieder seiner Fasnachtsclique „Hexebieschter“. Es war die dritte Jahreshauptversammlung. Bei den anstehenden Wahlen wurde der 2. Vorsitzende Kai Wissler für zwei Jahre wiedergewählt.
Erneut konnte Sportabzeichen-Chef Heinz Schmidt von der TSG eine große Anzahl von Personen mit dem Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold auszeichnen. Willi Schäfer hat mit 87 Jahren bereits zum 46. Mal das Sportabzeichen erreicht. Über 40mal war auch Kurt Leisinger bei den Ausgezeichneten.
Die VR-Bank zeigt sich bei der Vertreterversammlung in der Stadthalle sehr zufrieden. Die mehr als 11.000 Mitglieder zählende Bank wird in diesem Jahr eine Dividende von 3% ausschütten. Stolz verweist die Bank auf eine Bilanzsumme, die aufgrund der guten Entwicklung bei den Kunden-Einlagen und Kunden-Forderungen erstmals die Schwelle von 500 Mio. Euro überschritten hat. Ines Niederschuh zeigt sich erfreut, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen dieses gute Ergebnis erzielt werden konnte. Das im Vorjahr überschrittene Kundenvolumen von 1 Mrd. Euro konnte erneut um 4,3% gesteigert werden. „Eine Kredit-Klemme spüren unsere Kunden nicht, allen vertretbaren Wünschen stehen wir aufgeschlossen gegenüber“, betont Niederschuh und verweist auf ein betreutes Kundenkredit-Volumen von rd. 560 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss - wichtigste Einnahmequelle einer Bank - sei gegenüber dem Vorjahr um 436.000,- Euro auf knapp 9 Mio. Euro zurückgegangen. Dank überdurchschnittlichem Kredit-Wachstum sei dieser Rückgang jedoch deutlich geringer ausgefallen als geplant. Turnusgemäß schieden Andreas Philipp und Alexander Graf aus dem Aufsichtsrat aus. Beide wurden jedoch einstimmig wiedergewählt.
08. Mai 2019
In einem Pressegespräch informiert Gudula Nieke-Mast von der BPD Immobilien-Entwicklungs-GmbH, dass die Eröffnung des Müller-Marktes im Neubau in der Scheffelstraße Ende September erfolgen werde. Ende Mai werde die Gebäudehülle an den Müller-Markt übergeben, der dann die restlichen 14 Wochen dazu nutzen werde, den Laden einzurichten. Die Einweihung wird im Rahmen des Sommermarktes des Gewerbevereins stattfinden.
Im Kindergarten am Marktplatz stehen größere Umbauarbeiten ins Haus, denn er entspricht wohl nicht den aktuellen Brandschutzanforderungen. Die Baurechtsbehörde des Landratsamtes hat die Stadt aufgefordert, dringend Abhilfe zu schaffen. Nun sollen übergangsweise Container aufgestellt werden.
Da die bereitgestellten Gelder noch nicht ganz ausgeschöpft sind, hat die Stadt ihr „Förderprogramm für energetische Sanierung“ bis zum 31. Mai verlängert.
51 Teilnehmer aus Zürich, Stuttgart, Rheinland-Pfalz und der Regio fanden sich in der vergangenen Woche zum Wiesental-Cup beim Kanin-Hopp-Turnier in Fahrnau ein.
Während von Schülern bundesweit Entrüstung über die Mathematik-Abiturprüfungen durch das Netz geht, hält die THG-Schulleitung die diesjährige Prüfungsaufgaben für anspruchsvoll, aber fair. Tobias Roths, Lehrer und Abteilungsleiter für Mathe und Naturwissenschaften am Schopfheimer Gymnasium, meint: „Unsere Lehrer schätzen die diesjährige Prüfung als normales Abi mit Niveau ein.“ In Schopfheim habe am Freitag bei Schülern und Lehrern nach der Prüfung eine entspannte Stimmung geherrscht.
Über 50 Experten treffen sich an der Wiese, um über die Bekämpfung des Stauden-Knöterichs zu diskutieren, denn auch im Biosphären-Gebiet Schwarzwald verdrängten diese invasiven Pflanzen die heimische Flora so die Fachleute.
09. Mai 2019
Der Ortschaftsrat Raitbach setzt sich für ein Baugebiet am Raitbacher Bahnhof ein, um der gesteigerten Nachfrage nach Bauland gerecht werden zu können. Die Stadtverwaltung wird nun gebeten, dies zu prüfen.
Zum Schluss der letzten Ortschaftsratssitzung in Eichen ehrte Ortsvorsteherin Ute Zeh einen Blutspender für 10-maliges Spenden. Walter Schaubhut wurde für 50-maliges Blutspenden ausgezeichnet. Die Urkunde mit Ehrennadel für 75-maliges Blutspenden ging an Andreas Gölz. Die Bebauung „Breitmatt“ wird in Kürze erste Vorboten erfahren. Ein Lärmschutzwall zwischen der Bundesstraße und dem künftigen Baugebiet wird, so die Ortsvorsteherin, eine Höhe von 6 m aufweisen.
Bei einer Feierstunde in der Stadthalle wurden der Kreishandwerksmeister Michael Schwab und der Geschäftsführer Otfrid Eckert gemeinsam verabschiedet. Landrätin Marion Dammann bescheinigte Eckert, der schon an der Gewerbeschule Schopfheim eine prägende Figur gewesen sei, bei der Kreishandwerkerschaft wichtige Impulse gesetzt zu haben. Schwab habe in seinem Betrieb wie in der ganzen Kreishandwerkerschaft umsichtig, Kreativ und engagiert an der Entwicklung neuer Produkte gearbeitet, betonte sie.
10. Mai 2019
Ungeschlagen beendete die Schachgesellschaft die diesjährige Verbandsrunde. In der kommenden Saison spielt sie in der Bereichsliga.
Zur Feier der Übernahme eines neuen Mehrzweck-Fahrzeuges für Einsätze bei Großschadensfällen organisiert der DRK-Ortsverein eine Art Helfer-Familientag vor der Stadthalle. Beteiligt haben sich daran auch die Bergwacht, die Feuerwehr, die Polizei und das THW. Im Mittelpunkt stand allerdings das neue Fahrzeug, für das die Helfer 75.000,- Euro aufbringen mussten. 25.000,- Euro hatten sie hiervon von Privatpersonen erhalten. Stolz präsentierte Simon Redling das neue Fahrzeug, zu dem auch Bürgermeister Dirk Harscher gratulierte. Unterstützung erhielt das DRK auch vom FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Hoffmann, der ebenso zu den Gästen zählte.
In einem Festgottesdienst der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde feierten 12 junge Menschen zusammen mit Pfr. Kai P. Tilgner ihre Konfirmation.
11. Mai 2019
Die Stadtverwaltung setzt kurzfristig noch das Thema „Sperrung der Hauptstraße an Markttagen“ auf die Tagesordnung der kommenden Woche.
Mit dem Seniorentag in der Stadthalle erlebt Schopfheim eine Premiere. „Er war ein Hit“, so resümieren zufriedene Besucher. Senioren und solche, die es werden wollen, hieß die Organisatorin Dagmar Stettner herzlich willkommen. Umrahmt wurde die Auftakt-Veranstaltung von der Bläserklasse der Friedrich-Ebert-Schule und mit Beiträgen des THG-Orchesters. Bürgermeister Dirk Harscher erinnerte in seinen Worten an die immer wieder neuen Herausforderungen der Gesellschaft, die auch vor dem Wiesental nicht haltmachen. Bernd Sevecke als Vorsitzender des Kreisseniorenrates war ebenso präsent wie die Vorsitzende des Landesseniorenrates Nora Jordan-Weinberg.
Eine überschaubare Zahl von Fans kamen zur Schwimmbaderöffnung und genossen das knapp 15 Grad warme (?) Wasser.
In Eichen und in Kürnberg gibt es heute Dorf-Flohmärkte. In Eichen waren fast 40 Anbieter aus dem Dorf dabei, das anzubieten, was sich beim Durchstöbern gefunden hatte und wovon man sich trennen wollte. In Kürnberg waren es 12 Anbieter, die ihre Artikel trotz des schlechten Wetters noch feilgeboten hatten.
Zum Frühlingskonzert lädt der Musikverein Gersbach in die Bergkopf-Halle. Das Konzert eröffnete die Bläserjugend unter der Leitung von Jan Ühlin. Unter dem Dirigat von Roland Volz wurde die Darbietung mit 33 Musikern weitergeführt. Ehrungen und ein Sketch erforderten die weitere Aufmerksamkeit der Gäste.
Längst sind die drei Musiker von „Sameday Records“ in Deutschland und darüber hinaus unterwegs und erfolgreich. Auch in diesem Jahr fanden sie in der St. Agathen-Kirche in Fahrnau ein volles und begeistertes Haus vor.
12. Mai 2019
Im katholischen Gemeindehaus feiert die Jugendkapelle der Stadtmusik ihr 50-jähriges Bestehen. Klar, dass bei dieser Veranstaltung Thomas Schulz, Vorsitzender der Stadtmusik, seine Freude über dieses Orchester ausdrückte, in dem derzeit 40 Jugendliche spielen. Zum Jubiläum wurde die Kapelle mit neuen Uniformen ausgestattet. Dirigiert wird der junge Klangkörper von Ingo Ganter. Vom 05. bis zum 07. Juli wird ein Jubiläumswochenende vorbereitet.
13. Mai 2019
Am „Tag der Partnerschaft“ widmeten sich Mitarbeiter der Firma Novartis der Gersbacher Barock-Schanze. Dieser Tag wird von Novartis organisiert und kommt sozialen oder öffentlichen Organisationen - dieses Jahr zum 23. Mal - zugute. Neun Mitarbeiter aus dem Labor in Basel und sieben IT-Mitarbeiter aus Wehr und Stein am Rhein trafen sich zu notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Gersbacher Schanze.
Schweigmatt und Sattelhof haben derzeit keinen Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr. Dieser Punkt stand nun auf der jüngsten Tagesordnung des Ortschaftsrates. Eine private Initiative unter dem Namen „Raitbach mobil - miteinander weiterkommen“ wurde ins Leben gerufen. Die Mitglieder verständigen sich über einen Internet-Nachrichtendienst, dass sie bereit sind, eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Die Sprecherin Elgin Clausen sucht noch weitere MitstreiterInnen. Ortsvorsteher Willi Tholen informierte darüber, dass der Landkreis angeregt habe, dass die Dörfer der Region ihre Wünsche anmelden sollten, wo und wie der bestehende Nahverkehrsplan ergänzt oder fortgeschrieben werden soll. Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, eine Verbindung mit Ruf-Taxen herzustellen. Wenn eine solche Verbindung eingerichtet werden könnte, sollen die Tarife des ÖPNV gelten.
Hätte Artur Cremans bei der Gemeinderatssitzung nicht nachgefragt, wäre die Information, dass die Baurechtsbehörde des Landratsamtes den Abbruch des Uehlin-Kopfgebäudes abgelehnt hat, noch nicht in die Öffentlichkeit gelangt. Der SPD-Stadtrat erkundigte sich nach dem aktuellen Stand und erfuhr dann von Karin Heining, dass der Abriss aufgrund eines Gutachtens des Landesdenkmalamtes abgelehnt werde. Dies bestätigte auch die zuständige Fachbereichsleiterin Nicole Issler-Burger vom Landratsamt. Zwar habe ein Gutachter vor Jahresfrist festgestellt, dass beim Eckhaus nur 43% der denkmalgeschützten Substanz intakt seien, es habe sich aber herausgestellt, dass von den 57% der beschädigten Substanz nur 22% nicht mehr reparabel seien. Unterm Strich also seien nach Dafürhalten des Landesdenkmalamtes 78% der historischen Bausubstanz erhaltenswürdig. „Wir haben gegen den Bescheid vorsorglich Widerspruch eingelegt“, betonte Karin Heining in der Gemeinderatssitzung. In der Juni-Sitzung wird der Gemeinderat eine umfangreiche Vorlage samt Ablehnungsbescheid erhalten. Danach kann die Stadt entscheiden, wie weiter verfahren werden soll. Heining gab im gleichen Atemzug zu verstehen, dass die Verwaltung dann wohl von einem Rechtsstreit abraten und statt dessen empfehlen werde, die beiden Häuser erneut zum Verkauf auszuschreiben. Jürgen Fremd meinte: „Das hätte man schon vor einem Jahr haben können“. Als „komisch“ bezeichnete Thomas Kuri von der CDU die Haltung der Stadt. Erst Widerspruch, dann doch nicht. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den immer noch gültigen klaren Gemeinderatsbeschluss, die Häuser abzureißen. Bürgermeister Harscher gab zu bedenken, dass sich ein Widerspruchsverfahren gegen die Ablehnung des Abbruchs womöglich zwei bis drei Jahre hinziehen könnte. Da erhebe sich schon die Frage, ob dies städtebaulich auch der richtige Weg sei. Artur Cremans zeigte sich schließlich „befremdet“ über die Art und Weise, wie die Verwaltung mit der wichtigen Thematik umgehe. Er hätte erwartet, dass sie den Gemeinderat unter dem Tagesordnungspunkt unaufgefordert über die Ablehnung informieren würde. Er ärgert sich auch, wieviel Zeit sich das Landratsamt für den Entscheid genommen hat und sprach erneut von „Behördenwillkür“.
Die Stadt räumt Rechenfehler bei der Bedarfsplanung für die KITAS ein, wie SPD-Stadträtin Teresa Bühler-Klein festgestellt hatte. Die Plätze des Kindergartens am Marktplatz wurden fälschlicherweise nicht mit eingerechnet, sodass der Deckungsgrad der Kindergarten-Plätze nicht um 75, sondern um 5 bis 6 Prozentpunkte ansteigen würde, wie Fachbereichsleiter Jürgen Sänger bei der Einräumung des Fehlers unumwunden sagte. Dicke Luft im Rathaussaal nicht nur wegen des Uehlin-Hauses, sondern auch als Frau Heining mitteilte, dass die Baurechtsbehörde per Verfügung mit der Schließung des Kindergartens am Marktplatz schon zum 10. Juni drohe. Notgedrungen beschloss das Gremium deshalb, zum Preis von 117.000,- Euro Container für die vorübergehende Unterbringung der zwei Kindergarten-Gruppen anzumieten. Über den Standort soll allerdings von der Verwaltung entschieden werden. Wie bei der Hebel-Schule, liege auch für den Kindergarten ein einschlägiges Gutachten schon lange im Rathaus, meint Thomas Gsell von der SPD: „Jetzt bekommen wir es vor den Latz geknallt“. Wo man die notwendigen 700.000,- Euro für die Sanierung hernehmen soll, bleibe allerdings offen. Teresa Bühler geb. Klein ärgert sich über die neue Ausgangslage mit der Ankündigung der Schließung des Kindergartens. Eine so kurzfristige Schließung wie angedroht sei unrealistisch, meint auch Jürgen Fremd von den GRÜNEN. Innerhalb der Stadtverwaltung gab es, nachdem das Brandschutzgutachten vorlag, Überlegungen, hinter dem Kindergarten einen Anbau, in dem zwei Gruppen während der Sanierung vorübergehend eine Bleibe finden und danach Platz für eine zusätzliche Gruppe vorhanden wäre, ins Auge zu fassen. Dieser An- und Umbau würde allerdings 2,1 Mio. Euro kosten. Daraufhin hatte Peter Ulrich von der SPD die Frage, ob ein Anbau angesichts des Ensembleschutzes in der Altstadt überhaupt zulässig wäre. Andreas Blum von den Unabhängigen sprach sich auch aus diesem Grunde absolut gegen eine Erweiterung aus. Unverhältnismäßig hoch erschienen die 2,1 Mio. Euro auch Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Ute Zeh regte für die CDU an, die Verwaltung sollte in Gesprächen mit der Baurechtsbehörde versuchen, die Schließung des Kindergartens um ein paar Wochen zu verschieben.
Die Sperrung der Hauptstraße führte auch am Gemeinderatstisch zu einem weiteren, heftigen Schlagabtausch. Während die SPD auf der Umsetzung des einschlägigen Gemeinderatsbeschlusses beharrte, wischte die Stadtverwaltung solche Forderungen vom Tisch. Peter Ulrich meinte, dass es nicht ersichtlich sei, inwiefern die Sperrung negative Folgen für die Stadt haben könnte, sofern dies nur an Samstagvormittagen der Fall sei. Das sah Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen naturgemäß anders: „Verkehrsrechtlich besteht kein Grund, für eine Sperrung“, betont sie. Im Übrigen sei für die Straßensperrung allein die örtliche Straßenbehörde, also das Ordnungsamt und nicht der Gemeinderat zuständig, meint sie weiter und ergänzt, dass daher auch der Gemeinderatsbeschluss rechtswidrig gewesen sei. Nur mit einem Riesenaufwand sei eine Sperrung an Samstagen möglich, meinte Bürgermeister Dirk Harscher und plädierte dafür, dass die Innenstadt, wie geplant, Schritt für Schritt mit der Verkehrsberuhigung umgesetzt wird. Es war dann SPD-Fraktionschef Artur Cremans, der betonte, dass er den Gemeinderatsbeschluss noch immer als gültig betrachte.
Es soll ein Erdaushub-Zwischenlager in der „Breitmatt“ (Gelände zwischen dem THG und der Eichener Straße entlang der B 317) entstehen. Dort sollte Baumaterial gelagert werden, das später für eine Lärmschutzwand verwendet wird. Bürgermeister Harscher betonte, dass eine heimische Baufirma der Stadt kostenlos Bauaushubmaterial zur Verfügung stellen wolle, wenn sie dafür das besagte Gelände als Zwischenlager nutzen dürfte.
Der Gemeinderat stimmt der Ausschreibung des Gas-Konzessionsvertrages zu. Dieser hat eine Laufzeit von 20 Jahren und soll jährlich rd. 55.000,- Euro in die Stadtkasse fließen lassen. Die Ausschreibung hat europaweit zu erfolgen. Um ein korrektes Verfahren zu gewährleisten, referierte die Rechtsanwältin Fatima Massumi-Kindermann hierüber. Die Berliner Fachanwältin wird mit der Abwicklung des Verfahrens betraut, das Monate in Anspruch nehmen wird.
Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter nutzte die Gemeinderatssitzung, um daran zu erinnern, dass die Ausgleichszahlungen in Höhe von 550.000,- Euro, die für den Wind-Park geleistet wurden, immer noch nicht freigegeben seien. Dies sei den Bürgern schwer zu vermitteln, betont Walter. Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen erklärte, es lägen immer noch Klagen und Einsprüche vor. Daher seien die Gelder nach wie vor „eingefroren.“ Walter meinte, auch wenn noch Einsprüche gegen die Windkraft vorhanden seien, laufe der Wind-Park, sei genehmigt worden und gebaut. Dies sei im Umkehrschluss nicht plausibel.
Voraussichtlich zum 01. Juli wird eine neue Parkgebühren-Satzung in Kraft treten. Neue Zahlungsmethoden sollen dann z.B. auch über das Smartphone mit einer App möglich werden. Auch neue technische Möglichkeiten sollen die Nutzung der Park+Ride-Plätze erleichtern. In der zukünftigen Tiefgarage des Uehlin-Areals gibt es keine Brötchen-Taste für 20 Minuten gebührenfreies Parken, dafür aber zwei verschiedene Tarife: einen Stunden- und Tagestarif und einen Nacht- und Feiertagstarif. Die Tiefgarage wird rund um die Uhr geöffnet sein.
14. Mai 2019
Für den Neubau der Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule im Rahmen der Campus-Planung bekommt die Stadt vom Land einen Zuschuss in Höhe von 600.000,- Euro aus der kommunalen Sportstätten-Förderung.
Der Pädagoge Petteri Möhwald besucht alljährlich Schulen in Finnland und berichtete über das dortige Bildungssystem bei einer Veranstaltung in der Friedrich-Ebert-Schule.
An der Steinfassade der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard läuft zur Zeit eine aufwändige Sanierung an. Die Außenfassade war das letzte Mal in den Achtzigerjahren einer gründlichen Renovation unterzogen worden. Seither haben sich Frost und Wetter unaufhörlich in den Stein gefressen. Abplatzungen, Risse und Schalenbildungen sind die Folge, die nun mit einem Kostenaufwand von mehr als 230.000,- Euro saniert werden müssen.
Zu Beginn der alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlung der CDU-Senioren-Union konnte der Vorsitzende Werner Schute zahlreiche Gäste begrüßen. Die Wahlen bestätigten Schute auch weiter im Amt. Es war dann Diether Lützelschwab, der den langjährigen Vorsitzenden zum Ehrenmitglied der CDU ernannte.
Der MSC will seine sanierte Vereinsgarage unter dem Namen „Hangar One“ als Veranstaltungsort für Konzerte etablieren. Mit Platz für 150 bis 200 Gäste, einem Rundum-Service durch den Verein und der weit entfernten Wohnbebauung soll die Scheune vor allem regionalen Bands als Auftrittsort dienen. Es heißt, dass es weit und breit um Schopfheim keine locations für Rockbands gebe, wo man „richtig aufdrehen“ könne.
Für 108 Gesellen und neun Gesellinnen im Landkreis wurde der Tag zu einem Feiertag, denn sie erhielten im Saal der Waldorfschule vor Gästen aus Politik und Handwerk ihre Freisprechung und damit den Gesellenbrief.
15. Mai 2019
In der Sparkasse ist eine Ausstellung mit Bildern von Helga Geiger zu sehen.
Der Kreisjugendring veranstaltet im Vorfeld der Kommunal-Wahlen verschiedene Gesprächsrunden mit Kandidatinnen und Kandidaten unter dem Titel „Politik und Pizza“. Ziel ist es, Erstwählern ab 16 Jahren die Beteiligung schmackhaft zu machen. Gut 50 Jugendliche fanden sich im evangelischen Gemeindehaus ein, um mit Gemeinderatskandidaten aller fünf Parteien, die sich um die Gunst der Wähler bemühen, zu diskutieren.
16. Mai 2019
Gegen 7 Uhr streifte auf der Himmelreichstraße ein Pkw-Fahrer mit seinem Mercedes ein anderes Auto. Durch die Kollision geriet das Fahrzeug des 48-Jährigen ins Schleudern und kippte auf die Seite.
17. Mai 2019
Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Wiechs stellte Rektorin Rosemarie Jäkel den mit der Stadt und dem Elternbeirat der Grundschule erarbeitete Schulwege-Plan vor. Ortsvorsteher Ino Hodapp notierte den Gehwegebau im Ortsteil als einen der Schwerpunkte, der bei den Haushaltswünschen für das kommende Jahr vorgelegt wird, ebenso wie die Erweiterung der Schule um ein Sekretariat und einen Raum für die Kernzeiten-Betreuung. Außerdem ist die längst fällige Erweiterung des Kindergartens ein Thema. Während der Sitzung konnte der Ortsvorsteher Ehrungen für 10- und 25-maliges Blutspenden aussprechen. Ortschaftsrat Martin Gebhardt beklagte sich an der Sitzung über den zunehmenden Vandalismus rund um den Hohe-Flum-Turm. Turmwände wurden beschmiert, Grillstellen verwüstet und der Brunnen werde immer wieder beschädigt.
Wahlen und Ehrungen waren die Hauptbestandteile der kurzen Generalversammlung der Guggenmusik „D’Namelose“. Bei den Wahlen stand Chris Amler, der drei Jahre lang als Vorsitzender fungierte, nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder den bisherigen Beisitzer Kai Senn. Im Amt bleibt der 2. Vorsitzende, Janis Wisniewski.
In der Woche vor den Kommunal-Wahlen haben die Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedensten Parteien und Wählervereinigungen ihre Vorstellungsveranstaltungen nochmals intensiviert.
18. Mai 2019
Die Stadtverwaltung ist gerüstet für den Wahlsonntag in der kommenden Woche. Bereits 2.400 Menschen haben die Briefwahl-Unterlagen angefordert. Bei der diesjährigen Kommunal-Wahl und Europa-Wahl sind 959 Erstwähler unter 18 Jahren mit von der Partie.
Im Fach Gemeinschaftskunde gab es in Baden-Württemberg bei der Abiturprüfung eine Panne: Wer wollte, konnte eine Gemeinschaftskunde-Arbeit nachschreiben. Die Stellvertretende Schulleiterin Birgit Müller am THG meinte jedoch, dass im Gegensatz zu vielen andern Gymnasien in Baden-Württemberg in Schopfheim niemand diese Arbeit nachschreiben wollte.
Die Organisatoren des diesjährigen Wasser-Laufes spendeten erneut 20.000,- Euro an den Dikome-Verein. Jürgen Ekert dankte im Namen des Veranstalters allen Teilnehmern sowie den Hauptsponsoren, der Feuerwehr und dem DRK und allen andern Helfern für die gute Sache. Richard Renz vom Dikome-Verein freute sich herzlich über die erneute Spende, die nun auf eine Gesamtsumme von 120.000,- Euro angewachsen ist.
Thomas Holst und Rolf Wetzel vom Golfclub Ehner-Fahrnau fordern von der Stadt, die Wiese-Brücke wieder zu öffnen. Sie äußern Zweifel, ob das Bauwerk überhaupt marode ist. Die Stadt hingegen bleibt auf ihrem Standpunkt und verweist auf zwei Gutachten zum Zustand der Brücke. Die beiden zweifeln an den Zahlen und dem angeblich problematischen Zustand des Bauwerks. In den nächsten Tagen soll es ein klärendes Gespräch mit den Golfplatz-Betreibern geben, so die Stadtverwaltung. „Wir haben seit der Sperrung gut und gerne 60 zahlende Mitglieder verloren“, betont der Golfplatz-Betreiber. Probleme haben allerdings auch andere durch die Sperrung der Brücke, denn die Bewohner von Ehner-Fahrnau, das zur Stadt Schopfheim gehört, und der umliegenden Häuser, müssen über Hausen fahren. Die Hundesportler vom Hundesportverein Schopfheim-Fahrnau ärgern sich ebenfalls, denn ihr Vereinsheim ist kaum noch erreichbar.
In die Stadthalle kamen rund 200 Fans aus der Schweiz, um bei der „Italienischen Nacht“ mit Massimo Ferrari dabei zu sein. Seit Anfang Mai d.J. ist er mit seiner neuen Single „Se non ami“ auf Tournee.
Die neue Saison der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“ eröffnen die Barock-Solisten Juan Pechuan Ramirez (Oboe), Daniel Gaede (Violine), Aleke Alpermann (Violoncello) und Raphael Alpermann (Cembalo) aus Berlin mit lebendigem und farbigem Spiel, das die große Zuhörerschaft begeisterte. Das Ensemble war bereits zum zweiten Mal zu hören.
Parteien und Gruppierungen nutzen nochmals die Chance, sich während des Wochenmarktes zu präsentieren und ihre Programme vorzustellen.
Seit 65 Jahren besteht der „Sternen-Zinken“. „Im kommenden Jahr werden wir 66“, heißt es bei der Jahreshauptversammlung. Zinkenvogt Thomas Trambetzki möchte auch weiterhin aktiv weitermachen, trotz Vereinsklagen über Steine, die von den Behörden bei Veranstaltungen in den Weg gelegt würden. Da sich einige, so der Zinkenvogt, gerne bei Festen wenn es ans Arbeiten gehe drückten, setzten diese ab sofort ihre Mitgliedschaft bei den Maskenträgern aufs Spiel, wenn sie sich weiterhin derart verhalten. Denn: „Wer nicht mitarbeitet, bekommt kein Häs mehr.“ Alle Amtsinhaber, voran Thomas Trambetzki, wurden wiedergewählt.
19. Mai 2019
Eine neue Bogen-Sportanlage wird durch die Sportschützengesellschaft Wiechs auf dem Gelände hinter dem Schützenhaus eingeweiht. Mit dieser Anlage möchte die Schützengesellschaft neue Wege in der Werbung um jüngere Interessenten gehen.
Zum Frühlingskonzert hat der Musikverein Harmonie Gersbach Gäste aus Nah und Fern ins Höhendorf gelockt.
Zum zweiten Mal gastiert das aus Freiburg stammende Trio „Fisfüz“ mit seinem preisgekrönten Oriental Jazz in St. Agathen. Annette Maye (Klarinette), Jonas Völker (Perkussion) und Gürkan Balkan (Od, Gitarre, Gesang) wurden von Arkady Shilkloper begleitet. Er präsentierte sich mit verschiedenen Instrumenten und konnte das zahlreiche Publikum begeistern, das den Konzertabend mit langanhaltendem Beifall feierte.
Zum zweiten Mal wird in Eichen ein „Mai-Bier“-Fest im Schopf der Familie Joos durchgeführt. Nach einer Kinder-Disco zum Auftakt am Nachmittag spielte der Musikverein Hasel und war am Abend so etwas wie ein Einheizer, bevor die Tanz- und Showband „Six4you“ in Aktion trat. Veranstaltet wurde das Ganze von der SG Eichen und dem Kindergarten-Förderverein.
20. Mai 2019
Der Verein „Exbluesive“ zieht bei der Jahreshauptversammlung Bilanz und wählt Josef Wagner zum neuen Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende, Rolf Pessel, wird künftig als Vize tätig sein. Für die 13 vorgesehenen Club-Konzerte konnte Klaus Deuss erneut ein attraktives Programm für das kommende Jahr zusammenstellen.
Die beiden Stadtjugendpflegerinnen Katja Janker und Silke Dantona stellten die Bilanz des Jahres 2018 dem Verwaltungsausschuss vor. Sie informierten, dass es eine Stammgruppe von 10 bis 15 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren gibt, die regelmäßig im JuZ sind.
21. Mai 2019
Die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Langenau und Wiechs muss sich nach einem neuen Pfarrer umsehen. Kai P. Tilgner teilte seiner Gemeinde gestern mit, dass er nach 15 Jahren eine neue Pfarrstelle am Bodensee antreten werde. Vom 01. September an wird er als Pfarrer in Überlingen tätig sein. Er gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, betonte er gegenüber der Presse.
Prof. Dr. Wolfgang Sehringer feiert heute seinen 90. Geburtstag. Der vielfache Autor wissenschaftlicher Bücher und frühere Pädagoge am THG wurde später Psychologie-Professor an der PH in Heidelberg. Sehringer ist auch Autor von Jahrbuchbeiträgen.
Wie die Badische Zeitung heute mitteilt, hat das Landratsamt Lörrach für die Windräder auf dem Rohrenkopf eine Lärm-Langzeitmessung angeordnet. Damit findet nach Jahren eine Gersbacher Forderung Gehör. Neue Erkenntnisse über Möglichkeiten und Aussagekraft solcher Messungen seien die Ursache für diese Kehrtwende, heißt es. Gemessen soll über einige Wochen hinweg an mehreren Stellen im Dorf. Diese Anordnung sehen die Windkraft-Gegner als Erfolg für nie locker gelassene Forderungen, so Wolfgang Ühlin.
Noch ein Aufschlag: Die Umgestaltung des Sparkassenplatzes im Zuge der Neubebauung des Uehlin-Areals kostet die Stadt jetzt 800.000,- Euro. Dies sind noch einmal 100.000,- Euro mehr als zuletzt einkalkuliert.
Die 8. „Women’s night“ wird im evangelischen Gemeindehaus zum Thema „Zartheit“ durchgeführt.
22. Mai 2019
Wegen des mangelhaften Brandschutzes hat das Landratsamt nun mit sofortiger Wirkung den Weiterbetrieb der KITA am Marktplatz verboten. Zunächst hieß es, dass die Schließung zum 10. Juni erfolgen sollte. Die Stadt ist allerdings wohl nicht gewillt, die sofortige Schließung einfach hinzunehmen. Sie legt Widerspruch gegen die Verfügung ein. Es wird eine Schonfrist von vier Wochen verlangt. Dem Widerspruch fügt die Stadt ein Notkonzept für die Übergangszeit hinzu. Sie sieht u.A. vor, dass die Feuerwehr während der Öffnungszeit mit jeweils zwei Mann in der KITA permanent Brandwache hält. Außerdem verpflichtet sich die Stadt, auf der Rückseite des Gebäudes ein Gerüst zu errichten, das im Notfall als Rettungsweg dienen soll. Die bisher im OG liegenden Schlafräume wurden bereits nach unten verlegt. Zwei Container, so die Stadt, die als Übergangslösung für die bisherigen KITA-Gruppen dienen sollen, hat die Stadt bereits bestellt.
Das Harmonika-Orchester Schopfheim stellte sich bei einem Bezirks-Wertungsspiel in Endingen den Wertungsrichtern und erhielt das Prädikat „ausgezeichnet“.
Die Kandidaten der Parteien und Gruppierungen für die Kommunal-Wahlen sind in den letzten Tagen und Wochen natürlich auch in den Ortsteilen unterwegs, um sich dort von den Sorgen und Nöten meist durch die Ortsvorsteher informieren zu lassen.
23. Mai 2019
Im Verwaltungsausschuss vom vergangenen Montag war davon die Rede, dass das THG die Wahlen für das Jugendparlament unterbunden hätte. Nun reagiert Rektorin Claudia Tatsch und stellte soweit klar, dass sie tatsächlich verhindert habe, dass im Unterricht Kandidaten für das Jugendparlament sprechen und werben können. Sie bot an, an Info-Ständen im Pausenhof auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Dazu kam es jedoch nicht.
24. Mai 2019
Bei Interplast hat sich die bereits angekündigte Wachablösung vollzogen. Dr. Günter Zabel und Marianne Zabel übergeben die Sektionsleitung an Dr. Andreas Rudolph und Marita Steinebrunner.
Nach dem Weggang von Jacqueline Dumont als Fachbereichsleiterin für die Gruppe Bürgerservice, Familie und Soziales verpflichtet Bürgermeister Dirk Harscher nun Patrik Bender, der bisherige stellv. Ordnungsamtsleiter war. Der 32-Jährige hat sich nach eigenen Worten den Wechsel gut überlegt, denn nach 25 Jahren in Ordnungsamt habe er noch etwas Neues anfangen wollen, betont er. Bender hat die Ausbildung im Rathaus der Stadt begonnen und abgeschlossen. Er ist somit ein „Eigengewächs“ der Verwaltung.
Nach 16 Jahren übergibt Volker Fischer den Vorsitz im TTC Schopfheim-Fahrnau an Stefan Brutschin. Dies ergaben die Wahlen bei der jüngsten Jahreshauptversammlung.
Der Radweg, der von der Wiese kommend bei der Langenauer Brücke die L 139 kreuzt, soll sicherer gemacht werden.
Die Angst um das Brauchtum, die Angst um die Fasnacht im „Aruba-Land“ prägte die Jahreshauptversammlung im Zunftkeller. „Wenn es mit den Auflagen, Gebühren und Hallenmieten so weiter geht, gibt es in fünf Jahren keine Fasnacht mehr in der Stadt“, ist zu hören. Es sei an der Zeit, am Runden Tisch Lösungen zu suchen, die dies verhindern. Hanspeter Meyer, Oberzunftmeister, will sich zunächst damit abfinden, die uneingeschränkte Unterstützung des Bürgermeisters abzuwarten. Er unterstreicht aber auch die Dringlichkeit der Klagen nicht nur von der Zunft, sondern praktisch von allen Vereinen. Einstimmig wurde Zunftmeister Ralf Völz wiedergewählt, ebenso Zunftabendmeister Jeannot Weißenberger.
25. Mai 2019
Eltern dürfen auf eine Wiedereröffnung des kath. Schülerhortes im Sept. hoffen. Mehrere Bewerbungen von Fachkräften liegen offenbar vor.
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gersbach beklagen sich Hausbesitzer erneut darüber, dass ihre Gärten und Rasenflächen, die sie pflegen, immer wieder von Dachsen umgepflügt werden. Bereits in diesem Jahr wurden der Ortsverwaltung 16 Schäden gemeldet. Innerhalb einer Wohnsiedlung darf ein Jäger jedoch kein Tier erlegen.
Zum zweiten Mal gastiert ein italienischer Gospelchor aus Varazze zusammen mit dem Gospelchor „Resonance of Life“ in der evangelischen Stadtkirche.
Hary de Ville und seine „Real Blues-Band“ haben es geschafft, trotz Konkurrenz (es lief zeitgleich das Finale im DFB-Pokal) die Heubühne auf dem „Bruetschi-Hof“ in Enkenstein bis auf den letzten Platz zu füllen. Zweieinhalb Stunden Blues vom Feinsten gab es zu hören. Die Fans wurden nicht enttäuscht.
26. Mai 2019
Ganz Europa wählt ein neues Parlament. In Baden-Württemberg erfolgt zeitgleich die Wahl für die Gemeinderäte, die Kreisräte und im Schopfheimer Fall auch für die Ortschaftsräte.
Überraschend ist das Ergebnis der Europa-Wahlen in der Markgrafenstadt. Die CDU ist mit 24,5% nur noch zweitstärkste Partei, die GRÜNEN haben mit 27,7% die Führung übernommen. Die SPD kann noch auf 15,8% blicken, die AfD verzeichnet 9,0%, die FDP 5,5% und DIE LINKE 3,0%. Als fulminant wird der Wahlsieg der GRÜNEN gesehen, die sich damit als stärkste politische Kraft an die Spitze katapultierten. Die CDU büßte gegenüber der letzten Wahl 7,4% ein. Die SPD hatte vor fünf Jahren noch 26,9%, ein regelrechter Absturz von über 11% kommt fast einer Halbierung der Stimmanteile gleich. Die AfD hingegen kletterte um 2,7% nach oben. Auf zweistelligen Stimmenanteil kam die Rechtspartei u.A. in Eichen, Gersbach und in Langenau. Die Partei der LINKEN verlor gegenüber vor vier Jahren 1,4%. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,1%, über 10%-Punkte mehr als bei der letzten Wahl.
Bei der Firma Herbster Hülsen wurden in den letzten Jahren 4,5 Mio. Euro in Erweiterungsbauten und ökologische Maßnahmen investiert. Nach einem offiziellen Festakt zur Einweihung der Betriebserweiterung standen die Pforten des Unternehmens der Bevölkerung für mehrere Stunden zur Besichtigung offen.
Ein Motorradfahrer ist auf der Kreisstraße zwischen Kürnberg und Schlechtbach schwer verletzt worden. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine und stürzte einen Hang hinunter.
Das evangelische Sozialwerk öffnet den Rohbau des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses zu einem Rohbau-Brunch. Die Geschäftsführerin des Pflegedienstes Curare, Pia Späth, meinte, man habe absolut nicht damit gerechnet, dass mehrere Hundert Besucher kommen würden. „Unsere Arbeit und unser Angebot für ältere Menschen kommt in Schopfheim und im Umland enorm gut an“, betont der Geschäftsführer des evangelischen Sozialwerkes, Martin Mybes.
27. Mai 2019
Nachdem das Landratsamt kürzlich einer Forderung der Windkraft-Gegner nachkam und eine Langzeit-Immissionsmessung für die Windkraft-Anlagen ins Auge fasse, widerspricht dem Vorhaben nun die EWS als Betreiber des Windparks. Als „nicht zielführend“ bezeichnet Geschäftsführer Tobias Tusch das Vorhaben des Landratsamtes und meint: „Wir sind selbst an einer Befriedung von Konflikten interessiert.“
28. Mai 2019
Die Kommunalwahlen, speziell die Gemeinderats- und Ortschaftsratswahlen, sind ausgezählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 54,8%, was einem Plus von 10,3% entspricht, waren bei den Gemeinderatswahlen die Freien Wähler die eindeutigen Gewinner mit einem Zuwachs von 13,9%. Sie haben nun einen Anteil von 24,2%. Einen Zuwachs von 5,8% verzeichnen die GRÜNEN, um dabei einen Gesamt-Stimmenanteil von 26,3% zu erreichen. Die Unabhängigen verloren 10,4% und sind nun mit 10% am Stimmen-Volumen beteiligt. Die SPD verlor 5,6% und hat noch 17,5% der Stimmen der Wahlbeteiligten. Die CDU hat nun 22% - sie verlor 3,7%. Die AfD erzielte 8,1%. Dies hat zu bedeuten, dass die GRÜNEN die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten und einen Sitz im Gemeinderat dazugewonnen haben. Künftig sind sie mit sechs statt fünf Sitzen am Ratstisch vertreten. Hatten die Freien Wähler vor fünf Jahren ordentlich Federn lassen und sich mit zwei Sitzen begnügen müssen, beschert ihnen das diesjährige Ergebnis nun fünf Sitze im Gemeinderat. Die CDU hat mit ihrem Stimmenanteil ein Mandat eingebüßt, sie hat künftig fünf statt bisher sechs Sitze inne. Eine ganz bittere Pille muss die SPD schlucken - sie wird im künftigen Stadtparlament statt mit fünf nur noch mit vier Sitzen vertreten sein. Die Unabhängigen können mit ihrem Wahlergebnis noch zwei Sitze am Ratstisch einnehmen. Michael Straub meint für die GRÜNEN: „Wir können nun strahlen. Das ist ein Ergebnis unserer Arbeit.“ „Aber wir konnten auch vom Bundestrend profitieren“, kommentierte Ehrenfried Barnet weiter. „Wir hatten eine breite Liste mit guten Kandidaten“, freute sich Kai Horschig in einer ersten Stellungnahme zu den Riesengewinnen der Freien Wähler. Artur Cremans von der SPD zeigte sich „ein bisschen entsetzt“ darüber, dass sich die bisherige Arbeit der Fraktion nicht im Ergebnis widerspiegle. Auch Marianne Zabel für die CDU meinte zum Rückgang: „Es ist schade, dass unsere Arbeit nicht honoriert wird.“
Nicht nur in Baden-Württemberg, auch in Brandenburg fanden Kommunalwahlen statt. In Kleinmachnow kam es ebenfalls zu größeren Verschiebungen. Die GRÜNEN lösten die SPD als stärkste politische Kraft ab. Auf den zweiten Rang kam die CDU und die SPD nimmt nur noch den dritten Rang ein. Auch bei den Europa-Wahlen haben die GRÜNEN Grund zum Jubeln. Hier erreichten sie mit 29,7% die Führerschaft, während die CDU und die SPD ihr folgten.
Es schmerzt die CDU, dass Mark Leimgruber aus der CDU-Fraktion des Gemeinderates ausscheiden muss.
„Wir tragen das mit Fassung“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen, Andreas Kiefer, den bitteren Verlust von zwei Sitzen. Besonders im Blick behalte man das Schwimmbad, aber auch die Finanzen, wobei Kiefer sich überzeugt zeigt, dass diese in katastrophale Schieflage geraten werden, wenn der Campus komme.
Vor ein paar Monaten stand Thomas Gsell bei den Bürgermeister-Wahlen nicht in der Wählergunst, nun hat der SPD-Stadtrat mit 5.396 Stimmen sogar noch mehr als vor fünf Jahren erzielt. Er verteidigt seinen Spitzenplatz unter allen Kandidaten als Stimmen-König. Auf Platz 2 landete wie vor fünf Jahren auch Marianne Zabel, sie konnte im Vergleich noch 304 Stimmen hinzugewinnen und errang nun insgesamt 5.092 Stimmen. Aus dem Stand auf Platz 3 der Liste schoss Dr. Marianne Merschhemke. Für die GRÜNEN eroberte die Stadträtin 4.840 Stimmen. Im Gemeinderat sind künftig sieben Neue am Ratstisch. Von den 22 Mitgliedern des Gemeinderats sind künftig neun Frauen - so viele wie noch nie.
Die GRÜNEN feiern ihre Wahl-Party in der Austraße 7, den Räumen des AK Integration.
Die sofortige Schließung der KITA am Marktplatz ist vom Tisch, die Stadt darf die Einrichtung vorerst weiter betreiben. Die Duldung ist allerdings auf die Dauer von vier bis fünf Wochen beschränkt. Die Stadt muss am Kindergarten eine Fluchttreppe, die zum Marktplatz hin angebracht wird, erstellen.
29. Mai 2019
Bei den Kreistagswahlen sprengte Bürgermeister Dirk Harscher mit 9.368 Stimmen alle bisherigen Rekorde. Mit dieser hohen Stimmenzahl verhilft er zu drei Sitzen, die er, Bürgermeister Martin Bühler aus Hausen und Tesfaldet Reda für die Freien Wähler einnehmen werden. Dieses Ergebnis geht zu Lasten der CDU, die mit Marianne Zabel nur noch eine Vertreterin in das Kreisparlament entsenden wird. Heidi Malnati hat den Sprung nicht mehr geschafft. Für die GRÜNEN bleibt es bei einem Mandat, das Heidi Sutter-Schurr eroberte. Der bisherige Kreisrat Michael Straub wurde nicht mehr gewählt. Einen Kreisrat stellt künftig auch die SPD - es ist allerdings nicht mehr Artur Cremans, sondern Thomas Gsell, der 2.400 Stimmen auf sich vereinigen konnte.
In Ronneby wählten die Bürger bei der Europa-Wahl die Sozialdemokraten mit 26% auf Platz 1. In der Partnerkommune erreichten indessen die rechtspopulistischen „Schweden-Demokraten“ dicht dahinter Platz 2 mit 25,7%.
Viel neue Gesichter finden sich auch in den Ortsteils-Rathäusern nach der Wahl wieder. Die einzelnen Wahlergebnisse sind der Auflistung in diesem Jahrbuch zu entnehmen.
Im Baugebiet „Am Eisweiher“ ist Spatenstich für vier neue Wohnhäuser mit 74 Eigentumswohnungen. Gebaut wird das Projekt durch das Unternehmen BPD, das auch das Uehlin-Areal an der Scheffelstraße bebaut. Die zu bebauende Grundstücksfläche beträgt 5.300 qm. Es wird mit einer Bauzeit bis Ende 2020 gerechnet.
Die Stadt hat im Winter und im Frühjahr insgesamt 37 Bäume an verschiedenen Standorten (Friedrich-Hecker-Straße, an der Kleinen Wiese in Langenau und am Schlierbach in Fahrnau) gepflanzt. Sechs davon waren Ersatzbäume für gefällte Bäume, die übrigen sind Neupflanzungen.
30. Mai 2019
Hunderte von Besuchern kamen bei schönstem Wetter zum 40-jährigen Jubiläum der Schopfheimer Modellflug-Gruppe. Ein Jubiläums-Flugtag mit Volksfest-Charakter!
Zum Vatertag finden wieder zahlreiche Wanderungen statt. Um dabei alle zu versorgen, gibt es an vielen Stellen in der Stadt und den Ortsteilen Versorgungsstationen von Vereinen oder Gruppierungen, die Grillwürste, Getränke und und und... für das leibliche Wohl anbieten.
31. Mai 2019
Die Verantwortlichen für die Betreuung der Helfer-Gruppen im Landkreis hatten zu einer Dankeschön-Feier ins evangelische Gemeindehaus in Fahrnau eingeladen.
