
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Jahr 2024 – ein Jahr, das uns allen viel abverlangt hat. Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen haben unseren Alltag und die Entwicklung unserer Stadt mit ihren Ortsteilen maßgeblich geprägt.
Wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen
Deutschland befindet sich in einer wirtschaftlich herausfordernden Phase. Stagnation und teilweise sogar Rezessionstendenzen prägen das Bild. Hohe Energiepreise, Bürokratie und ein schwacher Welthandel setzen der deutschen Wirtschaft zu. Auch in Schopfheim sind diese Entwicklungen spürbar. Die bevorstehende Schließung der Würth-Leiterplattenproduktion Ende März 2025 wird ein schmerzlicher Einschnitt, der rund 300 Arbeitsplätze betrifft. Gleichzeitig bietet die freigewordene Fläche auch Chancen für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Gewerbe.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gibt es auch positive Entwicklungen. So konnten wir im Jahr 2024 den Ausbau des Nahwärmenetzes vorantreiben und erste Haushalte an das Netz anschließen. Dies ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung unserer Stadt.
Herausforderungen im kommunalen Bereich
Die Erstellung des städtischen Haushalts gestaltete sich aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr herausfordernd. Es ist uns nicht gelungen, den Finanzhaushalt auszugleichen. Daher ist es unerlässlich, dass Verwaltung und der neue Gemeinderat gemeinsam eine Konsolidierungsrunde einleiten, um die Ausgaben zu reduzieren und die Einnahmen zu erhöhen.
Investitionsprojekte und Bauvorhaben
Auf der Investitionsseite stehen in den Folgejahren zahlreiche Bauprojekte an, die teilweise Neu- und Sanierungsmaßnahmen betreffen. Hier sind vor allem Schulen und Kitas zu nennen, wie die Aula und das Technikgebäude auf dem Roggenbach‑Schul‑Campus sowie die Erweiterung und Sanierung der Dr. Max‑Metzger‑Schule.
Weitere wichtige Projekte und Entwicklungen
Sanierung des Rathauses: Die Sanierung des ehemaligen Bezirksamtes in der Wallstraße wird bis Juni 2025 abgeschlossen.
Nahwärmeausbau: Die Bauarbeiten für das innerstädtische Nahwärmenetz haben begonnen.
Windkraftanlagen: Der Gemeinderat hat grünes Licht für den Ausbau weiterer Windkraftanlagen in Gersbach gegeben.
Feuerwehrbedarfsplan: Die Pläne für den Feuerwehrbedarfsplan wurden in allen Ortsteilen vorgestellt und werden in enger Zusammenarbeit mit den Ortschaften umgesetzt.
Krankenhausareal: Der Arbeitskreis „Weiterverwendung Krankenhausareal“ hat die Entwicklung des Areals vorangetrieben.
Innerstädtische Flächen: Die Vermarktung des Kohlengässle und der Hebelschule hat Priorität.
Ein lebendiges Gemeinwesen
Trotz aller Herausforderungen blicke ich mit Freude und Dankbarkeit auf die zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die im Jahr 2024 in unserer Stadt und den Ortsteilen stattgefunden haben. Diese Veranstaltungen zeigen, wie lebendig und vielfältig unsere Gemeinschaft ist. Ich danke allen, die sich in unserer Stadt engagieren – sei es in Vereinen, Initiativen oder einfach als gute Nachbarn.
Dank an die Mitarbeiter und Helfer
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Eigenbetriebe, des Bauhofs, des Forsts, der Volkshochschule, der Kindertagesstätten, der Schulen, des Museums, des Jugendzentrums und der Stadtbibliothek. Mein Dank gilt auch den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, den Blaulichtorganisationen, den Ärzten, Pflegekräften, Gewerbetreibenden, Handwerkern, Einzelhändlern und Gastronomen. Ein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement unsere Gemeinschaft bereichern.
Jahresbuch 2024 und Abschluss
2024 war ein weiteres Jahr voller Ereignisse, Projekte und Fortschritte für unsere Stadt Schopfheim. Die Erstellung des nun vorliegenden Jahrbuchs 2024 bietet uns allen die Möglichkeit, auf dieses ereignisreiche Jahr zurückzublicken und die vielfältigen Facetten unserer Stadt Revue passieren zu lassen. Die Herausgabe eines solchen Jahrbuchs ist jedoch kein Selbstläufer. Es erfordert vielmehr das Engagement, die Kreativität und die akribische Arbeit zahlreicher Personen, die mit viel Herzblut und Leidenschaft dazu beigetragen haben, dieses Werk zu realisieren.
Daher ist es mir eine besondere Ehre und Freude, im Namen der Stadt Schopfheim allen Beteiligten, die an der Entstehung des Jahrbuchs 2024 mitgewirkt haben, meinen aufrichtigen Dank auszusprechen.
Dirk Harscher, Bürgermeister
01. Januar 2024
Besonderheiten aus Polizei-Einsätzen, der Feuerwehr oder anderer Hilfsorganisationen sind für Silvester 2023 nicht bekannt geworden. Wenn das Wetter in der Silvesternacht auch noch wolkenlos und für das Abbrennen von Pyrotechnik sehr gut geeignet war, so regnete es am Neujahrstag wiederum.
02. Januar 2024
Aus 38.000 Losen der Weihnachtsaktion des Gewerbevereins werden 34 Gewinner durch die Glücksfee Melia Baldamus gezogen.
Nachdem der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Josha Frey sein Mandat zum Jahresende niedergelegt hat, übernimmt nun Sarah Hagmann ihr Mandat für den Wahlkreis Lörrach im Landtag. Sie habe großen Respekt vor der Entscheidung von Josha Frey und dankte ihm für sein langjähriges politisches Engagement. Sie selbst freue sich auf die Aufgabe und verbinde mit dem Mandat die große Verantwortung, Menschen der Region im Landtag Baden-Württemberg zu vertreten. Ihre Herzensanliegen sind der Einsatz für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein lebendiger Kampf gegen den Antisemitismus.
Die Sternsinger sind unterwegs und bringen ihren Segenswunsch auch ins Rathaus. Dort darf Beigeordneter Thomas Schmitz den Gesang und die Wünsche der heiligen drei Könige entgegennehmen und diese begrüßen.
03. Januar 2024
Heute wird auf dem Schopfheimer Wochenmarkt Gerhard Brombacher aus Holzen vermisst. Er hörte zum Jahresende nach 56 Jahren auf dem Schopfheimer Markt auf.
04. Januar 2024
Die Fasnacht ist in diesem Jahr recht früh und wirft ihre ersten Schatten voraus. So werden die Terminkalender der Narrenzünfte und der Wibufa bereits publiziert. Seit heute gibt es die Fasnachtsplakette 2024 mit dem Motto „S‘isch immer s‘gliich, numme e weng anderscht“. Die Plakette gestaltete und entwarf wie in den Vorjahren Jeannot Weißenberger.
05. Januar 2024
Von heute bis Sonntag wird das SVS-Hallen-Masters-Fußballturnier in insgesamt neun Wettbewerben ausgetragen.
Ab dem 10. Januar bis zunächst Ende März wird im evangelischen Gemeindehaus wie im vergangenen Jahr ein „wärmender Mittagstisch“ angeboten. Zum Essen sind Menschen eingeladen, die Hilfe bei der Tafel bekommen, Menschen aus Wohnheimen, ukrainische Flüchtlinge, Gemeindemitglieder und auch Menschen aus betreuten Wohngruppen, so Diakonin Ursula Schmitthenner. Man rechnet in diesem Jahr zum Mittagstisch jeweils mit 70 bis 100 Besuchern.
Rund 100 Besucher und Gäste kommen zum Neujahrsempfang in die Gersbacher Bergkopf-Halle. Es gab unerfreuliche Dinge 2023 wie der Breitband-Ausbau, die skandalöse Baustelle in Schlechtbach, die Tragödie um das Wisent-Gehege, um nur einige Ereignisse zu nennen, wie Ortsvorsteher Falk meinte. Der Musikverein Harmonie und der Gesangverein Concordia des Ortsteils gestalten den Empfang mit. Der Ortsvorsteher meint zu Pfarrerin Ulrike Krumm: „Du hast die Gemeinde in dein Herz geschlossen“.
Die Mahnwache „Mit der Erde stehen“ geht mit der heutigen Veranstaltung bereits ins fünfte Jahr. Die Mahnwache selbst findet jeden ersten Freitag im Monat auf dem Marktplatz statt.
Das Trio mit der Sängerin Veronika Lutz, der Sprecherin Dorothea Volland und dem Organisten und Pianisten Andreas Mölder nutzte den Vorabend von Dreikönig zu einem Konzert in der kath. Stadtkirche. In warmem Glanz der Tannenbäume im Altarraum wurden die zahlreichen Besucher in die Weihnachtszeit zurückversetzt.
06. Januar 2024
Traditionell trifft sich der SPD-Ortsverein zum Dreikönigs-Hock. Besprochen werden aktuelle Themen der Gemeinde-, Kreis- und Bundespolitik. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Bernd Sevecke, meinte: „Wir haben im Bund die Situation mit einer Ampel-Koalition, bei der meine Hosentaschen manchmal fast platzen, weil ich bei dem, was alles so passiert viele Fäuste darin ballen muss“. Im Februar will man die Kandidaten für die Kreistagswahl am 09. Juni benennen. Peter Ulrich als Fraktionsvorsitzender bemängelte, dass im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen keine Nägel mit Köpfen gemacht worden sind, sondern immer nur kleinere Maßnahmen mit Mini-Beträgen zur Konsolidierung herangezogen wurden. Er appellierte: „Wir müssen uns auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren!“ Kreisrat Herbert Baier verteidigt den Standort der Kreis-Kliniken, die nach seiner Meinung mitten im Kreisgebiet ideal liegen würden. Robert Zapp widersprach dem vehement und kritisierte diese Entscheidung. Die mangelnde Verkehrsanbindung bezeichnet Zapp als „Desaster“. Jost Noller fordert den zweigleisigen Schienenausbau auf der Wiesental-Trasse, denn dann könne man sich seiner Meinung nach den vierspurigen Ausbau der B317 ersparen. Kritisch betrachtet Zapp auch die geplante Stelle eines Leiters für das Stadtmarketing. Man solle erst einmal festlegen, was dadurch bewirkt werden und welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Einhellig sind jedoch Thomas Gsell und Peter Ulrich davon überzeugt, dass dieses Stadtmarketing den Handel und die Aufenthaltsqualität in der Stadt positiv beeinflußen können.
Ortsvorsteher Rudi Wasmer hat zum Bürgertreff in die Eichener Hülschematt-Halle eingeladen. Bürgermeister Harscher lobt in seiner Rede den Ortsteil und spricht von einer funktionierenden Dorfgemeinschaft auf hohem Niveau. Glückwünsche übermittelte auch die neue Pfarrerin Nina Reichel.
Den Dreikönigstag nutzen alle Sternsinger der Kirchengemeinden der Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental für einen Familien-Gottesdienst und um die Sternsinger-Aktion ausklingen zu lassen. Die vier Dreikönigs-Gruppen, die in Schopfheim unterwegs waren, sammelten über 4.800,– Euro.
07. Januar 2024
Seit Ende des Kalten Marktes stand ein wunderschöner Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz, auf den nicht eine einzige Schneeflocke fiel. Nun, nach Dreikönig, wurde er durch den Bauhof ebenso abgebaut wie die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt.
Die Ortsverwaltungen Langenau und Enkenstein haben zum Neujahrsempfang in die Löwenzahn-Halle, die aus allen Nähten zu platzen drohte, eingeladen. Die beiden Ortsvorsteher Würger und dessen Kollegin Eva Brutschin aus Enkenstein ließen das vergangene Jahr aus der Sicht des Ortschaftsrates Revue passieren. Ortsvorsteherin Brutschin schloss nach den unschönen Ereignissen während der Sperrung der By-Pass-Baustelle in Enkenstein und die Angriffe auf sie eine erneute Kandidatur für den Ortschaftsrat aus. Dies war nun Anlass für Dirk Harscher, ihr den Rücken erneut zu stärken. Er appellierte an die Ortsvorsteherin, nicht aufzugeben und erneut zu kandidieren, was vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurde. Der Jahresrückblick von Walter Würger war indessen überaus positiv.
Mit einer Feuer-Kunst-Aktion von Gerhard König auf dem Museumsplatz geht eine Ausstellung von Albert Staiger, die im Museum und in der Alten Kirche stattfand, zu Ende.
08. Januar 2024
Im ganzen Bundesgebiet demonstrieren Bauern gegen die Pläne der Regierung, die Steuer auf den Diesel-Bezug der Landwirte für ihre Fahrzeuge schrittweise einzuführen, nachdem dies zunächst in einem Schritt erfolgen sollte. Die Demo richtet sich aber auch gegen die beschlossene und wieder zurückgenommene Steuerfreiheit für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit grünen Kennzeichen. Man demonstriert mit dieser bundesweiten Aktion aber auch gegen die Ampel-Politik insgesamt. Obwohl die Bundesregierung Teile der ursprünglichen Beschlüsse zurückgenommen hat, sind auch im Landkreis Lörrach nach Pressemitteilungen 660 Fahrzeuge unterwegs. Sie blockieren durch langsames Fahren und Aufhalten des Verkehrs die B 317 in beiden Richtungen über Stunden. Sie sind unterwegs in der Innenstadt, in Fahrnau oder auf der Landesstraße Richtung Raitbach. Wie die Polizei mitteilt, gibt es keine totalen Blockaden, aber weiterhin Behinderungen.
Ein 23-Jähriger wird an der S-Bahn-Haltestelle Schlattholz von mehreren unbekannten jungen Männern niedergeschlagen und getreten. Zeugen informieren die Polizei. Die jungen Unbekannten flüchten. Eine sofortige Fahndung blieb jedoch erfolglos. Der 23-Jährige zog sich durch die erfolgten Tritte Verletzungen zu, er musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
09. Januar 2024
Eine Tradition ist die jährliche Feier im familiären Rahmen bei der Firma Dreistern zur Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Andreas Ermler erhielt die Urkunde des Landes Baden-Württemberg für 40-jährige Betriebstreue, Alexander Graf von der IHK Hochrhein-Bodensee überreichte ebenfalls die Urkunde für den Jubilar und hatte weitere Urkunden für 25-jährige Jubiläen dabei. Hierfür wurden geehrt: Frank Hierholzer, Markus Roser, Markus Saaler. Weitere Betriebs-Zugehörigkeits-Ehrungen gab es für 35 Jahre oder gar für 45-jährige Betriebszugehörigkeit für Uwe Hotz.
Die Polizei bestätigt, dass im Landkreis Lörrach rund 660 Fahrzeuge an der Demonstration der Landwirte teilgenommen haben. Die Landwirte selbst melden hingegen 800 Teilnehmende im Wiesental, Kandertal, dem Hochrhein. Die Demo, so die Polizei, verlief ohne Zwischenfälle. Am 10. Januar soll es beim Grenzübergang in Müllheim und Neuenburg eine Protest-Fahrt geben, am 11. Januar eine Sternfahrt mit dem Ziel Efringen-Kirchen – von Tannenkirch, Wollbach und Höllstein sowie von Haltingen aus geben.
Der Vorverkauf für die Zunftabende der Narrenzunft hat begonnen.
10. Januar 2024
Die für Samstag, 20 Januar vorgesehene Veranstaltung „Gugge im Ring“ musste, so die Veranstalter „D‘Namelose“ kurzfristig abgesagt werden.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die katholische Pfarrei St. Bernhard Schopfheim 15 Taufen, 24 Erstkommunionen, 22 Firmungen, 1 Trauung und 34 Bestattungen. Daneben wurden 101 Kirchenaustritte registriert.
Die „5 Tenöre“, die schon einige Male in Schopfheim gastiert haben, begeistern auch in diesem Jahr über 400 Besucherinnen und Besucher mit ihrem Konzert in der Stadthalle. Viel Freude konnten auch die Sopranistin und Moderatorin Andrea Hoerkens sowie der als Stargast angekündigte Marc Marshall verbreiten.
11. Januar 2024
Die Stadt erhält zur Finanzierung eines hauptamtlichen Geschäftsführers für „Schopfheim aktiv“ aus dem Förderprogramm nicht-investiver Städtebauförderung (NIS) der Landesregierung einen Betrag von 100.000,– Euro. Damit wird die Hoffnung verbunden, dass die für die Entwicklung der Innenstadt dringend nötigen Impulse gesetzt werden können.
Das SWR-Fernsehen strahlt heute ein 45-minütiges Porträt über das Schopfheimer Bergsteiger-Ehepaar Robert und Daniela Jasper aus. Es heißt, es sei Deutschlands bestes Bergsteiger-Paar.
Die Proteste der Landwirte, die auch im Kreis Lörrach sehr intensiv waren, werden von den Politikern unterstützt. Christoph Hoffmann, FDP, meint: „Das Maß ist einfach voll und die Reaktionen nachvollziehbar. Die Politik der EU mit immer strengeren Vorschriften erschwert das Leben der Landwirte, die endlose Bürokratie, mit der die Landwirte gegängelt werden.“ Die Abgeordnete Diana Stöcker von der CDU informierte, dass sie sich am Montag, den 08., selbst vor Ort den Protesten angeschlossen habe, um ein Signal zu senden, dass sie das Anliegen der Landwirte unterstütze. Die Art und Weise der Proteste sei legitim und angemessen sowie professionell organisiert, betont sie. Der SPD-Abgeordnete Takis Mehmet Ali betont, dass Demonstrationen ein wichtiges Instrument demokratischer Willensbildung seien. Dies gelte für die Klima-Proteste, für die Corona-Proteste und auch bei den Landwirten. Allerdings stimme ihn wie er sagt die Vereinnahmung durch die Rechte und extreme Rechte, die sich neuerlich abzeichne, sehr besorgt. Noch im Dezember habe die AfD der Erhöhung der Kfz-Steuer zugestimmt
12. Januar 2024
Der für das Programm zuständige Manfred Bockey stellt die neue Saison für „Blues im Wiesental“ vor.
13. Januar 2024
Die Pop-Up-Gallery in der Hebelstraße zeigt ihre dritte und (vorerst) letzte temporäre Ausstellung. Vorerst sei Schluss, meint der Galerist und Künstler Dieter Korb. Er könne sich aber, so betont er, vorstellen, wieder einmal nach Schopfheim zu kommen.
Die CDU hat Neujahrsempfang in St. Agathen, bei dem Schriftführer Michael Böhler dazu aufforderte, sich in die lokalpolitischen Themen einzubringen und das gesellschaftliche Leben in der Stadt mitzugestalten. Thomas Kuri blickt auf die städtischen Projekte des vergangenen Jahres zurück und auf jene, die angepeilt werden. Wichtig sei der CDU der Erhalt des Schweigmatter Schwimmbades, wobei die vorgesehene Sanierung des Bezirksamtes kritisch hinterfragt werde. Es gab zahlreiche Ehrungen für 25-, 30- und 40-jährige Mitgliedschaft. 50 Jahre gehört Helmut Mutter der CDU an. Langjährige Stadträtinnen und Stadträte wurden ebenfalls geehrt. Altbürgermeister Klaus Fleck, der nicht dabei sein konnte, wurde in Abwesenheit zum Ehrenmitglied ernannt. Ortrun Schätzle, ehemalige Bundestagsabgeordnete, erhielt den Titel einer Ehrenvorsitzenden. Geehrt wurde posthum auch Dr. Günter Zabel für seine 25-jährige Tätigkeit im Kreistag. Die Ehrungen konnten durch Vorstandsmitglied Marko Sutter und die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller vorgenommen werden.
Die Fahrnauer Narren bereiten sich auf die Fünfte Jahreszeit intensiv vor und teilen auch mit, dass es zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder zwei Zunftabende geben werde.
Trotz Minus-Temperaturen fanden sich zahlreiche begeisterte und fröhliche Fasnächtler am Kronenbrunnen ein, um dabei zu sein, wenn der diesjährige Narrenbaum aufgestellt wird. Der Moderator Nicolai Kapitz betont, dass es der 35. Baum ist, der erstellt wird. Unter der Leitung von Ober-Baumsteller Frieder Andris wurde dann auch das 24,35 m hohe Wahrzeichen der Schopfheimer Narretei in die Höhe gestemmt.
16. Januar 2024
Die Stadtverwaltung vertritt die Meinung, dass sowohl das neu entstandene Campus-Gelände an der Roggenbachstraße als auch die neue Sporthalle aussagekräftige Namen bekommen sollen. Auf dem Gelände sind nicht nur die Friedrich-Ebert-Schule, sondern auch die Johann-Peter-Hebel-Schule zuhause. Die Sporthalle trägt aktuell noch den Namen Friedrich-Ebert-Schule. Grundsätzlich sei jedoch der Gemeinderat zuständig, so die Stadtverwaltung. Nun sollen die Fraktionen von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch machen. Auch die Bevölkerung würde bei der Namensfindung mit einbezogen werden. Konkrete Vorstellungen hat die Stadtverwaltung auch schon davon, wie sie das zeitlich in Ablauf bringen könnte. Vorausgesetzt, der Gemeinderat sagt am kommenden Montag Ja zum Vorhaben, sollen bis spätestens 31. März Vorschläge eingereicht werden können.
17. Januar 2024
Der Wind-Park Rohrenkopf hat im vergangenen Jahr soviel Energie erzeugt wie noch nie in seinen sieben Betriebsjahren, so EWS-Geschäftsführer Tobias Tusch.
Der Gemeinderat soll in der kommenden Sitzung die nächsten Schritte für das Wärmenetz Schopfheim beschließen, wobei es dabei auch um Anschlusskosten und -gebühren geht.
Die „Stadtmöbel“ sind weiter in der Kritik. Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag nun deutliche Korrekturen. So sollen die Fahrrad-Stellplätze komplett rückgebaut werden, die in der Hauptstraße entstanden sind. Eine zweite Forderung betrifft die Platzierung der hölzernen Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten. Diese sollen beiseite gerückt werden, sodass die Durchfahrt durch die Hauptstraße mit Autos gewährleistet bleibt. Als Grund wird die mangelnde Akzeptanz nach Monaten genannt. Man müsse deshalb zu einer Korrektur des einstigen Beschlusses bereit sein. Das Rathaus ist zum jetzigen Zeitpunkt dem Antrag gegenüber ablehnend und nennt einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren, ehe solche Maßnahmen angenommen werden.
Der Skiclub Fahrnau hat Jahreshauptversammlung und gedenkt zunächst des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Hans Schwietale und des ebenfalls verstorbenen Ehrenmitglieds Max Schwoerer. In seinem Jahresrückblick meint Klaus Störk, dass die neue Vereinsstrategie mehr Resonanz gefunden habe. Langjährige Mitglieder konnten geehrt werden, so für 50-jährige Mitgliedschaft Arndt Schwietale, Gisela und Bernd Sevecke, Gerda und Rudi Steiger, Birgit und Henning Uhlich. Vorsitzender bleibt nach den Wahlen weiterhin Klaus Störk und wird vertreten von Thomas Schwoerer.
Die Heitzmann-Filiale in der Schlattholzstraße (Bäckerei) hat geschlossen; zum einen, so das Unternehmen, wegen Personalnot, zum andern laufe der Mietvertrag aus. Eine Neueröffnung an anderer Stelle in der Stadt sei nicht geplant, gibt das Unternehmen bekannt.
18. Januar 2024
Die Langenauer Triathleten berichten darüber, dass 2023 das erfolgreichste Jahr seit Bestehen war.
Die Friedrich-Ebert-Schule hat zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen, um den Eltern, Kindern, künftigen Schülern und allen sonstigen Interessierten nach der Sanierung den Neubau zu präsentieren.
19. Januar 2024
Rund 50 Mitglieder des Fußballvereins Fahrnau kamen vor einigen Tagen ins Sportheim zum diesjährigen Neujahrsempfang.
41 Mitglieder kamen zur Generalversammlung des Gesangvereins Raitbach, bei der Vorsitzender Bernd Strittmatter einen Jahresrückblick hielt. Ines Kiefer, die zu Jahresbeginn den Taktstock des Vereins übernommen hat, zeigt sich in ihrer ersten Bilanz zufrieden. Außerdem stieg die Zahl der Mitglieder auf 165. Inzwischen, so ist zu hören, singen 27 Aktive, vier mehr als im Vorjahr. Es gab Ehrungen für 10-, 20- und 30-jährige Mitgliedschaften.
Der Eichener See ist bekanntlich eine Besonderheit, die sich zur Zeit wieder zeigt, allerdings bedingt durch die Kälte ist er auch mit einer Eisschicht überzogen. Was dabei der Urzeit-Krebs Thanymastix stagnalis, auch Kiemenfußkrebs genannt, jedoch macht, ist nicht ganz klar. Lebt er und ist es zu einer Eiablage gekommen oder nicht, muss im Moment noch unbeantwortet bleiben.
Jahreshauptversammlung bei der Museumsgesellschaft. Harald Klemm, der 1992 das Vorstandsamt übernommen hatte, kandidierte in der jüngsten Versammlung jedoch nicht mehr. Gewählt wurde für ihn Arnold Marx, der im Architekturbüro Brüderlin&Klemm beschäftigt ist. Der 56-Jährige wohnt in Lörrach.
20. Januar 2024
Der Kunstverein präsentiert in der Kulturfabrik eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Anne Mundo aus Berlin und dem in Freiburg lebenden Skulpteur Ralf Weber. Kurator Gerit Koglin vom Kunstverein meint, dass die in Berlin lebende Künstlerin abstrakt in Farbvariationen arbeite und durch ihre „Liniengebete“ beeindrucke. Webers Formen sind ebenfalls abstrakt, aber von der Natur abgeleitet. Wie der Kurator meint, habe Weber die traditionelle Bildhauerei jedoch nicht ganz verlassen. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Februar zu sehen.
Als Wahrzeichen der Langenauer Fasnacht wurde der Narrenbaum erstellt. Gleichzeitig konnten die neuen Herrscher bzw. Herrscherinnen vorgestellt werden: Hanna und Jeanette Hauschel sind die Prinzessinen der künftigen Langenauer Fasnacht. Viele Menschen waren dabei, als die Feuerwehr den 15,2 m langen Narrenbaum brachte und mit Muskelkraft in die Senkrechte brachte.
Arbeitsreich war das letzte Jahr auch für die Abteilung Stadt der Feuerwehr. 2023 gab es 333 Einsätze, wobei zwei Drittel davon Hilfeleistungen waren. Besonders hob Abteilungskommandant Jürgen Kupferschmidt den Brand im Amalienweg und den Bombenfund in Gündenhausen hervor. Insgesamt 31 Feuerwehrleute absolvierten im Landkreis und auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal erfolgreich die unterschiedlichsten Lehrgänge. Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr berichtete Frieder Andris, wobei ein Mitglied der Jugendfeuerwehr in die Aktivwehr übernommen werden konnte. Kommandant Steffen Hofmann dankte der Abteilung Stadt und hielt Ausblick auf das kommende Jahr, in dem zum Beispiel die Anschaffung neuer Einsatzkleidung ansteht. Ebenfalls erwartet wird die Auslieferung des neuen HLF-20 für die Abteilung Stadt. Letztlich gab es Ehrungen für 20- und 30-jährige Mitgliedschaft.
Bei der jüngsten Hauptversammlung zeigt sich Feuerwehr-Abteilungskommandant Benjamin Ühlin in Gersbach sehr zufrieden mit dem im vergangenen Jahr neu eingeführten Übungskonzept. Insgesamt hatte man 11 Einsätze, bei denen es auch einen tödlichen Wald-Unfall gegeben hat. Ühlin legte in seinem Bericht den Schwerpunkt auch auf die Zukunft der Feuerwehr. Steffen Hofmann, Gesamtkommandant der Wehr, legte ebenfalls den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf die Zukunft der Feuerwehr. Neben anstehenden Fahrzeugbeschaffungen sieht er die Umsetzung des Bedarfsplanes im Vordergrund. Mit dem Erstellen einer Organisationsstruktur und der Einrichtung kleiner Projektgruppen werde man das Projekt Zukunft gemeinsam angehen, betonte er deutlich. Während der Hauptversammlung blickte Jugendgruppenleiterin Julia Blum zufrieden auf das abgelaufene Jahr. Sie gab ihr Amt ab und wünschte allen Jugendlichen für die Zukunft alles Gute. Bei den Wahlen wurde der Stellvertretende Abteilungskommandant Stefan Blum wiedergewählt. Neuer Jugendgruppenleiter ist Florian Streich. Für 40-jährigen Dienst in der Abteilung Gersbach wurden Reinhold Deiß und Michael Kaiser zu Ehrenmitgliedern ernannt.
22. Januar 2024
Gut 100 Menschen zogen in verschiedenen Demonstrationsgruppen durch die Innenstadt. Ihre Forderungen sehen die zahlreichen Akteure weiterhin im fehlenden Aufarbeiten der Corona-Zeit und ihrer Maßnahmen. Die Demo war unter dem Motto „Wir stehen zusammen“ angemeldet worden. Mit Fackeln, Laternen, Bannern und Plakaten lösten sich die verschiedenen Schleifen, die sich alle wieder am Marktplatz trafen letztlich auf.
Keine Einwände hat der Gemeinderat gegen den Vorschlag der Stadtverwaltung, einen Namensfindungsprozess für das Schul-Campus-Areal an der Roggenbachstraße sowie für die neue Sporthalle zu starten. Die Vorschläge, die bis zum 31. März eingereicht werden können, sollen dann in die Willensbildung des Gemeinderates mit einfließen.
Aufgrund des Antrags der CDU-Fraktion wird die Verkehrsberuhigung bzw. die Stadtmöblierung verändert. Ein neues Konzept der Stadtverwaltung soll eine Wiederherstellung von Pkw-Parkplätzen und Änderung der Position der Möbel beinhalten. Die Stadtverwaltung empfahl dem Gemeinderat, den Antrag abzulehnen, da erst weitere Messungen einen Erfolg bewerten lassen. Bürgermeister Harscher findet es nicht den richtigen Weg, sich nach acht Monaten schon wieder zu verabschieden und meint, es sei ein Einknicken, verbunden mit dem Risiko, „dass wir unglaubwürdig werden“. Kai Horschig von den Freien Wählern verdeutlichte, dass seine Fraktion den CDU-Antrag unterstützen werde, hingegen meinte Peter Ulrich von der SPD, dass zuerst noch mehr Daten gesammelt werden sollten. Der CDU wäre am liebsten ein kompletter Rückbau gewesen. Hildegard Pfeifer-Zäh hält die Änderung nicht für ein Einknicken, sondern um die Frage, wie wir es besser machen könnten. Der CDU-Antrag wurde indirekt angenommen, nachdem 12 Stadträte der CDU, Freien Wähler und der Unabhängigen gegen den ablehnenden Beschluss der Stadt gestimmt hatten. Die SPD und die GRÜNEN sprachen sich für den ablehnenden Beschluss-Vorschlag der Stadtverwaltung aus. Es muss nun neu geplant werden.
Eigentlich hätten die Uehlin-Häuser bereits im vergangenen Jahr verschwinden sollen. Nun sollen die Abriss-Bagger in der zweiten Januarhälfte, nach der Fasnacht definitiv anrollen. Offen sei indes, wann der Neubau zeitlich angegangen wird. Die Stadtverwaltung wisse aktuell nur, dass der Projektträger entgegen kursierenden Gerüchten nach wie vor realisieren will. Man will jedoch, so Harscher, mit ihm Kontakt aufnehmen. Unter einem Zeitdruck für den Neubau steht Atmos4, ist doch im Kaufvertrag zugesichert, dass die Bebauung innert drei Jahren zu realisieren ist. Diese Frist läuft im kommenden Jahr ab. Im Herbst 2023 stand nach Informationen des Markgräfler Tagblattes sogar ein Weiterverkauf der Immobilien zur Debatte. Claudia Wolf, Geschäftsführerin des Investors Atmos4 bestätigte: „Wir haben überlegt, ob wir das Objekt an einen Investor verkaufen sollen, der mit einer höheren Kapitaldecke ausgestattet ist“, dazu ist es jedoch nicht gekommen. Stattdessen hat sich Atmos4 einen finanzstarken Partner mit ins Boot geholt.
Der Ausbau des Nahwärmenetzes in Schopfheim soll vorangehen. Dies bekräftigt der Gemeinderat einstimmig in seiner heutigen Sitzung.
In einer Schweigeminute gedachte der Gemeinderat in seiner Sitzung des verstorbenen Ehrenbürgers Dr. Günter Zabel.
Wie schon mehrfach angedeutet, beschloss der Gemeinderat nun, dass die Stadt nicht mehr weiter am European Energy Award-Verfahren teilnehmen will. Dafür soll die Verwaltung halbjährlich einen Energie-Bericht vorlegen.
23. Januar 2024
Die GRÜNEN trafen sich zu ihrem jährlichen „Kamin-Hock“, bei dem Bilanz über das Erreichte und die Formulierung von Zielen Hauptgrund des Treffens war. Einen umfassenden Rückblick skizziert der Fraktionsvorsitzende Ehrenfried Barnet. Dabei thematisierte er auch die von der Fraktion erzielten kommunalen Erfolge. Über die Stadtentwicklung sprach Jürgen Fremd, wobei Uwe Gerber, der Gast der Zusammenkunft war, meinte, das viele Ideen der Bürgerinitiative für eine verkehrsfreie, attraktive Stadt mit unfreundlichen Kommentaren versehen worden seien, die bis ins Persönliche gegangen seien. Die Kommunalwahlen in diesem Jahr hat man nun fest im Blick, wobei es wohl eine Verjüngung insbesondere in den vorderen Listenplätzen geben wird. Über die Tätigkeit als Kreisrat gaben Michael Walkenhorst und Peter Schalajda Auskunft, wobei man das schon von Barnet angesprochene, unsägliche Hickhack um die Haltestelle beim neuen Klinikum bestätigte. Einig waren sich die Kreisräte mit Blick auf die Finanzmisere der Kliniken. Statt sich auf die bestmögliche medizinische Versorgung zu konzentrieren, sei der Fokus auf schwarze Zahlen gelegt worden, meinen die Kreisräte.
Die Abteilung Enkenstein der Feuerwehr blickte auf die verschiedensten Feuerwehr-technischen und kulturellen Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück. Die Wahlen bestätigten den Abteilungskommandanten Fabian Weniger.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus der gesamten Region kommen zum Neujahrsempfang der IHK in die Schopfheimer Stadthalle. Als Festredner hatte man den Diplom-Meteorologen, Buchautor und Wetter-Moderator Sven Plöger eingeladen. Zudem wurde vor den rund 450 Gästen der Stabwechsel an der Spitze der IHK eingeleitet. So wurde der langjährige Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Claudius Marx, verabschiedet und seine Nachfolgerin Kathrin Klodt-Bußmann begrüßt. Gegen Bürokratie und plötzliche Regelungsänderungen sprach sich in seiner Rede der IHK-Präsident Thomas Conrady aus und sparte nicht mit Kritik. Eine Inflation, eine Rezession, das Thema Energieversorgung, der Krieg in der Ukraine, der Nahost-Konflikt und nicht zuletzt der beschleunigte Klimawechsel bestimmten seinen Redeinhalt.
24. Januar 2024
Der TV Wiechs traf sich in der vergangenen Woche zur Jahreshauptversammlung, wobei Ralf Reinbold für eine weitere Wahlperiode gewählt wurde. Auch wurden die Turnräte in ihren Ämtern bestätigt. Geehrt werden konnten Mitglieder für 50- und 25-jährige Mitgliedschaft.
Zu einer gemeinsamen Aktion luden die Verkehrsbetriebe Stockburger und das Restaurant Glöggler bedürftige Kunden der Schopfheimer Tafel zu einem Mittagessen samt Kaffee ins Hexen-Heim nach Gündenhausen ein. Beide Betriebe, die familiär verbunden sind, konnten Betriebsjubiläum feiern: Stockburger feierte 2022 das 50-jährige, beim Restaurant Glöggler war dies anno 2023 so. 101 Jahre seien ein Anlass „einfach ein bisschen etwas zurückzugeben“, meinte Ursula Stockburger.
Birte Fischer von der Stadtbau Lörrach und Tobias Spreter vom Eigenbetrieb „Heime des Landkreises“ stellen dem Ortschaftsrat in Wiechs die stufenweise Vergabe der Planungsleistungen auf dem Gelände des Markus-Pflüger-Heimes vor. Entstehen soll ein Fach-Pflegeheim mit 90 Plätzen, davon 15 beschützende Plätze in der Geronto-Psychiatrie und für besondere Bedürfnisse bei Demenzerkrankungen in weiteren kleinen Gebäuden. Geplant ist alles in zwei Abschnitten, die zum einen den Abriss und den Neubau des Hauses Entegast vorsehen. An der Kapellenstraße sollen außerdem fünf bis sechs Wohnhäuser gebaut werden. Wann allerdings gebaut werde, wisse man noch nicht. Zunächst muss geplant werden.
Bei der Ortschaftsratssitzung in Wiechs wünschen sich die Räte eine fest installierte Geschwindigkeitskontrolle zur Überwachung des Verkehrs in der Dinkelbergstraße.
25. Januar 2024
Ein 19-Jähriger wurde in Enkenstein bei der Fußgängerampel von einem Auto angefahren, das sich danach vom Unfallort entfernte.
26. Januar 2024
Bei „Jugend musiziert“ im Regional-Wettbewerb wurden einige Schopfheimer aus der Musikschule Wiesental Preisträger: Jim Nuto erspielte sich in der Altersklasse V den 1. Preis und darf am Landeswettbewerb teilnehmen. In der Altersgruppe III erreichte Stefan Eckart den 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Beide mit der Gitarre. Julia Annalena Dietsche erspielte sich in der Altersgruppe III am Hackbrett ebenfalls einen 1. Preis und darf am Landeswettbewerb teilnehmen.
Die Stadtbibliothek legt neue Nutzerzahlen vor. Um 14,4% konnten die Ausleihen auf nun 129.395 Medien ausgedehnt werden.
Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereines. Einstimmig votierten die Anwesenden für die Erhöhung des Jahresbeitrages. Vorsitzende ist und bleibt Marita Sütterlin.
27. Januar 2024
Das Markgräfler Tagblatt portraitiert heute Statthalter Marc us der Altstadt, dem die Verwurzelung mit der Fasnacht offenbar in die Wiege gelegt wurde.
Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Eichen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war nach dem Rück- und Ausblick die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages, der seit 25 Jahren nicht mehr erhöht worden ist. Leider gab Wolfgang Eckert nach 25 Jahren das Amt des Kassierers ab. Einstimmig wurde Elfi Mehlin zur Nachfolgerin gewählt. Sie gab dafür das Amt des 2. Vorsitzenden ab, das nun von Erich Lacher eingenommen wird. Vorsitzender des Vereins ist seit dem vergangenen Jahr Christian Zimara. 50 Jahre gehören Reiner Jost und Dieter Keller dem Verein an. Weitere Ehrungen gab es für 30- und für 25-jährige Zugehörigkeit.
29. Januar 2024
Das neue Programmheft der Kirchenmusik Schopfheim, das Bewährtes, aber auch Neues bringen wird, wurde von Christoph Bogon vorgestellt.
30. Januar 2024
Der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann besuchte die Michael-Gemeinschaft Schweigmatt, wobei ihm Geschäftsführer und Einrichtungsleiter Falk Stein das Konzept des Trägervereins erläuterte. Insgesamt seien in der Gemeinschaft 80 Mitarbeitende sowie acht Studierende und Auszubildende beschäftigt.
Im Rahmen der Strategie- und Sparprozesse der evangelischen Landeskirche kommen auch Gebäude und Kirchen in der Stadt auf den Prüfstand. Gebäude, die mit „Rot“ gekennzeichnet sind, stehen zur Disposition. Sie sollen nicht zwangsläufig verkauft werden, allerdings erhält die Gemeinde für diese Gebäude künftig kein Geld mehr. In Fahrnau fällt sowohl die Matthäuskirche als auch die St. Agathen-Kirche in diese Kategorie. Für das Gemeindehaus in Langenau sowie Kirche und Pfarrhaus in Wiechs wird es von der Landeskirche ebenfalls ab sofort kein Geld mehr geben. Das Schopfheimer Gemeindehaus steht im Ampel-System auf „Grün“, hier werde es irgendwann einen Um- oder Neubau geben, wie Pfr. Schmitthenner die Pläne erläuterte.
31. Januar 2024
Eine beträchtliche Summe kam bei der Benefiz-Gala der Bürgerstiftung des Rotary Clubs und des Kiwanis Clubs im vergangenen Oktober zusammen. Nun konnten 16.000,– Euro an gemeinnützige Einrichtungen überreicht werden. So erhalten das Schopfheimer Familienzentrum und der Kinderschutzbund jeweils 4.000,– Euro.
Die Stadtverwaltung muss Zuständigkeiten abgeben, denn ab sofort übernimmt das Bauordnungsamt im Landratsamt Lörrach die Federführung bei der Bearbeitung von Bauanfragen und Bauanträgen. Im Bauausschuss der Stadt wurden hiergegen erhebliche Bedenken geäußert. Es erfolgt keine Prüfung mehr durch die Gemeinde, ob das Kenntnisgabe-Verfahren zulässig ist. Die Stadt wird nur noch in Kenntnis gesetzt. Auch die Bestätigung an die Bauherren übernimmt die Baurechtsbehörde in Lörrach. Die bisher übliche Benachrichtigung von Angrenzern oder Nachbarn im Kenntnisgabe-Verfahren entfällt ersatzlos. Technischer Beigeordneter Schmitz meinte, dass durch die neuen Zuständigkeiten eine Verfahrensbeschleunigung eher nicht zustande komme und betonte, dass die Stadt auch künftig Bescheid wissen wolle, wann die Bagger anrollen.
Der Hohe-Flum-Turm wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. In der Ortschaftsratssitzung wurde vorgeschlagen, die Bäume am Turm zu beschneiden. Ortsvorsteher Hodapp führte aus, dass der Baumbestand im Bau-Kataster aufgeführt ist und nicht gefällt werden darf. Maximal dürfen morsche Äste entfernt werden.
01. Februar 2024
Die Volkshochschule Wiesental, wie sie nun heißt, stellt ihr neues Schwerpunkt-Programm vor. Es enthält Neues und Altbewährtes, aber auch einen neuen Schwerpunkt, der auf politische Bildung gelegt wird.
Bei der Jahreshauptversammlung hielt der Vorsitzende des Gesangvereins Raitbach Rückschau und blickte auf 55 Anlässe, bei denen man mitwirkte, zurück.
Die Installation einer Blinklicht-Anlage beim Minikreisel in der Wehrer Straße verzögert sich erneut. Im März soll die Installation aber soweit sein, so die Stadtverwaltung.
02. Februar 2024
Neulich fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Johann-Peter-Hebel-Schule statt. Mit der im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Schulleiterin Stefanie Jagasia gab es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Förderverein zeigt sich davon überzeugt, dass Nachfolger Frank Peiszan, der reichhaltige Erfahrung mitbringt, die Schopfheimer Herausforderungen gut meistern wird. Man erhofft sich nun, nachdem die Schule umgezogen ist, wieder Normalität.
Voll besetzt ist die Fahrnauer Festhalle, wie Zeremonienmeister Martin Gerner zur Eröffnung des ersten Zunftabends feststellen kann. Man sei zurück im angestammten „Wohnzimmer“ meint er nach dem Abstecher in die Hülschematt-Halle. In seiner Begrüßung konnte Präsident Christian Leisinger die Gäste willkommen heißen, u.A. auch den Aruba-Statthalter „Marc us de Altstadt“. Martin Gerner war es dann auch, der charmant und witzig durch das Programm führte. Während des Programmes hatten zahlreiche Zunftabend-Spieler die Lacher auf ihrer Seite. Schopfheim bekam wegen der Stadtmöblierung sein Fett ab. Natürlich fehlte auch die Schließung der Post-Filiale im närrischen Rückblick nicht. Der Zunftabend wird am Samstag wiederholt.
Die Feuerwehr Abteilung Raitbach hat ebenfalls Jahreshauptversammlung unter dem Kommandanten Michael Lüttner. Er berichtete u.A. über zwei kleine Flächenbrände und einen Fahrzeugbrand, die gelöscht werden mussten. Lüttner bedankte sich bei Rainer Grether, der nach 45 Dienstjahren in die Altersmannschaft wechselte. Der neue Bedarfsplan der Feuerwehren war auch Thema dieser Versammlung. Matthias Denner wird nach den Wahlen neuer stellvertretender Jugendgruppenleiter.
Zusammen mit dem Abteilungskommandanten Fabian Weniger blickt die Abteilung Enkenstein der Feuerwehr während der Hauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück. Der Kommandant spricht von 8 buntgemischten Einsätzen und von 16 Übungen und Unterrichtsabenden. In seinem Amt wurde er ebenso bestätigt wie die Rechnerin und Mitglieder des Abteilungsausschusses.
03. Februar 2024
Das Café im Anna-Kym-Park steht seit einiger Zeit leer. Wie die Stadt informiert, wird es baldmöglichst eine Wieder-Verpachtung mit einem entsprechenden Nutzungs- und Gestaltungskonzept geben. Das Gebäude und auch die Volière sollen in ein Gesamtkonzept für den Stadtpark mit aufgenommen werden.
Der Vorverkauf für die Zunftabende beginnt.
Prof. Dr. Wolfgang Sehringer verstirbt im 95. Lebensjahr. Sehringer, ehemaliger Pädagoge am THG, ist Begründungsvorsitzender der Unabhängigen und Autor einiger Jahrbuch-Beiträge.
05. Februar 2024
Der Vorstand des Kirchenchores St. Bernhard wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wiedergewählt. Bisheriger und neuer Vorstand bleibt Johannes Nordiek. In seinem Ausblick erklärt Andreas Mölder, dass er in Eltern-Teilzeit gehen und in dieser Zeit von Simon Rekers vertreten werde. Ehrungen gab es für 25- und 40-jähriges Singen im Chor.
Darüber, wie das Höhenschwimmbad Schweigmatt erhalten werden könnte, machte sich der Förderverein unter dem Vorsitz von Andrea Strübe zusammen mit dem Stadtplaner Peter Egi Gedanken. Es muss ein Betreiber bzw. eine Nachfolge für den Bad-Betrieb gefunden werden. Dazu wird Ende Februar eine Veranstaltung stattfinden.
Die Narrenzunft Schopfheim will Jüngere mit Online-Tickets zu den Zunftabenden locken. Mit dieser Möglichkeit wurden bereits jetzt 150 Karten gekauft.
06. Februar 2024
Das Geheimnis um den Kinder-Statthalter wird gelüftet: Im Hexen-Heim in Gündenhausen präsentiert der Statthalter Marc us de Altstadt „Leon vo de Füchs“, der im bürgerlichen Leben den Namen Leon Sprich trägt.
