
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
mein Blick richtet sich zurück auf das Jahr 2022, welches wohl zu den herausforderndsten und schwierigsten seit 77 Jahren zählen wird.
Seit dem 24. Februar 2022 hat sich unsere Welt, mit dem schrecklichen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, grundlegend verändert.
Ein bis heute andauernder Konflikt mit täglichen Angriffen, seit einiger Zeit gezielt auf die Energieversorgung und Infrastruktur der Ukraine, begleitet uns und bringt großes Leid in die betroffenen Regionen.
Viele Menschen sind besonders in der kalten Jahreszeit, in denen Wärme und Geborgenheit besonders wichtig sind, ohne Wasser und Strom und leben täglich in Angst und Schrecken.
Die Auswirkungen dieses Krieges auf unser Europa sind auch bei uns spürbar und im täglichen Leben leider Realität geworden.
Solche Konflikte und Krisen verdeutlichen uns, wie abhängig unser Land in den letzten Jahrzehnten in einigen Sektoren geworden ist.
Energiemangel, Inflation und Lieferketten
So war die verlässliche Versorgung mit funktionierenden Lieferketten in politisch stabilen und friedlichen Zeiten nie thematisiert worden. Ja, sie war selbstverständlich. Versorgungsschwierigkeiten kannte man grundsätzlich nicht.
Der Energiehunger unserer Wirtschaft wurde mit günstiger Energie, gerade mit klassischen fossilen Energieträgern, überflutet. Es wurde bisher kaum kritisch hinterfragt, woher und aus welchen Ländern diese Energie stammt.
Themen wie Verletzung der Menschenrechte und Entdemokratisierung waren untergeordnet, alleine der Preis war entscheidend für den Bezug.
Seit März 2022 sind Energieknappheit und explodierende Kosten für unsere tägliche Versorgung mit Wärme und Strom bereits deutlich finanziell zu beziffern. Dazu kommen die sprunghaft angestiegenen Preise bei Nahrungsmitteln des täglichen Bedarfs.
Für viele Familien, den Handel und das Gewerbe sowie die Gastronomie eine besonders ernste Herausforderung, da in allen Bereichen die Kosten der Grundbedürfnisse massiv angestiegen sind. Im Oktober 2022 wurde mit 10,4 % die höchste Inflationsrate seit 1951 verzeichnet, jüngst ist ein minimaler Rückgang der Teuerungsrate zu erkennen.
Seit der Corona‑Pandemie wurde dann sehr deutlich, wie negativ der Zerfall von funktionierenden Lieferketten sich auf unsere heimische Industrie und das Handwerk auswirken kann.
Die Lieferschwierigkeiten, ausgelöst u. a. durch diverse Corona‑Lockdowns, befeuerten den bereits gestarteten Preisanstieg, welcher schon zuvor sehr lange deutlich über dem Zielkorridor der EZB‑Währungshüter von 2,0 % als Zielinflationsrate lag.
Das heißt, die Europäische Zentralbank mit ihrer zurückhaltenden Geldpolitik hat bewusst ihr vorrangiges Ziel nach Preisstabilität und Inflationsschutz verlassen, ja sogar ignoriert. Es wurde versäumt, frühzeitiger gegenzusteuern – eine ernste Herausforderung für Unternehmen, Verwaltungen und private Haushalte.
Herausforderungen für die Stadt Schopfheim
Für unsere Stadt Schopfheim schlagen diese Einflüsse ebenfalls massiv durch, die hohen Preise bei Wärme und Energie belasten unseren städtischen Haushalt zunehmend und schränken unseren Spielraum für diverse freiwillige Projekte ein. Für 2023 rechnen wir mit rund 1 Mio Euro Mehrkosten für Energie.
Neben einer sehr dynamischen Preisentwicklung beschäftigt uns der weitere Zustrom von geflüchteten Menschen, die uns aktuell nicht nur aus der Ukraine erreichen, und folglich die Schaffung von Wohnraum.
Auch eine Stadt Schopfheim kann sich den globalen politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen nicht entziehen.
Gerade in unseren großen Bauprojekten wie beim Schulcampus, Kita am Markt und Kita Langenau wurde das bei den Baukosten sehr deutlich, weiter gibt es durch anhaltende Lieferschwierigkeiten Verzögerungen bei der Fertigstellung, Zeitpläne sind kaum einzuhalten.
Weitere Bauprojekte kommen aufgrund eines sehr dynamischen Flüchtlingszustroms auf die Stadt zu. Unsere Kommune muss daher Anschlussunterkünfte für nahezu 100 Menschen realisieren – Kosten, mit denen wir bis vor einigen Monaten noch nicht kalkuliert hatten.
Die Stadt Schopfheim unterstützt den Landkreis Lörrach bestmöglich bei der Unterbringung von geflüchteten Menschen in Gemeinschaftsunterkünften, um zusammen der Situation Herr zu werden.
Es befremdet mich sehr, wenn einige Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft bei Aufnahmequoten einen Rückzieher machen und die Menschen durch das eigene Land ins nächste durchwinken; unter Solidarität in Europa stelle ich mir etwas anderes vor.
Klimaschutz und Zukunftsprojekte
Seit der Corona‑Krise im März 2020 hat die Verwaltung der Stadt Schopfheim durch die Ihnen bekannten Vorkommnisse und Entwicklungen weiterhin Krisenstäbe im Einsatz, die seit März 2022 durch einen Ukraine‑Krisenstab sowie jüngst durch eine Arbeitsgruppe „Black‑Out“ ergänzt wurden.
Weiter wird die Stadt Schopfheim sich der Risiken bei Hochwasser und Starkregen annehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Szenario in Schopfheim Realität werden kann, nimmt durch die klimatischen Veränderungen deutlich zu.
Klimaschutz und der Umgang mit immer extremer werdenden Hitzephasen und länger andauernden Trockenperioden wird eine Kernaufgabe unserer Kommune werden.
Das zeigen ganz deutlich die jüngsten meteorologischen Messdaten. Das Jahr 2022 war das bisher wärmste und sonnigste Jahr seit den ersten Aufzeichnungen aus dem Jahr 1864.
Wir können nicht länger warten und uns darauf verlassen, dass von diversen Stellen Regelungen und Lösungen entstehen – eigenes Handeln ist von uns gefordert.
Die Stadt Schopfheim plant ein Nahwärmenetz für den Kern unserer Stadt – grob rund um den Marktplatz – mit dem Ziel, ab 2025 möglichst viele Einheiten mit erneuerbaren und umweltfreundlichen Energieträgern zuverlässig zu beliefern.
Nach Fertigstellung ist ein Ausbau und die Weiterentwicklung dieses Nahwärmenetzes geplant. Mit diesen Maßnahmen kann relativ schnell eine große Einsparung von CO₂ vollzogen werden, da die meisten Gebäude im Land und natürlich auch in unserer Stadt noch mit fossilen Energieträgern wie Gas und Öl versorgt werden und bedeutenden Anteil am Ausstoß von CO₂ haben.
Daher begrüße ich besonders das vorbildliche Engagement im Ortsteil Eichen, welches alleine aus der Bürgerschaft und Ortsverwaltung hervorgeht, selbst ein solches Versorgungsnetz mit Nahwärme zu entwickeln.
Zusätzlich möchte die Stadt Schopfheim als Vorbild bei der Installation von Photovoltaikanlagen voranschreiten und die Mitbürger motivieren, ihre Dächer ebenfalls mit regenerativem Strom zu belegen. Unsere Markgrafenstadt mit ihren Teilorten hat ein enormes Potential von bisher ungenutzten Dachflächen.
Im Stadtwald wird der Waldumbau mit Baumarten forciert, welche resistent gegen die klimatischen Veränderungen sind. Innerstädtisch unterstützen wir die Maßnahme mit der Pflanzung von Bäumen und diversen Entsiegelungen, um das urbane Mikroklima zu verbessern.
Leider wurden die weltweiten Klimaziele regelmäßig nicht erreicht. Es ist keine Zeit mehr, nur darüber zu reden – es ist dringend Handeln angesagt.
Finanzielle Situation und Verwaltung
Unser städtischer Haushalt wird weiterhin geprägt durch eine angespannte Finanzsituation. In unseren Prognosen ist der Ergebnishaushalt regelmäßig nicht mehr ausgeglichen.
Wie bei jedem Privathaushalt müssen Einnahmen und Ausgaben in einem gesunden Verhältnis stehen und dauerhaft solide sein. Aktuell sind unsere Haushalte in den nächsten Jahren defizitär und schränken uns dadurch ein.
Eine klare Aufgabe und Pflicht besteht darin, sich dieser ernüchternden Zahlen anzunehmen.
Die Stadt Schopfheim muss sich auf die wichtigsten Kernthemen konzentrieren und zum Beispiel ihren Gebäudebestand weiterhin kritisch hinterfragen, sich von diversen Objekten trennen.
Zusätzlich müssen wir alle Freiwilligkeits‑Leistungen ansehen und sie kritisch hinterfragen.
Die Kommunen befinden sich seit längerer Zeit in einem Dilemma; ich wünsche mir, dass dieser Hilferuf nun endlich gehört wird.
Weiter bürden Bund und Länder den Städten, Gemeinden und Kreisen immer mehr neue Aufgaben, Verordnungen, Rechtsansprüche und Standards auf, ohne für eine ausreichende Finanzierung bzw. Kostendeckung zu sorgen, jedes Jahr aufs Neue.
Zusätzlich explodieren die Kosten für die Unterstützung im Sozialbereich, ohne dabei den Grund für die Entstehung und die Not anzugehen – frei nach dem Motto „Was kann man denn noch Gutes tun?“, ohne die Grundprobleme in der Gesellschaft anzupacken.
Die Kommunen sind aktuell in einer Überforderungsfalle; es ist dringend an der Zeit, dass diese Fesseln, ja mittlerweile sind es schon Ketten, durch Bund und Land gelöst werden.
Unser Land hat es in den letzten Jahren verpasst und versäumt, Entwicklungen rechtzeitig mit Reformen, die an den Kernursachen ansetzen, zu begegnen.
Hier möchte ich beispielsweise die Zuspitzung bei der Ärzt*innenversorgung, die Situation in unseren Kliniken und Pflegeheimen, die Missstände im Bildungsbereich mit Lehrermangel und Unterrichtsausfällen, das Fehlen von Fachkräften im Kinderbetreuungsbereich, einen nicht ausreichenden Nahverkehr in vielen Regionen nennen; ich könnte an dieser Stelle noch einiges Weitere aufzählen – große Herausforderungen, welche kommunal wie auch gesamtpolitisch anstehen.
Dank, neue Impulse und Ausblick
Einen wichtigen und entscheidenden Schritt haben wir am 07. November 2022 getroffen: Die Stadt Schopfheim hat wieder einen technischen Beigeordneten. Die fast 6‑Monate‑Vakanz ist Geschichte. Ich bin sehr froh, dass das Votum mit voller Überzeugung auf Thomas Schmitz gefallen ist und freue mich sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm.
Für das neue Jahr 2023 stehen besondere Highlights an: Zum einen die Eröffnung der neuen Sporthalle am Schulcampus – ein herausragendes Schmuckstück und eine tolle Aufwertung für unseren Sportstandort Schopfheim und für die Generation der Zukunft.
Ebenfalls ist der Start der Baumaßnahme bei den Uehlin‑Häusern in diesem Jahr vorgesehen.
Der Innenstadtbereich wird durch Maßnahmen, welche die Aufenthaltsqualität steigern sollen, optisch und funktionell profitieren; hier möchten wir bewusst mehr Grün in den Stadtkern bringen.
Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Schopfheim für ihr großes Engagement in dieser schwierigen Zeit.
Ein weiteres Dankeschön richte ich gerne an unsere Bürgerinnen und Bürger für ihren Verzicht in dieser Zeit, die große Solidarität und das Miteinander in unserer Markgrafenstadt. Besonders hervorzuheben sind die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen in vielen Bereichen – sie alle sind eine wichtige Stütze in unserem gesellschaftlichen Leben und tragen entscheidend zum Wohlfahren in Schopfheim bei.
Wie jedes Jahr möchte ich mich ganz besonders bei Herrn Strütt bedanken. Sein hervorragendes Nachschlagewerk in Form des Jahrbuches erscheint bereits in seiner 38. Ausgabe – eine wertvolle und kompakte Jahres‑Chronik des Stadtgeschehens, gepaart mit historisch interessanten Beiträgen.
Ihnen nun viel Freude bei der Lektüre und spannende Unterhaltung.
Ihr Dirk Harscher, Bürgermeister
01. Januar 2022
Mit einem frühlingshaften Tag beginnt das neue Jahr. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit für einen fast österlichen Spaziergang. Die Temperatur liegt bei etwa 17 Grad Celsius.
Mit Infektionszahlen beginnt ein neues Jahr der Corona-Pandemie; wer weiß heute, wie lange noch. 123 neue Infektionen mit COVID-19 im Landkreis lassen eine Inzidenz von 308,1 ermitteln. In den Kliniken des Landkreises werden 38 Patienten behandelt, davon benötigen 5 intensiv-medizinische Betreuung und davon müssen wiederum 2 beatmet werden.
03. Januar 2022
Mit der Umsetzung einer Energie-Erlebnis-Station beschäftigte sich der Gersbacher Ortschaftsrat. Mit dem Förderprogramm „Sonnen-Cent“ wollen die Organisatoren die Menschen ermutigen, in die nachhaltige Stromerzeugung einzusteigen. Es ist geplant, ein ausrangiertes Rotorblatt im Bereich der Wind-Ernergie-Anlage 3 zu installieren, wobei diese mit umfangreichen Informationen versehen werden soll. Der Standort ist noch nicht definitiv festgelegt. Der Ortschaftsrat darf sich auch über eine Spende von 35.000,– Euro der EWS freuen, die jährlich bis 2036 fließen wird. Diese Spendengelder sind jedoch gemeinschaftlich mit Schopfheim, Zell und Häg-Ehrsberg zu verwalten und zu verwenden.
Friedlich verliefen die so genannten „Abendspaziergänge“ laut Polizei auch in Schopfheim. Es gab keine größeren Zwischenfälle, wobei etwa 250 Menschen sich am Marktplatz versammelten. Man zog dann durch die Stadt, wo die Zahl der „Spaziergänger“ bis auf 1.200 anwuchs, so die Polizei. Letztlich traf man sich wieder auf dem Marktplatz. Es seien Abstände nicht eingehalten und keine Masken getragen worden, meinte der Polizeisprecher. Gegen Unbekannt werde wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht ermittelt.
Rekordverdächtig ist der Sturz eines Radfahrers in der Feldbergstraße. Ein Alkohol-Test beim Verunfallten, der mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden musste, ergab knapp 4 Promille.
04. Januar 2022
Die Fasnachts-Plakette für die Kampagne 2022 wird seit heute verkauft, auch wenn es heuer keine Fasnacht geben wird.
Das Weihnachtsgeschäft wird als enttäuschend eingestuft, so die Gewerbevereins-Verantwortlichen Klever und Bühler.
06. Januar 2022
Der Gewerbeverein ermittelt die Gewinner aus der Weihnachtsaktion 2021. Es gab allerdings weniger als die üblichen 40.000 Lose. Der 1. Preis im Wert von 1.000,– Euro ging nach Steinen.
07. Januar 2022
Im Landkreis Lörrach gibt es 285 Neu-Infektionen. Dadurch steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 464,5 an.
08. Januar 2022
Bürgermeister Harscher empfing im Rathaussaal eine Sternsinger-Gruppe. Es finden allerdings Corona-bedingt keine großen Aktionen statt.
Einer Anwohnerin fiel auf, dass das Essen einer betagten Nachbarin seit einem Tag schon vor der Türe stand. Sie informierte die Polizei, die zusammen mit der Feuerwehr eine hilflos unter dem Esstisch liegende Person vorfand, die vom Rettungsdienst und dem Notarzt versorgt werden konnte.
10. Januar 2022
Die erstmals in der Innenstadt in Blumenkübeln aufgestellten, wunderschön beleuchteten kleinen Weihnachtsbäume wurden heute ebenso entfernt wie die großen Tannen, die illuminiert in der Scheffelstraße standen. Die Ärzte Dr. Michael Gürtler und Dr. Julian Lambert öffnen zusammen mit zwei Medizinerinnen und einem fünfköpfigen Helferinnen-Team ihre neue Praxis „Ärzte in Schopfheim“ an der Roggenbachstraße.
Ein Lkw rammt die Bahnschranke in der Himmelreichstraße. Diese lag danach quer zu den Schienen. Der Zugführer konnte noch rechtzeitig bremsen und räumte die demolierte Schranke aus dem Weg.
Der Einzelhandel und die Gastronomie sehen sich auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie stark von den Auswirkungen beeinträchtigt. Während man im Lebensmittel-Einzelhandel zufrieden ist und auch im Handwerk, Gewerbe und in der Industrie von einem guten Jahr gesprochen wird, sprach der übrige Einzelhandel von Umsatzeinbrüchen.
Es waren Szenen, wie sie die Stadt, wenn überhaupt, sehr lange nicht mehr erlebt hat: Ein Großaufgebot der Polizei mit mehr als 20 Einsatzwagen und mehr als 100 Beamten stand den „Spaziergängern“ auf dem Marktplatz gegenüber. Eine Demonstrantin gegen die Impf-Pflicht meinte: „Es ist völlig krass, was hier abgeht“.
Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus musste Äste lassen und wurde so kurzerhand – wie bereits im vergangenen Jahr – zum Ersatz-Narrenbaum umfunktioniert.
Die 7-Tage-Inzidenz hat die 500er-Marke überschritten und liegt nun bei 510,8.
11. Januar 2022
Im Landkreis Lörrach gibt es 1 neuen Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19. Dennoch sinkt die 7-Tage-Inzidenz wieder leicht auf 492,9, nachdem 175 Neu-Infektionen notiert werden.
12. Januar 2022
Bürgermeister Harscher äußert sich zur unangemeldeten Versammlung vom Montag und meint, dass ihm die Entwicklung allgemein gesprochen „Bauchweh“ verursache. Die Polizei habe durch starke Präsenz ein Zeichen setzen wollen. Er hoffe nun, dass der Landkreis eine Allgemein-Verfügung, wonach diese Montags-Veranstaltungen verboten werden, erlasse.
Die Fraktion der Unabhängigen bleibt vorerst den Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse fern. Grund ist ein Protest gegen die Corona-bedingten Zugangsregeln. Andreas und Fabienne Kiefer teilen mit, dass sie die aktuell geltenden drei Regelungen für diskriminierend halten.
13. Januar 2022
„Wir sind Demokratie“ – unter diesem Motto laden die örtlichen Parteigliederungen von GRÜNEN, CDU und SPD sowie der hiesigen Freien Wähler als Veranstalter zu einer gemeinsamen Kundgebung am kommenden Montag nach Schopfheim ein. Die als Gegenveranstaltung zu den „Spaziergängern“ gedachte Demonstration kommt auf Initiative von Jonas Hoffmann, SPD, MdL, zustande.
Die katholische Kirchengemeinde St. Bernhard veröffentlicht statistische Daten und benennt dabei im Jahr 2021 15 Taufen, 24 Erstkommunikanten und eine kirchliche Trauung. Es gab außerdem 37 Bestattungen. Aus der Kirche ausgetreten sind 64 Menschen, ein Wieder-Eintritt ist nicht vermerkt.
Das Amtsgericht Schönau hat einen Strafbefehl gegen den früher in Zell praktizierenden Hausarzt Dr. Mathias Poland erlassen. Grund war das „Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse“. Man warf ihm insgesamt 22 solcher Fälle vor. Der Strafbefehl soll im fünfstelligen Euro-Bereich liegen.
Auf der Homepage des Theaters Freiburg steht Benedikt Arnold. Er inszeniert am dortigen Theater die Oper „Madame Butterfly“, die am 22. Januar Premiere haben soll. Der junge Mann, Jahrgang 1993, ist in Schopfheim aufgewachsen. Die Leidenschaft für das Theater ist während seines Studiums der Kulturwissenschaften und der ästhetischen Praxis in Hildesheim bei zahlreichen Besuchen der Staatsoper in Hannover entstanden.
Nun ist die 7-Tage-Inzidenz bereits auf 677,3 angewachsen. Bedingt wird dies durch 353 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus.
14. Januar 2022
Wenn man ins Rathaus möchte, besteht ab sofort wieder die Pflicht zum Tragen einer FFP-II-Maske.
Die Abteilung Stadt der Freiwilligen Feuerwehr hält erstmals eine Jahreshauptversammlung online ab, wobei Abteilungskommandant Jürgen Kupferschmidt auf ein Jahr verweist, in dem die Feuerwehr soviel Einsätze wie noch nie hatte. Für die Abteilung Stadt waren es 298 Einsätze (51 mehr als 2020), davon galt es 89 Brandalarme, 207 technische Hilfeleistungen und 2 Brandsicherheitswachen zu bewältigen. Hervorzuheben sind das Hochwasser und der Schneebruch Anfang des Jahres mit einem Erdrutsch auf dem Altig.
15. Januar 2022
Auf Initiative von Sonja Trachsel, deren Mutter dement ist und im Georg-Reinhardt-Haus betreut wird, wurde mit einem Kamera-Team von Maywood Media aus Magdeburg ein Film aufgenommen. Dieser beschäftigt sich mit der Demenz-Erkrankung. Geschäftsführer Martin Mybes unterstützt das Anliegen, um damit auch Demenz aus der Tabu-Zone zu holen.
Das Landratsamt hat in einer Allgemein-Verfügung die Montags-Spaziergänge vom heutigen Tag an untersagt.
Nachdem der Nachweis eines Wolfes im Oberen Wiesental erbracht wurde, nehmen Sorgen und Ängste bei Landwirten zu.
Zur Berichterstattung über die montäglichen Corona-Protestspaziergänge meinen heute zwei Leserbriefe, dass damit die Demokratie zu Grabe getragen werde.
An der Demonstration am Montag, von MdL Hoffmann initiiert, wird auch die FDP dabei sein.
Pünktlich zum Wochenende werden die Winterwanderwege, die Langlaufloipe und der Rodelhang in Gersbach frisch präpariert.
„Entstaubt“ nennen die Theatermacher des Theaterteams „Liberi“ aus Bochum die Inszenierung von „Schneewittchen“, das heute in der Stadthalle zu sehen und zu hören war.
Zwei Jugendliche brachen ins THG ein und wurden auf frischer Tat ertappt. Ein Zeuge konnte Taschenlampen-Licht im Gebäude sehen und verständigte die Polizei.
Da die 7-Tage-Inzidenz während dreier Tage die Zahl von 500 überschritten hat, gilt seit heute wieder eine Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte von 21 bis 5 Uhr.
17. Januar 2022
Mit der Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) soll nun ein gesamtstädtisches Konzept für die künftige Entwicklung der Kernstadt und der Ortsteile einschließlich des Landschaftsraumes erarbeitet werden. Durch die Moderation von außen sollen Ideen aufgenommen werden, in eine Zielsetzung eingeordnet und Transparenz hergestellt werden. Mit der Entwicklung dieses Konzeptes wurde eine Firma aus Stuttgart/Freiburg beauftragt. Es werde eine eigene Lenkungsgruppe geben, die aus Mitgliedern des Gemeinderates und der Verwaltung besteht. Derzeit wird ein Projektplan, der zwischen dem Auftraggeber und der Lenkungsgruppe erstellt wird, erarbeitet.
In einem Interview für die Badische Zeitung zeigt sich Bürgermeister Harscher grundsätzlich optimistisch, dass die Corona-Krise, die jetzt ja bald zwei Jahre andauert, in den Griff zu bekommen sein wird. Prognosen mache er aber keine mehr. Er würde sich wahnsinnig freuen, wenn das Leben in der Innenstadt und in den Geschäften wieder mehr florieren könnte. Außerdem wünscht er sich, dass die Gastronomie-Betriebe wieder frequentiert werden könnten.
In Schopfheim kommt es zu unschönen Szenen zwischen der Polizei und Gegnern der Corona-Maßnahmen. In Fahrnau hatte sich ein Zug von Gegnern formiert und in Richtung Innenstadt gezogen. Es sollen rund 250 Personen gewesen sein. Auch am Marktplatz standen abseits etwa 200 Menschen, die dem Kreis zuzuordnen sind.
„Ich bin absolut stolz, dass so viele da waren“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann am Ende der Demonstration auf dem Marktplatz. Die Demo stand unter dem Titel „Wir sind Demokratie“. Die mehr als 600 Personen, die teils mit Plakaten und Bannern ihre Meinung über die „Spaziergänger“ deutlich zum Ausdruck brachten, hielten sich an die Vorgaben des Abstandhaltens und dem Tragen von Masken. Unter den Teilnehmern waren auch zahlreiche Vertreter von Politik und Verbänden, etwa die CDU-Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker, der Landtagsabgeordnete der GRÜNEN, Josha Frey, und Bürgermeister zahlreicher Wiesental-Gemeinden. Unterstützer der Kundgebung hielten kurze Redebeiträge, die auch durch Störrufe nicht unterbrochen werden konnten. Martina Hinrichs von der SPD meinte: „Wir leben in einer guten und funktionierenden Demokratie. Die Bundesrepublik lasse die Meinungsfreiheit zu, doch müssten Versammlungen und Demonstrationen eben angemeldet werden. Auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Schneider meinte in seinen Worten: „Wir stehen hier gemeinsam, weil wir an demokratische Werte glauben“. In Richtung „Querdenker“ sagte Michael Straub von den GRÜ-NEN, Fakten würden nicht mehr zählen, vielmehr würden „Phantasien“ verbreitet, denen dann Glauben geschenkt werde. Die Schopfheimer Bürgerin Heidrun McKenzie erzählte von einem persönlichen Erlebnis aus ihrer Familie: Ihre Tante sei mit 13 Jahren an Kinderlähmung gestorben, das es damals noch keinen Impfstoff gegeben habe. „Dieses Ereignis hat meine Familie geprägt“, meint sie weiter. Sonja Steiger vom Diakonischen Werk berichtet von der erschwerten Arbeit durch die Pandemie innerhalb der Diakonie: „Unsere Arbeit lebt von persönlichem Kontakt und Nähe“. „Wenn das kein Zeichen für gelebte Demokratie ist, fällt mir auch nichts mehr ein“, meinte der Landtagsabgeordnete Josha Frey von den GRÜ-NEN. Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker zeigte sich beeindruckt ob der großen Teilnehmerzahl der Gegendemo. Sie erinnerte an den hohen Einsatz des medizinischen Personals und meinte, die Aktionen der Corona-Gegner seien „ein Schlag ins Gesicht“ derer, die tagtäglich gegen das Virus ankämpften.
1 weiterer Todesfall im Landkreis Lörrach in Zusammenhang mit COVID-19, außerdem 356 Neu-Infektionen und eine Erhöhung der 7-Tage-Inzidenz nun auf 766,9.
Das Katz- und Maus-Spiel der Maßnahmen-Protestler mit der Polizei in der Innenstadt endet unfriedlich. Der Abend werde sich in die Köpfe der Bürger einprägen, meint Sara Trinler von der Badischen Zeitung. Das aggressive Gebrüll einiger weniger, die anfangs die Kundgebung anfangs die Kundgebung auf dem Marktplatz noch störten, später dann durch die Stadt zogen, hallte den Abend lang durch die Straßen. Polizeibeamte wurden unter anderem als „Volksverräter“ beschimpft. Die Eindrücke machen etwas in den Köpfen der Bürger, sie machen auch etwas mit der Stadt. Weil Schopfheim eine Kleinstadt ist, kennt man sich. Es sind eben nicht nur Fremde, die hier für einen Abend aufeinander treffen und dann wieder auseinander gehen, nein es sind Nachbarn, Arbeitskollegen oder Familienmitglieder, die aufgrund unterschiedlicher Meinungen sich plötzlich auf unterschiedlichen Seiten wiederfinden. In Schopfheim gab es während der Demo zwei Platzverweise. In der Hauptstraße kam es zu einer Rangelei, wobei die Beamten kurzzeitig einen Mann fixierten. Andere hätte daraufhin die Polizisten bedrängt.
18. Januar 2022
Seit einiger Zeit meldet das Schopfheimer Rathaus keine Erkrankungen mehr. Bürgermeister Harscher wird dies auch künftig nicht mehr tun. Übermittelte Daten müssen zuerst bearbeitet werden, sagt er.
19. Januar 2022
Gegen 15.45 Uhr wurde eine 86-Jährige auf dem Bahnübergang Hebelstraße von der S-Bahn Linie 6 erfasst. Der Zugführer konnte den Zusammenprall, der tödlich endete, nicht mehr verhindern.
In der Wiechser Ortschaftsratssitzung meint die Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke, dass es bei den drei Stolpersteinen in der Altstadt nicht bleiben dürfe. Nun strecke die Initiative ihre Fühler aus, um auch das Markus-Pflüger-Heim mit einzubeziehen und an dieser geschichtsträchtigen Stelle weitere Steine auszulegen. „Die Nazis haben um diese Einrichtung keinen Bogen gemacht“, so die Stadträtin.
482 Neu-Infektionen mit COVID-19 sowie 1 weiterer Todesfall (350) lassen die 7-Tage-Inzidenz bereits auf 843,4 anwachsen.
20. Januar 2022
Wegen der aktuellen Corona-Pandemie sieht sich die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau gezwungen, sämtliche Hallen-Veranstaltungen abzusagen. Eventuell werde man unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regeln kurzfristige Aktionen planen. Die Düfzel-Geister werden allerdings wieder eine Fasnachts-Zeitung erstellen, die wie gewohnt in Fahrnau verkauft werden soll.
21. Januar 2022
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist die Außenstelle der KITA Langenau (Fritz-Reimold-Straße) wegen eines relevanten Corona-Ausbruchsgeschehens seit dem 18. Januar geschlossen. Seit heute wird auch der Hauptkindergarten von dieser Schließung betroffen sein. Insgesamt trifft die Maßnahme 95 Kinder und 20 Erzieherinnen und Erzieher.
510 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus lassen die 7-Tage-Inzidenz auf über 1.000 auf 1.46,6 hochschnellen.
In der Reihe „Akustik in St. Agathen“ feiern die Veranstalter Anja Lohse und Bernhard A. Wehrle in 20 Jahren ihr 75. Konzert. Mit einem überraschenden Mix von Cello, Sopran-Saxophon und Schwyzer Örgeli gastieren Albin Brun und Christina Brunner.
22. Januar 2022
Fast wie ein Hilferuf gilt die Aufforderung des AK Kultur und Vereinsförderung, an die Stadt Anträge für Zuschüsse innovativer Projekte zu stellen. Von einer „guten Sache“ spricht der Vorsitzende des Arbeitskreises, Georg Ückert.
Im Landkreis Lörrach infizieren sich derzeit vor allem Kinder mit dem Corona-Virus.
15 Jahre nach der Fusion der Heimbau mit der Lörracher Wohnbaugesellschaft ist ein Großteil der 500 Wohnungen auf einem zeitgemäßen Stand. Im Lus steht die letzte große Sanierung für Häuser an der Blauenstraße und am Lusweg als Nächstes an, danach gebe es – so Thomas Nostadt – noch 33 Quartiere in der Roggenbachstraße und der Blauenstraße, die innerhalb von rd. 3 Jahren in Ordnung gebracht würden.
Blechbläser des Basler Festival-Orchesters konzertieren in der katholischen Kirche St. Bernhard. Das Brass-Ensemble steht unter der Leitung von Joachim Krause, das das Konzert mit Andreas Mölder an der Orgel gestaltete.
23. Januar 2022
Gegen die Verfügung des Landratsamtes Lörrach, wonach in Schopfheim keine „Spaziergänge“ erlaubt sind, ging am vergangenen Freitag dem Verwaltungsgericht Freiburg ein Eilantrag ein, in dem gegen die Lörracher Allgemeinverfügung Widerspruch erhoben wird.
150 Neu-Infektionen und 1 weiterer Todesfall lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 1.066,7 ansteigen. Die Zahl der Verstorbenen beträgt nun 352.
Vier junge Musiker sorgen für einen etwas anderen Auftakt der Saison der „Eichener Sonntagsmusik“. Der Schopfheimer Bratschist Coen Strouken holte sich für sein „Cen-Projekt“ den Gitarristen Leo Marcionetti, den Bassisten Jakob Eisenbach und den Schlagzeuger Corsin Hobi, ehemalige Studienkollegen, an die Seite.
24. Januar 2022
Bei der Jahreshauptversammlung der Naturfreunde Ortsgruppe Schopfheim wurde es Gewissheit: Dem 1922 gegründeten Verein, der in diesem Jahr das 100-jährige Bestehen feiern könnte, droht nun das endgültige Aus. Die bisherigen Vorsitzenden Albrecht Burkhard und Katharina Bachmann stellten sich nicht mehr zu Wahl. Die Vorstandsposten konnten nicht mehr neu besetzt werden. Da nicht genügend Mitglieder für den Beschluss einer Auflösung anwesend waren, muss eine neue Sitzung im Februar über die Auflösung entscheiden.
464 Corona-Neu-Infektionen und 2 weitere Todesfälle lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 1.113,9 steigen.
Die Polizei leitet gegen 38 „Spaziergänger“, die in der Innenstadt unterwegs waren Bußgeldverfahren ein. In Fahrnau waren zur gleichen Zeit etwa 60 Menschen auf der Straße, wobei die Polizeibeamten von fünf Personen Personalien aufnahmen. Insgesamt verliefen beide Versammlungen, obwohl nicht genehmigt, friedlich, Strafanzeigen wurden nicht nötig.
Kai Horschig von den Freien Wählern erinnert im Gemeinderat, dass der Verkauf der Hebel-Schule beschlossen, aber noch nicht in die Wege geleitet worden sei. Bürgermeister Harscher sagte zu, dass die Stadt dies „auf der Agenda“ habe. „Sobald wir wissen, wann der Tag X für den Umzug ist, werden wir das in die Wege leiten“, betont er. Jürgen Fremd von den GRÜNEN möchte allerdings noch einmal über eine andere Nutzung als den Verkauf nachgedacht wissen, zumal jetzt der Prozess für das ISEK-Konzept beginne.
Peter Ulrich von der SPD stellt einen Antrag, wonach die Stadt eine Übersicht erstellen müsse, aus der Flächen erkennbar werden, die sich für eine Foto-Voltaik-Anlage eignen. Es gehe dabei nicht um Dächer, sondern um Brachflächen u.a.
Genau wie die Waldorfschule fürchtet auch die Stadt um ihren guten Ruf. Von „Bauchweh“ spricht Bürgermeister Harscher beim Blick auf die montäglichen Spaziergänge. „Dass wir zu einem Hotspot geworden sind, das wünscht sich natürlich niemand. Wir können solche Ansammlungen nicht dulden“, betont Harscher. Zwar seien die Teilnehmer zu 95% friedlich, aber inzwischen seien auch Krakeeler darunter. Ob die Spaziergänge bald eine Ende haben werden, ist trotz der bestehenden Allgemeinverfügung unklar. Via „Telegramm“ debattiere die Protestgemeinde munter darüber, ob sie weiter spazieren oder die Demos verlagern, aufgeben oder sogar anmelden sollen.
Peter Ulrich von der SPD will im Gemeinderat wissen, wie es mit der Innenstadt-Verkehrsberuhigung weitergeht, zumal im AK im vergangenen Jahr ein Konzept besprochen wurde. Bürgermeister Harscher sagte, dass er dieses Konzept nochmals überdenken möchte und der Gemeinderat in drei bis vier Monaten Näheres erfahren werde.
Kostenerhöhungen gibt es bei der KITA Langenau. Die Auftragsvergabe für Fenster und Außentüren lag um 36.000,– Euro höher, als dies in der Planung vorgesehen war.
25. Januar 2022
Von einem rückläufigen Kundenaufkommen sprechen auch die Schopfheimer Marktfahrer und nicht nur die Einzelhändler.
Die Leitung der Schopfheimer Waldorfschule zieht Konsequenzen: Zwei Lehrkräfte wurden mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert, weil diese Lehrer im Unterricht Haltungen zum Corona-Virus vertraten, mit denen die Schulleitung nicht mehr einverstanden war.
Zu einem „friedlichen demokratischen Miteinander“ rufen die Stadtratsfraktionen der CDU, der SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freien Wähler in einer gemeinsamen Erklärung auf. Nach der Demo „Wir sind Demokratie“ setzten sie damit nochmals ein Zeichen. Die Gemeinsame Erklärung wurde im Gemeinderat verlesen.
26. Januar 2022
Die Landesregierung hat neue Corona-Vorschriften erlassen, so wurden beispielsweise Fasnachtsumzüge im Freien untersagt, denn Abstandsregelungen, so der Ministerpräsident, ließen sich nicht gewährleisten.
Trotz 479 Neu-Infektionen mit COVID-19 liegt die 7-Tage-Inzidenz noch bei 1.222,2.
27. Januar 2022
Der Gewerbeverein plant einen Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 15. Mai.
Unter der Führung von Abteilungskommandant Mike Markstahler hielt die Langenauer Feuerwehr kürzlich ihre Hauptversammlung via Internet ab. Die Wehr konnte sich um einen neu ausgebildeten Feuerwehrmann vergrößern. Die Zahl der Aktiven im Ortsteil beträgt nun 23.
Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bereits bei 1.255. Bedingt ist dies durch weitere 610 Neu-Infektionen mit COVID-19 im Landkreis. 5 Patienten liegen weiterhin auf der Intensiv-Station, 4 von ihnen müssen beatmet werden.
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat entschieden, dass nicht angemeldete „Montagsspaziergänge“ und vergleichbare Zusammenkünfte in Schopfheim verboten bleiben. Damit wird die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Lörrach vom 14. Januar bestätigt. Ein in einer Schopfheimer Nachbargemeinde lebender Bürger hat versucht, mit einem Eilantrag die „Spaziergänge“ zu ermöglichen. Weiterhin zulässig – so das Gericht – seien ordnungsgemäß angemeldete und spontane Protestaktionen gegen Corona-Maßnahmen, wenn diese unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (Abstandsgebot, Maskenpflicht) und ggf. ergangener behördlicher Auflagen stattfinden.
28. Januar 2022
Bürgermeister Dirk Harscher begrüßt den Beschluss des Verwaltungsgerichtes, der noch nicht rechtskräftig ist, und hofft, dass in Schopfheim jetzt Ruhe einkehrt. „Wir müssen abwarten, wie es weitergeht“, meint das Stadtoberhaupt.
Der Fußballverein Fahrnau hat den B-Lizenz-Fußballtrainer Jürgen Brachwitz für das neu geschaffene Amt „Sportlicher Leiter Talentförderung“ verpflichtet.
29. Januar 2022
Ein Hilfstransport mit acht Lastwagen aus Schopfheim ist auf dem Weg ins Ahr-Tal. Geladen haben die Lkws Brennholz für Menschen im Katastrophengebiet. Viele Wiesentäler waren sofort dabei, als unter dem Titel „Wärme aus dem Wiesental“ zu Brennholzspenden für die von der Flut-Katastrophe betroffenen Menschen im Ahr-Tal aufgerufen wurde. Diese Aktion von Peter Möhrle und Manuel Decker wird von der Feuerwehr sowie dem THW unterstützt. Seit November spielten die beiden Initiatoren mit dem Gedanken, das Projekt durchzuführen. Viele Unternehmer und Privatpersonen waren mit Sach- und Geldspenden dabei, denn auch Kosten für die Logistik (Treibstoff) müssen noch aufgebracht werden. Nun sind 14 Helfer plus Fahrer mit 250 Ster Holz unterwegs, um den Menschen zu helfen.
Nazareth und Tesfaldet Reda übergeben einen Scheck in Höhe von 1.000,– Euro an die Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker für die Aktion „Chinderlache“.
213 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus lassen die 7-Tagge-Inzidenz auf 1.266,8 ansteigen. Derzeit werden 27 COVID-19-Patienten aus dem Kreis stationär behandelt, 4 benötigen eine intensiv-medizinische Betreuung, 3 davon müssen beatmet werden.
Der Redakteur der Badischen Zeitung, Nicolai Kapitz, interviewt heute Pascal Schwinn, der sich mit fragwürdigen Mitteilungen und Falschbehauptungen zu Corona auseinandersetzt. Er war selbst an Corona erkrankt und kann die in den sozialen Netzwerken vorhandenen Verharmlosung einfach nicht unkommentiert lassen. Der 33-Jährige lebt in Schopfheim und ist hier auch aufgewachsen.
Ortsvorsteher Walter Würger unterbreitete an der jüngsten Ortschaftsratssitzung den Vorschlag, auf einer freien Fläche hinter der Mehrzweck-Halle „alternative Räume für Jugendliche und Vereine“ zu schaffen. Denkbar seien Container, die dort aufgestellt werden könnten.
30. Januar 2022
Bezirkskirchenmusikdirektor Christoph Bogon setzt auf das Prinzip Hoffnung und ein Ende von Corona. Er stellt das Jahresprogramm für die Kirchenmusik vor und verspricht manche Leckerbissen.
31. Januar 2022
Trotz Verbots des Verwaltungsgerichtes treffen sich am Marktplatz ca. 80 Personen zu einem „Spaziergang“. Die Polizei ist vor Ort, hält sich aber zurück. Um etwa 19 Uhr löste sich die Gruppe, die auf 120 Menschen angewachsen war, auf. In Fahrnau versammelten sich etwa 20 Personen als „Spaziergänger“.
01. Februar 2022
Das neue Programmheft der vhs Schopfheim für das Sommersemester 2022 soll verdeutlichen, was trotz schwieriger Zeiten in Sachen Weiterbildung geplant ist.
Alfred Zielinski aus Todtnau-Geschwend ist seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst und seit vielen Jahren Lehrer an den Kaufmännischen Schulen in Schopfheim. Schulleiter Jürgen Herrmann überreichte seinem langjährigen Weggefährten die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterschriebene Dankesurkunde. Nach dem Referendariat an den Kaufmännischen Schulen Lörrach wechselte Zielinski an die Kaufmännischen Schulen in Schopfheim.
02. Februar 2022
Ein Jahr nach dem Erdrutsch am Altig sieht es rein äußerlich mit Ausnahme der Bepflanzung wieder so aus, wie der Urzustand gewesen war. Bernd Mannsbart berichtet, dass eine Spezialfirma 10 m lange Erdnägel in den Boden getrieben habe, um das Erdreich zu stabilisieren. Der Geo-Ingenieur entwickelte auch ein Konzept zur Wiederherstellung des Hanges. Um künftig ein Abrutschen des Geländes zu verhindern, kam eine Drainage in den Boden, die das Wasser abführt. Mehrere 5 m lange Gräben mit so genannten „Stützkörpern“ aus Schotter sorgen dafür, dass das Erdreich stabil bleibt.
Der 48-jährige Facharzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. Stefan Endres, der bisher in Efringen-Kirchen eine Orthopädie-Praxis betrieb, arbeitet seit Anfang des Monats mit Vazlav Lapka, der seine Praxis in Schopfheim eröffnet hat, zusammen.
876 Corona-Neu-Infektionen führen dazu, dass derzeit 67 Kreisbewohner im Krankenhaus behandelt werden. Von 6 Intensiv-Patienten bedürfen 5 der Beatmung. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bereits bei 1.732,2.
Ein wichtiger Punkt in der Ortschaftsratssitzung in Eichen war die Hangentwässerung neben der B 518. Nun soll eine Röhre mit einem 60 cm-Durchmesser in die Erde verlegt werden, die das ankommende Hangwasser ableiten kann. Ortsvorsteher Wasmer geht davon aus, dass nach Beendigung der Baumaßnahme kein Wasser mehr über die Bundesstraße in Richtung Ortskern abfließen wird. Die Bauarbeiten sollen im Sommer d.J. beginnen und drei bis vier Monate andauern.
03. Februar 2022
Der Bauausschuss muss sich in seiner nächsten Sitzung mit einer wohl illegal erfolgten Vergrößerung der Golf-Anlage in Fahrnau/Hausen beschäftigen. Wie das Landratsamt feststellte, wurde die 1979 genehmigte Anlage erheblich erweitert, ohne dass es hierfür Genehmigungen gegeben hätte. Der Ausschuss muss sich damit beschäftigen, ob es zu einer Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes kommen kann.
Durch 850 Neu-Infektionen mit COVID-19 ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 1.837,1 angestiegen.
Der Betriebsausschuss der Heime des Landkreises Lörrach beschäftigt sich mit einer Machbarkeits-Studie über die Zukunft des Markus-Pflüger-Heimes in Wiechs. Diese Studie empfiehlt einen Neubau in Wiechs für insgesamt 90 Menschen, insbesondere mit psychiatrischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen. Die veranschlagten Kosten für Abbruch und Neubau liegen laut der Studie bei rund 23 Mio. Euro.
04. Februar 2022
Die Hilfsaktion „Wärme aus dem Wiesental“, die Brennholz ins Ahr-Tal brachte, ist von der Feuerwehr und dem THW erfolgreich zu Ende geführt worden. Ein Teil des Holzes ging nach Bad Neuenahr, ein anderer Teil nach Schleiden-Olef.
Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung des Harmonika-Orchesters statt, bei der langjährige Mitglieder geehrt werden konnten. Klaus Strauß, langjähriger Vorsitzender, hat sein Amt abgegeben, ihm folgt Tanja Kupferschmidt.
05. Februar 2022
Tobias Tusch, EWS-Geschäftsführer, berichtet über das Windjahr 2020, in dem mehr als 33.420 Megawatt-Stunden Öko-Strom erzeugt werden konnten.
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche rüttelt wie kein anderes Ereignis an deren Grundfesten. Die Badische Zeitung holt ein aktuelles Stimmungsbild bei den Seelsorge-Einheiten ein. Wolfgang Gniewosz, Vorsitzender des Pfarrgemeinderat der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental, teilt seine innersten Gefühle und Ansichten zum Missbrauchsskandal mit. Ihn persönlich bewegt seit Ende des Jahres die hohe Anzahl von Kirchenaustritten. Das Gutachten aus der Erzdiözese München und Freising habe all die schon bekannten Tatsachen noch einmal drastisch vor Augen geführt. Vertuschen und schweigen sei ein Skandal, betont er. Er hofft, dass nicht zu viele der Kirche den Rücken kehren werden. „Wir müssen uns nicht mit den gegebenen Strukturen abfinden“, meint Gniewosz. In den Gemeinden müsse in den nächsten Wochen nachgedacht werden. Pastoralreferentin Christina Betz und Pfr. Michael Latzel äußerten sich in einem Pfarrbrief.
In seiner heutigen „Stadtbrille“ stellt Nicolai Kapitz die Frage, was sich eigentlich in Sachen Kino tue. Öffentlich sei überhaupt nichts zu hören.
In der evangelischen Stadtkirche konzertieren die Geigerin Ines Then-Berg und der Organist Jörn Bartels mit ihrem neuen Balladen-Programm. Das zweite Konzert im neuen Kirchenmusik-Jahr fand einen guten Anklang.
06. Februar 2022
Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt nun bei 1.948,5, nachdem 361 Neu-Infektionen registriert wurden.
07. Februar 2022
Das nächste Projekt des Jugendchors von St. Bernhard ist der „Ökumenische Jugend-Kreuzweg“, der im April aufgeführt werden soll. Junge Leute, die gerne singen, so Andreas Mölder, lädt er ein, in diesem Chor mitzumachen.
Die „Spaziergänger“ gaben auch heute nicht auf. Laut Polizeiangaben waren erneut 50 Personen in der Innenstadt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Polizei wies auf die Allgemeinverfügungen, die diese untersagen, hin und nahm Daten von 47 Personen auf, gegen die auch Platzverweise verhängt wurden. Ein in der vergangenen Woche beim Landratsamt eingegangener Anmeldeantrag wurde wieder zurückgenommen.
Im Jahre 2016 wurde ein Lärm-Aktionsplan beschlossen. Angekündigt wurde damals eine ganze Reihe von Verkehrslärm-reduzierenden Aktivitäten. Jetzt wird das Werk unter einzelnen Aspekten überprüft und aktualisiert, wobei die Badische Zeitung heute berichtet, dass von den damals angekündigten Aktivitäten bisher nichts umgesetzt wurde.
08. Februar 2022
In der jüngsten öffentlichen Ortschaftsratssitzung in Eichen beschäftigte sich der Ortschaftsrat mit dem Entwurf des Architekturbüros Schaub zur Erweiterung der Hülschematt-Halle. Man beschloss die Planung einstimmig, wobei Ortschaftsrat Wolfgang Bühler meinte, dass die vorliegende Planung nicht eins zu eins umgesetzt werde, sondern lediglich als Basis diene.
Bürgermeister Dirk Harscher gab den „Startschuss“ für das wichtige Vorhaben der Stadt, das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK). Bis Ende 2023 soll der Handlungsleitfaden für die Entwicklung der Kernstadt und die Ortsteile auf dem Tisch liegen „Wir werden nicht an den Bürgern vorbeiplanen“, betont das Stadtoberhaupt. Auch Thomas Schmitz, Stadtplaner der Stadt, betonte, es gehe darum, in der Stadt eine Planungskultur zu etablieren, die die Menschen und die relevanten gesellschaftlichen Gruppen mit einbeziehe. „Das ISEK-Vorhaben ist als Katalysator für die Diskussion zwischen Verwaltung, Gemeinderat und den Bürgern zu sehen“, betont Dr. Tilman Sperle von der Firma Stadtentwicklung GmbH (STEG) aus Stuttgart. Mit dem Vorhaben soll ein Blick in die Zukunft ermöglicht werden und sich dabei Fragen nach dem Klimaschutz, der Energie, der Mobilität, dem Wohnen in 10, 20 oder 30 Jahren planerisch zu nähern. Das ISEK hat somit die Aufgabe, die künftige Entwicklung zu entwerfen und unter Einbeziehung vorhandener Pläne und der Demographie Fragen nach dem Wohnen, der Arbeit, der Wirtschaft, der Bildung, der Betreuung, der Mobilität, des Einzelhandels, der Gesundheit sowie der Kultur, der Freizeit und dem Tourismus anzugehen. Eine Veranstaltung im Mai in der Stadthalle soll Auftakt zu diesem Projekt werden. Außerdem wird eine repräsentative Umfrage bei 2.500 Menschen in der Stadt erfolgen. Gesammelte Wünsche, Vorschläge und Bedenken, auch Kritik fließen in einen Zwischenbericht, der Ende dieses Jahres vorliegen wird, ein, betont Stadtplaner Schmitz. „Kein Allheilmittel wird dieses Projekt sein“, betont der Beigeordnete Eddi Mutter – gleichwohl freue er sich auf das Verfahren, das nun Fahrt aufnehme.
Der Landkreis meldet 4 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Dadurch steigt die Zahl der Verstorbenen auf 362. Bei 793 notierten Neu-Infektionen steigt die 7-Tage-Inzidenz nun auf 1.959.
09. Februar 2022
2 weitere Personen starben am Corona-Virus, die Gesamtzahl steigt nun bereits auf 364.
Die Raitbacher Ortschaftsrätin Andrea Strübe hat eine Umfrage-Aktion in Raitbach und Hausen über den Erhalt des Höhenschwimmbades Schweigmatt gestartet. Von 197 Fragebögen gab es 187 Zustimmungen für den Erhalt des Bades. Andrea Strübe will diese Umfrage nun auf Gersbach und Kürnberg ausweiten. Gleichzeitig gab der Ortschaftsrat grünes Licht für die Einrichtung von Wohnmobil-Stellplätzen am Höhenschwimmbad.
10. Februar 2022
Beide Tageszeitungen schreiben davon, dass Jeannot und Christian Weißenberger den Ritterschlag der Basler erhalten haben, denn beide treten erstmals in Vorfasnachts-Veranstaltung „Charivari“ im Volkshaus in Basel auf.
Bei Baggerarbeiten mitten auf einem Feld in der Nähe des Modell-Flugplatzes wurde eine 45 kg-Granate, die die typischen Merkmale eines Artillerie-Geschosses aus dem 2. Weltkrieg aufwies, gefunden. Sprengungs-Maßnahmen wurden durch die Spezialisten nicht mehr nötig, da der Zünder augenscheinlich ausgelöst war, die Sprengladung jedoch nicht detonierte war. Wie Polizeisprecher Thomas Batzel auf Nachfrage der Badischen Zeitung erklärte, handelt es sich um ein amerikanisches Fabrikat, das eventuell von französischen Truppen verschossen wurde.
Auch wenn die einen oder andern Fasnachtsvereinigungen über reduzierte Veranstaltungen nachdenken, halten die Schopfheimer Narren an ihrer totalen Absage fest.
Nach mehrjährigem, teilweise beunruhigendem Stillstand und losen Kontakten nimmt das Kamerun-Projekt wieder Fahrt auf. Anfang Januar starteten Richard Renz, Susann Pflüger-König und Antje Obatolu eine Reise ins Hochrisiko-Gebiet Kamerun. Langsam kehren die Menschen wieder in ihre Dörfer zurück, so Richard Renz. Bei der Überprüfung der Vereinsprojekte wurde deutlich, dass an vielen Ecken Nachholbedarf besteht. Die Wasserversorgung in Bikoki und Bakumba sei dank regelmäßiger Wartung in Betrieb, dennoch habe man mit der Erschließung einer weiteren Quelle begonnen. Eine mit Hilfe des Rotary-Clubs errichtete Betenge-Brücke wurde vom Hochwasser teilweise zerstört und muss dringend saniert werden. Leider laufe es mit dem Kaffee-Transport nach Deutschland nach wie vor stockend. Die letzte Ernte lagert noch immer in Douala. Es fehle ein Schiff, das sie nach Europa transportiere. Die Öffnung der Schule ist, da das Risiko für Lehrer zu groß ist, weiter ausgesetzt.
Erstmals wird bei der 7-Tage-Inzidenz die Marke von 2.000 überschritten – 1.674 Neu-Infektionen führen zum neuen Stand von 2.198,5.
Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen und ihre Stellvertreterin Anke Bühler waren im Ortschaftsrat in Kürnberg und beantworteten eine Reihe von Fragen zur Verkehrssituation, die in Kürnberg alles andere als befriedigend empfunden wird. Nur die Hälfte aller Fahrzeuge beachteten die zulässige Höchstgeschwindigkeit, so Ortsvorsteher Peter Ulrich. Tempo-Limits an den gewünschten Stellen, so die Vertreterin der Stadtverwaltung, seien nicht möglich, da sie wegen der vielen Kurven nicht funktionieren würden. Letztlich verabschiedete der Ortschaftsrat mit einer Stimmenthaltung einen Forderungskatalog, der Geschwindigkeitskontrollen, Prüfung einer Verlegung des Ortsausgangsschildes und die Ausweitung von Tempo 30 bis zum Ortseingang vorsieht.
11. Februar 2022
Die Organisatoren der Schopfheimer Corona-Proteste verlassen ihre bisherige Linie. Für den Montag haben sie ihren Protest als „Aufzug“ erstmals offiziell angemeldet. Die Schopfheimerin Aglaja Peters hat den „Aufzug“ beim Landratsamt angemeldet.
12. Februar 2022
Mit einem ungewöhnlichen Konzert-Programm oratorischer Werke konzertiert die evangelische Studenten-Kantorei Freiburg in der evangelischen Stadtkirche. Unter dem Dirigat von Friederike Scheunchen wurde das Hauptwerk des Abends, das sicher kaum ein Zuhörer kannte oder je gehört hat, aufgeführt: „Isaaks Opferung“, ein Oratorium für Solo, Chor und Gemeindegesang mit Orgelbegleitung, des Spät-Romantikers Hermann Franke. Die Dirigentin hatte dieses Werk in der Stadtbibliothek Berlin „ausgegraben“. An der Orgel begleitete Julian Beutmiller. Mareike Zorko, Alt, Paul Frey, und der Tenor Pierre Arpin waren die Solisten des Abends. Die drei Chorsängerinnen Johanna Felden, Johanna Matthis und Magdalene Gürtler übernahmen den Part des Isaak solistisch. Gürtler übernahmen den Part des Isaak solistisch.
Die Badische Zeitung hat die neun Corona-Teststellen in Schopfheim einem Undercover-Test unterzogen und kam zu durchwachsenen Ergebnissen. Mancherorts, wird heute berichtet, fehle es merklich an Sorgfalt.
Die Fahrnauer Fasnachtsgesellschaft hat eine Zusammenfassung von Zunftabenden der letzten Jahre als kleinen Ersatz für die ausfallenden Narrentage ins Netz gestellt. Im Dorf hängen auch bunte Fähnchen über der Blasistraße.
Der frühere Rektor der Dr. Max-Josef-Metzger-Schule, Roland Kleinbub, feiert heute seinen 95. Geburtstag. Trotz altersbedingter körperlicher Einschränkungen feiert der wache Geist und Mahner für Toleranz und Nächstenliebe bei geistiger Frische.
13. Februar 2022
Im Stadtpark wurde ein 42 Jahre alter Mann, der mit einem Elektroroller unterwegs war, durch die Polizei einem Atem-Alkohol-Test unterworfen. Der Test ergab einen Wert von 3,5 Promille.
14. Februar 2022
Etwa 210 Menschen protestieren gegen die Corona-Politik und marschierten im genehmigten Protestzug durch die Innenstadt. Trommelklänge, Trillerpfeifen, Kuhglocken und Rätschen untermalten den Zug, der um 18 Uhr auf dem Marktplatz begonnen hatte und etwa 40 Minuten dauerte. Die Verantwortliche Aglaja Peters hatte sich allerdings eine größere Teilnehmerzahl erhofft. Schopfheims Revierleiter Ralf Ühlin sah einen „sehr friedlichen“ Protestzug. Er lobte den Ablauf und den Umstand, dass der Aufzug angemeldet war. Reden gab es keine.
150 Zuschauer kommen zur Kriminal-Komödie „Die Falle“, die durch die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr vom Theater Fürth in der Stadthalle aufgeführt wird. Der Psycho-Thriller war, wie der Rezensent feststellte, bis zur letzten Minute spannend und hatte mit der Aufführung in Schopfheim auch seine Premiere. Regie führte der Theaterleiter Thomas Rohmer. Der Kulturbeauftragte Dominik Baiker freute sich, wieder einen Theaterabend anbieten zu können.
15. Februar 2022
Ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19 lässt die Zahl der Verstorbenen auf 366 ansteigen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 2.201,1.
Die Betreiberfamilie lässt die Zukunft des Scala-Kinos noch offen, so die Badische Zeitung. Der Pachtvertrag für das Gebäude an der Bahnhofstraße laufe in diesem Jahr ohnehin aus, so die Betreiber-Familie Wursthorn. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wollte Ehrenfried Barnet wissen, inwieweit ein eventueller Schopfheimer Kino-Förderverein mit Unterstützung der Stadt rechnen könne. Bürgermeister Harscher ließ in seiner Antwort allerdings durchblicken, dass er die Stadt nicht in der Rolle des strahlenden Helden, der den Retter spielt, sehe. Dem Gedanken, dass die Stadt in die Bresche springen könnte, erteilte das Stadtoberhaupt eine klare Absage: „Ich werde mir ein Kino auf keinen Fall ans Bein binden“. Die Stadt und der Gemeinderat seien aufgefordert, zu sparen. Da müsse man „die Kirche im Dorf lassen“.
16. Februar 2022
Auf Anfrage von Stadtrat Mark Leimgruber meint Bürgermeister Harscher, dass die Stadt Saisonkarten für die kommende Badesaison plane. Er ist zuversichtlich, dass die neuen Karten ab Mitte Mai in den Handel kommen werden.
Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet heute der „Hatay-Grill Schwarzwald“ an der Ecke Bahnhofstraße/Scheffelstraße. Die Betreiberfamilie Düzgün betreibt im Obergeschoss zusätzlich zum bisherigen Angebot ein Restaurant.
17. Februar 2022
Die geplanten Änderungen am Markus-Pflüger-Heim haben Auswirkungen auf den Hof Dinkelberg. Martin Haas und Markus Hurter wollen die Geschichte des Hofes allerdings fortsetzen. Beide sehen als ideales Grundstück eine Fläche zwischen Wiechs und den Sengelen, in Sichtweite des jetzigen Hofes. Die Wunschfläche ist nur etwa 500 m vom jetzigen Standort entfernt. Vom Landkreis, dem Eigner der Hofstätte ist, wurde verdeutlicht, dass der Bauernhof spätestens 2041 ausziehen müsse, denn dann ende der Pachtvertrag mit dem Landkreis. Geschäftsführer Markus Hurter will nun mit 23 Grundstückseigentümern, deren Parzellen auf dem Wunschstandort liegen, Kontakt aufnehmen. Landratsamt und Stadtverwaltung haben, so Hurter, grundsätzlich Zustimmung zur Ansiedlung eines Bauernhofes auf dieser Wunschfläche signalisiert.
18. Februar 2022
Die Bemerkung des Bürgermeisters, sich nicht in der Rolle des Kino-Retters zu sehen, stößt auf einigen Unmut. Insbesondere in sozialen Medien werden die Aussagen des Stadtoberhauptes im Gemeinderat kritisiert. Beide Tageszeitungen berichten heute darüber, dass die Stadt bereits seit 1989 an den Eigner des Kinos einen Zuschuss zunächst in Höhe von 6.000,– DM jährlich bezahlt hatte. Ab Oktober 1999 wurde der Zuschuss dann auf 7.700,– Euro pro Jahr erhöht. Der vertraglich abgesicherte Zuschuss wird immer auf 10 Jahre gewährt und danach durch Beschlüsse des Gemeinderates verlängert. Der letzte Gemeinderatsbeschluss datiert vom 18. Februar 2019. Mit dem Zuschuss, der damals begonnen wurde, sollte der Bestand des Kinos gesichert werden. Die Summe fließe jedoch nur, so lange das Kino betrieben werde. Außerdem müsse die Preis-Politik „angemessen“ sein, bzw. die Preise dürften nicht rapide geändert werden. Es seien außerdem „aktuelle und hochwertige Filme zeitnah zu zeigen“. Des Weitern müsse die Eigentümerin alle zwei Jahre die Umsatzzahlen des Kino-Betriebes unaufgefordert der Stadt vorlegen.
Die Schopfheimer Stolperstein-Initiative will sich jetzt der Ermordung von mutmaßlich 108 Bewohnern des Kreispflegeheimes Wiechs in der NS-Diktatur annehmen, so Dr. Marianne Merschhemke als Sprecherin der Schopfheimer Initiative.
Bürgermeister Dirk Harscher und Stefan Blum vom Personalrat gratulierten der seit 25 Jahren im Öffentlichen Dienst und gleichzeitig genau so lange bei der Stadt Schopfheim beschäftigten Tatjana Schmidt. Zunächst war sie als Kinderpflegerin im Kindergarten Hintermatt beschäftigt, bevor sie an die KITA am Marktplatz wechselte. Die ursprüngliche Kinderpflegerin ist nun nach Zusatzqualifikationen als Erzieherin tätig.
19. Februar 2022
Die Ärzte-Versorgung Medi-Verbund steht in der Kritik. Frustrierte Patienten und Stadträte sprechen davon, dass von keiner Genesung oder gar Wunderheilung in der Ärzteversorgung die Rede sein könne. Obwohl der Medi-Verbund im Herbst 2019 noch verkündet hatte, für die Patienten deutlich längere Sprechstunden zu wollen, sieht dies heute ganz anders aus. Geblieben ist eine geschlossene Praxis in Fahrnau. Die Patienten-Betreuung erfolgt aus organisatorischen Gründen in der Hebelstraße. Besorgte und verärgerte Patienten laufen dem MVZ in Scharen davon, wird heute in der Presse berichtet wird. Wolfgang Fink, Geschäftsführer des MVZ Ärzte vor Ort, kann solche Vorwürfe nicht verstehen. In seinen Augen ist das Engagement des Unternehmens in Schopfheim vielmehr ein voller Erfolg.
Die Entdeckung einer 45 kg schweren Artillerie-Granate auf einem Feld zwischen Schopfheim und Dossenbach gab bisher Rätsel auf. Nun berichtet die Badische Zeitung heute davon, dass möglicherweise noch weitere Munition im Boden stecke. Es habe zwar keine Kampfhandlungen außer dem Luftangriff von 16. Februar 1945 gegeben. Die Zeitung begab sich auf Spuren- und Archivsuche und wurde fündig. Im Jahre 1948 – so Akten im Stadtarchiv und im Landesarchiv in Freiburg – sind allein 50 Granat-Einschläge protokolliert, die durch Manöverschäden der französischen Armee entstanden sind. Aus den vorhandenen Dokumenten geht hervor, dass Wald- und Feldhüter gebeten worden sind, Granaten festzustellen, außerdem wurde ein Sprengmeister beauftragt, Blindgänger zu vernichten, was Ende Mai 1948 auch erfolgte. Weiter sollten geeignete Männer mit Spaten, Schaufeln und Tragen benannt werden, die Munition ausgraben und zusammentragen sollten. Angesichts der jetzt gefundenen Granate dürfte klar sein, dass nicht alle Blindgänger damals unschädlich gemacht wurden. Das Regierungspräsidium bzw. der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Behörde hatte, so eine Sprecherin, vom Artillerie-Schießen 1948 keine Kenntnis. Da keine Baumaßnahmen in dem Bereich bekannt oder geplant seien, werde es auch keine flächendeckende Suche geben, wird weiter betont.
Der Senioren-Beirat tritt die zweite Amtszeit für die Dauer von drei Jahren an. Zum Vorstand wurde Hans Schneider gewählt.
21. Februar 2022
Die Windkraft-Gegner aus Gersbach und aus dem Kleinen Wiesental wollen zwar weiterhin getrennt marschieren, haben sich jetzt aber organisatorisch vereint. Als Ansprechpartner fungieren weiterhin Wolfgang Ühlin aus Gersbach und Bernd Fischbeck, Kleines Wiesental. Mitglied können für den neuen Verein, der seinen Sitz im Kleinen Wiesental hat, alljene werden, die sich nicht kritiklos von den Windkraft-Betreibern, deren Sympathisanten und Geldgebern einwickeln lassen möchten, betonen die Verantwortlichen. Selbstverständlich ist die Mitgliedschaft, so Bernd Fischbeck, beitragsfrei. Es muss demnächst eine Jahreshauptversammlung stattfinden, bei der ein Vorstand neu gewählt oder bestätigt wird.
Mitglieder der Zeugen Jehovas in Schopfheim haben neben einer digitalen Mutmach-Aktion nun auch zahlreiche Überraschungspakete in die von der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer betroffene Region in Nordrhein-Westfalen gesendet.
Das Sturmtief Antonia, das auch in Süddeutschland für Ärger sorgt, verspürt man in Schopfheim allerdings nicht.