Der Eigenbetrieb Heime des Landkreises Lörrach reagiert auf den Mangel an Kurzzeit-Pflegeplätzen in der Region durch die Schaffung einer Kurzzeit-Pflegeeinrichtung in Wiechs ab Oktober. Die Umbauarbeiten sind bereits im Gange. Eingerichtet werden sollen 20 Plätze.
Erneut kommt es auf der K 6352 kurz nach Kürnberg zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer, der in einer Kurve talabwärts zu Fall kam und auf der Gegenfahrbahn mit einem Radfahrer kollidierte. Anschließend touchierte er die Leitplanke. Beide Personen wurden verletzt, der Motorradfahrer musste mit einem Helikopter ausgeflogen werden.
Jahreshauptversammlung des „Städtli-Zinkens“ im Narrenkeller. Aktuell gehören dem Zinken 240 Mitglieder an. Bei den anstehenden Wahlen wurde Zinkenvogt Markus Weiß wiedergewählt. Ingrid Kropf erhielt für 44 Jahre im Dienste des Zinkens den Zinkenorden in Gold. Für 50-jährige Treue zum Verein wurden Brigitte und Heinz Riegert, Gisela Muser und Uschi Elsässer zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Das Landratsamt bleibt dabei: Für den Windpark Rohrenkopf soll es eine Lärm-Langzeitmessung geben. Diese Anordnung werde demnächst erlassen, teilte Georg Lutz, Fachbereichsleiter Umwelt im Landratsamt, auf Anfrage der Badischen Zeitung mit.
01. Juni 2019
Erst kürzlich fand der jährliche Wachdienst-Einweisungskurs für etwa 40 Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Schopfheim statt. Mit dieser Unterstützung kann der Wachdienst im Schopfheimer Schwimmbad aufrecht erhalten werden - eine Aufgabe, die die DLRG seit Jahren übernimmt.
Mitglieder und Unterstützer des in Schopfheim gegründeten Vereines „Rainbow House of Hope“ kamen aus verschiedenen Städten zur Mitgliederversammlung nach Schopfheim. Ein besonderer Anlass war die Anwesenheit des Gründers des gleichnamigen Projektes in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, Michael Mwase. Der Vorstand mit Susanne Fink und Ulrike Weck wurde entlastet und im Amt bestätigt.
Beim traditionellen Sportfest ermittelte der Turnverein Wiechs die Vereinsmeister. Vorsitzender Hans-Jörg Tichelmann freute sich über die 60 teilnehmenden jungen Menschen.
02. Juni 2019
Die Feuerwehr aus Kürnberg und Schopfheim muss einen Flächenbrand zwischen Sattelhof und Glashütten löschen.
125 Musizierende und fünf Dirigenten boten in der Waldorfschule einen Auftritt mit Ausnahmecharakter. Musikalischer Höhepunkt war das binationale Projektorchester.
Beim dritten Konzert der Saison in der Reihe „Eichener Sonntagsmusik“ konzertierte Martin Stadler. Viele Besucher waren neugierig auf sein Spiel auf der Blockflöte.
03. Juni 2019
Erneut stark engagiert präsentiert sich der Kinderschutzbund bei der Hauptversammlung, bei der auch Bürgermeister Dirk Harscher anwesend war und sich beeindruckt zeigte. Der Kinderschutzbund kümmert sich um Ferienbetreuung, Baby-Sitting, Tagespflege-Plätze für Kinder, stellt Familienpaten, bastelt an Konzepten „Starke Eltern, starke Kinder“, hilft Schülern bei den Hausaufgaben und bildet Nachwuchs in all diesen Sparten aus. Unverzichtbar sind die Dienste des „Kummer-Telefons“, bei dem 23 Berater tätig sind. Der Verein hat derzeit 206 Mitglieder, so die Vorsitzende Heidi Schmieding.
Beim monatlichen Treffen der Fotofreunde wurden die Gewinner-Fotos der letzten Ausstellung ausgehändigt. Das Siegerfoto „Der Sprung“ von Jasmin Bauer ging an Erika Hanke, den 2. Preis „Mobile home“ von Erwin Meier erhielt Thorsten Kaschner, den 3. Preis „Badetag“ von Joachim Imping durfte Roland Steinebrunner entgegennehmen.
Soll der Mitgliedsbeitrag erhöht werden und wenn ja, wie hoch soll dieser sein? - Diese Frage beschäftigt die Mitglieder bei der Generalversammlung des „Hexen-Zinkens“ Gündenhausen. Da man sich nicht einigen konnte, wurde dieses Thema auf die nächste Vollversammlung verschoben. Nach dem Rückblick auf das vergangene Jahr blickte Zinkenvogt Björn Post auf das kommende „Güggeli-Fest“ am zweiten Juli-Wochenende, das man groß feiern wird. Der Verein besteht seit 60 Jahren und es wird daher eine Art Jubiläumsfest geben. Die Wahlen beförderten Katrin Lorenz neu in den Vorstand. Sie wird das Schriftführeramt von Vanessa Kuri, die das Amt sechs Jahre innehatte, übernehmen.
16 Rostgans-Küken und ihre Eltern spazieren ohne Scheu vor den Menschen über den Golfplatz in Ehner-Fahrnau.
Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr präsentiert die neue Theatersaison mit zwei Komödien, einem Krimi, einer Tanz-Show und einem Schauspiel. Seit drei Jahren, so betont Susanne Häußer-Ühlin, arbeite sie mit den Theater-Gastspielen Fürth zusammen, mit deren Produktionen sie bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
04. Juni 2019
Vor einigen Tagen konnte die Planungsgruppe Leppert das 55-jährige Bestehen und gleichzeitig die 40-jährige Betriebszugehörigkeit von Dipl. Ing. Harald Lais feiern. Lais trat am 15.03.1979 in das damalige Ingenieur-Büro für Bauwesen Dieter Leppert ein. Dieser übergab sein Büro im Jahre 1998 an seinen Sohn Daniel. Harald Lais trat nun in den Ruhestand. Daniel Leppert würdigte ihn für 40-jährige wertvolle, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Ehrenurkunde erhielt Lais ebenfalls von der IHK Hochrhein-Bodensee.
Die Vorsitzenden des Dikome-Kamerun-Vereins, Richard Renz und Viktor Reis, sind von einem Kamerun-Besuch zurückgekehrt. Die Reise endete bereits in Douala, weil die Weiterreise wegen Entführungsgefahr oder plötzlich auftretender Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen zu gefährlich gewesen wäre. Die Managerin des Vereins, Emmérence Bokoé Etongue und ihre engen Mitarbeiter mussten deshalb nach Douala reisen. Eine gute Nachricht: Man schaffte es gemeinsam, einen Container Kaffee aus dem Busch herauszubringen. Die Lage der Mitarbeiter sei aber schwierig. Die Schulen des Südwestens sind weiterhin geschlossen. Aufständische haben bei Zuwiderhandlung Lehrer misshandelt, teilen die beiden mit. Erfreulich ist allerdings der Bericht über die Wartung der Wasserversorgung. Trotz Unruhen kam man in den Dorfgemeinschaften den Wartungsaufgaben nach. Paramount-Chief Cyril Sakwe berichtet, dass die Kleinstadt im Regenwald verwaist und vom Militär besetzt sei. Die Einwohner seien in vielen größeren Gruppen im Regenwald versprengt. Dort lebten sie in notdürftig errichteten Unterständen.
Seit 25 Jahren ist Sabine Wagner bei der Stadt beschäftigt. Die Reinigungskraft begann ihre Tätigkeit zunächst im Kindergarten Bremt, bevor sie zur Grundschule nach Fahrnau wechselte. Bürgermeister Dirk Harscher, der die Jubilarin ehrte, meinte, es sei an der Zeit, die Raumpflegerin nach so vielen Jahren einmal ins Rampenlicht zu stellen.
Hannes Schneider, Sprecher des Stadtseniorenrates, verwies auf erhebliche Mängel bei Sitzbänken in der Innenstadt. Es fehlten aber Bänke in den Bereichen Fahrnau, Schlattholz oder Gündenhausen fast vollständig. Aus dem Seniorenrat wurden ergänzend seniorengerechte Ruhebänke in den Bereichen Schwarzwaldstraße, Krankenhaus und Bolzplatz Oberfeld angeregt. Bei der Sitzung des Stadt-Seniorenrates wurde klar, dass man mit dem Behindertenbeirat und der IG Velo, die oft identische oder ähnliche Interessen vertreten, zusammenarbeiten will.
05. Juni 2019
Nach dem Wahl-Debakel der SPD und dem Rücktritt von Andrea Nahles als Parteivorsitzende machen sich auch die Sozialdemokraten in Schopfheim und in der Fraktion Gedanken um die Zukunft der Partei. Dass die SPD erst seit der Europa-Wahl ins Schlingern geraten sei, glaubt Martina Hinrichs nicht. Sie habe offensichtlich nicht erst seit dieser Wahl und auch nicht seit Andrea Nahles Probleme, sich zu positionieren. Es sei müßig, über Fehler von Andrea Nahles zu richten. Es sei ein Armutszeugnis, betont sie, wie mit der SPD-Chefin umgegangen werde. Martina Hinrichs wünscht sich übrigens eine Frau als Nachfolgerin. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Artur Cremans bedauert den Rücktritt Nahles nicht. Er macht keinen Hehl daraus, sie von Anfang an für eine Fehlbesetzung gehalten zu haben. Außerdem sei es generell ungünstig, zwei Ämter - den Fraktions- und den Parteivorsitz - in einer Hand zu halten. Es gelte, eine andere Politik zu machen - so müsse sich die SPD im Klimaschutz-Bereich profilierter und schärfer auftreten. Es müsse ein Tempo-Limit von 120 km/h auf den Autobahnen geben. Die Besteuerung von Flugbenzin und eine anständige Steuerreform fordert er ebenfalls. Kritik übt Cremans auch an Finanzminister Olaf Scholz, der die Besteuerung von Amazon und Google auf europäischer Ebene blockiere. Dass für die SPD sehr schlechte Ergebnis bei der Europa-Wahl sei in keinster Weise nur ein Versagen von Andrea Nahles, sondern generell von der Bundespartei, ist Teresa Bühler überzeugt. Aktuell herrschten ein immenses Misstrauen und große Uneinigkeit innerhalb der Partei. Es stelle sich die Frage, ob jemand anderes an der Parteispitze mehr Erfolg haben könnte als Andrea Nahles, wenn die Probleme nicht im Kern und im Gesamten angegangen werden.
„Das war für mich der erste offizielle Auftritt als neuer Vorsitzender des TTC Schopfheim-Fahrnau“, meint Stefan Brutschin bei der Siegerehrung des Günther-Isenmann-Gedächtnisturniers in der Vicemoos-Halle.
Der Verein Dikome-Kamerun ruft wegen der besorgniserregenden Lage im Partnerbezirk zu Spenden für die notleidenden Menschen auf. Es fehle an Medikamenten, Planen und Decken.
Die Waldorfschule sieht sich seit dem Zwischenfall beim Basar 2018, bei dem es am Stand eines Glasbläsers eine Gas-Verpuffung gab, strengeren Sicherheits- und vor allem Brandschutzauflagen gegenüber. Der Martini-Basar ist daher in seiner bisherigen Form nicht weiter möglich. Die Schule sucht nach Alternativen. Vor einigen Tagen gab es ein Gespräch mit Bürgermeister Harscher, Ordnungsamtsleiterin Claßen und Feuerwehrkommandant Hofer, wobei entschieden wurde, zumindest 2019 auf den Basar zu verzichten.
06. Juni 2019
Vor einigen Tagen wurde eine neue Koaleszenz-Abscheideranlage auf dem Vereinsgelände des MSC eingeweiht. Die neue Anlage wurde wesentlich vom ADAC gefördert, da die alte Öl-Abscheide-Anlage nicht mehr neuen Vorschriften entsprach. Der ADAC fördert dieses Projekt mit 2 x 12.500,- Euro. Die Planung hierfür übernahm Daniel Leppert ehrenamtlich.
Sabine Imping und Roland Matzker haben sich nach Ablauf ihrer zweijährigen Amtsperiode nicht mehr für die Wiederwahl um den Vorsitz des Ortsverbandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN beworben. Als neue Vorsitzende wurden bei der Generalversammlung Michael Straub und Sebastian Prigge gewählt. Da sich keine Kandidatin für das Vorsitzenden-Amt fand, musste der Ortsverband von einer paritätischen Besetzung abrücken. Roland Matzker blickte in seinem Referat auf die letzten beiden Jahre zurück und formulierte die Anforderungen an die neuen Gemeinderäte für die kommende Amtsperiode. Die wichtigste Forderung des scheidenden Vorsitzenden betraf aber den ökologischen Kurswechsel. In Schopfheim werde der Aufbau einer neuen Beziehungskultur notwendig. Diese soll alle Menschen der Stadt mit einbeziehen.
Die Stadt Schopfheim feierte vor einigen Tagen die Dienstjubiläen verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 35 Jahre ist Heinz Engler bei der Stadt, ursprünglich beim Bauhof, ist er nun Hausmeister an der Dr. Max-Metzger-Schule und der Johann-Peter-Hebel-Schule. Rolf Tirold, Hausmeister im Rathaus, ist seit 30 Jahren beschäftigt, ebenso Hans-Jürgen Deiß, der im Eigenbetrieb Bauhof seit der gesamten Zeit tätig ist. Weiter gab es Ehrungen für 10-jährige Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung und der angegliederten Unternehmungen bzw. Abteilungen.
Probleme mit Drogenkriminalität auf offener Straße haben nicht nur Großstädte, auch der Schopfheimer Stadtpark genießt einen zweifelhaften Ruf. Er wurde daher als „verrufener Ort“ nach Definition des Polizeigesetzes eingestuft. Diese Einordnung ist der Park wieder los, so die Polizei. Man will aber trotzdem weiter Präsenz zeigen. 2017 war er wegen vieler Straftaten und Ordnungsstörungen so eingeordnet worden, informiert Christoph Dümmig vom Polizeirevier.
07. Juni 2019
Großes Glück hatte ein noch unbekannter Lotto-Spieler in der Nähe von Schopfheim: Beim Mittwochs-Lotto hatte er alle sechs Zahlen richtig getippt und darf nun auf 392.000,- Euro hoffen.
Die mobile Naturpark-Kochschule macht bei der Wiechser Grundschule Halt. 36 Dritt- und Viertklässler der Dorfschule nutzten zusammen mit ihrer Schulleiterin Rosemarie Jäkel die Gelegenheit, um mit Feuereifer beim Kochen dabei zu sein. Die Ernährungsberaterin Anne Rausch hatte es sich unter dem Label des Naturparks Südschwarzwald zur Aufgabe gemacht, Kinder und Erwachsene für das Thema „Gesunde Ernährung unter Einsatz regionaler Produkte“ zu sensibilisieren.
08. Juni 2019
Der Schülerhort im katholischen Gemeindehaus hat eine neue Leiterin. Mit Anja Baumann als erfahrener pädagogischen Fachkraft wird der Betrieb im September wieder beginnen können, so Tobias Schnurr, Geschäftsführer für den Bereich Kindergärten in der Schopfheimer Verrechnungsstelle der katholischen Pfarrei.
Das neue Seniorenhaus im Bifig nahm dieser Tage der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger unter die Lupe und zeigte sich begeistert. Begleitet wurde er dabei von Artur Cremans und Bürgermeister Dirk Harscher.
Stolz ist der Schweigmattverein mit dem Vorsitzenden Thomas Jost bei der Eröffnung des Schweigmatter Bades zur kommenden Saison. Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel sorgten dafür, dass viele Gäste kamen. Jost dankte den vielen Raitbachern, die im Vorfeld der Eröffnung wieder viele ehrenamtliche Arbeitsstunden für das Bad geleistet haben. Beim „Badener-Lied“ ging es dann erstmals in das 20-Grad-warme Wasser.
Rückblick und Wahlen waren die Hauptthemen bei der Generalversammlung der „Enninger“ um den Vorsitzenden Ramon Philipp. Die Jugendgruppe hat derzeit 12 Mitglieder. Da es zu wenige Häs gibt, kann aktiv nur aufgenommen werden, wenn ein anderes Aktiv-Mitglied aufhört und das neue dadurch nachrücken kann. Der Vorsitzende sowie die Kassenprüfer wurden durch die Wahlen in ihren Ämtern bestätigt. Der Schriftführer Benjamin Bielawski kündigte an, dass dies nun seine letzte Amtszeit sei und er nach 10 Jahren aufhören möchte. 2. Vorsitzende wurde Susanne Glatt.
09. Juni 2019
Willi Schrank feiert in Eichen seinen 95. Geburtstag.
In der Alten Kirche St. Michael erklingt die Missa brevis F-moll von Georg Philipp Telemann. Ausführende sind die aus Schopfheim stammende Altistin Annelie Sophie Müller und das St. Michael Consort.
In Gersbach haben 16 Frauen und Männer zusammen mit Pfarrerin Ulrike Krumm die goldene, diamantene und gar eiserne Konfirmation gefeiert. Nach dem Gottesdienst, der vom Gesangverein mit Lied-Beiträgen bereichert wurde, gab es einen Sekt-Empfang der Kirchengemeinde.
10. Juni 2019
Der ökumenische Gottesdienst zu Pfingstmontag in der Alten Kirche St. Michael wird von einem Singprojekt des katholischen Kirchenchores und der Kantorei Schopfheim gestaltet.
11. Juni 2019
Der jüngste Treff der „Fröhlichen Ruheständler“ im evangelischen Gemeindesaal in Fahrnau wurde von Steffi Lais und Mario Enderle musikalisch bereichert.
Die Diakonie will mit dem Projekt „Mittendrin“ das Ziel verfolgen, psychisch erkrankten und belasteten Menschen aus der Klemme zu helfen. Dazu hat eine 15-köpfige Gruppe ein neues Projekt aus der Taufe gehoben. Verantwortliche Sozialarbeiterin ist Andrea Singer, die die Pläne im Rahmen eines Fachtages vorstellt.
12. Juni 2019
Eine Schopfheimer Delegation, erstmals mit Bürgermeister Dirk Harscher, besuchte die Partnerstadt Poligny und wurde von Bürgermeister Bonnet und zahlreichen Polignois im Rathaus herzlich begrüßt.
114 von 118 Berufsschülern haben erfolgreich die Prüfung an der Kaufmännischen Schule Schopfheim abgelegt. Jürgen Herrmann, stellvertretender Schulleiter, übergab mit den Klassenlehrern die Zeugnisse und konnte 42 besondere Leistungen mit Lob und Preisen würdigen.
13. Juni 2019
Bei einem Treffen des Betreuerteams des katholischen Vereins Sozialer Dienste (SKM), der seit einigen Wochen von Hannah Mogg geführt wird, spricht der Heimleiter des Markus-Pflüger-Heimes, Michael Schreiner, über die Auslagerungsstrategie des Landkreises für dieses Heim. Der Heimleiter stellt die klare Prognose: „2023 ist Wiechs weg“. Nur die Auslagerung garantiere es, die Patienten erfolgversprechend wieder einzugliedern, betont er. Ebenso betont er, man wolle 2022 nach Hausen umziehen wolle - trotz Widerständen aus dem Hebeldorf. Schreiner meint: „Es kann einfach nicht sein, dass in einem Ort unseres Landkreises über das Bleiberecht von Menschen diskutiert und entschieden wird, die unser aller Hilfe brauchen“. Schreiner ließ allerdings die Frage nach der Zukunft der Gebäude in Wiechs, die dann leerstehen werden, offen. Wie derzeit laufende Gespräche aussehen werden, kann er nicht sagen.
14. Juni 2019
Es geht mit den Anmeldezahlen für die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule stark nach oben. 57 Anmeldungen für das neue Schuljahr sind da und es ist davon auszugehen, dass es auch noch 60 werden können. Da es in den Vorjahren nur für zwei Klassen reichte, wird die neue Schülerzahl eine dritte Klasse erfordern.
Die für das THG vom Gemeinderat festgelegte Anmelde-Obergrenze wird im neuen Schuljahr überschritten. 166 Schulanmeldungen stehen einer Obergrenze von 150 gegenüber. Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung meinte, es werde in diesem Jahr wohl keine Handhabe geben, die Zahl zu reduzieren. So werde es sechs statt bisher fünf Klassen geben. Der Ansturm auf die Schopfheimer Schule ist darin begründet, dass sie die einzige Schule ist, die G9 anbietet. Die nächste Schule mit einer G9-Ausstattung befindet sich in Freiburg. Die vom Gemeinderat festgelegte Obergrenze kann deswegen nicht umgesetzt werden, da von den angemeldeten nur zwei Schüler aus Rheinfelden und fünf weitere aus den Bereichen Steinen und Lörrach gemeldet sind. „Die neue nun einzurichtende 6. Klasse wird als Wanderklasse ohne festes Stammzimmer auskommen müssen“, betont er.
Der im Vereinsleben und im Sozialen kaum wegzudenkende Horst Sutter aus Gersbach feiert heute zusammen mit seiner Frau Edeltraud das Fest der goldenen Hochzeit.
Bisher Unbekannte haben auf dem Parkplatz der Gewerbe-Akademie bei zwei Fahrzeugen Bretter mit Nägeln unter die Autoreifen gelegt. Beim Losfahren wurden die Reifen beschädigt. Die Polizei ermittelt.
15. Juni 2019
Als äußerst gering schätzt die Stadtverwaltung die Erfolgsaussichten ein, auf dem Rechtsweg den Abbruch des Uehlin-Eckhauses zu erreichen. Sie empfiehlt dem Gemeinderat daher für die nächste Sitzung auf ein Rechtsmittel gegen die behördliche Abriss-Ablehnung zu verzichten. Stattdessen sollen die beiden Häuser an der Hauptstraße, wie schon einmal im Dezember 2016, zum Verkauf ausgeschrieben werden. Aus der Gemeinderatsvorlage geht hervor, dass ein Schopfheimer Architekt und Bauträger dem Denkmalamt mitgeteilt habe, dass er die Häuser kaufen und eine Sanierung vornehmen wolle. Auch Roman Bockemühl, der in der Alten Färberei derzeit ein historisches Gebäude saniert, hat bestätigt, dass er einer der beiden Interessenten sei.
Die Stadt Schopfheim will in diesem Jahr wieder an der Aktion „Stadtradeln“ teilnehmen und ruft die Bevölkerung auf, sich daran vom 26. Juni bis 16. Juli zu beteiligen.
18. Juni 2019
Die Stadt will in der letzten Gemeinderatssitzung den Bebauungsplan für die „Breitmatt“ forcieren und die Weichen für ein Erd-Aushublager, das künftig als Lärmschutzwand dienen soll, stellen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Handball-Sportvereins (HSV) Schopfheim trotzt der Verein dem offenbar allgemeinen Trend im Bezirk. Der HSV setzt auf nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, durch kontinuierliche Arbeit eine zukunftsfähige Basis in allen sportlichen Bereichen aufzubauen. Ein Leiden, das die Schopfheimer allerdings mit andern teilen, ist die mangelnde Bereitschaft von Mitgliedern, sich über das normale Maß hinaus für ihren Club zu engagieren. Andreas Pohl, der Vorsitzende, meint in seiner Rede, dass aus den vorhandenen Synergien nach seiner Ansicht noch wesentlich mehr herauszuholen wäre, aber das Konkurrenzdenken unter den Vereinen sei doch noch etwas zu groß.
Die „Düfzel-Geister“ trafen sich zur Jahreshauptversammlung um den „Düfzel“-Meister Michael Leisinger. Die Gruppe hat mit Erwachsenenmasken und acht Kindermasken zur Zeit ihr Masken-Kontingent voll ausgeschöpft. Diese Mitglieder haben mit großem Engagement zum Gelingen der Fasnacht beigetragen. Die Wahlen bestätigten Michael Leisinger als Düfzel-Meister. Ehrungen für 25 Jahre wurden ausgesprochen, für 40 Jahre wurden ebenfalls zwei Mitglieder geehrt.
19. Juni 2019
In der kommenden Woche wird der Gemeinderat über die vorläufige Beruhigung der Hauptstraße zwischen dem Kreisel „Adler“ und der Feldbergstraße sprechen und entscheiden.
Im Roggenbach-Zimmer des Museums wird das 34. Jahrbuch vorgestellt. Klaus Strütt übergab ein erstes Exemplar an Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell. Den Einführungsvortrag hielt Prof. Dr. Klaus Schubring über die Ausgrabungen in der Alten Kirche St. Michael in den Jahren 1920/21.
20. Juni 2019
Kurt Schlinke und seine Ehefrau Hildegard geb. Schulz feiern ihre diamantene Hochzeit. Die Eheleute stammen beide aus Ostpreußen.
Bürgermeister Dirk Harscher freut sich darüber, dass seine im Mai gestarteten monatlichen Sprechstunden gut angenommen werden. Zumindest für dieses Jahr will es das Stadtoberhaupt bei diesem monatlichen Turnus belassen.
Die Cellistin Ariane Burstein und der Gitarrist Roberto Legnani konzertieren bereits zum wiederholten Mal in der Kirche St. Agathen.
21. Juni 2019
Dr. Fabian Hetmeier hat zum 01. Juni offiziell das Notariat in Schopfheim übernommen. Auf die im Januar ausgeschriebene Stelle hatte er sich beworben, nun bekam er dafür vom Land den Zuschlag. Der 35-Jährige stammt aus Ost-Westfalen-Lippe und ist promovierter Jurist. Seit Januar 2018 war er, der 2015 in den Landesdienst Baden-Württemberg eintrat, Ausbildungsnotar in Offenburg.
Für eine Woche wird die Fußgänger-Brücke über den Kanal zu den Wohnungen Schärers Au gesperrt, da sie mit einer rutschfesten Oberfläche versehen wird.
114 Berufsschüler erhielten dieser Tage von Schulleiter Bernhard Stockmar die Prüfungszeugnisse ausgehändigt. Insgesamt haben 114 von 118 die Prüfung bestanden. Bei den Kaufleuten im Einzelhandel erhielt Tobias Ückert von ALDI Süd einen Preis für herausragende Leistungen. Er erhielt auch den Preis der Hansjörg-Kramer-Stiftung. Ückert schaffte einen schulischen Abschluss zum Kaufmann im Einzelhandel mit der Traumnote 1,1.
22. Juni 2019
Mit einer Unterschriften-Aktion wehren sich Anlieger der „Breitmatt“ gegen das geplante Erdaushub-Zwischenlager auf diesem Gelände. Von „Zerstörung einer der letzten stadtnahen Erholungszonen“ ist die Rede. Peter Bauer, Landschaftsarchitekt i.R., hat die Initiative nach eigenen Angaben angestoßen und bereits 400 Unterschriften gesammelt. Gerade im Zuge der Klima-Erhitzung müsse man sich, so Bauer, Gedanken über „Kaltluft-Entstehungsflächen“ und funktionierende Berg-Tal-Windsysteme machen. Die Anlieger verweisen auf mindestens ein singendes Männchen der Klappergrasmücke und der Nachtigall. Außerdem bestehe ein Brutnachweis für den Trauerfliegenschnäpper und ein Brutverdacht des Teichrohrsängers.
Bereits zum fünften Mal hat die vhs den Zertifizierungs-Prozess durchlaufen, nun erhielt sie die Nachricht, dass sie auch für die nächsten drei Jahre weiterhin das Prädikat ZBQ („Zertifizierte BildungsQualität“) des baden-württembergischen vhs-Verbandes tragen darf.
Nach einer Kollision beim Ausparken in der Schlattholzstraße entfernte sich der Verursacher, ein 54-Jähriger, mit seinem Traktor. Die Polizei konnte ihn in der Dinkelbergstraße anhalten und kontrollieren, wobei die Beamten feststellen mussten, dass der Mann weder eine gültige Fahrerlaubnis hatte noch nüchtern unterwegs war. Ein Atem-Alkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille.
23. Juni 2019
Die Luft ist geschwängert mit Abgasen, der Boden aufgeweicht - ideale Voraussetzung für die Motocrosser, die nach Schopfheim angereist kamen. Der Vormittag wird bestimmt von Trainingsrennen, bevor am Nachmittag die deutsche Seitenwagen-Meisterschaft ausgetragen wird.
Im Museum wird die Sonderausstellung mit dem Titel „Blühender, brummender Tisch“ eröffnet. Zu sehen sind Gläser, Porzellan, Geschirr und kunstvoll gewebte Tischdecken. Alles, was mit der Küche zu tun hat und mit Pflanzen- und Tiermotiven verziert ist, wird aus den Beständen des Museums und von privaten Leihgebern von Dr. Ulla K. Schmid präsentiert.
24. Juni 2019
Nach wochenlangen kalten und regnerischen Tagen scheint sich der Sommer doch mit aller Macht breit zu machen. Heute hat es bereits 27 Grad Celsius.
Ortsvorsteherin Ute Zeh musste Unmengen von Unrat an der Hütte des Eichener Sees zusammenkehren. Der Abfall stammt von einer wilden Party, die offensichtlich am Wochenende stattgefunden hat. Auch ein Lagerfeuer - was im Naturschutzgebiet verboten ist - wurde entzündet, berichtet sie.
Der Gemeinderat ist von dem Beschluss-Vorschlag der Stadtverwaltung, keinen Widerspruch gegen die Entscheidung der Denkmalbehörde zum Abbruch des Kopfgebäudes des Uehlin-Areals einzulegen, abgerückt. Auf Antrag von Stadtrat Thomas Kuri von der CDU soll am vorsorglich erhobenen Widerspruch gegen die Entscheidung festgehalten werden, um sich den Klageweg offen zu halten. Kuri schlug vor, den Gutachter ins Gemeinderatsgremium zu holen und ihn anzuhören. Mit seinem Antrag rannte Thomas Kuri bei einer großen Mehrheit der Räte offene Türen ein. Die Freien Wähler unterstützten den Vorstoß genauso wie die SPD, die den Antrag von Kuri noch dahingehend erweiterte, dass die Stadt sich juristischen Beistand besorgen möge. Eine große Mehrheit stimmte dem CDU-Antrag zu, sechs Räte von GRÜNEN und Unabhängigen waren dagegen.
Die Stadtverwaltung nahm die Pläne zur Umgestaltung der Hauptstraße von der Feldbergstraße bis zum Kreisel bei der Himmelreichstraße zurück und will diese dem neuen Gemeinderat überlassen. Gleichzeitig wird auch ein Aufstellungsbeschluss für die Bebauung „Breitmatt“ zurückgenommen. Stadtplaner Peter Egi bat aber dennoch darum, dass man die Pläne für die Aufschüttung des Wallschutzes akzeptieren möge, zumal der Gemeinderat im Herbst 2018 in der „Breitmatt“ ein verdichtetes Bauen befürwortet habe. Der Gemeinderat beschloss daher mit großer Mehrheit, die Pläne für ein Erdaushub-Zwischenlager sowie eine Lärmschutzwand in der „Breitmatt“ weiter voranzutreiben. Wichtig bei dieser Entscheidung sei auch der Umstand, dass Erdaushub aus dem Campus-Bau ein Zwischenlager erfordere. Peter Egi versichert auf gemeinderätliche Fragen hin, dass das Zwischenlager mit dem Lärmschutzwall gekoppelt sei, aber nicht unbedingt mit dem Wohngebiet.
Der Gemeinderat beschließt mit überwältigender Mehrheit, das Giessener Unternehmen IWG Ideenwelt Gesundheitsmarkt GmbH, das bereits die Analyse in puncto Ärzte-Versorgung erstellt hatte, mit der weiteren Beratung beim Ausbau „kooperativer Strukturen“ zur medizinischen Versorgung zu beauftragen. Lediglich Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN und Dr. Andreas Blum von den Unabhängigen lehnen dies ab. Zu Beginn der Sitzung appellierte die Ärztin Dr. Magdalena Blessing an das Gremium, die Chance wahrzunehmen, das IWG bei der Lösung des Problems in Anspruch zu nehmen. Ein Weitermachen mit dem Unternehmen sei sinnvoll, wenngleich einige Ärzte davon abraten, dieses Unternehmen weiter zu beschäftigen. Die Dringlichkeit sah auch Bürgermeister Dirk Harscher so und meinte, dass das Problem nicht nur der Stadt, sondern auch den Nachbargemeinden unter den Nägeln brenne. Als jüngstes Beispiel nennt er die drastische Situation, die in Zell entstanden ist. Das Stadtoberhaupt betont, dass zusätzlich zur Weiter-Beratung auch ein „Arbeitskreis Ärzteversorgung“ gebildet werden müsse. „Wir sind froh über diese 180 Grad-Wende“, gab Artur Cremans zu Protokoll. Fünf Jahre lang habe die Stadt in der Ärztefrage nur wenig Engagement an den Tag gelegt. Natürlich sei die Suche nach Medizinern nicht ureigene Aufgabe einer Kommune, so Dr. Magdalena Blessing. Die Stadt sei aber sehr wohl von diesem Problem betroffen. Cremans meint weiter: „Wir sind den Bürgern gegenüber verpflichtet, etwas zu tun“. Davon, dass Frau Dr. Blessing dem Gemeinderat „ins Gewissen geredet habe“, spricht Heidi Malnati von der CDU. Sehr skeptisch zeigt sich Dr. Andreas Blum von den Unabhängigen in Bezug auf die Firma IWG. Gewisse Bedenken habe er bei der Präsentation der Ist-Analyse erkannt. Auch Teresa Bühler von der SPD befand, dass die IWG bei der Präsentation nicht überzeugt habe. Allerdings habe man auch keinen direkten Vergleich und ein Anbieterwechsel bringe nur Verzögerungen mit sich. Als „grottenschlecht“ bezeichnet die Freie Wähler-Stadträtin Hildegard Pfeifer-Zäh die damalige Präsentation der Firma IWG. Dies treffe aber auf die Analyse nicht zu, meinte sie. Vielmehr enthalte diese wichtige Daten, die für die nächsten Schritte notwendig seien. Dazu brauche die Stadt einen externen Ratgeber. Bürgermeister Dirk Harscher kündigte vor dem Beschluss einer weiteren Zusammenarbeit mit IWG an, die „Zügel zu straffen“ und einen genauen Zeitplan vorzugeben.
Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN drängt die Stadtverwaltung, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Verkehrssituation auf der Dossenbacher Straße entschärft werden könnte. Barnet verwies auf den tödlichen Unfall zu Beginn des Monats, der sich auf der Höhe der Motocross-Strecke ereignet hatte. Er meint, die Tempo-Begrenzung mit 60 km/h ende stadtauswärts in Höhe des Wohngebietes Altig. Der Unfall wäre nicht passiert, wäre die Geschwindigkeit weiter reduziert gewesen. Den Antrag von Barnet unterstützte auch Jeannot Weißenberger von der CDU. „Wir werden den Kreis als Entscheidungsgremium nochmals darauf ansprechen“, kündigt Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung an, obwohl ähnliche Vorstöße bislang immer abgelehnt worden seien.
Wie die Schaufenster der Märkte im neuen Uehlin-Areal genau aussehen werden, erschloss sich zwar vielen Stadträten angesichts einer schwer verständlichen Vorlage nur bedingt. Bürgermeister Harscher meinte aber: „Uns war es wichtig, dass es keine Beklebung gibt, und das ist sichergestellt. Die Schaufenster werden nur von 6 Uhr bis 22 Uhr beleuchtet“. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern war es wichtig, dass diese Vorgaben auch für die Zukunft festgeschrieben werden.
25. Juni 2019
Premiere im „Irrlicht“. Zusätzlich zum bereits seit Längerem bestehenden „Umsonst-Ladens“ bot das alternative Café einen speziellen Reparatur-Service an. Es gab die Möglichkeit, das Fahrrad überholen zu lassen. Rund 20 Fahrräder aller Art und Altersgruppen wurden angeliefert. Diese Idee komme gut an, so der Zweirad-Mechaniker Lennart Braun vom „Irrlicht“.
26. Juni 2019
Vor einigen Tagen hatte der Gersbacher Dorfladen Jahreshauptversammlung. Die Finanzvorstandsfrau Sabine Weniger verzeichnete eine Umsatzsteigerung in Höhe von 5%, die ausschließlich aus dem Sondereinfluss durch die Cash-Bank-Dienstleistung resultiert. Diese Dienstleistung erfolgte aufgrund der Schließung der Bankfilialen in Gersbach. Das Sortiment des Ladens wurde von 1.835 auf 2.073 Artikel erhöht.
Einen großen sportlichen Erfolg errang Katharina Müller beim ersten Wettkampf des Deutschland-weiten Cups der deutschen Triathlon-Union in Jena.
Heute soll in Deutschland der heißeste Tag sein, seit es Wetteraufzeichnungen gibt. In Schopfheim lag die Temperatur bei 37-38 Grad. Zum Wochenende soll es noch einmal so heiß werden.
27. Juni 2019
Ein tragisches Ende nahm nun ein Motorradunfall, der sich an Pfingsten zwischen Kürnberg und Schlechtbach ereignet hatte. Der 23 Jahre alte Motorradfahrer ist in dieser Woche an den Folgen des Unfalls verstorben. Es ist dies in diesem Jahr bereits der vierte Tote im Bereich des Polizeireviers.
Nach zwei Polizeieinsätzen gestern im Schwimmbad schlagen die Wellen hoch. Ausgelöst wurde dies durch eine Flut von Facebook-Kommentaren und den Vorwurf an einen Bademeister, er gehe bei der Kontrolle der Badekleidung von Kindern zu weit. Dagegen wehrt sich das ganze Team der Bademeister, indem gesagt wird, dies entspreche absolut nicht der Wahrheit. Die Presse informiert, dass es zu zwei Einsätzen der Polizei gekommen ist. Einmal am Mittwoch, weil es eine Personengruppe im Bad gab, die im Verdacht stand, Drogen in die Einrichtung zu bringen. Die Polizisten hatten dabei einige beim Drogenkonsum ertappt. Um die Gruppe zu kontrollieren, wurden auch uniformierte Beamte, nachdem die ersten Beamten in Zivil sich im Bad aufhielten, hinzugezogen. 12 Beamte waren vor Ort, so ein Polizeisprecher. Um 19.22 Uhr gab es einen zweiten Einsatz. Auslöser war dieses Mal eine Gruppe von 10 bis 15 jungen Männern, die mit einem Bademeister in Streit geraten waren, da er sie wegen ihres Verhaltens ermahnt hatte. Da sich die Bademeister bedroht fühlten, riefen sie die Polizei zu Hilfe. Die Vorwürfe aus Facebook hängen mit diesen Einsätzen nicht zusammen, sie haben dennoch dazu geführt, dass die Polizei ermittelt.
28. Juni 2019
Das Kinderferienprogramm der Vereine für die im Sommer in der Stadt bleibenden Kinder wird vorgestellt. Anmeldungen für die vielfältigen und unterschiedlichen Veranstaltungen und Angebote sind ab sofort möglich. Es gibt Angebote wie mit dem Jäger in den Wald-Gehen, zur Kanu-Tour nach Villersxel, ins Indianercamp, Nistkastenpflege, Wanderung zum Tierpark Lange Erlen, mit dem Förster in den Wald gehen, auf dem Motocross-Gelände mit dem BMX-Kindermotorrad auf einem Fahrrad-Parcours der Polizei fahren oder Lesenachmittage in der Bibliothek. Spaß und Spiel verspricht auch die Veranstaltung im Pony-Club, das Ranger-Abzeichen auf dem Feldberg kann für Junioren erworben werden. Beim Wasserkraftwerk in Rheinfelden kann man erleben, wie Strom aus Wasserkraft entsteht; einen spannenden Tag bietet das Rote Kreuz. Weitere Veranstaltungen bereichern die Ferienwochen.
Erneut unterstützt die Sparkasse Wiesental mit ihren PS-Gewinnausschüttungen mehrere gemeinnützige, soziale und kulturelle Einrichtungen im Geschäftsgebiet mit insgesamt 36.500,- Euro. Lothar Müller, Sparkassen-Vorstand, und sein Kollege Georg Ückert haben diese Summe an 16 Vereine und Einrichtungen übergeben.
29. Juni 2019
Der Film „Traumfabrik“ macht auch in Schopfheim von sich reden. In wenigen Tagen geht der Kino-Film mit dem genannten Titel in den deutschen Kinos an den Start. Hinter den Kulissen zog ein ehemaliger Schopfheimer als Produzent die Strippen. Der 31-Jährige Sebastian Fruner, der im Alter von sechs Jahren mit seiner Familie nach Schopfheim gekommen war und am THG sein Abi ablegte, arbeitete für diesen Streifen in den Babelsberger Filmstudios. Die beiden Zeitungen berichten heute über diesen Film und wie der Schopfheimer daran beteiligt ist. Die „Traumfabrik“ feierte dieser Tage im Zoo-Palast in Berlin Premiere. Die Verlobte von Sebastian Frune, Nadine Bauer, stammt aus Zell i.W. Im Film wirken Tim Duken als „Emil“ und Emilia Schüle mit. Daneben wirken Heiner Lauterbach, Denise Mojen, Nicolai Kinsky und Michael Quisnek mit.
Bei heißestem Sommerwetter beginnt das „Städtli-Fest“ auf dem Marktplatz und in der Konrad-von-Rötteln-Straße.
Riesenandrang herrscht beim entscheidenden Aufstiegsspiel des Fußballvereins Fahrnau gegen den TuS Binzen. 500 Zuschauer sahen ein packendes Duell, bei dem es den Fahrnauer Kickern gelingen sollte, den Aufstieg von der Kreisliga B in die Kreisliga A zu schaffen. Leider hatten die Fahrnauer schließlich das Nachsehen und müssen nun ein weiteres Jahr in der Kreisliga B spielen.
Nach hitzebedingtem, schleppendem Beginn konnte Bürgermeister Dirk Harscher den Fassanstich für die 48. Auflage des „Städtli-Festes“ vornehmen. Am Abend kamen die Gäste dann doch in großen Scharen, da es etwas kühler und von der Temperatur her erträglicher wurde. Auch am Sonntag bei annähernd 40 Hitzegraden unter sengender Sonne mussten die Köche der einzelnen Buden schon ganz gewaltig schwitzen. Bürgermeister Harscher meinte, dass es ohne Roland Steinebrunner, dem am „Städtlifest“ viel liege, dieses nicht mehr geben würde. Der erste Fassanstich des Stadtoberhauptes war der Hitze entsprechend auch etwas feucht. Es gab nasse Füße.
Die genossenschaftlich organisierten Elektrizitätswerke Schönau hatten Jahreshauptversammlung. Es gab regen Diskussionsbedarf, insbesondere auch darüber, wie abgeholzte Waldflächen zubetoniert werden. Die Relation sei allerdings wichtig, wird betont, denn auf dem Gersbacher Rohrenkopf wird das 900-fache an CO2 im Vergleich zur Waldfläche kompensiert. Alexander Sladek meint in deutlicher Richtung nach Gersbach, dass immer neue Gutachten Teil einer Strategie seien, um die Windkraft unwirtschaftlich zu machen. Dem Gegnern gehe es nicht um Diskussionen oder Kompromisse. „Dies haben wir vielleicht zu spät begriffen. Wir haben unsere Gegner unterschätzt“, so Sladek. Die Vorstände kündigten an, aus diesen Kommunikationsfehlern lernen zu wollen. Die Öffentlichkeitsarbeit soll noch in diesem Jahr neu justiert werden, so Sebastian Sladek.
30. Juni 2019
An der Nahtstelle zwischen Schopfheim und Fahrnau ersetzt die VR-Bank die bisherige Geschäftsstelle in der Blasistraße durch eine neue Geschäftsstelle auf dem ehemaligen Rietschele-Gelände. Bernd Schlageter, Vorstand der VR-Bank, meinte, dass man bis vor drei Jahren noch keinen Gedanken an einen Umzug verschwendet habe. Er wies auch darauf hin, dass das Geldinstitut seit 51 Jahren in Schopfheims größtem Stadtteil zuhause sei und dass das wohl auch mit der neuen Geschäftsstelle im Schlattholz so bleiben werde. Ein „Schlüsselerlebnis“ hatten die VR-Bank-Vorstandsmitglieder Ines Niederschuh, Bernhard Schlageter sowie die Geschäftsstellen-Leiter Klaus Masuch und Ahmad Nikmanesh sowie die Mitarbeiterin Constanze Milczewsky. Sie erhielten vom Planer Thomas Wunderle symbolisch den Schlüssel zur neuen Geschäftsstelle überreicht.
Viel Lob erhält an der Hauptversammlung der Baugenossenschaft der scheidende Sebastian Pfeifer, der 10 Jahre lang an der Spitze der Genossenschaft stand und diese - so heißt es - wieder auf die Erfolgsspur brachte. Aufsichtsratsmitglied Marcus Walter meinte, Pfeifer überlasse dem Nachfolger Leonhard Manthei, der am 01. Mai die Geschäftsführung übernommen hatte, ein gut bestelltes Feld. Die Genossenschaft bewirtschaftet derzeit 187 Wohneinheiten und gilt als ein attraktiver Vermieter. Der geringe Mieterwechsel beschere Interessenten allerdings Wartezeiten von vier bis fünf Jahren. Die Wahlen bestätigen die Aufsichtsräte Matthias Lang und Beate Weber-Mitchell.
01. Juli 2019
Bürgermeister Dirk Harscher verabschiedet die Leiterin der Langenauer Kindergärten, Angelika Keil, die nach 41 Jahren im Öffentlichen Dienst in den Ruhestand gehen will, aufs Herzlichste. „Es war mir eine Ehre, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, zu dürfen“, betonte er. Bereits am vergangenen Freitag hatte Angelika Keil sich von ihren Schützlingen, den Eltern, den Vertretern der Kirchen und des Ortschaftsrates in einer bewegenden Feier im Bildungshaus verabschiedet. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger meinte in seinen Abschiedsworten, dass Angelika Keil keinen Beruf ausübte, sondern ihrer Berufung mit Liebe und Leidenschaft gefolgt sei. Zum Abschied überreichte das Stadtoberhaupt ihr bei einer Feierstunde im Rathaussaal im Beisein von Kolleginnen, Freunden und langjährigen Weggefährten den silbernen Dukaten der Stadt.
02. Juli 2019
Dass das Familienzentrum sehr viel bietet, wird bei der jüngsten Jahreshauptversammlung deutlich. Die Wahlen bestätigen Bärbel Peither, Daniel Marterer und neu Susanne Dold-Hörmansperger. Sie bilden zusammen das neue Vorstands-Trio. Cornelia Hartmann führt die Vereinsgeschäfte und wird von Sabine Werner und Daniela Mittl unterstützt. Jutta Cudok ist Leiterin des „Kunterbunten Kindergartens“.