Als Pädagogin begrüße sie den Schritt zurück zum 9-stufigen Gymnasium (G9), so Direktorin Claudia Tatsch in einem Gespräch mit dem Markgräfler Tagblatt. Bereits 2025/26 komme, so glaube sie, dieser Schritt jedoch nicht. Schopfheim ist derzeit das einzige Gymnasium zwischen Freiburg und dem Bodensee, an dem die Schüler sich zum Abitur in neun Klassen vorbereiten können.
07. Februar 2024
Das evangelische Sozialwerk gestaltet und widmet im Rahmen einer Trilogie den ersten Abend dem Theologen, Intellektuellen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer. Martin Mybes erinnerte in seinem Vortrag an die verschiedenen Stationen des hochintellektuellen Mannes. Der Abend wurde musikalisch vom Organisten Douglas Bruce gestaltet. Bei der nächsten Veranstaltung am 11. März wird es um das Wirken Bonhoeffers und sein Engagement im Widerstand während der Nazi-Herrschaft gehen.
Die Badische Zeitung beschäftigt sich heute mit Maria Helena von Roggenbach, die von 1753 bis zu ihrem Tod 1755 Fürstäbtissin des Stiftes Säckingen war. Sie entstammt dem Schopfheimer Adelsgeschlecht derer von Roggenbach und wurde 1694 in Schloss Birseck bei Arlesheim geboren.
Die Tage des Uehlin-Areals scheinen nun gezählt. Am 19. Februar sollen die Abriss-Arbeiten beginnen
08. Februar 2024
Hemdglunki wird auch in diesem Jahr fast ausschließlich in den Hallen gefeiert. Der „Hurlibaus“ ist so etwas wie die letzte Bastion einer Kneipen-Fasnacht. Bis vor wenigen Jahren wurde der Schmutzige Dunnschtig nicht nur in der Stadthalle, sondern auch in den Wirtshäusern der Innenstadt gefeiert. Der Bürgermeister würde es begrüßen, wenn wieder Zeiten wie früher einkehren könnten, als man von Wirtschaft zu Wirtschaft bummelte. Weiße Nachthemden und Schlafmützen sind das Markenzeichen aller Hemdglunki, die auch zum Fasnachtsauftakt in der Schopfheimer Innenstadt und in Fahrnau unterwegs waren.
Der Schmutzige Dunnschtig ist auch der Tag, an dem die Narren ihren Dilldapp-Orden verleihen. Im Narrenkeller zeichnete Frank Pfeiffer, nachdem er den ehemaligen Sparkassen-Chef Lothar Müller als „Dilldapp“ betitelt hatte mit dem Orden aus. Als Laudator trat Lothar Gisin, ehemaliger Hausmeister der Sparkasse, närrisch keck auf. Am gleichen Tag war es dann auch Tradition, dass die Narren, begleitet von der Aruba-Band, das Ohm-Geld kassierten. Mit von der Partie war neben dem Statthalter auch der amtierende Kinder-Statthalter.
Nach dem närrischen Hemdglunki wird morgen und übermorgen der Zunftabend über die Bühne der Stadthalle gehen. Am Sonntag trifft man sich dann zur Straßenfasnacht und zum Umzug durch die Stadt. Unterwegs werden während dieser Tage auch die Schnitzelbank-Sänger sein, bevor am Rosenmontag dann der zweite Teil der Straßenfasnacht mit den Kinderzügen beginnen wird. Am Abend zieht durch die dunkle Innenstadt wieder der Nachtumzug mit insgesamt 1.000 Hästrägern und einem halben Dutzend Musikgruppen. Schließlich wird dann, nachdem auch der Fasnachtskerli am Dienstag verbrannt worden ist, am Aschermittwoch das traditionelle Hering-Essen im Narrenkeller stattfinden.
Humorvoll wurde am ersten Zunftabend in der Stadthalle das Stadtgeschehen aufgespießt. Frank Pfeiffer, Schopfheims Ozume, oblag es, offiziell zu begrüßen, bevor der große und der kleine Statthalter das Mikrofon erhielten. Das Hin und Her mit der Möblierung und Bepflanzung der Innenstadt, der Verkauf oder Nicht-Verkauf der Hebel-Schule zogen sich als Themen durch den Abend. Neu auf dem „Schwätzbänkli“ in der Scheffelstraße saßen Axel Rauscher und Heike Wagner. Aber auch Komik und Klamauk fanden ihren Platz. Ein Highlight war der Auftritt der sechs „Eiemer Mannen“ als „Selbsext“. Natürlich fehlten auch die „Knastbrüder“, Jeannot und Christian Weißenberger, an diesem Abend nicht und sorgten einmal mehr mit den bereits erwähnten Themen für Furore.
09. Februar 2024
Im Vereinsheim des Fußballvereins Fahrnau findet ein „Lumpen-Ball“ statt, zu dem sich die „Namelose“ angesagt haben.
„Musikalisch war das vergangene Jahr ein gutes Jahr“, betont nicht nur Dirigent Andreas Hauri bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Wiechs. Der Vorsitzende, Rudolf Wintgens, zeigt sich mit dem Jahresablauf, den Proben und Auftritten sehr zufrieden. Dies führte dazu, dass es bei den Wahlen auch keine Veränderungen gab, nachdem alle Amtsinhaber sich bereit erklärten, das Amt eine weitere Periode weiterzuführen.
Vom Chorauftritt bis zum Familienkonzert reicht das Spektrum im diesjährigen Programm der evangelischen Kirchengemeinde, das von Christoph Bogon vorgestellt wurde.
Rundum zufrieden zeigt sich der Langenauer Abteilungskommandant der Feuerwehr, Mike Markstahler, bei der Jahreshauptversammlung. Insgesamt hatte man im Berichtsjahr 12 Einsätze zu bewältigen. Andreas Lenz, Stellvertretender Kommandant der Gesamtwehr, überbrachte die Grußworte und richtete dabei seinen Blick auf die Zukunft. Die einzelnen Abteilungen müssten noch mehr zusammenwachsen, um die kommenden Projekte wie den Feuerwehr-Bedarfsplan und die Neubeschaffung von Fahrzeugen erfolgreich umzusetzen, betont Lenz. Wiedergewählt wurden bei den Wahlen sowohl der Schriftführer als auch der Rechner. Auf die 32-jährige Tätigkeit von Heiko Müller als Gerätewart ging der Abteilungskommandant ein und bedankte sich bei ihm mit einem Geschenkkorb.
Von der B 518 kommend, bemerkte ein 40-jähriger BMW-Fahrer eine Rauchentwicklung in der Motorhaube. In der Stettiner Straße stellte er sein Fahrzeug ab und kurze Zeit danach begann der BMW zu brennen und stand schnell in Vollbrand. Der Kraftfahrer und sein 10-jähriger Sohn mussten zur medizinischen Kontrolle ins Krankenhaus gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden.
10. Februar 2024
Auf dem Marktplatz zogen die Schnitzelbank-Sänger Zuhörer auf ihre Seite. Seit 10 Jahren sind Bernd Strittmatter, Frieder Katzenstein und Thomas Jost vom Raitbacher Gesangverein unterwegs, um Verse unters Volk zu bringen. Für Peter Strauß am Akkordeon, der im vergangenen Jahr verstarb, ging nun Hans Glöggler mit der Gruppe mit. Es sind lokale Geschichten, die aufgegriffen werden. Die Gruppe zog dann von einer Gaststätte zur andern.
Ein bislang Unbekannter hat gegen 21.40 Uhr am Wiesenweg auf ein junges Paar eingeschlagen. Bei der Auseinandersetzung wurde der junge Mann leicht verletzt, seine Begleiterin musste ins Krankenhaus gebracht werden, da sie eine erhebliche Kopfverletzung erlitt. Die Polizei sucht nach einem jungen, hellhäutigen Mann mit schulterlangem Haar, der versuchte, den Angreifer zu beruhigen und mäßigend auf ihn einzuwirken. Weitere Zeugen werden ebenso gesucht, da der Täter bisher unbekannt ist.
Kontrastreich zur Fasnacht ist ein Konzert der evangelischen Studentenkantorei in der Stadtkirche. Es soll auf die kommende Fasten- und Passionszeit hinweisen.
Eine Reaktion auf das Auftreten von Jugendgruppen mit respektlosem Verhalten in der Stadt hatte die Stadt angekündigt. Nun äußert sich das Jugendreferat in einem Tätigkeitsbericht dazu. Ansatz der mobilen Jugendarbeit sei es, die Bedürfnisse und Probleme am jeweiligen Standort aus der Sicht der Jugendlichen aufzunehmen, heißt es. Dabei zeige sich, dass die Jugendlichen sich fast überall unerwünscht fühlen. Es sei nicht Aufgabe der mobilen Arbeit, Jugendliche von Plätzen zu vertreiben, sondern ihnen lediglich Alternativen anzubieten. Diese Alternativen sind aktuell jedoch nur durch das Jugendhaus abgedeckt. Man müsse überlegen, eventuell mit den Jugendlichen und in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament eine zeitnahe Alternative mit einem Unterstand zu finden. Ein solcher Unterstand soll am Jugendhaus in der Hebelstraße auch nach dem Umzug ins Campus-Areal einen festen Platz bekommen. Das Jugendreferat berichtet weiter, es sei wichtig, dass „wir uns bei den Gesprächen in einer Gastrolle befinden“, also das komplette Gegenteil zum Jugendzentrum, in welchem die Jugendlichen die Gastrolle innehätten.
11. Februar 2024
Ein Narrenwurm mit gut zwei Dutzend Gruppen und Musikgruppen zieht sich durch die Innenstadt, sehr zur Freude der großen Zuschauer am Rande der Umzugsstrecke. Die Wagen, die letztlich auch prämiert wurden, beschäftigen sich mit dem Ladensterben oder auch mit dem Baustellen-Chaos. Ein Wagen glossierte das Spargelfeld beim Viehmarktplatz.
12. Februar 2024
Bei einer Jugendschutz-Kontrolle am Rande des Schopfheimer Nachtumzuges kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Gemeindevollzugsdienst, der mit vier Mitarbeitern unterwegs war. Als die Mitarbeiter eine Person kontrollieren wollten, habe diese zwei Vollzugsbeamte zur Seite gestoßen und sei weggerannt. Eine Beamtin habe sich beim Versuch, den Jugendlichen zu stoppen, den Daumen gebrochen. Außerdem soll er die Beamtin beleidigt haben. Der Hauptverdächtige wurde, wie Ralf Ühlin, Leiter des Schopfheimer Polizeireviers, mitteilte, vorläufig festgenommen. Augenzeugen berichten, dass eine größere Gruppe Jugendlicher sich mit den Kontrollierten solidarisiert hätten und die vier Ordnungskräfte bedrängten. Die Jugendlichen hätten sich aber entfernt, als die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn von der Hauptstraße her angefahren kam. Auch Einsatzkräfte der Bundespolizei, die wegen des Nachtumzugs am Bahnhof vor Ort waren, seien auf das Geschehen aufmerksam geworden und über die Scheffelstraße in die Hauptstraße gefahren. Die Staatsanwaltschaft, so der Polizeisprecher, ermittle nun wegen Beleidigung, fahrläßiger Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bzw. gleichgestellte Personen. Bürgermeister Harscher zeigt sich entsetzt und schockiert über die Gewaltbereitschaft gegen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
13. Februar 2024
Während die Fasnacht am Kronenbrunnen und in Fahrnau verbrannt wird, holen die „Enninger“ den Narrenbaum wieder ein.
14. Februar 2024
Die Stadt will mehrere Grundstücke und Objekte, teils in bester Lage, verkaufen, findet aber keine Käufer. Dabei werden das Rathaus Raitbach und jenes in Enkenstein, Bauplätze im „Stalten“ und das Quartier Kohlegässle sowie die Hebel-Schule genannt. Aber auch vom Stadtpark-Café und vom Krankenhaus ist in der Information der Stadt die Rede.
Das Entwicklungskonzept „Schopfheim West“ ist nach zwei Jahren fertig. Das Gebiet zwischen Gündenhausen und dem Friedhof soll attraktiver werden. Das 50 ha große Gelände „Schopfheim West“, das historische und wildgewachsene Nutzung von großen und kleinen Gewerbebauten über Einzelhandel und Geschoss-Wohnungsbau bis zum kleinteiligen Einfamilienhaus-Gebiet umfasst, gilt als Entwicklungsgebiet mit viel Potenzial zur Weiterentwicklung und Nachverdichtung. Das Konzept soll, wie Bürgermeister Harscher schreibt, Perspektiven für die nächsten 15 Jahre aufweisen. Komplett sind Abstufungen von Gewerbegebieten, Gewerbegebieten mit geringeren Emissionen und Mischgebieten vorgesehen. Südlich der Straße Gündenhausen sieht das Konzept erhebliche Nach-Verdichtungspotenziale. Hier, in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle, sollen verstärkt Arbeitsplatzintensive Gewerbebetriebe gefördert werden. Das Konzept sieht die ehemalige Bundesstraße als künftige Stadtstraße vor und will den derzeit deutlich breiteren Querschnitt verringern. Um die Querverbindung durch die Stadt für Fußgänger zu verbessern, sind drei Hauptachsen von der Bahnlinie im Süden bis zum Naturraum Wiese im Norden angedacht. Um den Gewerbepark Höfen, der dann Zentrum des neuen Stadtteils werden soll, wird es Platz für Wohnbebauung geben.
„Sauer macht lustig“ – dies muss auch der Statthalter bei der Schlüsselrückgabe und beim Heringsessen im Narrenkeller erfahren. Unter dem Beifall der versammelten Narrenmannschaft rief der Oberzunftmeister dem abtretenden Statthalter zu: „Du warst klasse!“ Natürlich erhielt das Stadtoberhaupt den Schlüssel zum Rathaus wieder für ein Jahr zurück.
15. Februar 2024
Jetzt geht es in Wiechs erst richtig in die närrische Zeit – eine riesige Hemdglunkischar versammelt sich beim Dorfbrunnen und marschiert zusammen mit dem Musikverein durch den Ort, um den neuen Prinzen abzuholen. Schließlich hält der Tross bei Prinz Ralf I vom Höhliplatz, der bürgerlich auf den Namen Ralf Reinbold hört, an.
16. Februar 2024
Morgen Samstag brennen Scheibenfeuer in Raitbach und Schopfheim sowie in Fahrnau. Erst eine Woche später werden Scheiben und Funken in Wiechs und in Langenau ins Tal geschlagen. Damit soll auch der Winter vertrieben werden (der bisher eigentlich keiner war).
17. Februar 2024
In der Kirche St. Bernhard konzertiert das „Crescendo“ Barockensemble, das mit historischen Instrumenten und einer Gesangssolistin besetzt ist. Im Zentrum stand die Kantaten-Sammlung „Der harmonische Gottesdienst“. Zum Konzert brachte Christian Leitherer, ein international angesehener Spezialist für historische Klarinetten, das selten benutzte Chalumeau mit, das er selbst spielte.
Das Aktionsbündnis „Schopfheim bleibt bunt“ plant für den 16. März auf dem Marktplatz eine Kundgebung mit anschließendem „Markt der Demokratie“. Das Aktionsbündnis spricht sich für eine starke Demokratie und gegen rechts aus.
Die Abteilungen des Rheinfelder Kreiskrankenhauses werden im April bei laufendem Betrieb nach Lörrach und Schopfheim umziehen. Ein Teil der Inneren Medizin mit Chefarzt Dr. Albrecht Kienle zieht ins Schopfheimer Haus.
Mit Blick auf die Kommunalwahlen Anfang Juni haben Bündnis 90/DIE GRÜNEN ihre Kandidaten nominiert. Es ist ein Mix aus Jüngeren und Älteren, der auf den Wahlzetteln stehen wird.
18. Februar 2024
Die Narren stürmen den Wibufa-Narrenbuckel zusammen mit Tausenden von Zuschauern, wie es in den Medien heißt. Die Wiechser machen sich dabei – wie immer – über alles lustig, was im Laufe des Jahres im Dorf an Ausgefallenem passiert ist. Angeführt wurde die Narrenschau vom Prinzen Ralf I.
19. Februar 2024
Ein Unbekannter hat in Schopfheim ein Quad entwendet, das dann später auf Maulburger Gemarkung brannte. Die Polizei sucht Zeugen.
Unfallflucht beging der Fahrer eines Audi Q7 mit Basellandschaftlichem Kennzeichen nach der Kollision mit einem Jaguar.
Die Stadt Schopfheim sowie die Fraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Freie Wähler, CDU und SPD des Gemeinderates haben sich der Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages angeschlossen. In dieser heißt es u.A.: „Wir nehmen es nicht hin, dass rechtsextreme Kräfte eine Atmosphäre der Verunsicherung, der Angst und des Hasses in unserem Land und in unseren Städten schüren“. Der Stadtrat der Unabhängigen, Andreas Kiefer, enthielt sich bei der Abstimmung.
Der Gemeinderat beschloss, dass die Grabstätte des Ehrenbürgers Walter Faller auf dem Schopfheimer Friedhof zum Ehrengrab werden soll.
20. Februar 2024
Julia Dietsche hat beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit dem Hackbrett die volle Punktezahl abgeräumt. Nun wird sie nicht im Landeswettbewerb Baden-Württemberg weitere Punkte holen, sondern im bayrischen Kempten, da in Baden-Württemberg dieses Instrument nicht im Wettbewerb geführt wird.
Eine Schopfheimer Filmemacherin zeigt ihren Kurz-Spielfilm „Porzellan“ bei der derzeit laufenden Berlinale in Berlin. Annika Birgel aus Wiechs ging in Schopfheim zur Schule und legte am THG ihr Abitur ab, bevor sie sich einem Studium der Theater- und Filmpädagogik zuwandte. Die Regisseurin, Autorin und Produzentin lebt seit zehn Jahren in Berlin.
Vorstandssprecher Ralf Ühlin und Schriftführerin Karin Blum blickten bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des KSV auf das vergangene Jahr zurück. 12 Personen konnten während der Versammlung für ihre 50-jährige Vereinstreue zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Weiter gab es Ehrungen für 40-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft. Es können nicht alle der zahlreichen Namen aufgeführt werden, da dies im Jahrbuch zu umfangreich wäre.
21. Februar 2024
Die Vorsitzende des Schwarzwaldvereines, Marita Sütterlin, begrüßte viele Mitglieder und Ehrengäste bei der jüngsten Jahreshauptversammlung. Viel Arbeit, sagte sie, habe es für Matthias Schwald mit seinen Helfern gegeben, die rund 200 km Wanderwege zu betreuen hatten.
Peter Ulrich von der SPD wollte in der Gemeinderatssitzung wissen, was geschehen sei, um in Fahrnau wieder eine Post zu etablieren. So ganz klar sei die Situation nicht, meint der Technische Beigeordnete, Thomas Schmitz. Die Post sei wohl tätig geworden, das Unternehmen habe auch reagiert und ein Objekt für eine Filiale gesucht und auch gefunden. Jetzt brauche es lediglich einen einfachen Nutzungsänderungsantrag, der aber bisher nicht erfolgt sei. Zwischenzeitlich hat die Stadt auch der Post gegenüber zum Ausdruck gebracht, dass „wir das nicht mehr tolerieren und das nicht in Ordnung ist.“
Das Markgräfler Tagblatt berichtet heute über das Hochwasser vor 25 Jahren und über zwei Brände, die zeitgleich die Rettungskräfte in Atem hielten.
Ein wichtiges Thema bei der Eichener Ortschaftsratssitzung war die Wärmeplanung im Schopfheimer Ortsteil. Aufgrund der weitläufigen Bebauung des Ortes, sei eine Nah-Wärmeversorgung aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, meint der Referent Jörg Weyden von der Energie-Agentur Südwest. Der Fachmann und die von den beiden Eichener Energieexperten Samira Böhmisch und Gunther Jenisch sorgfältig ausgearbeiteten und im Dorf verbreiteten Fragebögen konnten einen sehr guten Rücklauf aufweisen. 18 Gebäudeeigentümer wollten sich am Projekt beteiligen, doch selbst in dieser Größenordnung gibt es keine kostengünstige Lösung.
22. Februar 2024
Im Restaurant „Adler“ findet die Nominierungsversammlung der SPD für die Kandidaten der Kreistagswahl und die Kommunalwahlen im Juni statt. Unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden Sven Widlarz nominiert die SPD die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen. Die 26-jährige Samira Böhmisch aus Eichen führt die Liste der Sozialdemokraten an. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bernd Sevecke freute sich nach der Versammlung, nun eine bunt gemischte Nominierungsliste präsentieren zu können.
Am gleichen Abend trifft sich die CDU im Restaurant „Glöggler“, um ihre Kandidaten für die Kommunalwahlen und Kreistagswahlen zu nominieren. Dabei gibt es einen Generationenwechsel. Auf den ersten fünf Plätzen stehen hinter Thomas Kuri Kandidatinnen und Kandidaten, mit denen man diesen Wechsel durchführen will.
Viele Feuerwehren im Landkreis müssen sich neu organisieren, Abteilungen werden gebündelt, alte Wachen geschlossen und in neuen Gebäuden konzentriert. Eine ähnliche Lage ist auch in Schopfheim gegeben. 2020 wurde der Plan einer Feuerwache West nahe der Bundesstraße begraben. Vor allem in der Abteilung Langenau war man wenig begeistert. Es zeigte sich, dass die meisten Feuerwehrleute bei dieser Lösung nicht mitgehen würden. 2023 wurden die Planungen für eine Zusammenlegung wieder aufgenommen. Der geografischen Lage Gersbachs wegen wird diese Abteilung wohl erhalten bleiben, ansonsten kann die Diskussion zu zwei Standorten führen.
23. Februar 2024
Vor dem Schopfheimer Amtsgericht musste sich ein 44-jähriger Mann aus dem Kosovo wegen des Vorwurfs einer fahrlässigen Brandstiftung verantworten. Zum Brand war es am 27. Juli 2022 in der Fahrnauer Langgasse gekommen. Während der Verteidiger des 44-Jährigen auf Freispruch plädierte, weil man ihm die Arbeit mit dem Gasbrenner nicht nachweisen könne, konnte Amtsrichter Stefan Götz der Argumentation nicht folgen. Er verurteilte den Angeklagten schließlich zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen à 30,– Euro, also 2.100,– Euro, sowie der Übernahme der Verfahrenskosten. Der Richter machte deutlich, dass der Angeklagte nach der Beweislage und den Ausführungen des Brandsachverständigen zumindest eine Bitumen-Bahn verlegt und dabei auch den Gasbrenner eingesetzt habe, der diesen Brand ausgelöst hatte.
Nachdem vor drei Wochen auf Hausener Gemarkung ein Fuchs mit der Fuchsräude gesehen wurde, konnte nun ein weiterer kranker Fuchs im Ortsteil Gersbach gesichtet werden. In Hausen hat sich eine Frau mit der Krankheit angesteckt. Es wird dringend geraten, um Tiere vor der Krankheit zu schützen insbesondere Hunde angeleint zu führen und sie nicht unbeobachtet herumlaufen zu lassen. Erkrankte oder tote Wildtiere sollten keinesfalls angefasst werden.
Während in der letzten Gemeinderatssitzung Beigeordneter Schmitz noch über einen möglichen Betrieb von Posträumen in Fahrnau gesprochen hatte, hat sich dies offenbar zerschlagen. Ein Sprecher der DHL Group bestätigte die Anfrage der Stadt, meint aber: „Leider war die Suche nach einem Partner erfolglos“. Man wolle aber auf jeden Fall einen Partner für Fahrnau suchen und nicht in Eigenregie eine Filiale eröffnen.
Da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet sei, wird vom Bauamt mitgeteilt, dass die große Rotbuche im Stadtpark gefällt werde. Eine Ersatzpflanzung sei geplant.
In den Morgenstunden wird ein Siebenjähriger von einer E-Scooter-Fahrerin angefahren. Der Junge stürzte und verletzte sich. Da die junge E-Scooter-Fahrerin sich auf und davon machte und meinte, sie müsse zur Schule, sucht die Polizei jetzt Zeugen.
Im Alter von 77 Jahren verstirbt Claus Stockburger. Der Unternehmer der Stockburger Verkehrsbetriebe war von 1975 bis 1984 und von 1991 bis 2002 Mitglied des Schopfheimer Gemeinderates. Er war in jungen Jahren auch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schopfheim. Darüber hinaus war er einige Jahre Vorsitzender des Gewerbevereins, der Narrenzunft und des MSC. Claus Stockburger war mit Schopfheim und seinen Vereinen vernetzt.
25. Februar 2024
Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer kam in einer Rechtskurve auf der Strecke zwischen Wiechs und Nordschwaben auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden 37-jährigen Pkw-Fahrer. Der 37-Jährige musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet werden, seine mitfahrende Ehefrau sowie eines der beiden mitfahrenden Kinder wurden leicht verletzt. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls leicht verletzt.
In neun in der Hauptstraße stehenden Pflanzkübeln wurden Bäume abgeknickt bzw. ausgerissen. Die Tat soll von drei jungen Männern zwischen 18 und 19 Jahren ausgehen.
26. Februar 2024
35 Bäume wurden im Sengelen-Wäldchen gefällt. Die Bäume, so Stefan Niefenthaler, waren alt. Das Alter der mächtigen Eichen schätzt der Fachmann auf 250 Jahre. Ersatzpflanzungen werden nicht vorgenommen.
Das Team um Katja Böhler vom Jugendreferat berichtet im Finanz- und Verwaltungsausschuss über das vergangene Jahr. Im Schnitt werden im JuZ pro Tag 10 bis 20 Besucher gezählt, freitags auch 30 bis 50. Der Anteil der Mädchen sei gegenüber dem letzten Bericht deutlich gestiegen. Über die mobile Arbeit berichtet Ahmet Keskin. Dass diese Jugendlichen nicht alle ins JuZ kommen, gelte gerade auch für die Brennpunkte in der Scheffelstraße. Das Jugendreferat kümmert sich auch organisatorisch um das Jugendparlament. Außerdem leisten neun Jugendliche unter Obhut des Sozialreferats 105 auferlegte Sozial-Stunden. Für das kommende Jahr erwartet man erst einmal den Umzug ins neue Jugendhaus auf dem Schul-Campus. Obwohl dieser für das erste Quartal vorgesehen war, sei jetzt das zweite Quartal angepeilt. Viel Lob im Ausschuss gab es für die Mitarbeiter. Bürgermeister Harscher bedankte sich, machte aber auch deutlich, dass ihm das Thema „Brennpunkte“ vor allem in der Scheffelstraße sehr umtreibe. Ehrenfried Barnet meinte, dass die Jugendlichen gleichwohl darauf hingewiesen werden müssten, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung sei. Dies gelte nicht nur in der Scheffelstraße, sondern auch am Skater-Platz. Dieser Platz wurde zuvor auch von Heidi Malnati von der CDU und von Teresa Bühler von der SPD als Problem angesprochen. Man sprach von „Chaos pur“ und von einer „beschämenden Situation“.
Eigentlich wollte der Bauausschuss über die Sanierung des Bezirksamtes reden, kam aber nicht dazu, da Thomas Kuri von der CDU eine Vertagung beantragte und zur Entscheidung an den Gemeinderat verwiesen haben will. Dem Vertagungsantrag wurde zugestimmt.
Andreas Kiefer von den Unabhängigen sah die Pflichten eines Eigentümers auf dem ehemaligen Gewerbegrundstück an der Hauptstraße in Fahrnau sehr vernachlässigt. Thomas Schmitz sah jedoch keinen Grund, etwas zu unternehmen, denn das Gelände sei umzäunt und das Gestrüpp wachse auch nicht auf den Gehweg hinaus.
Auch in diesem Jahr wird der SAK in Langenau wieder zwei Wochen lang eine verlässliche Ferienbetreuung von Kindern zwischen sechs und 12 Jahren anbieten. Das Jugendreferat seinerseits werde den Summerfun zwar organisieren, aber keine eigenen Veranstaltungen mehr anbieten, ist zu hören.
Das Ansteigen der Schülerzahlen in den nächsten Jahren wirft bereits jetzt Fragen auf, vor allem bei der Raum-Kapazität. Dies gilt nicht nur für das THG.
Die Uehlin-Gebäude an der Hauptstraße/Scheffelstraße haben seit einigen Tagen einen Bauzaun. Heute rollen Bagger an und beginnen mit dem Abbruch.
Der Schopfheimer Mediziner Dr. Thomas Jungeblod verstirbt im Alter von 78 Jahren.
27. Februar 2024
Die Sammelleidenschaft von Carola Sutter in Gersbach führte dazu, dass sie in ihrem alten Schwarzwaldhaus im Ortsteil ein Bärenmuseum eingerichtet hat. Diese Sammlerleidenschaft hat sie vor 30 Jahren entdeckt. Mittlerweile hat sie über 500 Exemplare von Bären, die immer wieder Freunde und Interessierte in ihr Haus führen.
Beim Ortschaftsrat in Enkenstein berichtet Remko Brouwer vom Tiefbauamt, dass der Hochwasserschutz im Notfall bereits einsatzbereit sei. Nun müsse allerdings die Straße wieder hergestellt und Ausgleichsmaßnahmen müßten erfolgen. Die Verkehrslenkung und der Baustellen-Zwist, der sich ergeben hat, sei weiterhin ein Thema.
Bei zwei Enthaltungen billigt der Bauausschuss den Vorstand der Stadtverwaltung, das denkmalgeschützte Park Café auf der Basis eines Erbpacht-Vertrages auszuschreiben. Eine öffentliche Nutzung als Restaurant oder Tagescafé, evtl. auch mit Ausstellungsgalerie wäre erwünscht. Zur Bewertung der Angebote soll eine Bewerber-Matrix der Entscheidungspunkte, die summiert werden, erstellt werden. Thomas Gsell für die SPD betonte, dass das Haus für die Stadt ein Juwel sei, wobei dann Jürgen Fremd von den GRÜNEN ihm wegen der Erbpacht antwortete: „Das ist wieder ein Juwel, das die Stadt weggibt“.
28. Februar 2024
Von besonderem Interesse war der Bericht der neuen Gewässerwarte Simon Jäckh und Mike Geiger bei der Jahreshauptversammlung des Angelvereins. Themen waren neben der Renaturierung und der Einrichtung von Kaltwasser-Pools auch das Interesse daran, wie es mit den Funktionen des Schopfheimer Wuhrs weitergehe, denn bei diesen Wasserläufen handelt es sich um Pachtgewässer des Vereins. Beim Verein selbst erwägt man eine Namensänderung, in der die umfangreichen Umweltschutzmaßnahmen und Aktivitäten zum Tragen kommen. Bruno Imbery wurde bei der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.
29. Februar 2024
Der Rad-Schnellweg von Lörrach bis Schopfheim hat wohl endlich die geplante Trasse gefunden. Der nun gefundene Kompromiss nimmt Rücksicht auf örtliche Vorbehalte und weicht an vielen Stellen von direkten Streckenverläufen ab. Dies gilt für eine neue Linie durch Schopfheim, die im westlichen Teil südlich der Bahnlinie geführt wird. Der Rad-Schnellweg wird als Fahrradstraße geführt, auf der Radfahrer Vorfahrt haben. Im Gegensatz zu Radwegen und Rad-Schnellwegen sind die Strecken auch für Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Geschwindigkeitsbeschränkung offen. Zufriedenheit mit dem Kompromiss-Vorschlag äußern auch Vertreter der beteiligten Kommunen und des Landkreises. In Schopfheim läuft die neue Linienführung vom Kreisverkehr Hauptstraße-Kürnbergerstraße über die Roggenbachstraße. Noch unklar ist die Lösung beim Bahnhof – dann geht es südlich der Bahn über Schwarzwald-, Belchen- und Blauenstraße weiter. Die Gemeinderäte und der Kreisrat müssen sich über die Trassenführung beraten, bevor dann ein weiterer Schritt sich mit der Finanzierung und dem Bau erforderlicher Bauwerke beschäftigen wird.
In jüngster Zeit hatte das Harmonika-Orchester Schopfheim Jahreshauptversammlung, die von Tanja Kupferschmidt eröffnet und geleitet wurde. Sie berichtete über die Aktivitäten des Vereins, ebenso war ein Bericht der Dirigentin Monika Müller zu hören. Traurig zeigte man sich über den plötzlichen Tod des Ausbilders Frank Rabis, der eine Lücke im Verein hinterlässt. Die Wahlen bestätigten Tanja Kupferschmidt als Vorsitzende. Geehrt wurden Menschen, die dem Verein 20 und 30 Jahre angehören, für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten die Brüder Markus und Peter Weiß eine Urkunde. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Bettina Knittel ausgezeichnet.
01. März 2024
In den Abendstunden stoßen eine Fußgängerin und ein Pedelec-Fahrer in der Hauptstraße zusammen. Beide wurden verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Boulevard-Komödie „Lily und Lily“ von den Theatergastspielen Fürth, die von der Kulturbrücke eingeladen wurde, bringt in zweieinhalb Stunden liebenswürdigen, pointierten Dialog, Witz und Spielfreude auf die Bühne der Stadthalle und sorgt für entsprechenden Applaus.
02. März 2024
Angelika Milster tritt mit einer „Reise durch 50 Jahre Musicalgeschichte“ vor rund 400 Besuchern in der Schopfheimer Stadthalle, wo sie schon einige Male gastierte, auf.
03. März 2024
Ein Vokal-Ensemble mit Silke Marchfeld gestaltet in der evangelischen Stadtkirche ein berührendes Konzert mit Lied- und Textbeiträgen.
Bei Gemeindeversammlungen in der evangelischen Stadtkirche in Schopfheim und in der Matthäuskirche in Fahrnau wird über die Zusammenlegung beider Pfarreien diskutiert. Während man vorwiegend in Schopfheim durchaus Chancen für eine Fusion sieht, gab es in Fahrnau doch einige Bedenken. In Schopfheim verwies Bettina Bethlen, Leiterin der Gemeindeversammlung, auf das Programm Ekiba der evangelischen Landeskirche und auf das Problem hin, alle Pfarrstellen zu besetzen. Der Vorsitzende des Schopfheimer Kirchengemeinderates, Matthias Rive, wies auch darauf hin, dass man die Grenzen zwischen beiden Pfarreien heute nicht mehr erkennen könne. Mit einer Fusion könnten angesichts der dünnen Personal-Decke Kräfte gebündelt werden. Rive sieht die Fusion als logische Weiterführung des Lebens der letzten Jahre in beiden Gemeinden. Er sei guter Dinge, dass Schopfheim und Fahrnau auf einem guten Weg seien, meinte Stadtpfarrer Martin Schmitthenner. Die Fahrnauer Gemeindeversammlung stand unter der Leitung von Klaus Brust, der selbst einer Fusion kritisch gegenüber steht. Fahrnau, so höre man, werde immer mehr von Schopfheim vereinnahmt, wobei dabei auch darauf hingewiesen wird, dass der Ortsteil keinen Ortschaftsrat in der politischen Vertretung habe. Die Fahrnauer seien ein Stück weit historisch beschädigt worden. Pfarrerin Ulrike Krumm meint, dass Schopfheim und Fahrnau seit vielen Jahren zusammengewachsen seien und dass es schon noch Menschen gebe, die genau wüßten, wo die Grenze zwischen Schopfheim und Fahrnau verlaufe. Sie betonte dann auch, dass eine Fusion nicht bedeute, dass man etwas aufgeben müsste, was funktioniere. Allerdings brauche es auch Menschen, die es weiterführen und da sehe es wirklich nicht gut aus. Ende März werden sich die Kirchengemeinderäte in Fahrnau und Schopfheim wieder mit dem Thema beschäftigen und Beschlüsse fassen, die an die Landeskirche weitergeleitet werden.
04. März 2024
Die Straßenbaumaßnahme, die bisher beim Friedhof Langenau für eine halbseitige Sperrung sorgte, zieht nun weiter bis zum Ortsausgang in Richtung Enkenstein. Es werde während dieser weiteren Maßnahmen ebenfalls zu Sperrungen kommen.
Der Verein Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim hatte Jahreshauptversammlung, bei der über Neuigkeiten in der Diabetesbehandlung vom Chefarzt und Vorsitzenden Dr. Michael Maraun berichtet wurde. Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorstand erneut bestätigt. Er wird daher von Dr. Michael Maraun und Mechthilde Wallny repräsentiert.
05. März 2024
Eine Leserin äußert sich zu der vorhandenen Post-Infrastruktur in Schopfheim und meinte: „Auch wenn die nähere Umgebung noch ohne Post ist, wäre es schön, wenn wenigstens zwei Geld- oder Überweisungsautomaten da wären“.
In Kürnberg ist der Kinderspielplatz nach längerer Pause wieder instandgesetzt worden. Das Spielhaus musste immer wieder repariert werden. Nun wurde eine Generalüberholung notwendig. Aber auch ein neues Kletter-Gerüst, das mit 5.000,– Euro aus der Kürnberger Investitionspauschale angeschafft wurde, konnte in die künftige Nutzung übergeben werden.
06. März 2024
Die Einsatzuniformen der Schopfheimer Feuerwehr wurden insgesamt erneuert. Dieser Tage konnten 250 Aktive aus 7 Abteilungen ihre neue Schutzbekleidung in Empfang nehmen.
Der Kinderschutzbund bietet ab April einen neuen Kurs für die Ausbildung zum Familienpaten an.
Ein unbekannter Autofahrer hat am Eisweiher einen Sperrpfosten auf der Straße umgefahren und die Flucht ergriffen.
Der Bestand des Gasthauses „Löwen“ in Gündenhausen ist gesichert. Während der jetzige Betriebsinhaber Walter Grether noch in der Küche tätig ist, übergab er den Betrieb an seinen 26-jährigen Sohn Paul Grether. Mit ihm ist bereits die vierte Grether-Generation seit 90 Jahren auf dem Gasthaus. Auch wenn es schwierig ist, Fachpersonal zu erhalten, hofft der „Löwen“-Chef mit seinem derzeit 17-köpfigen Team auch in den nächsten Jahrzehnten in Familienhand zu bleiben.
07. März 2024
In Langenau zieht ein Hemdglunki-Umzug zur Festhalle.
Für die Ortschaftsratswahlen in Enkenstein gibt es eine Einheits-Liste „Bürgerliste Enkenstein“ mit insgesamt 9 Kandidatinnen und Kandidaten. Ortsvorsteherin Eva Brutschin kandidiert nicht mehr.
Die Freien Wähler Schopfheim haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert.
Die Brüstung der alten Wiesen-Brücke, die seit über 100 Jahren das Flussbett überspannt, muss nachgerüstet werden, da sie zu niedrig sei. In einer Presse-Konferenz informiert die Fachgruppe Tiefbau der Stadt, dass das Bauwerk nicht die nötigen Sicherheitskriterien (wie sie heute gelten) erfülle. Die Absturzsicherung entspreche nicht den aktuell geltenden Normen. Sie müsse 1,3 m hoch sein. Man werde, so die Stadt, eine provisorische Absturzsicherung aus Holz noch vor Ostern montieren. Die Planung einer dauerhaften Absturzsicherung werde dann folgen. Wie diese aussehen werde und was sie kosten wird, sei noch völlig offen.
08. März 2024
Kürnberg hat für die Ortschaftsratswahlen im Sommer 8 Frauen und Männer nominiert, die auf einer Liste mit dem Namen „Liste für Kürnberg“ kandidieren werden.
Die Warnampeln am Mini-Kreisel in der Wehrer Straße sind nun installiert.
09. März 2024
In der evangelischen Stadtkirche findet die Trauerfeier für den jüngst verstorbenen Stadtrat und Unternehmer Claus Stockburger statt. Pfarrerin Ulrike Krumm gestaltete die Trauerfeier, die von etwa 800 Menschen besucht wurde.
Aktiv war das Jahr, auf das die Stadtmusik bei der Jahreshauptversammlung zurückblicken durfte. Notwendig wurden Wahlen, die Bürgermeister Harscher als Vorsitzender durchführte. Thomas Schulz erhielt weiterhin das Vertrauen, das Vereinsschiff zu lenken. Dirigent Joachim Wendland wünschte sich jedoch eine intensivere Probenbeteiligung. Er meinte: „Musik ist ein Mannschaftssport und lebt von der Vielfalt der Musiker“. Die Stadtmusik hat derzeit 44 Aktive und 234 passive Mitglieder.
10. März 2024
Die Stifterin der Stiftungskonzerte „Klassik im Krafft-Areal“, Karin Benner, verstirbt mit 83 Jahren. Die 2002 errichtete Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung soll in Erinnerung an die Familie Krafft, die in Schopfheim-Fahrnau vielfach wirkte, wachgehalten und fortgeführt werden.
Stephanie Seidlitz zeigt in der Kulturfabrik eine Ausstellung unter dem Thema „Golden“. Die in Wollbach-Egerten lebende Architektin und Grafik-Designerin stammt aus Inzlingen.
Die von Kunstlehrer Helmut Mally vor zwei Jahren ins Leben gerufene Konzert-Initiative „Art for Art“ in der Waldorfschule präsentierte sich erneut. Als Bühnen-Hintergrund dienten sechs von Mally gemalte, großformatige Bilder. Die Wände des Saales schmückten zahlreiche, von der 12. Klasse im Kunstunterricht gemalte Portrait-Bilder. Das musikalische Programm bot Werke von Bach, Händel, Beethoven, Haydn und Schubert u.A. Insgesamt wirkten 15 Musikerinnen und Musiker instrumental und gesanglich mit und glänzten. Mally selbst trat im Konzert mit seiner Bariton-Stimme auf.
11. März 2024
Die beiden Schüler-Vertreter des THG, Jana Schröder und Max Leutzbach, sowie Fachlehrer Tom Kunze überreichten das finanzielle Ergebnis, des letztjährigen Sport- und Spielfestes an zwei gemeinnützige Institutionen. 4.142,– Euro durfte Luca Nübling vom Jugend-Rotkreuz des Ortsverbandes Schopfheim gemeinsam mit dem Leiter des Ortsvereins, Simon Redling, entgegennehmen. Der zweite Teil des Erlöses geht an die Jugend-Sozialarbeit der Caritas Lörrach.
Einige hatten sich zu früh gefreut, denn die Stadt transportierte die Pflanzkübel in der Innenstadt ab. Grund dafür ist, dass einige der Kübel Mängel im Bewässerungssystem aufweisen. Bis Ende der Woche sollen aber alle Kübel nach Schadensbehebung wieder am ursprünglichen Standort stehen. Die Stadt selbst hat Gewährleistungsansprüche geltend gemacht. Es entstehen somit für diese keine Kosten, so die Stadtverwaltung.
Für insgesamt 8 Sitze im Langenauer Ortschaftsrat bewerben sich auf der Bürgerliste Langenau 15 Kandidatinnen und Kandidaten, die nominiert wurden.
Die Entscheidung über die Sanierung des ehemaligen Bezirksamtes wurde vertagt. Es gab im Gemeinderat überwiegend skeptische Stimmen und auf der andern Seite Bürgermeister Harscher als klarer Befürworter der Sanierung. „Auch wenn andere Meinungen herrschen, wird das Gebäude mit großer Wahrscheinlichkeit noch ziemlich lange im Besitz der Stadt und Sitz der Verwaltung sein“, so Harscher. Unabhängig von der Zukunft bleibe das Gebäude Stadtbild-prägend. Mit 10 zu 9 Stimmen wurde auf Antrag der CDU die Vertagung des Themas beschlossen.
Wie es weitergehe mit der Fläche der Uehlin-Häuser wollte Stadträtin Dr. Marianne Merschhemke im Gemeinderat wissen. Der Technische Beigeordnete Schmitz räumte zwar ein, dass nach wie vor „nicht klar ist, wie es weitergeht“, er aber doch sehr hoffe, dass mit dem Neubau begonnen werde. Harscher fügte ergänzend hinzu, es wäre ihm an liebsten, wenn die Bebauung so schnell wie möglich erfolgte. Mit dem Abriss sei ein erster Schritt gemacht.
Eigentlich hatte der Gemeinderat beschlossen, das Thema „Verpackungssteuer“ erst auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzungen zu bringen, wenn das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung getroffen habe. Ehrenfried Barnet stellt dieses Vorhaben jetzt in Frage, es könne Jahre dauern, bis ein Urteil vorliege. Schopfheim solle es doch einfach so wie Tübingen machen. Er betont, er werde einen erneuten Antrag stellen.
Zur Umgestaltung der Adolf-Müller-Straße lag dem Gemeinderat ein geänderter Beschlussvorschlag der Verwaltung vor. Die Stadtverwaltung nimmt nun Abstand von der Umgestaltung des Vorplatzes der Dr. Max-Metzger-Schule und schlug stattdessen vor, dieses Vorhaben in die mittelfristig geplante Sanierung der Schule einzubinden.
Die Kommunalaufsicht beim Landratsamt Lörrach hat den Haushalt und die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe der Stadt genehmigt. Allerdings ist diese Genehmigung mit der seit Jahren obligatorischen Aufforderung zum Sparen verbunden. Die Behörde verweist erneut auf die Diskrepanz zwischen geplanten Aufgaben und tatsächlich deutlich besseren Ergebnissen. Ehrenfried Barnet von den GRÜNEN schlug dem Gemeinderat vor, so wie es der Landkreis mit dem Prüfbericht des Regierungspräsidiums mache, dies einfach „kommentarlos zur Kenntnis zu nehmen“.
12. März 2024
Die Stadt verschärft den Tonfall gegenüber der Post und fordert diese zum Handeln auf, denn Fahrnau mit über 4.000 Einwohnern habe immer noch keine Post-Filiale. Nun fordert Beigeordneter Schmitz die Post auf, eine Filiale zu eröffnen und selbst zu betreiben. Eine Immobilie sei gefunden, so der Beigeordnete, nur bei der Post bewege sich nichts. Sie hatte in früheren Verlautbarungen weiter beteuert, für den Pflug eine Nachfolge zu finden und dort wieder zu eröffnen. Später jedoch widerrief sie dies wiederum.
Julia Dietsche, die mit ihrem Musikinstrument, dem Hackbrett, am vergangenen Wochenende am Landeswettbewerb (in Bayern) teilgenommen hat, errang dort einen 2. Preis.
Das THG darf sich „Fahrradfreundliche Schule“ nennen. Man nahm unter der Leitung des Lehrers Jakob Käser an einem landesweiten Wettbewerb teil.