Gut 200 Personen protestieren im so genannten „Aufzug“ gegen die Corona-Politik des Bundes. Im Gegensatz zum „Aufzug“ der Vorwoche mussten die Teilnehmer keine Masken tragen. Um 20 Uhr, begleitet von einem Ordner, ging es dann vom Rathaus über die Hebelstraße, Bahnhofstraße, den Amalienweg zur Wiese, von dort Richtung „Adler“-Kreisel, um letztlich wieder in der Innenstadt anzukommen. Vereinzelt waren Transparente zu sehen, Trillerpfeifen oder Trommeln zu hören.
Etwas kurios wirkt der Beschluss des Gemeinderates bzw. des Bauausschusses: Man konnte sich nicht darauf einigen, den Beschluss zur Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für die Golfanlage Schopfheim-Hausen zu fassen, der den seit 1999 gültigen Bebauungsplan ersetzen soll. Warum die Stadt trotz ihrer Kenntnis der illegalen Erweiterung des Golfplatzes keine Infos an Bauausschuss und Gemeinderat gegeben habe, wollte Thomas Gsell von der SPD wissen. Es wundere ihn nicht, dass dieses Verhalten zu weiterer Politikverdrossenheit führe, denn es entstehe der Eindruck, gewollte Überschreitungen gesetzlicher Vorgaben hätten keinerlei Folgen. „Wir erwarten eine Gleichbehandlung“, sagte Gsell für die SPD-Fraktion. Das galt auch für Kai Horschig von den Freien Wählern, der sich ebenfalls Luft machte und sagte: „Es fällt mir schwer, das abzunicken“. Das Ganze sei ein „Armutszeugnis“ für alle Behörden und Aufsichtsinstanzen. Er schloss sich dem Antrag von Gsell, die Angelegenheit an den Gemeinderat zu bringen an. Thomas Kuri von der CDU hingegen wollte endlich Rechtssicherheit schaffen und Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN sagte: „Ein Rückbau wäre Quatsch“, worauf Stadtplaner Peter Egi meinte, dass dies so oder so nicht möglich wäre, „weil schon alles eingewachsen sei“. Würde der Bauausschuss die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ablehnen, habe die Stadt keine Chance, das Ganze aufzuarbeiten und Nachforderungen zu stellen. Jan Hinzpeter, der die Gesellschaft der Golfanlage seit 2021 vertritt, erklärte sein Bedauern zu diesem Sachstand: Eine Ja-Stimme und eine Nein-Stimme; der Rest des Gemeinderats enthielt sich der Stimme. So konnte eine Änderung des Bebauungsplanes durch einen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan nicht vorgenommen werden. Dem Gemeinderat wurde darauf hin empfohlen, einen Bebauungsplan zu erstellen und den Flächennutzungsplan zu ändern.
Beim Schwimmbad Schweigmatt werden nun drei Wohnmobil-Stellplätze eingerichtet, so sieht es der Beschluss des Bau-, Umwelt- und Technik-Ausschusses auf Antrag des Schweigmattvereins.
Das Areal, auf dem das Scala-Kino steht, taugt kaum für eine deutlich höhere Bebauung, wird in der Sitzung des BUT deutlich. Stadtplaner Egi betont, dass auf dem Grundstück eine maximale Bebauung von drei Geschossen möglich ist. Größere Vorhaben durchzuziehen hält er für ziemlich schwierig, denn es gebe auch Grunddienstbarkeiten für Durchfahrtsrechte, außerdem müssten Stellplätze auf dem Gelände erhalten bleiben. Ehrenfried Barnet wollte wissen, ob es zwischen der Stadtverwaltung und den Besitzern schon Kontakt zum Thema gegeben habe. Dies bejahte der Technische Beigeordnete Eddi Mutter in der Sitzung. Die Eigner seien auf die Stadt zugekommen und hätten das Interesse der Stadt an einem Kauf abgefragt.
Geht das Gutachten der Modellfluggruppe Schopfheim zur Ausweitung des Flugbetriebes von falschen Voraussetzungen aus? Diese Frage wollte ein Anwohner des Altig im Ausschuss geklärt wissen. Thomas Kuri von der CDU schlug vor, den Beschluss über die Erweiterung zurückzustellen, bis das Gutachten und damit der Modellflieger-Antrag durch das Regierungspräsidium noch einmal geprüft wird. Erst danach wird sich der Ausschuss ein weiteres Mal mit dem Antrag beschäftigen.
23. Februar 2022
Mit großer Mehrheit von 22 von 29 Mitgliedern der Naturfreunde stimmten diese bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung für die Auflösung des Vereins, der sich im 100. Jahr seiner Gründung befand.
Das Jugendparlament tagt, wobei Bürgermeister Dirk Harscher Abdel Rahman Latigui vereidigt, der bei der Konstituierenden Sitzung nicht dabei sein konnte. Justin Mettner leitete die Sitzung, in der Jürgen Fremd und Uwe Gerber von der Bürgerinitiative Innenstadt ihre Vorstellungen über die Verkehrsberuhigung der Stadt vortragen konnten.
24. Februar 2022
Getreu dem Motto auf der Fasnachtsplakette „‘S dätscht wieder“ hat Hanspeter Meyer, Oberzunftmeister, für neue Überraschungen gesorgt. Vor knapp drei Wochen, so ist zu lesen, hat er in einer Sitzung des Zunftrates sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Dies bestätigten der Zeremonienmeister Fritz Trefzger jun. und der Kanzellan Mirco Radtke in einem Pressegespräch. Meyer habe den Schritt mit fehlendem Vertrauen begründet und die damalige Sitzung umgehend verlassen. Auf Nachfrage der Badischen Zeitung bestätigt Meyer die Situation, will jedoch von einem Rücktritt nichts mehr wissen. Er habe sich in der besagten Sitzung plötzlich nicht wohl gefühlt, bestätigt aber auch Streitigkeiten, die zum Vertrauensverlust führten. Er sei in der Sitzung „unter Druck gesetzt worden“. Er habe den Entschluss, zurückzutreten zurückgenommen, weil es ihm einige Tage später bereits leid getan habe, betont der Ozume. Der Narrenzunft-Vorstand sieht dies jedoch anders, da Meyer seine Uniform und die Unterlagen seiner Amtsgeschäfte zurückgegeben habe. Von einer „Kurzschlusshandlung“, so die Vertreter, könne daher keine Rede sein. „Wir sind dankbar für alles, was er geleistet hat“, sagte Fritz Trefzger jun. über Meyer, der sechs Jahre Oberzunftmeister und 10 Jahre Narrenbaum-Chefaufsteller der „Enninger“ war. Bis zur Hauptversammlung werden zunächst neue Amtsträger für die Schlüsselpositionen gesucht, wobei Fritz Trefzger meint, der einzige Weg zurück ins Amt für Meyer wäre es, sich einer Wiederwahl bei der nächsten Hauptversammlung zu stellen.
Der „Schmutzige Dunnschtig“ der Fasnacht wird Corona-bedingt nur in kleiner Form von etwa 60 Teilnehmern und einer kleinen Schar von Musikanten im Beisein des Bürgermeisters begangen. „Städtli-Zinken“-Chef Markus Weiß meinte: „Der Fasnachtsauftakt, der wird heute wie wir‘s gewohnt sind, durchgezogen“. Corona habe den Segen dazu gegeben. Zu diesem Anlass schoss dann auch die Hurlibaus-Kanone mottogetreu „‘S dätscht wieder“ in den Nachthimmel.
Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat der Ukraine den Krieg erklärt und marschiert von verschiedensten Stellen in Belarus, Russland und der Krim ins Land ein. Europa befindet sich erstmals seit Ende des 2. Weltkrieges in einem Kriegszustand. Sowohl die NATO als auch die Staatsoberhäupter der EU sind entsetzt und tagen permanent.
Stadtplaner Egi und Beigeordneter Eddi Mutter stellen in der Ortschaftsratssitzung in der Mehrzweck-Halle in Langenau das Stadtentwicklungs-Konzept vor, daneben wird von den beiden Vertretern der Stadt ein geplantes Mehrgenerationen-Haus im Stalten, das zwei Gebäude mit jeweils sechs Wohneinheiten vorsieht, vorgestellt. Am 31. März können Bauinteressenten in der Stadthalle ihre Projekte für dieses Vorhaben vorstellen.
25. Februar 2022
In der Hebelstraße wird es in Kürze eine zweite Eisdiele geben. Massimo Clissa, der in Zell eine Pizzeria und eine Eisdiele betreibt, wird die Schopfheimer „Gelateria Marilena“ etablieren.
Aufgrund neuer Corona-Vorschriften des Landes entfällt ab kommendem Montag die 3G-Zugangsbeschränkung für das Rathaus.
26. Februar 2022
Klein, aber fein war ein kleiner Umzug der „Latschi-Clique“ mit örtlichen Musikern und Grundschülern am Vormittag in Gersbach.
27. Februar 2022
Beim Fasnachtsgottesdienst in Fahrnau wird Pfarrerin Ulrike Krumm eine gereimte Predigt halten.
288 neue Infektionen mit dem Corona-Virus führen dazu, dass die 7-Tage-Inzidenz auf 1.137,9 absinkt.
Es wäre ein strahlend schöner Tag für einen Fasnachtsumzug, der aber ausfällt. Dennoch feiern in der Innenstadt Aruba-Narren mit der Narrenzunft vor dem Narrenkeller.
28. Februar 2022
Die zweite Eisdiele in der direkten Nachbarschaft zur „Cortina“-Eisdiele sorgt für Diskussionen noch vor ihrer Eröffnung. Während der Zeller Gastronom Massimo Clissa davon spricht, dass Schopfheim zwei Eisdielen vertrage, meint der „Cortina“-Inhaber Marco Sagui, das sei nicht die „feine englische Art“. Er hätte gerne auf die Konkurrenz direkt gegenüber verzichtet. Die Eisdiele „Cortina“ ist seit knapp 60 Jahren in Schopfheim angesiedelt.
Für dass Wisent-Gehege in Gersbach sucht Jürgen Pflüger, der aus Altersgründen die Betreuung in jüngere Hände geben will, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin.
01. März 2022
Unbeeindruckt von der derzeitigen Weltlage ist erneut ein „Aufzug“ in der Innenstadt angesagt, an dem rd. 190 Menschen teilnehmen. Der geordnete Zug geht vom Marktplatz aus, um wiederum am Marktplatz zu enden.
02. März 2022
Die Badische Zeitung berichtet heute über die Familie Böger, die während fast drei Jahren in einem umgebauten Feuerwehr-Oldtimer um die Welt gefahren ist. Damit die Töchter eine gute Schulbildung bekommen, sind sie nun seit Kurzem in der Schopfheimer Altstadt sesshaft geworden.
Wie die Polizei mitteilt, soll eine 83-Jährige, als sie einen Termin im Krankenhaus Schopfheim wahrnehmen wollte, durch Sicherheitspersonal leicht zurückgestoßen worden sein, worauf die Frau zu Fall kam. Zwei Männer, die ihr halfen, werden nun als Zeugen gesucht.
Die Narren, die dieses Jahr von Fasnacht so gut wie nichts verspürten, entfernen in der Innenstadt beim Marktplatz ihre sehr reduzierte Fasnachtsdekoration ebenso wie die vom Weihnachtsbaum zum Narrenbaum mutierte Tanne.
03. März 2022
Die Leitung des Georg-Reinhardt-Hauses geht in neue Hände über. Stefan Schmidt hat die Pflegeeinrichtung für Senioren, die er knapp sechs Jahre lang geführt hat, Ende Februar verlassen. Dies hat Geschäftsführer Martin Mybes, der bis zur Neubesetzung Anfang Mai die Leitung übernimmt, mitgeteilt.
Das Evangelische Sozialwerk, Träger des Georg-Reinhardt-Hauses, ist seit vielen Jahren mit dem „Das Einlädele“ der Stadtmission Freiburg verbunden. Nun hat die Stadtmission 200 Waisenkinder und deren Begleitpersonen aus Kiew nach Freiburg geholt. Das Sozialwerk in Schopfheim hat sich daher entschieden, im Wiesental eine Spendenaktion für dieses Kinder-Projekt zu starten.
Bürgermeister Harscher appelliert zur „Solidarität für die Ukraine“. Er zeigt sich tief erschüttert über das Leid und die Verzweiflung unzähliger Menschen und Familien. Die Stadt bereitet sich nach seinen Worten mit einem Verwaltungsstab „Ukraine-Hilfe“ auf die anstehende Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen vor. Gleichzeitig appelliert Harscher an die Bevölkerung, für die in Not geratenen Menschen zu spenden.
Die Schopfheimer Holzbau-Firma Kuri geht in neue Hände über: Zum 01. März haben der langjährige Firmeninhaber Rolf Kuri und seine Frau Dorothea den Betrieb an Christian Nolte abgegeben. Da die Söhne des Ehepaares Kuri eigene Lebenspläne entwickelt haben und für die Nachfolge nicht in Frage kamen, hat Kuri sich bereits vor neun Jahren auf die Suche nach einem geeigneten Meister, der die Firma leiten könnte, begeben. Christian Nolte aus dem Sauerland hatte anfangs abgelehnt, nachdem er jedoch seinen Betriebswirt des Handwerks gemacht und in Schopfheim Fuß gefasst hatte, nahm Kuri vor etwa vier Jahren erneut „Übernahmegespräche“ auf. Christian Nolte übernimmt einen Betrieb mit zwei Bürokräften und 12 Mitarbeitern in der Werkstatt sowie drei Auszubildenden. Das Ehepaar Kuri freut sich nun auf den Ruhestand.
Der Landkreis Lörrach verzeichnet 365 Corona-Neu-Infektionen und 2 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 964,9.
Mit einer Spende von 2.000,– Euro unterstützt der Kiwanis-Club Wiesental den Schopfheimer Kinderschutzbund und dessen Hausaufgaben-Betreuung. In diesem Jahr betreut der Kinderschutzbund Kinder in 25 Gruppen. Hierbei möchte der Club, so Präsidentin Heidi Malnati, Hilfe zukommen lassen.
04. März 2022
Die Klima-Initiative „Stehen mit der Erde“ trifft sich um 17 Uhr zur monatlichen Mahnwache auf dem Marktplatz.
Enkensteins Ortsvorsteherin Eva Brutschin berichtete in der Ortschaftsratssitzung über das Thema „Hochwasserschutz“. Nachdem nun die schwierigen Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind, können die Dorfbewohner bei einem Treff über die Maßnahmen informiert werden, bevor die Bauarbeiten in Auftrag gegeben werden.
Im vergangenen Monat konnten Ehrungen für Blutspenden in Gersbach vorgenommen werden. Während Nicole Heidebrecht-Maier für 25-maliges Spenden ausgezeichnet wurde, erhielt Heidrun Schmidt für 50 Spenden die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit Eichenkranz von Ortsvorsteher Andreas Falk ausgehändigt.
Es geht Schlag auf Schlag: Der in Schopfheim geborene Autor Björn Kern hat nun seinen neuen Roman mit dem Titel „Kein Vater, kein Land“ veröffentlicht. Es ist bereits das dritte Buch, das seit 2021 erschienen ist. Es sei, so die Rezensentin, literarisch dichter, atmosphärischer, aber auch ein beklemmender Lesestoff.
Ein sichtlich alkoholisierter Mann fuhr auf der Hauptstraße mit seinem Fahrrad. Die kontrollierenden Polizeibeamten stellten durch einen Atem-Alkohol-Test 2,3 Promille fest.
Die Firma Laempe Mössner Sinto GmbH hat nach eigenen Angaben die größte Kernschieß-Maschine der Welt gebaut. Dabei handelt es sich nicht um ein militärisches Gerät, sondern es gehört zur Gusstechnik im Motorenbau. Geschäftsführer Rudolf Wintgens informiert, dass die Maschine in der Fahrnauer Grienmatt entwickelt und in der Zweigstelle in Meitzendorf bei Magdeburg produziert worden ist. Sie wird nun zerlegt und auf den Weg nach Weifang in China gebracht.
Melanie Burkard stellt ihre Acryl-Arbeiten in der Galerie der Kulturfabrik aus. Die 3 D-Effekte sind ein Markenzeichen der Malerin aus Grenzach-Wyhlen. Die Künstlerin und zahlreiche Gäste konnten vom Kulturbeauftragten Dominik Baiker begrüßt werden, der auch in die Ausstellung einführte. Die 68 Bilder sind noch bis zum 10. April zu sehen.
05. März 2022
Die Bremt-Kindergarten-Eltern verkaufen auf dem Wochenmarkt Kuchen, um Spenden für das Kinderhilfswerk Ukraine zu sammeln.
Die Allgemein-Verfügung, die Versammlungen (ungenehmigte) in Schopfheim für illegal erklärt hat, ist seit Ende Februar außer Kraft. Die Stadtverwaltung sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit der Verlängerung, meint das Ordnungsamt der Stadt. Gleichwohl müssen Versammlungen angemeldet werden. Für den kommenden Montag liegt eine derartige Anmeldung bereits vor.
In den Farben der Ukraine (blau-gelb) werden die Rathäuser der Stadt am Marktplatz in den Abendstunden angestrahlt. Man will damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die von der Invasion Russlands betroffen sind, setzen.
Nicolai Kapitz von der Badischen Zeitung meint in seiner heutigen Kolumne: „Nie und nimmer hätten wir daran gedacht, dass wir zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre so eine Katastrophe erleben müssen. Zuerst die Pandemie mit all ihren Problemen und jetzt – brachial und brutal – ein Krieg mitten in Europa! Vieles, was während der Corona-Zeit gegolten habe, müsse nun in den Hintergrund treten. Plötzlich stehen wir vor der Frage, wo Geflüchtete untergebracht werden können und wie man Menschen aus und in der Ukraine am besten helfen kann. Plötzlich wird uns hier in aller Härte vor Augen geführt, was Diktatur wirklich bedeutet. Wir erfahren schlagartig, wie nichtig doch Problemchen wie Maskenpflicht, Impfen und Abstandhalten sind.“ Manfred Bockey und Andreas Schmidt präsentieren das Programm von „ex-bluesive“. Am 24. März soll die Konzertreihe im „Hirschen“ in Langenau beginnen.
Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau brennt am Hünerberg das Scheibenfeuer ab.
Die lange Zeit geschlossene „Buchschachtel“ öffnet heute wieder mit gewohnten Öffnungszeiten.
07. März 2022
Das Thema „Verkehr im Ortsteil Enkenstein“ führte wohl dazu, dass zahlreiche Bürger in die öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates kamen. Der Verkehr habe, so wird deutlich, in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Dadurch komme es zu gefährlichen Situationen in der schmalen Ortsdurchfahrt, die keinen Gehweg hat. Eine Resolution, Tempo 30 im Ort einzuführen, führte zu keinem Erfolg. Die Verkehrszählung im vergangenen Oktober ergab, dass in der Ortsmitte 544 Lastzüge, 1.773 Lastzüge mit Anhängern, 3.431 Transporter und 782 Motorräder sowie 20.150 Autos erfasst wurden. Ortsvorsteherin Eva Brutschin spricht von „extremen Zahlen“ und dabei, so Ortschaftsrätin Karin Bernbach, sei die Verkehrsbeziehung Richtung Hausen noch gar nicht erfasst worden.
Zum angemeldeten „Aufzug“ kamen, so die Polizei, rd. 190 Teilnehmer. Die Veranstaltung verlief friedlich.
08. März 2022
2 weitere Todesfälle (386) und 710 Neu-Infektionen mit Corona werden vom Landkreis gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit wieder auf 1.121,7 an. Von 5 Menschen, die intensiv-medizinische Betreuung benötigen, müssen 3 beatmet werden.
09. März 2022
Georg Ückert und Lothar Müller von der Sparkasse Wiesental informieren darüber, dass aus PS-Sparen und Gewinnen noch vor Ostern 40.000,– Euro an regionale Vereine ausbezahlt werden.
In der Badischen Zeitung wird heute darüber berichtet, dass die Idee einer A 98-Anbindung zur Umfahrung von Wiechs, die in den 80er-Jahren als Planungsvariante auftrat, nach Auskunft der Stadtverwaltung keine Rolle mehr spiele.
Bürgermeister Harscher bittet die Schopfheimerinnen und Schopfheimer erneut, die Opfer des Ukraine-Krieges finanziell zu unterstützen. Von Sachspenden möge man derzeit noch absehen, bittet er. Wohnraum-Angebote sollten nicht bei der Stadt, sondern bei der zentral dafür eingerichteten Stelle ans Landratsamt gemeldet werden. Er sagt, dass die Stadtverwaltung derzeit viele Hilfsangebote von Privatpersonen erhalte. Bis jetzt gebe es zahlreiche ukrainische Flüchtlinge, die etwa bei Bekannten untergekommen seien oder in den nächsten Tagen erwartet werden.
Im Landkreis steigen die Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus mit 666 derartig an, dass die 7-Tage-Inzidenz wieder auf 1.248,7 ansteigt.
10. März 2022
Die SPD-Gemeinderatsfraktion will am kommenden Montag einen Antrag einbringen, wonach Kinder und Jugendliche bedingt durch zweijährige Corona-Einschränkungen im kommenden Sommer freien Eintritt ins Schwimmbad Schopfheim und ins Schweigmatter Schwimmbad erhalten sollen. Jedes Kind, jeder Jugendliche bis 18 Jahre soll sechs Gutscheine für die Saison erhalten.
Während die Koalition in Berlin sich darauf geeinigt hat, dass die Bundesländer künftig Maßnahmen gegen die Pandemie erlassen dürfen, nennt Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Vorlage des Bundes für die Lockerung von Schutzmaßnahmen ab dem 20. März „grobfahrlässig“.
Bei einem Pressegespräch berichtet Bürgermeister Harscher von einer Bürgermeister-Information Anfang der Woche. Angenommen, Deutschland würde 1 Mio. geflüchteter Menschen aus der Ukraine aufnehmen, würde dies für den Landkreis 3.500 Personen bedeuten. Schopfheim müsste, vorsichtig geschätzt – wie er betont – 200 Flüchtlinge aufnehmen. Es werde versucht, diese in Wohnungen unterzubringen. Sollte das Angebot nicht ausreichen, werde die Stadt eine Halle zur Verfügung stellen. Außerdem zeigt sich der Bürgermeister auf dem Rathaus-Balkon, an dem nun die ukrainische Flagge angebracht wurde.
Für Aufmerksamkeit sorgte eine weitere Flagge am Rathaus: Zahlreiche Rathäuser hissen – so wie Schopfheim – die tibetanische Flagge in Erinnerung an den Volksaufstand von 1959 in Tibet.
Der nun 14 Tage dauernde Krieg in der Ukraine macht sich auch bei vielen Menschen, die mit dem Auto unterwegs sein müssen direkt bemerkbar. Während vor 14 Tagen der Super-Benzin-Preis an den Zapfsäulen noch bei 1,79 Euro gelegen hatte, ist er heute Abend bereits bei 2,30 Euro angelangt.
Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter – sie liegt nun bei 1.397, nachdem der Landkreis 706 Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus mitgeteilt hat.
Der Krieg in der Ukraine wirft nicht nur die Frage nach der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands auf, sondern auch danach, wie der Zivilschutz aufgestellt ist. Was Schutzräume angeht, lautet in Schopfheim die wenig überraschende Antwort: „Es sieht düster aus. Immerhin verfügt die Stadt über ein noch funktionierendes Sirenen-System.“ Harscher meinte: „Nach dem Kalten Krieg ist das alles vernachlässigt worden in der Annahme, dass jetzt dauerhaft Frieden und Freiheit herrschen.“ Tatsächlich verfüge die Stadt Schopfheim auch über einen Schutzraum, der aufgegeben wurde, und daher nicht mehr nutzbar ist.
Generalversammlung der Senioren-Union im Gasthaus „Kranz“. Werner Schute, der über Jahre hinweg die Senioren-Union als Vorsitzender leitete, wurde bei der Versammlung nicht nur verabschiedet, er durfte für seinen Einsatz auch hohes Lob erfahren – gleichzeitig wurde er zum Ehrenmitglied der CDU-Senioren-Union ernannt. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Manfred Targowski.
11. März 2022
Eine Kerze anzuzünden sei ein Zeichen der Bitte an Gott und der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, so die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Schopfheims. In Friedensgebeten, die donnerstags in der Alten Kirche St. Michael stattfinden, wird für die Menschen gebetet.
Zuletzt war das Team des Schopfheimer Gemeinde-Vollzugsdienstes auf einen Mitarbeiter geschrumpft, nun konnte die Personalknappheit wieder ausgeglichen werden und der Gemeinde-Vollzugdienst sei wieder gerüstet für seine Aufgaben, meint Fachbereichsleiter Jürgen Sänger von der Stadt.
13. März 2022
Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiterhin, auch wenn durch die Bundesregierung zum Ende dieser Woche die Schutzmaßnahmen gelockert werden. Der Landkreis meldet 470 COVID-19-Neu-Infektionen und 1 weiteren Todesfall. Die Inzidenz liegt nun bei 1.751.
Ein bayrischer Abend mit dem Sprachkünstler Willy Astor in der Stadthalle.
14. März 2022
Die Badische Zeitung berichtet heute darüber, dass Bernd Bellm, der in Wiechs wohnt, überzeugt ist, dass das „Ohr“ an der B 317 an der Einmündung Schopfheim Mitte nie kommen werde. Er meint, dass die einzige sinnvolle Lösung für diese Verkehrsproblematik sei, einen Kreisverkehr einzurichten. Die Stadtverwaltung äußert sich nicht abgeneigt. Da sich beim Anschluss nichts bewege, kämen für die Stadt mittlerweile alle Varianten in Frage. Die Straßenplaner beim Regierungspräsidium aber winken ab. Die B 317 ist eine der wichtigsten Straßen im Landkreis, der vierspurige Ausbau zwischen Lörrach und Schopfheim ist deshalb auch im aktuellen Bundesverkehrsplan enthalten.
Nachdem der Bauausschuss sich in einer Patt-Situation mit dem Golfplatz bzw. mit der Legalisierung der jetzigen Situation beschäftigte, hat nun der Gemeinderat einen Beschluss gefasst und stimmte klar für die Änderung des Bebauungsplanes. Jan Hinzpeter vom Golfclub meint indes, dass in Schopfheim nichts Illegales gebaut worden sei. Lediglich Thomas Gsell von der SPD blieb konsequent und stimmte gegen den Beschluss-Vorschlag. Für Ehrenfried Barnet steht fest, dass für die jetzige Situation auch das Landratsamt verantwortlich sei. Er werde daher für die Aufarbeitung der Zustände votieren. Überrascht von den plötzlich moderateren Tönen zeigt sich Thomas Kuri von der CDU. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern nannte den Beschluss einen „sinnvollen Weg“, allerdings müsse man künftig Verstöße gegen das Baurecht konsequent verfolgen.
Der Gemeinderat beschloss zum schnellen Ausbau der Solar-Kraft anders, als die Stadtverwaltung dies wollte. Die SPD hatte einen Antrag gestellt, der auf den schnellen Ausbau der Solar-Kraft zielt – man drängte darauf, dass die Stadtverwaltung eine Liste aller für Fotovoltaik in Frage kommenden Flächen in städtischem Besitz oder städtischem Zugriff ermitteln soll. Die Stadtverwaltung lehnte dies mit der Begründung ab, dass nicht genügend Personal zur Verfügung stehe. Erstaunt zeigt sich der SPD-Fraktionsvorsitzende vom Vorschlag der Stadt, und meinte, der Klimawandel brauche klare und schnelle Antworten. Bürgermeister Harscher verteidigte die Beschlussvorlage, denn dafür sei eine großflächige und aufwändige Untersuchung notwendig. Thomas Gsell geht dennoch alles zu langsam, er meint: „Wir sind doch von der Wirklichkeit eingeholt worden“. Wenn man sich unabhängig machen wolle von Gas, Kohle und Öl aus Russland, müsse viel geschehen. „Dann sind alle gefordert“, betont er. Auch Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN wollte das Thema ungern weiter hinausschieben.
Auf die Frage von Gisela Schleidt, GRÜNE, wie sich die Stadt darauf vorbereite, Flüchtlinge aus der Ukraine unterzubringen, wiederholt Bürgermeister Harscher seine Aussage von der vergangenen Woche. In Schopfheim würden derzeit zwei Hallen geprüft, meint er ergänzend, wobei Eichens Ortsvorsteher Rudi Wasmer daran erinnert, dass die Eichener Halle bei der Wende 1989 schon einmal zur Unterbringung von Menschen eingerichtet worden sei.
Den Stillstand bei der Forderung nach Tempo 30 für Langenau und Enkenstein brachte den GRÜNEN-Fraktionssprecher Ehrenfried Barnet dazu, seinen Unmut zu äußern. „Die Geduld mit dem Landratsamt ist allmählich aufgebraucht“, betont er. Eva Brutschin, die Enkensteiner Ortsvorsteherin, wies auch darauf hin, dass Stadt und Ortsteile in Sachen Tempo 30 alle Hausaufgaben hätten. Bürgermeister Harscher zeigte Verständnis für den Unmut, bittet aber um Geduld, denn die zuständigen Stellen beim Landratsamt seien lange Zeit vakant gewesen.
Der Vorsitzende des Jugendparlaments, Leo Wasmer, wollte von Bürgermeister Harscher in der Gemeinderatssitzung wissen, was er vom Antrag der SPD halte, Kindern und Jugendlichen in den Schwimmbädern der Stadt freien Eintritt zu gewähren. Dieser wollte sich aber noch nicht dazu äußern, es müsse zuerst verwaltungsintern beraten werden, so Harscher. Martina Hinrichs hatte in der Sitzung den Antrag ihrer Fraktion noch einmal vorgetragen und um Zustimmung gebeten.
15. März 2022
Nach zweijähriger Pause wird in diesem Monat die 32. Mund-Art Literatur-Werkstatt stattfinden können.
Der Himmel war während des ganzen Tages nicht zu sehen, im Gegenteil – alles war von Sahara-Sand in einen gelb-ockerfarbenen Schleier gehüllt, was ein eigenartiges Lichtspiel entstehen ließ. Eine Situation, die etwas unheimlich wirkte.
16. März 2022
In der Auftakt-Veranstaltung zur Diskussionsreihe, die die SPD ins Leben gerufen hat, ging es um die Frage „Wie gut ist Schopfheim aufgestellt, um Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen und ihnen zu helfen?“. Prioritäten müssen bei der Unterkunft, Ernährung, der medizinischen Versorgung, der psycho-sozialen Versorgung sowie beim Knüpfen von Kontakten gesetzt werden. Eine mehrköpfige Familie sei bereits in Schopfheim und habe mit Hilfe der evangelischen Kirchengemeinde in Wiechs im Pfarrhaus, das leer steht, eine Wohnung bekommen. Es müssen jedoch noch einige Vorbereitungen getroffen werden, wie Sabine Schmelzer von „Schopfheim hilft“ und Michael Straub vom AK Integration verdeutlichen.
Jochen Loebbert zeigt im Dietrich-Bonhoeffer-Haus einen für den SWR entstandenen Film über das Freiburger Münster. Es kamen nur sechs Zuhörer zur Veranstaltung. Im Anschluss diskutierte man darüber, was man tun müsse, um die Kirche stärker wahrnehmen zu können. Loebbert fragte den anwesenden Pfarrer Michael Latzel, ob er angesichts der Verfehlungen der katholischen Kirche verzweifelt sei. Latzel meinte: „Es zerreißt mich und ich leide sehr darunter“. Es bereite ihm auch Probleme zu sehen, wie die Kirche mit ihrer eigenen Unvollkommenheit umgehe und wie schwerfällig sie sei, wenn es darum gehe, Dinge zu verändern.
17. März 2022
In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab der Gemeinderat Zustimmung zur Ernennung der 2. Stellvertretenden Kommandantin der Freiwilligen Feuerwehr, Julia Blum. Die Zustimmung erhielten ebenfalls Andreas Schmidt als Stellvertretender Abteilungskommandant Abteilung Kürnberg und Yannik Klose als Stellvertretender Abteilungskommandant Enkenstein.
Die Frage, was aus der Hausarztgemeinschaftspraxis im neuen Quartier Kohlegässle wird, stellt sich neu, obwohl es eigentlich klar war, dass der Medi-Verbund sich dort einmieten werde, wird zu den Akten gelegt. Es steht fest, dass das Medi-MVZ nicht einziehen wird, wie Bürgermeister Dirk Harscher und Medi-MVZ-Geschäftsführer Wolfgang Fink mitteilen. Harscher spricht von „zerstörtem Vertrauen“. Ein Beinbruch, so das Stadtoberhaupt, sei dies aber nicht, da die Stadt schon mehrere konkrete Anfragen aus dem medizinischen Bereich habe. Harscher schwebt dennoch eine offensive Vermarktung vor, er meint, er habe die Hoffnung auf eine Hausarzt-Praxis noch nicht aufgegeben. Vom Medi-MVZ ist nur zu hören, dass es nach wie vor erklärtes Ziel sei, langfristig den Beitrag zur Versorgung der Patienten in Schopfheim zu leisten oder diesen sogar noch auszubauen.
Das Schopfheimer Tennis-Talent Arian Hasas ist in der deutschen U14-Rangliste auf dem 31. Platz. Bei den badischen Hallen-Meisterschaften der Tennis-Jugend im Landesleistungszentrum Leimen wurde Hasas nur im Finale besiegt.
Bürgermeister Harscher verkündet, dass heute die Uehlin-Häuser verkauft worden sind. Neuer Eigentümer ist die Firma Atmos4 aus Karlsruhe. Über die Höhe des Kaufpreises wollte das Stadtoberhaupt keine Angaben machen. Er meinte weiter: „Wir freuen uns wirklich, dass wir alle Fragen lösen und einen Käufer mit einem gelungenen Konzept finden konnten“. Das neue Gebäude passe „wunderbar in das Ensemble der Hauptstraße“. Einer der Eckpunkte des Kaufvertrages sei die Vereinbarung, dass der neue Eigentümer so schnell wie möglich die Baugenehmigung vorlege, erläutert Edgar Frey vom städtischen Gebäude-Management. Bestandteil des Kaufvertrages sei zudem das Nutzungskonzept mit einer Gastronomie und einem Marktbereich samt Außenbestuhlung im Erdgeschoss. Im Obergeschoss seien Praxen und (maximal 8) Wohnungen vorgesehen. Der neue Eigentümer hat für die Bebauung eine Frist von drei Jahren eingeräumt erhalten. Der Abriss der beiden Bestandsgebäude könne, wenn alles optimal laufe, schon im Herbst d.J. erfolgen. Der Neubau erhält an der Außenfassade zur Hauptstraße hin einen Schriftzug „Uehlin-Haus“, zwei Tafeln werden angebracht, die Informationen zur Historie der Gebäude und zum Wirken von Johann Georg Uehlin geben.
Der Landkreis Lörrach meldet 2 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19 (nun 392). Bei 737 Neu-Infektionen steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 1.925 an.
Zum Gebet für den Frieden versammeln sich mehrere Personen in der Alten Kirche St. Michael.
Voraussichtlich im Herbst soll es eine Info-Veranstaltung geben, nachdem nun die Planungen für den Hochwasserschutz vergeben wurden, meint Ortsvorsteher Walter Würger, Langenau.
18. März 2022
Anfang des Monats hat das evangelische Sozialwerk einen Spendenaufruf für Kinder in Not gestartet. Martin Mybes, Geschäftsführer, überreichte dieser Tage einen symbolischen Scheck in Höhe von 30.000,–Euro an die evangelische Stadtmission in Freiburg. Es wird an das Waisenhaus in Kiew, das von der Stadtmission schon vor Kriegsausbruch mitbetreut und unterstützt wurde, weitergegeben.
Der Gemeinderat hat sich in seiner letzten Sitzung über den aktuellen Stand zur Auslagerung des Hofes Dinkelberg informieren lassen. Die Stadtverwaltung gab dazu bekannt, dass bei der Verfahrenseinleitung ein Verkehrsgutachten gemacht werde. Kai Horschig von den Freien Wählern schlug eine Erschließung des Geländes von der Wiechser Straße her vor.
Die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt soll endlich wieder Fahrt aufnehmen. Der Bürgermeister zeigt sich nun in einem Gespräch offensiver als noch in der Ratssitzung Anfang der Woche. So stellt er nun eine Lösung, die den Durchgangsverkehr auf der Hauptstraße erschweren soll, bis Herbst oder spätestens für das nächste Frühjahr in Aussicht. Es gehe dabei um den Einbau von Verengungen. Im Gemeinderat meinte er, für dieses Jahr nichts versprechen zu können und ergänzt: „Ich bin nicht der Blockierer, sondern jemand, der mit Fingerspitzengefühl an die Sache rangeht“.
Die Feuerwehr Abteilung Stadt bekommt ein neues Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug (HLF) 20, das rd. 574.000,– Euro kosten wird.
In der Passions- und Fastenzeit bitten die Kirchengemeinden in Schopfheim und Umgebung um Lebensmittelspenden für die Schopfheimer Tafel.
19. März 2022
Die Initiativ-Gruppe um Dr. Marianne Merschhemke traf sich dieser Tage im „Adler“, um über die Planung zur Verlegungen von Stolpersteinen zu beraten. Zu den derzeitigen Recherchen gehören die Familie Majer (Hauptstraße 49) sowie Katharina Waldi (Hauptstraße 14). Weiterer Schwerpunkt sind die über 100 Personen, die vom Markus-Pflüger-Heim deportiert worden sind.
Nach Abwägung von Vor- und Nachteilen von verschiedenen Flächen soll nun ein Gebiet beim Sportplatz Gersbach als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Bei Flächen am Ortseingang von Gersbach seien mehrere Quellen; diese müssten aufwändig erschlossen werden, ebenso Flächen an der Kreisstraße bei der Loch-Mühle.
Die Organisatoren des Wiesentäler Wasser-Laufes haben beschlossen, nach zwei Jahren physischer Pause wieder zu starten, wie Jürgen Ekert in einem Pressegespräch bekanntgab. Anmeldungen für den Lauf am 30. April sind vom „Tag des Wassers“ (22. März) an möglich.
Drei Kinder verletzten sich am Samstag auf der Motocross-Rennstrecke mit ihren Motorrädern. Die drei stießen mit ihren Fahrzeugen gegeneinander. Während die beiden 13-Jährigen leicht verletzt wurden, trug der sechsjährige Bub schwere Verletzungen davon.
Jahreshauptversammlung beim Musikverein Wiechs. Dirigent Jörg Wendland bedauert die starken Einschränkungen und die fehlenden Konzerte, die durch Corona bedingt ausgefallen waren. Bei den Wahlen wurde Jens Hagist als 2. Vorsitzender bestätigt. Ebenfalls für ein Jahr wurde die bisherige Vorsitzende, Tamara Timeus, wiedergewählt. Eugen Wiedmann, Siegfried Schöbel, Klaus Kuprat, Rudolf Frommherz und Dieter Dietz sowie Günther Roschig wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.
Ein besonderes Passionskonzert erleben die Zuhörer in der kath. Kirche St. Bernhard. In der andachtsvollen Stunde wurde in Wort und Klang des Kreuzweges Jesu gedacht und reflektiert. Das eindrucksvolle Vor-Osterkonzert gestalteten das Ensemble Cappella Leonis und der Organist Andreas Mölder.
20. März 2022
Ein schöner, sonniger Frühlingsbeginn.
Die neue Truhen-Orgel in der Eichener Dorfkirche, die von Orgelbaumeister Jens Steinhoff aus Schwörstadt gebaut wurde, wird durch Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon, der Cellistin Ceciel Strouken und der Sopranistin Ina Schabbon feierlich eingeweiht.
21. März 2022
Die Badische Zeitung stellt heute das Ehepaar Sabine und Andreas Pfeil vor, die in Schopfheim seit 2011 eine Puppenbühne betreiben. Andreas Pfeil schafft die Marionetten, seine Frau Sabine, von Beruf pädagogische Fachkraft, bringt als Märchenerzählerin viele Talente mit, sie schreibt Geschichten für die Stücke. Das Ehepaar hat derzeit um die 50 selbst hergestellte Figuren in seiner „Schatzkiste“. Atelier und Werkstatt haben die beiden auf dem Gelände der Hanf-Union.
Der Gemeinderat gab grünes Licht für das jüngst vom Bauausschuss befürwortete Vorhaben der Erweiterung des Gestüts Sengelen um Ferienwohnungen und einen Wellness-Bereich.
Die CDU-Fraktion stellt einen Antrag, das Kinderkarussell beim Kalten Markt wieder in das Zentrum des Marktgeschehens zu rücken. Gedacht wird alternativ an den Museums-Kirchplatz, an den Marktplatz, den Lindenplatz beim Kronenbrunnen. Auch wenn man dies bereits mehrfach gefordert hatte, habe dies bisher keinen Erfolg gehabt, meint Jeannot Weißenberger für die CDU-Fraktion.
Durch 484 Neu-Infektionen bedingt steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 1.888,6 an. In Krankenhäusern werden derzeit 44 COVID-19-Patienten behandelt. 2 von ihnen liegen auf der Intensivstation und 1 muss beatmet werden.
Eine frühere Bauvoranfrage wurde bereits vom Bauausschuss positiv gesehen, nun liegt ein Baugesuch vor, das die Ölmühle Kaucher als denkmalgeschütztes Gebäude belässt und sogar die Produktion von kaltgepressten Ölen wieder aufnehmen wird. Östlich und westlich des Mühlengebäudes entstehen zwei Neubauten mit Praxen und Wohnungen.
22. März 2022
Die Stadt wappnet sich, um bis zu 200 geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufnehmen zu können. Um dies zu bewältigen, hat sie nun eine 50%-ige Stelle ausgeschrieben für einen/eine Flüchtlingsbeauftragten/te. Diese Stelle soll die Anlaufstelle für alle Flüchtlingsangelegenheiten sein. „Alleine schaffen wir es dennoch nicht“, meinte Bürgermeister Dirk Harscher beim Treffen mit Sabine Schmelzer von „Schopfheim hilft“ und Michael Straub vom AK Integration.
Vor zwei Jahren trat der erste Lockdown in Kraft.
Das Wisent-Gehege in Gersbach hat neue Betreuer gefunden. Alina Strütt und Fabian Fricker betreuen die Anlage künftig.
23. März 2022
In der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses des Gemeinderates berichteten die Jugendarbeiter der Stadt. Katja Böhler und ihr Kollege Ahmet Keskin konnten glaubhaft die Sorgen und Ängste der jungen Generation vermitteln. Schüler fühltten sich gestresst durch Corona-Tests und Maskenpflicht. Ihnen fehlten ganz besonders die sozialen Kontakte, wird betont. Die Gemeinderäte aller Fraktionen dankten den Referenten.
Noch immer tue sich nichts beim Öko-Ausgleich für den Bau des Gersbacher Wind-Parks auf dem Rohrenkopf. In der jüngsten Sitzung meint Ortsvorsteher Andreas Falk, dass einfach nichts vorwärts gehe. Stattdessen soll nun noch ein drittes Ingenieurbüro eingeschaltet werden, das die vorhandenen Planungen und Überlegungen für 40.000,– Euro koordinieren soll.
Auch an der Kaufmännischen Schule Schopfheim herrscht große Betroffenheit über den Ukraine-Krieg. Die Schüler-Mitverwaltung initiierte daher eine Spendenaktion, die an die soziale Einrichtung „‘s Einlädele“ in Freiburg weitergegeben wurde.
24. März 2022
Vor einigen Tagen war der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann beim THW zu Gast und ließ sich darüber informieren, wie die rd. 60 Ehrenamtlichen in Schopfheim agieren. Das neueste Fahrzeug, einen Logistik-Zug, konnte das THW bereits bei der Hochwasser-Katastrophenhilfe im Ahr-Tal einsetzen.
Das evangelische Pfarrhaus in Wiechs, das leersteht, wurde, nachdem der Kirchengemeinderat beschlossen hat, das Gebäude für Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen, im Eiltempo eingerichtet. Das Haus ist nun für die Aufnahme von bis zu 14 Menschen komplett eingerichtet. Pfr. Martin Schmitthenner meinte: „Es geschah in Privat-Initiative, Handwerker, Elektriker und weitere Helfer stellten sich spontan zur Verfügung, um die notwendigen Arbeiten zu verrichten. Die Einrichtungsgegenstände wurden gespendet“. Eine fünfköpfige Familie aus Kiew – Vater, Mutter, zwei erwachsene Töchter und ein achtjähriger Enkel – wohnen bereits im Pfarrhaus.
Im Wohngebiet Stalten in Langenau wird ein Spielplatz, der für das Neubau-Gebiet bestimmt ist, teilweise eröffnet. Das Projekt der Selbst-Gestaltung des Platzes erarbeitete Amalia Besada vom Tiefbauamt der Stadt.
Als „kurios“ beschreibt die Presse den Auftakt der „Ex-bluesive“-Veranstaltungsreihe. Im „Hirschen“ in Langenau trat Marc Amacher mit seiner Band auf.
Emotionale Selbstgespräche, radikale Rückblenden auf das Leben sind im Ein-Personen-Stück „Ein Kuss“ zu hören. Der Schweizer Schauspieler Marco Michel gastiert damit auf Einladung der Kultur-Kooperation in der Stadthalle. „Der Abend war intensiv berührend und aufwühlend“, so der Rezensent.
25. März 2022
Der Chirurg und Sportmediziner Dr. Andreas Köppen-Castrop verstärkt die medizinische Versorgung im Kreiskrankenhaus. Der 60-Jährige führt neben Gelenk-Spiegelungen auch größere operative Eingriffe bis hin zum künstlichen Gelenk-Ersatz durch. Diese OPs finden in der Kreisklinik in Rheinfelden statt. „Es ist unser erklärtes Ziel, die ambulante Versorgung im MVZ in Schopfheim weiter auszubauen“, bekräftigt der Geschäftsführer Marco Clobes.
Trotz der weltweiten Pandemie konnte die Firma EKATO als Weltmarktführer laut einer Presse-Information im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 300 Mio. Euro erreichen.
Baden-Württembergs Gesundheitsminister will die Quarantäne-Pflicht abschaffen, wird jedoch vom Ministerpräsidenten noch zurückgepfiffen.
Die COVID-Pandemie fordert im Landkreis 2 weitere Todesfälle und lässt die Gesamtzahl damit auf 400 Menschen, die ihr Leben verloren haben, ansteigen. Durch 856 Neu-Infektionen sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 1.545,2.
26. März 2022
Mit schwerem Gerät beginnt die Instandsetzung des Erdrutsches vom vergangenen Jahr am Entegast bei der Baier-Hütte. Eine Krainerwand, die bisher schon für Stabilität sorgen sollte, ist jetzt wieder Teil des Wiederaufbaues, aber nur im oberen Bereich. Im Kern werden aber 30 Gabionen (Steinpakete) eingebaut. Sechs davon haben je 4 t, 24 sind mit je 2 t Gewicht versehen. Durch diese Steinkästen wird nicht nur Stabilität vermittelt, sondern es kann auch Wasser durch diese abfließen. Förster Stefan Niefenthaler hofft, dass diese Konstruktion dauerhaft halten werde. Illusionen macht er sich aber deswegen keine, denn das Rotliegende werde immer wieder abrutschen.
In der jüngsten Sitzung des Kreistages hat dieser die Leitung der Eigenbetriebe Heime beauftragt, einen Vorschlag für einen Architekten-Wettbewerb für ein neues Fach-Pflegeheim in Wiechs anstelle des Hauses Entegast zu erarbeiten.
„Es war ein Jahr, das uns allen lange im Gedächtnis bleiben wird“, meint Feuerwehrkommandant Steffen Hofmann bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Es gab insgesamt 350 Einsätze, darunter 44 Brände, 240 technische Hilfen, 10 Fehlalarme, 2 Sicherheitswachen und 11 sonstige Einsätze neben 21 Überland-Hilfen zu meistern. Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell vertrat den erkrankten Bürgermeister Harscher. Er meinte bei seiner Begrüßung zu den Wehr-Frauen und -Männern: „Sie haben nicht nur Leben gerettet, sondern auch großen Schaden an Hab und Gut abgewendet“. Die gesamte Feuerwehr mit allen Abteilungen zählt derzeit 229 Feuerwehrmänner und -frauen sowie 91 Jugendliche und 63 Mitglieder der Altersmannschaft, 8 Feuerwehrmänner konnten für 25-jährige Tätigkeit in der Wehr ausgezeichnet werden. Auf eine 40-jährige Dienstzeit können Uwe Specht (Enkenstein), Dieter Deiß und Thomas Ühlin (Gersbach) zurückblicken. In Abwesenheit geehrt wurde Thomas Gries, der seit 50 Jahren aktiven Feuerwehrdienst leistet.
Mit einer besonderen Lichtaktion am THG beteiligt sich die Schule am weltweiten Earth-Day. Mit ihren Handys leuchteten Schüler das Wort FRIEDE in den Himmel.
„Unsere Geduld wurde auf harte Proben gestellt“, meint der Vorsitzende der Stadtmusik, Thomas Schulz während der Hauptversammlung im Musikhaus. Trotz allem schaut man voller Optimismus in die Zukunft, auch wenn durch den Krieg in der Ukraine die Euphorie gedämpft wird. Dirigent Joachim Wendland gab auch zu erkennen, dass ihm das zweijährige Nichtstun an die Nieren gegangen sei. Bei den Wahlen wurde Thomas Schulz als Vorsitzender bestätigt, ebenso seine Stellvertreterin Renate Feuchtmann. Es gab auch Auszeichnungen für 30-jährige, 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft. Für ihre 50 Jahre Treue zum Verein wurden Günter Eichin und Eduard Kaiser sowie Werner Bühler zu Ehrenmitgliedern ernannt.
„Terror“ – das Gerichtsdrama um einen Kampfpiloten in der Regie von Wolfgang Künzel wird im Museumskeller von der Spielbühne aufgeführt. Eindringlich wenden sich Susanne Kita und Edith Ganter als Richterinnen an die Zuschauer, die als Schöffen in die Verantwortung genommen werden. Das Stück ist eine Wiederaufnahme, der sieben weitere Aufführungen folgen werden.
27. März 2022
Der erste Langenauer Sonntags-Treff auf dem Platz vor dem evangelischen Gemeindehaus fand regen Anklang. Motorsäge-Kunst und ein Holzprojekt für Kinder sorgten daneben für Unterhaltung. Ins Leben gerufen wurde diese Aktion von Armin Graf, dem theologischen Leiter des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona. Er war es auch, der in einer kurzen Andacht auf den Krieg in der Ukraine blickte und meinte, es sei ein Anstoß, neu zu erkennen, wie kostbar eine freiheitliche Gesellschaft sei.
Ursprünglich wollte das Ensemble „vielssaitig“ in der alten Färberei (Burkhardt&Schmidt) ein Konzert geben. Aufgrund von derzeitigen Baumaßnahmen wurde es aber kurzfristig nach Fahrnau in die Matthäuskirche verlegt.
28. März 2022
Der ambulante Hospiz-Dienst Schopfheim und Wiesental sucht weitere Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich engagieren. Seit Januar 2022 unterstützt Kerstin Wunderle als Sozialarbeiterin zusammen mit der Palliative-Care-Fachkraft und Krankenschwester Sofie Harscher sowie der Sozialarbeiterin und Trauer-Begleiterin Friederike Schweigler diese Arbeit. 2021 konnten trotz etlicher Einschränkungen durch das Jahr der Pandemie 72 Menschen auf ihrem letzten Lebensweg hospizlich begleitet werden, wurde berichtet.
Grund zum Feiern gab es in der Gewerbeschule. Janina Hieske wurde für besondere Leistungen bei ihrer Maler- und Lackierer-Ausbildung ausgezeichnet. Sie zählt damit zu den bundesweit 121 Gewinnern des diesjährigen Besten-Wettbewerbes. Überreicht erhielt sie den Preis von Willi Kammerer und Annett Bambauer von der STO-Stiftung.
Die Klasse 4b der Dr. Max-Josef-Metzger-Schule sammelt zusammen mit ihren Lehrerinnen Katharina Cornet und Monja Stich entlang der Wiese nicht dorthin gehörenden Abfal
29. März 2022
Für die Wahl des Behinderten-Beirates Anfang Mai suchen dieser und die Stadt Kandidatinnen und Kandidaten.
30. März 2022
In den frühen Morgenstunden gibt es im Wohngebiet Bremt einen heftigen Knall. Man beobachtete auch ein starkes Aufgebot von Zollbeamten. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wurde im Rahmen eines von ihr geführten Ermittlungsverfahrens im Bereich der „organisierten Wirtschaftskriminalität“ ein Wohnobjekt durchsucht. Aufgrund der Eigensicherung seien Spezialkräfte mit im Einsatz gewesen. Dabei entstanden die erwähnten Geräusche, meinte die Pressesprecherin des Gerichtes.
31. März 2022
Die Tafel bereitet sich auf ein stabiles und ausreichend großes Angebot vor, um auch für geflüchtete Menschen aus der Ukraine eine günstige Lebensmittelversorgung sicherzustellen. Verbessern soll sich die Versorgung von Bedürftigen im ländlichen Raum mit der neuen, mobilen Dorf-Tafel, dem DoTa-Mobil Wiesental. Man wolle möglichst bald auf Tour Ortschaften im ganzen Wiesental anfahren, erklärt Sonja Steiger.
Es war einst ein Vorzeige-Objekt, das auch vom damaligen badenwürttembergischen Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser 1986 mit einem Umweltschutz-Preis ausgezeichnet worden ist. Der Froschweiher bei der Loch-Mühle, um den es geht, wurde einst von den Schülern der Gersbacher Hauptschule angelegt. Nach Auflösung der Schule schob man die Aufgabe an die Stadt, was jedoch nicht wirklich funktionierte. Heute verirren sich kaum mehr Frösche in das restliche Wasser, Gleiches gilt für Enten. Ein Rettungsplan für diesen Weiher wurde bereits ausgearbeitet. Nun nahm Andreas Falk mit Peter Berthold, emeritierter Professor und langjähriger Leiter der Radolfzeller Vogelwarte, Kontakt auf. Auch er ist der Meinung, dass dieser Weiher unbedingt erhalten werden müsse. Während die Stadtverwaltung wohl mitgeteilt hat, dass sie den Weiher nicht für erhaltenswert erachte, da er künstlich geschaffen worden sei, wollen die Gersbacher sich einbringen und in Eigenarbeit den Teich bei der Loch-Mühle retten.
Britta Gümpel leitet seit einem Jahr den Besuchsdienst mit Hund bei den Schopfheimer Maltesern. Nun sucht sie Verstärkung für ihr Team zur ehrenamtlichen Mitarbeit.
Gegen 22.40 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Brand zwischen Schweigmatt und dem Wanderparkplatz Richtung Gersbach gerufen. Ein Grundstückseigentümer hatte pflanzliche Abfälle mit Genehmigung verbrannt und ging gegen 21 Uhr nach Hause in der Annahme, das Feuer sei erloschen. Dies war eine Fehlannahme und so kam es zu einem Brand auf einer Fläche von 10 x 30 m, der von der Wehr gelöscht wurde.
01. April 2022
Nach der Pensionierung von Klaus Ziegler übernimmt Michael Schmidt die Leitung des Bezirksdienstes beim Polizeirevier Schopfheim. Bereits 1992 kam Schmidt hierher und arbeitete bis 2000 im Schichtdienst. Nach dem Studium an der Polizeihochschule kehrte er in die Markgrafenstadt als Dienstgruppenführer wieder zurück.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Freundeskreises der Friedrich-Ebert-Schule blickte der Vorsitzende, Elo Umlauf, auf zahlreiche Aktionen zurück, wenngleich während der Pandemie vieles schwerer gewesen sei. Die Mitglieder bestätigten den Vorstand um Elo Umlauf und seiner Stellvertreterin, Claudia Brenzinger.
Vor genau 50 Jahren begründete Claus Stockburger seine Verkehrsbetriebe. Den Grundstock hierzu schuf er mit einer Fahrschule, die aus vier Fahrschulen aus Schopfheim, Brombach, Zell und Wollbach im Kandertal bestand. Kurze Zeit später konnte man bei ihm auch für Lkw- und Bus-Führerscheine ausgebildet werden. 1978 entwarf Stockburger die Idee des City-Busses. Seine Fahrschulen verkaufte er 1982 und stieg ins Taxi-Geschäft ein, ebenso in den Personen- und Güterbeförderungsbereich. 1987 schlug dann die Geburtsstunde für Claus Stockburger Verkehrsbetriebe GmbH zusammen mit seiner Ehefrau, Ursula Stockburger. Noch heute werden die Verkehrsbetriebe gemeinsam von Ursula Stockburger und Sohn Manfred Stockburger geleitet. 2013 ging Claus Stockburger aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Beschäftigt hat das Unternehmen 35 Mitarbeiter in Voll- und Halbzeit. Im 50. Jahr des Bestehens umfasst der Fuhrpark 7 Omnibusse, 15 Kleinbusse, 4 Limousinen sowie 2 Lkws für den Fernverkehr. Der zentrale Betriebsstandort konnte 1988 durch den Kauf eines Grundstückes in Gündenhausen realisiert werden. Seit 40 Jahren ist Uwe Specht im aktiven Dienst für die Feuerwehr Abteilung Enkenstein. Auch nach seinem Rücktritt als Abteilungskommandant bleibt er weiterhin als Gruppenführer aktiv.
Die Stadtverwaltung lehnt den SPD-Antrag, Kindern, Jugendlichen und Auszubildenden bis zu sechs freie Gratis-Eintritte in den Schwimmbädern zu gewähren, ab. Die SPD reagiert auf die Ablehnung „mit Unverständnis“, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.
Schluss mit dem Stillstand bei der Innenstadt-Verkehrsberuhigung. GRÜNE und die SPD-Fraktion machen Druck. Bis zum Sommer soll Tempo 7 in die Hauptstraße kommen. Das geplante Vorgehen, eine Lösung für den Durchgangsverkehr bis Herbst oder spätestens bis zum nächsten Frühjahr zu finden, wie Bürgermeister Harscher vor wenigen Tagen darlegte, geht den Fraktionen zu langsam. Darüber hinaus beantragen beide Fraktionen für den Zeitraum des Uehlin-Haus-Baues, die Hauptstraße zwischen Scheffelstraße und Adolf-Müller-Straße für den Verkehr vollkommen zu sperren.
Die Stadt plant, die Tarife in der Uehlin-Tiefgarage billiger zu gestalten und die Gebühren in einer neuen „Kernzone“, die den Marktplatz und die Wallstraße sowie die Hauptstraße zwischen der Sparkasse und der Hebelstraße umfasst, zu erhöhen.
Im Landkreis wird 1 weiterer Todesfall (401) infolge des Corona-Virus gemeldet.
Auf dem Dach der KITA Langenau wurde das Richtfest gefeiert. Ehrenfried Barnet, der den Bürgermeister vertrat, meinte in seiner Begrüßung: „Was leben wir in einer verrückten Welt – 1.000 km von hier werden solche Einrichtungen wie diese kaputt gemacht“. Der Zimmermann, der den Richtspruch sprach, warf schließlich traditionsgemäß auch ein Glas vom Dach zum Boden, das allerdings nicht zersplitterte. Keine Scherben bringen auch Glück. Den Erweiterungsbau der KITA plante Thomas Kuri.
02. April 2022
Die Stadt will, dass das bereits jetzt bestehende Wärmenetz, das kommunale Gebäude versorgt, erweitert wird. Das Untersuchungsgebiet für eine anstehende Erweiterung umfasst den Bereich zwischen Wiese und Bahnhofstraße sowie von der Wiechser Straße bis zur Friedrichstraße.
Zugunsten des AK Integration veranstaltet der Kunstverein eine Auktion in der Alten Kirche St. Michael. 89 Arbeiten von Künstlern, die diese für die Ukraine-Hilfe zur Verfügung gestellt haben, kamen „unter den Hammer“. Der Auktionator und Vorsitzende des Kunstvereines, Johannes Kehm, zog denn auch ein begeistertes Fazit der Aktion. Die Künstler, die ihre Werke zur Verfügung stellten, legten selbst einen Ausgangspreis fest. Michael Straub vom AK versicherte, dass das Geld bei den Ukraine-Flüchtlingen in der Region auch ankommen werde.
Die Aktiven der Schützengesellschaft Wiechs warten, um die Berichte von zwei Jahren zu hören. Der bisherige Vorsitzende Jörg Pfeifer verzichtete auf eine Wiederwahl und übergab nach entsprechenden Wahlen das Amt an Tobias Reichert, der bisher Vize war. Zum neuen Stellvertreter wurde Fritz Klemm gewählt. Für 40-jährige Mitgliedschaft gab es vier Ehrungen: Für ihre 50-jährige Vereinsmitgliedschaft durften Dieter Dietz und Reinhard Hauri die Urkunde und die goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes entgegennehmen.
03. April 2022
Auch wenn die Pandemie offiziell nicht aufgehoben ist, fallen doch die allermeisten Vorschriften, die bisher galten. Mundschutz-Pflicht besteht nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Spitälern oder ähnlichen Einrichtungen. Die Quarantäne wird ebenfalls völlig neu geregelt und – wenn es nach dem Wunsch vieler FDP-Abgeordneten ginge – komplett aufgehoben. Corona sollte nach deren Vorstellungen nur noch wie eine normale Krankheit behandelt werden. Wer krank ist, bleibt zu Hause. Gespannt sein darf man darauf, wieviele Einzelhändler oder Unternehmer dennoch die in ihrem Unternehmen weitergehenden Auflagen umsetzen wollen. In der Schweiz beispielsweise sind seit Monatsbeginn keinerlei Vorschriften mehr gültig. Es gibt viele Skeptiker ob dieser neuen Situation, zumal die Inzidenzen für 7 Tage noch sehr, sehr hoch sind.
04. April 2022
Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau überreichte dem Förderverein der Grundschule Fahrnau einen Scheck in Höhe von 400,– Euro für Projekte „ihrer“ Grundschule. Das Geld, das von den „Füürteufeln“ und den „Chrattenhexen“ zusammen kam, überreichte Präsident Christian Leisinger an den Vorsitzenden des Fördervereins, Heiko Schellhorn, und an die Rektorin der Schule, Claudia Ströble.
533 neue Corona-Fälle lassen die 7-Tage-Inzidenz zwar auf 1.306,6 absinken, allerdings tragen 4 weitere Todesfälle (405) zu einer weiteren, sehr negativen Bilanz bei.
05. April 2022
„Wenn nichts unternommen wird, wird das Schweigmatter Bad nach diesem Sommer für immer geschlossen“, erklärt Benjamin Bielawski, Vorsitzender des neugegründeten Fördervereins für den Erhalt des Bades. Der Förderverein habe sich nach seinen Worten am 18. März gegründet, entstanden aus einer Bürgerinitiative für den Erhalt des beliebten Bades.
In der letzten Märzwoche wollten Unbekannte auf einer Streuobstwiese am Fußweg „Altig“ zwei Bienenvölker entwenden. Die Tat misslang offenbar.
06. April 2022
Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Verrechnungsstelle bestücken in einer gemeinsamen Aktion 50 Tütchen mit gespendeten Malbüchern, Stiften, Geduldsspielen, Süßigkeiten und Anderem. Diese kleinen Geschenke gehen un an die polnische Grenze und werden dort ukrainischen Kindern überreicht, damit sie auf ihrer Weiterreise (Flucht) eine kleine Abwechslung haben.
Ein weiterer Todesfall durch Corona-Erkrankung wird im Landkreis neben 411 Neu-Infektionen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nun auf 1.085.
Die Stadt, der AK Integration und die Initiative „Schopfheim hilft“ suchen ehrenamtliche Flüchtlingshelfer.
Das Landratsamt Lörrach gibt grünes Licht, in der gesamten Ortsdurchfahrt Enkenstein Tempo 30 einzurichten.
Dem Aufruf zu Sachspenden der Gersbacher Ortsverwaltung und des DRK Gersbach für ukrainische Flüchtlinge sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Die Sachspenden sowie Bargeldspenden kamen teilweise nach Schönau und teilweise nach Todtmoos.
07. April 2022
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des VdK kann der Vorsitzende, Erhard Schöpflin, nicht nur auf acht neue Mitglieder verweisen, sondern auch goldene und silberne Treueabzeichen für langjährige Mitgliedschaften aushändigen. Erhard Schöpflin wurde als Vorsitzender und Andreas Bernauer als sein Stellvertreter wiedergewählt.
In Gersbach ist es Tradition, dass dem Ortsoberhaupt ein Bürgermeister-Baum gestellt wird. Andreas Falk wurde diese Ehre auch zuteil. Die Feuerwehrabteilung stellte den Baum und überreichte dem Ortsvorsteher eine Einsatzjacke quasi als Chef der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Gersbach.
08. April 2022
Der Antrag der GRÜNEN und der SPD, auf der Hauptstraße sofort Tempo 7 einzuführen sowie die Baustelle bei den alten Uehlin-Häusern sobald sie existiert als Testphase für eine Fußgängerzone zu nutzen, schlage, so die Vertreter des Gewerbevereines Stefan Klever und Martin Bühler, „dem Fass den Boden aus“. Beide ärgern sich und dachten, dass es sich beim Antrag um einen Aprilscherz handle. Der neue Verein „Schopfheim aktiv“ habe schon mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die sich um die „drängendsten Probleme“ kümmerten. Einig war man sich darüber, dass die Aufenthaltsqualität in der Hauptstraße „nachhaltig und schnell“ zu verbessern sei. Konkret bedeute dies, dass die rasche Umsetzung von Tempo 7 zwischen dem „Adler“-Kreisel und der Sparkasse bis Herbst 2022 eingerichtet werden sollte. Der Antrag der beiden Fraktionen sei in ihren Augen kontraproduktiv und ein Schlag ins Gesicht der vielen Mitglieder des Gewerbevereins. Die im Ausschuss von „Schopfheim aktiv“ sitzenden Vertreter von Stadtverwaltung und Gewerbeverein sowie Gemeinderatsfraktionen (ohne die SPD) waren sich einig, dass eine Fußgängerzone „in naher Zukunft“ nicht in Frage komme, da eine solche der Stadt insgesamt Schaden zufügen würde.
Nach zweijähriger Corona-Pause hatte der Weide- und Landschaftspflegeverein Gersbach seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Die Weidewarte berichteten über 82 Kühe, 25 Mutterkühe, 195 Rinder und 35 Schafe, die die 240 ha große Weidefläche offenhalten. Nach den Wahlen wird auch weiterhin Willi Greiner Vorsitzender bleiben, sein Stellvertreter ist Reinhold Deiß.
