
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
was für ein Déjà‑vu… Bei einem Déjà‑vu hat man bekanntlich das Gefühl, dass man ein und dieselbe Situation schon einmal erlebt hat. Genau so fühlt es sich aktuell an, wenn man die Corona‑Lage Ende 2020 mit der Lage Ende 2021 betrachtet.
Wir sind weiterhin in der wohl schwierigsten und herausforderndsten Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach wie vor sind unsere normalen Tages‑ und Lebensabläufe immer noch weit davon entfernt, wie wir sie noch Ende 2019 und Anfang 2020 gekannt haben.
Kaum jemand hätte erwartet, dass wir gegen Ende 2021 nochmals in eine so ernste Lage wie in der Adventszeit 2020 geraten würden, aber die aktuell hohen Infektionszahlen machen weitere Einschränkungen unumgänglich. Stimmen, welche in den etwas entspannten Sommermonaten vor einer vierten Welle gewarnt haben, wurden nicht im nötigen Umfang warnend aufgenommen.
Das Impftempo stockte nach den warmen Monaten erheblich, wohl auch weil die großen und gut ausgestatteten Impfzentren nicht mehr in diesem Umfang weiterbetrieben wurden. Eine vorausschauende Strategie für weitere Impfungen und die Vielzahl von Auffrischungsimpfungen gab es anfangs nicht. Große Impfzentren wurden zurückgebaut. Erst ab Herbst 2021 wurde beim Impfen wieder Fahrt aufgenommen.
Eine neue Virus‑Mutation, die „Omikron‑Variante“, die eine Vielzahl ansteckender ist als die Delta‑Variante, wurde im letzten Quartal auch in unserer Region nachgewiesen und stellte uns gegen Ende des Jahres vor zusätzliche Herausforderungen.
Mit Blick auf die starke Ausbreitung dieser neuen Variante in Europa müssen wir davon ausgehen, dass sich die Coronamaßnahmen weiter verschärfen.
Impfaktionen und Erfolge in Schopfheim
Auch im Herbst 2021 ist festzustellen, dass unsere Impfquote in Deutschland immer noch nicht hoch genug ist, um eine Eindämmung der Pandemie zu erreichen.
Einen positiven Impuls gab es in den letzten Wochen des Jahres bezüglich Impfungen, hier wurde deutlich Schwung aufgenommen, vor allem Auffrischungsimpfungen wurden im großen Stil nachgefragt.
Weiter wird wichtig sein, die Menschen, die bezüglich Impfungen noch unsicher sind mit einheitlichen Aufklärungsprogrammen abzuholen und somit Ängste und Bedenken auszuräumen.
Die Stadt Schopfheim hat sich in den letzten Wochen bezogen auf Impfungen gut aufgestellt. An zwei Wochenenden im Dezember 2021 wurden alleine in der Stadthalle Schopfheim weit über 6.500 Menschen geimpft. Zusätzliche Impfmöglichkeiten gab es durch niedergelassene Ärzte in unserer Verwaltungsgemeinschaft. Zusätzlich bietet das mobile Impfteam des Landkreises Lörrach, welches jeweils mittwochs 14‑täglich in der Stadthalle vor Ort ist, unbürokratisch Impfungen an.
Hierfür ein herzliches Dankeschön an alle Ärzte, den Mitarbeitern des mobilen Impfteams und dem gesamten Fachpersonal für ihr Engagement. Weiter ein herzliches Dankeschön an das DRK Schopfheim und das THW Schopfheim für die jederzeit großartige Unterstützung.
Nur durch ein Zusammenspiel aller Kräfte war eine solche Schlagzahl an Impfungen auf unserer Gemarkung möglich.
Wirtschaftliche und kulturelle Folgen der Pandemie
Leider geht die andauernde Pandemie nicht spurlos an unserer Markgrafenstadt vorbei.
Große Teile unseres Einzelhandels, der Gastronomie, Dienstleistungen und die Vereins‑ und Kulturlandschaft haben spürbare Einschnitte zu verzeichnen und leiden sehr unter diversen Auflagen.
Große Besuchermagnete mit diversen Veranstaltungen auch unter Beteiligung von vielen örtlichen Vereinen konnten auch dieses Jahr nicht stattfinden.
Ab August, mit Blick auf die Herbst‑ und Wintermonate, hagelte es flächendeckend täglich Absagen.
Bauprojekte und Stadtentwicklung
Auch in dieser schwierigen Zeit sind wir in der Stadt Schopfheim bei einigen Themen weitergekommen.
Ich möchte hier einen kurzen Überblick über selektive Vorhaben geben:
Beim Schulcampus schreiten die Bauarbeiten voran, das Gebäude des Schulneubaus wurde fertiggestellt und wird aktuell von Schülern der Friedrich‑Ebert‑Schule (FES) temporär genutzt. Durch diesen Umzug der Schüler können Sanierungsarbeiten im Bestandsgebäude der FES stattfinden, ohne dass der Unterricht durch Baulärm gestört wird.
Der Umzug der Johann‑Peter‑Hebel‑Schule von der Altstadt in den Neubau wird nach Fertigstellung des Umbaus/Sanierung der FES vollzogen.
Die gesamte Situation im Baugewerbe belastet auch weiterhin unsere vielen Bauprojekte in unserer Markgrafenstadt. Lieferengpässe und dadurch große Verzögerungen und sehr hohe Preiserhöhungen machen einen normalen Bauablauf nur schwer berechenbar. Oftmals können diverse Zeitpläne nicht mehr eingehalten werden. Eine noch nie da gewesene Situation im Bausektor stellt die Stadt Schopfheim vor ständige Herausforderungen.
Bei unseren Uehlin‑Häusern liegt jetzt die Abbruchgenehmigung vor und die Stadt Schopfheim ist auf der Suche nach einem Investor fündig geworden, welcher an der strategisch wichtigen Stelle Mehrwert schafft und architektonisch ein Gebäude plant, welches sich in das Gesamtensemble gut einfügt.
Weiter ist uns gelungen, zusammen in dieser Zeit ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) und ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu beauftragen. Ein wichtiger und richtiger Schritt, gemeinsam mit einer aktiven Bürgerbeteiligung unsere Markgrafenstadt langfristig für alle Player wettbewerbsfähig zu machen.
Im Jahr 2022 werden wir gemeinsam diesen wichtigen Prozess starten.
In diesem Zusammenhang freut es mich, dass es uns dieses Jahr gelungen ist, den Verein „SCHOPFHEIM Aktiv“ zu installieren, welcher bei einer zukunftsfähigen Ausrichtung unserer Markgrafenstadt eine wichtige Rolle spielen wird.
Weiter hat die Stadt Schopfheim seit Mai 2021 wieder einen Beigeordneten. Die Stelle wurde mit der Person von Herrn Eddi Mutter als Technischer Beigeordneter und Fachbereichsleiter Bau und Technik besetzt.
Klimawandel, Hochwasser und Präventionsmaßnahmen
Die klimatischen Auswirkungen machen sich nun seit einigen Jahren auch in Schopfheim bemerkbar. Hier möchte ich einen Blick auf unseren Stadtwald richten, der mittlerweile auch enorme Schäden durch Trockenheit vorzuweisen hat. Neben Fichten‑ sind nun auch Buchenbestände betroffen, welche durch vermehrt heißere Sommermonate und dadurch viel zu wenig Niederschlag in diesen Zeiträumen betroffen sind.
Ein anderes Bild hat uns die Niederschlagssituation zu Beginn des Jahres 2021 gezeigt. Durch tagelange Regenfälle und Schneeschmelze war ein Hochwasser an der Kleinen und Großen Wiese von fast einer Woche zu verzeichnen. Noch nie gab es eine so lang anhaltende Hochwassersituation an unseren Gewässern. Anfang Februar ereigneten sich durch diese ergiebigen Regenfälle ein Erdrutsch in einem gestandenen Wohngebiet auf dem Altig und weitere Erdbewegungen am Entegast. Nur durch viel Glück kamen keine Menschen zu Schaden.
Die Stadt Schopfheim muss und wird zeitnah weitere Maßnahmen in die Wege leiten, um die Risiken von Großschadensereignissen wie Hochwasser und Starkregen zu begegnen.
Diese Szenarien in unserer Markgrafenstadt sind eindeutig auf die klimatischen Veränderungen zurückzuführen.
Ein Starkregen‑Monitoring wird zusammen mit umliegenden Kommunen unserer Verwaltungsgemeinschaft in Angriff genommen.
Hochwasserm Maßnahmen im Kleinen Wiesental, sprich in Enkenstein und Langenau, sollen realisiert werden. Hierfür haben wir in unserem Haushalt die entsprechenden Gelder berücksichtigt.
Dank, Ausblick und Schlusswort
Dies ist nur ein kurzer Abriss auf die vielen Themen, welche in unserer Markgrafenstadt und in unseren Teilorten anstehen. Und dazu noch eine andauernde Pandemie, welche Verwaltung und die gesamte Bürgerschaft weiterhin sehr beschäftigt und belastet.
An dieser Stelle möchte ich gerne einen herzlichen Dank an unsere Bürgerinnen und Bürger von Schopfheim aussprechen.
Sie alle gehen mit einer ganz großen Mehrheit vorbildlich durch die schwierige Zeit, welche uns jetzt seit fast zwei Jahren fesselt.
Sie haben mit Ihrer Solidarität und dem Umsetzen der Corona‑Regelungen dazu beigetragen, dass wir einheitlich gegen dieses Virus vorgehen.
Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam gestärkt aus dieser Krise gehen werden und rufe Sie weiter zur Vorsicht und Mithilfe auf.
Dankeschön an die vielen Menschen, welche in der schweren Zeit in diversen Branchen täglich an ihr Belastungslimit gehen, um unseren Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in der wärmeren Jahreszeit 2022 eine hoffentlich dauerhafte Entspannung der Situation erfahren.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich gerne an Herrn Strütt richten, der wieder ein interessantes Nachschlagewerk zusammengestellt hat. In der vorliegenden Chronik wird wie in den Vorjahren schnell und kompakt das Stadtgeschehen in unserer Markgrafenstadt abgebildet.
Ihnen allen viel Freude beim Lesen!
Ihr Dirk Harscher, Bürgermeister
01. Januar 2021
Wenn auch die vergangene Nacht ruhig verlief, wie die Polizei berichtet, gibt es bereits weitere Corona-Fälle zum Jahresbeginn. Der Landkreis meldet 3 weitere Todesfälle und 73 neue Infektionen mit dem Virus. Die Zahl der Verstorbenen stieg damit auf 152 an, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 184,2. Zu Beginn des Jahres befinden sich 390 Menschen in Quarantäne, 138 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, 5 mehr als am Vortag, 14 Patienten bzw. Infizierte sind auf der Intensiv-Station, 12 davon werden beatmet. Eine sehr, sehr unschöne Auftakt-Bilanz in ein neues Jahr.
In einem Interview in der Badischen Zeitung spricht Landrätin Marion Dammann davon, dass man im Landkreis unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit nichts falsch gemacht habe. „Leider mussten wir jedoch feststellen, dass die Regeln des teilweisen Lockdowns gerade im privaten Bereich nicht die Akzeptanz gefunden haben, die nötig gewesen wäre“, betont sie. Wenngleich viele meinten, der Einkaufstourismus in die angrenzende Schweiz oder aus der Schweiz sei schuld an dieser Entwicklung, so Dammann, sei sie da sehr vorsichtig. Wäre der Einkaufstourismus der entscheidende Faktor, dann müsste auch der Landkreis Konstanz höhere Inzidenzen haben. „Dies ist aber nicht der Fall. Andere Landkreise in Baden-Württemberg, die schwer betroffen sind, haben weder eine Grenzlage noch sind sie sonderlich urban“, meint Marion Dammann weiter.
05. Januar 2021
Der traditionelle Dreikönigs-Hock bei der SPD fällt in diesem Jahr Corona-bedingt aus.
Die Bundesregierung und die Landes-Ministerpräsidenten haben heute neue Maßnahmen nach Ablauf der derzeitigen Lockdown-Anordnungen, die bis zum 10. Januar gelten, beschlossen. Ab Montag, den 11. Januar, bis zum 31. Januar gelten die bisherigen Maßnahmen weiter, auch die Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen. Es muss die Pandemie soweit angegangen werden, dass die 7-Tage-Inzidenz mindestens auf 50 sinkt, wird betont. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den Krankenhäusern erhalten bleiben. Für Landkreise, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 200 liegt, wird es Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit geben. Dort darf man sich dann nur noch 15 km vom Wohnort entfernen. Neu für die ganze Republik ist aber, dass nur noch 1 nicht zum Haushalt gehörende Person sich in diesem aufhalten darf.
07. Januar 2021
Nun sind 164 Menschen aus dem Kreis Lörrach in Zusammenhang mit Corona verstorben. Der Landkreis meldete 3 weitere Todesfälle sowie 36 Neu-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 127 ab.
Mit beiden Händen zog Glücksfee Melanie Baldamus die Gewinner der Weihnachtsaktion des Gewerbevereins. Der Berg der Glückslose war in diesem Jahr nicht so groß wie in den vergangenen. Den Hauptgewinn zog die Dreijährige für Fritz Schleith.
Der Fußball-Kreisligist SV Schopfheim hat den Trainer-Posten neu besetzt. Jörg Nägelin (40) folgt auf das Interims-Duo Hanspeter Osswald und Burak Asik, die nach der Trennung von Daniel Schulz im September bis zur Winterpause eingesprungen waren. Nägelin war zuletzt als DFB-Stützpunkt-Trainer tätig.
Die Sternsinger besuchen Bürgermeister Harscher, der sie im Rathaus-Saal begrüßt.
08. Januar 2021
Bürgermeister Harscher berichtet über die gestiegene Zahl der Viruserkrankten in Schopfheim. Seit Beginn des zweiten Lockdowns am 16. Dezember 2020 steckten sich in der Markgrafenstadt 260 Menschen neu an. 448 Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Seit Anfang Oktober haben sich somit 478 Schopfheimerinnen und Schopfheimer mit COVID-19 infiziert. Harscher informiert auch darüber, dass der Corona-Stab der Stadtverwaltung im neuen Jahr erstmals getagt hat und sich mit den neuesten Bundes- sowie Landesbeschlüssen beschäftigte. Gesprächsbedarf lieferte vor allen Dingen die Ankündigung des Ministerpräsidenten, wonach Grundschulen ab dem 18. Januar wieder öffnen sollen (sofern die Inzidenz-Werte dies zulassen). Dessen ungeachtet will die Stadt ab kommender Woche ihre Notbetreuung an den Schulen und Kindergärten in gewohntem Umfang aufrecht erhalten. Einen kleinen Dorn im Auge sieht die Verwaltung im Wintersport in Gersbach. Den Spaß wolle man zwar niemandem verbieten, allerdings sollte man dennoch auf die Abstandsregeln achten, so der Bürgermeister.
5 weitere an COVID-19 erkrankte Personen sind im Landkreis verstorben. Dabei handelt es sich um 1 Person über 70 Jahre und 3 über 80 Jahre alte Personen. Eine Person war über 90 Jahre alt. 48 Neu-Infektionen wurden zudem gemeldet.
Obwohl das Kreis-Impfzentrum in Lörrach startklar ist, wird es erst am 22. Januar eröffnet. Der Impfstoff sei anderweitig verplant.
09. Januar 2021
Ute Zeh, Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat, will ihr Mandat niederlegen. Einen entsprechenden Antrag hat die 55-Jährige bereits an den Gemeinderat gerichtet. In der Fraktion soll Jeannot Weißenberger ihr als Sprecher folgen. Ihren Platz im Gemeinderat kann Mark Leimgruber als Nachfolger einnehmen.
10. Januar 2021
Die Badische Zeitung portraitiert heute den Organisten und früheren Bankangestellten Douglas Bruce, der seit 10 Jahren in der Markgrafenstadt lebt. Der aus Perth stammende Schotte ist seit der Kindheit fasziniert von der „Königin der Instrumente“. Mit 16 begann er mit dem Orgelunterricht, nachdem er zuvor das Klavierspielen erlernt hatte. Von 1965 bis 1974 lebte und arbeitete er in der Britischen Metropole, bevor er in die Schweiz umsiedelte und in Basel eine Stelle bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich antrat. Nach fast 30 Jahren in der Finanzbranche widmet sich Bruce seit 2001 vollauf seiner musikalischen Laufbahn als Organist.
11. Januar 2021
Der Landkreis meldet 2 neue Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 174. Gleichzeitig werden 27 Neu-Infektionen COVID-19 gemeldet. Die 7-Tage Inzidenz steigt auf 144,9. In Krankenhäusern werden derzeit 149 Kreisbewohner mit COVID-19 behandelt. Von 9 Intensiv-Patienten müssen 8 beatmet werden.
Das Schopfheimer Senioren-Büro hilft Senioren bei der Buchung und ggf. Vermittlung eines Fahrdienstes zum Impf-Zentrum nach Lörrach-Haagen.
12. Januar 2021
Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz wird heute abgebaut, jedoch bleibt der Stamm mit der Tannenspitze stehen. Er verkörpert nun einen verkleinerten „Aruba“-Narrenbaum.
Weiß und wunderbar ist die Landschaft in Gersbach. Die Parkplätze am Rodelhang beim Info-Pavillon und in Schlechtbach waren zwar gut besucht, aber es gab aus Sicht der Polizei keinen Grund für Beanstandungen, erklärte deren Pressesprecher.
Ein 82-jähriger Mann ist bei einem Lkw-Unfall an der B 518 ums Leben gekommen. Er kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer Böschung und verstarb noch am Unfallort. Schneeglätte scheide aber als Unfallursache aus, da die Straße gestern Montagabend frei gewesen sei.
Das Evangelische Sozialwerk Wiesental hat sich in einem Neubau-Komplex mit vier Häusern der Wohnbau Am Eisweiher in Schopfheim das komplette Erdgeschoss eines Gebäudes gesichert. Dort bietet die kirchliche Einrichtung nun eine Wohngemeinschaft für alte Menschen bei ambulanter Betreuung rund um die Uhr an. Im zweiten Anlauf startet Am Eisweiher nun das innovative Wohnprojekt des Sozialwerkes. In dieser Woche ziehen die ersten Mieter ein, 7 der 10 Zimmer sind vergeben. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagt Claudia Rümmele, Koordinatorin des 10-köpfigen Betreuungsteams. Der jüngste Bewohner ist gerade 58 Jahre alt, die älteste Bewohnerin 84. Die Curare-Geschäftsführerin Pia Maria Späth berichtet darüber, dass es Aufgabe eines Mietergremiums sei, Bilder, Blumen und weitere Dekorationen anzuschaffen. Die Bewohner entscheiden daher selbst, wie es in ihrer neuen Wohnumgebung aussehen soll.
7 weitere Todesfälle gibt es in Zusammenhang mit COVID-19 neu zu registrieren. Es handelt sich, so das Landratsamt, um 2 über 90-jährige Personen, 2 über 80-jährige und 1 über 70-jährige Person. 1 Person ist über 60 und 1 über 40 Jahre alt. 37 Neu-Infektionen kommen hinzu.
13. Januar 2021
Die katholische Pfarrgemeinde teilt in ihrem neuen Pfarrblatt mit, dass in Schopfheim im vergangenen Jahr 12 Taufen stattgefunden haben, 20 Erstkommunionen und 36 Bestattungen. 41 Menschen sind aus der Kirche ausgetreten, eine Person bat um Wiederaufnahme. Eheschließung gab es kirchliche im vergangenen Jahr in Schopfheim keine. Neben diesen Zahlen sind dann auch noch die weiteren Zahlen von Steinen-Höllstein und Hausen i.W, die zur Seelsorge-Einheit gehören aufgeführt. Anmerkung der Redaktion: Vielleicht muss man die Zahlen auch unter dem Aspekt von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen betrachten.
14. Januar 2021
Die Stadtbibliothek ist aufgrund der Corona-Verordnung zwar bis auf Weiteres geschlossen, dennoch bietet sie einen kostenlosen Abhol-Service an.
Die Obdachlosen-Unterkunft im Dammweg ist offenbar in einem maroderen Zustand als bisher bekannt war. Die beiden baracken-artigen Gebäude seien so durchgefault, dass nicht nur Schimmel, sondern sogar große Waldpilze dort gedeihen. Ofensichtlich hat ein Wasserschaden das Haus abrissreif gemacht. Acht Bewohner müssen umquartiert werden.
Es schneit. In der Innenstadt liegt Schnee, auf den Höhen hat es schon lange nicht mehr so geschneit wie jetzt.
Der Bauausschuss verhandelt die Umwandlung des früheren Rietschle-Bürohauses in ein Praxis-Zentrum. Die Gemeinschaftspraxis Gürtler/ Lambert aus Hausen will dort einziehen. Im Gebäude soll es zwei ärztliche Praxen geben. Im 2. und 3. Stock entstehen Wohnungen.
Die aktuelle Winter-Lage bedeutet doch einige Einschränkungen: So sind aktuell mehrere Straßen gesperrt, u.A. die Bundesstraße 518 von Schopfheim nach Bad Säckingen. Die Polizei meldet zahlreiche Unfälle und beim Zugverkehr kommt es zu Verspätungen. So fährt die S-Bahn derzeit zwischen Schopfheim und Zell nicht. Feuerwehren und Straßenmeistereien sind auf vielen Straßen im Einsatz, um umgestürzte Bäume wegzuräumen.
43 Neu-Infektionen lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 139,3 steigen. Die tägliche Bilanz weist außerdem 3 weitere Todesfälle auf. 2 Verstorbene sind über 80 und 1 verstorbener Mensch ist über 100 Jahre alt geworden.
15. Januar 2021
Von heute an kann man den Bergbrunnen-Skilift in Gersbach für max. eine Stunde mieten. Er darf gleichzeitig von fünf Skifahrern benutzt werden. Es gelten auch hier allgemeingültige Corona-Regeln. Die fünf Personen müssen, um den Skilift nutzen zu können, einem Haushalt angehören mit höchstens einer Person, die nicht dazu gehört.
In der Innenstadt liegen gut 20 bis 25 cm Schnee. Gersbach ist eine wahre Winterpracht.
16. Januar 2021
Während sich sehr viele Menschen über den derzeitigen Winter freuen, ist dies für Berufspendler oder Schneeschipper eher ein Gräuel. Die Feuerwehr hat auch alle Hände voll zu tun, ebenso wie der städtische Bauhof, der mehr oder weniger im Dauereinsatz ist. Der Neuschnee von gestern morgen in Gersbach, der zu beseitigen war, betrug 75cm Höhe, wie Bauhofleiter Stefan Wetzel berichtet. Von Donnerstag bis gestern Freitag hatte die Feuerwehr 27 Einsätze hinter sich, wie Kommandant Steffen Hofmann zu berichten weiß.
In einem Interview in der Badischen Zeitung meint Bürgermeister Harscher, dass das 1. Quartal in Sachen Corona noch einmal richtig hart werden wird. „Es stehen uns bis mindestens April harte Monate bevor und Durchhalten ist angesagt“, meint er. Kritisch werde es, wenn es im Juni oder Juli noch immer Einschränkungen gäbe. Im Moment schafften es die Vereine noch gut, ihre Mitglieder bei Laune zu halten, meint er. Wenn im Sommer alles wegbrechen sollte wie z.B. erneut das Städtli-Fest, Konzerte usw. kippe vielleicht die Stimmung, befürchtet das Stadtoberhaupt. Das Rathaus selbst sei gut aufgestellt, die Hybridsitzungen in der Stadthalle sollten beibehalten werden. Zu den Finanzen meint er, dass schon im ersten Halbjahr herauszufinden sei, wo die Stadt konkret sparen könne. „Wir müssen schneller in die Gänge kommen, damit wir schon vor den Sommerferien wissen, wohin die Reise geht. Die Einschnitte werden tief sein, meint Harscher. Ob der Schul-Campus die 40-Millionen-Marke sprengen werde, weiß er noch nicht. Er hoffe jedoch, dass dies nicht so sei. Die Kosten liegen jetzt bei mehr als 36 Mio. Wie es am Ende 2021 aussehen könnte, will der Redakteur Nicolai Kapitz vom Stadtoberhaupt wissen. Dieses betont: „Ich hoffe, dass unsere Gastronomen, unser Gewerbe, unsere Unternehmen und natürlich unsere Bürger das Jahr gut überstehen und dass wir 2022 unser normales Leben zurückbekommen und wieder voll durchstarten können.“
17. Januar 2021
Auch am heutigen Sonntag meldet das Landratsamt 2 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Dies lässt nicht nur die Todesfälle auf 188, sondern auch die 7-Tagge-Inzidenz erneut ansteigen. Sie beträgt nun 119,6. 28 Neu-Infektionen werden außerdem gemeldet. Im Krankenhaus werden 144 COVID-19-Patienten behandelt. Von 10 Intensiv-Patienten müssen 7 beatmet werden.
18. Januar 2021
In und um Schopfheim ist unter Bäumen Vorsicht geboten. Im Wald herrscht Lebensgefahr. In der Stadt beseitigt die Stadtgärtnerei Gefahrenstellen, die durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste entstanden sind. Im Entegast haben die Schneemassen mehrere Bäume geknickt, die nun erst beseitigt werden müssen.
Wenn in der kommenden Woche die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr stattfindet, gilt es erneut Verteuerungen beim Schul-Campus zu akzeptieren.
19. Januar 2021
Der Bergbrunnen-Lift in Gersbach war über das ganze Wochenende ausgebucht. Wie bereits mitgeteilt, konnte man den Lift jeweils für 1,5 Std. mieten.
Es wurde kein Schneemann, wie man ihn überall sieht. In Raitbach hat die Familie Honeybone-Bächle einen Oktopus aus Schnee geformt. Sie nennt ihre Skulptur „Snoktopus“, quasi einen Schnee-Kraken.
20. Januar 2021
Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Waldshut-Tiengen hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt, der im vergangenen Jahr bei einer größeren Anzahl von Behörden und Zeitungen die Briefkästen beschmiert und mit Abfall befüllt hat.
Für kommenden Dienstag rechnet das städtische Tiefbauamt mit einigen leichten Überschwemmungen, da Tauwetter einsetzen soll.
Im BZ-Interview spricht Schopfheims CDU-Vorsitzender Sascha Schneider über die Wahl Armin Laschets zum neuen Bundesvorsitzenden und darüber, wie er Friedrich Merz bewertet. Er meint: „Herr Laschet ist mehr der fürsorgliche Vater. Gerade in Corona-Zeiten, wo es viele wirtschaftliche Probleme gibt und Frage zu klären gilt, wäre Friedrich Merz auch ein fundierter Kandidat gewesen.“ Heute meldet der Landkreis 65 NeuInfektion mit COVID-19. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 99,5 pro 100.000 Einwohner. Der Wert unter 100 war letztmals am 29. Oktober erreicht worden. Daneben werden 2 weitere Todesfälle gemeldet, 1 Person war über 80 Jahre alt. Von den 120 derzeit in Krankenhäusern behandelten COVID-19-Patienten liegen 10 auf einer Intensiv-Station, 8 davon müssen beatmet werden.
Die Nachfrage nach Impfterminen im Landkreis Lörrach ist hoch, der Impfstoff jedoch knapp. Die Landrätin meint, dass sich viele bereits am Freitag, wenn das Kreis-Impfzentrum mit dem Impfen beginnen wird, gegen Corona impfen lassen wollen. Die Landrätin bat die Bürger in den kommenden Wochen um Geduld, bis mehr Impfstoff verfügbar ist. Auf die Terminvergabe, die unter einer bekannten Rufnummer oder im Internet möglich gemacht werden kann, hat der Landkreis jedoch keinerlei Einfluss.
Die Bundeskanzlerin beschloss zusammen mit den Landes-Ministerpräsidentinnen und -präsidenten eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar. Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Beschlüsse in seinem Land umsetzen, aber vor allem bei KITAS und Schulen möglicherweise ab dem 01. Februar vorsichtig Schritt für Schritt wieder öffnen, wenn die Infektionslage dies zulässt. Weiterführende Schulen und Berufsschulen sollen dem Regierungschef folgend in jedem Fall geschlossen bleiben. Nach Einschätzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die geplante Öffnung ab Februar angesichts fehlender Schutzmasken und mangels Personal nicht umsetzbar.
In 53 Tagen wird der Landtag für die nächsten fünf Jahre gewählt. Im Wahlkreis Lörrach bewerben sich dafür 13 Wahlvorschläge, einer mehr als 2016. Am Dienstag hat der Kreiswahlausschuss alle Vorschläge zugelassen. Darunter sind die fünf im Landtag vertretenen Parteien (GRÜNE, CDU, AfD, SPD und FDP sowie Die Linke und 7 Splitter-Parteien, die als nicht im Landtag vertretene Parteien Unterstützer und Unterstützerinnen nachweisen mussten. Als Kandidaten treten u.A. der frühere Schopfheimer Bürgermeister Christof Nitz für die CDU und die Studentin Samira Böhmisch von der Klima-Liste an.
Die Bilanz des Weihnachtsgeschäfts ist ernüchternd. Der Einkaufstourismus bricht ein, das zeigt eine Umfrage der Badischen Zeitung im Kreis Lörrach. Die IHK Hochrhein-Bodensee spricht von einer „prekären Lage“. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Claudius Marx meint: „Das Weihnachtsgeschäft ist ausgefallen“. So haben sich die Hoffnungen zerschlagen, etwas von den Einbußen des Herbstes wieder einzuholen. Ein Viertel der Einzelhändler sei in den kommenden drei Monaten in seiner Existenz bedroht, betont der Hauptgeschäftsführer weiter. Für den Schopfheimer Gewerbeverein kann Stefan Klever vor allem vom Mode-und Schuhhandel berichten, der besonders gelitten habe.
21. Januar 2021
Stillstand beim Dauerthema „Innenstadt-Aufwertung“ kritisiert die BI „Attraktive, verkehrsfreie Innenstadt“ in einer Pressemitteilung. Bürgermeister Harscher räumt auf BZ-Nachfrage ein, dass 2020 wegen Corona vieles liegengeblieben sei. Er kündigt jedoch Taten an. Noch in diesem Jahr soll die Hauptstraße mit kleinen „Schikanen“ – wie er sagt – für den Autoverkehr unattraktiver werden.
Die Jahresbilanz 2020 von Bibliotheksleiterin Katja Benkler steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die Ausleihzahlen beliefen sich auf 111.918 verglichen mit dem Vorjahr, als es noch 162.239 Ausleihen waren. Die Einbuße beträgt fast 31%. Anders als erwartet, hat das Online-Ausleihangebot keinen größeren Zuwachs verzeichnet. Die Ausleihe stieg von 13.055 im Vorjahr auf 15.090, was wiederum nur 16% entspricht.
Bürgermeister Harscher hofft, in sechs bis acht Wochen zu wissen, ob die Stadt grünes Licht zum Abbruch der Uehlin-Häuser bekommt.
Unermüdlich ist der Bauhof damit beschäftigt, Schneeberge aus der Innenstadt zu entfernen und die Verkehrsfläche wieder frei zu räumen. Der Schnee wird zum Parkplatz des Schwimmbades transportiert, wo er nach und nach abtauen kann.
22. Januar 2021
Das vorgenommene Ziel der Energie-Bilanz hat die Stadt nicht ganz erreicht, wie dem Gemeinderat mitgeteilt wird.
Ab kommendem Montag bleibt das Rathaus für jeden Publikumsverkehr wieder geschlossen.
Friedrich Albes, früherer Behinderten-Beauftragter der Stadt und zugleich Vorsitzender des Behinderten-Beirates, ist verstorben.
Von der Lehre an bis zum Ruhestand arbeitete Rudolf Holzapfel in dem Unternehmen Dreisternwerk. Für 50-jährige Firmentreue beim Maschinenbauer konnte der Jubilar nun mit einer Urkunde des Unternehmens sowie einer Urkunde des Ministerpräsidenten Kretschmann in den Ruhestand verabschiedet werden. Fast wehmütig blickt der neue Rentner auf die alten Zeiten mit Firmengründer Theo Krückels, seinem Sohn Gerhard Krückels und nun dem neuen Chef Thomas Krückels zurück.
Vorerst gibt es keine Verwarnungen durch den Gemeindevollzugsdienst, wie die Stadtverwaltung informiert und auf die aktuelle Corona-Situation als Ursache verweist.
In Schopfheim hat sich eine Initiative gegründet, die die Erinnerung an die NS-Opfer durch die Aktion „Stolpersteine“ initiieren will. Ziel ist es, in der Stadt, aber auch in den weiteren Gemeinden des Wiesentals und seiner Seitentäler ab Herbst solche Stolpersteine zu verlegen. Die Initiative sucht noch Mitstreiter in den Gemeinden. Der Lörracher Markus Hofmann, der dort die Aktion im vergangenen Jahr begleitete, steht auch der neuen Initiative in Schopfheim als Pate zur Verfügung. Dr. Marianne Merschhemke, die Schopfheimer GRÜNEN-Stadträtin, ist eine der Mitbegründerinnen. Der nächste Schritt dieser Initiative ist ein virtueller Info-Abend am 27. Januar. Eine Web-Seite soll bereits heute online gehen.
Ein rauer Wind bläst auch dem Ortschaftsrat Wiechs beim Thema „Bebauungsplan Enningen II“ bei seiner heutigen Sitzung ins Gesicht. Die Räte hätten sich, so monierten mehrere Bürger, von Anfang an von der Stadtverwaltung über den Tisch ziehen lassen. Fazit der Verärgerten ist, dass sie noch immer überzeugt sind, dass der Bebauungsplan rechtswidrig sei. Ortsvorsteher Hodapp wehrt sich und meint: „Es kann doch nicht unsere Aufgabe sein, mit dem Meterstab durch den Ort zu gehen und zu kontrollieren, ob eine Straße 4 m oder 3,5 m breit ist. „Da müssen wir uns auf die zuständigen Behörden verlassen und dies haben wir getan“, betont er weiter. Mehrheitlich stimmten die Ortschaftsräte dafür, dass die im Anhörungsverfahren vorgebrachten Argumente und Bedenken dem Gemeinderat zur Abstimmung vorzulegen sind. Differenzierter war der Beschluss, dass dem Gemeinderat die Satzung zur Genehmigung ans Herz zu legen sei. Hier gab es lediglich 3 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung und 1 Nein-Stimme.
„In Schopfheim sind wir über dem Berg“, sagt Kehat Merstetter, Leiter des Seniorenhauses in Schopfheim. Damit ist der heftige Corona-Ausbruch im Haupthaus in Steinen als auch in Schopfheim im ehemaligen ProCurand-Pflegestift gemeint. Die Mühlehof-Verantwortlichen legten nun Zahlen auf den Tisch. Für Schopfheim meldete Merstetter 15 Infizierte unter den 18 Bewohnern seit Ausbruch der Seuche am 11. Dezember. 4 von ihnen seien verstorben. Von den 35 Mitarbeitern haben sich demnach 11 infiziert, mehr als ein Viertel. Im Mühlehof Steinen, wo 140 Betagte leben, sind 10 Senioren verstorben. Steinens Bürgermeister Gunther Braun gab gegenüber der Badischen Zeitung seiner Verwunderung darüber zum Ausdruck, vom Mühlehof über den Corona-Ausbruch in beiden Häusern nicht informiert worden zu sein.
Den meisten Raum in der Ortschaftsratssitzung in Langenau nahm die Diskussion zur Aufstockung der KITA ein. Auf dem Dach soll, so Ortsvorsteher Walter Würger, eine Foto-Voltaik-Anlage entstehen. Ortschaftsrat Hansjörg Sprich will geklärt wissen, ob die Zufahrten zu landwirtschaftlichen Grundstücken, die nördlich der Festhalle liegen, künftig auch gewährleistet sein werden.
Die neuesten Zahlen im Kreis Lörrach belegen, dass 201 Menschen in Zusammenhang mit COVID-19 verstarben.
Auch wenn der Dreikönigs-Hock der SPD in diesem Jahr ausfiel, gibt die Partei dennoch Ziele vor, die sie teilweise in der Haushaltsrede bereits artikuliert hat. Nun sprach die Badische Zeitung mit den Ortsvereins-und Fraktionsvorsitzenden Oliver Caspers und Peter Ulrich. Für die Partei steht ganz oben der Campus. Es wird betont, dass ein Antrag eingereicht werde, dass eine neue Kostenberechnung vorgenommen und eine neue Obergrenze eingezogen werden kann. Außerdem steht die Schaffung von neuem Wohnraum oben an, so Ulrich. „Wir werden wohl grundsätzlich auf Stände und dergleichen verzichten“, erklärte der Ortsvereinsvorsitzende. Es werde wohl online-Formate geben, man müsse die Entwicklung abwarten.
Die Stadt Schopfheim hat weiterhin keinen Tiefbauamtsleiter. Nachdem Ende 2020 ein Wunschkandidat kurz nach der Wahl wieder abgesagt hatte, ist die Stelle nun erneut mit einer höheren Dotierung ausgeschrieben worden.
24. Januar 2021
Dass in diesem Jahr keine Fasnacht durchgeführt wird, sieht man auch, wenn man täglich durch die Innenstadt geht. Es hängen keine Fähnchen über den Straßen.
25. Januar 2021
Seit heute gibt es weitere Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. So müssen Menschen im öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel und bei der Arbeit außerhalb Home-Office, in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie in Gottesdiensten medizinische Masken tragen. Hierunter fallen die Kategorien OP- und FFP II-Masken sowie Mund-Nasen-Bedeckungen der Normen KN95/N95. Einfache und selbstgenähte Masken sind nun nicht mehr erlaubt.
Ein privater Gönner möchte Gersbach einen Solar-Park schenken. Darüber wurde im vergangenen Jahr bereits berichtet. Bauen will er das Sonnenkraftwerk, weil er selbst aus Gersbach stammt. Der Erlös soll voll dem Golddorf zukommen. Schon weil der Gönner für eine gute Ausstattung des DRK sorgte, sieht man in Gersbach das Vorhaben positiv. Von einer „tollen Idee“ sprach und spricht Bürgermeister Harscher, jedoch verweist er darauf, dass sich die Stadtverwaltung schwer tue. Zum einen werde das Landschaftsbild erheblich verändert, zum andern harze es bei der Suche nach einer geeigneten Fläche.
Für die Ortsteile Eichen und Langenau gibt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Fördergelder. Eichen erhält 73.240,– Euro und Langenau 43.370,– Euro. In beiden Fällen ist das Geld für das Vorhaben „Innenentwicklung/Wohnen“ gedacht. Schwerpunktmäßig soll damit die Förderung von neuem Wohnraum als Wertschätzung für den Ländlichen Raum gefördert werden.
Kleinere Gewerbetreibende müssen auch in Schopfheim schließen, während große Handelsketten artgleiche Waren verkaufen dürfen. Dies will in Schopfheim nicht jeder klaglos hinnehmen. Wenngleich die kleinen Geschäfte von der Eröffnung des Müller-Marktes in der Scheffelstraße zunächst profitiert hätten, könne inzwischen keine Rede mehr davon sein, sagt Franz Stutz von der gleichnamigen Parfümerie in der Hauptstraße. Er fragt sich, wie es sein kann, dass ein Unternehmen, das im Spielwarengeschäft, im Schreibwarengeschäft und auch im Parfümeriegeschäft zu den ganz großen Playern in Deutschland gehört, plötzlich auf eine angeblich kleine Drogerie zusammenschrumpfe. Anders als in Freiburg, wo Bereiche abgesperrt werden mussten, blieben beim Müller-Markt in Schopfheim die Parfümerie- und Spielwarenabteilung zugänglich. Das Problem bestehe aber nicht nur in Schopfheim, so Franz Stutz. Gerhard Reif, „Sigrids Bastel-Lädele“, der auch Schreibwaren führt, ärgert sich über die jetzige Situation. Katharina Stutz meint ergänzend: „Es wird dauernd darüber gesprochen, dass die Innenstädte nicht aussterben dürfen. Wenn dann aber der Gesetzgeber Regelungen so gestaltet, dass nur die Großen übrig bleiben, ist das völlig widersprüchlich“ und ergänzt, dass die Ressourcen so lang knapp würden. Eine Gleichbehandlung seitens der Politik fordert sowohl Stutz als auch mehr Gerechtigkeit, wie dies Gerhard Reif betont.
Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Haushalt und fragt sich, ob man sich weiterhin leisten könne, in der Stadt die Brunnen fließen zu lassen. Sie abzustellen, hätte einen großen wirtschaftlichen Effekt, heißt es in einem Bericht der Stadtverwaltung. Konkret beliefen sich die Brunnen-Wasserkosten im Jahr 2019 auf fast 46.000,– Euro. Heidi Malnati, CDU, warnte vor einem Abstellen und erinnerte daran, dass ein solches Ansinnen vor Jahren schon einmal ein Schlag ins Wasser gewesen sei, bzw. am Bürgerunmut scheiterte. „Doch wie wäre es, die Brunnen nicht mehr mit Trinkwasser zu speisen“, fragte sie.
Bürgermeister Dirk Harscher verpflichtet Mark Leimgruber neu als Stadtrat nach dem Ausscheiden von Ute Zeh. Da Ute Zeh bei der Sitzung nicht anwesend war, will Bürgermeister Harscher ihr den silbernen Dukaten der Stadt nachreichen.
Auch wenn das städtische Wuhr immer noch trocken liegt, da ein By-Pass, der das Gewässer mit dem ehemaligen Fahrnauer Kanal verbindet, nicht finanziert werden kann, ergebe sich, so Remko Brouwer vom städtischen Tiefbauamt, vielleicht eine private Lösung. Ein Grundstückseigentümer möchte das Areal bebauen. Heidi Malnati begrüßte diesen Gedanken und bat darum, den Fischerei-Sachverständigen vom Angelsportverein mit in die Überlegungen einzubeziehen. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN meint, dass die Stadt durchaus in der Lage sei, an einen Bauträger auch mal Ansprüche zu stellen.
Eine Kostenauflistung statt ein Kostendeckel – die Idee hierfür, die von der SPD gekommen war, ist vom Tisch. Stattdessen hat sich aus dem SPD-Vorstoß ein gemeinsamer Antrag aller Stadtratsfraktionen entwickelt, der zwar darauf abzielt, weitere Kostensteigerungen zu vermeiden, ohne aber Summen zu nennen. Der Gemeinderat zeigt sich äußerst besorgt über die derzeitige Kostenentwicklung. Um eine transparente Kommunikation zu ermöglichen, soll die Stadtverwaltung einerseits alle noch ausstehenden Gewerke inklusive Außenanlagen mit den budgetierten und wenn möglich tatsächlichen Kosten auflisten. Außerdem soll die Verwaltung zusammen mit der Projektplanung bei sich abzeichnenden Kostensteigerungen kostengünstige Alternativen benennen. Wo keine kostengünstigeren Alternativen möglich oder vorhanden sind, sei dies zu begründen, wird betont. Bürgermeister Harscher kündet an, dass der Antrag in der Februar-Sitzung auf die Tagesordnung kommen werde. Jürgen Fremd von den GRÜNEN sagte, er stehe zwar hinter dem von der SPD initiierten Antrag, ärgert sich aber massiv über die Aussagen von Peter Ulrich in der vergangenen Woche, wonach die GRÜNEN durch den Technik-Gebäude-Erhalt mitschuldig daran seien, dass die Kosten noch mehr aus dem Ruder laufen.
Der Gemeinderat beschloss, die Kosten einer halb-anonymen Grabstätte auf den Friedhöfen zum 01. März um 300,-- Euro zu erhöhen. Es wird dadurch mit Mehreinnahmen von 21.000,– Euro gerechnet.
Ihre letzte Gemeinderatssitzung absolvierte Karin Heining. Die Stadtbau-Oberrätin war 2016 zur Stadt gekommen. Bürgermeister Harscher bedankte sich bei ihr und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Der neue Technische Beigeordnete Eddi Mutter war bei der Sitzung auch anwesend. Er wird sein Amt am 01. Mai antreten.
Trotz Protesten von den Wiechsern gegen den Bebauungsplan „Enningen“ stimmte der Gemeinderat mit Mehrheit dafür.
Der Gemeinderat beschloss eine Resolution zur Verkehrssicherheit und zum Verkehrslärm in der Stadt und den Ortsteilen.
Geeignete Unterkünfte werden von der Stadtverwaltung für diejenigen Obdachlosen gesucht, die derzeit in dem Gebäude wohnen, das vom Schimmelbefall betroffen ist.
26. Januar 2021
Mark Leimgruber und Jochen Sutter vom Fußballverein Fahrnau planen den 100. Geburtstag des Vereins im Sommer gebührend zu feiern. Sie hoffen, dass dies auch möglich sein wird. Ein Jubiläum „100+1“ im Folgejahr werde es, so betonen beide, nicht geben. Zum Jubiläum plant der Verein eine vorerst nicht überdachte, abgestufte neue Sitzplatzanlage mit 78 Plätzen. Pünktlich zum Jubiläum will man auch den neuen Kabinen-Trakt eröffnen, an dem derzeit noch gebaut wird.
Mit 22 Neu-Infektionen mit COVID-19 steigt auch die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis leicht auf 93,4 an. 1 weiterer Todesfall einer über 70-jährigen Person muss beklagt werden.
27. Januar 2021
In zwei Fällen sind dem Gesundheitsamt Lörrach Nachweise von COVID-19-Mutationen von zuständigen Labors gemeldet worden. Laut Mitteilung des Landratsamtes handelt es sich um die Variante N501Y des Corona-Virus. Um welche Mutation es sich handelt, sei noch unklar.
Es gibt zwar noch keine definitive Absage, aber für den Sommersound in Schopfheim besteht derzeit wenig Hoffnung.
Eine online-Veranstaltung zum Auftakt der Initiative „Stolpersteine im Wiesental“ wurde von 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht. Marianne Merschhemke sucht zusammen mit weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern nach Schicksalen, die weiter aufgearbeitet werden sollen.
Auf einer ziellosen Fahrt nach einem Familienstreit hat ein 53-Jähriger am Morgen einen Streifenwagen und 11 weitere Autos gerammt, einen Zaun beschädigt und dabei einen Schaden von 70.000,– Euro verursacht. Ein Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Im weitern Verlauf der Fahrt kollidierte er frontal mit einem VW, dessen Fahrerin jedoch unverletzt blieb.
28. Januar 2021
Was soll mit dem Hebel-Denkmal in den Sengelen geschehen? Mitglieder des Bauausschusses fragten danach. Das Hebel-Hüsli ist derzeit sehr stark verunziert, ja regelrecht dem Vandalismus unterworfen. Respektlosigkeit kann man wohl dazu sagen. Eine vage Überlegung der Verwaltung besteht darin, das Denkmal an die Wiese-Brücke zum Entegast hin zu verlegen. Marianne Zabel hieß die Idee, das Denkmal auf dem Campus-Gelände aufzustellen, gut. Harscher will eine Verlegung ins Auge fassen und sich darum kümmern. Er meinte aber, dies werde nicht heute und auch nicht morgen geschehen.
Es wird geklagt, dass die Einhaltung der Pandemie-Vorschriften in Schopfheim nicht kontrolliert würden. Dem sei nicht so, versichern Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen und Bürgermeister Harscher auf Zeitungsanfrage. Die Schopfheimer Strategie sei „Kontrollieren mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl“.
Schopfheim und natürlich erst recht die Höhenorte der Stadt hatten jetzt seit mehr als einer Woche einen richtig schönen Winter wie lange Jahre nicht mehr. Selbst in der Innenstadt lagen bis zu 30 cm Schnee. Nun regnet es und die ganze Winterpracht schmilzt dahin. Die Meteorologen sprechen von einer drohenden Hochwassergefahr.
Gegen 12.30 Uhr werden Nachbarn durch einen Rauchmelder alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich Zutritt und fanden eine Seniorin, die nicht mehr aus eigener Kraft vom Fußboden aufstehen konnte. Die Frau kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Rauchmelder wurde durch angebranntes Essen ausgelöst.
29. Januar 2021
Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie sollen in Schopfheim für die Landtagswahl am 14. März vermehrt Briefwähler animiert werden. Es wird aus diesem Grund nur 14 statt wie bisher 19 Wahlbezirke geben, wie Marcus Krispin und Daniela Wieburg von der Stadtverwaltung informieren. Für Menschen, die am Wahlsonntag in die Wahllokale kommen, gilt Corona-bedingt das Einhalten von Hygiene-Vorschriften. Dazu gehört eine Maskenpflicht genauso wie der obligate Abstand von 1,5 m. An den Eingängen zu den Wahllokalen werden Desinfektionsmittel bereitstehen. Wahlhelfer sollen im Gegensatz zu früheren Wahlen nicht in größer Zahl benötigt werden, da mit Ausnahme von wenigen externen Helfern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses herangezogen werden.
Hochwasserbedingt heißt es im „Löwenzahn“-Stadion in Langenau „Land unter“. Kritisch war auch eine Situation zwischen Langenau und Enkenstein, wo die Landstraße zeitweilig überflutet wurde.
30. Januar 2021
Der Büro-Fachmarkt Maertz zieht von der Feldbergstraße in die früheren Räume des Müller-Marktes in der Hauptstraße um. Damit ist ein Leerstand von eineinhalb Jahren zu Ende.
31. Januar 2021
Wegen des Hochwassers der Wiese wurden Wasserstände der Kanäle im Stadtgebiet abgesenkt. Dadurch verlieren allerdings kleine Seitenkanäle ihr Wasser. Der Angelsportverein beklagt mehr als 1.000 verendete Fische im Bereich des Bifig, darunter Bachforellen, Aeschen, Grundeln, Elritzen, Schmerlen und Döbel. Im Bachsediment befinden sich noch hunderte von Bach-Neunaugen, die ebenfalls verenden werden, sofern der Schlamm durchfriert oder austrocknet. Der Angelsportverein moniert die zu schnelle und zu hohe Absetzung des Kanals und beklagt den mangelhaften Informationsfluss zwischen der Stadt und dem Angelsportverein.
Mittlerweile wurden insgesamt 19 Fälle von Virus-Mutationen im Landkreis bestätigt. In 15 Fällen handelt es sich um die britische Variante B1.1.7. Der Landkreis meldet zudem 2 weitere Todesfälle, deren Gesamtzahl nun bei 209 liegt. Von 79 Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden, sind 13 Patienten auf einer Intensivstation, wo rund 10 beatmet werden müssen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 79,5.
01. Februar 2021
Da der Wahlkampf für die Landtagswahl am 14. März völlig anders ablaufen wird, hat der baden-württembergische Hochschulverband ein Verfahren für Interviews mit Landtagsabgeordneten vorbereitet, die dann im Internet bereit gestellt werden. Vier der Kandidaten im Landkreis Lörrach haben sich bereits zur Verfügung gestellt.
Interessant ist heute der Bericht der Badischen Zeitung, der daran erinnert, dass vor 50 Jahren von der Stadt ein riesiges Sport- und Freizeitzentrum mit Stadthalle beim Schwimmbad geplant war. Die Dinge entwickelten sich dann völlig anders. Es gab nur ein Sport- und Freizeit-Center u.a. mit Tennis- und Squash-Hallen, daneben einem Restaurant mit Kegelbahn. Diese brannten jedoch 1999 nieder.
Der Eichener See kam ans Tageslicht. Er ist sogar besonders groß und reicht bis zum Plattenweg. Das Erscheinen des Sees ist Ende vergangener Woche erwartet worden.
25 Neu-Infektionen mit COVID-19 meldet das Gesundheitsamt. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit wieder auf 83,4 an. Es werden außerdem 5 weitere Todesfälle gemeldet. Eine Person ist über 50, 1 über 60 und 1 über 80 Jahre alt. 2 Personen sind über 70. Die Zahl der Verstorbenen hat sich damit insgesamt auf 214 erhöht.
Die Stadt kam beim Hochwasser ganz gut davon. Die vorhandenen Hochwassermaßnahmen haben gewirkt. Allerdings gab es verschiedene Erdrutsche. Bei der Baier-Hütte im Entegast brach auf der Länge von 20 m ein halber Weg weg und rutschte hinunter in die Wiese.
Es gibt einen weiteren Mieter in der ehemaligen Müller-Filiale in Schopfheim (Picard-Haus). Der Unverpackt-Laden „Glück im Glas“ wird neben dem Schreib- und Bürowarengeschäft Maertz in die Räume einziehen. „Glück im Glas“ ist ein Start-up-Projekt von vier Schülerinnen der Freien Waldorfschule. Das Sortiment aus Glas-Spendern soll vorwiegend haltbare Lebensmittel in Bio-Qualität, möglichst aus regionaler Produktion bieten.
02. Februar 2021
Die derzeit im Landkreis Lörrach erweiterte Maskenpflicht wird bis zum 15. Februar verlängert. Begründet wird dies vom Landratsamt mit weiterhin hohen Infektionszahlen und neu auftretenden Virus-Varianten. Die erweiterte Maskenpflicht gilt in den Innenstadt-Bereichen, u.A. auch in Lörrach auf Märkten und in öffentlich zugänglichen Parkhäusern und Parkplätzen.
Der Wiechser Ortsvorsteher Ino Hodapp feiert heute seinen 70. Geburtstag.
Am kommenden Wochenende will die katholische Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental wieder auf Gottesdienste mit der Möglichkeit der persönlichen Teilnahme in den Kirchen zurückkommen. Die Gottesdienste während der Woche entfallen aber weiterhin.
Im Wohngebiet Altig am Finkenweg müssen vier Häuser evakuiert und sechs Bewohner in Sicherheit gebracht werden. Unterhalb der Wohngebäude war in der Nacht die Erde in Bewegung geraten und hatte sich entlang einer langen Abbruchkante mehrere Meter abgesenkt. Bei einem Wohnhaus ist der Balkon bereits abgebrochen. „Wir sehen eine große Gefahr, dass der Boden weiter abrutscht. Der Dauerregen der letzten Tage hat den Untergrund aufgeweicht. Der Boden ist satt“, betont Steffen Hofmann, Kommandant der Feuerwehr. Von einer „Ausnahmesituation“ spricht Stadtoberhaupt Harscher, der sofort zum Ort des Geschehens geeilt war. „Angefangen hatte alles bereits am Samstag“, meint Andreas Sailer, der in einem der Häuser wohnt. Unterhalb seines Hauses ist der Garten bereits 3 m abgerutscht. Der Balkon habe sich auch bereits ein bisschen geneigt. Das THW, das zusammen mit der Feuerwehr vor Ort war, hat ein Spezial-Fahrzeug aus Tübingen angefordert, das über Messsonden verfügt und die Bewegungen des Hanges überprüfen wird. Der Schopfheimer Geo-Ingenieur Bernd Mannsbart, der die Lage vor Ort analysierte, meinte: „Wir sind noch mitten drin in der Beurteilung. Es muss sich zunächst zeigen, ob im Boden noch Verformungen stattfinden. Die Böschung ist steil. Es muss jeden Tag neu bewertet werden“.
Nun zeigt sich auch in der Stadt, dass die Landtagswahl bevorsteht. Wahlplakate hängen an den Laternenmasten und werben für die Kandidaten der Parteien.
03. Februar 2021
Es sei das größte Projekt der Vereinsgeschichte, meinen die Verantwortlichen des SVS. Das neue Sportheim ist rund anderthalb Jahre nach dem Spatenstich fertig und könnte, wenn der Sportbetrieb nicht durch Corona unterbrochen wird, genutzt werden. Allerdings fehlen dem Sportverein noch 30.000,– Euro zur Finanzierung, wie Tesfaldet Reda, der Vorsitzende des SVS, sagt.
Einen Tag nach dem Hangrutsch am Finkenweg ist weiter unklar, wann die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können. Experten suchen noch nach der Ursache. Neben dem vielen Regen könnten auch die langen Trockenperioden der vergangenen Jahre eine Rolle spielen. Ein Fernseh-Team war auch bereits vor Ort, um zu berichten, denn was in Schopfheim geschah, lässt sich für die ganze Region nicht ausschließen. Nach Information des THW sieht es so aus, als stünden die Häuser auf soliden Fundamenten. Erst wenn es wieder etwas trockener sein werde, könne man mehr sagen, so der Geo-Ingenieur Bernd Mannsbart. „Wir haben an dieser Stelle viele Quell-Austritte und damit grundsätzlich sehr viel Wasser am Hang“, betont Mannsbart weiter.
04. Februar 2021
„Der Hang am Finkenweg rutscht zwar noch leicht, doch die vier Häuser bleiben stabil“, so Bürgermeister Dirk Harscher, er zieht eine vorläufige Zwischenbilanz.
Das Lörracher Kreis-Impfzentrum hat mit Stand vom 01. Februar bisher rund 850 Personen geimpft, wie das Landratsamt mitteilt.
Nachdem der Silvester-Hock und Neujahrsempfänge der Parteien abgesagt wurden, traf dies nun auch den Kamin-Hock der GRÜNEN. „Es war ein Corona-Jahr auch für die städtischen Finanzen“, meint der Fraktionschef, Ehrenfried Barnet, in einem Gespräch mit der Badischen Zeitung. Er setze große Hoffnungen in den Technischen Beigeordneten Eddi Mutter. Die Einstellung des Beigeordneten hatten die GRÜNEN im Schulterschluss mit der CDU im Gemeinderat durchgesetzt. „Wir erhoffen uns davon Kompetenz, denn in der Vergangenheit haben wir im Baubereich nicht glücklich agiert. Wir möchten die Öffentlichkeitsarbeit verstärken“, meint im Gespräch Michael Straub und verweist darauf, dass es mehr digitale Formate geben sollte. Auch bessere Zufahrten für Radfahrer in die Innenstadt seien vonnöten. Politisch fordert der Ortsverband der GRÜNEN, dass keine neuen Baugebiete mehr ausgewiesen werden. „Es ist deutlich, dass die ganze Bauerei nur dazu dient, Leuten größere Wohnungen zu verschaffen“, meint man.
Die Hospiz-Gruppe Schopfheim heißt nun „Ambulanter Hospiz-Dienst Schopfheim und Wiesental“. „Über den Namen soll man erkennen, in welcher Region wir tätig sind“, so Koordinatorin Sonja Steiger. Trotz Lockdown habe man im ambulanten Hospiz-Dienst 2020 insgesamt 81 Menschen von Steinen, Schopfheim bis ins Kleine und Obere Wiesental auf ihrem letzten Weg begleitet. Mit der Palliative-Care-Fachkraft Sophie Harscher konnte das Hospiz-Team erweitert werden. Karin Racke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, meint, man sei optimal aufgestellt.
Mit den neuen Zahlen der mit dem Corona-Virus Infizierten stieg die Gesamtzahl im Landkreis auf 6.959 an. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter und liegt nun bei 70,7.
05. Februar 2021
Bürgermeister Dirk Harscher stellt die 53-jährige Textil- und Chemie-Ingenieurin Delia Kuhnert als neue Klimaschutz-Beauftragte der Stadt vor. Angesiedelt ist ihre Tätigkeit in der Fachgruppe Gebäude-Management bei Martina Milarch, die bei der Vorstellung ebenso anwesend war. Delia Kuhnert ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie wohnt in Raitbach. Um die abgesagte Fasnachtszeit etwas zu verschönern, hat die Narrenzunft Schopfheim den Vorraum der VR-Bank fasnächtlich geschmückt und Häs ausgestellt.
Von morgen an, jeweils von 10 bis 14 Uhr, wird der DRK-Ortsverein in seinem Domizil im Lusring Corona-Schnelltests anbieten. Die Tests sollen jeweils am Samstag von 10 bis 14 Uhr stattfinden und kosten 20 Euro pro Test.
06. Februar 2021
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ulrich zeigt sich sehr erstaunt, dass mehrere Städte im Landkreis, darunter auch Schopfheim, keine eigene Corona-Schnelltest-Strategie entwickeln. Für ihn liegt es in der Verantwortung der Stadt, in Schulen und KITAS eine ausreichende Anzahl von Tests zur Verfügung zu stellen, um die Pandemie-Situation besser kontrollieren zu können. Darüber hinaus seien weitere Bereiche wie Krankenhäuser und Altenheime auszustatten. Die Finanzierung dürfe kein Hinderungsgrund sein. Nötigenfalls müsse der Gemeinderat die Finanzierung von andern Projekten verschieben, um dies zu ermöglichen. Ulrich steht mit dieser Meinung nicht alleine. Nach seinen Worten hat er auf sein Schreiben hin von den Fraktionen der GRÜNEN, der Freien Wähler und der CDU bereits unterstützende Kommentare erhalten.
Seit dem 26. Januar haben sich in der Kernstadt und in den Ortsteilen insgesamt 24 Personen neu mit COVID-19 angesteckt.
„Schopfheim“, so meint heute Nicolai Kapitz von der Badischen Zeitung, „hat es in dieser Woche bundesweit in die Schlagzeilen geschafft“. Über den Hangrutsch am Finkenweg berichteten nicht nur Fernsehsender, sondern auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Zeit“ und der „Spiegel“.
Das Angebot des DRK, Corona-Schnelltests anzubieten, war auf Anhieb ein Volltreffer. Binnen der angegebenen vier Stunden ließen sich 37 Personen durch das DRK testen.
Heute wäre in normalen Jahren der erste Zunftabend. Die Badische Zeitung erinnert daher an den Zunftabend vor 50 Jahren und die damaligen Akteure.
Während es im Norden Deutschlands schneit, ist der Himmel nicht nur in Schopfheim vom Sahara-Sand richtig gelb eingefärbt. Dort, wo auf den Höhen noch Schnee liegt, ist auch dieser gelb!
07. Februar 2021
Der Landkreis meldet 12 Neu-Infektionen von Corona-Erkrankungen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter leicht auf 73,3. Gleichwohl kommen 2 neue Todesfälle hinzu. Die Gesamtzahl steigt bereits auf 219 an. 64 Personen aus dem Landkreis mit COVID19-Erkrankung sind in Kliniken untergebracht und 11 davon müssen intensiv-medizinisch versorgt, 8 davon gar beatmet werden.
Eine brennende Matratze in der Königsberger Straße löst einen Feuerwehr-Einsatz aus. Der Brand entstand im Keller eines Reihenhauses. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Trotz aktuell unsicherer Pandemie-Lage startet am 22. Februar das Frühjahrs-/Sommersemester der vhs. Das neue Programmheft, das vorgestellt wurde, enthält sehr viele Online-Angebote. Wer eine persönliche Beratungshilfe braucht, wird diese weiterhin durch Mitarbeiterinnen der vhs erfahren.
08. Februar 2021
Eine Leitplanke rettet einen Linien-Bus vor dem Abgrund. Der Bus war von der Abzweigung Schweigmatt in Richtung Schlechtbach unterwegs, als ihm ein Schneepflug entgegenkam. Beide versuchten, aneinander vorbeizukommen, wobei der Bus auf das Bankett geriet und im aufgeweichten Boden absackte. Eine Leitplanke schützte den Bus vor einem etwa 10 m tiefen Absturz. Die vier Fahrgäste mussten aus dem Fahrerfenster des Busses ins Freie gelangen.
09. Februar 2021
Im Altig, besser am Finkenweg, kehrt langsam die Normalität zurück. Die Bewohner dürfen peu à peu wieder in ihre Häuser zurückkehren. Bereits vor einigen Tagen seien die Bewohner des ganz am Ende gelegenen Hauses wieder zurückgekehrt. Im Laufe dieser Woche trifft dies auch für die direkt danebenliegenden Nachbarn zu. Für das Haus an der Abbruchkante sieht es vorerst nicht so gut aus. An eine Rückkehr ist nicht zu denken.