Die Geschichte des Turmhölzle, einer Burg in Schopfheim-Raitbach, liegt weitestgehend im Dunkeln. Efeu umrankt die Reste eines einstigen Bergfrieds. Das Schopfheimer Museum und ein Förderverein wollen sich nun intensiv um diesen Geschichtsteil kümmern. Der Förderverein wird gegründet von Wolfgang Richter, der zusammen mit Dominik Baiker dieser Tage diese Burg besichtigt hatte und erneut sicherte. Ursprünglich wurde die Burg mit dem Bergfried durch Schülergruppen von Archäologen und Denkmalpflegern auf Initiative der Stadt freigelegt. (Siehe Jahrbuch 2, 1986)
13. März 2024
Mit dem neuen Rad-Schnellweg RS7 soll eine komfortable und schnelle Verbindung für Radfahrer im Wiesental möglich werden. Gegenüber den letzten Plänen wurden zwei wesentliche Änderungen vorgenommen. In Fahrnau etwa war ursprünglich eine Führung über die Hauptstraße geplant. Mit der Verlegung auf die Blasi-/Roggenbachstraße berücksichtige man nun das täglich hohe Verkehrsaufkommen auf der Hauptstraße. Im Gemeinderat bekam die Vorzugsvariante 14 Ja- und 2 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen. Verbesserungsbedarf sahen im Rat Peter Ulrich von der SPD ebenso wie Sven-Hendrik Wünsch von den Freien Wählern. Es gelinge angesichts der Bedingungen eben nicht, eine echte Fahrrad-Schnellstraße ins Werk zu setzen, meinte Wünsch. Eigentlich könnten Radfahrer die Trasse doch jetzt schon fahren. Er meint auch, er wisse nicht, ob der tatsächliche Mehrwert das viele Geld rechtfertige, das ausgegeben werde.
Fünf Kinder-Motorräder, zwei Kinder-Quads und zwei Motocross-Maschinen haben Unbekannte aus einer Garage des Motorsport-Clubs entwendet. Die Garage wurde auf dem Vereinsgelände aufgebrochen.
Rolf Strohm hat die Fleischdirektvermarktung Gersbach im Jahre 1989 gemeinsam mit Pfr. Gerhard Trautwein und fünf Landwirten aus der Taufe gehoben. Bei der Hauptversammlung vor einigen Tagen erinnert der Vorsitzende, Martin Bechtel, an die Anfänge. Rolf Strohm bekam vom Vorsitzenden ein Präsent für die langjährige Mitarbeit überreicht. „Es tut weh, eine Persönlichkeit wie Rolf Strohm aus dem Vorstand zu verabschieden“, meint Bechtel.
Als eine von derzeit drei Kommunen kommt Schopfheim in den Genuss einer vom Land geförderten „Innenstadt-Beratung“. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten heute Bürgermeister, Gewerbeverein und „Schopfheim aktiv“. Freude und Aufbruchstimmung waren greifbar, als das Stadtoberhaupt Martin Bühler als Co-Vorsitzenden des Gewerbevereins, Manfred Schnell als Geschäftsführer von „Schopfheim aktiv“ sowie Victoria Arens und Alexander Vatovac von der IHK das Projekt erstmals öffentlich präsentierten. „Wir wollen die Herausforderungen gemeinsam angehen“, wird betont. Das zeitlich befristete Projekt könne Impulsgeber sein, wobei die IHK selbst eine Moderatoren-Rolle einnehmen werde. Eine wichtige Rolle spielt auch der von der Stadt gewünschte City-Manager, der sich mit dem IHK-Projekt keinesfalls erledigt habe.
Klezmer, verbunden mit nordafrikanischen Klängen, bot die Formation „Yxalag“ in der Reihe „Akustik in Agathen“. Das Publikum dankte für dieses besondere Matinée-Konzert mit Stehendem Applaus.
Bei der Ortschaftsratssitzung in Wiechs informierte Ortsvorsteher Hodapp die Versammlung, dass er selbst bei den nächsten Wahlen nicht mehr kandidieren werde.
„Gibt es eigentlich die Firma STEG noch?“, wollte Ehrenfried Barnet im Gemeinderat wissen. Die Stadt arbeitet mit dem Unternehmen am Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Beigeordneter Schmitz sagte, dass die Verantwortung für die Verzögerung in erster Linie bei der Stadtverwaltung liege. Die Stadtplanungsstelle sei derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht besetzt.
Die Tour „Irish Heartbeat“ gastiert auf Einladung der Kulturbrücke Schopfheim-Wehr vor rund 200 Gästen in der Stadthalle. Dies zeigt an diesem Abend, wie beliebt Irish Folk auch in Schopfheim ist.
14. März 2024
Bei der jüngsten Hauptversammlung der Stadtmusik konnte der Vorsitzende Thomas Schulz Mitglieder für 30- und 40-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Sie erhielten die silberne bzw. die goldene Ehrennadel. Zu Ehrenmitgliedern wurden für 50-jährige Treue zum Verein Wilfried Fink, Klaus Strauß, Elli Dörflinger und Karl-Heinz Lehmann ernannt.
Der zweite Vortrag im Gedenken an den Theologen und Pazifisten Dietrich Bonhoeffer konnte Anfang der Woche unter der Leitung von Martin Mybes die Lebensstationen des wegweisenden Theologen in der Zeit von 1933 bis 1945 nachvollziehen. Der dritte und abschließende Teil der Vortragsreihe wird am 09. April stattfinden, wobei dort der Film „Bonhoeffer – die letzte Stufe“ gezeigt wird.
Die Freien Wähler treten mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten bei der Gemeinderatswahl an, so der Vorsitzende Sven-Hendrik Wünsch: „Wir haben Kandidaten aus fast allen Ortsteilen auf unserer Liste bis auf Kürnberg“.
Erfolgreich beim bundesweiten Wettbewerb in Sachen Informatik waren auch 14 Schüler des THG der Klassen 11 bis 13 mitbeteiligt. Das Schopfheimer Gymnasium ist eines von nur zwei ausgezeichneten Schulen in Baden-Württemberg.
Das Aktionsbündnis „Schopfheim bleibt bunt – für Vielfalt, Zusammenhalt, eine starke Demokratie und gegen rechts“ lädt zu einer Kundgebung am Samstag auf dem Marktplatz ein.
15. März 2024
Wie heute berichtet wird, soll der von den Nazis hingerichtete Schopfheimer Priester Dr. Max Josef Metzger bald seliggesprochen werden. Das Erzbistum Freiburg teilte mit, dass diese Information vom Vatikan gekommen ist, der den Tod Metzgers offiziell als Märtyrer-Tod anerkannt hat. Erzbischof Stefan Burger begrüßte diese Entscheidung und meint: „Darauf haben viele Menschen der Erzdiözese Freiburg lange gewartet“.Wann und wo die Zeremonie stattfinden wird, ist zur Zeit noch nicht entschieden.
Die alte Wiesenbrücke ist nun „Absturzsicher“. Seit gestern ziert eine hölzerne Wand das über 100 Jahre alte Wahrzeichen. Zahlreiche Schopfheimer äußern Unverständnis über diese Anordnung. Es gibt wütende Kommentare im Internet. Eine geplante Dauerlösung soll sich jedoch – so Bürgermeister Harscher – besser an das Bauwerk anpassen. Harscher findet den Vorgang auch bedenklich, er löse nur Achselzucken aus. Über solche Komplikationen würde man im Ausland nur noch lachen. „Das Leben besteht auch aus Risiko und mehr als 100 Jahre lang ist nichts passiert“. Er meint, er könne in der Stadt auch nicht alle Gräben zuschütten, nur damit niemand hineinfalle.
Der „Hirschen“ in Langenau entwickle sich immer mehr zum neuen Blues-Mekka, meint der Veranstalter „Ex-bluesive“. Es gastierten die „Cinelli-Brothers“ und erzeugten eine enthusiastische Stimmung, wie es heißt.
16. März 2024
In den Zeitungen beschäftigen sich Leserbriefe mit der Anordnung zur Erhöhung des Geländers an der Wiesen-Brücke.
Die 34. Auflage der Mund-Art Literatur-Werkstatt begann gestern im Gewölbekeller des Alten Rathauses in Weil am Rhein. Heute nun wird eine Lesung der Autorinnen und Autoren in St. Agathen in Fahrnau das Publikum erfreuen. Am Sonntag sind sie Gast bei der Allgemeinen Lesegesellschaft in Basel. In Schopfheim trugen vier Autoren ihre erarbeiteten Beiträge erstmals vor. Moderiert wurde - wie in den letzten Jahren schon - auf gut Schwäbisch von Dr. Volker Habermaier. Gegründet wurde die Reihe vom Autor Markus Manfred Jung und dem verstorbenen Mundart-Autor Thomas Burth.
Dr. Marianne Merschhemke regte dieser Tage an, die Abrissfläche der Uehlin-Häuser vorübergehend in eine Grünfläche umzuwandeln.
Im Ortschaftsrat Wiechs wird Carlos Vieira Carneiro von Ino Hodapp für 50-maliges Blutspenden geehrt.
Da der Hohe-Flum-Turm in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen feiern kann, bereitet man im Ortschaftsrat derzeit ein Jubiläumsfest vor.
Zu einer großen Kundgebung für Demokratie und gegen Rechtsextremismus unter dem Motto „Schopfheim bleibt bunt“ kamen rund 600 Menschen am Nachmittag auf den Marktplatz. Diakonie und evangelische Kirche sowie der AK Integration hatten dazu aufgerufen. Sonja Steiger begrüßte in Namen der Initiatoren alle, die auf demokratischem Boden stehen aufs Herzlichste. Sie ermunterte die Bürger, den Worten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier „Klare Kante gegen rechts“ zu folgen. Viel Applaus erntete sie mit der Äußerung: „Rechtspopulismus und Rechtsextremismus die Stirn bieten“. „Die Demokratie braucht uns, Schopfheim soll weltoffen bleiben“, führt Sonja Steiger weiter aus. Wenig Verständnis zeigte man für die so genannten Montags-Spaziergänger, die einen gewissen Widerstand gegen die Kundgebung angemeldet hatten, der jedoch ausblieb. Die Ordnungskräfte waren stark vertreten, mußten aber mit Ausnahme der Beschlagnahme eines Plakates, auf dem ein Hakenkreuz zu sehen war, nicht einschreiten. Der Gospelchor „Resonance of Life“ sang Marius Müller-Westernhagens Song „Freiheit“. Die Freiheit sei die Grundlage unseres Lebens, betonte Bürgermeister Harscher in seinem Redebeitrag und freute sich über das deutliche Signal, die die Kundgebung gegen rechts gesetzt hat. Für den AK Integration sprach Michael Straub und betonte, dass mindestens 3.000 von den 20.000 Schopfheimern und Schopfheimerinnen einen ausländischen Pass hätten. Pfarrer Martin Schmitthenner vertrat die evangelische Kirche und betonte, dass die Kirche auf dem Marktplatz Stellung beziehe, denn es sei selbstverständlich, dass Menschen in Not geholfen werde. Selbstkritisch
äußerte er, dass die Kirche still geblieben sei, wo man aus der Haut hätte fahren müssen. Nach dem Jedem bekannten Konstantin-Wecker-Song „Sagt Nein“, den Steffi Lais in Begleitung von Mario Enderle sang, wünschte Franz Brandl für die Initiative Stolpersteine, nie wieder dürfe die Erinnerungskultur ein Lippenbekenntnis bleiben und betonte: „Gleichgültigkeit war gestern“. Der junge 17-jährige Gemeinderatskandidat Simon Merschhemke meinte, dass Partizipation das wichtigste Mittel gegen Extremismus sei. Ein Song voller Soul trug stimmgewaltig Emanuel Boateng vor, bevor Jakob Hofer, der 15-Jährige der Schüler-Mitverwaltung am THG berichtete, dass sich rechtsextremes Gedankengut in die Schulen einschleiche. Nach den Wortbeiträgen gab es noch einen „Markt der Demokratie“ mit 16 Informationsständen.
In der katholischen Kirche konzertiert das Vokal-Ensemble Breisgau wie schon öfters in diesem Gotteshaus. Die acht Mitglieder stimmten mit ihren Lied-Beiträgen auf die kommende Karwoche ein.
Zur Unterstützung der Ukraine haben 15 Frauen aus dem kriegsgebeutelten Land auf dem Wochenmarkt aufgerufen. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Kindern und Mitgliedern des AK Integration Schopfheim. Ukrainische Speisen gab es natürlich zum Probieren.
17. März 2024
In der Nachbargemeinde Maulburg wurde die derzeitige Hauptamtsleiterin Jessica Lang zur Bürgermeisterin gewählt.
50 ehemalige Konfirmanden feiern gemeinsam in einem Festgottesdienst ihre Konfirmationsjubiläen zusammen mit Pfarrerin Nina Reichel und Pfarrer Martin Schmitthenner. Es standen ausgesprochen seltene Jubiläen auf der Agenda. Zwei der Anwesenden feierten die Eichene Konfirmation. Dieser Tag liegt für sie somit 80 Jahre zurück. Bei vieren stand die Kronjuwelen-Konfirmation für 75 Jahre an. Zweimal konnte die Gnaden-Konfirmation für 70 Jahre gefeiert werden. Siebenmal feierten Anwesende die Eiserne Konfirmation für 65 Jahre und 18-mal die Diamantene Konfirmation für 60 Jahre. Goldene Konfirmationsfeiern begingen für 50 Jahre 16 Damen und Herren.
Eigentlich hätte das vom Gemeinderat im Juni 22 beauftragte und vom Land finanziell geförderte Gesamt-Verkehrskonzept zum Jahresbeginn vorgestellt werden sollen. Dies war bis jetzt jedoch nicht der Fall. Beim Rad-Schnellweg wurden einzelne Teile eingebracht und mitverwendet, so Pressesprecher Marcus Krispin von der Stadt. Das Projekt wird durch einen Lenkungskreis, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates begleitet. Vorgesehen ist nun, das vorläufige Konzept im Mai dem Gemeinderat öffentlich zu präsentieren.
18. März 2024
7 Frauen und Männer bewerben sich um die frei werdenden Sitze im Eichener Ortschaftsrat.
Nur 6 Bewerber gibt es derzeit für die 8 zu vergebenden Sitze im Raitbacher Ortschaftsrat. Wer noch für eine Kandidatur zur Verfügung stehen möchte, sollte sich bei Ortsvorsteher Willi Tholen melden, der selbst nicht mehr kandidiert.
Bei der Nominierungs-Veranstaltung hat die FDP ihre Kandidaten für den Kreistag der Wahlkreise im Wiesental benannt.
Die Kassenärztliche Vereinigung wird die Notfallpraxis in Schopfheim nicht mehr eröffnen. Es bleibt bei der Entscheidung vom Oktober. Die Schopfheimer Einrichtung gehört zu einer Reihe von Notfallpraxen in Baden-Württemberg, die von der Kassenärztlichen Vereinigung aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurden. Grundlage war ein Urteil des Bundessozialgerichts, wonach die KV für die so genannten Pool-Ärzte Sozialabgaben zu entrichten hätte, die sie nicht bereit ist zu leisten.
19. März 2024
Im Geburtsort von Dr. Max Josef Metzger löst die Mitteilung über die bevorstehende Seligsprechung erfreuliche Reaktionen aus. Eine große Überraschung und große Freude ist diese Nachricht für August Bichelmeier. Der pensionierte Gymnasiallehrer gehört zum Anfang der 1980er-Jahren gegründeten Initiativkreis, dem Prof. Dr. Klaus Schubring und Klaus Strütt angehören sowie die inzwischen verstorbenen Heiner A. Baur und Roland Kleinbub. Diese Gruppe hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Vermächtnis vor dem Vergessen zu bewahren. Eine große Ausstellung wurde 1987 organisiert. Bichelmeier meint: „Mein Anliegen ist es, dass auch in Zukunft das Andenken an diesen wohl berühmtesten Sohn unserer Stadt in gebührender Weise bewahrt wird“. Bürgermeister Harscher meint, in Schopfheim werde das Andenken an Metzger durch Initiativen gewürdigt. Sein Lebenswerk diene als Inspiration für viele, die sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen. In Schopfheim ist eine Grundschule nach ihm benannt, außerdem gibt es seit 1968 beim katholischen Gemeindehaus einen Gedenkstein. Harscher verweist auch auf zwei Veranstaltungen der vhs zum 80. Todestag am 17. und 18. April.
Horst Sutter, Schatzmeister der Tafel, erinnert heute in einem Interview an die Anfänge und Schwierigkeiten der am 19. August 2004 gegründeten Einrichtung. Sutter ist von der ersten Stunde an Schatzmeister der Tafel und nun des Fördervereins.
Johannes Kehm schreibt heute in einem Leserbrief zur Wiesen-Brücke einen herrlich ironischen Text.
20. März 2024
Zum Rad-Schnellweg RS 7 gibt es Leserbriefe, die meinen, dass die Planung für diesen Weg den Namen nicht verdiene.
Zur echten Erfolgsgeschichte entwickelte sich der „Wärmende Mittagstisch“ bei der zweiten Auflage. Bis zu 120 Gäste fanden Mittwoch für Mittwoch den Weg ins evangelische Gemeindehaus.
Der Förderkreis Tafelladen hat Jahreshauptversammlung und verabschiedet langjährige Vorstandsmitglieder. Nach langen Jahren übergab Horst Sutter das Schatzmeister-Amt an Helmut Ressel. Die 1. Vorsitzende, Brigitte Leisinger, überreichte die Verantwortung an die gewählte Heidrun Seidensticker und für Josef Brunner, 2. Vorsitzender, amtet künftig Matthias Rive. Weiter wurde aus dem Vorstand Heinz Strütt verabschiedet. Jürgen Lauber bleibt Schriftführer.
21. März 2024
In der Ortschaftsratssitzung in Langenau, die in der Löwenzahn-Halle stattfand, geben Walter Würger und Remko Brouwer von der Stadt Schopfheim sowie Vertreter der Baufirma Vogel eine Übersicht über die weiteren Sanierungsmaßnahmen der L 139 im Dorf. Ein neuer lärmreduzierter Fahrbahn-Belag wird eingebaut. Die bisherigen Lärmquellen wie Kanalschächte und Schieber-Kappen werden erneuert. Die Arbeiten sollen – soweit das Wetter es zulässt – am 10. Juni beendet sein und bis zur Einfahrt der Deponie-Straße einen neuen Standard aufweisen. Einige Bürger meldeten sich mit Einwänden zu Wort, insbesondere weil kein Zebrastreifen aufgebracht wird.
22. März 2024
Die Wirtin der Kneipe „Hurlibaus“, Sonja Dede, steht seit 2002 hinter dem Tresen dort, davon 15 Jahre als verantwortliche Wirtin. Der Ruf des nach dem Stadtgeschütz benannten „Hurlibaus“ war nicht immer der allerbeste, und doch sei die Wirtschaft zu jeder Zeit besser als ihr Ruf gewesen, betont Frau Dede. Hier konnte und kann man unverhofft auf alles treffen, was zu später Stunde in Schopfheim noch Lust auf einen Drink hat. Ob städtische Prominenz, vom Auswärtsspiel heimkehrende Fußball-Mannschaften, Fasnachtscliquen oder von der Spätschicht geschaffte Arbeiter – alles mischte sich.
Das Familienzentrum veranstaltet erstmals ein offenes Singen im Stadtpark. Drei Musikerinnen Daniela Mittl, Mirjam Haug und Simone Lange versammeln Mütter und Väter, Omas und Opas mit Kindern jeden Alters im Stadtpark. „Wir wollen mit diesem Angebot ein Zeichen für Frieden und Miteinander setzen“, sagt Sabine Werner vom Familienzentrum. Nach Schätzung der Veranstalter kamen zwischen 80 und 100 Personen. Ein weiterer Offener Singtreff ist jeweils für den 13. Juni und den 27. September 2024 geplant.
23. März 2024
Die Kindergarten-Gebühren sollen ab September steigen. Die Stadt verteidigt die Erhöhung als moderat und notwendig. Der Gesamt-Elternbeirat verweist jedoch darauf, dass die Gebühren in Schopfheim mit die höchsten im Landkreis seien.
Die Wiesentäler Filmgruppe „Skaicru“ stellt ihren Mystery-Thriller „(Un)gerechtes Spiel“ im Scala vor. Der etwa 30-minütige Film entführt in eine fiktive Kleinstadt im Schwarzwald. Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin ist Anna Kiefer. Bei der aktuellen Produktion waren über 40 Leute vor und hinter der Kamera beteiligt. 20 gehörten zur Crew, 10 waren Schauspieler, dazu kamen Helfer und Statisten, meist junge Filmbegeisterte aus dem Kreis Lörrach. „Skaicru“ hat seit Oktober Vereinsstatus. Gedreht wurde der Film an 12 Drehtagen an besonderen Schauplätzen im Wiesental, viel im Wald um Maulburg. Für den Anfang aber ist das Schopfheimer Scala der richtige Ort für eine Premiere.
Wie schon bei vergangenen Ortschaftsrats-Wahlen gibt es in Raitbach und Wiechs nur 6 Bewerber und Bewerberinnen.
Die Gemeinde Kleines Wiesental gibt ihr Standesamt auf und wird mit dem Standesamtsbezirk Mittleres Wiesental in Schopfheim vereinigt.
Der Besucheransturm für das Tripel-Konzert der Stadtmusik Schopfheim füllte die komplette Stadthalle. Am Frühjahrskonzert spielten nicht nur der einladende Verein, sondern auch der Musikverein Wiechs und die Trachtenkapelle Simonswald. Rund 150 Musikerinnen und Musiker standen auf der Bühne. Schopfheim wurde dirigiert von Joachim Wendland, während Jörg Wendland die Wiechser Musiker leitete und Matthias Singler den Taktstock bei der Trachtenkapelle Simonswald führte. Die drei Orchester, so der Vorsitzende, Thomas Schulz, in der Begrüßung sind schon lange freundschaftlich verbunden.
„Schopfheim aktiv“ und der Gewerbeverein veranstalten erstmals eine „Osterparty“. Manfred Schnell von „Schopfheim aktiv“ informierte, dass in 20 teilnehmenden Geschäften Ostereier deponiert worden sind, die man finden musste. Eine Nummer, die daran angebracht wurde, führte schließlich zum Lösungswort. Kinder mit ihren Eltern lernen so bei ihren ausgiebigen Streifzügen den Schopfheimer Einzelhandel kennen.
25. März 2024
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss beschloss, dem Gemeinderat eine Erhöhung der Kindergarten-Gebühren um 3% zu empfehlen. Man begründete dies u.A. mit den gestiegenen Personalkosten. Die Betreuungszeit soll künftig 9 statt bisher 10 Stunden betragen. Man ging auch auf die Stellungnahme der Elternbeiräte ein, die meinten, dass die KITA-Gebühren in Schopfheim im Vergleich mit andern Gemeinden im Landkreis die höchsten seien. Mit der verbesserten Geschwisterregelung müßten die Beiträge für jedes weitere Kind im Haushalt um 20% sinken. Die meisten Familien müssen dadurch zukünftig tatsächlich weniger bezahlen. Für Familien mit 4 oder mehr Kindern fielen die Gebühren für Halbtags-Betreuungen und Betreuungen mit verlängerten Öffnungszeiten ganz weg. Bei der Abstimmung enthielt sich Sven-Hendrik Wünsch, die übrigen Ausschussmitglieder stimmten für die Änderung der Satzung und Gebührenordnung.
26. März 2024
Für die Ortschaftsrats-Wahlen in Gersbach haben sich 8 Kandidaten der Öffentlichkeit präsentiert.
27. März 2024
Im Namen der Bürger, die sich als „Montags-Spaziergänger“ treffen, hat sich der Gersbacher Ortschaftsrat und Mitorganisator der Spaziergänge, Hartmut Schmidt, an die Presse gewendet. Man habe einen gewissen Widerstand für die Demonstration am 16. angekündigt. Dies entspreche nicht der Wahrheit. Man wollte sich in die Veranstaltung einbringen und bat um Redezeit. Dies sei jedoch von den Organisatoren abgelehnt worden.
Der Landkreis finanziert das Projekt „Integrationslos“. Es wird koordiniert vom Caritas-Verband. Die Stadt muss hierzu einen Beitrag von 10.000,– Euro leisten. Beim Projekt handle es sich um ein niederschwelliges Angebot zur Entlastung des Integrationsmanagements, wie Patrik Bender von der Stadtverwaltung sagt. Sie seien Brückenbauer für Flüchtlinge zu KITAs, Schulen, Behörden und Privathaushalten. Für mehrere Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzausschusses waren die Aufgaben nicht klar definiert. Heidi Malnati von der CDU wollte nicht einfach neues Geld absegnen und forderte, weitere derartige Zuwendungen im Blick auf die angespannte Finanzlage der Stadt künftig gut zu überlegen. Martina Hinrichs von der SPD wünschte sich klare Zahlen, Daten und Fakten. Dies forderte auch Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Ehrenfried Barnet plädierte in diesem Jahr noch einmal dafür, die Förderung zu beschließen.
28. März 2024
Senioren treffen sich seit vielen Jahren im Kleinen Saal der Stadthalle zu einem Tanz-Nachmittag. Der bisherige routinierte Allein-Unterhalter Horst Wüst aus Enkenstein hört nach 20 Jahren auf.
Den heutigen Gründonnerstag-Gottesdienst gestaltet Pfarrer Martin Schmitthenner in der evangelischen Stadtkirche.
29. März 2024
An sieben Stationen wurde durch die Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental ein Osterweg aufgebaut. Der 3 km lange Weg beginnt und endet auf dem Käferholzweg in Wiechs.
Die katholische Kirche St. Bernhard hat zum Karfreitags-Gottesdienst eingeladen und unter der Leitung von Kantor Andreas Mölder mit rund 40 Sanges-Begeisterten in einem Spontan-Chor mehrere Stücke einstudiert, die während der Liturgie gesungen werden.
Auch heute am Karfreitag sowie an Ostersonntag und Ostermontag werden Ehrenamtliche am Hohe-Möhr-Turm sein, wie jeden Sonn- und Feiertag. Es wird dort gewirtet.
Am Karfreitag wird in der evangelischen Stadtkirche traditionell an die Todesstunde Jesu mit Orgelwerken und der Passionsgeschichte erinnert. Die Osternacht wird am 31. März früh um 6 Uhr gefeiert. Um 10 Uhr singt im Gottesdienst die Kantorei unter der Leitung von Christoph Bogon. Die Liturgie gestaltet Dekanin Bärbel Schäfer, ebenso hält sie die Predigt.
30. März 2024
Eine Leserin schreibt in einem Leserbrief zur Ablehnung der „Montags-Spaziergänger“ bei der Kundgebung auf dem Marktplatz: „Demokratie bedeutet, dass die Montagsspaziergänger ihre Meinung bei Spaziergängen kundtun können. Demokratie bedeutet zum Glück auch, dass sich alle andern davon distanzieren dürfen“.
31. März 2024
Die große Tanzfläche der Stadthalle war bei der Tanz-Nacht, die der Musikverein Fahrnau organisiert hatte, fast zu klein. Zum 12. Mal luden die Fahrnauer Musiker ein und verzeichneten einen großen Andrang, wie schon in den vergangenen Jahren. Auf sehr professionellem Niveau bewegte sich das Repertoire der 18-köpfigen Big-Band Fahrnau. Nicht fehlen durfte dabei die Sängerin Bettina Bruzek. Auch Steffi Lais mit ihrer Band sorgte für Unterhaltung. Sowohl der Organisator Volker Ewert als auch der Musikvereinsvorsitzende Benjamin Brenzinger freuten sich, dass sich der große Aufwand gelohnt hat.
Den Ostersonntag, kurz nach 14 Uhr, nutzten die Gersbacher beim Info-Pavillon für das nur jedes dritte Jahr stattfindende Eierspringen.
01. April 2024
Hunderte Zuschauer lassen sich heute am Ostermontag vom durchwachsenen Wetter nicht vom Besuch des traditionellen Eierspringens am Eichener See abhalten. Zufriedenheit strahlte Kurt Meyer, Vorsitzender der SG Eichen, Organisator, aus. Jörg Schrank moderierte gewohnt das Spektakel. Es kamen Gäste von weither; die weiteste Anreise hatten Besucher aus Berlin. Der abendliche Ausklang im Löwen-Keller mit dem Anken- und Eier-Ball erfreute alle.
Spaß hatten auch die Wiechser bei ihrem traditionellen Eierspringen, zu dem rund 450 Zuschauer gekommen waren, um die Eierdiebe um den Moderator, Stefan Dietz von der Wibufa-Fasnachtsgesellschaft, anzufeuern. Der Eier-Wettkampf fand beim Wagen-Bauschopf statt.
02. April 2024
Das Adressbuch Wiesental, das für viele Jahre unverzichtbare Quelle für viele Menschen war, wird es künftig nicht mehr geben, wie die in Insolvenz geratene Firma KGM, die das Buch bisher auflegte, mitteilt.
03. April 2024
Die Bekanntmachung der Haushaltsatzung für das städtische Haushaltsjahr 2024 sowie die Bekanntmachung für die Feststellung der Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe sind ab sofort im Internet nachzulesen.
Das städtische Museum kann nach Corona wieder steigende Besucherzahlen vorweisen. Dass es mehr als nur ein Ausstellungsort ist, soll künftig noch klarer zum Ausdruck kommen, wie Museumsleiter Dominik Baiker meint.
Zum Streitgespräch lud der Stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-AG 60+ und Vorsitzender im Kreis Lörrach, Bernd Sevecke, ins Gasthaus „Kranz“ ein. In überschaubarer Runde beschäftigte man sich mit der Frage: „Wie kann es mit der SPD weitergehen?“ Im Mittelpunkt stand allerdings auch die Tatsache, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete Takis Mehmet Ali nicht mehr für den Wahlkreis Lörrach-Markgräflerland, sondern in seiner Nordrhein-westfälischen Heimat kandidieren will. Im Gespräch stellte man auch fest, dass sich junge Menschen immer weniger in der Politik, aber auch nicht in der Gesellschaft engagieren. Die Cannabis-Legalisierung sei sehr wichtig gewesen, da diese vor allem den jungen Menschen zeige, „..dass die doch machen, was sie versprochen haben“. Als gesamt-gesellschaftliches Problem wurde in der Runde bestätigt, dass es kaum mehr Nachwuchs in den Vereinen gibt und junge Mitglieder in der Partei und auf den Kandidaten-Listen der Kommunalwahlen rar sind. Generell bestätigten sowohl der Abgeordnete als auch Sevecke, dass die Stimmung für die Sozialdemokraten derzeit wieder besser werde. Gespart wurde in der Runde nicht an Kritik an der FDP, die in der Ampel-Koalition immer wieder notwendige Entscheidungen blockiere.
Die Firma Metalltechnik aus Langenau spendet 3.000,– Euro an den DRK-Ortsverein Schopfheim. Geschäftsführerin Martina Schierhuber übergibt symbolisch einen Scheck an den Vorsitzenden, Simon Redling.
Über 19 neue Mitglieder konnte sich der TC Wiechs bei der Jahreshauptversammlung freuen. Von den 266 Mitgliedern sind 217 aktive Tennisspieler, wie der Vorsitzende, Dirk Sütterlin, mitteilt. Er stellt nach acht Jahren sein Amt zur Verfügung und kandidiert nicht mehr. Gewählt wurde von der Versammlung Dr. Bernhard Saretz. Nach 28-jähriger Zugehörigkeit wurde das letzte Gründungsmitglied, Clemens Theilacker, aus dem Vorstand verabschiedet. In Anerkennung seiner herausragenden Arbeit für den Verein ernannte der scheidende Vorsitzende das Gründungsmitglied zum Ehrenmitglied.
04. April 2024
Das Markgräfler Tagblatt portraitiert heute den in Langenau lebenden Zauberkünstler Hans Klinger alias „Der große Hansini“.
In der jüngsten Statistik des Einwohner-Meldeamtes zeigt es sich, dass von den insgesamt 20.000 Schopfheimerinnen und Schopfheimern 3.250 einen ausländischen Pass aus 135 Ländern besitzen. 541 davon haben einen italienischen Pass, auf Platz 3 sind 347 Männer und Frauen mit türkischem Pass. An dritter Stelle, nicht ganz überraschend, sind 317 ukrainische Bürger. Stark vertreten sind außerdem syrische (159), kosovarische (151) und rumänische (142) Frauen und Männer. Unter den Top Ten finden sich außerdem Einwohner aus der Schweiz (93), Indien (89), Afghanistan (76) und Polen (68). Es gibt aber auch 20 Schopfheimer mit tunesischem Pass, 13 mit marokkanischem und 9 mit algerischem Ausweis.
05. April 2024
Der Gemeindewahlausschuss unter dem Vorsitz von Thomas Spohn tagte, um die Zulassungsverfahren der einzelnen Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen am 09. Juni zu prüfen. Die SPD hat 21 Bewerber für die 22 Sitze, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die Freien Wähler und die CDU haben jeweils 22 Bewerber nominiert. In den Ortsteilen wurde jeweils nur eine gemeinsame Liste aufgestellt. „Bürgerliche Eichen“ nominieren 7 Bewerberinnen und Bewerber, „Enkenstein“ 9, die „Liste Gersbach“ 8, „Kürnberg“ 8, die „Bürgerliste Langenau“ 15, „Gemeinsam für Wiechs“ benennt 6 und „Gemeinsam für Raitbach“ ebenfalls 6 Kandidatinnen und Kandidaten.
Ein in Brand geratener Gas-Grill in einem Mehrfamilienhaus in der Feldbergstraße hat den Einsatz der Feuerwehr gefordert. Der Grill fing aus bisher ungeklärten Gründen Feuer und hatte bereits auf das Holzgeländer der Terrasse übergegriffen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Das vergangene Vereinsjahr war im Bereich Triathlon das erfolgreichste in der Geschichte der Turnerschaft Langenau. Ebenso wurde im letzten Jahr eine Kinder-Tischtennis-Mannschaft neu gegründet. Die Wahlen bestätigten die bisherige Vorsitzende Andrea Volk ebenso wie den Kassierer. Andreas Haug übernimmt nach einem Jahr der Vakanz das Schriftführeramt.
06. April 2024
Nicolai Kapitz von der Badischen Zeitung schreibt in seinem Kommentar heute, dass der kritische Blick durch den Rückzug der Unabhängigen im Gemeinderat fehlen werde. Wenn eine Verwaltung wisse, dass sie handfeste Argumentationen vorlegen muss, weil im Ratsrund zumindest eine Fraktion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an allem etwas auszusetzen hat, dann habe das nicht nur Nachteile. Der kritische Blick dieser Partei, die in ihren Hochzeiten namhafte Größen der Lokalpolitik in ihren Reihen hatte, werde fehlen, so Kapitz.
Der Eichener See verabschiedet sich wieder, nachdem er genau vor vier Monaten die Oberfläche erreicht hatte. Für das Erscheinen des Sees gibt es sogar eine exakt definierte Grenzlinie. Der Grundwasserpegel muss die Marke von 39 m überschreiten. Vor drei Jahren hat die Firma E+H etwa 100 m vom See entfernt einen modernen Mess-Pegel installiert, über den sich sogar online exakt ablesen lässt, ob der See bald kommt oder bald wieder geht. Dies funktioniere aber – so Eichener Insider - auch ohne moderne Technik. Wenn beispielsweise beim Bolzplatz und beim Steinbruch in Eichen plötzlich wieder kleine Bäche aus der Erde sprudeln, sei der See wieder nahe.
07. April 2024
Ende einer Aera: Schopfheims Unabhängige treten bei den Kommunalwahlen im Juni nicht mehr an. Sie waren über Jahrzehnte eine dauerkritische Stimme im Gemeinderat. „Wir konnten ja nicht mehr viel bewegen“, meinte Andreas Kiefer, der zusammen mit seiner Tochter Fabienne noch dem Gemeinderatsgremium angehört. Andreas Kiefer, der Letzte der Unabhängigen-Fraktion, war auch einer ihrer Ersten. Er gehörte zu den Gründern der Gruppe, die 1991 um die inzwischen verstorbenen Karl Selz und Klaus Kochendörfer sowie Dr. Ottmar Nübling in den Gemeinderat eintraten. Gleichzeitig wurden Bettina Bethlen sowie die Ärzte Dr. Fritz Lenz und Dr. Thomas Weiss sowie Andreas Kiefer gewählt. 1994 trat man erstmals bei der Kommunalwahl an und schaffte aus dem Stand den Sprung ins Ratsgremium als stärkste Fraktion. Es fällt dem 71-jährigen Andreas Kiefer nicht schwer, auch über Nackenschläge der vergangenen Jahre zu berichten. Die Geschichte der Unabhängigen sei beendet, meinte er. Seine Tochter habe andere Pläne, Heiko Weide, der zuletzt noch engagiert war, habe sich aus der Kommunalpolitik frustriert zurückgezogen.
08. April 2024
Die Ermittlungen gegen den früheren Leiter der Pflug-Post wegen des Vorwurfs der Unterschlagung und Untreue wurden durch die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen eingestellt. Es gebe keine hinreichenden Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten. So konnte insbesondere der Vorwurf der Unterschlagung und Untreue nicht bestätigt werden. Wie bereits mehrfach berichtet, nutzte die Post-AG die Situation zur Schließung der Filiale im Pflughof.
Auf dem Sportplatz Oberfeld trifft man sich unter der Leitung von Heinz Schmidt, Alfred Sutter, Franz Behr und Thomas Gries, um das Sportabzeichen zu erwerben. 13 Kinder und 54 Erwachsene erhielten es in diesem Jahr. Besonders erwähnenswert ist, dass der 86-jährige Kurt Leisinger das Sportabzeichen bereits zum 46. Male absolviert hat. Auch die 88-jährige Elisabeth Schaffhausen erhielt das Abzeichen zum 32. Mal.
Roswitha Frey schreibt heute über die Geschichte des „Pflug“. Das historische Gebäude, das nicht mehr existiert, war in der Stadt fast 300 Jahre lang Treffpunkt und Veranstaltungsort bis in die 1980-er Jahre.
09. April 2024
Es wird zunehmend schwieriger, so die Stadtverwaltung, Wahlhelfer zu finden. Für die kommenden Europa- und Kommunalwahlen werden mehr als 200 Wahlhelfer benötigt. In manchen Fällen habe man jedoch trotz mehrfacher Aufforderung bisher keine Reaktion erhalten, obwohl nach der Gemeindeordnung Bürger dazu verpflichtet sind, die ehrenamtliche Tätigkeit anzunehmen. Nur wenn ein wichtiger Grund vorliegt, könne dies abgelehnt werden. Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat nun vor, ein Ordnungsgeld in Höhe von 500,– Euro festzusetzen, wenn ein solches Amt ohne wichtigen Grund nicht angetreten wird. Dass die Stadtverwaltung es schade findet, überhaupt mit einem Ordnungsgeld drohen zu müssen, lässt sich unschwer aus der Sitzungsvorlage herauslesen.
Der Ortschaftsrat Wiechs und die Vereine planen, das 150-jährige Bestehen des Hohe-Flum-Turmes zu feiern. Das Landratsamt verwehre nun der Veranstaltung die Genehmigung, wie Landrätin Marion Dammann, Bürgermeister Dirk Harscher und Ortsvorsteher Ino Hodapp informieren. Grund sei, dass sich der Hohe-Flum-Turm mitten in einem Naturschutz-Gebiet befinde. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, wäre eine Veranstaltung, wenn überhaupt, nur im Zeitfenster vom 01. Oktober bis 31. März möglich und auch nur mit einer begrenzten Personenzahl. Im Kern gehe es darum, dass Mähwiesen nicht niedergetrampelt werden dürfen, so das Stadtoberhaupt. Ortsvorsteher Ino Hodapp reagiert auf die Info des Landratsamtes mit großem Unverständnis. Der größte Teil des Festes, so wie es geplant ist, soll rund um den Turm stattfinden. „Da wachsen keine Mähwiesen“, meint Hodapp. „Wir haben außerdem ein Musik-Duo engagiert, das bis Mitternacht spielen sollte. Auch das wurde unter Umweltschutz-Gesichtspunkten negativ ausgelegt. Früher gab es beim Turm viele Feste“, erinnert sich der Ortsvorsteher, es habe nie Probleme gegeben. Er hofft auf ein Entgegenkommen in einem Klärungsgespräch kommende Woche.
10. April 2024
Die Julian Sas-Band steht für Blues-Rock vom Feinsten. Im Langenauer „Hirschen“ begeistert sie das Publikum.
11. April 2024
Statt nur auf „Schopfheim aktiv“ zu setzen, soll künftig nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung eine Person im Rathaus sich um die Wirtschaftsförderung kümmern. 70% der anfallenden Kosten soll die Stadt und 30% „Schopfheim aktiv“ tragen. Der neuen Stelle soll – so der Vorschlag der Stadtverwaltung – auch der Bereich Tourismus zugeordnet werden, außerdem wird die Stelle keinem Fachbereich, sondern direkt dem Bürgermeister unterstellt werden.
Die evangelischen Kirchengemeinden Schopfheim-Fahrnau, das Diakonische Werk und der Besuchsdienst „Lichtblick“ wollen gemeinsam zwei Fahrrad-Rikschas zum Preis von gut 30.000,– Euro anschaffen. Die Pfarrer und der Projektgestalter Stefan Schmidt stellen das Projekt vor und suchen noch Fahrzeuglenker, die sich im Ehrenamt für die Beförderung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung stellen.
Ein Auto ist in der Rütteberg-Straße in Wiechs in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen an und löschte das Feuer am Auto sowie an einer Hauswand, auf die es bereits übergegangen war. Teilweise mussten Wand und Dach geöffnet werden, wobei ein Feuerwehrmann in einen offenen Lichtschacht rund 2 m tief stürzte. Der Rettungsdienst verbrachte ihn verletzt ins Krankenhaus. Vermutet wird ein technischer Defekt im Motorraum des Kfz.
Nach Auskunft des Pressesprechers der Stadt, Marcus Krispin, soll voraussichtlich noch im April die Ausschreibung für den Verkauf der Hebel-Schule erfolgen.
12. April 2024
In der jüngsten Sitzung des Jugendparlaments verpflichtete Beigeordneter und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Schmitz Alan Kocak als neues Mitglied. Der 15-Jährige ist Nachrücker in das Parlament.
Jüngst blickte die Latschi-Clique Gersbach während ihrer Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wie es heißt. Die Gruppe hat 24 Aktiv- und 94 Passiv-Mitglieder. Vorsitzender ist Ralf Heidebrecht.
Der Kaninchenzuchtverein Fahrnau C 49 bangt um seine Zukunft. Leider habe der Verein in Fahrnau keine Spuren hinterlassen. Dazu komme noch, dass die Arbeit durch immer mehr Auflagen aus Tierschutz- und Organisationsgründen erschwert werde. Dennoch habe der Verein mit Christian Binoth und Max Güdemann zwei Top-Züchter in den eigenen Reihen. Weiter wird die Zusammenarbeit mit dem Kaninchenzucht-Verein C 126 Maulburg gepflegt.
Der Violinist Eckart Lorenzen und seine Frau, die Pianistin Batja Steinbock-Lorenzen, gastieren im evangelischen Gemeindehaus. Das in Tel Aviv lebende Ehepaar konnte zahlreichen Zuhörern ein genussreiches Konzert, das von Applaus und Bravo-Rufen begleitet wurde, bieten.
13. April 2024
Bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Schopfheim verweist der Vorsitzende, Erhard Schöpflin, stolz darauf, dass die Anzahl der Mitglieder im Berichtsjahr um 62 zugenommen hat.
Zur Ortschaftsrats-Sitzung in Gersbach, bei der es um die Realisierung des geplanten Sees in der Brunnmatt ging, hat Ortsvorsteher Falk drei Experten eingeladen. Leider kamen aber nur wenige Einwohner, um über die Verwendung der ursprünglich 550.000,– Euro aus dem Ausgleichstopf für die Wind-Anlage am Rohrenkopf zu sprechen. Für Planungen sind allerdings bereits von der Gesamtsumme 200.000,– Euro verbraucht worden. Fast neun Monate lang wurde der Wasserhaushalt vom Hydrologen Patrick Blau unter die Lupe genommen. Ferner war der Ökologe Christoph Schmidt dabei, Folgen für den Algenbewuchs und für Fische zu erkunden. Der dritte Experte, der Bauamtsmitarbeiter Remko Brouwer, beschäftigte sich mit der Rückführung von erwärmtem Wasser in die Bäche. Fazit der Ausführungen war, dass ein Teich in der bisher geplanten Form nicht in Frage komme. Deutlich war dann eine gewisse Unzufriedenheit bei Teilen des Ortschaftsrates zu den deutlichen Ausführungen zu vernehmen. Einige wollten zunächst an ihrem Traum festhalten, stattdessen kam dann eine ökologische Aufwertung am Ortseingang beim Parkplatz durch Bäume, Blüh-Inseln oder eine Eidechsen-Hecke ins Gespräch. Außerdem soll am Friedhof eine Mauer zum Eidechsen-Habitat werden. Enrico Beckmann meinte: „Ich bin ein bisschen enttäuscht von den alternativen Plänen“. Umso überraschender war schließlich das Votum der Ortschaftsräte über das Kippen des See-Projektes und die Annahme der Alternativ-Planungen.
Teils harte Kritik an der Leitung des Markus-Pflüger-Heimes gab es in der jüngsten Kürnberger Ortschaftsratssitzung. Für die Einrichtung eines Bistros im Dorfladen mussten noch Toiletten-Anlagen eingebaut werden. Michael Schmidt sorgte zusammen mit einem Team von Ehrenamtlichen für den Ein- und Umbau. Nun aber wüsste er von der Leitung des Markus-Pflüger-Heimes gerne, wie es in Kürnberg weitergehe.
Ein 43-jähriger Motorradfahrer kam am Nachmittag von der K 6352 aus Richtung Gersbach nach Todtmoos-Au ab. In einer Linkskurve kollidierte er mit der Schutzplanke und flog etwa 10 m eine Böschung hinunter. Später wurde er mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
15. April 2024
Der Gemeinderat billigt die Stellen-Ausschreibung für einen Wirtschaftsförderer. Er soll für die Konzeptentwicklung, für die Bestandspflege, die Standort-Analyse und das Standort-Marketing ebenso zuständig sein wie für den Tourismus. Aufgrund eines gemeinsamen Antrags der Gemeinderatsfraktionen wird die Stelle allerdings auf 5 Jahre befristet werden.
Der Gemeinderat stimmte der Einführung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 500,– Euro bei 5 Gegenstimmen und 1 Enthaltung zu. Damit können künftig Bußgelder ausgesprochen werden, wenn jemand ein Wahlhelfer-Amt grundlos ablehnt. Felix Straub hätte sich gewünscht, dass die Wahlhelfer-Tätigkeit auch positiv dargestellt wird, es überwiege bis jetzt ein Zwangscharakter bei diesem Amt. Das Auswahl-Verfahren würde gerechter werden, wenn nicht immer die gleichen Leute angefragt werden, meint Peter Ulrich, außerdem sollte die Aufwandsentschädigung von bisher 50,– Euro pro Tag erhöht werden. Auch Thomas Kuri warb für eine höhere Aufwandsentschädigung. Mit einem anständigen Ausgleich sei es eher getan, als mit Ordnungsgeldern zu drohen, betonte er.