Der MSC Schopfheim hat eine kurzfristige Hauptversammlung einberufen. Höhepunkt dieser Veranstaltung waren nicht nur neue Wahlen, sondern auch das Thema „Lärm bei den Rennen“. Sportleiter Thomas Grässlin berichtete, dass eine interne Messung ergab, dass jede zweite Enduro-Maschine zu laut war. Die Schmerzgrenze liege bei 112 Dezibel. Der ADAC-Rennleiter Peter Borell appellierte an alle, die entsprechenden Schalldämpfer zu montieren. Ein weiteres Ärgernis an der Rennstrecke ist die Staubentwicklung. Zu diesem Zweck wurde zwar ein 20.000 Liter-Tank mit Wasser installiert, dennoch ist der Staub nicht zu vermeiden. Der Vorsitzende Karl-Heinz Renner betonte dann auch, dass es der Pandemie nicht gelungen sei, den Vereinsbetrieb komplett lahmzulegen. Aufgrund gestiegener Sanitärkosten bei Wettkämpfen beschränkt sich der Verein in diesem Jahr auf eine eintägige Motocross-Veranstaltung am 29. Mai. Der Vorsitzende musste leider auch mitteilen, dass die Mitgliederzahl von 450 auf 380 abgesunken ist. ADAC-Rennleiter Peter Borell lehnte es ab, als Wahlleiter zu fungieren, da die Wahl aufgrund des zu kurzfristig angesetzten Versammlungstermins anfechtbar sei. Auch die Frage eines Mitgliedes musste der Vorstand bejahen, denn „wenn ein Mitglied dieser Wahl widerspricht, ist diese hinfällig“. Keiner der Anwesenden hatte Einwände, so dass Karl-Heinz Renner als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt wurde, ebenso erhielt Rainer Dobrunz als sein Stellvertreter weiterhin das Vertrauen. Sportleiter bleibt Thomas Grässlin.
Die Stadt sammelt Wohnungsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Angebote können nun direkt bei der Stadtverwaltung abgegeben werden. Es findet am 12. d.M. zu diesem Thema eine Info-Veranstaltung statt.
Ortsvorsteher Ino Hodapp gab in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Wiechs bekannt, dass das Wiechser Rathaus nun verkauft sei.
Das neue SVS-Sportheim im Oberfeld ist längst in Betrieb, doch die Teilruine des alten Sportheimes steht immer noch. Nun soll sie ab kommender Woche aufgefüllt, mit einer Platte überdeckelt und so zu einer Terrasse werden. Die Kosten für diese Arbeiten trägt der SVS, Mitglieder werden zu Eigenleistungen anrücken.
In der von der Kultur-Kooperation veranstalteten Gaunerkomödie „Cé-line“ beherrschte Christine Neubauer mit viel Esprit und Temperament die Bühne der Schopfheimer Stadthalle. Die turbulente Inszenierung von Thomas Rohmer der Theatergastspiele Fürth war auch in den übrigen Rollen sehr gut besetzt. Das spritzige Boulevard-Theater wurde 1977 von der Pariser Autorin Maria Pacome herausgebracht.
Eine Sturmböe schleudert am Nachmittag in Gündenhausen einen großen Baum auf die viel befahrene Hauptstraße. Ein Autofahrer hatte Glück im Unglück: Der stürzende Baum streifte sein Auto, richtete aber nur geringen Schaden an. Es gab keine Verletzten, so die Polizei. Die Feuerwehr musste den Baumstamm zersägen und beseitigen.
Nach zweijähriger Pause kann nun endlich die 32. Internationale Mund-Art Literatur-Werkstatt wieder durchgeführt werden. Die sechs Autorinnen und Autoren lasen in der Kirche St. Agathen aus ihren Werken. Die Veranstaltung wurde wie in der Vergangenheit durch Dr. Volker Habermaier moderiert. Den sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist in diesem Jahrbuch ein eigener Beitrag mit kleinen Textauszügen gewidmet. Die eigentlich Werkstatt-Arbeit fand wie immer in der Stadtbibliothek statt.
09. April 2022
Mit einer „Fanfare für den Frieden“ eröffnet das Bläser-Ensemble „Querblechein“ ein Benefiz-Konzert zugunsten der Ukrainehilfe in der evangelischen Stadtkirche, das sehr gut besucht war. Für die Blechbläser um den Bass-Posaunisten und Ensemble-Leiter Jürgen Thun war es der erste Auftritt seit zweieinhalb Jahren. Corona war es geschuldet, dass die vor mehr als 20 Jahren gegründete Formation nicht in der Stammbesetzung antreten konnte.
Vor 138 Jahren wurde offenbar der Gesangverein Langenau im Gasthaus „Hirschen“ gegründet. Genau in diesem Gasthaus wurde nun bei der Hauptversammlung die Auflösung des Vereines beschlossen. Schweren Herzens treffe man die Entscheidung, erklärte die Vorsitzende, Belinda Spettl. Nach dem Gemeinschaftskonzert mit Wieslet im Jahre 2019 hatte man noch einmal die Hoffnung, dass es auf dem Weg der Kooperation weitergehen könnte. Zur Auflösung des Vereins, so die Vorsitzende, gebe es leider keine Alternative, auch wenn – wie Dirigent Georg Diehl anfragte – man den Verein für einige Jahre ruhen lassen könnte. Ulrich Röttel würdigte Belinda Spettl, die den Verein seit 22 Jahren geleitet und alle Möglichkeiten zur Weiterführung ausgelotet hatte.
Der Förderverein des Höhen-Schwimmbades Schweigmatt trommelt für den Erhalt des Bades. Mehr als 100 Bürger kamen und wollen sich für den Erhalt einsetzen. Benjamin Bielawski meint: „Wenn jetzt nichts geschieht, ist der Zug für das charmante Bad abgefahren“. Am 31. Dezember läuft der Pachtvertrag für das Bad aus, derzeit ist kein Anschluss an diesen Vertrag geplant. Ortsvorsteher Wilhelm Tholen wies auf die 88-jährige Geschichte des Freibades hin. Er erhielt für seinen Appell zum Erhalt viel Applaus. In seiner Rede meinte er, es sei doch viel mehr als ein Schwimmbad, es sei ein Treffpunkt, biete Atmosphäre und Identität für die Bürger. Nicht zuletzt sei das Becken auch ein Löschwassertank für die Feuerwehr. Dies alles müsse erhalten bleiben. Bielawski meinte angesichts des Charmes und der Historie des Bades sei es traurig, dass so etwas überhaupt zur Debatte stehe.
Ein Benefiz-Konzert zugunsten der Ukraine-Hilfe Bamlach in der evangelischen Stadtkirche erbrachte einen stolzen Betrag von 4.262,– Euro. Die Organisatorin des Konzertes, Ceciel Strouken, hatte 30 Musikerinnen und Musiker aus der Region für diese Hilfsaktion gewinnen können.
Werner Müller schreibt heute in seinem „Stadtspiegel“ einen ironischen Beitrag zur Zahl 7 und geht dabei von der Kilometer-Beschränkung 7 in der Hauptstraße, wie sei von den GRÜNEN und der SPD beantragt wurde, aus.
10. April 2022
Der Ärztemangel bleibt auf der Agenda der kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises. 8 Sitze für niedergelassene Ärzte seien derzeit frei, heißt es. Da viele Ärzte älter als 60 Jahre sind, ist es ein Problem, Nachfolger zu finden. Weiterhin zeichne sich eine Tendenz zu Versorgungszentren ab, was auch der Strategie des Landkreises entspräche, meint Daniel Dröschel. Dies gelte hinsichtlich der Klinik-Standorte Schopfheim und Rheinfelden. Für Schopfheim, so Dröschel, sei ein Gesundheitszentrum mit erweiterter ambulanter Versorgung und Kurzzeitbetten denkbar.
Doris Sutter feiert in Gersbach ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Kirchendienerin. Das Amt übernahm sie seinerzeit 1997 von ihrer Mutter. Pfarrerin Ulrike Krumm dankte ihr für den treuen Dienst und überreichte ihr eine eigens kreierte Urkunde.
11. April 2022
Auf die Reaktion des Gewerbevereins zum Antrag der GRÜNEN und der SPD reagieren die GRÜNEN nun in einer Mitteilung mit Kritik an dieser Gewerbevereins-Kritik. Der zur Förderung der Stadtentwicklung gegründete Verein „Schopfheim aktiv“ geize zudem mit Informationen an die Öffentlichkeit. Die GRÜNEN meinen, das Drängen der Bevölkerung hätten offenbar weder „Schopfheim aktiv“ noch die Verwaltung erkannt, heißt es in einer Mitteilung der Partei.
Der Landkreis meldet über das Wochenende 512 Neu-Infektionen mit COVID-19 und 1 weiteren Todesfall, der die Gesamtzahl auf 409 ansteigen lässt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 914,6.
Nach dem Gewerbeverein hat auch Bürgermeister Harscher in der Sitzung des Gemeinderates die SPD und die GRÜNEN für ihre Forderung kritisiert, die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt per vorzeitiger Ausweisung von Tempo 7 zu forcieren. Er sieht es ähnlich wie der Gewerbeverein und meint: „Der Einzelhandel ist in einer dramatischen Lage“. Für einen Fußgängerzonen-Test sei es angesichts der zu erwartenden Baustelle bei den Uehlin-Häusern der „völlig verkehrte Zeitpunkt“. Die Verkehrsberuhigung, so das Stadtoberhaupt, brauche Zeit und Fingerspitzengefühl und gehe nicht mit Hau-Ruck-Aktionen.
Der Antrag der SPD, Minderjährigen im Sommer einen freien Bad-Eintritt zu gewähren, lehnte der Gemeinderat in seiner Sitzung ab. Dirk Harscher appellierte an den Gemeinderat, dem Antrag nicht zuzustimmen und verwies auf ein Alternativ-Angebot der Verwaltung, das Saisonkarten mit Preisnachlässen vorsieht. Der SPD-Fraktionschef Peter Ulrich zeigte sich enttäuscht, dennoch fand sein Vorschlag in der Ratsrunde Gegenliebe. So meinte Sven-Hendrik Wünsch, das sei keine schlechte Idee und sprach von einem „guten Symbol“ für Kinder und Jugendliche. Der Grundgedanke sei völlig richtig, meint auch Mark Leimgruber, aber gerade deswegen heiße er eher den Vorschlag der Verwaltung gut. Vorbehaltslos für die Jahreskarten-Lösung spricht sich Andreas Kiefer von den Unabhängigen aus. Thomas Kuri meint, mit der Rabatt-Lösung der Jahreskarte unterstütze die Stadt gerade Familien, die sich im Sommer keinen teuren Urlaub leisten können.
12. April 2022
„Wer nach Schopfheim kommt, soll sich wohlfühlen und gerne wiederkommen“, so der Gewerbeverein. Der Jahreszeit entsprechend hat die Stadtgärtnerei in der Innenstadt Blumenkübel und die ersten bunten Farbtupfer gesetzt. Dazu passend verschenken nun Händler und Gastronomen Tütchen mit Blumensamen in einer Aktion „Schopfheim blüht auf“.
In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates in Wiechs wurde für 50-maliges Blutspenden Ralf Stocker geehrt.
Großes Interesse erfährt die Informationsveranstaltung zur Betreuung von Flüchtlingen in der Stadthalle. Die Besucher konnten sich in Listen der Gruppen des AK Integration oder „Schopfheim hilft“ eintragen. Bürgermeister Harscher sagte zu Beginn, dass er mit etwa 400 Menschen aus der Ukraine in Schopfheim rechne. Derzeit seien 106 Personen in Schopfheim privat untergebracht. Das Durchschnittsalter betrage 26 Jahre der 23 männlichen und 73 weiblichen Flüchtlinge, informiert er weiter. Viele Kinder und Jugendliche nehmen bereits am Unterricht in den Schulen teil. 14 seien es am THG, 6 in der Friedrich-Ebert-Schule und 2 in der Grundschule Fahrnau sowie 4 in der Grundschule Wiechs. Wer zum Beispiel Dolmetscher-Dienste anbieten wolle, sei im AK Integration herzlich willkommen.
Die Stadt Schopfheim stellt dem Landkreis die Fahrnauer Festhalle zur Unterbringung von Menschen aus der Ukraine zur Verfügung. Maximal 40 Flüchtlinge können untergebracht werden, so Bürgermeister Dirk Harscher. Obwohl die ersten bereits am 19. April in die Räume ziehen sollten, verzögert sich die Einrichtung bis zur Fertigstellung der Infrastruktur. Zum 01. Mai sollen dann nicht nur die Trennelemente, sondern auch die Container mit einem größeren Sanitär-Trakt fertig sein. Nach wie vor, so betont das Stadtoberhaupt, suche man privaten Wohnraum.
14. April 2022
Der erste Wahlgang bei den Präsidenten-Wahlen in Frankreich ging in der Partnerstadt Poligny zugunsten von Emmanuel Macron mit 30,1% aus. In Frankreich insgesamt erhielt er 27,8%. Deutlich unterscheidet sich das Ergebnis bei Platz 2. Während in Frankreich Marine Le Pen 23,1% erhielt, entfielen in Poligny die zweimeisten Stimmen auf Jean-Luc Mélenchon. Er erhielt 24,4%. Le Pen kam in der Partnerstadt lediglich auf 18,33% der Wählerstimmen.
Heute ist der erste Wochenmarkt in Eichen, der nun wieder von April bis Oktober jeden zweiten und vierten Freitag durchgeführt wird.
Die Sanierungsarbeiten am Entegast sind abgeschlossen. Ab sofort ist der Weg für Spaziergänger, Wanderer und Mountainbiker wieder passierbar. Zwischen 50 und 60.000,– Euro dürfte die Sicherung des Hanges die Stadt gekostet haben, schätzt Förster Stefan Niefenthaler.
Der Gemeinderat stimmte der Einführung einer Park-App und neuen Parkgebühren auf dem Marktplatz und in der Uehlin-Garage zu. Die Brötchen-Taste, die ein 20-minutiges kostenloses Parken erlaubt, bleibt erhalten, auch wenn Felix Straub (GRÜNE) sie abschaffen wollte, um den Marktplatz unattraktiver zu machen. Die Uehlin-Tiefgarage wird von bisher 1,50 Euro auf 1,00 Euro je Stunde reduziert. Thomas Kuri, der eine einheitliche Handhabung der Parkgebühren wollte, stieß im Rat aber auf taube Ohren. Die Freie Wähler-Fraktionschefin Hildegard Pfeifer-Zäh fand, dass das Thema im Verein „Schopfheim aktiv“ hätte besprochen werden müssen, bevor der Gemeinderat hin und her debattiere. GRÜNEN-Fraktionschef Ehrenfried Barnet wollte den Beschluss vertagen, weil die Frage der Anwohner-Parkgebühren ausgeklammert worden ist. Die Gebühren für Anwohner sollen, so Cornelia Claßen vom Ordnungsamt, Thema in der nächsten Sitzung des Ausschusses Bau-Umwelt-und-Technik sein.
Im Landkreis Lörrach ist nur noch ein mobiles (Corona)-Impf-Team unterwegs.
Die evangelischen Kirchengemeinden feiern Gründonnerstag in der Stadtkirche mit einem Abendmahlsgottesdienst. Ebenso findet in der evangelischen Kirche Fahrnau ein meditativer Abendgottesdienst statt. Am Karfreitag ist ein Gottesdienst mit Abendmahl in Kürnberg, in der evangelischen Kirche Fahrnau sowie in der Stadtkirche. Am Ostersamstag feiert die evangelische Fahrnau eine Osternacht-Feier und am Ostersonntag ist um 5.30 Uhr eine Osternacht-Feier vor der evangelischen Stadtkirche in Schopfheim geplant, wobei ein Osterfeuer entfacht wird. Am Ostermontag findet auf dem Schulhof Langenau ein Familiengottesdienst statt.
Das Abendmahlsamt der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental ist in diesem Jahr in Höllstein. In der Schopfheimer St. Bernhardskirche findet die Karfreitags-Liturgie statt und die Osternacht der katholischen Gläubigen wird wiederum in Höllstein gefeiert. Am Ostersonntag findet dann die Eucharistie-Feier wieder in St. Bernhard statt. Am Ostermontag sind die Eucharistie-Feiern in Hausen und in Höllstein.
Erstmals hat das Team des Familien-Gottesdienstes Schopfheim der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental einen Osterweg in Schopfheim eingerichtet. Dieser führt zu sieben markanten Stationen der Passionsgeschichte im Ortsteil Wiechs.
Den heutigen Gründonnerstag nutzt gegen 11.25 Uhr ein Mann, um aus einem Optiker-Geschäft in der Hauptstraße Brillen zu entwenden. Beim Verlassen wurde der Unbekannte von einem Mitarbeiter des Geschäftes angesprochen und festgehalten. Um flüchten zu können, hatte der Unbekannte den Mitarbeiter des Geschäftes in die Hand gebissen. Die Polizei sucht nach Zeugen.
15. April 2022
Die Zeugen Jehovas gedenken heute am Karfreitag in der Stadthalle dem Tod Jesu.
Um 15 Uhr findet in der evangelischen Stadtkirche die traditionelle Musik zur Todesstunde Jesu statt.
Auf dem Vereinsgelände des Schäferhundevereines Langenau wird es nach einer Corona-Pause wieder ein traditionelles Fischessen an Karfreitag geben.
16. April 2022
Nachdem der Gemeinderat den Antrag der GRÜNEN und der SPD zur Verkehrsberuhigung ablehnte, stellen diese nun einen neuen Antrag und verlangen darin, in jeder Sitzung über den aktuellen Stand zur Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße informiert zu werden.
18. April 2022
Es passte alles zusammen: der Wibufa-Förderverein richtete nach zweijähriger Pause wieder das Eierspringen aus. Stefan Dietz vom ausrichtenden Verein freute sich, dass so viele Menschen gekommen waren.
Nach zwei Jahren kamen wieder Hunderte von Zuschauern zum Eichener See, um beim Eierspringen dabei zu sein. Für Dirk Schrank war die Veranstaltung auch eine gelungene Premiere als Moderator. Vor dem Eierspringen war das Butzimummel-Team am Ostersonntag durch das Dorf gegangen, um Eier zu sammeln. Das Ankebäbi-Pärchen (Tim Schwald) und der Bäberich (Fabian Klemm) klopften nicht vergebens an die Türen, um Eier und Anke (Butter) zu erhalten.
19. April 2022
Am THG sind derzeit 14 Schüler aus der Ukraine aufgenommen worden, so Die Rektorin Claudia Tatsch. Die Jungen und Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren sind auf Klassen verteilt, wo russisch oder ukrainisch sprechende Schüler vorhanden sind. Es gibt ukrainische Kinder, die keine deutschen Sprachkenntnisse haben, andere aber wiederum, die seit fünf Jahren Deutsch sprechen. Die Schulleiterin hält eine Zusammenarbeit der Schulen, die Flüchtlingskinder betreuen für dringend notwendig.
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 449,2 bei den COVID-19-Neu-infektionen.
20. April 2022
„Blutspender sind besondere Menschen“, meint Ortsvorsteher Walter Würger bei der Würdigung von drei zu ehrenden Blutspendern, worunter sich Giovanni Turturro, der bereits 75-mal Blut spendete, befindet.
Die Friedensgebete seit Beginn des Ukraine-Krieges werden nun in der Alten Kirche St. Michael jeweils am Donnerstag um 18 Uhr für eine halbe Stunde abgehalten.
In einer Bürgerbefragung suchen die Langenauer einen passenden Namen für ihre Mehrzweck-Halle.
Die Schopfheimer Häuser des Evangelischen Sozialwerkes haben, wie heute mitgeteilt wird, keine Impf-Verweigerer unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es gab aber dennoch personelle Abgänge.
21. April 2022
Der AK Integration und „Schopfheim hilft“ freuen sich über die Hilfsbereitschaft in der Stadt und informieren darüber, dass erste Deutsch-Kurse bereits laufen.
Insgesamt 6.000,– Euro werden von der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental an Initiativen weitergegeben. 2.000,– Euro nahmen Sonja Steiger und Petra Klement-Dreyer im Namen des von den Kirchen angestoßenen Besuchsdienstes „Lichtblick“ in Empfang. 1.000,– Euro nahm Dagmar Stettner für die Senioren-Arbeit entgegen. 1.500,– Euro erhielt das Familienzentrum und schließlich gingen an Fabienne Gentner und Melanie Mühlhäuser für das Projekt „Im Tal leben“ 1.500,– Euro. Georg Ückert freute sich auch dieses Mal, die Schecks im Namen der Stiftung übergeben zu dürfen.
Nachdem der Landkreis 530 COVID-19-Neu-Infektionen zu verzeichnen hat, stieg die 7-Tage-Inzidenz wieder auf 580,3 an.
22. April 2022
Das Markgräfler Tagblatt porträtiert heute Abdellah Bouttira, Teilnehmer des Projektes „MobiPro-EU“. Im Rahmen dieses Projektes hat er nun als Erster seinen Meisterabschluss in Südbaden gemacht. Seine Ausbildung bekam der aus Marokko stammende und mit der Familie nach Italien ausgewanderte Mann bei der Firma Meyer in Schopfheim. Nach einem Vorstellungsgespräch in Padua mit Andreas Rohrer, dem Ausbildungsmeister des SHK Technik an der Gewerbe-Akademie Schopfheim und dem erfolgreichen Sprachkurs startete er ein sechswöchiges Praktikum in Schopfheim. Im Anschluss an dieses Praktikum begann dann die Ausbildung zum Anlagen-Mechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik (SHK). Anfang 2019 legte Bouttira dann die Gesellen-Prüfung ab. Er entschied sich dann auch für die Meister-Ausbildung, die er nun im März 2022 abgeschlossen hat.
Seit heute ist die Online-Plattform „Schopfheim 2035“ im Netz zu finden. Auf der web-Seite haben die Bürger nun die Möglichkeit, sich am integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu beteiligen. Eine öffentliche Auftakt-Veranstaltung ist für den 24. Mai geplant. „Wir legen viel Wert auf die Meinung von Fachplanern, von Zahlen, Daten und Fakten“, meint Bürgermeister Dirk Harscher und betont, dass es gleichwohl von großer Bedeutung sei, die Bürger und Bürgerinnen in das Projekt mit einzubeziehen, ihre Eindrücke, Wünsche und Kritik mit aufzunehmen und ins Konzept einfließen zu lassen.
Der Regio-Verkehrsverbund pflanzt im Schopfheimer Stadtwald 25 Bäume.
Beim Hotel Im Lus in der Hohe-Flum-Straße hat ein Holzschuppen für Mülleimer Feuer gefangen. Der Brand griff nicht auf umliegende Gebäude über und konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Vermutlich sei er vorsätzlich gelegt worden.
23. April 2022
Das städtische Förderprogramm „Begrüntes Schopfheim“ soll Hausbesitzer dazu bewegen, ihre Gebäude klimafreundlich zu gestalten. Das Aufbrechen versiegelter Flächen, das Begrünen von Dächern und Fassaden und das Pflanzen von Bäumen soll bezuschusst werden.
TSG-Schwimmer kehren vom 48. Internationalen Masters-Meeting aus Villingen erfolgreich zurück. Während die vier Schwimmer in Einzeldisziplinen sehr erfolgreich waren, erreichten die Vier – Dr. Fritz Lenz, Klaus Schnitzer, Dr. Dieter Strass und Dietmar Birgel den Sprung aufs Treppchen mit Gold.
Nach zwei Jahren kann der SVS wieder seine Hauptversammlung durchführen. Die beiden gleichberechtigten Vorstandskollegen Tesfaldet Reda und Dietmar Matt berichteten zusammen mit dem Geschäftsführer Jürgen Lauber über das Geschehen der letzten beiden Jahre. Bestimmt wurden diese durch das 1,3 Mio.-Euro teure Sportheim, das eine Teuerungsrate von 11% erfahren musste. Ein großes Dankeschön richtete Tesfaldet Reda an die Sponsoren aus der Geschäftswelt. Ohne diese hätte man den Neubau des Heimes nie und nimmer stemmen können. Ein offizielles Einweihungsfest wird es nach den Sommerferien geben. Die Wahlen bestätigten die Vorstände Dietmar Matt und Tesfaldet Reda ebenso wie Jürgen Lauber, der weiterhin die Kasse führen wird. Ehrungen für 25, 40 und 50 Jahre der Mitgliedschaft wurden in großer Zahl ausgesprochen. Für 60-jährige Vereinszugehörigkeit konnten Dieter Brokatzky, Dr. Thomas Weiß sowie Joachim Brokatzky zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. In den Kreis des Ehrenmitglieder rückten zudem Hans Itzin und Thomas Schulz auf. Dietmar Matt ehrte letztlich noch Tesfaldet Reda für seinen unverzichtbaren Einsatz für den Neubau des Sportheimes mit der goldenen Ehrennadel des Vereins.
25. April 2022
Armin Schuster, derzeit Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn, ist ab heute Staatsminister des Innern in Sachsen. Der neue Innenminister war bekanntlich von 2009 bis 2020 Abgeordneter des Wahlkreises Lörrach-Müllheim im Deutschen Bundestag.
Gleich zwei Kunstausstellungen haben am Wochenende ihre Vernissage. In der Alten Kirche St. Michael zeigt die Bildhauerin Mechthild Ehmann 30 Skulpturen aus Stein, Bronze und massivem Glas. Die Steinmetzin, ausgebildet an der Kunstakademie Stuttgart, bearbeitet die farbigen Massiv-Glasblöcke wie den Stein mit der Flex, teils mit dem Hammer und Meißel, wie sie dem Kunstvereinsvorsitzenden Johannes Kehm verriet.
Großandrang herrschte am Sonntag in der Kulturfabrik, wo die Künstlergruppe Polygon das 50-jährige Jubiläum feierte. Johannes Kehm begrüßte auch hier die vielen Gäste und meinte, dass sich Kultur nicht kleinkriegen lasse. Dass diese Schau zustande kam, ist den Malerinnen Bettina Bohn und Gabriele Menzer zu verdanken. 14 Künstlerinnen und Künstler präsentieren bei dieser Ausstellung ihre Werke.
Heute ist Tag des Baumes – die Badische Zeitung erinnert an die berühmte Gersbacher Weißtanne, die vor 30 Jahren gefällt wurde und heute noch, quasi als Naturdenkmal, im Gersbacher Wald liegt. Die fast 400 Jahre alte Tanne galt damals mit ihrer Höhe von 51 m, einem Stammumfang von 8 m und einer Gesamtmasse von 40 Fm als die mächtigste Weißtanne in ganz Westeuropa.
Der Landkreis Lörrach meldet seit Freitag 240 Corona-Neu-Infektionen und 1 weiteren Todesfall, der nun die Anzahl der Todesfälle auf 411 ansteigen lässt.
Emma Gräßlin, die im vergangenen Jahr ihren 104. Geburtstag im Georg-Reinhardt-Haus feiern konnte, ist nun kurz vor Vollendung ihres 105. Geburtstages verstorben.
Die Mitglieder des Bauausschusses gaben in ihrer heutigen Sitzung grünes Licht, um über die Einführung und Entwicklung eines Konzeptes zur Erhebung von Parkgebühren durch Anwohner zu diskutieren. Andreas Kiefer von den Unabhängigen lehnte sowohl das Vorhaben als auch die Entwicklung eines Konzeptes durch eine private Firma ab. Hingegen sieht dies Klaus Böttger, sachkundiger Bürger der GRÜNEN, völlig anders. Er sprach von „unzumutbaren Zuständen durch Anwohner-Parken Tag und Nacht, Woche für Woche“. Karlheinz Markstahler von den Freien Wählern sieht indes keine Notwendigkeit zur Erhebung der Gebühren, zumindest nicht in der Eile. Auch gehe er davon aus, dass dies nur die Innenstadt betreffe.
Obwohl eine Bauvoranfrage der Firma Vogelbach zur Errichtung einer Event-Halle in den Räumen der ehemaligen Kraftwerks-Halle in der Mattenleestraße erneut auf der Tagesordnung des VUT stand, sagte Beigeordneter Mutter, dass das Thema von der Tagesordnung abgesetzt worden sei. Das Landratsamt sieht das Gelände nun rechtlich als Mischgebiet und lehnte eine Genehmigung ab. Michael Straub vom GRÜNEN-Ortsverband meinte in der Fragestunde, einer Entscheidung in höherer Instanz könnte vorgebeugt werden, wenn die Stadt den Aufstellungsbeschluss von 2017 für ein Mischgebiet aufhebe und stattdessen einen Bebauungsplan für ein allgemeines Wohngebiet aufstelle. Beigeordneter Mutter sagte jedoch, er sehe „dazu keinen Anlass“. Sollte es tatsächlich so kommen, wie Straub meinte, könne die Stadt immer noch eine Veränderungssperre erlassen und den Bebauungsplan ändern.
Verärgert zeigt sich Thomas Kuri von der CDU im Bauausschuss darüber, dass Felix Straub die Sitzung, die nur rund 75 Minuten dauerte, bereits nach 35 Minuten verließ. Er bat, dass dies ins Protokoll aufgenommen werde, obwohl Beigeordneter Eddi Mutter erläuterte, dass sich Straub vorher korrekt abgemeldet habe. Dies konnte Kuri nicht besänftigen, da dies schon öfter vorgekommen sei, betonte er. Man könne die Geschäftsordnung nicht auslegen, gerade wie es einem passe. Daneben mutmaßte er auch Gründe für das vorzeitige Verlassen. Andreas Kiefer von den Unabhängigen meinte hingegen: „Man kann gehen, wenn man sich abgemeldet hat“.
26. April 2022
Der frühere Stadtbaumeister Hermann Unger feiert heute seinen 100. Geburtstag. Bewegung in Körper und Geist habe ihn bis ins hohe Alter fitt gehalten, betont er. Soziale Verankerung und vor allem die Einbindung in eine intakte Familie mit drei Kindern sei ebenfalls ein wichtiges Lebenselixier. Seine Ehefrau Erna verstarb vor vier Jahren.
In der Partnerstadt Poligny hat der Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron bei der Stichwahl am vergangenen Sonntag 66,6% der Stimmen auf sich vereinen können. Marine Le Pen erreichte einen Stimmenanteil von 33,4%. Bürgermeister Harscher richtet einen Appell an die Vereine, vor allem an die Sportvereine, Angebote zur Integration von Flüchtlingskindern aus der Ukraine zu schaffen.
Der alte Gewerbekanal im Bifig, der längst trocken gelegt wurde, wird Thema im Bauausschuss. Eine Anwohnerin wollte wissen, was es mit den „Bewegungen“ beim alten Kanal auf sich habe. Auch der BUND-Vorsitzende Klaus Böttger sprach von „komischen Dingen“, die da laufen würden. „Eine Verfüllung des Kanals wäre ein Debakel“, meint er, da es sich hier um ein Feucht-Biotop handle. Während die Hintergründe in der Sitzung spontan nicht aufgeklärt werden konnten, sorgten heute sowohl die Stadt als auch Gerhard Faller (Eigentümer) für Aufklärung. Tatsächlich steht das Wasser (Schichten-Wasser) zeitweise 40 bis 60 cm hoch. Eine eigentliche Auffüllung habe aber nicht begonnen, erläutert der Grundstückseigentümer. Zunächst habe man einen Schott gesetzt, um herauszufinden, wieviel Wasser tatsächlich von unten her nachdrücke. Tatsächlich, und dies bestätigte die Stadtverwaltung, bestehe eine Auffüllungs-Verpflichtung aus einer wasserrechtlichen Genehmigung des Jahres 1999 und einem Verwaltungsgerichtsurteil aus dem Jahre 2002. Dass dieser Verpflichtung gerade jetzt nachgekommen werde, habe nichts mit den Bauüberlegungen im Vorjahr zu tun, begründete der Grundstückseigner Gerhard Faller. Es gehe vor allen Dingen um Sicherheitsaspekte. Die Stadt bestätigt auch, dass sie für die Kosten einer Drainageleitung zur Entwässerung des Schichten-Wassers tragen muss.
In der Nacht auf heute drangen Diebe von der Rückseite des Kiosks in der Hebelstraße (ehemals Bühler-Mäxle) ein, entwenden einen 100 kg schweren Tresor, in dem sich Bargeld und Rubbel-Lose befanden. Daneben stahlen die Diebe zahlreiche Zigarettenstangen. Die Polizei sucht Zeugen.
27. April 2022
Einige Vereine bereiten sich darauf vor, am 01. Mai Maischenken einzurichten, nachdem dies Corona-bedingt zwei Jahre lang nicht mehr möglich war.
28. April 2022
Der Untergrund der katholischen KITA St. Josef in der Adolph-Müller-Straße, muss saniert werden. Aufgrund der Trockenheit im vergangenen Jahr sei dieser abgesunken. Die Kosten werden für die Sanierung aktuell auf rd. 250.000,– Euro geschätzt. Dreiviertel davon muss die Stadt gemäß vertraglicher Vereinbarung bezahlen. Wie Fachgruppenleiter Patrik Bender von der Stadtverwaltung im Finanz- und Verwaltungsausschuss berichtete, geht es um das rückwärtige Gebäude bzw. den Anbau. Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern wollte wissen, ob noch andere Gebäude betroffen seien. Bender sagte dazu, dass Geologen zwar an den andern Gebäuden keine Schäden festgestellt hätten, auftreten könne so etwas aber immer und überall.
Schüler der Klassen 1 bis 4 der Johann-Peter-Hebel-Schule organisierten zugunsten von Kindern, die aus der Ukraine fliehen mussten, einen „Frühstücks-Verkauf“. Der Erlös dieser Aktion mit 164,– Euro ging nun an das Sozialwerk Wiesental. Dieses unterstützt die Kinder aus der Ukraine.
Ralf Stocker erhielt für 50-maliges Blutspenden von Ortsvorsteher Ino Hodapp in Wiechs die dazugehörige Auszeichnung. Weiter wurden zwei Männer für 35-, bzw. 10-maliges Spenden geehrt.
Das DRK bittet dringend um Blutspenden. Der nächste Termin in der Schopfheimer Stadthalle ist am 02. Mai.
Die Vollsperrung der Wiechser Straße zwischen dem Kreisel Belchenstraße/Schwarzwaldstraße muss – so das Landratsamt – erneut verlängert werden. Diese Sperrung bis zum 13. Mai gilt auch für die Einmündung der Gartenstraße in die Wiechser Straße. Die Umleitung hat in der letzten Sitzung des BUT erhebliche Kritik ausgelöst, wobei Frau Claßen vom städtischen Ordnungsamt deutlich machte, dass die Anordnung für die Verkehrslenkung während der Baumaßnahme durch das Landratsamt erfolgte.
Die Abitur-Prüfungen finden erstmals seit zwei Jahren weitgehend ohne Corona-Einschränkungen statt. Die 64 Abiturienten und Abiturientinnen sowie die Schulleitung des THG erleben dies als Erleichterung. Dennoch gab es die Empfehlung, Maske zu tragen und Abstand zu halten. Etwas war allerdings anders: die Schüler hatten 30 Minuten mehr Zeit für die Prüfungen, die ihnen aufgrund der schwierigeren Vorbereitungen durch Corona gewährt wurde.
Die 7-Tage-Inzidenz ist bei 133 COVID-19-Neu-Infektionen nun auf 477,6 abgesunken.
29. April 2022
Das Schwimmbad wird derzeit gefüllt, sodass es ab dem 14. Mai in Betrieb gehen kann. Beim Personal beschreitet man wegen Fachkräftemangels neue Wege: Zunächst wird Bademeister Mathias Wüst von seinem Vater Heinz Wüst unterstützt. Erstmals werden aber externe Kräfte, die sich die Stadt bei einem Dienstleister auf Lohnbasis ausleiht, eingesetzt.
Vom 01. Mai an bleibt die Grundbuch-Einsichtsstelle bis auf Weiteres geschlossen.
Da wegen Corona kaum noch Vorschriften bestehen, beginnt sich der Alltag wirklich zu normalisieren. Maischenken werden aufgebaut, die Feuerwehr Gersbach erstellt einen Maibaum, im „Café am Hebel“ ist wieder ein erstes Konzert zum Tanz in den Maien geplant neben vielen andern Veranstaltungen, Ausstellungen und Ähnlichem. Maischenken hat es beispielsweise beim Silberbrünnle im Kratten-Tal (Kaninchenzuchtverein), an der Fahrnauer Schillerlinde (Bättelsäcke), bei den Gartenfreunden im Bremt, beim Fußballverein Fahrnau, bei den Gartenfreunden in der Kleinen Schleife, bei der Feuerwehr am Feuerwehr-Gerätehaus, bei der Feuerwehr Kürnberg im Schulhof, der Feuerwehr Enkenstein beim Feuerwehrhaus und in Wiechs hat die Feuerwehr Wiechs ebenfalls nach zweijähriger Pause eine Waldschenke bei den Heidengräbern eingerichtet. Auch der „Auma-Zinken“ hat eine Maischenke beim Musikhüsli.
Gegen 10 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Brand in eine Schreinerei an der Hohe-Flum-Straße gerufen. Der Kaminbrand konnte durch die Wehr sehr schnell gelöscht werden.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der KSV Gersbach erst jetzt die Jahreshauptversammlung abhalten. Vorstandssprecher Ralf Ühlin meinte denn auch, dass der Vereinsbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten werden konnte. Zahlreiche Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft, 25 Jahre Vereinszugehörigkeit und 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnten vorgenommen werden. Zu Ehrenmitgliedern wurden Hartmut Deiß, Rita Deiss, Mark Ühlin, Rainer Ühlin und Vorstandssprecher Ralf Ühlin ernannt.
30. April 2022
Peter Schwendele, der seit 25 Jahren als Redakteur beim Markgräfler Tagblatt tätig ist, veröffentlicht seinen dritten Ulm-Krimi, in dem Zita Gehrlinger im Fall „Schattenmuster“ ermittelt.
Während am THG die Abitur-Prüfungen stattfinden, geben die 186 Fünftklässler, die nach den Sommerferien neu an die Schule kommen dem Schulträger zu denken. In der kommenden Gemeinderatssitzung sind daher Überlegungen, wie der ungebrochene Ansturm auf die Schopfheimer Schule kanalisiert bzw. gelöst werden kann, im Gang. Mit drei Szenarien wird sich der Gemeinderat zu beschäftigen haben. Wird es künftig ein sehr großes Gymnasium mit 7 Zügen geben? Diese Frage ist umso schwieriger zu beantworten, als Schopfheim eines der Gymnasien ist, an dem das G 9-Modell zulässig ist. Wie lang dieses Modell allerdings existieren wird, weiß man nicht. Es ist zunächst bis 2023/2024 gültig. Kurzfristige Abhilfe könnte, um die Randsituation in den Griff zu bekommen, eine Container-Lösung an der Schule sein. Neben der bereits erwähnten Erweiterung auf 7 Züge wäre auch denkbar, ein weiteres, neues Gymnasium einzurichten, das zum einen in Wehr – was allerdings vom Kultusministerium bisher auf Ablehnung gestoßen ist – zu bauen, oder in Kooperation mit den Nachbargemeinden zum Beispiel an der Gemarkungsgrenze in Gündenhausen ein neues Haus, das sich allerdings vom Angebot des THG unterscheiden müsste, neu zu bauen. Die Verwaltung bittet den Gemeinderat, nun engmaschige Gespräche mit den betroffenen Kooperationspartnern (Gemeinden) aufzunehmen.
Das Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das Stadtplaner Thomas Schmitz in den Ortschaftsräten Raitbach und Eichen vorstellte, wird von vielen kritischen Fragen der Ortschaftsräte begleitet.
Der aus Schopfheim stammende Architekt Günter Pfeifer hat ein Buch über den Schopfheimer Maler Kurt Baumann erarbeitet, das heute in der Regio-Buchhandlung vorgestellt wurde. „Baumann hat es verdient, denn der Künstler kann sich im Kontext der Markgräfler Kunstszene behaupten. Auch wenn man Baumann derzeit noch nicht in Wikipedia findet, kann sich dies ja noch ändern“, meint der Hochschulprofessor. Er kam zusammen mit den drei Töchtern von Baumann, Ursula Schlüter-Kokes, Christina Burkert und Dr. Magdalena Blessing auf die Idee, eine Werk-Monografie über den 1918 in Mannheim geborenen und in Maulburg aufgewachsenen Maler und Grafiker zu erstellen. Pfeifer nannte Baumann bei der Buchvorstellung einen „Stadtzeichner“. Besonders sehe man dies in seinen Schopfheimer Holzstichen, Radierungen und Aquarellen.
01. Mai 2022
Das Segantini-Quartett aus Basel spielt bei den Eichener Sonntagsmusiken Werke von Haydn, Janácek und Beethoven.
Nach zweijähriger Zwangspause gab es wieder den Wiesentäler Wasser-Lauf von der Wiesenmündung bis zur Einmündung des Flusses in den Rhein in Basel. Etwas mehr als 300 Läuferinnen und Läufer, darunter viele Kinder und Jugendliche, waren dabei. Jürgen Ekert vom organisierenden Verein und Richard Renz vom Dikome-Verein zeigen sich über die Teilnahme sehr erfreut.
Hautnah bescherte die Badische Zeitung Lesern die Sternwarte Gersbach. Es war eine Premiere für die Öffentlichkeit, wenn die Anzahl der Besucher auch begrenzt war. Projektleiter Hermann Klein, der Hobby-Astronom Herbert Weniger und der Schüler Nicholas Dahlke, Neuntklässler am HTG in Lörrach, erklärten die Technik und gaben den Besuchern einen Ein- bzw. Ausblick. Da die Sternwarte relativ weit von Lörrach entfernt ist, hat Nicholas Dahlke beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Platz belegt, weil er die Sternwarte so umbaute, dass sie von Lörrach per Computer ferngesteuert werden kann.
Beim Frühjahrs-Reitturnier auf dem Gestüt Sengelen durften sich die Veranstalter nicht nur über einen optimalen Turnierverlauf, sondern auch über große Zuschauerzahlen, die für gute Stimmung an drei Turniertagen sorgten, freuen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Springreiter Hans-Dieter Dreher vom RV Dreiländereck das Schopfheimer Reitturnier mit seiner Anwesenheit aufwertet. Beim höchstdotierten Springen war er – wenig überraschend – auch Sieger. Die höchste Dressur-Prüfung gewann Cosima Gerhardt vom RC Caballus mit dem Pferd Balou.
Der Tennisclub Schopfheim konnte die Jahreshauptversammlung coronabedingt nicht in gewohnter Weise abhalten. Die Mitglieder haben nun auf digitalem Weg den bisherigen Gesamtvorstand für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. Heute fand bei optimalem Wetter die offizielle Saisoneröffnung statt.
02. Mai 2022
Heute kann man die Rathäuser wieder ohne FFP-2-Maske betreten. Auch für die Mitarbeiter gilt keine Maskenpflicht mehr.
03. Mai 2022
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker besichtigt den neuen Kindergarten in Langenau.
Der Kiwanis-Club Wiesental und Rheinfelden übergibt eine Spende in Höhe von 1.500,– Euro an die Michaelgemeinschaft.
04. Mai 2022
Mit dem Frühlingsmarkt am zweiten Maiwochenende will der Gewerbeverein wieder in ein erfolgreiches Jahr starten. Verbunden wird der Anlass auch noch mit einem zweitägigen Pflughof-Fest, bei dem das Spargelschälen der Wirte wieder zu erleben sein wird. Jeannine Vögtlin und Manfred Schnell organisieren das prallvolle Wochenende gemeinsam.
Martin Mybes, Geschäftsführer des evangelischen Sozialwerkes, stellt die neue Leiterin des Georg-Reinhardt-Hauses, Rebekka Breisacher, vor. Sie kam in Karlsruhe zur Welt und wuchs danach in Minseln auf. Die gelernte Pflegefachkraft hat Erfahrungen in verschiedenen Krankenhäusern gesammelt, bevor sie sich zur Heim- und Pflegeleiterin weiterbilden ließ. Zuletzt war sie am St. Clara-Spital in Basel in einer Stabsstelle beschäftigt. Derzeit absolviert sie noch ihr Master-Studium mit Schwerpunkt Leadership in Zürich.
In der Stadthalle findet die Wahl für den Behinderten-Beirat statt. Lediglich 7 Personen haben daran teilgenommen. Oliver Kröning ist nicht nur der bisherige, sondern auch der künftige Vorsitzende des Gremiums. Zu seinem Stellvertreter wurde Hannes Schneider gewählt.
05. Mai 2022
In Schopfheim fanden bisher 122 Personen aus der Ukraine eine neue Heimat. Die meisten von ihnen kamen nach Angaben der Stadtverwaltung in Privathaushalten, bei Familienangehörigen, Bekannten und Freunden unter. Bürgermeister Harscher bedankte sich für das großartige Engagement der Bürger. Von den Ankömmlingen sind 51 Kinder und Jugendliche. Die Stadt benötigt dennoch weiterhin dringend Wohnraum, um zu erwartende Flüchtlinge unterbringen zu können.
Kritik an der Stadt hagelt es bei der Ortschaftsratssitzung in Kürnberg. Seit Jahren werde der Ortsteil stiefmütterlich behandelt, wenn es um das Thema „Integrierte Stadtentwicklung (ISEK)“ gehe. Ihre Nöte in Bezug auf den ÖPNV, die Mobilität, den Verkehrslärm, die Gestaltung des Dorfzugangs, die Wohnbebauung, der Zustand einiger Straßen und die Zukunft des Dorfladens seien abgesehen von Beschlüssen der Ortschaftsräte und hier und da abgegebenen Lippenbekenntnissen der Verantwortlichen nicht bearbeitet worden. „Was hat es da einen Sinn, wenn wir uns in Sachen Stadtentwicklung engagieren?“
06. Mai 2022
Nach zweijähriger Pause erbrachte der Wiesentäler Wasser-Lauf 15.000,– Euro, die die Veranstalter nun an Richard Renz vom Dikome-Verein überreichen konnten.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Wiechs konnte der Vorsitzende, Rudi Wintgens, erfreulich viele Mitglieder begrüßen. Nach den Geschäftsberichten der Jahre 20/21 gab es Ehrungen für 25-jährige und 50-jährige Mitgliedschaften. Für 50-jährige Zugehörigkeit wurden Hans Grässlin, Roland Hagist und Wolf-Dieter Huber zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Wahlen bestätigten Rudi Wintgens als Vereinsvorsitzenden und Anja Schwietale als seine Stellvertreterin.
Der Landkreis Lörrach meldet nur noch 84 COVID-19-Neu-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz ist nun auf 352,6 abgesunken. Insgesamt wurden 67.807 Infektionen nachgewiesen. Derzeit werden noch 23 Patienten aus dem Kreis in Krankenhäusern behandelt.
Bei der Eröffnung der Raitbacher Marktsaison ehrte Ortsvorsteher Willi Tholen Karlfrieder Oswald, der im Jahre 2005 die Idee des Marktes im Ortsteil Raitbach hatte und auch durchsetzte. Tholen überreichte dem Geehrten einen Präsentkorb und führte gleichzeitig Susanne Glatt als Nachfolgerin und Markt-Organisatorin ein.
07. Mai 2022
Auf der Suche nach dem Hausarzt Dr. Mathias Poland müsse man weit fahren, heißt es heute in der Badischen Zeitung. Der Mediziner, der falsche Masken-Atteste ausstellte und bisher in Raitbach wohnte, hat sein Haus verkauft und soll derzeit in Paraguay leben. Die Praxis in Zell ist leergeräumt und auch die Klinik in Arlesheim hat der Zeitung mitgeteilt, dass der Arzt seit Januar d.J. nicht mehr in der Klinik arbeite. Ulrike Götz, Direktorin und zuständige Richterin am Amtsgericht Schönau, erklärte: „Wenn Poland am 17. Mai nicht vor Gericht erscheint und nur seine Anwältin kommt, können wir verhandeln und von einem persönlichen Erscheinen absehen. Wenn jedoch weder Anwalt noch Poland selbst sich zur Sache äußern (er hatte Ende Januar Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt), könne man ihm den Strafbefehl in Paraguay nicht zustellen, denn es bestehe kein Rechtshilfe-Abkommen mit diesem Staat. Dem Gericht bleibe dann nichts anderes übrig, als den 17. Mai abzuwarten. Ein eventueller Haftbefehl liege aber im Ermessen des Staatsanwalts, so die Richterin.
Die Polizei stellt die neue Kriminal-Statistik für das Jahr 2021 vor, die sich in einem historischen Tief befindet. 1.962 Delikte wurden zu Protokoll genommen, das sind 455 Fälle oder 18,8% weniger als im Vorjahr. 62,2% der Straftaten konnten im Revier aufgeklärt werden. Mit insgesamt 940 Verdächtigen hatten sich die Polizisten zu beschäftigen, davon waren 735 Erwachsene, wobei wiederum 205 unter 21 Jahre alt waren. Bei den tatverdächtigen Kindern jedoch verzeichnete die Polizei einen leichten Anstieg. Abgenommen hat die Computer- und Internetkriminalität, so Revierleiter Ralf Ühlin, ebenso die Gewalt gegen Polizeibeamte sowie Straßen- und Rauschgiftkriminalität. Auch die Diebstahlsdelikte gingen um 23,3% zurück. 109-mal mussten die Beamten bei Straftaten gegen die persönliche Freiheit ausrücken, z.B. bei Nötigung, Bedrohung oder beim so genannten „Nachstellen“ (Stalking). In Sachen Wirtschaftskriminalität lag das Plus bei 33% und auch bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gab es eine Zunahme von 27,1%. Die Polizei musste 33 Einbruchsdelikte verfolgen, dies sind 25% weniger als im Vorjahr.
Die neuapostolische Gemeinde Schopfheim feiert ihr 125-jähriges Jubiläum. Genau genommen handelt es sich um 126 Jahre, denn am 01. Mai 1896 wurde die Kirchengemeinde gegründet. Schopfheim ist die älteste neuapostolische Gemeinde der heutigen Gebietskirche Süddeutschlands.
Der Gewerbeverein startet die Rosen-Aktion zum Muttertag.
Der langjährige Oberschützenmeister und Vorsitzende der Schützengesellschaft Wiechs, Uwe Kibelka, verstirbt im Alter von 62 Jahren.
08. Mai 2022
Ein Muttertags-Konzert gestalteten und spielten die verschiedensten Gruppen des Harmonika-Orchesters in der Stadthalle. Eine Besonderheit des Konzertabends stellte die Verabschiedung des Oldie-Orchesters dar, das sich nach fast 40 Jahren nun auflöst. Zu Ehren dieses Orchesters gab es Stehende Ovationen. Als Glanzlicht des Abends erwies sich das von der Dirigentin Monika Müller eigens für ihr Orchester arrangierte Stück.
09. Mai 2022
Die Polizei stellt die Unfall-Statistik vor, wobei die Kreisstraße nach Gersbach eine wesentliche Rolle spielte. Allein sieben Motorrad-Fahrer verunglückten auf dieser Strecke. Die Polizei musste im Revierbereich insgesamt 469 Unfälle aufnehmen, das sind 42 weniger als im Vorjahr. Die Unfallursachen waren hauptsächlich überhöhte Geschwindigkeit und Vorfahrtsverletzungen. Deutlich seltener gab es Vorfälle mit Alkohol am Steuer oder riskante Überholmanöver. Das höchste Unfallrisiko trugen Motorrad-Fahrer, die 55-mal betroffen waren. Ähnlich war es bei den Radfahrern; diese waren 45-mal in Unfälle verwickelt. Bei den Unfallschwerpunkten zeichnete sich die Zu- und Abfahrt zur B 317 mit 20 Unfällen wieder als einsame Spitze aus. An vierter Stelle verzeichnet die Polizei Unfälle in der Hauptstraße im Bereich des Marktplatzes.
Stellvertretend für 54 Vereine nahm Ingrid Hillbrecht von der Bergmanns-Kapelle Wieden aus den Händen von Lothar Müller und Georg Ückert den Spendenscheck der Sparkasse Wiesental in Höhe von 41.500,– Euro aus dem Erlös des PS-Sparens entgegen.
Dieter Bollinger vom Referat Straßenbau des Regierungspräsidiums informiert den Gemeinderat über den aktuellen Stand verschiedener Straßenbau-Projekte, vor allem aber über das weitere Vorgehen bei den beiden „Problem-Knoten“ an der B 317 (Einfahrt Schopfheim Mitte sowie Schopfheim-Ost, Anbindung an die B 518). Für das RP habe der Knoten Schopfheim Ost (Anbindung an die B 518) Vorrang. Die Zufahrt Mitte wird zurückgestellt. Zwar sei diese nach wie vor Unfall-Schwerpunkt, die Links-Einfädelspur in Richtung Zell habe nicht den erhofften Effekt gebracht. Doch für den Umbau des Knotens könne keine zeitliche Prognose abgegeben werden. Ganz untätig will man jedoch nicht bleiben: Aufgrund der ungewöhnlichen Vorfahrtsregelung sollen zwei Kreisel die jetzige Verkehrssituation ersetzen. Der Radweg, der am Floßkanal entlang die Einfahrt Schopfheim Mitte überquert, soll bis 2029 durch eine Unterführung sicherer gemacht werden. Grundsätzlich Vorrang hat jetzt aber die B 317/518. Ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße in Richtung Wehr im Steigungsbereich zur Eichener Höhe soll zudem das Überholen von Lkws ermöglichen. Start der Umbau-Maßnahme ist frühestens im Jahr 2030, so Bollinger. Die ebenfalls ausstehende Hang-Entwässerung in Eichen wird nun vorgezogen. Die betroffenen Grundstückseigner hätten ihre Erlaubnis erteilt. Baubeginn für diese Maßnahme soll im August d.J. sein. Neben dem Sachstandsbericht zu den beiden Bundesstraßen-Einmündungen hat man noch ein paar andere Projekte. Dazu zählt der durchgängige Ausbau des Radweges zwischen Langenau und Enkenstein. In diesem Zusammenhang werde das RP auch die S-Kurve begradigen und die Brücke über den Gresger Bach hochwassertauglich umgestalten. Die Planfeststellung soll bis Ende 2025 erfolgen. Baubeginn sei Anfang 2026. Beim Ortseingang Langenau soll eine Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger entstehen. Zudem plant das Präsidium, in der Ortsdurchfahrt die Fahrbahndecke zu erneuern und so genannten „Flüster-Asphalt“ einzubauen. Eine neue Fahrbahndecke sei auch für Enkenstein vorgesehen. Weil dort aber seit Kurzem Tempo 30 gelte, sei Flüster-Asphalt nicht mehr erforderlich. Die Darlegungen des Vertreters aus Freiburg erzeugten Kopfschütteln am Ratstisch. Dass der Ausbau Schopfheim Mitte auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird, stieß auf scharfe Kritik. „Das zu akzeptieren, fällt mir schwer“, meint Thomas Kuri. Die mittlere Einfahrt von drei Knoten zu einem unbestimmten Zeitpunkt zu realisieren, sei die falsche Priorität. Das sah auch Teresa Bühler von der SPD so: „Mir fehlt das Verständnis“. Fraktionskollege Peter Ulrich fügte hinzu, man könne die mittlere Zufahrt nicht einfach liegen lassen. Das Vorhaben sei Augenwischerei, ärgert sich die GRÜNEN-Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke. „Trotzdem, der mittlere Knoten ist für die Stadt enorm wichtig“, betont Bürgermeister Harscher und bat, den Umbau der Zufahrt zu forcieren.
In Langenau, am Müschelenweg, soll ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt entstehen. Im Baugebiet „Stalten“ soll das Projekt auf zwei größeren Grundstücken auf Anregung des Ortschaftsrates und von Bürgern realisiert werden. Interessenten können sich bereits jetzt bei der Stadt melden.
Die Städtepartnerschaft von Schopfheim mit Kleinmachnow wäre im vergangenen Jahr 25 Jahre alt geworden. Nun, ein Jahr später (Coronabedingt), waren die Alt-Bürgermeister Klaus Fleck (1979-2003) und Christof Nitz (2003-2018) sowie der amtierende Bürgermeister Dirk Harscher in der Partnerstadt, um dies nachzufeiern. Im Rahmen eines Empfangs im Rathaus begrüßte Bürgermeister Michael Grubert und ließ die Geschichte dieser Freundschaft Revue passieren. Dirk Harscher, der zum ersten Mal in Kleinmachnow war, bedankte sich auch im Namen seiner Vorgänger für die Ehrung, denn alle drei trugen sich ins Goldene Buch der Gemeinde Kleinmachnow ein.
Die Tage der viel diskutierten Fußgängerbrücke über die Wiese nach Ehner-Fahrnau sind gezählt. Nach langem Tauziehen beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit, das Bauwerk abzureißen und durch eine neue Brücke zu ersetzen. Für den Neubau kann die Stadt Zuschüsse erwarten. Das Land hat hierzu 547.000,– Euro für das 1,2 Mio Euro teure Vorhaben in Aussicht gestellt. Mit dem Bau könne man im April 2023 beginnen, um die neue Brücke im Spätherbst in Betrieb zu nehmen. Es gab am Ratstisch dennoch Unmut. „Wir leisten uns eine Pkw-Brücke, um den Golfplatz zu versorgen“, ärgert sich Peter Ulrich. Hingegen vertrat Andreas Kiefer von den Unabhängigen die Ansicht, dass die Brückenlösung schon lange überfällig sei. Die Pkw-Brücke für Golfspieler zu bauen, nannte Marianne Merschhemke „absurd“. Bürgermeister Harscher erinnerte, dass der seinerzeitige Ausbau der Brücke Voraussetzung für die Genehmigung des Golfplatzes gewesen sei.
Der laut Stadtplaner Peter Egi mehrfach überarbeitete architektonische Entwurf für das Innenstadt-Quartier Kohlegässle hat den Gemeinderat passiert. Beschlossen wurde der Satzungsbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes. Beim dem Vorhaben sind Arztpraxen und eine Apotheke vorgesehen.
Der Gemeinderat beschloss eine klassische Ortsabrundung für Wiechs, so Stadtplaner Egi, denn der Bebauungsplan „Östliche Hünerhalden/Am Rain“ wird nun aufgestellt.
Dr. Marianne Merschhemke wollte in der Sitzung des Gemeinderates wissen, wie es mit der Herrichtung der Fahrnauer Festhalle für die Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen aussehe. Sie wollte außerdem wissen, ob und in welchem Umfang Kinder dieser Geflüchteten in Schopfheimer KITAs betreut werden können. Fachbereichsleiter Jürgen Sänger erklärte, dass die Container, in denen u.A. die sanitären Anlagen untergebracht werden sollen, bereits in der Halle angekommen seien. Der Landkreis richte die Halle zur Zeit ein. Derzeit sei der Zustrom nicht so vehement. In Sachen Kinderbetreuung sei die Stadtverwaltung in Kontakt mit der evangelischen Kirchengemeinde.
Jeannot Weißenberger von der CDU war es schon länger ein Anliegen, über die Vergnügungen beim Kalten Markt zu reden. Er wollte das Kinderkarussell, das seit vielen Jahren abseits am Wiesenweg aufgestellt wird, wieder ins Zentrum des Geschehens rücken. Während die Stadtverwaltung dies bisher immer ablehnte, vollzog sie nun eine Wende. Auf Wunsch der CDU werde nun geprüft, ob das Kinderkarussell in Zukunft auf dem Marktplatz oder an einem andern zentralen Standort aufgebaut werden könnte, z.B. auf dem Poligny-Platz, direkt vor dem Rathaus oder am Kronenbrunnen. Die Stadt will außerdem den kompletten Markt umgestalten und in Zukunft eventuell bis in die Fußgängerzone der Scheffelstraße ausweiten.
In der Gemeinderatssitzung gehen die GRÜNEN und die SPD auf die Barrikaden, weil die Stadtverwaltung ihrer Meinung nach eine Vorlage zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt vorlegte, die das Ergebnis eines vorausgegangenen Gesprächs schlichtweg ignoriere. Während die beiden Fraktionen noch in diesem Jahr Tempo 7 für die Hauptstraße forderten, beschränkte sich diese Forderung nach einem Gespräch mit der Stadt und dem Gewerbeverein auf die Formulierung „Vorrangiges Ziel müsse die Einführung von Tempo 7 bis September d.J. sein“. Von September ist in der nun zu diskutierenden Vorlage keine Rede mehr“, meint Peter Ulrich für die SPD. Bürgermeister Harscher wollte diese Vorwürfe so nicht stehen lassen. „Wir haben alle dasselbe Ziel, Tempo 7 so schnell wie möglich zu realisieren sei auch seines“, betonte er. Dass dies schon im Herbst klappe, könne er beim besten Willen nicht verbindlich zusagen. „Wir drehen uns ständig im Kreis“, meinte danach Peter Ulrich für die SPD, denn es gebe eine Umfahrung im Süden und eine im Norden. Das Stadtoberhaupt verstand die Aufregung nicht und betonte, es gehe darum, in der Hauptstraße zwischen „Adler“-Kreisel und Sparkasse Schikanen einzubauen, um die Durchfahrt unattraktiver zu machen. „Das ist unsere Aufgabe. Wir spielen nicht auf Zeit“, so der Bürgermeister weiter. Thomas Kuri von der CDU stellte sich hinter das Vorgehen der Verwaltung und plädierte dafür, die Emotionen ein bisschen rauszunehmen. Mit deutlicher Mehrheit beschloss das Gremium dann, die Entscheidung über die Verwaltungsvorlage zu vertagen.
10. Mai 2022
Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren in Spardebatten eine mögliche Schließung des Museums angedeutet. Tatsächlich soll in nicht allzu ferner Zeit darüber entschieden werden, meint Bürgermeister Harscher. Aller Voraussicht nach gehe es dabei dann nicht um Sein oder Nichtsein, sondern eher darum, wie das Museum neu aufgestellt oder ausgerichtet werden kann. Harscher informiert, dass der Gemeinderat im März nichtöffentlich beschlossen habe, dass erst einmal grundlegende Daten und Informationen beschafft werden sollen, bevor eine Grundsatzentscheidung getroffen werde. Nun sollen sämtliche Gegenstände (in der Summe rund 7.000) inventarisiert werden. Erst, wenn diese Grundlage geschaffen sei, könne über das weitere Vorgehen beschlossen werden. Harscher schweben da nicht nur „knackige Ausstellungen“ vor, sondern er ist auch davon überzeugt, dass das ganze Gebäude viel besser genutzt werden kann. Die Inventarisierung soll durch Kulturamtsleiter Baiker vorgenommen werden. Harscher sagt auch, dass er für die nächste Zeit daher als Kulturleiter ausfallen werde und informiert, dass eine „junge Person“ eingestellt werde, die sich ausschließlich um den Kulturbereich kümmern soll. Die auf zwei Jahre befristete Stelle soll im Juni angetreten und der Name der bereits eingestellten Person bekanntgegeben werden.
11. Mai 2022
Heute beginnen die Eisheiligen bei 30 Grad Celsius an vielen Stellen des Landes. Auch in Schopfheim wurden an einigen Stellen 30 Grad gemessen. Ein Hochsommertag.
Gegen 22.15 Uhr konnte ein Zeuge beobachten, wie ein 44-Jähriger einen brennenden Gegenstand in einen Mülleimer bei einem Autohaus an der Hauptstraße warf. Mit Wasser löschte der Zeuge das entstehende Feuer und konnte so einen Sachschaden verhindern. Die von ihm verständigte Polizeistreife schnappte den Tatverdächtigen im Rahmen einer Fahndung.
Die 7-Tage-Inzidenz durch 180 neue Infektionen mit COVID-19 sank im Landkreis auf 281,9. Mit einem weiter gemeldeten Todesfall steigt die Zahl der Verstorbenen auf 414.
12. Mai 2022
Mit Julia Scribano hat die Stadtverwaltung eine Leiterin der neu eingerichteten Fachgruppe „Organisation Digitalisierung und IT“. Die 31-jährige gebürtige Schopfheimerin hat die Aufgabe, die Verwaltungsabläufe in der Stadtverwaltung zu digitalisieren und zur so genannten „E-Akte“ ein digitales Dokumenten-Managementsystem zu implantieren.
Die Stadtverwaltung ruft wie jedes Jahr dazu auf, Menschen zu benennen, die sich bürgerschaftlich engagiert haben und dafür mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet werden sollen.
Ein Kochbuch mit 59 Rezepten aus 14 Ländern unter dem Titel „Schopfheims bunte Küche“ wurde vom AK Integration aufgelegt und ist am 15. Mai erstmals erhältlich.
Das THG will mit einem Innovations-Workshop den kreativen und unternehmerischen Eifer der Schüler unter Beweis stellen. In einem ganztägigen Programm entwickelten 45 Schülerinnen und Schüler, aufgeteilt in 11 Teams, Geschäftsmodelle für Start-Ups. Zwei Fachjurys bewerteten die von den Jugendlichen präsentierten Ergebnisse. Das Projekt MTS (Mental Travel Safety) von Emma Leitner, Laura Gerbel, Jolina Bochmann und Jonah Brunner von der 10 c gewann die Bewertungen. Die Klasse 10 d begeisterte mit ihrem Projekt „Trekking-Grad“, eine mit einem Ortungs-Chip versehene Skikarte. Beide Teams haben die Möglichkeit, sich nun für die Landesauswahl zu bewerben.
13. Mai 2022
Für das kleine Enkenstein bringt Manuel Winterhalter-Stocker vom Regierungspräsidium einen Zuschussbescheid in Höhe von 2,35 Mio. Euro, um den Hochwasserschutz zu realisieren. Bürgermeister Dirk Harscher erinnerte an das verheerende Hochwasser von 1999 und freut sich natürlich sehr über den Zuschussbescheid. Mit den Arbeiten soll im Spätsommer begonnen werden, so Harscher weiter. Daniel Leppert vom Planungsbüro Leppert, das für das Projekt mit der Stadt zusammenarbeitet, stellte allerdings klar, dass die nun zu realisierende Variante wegen des Widerspruchs einiger Grundstücksbesitzer nur dank eines Planfeststellungsverfahrens möglich geworden sei. Weil der Gresger Bach bei Hochwasser unmöglich die komplette Wassermenge aufnehmen könne, soll diese gesplittet werden. Dazu wird im Gresger Weg ein Verteiler errichtet. Dieser kanalisiert die Fluten so, dass nur noch maximal knapp 2 Kubikmeter pro Sekunde in den Dorfbach fließen. Wenn der Gemeinderat noch vor den Sommerferien grünes Licht für die Ausschreibung gibt, ist es Ziel, das Projekt 2023 abzuschließen.
14. Mai 2022
Die Markt-Musiken in der Alten Kirche St. Michael werden heute nach zweijähriger Corona-Pause wieder aufgenommen.