Die Jugendkapelle der Stadtmusik Schopfheim feiert in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen. Noch in dieser Woche startet das Fest mit einem Ehemaligen-Treffen. Am Sonntag wird ein Jugendkapellen-Treffen das Festwochenende abrunden.
Die Ausstellung „DNArt“ in der Kulturfabrik zeigt Facetten aktuellen Schaffens von vier ganz unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern. Es sind Werke von Oliver Fauser, der seit 20 Jahren in Schopfheim lebt, Tanja Bürgelin-Arslan aus Eimeldingen, Miki Buckland aus Basel und Annette Mewes-Thoms aus Hamburg zu sehen.
03. Juli 2019
Vom Schopfheimer Kreis und vom Förderkreis „Unverstrahltes Land“ wird zu einer Veranstaltung in den evangelischen Gemeindesaal in Fahrnau zum Thema „Ahnungslos in die 5-G-Falle“ eingeladen.
Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Wiechser Schützengesellschaft ein Wanderpokal-Schießen der Vereine. Zum dritten Mal holten die Damen vom Gesangverein Wiechs diesen Pokal. Bei den Einzelwettbewerben, bei dem 97 Frauen und Männer antraten, siegte Lu-Marie Stulz, bei den Herren Joachim Wendland.
Bei der jüngsten Sitzung des gemeinsamen Kulturausschusses der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr wird die geringe Zahl der Zuschauer in der vergangenen Saison beklagt. Insgesamt sahen nur 1.041 Personen die Veranstaltungen. Man müsste über neue Impulse reden.
Vier riesige Fertigteile aus Spezialbeton wurden in Raitbach versetzt und montiert, sodass sich ein geschlossener Löschbehälter mit fast 40 Kubikmeter Volumen ergibt. Der neue Löschwasser-Behälter Raitbachs hat einen Durchmesser von 4 m und eine Höhe von 4,50 m.
04. Juli 2019
Im Rahmen der „Woche der Diakonie“ stellten sich die Blaulicht-Organisationen und Hundeführer des Malteser Hilfsdienstes im Georg-Reinhardt-Haus vor.
Das Autohaus Lehmann in Gündenhausen weiht zwei Strom-Tankstellen ein. Die beiden Geschäftsführer Urs Brendlin und Stefan Leder betonen, dass auch Kunden ihres Autohauses sich mehr für Diesel- oder Benzin-Autos interessieren, da Elektro- und Hybrid-Antriebe einfach zu teuer seien. Dabei zeigen sie dies an einem Beispiel auf. Ein Transporter, der von Freiburg nach Schopfheim gefahren war, hatte nur noch 70% der Ladeleistung. Die Ladezeit in Schopfheim dauert rund vier Stunden. Brendlin meinte: „Eine Fahrt von Freiburg nach Schopfheim und zurück ist nicht möglich. Und wenn man dann noch bedenkt, dass so ein Fahrzeug 54.000,- Euro kostet und ein Handwerker dafür zwei Benzin- oder Dieselfahrzeuge mit gleicher Ausstattung erhalten kann, weiß man, warum das Kaufverhalten eben so ist, wie es ist“.
109 Schülerinnen und Schüler des THG haben ihre Reifeprüfung bestanden und erhielten die Hochschulreife zuerkannt. 22 Abiturienten schlossen diese Prüfung mit einer Eins vor dem Komma ab. Der Notendurchschnitt insgesamt beträgt 2,4.
Die Langzeit-Lärmmessungen für den Wind-Park Rohrenkopf waren beherrschendes Thema der jüngsten Sitzung des Gersbacher Ortschaftsrates. Nur eine Langzeitmessung könne die charakteristischen Pegelspitzen erfassen, die die rotierenden Flügel verursachen, so der Ortschaftsrat. Sollten die ermittelten Ergebnisse über den amtlich festgelegten Grenzwerten liegen, seien Lösungen zugunsten der Gersbacher zu suchen, betonen die Ortsvertreter.
Günter und Traudel Föhring übernehmen das Café im Georg-Reinhardt-Haus. Das Ehepaar hatte bis vor kurzem 22 Jahre lang das Sportheim des SVS bewirtschaftet. Hausleiter Stefan Schmidt freut sich darüber und meint, dass die neuen Pächter am bisherigen Konzept des Cafés auch nichts ändern werden.
Seit 40 Jahren ist Jutta Eiche im Öffentlichen Dienst. Bevor sie zur Stadtverwaltung nach Schopfheim kam, war sie 25 Jahre bei der Gemeindeverwaltung und der Ortsverwaltung Gersbach mit der Kassenverwaltung beschäftigt. Bürgermeister Dirk Harscher gratulierte der Jubilarin und überreichte ihr die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg.
Der internationale Orgelsommer in Schopfheim, der bis zum 25. Juli dauern wird, hat heute sein erstes Konzert. Bei diesem Auftakt spielt Sebastian Heindl aus Leipzig an den Spieltischen der Schuke- und der Voit-Orgel. Der Organist ist mehrfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ und Kirchenmusik-Student an der Leipziger Musik-Hochschule.
05. Juli 2019
Das Duo „zweiARTig“ mit den Flötistinnen Lailah Roos und Susanne Bauer, begleitet von Klaus Dürrschnabel am Klavier, gastiert in St. Agathen.
Tobias Hauger von der Turnerschaft Langenau hat sich für den renommiertesten Wettbewerb, den Iron-Man auf Hawaii, qualifiziert.
Der 1939 in Allenstein in Ostpreußen geborene Gerhard Gries schrieb ein bewegendes Zeitdokument über das Schicksal seiner Familie in der Kriegs- und Nachkriegszeit der Jahre 1939 bis 1952. Nach der Flucht führte der Weg zunächst nach Thüringen und dann nach Schleswig-Holstein, bevor die Familie in Fahrnau ein neues Zuhause fand.
Mit einem dreitägigen Jubelfest feiern die Mitglieder der Schopfheimer Jugendkapelle den 50. Geburtstag. Ehemalige Musiker und Musikerinnen der Jugendkapelle kamen zu einem freundschaftlichen Treffen ins Musikhaus. Erfreulich war auch, dass Rainer Hug, der erste Dirigent der Jugendkapelle, zu diesem Ehemaligen-Treffen extra aus Bühlertal im Ortenaukreis angereist und in geselligem Kreis in seiner unverkennbar lustigen Art aus den Anfängen berichtete. Auch Hans Moser, der die Jugendkapelle einst mitgründete und ein Vierteljahrhundert 1. Vorsitzender der Stadtmusik war, schwelgte in Erinnerungen an die Gründerzeit. Die Besucher durften sich am Samstag auf dem Festplatz nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch verwöhnen lassen. Der Festsonntag wurde durch die Big-Band der Musikschule Mittleres Wiesental mit einem Frühschoppen-Konzert eröffnet. Jugendkapellen aus Wieden, Hausen, Tegernau und Willaringen sorgten für beschwingte Unterhaltung am Nachmittag.
06. Juli 2019
Der Gemeinderat wird sich mit den Neubauten von Brücken über die Wiese in Ehner-Fahrnau beschäftigen müssen. Die Stadt will die derzeit gesperrte Brücke zum Golfplatz ersetzen und ganz in der Nähe eine weitere extra für Radler und Fußgänger errichten.
Auf dem Gelände der Sammelunterkunft in Fahrnau möchte der Boule-Club eine Sportanlage errichten. Dafür muss der Gemeinderat neben seiner Zustimmung allerdings auch den Bebauungsplan ändern. Vom DRK ist zu hören, dass man kein Interesse mehr habe an dem Gelände der ehemaligen Sammelunterkünfte, das demnächst frei wird. Präferenz hat für das DRK ein Gelände in Gündenhausen, auf dem die Feuerwache West geplant ist.
Nach der Hauptversammlung der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau im Mai, bei der die Zunfträte neu gewählt bzw. bestätigt wurden, fand nun die Konstituierende Sitzung statt. Christian Leisinger wurde erneut zum Präsidenten ernannt. Stellvertretende Präsidentin ist Lisa Flemming, die ebenfalls bestätigt wurde.
In den drei Kirchen gestalten Andreas Mölder, Christoph Bogon und Dieter Lämmlin die Orgelnacht. Die Organisten sind zu hören ab 20 Uhr in St. Michael, ab 21 Uhr in St. Bernhard und in der evangelischen Stadtkirche ab 22 Uhr.
Hochbetrieb herrscht bei prächtigem Sommerwetter rund um das „Hexen-Heim“ beim diesjährigen 61. „Güggeli-Fest“. Ein Gewitterregen in der Nacht sorgte für eine willkommene Abkühlung und für gutes Wetter am Sonntag. Abschluss findet das Fest, bei dem Gerhard Kiefer und Armin Stocker zum 40. Mal aktiv die „Güggeli“ grillen, mit dem traditionellen Handwerker-Hock.
In Wiechs treffen sich wie jedes Jahr Mannschaften zum Gaudi-Fußball-Turnier. Das Spielfeld hat Löcher und das Interessante beim Spielen ist, dass es am Hang liegt und eine Halbzeit den Berg runter, eine Halbzeit bergauf gespielt werden muss. Traditionell warten bei den Platzierungsspielen die Teams mit ihren besonderen Wagen auf. Das Spiel ist wichtig, weniger der Sieg.
Die Lebensgeschichte des Franz von Assisi erzählen die Kinderchöre von Maulburg und Schopfheim im Musical „Poverello“ unter der Chorleitung von Ines Stenger. Für das Engagement bedankten sich für die Kirchengemeinde Pfr. Kai Tilgner, Christoph Bogon und Mirjam Lünsmann-Stiegeler.
46 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter zwischen 7 und 62 Jahren gehen bei der Vereinsmeisterschaft des DLRG Schopfheim in acht Altersklassen an den Start.
07. Juli 2019
Die Restauratorinnen Susanne Keller und Elke Thiessen sind guter Dinge, weil endlich ein positives Ende jahrelanger Arbeit für die Wandmalereien in St. Michael in Sicht zu sein scheint. Bei einer Kirchenführung in St. Michael erklären sie ihren Gästen in einer Info-Runde während der üblichen Sonntags-Führungen eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Landes-Denkmalamt. Die Expertinnen meinten, es könne so nicht bleiben, sie hätten ein Konzept erarbeitet und der Stadt und dem Landes-Denkmalamt vorgelegt, ohne deren Mitwirkung die notwendigen Maßnahmen nicht zu verwirklichen seien.
Die abgespeckte Version eines Dorffestes beim Maiberg-Saal in Enkenstein kommt bei den Besuchern gut an. Auf das Grümpel-Turnier, das in den Vorjahren noch Teil des Festes war, wurde verzichtet, so Jürgen Strittmatter, Vorsitzender des Fördervereines. Der Erlös komme der Spielplatz-Ausstattung zugute.
08. Juli 2019
Die katholische Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental hat seit dem 01. Juli einen hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter. Der 61-jährige Andreas Leimpek-Mohler ist als ständiger Diakon tätig.
09. Juli 2019
In der Zeit von Samstag bis Montag wurde die Außenfassade des evangelischen Gemeindehauses beschmiert. Die Polizei sucht noch Zeugen.
Wenn morgen auf dem Lörracher Alten Marktplatz der Auftakt zum Stimmen-Festival stattfindet, tritt im Vorprogramm von Jan Delay eine Schüler-Band vom THG Schopfheim gemeinsam mit der Lörracher Sängerin Miva auf. Zu hören sind an der Gitarre Sergej Fedorof, auf dem Keyboard Leandro Löwy, am Bass Valentina Zalbertus und an den Drums Johannes Peither, außerdem die Sängerin Sila Yilmaz. Die Band tritt unter dem Namen „Don’t kill the Messenger“ auf.
Eine positive Überraschung hat die Verwaltung für die Gemeinderatssitzung vom kommenden 16. Juli auf der Tagesordnung: Es sollen die Arbeiten für die Aufträge für die Roharbeiten des Schul-Campus vergeben werden. Das Angebot, das berücksichtigt werden soll, liegt 85.000,- Euro unter den kalkulierten Kosten des Architekturbüros.
10. Juli 2019
Wohl für ein Jahr, so rechnet die Stadtverwaltung, sind 40 Kinder vom Kindergarten am Marktplatz in die Container in den Hof der Dr. Max-Metzger-Schule umgezogen. Der zweigruppige Kindergarten am Marktplatz muss bekanntlich wegen Brandschutzvorschriften saniert werden und wurde geschlossen. Ob das Gebäude am Marktplatz komplett saniert wird, oder nur der Brandschutz auf Vordermann gebracht wird, entscheidet der Gemeinderat voraussichtlich im September.
Im Ortschaftsrat Wiechs werden Bärbel Hagist, Tina Kiefer und Christine Spickermann verabschiedet. Die neuen Mitglieder des Gremiums wählten einstimmig Ino Hodapp für weitere fünf Jahre zum Ortsvorsteher. „Ich wünsche Ihnen ein glückliches Händchen und viel Spaß“, meinte Bürgermeister Dirk Harscher bei der Verpflichtung der neuen Amtsträger.
11. Juli 2019
Bei der jüngsten Sitzung des Stadt-Seniorenrates gibt Bürgermeister Harscher diesem die konkrete Zusage, dass im Pflughof zwei seniorengerechte Sitzbänke aufgestellt werden. Ansonsten will das Stadtoberhaupt prüfen lassen, wie das Thema der seniorengerechten Sitzgelegenheiten in der Stadt generell gelöst werden soll.
Die Freunde des Gymnasiums schenken dem THG nach Jahren des Wartens einen Konzertflügel. Das Lehrer-Kollegium zeigt sich hoch erfreut über das wunderbare Geschenk. Begeistert waren auch Sami Busch und Dr. Dieter Raps als 1. und 2. Vorsitzende der Freunde bei der Präsentation des teuren Geschenkes. „Wir haben neun Jahre für den Flügel zusammengespart“, betonen sie. In diesem Jahr feiert das THG nicht nur seinen 250. Geburtstag, sondern auch den runden Geburtstag des Schulgebäudes, das vor 50 Jahren eingeweiht wurde. Damals erhielt die Schule vom Freundeskreis ebenfalls ein Klavier. Das neue Instrument kommt aus dem Hause Bösendorfer und gehört zur absoluten Oberklasse mit einer Größe von 225 cm.
Drei Schüler der Friedrich-Ebert-Schule siegten beim Wettbewerb der DRK „Bunt statt blau“ mit ihren Plakaten auf Kreisebene. Die Preise erzielten Marie Nußhardt, Lukas Philipp und Florian Greiner.
Am THG vollzieht sich ein Wechsel in der Schulleitung: Birgit Müller verlässt die Schopfheimer Schule und wird im neuen Schuljahr in Kirchzarten ihre Tätigkeit aufnehmen. Neuer Stellvertretender Schulleiter wird Matthias Kreutz. Birgit Müller war 25 Jahre, davon 17 Jahre als Stellv. Schulleiterin am Schopfheimer Gymnasium. Sie prägte so das Haus wesentlich mit. 2002 trat sie die Nachfolge von Wolfgang Dreiser als Stellvertretende Schulleiterin an. Zu Beginn ihrer Tätigkeit arbeitete sie noch ein Jahr mit Adolf Winterhalder, danach 14 Jahre mit Wolfgang Stocker und nun seit 2017 mit Claudia Tatsch in der Leitung des THG zusammen. Aus privaten Gründen wechselt sie nun an das Marie-Curie-Gymnasium nach Kirchzarten, wo sie die Leitung der Sprachen-Abteilung übernehmen wird. Matthias Kreutz kennt das THG bestens, denn er erhielt hier 2005 seine erste Stelle nach dem Referendariat. Seit 2010 ist Kreutz als Stunden- und Vertretungsplaner auch in organisatorische Abläufe der Schule eingebunden.
Nachdem der zweite Fluchtweg aus dem Museumskeller fertiggestellt wurde, wird der Veranstaltungsraum wieder in Betrieb genommen. Vom 26.-28. Juli findet die Wiedereröffnung mit einem reichhaltigen Kultur-Programm statt.
Als musikalische Nachbarschaftsbegegnung kann man das gemeinsame Konzert von Chören und Orchester der Freien Waldorfschule und dem Orchester des THG in der Waldorfschule ansehen. Eröffnet wurde das Konzert unter der Leitung von Ceciel Strouken. Sie dirigierte das Anfänger-Unterstufenorchester der Waldorfschule. Ein kleiner Mittelstufen-Chor der gleichen Schule stand unter dem Dirigat von Mark-Daniel Schmid. Das dann folgende Orchester des THG leitete Clemens Barth. Die Direktorin des THG, Claudia Tatsch, nutzte diese Gelegenheit, um Hendrik Rekers, Benedikt Ritter und Jan-Eric Seidensticker mit dem Musik-Anerkennungspreis zu ehren. Schließlich spielte das Mittel- und Oberstufenorchester der Freien Waldorfschule unter der Leitung von Wilhelm vom Dungen.
Im zweiten Konzert des diesjährigen Orgelsommers gastiert bereits zum dritten Mal der in London lebende Australier Travis Baker. Er spielt an beiden Orgeln der evangelischen Stadtkirche und bringt sie zur vollen Geltung.
Ausverkauft ist der Auftakt des diesjährigen Sommersounds mit Roland Kaiser. Rund 3.500 Besucher ließen sich den Auftritt des Schlager-Stars nicht entgehen. Mal rockig, mal schnulzig, mal mit viel Power und einmal gefühlvoll - so kennen ihn seine Fans und so jubelten sie ihm auch in Schopfheim zu. Der Auftakt zum diesjährigen Sommersound ist somit restlos geglückt.
12. Juli 2019
Die Mediziner aus Schopfheim und Umgebung haben einen Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg gerichtet. Das gleiche Schreiben erhielten die Bürgermeister der Städte Schopfheim und Zell sowie die Landrätin und die Abgeordneten Frey, MdL, und Schuster, MdB. Durch die Aufgabe von weiteren fünf Hausarztpraxen im Mittleren Wiesental sind bis Ende des Jahres 2019 grob 5.000 Patienten ohne Hausarzt, so die Medizinerinnen und Mediziner und meinen weiter, dass diese damit keinen Zugang zur medizinischen Versorgung mehr haben. Unterschrieben ist der Brief von den Ärzten Magdalena Blessing, Marianne Merschhemke, Edmund Mularski, Edgar Ney, Michael Gürtler, Jörg Suckow und Christina Bockemühl auch in Vertretung weiterer Kolleginnen und Kollegen aus Schopfheim und den umliegenden Gemeinden. Die Mediziner fordern die Einrichtung einer Not-Praxis.
Am vergangenen Wochenende wurden 25 Jugendliche in der katholischen Kirche St. Bernhard durch Weihbischof Christian Würtz gefirmt.
Einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro übergaben Heike Schmarje und Christof Schwald vom Kiwanis-Club an Rolf Rosendahl, den Vorsitzenden des Malteser Hilfsdienstes in Schopfheim.
Wincent Weiss jubeln 3.000 Fans zu. Die Presse schreibt von einem „Kreischalarm“ auf dem Marktplatz während des Sommersounds.
13. Juli 2019
Die Schopfheimer Ärzte erhalten vom SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger Schützenhilfe. Er nutzte den „Brandbrief“, den die Ärzte an die KV geschrieben hatten, um dem Sozialminister Manfred Lucha mitzuteilen, wie prekär die Ärzteversorgung in seinem Wahlkreis ist. Er bittet den Sozialminister um eine Bewertung des zitierten Briefes in seinem Haus und um „konkrete Aussagen“ des Ministeriums zu der Frage, wie die Landesregierung die betroffenen Kommunen unterstützen könne.
Die Gemeinderatsfraktion der GRÜNEN tagte zum ersten Mal in ihrer Fraktion. Man lehnt dabei eine zweite dauerhafte Brücke für Fußgänger und Radfahrer beim Golfplatz in Ehner-Fahrnau ab.
Die Vereine haben beim diesjährigen „Städtlifest“ ein Plus in die Kasse gewirtschaftet. Diese durchweg positive Bilanz ziehen die Organisatoren. Das Fest scheint daher für die Zukunft gesichert. Wie Roland Steinebrunner als Verantwortlicher sagte, war eine einwandfreie Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt gegeben. Ende des Monats werden die Vereine in einem Abschlussgespräch über die Zukunft dieses Festes entscheiden.
Die Klasse 8e des THG gewinnt einen landesweiten Nichtraucher-Wettbewerb mit einem eingereichten Video.
Beim mittlerweile achten Schopfheimer Sparkassen-Triathlon, den die Turnerschaft Langenau veranstaltet, ist eine Rekord-Beteiligung mit 400 Starterinnen und Startern zu melden. Am Samstagvormittag gab es die Nachwuchswettbewerbe, der Nachmittag war den älteren Athleten vorbehalten. Bei den jungen Athletinnen und Athleten ging es auch um die baden-württembergische Landesmeisterschaft. Dort war von den einheimischen Startern die aktuelle dreifache deutsche Meisterin und Team-Europa-Meisterin Katharina Möller eine Klasse für sich. Sie wurde souverän baden-württembergische Meisterin.
Die AWO, so die 2. Vorsitzende Irmgard Sutter, wird sich vom „Essen auf Rädern“ lösen und diese Leistung in andere Hände geben. Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell lobte dieses Engagement bei der Jahreshauptversammlung. Die Stadt wisse die großartige Arbeit zu schätzen. Noch vor nicht allzu langer Zeit habe es anders ausgesehen - jetzt aber, nach den Tätigkeitsberichten von Heidi Malnati und Irmgard Sutter, habe sich die Situation wieder total beruhigt. Während der Sitzung wurde Thomas Gsell das 100. Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. Von der Dienstleistung „Essen auf Rädern“ will man sich auch deswegen lösen, weil das Defizit hieraus auf rd. 10.000,- Euro angewachsen ist. 2018 wurden 21.653 Essen ausgeliefert. Die Sozialstation Schopfheim, getragen von den Kirchengemeinden, hat sich zur Weiterführung der Essenslieferungen bereit erklärt und wird diese Dienste wohl ab 2020 übernehmen.
Viel Publikum zog es am Samstag zur Marktmusik in die Alte Kirche St. Michael. Rund 230 Zuhörer hörten die Premiere der Kombination Tuba und Orgel. Die Tuba spielte Ingo Ganter, während Christoph Bogon wie gewohnt den Platz an der Orgel einnahm.
Das Jugendparlament veranstaltet ein erstes Jupa-Sommerfest am Skater-Platz in Gündenhausen. Mit Erfolg wurden Jugendliche, Kinder und Erwachsene zum gemeinsamen Verweilen animiert.
14. Juli 2019
Die Golfanlage in Ehner-Fahrnau feiert das 20-jährige Bestehen. Gleichzeitig wird das 10. Togo-Golfturnier zur Unterstützung der Poliklinik Lanmessin in Aného/Togo veranstaltet.
Ben Zucker, der dritte Gast beim diesjährigen Sommersound konnte - leider bei Dauerregen - 2.500 Fans auf dem Marktplatz musikalisch begrüßen. Der Regen konnte aber weder ihm noch den zahlreichen Fans etwas anhaben.
Beim Dorffest in Langenau ist der neu formierte Musikverein erstmals wieder zu hören. Pfr. Kai Tilgner, der die Pfarrei verlassen wird, verabschiedete sich ebenso wie die bisherige Ortsvorsteherin Elke Würger von den Fest-Gästen.
Im Rahmen einer Vesper zur Feier des 50. Geburtstages der Gersbacher Vier-Orgel spielte Christoph Bogon. Pfarrerin Ulrike Krumm erinnerte daran, dass die 1903 angeschaffte Merklin-Orgel laut Denkmalamt nur noch Schrottwert hatte. 1967 gründete die Kirchengemeinde dann eine „Orgelbau-Gemeinschaft“, an der sich auch die politische Gemeinde mit dem damaligen Bürgermeister Ernst Greiner beteiligt hatte. Die neue Orgel wurde im Juli 1969 eingeweiht.
15. Juli 2019
Der Sommersound-Veranstalter Christoph Römmler zieht für die drei in diesem Jahr durchgeführten Konzerte eine positive Bilanz. Zwei ausverkaufte Vorstellungen mit je 3.500 Gästen und 2.500 Zuschauer bei Ben Zucker haben zusammen mit Rollstuhlfahrern und sonstigen Gästen die 10.000-Besucher-Marke geknackt. Bereits eine Stunde nach dem letzten Konzert wurde die Bühne wieder abgebaut, sodass am Montag der Betrieb auf dem Marktplatz nahezu normal verlaufen konnte.
Der neue Gemeinderat der Stadt tritt erstmals zusammen. Gleichzeitig werden die ausscheidenden Stadträte und Stadträtinnen verabschiedet. Bürgermeister Dirk Harscher freute sich nach der förmlichen Verpflichtung auf eine gute, faire und konstruktive Zusammenarbeit. Er sei überzeugt, dass dieser Vorsatz in Erfüllung gehen werde und es gelinge, die Stadt zukunftsfähig zu machen, er sei jedenfalls guter Dinge, betont er. Die Frage der Sitzordnung verursachte keine Probleme, so nahmen die fünf Freien Wähler und die fünf CDU-Räte (von der Verwaltungsbank aus gesehen) auf der rechten Seite Platz, ihnen gegenüber die sechs GRÜNEN-Stadträte und die vier SPD-Vertreter. Am Schlussbogen sitzen die beiden Vertreter der Unabhängigen. Die Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreters brachte eine große Überraschung, denn die CDU hat nun keinen mehr. 1. Stellvertreter wurde mit 21 von 22 Stimmen Thomas Gsell, der keine Gegenkandidatur hatte. Zum 2. Stellvertreter wurde dann Ehrenfried Barnet mit 13 zu acht Stimmen gegen Marianne Zabel gewählt. Den dritten Stellvertreter-Platz nimmt künftig Kai Horschig von den Freien Wählern ein, der sich ohne Gegenkandidat zur Wahl gestellt hatte und 15 von 22 Stimmen erhielt. Der Bürgermeister konnte Bernd Müller, Dr. Roland Blum, Mark Leimgruber, Thomas Jost und Karl Schäfer sowie Andreas Blum und Alison Ehrmann aus dem Gremium verabschieden. Neu verpflichtete er Dr. Marianne Merschhemke, Elke Rupprecht, Gisela Schleidt, Fabienne Kiefer, Sven-Hendrik Wünsch, Felix Straub und Walter Würger. Bürgermeister Harscher konnte verschiedene Gemeinderätinnen und -räte mit der Ehrenurkunde und der Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg auszeichnen. So erhielt Jeannot Weißenberger, CDU, für 20-jährige Zugehörigkeit diese Auszeichnung. Ehrenfried Barnet (GRÜNE) und Marianne Zabel (CDU) wurden für jeweils 25 Jahre ausgezeichnet und Artur Cremans (SPD) ist bereits seit 40 Jahren am Ratstisch vertreten, wofür auch er die Auszeichnung erhielt.
Schopfheim soll pestizid-freie Kommune werden. Einen entsprechenden Antrag stellte Peter Ulrich im Gemeinderat im Namen der SPD-Fraktion. Man bat die Verwaltung um Auskunft darüber, ob und in welchem Umfang die Stadt auf ihren Flächen noch Pestizide, insbesondere Glyphosat, einsetzt.
16. Juli 2019
In Gersbach haben aus einem Waldgebiet bisher Unbekannte zwei aufgestellte Sitzbänke aus massivstem Holz gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise, wo solche massiven Sitzbänke eventuell neuerdings stehen.
Die Vorfälle der letzten Wochen im Schwimmbad führten dazu, dass acht Personen mit Hausverboten belegt wurden.
Rätselhafte Finanzausgaben aus dem Baubereich ziehen sich durch die Gemeinderatssitzung wie ein roter Faden. Nicht nur bei den Preisen für eine zweite Brücke kam das Bauamt ins Schlingern, auch beim Millionen-Projekt des Schul-Campus. Die derzeit für das Gebäude-Management zuständige Mitarbeiterin Anna-Maria Steffens meinte, man bewege sich derzeit noch im Rahmen, dies werde aber nicht so bleiben, da mit hohen Stahlpreisen zu rechnen sei. Eine exakte Auflistung hierzu kündigt der Bürgermeister für eine September-Sitzung an. Doch bei der Vergabe der Rohbauarbeiten für eine Summe von knapp 2 Mio. Euro verdüsterten sich die Wolken am Ratstisch. Zunächst hieß es, man liege im so genannten Leistungsvergleich über 430.000,- Euro unter dem Kostenrahmen. Erst als Thomas Kuri (CDU) darauf hinwies, dass dieses Leistungsverzeichnis mit einer Kostenberechnung im eigentlichen Sinn nichts zu tun habe, räumte die Verwaltung ein, dass man bei der Kostenberechnung noch knapp unter dem Ansatz liege. Doch auch diese Aussage musste sie kurz darauf revidieren. Auf Nachfrage erfuhren die Stadträte, dass in den knapp 2 Mio. die Kosten für den Erdaushub noch gar nicht enthalten seien. „Warum geht das nicht gleich?“ in dieser Deutlichkeit wollte es Thomas Gsell (SPD) wissen. Bürgermeister Dirk Harscher findet diese Klage verständlich und versprach künftig mehr Transparenz. „Ich bin sprachlos“, betont die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Hildegard Pfeifer-Zäh. Der Gemeinderat stimmte schließlich der Rohbauvergabe zu, verknüpfte dies aber mit der Maßgabe, dass von der Verwaltung künftig korrekte Zahlen mitgeteilt werden. Erneutes Stirnrunzeln verursachte die Vergabe der Brandschutzmaßnahmen, da hier keine öffentliche Ausschreibung erfolgt war. Da die Firma bereits im ehemaligen Bezirksamt beschäftigt war, habe man auf eine Auslobung der Arbeiten verzichtet, so Karin Heining, Fachbereichsleiterin. Dies sei aus dringenden Gründen durchaus möglich, worauf das Stirnrunzeln noch ausgeprägter wurde.
Die Stadtverwaltung musste den Beschlussvorschlag zum Thema „Brücke Ehner-Fahrnau“ zurückziehen, da die Kostenangaben unvollständig waren. Es wurden auch Zweifel geäußert, ob diese Brücke wirklich so baufällig ist, dass sie nicht mehr genutzt werden kann. Karin Heining und der Bürgermeister versicherten jedoch, dass die vorhandene Brücke der Belastung durch Fahrzeuge nicht mehr gewachsen sei. Verschiedene Gemeinderäte wollen geprüft wissen, ob die vorhandene Brücke nicht doch noch benutzt werden kann. Frühestens im September komme das Thema wieder auf den Gemeinderat zu, so Bürgermeister Harscher.
17. Juli 2019
Die Schopfheimer Mittwochsgesellschaft feierte den 50. Jahrestag der Mondlandung. Die Flötistin Lailah Roos und der Sprecher Wernfried Hübschmann nahmen die Zuhörer auf eine literarisch-musikalische Mondreise mit.
André Hönig von der Badischen Zeitung meint heute in seinem Kommentar: „An den Anblick im Rathaussaal muss man sich erst gewöhnen.“ CDU und SPD sitzen jetzt hinten, ihre bisher angestammten Plätze vorne am Ratstisch beim Bürgermeister haben die GRÜNEN und die Freien Wähler eingenommen. Eine jahrzehntealte Ordnung ist auf den Kopf gestellt worden, eine neue Zeitrechnung hat begonnen, was vor allem die CDU schmerzhaft zu spüren bekommt nach der Niederlage bei der Bürgermeister-Wahl im Oktober 2018 und dem Verlust ihrer Position als stärkste Fraktion. Bei den Kommunalwahlen musste sie nun auch bei der Wahl des Bürgermeister-Vize eine weitere Schlappe einstecken. Der Chefredakteur meint weiter: „So gesehen ist die neue Rangordnung eine Chance für gute Debatten und vielleicht lässt sich so ja bei jenen Wählern das Interesse an der Stadtpolitik wieder wecken, die zuletzt durch Abwesenheit glänzten. Ganz sicher aber werden die Zeiten im Gemeinderat spannend werden“.
Der Schulleiter der Kaufmännischen Schule Schopfheim, Bernhard Stockmar, wird in den Ruhestand verabschiedet. Stockmars Nachfolger und bisheriger Stellvertreter Jürgen Herrmann erinnerte in seiner Laudatio an die wichtigen Stationen des scheidenden Schulleiters. Enormes Engagement bescheinigte der Leitende Schuldirektor am Regierungspräsidium Freiburg, Martin Müller. Er betonte, dass Schulleiter Stockmar seinen Beruf mit viel Liebe und Leidenschaft ausgeübt habe.
Während einer Feierstunde in der Alten Kirche St. Michael wird der Direktor der Gewerbeschule, Ralf Dierenbach, verabschiedet. „Sie waren ein umsichtiger Steuermann und ein zuverlässiger Kapitän“, betont der Leitende Regierungsschuldirektor Martin Müller aus Freiburg. Studiendirektor Klaus König, gebürtig in Bad Rappenau, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, übernimmt die Nachfolge.
Unbekannte haben mehrere blaue Schriftzüge an die Fassade der evangelischen Stadtkirche geschmiert.
18. Juli 2019
Das in der Scheffelstraße in der Fußgängerzone neu verlegte Bodenpflaster (es ist etwa zur Hälfte verlegt) weist schon gewaltige Flecken auf. Das Bauamt meinte, es müsse untersucht werden, ob es gereinigt werden kann oder die Pflastersteine ersetzt werden müssen.
Gegen 15 Uhr wird die Feuerwehr zur Gewerbe-Akademie gerufen. Dort brennt ein Holzspäne-Silo.
In der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates Enkenstein wird Eva Brutschin erneut zur Ortsvorsteherin gewählt. Renate Briegert und Frank Strittmatter übernehmen die Stellvertretung.
Zu einem Unfall mit hohem Sachschaden kommt es bei der Einmündung Schopfheim Mitte der B317. Ein 71-jähriger VW-Fahrer, der in Richtung Zell auf die Bundesstraße ausfahren wollte, übersah einen Audi, der aus Zell Richtung Lörrach unterwegs war. Dessen nicht genug, wurde auch ein zweiter Pkw-Fahrer in das Unfallgeschehen mit einbezogen. Die Straße war während mehrer Stunden gesperrt.
Die polnische Organistin Agnieszka Kosmecka ist zum ersten Mal in Schopfheim und konzertiert in der Stadtkirche mit Werken von Bach, Reger und Vierne.
19. Juli 2019
Die bisherige Ortsvorsteherin von Eichen, Ute Zeh, die das Amt wäh- rend 10 Jahren ausübte, wurde von Bürgermeister Dirk Harscher verab- schiedet. Als neuen Ortsvorsteher wählte das Gremium Rudolf Wasmer.
Sein 1. Stellvertreter ist Wolfgang Bühler, wobei Michael Schwald als 2. Stellvertreter gewählt wurde.
Artur Cremans meint in einer ironischen Anspielung zur Debatte um die Hauptstraßen-Sperrung: „Ich stelle fest, dass die Welt nicht untergegangen ist, obwohl die Hauptstraße einige Tage gesperrt war“ (wegen des Sommersounds).
109 Abiturienten des THG nehmen an der Abschlussfeier ihre Zeugnisse für die allgemeine Hochschulreife entgegen. Sie feierten zusammen mit ihren Familien in der Stadthalle. Schulleiterin Claudia Tatsch meinte in ihrer Rede, dieser Tag verursache Gefühle zwischen Freude darüber, dass es geschafft sei, und Wehmut angesichts der Tatsache, dass es vorbei sei.
Die Abiturientin und Poetry-Slammerin Linnea Gehlert hielt die Schülerrede. Die Preise für herausragende Leistungen wurden von den jewei- ligen Fachlehrern mit einer Laudatio überreicht.
20. Juli 2019
Der Ausgleichsstock des Landes Baden-Württemberg gewährt der Stadt Schopfheim einen Zuschuss in Höhe von 600.000,- Euro für die Sanierung der Alt-Gebäude auf dem Schul-Campus. Die Summe liegt damit um 200.000,- Euro niedriger als im Haushalt veranschlagt. „Diese Summe muss anderweitig finanziert werden“, erklärt Stadtkämmerer Thomas Spohn.
Das Feuer, das am Donnerstag in einem Lager-Silo der Gewerbe-Akademie ausgebrochen war, hat hohen Sachschaden verursacht. Unklar ist weiterhin, wie das Feuer entstanden ist. Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt als wahrscheinlichste Variante aus.
Der Gemeinderat kann sich grundsätzlich eine neue Boule-Sport-Anlage beim Fahrnauer Friedhof vorstellen. Die Verwaltung gab grünes Licht für weitere Verhandlungen mit den Betroffenen.
Dr. Rainer Valenta, Wehrer Kulturamtsleiter, ist nach 29 Jahren engagierter Kulturarbeit in den Ruhestand getreten. Der Kulturaustausch zwischen Schopfheim und Wehr war ihm immer ein besonderes Anliegen, denn seit 13 Jahren bestehe die Kultur-Kooperation, betont er. Es war ein Versuch, gemeinsam ein Kulturprogramm für einen Raum mit schätzungsweise 40.000 Einwohnern zu entwickeln. Zumindest die Stadt Wehr hat die Potenziale ausgeschöpft, die sich in der Kultur-Kooperation ergeben haben. Während klassische Musik in der Wehrer Stadthalle boomt, kriseln in Schopfheim die Abo-Zahlen bei der Theater-Reihe. Für Dr. Valenta ist klar, dass Schopfheim das Theaterprogramm attraktiver organisieren muss, um die Zuschauerzahlen wieder nach oben zu bringen. Sein Nachfolger am Wehrer Rathaus ist Frank Johannes Wöll.
21. Juli 2019
Die auch für Raitbach zuständige Pfarrerin von Hausen, Martina Weber-Ernst, wird in einem Gottesdienst in der Hausener Kirche verabschiedet.
22. Juli 2019
1.000 Portionen Rettich gingen am Sonntag beim „Städtli-Zinken“ während des „Rettich-Festes“ zwischen der Alten Kirche und dem Bezirksamt über die Theke. Mit diesem Zuspruch der Gäste zeigte sich Organisator Oli Schaubhut sehr zufrieden.
Gelungen ist auch der diesjährige Dorf-Hock, den der Musikverein Harmonie Gersbach beim Rathaus des Ortsteils veranstaltet.
23. Juli 2019
In der ersten Sitzung des neuen Ortschaftsrates Kürnberg wählte das Gremium für den ausscheidenden Martin Gruner Peter Ulrich als Nachfolger.
Der Bauausschuss stimmt der Einrichtung einer so genannten „Rolldach-Hütte“ als Sternwarte auf dem Scherentann formell zu.
Die 12. Klasse der Waldorfschule führte in ausdrucksvoller Weise Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ auf.
Am Wochenende war unter der Regie von Johanna Weis, Andreas Schell und Fabia Wasmer das seit Januar geprobte Stück „Die famosen Vier und der lachende Heilige“ auf der Theaterbühne des THG zu sehen. Aufgeführt wurde das Stück von der Theater-AG „TheoPlus+TheaMini“.
24. Juli 2019
Der Ortschaftsrat in Gersbach konstituiert sich - wie in den übrigen Ortsteilen auch - neu. Während fünf Ortschaftsräte verabschiedet wurden, wurden die neuen verpflichtet. Christian Walter gab nach 10 Jahren das Amt des Ortsvorstehers ab. Zur neuen Ortsvorsteherin wählten die Räte Ann-Bernadette Bezzel. Ihre Stellvertreter sind Fabian Blum und Nicole Heidebrecht-Maier.
Die Dr. Max-Metzger-Schule verabschiedet sich in einer Abschiedsfeier von ihrer Rektorin Eva Skrypnik. Im Jahre 2014 hatte sie die Schulleitung übernommen und geht nun in den Ruhestand.
Keine Vakanz gibt es an der Dr. Max-Metzger-Schule. Das staatliche Schulamt teilte mit, dass Christoph Faller zum 01. September die Nachfolge von Eva Skrypnik antreten werde. Er ist seit vielen Jahren Rektor an der Turnsee-Schule in Freiburg tätig. Es sei gelungen, mit ihm einen erfahrenen Rektor für die Schopfheimer Schule zu gewinnen, teilt Hans-Joachim Friedemann, Leiter des staatlichen Schulamtes in Lörrach, mit.
Die Temperaturanzeige bei der neuen VR-Bank-Geschäftsstelle in Fahrnau (Gelände Rietschle) zeigt um 14.47 Uhr in der prallen Sonne 45 Grad an. Auch Schopfheim „leidet“ unter der Hitzeperiode.
Nach dreijähriger Schließung wurde der Museumskeller wieder eröffnet. Ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Theater sowie Kabarett und Lesungen begleitete diesen Anlass, zu dem Bürgermeister Dirk Harscher der Vorsitzenden des KiM, Dr. Marianne Tittel, gratulierte. Nach dem Bemühen des Freundeskreises um Frau Tittel und dem Sammeln eines Zuschusses für einen zweiten Fluchtweg stimmte der Gemeinderat der neuen Treppe zu. Der Verein Kunst im Museumskeller (KiM), unterstützt durch die Architektin Hilke Hänßler, ermöglichte es, das Bauvorhaben nun durchzuführen. Schopfheim ist um eine Veranstaltungsstätte reicher, um die sie zunächst ärmer geworden war.
25. Juli 2019
Als Zeugnis für die kontinuierlichen Anstrengungen des Gebäudemanagements der Stadtverwaltung hat die Stadt noch nie so wenig Geld für die Beheizung ihrer Gebäude ausgegeben.
Auch in Langenau konstituiert sich der neue Ortschaftsrat. Die bisherige Ortsvorsteherin Elke Würger hatte ihr Amt 10 Jahre inne. Aus privaten Gründen gab sie dieses nun auf. Ihren Ehemann Walter Würger wählte das Gremium nun zum neuen Ortsvorsteher.
In der evangelischen Stadtkirche nimmt mit dem Orgelkonzert von Jörn Bartels der diesjährige Orgelsommer seinen Abschluss. Der Emmendinger Bezirkskantor präsentiert ein nicht alltägliches Programm unter dem Motto „Swinging Pipes“.
26. Juli 2019
Heute und morgen ertönen aus dem Sengelenwäldchen wieder die Klänge des „Holzrocks“.
Ein 46-Jähriger wird bei einer Auseinandersetzung während des Holzrock-Open-Airs verletzt. Er wurde von einem 37-Jährigen zu Boden gestoßen und brach sich dabei beide Handgelenke.
Nach drei Jahren als „Wanderbühne“ kehrt die Schopfheimer Spielbühne an ihre alte, vertraute Spielstätte im Museumskeller zurück. Mit dem Stück „Biografie - ein Spiel“ von Max Frisch eröffnete das Ensemble das Festwochenende.
27. Juli 2019
Nachdem die Schopfheimer Angelsportler in den vergangenen Jahren bereits mit erheblichem Aufwand künstliche Hindernisse in die Wiese setzten, sind jetzt an fünf weiteren Stellen in der Nähe des Spielplatzes im Bremt Steininseln als künstliche Hindernisse in die Wiese gebracht worden. „Wir wollen damit die Geschwindigkeit des Flusses senken“, erläuterte Gewässerwart Bruno Imbery das Konzept, denn das Wiese-Wasser rausche mit hoher Geschwindigkeit über die glatten Steine. Es bleibe für Tiere aller Art kein Platz mehr zum Verweilen. Der Verein hatte Anfang dieses Jahres vom Landesfischereiverband 14.000 Lachseier besorgt und sie in einem Teich ausgebrütet. Tägliche Fütterung und Reinigung erforderten insgesamt einen Arbeitsaufwand von 300 bis 400 Stunden. 12.500 junge Lachse schlüpften schließlich aus. 5.000 davon setzte der Angelverein in der Kleinen Wiese, 4.000 in der Wiese bei Maulburg ins Gewässer. Ob diese allerdings jemals wieder in das Wiesental zurückkehren, ist ungewiss, denn es gibt in Haagen und beim alten Bauhof in Schopfheim noch Wehre, die von den Fischen nicht oder nur schwer zu überwinden sind.
Der 2. Flohmarkt in diesem Jahr wird in der Altstadt durchgeführt und bietet so allerlei Kurioses.
„Klassik im Krafft-Areal“ - zu Gast ist das Harald-Rüschenbaum-Trio. Kammer-Jazz vom Feinsten bekamen die Zuhörerinnen und Zuhörer zu Gehör. An diesem Abend flogen einem geradezu „Tannhäuser“ „Der fliegende Holländer“, die „Meistersinger“, „Lohengrin“ und anderes in verjazzter Form um die Ohren. Hier wurde improvisiert, aber mit größtem Respekt vor Richard Wagner, wobei es reichlich jazzige Abschweifungen gab.
28. Juli 2019
In der Festhalle konstituiert sich der neu gewählte Ortschaftsrat Raitbach. Die Sitzung wurde vom Musikverein Raitbach umrahmt, wobei auch das Badener Lied erklang. Der bisherige Ortsvorsteher, Wilhelm Tholen, blickte auf fünf Amtsjahre zurück. Er erhielt das Vertrauen und wird auch in der neuen Wahlperiode als Ortsvorsteher fungieren.
30. Juli 2019
Die Schopfheimer Tafel braucht nicht nur Lebensmittel, sondern auch verschiedene Helfer, insbesondere Fahrer, die dafür sorgen, dass die Lebensmittel auch in den Schopfheimer Laden gelangen.
Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde verabschiedete sich am vergangenen Wochenende von Pfr. Kai Peter Tilgner. Er wechselt nach 15 Jahren in Schopfheim nach Überlingen am Bodensee. Worte voller Wärme richtete Dekanin Bärbel Schäfer an den scheidenden Seelsorger. Sie skizzierte die langjährige Zusammenarbeit im Kirchenbezirk. Darüber hinaus habe Tilgner im Bereich der Beratung der Landeskirche mitgewirkt. Die feierliche Verabschiedung belegt, wie beliebt Kai Peter Tilgner in Wiechs und Langenau gewesen ist. Sänger aus Wiechs und Langenau sowie Kindergartengruppen aus beiden Dörfern kamen, um den Abschied mit ihrem Pfarrer zu feiern. Höhepunkt war das Geschenk der Kirchengemeinde - eine Albe (heller Tauf-Talar), wie Ideen-Geberin Uschi Räuber vom Ältestenrat formulierte.
31. Juli 2019
Rund 50 Zuhörer nehmen die Einladung des AK Integration in die Austraße an. „Ich liebe Syrien“, so wollten Louay Hindi aus Damaskus und Khaled Alsaleh aus Homs ihr Heimatland vorstellen. Beide sind über das Mittelmeer und die Balkan-Route nach Deutschland geflüchtet. Auf die Frage eines Zuhörers, ob sie sich vorstellen könnten, wieder nach Syrien zu gehen, meinten sie, außer der Familie und Freunden gebe es nichts mehr, was sie zurückziehe. Es sei alles zerstört.