Der Wiechser Ortsvorsteher Ino Hodapp macht im Gemeinderat keinen Hehl aus seinem Unmut, dass das vorgesehene 150-jährige Geburtstagsfest des Hohe-Flum-Turmes womöglich nicht vor Ort stattfinden darf. Eine finale Entscheidung sei aber noch nicht getroffen, so der Pressesprecher des Landratsamtes, Torben Pahl. Sollte es zu einer Absage durch das Landratsamt kommen, befürchtet Hodapp, dass Teile der Bevölkerung und die Politik sich weiter entfremden. Fingerspitzengefühl fordert Thomas Kuri von der CDU ein. Eine Absage wäre angesichts dessen, was sonst beim Turm passiere nicht vermittelbar. Peter Ulrich von der SPD verwies auf den Eichener See und das dortige Eierspringen, denn der liege auch in einem FFH-Gebiet, und für das es eine Lösung gegeben habe.
Die zuletzt vertagte Entscheidung über die Sanierung des Bezirksamtes stand nun im Gemeinderat an. Um die Debatten endlich abzustimmen, beantragte Martina Hinrichs, die Diskussionen zu beenden und abzustimmen. Mit 10 Ja-, 8 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen gab es letztlich eine Mehrheit für die Sanierung. Die Kosten sind mit 2,7 Mio. Euro bei einem Zuschuss von rd. 1,3 Mio. Euro prognostiziert. Auch eine Rampe, die einen Zugang vom Marktplatz her ermöglicht, ist eingeplant. Diese soll in den Bauantrag aufgenommen, aber nicht sofort ausgeführt werden, wie Martina Milarch vom Gebäude-Management erläuterte. Kuri zeigt sich enttäuscht, dass eine solche wichtige Entscheidung ohne langfristiges Konzept für die Rathausgebäude getroffen wird. Beigeordneter Schmitz warnte indes davor, die Sanierung jetzt nicht anzugehen, weil die Fördergelder ansonsten verloren gehen. Das Projekt muss 2025 abgeschlossen sein. Thomas Gsell für die SPD unterstützte die Verwaltung bei ihrem Ansinnen.
In einer Mitteilungs-Vorlage wurde der Gemeinderat darüber informiert, dass Bürgermeister Harscher den Auftrag für Lieferung, Aufbau und Anmietung von Schul-Containern bis Ende 2026 für die Dr. Max-Metzger-Schule zum Preis von rd. 164.000,– Euro in einer Eil-Entscheidung vergeben hat. Weniger die Eil-Entscheidung löste eine Debatte aus, denn zum wiederholten Male stellte sich die Frage, ob nicht mittlerweile ein Kauf von Containern finanziell sinnvoller wäre. Diesen Einwand ließ Martina Milarch vom Gebäude-Management nicht gelten – sie argumentierte, dass Container nach einiger Zeit abgenutzt und technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand seien. Thomas Kuri von der CDU pflichtet Ehrenfried Barnet bei, der davon sprach, dass sich ein Kauf mittlerweile längst amortisiert hätte und ließ den Einwand von Milarch nicht gelten.
Der Abriss der Uehlin-Häuser ist beendet. Der aktuelle Anblick ist allerdings aus Sicht von Andreas Kiefer von den Unabhängigen jetzt nicht gerade sensationell. Er wollte wissen, ob man da irgendwas hinbekomme, das besser aussehe – worauf Bürgermeister Harscher meint, dass es in zwei, drei oder vier Monaten mit dem Neubau losgehe. Er sei guter Dinge.
Mit regionalen Jugend-Konferenzen möchte das Kultusministerium die Sorgen und Wünsche von Jugendlichen erfahren. Eine regionale Konferenz fand nun am THG in Schopfheim statt, zu der auch Schülerinnen und Schüler des Schönauer Gymnasiums gekommen waren, statt. Ziel sei es, Forderungen an die Schulgemeinschaft, die Gemeinde und das Land zu stellen. An rd. 70 Tischen wurde diskutiert. Die Schopfheimer Ergebnisse werden nun von der Jugendstiftung zusammengetragen und an das Kultusministerium weitergeleitet.
16. April 2024
Heute wird Werner „Eddy“ Kaiser 90 Jahre alt. Der in Zell geborene Musiker, Unternehmer und Gastronom lebt heute in Schopfheim. Er hat in seinem Leben zahlreiche Spuren Europa-weit hinterlassen. So kennt man ihn z.B. von den „Pepperhouse Stompers“. In den Fünfziger-Jahren zog er mit der Harry-Diewald-Band durch das Land. Milly Scott war die erste schwarze Sängerin, die 1966 am Grand Prix Eurovision teilgenommen hat. Auch sie durfte er an der Gitarre begleiten. Weitere Bands lagen auf seinem musikalischen Weg. 1975 gründete er z.B. das Tanzlokal „Caprice“ in Lörrach. Sogar „Boney M“ und Joy Fleming seien dagewesen. Danach eröffnete er zwei Lokale in Emmendingen, bevor es ihn wieder ins Wiesental verschlug. Später betrieb Kaiser in Schopfheim das „Hurlibaus“ und danach noch das Wanderheim in Stockmatt-Wies sowie den „Dinkelberger Hof“ in Adelhausen und das „Kronenstüble“ in Rheinfelden. Ein bewegtes Leben.
Mehrere Hundert Senioren erfreuten sich bei der Schlager-Lachparade mit Hansy Vogt und Daniela Martinez in der Stadthalle.
17. April 2024
Auf Einladung der SPD gab es im Eichener Bruuchtums-Museum eine Gesprächsrunde mit Pro und Kontra zu Solar-Parks. Peter Ulrich von der SPD führte in die Thematik ein und der Beigeordnete der Stadt, Thomas Schmitz, hielt ein Impuls-Referat. Er meinte: „Wir müssen unsere erneuerbaren Energien massiv ausbauen“, und verwies, dass Schopfheim mit großer Mehrheit das Klima-Papier beschlossen habe. Danach sollen 15 Mw/h durch Fotovoltaik in der Freifläche produziert werden. Hierzu ist eine Fläche von 15 ha notwendig. Bei dieser Frage kommen dann die Eigentümer mit ins Spiel und es stellt sich die Frage, ob Landwirte ihre Flächen hergeben werden. Kritische Stimmen gab es im Publikum, die die Meinung vertraten, Windkraft sei effektiver als Fotovoltaik und verbrauche keine wertvolle Landwirtschaftsfläche. Samira Böhmisch von der Stabsstelle Klimaschutz im Landratsamt erklärte, dass Flächen an Autobahnen, bei Deponien und auf benachteiligt steilen Feldern bevorzugt für Solar-Parks verwendet würden. Am Ende fragten sich die Teilnehmer, ob die Solar-Parks auf Feldern Fluch oder Segen für die Landwirtschaft seien. Es sei klar, dass jede Fläche nur einmal vergeben werden könne.
Wiechs trauert um Markus Hauri, ein – wie es heißt – Wiechser Urgestein über dessen plötzlichen Tod im Alter von 65 Jahren.
18. April 2024
Bei der „Lach-Nacht“ begeistern die „5 Comedians“ das Publikum, das allerdings eher spärlich zur Veranstaltung unterm Kupferdach gekommen war.
19. April 2024
Am heutigen Freitag schließt das Kreiskrankenhaus Rheinfelden endgültig die Tore. Wie geplant werden Teile nach Schopfheim in das KKH umsiedeln, das dann für die Bereiche Innere Medizin/Diabetologie/Plastische Chirurgie/Hand-Chirurgie zur Verfügung steht. Mit dieser Umsetzung werde ein signifikanter Beitrag zur wirtschaftlichen Gesundheit der Kliniken des Landkreises geleistet, sagt Geschäftsführer Udo Lavendel.
Der ehemalige Stadtrat und Kreisrat Michael Straub feiert heute mit seiner Frau Wiltrud Straub-Goetz das Fest der Goldenen Hochzeit.
20. April 2024
Bei einer kürzlichen Info-Veranstaltung zum Glasfaser-Ausbau in Wiechs und damit zum „schnellen Internet“ kamen 80 Bürger und wurden von Paul Kempf vom Zweckverband Breitband-Versorgung informiert. In Wiechs könne der Baubeginn etwa im Herbst sein und werde in vier Bauabschnitten erfolgen.
Amtsrichter Stefan Götz feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Nach dem Studium in Freiburg zog es ihn zu Referendariaten nach Mosbach am Neckar und nach Schopfheim, wo er ein Jahr lang den erkrankten Direktor des Amtsgerichtes vertreten durfte. Nach Zwischenstationen als Staatsanwalt beim Landgericht in Waldshut-Tiengen und einem mehrjährigen Richteramt beim Amtsgericht Bad Säckingen wurde er 2001 Amtsgerichtsdirektor am Schönauer Amtsgericht und zusätzlich 25% tätig am Amtsgericht Schopfheim. 2009 durfte er dann endgültig als Amtsgerichtsdirektor in Schopfheim seinen Sitz nehmen. Der Richter Stefan Götz ist eine Autorität und mit seiner kräftigen Bass-Stimme verschafft er sich auch bei den hartnäckigsten und widerspenstigsten Delinquenten Respekt.
Zahlreiche Jugendliche kamen zum Teil mit ihren Eltern zur Ausbildungsbörse in der Gewerbeschule und der Kaufmännischen Schule. Mehr als 60 Aussteller aus Handel, Handwerk und Industrie sowie mehrere Institutionen waren mit ihren Info-Ständen vertreten. Auch Landrätin Marion Dammann und Schopfheims Bürgermeister Dirk Harscher ließen sich vom vielfältigen Angebot informieren.
Die Spielbühne Schopfheim hat Premiere ihres neuen Stückes „100 Songs“ von Roland Schimmelpfennig im voll besetzten Museumskeller. Eine Gruppe von Frauen und Männern begegnet sich am Bahnsteig, eilt mit dem Gepäck zum Zug, der in vier Minuten abfahren wird. Was in dieser Zeitspanne passiert, bringt Regisseur Wolfgang Künzel mit den Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne. Ein starkes, berührendes Stück, das beim begeisterten Publikum lange nachhallte.
Zu einem bedeutenden Wechsel an der Spitze der Feuerwehr kommt es bei deren Jahreshauptversammlung. Der bisherige Stellvertretende Kommandant Andreas Lenz gibt dieses Amt nach 10 Jahren berufsbedingt ab. Zum neuen Stellvertreter wurde der gelernte Schreiner und Bauzeichner bei der Stadtverwaltung im Bauamt beschäftigte Markus Eichin gewählt. Vor der Wahl blickten sowohl Lenz als auch Kommandant Hofmann auf ein bewegtes Jahr 2023 zurück, In seinem Bericht bedauert der Kommandant die geringe Anzahl an Atemschutzgeräten in der Wehr, Nur 91 der 235 Aktiven seien vollständig einsatztauglich unter Atemschutz, sagt er. Er ging ebenso wie Bürgermeister Harscher auf die Veränderungen bei der Feuerwehr ein. Nachdem Vertreter aus allen Abteilungen über die Inhalte des neuen von der Firma Vorplan erstellten Feuerwehr-Bedarfsplans beraten haben, sollen nach der Sommerpause die Beratungen in den Ortschaftsräten und anschließend im Gemeinderat erfolgen, wie Harscher meint. Er gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr im Gemeinderat Beschlüsse gefasst werden. Bis diese allerdings umgesetzt und zu Strukturveränderungen führen werden, könne mit Sicherheit noch einige Zeit vergehen, fügt Harscher hinzu. Während der Hauptversammlung konnten 16 neue Feuerwehr-Mitglieder aufgenommen werden. Zahlreiche Beförderungen und Ehrungen waren zu verzeichnen, so wurden diese für 15oder 25-jährige Zugehörigkeit ausgesprochen. Andreas Lenz erhielt das Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze überreicht, Mike Blum und Stefan Hofmann wurden mit der Fluthilfe-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Sie waren 2021 im Ahrtal. Für 40 Jahre wurden Dieter Deiß, Stefan Deiß sowie Thomas Ühlin mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold ausgezeichnet. Insgesamt, so wird von Andreas Lenz im Bericht noch erwähnt, seien 338 Einsätze notwendig geworden. Aber auch die einzelnen Abteilungen waren stark gefordert.
Stilvolle musikalische Unterhaltung im American Style boten Mark Wise und Edward Fernbach den rd. 40 Gästen in der Kultur-Kneipe „Goldener Löwe“. Mit Folk- und Country-Songs sorgten die beiden aus den USA stammenden Gitarristen für eine gute Stimmung.
22. April 2024
Im Finanzausschuss wird über eine Aufstockung der Schul-Sozialarbeit an der Dr. Max-Metzger-Schule beraten. Schulleiter Christoph Faller meint: „Wir gehen im Moment auf Messers Schneide, die Defizite in der Schülerschaft sind auch nach dem Abebben der Pandemie nicht weniger geworden“. Schul-Sozialarbeit sei in der aktuellen Zeit unverzichtbar, betont er. Während einige Stadträte die Erhöhung begrüßen, meinen andere etwas skeptisch: „Es ist Elternpflicht, die Kinder zu erziehen“, so Ehrenfried Barnet. Auch Hildegard Pfeifer-Zäh meinte: „Fördern und Fordern bezieht sich nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf die Eltern“. Letztlich bewilligten die Ausschussmitglieder die geplante Aufstockung auf eine 90%-Stelle.
Dem Bauausschuss lag erneut ein Baugesuch für ein Boarding-House in der Schwarzwaldstraße vor. Dreimal wurden die Entwürfe für dieses Gebäude bereits eingereicht und dreimal wurden sie abgelehnt. Jetzt sei alles wohl anders, so die Baurechtsbehörde, und stellt fest, dass für das vorgesehene Boarding-House diese Traufhöhe wohl nicht gelte. Daher sei das Vorhaben nun zulässig. Auf die Frage hin, ob der Bebauungsplan noch zu ändern sei, meinte der Beigeordnete, dass es jetzt zu spät sei. Letztlich gab es in der Abstimmung im Ausschuss 6 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung. Kein einziger Stadtrat stimmte mit Ja.
Bereits im Januar hat der Bauausschuss die Einrichtung eines Döner-Imbisses in der Roggenbachstraße, gegenüber der Schule, abgelehnt. Die Baurechtsbehörde habe den Antrag geprüft und sei erwartungsgemäß, so Beigeordneter Schmitz, zum Schluss gekommen, dass dieser nach wie vor zulässig sei. Da der Döner-Laden überwiegend der Versorgung des Gebietes dienen würde, stünden auch keine öffentlichen Belange entgegen, faßte er die Einschätzungen der Lörracher Behörde zusammen. Die folgende Debatte hatte mit dem Bau-Planungsrecht nichts zu tun und war daher für die Entscheidung irrelevant. Thomas Gsell von der SPD widersprach dem und meinte, auch andere Dinge spielten eine Rolle. Er nehme sich trotzdem das Recht, seine Meinung zu äußern. Er frage sich im Übrigen, wann die Übersättigung der Stadt mit Döner-Läden erreicht sei. Mit 3 Ja-, 3 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung wurde, da eine Stimmengleichheit herrschte, der Antrag abgelehnt. Nun ist die Baurechtsbehörde am Zug.
23. April 2024
Die Fetscher-Familie mit Reinhold, Jennifer und Jessica zog mit ihrem neuen Programm humoristisch und musikalisch alle Register bei ihrem Auftritt im vollbesetzten Saal des Gasthauses „Hirschen“ in Langenau.
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Enkenstein berichtet Ortsvorsteherin Eva Brutschin, dass die Hochwasserschutz-Arbeiten zu rd. 95% abgeschlossen seien. Weiter informiert sie, dass Enkenstein auch einen lärmreduzierten Straßenbelag erhalten werde.
In den Vormittagsstunden wurde eine 72-jährige Kraftfahrerin bei der Suche nach einem Parkplatz beim Viehmarktplatz abgelenkt und krachte mit ihrem Auto in einen Pflanzkübel der Hauptstraßen-Möblierung.
24. April 2024
Die Firma Hüttlin, vertreten durch den Geschäftsführer Jan Ottmann, übergibt an den DRK-Vorsitzenden Simon Redling eine Spende in Höhe von 2.500,– Euro.
Um 14.45 Uhr geht bei der Feuerwehr die Meldung ein, dass in der Fahrnauer Gerberstraße ein Auto in einer Garage brenne. Kurze Zeit später stand die Kfz-Werkstätte bereits in Vollbrand. Letztlich war das ganze Gebäude neben der Werkstatt mit einer Wohnung im Obergeschoss betroffen. Die Rauchentwicklung war weithin sichtbar. 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Neben der Schopfheimer Wehr waren auch Abteilungen aus Zell und Steinen mit ihren Drehleitern im Einsatz. Auch ein Sonderfahrzeug Atemschutz des Landkreises kam zur Unterstützung dazu. Zeitweilig bestand die Befürchtung, dass das Feuer auf die relativ nah stehenden Nachbargebäude übergreifen könnte, wie die Einsatzleiterin Julia Blum vor Ort mitteilte. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Zerstört wurden neben dem Gebäude auch drei Autos und ein Motorrad, die in der Werkstätte standen.
26. April 2024
Das Polizeirevier Schopfheim hat zwei zusätzliche Stellen erhalten, so Revierleiter Ühlin. Damit stehen in Schopfheim 55 Stellen zur Verfügung. 6,5 Stellen entfallen hiervon auf den Polizeiposten Oberes Wiesental in Schönau, das auch zum Revier gehört. Der Revier-Bereich umfasst das Gebiet von Hasel bis Todtnau mit 4 Städten und 13 Gemeinden sowie 48.500 Einwohnern.
27. April 2024
Die Polizei veröffentlichte die jährliche Kriminalstatistik. Besonders stark hat die Gewalt-Kriminalität zugenommen. Revierleiter Ralf Ühlin berichtet über Körperverletzungen, die um ein gutes Viertel anstiegen. Die Frage, woher diese Zunahme komme, beantwortet Ühlin damit, dass der Konsum von Alkohol, aber auch eine Zunahme der Aggressionen und die Anzahl von Festen zu verzeichnen sind. Sorgen bereiten ihm die minderjährigen Gewalttäter. Erschreckend sei auch die Gewalt gegen Polizeibeamte. 32-mal wurden Täter gegen Polizisten gewalttätig, dies bedeutet ein Plus von 45% gegenüber dem Vorjahr. Auch der Einsatz von Bodycams konnte die Gewalt offensichtlich nicht verhindern. Dennoch hält man dieses Instrument für hilfreich und hält daran fest. Glücklicherweise wurde kein Kollege schwer verletzt, so der Revierleiter. Deutlich nahm die Zahl der Diebstähle zu, ebenso jene der Einbrüche. Eine ansteigende Tendenz vermeldet das Revier auch bei der Rauschgift-Kriminalität. Insgesamt werden die Delinquenten jünger. So nahm der Anteil der Kinder in der Kriminal-Statistik um fast 50% zu. Die Zahl der jugendlichen Täter stieg um 17% an.
In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Langenau kann Ortsvorsteher Walter Würger Blutspender ehren.
Die Unfall-Zahlen, wie sie von der Polizei publiziert werden, verzeichnen einen leichten Anstieg, wie Robin Jehle vom Revier mitteilt. Die Zahl der Verletzten ging im Berichtszeitraum zurück, bei den Schwerverletzten nahm diese um 12% auf 40 Personen zu. 4 Tote waren zu beklagen (Vorjahr 5). Die Zahl der Motorradfahrer stieg wieder an, sie waren an 53 Unfällen beteiligt. An der Unfall-Häufungsstelle an der B 317 Schopfheim-Mitte gab es bis zur Inbetriebnahme der Ampel-Anlage im September 8 Unfälle, danach bis Dezember keine mehr. Auch beim Knoten Eichen gab es seit der Installation der Ampel-Anlage keinen Unfall mehr. Unfälle auf den beliebtesten Motorrad-Strecken gab es zahlreiche. Auf der K 6352 Schopfheim-Gersbach schlagen 7 Unfälle zu Buche.
Bei schönem Frühlingswetter startet der mittlerweile 10. Wiesentäler Wasser-Lauf von der Quelle bis zur Mündung. Jürgen Ekert, einer der Organisatoren, meint, dass in diesem Jahr fast 20% mehr Anmeldungen vorlagen als im Vorjahr. Jeder Teilnehmer spendet 1,– Euro pro gelaufenem Kilometer. Das so zusammenkommende Spendengeld fließt in ein Wasser-Projekt in Dikome.
Der Musikverein Fahrnau hat zum Frühjahrskonzert in die Stadthalle eingeladen. Eingeladen war auch die Basler Polizeimusik, die zusammen mit Fahrnau ein Doppel-Konzert präsentierte. Das Fahrnauer Blasorchester gestaltete den ersten Teil unter dem Dirigat von Céline Pellmont. Vor der Pause gab es noch einen gemeinsamen Auftritt beider Blasorchester, wobei sich etwa 75 Aktive auf der Bühne befanden. Das Dirigat übernahm auch hier Céline Pellmont. Der Dirigent Paul Wilman moderierte diesen Teil des Abends. Nach der Pause übernahm die Basler Polizeimusik unter dem Taktstock des Londoner Dirigenten Paul Wilman das Programm und sorgte für ein Konzert, das die Gäste jubeln ließ.
Ein Motorrad-Fahrer ist bei einem Sturz auf der Kreisstraße zwischen Raitbach und Hausen schwer verletzt worden. Wie die Polizei schreibt, war der 27-Jährige auf der K 6339 talwärts von Raitbach kommend in Richtung Hausen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen brach während der Fahrt das Hinterrad aus, worauf der 27-Jährige von der Fahrbahn abkam und in die Leitplanke geriet. Er verletzte sich dabei schwer und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
28. April 2024
Der Motettenchor Lörrach, der Cantabile-Chor Pratteln und das Akademische Orchester Basel konzertieren in der evangelischen Stadtkirche. Die chorsinfonischen Werke von Johannes Brahms „Nänie“, „Gesang der Parzen“ und „Schicksalslied“ wurden mit beeindruckender Ergriffenheit und Pracht zu Gehör gebracht. Joss Reinicke leitete den Motettenchor, während der Chor aus Pratteln unter der Leitung von Bernhard Dittmann stand.
29. April 2024
André Hönig schreibt über den Schweigmattverein und den Kurbetrieb in Schweigmatt, der in diesem Jahr das 125-jährige Jubiläum feiern wird, einen ausführlichen Beitrag, der einen Blick in die geschichtsträchtige Vergangenheit des nicht mehr vorhandenen Kurhauses und den Kurort Schweigmatt freigibt.
Bei einem in der Stadt gestürzten Radfahrer, der mit dem Rad einfach umkippte, nahm die Polizei einen Alkohol-Test, der mehr als 2 Promille ergab, vor.
30. April 2024
Heute feiert Dr. Thomas Wieland, der die Stadt-Apotheke von 1980 bis 2006 führte, seinen 80. Geburtstag. Nach dem Pharmazie-Studium in Tübingen und später in München wandte er sich der Lebensmittel-Chemie zu. Er war viele Jahre für die deutsche Entwicklungshilfe-Organisation GIZ Südamerika in Afrika und in Asien unterwegs. In den 80er- und 90er-Jahren vertrat er den Gewerbeverein im Vorstand. In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Sanitätshaus Schaub gründete er in Schopfheim das erste Sanitätshaus, das auch heute noch existiert, wenngleich er die Stadt-Apotheke 2006 verkaufte. Diese ist mittlerweile geschlossen.
Das Hohe-Flum-Jubiläum darf nun doch am Turm gefeiert werden. Dem Fest stimmte eine Kommission aus Behördenvertretern wenn auch in abgespeckter Form zu. Am 20. Juli dürfen Gesangverein und Musikverein Wiechs auftreten, der Festplatz aber darf nicht durch Kunstlicht erhellt werden. Die geschützten Magerwiesen müssen auch abgesperrt werden, außerdem hat der Veranstalter Ordner zur Verfügung zu stellen. Nach Festende um 21 Uhr müssen Abbau und Aufräumarbeiten um 22 Uhr beendet sein.
02. Mai 2024
Das Schopfheimer Deutsche Rote Kreuz möchte das Domizil, das vor einiger Zeit im Lus bezogen worden ist, käuflich erwerben, da die Möglichkeit hierzu sich ergeben hat. Simon Redling berichtet davon, dass man sich schon auf einen Kaufpreis einigen konnte. Man benötigt noch Spenden von insgesamt 100.000,– Euro, da der Ortsverein aus eigenen Mitteln auch 250.000,– Euro beisteuern könne. Zuschüsse vom Land oder von Krankenkassen gebe es keine, so Redling. Die von der Stadt immer wieder als Option ins Feld geführte neue Feuerwache West wäre damit vom Tisch.
04. Mai 2024
Der Schwarzwaldverein lädt alle Neubürger zu einer Entegast-Tour ein, um etwas mehr über die Stadt zu erfahren. An der ersten Neubürger-Wanderung, die am 11. Mai stattfinden wird, wird sich auch Bürgermeister Dirk Harscher die Wanderschuhe anziehen. Das Angebot richtet sich an alle, die ihre mehr oder weniger neue Heimat aus einer ungewohnten wie faszinierenden Perspektive kennenlernen wollen. Man wolle, so Wanderführer Müller Werner, etwas gegen die zunehmende Entfremdung zwischen Bürgern und Kommunalpolitik unternehmen. Die Rundwanderung ist rund 7 km lang.
Zahlreiche Gäste kommen bei schönem Frühlingswetter zum THG, um am Spielfest, das Rotary-Club und THG sowie der SMV der Schule veranstalten teilzunehmen. Der Erlös des Spiel-Festes soll für ein behinderten-gerechtes Karussell im Schopfheimer Stadtpark dienen. Insgesamt erspielten die Mannschaften rund 2.700,– Euro.
Beim 57. ADAC-Moto-Cross auf dem Schopfheimer Renngelände fahren die Lokal-Matadoren auf gute Ergebnisplätze. Besonders erwähnenswert ist, dass es Läufe gab für die Deutsche Quads-Meisterschaft.
05. Mai 2024
Das Frühlingsfest des Schopfheimer Gewerbes, Fokus und „Schopfheim aktiv“ ist bei schönem Wetter ein Riesenerfolg, denn Tausende strömen in die Innenstadt. Am verkaufsoffenen Sonntag nahmen über 50 Geschäfte teil. An Ständen gab es weitere Angebote, ebenso Attraktionen für Jung und Alt. Bei der Sparkasse war für die kleinsten Besucher eine Hüpfburg aufgebaut und das Gestüt Sengelen sorgte mit einem Pony-Reiten auf dem Marktplatz für weitere gute Unterhaltung.
Das Harmonika-Orchester darf rund 300 Besucher beim Frühjahrskonzert in der Stadthalle begrüßen und zusammen mit der Leiterin Monika Müller auch begeistern. 13 Mitglieder wurden für langjährige Treue geehrt. Die Vereinsnadel in Gold erhielten Markus Weiß und Hildegard Würger, die gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Der 90-jährige Klaus Klein, der seit 75 Jahren beim HOS ist, erhielt ebenfalls die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Der Regionalverband Hochrhein-Bodensee tagte in der Stadthalle, um die neuesten Planungskonzepte für die Bereiche Wind-Energie und Freiflächen-Fotovoltaik vorzustellen. Moderiert wurde die von etwa 50 Gästen verfolgte Tagung von Yvo Pietrzak. Gäste aus Verwaltung und Politik kann der Verbandsvorsitzende Landrat Martin Kistler aus Waldshut-Tiengen begrüßen.
06. Mai 2024
Der letztjährige Adventsmarkt vor St. Agathen in Fahrnau brachte einen Erlös von 3.200,– Euro. Über eine Spende daraus freuten sich der Förderverein der Grundschule Fahrnau, der 1.000,– Euro erhält, das Spiel-Stübchen im evangelischen Gemeindehaus bekommt 500,– Euro, die helfenden Vereine erhielten jeweils 200,– Euro aus dem Erlös.
Dem Gemeinderat wird der Entwurf des Lärmaktionsplanes, der durch das Karlsruher Planungsbüro Koehler&Leutwein erarbeitet wurde, vorgestellt. Als Grundlage des Verkehrsaufkommens dient eine Zählung vom Herbst 2022. Wenn bestimmte Grenzwerte überschritten werden, sind Gegenmaßnahmen angesagt und u.U. sogar Pflicht, wie es heißt. Das können Wertsanierungen im Verkehrsraum (Flüsterasphalt) oder an den Gebäuden (Lärmschutzfenster) sein. Kurzfristig umsetzbare verkehrsrechtliche Maßnahmen können auch Anordnungen von Tempo-Reduzierungen etwa von 50 auf 30 km/h sein. Etwa 51.000 so genannte „Fassaden-Pegel“ wurden in Schopfheim berechnet. Mehrere Bereiche, bei denen gesundheitsgefährdende Immissionen identifiziert wurden, wurden festgestellt. In der Innenstadt gibt es mehrere neuralgische Bereiche. Betroffen ist auch die Innenstadt-Route Bahnhofstraße ab Adolf-Müller-Straße, Hebelstraße, Schwarzwaldstraße, Wehrer Straße bis Ortsausgang Richtung Wehr. Auch die gesamte Länge der Himmelreichstraße und weiter über den Adler-Kreisel in die Hauptstraße bis zur Turnstraße in Fahrnau zählen zum problematischen Gebiet. In Gündenhausen sind ab Einmündung der Hohe-Flum-Straße ebenfalls hohe Grenzwerte festgestellt worden. Schwer gebeutelt sind die Wiechser, vor allem nachts. Dies betrifft die K 6336 zwischen der Einmündung Rebacker und der Kapellenstraße am Ortseingang. Entlang der Langenauer Ortsdurchfahrt ist quasi jeder, der nicht an der 30er-Etappe in der Dorfmitte wohnt, einem Übermaß an Verkehrslärm ausgesetzt. Insgesamt – so die Planer – sind 4.500 Bürger hohen Lärmbelastungen über 55 Dezibel ausgesetzt. Bei etwa 450 Menschen ist mit mehr als 65 Dezibel das gesundheitsgefährdende Maß eindeutig erreicht. Der Gemeinderat stimmt den vorgeschlagenen Maßnahmen bei zwei Enthaltungen zu. Geht das Werk in die Offenlage, haben die Bevölkerung sowie die Träger der öffentlichen Belange die Möglichkeit, Anregungen abzugeben. Aufgrund der eingehenden Stellungnahmen wird dann die Endfassung des Lärm-Aktionsplanes erarbeitet, die dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Nicht jeder zeigt sich aber mit diesem Planwerk zufrieden. Anwohner der Nord-Umfahrung bis in die L 139 in Gündenhausen machen deutlich, dass die Verkehrszahlen von 2022 nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, denn seit der Möblierung der Innenstadt habe sich sehr viel Verkehr auf die Nordumfahrung verlagert.
Die erneute Verschiebung der Sanierung der Brücke nach Ehner-Fahrnau kommt im Nachbarort Hausen nicht sonderlich gut an. Drei Gemeinderätinnen aus dem Nachbarort kamen in die Gemeinderatssitzung, um dies klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Personalprobleme im Tiefbauamt haben dem Vorhaben eine neue Zeitschiene gegeben, so die Schopfheimer.
In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte sich Zutritt zum Vereinsheim des Fußballvereins auf der Grienmatt verschafft. Ein entwendeter Schlüssel-Tresor konnte wieder entdeckt werden. Wie hoch der Sach- und Diebstahlsschaden ist, sei noch unbekannt, wie die Polizei mitteilt.
08. Mai 2024
Nach einem schweren Jahr trafen sich die Mitglieder der TSG bei der Jahreshauptversammlung. Durch den Rücktritt des einstigen Vorsitzenden Frank Itzin musste ein verkleinertes Vorstandsteam ein Jahr lang arbeiten. Nach intensiven Gesprächen fanden sich mit Valentin Ljubic, Marvin Kriese und Patrick Weide drei neue Mitglieder aus der Basketball-Abteilung, die sich für die Posten der Vorsitzenden zur Verfügung stellten. Der Verein mit knapp 900 Mitgliedern kann somit wieder über ein vollständiges Vorstandsteam verfügen.
Selbst Ortskundigen ist es nicht aufgefallen, dass in Gersbach ein anderes Ortsschild steht. In der Walpurgisnacht (zum 01. Mai) wurde es aufgestellt. Das Gersbacher Ortsschild ist wohl in Rohrberg und wartet, dass es dort abgeholt und wieder am Ursprungsort aufgestellt wird. Bemerkt wurde der Schildertausch aber erst am Samstag.
09. Mai 2024
Christi Himmelfahrt, auch als „Vatertag“ gefeiert, lockt viele Menschen bei schönem Wetter ins Freie. Manche Wanderer besuchen die Verpflegungsstationen, die viele Vereine um Schopfheim oder in der Stadt selbst, wie beispielsweise beim Sportheim im Oberfeld, aufgebaut haben.
Drei Personen haben gegen 2.10 h in der Bannmattstraße sowie in der Joh.-Karl-Grether-Straße Kanaldeckel aus der Fahrbahn gehoben. Einige davon landeten in einem Gebüsch. Die Personensuche verlief allerdings bisher ohne Erfolg, so die Polizei. Beteiligt sollen zwei junge Männer und eine junge Frau gewesen sein.
Der Vatertag (Himmelfahrt) ist traditionell von der Modellfluggruppe Schopfheim für eine Modellflug-Show reserviert. Die Schopfheimer Modell-Piloten zeigen in der Öffentlichkeit ihre Modelle und akrobatische Kunstfiguren am Himmel über dem Flugplatzgelände zwischen Schopfheim und Dossenbach.
10. Mai 2024
Nachdem es bisher in Raitbach eine Einheitsliste für den Ortschaftsrat vor der Wahl im Juni gegeben hat, ist nun eine weitere Liste von 7 Personen, die kandidieren wollen, aber nicht auf der Einheitsliste stehen, im Umlauf.
Der diesjährige Wiesentäler Wasser-Lauf erbrachte eine stolze Summe von 17.500,– Euro, die von den Organisatoren an den Kamerun Dikome-Verein überreicht wurden.
11. Mai 2024
Das Schwimmbad eröffnet die diesjährige Saison.
In der Hülschematt-Halle in Eichen konzertieren die Jugendkapelle der Stadtmusik Schopfheim und das Jugendblasorchester Kleinmachnow. Während die Schopfheimer unter dem Dirigat von Ingo Nimlop-Ganter stehen, dirigiert auf der andern Seite Martin Aust.
Die Gesangvereine Gersbach und Eichen singen gemeinsam mit dem Chorio Oso aus Bad Säckingen. Während Eichen und Gersbach unter dem Dirigat von Martin Angell auftraten, standen die Säckinger unter dem Stab von Felicitas Kiefer.
Am Nachmittag kommt es zu einem schweren Motorrad-Unfall zwischen Gersbach und Schlechtbach. Der verunfallte, 57-jährige Motorradfahrer wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik geflogen werden. Im Einsatz war neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr.
Die Schopfheimer Deutschrock-Band „Dampfkapelle“ gab erstmals nach viereinhalb Jahren wieder ein Konzert im „Goldenen Löwen“.
12. Mai 2024
Der Gesangverein Fahrnau gibt ein Konzert in der Matthäuskirche unter dem Titel „Klangwellen“. Während Stefanie Welte solistisch auftrat, zeigte sich Reinhard Seiberlich wieder als Meister im Vortrag von Gedichten.
13. Mai 2024
Fachbereichsleiter Jürgen Sänger stellt im Verwaltungs- und Finanzausschuss die aktuellen Schülerzahlen an den Grund- und den weiterführenden Schulen vor und berichtet, dass sich nach den bisherigen Anmeldungen die Situation am THG etwas entspannt habe, während in Langenau, Wiechs und Gersbach die Schülerzahlen stabil blieben, wurden in Fahrnau jedoch bisher 70 Jungen und Mädchen angemeldet. Damit müssten dort drei Klassen eingerichtet werden.
Die Freien Wähler und die GRÜNEN kritisieren, dass es beim Ganztagsausbau der Dr. Max-Metzger-Schule nicht so schnell vorangehe wie nötig. Im Verwaltungs- und Finanzausschuss sieht die Stadt die Ganztagsbetreuung mit oberster Priorität, zumal man davon ausgehe, dass die Schülerzahlen in den kommenden Jahren anwachsen werden. Sven-Hendrik Wünsch, Freie Wähler, befürchtet eine Platznot angesichts dieser Prognose. Für den Ganztagsbetriebs müssen laut Jürgen Sänger von der Verwaltung zusätzliche Räume und eine größere Mensa geschaffen werden. Er erwähnt aber auch, dass die Nachfrage nach einer Nachmittagsbetreuung außerhalb der Kernstadt nicht so hoch sei. „Wir werden die Dr. Max-Metzger-Schule so schnell wie möglich ausbauen“, betont Bürgermeister Harscher. „Die Themen Schulraum-Planung und Ganztagsbetreuung werden den neuen Gemeinderat noch intensiv beschäftigen“, betont er weiter.
Schopfheim hat für seine städtischen KITAS ein neues Leitbild erarbeitet. Es wurde im Verwaltungs- und Finanzausschuss öffentlich vorgestellt. Das Leitbild, so Prof. Claudia Tribbel von der Hochschule Kehl, sei ein Leistungsversprechen für alle Mitarbeitenden, Eltern, Kinder und den Träger. Mit diesem neuen Leitbild soll das bisherige aus dem Jahre 2007 ersetzt werden. Angesichts großer Veränderungen in der Gesellschaft sei dieses neue Leitbild wichtig, betont Stadträtin Heidi Malnati. „Es wird bei Elternabenden in den jeweiligen Einrichtungen vorgestellt werden“, so Stefanie Rümmele von der KITA Hintermatt.
Der Betriebsausschuss des Bauhofes tagte, um den Jahresabschluss 2022 zu beraten und letztlich zu beschließen. Der Abschluss selbst endet mit einem Jahresverlust von 133.039,– Euro. Vor allem gestiegene Material- und Rohstoffpreise führten zu diesem Ergebnis. Außerdem mußten neue Fahrzeuge angeschafft werden.
Erst das Herbst-Semester 2022 war für die vhs Schopfheim ein weitgehend normales Jahr, erfährt der Betriebsausschuss bei der Jahresabschluss-Präsentation. Der Verlust von 139.000,– Euro wird auf die neue Rechnung vorgetragen. Insgesamt hatte die vhs knapp 3.000 Teilnehmer und 283 Kurse und Veranstaltungen. Ein Tiefststand wurde im Corona-Jahr 2021 mit 172 Veranstaltungen und knapp 1.300 Teilnehmern verzeichnet.
Im Alter von 90 Jahren verstirbt Verena Glöggler. Sie war die Gründerin von „Glögglers Weinstube“ und arbeitete bis ins hohe Alter tatkräftig im Restaurant Glöggler mit. Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred führte sie von 1961 bis 1971 das Bahnhofs-Hotel mit dem dazugehörigen Restaurant. Ihr Mann verstarb 1971 im Alter von 37 Jahren, sodass sie das Hotel aufgeben musste.
14. Mai 2024
Mitte März konnte die Ortsgruppe Schopfheim-Langenau des Schäferhundevereins an einer SCI-Qualifikationsprüfung für Deutsche Schäferhunde in March teilnehmen. Johanna Kariusz mit ihrer Hündin „Imalla vom Haus Mink“ sicherte sich einen ersten Platz. Sie wird nun bei der deutschen Meisterschaft antreten. Bei der jüngsten Leistungsprüfung in Langenau ging Asshin Aleghehband mit seinem Hund „Pezzi zu den grauen Birken“ als Sieger hervor.
15. Mai 2024
Die Stadt Schopfheim lädt im Vorfeld der Kommunalwahlen Erstwähler zu einem Treffen mit Kandidaten ins evangelische Gemeindehaus ein.
Heute gibt es in der vhs einen Vortrag zum Thema „Europa und ich“, bei der Eric R. Schüler von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg referieren wird.
Seit 40 Jahren ist Eckart Meinel Organist der evangelischen Matthäuskirche in Fahrnau. Der in Sachsen geborene Musiker war in seinen frühen Jahren Mitglied des Thomanerchores in Leipzig. 1955 floh er mit der Familie in den Westen, wo er in Freiburg sein Abitur ablegte. Seit 1966 unterrichtete er bis zu seinem Ruhestand am THG.
Zum Frühjahrsputz im Höhenschwimmbad Schweigmatt kamen rund 25 Helfer, so Thomas Jost, der das Bad noch leitet.
Das Bündnis „Schopfheim bleibt bunt.. Für Vielfalt, Zusammenhalt, eine starke Demokratie und gegen rechts“ will an zwei Veranstaltungen für eine hohe Wahlbeteiligung werben. Man möchte damit auch eine Herausforderung der Städte Lörrach, Rheinfelden, Weil am Rhein und Schopfheim annehmen und wetteifern, wer die höchste Wahlbeteiligung erreicht.
Das Jahrbuch 2023 wird im Rathaussaal vom Hauptverantwortlichen Klaus Strütt und diesjährigen Autorinnen und Autoren an die Stadt bzw. an den Beigeordneten Thomas Schmitz und Fachbereichsleiter Jürgen Sänger übergeben. Ehrenbürger Klaus Fleck und zahlreiche Stadträte waren mit dabei.
16. Mai 2024
Bei der Jahreshauptversammlung der Gartenfreunde Bremt hält der Vorsitzende Viktor Reis einen Jahresrückblick, der zufriedenstellend war. Erfreut zeigt er sich, dass ein Antrag auf Erweiterung der WC-Anlage genehmigt wurde. Zur Wahl stand die gesamte Vorstandschaft, die erneut für drei Jahre gewählt werden musste. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Reis, die Kassiererin Swetlana Ganz und die Schriftführerin Lydia Raider. Als Nachfolger für den bisherigen 2. Vorsitzenden Nikolai Jesse wurde einstimmig Konstantin Demtschenko gewählt.
Die „Enninger“ mit ihrem Vorsitzenden Ramon Philipp trafen sich dieser Tage zur Jahreshauptversammlung und berichteten über eine kurze Fasnachtszeit und Probleme, die es beim Narrenbaum-Erstellen gegeben hat. Mit Freude blickt man auf das nächste Jahr, in dem die Fasnachtskampagne umso länger wird. Bei den Wahlen wurden sowohl Ramon Philipp als auch seine Stellvertreterin Susanne Glatt und die Kassiererin Heidi Malnati in ihren Ämtern bestätigt. In das Amt des Schriftführers rückte Lea Kupferschmidt nach, nachdem Benjamin Bielawski nicht mehr kandidiert hatte.
In Gersbach-Au, in der Wehratal-Schlucht zwischen Todtmoos und Wehr hat sich das Auto eines 23-Jährigen, der deutlich zu schnell gefahren war, überschlagen. Beim Gegenlenken prallte er gegen eine Felswand.
Zu einem Konzert für einen guten Zweck lädt das THG in die evangelische Stadtkirche ein. Nach Grußworten der Schulleiterin Claudia Tatsch eröffnete die Streichergruppe des Gymnasiums „Stringtime“ unter Leitung von Judith Zöhrer das Programm. Eine von Luisa Zickwolf geleitete sechsköpfige Chorgruppe der Klassen 5 bis 7 gab sich dann ein Stelldichein in der Kirche. Das Cello-Quartett leitete Ceciel Strouken, zum Abschluss trat das THG-Orchester unter dem Dirigenten Clemens Barth auf. Vor allem der 11-jährige Edoardo Kaiser spielte sich mit seiner Posaune in die Herzen der Zuhörer. Wilhelm Tittel brachte die Orgel der Stadtkirche noch zum Klingen, wie es für ein Konzert in der Kirche auch erwartet werden kann. Die eingenommenen Spenden gehen an den Förderverein für Kinderkrebshilfe e.V. nach Freiburg.
18. Mai 2024
Die Sparkasse Wiesental verteilt den Erlös des vergangenen Jahres aus dem PS-Sparen. An 43 KITAS, Kindergärten und eine Krippe aus dem Verbreitungsgebiet der Sparkasse sowie einen Verein aus Kirchzarten wurden insgesamt 39.500,– Euro ausgeschüttet.
Alle Erstwähler in Schopfheim wurden von der Stadt und von den Kandidaten für die kommenden Kommunalwahlen ins evangelische Gemeindehaus zum Diskutieren eingeladen. Begrüßt wurde die Runde vom Beigeordneten Thomas Schmitz, der betonte, wie wichtig Wahlen für die Demokratie sind. Er sagte auch, dass Kommunalpolitik eine entscheidende Rolle im Leben der Menschen spiele. Es gehe um Entscheidungen direkt vor der eigenen Haustüre. An den Tischen kamen sich Kommunalpolitiker und Schüler überraschend schnell näher. Sven-Hendrik Wünsch von den Freien Wählern war erstaunt, dass die jungen Erstwähler an seinem Tisch das Thema „Krankenhaus-Schließung“ auf der Agenda hatten. Die Nachfrage bei den jungen Teilnehmerinnen, ob der Besuch etwas gebracht habe, wurde eindeutig bejaht. Für die SPD standen Samira Böhmisch und Peter Ulrich, für die Freien Wähler Sven-Hendrik Wünsch und Josua Kalt und für die CDU Thomas Kuri und Manuela Böhler-Szmerlowski, von den GRÜNEN Birgit Kandiser und Paul Tröger Rede und Antwort.
Heute und morgen gastiert das Trio Sameday in St. Agathen. Es begeistert das Publikum.
19. Mai 2024
Mit einem Fest stellt sich die islamische Gemeinde Mevlet Camii über das Pfingstwochenende vor ihrer Moschee auf dem Gelände der ehemaligen Hanf-Union vor. Zahlreiche Gäste unterschiedlichster Nationalitäten trafen sich während zweier Tage zum Gebet, vor allem aber auch zum Essen und zum Austausch. Der Vorsitzende, Farul Bulut, gab bereitwillig Auskunft über die Gepflogenheiten der Religionsgemeinschaft. Er meinte auch, dass die türkisch-islamische Gemeinde in Schopfheim ein Teil von Ditip, der türkisch-islamischen Union, sei und offen und liberal lebe. In der Schopfheimer Moschee zähle man durchschnittlich pro Woche 1.500 bis 2.000 Besucher. Beim Freitagsgebet können es bis zu 300 sein. Die Gemeinde selbst hat 160 Mitglieder, allerdings müsse man die Zahl mit 4,5 multiplizieren, da eine Familie als nur ein Mitglied gezählt werde.
20. Mai 2024
Heute am Pfingstmontag feiert Günther Rotzler, der in Wiechs geboren und aufgewachsen ist, den 90. Geburtstag.