Am Tag vor dem verkaufsoffenen Sonntag wird ein Frühlingsfest im Pflughof heute und morgen vorgeschaltet.
Mehr als 200 Besucher kommen zum Gedenkkonzert für den 2020 verstorbenen Pianisten Wolfram Lorenzen. Corona-bedingt wurde das Konzert um zwei Jahre verschoben. Der Künstler hätte heute seinen 70. Geburtstag feiern können. Neben der Familie Lorenzen begrüßte Wieland Streichardt, ein langjähriger Kammermusik-Partner und guter Freund des Pianisten, viele Wegbegleiter. Er sprach in persönlichen Worten von Wolfram Lorenzen als einem Ausnahme-Pianisten, als vielseitig interessierten, empathischen und angenehm bescheidenen Menschen. Wieland Streichardt eröffnete die Gedenkmusik auf der Violine mit dem Gebet „Kaddish“ von Ravel. Die aus Schopfheim stammende Geigerin Kathrin Rabus, Konzertmeisterin der NDR-Radiophilharmonie, und der eigens aus Israel angereiste Bruder Eckhard Lorenzen spielten ein Duett von Wolfgang Amadeus Mozart. Judith Goldschmidt, Wolfram Lorenzens Patentochter, sang mit heller, zarter Stimme die seelenvolle Händel-Arie „Meine Seele hört im Sehen“. Begleitet wurde sie von Eckhard Lorenzen und dessen Schwester Martina Lorenzen-Forschner am Cello.
Der Kinderschutzbund sucht Jugendliche, die sich ausbilden lassen wollen, um am Sorgentelefon zu beraten.
Ab sofort können rund 145 weitere Haushalte in Schopfheim noch schneller im Netz surfen. Das maximale Tempo steigt beim Herunterladen bis auf 250 Megabit pro Sekunde. Wie Telekom mitteilte, können in Schopfheim rund 6.745 Haushalte die schnellen Anschlüsse nutzen.
Robert Bartlett, der sich seit längerer Zeit mit den Brunnen der Stadt beschäftigt, hat nun eine Ausstellung zum Thema „Sprudelnde Kostbarkeiten“ zusammengetragen und wird sie an der Vernissage am 21. Mai im Museum eröffnen können.
Bei sommerlichen Temperaturen öffnet das Schwimmbad die Pforten. Am ersten Tag waren es 427 Gäste und am zweiten gar 846, die sich über das köstliche Nass freuten.
15. Mai 2022
Eigentlich geht man bei der Planung des Frühlingsmarktes für heute (Kalte Sophie) eher von schlechterem Frühjahrswetter aus. Tatsächlich aber erstrahlt das Firmament bei 26 Grad und sommerlicher Wärme. Tausende von Menschen zieht es in die Innenstadt, um beim Frühlingsfest des Gewerbevereines dabei zu sein. 50 Geschäfte, Vereine und soziale Einrichtungen, Gastronomen und Marktstandbetreiber aus der Region und um die Markgrafenstadt, Künstler, Hobbyköche, der AK Integration u.A., bescherten den Gästen ein quirliges Bild unbeschwerter Lebensfreude.
Die Triathletin Emmely Kaiser ist bei einem Cup-Wettkampf des badenwürttembergischen Triathlon-Verbandes in Waiblingen sehr erfolgreich. In der weiblichen A-Jugend stand sie auf der Siegertreppe auf dem 1. Platz.
Einen Ruhepol inmitten des Frühlingsfestes bot die Alte Kirche St. Michael. Die Bildhauerin Mechthild Ehmann, die derzeit im Kirchenraum Skulpturen ausstellt, brachte zusammen mit Anderen Schalen in Raum zum Klingen. „Es war ein fast spirituelles Erlebnis, dem Frauenkreis von Dachsberg zuzuhören“, so die Berichterstatterin.
Die Fasnachtsclique „Holzhauer Langenau“ veranstaltet einen Hof-Flohmarkt beim Hof des Cliquenchefs Jörg Schön.
16. Mai 2022
Ab 4 Uhr morgens kamen interessierte Besucher nach Gersbach, um vom Phaenovum, das die Türen für die Öffentlichkeit öffnete, die Mondfinsternis zu beobachten. Leider war es den Besuchern nicht vergönnt, den „Blutmond“, wie er genannt wird, zu beobachten, da in der kurzen Zeit zwischen der totalen Finsternis und dem Morgengrauen eine Wolke über den Horizont zog.
17. Mai 2022
Den Frühjahrsmarkt nutzten die Schopfheimer Köche, um auf sich aufmerksam zu machen: Ein vorgesehener Spargelschäl-Wettbewerb konnte zeitbedingt nicht mehr organisiert werden. So schälten die Köche und Gastronomen insgesamt 180 kg Spargel und verkauften sie.
Der ehemalige Fußballtrainer Martin Reisle ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Er spielte für den SVS von 1951 bis 1964 in der 1. Amateurliga der damals höchsten Amateurklasse. Danach begann seine Trainerlaufbahn, die erst 2006 endete.
Die Corona-Pandemie scheint kein Ende zu nehmen – der Landkreis meldet 347 Neu-Infektionen und lässt damit die 7-Tage-Inzidenz um 116,2 auf 379,7 ansteigen. 19 Patienten werden derzeit stationär behandelt, 1 Patient liegt auf der Intensivstation.
Der Prozessauftakt gegen den in Raitbach bis zuletzt wohnenden Arzt Dr. Mathias Poland vor dem Amtsgericht Schönau fand ohne diesen, der sich durch eine Anwältin vertreten ließ, statt. Amtsrichterin Ulrike Götz bestätigt den neuen Wohnort des Arztes. „Es gibt noch so viele Fragen, die uns nur Dr. Poland beantworten kann“, meint die Richterin und setzt den nächsten Verhandlungstermin für den 21. Juni an, zudem das persönliche Erscheinen des Arztes angeordnet wurde.
Sie sprudeln wieder. Nachdem im Vorjahr aus Spargründen rund die Hälfte der Schopfheimer Brunnen abgestellt wurden, kann man sich jetzt über diese Entscheidung der Stadt freuen.
Auf Einladung der SPD findet ein Ideen-Austausch mit Kulturschaffenden im Museum statt. Das Thema „Kunst und Kultur in schweren Zeiten“ führte zu Diskussionen mit Museumsleiter Dominik Baiker, der meint, dass das Museum umgestaltet werden müsse und dem Konzertveranstalter Bernhard Wehrle, dem Kunstmaler Gerit Koglin vom Kunstverein, der vhs-Leiterin Katrin Nuiro und dem Theatermacher Arndt Heuwinkel. Stadträtin Martina Hinrichs erwies sich als versierte Moderatorin. Zusammenfassend kann man wohl festhalten, so ist es der Presse zu entnehmen, dass die Kultur in Schopfheim lebt, aber in mancherlei Hinsicht kränkelt. Von einer „Geizmentalität“ bei der Honorierung von Kunstschaffenden spricht Gerit Koglin.
18. Mai 2022
Deiss-Reisen als Betreiber der City-Bus-Linien in Schopfheim fährt nun mit zwei neugestalteten Midi-Bussen im Design des Regio-Verkehrsverbundes Lörrach unter der Linie 9003 in Schopfheim und bedient daneben die Ortsteile Langenau, Fahrnau und Wiechs. Die neuen Busse wurden durch Bernd Deiss, Inhaber der Firma Deiss Reisen, sowie seiner Tochter und designierten Nachfolgerin Brigitte Deiss zusammen mit dem RVL-Geschäftsführer Frank Bärnighausen vorgestellt.
Das Ensemble Tepui der Musikschule Mittleres Wiesental gewann beim diesjährigen Landeswettbewerb „Folk+World“ in Reutlingen den 1. Platz. Das Sextett stand unter der Leitung von Rafael Lobo, es besteht aus Emma Künzel und Lynn Feiertag (Geige), Mathias Hirtler (Bratsche), Carmen Lobo (Cello) und Bjarne Seidensticker (Kontrabass). Am 24. d.M. findet das Preisträgerkonzert in St. Agathen statt.
Wer derzeit auf der B 518 bei Eichen fährt, ist überrascht von einer schwarzen Folie, die ausgespannt ist. Obwohl die Bauarbeiten zur Hangentwässerung erst im Sommer beginnen, soll die nun mehrere Hundert Meter lang verlegte Folie zur Vorbereitung dienen. Mit dieser Aktion sollen Eidechsen vergrämt werden, so das Regierungspräsidium, damit diese umziehen und sich ein neues Zuhause suchen können.
Ralf Reinbold informierte die Ortschaftsräte in Wiechs über erste Gespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung zu einer notwendigen Überplanung und Neugestaltung des Wiechser Sportplatzes, der keinen der üblichen Standards mehr erfüllt.
Die Stadt will, wie viele Kommunen, sich der Herausforderung, wie die Zukunft zu gestalten sein wird, stellen und dies beeinflussen. In den nächsten Monaten wird es verschiedene Beteiligungsformate für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) geben. Man kann sich bereits jetzt unter einem Link im Internet für Veranstaltungen und Diskussionen anmelden. Gleichzeitig ist es möglich, Vorschläge schriftlich zu formulieren und an die Projektbearbeiter weiterzugeben. Bürgermeister Harscher freut sich auf reges Interesse und ist gespannt auf Meinungen, Ideen und Denkanstöße.
19. Mai 2022
Seit drei Jahren fand im Narrenkeller wieder die erste Jahreshauptversammlung des Auma-Zinkens statt. Schriftführer Manuel Dollinger wusste in seinem Jahresbericht gleich den Inhalt der Aktivitäten während dreier Jahre zu bewerten und darüber zu berichten. Einen großen Teil des Berichtes umfasste der Umbau der Hurlibaus-Kanone, der nur zeitaufwändig und mit finanziellem Aufwand möglich war. Der Zinken dankt den zahlreichen Spendern aus der Bevölkerung, den Vereinsmitgliedern sowie Banken und befreundeten Vereinen. Unter der Leitung von Oberzunftmeister Ralf Völz als Vertreter der Zunft fanden die Wahlen, die kaum Veränderung brachten, statt.
Es ist schade, dass – obwohl die Brunnen wieder fließen – im Wuhr in der Stadt aber immer noch kein Wasser fließt. Im Wuhr sammelt sich sehr viel Unrat – ein Bachlauf, der zuvor für Kleinlebewesen und Fische Lebensraum bot. Grund, warum 2020 der Zufluss gestoppt wurde, ist die denkmalgeschützte Stellfalle beim Hammer-Wehr. Diese ließ sich schon lange nicht mehr richtig steuern. Von der Stadtverwaltung wurde mitgeteilt, dass 2023 wieder Wasser fließen soll, eine genaue Planung liege jedoch noch nicht vor. Allerdings habe im Trockenwetterfall die Wiese stets Vorrang.
Nach zweijähriger Pause wird das nunmehr 37. Jahrbuch im Roggenbach-Zimmer des Museums vorgestellt. Der verantwortliche Herausgeber Klaus Strütt übergibt das Buch zusammen mit andern Autorinnen und Autoren wie Dr. Ulla K. Schmid, Prof. Dr. Klaus Schubring, Johann Löwen, Dr. Ingeborg Teipel, Andrea Menne und Dr. Reinhard Valenta. Bürgermeister Harscher dankt dem „Vater der Jahrbücher“, Klaus Strütt, und hofft, dass Strütt die Reihe noch lange fortsetzen möge.
Die Stolperstein-Initiative tagte und will im kommenden Jahr neue Steine verlegen. Von der Initiative hört man, dass sich Spuren mit der Zeit sehr oft im Sand verlaufen. Vielversprechend verlief die Suche nach Opfern aus dem Markus-Pflüger-Heim. Ein Mitglied der Initiative habe in Freiburg unglaublich viele Namen von Menschen mitgebracht, die in Wiechs auffallend schnell erkrankten und laut überwiegend gleichlautenden Briefen „plötzlich und unrettbar“ verstorben sind. Die Initiative plant neben Exkursionen auch eine Ausstellung im Jahre 2023 im Museum oder in der Alten Kirche.
Um die Flut an Anträgen ukrainischer Geflüchteter zügig bewältigen zu können, ruft die Ausländerbehörde des Landratsamtes ab 17. Mai Geflüchtete auf, sich je nach aktuellem Wohnort im Kreis zum entsprechend für die Gemeinde reservierten Termin bei der Ausländerbehörde einzufinden. Die Behörde rechnet mit ca. 800 Anträgen auf einen Aufenthaltstitel. Für Schopfheim ist der Sammeltermin auf den 30. Mai festgelegt.
20. Mai 2022
Der Verein „Ex-bluesive“ veranstaltet im „Hirschen“ in Langenau ein weiteres Blues-Konzert der „BluesBones“ aus Belgien.
Der neue Stadtarchivar, Johann Löwen, hat ein Online-Findbuch bzw. Suchportal für das Stadtarchiv geschaffen. In Kürze wird man im Archiv vorhandene Akten über das Netz finden, um sie danach auszuwerten. Diese neue Suchmöglichkeit bietet vielen Menschen einen leichteren Zugang zum Archiv. Den Schulen biete es ebenfalls eine vielfältige Möglichkeit, sich mit der Stadtgeschichte und der richtigen Art und Weise der Informationsgewinnung zu beschäftigen, wie der Stadtarchivar meint.
Der Vorsitzende Johannes Nordiek, Chorleiter Andreas Mölder und Pfarrer Michael Latzel begrüßen die anwesenden Chormitglieder von St. Bernhard zur Jahreshauptversammlung. Corona-bedingt war dies eine Versammlung mit Rückblick auf die letzten drei Jahre. Während das Jahr 2019 noch erfüllt von den Beiträgen des Chores an Gottesdiensten, feierlichen Messen zu Ostern und Weihnachten und an weiteren Anlässen geprägt war, kam 2020 ein abrupter Stillstand, denn auch Gottesdienste durften nur noch gestreamt werden. An Allerheiligen und Weihnachten 2021 sowie in diesem Jahr in der Karwoche und an Ostern konnten hingegen wieder feierliche Gottesdienste gestaltet werden. Eine Reihe von Mitgliedern wurden für 10-jährige bis hin zu 50-jähriger Mitgliedschaft im Chor geehrt. Angelika Dörr gehört dem Chor bereits seit 50 Jahren an. Das gesamte Vorstandsteam stellte sich wieder zur Wahl und wurde einstimmig im Amt bestätigt.
Bei der Hauptversammlung des Sternen-Zinkens wurden die Coronabedingten verschobenen Versammlungen nachgeholt. Bei den Wahlen gab es Neuigkeiten, da Thomas Trambetzki den Posten als Zinkenvogt abgab. Für ihn wurde Kai Grether gewählt. Trambetzki hat den Zinken seit 2008 geprägt und es geschafft, den Verein zusammenzuhalten. Mit Applaus wurde er verabschiedet. 2. Zinkenvogt ist Julian Greiner, Zeremonienmeisterin bleibt Diana Grether. Ebenso bleibt Mathias Denner Requisitenwart.
Mehr als vier Monate, nachdem die Schulleitung der Schopfheimer Waldorfschule zwei Lehrkräfte kurzfristig entlassen hat, haben Mitglieder des Trägervereins Freie Waldorfschule eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, um gegen die Kündigungen vorzugehen.
Nach 22-jähriger Tätigkeit löste sich der Freundeskreis St. Agathe auf. Das Werk sei vollbracht, meinte der Vorsitzende, Gerhard Brutschin, der nach Walter Flößers Tod im Jahre 2003 das Vorsitzendenamt übernommen hatte. Zusammen mit Bettina Bethlen und Jürgen Jäckh konnte man eine große Anzahl spendenfreudiger Mitglieder gewinnen. Rund 52.000,– Euro haben die Freunde investiert und damit „hochprofessionell Großartiges geleistet“, wie Bürgermeister Dirk Harscher betonte. Er war es dann auch, der das Trio an der Vereinsspitze und sein ehrenamtliches Engagement hoch lobte. Ruthard Hirschner, der die Liquidation des Vereins vorbereitete und durchführte, ließ die Vereinsgeschichte Revue passieren. Er erinnerte daran, dass der damalige Bürgermeister Klaus Fleck bestrebt war, die Aufgaben von Walter Flößers Kuratorium, „in dem viele Bürger sowie politische und kirchliche Vertreter die Zukunft der kleinen Kirche wollten“, einem Trägerverein zu überlassen. Die bisher Verantwortlichen sorgten sich zusammen mit Leni Mangold, Tochter von Walter Flößer, um die Zukunft der Kultureinrichtung. Die Auflösung war nötig geworden, weil niemand gefunden wurde, der die Vorstandsarbeit übernehmen wollte. Das Vereinsvermögen in Höhe von 9.901,– Euro geht nun an die Stadt mit der Verpflichtung einer unmittelbaren Zuwendung für die Belange der Kirche St. Agathe. Eine Abordnung des Musikvereins Fahrnau umrahmte musikalisch den Schlussakt dieses Fahrnauer Vereines.
Im Alter von 57 Jahren verstirbt nach kurzer, schwerer Krankheit der Redakteur des Markgräfler Tagblattes, Peter Schwendele.
129 Neue COVID-19-Infektionen im Landkreis lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 305,5 sinken.
In der Nacht zum Samstag haben in der Hauptstraße Unbekannte zwei Gully-Deckel aus der Fassung gehoben und neben die Fahrbahn gelegt. Die Polizei ermittelt noch gegen Unbekannt wegen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Ein 21-jähriger Motorradfahrer, der auf der K 6352 von Schlechtbach in Richtung Gersbach unterwegs war, erlitt einen Sturz in einer Rechtskurve. Ursache waren kleine Steine auf der Fahrbahn.
21. Mai 2022
Der ökumenische Frauenclub in Fahrnau feiert heute im Gemeindehaus mit einer Andacht, die musikalisch umrahmt wird und einem gemeinsamen Mittagessen das 50-jährige Bestehen. Pfarrfrau Gudrun Bernhard gründete damals den einstigen Gesprächskreis bis zu ihrem Wegzug. Danach übernahm Hildegard Stolberg die Leitung und führte den Frauenclub weiter. Auch heute noch besteht der Club, der sich Anfang der 90er-Jahre in Ökumenischer Frauenclub umbenannte, unter der Leitung von Hildegard Stollberg. Man trifft sich einmal im Monat zu Gesprächen und Diskussion.
Dieter Waibel, seit 33 Jahren Chorleiter des Gesangvereins Eichen, legt den Taktstock nieder und hofft, dass ein Wechsel ohne Qualitätsverlust gelingen möge.
Im städtischen Museum wird die Ausstellung „Sprudelnde Kostbarkeit“ eröffnet. Die Ausstellungsmacher Robert Bartlett, Anthony Judge und Dominik Baiker zeigen die Geschichte der historischen Brunnen und Entwicklung der Trinkwasserversorgung in Schopfheim seit dem 18. Jahrhundert. Von einem Thema, das in dieser Zeit aktueller denn je sei, sprach Bürgermeister Harscher bei der sehr gut besuchten Ausstellungseröffnung. Das Thema „Brunnen“ sei im vergangenen Jahr im Zuge der Haushaltseinsparungen verstärkt aufgenommen worden und habe für Aufregung gesorgt, betont das Stadtoberhaupt. Inzwischen laufen alle funktionsfähigen Brunnen wieder per Zeitschaltuhr. Das Wasser wird nachts abgestellt. Die drei Ausstellungsmacher nehmen die Besucher mit auf eine chronologische Zeitreise der Wassernutzung. Während der Ausstellung, die bis zum 07. September dauern wird, gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.
Das THG und das Helmholtz-Gymnasium aus Karlsruhe gestalten einen Konzertabend zugunsten der ukrainischen Flüchtlinge und des Projektes „Abenteuer Schwarzwald“. Der Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe unter der Leitung von Stefan Aufenanger begann den zweistündigen Konzertabend, bevor auch das THG-Schulorchester um seinen Leiter Clemens Barth den großartigen Benefiz-Konzertabend mitgestaltete.
Zinkenvogt Markus Weiß eröffnete die Generalversammlung des Städtli-Zinkens, wobei sein Rückblick wegen Corona recht kurz ausfiel. Man musste 13 verstorbener Mitglieder gedenken. So verstarben der Ehrenvogt und Dirigent der Glöckler, Kurt Kiefer, und Wolfgang Pflüger, der 40 Jahre für das Rettich-Fest zuständig war. Ebenso verstarb Bringfried Muser, der Kreativität beim Wagenbau zeigte. Der Vorstand wurde bei dieser Versammlung einstimmig wiedergewählt. Es gab Ehrungen für 33 und 44 Jahre der Zugehörigkeit. Daneben gab es Ernennungen zu Ehrenmitgliedern: Uta Asal, Werner Eiche, Maria Romanski, Ursula Schlageter, Fritz Waßmer erhielten diese Auszeichnung. Ein Urgestein der Schopfemer Fasnacht, Klaus Strauß, ging nach 51 Jahren Schriftführertätigkeit und 57 Jahren aktiver Teilnahme an der Fasnacht als „Feger“ in den Ruhestand. Er war auch Zunftabendspieler und hatte am Erfolg der Zunftabende großen Anteil. Nach der Laudatio durch Zinkenvogt Markus Weiß erhoben sich die Teilnehmer der Versammlung und würdigten den scheidenden Klaus Strauß mit einer Stehenden Ovation für seinen ehrenamtlichen Einsatz im Verein und für die Fasnacht.
22. Mai 2022
Nach zweijähriger Pause starten die evangelischen Gottesdienste in der Kapelle in Wiechs und im evangelischen Gemeindezentrum in Langenau wieder.
23. Mai 2022
Nach Wochen auf hoher See ist der sehnsüchtig erwartete Container mit Kaffee aus Dikome eingetroffen. Insgesamt konnten in Langenau jetzt 247 Säcke zu je 60 kg ausgeladen werden. Der Verein muss auch Kostenexplosionen hinnehmen, so kostete bislang der Transport eines Containers 3.000,– Euro, nun müssen 5.000,– Euro einkalkuliert werden.
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beriet im Rathaussaal über das weitere Vorgehen beim THG nach erkennbar steigenden Schülerzahlen. Die Gründe für die daraus folgende Platznot sind laut der Direktorin Claudia Tatsch vielfältig. Zum einen ist das Einzugsgebiet groß, zum andern ist es die einzige Schule, die am so genannten G 9-Modellversuch des Landes teilnimmt. Klar wurde in der Diskussion, dass sich niemand einen Anbau an das THG wünscht. Das Gymnasium weiter zu vergrößern könne definitiv keine Lösung sein. Die Idee der GRÜNEN-Stadträte Dr. Marianne Merschhemke, Ehrenfried Barnet sowie Martina Hinrichs von der SPD, die gymnasiale Oberstufe in der Johann-Peter-Hebel-Schule in der Altstadt unterzubringen, wurde schnell vom Tisch gefegt. Auch der Gedanke, die Oberstufe in den Campus zu verlegen, blockte Jürgen Sänger von der Stadtverwaltung ab. Zur Frage „G 8 oder G 9?“ wird der Gemeinderat im Herbst entscheiden, wenn womöglich von der Landesregierung ein Signal vorliegen wird, wohin die Reise in dieser Frage grundsätzlich gehen soll. Zur Lösung der Raumfrage wird dem THG nun mit Containern geholfen. Ob diese gekauft oder gemietet werden, muss noch entschieden werden. Auch der Aufstellungsort ist noch nicht festgelegt. Außerdem soll noch einmal eine Debatte um ein neues Gymnasium in Wehr geführt werden.
Fachbereichsleiter Jürgen Sänger macht es während der Sitzung des Verwaltungsausschusses deutlich: „Wir werden nicht an jeder Schule den Ganztagesbetrieb ab 2026 einführen können.“ Dies sei finanziell und pädagogisch nicht machbar, betont er weiter.
Der derzeitige Stillstand an der Baustelle am „Adler“-Kreisel (ehem. Weinhandlung Sutter) führte zu Anfragen im Bauausschuss. Ehrenfried Barnet meinte in der Sitzung, dass er bemerkt habe, dass weder auf der Baustelle in der Hauptstraße noch an der Hammerschmiedgasse in Fahrnau derzeit gebaut werde. Der technische Beigeordnete Eddi Mutter konnte nicht wirklich Licht ins Dunkel bringen und an Spekulationen wollte er sich nicht beteiligen. Der Geschäftsführer von Altera, dem Bauträger, Eduard Stumpf, meinte auf Anfrage, dass die Lage der Bauträger schwierig sei wie nie. Dass in der Hauptstraße 111 die Rohbauarbeiten eingestellt und der Baukran abmontiert worden sei, habe tatsächlich etwas mit einer Insolvenz zu tun. Betroffen sei aber die Rohbau-Firma, die aus dem Freiburger Raum komme. Warum in Fahrnau nicht begonnen wurde, hänge damit zusammen, dass derzeit die Kosten unkalkulierbar seien. In Schopfheim an der Hauptstraße soll voraussichtlich in zwei bis vier Wochen wieder auf der Baustelle gearbeitet werden, meint der Geschäftsführer. Mit dem Fahrnauer Bau könne wohl frühestens Mitte des nächsten Jahres begonnen werden.
24. Mai 2022
Der Gersbacher Dorfladen besteht nun seit 10 Jahren. Der genossenschaftlich organisierte Laden hat aktuell 337 Mitglieder.
Trotz COVID-Neu-Infektionen sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 203,2 ab. Derzeit müssen noch 10 COVID-19-Patienten stationär behandelt werden. Auf der Intensivstation muss im Moment niemand eine Behandlung erfahren.
In der Stadthalle findet die Auftakt-Veranstaltung im Bürger-Beteiligungsprozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) statt. Tilman Sperle, Stephanie Witulski und Svenja Dickmann von der Stadtentwicklungsgesellschaft erläuterten das Konzept, bei dem es um die Entwicklung von Wohnbau-Flächen ebenso wie um den Erhalt von Grünflächen, Gewerbeflächen geht. Zahlreich waren die Bürger zu dieser Veranstaltung erschienen. Sie konnten sich an Stellwänden und weiteren Präsentationen über das Vorhaben zusätzlich informieren.
25. Mai 2022
Die Personalsituation an der KITA Hintermatt sei so dramatisch, meint Fachbereichsleiter Jürgen Sänger auf Anfrage von Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke, dass derzeit der gesamte Kindergarten auf eine dreitägige statt fünftägige Betreuung umgestellt worden sei, um nicht eine Gruppe komplett schließen zu müssen.
Claus Huber erhielt für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der FDP die Ehrenurkunde des Parteivorstandes überreicht. Er war nicht nur langjähriger Vorsitzender des Ortsvereins in Schopfheim, sondern auch Kandidat für Gemeinderats- und Landtagswahlen.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereines wurde Klaus Strauß zum Ehrenmitglied ernannt. Es gab auch Auszeichnungen mit dem silbernen Ehrenzeichen sowie mit dem bronzenen Ehrenzeichen des Vereins.
Bereits ein Jahr nach Stellenantritt stellt der Technische Beigeordnete Eddi Mutter einen Antrag auf Entlassung als Beigeordneter in Schopfheim. Der 59-Jährige beantragte beim Gemeinderat seine Entlassung zum 30. Juni. Bürgermeister Dirk Harscher ist über die Entscheidung „sehr traurig“. Am 18. Mai habe – so der Bürgermeister – Mutter darum gebeten, das Beschäftigungsverhältnis aus persönlichen Gründen vorzeitig zu beenden. Diese Gründe nennt der Bürgermeister absolut nachvollziehbar. Der scheidende Beigeordnete meinte, er gehe keinesfalls mit Groll, es sei ihm auch bewusst, dass es da eine Erwartungshaltung gegeben habe. Er plane zunächst eine kleine Pause einzulegen, um danach wieder zu seinen Wurzeln als Architekt zurückzukehren. Der Gemeinderat wird am 20. Juni über den Antrag entscheiden. Es wird dann auch wieder zu entscheiden sein, ob die Stelle wieder ausgeschrieben wird und mit welchem Profil dies erfolgen soll.
Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 09. Mai, Alt-Bürgermeister Klaus Fleck für seine Lebensleistung zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen. Die Verleihungsurkunde soll in der Alten Kirche St. Michael im Frühherbst überreicht werden. Bürgermeister Harscher machte deutlich, dass Klaus Fleck diese Ehrung wahrlich verdient habe. Es sei großartig, was der Alt-Bürgermeister geleistet habe. Bereits vor einigen Jahren gab es einen Versuch, Klaus Fleck zum Ehrenbürger zu ernennen, so Harscher. Klaus Fleck stand dem Ansinnen damals ablehnend gegenüber. Nun freue er sich auf diese Auszeichnung. Der Antrag, so Harscher, sei aus der Bürgerschaft gekommen.
26. Mai 2022
Gegen 23.30 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Kürnberger Straße in Fahrnau gerufen. Feuerwehren aus Schopfheim, Maulburg und Zell waren mit 12 Fahrzeugen im Einsatz, daneben das DRK und die Polizei. Während der Brand zügig unter Kontrolle gebracht wurde, konnte eine Person lebensgefährlich verletzt über die Drehleiter gerettet werden. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Das Höhenschwimmbad Schweigmatt eröffnet die Saison, hat aber nur jeweils am Wochenende einen Bademeister, sodass es wochentags geschlossen bleibt. Auf der Liegewiese kann man sich dennoch ausruhen, der Kiosk ist geöffnet.
Der traditionelle Open-Air-Gottesdienst am Raitbacher Eckwald war wieder ein besonderes Erlebnis mit Pfarrerin Ulrike Krumm. Der Musikverein Raitbach und der evangelische Singkreis Hausen sorgten für die musikalische Gestaltung. Ulrike Krumm spannte in der Predigt den Bogen zu aktuellen Vorgängen in der Ukraine. Sie meint: „Keiner hat soviel Macht, dass er tun kann, als wäre er Gott“. Sie appelliert daran, dass es in unserer Macht stehe, wie wir leben, konsumieren und mit unserer Macht ordentlich umgehen, andere ernst nehmen.
28. Mai 2022
Seit zwei Jahren kann in der Altstadt wieder der erste Flohmarkt durchgeführt werden.
Unter dem Motto „Wir sind zurück“ steht das Konzert des Musikvereines Gersbach nach zweijähriger Pause. Vorsitzender Stefan Deiß dankte den Musikern für die intensive Probenarbeit sowie dem Dirigenten Eckhard Hanser. Für ihr Engagement erhielten Mitglieder die silberne Verbandsehrennadel, die goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände bekamen Heike Walter, Andreas Deiß und Matthias Zimmermann. Sie spielen seit 40 Jahren im Verein. Eine besondere Ehrung wurde Friedrich Blum zuteil, der seit 60 Jahren im Verein und im Vorstand aktiv gewesen war. Er erhielt auch die Ehrennadel in Gold mit Diamanten der Bundesvereinigung hierfür überreicht. Der Vorsitzende des Vereins ernannte zudem Heike Walter, Andreas Deiß und Matthias Zimmermann zu Ehrenmitgliedern.
Im Alter von 95 Jahren verstirbt die ehemalige städtische Mitarbeiterin Irmgard Harsch, die 1944 ihre Arbeitsstelle bei der Stadtverwaltung aufnahm und auch nach ihrer Pensionierung bis 2006 die Verwaltung der Kulturring-Abonnenten und die Betreuung der Abendkasse übernahm.
29. Mai 2022
Nach zweijähriger Pause veranstaltet der MSC Schopfheim wieder ein Moto-Cross-Spektakel. Die Veranstaltung war allerdings nur auf einen Tag begrenzt und nicht wie vor Corona auf zwei Tage. Höhepunkt der Rennen waren dann die Läufe zur deutschen Meisterschaft. Bei den Solo-Fahrern wurde der aus Zell stammende Dennis Bahr bester Schopfheimer. Überschattet wurde das Rennen am Sonntagvormittag von einem heftigen Unfall von zwei Schopfheimer Fahrern. Einer musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Verletzungen seien wohl nicht allzu schwer, meinte der Pressesprecher, Herbert Henkel für den MSC. 120 Helfer waren an der 1.720 m langen Rennstrecke tätig. Stolz zeigt sich der Verein über den neuen Sprunghügel, der auf den „Dossenbach-Sprung“ folgt. Mit massiven Erdarbeiten wurde eine neue Route geschaffen, die Sprünge bis zu 15 m erlauben soll.
30. Mai 2022
Vom 01. Juni an gibt es neue Parkgebühren. Das Auto in der Innenstadt abzustellen, wird teurer. Die Parkgebühren in der Uehlin-Tiefgarage hingegen wurden reduziert.
Ein Rauchmelder schlägt in einem Mehrfamilienhaus im Rosengarten Alarm. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Diese stellte fest, dass ein Topf mit Essen auf einer eingeschalteten Herdplatte den Alarm ausgelöst hatte. Ein offenes Feuer ist nicht entstanden.
31. Mai 2022
Das Diakonische Werk berichtete, dass bei einer Sammlung vor dem Hieber-Markt großzügige Sach- und Geldspenden für die Tafel zu verzeichnen waren. Derzeit sind mehr als 500 Erwachsene und Kinder auf die Hilfe der Tafel angewiesen. „Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges hat sich die Kundschaft mehr als verdoppelt“, meint Ladenleiter Bernt Hasler.
Mit einer erneuten Großspende greift die Firma ROEPA mit Sitz im elsässischen Hüningen dem SVS unter die Arme. Firmeninhaber Dirk und Ines Rösinger überreichten dem SVS-Vorsitzenden Tessy Reda einen Scheck in Höhe von 10.000,– Euro zur Unterstützung für das neue Sportheim.
Beim Jahresbericht des Vorsitzenden Stefan Brutschin blickte dieser während der Jahreshauptversammlung des TTC Schopfheim-Fahrnau auf eine erfolgreiche Saison zurück.
01. Juni 2022
Frank Stich wird vom Landesinnungsmeister der Fleischerinnung für seine mehr als 20-jährige Tätigkeit als Obermeister der Innung Lörrach-Waldshut geehrt. Er erhielt dafür eine Ehrenurkunde ausgehändigt.
Nach Absage des Städtlifestes fragt man sich, ob dieses Fest überhaupt noch eine Zukunft habe. Das Organisationskomitee jedenfalls will sich im Herbst an die Planungen für 2023 machen, wobei Bürgermeister Dirk Harscher zuversichtlich ist. Roland Steinebrunner, Komitee-Chef, ist aber überzeugt, dass auch die Vereine sich auf eine Neu-Auflage im Sommer 2023 freuen und engagieren werden.
02. Juni 2022
Seit 2001 bekleidet Sami Busch das Vorsitzendenamt der Freunde des Gymnasiums, eine Funktion, die vorher schon sein Vater, Karl Busch, innehatte. Das Jubiläum, so war bei der Jahreshauptversammlung zu hören, ging beinahe unter. Die Wahlen bestätigten den Vorsitzenden ebenso wie seinen Stellvertreter, Dr. Dieter Raps. Kassierer bleibt ebenso Gregor Bethlen.
In St. Agathen fand ein Preisträger-Konzert der Musikschule Mittleres Wiesental statt. Das von Rafael Lobo geleitete Ensemble der Musikschule mit Emma Künzel und Lynn Feiertag (Violinen), Mathias Hirtler (Viola), Carmen Lobo Ruiz und Bjarne Seidensticker (Kontrabass) hatte sich beim 11. Landeswettbewerb „folk and word“ in der Kategorie U 18 den 1. Preis erspielt.
Kreisarchivar Oliver Uthe hält in einer Begleitveranstaltung zur derzeitigen Ausstellung im Museum einen Vortrag zum Thema „Brunnen als Klein-Denkmäler“.
03. Juni 2022
Das Markgräfler Tagblatt veröffentlicht einen Rückblick auf den viel zu früh verstorbenen Redakteur dieser Zeitung, Peter Schwendele.
Die vhs bereitet sich auf einen Nachhaltigkeits-Tag am 25. Juni vor, der erstmals auf dem Gelände der Kulturfabrik stattfinden soll. Unter dem Namen „Sustainable Samstag“ sollen intakte, saubere Kleidungsstücke (keine Baby- oder Kinderkleidung) getauscht oder mitgenommen werden.
Zu einem schweren Unfall kam es an der Anschlussstelle Schopfheim Mitte der B 317. Eine Kraftfahrerin wollte in Richtung Zell links abbiegen und übersah dabei einen vorfahrtsberechtigten Kraftfahrer. Der 46-Jährige musste stark abbremsen, eine folgende 67-jährige Kraftfahrerin konnte noch rechtzeitig abbremsen, aber ein weiterer 47-jähriger Autofahrer bemerkte dies zu spät und prallte ungebremst auf das Auto der Frau. Dieser Kraftfahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Auto geborgen werden und wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
Natürlich hoffen die Wiechser Narren bei ihrer Jahreshauptversammlung, dass die nächste Buurefasnacht endlich wieder komplett über die Bühne gehen kann. In den vergangenen Jahren ging so gut wie nichts. Auch die Kasse litt unter der Pandemie. Fritz Streule, der 30 Jahre aktiv war, gibt als Vorsitzender sein Amt ebenso auf wie der Kassierer Reinhard Heckendorn und die Schriftführerin Silke Heckendorn. Kontinuität zeigten die Wahlen dadurch, dass Sebastian Streule dem Vater auf dem Posten des Präsidenten folgt. Vizepräsidentin bleibt Silvia Frey. Karina Gisin übernimmt die Kasse und als Schriftführerin fungiert Lisa Heckendorn. Es gab Ehrungen für 20 aktive Narrenjahre ebenso wie für 35 Jahre. Einige brachten es auch auf 40 oder gar auf 45 Mitgliedschaftsjahre. Günther Roschig und Dieter Dietz sind der Wibufa bereits seit 55 Jahren treu.
04. Juni 2022
Das DRK Schopfheim schließt vorerst seine Corona-Teststation im Lus, nachdem diese 16 Monate durchgehend in Betrieb war.
Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Landtag, war zu einem Ortstermin in Schopfheim. Begleitet wurde er von Josha Frey, dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden der GRÜNEN, Bernd Martin und dem zuständigen Dezernenten Ulrich Hoehler vom Landratsamt. Der Ortstermin beschäftigte sich mit dem Rad-Schnellweg durch das Wiesental und dem Schopfheimer „Nadelöhr“. Noch in diesem Jahr sollen erste Ergebnisse bei der Vorzugstrasse vorliegen, meint Ulrich Hoehler. Über eine Online-Plattform, weiß er zu berichten, hätten sich bereits Bürger mit 700 Anregungen beteiligt. In Schopfheim, wo der Radweg beginnen soll, stehe man an einem Nadelöhr, erläutert Bürgermeister Dirk Harscher dem Stuttgarter Abgeordneten, denn für die Trasse einen Weg durch oder um die Stadt zu finden, sei alles andere als einfach. Ein Schnellweg im Süden an der B 317 entlang komme wegen der Bahnlinie eher nicht in Frage, zumal er einen Umweg bedeuten würde. Im Norden wiederum sei der Wiesendamm für die Schnelltrasse nicht breit genug und die so genannte Nord-Umfahrung führe durch ein Gewerbegebiet mit viel Lkw-Verkehr. Hubert Deschler von der IG Velo meinte denn auch in Anbetracht vieler gefährlicher „Knackpunkte“ im Stadtgebiet, dass man mit der Schnelltrasse erst in Gündenhausen beginnen sollte. So ähnlich sah dies auch Uwe Gerber von der BI Verkehrsfreie Innenstadt. Er meinte: „Kein Rad-Schnellweg durch Schopfheim“ und forderte statt dessen den Verzicht auf den vierspurigen Ausbau der B 317 zugunsten eines zweigleisigen Ausbaus der Wiesental-Bahnstrecke. Eine Verlegung des Startpunktes sah Hoehler problematisch: „Es geht schließlich um die Radler des gesamten Wiesentals, auch die des oberen. Josha Frey sprach mit Blick auf den Schnellweg denn auch von „einem zentralen Projekt“ der nächsten Jahre im Landkreis. „Wir brauchen den Rad-Schnellweg, um die Verkehrswende voranzutreiben, ergänzte letztlich Bernd Martin und Dr. Marianne Merschhemke von den GRÜNEN bezeichnet den Schnellweg als „echte Alternative“ zur B 317.
Der junge Todtnauer Organist Felix Wunderle bewies am Samstag bei seinem Konzert in der evangelischen Stadtkirche, warum er als Ausnahme-Talent in der Orgelszene gilt. Der ehemalige Bundespreisträger von „Jugend musiziert„ studiert derzeit Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
05. Juni 2022
Zur Skulpturen-Ausstellung von Mechthild Ehmann in der Alten Kirche St. Michael fand eine Begleitveranstaltung mit Texten von Nelly Sachs statt. Frauke Roloff las die Texte, sie wurde dabei vom Schlagzeuger Dominik Hoyer begleitet. „Dies war mehr als ein Gedicht-Vortrag“, meinte Kunstvereinsvorsitzender Johannes Kehm, der sich insbesondere von der Präsentationsform begeistert zeigte. Der Spendenaufruf für die Restaurierung der Rosette in St. Michael erbrachte 260,– Euro.
Zur Finissage der Skulpturen-Ausstellung in der Alten Kirche wird das Tanzstück „Citoyen“ mit Pilar Buira Ferre‘s Ensemble „vis-á-vis“ aufgeführt. Der Kulturbeauftragte Dominik Baiker freute sich ebenso wie der Kunstvereinsvorsitzende Johannes Kehm, dass so viele Besucher zu diesem Tanztheater gekommen waren. Die besondere Atmosphäre der Kirche präsentiere sich einmal mehr als offener Raum für Kultur.
Gegen 15.15 Uhr soll es am Bahnhof zunächst zu einer Bedrohung und Beleidigung durch einen 38-Jährigen gegen einen 37-Jährigen gekommen sein. Der Jüngere habe daraufhin einen Tier-Abwehrspray (Pfeffer-Spray) gegen den Älteren eingesetzt. Dieser sowie die Begleiterin des Jüngeren wurden laut Polizeibericht durch den Spray verletzt und mussten kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden. Auch drei Unbeteiligte wurden durch den Spray leicht verletzt, mussten sich jedoch nicht ärztlich behandeln lassen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein.
07. Juni 2022
Nach zweijähriger Pause besichtigten Stadträte, Ortsvorsteher und der Bürgermeister den Schopfheimer Wald zusammen mit Bernhard Schirmer und Stefan Niefenthaler. Die künftige Entwicklung bezeichnet Bernhard Schirmer im Entegast angesichts bedrohlicher klimatischer Szenarien als „höchst ungewiss“.
08. Juni 2022
21 Frauen, 32 Männer, 8 Mädchen und 8 Jungen errangen das Sportabzeichen und erhielten es überreicht.
Der Landkreis Lörrach meldet 235 COVID-19-Neu-Infektionen, wodurch die 7-Tage-Inzidenz wiederum auf 249,1 stark ansteigt.
09. Juni 2022
Die „Buchschachtel“ zieht um. Der Standort in der Hanf-Union wird aufgegeben und am 05. Juli in der Hauptstraße 127 b (ehem. EKATO-Betriebsgelände) wieder eröffnet.
Die Presse berichtet über die schön gestalteten Verkehrsinseln, insbesondere über jene am Fahrnauer Hirschen-Dreieck, die von den Gärtnerinnen Karin Miehle-Bohne und Angela Meier verantwortlich gestaltet wurden.
Der Bifig-Seitenkanal, der eigentlich zugeschüttet werden sollte, könnte nun eine Änderung in Form eines Kompromisses erfahren. Es sei, so die Stadtverwaltung, nur mit hohem Aufwand möglich, den Kanal mit einer offenen Wasserfläche zu erhalten. Nun sei angedacht, den Kanal nicht vollständig zuzuschütten und zu begrünen, sondern ihn lediglich bis etwa 15 cm über dem Wasserspiegel im Hauptkanal aufzufüllen mit einem wasserdurchlässigen Material. So könne weiterhin eine Durchströmung vom Hauptkanal stattfinden und außerdem könnte dann der Kanal mit Wasserpflanzen wie Schilf, Schwertlilien und Teichbinsen bepflanzt werden.
10. Juni 2022
Der Umbau der Friedrich-Ebert-Schule schreitet stetig voran, sodass voraussichtlich noch in diesem Jahr der Umzug der Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule ins neue Gebäude erfolgen kann. Die GRÜNEN wollen jetzt einen Beschluss von 2019 revidieren und möchten, dass das jetzige Hebel-Schulgebäude in der Altstadt nicht veräußert wird und nach einer Sanierung die vhs oder die Musikschule Wiesental dort einziehen kann.
Beim kürzlichen Info-Abend zum geplanten Rad-Schnellweg Wiesental zeigte es sich, dass die Wegführung durch Schopfheim einige Probleme aufweist. „Auch wenn die Planungen manchmal schwierig erscheinen, brauchen wir Lösungen für einen Rad-Schnellweg in Schopfheim“, schreibt die IG Velo. Ein Radweg müsse durch die Stadt und nicht erst ab Ortsausgang talabwärts geführt werden, meint man weiter.
11. Juni 2022
Die Stadtverwaltung und die Polizei können gegen Blumen-Diebstähle auf dem Friedhof nur wenig unternehmen. In diesem Jahr kam es, so der Pressesprecher der Stadt, zu zwei Diebstahlsvorgängen, die bei der Polizei angezeigt wurden.
Die Badische Zeitung berichtet heute davon, dass die Stadtverwaltung dabei bleibe: die Schrittgeschwindigkeit in der Hauptstraße ist nicht vor dem nächsten Frühjahr realistisch.
Ortsvorsteher Andreas Falk begrüßt die Gäste beim Festakt zum 50. Geburtstag der Gersbacher Jugendfeuerwehr (es war der 51. – Coronabedingt). Obwohl er nicht da sein konnte, erhielt der damalige Gründer Gerd Sutter lang anhaltenden Applaus. „Ohne den Gründer Gerd Sutter stünden wir heute nicht hier, ohne seine Vision gäbe es dieses Fest nicht“, meinte Julia Blum, die auch Jugendwartin der Abteilung Gersbach ist. Gesamtkommandant Steffen Hofmann meinte, dass die Jugendwehr die wichtigste Säule zum Erhalt der Mitgliederzahl darstelle. Der Samstag wurde auch zu einem Spiel-Lauf, an dem die Feuerwehr-Jugend aus allen Ortsteilen teilnahm, genutzt. Am Sonntag wurde mit einem Grill-Fest, Blasmusik, Kinderschminken, Basteln und anderen Aktivitäten der Geburtstag gebührend gefeiert.
13. Juni 2022
Vor einigen Tagen hatte der Hexen-Zinken die 60. Jahreshauptversammlung. Diese fand nach einer außerordentlichen Hauptversammlung in diesem Jahr bereits nach kurzer Zeit statt. Es gab, wie bei den Vereinen üblich, durch die Schriftführer Jahresberichte und durch die Kassenverwalter einen Finanzbericht. Nach der Entlastung des Gesamtvorstandes konnten Neuwahlen durchgeführt werden. Björn Post bleibt Zinkenvogt, sein Stellvertreter Armin Stocker. Der Verein besteht derzeit, so der Zinkenvogt, aus 147 Mitgliedern. Ehrungen für 10, 20, 33, 44 Jahre der Mitgliedschaft wurden in großer Zahl ausgesprochen. Für 50-jährige Zugehörigkeit ernannte der Verein Horst Rüdtlin, Walter Schott, Renate Schott und Wolfgang Walter zu Ehrenmitgliedern. Den Hausorden bekamen Vanessa Wassmer und Sabrina Dietzig. Den Verdienstorden erhielten Stefanie Begger und Marina Levante.
Die Badische Zeitung erinnert an den verheerenden Brand der Vicemoos-Halle vor 20 Jahren.
14. Juni 2022
Nach zweijähriger Pause beginnen am kommenden Sonntag wieder die Führungen in der Alten Kirche St. Michael.
Gleich zwei schwere Motorrad-Unfälle registrierte die Polizei über das vergangene Wochenende auf der Straße nach Gersbach. Am Samstag prallte ein 19-Jähriger wenige Meter vor dem Ortseingang Gersbach gegen einen Baum. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Am Sonntag prallte ein 23-jähriger Motorradfahrer, der von Schlechtbach in Richtung Schweigmatt unterwegs war, gegen eine Leitplanke. Auch hier musste der Rettungsdienst den Verletzten in ein Krankenhaus bringen.
Dominik Hoyer aus Fahrnau stellt sein Debüt-Album „Nachtblau“, das er mit seiner Band aufgenommen hat, vor. Auf der CD sind ausschließlich eigene Stücke eingespielt. Der 28-Jährige hat in Fahrnau ein eigenes kleines Studio eingerichtet. Die Musik sei gar nicht so leicht zu katalogisieren, sie gehöre unter den Oberbegriff „Jazz“, weil improvisiert werde, betont der Schlagzeuger. Mit von der Partie sind Marc Mezgolits Abeba, Lukas Reinert an der Posaune und David Cogliatti am Piano.
Die 7-Tage-Inzidenz klettert im Landkreis auf 335,2 nach 155 Neu-Infektionen mit COVID-19.
15. Juni 2022
Vor einigen Tagen trafen sich die Enninger zur Generalversammlung, zu der der Vorsitzende Ramon Philipp eingeladen hatte. Die Wahlen ergaben eine Bestätigung des bisherigen Vorsitzenden, zur Vize gewählt wurde Susanne Glatt. Die Gruppe kann auf derzeit 77 Mitglieder zählen.
Die Badische Zeitung berichtet über die Geschichte des Arztes und Nazi-Gegeners Dr. Otto Weber, über den Klaus Strütt im neuesten Jahrbuch einen Beitrag verfasste. Weber wurde 1940 in Buchenwald ermordet. Er lebte kurze Zeit in Schopfheim.
16. Juni 2022
Der in Schopfheim lebende Autor Paul Holzmayer veröffentlicht ein Buch für Kinder – „Wilde Tiere in lustigen Situationen“.
Die Eucharistiefeier der katholischen Seelsorge-Einheit wird am heutigen Fronleichnamstag in Hausen gefeiert. In Schopfheim selbst findet weder ein Gottesdienst noch eine Prozession statt.
Ortsvorsteher Rudi Wasmer freut sich bei der Eröffnung der Gesprächs-und Diskussionsrunden zusammen mit Thomas Schmitz von der Stadtverwaltung, denn auf dem Parkplatz der Hülschematt-Halle in Eichen wurde die „Pop-Up-Planbude“ zum Thema „Stadtentwicklung Schopfheim (ISEK)“ erstmals aufgebaut. Nach dieser Auftakt-Veranstaltung wird den Bürgern am kommenden Mittwoch in Wiechs, eine Woche später in Langenau sowie acht Tage später in Enkenstein die Möglichkeit gegeben, Ideen einzubringen. Es sind Ideen über die bauliche Entwicklung, das Wohnen, Arbeit und Wirtschaft, Freizeit, Klimaschutz, Natur und Energie, Kultur, Soziales, Mobilität und Identität der Menschen in ihrer Heimat, der Landschaft und den Ortsbildern gefragt.
Ein 17-Jähriger war gegen 18.30 Uhr mit seinem Leichtkraftrad von Schlechtbach kommend in Richtung Gersbach unterwegs. In einer Linkskurve soll ihm ein Motorrad entgegengekommen sein, dem er, um nicht zu stürzen, ausgewichen ist. Der junge Mann wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen und den Motorradfahrer.
17. Juni 2022
Die Stadtverwaltung schlägt für den Gemeinderat einen Kompromiss zur Veränderung des Kanals, der zur Stadthalle fließt, vor. Ursprünglich hatte der Gemeinderat die Zuschüttung und Bepflanzung beschlossen. Mit einem wasserdurchläßigen Material soll der Kanal 15 cm aufgefüllt werden, sodass eine Durchströmung mit Wasser aus dem Hauptkanal erfolgen kann. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, ihn mit wassergebundenen Pflanzen zu bestücken. Gedacht wird dabei an Schilf, Schwertlilien und Teichbinsen. So bleibe das Bild des Viertels weitgehend erhalten, meint die Stadtverwaltung. Die Kosten sollen bei 15.000,– Euro liegen, da ein spezieller Substrat-Aufbau erforderlich würde.
18. Juni 2022
Die Tagespflege im Seniorenhaus Schopfheim lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Aktuell gibt es noch freie Plätze.
Nach langer Zeit hat der Organisator der Konzertreihe „Klassik im Krafft-Areal“, Werner Geigle, wieder zu einem Konzert mit Andrea Kauten einladen können. Andrea Kauten, die künstlerische Leiterin der Konzertreihe überzeugte wiederum mit einem beeindruckenden Klavier-Abend die rund 60 Gäste, die in das Fabrikareal gekommen waren.
Das Duo „Lottchen“, genauer die belgische Sängerin Eva Buchmann und die Schweizer Vibraphonistin Sonja Huber, gastiert in St. Agathen.
19. Juni 2022
Nach fast zweieinhalb Jahren Zwangspause, die corona-bedingt war, freut sich Benjamin Brenzinger, Vorsitzender des Musikvereins Fahrnau, darüber, dass man mit einem Konzert einen Neustart präsentieren konnte. „Alle Pläne und Ideen wurden in den letzten zwei Jahren zunichte gemacht“, so der Vorsitzende. Das Gala-Konzert, zu dem 150 Zuhörer kamen, dirigierte erst zum zweiten Mal Céline Pellmont. Während des Konzerts konnten der Vorsitzende und sein Vize Patrik Bender den Bass-Klarinettisten Wolfgang Philipp für 60 Jahre aktives Musizieren auszeichnen und für seine Verdienste ehren.
Eine Woche hoher Temperaturen ist in dieser Form im Juni nichts Alltägliches. Das Thermometer stieg in Baden-Württemberg auf über 38 Grad Celsius. Auch hier in Schopfheim lag die Temperatur an einigen Tagen über 36 Grad.
20. Juni 2022
Zum einjährigen Bestehen der KITA Oase im Oberfeld feierte man kürzlich ein Frühlingsfest. Ein Teil des Erlöses kommt der KITA zugute, der andere Teil – 300,– Euro – kommt ukrainischen Kindern zugute.
Über die Entwicklungen, Maßnahmen und Neuerungen bei der Kreismülldeponie wird beim jährlichen Informationstermin gesprochen. Landrätin Marion Dammann und Betriebsleiterin Dr. Silke Bienroth berichteten. Es gab keine besonderen Vorkommnisse, dennoch zeigte man sich erfreut, dass die neue Schlacken-Aufbereitungsanlage schon bald in Betrieb genommen werden kann. Der Umbau der Gas-Erfassung und die Installation einer schwachgradigen Behandlungsanlage konnte abgeschlossen werden. Auch erste Sanierungsmaßnahmen am Entwässerungssystem wurden umgesetzt. Das noch zur Verfügung stehende Volumen beläuft sich, so Dr. Bienroth, auf 353.238 Kubikmeter. Daraus ergibt sich eine Rest-Laufzeit von acht Jahren.
Bürgermeister Harscher stellte dem Gemeinderat erstmals konkrete Pläne für eine verkehrsbremsende Umgestaltung der Hauptstraße vor. Mit einer Kette bepflanzter Inseln entlang der Fahrbahn soll der Bereich nicht nur verschönert, sondern vor allem die Straße verengt werden. Bis zum 01. April 2023, so beschloss es nun der Gemeinderat, soll dies umgesetzt werden. Tempo 7 indes komme erst, wenn die Insellösung Wirkung zeige. Klar sei, dass entlang der Hauptstraße Parkplätze wegfallen werden. Nicht alle Stadträte zeigen sich glücklich. Felix Straub von den GRÜNEN etwa warb nach wie vor, schon jetzt ein Tempo 7-Bild aufzustellen, auch wenn die Inseln erst später kämen. Andreas Kiefer von den Unabhängigen wies auf die entstehenden Nachteile hin.
Die Erhöhung des Zuschusses für die Musikschule Mittleres Wiesental erhitzt die Gemüter im Gemeinderat. Mit den ausufernden Finanzen müsse Schluss sein, betont Bürgermeister Harscher. Es müssten Maßnahmen ergriffen werden, damit der für 2025 angestrebte Deckungsbeitrag von 50% auch erreicht werde. Über einen höheren Zulauf von Schülern und höheren Gebühren wurde ebenso gesprochen wie über einen Personalabbau im Notfall. „Mit wird speiübel angesichts der Zahlen“, so Heidi Malnati von der CDU. Dass die Stadt im Zweckverband nur eine Stimme habe sei schlecht, betont sie. Dennoch verteidigt Gisela Schleidt von den GRÜNEN die Musikschule und meinte, dass Kinder durch diese Einrichtung Bildung erhielten. Allerdings könne es mit den Finanzen so nicht weitergehen. Dem Haushaltsplan des Zweckverbandes stimmten 10 Stadträte zu, 6 waren dagegen und 4 enthielten sich der Stimme.
Einstimmig hat sich der Gemeinderat für ein Verkehrskonzept und die Erweiterung des Lärm-Aktionsplanes für die Stadt und die Teilorte ausgesprochen. Eine erste Maßnahme, die wirksam wäre, würde mit einer flächendeckenden Einführung von Tempo 30 erreicht. Walter Würger, Ortsvorsteher von Langenau, kritisiert, dass bisher keine Maßnahmen umgesetzt seien und äusserte sein Unverständnis über die neuen Zahlen. Die Fahrzeugzahl auf der L 139 habe sich nicht – wie angegeben – halbiert, der Lärm werde immer mehr. Auch Kürnbergs Ortsvorsteher Peter Ulrich zeigt sich unzufrieden, da auch saisonale Belastungen nicht berücksichtigt würden, dies sei insbesondere beim Motorrad-Lärm sehr schlecht.
Der Kompromiss-Vorschlag, Wasserführung und Bepflanzung für den kleinen Seitenkanal im Bifig fand Zustimmung im Gemeinderat. Zum Wuhr, das auch durch den Stadtpark führt, sagte Bürgermeister Harscher, dass in rund zwei Jahren, wenn das Hammer-Wehr umgebaut sei, auch dort wieder Wasser fließen soll.
21. Juni 2022
Im Prozess gegen den Hausarzt Dr. Mathias Poland wegen falscher Masken-Atteste ist ein Urteil gefallen. Das Amtsgericht Schönau sah es als erwiesen, dass Poland in 22 Fällen unrichtige Atteste ausgestellt hat und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.500,– Euro. Poland wurde durch seine Anwältin vertreten.
Steigende Schülerzahlen, knappe Parkplätze alarmieren die THG-Schulleiterin Claudia Tatsch. Es ist ihr ein Rätsel, wo im Ernstfall der Rettungsdienst oder die Feuerwehr einen Weg finden sollen. Sie schlägt daher einen Durchbruch zur B 317 vor.
22. Juni 2022
Im Maulburger Rathaus trifft sich der Zweckverband Musikschule Mittleres Wiesental zur Verbandsversammlung. In der Anfangsphase habe es Anlaufschwierigkeiten gegeben, bestätigte Bürgermeister Gunther Braun als Verbandsvorsitzender. Alles sei neu und der Verband müsse sich erst einmal etablieren, doch werde es Vorteile und Gewinne für die Verbandsgemeinden geben, prophezeite er. Man müsse wie bei der Gründung vereinbart daran arbeiten, 50% der Kosten durch Kursgebühren zu decken, so der Verbandsvorsitzende. Letztlich wurde der Haushaltsplan einstimmig beschlossen.
In Enkenstein wurden nun Verkehrszeichen aufgestellt, die grundsätzlich eine Tempo-Reduzierung auf 30 km/h vorschreiben.
Hauptversammlung des Familienzentrums, wobei Geschäftsführerin Cornelia Hartmann beim Ausblick auf das Jahr 2022 positiv in die Zukunft blickte.
23. Juni 2022
Laut Bürgermeister Harscher muss eine vollständige Sanierung des Schopfheimer Schwimmbades spätestens in den nächsten 4 bis 5 Jahren erfolgen.
Die SVS-Fußballabteilung hat durch Andreas Gsell dem Tafelladen eine größere Spende an Lebensmitteln zur Verfügung gestellt.
Die COVID-19-Infektionen gehen steil nach oben. Durch 339 Neumeldungen steigt die 7-Tage-Inzidenz von 390,7 auf 538,8 an. 5 Patienten mehr als am Vortag müssen in Krankenhäusern behandelt werden.
24. Juni 2022
Heute findet wieder der erste Dorfmarkt bei der Hülschematt-Halle in Eichen statt.
Bereits heute freuen sich die Verantwortlichen Bernhard Wehrle und Anja Lohse, wenn am 03. Juli in Schopfheim Straßenmusik erklingt.
Das Jugendparlament beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit Themen wie Wiederbelebung des Kinos, einem Fußball-Turnier für Jugendliche und Kinder und/oder einer Müll-Sammelaktion. Bei einem Spaziergang mit dem Streetworker Ahmet Keskin und mit Katja Böhler sollen Wünsche und Kritik besprochen und dokumentiert werden.
Trotz Regen war der Marktplatz gesäumt von Oldtimern. Ein Bentley mit der Nummer 4, Baujahr 1930, am Steuer Martin Fuchs und seine Frau Ursula aus Potsdam, überquerten als Erste die Ziellinie vor dem Schopfheimer Rathaus. Allen voran begrüßte Bürgermeister Harscher die Fahrerinnen und Fahrer der 75 angekündigten Oldtimer. Moderiert wurde die Ankunft der Fahrzeuge für Besucher auf dem Marktplatz von Herbert Henkel.
25. Juni 2022
Im Oktober will die Stadtverwaltung Auskunft darüber geben, ob sich das Gebäude der Johann-Peter-Hebel-Schule (in der Altstadt) für die vhs zum Musikunterricht eignet und was eine entsprechende Sanierung kosten würde. Auf Antrag der GRÜNEN-Fraktion soll der bereits beschlossene Verkauf des Gebäudes nochmals überprüft werden.
Die Badische Zeitung portraitiert Friedrich Adolph, Vorsitzender des Schopfheimer Vogelschutz-Vereins, und beschreibt das Aktionsfeld für verletzte Jung- oder ältere Vögel. Im Sommer erhalte er täglich 3 bis 4 Anrufe, sagt er.
Der Gemeinderatsbeschluss vom Montag, das Bachbett des rund 90 m langen Kanals im Bifig mit einer kleinen Wassermenge und einer darüber liegenden Bepflanzung zu gestalten, stößt bei Anwohnern nicht auf Gegenliebe. Sie befürchten, dass in dem nassen Graben ein Feuchtgebiet entsteht, in dem sich Schnaken im Sommer ausbreiten. Was vom Gemeinderat als „toller Kompromiss“ hingestellt werde, sei nach Ansicht dieser Anwohner keiner. Es sei nicht der Wunsch der Einsprecher, Schilf vor das Haus zu bekommen. Weitere Aktionen gegen den Gemeinderatsbeschluss seitens der Anwohner wird es nicht geben. Dennoch zeigt sich Manuela Heitzmann einfach „enttäuscht“, weil ihnen zugesagt worden sei, nach Möglichkeiten zu suchen, wie der Bach gerettet werden könnte.
Stefan Wetzel, Leiter des städtischen Bauhofes, wurde für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst von Bürgermeister Harscher geehrt. Seit Oktober 2000 leitet Wetzel den städtischen Bauhof mit ca. 35 MitarbeiterInnen. Zuvor war er drei Jahre lang Leiter des Betriebshofes der Stadt Weil am Rhein. Der Geehrte wurde 1961 in Karlsruhe geboren und ist in Philippsburg aufgewachsen. Schon seit vielen Jahren wohnt er im Ortsteil Gersbach.
Die Grundsteuer wird 2025 vollständig neu ermittelt. Als Berechnungsgrundlage dient ein Bodenrichtwert. Die Stadtverwaltung schreibt nun, dass diese Richtwerte voraussichtlich vom 01. Juli an im internet abgerufen werden können.
In der Langenauer Ortschaftsratssitzung informiert Ortsvorsteher Würger, dass aufgrund der Aufstockung des neuen Kindergartens-Bildungshauses Langenau eine Trennung vom Altbau organisatorisch notwendig wird. Im Rahmen des Betriebserlaubnis-Verfahrens sei aufgrund der Größe des neuen Kindergartens eine Trennung vorgegeben. Dem kleineren (älteren) Kindergarten soll nun auch ein neuer Name gegeben werden. Der Langenauer Ortschaftsrat stimmt einstimmig dafür, die KITA Langenau in „KITA im Loh“ umzubenennen.
Am Abend wurde in der S 6-Regio-Bahn durch bisher Unbekannte Reizgas versprüht. Der Zug musste gegen 20.15 Uhr im Bahnhof Schopfheim abgestellt und durchlüftet werden. Nach 30 Minuten konnten die Reisenden ihre Fahrt fortsetzen.
Bei der Villa Musica feiert der Skiclub Fahrnau die 60. Geburtstagsfeier, die im Vorjahr corona-bedingt verschoben werden musste, nach. Bei der Eröffnung führte der Vorsitzende, Klaus Störk, insbesondere Bürgermeister Dirk Harscher durch eine kleine Ausstellung und machte ihm auch deutlich, dass den Club bei aller guten Stimmung gewisse Probleme plagen. Es fehle an Nachwuchs, dies liege zum einen an der Konkurrenz des Internets, wohl aber auch daran, dass der Wintersport eine ziemlich kostspielige Sache sei. Gast bei der Geburtstagsfeier war die Olympia-Siegerin und Weltmeisterin Sabine Spitz. Sie erzählte in einer Fragestunde nicht nur über ihre Erfolge, sondern nahm auch zu Themen wie Doping Stellung. Den musikalischen Teil der Feier gestaltete die Big-Band des Musikvereins Fahrnau.
Der Förderverein Freunde der Grundschule Fahrnau – Außenstelle Gersbach – konnte nach zweijähriger Pause seine Generalversammlung abhalten. Vorsitzende Gabriele Sutter hatte, so sagte sie, mehr oder weniger einen Stillstand zu verwalten. Da gewinnbringende Aktivitäten nicht durchgeführt werden konnten, muss die Kasse mit einem Minus abschließen. Bei den Wahlen blieb Gabriele Sutter Vorsitzende, ihre Vize ist weiterhin Anita Schmid.