Die Pandemie führt auch zu einem Einbruch bei den Fahrgast-Zahlen der S6. Mehr als 20% weniger Fahrgäste seien es im Verkehrsverbund Lörrach im vergangenen Jahr gewesen. Dies beschere dem Unternehmen nun rund 5 Mio. Euro Mindereinnahmen.
Der Erdrutsch unterhalb der Baier-Hütte am Entegast gibt Rätsel auf. Der Hang war mit einer Stütz-Vorrichtung (Krainerwand) abgesichert. Experten sollen nun die Rutschursache untersuchen.
Der in Wiechs wohnende und für den SC Hinterzarten startende Skispringer Quirin Modricker startet in Lahti zum ersten Mal bei einer Junioren-WM.
Vom Gesundheitsamt werden 15 COVID-19-Neu-Infektionen gemeldet. Außerdem gilt es, 3 weitere Todesfälle zu beklagen. Eine über 90-jährige Person und 2 über 60-jährige Menschen starben an der Krankheit. Die Zahl der Todesfälle liegt nun bei 223, die 7-Tage-Inzidenz sank auf 63,3 ab.
10. Februar 2021
Die Natur in und um Schopfheim hat der Stadt Wetterkapriolen wie Tiefschnee, Tauwetter, Dauerregen, Hochwasser, Erdrutsche, Frühlingstemperaturen und den Sahara-Sand-Staub gebracht. Nun schneit es wieder.
Die Bundesregierung hat zusammen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten die Fortführung der Lockdown-Bestimmungen bis zum 07. März beschlossen. Die Friseure dürfen allerdings am 01. März ihre Salons wieder öffnen. Selbstverständlich müssen Masken getragen und Abstände und Hygiene gewahrt werden. Der Besuch von mehr als 1 fremden Person im eigenen Haushalt bleibt weiterhin untersagt. Erst wenn die stabile Inzidenz von höchstens 35 Neu-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen erreicht ist, sollen weitere Öffnungen durch die Länder erfolgen. Dann sollen Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder öffnen dürfen. Die Öffnung der KITAS und Schulen ist Ländersache. So werden nach den Fasnachtsferien ab dem 22. Februar vermutlich viele wieder öffnen. Das Land Baden-Württemberg will dies ab 22. Februar ebenso schrittweise umsetzen.
11. Februar 2021
Nach Mitteilung des Markgräfler Tagblattes ist Ralf Ühlin, ehemaliger Ortsvorsteher von Gersbach, derzeitig Leiter des Kriminal-Kommissariats Waldshut-Tiengen, als Nachfolger für den scheidenden Schopfheimer Revierleiter der Polizei zu erwarten, wie die Polizei informiert.
Nach 40 Jahren am Fahrkarten-Schalter des Schopfheimer Bahnhofs geht Werner Müller in den Ruhestand. Der Eisenbahner ist nicht nur 40 Jahre in Schopfheim, sondern 49 Jahre bei der Bahn beschäftigt.
Auch wenn der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg die nächtliche Ausgangssperre heute Morgen aufgehoben hat, wird sie durch das Land Baden-Württemberg zumindest in Gebieten mit erhöhter Inzidenz-Zahl weiter gelten. In Schopfheim gilt weiterhin die Ausgangssperre, allerdings nicht mehr ab 20, sondern ab 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr.
Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis wird mit 58,7 publiziert. Es gibt 23 Neu-Infektionen. Die Zahl der aktiven Erkrankungen liegt derzeit bei 437. 224 Menschen starben an der Erkrankung.
Die Hochzeit der Fasnacht würde heute beginnen. Nur, wer selbst aktiver Fasnächtler ist, weiß wohl, dass es heute weder einen Hemdglunki noch einen Dilldapp-Ordensträger geben wird. Auch das Eintreiben des Ohm-Geldes fällt aus. Fehlen werden auch Saalfasnacht und Straßenfasnacht.
In der Nacht wird die Feuerwehr gegen 22.50 Uhr in die Stabhalter-Flury-Straße gerufen. Starker Funkenschlag schlug dort aus einem Kamin. Zusammen mit dem zuständigen Kaminfeger-Meister wurde entschieden, den Kamin kontrolliert ausbrennen zu lassen.
12. Februar 2021
Bereits im März, so hat auch die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas entschieden, sollen ihre Gottesdienste nur noch per Video-Konferenz abgehalten werden.
13. Februar 2021
Die Stadtverwaltung begrüßt die Initiative „Stolpersteine“ und wird sich in der nächsten Gemeinderatssitzung damit beschäftigen. Vorgeschlagen wird die Gründung eines Arbeitskreises.
Die Sprecherin der Initiative „Stolpersteine“, Dr. Marianne Merschhemke, reagiert auf die Gemeinderatsvorlage mit Unverständnis. Die Initiative fühle sich durch den Vorschlag, einen AK zu bilden, ausgebremst. Eigentlich habe man von der Stadt nur die Erlaubnis „Stolpersteine“ verlegen zu dürfen, erwartet.
André Hönig von der Badischen Zeitung zeigt sich in seinem heutigen Kommentar zur Aktion „Stolpersteine“ überrascht, indem er meint, dass mit dieser Initiative nicht über die Gründung eines AK gesprochen worden sei. Die Gemeinderatsvorlage wirke so, als ob dem bürgerschaftlichen Engagement Steine in den Weg gelegt würden.
Bedingt durch die Corona-Krise herrscht Mangel an Lebensmitteln im Tafelladen. In einem Schreiben der evangelischen Kirchengemeinden Schopfheim, Fahrnau, Gersbach und Hausen sowie der römisch-katholischen Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental heißt es: „Wir hoffen, während der Fasten- und Passionszeit durch einen gemeinsamen Beitrag diese Not lindern zu können“. Es wird zu Spenden aufgerufen.
Personen seien auf der Fahrbahn der B 317 zwischen dem Langenfirst-Tunnel und der Abzweigung Schopfheim-Fahrnau gesichtet worden. Diese hätten Banner mit sich getragen mit der Aufschrift „Corona und Freiheit“. Es kam wohl zu kleineren Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sucht noch nach Zeugen.
14. Februar 2021
Fasnachtssonntag, von dem man nichts merkt! Kein Narr ist auf der Straße, keine Guggenmusiker unterwegs, keine Aruba-Band – still. Wie muss es da einem echten Narren zumute sein, der Corona-bedingt nun zuhause sitzen muss und zum „Nichtstun“ verurteilt ist!
Es wäre ein herrlicher Fasnachts-Umzugssonntag – blauer Himmel, kalt und Sonnenschein.
15. Februar 2021
Ein einsamer Narr sitzt am Kronenbrunnen und weint der Fasnacht nach.
Die Fahrnauer Familie Heike, Markus, Leonie und Kevin Kraft haben einen Miniatur-Fasnachtsumzug gestaltet und ins „Netz“ gestellt. Das Video wurde bereits am Sonntag nach wenigen Stunden von 2.000 Zuschauern angeklickt.
Entwarnung für drei von vier Häusern beim Erdrutsch auf dem Altig. Nur noch ein Gebäude gilt nun als gefährdet. Die Bewohner der drei weiteren Häuser durften zurückkehren. In der nächsten Woche soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, um das gefährdete Haus zu stabilisieren, so die Stadtverwaltung.
Mit 1,2 Promille Alkohol im Blut rast ein 35-Jähriger mit seinem Mercedes in den Vorgarten eines Hauses in Langenau. Der junge Mann und sein Beifahrer wurden beim Unfall nicht verletzt.
16. Februar 2021
Für die nächste Gemeinderatssitzung informiert die Stadt über die aktuellen Standorte der 5-G-Netzabdeckung. Danach hat die Telekom im D-1-Netz derzeit an sechs Standorten Mobilfunkantennen, zwei davon seien mit der neuen 5-G-Technik ertüchtigt worden. Das Unternehmen Vodafone betreibt an sieben Stellen Mobilfunkantennen, von denen bisher ein Standort mit der neuen 5-G-Technik ausgestattet ist. Des Weiteren liegen der Stadt vom Unternehmen Telefonica Germany als möglichen 5-G-Netzbetreiber Mitteilungen vor, dass an drei Standorten eine 5-G-Ertüchtigung vorgesehen sei.
Eine 4-köpfige Familie kann sich noch in Sicherheit bringen, doch ihr Haus liegt in Trümmern. 100 Feuerwehrleute müssen den Brand in Wiechs löschen. Im hölzernen Schuppen eines Wohnhauses brach das Feuer aus. Der Brand an der Rheinfelder Straße war weithin im Tal zu sehen. Die Familie, die sich unverletzt nur mit wenigen Habseligkeiten retten konnte, musste zusehen, wie die Flammen aus der Scheune auf den Dachstuhl des Wohnbereiches übergriffen. Gesamtfeuerwehr-Kommandant Steffen Hofmann, der mit etwa 100 Mann versuchte, den Brand einzudämmen, meint, dass es nicht gelungen sei, das Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich zu verhindern.
17. Februar 2021
Das Personal der KITAS kann sich kostenlos auf Corona testen lassen. Zweimal wöchentlich werden die Tests in den Räumlichkeiten des DRK angeboten. Zunächst übernimmt die Stadt die Kosten.
Seit Anfang des Monats ist der Eichener See auf eine bemerkenswerte Größe angewachsen. Er wird regelrecht zu einem Besuchermagnet. Die Länge wird mit 260 m und die Tiefe mit 2,90 m angegeben. In Corona-Zeiten ein lohnender Spaziergang.
18. Februar 2021
Das immer noch gefährdete Haus am Finkenweg soll nun mit 10 m langen Erdankern (Nägeln) gesichert werden. Ein Feldweg aus Eichen wurde eigens verbreitert und befestigt, damit Baufahrzeuge zum gefährdeten Haus fahren können.
19. Februar 2021
Heute ab Mitternacht entfällt die erweiterte Maskenpflicht im Landkreis, da die 7-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge unter 50 Neu-Infektionen je 100.000 Einwohner liegt. Betroffen davon ist auch der Innenstadtbereich von Schopfheim.
Bei der Maskenpflicht wird in Schopfheim wieder zurückgerudert: sie gilt weiterhin in Innenstadt-Bereichen, auf dem Wochenmarkt sowie neu in der Unterführung am Bahnhof. Die Stadtverwaltung hat auf die Erleichterung durch das Landratsamt jetzt mit einer eigenen Allgemein-Verfügung die bisherigen Regelungen wieder in Kraft gesetzt.
Vom Gesundheitsamt werden 22 Neu-Infektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz leicht auf 42,3 an. Zudem wurde 1 weiterer Todesfall einer mehr als 80-jährigen Person gemeldet. Von 34 an COVID-19 erkrankten Patienten, die derzeit in Krankenhäusern behandelt werden, sind 5 in Intensiv-Pflege, wovon 4 beatmet werden müssen.
Wie bei Klaus Böttger, Vorsitzender des BUND, klingelt auch bei den Zeitungen das Telefon. Bürger beschweren sich über Baumfällungen von großen Bäumen auf Privatgelände entlang des alten Kanals im Bremt. Peter Egi von der Stadtverwaltung meint, dass sich die Stadt aufgrund des Klimawandels mit einer Baumschutz-Satzung beschäftigen müsse.
20. Februar 2021
Für die brandgeschädigte, fünfköpfige Familie in Wiechs ist ein Spendenkonto eingerichtet worden.
Das Gesundheitsamt meldet 14 Neu-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 39,3.
22. Februar 2021
Das Feuer an der Rheinfelder Straße in Wiechs zeigte auf, dass die Hydranten nicht genügend Wasser liefern können, sodass eine lange Schlauchleitung mühsam und aufwendig verlegt werden musste. Ortschaftsrat Martin Gebhardt meinte in der Sitzung des Ortsparlamentes, dass die Stadtverwaltung schleunigst ein Wasserkonzept erarbeiten müsse. Die Stadt kenne das Problem, das allerdings kein typisches Wiechser Problem darstelle, so Peter Egi.
Die Winter-Ausstellung „Frostige Gesellen“ in Museum, die bereits im November geplant war und bis zum 28. Februar dauern sollte, wird eröffnet, sobald das Museum wieder geöffnet werden darf.
Die verantwortlichen Stellen im Landkreis haben große Sorge, dass sich wegen der Virus-Mutanten eine dritte Corona-Welle ausbreiten könnte. Landrätin Marion Dammann warnt und bittet, die bestehende Hygiene-Maskenregel strikt einzuhalten. Gleichzeitig meldet der Landkreis 4 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Die Verstorbenen seien über 60 bzw. über 70 Jahre alt gewesen. Die Zahl der Todesfälle ist dadurch auf 232 angestiegen. Außerdem gibt es 5 Neu-Infektionen, wodurch die 7-Tage-Inzidenz wieder bei 40,2 liegt.
Das Hochwasser im Januar führte zu massiver Verärgerung und Verdruss, der in der Gemeinderatssitzung in der Stadthalle geäußert wird. „Das geht viel zu langsam“, meint Wolf-Dieter Hänßler, denn seit dem Planfeststellungsverfahren in Enkenstein und der Entkoppelung der Maßnahmen in Langenau sei nichts passiert. Er meint, dass die für den Hochwasserschutz nötigen Grundstücke zur Verfügung stünden. Die betroffenen angesiedelten Firmen wie Würth Elektronik müssten, wenn das Gelände überflutet würde, ein Schadenspotenzial von 35 Mio. Euro sehen. Er meint auch, dass nur sechs bis sieben Zentimeter fehlten, um dieses Ereignis herbeizuführen. Sorge bereitet aber auch die unter der Brücke verlaufende Gasleitung, an der Treibgut anlandet. Das Gaswerk habe die Leitung zwar abgeschaltet, aber dafür sei es in den Betriebsräumen kalt gewesen. Bürgermeister Harscher meint, dass zunächst der Hochwasserschutz in Enkenstein realisiert werde, Langenau stehe auf der Agenda 2023, so Harscher weiter. Bei der Sitzung bemängelt Ortsvorsteher Würger, dass seit dem Hochwasser-Ereignis 1999 nichts in Sachen Hochwasserschutz getan worden sei; es müssten dringend Maßnahmen erfolgen, wie z.B. zum Schutz der Gasleitung. Die Lage sei im Januar grenzwertig gewesen, betont Würger weiter.
GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet fordert, dass der Gemeinderat ein Mitspracherecht beim Errichten neuer Mobilfunk-Antennen erhält. Momentan sei dieses nicht gegeben, da vorhandene Masten auf G5 umgerüstet würden. Die Stadt beabsichtigt, über das Regierungspräsidium eine erneute Messung der Strahlenbelastung durch die Bundesnetz-Agentur vornehmen zu lassen, wie dies bereits im Jahre 2013 schon einmal der Fall war.
Auf Anfrage von Stadtrat Jürgen Fremd meint Bürgermeister Harscher in der Stadtratssitzung, dass das Kapitel „Zwangssterilisation in der NS-Zeit durch den früheren Chefarzt Dr. Friedrich Jutzler“ Thema einer der nächsten Gemeinderatssitzungen sein werde.
Der Gemeinderat befürwortet den Antrag der Bürgerinitiative, erste „Stolpersteine“ verlegen zu dürfen. Auf den von der Stadt vorgeschlagenen Arbeitskreis wird allerdings verzichtet. Die Initiativ-Sprecherin Dr. Marianne Merschhemke erläutert aus der Sicht der Initiative, warum ein AK nicht der richtige Ansatz sei. Weiter war zu hören: dieser brauche zu lange, um zu einem Ergebnis zu kommen. Daher habe man die Vorlage der Stadt als entmutigend empfunden. Eine Schnittstelle bei der Stadt, mit der sich die Initiative regelmäßig austauscht, wird jedoch als sinnvoll erachtet. Dass der vorgeschlagene AK keine Hürde sein sollte, betont Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Peter Ulrich von der SPD befand, dass das Thema weitgehend in die Hand der Initiative gehöre. Auch Jeannot Weißenberger von der CDU war dafür, die Initiative machen zu lassen, dies aber in enger Zusammenarbeit mit der Stadt. Wichtig sei, dass alle Opfer, nicht nur einzelne Gruppen berücksichtigt würden, betont er weiter. Bürgermeister Harscher meinte dann, es sollte ein Begleitgremium mit Fachleuten der Stadtverwaltung wie dem neuen Kulturbeauftragten, der Stadtarchiv-Leitung und ggf. externen Sachkundigen gebildet werden, das eng mit der Initiative kooperiere. Dieses Vorgehen wurde dann vom Gemeinderat auch so beschlossen.
Alle Grundschulen haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die Einteilung, z.B. wöchentlicher Wechsel, Klassen oder Anwesenheit lediglich der Hälfte der Klasse, obliegt den einzelnen Schulen. In der Friedrich-Ebert-Schule und im THG sind die Abschlussklassen im Präsenzunterricht. Neu ist, dass das gesamte Schulpersonal sich zweimal in der Woche kostenlos beim DRK freiwillig testen lassen kann.
Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Stadt erhält einen neuen Einsatzleit-Wagen (ELW 1).
23. Februar 2021
Um 18.15 Uhr sendet das 3. Programm des SWR-Fernsehens einen Beitrag. „Natürlich“ geht es dabei auch um den Eichener See.
Mit außergewöhnlichem Aufwand werden Bäume am Steilhang der Wiese im Entegast gefällt. Eine Spezialfirma hat erst einen Seilkran aufgestellt, um die Stämme im 50 Grad steilen Gelände zu fördern.
In den ersten zwei Wochen, in denen die Möglichkeit zur Beantragung der Briefwahl besteht, haben bereits 3.200 Menschen die Briefwahl-Unterlagen für die Landtagswahl beantragt.
Die Sanierungsarbeiten an der Abbruchkante des Erdrutsches am Finkenweg haben begonnen. Ob es gelingt, das Haus zu retten, sollen die nächsten vier bis fünf Wochen zeigen. Hoffnungsvoll zeigt sich der Hausbesitzer Andreas Sailer ebenso wie der Geo-Ingenieur Bernd Mannsbart, der die Sicherungsarbeiten plant. Aber, so sagt er, es könne noch viel passieren. Allein schon die Vibrationen, die beim Betonieren und beim Bohren der Löcher für die Erdnägel entstünden, könnten Folgen haben.
24. Februar 2021
Nach Information der Stadtverwaltung gibt es seit dem 16. Februar in Schopfheim und den Ortsteilen insgesamt 21 neue COVID-19-Infektionen.
Der Landkreis meldet 29 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus. Dadurch steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 47,6 an. Derzeit befinden sich 35 Personen aus dem Landkreis mit COVID-19-Infektionen in Krankenhäusern innerhalb und außerhalb des Landkreises. 4 müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Derzeit sind im Landkreis 216 Fälle aktiv. 234 Menschen sind seit Beginn der Pandemie verstorben, heißt es weiter.
25. Februar 2021
Die eigentlich bereits vorgesehene Sendung des SWR über den Eichener See ist auf heute Abend in der Landesschau verschoben worden.
Der Eichener See wird derzeit häufig aus der Luft gefilmt und fotografiert. Dass über dem Gebiet eine Überflug-Verbotszone verläuft, wissen die wenigsten, denn viele der Aufnahmen erfolgen über Drohnen, die den See überfliegen.
Noch immer warte die Stadt auf die schriftliche Genehmigung für den Umbau der KITA am Marktplatz, wie Fachgruppenleiterin Martina Milarch auf Nachfrage von Dr. Marianne Merschhemke im Gemeinderat mitteilte.
Das Augenzentrum Hochrhein (ehem. Praxis Dr. Klaus Menne) zieht zum 01. März in das Uehlin-Areal in der Scheffelstraße.
Enkensteins Ortsvorsteherin Eva Brutschin meint in der jüngsten Ortschaftsratssitzung, dass das Dorf beim Hochwasser der vergangenen Wochen nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt sei. Nachdem das Planfeststellungsverfahren für den Hochwasserschutz in Enkenstein abgeschlossen sei, hoffe man nun, dass die weiteren Maßnahmen zügig angegangen werden.
26. Februar 2021
Die CDU-Stadträtin Heidi Malnati, die 13 Jahre lang Vorsitzende des Schopfheimer Stadtverbandes war und seit 2009 dem Gemeinderat angehört, feiert heute den 70. Geburtstag.
Pia Maria Späth von der Curare gGmbH referiert im Gemeinderat zum Thema „Leben und Wohnen in der vierten Lebenszeit“. Im Kern ging es dabei um Situationen, Perspektiven und alternative Möglichkeiten der Alten-Hilfe neben der stationären Alten-Hilfe aufzuzeigen. Auf die Situation, dass Menschen immer älter werden, müsse reagiert werden. Die Kommunen sollten zusammen mit dem Landkreis das Versorgungsangebot analysieren und ortsbezogene Konzepte mit der Zielsetzung für die Jahre 2025 bis 2030 erstellen. Für Dr. Marianne Merschhemke (GRÜNE) ist klar: „Wir sollten uns auf den Weg machen, wenn man die Zahlen anschaut, gibt es keine Alternative“. Ehrenfried Barnet ergänzt: „Wir sollten nicht nur, wir müssen – wir haben perspektivisch keine Deckung der Grundversorgung – das sagt alles“. Er schlägt die Gründung eines Arbeitskreises vor. Auch für Bürgermeister Dirk Harscher ist es klar: „Wir müssen etwas tun und dazu gehören Flächen und Räume für Kurzzeit-Pflege und andere Angebote. Denkbar wäre etwa, das Krankenhaus, das nach Inbetriebnahme des Zentral-Klinikums in Lörrach wieder an die Stadt zurückgehen wird, ins Auge zu fassen. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern begrüßte den Arbeitskreis-Gedanken.
Corona-bedingt gibt es in diesem Jahr weder Neujahrsempfänge noch Parteiveranstaltungen, die der Vorschau auf das Jahr dienen könnten. Die Badische Zeitung blickt in einem Dialog mit Schopfheims Lokalpolitikern auf das Jahr 2021. Die CDU mit dem neuen Fraktionssprecher Jeannot Weißenberger und dem Ortsverbandsvorsitzenden Sascha Schneider will sich im Gemeinderat für neuen Wohnraum auch für Familien einsetzen. Beim Thema „Wohnraum“ positioniert sich die CDU anders als die SPD, die vor allem den sozialen Wohnungsbau ins Auge fassen will, und die GRÜNEN, die die Ausweitung neuer Baugebiete vorerst möglichst vermeiden wollen. Für die CDU ist ein übergeordnetes Stadtentwicklungs-Konzept zentrales Instrument für eine „bedarfsgerechte Schaffung von Wohnraum“. Dabei richtet sich der Blick auch auf Wohnraum für Familien, d.h. Geschosswohnungsbau und weitere Flächen für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser. Beim Ziel der Verkehrslenkung in der Innenstadt setzt sich die CDU für einen autofreien Marktplatz dann ein, wenn gleichzeitig ein sinnvolles Nutzungskonzept der umliegenden Gebäude vorgelegt wird. Eine autofreie Innenstadt wäre für eine Stadt wie Schopfheim das Ende für den Einzelhandel. Man möchte auch die Wiederbelebung des AK Innenstadt erreichen. Ein weiteres Thema war die bevorstehende Landtagswahl. Beide meinen: „Wir haben in Christof Nitz einen hervorragend geeigneten Kandidaten für die Landtagswahl. Unsere Aufgabe ist es, ihn zu unterstützen“, so Sascha Schneider.
Ein für heute in St. Agathen angekündigtes Konzert mit „Xala“ muss ausfallen. Die Veranstalter von „Akustik in Agathen“ hoffen aber, dass die nächste Veranstaltung am 23. April stattfinden kann.
Quirin Modricker ist bei der Junioren-WM der beste deutsche Skispringer gewesen. Auch wenn er zeitweise die Berufung in das NK-2-Kader des Deutschen Skiverbandes verloren hatte, wurde er nun wieder in diesen Kader aufgenommen. Sein Ziel ist es, in die Nationalmannschaft zu kommen. Er meint auch: „Eines Tages möchte ich mal bei der Vierschanzen-Tournee dabei sein“.
27. Februar 2021
Im kommenden Monat beginnt der Online-Kurs „Klima Fit“ der vhs zusammen mit dem Klimaschutz-Manager Frank Philipps und Delia Kuhnert, der neuen Klimaschutz-Beauftragten der Stadt.
Das DRK Schopfheim will die Corona-Schnelltests ausweiten und neben dem Samstags-Angebot auch die Möglichkeit bieten, jeweils montags und donnerstags von 16–19 Uhr die Tests durchzuführen.
28. Februar 2021
Die Kinder des kath. Kindergartens St. Josef malten und schrieben auf kleine Zettel, was sie in der Corona-Zeit beschäftigt. Diese Wünsche ließen sie mit mehr als 100 Luftballons in den Himmel steigen. Im Kindergarten werden derzeit 75 Kinder von 12 Erzieherinnen betreut. Häufigster Wunsch der Kinder war: „Corona soll endlich aufhören“. Schmerzlich vermisst werden die Kontakte zu den Großeltern, aber auch das Spielen mit Freunden, das Feiern von Kindergeburtstagen und der Besuch des Schwimmbades.
01. März 2021
Bürgermeister Harscher meinte, man wisse noch nicht, wie sich die Innenstädte kleinerer Kommunen durch den „unlauteren Wettbewerb“, der durch das Angebot großer Online-Konzerne entstehe, verändern werde. Jeannot Weißenberger von der CDU sagte, er glaube nicht, dass lediglich 10 bis 15% der Geschäfte Pleite gehen würden, sondern mehr. Jürgen Fremd von den GRÜNEN zeigte sich gleichzeitig überzeugt, dass die Stadtentwicklung falsch angegangen werde.
Die Förderer und Freunde des Höhenbades Schweigmatt setzen ein Zeichen und befreien derzeit das zugewucherte Technikhaus von Hecken und Dornen. Thomas Jost und seine Helfer bereiten das Bad so vor, dass es im Mai geöffnet werden könnte. Er meint, dass auch ein Stellplatz für Wohnmobile beim Freibad mit kleinen Mitteln realisiert werden könnte. Der Ortschaftsrat ist diesen Überlegungen gegenüber nicht abgeneigt.
Seit mehr als einem Vierteljahr konnte man die Haare weder schneiden noch färben noch richten lassen – seit heute freuen sich sehr, sehr viele Menschen, dass die Friseure unter Einhaltung von Hygiene-Vorschriften ihre Salons wieder öffnen dürfen. Es ist jedoch schwer, einen Termin zu erlangen, da in der vergangenen Woche die Telefone der Friseure heißliefen.
In der Schweiz dürfen Tierparks, Museen, Geschäfte und Sportanlagen wieder öffnen.
02. März 2021
Das Gesundheitsamt Lörrach meldet 4 neue Infektionen mit COVID-19. Es gelten derzeit 227 Fälle als aktiv. Daneben wird 1 weiterer Todesfall gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz steigt wieder leicht auf 48,9. Der Schopfheimer Uhrmacher Hubert Donkel hat eine neue Wanduhr ohne Zeiger und Zifferblatt erfunden. Stattdessen besteht die Uhr aus zwei rotierenden Scheiben, die sich umeinander drehen. Die Uhr trägt den Namen „Orbis“. Der Prozess bis zur fertigen Uhr war sehr zäh, so Donkel. Die Pandemie hat nun trotz ihrer Nachteile dazu beigetragen, dass die „Orbis“ jetzt im Schaufenster hängt und verkauft werden kann. Die gefertigte Kleinserie umfasst 100 Uhren zum Preis von 300,– Euro je Stück.
Der prominente Schweizer Sterne-Koch Hans Rudolf Treichler, der heute 85 Jahre alt wird, hat einen Neben-Wohnsitz in Schopfheim.
Der Fußballverein Fahrnau sanierte in Eigenregie den Parkplatz am Sportheim. Es sei zwar nur ein Parkplatz und habe nichts mit Sportlichem zu tun, stelle aber einen riesigen Mehrwert für die Optik des Vereins dar, so Mark Leimgruber.
Die Firma EKATO will im Gewerbegebiet Lus eine 30 m hohe Halle für die Montage und Tests riesiger Rührwerke errichten. Im Boden des Gebäudes wird sich außerdem ein 15 m tiefes Becken zu Testzwecken befinden. Der Bauausschuss des Gemeinderates sprach sich mit großer Mehrheit für den Bau dieser Halle aus.
03. März 2021
Bürgermeister Dirk Harscher meint auf Anfrage von Thomas Gsell, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung darüber entschieden werde, ob das Schwimmbad Mitte Mai eröffnet werden kann.
Sorgen macht sich der Unabhängigen-Stadtrat Andreas Kiefer um die Sicherheit der Skater-Anlage in Gündenhausen, denn die Anlage habe, obwohl er das bereits 2018 moniert habe, immer noch oder schon wieder Risse und Absplitterungen im Beton. Das Bauamt werde mit der Herstellerfirma Kontakt aufnehmen, so Bürgermeister Harscher, denn „ich will Klarheit und Sicherheit haben“.
Die Arbeitslosen-Quote schlägt sich Corona-bedingt kaum auf die Zahlen im Südwesten durch. Im Kreis Lörrach beträgt sie derzeit 5,1%. Im Bundesland liegt die Quote bei 4,4%.
04. März 2021
Die Ursache des Brandes in Wiechs vor zwei Wochen ist noch unbekannt. Es habe, so die Polizei, keine eindeutige Brandursache ermittelt werden können.
Seit dem 22. Februar gibt es in der Stadt und den Ortsteilen insgesamt 22 neue COVID-19-Infektionen. 12 Fälle hiervon bestätigen Virus-Mutationen.
Wie viele andere Vereine auch haben nun die Naturfreunde ihre geplante Jahreshauptversammlung auf einen späteren Termin verschoben.
Nachdem der Ehrungsabend im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, geht die Verleihung der Ehrenmedaille in diesem Jahr in die dritte Runde. Es können der Stadtverwaltung Vorschläge von Personen und Gruppen, die ehrenamtlich vorbildliche Leistungen erbracht haben, eingereicht werden.
Im Wiesental bewirten zwei Gastronomen ihre Gäste in Hotelzimmern, so auch in der „Mühle“ in Gersbach. Von Freitag bis Sonntag werden dafür fünf separate Gasträume genutzt. Besser als in einzelnen Zimmern kann man den Abstand nicht einhalten, denn zwischen Mittag- und Abendtisch werden die Zimmer gereinigt. Auch haben sie eine eigene Toilette und es dürfen Corona-Vorschriften entsprechend maximal vier Personen aus einem Haushalt in den Raum, zusätzlich eine Service-Kraft. Dies sei mit den gültigen Verordnungen vereinbar, meint Marcus Krispin von der Stadt Schopfheim.
26 Corona-Neuinfektionen und 2 weitere Todesfälle in Verbindung mit COVID-19 gibt es zu notieren. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Kreis auf 7.424 und die der Todesfälle auf 241. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 55,9.
Gerhard Brombacher, der seit 50 Jahren auf dem Wochenmarkt Eier verkauft, ist sehr verärgert. Nachdem der Markt bereits beendet war, war der 82-Jährige mit dem Einräumen in sein Fahrzeug beschäftigt. Dabei kontrollierte ihn ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes kurz vor 13 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt trug Gerhard Brombacher keine Maske. Der unter Bronchialasthma leidende Marktbeschicker hatte jedoch während der gesamten Marktzeit den Mund-Nasen-Schutz getragen. Nun sollte er ein Bußgeld von 100,– Euro plus Verfahrenskosten, insgesamt 128,– Euro, bezahlen. In welchen Fällen ein Bußgeld ausgesprochen wurde, meint Marcus Krispin von der Stadtverwaltung, wisse er nicht, denn zu diesem Zeitpunkt sei das Landratsamt noch für Bußgeld-Bescheide zuständig gewesen.
Die 23-jährige Samira Böhmisch ist Spitzenkandidatin der Klima-Liste im Wahlkreis Lörrach. Die aus Eichen Stammende macht hauptsächlich Wahlkampf über Facebook und Instagram, wie sie betont.
05. März 2021
Ein Online-Portal der Stadt öffnet eine Warteliste für Krippen- und Kindergarten-Plätze in der gesamten Stadt. Die Vormerkung bedeutet, dass die Eltern nicht mehr jede Einrichtung aufsuchen müssen.
Aus Kostengründen soll etwa die Hälfte der Schopfheimer Brunnen in diesem Jahr ohne Wasser bleiben. Damit will die Stadtverwaltung 40.000,– Euro einsparen. Wie Remko Brouwer, kommissarischer Leiter des Tiefbauamtes mitteilt, sehe das Konzept vor, dass die Brunnen, die aus baulichen Gründen schon jetzt außer Betrieb sind, abgestellt bleiben. Die Stilllegung, so die Stadtverwaltung, sei alternativlos.
Die Landesregierung berät heute darüber, wie die neuen Corona-Regeln, die in Berlin abgesprochen wurden, im Land umgesetzt werden.
Da die 7-Tage-Inzidenz über der 50er-Grenze liegt, wird dies in der kommenden Woche nur zu verringerten Öffnungen im Einzelhandel führen. Die Beschlüsse seien enttäuschend, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der IHK, Prof. Dr. Claudius Marx. „Das Konzept ist überkomplex, viele Fragen bleiben ungeklärt“, meint er. Eine Planung sei so kaum möglich.
06. März 2021
Mit Ralf Ühlin, Erster Polizeihauptkommissar, erhält das Schopfheimer Polizeirevier einen neuen Chef. Ühlin ist 56 Jahre alt und vielen noch als Ortsvorsteher von Gersbach bekannt. Er wohnt mit seiner Familie in Gersbach. Neuer Stellvertreter wurde Sven Schroeder.
Er war in den 60er- und 70er-Jahren ein Top-Fußballer mit internationalem Ruf: Der Schopfheimer Helmut Hauser, der sein Berufsfußballer-Dasein beim FC Basel startete, feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Keine wirklich neue Nachricht: Der Schul-Campus verteuert sich erneut. Die Fassaden-Arbeiten an der neuen Sporthalle verursachen wiederum Mehrkosten von über 50.000,– Euro.
Das mobile Impf-Team im Landkreis wird bis zum 23. d.M. in Pflegeheimen impfen. Danach seien Einrichtungen wie Betreutes Wohnen und Tagespflege an der Reihe. Wo geimpft werden soll, wird in einem Konzept mit den Städten und Gemeinden erarbeitet.
07. März 2021
6 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus erhöhen die Gesamtzahl der bisher Erkrankten auf 7.479. Die Zahl der Todesfälle bleibt mit 241 unverändert. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 57,2. Aktiv gelten 294 Fälle. In den Kliniken werden 34 Menschen behandelt, 3 mehr als am Vortag. Intensiv-Patienten sind weiterhin 4 Personen.
Erstmals in diesem Jahr wird ein Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde in Kürnberg gefeiert. Ort der Morgenandacht ist der Dorfbrunnen.
08. März 2021
Der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Josha Frey tauscht sich bei seiner Tour durch Schopfheim mit der Bürgerinitiative für eine verkehrsfreie Innenstadt aus. Beide sind sich einig, dass die Verkehrspolitik eine Wende brauche. Von einem Stillstand in den letzten 16 Jahren spricht die BI wegen dem ehemaligen Bürgermeister und der CDU. Die Initiative möchte mit dem neuen Rathauschef und dem Gemeinderat einen Neustart wagen. Frey meint, Vorfahrt für Autos – diese Meinung sei von gestern. Eine Mobilitäts-Wende heiße, „Platz für klimafreundliche Mobilität“ und für den Menschen Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Die CDU will Betriebe bei Problemen nicht nur mit Überbrückungshilfen beraten, sondern auch einen Master-Plan zur Rettung der Innenstadt anstreben. Dieser Master-Plan soll unter Mitwirkung von Gemeinderat, Stadtverwaltung, Gewerbeverein sowie Ehrenamtlichen aufgestellt werden. Die Innenstadt müsse dauerhaft und am besten mit dem Ziel „Konsum – Erlebnis – Kultur – Wohnen – Leben – Arbeiten“ gleichberechtigt gestärkt werden, so Sascha Schneider in einer Pressemitteilung. Neue Formate für Open-Air-Veranstaltungen seien ebenso denkbar wie den Wochenmarkt mehr in den Fokus einer Marketing-Kampagne zu setzen.
Auch wenn die Kommunalaufsicht den Haushaltsplan der Stadt für 20/21 genehmigt hat, wurde mitgeteilt, dass eine Genehmigung eigentlich nicht möglich sei, da das ordentliche Ergebnis der Stadt im laufenden Haushaltsjahr nicht ausgeglichen werden könne und dies auch voraussichtlich in den folgenden Jahren nicht möglich werde. Die Verpflichtungsermächtigungen und Kreditaufnahmen würden daher nur auf bereits begonnene Projekte oder Pflichtaufgaben bzw. auf nicht verschiebbare Aufgaben begrenzt. Laut der Stadtverwaltung sind für das laufende Jahr folgende Verpflichtungsermächtigungen, die auch in den Folgejahren zahlungswirksam werden, vorgesehen: Neubau Schulcampus, Umbau der Friedrich-Ebert-Schule für fast 7 Mio. Euro, Hochwasserschutz Enkenstein für 2 Mio. Euro, Sanierung KITA am Marktplatz für 718.000,– Euro, Aufstockung KITA Langenau für 375.000,– Euro, Beschaffung Feuerwehr-Fahrzeuge 342.000,– Euro, Ausgleichsmaßnahmen Lus für 215.000,– Euro, Anbau Maiberg-Saal in Enkenstein 120.000,– Euro, Stützmauer zum Bühl in Gersbach für 115.000,– Euro und Digitalisierungskosten von 26.700,–Euro, also insgesamt 10,8 Mio. Euro. Das Landratsamt ordnet nun an, dass das Projekt Campus und Aufstockung KITA Langenau vorrangig vor andern Projekten zu finanzieren sei. Während die KITA-Aufstockung eine Pflichtaufgabe darstelle, müsse der Campus zum Abschluss gebracht werden. Auch um die Eigenbetriebe der Stadt geht es: Das Landratsamt genehmigt hier Kreditermächtigungen für die Versorgungsbetriebe in Höhe von 2,5 Mio. Euro und für den Bauhof von 370.000,–Euro. Kritisiert werden die hohen Verluste, die beim Schwimmbad, das die Stadt jetzt in Eigenregie führt, entstehen, Verluste, die auch durch Gewinne nicht ausgeglichen werden können. Das Landratsamt verpflichtet die Stadt nun, ein Haushaltssicherungskonzept bis zum 30. September 2021 vorzulegen.
„Wir hoffen darauf, dass im April die Corona-Bestimmungen gelockert werden und wir die geplanten Dressur- und Springturniere durchführen können“, meinen Rebecca Hotz und ihr Vater, Volker Trefzger vom RV Schopfheim und dem Gestüt Sengelen.
09. März 2021
Die Stadtverwaltung hat die Schäden, die durch das Hochwasser Ende Januar/Anfang Februar aufgetreten sind, erfasst. Es war ein statistisch alle 10 bis 20 Jahre vorkommendes Hochwasser der Kleinen Wiese und anderer Zuflüsse zur Wiese. Diese hatte jedoch lediglich ein fünfjähriges Hochwasser. Insbesondere in Langenau kam es zu größeren Schäden. Eine ca. 300 qm große landwirtschaftliche Fläche ist weggespült worden. Außerdem kam es oberhalb der Inselbrücke in Langenau zu Ausspülungen. Die Kosten für den Hochwassereinsatz und die Beseitigung kleinerer Schäden belaufen sich auf rd. 50.000,– Euro an den Bauhof sowie 20.000,– Euro für Fremdleistungen. Das Hochwasser-Rückhaltebecken Raitbach-Fahrnau sei während des Hochwassers teilweise eingestaut gewesen, wird berichtet.
Die 20-jährige Felicitas Kiefer aus Fahrnau berichtet, dass sie an COVID-19 erkrankt war, daneben auch ihr 10-jähriger Bruder sowie ihre Mutter. Auch heute noch hat sie bei ihrer Arbeit als Rettungssanitäterin sehr schnell Erschöpfungszustände. Sie möchte kein Mitleid erwecken, sondern aufmerksam darauf machen, dass Corona auch junge, gesunde und nicht vorerkrankte Menschen treffen kann.
10. März 2021
Schopfheim weitet die Möglichkeit für Corona-Tests aus. In Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein werden ab dem 11. März sowohl in Schopfheim als auch in Gersbach Menschen, die zu bestimmten Gruppen zählen, kostenlos getestet. Die Testzentren sind vier Tage in der Woche in der Stadt und zwei Tage wöchentlich in Gersbach geöffnet.
„Solikante Solo“ heißt der neue Roman von Björn Kern, der heute erscheint. Es sei gleichzeitig ein Gesellschafts- und ein Liebesroman, meint der in Schopfheim aufgewachsene Schriftsteller.
Die Masken-Pflicht gilt nach der neuen Allgemeinverfügung des Landratsamtes weiterhin für öffentlich zugängliche Parkflächen, auf Bahnhöfen, im Bahnhofsbereich, auf Spielplätzen und in der Innenstadt im Bereich der Hauptstraße zwischen Adolf-Müller-Straße und Hebelstraße sowie auf dem Marktplatz und in der Scheffelstraße.
Das Thema „Stilllegung von Brunnen“ beschäftigt auch den Ortschaftsrat in Gersbach.
11. März 2021
Die von den Kunstvereinen in Lörrach, Weil am Rhein und Schopfheim geplante Ausstellung zum Thema „Distanz“ ist Corona-bedingt in der Kulturfabrik nicht zu sehen. Ein letzter für den März geplanter Ausstellungsbeginn muss abgesagt werden. Von den ursprünglich 43 Teilnehmenden nehmen nun 30 Künstlerinnen und Künstler an einer digitalen Ausstellung teil.
Über die sozialen Netzwerke solidarisieren sich viele Menschen mit dem 82-jährigen Marktfahrer Gerhard Brombacher, der einen Bußgeldbescheid wegen Verstoßes gegen Corona-Vorschriften erhalten hatte. Es kam soviel Geld zusammen, dass der Bußgeldbetrag übertroffen wurde. Brombacher meinte, er habe das überhaupt nicht beabsichtigt und überlegt nun, die überschüßige Summe einem guten Zweck zuzuführen. Dass es ausgerechnet den dienstältesten Marktbeschicker erwischt habe, sei „unglücklich“, wie Bürgermeister Harscher sagt.
Der Münchner Autokonzern BMW hat über das regionale BMW-Autohaus Gottstein der Gewerbe-Akademie zu Ausbildungszwecken einen fabrikneuen Mini-Cooper zukommen lassen.
Seit dieser Woche kann man in der Stadtbibliothek ein 15-minütiges Zeitfenster buchen, um die Bibliothek zu besuchen. Dies gilt natürlich nur mit einer FFP II-Maske und unter den Abstands- und Hygieneregeln.
Christoph Faller, Leiter der Dr. Max-Metzger-Schule, zeigt sich etwas zerknirscht, da ab kommendem Montag trotz steigender Infektionszahlen der Präsenzunterricht aller Klassen wieder einsetzt. Ein von der Schule erarbeitetes Schutz-Konzept sah vor, in den beiden voneinander getrennten Schulgebäuden verschiedene Klassen möglichst effizient aneinander vorbeigeschleust unterrichten zu können. Die Schulleitung erhielt jedoch vom Schulamt den Bescheid, dass die Aufteilung, so sinnvoll dies auch organisiert sei, nach den geltenden Anweisungen des Kultusministeriums nicht zulässig sei.
Geharnischte Worte fallen während der Langenauer Ortschaftsratssitzung bei der Nachbesprechung zum Hochwasserereignis. Wolf-Dieter Hänßler, der an der Fabrikstraße wohnt, weist zum wiederholten Male auf das Potenzial am Brücken-Bauwerk bei Hochwasser hin. Auch der Geschäftsführer einer angrenzenden Firma hatte bereits im Gemeinderat Bedenken vorgebracht, die er nun verschärfte und fordert, dass die Gasleitung unter der Brücke auf jeden Fall in die Erde verlegt werde, denn im jetzigen Zustand sei bei Hochwasser eine Gasexplosion nicht auszuschließen. Zu Verwunderung führt auch, dass die Eignerin einer genutzten Retentionsfläche der Wiese nicht nachvollziehen kann, dass sie auf ihre Kosten die angeschwemmten Sedimente und anderes Schwemmgut entsorgen muss. Ortsvorsteher Walter Würger informiert, dass Mitte März ein Treffen mit einer Expertenkommission der Badenova wegen der Gasleitung angesetzt sei.
12. März 2021
Von den 14.358 Schopfheimerinnen und Schopfheimern, die am Sonntag wahlberechtigt sind, haben schon fast 5.000 Wählerinnen und Wähler Briefwahl beantragt, wie Daniela Wieburg und Marcus Krispin von der Stadtverwaltung informieren.
Georg Schmidt aus Kürnberg erinnert zur beabsichtigten „Austrocknung“ der städtischen Brunnen aus Kostengründen daran, dass die Brunnen bis ins 20. Jahrhundert Trinkwasserlieferant in der Stadt waren. Die einst lebenswichtigen Denkmale verfielen dadurch und seien nicht mehr das historische Kulturerbe der Stadt. Er empfiehlt, das Quellsystem des Entegast, das früher die Brunnen versorgte, zu nutzen und damit die Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen.
Der Landtags-Wahlkampf, sofern man von einem Wahlkampf reden kann, geht zu Ende. Es gab kaum Präsenzveranstaltungen, auch nur wenige Begegnungen an Ständen auf dem Markt.
13. März 2021
Das Museum öffnet wieder entsprechend gültiger Corona-Vorschriften und zeigt weiter die Ausstellung „Frostige Gesellen“, die im vergangenen November eröffnet worden war und nun bis zum 25. April verlängert wurde.
Am Wahltag gab es in Schopfheim keine besonderen Vorkommnisse wie etwa Verstöße gegen die Hygiene-Regeln. Das Gesamtergebnis der Schopfheimer Wahl, so der Pressesprecher der Stadt, Marcus Krispin, lag um 19.26 Uhr vor. Erwartungsgemäß war der Anteil der Briefwähler mehr als doppelt so hoch wie 2016. Als erste Reaktion der Schopfheimer Parteivertreter meint Michael Straub vom GRÜNEN-Ortsverband, dass er sich freue über das gute lokale Abschneiden. Das Schopfheimer Ergebnis sei wieder höher als der Landesschnitt. Dass die GRÜNEN verloren hätten, sei nicht zuletzt dem hohen Anteil an Stimmen für kleine Parteien geschuldet, meint er und betont: „Jeder, dem etwas am Klima gelegen ist und der sich einbringen will, soll sich dort engagieren, wo man etwas bewirken kann – das ist bei uns“, betont der GRÜNEN-Vorsitzende. Dass die CDU trotz Masken-Affäre nicht stärker verloren hat, führt Straub darauf zurück, dass viele Briefwähler schon vorzeitig ihr Votum abgegeben hatten. Umgekehrt sei aber auch kein Bürgermeister-Bonus von Nitz erkennbar. Straub freut sich über den Verlust der AfD. Sascha Schneider, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, räumt offen ein, dass die Masken-Affäre bzw. das Verhalten einzelner Unionsabgeordneter, das die Schopfheimer CDU klar verurteile, „uns auf die Füße gefallen ist“. Dafür hätten die CDU und Christof Nitz ein gutes Ergebnis erreicht. Nitz habe in Schopfheim prozentual etwas mehr Stimmen holen können als im Landkreis. So gesehen könne man zufrieden sein, betont Schneider. „Guter Dritter“ kommentiert Oliver Caspers, SPD-Ortsvorsitzender, das Abschneiden der Sozialdemokraten. Er zeigt sich stolz auf das, was die SPD erreicht hat und hofft jetzt auf Landesebene auf ein Bündnis GRÜNE-SPD-FDP. Hingegen bedauert er ausdrücklich, dass immer noch so viele die AfD wählen. Martin Kimmig, Vorsitzender der FDP Mittleres Wiesental, ist erfreut über das Ergebnis. Voll des Lobes zeigt er sich für den FDP-Kandidaten Felix Düster und meint, dass ein Schopfheim-Bonus von Alt-Bürgermeister Nitz nicht ersichtlich sei. Josha Frey, der sein Mandat souverän verteidigte, betont, dass „an uns kein Weg vorbeiführt“. Ob er die Fortsetzung von grün-schwarz bevorzugt oder einen Wechsel, lässt er bewusst offen.
14. März 2021
Baden-Württemberg wählt einen neuen Landtag. Bei einer Wahl-Beteiligung von 60% sichert sich der bisherige Abgeordnete Josha Frey mit 35,8% das Mandat. Christof Nitz, der versuchte, das verloren gegangene CDU-Mandat wieder zurückzuerobern, bekam 21,4%. Der Kandidat der SPD, Jonas Hoffmann, kam auf 9.252 Stimmen oder 12,6%. Er kann das Mandat von Rainer Stickelberger übernehmen. Kein Heimvorteil ist für Christof Nitz, dem ehemaligen Bürgermeister Schopfheims, in der Markgrafenstadt zu erkennen. In Schopfheim konnte er den Gesamt-Stimmenanteil gegenüber der letzten Wahl von 21,7 auf 23,5% erhöhen. Im gesamten Wahlkreis sank der CDU-Anteil jedoch von 25,2 auf 21,4% ab, während die GRÜNEN im gesamten Wahlkreis zulegen konnten, verloren sie in Schopfheim jedoch 1 Prozentpunkt. Der Anteil der AfD bei den Wählern in Schopfheim sank von 13,7 auf 8,5%, die SPD verringerte ihren Stimmenanteil gegenüber 2016 in Schopfheim von 15,3 auf 11,7%, während die FDP den Stimmenanteil von 6,0 auf 8,1% erhöhen konnte. Auch Die Linke erhöhte ihren Anteil gegenüber der letzten Wahl von 2,9 auf 3,1%.
15. März 2021
Ohne vorherige Terminabsprache öffnet das Rathaus wieder die Büros.
Erst heute wird bekannt, dass Christine Spickermann aus Wiechs, vielfach aktiv, bereits im Februar im Alter von 55 Jahren verstorben ist. Über viele Aktivitäten hinaus war sie auch Dirigentin des Wiechser Kinderchores, Hegering-Leiterin und Obfrau für die Jugend der badischen Jäger.
Josha Frey, GRÜNE, steht als klarer Sieger des Wahlkreises fest. Er zeigte sich mit seinem Ergebnis sehr zufrieden. Sein Ziel, mehr als 35% Wählerstimmen zu erhalten, hat er erreicht. Christof Nitz sieht sein Resultat im schwachen Landes-Trend der CDU. Mit diesem Ergebnis könne er nicht auf den Landtag hoffen, betont er noch am Wahlabend und gratuliert Josha Frey zu seinem Wahlsieg. „Ich freue mich, die SPD in Stuttgart vertreten zu dürfen“, sagte Jonas Hoffmann von der SPD. Er würdigte dabei ausdrücklich die Arbeit seines Vorgängers Rainer Stickelberger, der eine unglaublich gute Arbeit gemacht habe. Über die deutlichen Stimmen-Zuwächse freut sich Felix Düster, der Kandidat der FDP. Er geht davon aus, dass sein Wahlkampf nicht zuletzt durch die zahlreichen Online-Aktivitäten insbesondere jüngere Wähler angesprochen habe. Mit Blick auf das Bundesland betont er, dass die CDU abgestraft worden sei. Aus seiner Sicht sollte die FDP offen sein für eine Ampel-Koalition mit den GRÜNEN und der SPD.
Nachdem heute in ganz Deutschland die Impfungen mit Astra-Zeneca vorläufig abgebrochen wurden, müssen im Kreis-Impfzentrum Lörrach rd. 2.100 Impf-Termine abgesagt werden. Es können daher in dieser Woche nur 900 Personen mit dem Impfstoff von BioNtech geimpft werden.
Es werde in Schopfheim nicht beim gemeinsam mit dem DRK betriebenen Test-Zentrum im Lus bleiben, so Bürgermeister Harscher, vielmehr seien Schnell-Tests in Zusammenhang mit den Schulen durch die Stadt geplant. Die Verwaltung habe bereits einen Vorrat an Test-Boxen zur Eigenanwendung erworben. Es sei daran gedacht, den 5. und 6. Klassen, für die wieder Präsenzunterricht gilt, einmal pro Woche einen Test anzubieten. Harscher reagierte mit dieser Botschaft auf Anfragen aus dem Ratsrund. Peter Ulrich hatte den Stein ins Rollen gebracht, während die Infektionszahlen wieder in die Höhe gingen. Die Testfrage trieb auch Dr. Marianne Merschhemke um. Die GRÜNEN-Stadträtin wollte wissen, wie groß unter Lehrern die Resonanz für den DRK-Schnelltest sei.
Schopfheims Stadträte machen ihrem Unmut über zwei Auftritte des AfD-Kandidaten Dubravko Mandic, Kandidat für den Landtag, Luft. „Wie er und seine Anhänger sich aufgeführt und wie sie Menschen provoziert und niedergesungen haben – das geht einfach nicht“, meint Mark Leimgruber, CDU. Er wollte wissen, wie die Stadtverwaltung in Zukunft mit diesem Thema umzugehen gedenke. Diese Dinge seien mit Recht und Gesetz und mit gutem Benehmen schon gar nicht vereinbar, betont Leimgruber. Bürgermeister Harscher erwähnte, dass beim zweiten Auftritt – da es beim ersten Mal bereits Vorkommnisse gegeben hatte – ein großes Polizei-Aufgebot mit 50 Kräften vor Ort gewesen sei. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN schloss sich Leimgrubers Worten an, brachte aber noch das Thema „Maskenpflicht auf dem Markt und erlassene Bußgeld-Bescheide“ ins Spiel. Er nehme die Stadt aber gegen Vorwürfe, dass sie willkürlich gehandelt habe in Schutz, denn dies sei nicht gerechtfertigt. Mehr Fingerspitzengefühl hätte er sich aber unlängst bei der Wortwahl in einem Schreiben an die Marktbeschicker gewünscht.
Dirk Harscher berichtet dem Gemeinderat, dass der Umzug der vom Medi-Verbund betriebenen Hausärzte-Praxisgemeinschaft Fahrnau und an der Hebelstraße in einer provisorischen Container-Lösung beim Krankenhaus weiter auf Eis liege. Während die Stadt alle Voraussetzungen geschaffen habe, seien zum einen – so die MVZ-Betreiber – keine Ressourcen für den Umzug und außerdem noch nicht genügend Ärzte gefunden worden. Harscher hat Zweifel, dass die Zwischenlösung noch kommen werde und er als eigentliches Ziel sehe, mit dem MVZ ins Kohlegässle zu ziehen.
Der Gemeinderat diskutierte in der öffentlichen Sitzung vielfache Lösungsmöglichkeiten, um das Austrocknen der Brunnen, wie dies vorgeschlagen wurde, zu verhindern. So schlagen die GRÜNEN etwa vor, Brunnen, die trocken bleiben zu bepflanzen. Aus den Ortsteilen gibt es Angebote, sich selbst um die Brunnen zu kümmern. Auch ein Sponsoring wurde angeregt. Vor einem Beschluss sollen erst einmal alle Ideen gesammelt werden. Wie bereits dargelegt, soll es durch die Stilllegung verschiedener Brunnen zu einer Einsparung von 40.000,– Euro für den Bezug von Wasser kommen. Gleich mehrere Stadträte forderten ein auch über das Jahr 2021 hinausgehendes Gesamtkonzept. Thomas Kuri von der CDU wies auch auf die Wichtigkeit für das innerstädtische Kleinklima hin, denn gerade dort, wo wir versiegelte Flächen hätten, spiele das Wasser eine wichtige Rolle, etwa im Pflughof, betonte er.
Dem neuen Betriebskonzept für das Schopfheimer Schwimmbad stimmt der Gemeinderat in der heutigen Sitzung zu, wobei noch nicht klar ist, wann das Bad öffnen wird. Das Stadtoberhaupt geht im Moment vom 15. Mai aus.
Bürgermeister Harscher informiert den Gemeinderat darüber, dass in Kleinmachnow das im Oktober wegen Corona ausgefallene Jubiläum nachgeholt werden soll. Ob Schopfheim teilnehmen wird, entscheide sich noch. Mit Ronneby und Poligny seien für dieses Jahr jedoch alle Treffen abgesagt.
Das Langenauer Hochwasser-Problem beschäftigt erneut den Gemeinderat. Wolf-Dieter Hänßler, Kraftwerksbetreiber und Anwohner der Fabrikstraße in Langenau, macht seinem Ärger Luft wie schon im Februar. Er erinnert daran, dass seit 1986 das Wasserwirtschaftsamt für den Fall, dass das Wasser nicht unter der Brücke durchpasse, angeordnet habe, alte Flut-Durchlässe wieder zu öffnen oder aber die Brücke zu verbreitern. Erst im Januar seien 40 Kubikmeter/Sekunde „durchgerauscht“. Unter der Brücke seien noch 6 cm Platz gewesen. Ein 100-jähriges Hochwasser werde mit 93 Kubikmeter/Sekunde prognostiziert. Bürgermeister Harscher informiert, dass der Sachverhalt geprüft werde. Der Hochwasserschutz in Langenau sei für 2022/2023 vorgesehen, wobei eine Spezialfirma bisher die Meinung vertrete, dass die Brücke nicht verbreitert werden müsse.
16. März 2021
Die Tourismus-Branche, insbesondere die Gastronomie sowie Hotels und Gasthöfe im Landkreis warten ebenso wie die Schopfheimer Betriebe auf baldige Öffnungsperspektiven, damit sie wieder planen können. Die Stimmungslage sei angespannt, Betriebe kämen an ihre finanziellen Grenzen, meint die Tourismus-Beauftrage im Landratsamt.
Noch vor den Sommerferien sei es das Ziel der Stadt, Spar-Entscheidungen zu treffen, meint Bürgermeister Dirk Harscher auf die Frage der Badischen Zeitung. Er teilt mit, dass es keinen konkreten Fahrplan gebe. Ab Mai sollen dann im Finanzausschuss die Vorschläge der Verwaltung beraten werden, damit der Gemeinderat vor der Sommerpause Beschlüsse fassen kann. „Bei der Haushaltkonsolidierung geht es nicht nur ums Sparen, sondern auch um Generierung zusätzlicher Einnahmen“, betont er.
Das Gesundheitsamt meldet 27 Corona-Neu-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt damit unverändert bei 76,4. Ein Todesfall in Zusammenhang mit der Erkrankung wurde dem Gesundheitsamt nachgemeldet. Es handelt sich dabei um eine über 80-jährige Person, die im Januar verstorben ist. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 243.
17. März 2021
Vor zwei Tagen gab Bürgermeister Harscher in der Gemeinderatssitzung bekannt, dass seit dem 10. März die Abrissgenehmigung für die Uehlin-Häuser vorliege. „Wir haben den Roten Punkt“, freut sich Edgar Frey, der für die Liegenschaften der Stadt zuständig ist. Ein jahrelanges Trauerspiel nimmt damit ein Ende. Harscher meinte, die künftige Nutzung müsse daher die Innenstadt als zentralen Treffpunkt stärken. Eine Vorgabe für mögliche Investoren könne auch sein, dass damit an das Wirken von Johann Georg Uehlin erinnert werde. Er nannte dabei eine Info-Tafel oder das Aufstellen einer alten Druckmaschine in einem Café oder Restaurant. Das letzte Wort bei der Neu-Ausschreibung habe aber der Gemeinderat in einer nächsten Sitzung, wie Harscher betont.
Nachdem es wieder heftig geschneit hat, ist seit vergangenem Freitag der Gersbacher Bergbrunnen-Skilift wieder in Betrieb. Er kann wie bisher stundenweise nach allgemein gültigen Corona-Verordnungen gemietet werden.
18. März 2021
Auch der Hallen-Neubau auf dem Campus-Areal wird teuer. Dr. Marianne Merschhemke ist aufgefallen, dass sich die Prognose von 9,2 auf 9,9 Mio. Euro erhöht. Auf ihre Frage hin meinte Martina Milarch vom städtischen Gebäude-Management, dass es noch nicht ganz klar sei, ob tatsächlich 700.000,– Euro zusätzlich benötigt würden.
Die eigentlich abgesagten Impf-Termine im Kreis-Impfzentrum in Lörrach werden von heute an wieder aufgenommen, da der Impfstoff Astra-Zeneca nun weiter gespritzt werden kann.
Mit fünf Fahrzeugen und 17 Mann rückt die Feuerwehr gegen 21.20 Uhr in die Mattenleestraße aus. Die Rauchentwicklung dort stammte aber nicht von einem Feuer, sondern wurde durch einen Überdruck an der Holzheizung verursacht. Dabei wurde außergewöhnlich viel Rauch durch den Kamin ausgestoßen.
19. März 2021
Die 7-Tage-Inzidenzzahlen steigen nicht nur im Landkreis, sondern im ganzen Bundesgebiet. Dort liegt der Durchschnitt bereits an der 100er-Grenze. Wird die dritte Welle, die derzeit läuft, zu einem erneuten Lockdown führen? Verschiedene Politiker wollen dies in der krassen Form unterbinden, andere befürworten dies, um möglichst bald aus der Pandemie herauszukommen.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club plant alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium, Radfahrer nach ihrer Einschätzung rund um den Radverkehr in ihrer Stadt zu befragen. 78 Radlerinnen und Radler haben 2020 in Schopfheim teilgenommen und fällten ein teils sehr kritisches Urteil über die Radler-Freundlichkeit Schopfheims. Seit 2018 hat sich die Bewertung etwas verschlechtert. Robert Breschler, Vorsitzender der IG Velo, sieht dies selbst ebenso.
20. März 2021
Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für das Richtfest der neuen Sporthalle beim Campus, doch in Anbetracht der Corona-Regelungen verzichtet die Stadt auf solche Feierlichkeiten.
Kommende Woche trifft sich die Planungsrunde „Stolpersteine“ virtuell, um – nachdem der Gemeinderat grünes Licht gegeben hat – in die erste Planungsrunde einzutreten.
Grünes Licht gab der Bauausschuss für eine in Holzbauweise zu errichtende Sammelgarage für Wohnmobile im Hegne in Fahrnau. Da die zulässige Grundflächenzahl durch das Bauvorhaben erheblich überschritten wird, mussten Befreiungen erteilt werden. Darüber gab es Diskussionen, ob Dachflächen-Begrünung oder nicht.
Die seit Anfang März im „Löwen“ in Zell und in der „Mühle“ in Gersbach gehandhabte Praxis, in Hotelzimmern Gäste zu bewirten, ist nun doch nicht erlaubt. Die vom Ordnungsamt ursprünglich erteilte Genehmigung wurde zurückgezogen. Das Landratsamt habe die Stadt aufgefordert, für die Einhaltung der Schutzmaßnamen zu sorgen, denn wenn eine Bedienung stattfinde, handle es sich um einen gastronomischen Betrieb, der nicht zulässig sei. Martin Buchleither in Gersbach wird das Angebot einstellen.