21. Mai 2024
Die Feuerwehr wurde gegen 13 Uhr zum Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Austraße gerufen. Das Feuer hatte bei Eintreffen der Mannschaft schon auf das Küchenmobiliar übergegriffen. Es konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Grund für den Brand war offenbar ein Toaster, der auf dem Kochfeld auf einer Herdplatte stand und Feuer fing, weil eine Bewohnerin wohl die falsche Herdplatte angeschaltet hatte. Es wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, dennoch ist ein Sachschaden von etwa 20.000,– Euro entstanden.
22. Mai 2024
Das für den 12. Juli vorgesehene Konzert von Alvaro Soler im Rahmen des Sommersounds wird abgesagt. Es bleibt in diesem Sommer bei zwei Konzerten auf dem Marktplatz.
Berthold Müller, der zuletzt viele Jahre Oberzunftmeister der Narrenzunft war, feiert heute seinen 90. Geburtstag.
Farbkräftig sind die expressiven Bilder und Collagen der Berliner Künstlerin Uliane Borchert in der Kulturfabrik. Auch wenn die Achtzigjährige nicht selbst bei der Vernissage dabei sein konnte, war sie doch live aus ihrem Berliner Atelier bei der Eröffnung zugeschaltet worden. Gerit Koglin vom Kunstverein erzählte, wie er die Künstlerin bei einem Vorbereitungskurs in Berlin kennengelernt hatte. Neben figürlichen Arbeiten sind auch Landschaften in kühnen Farben und Formen zu entdecken.
Für das Schwimmbad Schweigmatt wird die Saison am 01. Juni eröffnet. Dem Förderverein ist es nicht gelungen, einen neuen Betreiber zu finden, um das Bad nach der diesjährigen Saison zu retten. Es wird dann nach 90jährigem Bestehen wohl endgültig geschlossen, denn der Schweigmattverein steht als Betreiber nicht mehr zur Verfügung und die Stadt Schopfheim hat den Betrieb ebenfalls kategorisch ausgeschlossen.
23. Mai 2024
Das Thema „Lärmschutz“ stand dieser Tage beim Ortschaftsrat in Langenau auf der Tagesordnung. Der Lärmaktionsplan der Stadt Schopfheim sieht vor, dass eine Geschwindigkeits-Reduktion auf 30 km/h ganztags kommen soll. Der Wunsch des Ortschaftsrates ist es aber, im ganzen Ort 40 km/h zu bekommen. Wie Walter Würger berichtet, erhielt er die Auskunft, dass erst 30 km/h eingeführt werden müsse, bevor Tempo 40 beantragt werden könne. In der Sitzung konnte Ortsvorsteher Würger zwei Personen auszeichnen, die 10- bzw. 25-mal Blut gespendet hatten.
Die Alternative für Deutschland (AfD) veranstaltet in der Stadthalle eine Wahlveranstaltung. In Erwartung dieser Veranstaltung ruft das Bündnis „Schopfheim bleibt bunt“ am 25.5. zu einer Protestaktion ab 17 Uhr vor der Stadthalle auf. Die Parteiveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.
24. Mai 2024
Im Internet und per Inserat bietet die Stadt Schopfheim das Anwesen Torstraße 4 – allen als Hebel-Schule bekannt – zum Mindestpreis von 850.000,– Euro an. Das Mindestgebot ist der Verkehrswert; alles was darüber liege, sei gut, erläutert Edgar Frey vom Grundstücksmanagement der Stadt. Bei der Auswahl des Käufers schaue die Stadt vor allem auf das Nutzungs- und Gestaltungskonzept. Dies habe oberste Priorität. Vom Denkmalamt, führt Frey aus, gibt es 17 wesentliche Denkmalschutz-Vorgaben, die in einer vorläufigen Stellungnahme als Exposé aufgelistet sind. Die Stadt erwartet Angebote bis zum 16. August.
25. Mai 2024
In der Stadthalle hält die AfD eine Wahlveranstaltung in den Abendstunden. Zu einer Gegendemonstration hat das Aktionsbündnis „Schopfheim bleibt bunt“, das von 26 Vereinen und Gruppen unterstützt wird, aufgerufen. Bündnis-Sprecherin Sonja Steiger sagte in ihrer kurzen Ansprache: „Wir wollen unseren demokratischen Rechtsstaat schützen und zusammen für Vielfalt, Weltoffenheit gegen die AfD demonstrieren. Es gelte, so führt sie weiter aus, deutlich zu machen, dass 150 Menschen gekommen waren und dem Aufruf friedlich gefolgt waren. Auf dem mit Zäunen vom Gelände der Stadthalle abgetrennten Platz versammelte sich die bunte Gruppe von Demonstrierenden jeden Alters. Neben Steiger sprach der Lörracher SPD-Politiker Hubert Bernnat und meinte: „Wir wehren uns gegen alle Versuche, die Freiheit und Demokratie zu zerstören und sind dagegen, dass rassistische Hetze alltäglich wird“. Um 18 Uhr betraten dann rund 20 Antifa-Aktivisten den Platz zu einer weiteren unangemeldeten Gegendemonstration. Alle Demonstrierenden versammelten sich und buhten und pfiffen die nach und nach eintreffenden Besucher der AfD-Veranstaltung lautstark aus. Zur Wahlkampf-Veranstaltung eingeladen waren die AfD- Bundestagsabgeordnete Christina Baum, der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Hörner und der Freiburger Stadtrat Karl Schwarz. Im großen, voll bestuhlten Saal der Stadthalle fanden sich jedoch nur rund 30 Gäste zur Wahlkampfveranstaltung ein.
26. Mai 2024
Ein 27-jähriger Motorradfahrer ist zusammen mit der 29-jährigen Mitfahrerin auf der Straße zwischen Kürnberg und Gersbach schwer gestürzt. Während der 27-Jährige offenbar unverletzt blieb, musste die 29-jährige Frau mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Lena Franz aus Schopfheim erhielt den Förderpreis der IKK classic (Innungskrankenkasse) als „Meisterin des Jahres“. Mit gerade einmal 21 Jahren hat sie den Meisterbrief für das Frisörhandwerk in der Tasche.
27. Mai 2024
Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen bewilligt für 302 städtebauliche Gesamt- und Einzelmaßnahmen im Landkreis insgesamt 235 Mio. Euro. Für das Schopfheimer Vorhaben „Altstadt III“ erhält die Stadt 400.000,– Euro.
28. Mai 2024
Die Stadt beteiligt sich in der Zeit vom 15.06. bis 05.07. wieder wie zahlreiche Kommunen aus dem Wiesental am diesjährigen Stadtradeln.
29. Mai 2024
Nach der letztjährigen Sportwoche des Fußballvereines Fahrnau im Juli wird morgen die Traditionsmannschaft des 1. FC Kaiserslautern gegen ehemalige Spieler aus Fahrnau auf dem Sportplatz aufgeboten, wie der Vorsitzende Mark Leimgruber und sein Stellvertreter Jochen Sutter bekanntgeben.
Das Markgräfler Tagblatt porträtiert heute Ehrenfried – oder wie er genannt wird Ernest Barnet, der nach 30 Jahren für den Gemeinderat nicht mehr kandidiert. Bei sechs Kommunalwahlen schaffte er den Einzug ins Ratsgremium und war auch einige Jahre Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN. Den Schopfheimer GRÜNEN blieb er treu, auch wenn er vor zwei Jahren den Bundes-GRÜNEN den Rücken kehrte.
Der Kinderschutzbund hat Jahreshauptversammlung. Insgesamt wurden 2023 mehr als 6.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.
30. Mai 2024
Die Badische Zeitung schreibt heute über Heidi Malnati, die 15 Jahre für die CDU im Gemeinderat der Stadt saß und nun für dieses Gremium nicht mehr kandidiert.
Die katholische Seelsorge-Einheit Mittleres Wiesental feierte ihren hohen Feiertag mit einer Fronleichnams-Messe in Steinen. Eigentlich war diese vor der katholischen Kirche in Maulburg geplant gewesen. Des schlechten Wetters wegen wurde der Gottesdienst jedoch verlegt. Pfarrer Michael Latzel ging in seiner Predigt auf Fronleichnam ein und meinte, es sei ein Fest, an dem es normalerweise eine Prozession gebe, oder weltlich gesehen: eine Demonstration für den Glauben. In Schopfheim selbst war kein Festgottesdienst.
31. Mai 2024
Thomas Kuri, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, und sein Stellvertreter Michael Böhler überreichen dem Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt, Klaus Fleck, die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied der CDU.
Die im Gemeinderat und Kreisrat vertretenen politischen Parteien und Gruppierungen werben für die Europa- und die Kommunalwahlen am 09. Juni auf vielfältigste Weise.
Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde stoßen auf der Treppe zum Vorplatz des Gemeindehauses auf eine Unmenge zerschmetterter Melonen. Der aktuelle Vorfall hat schon ein besonderes Ausmaß, denn in der Regel sei der Hausmeister eine bis eineinhalb Stunden damit beschäftigt, Unrat der jungen Leute, der in den Abendstunden dort hinterlassen wird, zu entsorgen.
Die Deutsche Post richtet in der Blasistraße in Fahrnau in einem ehemaligen Blumenladen nun eine Filiale ein. Ein Sprecher der DHL-Group bestätigte dies gegenüber der Badischen Zeitung auf Nachfrage. Diese Filiale soll am 26. Juni öffnen und montags bis freitags Nachmittag sowie am Samstag vormittags geöffnet sein.
01. Juni 2024
Das MT porträtiert heute die nach 30 Jahren den Gemeinderat verlassende Marianne Zabel von der CDU, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird. Von der Badischen Zeitung befragt, was aktuell die drängendste Herausforderung in Schopfheim sei, meinte sie: „Das Miteinander ist ganz wichtig. Der Zusammenhalt macht eine Gesellschaft aus“. Sie sieht die Gefahr, dass die Gesellschaft zerfleddere.
Bürgermeister Philipp Lotter von der Gemeinde Hausen und die dortigen Gemeinderäte richten einen Offenen Brief an die Stadt Schopfheim und beklagen sich über das Verhalten der Stadt gegenüber ihrer Gemeinde bei der Sanierung der Wiesen-Brücke in Ehner-Fahrnau. Seit 2018 ist die Brücke für Autos gesperrt. Seitdem rolle der Verkehr zum Golfplatz über Hausen. Vor zwei Jahren habe die Stadt bereits beschlossen, diese Brücke durch einen Neubau zu ersetzen. Nun werde aus Personalmangel, so Schopfheim, auch für dieses Jahr die Baumaßnahme verschoben und für 2025 zugesagt. Die Stadt habe die Hausener in der Angelegenheit immer vertröstet. Es habe auch keine gemeinsame Sitzung der Gemeinderäte oder gar eine Info-Veranstaltung mit Schopfheims Bürgermeister Harscher gegeben. Die Toleranzgrenze sehen die Hausener nun überschritten. Sie fragen, ob so eine gute, faire, interkommunale Zusammenarbeit aussehe und betonen, dass man nicht mehr gewillt sei, sich länger vertrösten zu lassen. Daher bitte man die Schopfheimer Bürger und den Gemeinderat im Sinne eines weiteren gut nachbarschaftlichen Verhältnisses um Unterstützung beim Brücken-Projekt. Die Hausener haben den Glauben an die Stadtverwaltung Schopfheim und die leeren Versprechungen verloren. Bürgermeister Harscher meinte zum Unmut aus dem Hebel-Dorf, er könne diesen verstehen, auch wenn die Wortwahl zu weit gehe. Es fehle im Bauamt aber an Mitarbeitern.
So richtige Freude wollte bei der Eröffnung des Schweigmatter Höhenschwimmbades nicht aufkommen. Es lag nicht nur am tristen Wetter – dennoch wagte Thomas Jost, der für das Bad Verantwortliche, einen Sprung ins rund 15 Grad kalte Wasser. Er machte klar, dass der Vertrag, der mit einer Zuschusshöhe von 35.000,– Euro mit der Stadt geschlossen wurde, nach dieser Saison ende. Es äußerten sich zum Badebeginn bereits einige frustrierte Stammbadegäste über die Schließungsabsichten. In diesem kleinen Bad können auch Eltern ihren Kindern das Schwimmen beibringen, was ganz wichtig sei, sagt ein Gast, und betont: „Lasst das Schweigmatter Bad da stehen, wo Schopfheim am schönsten ist“.
02. Juni 2024
In der Nacht auf heute Sonntag wurden aus Kellerräumen eines Wohnhauses am Eisweiher nach einem Einbruch ein Pedelec, zwei Schlitten, ein E-Scooter sowie aus der Tiefgarage vier komplett-Reifen und vier Autoreifen mitsamt Felgen geklaut. Die Polizei bittet um Zeugen.
03. Juni 2024
Der goldene Löwe über dem gleichnamigen Restauranteingang an der Hauptstraße fehlt sei einiger Zeit. Derzeit wird das hölzerne Tier im Malerei-Betrieb von Andreas Gsell restauriert und wieder auf Vordermann gebracht. Der Löwe wird auf dem Podest über dem Eingang des „Goldenen“ bald wieder seinen ursprünglichen Platz einnehmen.
Die Fasnachtsgesellschaft Fahrnau blickte auf die vergangene Kampagne zurück. Christian Leisinger bedankte sich bei den Gruppen und Gruppenchefs sowie beim Team des Zunftrates für die geleistete Arbeit. Zahlreiche Ehrungen durften bei dieser Veranstaltung ausgesprochen werden.
04. Juni 2024
Seit Anfang Februar hat der alevitische Verein Schopfheim einen Frühstückstisch in seinem Vereinsraum in der Hauptstraße 127b eingerichtet. Beteiligt sind neben Schopfheim an der landesweiten Aktion 40 weitere alevitische Mitgliedsgemeinden. Der Frühstückstisch ist jeweils sonntags von 10–14 Uhr. Dort soll die Möglichkeit eröffnet werden, andere Menschen kennenzulernen, gemeinsam zu singen, zu musizieren oder zu tanzen, wie Kazin Ciftdogan, der Sekretär der Gemeinde, bei der Vorstellung des Projektes betont. Der Schopfheimer Verein hat 62 Mitglieder. Neben dem Vorsitzenden sind im Vorstand des Vereins fünf Frauen.
Gegen 06 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Brand einer freistehenden Garage in der Wiechser Kapellenstraße gerufen.
05. Juni 2024
Das Schopfheimer Städtli-Fest plagen finanzielle Sorgen. Nun sucht man nach Sponsoren, bevor der Traditionsveranstaltung eventuell finanziell die Luft ausgeht. Das diesjährige Fest ist nicht gefährdet; es wird am 22. und 23. Juni stattfinden.
In der früheren Post-Filiale im Pflughof hat in dieser Woche der „Neri“-Lebensmittelmarkt eröffnet. Nertil Hoxhaj zielt mit seinem Geschäft darauf, eine Lücke in der Innenstadt, die durch die Schließung des Netto-Discounters in der Scheffelstraße entstanden ist, zu schließen.
06. Juni 2024
Die Enkensteiner Ortsdurchfahrt soll im Herbst des Jahres saniert werden. Damit wird der Ort wiederum zur Baustelle. Kritik an den Planungen, die dem Ortschaftsrat vorgestellt wurden, übt Martin Brutschin, der meint, dass der geplante Fußgängerüberweg nicht an der richtigen Stelle sei. Neben dem Fußgängerüberweg wird es auch eine neue Bus-Haltestelle geben. Als wichtige Maßnahme ist die Erneuerung der Fahrbahndecke auf einer Länge von 1,1 km zwischen dem südlichen Ortseingang von Enkenstein bis Wieslet zu sehen. Die Bauarbeiten im September und Oktober erfordern eine halbseitige Sperrung der Straße für den Verkehr. Während der Fräs- und Asphaltarbeiten ist freitags bis sonntags die L 139 voll gesperrt.
Zinkenvögtin Sonja Litfin vom Auma-Zinken blickt bei der Mitgliederversammlung auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr. Der Zinken hat derzeit 16 Aktive, 74 Passive und 6 Ehrenmitglieder, so Litfin.
20 Schulen aus dem Landkreis beteiligten sich an der bundesweiten Aktion „Ich steh auf – Schulen für Demokratie und Vielfalt“ auf dem Rosenfels-Campus in Lörrach. 1.800 Schüler bildeten eine Menschenkette. Von Schopfheim beteiligten sich die Johann-Peter-Hebel-Schule, die Grundschule Fahrnau und die Grundschule Langenau sowie jene aus Wiechs.
07. Juni 2024
Stefan Wetzel, Leiter des städtischen Bauhofes, ist darüber aufgebracht, dass an der von der Stadtgärtnerei mit viel Arbeit und Ideenreichtum verbundenen Gestaltung des Kreisels am Friedhof Zerstörungen verübt worden sind. Er ärgert er sich auch über weitern Vandalismus wie beispielsweise beklebte Schilder, nicht entsorgten Hundekot, Müll an allen möglichen Orten in und außerhalb der Stadt.
In der letzten Ortschaftsratssitzung in Eichen wurde über die Glasfaser-Verlegung gesprochen. Die Arbeiten würden Mitte Juni starten. Ortsvorsteher Rudi Wasmer bemerkt, dass in der Wahlperiode, die nun zu Ende geht der Ortschaftsrat rund 30mal öffentlich und etwa 10mal nichtöffentlich getagt habe.
Der Tafelladen feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Stadthalle. Bürgermeister Dirk Harscher würdigt das große Engagement und die Arbeit für diese Einrichtung. Er erinnert daran, dass maßgebliche Initiatoren der Tafel – Wolfgang Gorenflo vom Diakonischen Werk und Oliver Batt vom Sozialamt der Stadt – gewesen sind. „Ohne rund 50 ehrenamtliche Helfer, die das Herz der Tafel bilden, wäre kaum etwas möglich“, so die Leiterin des Diakonischen Werkes, Karin Racke, die in ihrer Rede daran erinnerte, dass der Grundgedanke damals gewesen sei, der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken und zugleich armutsbetroffene Menschen direkt vor Ort zu unterstützen.
08. Juni 2024
Simon Redling vom DRK-Ortsverein Schopfheim freut sich über die bereits eingegangenen 25.000,– Euro an Spenden zum vorgesehenen Erwerb des Gebäudes am Lusring, in dem man derzeit noch als Mieter untergebracht ist. Bis Ende des Jahres erhofft sich das DRK einen Spendenbetrag in Höhe von 100.000,– Euro.
In Fahrnau wird es ab dem 26. Juni wieder eine Post-Filiale geben. In einem ehemalige Blumenladen in der Blasistraße soll die Filiale montags bis freitags 15-17 Uhr und samstags von 10-12 Uhr geöffnet werden, teilt die Post mit.
Den letzten Tag vor der Europa- und den verschiedenen Kommunalwahlen nutzen die Parteien in Schopfheim, um auf dem Marktplatz Präsenz zu zeigen und noch einmal für sich zu werben.
Gegen Mittag wurde ein 83-Jähriger auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse Opfer eines Wechselgeld-Betrügers. Ein unbekannter Mann bat den 83-Jährigen, eine 2-Euro-Münze in zwei einzelne Euros zu wechseln. Er nutzte diese Gelegenheit, um aus dem Geldbeutel des Mannes Geldscheine zu klauen und verschwand unerkannt.
09. Juni 2024
Bestens besucht war der Festgottesdienst zum Jubiläum der Schopfheimer Tafel in St. Michael. Der Gottesdienst wurde von Pfr. Martin Schmitthenner von der evangelischen Gemeinde und von Diakon Uwe Degenhardt von der katholischen Kirchengemeinde gestaltet. Anwesend waren aber auch der Oberkirchenrat und Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden, Urs Keller, sowie Bürgermeister Dirk Harscher als Schirmherr der Tafel.
Um 18.00 Uhr schließen die Wahllokale. Die Wahlhelfer beginnen mit der Auszählung der Europa-Wahl. Die übrigen Wahlen werden erst im Verlauf des Montags in Angriff genommen. Das Kräfteverhältnis der Parteien wird offenbar neu sortiert. Mit 26,5% der Stimmen liegt die CDU in der Wählergunst mit weitem Abstand vor ihren Mitbewerbern. Gegenüber den Europa-Wahlen vor fünf Jahren bedeutet dies einen Zuwachs von 2,3%. Dahinter liefern sich GRÜNE mit 15,3%, die SPD mit 14,2% und die AfD ebenfalls mit 14,2% ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ein krasser Einbruch ist das Ergebnis vor allem für die GRÜNEN – sie hatten bei den Wahlen 2019 mit 28% einen triumphalen Sieg eingefahren und mussten nun ein Minus von 12,7% hinnehmen. Als Wahlsieger kann sich (auch) in Schopfheim die AfD fühlen. Mit 14,19% liegt sie zwar weit hinter der CDU, zugleich aber 5,2% über dem Ergebnis von 2019. Die SPD musste sich mit einem 1,6%igen Rückgang abfinden. Dies ist vergleichsweise gering, beachten muss man aber auch den Absturz von ehemals 27% im Jahre 2014 auf 16% bei den letzten Wahlen 2019. Bemerkenswert ist schließlich, dass ein knappes Drittel der Stimmen auf sonstige Parteien entfiel. Darunter war das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 6% am erfolgreichsten. Es befand sich auf Augenhöhe mit der FDP, die ebenfalls 6% erreichte. Abgeschlagen war schließlich die Linke. Bemerkenswert war die hohe Wahlbeteiligung von 61,7% gegenüber vor 5 Jahren, als die Beteiligung noch bei 58,1% lag. Die AfD hat im gesamten Kreisgebiet in allen Gemeinden kräftig zugelegt. So liegt sie beispielsweise in der Nachbargemeinde Maulburg und in Steinen sowie im Kleinen Wiesental hinter der CDU an zweiter Stelle.
Gersbach feiert die Sanierung der Kirche mit einer neuen Beleuchtung und einer rundum erneuerten Orgel. Die neue Beleuchtung sollte nicht nur angenehm und warm empfunden werden, gleichzeitig war es die Aufgabe, den Altarraum hell zu erleuchten. Die Lichtplanerin Andrea von Walm löste diese Aufgabe überzeugend, wie es heißt. Orgelbauer Gerd Reinhardt von der Firma Vier aus Friesenheim bei Offenburg hat die im Jahre 1969 gefertigte Orgel grundsaniert. Die Trompeten-Pfeifen wurden durch Bauern-Pfeifen ersetzt. Fast 10 Jahre dauerte es von der Planung bis zur Vollendung der Arbeit, die ohne ehrenamtliches Engagement vor allem von Ernst-Frieder Schmidt, aber auch von vielen anderen Menschen aus Gersbach nicht möglich gewesen wäre. Es gab dafür Lob des Ortsvorstehers Andreas Falk. Pfarrerin Ulrike Krumm benannte den Abschluss der Sanierungsarbeiten als einen „heiligen Moment“.
10. Juni 2024
Die Kreistagswahl in Schopfheim ergab für die CDU 17,79%, für die Freien Wähler 35,72%, die GRÜNEN 16,86%, für die SPD 13,09% und 16,54% stimmten für sonstige Parteien und Gruppierungen. Wer allerdings gewählt wurde, lässt sich aus diesen reinen Schopfheimer Zahlen noch nicht ermitteln. Hinzu müssen noch die Stimmen von Hausen und von Hasel gerechnet werden.
11. Juni 2024
Dass der neue Schopfheimer Gemeinderat anders zusammengestellt sein wird, war klar, denn die Unabhängigen, die zwei Sitze beanspruchten, waren bei der Wahl nicht mehr dabei. Das Ergebnis steht seit gestern 16.59 Uhr fest. Als eindeutige Sieger dürfen sich die Freien Wähler freuen. Sie erhalten 8 der 22 Sitze und stellen künftig die mit Abstand größte Fraktion am Ratstisch. Die CDU ist weiterhin mit 5 Sitzen, die GRÜNEN, die zuletzt 6 Sitze innehatten, sind künftig nur noch mit 5 Sitzen vertreten. Bei der SPD ändert sich an der Sitzzahl 4 auch nach der neuen Wahl nichts. Die Wahlbeteiligung war mit 58,2% geringer als bei der am gleichen Tag durchgeführten Europa-Wahl. Stimmenkönig wurde erneut Thomas Gsell von der SPD. Die Freien Wähler dürfen 34,7%, die CDU 25,2%, die GRÜNEN 20,8% und die SPD 19,3% der abgegebenen Stimmen für sich beanspruchen. Bei den Freien Wählern bedeutet dies eine Zunahme von 10,5%, bei der CDU um 3,2%. Die SPD legte um 1,8% zu, während die GRÜNEN um 5,5% rückläufig waren. Die CDU wird als reine Männergesellschaft im neuen Gemeinderat vertreten sein. Bei den Freien Wählern ist nur eine Frau von 8 Stadträten künftig am Ratstisch. Die SPD vertreten 2 Frauen und 2 Männer. Martina Hinrichs schaffte den Wiedereinzug nicht. Bei der GRÜNEN-Fraktion im Gemeinderat sind künftig 4 Frauen und 1 Mann Vertreter der Bürgerinnen und Bürger. Die genauen Ergebnisse sind wie bei allen andern Gemeinderatswahlen seit 1989 explizit in diesem Jahrbuch aufgeführt.
Plötzlich und unerwartet verstarb heute der Präsident der Fasnachtsgesellschaft Fahrnau, Christian Leisinger, im Alter von 62 Jahren. Er war nicht nur überaus beliebt, er hatte sich auch leidenschaftlich und mit ganzem Herzen der Fahrnauer Fasnacht verschrieben.
Nachdem das Kleine Wiesental beschlossen hat, sich dem Standesamtsbezirk Mittleres Wiesental anzuschließen, wurde die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Aufnahme des Kleinen Wiesentals von den Bürgermeistern aus Schopfheim, Maulburg, Hausen, Hasel und dem Kleinen Wiesental unterzeichnet. Monika Haller sagte, dass die Vereinbarung noch vom Landratsamt Lörrach genehmigt werden müsse.
Am Schlachterhof im Schluchsee-Fischbach ist ein Segelflugzeug mit einem 68-jährigen Piloten, der aus Schopfheim kommt, abgestürzt. Es kam jede Hilfe zu spät. Die Unfallursache steht noch nicht fest. Der abgestürzte Pilot galt als erfahren.
12. Juni 2024
Der Wahlkreis 4 – Schopfheim, Hausen und Hasel – ist künftig im Kreistag mit 7 statt bisher 6 Sitzen vertreten. Die Linke erhält einen Ausgleichssitz, daneben hat auch die AfD einen Sitz errungen. Dies geht zu Lasten der Freien Wähler, die nur noch von Dirk Harscher und Tesfaldet Reda vertreten sind. Dem früheren Hausener Bürgermeister Martin Bühler, der für die Freien Wähler im Kreistag vertreten war, reichte es nicht mehr, dafür errang der neue Bürgermeister Philipp Lotter in Hausen für die SPD einen Sitz im Kreistag. Allerdings hat dafür Thomas Gsell aus Schopfheim sein Mandat verloren. Für Marianne Zabel, die für die CDU lange Jahre im Kreistag saß und nicht mehr kandidierte, wurde Thomas Kuri gewählt.
Bei den Europa-Wahlen bekam die CDU in Kleinmachnow 22,8%, gefolgt von den GRÜNEN mit 19,3%. Die SPD erhielt 15,7%, die FDP 10%, die AfD kam auf 9,3% und das BSW auf 7,4%.
In der schwedischen Partnerstadt Ronneby lagen bei den Europa-Wahlen die Sozialdemokraten mit 27,7% vorne. Die Schweden-Demokraten erhielten 21,2%, die Moderaten 14,7%, die Linkspartei 9,4% und die GRÜNEN 8,8%.
Im französischen Poligny bekamen die Rechten um Jordan Bardella und Marine Le Pen bei der Europa-Wahl 24,58% der Stimmen. Sie lagen damit deutlich vor den Europa-Befürwortern von BE mit 16,36%. Das Bündnis „Wach auf, Europa“ erhielt 15,41%, der LSI 8,95% und die GRÜNEN 8,51% der abgegebenen Stimmen.
In der kommenden Woche soll ein Förderverein zum Erhalt der Raitbacher Burg-Ruine Turmhölzle gegründet werden.
Am Schopfheimer Rinder-Lehrpfad in Gersbach können weiterhin die beiden noch verbliebenen Wisente gesehen werden. Der Gemeinderat hatte im November 2023 das Aus des Geheges beschlossen. Die beiden verbliebenen Tiere, der Bulle Bubi mit 13 Jahren und die 22-jährige Kuh Kressi haben sich in der Obhut von Jürgen Pflüger schnell wieder erholt, es geht ihnen mittlerweile prächtig. In einem Gespräch haben Pflüger und die Stadtverwaltung nun vereinbart, dass die Tiere bis zum Herbst weiterhin im Gehege bleiben können und von Jürgen Pflüger versorgt werden. Bis dahin wollen sowohl die Verwaltung als auch Pflüger nochmals eine Liste möglicher Abnehmer kontaktieren, um die Tiere anderweitig unterzubringen. Möglicherweise ist das Weibchen auch trächtig. Bei den Wisenten sei dies schlecht feststellbar, meint Pflüger. Auch die Umzäunung müsse im Moment nicht komplett ersetzt werden, es reiche aus, etwa 10 defekte Stangen zu reparieren. „Das Bild eines von Parasiten befallenen Geländes, das im Herbst vergangenen Jahres noch verdeutlicht wurde, war ziemlich überzogen“, so Pflüger.
13. Juni 2024
Beim jüngsten Treffen des Stadt-Seniorenrates zeigt sich der Sprecher Hannes Schneider irritiert, dass versprochene Barrierefreiheit an verschiedenen Stellen in der Stadt bisher nicht realisiert worden ist – aus Personalgründen – wie es von der Stadtverwaltung heißt.
Die meisten Besetzungen der Ortschaftsräte konnte das Wahlamt gestern Mittwoch abschließen. Es fehlen nur noch die Besetzungen von Wiechs und Raitbach, da dort jeweils viele Einzelstimmen in den vorhandenen „leeren Zeilen“ abgegeben worden sind und auch danach überprüft werden muss, ob es sich bei den Genannten um Wahlberechtigte bzw. Wählbare handelt.
Für das Café im Stadtpark gibt es einen konkreten Bewerber, wie die Pressestelle der Stadt mitteilt. Der Sanierungsaufwand ist groß. Daher will die Stadt die Fördersumme aus dem Sanierungsprogramm „Altstadt III“, die bisher bei 25% liegt, erhöhen.
14. Juni 2024
Bekanntlich will die Post am 26. Juni die neue Filiale in Fahrnau eröffnen. Auch in der Stadt zeigt man sich laut einer Pressemitteilung erfreut über das Einrenken des Post-Konzerns. Die Stadt berichtet jedoch weiterhin, dass die Post bedauernd wissen lasse, dass es trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen sei, in Fahrnau einen Partner zu gewinnen. Nach wie vor sei man aber auf der Suche, für den Betrieb dieser Filiale einen solchen Partner zu finden.
Zum Auftakt der Fußball-Europameisterschaft spielt die deutsche Mannschaft gegen Schottland und gewinnt in München mit 5:1 Toren. Kaum war der Schlusspfiff verklungen, fuhren auch die ersten Autos hupend im Corso durch die Innenstadt, um den Sieg der deutschen Fußballer zu feiern.
Im Beisein von Landrätin Marion Dammann und Bürgermeister Dirk Harscher wurde der Dorfladen Kürnberg nun um ein Café erweitert. Betrieben werden Laden und Café vom Markus-Pflüger-Zentrum.
Die Ergebnisse der Ortschaftsratswahlen für Wiechs und Raitbach stehen nun auch fest. Zusätzlich zu den Kandidaten der Liste „Gemeinsam für Wiechs“ wurden aufgrund der wilden Wahl Martin Gebhardt und Gregory Volpe ergänzend gewählt.
15. Juni 2024
Die „Stadtmühle Schopfheim“ hat wieder einen neuen Betreiber. Melanie Suleiman möchte ihre Gäste mit einer guten Mischung aus gehobenem Ambiente, gut bürgerlicher Küche und regelmäßigen Live-Events betreuen.
Neben dem Rückblick auf die Vereinsgeschichte ging es bei der Hauptversammlung des Städtli-Zinkens im 66. Jahr des Bestehens auch um Wahlen. Der Zinken hat derzeit 216 Mitglieder. Auf die vakante Stelle des zweiten Zinkenvogtes wurde einstimmig Frank Hobucher gewählt. Silke Bolz trat als Schriftführerin neu in den Vorstand ein. Wie Zinkenvogt Markus Weiß informierte bereite, man das 50. Rettichfest für den Juli vor. Er ehrte auch langjährige Mitglieder. Es gab Ehrungen für 33-jährige oder 44-jährige Mitgliedschaften. Zu Ehrenmitgliedern wurden Erich Fregin und Margita Markstahler ernannt.
Zum 25. Orientalischen Tanzfest kamen 80 bis 100 Besucherinnen in das evangelische Gemeindehaus. Die beiden vhs-Dozentinnen Beatrix Giovanazzi und Gisela Pieger haben den Abend organisiert. vhs-Leiterin Katrin Nuiro dankte den Dozentinnen für die Organisation und ihr Engagement.
16. Juni 2024
Bei strahlendem Sommerwetter feiert der Schweigmattverein auf dem Gelände und in den Räumen des ehemaligen Gasthauses „Waldhaus“ mit zahlreichen Besuchern, Freunden und Gästen das 125-jährige Bestehen. Der Vorsitzende, Thomas Jost, blickte auf glorreiche und wechselvolle Zeiten des im Jahre 1899 als Kurverein gegründeten und später umbenannten Schweigmattvereines zurück. Er erinnerte in seinem Streifzug an die große Zeit des Kurbetriebes mit erlauchter Gesellschaft, mit dem Besuch von Adel und Prominenz. Auch der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer war, als er noch Kölner Oberbürgermeister war, 1922 und 1923 im Ort, um seinen Urlaub zu genießen. Schweren Herzens musste Jost auch die Feststellung treffen, dass die wohl unvermeidbare Schließung des vor 89 Jahren gegründeten Höhenschwimmbades bevorsteht. Bürgermeister Harscher überbrachte nicht nur die Glückwünsche an den Verein, er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die das Schwimmbad bisher gehegt und gepflegt haben. „Wir können uns aber keine zwei Schwimmbäder leisten“, sagt er unmissverständlich. Zur Jubiläumsfeier des Schweigmattvereins, zeigt der Briefmarkenring aus Hausen eine Ausstellung mit Ansichtskarten rund um den ehemaligen Höhen-Luftkurort Schweigmatt und die Hohe Möhr im einstigen Gasthof „Waldhaus“. Musikalisch wurde die Feier vom Musikverein Raitbach gestaltet.
Am vergangenen Wochenende hatte die Narrenzunft Schopfheim ihre Generalversammlung, bei der Kanzellarin Birgit Reissner auf die Kampagne 2023/24 zurückblickte, wobei sie den Höhepunkt – die Ausrichtung des 79. Konvents des VON (Verband der Oberrheinischen Narrenzünfte) im Oktober besonders beleuchtete. Bürgermeister Harscher meinte, die Narrenzunft habe damit Werbung für die Markgrafenstadt gemacht. Die Wahlen für weitere zwei Jahre bestätigten Frank Pfeiffer als Ozume, Fritz Trefzger als Zeremonienmeister, Kai Horschig als Mundschenk und Erich Lacher als Zunftabendmeister. Für zwei Jahre wurde mit Silke Hofmann eine neue Kanzellarin gewählt.
17. Juni 2024
Am vergangenen Wochenende war eine 10-köpfige Schopfheimer Delegation, an der Spitze Bürgermeister Harscher, zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Poligny in der Jurastadt. Anwesend waren auch Vertreter der Gemeinde Klatovy, einer tschechischen Partnerstadt Polignys. Einem Empfang im Rathaussaal der Stadt folgten auch Besichtigungen von touristischen Höhepunkten, bevor am Sonntagnachmittag die Abreise nach Schopfheim erfolgte.
Teresa Bühler von der SPD fragte im Gemeinderat nach, ob es nicht an der Zeit sei, den Tourismusverbund „Südwärts“ zu beenden. Immer mehr Gemeinden träten aus, was den Grundgedanken in Frage stellen. Fachbereichsleiter Sänger sagte, man werde sich im Juni zusammensetzten, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Eine Mutter vom KIGA am Marktplatz beklagte sich über die Erhöhung der Essenskosten. Ob eine Mehrbelastung von 20 Euro im Monat noch gerecht und familienfreundlich sei, wollte sie wissen. Trotz der Erhöhung seien die Kosten für das Essen nicht kostendeckend, wie Fachbereichsleiter Sänger ausführte. Die Stadt schieße jährlich 43.000,– Euro zu. Der Gemeinderat beschloss letztlich die neuen Gebühren bei 12 Ja- und sechs Nein-Stimmen.
Der Gemeinderat gibt grünes Licht für eine Bebauungsplanänderung, damit das Einkaufsviertel in der Gänsmatt eine Erweiterung des LIDLMarktes ermöglicht. Die Erweiterung wird sich auch auf die Fläche des benachbarten Restposten-Discounters „Philipps“ erstrecken, dessen Fläche in LIDL integriert werden wird. LIDL will seine bisherige Verkaufsfläche von 800 auf 1.455 qm erweitern.
Einstimmig stimmt der Gemeinderat der Ernennung von Feuerwehrleuten in Führungspositionen zu.
Ein Anwohner der Straße An der Wiese nutzt die Fragestunde im Gemeinderat und stellt die „so genannte Nordumfahrung“ in Frage. Die Fragen zur Lärmbelastung, würden so Bürgermeister Harscher, dem Fragenden nach der Sitzung schriftlich beantwortet.
19. Juni 2024
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Landkreises am Kreiskrankenhaus in Schopfheim feiert das 15-jährige Bestehen. Das Team um Elias Berning und Andreas Köppen-Castrop stellt seit der Gründung die ambulante Chirurgie und unfallchirurgisch-orthopädische Versorgung im Großraum Schopfheim sicher.
Kurz vor 22.00 Uhr sollen vermutlich fünf Jugendliche eine Frau im Bereich des Pflughofes eingekreist und mehrfach geschubst haben. Die Frau wurde dabei verletzt. Erst als Passanten, die den Pflughof betraten und die Täter ansprachen, ließen diese von der Geschädigten ab und flüchteten, so die Polizei. Diese sucht nun das couragierte Paar sowie weitere Zeugen, um die Täter zu finden.
Schüler des Leistungskurses der 13. Klasse am THG waren drei Tage in Berlin auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner (CDU/CSU).
Der Unverpackt-Laden „Glück im Glas“ in der Innenstadt kämpft weiter ums Überleben, wie die Betreiber sagen.
Der Kindergarten in Eichen feierte vor einigen Tagen das 25-jährige Bestehen.
21. Juni 2024
Zum zweiten Mal gestaltet das SAK Lörrach das „verlässliche Sommerferienprogramm“ im Auftrag der Stadt. Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, kann man sich ab sofort anmelden.
Jennifer Waßmer, die Jugendwartin der Feuerwehr Schopfheim, hat ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung einberufen. Ihre junge Abteilung hat 97 Mitglieder, darunter sind 22 Kinder. Wer sechs bis zehn Jahre alt ist, kann bei der Kinderfeuerwehr mitmachen. Mit zehn Jahren wechselt man dann in die Jugendfeuerwehr.
Im Alter von 81 Jahren verstirbt in Gersbach Horst Sutter. Im Jahrbuch ist ein gesonderter Beitrag enthalten.
22. Juni 2024
In der jüngsten Sitzung des Langenauer Ortschaftsrates wird als größter Wunsch für den Haushalt 2025 die Sanierung der stark beschädigten Talstraße formuliert. Dauerthema bleibt auch für den nächsten Haushalt der Hochwasserschutz.
Der Entwurf des Lärmaktionsplanes liegt nun vom 27. Juni bis zum 25. Juli öffentlich aus. Für viele Anwohner sind die darin enthaltenen Regelungen der Nordumfahrung nicht nachvollziehbar, da Temp 30 nur auf Teilstrecken gelte. Außerdem wurde die Strecke Richtung Langenau verlängert, auf der Tempo 50 gelte. Ein Antrag der GRÜNEN und der CDU auf Einführung von Tempo 30 hat die Verkehrsbehörde, vertreten durch Cornelia Claßen, abgelehnt. Der Gemeinderat, so heißt es, habe ihr gegenüber kein Weisungsrecht. Die Anwohner haben nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung das Thema erneut aufgegriffen und betont, dass sie die jetzige Lösung nicht auf sich beruhen lassen wollen.
Gut besucht ist der Auftakt der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“. Die Pianistin Andrea Kauten, seit 18 Jahren künstlerische Leiterin der Reihe, gab ein Benefizkonzert zu Gunsten der Anneliese-Benner-Krafft-Stiftung. Es war das erste Konzert nach dem Tode der Stifterin und Mäzenin Karin Benner, wie Werner Geigle vom Stiftungsvorstand in seiner Begrüßung hervorhob. Zwei weitere Konzerte seien derzeit geplant. Was weiter noch möglich ist, wisse man noch nicht.
Wetterbedingt fing das Städtlifest am heutigen Samstag etwas zaghaft an. Der Sonntag bescherte den Veranstaltern gutes Wetter. Die Festorganisation in diesem Jahr hatte Andi Gsell unter seinen Fittichen. Zusammen mit Bürgermeister Harscher wurde der Fassanstich vorgenommen. Am Sonntag gab es nach dem Frühschoppenkonzert der Stadtmusik einiges Gedränge an den Vereinsständen und Buden.
In Gersbach feierte man während eines Festaktes das 50-jährige Jubiläum des Schulhausneubaues mit vielen Gästen, ehemaligen Schülern sowie den bisherigen Rektorinnen und Rektoren. Rolf Strohm schilderte in seinem Rückblick als ehemaliger Rektor die bewegten Jahre vor 1970, als in den Räumen der Volksschule (im Rathaus) mehr als 40 Kinder unterrichtet wurden. Sowohl die Heizung als auch die sanitären Anlagen waren damals katastrophal. Bürgermeister Harscher meinte, die Investition in die neue Schule sei die einzig richtige Maßnahme gewesen.
Die Glückwünsche der Schule überbrachte Alexandra Nägelin, Konrektorin der Grundschule Fahrnau, da Gersbach eine Außenstelle der Fahrnauer Grundschule ist. Sie betonte, dass diese Schule für sie etwas Besonderes sei.
23. Juni 2024
Nach dem Fussballspiel Schweiz–Deutschland, das in quasi letzter Sekunde durch ein Tor der Deutschen mit einem Unentschieden endete, hielt sich der Autokorso durch die Stadt in Grenzen. Es gab ja nichts zu jubeln.
Das zweite Sommerfestival der Kirchenmusik Schopfheim beginnt mit einem Konzert in der Stadtkirche. Die Kantorei Schopfheim, ein Kantatenorchester sowie die Altistin Carolina Bruck-Santos und der Tenor Tiago Oliveira unter Leitung des Kirchenmusikdirektors Christoph Bogon gestalteten die Reihe „Klang und Raum“.
24. Juni 2024
Quasi in letzter Sekunde konnten die Italiener bei ihrem Europapokal-Spiel gegen Kroatien für einen Ausgleich sorgen. Die folgenden Autokorsos durch die Stadt waren nicht überschwänglich, sie hielten sie in Grenzen.
Der Gemeinderat beschließt den Einbau und den Kauf eines Blockheizkraftwerkes in das bestehende Nahwärmenetz der Stadthalle. Es entstehen Kosten in Höhe von 106.000,– Euro.
Der Bauausschuss genehmigte die Aufstockung der Schroers-Villa in der Altstadt, obwohl einige Bedenken gegen das Vorhaben deutlich geäußert wurden.
Keine Bedenken gab es gegen die Errichtung eines Mobilfunkmastes in Gersbach auf der Wehrhalden.
Der Bauausschuss beschließt für die Stadthalle den Einbau von Brandschutzklappen in der Lüftungsanlage für 67.000,– Euro.
Der Bau-Umwelt- und Technik-Ausschuss befürwortet den Neubau eines Milchviehstalles auf dem Gelände „Zum Bühl 23“ in Gersbach. Der Neubau hat eine Grundfläche von 1.267 qm. Um dafür Platz zu haben, wird ein bestehendes, überdachtes Fahrsilo abgebrochen. Der neue Stall ist für 80 Tiere ausgelegt. Derzeit hat der landwirtschaftliche Betrieb 40 Milchkühe und 25 Jungtiere. Der bisherige Stall bleibt erhalten und wird künftig als Futterlager genutzt werden. Eine stillgelegte Güllegrube wird zum Löschwasserspeicher umfunktioniert.
25. Juni 2024
Die besten Absolventen der Kaufmännischen Schule Schopfheim wurden geehrt. Die Einzelhandelskauffrau Julie Drose (Drogeriemarkt Müller Schopfheim) als Jahrgangsbeste erhielt die Note 1,1. und einen Geldpreis der schuleigenen Dr. Hansjörg-Kramer-Stiftung. Darüber hinaus wurden sieben weitere Preise für herausragende Leistungen vergeben. Schulleiter Jürgen Herrmann sprach in seiner Rede von hervorragenden Chancen der Generation Z auf dem Arbeitsmarkt, der zu einem Arbeitnehmermarkt geworden sei.
Verkehrt in den Kreisverkehr Langenau fuhr ein 28-Jähriger gegen 0.10 Uhr ein. Er kam von der Fahrbahn ab, so die Polizei. Der Fahrer entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei, konnte aber gefunden werden. Ein Alkoholtest zeigte einen Wert von 2 Promille.
26. Juni 2024
In einem Gespräch mit der Presse informieren die Anwohner an der Nord-Umfahrung über das Antwortschreiben der Stadt zu ihrer Anfrage vom Montag vergangener Woche. Die Stadt sagt, dass eine Tempo 30-Zone laut Straßenverkehrsordnung auf Vorfahrtstraßen nicht erlaubt sei. Der Bereich Mattenleestraße, Friedrich-Hecker-Straße, Wiesenweg sei als Vorfahrtsstraße ausgewiesen, In diesem Abschnitt sei daher eine Tempo 30-Zone nicht möglich. Die 30er-Beschilderung auf einer kurzen Strecke der Friedrich-Hecker-Straße sei wegen der besonderen Gefahrenlage durch den Spielplatz an der Straße begründet.