Seit Jugendtagen ist er der Fasnacht verbunden – so wurde Frank Pfeiffer bei der Jahreshauptversammlung der Narrenzunft zum neuen Ozume gewählt. In den Mittelpunkt seiner ersten Ansprache stellte der neue Oberzunftmeister das Miteinander. Zunftmeister Ralf Völz hat im letzten halben Jahr die Zunft verwaltet. Er dankte vielen, darunter Fritz Trefzger und Mirco Radtke, die ihm bei der Bewältigung der Arbeit geholfen hatten. Der neue Zunftabendmeister, Erich Lacher, bedauert, dass sein Vorgänger, Jeannot Weißenberger, nach über 30 Jahren das Amt abgegeben hat. Bei der Versammlung wurde Jeannot Weißenberger verabschiedet und Oliver Schaubhut erhielt den VON-Orden in Gold von der Narrenvogtei Dreiländereck, den Dirk Bender überreichte.
Bereits zum zweiten Konzert hat die Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung ins Krafft-Areal eingeladen. Das Konzert, das corona-bedingt dicht auf das erste folgte, wurde vom Fritz-Busch-Quartett gestaltet. Dieses Quartett, das eigens für das Fahrnauer Konzert angereist war, besteht aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
26. Juni 2022
Bei herrlichem Sommerwetter werden in Gersbach goldene, diamantene, eiserne und Gnaden-Konfirmationen gefeiert.
Auf dem Außengelände der Alten Färberei (Burkhardt&Schmidt) musizierten das New Philharmonic Sound Orchestra der Musikschule Mittleres Wiesental, die Jugendkapelle Schopfheim und der Gesangverein Weitenau. Die Veranstaltung und das Dirigat lag in den Händen von Wilhelm von Dungen.
Die evangelische Kirchengemeinde und die Ortsverwaltung Langenau planen den nächsten gemeinsamen Sonntagstreff für den 03. Juli.
27. Juni 2022
Erich Zimmermann überbrachte von der Neuapostolischen Gemeinde in ihrem Jubiläumsjahr 125+1 eine Spendensammlung an den Tafelladen. Lebensmittel und Bedarfsartikel kommen so gelebter Nächstenliebe zugute.
In der Nacht wird in der Tiefgarage Schärers Au eine blaue Tonne in Brand gesetzt. Wie die Polizei berichtet, sei diese zuvor in der Hauptstraße zur Leerung bereit gestanden und wohl von Unbekannten in die öffentliche Tiefgarage geschoben worden. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Anwohner konnte Schlimmeres verhindert werden.
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beschäftigt sich mit der KITA-Bedarfsplanung und den zur Verfügung stehenden Fachkräften. 12 bis 15 Stellen seien derzeit nicht besetzt, so der Fachgruppenleiter, Patrik Bender. Man werde nun spanische Erzieherinnen, die bereits im Heimatland Deutsch lernen, einstellen können. Ab September bietet die Stadt, nachdem der Kindergarten Oberfeld fertig und die KITA in Langenau aufgestockt worden ist, 153 Plätze des U-3-Bereiches an. Außerdem sind derzeit 10 ukrainische Kinder im Kindergartenalter in städtischen Einrichtungen untergebracht.
Die Auffüllung des ehemaligen Fahrnauer Gewerbekanals im Baugebiet Bremt durch die Immobilienfirma Faller sorgt für weitere Diskussionen. Im Bauausschuss wurde ihr unsachgemäßes Vorgehen vorgeworfen, aber weder die Firma noch die Stadtverwaltung sieht dies so. Bernhard Karle, Tiefbauamtsleiter der Stadt, bestätigte der Badischen Zeitung, dass zur Regelung naturschutzrechtlicher Aspekte derzeit ein Baustopp angeordnet wurde.
Der Verwaltungsausschuss beschloss, für fünf Jahre einen Schul-Pavillon für das THG anzumieten. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN forderte die Verwaltung auf, mit dem Vermieter eine Option auszuhandeln, die es ihr ermöglichen sollte, nach der Mietdauer den Container käuflich zu erwerben.
28. Juni 2022
Jeannot Weißenberger, CDU-Fraktionsvorsitzender, kündigt für die nächste Gemeinderatssitzung einen Antrag an, wonach die Stadt die Anschlussstelle an der B 317 (Schopfheim Mitte) selbst planen sollte. Sie verweist dabei auf Planungs- und Baumaßnahmen, die die Stadt Lörrach an Abschnitten der B 317 selbst ausführen konnte, da keine Realisierungsaussichten seitens des Präsidiums bestanden. Laut Stadtverbands-Vorsitzendem Sascha Schneider habe die CDU-Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker sich in dieser Sache beim Bundesministerium für Verkehr und Digitales erkundigt. Dieses habe bestätigt, dass die aktuelle Zwischenlösung mit der innenliegenden Einfädel-Spur die Verkehrssicherheit nicht verbessert habe und Handlungsbedarf bestehe. Es sei also die richtige Zeit, so Thomas Kuri, dass die Stadt Schopfheim ihrerseits aktiv werde und die Planungen in die eigene Hand nehme.
29. Juni 2022
In einem Pressegespräch stellen Christoph Römmler und KARO Event, Peter Bühler von der Stadtmusik, Bürgermeister Harscher und Georg Ückert von der Sparkasse Wiesental die am 14. Juli beginnenden vier Sommersound-Konzerte noch einmal vor. Nur eine Veranstaltung ist bisher ausverkauft, insgesamt seien jedoch 10.000 Eintrittskarten verkauft worden.
In der jüngsten Jahreshauptversammlung des Turnvereines Wiechs stellt der Vorsitzende, Ralf Reinbold, ein neues Angebot vor, das sich an 2- bis 4-jährige Kinder richtet. Der Verein hatte corona-bedingt 25 Abmeldungen zu verzeichnen und hat heute einen Mitgliederstand von 540 erreicht. Im Amt bestätigt bei den Wahlen wurden Ralf Reinbold als Vorsitzender und Marko Gräßlin als einer der zwei Stellvertreter. Irene Frey wurde für ihre 50-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt.
Die Inzidenz steigt und steigt. Nach 350 gemeldeten Neu-Infektionen liegt dieser 7-Tage-Wert bei 602,6.
30. Juni 2022
Bereits zum fünften Mal beteiligt sich Schopfheim an der Aktion „Stadtradeln“ für den Klimaschutz. Die Aktion startet am 02. Juli und dauert bis zum 22. Juli.
Das Schopfheimer Jugendreferat hat für die Sommerwochen vom 28. Juli bis 06. September wieder einen „Sommer Fun“ vorbereitet. Katja Böhler stellte das Programm vor, das insgesamt 23 Termine von 15 Veranstaltungen enthält.
Viel Glück hatte eine 15 Jahre alte Fahrradfahrerin, die gegen 5.45 Uhr beim Überqueren des Bahnüberganges in der Schlattholzstraße fast zu Tode kam. Trotz geschlossener Halbschranken wollte das Mädchen den Bahnübergang überqueren, so die Polizei. Nur durch die schnelle Reaktion des Triebwagenführers konnte eine Kollision verhindert werden. Der Zug kam rund zwei Meter vor dem Mädchen zum Stehen!
01. Juli 2022
Fachbereichsleiter Wolfram Müller-Rau von der Flurneuordnungsbehörde hoffte nach eigenen Angaben im Jahre 2005, dass bis 2022, wenn er in den Ruhestand gehe, das Flurneuordnungsverfahren Gersbach abgeschlossen sein werde. Nun ist es aber noch nicht soweit und die Ergebnisse der Grundstückswert-Ermittlung liegen nun vom 22. Juni bis 08. Juli öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Heute vor 50 Jahren wurde Langenau in die Stadt Schopfheim eingemeindet. In diesen 50 Jahren, so Ortsvorsteher Walter Würger, hat Langenau erheblich zugelegt, denn die Einwohnerzahl hat sich mehr als verdoppelt. Alle Verpflichtungen, die im Eingemeindungsvertrag festgehalten wurden, habe die Stadt erfüllt, meint der derzeitige Ortsvorsteher. Er jedenfalls komme für sich zum Schluss, dass die Eingemeindung positiv für Langenau gewesen sei. Allerdings gebe es immer noch Baustellen zu bearbeiten, wobei Würger hier das Bildungshaus, den Hochwasserschutz, den Kampf gegen den Verkehrslärm und ein weiteres Neubau-Gebiet (Loh-Nord) im Auge hat.
Die Corona-Tests sind seit heute nicht mehr gebührenfrei. Es gibt allerdings Ausnahmen, die zu Gebührenfreiheit führen.
Beim Markgräfler Tagblatt muss ein neues Geschichtsblatt aufgeschlagen werden. Der langjährige Redakteur Werner Müller, der seit 38 Jahren in der Redaktion des MT tätig ist und 1989 die Leitung der Redaktion in Schopfheim übernommen hatte, geht in den Ruhestand. Von einem „schmerzlichen Abschied“ spricht heute Petra Martin, die ebenfalls seit 30 Jahren in der Redaktion tätig ist. Man wird seine präzise, nachhakende, aber auch im „Stadtspiegel“ humorvolle Art vermissen. Verleger Dr. Jaumann und Geschäftsführer Martin Pförtner würdigen in einer zweiseitigen Berichterstattung im heutigen MT die Arbeit des Redaktionsleiters.
Nach 23 Jahren an der Spitze der Sparkasse Schopfheim-Zell, heute Sparkasse Wiesental, geht der Vorstandsvorsitzende Lothar Müller in den Ruhestand. Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, rühmte Müller, der eine „bolzengerade Bildung und Karriere hinlegte“. Müller habe, so sagt er, wesentlich dazu beigetragen, dass sich sein Haus im grundsoliden Mittelfeld aller Kassen des Landes positioniert habe. Er habe ihn als einen mutigen Mann der Tat, nicht der großen Worte, ausgestattet mit Qualitäten, die Banker brauchen, kennen- und schätzen gelernt. Von einer „Aera, die zu Ende geht“ sprach Bürgermeister Dirk Harscher als Verwaltungsratsvorsitzender und lobte Müllers „hemdsärmelige, schlitzohrige, aber immer offene, ehrliche und sehr direkte Art“. Georg Ückert dankte dem scheidenden Banker für 20 Jahre sehr guter Zusammenarbeit. Das Schlusswort blieb Lothar Müller vorbehalten, der meinte, er habe mit Harscher und Zells Bürgermeister Palme sowie dem Verwaltungsrat gute Zeiten erlebt. Man sei zwar nicht immer gleicher Meinung gewesen, habe aber immer auf Augenhöhe Lösungen gefunden. In Fachkreisen wisse jeder „Krisenjahre sind Sparkassen-Jahre“. Gemeinsam habe man zwei Fusionen erfolgreich über die Bühne gebracht und eine verhindert. Dafür gab es am Ende jede Menge Beifall.
Beim Rotary-Club Schopfheim Wiesental übernahm Theodor Sproll für ein Jahr die Präsidentschaft von Stefan Hauser.
02. Juli 2022
Heute und morgen Sonntag feiern insgesamt 17 junge Menschen aus Schopfheim und den Ortsteilen ihre Erstkommunion in der katholischen Kirche St. Bernhard.
Der US-amerikanische Organist Scott Lamlein sorgt für einen fulminanten Auftakt des diesjährigen Schopfheimer Orgelsommers. Bereits vor 15 Jahren war er in der Markgrafschaft beim damaligen Orgel-Festival. Er brillierte mit Werken zeitgenössischer amerikanischer Komponisten und großer französischer Orgel-Symphonik.
Hermann Wendland wurde für seine 75-jährige Mitgliedschaft im VdK, von denen er 40 Jahre Vorstandsarbeit geleistet hat, geehrt. Er erhielt die höchste Auszeichnung des Sozialverbandes Baden-Württemberg, die goldene Verdienst-Medaille.
Arbeiten mit einem Bunsen-Brenner führten dazu, dass Funken einen Busch und eine Hauswand in der Gartenstraße in Brand setzten. Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen an und löschte den Brand, zumal angesammeltes Laub in der Dachrinne zu Glutnestern führte.
Schon kurz nach Eröffnung des Güggeli-Festes nach zweijähriger Pause waren fast alle Sitzplätze im Hexen-Heim belegt. Am Montag endet das Fest traditionell mit dem Handwerker-Hock.
Der Musikverein Wiechs zeigt sich nach zweijähriger Corona-Pause beim Serenaden-Konzert in bester Spiellaune.
Kirchenchor und Kinderchor sowie der Jugendchor von St. Bernhard unter der Leitung von Andreas Mölder gestalten ein sommerliches Konzert, das von Bläsern des Wiechser Brass-Quintetts umrahmt wird.
Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der B 317. Beim Abbiegen in Fahrnau von der B 317 übersah ein Kraftfahrer den entgegenkommenden Motorradfahrer. Dieser wurde bei der Kollision schwer verletzt.
Die Enkensteiner haben wieder zu einem Dorffest in den Maiberg-Saal eingeladen. Der Vorsitzende des organisierenden Fördervereins, Jürgen Strittmatter, war erfreut über den Erfolg.
In Gersbach wird der christliche Apfel-Erzählgarten mit einem Festgottesdienst eröffnet und an die Bevölkerung übergeben.
Auf großes Interesse stieß die Führung zu den Wasserquellen im Entegast. Thomas Schwald zeigt den Interessierten sieben Quellfassungen und ein Sammelbecken.
Eine offizielle Delegation aus Schopfheim war beim Mittelalter-Fest in Poligny. Mit dem Besuch war auch die Eröffnung der restaurierten Kirche Jacobins in der Partnerstadt verbunden. Im neuen Rathaus der Stadt wurde die Delegation aus Mitgliedern des Gemeinderates, des Partnerschaftskomitees sowie der Verwaltung herzlich empfangen. Der ebenfalls in Poligny anwesende Bürgermeister Rudolf Salveter aus Klatovy in Tschechien machte auf seiner Rückreise noch Halt in Schopfheim und besuchte Bürgermeister Harscher, der der Delegation die Schopfheimer Altstadt zeigte.
03. Juli 2022
Aus allen Winkeln der Schopfheimer Innenstadt ertönte Musik. Von Folk und Pop bis zur Klassik und irischen Klängen, Rock und Jazzigem war alles geboten beim 2. Straßenmusik-Sonntag, der von Anja Lohse und Bernhard Wehrle organisiert wurde.
04. Juli 2022
Auf Seiten der Turnerschaft Langenau ist man überglücklich über die gelungene Triathlon-Veranstaltung vom Wochenende. Ein Wettbewerb dieser Größe ist erst möglich durch eine große Anzahl von Sponsoren. „Wir werden auch eine schwarze Null schreiben“, freut sich Hubert Klemm von den Triathleten. Dass Markus Männer seinen Heimat-Triathlon in Schopfheim gewinnt, stand im Prinzip schon von vornherein fest, denn er, der 22-Jährige, war der einzige Vollprofi im Starterfeld.
371 Neu-Infektionen lassen die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 586,4 ansteigen. 19 Patienten aus dem Landkreis werden in Krankenhäusern behandelt, das sind 12 mehr als am vergangenen Freitag. 4 Patienten liegen auf der Intensivstation. Sterbefälle gab es keine neuen.
05. Juli 2022
Beim AK Integration sind inzwischen rund 150 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert worden. Einer der wichtigsten Bestandteile der Hilfen sind Deutsch-Kurse, die seit einigen Wochen angeboten werden. Ein bisschen Mut macht dem AK um Michael Straub das Angebot schon, das vom AK und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Moment gestemmt und von Flüchtlingen rege genutzt wird. Ob die Menschen hier bleiben wollen, sei – so Michael Straub – schwer absehbar. Eine Frau sei bereits wieder in die Heimat zurückgekehrt, da ihr Verlobter nicht ausreisen durfte. Gesucht werden immer noch Menschen, die Kinder und Jugendliche als Lernbegleiter im Schulunterricht unterstützen können sowie Helfer, die Ukrainisch oder Russisch sprechen.
Die Gersbacher Windkraft-Gegner und die Windkraft-Gegner Kleines Wiesental haben fusioniert. Der neue Verein hat seinen Sitz im Kleinen Wiesental, bei den Wahlen wurde Moritz Dießlin 1. Vorsitzender und Bernd Fischbeck sein Stellvertreter. Wolfgang Ühlin, Vorsitzender der Gersbacher Windkraft-Gegner, ist 2. stellvertretender Vorsitzender. Der Zusammenschluss ermögliche, dass man „breit aufgestellt“ sei. Die beiden Gruppierungen haben insgesamt 300 Mitglieder, wovon Gersbach 120 einbringt.
Nach zweijähriger Pause trafen sich die Mitglieder des Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim zu einer Hauptversammlung. „Wir haben eine harte Zeit hinter uns“, beklagt der Vorsitzende, Dr. Michael Maraun. „Gerade für Menschen, die chronische Erkrankungen haben, ist gegenseitiger Austausch überaus wichtig“, betont er und daran habe es in den vergangenen beiden Jahren gemangelt. Für weitere zwei Jahre wurde er als Vorsitzender wiedergewählt.
Ende der vergangenen Woche hatten die Kinder der Grundschule Fahrnau eine Riesenfreude, da nach zwei Jahren Unterbrechung endlich wieder ein Schulfest gefeiert werden konnte. Rektorin Claudia Ströble und ihr Kollegium sowie Mitglieder des Elternbeirates hatten hierzu ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Nachdem der Bauantrag für vier Wohnmobil-Stellplätze beim Höhenschwimmbad Schweigmatt abgelehnt wurde, hat der Ortschaftsrat einen neuen Bauantrag für nur drei Wohnmobil-Stellplätze einstimmig beschlossen. Diese Anlage muss, so heißt es, nicht mehr als Campingplatz deklariert werden und die Installation von Sanitäranlagen und Duschkabinen könne entfallen. Wilhelm Tholen, Ortsvorsteher, meinte, dass man mit den Plätzen einen Mehrwert für das touristische Angebot schaffen könne.
06. Juli 2022
Das Angebot des Tafelladens erweitert sich um die Versorgung von Menschen im ländlichen Raum. Dies wird künftig mit einem Verkaufswagen, der einige Gemeinde im Wiesental anfahren wird, möglich werden. Das „DoTa-Mobil“, ein Kunstwort aus „Dorf-Tafelmobil“ wird am kommenden Samstag bei einer Aktion der Tafel eingeweiht werden.
Bei einem Besuch des THW-Standortes Schopfheim sicherte Diana Stöcker, MdB CDU, dem Technischen Hilfswerk ihre volle Unterstützung zu. Die Abgeordnete zeigte sich beeindruckt, wie viel das THW geleistet hat. 800 Stunden im Jahr für das Ehrenamt seien eher die Regel als die Ausnahme, erfährt sie.
Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/GRÜNE beantragt, dass die Stadt ihr Müllentsorgungskonzept überprüft und zusätzliche Abfalleimer speziell für Pizza-Schachteln aufstellt. Thomas Kuri von der CDU meint, dass man die Imbiss-Betreiber und Unternehmen mit in die Pflicht zu nehmen habe. In der Juli Gemeinderatssitzung soll nun über den Antrag entschieden werden, wobei aus Sicht der Stadtverwaltung keine Notwendigkeit bestehe, das gesamte Konzept zu überarbeiten.
Mit der Traumnote 1,0 an den Kaufmännischen Schulen Schopfheim schloss die angehende Steuerfach-Angestellte Jessica Schmid ab. Bei der Abschlussfeier freut die Bekanntgabe des Ergebnisses insbesondere Schulleiter Herrmann. Neben dem üblichen Buchpreis erhielt Jessica Schmid einen Geldpreis aus der hauseigenen Dr. Hansjörg Kramer-Stiftung.
07. Juli 2022
Die „Buchschachtel“ hat an ihrem neuen Standort in der Hauptstraße 127 wiedereröffnet. Marianne Schawer meint, man habe jetzt einen helleren Raum – und mehr Zentrumsnähe, ergänzt Waltraud Kuri, die unter anderen Ehrenamtlichen verantwortlich ist.
Alte Rivalitäten sind offenbar begraben, denn fortan kooperieren der SVS und der Fußballverein Fahrnau in der Jugendarbeit. Einen absolut sinnvollen Schritt gehe man damit, meinen die beiden Vorsitzenden, Andreas Gsell (SVS) und Mark Leimgruber (FVF). „Alte Kamellen brauchen wir nicht mehr“ und meint dabei, dass man aus Fehlern der Vergangenheit bei Kooperationsversuchen lernen wolle.
Nach langer Zeit können die Autoren-Lesungen in der Stadtbibliothek fortgesetzt und wiederbelebt werden. Zum Neustart kam vor einigen Tagen der Autor und Zeichner Franz Handschuh aus Freiburg nach Schopfheim. Wie stets, hat auch dieses Mal Markus Manfred Jung den literarischen Gast, der aus seinem Buch „Herr Butterherz geht baden“ las, ausgewählt.
In einer kleinen Feierstunde Ende Juni wurde der Geschäftsführer des Hauses Columban, Günter Kaul, verabschiedet. Das Amt füllte er seit 2013 aus. Neu wurde nun Viktor Dillmann, der bereits seit 2016 im Haus Columban arbeitet, zum Geschäftsführer ernannt. Er ist seit Mai 22 in dieser Funktion tätig.
08. Juli 2022
Rückblick und Aufbruch standen beim Gesangverein Raitbach während der Generalversammlung im Mittelpunkt. Das Herbstfest im Oktober soll gleichzeitig das Abschlusskonzert von Dirigent Herbert Maisch werden, der nach 45 Jahren Dirigententätigkeit beim Gesangverein des Ortsteils seine Aufgabe beenden möchte.
Der Gemeinderat beschloss aufgrund eines SPD-Antrages, dass die Stadtverwaltung eine für alle Photovoltaik-Anlage in Frage kommenden Flächen in städtischem Besitz auflisten soll. Diese Liste liegt nun vor und es zeigt sich, dass noch Potenzial zum Aufrüsten vorhanden ist. Auf verschiedenen Dächern von städtischen Gebäuden, auf Grundstücken in städtischem Eigentum sei Einiges noch möglich. Aufwändige Vorprüfungen und Behördenabstimmungen seien bei Freiflächen notwendig und hier wird das Beispiel Gersbach angeführt. Bei diesem Vorhaben laufen derzeit vertiefte Vorprüfungen, wobei eine Mindestfläche von 1,5 ha erforderlich sei. Auch soll der Anschluss an das Versorgungsnetz nicht weiter als 500 m entfernt liegen.
Sie steigt und steigt, die 7-Tage-Inzidenz. Nun ist sie bei 764,7 COVID-19-Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner, nachdem 415 Neu-Infektionen durch den Landkreis gemeldet wurden.
Die Fahrnauer Fasnächtler, so der Präsident Christian Leisinger bei der jüngsten Hauptversammlung, seien im Ungewissen darüber, ob die nächste Fasnachts-Kampagne stattfinden kann oder nicht. Die Festhalle ist derzeit auf unbestimmte Zeit an das Lörracher Landratsamt zur Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen vergeben.
In der Schopfheimer Stadthalle feierten 62 Abiturientinnen und Abiturienten ihren neuen Lebensabschnitt. 16 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr ein Einser-Abitur, so Claudia Tatsch, Schulleiterin des THG. Aufgrund der Corona-Situation und der weltpolitischen Lage entließ die Schulleiterin die Schulabgänger mit gemischten Gefühlen über deren zukünftiges Leben. Sie machte den Schulabgängern Mut, Träume zu haben, zu bewahren und zu leben. Wie jedes Jahr wurden auch Preise an Schülerinnen und Schüler vergeben. Zum „Preiskönig“ wurde Timo Brogle, der den Schulpreis des THG, den Sozialpreis der Freunde des THG, den Abiturpreis Mathematik der Deutschen Mathematikervereinigungen und den Ferry-Porsche-Preis erhielt. Ebenfalls mit dem Schulpreis wurde Lilly Betz ausgezeichnet. Den Scheffel-Preis Deutsch erhielt Anna Wallner. Valentin Steiner konnte den Preis der Fachschaft Englisch entgegennehmen, den Fachpreis Spanisch erhielt Sophia Ingelfinger. Den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielt Sasha Frankfurth. Gregor Göbel erhielt den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Der Preis in Gemeinschaftskunde ging an Anne Wallner, der Preis Sport an Maksymilian Kaliszewski und Leon Laule. Vianne Beauchoux bekam den Preis der Fachschaft Bildende Kunst und Sila Yilmaz nahm den Preis der Fachschaft Musik entgegen.
09. Juli 2022
Wie die Badische Zeitung berichtet, ist das Regen-Rückhaltebecken Fahrnau und Raitbach nicht ganz dicht. Wasser drücke Richtung Bundesstraße. Wo diese undichte Stelle jedoch ist, will man nun durch eine Sicherheitsüberprüfung eruieren. Der Gemeinderat hat hierzu 115.000,– Euro bewilligt. Die Undichtigkeit wurde nach einem Einstauungstest im Jahre 2020 festgestellt.
Am Samstag konnte ein neuer Verkaufswagen des Tafelladens Schopfheim vorgestellt und eingeweiht werden. Bürgermeister Harscher war bei der Einweihungsfeier während einer Präsentation der Tafelarbeit in der Fußgängerzone der Scheffelstraße dabei. Sonja Steiger berichtete darüber, dass man im Februar noch 300 Kunden hatte, heute aber bereits mehr als 700 pro Woche. Dies liege an Geflüchteten aus der Ukraine. Um dieser Entwicklung, die auf dem Land ebenso zu spüren ist, zu entsprechen, wurde das „DoTa-Mobil“ (für Dorf-Tafel-Mobil) angeschafft. Damit können nun Kunden direkt vor Ort aus dem Verkaufswagen bedient werden.
Zwei 12 und 13 Jahre alte Heranwachsende blieben gegen 21.20 Uhr im Aufzug der Unterführung des Bahnhofs stecken. Die Feuerwehr musste ausrücken und die beiden befreien.
10. Juli 2022
„Es ist schon fast Tradition“, meint Streetworker Ahmet Keskin, der zusammen mit Sprayern in Abstimmung mit dem Tiefbauamt die Wände der Bahnhof-Unterführung neu gestaltet. Acht Graffiti-Künstler waren seinem Aufruf zur Mitarbeit gefolgt.
Gut besucht ist die Kirche St. Bernhard. Dort ist ein stimmungsvolles Sommerkonzert des von Andreas Mölder geführten Kinder- und Jugendchores sowie der Kirchenchöre zu hören. Begleitet werden sie vom Brass Quintett Wiechs unter der Leitung von Jörg Wendland.
„Es waren noch nie so viele Menschen beim Gemeindefest“, meinte Diakonin Lena Zacheus und nennt als Grund wohl auch die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Schopfheimer Kinderschutzbund.
Gut besucht war das Langenauer Dorffest. Nach der Ansprache des Ortsvorstehers gestaltete Pfarrer Martin Schmitthenner einen Gottesdienst vor Ort.
Bereits beim zweiten Konzert erlebte das Schopfheimer Publikum den diesjährigen Orgelsommer. Der weitgereiste Heinrich Walther, Orgelprofessor an der Musikhochschule Freiburg, spielte ein spätromantisches Programm auf den beiden Orgeln der Stadtkirche.
11. Juli 2022
Bei der Stadtverwaltung will man bei der Suche nach einem neuen Beigeordneten kein Experiment eingehen. Die neue Ausschreibung, so Bürgermeister Harscher, ähnle der vorherigen, sei aber in Nuancen anders. Er hofft, gegen Ende des Jahres jemand gefunden zu haben. Ein Headhunter ist der Stadt behilflich.
Ein 79-jähriger VW-Polo-Fahrer ist in Gündenhausen in eine Baustelle gekracht und fuhr dabei einen Hydranten um.
Der Bauausschuss gibt einem Bauvorhaben im Eingangsbereich von Gündenhausen nun grünes Licht. Es sollen 70 Wohnungen plus Ärztehaus errichtet werden.
12. Juli 2022
Die Schopfheimer Livenight wird am 06. August nach der Corona-Zwangspause wieder aufgelegt, teilen die Schopfheimer Wirte mit.
Es gab wohl wütende Menschen über die neue Tempo 30-Regelung in Enkenstein. Wie die Polizei mitteilte, hat eine Person mehrere Tempo 30-Schilder in der Nacht auf Dienstag abgeflext.
380 COVID-Neu-Infektionen lassen die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 780 ansteigen.
13. Juli 2022
In der Sozialstation übernimmt David Grau die Aufgabe des Geschäftsführenden Vorstandes. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der evangelischen Stadtkirche fand am vergangenen die Einsegnung statt. Der bisherige Vorstand, Georg Schenk, beendet seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch Ende August und bleibt als Verwaltungsleiter erhalten.
In Gersbach packen 16 Teilnehmer aus vier Nationen beim Renovieren des evangelischen Gemeindehauses tatkräftig zu.
14. Juli 2022
Im dritten Konzert des Orgelsommers spielt Kantor Dirk Brödling aus Bad Pyrmont. Zu Gast ist die Altistin Daniela-Bianca Gierok.
Nach Corona-bedingter Zwangspause ist die Ortsgruppe der DLRG wieder voll im Einsatz. Die Auszeit hatte auch ihr Gutes: Unter eifriger Mithilfe der Jugendgruppe wurde das DLRG-Heim am Schwimmbad vollständig renoviert. Ebenso konnte ein kleiner Anbau realisiert werden. Das Interesse von Jugendlichen, so Thorsten Springmann, bei einer zeitintensiven Ausbildung zum Assistenten oder bei den Lehrscheinen sei eher verhalten.
Bei fast etwas zu heißem Sommerwetter ging der Auftakt des Sommersound-Festivals auf dem Marktplatz über die Bühne. Die „Hooters“ mit Frontmann Eric Bazilian ließen auf dem gut gefüllten, aber nicht ausverkauften Marktplatz keine Wünsche offen.
Auf der Suche nach einem neuen Dirigenten wurde der Gesangverein Fahrnau fündig. Luisa Zickwolf, Musiklehrerin am THG, wird im Verein künftig den Taktstock führen. Die Dreißigjährige stammt aus Berlin und studierte in Freiburg Musik. Im vergangenen Jahr wechselte sie ans THG.
15. Juli 2022
Im „Café am Hebel“ spielt Manuel Torres mit seiner Blues Band auf.
Seit 2021 ist Tobias Grüneberg mit seiner Video-Marketing-Agentur Lean Media im Gewerbegebiet in der Hohe-Flum-Straße ansäßig. Auf Einladung der SPD waren zahlreiche Interessierte und der Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann bei diesem Unternehmen zu Gast. Der Landespolitiker betonte, dass es für junge Unternehmen wichtig sei, die best möglichsten Startvoraussetzungen zu schaffen. Ein Thema, das besprochen wurde, war die Sozialversicherung von Selbstständigen.
Rund 2.700 Fans kommen zum Sommersound auf dem Marktplatz, um Adel Tawil zu hören.
Nach der umstrittenen Lehrer-Entlassung an der Waldorfschule beantragte eine Gruppe bei der Mitgliederversammlung detaillierte Auskünfte durch den Vorstand. Die Vereinsmitglieder stimmten jedoch dagegen und stellten sich hinter den Vorstand. Über 200 Personen waren zur Mitgliederversammlung gekommen.
Acht Raitbacher lassen sich von der DRLG zu Rettungsschwimmern ausbilden, um im Schweigmatter Schwimmbad tätig werden zu können.
Ein 84-jähriger Radfahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ist der Mann, der beim Einbiegen von der Schlattholzstraße in die Hauptstraße erfasst wurde, seinen schweren Verletzungen erlegen.
Die 7-Tage-Inzidenz von Corona-Erkrankten sinkt auf 721,5 ab.
16. Juli 2022
Wegen des Sommersounds ist der Wochenmarkt auf bis zu Hebelstraße auf die Hauptstraße verlegt worden.
Die Stelle eines Technischen Beigeordneten ist heute in den Tageszeitungen ausgeschrieben. In der Ausschreibung selbst ist der vorgesehene Geschäftsbereich beschrieben, ebenso, dass man sich eine fachlich wie menschliche überzeugende Persönlichkeit wünsche. Bewerbungen werden bis zum 31.8. erwartet.
Die ersten Ukraine-Flüchtlinge sollen kommende Woche in der Fahrnauer Festhalle untergebracht werden können. Die Halle biete, so das Landratsamt, Platz für rund 40 Personen. Aktuell leben rund 400 Geflüchtete aus der Ukraine in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises. Zahlreiche weitere Menschen konnten in Wohnungen vermittelt werden.
39 Absolventen und Absolventinnen feierten den Haupt- oder Realschulabschluss an der Friedrich-Ebert-Schule.
Die Grundschullehrerin Kathrin Günther aus Langenau hat mit rund 80 Grundschülern des Ortsteils in den vergangenen Monaten das Kindermusical „Ritter Rost“ einstudiert und bringt es nun mit viel Spielfreude auf die Bühne. Die tragenden Rollen waren mit Dritt- und Viertklässlern besetzt. Die Erst- und Zweitklässler sangen einige der Musical-Melodien.
Ein 20-jähriger Motorrad-Fahrer hat sich beim Sturz zwischen Schlechtbach und Schweigmatt schwer verletzt. Der von der Feuerwehr Raitbach geborgene und rund 10 m abgestürzte Fahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
17. Juli 2022
Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und die 10.000er-Marke an Zuschauern konnte erstmals geknackt werden. „Das war das größte und erfolgreichste Sommersound-Festival, das wir je erlebt haben“, meint Christoph Römmler, Chef der Konzertagentur KARO Event. Zu Beginn der Veranstaltung habe das Rock-Urgestein „The Hooters“ 1.700 Besucher angelockt. Die beiden Konzerte am Freitag und Sonntag mit Adel Tawil und LaBrassBanda füllten den Markt mit jeweils 2.500 Besuchern. Schon lange ausverkauft mit rund 3.500 Besuchern war schließlich das Konzert von Alvaro Soler am Samstag.
26 Jubilare feiern in der evangelischen Stadtkirche ihre Jubel-Konfirmation. So trafen 11 Konfirmanden, die vor 50 konfirmiert, 13, die vor 60 Jahren ihre Konfirmation hatten und eine Jubel-Konfirmandin, die vor 70 Jahren in Schopfheim konfirmiert wurde, zusammen.
18. Juli 2022
Volksbankvorstand Günther Heck lud eine Menge von Vereinsvertretern in die Räume der VR-Bank zur „Spendengala“, wie er meinte. 20 Vereine sollten mit einer Spende von je 2.000,– Euro unterstützt werden. Da 26 Bewerbungen für das Geld eingingen, sollte das Los entscheiden, doch die Verantwortlichen der Bank entschieden, allen 26 Vereinen die Förderung zukommen zu lassen. Aus Schopfheim erhielt der Skiclub Fahrnau eine Zuwendung.
Der Landkreis meldet 417 Neu-Infektionen. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz wieder auf 740,7 an. 49 COVID-19-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, das sind 13 mehr als Ende der vergangenen Woche.
19. Juli 2022
Der SPD-Ortsverein lädt zum jährlichen Sommer-Hock in das Schweigmatter Bad ein.
Die Temperatur-Anzeige bei der Volksbank Schopfheim in der Roggenbachstraße zeigt heute um 14.12 Uhr 42 Grad Celsius an.
20. Juli 2022
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der großen Hitze erlässt die Stadt eine Allgemeinverfügung zur Sperrung der Grillplätze und Feuerstellen auf der Gemarkung.
Der aus Nieder-Dossenbach stammende Autor Valentin Moritz lockte zahlreiche Gäste zur Lesung in die Stadtbibliothek. Der Literaturwissenschaftler, der in Neukölln lebt, las aus seinem Buch „Kein Held“, das nicht nur sein Debüt-Roman ist, sondern auch die Geschichte seines Großvaters erzählt.
Die Ehrenamtlichen des Schopfheimer Angelsportvereins mussten kräftig arbeiten, um Rückzugsorte für Fische im Kanalbett zu schaffen, das vom Austrocknen bedroht ist. Fehlendes Schmelzwasser und wenig Niederschlag sowie derzeitig große Trockenheit und Hitze führen dazu, dass Lebewesen in den Kanälen und Bächen ums Überleben kämpfen müssen. Eigentlich sollte der Gewerbekanal nach der jährlich stattfindenden zweiwöchigen Wartungsphase wieder mit Wasser gefüllt werden, doch dies konnte nicht geschehen, da sonst die Wiese kaum mehr Wasser geführt hätte. Nachdem der Floßkanal abgefischt war, wurden im Kanal Wasserstauungen vorgenommen.
Christoph Römmler von KARO Event meint, dass der Fortbestand des Sommersounds von der Höhe der jährlichen städtischen Zuwendungen abhänge. Er wiederholt, dass der Sommersound womöglich in eine andere Stadt ziehen würde, falls der Zuschuss drastisch gekürzt werde. Im Vorfeld hat der Gemeinderat beschlossen, dass der städtische Beitrag von 25.000,– Euro pro Jahr auf 10.000,– Euro in 2023 gekürzt werde. In diesem Jahr seien es noch 20.000,– Euro. Für 2024 müsse neu verhandelt werden, so die Stadtverwaltung. Eigentlich hätte KARO Event auch in diesem Jahr 25.000,– Euro erhalten sollen, so Römmler, dann sei man aber der Stadt entgegengekommen.
21. Juli 2022
Zu Gast beim diesjährigen Orgelsommer ist heute Johannes Ebenbauer aus Wien.
Die Stadt will die alten Heizungen in den eigenen Liegenschaften durch eine zentrale, ökologische Heizanlage ersetzen. Dazu plane man jetzt für die Innenstadt ein Nahwärme-Netz, das aktuellem Projektstand, das von Daniel Krauss von der Kommunalberatung Endur dem Gemeinderat vorgelegt wurde. Dieses Nahwärme-Netz könnte die Innenstadt bedienen. In einem ersten Abschnitt könnte die Altstadt, der Bereich zwischen Karl-, Bismarck-, Bahnhof- und Scheffelstraße versorgt werden. In diesem ersten Abschnitt gibt es 35 Gebäude mit Anschluss-Interesse. Größter Unsicherheitsfaktor ist derzeit, welcher Brennstoff zum Einsatz kommen soll. Es sei das Beste, was wir für den Klimaschutz tun könnten, ist Bürgermeister Harscher überzeugt.
Die Bilanz der einzelnen Gruppen des TV Fahrnau wird an der Jahreshauptversammlung als „gemischt“ bezeichnet. Zahlreiche Ehrungen konnte Diana Sorzio vornehmen. Holge Dietsche wurde zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt und damit ihre 30-jährige Tätigkeit als Übungsleiterin geehrt. Diana Sorzio wurde für zwei Jahre in den Vorstand wiedergewählt.
Der ehemalige Zeller Hausarzt Dr. Mathias Poland, der vom Amtsgericht Schönau zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, will Rechtsmittel gegen dieses Urteil einlegen.
22. Juli 2022
Die Baugenossenschaft konnte ihren Mitgliedern bei der Jahresmitgliederversammlung positive Zahlen vorlegen. Im laufenden Geschäftsjahr durfte man 27 neue Mitglieder begrüßen. 33 Abgänge stehen diesem Zuwachs gegenüber. Turnusgemäß mussten drei Mitglieder aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Alle drei wurden allerdings wieder einstimmig ins Gremium gewählt. Matthias Lang wurde ebenso als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.
Dass die Photovoltaik Potenzial in Schopfheim hat, zeigt eine Analyse der Stadtverwaltung, die auf Antrag der SPD erarbeitet wurde. Die Liste führt über 70 Dachflächen auf, die genutzt werden könnten. Außerdem sind vier Grünland- und Ackerflächen auf Eichener Gemarkung mögliche Nutzflächen.
Heute beginnt in der Altstadt nach zweijähriger Pause wieder das erste Rettich-Fest, das bis zum Sonntag dauern wird. Das Team des Städtli-Zinkens freut sich auf die zahlreichen Besucher.
Die Außenanlagen der aufgestockten KITA Langenau soll 87.000,– Euro kosten, kalkuliert waren 53.200,– Euro. Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe dennoch zu.
Die 12. Klasse der Waldorfschule führt das Stück „Nobody is perfect“ auf. Regie führt Lilly Klein – eine Inszenierung, frei nach Billy Wilders „Manche mögen‘s heiß“.
Die Ortsgruppe der DLRG möchte ihr Gebäude um einen Schulungs-und Gruppenraum für den Schwimmunterricht und die Rettungsausbildung erweitern. Die Stadt bewilligt dafür einen Zuschuss in Höhe von 20.000,-- Euro entsprechend der Vereinsrichtlinien. Die DLRG hatte zuvor allerdings einen Zuschuss in Höhe von 35.000,– Euro beantragt.
23. Juli 2022
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Aurélien Bello gastiert im dritten Konzert der laufenden Saison in der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“.
24. Juli 2022
Nach zweijähriger Zwangspause gibt es wieder einen Güggeli-Hock des Musikvereins Gersbach im Rathaushof.
Passend zur Temperatur hält Pfarrerin Ulrike Krumm ihren Gottesdienst im Schwimmbad Schweigmatt ab. Musikalisch wird dieser vom Alphorn-Quartett um Ingo Ganter und der Liedbegleitung von Brigitte Behringer gestaltet.
Vier Jahre lang sammelte das evangelische Sozialwerk Geld für eine Orgel im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Viele Menschen trugen mit ihren Spenden zur Anschaffung bei. Nun zeigt sich Martin Mybes, Geschäftsführer und hauptamtlicher Vorstand des Ev. Sozialwerkes überwältigt über das Instrument, das nun zur Verfügung steht. Ursprünglich wollte man eine Pfeifenorgel anschaffen, doch die Kosten wären wesentlich höher gewesen. Nach fachlichem Rat stieß man auf den Kirchenmusiker Peter Voitz aus Freilassing, der Digital-Sakralorgeln in Zusammenarbeit mit der Amsterdamer Firma Johannus entwirft. Diese Firma gilt als führend im Bereich hochwertiger Digitalorgeln. So wurde von Voitz speziell für den Schopfheimer Auftraggeber ein Johannus-Digital-Sakralorgel „T 250 Monarke“ konfiguriert.
Zum Finale der Orgelnacht spielten David Homolya, Dieter Lämmlin und Christoph Bogon in drei Kirchen an fünf Orgeln, genauer genommen an sechs, wenn man die Truhenorgel beim Finale dazuzählt. Start war in der Alten Kirche St. Michael, wo Dieter Lämmlin an der Merklin-und der Stein-Orgel musizierte. Erstmals wirkte David Homolya, der die Besucher in der katholischen Kirche an der Winterhalter-Orgel erwartete, mit. Der gebürtige Ungar ist Organist im schweizerischen Laufenburg und in Zürich. An der letzten Station in der evangelischen Stadtkirche beeindruckte Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon. Zum Finale spielten dann alle drei Organisten an drei Orgeln, wobei als dritte Orgel die neue mobile Truhenorgel von Eichen zum Einsatz kam.
Gut besucht waren die Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinden unter freiem Himmel, sei es auf dem Hohe Flum mit Pfarrer Martin Schmitthenner oder am Eichener See unter der Leitung von Dagmar Stettner und Diakonin Lena Zacheus.
25. Juli 2022
Schwere Kopfverletzungen erleidet ein 76-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei mitteilt, habe ihm ein 70-jähriger Autofahrer die Vorfahrt genommen, als er aus der Friedrich-Hecker-Straße in die Georg-Uehlin-Straße einbog.
Der Fußballverein Fahrnau startet seine traditionelle Sportwoche mit dem Achim-Siegel-Gedächtnis-Turnier.
444 COVID 19-Neu-Infektionen und 1 weiterer Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19 sind zu verzeichnen.
26. Juli 2022
Die Johann-Peter-Hebel-Förderschule bietet die Möglichkeit, ein freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen. Für Celine Birgel und Moana Feldmann, die das Angebot als Erste nutzen, geht nun das Probejahr zu Ende. Beide jungen Frauen wollen den Lehrerberuf ergreifen.
27. Juli 2022
Vor einiger Zeit wurde im Landhotel „Mühle“ in Gersbach die 14. Info-Stelle des Biosphären-Gebietes Schwarzwald durch dessen Geschäftsführer Walter Kemkes eröffnet. Info-Tafeln werden beim Info-Pavillon am Ortseingang installiert. Gersbach habe bei der Vermarktung von Fleisch und Käse für die Landwirtschaft eine Vorreiter-Rolle übernommen. Die Info-Stelle soll als Vermittler zwischen Naturpark FFH und Biosphärengebiet dienen.
Schulsozialarbeit wird in Schopfheim an der Dr. Max-Metzger-Grundschule, der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule und am THG angeboten. Es zeigen sich derzeit mehr und mehr die Auswirkungen von Quarantäne und Lockdown. Enorm viel gibt es zu tun, da die Fallzahlen sich nicht verringert haben. Es ist personeller Mehrbedarf vorhanden. Auch die Johann-Peter-Schule soll eine Schulsozialarbeitsstelle bekommen, wenn es nach dem Willen des Finanz- und Verwaltungsausschusses der Stadt geht.
Einen Tag nach seinem 89. Geburtstag verstarb der Elektromeister Franz Villringer. 1958 übernahmen er und seine Frau Anni das Elektrogeschäft Wilhelm in der Schopfheimer Hauptstraße 26. Ein Neubau 1965 wurde erforderlich, ebenso ein weiterer Bau im Jahre 1995. 1996 wurde ein Fachmarkt eröffnet und 2001 der Installationsbetrieb vom bisherigen Geschäft getrennt.
Dieser wurde von der Firma Seger übernommen. Nun ist „Expert Villringer“ ein Vollsortimenter mit rund 800 qm Verkaufsfläche. Villringer war auch neun Jahre lang als Stadtrat engagiert.
Gegen 23.20 Uhr muss die Feuerwehr wegen eines Dachstuhl-Brandes in die Fahrnauer Langgasse ausrücken. Zunächst waren rund 90 Einsatzkräfte vor Ort. Der Dachstuhl eines Neubaus (das Haus war noch nicht bewohnt) war in Brand geraten. Die Bewohner Fahrnaus wurden aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und ggf. Lüftungsanlagen zu deaktivieren. Die unmittelbare Nachbarschaft musste evakuiert werden, so die Polizei.
28. Juli 2022
Mit einem Konzert in der evangelischen Stadtkirche mit dem Organisten Carsten Klompp, der an beiden Orgeln konzertierte, schließt der diesjährige Orgelsommer ab. Der Organist ist nicht nur Professor für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg, sondern auch Organist der Heidelberger Universitätsgemeinde an der Peterskirche.
Das Jugendreferat der Stadt informiert, dass noch Plätze für die Sommerferien-Veranstaltungen frei sind.
Bei den 181 Neu-Infektionen mit COVID-19 ist 1 weiterer Todesfall festzuhalten (421).
29. Juli 2022
Das Sengelwäldchen beherbergt in diesem Jahr nach einer Corona-Pause wieder das Holzrock-Open-Air.
Die Trockenheit macht sich in Bächen und Flüssen bemerkbar. An einigen Stellen lässt sich die Wiese beinahe trockenen Fußes überqueren.
Das Harmonika-Orchester spielt bei strahlendem Sonnenschein im Georg-Reinhardt-Haus ein Konzert für die Hausbewohner. Seit Kurzem wohnt Klaus Strauß, der im Frühjahr die Vereinsführung abgegeben hat, in dieser Einrichtung. Das Orchester nutzte das Konzert vor allem dazu, sich bei ihm zu bedanken. Klaus Strauß ist seit 1959 Mitglied im Verein, 1974 wurde er Schriftführer. Das Amt hatte er 24 Jahre lang inne. Danach wurde er Vorsitzender – auch dieses Amt führte er 24 Jahre mit Freude aus. Verantwortung zu übernehmen, viel Zeit investieren – das lag ihm. Er organisierte Ausflüge, Wanderungen und leistete vollen Einsatz bei allen Anlässen des Vereins. Auch war er Gründungsmitglied der Oldies. Acht Jahre widmete Strauß auch seiner Arbeit im Bezirksvorstand. Das HOS mit seiner Vorsitzenden Tanja Kupferschmidt bedankte sich bei ihm ganz herzlich.
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) möchten durch zielgerichtete Spenden im Rahmen des Windparks Rohrenkopf einen Beitrag leisten. Schon bei der Inbetriebnahme der Windturbinen hatten die EWS zugesagt, der von der Landschaftsveränderung betroffenen Bevölkerung etwas zurückzugeben. Nun soll jährlich eine Spende in Höhe von 35.000,– Euro auf die vier betroffenen Gemeinden ausgeschüttet werden. Das Geld geht treuhänderisch an die Stadt Schopfheim und über die Vergabe entscheidet ein Gremium, das aus den Bürgermeistern von Schopfheim, Zell und Häg-Ehrsberg, dem Ortsvorsteher von Gersbach und einem Vertreter des Schopfheimer Bürgervereins für eine klimaneutrale Stadt bestehen soll.
Die Diskussion um die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken nimmt schon seit einiger Zeit im Landkreis Lörrach wieder Fahrt auf. Dies trifft auch auf die Wehratal-Bahn zwischen Schopfheim und Bad Säckingen zu, die 1971 im Personenverkehr und 1994 im Güterverkehr endgültig stillgelegt wurde. Das Landesverkehrsministerium machte das Ergebnis der Potenzial-Analysen öffentlich und löste eine Aufbruchstimmung bei den Wehratal-Bahn-Fans aus. Trotzdem ist es im Landkreis vor allem um die Reaktivierung der Kandertal-Bahn gegangen. Eine Machbarkeits-Studie über die Kandertal-Bahn ist vorerst als unwirtschaftlich bewertet worden. Nun ist man gespannt, wie die Studie zur Wehratal-Bahn ausfällt. Hürden gibt es vor allem beim Fahrnauer Tunnel, der durch den Stillstand marode wurde. In Fahrnau quert seit Anfang der 90er-Jahre die B 317 die alte Bahntrasse. Widerstand regt sich bei Anrainern, die Schuppen oder Schrebergärten entlang der Strecke angelegt haben.
Für den geplanten Hochwasserschutz in Enkenstein hat das Regierungspräsidium Freiburg Mittel in Höhe von 350.000,– Euro aus dem Ausgleichsstock zugesagt.
Dagmar Stettner sieht das „Stadtradeln“ in einem Leserbrief kritisch. Sie hat gegen das Radfahren absolut nichts einzuwenden, meint allerdings, es flößen in die Wertung auch km ein, die nicht an Stelle von Autofahrten gefahren werden, sondern die man ohnehin fahre. Dadurch werde kein Co2 gespart. Die wahren Co2-Sparer seien die, die für ihre Wege das Auto stehen lassen und auf das Rad umsteigen.
30. Juli 2022
Erstmals findet wieder ein Altstadt-Flohmarkt statt.
Ins Vereinsheim am Silberbrünnleweg in Fahrnau lädt der Kaninchenzuchtverein Fahrnau zu einer Jungtier-Schau ein.
Nach sechs Wochen Pause öffnet das DRK in Gündenhausen am 01. August wieder seine Corona-Teststelle für Antigen-Schnelltests und PCR-Tests.
Nach fast zweijähriger Vakanz öffnet das Restaurant Im Lus mit der neuen Wirtin und Pächterin Domnita Talaba neu.
31. Juli 2022
Das sei der absolute Höhepunkt des Sommers, meint Gastwirt Frank Rupprecht beim Benefiz-Konzert zugunsten der Lörracher Frauen-Beratungsstelle zum „Kultursommer am Hebel“. Steffi Lais mit ihrer Band kam ihrem Ruf als Publikumsmagnet nach: Über 200 Personen kommen bei idealem Wetter zu diesem Konzert für den guten Zweck.
Wieder kommt es zu einem schweren Unfall an der Anschlussstelle Schopfheim Mitte, bei dem zwei Personen schwer verletzt werden. Ein 57-jähriger Pkw-Fahrer, der aus der Anschlussstelle Schopfheim Mitte auf die Bundesstraße einbog, übersah ein aus Richtung Lörrach herannahendes Motorrad. Es kam zur Kollision. Das Motorrad rutschte daraufhin gegen einen bereits stehenden VW-Bus. Der 40-jährige Motorradfahrer und seine 50 Jahre alte Sozia zogen sich schwere Verletzungen zu. Sie mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
01. August 2022
245 Neu-Infektionen mit COVID-19 lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 476,7 absinken.
Daniel Leppert von der Planungsgruppe Leppert und Remko Brouwer vom Tiefbau der Stadtverwaltung informierten im Maiberg-Saal ein zahlreiches Publikum über die bevorstehenden Bauarbeiten zum Hochwasserschutz in Enkenstein. Geplant ist ein Verteiler-Bauwerk, das Wasser bei Hochwasser in zwei Richtungen verteilen kann. Zum einen soll das Wasser über den Gresger Bach, zum andern in einen aus einer Doppelröhre bestehenden Entlastungskanal, der einen Durchmesser von eineinhalb Metern haben wird, in einem Auslaufbauwerk in das Wiesenvorland der Kleinen Wiese transportieren wird. Breit wird informiert, wie der Verkehr im Ort während der langen Bauzeit geführt bzw. umgeleitet werden soll. Die anwesenden Bürger stellten zahlreiche Fragen zur Verkehrslenkung sowie zu einigen Details der Planung. Nun soll voraussichtlich Ende August der erste Spatenstich nach 15-jähriger Untersuchungs- und Planungszeit erfolgen. Das Großprojekt - wie Bürgermeister Harscher es nennt - ist nicht nur wichtig für das Dorf, es wird voraussichtlich auch 3,4 Mio. Euro kosten, wozu das Land Baden-Württemberg dazu 2,35 Mio. Euro beisteuern wird.
Einen kleinen Zwischenbericht zur Stadtentwicklung gibt der im Rathaus zuständige Mitarbeiter Thomas Schmitz in der Gemeinderatssitzung. Die Resonanz bei den seit etlichen Wochen in den verschiedenen Ortsteilen aufgebauten Pop-Up-Planbuden sei durchwegs gut gewesen, berichtet er.
02. August 2022
Der Aufsichtsrat des Dorfladens Gersbach muss mit einer Umsatz-Einbuße von 31.000,– Euro im 2021 abschließen. Mit rd. 200 Artikeln habe man ein breites Angebot vorrätig. Probleme verursacht den Dorfladenbetreibern der Mindestlohn, denn jede Erhöhung bedeutet eine Reduktion der Stunden beim Personal. Der Vorstand konnte entlastet werden, da der Genossenschaftsverband Baden-Württemberg prüfte und die Entlastung vorschlug. Eine Satzungsänderung, die beschlossen wurde, bedeutet, dass Aufsichtsratsmitglieder nicht mit 65, sondern künftig erst mit 75 Jahren ausscheiden müssen.
Der ehemalige Studiendirektor am THG und Literat Markus Manfred Jung, der im Kleinen Wiesental wohnt, erhält den mit 10.000,– Euro dotierten Gerlinger-Lyrikpreis der Petra Schmidt-Hieber-Literaturstiftung. Die öffentliche Preisverleihung findet im Oktober in der Stadtbibliothek Gerlingen statt.
03. August 2022
Die KITA Wiechs feiert am Hohe Flum-Turm ein Sommerfest. Bei dieser Gelegenheit verabschiedeten sich die Kinder, Erzieherinnen und Eltern von Marianne Hodapp, die mit dem Ende des KITA-Jahres nach mehr als 30 Dienstjahren in den Ruhestand gehen wird. 1991 begann ihre Tätigkeit mit einem Anerkennungsjahr im Kindergarten Wiechs. Frau Hodapp übernahm Krankheits- und Urlaubsvertretungen in Langenau oder in der Tagesstätte am Marktplatz. Schließlich hatte sie noch eine 70%-Stelle am Kindergarten im Dorf. Für die Eltern und die übrigen Erzieher verabschiedete sich Daniela Seehöfer, die Leiterin der KITA, von der nun den Ruhestand genießenden Erzieherin.
Nachdem erneuten, schweren Unfall an der Anschlussstelle Schopfheim Mitte, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden, sieht die CDU dringenden Handlungsbedarf und fordert die sofortige Einführung einer Tempo-Reduzierung auf 50 km/h im Bereich der Anschlussstelle, so Jeannot Weißenberger, Vorsitzender der Gemeinderatsfraktion. Sascha Schneider, Vorsitzender des Stadtverbandes, meint: „Wir sind nicht bereit, auf das Ergebnis von weiteren Prüfungen zu warten“, und meint damit eine Mitteilung des Regierungspräsidiums an Diana Stöcker, wonach kurzfristig realisierbare Möglichkeiten geprüft werden sollen.
Ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19 lässt die Todesfälle im Landkreis insgesamt auf 422 ansteigen.
Seit über drei Wochen ist die Tagestemperatur auch in Schopfheim um und über die 30 Grad-Marke geklettert. Die Menschen in der Stadt schwitzen.
Die IHK will ihr Gebäude Villa Amalia (Amalienstraße 3) abreißen und die Freifläche übergangsweise als Parkplatz nutzen. Die Stadtverwaltung, so die BZ, teilt mit, dass der Antrag derzeit in Prüfung und Bearbeitung sei. Eine Sanierung sei wirtschaftlich nicht mehr darstellbar, meint IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Claudius Marx. Im Markgräfler Tagblatt wird noch erwähnt, dass das Gebäude einst vom Baumeister und Architekten Josef Siegele, der in dem Gebäude mit seiner Frau und 11 Kindern zusammen wohnte, gebaut wurde. Viele andere Bauwerke in Schopfheim und im Wiesental gehen auf ihn zurück. Der Name „Amalienstraße“ sei nach dem Vornamen seiner Ehefrau gewählt worden.
Bei der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr legten Schopfheims Kulturbeauftragter Dominik Baiker und Wehrs Kulturamtsleiter Frank Wölfl ernüchternde Zahlen vor. Bedenklich stimmen die Abonnementszahlen, die von einst 200 auf 87 gefallen sind. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben betrug 36.000,– Euro bei 581 Besuchern. Demnach musste ein Platz mit 62,– Euro bezuschußt werden. Bürgermeister Harscher meinte: „Offenbar erreichen wir die Gesellschaft nicht“. Wehrs Bürgermeister Thater findet eine Subvention von 20,– Euro je Platz noch eine akzeptable Größe.
Start für sommerliche Erzähl-Abende der evangelischen Kirchengemeinden im Wiesental war im Erzähl-Garten der evangelischen Kirche in Gersbach. Pfarrerin Ulrike Krumm wird nach der Gersbacher Erfahrung als nächstes in Hausen über Reiseerlebnisse des Apostels Paulus lesen.
04. August 2022
Der Vincentius-Verein hatte kürzlich Jahreshauptversammlung. Nach Corona-bedingter Pause wurden die Jahresberichte 2018 bis 2021 vorgetragen. Anfang 2002 wurden die bis dahin in der Krankenpflege tätigen Barmherzigen Schwestern in die Sozialstation übernommen, von der die Betreuung auch heute erfolgt. Satzungsänderungen, die vorgenommen wurden, zeigen auch, dass der Pfarrer nicht mehr automatisch Vorsitzender des Vereins sein muss. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Michael Straub gewählt und als seine Stellvertreterin Irmgard Michalek. Wie bisher wird der Verein Mitglieder bei der Pflege oder Alltagsbewältigung durch die Diakonie Schopfheim durch Teilübernahme der Kosten unterstützen.
Vergangene Woche feierte die neuapostolische Kirchengemeinde ihr Gemeindefest „125+1“. Der Vorsteher der Schopfheimer Gemeinde freute sich und zeigte sich dankbar und überrascht, dass so viele Menschen der Einladung zu diesem Fest folgten.
Die heißesten Temperaturen hielten die Schweigmatter nicht davon ab, ihr „Schweigmatt in Flammen“ im Schwimmbad zu begehen. Allerdings ohne die sonst üblichen Feuerschalen. Bei diesen hohen Temperaturen dachten die Besucher auch nach 22 Uhr noch nicht ans Nachhausegehen.
Ein gelungener Abschluss des Kultur-Sommers im „Café am Hebel“ bildete der Doppelauftritt der Liedermacher Götz Widmann & Gringo Mayer. 10 Konzerte und einen ComedyAbend organisierte der Wirt Frank Rupprecht in der dritten Auflage seines Kultursommers. Es war indes der letzte Abend, denn Ende des Jahres will er als Pächter des Cafés aufhören.
05. August 2022
Daniela Seehöfer wurde in einer kleinen Würdigung mit der Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg für ihre 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dient geehrt. Die gebürtige Fahrnauerin begann 1980 als Erzieherin im Anerkennungsjahr im Kindergarten Schopfheim. Nächste Station war der Kindergarten Fahrnau, bevor sie am 01. Dezember 1983 einen Arbeitsvertrag in der KITA Wiechs erhielt. Nach einer zunächst vorübergehenden KITA-Leitung übernahm sie 1986 die Leiterinnen-Funktion an diesem Hause, die sie bis heute innehatte. Bei der Ehrung, die Bürgermeister Dirk Harscher vornahm, waren die Fachbereichsleiter Jürgen Sänger und Thomas Spohn anwesend.
Um 17 Uhr findet auf dem Marktplatz wieder das „Stehen mit der Erde“ statt.
Langersehnter Regen geht in den frühen Nachmittagsstunden nieder, allerdings nur für knappe 10 Minuten.
Im Landkreis Lörrach werden 3 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19 registriert. Damit steigt die Gesamtzahl der Verstorbenen auf 425. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 340,8.
06. August 2022
Das Tepui-Ensemble der Musikschule Mittleres Wiesental gibt zum Abschluss einer intensiven Probenwoche ein Konzert in der Alten Färberei (ehemals Burkhardt&Schmidt).
Der Bouleclub Le Cochonnet richtete kürzlich sein erstes Frauen-Turnier auf dem Bouleplatz bei der Stadthalle aus. 14 Teams aus Baden, dem Elsass und der Schweiz kamen, um den Sieg zu erspielen. Der 1. Platz ging nach Zürich, der 2. Platz nach Colmar und der 3. Platz blieb bei Iris Mikat und Birgit Schulte in Schopfheim.
Sieben Schopfheimer Wirte schaffen nicht nur ein angenehmes Ambiente, auch angenehme Sommertemperaturen begleiten die nach zweijähriger Pause wieder durchgeführte Livenight. Sechs Musikformationen treten an diesem Abend vor und in den Gaststätten auf. „Die Zahl der Gäste ist noch größer als in der Zeit vor Corona“, meint Tesfaldet Reda. Die Menschen wollen raus, feiern und fröhlich sein, meint er weiter. Schätzungsweise haben mehr als 2.000 Menschen das Angebot der Wirte wahrgenommen. Bei der „Sonne“ in der Altstadt spielte die Band „Son como son“. Im „Kleinen Eck“ war die Band „Splash“ und beim Restaurant „Glöggler“ „The Fashion Project“ zugange. Steffi Lais war mit ihrer Band im Restaurant „Kranz“ und im „Adler“ spielten „The Soul Refrigerators“. Bei Tesfaldet Reda und der „Neuen Krone“ erfreute schließlich die Pop-Gruppe „Diet Dope Evergreen“ und animierte zum Tanz.
07. August 2022
12 Teams – eine Rekord-Teilnehmerzahl – sind in Wiechs beim diesjährigen Gaudi-Kick auf dem Platz unterhalb des Schützenhauses. Zwei Jahre konnte der vom Turnverein organisierte Spaß nicht durchgeführt werden. Seit den frühen 70er-Jahren, so der Turnierleiter Helmut Ressel, wird er ausgetragen.
08. August 2022
Der Stammkunde Michael Strohmeier konnte als 50.000. Badegast von Bademeister Mathias Wüst begrüßt und beglückwünscht werden.
Ein 58-jähriger Motorradfahrer ist bei einem Unfall auf Gersbacher Gemarkung auf der L 148 im Wehratal schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber musste den Verletzten in eine Klinik fliegen.
Der Landkreis Lörrach muss 1 weiteren Todesfall in Zusammenhang mit COVIC-19 registrieren. Die Gesamtzahl ist nun auf 426 angewachsen.
09. August 2022
Weil es gerade in den Bergdörfern angesichts trockener Quellen und versiegender Bäche zu Engpässen bei der Löschwasserversorgung kommen könnte, werden nun Löschwasser-Vorräte in Tankwagen angelegt. In Gersbach und Wiechs werden mehrere Tausend Liter als Notvorrat gehalten. Die Feuerwehr sucht weitere Landwirte, die Tankfässer zur Verfügung stellen können. In Wiechs wurde ein riesiger Wagen mit 16.000 Liter Wasser gefüllt, in Gersbach mehrere Fässer mit insgesamt 13.000 Liter. Dennoch seien die beste Vorsorge notwendige Vorsichtsmaßnahmen, so Kommandant Steffen Hofmann.
10. August 2022
Die Festhalle Fahrnau hat die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. In der Regel sollte der Aufenthalt dort jedoch nicht länger als zwei Wochen dauern. Die Halle bietet Platz für rd. 40 Menschen. Aktuell, so der Landkreis, leben rd. 400 Geflüchtete aus der Ukraine in Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises. Eine Prognose, ob die Fasnacht 2023 in der Halle durchgeführt werden kann, sei – so das Landratsamt – noch nicht möglich. Der Übungsbetrieb der Vereine, die noch in der Fahrnauer Halle stattfindet, kann in anderen Hallen aufrechterhalten werden. Der TV Fahrnau sei nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, das sei klar und auch nicht das Problem – was den Verein störe sei die Kommunikation mit der Stadt, so die Vorsitzende, Diana Sorzio.
Schreinermeister Manfred Keller aus Tegernau geht nach 48 Jahren bei der Schopfheimer Schreinerei Itzin in den wohlverdienten Ruhestand. 1974 begann er bei dem Schopfheimer Unternehmen eine Schreinerlehre. Er absolvierte nach der Gesellenprüfung 1982 die Meisterprüfung als Schreiner. Neben Hans und Bernd Itzin war auch Bürgermeister Dirk Harscher bei der Verabschiedung anwesend.
Seit vielen Jahren ist der Verkehrsknoten Schopfheim Mitte ein Unfallschwerpunkt. Rufe nach Verbesserung werden ständig laut, zuletzt von der CDU. Das Landratsamt hat nun angekündigt, dass eine Unfallkommission sich das Ganze ansehen werde.
Die Städte Wehr und Schopfheim bieten für die kommende Saison ein – wie es heißt – breitgefächertes Angebot kultureller Veranstaltungen an. Einen Schwerpunkt des Programmes bilden die Schloss-Konzerte in Wehr. Die Theateraufführungen sind in der Schopfheimer Stadthalle.
11. August 2022
Der langjährige Vorsitzende der CDU-Senioren-Union, Werner Schute, verstirbt im Alter von 87 Jahren. Er stammte aus Recklinghausen im Ruhrpott, lebte später in München und kam nach seinem Ruhestand im Jahre 2000 nach Fahrnau, der Heimat seiner Ehefrau Ilse.