Die in Fahrnau wohnende 23-jährige Berufssoldatin Angelina Kirev will an der Updating-Reality-Show „Love Island“ von RTL 2 teilnehmen. Die Badische Zeitung interviewt die junge Soldatin über ihre Motivation und ihre Erwartungen.
Entgegen einem früheren Beschluss wird nun das Dach des neuen Campus-Gebäudes doch mit einer Foto-Voltaik-Anlage ausgestattet. Die Stadt wird die Anlage allerdings nicht errichten, sondern die Bürger-Energie Dreiländereck EG und sie zum Preis von 3.000,– Euro pro Jahr für die nächsten 20 Jahre verpachten.
Der Imker-Verein hat beim Vereinsheim in der Nähe der Festhalle Raitbach einen Anbau fertiggestellt. Freiwillige Helfer haben diese Leistung erbracht.
22. März 2021
Die Hirsch-Apotheke in der Hebelstraße führt in benachbarten Räumen des früheren Telekom-Shops ein Schnelltest-Zentrum ein. Menschen können sich dort täglich von Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr kostenlos einem Schnell-Test unterziehen. Auch in der benachbarten Apotheke wird montags bis freitags nach Voranmeldung getestet.
In der letzten Gemeinderatssitzung verzichtete das Gremium auf die Erhöhung der monatlichen Entschädigungen um 10,– Euro.
Gestern meldete der Landkreis 19 neue Corona-Infektionen. Die Zahlen steigen und steigen, damit auch die 7-Tage-Inzidenz, die jetzt bei 96,9 liegt. 29 Menschen müssen derzeit in Kliniken behandelt werden, 4 davon intensiv-medizinisch. Wiederum 3 davon werden beatmet.
Nach den Sommerferien soll die Scolé an den Start gehen. Ein Team engagierter Lehrer aus Schopfheim und Umgebung, die mit der herkömmlichen Schule nicht zufrieden sind, wollen diese Einrichtung als alternative Schule für spielerisches Lernen ins Leben rufen. Einen geeigneteren Standort habe man in Aussicht, erklärt Anka Krätzig aus Hasel. Unklar ist derzeit noch die Finanzierung. Ein Teil soll über eine Stiftung fließen, außerdem stehen von 70 erforderlichen Bürgen zur Aufnahme der Kredite erst sechs bereit. Das Schulgeld wird rd. 160,– Euro pro Monat kosten, ist zu lesen.
Da keine Wahlen anstanden, hat der Tennisclub Schopfheim den Mitgliedern die aktuellen Infos, Planungen und Vorstandsberichte digital per e-Mail zur Verfügung gestellt.
Zum Abschalten und Kosteneinsparungen der Schopfheimer Brunnen nehmen die BI „Attraktive verkehrsfreie Innenstadt“ und die Partei der GRÜNEN gemeinsam Stellung. Sie rufen Bürger, aber auch Firmen auf, Brunnen-Patenschaften zu übernehmen. „Brunnen gehören zum Stadtbild und bedeuten Geschichte(n) und Kultur. Diese abzustellen oder stillzulegen, bedeutet eine starke Reduktion der Lebensqualität“, heißt es in einem Schreiben.
Vorerst gibt es keine Hybrid-Gemeinderatssitzung mehr. Stadträte konnten zuletzt über einen Live-Stream von zu Hause aus zugeschaltet werden. Das ist allerdings aufwändig, wie Bürgermeister Dirk Harscher sagt. „Wir können in der Stadthalle Abstände und Hygieneregeln problemlos einhalten“.
Das Corona-Schnelltest-Zentrum neben der Hirsch-Apotheke, das von der Apothekerin Dr. Fuchs eingerichtet wurde, hat am ersten Tag bereits 20 Personen pro Stunde auf Corona testen können.
23. März 2021
In einem Gespräch mit dem Markgräfler Tagblatt legt die 24 Jahre alte Samira Böhmisch, die Direkt-Kandidatin der Klima-Liste Baden-Württemberg für den Landtag war, ihre Perspektiven dar. Sie sei über das Ergebnis keineswegs deprimiert und freue sich, dass sie in Eichen, ihrer Heimat, knapp 11% der Stimmen erhalten habe. Das Augenmerk der Medien, so meint sie, liege mehr auf den großen Parteien. Außerdem waren diese mit Plakaten und Werbung ständig präsent. Sie selbst hatte im gesamten Wahlkreis nur 30 Plakate zur Verfügung. Die Stimmung bei den Klima-Liste-Anhängern sei unterschiedlich, betont sie. Verschiedene Leute seien ausgetreten, neue Mitgliederanfragen kamen aber auch hinzu. Nachdem sie bei der Klima-Liste eingestiegen sei, habe sie auch richtig Lust auf Politik bekommen. Josha Frey von den GRÜNEN hatte ihr zum Wahlergebnis gratuliert. Dann lud er sie Corona-bedingt zu einem Spaziergang ein. Dabei habe man sich über die Wege in die Politik, den Wahlausgang und neue Möglichkeiten in der Klimaschutz-Politik ausgetauscht. Derzeit studiert Samira Böhmisch Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft in Nürtingen.
Bei ihrem Dialog mit Schopfheims Lokalpolitikern für das Jahr 2021 wurden heute die Ziele der Unabhängigen dargelegt. Die Unabhängigen gelten im Gemeinderat gemeinhin als unbequeme Mahner. Sie betonen, dass sie beim Jahrhundert-Projekt des Schul-Campus von Anfang an große Skepsis an den Tag gelegt hätten und Beschlüsse nicht mittrugen. Das Sparen habe auch oberste Priorität. „Wer wirksam sparen will, muss an einigen Stellen Spaßverderber sein“. Für die Vorschläge der verkehrsfreien Innenstadt der BI sei zur Zeit einfach kein Geld da, obwohl etwas gemacht werden müsse. Auch die Kosten für den neu gegründeten City-Verein hätten eingespart werden sollen. Kritische Worte finden sie auch zur Aufstockung der KITA Langenau. Beim Campus werden sie darauf achten, dass es keinen Luxus gebe. Sie hoffen auf große Verbesserungen, wenn der Beigeordnete Eddi Mutter im Mai seinen Dienst aufnehmen werde. „Unter der bisherigen Leitung des Bauamtes ist so gut wie alles schief gelaufen“, so Andreas Kiefer. Aber wie soll konkret gespart werden? Dabei nennt Weide z.B. die vor einigen Wochen beschlossene Anschaffung eines neuen Feuerwehr-Fahrzeuges. Er bezweifelt, dass dafür tatsächlich großer Bedarf besteht. Man hoffe, dass beim Schwimmbad, das nun wieder in Eigenregie geführt wird, Einsparungen möglich werden. Außerdem hofft man, dass nach dem Beschluss zum Verkauf der Hebel-Schule keine weitern Immobilien verkauft werden. Dies betreffe vor allen Dingen die Rathäuser in den Ortsteilen, denn der Verkauf ziehe Folgekosten nach sich. Außerdem wollen die Unabhängigen einen Verkauf und eventuellen Abriss des Kreiskrankenhauses verhindern, wenn das Gelände samt Gebäude nach dem Wegzug wieder an die Stadt falle. Es müße eine offene Diskussion darüber geführt werden, was mit dem Haus passiere. Man will die Möglichkeit fördern, in diesem Haus ein Ärztezentrum einzurichten. Dies sei bislang unzureichend untersucht worden, halten die Gesprächspartner der Unabhängigen fest.
Für 50-maliges Blutspenden ehrte Walter Würger vor einigen Tagen die Langenauerin Margarita Bartsch.
In Gersbach ist das Mobilfunknetz von Vodafone schon seit mehr als einer Woche ausgefallen. Einen Termin, wann der Empfang wieder zur Verfügung stehen wird, kann Vodafone allerdings noch nicht nennen. Die Wetterverhältnisse mit Eis und Schnee ließen eine sichere Besteigung der vereisten Antennen-Anlagen durch Technik-Spezialisten derzeit nicht zu.
Auf einen versteckten Nachtlagerplatz im Gewerbegebiet auf der Gänsmatt, den bis zu acht Obdachlose aus dem Bettler-Milieu in den zurückliegenden Wochen Abend für Abend zum Schlafen aufgesucht haben, wurden Anwohner im Käppelemattweg in den vergangenen Tagen aufmerksam. Sie meldeten dies der Polizei, die vier Männer antraf und ihnen einen Platzverweis erteilte. Nach Angaben der Polizei sollen die vier Männer, die dem „Bettler-Milieu“ zuzuordnen sind, aus dem osteuropäischen Raum stammen. Nach eigenen Angaben der Männer würden sie bereits seit fünf Monaten im Gewerbegebiet nächtigen.
Ursprünglich sollte das Markus-Pflüger-Heim ja komplett umziehen – nun bleibt die Idee eines Verbleibs der Einrichtung in Wiechs wohl immer konkreter. Ein Konzept, das mit der Landrätin besprochen wurde, sieht vor, in einem Neubau auf dem Areal 75 Betreuungsplätze in fünf Wohngruppen zu schaffen. Alle alten Gebäude sollen abgerissen werden. Die Macher der Studie schlagen vor, etwa 50 bis 60 Einzel- und Doppelhäuser im südlichen Bereich sowie eine kleinere Fläche im Norden für das neu zu bauende Fach-Pflegeheim, für das etwa 4.000 qm benötigt werden, zu errichten. Gespräche mit der Stadt – so Bürgermeister Dirk Harscher auf Anfrage hin – seien bereits erfolgt. „Wir sind komplett informiert und voll mit im Boot. Das läuft im Einklang“, betont das Stadtoberhaupt. Auch Stadtplaner Egi teilt dies auf Nachfrage mit und meint, dass die Überlegung mit dem Ortschaftsrat und dem Gemeinderat bereits diskutiert worden sei.
25. März 2021
In der Zeit vom 16. bis zum 23. März gab es in Schopfheim mit den Ortsteilen insgesamt 26 neue COVID-19-Infektionen.
Beim jüngsten Online-Treffen der Arbeitsgruppe um Dr. Marianne Merschhemke lagen die Ergebnisse der bisherigen Recherchen von neun Personen aus drei jüdischen Familien, die von den Nazis deportiert wurden, vor. Dabei handelt es sich um die Familie Auerbacher sowie um die Familien Weil und Braunschweig, alle in der Wallstraße wohnhaft gewesen. An diese insgesamt neun Menschen sollen die ersten „Stolpersteine“ erinnern, die im Oktober verlegt werden sollen.
605 Mitglieder zählt der Skiclub Fahrnau im Jubiläumsjahr. Der Verein wurde 1961, also vor 60 Jahren gegründet. Verschiedene Aktivitäten sind trotz Corona geplant, so der Vorsitzende, Klaus Störk.
Berndt von Winning, Vorsitzender des Tennisclubs, der sich vor einem Jahr vom SVS loslöste, gibt seinen Jahresbericht. Er spricht auch von einer leicht steigenden Mitgliederzahl, die derzeit bei 134 liegt. Finanziell schlug sich der Verein recht ordentlich, es konnte sogar ein leichtes Plus erwirtschaftet werden.
26. März 2021
Wettkampf-Absagen sind in diesen Zeiten keine Seltenheit, wenn dies jedoch nicht wegen Corona geschieht, dagegen schon. Die Reitszene hat mit einem aggressiven Herpes-Virus zu kämpfen, sodass ein Turnier-Stopp bis zum 28. März verfügt wurde. Für den Reitverein Schopfheim ist dies jedoch nicht so relevant wie die Corona-Schranke, die Turnierleiter Volker Trefzger dazu zwingt, die anstehenden Spring- und Dressur-Wettkämpfe im Gestüt Sengelen abzusagen. Betroffen sind die Turniere über Ostern sowie das Frühjahrs-Springturnier eine Woche nach Ostern.
Der neue Schopfheimer Polizei-Revierleiter Ralf Ühlin informiert über die neuesten Statistiken des vergangenen Jahres. Die Straftaten sanken auf ein neues Fünfjahres-Tief und schlagen nun mit 43 Delikten weniger als im Vorjahr zu Buche. Während 2019 noch 1.503 Delikte aufgeklärt wurden, waren es in 2020 sieben mehr. Die Aufklärungsquote liege nun, so Ühlin, bei 62,5%. Vor allem bei Rauschgift-, Computerkriminalität und Fahrraddiebstahl wurden mehr Fälle aufgeklärt. Entgegen dem südbadischen Trend sind im Schopfheimer Revierbereich bei Rauschgift-, Gewalt- und Wirtschaftskriminalität teils erhebliche Anstiege zu verzeichnen. Auch die Zahl der Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung nahmen zu. Auf einem Fünfjahres-Tiefstand sind die Diebstähle – dem steht allerdings ein Anstieg bei den Ladendiebstählen gegenüber. Deutlich rückläufig sind Wohnungseinbrüche (13 Fälle weniger) und Fälle von besonders schwerem Diebstahl aus Dienst-/Büroräumen sowie Gaststätten und Hotels. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging erneut um 13 Fälle zurück. Dies sei sicherlich zuallererst mit der Corona-Situation erklärbar, meint der Revier-Chef. Viele Menschen hielten sich viel zuhause auf. Auf ein neues Fünfjahres-Hoch sind die Betrugsdelikte (405) angestiegen. Außerdem nehmen die Drogen-Delikte um 30,1% nach einem Fünfjahres-Tief wieder zu. Unvermindert hoch ist die Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten und Polizistinnen mit 20 Fällen. Zum Glück seien lediglich leichtere Verletzungen zu beklagen. Erfreulich ist für Ralf Ühlin, dass im Vergleich zum Vorjahr 60 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende weniger tatverdächtig geworden sind.
27. März 2021
Die Stadt setzt alles daran, dass der Präsenzunterricht auch nach den Feiertagen weitergehen kann. Nach Gesprächen mit den SchulleiterInnen nahmen insgesamt 48 Lehrerinnen und Lehrer an einer Schulung des DRK teil. Sie sollen künftig ihre Schüler bei den Schnell-Tests anleiten und unterstützen. „Welche Test-Sorte wir bekommen, steht allerdings derzeit noch nicht fest“, bedauert Marcus Krispin von der Stadtverwaltung.
Die Polizei präsentiert die Unfall-Statistik des vergangenen Jahres. Die Zahl der Verkehrsunfälle nahm um knapp 175 ab, was auch auf die Pandemie zurückzuführen ist. 123 Menschen erlitten leichte, 72 weitere schwere Verletzungen. Zwei Unfallbeteiligte kamen im Berichtsjahr ums Leben, in beiden Fällen waren es Motorradfahrer. Am gefährlichsten im Straßenverkehr lebten auch im vergangenen Jahr die Motorradfahrer, sie waren in 73 der Unfälle verwickelt. Das Lebensalter macht bei den Unfallbeteiligten keinen großen Unterschied. Die Polizei nahm in 112 Fällen Senioren über 65 Jahre ins Protokoll auf, junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren waren 96-mal in Unfälle involviert. 203-mal musste die Polizei wegen Unfallflucht ermitteln. In 75 Fällen wurden die Verursacher ausfindig gemacht.
28. März 2021
Vielleicht wurden heute nacht die Uhren letztmals um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt. In Europa will man ja eine neue Ordnung.
29. März 2021
Kinder des katholischen Kindergartens St. Josef bastelten wochenlang und verschenken ihre liebenswerten Präsente nun an Bewohner im Georg-Reinhardt-Haus, im Haus Columban und im Seniorenhaus im Bifig.
Nach und nach nimmt die Zahl der geimpften Menschen im Landkreis zu. Diese Woche wurden nach Angaben des Landratsamtes im Kreis-Impfzentrum rund 3.100 Impfungen verabreicht. Das sind täglich zwischen 500 und 800. Hinzu kommen noch Impfungen des mobilen Impf-Teams.
30. März 2021
Der Gemeinderat beschäftigte sich in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Ehrenbürger und ehemaligen Chefarzt des Krankenhauses, Dr. Friedrich Jutzler. Bürgermeister Harscher informierte darüber und erwähnte deutlich, dass Jutzler in der Zeit ab 1934 bis 1945 Täter war und Zwangssterilisationen am Schopfheimer Krankenhaus vorgenommen hat. Ins Rollen brachte die Geschichte des Schopfheimer Arztes Johann Faltum in seiner Dissertation. „Die Aufarbeitung des Themas ist uns nicht leicht gefallen“, räumt Harscher ein. Schließlich habe Dr. Jutzler über Jahrzehnte hinweg große Verdienste für die Menschen der Stadt und der Umgebung erworben. Der Bürgermeister meint: „Als die Stadt 1947 Jutzler zu ihrem Ehrenbürger ernannte, war von den jetzt bekannten schweren Vorwürfen nichts bekannt gewesen. Nach dem Krieg hat davon keiner etwas gewusst“, glaubt Harscher. Er erwähnt auch, dass Mitte März die Expertise eines hinzugezogenen Medizin-Historikers dem Gemeinderat vorgelegen habe. Jutzler soll sich weder aktiv noch erkennbar passiv gegen die Eingriffe gewehrt haben, meint das Stadtoberhaupt weiter und zitiert den Experten. „Nun dürfen die jetzt gewonnenen Kenntnisse nicht mehr verschwiegen werden“, sagt Harscher. Es wäre falsch, auf der Ehrenbürger-Tafel den Namen Jutzler zu tilgen. Schließlich habe er sich ja in Schopfheim auch verdient gemacht. Die Stadt will stattdessen den Schriftzug mit einem Hinweis ergänzen, der auf die schuldhafte Rolle Jutzlers bei der Zwangssterilisation Bezug nimmt. Außerdem wird man die Geschäftsleitung der Kreiskliniken bitten, die Gedenktafel Jutzlers im Krankenhaus in gleichem Sinne zu ergänzen. Ergänzend zu all dem sei eine öffentliche Veranstaltung, beispielsweise eine Podiumsdiskussion denkbar. Dies soll mit dem gebotenen Respekt vor möglicherweise noch lebenden Opfern der damaligen Zwangssterilisationen geschehen.
Seit die Zahl der Corona-Tests läuft, steigt die Inzidenz-Zahl. Diese Behauptung, so berichtet heute die Badische Zeitung, ist weit verbreitet, aber falsch, denn nur das Ergebnis eines PCR-Tests ist für die Inzidenz-Zahl von Bedeutung.
Das Landratsamt reagiert auf die zunehmende Verbreitung von Virus-Varianten und verlängert die Masken-Pflicht weiter bis zunächst 19. April.
Inzwischen sind 266 Menschen aus dem Landkreis in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben, denn das Landratsamt meldet erneut 3 Todesfälle. 2 Menschen waren im Alter von über 80 Jahren und 1 Person über 60 Jahre alt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun wieder bei 93,4 pro 100.000 Einwohner.
31. März 2021
Die CDU-Fraktion bittet die Stadtverwaltung um Prüfung, ob eine schrittweise Öffnung von Handel und Gastronomie als Modellversuch nach dem Tübinger Vorbild mit Tages-Ticket möglich wäre, denn es seien dringend Maßnahmen zur Unterstützung von Handel, Gewerbe und Gastronomie nötig, schreibt Fraktionschef Jeannot Weißenberger.
In der Partnerstadt Dikome ist Patrick Nanje Sakwe am 04. März im Alter von 79 Jahren verstorben. Er sei ein wichtiger Baustein in unserer Städtepartnerschaft gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
In der Zeit vom 23. bis 30 März meldet die Stadtverwaltung für Schopfheim und die Ortsteile insgesamt 29 neue Corona-Infektionen, davon sind 12 bestätigte Fälle von Virus-Mutationen.
In einem Mix von verschiedenen Angebotsformen will die evangelische Kirchengemeinde die Karwoche und die Ostertage feiern. Am Gründonnerstag wird das erste gemeinsame Abendmahl nach einem Jahr in der evangelischen Stadtkirche miteinander gefeiert. Den Gottesdienst gestaltet Pfr. Martin Schmitthenner. Den Karfreitagmorgen gestalten Dekanin Bärbel Schäfer und ein Sing-Team unter der Leitung von Christoph Bogon per Livestream für die Gläubigen. Karfreitag Nachmittag wird in einem musikalischen Gottesdienst die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu mit Orgel und Perkussion eindrucksvoll dargebracht und ebenfalls als Livestream in die Haushalte gesendet. Am Ostersonntag werden die Gottesdienste in der evangelischen Stadtkirche wie in jedem Jahr musikalisch gestaltet. Die Osternacht um 6 Uhr gestaltet ein Sing-Team mit altkirchlichen Gesängen zusammen mit Dekanin Bärbel Schäfer. Ein weiterer Gottesdienst ist um 10 Uhr. Bei allen Präsenz-Gottesdiensten wird ein Corona-Schutzkonzept umgesetzt. Die maximale Anzahl der Besucher liegt bei 60 bis 80 pro Gottesdienst.
Die Kindertagesstätte Oase in der Stettiner Straße öffnet nach den Osterferien. Doch nun gab es bereits im kleinen Kreis eine Einweihungsfeier. Die KITA erweitert mit ihren vier Gruppen und 80 Plätzen für Kinder zwischen einem Jahr bis zum Schulantritt das Angebot der Schopfheimer Betreuungslandschaft. Das künftige Leitungs-Duo Claudia Petersen und Britta Hirt lud die Gäste zu einem Rundgang ins neue Gebäude ein. Der Geschäftsführer der Freien Evangelischen Schule, Karl-Heinz Rutishauser, berichtet, dass der Träger ein Darlehen bei der Evangelischen Bank aufgenommen habe, um das 4,2 Mio. Euro teure Projekt zu stemmen. Vom Regierungspräsidium kam ein Zuschuss in Höhe von 500.000,– Euro. Die offizielle Einweihung mit Bürgermeister Dirk Harscher, Fachbereichsleiter Jürgen Sänger und dem Geschäftsführer sowie den beiden Leiterinnen ähnelte teilweise jedoch einem Baustellen-Rundgang. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt hat gut geklappt“, meint Rutishauser. Er sei mit Bürgermeistern aus dem Mittleren und Oberen Wiesental im Gespräch, um zu prüfen, ob eine Modellregion nach Tübinger Muster eingeführt werden könnte.
01. April 2021
Ein Filmprojekt des Seniorenrates und des ehemaligen Jugendparlamentes entstand im vergangenen September. 12 Personen im Alter zwischen 11 und 87 Jahren wurden zum Thema „Generationen“ befragt. Nun überreichten Hannes Schneider, Katja Böhler, Dagmar Stettner und Anna Tomaszewska Bürgermeister Dirk Harscher die Arbeit.
Der Landkreis meldet einen weiteren Corona-Todesfall, wobei es sich um 1 Person im Alter von über 50 Jahren handelt. Die Gesamtzahl der Todesfälle wächst dadurch auf 267 an. Aufgrund von 32 Neu-Infektionen sinkt die 7-Tage-Inzidenz leicht auf 84,7 ab.
Die Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft Hasel-Hausen-Maulburg war kein April-Scherz. Man wählte diesen Sitzungstermin, da genau vor 50 Jahren, am 01.04.1971, der Vertrag mit Hasel über die Übernahme von Aufgaben durch die Stadt Schopfheim abgeschlossen wurde. Mit dem damaligen Vertrag konnte die Selbstständigkeit Hasels bewahrt und die Zugehörigkeit zum Landkreis Lörrach gesichert werden.
Das Landratsamt erlässt eine Allgemein-Verfügung zur Bekämpfung der hoch pathogenen Geflügel-Pest. Gersbach sowie Raitbach und Kürnberg gehören zum Sperrbezirk.
02. April 2021
Am heutigen Karfreitag wird die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in die Himmelreichstraße gerufen. Kurz vor 16 Uhr kam der Alarm und man sah eine dichte Rauchwolke in der Innenstadt. In einem Hinterhof war offenbar Unrat in Brand geraten, wobei die Flammen rasch auf den Dachstuhl des nächstgelegenen Gebäudes übergriffen. Die Feuerwehr war mit 130 Mann und 30 Fahrzeugen vor Ort. Die Wehren aus Schopfheim Stadt, Langenau, Wiechs, Kürnberg, Raitbach, Gersbach, Maulburg und Zell wurden unterstützt durch das DRK und das THW sowie die Polizei. Die Brandursache konnte – so der Kommandant der Wehr, Steffen Hofmann – noch nicht festgestellt werden. Drei Menschen wurden leicht verletzt, ein Hund, eine Katze und zwei Hasen konnten aus dem brennenden Haus gerettet werden.
Nachdem die Stadt Schopfheim das Schwimmbad wieder in eigener Regie betreibt, konnte man mit Tesfaldet Reda auch einen neuen Kiosk-Betreiber finden. Das Team um Bademeister Wüst ist noch nicht komplett, Armin Savoy hat zwar seinen Arbeitsvertrag als 2. Bademeister unterzeichnet, es wird jedoch noch ein 3. Bademeister gesucht. Außerdem fehle es noch an Personal für die Schwimmbad-Kasse und Servicekräften für das Putz-Team, wie Bürgermeister Harscher meinte.
Die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental feiert die Karfreitagsliturgie in der katholischen Kirche St. Bernhard in Schopfheim.
03. April 2021
Die traditionellen Eierspringen in Eichen und Wiechs am Ostermontag fallen natürlich auch in diesem Jahr aus.
Heute Karsamstag ist in Schopfheim keine Osternacht geplant. Die Seelsorge-Einheit feiert diese in Höllstein.
04. April 2021
Die katholische Kirchengemeinde feiert zu Ostern die Eucharistie in St. Bernhard.
06. April 2021
Zum 01. Januar 1975 traten auch Hausen und Maulburg dem Gemeindeverwaltungsverband bei. Zu einer verstärkten Zusammenarbeit ruft Ehrenfried Barnet auf und nennt dabei die Infrastruktur wie Radwege, die Anbindung an die Regio-S-Bahn oder das Feuerwehrwesen. Er fordert ebenfalls, dass die Gemeinderäte stärker in die Entscheidungen des Verwaltungsverbandes eingebunden sein sollten. Die Bürgermeister der vier an der Verwaltungsgemeinschaft beteiligten Gemeinden besiegeln eine neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung, in der die Zuständigkeiten und Ziele dieser Verwaltungsgemeinschaft klar abgefasst und nach Beanstandungen der Rechtsaufsichtsbehörde neu geordnet werden mussten.
Nach dem schon fast sommerlichen Wetter während der Karwoche ist heute der Winter wieder zurückgekehrt. Es schneit bis in die Innenstadt.
Ab heute können Hausärzte gegen Corona impfen, doch jeder Arzt erhält nur 20 Impfdosen pro Woche. Es bleibt jedoch jedem Arzt selbst überlassen, ob er Impfstoff beschafft und diesen auch verimpft. Auch diese Praxen müssen über ein Portal die Anzahl der Impfungen täglich an das Robert-Koch-Institut melden.
07. April 2021
In der Zeit vom 30. März bis zum 06. April gab es in der Stadt und den Ortsteilen insgesamt 9 neue COVID-19-Infektionen.
Corona-Zeiten machen auch erfinderisch: Im Alten- und Pflegeheim Haus Columban hatte man gehofft, Ostern im Kreise der Mitarbeiter gemeinsam feiern zu können, meint Heimleiterin Galina Dillmann. Da dies jedoch nicht möglich war, erhielt jeder der 64 Mitarbeiter vor den Feiertagen eine Geschenktüte mit Produkten regionaler Anbieter. Damit war es jedem Mitarbeiter möglich, am Ostersonntag ein reichhaltiges Frühstück im Kreise der Familie zu genießen. Das Motto des Heimes lautete: „Du bist nicht allein“.
In der Nacht hat sich selbst in der Stadt 7 cm Schnee auf die Dächer gelegt. Viele Blüten, z.B. die Japanische Zierkirsche wurden von dieser weißen Pracht überdeckt.
08. April 2021
Der Immobilien-Makler Wolfgang Bühler, Geschäftsführer von Jost+Bühler Immobilien, der vor 43 Jahren ein Immobilien-Büro mit dem Partner Ernst Jost eröffnet hatte, übergibt sein Geschäft an Andreas Meier, Immobilien-Fachmann, und an den Architekten Harald Klemm. Das Büro wird weitergeführt unter dem Namen „Klemm+Meier, Architektur+Immobilien“.
Gegen 18 Uhr wird die Feuerwehr in das Chupferschmiedgässle gerufen. Angebranntes Essen war die Ursache für den Alarm und den Einsatz.
09. April 2021
Das Polizeirevier ermittelt noch die Brandursache vom Karfreitag im Hinterhof in der Himmelreichstraße. Einen konkreten Tatverdacht gebe es nicht, aber die Gesamtumstände deuteten darauf hin, dass eine fahrlässige Brandstiftung zumindest nicht ausgeschlossen werden könne.
Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, einen Verzicht auf die Kindergarten-Gebühren für die Monate Januar und Februar zu beschließen. Nur für die Notbetreuung sollen Gebühren erhoben werden. Das Land will 80% des Gebührenausfalls allerdings nur für kommunale KITAS übernehmen.
Im Nominierungs-Verfahren der CDU für die Bundestagswahl 2021 soll Diana Stöcker den bisherigen Abgeordneten Armin Schuster beerben. Die Bewerberin hat sich Pandemie-bedingt in einer Online-Vorstellung durchgesetzt und erhielt bei einer erfolgten Briefwahl 57% der gültigen Stimmen. Sie zeigte sich nach einer ersten Reaktion „überwältigt von dem großen Vertrauen“. Die Wahl werde für die CDU kein Selbstläufer, betont sie.
10. April 2021
Auch wenn der Eichener See in diesem Winter außergewöhnlich groß war, taucht er jetzt wieder in die Tiefen des Dinkelberges hinab. Er hatte dieses Jahr eine Größe wie zuletzt vor mehr als 54 Jahren nicht mehr, heißt es.
11. April 2021
Die Stadt Schopfheim braucht mehr Betreuungsplätze, daher schlägt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat vor, eine zusätzliche Gruppe mit maximal 20 Plätzen in Langenau zu schaffen.
Das Hammer-Wehr soll umgebaut werden, denn die Fischtreppe ist zu steil und die Gegenströmung zu stark. Die Teichgenossenschaft als Eigentümerin der Anlage will einen Umbau für 1,1 Mio. Euro realisieren. Davon würden nicht nur Fische wie der Lachs profitieren, auch angelt sich die Stadt dadurch Oeko-Punkte. Die Fisch-Aufstiegstreppe ist gar nicht mal so alt – erst 2001 war sie auf Initiative der Gewässerdirektion Waldshut-Tiengen gebaut worden. Mittlerweile sind die Mängel dieser Anlage jedoch deutlich. So hat die zuständige Gewässerdirektion in Freiburg angeordnet, dass etwas getan werden müsse. An den Baukosten ist die Stadt aufgrund ihrer Anteile an der Teichgenossenschaft mit in der finanziellen Verantwortung. Wann der Umbau kommen werde, stehe noch aus. Remko Brouwer von der Bauverwaltung geht davon aus, dass eine Bauausführung eher 2023 als 2022 erfolgen werde.
12. April 2021
Am 19. wird der Gemeinderat in seiner Sitzung über die Ausschreibung und den möglichen Verkauf des Uehlin-Areals entscheiden. Ein Mindest-Gebot wird ebenso gefordert wie die Würdigung des Wirkens von Johann-Georg-Uehlin.
3 weitere Neu-Infektionen mit COVID-19 werden vom Landkreis Lörrach mitgeteilt. Außerdem stirbt 1 weiterer Mensch in Zusammenhang mit Corona. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 276 an. Nicht genug damit – die 7-Tage-Inzidenz mit 108,3 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner wird dazu führen, dass der Landkreis Lockerungen zurücknehmen muss. Ab Donnerstag dieser Woche (14. April) gilt im Landkreis eine neue Allgemeinverfügung, das bedeutet, dass Geschäfte nun wieder weitgehend schließen müssen. Die Notbremsen-Regelung gilt auch für Museen, Sportanlagen und körpernahe Dienstleistungen. Friseur-Betriebe dürfen geöffnet bleiben. Musik-, Kunst-, Jugendschulen und Volkshochschulen dürfen außerdem nur noch Online-Unterricht anbieten. An den derzeitigen Kontaktbeschränkungen ändert sich hingegen nichts. Wenn die 7-Tage-Inzidenz 5 Tage in Folge auf unter 100 absinkt, gelten wiederum Lockerungen. In Krankenhäusern werden derzeit 40 COVID-19-Patienten behandelt, 4 von ihnen liegen auf der Intensiv-Station, 2 müssen beatmet werden.
13. April 2021
Der von der Diakonie betriebene Besuchsdienst „Lichtblick“ sucht in der bereits seit einem Jahr bestehenden Corona-Pandemie neue Wege und hat deshalb das Angebot „Telefonplausch“ ins Leben gerufen. Petra Klement-Dreyer sucht noch interessierte Menschen, die den Kontakt insbesondere zu Senioren pflegen möchten.
Gegen 22.50 Uhr brennt ein Kleider-Container in der Fahrnauer Blasistraße. Die Feuerwehr muss den Brand löschen.
Bis Ende April soll die Obdachlosen-Unterkunft am Dammweg geräumt sein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind jedoch noch nicht alle Bewohner mit alternativen Wohnungen versorgt. Erst nach weiteren Untersuchungen soll entschieden werden, ob die Baracke abgebrochen oder saniert wird.
Mitarbeiter der Firma Gusstechnik Schopfheim können sich zweimal pro Woche im Unternehmen auf Corona testen lassen.
Eine Erzieherin entdeckt drei schlafende Einbrecher im Alter von 17, 21 und 28 Jahren im Container-Bau des Kindergartens auf dem Schulhof der Max-Metzger-Schule. Die Einbrecher hatten die Räume durchsucht und brachen einen Garten-Schopf auf. Diebesgut konnte nicht festgestellt werden. Die drei jungen Männer stehen im Verdacht, sich im direkt benachbarten katholischen Pfarrheim unrechtmäßig Zutritt verschafft zu haben. In dem Gebäude wurden Türen und Büromöbel gewaltsam geöffnet und ein Schaden von 12.000,– Euro verursacht. Die drei Männer erhielten bereits am Montagabend, als sie in Zell kontrolliert wurden, einen Platzverweis, denn dort wollten sie auf dem Rathausplatz nächtigen.
14. April 2021
Für die Zeit vom 06. April bis 13. April meldet die Stadtverwaltung für Schopfheim und seine Ortsteile 23 neue Corona-Erkrankungen. Davon sind 12 Fälle von Virus-Mutationen bestätigt.
Die Ehrenamtlichen Tim Bühn, Nils Eiche und Julian Kunzelmann haben die Gipser- und Malerarbeiten unter fachlicher Anleitung und Mithilfe von Andreas Gsell im Innenbereich des neuen Kabinen-Trakts des Neubaues am Fußballplatz Fahrnau ausgeführt. Der FVF freut sich über den Neubau und hofft, dass er diesen bald beziehen kann.
Nach dem gehäuften Auftreten positiver COVID-Befunde im Kreiskrankenhaus Rheinfelden haben die Kreis-Kliniken umfangreich getestet und einer Klinik-Mitteilung zufolge bislang insgesamt 8 Patienten und 8 Mitarbeitende mit positivem Befund ermittelt.
Wenn die Vorschriften um die Corona-Pandemie es erlauben, beginnen die Marktmusiken in St. Michael am 08. Mai, so Christoph Bogon.
Wenn der Gemeinderat am 19. April dem vorliegenden Entwurf für das Baugebiet Kohlegässle zustimmt, folgt eine einmonatige Offenlage, die dann ausgewertet wird. Im Juni/Juli wird dann darüber beschlossen.
Die Zahlen gehen weiter nach oben – das Gesundheitsamt meldet 55 Corona-Neuinfektionen. Dadurch steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 127. Die Zahlen in der Schweiz steigen weiter. Anders als in Deutschland wird dort eine 14-tägige Inzidenz ermittelt. Dennoch werden die dortigen Einschränkungen erheblich gelockert. Restaurant-Terrassen, Kinos und Fitness-Center dürfen dort wieder öffnen, Einrichtungen, die im Kreis Lörrach geschlossen bleiben.
Der Bauhof und die Stadtgärtnerei gestalten die Randstreifen des Gewerbekanals im Bifig neu. Blühende Pflanzen werden die bisherigen Pflastersteine ersetzen. Dadurch haben nicht nur die Linden und deren Wurzeln mehr Raum zur Entfaltung – der Boden wurde auch entsiegelt und dies sei gut für das Kleinklima meint Remko Brouwer von der Stadtverwaltung.
15. April 2021
Schopfheim beteiligt sich am bundesweiten Corona-Gedenktag am 18. April. Punkt 12 Uhr werden dann die Kirchenglocken läuten.
Die FDP fährt schweres Geschütz zur Haushaltslage der Stadt auf. „Die Stadt ist so klamm, dass ihr in finanzieller Hinsicht das Heft aus der Hand genommen wurde“, meint der Ortsverband der Liberalen, nachdem das Landratsamt strenge Vorgaben gemacht hat. Grund für diese Entwicklung sei schon lange offenkundig – es ist der Schul-Campus mit seiner ursprünglichen Summe von 23,8 Mio. Euro, wobei mittlerweile mehr als 36 Mio. Euro als Kosten feststehen. Es sei höchste Zeit, zu klären, wer für das finanzielle Desaster die politische Verantwortung trage, wird weiter gesagt. Die vermeintliche Kosten-Obergrenze basiere lediglich auf den Zahlen des Wettbewerbs von 2017 auf Grundlagen von Baupreisen des Jahres 2016. Außerdem wurden die kostenträchtigen Teile des Campus-Projektes, die das Bestandsgebäude betreffen, herausgenommen. Ob dieser Umstand dem Gemeinderat bewusst war, stehe dahin, wird weiter ausgeführt. Als Fazit hält der FDP-Ortsverband eindeutig fest, Bürgermeister und Verwaltung hätten die Stadt bewusst in ein finanzielles Abenteuer gestürzt.
Kaum dass es geöffnet war, muss das städtische Museum die Türen wieder schließen.
16. April 2021
Der Schopfheimer Internist und ehemalige Kreisrat Dr. Fritz Lenz hat bei der Lörracher Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Fahrlässiger Körperverletzung zum Teil mit Todesfolge erstattet. Corona-Ausbrüche in den Kreis-Kliniken zum Teil mit Todesfolge wären vermeidbar gewesen. Er sieht die Ursache in einer unzureichenden Test-Strategie der Kreis-Klinken. Die vorgenommenen Tests weichen von den vom Bund empfohlenen Tests ab. Das Lörracher Verfahren ließe sich im eigenen Labor auswerten, die PCR-Tests dagegen nicht.
Eine vor dem Gersbacher Rathaus 2019 erstellte Skulptur wurde im vergangenen Winter durch Witterungsschäden zerstört. Der damalige Künstler Simon Stiegeler hat der Ortsverwaltung nun eine Ersatz-Skulptur zum Preis von 2.000,– Euro angeboten. Es hängt nun an der Stadtverwaltung, ob der Ortschaftsrat diese aus den Mitteln der Investitionspauschale anschaffen und finanzieren darf.
Im Kreiskrankenhaus Schopfheim wurden nach Angaben der Kliniken 1 Mitarbeiter und 1 Patient positiv auf Corona getestet.
Die Berichterstattung der Badischen Zeitung über die Todesfälle in den Lörracher Kreiskliniken führen nun dazu, dass über 23 COVID-19-Infektionen in den Häusern berichtet wird. In Absprache mit dem Gesundheitsamt ändern die Kreis-Kliniken nun ihre Test-Strategie. Auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaus-Hygiene hält die bisherig verwendeten Antigen-Schnelltests in Zusammenhang mit Krankenhaus-Aufnahmen für ungeeignet.
17. April 2021
Wer soll für die CDU als Kanzler-Kandidat bei der Bundestagswahl antreten? Die CDU-Basis in Schopfheim ist hierzu entsprechend einer Umfrage des Markgräfler Tagblattes geteilter Meinung. Befragt wurden der Fraktionsvorsitzende Jeannot Weißenberger, der Stadtrat Mark Leimgruber und die Stadträtin Heidi Malnati, ebenso wie Thomas Kuri. Daneben wurde Michael Böhler, der CDU-Kreisvorstandsmitglied ist, befragt.
Morgen Sonntag endet die Stallpflicht in den Sperrgebieten der Geflügel-Pest – so auch in Raitbach und Umgebung.
Die Badische Zeitung möchte in einer Telefon-Umfrage, die nicht repräsentativ ist, Antworten von Bürgern über den Verkehr, das Bauen und das Sparen in der Stadt. Unterschiedlich ist die Meinung zur Kontrolle der Masken-Pflicht. 33% der Befragten meinen, dass die Stadt es genau richtig mache, aber 23,4% sind der Meinung, dass zu wenig kontrolliert werde. Viele Personen haben hierzu jedoch keine Aussage gemacht. Zum autofreien Marktplatz ist eine klare Mehrheit der Befragten (45,7%) dafür, beim Marktplatz alles so zu belassen, wie es derzeit ist. Er soll wie bisher genutzt werden und an Markttagen und eventuellen Events wie dem Sommersound punktuell gesperrt werden. Für eine Auto-Freiheit sprechen sich 30,9% aus. 20,7% meinen, dass das Umfeld zuerst attraktiver gemacht werden sollte, bevor darüber nachgedacht werde. Ein Dauerthema ist die Fußgängerzone in der Hauptstraße. Die jetzige Regelung befürworten 27,1%, während 36,2% eine klare Fußgängerzonen-Lösung wünschen. Ein Belassen der jetzigen Situation wollen immerhin 35,6%. Zum Abbruch der Uehlin-Häuser meinen von den Befragten 32,4%, dass sie es gut fänden, wenn die Stadt bei einem Verkauf zur Vorgabe machen würde, zumindest an das Ursprungsgebäude zu erinnern. Nur 24,5% hingegen sind dafür, dass die Fassade sogar erhalten bleiben soll. Eine Mehrheit von 36,2% ist allerdings dafür, einem Investor nicht zu viele Vorgaben zu machen. Bei den Schwimmbädern Schopfheim und Schweigmatt sagen 72,3%: „Finger weg von den Bädern!“. Nur 18,6% können sich vorstellen, das Bad aus finanziellen Gründen zu opfern. Auf die Frage, ob in Schopfheim zu viel oder das Falsche gebaut werde, gab es folgende Antworten: Eine ganz radikale Vorgehensweise, etwa nur noch Baulücken zu bebauen, fänden allerdings nur 14,9% der Befragten gut. Den Fokus hauptsächlich auf sozialen Wohnungsbau zu richten, befürworten lediglich 16,5%, noch weniger sind für das Gegenteil. Einzel- und Doppelhäuser für Familien befürworten nur 11,7%. Ein Mix aus beidem hingegen findet eine Zustimmung von 53,7%. Die Badische Zeitung hatte 1.204 Personen angefragt. 180 gaben verwertbare Angaben. Bei den Befragten antworteten überwiegend Frauen.
19. April 2021
Ernst Weniger aus Gersbach besitzt 15 Alpakas, mit denen er auch Touren zusammen mit Touristen unternimmt. Jetzt allerdings sind solche Touren Corona-bedingt kaum möglich. Neben den Alpakas hat er noch 14 Ziegen.
Ein 51-jähriger Mountain-Bike-Fahrer stürzt in der Fußgänger-Unterführung des Bahnhofs. Der Rettungsdienst musste den Verunfallten ins Krankenhaus bringen und eine Wunde versorgen lassen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Verunfallte 3,3 Promille intus.
Glückwünsche und Blumen gibt es für drei Redakteurinnen und Redakteure des Markgräfler Tagblattes. Geschäftsführer Martin Pförtner ehrt in einer kleinen Feierstunde Harald Pflüger, der 1980 mit einem Volontariat beim damaligen Oberbadischen Volksblatt begann. Er ist nun seit 40 Jahren beim Verlagshaus Jaumann beschäftigt. Petra Martin ist seit 30 Jahren in der Schopfheimer Redaktion. Im Januar 1991 kam sie nach einem Studium der Germanistik und Geschichte sowie einem abgeschlossenen Volontariat als Redakteurin beim MT nach Schopfheim. Sie habe in den 30 Jahren über viele Themen stilistisch hervorragend und fair berichtet, meint Pförtner. Peter Schwendele hatte nach seinem Studium (Politik, Geschichte und Soziologie) den Berufswunsch Redakteur zu werden. Nach Abschluss seines Volontariats in der Lokalredaktion Schopfheim blieb er gleich an Bord und kümmert sich seither mit großem Engagement der Seite „Zell u. Oberes Wiesental“.
Seit Mitte Januar sind acht Bewohner in einer Senioren-WG am Eisweiher eingezogen. Sie sind von knapp 60 bis über 90 Jahre alt. Zwei Plätze sind noch frei, so Pia Maria Späth, Geschäftsführerin des Ambulanten Dienstes Curare gGmbH.
Von heute an gilt im Landkreis bzw. im ganzen Land Baden-Württemberg eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr in der Früh.
Eddi Mutter wurde in der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Dirk Harscher vereidigt. Der neue hauptamtliche Bürgermeister-Stellvertreter freue sich sehr auf die Zusammenarbeit, erklärt er. Mutter wird sein Amt am 03. Mai antreten.
In der Bürger-Fragestunde mokierte sich Ralf Völz im Namen von nicht näher genannten Vereinen über das viele Geld, das die Stadt beabsichtigt, für die Flutlicht-Anlage auf dem SVS-Sportplatz auszugeben. Bürgermeister Harscher hielt dem entgegen und meinte, erstens handle es sich beim Sportplatz um eine städtische Anlage und zweitens lasse sich die bisherige nicht mehr reparieren. Karlheinz Markstahler, Freie Wähler, votierte dafür, die Entscheidung für die Ausgabe von 200.000,– Euro zu vertagen. Er könne mit Sicht auf die Finanzlage der Stadt jedenfalls nicht zustimmen. Auch Wilhelm Tholen, Ortsvorsteher aus Raitbach, findet die Entscheidung ein bisschen zu schnell, da in den Ortsteilen über den Verkauf der Rathäuser aus Spargründen verhandelt werde. Die Notwendigkeit zur Erneuerung besteht auch dadurch, dass die bisherigen Verteilerschränke im abzureißenden alten Sportheim installiert sind. Mit 10 Ja-, einer Nein-Stimme und 9 Enthaltungen stimmte das Gremium schließlich der Investition zu. Bei der zweiten Entscheidung – eine verlässliche Grundschulklasse in Langenau einzurichten – ging es nicht nach dem Wunsch der Verwaltung. Auf Antrag von Teresa Bühler wurde die Entscheidung vertagt und wird erst wieder besprochen, wenn sich Finanzierungsmöglichkeiten bei der Haushaltsklausur auftun. Während die Stadtverwaltung diese Klasse zum Januar 2022 einrichten wollte, plädierte Elternsprecher Martin Brutschin aus Langenau dafür, die Gruppe möglichst schnell zu installieren. Auch Ortsvorsteher Walter Würger votierte dafür, wie auch der Ortschaftsrat Langenau dies festgelegt hatte, die Gruppe schon im September einzurichten. Dafür machten sich auch Sven-Hendrik Wünsch von den Freien Wählern und Heidi Malnati von der CDU stark. Dem Ansinnen von Teresa Bühler schloss sich Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern an, sie meinte, bei den Haushaltsberatungen hätten alle Fraktionen Spar-Schwüre abgelegt. Jetzt wolle man wieder zusätzliche freiwillige Leistungen absegnen. Ehrenfried Barnet konnte beide Standpunkte verstehen und schlug einen Kompromiss vor. Eine klare Mehrheit mit 16 Stimmen aus den Reihen von SPD, CDU und FWV sowie der GRÜNEN war für die Vertagung bis nach der Haushaltsklausur.
Bedenken wegen unzureichendem Infektionsschutz in Kindergärten äußert der Unabhängigen-Stadtrat Andreas Kiefer. Er will wissen, inwieweit die Stadt in der Verantwortung sei, wenn eine Infektion aus einer KITA in eine Familie getragen werde und jemand versterbe. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger verwies auf das vorhandene Hygiene-Konzept mit Testungen der Erzieherinnen.
20. April 2021
Eine Kuriosität sticht in Kürnberg ins Auge. Auf dem Grundstück des „Sternen“-Wirtes Siegfried Schmidt steht eine sehr beachtliche, 12 m hohe Stechpalme. Der Stamm hat einen Durchmesser von 42 cm. Förster Sven-Hendrik Wünsch hat den Baum vermessen und schätzt ihn als einen der stattlichsten in ganz Deutschland ein. Das älteste Exemplar in Deutschland sei wohl 260 Jahre alt, 12 m hoch und soll einen Stammumfang von 2 m haben. Der Kürnberger Baum ist ganz genau 123 Jahre alt. Als Oskar Glatt 1898 in Kürnberg geboren wurde, hatte sein Vater den Baum gepflanzt. Die forstliche Versuchsanstalt Freiburg hat bestätigt, dass in ihrem Einzugsbereich kein weiteres Exemplar mit derart stattlichen Ausmaßen bekannt sei.
Wie die Polizei berichtet, hat die Busfahrerin eines Linienbusses in der Hauptstraße ein geparktes Fahrzeug gestreift und einen Schaden von 500,-- Euro verursacht. Sie stieg wieder ein und fuhr davon. Die Unfallverursacherin hat nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht zu rechnen.
21. April 2021
Bürgermeister Harscher teilte am Montag in der Gemeinderatssitzung mit, dass Langenau und Enkenstein bis spätestens 2025 in den Ortsdurchfahrten mit Flüsterasphalt versehen werden. Er sagte auch, dass er sich für die Aussage von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Landrätin Marion Dammann bedankt habe, allerdings erscheine ihm der Zeitraum bis 2025 viel zu lang.
Pandemie-bedingt wird der Wiesentäler Wasser-Lauf vorerst nicht stattfinden und auf den Frühherbst verschoben.
Vier Tage war die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Lörrach unter 100 Neu-Infektionen. Einen Tag mehr und die „Notbremse“ hätte gelockert werden können. Nun wurden 67 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet und die 7-Tage-Inzidenz steigt dadurch wiederum auf 102,7. In den Krankenhäusern innerhalb und außerhalb des Landkreises befinden sich weiterhin 33 Personen mit Corona, davon müssen 3 Menschen intensivmedizinisch versorgt und 2 davon beatmet werden.
22. April 2021
Nach Protesten aus der Bevölkerung sowohl in der Stadt als auch in den Ortsteilen wird erneut über das Fließen von Wasser in die öffentlichen Brunnen diskutiert. Der Brunnen im Pflughof darf, solange der Kanal genügend Wasser führt, nun wieder sprudeln, ebenso der Ronneby-Brunnen im Bifig. Nach Angaben der Stadtverwaltung versucht man, batterie-betriebene Magnetventile in den Brunnen einzubauen, die nachts das Wasser abstellen. Sollte der Versuch erfolgreich sein, könnten künftig wieder mehr Brunnen in Betrieb sein,.
Der Weg ist nun frei für den Verkauf der Uehlin-Häuser: Der Gemeinderat hatte Anfang der Woche beschlossen, die brandgeschädigten Gebäude erneut auszuschreiben. Allerdings wird ein Mindestgebot von 250.000,– Euro, ein Gestaltungskonzept sowie ein Nutzungskonzept verlangt. Die Konzepte sollen geeignet sein, die Innenstadt als Treffpunkt zu stärken. Außerdem soll eine Info-Tafel, die an das Wirken von Johann Georg Uehlin erinnert, angebracht werden. Ob die Fassade eines eventuellen Neubaues an das historische Vorbild angepasst werden muss, sei Sache des Gemeinderates, wenn über Kaufinteressenten und deren Konzepte zu entscheiden sein wird.
Das Gesundheitsamt registriert 34 neue Corona-Fälle, wodurch die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 100 auf 98,2 absinkt.
Bereits 2017 wurde auf dem ehemaligen Betriebsgelände des Gaswerkes das Erdreich untersucht und belastetes entsorgt. Ein vollständiger Aushub sei jedoch nicht möglich gewesen, erklärt Remko Brouwer vom Tiefbauamt, da die contaminierte Fläche auch Erdreich unter vorhandenen Gebäuden betreffe. Weiter untersucht werden muss immer noch, ob für das Trinkwasser eine Gefahr besteht oder nicht. Patrick Blau vom Büro für Geoinformation und Umwelttechnik erläutert im Gemeinderat, warum das Thema noch nicht abgewickelt worden ist und erklärt den unregelmäßig fließenden Grundwasserstrom in diesem Bereich: „Mal sind es größere, manchmal geringere Mengen. Wir müssen weiterhin messen“. An den entstehenden Kosten wird sich das Dreisternwerk beteiligen.
Vor dem Tunnelportal in Fahrnau befindet sich nun eine Notruf-Sprechstelle.
Neue Tests haben an den Kreiskrankenhäusern Rheinfelden und Schopfheim keine weiteren positiven COVID-19-Befunde mehr geliefert.
Kosmetikwachs, das zu heiß wurde und anfing zu rauchen, löste einen Brandmelder aus und rief die Feuerwehr auf den Plan. Der Ehemann, der den Topf vom Herd nehmen wollte, verbrannte sich am Wachs und musste in der Hand-Chirurgie behandelt werden.
Die „Stolperstein“-Initiative Wiesental berichtete beim jüngsten Treffen über den derzeitigen Stand. Ein erster Entwurf wurde – so die Sprecherin Dr. Marianne Merschhemke – vorgestellt. Es bestehe allerdings bei zwei Steinen noch Diskussionsbedarf.
23. April 2021
Sven-Hendrik Wünsch berichtet dem Gemeinderat, dass er von Kirchenkreisen auf das Thema „Kinder und Jugend“ angesprochen worden sei und verdeutlicht, dass es sinnvoll wäre, den AK „Jugend und Soziales“ nach extrem langer Pause wieder einmal tagen zu lassen.
Auf Frage von Walter Würger sagte Bürgermeister Dirk Harscher, dass sich kein geeigneter Bewerber für die Stelle eines Digitalisierungs-Beauftragten gemeldet habe.
Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist nun auch im Wiesental angelangt. Der sich in Gründung befindliche Verein Solawi Möhreblick wird ein Feldgrundstück bei Kürnberg bewirtschaften, um seine Mitglieder mit frischem, ökologisch angebautem Gemüse zu versorgen. Eine Reihe privater Haushalte tragen gemeinschaftlich die Kosten des Betriebes. Im Gegenzug erhalten sie den Ernteertrag und ggf. auch alle weiterverarbeiteten Erzeugnisse. Die Landwirtin Susanne Greiner aus Sattelhof fungiert als Erzeugerin und stellt Gerätschaften und Maschinen ihres Betriebes zur Verfügung. Sie stellt auch einen Gärtner an, der sich um die Feldbestellung und die Ernte kümmern wird. Der Verein soll am 01. Juli seine Arbeit aufnehmen. Ein ordentliches Mitglied zahlt einen Monatsbeitrag von derzeit 60,-- Euro.
Der Dauerbrenner Hohe Flum beschäftigt den Ortschaftsrat in Wiechs. „Unglaubliche“ Zustände beschreibt Bärbel Hagist. Die Eingangstüre des Turmes wurde herausgerissen, Sandsteine lägen zerbröselt weit verstreut um den Turm herum, es sei verheerend.
Klaus Dietsche aus Wiechs spendet bereits zum 75. Mal Blut. Ino Hodapp konnte ihn dafür während einer Sitzung des Ortschaftsrates für diese Leistung ehren. Martin Gebhardt konnte für 50-maliges und Kitty Obst für 25-maliges Blutspenden geehrt werden. Weiter gab es aber auch noch Ehrungen für 10-maliges Spenden.
24. April 2021
Seit heute gilt die bundeseinheitliche Regelung (Notbremse), die durch das Bundes-Seuchengesetz geschaffen wurde. Die nächtliche Ausgangssperre, die im Landkreis derzeit um 21 Uhr beginnt, wird ab Inkrafttreten des Bundesrechtes erst um 22 Uhr beginnen. Entscheidend ist für die Ausgangsbeschränkungen die 7-Tage-Inzidenz.
3 neue Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19 werden vom Landkreis Lörrach kommuniziert. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 282. Außerdem sind 47 Neu-Infektionen registriert. Dies lässt die 7-Tage-Inzidenz nun auf 104,8 ansteigen. Durch Inkrafttreten der Bundes-Notbremse ist aber der Wert des RKI (Robert-Koch-Institut) entscheidend. Das RKI beziffert den Inzidenz-Wert heute mit 100,2.
Unverletzt blieb ein Motorradfahrer auf der Kreisstraße von Kürnberg in Richtung Gersbach. Nachdem er von der Fahrbahn abkam, kollidierte er mit der Leitplanke. Das Fahrzeug erlitt allerdings Totalschaden.
25. April 2021
Ein 61-jähriger Motorradfahrer und sein 9-jähriger Sohn stürzten auf der Kreisstraße zwischen Kürnberg und Gersbach. Auch er kam – wie der Motorradfahrer am Vortag – von der Fahrbahn ab, da er einem entgegenkommenden Fahrzeug auswich, ins Rutschen. Er wurde ebenso wie sein 9-jähriger Sohn beim Sturz leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.
26. April 2021
Der ehemalige Stadtbaumeister Hermann Unger kann heute seinen 99. Geburtstag feiern – im kleinen Kreis in seiner Wohnung im Bifig.
Beim Richtfest für den Neubau der Sporthalle des Campus der Friedrich-Ebert-Schule gab es nur eine kleine Feier, wobei die Zimmerleute das Ereignis mit dem traditionellen Richtspruch krönten.
Der Ausschuss Bau-Umwelt-Technik vergibt eine neue Lüftungsanlage für die Stadthalle. Positiv ist dabei die Bemerkung, dass die Vergabe um 190.000,– Euro günstiger als in der Planung vorgesehen zu stehen kommt.
27. April 2021
Die Badische Zeitung porträtiert heute Klaus Fleck, Alt-Bürgermeister und Energiebündel. Auch heute gelten bei ihm, so ist zu lesen, Ausdauer und Beharrlichkeit. Sein Prinzip ist es, nicht zu resignieren.
Vom 20. bis zum 27. April – so die Stadtverwaltung – gab es in Schopfheim 31 Neu-Infektionen mit COVID-19.
Ein Dutzend Blumenkübel, wie sie vor Jahren bereits in der Stadt zu sehen waren, sollen – so der Vorstand des Gewerbevereins – von der ersten Maiwoche an in der Hauptstraße aufgestellt werden. Darüber freut sich auch Ursel Stockburger, in deren Firma die Blumenkübel, die wegen Vandalismus in Sicherheit gebracht werden mussten, aufbewahrt wurden. Der Gewerbeverein finanziert die neue Bepflanzung, die Stadt übernimmt die Pflege. Die aufzustellenden Kübel wurden neu gestrichen und sollen nun an den vorgesehenen Standorten zur Verkehrsberuhigung beitragen.
28. April 2021
Schlechte Nachrichten für die Wasserratten: Das Schwimmbad im Oberfeld wird voraussichtlich nicht am 15. Mai öffnen können.
Die beiden Vorsitzenden des Gewerbevereins, Stefan Klever und Martin Bühler, präsentieren zusammen mit Hildegard Pfeifer-Zäh, die das Projekt maßgeblich begleitete, einen neuen digitalen Gutschein, der den bisherigen Fokus-Gutschein ablösen soll. Der Gutschein, der ab 01. Mai über das Internet erhältlich ist, gilt wie sein Vorgänger in Schopfheim.
Der für den 06. Mai vorgesehene Vortrag von Uwe Gerber „Verschwörungsideologien auf dem Prüfstand des gesunden Menschenverstandes“ wird zunächst auf den 10. Juni verschoben.
Da die Inzidenz-Lage derzeit keine Marktmusiken in St. Michael zulässt, wird der Beginn hinausgeschoben. Das ursprünglich vorgesehene Konzert ist nun im Internet zu hören und zu sehen.
Ein 68-jähriger Bewohner des Markus-Pflüger-Heimes wird vermisst. Ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz und sucht nach dem Vermissten über der Stadt. Am frühen Abend wurde der Mann wohlbehalten in der Schweiz angetroffen und von der Polizei nach Schopfheim zurückgebracht.
29. April 2021
Nachdem auf der Skater-Anlage in Gündenhausen ständig Partys gefeiert wurden und gegen Corona-Bestimmungen verstoßen wurde, ist die Anlage jetzt mit einem Bauzaun abgesperrt.
Wie heute zu lesen ist, bewertet die Stadt vorläufig die Corona-Testreihe an den Schulen als positiv. Die Tests bekommt die Stadt für alle Schulen, also auch die privaten, vom Land Baden-Württemberg geliefert. Weitere Bausteine der Stadtverwaltung sind jetzt Tests für Ortschaftsräte und Gemeinderäte. Zudem erhält die Feuerwehr Tests und auch die Mitarbeiter der Stadt werden zweimal pro Woche getestet.
Die Bildungspartnerschaften der VR-Bank Schopfheim-Maulburg u.a. mit der Friedrich-Ebert-Schule, bringt einen Betrag von 2.135,– Euro für die Schopfheimer Schule. Schulleiterin Claudia Droste-Acocella plant, mit dem Geld weitere iPads für die Schule anzuschaffen. Das Geld wurde dieser Tage von Vertretern der Bank an die drei betroffenen Schulen überreicht.
Zum Thema „Solar-Park Gersbach“ will sich Bürgermeister Dirk Harscher nicht unter Druck setzen lassen, auch wenn das Angebot toll sei. Harscher informiert, dass er mit dem Investor in Kontakt sei und am 04. Mai im Ortschaftsrat der aktuelle Stand vorgestellt werde. Auch ein verlockendes Angebot müsse mit dem Naturschutz vereinbar sein.
30. April 2021
Wie heute durch die Presse mitgeteilt wird, tagte der Arbeitskreis Innenstadt und beschäftigte sich mit dem Verkehrsberuhigungskonzept, an dem die Stadt seit 12 Jahren arbeitet. Ein verkehrsberuhigter Bereich lässt sich aber erst anordnen, wenn die täglich durchfahrenden Fahrzeuge die Marke von 3.000 überschreitet. In Schopfheim sind es nach einer jüngsten Verkehrszählung vom Ende des vergangenen Jahres noch 4.500 Fahrzeuge! Diesen Durchgangsverkehr aus der Innenstadt zu bekommen, ist das große Thema, das jetzt auch der AK wieder nach langer Pause aufnimmt. Ein Vorschlag von Dirk Harscher fand in der Sitzung große Zustimmung, da der Gemeinderat diesen allerdings noch nicht kennt, will das Stadtoberhaupt keine Details preisgeben. Einer kompletten Sperrung der Hauptstraße erteilt Harscher indes eine Absage. Konkret sei aber beabsichtigt, ein Gemeinde-Entwicklungskonzept, in das die Bürger mit einbezogen werden und das einige Hunderttausend Euro kostet, in Auftrag zu geben. Deutlich wird auch, dass die Uehlin-Tiefgarage kaum genutzt wird.