Wie geht es weiter mit dem Kirchengelände samt Gemeindehaus in Langenau? Über den Sachstand informierte der scheidende Pfarrer Tilgner bei der jüngsten Gemeindeversammlung. Zwei Varianten sind möglich: Eine, die nach wie vor darauf hinausläuft, das Gebäude zu verkaufen, es abzureißen und dafür so genannte Service-Wohnungen zu bauen. So entstandene Räume könnte die Gemeinde dann für Veranstaltungen anmieten. Diese Regelung findet laut Tilgner die Zustimmung der Stadt und des Ortschaftsrates. Die zweite Option, die nun auf dem Tisch liegt, sehe vor, das Gebäude zu vermieten. Diese Variante komme ins Spiel, weil die Landeskirche überraschend bereit sei, durch Vermietung den Abbau der „Überflächen“ zuzulassen. In Konsequenz hieße dies, die Kirchengemeinde bleibe Eigentümerin des Grundstücks, das an einen Interessenten vermietet wird. So könnte das Gemeindezentrum stehen bleiben und für Gottesdienste und kirchliche Aktivitäten am Wochenende weiter zur Verfügung stehen. Voraussetzung für beide Optionen ist laut Tilgner ein Verkehrswertgutachten, das erstellt wird und von der Landeskirche genehmigt werden müsse. Er ist zuversichtlich, dass es in einem überschaubaren Zeitraum zu einer positiven Lösung kommen kann.
11 Teams „erstrampeln“ mit ihren Fahrrädern über 28.000 km und sorgen so dafür, dass CO2 eingespart wird. Es ist eine Wiederholung der letztjährigen Aktion.
Für den Sommersound 2020 stehen bereits drei der vier Konzertabende mit ihren Solisten fest. Am 16. Juli werden The Hooters, am 17. Juli wird Adel Tawil, am 18. Juli Alvaro Soler und am 19. Juli LaBrass-Banda zu hören sein.
01. August 2019
Die Friedrich-Ebert-Schule hat ein Baugerüst. Der Startschuss für das Millionen-Projekt ist gegeben. Zunächst werden im Altbau die Fenster ausgewechselt.
02. August 2019
Der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger, SPD, besucht während seiner Sommervisite zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Artur Cremans das „Schatzstübli“ der AWO.
Bei seiner Stippvisite in Schopfheim meint Rainer Stickelberger, dass sich die Planungen der B317 und B518 verschieben würden. Die für den Juli vorgesehene vorgezogene Entwässerungsleitung von der B518 führe zu Konflikten beim späteren Ausbau der Straße. Die Behörde prüfe deshalb derzeit noch Alternativen. Ob die Realisierung noch in diesem Jahr erfolgen könne, sei fraglich.
Die FDP bestätigt die bereits gewählte Vorstandschaft nun in einer den Partei-Statuten entsprechenden Form.
03. August 2019
Die frisch sanierte und gestrichene Wiesen-Brücke wurde erneut beschmiert.
Zum Start der neuen Marktmusik-Saison spielt Christoph Bogon in St. Michael.
Seit 15 Jahren gibt es mit der Live-Night „Schopfheim tanzt“ ein etwas anderes Open-Air-Festival in Schopfheim. Die Gäste feiern mit den Veranstaltern in großartiger Stimmung. Rund 2.000 Gäste kamen in die Altstadt und ins Stadtzentrum, um die riesige Tanzfläche in Anspruch zu nehmen. Vor jeder der mitwirkenden Gaststätten spielte eine Band und trug so zum Gelingen des Abends bzw. der Nacht bei.
06. August 2019
Das Programm des dritten Dreiland-Blues-Festivals, das am 23. August im Schopfheimer Stadtpark ein Konzert geben wird, stellen die Veranstalter vor.
Das Markgräfler Tagblatt erinnert heute im Rahmen der Serie „70 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ an zwei Schopfheimer, die gemeinsam im Bundestag saßen. So wird über Walter Faller, Kurt Härzschel, aber auch über Ortrun Schätzle, die als dritte Schopfheimerin im Bundestag war, berichtet.
Zwei Jahre nach Inbetriebnahme der neuen KITA Langenau ist die Außenanlage um eine Attraktion reicher geworden: Die Wasserspiel-Anlage ist ein begehrter Anlauf für Kindergarten-Kinder. „Eine tolle Anlage“, meint Bürgermeister Harscher, der sie mit der neuen KITA-Leiterin Julia Diaz in Betrieb nimmt.
07. August 2019
Nun sind kursierende Gerüchte auch offiziell geworden: Das Dienstverhältnis mit dem Feuerwehr-Chef Lutz Hofer wird beendet. Gründe werden derzeit nicht genannt. Überraschend ist der Gesamtwehr-Kommandant beurlaubt worden. Bürgermeister Harscher hat die Beurlaubung bestätigt, möchte zu den Gründen jedoch keine Angaben machen. Nicht viel Worte macht auch Lutz Hofer selbst: „Es ist schade. Ich bin jetzt seit 19 Jahren in der Feuerwehr Schopfheim“, meint er der Badischen Zeitung gegenüber. Ursache sei ein internes Zerwürfnis gewesen und jetzt sei es eben so entschieden, betont Hofer. Er erwartet, dass das Arbeitsverhältnis endgültig beendet wird.
Die Bademeister im Schopfheimer Schwimmbad haben sich nichts zuschulden kommen lassen, vor allem keine sexuelle Belästigung von Kindern. Zu diesem Schluss ist die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen gekommen. Sie hat nach mehreren Vorfällen Ende Juni Ermittlungen aufgenommen. Die Überprüfungen ergaben keine tragfähigen Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat.
08. August 2019
Claudia Droste-Acocella, Schulleiterin der Friedrich-Ebert-Schule, würdigt die Verdienste der engagierten Pädagogin Ursula Albiez und verabschiedet sie in den wohlverdienten Ruhestand. Nach Stationen im schwäbischen Dornhan, in Zell und Maulburg kam die Lehrerin für Mathematik, Sport und Alltagskultur, Ernährung und Soziales im Jahre 2003 an die Schopfheimer Schule. Sie nimmt jedoch zunächst zwei Sabbat-Jahre, bevor sie endgültig in den Ruhestand verabschiedet wird.
Das ehemalige Gasthaus „Sonne“ in Eichen hat als saisonales Eis-Café seit dem 01. August geöffnet. Es wird betrieben von Renate Kuhny als „Eiscafé Sonne Eichen“. Das angebotene Eis kommt aus eigener Herstellung.
Nach erschreckenden Testkauf-Zahlen in den Vorjahren gab es nun in Schopfheim nur einen einzigen Laden, der bei einem weiteren Testkauf Alkohol an Minderjährige verkaufte.
Der Fahrnauer Matthias Laukart ist in der weiten Welt unterwegs, um Pétanque zu spielen. Der 28-Jährige hat sich zu einem der besten Spieler Deutschlands entwickelt und geriet nun in den Fokus der Pétanque-Nationalmannschaft.
09. August 2019
Das zweiwöchige Kinderferienprogramm der Stadt im Löwenzahn-Stadion in Langenau geht zu Ende. „100 Kinder waren in diesem Jahr dabei“, berichtet Silke Dantona, die die „Zauberstadt“ zusammen mit der Jugendreferentin Katja Janker leitete.
Im Rahmen seiner Sommertour besucht MdL Rainer Stickelberger auch den Schopfheimer Bürgermeister. Zusammen mit Artur Cremans wird über den Ärztebedarf diskutiert. Der Abgeordnete meint, dass die klassische Hausarzt-Praxis mit 24 Stunden Bereitschaft aussterbe, zumal sich seit 1993 die Teilzeit der niedergelassenen Ärzte versechsfacht habe und dieser Trend weiter zunehme. Bürgermeister Harscher will jede Chance nutzen, um Hausärzte nach Schopfheim zu locken. Dazu gehöre auch das Aktivwerden auf allen Kanälen. Stickelberger betont aber auch, dass man konkrete Unterstützung des Landes brauche, denn die Kommune könne die Problematik alleine nicht stemmen. Bedauert wird von Stickelberger, dass der zuständige Sozialminister Lucha sein Schreiben noch immer nicht beantwortet hat.
10. August 2019
Das denkmalgeschützte Haus in der Schlierbachstraße 1, das 1924 von der Stadt erbaut wurde, erstrahlt in neuem Glanz. Das Gebäude befand sich in einem schlechten Allgemeinzustand; es wurden der Außenputz und die Dacheindeckung erneuert. Neue Holzfenster, die Installation einer Zentralheizung mit Warmwasserversorgung, eine neue Elektroanlage sowie der Einbau von Badezimmern vorgenommen.
Rund 2.200 zahlende Gäste waren bei der Schopfheimer Live-Night mit dabei. Nun wurden aus den Losen die glücklichen Gewinner ermittelt.
Rund um die Hohe Möhr beobachten Jäger seit längerer Zeit Motocross-Fahrer, die querfeldein durch den Wald jagen. Da die Motorräder ohne Kennzeichen fahren, ist es für die Polizei schwer, weiter zu ermitteln. Als eine Gruppe von Motorradfahrern jüngst am Hang der Hohen Möhr mit einem Handy von einem Jäger aufgenommen wurde, machte sie sofort kehrt und verschwand im Wald. Die Polizei ist für Hinweise dankbar.
Unbekannte haben beim Wald-Kindergarten ein Tor eingedrückt. Die Einbrecher richteten Sachschaden an, den Inhalt eines mitgenommenen Feuerlöschers versprühten sie im Wald, den Inhalt eines Verbandskastens verteilten die Täter ebenfalls einzeln. Die Polizei ermittelt.
Bei der 375. Marktmusik begleitet der Organist Christoph Bogon die Sopranistin Ina Schabbon am Cembalo und an der Orgel.
12. August 2019
Auf Filmbegeisterte hoffen Bernhard Schlageter, Susanne Häußer-Uhlin und Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung, die gemeinsam das Programm des 9. Open-Air-Kinos, das vom 05.-07. September im Stadtpark stattfinden wird, vorstellten.
14. August 2019
Der Landtagsabgeordnete der GRÜNEN, Josha Frey, wendet sich in einem Schreiben ebenfalls an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und verweist auf das Schreiben der Schopfheimer Ärzte, die Sorge haben, dass bald 5.000 Patienten unterversorgt sein werden. Sie hatten auf ihren Antrag „Ziel und Zukunft“ von der KVBW einen ablehnenden Bescheid erhalten. Frey möchte nun von der KVBW wissen, auf welcher Grundlage die Versorgungslage berechnet wird.
15. August 2019
Im Schopfheimer Schwimmbad wird alljährlich der 50.000. Besucher geehrt. Da dieser bereits das Bad besuchte, ohne dass man ihn geehrt hätte, kam nun der 70.000. Besucher zu Ehren. Schwimmmeister Mathias Wüst und sein Mitarbeiter Roney Hasan überreichten Steffi Lais nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch eine Saisonkarte für das nächste Jahr.
Derzeit verbringen die während der Ferien in Schopfheim gebliebenen Kinder ihre Ferientage mit den vielfältigsten Aktivitäten der Vereine und Organisationen.
Mehr Sicherheit für Motorradfahrer soll ein neuer Unterfahrschutz an den Leitplanken bringen. Zwischen Gersbach und Todtmoos wurden diese entlang der Kreisstraße in großem Umfang nachgerüstet.
16. August 2019
Ein Festtag für Wiechs wird vorbereitet, denn am 27. September soll die neue Halle eingeweiht und damit eröffnet werden.
17. August 2019
Das Wiesental und speziell Schopfheim sei nach den Maßstäben des Bedarfsplans ärztlich voll versorgt, das glaubt zumindest der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha von den GRÜNEN. Diese Ansicht vertritt der Minister in einem lange erwarteten Antwortschreiben an den SPD-Abgeordneten Rainer Stickelberger auf dessen Anfrage nach der Versorgung Schopfheims mit Ärzten. Der Versorgungsgrad des Mittelbereiches Schopfheim liege bei 103,2%, betont der Minister aus Stuttgart, sodass das Gebiet nach der Bedarfsplanung voll versorgt sei. Es lägen – so der Minister – für den Mittelbereich Schopfheim auch keine Zulassungsbeschränkungen vor, sodass einer Niederlassung von Ärzten in und um Schopfheim nichts im Wege stünde. „Mittelstädte wie Schopfheim werden vom Land allein gelassen“, kritisiert Stickelberger, obwohl doch gerade die Mittelzentren eine Versorgungsaufgabe für das Umland erfüllen sollten. Er werde sich deshalb in Stuttgart dafür einsetzen, dass künftig auch Mittelzentren mit über 20.000 Einwohnern beim Förderprogramm berücksichtigt werden. Dies sei bisher in Schopfheim bei dem Förderprogramm Landärzte nicht vorgesehen, denn die Stadt habe für diese Fördermöglichkeit zu viele Einwohner. Erstaunt zeigt sich der Abgeordnete auch darüber, dass die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg grundsätzlich nur den aktuellen Versorgungsgrad als Maßstab für eine Aufnahme in ihr Förderprogramm zu berücksichtigen scheint. Gerade die KVBW sollte es doch besser wissen und auch die absolut absehbare Mangelversorgung in Schopfheim berücksichtigen, betont der Abgeordnete weiter.
Die Kreisstraße K 6339 wird in zwei Abschnitten vom Bahnübergang Hausen-Raitbach bis zur Abzweigung nach Sattelhof einen neuen Straßenbelag erhalten. Sie wird daher bis Mitte September gesperrt bleiben.
19. August 2019
Als Schlag ins Gesicht aller Patienten empfindet Frau Dr. Magdalena Blessing die Äußerung der Kassenärztlichen Vereinigung zur Ärztesituation in Schopfheim.
20. August 2019
Die Polizei wurde alarmiert, weil ein Mann am Bahnhof grundlos und lauthals umher schreien würde. Passanten fühlten sich hierdurch gestört und verängstigt. Bei der Kontrolle des 23-Jährigen stellte die Polizei fest, dass dieser per Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde festgenommen und in eine Vollzugsanstalt eingeliefert.
21. August 2019
Bisher sei relativ wenig zur Minimierung der Gefahren durch rasende Motorradfahrer an Wochenenden auf den Strecken Kürnberg-Gersbach oder Atzenbach-Gersbach getan worden, meint Almut Teichert-Hailperin in einem Leserbrief. Nun sei durch den Landkreis die Motorradstrecke bei Gersbach durch Leitplanken-Nachrüstung verkehrssicherer gemacht worden. 44.000,- Euro habe der Landkreis dafür aufgebracht. Diese Maßnahme, resümiert sie, fördere die rücksichtslose Raserei und den dazu gehörigen Lärm, der, wie sie meint, nun auch politisch unterstützt werde.
Georg Friedrich Schröder, Allgemeinmediziner, äußert sich heute auch in einem Leserbrief zur Engstirnigkeit der Funktionäre, die das Sagen beim Ärztemangel haben. Nach seiner Meinung müssten sich Schopfheim und Zell in Stuttgart durch unterschiedlichste Maßnahmen Gehör verschaffen.
Die Badische Zeitung schreibt schon seit längerem eine Serie über Musiker. Nun, in der Nr. 12, wird über Dominik Hoyer, einen Profi-Schlagzeuger, der in Schopfheim wohnt und im Musikverein Fahrnau groß geworden ist, ausführlich über seine musikalischen Anfänge bis hin zur derzeitigen Master-Prüfung in Basel berichtet.
22. August 2019
Auf seiner Sommer-Tour war Josha Frey, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN, zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Dirk Harscher. Die beiden unterhielten sich über aktuelle Probleme und Projekte wie den Personen-Nahverkehr, das Zentral-Klinikum und natürlich die ärztliche Versorgung.
Die EWS hatte vor dem Verwaltungsgericht Ende Juni Klage in doppelter Form eingereicht. Zum einen klagt sie generell gegen die angeordnete Lärm-Langzeitmessung, zum andern gegen den Sofort-Vollzug. Lena Fischer, Richterin und Pressesprecherin am Verwaltungsgericht Freiburg, wies darauf hin, dass Anträge auf Fristverlängerung und Akteneinsicht gestellt wurden und damit voraussichtlich im Herbst mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes zu rechnen sei.
Ein 27-jähriger Motorradfahrer verunfallt in den frühen Nachmittagsstunden zwischen Wieslet und Enkenstein. Er soll ein entgegen kommendes Auto übersehen haben. Es kam zu einem Frontal-Zusammenstoß, bei dem sich der 27-Jährige tödliche Verletzungen zuzog.
Die Ärzte Dr. Magdalena Blessing und Jörg Suckow wollen eigentlich zum Jahresende in den Ruhestand. Sie weisen darauf hin, betonen aber, dass dadurch die hausärztliche Versorgung nicht mehr gesichert sei. „Die Zahlenakrobatik der KVBW ist mir ein Rätsel“, meint Dr. Blessing. Sie meint, dass der Mittelbereich Schopfheim das Gebiet von Hasel bis Todtnau umfasse und dieses Gebiet nicht identisch mit dem Mittelbereich Schopfheim sei. Daher seien die Zahlen der KVBW nur bedingt aussagekräftig. Sechs Praxen sind in der jüngeren Vergangenheit im Mittleren Wiesental geschlossen worden. Dem steht eine Neueröffnung entgegen. Wenn die beiden Hausärzte zum Jahresende in den Ruhestand gehen und eventuell noch ein weiterer Arzt diese Absicht hegen sollte, wären in Schopfheim für den gesamten Mittelbereich nur noch 4,5 Hausärzte vorhanden. Beide Ärzte würden jedoch weitermachen. Sie sind 69 Jahre alt und haben sich vergeblich und intensiv um Nachfolger bemüht. Dr. Blessing meinte: „Es ist furchtbar. Ich sage mir selbst immer wieder, dass ich so nicht aufhören kann.“ Beide Ärzte würden auch noch in Teilzeit weiterarbeiten, wenn sie für ihre etablierten Praxen noch einen Arzt finden würden, um so in Teilzeit gehen zu können.
Glücklicherweise wurde ein Motorradfahrer, der auf der Kreisstraße zwischen Schlechtbach und Kürnberg unterwegs war, nur leicht verletzt. Der 25-Jährige kam in einer Rechtskurve ins Rutschen und wurde über die Leitplanke geschleudert, so die Polizei. Er musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
23. August 2019
In einem Leserbrief meint Dr. Edgar Ney, Internist, es sei erschreckend, mit welcher Ignoranz sich sowohl Minister Lucha als auch die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg über die Realität der hausärztlichen Versorgung in Schopfheim hinwegsetze. Die Angaben der KVBW seien falsch. Es werden hier teils seit vielen Monaten alters- und krankheitshalber ausgeschiedene Kollegen weiter mitgerechnet, die längst nicht mehr für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stünden. Der Arzt spricht daher von einem „Taschenspieler-Trick“ der KVBW. Wenn ab Januar 2020 noch 4,5 Hausärzte in Schopfheim praktizieren, sind darunter auch Kollegen im Alter von 69 und 73 Jahren.
24. August 2019
Mitreißender Blues im Schopfheimer Stadtpark. Der legendäre „Tail Dragger“ war der absolute Höhepunkt beim Konzert des Dreiland-Blues-Festivals.
25. August 2019
Ein ungewöhnlicher Gottesdienst, zu dem die evangelische Kirchengemeinde eingeladen hatte, findet in der Alten Kirche St. Michael statt. Rund 250 Besucher durfte Pfarrerin Ulrike Krumm zu diesem Blues-Gottesdienst mit Ignaz Netzer begrüßen. Mit von der Partie waren die Überraschungsgäste Pauline Beaulaurier und Klaus Mojo Kilian.
28. August 2019
Die jüngste Sammelaktion „Haltbare Lebensmittel“ am vergangenen Wochenende durch die Tafel vor dem Hieber-Lädeli in Fahrnau brachte 17 Kisten voller Lebensmittel, die nun weitergegeben werden können.
29. August 2019
Die berufliche Bildung werde für Menschen mit Hochschulreife immer beliebter, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Claudius Marx. 2.470 Personen beginnen im September eine Ausbildung im Bezirk der IHK Hochrhein-Bodensee. Davon haben 682 Hochschulreife (Abitur oder ein Fach-Abitur).
Gisela und Erich Zimmermann feiern das Fest der goldenen Hochzeit. „Unser Lebensmittelpunkt war die Neuapostolische Kirche“, wo Erich Zimmermann 35 Jahre lang als Seelsorger neben seiner beruflichen Tätigkeit bei einer Schopfheimer Firma engagiert war.
30. August 2019
Die geplante Verlegung des Stichtages für die Einschulung der Kinder beschäftigt nicht nur die Landtagsfraktion und den baden-württembergischen Städtetag, sondern auch die Schopfheimer SPD-Gemeinderatsfraktion. Diese bittet den Bürgermeister, das Thema auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung zu nehmen. Man möchte wissen, wie sich diese Stichtags-Verschiebung auf die Schopfheimer KITAS und die Grundschulen sowie auf die Räumlichkeiten und das Personal auswirken wird.
31. August 2019
Für das Millionen-Projekt eines neuen SVS-Sportheimes erfolgt der lang ersehnte Spatenstich. Planer, Architekten, Vorstandsmitglieder und E-Jugend-Kicker sowie Bürgermeister Dirk Harscher gaben mit dem symbolischen Spatenstich den Start zum Neubau, für den die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 600.000,- Euro zugesagt hatte. Die gesamten Baukosten sind mit 1,2 Mio. Euro veranschlagt. 180.000,- Euro bezahlt der badische Sportbund. Nach Abzug von Rücklagen des Vereins in Höhe von knapp 100.000,- Euro bleiben noch 220.000,- Euro, die der Verein finanzieren muss.
Bereits zwei Unterschriften-Sammlungen gibt es gegen den Hausarzt-Mangel. Die eine Liste fragt, wer schon länger keinen Hausarzt habe, oder jetzt aktuell keinen finde. Eine zweite soll dazu dienen, politischen Druck aufzubauen.
Langjährige Mitarbeiterinnen wurden im Markus-Pflüger-Heim geehrt. 25 Jahre gehören Hatice Türkel und Maria Stella als Mitarbeiterinnen dem Heim an. Für 30 Jahre Zugehörigkeit wurden Heike Dietsche, Alexandra Metin und Manuela Martin-Linder geehrt.
01. September 2019
Der SWR-Fernsehsender sendet ab 20.15 Uhr einen 90-minütigen Beitrag über „Unsere Tausender im Südwesten“. Den Schlusspunkt dieser Sendung setzte Gersbach mit den Problemen der Windräder.
Ein Mann aus Eichen ist bei einem Gerangel mit vier Unbekannten verletzt worden. Anwohner beobachteten in den Weinhalden gegen 3.30 Uhr vier Männer, die an verschiedenen Wohnungstüren rüttelten. Der Anwohner soll die Personen verfolgt haben, die in Richtung B 518 weggingen. Bei der Bushaltestelle soll es dann zu einem Aufeinandertreffen und einem Gerangel gekommen sein, wobei der Anwohner leicht verletzt wurde. Die französisch sprechenden Männer konnten unerkannt entkommen. Die Polizei ermittelt.
Leicht verletzt wurde ein 20-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung beim Schopfheimer Bahnhof. Gegen 1 Uhr soll er mit zwei Männern in Streit geraten sein, wobei ihn die beiden geschlagen und getreten haben sollen, so die Polizei.
02. September 2019
Am Sonntag, dem „Tag des offenen Denkmals“, öffnet die Kaucher-Mühle zum ersten Mal ihre Räumlichkeiten.
Die Triathletin Katharina Müller von der Turnerschaft Langenau unterstrich in Lausanne bei den Junioren-Weltmeisterschaften ihre Qualität. Sie wurde 11.
03. September 2019
Die Feuerwehr Schopfheim hat ein neues Fahrzeug, das die Feuerwehrkameraden dieser Tage vom Werk in Karlsruhe abholten. Es handelt sich dabei um ein Modell DLA (K) 23/12, also eine automatische Drehleiter mit Korb, die eine Rettungshöhe von 23 m hat.
Daniela Salg aus Gersbach hat sieben Hunde, die sie zum Aufspüren lästiger Parasiten ausbildet. Die Tiere sollen Bettwanzen aufspüren.
Wegen des drohenden hausärztlichen Kollapses richtet der Arzt Georg Friedrich Schröder einen dringenden Appell an die Bewohner von Schopfheim und der Teilorte. Der in Schopfheim lebende Mediziner will eine Petition an den Landtag starten.
04. September 2019
Die Digitalisierung macht vor dem Schopfheimer Stadtparlament keinen Halt. In Zukunft bekommen die Stadträte ihre Sitzungsunterlagen aufs Tablet übertragen. Die Papierflut, die bisher mit jeder Sitzung einherging, soll damit eingegrenzt, aber wohl nicht restlos beseitigt werden.
Für 25-jährige Zugehörigkeit zur Stadtgärtnerei ehrt Bürgermeister Dirk Harscher Angela Meier. Sie ist Gärtnerin aus Leidenschaft und hat ihre Ausbildung bei der Schopfheimer Stadtgärtnerei begonnen.
Ein 56-jähriger Autofahrer hat mit mehr als 1,5 Promille Alkohol im Blut einen Unfall an der Einmündung der B 518/B 317 verursacht und flüchtete. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte den Unfallverursacher in Lörrach stoppen.
Die Kassenärztliche Vereinigung wehrt sich gegen den Eindruck, dass sie mit Blick auf den Schopfheimer Hausärzte-Kollaps untätig sei. Der Vorwurf, dass erst Druck aufgebaut werden müsse, damit etwas unternommen werde, sei „ungerechtfertigt“. Die KV arbeite an einer Notlösung, ggf. auch an einer gemeinsamen für Schopfheim und Wehr, so Johannes Fechner, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBW. Er verweist darauf hin, dass es gesetzlich vorgeschrieben sei, wie die Zahlen der Bedarfsplanung zu ermitteln seien: „Wir machen da eben keine Zahlen-Akrobatik“. Allerdings könne es sein, dass die eine oder andere aufgeführte Praxis inaktiv sei. Praxen würden so lange im Arztregister geführt, bis ein Nachbesetzungs-Verfahren abgeschlossen sei. Es sei daher ungerechtfertigt, „dass jetzt der Eindruck erweckt werde, es müsse erst über eine Unterschriften-Sammlung Druck aufgebaut werden, damit etwas passiere“. „Wir sind im Austausch mit der Landrätin, mit dem Bürgermeister und mit den Ärzten“, beteuert Fechner. In der kommenden Woche gebe es eine Besprechung in Schopfheim: „Da ist etwas am Wachsen. Wir brauchen den Druck nicht, wir bemühen uns.“
Bei der Jahreshauptversammlung des Fußballvereins Fahrnau lobte der Vorsitzende Mark Leimgruber die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder sowie des engagierten Vorstands-Teams. Er ließ keinen Zweifel daran, dass man versuchen werde, in der neuen Saison den Aufstieg zu schaffen. Während der Verein im Aktivbereich sehr gut aufgestellt sei, gebe es im Nachwuchsbereich noch viel zu tun, betont Leimgruber. Er kündigte auch an, dass er im kommenden Jahr nicht mehr als Vorsitzender kandidieren werde. 10 Jahre seien genug. Mitglieder wählten bei der Versammlung Jochen Sutter zum 2. Vorsitzenden. Für die Sanierung der Sanitäranlagen im Vereinsheim bewilligte der Gemeinderat bekanntlich einen Zuschuss von 250.000,- Euro. Als es an die Realisierung ging, brachte das beauftragte Bauunternehmen die Variante „Neubau“ ins Spiel. Die Anwesenden ließen sich von dem Argument überzeugen, dass es „Irrsinn“ sei, soviel Geld in die Sanierung zu investieren. Er bat um Geduld in der Hoffnung, dass die Neubaupläne im kommenden Jahr verwirklicht werden können und die Stadt den Zuschuss hierfür gewähren werde.
05. September 2019
Sein seltenes, 50-jähriges Dienstjubiläum feiert Jürgen Lauber mit Vorgesetzten und Mitarbeitern des Amtsgerichts Schopfheim. Er begann nach Abschluss der Mittleren Reife am 01. September 1969 seine zweijährige Ausbildung im mittleren Justizdienst am Schopfheimer Amtsgericht. Landgerichtspräsident Wolfram Lorenz durfte Lauber zu diesem Anlass eine Urkunde des Justizministeriums aushändigen.
Auf einer Sonderseite im Markgräfler Tagblatt wird seit einiger Zeit über 70 Jahre Bundesrepublik Deutschland berichtet. Heute ist der Mauerfall das gängige Thema, wobei daran erinnert wird, dass 1989 170 Übersiedler vorübergehend ein Obdach in der Eichener Hülschematt-Halle erhielten. Der damalige Bürgermeister Klaus Fleck bot die frisch renovierte Halle als ideale Unterkunft an und konnte so mit seinem spontanen Handeln den Menschen ein kurzzeitiges Obdach gewähren.
Bürgermeister Harscher will einen Arbeitskreis zur Hausärzte-Versorgung bilden. Mit Freuden habe sie dies zur Kenntnis genommen, so die GRÜNEN-Fraktion. Man wollte dies beantragen, habe aber dann erfahren, dass Harscher das Thema bereits auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 16. September stehen habe.
06. September 2019
Der Wald entblättert sich und sieht rot – es herbstet – und das Anfang September, allzu früh. Gleich zwei Hitzesommer in Folge und die ungewöhnliche Trockenheit nagen am Wald. Schopfheimer Forstvertreter sprechen von einer „Katastrophe“, von der erstmals auch Bäume betroffen seien, die bisher als einigermaßen klima-stabil galten. Der Förster Stefan Niefenthaler meinte, zwar stehe Schopfheim verglichen mit Städten andernorts in Deutschland und Mitteleuropa sogar noch „recht gut“ da, trotzdem sei das, was der Schopfheimer Forst derzeit erlebe eine Katastrophe, „wie wir sie noch nie hatten“.
07. September 2019
Eigentlich wollte die Stadt den Aushub beim Schul-Campus in der „Breitmatt“ in einem Zwischenlager deponieren. Dieser Plan geht für die Stadt offenbar nicht auf, wie die Verwaltung dies den Gemeinderäten für die nächste Gemeinderatssitzung mitteilte. Die Genehmigung für ein Zwischenlager sei noch in weiter Ferne, die Stadt schlägt daher vor, den Campus-Aushub regulär zu entsorgen und die Pläne für die „Breitmatt“ mitsamt dem Lärmschutzwall trotzdem weiter voranzutreiben. Welche finanziellen Auswirkungen dies auf die Gesamtkosten hat, teilte die Verwaltung nicht mit. Dies wird sie erst in der Sitzung vom 16. September tun.
Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, um den Platzbedarf für die Kleinkinder-Betreuung zu gewährleisten, den Kindergarten in Langenau möglichst kurzfristig um zwei Gruppen zu erweitern. Die Kosten sollen sich auf geschätzte 800.000,- Euro belaufen.
Dr. Fritz Lenz äußert sich zum Hausärztemangel und meint: „Viel Zeit und Geld hat die Stadt Schopfheim bisher verloren, ohne dass sich etwas getan hätte“. Er erinnert dabei an ein Gutachten, das die Stadt mit den Umlandgemeinden in Auftrag gegeben hatte, das bisher aber keine Ergebnisse gezeigt hat. „Es ist keine Zeit zum Aussitzen mehr; Handeln ist gefragt. Die Stadt braucht schnell ein umfassendes Handlungskonzept, hinter dem der gesamte Gemeinderat steht“. Lenz kritisiert die Fraktion der GRÜNEN, die ihren Sozialminister für dessen Äußerung zur Schopfheimer Ärztesituation in Schutz nahm.
Sparkassenvorstand Lothar Müller meint: „Wir können den Menschen keine Guthaben-Zinsen mehr bieten“. Die Sparkasse Wiesental schließt Negativ-Zinsen nicht aus, wenn sich die Niedrig-Zins-Politik der EZB weiter verschärfen sollte, so der Sparkassen-Vorstand. Er schloss sich mit seiner Aussage der vom Deutschen Bank-Chef Christian Sewing geäußerten Meinung an, wonach Niedrig-Zinsen langfristig das Finanzsystem ruinieren.
Der Musikverein Fahrnau hat zum ersten „Lichter-Fest“ rund um die Villa Musica eingeladen. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest ist erstmals an diesem Ort angesiedelt, in den Jahren zuvor fand es rund um St. Agathen statt. Der obligate Fassanstich durch Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell verlief nicht ganz planmäßig. Die Frühschoppen-Konzerte mussten wegen schlechten Wetters ausfallen, dennoch kamen viele Gäste ins Festzelt und ins Musikhaus.
Der Badische Gemeindeversicherungsverband, der Feuerwehren im Bereich ihres Engagements zur aktiven Schadenverhütung unterstützt, erfüllte einen Antrag, den Gersbachs Ortsvorsteher Christian Walter bereits 2010 gestellt hatte. Vom Versicherungsverband wurde nun an die Feuerwehr im Beisein von Bürgermeister Harscher ein Scheck in Höhe von 10.000,- Euro überreicht.
08. September 2019
Zum „Tag des Denkmals“ hat der Schwarzwaldverein wie schon öfters zum Hohe-Möhr-Turm eingeladen. Die Urenkelin des Erbauers Sironi musste den zahlreichen Wanderern Geschichten über ihren Urgroßvater erzählen.
Diesen Tag nutzten auch sehr viele Menschen, um die erstmals zugängliche Kaucher-Mühle zu besichtigen. „Wir wurden regelrecht überrannt“, berichtet Bärbel Peither. Schon 20 Minuten vor der Eröffnung waren die Gäste da, insgesamt waren es 500 Menschen oder sogar noch mehr, die in die stillgelegte Ölmühle kamen. Bärbel Peither und ihr Ehemann Thomas beschlossen, nicht nur die stündlich geplanten Führungen anzubieten, sondern diese im 30-Minuten-Takt jeweils für 30-60 Personen durchzuführen. Großes Interesse hatten die Menschen wohl auch an einem Artikel von Klaus Strütt, der im Jahrbuch veröffentlicht worden ist und sich mit der Geschichte dieser Ölmühle beschäftigt.
Unbekannte haben versucht, in der Nacht auf Montag im evangelischen Gemeindehaus in der Roggenbachstraße einzubrechen. Die Eingangstüre wurde beschädigt, jedoch nicht geöffnet.
09. September 2019
Das Open-Air-Kino im Stadtpark Ende der vergangenen Woche zog insgesamt knapp 600 Besucher in den Park. Susanne Häußer-Ühlin zog eine durchwegs positive Bilanz. Am Samstagabend bekamen die Besucher den Film „Der Junge muss an die frische Luft“ zu sehen, begonnen hatte das Open-Air-Kino am Donnerstag mit dem Streifen „25 km/h“. Am Freitag ging „Yesterday“ über die Leinwand.
Der Angelsportverein hat in diesem Sommer die Renaturierung der Wiese zwischen der Fahrnauer Legi und dem „Hammer-Wehr“ abgeschlossen. Doch gibt es flussabwärts noch eine Menge zu tun, weiß Gewässerwart Bruno Imbery. Manche Flussabschnitte ähnelten eher einem Industriekanal als einem natürlichen Lebensraum, meinte er. Kies, Steine oder Schwebstoffe würden bei hohem Wasserstand einfach weggeschwemmt. Die Situation werde noch verstärkt, wenn – wie in den vergangenen Jahren – die Wassermenge in den Sommermonaten drastisch zurückgehe. Um die Strecke vom „Hammer-Wehr“ bis zum alten städtischen Bauhof bei der Entegast-Brücke ebenso zurückzubauen bzw. zu gestalten, wäre eine eher kleine Aktion nötig, aber auch hierfür entstünden alleine 15.000,- Euro Kosten für einen Bagger. „Vielleicht gibt es Firmen oder private Spender, die so ein Naturschutz-Projekt unterstützen wollen“, meint der Gewässerwart.
10. September 2019
In der letzten Gemeinderatssitzung beschäftigte man sich mit der zweiten Brücke über die Wiese bei Fahrnau und der völligen Abkehr von dieser Idee durch die Stadtverwaltung. Man sollte sich stattdessen mit dem Abriss der bisherigen und dem Bau einer neuen Brücke an gleicher Stelle beschäftigen.
Es wird auch Aufgabe des Gemeinderates sein, sich in der nächsten Sitzung mit der Sanierung der Rauschbachstraße zu befassen. Im Haushalt 2020 müssen 400.000,- Euro nachfinanziert werden. Grund sei die Entsorgung des belasteten Erdreiches.
11. September 2019
Heute startet der Gesangverein Wieslet-Langenau mit der ersten Probe nach den Ferien. Der neue Chor will im Dezember bereits sein erstes Konzert geben.
Mit dem heutigen ersten Schultag nach den Sommerferien beginnt auch die Arbeit des neuen Schulleiters der Dr. Max-Metzger-Grundschule. Der 55-jährige Christoph Faller ist seit Montag der vergangenen Woche in der Schule, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Neun Jahre lang arbeitete der neue Schulleiter an der Turnsee-Schule in Freiburg im Rektorat. Er habe sich bewusst nach Schopfheim beworben, weil er an der Dr. Max-Metzger-Schule die Möglichkeit sehe, die vom Landesbildungsministerium vorgegebenen Ideen möglichst sinnvoll und schonend an die Schopfheimer Begebenheiten anzupassen. Faller ist verheiratet und Vater von zwei Kindern; er lebt in Grenzach-Wyhlen.
Mit einem Leserbrief äußert sich Frau Dr. Dagmar Fuchs heute zur Stellungnahme von Dr. Johannes Fechner von der KVBW wegen des Schopfheimer Ärztemangels. Sie machte deutlich, wieviele Patienten ab Januar keinen Hausarzt mehr haben werden und dass dringend eine Notlösung gefunden werden müsse, die bereits 2020 greife, um langfristig, mit Blick in die Zukunft die wohnortnahe, flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen zu gewährleisten.
12. September 2019
Die Fuß- und Radweg-Brücke über die Wiese in Gündenhausen erhält einen neuen Belag. Die Baumaßnahme soll etwa zwei Monate dauern und 200.000,- Euro kosten, wie das Straßenbauamt aussagte.
Seit Anfang dieses Monats hat die Tierärztin Vanessa Rufle die Kleintier-Praxis von Dr. Gerhard Sackmann in Fahrnau übernommen. Sie stammt aus Bad Säckingen und hat in München bis 2017 studiert und dort auch gearbeitet, bevor sie in einer Bad Säckinger Praxis mitarbeitete.
Heute beginnt auf Top-Niveau das Schopfheimer Reitturnier, das bis Sonntag andauert. Täglich sind S-Springen und Dressuren der schwersten Klasse angesetzt.
13. September 2019
Markus Hurter vom Hof Dinkelberg meint, dass der traditionelle Erntedank nicht mehr in die heutige Welt passe. „Angesichts des Klimawandels fällt uns Bauern täglich auf, dass das Danken für die Ernte eine ganz neue Bedeutung erhält“, meint er. Es gelte nicht nur für die Ernte zu danken, sondern auch für alle ökologisch-sozialen Bemühungen, die dabei helfen, „die großen Herausforderungen gemeinsam zu meistern“. Erntedank sei auch das, was Menschen für das Gemeinwohl tun.
Im Rahmen des European Energy Award EEA hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, den Anteil an erneuerbaren Energien zu erhöhen. Die geeigneten stadteigenen Dächer sind längst mit Foto-Voltaik-Anlagen bestückt, dagegen ist auf privaten Dächern von Wohnhäusern oder bei Gewerbebetrieben noch Platz, wie Christine Griebel, EEA-Koordinatorin der Stadt, meinte. Insgesamt sind bisher nur 407 Foto-Voltaik-Anlagen auf privaten Dächern in Betrieb, betont sie. Weit unter 10% der privaten Wohnhäuser seien bestückt, man sehe das Potenzial, wenn man sich vor Augen führe, dass Schopfheim um die 4.000 Wohnhäuser hat.
14. September 2019
Das Seniorenhaus im Bifig füllt sich seit der Inbetriebnahme im Frühsommer immer mehr. Das ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass mittlerweile auch die langwierige Hängepartie für die Sparte „Tagespflege“ erfolgreich abgeschlossen ist. Dieses Angebot bedurfte einer Nutzungsänderung, die Verträge mit den Pflegekassen sind nun vereinbart worden.
Die Badische Zeitung interviewt den jungen Fußball-Schiedsrichter Stefan Mera-Linz, der bereits erstmals für die B-Junioren-Bundesliga nominiert wurde. Der 22-Jährige hat 2012 seinen ersten Lehrgang zur Ausbildung als Schiedsrichter (Fußball-Bundesliga) belegt, er studierte nach dem Abitur am THG Maschinenbau.
Auf dem Marktplatz wurde ein Aktionsstand des Demokratie-Zentrums Baden-Württemberg installiert. Dieser Aktionstag erinnert daran, sich einzumischen.
15. September 2019
Das Sommer-Reitturnier auf dem Gestüt Sengelen geht erfolgreich zu Ende. Bis heute gab es rund 1.400 Starts von 650 Pferden und 350 Reiterinnen und Reitern in den verschiedensten Prüfungen. Der Reitsport profitierte auch vom herrlichen Spätsommer-Wetter. „Wir haben nur Lob erhalten für unser Traditions-Turnier“, meint eine hoch zufriedene Rebecca Hotz, Betreiberin des Gestüts Sengelen, die selbst nicht nur diese Veranstaltung leitete, sondern auch mit ihren Springpferden mitwirkte.
Unter dem Titel „Boccherini“ widmete sich die Sonntagsmusik in der Eichener Kirche Werken dieses italienischen Komponisten. Das Konzert wurde von der Sopranistin Jacqueline Forster und dem St. Michaels-Consort aus Schopfheim gestaltet.
16. September 2019
In der heutigen Gemeinderatssitzung feierte die papierlose Debatte Premiere im Ratssaal. Zum ersten Mal mussten die Stadträte nicht in ihren gedruckten Unterlagen blättern. Stattdessen benutzten sie das Display ihres Tablets.
Trotz aller bisherigen Anstrengungen braucht die Stadt immer noch Kindergarten-Plätze, was der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung zur Kenntnis nehmen musste. 238 Kinder stünden derzeit auf der Warteliste, so Fachgruppenleiter Patrik Bender, 60 bei den unter Dreijährigen, 178 Kinder bei den über Dreijährigen. Diese Zahlen gelten allerdings nur für die beiden kommenden Kindergartenjahre.
Die Stadträte beschlossen zu später Stunde noch die Bildung eines Arbeitskreises „Ärzteversorgung“. Die Aufgabe dieses AK soll es sein, das weitere Vorgehen zu koordinieren.
Der Gemeinderat gibt einem überarbeiteten Konzept sowohl für die städtischen als auch für die sich in Besitz eines Bauträgers befindlichen Flächen am Kohlegässle seinen Segen. Zugleich beschloss er den Verkauf des städtischen Grundstückes an den Bauträger. Der für dieses Baugebiet erfolgte Wettbewerb zeichnete zunächst einen ersten und einen zweiten Sieger aus. Beide Entwürfe hätten ihre Stärken und ihre Schwächen, erklärte Stadtplaner Peter Egi. In Absprache mit den privaten Bauträgern sei man übereingekommen, die besten Ideen aus beiden Eingaben zu kombinieren und daraus ein gemeinsames Bebauungskonzept zu entwerfen. Etwa 70 neue Wohnungen sollen in dem 1,4 ha großen Areal entstehen. Von einem „idealen Platz für ein neues Rathaus“ spricht Jürgen Fremd (GRÜNE) und riet, diese Möglichkeit keinesfalls außer Acht zu lassen, worauf Bauverwaltungsleiter Bernd Benz meinte, dies sei nur eine von vielen Möglichkeiten. In dem Areal seien sehr unterschiedliche Nutzungen denkbar.
Für die sanierungsbedürftige KITA am Marktplatz zeichnet sich eine große Lösung ab: Der Gemeinderat beschloss, das Kindergarten-Gebäude nicht nur in Sachen Brandschutz, sondern auch grundsätzlich zu modernisieren. Der Auftrag für die entsprechende Planung wurde vergeben.
17. September 2019
Trotz der Krisenlage in Kamerun hält der Dikome-Verein an seinen Hilfsprojekten unverändert fest. Dies wird bei der jüngsten Hauptversammlung deutlich. An der Versammlung nahmen auch Emmérence Etongwe und Obe Nanje teil. Die Dörfer Dikome und Bakumba seien verwaist, denn beide Seiten (englisch und französisch sprechende) brennen Dörfer nieder, töten Menschen und beschuldigen sich gegenseitig der Taten, so betont Richard Renz, der Vorsitzende. Emmérence Etongwe wird eine Spende der Stadt Schopfheim in Höhe von 3.000,- Euro nach Kamerun mitnehmen, um Decken anzuschaffen, denn nachts herrscht im Busch eine Temperatur von 15 Grad. Dem Gründer und Motor des Vereins, Helfried Heidler, der seine Ämter niederlegte, wurde für seine Leistungen und den Aufbau der Strukturen großer Dank ausgesprochen. Die Versammlung bestätigte bei den Wahlen den Vorstand um den Vorsitzenden Richard Renz und den 2. Vorsitzenden Viktor Reis. Ein Wermutstropfen ist allerdings dabei: die Mitgliederzahl ist gesunken.
Das Evangelische Sozialwerk plant die Anschaffung einer Orgel der Orgelbau-Firma Späth für den Saal im neuen Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Um die Kosten, die sich zwischen 150.000,- und 200.000,- Euro bewegen, aufbringen zu können, wird ein Freundeskreis gegründet, wie der Geschäftsführende Vorstand des Evangelischen Sozialwerkes, Martin Mybes, mitteilte.