Bis Ende August standen Impftermine des mobilen Teams im Landkreis Lörrach fest. Nun werden weitere Termine bis Ende September bekanntgegeben.
Gemeinsam stellen die Kaninchenzüchter aus Fahrnau und C 126 Maulburg am Silberbrünnle beim „Hasenheim“ ihre Tiere aus. Mitgewirkt haben auch noch andere Vereine, die sich insgesamt um den „Möhren-Cup“ bewarben. 30 Tiere aus drei Vereinen wetteiferten miteinander. Letztlich kam der Cup von Maulburg wieder nach Fahrnau.
276 Radler waren beim „Stadt-Radeln“ dabei und legten insgesamt 66.938 km zurück. Bürgermeister Harscher hatte gewettet, dass keine 35.000 km erreicht würden. Da dies jetzt mehr war, musste er seine Wette einlösen und insgesamt je 1.500,– Euro an den Tafelladen und an „Plant for the Planet“ überreichen. Wie Delia Kuhnert von der Stadtverwaltung mitteilte, kam Andreas Probst mit insgesamt 1.224,1 km auf die größte Leistung bei den Einzel-Radlern.
12. August 2022
Das Landratsamt meldet 76 neue COVID-19-Infektionen im Landkreis. Dadurch sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 250,4 ab.
Gegen 14.30 Uhr kam in der Feldbergstraße ein Mann ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Ein Zeuge rief den Rettungsdienst. Bei der Unfallaufnahme machten die Beamten der Polizei einen Atem-Alkohol-Test, bei dem beim 46-Jährigen ein Wert von 4 Promille festgestellt wurde. Verletzt hat sich der Gestürzte dabei nicht.
13. August 2022
Die junge Organistin Soyung Kim aus Korea, die an der Musikhochschule Frankfurt ein Aufbaustudium absolviert, spielt in der Alten Kirche St. Michael während der Marktmusik.
Am 24. und 25. September findet das 10. Schopfheimer Open-Air-Kino allerdings nicht im Stadtpark, sondern auf dem Marktplatz statt. Ohne Geldgeber wäre die Veranstaltung nicht möglich, so der Bürgermeister, und dankte Günther Heck, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Dreiländereck als Hauptsponsor. Die Vorbereitung und Organisation liegt in den Händen von Patrick Schmidtner, der seit kurzem bei der Stadt für die Kulturarbeit verantwortlich ist. Als eine perfekte Ergänzung zu den Veranstaltungen im Pflughof und zum verkaufsoffenen Sonntag bezeichnet Manfred Schnell, Geschäftsführer von „Schopfheim aktiv“, die beiden Kino-Abende.
14. August 2022
Nach zweijähriger Pause hat die Latschi-Clique in Gersbach wieder zu einem Haxen-Fest auf dem Rathausplatz eingeladen.
15. August 2022
Zu einem Abend für die Friedensarbeit haben die Kirchen öffentlich eingeladen. „Wie kann es mit dem Thema Friedensarbeit in Schopfheim weitergehen? lautet die Ausgangsfrage. Die seit Beginn des Ukraine-Krieges regelmäßig stattfindenden Friedensgespräche in der Alten Kirche St. M ichael wurden während der Sommerzeit ausgesetzt. Derzeit wird nun überlegt, wie es mit dem Thema weitergehen kann. „Wir wollen alle den Frieden, aber so einfach geht das nicht“, so eine Teilnehmerin der Runde.
Der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg wurde ein totes Kalb mit Riss-Verdacht aus der Gemeinde Kleines Wiesental gemeldet. Ebenso wurden im Gemeindegebiet von Bernau drei tote Rinder gefunden. In beiden Fällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Wolf das Kalb und die Rinder angegriffen hat.
16. August 2022
Die BZ erinnert heute daran, dass vor 25 Jahren Lothar Lenz aus Gersbach auf seine Kosten eine Wetterstation kaufte und seither tägliche Wettermessungen vornimmt. Er kooperiert dabei mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann. Schon in diesem März, berichtet Lenz, habe es 275 Sonnenstunden gegeben, im Mai 268 und im Juni 275 in Gersbach: „Wir wollen den Vergleich mit dem Super-Sommer 2018“. dabei schien im Juli die Sonne mit 275 Stunden weniger als in diesem Jahr“. Im Juli diesen Jahres brannte die Sonne bereits 344 Stunden, meist von einem wolkenlosen Himmel auf Gersbach. Die maximale Temperatur im Juli wurde auf 922 m mit 32,3 gemessen. Was auch noch interessant ist: der Wind wehte im Juli mit durchschnittlich gerade mal 9 km/h, wobei die stärkste Böe 48 km/h betrug.
Der BZ-Redakteur Nicolai Kapitz fuhr mit dem 9-Euro-Ticket einmal quer durch die Bundesrepublik und berichtet heute über die doch abenteuerliche Reise.
Die SPD hat mit Vertretern des evangelischen Sozialwerks über die Auswirkungen des Pflegenotstandes diskutiert. Dabei war auch der Bundestagsabgeordnete Takis Mehmet Ali. Der Fachkräftemangel, wie er im gesamten Bundesgebiet festzustellen ist, betreffe die Einrichtung des Sozialwerkes derzeit nicht, war zu hören. Martin Mybes kritisierte bei der Diskussion die Fokussierung auf den Bau neuer Pflegeheime statt Wohngemeinschaften zu fördern. Die Zusammenführung der drei bisherigen Pflege-Fachberufe „Altenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ zu einem gemeinsamen Berufsbild sei sinnvoll, so Klaudia Pannach, die für das Qualitätsmanagement des Sozialwerks zuständig ist.
Die Sperrung der Grill- und Feuerstellen innerhalb des gesamten Stadtgebietes bleibt weiterhin bestehen. Ebenso bleibt das Verbot der Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen im gesamten Landkreis in Kraft.
17. August 2022
Wochenlang hat es nicht geregnet, aber jetzt, am frühen Abend, sind es nicht nur Regenschauer, die niedergehen, sondern gewaltige Regenmassen, die aus den Wolken entladen werden.
18. August 2022
Der heftige Regen von gestern Nachmittag führte zu 40 Unwetter-Einsätzen in Lörrach. In Schopfheim wurde ein Bauzaun umgeweht und es kam zu mehreren kleinen Einsätzen der Feuerwehr.
19. August 2022
Etwa 300 Besucher kommen in den Stadtpark, um dem Blues von Grainne Duffy, die eigens zum Schopfheimer Auftritt eingeflogen war, und Vanessa Collier zuzuhören, zu dem dass Dreyland Blues-Festival eingeladen hatte.
20. August 2022
Der Freundeskreis der Senioren-Wohnanlage Schärers Au lud zu seinem 20-jährigen Vereinsbestehen ein. Am 11. September 2001 erfolgte damals die Gründungsversammlung. Seit 2004 ist Bettina Bethlen 1. Vorsitzende. Das Markgräfler Tagblatt führt eine Umfrage unter den Schopfheimer Reisebüros durch. Diese zeigt, dass die Menschen nach den Corona-Einschränkungen wieder reisen wollen. Die Reiseziele sind Griechenland, die Türkei und Spanien. Im Schnitt sind die meisten Urlauber 14 Tage oder sogar länger unterwegs. Die Auswirkungen der Inflation spüre man bei den Erhöhungen der Hotel- und Restaurantpreise. Das Schopfheimer Reisebüro Seilnacht musste kürzlich die Schopfheimer Filiale wegen Fachkräftemangels schließen.
22. August 2022
Der Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann (SPD) besuchte Gersbach und ließ sich von Ortsvorsteher Andreas Falk informieren. Er meinte, was er in Gersbach gesehen habe, sei für ihn der Prototyp einer engagierten ländlichen Gemeinschaft.
Der katholische Kirchenchor St. Bernhard sucht Projektsänger und -sängerinnen für das Requiem von Gabriel Fauré, das unter der Leitung von Andreas Mölder aufgeführt werden soll.
Die Badische Zeitung berichtet heute über die verschwundene Altstadt, die während Ausgrabungsarbeiten im vergangenen Jahr teilweise zum Vorschein gekommen ist. Prof. Dr. Klaus Schubring hat einen Beitrag im Jahrbuch verfasst.und nun berichtet Die Zeitung berichtet heute ausführlich über den Inhalt dieses Beitrages.
Über das Wochenende meldet der Landkreis 96 COVID-19-Neu-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz ist nun auf 208 abgesunken. Gleichwohl gibt es den 428. Todesfall in Zusammenhang mit dieser Pandemie.
23. August 2022
Der in der vergangenen Woche von der evangelischen Kirchengemeinde geplante Erzählabend im Pfarrgarten musste, da es regnete, kurzfristig in die Alte Kirche St. Michael verlegt werden. Der Abend stand unter dem Begriff Glück, Glücksgeschichten, Glücksorte und Glücksmomente. Er wurde von Diakonin Uschi Schmitthenner geplant und umgesetzt.
24. August 2022
Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz nun auf 167,4 COVID-19-Neu-Infektionen sank, gab es dennoch erneut einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Verstorbenen ist nun auf 429 angestiegen.
Das Kino-Gebäude in der Bahnhofstraße soll verkauft werden. Wie es mit dem Kino weitergeht, ist aber völlig offen. Im November des vergangenen Jahres war der letzte Film zu sehen. Seither sind die Türen geschlossen. Die Pächter, Klaus Wursthorn und seine Frau Marion, die längst im Rentenalter sind, werden das Kino auf keinen Fall weiterbetreiben. Wie die BZ mitteilt, gibt es Verkaufsabsichten für das Gebäude, die sich allerdings als kompliziert erweisen. In dem verwinkelten Areal führen verschiedene Verträge, die Dritten Überfahrts- und Parkrechte einräumen, zu Schwierigkeiten. Die Stadtverwaltung lehnt es ab, sich in größerem Maße als bisher mit einem jährlichen Zuschuss zu engagieren.
Die „Dicke Tanne“ im Gersbacher Wald ist die direkte, legitime Nachfolgerin der berühmten „Großen Tanne“. Diese Dicke Tanne ist laut Internet-Verzeichnis „Monumental Trees.com.“ 46 m hoch und hat einen Umfang von 5,60 m. Ihr Alter wird auf 282 Jahre geschätzt (+/– 40 Jahre).
25. August 2022
Gibt es Probleme für den Schopfheimer „Eigenbetrieb Stadtwerke“? Die Stadt ist daran mit 51% beteiligt, je zu 24,5% sind außerdem die Stadt Bad Säckingen und EnergieDienst daran beteiligt. Im Zuge der Gas-Knappheit und dem Anstieg der Gaspreise, bedingt durch den Ukraine-Krieg, soll es zur finanziellen Schieflage gekommen sein, die nun als abgewendet gilt, da die Stadt Bad Säckingen für ihren Anteil eine Kapitalspritze in zweistelliger Millionenhöhe verabreichte.
In den zurückliegenden drei Wochen hat der Tennisclub Langenau die Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Bei der Damen-Konkurrenz wurde zum vierten Mal Andrea Campagna Vereinsmeisterin. Im Damen-Doppel gar zum fünften Mal Andrea Campagna und Bianca Trcovic Vereinsmeisterinnen. Bei den Herren ist Tobias Antonicelli zum zweiten Mal Vereinsmeister, im Herren-Doppel standen Florian Strütt und Sasa Trcovic zum sechsten Mal auf dem Siegerpodest.
26. August 2022
Die Deutsche Bank Bad Säckingen unterstützt das ehrenamtliche Engagement des Kinderschutzbundes Schopfheim. Neben der Mithilfe beim jüngsten Sommerfest überreichte die Bank auch eine Spende in Höhe von 800,– Euro für das Hausaufgaben-Betreuungsangebot an den Kinderschutzbund.
Die Abrisspläne für die Villa Amalia durch die IHK stoßen auf Kritik. Sowohl die ehemalige Museums- und Stadtarchivleiterin Dr. Ulla K. Schmid als auch Klaus Strütt, ehemaliger Fachbereichsleiter der Stadt, sprechen sich für den Erhalt des Gebäudes aus, da dieses Teil eines Ensembles ist, das von Architekt Siegele geschaffen wurde.
27. August 2022
Dieser Tage inspizierte Bürgermeister Harscher den Hochwasser-Bypass, der Eichen entlastet. In Enkenstein, Langenau und entlang der B 528 bei Eichen werden nun die letzten Lücken für die seit der Jahrtausendwende mit riesigem Aufwand betriebenen Hochwasserschutzmaßnahmen angegangen.
Vor einigen Tagen durfte Oberschützenmeister Roland Steinebrunner zur 63. Hauptversammlung der Sportschützengesellschaft Fahrnau zahlreiche Mitglieder begrüßen. Der Verein habe nun nach der großen Corona-Pause wieder den regulären Trainingsbetrieb aufgenommen, wie er sagt. Bei der Sitzung wurde berichtet, dass der Ausbau des Kleinkaliber-Standes vorangetrieben werde. Wahlen standen keine an. Roland Steinebrunner und sein Stellvertreter Rainer Wohlschlag werden den Verein weiterhin leiten.
29. August 2022
Was vor der Hauptversammlung des Fördervereins Gerisbac galt, ist auch weiterhin von Gültigkeit, denn Rolf Strohm war und bleibt Vorsitzender und Schriftführer des Vereins.
31. August 2022
Die Gewerbeschule Schopfheim verabschiedet sich von der langjährigen Lehrerin Gabriele Groß. 16 Jahre lang war sie für Deutsch, Gemeinschaftskunde sowie Wirtschafts- und Sozialkunde zuständig. Sie fühlte sich in Schopfheim richtig wohl, nachdem sie zuvor an sieben verschiedenen Schulen insgesamt 41 Jahre als Lehrerin tätig war. Schulleiter Klaus König bedankte sich und würdigte ihre Verdienste.
Gegen 8.20 Uhr kommt es zu einem Brand im Führerhaus der S 6-Bahn im Schopfheimer Bahnhof. Der Lokführer hatte das Feuer löschen können, sodass die Feuerwehr nicht mehr eingreifen musste. Der Bahnverkehr war dadurch einige Stunden blockiert. Der Brand war im Bereich des Zugziel-Anzeigers an der Front des Führerhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr überprüfte mit einer Wärmebild-Kamera diesen Zielanzeiger, konnte aber keine weiteren Brandherde feststellen.
Am gleichen Vormittag, um 10.08 Uhr wurde die Wehr erneut alarmiert. In der Hohe-Flum-Straße kam es zu einem Silo-Brand mit Papierstaub. Das Silo konnte durch die Feuerwehr geleert werden. Neben der Abteilung Schopfheim waren Langenau, Enkenstein sowie der Hygiene-Trupp der Feuerwehr Lörrach mit dem Atemschutz-Gerätewagen im Einsatz. Das THW und der DRK-Ortsverein waren ebenso vor Ort.
Der SVS hat beim neuen Sportheim eine Terrasse angelegt (teils über dem bisherigen Sportheim).
Der Landkreis Lörrach hat nun eine 7-Tage-Corona-Inzidenz von 146,8 nach 79 neu gemeldeten Fällen.
In der Badischen Zeitung wird über das im späten 19. Jahrhundert errichtete Haus in der Scheffelstraße, in dem einst die Konditorei Dattler gegründet wurde, berichtet. Das Café wurde in den Sechzigerjahren aufgelöst, die Konditorei – zuletzt noch als Süßwaren-Laden – wurde bis 1978/79 weitergeführt. Nach dem Umbau des Hauses befindet sich heute im Erdgeschoss „Der kleine Möbelladen“.
Um 19.45 Uhr waren es noch 4 Stunden und 15 Minuten bis zum Auslaufen des bundesweiten Tank-Rabattes. Bei einer Tankstelle auf der Gänsmatt waren am Abend die Tanks bereits leer. Es konnte weder Diesel noch Super 10 noch Super getankt werden.
01. September 2022
Die Stadtverwaltung hat anlässlich der Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Alt-Bürgermeister Klaus Fleck am 30. September eine Briefmarke mit dem Porträt Flecks, das einst Rainer Ehrt aus Kleinmachnow geschaffen hat, anfertigen lassen.
Über die Hitzebelastung bei Tieren schreibt heute die Badische Zeitung und nennt dabei insbesondere die Hühner, Gänse, Rinder, Kälber und Schweine sowie Ziegen und Schafe, die unter der Trockenheit unterschiedlich zu leiden haben.
Das Benzin und der Diesel waren nach Wegfall des Tank-Rabatts bis zu 30 Cent teurer gegenüber dem Vortag.
02. September 2022
42 neue Corona-Fälle lassen die 7-Tage-Inzidenz auf 144,6 absinken.
Kurz vor 23 Uhr brannte auf der B 317 die Batterie eines Autos aus bislang unbekannten Gründen in der Nähe der Anschlussstelle Schopfheim Mitte. Um den Flammen zu entkommen, kletterte der 45-jährige Fahrer durch das geöffnete Fenster der Fahrertür. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand und musste die Bundesstraße bis gegen Mitternacht sperren.
Gegen 21 Uhr stoppte die Polizei in der Bismarckstraße einen E-Scooter-Fahrer. Dieser war mit 3,4 Promille Alkohol im Blut unterwegs.
Andreas Gsell, Vorsitzender der Fußball-Abteilung des SVS, trug gemeinsam mit den Fußballern Florian Straub und Patrick Klug Warenkisten in den Tafelladen. Die Spenden hatten einen Gesamtwert von ungefähr 900,– Euro.
03. September 2022
Im Rahmen einer Betriebsfeier konnten im Hotel „Krone“ in Wiechs langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt werden: Brunhilde Hauri wurde für 55-jährige Zugehörigkeit und Mitarbeit im Hause geehrt. Bürgermeister-Stellvertreter Kai Horschig überreiche die selten vergebene Urkunde des Landes Baden-Württemberg für 50 Jahre ununterbrochene Tätigkeit.
Höhere Produktpreise, steigende Energiekosten und Unklarheiten bei Corona-Maßnahmen führen dazu, dass Schopfheimer Wirte Sorgenfalten auf der Stirne haben. So berichtet beispielsweise Karl Rehm vom „Kleinen Eck“, dass allein der Käse für Cordon bleu doppelt so teuer geworden und inzwischen teurer als Fleisch sei. Francesco Romano, Wirt der Pizzeria „Toscana“, hat Sorgen, da beim Großhändler kaum noch Tomaten zu bekommen seien und wenn, dann kosteten diese viel mehr. „Auch wenn derzeit noch nicht alle Verteuerungen an die Gäste weitergegeben wurden, bleibt uns nichts anderes übrig, als etwas daran zu ändern“, betont er. Auch Hans Glöggler, Vorsitzender des Schopfheimer Wirtevereines, informiert, dass die Berufsständigen andauernd über dieses Thema reden. „Man kommt zwar wieder an die meisten Zutaten heran, aber alles hat sich verteuert. Die meisten Wirtshäuser kochen mit Gas, einige mit Induktionsherden. Sie fürchten alle einen furchteinflößenden Gaspreis-Anstieg“, meint er. Zur gesamten Kostenfrage, so Hans Glöggler weiter, komme die Unsicherheit wegen Corona. „Man weiß einfach nicht, was kommt“, betont er.
05. September 2022
Der 55-jährige Schopfheimer Albert Kiefer, ein bekennender Kino-Fan und Freund des Scala-Filmtheaters, lädt Unterstützer zum Erhalt des Kinos auf den 20. September in das Gasthaus „Sonne“ ein. Die „Kino-Retter“ sind darauf angewiesen, dass ein etwaiger neuer Besitzer des Gebäudes überhaupt mit sich reden lässt.
07. September 2022
90 Helferinnen und Helfer bereiten sich für das kommende Wochenende vor, um den Fahrnauer Dorfherbst zu organisieren. Er wird, wie immer, auf dem Schulhof der Grundschule stattfinden.
Der Vorstoß der CDU, die kreuzungsfreien Anschlüsse an der Bundesstraße Schopfheim Mitte von der Stadtverwaltung selbst planen zu lassen, schmetterte nun das Regierungspräsidium Freiburg ab und beansprucht die Planungshoheit.
In der nächsten Gemeinderatssitzung wird dieser über eine Vorlage zu diskutieren und darüber zu entscheiden haben, ob von Dezember 2024 an der City-Bus aufgegeben und zum Anruf-Taxi wird. Die Stadt fördert den City-Bus jährlich mit einem Zuschuss von 44.500,– Euro. Ein ÖPNV auf Nachfrage könnte auch die Ortsteile Raitbach, Schweigmatt, Kürnberg, Fetzenbach oder auch den Sattelhof bedienen und Passagiere abholen. Das Anruf-Taxi sollte an Werktagen zwischen 5 Uhr und Mitternacht, an Wochenenden zwischen 7 Uhr und Mitternacht, zur Verfügung stehen.
08. September 2022
Die Schopfheimer Schulen beginnen am Montag mit den neuen Schulalltag. Die Schüler der Klassen 5a bis 5d am THG und die Fünftklässler an der Friedrich-Ebert-Schule beginnen allerdings erst am Dienstag, genauso wie die Grund- und Hauptschulen, die in aller Regel den Unterricht mit den ersten Klassen erst am Dienstag aufnehmen.
Der Verein „Ex-bluesive“ will im Oktober die Konzertreihe im „Waldhaus“ Schweigmatt, allerdings in reduziertem Rahmen, wieder aufnehmen, die man 2018 zunächst beenden musste.
Die städtische Kulturarbeit wird aufgeteilt. Der ausgewiesene Museumsfachmann Dominik Baiker, der 2021 als Kulturbeauftragter gekommen ist, kümmert sich seit Juli für den Zeitraum von zwei Jahren ausschließlich um das städtische Museum. Für die weiteren Kulturbereiche wie Theater, Kleinkunst, städtische Galerie und Kino ist vom 01. Oktober an Patrick Schmidtner zuständig. Hintergrund ist die im Raum stehende Erneuerung und Modernisierung des Museums, wie Baiker erklärt. Der gesamte Museumsbestand, der rund 7.000 Objekte umfasst, wird erfasst und unter die Lupe genommen, um einen Sammlungsschwerpunkt zu definieren, so Baiker weiter. Neben der Arbeit im Depot wird Baiker jährlich zwei Ausstellungen im Museum präsentieren.
09. September 2022
Fraktionsvorsitzender Jeannot Weißenberger von der CDU zeigt sich enttäuscht über die Haltung des Regierungspräsidiums zur Überplanung der Einmündung B 317 Schopfheim Mitte. Thomas Kuri, CDU, betont, dass diese Anschlussstelle keine gefühlte, sondern eine nachgewiesene Unfallhäufungsstelle ist und allein eine bauliche Veränderung die Situation wesentlich verbessern könnte. „Für uns als CDU geht es nicht um Zuständigkeiten und Autorität, die Geschwindigkeit der Planungen ist wichtiger als die Zuständigkeit“, so Sascha Schneider. Wenn nun das Präsidium auf seiner Planungshoheit bestehe, hoffe er, dass die angekündigte Zwischenlösung auch zeitnah realisiert werde.
Dr. Volker Habermaier wurde durch Ministerin Petra Olschowski mit der Heimat-Medaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Diese wird verliehen an Menschen, die einen wichtigen Beitrag für die kulturelle Identität und den Zusammenhang in der Gesellschaft leisten.
10. September 2022
Die SPD-Fraktion beantragt im Rahmen der beabsichtigten Nahwärme-Versorgung, in der Innenstadt auf holzgebundene Energiequellen wie Pellets und Hackschnitzel zu verzichten und die Nutzung von Erdwärme sowie die Einrichtung von Photo-Voltaik zu betreiben.
Die Grundschule Fahrnau hat eine neue Konrektorin: Alexandra Nägelin übernahm am 01. August diese Tätigkeit. Die 37-jährige Pädagogin löst ihre Vorgängerin Kerstin Jirizek ab, die aus persönlichen Gründen nach Langenau wechselte. Alexandra Nägelin wurde in Flensburg geboren und absolvierte an der dortigen Uni ein Lehramtsstudium für Grund-und Hauptschule. Da sie Englisch studierte, war sie zwischenzeitlich acht Monate in Irland, anschließend verschlug es sie in Deutschlands Süden, ins Wiesental. Sie wohnte in Lörrach und unterrichtete 12 Jahre lang an der Meret-Oppenheim-Schule in Steinen. Sie wird auch die Familienklasse in Gersbach betreuen. Claudia Ströble, Rektorin der Fahrnauer Schule, freute sich über die nahtlose Neubesetzung der Stelle.
Katrin Nuiro und ihre Stellvertreterin Ruth Simons von der vhs stellen das neue Programm vor. 95% der Kurse werden als Präsenzkurse durchgeführt. Energiesparen, Nachhaltigkeit, Gesellschaft im Wandel, Achtsamkeit in der Natur sind die Themen der Stunde, die beide Leiterinnen erläutern. Neu ist auch ein Smartboard, das in der vhs künftig Einsatz finden wird.
Kurz vor 18 Uhr bebte die Erde mit einer Stärke von 4,7 südlich von Mülhausen. Die Erdstöße konnte man in der Stadt ebenfalls spüren, ohne dass es Schäden gegeben hätte. Das Beben selbst hatte eine Stärke von 4,7, ein erstes Nachbeben mit einem Wert von 2,5 folgte 10 Minuten später, am Sonntagfrüh um 6 Uhr früh bebte die Erde erneut mit einer Stärke von 2,9.
11. September 2022
Am heutigen Sonntag wird die Badesaison im Schweigmatter Bad ebenso beendet wie im Schwimmbad Schopfheim.
Nach vier Jahren hat das Vereinsparlament Fahrnau um den Vorsitzenden Daniel Andreatta und seinen Vize Christian Leisinger wieder zum Dorffest auf dem Schulhof eingeladen. Nachdem es am ersten Abend noch schön war, hielten sich danach die meisten Gäste vorwiegend im Festzelt auf. Der Musikverein Wiechs und spät am Abend die Big-Band des Musikvereins Fahrnau sorgten für Unterhaltung. Am Sonntag spielte das herrliche Wetter dann dem Dorffest in die Karten. Sonnenschein nach dem Festgottesdienst auf dem Schulhof mit Pfarrerin Ulrike Krumm. Anschließend spielte der Musikverein Fahrnau auf.
Eine siebenköpfige Schopfheimer Delegation befindet sich seit Freitag in Poligny, um das 55-jährige Bestehen der Partnerschaft zu feiern. In seiner Jubiläumsrede ging Bürgermeister Harscher auf die Anfänge der Freundschaft zwischen den beiden Ländern ein und machte deutlich, wie wichtig ein vereintes Europa sei. Besonderen Dank sprach er Dominique Bonnet, Bürgermeister von Poligny, und Christelle Morbois, Bezirksrätin im Wahlkreis Poligny, für den herzlichen Empfang aus. Als Zeichen der Freundschaft und Anerkennung überreichte Bürgermeister Harscher ein von Jeannot Weißenberger gezeichnetes Bild, das die Bürgermeister Fleck, Nitz und Harscher zusammen mit Bonnet zeigt. Mit dabei war auch Uta Vollgärtner, die seit 1968 fester Bestandteil der Partnerschaft ist und seither immer wieder als Übersetzerin zum Einsatz kommt.
Die Schützengesellschaft Wiechs nutzte die Nach-Corona-Zeit, um wieder zu einem bayrischen Frühschoppen ans Schützenhaus einzuladen.
12. September 2022
Von heute an wird mit den Hangentwässerungsarbeiten an der B 518 bei Eichen begonnen. Dafür wird die Bundesstraße bis Ende März jeweils halbseitig gesperrt bleiben. Im Rahmen der Bauarbeiten wird eine Röhre mit einem Durchmesser von 60 cm in die Erde verlegt, die dann an den bestehenden Hochwasser-Entlastungskanal des Schlierbachs angebunden wird. Die Maßnahme kostet, so das Regierungspräsidium, 1,3 Mio. Euro.
13. September 2022
Der Landkreis Lörrach registriert 94 COVID-19-Neu-Infektionen und 1 weiteren Todesfall. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 155,1. 17 Kreisbewohner mit COVID-19 werden stationär in Krankenhäusern behandelt, Intensiv-medizinischer Pflegebedarf bei 1 Patienten. Die Zahl der Todesfälle ist nun bereits bei 430 angelangt.
Oerlikon Balzers wird seinen Standort in Schopfheim ausbauen. Der Anlagen-Konstrukteur möchte ein Kompetenzzentrum einrichten und in diesem Zusammenhang natürlich auch neue Arbeitsplätze schaffen. Die Firma ist weltweit führender Anbieter von Beschichtungen, die die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Präzisionsbauteilen sowie von Werkzeugen für die Metall- und Kunststoff-Verarbeitung verbessert.
Am Vormittag ist in der S 6-Bahn am Bahnhof in Hausen in einem Stadler Flirt-Zug ein Schmorbrand ausgebrochen. Wie bei einem ähnlichen Vorfall vor wenigen Tagen in Schopfheim, war das Feuer schnell gelöscht, verletzt wurde niemand. Allerdings musste der Zug außer Betrieb genommen werden und konnte erst im Verlauf des Nachmittags abgeschleppt werden. In dieser Zeit war von Schopfheim bis Zell ein Schienen-Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Betroffen vom Schmorbrand waren auch zahlreiche Autofahrer, denn der Bahnübergang der Kreisstraße 6339 nach Raitbach blieb geschlossen, bis die Polizei den Verkehr regeln konnte.
14. September 2022
Der städtische Projektleiter Thomas Schmitz, der die „Pop-Up“-Planbuden für das integrierte Stadtentwicklungsprogramm ISEK betreut, war heute auf dem Marktplatz, um Anregungen der Bürger aufzunehmen. Der letzte Termin der Reihe findet am Samstag in Fahrnau statt.
Im vollbesetzten Sportheim des Fußballvereins Fahrnau begrüßt Mark Leimgruber die Anwesenden zur ersten Hauptversammlung seit 2019. Er untermauerte seinen Wunsch, nach nun 13 Jahren als Vorsitzender aufzuhören, jedoch fand sich trotz zahlreicher Gespräche niemand, der sich bereiterklärte zu kandidieren. Um eine Vakanz zu vermeiden stellte sich Leimgruber nochmals zur Wahl und wurde in seinem Amt bestätigt.
15. September 2022
Gegen 11.50 Uhr wird eine Radfahrerin im Kreisel am Friedhof von einer Autofahrerin übersehen. Die 58-Jährige stürzte und musste verletzt mit dem Helikopter in eine Klinik geflogen werden.
16. September 2022
Die Badische Zeitung berichtet heute über die Firma Hanf-Union und wie sie einst nach einem geschickten Verhandlungs-Poker des damaligen Bürgermeisters Franz Heeg 1921 nach Schopfheim gekommen ist. Ein Artikel von Dr. Reinhard Valenta im Jahrbuch der Stadt Schopfheim verdeutlicht dieses Stück Schopfheimer Industriegeschichte.
17. September 2022
Seit 40 Jahren ist Elke Kovacs bei der Stadt Schopfheim beschäftigt. Die 58-Jährige begann am 01.09. 1982 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten.
An zwei Tagen wurden auf der Golf-Anlage die Stadtmeisterschaften ausgetragen. Bei den Herren siegte Tim Vollmer, bei den Damen krönte sich Maris Vollmer.
Sofern es die Corona-Pandemie zulässt, soll in diesem Jahr wieder der Kalte Markt stattfinden.
18. September 2022
15 aktive Musikerinnen und Musiker hat der Musikverein Langenau noch. Seit 2016 ist der Verein jedoch inaktiv, ihm droht nun das Ende. Bei der Jahreshauptversammlung ging es nun um nichts weniger als um diese schwierige Aufgabe. Die Vorsitzende, Daniela Klimmer, meinte, man sollte zwar nie „Nie“ sagen, aber die nächste Versammlung im Frühjahr 2023 werde wohl die Auflösung des Vereins beschließen müssen. Bis dahin wurde die bisherige Vorsitzende ebenso wiedergewählt wie ihr Stellvertreter, Dietmar Schubnell.
Nach zwei Jahren ohne Fest auf der Hohen-Möhr bot nun der „Tag des offenen Denkmals“ bei strahlendem Sonnenschein wieder eine gute Gelegenheit dazu.
Im Museum eröffnet der Kunstverein seine neueste Ausstellung unter dem Titel „Auf Sicht“. Es werden abstrakte Farb-Form-Kompositionen gezeigt. Diese Schau des Kunstvereins, die Gerit Koglin vom Kunstverein eröffnete, ist bis zum 30. Oktober zu sehen.
Eine zehnköpfige Delegation aus Schopfheim hat die Partnerstadt Kleinmachnow besucht, um das 100-jährige Jubiläum, das für 2020 geplant war, nachzufeiern. An vier Tagen erwartete die Schopfheimer ein abwechslungsreiches Programm. Bürgermeister Harscher überreichte ein Bild von sich und seinem Kleinmachnower Amtskollegen Michael Grubert, das Jeannot Weißenberger gezeichnet hat. Eine kleine Delegation aus Poligny war ebenfalls der Einladung in die brandenburgische Stadt gefolgt.
In der städtischen Galerie der Kulturfabrik ist heute die Vernissage mit Werken des in Kleinmachnow lebenden Künstlers Rainer Ehrt. Der Maler, Zeichner und Grafiker führt die Besucher bei diesem Anlass amüsant und kurzweilig durch seine Präsentation in gegenständlich-figürlichem Stil mit handwerklicher Perfektion und Präzision. Raumbeherrschend sind dabei die lebensgroßen Figuren und die mit großen Druckstöcken hergestellten Arbeiten.
19. September 2022
Der Gemeinderat möchte die Entscheidung über die künftige Struktur des City-Busses nicht übers Knie brechen. Der Bus soll auf ein Ruf-Bus-System umgestellt werden. Als Konzept für die Zukunft lobte SPD-Stadträtin Teresa Bühler den neuen Plan des Landratsamtes, der die Vergabe nach einer neuen EU-Verordnung für den gesamten Landkreis vornehmen muss. Künftig soll der Bus per App gerufen werden. Er hat keine festen Fahrplan-Zeiten mehr. Die E-Busse, die eingesetzt werden sollen, würden montags bis freitags von 5 bis 24 Uhr, samstags und sonntags zwischen 7 und 24 Uhr verkehren. Viele Fragen, z.B. nach der Anzahl der Passagiere, die Zeit zwischen einer Sofort-Buchung oder Abholung und anderes muss nun geklärt werden. Ortsvorsteher Wilhelm Tholen aus Raitbach begrüßt das Angebot, da Raitbach bisher nicht angefahren wird. Auch Thomas Gsell von der SPD sprach sich für das zukunftsträchtige Konzept aus. Vor einer Entscheidung sollte eine Ausschreibung erfolgen, damit man einen Überblick über die zu erwartenden Kosten bekommt, meinte Gsell. Benutzerfreundlicher als das bisherige System sieht das neu geplante Angebot Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Sie war ebenso wie Dr. Marianne Merschhemke von den GRÜNEN für eine Änderung des Beschlussvorschlages, wonach keine sofortige Zustimmung, sondern eine Offenlegung der Kosten mit verschiedenen Varianten erfolgen soll. Bei einer Enthaltung wurde dies auch so beschlossen.
Der Kindergarten am Marktplatz wird erst im Frühjahr 2023 bezugsfertig sein, so Martina Milarch von der Stadtverwaltung auf Anfrage von Heidi Malnati, CDU.
Auf Anfrage von Stadtrat Thomas Gsell informiert Bürgermeister Harscher, dass die Uehlin-Häuser in diesem Jahr nicht mehr abgerissen werden, eher im ersten Quartal 2023.
Die Auffüllung des ehemaligen Fahrnauer Gewerbekanals im Baugebiet Bremt ist weder baulich noch politisch abgeschlossen. Die Fraktion der GRÜNEN verlangt Aufklärung und legte einen Fragenkatalog, der zusammen mit der CDU erarbeitet wurde, vor. Im Oktober soll nun ein Gespräch mit dem Firmeninhaber Gerhard Faller, Vertretern beider Fraktionen und der Stadtverwaltung stattfinden.
Der Gemeinderat hat einer überarbeiteten Vereinbarung der Verwaltungsgemeinschaft Schopfheim-Hasel-Hausen-Maulburg zugestimmt. Es handelt sich dabei um eine reine Formalie, wobei Ehrenfried Barnet diese zum Anlass nahm zu einem Appell. Es sollte verstärkt nach Gemeinsamkeiten geschaut werden und wo wirklich Synergieeffekte herauszuholen wären. Er denkt dabei an die Themen „Feuerwehr“ und „Bauhof“.
Die derzeitige Nutzung der Fahrnauer Festhalle durch Flüchtlinge aus der Ukraine wirft bei Stadtrat Mark Leimgruber die Frage auf, ob die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau die Festhalle im kommenden Jahr nutzen könne. Im Herbst und im Winter rechnet Bürgermeister Harscher mit weiter steigenden Flüchtlingszahlen. Die Halle werde wohl noch länger benötigt, betont er.
20. September 2022
Beim Tennisclub Langenau wird vor großer Zuschauer-Kulisse und schönem Wetter der Wiesental-Cup 2022 ausgetragen. Das Finale wurde den Herren vom Tennisclub Schopfheim 1 gegen TC Langenau 2 gewonnen. Bei den Damen ging der Tennisclub Langenau als Sieger vom Platz.
Nach fünf Monaten und 10 Veranstaltungen bilanziert Thomas Schmitz als Projekt-Verantwortlicher für das Stadtentwicklungskonzept ISEK. Die letzte Veranstaltung war in Fahrnau. Diese, wie auch die vorangehende auf dem Schopfheimer Marktplatz, hatte nur dürftige Resonanz erfahren. Eine Zusammenfassung mit Ergebnissen der Bürgerbefragungen wird dem Gemeinderat für die Klausur-Tagung im Januar 2023 zu Verfügung gestellt.
Albert Kiefer, der sich für den Erhalt des Scala-Kinos stark macht, hatte zu einem Treffen von Kino-Freunden in die „Sonne“ eingeladen. Etwa 50 interessierte Personen kamen, um zu diskutieren und auszuloten, wie das Kino gerettet werden könnte. Es soll nun ein Arbeitskreis, der sich in den nächsten Tagen bilden wird, ins Leben gerufen werden, um verschiedene Möglichkeiten zum Erhalt zu diskutieren. Dr. Michael Maraun bot sich gleich als erstes Mitglied des „harten Kerns“ an.
21. September 2022
Die forstliche Versuchs-und Forschungsanstalt in Freiburg bestätigt, dass eine am 16. August auf Schopfheimer Gemarkung gefundene Losung von einem Wolf stammt. Den genauen Fundort nennt man jedoch nicht. Der identifizierte Wolf sei identisch mit jenem, der am 31. Juli im Münstertal nachgewiesen wurde. Eine bestätigte Sicht-Beobachtung aus Schopfheim habe es jedoch nicht gegeben, so Felix Böcker von der FVA. Das identifizierte Tier wird beim Umweltministerium unter der Bezeichnung „GW2912m“ geführt. Anmerkung des Chronisten: Pfr. August Eberlin schreibt in seiner „Geschichte der Stadt Schopfheim und ihrer Umgebung“ auf S. 167, dass 1819 die letzten Spuren von Wölfen in Schopfheim festgestellt wurden. Zwischen beiden Ereignissen liegen also 203 Jahre.
Mit bürokratischen Hürden muss sich der Wiechser Ortschaftsrat herumschlagen. Es geht konkret um die erneue Vorlage des Bebauungsplanes Östliche Hünerhalden/Am Rain und um den Bau einer Grillhütte am Hohe-Flum.
22. September 2022
Die CDU-Fraktion besuchte vor Tagen den Ortsverband des THW Schopfheim. Die Fraktion zeigt sich dabei beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der 70 aktiven Helfer.
Der TTC Schopfheim-Fahrnau trägt seine Vereinsmeisterschaften aus, Philipp Kanafek dominierte die Stadtmeisterschaften. Die Doppelmeisterschaft entschied das Duo Uwe Pommerening/Daniel Granier für sich.
Die Firma Faller Immobilien zeigt sich über den Fragenkatalog der beiden Stadtrats-Fraktionen irritiert. Dort war auch von „merkwürdigem“ Bauschutt die Rede, wobei die Firma alle Vorwürfe zurückweist. Die Verfüllung, so die Firma, erfolge in enger Absprache mit dem Landratsamt und der Stadtverwaltung in Person von Remko Brouwer sowie der Fachfirma Tiefbau Zimmermann. „Dass dem Vertreter der Tiefbauabteilung etwas beim Verfüllmaterial aufgefallen sei, hören wir zum ersten Mal“, betont der Firmenvertreter.
85 COVID-19-Neu-Infektionen lassen die 7-Tage-Inzidenz auf einen Wert von 139,8. Leider kam es zu 1 weiteren Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 432.
Die CDU will für die Planung der B 317-Anschlussstelle Schopfheim Mitte Druck machen. „Es muss nachgehakt werden, warum die Kommunen Lörrach und Maulburg eine eigene Planung bewilligt erhalten haben, dies aber für Schopfheim nicht möglich ist. Thomas Kuri von der CDU fordert den Bürgermeister auf, sich an Verkehrsminister Winfried Hermann zu wenden. Der Bürgermeister seinerseits wartet allerdings auf eine zeitnahe planerische Entschärfung, die das Regierungspräsidium für Schopfheim zugesagt habe.
23. September 2022
In Eichen wird ein Markt unter dem Motto “Oktoberfest“ rund um die Hülschematt-Halle veranstaltet.
Erneut lehnt das Landratsamt einen Antrag für eine mittlerweile reduzierte Wohnmobil-Stellplatzfläche auf dem Schweigmatter Schwimmbad-Parkplatz ab. Weder der Ortschaftsrat noch Bürgermeister Harscher wollen sich mit dieser Antwort zufriedengeben.
Der SVS konnte nun den Sportheim-Neubau einweihen. Der Vereinsvorsitzende, Tesfaldet Reda, begrüßte nicht nur Sponsoren, Handwerker, Bankenvertreter, Architekten, Gemeinderäte und Vertreter der Stadt, sondern auch viele andere, die aktiv an diesem Werk mitgearbeitet haben. „Jetzt können wir uns sehen lassen und müssen uns nicht mehr verstecken“, fügte Reda seiner Rede bei. Das Sportheim mit einmalig perfekter Anbindung an die Bahnlinie S 6 darf als Meilenstein für die sportliche Infrastruktur in Schopfheim gewertet werden, betont er weiter. Es habe sich nun gelohnt, statt einer Altbau-Sanierung, die 800.000,– Euro gekostet hätte, auf einen Neubau, der nun auf 1,35 Mio. Euro gekommen sei, zu setzen. Der SVS-Vorsitzende Dietmar Matt erläuterte, dass man 600.000,– Euro von der Stadt Schopfheim, 168.000,– Euro vom Badischen Sportbund erhalten hat. Spenden aus der Schweiz, dem Elsass und der Region erbrachten insgesamt 253.000,– Euro. Mit Eigenmitteln, Wiesenverkäufen, Sponsoren-Läufen und anderen Aktionen habe der SVS seinen Anteil an der Finanzierung des neuen Sportheimes geleistet. Tesfaldet Reda lobte den unermüdlichen und selbstverständlich ehrenamtlichen Einsatz des Teams mit Dietmar Matt, Jürgen Lauber, Andreas Gsell, dessen Vorgänger Thomas Schulz, die Bravouröses geleistet haben. „Das Werk ist gelungen, wir müssen es nun mit Leben füllen“, betonte Reda weiter. Bürgermeister Dirk Harscher zollte dem SVS größten Respekt und meinte, dass die Fußballer wegen seiner exzellenten Jugendarbeit den richtigen Weg eingeschlagen haben.
24. September 2022
Eine neue Richtlinie führt dazu, dass der geplante Rad-Schnellweg nicht mehr 4 m 10, sondern 4 m 60 breit sein muss. Ehrenfried Barnet meint: „Dann können wir das gleich begraben, wir brauchen einen Radweg und keinen Rennweg“. Verschiedene Trassen-Varianten würden derzeit untersucht, so Bürgermeister Harscher.
Heute ist in der Altstadt der letzte Flohmarkt des Jahres.
Im Raitbacher Ortschaftsrat regt sich Skepsis über das Vorhaben der Immobilienfirma Faller aus Bad Säckingen. Diese will auf einem Grundstück im Gewann Bruckacker eine ca. 1,5 ha große Fotovoltaik-Anlage installieren. Bevor der OR weiter entscheidet, entschied man sich mehrheitlich für eine zeitnahe Ortsbegehung.
Wenig Lust auf Kino hatten die Schopfheimerinnen und Schopfheimer. 500 überwiegend nasse Stühle für das Open Air-Kino auf dem Marktplatz blieben weitestgehend leer. Dennoch wurde die Actionkomödie „The lost City“ vorgeführt.
Ähnlich erging es den Organisatoren des Pflughof-Festes, das zum Auftakt des Herbstmarktes im Pflughof geplant war. Es war ein Tag zum Vergessen.
Viele Besucher freuten sich bei der jüngsten Eichener Sonntagsmusik auf ein Wiedersehen mit dem ehemals hier tätigen Pfarrer Matthias Weber, der allerdings krankheitsbedingt nicht kommen konnte. Das mit ihm vorgesehene Orgelkonzert auf der neuen Truhenorgel wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Dafür haben die Cellistin und die weiteren Musiker des St. Michaels Consort und die Mezzosopranistin Carolina Bruck-Santos aus Schönau ein Händel-Programm zusammengestellt. Geigerin Gabriele Haarmann führte mit Anekdoten und Geschichten aus Händels Leben und Werk durch das Programm.
Laut Polizeibericht fuhr ein 43-Jähriger zu einem Vernehmungstermin schon betrunken mit dem Fahrrad vor. Es fielen verbale Entgleisungen, wobei die Überprüfung eine Alkoholisierung von 1,7 Promille ergab. Der Mann beleidigte die anwesenden Beamten und wurde noch gewalttätig. Er schlug nach einem Polizisten. Schließlich musste er überwältigt werden, bevor eine Blutabnahme erfolgen konnte.
25. September 2022
Obwohl kein gutes Wetter angesagt war, regnete es keinen einzigen Tropfen beim verkaufsoffenen Sonntag. Es war daher eine Veranstaltung nach Maß. Insbesondere junge Familien mit Kindern waren in der Stadt unterwegs, um sich einerseits zu vergnügen, andererseits Geschäfte zu besuchen und Einkäufe zu tätigen.
Hunderte Besucher kamen bei trockenem Wetter zum Hof-Fest des Hofes Dinkelberg nach Wiechs. Markus Hurter zeigte sich mit der Besucher-Resonanz sehr zufrieden. Er informierte mit seinem Team vom Verein Kambium an einem Info-Stand über die bevorstehende Auslagerung des Hofes Dinkelberg auf das Gelände neben dem Reitgestüt Trefzger in den Sengelen.
Nebel und Herbstwetter konnten in Gersbach den Veranstaltern des Weidefestes nichts anhaben. Etwa 3.500 Menschen kamen zum 32. Weidefest, schätzt Willi Greiner, Veranstalter der ersten Stunde. Eine Haupt-Zielgruppe waren natürlich die Landwirte, die neueste Landmaschinen auf dem Ausstellungsgelände besichtigen konnten. Ebenso kamen Unimog-Freunde zum Treffen nach Gersbach. Einmal mehr wurde das Weidefest zu einem Freudenfest. Für den guten Ton sorgten die Musikvereine aus Gersbach und Sallneck.
26. September 2022
Das Naturfreunde-Haus Gersbach schließt zum 15. November. Der bisherige Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Nun sollen Küche und Pächterwohnung umgebaut werden, damit die Naturfreunde Lörrach das Haus im März/April 2023 wieder mit einem neuen Pächter eröffnen können.
Der Export von Hackschnitzeln in Zeiten der Energie-Knappheit ins Ausland führt zu einer Verwunderung der Stadträte im Bau- und Umweltausschuss. Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer, der Leiter des Forstreviers Schopfheim, Stefan Niefenthaler und Jörg Gempp, Leiter des Forstbezirkes Gersbach standen Rede und Antwort und erläuterten die Zielsetzung für die Forsteinrichtung in den Jahren 2024 bis 2033. Es sollten waldbauliche und betriebliche Maßnahmen ergriffen werden, um den Wald an ein sich wandelndes Klima anzupassen. Klimastabilere Baumarten und die Schaffung von Mischbeständen sowie die Naturverjüngung stehen im Vordergrund. Das Alt- und Totholzkonzept soll beibehalten werden. Eine naturnahe Waldwirtschaft soll auch für den Schutz und die Förderung seltener Tier- und Pflanzenarten sorgen. Eine bewusste Habitat-Pflege zugunsten von Auerhühnern sei zu betreiben. Voraussetzung für eine naturnahe Waldwirtschaft sei eine intensive Bejagung. Weiter wurde über den Standort eines Bestattungswaldes gesprochen.
Die Villa Amalia gilt nicht als Denkmal und darf durch die IHK abgerissen werden, wie Bürgermeister Harscher im Umweltausschuss berichtet.
„Wir alle wissen, dass Schrebergärten nicht für die Ewigkeit sind“, meint Thomas Kuri von der CDU über die Zukunft der Kleingarten-Anlage in der Schleife. Ein Investor will die Fläche, die östlich an die Kleingarten-Anlage angrenzt, neu überbauen. Der vorliegende Entwurf sieht vor, dass das bestehende Einfamilienhaus abgerissen und stattdessen dort zwei Gebäude mit 22 Wohnungen entstehen. Um das Vorhaben umsetzen zu können, soll der Bebauungsplan in Teilen geändert werden. Kuri fordert allerdings, dass die konkrete Planung zusammen mit der Stadt entwickelt werde. Immer wieder würde die Stadtplanung ausgehebelt, wenn einzelne Grundstücke ausgegliedert werden. Aus stadtplanerischer Sicht, so Stadtplaner Egi, habe Kuri recht. Bürgermeister Harscher machte kein Hehl daraus, dass er kein Freund der Vorstellung ist, die Gärten einer Wohnbebauung zu opfern.
28. September 2022
Anstelle des Hauses Entegast des Markus-Pflüger-Heimes plant der Landkreis in Wiechs nun ein neues Fach-Pflegeheim. Der Sozialausschuss empfahl dem Kreistag, einen Architekten-Wettbewerb auszuschreiben.
Die Corona-Zahlen steigen weiter, so dass die 7-Tage-Inzidenz nach 271 Neu-Infektionen mit COVID-19 auf 374,9 anstieg.
Eichen macht sich auf den Weg zum Erneuerbare-Energien-Dorf. Samira Böhmisch, die bei der Landtagswahl 2021 Kandidatin der Klimaliste war und in Eichen wohnt, unterbreitete in der Ortschaftsratssitzung einen Vorschlag, wie dies gelingen könnte. Ortsvorsteher Rudolf Wasmer informierte, dass Böhmisch auf ihn mit der Idee, Eichen über ein Nahwärmenetz zu versorgen, zugekommen sei. Nun will Samira Böhmisch gemeinsam mit dem Verein Erneuerbare Energien Kleines Wiesental und weiteren engagierten Bürgern in Eichen eine Umfrage in allen Haushalten durchführen.
29. September 2022
Im Haus 5 in Kürnberg wird auf 360 qm des Antik-Möbelmarktes auf 2 Etagen eine Kunstausstellung präsentiert.
Im Landkreis Lörrach gibt es einen weiteren COVID-19-Todesfall.
30. September 2022
Die CDU und die GRÜNEN widersprechen der Immobilienfirma Faller wegen der Bremt-Bebauung. Diese hat in einer Stellungnahme geschrieben, dass die Bebauung der Grünfläche im Juni 21 nicht abgelehnt wurde, sondern das Thema lediglich von der Tagesordnung genommen worden sei. Dem widersprechen die Fraktionen klar und deutlich, denn im Sitzungsprotokoll stehe eindeutig, dass mit einer Mehrheit von 20 Nein-, einer Ja-Stimme und einer Befangenheit das Projekt sang- und klanglos ad acta gelegt worden ist.
Derzeit besucht das Gemeindeoberhaupt von Dikome, Major Victor Motuba, gemeinsam mit Emmérence Etongwe Bokoe die Markgrafenstadt und den Dikome-Verein. In der vorigen Woche waren beide zu Gast bei der Partnerschaftskonferenz des Bundesministeriums für Entwicklungshilfe und konnten dort interessante Kontakte knüpfen, so der Vereinsvorsitzende Richard Renz.
Stefan Dietz und Martin Gebhardt haben vom 03. April bis 20. April 2022 Verkehrszählungen und Geschwindigkeitskontrollen in der Dinkelbergstraße in Wiechs vorgenommen. Im gesamten Zeitraum wurden 244.493 Fahrzeuge erfasst. Das bedeutet täglich 1.436 durchschnittlich. Lediglich 0,4% der Fahrzeuge sind schneller als 50 km/h durch das Dorf gefahren. Wieviel Lkw-Verkehr sich darunter befand, ließ sich über das Zählgerät nicht ermitteln.
Die Machbarkeitsstudie zur Bahnstrecke zwischen Bad Säckingen und Schopfheim wird wohl in den nächsten Wochen fertig. Gespannt wartet man auf das Ergebnis. Das Landratsamt Waldshut teilte nun mit, dass die Endfassung kurz vor Weihnachten erscheinen soll. Einige Punkte sprechen dafür, dass diese Bahnstrecke besser als die Studie für die Kandertal-Bahn abschneiden könnte.
Der Schweigmattverein hat bekanntlich einen Antrag auf Verlängerung des Pachtvertrages für das Schwimmbad bis 2024 eingereicht. Nun muss sich der Gemeinderat am 10. Oktober damit beschäftigen, wobei die Verwaltung den dauerhaften Betrieb des Bades mit den derzeit technischen Gegebenheiten nach 2024 nicht als wirtschaftlich ansieht. Der Vorschlag der Stadtverwaltung sieht nun vor, den Pachtvertrag bis vorerst 2024 zu verlängern, wobei auch weiterhin die städtischen Zuschüsse mit 26.000,– Euro entrichtet werden, jedoch sollte der Schweigmattverein vom Jahreswechsel an für alle Kosten, die für den Unterhalt erforderlichen Investitionen oder die erforderlichen Reparaturmaßnahmen nötig werden, selbst aufkommen. Das Schicksal des Bades, so sieht es aus, soll vollständig in die Hände des Schweigmattvereins oder eines Fördervereins gelegt werden.
Die höchste Auszeichnung, die eine Stadt vergeben kann, erhielt Alt-Bürgermeister Klaus Fleck. Bürgermeister Dirk Harscher ernannte Fleck nach einem vorangegangenen Gemeinderatsbeschluss zum Ehrenbürger der Stadt. Ein eigener Beitrag im Jahrbuch geht auf das Ereignis ein.
Literatur und Musik im Dialekt standen im Zentrum des „Alemannengipfels“ auf der Heubühne im Bruetschi-Hof. Jeannot Weißenberger, Carola Horstmann, Sandhya Hasswani, Heinz Siebold und Christian Weißenberger garantierten für den Erfolg des Abends. Ulrike Derndinger, die wegen einer Erkältung absagen musste, wurde von Carola Horstmann vertreten.
Zwei E-Bikes im Wert von rund 8.300,-- Euro wurden am Bahnhof Schopfheim West gestohlen. Beide Fahrräder waren entsprechend gesichert.
In der Verwaltungsgemeinschaft gibt es einen neuen Bürgermeister: Frank-Michael Littwin wurde neuer Bürgermeister von Hasel. Gewählt wurde der 50-Jährige für den nicht mehr kandidierenden Helmut Kima.
01. Oktober 2022
Die Feuerwehr ist mit ihrer neuen Multikopter-Gruppe gut gerüstet, um neue Aufgaben zu erfüllen. Unter der Leitung von Frieder Andris konnten neun weitere Multikopter-Piloten für die Gruppe gewonnen werden. Beim Multikopter handelt es sich um ein modernstes Fluggerät vom Typ DJI Mavic 2 Enterprise mit einer Reichweite von 10 km und einer Flugzeit von einer halben Stunde.
Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, nachdem die CDU einen Antrag zur Einsparung von Energie einreichte, die Straßenbeleuchtung über den gesamten Betriebszeitraum auf 50% zu reduzieren. Ausgenommen seien Verkehrsgefahrenzonen. Auf die Weihnachtsbeleuchtung soll in diesem Winter komplett verzichtet werden. Beleuchtete Weihnachtsbäume vor dem Rathaus, in der Scheffelstraße und im Pflughof sowie in Fahrnau sollen genügen. Der Gemeinderat muss sich am 10. Oktober mit diesem Vorschlag beschäftigen.
02. Oktober 2022
Mehr als 400 Personen kamen zum Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darunter waren viele Familien mit Kindern, die sich die Vorführung des neuen Lösch-Fahrzeuges nicht entgehen lassen wollten. Im offiziellen Teil übergab Bürgermeister-Stellvertreter Kai Horschig das neue Fahrzeug LF 10 an Andreas Lenz, den Stellvertretenden Kommandanten der Gesamtwehr. Das neue Fahrzeug hat ein Tank-Volumen von 1.200 l. Es kostete 418.000,– Euro, wozu die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 90.000,– Euro erhielt.
04. Oktober 2022
Beim kürzlich stattgefundenen Grümpel-Schießen der Sportschützengesellschaft Fahrnau konnte Roland Steinebrunner, Oberschützenmeister, nun die Siegerehrung vornehmen. Bei den Mannschaften gewann der Schärfdienst Meier 2, als Einzelsieger konnte Volker Fingerlin geehrt werden.
Am vergangenen Wochenende trafen sich in Gersbach Auto-Nostalgiker. Der Audi 100 Coupé S-Club feierte sein 40-jähriges Bestehen im Höhenort. Der Verein wurde einst in Schweigmatt gegründet. 70 chromblinkende Raritäten aus Deutschland, Österreich, England und der Schweiz – knallrot, zitronengelb, türkis und blau-metallic – standen wie bei einer Modeschau aufgereiht.
05. Oktober 2022
Die Arbeiten für das Hochwasser-Projekt am Greser Bach in Enkenstein haben begonnen.
Nach zweijähriger Corona-Pause gab es einen Neustart der beliebten Tanzveranstaltung für Junggebliebene in der Stadthalle. Etwa 40 Personen kamen, um das Tanzbein zu den von Horst Wüst gespielten Melodien zu schwingen.
Der Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes sucht neue Familien-Paten.
Die Zunftabend-Spieler befinden sich in den Vorbereitungen für 2023.
In der nächsten Gemeinderatssitzung soll dieser aus zwei Varianten seinen Favoriten auswählen, um die Umgestaltung zur Aufwertung der Innenstadt und zur Reduzierung des Verkehrsflusses umzusetzen. Die wesentlichen Eckpfeiler der Variante 1 sind vier Fahrbahn-Verengungen durch „Inseln“. Die teurere Variante 2 geht über die Variante 1 hinaus und schlägt beispielsweise den Wegfall des Parkplatzes Viehmarktplatz vor. Auch sollten die Stein-Elemente am Marktplatz geöffnet werden.
06. Oktober 2022
Die zwei Jahre ausgefallene Schopfheimer Hobby-Ausstellung des Gewerbevereins in der Stadthalle steht auf der Kippe. Sigrid Reif, die die Veranstaltung jeweils verantwortlich durchführte, hat noch zu wenig Anmeldungen für den anvisierten Termin am 19. November.
Die musikalische Lesung mit dem Hamburger Autor, Schauspieler und Musiker Achim Amme und dem Detmolder Liedermacher und Gitarristen Volkwin Müller war ein Bonus für die Abonnenten der Theaterreihe, die in der vergangenen Saison auf ein Stück verzichten mussten. Das Thema „John Lennons letzte Jahre“ war eine Zeitreise in die 70er-Jahre.
Hitzige Diskussionen gab es im Raitbacher Ortschaftsrat um den geplanten Verkauf des Rathauses durch die Stadt. Eine energetische Sanierung und nötige Reparaturen seien aufwändig, so Stadtplaner Peter Egi, womit er die beabsichtigte Veräußerung begründete. Mehrere Einwohnerinnen und Einwohner wollten wissen, ob der Erlös aus dem Verkauf wieder in Projekte in Raitbach fließen werde. Nach der Diskussion stimmte der Ortschaftsrat einstimmig gegen einen Verkauf des Rathauses.
Auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates in Raitbach stand auch das brisante Thema „Verlängerung des Pachtvertrages für das Schwimmbad“. Die Ortschaftsräte waren einstimmig dafür, dass der Pachtvertrag für das Höhen-Schwimmbad zwischen der Stadt und dem Schweigmattverein um weitere zwei Jahre verlängert werden soll. Der Weiterbetrieb soll durch die Stadt mit 26.000,– Euro jährlich bezuschusst werden. Allerdings verbindet damit der Raitbacher OR die Bitte an den Gemeinderat, den Zuschuss auf 35.000,– Euro für 2023 und 2024 zu erhöhen. Die Stadt wolle den Tourismus fördern und könne schon deshalb nicht auf dieses Bad verzichten, hieß es, zumal der Zuschuss der Stadt pro Badegast in Schweigmatt und jener im Freibad Schopfheim gleich hoch seien, betont Ortsvorsteher Wilhelm Tholen.
07. Oktober 2022
Während sich im ganzen Land Stadtwerke wegen der Energiekrise in Schieflage befinden, stellt die Badische Zeitung der in Schopfheim gegründeten Stadtwerke GmbH die Frage, ob es hier ebenfalls eine Krise gebe. Diese, so Arno Asal von der Stadtverwaltung, gehe derzeit an der GmbH vorbei, da sie noch kein Betätigungsfeld habe. Der Plan sei jedoch, sofern die Stadtwerke den Zuschlag bekommen sollten, sie der Badenova und der ED die Leitungen abkaufen würden und dann wiederum an Energie-Lieferanten verpachten. Gegründet worden waren die Stadtwerke in der Absicht, sich für die Strom- und Gaskonzessionen zu bewerben. Alles sei noch in der Schwebe, obwohl man sich beworben habe, führt Asal weiter aus.
Viel Applaus gab es dieser Tage im Pfarrsaal in Hausen beim Herbsttreffen der Mesner der katholischen Kirchen, deren Vorsitzender, Gerhard Kaiser, Rosel Güdemann für 50 Jahre Meßnerdienst in den Pfarrkirchen Fahrnau und Schopfheim ehren konnte.
Simon Kupferschmidt wurde bei der vierten öffentlichen Sitzung des Jugendparlaments als Nachrücker für ein ausgeschiedenes Mitglied verpflichtet.
08. Oktober 2022
Bei einer Enthaltung hat der Bauausschuss dem Vorhaben, an der Friedrich-Hecker-Straße ein Einfamilienhaus in einem großen Gartengrundstück abzubrechen, zugestimmt. Stattdessen sollen zwei neue Gebäude mit 22 Wohneinheiten entstehen.
In der nächsten Ortschaftsratssitzung in Kürnberg stellt Ortsvorsteher Ulrich ein Konzept für einen Parkplatz am westlichen Ortseingang des Dorfes vor. Weil dort keine Parkmöglichkeiten sind, stellen Spaziergänger ihre Fahrzeuge dort auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ab. Dem Grundbesitzer, so Ulrich, verursache der Plan Probleme. Vor einer Entscheidung soll noch einmal Kontakt mit dem Grundeigentümer aufgenommen werden. Ärger bereiteten dem Ortschaftsrat nicht-zurückgeschnittene Hecken, die fast im ganzen Dorf bis auf die Straße reichen. Ebenso ärgerte man sich über herumliegende Pferdeäpfel auf Wegen und Straßen. Hundehalter seien für dieses Reizthema sensibilisiert worden, nun sollten auch Pferdebesitzer dazu angehalten werden, meinte Johannes Bauer.
Beim zweiten Senioren-Tag in der Stadthalle reißt der Besucherstrom nie ab. Die Veranstaltung stand unter dem Patronat des Diakonischen Werks und der Stadt Schopfheim. 25 Anbieter freuten sich, wie Dagmar Stettner und Karin Racke als unermüdliche Motoren, darüber, wie groß die Resonanz war. Hochkarätig war bereits die Eröffnung am Freitagabend im Kleinen Saal der Stadthalle. Prof. Dr. Andreas Kruse aus Heidelberg überzeugte mit einem leidenschaftlichen Vortrag über die „Gestaltung des Lebens im Alter“. Nach einem Film über Demenzerkrankung luden Bärbel Bauer zum Tanz, Reinhold Fetscher mit seiner Tochter, Jessica Fetscher-Dede, zu kleinen Wortspielereien ein. Christian und Jeannot Weißenberger unterhielten die Gäste aufs Vortrefflichste. Auch ein Alphorn-Quintett oder die „Jungen Stimmen Schopfheim“ sorgten für weitere unterhaltende Beiträge.
Der Raitbacher Gesangverein hat zum 40. Herbstfest in die Festhalle eingeladen. Von Brigitte Behringer am Klavier begleitet, bewiesen die Raitbacher Männer mit ihren Dirigenten Herbert Maisch eine gehörige Portion Liebe zum Chorgesang. Mit von der Partie waren auch die Sängerfreunde aus Hasel. Hugo Pfefferle, Präsident des Alemannischen Chorverbandes, ehrte treue Sänger für langjährige Sangestätigkeit. So wurden Jörg Jost, Bernd Strittmatter, Michael Deiß für 40-jährige Zugehörigkeit zum Chor, Wolfgang Deiß und Thomas Jost für 50-jähriges Singen im Chor und Ernst Jost gar für 60 Jahre geehrt. Auch Herbert Maisch gehört dem Chor seit 60 Jahren an, davon 45 Jahre als Dirigent.
Die Polizei verfolgte einen flüchtigen 26-jährigen Kraftfahrer, der weder auf Anhaltesignale noch auf das Blaulicht reagierte. Schließlich wurde der Fahrer angehalten. Ein Alkoholtest fiel positiv aus. Er hatte daneben weder einen Führerschein noch war das Fahrzeug, mit dem er unterwegs war, versichert.
Die Jugendfeuerwehren des Landkreises wetteifern in Schopfheim für den Leistungsspangen-Wettbewerb des Kreisjugend-Feuerwehrverbandes.
Der „Ex-bluesive“-Verein veranstaltet ein Konzert mit der Andreas-Diehlmann-Band im ehemaligen „Waldhaus“ in Schweigmatt. Vor vier Wochen holte die Troika der Band den „German Blues Award 2022“ in Kassel. Nur 90 Besucher hatten jedoch das Glück, eine Karte zu bekommen, da mit neuen Auflagen nicht mehr 120 Personen, sondern weniger zugelassen wurden. Zwischen den Konzertteilen spielte noch die Rhythmusgruppe einer Dreimann-Combo.