In seiner „Stadtbrille“ erinnert André Hönig heute an die Lernende Matrix zum Zentral-Klinikum. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass es womöglich vor 2035 nichts werden wird mit einem S-Bahn-Halt beim Klinikum. Eine Nahverkehrsanbindung mit der S-Bahn-Haltestelle Schopfheim West hätte das Schopfheimer Klinikum bieten können und man wäre quasi direkt aus dem Zug ins Klinikum gestolpert. Gleichwohl gab es für diese Situation nur wenige Punkte bei der erwähnten Lernenden Matrix.
01. Mai 2021
Vom Gesundheitsamt werden 4 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 89,5. Der für die Bundes-Notbremse maßgebliche Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts hat heute einen Stand von 100,1.
03. Mai 2021
Frank Rupprecht sucht Menschen, die in eine Genossenschaft eintreten wollen zur Erhaltung der Alten Ziegelei im „Hammer“. Das Gebäude muss offenbar baldmöglichst verkauft werden. Nun sucht Rupprecht Personen, die Geld einbringen wollen, um den Mietern in diesen Gebäuden die günstigen Mieten zu erhalten und weiter Wohnungen für sozial Benachteiligte, Behinderte, misshandelte oder alleinerziehende Frauen zur Verfügung zu stellen. Aber auch ganz normale Anker-Mieter bei einer Kaltmiete ab 7,50 Euro je qm sind vorgesehen. Der Initiant wartet darauf, dass sich mögliche Genossen erstmals in vier Wochen treffen.
Seit nahezu 10 Jahren gibt es Pläne, das Gelände der alten Weberei in Fahrnau zu bebauen. Die Firma Altera will dort nun 125 Wohnungen erstellen. Es soll ein Bebauungsplan aufgestellt und der rechtskräftige Bebauungsplan „Auf der Bremt“ geändert werden.
Zum 01. Mai wurde in Gersbach wieder ein Maibaum aufgestellt. Allerdings waren auch dieses Jahr Menschen unterwegs, die den nur 10 m hohen Baum um 2 m kürzten. Die mutmaßlichen Täter kamen einem Jagdpächter in einem Auto ohne Beleuchtung entgegen.
„Ich bin froh, dass ich da bin“, betont Eddi Mutter, der heute seinen Dienst als neuer Technischer Beigeordneter der Stadt Schopfheim aufnimmt. Sein Büro befindet sich nicht – wie bisher – auf der Etage des Bürgermeisters im Rathaus, sondern direkt im ehemaligen Bezirksamt, dort, wo auch das Bauamt untergebracht ist. Der ursprünglich aus dem Oberen Wiesental stammende 58-jährige Eddi Mutter war von 1992 bis 1999 Architekt, danach 17 Jahre lang Kreisbaumeister des Landkreises Lörrach und dort Sachgebietsleiter für Projektsteuerung und stellvertretender Fachbereichsleiter.
04. Mai 2021
Spendabler als geplant zeigt sich die Sparkasse Wiesental bei ihrer Spendenaktion für die wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten geratenen Vereine und Institutionen. 54 Vereine hatten sich um die ursprünglich 25.000,– Euro beworben. Die Verantwortlichen der Bank entschieden sich nun, die Spende auf 42.500,– Euro aufzustocken. Alle 54 Vereine konnten, so die Sparkassen-Vorstände Lothar Müller und Georg Ückert, berücksichtigt werden. Die nutznießenden Vereine stammen natürlich aus dem gesamten Gebiet der Sparkasse Wiesental.
Wie die Stadtverwaltung mitteilte, erhielt Schopfheim aus dem Digital-Paket des Bundes 780.000,– Euro. Dieses Geld soll vor allem für den Ausbau der Infrastruktur an den Schulen verwendet werden. 200.000,– Euro steuert die Stadt aus eigenen Mitteln bei. Aus dem Fonds „Sofort-Ausstattungsprogramm“ konnte sie ebenfalls 180.000,– Euro entgegennehmen. Damit, so die Stadt, seien im vergangenen Sommer bereits 440 mobile Schüler-Endgeräte (iPads) angeschafft worden. Aus dem Programm „Leihgeräte für Lehrer“ erhielt die Stadt außerdem 84.000,– Euro, womit selbstverständlich die Lehrer mit End-Geräten ausgestattet werden. Die Förderung der Schulen setzt voraus, dass ein Medienentwicklungsplan erstellt wird und dieser vom Landesmedienzentrum genehmigt und zertifiziert wird. Fast alle Schulen, so die Stadtverwaltung, hätten dies bereits erledigt.
Das Thema „Ausgleichszahlungen für den Windpark“ bewegte die Gemüter in Gersbach. Vom Verwaltungsgericht wurde die von der EWSchönau zu zahlende Summe reduziert. Das vom Regierungspräsidium beauftragte Planungsbüro hat in Gersbach einen Fragebogen für Vorschläge lanciert. Diese Vorschläge hat der Ortschaftsrat nun diskutiert. Konkret geht es um ein Netz von Biotopen, in dessen Zentrum die „Brunnmatt“ in der Dorfmitte steht.
Vertreter der Stadtverwaltung erläutern im Gersbacher Ortschaftsrat die Schwierigkeiten bei der Standortsuche für einen Solar-Park, den ein ehemaliger Gersbacher auf seine Kosten zugunsten von Gersbach errichten will. Wiederholt betonte Bürgermeister Harscher, dass die Stadt die Offerte des Gönners sehr schätze und „das ein sehr großzügiges Angebot“ sei, aber nicht um jeden Preis umgesetzt werden könne. Das Problem dabei ist, dass ein Solar-Park mehrere Hektar groß sein muss und die dafür in Frage kommende Fläche in Gersbach als Biotop oder FFH-Gebiet ausgewiesen ist. Ralf Ühlin machte in der Diskussion darauf aufmerksam, dass die aktuell noch laufende Flurbereinigung Möglichkeiten zum Grundstückstausch böten. Wenn die Besitzeinweisung erst erfolgt sei, sei dies vermutlich vorbei. Gerd Sutter brachte eine Fichten-Kahlhiebfläche im Kalberholz ins Gespräch und Rolf Strohm wies auf die große Bedeutung des Landschaftsbildes hin. Ortschaftsrat Andreas Falk will wissen, ob die Stadt fest zusichern könne, dass sie Gersbach den Betriebsgewinn überlassen werde. Am Ende der Sitzung schlugen Stadtplaner Egi und Bürgermeister Harscher vor, dass die Stadt drei, vier Standorte generieren und dies mit den Gersbachern diskutieren wolle. Wolfgang Ühlin und Karl Rehm wollen allerdings zuerst mit dem Investor geklärt wissen, inwiefern dieser überhaupt bereit sein würde, die Kosten für die Untersuchung mehrerer Flächen zu bezahlen.
06. Mai 2021
Albrecht Kordeuter, der langjährige Lehrer der Kaufmännischen Schulen und über 35 Jahre lang in der Schopfheimer Partnerschaft mit Poligny engagiert sowie kulturell im kath. Kirchenchor aktiv, feiert heute seinen 85. Geburtstag.
Robert Bartlett arbeitet an einer umfassenden Katalogisierung der Schopfheimer Brunnen, nachdem deren Stilllegung aus Kostengründen diskutiert wird, bzw. wurde. Der 74-Jährige lebt seit 20 Jahren in Schopfheim. Er macht nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern führt auch eine Liste darüber, in welchem Zustand die Wasserspender sind.
07. Mai 2021
Seit 5 Werktagen liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut, dessen Zahlen ausschlaggebend sind, im Landkreis unter der 100er-Grenze. Aktuell liegt der Wert im Kreis bei 75,6 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Nun gelten folgende Lockerungen: Es dürfen sich 2 Haushalte mit maximal 5 Personen, treffen. Es gibt keine nächtliche Ausgangssperre mehr. Geschäfte sind für den täglichen Bedarf unter Hygiene-Auflagen regulär geöffnet. Tagesaktuelle Corona-Tests sind nicht mehr nötig. Bei körpernahen Dienstleistungen wie beispielsweise bei Friseuren muss kein negativer Corona-Test mehr vorgelegt werden. Dieser ist auch beim Besuch von Museen und Galerien nicht mehr Voraussetzung. Sport darf im Freien und auf Außen- und Innen-Sportanlagen kontaktarm und mit max. 5 Personen aus nicht mehr als 2 Haushalten ausgeübt werden. Kinder bis einschl. 13 Jahren dürfen im Freien Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern treiben. In den Schulen mit Wechselunterricht besteht nach wie vor die Testpflicht.
Mangels Nachfolgern im Vorstand hat sich der Verein „Freunde von St. Agathe“ in Fahrnau aufgelöst. „Es hat weh getan, ja, es tut immer noch weh, denn wir haben uns mit viel Herzblut der Kirche gewidmet“, meint der langjährige Vorsitzende Gerhard Brutschin. Es sei leider nicht gelungen, den Verein in jüngere Hände zu geben. Sowohl Brutschin als auch seine Stellvertreterin Bettina Bethlen haben ihre Vorstandsämter aus Altersgründen abgegeben. Das vorhandene Vermögen falle nach einem Jahr an die Stadt, mit der Maßgabe, das Geld zum Erhalt von St. Agathen zu verwenden.
Mit einer privat organisierten Spenden- und Sponsoring-Aktion will man in Eichen dafür sorgen, dass in den Brunnen auch weiterhin Wasser sprudeln kann. Ortschaftsrat Wolfgang Bühler meint, dass Brunnen zum lebendigen Dorfbild gehören.
In der Nacht auf heute hat ein Unbekannter versucht, in ein Antiquitäten-Geschäft in der Hebelstraße einzubrechen. Durch das Scheibenklirren wurde ein im gleichen Gebäude wohnender Mann aufmerksam gemacht. Die Polizei sucht nun den Einbrecher, der mit einem Fahrrad flüchtete und schwarz gekleidet war. Durch die Flucht ist kein weiterer Schaden entstanden.
08. Mai 2021
Einen Blick nach vorn wagt der Seniorenrat und das Seniorenbüro. Man plant daher am 09. Oktober den zweiten Senioren-Tag in der Stadthalle.
Die Landkreise Lörrach und Waldshut-Tiengen erhalten Zuschüsse vom baden-württembergischen Verkehrsministerium zur Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken. Damit können Ergänzungsstudien für die 12,9 km lange Kandertal-Bahn gefördert werden. Runde 96.000,– Euro erhält der Landkreis Waldshut für die Untersuchung der 19,7 km langen Wehratal-Bahn von Schopfheim nach Bad Säckingen und für einen Streckenabschnitt der Wutachtal-Bahn. Die vom Land nun geförderten Machbarkeitsstudien würden in der Entscheidungsfindung sicher ein Stück weiterführen, meint Landrätin Marion Dammann. Für den Landkreis Waldshut sagt Landrat Martin Kistler: „Gerade für einen Flächen-Landkreis wie es der Landkreis Waldshut ist, sind intakte Schienenverbindungen mit einem guten Angebot wichtig“. Josha Frey, MdL, begrüßt die Förderzusage und meint zur Kandertal-Bahn, dass untersucht werden müsse, ob der Einsatz einer Hybrid-S-Bahn möglich wäre. Zuvor hat eine vom Verkehrsministerium beauftragte Potenzial-Analyse sowohl der Kandertal-Bahn als auch der Wehratal-Bahn ein hohes Fahrgastpotenzial bescheinigt.
Für die Zeit vom 27. April bis zum 04. Mai gibt die Stadtverwaltung bekannt, dass es 29 neue Corona-Erkrankungen in der Stadt gegeben hat.
10. Mai 2021
Im Namen aller Mieter der alten Ziegelei im Hammer meint Marco Eckert, dass man sich vom Vorhaben von Frank Rupprecht übergangen fühle. Die Mieter widersprechen Rupprecht, dass dieser mit den Mietern vor der Presseveröffentlichung Kontakt hatte. Sie richten mit Worten „Was ist das für ein Stil?“ Vorwürfe an den möglichen Genossenschaftsgründer.
Nachdem heute die ersten Erleichterungen durch die Lockerung der Bundes-Corona-Vorschriften zu spüren sind, steigt die 7-Tage-Inzidenz nach 25 neuen Corona-Fällen wieder auf 86.
Ein 69-Jähriger wird seit gestern vermisst. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befindet, so die Polizei. Es handelt sich bei dem Gesuchten um jenen Mann, der Ende April mit einem Hubschrauber gesucht und damals in Muttenz in der Schweiz aufgefunden wurde.
Während zweier Jahre hat die Stadt mit dem Investor verhandelt, der die Gewerbebrache in Fahrnau (ehem. Spinnerei) bebauen möchte. Stadtplaner Peter Egi erläuterte in der Sitzung das Bauvorhaben zwischen der Hauptstraße, der Hans-Vetter-Straße und der Hammerschmiedgasse sowie dem Gewerbekanal. Dort sollen 120 Wohnungen, davon 30 geförderte Sozialwohnungen, entstehen. Egi meinte zum Bauvorhaben, man müsse künftig mehr nachverdichten und verteidigte dabei die vorgesehene Höhe der Häuser. Die geplanten Gebäude müssten sich in die Umgebungsbebauung einfügen, dies sei oberstes Gebot, die vorgesehene Bebauung sei jedoch viel zu massiv. Bebauung ja, aber nicht um jeden Preis, meinte Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Thomas Kuri von der CDU schloss sich der Kritik der FWV-Stadträtin an und meinte, zwei Geschosse plus ein Attika-Geschoss seien richtig (vorgesehen sind vier Geschosse plus Attika). Auch wenn die geplante Bebauung das Stadtbild verändere, sei der Eingriff dennoch vertretbar und stimmig, meint Egi. Die SPD nannte als einzige Fraktion die vorgesehene Bebauung richtig und erwähnte die notwendige Nachverdichtung. Dem Beschluss des Gemeinderates folgend soll die Stadtverwaltung nun den städtebaulichen Vertrag erarbeiten, der dann mit dem Investor abgeschlossen werden soll.
Vor rund drei Monaten führte ein Erdrutsch im Wohngebiet Altig zu einer Beinahe-Katastrophe. Niemand wusste damals, ob sich die Häuserzeile noch retten ließe oder ob sie abrutschen würde. Der Geo-Ingenieur Bernd Mannsbart aus Schopfheim berichtet nun, dass die Sicherung mit Erdnägeln wunderbar geklappt hat. Eine Woche vor Ostern waren die Gebäude gesichert. Auch der letzte Bewohner konnte am 23. März wieder in sein Haus einziehen. Nun, so Mannsbart, würden Vorschläge erarbeitet, wie der Geländehang wieder aufgebaut werden kann. Bevor der Garten wieder angelegt wird, muss der Untergrund stabilisiert werden. Da der Hang immer noch voller Wasser ist, kann man ihn nicht einfach aufschütten. Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, den Boden zu entwässern und den Hang mit Drainagen zu durchsetzen.
11. Mai 2021
Was am 28. November 2019 als Idee begonnen hatte, wurde nun mit dem Unverpackt-Laden „Glück im Glas“ Wirklichkeit. Im Picard-Haus an der Hauptstraße (ehem. Müller-Markt) haben Sofia Riese, Malwina Arncken, Hannah Frank, Franka Popp, Sarah Maindok, Mona Rogge und Ilbert Worm ihre neue Geschäftsidee eröffnet. Die Betreiberinnen bieten in ihrem neuen Laden eine breite Palette von Waren aus den Bereichen Cerealien, Saaten, Pasten, Getreide, Öl, Essig, Gewürze, Trockenfrüchte, Snacks und Non-Food an. Bambus-Besteck ist ebenso erhältlich wie Lippen-Balsam. Hauptverkäuferin ist Mona Rogge. Die Betreiber informieren darüber, dass 2014 in Deutschland erstmals ein „Unverpackt“-Laden eröffnet worden ist.
Der seit Sonntag vermisste 69-Jährige aus dem Markus-Pflüger-Heim ist, wie die Polizei berichtet, in einem Zug im Raum Offenburg entdeckt worden.
Die Corona-Zahlen gehen nicht nur im Landkreis und im Land, sondern auch im Bund zurück. Man fragt sich, ob die „dritte Welle“ überwunden ist.
12. Mai 2021
Hans Baur und Irma geb. Zimmermann feiern heute in Schopfheim ihre eiserne Hochzeit.
In der Zeit vom 04. bis 11. Mai gab es in Schopfheim mit Ortsteilen insgesamt 27 neue COVID-19-Infektionen.
13. Mai 2021
Heute Christi Himmelfahrt feiern die evangelischen Kirchengemeinden Hausen-Raitbach, Fahrnau, Kürnberg und Gersbach um 10 Uhr einen Open-Air-Gottesdienst am Eckwald in Raitbach.
Im Museum wird die letzte von Dr. Ulla K. Schmid konzipierte Ausstellung „Des Sammlers Leidenschaft“ eröffnet. Sie wird bis zum September zu sehen sein. Sie beschäftigt sich mit überraschenden Inhalten aus Wundertüten und Ähnlichem.
14. Mai 2021
Das vor einem Jahr gegründete Unternehmen A+M des Ehepaares Abda und Michael Hitz hat mit zunächst zwei Mitarbeitern nun nach einem Jahr bereits 20 Beschäftigte.
Dank dem Engagement von Michael Hofmann und Hanspeter Grether hat Eichen nun auch in diesem Jahr trotz Corona einen Maibaum.
Viele Schopfheimer Wirte werden am Samstag noch nicht ihre gastronomischen Angebote anbieten, obwohl dies möglich wäre. Die Vorlaufzeit sei zu kurz, denn erst heute sei damit zu rechnen, wie die neuen Verordnungen genau aussehen werden.
Das Gestüt Sengelen öffnet mit fünf Spring-Prüfungen die diesjährige Turnier-Saison, die über das Wochenende stattfinden wird.
Die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule bietet ab September eine Stelle für ein freiwilliges Soziales Jahr (SJ) an. Es geht bei dieser Stelle darum, Kinder beim Lernen und im Rahmen der Ganztages-Angebote zu begleiten.
25 Neu-Infektionen im Landkreis führen dazu, dass die 7-Tage-Inzidenz leicht auf 102,6 absinkt. Die für die Bundes-Notbremse relevanten Werte liegen heute bei 106,2.
15. Mai 2021
Bei einer Enthaltung beschloss der Gemeinderat jüngst, den Betrieb der Grundbuch-Einsichtsstelle zu verlängern und sie bis zum 30. März 2023 im Rathaus weiterzuführen.
Der Verkaufsstand der Metzgerei Zumkeller auf dem Schopfheimer Wochenmarkt will Ende Juli seine Präsenz sowohl mittwochs als auch samstags aufgeben. Der Markt verliert damit nicht nur den einzigen echten Metzger, sondern auch einen der beliebtesten Marktstände. Ein Nachfolger, so sieht es derzeit aus, ist noch nicht in Sicht. Klaus Zumkeller ist mit seinem Verkaufsstand seit 1995 auf dem Markt präsent, nachdem er seine Verkaufsfiliale hier in der Wallstraße aufgegeben hatte. Zu den Gründen wollte er sich der Presse gegenüber nicht äußern. Er meinte jedoch, es seien mehrere Themen.
Der Fußballverein Fahrnau sagt eine für die 06. Juni geplante Geburtstagsfeier zum 100-jährigen Bestehen wegen der nach wie vor unklaren Corona-Lage ab. Die Veranstaltung wird nun zum Ende des Monats Juli geplant.
Die Badische Zeitung hat 545 Personen im Landkreis zu ihrer Haltung in Corona-Fragen interviewt. Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch repräsentativ zu sein. Dennoch ergibt sie ein gutes Stimmungsbild. Knapp 10% waren der Meinung, die Regeln seien übertrieben streng angewendet worden. Eine relative Mehrheit von 35,7% bescheinigt den Verwaltungen und Ordnungsbehörden in dieser Sache „gerade richtig“ gehandelt zu haben. 20,6% empfanden die Durchsetzung als zu locker und 20,4% fanden, die Kontrollen seien „praktisch nicht vorhanden“ gewesen. Auf den zweiten Blick zeigt sich also, dass in der Summe rd. 41% die Durchsetzung der Regeln als unzureichend empfunden haben.
16. Mai 2021
Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis 97,1 Inzidenzen. Daher muss die Notbremse im Landkreis nicht gezogen werden. Alle Lockerungen bleiben erhalten und die Gastronomie kann weiter öffnen. Sorgen bereiten die Inzidenzen, die zwei Tage lang über 100 lagen.
Die Badische Zeitung berichtet über die Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Einwohnerzahl in den letzten Jahren. Während die Zahlen der Stadt Schopfheim über die Einwohner die Marke von 20.000 überschritten hat, liegt das Zahlenwerk des Statistischen Landesamtes, das offiziell maßgebend ist, noch unter dieser Marke. Ende 2019 belief sich die Einwohnerzahl nach dem Statistischen Landesamt auf 19.573. Die Statistik der Stadt Schopfheim lag dabei auf 19.913 und nun zum 31.12.2020 bei 20.112. Zahlen des Landes liegen für diesen Zeitpunkt noch nicht vor.
17. Mai 2021
Ehrenfried Barnet, GRÜNE, kritisiert die Lörracher Pläne darauf hin, dass im Zentralklinikum ein ambulantes Ärzte-Zentrum eingerichtet werden soll. In Schopfheim fehle seit Jahren ein HNO-Arzt und dieser soll nun beim Zentral-Klinikum vorgesehen werden. Ziel müsse es sein, so Bürgermeister Harscher, einen HNO-Arzt nach Schopfheim zu holen. Nach Vorgaben der Kassenärztlichen Vereinigung würde es aber ausreichen, wenn ein Facharzt in 40 Minuten erreichbar sei.
Wenn auch weiter Zuschauer fehlen, fühlen sich die Profi-Reiter beim Schopfheimer Frühjahrs-Turnier dennoch recht wohl. Im Springreiten war Rebecca Hotz aus Schopfheim auf ihrem Heim-Gestüt gleich mit einigen Pferden vertreten, auch die National-Preisreiter Hans Dreher und Walter Gabathuler (Schweiz) reisten zum Turnier an. Den höchsten der vier Dressur-Durchgänge dominierten am Sonntag Andrea Schöler-Babic vom RV Schopfheim und Julia Schneider vom RFV Rottweil. Rebecca Hotz gewann das heimische Spring-Turnier mit dem Pferd „Akatie“.
11 neue Corona-Infektionen im Landkreis führen zu einer leichten Erhöhung der 7-Tage-Inzidenz auf 90,4. Derzeit befinden sich 20 Menschen aus dem Landkreis mit COVID-19-Erkrankungen in Krankenhäusern, davon werden weiterhin 4 Personen intensiv-medizinisch behandelt, 3 von ihnen müssen beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis 285 Personen in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.
Der Bauausschuss hatte sich mit dem Plan, aus der ehemaligen Fabrikhalle an der Mattenleestraße eine Event-Halle zu schaffen, beschäftigt. Die Stadtverwaltung wollte diesem Vorhaben keine Steine in den Weg legen. Es kam jedoch anders: Thomas Kuri von der CDU bezeichnete die Unterlagen zunächst als „dürftig“ und verwies auf die Begleiterscheinungen bei Großveranstaltungen wie diese angedacht sind. Erhebliches Konflikt-Potenzial befürchtet auch Thomas Gsell von der SPD. Ganz anders sah dies Andreas Kiefer von den Unabhängigen: „Wir sollten auch etwas anderes zulassen als immer nur Wohnungsbau“, meinte er. Felix Straub von den GRÜNEN zweifelte an, dass eine große Veranstaltungshalle neben ein benachbartes künftiges Wohngebiet passen würde. Der Gemeinderat hat bereits 2011 dem Umbau einer Nutzungsänderung des ehemaligen Fabrikationsgebäude als Freizeit-Halle zugestimmt. Dies wurde jedoch nie realisiert. Stattdessen gab es einen Wettbewerb um auf 11.000 qm Fläche eine Wohnbebauung zu planen. Den Antrag des Eigentümers lehnte der Gemeinderat schließlich mit großer Mehrheit ab. Bürgermeister Harscher und Andreas Kiefer wollten grünes Licht geben.
Der BUT-Ausschuss des Gemeinderates beschäftigt sich mit drei Studien zum Bildungshaus in Langenau. Sinn dieser Studien sei es, der Verwaltung und dem Gemeinderat Grundsatzideen für das weitere Vorgehen zu liefern, erklärt Marc Lösch, der die drei Arbeiten begutachtet hatte und nun vorstellte. Bei den Studien waren sowohl der Neubau von Schule und Halle als auch deren Erweiterung bzw. Sanierung zulässig. Einzig das Büro Held aus Lörrach schlage einen Teil-Abbruch der Schule vor. Das Büro Kuri aus Schopfheim arbeite mit einem kompletten Neubau der Schule und halte einen solchen auch bei der Halle als Alternative zur Sanierung denkbar. Das Büro Moser aus Lörrach wolle sowohl Schule als auch Halle abreißen und durch Neubauten ersetzen. Die groben Kostenschätzungen plus-minus 40% belaufen sich von rd. 10 Mio. (Held und Moser) bis zu 13 bzw. 15 Mio. Euro (Kuri). Diese Summen seien aber nur schwer zu vergleichen. Es bedürfe noch weiterer Voruntersuchungen, so Lösch bei seiner Vorstellung. Ob die Kosten in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten seien, wollte Thomas Gsell von der SPD wissen. Lediglich Planungskosten seien darin enthalten, meinte Martina Milarch vom Gebäudemanagement der Stadt. „Die großen Millionen-Beträge sind noch nicht im Haushalt bestätigt“, so das Stadtoberhaupt Harscher. Mindestens noch bis 2023 bewege man sich im Planungsbereich, betont er. „Die Machbarkeitsstudie war jedoch ein richtiger erster Schritt“, erklärt Walter Würger, Stadtrat der FWV und Ortsvorsteher von Langenau. Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur bei Schulen und Kindergärten gebe es auch in anderen Teilen der Stadt, meint Peter Ulrich, SPD. Es sei dringender denn je, eine Gesamtplanung für die nächsten 20 Jahre zu erstellen.
Für das Gebiet der Weiermatt lag dem Bauausschuss eine Vor-Anfrage vor, um im rückwärtigen Grünflächen-Bereich eines Hauses eine Doppelhaus-Hälfte zu bauen. Auch wenn die Stadtverwaltung den Beschlussvorschlag zur Zustimmung empfohlen hatte, zeigte sich Thomas Kuri von der CDU völlig anderer Meinung. Die Weiermatt habe einen typischen Quartier-Charakter, der von Gartenstadt-Häusern geprägt sei. Damals habe man beim Bau eine bewusste Homogenität hergestellt. Würde man in der zweiten Reihe bauen, würde dieses homogene Bild die gewachsene Quartier-Struktur verändern. Der Bau füge sich daher nicht in die Umgebung ein. Jürgen Fremd von den GRÜNEN schloss sich Kuri an. Jeannot Weißenberger meint gar, für ihn stelle sich die Grundsatzfrage „Wie viel ist uns dieses Ensemble wert?“. Der neue Technische Beigeordnete Eddi Mutter räumte offen ein, dass die Bauvoranfrage grenzwertig sei und es sich um einen Präzedenzfall handeln würde, wenn man dies zulasse.
18. Mai 2021
Wie die Polizei mitteilt, haben sich über das Wochenende in der Poststelle in der Hohe-Flum-Straße Einbrecher zu schaffen gemacht. Sie durchwühlten Schubladen und nahmen einen Tresor mit. Über das Diebesgut hat die Polizei noch keine Erkenntnisse, sie sucht aber Zeugen.
19. Mai 2021
Nachdem gut eineinhalb Monate lang die Skater-Anlage im Lus geschlossen war, wird sie nun ab kommendem Donnerstag wieder zu nutzen sein.
Gleich zwei Schüler der Gewerbeschule erhielten Preise beim bundesweiten Besten-Wettbewerb. Ausgezeichnet wurden die Maler- und Lackierer-Auszubildenden der Gewerbeschule Nicolas Sprich und Henri Bucher.
Es gibt offenbar fünf Anträge, die sich um die Nachfolge von Metzger Zumkeller auf dem Wochenmarkt bei der Stadt beworben haben.
Die Stadt Schopfheim meldet für die Zeit vom 11. bis 18. Mai insgesamt 17 neue COVID-19-Fälle.
Die Kreisstraße 6335 ist nach einem schweren Unfall zwischen Schopfheim und Dossenbach gesperrt. Ein Auto mit zwei Männern besetzt fuhr Richtung Dossenbach und kam von der Straße ab. Das Auto schleuderte, prallte gegen einen Holzstapel und kam im Grünstreifen zu liegen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte es sich heraus, dass einer der beiden aus dem Wagen geschleudert worden war, der zweite wurde eingeklemmt und musste befreit werden. Beide Schwerverletzten wurden mit Helikoptern in Krankenhäuser geflogen. Das Auto war total zertrümmert.
Auch wenn der Besuch des Kindergartens grundsätzlich keinen Test verlangt, hat die Stadt seit Beginn dieser Woche Tests für Kinder ab drei Jahren an die Eltern ausgegeben. Zweimal in der Woche soll vor dem Besuch der KITA der Test durch die Eltern mit dem Lolly-Test erfolgen. „Bis Ende Juni werden wir die Testungen durchführen und dann über die weitere Vorgehensweise entscheiden“, erklären Patrick Bender und Marcus Krispin von der Stadtverwaltung.
20. Mai 2021
Nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie zum Bildungshaus Langenau beschäftigt sich nun auch der Ortschaftsrat mit der Thematik. Zwar attestierten die Langenauer Ortschaftsräte allen drei Vorschlägen gewisse Vorzüge, favorisierten jedoch eindeutig den Entwurf des Architekturbüros Held aus Lörrach, der für die Halle keinen Abriss, sondern eine Sanierung vorsieht.
Der Kinderschutzbund sucht neue Familienpaten, die auf ihre Einsätze vorbereitet würden. Wenn der Alltag aus den Fugen gerät und die Belastungsgrenze erreicht wird, stehen diese Paten, insbesondere in der Corona-Krise, den Familien mit ihrer Erfahrung zur Verfügung. Prinzip ist, dass ehrenamtliche Frauen und Männer eine gewisse Zeit lang Familien durch Besuche für etwa drei Stunden die Woche, durch Spielen mit den Kindern oder die Begleitung der Eltern und Kinder zu Behörden und Ärzten begleiten.
21. Mai 2021
Prof. Dr. Wolfgang Sehringer, der einige Beiträge für das Jahrbuch der Stadt geschrieben hat, wird heute 92 Jahre alt.
Obwohl es unter strengen Vorschriften möglich ist, dass Gastronomen nicht nur im Außen- sondern auch im Innenbereich wirten dürfen, nutzen dies nur wenige Schopfheimer Unternehmer. Neben einem negativen Test-Ergebnis muss jedem Gast 2,5 qm Platz im Restaurant zur Verfügung stehen, außerdem sind umfangreiche Hygiene-Vorschriften einzuhalten und zu dokumentieren. Unter vielen Wirten herrscht Verunsicherung. Francesco Romano (Pizzeria Toscana) wird es bis auf Weiteres beim Abhol-Service belassen, die Hürden bei einer Öffnung schrecken ihn ab. Der „Sonnen“-Wirt Gerhard Bechtel hat sich gegen die Öffnung entschieden. Die „Krone“ in Wiechs wird am kommenden Dienstag öffnen, daneben probiert Hans Glöggler, Wirt des gleichnamigen Restaurants, die Öffnung für vorerst drei Tage aus. Ab Sonntag ist erst einmal wieder geschlossen.
Im Rathaussaal wird corona-bedingt im kleinen Kreise das Jahrbuch des 2020 vorgestellt. Klaus Strütt übergibt das Buch zusammen mit den Autoren Dr. Valenta, Dr. Schmid, Nicolai Kapitz, Jeannot Weißenberger und Ino Hodapp an Bürgermeister Dirk Harscher, der es als Nachschlagewerk von hohem Wert bezeichnet.
Corona beflügelt auch Betrüger. In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat sich nun eine abgewandelte Variante des Enkel-Tricks etabliert. Die anrufenden Kriminellen täuschen vor, Geld für die Behandlung des Enkels zu benötigen.
22. Mai 2021
Die Badische Zeitung berichtet davon, dass genau vor 50 Jahren der trotz großer Proteste von Bürgern und Politikern letzte Personenzug auf der Wehratal-Bahn-Strecke unterwegs war. Am 15. März hatte das Bundesministerium für Verkehr grünes Licht für das Ende der Personenbeförderung gegeben. Ausschlaggebend war dabei der schlechte Zustand der Strecke. Der einst militärstrategische Nutzen bestand nicht mehr. Auch die Nato brauchte die Bahn nicht.
25. Mai 2021
Die wohl älteste Einwohnerin der Stadt, Anneliese Seidl, feiert heute in Fahrnau ihren 101. Geburtstag.
Auf Initiative von Naturschutzwart Hartmut Heise wird der Wiese-Damm in Schopfheim sowohl durch die Stadt als auch durch das Regierungspräsidium nicht mehr dreimal, sondern nur noch zweimal jährlich gemäht.
26. Mai 2021
Der Landkreis Lörrach meldet einen weiteren COVID-19-Todesfall. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt erneut und liegt aktuell bei 32,3, nachdem 7 Neu-Infektionen gemeldet wurden.
Das Denkmal für den Heimatdichter Johann Peter Hebel im Sengelwäldchen ist nun wieder blitzsauber. Der Bauhof hat das Denkmal selbst und auch den Pavillon gereinigt.
27. Mai 2021
Am Wochenende eröffnet das Schopfheimer Schwimmbad die Freibad-Saison. Am Haus ist ein neues Logo, das Jeannot Weißenberger geschaffen hat, angebracht worden. Schwimmmeister Mathias Wüst und sein neuer Vize, Armin Savoy, erwarten die ersten Gäste und hoffen, dass das Bad bis zum Herbst auch geöffnet bleiben kann.
Vom 18. bis 25. Mai gab es in der Stadt und den Ortsteilen insgesamt 23 neue Corona-Infektionen.
Wieder einmal erneuert die BI „Attraktive verkehrsfreie Innenstadt“ unter Federführung der Mitglieder Andreas Blum, Uwe Gerber und Rolf Zimmermann die Vision eines zentralen innerstädtischen autofreien Platzes. Die Initiative sagt voraus, dass mit einer Umgestaltung des kompletten Platzes (Marktplatz) von der Wallstraße bis zum Kronenbrunnen sich mehr Fußgänger, Radfahrer, ältere und behinderte Menschen, Familien, Jugendliche und Touristen aus verschiedenen Gründen und Zielen in der Innenstadt aufhalten werden. Außerdem sollen das ehemalige Bezirksamt und die Uehlin-Häuser multifunktionale Verwendung finden.
Das kommt wohl selten vor: Im Schopfheimer Amtsgericht entschuldigte sich der Richter bei einem Angeklagten, gegen den wegen Sachbeschädigung ermittelt wurde. In der Hauptverhandlung stellte sich auf die Frage des Richters, warum der Angeklagte Einspruch eingelegt habe heraus, als dieser über den Dolmetscher mitteilen ließ, dass er gar nicht Täter, sondern ein Unbeteiligter sei. Der eigentliche Täter habe zwar den gleichen Nachnamen, aber einen anderen Vornamen als er. Nachdem der Amtsrichter sich Klarheit verschaffte, blieb dem Staatsanwalt nichts anderes übrig, als die Klage zurückzuziehen. Amtsrichter Stefan Götz meinte dann: „Es tut mir leid, dass Sie Opfer einer Verwechslung wurden“, und sprach den Angeklagten frei.
29. Mai 2021
Marlies Jung-Knoblich interviewte in der Badischen Zeitung heute Dr. Ulla K. Schmid, die zum 31. Mai d.J. nach fast 35 Jahren in den Ruhestand gehen wird. Frau Dr. Schmid leitete das Museum vom 01.10.1986 bis Ende Mai dieses Jahres. Das Stadtarchiv leitet sie seit 1993.
Im Markgräfler Tagblatt berichtet Werner Müller über das Bezirksamt Schopfheim, über das Klaus Strütt im Jahrbuch 2020 sowohl die Verwaltungsstruktur als auch die Baugeschichte und dessen Amtsvorstände dokumentiert hat.
30. Mai 2021
Der Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Lörrach liegt bei 42,4. Die Zahl der Todesfälle hat sich im Kreis um 1 Menschen auf 288 erhöht. Weiter müssen 21 an COVID-19 Erkrankte in Kliniken behandelt werden, 3 von ihnen befinden sich in der Intensiv-Station, wobei davon 2 beatmet werden müssen.
31. Mai 2021
Es beginnt langsam – bedingt durch die geringen Inzidenz-Zahlen – wieder etwas Normalität zu greifen. Nach dem Stufenplan der Landesregierung können jetzt bei der vhs einige Kurse stattfinden, allerdings müssen Vorschriften wie Mindestabstände, Maske oder Tests eingehalten werden.
Die Badische Zeitung berichtet heute über das Schopfheimer Jahrbuch und den Beitrag, den der ehemalige Wehrer Kulturamtsleiter Dr. Reinhard Valenta über die Industrialisierung Wehrs und die Bedeutung des Schopfheimer Geldes hierbei geschrieben hat.
Für Quirin Modricker, 20, ist der nächste Schritt in seiner Laufbahn als Skispringer getan. Für die kommende Saison ist er in die Lehrgangsgruppe IB des Deutschen Skiverbandes aufgerückt und wird in der Olympia-Saison im Perspektiv-Kader geführt. Modricker startet für den SC Hinterzarten. Im B-Team ist ein Großteil der deutschen Skispringer, die im Continental-Cup auf die Schanze gingen, versammelt.
In der Nacht brennt ein mit Papier gefüllter Container restlos aus. Die Feuerwehr rückt aus und muss ein angrenzendes Wohnhaus vorsorglich evakuieren. Verletzt wurde niemand.
Unbekannte haben in der Nacht die Fassade des Rathauses mit einem größeren, in Rot ausgeführten Schriftzug beschmiert. Die Polizei sucht nach Zeugen.
01. Juni 2021
Vom Gesundheitsamt werden 6 COVID-19-Neu-Infektionen gemeldet, wobei damit die 7-Tage-Inzidenz nun bei 42,8 liegt. Außerdem wird über den Tod eines weiteren COVID-19-Erkrankten berichtet.
02. Juni 2021
Seit heute kann ein Besuch in der Stadtbibliothek ohne vorherige Termin-Vereinbarung erfolgen. Lediglich eine medizinische FFP-2-Maske oder ein Mund-Nasen-Schutz vergleichbaren Standards ist notwendig.
Aufgrund der Inzidenz-Werte, die seit mehr als 7 Tagen unter 50 liegen, werden Einschränkungen aufgehoben. So besteht ab sofort weder für das Zentrum noch für die Fußgängerzone (Scheffelstraße) die Maskenpflicht. Für den Wochenmarkt gilt diese allerdings uneingeschränkt weiter.
Es ist nun tatsächlich amtlich: Es wird keinen Sommersound 2021 geben. Alle vorgesehenen Verpflichtungen sind auf 2022 verschoben worden.
Die Firma EcoCARE errichtet auf der Gänsmatt nun doch einen Container für Corona-Tests. Er soll am 21. Juni eingerichtet werden.
03. Juni 2021
Das langsame Zurückgehen in einen normalen Tagesablauf führt auch dazu, dass ab heute die „Buchschachtel“ wieder geöffnet ist.
04. Juni 2021
Der Einzelhandel in Schopfheim ist zwar zufrieden, dass seit Beginn dieser Woche Kunden wieder spontan und ohne vorherige Terminvereinbarungen einkaufen können. Richtig glücklich sind die Händler über die Gesamtsituation aber noch nicht, meint Martin Bühler vom Gewerbeverein. Seiner Meinung nach liegt es u.A. daran, dass die Gastronomie nach wie vor unter den Corona-Beschränkungen leidet, insbesondere unter der Test-Pflicht. In der Stadt, so betont er, sei insgesamt noch wenig los. Es seien einfach zu wenige Menschen unterwegs, die Laufkundschaft fehle noch.
Die Freunde des Gymnasiums zogen bei ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz über das Jahr 2020. Im Grunde, so Sami Busch, habe es immer wieder mal sparsame Jahre gegeben, denn beim Freundeskreis sei es Usus, Geld für größere Anschaffungen anzusparen. Turnusgemäß wiedergewählt wurden der 2. Vorsitzende Dr. Dieter Raps und Kassierer Gregor Bethlen.
Bei der vhs werden derzeit wertvolle Erfahrungen via Internet-Konferenz für den Fremdsprachen-Unterricht gesammelt.
05. Juni 2021
Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute über Frau Dr. Ulla K. Schmid, die langjährige Leiterin des städtischen Museums und des Stadtarchivs, die zum 01. Juni nach 35 Jahren Beschäftigung bei der Stadt in den Ruhestand gegangen ist.
Das Corona-Testzentrum der Hirsch-Apotheke wird in die Feldbergstraße 1 verlegt. Der bisherige Vermieter der Räume braucht diese nun, da er sie für längere Zeit vermieten kann.
Die im Jahre 2008 eingeweihte historische Barock-Schanze in Gersbach zeigt deutliche Abnutzungserscheinungen. Es trafen sich Vertreter der Ortsverwaltung, des Forstes und der Schanzen-Experte Werner Störk vor Ort, um die Möglichkeit einer Instandsetzung zu erörtern. Ortschaftsrat Andreas Falk, der das Treffen arrangiert hatte, betonte, dass die Gersbacher die Barock-Schanze erhalten wollen. Die Brustwehr mit den so genannten „Palisaden“ müsse erneuert werden und soll nicht nur 80 cm aus dem Erdreich herausragen, sondern künftig 1 m 80 bis 2 m, wie es dem Original entspreche.
Nach mehreren halsbrecherischen Überholmanövern auf der B 317 bei Schopfheim hat eine Frau einen Mercedes-Fahrer bis nach Hause verfolgt und dabei die Polizei informiert. Der junge Mercedes-Fahrer, der aus Richtung Lörrach kam, überholte mehrfach in Kurvenbereichen trotz Gegenverkehr. Die Polizei sucht noch Zeugen.
Am Samstagmorgen rettet die Feuerwehr in einem Kellerschacht in der Mattenleestraße eine Katze, die nicht mehr alleine aus ihrem Verlies herauskam. Sie fand auch ein Krötenpärchen, das sie ebenfalls wieder in die Freiheit bringen konnte.
Die Firma Develco Pharma aus Schopfheim spendet für den Neubau des Sportheimes des SVS 5.000,– Euro. Den Spendenscheck überreichten Ibrahim Celik und Thomas Koy an Tessy Reda vom SVS.
06. Juni 2021
Die VR-Bank Schopfheim-Maulburg und die Volksbank Dreiländereck führen derzeit konstruktive und intensive Gespräche mit dem Ziel einer Fusion zum 01. Januar 2022. Wie die beiden Vorstandsvorsitzenden Günther Heck von der Volksbank Dreiländereck und Bernhard Schlageter von der VR-Bank mitteilen, sollen die jeweiligen Vertreterversammlungen im Juni formell über die Verschmelzung entscheiden. Die neue Bank hätte nach heutigem Stand ein Bilanzvolumen von rund 2,2 Mrd. Euro und würde mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Kündigungen aufgrund der Fusion werde es nicht geben, heißt es. Auch sollen die jetzigen Zweigstellen bestehen bleiben, betont Schlageter und meint: „Wir sind künftig genau so nah an unseren Kunden wie bisher“.
Der Entwicklungsprozess über die Stadt wird eine sechsstellige Summe erfordern, wie Bürgermeister Harscher informiert. „Das Geld hat der Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr bewilligt“, führt er weiter aus. Im Juli soll entschieden werden, welches Büro den Prozess in Schopfheim steuern wird. Am Ende der ersten Phase, so Stadtplaner Peter Egi, werden Ideen gesammelt. In der zweiten Phase werden diese in Zielsetzungen formuliert und gewichtet. Regelmäßig soll über die Presse und auf einer Internet-Seite informiert werden. Man könne sich diesen Prozess wie ein „Ping-Pong-Spiel“ vorstellen. „Es wird keiner und keine Idee untergehen“, verspricht der Stadtplaner. Das Ganze wird nicht nur Geld kosten, sondern auch personelle Ressourcen beanspruchen. Mitte Juli soll ein weiterer neuer Mitarbeiter im Bereich Stadtplanung eingestellt werden, der dann erst einmal hauptsächlich diesen Prozess mitbetreuen wird. Die Kosten und der Aufwand würden sich aus Sicht des Beigeordneten Mutter denn auch relativieren, denn Vorarbeiten für einen Flächennutzungsplan müsse die Stadt so oder so leisten. Über diesen Weg seien aber die Bürger mit im Boot. Bürgermeister Harscher will mit dieser Vorgehensweise wegkommen von einer Stückwerksarbeit, „...dass man hier und da mal etwas macht“. In diesem Zusammenhang könnte die Fläche im Bremt als Erholungsfläche stehen, ein nächster Schritt könnte sein, diese Fläche – so Mutter – zu erwerben und einen Landschafts-Park daraus zu entwickeln. Das wiederum könnte der Auftakt sein für eine Landesgartenschau in Schopfheim im Jahre 2040.
08. Juni 2021
Ein Immobilien-Unternehmen aus Bad Säckingen beabsichtigt, auf einer knapp 2 ha großen Fläche zwischen Gewerbekanal, Dammweg und dem Naturkindergarten (Bremt) in dreigeschossigen Gebäuden rund 130 Wohneinheiten für insgesamt 300 Menschen zu realisieren. Der Gemeinderat hatte in der Klausurtagung im vergangenen Oktober bereits weiteren Planungsschritten grundsätzlich zugestimmt. Nun liegt ein Entwurf mit vier Varianten vor, über den er zu entscheiden hat. Das alte Turbinenhaus am Gewerbekanal (der ehemaligen Weberei) soll die Identität des geplanten Baugebietes prägen.
Zum 18. Juni lädt die evangelische Kirchengemeinde zur nächsten „Women‘s Night“ ein. Die Teilnehmerinnen dürfen allerdings keine Krankheitssymptome aufweisen. Mund- und Nasenschutz muss getragen werden.
Ralf Ühlin leitet seit 100 Tagen das Schopfheimer Polizeirevier. Die Badische Zeitung spricht mit ihm über die aktuelle Kriminalitätslage, die Personalsituation und über die Wirksamkeit von Motorrad-Kontrollen.
„43 Stimmberechtigte, das entspricht 93,5%, machten den Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft einer neuen starken Volksbank“, so Vorstandschef Bernhard Schlageter. Nur drei Stimmberechtigte zeigten dem Projekt die rote Karte. Sie sehen im Vertrag „keine Fusion, sondern eine Übernahme“. Zudem halten sie den für mindestens fünf Jahre zugesagten Bestand der VR-Filialen für zu kurz. Außerdem befürchten sie, dass den bisher beteiligten Gemeinden Steuern fehlen könnten. Vor 20 Jahren sei die VR-Bank eine Ehe mit der Volksbank Maulburg eingegangen, jetzt folge die Übernahme durch die Volksbank Dreiländereck und in 10 Jahren drohe eine Zwangshochzeit mit der Volksbank in Freiburg, meint ein weiterer Gegner der Maßnahme. Vorstandschef Schlageter versuchte erfolgreich, die Wogen zu glätten. Er sprach von der Vision einer starken Genossenschaftsbank. Es werde auch bei den Steuerzahlungen versucht, das bisherige Niveau zu halten. Er machte keinen Hehl daraus, dass es ohne die Fusion steil nach unten gegangen wäre. Ines Niederschuh wird die VR-Bank im dreiköpfigen Vorstand mit Günther Heck als Vorsitzendem und Marco Kückmann vertreten. Der 10-köpfige Aufsichtsrat der Volksbank Dreiländereck ist im Verhältnis von 3:7 besetzt. Aus dem Bereich der VR-Bank Schopfheim-Maulburg werden künftig Andreas Philipp, Alexander Graf und Friedrich Brüderlin vertreten sein. Ines Niederschuh hakt in ihrem Bericht trotz schwierigster Rahmenbedingungen ein erfolgreiches, von der Pandemie geprägtes Jahr ab. In der Tat ging es fast überall aufwärts. Die Bilanzsumme nahm um 18,9% auf 655 Mio. Euro zu. Die Entwicklung der Kundeneinlagen und Forderungen an Kunden übertrafen die Planungen deutlich. Das betreute Kunden-Volumen wurde um 100 Mio. auf 1,2 Mrd. Euro ausgeweitet. „Die Zeit war nicht leicht“, betonte die Bankchefin und erwähnt das Personal, auf das sie sehr stolz sei. Im Bereich des Zinsüberschusses als wichtiger Ertragsquelle einer Bank konnte gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 455.000,– Euro verbucht werden. Die auszuschüttende Dividende wurde mit 3% beschlossen.
Nach 25 Jahren im Vorstand der Bank nahm Bernhard Schlageter bei der Versammlung seinen Hut. Den Vertretern, die der Verschmelzung zugestimmt hatten, dankte er herzlich für den überwältigenden Vertrauensbeweis und versicherte, dass die neuen Verantwortlichen alles daran setzen würden, die Erfolgsgeschichte beider Banken fortzuschreiben. Er betonte auch, dass er Chef eines tollen Teams gewesen sei, auf das er sich jederzeit habe verlassen können. Nach 24 Jahren schied Ludwig Asal und nach 12 Jahren Ewald Schulz aus dem Aufsichtsrat aus.
Im Alter von 56 Jahren verstirbt unerwartet der Gersbacher Ortschaftsrat Manfred Deiß. Er war von 2009 an im Ortschaftsrat, davon 10 Jahre als Stellvertreter des Ortsvorstehers. Deiss war Mit-Motor der Gründung des genossenschaftlichen Gersbacher Dorfladens.
09. Juni 2021
Die Corona-Zahlen in der Stadt sinken deutlich. Im Zeitraum vom 01. bis zum 08. Juni gab es in Schopfheim einschl. der Ortsteile nur 5 neue Fälle zu verzeichnen.
Die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des Kindergartens am Marktplatz haben begonnen.
Die Stadt zahlt der Natur etwas zurück. Als Ausgleich für das Gewerbegebiet Im Lus 7 hat der Gemeinderat den Rückbau bzw. die Umgestaltung der alten Wehranlage der Kleinen Wiese in Langenau (nördlich der Fabrikstraße) beschlossen und dafür 400.000,– Euro bereitgestellt. Man verbessere mit dem Konzept nicht nur die Durchgängigkeit des Gewässers, sondern beseitige gleichzeitig auch die vorhandene Stauwurzel oberhalb der Wehranlage und stelle somit einen naturnahen Bachabschnitt her.
Dass sich Prävention auszahlen kann, zeigte sich gestern: Insgesamt neun Anrufe angeblicher Polizeibeamter liefen ins Leere. Die Betrugsversuche, bei denen sich eine Anruferin mit unterdrückter Nummer als falsche Polizeibeamtin ausgab, waren ohne Erfolg. Die Angerufenen hatten den Betrugsversuch schnell erkannt. Es kam in keinem Fall zu einer Schädigung.
10. Juni 2021
Der Bücherschrank am Marktplatz wird wieder geöffnet.
„Für 300.000,– Euro lässt sich die Stadt erpressen“, so der Ortsverband der GRÜNEN zum geplanten Wohnraum-Großprojekt im Bremt, wo 130 Wohneinheiten entstehen sollen. Eine „Bypass-OP“ solle Leben zurück ins städtische Wuhr bringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Wasser aus der Wiese floss einst über die alte, unter Denkmalschutz stehende Stellfalle im Hammer-Wehr im Dammweg ins Wuhr. Mit der jetzt geplanten Baumaßnahme soll mit einem Bypass zur Wiederbelebung des Fahrnauer Kanals Wasser in das Wuhr geleitet werden. Den Flächenverbrauch von rd. 1,9 ha zu verhindern, ist das erklärte Ziel der Schopfheimer GRÜNEN.
Obwohl beim Landratsamt und der Polizei mittlerweile etliche Beschwerden über Testzentren im Landkreis eingingen, wird festgestellt, dass Schopfheim (beim Schwimmbad) davon nicht betroffen sei. „Wir behalten ein Auge darauf“, meint Bürgermeister Dirk Harscher und betont, dass sich die Lage an der Testfront wenn möglich schon am Freitag dieser Woche ändern werde, denn aufgrund der niedrigen Inzidenz-Werte sei davon auszugehen, dass für die Freibäder keine Tests mehr notwendig sein werden.
Uwe Krähling ist zum SVS Schopfheim zurückgekehrt und wird die A-Kreisligisten künftig mit Jörg Nägelin trainieren. Die neuen Trainer wollen den SVS mittelfristig in die Bezirksliga zurückführen und dabei auch dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben, wie der Club kommuniziert. „Wir wollen gemeinsam mit den Verantwortlichen beim Verein für frischen Wind sorgen. Das neue Vereinsheim und die tolle Sportanlage sorgen für eine perfekte Infrastruktur“, erklären die Trainer.
Seit 5 Tagen befindet sich die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis unter dem Wert von 35. In der Außen-Gastronomie, bei Open-Air-Kulturveranstaltungen, beim Sporttraining und Wettkämpfen im Freien entfällt die Testpflicht. Bei Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen innen und außen (ausgenommen Tanzveranstaltungen) braucht man allerdings einen Test, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis. Weiter wird die Mindestfläche pro Person im Bereich von Museen, Ausstellungen und Kongressen auf 7 qm reduziert. Veranstaltungen, die nicht notwendige Gremien, Sitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen und Betrieben sind, werden mit bis zu 750 Personen im Freien erlaubt. Kulturveranstaltungen in Theatern, Kulturhäusern, Kinos oder ähnlichem dürfen bis 750 Personen aufnehmen. Bei Vortrags- und Informationsveranstaltungen sind außen bis zu 750 Besucher erlaubt. Der fachpraktische Sportunterricht an Schulen ist ebenso zulässig wie Erleichterungen bei Angeboten der Jugendarbeit und in der Jugend-Sozialarbeit.
11. Juni 2021
Wie die Initiative für das Verlegen von „Stolpersteinen“ berichtet, sollen die ersten Steine am 20. Oktober vor dem Hauseingang der Liegenschaft Wallstraße 5 verlegt werden.
Der Besuch des Freibades ist von heute an ohne Corona-Test oder Impf-Nachweis möglich. Nach wie vor müssen Tickets aber online reserviert werden. Auswirkungen hat die neue Regelung auch auf das Frühschwimmen, das vom 14. Juni an wieder zu den gewohnten Zeiten möglich ist.
Die ehemalige Stadträtin Dr. Ingeborg Teipel zeigt sich entsetzt über die vorgesehene Bebauung im Bremt. „Reichen denn die Bauprojekte nicht, die uns schon zu viele grüne Flächen genommen haben wie Eisweiher, Bolzplatz Oberfeld, Krankenhauspark usw.“, meint sie.
Die Debatte um den Ausbau des Mobilfunknetzes auf den 5G-Standard ist vielerorts und nun auch in Schopfheim im Gange und nimmt Fahrt auf. Der Mobilfunk-Anbieter Vodafone hat zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass in Schopfheim eine neue Station mit dem neuen Standard in Betrieb ist und weitere in Planung sind. In den Unterlagen für die kommende Gemeinderatssitzung beantwortet die Stadtverwaltung eine lange Liste von kritischen Fragen zu diesem Thema, wobei klar wird, dass der Ausbau von 5G in der Stadt längst begonnen hat. So schreibt die Stadtverwaltung auch, dass die Deutsche Telekom bereits sechs Mobilfunk-Antennen betreibe, die im Sommer 2020 mit der neuen Technik ausgestattet wurden. Welche Standorte dies sind, werde aus Datenschutzgründen vertraulich behandelt, wird betont. Vodafone betreibe an sieben Standorten Antennen, eine davon bereits mit 5G. Bis Ende 2021 soll nun eine weitere hinzukommen. Telefonica (O2) plant die Ertüchtigung von drei 5G-Standorten und auch die Drillisch AG (1+1) will sich am Ausbau beteiligen. Auf die Frage, wieviele neue Standorte für eine optimale Nutzung von 5G innerhalb der Stadt notwendig seien, hat die Stadtverwaltung jedoch keine Antwort parat. Ohnehin wähle der Betreiber die Standorte aus und die Stadt habe nur ein Stellungnahme- und Erörterungsrecht.
Das Gesundheitsamt meldet 6 COVID-19-Neu-Infektionen. Diese Zahl lässt die 7-Tage-Inzidenz bei 15,7 festschreiben.
Da die Fallzahlen der Corona-Erkrankungen im Landkreis sinken, wird an den Krankenhäusern von der kommenden Woche an die Besuchsregelung neu gefasst.
12. Juni 2021
Von 11 Uhr bis 11.30 Uhr wird in der evangelischen Stadtkirche nach über einjähriger Pause wieder eine Marktmusik live stattfinden. (Nicht in der Alten Kirche St. Michael) Kurz war die Tagesordnung der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Langenau. Überlegungen der Räte, welche Wünsche sie in den Haushalt 2022 aufnehmen wollen, nahmen die meiste Zeit in Anspruch. Unverändert an der Spitze der Prioritäten-Liste stand der Wunsch zu Sanierung und Umbau der sanitären Anlagen und Umkleideräume in der Mehrzweck-Halle. Ortsvorsteher Walter Würger meinte: „Das ist nicht nur ein Wunsch, sondern es muss nun definitiv stattfinden“.
Als haltlos und schlichtweg unverschämt weist der Investor für die vorgesehene Bebauung des Bremt-Gebietes (Firmen Faller Immobilien und FD Immobilien) die Anschuldigungen zurück, die der Ortsverband der GRÜNEN erhoben hat. Die Behauptungen entbehrten in großen Teilen der Wahrheit, meinen die Investoren.
Neulich gab es eine kleine Feier zum 100-jährigen Bestehen des Fußballvereins Fahrnau, dessen Gründung am 06. Juni 1921 im Gasthaus „Pflug“ in Fahrnau erfolgte. Bei diesem Anlass im neuen Vereinsheim weihte Bürgermeister Dirk Harscher den neuen Kabinen-Trakt ebenso ein wie er zuvor die neue Tribüne präsentierte. Nach Grußworten des Vereinsvorsitzenden Mark Leimgruber, des Ehrenpräsidenten Jürgen Jäckh und des Stadtoberhauptes gab es dann Kaffee und Kuchen. Die Feier wurde von den „Knast-Brüedern“ Jeannot und Christian Weißenberger musikalisch umrahmt.
Die Initiative zum Verlegen von „Stolpersteinen“ hat ein Spendenkonto eingerichtet und bittet um Überweisung von Spenden.
Nach langer Suche ist ein neues Führungsteam beim SVS in Sicht. Andreas Gsell und Sören König werden sich bei der im Juli anstehenden Hauptversammlung zur Wahl stellen, denn Thomas Schulz, der die Abteilung seit 11½ Jahren leitet, will diese Führungsposition aufgeben.
13. Juni 2021
Wie jedes Jahr beginnt die „Woche der Diakonie“. Den Eröffnungsgottesdienst feiert die Gemeinde mit Pfr. Martin Schmitthenner in der evangelischen Stadtkirche.
14. Juni 2021
Seit heute stellen Apotheken nach Vorlage eines Impf-Nachweises einen digitalen Impf-Nachweis aus. In Schopfheim ist das die Bahnhof-Apotheke, in Fahrnau die Agathen-Apotheke.
Das Gesundheitsamt meldet 1 neue COVID-19-Infektion. Da ein weiterer Todesfall einer über 60-jährigen Person gemeldet wurde, stieg die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 295 an.
Am vergangenen Wochenende haben erneut Unbekannte im Wald-Kindergarten eingebrochen.
Ob es das schon einmal gegeben hat? fragt man sich in der Gemeinderatssitzung. 81 Bürgerinnen und Bürger kommen zum Tagesordnungspunkt Bremt Westbebauung, die bekanntlich von einem Säckinger Investor mit 130 Wohneinheiten vorgenommen werden sollte. Aus Sorge, dass sich die Stadt in ein „Risiko“ mit großen Auswirkungen auch finanziell stürzen könnte, erhob der frühere Bürgermeister Klaus Fleck erhebliche Bedenken. Wie können städtebauliche Entwürfe ohne Planungsgrundlagen überhaupt erarbeitet werden? fragt nicht nur er sich, sondern auch viele der Anwesenden. Er fragte nach der Bewertung der Überflutungsfläche, denn das Gebiet wäre bei einem 10-jährigen Hochwasser bis zu 60 cm eingestaut. Zum Gewerbekanal, der laut Planung hätte wiederbelebt werden können, äußert sich das ehemalige Stadtoberhaupt. Dieser habe nur eine begrenzte Wassermenge, der Gewerbekanal erhalte am Hammer-Wehr die maximal mögliche Wassermenge unter Berücksichtigung der Mindestwassermenge unterhalb des Stauwehrs. Mit dem Neubau des Fahrnauer Wehrs sei vor Jahren endlich das ökologische Ziel erreicht worden, die Wiese in diesem Abschnitt wieder als wasserführenden Fluss zu halten und gleichzeitig am neuen Wuhr Strom zu erzeugen. Der Kanal sei vor Jahren auf Kosten von KWR rückgebaut worden, ebenso habe KWR den Umbau und die Erneuerung des Hammer-Wehrs finanziert. Eine Reaktivierung des Kanals bedeute eine weitgehende Stilllegung der Stromerzeugung am Fahrnauer Wehr (Legi). Nach einigen Wortmeldungen schlug der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet vor, hier sofort ohne Debatte abzustimmen, was Peter Ulrich befürwortete. Ulrich stellte schließlich zur Geschäftsordnung einen Antrag, sofort über den Aufstellungsbeschluss abzustimmen. Nachdem Bürgermeister Harscher zunächst auch Stadtplaner Egi zu Wort kommen lassen wollte, entzog er ihm aber sogleich das Wort, weil er von der Verwaltung darauf aufmerksam gemacht wurde, dass laut Gemeindeordnung der Geschäftsordnungsantrag einer weiteren Debatte vorgehe. Erst wenn der Antrag abgelehnt würde, könne man weiter diskutieren. Dem war dann nicht so: Mit 17:3 Stimmen beschloss der Gemeinderat, den Antrag abzulehnen.
Der Kreisel an der Wiechser Straße werde umgestaltet, meint Remko Brouwer vom Tiefbauamt auf Nachfrage von Stadträtin Heidi Malnati (CDU).
Schwere Verletzungen zieht sich ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der Kreisstraße zwischen Kürnberg und Schlechtbach zu. Der 26-Jährige war auf der K 6352 vermutlich zu schnell unterwegs, als es ihn aus der Kurve trug. Er zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Die Kosten für den Schul-Campus steigen weiter an. Ehrenfried Barnet sagte nicht ohne Ironie: „Man muss schon froh sein, mit den 38 Mio. Euro unter 40 Mio. zu liegen.“ Von sich breitmachendem Fatalismus und Resignation spricht Thomas Gsell von der SPD und meint, er sei sich sicher, dass die 40 Mio. noch überschritten würden. Einsparungen beim Mensa-Technik-Gebäude habe der Architekt, so die Projekt-Steuerin Regine Steiner, zugesagt und werde im Dezember hierzu einen Entwurf vorstellen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ulrich mahnte, nicht bis zum September zu warten, denn dann könnte der Gemeinderat wieder etwas unter Zeitdruck beschließen müssen. Auch Heidi Malnati, CDU, sagte, nachdem der Architekt zugesagt habe, es werde billiger werden, dass die Stadt jetzt schon agieren müsse. Vom Kind, das in den Brunnen fiel, spricht Thomas Kuri, da von Anfang an Einiges schief gelaufen sei.