Bei den Kosten für den Schul-Campus mit derzeitigem Kostenstand von 30,7 Mio. Euro ist das Ende noch nicht erreicht. Der Gemeinderat musste in seiner Sitzung die bittere Kröte schlucken, dass weitere Kostensteigerungen sich wohl auf 35 Mio. Euro an Kosten belaufen werden, so die Projektsteuerer, die neue Zahlen und Prognosen vorlegten. Nach Angaben von Regine Steiner von der Projekt-Steuerung des Karlsruher Büros waren dafür mehrere Faktoren verantwortlich. Zum einen habe man beim Rohbau für das neue Schulgebäude die Kosten für den Erdaushub mit rund 260.000,- Euro ursprünglich nicht einkalkuliert. Zum andern seien in den Berechnungen auch die Angaben für Fußgänger-Überwege nicht enthalten. Weitere Risiken bestünden in unvorhersehbaren Kosten, da beim Neubau der Sporthalle verschärfte Richtlinien hinsichtlich der Erdbeben-Sicherheit zu berücksichtigen seien. Dies verursache ebenfalls Mehrkosten von bis zu 400.000,- Euro. Für die Aushub-Entsorgung beim Bau der neuen Halle ist im schlimmsten Falle mit 1 Mio. Euro Mehrkosten zu rechnen. Fragen hatten vor allem Teresa Bühler, SPD, und Thomas Gsell, ebenfalls SPD. Gsell zeigte sich „total erschlagen“. „Man kann Erdaushub-Kosten doch nicht einfach vergessen. Es ist schier zum Verzweifeln“, betont Thomas Gsell weiter. Felix Straub von den GRÜNEN wundert sich, warum die Kosten so aus dem Ruder laufen können und fragte nach Einspar-Potenzialen. In Anbetracht der enormen Summen kündigte Bürgermeister Dirk Harscher an, „jeden Euro umzudrehen“. Eine Abkehr vom Großprojekt sei indes nicht mehr möglich. Während Kai Horschig von den Freien Wählern von einem „ärgerlichen Fehler“ sprach, brach er dennoch eine Lanze für das Projekt. Das sah auch Jürgen Fremd von den GRÜNEN so, er meinte, der Campus sei ein „gutes Projekt“, es würden nur noch Einsparungen helfen, wo immer es gehe. Ganz anders reagierte Ehrenfried Barnet auf die neue Kostensteigerung: „Mir reicht's“, erklärte der Fraktionssprecher der GRÜNEN. Er werde beim Campus nicht mehr zustimmen. Thomas Kuri von der CDU ärgert sich zwar ebenfalls über die vermeidbaren Pannen, bei den Kostenberechnungen. Nun verlangt er als Konsequenz, dass der Gemeinderat künftig in jeder Sitzung eine aktualisierte Kostenübersicht erhalte und nicht nur einmal im Quartal. Dieser Forderung schloss sich auch Hildegard Pfeifer-Zäh für die Freien Wähler an. „Das machen wir“, versprach der Bürgermeister.
In den Nachmittagsstunden wurde in der katholischen Marienkirche in Fahrnau eine Opferkerzen-Kasse aufgebrochen, es befand sich aber so gut wie kein Geld darin.
20. September 2019
Das Eichener Dorfparlament mit dem neuen Ortsvorsteher Rudolf Wasmer pocht auf ein Mitspracherecht bei der Überplanung der „Breitmatt“-Bebauung.
Die vhs hat in ihrem Jubiläumsjahr zur „Langen Nacht“ in die Kulturfabrik eingeladen. Eröffnet wurde das fünfstündige Programm mit Musik und Tanz. Zum Auftakt sprach die vhs-Leiterin Katrin Nüro und ließ sogar die Bundeskanzlerin per video Glückwünsche überbringen. Sie wünschte der großen vhs-Familie, die letztes Jahr 9 Millionen Kursteilnehmer anlockte, eine interessante und kurzweilige Nacht. Höchste Anerkennung aller Beteiligten hörte man aus der Rede von Bürgermeister Dirk Harscher. Er sieht in der vhs einen wichtigen Baustein der Bildungs- und Kulturlandschaft. Im ganzen Gebäude wurden den zahlreichen Besuchern unterschiedlichste Angebote präsentiert.
Der Tennisclub Schopfheim, der bisher unter dem Dach des SVS firmierte, will sich zum 01. Januar 2020 selbstständig machen und künftig als eigener Verein Tennisclub Schopfheim e.V. tätig sein. Die beiden Vorstände Berndt von Winning und Alfred Brunnacker teilten mit, dass in einer Befragungsaktion 90% aller Mitglieder des Tennisclubs für den Schritt in die Selbstständigkeit votierten. Natürlich habe man den Austritt mit dem Gesamtverein und dessen Vorstand bereits besprochen. Tesfaldet Reda, Vorsitzender des SVS, sieht das bevorstehende Ausscheiden der Tennisabteilung aus dem Gesamtverein zwar mit gemischten Gefühlen, findet die Entwicklung aber keineswegs dramatisch, weiß er doch, dass schon vor einigen Jahren dieser Wunsch nach Selbstständigkeit geäußert worden ist. Gerüchte, wonach der Austritt der Abteilung mit dem zur Zeit laufenden und noch nicht vollständig finanzierten Bau des neuen SVS-Sportheimes zusammenhängen soll, wollte niemand kommentieren.
21. September 2019
Das Markgräfler Tagblatt erinnert heute an den 200. Geburtstag von Georg Uehlin, Gründer des Markgräfler Tagblattes, und lässt die Geschichte dieses Mannes auch während der 1848er-Revolution Revue passieren.
Die TSG mit rund 1.100 Mitgliedern, die sich in 25 verschiedenen Sportarten betätigt, hat verdiente Mitglieder zu einer Feierstunde ins Haus der Stadtmusik eingeladen. Die beiden Musiker Jan-Eric Seidensticker (Bratsche) und Bjarne Seidensticker (Kontrabass) umrahmten diese Feierstunde. Ehrennadeln in Gold mit Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft wurden ebenso ausgehändigt wie der Ehrenbrief für 50-jährige Mitgliedschaft, den Dieter Andris (Ski), Wolfgang Dörflinger (Badminton), Horst Lehmann (Ski), Volkmar Luckstein (Ringen und Turnen), Siegfried Messmer (Ski), Gisela Neuser (Turnen), Michael Urban (Badminton) und Dieter Züffle (Turnen) erhielten. Zum Ehrenmitglied wurde Dietmar Birgel, der seit 50 Jahren in der Schwimmer-Abteilung ist und diese seit 29 Jahren leitet. Ebenfalls wurde Andreas Urban, der 52 Jahre in der Turnabteilung und 30 Jahre lang als geprüfter Kampfrichter für das Geräteturnen im Einsatz war, geehrt. Die Gau-Ehrennadel verlieh Dieter Maier vom Hochrhein-Regional-Turngau an Frank Itzin, der seit 1987 tatkräftiger Abteilungsleiter der Turner und Organisator vieler Vereins- und Gau-Veranstaltungen war. Daneben gab es noch Auszeichnungen mit der Gau-Trainernadel für mindestens 10 Jahre Trainer-Tätigkeit.
Die vakanten Stellen im Bauamt der Stadt wurden neu besetzt. Das Gebäudemanagement sowie der Tiefbau erhielten neue Fachgruppenleiter. Luis Rama übernimmt die Fachgruppe Tiefbau zum 01. Oktober, Martina Milarch wird das Gebäudemanagement am 01. Dezember übernehmen. Beide Stellen wurden nach dem Weggang von Marlene Ehrhardt und Gerhard Woop frei.
22. September 2019
Dass sie heute noch ein Publikumsliebling ist, bewies Vicky Leandros bei ihrem Gastspiel in der Stadthalle. Die sie begleitende Band „Bo Heart“ lief zur Hochform auf.
Der Hof Dinkelberg hat auch in diesem Jahr zu einem Hof-Fest eingeladen, das von vielen Menschen besucht wurde.
23. September 2019
Der Bauausschuss lehnt einen Markt für Sonderposten auf der Gänsmatt ebenso ab wie einen Antrag auf Erweiterung des LIDL-Marktes. Bernd Benz von der Stadtverwaltung machte kein Geheimnis daraus, dass die Stadt die beiden Marktvorhaben nicht gerne sieht. Sowohl der Sonderposten- als auch der größere Discounter widersprächen nämlich dem Einzelhandelsgutachten des Stadtentwicklers Donato Acocella. Ein Sortiment, das in Konkurrenz zum Innenstadtangebot trete, schade dem Einzelhandel und letztlich der Stadt. Auch die IHK, von der man sich beraten ließ, betont, dass innenstadtrelevante Angebote in den Außenbezirken dem Einzelhandel im Zentrum schaden würden. Ein ebenfalls geplantes Fitness-Studio kann hingegen eingerichtet werden.
Der Bauausschuss nahm diverse Vergaben und Nachträge für den Bau der Halle Wiechs vor, die notwendig waren. Allerdings stößte das Gesamtvolumen von 77.000,- Euro die Ratsrunde. Kein einziger der Aufträge entspreche der Kostenberechnung. „Das ist ärgerlich“, resümierte SPD-Stadtrat Thomas Gsell. Außerdem verteuerten sich die Außenanlagen. Die letzten Kostenberechnungen, so erfuhr CDU-Stadtrat Thomas Kuri, seien vier Jahre alt.
Beim Bauausschuss kommt der Bau der Wiesen-Brücke noch einmal zur Sprache, nachdem der Bau einer zweiten Brücke bereits abgelehnt wurde. Andreas Kiefer von den Unabhängigen brachte den Stein und die Diskussion um die vorgesehene Umleitungsstrecke ins Rollen. Insbesondere den Abschnitt entlang der B 317 am Bahnhof Hausen-Raitbach und entlang der Raitbacher Kreisstraße sieht er als „streckenweise kriminell“. Hier seien sehr viele Schüler unterwegs, die keinerlei Schutz genießen. Stadtrat Thomas Gsell wunderte sich ebenfalls über die vorgeschlagene Umleitungs-Variante und meinte, parallel führe ja ein für jedermann begehbarer und befahrbarer Weg durch den Entegast. Bürgermeister Dirk Harscher erklärte, dass die Stadt die Umleitung noch einmal prüfen werde und kündigte an, dass das Thema am 14. Oktober noch einmal zur Sprache komme.
Im Alter von 73 Jahren verstirbt Heidi Fleck, die frühere Ehefrau des ehemaligen Schopfheimer Bürgermeisters.
26. September 2019
Die Bürgerinitiative „Attraktive verkehrsfreie Innenstadt“ besteht seit 10 Jahren. Man will am 19. Oktober während des Wochenmarktes auf dieses Jubiläum hinweisen und betonen, dass die verkehrsfreie Innenstadt weiterhin Ziel bleiben werde.
Nach gut anderthalbjähriger Bauzeit wird am kommenden Sonntag während des Herbstmarktes Bürgermeister Dirk Harscher die Scheffelstraße als Fußgängerzone einweihen können.
Hochbetrieb herrscht in der Scheffelstraße, denn der Müller-Markt ist umgezogen und eröffnet im Neubau in dieser Straße, die nun Fußgängerzone ist, der neuen Drogeriemarkt, der bisher im ehemaligen Haus Picard in der Hauptstraße seine Geschäftsräume hatte. Gleichentags eröffnet die Firma Ernsting Family ihre Schopfheimer Filiale, ebenfalls im selben Haus.
Langenaus neuer Ortsvorsteher Walter Würger leitete heute seine erste Ortschaftsratssitzung. Der Tempo-Beschränkung durch den Ort möchte er sich widmen, so habe er sich bereits bei der Straßenverkehrsbehörde erkundigt, ob man nicht für die gesamte Langenauer Ortsdurchfahrt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h und ein Parkverbot festlegen könnte.
27. September 2019
Auf Einladung der Stadt Schopfheim besuchten Vertreter der Partnerkommunen Ronneby, Poligny, Kleinmachnow und Dikome Schopfheim. Bürgermeister Dirk Harscher durfte erstmals zu diesem Partnerschaftstreffen, das alle zwei Jahre in Schopfheim stattfindet, begrüßen. Aus Poligny kam Bürgermeister Dominique Bonnet, aus Kleinmachnow Bürgermeister Michael Grubert. Eine siebenköpfige Delegation aus Ronneby und die beiden Koordinatoren Emmérence Bokoé und Obe Nanje waren aus Dikome zu Gast. Bei diesem mehrtägigen Treffen konnte die Freundschaft unter den verschiedenen Gemeinden verstärkt werden.
Dr. Hans Viardot aus dem Kleinen Wiesental äußert sich heute in einem sehr umfangreichen Leserbrief und warnt vor einer Katastrophe in der zukünftigen Ärzteversorgung.
In einem offenen Brief an mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete haben sich der Offene Treff sowie das Seniorenbüro und der Stadt-Seniorenrat zum Thema „Ärztemangel“ zu Wort gemeldet. Tenor dieses Briefes ist, dass vor allem Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen unter der sich verschärfenden Unterversorgung zu leiden haben. Die Verfasser dieses Briefes sind Dagmar Stettner, Hannes Schneider und Andreas Singer.
Heute, morgen und am Sonntag spielen Zehntklässler der Waldorfschule das Theaterstück aus Morton Rhue’s Roman „Die Welle“. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Lili Klein und der Choreographin und Tanzpädagogin Nina Homolka haben die jugendlichen Darsteller diesen Stoff, der auf einer wahren Begebenheit basiert, eindrücklich inszeniert mit Szenen, die unter die Haut gehen, so der Rezensent. Fazit ist, dass das Schreckgespenst Faschismus auch heute noch jederzeit um sich greifen kann. Eine großartige Schauspielleistung, die vom Publikum mit schier endlosem Beifall belohnt wurde.
28. September 2019
Um 11 Uhr findet die letzte Marktmusik dieses Jahres in der Alten Kirche St. Michael statt.
Seit einigen Tagen gibt es westlich des Bahnhofs eine Fahrrad-Reparatur-Station, die der Öffentlichkeit durch den IG Velo-Sprecher Bernd Dreschler und Bürgermeister Harscher übergeben wurde.
Vom 30. September bis zum 02. Oktober wird nun der Bahnübergang in Hausen-Raitbach saniert. Deswegen bleibt er in den Nachtstunden geschlossen.
Bei der ersten Ortschaftsratssitzung in Kürnberg ehrte der neue Ortsvorsteher Peter Ulrich die ausscheidenden Mitglieder des Ortschaftsrates. Die Lösung von Nahverkehrsproblemen, meinte Ulrich, könnte beispielsweise in einer Mobilitäts-App liegen. Er will nun im Dorfe eine Umfrage starten, um den Bedarf zu ermitteln. Sollte das Projekt Aussicht auf Erfolg haben, könnte dies auch in den übrigen Stadtteilen Befürworter finden. Mit dieser App wäre aber nur ein Anfang auf dem Weg zu einer besseren ÖPNV-Versorgung auf dem Lande gemacht. Künftig will Ulrich auch wieder eine Dorfzeitung lancieren und herausgeben.
Hunderte von Zuschauern hatte die Schopfheimer Jugendfeuerwehr bei ihrer Übung am Rathaus.
Ein großer Feiertag in Wiechs: Die neue Halle konnte der Öffentlichkeit zur Nutzung übergeben werden. Nicht nur Ortsvorsteher Ino Hodapp stellte bei der festlichen Einweihung des Bauwerks zufrieden fest „was lange währte, ist endlich gut“. Architekt Ingo Herzog übergab gleich drei verschiedene Schlüssel beim Einweihungsfest: Einen zum Vernaschen, einen aus Holz und den richtigen. Das 3,4 Mio. Euro-Projekt wurde vor gut drei Jahren auf den Weg gebracht. Der Neubau hat ein deutlich erweitertes Raumangebot. Im bisherigen Gebäude hatte man einen Sportraum von 640 qm, nun stehen 900 qm zur Verfügung. Neue Sanitär- und Duschanlagen, dazu eine vollständig neue, moderne Edelstahl-Küche runden das ab, was den Vereinen künftig ihre Arbeit erleichtern wird. In der Halle hat auch der Ortsvorsteher nun ein Büro mit 25 qm, daneben gibt es einen Sitzungsraum mit 60 qm. Diese Räume sind durch einen separaten Zugang erschlossen. Zu Beginn des von den sangesfreudigen Kindern des Kindergartens und der Grundschule sowie vom Musik- und Gesangverein erfrischend lebendig umrahmten Festaktes erinnerte Ino Hodapp an das Werden der Halle und dankte dabei auch den Vereinen für ihr Engagement. Er meinte: „Was wir hier sehen, ist ein überaus gelungenes Werk, das in den nächsten 50 Jahren allen Anforderungen genügen wird“.
Bis auf den letzten Platz war die Enkensteiner „Heubühne“ im Bruetschi-Hof beim Konzert der Wise-Dietkron-Band um die Gitarristen Mark Wise aus Schopfheim und Christian Dietkron.
Das nach 15 Jahren vom MSC Schopfheim erstmals wieder ausgetragene ADAC-Enduro-Cup-Rennen wurde ein voller Erfolg, wie der MSC-Vorsitzende Karl-Heinz Renner und Sportleiter Dieter Brüstlin mitteilten. Rund 160 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start.
Schon zu Beginn des Festaktes regnete es Bindfäden. Die Führungsriege der Schopfheimer Feuerwehr konnte im Beisein von Kreisbrandmeister Christoph Glaisner das 680.000,- Euro teure Drehleiter-Fahrzeug übernehmen. Das Fahrzeug durften der Stellvertretende Kommandant der Gesamtwehr, Andreas Lenz, und die beiden Abteilungschefs Jürgen Kupferschmidt und Thomas Lenz für die Schopfheimer Feuerwehr in Empfang nehmen. Bei der Feierstunde war auch Altbürgermeister Klaus Fleck anwesend, der 1992 zuletzt ein Drehleiter-Fahrzeug, das nun ausgemustert wurde, übergeben konnte. Die Glückwünsche der Stadt an die Feuerwehr überbrachte Bürgermeister-Stellvertreter Kai Horschig. Die Feier zur Übergabe fand dann in der Fahrzeughalle statt, wobei auch die Stadtmusik Schopfheim die Gäste mit einem Frühschoppen-Konzert unterhielt. Auch der Gemeinde-Wehrführer aus Kleinmachnow, Alexander Scholz, kam zu dieser Fahrzeug-Übergabe in die Markgrafenstadt. Das Fahrzeug mit der Bezeichnung DLA (K) 23/12 hat eine Höhe von 23 m bei einer Ausladung von 12 m. Bei dieser Weite können immer noch 500 kg aufgenommen werden. „Wenn die Leiter gut steht“, so Andreas Lenz, „kann sie auch den 9. Stock eines Hochhauses noch erreichen.“
29. September 2019
Zum mittlerweile überregional bedeutenden Weidefest in Gersbach sind wieder Tausende von Besuchern gekommen. Das landwirtschaftliche Großereignis erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet und eine Werbung für den Höhenort und die Höhenlandwirtschaft. Der Wettergott spielte den Veranstaltern in die Hände.
Dirk Harscher und der ehemalige Bürgermeister Christof Nitz haben zusammen mit Bernhard Karle vom Tiefbauamt die Scheffelstraße offiziell für den Fußgängerverkehr freigegeben und quasi eingeweiht. Es sei ein wichtiger Schritt in der Stadtentwicklung, so Dirk Harscher. Der Puls der Zeit müsse in der Stadt spürbar sein, meint er weiter und betont, dass Schopfheim sich diesen künftigen Herausforderungen stellen müsse. Diese Fußgängerzone sei deshalb keine Einzelmaßnahme. Ein Dankeschön vom Stadtoberhaupt erhielt Bernhard Karle, der die Fußgängerzone während sechsmonatiger Bauzeit für die Stadt betreute. Für die Geschäftsinhaber hoffe man auf Synergie-Effekte, die den Einzelhandel in der ganzen Stadt stärken werden.
Gleichzeitig findet der verkaufsoffene Sonntag des Gewerbevereines statt, tausende von Menschen kamen, um auch die neue Scheffelstraße kennenzulernen.
Die Schauspielerin Johanna Liebeneiner und der Leiter der Theatergastspiele Fürth, Thomas Rohmer, stellen die neuen Stücke der Schopfheimer Theaterreihe zusammen mit der Kulturbeauftragten Susanne Häußer-Ühlin in einer Gesprächsrunde im Museum vor. Drei der fünf im nächsten Spielplan geplanten Aufführungen kommen von diesem Fürther Theaterunternehmen.
„Wir sind fast überrannt worden und haben beste Gespräche mit Kaufinteressenten aller Art geführt“, so der zuständige Immobilien-Abteilungsleiter Andreas Meier über die Immobilien-Ausstellung in der VR-Bank während des verkaufsoffenen Sonntags.
30. September 2019
In Schopfheim haben in der vergangenen Woche Azubis beim Projekt Digiscout zusammen mit der IHK darüber nachgedacht, wie in ihren Ausbildungsbetrieben Dinge digital besser organisiert werden könnten.
Vor zwei Wochen sah man in Kürnberg vor einem Einfamilienhaus zwei Streifenwagen der Polizei vorfahren. Begleitet wurden die Beamten von Polizeihunden, die mit einer Durchsuchung begannen. Die Beamten entdeckten drei große und mehrere kleine Cannabis-Pflanzen, so der Polizeisprecher. Die Ermittlungen laufen gegen einen 53-Jährigen, der allerdings nicht in Kürnberg gemeldet ist.
Der Finanzausschuss nimmt in seiner heutigen Sitzung den Budget-Bericht für das zweite Quartal von Stadtkämmerer Thomas Spohn entgegen. Einbußen musste man durch den problematischen Holzmarkt und unvorhergesehene Baumaßnahmen - etwa Schärers Au - hinnehmen. Personelle Engpässe zeigten, dass Projekte liegenbleiben mussten. Alle bestehenden Fördermöglichkeiten seien bei laufenden Bauvorhaben - so Kämmerer Spohn - ausgeschöpft worden. Eine entsprechende Frage hiernach stellte zuvor Peter Ulrich von der SPD.
01. Oktober 2019
Der nicht nur in Fahrnau bekannte Metzgermeister Heinz Stich verstirbt im Alter von 86 Jahren.
Petra Seitz und Arnold Sandhaus lesen szenisch aus ihrem selbst verfassten Buch „Briefe der Liebe“ im „Café am Hebel“.
02. Oktober 2019
Das Volksbegehren „Pro Biene“ war ein viel diskutiertes Thema beim Weidefest in Gersbach, da es die Landwirtschaft in der Gesamtheit betrifft. Bauern befürchten als Folge Betriebschließungen.
Die Schopfheimer Kunstrad-Fahrerinnen Alisa und Anne Lais lösen beim Deutschland-Pokal das Ticket für die deutsche Meisterschaft. Die Schwestern, die für den RSV Wallbach starten, haben sich nun für die deutsche Elite-Meisterschaft qualifiziert.
Der neuen Ortsvorsteherin Gersbachs, Ann-Bernadette Bezzel, wurde von der Feuerwehr traditionell ein Ortsvorsteher-Baum aufgestellt.
Ein 45-jähriger VW-Fahrer kommt gegen 8 Uhr auf der L139 zwischen Enkenstein und Langenau von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug überschlägt sich, der Mann wird nur leicht verletzt.
Der SPD-Politiker und Landeschef Andreas Stoch, MdL, ist auf PR-Tour durch das Land. Er zog sich in Schopfheim die Arbeitskleidung eines Malers an, da er die Arbeitsanforderung verschiedener Berufsfelder miterleben wollte, und half bei einem Neubau in der Roggenbachstraße tatkräftig mit.
04. Oktober 2019
Die Badische Zeitung berichtet darüber, dass die Firma Gebäudereinigung Drefs am 01. Mai 1969 mit einer bis heute dauernden Erfolgsgeschichte begonnen hat und nun den 50. Geburtstag feiern kann. Der Betrieb wurde ursprünglich mit acht Mitarbeitern gegründet - heute beschäftigt das Unternehmen 190.
05. Oktober 2019
Das „Sidonia-Ensemble“, vor sieben Jahren in Bonn gegründet, konzertiert in der katholischen Bernhardskirche. Leider fanden nur wenig Interessierte den Weg zu diesem Konzert.
21 Selbsthilfegruppen, Organisationen und Initiativen aus dem Landkreis Lörrach stellen sich in der Stadthalle vor. Stündlich finden Vorträge zu den Themen „Medienabhängigkeit“, „Frauen-Selbsthilfe nach Krebs“, „Depression und Demenz“ statt. Eine Alkohol-Rausch-Brille, ein begehbares Darmmodell, eine Psychose-Box und ein Diabetiker-Quiz gehören zu den weiteren Angeboten. Im Landkreis Lörrach gibt es derzeit rund 100 Selbsthilfegruppen, die von Franziska Morgalla beim Landratsamt Lörrach koordiniert werden.
Bis zum 25. d.M. stellen vier Künstler des Inklusiven Ateliers Frida aus Lörrach ihre Malereien in der Kundenhalle der Sparkasse aus. Peter Ehrlich aus Schopfheim zeigt seine Arbeiten, die voller Hingabe, Behutsamkeit und Sorgfalt geschaffen worden sind, so die Kunstpädagogin Christine Puppel bei der Vorstellung der Künstler.
06. Oktober 2019
Yoshiio Kuriki zeigt Keramik-Objekte und Bilder von meditativer Ausstrahlung und vieldeutiger Formsprache im städtischen Museum. Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein japanischer Künstler den weiten Weg aus seiner Heimat auf sich nimmt, um seine Ausstellung beim Kunstverein Schopfheim aufzubauen. Er reiste extra aus Nagoya an. Sogar der Galerist des Künstlers kam eigens aus Japan, um bei der Ausstellungseröffnung dabei zu sein. Näheres über die Kuriki-Werke erfuhren die Besucher von der Künstlerin Christine Fausten, die den Kontakt zu dem japanischen Künstler herstellte. Einen starken Kontrast bringt Kuriki durch die Kombination der Keramik mit dem Material Eisen ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 03. November zu sehen.
Trotz schlechtem Wetter kommen Hunderte Besucher zum Aktionstag des Bruuchtumsvereins Eie. Ein Hufschmied, ein Sensendengler, ein Imker und viele andere alte Handwerkstätigkeiten wurden demonstriert. Zwei Metzger zeigten beispielsweise auch, wie ein Naturdarm gefüllt und abgebunden wird. Ein ganz besonderer Hingucker waren auch die vier Wochen alten Eichener Drillingskälbchen, die sich unter den Augen der Bewunderer sichtlich wohlfühlten. Kulinarisch und musikalisch wurde der Tag natürlich abgerundet.
07. Oktober 2019
Im Mittelpunkt der Reihe „Wie schmeckt's bei Euch?“ beim AK Integration in der Austraße kochten dieses Mal die vier Eriträerinnen Zemena, Saba, Nutiay und Mahbouba.
08. Oktober 2019
Ein besonderes Ereignis waren für die TSG-Schwimmer die baden-württembergischen Master-Meisterschaften in Böblingen. Mit dabei waren Dieter Straß, Fritz Lenz, Dietmar Birgel und Klaus Schmitzer, die schon oft auf der Siegertreppe standen, so wie auch bei diesem Wettkampf.
Anja Lohse und Bernhard Wehrle präsentieren das neue Programm für die anstehende Saison der Konzertreihe „Akustik in Agathen“.
Weil die Nachfrage so groß ist, wird Monika Döbele-Brandenstein zusammen mit dem Förderverein Museum Döbele erneut einen Weihnachtsmarkt veranstalten.
Gleich zweimal hat die 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Freiburg mehrere Stunden im Schopfheimer Rathaussaal verhandelt. Die erste Verhandlung betraf das Verfahren zur Genehmigung des Windparks Rohrenkopf, das zweite Verfahren zum Windpark in Hasel. Beim ersten Verfahren geht es um den Anlagebetreiber EWS Schönau gegen das Land Baden-Württemberg. Die Betreiber haben sich gegen einzelne Nebenbestimmungen in der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung gewendet. Man hatte Einwände gegen das in der Genehmigung gegebene Gondel-Monitoring (Überwachung von Fledermaus-Aktivitäten zur Aktivierung einer Abschalt-Automatik) sowie die in der Genehmigung verfügte Ausgleichsabgabe. Schließlich wurde das Verfahren durch einen Vergleich beendet. Dieser sieht wie folgt aus: Beim Fledermaus-Gondel-Monitoring verständigten sich beide Seiten darauf, dass es genügt, wenn für zwei zusammenhängende Fledermaus-Aktivitätsperioden (etwa die Jahre 2019 und 2020) brauchbare Daten vorliegen, um einen Abschalt-Algorithmus festzulegen, der dann erst einmal Gültigkeit habe. Sollte aus Behördensicht später ein neues Monitoring vonnöten sein, etwa aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, ordne sie dies nachträglich an. Außerdem reduziert sich die Höhe der Ausgleichszahlung für den Eingriff in das Landschaftsbild von 4% auf jetzt 3% der Netto-Baukosten. Die Summe von ursprünglich 550.000,- Euro verringere sich nun auf 412.500,- Euro. Die weiter verhandelte Klage eines Anwohners aus Mettlenhof wandte sich gegen die vom Landratsamt Lörrach erteilte immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Windparks in Hasel. Der Kläger empfindet einen Verstoß gegen das Rücksichtnahme-Gebot, da von den Anlagen eine optisch bedrängende Wirkung auf sein Grundstück ausgehe. Hierzu gab es allerdings noch keine Entscheidung.
Zu einem tödlichen Unfall auf der B317 kommt es am Nachmittag bei Maulburg zwischen der Anschlussstelle Gündenhausen und Maulburg Ost. Die Ermittler gehen davon aus, dass eine 44-Jährige mit ihrem Renault auf die Gegenfahrbahn geriet. Es kam dann zu einem Frontal-Zusammenstoß. Ein Mann wurde dabei getötet, eine Frau schwebt noch in Lebensgefahr. Eine weitere Frau wurde nach Angaben der Polizei schwer und ein Kind mittelschwer verletzt. Der Fahrer des Ford, dessen Fahrzeug erst mehrere Meter von der Straße entfernt zu liegen kam, verstarb an den Folgen des Unfalls noch an der Unfallstelle.
09. Oktober 2019
Dass die Ruhe nicht dem Freizeitvergnügen lärmender Motorradfahrer geopfert werden darf, dafür setzen sich Hartmut Schmidt und Ann-Kathrin Turnbull, Vorsitzende von Tourismus Gersbach, sowie Rolf Strohm bei Ulrich Hoehler, dem Ersten Landesbeamten des Landratsamtes Lörrach ein. Die derzeitige Situation, so betonen die Tourismus-Vertreter, könne dem Ziel „Sanfter Tourismus“, den auch der Landkreis will, nicht gerecht werden.
Einen schönen Erfolg verbucht die Sportschützengesellschaft Fahrnau beim diesjährigen Pokal- und Sauschießen. Außergewöhnlich dabei war - so Oberschützenmeister Roland Steinebrunner, dass das Siegerteam durchwegs aus Frauen bestand.
Regen begleitet die Grundsteinlegung für den neuen Schul-Campus an der Roggenbachstraße. Schüler, Lehrer, die frühere Rektorin Claudia Brenzinger, Mitarbeiter der Stadt sowie beteiligte Firmen und einige Gemeinderäte kamen, um den Grundstein, in den eine Zeitkapsel versenkt wurde, zu setzen. „Wir bauen für unsere Zukunft, denn Kinder sind unsere Zukunft und wir setzen hier ein klares Zeichen“, betonte Bürgermeister Dirk Harscher, der den Bau ein „Jahrhundert-Projekt“ nannte. Als ganz besonderen Augenblick würdigt Claudia Droste-Acocella, Rektorin der Friedrich-Ebert-Schule, den Tag dieser Grundsteinlegung. Die Schule freue sich sehr auf die Erweiterung, die Neubauten und die Zusammenarbeit mit der Hebel-Schule, die derzeit in Form einer Inklusion praktiziert werde. „Der Grundstein ist wie das Fundament einer Treppe“, erläutert Stefanie Jagasia-Kramer, Leiterin des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (Hebel-Schule). Architekt Matthias Seyfert, Geschäftsführer des Linzer Architekturbüros 1 ZT GmbH sagte, bislang habe jeder Tag in Schopfheim Spaß gemacht. Er hoffe auf eine unfallfreie Bauzeit. Diese Hoffnung hegt auch Architekt Ingo Herzog. In den Grundstein wurde ein Schreiben von Bürgermeister Harscher und die heutigen Ausgaben der Badischen Zeitung und des Markgräfler Tagblattes eingelegt. Auch Euro-Münzen aus der Prägestätte Stuttgart und aus einer österreichischen Prägestätte fanden den Weg in diese Kapsel. Außerdem legten Lejla Bajrami (Klasse 8a), Lena Moser (Klasse 9a) und Eric Sutter (Klasse 9a) als Vertreter der Schüler-Mitverwaltung einen Brief in diese Zeitkapsel, deren berührende Zeilen die Schüler zuvor auch vortrugen. Die Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule legten sodann einen historischen Sandstein in den Grundstein ein.
Zu einem tragischen Unglücksfall ist es gegen 10.50 Uhr in der Wallstraße gekommen. Im Bereich einer Baustelle stürzte ein 68-jähriger Mann aus etwa 3,5 m Höhe ab. Hierbei wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb.
Die Stadt hat den Vertrag mit den Betreibern des Schwimmbades um ein Jahr verlängert. Im August hatte die Gemeinderats-Fraktion der Unabhängigen beantragt, den Vertrag fristgerecht auf Ende September zu kündigen. Das habe der Gemeinderat nichtöffentlich abgelehnt, wie Bürgermeister Harscher der BZ gegenüber mitteilte. Das Thema soll aber nicht ein weiteres Jahr in der Versenkung verschwinden. Der Vertrag mit dem Betreiber verlängert sich automatisch bis zum 31. Dezember 2020.
10. Oktober 2019
Die Theatergastspiele Fürth beginnen die diesjährige Saison der Kultur-Kooperation mit dem Stück „Zwei Vier Sex“, einer Komödie von Stefan Vögel. Protagonisten des Abends waren Rhon Diels, Tobias Schenke, Julika Wasmer und Annette Strasser. Die Zuschauer erlebten eine leichtfüßige und pikante Boulevard-Komödie, über die man sich gut amüsieren konnte, wie die Rezensentin des Abends meinte.
11. Oktober 2019
Die Einweihung wird zwar erst am 15. Oktober stattfinden, dennoch haben die Helfer eine übrig gebliebene Baumscheibe der 1992 gefällten Großen Tanne präpariert und stellen sie nun in einem Schaukasten beim Waldglas-Zentrum Gersbach aus. Dies verdanken die Gersbacher Rolf Strohm und Werner Koch sowie weiteren Helfern im Ort.
Vor einigen Tagen konnte George Heist der Sparkassen-Filiale in der Blasistraße 25 im Service-Raum einen Defibrillator zur Verfügung stellen. Das Geld hierfür stammt aus dem Erlös des Adventsmarktes um St. Agathen.
Die vhs hat zu ihrem 100-jährigen Bestehen fünf Künstler eingeladen. Sie ließen sich von konkret vor Ort gesammelten Eindrücken anregen, entwickelten daraus Werke wie Fotografien, Malerei, Zeichnungen und Video-Installationen. Es stellen die Künstler Peter Bosshart, Eva Früh, Luis Lenz, Christoph Mädico-Bosch und Nina Roth Urban sowie Ruth Loibl, die die Ausstellung kuratierte, aus.
Die Stadt wird auch in diesem Jahr kulturelle Projekte von Vereinen oder Institutionen durch Fördermittel unterstützen. Die zu stellenden Anträge müssen bis zum 31. Oktober bei der Stadt vorliegen.
12. Oktober 2019
Unter der Regie von Lukas Engelke hat die Theatergruppe „TheoPlus-Thea Maxi“ ein beklemmendes Drama von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey „Einer flog über das Kuckucksnest“ in Szene gesetzt. Grandios und phantastisch haben die jugendlichen Schauspieler im Alter von 14 bis 17 Jahren sich in die schwierigen Rollen hineingefunden und den trostlosen Alltag in einer psychiatrischen Klinik drastisch vor Augen geführt. Weitere Aufführungen sind am 18. und 19. Oktober, ebenfalls im THG, geplant.
Die Öffnungszeiten des Rathauses werden ab 01. November neu geregelt und gekürzt. Gegen die Stimme von Artur Cremans votierte der Verwaltungsausschuss für diese neuen Öffnungszeiten, also gegen die alten, die seit 1992 bestehen.
13. Oktober 2019
Ein gelungenes Herbst-Fest feiert der Gesangverein Raitbach. Seit 42 Jahren bereits dirigiert Herbert Maisch die Sänger des Ortsteils, die dieses Herbst-Fest bereits zum 39. Mal ausrichten. Bernd Strittmatter, der Vorsitzende des Vereins, konnte nicht nur Freunde des Chorgesangs aus dem Dorf, sondern am Abend auch befreundete Chöre in der Raitbacher Halle begrüßen. Dabei waren auch der evangelische Singkreis Hausen, die Gesangvereine aus Hasel und Gersbach sowie nicht zuletzt der örtliche Musikverein. Am Sonntag dann unterhielten die Fröhnder „Klopfsägi-Musikanten“ die Gäste bei einem kunterbunten Frühschoppen-Konzert, das wegen des prächtigen Wetters sowohl im Saal als auch im Freien stattfand. Die Sänger legten, begleitet von Brigitte Behringer am Klavier, den Konzertbeitrag vom Samstag noch einmal auf. Lucas Strittmatter begleitete seine Schwester Luisa bei einer Solo-Gesangseinlage am Klavier. Später spielten noch die Alphorn-Freunde „Belchenland“ noch auf.
Jürate Svedaite, Eckart Lorenzen und Christoph Bogon konzertieren in der evangelischen Stadtkirche. Die aus Litauen stammende Sopranistin und der als Konzertmeister in Israel tätige Violinist haben zusammen mit Christoph Bogon einen Konzertabend auf höchstem Niveau gestaltet, der mit heftigem Applaus bedacht wurde.
Vorwürfe gegen die Stadt erhebt Heiko Weide, Vorsitzender der Unabhängigen. Die Stadt soll jahrelang versäumt haben, darauf zu reagieren, dass die Firma Würth als Störfall-Betrieb eingestuft wurde, der unter die Seveso III-Richtlinien falle. Deshalb seien in der Nähe geplante Neubaugebiete derzeit nicht umsetzbar und es könnte zu Schadensansprüchen kommen. Bürgermeister Dirk Harscher widerspricht dieser Ansicht und betont, es gebe keine Versäumnisse. Auch die Firma Würth meinte in einer Pressemitteilung, dass der Betrieb erst seit kurzem offiziell ein potenzieller Störfall-Betrieb sei. So seien die am Standort verwendeten Stoffe und Prozesse im vergangenen Jahr neu bewertet worden. Das Regierungspräsidium überwache als Aufsichtsbehörde die Störfall-Verordnung.
Im Rahmen des vhs-Jubiläums hatte vhs-Leiterin Katrin Nuiro einen Chanson-Abend in der Kulturfabrik organisiert. Gewinnen konnte sie dafür die Sopranistin Christine Schmid und den Pianisten Florian Metz. Die Sängerin trat an diesem Abend auch als Akkordeonistin und Stepp-Tänzerin auf und überzeugte - ebenso wie der Pianist zusätzlich noch an Kontrabass und Posaune, an Tuba oder auf der Geige sowie dem Alphorn.
Einen Grund zum Feiern hatte die Vereinsführung des Familienzentrums Schopfheim. Vor 10 Jahren übernahm man die „Villa Drahtzug“ ins Vereinseigentum und konnte nun das 10-jährige Bestehen feiern. Unter den Gästen war Bürgermeister-Stellvertreter Ehrenfried Barnet. Den Termin habe er gerne angenommen, betont er, weil das Familienzentrum seit seiner Gründung von ihm mehr als wohlwollend begleitet worden sei. Natürlich hat Gastgeberin Bärbel Peither zunächst die vergangenen 10 Jahre Revue passieren lassen. Sie erinnerte daran, aus welchen Gründen man das Domizil in der Bahnhofstraße damals aufgeben musste und wie es durch Unterstützung der Stadt zu diesem neuen Haus kam.
14. Oktober 2019
Den Sonntag nutzen Ahmed Keskin vom Jugendreferat und fast ausnahmslos nur Mitglieder des Jugendparlaments, um entlang des Wiese-Ufers Müll zu sammeln.
Unterschiedliche Reaktionen löste im Gemeinderat der Offene Brief der Unabhängigen zur Störfall-Einstufung der Firma Würth Elektronik aus. So warf der Bürgermeister den Unabhängigen vor, Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Andreas Kiefer von den Unabhängigen hingegen verteidigte die Kernvorwürfe.
Das Tiefbauamt der Stadt hat einen neuen Chef: Der 35-jährige Spanier Luis Rama wurde von Bürgermeister Dirk Harscher dem Gemeinderat vorgestellt. Bereits seit dem 01. Oktober arbeitet der Ingenieur bei der Stadt. Rama ist in Santiago de Compostela geboren und hat an der RWTH in Aachen Ingenieurwissenschaften studiert. Zunächst arbeitete er in Spanien und danach in den neuen Bundesländern als Ingenieur. Bevor er nach Schopfheim kam, war er Bauingenieur in Schwäbisch Gmünd.
„Zum Weihnachtsgeschäft bekommen wir die Tiefgarage im Uehlin-Areal“, meint Bürgermeister Dirk Harscher während der Gemeinderatssitzung.
Der Gemeinderat beschloss mit großer Mehrheit der Stimmen von CDU, SPD und Freien Wählern, beim Regierungspräsidium Freiburg Widerspruch gegen den Bescheid des Lörracher Baurechtsamtes zur Ablehnung des Abbruchantrages der Uehlin-Häuser einzulegen. Der Gemeinderat bekam von Gutachter-Architekt Richard Stoll aus Heitersheim dargelegt, wie er sich in den vergangenen Monaten mit den Gebäuden beschäftigt hat. Er und sein Büro seien seit 30 Jahren im Denkmalschutz tätig. Beim besagten Uehlin-Eckhaus sei ein erster Eindruck gewesen, dass sich das Gebäude „wirklich in einem sehr schlechten Zustand“ befinde. Etliche Fotos vom maroden Dachstuhl, Rissen im Keller und morschen Deckenbalken zeigte er während der Gemeinderatssitzung. Von der „Ursubstanz“ dieses Hauses sei nur sehr wenig übrig, betont er, da im Laufe der Jahre und Jahrzehnte viel Flickwerk hinzugekommen sei. Bei der gesamtheitlichen Betrachtung kommt er nun zum Ergebnis, dass weniger als 50% erhaltenswerter Substanz heute noch übrig seien. Dies habe das Denkmalamt eben nicht akzeptiert. Nun musste der Architekt jeden einzelnen alten Balken genau unter die Lupe nehmen und exakt ermitteln, wieviel davon zerstört ist und wieviel nicht. „Wenn man alles Neue weglässt, bleibt vom alten Bestand natürlich leicht mehr als 50% Bausubstanz übrig“, so der Tenor. Der Architekt betont, dass das Gutachten zum Uehlin-Haus eines der detailliertesten gewesen sei, das er jemals anfertigen musste. Auf die Frage von Ehrenfried Barnet betonte der Architekt, dass die Restaurierung des Gebäudes grundsätzlich schon möglich sei. „Bei genügend Geld kann es ein Schmuckstück werden, obwohl es sehr in Mitleidenschaft gezogen ist“, meint er weiter. Der Aufwand sei in diesem Fall jedoch „sehr hoch“, nicht zuletzt auch wegen möglicher künftiger Nutzungen. „Die Vorgabe des Denkmalamtes, statt eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen nur die historischen Teile zu untersuchen, kommt mir schizophren vor“, meint Thomas Gsell von der SPD. So lasse sich die Quote der erhaltenswerten Substanz schönrechnen. Für Normalbürger sei dies nicht nachvollziehbar. Jürgen Fremd von den GRÜNEN meint, es gebe nach wie vor zwei ernsthafte Interessenten für den Wiederaufbau der Uehlin-Häuser.
Der Gemeinderat lehnt den umstrittenen Neubau einer Brücke in Ehner-Fahrnau mit den Stimmen von CDU, GRÜNEN und Unabhängigen ab. Ein konsternierter Bürgermeister meint: „Wir müssen uns jetzt erst einmal überlegen, wie es weitergehen soll.“ Wortwechsel gab es während der Debatte auch um die nötige Umleitungsstrecke während möglicher Bauarbeiten an einer neuen Brücke. Am Ist-Zustand festhalten möchte Ehrenfried Barnet für die GRÜNEN; er meint, die jetzige Brücke reiche völlig aus, man brauche nicht mehr. „Den Neubau einer Brücke können wir uns ersparen“, gab auch Thomas Kuri von der CDU zu Protokoll. Er bezweifelt die Aussagen der Gutachter, wonach die Brücke den Belastungen nicht mehr standhalte unverhohlen. Es gebe sehr wohl Mittel und Wege, die Geschwindigkeit und Tonnage der Fahrzeuge zu begrenzen, betont er. Auch Felix Straub von den GRÜNEN sprach sich dafür aus, die bestehende Brücke so umzurüsten, dass dort nur noch niedrige Geschwindigkeiten möglich sind.
Der Gemeinderat versagt zusätzlichen Sanierungswünschen an der Gersbacher Rauschbachstraße die Zustimmung. Die zusätzlichen Investitionen waren am Anfang des Projekts Bestandteil der Sanierung, werden nun aber um fast 240.000,- Euro teurer. Der Kostenrahmen von 1,5 Mio. steigt deshalb auf 1,8 Mio. Euro an.
Kritik an der von der „BI für eine attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“ vor Tagen veröffentlichten Wunschliste äußert Thomas Kuri von der CDU im Gemeinderat. Er zeigt sich vor allem dadurch irritiert, dass die BI bei all den schönen Ideen „...die wir alle gerne hätten“, keinen Finanzierungsvorschlag mache. Es reiche nicht, eine Vision zu haben und dann sollen andere schauen, wie sie das hinkriegen, betont Kuri. In der gleichen Sitzung kündigt Bürgermeister Harscher für das Frühjahr eine Begrünung der Scheffelstraße an, nachdem Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke monierte und meinte, es müsse dringend etwas getan werden. Es fehle Grün zwischen den betonlastigen Gebäuden und dem Straßenpflaster.
Die Kosten für den Schul-Campus haben sich bis zur Oktobersitzung des Gemeinderates nicht mehr erhöht. Sie belaufen sich nach wie vor auf 32,5 Mio. Euro. Das sind freilich 1,8 Mio. Euro mehr, als dies noch im März ausgewiesen wurde.
Die Stadt nimmt mit einem „Öko-Konto“ ein Modell-Projekt in Angriff. Sie will damit die bei allen Bauprojekten vorgeschriebenen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen nicht mehr auf die ohnehin knappen Flächen ausweiten, sondern vorrangig auf städtische Waldflächen ausweichen. Für die kommenden 15 Jahre verfüge die Stadt noch über rund 15 ha Wohnbaufläche und 10 ha Gewerbefläche. Bei deren Nutzung müsse sie Ausgleichsmaßnahmen schaffen. Ehrenfried Barnet warnte indes davor, alles in den Wald zu verlagern. Der Gemeinderat stimmte den Plänen dennoch zu.