Mit Spielfreude auf exzellentem Niveau konzertierten das Blasorchester Lure und das Sinfonische Blasorchester Hochrhein bei einem Doppelkonzert in der Waldorfschule. Während das Blasorchester Lure unter der Leitung von Ulrich Winzer stand, dirigierte Christian Steinlein das Sinfonische Blasorchester Hochrhein.
09. Oktober 2022
Am Suppen-Sonntag im Maiberg-Saal erinnern die Enkensteiner an die Realisierung dieses Saales vor 20 Jahren.
Bei der Erntedank-Fest-Sammlung der Konfirmanden in Gersbach wurden nicht nur Lebensmittel für den Tafelladen gesammelt, sondern auch Geld für zwei regionale Organisationen. Nun wurden 840,– Euro an das Spendenprojekt „Palliativnetz Lörrach“ und an den „Wünsche-Bus Südbaden“ übergeben. Durch den „Wünsche-Bus“ werden Schwerstkranken in der letzten Lebensphase besondere Wünsche erfüllt.
10. Oktober 2022
391 COVID-19-Neu-Infektionen vermeldet der Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 523,5 auf 694,4 an.
Nun ist es beschlossen: der Gemeinderat will die Hauptstraße im Zentrum der Stadt umgestalten und für den Autoverkehr unattraktiver machen. Um diese Maßnahmen zu realisieren, sind 174.000,– Euro notwendig. 11 Ja-Stimmen, 5 Gegenstimmen und eine Enthaltung führten zu diesem Ergebnis. Beschlossen wurde die Variante 1, die ein Freiburger Landschaftsbüro erarbeitet hatte und die Ane Nieschling bei der Gemeinderatssitzung vorstellte. Durch modulare Inseln, die mit Bäumen bestückt werden, leiste die Stadt sowohl einen Beitrag zur Aufenthaltsqualität als auch zum Klimaschutz. Der Durchgangsverkehr durch die Hauptstraße ist weiterhin möglich, jedoch wird er erschwert. Aufwändige Tests mit Fahrzeugen von Rettungsorganisationen und der Feuerwehr haben ergeben, dass ein Durchkommen möglich wird. Die Stadträte lobten das Konzept durchwegs, hatten jedoch auch einzelne Einwände, so sprach etwa Walter Würger die Folgekosten für den Unterhalt an. Ambivalent fand Thomas Kuri die Lösung, da Autostellplätze wegfallen, wobei Stellplätze auch von innerstädtischer Attraktivität sprechen würden. Heidi Malnati fand es nicht gut, dass der Marktplatz weiterhin ein Parkplatz bleibt und Jeannot Weißenberger erinnert, dass eine Stadt eine Funktion zu erfüllen habe und nicht den gesamten Verkehr aussperren könne. Hildegard Pfeifer-Zäh betonte, dass man den Zielverkehr nicht aus der Stadt haben wolle. Für Jürgen Fremd herrscht eine gute Balance der Variante 1 zwischen der Zahl der verbleibenden Parkplätze und dem Wohlgefühl der Menschen. „Was lange währt, wird endlich gut“, meint Peter Ulrich für die SPD. Andreas Kiefer warf dagegen ein, dass der Autoverkehr nur umgelenkt werde und dadurch Anwohner in andern Straßen mehr belästigt würden. Das Geld sei gut investiert und es sei ein klares Bekenntnis zur Innenstadt, betont Bürgermeister Dirk Harscher.
Der Badebetrieb in Schweigmatt ist bis 2024 gesichert. Die Stadt verlängert durch Gemeinderatsbeschluss den Pachtvertrag und gewährt, wie vom Förderverein Schweigmatt beantragt, einen Zuschuss in Höhe von 35.000,– Euro jährlich. Zahlreiche Bürger kamen zur Stadtratssitzung in den Rathaussaal. Es war während der Sitzung auch zu hören, dass das Bad in der jetzigen Form auf längere Sicht nicht weitergeführt werden könnte. Leidenschaftlich war das Plädoyer des Raitbacher Ortsvorstehers Wilhelm Tholen für die Erhöhung des Zuschusses und auch für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder. Bürgermeister Harscher, der die Reduktion des Zuschusses, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, vertrat, gab dem Verein schließlich mit auf den Weg, die Zeit zu nutzen, um sich über die Zukunft des Bades klar zu werden, denn vom mit Chlor betriebenen Bad müsse man aufgrund der aufwändigen, teuren und reparaturanfälligen Technik Abschied nehmen. Er warb für einen Naturteich.
Gegen 15.20 Uhr ist auf der Kreisstraße Schlechtbach Richtung Kürnberg ein Motorradfahrer, der die Kontrolle über seine Maschine verloren hatte, schwer verunfallt. Der Schwerverletzte 21-Jährige musste mit dem Rettungsdienst abtransportiert werden.
Der Gemeinderat beschließt Energie-Sparmaßnahmen auf einen entsprechenden CDU-Antrag hin. So wird es in diesem Jahr keine Weihnachtsbeleuchtung geben. Abgelehnt wurde allerdings, dass die Warmwasser-Aufbereitung in den Sporthallen ausgesetzt wird. In städtischen Gebäuden wird die Heizperiode eine Woche später beginnen und eine Woche früher enden, als dies bisher der Fall war. Außerdem werden die Aussegnungshallen in Schopfheim, Fahrnau, Wiechs und Langenau nur noch auf Frostsicherheit beheizt werden.
Die in Langenau vorgesehenen Bauplätze für Mehr-Generationen-Wohnprojekte haben keine Vermarktungserfolge erzielt. Nun sollen sie als normale Bauplätze vermarktet werden.
11. Oktober 2022
Ein Radfahrer hat sich in Wiechs trotz Tragen eines Fahrradhelms bei einem Sturz schwer verletzt. Der Helm wurde völlig zertrümmert, ein Rettungshubschrauber flog den Verunfallten in eine Klinik.
13. Oktober 2022
Anja Lohse und Bernhard Wehrle veranstalten seit 20 Jahren die beliebte Reihe „Akustik in Agathen“.
Die Stadt Schopfheim will sich digital besser aufstellen und hat dazu eine Strategie erarbeitet, deren Zeitraum sich über mehrere Jahre erstreckt. Jährliche Kosten von rd. 200.000,– Euro sind vorgesehen, wobei dies nur Schätzungen sind. Dieser Punkt warf im Gemeinderat Fragen auf, die auch Prof. Jürgen Kientz von der Hochschule für öffentliche Verwaltung, der die Projektleitung übernimmt, nicht beantworten konnte. Auch eine Abstimmung über das aktualisierte Leitbild der Stadt müsse in den Haushaltsberatungen entschieden werden. Der Vertagungsantrag, den Ehrenfried Barnet stellte, wurde mit 6:5 Stimmen knapp angenommen.
Sven Widlarz, Lehrer an der Gewerbeschule, organisierte einen Besuch des Landtagsabgeordneten Jonas Hoffmann, SPD, und des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag, Andreas Stoch, in der Schopfheimer Schule. Nach einem Gespräch der beiden Abgeordneten mit der Schulleitung kam es zu einer Begegnung mit Schülerinnen und Schülern. Diese bewegte der Krieg in der Ukraine ebenso wie die Corona-Pandemie.
14. Oktober 2022
Bereits zum zehnten Male in Folge darf das Diabetes-Zentrum am Schopfheimer Krankenhaus für weitere drei Jahre die Zertifizierung „Zertifiziertes Diabetes-Zentrum DGG“ im Titel nennen. „Das bringt unseren Patienten weitere Sicherheit und dem Team Anerkennung für die tägliche Arbeit“, meint Dr. Michael Maraun, Chefarzt der Inneren Medizin und Leiter des Diabetes-Zentrums. Schopfheim stehe mit dieser Zertifizierung in Südbaden ziemlich alleine auf weiter Flur. Entsprechend groß sei das Einzugsgebiet. Das Team des Schopfheimer Zentrums besteht aus vier Ärzten, die eine Zusatzausbildung im Bereich der Diabetologie durchliefen. Weiter besteht das Team aus fünf Diabetes-Beratern und einem Diabetes-Assistenten.
Im Landkreis Lörrach gibt es 2 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19. Die Gesamtzahl der durch diese Krankheit verstorbenen Menschen stieg nun auf 435 an.
Die Stadt mit ihrem Stadtplaner Thomas Schmitz hat zu einer Planungswerkstatt für das Entwicklungsgebiet Schopfheim West rund 400 Einladungen versandt. 50 Bewohner, Interessenten, Hausbesitzer und vor allem Vertreter zahlreicher Planungsbüro kamen, um die Vision „Schopfheim 2035“ für künftige Flächennutzungs- und Bebauungspläne entstehen zu lassen. Obwohl Schmitz mehr Gäste erwartet hatte, zeigte er sich dennoch zufrieden. Die Beteiligungsprozesse gehen mit dem nächsten Schritt am 22. Oktober in Langenau weiter.
15. Oktober 2022
Ein Gravensteiner-Apfelbaum auf dem Grundstück von Rolf Tirold in der Emil-Faller-Straße in Fahrnau blüht derzeit. Es gibt verschiedene Ursachen für dieses Phänomen, wie Fachleute heute in der Badischen Zeitung wissen lassen.
„Es ist einfach ein Super-Event“, begründet Vorstandsvorsitzender Georg Ückert von der Sparkasse Wiesental das Engagement der Sparkasse für das schon im 30. Jahr vorgestellte „Theater-Festival für junge Leute“. Verantwortlich ist der städtische Kultur-Beauftragte Patrick Schmidtner.
Die Vereinsmeisterschaften der Boule-Gemeinschaft Le cochonnet wurde ausgetragen. Marius Reckermann konnte in einem Finalspiel den Wettbewerb für sich entscheiden.
Generalversammlung bei Tourismus Gersbach vor einigen Tagen. Die Vorsitzenden, Ann-Kathrin Turnbull und Hartmut Schmidt berichteten über die Arbeit der vergangenen drei Jahre, weil Hauptversammlungen corona-bedingt ausfielen. Die bisherigen Vorsitzenden kandidierten bei den Vorstandswahlen nicht mehr. Gewählt wurden Rolf Strohm als Vorsitzender und Andreas Falk als Stellvertreter. Leider habe sich das örtliche Ferienwohnungs-Angebot vermindert. Das sei auch auf den in Gersbach gestiegenen Wohnraumbedarf zurückzuführen, betont der neue Vorsitzende.
Die Schopfheimer TSG-Schwimmer sind erfolgreich von den Landesmeisterschaften der Master-Schwimmer aus Villingen zurückgekehrt. Zweimal Gold, einmal Bronze und ebenfalls Gold in der Staffel war die Schopfheimer Ausbeute. Mit von der Partie bei den Wettkämpfen waren die bekannten Klaus Schnitzer, Dietmar Birgel, Dr. Fritz Lenz und Dr. Dieter Straß.
Der Auftakt zu einer Gesprächsrunde bei der vhs sei gut gelungen, bilanziert die Leiterin Katrin Nuiro. Rund 20 Teilnehmer kamen ins Kultur-Café, um das erstrebte Ziel „Eine Kultur des Gesprächs“ aufzunehmen. Die vhs-Leiterin sagte, dass ein derartiges Gesprächsformat zum gesellschaftlichen Dialog auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll. Diskutiert wurden in diesem Jahr die Kommunalpolitik, Polizei, Pädagogik, Erziehung und der medizinische Bereich.
16. Oktober 2022
Ein etwas merkwürdig fahrender Mann fiel der Polizei in der Feldbergstraße auf. Die anschließende Kontrolle des E-Scooter-Fahrers ergab bei ihm bei einem Alkohol-Test 2,5 Promille.
Der Tennisclub Schopfheim veranstaltet in unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen die Stadtmeisterschaften. Bei den Damen gewann Karin Queder die meisten Matches, bei den Herren Eric Dreher.
17. Oktober 2022
Der Finanzausschuss würdigt die Arbeit des Seniorenbüros und erhöht den städtischen Zuschuss von aktuell 46.2000,– Euro auf bis zu 65.000,– Euro in den Jahren bis 2027.
Pro und Kontra wechselten sich ab bei der Diskussion über das Vorhaben der Faller Immobilien (Bad Säckingen), eine Photovoltaik-Anlage auf Raitbacher Gemarkung zu errichten. Grundsätzlich begrüßen die Mitglieder das ehrgeizige Projekt, mehrheitlich empfahl das Gremium nun dem Gemeinderat, das laut Stadtplaner Peter Egi ergebnis-offene Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes in Gang zu setzen. Bürgermeister Dirk Harscher plädierte aber dafür, statt landwirtschaftlich nutzbarer Flächen lieber brachliegende Betonflächen und Dächer für Photovoltaik-Anlagen zu nutzen.
18. Oktober 2022
Die Schopfheimer Neuapostolische Gemeinde ist die älteste in Süddeutschland. Sie wurde am 01. Mai 1896 in Schopfheim gegründet. Man feierte in der Kirche im Oberfeld am vergangenen Sonntag den 125. Geburtstag mit einem Jahr Pandemie-bedingter Verspätung. Unter den Gästen waren Bürgermeister Dirk Harscher und die evangelische Pfarrerin Ulrike Krumm, die ihren ersten Auftritt in einer Freikirche denn auch „als Besonderheit“ darstellte. Wenn es nach ihr gehe, soll dies keine Eintagsfliege bleiben, weil ihr und vielen andern, darunter auch dem Schopfheimer Gemeindevorsteher Johannes Schwald, klar sei: „Wenn wir in diesen Zeiten nicht zusammenhalten, können wir eigentlich gleich aufgeben“. Eingebettet in die Geburtstagsfeier überreichte der Gemeindevorsteher dem Vertretern der Schopfheimer Tafel, Helmut Ressel und Kris Volker einen Scheck in Höhe von 2.000,– Euro. Damit sollen nicht etwa Lebensmittel gekauft werden, sondern Plänen zugute kommen, das Tafelangebot über die Zweigstellen in Wehr und Schönau auch auf die Dörfer auszudehnen.
Der Gewerbeverein trifft sich um das Vorsitzenden-Duo Martin Bühler und Stefan Klever zur Jahreshauptversammlung, wobei Bühler meint: „Die aktuell schwierige Lage im Land und in der Welt bremst uns alle stark aus. Zunächst müssen wir einmal schauen, wie wir unsere Läden am Laufen halten“. Bürgermeister Dirk Harscher wies ebenfalls auf die schwierige Lage der Gewerbetreibenden hin, erwähnte aber auch, dass die Stadt zur Attraktivität der Innenstadt 180.000,– Euro ausgeben werde. Wenn auch keine Events durchgeführt werden konnten, so gab es dennoch Plakat- und Anzeigenkampagnen, um Kunden-Kontakte auf- und auszubauen. „Es sind nicht viele unserer Kunden abgewandert, im Gegenteil, es wurden sogar recht viele hinzugewonnen“, meinte Martin Bühler ergänzend. Einstimmig wiedergewählt für die nächsten beiden Jahre wurde das Duo Martin Bühler/Stefan Klever als Vereinslenker.
19. Oktober 2022
Neben 222 Neu-Infektionen mit COVID-19 meldet der Landkreis 2 weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Verstorbenen liegt nun bei 438.
20. Oktober 2022
Der von den Architekten Julia und Thomas Kuri entworfene und realisierte Supermarkt-Neubau in Sölden bei Freiburg wurde gleich zweimal ausgezeichnet. Daneben wurde ein Lebensmittelmarkt mit Bäckerei und Café aus 124 Einreichungen von der Architektenkammer für das Schopfheimer Büro ausgesucht und gewürdigt. Der Lebensmittelmarkt ist mit Ausnahme der Bodenplatte und der Glasfront komplett aus Holz gefertigt worden. Für den erwähnten Supermarkt in Sölden könnte es noch im November eine weitere Auszeichnung geben.
Die KITA Oase nutzte die Erntedank-Tradition, um Lebensmittel zu sammeln und sie dem Tafelladen zu übergeben.
Die „Amigos“ machen in der Markgrafenstadt zum wiederholten Mal Station. Hit auf Hit präsentierten Bernd und Karl-Heinz Ulrich und brachten als Überraschungsgast Daniela Alfinito, Tochter von Bernd Ulrich, mit. Zahlreiche begeisterte Fans sorgten für eine Stimmung, die „der helle Wahnsinn“ war.
21. Oktober 2022
Dem Gersbacher Ortschaftsrat werden die möglichen Ausgleichsprojekte, die mit den Ausgleichszahlungen für die Windenergie-Anlagen finanziert werden sollen, vorgestellt. Der erklärte Favorit vieler Dorfbewohner, ein Naturteich in der Brunnmatt, schnitt bei dieser Vorstellung und der zuvor vorgenommenen Bewertung eher schlecht ab. Das Landratsamt hatte vor einiger Zeit eine Ausgleichssumme für den Betreiber der Windkraft-Anlagen festgelegt. Nach einem Einspruch von EWS reduzierte das Verwaltungsgericht Freiburg diese Summe auf 412.000,– Euro. Nach Abzug von Planungs- und Projektkoordinierungskosten sollen noch 350.000,– Euro für die Projekte zur Verfügung stehen. Verwaltet wird das Geld von der Stiftung Naturschutz-Fonds Baden-Württemberg, bei der Zuschussanträge gestellt werden können, um einen Zuschuss bis zu 90% der Kosten zu erhalten. Wolfgang Röske von ISÖ (Institut für Ökosystem-Forschung Bad Krozingen) stellte neun Projekte vor, wobei sechs auf Gersbacher Gemarkung und drei im übrigen Stadtgebiet Schopfheims liegen. Die Frist für die Zuschuss-Beantragung endet im Mai 2023, wobei die Stadt, so Jürgen Sänger, bereits eine Verlängerung beantragt habe. Zahlreiche Bürger kamen zur Vorstellung, wobei Wilfried Geiger, früherer Stellvertretender Ortsvorsteher, dafür plädierte, nochmals alles zu bewerten. Die Aufstellung der Windräder habe einen großen Eingriff in Natur- und Wasserhaushalt hinterlassen. „Wir müssen daher alle Kraft darauf verwenden, den Naturteich zu ermöglichen, der eine enorme Aufwertung für die Gersbacher Bevölkerung und die Naherholung Suchenden bedeuten würde. Auch Ralf Ühlin, Vorsitzender der Flurbereinigung, erinnerte daran, dass der Naturteich im Flurneuordnungsverfahren bereits genehmigt worden sei.
Die Stolperstein-Initiative hat aufwändige Recherchen vorgenommen und dabei neue Infos über Opfer aus dem Kreispflegeheim Wiechs ausfindig machen können. Es seien, wie die Sprecherin der Initiative, Dr. Marianne Merschhemke, betont, weit mehr Dokumente und Informationen gefunden worden, als man bisher angenommen habe.
22. Oktober 2022
Das von der Bundesregierung 2019 aufgelegte Digital-Paket für die Schulen kam in Schopfheim an. Eine knappe Million Euro, so berichtet die Stadtverwaltung dem Finanzausschuss, wurden über geplante und bereits umgesetzte Maßnahmen investiert. 780.000,– Euro fließen aus diesem Digital-Paket auf die Stadt, wobei diese Stadt selbst noch 200.000,–Euro aus Eigenmitteln aufbringen muss. Das THG, die Friedrich-Ebert-Schule und die Johann-Peter-Hebel-Schule waren die bisherigen Hauptnutznießer; man hofft bei der Stadt nun, dass in absehbarer Zeit das Digital-Paket II ins Leben gerufen wird; davon sollen dann die Schulen Fahrnau, Langenau und die Dr. Max-Metzger-Schule profitieren. Weitere Fördermaßnahmen für die digitale Ausstattung der Lehrerinnen und Lehrer wurden bereits 2019 umgesetzt.
23. Oktober 2022
Sehr gute Noten für den Einzelhandel, die Lebensqualität und die Sicherheit erhält Schopfheim nach einem BZ-Check im kreisweiten Vergleich aller Städte und Gemeinden. Schopfheim schaffte es auf den 2. Rang. Der Schopfheimer Einzelhandel hat von den Umfrage-Teilnehmern eine absolute Top-Note erhalten. Eine gute Note erhielt auch die Sicherheit, denn der Vollzugsdienst sei nun wieder gut besetzt und ein Polizeirevier vor Ort mache natürlich einiges aus. Auch die Gastronomie wird als absolutes Zugpferd betrachtet. Nicht so gut kommt in der Umfrage der ÖPNV weg.
Gegen 0.45 Uhr soll ein 43-jähriger Tunesier eine Teenagerin auf dem Bahnsteig der Bahnhaltestelle Schopfheim-Fahrnau bedrängt und ihr das Mobiltelefon gestohlen haben. Eine Gruppe junger Männer eilte der 18-Jährigen zu Hilfe. Der Tatverdächtige flüchtete, wurde von der Polizei aber später festgenommen. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
24. Oktober 2022
Das Ärztehaus in Schopfheim um Dr. Julian Lambert/ Dr. Michael Gürtler, das sich Anfang des Jahres gegründet hatte, musste bereits expandieren und nahm weitere Mediziner/Medizinerinnen ins Team auf. Seit Beginn der Schopfheimer Tätigkeit kamen etwa 1.000 neue Patienten pro Quartal hinzu. Neu im Team sind die Allgemeinmedizinerin Dr. Luise Heymuth, Zöhre Wahbi und die Frauenärztin Dr. Marianne Merschhemke. Allen Bemühungen seien jedoch Grenzen gesetzt, betonen die Ärzte, denn es fehle an Helferinnen, sowohl im medizinisch-technischen Bereich als auch für die anfallenden Büroarbeiten.
25 Helfer um Thomas Jost und den Ortsvorsteher Wilhelm Tholen aus Raitbach haben das Höhenschwimmbad Schweigmatt winterfest gemacht.
Der Bauausschuss beschließt einstimmig, dem DRK für die nächsten drei Jahre einen Mietzuschuss von jährlich 12.000,– Euro zu bewilligen.
Es waren nur wenige Mitglieder der Michaelsgemeinde, die im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst zur Gemeindeversammlung kamen. Die letzte Hauptversammlung war corona-bedingt vor drei Jahren. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Matthias Rive, stellte das Zahlenwerk der Jahresergebnisse vor. Bedingt durch die Energiekrise, so Pfr. Martin Schmitthenner, werde die Kirche auf maximal 16 Grad beheizt. Angeschafft werden wärmende Sitzkissen für die Gottesdienst-Besucher. Nur bei extrem niedrigen Temperaturen will man in das Gemeindehaus ausweichen. Die Gottesdienstpläne wurden ebenfalls reduziert. Ab 2023 wird es jeweils am 4. Sonntag des Monates abwechselnd in Eichen, Wiechs oder Langenau Gottesdienste geben. Ein Versammlungsbesucher protestierte dagegen, denn di es bedeute in der jeweiligen Gemeinde nur einen Gottesdienst pro Vierteljahr. Leider konnte trotz vielfacher Bemühungen noch keine Bewerbung für die Pfarrstelle Langenau registriert werden. Pfr. Schmitthenner sagte resignierend: „Wir sind die Region, wo keiner hinwill“. Von Matthias Rive war auch zu hören, dass die Landeskirche bis 2032 die Finanzierung zurückfahren werde und außerdem für zwei Jahre einen Baustopp, der auch das Gemeindehaus betrifft, verfügt habe.
Erneut sind 2 Menschen im Landkreis an COVID-19 verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 440. 237 neue Erkrankungen lassen dennoch die 7-Tage-Inzidenz auf 487,7 absinken.
25. Oktober 2022
Eine 52-jährige Autofahrerin übersah an der Einmündung der Hohe-Flum-Straße in die Wiechser Straße einen 71-jährigen Pedelec-Fahrer, der dabei leicht verletzt wurde.
26. Oktober 2022
Der Landkreis Lörrach plant, auf dem Gelände des landeseigenen Markus-Pflüger-Heimes in Wiechs für Anfang des kommenden Jahres eine Unterkunft für Flüchtlinge mit bis zu 257 Plätzen zu errichten. Am 15. November gibt es zusammen mit der Stadt eine Info-Veranstaltung in der Wiechser Halle.
Es gibt viele unzufriedene Menschen, die mit der derzeitigen Öffnungszeit der Postfiliale im Pflughof in den Nachmittagsstunden unzufrieden sind. Der Partner der Post, Daniel Geiger, kann auf Anfrage der Badischen Zeitung, aus welchen Gründen die Öffnungszeiten geändert worden seien, erst im Dezember etwas sagen.
„Wir haben die Pandemie-bedingte Durststrecke im Gegensatz zu vielen andern sehr gut überstanden“, betont der Vorsitzende der DLRG, Jürgen Vetter, bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe. Durch eine Satzungsänderung wird er nun Präsident genannt. Betont wird die Instandsetzung des Vereinsheimes, wozu sehr große Eigenleistungen erbracht worden sind. Inzwischen widmet man sich wieder der eigentlichen Aufgabe, dem Dienst im Freibad, dem Training und den Schwimmkursen, auf die derzeit ein enormer Ansturm zu verzeichnen sei. Präsident Vetter stellte der Versammlung Pläne zum Bau eines Schulungsraumes vor. Der Bauantrag, so betont er, sei bereits bei der Stadt eingereicht und dort genehmigt worden. Allerdings hatten die Mitglieder bis dato noch keine Möglichkeit, sich mit diesen Plänen zu beschäftigen und haben diesen selbstredend auch noch nicht zustimmen können. Zweifel über die Finanzierung und über die Nutzung stadteigenen Geländes für das Bauvorhaben kamen auf. Einige befürchteten, dass man Gefahr laufe, viel Geld in den Sand zu setzen, wenn das Schwimmbad irgendwann verlegt oder von der Stadt aus andern Gründen aufgegeben würde. Ganz gelang es den Fürsprechern jedoch nicht, die Zweifel zu beseitigen. 14 Mitglieder votierten für, 8 gegen das Projekt. Allerdings gab es 12 Enthaltungen. Dem Bau des Schulungsraumes steht nun nichts mehr im Wege. Es gab Ehrungen für 10-jährige und für 25-jährige Jubiläen. Markus Sturm und Daniel Andreatta halten der DLRG seit 40 Jahren die Treue. Das große Verdienstabzeichen erhielt Ortsgruppen-Präsident Jürgen Vetter überreicht.
27. Oktober 2022
Eine Delegation der Narrenzunft Schopfheim reiste vor einigen Tagen nach Breisach, um am Herbst-Konvent des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte teilzunehmen. Im kommenden Jahr wird Schopfheim selbst Gastgeber des Herbst-Konventes sein.
In die 50er-Jahre versetzt fühlen sich die Zuschauer zum Saison-Auftakt der Theaterreihe in der Schopfheimer Stadthalle. Die Komödie „Avanti, avanti“ war eine turbulente, überdrehte Revue voller nostalgischer Hits und „Bella-Italia“-Szenen. Etwas mehr Besucher kamen wohl, da Stefanie Hertel in dieser Produktion mitwirkte.
28. Oktober 2022
In Eichen findet der letzte Dorfmarkt in diesem Jahr statt.
Ein Investor hat nun eine Bauvoranfrage für das Gebäude, in dem sich das Scala-Kino befindet, eingereicht. Er beabsichtigt, das Gebäude abzureißen und ein Wohn- und Geschäftshaus zu bauen. Aus baurechtlichen Gründen lehnt die Stadtverwaltung das Bauvorhaben jedoch ab
29. Oktober 2022
Voll besetzt ist die Festhalle in Wiechs beim Herbstkonzert des Gesangvereins, zu dem der Vorsitzende Rudolf Wintgens die Gäste herzlich begrüßte. Das Gesangsensemble unter seinem Dirigenten Andreas Hauri sorgte für einen unterhaltsamen Abend, der auch von Gastvereinen begleitet wurde. Es gab Ehrungen für 50-jähriges Singen für Hedwig Eichin und Hubert Hauri, die gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Sie erhielten auch die Ehrenurkunde des Alemannischen Chorverbandes. Weiter gab es Ehrungen für 40- und 25-jährige Chorzugehörigkeit.
31. Oktober 2022
Eine Riesenfreude herrscht beim Förderverein Tafel und bei der Tafel selbst. Schüler des THG übergeben einen Scheck in Höhe von 10.329,83 Euro. Josef Brunner vom Tafel-Förderverein wundert sich über diesen großen Betrag und fragt die Vertreter der Schülerverwaltung, wie eine solche Summe zusammenkommen konnte. „Wir haben immer Spontan-Tage, daraus haben wir einen erlebnis-pädagogischen Spielnachmittag gemacht, an dem sich 1.200 Schüler des THG beteiligt haben“, so die Antwort. Der Vertreter des SMV, Max Leutzbach, zeigte sich richtig stolz über das überreichte Ergebnis. Man habe schließlich beschlossen, das Geld an die Tafel zu geben, da immer mehr Menschen aus der Ukraine als Flüchtlinge versorgt werden müssen. Die Anzahl der Kunden lag im Januar bei der Tafel noch bei 300, inzwischen ist sie auf 850 angestiegen.
01. November 2022
Rund 140 Reiter aus der Region beteiligen sich am Sternritt zum Hohe-Flum-Turm.
Am Kreisel an der Wiechser Straße/Schwarzwaldstraße kam ein 24-jähriger Kraftfahrer durch vermutlich zu schnelles Einfahren in den Kreisverkehr von der Straße ab und überschlug sich mit seinem Auto.
02. November 2022
Eine zeitnahe Verabschiedung der ehemaligen Kuratoriums-Mitglieder des evangelischen Freizeithauses Gersbach war 2020 corona-bedingt nicht möglich. Nun fand diese gemeinsame Versammlung des neuen Trägervereines in kleinem Rahmen in Gersbach statt.
Auf dem Stadtgebiet Schopfheim wurde ein totes neugeborenes Kalb gefunden. Die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg untersucht nun, ob der Tod des Tieres etwas mit einem Wolf zu tun haben könnte.
Das Landratsamt meldet 111 Neu-Infektionen mit COVID-19 und erneut 2 Todesfälle in Zusammenhang damit. Die Zahl der bisher Verstorbenen steigt damit auf 446.
03. November 2022
Total zufrieden zeigt sich Gerit Koglin, Ideengeber und Kurator der zu Ende gegangenen Ausstellung des Kunstvereines im Museum. 40 Künstler gingen das Experiment ein, anonym Bilder auszustellen. Die Ausstellung selbst unter dem Titel „Auf Sicht“ war, wie betont wird, ein großer Erfolg und nun konnten auch die Geheimnisse um die Künstler der einzelnen Werke gelüftet werden. Die Rechnung des Kunstvereines, dass sich die Besucher mit den Künstlern als Marke nicht beschäftigen konnten, sondern die Wertigkeit der einzelnen Betrachter für die „Kunstmacher“ im Vordergrund stand, sei voll aufgegangen. Dieses betretene Neuland habe allen riesig Spaß gemacht, wie der Kurator betont.
Ein Großaufgebot aus Polizei und Justizbeamten unterzog jeden, der ins Amtsgericht wollte, einer Kontrolle inkl. Personalien und Leibesvisitation. Vor dem Kadi stand ein Mann, der am 17. Januar d.J. mit dem Streik gegen die Corona-Maßnahmen für Schlagzeilen sorgte. Er beteiligte sich trotz Verbot an einem Montagsspaziergang, der sich auf Anforderung der Polizei nicht auflöste. Es galt die Frage zu klären, ob er als Rädelsführer einer Gruppe anzusehen sei oder nicht. Es stehe zwar fest, dass der Mann am unangemeldeten Spaziergang mitmachte, doch allenfalls als Mitläufer. Das Gericht konnte nicht mit Sicherheit feststellen, ob der Mann in einer bestimmten Situation bewusst und willentlich die Leitung übernommen hatte. Schließlich wurde er zu einem Bußgeld verurteilt.
Die Triathletin Annick Böhler hat sich für die Iron-Man-Weltmeisterschaft 2023 auf Hawaii qualifiziert, teilt die Turnerschaft Langenau mit.
„Frieden – wir müssen mal reden!“ Unter diesem Motto stand eine Diskussionsrunde im katholischen Gemeindehaus in Schopfheim. Das Gespräch wurde von Pfarrerin Ulrike Krumm moderiert. Teilgenommen haben auch der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann und Robert Kölblin, Mitglied des Forums Friedensethik der Badischen Landeskirche. Pfarrerin Krumm betonte in ihrer Anmoderation, die angesichts des Krieges in der Ukraine besondere Brisanz der diesjährigen ökumenischen Friedensdekade. Plötzlich, so Krumm, habe der in unmittelbarer Nähe ausgebrochene Krieg die verbreitete Überzeugung in Frage gestellt, dass Frieden wirklich nur mit friedlichen Mitteln herbeigeführt und erhalten werden kann. Die evangelische Pfarrerin fragte auch: „Ist Krieg alternativlos?“, wobei Robert Kölblin gestand, er habe kein Rezept, wie der Krieg in der Ukraine beendet werden könnte. Er betont jedoch: „Frieden ist nicht mit Waffen zu erreichen“. Hoffmann hingegen verteidigte das Recht der Ukraine, ihr Land zu verteidigen, warnte aber vor einem moralischen Tunnel-Blick des Westens, wobei er auch erwähnte, Saudi Arabien führe im Jemen einen Krieg mit deutlich mehr Opfern und Verbrechen „..und da schauen wir weg“. Die Diskussionsrunde offenbarte viele Fragen, aber kaum Antworten, so die Moderatorin zum Schluss.
04. November 2022
Vor einigen Tagen trafen sich Mitglieder des Schwarzwaldvereins nach langer Pause wieder einmal zu einem Familien-Nachmittag im katholischen Gemeindehaus. Ein unterhaltsames Programm konnte Marita Sütterlin im Verlaufe des Nachmittags zahlreichen Mitgliedern präsentieren.
Die Machbarkeitsstudie für die Wehratal-Bahn verzögert sich, wie das Landratsamt Waldshut mitteilt. Die Ausgangsvoraussetzungen für eine Reaktivierung seien komplexer, als man bisher wohl angenommen habe. Man benötige deshalb mehr Zeit für das Gutachten.
Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter ab. Sie liegt nun bei 169,1 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner.
Die vier Kliniken des Landkreises wollen sich neu strukturieren. Sie stehen unter großem wirtschaftlichem und personellem Druck. Details werden aber noch nicht genannt.
05. November 2022
Der Kiwanis-Club Wiesental engagiert sich weiter für soziale Projekte. Mit einer Spende von 3.000,– Euro wollte man nun die ortsansäßige Tafel unterstützen. Jürgen Weyh, Heidi Malnati und Dieter Schwald überreichten den Scheck an die Tafel-Vertreter Manfred Göbel und Bernt Hasler.
Nachdem die Geschäftsführerin der Curare-gGmbH, Pia Maria Späth, aus persönlichen Gründen zurücktrat, konnte nun Rahel Breisacher zur neuen Geschäftsführerin verpflichtet werden.
Sebastian Streule begrüßte die Gäste beim Bunten Abend der Wibufa in der Festhalle und versprach ihnen ein Programm, das besser sei als jeder Kinofilm. So wurde der erstmals in der neuen Halle gefeierte Bunte Abend auch zu einem Riesenerfolg.
06. November 2022
Die Kirchenbänke in Eichen boten nicht genug Platz für die Besucher der jüngsten Sonntagsmusik. Die Sopranistin Agnes Waibel, der Gitarrist und Sänger Jan Fitschen und der auf vier Personen reduzierte Lollipop-Chor (Corona-bedingt) boten einen erlebnisreichen Liederabend.
07. November 2022
Der Gemeinderat wählt einstimmig mit 19 Stimmen den derzeitigen Stadtplaner Thomas Schmitz zum neuen Technischen Beigeordneten der Stadt. Er habe die Stadträte auf der ganzen Linie überzeugt, ist zu lesen. Ursprünglich hatten sich im Finanz- und Verwaltungsausschuss vier Bewerber präsentiert. Zur Ratssitzung lag aber nur noch der Vorschlag, Schmitz zu wählen, vor. Der in Bad Kreuznach Geborene ist 34 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Schmitz wurde zunächst als Zimmerer ausgebildet, bevor er die Meisterprüfung in diesem Handwerk ablegte. Er bildete sich auch zum Gebäude- und Energieberater aus. Danach kam ein Architektur-Studium mit Vertiefung Stadtquartiersplanung (KIT Karlsruhe). Anschließend war Schmitz sowohl angestellt als auch selbstständig als Architekt tätig. Seit Sommer 2021 ist er Stadtplaner bei der Stadtverwaltung Schopfheim. Schmitz tritt die Stelle am 01. Dezember an. Die Stimmen aus dem Gemeinderat waren durchwegs positiv. Der neu Gewählte betonte in seiner Vorstellung: „Ich will Schopfheim fit für die Zukunft machen, gemeinsam mit Ihnen“. Er möchte die künftigen Herausforderungen aus entscheidender Gestaltungsposition heraus lösen. „Aufgaben gibt es in der Stadt reichlich“, betont er. Zu den lokalen Herausforderungen gehöre aber auch das Spannungsfeld zwischen urbanem und ländlichem Raum, in dem sich die Stadt befinde.
Neben der Wahl des neuen Beigeordneten beschließt der Gemeinderat auch, 7,1 neue Stellen in der Kernverwaltung zu schaffen. Die jährlichen Kosten liegen bei knapp über einer halben Million Euro jährlich.
Der Gemeinderat gibt grünes Licht für die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage in Raitbach. Auf einer Fläche von 1,36 ha soll eine solche mit PH-Modulen aufgestellt werden, die eine Leistung von 750 kW/h erbringen sollen. Während Andreas Kiefer sich gegen dieses Vorhaben aussprach, da noch genügend freie Dächer genutzt werden könnten, zeigte sich auch Thomas Kuri von der CDU skeptisch. Er wies auf andere Möglichkeiten, etwa Energie-autarke Eigenheime hin. Von Fingerspitzengefühl, mit dem an die Sache herangehen müsse, sprach Bürgermeister Harscher. Peter Ulrich von der SPD meinte: „Wenn wir weiter abwarten, blockieren wir uns selbst und dann kommen wir zu nichts“. Bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zur Errichtung dieser Anlage auf Raitbacher Freifläche zugestimmt.
08. November 2022
Der Fachkräftemangel hält die Unternehmen der Region weiterhin fest im Griff. Diese Problematik sowie die eigene Aus- und Weiterbildung standen im Fokus des Besuchs der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller im IHK-Bildungszentrum. Begrüßt wurde die Politikerin vom Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Claudius Marx.
Die Privatwald-Betriebsgemeinschaft Gersbach unter dem Vorsitz von Wilfried Geiger trifft sich zur Beurteilung der Waldsituation. Mit den Jagdergebnissen zeigt man sich zufrieden, auch waren die Verkaufserlöse für Holz 2022 wieder besser. Dennoch sei der Holzverkauf aktuell ein „Lotteriespiel“. Die Waldbesitzer beschlossen mehrheitlich, dass eine Neubewertung der Waldgrundstücke im Flurneuordnungsverfahren vorgenommen wird, denn seit der letzten Bewertung 2016/2017 habe sich im Wald viel getan, was Berücksichtigung finden müsse. Für Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer ist der Umbau des Waldes auf klima-resistente Baumarten wichtig.
Relativ schnell war die Generalversammlung der Fahrnauer „Chrattenhexen“ vor einigen Tagen abgewickelt. Über die Aktivitäten war schnell berichtet, denn dieser Bericht fiel Corona-bedingt kurz aus. Bei den Wahlen wurde Tanja Heller als Vorsitzende bestätigt.
Die „Shanna Waterstown Blues Band“ gastiert auf Einladung von „Jazz-und Blues Südbaden“ im „Hirschen“ in Langenau. Die ursprünglich geplante Band „Zydeco Playboys“ hatte das Konzert krankheitsbedingt absagen müssen. Das zahlreiche Publikum war restlos begeistert.
10. November 2022
Mehr als 40 Bürgermeister und Gemeinderäte aus 10 elsässischen Kommunen, Vertreter des Naturparks Vogesen-Belchen und Mitglieder des Naturschutzvereins „Alsace nature“ waren Gäste in Schopfheim. Sie ließen sich über das wohl leuchtende Beispiel der Stadt Schopfheim zu ihrem Wald- und Jagdwesen informieren. Bernhard Schirmer, Leiter des Forstbezirks Kandern, erläuterte den Gästen die Schopfheimer Praktiken. Bürgermeister Harscher empfing die Delegation im Rathaussaal.
„Wir sind froh“, meint Jörg Schön, Vorsitzender der Langenauer „Holzhauer“, „dass wir vor dem Fasnachts-Auftakt am 11.11. die Gruppe mit Masken ausstatten konnten“. Bei Recherchen in der Langenauer Chronik sei man auf ein Foto von einer Gruppe Langenauer Holzhauer aus dem Jahre 1927 gestoßen. Dies war die Initialzündung für die Gründung der Langenauer Gruppe. Der Zeller Holzkünstler Daniel Srock hat die Masken nach einer Vorlage von Inna Rube geschnitzt.
Kurz vor dem Einläuten einer neuen Kampagne trifft sich der Schlattholz-Zinken im Narrenkeller zur Jahreshauptversammlung. Corona-bedingt war dann auch der Rückblick des Stellvertretenden Zinkenvogts Christian Trambetzki nicht allzu lange. Bei den Wahlen wurde Trambetzki als Vize wiedergewählt, ebenso wie die übrigen Vorstandsmitglieder.
11. November 2022
In der jüngsten Gemeinderatssitzung teilte die Stadtverwaltung mit, dass es aus Kapazitätsgründen nicht möglich sei, den Antrag der GRÜNEN – den Verkauf der Hebel-Schule – auszusetzen. Es sollte eine Umnutzung für die vhs und die Musikschule geprüft werden. Eine Verschiebung könnte ja auch den ISEK-Planungen zugutekommen. Bürgermeister Harscher wies aber darauf hin, dass die Stadtverwaltung den GRÜNEN-Antrag zwar prüfen und Stellung dazu beziehen werde, grundsätzlich halte man aber am Gemeinderatsbeschluss „uns vom Gebäude zu trennen“ fest.
Der vom Förderverein Döbele-Museum unter der Vorsitzenden Monika Döbele-Brandenstein veranstaltete Weihnachtsmarkt wird auch in diesem Jahr nicht stattfinden.
Hoch zu Ross kam St. Martin zum ersten gemeinsamen Martinsfest des Kindergartens Oase und der Christlichen Schule in Schopfheim. Viele originell gestaltete Laternen beleuchteten den Bolzplatz im Oberfeld.
Nach zweijähriger Corona-Pause wird die neue Fasnachtskampagne eröffnet. Auf dem Balkon des Rathauses zeigt sich auch der neue Statthalter „Michi vom Eiemer See“ (bürgerlich Michael Hofmann). Das Motto: „Keiner weiß wie‘s wyttergoht“. Die ganze Proklamation erfolgte unter den Klängen der Aruba-Band und der „Namelose“-Guggenmusik. Aus den Redebeiträgen des Abends, so von Ozume Frank Pfeiffer, hörte man die Erleichterung über das zumindest vorläufige Ende der bis dato unvergleichlich langen Fasnachts-Durststrecke. Der Zinkenvogt verlas den Prolog, der in Versen von Klaus Strauß gereimt worden war. Das Städtli-Zinken-Urgestein verfolgte die Zeremonie, von Krankheit gezeichnet, direkt daneben vom Rollstuhl aus. Bürgermeister Harscher überreichte dem neuen „Regenten“ den Rathausschlüssel.
„Uns haut so schnell nüt um“ gaben die Fahrnauer den Narren beim Startschuss zur Fünften Jahreszeit auf dem Schulhof mit auf den Weg. Der Stellvertretende Düfzel-Meister-Vize Nico Turturro verkündete die aufmunternde Parole dem Narrenvolk.
12. November 2022
Dickes Lob erhält Thomas Nostadt von der Städtischen Wohnbau Lörrach für seinen Jahresbericht 2021. Zwar sei das Jahr von einigen Problemen überschattet gewesen, im Vergleich zur aktuellen Lage seien dies aber „Kalamitäten“ gewesen. Es habe Spaß gemacht, das Eisweiher-Neubauprojekt fertigzustellen. „Es wäre schön, wenn wir weitere Projekte dieser Art hinbekämen“, betont Nostadt. Im Moment allerdings seien die Bedingungen für Großprojekte katastrophal. Aktuell wird das Quartier zwischen Lusweg und Blauenstraße Haus für Haus komplett saniert. Dabei entstehen auch sechs neue Wohnungen. Bürgermeister Harscher betonte, dass er sehr gerne mit der Wohnbau weitere Neubauprojekte umsetzen würde. Mit dem Krankenhaus „unserem Filetstück“, komme da ja in absehbarer Zeit ein großes Objekt auf den Markt. Harscher kündigte an, dass im neuen Jahr der Arbeitskreis Krankenhaus endlich tagen werde.
Viele schau- und kauflustige Menschen kamen in die Galerie der Kulturfabrik, um die Ausstellung „Kreativität im Kofferformat“ zu sehen.
In der Kirche St. Bernhard erklang das Requiem von Gabriel Fauré. Die Kantoren Andreas Mölder, der das Konzert in dieser Kirche dirigierte, und Herbert Deininger, der den Orgelpart übernahm, trafen mit ihren vorbereiteten vereinten Chören (Lörrach und Schopfheim) subtil die Stimmung von Ruhe, Ernst und Kontemplation. Der Chorgesang, so der Rezensent, war seelenvoll im „Kyrie“ mit der Bitte um ewige Ruhe und ewiges Licht. Die beiden Vokalsolisten, der Bass-Bariton Manfred Blomer und die Sopranistin Mirjam Striegel fügten sich einfühlsam in den Fauré-Klang ein. Aufgeführt wurde dieses Requiem vom Kirchenchor St. Bernhard und der Kantorei Lörrach.
13. November 2022
Nach zwei Corona-Jahren gibt es wieder eine zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Schopfheimer Friedhof. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von Beiträgen von Schülerinnen und Schülern der Hebel-Schule und der Kaufmännischen Schulen. Die Stadtmusik Schopfheim umrahmte die Feier wie immer musikalisch. Pfarrer Schmitthenner sieht im Volkstrauertag einen Tag des Gedenkens, der Einkehr und auch der Trauer, vor allem aber einen Tag des kritischen Nachdenkens, wie er betonte. Bürgermeister Harscher und der VdK-Vorsitzende Erhard Schöpflin legten am Ehrenmal Kränze nieder, ebenso am Gedenkstein für die jüdischen Mitbürger. Eine Kranzniederlegung erfolgte auch auf dem Fahrnauer Friedhof.
Zahlreiche Bürger treffen sich auf dem Gersbacher Friedhof zum Volkstrauertag. Der Ortsvorsteher sowie der Kirchengemeinderats-Vorsitzende legten am Ehren- und Erinnernungsmal einen Kranz nieder. Begleitet wurde die Feier vom Musikverein und vom Gesangverein.
Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon führt mit seiner Kantorei das Mozart-Requiem in der evangelischen Stadtkirche auf. Andrea Nübel, Sopran, Carolina Bruck-Santos, Alt, Martin Erhard, Tenor, und Clemens Morgenthaler, Bass, beeindruckten in der Aufführung. Das Konzert wurde begleitet von geistlichen Texten, die von der Theologin Beate Schmidtgen vorgetragen wurden.
14. November 2022
Die Kultur-Kooperation Schopfheim-Wehr zeigt das Stück „Der Mönch mit der Klatsche“, einen Edgar-Wallace-Krimi, in der Stadthalle.
In der Sitzung des BUT-Ausschusses wurde die Bauvoranfrage zum Abriss des Kino-Gebäudes und dem Neubau eines Wohngeschäftshauses abgesetzt. Wie Sitzungsleiter und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Gsell, SPD, mitteilte, habe der Bauherr die Bauvoranfrage jetzt erst einmal zurückgezogen.
15. November 2022
Die Fahrrad-Sammelaktion des AK Integration in der vergangenen Woche war ein voller Erfolg: Rund 50 Fahrräder wurden in der Werkstatt der Kulturfabrik angeliefert. Demnächst werden sie an Migranten, insbesondere Flüchtlinge aus der Ukraine, verteilt.
Das Hebel-Denkmal und das Hebel-Hüsli in den Sengelen ist wieder einmal dem Vandalismus anheimgefallen. Eine vor zwei Jahren ins Gespräch gebrachte Umsetzung des Denkmals ist aus Denkmalschutzgründen, wie Marcus Krispin von der Stadtverwaltung mitteilt, nicht möglich. Das Hebel-Denkmal mit dem Hüsli sei auf der Liste der „unbeweglichen Baugrunddenkmale“ aufgeführt. Damit gilt das Kultur-Denkmal einschließlich des Standortes als geschützt.
„Aus Wiechs sind keine 10 Leute da“, meint Ortsvorsteher Ino Hodapp bei der Info-Veranstaltung des Landkreises zur Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Markus-Pflüger-Heim. Vom 15. Januar 2022 an sollen dort nach und nach 357 ukrainische Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht werden. Zur Info-Veranstaltung hatte Landrätin Marion Dammann eingeladen. Die Anwesenden waren meist Menschen, die mit der Unterbringung von Asylbewerbern oder Flüchtlingen beruflich zu tun haben. Das offenbar mangelnde Interesse führte die Landrätin auf die Erkenntnisse der Bevölkerung zurück „dass wir im Kreis und auch in Schopfheim in dieser Sache gut unterwegs sind“. Das geringe Interesse zeige, dass das Vertrauen in die Arbeit des Landratsamtes gewachsen sei, betont sie weiter. Nachdem Florian Krönke, Leiter des Fachbereichs Aufnahme und Integration beim Landkreis, eine Laufzeit der Maßnahme von einem Jahr ins Gespräch brachte, erkundigte sich der Ortsvorsteher konkret nach der Laufzeit des Projektes. „Natürlich müssen wir uns an den vorhandenen Kapazitäten ausrichten. Unser Ziel ist es, den sozialen Frieden im Land nicht zu stören“, so die Landrätin. Wie die Leiterin des Dezernats V beim Landratsamt, Elke Zimmermann-Fiscella, erinnerte, hat der Landkreis bisher bereits rund 2.700 ukrainische Flüchtlinge „relativ geräuschlos“ unterbringen können. Bei der Info-Veranstaltung wurde auch deutlich, dass die Fahrnauer Unterkunft im 1. Quartal 2023 geräumt werde, sobald das Markus-Pflüger-Heim bezogen werden könne.
16. November 2022
In der Mehrzweck-Halle Wiechs fand kürzlich die Haupt- und Ehrungsversammlung des Alemannischen Chorverbandes (ACV) statt. Dem Chorverband gehören derzeit 30 Chöre mit 685 Mitgliedern an. Es gab zahlreiche Ehrungen.
Das Land Baden-Württemberg schreibt seit heute keine Isolationspflicht bei einer Erkrankung an COVID-19 mehr vor. Man darf mit Maske arbeiten, man darf sich auch im Freien ohne Maske bewegen, wenn ein entsprechender Abstand zum Nebenmann/Frau eingehalten wird. Beim Besuch von Geschäften ist die Maske allerdings zu tragen. Baden-Württemberg spielt mit dieser Vorschrift zusammen mit Bayern eine Vorreiter-Rolle im Bund.
Die IG Metaller streiken auch in Schopfheim während den Lohnverhandlungen. Beschäftigte der Schopfheimer Firmen EKATO Rühr- und Mischtechnik sowie der Schwesterfirma EKATO Systems legen die Arbeit für eine Stunde nieder. Der Warnstreik fand auf dem Lusweg (Vorplatz der EKATO-Werke) statt. Der Vorsitzende des Betriebsrates, Markus Räuber, stellte klar: „Wir machen Druck für unsere Forderung“.
17. November 2022
27 Kreisbewohner mit COVID-19 werden weiterhin stationär in Krankenhäusern behandelt. Kein Patient liegt auf der Intensivstation. Bei 103 Neu-Infektionen liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 199,7. Leider stieg die Zahl der Todesfälle erneut um 2 nun auf 448 an.
Im Januar wird es von der Pfarrei St. Bernhard wieder das Dreikönigs-Singen geben. Allerdings sucht man noch Unterstützung durch Mädchen und Jungen sowie jugendliche Erwachsene für die Sternsinger-Aktion.
18. November 2022
Das Schopfheimer Polizeirevier präsentiert sich nach einem Umbau modernisiert und technisch auf dem neuesten Stand. Die ehemaligen Gewahrsamszellen im Untergeschoss wurden 2019 stillgelegt. Eine Sanierung war nicht machbar. Deshalb wurde im EG eine neue Gewahrsamszelle eingerichtet. Da es nur noch eine Zelle gibt, muss bei größerem Bedarf ein anderes Revier angefahren werden. Die Umbaumaßnahmen kosteten rd. 900.000,– Euro.
Die Kreis-CDU-Frauen-Union führte eine Sammelaktion für die Tafelläden in Rheinfelden, Lörrach und Schopfheim durch. Mit tatkräftiger Unterstützung des CDU-Stadtverbandes Schopfheim konnten nun größere Mengen an Sachspenden in die Läden ausgeliefert werden.
Das Ensemble „FisFüz“ begeisterte das Publikum mit seinem Konzert, das im Rahmen von „Akustik in Agathen“ ausverkauft war.
Die neue Beleuchtung in der Alten Kirche St. Michael wurde, begleitet von Christoph Bogon an der Orgel, feierlich eingeweiht.
19. November 2022
Auch wenn in der Stadt keine Weihnachtsbeleuchtung die Straßen illuminiert, wird dennoch am 25. November ein Lichter-Fest mit vielen Ständen, wunderschöner Weihnachtsdekoration – wie die Vertreter des Gewerbevereins betonen – stattfinden, wobei die Dekoration solar-betrieben sein soll. Mit im Boot ist auch der City-Verein Schopfheim.
Von kommender Woche an wird viermal jeweils am Donnerstag unter der Lenk-Plastik zu einem „Adventsplausch im Dezember“ eingeladen. Neben Musik gibt es Essen und Trinken und After-Work-Stimmung. Es freuen sich der Gastronom Hans Glöggler und sein Kollege Tessy Reda auf dieses neue Angebot in der Stadt.
Der Schweigmattverein hat Generalversammlung und diskutiert dabei über die Zukunft des Schwimmbades im Höhenort. Die Schweigmatter lieben ihr Bad so sehr, dass sie es nicht aufgeben wollen. Ortsvorsteher Wilhelm Tholen meinte: „Unser Ziel ist es, dass wunderschöne Kleinod zu erhalten“. Denkbar wäre, aus dem Freibad ein Naturbad zu machen. Ein Teil der Wasserfläche wäre dann mit Schilf oder Ähnlichem bepflanzt, weil Pflanzen in einem Naturbad das Wasser reinigen. Ein Naturbad bräuchte dann möglicherweise auch keine Schwimm-Aufsicht. Man möchte das Bad auch durch Veranstaltungen attraktiver gestalten. Der Vorsitzende, Thomas Jost, berichtete in der Versammlung über sein Bemühen um einen Wohnmobil-Stellplatz beim Bad. Die im letzten Jahr ausgefallenen Wahlen standen nun an. Vorsitzender ist weiterhin Thomas Jost, vertreten durch seinen Vize Frank Ühlin.
Der Entwurf der Haushaltssatzung der Stadt und des Haushaltsplanes für das Jahr 2023 liegt bei der Stadtverwaltung zur Einsicht offen.
20. November 2022
Die Hobby-Ausstellung in Schopfheim war bei 19-gradiger Hallentemperatur wie geplant in der Stadthalle. Es hätten jedoch mehr Besucher sein können, so die Aussteller. Dennoch zeigten sich alle 32 Aussteller mit dem Verlauf zufrieden. Auch die Organisatorin Sigrid Reif vom „Bastel-Lädele“ zog ein positives Fazit. Obwohl die Hobby-Ausstellung Anfang Oktober noch auf der Kippe gestanden hatte, wurde die Mindest-Teilnehmerzahl von 30 erreicht und sogar leicht übertroffen.
21. November 2022
Thomas Bittner von der IG Metall Lörrach bestätigt, dass es zwischen dem Betriebsrat und der Firma EKATO immer wieder kleinere Konflikte gegeben habe. Nun gab es einen Streit zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung. Wie der Betriebsratsvorsitzende Markus Räuber bestätigt, wurde ihm und seiner Stellvertreterin fristlos gekündigt, da diese Teile einer hybriden Betriebsversammlung aufgezeichnet hatten. Laut EKATO haben beide Mitarbeiter damit gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen.
22. November 2022
Wie die Badische Zeitung berichtet, soll dem Gemeinderat im Januar des kommenden Jahres eine Vorstudie für eine Publikation über den Ehrenbürger Dr. Friedrich Jutzler und seine Zwangssterilisationen im Dritten Reich vorgestellt werden. Die Aufgabe der Stadt: das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Uniklinik Tübingen soll Jutzlers Biographie umfassend aufarbeiten und darüber eine Publikation ermöglichen. Die beauftragte Vorstudie liege der Stadt nun vor, teilte der städtische Pressesprecher Marcus Krispin der BZ mit.
Ungewollt gibt es einen turbulenten Festival-Auftakt für junge Leute: bei der Premiere des Stückes „Fietes Weihnachtserlebnis“ kamen über 200 Erwachsene und Kinder in den Kleinen Saal der Stadthalle, der sich aber als zu klein erwies. Es musste die Bestuhlung umgestellt werden, da viele Kinder weder etwas sehen noch hören konnten, sodass die Veranstaltungen dann am Vormittag und am Nachmittag problemlos über die Bühne gehen konnten.
Die Stadt Schopfheim hat wieder zum „Abend des Ehrenamtes“ in St. Agathe eingeladen. Zunächst gab es aber Blutspender zu ehren, allen voran Marianne Burgard, die auf 75 Spenden stolz sein darf. Sie erhielt die Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl überreicht. Weitere Ehrungen gab es für 50-maliges und 25-maliges Blutspenden. Begleitet wurde die Veranstaltung von Schülern der Musikschule Mittleres Wiesental. Danach erfolgte die Sportlerehrung, die insbesondere - wie in vielen Jahren zuvor – auch die Schwimmer der TSG entgegennehmen durften. Vom Tennisclub wurde Arian Hasas vorgeschlagen, der allerdings nicht anwesend sein konnte, da er zur Zeit an den deutschen Meisterschaften teilnimmt. Im Abonnement waren die Biathleten der Turnerschaft Langenau bei den Geehrten. Für das Ehrenamt selbst erhielten Hans Weinbrechtinger, Robert Philipp, Joachim Sprakties, Walter Schott und Willi Schiebel, die sich ihre Verdienste um die Unterhaltung der Dachs-Hütte und den Dachsgraben-Brunnen erwarben, eine Ehrung. Heidi Tschamber und Janett Raetz wurden für ihren vorbildlichen Einsatz um das Dorf Eichen geehrt. Schließlich erhielt noch Alfred Gersbacher die Ehrenmedaille für seine großen Verdienste um den Tennisclub Langenau.
Auf die Frage, wie es mit dem städtischen Wuhr, das durch den Stadtpark fließt, weitergehe, meint Thomas Spohn, dass Kosten in Höhe von 175.000,– Euro für die Sanierung der historischen Stellfalle nicht im Haushaltsplan eingesetzt seien. Es soll zunächst erst einmal eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Denkbar sei es, dass diese zum Schluss kommt, dass es nicht mehr möglich ist, der Wiese, die oberste Priorität habe, wieder – wie früher – im Sommer Wasser abzuzweigen.
23. November 2022
Heute vor 75 Jahren wurde im Gasthaus „Kranz“ in Anwesenheit von 147 Personen die Ortsgruppe des Verbandes der Körpergeschädigten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen, abgekürzt VdK, gegründet. Erhard Schöpflin leitet die Schopfheimer Gruppe seit 12 Jahren. Derzeit zählt man 443 Mitglieder, wobei diese Zahl stetig anwächst.
Noch bis Ende des Monats ist in der Stadtbibliothek eine Foto-Ausstellung des in Schopfheim lebenden Fotographen Anthony Judge zu sehen.
Bürgermeister Dirk Harscher und Kämmerer Thomas Spohn haben zu einem Pressegespräch eingeladen und präsentieren dabei die Probleme des 600 Seiten starken Zahlenwerkes für das Haushaltsjahr 2023. Der Ergebnishaushalt – so Spohn – erwarte ein Minus von 3,5 Mio. Euro. Dies könnte sich noch verbessern, wenn die Gewerbesteuer die Erwartungen übertreffen und die Personalausgaben wegen nicht zu besetzender Stellen niedriger ausfallen sollte als geplant. Die laufenden Kosten des Haushalts sind höher als die Einnahmen. Allein die Energiekosten steigen um 1,1 Mio. Euro. „Wir können eigentlich nur bei freiwilligen Ausgaben, die aber ganz unmittelbar die Lebensqualität in der Stadt betreffen, kürzen“, machte Harscher deutlich. Eine Erhöhung von Steuern oder Gebühren kommt in Harschers Augen aktuell weniger in Frage. Große Einzelmaßnahmen im nächsten Haushalt sind die Sanierung des Bezirksamtes mit 1,1 Mio. Euro, der Hochwasserschutz Enkenstein mit 2,1 Mio. Euro, der Neubau der Brücke bei Ehner-Fahrnau mit 1,2 Mio. Euro oder die Modernisierung des Kindergartens am Markt mit 380.000,– Euro. Zu Buche wird auch eine neue Flüchtlingsunterkunft im kommenden Jahr schlagen, die mit 2,2 Mio. Euro eingeplant ist. Die Stadt müsse, so Bürgermeister Harscher, in den kommenden beiden Jahren bis zu 100 Plätze für Anschlussunterbringungen schaffen. Auf der Einnahmen-Seite im Finanzhaushalt stehen u.A. der Erlös des Verkaufs der Rathäuser in Enkenstein und Raitbach. Daneben sollen der SWG-Parkplatz und das Baugebiet „Stalten“ in Langenau für Einnahmeverbesserungen sorgen. Gleichwohl werde die Stadt 2,5 Mio. Euro an neuen Krediten aufnehmen, so der städtische Kämmerer.
25. November 2022
Beim Herbstfest der Michaelgemeinschaft auf der Schweigmatt dreht sich traditionell alles um Karl May. So war es auch in diesem Jahr, als Schauspieler Marc Birkholz und acht Kinder der Jugendhilfe-Einrichtung das Hörspiel „Der Schatz im Silbersee“ präsentierten. Der Winnetou-Darsteller Birkholz hatte speziell für die Kinder auf der Schweigmatt eine Hörspiel-Version zusammengestellt.
26. November 2022
Der Eichener Ortsvorsteher Rudi Wasmer musste bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates im Ortsteil verdeutlichen, dass aufgrund der unerfreulichen Finanzlage der Stadt das Umbauvorhaben an der Hülschematt-Halle um ein Jahr verschoben werden muss.
Unter dem Motto „Teilen wie St. Martin“ sammelten Schüler der Fahrnauer Grundschule Lebensmittel und übergaben sie begleitet von der Religionslehrerin Ute Lück an den Tafelladen.
Bei der ambulanten Hospiz-Gruppe bildete sich eine neue Gruppe, die sich Trauernden widmen will. Das besondere Konzept wollen die beiden Leiterinnen Friederike Schweigler und Martina Schüßler bei einem Informationsabend vorstellen.
Der Musikverein Fahrnau konzertiert mit einer grandiosen Gala-Vorstellung in der Stadthalle. Der Verein hat einen Kompositionsauftrag an Hardy Mertens, einen holländischen Komponisten vergeben. Das 15-minutige sinfonische Werk unter dem Titel „Glasmännchen“ berührte tief. Glücklich zeigte sich nicht nur der Vorsitzende, Benjamin Brenzinger, sondern auch Dirigentin Céline Pellmont. Der Komponist war bei der Generalprobe mit dabei und konnte so seine Vorstellungen auch direkt den Musikerinnen und Musikern verdeutlichen. Es wurden weitere Stücke des Komponisten bei diesem Konzert aufgeführt. Belohnt wurden die Fahrnauer Musiker und Musikerinnen vom Komponisten selbst, der sagte: „What ein Orchester, wunderbar. Ich bin stolz auf euch!“ Nach zwei Jahren konnten sich die Mitglieder des AK Integration wieder zu einer Jahreshauptversammlung treffen. 14 Jahre lang war Giuseppe Mencarelli Vorsitzender des Vereins. Der 75-Jährige, aus Umbrien stammende Vorsitzende kam seinerzeit selbst als Gastarbeiter nach Schopfheim. Er kandidierte bei den Wahlen nicht mehr und so wurde Sabine Schmelzer zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die seit Oktober in Teilzeit beschäftigte Integrations-Beauftragte Susanne Henning verlässt Schopfheim wieder und wechselt in die Gemeinschaftsunterkunft nach Brombach. Dafür kommt die derzeit noch in Steinen tätige Flüchtlings-Koordinatorin Souhela Wolter nach Schopfheim. Im Jahresrückblick erinnerte man sich an die Ukraine-Flüchtlingshilfe ebenso wie an das Frühlingsfest, bei dem ein Kochbuch vorgestellt werden konnte. Weitere Themen unter der Kooperation mit „Schopfheim hilft“ waren die Fahrrad-Sammelaktionen und die Deutschkurse, das Frauen-Frühstück und das „Café Miteinander“. Eine Satzungsänderung musste durchgeführt und die Zahl der Beisitzer auf sechs aufgestockt werden.
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim konzertiert zusammen mit der Pianistin Andrea Kauten im Krafft-Areal. Starker Applaus war der Dank des Publikums. Werner Geigle, der die Konzerte organisiert, meinte, in die Tonhalle komme man nicht, um gesehen zu werden, sondern um Musik zu hören.
Traditionell ist der Schopfheimer Ski-Basar, der von Schneesport TSG Schopfheim und dem Skiclub Fahrnau organisiert und durchgeführt wird in der Grundschule Fahrnau.
27. November 2022
Nach zweijährigem Verzicht konnte nun wieder ein Lichter-Fest in der Innenstadt veranstaltet werden. Schopfheim aktiv, Fokus Schopfheim und der Gewerbeverein haben mit dieser besonderen Veranstaltung in den Abendstunden mit ihrem Flair unzählige Menschen in die Innenstadt geführt. Das Ambiente war sehr stimmungsvoll, so zeigten sich nicht nur dekorierte Schaufenster der Gewerbetreibenden, nein, es gab auch Marroni, Würstchen- oder Glühwein-Buden, Grillfeuerstellen. Ein „Knusperhüsli“ des Wirte-Vereins ergänzte das ohnehin zahlreiche Angebot. Zur Unterhaltung spielte die Band „Zittlos“. Die Musikgruppe VolxX, junge Bläser der Stadtmusik, waren an wechselnden Standorten und unterhielten mit Weihnachtsweisen. Natürlich war auch der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht und einigen Engeln unterwegs, die an die jüngsten Besucher des Lichter-Festes kleine Geschenke verteilten. Mit diesem Fest beginnt auch das Weihnachts-Gewinnspiel des Schopfheimer Gewerbevereins.