15. Juni 2021
Die Badische Zeitung berichtet heute über einen Beitrag, den Klaus Strütt im vor einigen Wochen vorgestellten Jahrbuch 2020 über das Schopfheimer Bezirksamt geschrieben hat. Im Artikel wird sowohl über die Verwaltungsgeschichte als auch über die Baugeschichte des Hauses und die jeweils amtierenden Amtsvorstände (Amtmänner, Landräte) informiert.
Am ersten testfreien Wochenende war das Schopfheimer Schwimmbad-so die Stadtverwaltung – sehr gut besucht. Insgesamt kamen am Samstag und Sonntag 1.200 Badegäste. Allerdings kamen 100 Personen, die sich online angemeldet hatten nicht, sodass dadurch nicht alle Plätze von potenziellen Besuchern genutzt werden konnten.
Die vhs will sich fit für die Zukunft machen. Sie muss sich wandeln, sie muss moderner werden, dabei aber den Spagat schaffen, die Stammkundschaft nicht aus den Augen zu verlieren und zusätzlich Neues probieren. Katrin Nuiro, Leiterin der vhs, hat für die nächste Sitzung des Ausschusses ein Strategie-Papier für die Zukunft entwickelt. Es gilt, die digitale vhs und die Junge vhs, bei der hauptsächlich Kinder und Jugendliche angesprochen werden sollen, zu bearbeiten. Man müsse sich zu professionellen Weiterbildungs-Anbietern mit einem qualitätsvollen Programm und gut ausgebildeten Dozenten entwickeln. Das bisherige, ehrenamtlich geführte, hauptsächlich auf Honorar-Basis geleitete Dozententum im Nebenjob ist sicher nicht die Zukunft. Bei der strategischen Ausrichtung sollte sich die vhs an gesellschaftlichen Mega-Trends ausrichten, z.B. neuem Lernen an der Digitalisierung der Silver Society (ein Kursangebot, das sich speziell an Ältere wendet) und an der Gesundheitsbildung als großes Zukunftsfeld. Strukturelle Probleme sind auch dadurch vorhanden, dass Dozenten und Teilnehmer in fortgeschrittenem Alter sind. Natürlich wird auch die Raumfrage angesprochen und dass sich hierbei etwas tun müsse.
16. Juni 2021
Von einer höchst denkwürdigen Sitzung des Gemeinderates mit einer krachenden Niederlage für die Stadtverwaltung spricht heute Petra Martin vom MT in ihrem Kommentar. „Die Verwaltung musste sich von Alt-Bürgermeister Fleck, der nicht gerade als Bauverhinderungs-Bürgermeister bekannt gewesen ist, auf den Zahn fühlen und über die Risiken verschiedener Aspekte aufklären lassen.“ Sie meint, es sei eine Sitzung gewesen, die sogar langjährige Beobachter des politischen Geschehens in Schopfheim konsterniert zurückgelassen habe.
Den Vorwurf von Alt-Bürgermeister Klaus Fleck, so André Hönig in seinem Kommentar, dass die Sache mit Bremt West ein „Geschmäckle“ habe, wies Rathauschef Dirk Harscher zurück, meint aber, dass das Vorgehen der Stadtverwaltung bei diesem Projekt allemal irritierend gewesen sei. Dass die Öffentlichkeit erst eineinhalb Wochen vor der Sitzung von diesem Vorhaben erfahren habe, sorge zu Recht zusätzlich für Unmut, meint er weiter.
Er könne sich eine Wohnbebauung vorstellen, meinte Bürgermeister Harscher zum Bremt West-Vorhaben und meint auf die Vorwürfe von „Geschmäckle“: „Ich lasse mich nicht vor jemandes Karren spannen“. Im Übrigen handle es sich um einen seriösen Investor. Er selbst habe eine zweigeteilte Meinung, denn er erkenne die Bedeutung besagter Fläche als Naherholungsgebiet. Auf der andern Seite bekomme er wöchentlich Anfragen von Firmen, die Wohnungen für ihre Mitarbeiter suchen. Die Stadt sei auf den Investor zugegangen. Man wolle keine Bebauung um jeden Preis, wird unterstrichen. Bei der Abstimmung für oder gegen den Bebauungsplan enthielt sich Harscher der Stimme.
„Wir verzeichnen in den letzten Monaten starken Zuwachs“, meint Petra Seidl, Sprecherin der Rettungshunde-Staffel der Malteser Ortsgruppe Wiesental mit Sitz in Schopfheim. Derzeit bilden 11 Frauen und 1 Mann mit 14 Hunden unterschiedlicher Rassen die beiden Rettungshunde-Gruppen.
17. Juni 2021
Für den Vereinssport sind die Sporthallen der Stadt wieder geöffnet. Allerdings gibt das Land noch vor, dass ein Corona-Test vorgelegt werden muss.
Andreas Falk, Gersbacher Ortschaftsrat, kritisierte diese Woche im Gemeinderat, dass von der Ausgleichszahlung für den Wind-Park Rohrenkopf (412.500,– Euro) nur 350.625,– Euro direkt für Projekte zur Verfügung stehen. 41.250,– Euro werden bereits für die Erstellung eines Fach-Konzeptes abgezogen und außerdem seien 20.625,– Euro für eine externe Projekt-Koordination reserviert. Sven-Hendrik Wünsch von den Freien Wählern unterstützte Falks Forderung und meinte: „Das Geld ist besser in und für die Natur aufgehoben“. Der Maßnahmen-Katalog sehe aber fast keine solchen im Wald vor, etwa einen klimagerechten Umbau. In Gersbach soll ein großflächiger Biotop-Verbund angelegt werden, der sich über die Gemarkung entlang des Gersbacher Mühlebachs zieht, mit einem Zentrum in der „Brunnmatt“.
Seit fast einem Jahr sollte das Döner-Restaurant Ecke Scheffelstraße/ Bahnhofstraße fertiggestellt sein, aber derzeit geschieht nichts. Teresa Bühler will von der Stadtverwaltung wissen, wie lange das Provisorium noch betrieben werden darf. Edgar Frey vom Bauamt meinte, dass die Architekten von Lieferproblemen gesprochen hätten. Sofern es jetzt bald weitergehe mit dem Bau, so Frey, werde dieser in einem Viertel- bis halben Jahr fertig sein. Die Stadt habe die Erlaubnis für den Imbiss beim Bahnhof nochmals verlängert, so Bürgermeister Harscher.
18. Juni 2021
Vor 175 Jahren beschlossen ein paar Schopfheimer nach den Vorgaben von Turnvater Jahn die Gründung der heutigen TSG.
Die Raitbacher treffen Vorbereitungen für die Badesaison unter Corona-Bedingungen. Anfang Juli soll das Freibad im Höhenort Schweigmatt geöffnet werden.
19. Juni 2021
Am 04. Juli soll ein erstes Open-Air-Konzert des Teams „Akustik in Agathen“ in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem neuen Kulturamtsleiter Dominik Baiker durchgeführt werden.
Ortsvorsteher Peter Ulrich, Kürnberg, wendet sich gegen einen Artikel im Markgräfler Tagblatt, in dem es heißt, dass in Kürnberg nicht alles rund laufe, wie es im Sinne der alteingesessenen Kürnberger laufen sollte. Ulrich verwahrt sich als Ortsvorsteher ausdrücklich gegen den Eindruck der Parteilichkeit und der Bevorzugung von Bürgern in Kürnberg und betont, dass es auch im Ortsteil gute demokratische Tradition sei, wonach alle Kürnberger Bürger die gleichen Rechte und Pflichten hätten.
Viola Stocker aus Schopfheim tritt im Herbst als Direkt-Kandidatin für die V-Partei 3 zur Wahl in den deutschen Bundestag an.
20. Juni 2021
Im Georg-Reinhardt-Haus feiert Emma Gräßlin den 104. Geburtstag. Die Jubilarin wohn erst seit knapp einem Jahr in der Einrichtung. Zuvor lebte sie seit 1940 in Wollbach, geboren ist sie im schleswig-holsteinischen Süderdeich.
Die Cellistin Ceciel Strouken konzertiert zusammen mit Monica Forster Correa und Michaela Bongartz zweimal mit je einem einstündigen Programm in der Eichener Kirche. Damit konnte das Ensemble „Tricelli“ die „Eichener Sonntagsmusik“ wieder aufnehmen.
21. Juni 2021
Bei der Betriebsausschusssitzung der vhs wird über das Strategie-Papier diskutiert. „Wir überlegen uns, uns für das Online-Lernen mit andern vhs aus der Region zusammenzutun“, so Leiterin Katrin Nuiro. „Bei der vhs läuft es bei uns reibungslos“, so Dirk Harscher, der mit lobenden Worten nicht spart. Er meint, die Stadt könne stolz sein, diese vhs ihr eigen zu nennen. Abschließend brachte Harscher eine Fusion der vhs Oberes Wiesental mit Schopfheim zur Sprache. „Wir werden die Gespräche aufnehmen und schauen mal, wie wir uns da einig werden“, kündigt er an. Die vhs-Leiterin hielt sich zurück und räumte auf Nachfrage ein, dass sie erst aus der Presse von den Überlegungen erfahren habe.
Ein Bauantrag beschäftigt den Bauausschuss mit dem Umbau der ehemaligen Kaucher-Mühle zum Neubau eines Gewerbe- und Wohnhauses. Das unter Denkmalschutz stehende Mühlen-Gebäude und auch die sich darin befindenden mechanischen Einrichtungen und das Mühlen-Rad selbst bleiben erhalten. Südwestlich des Mühlen-Gebäudes soll ein 3-geschossiges Gebäude errichtet werden. EG und 1. OG sind für gewerbliche Nutzungen vorgesehen, im 2. OG sind eine oder zwei Wohnungen geplant. Das Vorhaben wurde einstimmig beschlossen.
Der Verwaltungsausschuss lässt sich über die Bilanz der Schul-Sozialarbeit von Volker Hentschel vom Diakonischen Werk Lörrach informieren. Neben der Schul-Sozialarbeit betreut das Diakonische Werk auch die Ganztages-Betreuung an der Dr. Max-Metzger-Schule, wobei Schulleiter Christoph Faller das gute Hand-in-Hand-Arbeiten mit der Diakonie lobt.
22. Juni 2021
Der Gewässerwart des Angelsportvereins, Bruno Imbery, informiert in einem Artikel in der Badischen Zeitung darüber, wie die Wiese einst begradigt wurde und in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium in den letzten Jahren eine Verbauung erfolgte, die einzig dem Zweck diene, dass der Fluss seine natürliche Dynamik zurückbekomme, d.h. punktuell ausgebremst und so umgeleitet wird, dass er wieder wie früher mäandrieren kann. Ein Großteil dieser Maßnahmen, die bisher über 100.000,– Euro kosteten, trug das Land über Zuschüsse. Im Sommer 2014, als insektizidhaltige Stoffe bei Zell in die Wiese liefen, war der Bestand an Kleinlebewesen fast komplett tot. Im renaturierten Abschnitt erholte er sich danach relativ schnell wieder. Forellen, Aeschen, Elritzen, Bachneunaugen, Schmerlen und mehr sind wieder anzutreffen, aber auch Bachstelzen, Wasseramseln, Eisvögel sind öfter als noch vor einigen Jahren zu beobachten. Die Wiese hat sich demnach in ein intaktes Öko-System zurückverwandelt.
Seit Mitte Mai werden in der Grundschule in Langenau die Schüler auch im Freien unterrichtet. Was auf den ersten Blick wie die Bestuhlung für ein Gemeindefest aussieht, haben Elternvertreter deswegen eingerichtet, weil einige Kinder wegen der Maskenpflicht schon gar nicht mehr zur Schule gekommen waren. Petra Hintner und Julia Diaz haben sich für die Einrichtung dieses Freiluft-Klassenzimmers stark gemacht. Der tägliche Auf- und Abbau und die notwendigen Räum-Aktionen werden von den Elternvertretern perfekt organisiert.
Corona-bedingt haben die Schopfheimer Fußballer des SVS das neue Vereinsheim ohne große Einweihung in Betrieb genommen. Seit kurzem können die beiden Aktiv-Mannschaften und die Jugend den Kabinen-Trakt beim Training nutzen, vorerst allerdings nur, wenn sie negativ auf Corona getestet wurden, genesen oder vollständig geimpft sind. Der Trainingsbetrieb läuft wieder auf vollen Touren dank der Lockerungen der vergangenen Woche.
23. Juni 2021
Es gibt wohl derzeit Probleme bei der Einlass-Kontrolle im Schwimmbad, da das Abscannen des QR-Codes zu lange Wartezeiten in Anspruch nimmt. Außerdem sind oft gegen Mittag schon keine freien Plätze mehr buchbar. Im Rathaus sei das Problem erkannt, aber noch nicht gebannt, heißt es.
24. Juni 2021
Im Neubaugebiet Am Eisweiher wird ein Spielplatz neu eröffnet. Gleichzeitig wird der Spielplatz in der Wallstraße und ein weiterer bei der KITA im Bremt saniert.
25. Juni 2021
Beim Stadt-Radeln soll das Vorjahresergebnis von 45.000 km als ehrgeiziges Ziel der neuen Klimaschutz-Beauftagten Delia Kuhnert überschritten werden.
Das Familienzentrum darf bei einer begrenzten Teilnehmerzahl wieder öffnen und Kurse anbieten.
Die Stadt hat entschieden, dass aufgrund der geringeren Inzidenz-Zahlen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Wochenmarkt vom 03. Juli an entfallen wird. Die Mindestabstände müssen allerdings eingehalten werden.
Vom 15. bis 22. Juni gab es nach Info der Stadt nur 1 neue COVID-19-Neu-Infektion.
Eine von der vhs Schopfheim ausgeschriebene Studienreise nach Irland hat noch freie Plätze. Die vhs ruft zur Teilnahme an dieser Reise auf, die im Oktober stattfinden soll.
Das Gesundheitsamt meldet keine COVID-19-Infektionen. Dadurch sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter und ist nun bei 7,6 pro 100.000 Einwohner angelangt. Es befinden sich weiterhin keine Personen in intensiv-medizinischer Behandlung.
26. Juni 2021
Nach 24-jähriger Tätigkeit als Augenarzt in Schopfheim geht Dr. Klaus Menne in den Ruhestand. Der 66-Jährige kam 1987 nach Schopfheim, seine Praxis, die nun nicht mehr in der Hauptstraße, sondern in der Scheffelstraße den Fortging nimmt, wird als überörtliche Praxisgemeinschaft von Dres. Großkopf und Papadopoulos aus Bad Säckingen weitergeführt.
Die Firma A+M, einer der deutschen Masken-Hersteller, wurde anfänglich hochgelobt – nun steht bereits die Krise bevor, denn – so klagte man dem SPD-Abgeordneten Hoffmann – seit Dezember wird ein günstigerer Hersteller mit der Maskenlieferung beauftragt. Der Preis dürfe – so die beiden Betriebsinhaber Abda und Michael Hitz – jedoch nicht das alleinige Kriterium sein, vielmehr müssten auch Arbeitsbedingungen und ökologische Aspekte bewertet werden. Jonas Hoffmann, MdL, hofft, dass auch das Land Baden-Württemberg selbst bei deutschen Herstellern einkauft, schon aus sozialen und ökologischen Gründen.
Das Land lockert die Corona-Regeln, die neue Verordnung tritt am Montag in Kraft. Es dürfen sich wieder mehr Menschen treffen, nämlich bis zu 15 Personen aus 4 Haushalten. Private Veranstaltungen wie Geburtstage und Hochzeiten dürfen im Freien mit bis zu 200 Gästen stattfinden. Für Innen-Veranstaltungen gilt dieselbe Zahl, dann aber auch die 3-G-Regel (geimpft, getestet, genesen). Außerdem dürfen Freibäder ohne Begrenzung der Besucherzahl öffnen. Die Testpflicht war hier bereits entfallen. Auch für Volkshochschulen gibt es ebenso wie für Museen keine Begrenzungen mehr. In der Gastronomie sind weitere Lockerungen vorgesehen. Es entfällt nun auch die Test-Pflicht für den Innenbereich, auch gilt keine Beschränkung der Besucherzahl. Begrenzungen entfallen auch im Einzelhandel. Weiterhin muss man aber eine Maske in Supermärkten tragen. Dies gilt auch weiterhin in Bussen und Bahnen. Sporttreiben ist ebenfalls wieder ohne Beschränkungen möglich, egal ob im Freien oder in der Halle.
Felix Wunderle aus Todtnau spielt auf der Orgel der evangelischen Stadtkirche in Schopfheim im Rahmen der Marktmusiken, die heuer nicht in der Alten Kirche stattfinden.
27. Juni 2021
Es rumort in der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Schopfheim, seitdem Mitglieder im Frühjahr teils happige Mieterhöhungen erhalten haben. In einigen Fällen wurde das „Wohnnutzungsentgelt“, wie es bei den Genossen heißt, auf einen Schlag um 20% angehoben, obwohl an den betreffenden Immobilien nichts investiert worden ist. Genossenschaftler zeigen sich geschockt und verunsichert. Vorstandsmitglied Steffen Wack meint: „Wir waren gezwungen, uns mit einer Erhöhung auseinander zu setzen“. Ein Mieter ärgert sich über das Argument der Genossenschaft, dass die ortsübliche Vergleichsmiete über 10 Euro je qm liege. Nun muss er rund 6 Euro pro qm und damit rund 20% mehr an Miete bezahlen. Wack meint ergänzend, es sei richtig, dass alle Bewohner, bei denen es rechtlich zulässig gewesen sei, zum 01. Mai eine Mieterhöhung erhalten hätten. Das sei in 85% der 201 Wohnungen der Fall gewesen. Die Spanne der Mieterhöhung lag zwischen 8% und 20%. In 2,5% der Fälle hätten die Betroffenen Widerspruch eingelegt, 2 davon mit anwaltschaftlicher Hilfe. Wack, der seit Anfang des vergangenen Jahres bei der Baugenossenschaft ist, begründet die Aufschläge nicht nur mit den konstant niedrigen und seit 10–15 Jahren nicht veränderten Mieten. Die Mieteinnahmen reichten schlicht nicht, um anstehende Rechnungen bei Sanierungsmaßnahmen zu bezahlen, meint er. In der kommenden Woche findet eine Mitgliederversammlung statt und gibt den Genossenschaftlern die Chance zur Aussprache über das, was sich aufgestaut hat.
28. Juni 2021
Zur ersten öffentlichen Bauhof-Betriebsausschusssitzung trafen sich Vertreter des Gemeinderates sowie Verwaltungsvertreter wieder im Rathaussaal. Die Bilanzsumme des Bauhofes belief sich auf knapp 3,5 Mio. Euro im Jahre 2020. Wider Erwarten erbrachte das Ergebnis einen Jahresgewinn von 82.000,– Euro, die den Einsparungen bei den Lohnkosten gezollt sind. Kopfzerbrechen bereitet aktuell die „Vermüllung“ in öffentlichen Anlagen. Die Stadt sei dabei, Konzepte zur Vermeidung dieses Problems zu erarbeiten.
29. Juni 2021
Von 136 angetretenen Berufsschülern schafften 129 die Abschlussprüfung an der Kaufmännischen Schule Schopfheim. Jürgen Herrmann, Schulleiter und zugleich Vorstand der Dr. Hansjörg Kramer-Stiftung, freute sich über zwei besonders beeindruckende Leistungen. Die angehenden Steuerfachangestellten Lukas Bilal und Lena Preißer schlossen ihre Prüfung mit der Traumnote 1,0 ab und erhielten aus der Hand des Schulleiter einen Geldpreis aus der Kramer-Stiftung überreicht.
Der Landkreis meldet keine weitere COVID-19-Neu-Infektion. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nun auf 5,2. 6 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Keiner benötigt jedoch eine intensiv-medizinische Betreuung, heißt es.
Der Schwarzwaldverein will mit neuen Schildern und einer Werbekampagne auf sich aufmerksam machen. Die Vorsitzende, Marita Sütterlin, und der Wegewart Norbert Lehmann befestigten eines dieser Schilder, das auch über einen QR-Code weitere Informationen gibt.
30. Juni 2021
Im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms „Neustart Kultur“ hat der Schriftsteller-Verband Baden-Württemberg vom deutschen Literaturfonds die Zusage erhalten, 12 Doppel-Lesungen und drei Diskussionsrunden mit Autorinnen und Autoren zu veranstalten. Fünf dieser Veranstaltungen finden dank Vermittlung durch die Lörracher Autorin Claudia Gabler in Schopfheim im Museumskeller statt. Den Anfang im renovierten Museumskeller machen Uli Führe und Markus Manfred Jung am 15. Juli.
Nach dem Dressur-Event auf dem Gestüt Sengelen am vergangenen Wochenende steht nun ein viertägiges Spring-Turnier an. Volker Trefzger und seine Tochter Rebecca Hotz erwarten in 21 Prüfungen insgesamt 1.200 Starts von 480 Pferden und 500 teilnehmenden Reitern. Das internationale Turnier beginnt morgen um 10 Uhr und Freitag um 9.30 Uhr, am Samstag und am Sonntag jeweils um 9 Uhr. Gesprungen wird über die Hindernisse auf dem Hauptplatz an allen vier Tagen bis in den Abend hinein.
Am 09. Juli soll in der Stadthalle eine Sonder-Impfaktion mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson für 500 Menschen stattfinden. Hierüber informierten Bürgermeister Harscher sowie Wolfgang Fink vom hausärztlich-medizinischen Versorgungszentrum (MEDI-MVZ) und die Ärztin und GRÜNEN-Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke. Geimpft werden können nur Frauen ab 30 und Männer ab 18 Jahren. Über das Internet muss man sich vorher anmelden.
Der Vorsitzende des BUND Schopfheim, Klaus Böttger, weist darauf hin, dass seine Organisation Winzer und Landwirte animiere, mehr Blütenpflanzen auf Acker-Randstreifen, Blühstreifen in Obst-Plantagen und zwischen Rebstöcken anzulegen.
Frieder Adolph, Vorsitzender der Ornithologischen Gemeinschaft, sieht beim Bestand der wiesen-brütenden Vögel als Folge der extensiv bewirtschafteten Weiden einen starken Rückgang. So sah er ganz selten Brachvögel, Kiebitze und den Vogel des Jahres 2019, die Feldlerche.
01. Juli 2021
Die Badische Zeitung erinnert an den freiwilligen Zusammenschluss von Fahrnau und Schopfheim vor 50 Jahren und meint, längst sei zusammengewachsen, was zusammen gehöre. Den Vertrag zwischen beiden selbstständigen Gemeinden unterzeichneten am 01. Mai 1971 Dr. Hans Vetter, Bürgermeister von Schopfheim, und Walter Brutschin, Bürgermeister von Fahrnau.
Das Gesundheitsamt informiert über 1 COVID-19-Infektion. Dadurch sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter auf nun 1,7. Von 9.926 Menschen, die seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Virus infiziert wurden, gelten 9.601 wieder als genesen.
Es gab bei der Sitzung der Baugenossenschaft zu den teils kritisierten, erheblichen Mieterhöhungen keinen lauten Protest. Von 600 Genossenschaftern waren nur 17 zur Mitgliederversammlung gekommen. Gesprächsbereitschaft wurde vom Vorstand insofern signalisiert, als Härtefälle in Einzelgesprächen besprochen werden sollen. Die Genossenschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Plus von 143.000,– Euro ab. Gleichzeitig beschloss man, eine Dividende von 2% auszuschütten. Nach einem Aufnahme-Stopp bis Ende 2020 konnten nun 43 neue Mitglieder begrüßt werden. Die Genossenschaft hat rund 649 Mitglieder. Die turnusgemäß ausgeschiedenen Aufsichtsräte Janett Raetz, Dieter Gebhardt und Sascha Schneider wurden einstimmig wiedergewählt. Für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Marcus Walter wird künftig Lisa Pohl im Aufsichtsrat vertreten sein.
02. Juli 2021
Die beiden Hausärzte Dr. Magdalena Blessing und Jörg Suckow gehen nun mit 70 Jahren in den Ruhestand. Bis Nachfolger gefunden werden, kümmern sich die Kollegen vom Medi-MVZ in der Hebelstraße um die medizinische Versorgung der Patienten. Die beiden ausscheidenden Mediziner sehen allerdings keine rosige Zukunft ihres Standes. Das Führen einer selbstständigen Praxis sei aufgrund der überbordenden Regulierungen nicht sehr attraktiv, meint Dr. Magdalena Blessing. Jörg Suckow meint gar: „Der Hausarzt wird aussterben“. Alle Anstrengungen der beiden haben nicht dazu geführt, dass sie Nachfolger oder Nachfolgerinnen gefunden hätten. Suckow, ein gebürtiger Schopfheimer, arbeitete nach dem Abitur in Krankenhäusern, u.A. in Schopfheim und in Berlin. Nach dem Medizin-Studium in Stuttgart und Freiburg war er in der chirurgischen Abteilung des Schopfheimer Krankenhauses tätig, einige Zeit später machte er sich zusammen mit Dr. Laaß in Fahrnau selbstständig. 1999 eröffnete er dann eine eigene Praxis. Dr. Madeleine Blessing studierte in Freiburg, um danach ihre erste Stelle am Lörracher Krankenhaus anzutreten. Mehr durch Zufall erfuhr sie, dass die Fahrnauer Hausärztin Dr. Toloczyki ihre Praxis übergeben möchte. 1984 übernahm Frau Dr. Blessing dann diese Praxis in der Stabhalter-Flury-Straße in Fahrnau. Diese führte sie zunächst zwei Jahre lang alleine, um dann mit Hans Joachim Klein einen weiteren Arzt hineinzuholen. 1984 baute Dr. Blessing in der Stabhalter-Flury-Straße ein Haus und zog mit der Praxis aus den bisherigen Räumen aus.
Die Senioren des Skiclubs Fahrnau treffen sich am 07. Juli erstmals wieder zu einer Wanderung. Auch der Schwarzwaldverein hat an diesem Wochenende wieder eine gemeinsame Wanderung angesagt.
Ein 4-jähriger Junge stürzte aus dem Kofferraum eines fahrenden Autos und wurde vom mitgezogenen Anhänger überrollt, so die Polizei. Er erlitt dabei schwere Verletzungen und schwebte nach dem Sturz in Lebensgefahr. Ein Helikopter brachte ihn nach Freiburg in eine Klinik.
03. Juli 2021
Ob die noch bestehenden Gemeinschafts-Unterkünfte in Fahrnau vom Landkreis bis Ende 2022 für die Unterbringung von jungen Flüchtlingen weiter genutzt werden können, wird der Gemeinderat am 12. Juli entscheiden. Der für Oktober geplante Senioren-Tag in der Stadthalle wird aufgrund fehlender Planungssicherheiten nicht stattfinden und um ein Jahr verschoben werden.
Heute fällt der Startschuss für das „Stadtradeln“. Rund 60 fröhlich gelaunte Radler kamen, so Delia Kuhnert, Klima-Beauftragte der Stadt, um für die Öko-Bilanz Schopfheims zu radeln.
Die Veranstalter der Turnerschaft Langenau um Hubert Klemm freuen sich, dass sie bei idealem Sportwetter mit knapp 300 Teilnehmern wiederum ein Triathlon-Event im Oberfeld starten können.
Das Stadt-Jugendreferat plant mit Hilfe von 15 Vereinen und Organisationen insgesamt 22 Aktionen als Angebote in den Sommerferien. Außerdem sollen im Juli ein Tanz-Workshop, ein Graffiti-Kurs und gemeinsame Mountainbike-Touren oder Schnitzeljagden stattfinden.
04. Juli 2021
Auch am heutigen Sonntag werden im Kreis Lörrach keine COVID-19-Neu-Infektionen gemeldet. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz nun auf 1,3 ab.
Die Saison für das Höhenschwimmbad Schweigmatt wird eröffnet. Da die Stadt den Zuschuss für das Bad begrenzen will, plant man die Installation eines Fördervereins, der den Fortbestand des Bades garantieren soll. Eine Gründungsversammlung wird derzeit vorbereitet, wobei ein Mitgliedsbeitrag von 20,– Euro jährlich angedacht ist.
Unter weitgehend normalen Umständen, so Rebecca Hotz, und mit einer stattlichen Zuschauer-Kulisse geht ein Reitturnier-Wochenende auf dem Gestüt Sengelen zu Ende. Den Turnier-Höhepunkt entschied Michael Herhalt (RZ Freese Immenhöfe) knapp für sich. Er gewann das 2-Sterne-S-Springen mit Stechen über die Zeit. Siege in den Konkurrenzen der schweren Klasse gingen auch an Rebecca Hotz in Schopfheim und Timo Heiniger (Schweiz).
Als wetterfest erweisen sich Weltmusik-Fans, die ausgerüstet mit Garten-und Campingstühlen an die neu eingerichtete Freilicht-Bühne beim ehemaligen Kraftwerksbau auf der Au errichtet wurde. Etwa 90 Besucher kommen, um die Band „ZISA“ aus Basel zu hören.
05. Juli 2021
Das Rathaus in Wiechs, das 1857 als Schulhaus erbaut wurde, soll nun verkauft werden. Mit den Verkaufsmodalitäten wird sich der Gemeinderat in der nächsten Sitzung zu beschäftigen haben, so der Beschluss des Ortschaftsrates. Es muss dabei allerdings geklärt werden, wie der Raumbedarf der Grundschule im Gebäude und jener der Feuerwehr geregelt werden kann. Die Feuerwehr benötigt die Garagen weiterhin zur Unterbringung des Fahrzeuges.
In der Nacht, gegen 1 Uhr 30 wird von einem weißen Kleinwagen ein auf dem Nachhauseweg befindlicher Mann beim Kreisel an der Hauptstraße (Adler) touchiert. Der Mann stürzte, der Kraftfahrer fuhr jedoch weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, der im Krankenhaus medizinisch behandelt werden musste.
Nach der Absage im vergangenen Jahr soll das „Dreiland Blues-Festival“ am 27. August das Publikum erfreuen, bevor weitere Veranstaltungen in Wehr und Bad Säckingen stattfinden.
06. Juli 2021
Das zum 100-jährigen Bestehen des Fußballvereins Fahrnau vorgesehene Festbankett am 23. d.M. fällt aus. Dafür wird es am 24. einen Empfang auf dem Sportplatz geben. Im Rahmen dieser Veranstaltung finden auch Ehrungen statt.
Fast 20 Jahre hat Rosemarie Jaekel die Grundschule in Wiechs geleitet. Nach insgesamt 41 Jahren im Schuldienst wird die beliebte Rektorin am 16. Juli nun verabschiedet. Nach der PH in Lörrach hatte sie ihr Referendariat in Schopfheim gemacht, danach folgten Stationen im Kreis Waldshut. Nach 10-jähriger Zeit als Konrektorin der Schule in Schwörstadt hatte sie sich auf die Schulleiter-Stelle in Wiechs beworben.
07. Juli 2021
Laut und ausgelassen, aber friedlich haben nach Mitternacht die Fans der italienischen Fußball-Nationalmannschaft ihren Sieg vom Dienstag gegen die Spanier im EM-Halbfinale gefeiert. In Schopfheim waren, so die Polizei, etwa 40 Hupende in Fahrzeugen und daneben 250 Feiernde unterwegs.
16 junge Helfer aus Schopfheim absolvierten die Grundausbildungsprüfung beim THW.
Nach siebenmonatiger Zwangspause ist der Zirkus „Kaiser“ wieder unterwegs. Am 08. Juli wird in Schopfheim Premiere sein. Dann heißt es – hoffentlich ohne Corona-Einschränkungen – wieder: „Manege frei“.
In einem Leserbrief bittet Hans Trefzer aus Fahrnau die Stadträte darum, dass der Pachtvertrag für die Gemeinschaftsunterkunft mit dem Landkreis nicht verlängert wird. Außerdem erwähnt er, dass, wenn Fahrnau einen Ortschaftsrat hätte, so etwas nie und nimmer gemacht worden wäre. Er ruft Männer und Frauen auf, sich stark zu machen für einen Fahrnauer Ortschaftsrat. Nach 50 Jahren sei es Zeit hierfür.
Der kleine Seitenkanal, der vom Gewerbekanal zur Stadthalle verläuft und im Rahmen der damaligen Stadtgestaltung angelegt wurde, soll nach dem Willen der Stadtverwaltung trocken gelegt und bepflanzt werden. Man will mit dieser Maßnahme einem Fischsterben vorbeugen, wenn der Kanal trocken fallen sollte.
Den Ortschaftsrat Eichen beschäftigt in seiner jüngsten Sitzung die neue Festlegung der Jagdrevier-Grenzen. Das bisherige Jagdrevier soll geringfügig verkleinert werden, da ein nördlicher Teil des neu gebildeten, nun zweiteiligen Reviers Fahrnau und Kürnberg zugeschlagen worden ist, dafür Eichen aber Gebiet um den Schopfheimer Altig erhalten habe.
Bis auf eine Enthaltung stimmte der Wiechser Ortschaftsrat gegen den Vorschlag, die Ortspauschale von 20,– Euro pro Einwohner auf 17,– Euro pro Einwohner zu kürzen. Ino Hodapp meint: „Wir haben gegen die zugesicherte Pauschalzahlung damals auf die Einführung der Unechten Teilorts-Wahl verzichtet“. Außerdem sei der Betrag noch nie der allgemeinen Preisentwicklung angepasst worden.
08. Juli 2021
Der Ehrenvorsitzende der TSG, Lothar Lutz, der sich seit seinen jungen Jahren dem Sport zugewendet hat und sich in großartiger Weise in der TSG engagiert hat, feiert heute seinen 85. Geburtstag.
Die Kultur im „Café am Hebel“ nutzt die Nach-Corona-Zeit gleich ausgiebig. Morgen ist ein Live-Konzert mit Oliver Scheidies, einem Liedermacher. Am Samstag spielen die lateinamerikanische Folklore-Band „Son como son“ und Ricardo Mera.
Die Corona-Zahlen bleiben im Landkreis Lörrach unverändert und sinken damit in der 7-Tages-Inzidenz auf 0,9 ab.
09. Juli 2021
Aufgrund der niedrigen Inzidenz-Zahlen wird es möglich, wieder öffentliche Veranstaltungen in Schärers Au durchzuführen.
Auf ein 50-jähriges Bestehen blickt die Firma Robert Zapp GmbH Versicherungsmakler zurück.
In der Stadthalle fand ein von Dr. Marianne Merschhemke angeregter Impftag statt, der von den Ärztinnen und Ärzten des Medi-MVZ durchgeführt wurde. Nur 120 Personen waren angemeldet, 500 Impfdosen standen zur Verfügung. Es kamen aber dann doch deutlich über 200 Personen zu diesem freiwilligen Impftag.
Christian Strütt aus Schlechtbach rückt nach dem plötzlichen Tod von Manfred Deiß in den Gersbacher Ortschaftsrat nach. Beigeordneter Eddi Mutter verpflichtet den neuen Vertreter im Gremium.
10. Juli 2021
Schweren Herzens stimmte der Ortschaftsrat Langenau der Kürzung der Investitionspauschale, die der Ortsteil jährlich in Höhe von 20,– Euro je Einwohner erhält, zu. Damit wird der Betrag, über den Langenau verfügen kann, um 4.500,– Euro jährlich gekürzt.
Die SVS-Fußballabteilung nimmt die kommenden Aufgaben mit einer neu formierten Vorstandschaft in Angriff. Andreas Gsell folgt Thomas Schulz als Leiter der Abteilung nach. Die Mitglieder wählten ihn in der Hauptversammlung ebenso einstimmig wie die sechs weiteren Angehörigen des Geschäftsführenden Vorstandes. Jörg Nägelin übernimmt das neu geschaffene Amt des sportlichen Leiters, die bisherig vakante Stelle des Stellvertretenden Abteilungsleiters bekleidet nun Sören König. Der langjährige Abteilungsleiter Thomas Schulz blickte bei der Versammlung aufgrund der Corona-bedingten Zwangspause auf gleich zwei vergangene Jahre zurück. Diese waren geprägt von zahlreichen Trainer-Wechseln. Mittlerweile gibt das neue Duo Nägelin-Krähling die sportliche Richtung vor. Ein Höhepunkt war der Spatenstich für das neue Vereinsheim. Der scheidende Abteilungsleiter ehrte dann Silvia Brüderlin, Alex Oesterwinter und Stefan Mera-Linz, Udo Gentile und Platzwart Jürgen Henrich. Katharina Kessler vom südbadischen Fußballverband zeichnete Thomas Schulz und Uwe Neubert für ihre Verdienste um den Fußball-Sport mit der Verbandsehrennadel aus.
Der Ortschaftsrat Raitbach stimmt gegen die Kürzung der jährlichen Ortspauschale für die Dauer von drei Jahren zur Haushaltskonsolidierung.
Der Besuchsdienst „Lichtblick“ geht nach zwei Jahren in die nächste Runde. Das Projekt wird um zwei weitere Jahre verlängert. In der vergangenen Zeit bewährte sich das partnerschaftliche Miteinander der evangelischen Kirchengemeinden Schopfheim, Fahrnau, Gersbach und Hausen, der Sozialstation Schopfheim und des Diakonischen Werkes. Als neuer Partner ist nun die römisch-katholische Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental ins Boot gestiegen.
Verwundert zeigt sich der Ortsverband der GRÜNEN zur bevorstehenden Gründung des Stadtmarketing-Vereins „Schopfheim aktiv“ und der ausgearbeiteten Satzung. Die Mitgliedschaft und der zu zahlende Beitrag seien widersprüchlich oder merkwürdig geklärt. Die GRÜNEN stellen die Frage, ob Mitglieder des Vorstandes den Mitgliedsbeitrag von immerhin 5.000,– Euro pro Jahr auch bezahlen müssen, wenn sie nicht Vereinsmitglied sind, was nach der Satzung offenbar möglich ist.
11. Juli 2021
Der im April ausgefallen Wiesentäler Wasser-Lauf soll jetzt voraussichtlich am 23. Oktober durchgeführt werden.
Über 1 COVID-19-Neu-Infektion informiert der Landkreis Lörrach. Dies lässt die 7-Tage-Inzidenz nun auf 1,7 ansteigen. 1 Mensch verstarb an der pandemischen Krankheit, wobei nun die Zahl der Todesfälle auf 298 ansteigt.
Kurz vor Mitternacht stand fest, wer Fußball-Europameister ist: im Elfmeter-Schießen bezwang Italien England im Wembley-Stadion. Hunderte Italien-Fans feierten den Sieg der Tifosi und machten die Nacht zum Tage. Am Marktplatz, so die Polizei, waren es rund 250 Menschen, die ihre Freude über diesen Sieg lauthals zum Besten gaben. Es gab sonst keine nennenswerten Störungen, wie die Polizei mitteilte. Außerdem gab es natürlich einen Auto-Corso, an dem sich in Schopfheim etwa 30 Autos beteiligten und der etwa eine Stunde dauerte.
12. Juli 2021
Auch in Langenau und in Kürnberg stimmen den Ortschaftsräte der neuen Einteilung der Jagdbezirke zu. Der Neuvergabe der Jagdbezirke stimmte der Rat nur unter der Voraussetzung zu, dass dem Raitbacher Ortschaftsrat ein Vetorecht bei der Vergabe des Jagdbezirks Fahrnau Nord, der auf Raitbacher Gemarkung liegt, eingeräumt wird.
Der Starkregen der jüngsten Zeit hat in Gersbach Spuren hinterlassen und auf dem Friedhof erheblichen Schaden angerichtet.
Der Gemeinderat beschließt, dass die Gemeinschaftsunterkunft in Fahrnau zur Nutzung durch den Landkreis bis zum 31. Dezember 2022 verlängert wird.
Die Gründung des Vereines „Schopfheim aktiv“ muss noch warten. „Wir müssen noch Fragen klären“, meinte Bürgermeister Dirk Harscher und nahm das Thema von der Tagesordnung.
Mit großer Mehrheit beschloss der Gemeinderat den Verkauf des Rathauses in Wiechs. Einzig Andreas Kiefer von den Unabhängigen kritisierte die Kostenrechnung der Verwaltung für den Verkauf oder Nicht-Verkauf und bezeichnete diese als Milchmädchenrechnung. Er lehnte die Ausschreibung ab. Ortsvorsteher Hodapp räumte zwar ein, dass der Ortschaftsrat seinerzeit dem Rathausverkauf zugestimmt habe, um dafür im Gegenzug eine neue Halle zu bekommen. Dennoch wundere er sich, weil dieses Haus das einzige sei, das schwarze Zahlen schreibe. An den klaren Deal erinnerte auch Peter Ulrich von der SPD. Auch Heidi Malnati konnte das eine oder andere Nachkarren in der Sache nicht verstehen: „Wir haben uns für die neue Halle und für den Verkauf des Rathauses entschieden“.
Drei brauchbare Entwürfe für die Nutzung und damit für Verkaufsgespräche der Uehlin-Häuser lägen vor, so Bürgermeister Harscher. Eine Jury wird sich mit den eingereichten Angeboten am 23. Juli beschäftigen.
Erneute Zusatzkosten für die KITA-Aufstockung in Langenau lösen erneute Verärgerung aus. Mehrere Stadträte fordern künftig bessere Vorplanungen, um unvorhergesehene Kostensteigerungen zu vermeiden. Unter anderem wurde eine so genannte Flucht-Rutsche vom Obergeschoss für 146.000,– Euro geplant. Damit können Kinder im Ernstfall sicher evakuiert werden, ansonsten ist diese auch als Spielmöglichkeit zu nutzen. Ein weiteres Anliegen, einen Atelierraum im Erdgeschoss größer zu gestalten, wird von SPD-Chef Ulrich kritisiert. In gleicher Weise ärgert sich Felix Straub von den GRÜNEN, denn erste Entwürfe hätten dann mit dem Endresultat kaum mehr etwas zu tun. Auch Thomas Gsell, SPD, zeigt sich sauer: „Es kann nicht sein, wie das wieder abläuft. Es sind erhebliche Kosten, die nun wieder kommen“. Andreas Kiefer von den Unabhängigen hatte es wohl so kommen sehen, denn er meint: „Wir haben das Projekt wegen der Kosten von Anfang an abgelehnt“ und lenkt den Blick auf die Kostenentwicklung. Weiter meint er: „Das Ganze wird 2 Mio. Euro kosten, wenn es fertig ist“. Die Verwaltung müsse irgendwann lernen zu sparen. Auch Dr. Marianne Merschhemke nahm die Zahl, die ursprünglich bei 1,2 Mio. Euro lag, zum Anlass, um einen Vergleich mit dem Schulcampus zu ziehen. „Es kann einfach nicht sein, dass wir hier schon wieder Vorlagen zerpflücken müssen, weil einfach nichts Hand und Fuß hat“, betont sie. Beigeordneter Mutter drehte den Spieß zum Gemeinderat um und sagte, der Rat könne die Rutsche ablehnen, aber dann sei das protokolliert. „Wenn dann jemand zu Schaden kommt, müssen wir...“, und sprach den Satz nicht zu Ende, denn er wurde durch verärgertes Raunen im Saal unterbrochen. Es könne nicht sein, dass dem Gemeinderat die Schuld in die Schuhe geschoben werde. Dies wollten die Räte einfach nicht auf sich sitzen lassen. Die Rutsche wurde dann genehmigt, das vergrößerte Atelier jedoch nicht. Sprachlos reagierte Kai Horschig von den Freien Wählern auf die massiven Mehrkosten. Er meint: „So darf das nicht weitergehen“.
Keinen Diskussionsbedarf sah der Gemeinderat beim Thema „Neuordnung der Schopfheimer Jagdreviere“. Die betroffenen Ortsteile haben die Neuziehung der Reviergrenzen gutgeheißen, nur Raitbach möchte bei der Auswahl des Jagdpächters ein Vetorecht haben.
Der Gemeinderat beschloss auch, den Seitenkanal, der zum Max-Picard-Platz im Bifig führt, stillzulegen und mit Erdaushub aufzufüllen. Anschließend soll der Kanal „bepflanzt“ werden. Einzig Jeannot Weißenberger war traurig über das jetzt beschlossene Schicksal des Kanals.
13. Juli 2021
Ortschaftsrat Fabian Blum und sein Kollege Andreas Falk stellten in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates in Gersbach die Auswertungen der Messtafeln, die den Verkehr zählten und auch die Lautstärke von April bis November gemessen haben, vor. So wurde die Zahl von Fahrrädern, Motorrädern, Autos mit und ohne Anhänger sowie Lieferwagen, Lastwagen und Sattelschleppern gemessen. Mehr als 15.000 Verkehrsteilnehmer fuhren im Juli durch das Dorf. 11.072 Autos, 3.518 Motorräder, 641 Lastwagen, 438 Fahrräder und ein nicht erkanntes Fahrzeug. Im April zählte die Messtafel 11.000 Fahrzeuge und im November 10.500. Davon waren im April 1.998 Motorräder und im November noch 425. Der schnellste Autofahrer fuhr mit mehr als 100 km/h durch das Dorf, das schnellste Motorrad war mit 97 km/h schnell unterwegs. Bei der Lautstärke ermittelte das Messgerät bei den Motorrädern bis zu 110 Dezibel, etwa die Hälfte der Motorräder und der Lastwagen überschritt dabei die Lärmgrenze von 84 dB. Bei den Autos gab es nur wenige Ausreißer. Fazit ist: Motorräder müssen leiser werden. Rücksichtsloses Fahren müsse spürbare Folgen haben, betont man.
Der Deutsche Presserat hat mehrere Beschwerden gegen die Badische Zeitung als unbegründet zurückgewiesen. Nach der BZ-Berichterstattung über den Zeller Hausarzt Dr. Mathias Poland und dessen Vorgehen beim Ausstellen von Gesundheitsattesten zur Befreiung von der Maskenpflicht (Corona) gingen beim Presserat verschiedene Beschwerden ein. Die Berichterstattung verstoße nicht gegen den Pressekodex, heißt es nun. Das Gremium räumt jedoch ein, dass der Mediziner durch die Nennung seines Namens identifizierbar sei. Dies sei jedoch presse-ethisch zulässig, da einerseits an den ihm vorgeworfenen Taten ein erhöhtes öffentliches Interesse bestehe. Außerdem habe er mit seinen Reden auf öffentlichen Veranstaltungen die Öffentlichkeit bereits von sich aus gesucht.
Aufgrund der vorhergesagten und tatsächlichen Niederschläge warnt die Stadt vor akuter Hochwassergefahr in den kommenden Tagen.
Zu viele Aspekte sind bei der geplanten alternativen Schule namens Scolé noch ungeklärt. Die Initiatoren verschieben ihr Projekt um ein Jahr. Außerdem haben sie den Wunsch-Standort für die Schule in Raitbach aufgegeben und sind nun auf Grundstückssuche, das mindestens 500 qm groß ist und auf dem temporär Holz-Container aufgestellt werden können. Das Grundstück sollte auch in der Nähe eines Waldes liegen.
14. Juli 2021
Auch in diesem Jahr werde die Schopfheimer Livenight ausfallen, betont Tessy Reda schweren Herzens.
Am vergangenen Wochenende kam es an der Grill-Hütte am Eichener See wieder zu erheblichen Sachbeschädigungen und Vermüllungen. Es soll vor Ort verstärkt kontrolliert werden.
15 neue Corona-Fälle lassen die 7-Tage-Inzidenz – wie das Landratsamt mitteilt – auf 10 ansteigen. Die hohe Zahl der neuen Fälle lasse sich nicht auf einen einzelnen Ausbruch rückführen, sondern deute auf ein diffuses Infektionsgeschehen hin, wie das Landratsamt meint. Nach Einschätzungen des Gesundheitsamtes liegt der Wieder-Anstieg in der bundesweiten Entwicklung.
15. Juli 2021
In der letzten Gemeinderatssitzung kündigte Bürgermeister Dirk Harscher einen „Runden Tisch“ an, an dem man sich über das weitere Vorgehen beim Schwimmbad Schweigmatt Gedanken machen wird.
Während die Regenfälle noch andauern, führen die Flüsse im Landkreis ebenso wie in Schopfheim sehr viel Wasser. Zu Überschwemmungen kam es in der Stadt allerdings nicht.
In der kommenden Gemeinderatssitzung ist die Haushaltskonsolidierung und ein dazugehöriges Konzept, das spätestens Ende September dieses Jahres an das Landratsamt abzuliefern ist, auf der Tagesordnung. Außerdem wird sich der Rat wieder mit dem Campus sowie mit einer Foto-Voltaik-Anlage auf dem Dach der Grundschule Fahrnau beschäftigen.
Beim zweiten Meister-Konzert spielt der Organist Michal Markuszewski beim diesjährigen Orgelsommer in der evangelischen Stadtkirche.
Dekan Gerd Möller vom kath. Dekanat Wiesental und Leiter der Seelsorge-Einheit Weil am Rhein besuchte die Schopfheimer Gewerbeschule. Sowohl der Schulleiter als auch der Dekan verständigten sich auf eine zukünftig intensivere Zusammenarbeit.
16. Juli 2021
Die Stadt erhält aus dem Ausgleichsstock für den Neubau der Sporthalle auf dem Schul-Campus einen Zuschuss in Höhe von 560.000,– Euro aus dem Ausgleichsstock. Bei der Haushaltskonsolidierung sollen die Ausgaben reduziert und die Einnahmen verbessert werden. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung von Alternativen beim City-Bus, das Förderprogramm im Rahmen von EEA und die Kürzung der Investitionspauschale in den Ortsteilen. Die Entschädigungsleistungen für Einsätze der Feuerwehr sollen erhöht, der Zuschuss für den Sommersound ab 2023 verringert und die Gebühren für die Nutzung der Stadthalle und der Festhalle Fahrnau angehoben werden.
Auch wenn es seit Tagen in Schopfheim regnet und in andern Teilen Deutschlands verheerende Unwetterschäden entstanden und sogar Menschen gestorben sind, wird in Schopfheim bekannt, dass kein Hochwasser-Einsatz notwendig geworden ist. Lediglich bei der Renaturierungsfläche an der Kleinen Wiese in Langenau ist Wasser in das neue Bachbett geflossen. Ob dabei Schäden entstanden sind, kann derzeit noch nicht gesagt werden, so die Stadtverwaltung.
Nach 19-jähriger Leitung der Grundschule Wiechs und insgesamt 41 Jahren im Schuldienst wird Rosemarie Jaekel von der Schulrätin Jasmin Kortüm in den Ruhestand verabschiedet. Sie überreichte ihr hierzu auch die nötige Urkunde des Landes Baden-Württemberg. Einhelliges Lob für „Rosi“ zog sich kontinuierlich durch die 150 Minuten dauernde Feierstunde, zu der auch Vertreter des Fördervereins, die Elternbeiräte, Förster Niefenthaler sowie die Schulleiter der Stadt gekommen waren und der scheidenden Schulleiterin Reverenz erwiesen. Bürgermeister Harscher meinte, dass Rosemarie Jaekel 41 Jahre am Puls der Zeit gewesen sei und Ino Hodapp bescheinigt ihr, es blendend geschafft zu haben, die „großen Fußstapfen“ ihres Vorgängers Scherer zu füllen. Er rühmte die ungebremste Schaffenskraft der Schulleiterin über all die Jahre hinweg.
Nach anderthalbjähriger Pause konnte wieder eine Spende der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental überreicht werden. Bürgermeister Dirk Harscher und Georg Ückert übermittelten einen Scheck in Höhe von 6.600,– Euro für drei Projekte im Mehrgenerationen-Haus Schopfheim an Andrea Singer, Dagmar Stettner und Sonja Steiger.
Corona-konform feiern die Entlass-Schüler der Stufen 9 und 10 heute und morgen Samstag ihren Jahresabschluss. Zuerst konnten die 19 Schülerinnen und Schüler der Realschule durch Schulleiterin Klaudia Droste-Acocella in ihr weiteres Schul- bzw. Berufsleben entlassen werden.
17. Juli 2021
Auch wenn die Stadtverwaltung das 50-jährige Jubiläum der Eingemeindung von Fahrnau nicht förmlich beging, hat Werner Müller vom MT mit dem damaligen Rechnungsamtsleiter von Fahrnau, Klaus Strütt, ein Gespräch geführt, um von ihm zu erfahren, welche Erfahrungen er mit der Eingemeindung gemacht hat und welche Schlüsse heute daraus zu ziehen sind. Fazit ist, dass eine Gemeindereform ein permanenter Prozess ist und eine Kommune nicht warten kann, bis das Land neue Reformen verkündet. Die Kommunen bzw. deren Organe müssten selbst Wege finden, wie sie sich in der heutigen Zeit auch aus finanzieller Sicht besser weiterentwickeln.
Der Kindergarten St. Josef erhielt einen Scheck von 500,– Euro vom Haus Columban. Heimleiterin Galina Dillmann überreichte ihn an die Kindergarten-Leiterin Franziska Köhler.
Lange war corona-bedingt der Museumskeller verwaist – nun, nach fast anderthalb Jahren – belebten der Mundart-Autor Markus Manfred Jung und der Liedermacher Uli Führe die Szene und eröffneten einen literarisch-musikalischen Abend in der Reihe „Neustart-Kultur“. Bürgermeister Harscher zeigte sich sehr glücklich, dass der Museumskeller nun wieder bespielt werden kann.
19. Juli 2021
Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat Georg Ückert einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Wiesental gewählt. Ückert wird die Stelle zum 01. Juli 2022 als Nachfolger von Lothar Müller übernehmen, der zum 30. Juni des kommenden Jahres in den Ruhestand gehen wird.
Der Turm der Hohen Möhr wird zur Zeit innen und außen fachgerecht saniert. Bis Ende der Woche sollen die Arbeiten bereits abgeschlossen sein. In dieser Zeit erfolgt nicht nur eine Sicherheits-Überprüfung, sondern es gilt, undicht gewordene Mauerwerksverfugungen zu überarbeiten.
Die Gündenhausener „Hexen“ haben vom vergangenen Donnerstag bis zum Sonntag ein To-go-Güggeli-Fest mit großem Erfolg durchgeführt. Es lagen so viele Vorbestellungen auf die knusprigen Hähnchen vor, dass schon am Donnerstag alle für die drei Tage ausverkauft waren.
Entsprechend einem Polizei-Bericht hat ein bisher unbekannter Mann vor einer Elfjährigen, die im Auto auf ihre Mutter wartete, sein Genital entblößt. Die Polizei bittet um Hinweise.
20. Juli 2021
40 Radfahrer-Teams sind schon 21.000 km gefahren. Ihr Ziel ist es jedoch, die Marke von 45.000 km zu erreichen.
Stadt und Investor einigen sich in der Überbauung des Großprojektes Hammerschmiedgasse/Hauptstraße in Fahrnau. In der Juni-Sitzung hatte der Gemeinderat Nachbesserungen erwartet. Es sollen nun rund 100 Miet-Wohnungen entstehen. Außerdem werden ein Blockheiz-Kraftwerk und eine Solar-Energie-Nutzung Teil des Konzeptes. Die Stadt will außerdem eine Mindestzahl an Sozialwohnungen und die Einrichtung eines Kindergartens innerhalb der Bebauung erreichen. Der Bauträger sagt weiterhin zu, dass der Gewerbekanal in einer Länge von 60 m renaturiert wird. Der Gemeinderat fasste jedoch keinen Beschluss und verschob die Tagung auf die nächste oder übernächste Sitzung im September oder Oktober. Der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet hat gleich zu Beginn der Tagesordnung beantragt, nur eine Kenntnisnahme vorzunehmen und den Punkt zu vertagen, wenn alle Details besprochen sind. Bürgermeister Harscher forderte das Gremium aber auf, der Vorlage der Verwaltung ebenso zu folgen wie dem städtebaulichen Konzept zuzustimmen. Die Ratsmehrheit jedoch war für die Vertagung bis zum 13. August. Die Bauherren machten auch deutlich, dass nach jahrelangen Verhandlungen und zahlreichen Entwürfen ihre Geduld am Ende sei.
7 Neu-Infektionen werden im Landkreis registriert, ebenso 1 weiterer Todesfall. Nun sind 300 Menschen im Kreis in Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 18,8 an.
21. Juli 2021
Zum Schutz des Ufers der Kleinen Wiese und gegen den Knöterich wurde eine Weiden-Spreitlage als Uferbefestigung eingebaut. Junge Weidenbäume werden dicht an dicht angepflanzt, dazu wird das Ufer mit Pfählen zusätzlich verstärkt. In Fahrnau habe man im Rahmen eines mehrjährigen Projektes 2019 beste Erfahrungen damit gemacht.
Auch aus dem Landkreis Lörrach sind Feuerwehrleute in die von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Gebiete im Landkreis Ahrweiler unterwegs. 19 Schopfheimer und 9 Weiler Feuerwehrleute haben einen Konvoi mit fünf Fahrzeugen gebildet.
22. Juli 2021
Mehr als 70 Menschen lassen sich bei der Impf-Aktion in der Kaufmännischen Schule impfen. Bei Schülern war die Nachfrage eher gering.
23. Juli 2021
Ein erschreckendes Bild bot gestern Vormittag der Haltepunkt Schopfheim West der Wiesental-Bahn. Glasscheiben des Warteunterstandes und die des Fahrplan-Aushangs wurden komplett zerstört. Weder die Polizei noch die Stadtverwaltung konnten bisher weitere Auskünfte erteilen.
Die Springreiterin Felicitas Vogt hat bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Ichenheim den Junioren-Titel gewonnen. Das Talent des RV Schopfheim war mit ihrer 9-jährigen Stute „Cinderella“ am Start und konnte als Einzige den Parcours fehlerfrei bewältigen.
Nur wenige Menschen kommen zur Info-Veranstaltung zum Thema „Verkehrslärm“ mit den Polizeibeamten in Schopfheim in die Kürnberger Festhalle. Ortsvorsteher Peter Ulrich als Initiator der Veranstaltung zeigt sich enttäuscht. „Wir sollten“, so Bürgermeister Harscher in seinem Resümee, „unbedingt am Ball bleiben und führen deshalb einen ständigen Dialog mit den Behörden“.
Der Innenraum der Alten Kirche St. Michael ist in neuem Licht zu sehen. Mit der Installation „Magenta sehen“ wird der Raum in ein mystisches Farb-Licht-Konzept gesetzt. Marcus Pericin und Florian Bachmann von der Zürcher Hochschule der Künste haben die Fenster auf Einladung des Kunstvereins und der Stadt Schopfheim mit Magenta-Farbfiltern versehen und damit das Tageslicht gefiltert. Wer die Kirche betritt, wird die Augen zusammenkneifen und seiner Farbwahrnehmung nicht mehr trauen. Die Ausstellung, die durch Begleit-Veranstaltungen wie Konzerte und Vorträge bereichert wird, dauert bis zum 05. September.
Die Direktorin des THG, Claudia Tatsch, konnte 30 Absolventinnen und Absolventen des ersten und einzigen G-8-Jahrgangs der Schulgeschichte die Abitur-Zeugnisse überreichen. Der Gesamtdurchschnitt von 2,1 sei ungewöhnlich, wie sie sagt, er suche seinesgleichen. Drei Abiturientinnen bzw. Abiturienten erhielten den Schulpreis für das Erreichen der Traumnote 1,0 - 13 Abitur-Zeugnisse sind besser als 2,0.
24. Juli 2021
Seit 40 Jahren können Lotto-Kunden beim Pipe-Corner am Marktplatz ihre Lotto-Scheine abgeben. Die Zahlstelle, die von Monika Veit seit dieser Zeit betrieben wird, wird künftig von Tochter Katja und Schwiegersohn Oliver Kröning übernommen. Monika Veit konnte für die 40-jährige Tätigkeit durch Georg Wacker, Geschäftsführer von Lotto-BW, und Regionaldirektorin Bärbel Ranke für dieses Jubiläum geehrt werden. Beide betonen, dass diese Geschäftsstelle ein unverzichtbarer Standort sei.
Das Abschlusskonzert des Schopfheimer Orgelsommers am 29. wird vom jungen Organisten Julian Beutmiller gestaltet. Er springt für Prof. Alexander Fiseisky aus Moskau ein, der aufgrund der Corona-Lage kein Einreise-Visum bekommen hat.
Am vergangenen Wochenende feierten zahlreiche Jubel-Konfirmanden in der evangelischen Stadtkirche. Nachdem diese Feier im vergangenen Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste, konnte sie nun nachgeholt werden. Fast ein halbes Hundert Jubel-Konfirmanden waren im Gottesdienst anwesend, der durch Diakonin Uschi Schmitthenner gestaltet wurde. So wurde die goldenen und diamantenen Konfirmationen, die im letzten Jahr geplant waren, gefeiert. Heinz Strauß hatte seine Gnaden-Konfirmation (1945).
25. Juli 2021
Die Flötistin Lailah Roos und der Gitarrist Andreas Berg, die beide an der Musikschule Mittleres Wiesental unterrichten, gestalten die Eichener Sonntagsmusik.
26. Juli 2021
Unbekannte sind zwischen Freitag und Samstag in die Turnhalle der Grundschule Fahrnau eingebrochen. Sie beschädigten ein Oberlicht, um sich Zutritt in eine Umkleide-Kabine zu verschaffen. Gestohlen wurde nichts, die Polizei sucht Zeugen.
Mitglieder des THW und der Feuerwehren Schopfheim und Weil sind von ihrem Hochwasser-Einsatz in Rheinland-Pfalz zurückgekehrt. Der Fachzug Logistik des THW, der in Schopfheim stationiert ist, wurde insbesondere dafür angefordert, einen so genannten Verbrauchsgüter-Stützpunkt für allerlei Dinge auszubauen. Die Feuerwehr war mit einem Katastrophenschutz-Löschfahrzeug aus Weil und einem Hochwasserschutzzug ins Krisengebiet gefahren. Die Feuerwehrleute waren vom Nürburgring aus nach Bad Neuenahr-Ahrweiler entsandt worden. Es galt dort Keller auszupumpen, Menschen beim Aufräumen zu unterstützen, Schlamm und Schutt auf die Seite zu schaffen, so Steffen Hofmann. Zum Glück sei es, so der Schopfheimer Kommandant, den Helfern aus dem Wiesental und aus Weil erspart geblieben, weitere Todesopfer bergen zu müssen. Steffen Hofmann meinte: „Es muss alles analysiert werden, wobei bestimmte Dinge auch verbessert werden könnten“.
In der Gemeinderatssitzung wollte Werner Oswald von der IG Verkehr Enkenstein den aktuellen Stand über eine Tempo-Reduzierung erfragen. Bürgermeister Harscher berichtete, dass das Regierungspräsidium diese Idee für Langenau und Enkenstein jedoch abgelehnt habe.