Der Gemeinderat beschließt Regelungen zum Pestizid-Einsatz und erklärt Schopfheim zur „pestizid-freien Stadt“. Die Stadt will dafür sorgen, dass der Einsatz von Pestiziden auf Stadt-eigenen Flächen auf ein Minimum reduziert wird. Ob der Beschluss aber auch echten Nutzen haben wird, darüber gab es unterschiedliche Meinungen. Dem Antrag der SPD zufolge soll also auch auf chemische Stoffe, mit denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) getötet werden könnten, verzichtet werden. Weiter sollte die Stadt berichten, in welchem Umfang sie auf ihren Flächen solche Stoffe einsetze, gerade auch das umstrittene Glyphosat. Aus dem Bericht der Stadtverwaltung ist zu entnehmen, dass die Stadt bei der Pflege und Bewirtschaftung der öffentlichen Pflanzflächen auf den Gebrauch von Pestiziden verzichtet. Etwas anders stellt sich die Situation auf den 469 ha verpachteten, stadteigenen Grünflächen sowie auf den 11 ha verpachteten Ackerflächen dar. Der SPD-Antrag soll dem Beschluss entsprechend modifiziert werden. So soll künftig in neuen Pachtverträgen für Gärten, Grün- und Ackerland verankert werden, dass Pestizide nur „im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen“ und dann nur auf ein unabdingbares Maß reduziert eingesetzt werden dürfen. Bei bereits bestehenden Verträgen soll auf diese Bedingungen hingewiesen werden. Der Gemeinderat stimmte mehrheitlich zu, wobei fünf Räte gegen die Selbstverpflichtung bei vorhandenen Pachtverträgen stimmten.
15. Oktober 2019
Der Kiwanis-Club Wiesental hat mit Nicole Grether eine neue Präsidentin.
Richterlichen Rückenwind gibt es für ein viertes Windrad auf dem Hasler Glaserkopf nahe Gersbach. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die Klage eines direkt betroffenen Mettlenhof-Bewohners abgewiesen. Das Urteil fiel bereits am Abend nach der jüngsten Verhandlung, was insofern überrascht, als das Gericht in der Verhandlung selbst noch einen Vor-Ort-Termin vor einer Entscheidung nicht ausgeschlossen hatte. Ob das Urteil angefochten wird, ist noch offen. Dass die Klage-Familie Bürk sich in einer misslichen Lage befindet, sah auch Richter Sennekamp. Überrascht hat dann aber doch, dass das Gericht noch am Abend entschied und die Klage abwies, wie Klaus Döll, Pressesprecher des Verwaltungsgerichts, nun mitteilte. Da eine schriftliche Urteilsbegründung noch aussteht, konnte zur Begründung noch nichts gesagt werden.
Am 19. und 20. d.M. feiert die Ortsgruppe Gersbach des DRK ihr 50-jähriges Bestehen. Die Gründer hatten in den 60er-Jahren im Ortsverein Fahrnau mit ihrer Tätigkeit begonnen. Am 18. Oktober 1969 erfolgte im Gasthaus „Mühle“ die Gründungsversammlung. Gerhard Deiss, Herbert Heier, Ernst Ühlin, Wolfgang Stahl, Max Ühlin und Bürgermeister Ernst Greiner waren die Gründungsväter.
Der Einladung zur Einweihung des nun ausgestellten Ringes der 1992 gefällten Großen Tanne in Gersbach durch Ortsvorsteherin Ann-Bernadette Bezzel folgten zahlreiche Gäste. Rolf Strohm als unermüdlicher Helfer sorgte dafür, dass der „Tannenring“ einen würdigen Platz erhielt und hat mit seinen Helfern zusammen einiges an Zeit und Geld dafür investiert. Bürgermeister Dirk Harscher lobte die Aufbewahrung des Tannenringes als vorausschauenden Schritt und dankte allen Beteiligten. Der mächtige Ring der gefällten Tanne steht nun beim Waldglas-Zentrum. Bei der Feier zur Fertigstellung übergab Dr. Gerhard Rieger einen 1994 von Forstdirektor Gerold Mahler und Jürgen Gempp gefundenen glasierten Stein, der in der Nähe der ehemaligen Großen Tanne lag und auf den Standort einer Glashütte bei dieser Tanne hinweist. Dieser Stein lagerte bisher im Forstamt und wird jetzt das Waldglas-Zentrum bereichern.
16. Oktober 2019
Der Tennisclub Schopfheim schloss Ende der vergangenen Woche seine Vereinsmeisterschaften ab. Club-Meisterin wurde Nicole Fischer bei den Damen, bei den Herren siegte Jürgen Lüking ohne Punktverlust.
Die „Mnozil Brass Band“ gastiert in der Stadthalle.
18. Oktober 2019
Die Ambulante Hospizgruppe besteht aus 35 ehrenamtlichen Hospiz-BegleiterInnen und umfasst ein Einsatzgebiet von Steinen über das Kleine Wiesental bis nach Todtnau.
19. Oktober 2019
Zum Andenken an Dr. Max Metzger beginnt während der ökumenischen Friedensdekade im November eine Veranstaltungsreihe. Im Mittelpunkt steht eine Ausstellung, die in der Sparkasse zu sehen sein wird. „Mordanschläge auf Synagogen, Ausländerhass, Leugnen des Holocaust - fast scheint es so, als seien Lehren aus der deutschen Geschichte und der Nazi-Barbarei heute in Vergessenheit geraten“, meinen August Bichelmeier und Pfarrer Martin Schmitthenner, die diese Veranstaltungsreihe vorbereitet haben.
Studiendirektor Jürgen Herrmann ist neuer Leiter der Kaufmännischen Schule in Schopfheim. Nach dem Abschied von Bernhard Stockmar übernimmt nun er das Schulleiter-Amt. Der neue Schulleiter ist gebürtiger Schleswig-Holsteiner.
Reichen Dank erhielt Max Schwörer für sein großes ehrenamtliches Engagement. Im Rahmen einer Benefiz-Gala der Bürgerstiftung des Kiwanis- und des Rotary-Clubs in der Stadthalle wurde ihm der mit 1.000,- Euro dotierte Bürgerpreis der Bürgerstiftung Wiesental verliehen. Der frühere Bürgermeister Christof Nitz hielt die Laudatio auf den Bürgerpreisempfänger und erinnerte an die zahlreichen Projekte, für die sich Schwörer eingesetzt hatte. Er war Mitglied der Agenda-Gruppe „Sauber&Sicher“, Bezirkslehrwart und Landesausbilder im Skiverband Schwarzwald, 35 Jahre lang Skilehrer und Vorstandsmitglied im Skiclub Fahrnau und ist noch immer Nordic-Walking-Trainer. Nitz erinnerte aber auch an andere Aktivitäten Schwörers wie seine Hilfestellung in den ersten Stunden bei „Schopfheim hilft“, in der Flüchtlings-Betreuung, beim Bücherschrank und zuletzt auch in der Partnerschaft mit Poligny. Max Schwörer nahm das mit der Ehrung verbundene Geld für viele andere ehrenamtlich tätige Menschen an, unterstützte mit je 500,- Euro die „Zeitbank“ und das „Schatzkästli“ der AWO. Er meinte in seinen Dankesworten, dass ein Großteil des Ehrenpreises auch seiner Frau Eveline gehöre.
Auf den Marktplatz hat die Bürgerinitiative „Innenstadt“ zu einer Diskussion anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens eingeladen. Als Gäste waren auch Josha Frey sowie Bürgermeister Dirk Harscher anwesend. Harscher hat schon zu Beginn den forschen Stadtplanern unter den Gästen klarzumachen versucht, dass die Laufzeiten der anstehenden Prozesse noch bis zu 10 Jahre dauern könnten. Schließlich sei die Realisierung einer attraktiven Innenstadt neben dem Campus und der Ärzteversorgung lediglich eines der zukunftsweisenden Projekte. Die Veranstaltung wurde von Wernfried Hübschmann moderiert.
Nach Ansicht von Ortschaftsrat Martin Gebhardt hat der Durchgangsverkehr in Wiechs bergauf und bergab massiv zugenommen. Er fordert deshalb endlich mal wieder Geschwindigkeitsmessungen auf der Kreisstraße.
Zahlreiche Rock-Fans kommen in die Raitbacher Festhalle, um bei den Auftritten der drei Bands, die die Gäste von Pop bis Hardrock unterhalten, mit dabei zu sein.
Gegen 15.40 Uhr kommt es zu einer Schlägerei am Bahnhof, bei der die Polizei die Streithähne im Alter von 45 und 40 Jahren trennen musste. Beide an der Schlägerei Beteiligten wurden vom DRK behandelt. Der 45-Jährige musste mit polizeilicher Hilfe ins Krankenhaus gebracht werden, da er sich gegen den Einsatz der Beamten und Rettungskräfte wehrte. Eine richterlich angeordnete Blutprobe wurde entnommen, der Mann kam in die Ausnüchterung.
Unter dem Vorsitz von Marita Sütterlin hat der Schwarzwaldverein den jährlichen Familienabend im evangelischen Gemeindehaus. Neben dem musikalischen Auftakt durch das Chörli des Vereins gab es zahlreiche Ehrungen. 50 Jahre gehören Karin Polarzyk sowie Ayhan und Karl Busch dem Verein an.
Mit großer Unterstützung der Bevölkerung kann das zweitägige Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen der Gersbacher Ortsgruppe des DRK gefeiert werden. Bei einem Festbankett ging der Vorsitzende, Christian Zimmermann, in seiner Ansprache auf den Werdegang der Gruppe in den vergangenen 50 Jahren ein. Bürgermeister-Stellvertreter Kai Horschig dankte den Gersbachern im Namen der Stadt für Leistungen in Notlagen, um schnelle Hilfe zu leisten. Simon Redling vom Kreisverband und Vorsitzender des Schopfheimer Ortsvereins überbrachte ebenfalls Geburtstags-Glückwünsche. Weitere Gratulanten ließen es sich nicht nehmen, dem Verein ebenfalls zu gratulieren.
20. Oktober 2019
Mit einem Gottesdienst, geleitet von Pfarrerin Ulrike Krumm und mit Begleitung des Musikvereins Harmonie Gersbach feiert das DRK sein Jubiläum. Im Außenbereich der Bergkopf-Halle stellten das THW Schopfheim, die Bergwacht Todtmoos, das DRK Schopfheim und Gersbach sowie die Feuerwehrabteilung Gersbach ihre Einsatz-Fahrzeuge aus. Zahlreiche Personen wurden für 50-jährige Mitgliedschaft bei der Ortsgruppe ausgezeichnet. Christian Zimmermann wurde zum Ehren-Vorsitzenden ernannt.
Der Blues-Musiker Big Daddy Wilson (70)? gastiert mit seiner Band „Goosebump Brothers“ in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche St. Agathen. Veranstalter war „Ex-bluesive Südbaden“.
Ein Dankeschön an die Gersbacher Konfirmanden: Sie sammelten Lebensmittel, die nun dem Tafelladen zugutekommen. Das gesammelte Geld in Höhe von 1.267,- Euro findet den Weg nach Kamerun.
21. Oktober 2019
Quer durch die Stadt, von Enkenstein bis in die Himmelreichstraße, führt ein dunkler Streifen und sorgt für Aufsehen. Die Feuerwehr musste ausrücken, um diese Spur abzustreuen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um Öl, wie man zuerst vermutet hatte. Es war Diesel-Kraftstoff, der ausgelaufen war. Ein Klein-Lkw hatte ein Leck, das möglicherweise durch einen Marderschaden entstanden war.
Der Bauausschuss beschäftigt sich mit dem weiteren Verlauf bis zur Fertigstellung der Uehlin-Tiefgarage. Bernd Benz von der Bauverwaltung informiert dabei über zu installierende Kassenautomaten und Schranken-Abgrenzungen sowie über die Gestaltung und Beleuchtung der Tiefgarage.
Für den Bauausschuss steht fest, den Einzelhandel in der Innenstadt vor Konkurrenz auf der grünen Wiese zu schützen. Der Eigentümer eines Grundstückes auf der Gänsmatt ist nun wohl bereit, ein Konzept für ein dort leerstehendes Areal zu erstellen.
22. Oktober 2019
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins „Zukunft Deponie Scheinberg“ um die Vorsitzende Diana Weis und Stellvertreter Rainer Strittmatter zeigte sich, dass es im Vergleich zu den Anfangsaktivitäten ruhiger geworden ist. Andererseits sei nach wie vor eine Unzufriedenheit da und Achtsamkeit geboten, so Strittmatter. Er sprach dabei das Reizthema Dioxin-Werte an. Strittmatter war es auch, der sich deutlich gegen die zwischenzeitlich diskutierte Vereinsauflösung aussprach. Am jährlichen Gespräch mit dem Landratsamt wolle man festhalten, da diese Treffen sonst sicherlich wegfallen würden, wird betont. Der Verein, so Diana Weis, rechne wegen der aktuellen Erdarbeiten im Zuge kreisweiter Glasfaser-Netze mit erhöhtem Aushub, darunter toxischer Art. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder den Stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Strittmatter.
Kritik am geplanten Öko-Konto der Stadt äußert der AK Lörrach des Landesnaturschutzverbandes (LNV). Konkret stört dieser sich an der erklärten Absicht, das Bebauen von Flächen vor allem über Naturaufwertungen im Wald ökologisch auszugleichen. Es müsse jedem einleuchten, betont der Sprecher, dass Ausgleichsflächen im Wald wertlos seien. Dies sei nun mal nicht der gleiche Lebensraum wie offene Landarten.
23. Oktober 2019
Rainer Stickelberger, SPD, fordert von der Landesregierung mehr Unterstützung für die Volkshochschulen.
Lieselotte und Walter Betzold feiern heute in Wiechs das Fest der eisernen Hochzeit. Walter Betzold wurde 1929 in Berlin geboren, seine Frau Lieselotte 1933 in Hameln. Seit 1972 wohnen beide in Wiechs. Das Ehepaar hat vier Kinder.
vhs-Leiterin Katrin Nuiro und ihre Stellvertreterin Ruth Simons erinnern an die 100-jährige Geschichte der Schopfheimer Volkshochschule, die 1919 mit dem Vortrag „Der Boden unserer Heimat — geologische Streifzüge durch das Heimatgebiet“ begonnen hatte. Sie erinnern an die Anfänge des Volksbildungswerkes, das in Volkshochschule umbenannt wurde, und dessen ehrenamtliche Leitung bis 1986. Seit 1987 wird die Bildungseinrichtung hauptamtlich geleitet.
24. Oktober 2019
Die GRÜNEN erinnern daran, dass sie vor 40 Jahren ihren Ortsverband mit dem damaligen Hasler Pfarrer Dr. Dieter Nestle aus der Taufe gehoben haben. Bereits ein Jahr nach der Gründung war man mit einem Vertreter bei den ersten Kommunalwahlen im Gemeinderat vertreten. Eine gehörige Portion Genugtuung registrierten Klaus Böttger, Michael Straub und Ehrenfried Barnet nun, dass die ureigenen Themen der GRÜNEN wie Klimawandel, Artenschutz, Grenze des Wachstums längst salonfähig geworden und in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Für das Trio der GRÜNEN sollte der Klimawandel künftig auch kommunalpolitisch eine Hauptrolle spielen. Dafür könne man sich für einen „Klima-Manager“ eigens eine Stelle im Rathaus vorstellen. Obwohl der Ortsverband nie mehr als zwischen 15 und 30 Mitglieder zählte, spiele er in der Stadtpolitik eine wichtige Rolle. Seit 1980 ist die Partei ununterbrochen im Gemeinderat vertreten, wobei der Stimmenanteil von Wahl zu Wahl höher lag. Nun ist man mit sechs Mandaten im Gemeinderat die stärkste politische Kraft.
Beide Tageszeitungen berichten über einen Vortrag in der vergangenen Woche im Café „Augarten“. Klaus Strütt erinnerte dabei an den ehemaligen Stadtrechner und Bürgermeister Johann Hirling, der in Schopfheim nahezu in Vergessenheit geraten war. Im Jahrbuch 34 der Stadt Schopfheim ist ein größerer Artikel dem Leben und Wirken dieses Mannes gewidmet.
Mit einem symbolischen Baggerstich statt Spatenstich beginnt der Neubau der KITA im Oberfeld. Stadtoberhaupt Harscher freut sich bei der kurzen Zeremonie über den idealen Standort. Die Stadt sei froh, dass sie auf dem Bolzplatz eine geeignete Fläche für die neue KITA gefunden habe. Dieser Standort sei strategisch gut, betont Harscher weiter. Mit der Freien Evangelischen Schule Lörrach habe die Stadt außerdem einen verlässlichen Träger. Die FES betrete kein Neuland mit dem Schopfheimer Kindergarten, so deren Vorstandsmitglied Wolfgang Tschämisch, denn auch in Lörrach betreibe man eine derartige Einrichtung.
Bei herrlichem Herbstwetter erfolgte in Gersbach der Spatenstich für die Sternwarte des Phaenovum-Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck. Helga Martin, Geschäftsführerin des Phaenovum-Zentrums, begrüßte dazu die Hauptsponsoren Ayhan und Ayla Busch, den Projektleiter Hermann Klein sowie die Ortsvorsteherin Ann-Bernadette Bezzel. Es sei ein besonderer Tag, auf den man zwei Jahre hingearbeitet habe. Hier oben, wo der Nachthimmel nur wenig von Lichtverschmutzungen betroffen sei, entstehe ein Juwel mit einem 17-Zoll-Spiegel-Teleskop und weiteren Instrumenten. Spender und Gönner haben rund 200.000,- Euro zur Verfügung gestellt. 2020 soll die Sternwarte in Betrieb gehen. Ayla Busch betonte die Wichtigkeit der Astrophysik und Bürgermeister-Stellvertreter Ehrenfried Barnet sprach von einem Projekt, das die Stadt zwar nichts koste und doch ganz viel bringe.
25. Oktober 2019
Heute findet in Eichen zum letzten Mal in diesem Jahr der Wochenmarkt von 17 bis 20 Uhr statt. Zugleich wird Anna Wassmer gebührend verabschiedet, denn sie hat von Anfang an nun schon elf Jahre lang den Markt mit ihren Backwaren beliefert. Nun geht sie in den Ruhestand.
Etwa 210 Schüler kamen in die Gewerbe-Akademie zu einem Info-Tag, der über Berufe und Berufsfelder informierte.
Mehr als 30 Teilnehmer kamen zusammen mit Jürgen Gempp zur jüngsten Exkursion in die Gersbacher Privatwälder. Die Veranstaltung fand bei strömendem Regen statt, wobei gerade dieser in den vergangenen Jahren fehlte und so der geringe Niederschlag zu den Problemen im Wald geführt hat. Die Trockenheit, so wird betont, sei eine große Gefahr für die Bäume. Am Rande wurde auch mitgeteilt, dass das Forstamt Schopfheim/Kandern zum 01. Januar 2020 von Schopfheim nach Kandern umziehen werde.
Die vhs feiert ihren 100. Geburtstag mit einem Festakt in der Stadthalle. Zahlreiche Gratulanten, darunter die beiden Bürgermeister Multner (Maulburg) und Bühler (Hausen) sowie Gemeinderäte, ehemalige vhs-Leiter und der Landtagsabgeordnete Stickelberger kamen, um mit einer der insgesamt 169 Volkshochschulen im Land den runden Geburtstag zu feiern. Dr. Hermann Huba, Direktor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg, war ebenso unter den Gästen wie Bürgermeister Dirk Harscher, der betonte, wie stolz die Stadt auf dieses Jubiläum und die vhs in Schopfheim sei. vhs-Leiterin Katrin Nuiro unterstrich später in ihrem Rückblick, dass sie kein allzu großes Gewicht auf die Historie legen wolle, sondern die Menschen in den Fokus ihrer von Ausdauer, Kraft und Weitblick geprägten Arbeit und der ihres Teams rücken wolle. Sie brauche allerdings auf dem Weg in die Zukunft die Unterstützung der Stadt. Es gelte, die offensichtliche Wertschätzung auch in Finanzen aufzuwiegen, betonte sie und fügte hinzu: „Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unser Wunschzettel nicht immer länger wird“. Wernfried Hübschmann führte durch das Abendprogramm.
26. Oktober 2019
Im Markgräfler Tagblatt wird heute darüber berichtet, dass der Tafelladen bald unter neuer Regie weiterbetrieben werden soll. Die derzeitigen drei Vorstände der Einrichtung, Heinz Strütt, Brigitte Leisinger und Josef Brunner, finden keine Nachfolger. Nun soll das operative Geschäft in die Hände des Diakonischen Werkes gegeben werden. Der Tafelverein Schopfheim soll sich in einen Förderverein umwandeln.
Julia Maier, Tochter des „Mühle“-Wirtes Martin Buchleither in Gersbach, übernimmt die Verantwortung für das Gasthaus. Es soll damit in der dritten Generation in Familienhand verbleiben.
Nach einem Jahr Ausbildung an der Sportschule in Steinbach haben Olga Männer und Birk Bürger den Trainerschein C erhalten und sind nun als Trainer bei der Triathlon-Abteilung der Turnerschaft Langenau tätig.
Auf Anfrage der Badischen Zeitung meint Bürgermeister Harscher zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, dass für einen umfassenden Umbau der Hauptstraße im Moment schlicht das Geld fehle. Gleichwohl soll jetzt nicht Stillstand einkehren. Im Dezember wird man im AK darüber diskutieren, wie die Verkehrslenkung zwischen Adolph-Müller-Straße und dem Gewerbekanal beim Pflug provisorisch ohne großen Aufwand und ohne viel Geld gestaltet werden kann, um dem Ziel „Schritttempo“ ein weiteres Stück näherzukommen. Harscher sprach auch von einem Fußgänger-Überweg hin zur Scheffelstraße. Ein autofreier Marktplatz, betont der Bürgermeister, sei erst dann ein Thema, wenn zum einen das Angebot ringsum stimme und innenstadtnah zusätzliche Parkplätze geschaffen würden. Er denkt dabei an ein Parkdeck am Bahnhof und eines an der Wiese, dies sei aber noch Zukunftsmusik, meint er weiter.
Die „Original Egerländer“ spielten in der Stadthalle mit ihrem Dirigenten Ernst Hutter, dem legitimen Nachfolger von Ernst Mosch. Bei ihrem zweieinhalb-stündigen Konzert brachten sie Schwung unter das Kupferdach. „Es herrschte eine großartige Stimmung“, so der Rezensent.
Mit einem glanzvollen Gemeinschaftskonzert weihen der Musikverein Wiechs und der Gesangverein Wiechs die neue Festhalle im Ortsteil ein. Die Dirigenten Jörg Wendland vom Musikverein und Andreas Hauri vom Gesangverein hatten erstmalig ein gemeinsames Konzert vorbereitet, um die Halle instrumental und vokal gebührend in Besitz zu nehmen. Tamara Timeus, die 1. Vorsitzende des Musikvereins, konnte sich in mehrfacher Hinsicht über die Halle freuen. Zum einen freute sie sich, dass die Hallen-Not nun ein Ende gefunden hat, zum andern, dass das neue Wiechser Schmuckstück bei diesem Konzert bis auf den allerletzten Platz gefüllt war. Nach dem Programm des Musikvereins dankte der Vorsitzende des Gesangvereins, Rudolf Wintgens, für das gemeinsame Konzert, ehe man unter dem Dirigat von Andreas Hauri die vorbereitete Gesangsliteratur zu Gehör brachte. Am Piano begleitete Michael Herrmann den Verein. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch Filmmusik, die in der Kombination von Orchester und Chor eine besondere Atmosphäre erzeugte. Während des Konzerts gab es auch Ehrungen: So erhielten Stefanie Schulz und Tina Schmidt vom Musikverein für 25 Jahre aktive Vereinsarbeit die silberne Verbandsehrennadel des Alemannischen Musikverbandes. Lothar Gisin, der 20 Jahre lang 1. Vorsitzender des Gesangvereins war, wurde von seinem Nachfolger Rudolf Wintgens zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.
27. Oktober 2019
Die für die Matinee im Museum angekündigte Sopranistin Jacqueline Forster musste wegen Erkältung kurzfristig absagen. Dafür sprang der Klarinettist Peter Geisler ein und bestritt das Konzert zusammen mit dem Pianisten Ludovic van Hellemont.
28. Oktober 2019
Die Badische Zeitung stellt mit Céline Pellmont nicht nur die erste Frau am Dirigentenpult des Musikvereins Fahrnau vor, sondern auch die Nachfolgerin von Gordon Hein. Die gelernte und studierte Flötistin möchte die von ihren Vorgängern begonnene Linie fortsetzen. Sie war bisher Dirigentin mehrerer Musikvereine im Elsass und in der grenznahen Schweiz und sammelte als Musikerin selbst internationale Konzerterfahrungen. Die neue Dirigentin, die am 22. November 1977 geboren wurde, wohnt in Binningen/Schweiz, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2011 leitet sie auch den Musikverein in Herten.
29. Oktober 2019
Der Fanfarenzug Fahrnau blickte jüngst in seiner Hauptversammlung auf ein Vereinsjahr zurück. Die Vorsitzende, Christina Drumm, erwähnt, dass der Verein in zwei Jahren das 50-jährige Jubiläum feiern kann. Bei den anstehenden Wahlen wurde Susanne Kiefer als 2. Vorsitzende wiedergewählt. Für die Zukunft wünscht sich der Fanfarenzug jüngere Kräfte, die den Verein verstärken sollen.
31. Oktober 2019
Das „Theaterfestival für junge Leute“ mit vier Veranstaltungen wird im Kleinen Saal der Stadthalle von Susanne Häußer-Ühlin vorgestellt.
01. November 2019
Trotz des ungemütlichen Wetters ließen es sich zahlreiche Reiterinnen und Reiter nicht nehmen, am Sternritt zum Hohe-Flum-Turm teilzunehmen.
02. November 2019
Der Kündigungsstreit zwischen der Stadtverwaltung und dem Feuerwehr-Kommandanten wurde vor Gericht einvernehmlich gelöst. Die fristlose Kündigung, die die Stadt ausgesprochen hatte, wird geändert. Der Kommandant erhält noch bis Ende März 2020 die vollen Bezüge und erhält außerdem eine Abfindung in Höhe von 25.000,- Euro. In den Tageszeitungen wird heute darüber berichtet, was Streitgegenstand gewesen ist.
Die traditionelle Herbst-Abschlussübung der Feuerwehr in Gersbach fand am Sägewerk in Gersbach-Au statt. Zum ersten Mal übte die Wehr in der Wehra-Schlucht an der Maier-Säge. Außer der Gersbacher Abteilung waren auch die Feuerwehr Todtmoos und das DRK Gersbach im Einsatz.
04. November 2019
„Als Stadtverwalter ist man froh über eine verbesserte Sozialberatung bei Obdachlosen. Unsere Erfahrungen sind nur positiv“, meint Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen über die seit Juli eingerichtete Stelle für die Betreuung von Menschen, denen Wohnungsverlust und Obdachlosigkeit drohen. Zuständig ist die Sozialarbeiterin Slavica Stanojevic, die im Rathaus regelmäßig Sprechstunden abhält sowie Hausbesuche vornimmt. Sie ist beschäftigt bei der AGJ Wohnungslosenhilfe im Landkreis Lörrach, einer Einrichtung der Erzdiözese Freiburg. Die Kosten für ein 40%-Deputat trage die Stadt, obwohl die Wohnungssicherung streng genommen die Aufgabe des Landkreises wäre, wird von der Stadtverwaltung betont.
Die Schranken am Bahnübergang in der Hebelstraße sind defekt. Weder diese noch die Ampeln funktionieren. Die Bundespolizei regelt derzeit die Durchfahrt der Züge. Züge der S 6 müssen jeweils vor dem Bahnübergang anhalten und dürfen die Stelle nur im Schritttempo befahren. Entsprechend gibt es kurze Verspätungen.
In einem Offenen Brief monieren die Unabhängigen den Verfahrensablauf zur Kündigung des Feuerwehr-Kommandanten. Sämtliche Vorwürfe seien faktisch und nachweislich falsch, betonen Bürgermeister Dirk Harscher, Kämmerer Thomas Spohn sowie die Leiterin der Fachgruppe Personal und Organisation, Anja Becker-Nikolai.
05. November 2019
Das Verwaltungsgericht reicht jetzt die Gründe, weshalb die Klage gegen das vierte Windrad auf dem Glaserkopf bei Gersbach nicht zulässig ist, nach. Es sei keine unzumutbare Beeinträchtigung des Anwesens des Klägers festzustellen. Im Urteil ist nun zu lesen, dass keine Rechte eines Nachbarn, dessen Anwesen sich geringfügig mehr als 400 m von der geplanten Windenergie-Anlage befindet, verletzt werden. Für das Gericht sei maßgeblich, dass sich die Rotorblätter bei den Hauptwindrichtungen (West-Südwest und Nord-Ost) seitlich zum Wohnhaus drehten und damit „überwiegend gar nicht bzw. nur wenig zu sehen seien“. Zudem sei das Anwesen des Klägers überwiegend nach Süden und Westen ausgerichtet, sodass die nördlich gelegene Windenergie-Anlage 1 nicht sichtbar sei. Der Betrieb des Windrades Hasel werde auch nicht zu unzumutbaren Lärmbeeinträchtigungen führen; der für die Nachtzeit geltende Richtwert von 45 dB(A) werde nach Gutachten eingehalten. Wie es weitergehen wird, ist noch nicht klar. Der Eigentümer und Kläger Wolfgang Bürk hat noch einen Monat Zeit, um Berufung beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg einzulegen.
06. November 2019
Golden war der Oktober für die Badminton-Spielerin Melissa Schmidt von der TSG. Zum Monatsanfang wurde sie in Waghäusel (Baden-Württemberg) württembergische Meisterin im Badminton-Doppel. Im Einzel ihrer Altersklasse gewann sie die Vize-Meisterschaft.
Bei der jüngsten Hauptversammlung der Privatwaldvertriebsgemeinschaft Gersbach im Naturfreundehaus wird der Vorsitzende Wilfried Geiger bestätigt. Sein Stellvertreter wird Christian Strütt. Bei der Waldbegehung habe man teilweise erhebliche Verbissschäden am Tannennachwuchs feststellen müssen. Außerdem müsse man zusehen, wie der Borkenkäfer besonders die Fichtenwälder vernichtet. Dies habe einen Holz-Preisverfall und Absatzprobleme mit sich gebracht. Die Waldschäden hätten sogar die Dimensionen des Orkans „Lothar“ überstiegen, betont der Vorsitzende. Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer erklärte die Forstneuorganisation 2020 im Landkreis Lörrach. Ab dem 01. Januar wird es ein Forstamt ohne Staatswald geben. Die Revierstruktur bleibe jedoch erhalten, ebenso die Angebote an Privatwaldbesitzer. Die Revierleiter bleiben weiterhin Ansprechpartner, wobei Beratungen kostenlos bleiben.
07. November 2019
In der nächsten Gemeinderatssitzung wird sich dieser mit einer Veränderung der Grundschulbezirke zwischen Schopfheim und Fahrnau zu beschäftigen haben. Künftig sollen Kinder aus dem Wohngebiet Schlattholz, die nach Fahrnau einen kürzeren Schulweg hätten, in den Schulbezirk Fahrnau eingegliedert werden. Diese Änderung hätte auf die Dreizügigkeit der Dr. Max-Metzger-Schule sowie der Zweizügigkeit der Fahrnauer Grundschule keine Auswirkungen.
Langjährige Mitarbeiter werden beim Dreisternwerk auch in diesem Jahr durch Gerlinde und Thomas Krückels geehrt und ausgezeichnet. Geehrt wurden Frauen und Männer für 10-, 20-, 25-, 30- und 35-jährige Betriebszugehörigkeit. Für 40-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen erhielten Karl-Friedrich Herrmann und Jürgen Strittmatter außerdem die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg überreicht. Melitta Heier ist dem Unternehmen gar 45 Jahre treu.
Nach fast 50 Bühnenjahren hat Konstantin Wecker immer noch sehr viel zu sagen. In einem knapp dreistündigen Konzert in der Stadthalle wurden die Besucher Zeugen einer Performance, die von musikalisch-poetischer Kraft und klaren politischen Botschaften geprägt war.
08. November 2019
In Langenau hat das Traditionsgasthaus „Hirschen“ wieder geöffnet. Nachdem es nun vier Jahre lang geschlossen war, wird es zwei Tage in der Woche öffnen, erklärt Inhaberin Irmgard Jakobs, die das 70 Sitzplätze zählende Wirtshaus zusammen mit ihrem Mann Karl-Heinz Jakobs betreiben wird.
Die Stadtverwaltung Schopfheim hat, nachdem das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen im Jahre 2017 von der Kameralistik auf das Doppische System umgestellt wurde, nun eine Eröffnungsbilanz zum 01. Januar 2017 verfasst und wird diese dem Stadtparlament in der nächsten Woche vorlegen. Der gesamte Vermögenswert der Stadtverwaltung beträgt rund 133 Mio. Euro, so Stadtkämmerer Thomas Spohn, der dieses Zahlenwerk zusammen mit seinem Team in der Finanzverwaltung erstellen musste. Diese Eröffnungsbilanz ist ein Meilenstein in der Umstellung auf Doppik, denn bisher gab es das in der Kameralistik nicht. Beim Sachvermögen wie beispielsweise unbebaute Grundstücke sind allein 112 Mio. Euro in der Bilanz. 21 Mio. Euro beträgt das Finanzvermögen.
Langjährige Mitarbeiter werden bei der Sparkasse Wiesental durch Sparkassendirektor Lothar Müller und seinen Vorstandskollegen Georg Ückert geehrt. Beide bedanken sich bei den Jubilaren für ihren Einsatz in vielen Jahren der Zugehörigkeit. So erfolgten Ehrungen für 10-, 20- und 25-jährige Beschäftigung. Eine besondere Anerkennung gebührte Paul Hees, Arnold Maier und Simone Telaar, die jeweils seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst aktiv sind. Für diese Treue erhielten diese Mitarbeiter auch die Urkunde des Ministerpräsidenten überreicht.
Zum 40. Geburtstag treffen sich die GRÜNEN zu einem Festakt in der Aula der Gewerbeschule. Michael Straub erinnerte in seinen Worten an den verstorbenen Dieter Nestle und auch an die Wahlen 1980, bei denen im Gemeinderat mit Ino Hodapp der erste GRÜNE in der Kommunalpolitik aktiv wurde. Bei den nächsten Wahlen wurden dann Dr. Eva-Maria Jopski, Margreth Stock und Klaus Böttger hinzugewählt. Ino Hodapp hat sich später von den GRÜNEN gelöst, da er sich mit der Parteipolitik im Bund nicht mehr identifizieren konnte.
Die Kinder des katholischen Kindergartens haben in drei Gruppen im Georg-Reinhardt-Haus, in Schärers Au und dem Seniorenhaus im Bifig die Bewohner mit ihrem Laternenumzug erfreut. Alle trafen sich dann im Stadtpark zum Martinsspiel, zu dem der Heilige auf einem Pferd angeritten kam.
09. November 2019
Bei der Hauptversammlung der Freien Wähler wurde Jonathan Flohr zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Gabriele Peter-Muth ab, die bereits seit längerem erklärt hatte, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als 2. Vorsitzender wurde Sven-Hendrik Wünsch im Amt bestätigt.
Zwei Jahre lang stand die Halle in Wiechs der Buurefasnacht wegen Bauarbeiten nicht mehr zur Verfügung. Nun feierte man nach langer Abstinenz den ersten Bunten Abend in der neuen Halle.
Bei der Jahreshauptversammlung lassen die „Chrattenhexen“ in Fahrnau das vergangene Jahr Revue passieren und erinnern so an die Fasnachtssaison und den Fahrnauer Zunftabend sowie den Guggeball. Im Amt wurde bei den Wahlen die 2. Vorsitzende Vanessa Leutner wieder bestätigt.
Das neue Tagespflege-Angebot wird im neuen Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Bannmattstraße in der kommenden Woche in Betrieb gehen, wie Curare-Geschäftsführerin Pia Späth mitteilt.
10. November 2019
Der Kunstverein präsentiert in der Kulturfabrik Werke von Alexandra Huber aus München.
11. November 2019
Die Fahrnauer Farifa-Narren, allen voraus die „Düfzelgeister“ mit ihrem Chef Michael Leisinger, eröffnen die neue Fasnachtszeit mit dem Motto: „Sei nit muff, s goht berguff“.
Wie gewohnt versammeln sich die Schopfheimer Narren am Kronenbrunnen, um den neuen Statthalter zu küren und das Motto für die kommenden Wochen zu verkünden. Mit einer Kanone des Schützenvereins Zell durften mit Zustimmung des Ordnungsamtes pünktlich um 19.11 Uhr auf dem Marktplatz die elf Schüsse abgefeuert werden. Nachdem die Hästräger, die Guggemusik „D'Namellose“ und die Stadtmusik aufmarschierten, verkündete Klaus Strauß das Motto. Bürgermeister Harscher gab auch klaglos den Rathausschlüssel an den neuen Statthalter „Werner vom Mitteldorf“ ab (mit bürgerlichem Namen Werner Schwald, der in Raitbach aufwuchs, in Langenau lebt und Jahrzehnte lang das Häs des „Sternen-Zinkens“ getragen hat). Das neue Motto lautet: „Wär's nit so schlimm, chönntsch drüber lache“.
In der Gemeinderatssitzung gab es keine neuen Überraschungen im Hinblick auf die Kostenentwicklung beim Campus. Ein bisschen Entwarnung signalisierte Bauamtsleiterin Karin Heining dem Gemeinderat.
Die Stadt will sich beim European Energy Award (EEA) nicht auf Bisherigem ausruhen. Christine Griebel, die Beauftragte im Rathaus, stellte dem Gemeinderat ein energiepolitisches Arbeitsprogramm vor. Es enthält für die kommenden Jahre 46 neue Maßnahmen in sechs unterschiedlichen Bereichen. Kosten von 14 Mio. Euro sind hierfür zu erwarten.
Der Gemeinderat beschloss, sich an den Kosten für die Planung eines Rad-Schnellweges nach Lörrach zu beteiligen. Obwohl eine Diskussion darüber, wo dieser Rad-Schnellweg einmal entlang führen sollte, erst in ein paar Jahren ansteht, kamen bereits Diskussionsbeiträge in Gang. Von den Planungskosten von 1,8 Mio. Euro war man allerdings geschockt, obwohl das Land einen Löwenanteil übernehmen wird. 185.000,- Euro verbleiben beim Kreis und den Kommunen. Schopfheim muss 22.000,- Euro für die Planung dieses Weges aufwenden. Zu den Einzelbeiträgen meinte Dirk Harscher, dass die Stadt noch früh genug Einfluss auf die Diskussionen um die Trasse nehmen könne. Jetzt gehe es erst einmal darum, mit den Planungen zu beginnen. Details werde man erst ab 2025 besprechen können, betont er weiter.
Schüler der Dr. Max-Metzger-Schule kommen zum Tafelladen mit gesammelten Lebensmittelspenden, die sie von zuhause mitgebracht haben. Erstmals war auch der neue Rektor der Schule, Christoph Faller, in Begleitung der Schüler zum Laden gekommen.
12. November 2019
Acht Kandidaten haben sich bereit erklärt, als Kirchenälteste Verantwortung bei der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael zu übernehmen. Derzeit können die Gläubigen ihre Vertreter noch bis zum 01. Dezember wählen.
Zwischen Schopfheims Bahnhof und dem Haltepunkt Schopfheim West wird die Wiesentalbahn zweispurig ausgebaut werden. Der Taktverkehr der Bahn wird sich aber dadurch vorerst nicht ändern. Die Linie zwischen Basel und Lörrach wird allerdings für den Viertelstundentakt fit gemacht, weiter wird ein Haltepunkt beim neuen Zentral-Klinikum in Hauingen errichtet werden. Es wäre zu viel Aufwand nötig geworden, meinte Nina Gregotsch vom Zweckverband, denn für einen dichteren Takt bis nach Schopfheim wären größere Umbauten nötig gewesen, u.A. zwei Möglichkeiten zur Zug-Kreuzung. Das Land würde die Kosten eines Viertelstunden-Taktes über Lörrach hinaus auch nicht übernehmen, so Nina Gregotsch. Im Zuge des Ausbaus wird der Haltepunkt Schopfheim West einen zweiten Bahnsteig erhalten. Dadurch entfalle die Notwendigkeit, in Maulburg für Zug-Kreuzungen ein zweites Gleis zu legen. Bürgermeister Dirk Harscher meinte, er könne absolut nachvollziehen, dass der S-Bahn-Halt beim Zentral-Klinikum und die Taktverdichtung zwischen Basel und Lörrach Priorität haben.
Der drohende Versorgungskollaps bei den Ärzten in Schopfheim ist wohl abgewendet. In Fahrnau wird in den Räumen der bisherigen Praxis von Dr. Magdalena Blessing unter dem Dach des Medi-Verbundes ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) öffnen. Es sei erst mal das Schlimmste abgewendet, meint Bürgermeister Dirk Harscher. Das Konzept könne auch ein Grundstein für ein Schopfheimer Gesundheitshaus sein. Die bisherigen Ärzte, insbesondere Dr. Blessing und die GRÜNEN-Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke waren an der gefundenen Lösung maßgeblich beteiligt. „Am 07. Januar 2020 kann das MVZ an den Start gehen“, so der Medi-Verbund Baden-Württemberg. Das Konzept sieht vor, dass sich das Medi-MVZ um die Verwaltungsaufgaben kümmert, die in einer Praxis anfallen. Außerdem beschäftigt es die Ärzte im Angestellten-Verhältnis. Fünf Ärzte haben zugesagt, zum Start tätig zu sein. Das Pensum variiert und reicht von 10 Wochenstunden bis hin zu einer Vollzeitstelle, so Wolfgang Fink vom Medi-Verbund. Von dieser Konstellation würden Ärzte und Patienten profitieren, meint auch Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung. Wolfgang Fink bittet die Patienten um Nachsicht, wenn zu Beginn noch nicht alles rund laufe, denn normalerweise würde man sich etwa ein Jahr auf den Übergang vorbereiten. In Schopfheim bleiben nur drei Monate. Im MVZ wollen die Ärzte Magdalena Blessing, Jörg Suckow, Axel Eisenmann und Georg Friedrich Schröder, die eigentlich aufhören wollten oder schon aufgehört haben, zunächst praktizieren. Dazu kommen als fünfte die Allgemeinmedizinerin Nasheema Steigerwald-Shaik sowie zwei Mediziner in Ausbildung.
Auf großes Interesse stößt die Ausstellungseröffnung zum Leben von Dr. Max Josef Metzger, die in der Sparkasse eröffnet wird und noch bis zum 22. November zu sehen ist. Die Resonanz habe seine Erwartungen übertroffen, meint August Bichelmeier, der die Ausstellung mit einem Initiativkreis organisiert hatte. Bichelmeier blickte in seiner Einführung auf das Lebensumfeld des jungen Dr. Max Josef Metzger in Schopfheim zurück. Sparkassendirektor Lothar Müller begrüßte die Gäste und hieß sie willkommen. Er verwies dabei auch auf das umfangreiche soziale Engagement des Kreditinstitutes. Es sei Aufgabe des Staates und der Stadt, die Erinnerungskultur aufrecht zu erhalten; er empfahl, dies als festgeschriebene Aufgabe in einem Gremium zu verankern und beispielsweise jedes Jahr am 03. Februar, dem Geburtstag Metzgers, an diesen zu erinnern. „Metzger wäre glücklich, wenn sich die Schopfheimer gegen Aggression, Aufrüstung und Krieg, für eine gerechte Gesellschaft, für notleidende Menschen und für die Wiedervereinigung der Kirchen einsetzen würden“, betont er weiter. Pfr. Martin Schmitthenner las ein Gedicht vor, das Metzger in der Gestapo-Haft verfasst hatte. Der Chor der Mittelstufe der Freien Waldorfschule unter der Leitung von Musiklehrer Mark-Daniel Schmid sang ein Lied, das Metzger verfasst hatte. Gezeigt wird in der Sparkasse eine Ausstellung, die in Schopfheim zum 100. Geburtstag Metzgers im Jahre 1987 erarbeitet und gezeigt wurde.
Der Gemeinderat segnet die Änderung des Schulbezirks für die Grundschulen zwischen der alten Gemarkung Schopfheim und der Gemarkung Fahrnau ab.
Komplimente bekommt auch in diesem Jahr der Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Nostadt aus Lörrach bei seinem Rechenschaftsbericht. Die Sanierung des Bestandes sei ein Schwerpunkt, erklärte er. Seit den Anfängen sei man schon sehr weit vorangekommen. Für insgesamt 3,5 Mio. Euro wurden die Häuser 18 bis 26 und 23 bis 25 in der Roggenbachstraße auf Vordermann gebracht. Ein regelrechtes „Juwel“ geworden sei das denkmalgeschützte Sechs-Familien-Haus Schillerbachstraße 1, das die Wohnbau einst abreißen wollte, sich aber dann doch zur Sanierung entschlossen hatte. Als zweiten Schwerpunkt bezeichnet er das erste Schopfheimer Neubau-Projekt „Am Eisweiher“, das derzeit gebaut wird. Viel Lob bekam Nostadt von den Stadträten. Artur Cremans, SPD, freute sich über den vorbildlichen Sanierungsfortschritt. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN plädierte dafür, dass die Stadt auch weiterhin freie Bauflächen in erster Linie für bezahlbaren sozialen Wohnraum zur Verfügung stelle.
13. November 2019
Es gibt bereits wieder einen Wechsel an der Spitze der Schopfheimer Baugenossenschaft. Neuer Geschäftsführer ist Stefan Wack. Er folgt damit Leonhard Manthei, der den Posten erst im Sommer übernommen hatte. Aus gesundheitlichen Gründen müsse er die Aufgabe wieder aufgeben, informiert der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Lang. Stefan Wack wohnt in Steinen-Farnbuck und war bisher als Werkstatt- und Montageleiter bei einer Firma in Rheinfelden tätig.
3.000 Unterschriften für ein MVZ übergaben Dr. Georg Friedrich Schröder, Dr. Dagmar Fuchs und Dr. Magdalena Blessing an Bürgermeister Dirk Harscher. „Die Wirkung ist unbestreitbar, auch wenn wir die Unterschriften erst einen Tag, nachdem über eine MVZ-Versorgung berichtet wurde, überreichen“, meinte Dr. Dagmar Fuchs. Die KV sei mit Bekanntwerden der Schopfheimer Aktion jedenfalls plötzlich tätig geworden. Diesen Eindruck teilte auch Dr. Georg Friedrich Schröder, dessen Aufruf in den Tageszeitungen ebenfalls eine Reaktion seitens der KV provozierte. Dass das geplante MVZ in den Praxisräumen von Dr. Blessing nur ein „Notpflaster“ darstelle, bestätigte auch Bürgermeister Harscher. Es gelte nun, für das „zarte Pflänzchen“ eine geeignete Räumlichkeit in einem „Ärztehaus“ in zentraler Lage zu finden.