27. Juni 2024
Einige Menschen wurden um 3.06 Uhr aus dem Schlaf gerissen. In 8 Kilometer Tiefe gab es in Schopfheim östlich von Gersbach ein Erdbeben mit der Magnitude 4,2 auf der Richter-Skala. Laut dem Erdbebendienst war es das stärkste Erdbeben in Baden-Württemberg seit 2009. Beschädigungen habe es aber – so das Polizeipräsidium Freiburg – keine gegeben. Man möchte aber nicht ausschließen, dass es doch zu kleineren Schäden gekommen sei. Die Feuerwehr informierte, dass sie keine Einsätze aufgrund des Bebens hatte. Nach dem stärkeren Beben ereigneten sich in der Frühe weitere kleinere Nachbeben, die aber alle deutlich schwächer waren. Auch bei diesen Beben gibt der Erdbebendienst Schopfheim als Zentrum an. So um 3.13 Uhr mit der Magnitude 1,7 um 3.55 Uhr lag diese bei 1,4 und um 5.22 Uhr noch bei 0,7. Um 5.48 Uhr lag die Stärke erneut bei 0,7 und um 7.44 Uhr bei 0,8 auf der Richter-Skala.
Während einige Städte für Autokorsos nach den Fußballspielen die Innenstadt sperrten, was, dies in Schopfheim kein Thema. Ralf Ühlin, Leiter des Polizeireviers, berichtete, dass man zusammen mit dem Ordnungsamt die Lage bewertet und sich entschlossen habe, zunächst keine verkehrslenkenden Maßnahmen anzuordnen. Seit Beginn der Fussball-Europameisterschaft seien bis gestern fünf Autokorsos registriert worden, an denen sich jeweils zwischen 10 und 20 Fahrzeuge beteiligt hätten. Nach dem Mittwochspiel Tschechien-Türkei gab es einen deutlich größeren Autokorso mit bis zu 40 Fahrzeugen, der sich gegen Mitternacht auflöste.
Während einer Bürgerinformationsveranstaltung wurde das gesamte Verkehrskonzept der Stadt zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Rund 50 Gäste kamen zur Veranstaltung in den Kleinen Saal der Stadthalle. Vorgestellt wurde das Gutachten von den Verkehrsplanern der Firma dwd Koehler & Leutwein aus Karlsruhe.
28. Juni 2024
Heute publiziert das Markgräfler Tagblatt neueste Zahlen über die Einwohner Schopfheims aus dem Zensus vom 15. Mai 2022. Danach hatte die Stadt 20.083 Einwohner. Es werden weitere interessante Daten veröffentlicht, die die Stadt in Kürze umfangreich publizieren will.
Gersbachs Ortsvorsteher Andreas Falk meint, dass das Erdbeben natürlich ein Thema im Ort gewesen sei. Schäden seien ihm jedoch keine bekannt geworden. Es gab auch keine umgefallenen Schränke oder zerbrochenen Gläser. Die Tiere in den Ställen wurden jedoch unruhig. Es gab aber kein Tier, das in Panik geraten wäre. Bei der integrierten Leitstelle in Lörrach gingen keine Notrufe ein. Kreisbrandmeister Uwe Heubner berichtet aber auch, dass die Feuerwehren wegen des Bebens nicht ausrücken mussten.
Der Rotarier-Club Schopfheim-Wiesental hat mit Anita Allemann eine neue Präsidentin.
Eine Gruppe ehemaliger Abiturienten hat 50 Jahre nach dem Abiturabschluss ihre Schule, das THG, besucht und konnte feststellen, dass vieles sich verändert hat.
Jeder wollte die Europameisterschaft der Fußballer mitfeiern. Einsatzkräfte aus dem Kreis Lörrach waren zum Beispiel auch in Stuttgart im Einsatz. Sieben Fahrzeuge und 28 ehrenamtliche Kräfte waren am 19. Juni beim Spiel Deutschland-Ungarn in der Landeshauptstadt. Einsatzeinheiten des DRK waren neben dem Bevölkerungsschutz vor Ort. Simon Redling, Vorsitzender des DRK Schopfheim, war der Einsatzleiter der Lörracher Kräfte. Beim Spiel am Mittwoch war der CBRN-Erkunder der Feuerwehr Schopfheim im Einsatz. Mit diesem Fahrzeug kann man chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren aufspüren und messen. Andreas Ühlin war für das 4-köpfige Feuerwehrteam aus Schopfheim, wovon einer zur Feuerwehr Maulburg gehört, der Einsatzführer. Einsätze gab es jedoch keine.
Die Grundschule Fahrnau feiert ihr Sommerfest. Kinder aus den verschiedensten Herkunftsländern entboten den Gästen in ihrer Muttersprache Willkommensgrüße.
29. Juni 2024
Das Erzbistum Freiburg informiert darüber, dass die Seligsprechungsfeier für Dr. Max Josef Metzger am 17. November im Freiburger Münster sein wird. Als Vertreter des Papstes hat sich Kardinal Kurt Koch angesagt.
Ungewöhnlichen Besuch hatte kürzlich die Gewerbeschule in Schopfheim. Drei Wandergesellen in Kluft machten Station und erzählten den Schülern über ihre Erfahrungen. Herbert Hirschhorn, ein 22-jähriger Maurer aus Regensburg, Fabian Wächter, ein 22-jähriger Stuckateur aus Trier und Andri Lakotta, 28-jähriger Tischler, berichteten.
Die evangelische Kirchengemeinde feiert ihr Sommerfest zusammen mit dem Kinderhaus „Lus“, dem Kindergarten Eichen, den Pfadfindern und dem Kinderschutzbund. Dekanin Bärbel Schäfer zeichnete nach dem Gottesdienst Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon, der seit 25 Jahren in Schopfheim ist, mit einer Urkunde des Oberkirchenrates aus.
Nach Beendigung des Achtelfinal-Fussballspiels Deutschland gegen Dänemark waren, so die Polizei etwa 200 Fahrzeuge im Korso hupend fröhlich unterwegs. Gegen 23.45 Uhr stellten sich die Beamten mit Blaulicht und Fahrzeugen an die Ecke Hebelstraße, Hauptstraße buchstäblich quer, um den Korso am Markplatz, der Innenstadt vorbei, zu blockieren. Es waren auch zahlreiche Fußgänger zu dieser Zeit noch auf den Straßen.
30. Juni 2024
Die Feuerwehr lädt zum Tag der offenen Tür. Im Mittelpunkt steht die Übergabe des neuen Universalfahrzeuges HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), das vor sechs Wochen von der Firma Rosenbauer aus Luckenwalde angeliefert wurde. Die Anschaffung des neuen Fahrzeuges erfolgte mit einem Ringtausch. Das bisherige 15 Jahre alte HLF 20 wurde an die Abteilung Gersbach übergeben. Die Sicherheit der Bürger habe oberste Priorität betont Harscher, der damit auch die Investitionskosten des Fahrzeuges von 560.000,– Euro rechtfertigte. Die Stadt muss sich mit 468.000,– Euro an den Kosten beteiligen.
In der Alten Stadtkirche St. Michael ist eine Konzertlesung zum Thema „Schwingungen“. Die Geigerin Franziska König und der Organist Christoph Bogon schufen einen wunderbaren Dialog der Klänge. Texte las Ina Schabbon.
01. Juli 2024
Vor einigen Tagen hatte das DRK Schopfheim Mitgliederversammlung. Der 1. Vorsitzende Simon Redling hatte die Rettungsfahrzeuggarage kurzerhand zum Sitzungsraum umfunktioniert. Insgesamt wurden in der Coronazeit 45.000 Testungen durchgeführt. 2022 wurden rund 10.000 ehrenamtliche Stunden geleistet, 2023 waren es mit 9.920 fast gleich viele.
03. Juli 2024
Postkunden in Fahrnau müssen, obwohl für die vergangenen Woche die Eröffnung der neuen Filiale angekündet wurde, weiter warten. Aus der Eröffnung werde erstmals nichts, so die Post, da der Mitarbeiter nicht wie vereinbart erschienen ist. Ab 15. Juli ist ein Neustart mit erheblich weniger Öffnungszeiten geplant.
Die Badische Zeitung portraitiert die Enkensteiner Ortsvorsteherin Eva Brutschin, die nach 10 Jahren aufhören will.
Christoph Römmler von KARO Event meint bei der Vorstellung des neuen Sommersound Programms im Rathaussaal, es gebe dieses Jahr einen Schönheitsfehler. Die Absage von Alvaro Soler kurz vor dem Festival war ärgerlich. Das vierte Konzert findet mit Rücksicht auf das Finalspiel der Europameisterschaft der Fußballer nicht statt. Es verbleiben somit zwei Konzerte.
In der Nacht zum Mittwoch sind Täter über einen Gartenzaun der Kleingartenanlage in der Hammerschmiedgasse geklettert und haben mehrere Liter Öl in einen Fischteich gegossen. Die Feuerwehr musste den Teich aufwändig reinigen. Die Polizei sucht Hinweise und Zeugen.
04. Juli 2024
In der evangelischen Stadtkirche konzertiert Carsten Klompp, ehemaliger Landeskantor, im Rahmen des Sommerfestivals „Klang und Raum“
In der nächsten Gemeinderatssitzung soll über die Namensgebung des Schulcampus entschieden werden. Die Stadt selbst schlägt als Namensgeber die Ehrenbürgerin Anna Kym-Krafft und die Familie Roggenbach vor. Vorschläge der Johann-Peter-Hebelschule, der Friedrich-Ebert-Schule und des Jugendzentrums liegen ebenfalls vor.
05. Juli 2024
Beim Familienzentrum in Schopfheim hatte man Jahreshauptversammlung. Das Angebot des offenen Treffs für Kleinkinder und Familien laufen weiterhin sehr gut. Auch die Nachmittagsangebote werden sehr gut angenommen. Groß geschrieben wird das Thema „Singen und Musik“. Einstimmig wurde die bisherige Vorsitzende Barbara Peither wiedergewählt.
„Stehen mit der Erde“ wird seit langem, so auch heute, auf dem Marktplatz durchgeführt.
Ursprünglich haben sich fünf Interessenten für das Stadtpark-Café bei der Stadt gemeldet. Nun, nach Ende der Bewerbungsfrist, liegt aber nur noch eine Bewerbung vor. Der Gemeinderat hat beschlossen, dem Bewerber eine auf drei Monate befristete Reservierung zu gewähren, damit dieser Zeit hat, sein Konzept und die Vorstellungen zu konkretisieren. Danach wird der Bau- und Umweltausschuss über die endgültige Vergabe beraten und dem Gemeinderat einen Beschlussvorschlag empfehlen.
Das Achtelfinalspiel in der Europa-Fußballmeisterschaft zwischen Spanien und Deutschland endete 2 : 1. Es war ein hochdramatisches Spiel.
53 junge Frauen und 42 junge Männer haben am THG das Abitur bestanden und feierten dies in der Stadthalle. Bei der Zeugnisübergabe informierte Schulleiterin Claudia Tatsch darüber, dass von den 95 Schülerinnen und Schülern 44 eine Eins vor dem Komma hätten. Die Durchschnittsnote liegt bei 2,1. Die Schulleiterin durfte zahlreiche Preise an Schüler geben.
06. Juli 2024
Rund um das Schopfheimer Freibad findet das diesjährige Triathlon statt. 390 Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche aus Baden-Württemberg hatten sich zu dieser Traditionsveranstaltung angemeldet, wie Organisator Hubert Klemm feststellte. Vom Ausrichter, der Turnerschaft Langenau, waren etwa 70 Sportlerinnen und Sportler am Start.
Im Schopfheimer Bauamt ist die Stelle eines Stadtplaners wieder besetzt worden. Mit Mouhammad Rashed Aseel, konnte die fast eineinhalb Jahre vakante Stelle wieder besetzt werden. Aseel arbeitete in Deutschland als Architekt in einem Zweibrücker Büro. Der 39-Jährige kam 2016 aus Syrien (Aleppo) nach Deutschland.
07. Juli 2024
Im Museumskeller eröffnet der BUND Baden-Württemberg eine Ausstellung zum Thema „Blühende Heuwiesen – ein gefährdeter Lebensraum“.
Zum 65. Male haben die Güdenhausener Hexen zum Güggelifest ins Hexenheim eingeladen. „Am Samstag war es katastrophal“, meinte Hexenchef Björn Post. Am Sonntag machte jedoch warmes und vor allen Dingen trockenes Wetter alles wieder wett.
08. Juli 2024
Die vom Gemeinderat im Januar beschlossene Ummöblisierung in der Hauptstraße wurde bisher nicht umgesetzt. Der Pressesprecher der Stadt, Marcus Krispin, sagte, dass aus Personalknappheit die Umplanung zurückgestellt werden musste.
Bürgermeister Dirk Harscher verteilt, zusammen mit seinen Kollegen Oberbürgermeister Jörg Lutz aus Lörrach und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt aus Rheinfelden Eis an junge Noch-Nicht-Wähler. Die Aktion entstand aus einer „Wette“, wonach diejenige der drei Städte, welche die höchste Wahlbeteiligung bei der Europawahl hatte, von den anderen eine Eisspende erhält.
09. Juli 2024
Auf der Kreisstraße zwischen Gersbach und Todtmoos war ein Motorradfahrer zu schnell unterwegs und stürzte. Der 20-Jährige verletzte sich leicht, musste aber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren werden.
Die Polizei sucht Zeugen, die einen Zusammenstoss zwischen einem Pedelecfahrer und einem Autofahrer im Hirschen-Kreisel in Fahrnau beobachtet haben. Ein 81-jähriger Autofahrer, der von der Kürnberger Straße kam, übersah den Pedelecfahrer, nahm ihm die Vorfahrt und kollidierte
11. Juli 2024
In der jüngsten Sitzung des Stadtseniorenrates zeigte sich der Sprecher Hannes Schneider mit der Präsentation des Verkehrskonzeptes unzufrieden. Es seien noch zahlreiche Fragen offen wie die Nichteinbeziehung des Gebietes Oberfeld oder eine „willkürliche Anordnung der Zebrastreifen“. Der Seniorenrat setzt einen Schwerpunkt auf sichere Fußgängerüberwege und Gehwegabsenkungen.
Eine Schopfheimer Delegation, die einige Tage in der schwedischen Partnerstadt Ronneby weilte, kehrte zurück und zeigte sich beeindruckt vom dort gebotenen Programm.
Die Naturpark-Gästeführerin Roswitha Endlicher führt ihre Gäste bei einer historischen Stadtführung durchs kleine Scofheim.
Der Sommer kam rechtzeitig zum ersten Konzert beim Sommersound-Festival. Rund 3.000 Fans waren vor der Marktplatzbühne, um Nena, die bereits 2017 in Schopfheim war, zu hören.
12. Juli 2024
Im Rahmen der Reihe „Klang und Raum“ spielte die Organistin Ekaterina Kofanova in der evangelischen Stadtkirche.
Bürgermeister Dirk Harscher präsentierte die künftige Wirtschaftsförderin der Stadt, Margot Fritz. Die 53-jährige ist in Hausen i.W. aufgewachsen, machte ihr Abitur am THG, bevor sie an der Technischen Universität Kaiserslautern im Bereich Raum- und Umweltplanung studierte und ihren Abschluss als Diplomingenieurin machte. Die Stelle, die sie im November antreten wird, ist – wie bekannt – zu 70% für die Stadt und 30% für „Schopfheim aktiv“ vorgesehen. „Wir setzten mit dieser Stellenbesetzung ein Zeichen für die Stärkung der Wirtschaft“, meinte das Stadtoberhaupt. Frau Fritz habe sich in einem starken Bewerberumfeld durchgesetzt.
Als eines der größten Probleme im vergangenen Jahr bezeichnet Andreas Gsell, scheidender Vorsitzender der Fußballabteilung im SVS, bei der Hauptversammlung den Vandalismus im Oberfeldstadion, vor allem rund um das Sportheim und auf dem Kunstrasen. Der Zustand sei nicht haltbar und so versprach Bürgermeister Harscher, mit den Verantwortlichen an Lösungen zu arbeiten.
Der SVS Schopfheim legt seine Abteilungen still und verschlankt die Vorstandsstruktur. Der einstmalige Dachverein mit zahlreichen Sportarten wie Tennis, Handball, Boxen und mehr, wird nun zum reinen Fußballclub. Einige Abteilungen haben sich in der vergangenen Zeit ohnehin bereits selbstständig gemacht oder fusionierten. Im vergangenen Jahr beschloss man, die Struktur neu aufzustellen. Es sei eine richtige und wichtige Entscheidung, meint Andreas Gsell, Vorsitzender der bisherigen Fußballabteilung, bei seiner Verabschiedung als Abteilungsleiter. Bisher gab es im Hauptverein einen dreiköpfigen Vorstand. Neu gehören dem Vorstand Tesfaldet Reda und Sebastian Reif als Vorsitzende an. Kassierer bleibt Jürgen Lauber, Schriftführer Dieter Matt schied aus, der Posten konnte vorerst nicht besetzt werden.
13. Juli 2024
Die Grüne Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann besuchte kürzlich den Kinderschutzbund und tauschte sich mit den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern aus. Sehr froh zeigte sich die Abgeordnete darüber, dass es solche Angebote gibt und die Eltern nicht alleine gelassen werden.
Seit 40 Jahren gibt es das Restaurant „Andis Steakhüsli“ in der Fahrnauer Hauptstraße. Der runde Geburtstag wird von der Wirtefamilie Beate Schlageter, Andreas Schlageter, Daniel Schlageter und Natascha Schlageter mit der Tochter Samira gefeiert. Andreas und Beate haben das Restaurant (ehemals Löwen) 1984 eröffnet und 2003 einen Hoteltrakt mit 18 Zimmern und einem Appartement errichtet.
Erstmals gab es bei der 16. Schopfheimer Orgelnacht keine Spaziergänge von einer Kirche zur nächsten. Das Geschehen konzentrierte sich auf die evangelische Stadtkirche da gleichzeitig das Sommersoundkonzert auf dem Marktplatz stattfand. Das Konzert gestalteten Dieter Lämmlin, Birigt Tittel und Christoph Bogon.
Das Helmut Lörscher-Trio konzertiert in der Reihe der „Stiftungskonzerte im Krafft-Areal“.
14. Juli 2024
Pfarrer Schmitthenner eröffnet das Langenauer Dorffest mit einem Gottesdienst. Die singenden und tanzenden Kinder der KITA im Loh sowie 40 Grundschüler unterhielten die rund 200 Gäste.
Noch vor der offiziellen Einweihung hatte das Jugendzentrum im neuen Schul-Campus den ersten Öffnungstag, der hauptsächlich vom Stammpublikum genutzt wurde.
15. Juli 2024
Festivalchef Christoph Römmler zeigt sich mit dem Ergebnis des diesjährigen Sommersound-Festivals zufrieden. Beim Konzert von Nena wurden rund 3.000 Karten, beim Konzertabend mit Kerstin Ott 3.400 Karten verkauft.
In der Festhalle Fahrnau ist die Verabschiedung der 9. und 10. Klässlern der Friedrich-Ebert Schule, da die Aula der Schule derzeit renoviert wird. Rund 150 Angehörige feierten mit den Jugendlichen den Abschied aus dem Schulalltag.
Konrektor Günter Fischer verabschiedet sich zum Schuljahresende von der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule. Der 63-jährige geht in den Ruhestand. 1989 kam er als Lehrer an diese Schule.
Seit heute hat die Post in Fahrnau wieder eine Filiale, die vorerst allerdings nur montags und dienstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet ist.
Zum letzten Male tagt der bisherige Gemeinderat im Rathaussaal, um ausscheidende Stadträtinnen und Stadträte zu verabschieden. Danach wurde das Gremium in der neuem Zusammensetzung verpflichtet. Als ganz besonderen Anlass und als historisch bezeichnete Bürgermeister Harscher die Tatsache, dass neun Stadträtinnen und Stadträte verabschiedet werden müssen. Damit würden 40% aller Mitglieder des Gemeinderates ausgetauscht. Das neue Gremium ist deutlich verjüngt. Zum Abschluss der Wahlperiode des alten Gemeinderates nahm dieser noch zur Kenntnis, dass bei der Wahlprüfung durch das Landratsamt keine Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden und dass es bei den neugewählten Mandatsträgern keine Hinderungsgründe für die Aufnahme in den Gemeinderat gebe. Bei der Besetzung der Ausschüsse gab es auch keinerlei Probleme. Mit 14 gegen 8 Stimmen vereinbarte man, den Arbeitskreis Jugend- und Soziales und den Projektbeirat Ühlin künftig zu streichen. Einstimmig wurde Thomas Gsell von der SPD zum ehrenamtlichen Bürgermeisterstellvertreter gewählt. Kai Horschig von den Freien Wählern, Michael Böhler von der CDU und Dr. Dagmar Fuchs von den GRÜNEN wurden ebenfalls zu ehrenamtlichen Bürgermeisterstellvertretern gewählt.
Der Gemeinderat in der neuen Zusammensetzung beschloss rechtzeitig zur geplanten Einweihungsfeier der neuen Sporthalle, dass diese und das ganze Gelände Roggenbach-Campus heißen soll. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Schulen ihren bisherigen Namen verlieren würden. Die Friedrich-Ebert Schule und die Johann-Peter-Hebelschule bleiben eigenständig.
17. Juli 2024
Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Herbert „Hank“ Henkel, ein vielseitig engagierter und beliebter Schopfheimer im Alter von 67 Jahren. Bekannt wurde er als Radiomoderator sowie als Sprecher bei Veranstaltungen u.a. bei den Umzügen der Narrenzunft sowie bei Motorsportveranstaltungen des Motorsportclubs (MSC). Zuletzt war er beim Stadtbauamt beschäftigt.
Bei der Sitzung des Jugendparlamentes gibt es einem Wechsel. Jana Schröder ist für die ausgestiegene Alina Wissler nachgerückt.
19. Juli 2024
Tausende kleine Lachse hat der Angelsportverein in den vergangenen Jahren in der Wiese ausgesetzt. Ein 2019 in der Wiese eingesetztes Geschwisterpaar folgte dem Instinkt und suchte den Weg zurück in die Wiese. Der genetische Nachweis gelang am Fischpass in Iffezheim, wo wandernde Lachse systematisch erfasst werden. Man hat nun die zwei 93 cm großen „Schopfheimer“ Lachse (ein Männchen und ein Weibchen) aus dem Wasser gezogen. Sie werden jetzt in einer Fischzuchtstation besonders gehegt, damit sie dort Nachwuchs zeugen sollen. Der „Fang ist eine Sensation“ meinen Bruno Imbery, Thomas Walter und Peter Engler vom Angelsportverein in Schopfheim. Kurze Zeit später wurde auch im Wehrkanal Turmringen ein Lachs registriert.
Neun Männer sind im Fokus von Polizei und Staatsanwaltschaft, die alle in Asylunterkünften im Landkreis leben. In einer am vergangenen Dienstag erfolgten Aktion wurden auch in Schopfheim 10 Wohnungen durchsucht. Gegen neun Männer wird wegen Verdachts des Drogenhandels ermittelt. Drei Hauptverdächtige kamen in Untersuchungshaft. Es geht vor allem um Cannabis. Sichergestellt wurden 3,5 Kilogramm Cannabis, 280 Gramm Kokain, 100 Gramm Amphetamin, 86 Gramm MDMA und 23 Gramm Crystalmeth. In Haft wurden zwei Gambier und ein nigerianischer Staatsangehöriger genommen.
20. Juli 2024
Eine gelungene Premiere feierte unlängst im Festzelt des Fußballvereines Fahrnau der Verein Ex-bluesive mit der Danielle Nicole-Band.
Finanzielle Verluste bedrohen erneut den Gersbacher Dorfladen. Bei der Hauptversammlung der Genossenschaft wurde dies deutlich. Die Lage sei ernst, heißt es. Weit mehr als einfach nur ein Laden bedeute die Einrichtung für das Dorf, meint der Aufsichtsratsvorsitzender Christian Walter und äußerte den dringlichen Appell „mehr im Dorf einzukaufen“. Er könne nicht verstehen, warum nicht alle Gersbacher Haushalte mit diesem „Herzensprojekt“ erreicht werden können. Es sollte jeder wöchentlich für ca. 50,– Euro einkaufen. Auch das Thema Personal bereite der Genossenschaft Sorgen. Gelinge es nicht, eine durch Krankheit ausgefallene Kraft zu ersetzen, müssten die bisherigen Öffnungszeiten reduziert werden.
Die Roggenbach-Halle mit integriertem Jugendzentrum wurde feierlich eröffnet. Bürgermeister Harscher erwähnt in seiner Ansprache besonders den verstorbenen Herbert Henkel, der das Projekt mitbetreut hat. Das Stadtoberhaupt hat, zusammen mit Mathias Seyfert und Martina Milarch vom Gebäudemanagement der Stadt, das „blaue Band“ in der Eingangshalle durchschnitten. Später wurde ein weiteres Band zur Eröffnung des Jugendzentrums durch Jürgen Sänger, Katja Böhler und Architekt Ingo Herzog sowie Bürgermeister Harscher als Zeichen des Neustartes durchtrennt. Die Eröffnung wurde bewusst auf den 20. Juli gelegt, da genau vor vier Jahren der Grundstein gelegt wurde. Die Aussenanlagen haben einen Basketballplatz und einen Spielplatz für Kinder.
Der 150. Geburtstag des Hohe Flum-Turms kann nun doch mit einem Jubiläumsfest gefeiert werden. Bei bestem, ziemlich heißem Sommerwetter fanden die vielen Besucher Platz unter den Kastanien. Auch für die Kinder war genügend Platz zum Vergnügen vorhanden. Der Musikverein Wiechs unterhielt schwungvoll die Gäste. Zufrieden vom Festverlauf und dessen Zuspruch zeigte sich Ortsvorsteher Ino Hodapp. Er betont, dass sich alle Vereine und natürlich auch die Feuerwehr an der Organisation und dem Aufbau beteiligt hatten. Es gab gegenüber den ersten Planungen durch das Landratsamt Lörrach, wie bereits berichtet, einige Einschränkungen zur Durchführung des Turm-Jubiläums.
Ein echter Publikumsmagnet war das diesjährige Rettichfest bei herrlichem Sommerwetter. Drei Tage lang wurde die 50. Auflage dieser Veranstaltung und gleichzeitig der 66. Geburtstag des Hexen-Zinkens gefeiert. Neben der kulinarischen Spezialität gab es auch musikalische Unterhaltungsbeiträge. So spielte ein Jugendprojektorchester aus Tallinn in Estland auf. Das Harmonikaorchester Schopfheim und eine Dudelsack-Gruppe aus Badenweiler spielten ebenso zur Unterhaltung im Städtli.
Vorhang auf! „Emil und die Detektive“ – In der Aula des THG wird das Theaterstück unter der Leitung von Johanna Weis und Andreas Schell mit den schauspielerischen Künsten der Fünft- bis Siebt-Klässler aufgeführt.
21. Juli 2024
Der Comedy-Abend mit Matze Knop während der Sportwoche des Fußballvereines Fahrnau lockte etwas 320 Zuschauer ins Festzelt.
Der Ortschaftsrat Langenau tagte in alter Besetzung ein letztes Mal und wurde durch Ortsvorsteher Walter Würger gewürdigt und verabschiedet. Im zweiten Teil des Sitzungsabends verpflichtete Bürgermeister Dirk Harscher die neuen Ortschaftsräte. Diese wählten dann erneut Walter Würger in einer offenen Wahl für die nächsten fünf Jahre zum Ortsvorsteher. Stellvertreterin wurde Dinah Frey und als zweiter Stellvertreter Dirk Oßwald vorgeschlagen und dann auch gewählt. Die Wahlen müssen noch vom Gemeinderat bestätigt werden.
22. Juli 2024
Die Mannschaft des Schopfheimer THG hat zum zweiten Male in Folge das Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia“ gewonnen. Damit hatten sie sich erneut für das Triathlon-Bundesfinale in Berlin qualifiziert.
Die Initiative „Stolpersteine“ hat erstmals wieder öffentlich getagt, um nächste Schritte zu besprechen. Es geht zum einen darum, weitere Menschen ausfindig zu machen, die ebenfalls für einen Stolperstein oder eine Stolperschwelle in Frage kommen. Ein Stolperstein für Dr. Max Josef Metzger sei allerdings nicht in der Überlegung, da es bereits zwei derartige Erinnerungen in Berlin und in Meitingen gibt.
Die Weichen für den Stadtbusverkehr hat der Kreistag bereits in der vergangenen Woche gestellt. Es muss allerdings der Schopfheimer Gemeinderat zum Stadtverkehr (City-Bus) noch die Zustimmung erteilen. 2022 entschied man sich im Schopfheimer Gemeinderat für ein Ruf-Bus-Szenario mit einem virtuellen Haltenetz und drei Fahrzeugen sowie maximalen Wartezeit von 40 Minuten. Außerdem beschloss man wochentags eine Betriebszeit vom 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Die dabei anfallenden Kosten lägen schätzungsweise bei 250.000,– Euro bis 290.000,– Euro. Die Kosten für die Stadt belaufen sich nun aber zum Start auf 475.000,– Euro pro Jahr plus Anstieg gemäß einem jährlichen Kostenindex. Bürgermeister Harscher wies darauf hin, dass viele andere Gemeinden mit einem „On-Demand“-Verkehr gute Erfahrungen machen. Es sei ein zukunftsfähiges Konzept, sagte er, auch wenn es im Landkreis noch Neuland sei. Der City-Bus in alter Form habe aber keine Zukunft mehr, betont er. Kritische Fragen kamen aus den Reihen der Freien Wähler von Sven-Hendrik Wünsch. Er bemerkte, dass einige Ortsteile nicht ohne Grund, sondern mangels bisheriger Nachfrage bisher nicht angefahren wurden. Der jetzige Zuschuss sei viel Geld. Er erinnert daran, dass in Haushaltsdebatten um Kleinbeträge wie Zuschüsse für das Blues-Festival oder das Schwimmbad Schweigmatt gestritten werde. Nun werde aber von einer Wartezeit von 50 Minuten ausgegangen. Simon Merschhemke wollte wissen, was passiere, wenn diese überschritten werde. Beigeordneter Schmitz antwortete, dass in diesem Falle der Landkreis mit anderen Fahrzeugen aus dem Linienbündel einspringen werde. Samira Böhmisch stelle sich für die SPD hinter das Projekt. Auch Thomas Kuri von der CDU warb dafür. Bei der Vergabe durch den Landkreis auf die Dauer von fünf Jahren mit Kosten von rund 3,2 Millionen Euro an Südbaden Bus geht es um die Buslinien 7305 (Steinen-Hüsingen-Hägelberg-Endenburg), 7308 (Schopfheim-Gersbach), 7310 (Schopfheim-Tegernau-Haldenhof-Schönau), 9002 (Tegernau-Zell-Gersbach) und eben auch die Linie 9001 (City-Bus Schopfheim).
23. Juli 2024
Das „Stadtradeln“ wird immer beliebter. In Schopfheim waren es in diesem Jahr 436 Personen, die teilnahmen. Insgesamt legten die Teilnehmer 80.277 km auf ihren zwei Rädern zurück.
Beim Festival der Kirchenmusik gastierte am Wochenende die Domorganistin Mahela Reichstatt aus Schleswig.
24. Juli 2024
In der Wiechser Ortschaftsratssitzung wurde der langjährige Ortsvorsteher Ino Hodapp verabschiedet und für seine 30-jährige Tätigkeit gewürdigt. Er habe sich als bürgernah, mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen bei den Wiechsern überaus beliebt gemacht. Als Dank erhielt er den Golddukaten der Stadt Schopfheim und die Ehrenurkunde des Gemeindetages Baden-Württemberg. Verabschiedet wurden dann auch die ausscheidenden Ortschaftsratsmitglieder. Bürgermeister Harscher verpflichtete daraufhin die neuen Mitglieder des Ortschaftsrates, wobei das anschließende Prozedere für die Wahl eines neuen Ortsvorstehers im „offenen Verfahren“ schnell und reibungslos erfolgte. Götz Wiese wurde einstimmig zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Er muss aber ebenso wie seine beiden Stellvertreter Stefan Dietz und Kai Horschig vom Gemeinderat bestätigt werden.
Der Zweckverband Musikschule beschloss in öffentlicher Sitzung eine neue Gebührenordnung. Der Einzelunterricht bleibt in den Kosten gleich, die Unterrichtszeit wird jedoch von 30 auf 25 Minuten verkürzt. Die Diskussion nimmt vor allem die eigene Vorgabe, dass 50% der Kosten selbst erwirtschaftet werden müssen, in Anspruch. Die neue Leitung mit Wilhelm von Dungen setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Bisher konnten 44,7% der Kosten durch Gebühren und andere Einnahmen erwirtschaftet werden.
25. Juli 2024
Am Wochenende werden in den Sengelen der Schopfheimer Holzrock und das Reitturnier gleichzeitig durchgeführt.
Am späten Abend gerät auf der B 317 ein PKW in Brand. Der 40-jährige Fahrer hatte bei der Anschlussstelle Schopfheim-Ost Rauch und Flammen aus dem Motorraum schlagen sehen. Er verließ sofort das Auto. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr zwar schnell gelöscht, das komplette Ausbrennen jedoch nicht verhindert werden.
Bei der Ortschaftsratssitzung in Kürnberg stand die Verabschiedung von zwei Ortschaftsräten und die Verpflichtung des neu gewählten Gremiums im Mittelpunkt. Nachdem die neuen Mitglieder des Ortschaftsrates durch Bürgermeister Dirk Harscher verpflichtet wurden, wählten diese Dr. Peter Ulrich erneut zum Ortsvorsteher. Sein erster Stellvertreter ist künftig Johannes Bauer, zweite Stellvertreterin ist Anika Silbausch.
Der neue Gersbacher Ortschaftsrat hat, nachdem die acht Mitglieder durch Bürgermeister Harscher aufs Ehrenamt verpflichtet wurden, die Arbeit aufgenommen. Andreas Falk wurde vom neuen Ortschaftsrat erneut als Ortsvorsteher in einer offenen Wahl einstimmig bestätigt. Erste Stellvertreterin wurde Julia Schmidt, zweiter Stellvertreter ist künftig Enrico Beckmann.
27. Juli 2024
Stadträte, Vertreter der Stadtverwaltung und der Kirchengemeinde sowie Fahrnauer Bürger haben vor der Agathen-Kirche die Gründung eines neuen Beirates, der die Lücke nach Auflösung der „Freunde von St. Agathen“ schließen soll, gefeiert. Je vier Vertreter der Stadt und der Kirchengemeinde gehören dem Gremium nun an.
Sehr zufrieden zeigt sich Thomas Peither, Sprecher des Kino-Vereins. Über 120 verschiedene Filme flimmerten unter der Vereinsregie über die Leinwand des Scala Kinos. Der Verein hat mittlerweile über 300 Mitglieder.
28. Juli 2024
Das 75-jährige Firmenjubiläum feiert man beim Dreisternwerk, das 1949 von Theo Krückels gegründet wurde. 1972 übernahm Gerhard Krückels die Firmenleitung, in zweiter, nun in dritter Generation führen seit 1996 Thomas und Gerlinde Krückels die Unternehmung.
Das Open-Airkonzert der Big-Band Fahrnau lockte zahlreiche Besucher jeglichen Alters ins Schopfheimer Schwimmbad. Das Wetter meinte es gut. Viele hatten es sich auch im Gastronomiebereich gemütlich gemacht, um die Big-Band nahe zu erleben. Es war ein Abend mit „einem herrlich entspannten Sommerfeeling“, wie es heißt.
29. Juli 2024
Auf großes Interesse stieß die konstituierende Sitzung des Enkensteiner Ortschaftsrates. Die letzte Sitzung leitete Ortsvorsteherin Eva Brutschin, die nicht mehr kandidierte. Bürgermeister Harscher bedankte sich bei ihr und den drei ausscheidenden Mitgliedern des Ortschaftsrates. „Ich hätte Sie gerne noch weiter im Amt gesehen“, meint das Stadtoberhaupt zu Eva Brutschin. Der neue Ortschaftsrat wurde danach vom Bürgermeister verpflichtet. Auf Verlangen von Karin Bernbach erfolgte die Wahl zum neuen Ortsvorsteher/in in geheimer Wahl, bei der sie zur neuen Ortsvorsteherin gewählt wurde. Ihre Wahl, wie die ihres Stellvertreters Frank Strittmatter, müssen noch, wie bei den übrigen Ortsvorsteherwahlen auch, durch den Gemeinderat bestätigt werden.
Eine erfolgreiche Crowdfunding Aktion hat das Überleben des Unverpackt-Ladens „Glück im Glas“ vorerst gesichert.
Zwei unbekannte Männer stehen laut Polizei im Verdacht, am Montag einen 17-Jährigen hinterrücks angegriffen und auf diesen eingeschlagen und getreten zu haben. Die Polizei sucht Zeugen des Angriffs, der sich im Bereich Treppe der evangelischen Stadtkirche zugetragen hatte.
Der Holzrock und das gleichzeitig durchgeführte Reitturnier in den Sengelen haben sich gegenseitig bestens vertragen.
In Eichen wird mit einem großen Bahnhof ein nagelneues E-Mobil, ein Opel-Corsa-Fahrzeug „getauft“. Damit steht in einem Schopfheimer Ortsteil ein erstes Carsharing-Auto. In der Kernstadt selbst sind acht Fahrzeuge im Einsatz. Ortsvorsteher Rudi Wasmer meinte in seiner Rede: „Dieses Fahrzeug ist ein Teil der Identifikation unseres Dorfes“. Das Dorf kann stolz sein auf das Fahrzeug, das nun allen Eichenern gehört.
31. Juli 2024
Die nun unter dem Namen „Kulturbrücke Schopfheim-Wehr“ agierende Kulturkooperation stellt das neue Jahresprogramm vor.
Über das Sommerfestival „Klang und Raum“ der evangelischen Kirchenmusik meinte Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon in seiner Bilanz, dass es künstlerisch sehr gut, von den Besucherzahlen her allerdings durchwachsen gewesen sei.
Mit Sebastian Johannsen hat Raitbach einen neuen Ortsvorsteher. Er löst Wilhelm Tholen, der bei der letzten Ortschaftsratssitzung feierlich verabschiedet wurde, ab. Tholen hatte das Amt zehn Jahre inne, für die ihn auch Bürgermeister Harscher würdigte. Harscher verpflichtete die neuen Ratsmitglieder. Der neue Ortsvorsteher wurde mit einer ungültigen Stimme und einer Enthaltung gewählt. Seine Stellvertreter sind Thomas Jost und Tabea Oßwald. Die Wahlen müssen noch vom Gemeinderat bestätigt werden.
02. August 2024
Ein altes Gebäude neben dem Fahrnauer Pfarrhaus, das einstige Waschhäuschen, so Pfarrerin Ulrike Krumm, muss leider abgebrochen werden. Sie erinnert heute in einem Beitrag des Markgräfler Tagblattes an die Geschichte dieses Gebäudes, über das der ehemalige Fahrnauer Bürgermeister Emil Faller 1957 schon berichtet hatte.
Sarah Hagmann, MdL der GRÜNEN, besuchte dieser Tage das Schopfheimer Familienzentrum, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.
Das wohl bekannteste Schopfheimer Raubtier, der „Goldene Löwe“, der zehn Monate lang die Gäste über dem Eingang des Restaurants nicht mehr begrüßte, hat nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder den angestammten Platz eingenommen. Andreas Gsell, Thomas Walter und Ernst Brutschin ist es zu verdanken, dass der über 100 Jahre alte Löwe wieder seinen Platz fand. Es war um die Kulturfigur nicht mehr gut bestellt. Die goldene Hülle war angeraut, aufgeplatzt und abgesplittert. Das hölzerne Innere war voll Wasser und die hölzernen Füße morsch. Im vergangenen Herbst holten Walter Kalinowski und der Wirt Torsten Thilla sowie Thomas Walter die rund 100 Kilo schwere Figur vom Sockel. Seit November trocknete der Löwe bei Malermeister Andreas Gsell in der Werkstatt. Ungezählte Arbeitsstunden, auch der eine oder andere Euro, sind in das Projekt geflossen. Es war den alteingesessenen Schopfheimern ein Herzenswunsch, diese Symbolfigur zu erhalten.“
03. August 2024
Auch wenn die übrigen Gemeinden, die bisher bei „Südwärts“ aktiv waren, aussteigen, halten Steinen und Schopfheim an der Werbegemeinschaft fest. „Wir sind vom richtigen Weg überzeugt“, meint Dirk Harscher. Die Werbegemeinschaft habe vor allem die Kurzurlauber und Tagestouristen im Blick erklärt Jürgen Sänger, zuständiger Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung. Jutta Hoffmann bleibt, auch wenn sich die strukturelle Zuordnung künftig zur Wirtschaftsförderung hin ändert, für den Tourismus und für „Südwärts“ zuständig. Ausgestiegen sind Zell i.W., Hasel, Maulburg und Häg-Ehrsberg sowie das Kleine Wiesental. Bürgermeister Lotter teilte in einem Schreiben auch den Abschied des Hebeldorfes Hausen i.W. mit.
Herrliches Wetter begleitet die Live-Night der Schopfheimer Wirte. Die sieben Gastronomen vom Restaurant Glöggler, Restaurant Kranz, Hotel Gasthaus Adler, Tesnaz Café, Restaurant Neue Krone, Gasthaus Sonne und Kleines Eck haben für Unterhaltung und Verköstigung bestens gesorgt. Während 2.000 Besucher im Vorfeld erwartet wurden, waren es, so die Veranstalter, letztlich deutlich mehr.
Kürzlich stellten in der Regio Buchhandlung Bettina Bohn 33 Naturbilder und Markus Manfred Jung 33 Gedichte in einem neuen Bildband des Künstlerpaares vor. Begleitet wurde die Präsentation von Uli Führe.
04. August 2024
Beim Gaudikicken in Wiechs geht es zwar um Fussball, jedoch hatten 13 Teams bei idealem Wetter ihren Spaß bei „gestalterischer Kreativität“ der Mannschaften.
05. August 2024
Seit 40 Jahren ist Angelika Boehme an der Kaufmännischen Schule in Schopfheim. Die Stellvertretende Schulleiterin wurde nun zum 31. Juli in den Ruhestand verabschiedet. Als ausgebildete Gymnasiallehrkraft kam sie 1986 an die Schopfheimer Schule und blieb. Die Nachfolge konnte bereit geregelt werden. Zum 01. August wird Michael Schacher die stellvertretende Schulleitung übernehmen. Er ist seit 2003 an der Schopfheimer Schule tätig.
07. August 2024
Ab dem Neunten des Monats dreht die regionale Filmgruppe Skaicru den zweiten Teil ihres Mystery-Thrillers „(Un)gerechtes Spiel“. Für den Dreh in Schopfheim werden noch Statisten und Statistinnen gesucht.
08. August 2024
Ein neuer Betreiber für das Schweigmatter Schwimmbad ist noch immer nicht in Sicht. Viele Sorgen um den Fortbestand des liebgewordenen Bades äußern Menschen aus dem Ort und dem näheren und weiteren Umland.
Ein Leserbrief zum Schweigmatter Schwimmbad spricht von einem Trauerspiel, was sich die Stadtverwaltung leiste. Das einzusparende Geld sei ein lächerlicher Betrag, wie der Briefeschreiber meint.
09. August 2024
Ein Kabeldefekt hat zu einem größeren Stromausfall in Teilen von Schopfheim sowie in Maulburg und Wieslet geführt. Es gab keinen erkennbaren Anlass und auch keine höhere Gewalt, so die Techniker von Natur-Energie. Ein gehörter Knall dürfte sich am Überspannungsleiter in Enkenstein ereignet haben.
10. August 2024
Das Schopfheimer Schwimmbad bleibt noch zum 15. September geöffnet. Mitte dieser Woche zählte man 44.800 Besucher. Damit erlebte das Bad eine echte Aufholjagd, nachdem die wettermäßig schlechten Monate Mai und Juni die Bilanz buchstäblich verwässerten.
Zu einem Freibadevergnügen im Dämmerlicht hat der Schweigmattverein ins Höhenbad eingeladen. „Schweigmatt in Flammen“, heißt es. Thomas Jost schätzt den Besucherzustrom zum jetzigen Zeitpunkt auf etwa 5.000 Menschen.
12. August 2024
Die Stadtverwaltung will an der B317 und der B518 auf das Lärmproblem durch Zweiradfahrer hinweisen. Mit Bannern sollen Motorradfahrer sensibilisiert werden, wie der Bürgermeister meinte.
Der evangelische Pfarrer Martin Schmitthenner und seine Frau Ursula verlassen Ende September Schopfheim und die hiesige Pfarrei. Beide ziehen zum bevorstehenden Ruhestand nach Breisach.
Zufriedene Gesichter gibt es nach der Verlosung unter den Teilnehmern der Live-Night. Die Gewinner und Gewinnerinnen kommen aus Schopfheim, Schönau, Laufenburg, Kandern oder auch aus Lörrach.
13. August 2024
Ein Oldtimertreffen am Schweigmatter Bad hat nicht nur Fahrzeuge vergangener Tage und ihre Eigentümer, sondern auch 300 Besucher angelockt.
14. August 2024
Vor einigen Tagen deutete nach einen Bericht von Pfarrerin Ulrike Krumm alles darauf hin, dass das ehemalige Waschaus beim evang. Pfarrhaus in Fahrnau abgebrochen werden muss. Das Waschhäuschen wurde nun in letzter Sekunde gerettet. Die Firma Binder&Blum sollte ein Angebot zum Abbruch abgeben. Wilfried Blum von der Firma meinte, es sei ihm klar geworden, dass, entgegen der Planung, keine Abrissbagger der Firma anrollen werden, obwohl der Abbruchtermin bereits feststand. Nun beabsichtigt er, das Gebäude auf eigene Kosten zu renovieren und dies im Rahmen eines Ausbildungsprojektes mit seinen Auszubildenden zu bewerkstelligen. Der eilends einberufene Kirchengemeinderat stimmte dem zu und übernimmt Kosten, die sonst beim Abriss entstanden wären. Sowohl Wilfried Blum als auch Dachdeckermeister Bernd Blum meinen, dass einige Bauteile des Gebäudes noch verwendet werden können.
Auf einen großen Erfolg blickt die Turnerschaft Langenau: Johanna Otte wird Deutsche Meisterin der B-Jugend bei den Triathlon-Meisterschaften in Jena.
17. August 2024
Das Markgräfler Tagblatt schreibt heute über Ino Hodapp, der 30 Jahre Ortsvorsteher von Wiechs und 40 Jahre in der Kommunalpolitik tätig war.
20. August 2024
Wie die Stadtverwaltung bekannt gibt, ist noch kein Käufer der Hebelschule gefunden.
Andreas Mölder, Kantor an der St. Bernhard-Kirche, publiziert das kirchenmusikalische Programm der nächsten Monate.
21. August 2024
Der Arbeitskreis Integration veranstaltete dieser Tage das bereits traditionelle Sommerfest, zu dem zahlreiche Gäste kamen.