Eigentlich war im Gemeinderat keine Debatte vorgesehen. Unter den Bekanntgaben informiert der Rathauschef lediglich darüber, dass die Stadt die viel diskutierten Luftfiltergeräte in den Schulen und KITAS nicht anschaffen werde. Kosten- aber auch Hygienegründe würden dagegen sprechen. Stattdessen sollen die Räume „flächendeckend“ mit Co2-Ampeln ausgestattet werden. Entschiedener Widerspruch erhielt er dann von Peter Ulrich, SPD, wobei auch Felix Straub Bedenken äußerte. Martina Milarch vom städtischen Gebäudemanagement verteidigte jedoch die städtische Strategie. Luftreiniger brächten keine Frischluft, weil sie auf Umluft-Systemen basierten. Die Stadt habe die Fürsorgepflicht und müsse dafür sorgen, dass verträgliche Bedingungen in den Klassenzimmern herrschten. Mark Leimgruber von der CDU meinte, das Thema hätte im Gemeinderat diskutiert werden müssen.
Der Gemeinderat beschließt, auf dem Dach der Grundschule Fahrnau eine Foto-Voltaik-Anlage zu errichten. Diese wird von der Bürgerenergie Dreiländereck e.G. für die Dauer von 12 Jahren gepachtet. Der produzierte Strom soll vor allem für den Eigenverbrauch der Schule verwendet werden. Ein Überschuss wird in das ED-Stromnetz eingespeist. Die jährliche Pacht beträgt 4.200,-- Euro. Für die Stadt rechnet sich diese, weil der Strombedarf der Schulen sehr hoch sei. Es gab Nachfragen über die Wartung und Reparatur und auch danach, was in der sonnigsten Phase während den Sommerferien mit dem Strom passiere, denn die Einspeisung in das ED-Netz sei nicht sonderlich gewinnbringend, wie Thomas Kuri zu bedenken gab.
Schockiert war der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet in der Gemeinderatssitzung über eine Info der Gersbacher Ortsvorsteherin Ann-Bernadette Bezzel während der Debatte über die Kürzung der Investitionspauschale in den Ortsteilen. Bezzel informierte, dass Bauern in Gersbach seit 2018 keine Pacht mehr für städtische Flächen bezahlten. Der Stadt würden damit rund 3.000,– Euro im Jahr entgehen. In Erwartung der baldigen Neuzuteilung im Rahmen der Flurbereinigung hatte die Stadt die Pachtverträge mit den Landwirten gekündigt und seither keine Pacht erhoben, obwohl die Grundstücke weiter bewirtschaftet werden.
Es ist zwar nicht der große Wurf, aber der Gemeinderat beschließt die Kürzung der Investitionspauschale für die Ortsteile: Höhere Gebühren für die Stadthalle, für die Festhalle Fahrnau, den Wochenmarkt und der Verkauf von 3 Mio. Öko-Punkten sowie die Kürzung für den Sommersound-Zuschuss. Die Stadtverwaltung geht für die Jahre 2021 bis 2024 von einem um 2,7 Mio. Euro verbesserten Finanzhaushalt aus. Damit ist aber der Ergebnishaushalt längst noch nicht ausgeglichen. Widerspruchslos nahmen die Ortsvorsteher die Kürzung ihrer Pauschalen für den Ort jedoch nicht hin. Ino Hodapp meinte, dass diese seit Jahren nicht mehr erhöht worden seien, Peter Ulrich sprach von einer Balance der Belastungen zwischen der Kernstadt und den Ortsteilen.
Weiteren Auftragsvergaben für den Campus stimmte das städtische Gremium zu. Teresa Bühler von der SPD stellt konsterniert fest, dass auch bei den heutigen Vergaben nichts anderes übrig blieb, als zuzustimmen, sie fühle sich aber „nicht wohl dabei“.
27. Juli 2021
Der Fußballverein Fahrnau feiert zusammen mit Gästen das 100-jährige Bestehen. Besonderer Gast des Abends war der Schauspieler und Humorist Martin Wrangler als „Fidelius Waldvogel“. Über das Jubiläum und die Festveranstaltung informiert ein gesonderter Beitrag im Jahrbuch. Fast 400 Gäste waren bereits am Nachmittag auf dem Stadionsgelände, um mit dem Verein zu feiern. Vertreter der Stadt, des Südbadischen Fußballverbandes, des Badischen Sportbundes und Vertreter etlicher Vereine zählten zu den Festgästen. Ein besonderes Anliegen war der Dank an Jürgen Jäckh, der 38 Jahre im Fußballverein Fahrnau aktiv gewesen ist. Auch im Fußball-Bezirk Hochrhein engagierte Jäckh sich in verschiedensten Positionen. Unter der Regie von Mark Leimgruber habe sich die Sportanlage vorteilhaft verändert, heißt es. Zum Kunstrasen-Platz, der Sanierung des Parkplatzes und dem Neubau der Kabinen und Nebenräume kam nun jüngst auch noch eine Sitz-Tribüne. Diese soll künftig den Namen „Mark-Leimgruber-Tribüne“ haben. Siegfried Siegel und Horst Laukart wurden für unermüdlichen Vereinseinsatz und ihr Engagement mit dem DFB-Ehrenamts-Preis ausgezeichnet.
Für den diesjährigen Orgelsommer hat sich Christoph Bogon ein neues Konzept erdacht und einen Abend mit Musik und Hör-Erlebnissen präsentiert. Er gestaltete an beiden Orgeln einen Improvisationsabend über verschiedene Gedichte. Dazu gab es noch einen Dialog zwischen Musik
und Texten aus zwei Psalmen der Bibel. Es war kein tradiertes Programm, fand aber dennoch große Akzeptanz des Publikums. Neben dem Organisten waren die Perkussionistin Konstanze Ihle und die beiden Sprecherinnen Ina Schabbon und Beate Schmidtgen zu hören.
Zwei neue Pflanzkübel mit Bäumen werden in der Scheffelstraße bzw. bei der Sparkasse aufgestellt. Gestiftet wurden sie von der Firma BPD Immobilien-Entwicklungs GmbH.
Noch gibt es für vereinzelte Veranstaltungen im Sommer Plätze, so Silke Dantona vom JuZ. Für einzelne Events haben sich aber bereits 1.000 Jugendliche um 300 mögliche Plätze bei insgesamt 35 Veranstaltungen an 39 Tagen angemeldet. Schließlich musste das Los entscheiden, wer berücksichtigt werden kann und wer nicht. Das Sommer-Programm wird in diesem Jahr vom Skiclub Fahrnau, dem MSC Schopfheim, der Triathlon-Abteilung der Turnerschaft Langenau und natürlich von der Stadtjugendpflege durchgeführt. Eine Lange Nacht werden die Pfadfinder organisieren.
Beim jährlichen Deponie-Gespräch informieren Landrätin Marion Dammann und die Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft des Landkreises, Dr. Silke Bienroth, darüber, dass das Restverfüll-Volumen der Deponie noch gut 12 Jahre reichen werde, bei einer Verfüllung wie im Jahre 2020 allerdings nur noch knapp neun Jahre. Deswegen beschloss der Kreistag die Erweiterung bis zum Jahre 2027. Eine Foto-Voltaik-Anlage, so Bienroth, könne ein nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen. Deshalb habe sich die Abfallwirtschaft an einem PV-Förderprogramm der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg für die 140 Deponien im Land beteiligt.
28. Juli 2021
40 Jahre umspannt die Geschichte der „Koronar“-Gruppe, die von der TSG Schopfheim ins Leben gerufen worden ist. Diese Einrichtung geht nun bedauerlicherweise zu Ende. Es ist niemand in Sicht, der die bisherige Arbeit der Übungsleiterin Carla Pfeifer und der (Rentner)-Ärzte Dr. Thomas Weiß und Dr. Wolfgang Huber fortzuführen gedenkt. Reinhold Hagist, einer der Teilnehmer beim Abend des Abschieds im Gasthaus „Adler“ meinte: „Ihr wart ein tolles Team“. Der TSG-Vertreter Frank Itzin meinte, dass nicht nur dem Verein, sondern der ganzen Stadt etwas verloren gehe und betonte die Dankbarkeit des Vereins. Itzin versichert, dass sein Team alles daran setzen werde, so schnell wie möglich einen Ersatz zu organisieren.
Seit dem 20. d.M. gibt es in Schopfheim insgesamt 7 Personen, die neu mit COVID-19 positiv getestet wurden.
Für herausragende Leistungen im Fach Geschichte hat die Stiftung „Bundespräsident Theodor Heuß-Haus“, u.A. Theodor Merschhemke, Abiturient am THG, mit dem Theodor-Heuß-Schülerpreis ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises erfolgte dieser Tage in Stuttgart.
Vom Gesundheitsamt sind 27 Neu-Infektionen gemeldet worden. Im Landkreis steigt die 7-Tage-Inzidenz damit auf 28,4.
29. Juli 2021
Das Bild von der Schlacht Friedrich Heckers am 20. April 1848 auf der Scheideck, das seit vielen Jahren im Museum beheimatet ist, geht nun auf große Tour. Das wohl einmalige Gemälde geht für ein Jahr in das Haus der Geschichte nach Stuttgart. Dominik Baiker, der städtische Kulturbeauftragte, freut sich, dass das Werk kunsthistorisch bedeutend ist.
30. Juli 2021
Der Hof Dinkelberg bietet vom 02. August an ein Sommerferien-Programm an. Für Kinder ist dies eine Gelegenheit, einen Bauernhof mit seinen Tieren besser kennenzulernen. Diese Veranstaltung ist nicht im städtischen Programm enthalten, da er gesondert vergütet werden muss.
Eine erstaunlich große Anzahl von Mitgliedern kommt zur Jahreshauptversammlung der Gartenfreunde im Bremt, wobei ein Rückblick auf das Jahr 2019 ebenso gehalten wird wie auf das Jahr 2020. Vorsitzender des Vereins ist Viktor Reis, 2. Vorstand Nicolaj Jesse. Als Kassiererin fungiert Swetlana Ganz und Schriftführerin ist Lydia Reider.
Der SPD-Bundestagskandidat Takis Mehmet Ali ist in der Gersbacher Chäschuchi zu Gast. Gleichzeitig lässt er sich von Ortsvorsteherin Ann-Bernadette Bezzel über die Lärmsituation und die Geschwindigkeitsprobleme der Motorradfahrer durch den Ort informieren.
Nun feiern auch die diesjährigen Jubel-Konfirmanden in einem Festgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche ihre goldene und diamantene Konfirmation.
Bereits zum 18. mal wird eine neue Broschüre über die Stadt Schopfheim publiziert. Bürgermeister Harscher und Marcus Krispin stellen die vom media-print-info verlag GmbH gestaltete Broschüre, die an alle Haushalte verteilt wird, vor.
Zwischen 18.30 und 19.30 Uhr gibt es Gelegenheit, die in Magenta-Licht getauchte Alte Kirche St. Michael im Zweiklang mit einer Orgel-Improvisation von Christoph Bogon zu sehen und zu hören.
Das Harmonika-Orchester Schopfheim trifft sich um den Vorsitzenden Klaus Strauß zur Jahreshauptversammlung. Lediglich ein Konzert in den Langen Erlen in Basel wurde durchgeführt. Langezeit konnte man sich auch zu keinen Proben treffen. Jetzt hofft man allerdings, dass das Orchester im Frühjahr oder Frühsommer 2022 wieder ein kleines Konzert abhalten kann. Über Schwierigkeiten berichtete auch Frank Rabis mit seinen Klavier- und Akkordeon-Schülern in Corona-Zeiten. Einzig der Einzelunterricht war möglich. Die abschließenden Wahlen ergaben einstimmige Voten: So bleibt Birgit Preuß 2. Vorsitzende.
Abwechslungsreich präsentierte sich das eintägige Holzrock-Open-Air-Festival im Sengelenwäldchen. Auch wenn in diesem Jahr diese Veranstaltung auf einen Tag beschränkt wurde, war es aufgrund der notwendigen Voranmeldungen bereits in der Vorwoche ausverkauft. Geboten wurde neben Diskussionen und Lesungen natürlich auch reichlich Musik.
31. Juli 2021
Eltern, Freunde und Lehrer freuen sich mit ihren 16 erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Freien Waldorfschule über die abgelegte Abitur-Prüfung. Erfreulich ist dabei, dass der Notendurchschnitt bei 2,1 liegt. Neben Helmut Mally, der diese Feier für die Schule gestaltet hat, sprachen von der Elternseite Nicole Keilbach-Schmittel und für die Schüler Freya Arncken.
Seit dem 01. Juli ist Sonja Steiger nicht nur Leiterin der Dienststelle der Diakonie Schopfheim, sondern auch Leiterin des Fachbereichs „Familie und Leben“. Zu diesem Fachbereich gehören 20 Mitarbeiter, die tätig sind in den Gebieten wie Schwangeren-Beratung, allgemeiner Sozial-und Schuldenberatung und vielen mehr. Zuständig ist die neue Leiterin auch für die Senioren-Anlage Schärers Au, das Mehrgenerationen-Haus und den Tafelladen Schopfheim. Sonja Steiger, die in Schopfheim wohnt und verheiratet ist, war beim Fachbereich Jugend und Familie des Landratsamtes im Bereich Pflege und Adoptivkinder-Dienst tätig. Seit 2019 ist sie beim Diakonischen Werk. Sonja Steiger tritt die Nachfolge von Karin Racke an. Sie ist nun Geschäftsführerin des Kreisverbandes Lörrach.
Am vergangenen Wochenende fanden in Diefflen (Saarland) die deutschen Pétanque-Meisterschaften der Formation Mix-TE statt. Der baden-württembergische Landesverband stellte dabei 22 der insgesamt 64 Mannschaften. Der Schopfheimer Matthias Laukart trat mit seiner Lebensgefährtin Tess Hauptvogel an. Im Finale siegten die beiden und sind nun deutsche Meister. Laukart startete seine Karriere bei der Boule-Spielgemeinschaft Le Cochonnet in Schopfheim. Er startet nun für den Pétanque-Verein Burggraben-Horb, da er in Schopfheim keine ausreichende sportliche Entwicklungsmöglichkeit gesehen hatte.
Ein 45 Jahre alter Mann war mit seinem Auto von der Fahrbahn auf der B 317 abgekommen und kollidierte mit einer Lärmschutzwand. Der Wagen wurde schwer beschädigt, die beiden Insassen erlitten schwere Verletzungen. DRK und Feuerwehr waren im Einsatz, ebenso ein Rettungshubschrauber, der einen der Verletzten nach Freiburg flog.
In der Nacht haben Unbekannte zwei Mülleimer und blaue Säcke in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich bereits auf die Bepflanzung am Haus aus. Wäre der Brand, der durch die Feuerwehr gelöscht wurde, nicht frühzeitig entdeckt worden, wäre ein Übergreifen auf das Gebäude möglich gewesen.
01. August 2021
Nach einem Jahr der Corona-Pause veranstaltet der TV Wiechs wieder sein ungewöhnliches Grümpel-Turnier, den „Gaudi-Kick“. Nach einem Corona-Hygienekonzept für die Besucher waren 11 Mannschaften angemeldet und durften teilnehmen. Der als Gaudi verstandene Kick rief in diesem Jahr sowohl Sumo-Ringer als auch Zwerge auf den Platz.
02. August 2021
Laut einem Polizeibericht brach ein Brand auf einem Radlader aus. Ein Mann war mit Baumaschinen in Richtung Gersbach unterwegs und bemerkte während der Fahrt Brandgeruch. Er hielt an und schaute nach – der Radlader hatte Feuer gefangen und brannte aus. Die Straße musste von 12 bis 15 Uhr voll gesperrt werden, die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 25 Mann vor Ort. Die Straße wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Das Naturphänomen Eichener See ist bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zu sehen. Durch den Regen der vergangenen Tage ist er wieder zum Vorschein gekommen.
Bei einem Auffahrunfall am Knoten B 518/B 317 wollten sich die Beteiligten über die Schadensregulierung unterhalten. Ein am Unfall beteiligter Mann stieg jedoch in sein Auto und fuhr davon. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht.
03. August 2021
Seit Samstag hat das Freibad im Oberfeld einen enormen Wasserverlust zu verzeichnen. Rund 1.500 Kubikmeter Wasser sind verschwunden. Man vermutet einen Rohrbruch. Zunächst bleibt das Bad daher geschlossen.
04. August 2021
Ein Spaziergang mit der Badischen Zeitung vom Schopfheimer Bahnhof in Richtung Eisenbahn-Tunnel im Krattental zeigte die Relikte und Reaktivierungsmöglichkeiten der stillgelegten Bahn nach Wehr. Im Gespräch sind Ring-Zugkonzepte mit einer Anbindung Schopfheim-Wehr-Bad Säckingen-Rheinfelden und einer Anbindung an den Ballungsraum Lörrach auch aus Richtung Hochrhein und Bodensee. Der Vorsitzende des Vereins der Eisenbahnfreunde Wehratal, Johann Heimlich, führte den Spaziergang an. Auf Höhe der Fahrnauer Turnstraße zweigt die alte Bahn-Trasse in Richtung Wehr und Krattental ab. Rund 30 Personen nahmen an der Führung teil. Ein paar kleine Abschnitte, so meint Heimlich, seien als unkritisch einzuschätzen. Wenig später wurde er eines besseren belehrt: Eine Familie hat den Garten genau auf die Trasse der Bahn gebaut und erwartete die Gruppe. Das Gärtlein wurde angeeignet, meinte Heimlich. Doch der Eigentümer widersprach ihm und sagte, dass das Gartengrundstück und das Eigenheim auf privatem Boden stehen. Sogleich zeigten sich weitere Betroffene, die äußerten, dass ein Teil des Bahndammes in Fahrnau ihnen gehöre. Ernst Mathibe, ebenfalls vom Verein der Eisenbahnfreunde, äußerte seine Skepsis, indem er meinte: „Wir werden die Wieder-Inbetriebnahme der Wehratal-Bahn wohl nicht erleben“.
Am Schwimmbad ist doch kein Rohrbruch für das Verschwinden des Wassers verantwortlich, wie die Stadtverwaltung zunächst vermutete. Es stellte sich heraus, dass ein Schieber im Rohrleitungssystem nicht richtig geschlossen war, sodass Wasser in der Nacht direkt in die Kanalisation laufen konnte.
Seit dem 01. Juli ist Johann Löwen neuer Leiter des Schopfheimer Stadtarchivs und damit Nachfolger von Dr. Ulla K. Schmid. Der neue Stadtarchivar stammt aus dem Bonner Raum, studierte Politikwissenschaften in Passau und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv. Zuletzt war er sechs Jahre beim Stadtarchiv Lörrach tätig. Die Digitalisierung des Bestandes ist für ihn eine ganz vordringliche Aufgabe, wie er betont.
Die spontane Impf-Aktion, die hinter dem Rathaus angeboten wurde, wird von rd. 70 Personen genutzt.
05. August 2021
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Tennisclubs Langenau fasste der Vorsitzende Manfred Schnell das Jahr 2020 als ein „durch die Hürden der Corona-Pandemie eher kompliziertes Jahr“ zusammen. Im letzten Jahr feierte man das 30-jährige Jubiläum. Sämtliche geplanten Anlässe konnten nicht abgehalten werden. Trotzdem bedankte Schnell sich bei allen Mitgliedern, die trotz schwieriger Situation den Verein nicht im Stich gelassen hatten. Der Vorstand wurde mit Manfred Schnell als 1. Vorsitzenden und Sasa Trcovic als 2. Vorsitzenden wiedergewählt. Verabschiedet wurde Rebecca Kramer, die als Jugendwartin 10 Jahre im Amt war. Manfred Schnell wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für den TCL zum Ehrenmitglied ernannt.
Seit gestern ist eine neue Metzgerei auf dem Wochenmarkt. Die Stadtverwaltung hat mit der Landmetzgerei Senn aus Eimeldingen einen neuen Metzger für den Markt gefunden. Sie folgt auf den langjährigen Marktbeschicker Zumkeller aus Riedichen. Schopfheim ist der einzige Markt, den der Familienbetrieb Senn besucht. Senn selbst, der aus dem Kleinen Wiesental stammt, hat seine Berufsausbildung im ehemaligen Metzgereibetrieb Räuber in der Altstadt erhalten. Nach der Gesellenprüfung arbeitete er in Ehrenkirchen, wo er Meister im Fleischerhandwerk wurde. Ab 1988 übernahm er die Metzgerei Vogt in Hasel, 1992 die Metzgerei Streich in Eimeldingen, die vom Vater des heutigen SC Freiburg-Trainers Christian Streich geführt wurde. Er legte 2007 auch die Prüfung zum Küchenmeister bei der IHK Schwaben ab.
Mit dem Schuljahreswechsel übernimmt Kristina Moos die Leitung der Grundschule in Wiechs als Nachfolgerin von Rosemarie Jaekel. Bürgermeister Harscher begrüßte die neue Schulleiterin im Rathaus ebenso wie Fachbereichsleiter Jürgen Sänger. Die letzten sechs Dienstjahre verbrachte Frau Moos als Lehrerin an der Wiechser Schule, sodass sie sich sehr gut auskennt. Die Stadt ist froh, dass die Nachfolge an dieser Schule so nahtlos und personell optimal geregelt werden konnte. Aufgewachsen ist die neue Rektorin in Adelhausen.
Vom 27. Juli bis zum 03. August traten in der Stadt sowie den Ortsteilen insgesamt 5 neue Corona-Infektionen auf.
Nach fast 40 Jahren an der Gewerbeschule Schopfheim verlässt der Religionslehrer Bernd Mühlbach die Schule.
06. August 2021
Eine Aera geht zu Ende, denn das altehrwürdige Sportheim der Schopfheimer Fußballer wird derzeit abgerissen. Nun ist der Weg frei für die weitere Außengestaltung.
07. August 2021
Zur Bundestagswahl diskutiert MdB Gerhard Zickenheiner von den GRÜNEN mit der Landwirtin Susanne Denzer über die Probleme der Landwirtschaft im „Grünen Salon“, den er in der Scheffelstraße eingerichtet hat.
09. August 2021
Bei der 4. Auflage des „Stadtradelns“ legten die 274 Teilnehmer in 33 Teams insgesamt 62.099 km und damit weit mehr als die anvisierten 45.000 km zurück. Er freue sich über die Zunahme des Radverkehrs in der Stadt, meint Bürgermeister Harscher, er opfere daher zugunsten von Fahrradständern gerne ein paar Parkplätze.
10. August 2021
Seit dem 01. August ist Jeanette Weiligmann neue Heimleiterin des Markus-Pflüger-Zentrums (MPZ). Sie folge auf Michael Schreiner, der sich beruflich neu orientierte und Ende Mai ausgeschieden sei, teilt der Eigenbetrieb Heime des Landkreises mit. Weiligmann ist seit 1986 in Wiechs beschäftigt, zunächst als Pflegekraft, 1988 wurde sie Wohnbereichs-Leiterin, danach Praxisanleiterin bzw. Ausbildungsbeauftragte. Nebenberuflich unterrichtete sie von 1994 bis 2015 als Fachlehrerin für Alten- und Krankenpflege in der Mathilde-Planck-Schule und bildete sich selbst permanent fort. Als Aus- und Weiterbildungspädagogin übernahm sie 2015 die Pflegedienstleitung und 2018 die Stellvertretende Heimleitung in Wiechs. Der Zustand der heimischen Buchen hat sich teilweise dramatisch verschlechtert. In Lagen wie im oberen Entegast ragen nun dürre Skelette abgestorbener Baumriesen in den Himmel. Das Ausmaß der Schäden alarmiert selbst die Experten vom Forst. „Dieses Jahr sieht es grauenhaft aus“, meint der Förster Sven-Hendrik Wünsch und verweist auf die Kammlage des Entegast. Die Frage sei, wieviele Buchen noch sterben und wie schnell. Bei der Ursachenforschung lande man sofort beim Klimawechsel. Die letzten drei Jahre waren im Schwarzwald von einem „Steppen-Klima“ gekennzeichnet, nicht einmal im Winter konnte der fehlende Niederschlag wettgemacht werden. Die Menge von 400 l Wasser, die große Buchen täglich benötigen, stehe für die Bäume seit Jahren nicht mehr zur Verfügung, erläutert er.
Der ehemalige Vorsitzende des Gewerbevereins, Wolfgang Lenz, feiert heute seinen 75. Geburtstag. In Lörrach geboren und aufgewachsen kam der ehemalige Gewerbevereins-Vorsitzende und Fasnachts-Akteur 1972 nach Schopfheim.
Eine Graffiti-Aktion am JuZ, die vom Stadt-Jugendreferat mit Katja Böhler organisiert wurde, wird von acht Mädchen und Jungen im Rahmen des Kinderferienprogramms intensiv genutzt.
11. August 2021
Dass das Jahr 2020 in die Vereinsgeschichte eingehen werde, betont Marita Sütterlin bei der Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins im evangelischen Gemeindehaus. Nach der Familien-Wanderung vom 15. März 2020 waren Corona-bedingt lange Zeit keine Aktivitäten möglich. Selbst die Möhren-Wache gab es in dieser Zeit nicht. Gleichwohl fanden einzelne Wanderungen auf der Höhen Möhr ihr Ziel. Der Vize-Vorsitzende des Vereins, Andreas Klatt, zeichnete Friedhelm Zitlau mit der Ehrenurkunde in Bronze aus.
Der Landtags-Abgeordnete der SPD, Jonas Hoffmann, besucht zusammen mit Peter Ulrich, beide SPD, Bürgermeister Dirk Harscher. Ein Kernthema des Gesprächs war der Verkehrslärm in den Ortsteilen Kürnberg und Gersbach. Solange das Bundesverkehrsministerium in CSU-Händen liege, meint Hoffmann, sehe er keine Chance auf Verbesserung. Auch Harscher spricht von „Hinhalte-Taktik“.
Erstmals seit Anfang Juni liegt die Inzidenz im Landkreis Lörrach über der Marke von 35 Infektionen. Das Landratsamt informiert über einen Wert von 36,7, da 20 Neu-Infektionen mit COVID-19 gemeldet wurden. In Krankenhäusern werden derzeit keine COVID-19-Patienten aus dem Kreis behandelt.
12. August 2021
Der Wiechser Landwirt Hans-Dieter Reif informiert darüber, dass er in diesem Jahr auf seinem mit Niederstamm-Bäumen bepflanzten Grundstück kaum Kirschen ernten konnte. Klaus Nasilowski vom Landratsamt bestätigt die Verluste bei vielen Betrieben, die bei 80 bis 100% lägen.
Tagebuchaufzeichnungen im deutschen Tagebuch-Archiv in Emmendingen fanden die Mitarbeiterinnen Dr. Ingeborg Teipel und Andrea Menne bei ihren Recherchen zu den „Stolper-Steinen“. Die Tagebücher stammen vom Schopfheimer Drogisten Hermann Glattes. Er schreibt über die Deportation der Juden, ohne Namen zu nennen, und auch darüber, dass eine erregte Menschenmenge im Städtli zusammen gekommen sei. Die Evakuierung hatte wohl mehr Aufsehen erregt, als man erwartet hatte. Die beiden Frauen vermuten, dass noch weitere Entdeckungen von historisch und lokalhistorischem Interesse in den Tagebuchseiten von Hermann Glattes zu finden sein werden.
Von Montag an dürfen alle Menschen in Baden-Württemberg unabhängig von der Corona-Inzidenz wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, vorausgesetzt, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Bei einigen kulturellen Einrichtungen wie Clubs und Discos soll nach den Vorstellungen des Sozialministeriums kein einfacher Antigen-Schnelltest genügen. Ungeimpfte und nicht Genesene sollen dort einen negativen PCR-Test vorweisen müssen.
13. August 2021
Bei der Bundestagswahl am 26. September, so der städtische Wahlleiter Marcus Krispin, sind 14.552 Schopfheimerinnen und Schopfheimer wahlberechtigt.
Vom 03. bis 10. August registrierte das Gesundheitsamt in Schopfheim 8 neue Corona-Fälle.
Loni Schneider aus Bürchau wird von Jens Kraus vom Maler- und Stuckateur-Betrieb Paul Kraus mit der Ehrenurkunde der Handwerkskammer und einem Geschenkkorb geehrt. Die 55-Jährige ist seit 40 Jahren im Betrieb tätig. Anfangs war es noch ungewohnt, als Frau diesen Beruf zu ergreifen, man traute Frauen diese Arbeit nicht zu. „Aber die Skeptiker kamen aus dem Staunen bald nicht mehr heraus“, wie der Betriebsleiter meint. Er war dann auch voll des Lobes für die Jubilarin und bezeichnete sie als „wertvolle Stütze des Teams“. Sie könne genau so filigrane Malerarbeiten präzise und sauber ausführen wie auch auf dem Baugerüst einen guten Job abliefern.
14. August 2021
Das Markgräfler Tagblatt interviewt heute den sich seit 100 Tagen im Amt befindlichen Beigeordneten Eddi Mutter. Ganz unumwunden sagte dieser, dass der Start etwas holprig gewesen sei, und nennt dabei die beiden umstrittenen Bauvorhaben an der Hauptstraße in Fahrnau und im Bremt. Das angespannte Verhältnis zwischen Gemeinderat und Verwaltung bereitet ihm Sorge, deshalb will er nach eigenen Worten versuchen, die Kommunikation zwischen beiden Seiten zu fördern und die Fraktionen bei Planungen von Anfang an mitzunehmen und sie nicht mehr vor vollendete Tatsachen stellen. Große Hoffnung setzt er auf die Zusammenarbeit mit dem seit dem 01. Juli bei der Stadtverwaltung tätigen Stadtplaner und Architekten Thomas Schmitz. Der 35-jährige Vater von drei Kindern wohnt in Lörrach. Mit ihm will der Beigeordnete die Hausaufgaben wie beispielsweise die vielen vorhandenen Bebauungspläne auf einen aktuellen Stand zu bringen und eine Generalüberplanung des Gebietes vom Kreisel Gündenhausen bis zum Friedhof angehen. Noch vor dem integrierten Stadtentwicklungskonzept, das ebenfalls auf der Aufgabenliste stehe, rangiere zudem die endgültige Umgestaltung der Innenstadt. Mutter meint, dass er die Herausforderung bewusst gesucht habe und sieht die tolle Aufgabe als Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn.
Der Schäferhundeverein Schopfheim-Langenau hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit Ümit Aktas den Titel bei den Landesmeisterschaften für Deutsche Schäferhunde erreicht. Aktas, der damit auch für die Bundessieger-Prüfung zugelassen ist, war mit seinem Hund „Henk von der Mooreiche“ im Wettbewerb.
Die Vereine bieten derzeit wieder aktive Programme für die in den Ferien zuhause gebliebenen Kinder an.
16. August 2021
Für 15 und 10 Jahre Lehrtätigkeit bei der vhs Schopfheim können die Dozentinnen Silvia Sauer, Myriam Kursawe, Melitta Schröder und Martina Richter den Dank der vhs-Leiterin Katrin Nuiro für ihre Treue als langjährige Dozentinnen entgegennehmen.
Der geplante Förderverein für das Schwimmbad Schweigmatt hat keine Zukunft. Das Finanzamt versagt dem geplanten Verein die angestrebte Gemeinnützigkeit. Diese ist notwendig, um Spendenbescheinigungen, die steuerlich anerkannt werden, ausstellen zu können. Genau hier sieht das Finanzamt das Problem, denn der Förderverein will nur Spenden an den Schweigmattverein weiterleiten. Unterstützt werden kann von einem Förderverein nur eine Institution, die selbst gemeinnützig ist. Das Finanzamt vertritt die Meinung, dass künftig als Träger des Schwimmbades die Stadt auftreten müsse, um vom Förderverein finanziell Unterstützung zu erhalten. Nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung meint Thomas Jost, Vorsitzender des Schweigmattvereins und technischer Schwimmbadleiter, dass der Bescheid nicht nur schockiert habe, es sei auch schwierig, die Stadt ins Boot zu holen. Bei einem Vor-Ort-Termin sieht Jost, dass die Stadt am Weiterbestehen des Höhenbades wenig Interesse habe. Es seien auch abstruse Diskussionen geführt worden. So sei nach Ansicht des Stadtplaners die Möglichkeit eines großen Hotel-Neubaues bei der Schließung des Gasthauses „Waldhaus“ leider nicht genutzt worden. Zudem könnten sich einige Diskussionsteilnehmer vorstellen, um einen finanzkräftigen Investor zu erhalten rings um das Schwimmbad eine Feriensiedlung mit Tiny-Häusern zu planen. In den nächsten fünf Jahren stehen hohe Investitionen für das Bad an. Der Vertrag mit der Stadt läuft noch bis 2022. Die Raitbacher Vertreter wollen sich nun über eine Unterschriften-Aktion für den Erhalt des Bades stark machen.
Die Corona-Vorschriften sind in Baden-Württemberg nahezu aufgehoben worden. Lediglich in Geschäften gilt noch Masken-Pflicht. Theater, Kinos oder Sportveranstaltungen sind dann wieder uneingeschränkt möglich, wenn die 3 Gs erfüllt sind. (Geimpft, Getestet, Genesen). Einzelne Ausnahmen wie Diskotheken gibt es dennoch. Die Inzidenz, die bisher die einzig herangezogene Größe für Anordnungen gewesen ist, ist in Baden-Württemberg aufgehoben worden.
Bei der Jahreshauptversammlung des TV Wiechs meint der Vorsitzende Ralf Reinbold, dass er sich seine ersten 12 Monate im Vorstandsamt eigentlich anders vorgestellt habe. Mit straff angezogener Handbremse, sagt er, waren nach dem kompletten Ausfall durch Corona vorübergehend wieder Übungsstunden möglich gewesen. Aber nach ständigem Hin und Her bis Ende Oktober ging im November wieder mal wieder gar nichts. Es war dennoch notwendig, Neuwahlen durchzuführen, wobei Jürgen Wagner als 2. Vorsitzender bestätigt wurde. Bärbel Hagist durfte nach über 50 überwiegend aktiven Mitgliedsjahren vom Vorsitzenden geehrt werden.
17. August 2021
Der Schopfheimer Fußballer und Fußball-Trainer Willi Boos feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Der Gemeinderat hat im vergangenen Monat die Zuschüttung des Seitenkanals im Bifig, der zur Stadthalle hinführt, beschlossen. Anwohner im Bifig setzen sich jetzt zur Wehr und wollen dies verhindern. „Wir sind empört“, sagt Manuela Heitzmann, die seit 2017 im Bifig wohnt. Nicht nur, weil niemand mit den Anwohnern gesprochen hatte, sondern weil sie die Argumente nicht nachvollziehen kann. Stadtrat Jeannot Weißenberger unterstützt die jetzt startende Unterschriften-Aktion.
18. August 2021
Auch wenn die Inzidenz-Werte keine Bedeutung mehr haben, so soll dennoch nicht verschwiegen werden, dass dieser Wert nach 29 Neu-Infektionen im Landkreis auf auf 44,5 angestiegen ist.
Die Polizei ermittelt in einem erneuten Fall, der in der Nacht auf heute wieder ein brennender Mülleimer Ursache eines Einsatzes war. Die Polizei konnte den Brand mit einem Feuerlöscher löschen, die Feuerwehr wurde nicht mehr benötigt.
Die Stadt rechnet für den Umbau des Kindergartens am Marktplatz nun mit einem Zuschuss aus Stuttgart in knapper Millionenhöhe.
Sowohl im Schwimmbad als auch im Museum und in der Bibliothek gelten die 3-G-Regelungen (geimpft, getestet, genesen) ab sofort. Schulpflichtige Kinder benötigen keinen Nachweis, da sie (in ihrer Schule) als getestet gelten.
19. August 2021
Beide Tageszeitungen erinnern an den Großbrand der „Krone“ in Wiechs vor 50 Jahren.
20. August 2021
Heute findet auch wieder das Trauer-Café im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Luisenstraße statt.
Nachhaltige Energie erzeugt eine Foto-Voltaik-Anlage, die auf dem Dach des Fahrnauer Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde installiert wurde. Die Anlage wird von der Bürger-Energie Dreiländereck eG betrieben.
Mark Leimgruber und Daniela Siegel vom Fußballverein Fahrnau übergeben die Kollekte, die beim Jubiläum während des ökumenischen Gottesdienstes eingenommen wurde. Der Betrag von 463,08 Euro wurde durch den Verein auf 600,– Euro erhöht und nun der Jugendhilfe „De Kull“ in Nordrhein-Westfalen gespendet. Diese Organisation kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die unter der Hochwasser-Katastrophe zu leiden haben.
Die Schopfheimer Boule-Spieler um ihren Vorsitzenden Christoph Müller bestätigen, was jüngst Matthias Laukart sagte, denn beim Boule-Platz hinter der Stadthalle fehle die nötige Infrastruktur. Seit 10 Jahren habe sich der Verein darum bemüht, Flächen für Gerätschaften oder auch Sanitär-Anlagen zu erhalten, bisher jedoch ergebnislos. Die Stadt hatte Bereitschaft erklärt, dass es weitere Gespräche geben werde.
21. August 2021
In der Nacht stürzt ein Radfahrer, der von Wiechs kommend in Richtung Maulburg unterwegs war und verletzte sich dabei am Kopf. Die informierte Polizei stellte beim Verletzten einen Promille-Alkohol von 1,9 fest.
Die Ornithologische Gemeinschaft trifft sich um den Vorsitzenden Friedrich Adolph zur Jahreshauptversammlung und zur Berichterstattung über das Jahr 2019 im „Adler“. Für wenige Wochen wird ein neuer Vorstand gewählt, da bereits am 09. September eine neue Versammlung anberaumt wurde. Dann tritt der Kassierer zurück, da er sich „partout nicht impfen lassen will“ und deshalb auf räumliche Distanz gehen möchte. Friedrich Adolph wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt.
Robert Bartlett hat zusammen mit 20 weiteren Personen einen Spaziergang zu den Brunnen der Stadt unternommen und diese bewertet. Den Stadthallen-Brunnen nennt er einen Tiefpunkt und damit einen Zombie-Brunnen. Auch der Ronneby-Brunnen am Kanal fand in seinen Augen keine Gnade, denn auch dort läuft kaum Wasser. Der Markgräflerinnen-Brunnen in der Torstraße stehe am falschen Standort, wie er meint, und der Hans-Sachs-Brunnen sei zum Verweilen auch nicht einladend. Den Brunnen an der Alten Kirche St. Michael fand Bartlett wirkungsvoll und schön. Der Brunnen vor der „Krone“ mit seinem Obelisken verdiene seiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit.
„Klassik im Krafft-Areal“ nimmt die Konzerttätigkeit wieder auf. In einem Klavier-Rezital ist Andrea Kauten mit Werken von Chopin, Mussorgsky und Schumann zu hören. Gleichzeitig stellt die Pianistin ihre neueste Solo-CD „Promenade“ vor. Die offizielle Vorstellung des neuen Tonträgers erfolgt am kommenden Mittwoch beim Rezital in Berlin.
22. August 2021
Vom Landkreis Lörrach ist zu erfahren, dass 10 Neu-Infektionen registriert wurden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter und liegt nun im Landkreis bei 57,2.
23. August 2021
In einem Leserbrief meint der Wehrer Helmut Portzig, dass die Bahn-Träumereien der Wehratal-Bahn scheitern werden. Die Führung und die Spurensuche nach Relikten der Bahn, wie sie vor Tagen stattfand, werde weitere Diskussionen nach sich ziehen. Der neu zu bauende oder zu sanierende Tunnel bei Fahrnau, den er als „Bahn-Träumerei“ bezeichnet, werde das Vorhaben aus Kostengründen wohl zum Scheitern bringen.
24. August 2021
Die Firma Rüdtlin GmbH, ein Unternehmen der Syntegon-Gruppe, baut auf dem Betriebsgelände an der Hohe-Flum-Straße 42 ein neues Büro-Gebäude mit 900 qm Nutzfläche. Etwa 70 Beschäftigte aus den Bereichen Entwicklung und Konstruktion werden dort Platz finden.
Der Grenzwert von 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner soll aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen werden. Stattdessen wird wohl künftig darauf geschaut, wieviele Menschen mit COVID-19 ins Krankenhaus müssen.
25. August 2021
Sie steigt wieder unaufhörlich: durch 54 Neu-Infektionen mit COVID-19 liegt die 7-Tage-Inzidenz nun bei 71,2. 177 Menschen haben sich nachweislich infiziert.
26. August 2021
Die beiden Verantwortlichen des Gewerbevereins, Martin Bühler und Stefan Klever, informieren, dass „schweren Herzens“ auch in diesem Jahr der Verkaufsoffene Sonntag endgültig abgesagt wird. Da die Veranstaltung unter die 3-G-Regel fallen würde, lasse sich eine Kontrolle der Innenstadt nicht umsetzen, betonen sie.
Das Wetter spielte beim jüngsten Sommerfest in der Senioren-Wohnanlage Schärers Au mit. Es war nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch für gute Unterhaltung gesorgt. Im traditionellen Kilt trat der Dudelsack-Spieler Andreas Mühlhans auf. Am Nachmittag unterhielt Dietmar Rotzler am Keyboard.
Vorstandssprecher Ralf Ühlin hat die Mitglieder des KSV Gersbach zur Jahreshauptversammlung in die Bergkopf-Halle eingeladen. Corona-bedingt beschränkte man sich bei den Berichten auf das Wesentliche. Ein bereits gut einstudiertes Theaterstück konnte nicht stattfinden, ebenso war es nicht möglich, den Kuchenverkauf auf der Regio-Messe, die abgesagt wurde, durchzuführen. Vorstandssprecherin Anna-Lena Ühlin bedauert, dass das Training im Berichtsjahr nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden konnte. Da sich die Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre zur Verfügung stellten, hatte der Wahlleiter keine große Arbeit. Ralf Ühlin bleibt Chef des Vereins, Vorsitzende Sport operativ ist weiterhin Anna-Lena Ühlin und Vorsitzender im Bereich Soziales Sven Blum. Der KSV hat derzeit 389 Aktiv- und Passivmitglieder.
Die Zahl der Corona-Todesfälle steigt im Landkreis um 1 auf nun insgesamt 301 an. Es handelte sich dabei um eine Nachmeldung mit starker Verzögerung, so das Landratsamt. Insgesamt gab es 32 Neu-Infektionen, wodurch die 7-Tage-Inzidenz nun bei 77,3 angekommen ist.
27. August 2021
Ludwig Rendle, pensionierter Gymnasiallehrer für katholische Religion und Deutsch, der von 1994 bis 2010 Leiter der Abteilung Schule und Religionsunterricht der Diözese Augsburg war, hat ein Buch über Dr. Max Josef Metzger geschrieben und mit diesem zum Dr. theol. promoviert: „Max-Josef Metzger: Gerechter Friede statt gerechter Krieg“. Diese Studie belegt, dass der Schopfheimer Priester und Pazifist seiner Zeit weit voraus gewesen ist.
Der Tennisclub Langenau trug in den letzten Wochen die 30. Vereinsmeisterschaften aus. Vereinsmeisterin bei den Damen wurde nach 2016 und 2019 zum dritten Mal Andrea Campagna. Bei den Herren entschied Tobias Antonicelli die Meisterschaft für sich. Im Damen-Doppel wurde zum vierten Mal die Paarung Andrea Campagna/Bianca Trcovic Meister. Im Herren-Doppel standen Florian Strütt und Sasa Trcovic zum fünften Mal auf der Siegertreppe.
Bademeister Mathias Wüst blickt auf den schlechtesten Sommer seines 30-jährigen Berufslebens als Schwimmmeister zurück: „Vor Corona hatten wir zwischen 80- und 90.000 Besucher pro Jahr, in diesem waren es in Schopfheim bis jetzt knapp 20.000“.
Nach dem Corona-bedingten Ausfall im vergangenen Jahr konnte der Verein „Exbluesive Jazz+Blues Südbaden“ nun wieder ein Live-Konzert im Stadtpark durchführen. Es kamen erfreulicherweise so viele Menschen, dass an Corona-konforme Abstände nicht zu denken war. So kam Manfred Bokey vom Exbluesive-Team nicht umhin, für den Abend Maskenpflicht auszusprechen. Laura Cox und ihrer Band gelang es, mit ihrem bluesigen Hard Rock die Zuhörer restlos zu begeistern. Den Auftakt des Konzertes machte die in Kroatien geborene Sängerin Vanja Sky mit ihrer Band.
28. August 2021
Bei der 389. Marktmusik, die allerdings in der evangelischen Stadtkirche stattfindet, spielt der 25-jährige Organist Dominic Cerrito aus Wehr.
29. August 2021
In den Nachmittagsstunden stürzt ein 25-jähriger Radfahrer am Marktplatz. Der Verunfallte musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden, wo eine Blutprobe einen Promille-Wert von 3,5 ergab.
30. August 2021
Barbara Charef Bendaha ist Vorsitzende des Vereins „Haiti Partner“ in Wehr, der aber sehr viele Mitglieder in Schopfheim und Maulburg hat. Nach dem schweren Erdbeben vom 14. August in Haiti, das sich in einer Gegend ereignet hat, in der sie von 1986 bis 2007 als Missionarin arbeitete, werden nun Spenden für die betroffenen Menschen gesammelt.
31. August 2021
Wie heute in der Presse berichtet wird, kamen im Landkreis fast 4.500 Verstöße gegen die Corona-Verordnungen zur Anzeige.
Die Stadtverwaltung informiert, dass vom 25. August bis heute in Schopfheim und den Ortsteilen insgesamt 19 Neu-Infektionen mit COVID-19 aufgetreten sind. Bekannt ist allerdings nicht, um welche Variante es sich dabei handelt.
In der Badischen Zeitung wird heute über einen Beitrag aus dem Jahrbuch 2020, den Dr. Ulla K. Schmid geschrieben hat, informiert. Es gab in der Stadt einst eine wohl bisher einzigartige vegetarische Gaststätte, die die Schopfheimer gerne „Graschuchi“ genannt haben.
Ein 42-Jähriger hat in einem psychischen Ausnahmezustand im Pflughof zunächst den Glaseinsatz einer Haustüre beschädigt und anschließend gedroht, sich mit einem kleinen Küchenmesser selbst zu verletzen. Die Polizei musste Pfeffer-Spray einsetzen, um dem Mann das Messer abzunehmen. Er wurde schließlich vom Rettungsdienst versorgt und in eine Psychiatrie eingewiesen.
02. September 2021
vhs-Leiterin Katrin Nuiro und Angelika Bühler präsentieren das in neuer Optik und farbiger gestaltete neue Herbst-/Winter-Semester-Programm der vhs.
39 Neu-Infektionen mit COVID-19 werden im Landkreis registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt dadurch leicht auf 75,2.
04. September 2021
Lars Halter, ehemaliger Redakteur des Markgräfler Tagblattes, berichtet heute aus Kleinmachnow, der Partnerstadt, in der Olaf Scholz und Annalena Baerbock sich als Direktkandidaten im Wahlkreis 61 von Brandenburg gegenüberstehen. Im gleichen Wahlkreis kandidieren auch die ehemalige brandenburgische CDU Partei- und Fraktionschefin Saskia Ludwig sowie die frühere FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg. Beide wohnen in Kleinmachnow. Die Spitzenkandidaten wohnen beide in Potsdam.
Bernhard Springmann, 33 Jahre Tiefbauamtsleiter der Stadtverwaltung Schopfheim, feiert heute seinen 70. Geburtstag.
Mit dem derzeitigen Errichten der neuen Flutlicht-Anlage auf dem Sportgelände des SVS geht die Stadt Schopfheim, nachdem das neue Sportheim in Betrieb genommen werden konnte einen weiteren Schritt in der Sanierung der Sportanlage.
Zum letzten Mal präsentiert sich die Alte Kirche St. Michael in Magenta. Die Lichtinstallation des Künstlers Marcus Pericin habe zahlreiche Besucher in die Kirche und in Bann gezogen, wie der Vorsitzende des Kunstvereins, Johannes Kehm, an der Finissage betonte.
06. September 2021
In der jüngsten Langenauer Ortschaftsratssitzung informiert Ortsvorsteher Würger darüber, dass sich demnächst etwas tun werde beim Ausbau der Ortsdurchfahrt im Dorf. Die Planung für den Ausbau sei vom Regierungspräsidium in den Haushalt des Straßenbauamtes eingestellt worden. Im November soll das Thema den Gemeinderat beschäftigen.
Der Bundestagsabgeordnete und Kandidat für die nächste Wahl, der FDP-Politiker Dr. Christoph Hoffmann, ist beim Schwimmbadverein in Schweigmatt zu Gast. Er möchte sich darum kümmern, Lösungen aufzuzeigen, wie eine Vereinskonstruktion aussehen könnte, die zur Unterstützung und Erhaltung des Schwimmbades die Gemeinnützigkeit erhält. Der Abgeordnete traf sich mit Vertretern des Vereins, dem Ortsvorsteher und Ortschaftsräten sowie mit dem Vereinsvorsitzenden Thomas Jost im Höhenbad.
Die seit dem 01. September unter dem Namen „Volksbank Dreiländereck“ firmierende ehemalige VR-Bank Schopfheim-Maulburg übergab drei sozial engagierten Hilfsdiensten jeweils ein neues Dienstfahrzeug. Regina Spiering und Anja Förtsch nahmen die Fahrzeuge für die Sozialstation, Pia Maria Späth für Curare Wiesental und Karl-Heinz Huber und Daniela Burgath für die Sozialstation Oberes Wiesental gerne in Empfang. Bernhard Schlageter vergaß dabei nicht, unzähligen Sparern und Kunden seiner Bank, ohne die eine solche Spende nicht möglich wäre, zu danken. Das Geld stammt aus dem Gewinn-Los-Kauf, dem ein kleiner Beitrag für sozial tätige Einrichtungen abgezweigt wird. Die 1982 geborene und in Gersbach aufgewachsene Severine Vollmer kandidiert für die LKR (Liberal-konservative Reformer) Partei für den deutschen Bundestag. Vollmer ist auch stellvertretende Landesvorsitzende ihrer Partei.
Gegen 11.45 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Kellerbrand nach Wiechs gerufen. Die Ursache für den Brand, der umgehend gelöscht werden konnte, war wohl ein technischer Defekt an einem elektronischen Gerät. Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf 20.000,– Euro geschätzt.
Der Landkreis meldet 3 Neu-Infektionen mit COVID-19. 1 Mensch ist gestorben, sodass die Zahl der Todesfälle nun auf 302 angestiegen ist.
07. September 2021
In den Vormittagsstunden war ein 16-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad zusammen mit einer Mitfahrerin auf der Kreisstraße von Kürnberg kommend Richtung Gersbach unterwegs. Trotz einem Ausweichversuch ausgangs einer Kurve kollidierte er mit einem 58-jährigen Motorradfahrer und dessen 50-jähriger Mitfahrerin. Der 58-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Zürich geflogen, wo er Stunden später seinen Verletzungen erlag. Die 50-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt und musste nach Basel geflogen werden. Der 16-Jährige sowie seine 17-jährige Mitfahrerin wurden nicht verletzt.
Takis Mehmet Ali, der Bundestagskandidat für die SPD, besuchte dieser Tage den Kinderschutzbund Schopfheim und ließ sich von der Vorsitzenden Heidi Schmieding und der Sozialpädagogin Anja Sethmann-Laudert informieren.
Eine 82-jährige Fahrzeuglenkerin hat auf dem Krankenhaus-Parkplatz beim Rückwärtsfahren einen Parkschein-Automaten angefahren. Obwohl der Automat danach schräg stand, fuhr die Verursacherin, die schnell ermittelt werden konnte, weiter. Nun wird ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht gegen die alte Dame die Folge sein.
08. September 2021
Die Fahrnauer Fußballer haben einen neuen Trainer: Andreas Boos löst Michael Kuri ab.
09. September 2021
Die vhs zeigt sich sehr stolz und glücklich darüber, dass sie den Zuschlag erhalten hat, Pilot-Partner für das landesweite Projekt „Digitale Volkshochschule“ zu werden. Der Verbund arbeitet an drei Handlungsfeldern mit dem Ziel innovativer Kursformate.
10. September 2021
In der Woche vom 01. bis zum 08. August registrierte man in Schopfheim 12 neue Corona-Fälle.
„Wir platzen aus allen Nähten“, konstatiert die Direktorin des THG, Claudia Tatsch, wenige Tage bevor nach den Sommerferien die Schule mit neuen Schülern wieder beginnt. Nach Angaben der Direktorin drücken in der kommenden Wochen allein 153 neue Sextaner zum ersten Mal die Schulbank in Schopfheim. Der größte Teil der Pennäler komme aus Schopfheim selbst und den benachbarten Gemeinden, nicht wenige jedoch auch von jenseits der Kreisgrenze aus Wehr.
Wie die Polizei berichtet, wurde ein 84-jähriger Mann von einem Unbekannten auf dem Parkplatz des Hieber-Marktes angesprochen. Der Unbekannte bat mittels Schriftstück um eine Spende. Der 84-Jährige schenkte dem Mann einen Euro, wonach ihn der Unbekannte scheinbar aus Dankbarkeit umarmte. Danach stellte der Senior fest, dass 400,– Euro aus seiner Geldbörse fehlten.
Die Friedrich-Ebert-Schule zog vor dem Schulstart am Montag komplett in den Neubau um. Mit riesigem organisatorischen Aufwand war dieser Kraftakt verbunden. Da nun die alte Schule saniert werden kann, wird ein späterer Umzug in alte Räume wiederum erforderlich werden.
11. September 2021
Mit siebenmonatiger Verspätung hielt der Imkerverein Corona-bedingt in der Festhalle Raitbach die Jahreshauptversammlung ab. Bei den Wahlen wurde die Vorsitzende Barbara Berger-Marterer bestätigt. Der Verein zählt derzeit 105 Mitglieder, die insgesamt 612 Bienenvölker betreuen. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde das Ehrenmitglied Gustav Greiner mit Urkunde und Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Zwei mit Firmen eingegangene Kooperationen können, so hoffen die Verantwortlichen, die Einnahmeverluste, die durch Corona entstanden sind, ausgleichen.
12. September 2021
Die diesjährige Schwimmbad-Saison endet heute.
Auf dem Gelände des Schäferhundevereins fand ein lustiges Spektakel mit einem Hunderennen statt. Ganz so ernst durfte man das Ganze allerdings nicht nehmen.
13. September 2021
Am vergangenen Samstag/Sonntag war der MSC Schopfheim Ausrichter des ADAC-CC-Enduro-Cup Süd. Erstmals vor zwei Jahren hat der Schopfheimer Club eine Mehrstunden-Enduro-Veranstaltung ausgerichtet. Insgesamt waren 154 Teilnehmer am Start.
Das Ferienprogramm hat ein Ende gefunden, nachdem auch die Schulferien zu Ende gegangen sind.
Ein 29-Jähriger fuhr mit seinem VW-Golf in Fahrtrichtung Wehr. In Höhe Eichen überholte er unmittelbar nach einer Rechtskurve eine Pkw-Kolonne trotz Gegenverkehr. Eine 21-jährige Opel-Fahrerin musste, um eine Kollision zu verhindern, stark abbremsen, wobei eine hinter ihr fahrende 50-Jährige auf das Fahrzeug auffuhr. Der Verursacher fuhr jedoch weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizei ermittelt.
14. September 2021
Nicht zum ersten Mal verzeichnet die Polizei Fahrrad-Diebstähle im Oberfeld. Nun wurde ein Fahrrad im Wert von über 2.000,– Euro, das mit einem Schloss gesichert war, entwendet. Der Dieb nahm das Schloss gleich mit.
Der Kultur-Beauftragte Dominik Baiker präsentiert am 12. Oktober nach anderthalbjährigem Stillstand wegen Corona wieder die Theater- und Kleinkunstreihe in der Saison 2021/22. Fünf Theaterstücke und eine Musik-Show sowie vier Kabarett- und Kleinkunstabende werden angeboten.
Zur Bundestagswahl bietet das Jugendreferat Schopfheim wieder mehrere Veranstaltungen im Rahmen von „Politik und Pizza“ für Erstwähler und junge Erwachsene an. Am 16. September ist eine Präsenzveranstaltung mit 7 Kandidaten aus dem Kreis Lörrach.
Die Vereine beginnen nun, nachdem die Schulferien zu Ende sind, mit ihrem Proben- und Sportbetrieb.
15. September 2021
Die neue Geschäftsführerin der Diakonie Schopfheim, Sonja Steiger, und ihr Stellvertreter Volker Hentschel trafen sich dieser Tage mit dem GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Josha Frey, um sich über die vielfältigen Aufgaben der Diakonie auszutauschen.
Nicht viel los war bei der Feuerwehr in Langenau im Pandemie-Jahr 2020, so Kommandant Mike Markstahler während der Jahreshauptversammlung. Es gab in diesem ganz speziellen Jahr kaum Übungen und auch keine kameradschaftlichen Treffen. In der Abteilung wurden Marco Roser für 25-jährige aktive Tätigkeit und Rainer sowie Heiko Müller für je 40-jährige Zugehörigkeit zur Wehr ausgezeichnet.
Das Gesundheitsamt meldet für den Landkreis 56 COVID-19-Neu-Infektionen. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 93,1 an. Von 11 Kreisbewohnern, die im Krankenhaus behandelt werden, müssen 3 auf der Intensivstation beatmet werden.
Die Schopfheimer Vereine AK Integration und „Schopfheim hilft“ erwarten neue Aufgaben und Probleme, wenn geflüchtete Afghanen in die Stadt kommen. Im Rahmen der bundesweiten interkulturellen Woche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Offen geht“ steht, sollen auch Schopfheimer Bürger für das Thema sensibilisiert werden. Am 30. Dezember wird es im evangelischen Gemeindehaus eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema geben. Zuerst wird aber am 28. September die Ausstellung „Menschenrechte zählen“ in der evangelischen Stadtkirche eröffnet. Am folgenden Tag findet ein ökumenischer Gottesdienst ebenfalls in der evangelischen Stadtkirche statt.
Die Stadt Schopfheim beteiligt sich auch in diesem Jahr an den Nachhaltigkeits-Tagen. Bei der Aktion „Plastikfreier Einkauf auf dem Wochenmarkt“ zeigen mehrere Marktbeschicker, dass es auch ohne Wegwerf-Plastiktüten geht. Im Stadtbüro gibt es wie in den Vorjahren eine Handy-Sammelaktion, denn Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan. Ein breites Angebot an themenbezogener Lektüre stellt die Stadtbibliothek zur Ausleihe bereit.
Seit heute hat das Land Baden-Württemberg neue Corona-Regeln aufgestellt. Diese neuen Regeln bringen Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte. Neu ist nun eine 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz. Wie bei den bisherigen Neu-Infektionen bezieht sich diese Zahl an Patienten auf 100.000 Menschen umgerechnet. Beim zweiten Wert ist dies anders: In der Verordnung wird die Auslastung der landesweit verfügbaren Intensiv-Betten gewertet.
16. September 2021
Vom 08. bis zum 14. September gab es in der Stadt mit den Ortsteilen 12 neue Infektionen mit COVID-19.
Erstmals seit mehr als 18 Monaten traf sich der Stadt-Seniorenrat in den Räumen der Sozialstation. Das Gremium hatte unter Leitung des Vorsitzenden Hannes Schneider den Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit eingeräumt, sich per Video-Schaltung einzubinden. Schneider berichtete ebenso wie Dagmar Stettner über das vergangene Jahr und die dabei getroffenen Aktivitäten sowie die Gespräche mit den Fraktionen. Einen breiten Raum nahm die Diskussion ein, ob sich der Stadt-Seniorenrat mit dem Behinderten-Beirat zusammentun sollte, was von der Mehrheit der Mitglieder abgelehnt wurde. Die Interessen und Differenzen seien zu verschieden. Schneider meinte auch: „Wir brauchen mehr Leute mit ‚Stehvermögen‘, die sich nicht gleich entmutigen lassen.“ Bürgermeister Braun aus Steinen wirbt für eine Verwaltungsgemeinschaft der kommunalen Bäder, denn er sieht nicht nur die Gemeinde Steinen überfordert, die finanziellen und personellen Herausforderungen zu stemmen. Wohlwollende Reaktionen gab es aus Schopfheim und Schwörstadt, eine ablehnende Haltung nimmt allerdings die Stadt Lörrach ein.
17. September 2021
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des TTC Schopfheim-Fahrnau wird Stefan Brutschin als Vorsitzender bestätigt. Der bisherige und neue Vorsitzende gab dabei seinen Rückblick auf die abgebrochene Saison 2021 und auf die acht Monate ohne Training. Nora Klinger, Hygiene-Beauftragte des Vereins, bekam großen Applaus für die stetige Anpassung der Hygiene-Konzepte.
Rund 70 Jugendliche kommen aus dem gesamten Landkreis in die Stadthalle, um auf Augenhöhe mit Bundeswahl-Kandidaten zu diskutieren. Bei „Politik und Pizza“ legten die Veranstalter Wert auf knappe Statements und pointierte Aussagen, ehe die Kandidaten an sechs Tischgruppen weitere Gespräche führten. Organisiert wurde die Veranstaltung von Gisela Schleidt. Für pointierte Redebeiträge wurden die sechs Kandidaten mit reichlich Applaus bedacht. Für die CDU schilderte Diana Stöcker, wie sie als Bürgermeisterin versucht hat, jugendlichen Bürgern eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dr. Christoph Hoffmann von der FDP berichtet über seine seit vier Jahren laufende Tätigkeit im Bundestag zum Thema „Wirtschaft und Landschaft“. Er plädiert für die Legalisierung von Cannabis.
18. September 2021
Beim internationalen „Clean-Up-Day“ waren auch in Schopfheim, insbesondere in Enkenstein und Langenau, Freiwillige unterwegs, um Unrat einzusammeln. Unter der Leitung von Manuela Röhl waren drei Gruppen unterwegs, um säckeweise Weggeworfenes zusammenzutragen.
19. September 2021
Nur ein kleiner Kreis von Literaturfreunden kam zum „Neustart Kultur“ in den Museumskeller. Claudia Scherer und Jochen Weeber lasen dort aus ihren Texten.
20. September 2021
Beim jüngsten Sengelen-Reitturnier Ende vergangener Woche konnte man 250 Starter mit 200 Pferden bewundern. Im Mittelpunkt der Wettbewerbe standen die S-Prüfungen internationalen Zuschnitts.
In der vergangenen Woche traf sich die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau nach einem 16 Monate währenden Dornröschen-Schlaf, wie Präsident Christian Leisinger meinte, zur Jahreshauptversammlung. Der Präsident meinte weiter, dass der Verein davon ausgehe, dass die Fasnacht im kommenden Jahr unter Corona-Auflagen stattfinden könne. Veranstaltungen im Saal scheinen aber schon fast ausgeschlossen zu sein, betont er.
Das Test-Zentrum, das lange in der Feldbergstraße 1 tätig war, ist von heute an in der Friedrich-Straße 8 zu finden.
Um die Kosten beim neuen Campus in den Griff zu kriegen, beauftragte die Stadt vor zwei Jahren eine externe Firma mit der Projektsteuerung. Nun stellt sich heraus, dass ausgerechnet deren Kosten aus dem Ruder laufen. Nach gerade mal der Hälfte der geplanten Vertragslaufzeit ist das Budget für die Kostenkontrolle bereits aufgezehrt. Bis Ende 2022 sollen nun weitere 190.000,– Euro notwendig werden.