Mit der Neuplanung des MVZ, sei es, so Dr. Marianne Merschhemke und Jürgen Fremd, beide GRÜNE im Stadtrat, nicht getan. Sie wandten sich deshalb in einem Offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und wiesen auf die grundsätzlichen Missstände bei der Bedarfsberechnung für die hausärztliche Versorgung im Wiesental hin. Jürgen Fremd wollte heute den Brief dem Minister persönlich überreichen.
Zu einem schweren Unfall kommt es beim B 317-Anschluss Schopfheim Mitte. Eine Volvo-Fahrerin, die in Richtung links in Schopfheim abbiegen wollte, übersah einen entgegenkommenden Mazda-Fahrer. Es kam zu einem Zusammenstoß mit hohem Sachschaden, jedoch ohne verletzte Personen.
Ein Leben für den Frieden – August Bichelmeier referiert in einem Vortrag in der Kulturfabrik über den Priester Dr. Max Josef Metzger.
14. November 2019
Der städtische Bauhof hat in der Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung angebracht. In der Scheffelstraße leuchten am neuen Müller-Markt zusätzlich ein Dutzend Sterne weihnachtlich.
Im evangelischen Gemeindehaus Fahrnau vergleicht der ehemalige Leiter der Hauptabteilung „Schulischer Religionsunterricht“ im Bistum Augsburg, Dr. Ludwig Rendle, das Konzept Max Josef Metzgers von einem umfassenden Frieden mit heutigen Vorstellungen eines gerechten Friedens.
15. November 2019
Im Museum der Stadt wird die neue Sonderausstellung „Reiz der Abwechslung“ gezeigt. Die Museumsleiterin hat sich das Thema „Vier Jahreszeiten“ dafür ausgewählt. Sie kam auf typische Tätigkeiten zu sprechen: im Frühling Gartenarbeit oder Tanz in den Maien, im Sommer das Baden, Gemüse, Obst und Beeren sammeln oder Feste veranstalten. Im Herbst steht das Ernten im Garten oder auf den Feldern bis hin zum Laternenumzug im Mittelpunkt. Für den Winter zeichnet Dr. Schmid die Weihnachtsbäckerei und das Aufstellen von Vogelhäuschen sowie das Schneeräumen nach.
16. November 2019
Zu einem weiteren Konzert der „Klassik im Krafft-Areal“ hat die Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung eingeladen. Verpflichtet wurden vier Musiker, allesamt Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Das Fritz-Busch-Quartett benennt sich nach dem ehemaligen Chefdirigenten des Orchesters. Es konzertierten der Geiger Federico Kasik, Tibor Gyenge, Florian Richter und Titus Maack. Im zweiten Teil des Konzertabends war, zusammen mit dem Orchester, die Pianistin Andrea Kauten zu hören. Das Publikum zeigte sich begeistert und forderte Zugaben.
Die Wohn-Container für Flüchtlinge am Fahrnauer Friedhof stehen leer. Bis zu 200 Geflüchtete konnten in diesen Gebäuden Unterkunft finden. Ende des Monates gibt die Stadt diese Wohn-Container nun an den Vermieter Landkreis Lörrach zurück, der sie wieder abbauen wird. Einen positiven Rückblick auf die Zeit dieser Behelfsunterkünfte hielt Jürgen Sänger, Fachbereichsleiter der Stadt. Die Bewohner seien dem nahen Friedhof mit Respekt begegnet. Gute Arbeit sei aber auch dem ehrenamtlichen Einsatz von Vereinen wie dem AK Integration zu verdanken.
Den Hochwasserschutz stellte dieser Tage der Planer Daniel Leppert im Ortschaftsrat in Enkenstein vor. Die Millionen-Investition sei ein entscheidendes Projekt für das Dorf, betonte Ortsvorsteherin Eva Brutschin. Seit 2009 habe man sechs Lösungsvarianten untersucht, betont Leppert, wobei die letzte aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit nun als Favorit zähle. Die fünf Vorgängervarianten seien alle „wahnsinnig teuer“. Vom Tisch sei nun eine Variante mit einem Rückhaltebecken und auch jene Variante, bei der man auf große landwirtschaftliche Flächen angewiesen wäre. Nach Prüfung durch externe Gutachter habe man sich als ganz einfache Schutzmaßnahme eine Bypass-Lösung erarbeitet. Überflutungen im Außendorf ließen sich auch bei dieser nun favorisierten Variante trotz alledem nicht ausschließen. Es kann zu Überschwemmungen von Grünflächen kommen, Keller dürften jedoch nicht mehr betroffen sein. Das nötige Verfahren zur Umsetzung beginnt in Kürze, ebenso kündigte die Ortsvorsteherin eine Bürger-Info an.
In eine neue Runde ging es im Ortsteil Wiechs um das Baugebiet „Enningen II“ bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Vorgestellt wurde die Planung von Bernd Benz von der Stadtverwaltung und Stadtplaner Peter Egi. Die Planung geht nun in eine vierwöchige Offenlegung. Auch wenn die Bürger nun Bedenken und Anregungen vortragen können, konnte man es nicht verhindern, dass es im Rathauszimmer, in dem übrigens zum letzten Mal vor Bezug der neuen Räume in der Festhalle getagt wurde, bei den Zuhörern teilweise laut wurde. Peter Egi musste massive Vorwürfe entgegennehmen, wobei es dabei im Wesentlichen um die Breite einer Straße ging. Weiterer Kritikpunkt war die Größe der Baugrundstücke. Ino Hodapp bekundete ein gewisses Verständnis für die Sorgen der Anwohner.
Mit einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art entführten die Musiker Mich Gerber (Bass) und Andi Pupato (Drums und Percussion) mit ihrem Konzert „Shoreline“ in fremdartig anmutende Klangwelten. Das Konzert wurde veranstaltet in der Reihe „Akustik in Agathen“.
Der Förderverein Enkenstein hat das Ensemble „Düli“ mit irischer Folklore in den Maiberg-Saal eingeladen. Vier virtuose Musiker begeisterten das Publikum im vollbesetzten Saal. Zu hören waren Yvonne Deusch, Stefanie Bischof, Katharina Beuter und Michael Deusch.
17. November 2019
Volkstrauertag. Auf dem Friedhof in Fahrnau fand die Gedenkfeier, bei der erstmals Bürgermeister Dirk Harscher sprach, statt. Das Stadtoberhaupt erinnerte bei dieser zentralen Feier daran, dass Fehler der Vergangenheit sich niemals wiederholen dürfen. Gerade heutzutage, da „rechte politische Kräfte“ versuchten, die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte zu relativieren, sei die Erinnerung umso wichtiger. Man könne nicht dankbar genug sein für 74 Jahre des Friedens. Der Bürgermeister und die Vertreter des VdK und der Kriegsgräber-Fürsorge legten auf dem Friedhof jeweils einen Kranz nieder. Eine Abordnung des Musikvereins Fahrnau umrahmte die Feierstunde, an der nur wenige Menschen teilnahmen.
Wieder einmal hat die Guggemusik „x-men Group“ in die Langenauer Festhalle zu einem originellen Abend mit mehreren Guggen-Formationen aus Deutschland und der Schweiz eingeladen.
Die evangelische Stadtkirche war beim Konzert des Gospelchores „Resonance of Life“ unter der Leitung von Christoph Bogon sogar auf der Orgelempore und den Seitenemporen voll besetzt. Eine Band ergänzte dabei in idealer Weise die rund 70 Stimmen des Chores. Bei dem über zwei Stunden mitreißenden Konzert wurde das Publikum begeistert und sogar zum Mitklatschen und Mitsingen animiert.
Andreas Gula aus Schopfheim konnte es bei der PS-Sonderauslosung kaum fassen: er gewann 5.500,- Euro, die ihm dieser Tage von Georg Ückert von der Sparkasse und Nadine Genswein von der Kundenberatung der Sparkasse überreicht wurden.
18. November 2019
Ein Provisorium für einen Notlandeplatz für den Rettungshubschrauber, das bis 2025/26 gelten soll, habe man nun in der Stichstraße im Wohngebiet Lus West auf dem dortigen Wendehammer der Straße gefunden. Der Durchmesser von 25 m würde die flugtechnischen Voraussetzungen erfüllen. Es muss allerdings noch zusätzliches Inventar für den Flugbetrieb installiert werden. Der neue Notlandeplatz sei mit vertretbarem Aufwand herzustellen. Von den zu erwartenden Kosten von 12.000,- Euro würde der Landkreis die Hälfte und die Stadt weitere 6.000,- Euro bezahlen.
Zum Auftakt des „Theaterfestivals für junge Leute“ spielte das Theater Sturmvogel das Stück „Der singende, klingende Bauernhof“ in der Stadthalle. Wie die Presse meinte, war es schade, dass zur Nachmittagsvorstellung nur wenige Eltern mit ihren Kindern in die Stadthalle kamen. Am Vormittag hatte es eine Vorstellung für Schulen und Kindergärten gegeben.
19. November 2019
Auf dem Rohrenkopf wird es vorerst keine Langzeit-Lärmmessungen geben. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat so entschieden. Die für den Windpark angeordnete Langzeit-Lärmmessung müsse zunächst nicht durchgeführt werden, heißt es in dem vorläufigen Urteil. Damit wischen die Richter eine Anordnung des Landratsamtes vom Tisch, das auf Drängen des Ortschaftsrates und der Windkraft-Gegner in Gersbach nun zweieinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme angeordnet wurde. Das Landratsamt habe, so das Verwaltungsgericht, bei der Anordnung gesetzlich eingeräumtes Ermessen „aller Voraussicht nach fehlerhaft ausgeübt“. Der Beschluss des Verwaltungsgerichts ist jedoch noch nicht rechtskräftig, er kann noch vor den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gebracht werden.
Im Mittelpunkt der letzten Ortschaftsratssitzung in Langenau stand die Vorstellung des Bebauungsplanes „Stalten“ zur Debatte. Bernd Benz von der Stadtverwaltung sowie Stadtplaner Peter Egi stellten den Entwurf mit ausführlichen Erläuterungen vor. Bei einer Gegenstimme stimmte der Ortschaftsrat dem Entwurf zu und empfahl dem Gemeinderat, das Verfahren weiter voranzutreiben.
Der Theaterregisseur Elias Götte und der Verein „TakepArt“ aus Müllheim hatte mit den Schülern der Jugendhilfe-Einrichtung Michaelgemeinschaft Schweigmatt über Wochen hinweg ein Theater-Musical unter dem Namen „Die Rede des Häuptling Seattle“ einstudiert. Christopher Barker, Sohn des Old-Shatterhand-Darstellers Lex Barker, hatte es sich nicht nehmen lassen, zur Veranstaltung nach Schweigmatt zu kommen. In der „Rede des Häuptling Seattle“ geht es darum, dass der Weiße Mann seine Umwelt im Grunde nicht wahrnimmt, die Erde gehöre nicht dem Menschen, der Mensch gehöre zur Erde, wird darin betont. Diese „Rede“ war also eine früh-ökologische Vision aus dem Jahre 1855, die nun von 26 Kindern und Jugendlichen erarbeitet worden ist.
„Plant for the Planet“ ist eine weltweite Bewegung von Kindern, die sich aktiv für die Zukunft einsetzen. Nun hat sich eine neue „Plant“-Gruppe Wiesental als Verein in Schopfheim neu gegründet. „Wir wollen etwas für das Klima und die Insekten tun“, sagte Levin Berning, einer der Gründer (12 Jahre alt).
Jahreshauptversammlung beim Gewerbeverein. Martin Bühler und Stefan Klever, die beiden Vorsitzenden, blicken mit Zufriedenheit auf das vergangene Jahr zurück. Sie sprechen von vielfältigen und erfolgreichen Veranstaltungen in Schopfheim. Stefan Klever wies darauf hin, dass die Innenstadt mit der lang herbeigesehnten Eröffnung der Geschäfte im Uehlin-Areal eine echte Aufwertung erfahren habe. Dies sei allerdings kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. „Wir müssen die Stadt weiter nach vorne bringen“, betont er. Am Beispiel der Stadt Nagold, wo sich jüngst eine Delegation über die Stadtentwicklung informierte, orientiert sich auch die Idee, einen „City-Verein“ zu gründen. Dieser sollte paritätisch von der Stadt und den Gewerbeverein besetzt werden, aber weitestgehend unabhängig von beiden arbeiten können. Auf einen Mitstreiter kann der Verein mit Bürgermeister Dirk Harscher rechnen. Das Stadtoberhaupt versichert, noch im Dezember Einladungen an die in Frage kommenden Teilnehmer eines solchen Arbeitskreises zu versenden. Außerdem schwebt Harscher vor, den Verkehr in vernünftigen Maßen aus der Stadt herauszuhalten, ohne sie zu isolieren. Im Interesse aller müsse eine imposante Stadtentwicklung stehen, die in der Innenstadt anfange, vor den Teilorten aber nicht Haltmachen dürfe, meinte er. „Ich bin guter Dinge, dass wir das im kommenden Jahr auf den Weg bekommen“, führt er weiter aus.
Das Theater Sturmvogel zeigt das Stück „Kätzchen Schnute“ im Rahmen des „Theaterfestivals“ in der Schopfheimer Stadthalle.
20. November 2019
Der Lokalhistoriker Hubert Bernnat referierte anlässlich des 100. Geburtstages der vhs bei einem Vortrag in der Stadthalle über gesellschaftliche und politische Veränderungen in den Jahren 1918/19.
Die Kanone des „Auma-Zinkens“, der „Hurlibaus“, hat seit 1990 keine Zulassung mehr. Aus diesem Grund hat das Ordnungsamt das Abfeuern von Schüssen am 11.11. untersagt. Zum letzten Mal wurde für die Kanone 1985 eine Zulassung, die bis 1990 galt, erteilt. Ob man die Kanone nun zur Prüfung an die physikalisch-technische Bundesanstalt nach Braunschweig bringen wird, ist noch ungewiss. Die dortige Prüfstelle muss entscheiden, ob das Gerät technisch in Ordnung ist, ob es dann eine weitere Zulassung bekommt, wird in einem weiteren Schritt geklärt. Das kostet Geld und Zeit. Auch muss das Personal Schulungskurse absolvieren.
Rund 180 interessierte Besucher aus Schopfheim und Umgebung nutzten die Gelegenheit, die Räumlichkeiten der neuen Tagespflege der Curare gGmbH im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu besichtigen.
Mit 69 Teilnehmern wird das anstehende „Lichter-Fest“ vor dem 01. Advent seinen bisherigen Höchststand erreichen.
Die Gebühren für Frischwasserbezug und die Abwasserentsorgung sollen im kommenden Jahr unverändert und damit stabil bleiben, sieht es eine Vorlage für den Stadtrat vor.
Die SPD hat Jahreshauptversammlung (Teil 2), da diese im Frühjahr aufgrund der Wahlen nur in abgespeckter Form stattfinden konnte. In Stimmen-% auszahlt habe sich der Kraftakt der Genossen vor den Wahlen freilich nicht, wie der Vorsitzende Dr. Peter Ulrich resümierte. „Das Wahljahr ist vielfach nicht so ausgegangen, wie wir das gerne gehabt hätten“, meinte er weiter. Außerdem kündigte er an, im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidieren zu wollen – 16 Jahre seien genug. Auf die Tradition des Ortsvereins, den Warentauschtag, will man im kommenden Jahr verzichten. Ganz klein beigeben wollen hierzu allerdings Martina Hinrichs und Bernd Sevecke nicht. Hinrichs will gemeinsam mit den Verantwortlichen des „AWO-Schatzkästli“, das wegen monierter Konkurrenz zum Warentauschtag der eigentliche Auslöser der Diskussion war, nach Möglichkeiten suchen, einen Teil der erfolgreichen Veranstaltung zu retten.
Der Rheinfelder OB Klaus Eberhardt referierte zum Thema „Schaffung von sozialem Wohnungsbau“. Er betonte, die Grundstückspolitik zu ändern und Erbbaurechte anzubieten. Für ihre Treue zur SPD wurden Beate Gorgos für 25 Jahre, Roland Drumm und Susi Rotzler für 40 Jahre geehrt. Horst Wetzel, Rolf Strohm, Ingrid Feller sowie Edwin Feller sind bereits seit 50 Jahren Mitglied der Partei.
„Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär“ ist der Titel des dritten Stückes im Rahmen des „Theaterfestivals für junge Leute“ in der Stadthalle.
Mit dem heutigen ökumenischen Gottesdienst an Buß- und Bettag endet die Veranstaltungsreihe zum 75. Todestag von Dr. Max Josef Metzger im Rahmen der Friedensdekade.
21. November 2019
„Wir akzeptieren die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Sachen Lärmmessungen in Gersbach“. Für Georg Lutz, den Fachbereichsleiter Umwelt im Landratsamt, ist der Richterspruch nachvollziehbar. Deshalb werde man keine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einreichen. Trotz des Verzichts auf den Widerspruch möchte das Landratsamt das Vorgehen aber nicht zu den Akten legen. Lutz hält es für eine Möglichkeit, mit der Fachfirma die notwendige Präzisierung der Eckdaten für Lärmmessungen festzulegen, um damit einen Anlauf für eine neue Anordnung zu nehmen.
Im Entegast wächst ein absoluter Neuling heran: Die Flatterulme. Gepflanzt wurde dieses erste Exemplar im Bereich des Schopfheimer Hausberges von der Familiengruppe des Schwarzwaldvereins. Zusammen mit dem Förster Stefan Niefenthaler machte sich die Gruppe auf zum Dachsgraben-Brünnle, wo der „Baum des Jahres“ gepflanzt wurde.
Zum Ausbau der Wiesentalbahn meint Elmar Vogt aus Hausen in seinem Leserbrief, es sei jetzt an der Zeit, begangene Fehler zu beheben und die komplette Wiesentalstrecke der S 6 von Basel bis nach Zell zweigleisig auszubauen. Alles andere sei Murks, betont er. Da alle Gemeinden an dieser Bahnstrecke im Zweckverband sind, haben sie anteilmäßig ihre Beiträge zu bezahlen und dadurch das Recht, Gleichbehandlung zu erfahren.
Bei der Betriebsausschusssitzung der vhs meint deren Leiterin, Katrin Nüro: „Baden-Württemberg ist eines der reichsten Bundesländer und hat einen der schlechtesten Fördersätze für die Weiterbildung“. Für das Frühjahr-/Sommersemester 2020 kündigte sie die Einführung eines „Letzten-Hilfe-Kurses“ an. Im Gegensatz zur Ersten Hilfe gehe es hier um häusliche Sterbebegleitung. Wiederholt verweist die Leiterin der vhs auf die bestehende Raumproblematik in der Kulturfabrik. Die Räume seien entweder zu klein oder entsprächen nicht mehr den Ansprüchen der Teilnehmer. Dem Jahresabschluss von Stadtkämmerer Thomas Spohn war zu entnehmen, dass Aufwendungen für die vhs von rund 587.700,- Euro zu bewältigen waren. Dem Aufwand stehen Erträge von 477.400,- Euro gegenüber. Der Gemeinderat hatte bereits im Vorfeld einen Betriebskostenzuschuss von 100.000,- Euro bewilligt, der nun in vollem Umfang bereitgestellt werden muss. Die Restschuld verbleibt als Verlustvortrag für das nächste Jahr bei der vhs.
22. November 2019
Jahreshauptversammlung des AK Integration, wobei der Vorsitzende Giuseppe Mencarelli auf ein aktives Jahr zurückblickte und appellierte: „Jede helfende Hand ist willkommen.“ Den Jahresrückblick präsentierte Stellvertreter Michael Straub. Er berichtete dabei u.A. über die Vielzahl von Deutschkursen, die Nachfrage beim internationalen Frauen-Frühstück und über die Auflösung der Fahrrad-Werkstatt in der Flüchtlingsunterkunft in Fahrnau. Petra Imbery informierte über das Projekt „Niederqualifizierung“. Bei den anstehenden Wahlen bestätigten die Mitglieder den Vorsitzenden Giuseppe Mencarelli. Der AK nimmt am kommenden Weihnachtsmarkt mit einem Stand teil, veranstaltet auch eine Weihnachtsbäckerei und ein Nikolaus-Fest für Kinder.
Die Kursstätte der Schweißer, die bisher der Gewerbeschule Rheinfelden zugeordnet war, hat im Rahmen der Neustrukturierung ein neues Zuhause in der Gewerbeschule Schopfheim gefunden. „Für mich ist das eine Riesenfreude, dass sich der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren für uns entschieden hat“, betont Schulleiter Klaus König bei einem Festakt in der Ausbildungsstätte. Die Kursstätte sei eine wichtige Säule für zukunftsweisende und innovative Weiterentwicklung. Dem DVS gelte es Danke dafür zu sagen, dass „...wir den wichtigen Schritt für den Standort Schopfheim feiern können“, meint Landrätin Marion Dammann.
In Wehr wird der Verein „Interessengemeinschaft (IG) pro Wehratal-Bahn“ unter Federführung der Eisenbahnfreunde Wehratal gegründet. Von 38 Interessenten traten dem Verein spontan 22 Personen bei. Von den vier Städten und Gemeinden Bad Säckingen, Wehr, Hasel und Schopfheim war zur Gründungsversammlung nur Wehrs Bürgermeister Thater erschienen. Die andern ließen sich ebenso als verhindert entschuldigen wie der Waldshuter Landrat Dr. Martin Kistler und die Lörracher Landrätin Marion Dammann. Die von Bürgermeister Thater geleiteten Wahlen führten dazu, dass Johann Heimlich zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Einer Reaktivierung der Wehratal-Bahn stünde eigentumsrechtlich zumindest auf Schopfheimer Gemarkung nichts entgegen. Die Stadt Schopfheim hatte, entgegen Ankündigungen im Jahre 2013, das Bahngelände nicht gekauft. Die Trasse befindet sich also nach wie vor in Besitz der Deutschen Bahn.
23. November 2019
Wenn Bürgermeister Dirk Harscher seinen ersten Haushalt im Gemeinderat vorstellen wird, stimmt er bereits im Vorfeld mahnende Töne an. Er meint: „So kann es nicht weitergehen“. Die Hebesätze für die Gewerbesteuer sollen um 10 auf 400%-Punkte steigen, die der Grundsteuer B (bebaute Flächen) um 30%-Punkte auf 400% und die Vergnügungssteuer soll von 22 auf 25% angehoben werden. Die Hundesteuer soll um 24,- Euro je Tier erhöht werden. Der Ergebnishaushalt, wie die neue Bezeichnung nun heißt, hat für den laufenden Betrieb 51,5 Mio. Euro vorgesehen. Der Finanzhaushalt (Investitionen) ist mit 15,8 Mio. Euro eingeplant.
Der Freundeskreis der Friedrich-Ebert-Schule traf sich zur Hauptversammlung. Der Vorsitzende Elo Umlauf verdeutlichte seinem 138 Mitglieder zählenden Verein die vielfältigen Unterstützungen des Freundeskreises zur Verbesserung der Schulverhältnisse. Rektorin Claudia Droste-Acocella und Konrektor Günter Fischer bedankten sich bei der Vorstandschaft für den vorbildlichen Einsatz zugunsten der Schule.
Jahreshauptversammlung des Skiclubs Fahrnau. Im laufenden Jahr verzeichnet man 32 Neuzugänge, so der Vorsitzende Klaus Störk. Der Verein, der noch immer zu den größten des Skiverbandes zählt, sei in Sachen Breitensport gut aufgestellt. Im neuen Jahr werden sich wieder 40 Skilehrer an den 14 Veranstaltungen um Skineulinge ab drei Jahren und Fortgeschrittene bis ins hohe Alter kümmern. Einstimmig wählten die Mitglieder dann Klaus Störk und Thomas Schwörer als Vorsitzende des Vereins wieder. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Christa Armbruster ausgezeichnet. Weitere sechs Mitglieder wurden für 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt.
Federführend organisiert Sigrid Reif den 25. Markt für Hobby-Künstler in der Stadthalle. An 37 Ständen preisen Aussteller ihre Produkte an.
24. November 2019
Der Musikverein Fahrnau gab sein Auftaktkonzert mit der neuen Dirigentin Céline Pellmont in der evangelischen Stadtkirche. Warum man die Kirche ausgewählt hatte, begründet der Vorsitzende Benjamin Brenzinger: „Es ist einfach einmal etwas anderes“. Über das Konzert mit sinfonischer Blasmusik kann im Detail nicht berichtet werden. In den Tageszeitungen ist darüber ausführlich informiert worden. Das Programm moderierte Patrik Bender und es war schließlich auch kein Wunder, dass das Publikum mehrere Zugaben verlangte und mit stehenden Ovationen dem Orchester und der neuen Dirigentin dankte.
Angelika Milster begeistert ihre Zuhörer in der Stadthalle, die allerdings mehr Besucher vertragen hätte.
Mit einem viel beachteten Konzert ist die diesjährige Reihe der „Eichener Sonntagsmusik“ zu Ende gegangen. Die aus Schopfheim stammende Cellistin Marlena Schillinger gestaltete zusammen mit Huda Knobloch einen ganz besonderen Abend unter dem Titel „Orient und Okzident in Musik und Dichtung“. Ceciel Strouken gab einen Ausblick auf das Jahresprogramm 2020.
25. November 2019
Das THG kann in diesem Schuljahr zwei Jubiläen auf einmal feiern: zum einen, so Oberstudiendirektorin Claudia Tatsch, die Gründung der ersten Schopfheimer Lateinschule vor 250 Jahren durch Diakon Friedrich Obermüller, der damit den Grundstein für das heutige Gymnasium legte. Daneben konnte im Jahre 1969, also vor 50 Jahren, das neue Schulgebäude des THG an heutiger Stelle bezogen werden. Die Schule plant mehrere Veranstaltungen in diesem Jubiläumsjahr.
Der Gemeinderat beschließt mit großer Mehrheit den Bebauungsplan-Entwurf „Enningen II“.
Dem Wohngebiet „Stalten“ in Langenau, in dem 36 Wohneinheiten für 90 Personen entstehen sollen, stimmt der Gemeinderat ebenfalls mit großer Mehrheit zu.
Im Rathaus der Stadt sollen in 2020 zusätzliche Stellen für das Projekt „Digitalisierung“ geschaffen werden. 0,5 bis 0,7 Arbeitskräfte werden für eine zentrale Vergabestelle sowie 0,3 für die Einführung einer so genannten „Schopfheim-App“-Stelle benötigt. Für letztere machte sich insbesondere der Bürgermeister stark, doch wurde diese derzeit noch nicht bewilligt.
Bernhard Schirmer, Forstbezirksleiter, schlägt im Gemeinderat bei der Vorstellung des Bewirtschaftungsplanes für 2020 Alarm. Im Wald herrsche allgemeine „Warnsituation“ meint er. Schuld an der Krise auch im Stadtwald ist nach seinen Worten der Klimawandel mit all seinen Folgeerscheinungen - Hitzeschäden und Borkenkäfer-Plage. Dies habe natürlich auch handfeste finanzielle Auswirkungen auf den Stadthaushalt. Das einst ausgewiesene Ziel, jährlich etwa 100.000,- Euro Gewinn aus dem Stadtwald zu erreichen, rücke in weite Ferne. Für 2020 sei mit einem Defizit ab 90.000,- Euro zu rechnen. Nach Angaben des Forstbezirksleiters liegt im Planjahr die Hieb-Planung bei 15.000 Festmetern, deutlich über dem regulären Umfang von 11.000 Festmetern. Die Steigerung sei erforderlich, um Käferholz wegzuschaffen.
Das Jahrbuch der Stadt wird für weitere drei Jahre vom Gemeinderat beschlossen. Nachdem die Sponsorengelder zurückgingen, musste der städtische Zuschuss etwas erhöht werden. Von einem „tollen Nachschlagewerk“ spricht Artur Cremans und dankt bei dieser Gelegenheit dem „Vater“ des Jahrbuches, Klaus Strütt. Hildegard Pfeifer-Zäh sah es genau so und zeigte sich froh, dass Strütt das Buch weitermachen wolle. Ein Lob an den „Herausgeber“ sei längst überfällig, meinte auch Jeannot Weißenberger für die CDU.
Die SPD-Fraktion hatte im Frühjahr beantragt, dass sich die Stadt Schopfheim auf Kreisebene für einen City-Tarif für die S-Bahn-Linien S 5 und S 6 einsetzen soll. Nun liegt eine Antwort aus Lörrach vor. Danach soll das Thema erst einmal zurückgestellt werden, bis der Landkreis ein Gesamtpaket schnürt. Artur Cremans zeigte sich allerdings damit nicht zufrieden. Einen City-Tarif einzuführen sei ohne großen Aufwand möglich, betonte er. Er schilderte, es sei ein Unsinn, wenn man den Ist-Zustand betrachte. So koste eine Fahrt innerhalb der fünf Schopfheimer Haltepunkte immer drei Punkte auf der Umwelt-Punktekarte, die Fahrt nach Lörrach zum Vergleich vier Punkte. Da sei es kein Wunder, dass die Menschen das Auto nähmen und direkt in die Stadt hineinfahren, statt es in Gündenhausen oder Fahrnau abzustellen. Eine Fahrt innerhalb der Stadt sollte nur einen Punkt kosten und nicht mehr. Raitbachs Ortsvorsteher Wilhelm Tholen wies ergänzend darauf hin, dass auch eine Fahrt von Hausen-Raitbach nach Zell vier Punkte koste.
26. November 2019
Aufatmen können die Bewohner in der Gersbacher Rauschbachstraße. Trotz des kurzzeitigen Wintereinbruchs vor ein paar Tagen konnte die Baufirma 220 t Asphalt noch rechtzeitig im Sanierungsabschnitt 3 einbauen.
Die Erweiterung des Gestattungsvertrages des SWR-Sendemastes auf dem Fuchsbühl in Gersbach war Hauptthema der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Das Gremium vertagte die Entscheidung mehrheitlich, da mehrere Ortschaftsräte zuerst Auskunft über Strahlenbelastungen haben wollen. Hintergrund der Erweiterung ist die Verbesserung des Telekom-Mobilfunknetzes durch zwei zusätzliche Sektor-Antennen.
Alljährlicher Ehrungsabend in St. Agathen, erstmals unter der Regie von Bürgermeister Harscher. Er hatte dabei die Gelegenheit, Verdienste von Bürgern zu ehren, die oft im Hintergrund wertvolle Arbeit leisten. So zählte beispielsweise Heidi Schmieding zu den Geehrten für ihre großen Verdienste um den Kinderschutzbund. Ebenso geehrt wurde der Handwerker „Mann für alles“ aus Langenau, Robert Philipp, der sich seit Jahr und Tag im Ortsteil engagiert. Für über 30-jährige Verdienste um die Städtepartnerschaften darf Uta Vollgärtner die Auszeichnung entgegennehmen. Ein Team um Petra Deiss wurde als Motor des Gersbacher Dorfladens geehrt. Erhard Schöpflin durfte für seine Verdienste für das Klientel des VdK die Auszeichnung empfangen. Zahlreiche Sportler, die alle aufzuführen hier zu weit führen würde, zeichnete der Bürgermeister für ihren Einsatz aus. An diesem Abend ist es auch üblich, gemeinsam mit dem DRK die Ehrungen für Blutspender vorzunehmen. Die höchste Auszeichnung erhielten Jörg-Rainer Wendt, der 125-mal, und Ernst Schmidt, der 150-mal Blut gespendet hat.
27. November 2019
Die „Hooters“ bestreiten das vierte, bisher noch offene, Konzert am kommenden Sommersound 2020.
Emma und Erich Sutter in Gersbach feiern ihre eiserne Hochzeit.
In einer Sondersitzung des Gemeinderates wird der Haushalt für 2020 besprochen und beschlossen. Bürgermeister Harscher bot dem Gemeinderat an, bei einer Klausur im März den Haushalt gemeinsam nach Einspar-Potenzialen durch zu forsten und dabei die eine oder andere Freiwilligkeitsleistung auf den Prüfstand zu stellen. „Liebgewonnenes gibt es nicht auf ewig“, betont er. Die Stadt müsse sich wie ein Unternehmen für die Zukunft fit machen. Mit roten Zahlen sei dies jedoch nicht zu schaffen. Stadtkämmerer Thomas Spohn sagte zuvor, dass der Haushalt 2020 nur unter Bedingungen genehmigungsfähig sei. Das Landratsamt verknüpfe eine Zustimmung mit klaren Auflagen. Danach müsse die Stadt bis spätestens Herbst 2020 konkrete Beschlüsse für ein Konsolidierungskonzept vorlegen. Die Stadt müsse ihren Ergebnishaushalt für den laufenden Betrieb ausgleichen. Vermögen müsse veräußert und Investitionen müssten gestrichen, nicht bloß geschoben werden, resümiert der Kämmerer. Teresa Bühler für die SPD gab zu bedenken, dass die angeleierten Großinvestitionen wie Campus und Kinderbetreuung zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählen. Ehrenfried Barnet für die GRÜNEN fühlte sich wie bei „Dinner for one“ - jedes Jahr höre er Sparappelle, ändern tue sich aber nichts. Vor allem bei Großprojekten laufe der Stadt das Geld davon, betont er. Es reiche, so meint Barnet, den Bestand zu halten und alles eine Nummer kleiner zu fahren. Dies gefiel allerdings Artur Cremans von der SPD nicht, er habe den Verdacht, sein Vorredner wolle eine Käseglocke über die Stadt stülpen. Die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Hildegard Pfeifer-Zäh, appellierte an Verwaltung und Gemeinderat, künftig bei jeder zusätzlichen Investition sofort ausgleichende Sparmöglichkeiten zu benennen. Thomas Kuri von der CDU schlug vor, für die Haushaltskonsolidierung den Verkauf städtischer Gebäude in Erwägung zu ziehen. Bereits seit 10 Jahren sei dies ein Thema, getan habe sich aber noch nichts. „Was geschieht mit dem Schopfheimer Krankenhaus?“, will er wissen. Er hält es für wichtig, dass sich die Stadt frühzeitig darauf vorbereitet. Kuri meinte, es sollte vermieden werden, dass „...wir kurz vor Toresschluss dastehen und auf die Schnelle reagieren müssen. Eine Überplanung ist ja nicht in ein bis zwei Jahren getan“. Für Artur Cremans war dies eine Streitvorlage, um daran zu erinnern, dass der Gemeinderat schon vor längerer Zeit auf Antrag der SPD beschlossen habe, einen AK zu bilden, der sich genau damit beschäftigen sollte. Bis heute sei dieser Arbeitskreis jedoch nicht gebildet worden.
Die Idee einer Fusion der Schopfheimer vhs mit den Volkshochschulen des Oberen Wiesentals liege derzeit auf Eis, wie Fachbereichsleiter Jürgen Sänger dem Gemeinderat auf Anfrage von Artur Cremans mitteilte.
Der sich seit dem 01. September im Amt befindliche neue Rektor der Dr. Max-Metzger-Grundschule, Christoph Faller, wurde nun offiziell in das Amt eingeführt. „Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns in Schopfheim sind“, begrüßt Bürgermeister Dirk Harscher den neuen Schulleiter vor 50 geladenen Gästen mit Vertretern der Stadt und des Schulamtes. Christoph Faller zeigte sich einerseits dankbar, dass er in Schopfheim vom Lehrer-Kollegium, von der Stadtverwaltung und überhaupt vom Umfeld so warmherzig aufgenommen wurde. Es gelte nun, die Schule weiter zu entwickeln. Dabei nennt er den Ausbau und die Optimierung der Ganztagesschule.
29. November 2019
Endlich kam Kaffee-Nachschub aus Dikome. 18,8 t Bohnen sind im Lager Langenau eingetroffen. Nach sechswöchigem Warten und neuen bürokratischen Hürden traf der Container endlich ein. Einen Tag vor dem Kaffee kamen die beiden Vorsitzenden Richard Renz und Viktor Reis von einem achttägigen Routine-Besuch in Kamerun zurück. Sie ließen sich in der Hafenstadt Douala von Verantwortlichen aus Dikome auf den neuesten Stand bringen. Zur Zeit seien die Hauptverkehrswege wieder sicher, so Renz und Reis. Die Separatisten hätten sich in den Regenwald zurückgezogen. Die Menschen aus Dikome seien auch aus dem Busch in ihre zerstörten Dörfer zurückgekehrt und hätten angefangen, ihre Häuser wieder aufzubauen, aber nicht mehr an den alten Stellen, sondern abseits der Zentren, mit der Hoffnung, von Angriffen verschont zu bleiben. Die Wasserleitungen und die Wasserversorgung seien jedoch in Ordnung, wird berichtet. Nur der Hochbehälter in Bakumba weise hohe Wasserverluste auf. Er müsse repariert werden. Einen Wermutstropfen hatte Richard Renz allerdings im Gepäck: Die mit Spenden des Rotary-Clubs erbaute Brücke wurde bei starkem Hochwasser an beiden Seitenflanken beschädigt. Reparaturen stehen an, für die erneut Spenden benötigt werden.
Das Wetter ist dem „Lichter-Fest“ in der Innenstadt nicht sonderlich hold, wenn auch die Straßen nicht wie in vergangenen Jahren bevölkert waren, tat dies der guten Stimmung unter den Besuchern dennoch keinen Abbruch.
Die Freunde und Förderer der Grundschule Wiechs trafen sich kürzlich unter reger Beteiligung. Der Verein hat derzeit 100 Mitglieder. Es stand nun bei der Versammlung ein Wechsel im Vorstand an, da sowohl der 1. Vorsitzende Frank Birgel als auch seine Stellvertreterin Stefanie Bläsi ihr Amt zur Verfügung stellten. Als 1. Vorsitzende wurde Nicole von Eynern gewählt. Tanja Brunnacker übernahm das Amt der 2. Vorsitzenden.
30. November 2019
Bei der Suche nach einem geeigneten Übergangsquartier für das geplante medizinische Versorgungszentrum MVZ in Fahrnau zeichnet sich noch keine Sofortlösung ab. Bürgermeister Dirk Harscher bestätigte die Besichtigung des ehemaligen Bürogebäudes der Firma Gardner Denver in der Blasistraße mit Vertretern des Medi-Verbundes. Der Eigentümer des Büroturmes wolle nur langfristige Mietverträge abschließen, zum andern sei eine Ansiedlung in diesem Gebäude aus baulichen Gegebenheiten gescheitert. Nach den Vorstellungen der Medi-Fachleute benötigt die Praxis eine Fläche von 500 qm auf einer Etage. Im Bürogebäude wären es aber nur 250 qm pro Stockwerk, wie Harscher meinte. Auch wenn ein MVZ im ehemaligen Büroturm von Gardner Denver nicht möglich wird, ist die Stadt für andere Mietvorschläge offen. Doch weil die Zeit drängt, soll spätestens in einem halben oder dreiviertel Jahr das MVZ in neue Räume umziehen. Bürgermeister Harscher betont, dass auch Überlegungen bestünden, einen Neubau in Form einer flexiblen System-Bauweise (Container) zu überlegen. Bei 200 bis 300 Patienten pro Tag seien mindestens 40 Parkplätze erforderlich. Das bedeute, dass das Areal auch einigermaßen gut erschlossen sei.
Viel ältere Menschen wünschen sich jemanden, der ihnen Zeit schenkt und ihnen zuhört. Genau dieses Ziel hat der Verein „LichtBlick“. Die Mitglieder stehen Menschen individuell und liebevoll zur Seite und besuchen sie zuhause. Der seit einem halben Jahr tätige Verein sucht nun weitere Ehrenamtliche, die sich engagieren wollen.
Mit dem Einsatz der Mitglieder bei Veranstaltungen zeigte sich Anita Blum anlässlich der Generalversammlung der Gersbacher Landfrauen nicht zufrieden. Sie wünschte sich mehr Engagement. Bei den Vorstandswahlen einigte man sich dann wiederum auf Anita Blum als Vorsitzende und Marlies Greiner als ihre Stellvertreterin.
Die Tiefgarage unter dem Uehlin-Areal wird zum Kalten Markt doch nicht eröffnet. Auf Anfrage der Badischen Zeitung teilte die Stadtverwaltung mit, dass die Eröffnung mit größter Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr nicht mehr erfolgen werde.
Das Konzert des Vereins „Ex-bluesive“ mit Miguel Talavera und Juan Pao Cumellas in St. Agathen war das letzte in diesem Jahr. Die katalanischen Musiker erhielten am Ende des Konzertes ein regelrechtes Applaus-Gewitter von den begeisterten Zuhörern.
Während eines „Tages der offenen Tür“ konnte im Alten- und Pflegeheim Haus Columban ein neuer Speisesaal eingeweiht werden. Nachdem das neue Haus 2015 bezogen wurde, hatten die Betreiber noch einmal 260.000,- Euro investiert und einen Anbau für diese Nutzung geschaffen. Heimleiterin Galina Dillmann und Alfred Wilhelm, der Geschäftsführende Vorsitzende des Heimes, nahmen den Saal für die Bewohnerinnen und Bewohner stellvertretend in Betrieb.
01. Dezember 2019
Unter dem Motto „Bereite dich Zion“ bot das Trio Veronika Lutz aus Mainz, Andreas Mölder aus Lörrach/Schopfheim und die Sprecherin Doro Wolfsberger aus Stuttgart in der katholischen Kirche St. Bernhard ein Konzert auf hohem künstlerischem Niveau zur Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit.
02. Dezember 2019
Mit dem vierten Theaterstück „Die Weihnachtswichtel“ schließt das diesjährige „Theaterfestival für junge Leute“ mit einer Aufführung in der Stadthalle.
03. Dezember 2019
Das Wetter bietet die ideale Voraussetzung für den heutigen Beginn des Kalten Marktes. Zahlreiche Händlerinnen und Händler kommen in die Altstadt, um all das feil zu halten, was den Schopfheimer Kalten Markt so besonders, ja einzigartig macht.
Die endgültige Antwort, ob das vierte Windrad nach der Gerichtsentscheidung auf der Hasler Gemarkung bei Gersbach errichtet wird, muss auf sich warten lassen. Wie ein Sprecher der EnBW in einer Presseinformation mitteilte, möchte der Gersbacher Wolfgang Bürk, dessen Aussiedlerhof nur rund 400 m vom geplanten Standort entfernt liegt, gegen das Urteil vorgehen und die nächsthöhere Instanz anrufen. Dies wäre dann der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim.
Die Schützlinge der Wiechser Schulleiterin Rosemarie Jäkel haben Eltern, Freunde, Bekannte und Verwandte zu einem Musical in die neue Festhalle eingeladen. Zunächst durften die 1., die 2. und die 4. Klasse das Publikum mit Gesang und sportlichen Darbietungen einstimmen. Das folgende Theaterspiel führte zu einem märchenhaften Festabend.
04. Dezember 2019
Bei den jüngst stattgefundenen Kirchengemeinderatswahlen lag die Wahlbeteiligung in der evangelischen Gemeinde Fahrnau-Kürnberg bei gut 20%. In Gersbach lag diese bei 35%. In den Kirchengemeinden St. Michael in Schopfheim und Eichen wurde ebenfalls gewählt. Auch die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde wählte ihre neuen Vertreterinnen und Vertreter.
Die 270-jährige Familientradition der Konditorei und Bäckerei Adolph in der Hauptstraße wird in neunter Generation weitergeführt. Zum 01. Januar 2020 werden die bisherigen Inhaber Hans-Georg (Hansjörg) und Gabriela Adolph ihren über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Betrieb an ihren Sohn Oliver Adolph und seine Ehefrau Martina übergeben. Der neue Verantwortliche kam nach seinen Lehrjahren in den elterlichen Betrieb zurück und bestand 1998 die Meisterprüfung im Konditoren-Handwerk. Seine Ehefrau Martina war zuvor im medizinischen Bereich tätig, kann sich inzwischen aber nichts anderes mehr vorstellen, als in der Bäckerei zu arbeiten. Die Qualität und Frische der handwerklich gefertigten Backwaren sind sozusagen das Erfolgsrezept des Handwerksbetriebes. Der bisherige Chef Hans-Georg habe trotz seiner schweren Krankheit nichts von seinem Humor eingebüßt. Die Fassade der Bäckerei ist auch in diesem Jahr - wie seit vielen, vielen Jahren - wieder wunderschön dekoriert, nun vorweihnachtlich versteht sich. Hans-Georg Adolph führte den Bäckereibetrieb zusammen mit seiner Ehefrau seit 1980.
Bei der Jahreshauptversammlung der Triathlon-Abteilung wurden drei neue Ehrenmitglieder ernannt. So durften Thomas Möller, Hubert Klemm und Maria Klemm die Ehrenurkunden entgegennehmen. Das Vorstandsmitglied Elke Sacino hob den unermüdlichen Tatendrang von Möller hervor. Vorsitzende Andrea Volk betonte, dass Hubert Klemm seit 2007 Cheftrainer ist und unzählige Stunden mit der Ausbildung von Nachwuchstalenten verbracht hat. Als „gute Seele“ der Abteilung wird Maria Klemm bezeichnet.
Der Kreistag in Lörrach wählt heute mit 52 von 59 Stimmen die bisherige Amtsinhaberin Marion Dammann erneut zur Landrätin auf die Dauer von weiteren acht Jahren.
05. Dezember 2019
Bilder der verstorbenen Künstler Kurt Baumann, Ernst Friedrich Sutter und Heinrich Wagner sind derzeit im Atelier und Schopf der Stabhalter-Flury-Straße 42 (ehemals Ernst F. Sutter) zu sehen.
Der Förderverein Freunde der Grundschule Fahrnau-Außenstelle Gersbach, so die Vorsitzende Gabriele Sutter, ist nicht mehr wegzudenken. Die 2. Vorsitzende Anita Schmidt wird bei den Wahlen bestätigt.
06. Dezember 2019
Schüler der Dr. Max-Josef-Metzger-Grundschule beschäftigen sich nach den Gedenkveranstaltungen, die im Rahmen einer ökumenischen Friedensdekade stattgefunden hatten, mit dem Namensgeber ihrer Schule. Das Kollegium der Schule zog entsprechend einer Pressemitteilung ein positives Resümee aus diesem Projekt und plant, dieses auch in kommenden Schuljahren fortzuführen.
Die Stadtverwaltung schlägt überraschend vor, auf einen Brücken-Neubau in Ehner-Fahrnau zu verzichten und bringt statt dessen etwas ins Spiel, wovon sie gesagt hatte, dass es nicht sinnvoll sei: Eine Sanierung. Der Gemeinderat wird sich mit dieser neuen Situation zu beschäftigen haben.