22. August 2024
Vor dem Amtsgericht wird ein Fall, der sich im August 2023 auf der B 317 bei Hausen ereignete, verhandelt. Bei dem Unfall fuhr ein heute 57-Jähriger frontal auf einen Polizisten zu, der jedoch auf die Seite springen konnte und nicht verletzt wurde. Später wurde der Beamte noch übel beleidigt. Stefan Götz, Richter am Amtsgericht, verurteilte den Angeklagten wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten schließlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen à 40,00,– Euro.
Schopfheim trauert um den langjährigen Chefarzt des Schopfheimer Krankenhauses Dr. Winfried Faust, der im Alter von fast 85 Jahren verstarb. Der 1939 in Darmstadt Geborene kam 1974 als junger Anästhesist nach Schopfheim und hat sich insbesondere einen Namen in der Schmerztherapie gemacht.
23. August 2024
In der Bahnhofstraße/Ecke Karlstraße wurde ein neuer Fußgängerüberweg gekennzeichnet. Notwendig wird dieser dann, wenn der Parkplatz Bismarckstraße zur neuen Hol- und Bringzone für die Kinder der Dr. Max Metzger-Schule während den Umbauarbeiten in der Adolf-Müller-Straße wird.
Das Dreiland Bluesfestival gastiert nach Rheinfelden nun am zweiten Abend im Anna-Kym-Garten. Dort hatten traditionsgemäß die Frauen das Sagen. Noa & The Hell Drinkers sowie die irische Singer-Songwriterin Kaz Hawkins schlugen das Publikum in den Bann. Das Festival, veranstaltet von Ex-bluesive, erwies sich als perfekt organisiert. Gäste kamen, wie die Organisatoren sagten, aus Freiburg, München, Zürich und Luzern. 10% bis 20% mehr Besucher als im Vorjahr waren außerdem zu zählen.
24. August 2024
Zwischen dem 17. und 22. August soll ein noch Unbekannter zweimal versucht haben, die drei Opferstöcke in der katholischen Pfarrkirche aufzuhebeln. Es ist ihm aber nicht gelungen, sie zu öffnen.
Silvia Bernauer konnte im Schwimmbad als 50.000 Besucherin von Bademeister Mathias Wüst und seiner Mitarbeiterin Ivonne Eich begrüßt werden.
In einer BZ-Serie wird heute ein Artikel über die Ehrenbürgerin Anna Kym-Krafft als Wohltäterin der Stadt publiziert.
25. August 2024
Bäckermeister Fritz Trefzger steht mit 68 Jahren immer noch jede Nacht in der Backstube. Wie er sagte, ist die Suche nach einem Nachfolger unwahrscheinlich schwierig. Bereits seit 2020 ist seine Familie auf der Suche, einen Nachfolger zu finden. Die Schwierigkeiten sind darin zu sehen, dass es keine kleine Backstube ist. Außerdem ist die Bäckerei noch mit einem Gastronomiebetrieb verbunden. Zweite Schwierigkeit ist der Fachkräftemangel im Bäckerhandwerk.
26. August 2024
Die GRÜNEN-Politikerin Sarah Hagmann besuchte auf ihrer Tour durch den Landkreis die Hauptamtlichen der Tafel in Schopfheim.
27. August 2024
Kurz vor 20.00 Uhr hat ein 26-Jähriger die Kontrolle über sein Pocket Bike verloren und sich dabei verletzt. Ein Alkoholtest ergab etwa 1,3 Promille, ein Drogentest verlief laut Polizei ebenfalls positiv.
Der ehemalige Kalkofen bei Wiechs ist beute Thema in der Badischen Zeitung. Genaueres weiß der bisherige Ortsvorsteher Ino Hodapp zur Vergangenheit dieses Bauwerkes nicht. Allerdings kann der 91-jährige Landwirt Erwin Wasmer noch das eine oder andere berichten. Mitte der 50er-Jahre sei noch Kalk gebrannt worden. Wann der Ofen einst in Betrieb genommen wurde, kann selbst er nicht sagen.
29. August 2024
Thomas Kuri übernimmt den Fraktionsvorsitz der CDU im Gemeinderat. Bereits in der vergangenen Wahlperiode war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er löst Jeannot Weißenberger ab, der seit 2021 das Amt begleitete.
30. August 2024
Die Verantwortlichen der vhs Wiesental stellen ihre neues Programm vor. Es soll dazu aufrufen, sich mit den Angeboten einzulassen. Angebote zur künstlichen Intelligenz seien noch nicht möglich, wie die Leiterin der vhs, Katrin Nuiro, im Gespräch mit dem Markgräfler Tagblatt sagt. Man werde aber an dem Thema dranbleiben, betont sie.
Sarah Hagmann, MdL, (GRÜNE) ist bei ihrer Sommertour beim Polizeirevier in Schopfheim und lässt sich von Revierleiter Ralf Ühlin die speziellen Herausforderungen des Reviers erklären. Eine der Herausforderungen bestehe auch darin, Beamte langfristig ans Revier zu binden, um eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Polizisten und Polizistinnen zu haben. Zufrieden zeigt sich Uehlin mit den Personalstellen im Revier. Derzeit können jedoch nur etwas mehr als 80% der Stellen besetzt werden. Hagmann meint, dass die beste Gewaltprävention funktioniere, wenn soziale Systeme vor Ort gestärkt sind. Die Polizei, so sagt sie, müsse man noch besser ausbilden, ausstatten und schützen.
Monika Röther wird neue Geschäftsführerin der Kliniken des Landkreises Lörrach. Die Geschäftsführung wird künftig gemeinsam mit Udo Lavendel ausgefüllt. Beide gehören dem Klinikmanagementunternehmen HC&S an. Landrätin Marion Dammann sagte in einer Pressemitteilung: „Mit der neuen Doppelspitze sind die Kliniken des Landkreises bestens gerüstet, um den stetig wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden und eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten sicherzustellen“.
31. August 2024
Seit April ist beim Einhalten gewisser Grenzen Cannabiskonsum erlaubt. Das Markgräfler Tagblatt informiert heute über Gebiete, in denen es in Schopfheim nicht zulässig ist und will von der Stadtverwaltung wissen, ob dies auch kontrolliert werde. Derzeit finden keine speziellen Kontrollen durch den Vollzugsdienst statt. Die Gemeinde achte bei den Streifgängen des Vollzugsdienstes auf die Einhaltung. Bisher habe man jedoch keine Verstöße festgestellt.
Bei einem Sturz auf der Kreisstraße zwischen Kürnberg und Gersbach war ein 18-jähriger Motorradfahrer in einer Gruppe unterwegs und ist in einer Linkskurze von der Fahrbahn und unter eine Leitplanke hindurch gerutscht. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
01. September 2024
Meteorologischer Herbstanfang – bei teilweise über 30 Grad Celsius allerdings eher ein Hochsommertag.
Am 27. Oktober würde der Designer und Künstler Hans Theo Baumann 100 Jahre alt. Fünf Kultur- und Ausstellungshäuser in drei Orten würdigen sein Schaffen in je einer eigenen Ausstellung. Gezeigt werden Arbeiten im Kulturzentrum „LeTriangle“ in Hüningen, in der Kulturfabrik Schopfheim sowie im Städtischen Museum Schopfheim, daneben im Museum am Lindenplatz in Weil am Rhein und im Museum Weiler Textilgeschichte.
02. September 2024
In der Badischen Zeitung wird über die 1945 abgebrannte Villa Ott bzw. Gottschalk berichtet. Die Brandgeschichte dieses Hauses ist im Jahrbuch 2023 in einem Aufsatz von Klaus Strütt abgehandelt.
Die Situation der Obdachlosen in der Stadt ist Thema in der Badischen Zeitung. Es wird über einen Fall berichtet, wonach ein Mann wohl an verschiedenen Stellen in der Stadt auf ausgebreiteten Decken nächtigt. Ordnungsamtsleiterin Claaßen berichtet, dass der im Freien Nächtigende bei Gesprächen keinen Wunsch auf Unterbringung äußerte. Sie sagt, dass man mit diesem Fall einen Einblick in Probleme anderer Städte bekommen habe. In Schopfheim werde aber gleich ein Riesenproblem daraus gemacht, meint sie weiter.
03. September 2024
Die Landtagsabgeordnete der GRÜNEN, Sarah Hagmann, besuchte den Windpark Rohrenkopf der EWS. Armin Komenda, Vorstand der EWS, und Tobias Tusch, zuständiger Geschäftsführer für den Bereich Windenergie bei der EWS begleiteten sie ebenso wie den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Baden-Württembergischen Landtag, Andreas Schwarz, MdL. Deutlich wurde, dass die Rohrenkopfanlage mehr Strom produziert als prognostiziert wurde. Die derzeit erzeugte Energiemenge entspreche dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 13.860 Privathaushalten.
Der Fahrnauer Dorfherbst fällt in diesem Jahr aus. Dafür gibt es ein Dorffrühstück zum Gedenken an den verstorbenen Farifa-Präsidenten und vielfach engagierten Fahrnauer Christian Leisinger am 08. September.
Das alte Holzdach des Info-Pavillons in Gersbach musste, so Ortsvorsteher Andreas Falk, ersetzt werden. Nun hat eine Zimmerei es gedämmt und mit einem dunkelgrünen Blechdach ausgestattet. Die Kosten werden wohl zwischen 50.000,– Euro und 60.000,– Euro liegen.
Der Schopfheimer Bildhauer Gerhard König erhielt Mitte Juli vom Isländischen Staatspräsidenten Johannesson das Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens (íslenska fálkaorða) überreicht. Die Auszeichnung sei eine absolute Seltenheit, da Nichtisländer kaum damit ausgezeichnet würden. Gerhard Königs zweite Heimat ist seit 13 Jahren Island. Seit Mitte Mai ist er wieder auf der Insel und wird erst Ende September in die Markgrafenstadt zurückkehren. König hat eine Bildhauerhütte in dem malerischen Fischerort Snæfellsbær auf der Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands, unter dem mächtigen Snæfellnesgletscher.
05. September 2024
Auf der B 317 werden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Auf einer Strecke von 3,5 km zwischen den Abfahrten Fahrnau bis Hausen werden 30.000 qm Straßenfläche ausgefräst und in Schichten wieder neu aufgebaut, wie Maren Schäpers vom Regierungspräsidium Freiburg darlegt. Sie spricht von einer klassischen Deckensanierung, die Kosten von rund 1,7 Millionen Euro verursachen werde. Die Arbeiten werden jeweils zur Nachtzeit bis 5.00 Uhr in der Frühe und an den Wochenenden ausgeführt.
Die Firma Faller-Packaging, die in Gündenhausen 120 Mitarbeiter beschäftigt, verlässt die Stadt und wird sich 2026 in Lörrach neu ansiedeln. Gleichzeitig bemüht sich das Unternehmen, das Schopfheimer Grundstück mit 8.500 qm zu veräußern, wie der bisherige Geschäftsführer Daniel Keesman sagt. Im Oktober übernimmt die Unternehmensleitung Dagmar Schmidt. Die räumliche Situation in Schopfheim ermöglicht den Einsatz neuer Maschinen nicht mehr. Gespräche mit der Stadt Schopfheim im vergangenen Jahr ergaben, dass die Stadt keine passende Fläche zur Verfügung stellen konnte. Die Mitarbeiter haben die Perspektive, dass sie mit dem Unternehmen nach Lörrach umziehen können.
06. September 2024
Der Technische Beigeordnete Thomas Schmitz findet es sehr bedauerlich, das die Firma Faller-Packaging Schopfheim verlässt. Die Stadt war mit dem Unternehmen im Gespräch, hatte jedoch keine geeignete Fläche zur Verfügung. Wie in vielen Kommunen fehle es auch in Schopfheim an solchen für die Gewerbe- und Industrieansiedelung. Die Stadt gehe daher einen neuen Flächennutzungsplan an, der jedoch vier Jahre und mehr bis zur Rechtskraft beanspruchen werde. Momentan wisse die Stadtverwaltung von keinem weiteren Unternehmen, das Schopfheim verlassen wolle. Nachdem im vergangenen Jahr die Firma Magnetic den Wegzug ankündigte, bedeutet der Wegzug der beiden Firmen natürlich auch einen Rückgang der Einnahmen aus der Gewerbesteuer.
07. September 2024
Der Beigeordnete Schmitz stellt Mouhammad Rashed Aseel, den neuen Stadtplaner, der seit Juli im Amt ist, vor. Der 39-Jährige floh vor acht Jahren aus Syrien über die Türkei nach Deutschland. Zunächst war er im Saarland und erlernte dort Deutsch. Danach studierte er Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. 2022 absolvierte er seinen Master in Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau. Danach arbeitete er in einem Architekturbüro in Rheinland-Pfalz, bevor er nun die Stelle im Schopfheimer Stadtbauamt einnahm.
Die Badische Zeitung berichtet über den Wiechser Bauernsohn Carl Gentner, der im 19. Jahrhundert Industriegeschichte schrieb. Die Geschichte dieses Wiechsers und Werbepioniers, der den Namen NIGRIN schuf, ist im neuen Jahrbuch 2023 nachzulesen. Der Beitrag stammt von Helmut Blank, einem Fahrnauer, der heute in Mülheim an der Ruhr lebt.
Im dritten Saisonkonzert bei „Klassik im Krafft-Areal“ ist der Wiener Tenor Daniel Johannsen zusammen mit dem Pianisten Walter Bass zu Gast. Die Gäste erlebten im Konzertraum Schuberts berühmte „Winterreise“.
08. September 2024
Zahlreiche Gäste kommen zum „Tag des offenen Denkmals“ an den Hohe-Möhr-Turm. Zu dessen Besichtigung hatte der Schwarzwaldverein eingeladen.
09. September 2024
Die Tafel bleibt in dieser Woche geschlossen, da alte Kühlgeräte durch energieeffizientere ersetzt werden können. Die Umbaumaßnahmen wurden durch eine Sonderförderung der Stiftung Deutsche Fernsehlotterie und durch den Förderverein Tafel Schopfheim ermöglicht.
Wie geht es mit dem Museum der Stadt weiter? Diese Frage beschäftigt heute die Badische Zeitung. Laut Haushaltsplan schlägt das Museum netto mit 300.000,– Euro Zuschuss zu Buche. Noch in diesem Jahr soll der Gemeinderat über die weitere Zukunft des Hauses entscheiden. Man plane jedoch nicht, das Museum zu schließen, meint Bürgermeister Dirk Harscher. Er trete derart kursierenden Ängsten entschieden entgegen. Birgit Althof und Jürgen Fremd planen die Gründung eines Museums-Fördervereines, auch wenn es die Museumsgesellschaft gibt. Altbürgermeister und Ehrenbürger Klaus Fleck war bei der Versammlung anwesend und sah keinen Grund, warum im Gemeinderat nichtöffentlich über das Museum gesprochen werden müsste. Er meinte außerdem, dass der Verwaltung und dem Gemeinderat zwischenzeitlich das Geschichtsbewusstsein und vor allem ein Konzept für die gesamte Altstadt fehle.
10. September 2024
Viele Kürnberger treibt die Sorge um, dass dem von den Markus-Pflüger-Zentren als Sozialprojekt betriebenen Dorfladen wegen der seit einigen Monaten eingeschränkten Öffnungszeit und dem reduzierten Warenangebot Stammkunden verloren gehen und dadurch ein Umsatzeinbruch zur Schließung führen könnte. „Wir sind mit den Öffnungszeiten und dem Angebot noch in einer Findungsphase“, meint Ortsvorsteher Peter Ulrich.
Gegen 13.40 Uhr soll es zwischen dem Scala-Kino und dem Bahnhof zu einer Massenschlägerei, an der mindestens 15 Personen beteiligt waren, gekommen sein. Laut dem Polizeibericht wurde beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte jedoch zunächst kein Beteiligter mehr angetroffen. Nach und nach kehrten allerdings mutmaßlich Beteiligte zurück. Ein leicht Verletzter gab sich zu erkennen.
In der Eichener Ortschaftsratssitzung wurde die Entwurfplanung für die Erweiterung und den Umbau der Hülschematthalle vorgestellt. Der Ortschaftsrat sprach sich einstimmig für die Empfehlungen des Gemeinderates aus, den Bauantrag auf den Weg zu bringen. Die Baugesamtkosten belaufen sich netto auf 2,7 Millionen Euro. Es werden Zuschüsse von insgesamt 1,2 Millionen Euro aus dem Topf des Entwicklungsprogramms „Ländlicher Raum“ sowie aus dem Ausgleichsstock erwartet. Martina Milarch vom Gebäudemanagement der Stadt machte auf Nachfrage deutlich, dass selbst bei geringeren Zuschüssen das Projekt realisiert werden müsse. Ortsvorsteher Wasmer ergänzte, dass eine Sanierung für die in die Jahre gekommene Halle mit ähnlich hohen Kosten unumgänglich sei. Der Verkauf des früheren Rathauses werde auf keinen Fall vor 2027 abgewickelt, sagt der Ortsvorsteher nach einer entsprechenden Frage aus den Zuhörerschaft .
11. September 2024
Die Stadt kann zwei neue Spielplätze einweihen. Gemeinsam mit Fachgruppenleiterin Tiefbau Amalia Besada übergibt Bürgermeister Harscher am Hausmattenweg in Enkenstein einen während eines Jahres neu erbauten Kinderspielplatz, der den in den 70er-Jahren durch eine Spielplatz-Eigeninitiative errichteten Platz ersetzen wird. Die im Budget angesetzte Summe von 50.900,– Euro konnte bestens eingehalten werden. Gleichzeitig wurde in Langenau ein rundumerneuerter Spielplatz an der Kreuzung Schillerstraße/Talstraße der Nutzung übergeben. „Wir haben hier ein großes Augenmerk auf die Werthaltigkeit der Spielgeräte gelegt“, meint das Stadtoberhaupt. Hier konnte das Budget von 78.000,– Euro eingehalten werden.
Auf großes Interesse stieß neulich die Ausstellung der Gesellenstücke ehemaliger Schreinerlehrlinge (mittlerweile Gesellen) in der Gewerbeakademie.
12. September 2024
Der Stadtseniorenrat ließ sich in seiner jüngsten Sitzung von Remko Brouwer vom Fachbereich Tiefbau der Stadt das Verkehrskonzept vorstellen. Es soll im Laufe mehrerer Jahre abgearbeitet und realisiert werden. Hannes Schneider vom Stadtseniorenrat verdeutlicht die Kernanliegen wie sichere Fußgängerüberwege in der Innenstadt und eine gute Verkehrsanbindung zu den Einkaufzentren in Schopfheim.
Am Montag kam ein 59-Jähriger in Untersuchungshaft, weil er gegen 22.00 Uhr im Rahmen eines verbalen Familienstreits mit einer laufenden Motorsäge auf die Angehörigen zugegangen sein soll. Die Frau habe sich gegen den Angriff gewehrt und blieb unversehrt. Polizeikräfte nahmen den Tatverdächtigen, der unter Alkoholeinfluss gestanden haben soll, fest.
13. September 2024
Gedanken um die Zukunft des Museums macht sich auch der Leserbriefschreiber Johannes Kehm. Er zitierte den Bürgermeister der sagte: „ Ich stelle mir ein Haus der Kultur inklusive des Museums vor“. Wenn, meint Kehm, so ein Haus der Kultur unter Einbeziehung des Museums geschaffen werden soll, dann gebe es eigentlich keinen Grund, dies hinter verschlossenen Türen zu beflüstern.
„Schopfheim sucht nach einer Zukunft für das Krankenhausgebäude“ bestimmt heute ein Artikel der Badischen Zeitung. Die Stadtverwaltung schlägt für die Lösung der komplizierten Situation für die nächste Gemeinderatssitzung die Bildung eines Arbeitskreises „Neuplanung Krankenhausareal“ zu schaffen, vor. Die Frage nach einer wirtschaftlichen Folgenutzung oder ob ein Abriss erfolgen sollte, wird diesen Arbeitskreis zu beschäftigen haben. Bemerkt wird, dass ein bereits bestehender Krankenhausausschuss bestehe, der so gut wie nie getagt habe.
„Wir haben lange darauf hingearbeitet“, meinen die Brüder Metin und Hüseyn Korkmaz, die im Gewerbegebiet Lus ihr „Korki‘s Motel“ eröffnen können.
14. September 2024
Katrin Axt auch München schreibt heute mit einem Leserbrief lobende Worte zum Schweigmatter Höhenschwimmbad. Sie hofft, dass es gelingen möge, dieses Juwel zu erhalten.
Die Ferienregion „Südwärts“, die im kommenden Jahr nur noch auch Schopfheim und Steinen bestehen wird, arbeitet mit Lohospo aus Freiburg zusammen. Ziel ist es, die Vermarktung der regionalen Unterkünfte zu optimieren und die Sichtbarkeit der Anbieter von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Gastronomie zu erhöhen. Wichtig ist, dass durch die Digitalisierung die Sichtbarkeit von Gastgebern im Internet erfolgt.
Die Sicherheit in der Stadt sieht die CDU in Gefahr. Nach jüngsten Vorfällen in der Innenstadt, wie dem Pflughof, dem Bahnhof, bei der Stadtkirche, der Eskalation bei Personenkontrollen an Fasnacht oder der Massenschlägerei vor wenigen Tagen hätten, so die CDU, das Sicherheitsgefühl der Bürger erheblich beeinträchtigt. Man sehe daher dringenden Handlungsbedarf, die öffentliche Sicherheit als kommunales Kernanliegen stärker zu betonen und effektive Maßnahmen zu ergreifen. Man stellte an den Gemeinderat einen Antrag zu diversen Arbeitsaufträgen. Die Stadt solle z.B. die Einrichtung eines Kommunalen Ordnungsdienstes prüfen. Nach den Vorstellungen der Partei sollten sich Polizei und Ordnungsamt insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen in den Abend- und Nachtstunden enger abstimmen. Die Vermüllung der Innenstadt, das respektlose Verhalten gegenüber Passanten hatte man im vergangenen Herbst bereits zum Thema gemacht. Ein Runder Tisch mit vielen Beteiligten sollte hier Abhilfe schaffen können. Das Stadtoberhaupt meint hierzu: „Ich kann die Bürger ein Stück weit verstehen. Die gefühlte Sicherheit in Schopfheim ist tatsächlich bei einigen beeinträchtigt“. Er betont aber auch, dass es sich um eine gefühlte Unsicherheit, nicht um eine Verschärfung der Sicherheitslage handle. Aktuell habe er mit dem Polizeirevier Schopfheim abgesprochen, wenn Zahlen und Daten sowie Fakten für das Jahr 2024 vorlägen, über diese den Gemeinderat im ersten oder zweiten Quartal zu informieren. Er sieht die Kommune allerdings hier nicht in der Pflicht. Es sei Aufgabe des Landes, die Bürger zu schützen und hierzu die personelle Ausstattung zur Verfügung zu halten. Aufgrund der aktuellen Sparsituation sei es ebenso undenkbar, dass die Stadt dies stemmen könnte, so das Stadtoberhaupt.
Zu einer Wiesenputzete trafen sich ein Dutzend Angler des Angelsportvereines. Zu ihrer Freude hielten sich die Müllmengen in Grenzen.
15. September 2024
Der Schweigmattverein lädt von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr ins Schwimmbad zu einem „Hundeschwimmtag“ ein.
Zwei mutmaßliche Autoknacker sind in der Nacht zum Sonntag in Fahrnau geschnappt worden. Die beiden 33 und 29 Jahre alten Männer hatten zuvor in der Hohe-Möhr Straße die Scheibe eines geparkten BMW eingeschlagen.
16. September 2024
Wie sehr das Schicksal des Schopfheimer Museums die Gemüter umtreibt, zeigen die Wortmeldungen im Gemeinderat. Bürgermeister Harscher reagiert und sagt, dass die Vorberatung, die bisher umstritten war, nun öffentlich erfolgen soll.
In der Flüchtlingsunterkunft in Fahrnau kommt es zu einem Feuerwehreinsatz, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. In einer Küche der Unterkünfte gab es eine Verpuffung von Frittierfett. Offenes Feuer gab es nicht.
Die CDU hat vergangene Woche die Sicherheit in der Stadt in Frage gestellt. Auf Nachfrage der Badischen Zeitung verwies der Polizeisprecher Mathias Albicker auf die konkreten Zahlen aus der Kriminalstatistik für die Jahre 2020 bis 2023. Für das laufende Jahr gibt es, ergänzend dazu, nur Tendenzen, noch keine konkreten Zahlen. Die Statistik der erwähnten Jahre weist eine Steigerung der Fälle nach. Für das laufende Jahr ist die Tendenz bisher allerdings rückläufig. Bei den Körperverletzungsdelikten gibt es 2024 jedoch Steigerungen. Die Polizei steht mit der Stadtverwaltung in engem Kontakt, um zeitnah entsprechenden Entwicklungen entgegenwirken zu können.
Rund eineinhalb Stunden (rekordverdächtig) werden bei der Gemeinderatssitzung für die Fragestunde benötigt. Etwa 50 Besucher kamen in den Rathaussaal, um angestaute Fragen zu stellen und ihren Unmut zu äußern. Aber auch aus dem Gemeinderat werden schwere Versäumnisse der Stadtverwaltung gegenüber geäußert. Sichtlich ungehalten war der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kuri. Was ihn in Rage bringt, sind zum einen die Stadtmöbel in der Hauptstraße, wo trotz eines Antrages der CDU und der Freien Wähler, das Konzept zu überarbeiten, bisher nichts erfolgte ausser dass ein paar „Kisten“ verschoben wurden. Viel mehr aber habe ihn und viele Bürger die Nachricht vom Wegzug der Firma Faller-Packaging nach Lörrach verärgert. Er ist der Überzeugung, dass dies hätte verhindert werden können, wenn die Stadt Erweiterungsflächen angeboten hätte. Er erinnert, dass er Bürgermeister Harscher schon seit dessen Amtsantritt immer wieder aufgefordert habe, das Thema Erweiterungsflächen für Gewerbe auf die Agenda zu nehmen. Mindestens zweimal im Jahr habe er danach gefragt und immer wieder zur Antwort erhalten, dass das Anliegen „mitgenommen“ worden sei. Kuri meint, er wisse allerdings nicht, wohin es mitgenommen worden sei. Passiert sei bisher nichts. Er ist auch überzeugt, dass der im Frühjahr 2023 bekannt gewordene Wegzug der Firma Magnetic nach Lörrach hätte abgewendet werden können. Immer wieder habe er die Stadt aufgefordert, gerade das Areal westlich von Schopfheim, das einst als Standort für das Klinikum angedacht war, als Gewerbefläche anzupacken. Der Verlust der beiden Firmen kreidet Kuri dem Bürgermeister ganz direkt an. „Das haben Sie zu verantworten, Sie haben das Thema einfach versäumt. Sie können es nicht. Sie haben kein Gespür für Stadtentwicklung“. Kuri meinte weiter: „ So kann man diese Stadt nicht in die Zukunft führen“. Auch beim Wohnungsbau gehe viel zu wenig, obwohl weitere Wohnflächen dringend benötigt würden. Der so ungewöhnlich scharf angegriffene Bürgermeister gab Kuri „in vielem Recht“. Dass bei der Ausweisung von Gewerbeflächen nichts gegangen sei, nehme er auf seine Kappe, sagt der Rathauschef. Allerdings verweist er auch auf widrige Umstände wie Corona, Personalwechsel, Unterbesetzung im Bauamt, bevor er betont: „Jetzt aber wollen wir das Ganze forcieren“. Er meint, dass wir die beiden angesprochenen Firmen verloren haben, sei schlimm, es biete sich dadurch aber auch Platz für neue Ansiedlungen. „Wir müssen jetzt aufs Gas treten und Flächen entwickeln“. Auch zur Möblierung in der Hauptstraße nimmt er Stellung und meint, man habe dem Möbelkonzept nicht Top-Priorität eingeräumt. Viel mehr, als die Möbel bei der Bäckerei Heitzmann umzustellen, gehe allerdings nicht.
In der Fragestunde der Gemeinderatssitzung bezeichnet der ehemalige Stadtrat Dr. Fritz Lenz es als Katastrophe, dass das Höhenschwimmbad Schweigmatt wohl vor der Schließung stehe. Es sei nicht nachvollziehbar, warum man „so ein Goldstück“ zumache, für andere Sachen sei auch Geld da. Eigentlich, so Bürgermeister Harscher, hätte das Bad schon Ende 2022 zugehen müssen, wäre nicht für zwei weitere Jahre ein Betriebszuschuss weiter gewährt worden, um dem Betreiber Zeit für ein neues Konzept zu verschaffen. Auch nach diesen zwei Jahren gebe es aber noch kein Konzept meint er. Er erwähnt auch den Sanierungsbedarf des Schopfheimer Bades zwischen 10 und 15 Millionen Euro. Würde die Stadt in Geld schwimmen, würde er gerne das Schweigmatter Bad sanieren. „Es tut mir leid, aber ich kann nicht alles bedienen“, so Harscher weiter.
Klaus Strauß, Inbegriff für die Schopfheimer Fasnacht, ist im Alter von 76 Jahren verstorben.
Der Gemeinderat wählt die neuen Ortsvorsteher, die von den einzelnen Ortschaftsräten vorgeschlagen wurden. Sie wurden anschließend vom Bürgermeister auf ihr Amt verpflichtet. Karin Bernbach übernimmt das Amt von Eva Brutschin in Enkenstein, Sebastian Johannsen von Wilhelm Tholen in Raitbach und in Wiechs übernimmt Götz Wiese es von Ino Hodapp. Erneut gewählt wurden Andreas Falk in Gersbach, Rudolf Wasmer in Eichen, Dr. Peter Ulrich weiterhin in Kürnberg und Walter Würger in Langenau.
Die CDU will nicht nur das Thema Sicherheit angehen, sondern auch die Sauberkeit in der Stadt auf die Agenda bringen. Jeannot Weißenberger von der CDU will wissen, wie dieses Thema nachhaltig gestärkt werden kann. Er will auch wissen, wie dies erreicht werden könnte und welche erzieherischen Maßnahmen dabei dauerhaft umgesetzt werden können.
17. September 2024
Im Neubauprojekt in Gündenhausen (beim Kreisel nach Langenau) wird nicht nur das Dialysezentrum einziehen, sondern auch eine Diabetes-Fachpraxis, ein Diabetes-Fachgeschäft und eine neue Frauenarztpraxis. Bei der Baugenehmigung wurde zwar der Bau, aber noch kein Nutzungskonzept festgelegt.
Über zwei Jahre wurde bei der Feuerwehr diskutiert, gerechnet, wurden Einsatzstatistiken ausgewertet und bei verschiedenen Workshops ein neuer Feuerwehrbedarfsplan erstellt. Klar wird, dass die Feuerwehr zusammenrücken muss, um im Zeichen des gesellschaftlichen Wandels dem zunehmenden Personalnotstand entgegenzutreten. Bürgermeister Harscher und Feuerwehrkommandant Steffen Hofmann stellen den Plan in den kommenden Wochen allen Ortschaftsräten vor. Den Anfang machte in dieser Woche Gersbach. Der Ort ist allerdings von den bevorstehenden Änderungen am wenigsten betroffen. Ganz oben steht bei diesem Bedarfsplan das Ziel, bei 80 % der größeren Einsätze, wie zum Beispiel bei einem Wohnungsbrand, in 10 Minuten mit 9 Männern oder Frauen am Einsatzort zu sein. In der Stufe Zwei sollen dann in längstens 15 Minuten weitere 9 Kräfte die erste Mannschaft unterstützen. Dieses so genannte „Schutzziel“ werde derzeit in vielen Fällen noch nicht erreicht. Insgesamt sei die Feuerwehr fahrzeugtechnisch relativ gut ausgerüstet, bestätigt das Schopfheimer Stadtoberhaupt. Damit diese Fahrzeuge auch vernünftig untergebracht werden können, stellt der Bedarfsplan auch hier Defizite fest. Die Gerätehäuser in Raitbach und in Langenau entsprechen nicht der Norm und in Wiechs ist die Feuerwehr noch Mieter im ehemaligen Rathaus. In Langenau und Raitbach wären Neubauten notwendig, stellte Steffen Hofmann fest. Um all diesen Problemen zu begegnen, schlägt der Bedarfsplan eine Drei-Standort-Variante vor: Eine neue Feuerwache West, eine Wache Mitte und der eigenständige Standort Gersbach. Ein Problem sei auch der anstehende Personalmangel, da viele Angehörige der Wehr in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Der Nachwuchs könne diese Lücke nicht füllen. Bürgermeister Harscher informiert, dass nach der Gemeinderatssitzung im November sich ein eigener Unterausschuss mit der Umsetzung des Bedarfsplanes beschäftigen und einen „Zeitstrahl“ erarbeiten soll. Daraus soll dann abgeleitet werden, was kurz- mittel- oder langfristig umgesetzt werde. Die Wache West würde idealerweise im Bereich Gündenhausen für die Ortsteile Wiechs, Langenau und Enkenstein und Teilen von Schopfheim entstehen. Die Wache Mitte hätten ihren Platz im Bereich Raitbach/Hausen und würde die Feuerwehren Raitbach, Kürnberg und Teile der Schopfheimer Gemarkung umfassen.
18. September 2024
Erneut kommt es zu einem Unfall mit einem Motorradfahrer zwischen Gersbach und Todtmoos. Der 66-jährige Kradfahrer kam ausgangs einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und streifte das entgegenkommende Auto eines 73-Jährigen. Der Motorradfahrer stürzte nicht nur, er verletzte sich auch schwer. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Freiburger Klinik.
Der Fahrer eines Kleinbusses verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug zwischen Wehr und Schopfheim auf der B 518. Das Auto kam von der Straße ab und landete in einem Maisfeld. Der 22 Jahre alte Fahrer überstand den Unfall mit leichten Verletzungen.
Den Feuerwehrbedarfsplan stellten das Stadtoberhaupt und der Feuerwehrkommandant dem Ortschaftsrat Wiechs vor. Der Wiechser Kommandant Johannes Ressel hofft, dass die Details zur Neuausrichtung möglichst bald auf den Tisch kommen. Eine längere Zeit könnte die Motivation der Feuerwehrleute beeinträchtigen. Auch Ortsvorsteher Götz Wiese forderte eine zeitnahe Entscheidungsfindung. Eine Empfehlung zur Änderung wurde einstimmig für die Weitergabe an den Gemeinderat beschlossen.
19. September 2024
Da noch kein Käufer für die Hebelschule in Sicht ist, findet die Fachgruppe Ordnungs- und Verkehrswesen der Stadtverwaltung vorübergehend Unterkunft während der Baumaßnahme am ehemaligen Bezirksamt. Diese Fachgruppe hatte bisher die Büroräume im Dachgeschoss und muss diese während den Umbaumaßnahmen räumen. Die neuen Büros befinden sich in der Hebelschule im Erdgeschoss.
Auch im Langenauer Ortschaftsrat wird der Feuerwehrbedarfsplan vorgestellt und diskutiert. Wie bereits in Gersbach und Wiechs stellt Stadtkommandant Steffen Hofmann den Plan als Grundfundament und Rahmenwerk zur Zukunftsfähigkeit der Wehren vor. Während die erste Einsatzstufe in Langenau in 44 % der Fälle erreicht werden konnte, war die Erreichbarkeit der zweiten Stufe nicht gegeben. Es gibt ja auch kein zweites Löschfahrzeug im Ort. Als zukunftweisend bezeichnet Ortsvorsteher Würger den vorgestellten Plan, sagte aber auch, die Feuerwehr sei Herzstück der Gemeinde. Ihm ist es wichtig, dass weiterhin eine intensive Jugendarbeit betrieben werde. Bei zwei Enthaltungen stimmte der Ortschaftsrat dem Bedarfsplan zur Vorlage an den Gemeinderat zu.
20. September 2024
Das Schicksal der Gersbacher Wisente ist wohl besiegelt. Die Tiere können bis zum Herbst im Gehege bleiben und werden von Jürgen Pflüger versorgt. Alle Versuche, während des Sommers eine neue Obhut für die beiden Wisente zu finden, sind allerdings bisher gescheitert. Auch Ortsvorsteher Falk hatte vergeblich zahlreichen Einrichtungen im In- und Ausland angefragt. Bis Ende Oktober sei aber noch Zeit, bevor über das Einschläfern der Tiere entschieden werden müsste.
Seit heute können sich Jugendliche über mehr als 130 Ausbildungsberufe in den Räumen der Gewerbeschule Schopfheim ausführlich informieren. Die Ausbildungsbörse „Handwerk 24“ ist noch bis zum Freitag präsent. „Handwerk hat goldenen Boden“ habe weiterhin Gültigkeit, meinte Landrätin Marion Dammann bei der Börseneröffnung. Sie forderte junge Menschen auf, sich an den Ständen der Innungsbetriebe um ein Praktikum zu bewerben.
Eine mobile Wassersperre soll den Fischen im Kanal bei niedrigem Wasserstand das Überleben sichern. Über den Test dieser Sperre aus Blechen und Folien informierten sich die Mitglieder des Angelsportvereins. Bisher war es nur möglich, mit Sandsäcken und Bäumen bei Niedrigwasser Überlebensraum für Fische zu schaffen. Die Sperre wurde mit Unterstützung des Klimaschutzfonds der EWS angeschafft. Man denkt bei den Anglern darüber nach, fünf weitere Sperren anzuschaffen und hofft auch dabei auf weitere finanzielle Unterstützung.
Viele hundert Ausflügler und Interessierte kamen zum Hoffest des Hofes Dinkelberg, das alle zwei Jahre veranstaltet wird.
21. September 2024
Der Gewerbeverein Schopfheim und Schopfheim Aktiv bereiten den verkaufsoffenen Sonntag vor. Die Konkurrenz des am gleichen Tag stattfindenden Weidefestes bereitet den Veranstaltern neben weiteren Veranstaltungen in der Region Sorge .
22. September 2024
Zahllose Freunde und Weggefährten sind in der evangelischen Stadtkirche, um vom Pfarrerehepaar Martin und Ursula Schmitthenner Abschied zu nehmen. Neben den zahlreichen Gläubigen waren Vertreter der politischen Gemeinde, Kollegen der katholischen Seelsorgeeinheiten gekommen um ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Begrüßt wurden die Gäste zunächst durch den Kirchengemeinderatsvorsitzenden Matthias Rive, begleitet von einer Orgelimprovisation, die Christoph Bogon spielte. Pfarrer Martin Schmitthenner und seine Frau Ursula, die als Diakonin tätig war, verlassen Schopfheim nun nach 10-jähriger Amtszeit. Beim Abschiedsgottesdienst wurde auch deutlich, wie sehr man das Ausscheiden der beiden bedauert und dass diese beiden große Fußstapfen hinterlassen werden. Dekanin Bärbel Schäfer überreichte Martin Schmitthenner die Entlassungsurkunde. Sie sagte dabei: „Ihr habt die Gemeinde als Tandem aufgebaut und gestaltet. Euer theologischer Leitstrahl war der Friede Gottes“. Dank und Anerkennung kam auch von Karin Racke vom Diakonischen Werk im Landkreis. Sie durfte dem Bezirksdiakon Pfarrer Schmitthenner das Goldene Kronenkreuz der Landeskirche Baden überreichen. Von der feministischen Theologin Beate Schmidtgen der evangelischen Erwachsenenbildung erhielt Diakonin Ursula Schmitthenner die goldene Ehrennadel der Landeskirche.
23. September 2024
Karlheinz Markstahler meint in der Bau- und Umweltausschusssitzung: „Es ist eine Schande, ein so geschichtsträchtiges Haus wie die Hebelschule aufzugeben“. Die vorübergehende Nutzung des Hauses durch die Fachgruppe Ordnung und Verkehr nutzte er, um für den Erhalt zu plädieren. Er forderte dazu auf, das Gebäude aus dem Verkaufskatalog zu streichen und dem Gemeinderat einen Vorschlag über die Nutzung für die Verwaltung und andere öffentliche Einrichtungen zu unterbreiten. Schopfheim wachse und damit auch die Aufgaben, meinte er.
Während der Sitzung des BUT wird über die Baukosten, die durch den Umbau der KITA am Markplatz entstanden, berichtet. Statt der ursprünglich geplanten 1,7 Millionen Euro wurden nun 2,86 Millionen Euro benötigt. Nach Abzug der Zuschüsse bleiben 1,2 Millionen Euro an der Stadt hängen. Die Kostensteigerung wird mit einer Umplanung, die durch den Einspruch eines Nachbarn notwendig wurde, durch erhöhte Kosten und Materialengpässe sowie eine hohe Auslastung der Unternehmen zu Coronazeiten benötigt. Zu dieser Summe kommen noch die Kosten für die Auslagerung in Container auf dem Hof der Dr. Max Metzger Schule, die mit 627.263,– Euro zu Buche schlugen.
24. September 2024
Es war die erste Sitzung als Ortsvorsteherin, die Karin Bernbach in Enkenstein leitete. Auf der Tagesordnung stand eine zukunftsorientierte Feuerwehr. Der Feuerwehrbedarfsplan, der auch Enkenstein betrifft, wurde durch Bürgermeister Harscher und Kommandant Hofmann dem Ortschaftsrat und rund 30 Zuhörern vorgestellt. Die notwendigen Ausrückungszeiten könnten in Enkenstein, so Hofmann, aber nicht erreicht werden, zumal tagsüber kaum ein Aktiver im Ort zu erreichen sei. Die nötige Stärke der Wehr von 18 Mitgliedern ist mittelfristig in Enkenstein wohl auch nicht zu halten. Bürgermeister Harscher meinte, dass das Zeitfenster für die Umsetzung bei rund 10 Jahren liegen werde. Auch eine interkommunale Zusammenarbeit mit Maulburg behalte man im Auge, führte er weiter aus. Als optimalen Standort bezeichnet er Flächen beim Langenauer Kreisel in Gündenhausen.
25. September 2024
Eine rabenschwarze Komödie hat sich die 12. Klasse der Waldorfschule für das neue Theaterprojekt ausgesucht. „Sterben für Anfänger“ heißt die Farce, die auf der gleichnamigen britischen Filmkomödie von Dean Craig basiert. Das Stück um eine Trauerfeier wird am 27. und 28. September im Saal der Schule aufgeführt. Die Schopfheimer Bühnenfassung wurde mit der Regisseurin Lili Klein einstudiert. Es ist bereits die fünfte Inszenierung, die sie als Lehrerin für das Fach Theater an der Waldorfschule umsetzt.
Am vergangenen Wochenende haben an der Grundschule in Langenau bisher Unbekannte insgesamt acht Glasscheiben zertrümmert. Die Scheiben wurden augenscheinlich mit Steinen eingeworfen, so die Polizei. Noch sucht man Zeugen.
Ortsvorsteher Sebastian Johannsen hat in Raitbach in der Ortschaftsratssitzung Thomas Jost für 30 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit geehrt. Er überreichte dem Geehrten eine Ehrenurkunde des Städtetages Baden-Württemberg mit der goldenen Anstecknadel.
Fast 50 interessierte Besucherinnen und Besucher kamen zur Ortschaftsratssitzung in Raitbach, bei der der Feuerwehrbedarfsplan besprochen wurde. Im Beisein der fast vollständig vertretenen Raitbacher Feuerwehrleute erläuterte Kommandant Steffen Hofmann den Plan über die Zukunft der Schopfheimer Feuerwehr und der dabei angedachten drei Standorte. Bei den meisten Einsätzen können in den Abteilungswehren die Einsatzzeiten nicht garantiert werden. Auch seien Feuerwehrgerätehäuser sanierungsbedürftig, so auch in Raitbach, wo neuere Fahrzeuge wegen ihrer Größe gar nicht mehr untergebracht werden könnten und auch das Gebäude nicht mehr den Anforderungen entspreche, so Hofmann. Der Ortschaftsrat nimmt die Pläne zur Zentralisierung zur Kenntnis.
26. September 2024
Die Neustrukturierung der Feuerwehr findet auch bei der Vorstellung im Ortschaftsrat Kürnberg die Zustimmung des Gremiums. Ortsvorsteher Ulrich liess eine offene Diskussion der Räte und der anwesenden Bürger zu diesem Thema zu. Verständnisvoll, aber auch mit kritischen Anmerkungen wurde die Diskussion begleitet. Man befürchtet, dass die Bindung von Feuerwehr und Menschen in den Dörfern verloren gehen könnte. Diese Bedenken werden Einzug in die weiteren Beratungen finden, sagte Bürgermeister Harscher zu.
Katja Fusek, Autorin aus Riehen, eröffnete neu die „Lesungen im städt. Museum“, nachdem diese Reihe in der Stadtbibliothek zu Ende ging. Viele junge Zuhörer kamen zum Auftakt in den Roggenbachsaal. Die tschechisch-schweizerische Autorin las aus ihrem Buch „Lebensschule“. Organisiert wird auch diese Reihe durch Markus Manfred Jung, der Jahrzehnte die Lesungen in der Stadtbibliothek kuratierte.
27. September 2024
Bürgermeister Dirk Harscher bedankte sich bei Hubert Dreschler, der 5 Jahre ehrenamtlich die Fahrradreparaturstation am Bahnhof in Fahrnau mit Hingabe geleitet, gepflegt und damit einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität geleistet hat. Harscher betont auch, dass die wertvolle Arbeit, die Dreschler geleistet hat, von der Stadt Schopfheim weitergeführt werde.
Bisher Unbekannte haben in der Tiefgarage in der Scheffelstraße den Inhalt eines Feuerlöschers versprüht. Es erfolgte ein Feueralarm und das Ausrücken der Wehr. Der ACTION-Markt musste, ebenso wie das gesamte Gebäude, evakuiert werden. Es war, so die Polizei, bereits der zweite Vorfall in dieser Woche.
28. September 2024
Die CDU-Fraktion fordert von der Stadt, das Durchfahrtverbot für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t auf der Nordumfahrung zu kontrollieren und auch umzusetzen. Das Verbot werde nach Kenntnis der Fraktion regelmäßig missachtet. Unter den Fahrzeugen, die nicht fahren dürften, befänden sich auch solche von der Stadt. Die Frage sei allerdings, ob diese nur den Weg zum Bauhof abkürzen, oder an der Strecke zu tun hatten.
Ganze 30 Filme standen an vier Tagen zur Auswahl, erklärt Pressewart Thomas Peither vom Scala-Kino Verein. Zahlreiche Helfer kamen, um den ersten Geburtstag des wieder eröffneten Kinos zu begehen. Der junge Verein konnte auch darüber informieren, dass es 2025 weitergehen werde.
Die Stadtbibliothek hatte die Freude, die renommierte Autorin Julia Heinecke zu einem literarischen Abend begrüßen zu dürfen. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein fesselndes Leseerlebnis aus ihrem aktuellen Roman „Heimliche Frucht“.
29. September 2024
Der Herbstmarkt des Gewerbevereines und Schopfheim Aktiv, oder der verkaufsoffene Sonntag zog jede Menge Besucher in die Innenstadt. Das Wetter war ideal. Wenn auch am Vortag noch reichlich Regen vom Himmel fiel, war der ganze Sonntag trocken. Nahezu alle Geschäfte und Lokale in der Innenstadt waren geöffnet.