Den Beschluss über die Erhöhung des Budgets für die Projektsteuerung am Campus hat der Gemeinderat auf Antrag der SPD vertagt. Heidi Malnati von der CDU zeigte sich verärgert. Zwar habe die CDU maßgeblich die Projektsteuerung angestoßen, allerdings um Kosten einzusparen. Nun werde der Campus gleichwohl immer teurer und auch die Projektsteuerung gehe mit den Kosten exorbitant nach oben. Thomas Kuri von der CDU brach indes eine Lanze für die Verwaltung. Dafür, dass der Campus immer teurer werde, könne die Projektsteuerung nichts.
Drei Angebote lagen nach Ablauf der Bieter-Frist für den Kauf der Uehlin-Gebäude vor. Eine Jury, der Vertreter der Stadtverwaltung und der Stadtratsfraktionen angehörten, hatte sich Ende Juli auf einen Favoriten geeinigt. Geplant ist nun, dass der Investor sein Konzept am 11. Oktober dem Gemeinderat vorstellen wird. Das vorgelegte Konzept hat – wie die übrigen drei Bewerber auch – vor, die Gebäude abzureißen und einen Neubau zu erstellen.
Ein Jahr lang wurden in allen städtischen Gebäuden Radon-Messungen durchgeführt. In mehreren Fällen gibt es nun Handlungsbedarf. Die Dr. Max-Metzger-Grundschule hat sowohl im Alt- als auch im Neubau in mehreren Räumen die 300er-Wertmarke überschritten. Auch im Keller des Rathauses, im Untergeschoss der Friedrich-Ebert-Schule und in weiteren Gebäuden liegt der Wert über der 300er-Marke. Die mit Abstand höchste Konzentration wurde in einem Kellerraum im Neubau der Dr. Max-Metzger-Schule mit 1.500 Becquerel pro Kubikmeter gemessen, in einem Untergeschoss der Feuerwehr Schopfheim 1.300 und im Erdgeschoss im Rathaus Kürnberg 1.500. Im Keller und Abstellraum der Kulturfabrik gab es Werte von 1.600 Becquerel und insbesondere im Museumskeller maß man den höchsten Wert von 2.250 Becquerel.
Im dritten Anlauf hat es nun geklappt. Der Gemeinderat heißt die Pläne für ein Wohnprojekt mit mehr als 100 Wohnungen in Fahrnau, zwischen Hauptstraße und Bremt, gut, trotz einiger Bedenken, die auch bei der Abstimmung zum Ausdruck kamen. (Es gab 6 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen). So können nun mehr als 100 Wohnungen auf diesem Areal entstehen. Die meisten sind Mietwohnungen, davon mehr als 50 Sozialwohnungen. Das Projekt will der Bauträger, die Firma Altera, errichten.
21. September 2021
Alisa Lais hat sich in der deutschen Kunstrad-Szene etabliert. Beim Deutschland-Cup distanzierte sie die Konkurrenz deutlich und hat sich damit für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Lais startet für den RSV Wallbach.
Auf Wahlkampf-Tour war kürzlich CDU-Bundestagskandidatin Diana Stöcker zusammen mit dem Europa-Abgeordneten der CDU, Andreas Schwab, beim international tätigen Schopfheimer Unternehmen Dreistern zu Gast. Geschäftsführer Thomas Krückels nutzte die Gelegenheit, die beiden Politiker durch den Betrieb zu führen.
Der traditionelle Kalte Markt soll im Dezember stattfinden. Die Stadt setze alles daran, meint Bürgermeister Harscher, und wolle hierfür ein schlüssiges Konzept erarbeiten.
„Ich will Schopfheim weiter nach vorne bringen“, betont Bürgermeister Harscher und sieht einen wichtigen Anteil daran im Stadtmarketing. „Schopfheim aktiv“ – in dieser Gruppierung sollen die Kräfte gebündelt werden. Der Gemeinderat gab nun Zustimmung für eine Mitgliedschaft in diesem neuen Verein. Die eigentliche Gründungsversammlung wird am 14. Oktober stattfinden. Im „City-Verein“ soll Bürgermeister Harscher den Vorsitz übernehmen. Die Zahl der Ausschussmitglieder wird sich nach dem Willen des Gemeinderates vergrößern. Dem Gremium sollen neu 16 Personen angehören, davon acht Vertreter der Stadt (fünf Stadträte, Beigeordneter Mutter, die Fachbereichsleiter Sänger und Spohn). Die SPD und die Unabhängigen indes verzichten auf einen Vertreter.
Die GRÜNEN-Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke war sichtlich verärgert über die Kostenentwicklung bei der Modernisierung des Kindergartens am Marktplatz. Waren im September 2019 noch 1,1 Mio. Euro im Spiel, so wurde diese Summe später auf 1,7 Mio. Euro erhöht. Nun taucht in der Beschlussvorlage für den Gemeinderat eine Investitionssumme von 2,47 Mio. Euro auf. Beigeordneter Mutter stellte jedoch noch Einsparungen im Rahmen von Optimierungsrunden in Aussicht.
Die Initiative „Stolpersteine Wiesental“ traf sich, um über die Übergabe der ersten Stolpersteine am 20. Oktober zu sprechen. Die ersten drei Gedenksteine sollen in der Wallstraße 5 für die Familien Bella, Wilhelm und Melitta Auerbacher versetzt werden.
Der von der SPD gestellte Antrag, eine Redezeit im Gemeinderat zu begrenzen, stößt mehrheitlich auf Ablehnung.
22. September 2021
Die Corona-geplagte Zeit scheint dem Ende entgegen zu gehen. In den Zeitungen wird wieder vermehrt über Vereinsaktivitäten, über Kultur- und Sportveranstaltungen berichtet. Menschen können dadurch ihren über ein Jahr lang vermissten Interessen besser und aktiv nachkommen.
In der Alten Stadtkirche St. Michael wurde bereits 2017 nach einem Wettbewerb ein neues Beleuchtungskonzept erstellt. In leicht abgeänderter Form soll das Konzept nun umgesetzt werden. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben und einem städtischen Anteil von rd. 36.000,– Euro zu.
23. September 2021
Vom 14. bis 21. September gab es in der Stadt mit den Ortsteilen 6 neue Corona-Fälle.
24. September 2021
Sorgen machen dem Leiter des Forstbezirks Kandern, Bernhard Schirmer, und dem Schopfheimer Forstrevierleiter Stefan Niefenthaler die Buchenbestände in der Südost-Ecke des Entegastes. Beide nehmen an, dass schon bald rd. 1.500 Bäume gefällt werden müssen. Rd. 400 l Wasser pumpt eine gesunde Buche täglich in die Krone. Zunächst hoffen alle auf ein nochmals kühles und niederschlagsreiches Jahr 2022 und auf einen ebenso niederschlagsreichen Winter. „Der Wald braucht mindestens drei bis vier Jahre, um ein weiteres Trockenjahr einigermaßen gut zu überstehen“, betonen die Fachleute.
„Wir steuern bei der Briefwahl ganz klar auf einen Rekordwert zu“, meinen Marcus Krispin und Anja Becker-Nikolai, die sich federführend um die Bundestagswahl kümmern.
25. September 2021
Der letzte der Flohmärkte in diesem Jahr wurde ebenso wie die bisherigen abgesagt. Man hofft allerdings, dass im kommenden Jahr die Veranstaltungen wieder möglich sein werden.
Der FDP-Kandidat für den Bundestag, Dr. Christoph Hoffmann, begegnet während des Wochenmarktes seinen Wählerinnen und Wählern an einem Wahlstand auf dem Marktplatz.
Ein Jahr und drei Monate ohne Bewährung – so lautet das Urteil des Schopfheimer Amtsgerichtes gegen einen 62-Jährigen aus dem Wiesental. Was das Bildmaterial in einem beschlagnahmten Computer sichtbar machte, sind nach Ausführungen der Staatsanwaltschaft exzessive Kinderpornografische Auswüchse. Der Angeklagte bestritt, diese Dateien bewusst aus dem Internet heruntergeladen und gespeichert zu haben.
In der Kulturfabrik wird die Ausstellung „wasihrnichtseht“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Erfahrungen von Menschen mit dunkler Hautfarbe. Sie zeigt eine Arbeit des 29-jährigen Medienmanagement-Studenten Dominic Luka, der, in der Karibik geboren, als Baby adoptiert wurde und in Ravensburg aufgewachsen ist. Heute lebt er in Berlin. Die Resonanz bei der Ausstellungseröffnung war groß. Die Schau wird noch bis zum 29. Oktober dauern.
Glück im Unglück hatten zwei Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen zum einen zwischen Kürnberg und Gersbach, zum andern zwischen Langenau und Enkenstein. Der Richtung Gersbach fahrende 18-Jährige stürzte trotz langsamem Tempo in einer Linkskurve. Ein 31-Jähriger, der Richtung Enkenstein unterwegs war, kam in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kam unter einer Leitplanke zu liegen. An beiden Motorrädern entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
An der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Schopfheim wird über 247 Einsätze, davon 74 Brandalarme, 164 technische Hilfeleistungen und 9 Brand-Sicherheitswachen berichtet. Aufgrund der Pandemie-Bestimmungen musste die Versammlung in der leergeräumten Fahrzeughalle durchgeführt werden. Abteilungskommandant Jürgen Kupferschmidt bedankte sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden für die Einsatzbereitschaft.
26. September 2021
Wahlsonntag – Wer für die nächsten vier Jahre in Berlin das politische Sagen hat und den Kanzler oder die Kanzlerin stellen wird, entscheidet sich heute. Wie in der ganzen Republik wurde auch in Schopfheim das Wahlergebnis mit Spannung erwartet. Die SPD gewinnt im Vergleich zu 2017 fast 7% und holt 26,1% der Zweitstimmen. Die GRÜNEN gewinnen leicht und liegen mit 18,9% vor den Christdemokraten, die auf 18,6% kommen. Die FDP gewinnt mehr als 3% hinzu und kommt auf 13,1%, die AfD sinkt unter die Marke von 10% auf 9,6% ab. Noch kräftiger verliert die LINKE – ihr Ergebnis halbiert sich von 7,1% auf 3,4%. Bei den Erststimmen war das Rennen knapper: Takis Mehmet Ali, SPD, liegt mit 23,3% knapp vor Gerhard Zickenheiner, GRÜNE. Die CDU-Kandidatin Diana Stöcker landet auf Platz 3 mit 20,9%. Insgesamt gingen von den 14.598 Wahlberechtigten Schopfheimerinnen und Schopfheimern 73,3% zur Wahl. Diana Stöcker von der CDU erringt das Direktmandat für den Landkreis. Am Wahlabend ist noch offen, ob Takis Mehmet Ali über die Landesliste ins Parlament einziehen wird. Über die Landesliste dürfte Dr. Christoph Hoffmann ebenfalls dem neuen Parlament in Berlin angehören. Ob es auch für Gerhard Zickenheiner reichen wird, ist noch nicht klar.
In den Morgenstunden geht ein heftiges Gewitter über der Stadt nieder. Wie die Polizei informiert, schlug gegen 8.30 Uhr ein Blitz in eine Doppelhaushälfte in der Talstraße in Langenau ein. Durch diesen Blitzschlag kam es bei beiden Haushälften zu einer Beschädigung der Elektrik. Personen wurden nicht verletzt. Auch ein Brandherd konnte durch die Feuerwehr, die vor Ort war, nicht festgestellt werden.
Trotz Wahlsonntag gab es in der Eichener Kirche beim „Fest der Künstler“ im Halbstunden-Takt musikalische Darbietungen. 10 Musikerinnen und Musiker aus der Region gestalteten die Kurz-Konzerte. Die Veranstaltung wurde von Ceciel Strouken organisiert.
27. September 2021
Der Wahlkreis Lörrach-Müllheim ist weiterhin mit drei Bundestagsabgeordneten vertreten. Der bisherige Abgeordnete der GRÜNEN, Gerhard Zickenheiner, dagegen verliert sein Mandat definitiv und dürfte auch als Nachrücker wohl kaum nach Berlin zurückkehren. Zur Koalitionsfrage, so die gewählte Diana Stöcker, sei noch alles offen. Sie könne sich eine Jamaica-Koalition mit GRÜNEN und FDP dagegen schon vorstellen. Das Bürgermeisteramt in Rheinfelden wird sie mit der Feststellung des Wahlergebnisses und spätestens mit der Konstitution des Bundestages Ende Oktober ruhen lassen. Takis Mehmet Ali meint: „Ich bin glücklich, auf Platz 22 der SPD-Landesliste als letzter Vertreter gerade noch in den Bundestag gekommen zu sein“. Etwas getrübt ist das Glück dadurch, dass es wiederholte Hass-Kommentare wegen seines Namens gegeben hat. Er setzt in Berlin auf die Ampel-Koalition, also mit GRÜNEN und FDP. Dr. Christoph Hoffmann zeigt sich sehr glücklich über das sehr gute Ergebnis der FDP im Wahlkreis und wertet den hohen Erststimmen-Anteil als persönliche Anerkennung. Die Jamaica-Koalition liege den Liberalen zwar näher, weil es mit der CDU eine größere Schnittmenge gebe, die Ampel mit SPD und GRÜNEN mag Hoffmann aber nicht ausschließen. Gerhard Zickenheiner zeigt sich enttäuscht. Er meint auch, wenn Leute wie er, der ein sehr schönes Ergebnis im Wahlkreis eingefahren habe, auf der Strecke blieben, müsse man sich auf Landesebene Gedanken machen.
28. September 2021
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oliver Caspers möchte zur Bundestagswahl zuallererst Olaf Scholz zum Wahlsieg gratulieren. Auch und gerade durch den guten Wahlkampf habe Takis Mehmet Ali die meisten Erststimmen in Schopfheim sammeln können. Er zieht nun über einen Listenplatz in den Bundestag ein. Aber auch bei den Zweitstimmen liege die SPD in Schopfheim weit vor allen andern Mitbewerbern, meint er. Er wünscht sich eine von der SPD geführte Koalition, meint aber, etwas Unbehagen bereite ihm, dass nun die beiden kleinen Parteien, GRÜNE und FDP, als Kanzlermacher fungieren können. Die Stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Martina Hinrichs freut sich ebenso und meint: „Wir haben einen Wahlkampf geführt, in dem wir die sozialdemokratischen Themen vermitteln konnten“. Zu den Wahlgewinnern in Schopfheim und bundesweit gehört auch die FDP. Mit beiden Ergebnissen sei man außerordentlich zufrieden, freut sich Martin Kimmig, Vorsitzender des FPD-Ortsverbandes Mittleres Wiesental. Mit Christoph Hoffmann habe man einen hervorragenden Kandidaten gehabt, der nun auch wieder dem Bundestag angehören werde. „Die GRÜNEN hätten sich eigentlich etwas mehr erhofft“, meint der Ortsverbandsvorsitzende Michael Straub. Das Klimaschutz-Thema sei zu wenig vorgekommen. Ein Grund zur Freude sei ebenso, dass die GRÜNEN die CDU in Schopfheim überholt haben. Als „katastrophal“ bezeichnet Sascha Schneider als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes das Ergebnis der Wahl: „Wir haben gerade hier in Schopfheim einen Tribut an den Bundestrend zahlen müssen“. Die CDU gratuliere indes allerdings der Direktkandidatin Diana Stöcker, die verdient in einem schwierigen Wahlkampf das Direktmandat erringen konnte.
Seit 2004 zieht sich die Gersbacher Flur-Neuordnung hin. Die Teilnehmergemeinschaft informiert in einer Pressemitteilung, dass die Flurbereinigungs-Verwaltung nicht in der Lage sei, eine Jahreszahl für die eigentlich schon für 2019 zugesagte und dann für Mai 2020 geplante vorläufige Besitzeinweisung zu nennen. Es bestehe sogar nach Aussage der Behörde die Gefahr – so wird es in der Mitteilung geschrieben – dass das Flur-Neuordnungsverfahren in Gersbach 25 Jahre und länger dauern könne. Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft erinnert daran, dass bei der Anordnung des Verfahrens im Jahre 2004 der damalige Landrat Walter Schneider eine Verfahrensdauer von 10 Jahren in Aussicht gestellt hatte. Man habe nun schriftlich eine Missbilligung über den verzögerten Verfahrensablauf eingereicht. Der Vorstand hofft dennoch, dass es zügig mit einem für alle Beteiligten guten Ergebnis zum Abschluss gebracht werde.
30. September 2021
14 Neu-Infektionen mit COVID-19 führen im Landkreis zu einem weiteren Absinken der 7-Tage-Inzidenz, die nun bei 46,8 liegt. Derzeit sind im Landkreis 221 Fälle aktiv, 178 Menschen befinden sich in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 11.247 Kreisbewohner infiziert. In Krankenhäusern erfahren derzeit 3 Personen auf der Intensivstation Betreuung und Pflege, 1 Patient muss beatmet werden.
„Mit Blick auf die Bad-Besucher war die diesjährige Saison eine der schlechtesten, die wir in Schopfheim hatten“, meint Bürgermeister Dirk Harscher über das Schwimmbad. Unter dem Strich kamen etwas mehr als 22.000 Besucher. Auf eine weitgehend normale Saison hofft das Stadtoberhaupt für das nächste Jahr.
Über 30 in der Flüchtlingsarbeit Aktive nehmen an einer Podiumsdiskussion im evangelischen Gemeindehaus teil. „Ohne ehrenamtliches Engagement steht die Flüchtlingsarbeit auf verlorenem Posten“ war die Kernbotschaft. An der Podiumsdiskussion nahmen außer Landrätin Marion Dammann Bürgermeister Dirk Harscher, die Schulleiterin Claudia Droste-Acocella und der Schulleiter Klaus König teil. Außerdem waren die Integrationsbeauftragte Christina Scheller sowie der Unternehmer Michael Böhler mit von der Partie. Moderiert wurde der Abend von Annette Dahlmann. „Der AK Integration und die Initiative ‚Schopfheim hilft‘ wollen aufarbeiten, wo in der Flüchtlingsarbeit der Schuh drückt“, meint Michael Straub für die Einladenden. „Heute sind die Wohn-Container in Fahrnau mit 66 jungen Männern belegt“, wird berichtet. Landrätin Dammann dankte der Stadt, dass sie die Übernahme möglich gemacht habe. Es gebe in Fahrnau keine Probleme mit den Flüchtlingen aus den afrikanischen Ländern, aber auch aus Afghanistan oder Syrien. In einer weiteren Unterkunft im Dammweg haben 66 Menschen ein Dach über dem Kopf gefunden. Diese haben das Asylverfahren bereits durchlaufen. In drei Quartieren würden derzeit 280 Flüchtlinge untergebracht, erläuterte die Landrätin. Das Problem seien Flüchtlingskinder, die ohne Deutschkenntnisse in der Schule sind, meint Claudia Droste-Acocella. Eine Sprach-Vorbereitungsklasse könne sie erst ab 10 Schülern einrichten. Es schmerze sie, mit ansehen zu müssen, wie junge Menschen ohne Sprachkenntnisse in eine Sackgasse gedrängt würden. Sie findet es beschämend, dass nur durch ehrenamtliche Tätigkeit eine Sprachförderung angeboten werden kann. Außerdem gebe es keine Dolmetscher. Der Leiter der Gewerbeschule, Klaus König, stieß in dasselbe Horn und meinte, dass die Mindestzahlen bei der Planung der Sprachförderung nur schwer umzusetzen seien. Es gehe ihm nahe, wenn frustrierte Schüler lieber schwarz arbeiteten und teils unter dem Mindestlohn ausgebeutet würden. Über zu wenig Wohnraum und über Schwierigkeiten mit den Behörden berichtet Michael Böhler vom gleichnamigen Autohaus.
01. Oktober 2021
Was aus den alten Uehlin-Häusern wird, entscheidet der Gemeinderat am 11. Oktober. Eine Jury beschäftigte sich mit drei Konzepten von möglichen Käufern. Am meisten, so Bürgermeister Harscher, habe das Konzept der Firma Atmos4 GmbH, einem Immobilien-Projektentwickler aus Karlsruhe, der mit dem Lörracher Architekturbüro Wilhelm und Hovenbitzer zusammenarbeitet, überzeugt.
Das Amtsgericht Schopfheim hat gegen einen Mediziner aus Bad Bellingen, der unrechtmäßig Atteste gegen das Maskentragen ausgestellt hat, einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 90 Tagen zu je 100,–, also 9.000,– Euro erlassen. Der Mediziner akzeptiert diesen Strafbefehl jedoch nicht.
02. Oktober 2021
Bei der kürzlich stattgefundenen Abteilungsversammlung der Feuerwehr Raitbach wurden Dominik Bauer und Andreas Keller in ihren Ämtern bestätigt.
In Gersbach feiern drei junge Gersbacherinnen zusammen mit Pfarrerin Ulrike Krumm ihre Konfirmation.
03. Oktober 2021
Die Stadtverwaltung hat derzeit nur noch einen Vollzugsbeamten. Nachdem jetzt zwei Vollzugsdienst-Mitarbeiter gekündigt haben und eine dritte Person länger erkrankt ist, will die Stadt einen Info-Abend gestalten, um für den Beruf zu werben.
04. Oktober 2021
Remko Brouwer von der Tiefbau-Abteilung der Stadt, Bürgermeister Dirk Harscher und Ortsvorsteher Walter Würger freuen sich über die Renaturierung der Kleinen Wiese, die nun abgeschlossen ist.
Für ein absolutes Verkehrsverbot zwischen der Apotheke am Markt und der Scheffelstraße sowie weitere Maßnahmen spricht sich der GRÜNEN-Ortsverband im Vorfeld der nächsten Gemeinderatssitzung aus, denn dort geht es um den Verkauf der Uehlin-Häuser und den Abbruch, bei dem längere Verkehrseinschränkungen während der Bauarbeiten zu erwarten sind.
Nach einer Statistik des Landratsamtes Lörrach treffen COVID-19-Infektionen immer häufiger Kinder und junge Erwachsene. Der Landkreis meldet insgesamt 9 Neu-Infektionen, wobei die Inzidenz auf 51,1 leicht absinkt.
Zu einem Schmorbrand im Technikraum einer Schopfheimer Firma kommt es in der Straße An der Wiese. Aufgrund der Löscharbeiten musste die Lagerhalle der Firma vorübergehend evakuiert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Auslöser des Brandes war ein bislang unbekannter technischer Defekt am Batterieschrank einer Solar-Anlage, so die Polizei.
05. Oktober 2021
Nach der Generalversammlung der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau bestätigte nun der Zunftrat die Wahl von Christian Leisinger zum Präsidenten.
Bei der jüngsten Hauptversammlung der TSG Schopfheim im „Kranz“ begrüßte das Vorstandsmitglied Fritz Steuerer die Gäste. Er berichtete von einem großen Einschnitt für den Verein mit dem überraschenden Ausscheiden der Vorsitzenden Hella Pflüger anno 2019. Seither stellte sich Frank Itzin für die kommissarische Nachfolge zur Verfügung. Auch die Wahl des Vorstandes, die Gerhard Doll leitete, verlief für die nächsten zwei Jahre jeweils einstimmig. Als Vorsitzender der Finanzen in Personalunion mit dem Amt des Kassenwartes wurde Fritz Steuerer bestätigt. Für die Mitgliederverwaltung ist nun Patrick Weide zuständig. Schriftführerin bleibt Monika Weber.
Mit einem Festakt in Berlin hat der Bundesverband der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für Menschen mit MS einsetzen. Matthias Trefzger aus Schopfheim, Leiter der AMSEL-Initiative Lörrach und Dreiländereck, erhielt die silberne Ehrennadel des DMSG für sein fast 20-jähriges Engagement. Schirmherr der Veranstaltung, der per Video-Übertragung gratulierte, ist der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff.
06. Oktober 2021
Peter Ehrlich, Carmen Schäuble und Sandra Stankiewitz eröffnen eine Ausstellung in der Kulturfabrik. Die Werkschau des Ateliers „Frieda“ der Lebenshilfe Lörrach zeigt Arbeiten von Künstlern mit Behinderung.
07. Oktober 2021
Der Wiesentäler Wasser-Lauf muss auch in diesem Jahr abgesagt werden, da Corona-Auflagen nicht erfüllt werden können.
Corona-bedingt beschäftigte sich die Generalversammlung der DRK-Ortsgruppe Gersbach gleich mit zwei Jahren. Der Vorsitzende Christian Zimmermann berichtet über die Jahre 2019 und 2020. Die Bereitschaftsleiter Rainer Sutter und Petra Deiß informieren über 27 Notfall-Hauseinsätze 2019 und über 25 Einsätze 2020. In ihren Ämtern wurden Christian Zimmermann als Vorsitzender und Melanie Pflüger als 2. Vorsitzende bestätigt. Mit der Ehrennadel in Gold für 40-jährigen Dienst im DRK konnte Dietmar Deiß ausgezeichnet werden. Er erhielt die Ehrennadel des Landesverbandes Baden und eine Urkunde des Kreisverbandes überreicht.
Das für den Schul-Campus verantwortliche Projekt-Steuerungsbüro ist wegen Überschreitung des Budgets in die Kritik geraten. Das Büro gibt nun eine detaillierte Antwort, die vom Gemeinderat in der kommenden Sitzung behandelt wird. Tatsächlich beläuft sich die aktuelle Kostenschätzung auf 37,3 Mio. Euro. Das Projekt-Büro ging von einer Kostenprognose vom März 2019, die bei 27,7 Mio. Euro lag, aus. In der Übersicht ist nun zu erkennen, dass der Bauherr und der Nutzer (Stadt und Gemeinderat sowie Schulen) an dieser Verteuerung durchaus einen gewichtigen Anteil haben. Allein 2,6 Mio. Euro gehen auf das Konto von Änderungswünschen des Gemeinderates. Dabei geht es u.A. um den nachträglich beschlossenen Erhalt des Technik-Gebäudes, aber auch um Schallschutz und um eine Umplanung, um den Bau an neue Erdbeben-Normen anzupassen. Weitere 1,3 Mio. Euro Mehrkosten fallen an, weil die Entsorgung des Erdaushubes im Budget nicht berücksichtigt worden war. Weitere 2,8 Mio. Euro, die geschätzt sind, werden den zwischenzeitlich angestiegenen Baupreisen geschuldet.
Unter dem Titel „Pfundfrisch – am Stück und geschnitten“ stellt der Grafik-Designer Martin Wundsam seine Bilder, die bewusst Verfremdungen altmeisterlicher Gemälde darstellen, vom 14. Oktober an aus. Die Ausstellung des Kunstvereines ist im Museum zu besichtigen.
08. Oktober 2021
Hinter dem Kindergarten am Marktplatz, auf der Fläche, auf der ein Anbau entstehen soll, sind archäologische Grabungen im Gange. Im Auftrag des Denkmalamtes ist die Freiburger Firma „E&B excav“ tätig. Grabungsleiter ist Benjamin Hamm und sein dreiköpfiges Team.
25 COVID-19-Neu-Infektionen und 2 weitere Todesfälle werden im Landkreis registriert. In den Krankenhäusern werden 19 COVID-19-Patienten aus dem Landkreis versorgt. 2 davon sind Intensiv-Patienten, beatmet werden muss derzeit kein Patient.
Der im Kleinen Wiesental wohnende Gitarrist und Songwriter Ben Meech hat die Initiative übernommen und zusammen mit dem Freien Radio Wiesental zu einem Songwriter-Festival beim Schützenhaus Wiechs eingeladen.
09. Oktober 2021
Der Rotary-Club Schopfheim-Wiesental, vertreten durch Cornelius Holdermann und Nadine Sütterlin, überreicht dem Ambulanten Kinderhospiz-Dienst der Malteser einen Scheck über 4.000,– Euro.
Zügig wurde die Hauptversammlung des Fördervereins „Freunde der Grundschule Fahrnau“ abgewickelt. Reinhold Fetscher gab seinen letzten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender, bevor er seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur mitteilte. Der Vize-Vorsitzende, Heiko Schellhorn, bedankte sich bei ihm für seine siebenjährige Tätigkeit. Schellhorn wurde dann bei den anstehenden Wahlen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurde Till König.
Der Ausbau der Wiesental-Bahn ist eine Mammut-Aufgabe im Landkreis. Doch nach ersten Plänen herrscht Uneinigkeit in der Region. Eine Wiesental-Konferenz, wie sie Oberbürgermeister Lutz aus Lörrach möchte, soll eine Diskussion über die Mobilität und die strategischen Ziele des Landkreises erreichen. Ein besonderes Problem dabei ist der geplante Bahnverlauf in Riehen.
Die 7 Abteilungen der Feuerwehr Schopfheim trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der Stadthalle mit ihrem Kommandanten Steffen Hofmann. Der dankte zunächst seinem Stellvertreter Andreas Lenz, da dieser die Wehr in der Vakanz-Zeit als kommissarischer Leiter geführt hatte. Bei der Jahreshauptversammlung wurde nun Pandemie-bedingt über zwei Jahre Rückblick gehalten. Während der Versammlung wurde Klaus Dietsche aus der Abteilung Wiechs für 50 Jahre Tätigkeit in der Wehr mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Für 40 Jahre aktiven Dienst durften Kai Horschig (Abt. Stadt), Heiko Müller, Rainer Müller (beide Langenau), Karl-Heinz Strübe (Wiechs), Rainer Grether, Rolf Denner (beide Abt. Raitbach), Martin Freiner und Dietmar Blum (Gersbach) ausgezeichnet werden. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Thomas Scheurer, Benjamin Schlee, Michael Eberhardt, Sascha Mohr, Thomas Ziegler (Schopfheim), Marco Roser (Langenau), Carlos Carneiro, Sven Gisin, Marc Stocker, Bernd Gräßlin (Wiechs) eine Auszeichnung. Es galt auch, das Amt des 2. Stellvertreters von Kommandant Hofmann zu besetzen, dafür hatte sich Julia Blum aus Gersbach beworben, die von den 133 Wahlberechtigten mit einer Mehrheit von 121 Ja-Stimmen gewählt wurde.
10. Oktober 2021
Die Stadtverwaltung schleppt seit 41 Jahren eine „Stadthallen-Altlast“ mit sich. Damals nahm die Stadt 3,75 Mio. Sfr. auf Kredit auf. Die Rechnung wurde vor Jahren allerdings ohne Währungsschwankungen eingegangen. Die Gemeindeprüfungsanstalt hat nun darauf aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass der Kredit jeweils zum aktuellen Devisenkurs zu bilanzieren sei. Die rund 1%-ige Verzinsung ist allerdings kein Grund zur Beanstandung.
30 COVID-19-Neu-Infektionen führen zu einem Anstieg der 7-Tage-Inzidenz auf 72,1.
11. Oktober 2021
Bei der Sozialstation Schopfheim gibt es eine Änderung in der Leitung: Mit David Grau gibt es nun neben dem bisherigen Vorstand Georg Schenk eine Doppelspitze.
Ulrike Villringer und Frauke Roloff zeigen in Kürnberg Bilder und keramische Arbeiten in einer Ausstellung, die noch bis zum 07. November geöffnet ist.
Ab heute sind die Corona-Schnelltests im gesamten Land, so auch in Schopfheim, nicht mehr kostenfrei.
Der Architekt Prof. Fritz Wilhelm stellt den Neubau, wie er als Ersatz der Uehlin-Häuser geplant ist, dem Gemeinderat vor. Es handle sich dabei um eine moderne Fassade, die sich trotzdem an die Geschichte der Uehlin-Häuser anlehne, betont er. „Es wird ein richtig gut gestaltetes Haus“, meint er weiter. Im Innern sei auch ein Glasboden vorgesehen, der es ermögliche, im Untergeschoss die historische Druckerpresse von Uehlin zu präsentieren. Im Erdgeschoss sind Gastronomie oder Gewerbe, oben Wohnungen vorgesehen. Inwieweit das 1. OG ins Gewerbe mit einbezogen werde, sei noch offen. Bürgermeister Harscher sprach bei der Nutzung des Erdgeschosses von einer Gastronomie von 8 bis 23 Uhr, er könne sich aber auch Einzelhandel vorstellen. Perfekt passen würde ein Café, eine Weinhandlung, vielleicht auch eine italienische Bar, wie die Projektentwicklerin Claudia Wolf von der Firma Atmos 4 GmbH meinte. Das Gebäude wird um etwa 1 m höher als das direkt angrenzende Nachbargebäude. Einstimmig votierte der Gemeinderat für das Gestaltungs-und Nutzungskonzept und für den Verkauf der beiden Bestandsgebäude an die Firma Hovenbitzer Partner GmbH.
12. Oktober 2021
Die Schopfheimer Angler können dem verregneten Sommer viel Positives abgewinnen. Die Wassertemperatur im Schlierbach war nie über 20 Grad. Eigentlich wollte man auch die Temperatur in der Wiese messen, doch die drei Messgeräte wurden beim Hochwasser weggespült.
Die Kultur-Kooperation Schopfheim/Wehr nimmt mit dem ersten Theaterstück nach langer Zeit ihre Arbeit wieder auf. „Harold and Maude“, eine weltberühmte Geschichte über ein ungleiches Liebespaar, eröffnete die Serie, zu der allerdings nur 80 Personen kamen.
Die Kindertagesstätte am Marktplatz wird teurer. Fachgruppenleiterin Martina Milarch betont, dass dies bedingt wird durch einen teureren Brandschutz und an länger zu bezahlenden Containermieten. Dennoch sei man mit den Kosten immer noch unter jenen, die ein Neubau verursachen würde. Lieferschwierigkeiten führen außerdem zur Verteuerung des Vorhabens.
Der Gemeinderat beschließt eine Mehrfach-Beauftragung und Auslobung einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Hülschematt-Halle in Eichen. Dieses Bauvorhaben ist nun geplant, da das ehemalige Rathaus in Eichen verkauft werden soll.
Die Obdachlosen-Unterkunft am Dammweg, die wegen Pilzbefalls bekanntlich geschlossen ist, soll im kommenden Jahr saniert werden.
13. Oktober 2021
Seit dem Frühjahr besteht der Verein Solawi Möhreblick e.V. in der Nähe von Kürnberg. Ziel des Vereins ist es, eine solidarische und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Susanne Fink betont, dass der aus 31 Personen bestehende Verein mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden sei. Im nächsten Jahr will man den Mitgliederstand auf 60 erhöhen.
14. Oktober 2021
Der ehemalige Ortsvorsteher von Eichen, Hans Keller, feiert heute mit seiner Frau Sieglinde das Fest der diamantenen Hochzeit.
Der kleine Stichkanal, der zur Stadthalle im Wohngebiet Bifig führt, soll nach dem Willen der Stadt aufgefüllt werden. Eine Gruppe von Personen, die den Kanal erhalten möchten, traf sich mit Bürgermeister Harscher und weiteren Vertretern der Stadt sowie dem Vertreter der Angler, um eine Lösung, die beide Seiten zufriedenstellen könnte, zu suchen. Harscher versprach den Anwohnern zum Schluss, die Impulse aus dem Termin mitzunehmen und zu prüfen.
Klaus Paier und Asja Valcic konzertieren in der Reihe „Akustik in Agathen“ gleich zweimal, da nur eine begrenzte Anzahl von Zuhörern zugelassen war.
15. Oktober 2021
Ein 48-Jähriger hat einen 27-jährigen Mitarbeiter eines Paket-Zustelldienstes mit der Faust attackiert. Das Polizeirevier sucht nun Zeugen dieses Vorfalls.
Die archäologischen Grabungen hinter dem Kindergarten am Marktplatz legten ein Stück der ehemaligen inneren Stadtmauer frei. Die Mauer muss im 13. Jahrh. errichtet worden sein und hat, so der Ausgrabungsleiter Dr. Andreas Haasis-Berner, für eine völlige Überraschung gesorgt. Kleinteile wurden im aufgefüllten Graben auch gefunden. Martina Milarch, die bei der Stadt für das Gebäudemanagement zuständig ist, würde es begrüßen, wenn ein Stück dieser Stadtmauer sichtbar bliebe.
An der Grundschule Fahrnau findet eine Klima-Aktionswoche ihren Abschluss. Die Schüler überreichten ihre Wünsche und Forderungen für besseren Klima- und Umweltschutz an Bürgermeister Dirk Harscher.
Im Landkreis Lörrach gibt es 18 Neu-Infektionen mit COVID-19. Dadurch sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 75,2.
Klaus Kochendörfer verstirbt im Alter von 67 Jahren in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Kochendörfer übernahm 1981 die Redaktionsleitung des Markgräfler Tagblattes bis 1988 und zu seinem Wechsel ins Stammhaus nach Lörrach. Als Lokalredakteur war er nie um ein kritisches Wort in Richtung Gemeinderat und Bürgermeister verlegen. Zusammen mit weiteren Mitstreitern gründete er 1994 die „Unabhängigen“. Im gleichen Jahr errangen diese einen triumphalen Sieg und avancierten zur stärksten Gemeinderatsfraktion. Von 1994 bis 1996 war Kochendörfer Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat ehe er aus beruflichen Gründen nach Rheinland-Pfalz umzog. Auch dort war er bis zuletzt politisch aktiv.
16. Oktober 2021
Zum Abschluss der 30. Vereinsmeisterschaften des Tennisclubs Langenau wurde die Mixed-Konkurrenz mit 11 Paarungen ausgetragen. Auf der Siegertreppe standen die Vorjahressieger Andrea Campagna und Dennis Schnell.
Die Innung Metallbau und Feinwerktechnik feiert das 100-jährige Bestehen in der Gewerbe-Akademie.
17. Oktober 2021
Zur Sonntags-Matinée in St. Agathen begrüßt der Moderator Heinz Siebold Gäste zu „Alemannisch am Sunndig-Vormittag“. Mit von der Partie waren die Mundart-Dichterinnen Heidi Zöllner und Ulrike Derndinger. Christoph Köpfer am Keyboard und der Gitarrist Dieter Kunzelmann. Jack Lais und Christoph Köpfer begleiteten mit ihren Instrumenten filigran und einfühlsam.
Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon erklangen in der evangelischen Stadtkirche Solo-Kantaten von Bach und Mozart, aufgeführt von den Gesangssolisten Gudrun-Sidonie Otto (Sopran) und Marc-Oliver Oetterli (Bass) sowie dem Markgräfler Kammerorchester.
18. Oktober 2021
Ein Vorzeigeobjekt in mehrfacher Hinsicht erstellte die Stadt zusammen mit der Wohnbau Lörrach und dem Rheinfelder EnergieDienst auf die Beine. Das Bauvorhaben hat nicht nur bezahlbare und altersgerechte Wohnungen geschaffen, wie Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Nostadt betont, dieses Modell-Projekt werde noch erweitert, um – wie Klaus Nerz vom EnergieDienst betont – ein Block-Heizkraftwerk, das das neue Quartier Am Eisweiher und ein Mehrfamilienhaus an der Luisenstraße mit Strom versorgt. Daneben erzeugen vier Foto-Voltaik-Anlagen auf den Dächern der Häuser für zusätzlichen Sonnen-Strom. Die Bewohner können direkt den produzierten Hausstrom nutzen und günstiger beziehen. Weiter wurden auf zwei Stellplätzen E-Lademöglichkeiten für Kraftfahrzeuge eingerichtet. Bürgermeister Dirk Harscher bezeichnet die Zusammenarbeit als „vorbildlich und modellhaft“.
„Die Stadtentwicklung liegt den Freien Wählern besonders am Herzen“, betont Hildegard Pfeifer-Zäh während der jüngsten Hauptversammlung. Mit relativer Gelassenheit kommentiert sie die enormen Kostensteigerungen für den Schul-Campus. Eindringlich warnte sie aber davor, aus finanziellen Fehlkalkulationen falsche Schlüsse zu ziehen. Gemeinderatsbeschlüsse zu torpedieren oder das Projekt gar ganz aufzugeben, lehnte sie kategorisch ab. Es handle sich um ein wichtiges Infrastruktur-Projekt, das gut zu Ende gebracht werden müsse, betonte sie. Weniger Gelassenheit zeigte sie beim Thema „Haushalts-Konsolidierung“. Es sei künftig dringend nötig, sich nur auf das finanziell Machbare zu beschränken. Der Vorsitzende Jonathan Flohr meinte, dass die politische Arbeit trotz Pandemie-bedingter Kontaktbeschränkungen und Verzicht auf Präsenz-Sitzungen gut funktioniert habe. Eine personelle Veränderung ergaben die Wahlen im Vorstand: Dinah Frey löst Daniel Leppert als Schriftführerin ab. Einstimmig gewählt wurden der Vorsitzende Jonathan Flohr, sein Stellvertreter Sven-Hendrik Wünsch sowie der Kassenwart Sebastian Bach.
Den Bauausschuss nutzte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jeannot Weißenberger, um noch einmal darum zu bitten, den Kanal, der zum Bifig verläuft und der zugeschüttet werden soll, in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Durch den Seitenkanal floss bis in die 80er-Jahre vom Gewerbekanal abgezapftes Wasser zur Wärmepumpe in der Heizzentrale im Bifig. Mit Verwunderung registriert SPD-Stadtrat Thomas Gsell den hohen Wellengang, den dieser Kanal erzeugt. „Zählen jetzt Unterschriftslisten und das Gutdünken von Anwohnern oder zählen Gemeinderatsbeschlüsse“, fragt er. Kenner der Materie meinen, dass das Thema gesamthaft anzugehen sei und das hydraulische System im Gewerbekanal und seine Seitenstränge vom Hammer-Wehr an unter die Lupe zu nehmen sei. Auch das Wuhr im Stadtpark leide seit Langem unter der Trockenheit.
Drei Büros stellen ihren Weg, wie sie das integrierte Stadtentwicklungs-Konzept (ISEK) voranbringen würden, vor. Dies soll nach dem Willen des Gemeinderates für die Stadt und die Ortsteile in Auftrag gegeben werden und dann auch die Fördergrundlage für alle Programme der Städtebau-Förderung und die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes werden. Eine Entscheidung wird der Gemeinderat aber erst in der nächsten Sitzung treffen und festlegen, welches der drei Büros beauftragt werden soll.
Jahreshauptversammlung beim Gesangverein Fahrnau, bei dem seit Oktober 2020 keine Singstunden mehr durchgeführt wurden. Die Vorsitzende, Susanne Roßbach-Bill, gab den Rechenschaftsbericht. Bei den anstehenden Wahlen konnte die 2. Vorsitzende Vanessa Wanninger im Amt bestätigt werden. Vor zwei Monaten löste der Gesangverein den Vertrag mit der Dirigentin Monika Zauter auf deren Wunsch hin auf. Nun sucht der Verein eine Nachfolge.
Beigeordneter Eddi Mutter informiert auf eine Frage von Stadtrat Karlheinz Markstahler (FWV), dass die von der Denkmalpflege in der Altstadt freigelegte Mauer dokumentiert ist und abgerissen werden kann.
19. Oktober 2021
Neue Präsidentin des Kiwanis-Clubs wird Heidi Malnati, die von der Vize-Präsidentin Angie Trefzer unterstützt wird.
40 Eltern, die zusammen 50 bis 60 Kinder in Schopfheimer Schulen haben, gründeten eine „Selbsthilfegruppe für das Kindeswohl“. „Es gibt“, so der Initiator Frank Birgel, „verschiedene Themen, die die Gruppe bewegen. Eines der Themen ist die umstrittene Maskenpflicht und die vorgeschriebenen Corona-Tests in den Schulen“. Es sei aus seiner Sicht kein Problem, an den Schulen einen Spuck-Test anzuwenden und auf die bisherigen zu verzichten. Zwar sei die Corona-Problematik Auslöser der Gründung, man will sich aber nicht nur auf die Lösung von Pandemie-Problemen beschränken, zumal es derzeit vielerorts noch keine gewählten Elternbeiräte gebe. Claudia Tatsch, Schulleiterin des THG und Geschäftsführende Schulleiterin aller Schopfheimer Schulen, meinte, dass im Rahmen eines vom Landeskultusministerium initiierten Förderprogramms auch ein Aufruf an die Eltern ergangen sei, sich einzubringen. Die Gründung einer Selbsthilfegruppe sei dazu jedoch nicht nötig, betont sie. Zweitens sieht die Schulleiterin in der Verwendung des Begriffs „Kindeswohl“ einen harten Vorwurf, nämlich den, dass das Kindeswohl an den Schulen gefährdet sei. Die Stadt selbst, so Fachbereichsleiter Jürgen Sänger, sieht die Beiräte der Schulen als Gesprächspartner an. Sollte jemand ein Gespräch mit der Stadt wünschen, werde man sich diesem nicht verschließen.
Bei der jüngsten Hauptversammlung der Fleischdirektvermarkter, so der Vorsitzende Martin Bechtel, blieben aufgrund der Corona-Lage in den grenznahen Märkten der Firma Hieber Schweizer Kunden aus. Dies wirkte sich negativ auf den Fleischverkauf aus. Die Einnahme-Seite litt auch darunter, dass das Weidefest abgesagt werden musste. Die Mitglieder bestätigten Martin Bechtel weiter als Vorsitzenden.
In vielen Orten des Landkreises werden Weihnachtsmärkte stattfinden. In Schopfheim ist aber noch unklar, ob Weihnachtsmarkt und Lichter-Fest stattfinden werden, so Bürgermeister Dirk Harscher. Man setze, so Harscher weiter, alles daran, den traditionsreichen Kalten Markt stattfinden zu lassen.
Am Vorabend der „Stolperstein“-Verlegung spricht der Künstler Gunther Demnig in der Alten Kirche über seine Aktion. 1992 wurde die Idee geboren. Inzwischen hat er 80.000 Steine in 27 Ländern verlegt.
Carola Horstmann, die in Denzlingen lebt und in Zell aufgewachsen ist, liest im Museumskeller Kindheits- und Kindergeschichten in alemannischer Mundart. Mit ihr gestaltet Karl-Heinz Kluge Texte, die „durch Vergangenheit und Gegenwart, durch Reales und Surreales mäandern“.
20. Oktober 2021
Gunther Demnig verlegt im Beisein vieler Bürger und in Anwesenheit der Initiatorinnen der „Stolpersteine“ in Schopfheim die ersten Steine vor dem Haus Wallstraße 5. Ein eigener Beitrag erläutert Näheres.
Fritz Schrank, langjährig engagierter Vorsitzender des MSC Schopfheim und ehemaliger Stadtrat, verstirbt im Alter von 90 Jahren.
21. Oktober 2021
Die Schopfheimer TSG-Schwimmer haben wieder ein besonderes Ereignis: bei den baden-württembergischen Masters-Meisterschaften in Villingen errang die vierköpfige Schopfheimer Mannschaft zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze sowie einen 1. Platz in der Staffel. Gold gab es für Dr. Fritz Lenz in der Altersklasse 80 über 50 m Rücken. Geehrt wurde Lenz auch als ältester Teilnehmer der Veranstaltung. Beim Wettbewerb starteten Klaus Schnitzer, Dietmar Birgel, Dr. Fritz Lenz und Dr. Dieter Straß.
Die Zahlen steigen wieder täglich an: Der Landkreis Lörrach meldet 65 COVID-19-Neu-Infektionen und lässt dadurch die 7-Tage-Inzidenz auf 98,8 steigen. In den Krankenhäusern werden weiterhin 16 Patienten aus dem Kreis versorgt, 2 liegen auf der Intensivstation, wobei 1 Patient beatmet werden muss.
23. Oktober 2021
Die Stadt und der Gewerbeverein gründen den neuen Verein „Schopfheim aktiv“. Bürgermeister Dirk Harscher ist der erste Vorsitzende dieses Vereins. Die Badische Zeitung schreibt, dass „Schopfheim aktiv“ Schopfheim zur Marke machen wolle und im Markgräfler Tagblatt steht gar als Überschrift „Geburtsstunde einer neuen Ära“. Dieses Wort verwendete auch Bürgermeister Harscher und verknüpfte es mit dem Verein. Stellvertretende Vorsitzende sind Stefan Klever und Martin Bühler, beide sind gleichzeitig Vorsitzende des Gewerbevereins. Das Amt des Kassierers übernimmt Georg Ückert, Schriftführerin ist Myriam Faller. Manfred Schnell betreut die technische Seite um den organisatorischen Aufbau des Vereins. Man will bei Fragen der Identität, der Markenbildung des gesamtheitlichen Marketings darum kämpfen, dass Schopfheim „als schönste Stadt des Landkreises“, so Harscher, angepriesen werden kann. Der Gewerbeverein steuert ebenso wie die Stadt je 50% zur Vereinsfinanzierung bei. Ab 2023 sind das immerhin 50.000,– Euro pro Jahr. Für heute werden alle Jugendlichen aus Schopfheim zu einer Veranstaltung ins evangelische Gemeindehaus eingeladen, um sich als Kandidaten für das neu zu wählende Jugendparlament vorzustellen.
Das Schopfheimer Lichter-Fest wird auch heuer nicht stattfinden können. Die Corona-Auflagen seien mit Blick auf die Bewirtung der Gäste zu umfangreich, erklärt Stefan Klever. Als kleine Kompensation soll in der Vorweihnachtszeit die Innenstadt etwas aufwändiger dekoriert werden, betont er.
Das ereignisärmste Jahr sei 2020 gewesen, so Abteilungskommandant Benjamin Ühlin während der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Gersbach. Von Ühlin wurden auch die langjährig tätigen Feuerwehrmänner Dietmar Blum und Martin Freiner zu Ehrenmitgliedern der Abteilung ernannt.
Bei der Firma Gardner Denver gab es reichlich Arbeitsjubilare, die zu ehren waren. Für 40-jährige Betriebszugehörigkeit erhielten Andreas Hauri, Rainer Gebhardt, Klaus Rünzi sowie Manfred Dreher die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg durch Bürgermeister Dirk Harscher überreicht.
Nach 48-jähriger Tätigkeit bei der Firma Fliesen Andris wird Thomas Hellwig in den Ruhestand verabschiedet. Er war von seiner Lehre an bis zum Ausscheiden Mitarbeiter des Schopfheimer Fliesenleger-Betriebes.
24. Oktober 2021
Die evangelische Kirchengemeinde in Fahrnau hat Gemeindeversammlung und beschließt aufgrund der zahlreichen unbesetzten Pfarrstellen, jeden dritten Sonntag eines Monats auf den Gottesdienst zu verzichten. Die Gemeindeversammlung hat für drei Jahre Klaus Brust zum Versammlungsleiter gewählt.
25. Oktober 2021
Die 7-Tage-Inzidenz steigt durch 25 Neu-Infektionen mit COVID-19 im Landkreis auf 132. Von 15 COVID-19-Patienten in den Kreiskliniken müssen 3 in der Intensivstation behandelt werden, 1 davon wird beatmet.
Erstmals tagte der neu gebildete Finanz- und Verwaltungsausschuss des Gemeinderates. Bisher gab es zwei getrennte Ausschüsse, die jedoch selten tagten. Berichtet wurde über die Obdachlosen-Zahlen, die die Präventiv-Arbeit durch das Erich-Reisch-Haus in Lörrach verringert hat.
Im Verwaltungs- und Finanzausschuss gibt es Lob für das Engagement von Dagmar Stettner, der Leiterin des Senioren-Büros, die ihre Arbeit dem Ausschuss vorstellte und klar machte, dass sie mit ihrem 50%igen Deputat an die Grenze des Machbaren stoße. „Wir haben mit der Einrichtung dieser Stelle eine gute Entscheidung getroffen“, meint CDU-Stadträtin Heidi Malnati in ihren Dankesworten.
26. Oktober 2021
Beide Tageszeitungen erinnern heute an Klaus Kochendörfer.
Die Feuerwehr wird zu einem Brand in einer Fachschule gerufen. Dort entwickelte sich starker Rauch in einer Schüler-Toilette. Der Toiletten-Deckel und eine Papierrolle standen in Flammen. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
27. Oktober 2021
Vom 19. – 26. Oktober gab es in Schopfheim 15 neue Corona-Fälle.
Monika Döbele-Brandenstein teilt mit, dass der von ihr bisher veranstaltete Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr ausfallen werde.
28. Oktober 2021
Die Boule-Spielgemeinschaft Le Cochonnet fand sich kürzlich auf dem Max-Picard-Platz zur Vereinsmeisterschaft ein. 22 Spieler freuten sich, nach der Corona-Pause wieder spielen zu dürfen. Vereinsmeister 2021 wurde Matthias Laukart vor Christian Büttner und Christoph Müller.
Im Feierabendverkehr bildet sich ein großer Stau nach einem Unfall auf der B 317 bei der Auffahrt Schopfheim Mitte. Ein Porschefahrer wollte auf die B 317 einbiegen und übersah dabei einen Fiat. Die beiden Lenker sowie die Mitfahrer im Fiat wurden leicht verletzt, an den beiden Kraftfahrzeugen entstand Totalschaden.
29. Oktober 2021
Der Kulturbeauftragte der Stadt, Dominik Baiker, stellt das Theaterfestival für junge Leute mit vier Veranstaltungen im November und Dezember vor.
Nach vier Jahren der Vakanz wurde die Stelle des Konrektors an der Hebel-Schule wieder besetzt. Rektorin Stefanie Jagasia freut sich, den neuen Konrektor Oliver Pichler begrüßen zu können.
Spannung gab es quasi bis zum letzten Loch bei der Stadtmeisterschaft der Golfer. Bei den Damen setzte sich die Titelverteidigerin Maris Vollmer ebenso durch wie der Titelverteidiger bei den Herren, Tim Vollmer.
Der ADAC Südbaden trauert um Fritz Schrank, verliert man doch eine engagierte Persönlichkeit, die 18 Jahre lang ehrenamtlich im Sportausschuss als Motorrad-Referent gewirkt hat und bei der Ausrichtung zahlreicher Motorsport-Veranstaltungen beteiligt war. Seine Leidenschaft galt dem Moto-Cross. Fritz Schrank wurde im Laufe seines Lebens mit den höchsten Auszeichnungen des ADAC bedacht.
Die Stadt Schopfheim will beim Schul-Campus die Kostenbremse ziehen und in der nächsten Sitzung beschließen lassen, dass es eine reduzierte Sanierung des Aula- und Technikgebäudes geben wird.
30. Oktober 2021
Rund 300 Besucher kommen, um die heute eingeweihte Sternwarte in Gersbach zu besichtigen. Der 2007 gegründete Verein „Phaenovum“ Lörrach besitzt jetzt neben der Sternwarte Lörrach eine zweite Sternwarte im Schopfheimer Höhenort. Hauptsponsoren für diese Anlage waren die Firma Busch aus Maulburg sowie die Wilhelm-und-Elke Heraeus-Stiftung.
Die Fasnachtsausgrabung am 11.11. wird wie gewohnt am Kronenbrunnen stattfinden. Es gilt allerdings die 2-G-Regel, d.h. Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene.
31. Oktober 2021
Vor einer Woche feierten bei herrlichstem Herbstwetter 26 ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Gersbacher Kirche das Fest der goldenen (50 Jahre), diamantenen (60), eisernen (65), Gnaden-(70) und Kronjuwelen-Konfirmation (75 Jahre).
Die Geschwister Kerry, Julie und Tom Fitzgerald, unterstützt von der Gitarristin Alanna Jenish begeistern das Publikum in St. Agathen mit ihrer Canadian Folk Fiddle Sensation restlos.
02. November 2021
6 weitere COVID-19-Infektionen im Landkreis lassen die 7-Tage-Inzidenz leicht auf 139,8 sinken, während der Landesdurchschnitt sich erhöht und das Land neue Einschränkungen für Nichtgeimpfte bei verschiedenen Anlässen verfügt.
03. November 2021
Derzeit werden mit Unterstützung der Forst-Auszubildenden um ihren Ausbilder Christoph Göhring die Palisaden an der Schanze in Gersbach erneuert.
In der Zeit vom 26.10. bis zum 02.11. erkrankten in Schopfheim und den Ortsteilen 25 Menschen an COVID-19.
Vor einigen Tagen traf sich der Förderverein der Johann-Peter-Hebel-Schule zur Jahreshauptversammlung. Treffpunkt war in den neuen Schulräumen des Campus, wobei Rektorin Stefanie Jagasia die Mitglieder durch die künftigen Räume des Schul-Neubaus führte. Die Wahlen gingen unter ihrer Leitung zügig über die Bühne und so bleibt Rita Sprich auch eine weitere Wahlperiode Vorsitzende.
Jahreshauptversammlung auch bei den Triathleten der Turnerschaft Langenau, die Corona-bedingt im Frühjahr 2020 abrupt das aktive Sportleben beenden mussten. Glücklicherweise konnte in diesem Jahr dann aber der landesweit erste Triathlon-Wettbewerb auf die Beine gestellt werden. Jutta Bausewein, die bisherige Vorsitzende, stellte ihr Amt zur Verfügung, da sie aus dem Wiesental wegzieht. An ihre Stelle wählte die Versammlung Maria Klemm.
Melissa Schmidt ist als jugendliche Badminton-Spielerin wieder auf Landesmeister-Niveau. So konnte sie den Titel als Meisterin im Mädchen-Doppel der Altersklasse U 15 zusammen mit ihrer Partnerin Nadja Reihle aus Mössingen verteidigen.
Der Landkreis Lörrach verzeichnet 68 Neu-Infektionen mit COVID-19 und 1 weiteren Todesfall in Zusammenhang mit der Pandemie.
Heide Scherer aus Schopfheim hat ihrem Buch „Wer Beine hat, der laufe“ drei Kapitel hinzugefügt, nachdem der Verlag Ende 2020 wegen einer Neuauflage an die Autorin herangetreten war. Sie berichtet nun von neun Schicksalen auf der Flucht nach dem 2. Weltkrieg.
04. November 2021
Der Kabarettist Olaf Schubert löst bei seinem Kabarett-Abend in der Stadthalle Beifallsstürme aus.
05. November 2021
Nach heutigem Stand, so der Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, Jürgen Sänger, wird der Kalte Markt am ersten Dienstag und Mittwoch im Dezember stattfinden, allerdings Corona-bedingt in anderer Form. Die ganze Gastronomie wird nur zugänglich sein mit der 2-G-Regel (geimpft, genesen). Sämtliche Stände für Würste oder Glühwein sind hinter dem Rathaus durch einen Bauzaun abgegrenzt und nur von der Lenk-Plastik aus zu erreichen. Auch der übrige Markt wird statt normal 120 Ständen in diesem Jahr nur deren 60 aufweisen. Ob das Konzept allerdings umgesetzt werden kann, ist noch von der Pandemie-Entwicklung im Land abhängig.
Dieser Tage verkündeten die Schopfheimer Narren noch, dass die Ausgrabung am 11. November stattfinden werde. Nun vollzog der Aruba-Zunftrat aber eine Rückwärtsrolle: Man fasste den Beschluss, die Ausgrabung am 11.11. vollständig abzusagen und auf den 07. Januar 2022 zu verschieben. Anders die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau – sie will am 11.11. um 19.11 Uhr die Fasnacht eröffnen.
Die Hoffnungen des Schäferhundevereins auf einen Medaillenrang mit Ümit Aktas und seinem Hund bei den deutschen Meisterschaften sind geplatzt. Dem Hundehalter gelang mit seinem Hund „Henk von der Moorheide“ lediglich Platz 30 unter 135 Startern.
06. November 2021
Das für heute angekündigte Konzert „Acoustic and Storytelling“ der Band „Station Four“ aus Wehr in St. Agathen wird Corona-bedingt verschoben.
08. November 2021
Die für das Wochenende vorgesehene 32. Internationale Schopfheimer Mund-Art Literatur-Werkstatt muss Corona-bedingt erneut verschoben werden. Sie wird daher erst im Jahr 2022 stattfinden.
Viel zu dicht stünden morgens die Fahrgäste in den Zügen der SBB auf der Wiesental-Strecke beieinander, wird von Kunden bemängelt.
Es gebe eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung, meinen die Vertreterinnen des Landratsamtes bei der Vorstellung des möglichen Rad-Schnellweges Schopfheim-Lörrach. Das Vorgehen des Landratsamtes und die Frage, ob die Stadt möglicherweise zu wenig Einfluss auf die Entscheidung hat, erhitzte die Gemüter des Gemeinderates. Hubert Dreschler, Ortssprecher der IG Velo, hat sich zu Wort gemeldet und äußert seine Bedenken gegen die zwei anvisierten Trassen-Varianten. Bürgermeister Harscher allerdings meinte, man sollte „den Ball zunächst flach halten“. Das Vorhaben des Landkreises, ein Ingenieurbüro aus Hannover mit der Vorplanung der Strecken-Varianten zu beauftragen, rief Kopfschütteln bei den einzelnen Stadträten hervor. Die Profis im Wiesental seien die IG Velo und nicht das Büro, meinte Gisela Schleidt von den GRÜNEN. Elke Rupprecht von den GRÜNEN zeigte sich ebenfalls nicht einverstanden mit dem Vorgehen. Ein Rad-Schnellweg vorbei am Wochenmarkt sei nicht denkbar, zum andern sei sie auch nicht damit einverstanden, dass dieser Schnellweg erst in neun Jahren realisiert werden soll. Auch Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern zeigte sich verärgert. Es müssten Alternativen geprüft werden und es gelte, den Radverkehr zu steigern, aber nicht um jeden Preis. Auf seine Frage erhielt Kai Horschig von den FWV die Antwort, dass dem Gemeinderat die Vorzugstrasse vorgestellt werde, doch eine Antwort zu der Frage, was dann passiere, wenn diese Variante von der Stadt abgelehnt werde, erhielt er nicht. Zu den Planungskosten hieß es, dass diese zu 75% vom Bund, zu 12,5% vom Land und der Rest zu je einer Hälfte vom Landkreis und den Kommunen aufgebracht werden müsse.
Irritiert zeigt sich CDU-Stadtrat Mark Leimgruber darüber, dass Weihnachtsmärkte abgesagt werden, Fasnachts-Eröffnungen aber stattfinden dürfen.
Geschäftsführer Thomas Nostadt von der Wohnbau Lörrach legt dem Gemeinderat die Haupterkenntnisse und die Jahresbilanz vor. Der Immobilienmarkt spiele immer noch verrückt, betont er. Die Preise schienen ohne Bremse in die Höhe zu schnellen, die Bauwirtschaft sei völlig ausgelastet und es sei noch nie so schwierig und so teuer gewesen, Baufirmen zu bekommen. Viele Mietbewerber hätten ihren Wohnsitz außerhalb der Stadt, wobei deutlich werde, dass Schopfheim als bevorzugter Wohn-Standort im Wiesental gesehen wird. Das Statistische Landesamt gehe ohnehin davon aus, dass im Jahre 2035 die Stadt eine Bevölkerung von fast 21.000 Einwohnern haben werde.
Der Gemeinderat beschließt eine neue Polizei-Verordnung. Ab 01. Januar 2022 gilt im gesamten Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile eine Leinenpflicht für Hunde. Cornelia Claaßen meint, andere Kommunen hätten diese Vorschrift schon lange, Schopfheim ziehe nur nach. Ganz neu in der Polizei-Verordnung ist eine Passage, die auf Bettler, Obdachlose und vergleichbares Klientel abzielt, wie es heißt. Die Verordnung verbietet auf öffentlichen Straßen und Gehwegen sowie in Grün- und Erholungsanlagen explizit z.B. das Nächtigen, das körperliche Nähe-Suchen oder sonst besonders aufdringliches Betteln sowie das Anstiften von Minderjährigen zu dieser Art des Bettelns. Auch das Wegwerfen von Müll außerhalb der Mülleimer wird untersagt.