Heute morgen informierte gegen 10 Uhr ein Spaziergänger die Einsatzzentrale der Feuerwehr Schopfheim darüber, dass Rauch aus dem stillgelegten Eisenbahn-Tunnel in Fahrnau austrete. Insgesamt sechs Einsatz-Trupps mit schwerem Atemschutz durchsuchten den Tunnel in mehreren Abschnitten. Ein Brand oder Brandnester wurden jedoch nicht entdeckt. Bei der gemeldeten Rauchentwicklung habe es sich offensichtlich nur um Verdunstungsdampf gehandelt. Der Einsatz konnte bald beendet werden.
Zu Beginn der Nikolaus-Feier der Turnerschaft Langenau machte der Nikolaus per Videobotschaft die enttäuschende Mitteilung, dass er leider nicht selbst kommen könne, er sei so stark erkältet. Die Geschenke hat er aber dennoch anliefern lassen. Ein buntes Programm mit der Triathlon-Gruppe, dem Eltern-Kind-Turnen und dem abschließenden Schüler-Turn-Team erfreute und begeisterte die rund 300 Besucher.
07. Dezember 2019
Über 20.000 warme Mahlzeiten jährlich liefert die AWO bisher aus. Jetzt gibt sie ihren Vorzeige-Dienst nach fast 50 Jahren an die Sozialstation ab. Vom kommenden Jahr an wird diese die bisherigen AWO-Kunden mit einer warmen Mahlzeit versorgen. Unter Trennungsschmerz leidet vor allem Irmgard Sutter, die Stellvertretende AWO-Vorsitzende. Sie hat „Essen auf Rädern“ in den zurückliegenden Jahren erfolgreich geleitet und nach turbulenten Zwischenzeiten wieder auf Erfolgskurs gebracht. Es konnte allerdings so nicht mehr weitergehen, betont sie. Grund: Es gibt einfach zu wenig Menschen, die bereit sind, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen. Sie selbst sei im übrigen noch die Letzte, die um „Gotteslohn“ arbeite. Jetzt, mit 70, sei es auch für sie Zeit, aufzuhören. Wenn diese Einrichtung weiterhin am Leben erhalten werden soll, sieht der Ortsverein keine andere Möglichkeit, diese an die Sozialstation abzugeben. Der neue Eigentümer übernimmt auch Fahrer und Verwaltungspersonal, so Sutter. Die offizielle Übergabe soll im Januar 2020 über die Bühne gehen.
Die Verantwortlichen der Schopfheimer Tafel haben mit ihrem Helferkreis eine Jahresfeier durchgeführt. Dabei informierte Brigitte Leisinger als Sprecherin des Vorsitzenden-Dreigestirns, dass die Tafelarbeit nahtlos weitergehen werde, obwohl die Suche nach neuen Vorsitzenden nicht erfolgreich war. Derzeit müssen noch Dinge mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt abgeklärt werden, bevor sich die Tafel in einen Förderverein umändern wird. Die Tafel selbst wird dann in die Hände der Diakonie übergehen.
Ein Vorgriff auf das Beethoven-Jahr und eine Hommage an Clara Schumann zu ihrem 200. Geburtstag bildeten den Hintergrund des Abschlusskonzertes der Saison bei „Klassik im Krafft-Areal“. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim gastierte mit dem jungen Dirigenten Aurélien Bello und der Pianistin Andrea Kauten. Zuerst war das Klavierkonzert a-moll Op. 7 von Clara Schumann zu hören, nach der Pause noch das Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur Opus 15 von Ludwig van Beethoven, beide in Fassungen für Streichorchester. Das Publikum zeigte sich begeistert und erklatschte sich Zugaben. Wirklich erstaunlich ist, dass sich ein kleiner Veranstalter wie die Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung dieses professionelle Kammerorchester leisten kann. An diesem Abend wurde auch die neue CD von Andrea Kauten, die sie zusammen mit den Pforzheimern produziert hat, vorgestellt.
Zum Weihnachtskonzert hat die Stadtmusik mit der Jugendkapelle unter das Kupferdach der Stadthalle eingeladen. Das Konzert ist laut dem Vorsitzenden Thomas Schulz für beide Orchester der musikalische Höhepunkt des Jahres. Während der erste Konzertteil von der Jugendkapelle unter der Leitung von Ingo Ganter bestritten wurde, schlug danach die Stunde für die Stadtmusik unter dem Dirigat von Joachim Wendland. Den Anfang machte bei der Jugendkapelle ein Auftragswerk des Schopfheimer Komponisten Markus Götz zum 750-jährigen Jubiläum der Gemeinde Todtmoos. Den Konzertteil der Stadtmusik moderierte Steffen Artmann. Nach spanischer Folklore ging es zunächst weiter mit Jazz, wobei die darin enthaltenen solistischen Partien vom Vize-Dirigenten und Klarinettisten Maximilian Schaffrinna gemeistert wurden. Musikalisch schließlich folgte die „Petersburger Schlittenfahrt“, bevor die Musiker nach einem abwechslungsreichen Konzertabend ihre Besucher in eine „Stille Nacht“ entlassen konnten. Vom Alemannischen Musikverband ehrte dessen Vorsitzende Ursula Meyer Thomas Schulz, 1. Vorsitzender, mit der silbernen Verbandsehrennadel. Die gleiche Ehrung für 25 Jahre erhielten Heidi Detterbeck und Yvonne Sickinger, für 50-jährige Aktivität durfte Ex-Vorstand Peter Bühler die goldene Verbandsehrennadel entgegennehmen.
Mitarbeiter der Schopfheimer Tafel standen vor dem großen Hieber-Markt in Schopfheim, um Lebensmittel-Spenden entgegenzunehmen. Die Besucher des Marktes zeigten sich äußerst spendierfreudig und brachten den Sammlern wertvolle Gaben. Eine ältere Dame kam mit einem Einkaufswagen, in dem Waren für rund 100,- Euro gestapelt waren. Sie übergab diesen mit anerkennenden Worten an die Tafel-Mitarbeiter.
08. Dezember 2019
Der 2. Advent - stimmungsvoller Hintergrund für das „Weihnachtsoratorium“ in der evangelischen Stadtkirche. Ein rund 100-köpfiger Projektchor, das Markgräfler Kammerorchester und das Solistenquartett mit Sopranistin Agnes Waibel, Mezzosopranistin Roswitha Müller sowie dem Tenor Dieter Wagner und dem Bariton Gerhard Nennemann interpretierten dieses große Werk Johann Sebastian Bachs unter der Leitung von Kantor Christoph Bogon.
Obwohl die neue Festhalle in Wiechs wieder nutzbar ist, hielt der Turnverein um den Stellvertretenden Vorsitzenden Ralf Reinbold bei seiner Nikolaus-Feier an der mittlerweile lieb gewordenen Freiluft-Veranstaltung beim Sportheim fest. Der Nikolaus kam dann auch zusammen mit Knecht Ruprecht in einer Kutsche angefahren. Im Festzelt und im Sportheim durften sich schließlich alle Gäste mit Kuchen und Kaffee stärken.
Mit einem Hornschlitten fuhren Nikolaus und Knecht Ruprecht am Gersbacher Dorfladen vor. 48 Kinder waren ein paar Tage zuvor dem Aufruf des Dorfladens gefolgt und hatten einen leeren Stiefel abgegeben. Das Dorfladen-Team füllte sie mit Obst, Nüssen und Süßigkeiten. Die Kinder bedankten sich beim Nikolaus mit Liedern und Gedichten. Schließlich feierte man zusammen vor dem Dorfladen.
Das Wetter spielte beim diesjährigen Adventsmarkt um die St. Agathen-Kirche winterlich mit.
Fleißige Helfer hatte man in Raitbach, die beim Platz der Gemeindehalle auch dieses Jahr liebevoll einen Winterzauber-Weihnachtsmarkt organisiert hatten.
09. Dezember 2019
Zum ersten Mal hielt der seit fast einem Jahr amtierende Bürgermeister die Haushaltsrede. Die GRÜNEN und die Unabhängigen verweigerten dem Zahlenwerk allerdings ihre Zustimmung. Die Fraktionen der Freien Wähler, CDU und der SPD stimmten hingegen geschlossen für den neuen Haushalt. Das Stadtoberhaupt bettete seine Stellungnahme zum Haushalt in Betrachtungen zu den weltweiten Wirtschaftsrisiken ein und betonte, die Stadtpolitik müsse diese negativen globalen Tendenzen beim Haushalt ins Kalkül ziehen. Die lokalen Rahmenbedingungen seien jahrelang auf Dauergrün gestanden, meint er, doch nun sprächen Vorzeichen dafür, dass die Ampeln auf Gelb umspringen und sogar phasenweise Rot nicht ausgeschlossen sei. Im Blick darauf kündigte Harscher an, die städtischen Strukturen kritischer zu betrachten und forderte: „Wir müssen bei Ausgaben sensibel agieren“. Drei Kernthemen stünden im kommenden Haushalt im Fokus: Das Mammut-Projekt des Schul-Campus, die Ärzteversorgung sowie die Stadtentwicklung samt Verkehrsberuhigung. Die gleiche Dringlichkeitsstufe nehme aber auch die Haushaltskonsolidierung ein. Zumindest der defizitäre Ergebnishaushalt sei in den kommenden Jahren auszugleichen. „Eine dauerhafte schwarze Null muss unser Mindest-Anspruch sein“, betont der Bürgermeister. Um den Haushalt zu verbessern, drehe die Stadt allerdings etwas an der Steuerschraube, doch dieser Weg sei auf Dauer nicht zielführend. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN sprach von „streichen, verteuern und verkaufen“, dafür sollte man aber nicht alleine die Stadtverwaltung verantwortlich machen, wenngleich man sich von dieser mehr Alternativen und Kreativität gewünscht hätte. In den Haushaltsreden der Vergangenheit sei stets von mehr Sparsamkeit die Rede gewesen, doch geändert habe sich nie etwas. Die GRÜNEN könnten deshalb dem Haushalt 2020 mitsamt der mittelfristigen Finanzplanung nicht zustimmen. Er bezweifle auch, dass sich bei der Klausur-Tagung, wenn es ans Eingemachte gehe, tatsächlich Einsparungen ergeben. Andreas Kiefer von den Unabhängigen, die den Haushalt ebenfalls ablehnen, meinte, dass sich in Sachen Haushaltskonsolidierung in Schopfheim bislang kaum etwas getan habe, andere Kommunen seien hier schon wesentlich weiter. Bis anhin habe es die Stadt nicht geschafft, Richtlinien für eine nachhaltige und generationsgerechte Haushaltsführung einzuhalten. Viele Kosten seien im Haushalt noch gar nicht einkalkuliert. Deswegen lehnen die Unabhängigen diesen ab. Eine „Tendenz zum Jammern“ stellte Hildegard Pfeifer-Zäh für die Freien Wähler fest. Die Haushaltssituation für die kommenden Jahre sieht sie auch als dramatisch an. Der Gemeinderat habe deswegen auch nicht vermeiden können, einige Steuern und Gebühren zu erhöhen, um die Einnahmesituation der Stadt zu verbessern. Um nicht noch weiter in Schieflage zu geraten, dürfe man künftig zusätzliche Ausgaben nur bei gleichzeitiger Einsparung beschließen. Für die CDU meint deren Fraktionsvorsitzende Ute Zeh, dass am Sparen kein Weg vorbeiführe. Schon 2016 habe die Fraktion darauf hingewiesen, dass sich die Stadt von freiwilligen Aufgaben lösen müsse, weil man sich diese nicht mehr leisten könne. Die CDU habe beispielsweise für einen Verkauf der Hebel-Schule und der alten Uehlin-Häuser votiert, auch das Rathaus in Fahrnau sei im Gespräch gewesen. Obwohl grundsätzlich gegen Steuererhöhungen, habe die CDU dieses Mal höheren Hebesätzen zugestimmt. Ute Zeh sprach sich dafür aus, weiter Wohnraum zu schaffen, um den Gewerbebetrieben die Suche nach Fachkräften zu erleichtern. Mit Blick auf die vielen Großprojekte halte die CDU einen „technischen Beigeordneten“ für dringend nötig und werde im nächsten Jahr einen entsprechenden Antrag stellen. Artur Cremans von der SPD meinte, „...dass wir um Steuererhöhungen nicht herumkommen“. Er sprach dabei von einem unpopulären, aber unumgänglichen Schritt. Seit Jahren habe die Gemeindeprüfungsanstalt auf die chronische Unterfinanzierung der Stadt hingewiesen. Irgendwie habe man es trotzdem immer wieder geschafft, sich durchzumogeln. „Doch das geht jetzt nicht mehr“, meinte er und lobte die Bereitschaft des Gremiums, weitere Wohnungsbau-Projekte in Angriff zu nehmen. Die neue Fußgängerzone findet er gut, großen Anklang finde sie auch, schlug aber „atmosphärische Maßnahmen“ für mehr Wohlfühl-Klima vor. Der SPD-Fraktionsvorsitzende warnte davor, dass der Schopfheimer Campus nicht zur Schopfheimer Elb-Philharmonie werde.
Nach monatelangem Hickhack um die Sanierung oder den Neubau der Ehner-Fahrnauer Wiesen-Brücke hat der Gemeinderat nun beschlossen, die alte Brücke nach dem allerdings einigermaßen überraschenden Sanierungsvorschlag zu erneuern. Ein Neubau ist ebenso vom Tisch wie eine zweite dauerhafte Brücke. Die Gemeinderäte übten an der Bauverwaltung allerdings auch harsche Kritik. Vor allem CDU-Stadtrat Thomas Kuri war es, der in den vergangenen Monaten immer wieder nachgebohrt hatte, mit dem Ziel, eine Sanierung noch einmal zu prüfen. Eine Brücken-Sanierung, so die Verwaltung, sei nun doch möglich, allerdings mit strikten Begrenzungen für Geschwindigkeit und Gewicht der Fahrzeuge. Außerdem bekomme die Brücke einen rutschfesten Belag. Die Verwaltung verwies jedoch auf mögliche Regress-Forderungen, denn einige Aufträge zum Neubau der Brücke seien bereits vergeben worden. Es war kein einfacher Abend für Remko Brouwer, den zuständige Sachbearbeiter im Tiefbauamt. Im Oktober hatte er noch eine mögliche Sanierung
verneint. Kuri zeigt sich nun überrascht von der Kehrtwende und meint, er sei nicht der Einzige, der leicht irritiert sei. „Wir hätten um ein Haar ein teures Bauwerk unnötig freigegeben“, meint er. So gehe das in seinen Augen nicht. Noch etwas bissiger war Teresa Bühler von der SPD: „Ich finde das Vorgehen nicht nur leicht, sondern sehr irritierend“. Bei so etwas schwinde das Vertrauen in die Stadtverwaltung. Sie wollte wissen, auf welcher Basis die Stadt zu neuen Erkenntnissen gelangt sei. Die entsprechende Information hierzu fehle in der Vorlage. Es sei so, dass bei einer Analyse der Zählung festgestellt wurde, dass nicht so viele schwere Fahrzeuge über die Brücke fahren, wie zunächst angenommen wurde, meinte Brouwer. Der Gemeinderat stimmte nun mit großer Mehrheit für die Sanierung und gegen den Neubau der Wiesen-Brücke. Kostenpunkt: 400.000,-- Euro entgegen der im Oktober veranschlagten 975.000,-- Euro für den Neubau. Der Gemeinderat stimmte außerdem gegen eine dauerhafte zweite Brücke beim Fahrnauer Legi-Wehr.
10. Dezember 2019
Über ein spezielles Geburtstagsgeschenk freute sich das „AWO-Schatzstübli“, vertreten durch die Leiterin Jutta Leininger. Max Schwörer, der bei der Benefiz-Gala der Bürgerstiftung den mit 1.000,-- Euro dotierten Bürgerpreis erhalten hatte, überreichte die Hälfte dieses Preisgeldes an die Ladenleiterin. Die andere Hälfte will er der „Zeitbank plus“ zukommen lassen. Schwörer betonte, er habe das Preisgeld treuhänderisch für die vielen ehrenamtlich Tätigen in der Stadt entgegengenommen und gebe auch die Spenden in deren aller Namen.
Die TSG Schopfheim feiert mit ihren Abteilungen ihren traditionellen Nikolaus-Abend in der Stadthalle. Groß und Klein freuten sich über die vielen Darbietungen.
11. Dezember 2019
Im Entegast fällt der Forst in den kommenden Monaten voraussichtlich bis ins Frühjahr hinein zahlreiche absterbende Eschen. Es wird daher zu Sperrungen diverser Waldwege kommen müssen.
12. Dezember 2019
Zur Vorbereitung auf die nächste Sternsinger-Aktion sind bundesweit Mädchen und Jungen aufgerufen, mitzuwirken, so auch in der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental.
An den Grundschulen in Schopfheim, Wiechs sowie an der Christlichen Schule und der Freien Waldorfschule können Kinder an Hochbeeten Verschiedenes anpflanzen. Die VR-Bank überreichte diesen Schulen einen Bausatz für das Beet sowie passende Erde und Samen für Kürbisse, Oregan, Thymian und Radieschen. In den Schulhöfen soll das Hochbeet von verschiedenen Klassen betreut werden.
Es ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition, dass der Förderverein Krankenhaus die Mitarbeiter des Hauses und die Patienten mit Schoko-Nikoläusen beschenkt. Außerdem hatte sich Deborah Zabel für die Physiotherapie im Krankenhaus einen neuen Cross-Trainer als Ersatz für einen veralteten gewünscht. Da von den Kreiskliniken dafür derzeit kein Budget vorhanden ist, hat der Förderverein die Kosten für diesen Cross-Trainer in Höhe von 4.400,-- Euro übernommen. Das Gerät wurde ebenfalls überreicht.
Zu einem wiederum traurigen Fazit kommen Polizei, Villa Schöpflin und die Städte Schopfheim und Rheinfelden nach den jüngsten Alkohol-Testkäufen. In mehreren Fällen war den jugendlichen „Lockvögeln“ gelungen, Alkohol zu kaufen, darunter Hochprozentiges. In Schopfheim sprach man vor einem halben Jahr bei den letzten Testkäufen noch von einer Trendwende. Die jetzigen Tests ziehen dies wieder in Zweifel, denn bei den insgesamt sechs Testkäufen Ende November kamen die jungen Menschen in den meisten Geschäften leicht an Alkoholika. Die jeweiligen Verstöße gelangen zur Anzeige.
Das Diakonische Werk bietet im Café „Augarten“ (Schärers Au) an Heiligabend wieder einen offenen Weihnachtsabend an, vor allem für Alleinstehende.
Hohe Wellen schlugen die kontroversen Diskussionen nach der Vorstellung einer Vorplanung für den Hochwasserschutz im Langenauer Ortschaftsrat. Die Planungsvariante, die von einer Aachener Firma erarbeitet und von Remko Brouwer vom Tiefbauamt vorgestellt wurde, stieß sowohl bei den Ortschaftsräten als auch bei den Zuhörern auf heftige Kritik. Die Maßnahmen seien so ausgelegt, dass sie effektiv und wirtschaftlich vertretbar seien, erklärte der Tiefbauamtsvertreter. Ortschaftsrat Jörg Schön vertrat die Meinung, dass nur eine Verbreiterung und Tieferlegung des Bachbettes der Kleinen Wiese als geeigneter Hochwasserschutz greifen könne, nicht aber das geplante Hochziehen von Mauern um die Gebäude in der Fabrikstraße. Aus ökologischen Gründen, vor allem bei Niedrigwasser, sei dies jedoch nicht vertretbar, meint Brouwer. Heftige Kritik an der Vorplanung kam auch von Wolf-Dieter Hänßler, einem Anlieger und Betreiber des Kraftwerkes WKW Wasserwerk Wiesental. Auch sei die Verbreiterung und Erhöhung der Brücke über die Kleine Wiese bei den vorgestellten Maßnahmen überhaupt nicht berücksichtigt worden, obwohl bei den Hochwasserereignissen vom November 2017 und Februar 2018 der Wasserpegel bis auf 50 cm Abstand zum Brückenkörper angeschwollen sei und angeschwemmte Baumstämme das Bauwerk zu zerstören drohten. Ein Bürger brachte seine Bedenken gegen diesen Vorentwurf ebenfalls zum Ausdruck: er war der Ansicht, dass trotz der angedachten Maßnahmen der Keller seines Hauses bei Hochwasser wieder unter Wasser stehen könnte. Auch ein sachkundiger Planungsingenieur war von den Plänen nicht überzeugt und machte den Vorschlag, dass sich die Verantwortlichen der Planungsfirma und des Tiefbauamtes mit dem Langenauer Ortsvorsteher, den Ortschaftsräten und sachkundigen Bürgern in einer Diskussionsrunde austauschen sollten.
Eines der Haupttechnik-Herzen des Glasfasernetzes im Landkreis Lörrach schlägt im Kleinen Wiesental. Der in Tegernau liegende Knotenpunkt geht heute ins Netz. Damit ist die Versorgung von rund 800 Haushalten mit schnellem Internet nichts mehr im Wege. Die Bürgermeister Schönbett, Kleines Wiesental, Braun, Steinen, und Harscher, Schopfheim, freuen sich zusammen mit dem Zweckverbands-Geschäftsführer Paul Kempf und Rosemarie Diwo von der Betreiberfirma Pyur über die Inbetriebnahme.
13. Dezember 2019
Rund um das Eichener Dorfmuseum findet von 17-21 Uhr der 4. Eiemer Weihnachtsmarkt statt.
Die zweite gemeinsame Winter-Ausstellung der drei Kunstvereine der Region lockt zur Vernissage zahlreiche Besucher in die Kulturfabrik. Diese Ausstellung wurde bewusst nicht juriert und nicht kuratiert, damit jedes Vereinsmitglied von VbK Lörrach, dem Kunstverein Schopfheim und Weil die Möglichkeit hatte, sich zu präsentieren. Thema der Ausstellung: „Unheimlich schön“. 43 Arbeiten werden insgesamt gezeigt.
Mit „Tochter Zion“ eröffnete der Gesangverein Gersbach unter der Leitung von Martin Angell den Liederreigen beim diesjährigen Jahreskonzert der Gersbacher Sänger in der Kirche des Dorfes.
Gemeinsam mit ihrer sechs Jahre alten Tochter ist eine Frau in der Kürnberger Straße in Fahrnau mit einem City-Roller gestürzt, als sie beim Überqueren der Straße auf den Gehweg fahren wollte. Beide wurden leicht verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Es ist der erste Unfall, der sich in Schopfheim mit einem der neuen City-Roller ereignet hat.
14. Dezember 2019
Von 8 bis 12 Uhr ist im Waldgebiet zwischen den Schopfheimer Ortsteilen Fahrnau, Raitbach und Kürnberg eine revierübergreifende Drückjagd angesagt. Die Bevölkerung wird gebeten, in dieser Zeit das Waldgebiet zu meiden. Gejagt wird in erster Linie auf Wildschweine.
Das Baugebiet „Enningen II“ musste im Ortschaftsrat Wiechs erneut diskutiert werden, da den Vertretern der Stadt bei der Sitzung vor einigen Wochen offenbar ein Fehler unterlaufen war. Peter Egi vom städtischen Bauamt entschuldigte sich vor dem Ortschaftsrat und den Bürgern für den Fehler bei der Höhenentwicklung der Gebäude, die sich - obwohl zunächst anderes gesagt wurde - verändert habe.
Die Triathleten der Turnerschaft Langenau bekamen das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“, das mit einer Förderprämie von 5.000,-- Euro verknüpft ist, verliehen. Die Commerzbank und der Deutsche Olympische Sportbund zeichneten den Verein bei einer Veranstaltung in der Sportschule Steinbach aus. „Die Auszeichnung macht uns sehr stolz“, so die Vorsitzende Jutta Bausewein. Ihr Vorgänger Thomas Möller und der Cheftrainer Hubert Klemm waren bei der Preisverleihung zugegen.
Menschen aller Alters- und Berufsklassen treffen sich, um über die Schulvergangenheit des THG zu sprechen. Mit der feierlichen Eröffnung in der Stadthalle wird das 250-jährige Jubiläum begangen. Mehr als 400 Gäste trugen zu dieser Schul-Fete und zum Mega-Event bei. Der auftretende Chor mit 100 Beteiligten bestand gleichermaßen aus Schülern und Schülerinnen, aus Lehrkräften, Eltern und Ehemaligen. In intensiven Proben mit Bettina Bruzek und Clemens Barth hatte der Chor bereits nach den Herbstferien für den Auftritt geübt. Doch auch Rockmusik und selbstgeschriebene Stücke der Schopfheimer Band „Don't Kill The Messenger“ kam ebenfalls bestens an. Schulleiterin Claudia Tatsch wies in ihrer Begrüßung auf das zweifache Schul-Jubiläum hin. Auch die Mitglieder des Fördervereins Freunde des Gymnasiums empfanden das THG weiterhin als ihre Schule, gestand der Vorsitzende Sami Busch. Thomas Steiner, Abteilungsleiter Schule und Bildung beim Regierungspräsidium, sprach sich in seiner Rede gegen die G 9-Gymnasien als einzige gymnasiale Schulform im Land aus und wünschte sich weiterhin freie Wahl der Schüler zwischen den Modellen G 8 und G 9.
Der Gesangverein Raitbach hat wiederum zu einem Konzert in die Festhalle eingeladen. Allerdings beklagte der Vorsitzende Bernd Strittmatter, dass viele Plätze bei diesem Advents- und Weihnachtskonzert leer geblieben sind. Nicht fehlen durfte in Raitbach das jährliche Theaterstück. „Eine tolle Bescherung“ von Hannes Peter Stolp kam zur Aufführung.
Zum ersten Kürnberger Wichtel-Hock haben Feuerwehr, Gesangverein und „Schiiibechnechte“ nach Kürnberg eingeladen. „Wir sind ein Dorf, in dem alle an einem Strang ziehen“, betont Michael Schmidt, Mit-Organisator des Wichtel-Hocks, und deutete damit auf die soziale Bedeutung der Veranstaltung hin.
15. Dezember 2019
Heute ist der zweite Tag des diesjährigen Weihnachtsmarktes in der Altstadt. Temperaturen über 10 Grad Plus lassen eher an das Frühjahr denken. Rund 60 Teilnehmer bieten beim Markt ihre Waren feil, der erneut von Monika Döbele-Brandenstein organisiert wird.
Die evangelische Kirchengemeinde in Gersbach feiert das bereits traditionelle Stall-Weihnachtsfest in der Scheune von Ewald und Irmgard Sutter.
Die Senioren-Union hat zu einer Adventsfeier in „Georgs-Café“ eingeladen. Zu den Gästen, die Werner Schute begrüßen durfte, zählten Bürgermeister Dirk Harscher und der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Schneider.
Besinnlich und vorweihnachtlich zeigte sich die Stimmung am Eichener Weihnachtsmarkt rund um das Dorfmuseum. Insgesamt 16 Marktstände, die allesamt Kunsthandwerk, Leckereien und Originelles aus heimischer Produktion anboten, konnten Heidi Tschember und Janett Raetz vom Bruuchtumsverein Eie als Organisatorinnen präsentieren.
Auch in diesem Jahr organisiert der Christbaum-Verkauf in Langenau eine Art Weihnachtsbasar um das Gemeindezentrum. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Klängen des Musikvereins.
Mit virtuoser Stimm-Akrobatik und einer gehörigen Prise Humor begeisterte das A cappella-Quartett „Rock4“ aus den Niederlanden in der restlos ausverkauften St. Agathen-Kirche in Fahrnau. Veranstalter war die Konzertreihe „Akustik in Agathen“ um Bernhard A. Wehrle und Anja Lohse.
16. Dezember 2019
Den Bauausschuss beschäftigt der Stillstand auf der Baustelle des ehemaligen Sutter-Areals an der Hauptstraße. Zur Aufklärung trug Bernd Benz von der Bauverwaltung bei. Er teilte mit, dass mittlerweile der dritte Änderungsantrag auf dem Tisch liege. Mit Blick darauf habe ein Anwohner nun Einspruch gegen das Projekt eingelegt. Benz machte aber auch keinen Hehl daraus, dass die Stadt großes Interesse an einer vernünftigen Bebauung habe. „Wir wollen die Lücke endlich schließen“, betont er.
Unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt - zusammen für eine tolerante Gesellschaft“ feiern die Pfadfinder Schopfheims das 25-jährige Bestehen und holen das Friedenslicht in die Stadt.
Auch in diesem Jahr wird es ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Altstadt geben.
17. Dezember 2019
70 Jahre Friseurgeschichte und die gesamte berufliche Tätigkeit hat der Schopfheimer Intercoiffeur Dieter Zimmermann in einem Büchlein festgehalten, das er während einer Lesung und Feierstunde im Kleinen Saal der Stadthalle vorstellte.
26 Pakete im Wert von je 20,-- bis 30,-- Euro überbrachten Vertreter der Todtnauer „Schwarzwaldstraße gGmbH“ den Bewohnern im Dammweg als Weihnachtsgeschenk.
18. Dezember 2019
Von der Ausbildung bis zum Rentenalter in derselben Firma zu arbeiten, sei etwas Besonderes, meint Bürgermeister Dirk Harscher. Er zeichnet Georg Linsin, der seit 50 Jahren bei der Firma EKATO beschäftigt ist, obwohl er mit 66 Jahren längst hätte in den Ruhestand gehen können, aus. Fertigungsleiter Andreas Wöhrle von der Firma EKATO meinte, dass Linsin noch bei einer größeren Feier im Kreise der Mitarbeiter geehrt werde, da er heute nicht ins Rathaus kommen konnte.
Die vom Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterschriebene Urkunde konnten Thomas Mutter und Jürgen Wisniewski für ihre 40-jährige Tätigkeit bei der Firma EKATO entgegennehmen. Beide hatten 1979 ihre Ausbildung zum Maschinenschlosser begonnen.
19. Dezember 2019
Beeindruckt von Konzept und Engagement zeigte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger bei einem Besuch von zwei Einrichtungen der Michaelgemeinschaft - der Kaspar-Hauser-Schule in Raitbach sowie der vollstationären Unterbringung auf der Schweigmatt.
Die Baumaßnahmen der Flurneuordnung Gersbach sind bis auf den Forstweg in der Oberen Hasel und die Feinerschließungen der Feld- und Waldwege abgeschlossen, wird bei einer von 120 Teilnehmern besuchten Informationsveranstaltung der Flurneuordnungsdienststelle und dem örtlichen Vorsitzenden des Umlegungsverfahrens, Ralf Ühlin, dargelegt. Von den Ausführungskosten von insgesamt 6.121.043,-- Euro, so Projektleiter Matthias Klünder, kommt auf die Teilnehmer ein Kostenanteil von 240,-- Euro pro Hektar zu, was etwa den im Jahre 2004 prognostizierten Kosten entspricht. Die Umsetzung des Verfahrens litt zeitweise unter der Borkenkäfer-Dominanz und zuletzt den Auswirkungen des Sturmtiefs „Burglind“. Der Preisverfall bei Holz hat auch Auswirkungen auf die Holzbestandswerte. Die vorläufige Besitzeinweisung für die Feldlagen finden 2021 statt, die der Waldlagen ist schadholzbedingt noch nicht absehbar.
Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass vor 25 Jahren, am 19. Dezember 1994, die Umgehungsstraße zwischen Maulburg Ost und Fahrnau dem Verkehr übergeben werden konnte. Es hieß damals nach einer Bauzeit von sieben Jahren „Schopfheim atmet auf“.
Es ist amtlich: Die seit 2004 bestehende Tafel wird im kommenden Jahr mit der Diakonie einen neuen Träger finden. Der jetzige Trägerverein wird sich im Januar in einen Förderverein für die Tafel umbenennen. Der Grund besteht einzig darin, dass niemand mehr bereit ist, die Vorstandsarbeit für den bisherigen Verein mit all der zeitlichen Belastung zu übernehmen. Ein Vorstandsmitglied spricht davon, dass für jeden der drei Vorstände zwei Arbeitstage pro Woche nötig seien.
21. Dezember 2019
„Ein echter Glückstag“, so Andrea Walz, sei für sie und das Tagespflege-Team im Dietrich-Bonhoeffer-Haus ein neuer rollstuhlgerechter Kleinbus. Die Tagespflege der Curare gGmbH kann in diesem Bus neun Personen gleichzeitig transportieren.
Bürgermeister Dirk Harscher informiert, dass er den Vertrag mit der Beratungsfirma IWG aus dem Jahre 2018, die Ärzte nach Schopfheim vermitteln sollte, in beiderseitigem Einvernehmen teilweise aufgelöst habe. Das Unternehmen hatte den Auftrag, niederlassungswillige Ärzte zu vermitteln und sollte dafür eine Vermittlungsgebühr pro Arzt in Höhe von 20.000,-- Euro erhalten. Dieser Passus wurde nun aus dem Vertrag genommen. Die Stadt will sich selbst bemühen, Ärzte nach Schopfheim zu verpflichten.
10 Jahre besteht die Bürgerinitiative Innenstadt. Dr. Thomas Wieland und Jürgen Fremd, zwei Aktive der BI, übergaben vor zwei Tagen Bürgermeister Harscher einen Wunschzettel. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, die Verkehrsberuhigung der Hauptstraße und die bessere Lenkung des Durchgangsverkehrs durch konsequente Beschilderung auf die Umfahrungsmöglichkeiten zu lenken, endlich umzusetzen. Die BI geht davon aus, dass der Gemeinderat bei der nächsten Klausur-Tagung konkret über eine Umgestaltung des derzeitig angelegten Bus-Bahnhofes diskutieren. Außerdem könne man wegen Geldmangels aufgrund der laufenden Großprojekte wie dem Campus nicht gelten lassen.
Bürgermeister Dirk Harscher ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Cornelia Schrank ist bereits seit 45 Jahren bei der Stadt und derzeit in der KITA Hintermatt in Fahrnau beschäftigt.
23. Dezember 2019
In einer Feierstunde bei der Elektro-Firma Seger ehrt Geschäftsführer Bruno Seger den Auszubildenden Simon Hansel, der bei der Handwerkskammer Freiburg Kammersieger (bester Junghandwerker) im Bereich Elektroniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, wurde. Die Glückwünsche der Stadt überbrachte Bürgermeister-Stellvertreter Ehrenfried Barnet.
Die IG Pro Schiene mit Karl Argast, sie startet, so ist während der Jahreshauptversammlung zu hören, in ein Jahr, in dem es für ihn und sein Team nicht allzu viel Leerlauf geben werde. Schon im Januar gibt es ein Gespräch mit der Lörracher Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic, bei dem erste Möglichkeiten ausgelotet werden sollen, die S 6 auf der Wiesental-Strecke im 15-Minuten-Takt fahren zu lassen. Die IG will unter Anderem auch wissen, wie ihr Verein von der Bevölkerung wahrgenommen wird und Antworten dazu erhalten, in welche Richtung es in Zukunft gehen sollte oder besser werden müsste. Im Schulterschluss mit der neu gegründeten IG Pro Wehratal soll über die Wieder-Inbetriebnahme der Verbindung Schopfheim-Bad Säckingen gesprochen werden. Im Fokus steht neben dem 15-Minuten-Takt auch der teilweise zweigleisige Ausbau der Wiesental-Strecke von Haagen bis Schopfheim oder besser bis Fahrnau.
Fest gebucht hat das Trio „K24“ den Abend vor Heiligabend in St. Agathen. Seit Jahren musizieren die drei Kürnberger Josh Bauer, Florian Lüttner und Michael Schmidt, um sich aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit herauszuholen. Begleitet wurden sie vom Fahrnauer Bläser-Duo Jürgen Trefzer und Benjamin Brenzinger, die sich in diesem Jahr mit Tobias Hoyer und Gerald Blüss zu einem Bläser-Quartett verdoppelten. Die Klavier-Begleitung erfolgte durch Jennifer Sander und Lukas Strittmatter. Im zweiten Teil des Abends erzählte Josh Bauer noch eine besondere Weihnachtsgeschichte.
24. Dezember 2019
Der Musikverein Wiechs stimmt mit einem festlichen Musikvortrag auf den Heiligen Abend ein. Unterhalb des Rathauses spielt der Verein unter der Leitung von Jörg Wendland für die Menschen auf.
Es regnet - nur kurze Zeit blieb auch während den nächsten Weihnachtstagen der Regen aus.
Am heutigen Heiligabend findet bereits um 14 Uhr ein Weihnachtsgottesdienst im Georg-Reinhardt-Haus statt. Um 16 Uhr ist ein Gottesdienst für Groß und Klein in der evangelischen Stadtkirche, zur gleichen Zeit findet in Eichen eine Stall-Weihnacht mit Krippenspiel statt. Um 17 Uhr feiert man im Gemeindezentrum Langenau einen Weihnachtsgottesdienst. Die Christmette in der evangelischen Stadtkirche findet um 22 Uhr unter Mitwirkung der Kantorei statt. In dieser Christmette sprach Pfr. Martin Schmitthenner von der Sehnsucht, die in der Weihnachtszeit einen Raum bekomme. „Das Dunkle verschwindet an Weihnachten nicht, aber es gibt einen Ort, eine Zeit, die die Zeit aufnehme mit ihrer Dunkelheit und Helligkeit“, versichert der evangelische Seelsorger - Das Licht Gottes könne die Rettung in der Dunkelheit sein.
Die Mitternachtsmette in der katholischen Kirche wird um 22 Uhr begleitet von Orgelmusik und Flötenspiel. Dass in der Weihnachtsgeschichte Provokantes stecken könne, meinte Pfr. Michael Latzel. Er zeichnete das Bild des römischen Kaisers nach, der gottähnliche Verehrung für sich in Anspruch nahm und eines Gegensätzlichen, der ein wirklicher Heilsbringer war. Dies sei auch nicht im glanzvollen Rom geschehen, sondern fernab in der Provinz, im politisch unbedeutenden Nirgendwo. Die Frage stelle sich, ob auch wir uns wie die Hirten damals davon berühren lassen, ob wir begreifen, was dies auch für uns heute bedeutet, wenn Gottes Menschwerdung so abseits der öffentlich gesellschaftlichen Wahrnehmung, so abseits von Konsum und Glanz der Werbung geschehe.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sangen die Gäste beim offenen Weihnachtsabend im „Café Augarten“. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde, des Katholischen Vereins für soziale Dienste (SKM) und ein kleines Team von Schärers Au haben sich auch in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, mit Menschen, die alleine sind, Weihnachten zu feiern. Der Lollipop-Chor Eichen unter der Leitung von Agnes Waibel, Musikdarbietungen von Douglas Bruce und eine Andacht, die Dorothea Schaupp hielt, setzten alles daran, den Gästen Licht in die „stille Nacht“ zu bringen.
Der von der Schule Gersbach, dem Kindergarten, den Vereinen und Privatpersonen des Ortsteils gestaltete Advents-Kalender am Gersbacher Rathaus erstrahlt am heutigen Heiligabend in voller Pracht.
25. Dezember 2019
Am 1. Weihnachtsfeiertag predigte Dekanin Bärbel Schäfer von der Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, die selig und froh mache. In der katholischen Pfarrkirche St. Bernhard predigte Pfr. Michael Latzel zum griechischen Begriff „Logos“ im Johannes-Evangelium. Die Menschwerdung Gottes sei ein Geschenk und ein Auftrag an die Menschen. Es gelte, sich nicht hinter Nationalität und Reichtum zu verstecken, sondern Gnade zu leben, Barmherzigkeit zu wagen.
26. Dezember 2019
Es ist mittlerweile das 13. Mal, dass sich die beiden Musiker Hary de Ville und Thomas Scheytt unter dem Motto „Nix als Blues und Boogie“ zu Weihnachten im „Goldenen Löwen“ treffen und musizieren.
20 Jahre sind vergangen, seit der Sturm „Lothar“ an Weihnachten 1999 über die Stadt hinwegfegte und beispielsweise auch das Kreuz auf der evangelischen Stadtkirche abknickte.
27. Dezember 2019
Auch nach Weihnachten ist erneut eine Treibjagd angesetzt. Dieses Mal im Revier Schopfheim Dinkelberg. Das Gebiet zwischen der Dossenbacher Straße Schopfheim und Wiechs-Dossenbach ist das Zielgebiet. Es wird gebeten, aus Sicherheitsgründen dieses Gebiet nicht zu betreten.
Heute feiert das Unternehmer-Ehepaar Rolf und Dorothea Kuri das Fest der goldenen Hochzeit.
Der Verein „Phaenovum“ installiert mit dem Rolldach den letzten Teil des Rohbaues der Gersbacher Sternwarte.
28. Dezember 2019
Beide Tageszeitungen interviewen heute Bürgermeister Dirk Harscher und wollen seine Erfahrungen des ersten Amtsjahres wissen. Das Stadtoberhaupt zeigt sich zufrieden, aber - wie er meint - nicht mehr. Es sei noch einige Luft nach oben „...was ich besser machen könnte“, betont er. Dennoch sei er sehr motiviert und es mache ihm Spaß, allerdings müsse er sich daran gewöhnen, dass viele Dinge nur langsam vorangehen.
29. Dezember 2019
Die Badische Zeitung erinnert heute daran, dass vor 100 Jahren eine Mure beim Gasthof „Hirschen“ in Raitbach-Kehrengraben in die Tiefe schoss. In der Nacht vom 28. auf den 29. wurden die Dorfbewohner durch ein furchtbares Poltern aufgeschreckt. Auf einer Breite von 60 m war der Hang auf rund 120 m Länge abgerutscht. Verletzt wurde damals niemand.
Nachdem der Gastronom Hans Glöggler seine Weihnachtsparty wetterbedingt ausfallen ließ, schuf er nun einfach einen 5. Advent und feiert heute diese Party nach dem eigentlichen Fest. Viele Besucher zogen auf den Viehmarktplatz.
30. Dezember 2019
Ein Weihnachtsgeschenk für das Schopfheimer Rote Kreuz: Kurz vor Silvester konnte die Hilfsorganisation aus ihren bisher beengten Räumen in der Käppelenmatt in ein neues Domizil im Lusring umziehen. „Wir haben in den neuen Räumlichkeiten endlich WCs, freut sich der Vorsitzende und Bereitschaftsleiter des Ortsvereins, Simon Redling. Dass man sich über so etwas Selbstverständliches wie Toiletten freut, überrascht nicht, denn in den bisherigen Räumen gab es das nicht. Die neue Bleibe bietet etwa 1.000 qm Nutzfläche. Alle Fahrzeuge haben in dem ehemaligen Autohaus bequem Platz.
31. Dezember 2019
Der ehemalige Schopfheimer Journalist des Markgräfler Tagblattes Markus Bäuchle, der vor einigen Jahren nach Irland auswanderte, war in der Heimat und beschreibt in einem größeren Artikel der Tageszeitung die Veränderungen, die er wahrgenommen hat und dass ihn dies mit Trauer erfülle. Der Flächenfraß, so meint er, kenne keine Grenzen.
Bürgermeister Dirk Harscher wendet sich in einem Neujahrsgruß an alle Einwohner der Stadt. Er erinnert noch einmal an sein erstes Amtsjahr und die dabei gesetzten, spannenden Ziele. Von ganzem Herzen wünscht er auch im Namen der Stadtverwaltung der Bevölkerung ein glückliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2020.
Ein musikalisches Feuerwerk zündet Christoph Bogon an den beiden Orgeln der Stadtkirche. Der Andrang zur bereits zur Tradition gewordenen musikalischen Verabschiedung eines Jahres war groß.
Die CDU trifft sich im „Kranz“ zum jährlichen Silvester-Hock. Sascha Schneider, der Ortsverbandsvorsitzende, freute sich über die fünf Mitglieder der CDU im Stadtrat. Allerdings will er nicht verhehlen, dass die CDU sich einen CDU-Bürgermeister gewünscht habe und wenigstens einen Sitz im Gemeinderat mehr erhoffte. In seinem Ausblick war die Ärzteversorgung ein wichtiges Thema. Ute Zeh, die Fraktionsvorsitzende, betonte in ihrem Überblick den immer geringer werdenden Handlungsspielraum im städtischen Haushalt. Es müssten zahlreiche freiwillige Leistungen hinterfragt werden, so Ute Zeh weiter. Der Steuererhöhung habe man, nachdem 15 Jahre lang keine derartigen Erhöhungen erfolgt seien, angesichts der finanziellen Lage zugestimmt. Sie sieht in Zukunft ein Parkhaus in zentraler Lage und verwies darauf, dass im kommenden Jahr die Fraktion darauf dränge, dass es im Schwimmbad vorangehen müsse. Marianne Zabel, die neu in den Kreistag gewählt wurde und dort in neun Ausschüssen vertreten ist, berichtete über eine sehr arbeitsintensive und spannende Zeit. Werner Schute informierte über das Programm der Senioren-Union. Sascha Schneider nahm schließlich gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster die Ehrung verdienter Mitglieder vor. Seit 40 Jahren gehören Hans Glöggler und Klaus Erles der Partei an. Geehrt wurde Klaus Fleck für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Fleck meinte in seinen Dankesworten, er sei nie populistisch gewesen und habe sich stets klar positioniert. Dazu meinte Armin Schuster: „Wir müssen Meinungen austauschen, auch wenn es weh tut“. Fleck meinte, er lese gerne Beschlussvorlagen für den Gemeinderat auf der Homepage der Stadt. Mit Kopfschütteln quittiere er allerdings, wenn es heiße: „Ein Beschluss wird in der Sitzung erarbeitet“. „Das ist gar nichts, denn das heißt, dass die Verwaltung meinungslos ist“, betont der Alt-Bürgermeister. „Sie haben der CDU in Schopfheim ein Gesicht gegeben“, so Armin Schuster über Klaus Fleck. Schließlich bedankte sich der Abgeordnete bei Dr. Günter Zabel, der aus beruflichen Gründen verhindert war, für seine Tätigkeit. Dr. Zabel war von 1994 bis 2019 25 Jahre lang im Kreistag. Darüber hinaus erwähnt er, dass Zabel als Arzt zusammen mit seiner Frau Marianne über 50 Auslandseinsätze für Interplast Germany geleistet hat. Ute Zeh meinte aufgrund der anstehenden Großprojekte, dass es die CDU für dringend notwendig ansehe, dass sich die Stadt um einen technischen Beigeordneten bemühe.
Kein Zündstoff steckte im zweiten Jahr des Böllerverbots in der Altstadt. Polizeirevierleiter Christoph Dümmig meinte, es habe - wie im Vorjahr - nichts zu beanstanden gegeben, auch keine Brände oder andere Einsätze der Feuerwehr.