Corona-bedingt musste man lange warten, nun aber ist er wieder da, der Schopfheimer Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“. Voll besetzt war die evangelische Stadtkirche beim Konzert „Celebration“ der 40 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Christoph Bogon. Unterstützt wurde der Chor vom Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde. Das Publikum belohnte einen furiosen Auftritt mit Stehenden Ovationen.
Der VdK-Ortsverein Schopfheim feiert in der Stadthalle sein 75-jähriges Bestehen. Eine Reihe von Gästen aus der Lokalpolitik, der Kirchengemeinde und Senioren-Vertretern konnte der Vorsitzende, Erhard Schöpflin, begrüßen. Die Arbeit des Schopfheimer Vorsitzenden und die des Schopfheimer Ortsvereines würdigte Manfred Merstetter, Vorsitzender des Kreisverbandes Lörrach. Gerlinde Gersbach erzählte Einiges zu den Aktivitäten des Ortsverbandes vom Anfang bis zur heutigen Zeit. Der Verband wurde am 23. November 1947 mit 147 Mitgliedern gegründet. Gründungsmitglieder waren vor allem ehemalige Soldaten des 2. Weltkrieges und Kriegerwitwen. Nach dem offiziellen Teil wurde mit musikalischer Einstimmung Advent gefeiert.
Bis auf den letzten Platz war die Raitbacher Festhalle am ersten Adventssonntag besetzt. Alle wollten das Gemeinde-Adventsfest der Kirchengemeinde mitfeiern. Kinder des Möhren-Kindergartens haben das Märchen der Gebrüder Grimm „Die Sterntaler“ in Szene gesetzt und aufgeführt. Durch das Programm führte Rebekka Tetzlaff, die neue Diakonin des Hebel-Dorfes Hausen. Den weiteren Unterhaltungsteil bestritt der Gesangverein Raitbach. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.
28. November 2022
Völlig überraschend ist in der vergangenen Woche der vielfach ehrenamtlich engagierte Gersbacher Gerd Sutter im Alter von 74 verstorben. Vielfach hat Sutter auch Bildmaterial und Beiträge für das Jahrbuch beigesteuert.
Dirk Harscher verpflichtet Thomas Schmitz als neuen hauptamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter. Die Ernennung für den Wahlbeamten beginnt am 01. Dezember für die Dauer von acht Jahren. Schmitz ist seit August des vergangenen Jahres bei der Stadtverwaltung als Stadtplaner tätig.
Empörung macht sich im Gemeinderat breit, da der Grundstücksbesitzer (Immobiliengesellschaft in Bad Säckingen) auf einem Grundstück im Bremt, das bereits für Schlagzeilen und Diskussionen sorgte, mehrere Bäume gefällt hat. Der Firma, so Bürgermeister Harscher, sei es erlaubt, als Eigentümerin nun einmal so zu verfahren. „Was rechtens ist“, meint der GRÜNEN-Stadtrat Ehrenfried Barnet, „ist noch längst nicht richtig“.
Der Gemeinderat hat einen Wechsel „Weg vom Fahrplan-Prinzip hin zum On-Demand-Nahverkehr“ auf den Weg gebracht. Eine Umstellung soll beim City-Bus zum Fahrplanwechsel 2024 erfolgen. Dann endet die Genehmigung in der bisherigen Form. Das Landratsamt wird die Neuausschreibung von Bus-Linien wegen EU-Rechts bis Ende 2022 schon einmal vorweg bekanntmachen. Drei Szenarien standen dem Gemeinderat zur Wahl: a) Kostenschätzung bis 390.000,– Euro sieht vor, derzeit die Angebote des City-Bus um vier Stunden zu erweitern. Szenarium b) (bis 780.000,– Euro) beinhaltet täglich 4,5 Zusatzstunden und Szenarium c) (bis zu 1 Mio. Euro) sieht ein tägliches flexibles Angebot von 17,5 Stunden vor. Die Stadtverwaltung brachte das Szenarium b) ins Rennen, obwohl sich der Finanzausschuss zuvor für die Variante a) ausgesprochen hatte. Es gab Bedenken gegen die eine oder andere Lösung, wobei darauf hingewiesen wurde, dass im Haushalt nur 390.000,– Euro für das Szenarium a) eingeplant seien. Da die Meinungen auseinander gingen, wurde schrittweise abgestimmt. Generell für ein On-Demand-Angebot sprachen sich 12 Räte aus, 9 waren dagegen. Aufgrund der Haushaltslage meinte Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern, man sollte mit Szenarium a) einsteigen und zusehen, wie sich der Bedarf entwickeln werde. Da noch vieles ungewiss sei, äußert sich in gleichem Sinne Teresa Bühler von der SPD. Auch Mark Leimgruber von der CDU meinte, es könne nur Variante a) sein; die Variante b), wie von der Verwaltung vorgeschlagen, wurde danach auch mit 13:8 Stimmen abgelehnt, Variante a) dafür mit 13:8 Stimmen angenommen.
In der öffentlichen Haushaltsberatung für das Jahr 2023 gab es nur eine konkrete Spar-Idee von Peter Ulrich, SPD. Abstriche wollte er bei der Stadtbibliothek vornehmen. Dies wurde jedoch verworfen. Stattdessen soll im Frühjahr der Haushalt durchforstet werden. Nachdem die Kreisumlage erhöht wurde, rechnet Kämmerer Thomas Spohn, müsse man jetzt sogar von einem Minus von 3,7 Mio. Euro ausgehen. Der Betrag lag in der vergangenen Woche noch bei 3,5 Mio. Der Gemeinderat habe sich offenbar bereits darauf eingestellt, dass die Spardebatte aufgeschoben werde, ist zu lesen. Hildegard Pfeifer-Zäh, FWV, merkte etwa an, dass sich der Campus jetzt auf 39 Mio. Euro summiere, wobei dies nicht überraschend sei, aber dennoch weh tue. Überrascht hingegen habe die Summe von 3,6 Mio. Euro für die Unterkunft zur Anschlussunterbringung Geflüchteter. Sie wünscht sich eine Beteiligung von Bund und Land hierfür. Ehrenfried Barnet bemerkte dazu, dass es nicht unbedingt einen Neubau brauche. Er fordert kreative Ideen und brachte die Johann-Peter-Hebel-Schule und das Krankenhaus ins Spiel. Keine grundsätzlichen Einwände gab es zur geplanten Erhöhung der Gebühren für Wasser, die von 1.80 auf 2.26 Euro je Kubikmeter steigen werden. Das Abwasser wird sich von 1,85 Euro auf 2,50 Euro erhöhen und das Niederschlag-Wasser von 35 Cent auf 53 Cent.
29. November 2022
Die diesjährigen Alkohol-Testkäufe im Einzelhandel waren ernüchternd. Fünf von neun Geschäften verkauften Alkohol an Jugendliche.
Wie bei vielen Vereinen, fand auch bei der TSG der letzte Ehrungstag in den Jahren 2019 und 2020 statt. Nun traf man sich unter dem Vorsitz von Frank Itzin im Vereinsheim der Gartenfreunde Bremt. Zahlreiche Ehrungen für 20, 40 und 50 Jahre der Mitgliedschaft wurden ausgesprochen. Geehrt wurden auch Reinhard Oberlach, Bernard Lozancic und Holger Waßmer, die die goldene Ehrennadel für besondere Verdienste erhielten.
Hermann Schmitt, ehemaliger Stadtrat, Ortschaftsrat und Ortsvorsteher von Langenau, ist verstorben. Schmitt war von 1984 bis 1994 Ortsvorsteher von Langenau. Dem Gemeinderat gehörte er von 1968 zunächst in Langenau, nach der Eingliederung nach Schopfheim von 1980 bis 2004 an.
30. November 2022
Mit dem Stück „Elisa und die Schwäne“ der Theatergruppe Tempus fugit aus Lörrach ging das „Theater-Festival für junge Leute“ in der Stadthalle zu Ende. Insgesamt haben an drei Tagen mehr als 1.000 Zuschauer die sechs Aufführungen von drei verschiedenen Ensembles gesehen. Für die Organisatoren der Stadt um den Kulturbeauftragten Patrick Schmidtner war es ein voller Erfolg.
Jetzt, wo Corona ja mehr oder weniger vorbei sei, könne man darüber nachdenken, die Gemeinderatssitzungen in den Kleinen Stadthallen-Saal oder den Rathaussaal zu verlegen, meinte Dr. Marianne Merschhemke. Dirk Harscher entgegnete daraufhin, dass fest eingeplant sei, im Januar in den Rathaussaal zurückzukehren.
In der Stadthalle ist ein Info-Abend über die Ergebnisse der beiden stattgefundenen Veranstaltungen über das Planungsgebiet Schopfheim-West. Dieses erstreckt sind von der Bahnlinie im Süden bis zum Entegast im Norden. Im Westen endet die Planfläche etwa beim Kreisel und im Osten am Friedhof. Die Straße Gündenhausen könnte zu einer Stadtstraße, einem „Boulevard“ werden, auf dem Verkehrsteilnehmer dank gedrosselter Geschwindigkeit bemerken, dass sie sich im Stadtgebiet befinden. Fuß- und Radverkehr sollen eine höhere Priorität genießen als bisher, so der Stadtplaner. Der vorhandene Gewerbepark rund um das Fitness-Studio, die Lackiererei und Disco könnte zum zum Quartierzentrum ausgebildet werden (ehemals Freudenberg). Nach dem Vortrag diskutierten die Bürger die vorgestellten Gestaltungsskizzen in kleinen Gruppen. Positive wie kritische Anmerkungen konnten schriftlich hinterlegt werden. Der Gestaltungsplan soll nun weiter konkretisiert werden.
01. Dezember 2022
Bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie gab es kürzlich einen Vorstandswechsel. Celina Güdemann wurde als Vorsitzende gewählt und löst die bisherige Vorsitzende Annette Peschka ab. Stellvertretende Vorsitzende wurde in geheimer Wahl Christel Drumm. Für langjährige Mitgliedschaft wurde Robert Kirchhofer, der seit 70 Jahren Mitglied ist, geehrt.
In Schopfheim hat sich ein Gesangssextett neu gegründet. „Männerxang selbsext“ besteht aus sechs Männern aus dem Wiesental, die alle Chorerfahrung und Freude am mehrstimmigen Gesang mitbringen. „Corona hat bei der Gründung Pate gestanden“, meint Wolfgang Bühler zur Gründung.
Rund 60 Zuhörer waren im Museumskeller, um bei einer Lesung und einem Vortrag zu Margot Friedländer, einer der letzten jüdischen Zeitzeuginnen des Holocaust, die Anfang November 101 Jahre alt geworden ist, aufmerksam zu folgen. Die Basler Psychoanalytikerin Regine Mahrer und ihre in Hausen lebende Kollegin Susanne Kita hatten einen Fachvortrag neu aufbereitet, der sehr anspruchsvoll und psychologisch tiefgehend war. Der Abend war eine Hommage an eine außergewöhnliche Frau.
Die vhs lud Fachleute aus der Region ein, um über die Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raumes zu diskutieren. Die Anfänge hierzu bildete eine SWR-Serie „Landleben 4.0“ des Schopfheimer Filmemachers Jochen Loebbert. Martina Hinrichs, Leiterin der Stabsstelle für Strukturpolitik und nachhaltige Mobilität im Landratsamt, die selbst in Eichen zuhause ist, sieht viel Positives im ländlichen Raum und viel Platz zur Entfaltung. Als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Projekt im ländlichen Raum stellte Wolfgang Kempf seine prosperierende Alpaka-Zucht in Wiechs vor. Jan-Hendrik Faßbender, zuständig für Regionalentwicklung und Vermarktung beim Biosphären-Gebiet Schwarzwald, verwies bei aller Wertschätzung auch auf Mängel hin. Vieles sei hier geboten, um es zu erreichen, brauche es allerdings ein Auto. Schwierig sei es auch, einen Hausarzt zu konsultieren. Anzeichen von Landflucht sieht Martina Hinrichs im Landkreis anhand der Statistik nicht, im Gegenteil sei bis in die Dörfer der Kreis ein Zuzugsgebiet. Die vhs-Leiterin fasste den Abend zusammen und meinte: „Eine gesunde Struktur im Dorf ist wichtig“. Man erreiche diese aber nur, wenn man miteinander rede.
„Für die Schulgemeinschaft ist das ein besonderes Konzert“, so Schulleiterin Claudia Tatsch vom THG zur Einstimmung in die Adventszeit. Mit zwei weihnachtlichen Liedern eröffnete der Chor der 5- bis 7-Klässler unter der Leitung von Luisa Zickwolf den Abend. Die Lehrerin dirigierte ebenso den Chor der Lehrerinnen und Lehrer. Musikalisch instrumental sorgte das Ensemble Tepui um Rafael Lobo für weihnachtliche Klänge. Solistisch waren aber auch Valeska Witzgall mit der Violine oder der Kontrabassist Bjarne Seidensticker zu hören. Den größte Block des Konzertes gestaltete das von Clemens Barth geleitete THG-Orchester, in dem 40 Schülerinnen und Schüler, ehemalige Schüler, Lehrkräfte und Eltern mit harmonischem und inspiriertem Zusammenspiel glänzten. Bei einem Medley überzeugten mit eindrücklichen Stimmen Sila Yilmaz (Mezzosopran) und Peter Kist (Bariton). Mit einem irischen Segenslied zum Mitsingen klang das Konzert aus, dessen Spendenerlös dem Schopfheimer Tafelladen zugutekommen wird.
02. Dezember 2022
Heute und an den folgenden beiden Freitagen findet das leider zwei Jahre lang nicht mögliche, lieb gewonnene „Z‘Liechtgoh im Advent“ im Gersbacher Rathaus statt. Das Hören von Geschichten und das Singen von Adventsliedern steht im Zentrum.
Die seit rund einem Jahr im Stundentakt verkehrende Bus-Linie von Schopfheim nach Rheinfelden sei eine Erfolgsgeschichte, meint der Betriebsleiter des Südbaden-Bus-Kundencenters, Mühl. Auch in Randzeiten sei der Bus sehr gut ausgelastet. Die erste Fahrt startet um 05.18 Uhr in Schopfheim, wo auch der letzte Kurs kurz vor Mitternacht endet.
03. Dezember 2022
Die Stadtverwaltung schlägt, nachdem das Quartier „Kohlegässle“ nicht mehr mit dem MVZ realisiert wird, dem Gemeinderat vor, die drei städtischen Grundstücke zum Verkauf anzubieten. Diese sollen jedoch nur zusammen zu einem Festpreis von 1,225 Mio. Euro veräußert werden. Die Kaufsumme soll nicht nur im kommenden Jahr fällig werden, sondern ein möglicher Käufer hat auch ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept vorzulegen. Eine Jury soll die Bewerbungen dann bewerten und dem Gemeinderat eine Verkaufsempfehlung aussprechen.
Der Kalte Markt in der kommenden Woche findet traditionell statt. Waren werden an rund 100 verschiedenen Ständen in der Altstadt angeboten.
Der Gesangverein Concordia Gersbach konnte nach der Corona-Pause wieder ein Jahreskonzert in der Kirche durchführen. Wenn ein Dirigent alte Musikstücke neu interpretiere, werde immer etwas Neues daraus, meinte Ernst-Frieder Schmidt in seiner Ansprache und meinte damit den Dirigenten Martin Angell, der Erstaunliches mit dem kleinen Chor zu Gehör brachte. Zum Gelingen des Konzerts trugen auch Jan Ühlin am Klavier und Martin Angell mit dem Cello bei. Geehrt werden konnte die Sängerin Irmgard Sutter für ihre 65-jährige aktive Mitgliedschaft. Sie sei auch eine große Stütze des gesellschaftlichen Vereinslebens, das sie seit mehr als 30 Jahren als 2. Vorsitzende begleite.
Ein Wiedersehen gab es zwischen der Stadtmusik und deren Fans beim Weihnachtskonzert in der Stadthalle. Thomas Schulz, der Vorsitzende, meinte eingangs: „Nach unserer Zwangspause freue ich mich ganz besonders, Sie zu sehen“. Besonders zeigte sich der Vereinschef stolz über die neuen Uniformen der Musiker, die erstmals präsentiert wurden. Traditionsgemäß sollte Ingo Ganter das Jugendorchester leiten. Da er krank wurde, übernahm sein Vize und Aktivmusiker Maximilian Schaffrinna den Taktstock. Dirigent Joachim Wendland war es dann, der das Orchester im zweiten Teil des Abends führte. Zahlreich waren auch die vorgenommenen Ehrungen. Mit der goldenen Ehrennadel des Bundes der Deutschen Blasmusikverbände wurden Dirigent Joachim Wendland und Matthias Tondar ausgezeichnet. Es gab weiter Ehrungen für 40-jähriges aktives Musizieren und 25-jährige Zugehörigkeit zum Klangkörper. Dem Orchester blieb es dann vorbehalten, auf die Festtage musikalisch einzustimmen. Festlich wurde es bei der „Fanfare Prélude“, „Adeste fideles“ und beim Medley besinnlicher Weihnachtslieder, als die Lichter im Saal erloschen und nur noch die Kerzen an den Weihnachtsbäumen brannten. Nach zweijähriger Unterbrechung fand um die St. Agathen-Kirche in Fahrnau wieder ein Adventsmarkt statt, der auf Einladung der Fahrnauer Vereine, der Grundschule sowie der evangelischen Kirchengemeinde organisiert wurde.
Werner Bühler, Gründer des Hauses „Radio Bühler“, verstirbt im Alter von 80 Jahren.
05. Dezember 2022
Das „Theater in den Bergen“ führt Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“ in der Schopfheimer Altstadt auf. Das Theater, das in Häg-Ehrsberg zuhause ist, führt unter der Regie von Arndt Heuwinkel eine eigene Version dieser Erzählung zwischen der Alten Kirche, dem Museum und historischen Häusern auf. Nach der ersten Szene auf dem Platz folgen die Zuschauer mit Klapphockern ausgerüstet in die Alte Kirche St. Michael. Schließlich ging es zum Aufwärmen wieder in den Museumskeller. Vor allem der Hauptdarsteller, Gerhard Abt, sei - wie es in der Rezension der ersten Aufführung heißt - „ein Weihnachtswunder der besonderen Art“.
Eine 72-jährige Frau stürzte bei einem Spaziergang auf einem Feldweg entlang der Wiese in den Fluss. Durch die Hilfeschreie wurde eine Passantin aufmerksam und konnte die gestürzte Frau retten, die nach einer Untersuchung durch den Notarzt unversehrt nach Hause gebracht werden konnte.
06. Dezember 2022
Bei trockener Kälte beginnt heute nach einer Corona-Pause wieder der Kalte Markt in der Altstadt.
Neben 105 COVID-19-Neu-Infektionen meldet der Landkreis 2 weitere Todesfälle durch diese Krankheit. Während die 7-Tage-Inzidenz nun bei 392,3 liegt, hat sich die Zahl der Verstorbenen auf 450 Menschen erhöht.
07. Dezember 2022
Es herrscht Gewissheit: Das Anfang November in Schopfheim tot aufgefundene Kalb ist wohl aufgrund einer Krankheit gestorben und nicht durch einen Wolfsbiss.
Bei kaltem, aber schönem Wetter geht der diesjährige Kalte Markt zu Ende.
Generalversammlung des Gesangvereines Fahrnau. Wie bei vielen Vereinen, war auch bei diesem das Vereinsgeschehen durch Corona sehr stark eingeschränkt. Drei Auftritte gab es mit der neuen Dirigentin Luisa Zickwolf. Das erste „richtige“ Konzert wird aber im Mai des kommenden Jahres stattfinden. Für weitere zwei Jahre wurde die bisherige Vorsitzende, Susanne Roßbach-Bill, wiedergewählt. Weiter gab es in der Generalversammlung zahlreiche Ehrungen durch den Alemannischen Chorverband. Zu Ehrenmitgliedern wurden Waltraud Albicker, Hansjörg Ebner und Gerhard Siegel ernannt.
Im Gasthaus „Andi‘s Steakhüsli“ berichtet der Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann, FDP, über seine Berliner Arbeit und gibt einen Einblick in aktuelle Themen. Dies sind derzeit Bürgergeld, Gaspreis-Bremse und Strompreis-Bremse. Thema ist aber auch der Ölpreis und die Pelletspreise neben der Inflation und dem Krieg in der Ukraine.
Baden-Württemberg will an der Maskenpflicht im öffentlichen Personen-Nahverkehr festhalten, so Ministerpräsident Kretschmann. Ursprünglich habe man gedacht, dass das Land gemeinsam mit Bayern über das Thema entscheiden werde. Bayern und Sachsen-Anhalt haben sich jedoch gegen eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen entschieden. In Baden-Württemberg bleibt die Pflicht, im Nahverkehr eine Maske zu tragen bis zum 31. Januar 2023 erhalten.
08. Dezember 2022
Wenn auch die Zukunft des Schopfheimer Sommersounds durch die Kürzung der städtischen Zuschüsse in Frage stand, so gibt Geschäftsführer Christoph Römmler von der Event-Agentur KARO EVENT jetzt Entwarnung. Vom 13. bis 17. Juli werden wieder drei Konzerte auf dem Marktplatz zu hören sein.
Aufgrund von Schimmelbefall wurde im Frühjahr 2021 eine der beiden Obdachlosen-Unterkünfte am Dammweg geschlossen. Die Sanierung, die noch nicht abgeschlossen ist, dürfte aber soweit gediehen sein, dass das Gebäude Anfang 2023 wieder nutzbar sein wird.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat heute um 11 Uhr alle Sirenen und Mobilfunkgeräte in Deutschland testweise Alarm schlagen lassen. In Schopfheim heulten die Sirenen und wohl die meisten Handys erhielten zur gleichen Zeit eine Katastrophenwarnung.
Jahresmitgliederversammlung der SPD, die erste reguläre seit 2019. Als neues Veranstaltungsformat wurde ein „Offenes Mitgliederforum“ mit vier Veranstaltungen angesprochen. Die Themen „Krieg in der Ukraine“, „Kunst und Kultur“, „Start-Ups im ländlichen Raum“ und „Pflegenotstand“ bilden dabei die Grundlagen für diese Foren, die allerdings nur schwach besucht waren. 2021 hatten Bernd Sevecke, Martina Hinrichs und André Huber die kommissarische Leitung des Ortsverbandes als Vorstands-Trio übernommen. Nun galt es, die Amtsinhaber durch Wahlen zu bestätigen. Trotz intensiver Suche nach jungen Kandidaten war es nicht gelungen, Bewerber zu finden. In geheimer Wahl wurde nun Bernd Sevecke einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Zur Stellvertreterin wurde Martina Hinrichs und zur Kassiererin Abda Hitz gewählt. Für den Posten des Schriftführers gab es keine Bewerber. Martina Hinrichs berichtete über die Arbeit im Stadtrat. Sie las auch einen Bericht von Thomas Gsell über die SPD-Arbeit im Kreistag vor. Sevecke, der in der SPD noch andere Ämter innehat, berichtete über die Arbeit der Stadt-Senioren.
Der neue Vorsitzende konnte zahlreiche Ehrungen für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft aussprechen. Eine Ehrenurkunde für beachtliche 60-jährige Mitgliedschaft durfte Otto Faller entgegennehmen.
09. Dezember 2022
Ein kleiner Winterzauber liegt über der Stadt. Es hat ganz leicht geschneit.
Revue passieren ließ das vergangene Jahr auch Christian Zimmermann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereines Gersbach, bei der jüngsten Hauptversammlung. Neben der aufgebauten Corona-Teststelle und der tatkräftigen Unterstützung im Ahrtal gab es auch gemeinsame Übungen und Fortbildungen. Die Bereitschaftsleiter Rainer Sutter und Petra Deiß erwähnten insgesamt 33 Haus-Einsätze im Jahre 2021. In diesem Jahr wurde man bisher zu 23 Einsätzen gerufen. Bereitschaftsleiter Sutter verkündete, dass er nach 14 Jahren sein Amt abgebe. Als Nachrücker übernimmt Thomas Nickel bis zu seiner Bestätigung die Aufgabe zunächst kommissarisch.
Auf dem Areal des neuen Friedrich-Ebert-Campus wurden durch die Firma Magnetic Autocontrol 16 Bäume gepflanzt. Es sind sechs Baumarten, die in die Erde kamen. Magnetic-Geschäftsführer Jürgen König und der Entwicklungsleiter bei der Firma Magnetic, Heiko Lais, übergaben dieser Tage das neue Grün an Bürgermeister Harscher.
Leider gibt es im Kreis Lörrach wieder 1 Todesfall durch die Corona-Pandemie. 451 Menschen verloren bisher durch diese Pandemie im Landkreis ihr Leben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 188,3.
Seit Jahren kämpft die Stadt Schopfheim um eine Entschärfung der Bundesstraßen-Anschlussstellen, die Unfall-Schwerpunkte darstellen. Der provisorische Umbau der Anschlussstelle Schopfheim Mitte mit einer innen liegenden Einfädel-Spur für Linksabbieger brachte so gut wie keine Verbesserung – die Stelle bleibt ein Unfall-Schwerpunkt. Die CDU hat im November daran erinnert, dass Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eine zeitnahe Entschärfung dieser unfallträchtigen Situation zugesagt hatte. Während der SPD-Hauptversammlung wurde bekannt, dass eine Ampel-Lösung für diese Stelle vorgesehen sei. Wie diese im Detail aber aussehe, sei unklar. Das Regierungspräsidium teilte auf Anfrage der Badischen Zeitung mit, dass es dazu in der kommenden Woche genauere Informationen geben werde.
Das DRK Schopfheim hält Rückblick bei der Jahreshauptversammlung, der bis ins Jahr 2020 zurück reicht. Der Vorsitzende, Simon Redling, informierte eingangs, dass der Ortsverein derzeit 1.300 Förderer hat, daneben 69 Aktiv-Mitglieder. 37 Mitglieder leisten Bereitschaftsdienste. 27 junge Menschen sind im Jugend-Rotkreuz engagiert. Im Jahresrückblick durfte man auch noch einmal die Geschichte des Umzugs in das neue Domizil im Lusring nachvollziehen. Während dieses Umzuges kam dann Corona und damit die Test-Kampagne. So wurden bis zum November 2022 durch den Ortsverein rund 44.000 Antigen-Schnell- und PCR-Tests durchgeführt. Bereitschaftsdienstleiter Dieter Schwöble berichtete dann über die Bereitschaftsstunden, Veranstaltungen und Haus-Notruf-Einsätze sowie die Notfall-Einsätze und Krankentransporte. Das Vorstandsteam wurde ausnahmslos für weitere vier Jahre gewählt, so wird Simon Redling das Schiff weiterhin lenken und sein Stellvertreter wird Dieter Schwöble bleiben.
Zusammen mit 58 Neu-Infektionen meldet das Landratsamt Lörrach 1 weiteren Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19. Die Zahl der Verstorbenen ist damit auf 451 angewachsen.
10. Dezember 2022
Brigitte Leisinger vom Förderverein Schopfheimer Tafelladen durfte dieser Tage einen Scheck in Höhe von 2.500,– Euro des Rotary-Clubs, den Cornelius Holdermann überreichte, entgegennehmen. Der Betrag stammt von einem Benefiz-Konzert des Rotary-Clubs, das in Wehr stattfand.
Wolfgang Bühler aus Eichen hofft, dass das Hecker-Interesse aus dem Jahre 2012 noch besteht und möchte gerne eine Aktion zum 175-jährigen Jubiläum der Revolution anstoßen.
Bei der letzten Ortschaftsratssitzung des Jahres in Kürnberg informierte Ortschaftsrat Michael Schmidt, dass im Kurvenbereich der Ortsstraße ein Hang abzurutschen drohe. Es sei bei der Breitband- und Stromkabelverlegung dort felsiger Untergrund abgesprengt worden, sodass sich der Straßenrand dadurch schon gesenkt habe.
12 Jugendliche aus dem Landkreis haben beim Kinderschutzbund einen Kurs als Babysitter erfolgreich absolviert.
Das Raitbacher Organisationsteam hat wieder einen Weihnachtsmarkt bei der Halle vorbereitet und damit sehr vielen Gästen ein Wintermärchen beschert, denn ringsum war die Landschaft verschneit. Der Musikverein trug bei der Veranstaltung bekannte Weihnachtslieder vor.
11. Dezember 2022
Heute Sonntag ist der internationale „Tag der Berge“. Daniela Jasper und ihr Ehemann Robert Jasper erzählen, was sie so sehr an den Bergen reizt, denn sie zählen zu den besten Bergsteigern der Welt.
Die Turnerschaft Langenau begeht in der Festhalle ihre diesjährige Nikolaus-Feier. Das Programm bestritten eine Vielzahl Gruppierungen von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Betreuern zahlreiche Vorführungen vorbereitet hatten. Natürlich bekamen die jungen Turnerinnen und Turner nach getaner Arbeit eine Belohnung vom Nikolaus.
Unter der Leitung von Frank Rabis, der sich als Ausbilder für die Jugendarbeit beim Harmonika-Orchester für Kinder und Jugendliche engagiert, spielten die Nachwuchstalente im Saal des evangelischen Gemeindehauses. Über die Leistungen der Jüngsten freut sich auch Dirigentin Monika Müller des HOS, die den Nachmittag mit ihrem Aktiv-Orchester und weihnachtlichen Melodien ausklingen ließ.
12. Dezember 2022
Die Pfadfinder vom Stamm Konrad-von-Rötteln bringen das „Friedenslicht aus Bethlehem“ zwischen 18 und 19.30 Uhr ins evangelische Gemeindehaus. Wer möchte, darf es sich gerne gegen haltbare Lebensmittel, die dann dem Tafelladen zur Verfügung gestellt werden, abholen.
Das Echo in Eichen auf Errichtung eines Nahwärme-Netzes ist groß. „Es muss etwas passieren“, meinte Samira Böhmisch, die bei den letzten Landtagswahlen für die Klima-Liste kandidierte. Sie wird nach ihrem Studium ab Januar beim Landratsamt Lörrach im Bereich Klimaschutz arbeiten. Ortsvorsteher Rudi Wasmer, der im September die Idee der Energiewende lanciert hatte, meinte, Böhmisch sei ein absoluter Glücksfall für Eichen, denn sie wohne im Ort. Zunächst wurde eine Umfrage gestartet, wobei 90 Fragebögen zurückkamen. Vor allem das Heizen brenne sehr vielen Menschen im 650-Einwohner-Dorf unter den Nägeln, wie es heißt. Das Planungsbüro Celsius aus Hüfingen wird nun als Grundlage für das weitere Vorgehen eine Machbarkeitsstudie inkl. Grob-Kostenanalyse erstellen. Auch wenn das Nahwärme-Netz nun Priorität habe, sollen die Themen Photovoltaik und Mobilität deswegen nicht ruhen. Komplett autark zu sein, wäre ein absolutes Traumziel für Eichen, meinte Samira Böhmisch.
Leider verstirbt bereits wieder 1 Kreis-Einwohner am Corona-Infekt. Die Zahl der Verstorbenen steigt nun auf 452. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 185,7 ab.
13. Dezember 2022
Mitte Januar des kommenden Jahres wird es einmal in der Woche im evangelischen Gemeindehaus eine kräftige Suppe geben. Ebenso wichtig sei dabei eine nette Tischgesellschaft, so Gemeinde-Diakonin Ursula Schmitthenner.
Auszubildende der Volksbank Dreiländereck im dritten Lehrjahr zeigten ihr soziales Engagement und arbeiteten im Tafelladen insgesamt sieben Tage mit. Zum Schluss übergab die Volksbank Dreiländereck der Tafel Schopfheim eine Spende in Höhe von 1.000,– Euro.
Jahreshauptversammlung bei der CDU. Zu sehr drückt das katastrophale Wahlergebnis noch auf den CDU-Stadtverband. Man will sich künftig auch im Verantwortungsgremium verschlanken und verzichtet auf die Wahl von Beisitzern. Die Partei will sich jedoch neu positionieren und möchte künftig ein Konzept umsetzen, damit die direkte Interaktion zwischen Mitgliedern und Menschen, die sich politisch engagieren wollen möglich wird. Damit können nach Bedarf auch Arbeitsgruppen gebildet werden, um sich aktuell den die Menschen beschäftigenden Themen und möglichen Lösungsvorschlägen zuzuwenden. Diese „Offensiv-Lust“ kam bei den Mitgliedern gut an. Ein wichtiges Thema wird die Bedeutung der Wirtschaft in der Region sein. Schopfheims Alt-Bürgermeister Klaus Fleck meinte: „Ich bin sehr froh, dass das Thema ‚Wirtschaft‘ endlich wieder angegangen wird“. Er plädierte auch dafür, dass sich die Stadt um die Prädikatisierung als „Große Kreisstadt“ bewerben sollte, da Schopfheim die Einwohnerzahl von 20.000 überschritten habe. Dies hätte den Vorteil, dass Schopfheim auch eigene Baurechtsbehörde werde. Es sei unbedingt notwendig, weil sich das Landratsamt als Bau-Verhinderungsbehörde erweise. Bei den Wahlen wurden Sascha Schneider erneut als Vorsitzender, Thomas Kuri und Marko Sutter als Stellvertreter gewählt. Neu im Vorstand ist Michael Böhler, der das Schriftführer-Amt von Sebastian Hübner übernimmt.
Mehr als 1.500 l Milch und etwa 700 kg Teigwaren erhielt der Tafelladen bzw. der Förderverein durch eine Spende der LBS Immobilien Schopfheim überreicht. Der Bezirksleiter, Michael Dittrich-Klimmer, und sein Schopfheimer Kollege Thomas Ohlsen übergaben Brigitte Leisinger vom Förderverein die Spende.
14. Dezember 2022
Im Süden Deutschlands, so auch in Schopfheim, gibt es in den Morgenstunden nachdem leichter Regen einsetzte Blitzeis auf den Straßen. Die Polizei hat jedoch keine Einsätze deswegen zu leisten.
Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg an die Fußball-Abteilung des SVS 2.500,– Euro. Das Geld wird für einen Spielplatz, der auf dem Gelände des Vereins entstehen soll, verwendet.
Die Neuordnung der Krankenhaus-Standorte wurde vor einigen Wochen lanciert und danach in Mitarbeiter-Kreisen sowie im Aufsichtsrat diskutiert. Danach soll Schopfheim noch die stationäre Psychiatrische Versorgung erhalten. Die Umsetzung der geplanten Struktur soll Anfang 2023 erfolgen.
15. Dezember 2022
Die Unfallkommission, bestehend aus Vertretern der Verkehrsbehörde, des Landratsamtes und der Polizei haben, wie das Regierungspräsidium nun mitteilt, eine Ampel-Anlage zur Lösung der Probleme bei der Einmündung B 317 Schopfheim Mitte beschlossen. Die Planung des Projektes soll im Frühjahr 2023 ausgeschrieben und bis Ende 2023 realisiert sein. Die Kosten, die der Bund übernimmt, sind mit 100.000,– Euro veranschlagt.
Bürgermeister Dirk Harscher hält die Pläne der Kreiskliniken für eine Neu-Strukturierung „für nachvollziehbar“, während Rheinfeldens Oberbürgermeister Klaus Eberhardt die Umstrukturierung als unumgänglich ansieht. „Unter Berücksichtigung und Beachtung der Umstände wurde der Standort Rheinfelden angemessen berücksichtigt“, betont er.
Die Diabetologie soll nach Rheinfelden umziehen, ebenso die Plastische, Hand- und Fußchirurgie. Schopfheim gibt damit fast alle bisherigen Bereiche ab, außer der stationären Psychiatrie. Zwar gebe es in Schopfheim auch kritische Stimmen vor dem Hintergrund, dass mit der Fertigstellung des Zentral-Klinikums in zwei Jahren ohnehin alles nach Lörrach verlagert werde. Es mache jedoch Sinn, die Organisationsstrukturen schon vorher anzupassen. Der Schopfheimer Standort gibt damit fast alle bisherigen Bereiche ab.
Die IG Velo im Mittleren Wiesental hat vier neue Sprecher gewählt. Für Schopfheim ist Claudia Foljanty ins Gremium gewählt worden.
Im Landkreis gibt es bereits den 453. COVID-19-Todesfall zu registrieren.
Nach dem Gemeinderatsbeschluss kann die Stadt nun ihre drei Grundstücke im Kohlegässle-Quartier zum Verkauf anbieten unter der Bedingung, dass dort wie vorgesehen ein Ärztehaus bzw. ein Standort für ein MVZ eingerichtet wird. Während die nördliche Hälfte des Bebauungsplanes in den Händen der Stadt ist und wie eben beschrieben verwendet werden soll, befindet sich der südliche Teil, der für Wohnen vorgesehen ist, in Privatbesitz.
In der Nacht wurden in der Altstadt mehrere Fahrzeuge aufgebrochen bzw. deren Seitenscheiben eingeschlagen. Bisher sind der Polizei 14 Geschädigte bekannt. Über das Diebesgut und die Höhe der Schäden liegen noch keine Erkenntnisse vor. Man suche noch Zeugen.
16. Dezember 2022
Der Arzt und ehemalige Kreisrat Dr. Fritz Lenz fordert Bürgermeister Harscher auf, eine sofortige öffentliche Sondersitzung des Gemeinderates zum Thema „Liquidierung der Reste der noch verbliebenen akutmedizinischen Versorgung im Kreiskrankenhaus in Schopfheim“ einzuberufen. Die Sitzung müsse stattfinden, bevor die Pflöcke zu Lasten der Bürger des Mittleren und Oberen Wiesentals endgültig eingeschlagen werden. Er beklagt, dass die renommierte Diabetologie genauso wie die Plastische Hand- und Fußchirurgie aus Schopfheim abgezogen werden soll. Schopfheim bleibe dann noch eine Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Die evangelische Kirchengemeinde sucht noch Helfer für den ab dem kommenden Jahr geplanten Mittagstisch.
Ingrid Schubert, Autorin einiger Fotobücher über die Stadt, publiziert für das Jahr 2023 einen Kalender über die Brunnen Schopfheims.
Das Landratsamt meldet ungewöhnlich viele Corona-Todesfälle. Die Zahl steigt um 10 auf nun 463 an. Es handle sich aber nicht um akute Fälle, sondern um Nachmeldungen seit Juli, schreibt Pressesprecher Torben Pahl. Grund für die bisherige Nicht-Mitteilung seien Übertragungsfehler, die nun korrigiert worden seien.
17. Dezember 2022
Nach zweijähriger Pause wurden auf dem Gestüt Sengelen die Vereinsmeisterschaften des Reitvereins Schopfheim ausgetragen.
Nach der Fasnachtseröffnung am 11.11. geht es auch für die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau im kommenden Jahr weiter. Da die Festhalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, werden die Fahrnauer ihre Zunftabende in der Hülschematt-Halle in Eichen präsentieren. Es muss daher Einiges umgeplant und organisiert werden. Der Zunftabend wird zweimal zu sehen und zu hören sein, da in Eichen weniger Zuschauer an einem Tag teilnehmen können. Die Zunftabende selbst finden daher am 03. und 04. Februar statt. Die übrigen Veranstaltungen werden dann wieder im eigenen Fahrnauer Revier stattfinden, wenngleich auch an teilweise neuen Orten.
In den Morgenstunden kommt es zu einer Schlägerei bei einem ehemaligen Nacht-Club in der Johann-Sutter-Straße.
„Die Vorletzten“ geben in St. Agathen Einblicke in Kirchen- und Ehealltag. Die beiden Kabarettisten Peter Schaal-Ahlers und Sören Schwesig sind Pfarrer, der eine Stadtdekan in Stuttgart, der andere Pfarrer am Ulmer Münster.
18. Dezember 2022
Dirigent Jörg Wendland ist es mit dem Musikverein Wiechs gelungen, wenig bekannte und abwechslungsreiche Stücke beim diesjährigen Weihnachtskonzert zu präsentieren. Die vergangenen Jahre waren für den Verein keine leichten gewesen. Die alte Halle wurde abgebrochen, die neue gebaut und so musste man immer wieder andere Veranstaltungsräume aufsuchen, wie die Vereinsvorsitzende Tamara Timeus bei der Begrüßung erwähnte. Am Ausgang wartete ein Spendentopf (eine Tuba), dessen Erlös der Schopfheimer Tafel zugutekommen wird. Ursula Meyer vom Alemannischen Musikverband ehrte Mitglieder für langjährigen Dienst in der Blasmusik. So wurden Nadine Wagener und Markus Franzke für 25 Jahre ausgezeichnet. Wolfgang Link und Markus Hauri erhielten die große Ehrennadel für 50-jähriges Wirken. Wolfgang Zimmermann wurde für 60 Jahre die goldene Ehrennadel mit Diamant verliehen. Er beendete gleichzeitig seine Musikerlaufbahn und erhielt vom Verein einen Präsentkorb ausgehändigt.
19. Dezember 2022
Mit großer Bestürzung reagieren die Stadtrat-Fraktionen sowie Ärzte auf die geplante Krankenhaus-Umstrukturierung. Sie fordern, dass sich der Bürgermeister für einen Verbleib des Schopfheimer Spitals einsetze, denn dieser habe in einer ersten Reaktion von einem „nachvollziehbaren Schritt“ gesprochen. Diese Sicht wird allerdings von den fünf Fraktionen so nicht geteilt. Die Schließung des Schopfheimer Klinik-Standortes hätte viele negative Konsequenzen, denn es gäbe dann keine medizinische Grundversorgung mehr in Schopfheim und für das Wiesental. Die Strukturen am jetzigen Standort in Lörrach seien völlig unzureichend, denn die dortige Notaufnahme platze aus allen Nähten. Es sei bei der Planung nun nicht mehr möglich, chirurgische Eingriffe bei Platzwunden, Schnittverletzungen, Verstauchungen, Brüche etc. wie auch internistische Notfälle wie Lungenentzündungen und Brustschmerz, Magen-Darm-Blutungen zu behandeln. Bei der Verlagerung der Diabetologie trete man das Lebenswerk von Dr. Michael Maraun mit Füßen. Eine Verlegung nach Fertigstellung des Zentral-Klinikums war klar, das Ganze jetzt aber ad hoc und überstürzt durchzuführen sei nicht nachvollziehbar, so die Fraktionsvertreter.
Den Brief an den Bürgermeister unterschrieben Ehrenfried Barnet (Bündnis 90/die GRÜNEN), Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern, Jeannot Weißenberger für die CDU, Peter Ulrich für die SPD und Andreas Kiefer von den Unabhängigen.
Auch Dr. Magdalena Blessing, frühere Sprecherin des Ärzte-Netzwerkes Mittleres Wiesental, meldet sich zu Wort und meint, dass das Hintere und Kleine Wiesental sowie das Wehra-Tal ab Januar keine stationäre Grundversorgung mehr hätten. Sie ist überzeugt, dass man in einigen Jahren das Ende des Schopfheimer Krankenhauses bedauern werde.
20. Dezember 2022
Bekanntlich ist der B 317-Anschluss Schopfheim Mitte noch ein Unfall-Schwerpunkt, der nun mit einer Ampel beruhigt werden soll. Gegen dieses Vorhaben meldete Peter Ulrich von der SPD Bedenken an, da die Ampel erst für Ende 2023 angekündigt sei. Er schlug deshalb eine Tempo 50-Begrenzung in dem Bereich vor, verbunden mit einem stationären „Blitzer“.
Schopfheims Bürgermeister will sich nun gegen ein Spital-Aus zum jetzigen Zeitpunkt wehren. Bei einem Pressegespräch sowie in der Sitzung des Bau-, Umwelt- und Technik-Ausschusses rückte er seine erste Äußerung, in der er von „nachvollziehbar“ gesprochen hatte, zurecht. Ihm sei die so kurzfristig nach Bekanntgabe der Umstrukturierungspläne in der Tragweite für Schopfheim nicht klar gewesen. Im Vorfeld sei dieses Konzept mit Schopfheim nicht erläutert worden. Es passe nicht ins Bild, dass jetzt, zwei Jahre vor der Schließung des Hauses große Teile der Klinik mit Ausnahme der Psychiatrie nach Rheinfelden verlegt werden sollen. Er kündigt einen Fragen-Katalog an Landrätin Dammann an. Bürgermeister Harscher sagte, er werde sich auf die Hinterbeine stellen und das Sterben des Krankenhauses verhindern, denn er habe kein Verständnis dafür, dass ein funktionierendes Haus zerschlagen werde.
10 Ärztinnen und Ärzte, nahezu das komplette Team der internistischen Abteilung, haben sich im Krankenhaus zu einer Besprechung getroffen, um, was ihnen soeben in einer Teil-Betriebsversammlung von der Geschäftsführung der Kliniken vorgestellt worden war, zu verdauen. Die Pläne, mit Ausnahme der Psychiatrie alles von Schopfheim nach Rheinfelden zu verlegen, haben Entsetzen in der Belegschaft ausgelöst. Die stationäre Chirurgie soll ans Eli in Lörrach, die Innere Medizin nach Rheinfelden abwandern, ebenso die ambulante Hand- und Fußchirurgie sowie die vielfach ausgezeichnete Diabetologie. In Rheinfelden sollen 60 Betten, in Schopfheim dann 100 Betten entstehen. Ein Konzept, das, so die Ärzte, nicht aufgehen werde. Man sorge sich in erster Linie um die Qualität der Versorgung, denn bei mehr Patienten und gleichbleibendem Personal seien Fehler wahrscheinlicher. Wie sollte man mit dem gleichen Personal, das bisher 60 Betten betreut hatte, nun 100 Betten betreuen? Unsinnig seien auch die Umzugsvorhaben. Es scheint schier unmöglich, eine funktionierende Abteilung innert weniger Monate an einem neuen Standort aufzubauen, mit der Gewissheit, dass nach Fertigstellung des neuen Zentral-Klinikums der nächste Umzug bereits anstehe. Die Kritik an den Plänen ist vielschichtig, sie beginnt mit dem Vorwurf mangelhafter Kommunikation. „Eine Analyse, was allein an Geräten, Material und Personal gebraucht wird, hat es nicht gegeben“, ärgert sich ein Mediziner.
Von den Kreis-Kliniken ist zur Umstrukturierung zu hören, dass die Versorgung von Notfällen teilweise in Schopfheim verbleiben und zumindest das MVZ weiterhin betrieben werde, so Marion Seger, Pressesprecherin der Kliniken. Allerdings sei das MVZ nur zu den Öffnungszeiten, die durchschnittlichen Bürozeiten entsprächen, geöffnet. Nach Feierabend und nachts müsse man sich an das Krankenhaus Lörrach wenden.
21. Dezember 2022
Von „tiefer Enttäuschung“ spricht man beim Klinik-Personal. Die geplante Struktur Schopfheims schlägt hohe Wellen. Gestern war in einer Teil-Betriebsversammlung den Betroffenen erstmals die Planung vorgestellt worden. Aber auch danach herrschte wirklich keine Transparenz, es wurden keine Zahlen genannt. Was man von Schopfheim verlange, sei Humbug. Die Mitarbeiter hätten keine Motivation, das mitzutragen und überlegten sich die Reißleine zu ziehen und zu kündigen.
Bei der letzten Bau-Ausschusssitzung zeigte sich eine Welle der Empörung. Stadtrat Thomas Gsell kritisierte die Kurzfristigkeit der vom Landkreis bekannt gegebenen Maßnahmen. Es sei klar gewesen, dass bis zum Bezug des neuen Klinikums genügend Zeit sei, um die Planungen für Schopfheim anzugehen. Die Bevölkerung sollte sich auf die Hinterbeine stellen, meinte auch Heidi Malnati von der CDU. Es schockiert sie insbesondere, dass die renommierten Abteilungen der Handchirurgie und der Diabetologie hinter dem Rücken Schopfheims abgezogen werden sollen. Der jetzige Zeitpunkt sei unerhört, meint sie weiter.
Gestern ging der Streit der EKATO-Betriebsleitung um die fristlose Kündigung der Betriebsratsvorsitzenden im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht in Lörrach weiter. Da man sich nicht einigte, kommt es nun zu einer Kammerverhandlung im März 2023.
Seit Oktober ist Sascha Sartor Interimsgeschäftsführer der Kliniken des Landkreises Lörrach. Der Kreisrat wählte ihn, so die Presse, in nichtöffentlicher Sitzung nun zum Vorsitzenden Geschäftsführer der Kliniken des Landkreises. Der Verwaltungs- und Betriebswirt war u.A. Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Starnberg und des Klinikums Landkreis Tuttlingen. Zuletzt war er Sprecher der Geschäftsführung der katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft.
Die IG für eine attraktive, verkehrsfreie Innenstadt fordert eine Abkehr von der Denkweise, Innenstädte würden allein vom Einzelhandel belebt. Die Handelskammer und Einzelhandelsverbände hätte jüngst darauf hingewiesen, dass nicht mehr allein durch die Geschäfte das Leben erhalten werde. Dies könne zu einer Korrektur der Schopfheimer Kommunalpolitik führen, heißt es in einer Stellungnahme der IG.
Im Alter von 92 Jahren verstirbt der Schopfheimer Alt-Stadtrat Dieter Leppert. Ein eigener Beitrag über den Diplom-Ingenieur ist in diesem Jahrbuch zum Gedenken abgedruckt.
22. Dezember 2022
Die Debatte um den geplanten Umzug der meisten Schopfheimer Krankenhaus-Abteilungen entwickelt sich zu einem Schlagabtausch innerhalb der Ärzteschaft. Nachdem einige Ärztinnen und Ärzte der Inneren Abteilung aus Schopfheim sich mit harscher Kritik sich zu den Umzugsplänen geäußert hatten, ergreifen nun deren Kollegen aus der Chirurgie Partei zum Umzug. So meint Chefarzt Dr. Andreas Rudolph, dass die Ärzte der Plastischen Hand- und Fußchirurgie die Umstrukturierung befürworten würden. „Wir alle lieben den Standort Schopfheim“, schreibt er, doch stünden die Kreiskliniken an einem Punkt, an dem es kein „Weiter so“ geben könne. Ambulant werden die Ärzte in Rheinfelden operieren und stationär im Eli-Krankenhaus in Lörrach tätig sein. „Doch wir sind von dem Konzept überzeugt und blicken diesem positiv entgegen“, meint der Schopfheimer Chefarzt.
Gewerbeverein, Wirte und „Schopfheim aktiv“ ziehen eine erfreuliche Bilanz über die Aktionen wie verkaufsoffener Sonntag, Weihnachtsverlosung, Lichter-Fest und die Neuerung „Adventsplausch“, der an vier Donnerstagabenden im Advent Hunderte von Gästen auf den Marktplatz führte. Hans Glöggler und Tessy Reda mit ihren Teams sorgten für die Bewirtung bei diesem Event, der teilweise von Live-Musik oder von Gesang bzw. der Jugendkapelle der Stadtmusik begleitet wurde.
Dr. G. F. Schröder appelliert zur Umstrukturierung der Kreis-Kliniken in einem Leserbrief an die Entscheidungsträger und bittet, die Entscheidung nochmals zu überdenken, nachdem er zuvor auf die Nachteile vielfältiger Art hingewiesen hatte. Er meint, sozial rechne sich nicht.
23. Dezember 2022
Auch in diesem Schuljahr wurde an der Dr. Max-Josef-Metzger-Schule eine Sammelaktion für den örtlichen Tafelladen organisiert. Die beiden Lehrerinnen Michaela Kiefer und Sandra Klinke sind stolz über das Ergebnis. 20 gefüllte Kartons mit haltbaren Lebensmitteln und Hygiene-Artikeln konnten dem Tafelladen nun überreicht werden.
„Was tut sich bei diversen brachliegenden Baustellen?“, fragte Andreas Gsell in der Sitzung des BUT-Ausschusses. Er wollte wissen, wie die drei Bauvorhaben in Fahrnau auf dem Gelände der ehemaligen Weberei, im östlichen Bereich des Burkhard&Schmidt-Areals an der Hauptstraße und beim Um- und Anbau am Gebäude beim „Adler-Kreisel“ (ehemalige Sutter-Weinhandlung) weitergehen. Beim „Adler“-Kreisel seien die Bauarbeiten wieder aufgenommen worden, teilten sowohl Bürgermeister Harscher als auch Beigeordneter Schmitz mit. Es werde sich wohl auch beim ehemaligen Burkhardt&Schmidt-Gelände demnächst etwas tun. Die Verwaltung werde sich bemühen, weitere Informationen einzuholen.
Die Klinik-Leitung in Lörrach kündigt, so Pressesprecherin Marion Steger, weitere Gespräche in der kommenden Woche an. Gespräche mit der Inneren Abteilung sollen im Januar erfolgen. Die Kliniken halten fest, dass sie möglichst alle Mitarbeitenden halten wollen. Während die Schopfheimer Mediziner die Kommunikation weiter kritisieren, verweist Steger für die Mitarbeitenden auf die Information vom Dienstag.
Im Südwest-Fernsehen wurde in den Landesnachrichten auf die Schopfheimer Krankenhaus-Situation hingewiesen. Sowohl ein Arzt aus Schopfheim, der die Pläne als „zuvor nicht kommuniziert“ bezeichnete, wurde gehört als auch der Geschäftsführer der Kreiskliniken, der allerdings auf die Information, die erfolgt war, verwies.
Während die chirurgische Abteilung des Krankenhauses Schopfheim ihr Einvernehmen mit der Neuordnung signalisierte, spitzt sich die Situation im übrigen Bereich zu. 19 Ärzte des Krankenhauses (komplette Ärzteschaft der Inneren Medizin) bereiten ihre Kündigung vor. Von den Kündigungsplänen setzten die Ärzte die Geschäftsführung am Mittwoch (21.) davon in Kenntnis. Als Grund wird die untragbare Kommunikation, der respektlose Umgang mit den ärztlichen MitarbeiterInnen durch die gesamte Geschäftsführung genannt. In einem zweiten Schreiben erläutern die Ärzte ausführlich, welche Konsequenzen sie durch die Schließung befürchten. Großes Thema waren dabei die drohenden Einschnitte bei Notfällen, die Hilfsfristen des Rettungsdienstes, die deutlich verlängert werden, da künftig nur noch zwei anstelle von drei Notaufnahmen im Landkreis verfügbar sein werden. Auch die Notarzt-Abdeckung am Schopfheimer Standort sei nicht mehr gewährleistet, sobald die Internisten, die derzeit den Notarzt stellen, weg sind. Es sei keineswegs so, dass sich die Ärzte grundsätzlich gegen die Umstrukturierungsmaßnahmen sperrten, die Art der Kommunikation bzw. Nicht-Kommunikation sei unprofessionell und Mitarbeiter-verachtend. Gleichzeitig betont Chefarzt Dr. Andreas Rudolph für die Chirurgie: „Mein ganzes Team – 7 Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltung – steht komplett hinter den Plänen des Landkreises“. Die Klinik-Leitung betont in einer Pressemitteilung erneut die Notwendigkeit der vorgesehenen Änderungen.
55 Neu-Infektionen und 4 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19 sind noch vor Weihnachten zu notieren. Die Zahl der Verstorbenen liegt nun bereits bei 466 Menschen. Bei diesen Zahlen handelt es sich um die letzten Meldungen in diesem Jahr. Im Landkreis gab es bisher 92.876 nachgewiesene COVID-19-Infektionen. 53 Kreisbewohner werden noch stationär in Krankenhäusern behandelt, 3 mehr als noch am Tag zuvor.
24. Dezember 2022
Getragene Weihnachtsweisen, ein herrlicher Blick ins Wiesental und über die Lichter der Stadt sowie ein festlich beleuchteter Weihnachtsbaum bilden ein Szenarium beim Hotel „Krone“ in Wiechs zum Weihnachtslieder-Spielen des örtlichen Musikvereins. Dirigent Jörg Wendland freute sich darüber, dass man erstmals auf der Terrasse der „Krone“ und bei der Inhaber-Familie Hauri-Stocker zu Gast sein durfte. In der Vergangenheit und mehr als 30 Jahre habe der Musikverein am Heiligen Abend den Mitbürgern stets beim Rathaus eine Weihnachtsfreude bereitet.
Leserbriefe beschäftigen sich auch mit der Schopfheimer Krankenhaus-Debatte.
Nach 12 „Offenen Weihnachtsabenden“ mit meist gut 40 Teilnehmenden im Café Augarten realisierte das Team des Diakonischen Werkes in den Jahren 2020 und 2021 die Aktion „Heiligabend on Tour“. Auch die diesjährige Auflage des Offenen Weihnachtsabends war eine mobile Aktion, geleitet von der Sozialpädagogin, Familien- und Lebens-Projektleiterin Petra Klement-Dreyer. Schwerpunkte waren dabei Besuche zwischen Steinen und Zell.
Das Autohaus Böhler veranstaltet eine Sammelaktion zugunsten des Tierheimes in Weil am Rhein. Initiatorin Manuela Böhler-Szmerlowski konnte den Vertreterinnen des Tierheimes neben Futter-Spenden eine Geldgabe in Höhe von 1.500,– Euro überreichen.
Um 22 Uhr feiert die katholische Pfarrgemeinde St. Bernhard die Eucharistie/Christmette in Schopfheim.
Die evangelische Kirchengemeinde feiert in der Stadtkirche um 22 Uhr ihre Christmette. Zum ersten Mal seit 2019 wird ein Teil von Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt. Die Kantorei unter der Leitung von Christoph Bogon wird unterstützt von der Altistin Frauke Willimczik, Tiago Oliveira, Tenor, und Gerhard Nennemann, Bass. Den besonderen Gottesdienst hält Dekanin Bärbel Schäfer: Es sei nicht mehr selbstverständlich, dass Friede in Europa herrsche, es sei nicht selbstverständlich, dass alles bergauf gehe und es sei nicht mehr selbstverständlich, dass das Leben so weitergehe wie bisher.
25. Dezember 2022
Unter Mitwirkung des Kirchenchores gestaltet die Pfarrei St. Bernhard eine weihnachtliche Eucharistie-Feier. Pfr. Latzel fragte: „Wie hielten es die Menschen mit der Solidarität, der unteilbaren Menschenwürde. Jesus wollte die Menschen als Mittuende gewinnen für eine wahrhaft menschliche und gerechte Gesellschaft. Wenn Menschen heute, nach mehr als 2.000 Jahren, Weihnachten feiern, bringen sie zum Ausdruck, dass Gott sie nicht aufgegeben hat“.
Zum Gottesdienst des ersten Weihnachtsfeiertages um 11 Uhr in der evangelischen Stadtkirche spielt an der Orgel Christoph Bogon. Liturgie und Predigt werden von Martin Schmitthenner gehalten.
26. Dezember 2022
Um 10 Uhr begleitet in der evangelischen Kirche Fahrnau der Pop- und Gospelchor „Resonance of Life“ zusammen mit Christoph Bogon die Liturgie, gestaltet von Pfarrerin Ulrike Krumm. Auch sie spricht vom Krieg in der Ukraine und dass nichts mehr so selbstverständlich sei. Nach Möglichkeit sollte man auch zufrieden leben, vielleicht auch glücklich. Die Frage nach der eigenen Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber müsse in Zukunft gestellt werden.
27. Dezember 2022
Ob er Weihnachten feierte, war nicht klar, denn kurz vor 16 Uhr wurde die Polizei auf einen schlafenden Radfahrer, der auf dem Gehweg in der Hohe-Flum-Straße „nächtigte“ hingewiesen. Ein Alkoholtest der Polizei ergab über 2 Promille.
Am heutigen zweiten oder auch gestern am ersten Weihnachtsfeiertag haben Einbrecher die Kleingartenanlage Bremt heimgesucht. Fünf Gartenhütten zeigen Aufbruchspuren, auch ein geparktes Auto wurde aufgebrochen.
28. Dezember 2022
Daniela Seehöfer, Leiterin der KITA Wiechs und ihr Team freuen sich über die positive Bewertung durch das Institut Top-KITA aus Stuttgart. Die Einrichtung zeuge von der guten Qualität des Hauses. Fachgruppenleiter Patrik Bender von der Stadtverwaltung konnte die Auszeichnung an das Team der KITA überreichen.
In Schopfheim sowie in Weil und Lörrach gibt es einen Unverpackt-Laden. Ilbert Worm vom Schopfheimer Laden kann den Grund für die Schwierigkeiten der Branche nicht nachvollziehen, da die Preiserhöhung durch Energiekosten o.Ä. wie in großen Supermärkten nicht so groß war. „Wir müssen unsere Nebenkosten nicht über unsere Produkte absetzen“, wird betont. Allerdings gab der Unverpackt-Laden in Waldshut vor Kurzem auf.
29. Dezember 2022
Bürgermeister Harscher gibt dem MT ein Interview zu seiner Bürgermeister-Halbzeit. Auf entsprechende Anfrage macht er deutlich, dass er in vier Jahren noch einmal antreten werde. Was sich die Stadt in finanziell klammen Zeiten noch leisten könne, beantwortete er dahingehend: „Eigentlich haben wir mit einem Minus geplant und mit einem Plus abgeschlossen. Wir müssen uns in Zukunft konservativ verhalten. Für die Zukunft darf nicht weiter geplant werden, dass sich die Gewerbesteuer-Einnahmen immer nach oben bewegen würden.“ Er verweist auch auf ein funktionierendes Krisenmanagement, das bei der Bewältigung der Ukraine-Flüchtlingsfrage notwendig gewesen sei. Der bitterste Moment sei die Gemeinderatssitzung rund um Bremt West gewesen. Die Uehlin-Häuser sollen, wenn er auf 2023 blicke, im ersten Halbjahr abgebrochen werden. Zur Klinik-Frage zeigt sich Harscher zwiegespalten. Man müsse aber darauf achten, dass der Weg richtig eingeschlagen und richtig kommuniziert werde. „Ich hoffe, dass wir eine gute Lösung finden werden.“ Die Überlegung, Schopfheim Große Kreisstadt werden zu lassen, gebe es schon länger. „Wir müssen intern genau auf die Vor- und Nachteile schauen. Dies wird heute und morgen nicht geschehen“, betont Harscher weiter. Der Stadt möchte er noch mehr Attraktivität zukommen lassen, damit noch mehr Menschen von extern hierher kommen. Eine Riesenherausforderung sei auch der Internet-Handel.
Ein Leserbrief der Initiative Verkehrsfreie Innenstadt betont erneut, dass die Belebung der Innenstadt allein durch Autos nicht möglich sei. Man müsse neben der Verkehrsfrage auch das Bezirksamt umwidmen, ebenso die Hebel-Schule mit vhs, Musikschule, Praxen etc. beleben.
30. Dezember 2022
Dr. Dieter Straß fordert Bürgermeister Harscher auf, die Debatte zu nutzen, um für seine eigene Profilierung zusammen mit andern Bürgermeistern aus dem Mittleren und Oberen Wiesental Verantwortung zu übernehmen und klare Kante zu zeigen, um so seine Bürger und Klinik-Mitarbeiter vor dem Unheil mit fatalen Folgen zu schützen.
Klaus Schwinn aus Schopfheim schreibt in einem Leserbrief ebenfalls, der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsrat der Kreis-Kliniken könne nur der dringende Rat gegeben werden, das vorhandene Personal nicht nachhaltig zu verärgern, sondern aus Betroffenen Beteiligte zu machen und deren Expertise in Zukunft besser zu nutzen.
Die Lörracher Kreis-Kliniken bekommen zum Jahresbeginn ein neues Krankenhaus-Informationssystem. Damit wird ein großer Schritt in die Digitalisierung der Häuser gemacht, heißt es.
In der letzten Sitzung des Bauausschusses wurden Aufträge für die Garten- und Landschaftsbauarbeiten zur Umgestaltung und Verkehrsberuhigung der Hauptstraße vergeben. Es wird zur Verkehrsberuhigung allerdings weniger Elemente als ursprünglich geplant geben, da die Kosten sich als zu hoch zeigten. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung votierte der Bauausschuss für die veränderte Vergabe.
Mit Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbandes Landkreis Lörrach und des Projektes Promi (Biosphären-Reservate als Modell-Landschaften für den Insektenschutz), des Sonnenhofes der Familie Greiner in Sattelhof wurden auf einer Fläche von 140 m Feldhecken auf dem Ackerland als neuer Rückzugsort für Insekten und andere Tierarten geschaffen.
Zum Ende des Jahres hält der bundesweit bekannte Virologe Christian Drosten von der Charité Berlin die Corona-Pandemie in Deutschland für überwunden. Die deutsche Bevölkerung sei ausreichend immunisiert, betont er. Nach fast drei Jahren der Pandemie steuern mehrere Bundesländer in Richtung Normalität im Umgang mit dem Virus.
31. Dezember 2022
Nach dem Vorstoß der IG Verkehrsfreie Innenstadt gibt es nun Kritik von Händlerseite. Manuela Böhler-Szmerlowski sieht die Händler nicht in der Verantwortung dafür, dass die Verkehrsberuhigung der Innenstadt seit Jahren nicht vorankommt. Es gelte aktuell, den laufenden ISEK-Prozess abzuwarten, betont sie.
Während in diesem Jahr das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern wieder erlaubt ist, verbietet die Stadt in der historischen Altstadt das Abbrennen und Zünden dieser „Neujahrsgrüße“.
Bürgermeister Dirk Harscher wendet sich zum Jahreswechsel an die Mitbürgerinnen und Mitbürger und erwähnt nicht nur die Probleme dieses Jahres, sondern meint: „Wir wollen Vorbild sein. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Herausforderungen für unsere schöne Markgrafenstadt mit ihren Teilorten zum Positiven angehen werden“.
Nach zweijähriger Pause durfte die Silvester-Tradition eines Konzertes in der evangelischen Stadtkirche wieder aufgenommen werden. Zentrum des Konzerts von Christoph Bogon war das Bach‘sche e-moll-Präludium. Nach zwei Werken händel‘scher Musik wandte er sich dann dem Franzosen César Franck zu. Zum Konzert durfte der Kirchenmusikdirektor zahlreiche Gäste begrüßen.
Um Mitternacht steigen zahlreiche wunderschöne Raketen und Batterie-Feuerwerke bei klarem Himmel auf. Gleichwohl ist das Donnern und Zischen eigenartig, wenn andere Menschen – auch hier im Wiesental – an die Ukraine denken und was dort durch zischende Raketen an Unheil angerichtet wird.