09. November 2021
Der Schopfheimer Bäckermeister Fritz Trefzger wurde bei der Generalversammlung nicht nur als Kreisobermeister in der Innung verabschiedet, sondern nach seiner 25-jährigen Tätigkeit als Kreisobermeister der Bäcker auch zum Ehrenobermeister dieser berufsständischen Organisation ernannt.
„Sie hat die Geschichte der vhs Schopfheim mitgeschrieben“, betont Bürgermeister Harscher bei der Ehrung von Angelika Bühler, die seit 25 Jahren bei der vhs beschäftigt ist.
Ludwig Rendle aus Oberrot hat ein umfangreiches Buch mit neuen Erkenntnissen über den Geistlichen und Pionier der Friedensarbeit Max Josef Metzger, geschrieben. Das Buch „Gerechter Friede statt gerechter Krieg“ ist im Grünewald-Verlag erschienen.
Der Gemeinderat folgt dem Vorschlag der Stadtverwaltung, das Technik-Gebäude und die Mensa doch nicht nach den Plänen des Architekturbüros A2 umzugestalten. Bürgermeister Harscher sagt, dass so rund 2 Mio. Euro eingespart werden können. Der Gemeinderat billigte aber die Aufstockung des Budgets für das Projekt-Steuerungsbüro um rund 190.000,– Euro.
10. November 2021
In der Ortschaftsratssitzung in Gersbach wird die bisherige Ortsvorsteherin und Ortschaftsrätin Ann-Bernadette Bezzel verabschiedet. Sie bat, aus wichtigem Grund ausscheiden zu dürfen. Sowohl der Stadtrat als auch der Ortschaftsrat stimmten dem zu. Zum Nachfolger, der noch gewählt werden muss, nominierte der Ortschaftsrat Andreas Falk.
11. November 2021
Die Firma ROEPA aus Hüningen im Elsass übergibt dem SVS für den Neubau des Sportheimes eine großzügige Spende von 10.000,-- Euro, die Tesfaldet Reda für den Verein sehr gerne entgegennahm.
87 Neu-Infektionen mit COVID-19 lassen die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 220,2 ansteigen. In Zusammenhang mit COVID-19 sind bisher 319 Kreisbewohner verstorben. In den Kreiskrankenhäusern werden heute 4 Personen mehr als am Vortag behandelt. Von den insgesamt 26 Patienten müssen 2 intensiv behandelt und 1 Person beatmet werden.
Nicht wie gewohnt auf dem Schulhof, sondern unter der Schillerlinde proklamierten die Fahrnauer „Düfzel-Geister“ die kommende Fasnacht. Ober-Düfzel Michael Leisinger verkündete das Motto auch ohne Glühwein und Würste vom Grill mit „Wenn d‘Düre uffmachsch mit der Hand, dann bruchsch nit mit em Kopf durch d‘Wand“.
13. November 2021
Eine Viehherde mit rund 10 Kühen und einem Bullen brach aus einer Weide aus. Der Herden-Bulle war bereits auf dem Fahrradweg oberhalb des Schwimmbades, bevor er von der Polizei auf die Weide zurückgelockt werden konnte. Der Bulle jedoch drückte die Absperrbalken weg und floh erneut. Er zeigte sich aggressiv, ging auf Passanten zu und lief den Beamten mit bedrohlich gesenktem Kopf hinterher. Diese mussten Schutz im Streifenwagen suchen. Der hornlose Bulle stieß mit dem Kopf mehrfach gegen das Fahrzeug, ohne dass Schaden entstand. Der erreichte Tierbesitzer konnte die Tiere zusammen mit Helfern wieder auf die Weide zurückbringen.
14. November 2021
Corona-bedingt werden die Gedenkfeiern am Volkstrauertag nicht öffentlich durchgeführt. Auf dem Friedhof Fahrnau spricht Pfarrerin Ulrike Krumm, wobei Erhard Schöpflin vom VdK, Bürgermeister Dirk Harscher, Walter Jacobeit und Elsbeth Zimmara vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Kränze am Mahnmal niederlegen. Auf den übrigen Friedhöfen wurden ebenfalls Kränze niedergelegt, Ansprachen wurden jedoch keine gehalten.
16. November 2021
Der Kreisel in der Wiechser Straße, von dem die großen Quadersteine und das alte Mulchgerät (einst als Objekt aufgestellt) entfernt worden sind, ist umgestaltet und nach einigen Tagen der Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben worden.
Die Zahlen steigen unaufhörlich. 143 Neu-Infektionen mit COVID-19 im Landkreis lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 281 hochschnellen. Die Impfquote beträgt im Landkreis Lörrach 63,9, so das Sozialministerium in Stuttgart.
Zum zweiten Mal in Folge findet nun der Kalte Markt nicht statt. Für die Schopfheimer Stadtverwaltung steht der Schutz der Menschen an erster Stelle, daher wird die Veranstaltung Anfang Dezember nicht durchgeführt.
17. November 2021
Ab heute gilt in Baden-Württemberg die Corona-Alarmstufe, weil die Zahl der im Land in den Intensiv-Stationen behandelten COVID-19-Patienten auch am dritten Tag über 390 liegt. Während es am Montag 406 COVID-19-Patienten waren, lag die Zahl am Dienstag bei 424. Ungeimpfte dürfen jetzt nicht mehr in Freizeitparks, in Kinos oder zu Vereinsfeiern. Dort gilt die 2-G-Regel, also entweder genesen oder geimpft. Ein negativer PCR-Test genügt nicht mehr.
Das Jugendreferat der Stadt stellt 16 jugendliche Kandidatinnen und Kandidaten vor, die antreten, um für das Jugendparlament gewählt zu werden.
Rege wird im Eichener Ortschaftsrat über eine Geschwindigkeitsbegrenzung der B 518 auf Höhe der Einfahrt zum Eichener See diskutiert. Es sollte eine Begrenzung auf 70 km/h realisiert werden. Der Ortschaftsrat gibt auch bekannt, dass sowohl der Weihnachtsmarkt im Ortsteil als auch der Neujahrsempfang wegen der Corona-Alarmstufe abgesagt wird.
Mit zwei Aufführungen von „Miras Sternenreise“ wird das Theaterfestival für junge Leute eröffnet.
18. November 2021
Bei der Jahreshauptversammlung der Privatwald-Betriebsgemeinschaft Gersbach wurde der 1. Vorsitzende, Wilfried Geiger, ebenso wiedergewählt wie sein Vize, Christian Strütt. Waldbesitz mache momentan keine Freude, meinte Geiger. Die Bäume litten unter Trocken-Stress, die Folge seien Käfer-Schäden, vorzeitiger Laubabwurf und Absterben der Bäume. Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig, Forstbetriebsgemeinschaftsleiter Kleines Wiesental, meint, Buche, Esche und Douglasie seien derzeit gefragt. Bei Fichtennadel-Stammholz sei jedoch Vorsicht geboten, da immer noch mehr Mengen am Markt seien.
Beim jüngsten „Pokal- und Sauschießen“ der Sportschützengesellschaft Fahrnau gab es neben einer hohen Beteiligung auch gleich sechs neue Mitglieder. Oberschützenmeister Roland Steinebrunner verwies auf die Renovierungen im Schützenhaus und dass im Außenbereich eine Boule-Bahn sowie die Möglichkeit des Bogenschießens geschaffen wurde. Bester Einzelschütze und Gewinner wurde Volker Fingerling, dicht gefolgt von Ernst Meier und Robert Stebner.
Die Badische Zeitung weiß heute zu berichten, dass sich im Ortsteil Fetzenbach seit Kurzem ein neuer Bewohner häuslich eingerichtet hat. Der Biber hat bereits mehrere sichtbare Hinweise hinterlassen und fühlt sich am Fetzenbach anscheinend sehr wohl.
Wie der Skiclub Fahrnau und die Abt. TSG-Schneesport mitteilen, sagen sie den Ski-Basar aus Sorge um die Gesundheit der Besucher und Helfer aufgrund der Corona-Alarmstufe ab.
Nach einjähriger Pause trafen sich die Mitglieder des „Hexen-Zinkens“ zur Generalversammlung für die Jahre 2019 und 2020. Bei den durch Oberzunftmeister Hanspeter Meyer geleiteten Wahlen wurde der Zinkenvogt Björn Post ebenso wiedergewählt wie sein Stellvertreter, Armin Stocker. Die „Hexen“ hoffen sehr darauf, dass die Fasnacht nach der auf den 07. Januar 2022 verschobenen Ausgrabung doch noch mit einer gewissen Normalität stattfinden kann.
19. November 2021
Eine Fusion mit der vhs Schopfheim und der vhs Oberes Wiesental ist nach zweijähriger Pause plötzlich wieder im Gespräch. Die Stadt Zell wollte eine eigene Lösung prüfen. Nun sei die vhs Oberes Wiesental wegen einer Fusion erneut an die vhs Schopfheim herangetreten. Die vhs-Leitung der Stadt empfiehlt deshalb, ebenfalls einen Zusammenschluss zu prüfen. Darüber wird am 25. November beraten.
Das Scala-Kino ist – zumindest bis auf Weiteres – geschlossen. Coronabedingt blieben die Besucher weg. Ob es je wieder öffnen wird, ist noch unklar.
120 COVID-19-Neu-Infektionen führen zu einem Anstieg der 7-Tage-Inzidenz auf 309,4. Derzeit gelten 1.001 Fälle im Landkreis als aktiv erkrankt. Von 29 in den Kliniken behandelten Patienten benötigen 6 eine intensiv-medizinische Versorgung, wobei 2 davon beatmet werden müssen.
Im Moment ist die Zukunft des Schweigmatter Schwimmbades unklar. Thomas Jost, Vorsitzender des Schweigmattvereins, der sich bisher um dieses Kleinod kümmerte, bringt die Idee ins Spiel, dass die Stadt das Schwimmbad wieder in Eigenregie übernehmen soll, denn Ende 2022 laufe der mit der Stadt geschlossene Vertrag aus.
Katrin Nuiro präsentiert eine große Krippen-Ausstellung in der vhs. Peter Bühler aus Schopfheim hat 18 filigrane Werke geschaffen. Seit 2016 widmet er sich diesem Hobby.
20. November 2021
Im Oktober und November wurden landesweit Corona-Kontrollen in der Gastronomie durchgeführt, jedoch hielt man sich nicht überall an die Vorschriften. In Schopfheim, so der Pressesprecher der Stadt, Marcus Krispin, werden Kontrollen in unangekündigten, unregelmäßigen Abständen durchgeführt. An den beiden landesweiten Kontrollaktionen habe die Stadt hingegen nicht teilgenommen, so Krispin weiter.
Die geschlossenen Türen des Scala-Kinos bedeuten für Nicolai Kapitz von der Badischen Zeitung ein trauriges Bild. Wenn es nicht gelingen sollte, das Kino wieder zu öffnen, müsse sich schnell eine Initiative formen, um dieses Kino zu halten – nicht nur für Filme, sondern auch als Kultur-Treffpunkt, meint er in seiner heutigen „Stadtbrille“. Privatleute, wenn möglich auch Unternehmen, sollten aus Sorge um die Lebensqualität Schopfheims Interesse am Erhalt dieser Institution haben. Es sollte nicht zu einem Fitness-Studio, einem Schnell-Imbiss etc. umfunktioniert werden. Das Kino hat eine unersetzliche Atmosphäre, die das Leben in der Stadt und die Kulturszene bereichert.
Es ist eine schwierige Zeit, mit den nun geltenden aktuellen 3-G-Regeln im Einzelhandel umzugehen, meint nicht nur Martin Bühler vom Gewerbeverein. Es bedeute einen hohen Aufwand, insbesondere aber auch eine Herausforderung im Miteinander mit den Kunden. Viele zeigten ihren Impf-Nachweis von selbst, man wisse aber nicht, wie man sich oft langjährigen Kunden gegenüber verhalten soll. Insgesamt versuchten aber alle, mit der Situation umzugehen und hoffen, dass es nicht noch schlimmer kommen möge.
Bürgermeister Harscher bittet vor dem Hintergrund explodierender Corona-Zahlen Bürgerinnen und Bürger, ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. Er appelliert, die bestehenden und demnächst hinzukommende Impf-Angebote in Anspruch zu nehmen.
Gegen 20.10 Uhr wurde über den Notruf Rauch in einem Hochhaus in der Schlattholzstraße gemeldet. Die Feuerwehren aus Schopfheim, Wiechs, Langenau, Zell und Maulburg mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 45 Mann rückten an. Vor Ort wurde allerdings trotz umfangreichem Suchen kein Brandherd gefunden. Ein Rauchgeruch konnte wahrgenommen werden, ein erhöhter CO2-Wert wurde im Keller gemessen, worauf dieser belüftet wurde. Nach einer erneuten Messung war der Wert wieder im Normalbereich und so wurden keine weiteren Maßnahmen nötig. Wie es zu dem Rauchgeruch gekommen ist, ist allerdings unklar.
22. November 2021
148 neue Corona-Infektionen sorgen dafür, dass die 7-Tage-Inzidenz auf 412,4 angestiegen ist. Außerdem meldet der Landkreis weitere 3 Todesfälle. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 323 aufsummiert.
Ein hohes Lied auf das unverzichtbare Ehrenamt stimmt Bürgermeister Dirk Harscher beim Ehrungsabend der Stadt in St. Agathen an. Im Mittelpunkt standen Bürgerinnen und Bürger, die sich weit über das normale Maß hinaus einsetzten, ohne finanzielle Interessen zu verfolgen. Sabine Schmelzer, Petra Imbery und Wiltrud Straub-Goetz von der Initiative „Schopfheim hilft“ nahmen beispielhaft den Silberdukaten der Stadt und die Urkunde vom Stadtoberhaupt entgegen. Chantal Jansen nahm die Ehrung für ihre Verdienste bei der Betreuung von Menschen mit Demenz entgegen. Große Verdienste bescheinigt Harscher auch Lothar Lutz, der seit über 70 Jahren eine unverzichtbare Säule der TSG ist. Das Gleiche gilt für Karl-Frieder Oswald, den ehemaligen Raitbacher Ortsvorsteher. Geehrt wurden in diesem Jahr Menschen, die für die Auszeichnung bereits im Vorjahr vorgesehen waren.
Das Theater Sturmvogel führt das Stück „Der kleine Rabe Theobald“ für junge Menschen in der Stadthalle auf.
23. November 2021
In St. Agathen wird der zweite Ehrungsabend in diesem Jahr weitere Menschen für ihr Ehrenamt auszeichnen. Mit dem silbernen Dukaten der Stadt wurden die Akteure der Spielbühne für ihre großen Verdienste um das kulturelle Angebot ausgezeichnet. Dieselbe Auszeichnung erhielten Horst Rehm, Julius und Veronika Waßmer sowie Gertrud und Bernhard Hug für ihre Verdienste um die Ortsteile Langenau, Eichen und Enkenstein. Fritz Steuerer hat sich für die TSG jahrzehntelang eingesetzt und die Finanzen verwaltet. Für mehr als 100-maliges Blutspenden erhielt Gerhard Wiedner vom Bürgermeister und vom Kreisvorsitzenden des DRK, Simon Redling, die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl 100 überreicht. Bei den Geehrten war auch die Badminton-Spielerin Melissa Schmidt – sie durfte sich über die Silbermedaille und die Urkunde ebenso freuen wie die Boule-Spieler Matthias Laukart und Tess Hauptvogel. Daneben wurden auch Dietmar Birgel, Fritz Lenz, Klaus Schnitzer sowie Dieter Straß für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet. Bei den Triathleten sorgte Diana Heise mit ihren Leistungen für die Ehrung. Weiter wurden Romina Spitzer, Emmely Kaiser, Johanna Otte, Nicolas Baumann sowie Paul Eck, Theo Burger, Robin Heise, Jan Werner Schröder, Philipp Baumann, Simon Selzer, Giulian Dannegger und Arne Bausewein sowie das Team Georg Ermer, Phil Bürger und Michael Selzer ausgezeichnet. Es gab auch eine Reihe weiterer Blutspenden, so sei stellvertretend Andreas Unger für 75-maliges Spenden genannt, 50-mal spendeten 3 zu Ehrende Blut, während gleich 13 Frauen und Männer für 25-maliges Spenden ausgezeichnet wurden.
Der Dikome-Verein um den Vorsitzenden Richard Renz hat im „Löwen“ Jahreshauptversammlung. Im Januar war man trotz Corona in Kamerun. Das Partnerschaftsgebiet war von den Unruhen immer noch geplagt. Ausgangssperren wurden verhängt, das hat auch zur Folge, dass Menschen hungern, weil sie keine Vorräte mehr haben. Mit Geld, das von der Stadt Schopfheim zweimal überwiesen wurde, konnten Grundnahrungsmittel und Medikamente beschafft werden. Das Thema „Corona“ ist in den Buschdörfern nicht bekannt, berichtet Renz. Das Geld vom Wiesentäler Wasser-Lauf fehlt natürlich, trotzdem hat der Verein von der Initiative 17.000,– Euro erhalten. Nach Fertigstellung einer Brücke ereignete sich ein Jahrhundert-Hochwasser, das diese Brücke 2 m hoch überflutete und mitriss, so Renz weiter. „Ohne Brücke ist das Dorf jedoch abgeschnitten und Transporte sind nicht mehr möglich“, berichtet er weiter. Die Lage des Vereins sei insgesamt befriedigend, dennoch gebe es einen altersbedingten Mitgliederrückgang. Klaus Fleck und Gerd Arzet, die letzten Gründungsmitglieder des Vereins, wollen nach beinahe 24 Jahren aus dem Vorstand ausscheiden. Renz betont, dass Arzet und Fleck zusammen über 50-mal in Afrika gewesen seien, um die Projekte voranzutreiben. Entsprechend wollte er sie als „Gesichter des Vereins“ auch sehen und würdigen. Neben Richard Renz ist nun Rainer König Stellvertretender Vorsitzender.
24. November 2021
Innerhalb einer Woche hat das Gesundheitsamt für Schopfheim 110 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus registriert. Die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne könne aufgrund einer Strategieänderung im Sozialministerium nicht mehr genannt werden, heißt es.
Die vierte Welle wird höher – 181 NeuInfektionen mit dem Corona-Virus lassen die Inzidenz auf 408,6 ansteigen. 1 weiterer Todesfall wird vom Landkreis mitgeteilt.
25. November 2021
Der für den kommenden Samstag in der evangelischen Stadtkirche geplante „Evensong“ mit der Kantorei wird Corona-bedingt abgesagt.
Zahlreiche Kinder wollen das Stück „Freund Charlie“, das im Rahmen des Theaterfestivals für junge Leute in der Stadthalle aufgeführt wird sehen.
Der vhs-Ausschuss spricht sich einstimmig dafür aus, dass die Leitung der vhs mit den möglichen Partnern im Oberen Wiesental Gespräche über einen Zusammenschluss aufnehmen soll. Danach soll ein Konzept für die künftige Kooperation ausgearbeitet werden.
26. November 2021
Die Corona-Infektionen steigen und steigen. Mit 264 heute gemeldeten neuen Infektionen steigt die 7-Tage-Inzidenz nun auf 571,1 an. Außerdem gab es 1 Menschen, der an der Krankheit verstarb. 1 Person mehr muss intensiv-medizinisch behandelt werden als am Vortag und ebenfalls 1 Erkrankter mehr als am Vortag muss beatmet werden.
Über eine frühe Pionierleistung spricht der Vorsitzende des Krankenunterstützungsvereins Fahrnau, Jürgen Jäckh, bei der 140. Generalversammlung. Die Gemeinschaft sei eigentlich kein Verein, sondern eine Sozialversicherungsgesellschaft, daher habe die übergeordnete Versicherungsaufsicht gravierende Satzungsänderungen gefordert. Mit einem entsprechenden Beschlussantrag, den Verein aufzulösen, will man nun den letzten Schritt dieser Gemeinschaft beschließen lassen.
Auf dem Schopfheimer Hausberg, dem Entegast, hat die Fällung von mehr als 100 Jahre alten Buchen im großen Stil begonnen. Zwei Wochen lang werden bis zu 1.500 Bäume geschlagen werden. Dies, so Förster Stefan Niefenthaler, sei eine Folge der Trockenheit in den vergangenen Jahren.
27. November 2021
„So einen Andrang wie jetzt hatten wir noch nie“, meint Yannick Diller, der in der Friedrichstraße das „Testzentrum Schopfheim“ betreibt. Neben Antigen-Tests werden auch PCR-Tests angeboten. Zwischen 300 und 400 Menschen stehen täglich vor der Tür. DRK-Vorsitzender Simon Redling berichtet, dass man die Test-Zeiten deshalb auch erweitern musste.
Gastronomen aus dem gesamten Wiesental und somit auch aus Schopfheim befürchten statt voller Gasthäuser wiederum leere Kassen. Reservierungen werden aufgrund der derzeitigen Corona-Lage bereits storniert.
28. November 2021
Im Museum wird eine Ausstellung mit mehr als 100 Adventskalendern gezeigt. Zusammengestellt hat diese Ausstellung Dr. Ulla K. Schmid aus ihren eigenen privaten Beständen. Sie ist noch bis zum 30. Januar zu sehen.
29. November 2021
Der evangelische Kindergarten Eichen und das evangelische Kinderhaus „Im Lus“ haben das BETA-Gütesiegel erhalten. Die erteilte Zertifizierung für das Qualitätsmanagement gilt fünf Jahre.
Besucher von Gemeinderats- oder Ausschusssitzungen sowie von Ortschaftsratssitzungen haben, wenn sie nicht immunisiert sind, nur noch Zutritt mit einem negativen Test-Nachweis. Im Übrigen gilt: Vollständig Geimpfte oder Genesene müssen die Immunität nachweisen.
Der Gemeinderat berät den Haushalt des Jahres 2022, wobei von Kämmerer Thomas Spohn zu erfahren war, dass das Jahr 2021 wohl aufgrund üppiger Gewerbesteuereinnahmen sogar mit einem Überschuss abschließen werde. Dieses Geld wird man dann dem Finanzhaushalt zugutekommen lassen. Auch für 2022 sähen die Zahlen besser aus, als dies in der mittelfristigen Finanzplanung noch der Fall und zu erwarten war. Dennoch könne die Stadt bis 2025 trotz Rücklagen die Investitionen in Schulen und KITAS sowie beim Hochwasserschutz nicht aus eigener Kraft finanzieren. Der Kreditbedarf summiere sich auf etwa 7 Mio. Euro, so der Kämmerer. Er forderte den Rat auf, spürbare Veränderungen und weitere Einschnitte vorzunehmen und die Steuerschraube nicht ins Unermessliche zu drehen. Im Haushalt, so der Kämmerer weiter, seien bereits 70.000,-- Euro globale Minderausgaben einkalkuliert. Gegen Ende der Aussprache über den Haushalt brachte Stadträtin Hildegard Pfeifer-Zäh globale Minderausgaben ins Spiel. Wo diese Ausgaben eingespart werden, ist Sache der einzelnen Bereiche in der Stadtverwaltung. Sie rannte mit diesem Vorschlag beim Bürgermeister offene Türen ein. Der Gemeinderat beschloss daher weitere 430.000,– Euro als globale Minderausgabe.
Das Höhenbad in Schweigmatt wird noch einmal Geld für 2022 erhalten, so der Gemeinderat. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres wird man dann endgültig über die Zukunft des Bades entscheiden. Bürgermeister Harscher betonte, dass für 2023 keine Zuschüsse mehr bezahlt werden, die Beschlüsse hierzu stünden allerdings noch aus. Während Heidi Malnati erwähnte, dass die Erhaltung des Bades in Schweigmatt wunderschön wäre, betonte sie aber, dass viel Geld in dieses zweite Freibad fließe. Peter Ulrich von der SPD sprach sich dagegen aus, in den Teilorten alles dicht zu machen. Er forderte für das Schweigmatter Bad ein Konzept zur weiteren Nutzung, evtl. auch in Verbindung mit einem Wohnmobil-Stellplatz. Als „unfair“ bezeichnet Wilhelm Tholen, Ortsvorsteher von Raitbach, die Sparmaßnahme. Hildegard Pfeifer-Zäh mahnte und meinte: „Wir können uns die Ausgaben für zwei Freibäder nicht mehr leisten“. Der Gemeinderat habe sich einstimmig für die Sanierung des Freibades im Oberfeld entschieden. Darauf beruhten alle weiteren Haushaltsbeschlüsse und die Konsolidierung der Finanzen. Während Ehrenfried Barnet, GRÜNE, der Stadträtin der Freien Wähler Recht gab, meinte er, man müsse dennoch alle Möglichkeiten eines Weiterbetriebes ausloten.
Jetzt ist Andreas Falk auch offiziell neuer Ortsvorsteher von Gersbach. Der Gemeinderat erteilte ihm ein einstimmiges Votum, wobei der Ortschaftsrat Gersbach sich bereits vorher für ihn ausgesprochen hatte. Der 54-Jährige ist 2017 von Stuttgart ins Bergdorf gezogen.
Einen dringenden Appell, die Kreisumlage zu senken, richtet Hildegard Pfeifer-Zäh an die Kreisräte im Vorfeld der Kreistagssitzung am kommenden Mittwoch. Die Kreisumlage müsse um 1,7%-Punkte gesenkt werden, damit die Stadt die gleiche Umlage wie in diesem Jahr bezahlen müsse. Sollte der gleiche Hebesatz wie in diesem Jahr vom Kreis beschlossen werden, bedeute dies für die Stadt eine zusätzliche Umlage von fast 1 Mio. Euro.
Der Gemeinderat beschließt die Erhöhung der Gewerbesteuer um 10%-Punkte und bei den Gebühren gibt es neue für die Stadthalle und die Festhalle in Fahrnau. Außerdem wurden Gebühren für die Kindergärten und deren unterschiedliche Betreuungsarten erhöht.
Auf Anregung von Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN wurde während den Haushaltsberatungen der Finanzierungsrahmen für den Bau neuer Foto-Voltaik-Anlagen um 100.000,– Euro aufgestockt.
30. November 2021
Im Landkreis gibt es 136 neue COVID-19-Infektionen sowie 2 neue Todesfälle, die die Gesamtzahl nun auf 329 ansteigen lassen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 562,8.
174 von insgesamt 1.700 wahlberechtigten jungen Menschen aus Schopfheim zwischen 12 und 20 Jahren haben online ihr Jugendparlament gewählt. In dieses neue Jugendparlament wurden Lena Ruhnau (193 Stimmen), Leo Wasmer (174), Matthes Schubnell (167), Ellen Siebold (152), Yiva Neubauer (1469, Rudy Mindja (144), Abdel Rahman Latigui (123), Rodrigue Asseng (107), Justin Mettner (102), Tizia Graf (95), Brajan Ramaj (93) und Alessandro Henrich (91) gewählt. Letzterer hatte die gleiche Stimmenzahl wie Simon Kupferschmidt, wobei das Los dann diesen 12. Jungparlamentarier bestimmen musste. Im Jugendzentrum feierte man gemeinsam eine Wahl-Party.
In beiden Zeitungen wird Christin Dörflinger, die seit August als Forstwirtin im Stadtwald angestellt ist, vorgestellt. Die 23-Jährige sagt selbst: „Ich mag körperliche Arbeit und das Draußensein bei Wind und Wetter“. Zwar sei die Arbeit hart, doch den Wald formen und pflegen zu dürfen sei eine Aufgabe, die ihr täglich Freude bereite. Mit ihr arbeiten nun drei Forstleute in städtischen Diensten.
01. Dezember 2021
Der Landtagsabgeordnete Josha Frey (GRÜNE) beteiligt sich am Vorlese-Tag in der Hebel-Schule. Die „Zeit“-Stiftung lädt jährlich Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben ein, um das Vorlesen in Schulen zu stärken.
Die Paten des Bücherschrankes am Marktplatz zeigen sich erbost, da immer mehr verschmutzte, dreckige Bücher und sogar Müll im Bücherschrank landen.
235 neue COVID-19-Fälle lassen die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 586,4 anwachsen. Von derzeit 19 Patienten befinden sich 6 auf der Intensiv-Station, alle 6 müssen beatmet werden.
Landrätin Marion Dammann überreicht Rolf Strohm die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg. „Er hat sich in vielerlei Weise um das Leben im Schopfheimer Stadtteil Gersbach verdient gemacht“, betont die Landrätin und würdigt die Verdienste des ehemaligen Schulrektors, Kommunalpolitikers und Chronisten. Der 83-Jährige kam seinerzeit in Freiburg zur Welt und ist seit 1963 in Gersbach.
„Das Aus hat sich seit Längerem abgezeichnet“, erklärt die bis zuletzt amtierende 1. Vorsitzende Dr. Dagmar Fuchs vom Krankenhaus-Förderverein. Die Entscheidung des Kreistages im Jahre 2017, alle Krankenhäuser stillzulegen und stattdessen ein Zentral-Klinikum zu errichten, hat den eigentlichen Todesstoß für den Förderverein vollzogen. Nun hat sich der Verein aufgelöst, da der Vereinszweck nicht mehr erreicht werden kann.
02. Dezember 2021
Die Stadt wird in Zusammenarbeit mit dem Medi-Verbund am Freitag und ggf. am Samstag dieser Woche eine große Impf-Aktion in der Stadthalle durchführen.
Der Musikverein Raitbach hielt bei seiner Hauptversammlung im „Café Reichert“ Rückschau auf das Jahr 2020. Die Mitglieder bestätigten bei den Wahlen das dreiköpfige Vorstandsteam um Susanne Greiner, Martin Sprich und Peter Grass. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bekam Ursula Meyer die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände verliehen.
Hauptversammlung beim Förderkreis der SVS-Fußballer. Es wird Rückschau auf die beiden vergangenen Jahre gehalten und die wichtigen Ämter im Vorstand werden neu besetzt. Der bisherige Vorsitzende, Andreas Gsell, übernimmt das Amt des Vorsitzenden der Fußballabteilung. Daher rückt nun Rudolf Becker vom Posten des Kassierers des Förderkreises zum Vorsitzenden auf. 2. Vorsitzender wurde Friedrich Fackler.
Das Land bzw. der Bund verfügt neue Vorschriften zur Corona-Pandemie. Hitzig diskutiert und teilweise harsch abgelehnt werden die nun gültigen 2-G-Regelungen, die in der Warnstufe II der Corona-Verordnung des Landes für den Einzelhandel gelten. „Der Lockdown vor Weihnachten letztes Jahr hat uns extrem getroffen“, betont der Vorsitzende des Gewerbevereins, Martin Bühler. Ein Drittel der potenziellen Kundschaft komme überhaupt nicht, weil man weder geimpft noch genesen sei, sagt er. Ungleichbehandlung sieht er auch darin, dass Discounter als Grundversorger von den strengen 2-G-Regeln verschont werden. Patrick Jost, der Haushaltswaren anbietet, hat zusammen mit der Parfümerie Stutz einen Protestbrief an Bürgermeister Harscher geschrieben. Beide können nicht verstehen, dass z.B. die Müller-Kette von den 2-G-Vorschriften ausgenommen werde, obwohl sie praktisch identische Produkte wie die beiden Genannten verkaufe. Über Probleme spricht auch Manuela Böhler-Szmerlowski vom Autohaus Böhler. Der Wunsch, ein Fahrzeug reparieren zu lassen, sei nur kontaktlos möglich, wenn kein Impf-Nachweis vorliege. In solchen Fällen muss ein Auftragsformular ausgefüllt und mit dem Autoschlüssel in den Nachtbriefkasten gesteckt werden. Das reparierte Auto müsse von jemandem in Empfang genommen werden, der geimpft oder genesen sei. Auch ein Bring-Service sei wegen der neuen Corona-Regeln nicht mehr möglich, betont sie. Die neuen Corona-Vorschriften des Landes sehen auch vor, dass Weihnachtsmärkte geschlossen werden müssen. Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt.
03. Dezember 2021
Der Skiclub Fahrnau traf sich dieser Tage im SVS-Sportheim zur Jahreshauptversammlung. Corona hat in allen Bereichen Spuren hinterlassen, ist zu hören. Viele Mitglieder sind den Übungsstunden aus gesundheitlichen Gründen ferngeblieben. „Wir sind finanziell mit einem blauen Auge durchgekommen“, ist das Fazit des Finanzberichtes. Der Vorsitzende Klaus Störk appellierte an die Mitglieder, den Verein in seiner Arbeit aktiv zu unterstützen. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Gaby Hoffmann, Thomas Schwörer und Roland Blum ausgezeichnet und erhielten die goldene Vereinsehrennadel. Die Wahlen bestätigten Klaus Störk als Vorsitzenden, Thomas Schwörer als seinen Stellvertreter.
Trotz der Pandemie konnte der ambulante Hospiz-Dienst in diesem Jahr drei neue Hospiz-Begleiter qualifizieren, freut sich die Koordinatorin, Sofie Harscher.
Heute, morgen und auch am Sonntag sind Impf-Aktionen in der Stadthalle im Gange.
04. Dezember 2021
Bürgermeister Dirk Harscher appelliert an die Bürger, den örtlichen Handel, der in der derzeitigen Corona-Welle Einschränkungen hinnehmen müsse, zu unterstützen.
Geplante Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde finden nach Beschluss des Kirchengemeinderates derzeit nur noch in der Stadtkirche statt.
06. Dezember 2021
Die Inzidenz-Zahlen steigen wieder an und liegen nun im 7-Tage-Schnitt bei 512,6 nach 87 Neu-Infektionen im Landkreis.
07. Dezember 2021
Frustriert und verärgert zeigen sich die Schopfheimer Wirte ob der unklaren Corona-Vorschriften, wie sie Ende der vergangenen Woche vom Gesundheitsministerium verbreitet wurden. Viele verunsicherte Gäste hatten reservierte Tische prompt storniert und das ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit. Normalerweise sind dies die wichtigsten Wochen für die Gastronomie, so die betroffenen Wirte. Es herrsche Panik, meint ein Hotelier und sagt, dass die meisten Tische am Wochenende leer geblieben seien. Im vergangenen Jahr hätten die Wirte schon harte Einschnitte bis hin zum Lockdown mitgetragen, hätten ihre Gaststätten monatelang ganz geschlossen und sich mit alternativen Angeboten über Wasser gehalten. Doch mit dem jüngsten „Eiertanz“ habe die Landesregierung ihrer Meinung nach das Fass zum Überlaufen gebracht. Die 2-G+-Regel (geimpft, genesen, mit negativem Schnell-Test) gilt in Baden-Württemberg u.A. für die Gastronomie, die Fitness-Studios, für Museen sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen. Ausgenommen von der Test-Pflicht seit der Klarstellung der Landesregierung seien Personen mit einer Booster-Impfung sowie Geimpfte und Genesene, deren Voll-Immunisierung nicht länger als 6 Monate zurückliege.
Aus Sicht mehrerer Schopfheimer Stadträte ist die vertragliche Begrenzung der Veranstaltungen in der Festhalle Fahrnau zu hinterfragen. Man will, dass die Halle mehr genutzt werden kann und daher auch mehr Ertrag abwirft. Von der Stadtverwaltung wird darauf hingewiesen, dass der Gemeinderat im Jahre 1998 eine einvernehmliche Vereinbarung mit den Anwohnern getroffen habe, wonach die Zahl der Veranstaltungen in der Halle beschränkt ist. Ehrenfried Barnet fragt, warum der Beschluss heute noch Gültigkeit habe. So ein Vertrag könne doch nicht auf Lebzeiten gelten. Auch Jeannot Weißenberger von der CDU findet Großveranstaltungen in der Fahrnauer Halle für fragwürdig, meint jedoch, dass die Stadt durchaus einmal prüfen könnte, ob die Vereinbarung mit den Anliegern heute noch Gültigkeit habe. Angemerkt werden muss, dass die Fahrnauer Halle mitten in einem Wohngebiet steht.
08. Dezember 2021
Am kommenden Wochenende findet in der Stadthalle eine erneute Impf-Aktion statt.
220 neue Corona-Infektionen führen dazu, dass die 7-Tage-Inzidenz leicht sinkt und nun bei 523,9 liegt. 40 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern stationär versorgt, 8 liegen auf der Intensiv-Station, 5 von ihnen müssen beatmet werden. Da es 1 weiteren Todesfall gibt, steigt diese Anzahl nun auf 331.
Nach 16-jähriger Amtszeit übergibt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Amtsgeschäfte an den neu gewählten Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD, der erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine Ampel-Koalition bestehend aus SPD, GRÜNEN und FDP führt.
09. Dezember 2021
Das städtische Tiefbauamt hat mit Bernhard Karle (59) einen neuen Fachbereichsleiter. Er übernahm die Leitung am 01. November. Bisher war er technischer Betriebsleiter der Eigenbetriebe Abwasser und Versorgungsbetriebe.
Das Gesundheitsamt sieht überdurchschnittlich viele Corona-Fälle an der Schopfheimer Waldorfschule. Seit November registrierte das Amt insgesamt mehr als 55 Fälle. Eltern kritisieren, dass an der Schule die Corona-Regeln nicht eingehalten würden.
Auf konkrete Vorwürfe geht die Schule in einer allgemein gehaltenen Stellungnahme jedoch nicht ein, wie die Badische Zeitung berichtet. Es sei nicht das erste Mal, dass die Waldorfschule negativ auffalle. Bereits im vergangenen Dezember entsprachen fast alle Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht nicht der Corona-Verordnung. In einem anonymen Schreiben an die Badische Zeitung schreibt eine Mutter, dass die Kinder immer wieder erzählten, dass Eltern sie darauf hinweisen würden, sie bräuchten in den Klassenzimmern keine Masken zu tragen, obwohl die Corona-Verordnung dies vorsehe. Auch die Lehrer – es geht vor allem um die unteren Klassen – würden häufig keine Maske tragen. Aufgrund der Hinweise der Badischen Zeitung hat das Regierungspräsidium Freiburg die Schule inzwischen um eine Stellungnahme gebeten. Auch die Zahl der Masken-Atteste müsse angegeben werden, schreibt das RP.
Der Schopfheimer Orthopäde Dr. Gunther Becker geht zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Am 02. Januar 2022 wird Dr. Vaclav Lapka die Praxis übernehmen. Mit den Kliniken des Landkreises hat er eine Kooperation, sodass er als Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie vor allem in Rheinfelden auch weiterhin operieren kann. Aufgewachsen ist Lapka im Sauerland. Für sein Studium ging er nach Prag. Vor 10 Jahren kam Dr. Lapka nach Lörrach.
200 neue Corona-Fälle und 1 weiterer Todesfall lassen die Todesfälle nun auf 332 ansteigen.
Seit zwei Jahren treffen sich an jedem ersten Freitag im Monat Menschen in Schopfheim, um sich im Kreis aufzustellen und gemeinsam „mit der Erde zu stehen“. Das Treffen hat den realen Hintergrund einer Mahnwache, die auf die globale Klimakrise aufmerksam machen möchte. Begründet wurde diese Initiative von Bärbel und Peter Bauer.
Ein spannendes Programm, interessante Gäste, wenig Publikum – so lautet die Bilanz des Organisators Markus Manfred Jung nach fünf Doppel-Lesungen in der vom Schriftstellerverband Baden-Württemberg geförderten Reihe „Neustart Kultur“ im Schopfheimer Museumskeller. „Wir waren richtig froh, wenn wir alles in allem 20 Gäste hatten“, resümiert Jung. Der letzte Abend war nun in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: Bille Haag aus Freiburg hatte abgesagt und so wurde sein Solo-Abend von Johannes Beyerle aus Vogelbach gestaltet. In die Lesungen führte Volker Habermaier einfühlsam und kenntnisreich ein. Man könne nicht sagen, dass Literatur weniger anziehend sei, es sei einfach die Verunsicherung, die mit der Pandemie einhergehe und die Menschen vom Besuch abhalte.
10. Dezember 2021
Alle fünf Gemeinderatsfraktionen haben gemeinsam einen Antrag gestellt, der landesweiten Initiative von Kommunen beizutreten. Diese Initiative will selbstständig über Tempo 30 in Innenstädten entscheiden können. Bisher, so im Antrag, entschieden mehrere Instanzen, vor allem aber solche von außerhalb der betroffenen Kommunen über entsprechende Anträge.
Eigentlich hatte sich die Lage durch die Corona-Situation im Sommer bei der vhs relativ entspannt. Im Herbst sind die Zahlen wieder angestiegen. Für Präsenzkurse gelten inzwischen 2-G+-Regelungen. Aus diesem Grunde sagt die vhs-Leitung alle laufenden Kurse ab.
Die Kreisverwaltung verfolgt die Situation der Corona-Infektionen an der Waldorfschule weiterhin kritisch, so die Dezernentin für Recht, Ordnung und Gesundheit, Cornelia Wühlbeck vom Landratsamt. Seit Anfang November wurden an der Schopfheimer Schule 68 Corona-Fälle registriert, so die Dezernentin. Eine Schulschließung stehe nicht an, da sich das Ausbruchsgeschehen beruhigt habe, betont sie weiter.
Weitere 211 Neu-Infektionen im Landkreis lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 528,7 anwachsen. Weiter gibt es 3 Todesfälle einer über 60-jährigen, einer über 70-jährigen und einer über 90-jährigen Person.
Mehr als 30 Jahre lang hat Jeannot Weißenberger den Zunftabenden in Schopfheim seine Stempel-Striche aufgedrückt. Als Regisseur ebenso wie als Akteur stand er auf der Bühne und gestaltete nicht unerhebliche Teile des Programms. Doch damit ist es jetzt vorbei: Vor einigen Tagen hat er die Führung der Narrenzunft und die Zunftabend-Akteure darüber informiert, dass er das Amt des Zunftabend-Meisters mit sofortiger Wirkung niederlege. Der Grund sei in erster Linie eigentlich Corona. Es habe sich immer mehr abgezeichnet, dass es schwierig oder gar unmöglich sein würde, im kommenden Frühjahr einen Zunftabend auf die Beine zu stellen, zumal die Probenarbeit auch durch die Corona-Verordnungen und die Auflagen für Ungeimpfte erschwert sei. Weil ungeimpfte Eltern ihre Kinder nicht in die Stadthalle hätten begleiten können, haben bereits zwei Nachwuchsgruppen ihre Auftritte abgesagt. Andere Gruppen seien personell arg geschrumpft, teils aus Altersgründen, teils aber auch, weil sie als Ungeimpfte außen vor bleiben müssten. Es sei aus dieser Situation heraus besser, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen, zumal es auch noch andere Beweggründe gebe, betont der Fasnächtler mit Leib und Seele. Er stellt aber fest, dass die Zunftabende offiziell noch nicht abgesagt worden seien. Die Entscheidung ist unwiderruflich, was das Amt des Zunftabend-Meisters angehe, ein Comeback als Chef schließe er aus, nochmals aber als Akteur auf die Bühne zu treten, lässt er hingegen als Option offen.
11. Dezember 2021
Stefan Bühler wird Vorstandsmitglied der Sparkasse Wiesental. Der Verwaltungsrat hat sich für den 56-Jährigen, der schon seine Ausbildung bei der Sparkasse Schopfheim absolviert hatte, entschieden. Der Vorstandsvorsitzende Lothar Müller geht Ende Juni 2022 nach 23 Jahren in den Ruhestand. Ab 01. Juli bilden damit Georg Ückert als Vorstandsvorsitzender und Stefan Bühler die Spitze der Sparkasse Wiesental.
Zufrieden mit der Impf-Aktion zeigt sich Friedrich Fink zusammen mit der federführenden Organisatorin Diana Nigido nach der Impf-Aktion in der Stadthalle. „Der Einsatz des Medi-Verbundes war ein voller Erfolg“, resümiert Fink. Etwa 3.200 Impfungen waren es vor einer Woche und auch jetzt wieder eine sehr große Zahl von Personen, die sich gegen COVID-19 buchstäblich im Minutentakt durchschleusen und impfen ließen. Von den geimpften Personen waren es 250, die eine Erstimpfung erhielten. Geboostert wurden daher mehrere Tausend.
13. Dezember 2021
Der Pfadfinder-Stamm „Konrad von Rötteln“ verteilt im evangelischen Gemeindehaus das „Friedenslicht“.
Die Badische Zeitung interviewt einige Hundehalter, bei denen die von der Stadt geplante Polizeiverordnung, die ab Januar des nächsten Jahres in Kraft treten soll, auf Unverständnis und massive Kritik stößt. Die neue Vorschrift beinhaltet Leinenpflicht für die Vierbeiner. Viele Hundehalter empfinden dies als für die Tiere schädlich, die freien Auslauf benötigen.
Wegen Corona nahmen nur wenige Mitglieder an der Hauptversammlung des Trägervereins des evangelischen Freizeithauses Gersbach teil. Für 2022 stellte man erfreulicherweise fest, dass alle Wochenenden praktisch schon ausgebucht sind. Bis jetzt mussten sogar 170 Absagen erteilt werden. Der Trägerverein wünscht sich allerdings noch mehr Schulklassen, sodass das Haus auch während der Woche gut ausgelastet werden kann.
Ein besseres und schnelleres Krisen-Management fordert Bürgermeister Harscher von der Bundes- und Landesregierung. Beiden wirft der Rathauschef Versäumnisse vor. Im Bundestags-Wahlkampf seien die Probleme ausgeblendet worden, wochenlang habe ein Führungsvakuum bestanden, „das u.A. der Grund für die hohen Ansteckungszahlen in unserem Land“ sei, meint er. Die kurze entspannte Lage im Sommer sei nicht genutzt worden, um eine neue Strategie zu entwickeln. Er gehe davon aus, dass in Abständen von etwa sechs Monaten weitere Auffrischungsimpfungen nötig werden. Nur mit fest installierten Impfzentren sei dies dauerhaft zu schaffen, ist der Rathauschef überzeugt.
Der Gemeinderat verabschiedet den Haushalt für das Jahr 2022. Erstmals seit Jahren gab es keine Gegenstimmen gegen dieses Finanzpapier und die mittelfristige Finanzplanung. Die Fraktion der Unabhängigen mit zwei Gemeinderäten fehlte entschuldigt. Sie stimmten in der Regel gegen das Zahlenwerk. In seiner Haushaltsrede meinte Harscher: „Es muss jetzt auch Bestehendes hinterfragt oder sogar in Frage gestellt werden, auch wenn dies in der Öffentlichkeit durchaus nicht nur auf Zustimmung stoßen wird“. Der Fraktionssprecher der GRÜNEN, Ehrenfried Barnet, meinte, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat in diesem Jahr den Worten Taten folgen ließen. Der Haushalt sei zwar nicht gerettet, aber es zeige sich deutlich, dass die Ernsthaftigkeit, es künftig besser machen zu wollen, keine hohle Phrase gewesen sei. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern lobte das Vorgehen, mit der Konsolidierung früh im kommenden Jahr zu beginnen. Sie freue sich, dass der Anbau am Maiberg-Saal ebenso umgesetzt werde wie der Anbau an die Hülschematt-Halle in Eichen auf den Weg gebracht sei. Schopfheim sei bei den Bemühungen, einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen auf einem guten Weg, meinte sie. Der CDU-Fraktionssprecher Jeannot Weißenberger erinnerte daran, dass die Politik nur das Geld ausgeben könne, das Industrie, Handel und Gewerbe verdienten. Der Schul-Campus sei eine Investition in die Zukunft, obwohl selbst Fachleute nicht jede Preissteigerung nachvollziehen könnten. Die Erhöhung der Gewerbesteuer sowie die Gebührenerhöhungen sehe man in der Fraktion mit Bedenken. Eingesetzt habe man sich dafür, dass es keine Erhöhung der Grundsteuer gebe. Unangenehme Entscheidungen stünden mit dem Schwimmbad und dem städtischen Museum an, meinte er. Peter Ulrich, Fraktionssprecher der SPD, erinnerte daran, dass der Gemeinderat die fulminant gestiegenen Preise für die Schul-Campus-Gewerke größtenteils nur abnicken konnte. Die Stadt sei weiterhin „weit davon entfernt, kontinuierlich schwarze Zahlen zu schreiben“. Beim geplanten Verkauf von Gebäuden wie der Hebel-Schule und der Rathäuser in Enkenstein und Eichen entlaste die Stadt beim Unterhalt, den Abschreibungen, dem Bauhof und dem Gebäude-Management. Ulrich nannte die Zukunft des Museums, das kulturelle Angebot (Sommersound), die Zukunft der Schlachträume in Raitbach und Gersbach sowie das Höhen-Schwimmbad Schweigmatt samt Kiosk als freiwillige Leistungen. Es gelte hier, die richtige Balance zu finden. Ein großes Anliegen bleibt für die SPD der bezahlbare Wohnraum, daher begrüße die Partei ausdrücklich das Vorhaben in Fahrnau, Wohnungen mit Sozialbindung zu bauen.
14. Dezember 2021
Der bisherige Wiechser Wasser-Hochbehälter auf dem Hohen Flum stellt demnächst seine Dienste ein. In den nächsten Jahren entsteht ein Neubau mit zwei Kammern, die jeweils ein Fassungsvermögen von knapp 2.500 Kubikmetern haben. Diese Kapazität übertrifft das Volumen des jetzigen Hochbehälters erheblich. Zuerst wird nun die rechte Kammer neben dem alten Hochbehälter zusammen mit dem Rohrkeller gebaut und in Betrieb genommen. Dann wird der alte Hochbehälter abgerissen und durch die zweite, neue Kammer ersetzt. Im Übrigen werden beide Kammern so ausgestattet, dass sie unabhängig von einander betrieben werden können.
15. Dezember 2021
Der Landkreis Lörrach meldet 3 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Die Gesamtzahl ist dadurch auf 336 angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 480,2 nach neu gemeldeten 244 Infektionen.
Nachdem das jahrelange Engagement des ehrenamtlichen Chirurgie-Teams von Interplast Schopfheim im kamerunischen Manyemen wegen der dortigen Unruhen 2018 aufgegeben werden musste, sah sich die Gruppe um Dr. Andreas Rudolph nach einem neuen Einsatzgebiet um. Das neue Gebiet wird nun am Ufer des Victoria-Sees in der mit rd. 76.000 Einwohnern viertgrößten Stadt Ugandas sein. „Wenn irgendwann wieder möglich, wollen wir nach Manyemen zurückkehren“, betont Dr. Rudolph.
16. Dezember 2021
Die Arbeiterwohlfahrt, vertreten durch Heidi Malnati, überreicht Bürgermeister Dirk Harscher und Vertretern des Seniorenrates einen Scheck in Höhe von 1.000,– Euro. Damit sollen „Schwätzbänkli“ aufgestellt werden. Eine erste Bank soll im kommenden Jahr in der Scheffelstraße installiert werden und zum Schwätzchen einladen.
Eigentlich wollten die Narren im neuen Jahr es wieder so richtig krachen lassen, was auch auf der Fasnachts-Plakette deutlich zu sehen ist. Sie hat den Titel „Es däddscht wieder!“ 2022 und bildet die Hurlibaus-Kanone ab. Wie an vielen andern Orten auch muss die Schopfheimer Narrenzunft sämtliche Großveranstaltungen absagen, so die Verantwortlichen. Die Gesundheit der Zunftabend-Gäste, der Helfer und Akteure stehe im Vordergrund und habe oberste Priorität, heißt es. Die Ausgrabung und Motto-Verkündung, die am 07. Januar 2022 stattfinden sollte, wurde ebenfalls gestrichen. Das bestens gehütete Geheimnis des Statthalters werde ein weiteres Jahr gehütet werden müssen, obwohl der oder die Amtsinhaber/in dem Auftakt entgegen gefiebert habe. Die erwähnte Fasnachts-Plakette wird aber verkauft, wobei die Narrenzunft auf die Unterstützung durch den Kauf der Plaketten hofft.
In Eichen werden für den Umbau der Hülschematt-Halle „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Drei Architekten legten ihre Entwürfe und Modelle aus, die dann von einer Bewertungskommission begutachtet wurden. Umgesetzt werden soll der Vorschlag des Architekturbüros Schaudt, Konstanz. Pläne liegen am Wochenende für die Bevölkerung aus.
18. Dezember 2021
Die Andacht mit geistlicher Musik in der evangelischen Stadtkirche kann Corona-bedingt nicht stattfinden. Stattdessen wird ein Youtube-Film eingespielt.
19. Dezember 2021
Die Hangentwässerung für Eichen (B 518) soll erst Ende 2022 gebaut werden. Für den Bau der beiden „Ohren“ zur kreuzungsfreien Anbindung an die B 317 gibt es keine konkreten Angaben, so eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg auf Anfrage der Badischen Zeitung.
20. Dezember 2021
Nach dem Ausscheiden von Ann-Bernadette Bezzel im Gersbacher Ortschaftsrat rückte Karin Miehle-Bohne ins Gremium nach und wurde von Bürgermeister Dirk Harscher in ihr Amt verpflichtet.
Die Abendstunden nutzten kurz nach 18 Uhr Menschen, um in der Stadt mit Laternen einen „Spaziergang“ zu unternehmen. Diese Art der Demonstrationen, die nicht angezeigt oder genehmigungspflichtig sind, werden von den Impfgegnern als Plattform genutzt. Während in der einen Tageszeitung von 40 Erwachsenen und Kindern mit Laternen die Rede ist, spricht die andere Tageszeitung von 140 Menschen, die daran teilgenommen haben.
Nach der vor einigen Wochen durchgeführten Wahl zum Jugendparlament verpflichtet Bürgermeister Harscher die Jugendlichen in ihrem Amt. Zum Vorsitzenden des Jugendparlaments wurde Leo Wasmer gewählt. Justin Mettner wurde Stellvertretender Vorsitzender, Ellen Siebold zur Schriftführerin und Rodrigue Asseng zum Stellvertretenden Schriftführer gewählt.
21. Dezember 2021
Die Bürgerinitiative „Attraktive und verkehrsfreie Innenstadt“ möchte den Pflughof optisch aufwerten und schlägt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität den Wegfall der Mauer zum evangelischen Pfarrgarten vor.
Durch die Corona-Pandemie und die derzeitig steigenden Zahlen werden die geplanten Theaterveranstaltungen der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr im Januar abgesagt.
22. Dezember 2021
Über gleich drei Problemzonen im Kindergarten Hintermatt berichtet Thomas Gsell, SPD, in der Sitzung des Bau-, Umwelt- und Technikausschusses. Seit Längerem falle dort die Heizung aus, sodass Kinder bereits nach Hause geschickt worden seien. Außerdem sind im Erdgeschoss nur noch wenige Toiletten gebrauchsfähig und vor dem Gebäude staue sich Wasser zu einem kleinen See.
Die Polizei sucht nach einem mutmaßlichen Geldwechsel-Betrüger, der in einem Friseurgeschäft auch einen Handy-Diebstahl begangen hat.
Der Discounter LIDL darf im Gewerbegebiet auf der Gänsmatt in Gündenhausen nun doch neu bauen. Der Bebauungsplan der Stadt ist, so das Verwaltungsgericht in Freiburg, fehlerhaft. Die Stadt hatte 2019 eine Bauvoranfrage des Unternehmers abgelehnt, der den jetzigen mit gut 800 qm bestehenden Markt durch einen Neubau mit fast 1.500 qm Verkaufsfläche ersetzen sollte. Die Verkaufsflächenbeschränkung, so das Gericht, wird für unwirksam erklärt.
23. Dezember 2021
Vom heutigen Beginn der Weihnachtsferien an brauchen Kinder ab sechs Jahren, die nicht geimpft oder genesen sind, für einen Besuch in der Stadtbibliothek einen tagesaktuellen Antigen-Test.
Eine 19-Jährige kam zwischen Enkenstein und Langenau mit ihrem Pkw im Bereich einer S-Kurve ins Rutschen. Das Fahrzeug überschlug sich, ehe es auf einer Weide auf den Rädern zu stehen kam.
In der Nacht zu Heiligabend wurde am Bahnhof ein Holzverschlag durch Feuer beschädigt. Mit dem Feuerlöscher einer gerufenen Polizeistreife konnte der Brand gelöscht werden, sodass die Feuerwehr nicht mit eingreifen musste.
24. Dezember 2021
Die Verantwortlichen der Waldorfschule verwahren sich gegen anonyme Vorwürfe und sagen: „Diese Schule ist kein Hort von Querdenkern“. Frithjof Densch als Sprecher der Geschäftsführung meinte, die negativen Schlagzeilen seien einer Minderheit aus Elternschaft und Kollegium zuzuschreiben. „Für uns gelten hinsichtlich der Hygiene und Maskenpflicht die gleichen Regeln wie für andere Schulen“, versichert der Elternvertreter Michael Musal. Unabhängig von der Anfrage des Regierungspräsidiums wurden die aktuell vorliegenden Atteste und Maskenbefreiungen geprüft und festgestellt, dass 19 von 21 Bescheinigungen die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllten. Die Eltern müssten nun bis zum 05. Januar 2022 ordnungsgemässe Atteste vorlegen, wird betont.
In Schopfheim gilt auf öffentlichen Plätzen an Weihnachten und Silvester ein Verbot, Alkohol auszuschenken und zu konsumieren.
Nach über 34 Jahren im Dienste der Stadt verabschiedeten Bürgermeister Dirk Harscher und Fachbereichsleiter Jürgen Sänger die ehemalige Leiterin des städtischen Museums und des Stadtarchivs Dr. Ulla K. Schmid in den Ruhestand.
Christof Nitz, ehemaliger Bürgermeister Schopfheims, beendet nach kurzer Zeit zum Jahresende seine Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer der CDU. Der Bezirksverband wollte ihm zunächst bis Ende März 2022 eine Verlängerung des Vertrages anbieten, was Nitz jedoch ablehnte. Die Entscheidung der Partei wird mit dem Hinweis begründet, dass es im kommenden Jahr deutlich geringere Zuschüsse geben werde. Zusammen mit dem Mitgliederrückgang zwinge die aktuelle Lage zu schmerzhaften Entscheidungen.
Die Stadtgärtnerei und der Gewerbeverein haben die Innenstadt an vielen Stellen aufwändig weihnachtlich geschmückt. „Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir die Kreisel und andere Orte der Stadt in der Weihnachtszeit für die Menschen attraktiver gestalten können“, meint Michael Reimann, Leiter der Stadtgärtnerei. Dass sich die Arbeit gelohnt habe, zeigten viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
In einem Grußwort zu Weihnachten schwört Bürgermeister Dirk Harscher die Einwohner Schopfheims auf weitere schwierige Tage und Wochen der Corona-Pandemie ein und bittet um Geduld. Er meint auch: „Wir sind weiterhin in der wohl schwierigsten und herausforderndsten Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg“. Voll des Lobes ist er für einen Großteil der Schopfheimer, wenn er meint: „Sie haben mit Ihrer Solidarität und dem Umsetzen der Corona-Regelungen dazu beigetragen, dass wir einheitlich gegen dieses Virus vorgehen. Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam gestärkt aus der Krise gehen werden und rufe Sie weiter zur Vorsicht und Mithilfe auf.“ Nach 12 Offenen Weihnachtsabenden mit meist gut 40 Teilnehmenden im Café Augarten war dies in diesem Jahr wiederum nicht möglich. Im Vorfeld von Weihnachten hat das Team des Diakonischen Werkes gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie dem SKM (Kath. Verein für soziale Dienste) für eine konfessionsübergreifende Aktion gesorgt. Verschiedene Sponsoren trugen dazu bei, dass alleinstehende Menschen besucht werden konnten und Präsente erhielten.
In einer Christvesper, die sehr gut besucht war, zeigten die kleinsten Kindergarten- und Grundschulkinder ein Krippenspiel.
An Heiligabend konnten motorisierte Weihnachtsmänner in der Innenstadt gesichtet werden.
27. Dezember 2021
Pfarrerin Ulrike Krumm und Pfarrer Michael Latzel weisen in ihren Weihnachtsbotschaften und -predigten auf Hoffnungslichter in Corona-Zeiten hin.
Bis zu 200 „Spaziergänger“ sind nach Polizeiangaben gegen 18 Uhr in der Schopfheimer Innenstadt unterwegs. Mehrere Streifenwagen der Polizei waren vor Ort. Die Corona-Leugner und Impfgegner gingen von der Bahnhof- und Scheffelstraße zum Marktplatz. Ein Versammlungsleiter habe sich nicht zu erkennen gegeben.
Der Bauausschuss hat einen Antrag auf Umbau, Anbau und Aufstockung eines Gebäudes in Fahrnau an der Hauptstraße 224 abgelehnt. Thomas Gsell von der SPD wies darauf hin, dass im Prinzip schon fast 80% des Bauvorhabens umgesetzt und die Stadt wieder vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei. Beigeordneter Eddi Mutter sagte, dass er den Unmut verstehen könne, empfahl aber dennoch, bauplanungsrechtlich zuzustimmen. Aus Denkmalschutz-Gründen würde das eine oder andere ohnehin nicht genehmigt werden.
28. Dezember 2021
Der Landkreis Lörrach meldet 98 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus sowie 1 weiteren Todesfall (339). Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 281. 5 Menschen benötigen eine intensiv-medizinische Betreuung, wobei 3 davon beatmet werden müssen.
29. Dezember 2021
Christof Nitz ist empört und erschüttert über die Art und Weise, wie er von der Kündigung seines Vertrages als Kreisgeschäftsführer erfahren hat. Er kündigt nun seinen Austritt aus der CDU an.
Kurz vor Weihnachten übergab Andreas Gsell, Vorsitzender der Fußballabteilung des SVS, dem Tafelladen reiche Gaben, die Bedürftigen zugute kommen können.
Ab heute gilt eine Verfügung eines allgemeinen Böllerverbotes an Silvester. Gleichzeitig verhängte die Stadt ein Ansammlungsverbot für Gruppen von mehr als 10 Personen auf öffentlichen Plätzen. Die Verfügung gilt bis zum Neujahrsmorgen 9 Uhr und gilt in der Scheffelstraße, auf dem Marktplatz, rund um die Stadthalle inkl. Dr. Max-Picard-Platz, der Hebelstraße, Wehrer Straße, Bahnhofstraße sowie im Anna-Kym-Park.
Es war ein verregnetes Weihnachtsfest, es regnet auch heute noch quasi ohne Unterbruch. Von winterlicher Stimmung bei 14 bis 16 Grad Außentemperatur kann keine Rede sein.
30. Dezember 2021
Bürgermeister Dirk Harscher wendet sich zum Jahreswechsel an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Er erinnert an das vergangene Jahr und an das, was geleistet worden ist und im kommenden Jahr zu erbringen sein wird.
31. Dezember 2021
Das für heute vorgesehene Silvester-Konzert in der evangelischen Stadtkirche wird in der momentanen Corona-Situation nicht live, sondern im Youtube-Kanal zu hören sein.
Der letzte Tag in diesem Jahr zeigt sich bei einer Temperatur von 17 Grad Celsius trocken und schön.
Trotz des Verbots, Neujahrsraketen und Böller zu verkaufen, stiegen um Mitternacht Feuerwerkskörper in den klaren Nachthimmel und verbreiteten ihren Lichtschein. Da und dort knallten auch Böller, doch vergleichbar mit früheren Jahren war dieser zweite Silvester mit derartigem Verbot ruhig. Es gab keine besonderen Meldungen der Polizei und der Feuerwehr zum Jahreswechsel.