Das Weidefest in Gersbach ist auch in diesem Jahr bei herrlichem Wetter ein Publikumsmagnet. Marktorganisator Ernst-Frieder Schmidt schätzt, dass im Laufe des Tages mindestens 4.000 Menschen auf dem Markt waren. Zunächst gab es morgens um 10.00 Uhr einen Gottesdienst, den Pfarrerin Ulrike Krumm hielt und der von Alphornspielern aus der Region begleitet wurde.
Die Betreiber der seit 2012 in Schopfheim etablierten „Netten Toilette“ sollen einen höheren Zuschuss durch die Stadt erhalten.
In der Alten Kirche St. Michael läutete um 18.00 Uhr ein Gottesdiensts den Schopfheimer Friedensherbst ein. Während des Gottesdienstes hielt Bürgermeister Harscher eine Predigt.
30. September 2024
Vergangenen Freitag wurde kurz nach 19.00 Uhr in Todtnau in einer Wohnung die Leiche einer 58-jährigen Deutschen aufgefunden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Freiburg nahm die Ermittlungen auf. Am Samstag gegen 22.00 Uhr konnte ein Tatverdächtiger in Schopfheim nach einer großangelegten Suchaktion vorläufig festgenommen werden. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Waldshut-Tiengen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes des Totschlags erlassen. Der 47-jährige Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Dem Verwaltungsausschuss berichtet Volker Hentschel vom Diakonischen Werk über die seit 2015/2016 übernommene Nachmittagsbetreuung an der Dr. Max Metzger-Schule. Hentschel kritisierte den Mangel an festen Rahmenbedingungen und einer Definition der Qualität von Arbeitskräften. Peter Ulrich von der SPD meinte, wenn man Qualität in der Betreuung wolle, habe dies seinen Preis. Er rief das Land auf, seine Pflicht zu erfüllen. Damit unterstrich er die immer wieder von Bürgermeister Harscher beklagte Situation, wonach die vom Land gegebenen Vorgaben und Aufgaben an den Kommunen finanziell hängen blieben. Sven Hendrik Wünsch von den Freien Wählern meint jedoch: „Wir sind verantwortlich, die Rahmenbedingungen auf kommunaler Ebene zu schaffen“. Schwerpunktmässig, so Fachbereichsleiter Jürgen Sänger, soll die Ganztagsbetreuung an der Dr.-Max-Metzger-Schule ausgebaut werden.
Im Verwaltung- und Finanzausschuss berichten die Schulsozialarbeiter über ihren Alltag in den Schopfheimer Schulen. Das Diakonische Werk hat die Schopfheimer Sozialarbeit unter ihren Fittichen. Melanie Vahl und Thomas Haug berichten über ihre Arbeiten und meinen, nur wenn ein Schüler sich anvertrauen wollen, seien die Berater auch da. Die Erkenntnisse der Schulsozialarbeit am THG präsentiert Carmen Kast. Als ein Fass ohne Boden sieht Bürgermeister Harscher die sozialen Themen. Den Internet-Konzernen hinter den Sozialen Medien gibt er einen großen Teil der Schuld. Er würde gerne Steuern für die gesellschaftliche Reparatur von diesen abverlangen.
01. Oktober 2024
Besteht doch noch Hoffnung für die beiden Gersbacher Wisente? Die Berichte der letzten Zeit haben ziemliche Betroffenheit ausgelöst und Hilfsangebote eröffnet. Derzeit werden diese, die aus Deutschland, der Schweiz und Österreich eintrafen, geprüft. Auch ein SWR-Team wird in dieser Woche noch einen Dreh im Höhendorf vornehmen.
Mit der Überschrift „Wie ergeht es dem Golddorf Gersbach zur Goldenen Hochzeit mit Schopfheim?“ schreibt André Hönig einen Beitrag, in dem der derzeitige Ortsvorsteher Andreas Falk sich nicht an Gedankenspielen beteiligen will, wonach es in Gersbach immer noch Stimmen gibt, die meinen es wäre damals besser gewesen, selbstständig zu bleiben oder nach Todtmoos zu gehen.
02. Oktober 2024
Hans Georg Moser feiert heute seinen 85. Geburtstag. Moser engagierte sich bei der Stadtmusik, wo er beispielsweise 25 Jahre den Vorsitz führte. Er war Förderer der Jugendkapelle und Gründer der Jumelage mit Ronneby/Schweden. 33 Jahre lang leitete er das Jumelage-Komitee Schopfheim-Ronneby.
03. Oktober 2024
Die vhs Wiesental nahm an der Aktion der Bundeszentrale für Politische Bildung „Lange Nacht der Demokratie“ teil. Katrin Nuiro hat das Ehepaar Isabell Schäfer-Neudeck und Hartmut Schäfer eingeladen. Die beiden sind Gründer des Kleinunternehmens „Kraft im Wandel“. Mit dieser offenen Werkstatt für einen sozioökologischen Wandel diskutierten etwa 25 Personen an verschiedenen Stationen in der Stadt darüber, wie Schopfheim in 20 Jahren aussehen könnte.
04. Oktober 2024
Seit 20 Jahren gibt es in Enkenstein das „Kaffichränzli“. Der Treff, der seit dem Bestehen des Maibergsaales gegründet wurde, ist aus dem Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken. Beim jüngsten Treff begrüßte die neue Ortsvorsteherin Karin Bernbach rund 35 Seniorinnen und Senioren zum Jubiläumskaffee.
Der Leserbriefschreiber Bernd Bauknecht meint zum CDU-Antrag über die Sicherheit in der Stadt, dass sich ihm der Eindruck aufdränge, dass die Schopfheimer CDU absichtlich ein Bedrohungsszenarium herbei halluziniere, um dann Gruppen von Menschen, die der CDU missfallen als Verursacher der angeblichen Bedrohungslage brandmarken zu können.
Das Hary de Ville Swing & Blues Trio tritt auf Einladung der Kulturbrücke Schopfheim-Wehr in St. Agathen auf. 58 Karten waren verkauft worden, so der Kulturbeauftragte Patrick Schmidtner
05. Oktober 2024
Zahlreiche Besucher kommen zum achten Dorfflohmarkt nach Eichen, bei dem an 47 Ständen allerlei zum Kauf angeboten wurde. Auch Kulinarisches gab es zu verkosten.
Zwei 13-jährige Mädchen fuhren gemeinsam auf einem E-Scooter in die Stabhalter-Flury-Straße ein und übersahen ein vorfahrtsberechtigtes Auto. Bei der Kollision haben sie sich schwer verletzt. Das Auto der 39-jährigen Fahrerin war nicht mehr fahrbereit.
Der Trompeter Jochen Weiss, der Saxophonist Christian Segmehl, der Organist Andreas Mölder und der Pianist Riccardo Bovino konzertieren in der St. Bernhardskirche.
08. Oktober 2024
Eine neue Hiobsbotschaft für die Schopfheimer Industrie und das Gewerbe: Der Leiterplattenhersteller Würth Elektronik verlässt Schopfheim. Die Firma mit Hauptsitz im baden-württembergischen Niedernhall teilte nach einer Betriebsversammlung am Montag nachmittag in einer Pressemitteilung mit, dass Aufträge künftig an anderen Standorten in Deutschland abgewickelt werden. In Schopfheim fallen durch die Schließung 300 Arbeitsplätze zum Ende März 2025 weg. Die Firma war einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. Ausschlaggebend sei für die Werksschließung die aktuell schwerste Krise in der Geschichte der Leiterplattenindustrie in Europa, mit einem dramatischen Einbruch im Auftragseingang. Es gibt keine Alternative zur Einstellung der Produktion, wird Daniel Klein, Geschäftsführer von Würth Elektronik zitiert. Konkrete Gespräche zur Erstellung eines Sozialplanes gebe es noch nicht, meint Würth Elektronik-Geschäftsführer Andreas Gimmer. Schwer betroffen zeigt sich Bürgermeister Harscher und meint, es sei ein schwarzer Montag für die Stadt. In einem Gespräch mit der Würth Geschäftsführung in der vergangenen Woche habe er erfahren, dass am hiesigen Standort aufgrund der schwierigen Lage Veränderungen anstehen. Auch darüber, dass eine Betriebsversammlung stattfinden werde, sei er informiert worden. Dass das Werk jedoch komplett geschlossen werden soll, sei ihm nicht bekannt gewesen. „Das hat mich geschockt“, meint er. Die Lage sei beim Unternehmen von Weltruf dramatisch und er habe die Familien der 300 betroffenen Arbeitnehmer ebenso im Blick wie den Wirtschaftsstandort insgesamt. Mit derlei Werkschließungen, so das Stadtoberhaupt, schlage sich vor Ort die miserable wirtschaftliche Gesamtsituation nieder. Verantwortlich seien Versäumnisse der Bundespolitik im großen Stil über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Auch wenn neben Würth zwei weitere Firmen wie Magnetic und Faller-Packaging den Wegzug von Schopfheim publizierten, meint Bürgermeister Harscher: „Wir haben keine Handhabe, wenn der Umsatz nicht funktioniert“. Er werde sich in dieser Woche noch mit der Geschäftsleitung zusammensetzen. Vielleicht bestehe ja noch eine Chance, etwas Neues zu entwickeln, meint er weiter. Geschockt zeigen sich Würth-Mitarbeiter. Andere waren wiederum erleichtert, weil sie nun Klarheit hätten. Mit dieser Gewissheit wurden die Beschäftigten bei der Betriebsversammlung und der Schließungsmitteilung nach Hause geschickt. Die Spätschicht wurde gestrichen. Der Betriebsratsvorsitzende des Schopfheimer Werkes, René Glatt, sagte: „Der Betriebsrat war seit Mittwoch vergangener Woche über den Schließungsplan informiert.“ Bestürzung und Wut seien groß, da die Geschäftsführung zu lange gemäß dem Prinzip Hoffnung gearbeitet hätte. Würth hatte das Werk im Jahre 2003 aus einer Insolvenz erworben. Zuvor fertigte dort die Tochter der damaligen Firma Endress & Hauser, ppe-Leiterplatten für die Mutter- und Fremdfirmen.
Mit einem neuen Verkehrszeichen, das ein Fahrradpiktogramm zeigt, wird in der Kürnberger Straße zwischen dem Ortsteil und Fahrnau auf kurvenreicher Strecke auf Fahrräder, die Motorrädern und Autos begegnen, hingewiesen.
Der Umbau der Adolf-Müller-Straße beginnt. Für das Großprojekt wurde der „Startschuss“ mit den beteiligten Firmen und dem Beigeordneten Thomas Schmitz gegeben. Die Arbeiten sind auf eine Dauer von etwa 1,5 Jahren ausgelegt.
09. Oktober 2024
Martin Mybes, Vorstand und Geschäftsführer beim Evangelischen Sozialwerk Wiesental (ESW), ist zurückgetreten. Er hat die Strukturen des Schopfheimer Seniorenwohnens mit dem neuen Georg-Reinhardt-Haus und direkt daneben dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus geschaffen. Seine Erfolgsgeschichte begann, als er vor 18 Jahren nach Schopfheim kam. Er wollte dieses Erfolgsmodell auf ein Seniorenzentrum in Maulburg und im Kleinen Wiesental übertragen. Maulburg hat nun das weit fortgeschrittene Projekt auf der Zielgerade scheitern lassen, so Mybes. Auch vom Vorhaben im Kleinen Wiesental, wo man sich zunächst sehr interessiert zeigte, hat er seit eineinhalb Jahren nichts mehr gehört. Zum 01. Oktober hat Matthias Lang, der für die CDU im Gemeinderat Maulburg war, die Funktionen von Mybes übernommen.
Zur Schließung von Würth in Schopfheim gibt es auch eine Reaktion aus der SPD-Stadtratsfraktion. Mit Bestürzung habe man die Ankündigung, den Betrieb zu schließen, zur Kenntnis nehmen müssen. Thomas Gsell wird mit den Worten: „Deshalb ist es klar, dass hier auch die Stadt eine große Verantwortung hat, wenn es um die zukünftige Nutzung des Areals geht“, zitiert. Er nimmt damit nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die neue Wirtschaftsförderin Margot Fritz, die im November ihren Dienst bei der Stadt antritt, in die Verantwortung.
Für die nächste Gemeinderatssitzung am 21. Oktober liegt eine Vorlage für den Gemeinderat vor, die den Vorschlag enthält, am Gebäude Museum festzuhalten und von einer Veräußerung abzusehen. Allerdings stellt sich die Frage, wie dieses Haus in Zukunft geführt werden kann. Derzeit sei, obwohl die Besucherzahl etwas gesteigert werden konnte, kein zusammenhängendes Konzept ersichtlich. Fazit ist, dass die gesamte Dauerausstellung von Grund auf modernisiert und neu konzipiert werden muss.
Gersbach erlebt eine hitzige Debatte während der Ortschaftsratssitzung um die neu geplanten Windräder. Im Ort sollen fünf weitere Windkraftanlagen gebaut werden. 70 Bürger kamen, um sich zu informieren. Die neu geplanten Anlagen sollen am Hohen Muttlen und am Scheuerkopf erstellt werden. Drei Stunden lang bemängelten Bürger vor allem eine fehlende Transparenz. Sie unterstellten der Stadt Absprachen hinter verschlossenen Türen und Entscheidungen über die Köpfe der Einwohner hinweg. Bürgermeister Harscher und Beigeordneter Thomas Schmitz sowie Tobias Tusch von der EWS hatten einen schweren Stand. Den anwesenden Bürgern stieß es schwer auf, dass mit dem EWS-Vertreter bereits ein Projektpartner völlig ohne Ausschreibung und Wettbewerb am Tisch saß. Schmitz betont, dass eine Ausschreibung nicht notwendig wäre. Einen ganzen Fragenkatalog hatte Wolfgang Ühlin, Vorsitzender der Windkraftgegner, mitgebracht. Der ehemalige Ortsvorsteher Christian Walter kritisiert auch, dass die Ortschaftsratssitzung mit diesem brisanten Thema im Gemeindeblatt nicht veröffentlicht wurde. Er meinte außerdem, ohne Ratsbeschluss sei die ungeliebte EWS als potentieller Vertragspartner bereits ausgewählt worden, was er „heftig“ finde. Er sprach auch von einem „Gschmäckle“ und davon, dass offenbar hinter verschlossener Tür Absprachen mit weitreichender Tragweite getroffen worden seien. Weitere Redner bemängelten ebenfalls, dass die Bürger nicht mit ins Boot genommen wurden, und erinnerten daran, dass gegen die Windräder am Rohrenkopf in Gersbach über 200 Unterschriften gesammelt wurden. Die Gersbacher hätten eine tiefe seelische Verbundenheit mit der Landschaft. Durch den Bau sei das Mikroklima im Wald zerstört worden. Quellschüttungen hätten abgenommen. Die Umweltbelastung durch den Bau von Wegen zum Hohen Muttlen und zum Scheuerkopf beklagte ein weiterer Redner. Zum Scheuerkopf sei eine Zuwegung nur von Todtmoos aus vorhanden. Die Wege seien im Privatbesitz und niemand sei dort „so blöd“, den Transport von Windkraftanlagen zuzulassen. Später erläuterte Tusch von der EWS, dass ein Transport über Wege vom Rohrenkopf erfolgen solle, die noch zu ertüchtigen seien. Das neue Projekt sei eine Zumutung für Gersbach, meinte ein weiterer Bürger. Man könne so einen Ort kaputt machen. Enrico Beckmann, Ortschaftsrat, wollte wissen, warum die fünf Anlagen so kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt wurden. Auch Ortschaftsrat Andreas Heijmen fühlte sich „überrumpelt“. Er verlangte mehr Transparenz und Zeit im Verfahren. Bürgermeister Dirk Harscher versichert den Rednern, es sei nichts im „stillen Kämmerlein“ beschlossen. Er verwies auf einen Beschluss vom Juli 2023 des Gemeinderates. Die Windkraft sei ein probates Mittel, um die Klimawende einzuleiten. Auch der Beigeordnete Thomas Schmitz stellte fest, dass der grundsätzliche Beschlussvorschlag bereits vor eineinhalb Jahren in die Öffentlichkeit ging. Allerdings sei dort von Gersbach explizit nicht die Rede gewesen. „Heute“, so sagt er, „ist der Tag, an dem wir zum ersten Mal das Projekt öffentlich diskutieren“. Weitere Kritiker erwähnten schlechte Beispiele der Zusammenarbeit in der Vergangenheit. Es seien Zusagen von der EWS wiederholt gebrochen und Transparenzen nicht umgesetzt worden. Ortsvorsteher Andreas Falk erinnerte daran, dass während der Rohrenkopf-Diskussion die Hohe Muttlen als Alternative ausgeschieden sei, da sich dort ein Auerhahngebiet befinde. Das Auerhuhn habe heute nicht mehr denselben Schutzstatus wie einst, meinte Tobias Tusch von der EWS. Die Windkraft gehe nun vor. Ein Horrorszenario zeichnete Bürgermeister Harscher, wenn man nichts gegen den Klimawandel unternehme. „Man stelle sich einen Schwarzwald ohne Bäume vor“, orakelt er. Der Ortschaftsrat folgte, obwohl vier Ortschaftsräte bei der Sitzung nicht anwesend waren, dem Bürgerwillen und vertagte die Entscheidung über das Projekt einstimmig. Beigeordneter Schmitz zeigte Unverständnis darüber, denn alle Fakten lägen auf dem Tisch. Damit liegt der Ball nun beim Gemeinderat, der am kommenden Montag abstimmen soll. Wenn der ebenfalls vertagen sollte, käme der ehrgeizige Zeitplan der EWS ins Wanken. Tusch möchte noch dieses Jahr einen Vertrag unterschreiben, nächstes Jahr planen und 2027 auf der Hohen Muttlen und dem Scheuerkopf Windräder bauen.
Gesamtkommandant Steffen Hofmann von der Feuerwehr und Kommandant Jürgen Kupferschmidt erklärten den Feuerwehrbedarfsplan und die Umstrukturierung der Wehr dem Eichener Ortschaftsrat. Auf Nachfrage von Ortsvorsteher Rudolf Wasmer bestätigte Steffen Hofmann noch einmal, das nach der Umstrukturierung die Schopfheimer Feuerwehrzentrale im Bremt aufgegeben werde. Der Ortschaftsrat beschloss, den Bedarfsplan zur Kenntnis zu nehmen und dem Gemeinderat zu empfehlen. Allerdings wurde ein Zusatz beschlossen, wonach im Sinne interkommunaler Zusammenarbeit die Verwaltung der Stadt den Auftrag erhalten soll, den Feuerwehrbedarfsplan mit den Nachbarkommunen Hausen und Maulburg zu besprechen, um ggf. Synergieeffekte zu erzielen.
10. Oktober 2024
Nach der angekündigten Schließung meinte der Betriebsratsvorsitzende des Unternehmens Würth in Gündenhausen, René Glatt, dass die schlechte Nachricht absehbar gewesen sei. Allerdings hätten die meisten eher mit einem Stellenabbau wie vor vier Jahren gerechnet. Die Zahl der Mitarbeiter im Schopfheimer Werk korrigiert er auf 350 Menschen.
Die KITA Am Markplatz wurde mit dem TOPKITA Zertifikat ausgezeichnet.
Heute erscheint eine Jubiläumsausgabe im Markgräfler Tagblatt zum 160. Bestehen der Zeitung. Im April 1864 erschien das erste Blatt unter den Namen „Statthalter von Schopfheim“ durch den Herausgeber Georg Ühlin. In der Sonderbeilage meint der Vorsitzende der Geschäftsführung der Medienholding Süd, Herbert Dachs, dass heute, nach 160 Jahren die Zeitung als modernes Medium, das Print und Online vereint, auch jüngere Generationen anspricht. Er meint weiter, die Redaktion übernehme dabei die Aufgabe, Orientierung zu geben und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Zum Jubiläum gratuliert auch Landrätin Marion Dammann. Sie wünscht sich, dass das Markgräfler Tagblatt im Rahmen seines seriösen Journalismus den liberalen Wurzeln treu bleibe und ebenso Heimatverbundenheit mit Weltoffenheit zu paaren wisse. Immer mehr werde das Phänomen Fake-News zu einem Hindernis des Erkenntnisgewinns. „Man muss das Richtige vom Falschen selektieren können“, und das will gelernt sein, sagt die Landrätin. Stolz zeigt sich der Schopfheimer Bürgermeister über eine so etablierte Lokalredaktion, die sich den Herausforderungen der digitalen Welt stellt und gleichzeitig ihre Wurzeln nicht vergisst. Als verlässlichen Zeitzeugen bezeichnet Stadtarchivar Johann Löwen das Markgräfler Tagblatt, das am 02. April 1864 erstmals erschien, bis zum heutigen Tage weiterlebt und aus der Geschichte nicht mehr wegzudenken ist. Er meint: „Sie ist doch selbst ein Teil derselben geworden“. Die Zeitung genieße aufgrund ihrer Glaubwürdigkeit nach wie vor hohes Ansehen und liefere eine verlässliche Chronik zur Stadtgeschichte, betont der Archivar, der seit 2021 das Stadtarchiv leitet.
11. Oktober 2024
Die Stadtverwaltung informierte, dass der Windkraftbeschluss aufgrund der Diskussionen in Gersbach auf die Novembersitzung vertagt wird. Damit haben der Gersbacher Ortschaftsrat und die Ortsverwaltung die Möglichkeit, eine schriftliche Stellungnahme zu formulieren. Fragen, die in Gersbach vorgetragen wurden, müssen noch für den Gemeinderat aufgearbeitet werden. Der Verein Gersbacher Windkraftgegner hat mitgeteilt, dass er Einspruch gegen den Anhörungsentwurf für den aktualisierten Regionalplan „Windkraft“ einlegen werde. Es müssten zuerst aus dem Regionalplan weitere, noch ungünstige Standorte in Gersbach entfernt werden, bevor über den Bau weiterer Windräder entschieden werde. Die bereits bestehenden Anlagen seien auch Sicht der Windkraftgegner für verschiedene Probleme mit ursächlich. Die Bodenverdichtung wirke sich negativ auf das Grundwasser aus. Der Gemeinderat der Nachbargemeinde Todtmoos hat in dieser Woche auch beschlossen, die Streichung oder Reduzierung einiger Flächen im Regionalplan zu fordern. Die Ballung, wie sie derzeit geplant ist, sieht die Gemeinde Todtmoos als rechtswidrig an. Bürgermeister Marcel Schneider kündigte bei einer Nichtberücksichtigung der Forderungen an, den Gerichtsweg einzuschlagen.
Zur Schließung der Firma Würth Elektronik meldet sich nun auch die Schopfheimer CDU-Stadtratsfraktion zu Wort. Sie rechnet vor, wenn im Jahr 2026 auch die Kreisklinik Schopfheim schließe, bzw. das Personal nach Lörrach wechsle, verliere die Stadt rund 10% der vorhandenen Arbeitsplätze. Michael Böhler meint, dass es nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes derzeit 7.200 Arbeitsplätze in Schopfheim gebe. Die Arbeitsplätze der Firma Faller-Packaging, Würth Elektronik und des Krankenhauses sind mit 720 zu beziffern. Die Wirtschaftsförderung habe absolute Priorität in der Stadt. Die Fraktion stellte hierzu konkrete Anträge. René Glatt, Vorsitzender des Betriebsrates der Firma Würth, meldet sich mit deutlicher Kritik zu den Aussagen von Lokalpolitikern in einem Bericht der Badischen Zeitung von gestern. Er kritisiert insbesondere Bürgermeister Harscher und weitere Vertreter der lokalen Politik. Das Schicksal der Arbeiter hätten diese in ihren Wortmeldungen außen vor gelassen. „Ihre Empathielosikeit gegenüber den betroffenen Arbeitnehmern und deren Familien macht mich irgendwie fassungslos“, meint er. In der Badischen Zeitung wird heute jedoch angemerkt, dass Bürgermeister Harscher mit Blick auf das Gelände von einem „Sahnestück“ sprach. Er hatte allerdings zuvor auch Mitgefühl mit den Mitarbeitern und deren Familien geäußert. „Es geht um Existenzen“, sagte Harscher. Die Kreis-SPD legte durch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt aus Rheinfelden zur Schließung der Firma Würth nach und fordert als Vorsitzender der Fraktion im Kreis die Unternehmungsführung auf, „sämtliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Übergang für die betroffenen Arbeitnehmer zu erleichtern“. Würth sei ein wirtschaftlich starkes Unternehmen und trage daher erhebliche soziale Verantwortung für die Beschäftigten. Neben konkreten Maßnahmen fordert er eine finanziell gut ausgestattete Transfergesellschaft für die Vermittlung von Beschäftigten.
12. Oktober 2024
Matthias Lang, der in Schopfheim geboren und in Maulburg aufgewachsen ist, übernimmt im Georg-Reinhardt-Haus die Funktionen von Martin Mybes. Der 48-Jährige wechselt von der Volksbank Dreiländereck nach Schopfheim. Vor drei Jahren wurde er bereits Mitglied im Verwaltungsrat und seit diesem Jahr auch ehrenamtliches Vorstandsmitglied.
Beim Raitbacher Herbstfest des Gesangvereines war gute Stimmung garantiert. In einem vierstündigen Programm unterhielt der Verein die Gäste. Zunächst führte der Gastgeberchor unter der Leitung von Ines Kiefer durchs Programm. Begleitet wurde der Gesangverein von Bettina Bruzek am Klavier, Bernhard Bruzek am Akkordeon und an der Perkussion von Florian Greiner. Der Frauenchor Steinen unter dem Dirigat von Doris Kiefer erfreute das Publikum ebenso sehr wie die Tanzformation „FrescheNetten“. Der Vorsitzende Bernd Strittmatter durfte Wolfgang Potthin für seine 25-jährige Sängertätigkeit zum Ehrenmitglied ernennen.
13. Oktober 2024
Unter der Schirmherrschaft der Stadt war in der Stadthalle der dritte Seniorentag ein voller Erfolg. Verbände und Vereine sowie Pflegeeinrichtungen konnten ihre Angebote für Senioren präsentieren. Gesprächspartner waren u.a. die AWO, der VdK, der Stadtseniorenrat, die Caritas, der Arbeitskreis Integration, die ZeitbankPlus oder das Diakonische Werk.
14. Oktober 2024
Sparkassenvorstandvorsitzender Georg Ückert, der Kulturbeauftragte Patrick Schmidtner und Isabel Kipf von der Sparkasse stellen die 32. Auflage des „Theaterfestivals für junge Leute“ vor.
Der vor einem Monat von der CDU eingebrachte Antrag zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit in Schopfheim wurde vom Gemeinderat mit zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gutgeheißen. Nun hat die Verwaltung den Auftrag, die Einrichtung eines kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) zu prüfen. Die Arbeit soll sowohl die personellen als auch die finanziellen Aspekte berücksichtigen. Der Leiter des Schopfheimer Polizeireviers, Ralf Ühlin äußerte sich zurückhaltend zum CDU-Antrag. Er meinte, es sei Aufgabe der Polizei, für die öffentliche Sicherheit zu sorgen. „Ich hätte mir gerne gewünscht“, so Thomas Gsell von der SPD, selbst ehemaliger Polizeibeamter, „dass der Revierleiter bei der Sitzung anwesend gewesen wäre“. Im Namen der CDU verwies Thomas Kuri auf die Grenzen von Statistiken hin, da diese kein reales Abbild der Kriminalitätsrate sondern nur Näherungswerte darstellen würden. Es kämen schließlich nicht alle Vorfälle zur Anzeige und fänden sich dadurch auch nicht in den Statistiken wieder.
Der Kalte Markt nähert sich und wieder kommt das Thema „Kinder-Karussell“ während des Marktes zur Sprache. Grundsätzlich sollte der Markt neu konzipiert werden, so bisher die Aussage der Verwaltung. In der Gemeinderatssitzung gab es nun ein Scharmützel zwischen Jeannot Weißenberger und der Ordnungsamtsleiterin Cornelia Claßen, für das Markgeschehen zuständig. Während Claßen die Unsicherheit in Sachen Ühlin-Areal quasi selbsterklärend für die bisher nicht erfolgte Neuplanung darlegte, meinte Weißenberger, die entscheidenden Eckpunkte seien doch da und unverrückbar: „Wir wissen, wo das Ühlin Areal gebaut wird, wir wissen, wo die Hauptstraße entlangführt und wir wissen sogar, wo der Kronenbrunnen steht“. Die Verwaltung wird erneut beauftragt das Marktgeschehen zu überplanen, wobei das Kinderkarussell einbezogen werden muss.
In der Gemeinderatssitzung weist Bürgermeister Harscher die Kritik, die an ihn durch den Verlust der Firmen Faller-Packaging, Magnetic und Würth laut wurden, zurück. Gisela Schleidt von den GRÜNEN wollte wissen, wie hoch die sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und eventuell Rückzahlungen zu beziffern seien. Kämmerer Thomas Spohn konnte darauf nur antworten, dass das Steuergeheimnis den Angaben entgegenstünde. Harscher widersprach auch den Vorwürfen, dass die Stadt nicht genügend mit den Firmen in Kontakt sei. Er führe immer wieder Gespräche, sagt er. Er betonte, dass auch die wirtschaftliche Situation in Deutschland zusehends schwieriger werde und dies sei auch in Schopfheim zu spüren. Thomas Kuri stimmte der gesamtwirtschaftlichen Analyse des Rathauschefs zu, erneuerte jedoch den Vorwurf, dass sich die Stadt nicht rechtzeitig um Erweiterungsflächen für Industrie und Gewerbe gekümmert habe. „Sie reagieren immer nur, wenn etwas passiert“, meinte Kuri.
Im Zuge der jetzt angelaufenen Umgestaltung der Adolf-Müller-Straße erwähnt die CDU, dass sie, wenn man sich in der Bevölkerung umhöre, immer mehr deutlichen Unmut wahrnehme. „Es sind keine Einzelstimmen“, meinte der Fraktionsvorsitzende. Zum einen gehe es um die hohen Kosten und die Relevanz des geplanten Kreisels. Er selbst und auch seine Fraktion sehen das ähnlich, betont er. Auf die Frage von Kuri sagte Beigeordneter Schmitz: „Es ist kein Problem, das Projekt dem Gemeinderat neu vorzustellen“. Er warnte aber davor, das Vorhaben in Frage zu stellen.
16. Oktober 2024
Die erste Band für das Sommersound-Festival 2025 steht fest. Wie der Veranstalter Karo Event mitteilte, wird die Deutsche Pop-Rock-Band „Revolverheld“ am 10.07. auf dem Marktplatz gastieren.
In den vergangenen zwei Jahren ist bei der Städtischen Wohnbau Lörrach allein für Schopfheim die Zahl der vorgemerkten Mietinteressenten sprunghaft um rund 40% auf 985 Haushalte angestiegen. Die Situation auf dem regionalen Wohnungsmarkt sei prekär, berichtet Thomas Nostadt dem Gemeinderat. Er spricht von sozialem Sprengstoff: „Ich bin seit 40 Jahren in der Wohnungswirtschaft, es gab immer ein Auf und Ab, aber so eine Dramatik habe ich definitiv noch nicht erlebt“. Er hält den Ruf nach einem neuen Projekt für völlig berechtigt. Nur angesichts der aktuellen Situation sieht er für ein Neubauprojekt eigentlich keine Chance, wenn es wirtschaftlich tragfähig sein soll. Die Zinsen seien immer noch hoch und die Förderung des Bundes und des Landes wenig verlässlich. Zu dieser „toxischen Mischung“ gehörten auch exorbitant hohe Baupreise, hohe Grundstückspreise und immer höhere Standards bei Klima, Naturschutz, Sicherheit oder auch Bequemlichkeit. Für ein neues Wohnungsprojekt brauche man mehr Unterstützung der Gesellschafter – also die Hilfe von den Städten. Dies gelte auch für Schopfheim. Harscher bekräftig das Interesse an der Entwicklung neuer Projekte. Gleichzeitig kritisierte er die Berliner Politik. Ein Projekt, so Kuri mache derzeit keinen Sinn, weil die Wohnbau noch Grundstücke kaufen müsste. Es sei umso wichtiger, dass die Stadt sich um Grundstücke bemühe. Nostadt bejahte das Interesse an einem neuen Projekt, wenn die Stadt die Grundstücke zusammenbekomme. Harscher meinte, die Stadt arbeite bereits daran.
Mehrere Verkehrs- und Sicherheitsthemen beschäftigten den Wiechser Ortschaftsrat unter dem Vorsitz von Götz Wiese. Es ging dabei um Verkehrsberuhigungen in der Silberrankstraße, die zur Schule und zur KITA führt. Die Dinkelbergstraße sei außerdem unzureichend beleuchtet.
17. Oktober 2024
Die Stadt muss Waldflächen für 75.000,– Euro kaufen, damit die Ausgleichszahlungen für den Windpark in vorgesehene Renaturierungsprojekte fließen können. Stadtkämmerer Thomas Spohn bemerkt, dass die Stadt im Flurneuordnungsverfahren ohnehin zusätzliche Waldflächen hinzubekommen möchte.
In Zusammenarbeit mit Naturenergie Netze werden an der Schopfheimer Feuerwache 80 Feuerwehrleute aus dem Landkreis geschult. In einem 500.000,– Euro teuren Übungscontainer können praktisch alle Übungsszenarien nachgespielt werden.
Bürgermeister Dirk Harscher und der Personalratsvorsitzende der Stadt, Andreas Gaenzle, ehren Jürgen Sänger für 40 Jahre Tätigkeit im Öffentlichen Dienst. Die gleiche Ehrung erfährt Susanne Kiefer, die seit 40 Jahren bei der Stadtverwaltung beschäftigt ist. Ebenfalls 40 Jahre im Öffentlichen Dienst ist Dietmar Blum.
Der Betriebsausschuss der Volkshochschule beschloss eine Erhöhung des Stundenhonorars für Dozenten. Das Jahr 2023 erwirtschaftete einen Verlust von 145.000,– Euro. Es war sogar ein noch höherer Verlust erwartet worden.
18. Oktober 2024
Bei der Sanierung der Stützmauer an der Straße „zum Bühl“ in Gersbach gibt es eine dicke Überraschung, denn bei Voruntersuchungen wurde ein Regenwasserkanal, den man nicht kannte, entdeckt. Die sich in einem erbärmlichen Zustand befindliche Leitung muss dringend saniert werden.
19. Oktober 2024
Der Fahrgastverband Pro Schiene beklagt eine massive Verschlechterung der Pünktlichkeit der Wiesentalbahn S 6. Karl Argast befürchtet sogar eine schleichende Streckenkappung, wenn das Angebot und auch die Resonanz immer schlechter werden. Ein Sprecher der SBB Deutschland bezeichnet die beschriebenen Ausfälle jedoch nur als Einzelfälle.
Bereits zum vierten Male hat Raitbachs Gesangverein zu „Raitbach rockt“ eingeladen. Drei Bands standen auf der Bühne der Festhalle.
In der letzten Gemeinderatssitzung fragte Gisela Schleidt von den GRÜNEN nach, wieweit die Stadt bei ihrer Suche nach einem Stadtcafé-Betreiber sei. Beigeordneter Schmitz sagte, dass die Konkretisierungsphase noch nicht abgeschlossen sei.
In der Wiechser Festhalle erfreut der Gesangverein des Ortes beim Herbstkonzert. Seit 20 Jahren dirigiert Andreas Hauri, der dafür auch von Präsidenten des Alemannischen Chorverbandes geehrt wurde, den Klangkörper. In der zweiten Hälfte des Konzertes unterhielt der Gesangverein Hasel die Gäste.
20. Oktober 2024
Der Gospelchor Resonance of Life lud zum Jahreskonzert in die Stadtkirche ein. Beim zweistündigen Konzert unter dem Dirigat von Christoph Bogon erklangen bekannte und unbekannte Stücke. Der rund 50-köpfige Chor sang zumeist mehrstimmig.
21. Oktober 2024
Eine Reihe von Vereinen aus Schopfheim und Umgebung haben Spenden aus der Bürgerstiftung Mittleres Wiesental erhalten.
Der Finanz- und Verwaltungsausschuss beschäftigt sich mit dem Museum und damit, wie es weitergehen soll. Eine Stadt mit so langer Geschichte wie Schopfheim brauche ein Museum, betont Bürgermeister Harscher. Gleichzeit verwies er auf die finanzielle Belastung der Stadt. Es ei schon schwierig, die Pflichtaufgaben zu erfüllen und für das Museum gelte, dass es nicht so bleiben könne, wie es derzeit ist. Der Verkauf des Hauses wurde aus der Tagesordnung gestrichen, da dies nicht zur Debatte stand. Die Verwaltung wurde letztlich beauftragt, mit einer Pädagogischen Hochschule der Fachrichtung Kulturmanagement Kontakt aufzunehmen und zu erfahren, ob von dort ein Konzept für das Museum entwickelt werden könnte. Bei einer Enthaltung stimmte der Ausschuss diesem Beschlussvorschlag zu.
Ein rund 100 Jahre altes Haus an der Hebelstraße soll abgebrochen und durch einen Neubau sowie einen zweiten Neubau auf dem rückwärtigen Gelände des Grundstücks errichtet werden. Während die Ausschussmitglieder keine Bedenken gegen ein Haus in der zweiten Reihe hatten, ist das Gebäude an der Straße von denkmalgeschützten Gebäuden umgeben. Der Baustil des vorhandenen Hauses füge sich in das Erscheinungsbild ein und sollte so erhalten bleiben. Die Verwaltung empfahl, den Abbruch abzulehnen. Das Gebäude sollte saniert und gegebenenfalls durch einen Anbau erweitert werden. Mit 5 gegen 2 Stimmen wurde die Bauvoranfrage abgelehnt.
22. Oktober 2024
In der Königsberger Straße wurde eine 87-jährige Frau Opfer von Trickbetrügern. Zwei Männer verschafften sich mit Ausweisen, die natürlich gefälscht waren, Zutritt zur Wohnung, um im Auftrag einer Glasfaserfirma tätig zu sein. Während der eine die alte Dame in ein Gespräch verwickelte, durchsuchte der andere die Wohnung nach Bargeld. Er wurde fündig. Die Polizei sucht nach Zeugen.
23. Oktober 2024
Die CDU fordert, für die Entegastbrücke eine Sonderregelung mit dem Denkmalamt und der Versicherung anzugehen. Darüber hinaus sollen Bürger und lokale Künstler etwa bei einem Künstlerwettbewerb Vorschläge für ein Gestaltung der Geländer einbringen.
Die SPD hat Mitgliederversammlung. Die Mitglieder wurden über eine angedachte Fusion mit Maulburg und Hausen i.W. informiert. Gespräche wurden allerdings mit diesen Ortsvereinen noch nicht geführt. Für die anfallende Arbeit brauche man eine schlagkräftige Einheit, die auf mehr Schultern verteilt werden müsse, argumentiert der Vorsitzende Bernd Sevecke. Er wies auch darauf hin, dass er nicht mehr kandidieren werde. Altersgründe und „Die heutige Kommunikation ist nicht mehr die meine“, seien die Gründe hierfür. Auch die stellvertretende Vorsitzende Martina Hinrichs ist sich noch nicht sicher, ob sie sich noch einmal zur Wahl stellen wird. Es sei vor allem mangelnde Wertschätzung ihrer Arbeit, die sie über einen Rückzug nachdenken lasse. Dr. Peter Ulrich informiert über aktuell wichtige Themen in der Kommunalpolitik. Während der Versammlung stellten sich auch die drei Kandidaten vor, die sich innerparteilich um den Sitz für die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis bewerben. Für Julian Widmann, Kevin Baumgartner und Leon Intveen war es die erste Vorstellung in einem Ortsverband.
24. Oktober 2024
Wie heute bekannt wird, hat sich am vergangenen Freitag der Gemeinderat zu einer Klausursitzung eingefunden. Diese Sitzung wurde genutzt, um den zum Teil neuen Gemeinderatsmitgliedern grundlegende Themen zu vermitteln. Ein weiterer Punkt galt der Geschäftsordnung und den diversen Themen, die in der nächsten Zeit anstehen. Die finanzielle Entwicklung und die Situation der Stadt und der Versorgungsbetriebe bildete ein weiterer Themenblock. Ausdrücklich betonte der Bürgermeister, dass keine Beschlüsse gefasst wurden.
25. Oktober 2024
Wie bereits in der Ortschaftsratssitzung in Gersbach deutlich wurde, sehen sich die Bewohner von Windkraftanlagen umzingelt. Zwischenzeitlich hat der Verein Gersbacher Windkraftgegner gegen den Regionalplan Einspruch eingelegt. Die Stadtverwaltung teilte auf Anfrage der Badischen Zeitung mit, stehe Schopfheim trotz abgelaufener Frist immer noch die Möglichkeit für eine Stellungnahme offen. Ein Fristverlängerungsantrag, der gestellt wurde, erfuhr die Genehmigung. In einer Stellungnahme, die bereits formuliert ist, lehnt die Stadt jene in der Gersbacher Ortschaftsratssitzung genannten Standorte ab. Im Verbandsgebiet sehe man in Gersbach eine Umzingelung von Windkraftanlagen. Explizit hatte Schmitz in Gersbach den Bezirk Fetzenbach erwähnt. Die Stellungnahme werde zusammen mit der Vorlage zum Bau der geplanten Windräder im Bereich Hohe Muttlen/Scheuerkopf im November im Gemeinderat behandelt.
Albert Kiefer blickte bei der Hauptversammlung des Vereins Scala-Kino auf einen erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2023 zurück. 58 der 325 Mitglieder kamen zur Jahresversammlung ins Kino. Auch für 2024 sehe es wieder gut aus. Das Programm sei vielfältig. Man sehe neben ungewöhnlichen Filmen auch gefällige Streifen.
Die Initiative „Leben mit Demenz“ wurde vor 10 Jahren von 10 Frauen gegründet. Eine der Gründerinnen, Chantal Jansen, erinnert an die Anfänge.
26. Oktober 2024
Der Förderkreis „Ruine Turmhölzle“ traf sich zu einer Exkursion in Raitbach, um das Baudenkmal zu besichtigen und den Teilnehmern einen Überblick über das Bauwerk, um das man sich kümmern will, zu geben. Wolfgang Richter, Vorsitzender des Förderkreises, meinte, fest sei, dass die Burgruine so schnell als möglich gesichert werden müsse.
Fast alle Plätze in der Hülschematthalle waren beim Herbstfest des Gesangvereins Eichen besetzt. Der Vorsitzende, Christian Zimara, konnte neben dem eigenen Chor auch das Vokalensemble Lollipop, den Gesangverein Fahrnau und den gemischten Chor des Gesangvereines Wiechs herzlich begrüssen. Moderiert wurde der Abend charmant und unterhaltsam von Wolfgang Bühler.
Gegen 14.20 Uhr verunfallte bei einem Überholvorgang zwischen Enkenstein und Wieslet aus bisher unbekannten Gründen ein 60-jähriger Motorradfahrer.
Philipp Multhaupt hat den ersten „Vier-Jahreszeiten-Slam“ im Museumskeller gewonnen. Sieben Minuten Zeit hatten die Slamer, um ihre Texte auf die Bühne zu bringen.
27. Oktober 2024
Zum 100-jährigen Geburtstag von Prof. Theo Baumann zeigen Museen in Hüningen, Weil und Schopfheim gleichzeitig Ausstellungen. In Schopfheim wird die Retrospektive in der Kulturfabrik und im städt. Museum gleichzeitig gezeigt. Die zahlreich erschienenen Gäste bei der Vernissage begrüßte stellvertretend für den Bürgermeister Michael Böhler. Die Tochter des Künstlers, Luis Lenz, hat den Fokus der Ausstellung im Museum auf das Designschaffen ihres Vaters gelegt. Tochter Sabine Baumann rückt hingegen in der Kulturfabrik die künstlerische Arbeit in den Vordergrund. Kunst und Design könne man bei Baumann nicht auseinanderdividieren. Sie gehörten zusammen. Als Festrednerin sprach Petra Hölscher, Oberkonservatorin der „Neuen Sammlung München“, und zeichnete den Lebensweg und die herausragende Karriere Baumanns nach. Sie nannte ihn einen maßgeblichen Begründer des deutschen Nachkriegsdesigns. Christopher Weiss vom Kunstverein würdigte die Pionierleistung Baumanns, der in Weil am Rhein aufgewachsen ist und trotz seiner Weltkarriere in Schopfheim lebte.
29. Oktober 2024
Da mit einem größeren Interesse der Bürgerschaft zu rechnen war, fand die Ortschaftsratssitzung, zu der etwa 50 Bürgerinnen und Bürger kamen, in der Löwenzahn-Halle statt. Bei der Sitzung wurden die Pläne für die geplante Sanierung und Umgestaltung der Talstraße vorgestellt. Tiefbauamtsleiter Remko Brouwer hatte dazu auch Vertreter des Verkehrsplanungsbüros aus Freiburg eingeladen. Nach der Vorstellung verschiedener Varianten entstand eine lebhafte Diskussion, wobei von den Bürgern vielfache Fragen gestellt wurden. Ortsvorsteher Walter Würger warnte vor großen Hoffnungen, wobei Brouwer ebenfalls vor zu hohen Erwartungen warnte und meinte, die Talstraße sei leider nur eine von vielen Straßen in der Stadt in diesem Zustand. Über die Arbeiten wurde noch nicht entschieden. Die Kosten wurden jedoch für das nächste Jahr im Haushalt angemeldet. Bestenfalls wird im kommenden Jahr geplant, dann wird erst ausgeschrieben. Die Bautätigkeiten wären wohl frühestens 2026 zu erwarten.
Karlheinz Markstahler bemängel in der Ortschaftsratssitzung den unbefriedigenden Zustand der Friedhofskapelle, außerdem sah er dringenden Handlungsbedarf bei der Erweiterung des halbanonymen Gräberfeldes.
30. Oktober 2024
Bei den „fröhlichen Ruheständlern“ in Fahrnau war Nadine Kiefer aus Gersbach zu Gast. In einem zweiten Teil berichtete sie von ihrer Weltreise und ihrer Erlebnissen.
In der Badischen Zeitung erinnert heute ein Beitrag an die 50-jährige Eingliederung von Gersbach in die Stadt. Rolf Strohm, der die Eingliederung letztlich positiv sieht, erinnert aber auch an die negativen Haltungen, die teilweise noch heute im Dorf vorhanden sind.
Im Mai hatte das Traditionsgasthaus „Alte Stadtmühle“ erst wieder neu eröffnet. Als Melanie Suleiman mit ihrem Team das Haus übernahm, bestand die Hoffnung, das Restaurant wieder zu altem Glanz zurückzuführen. Nun, nur sechs Monate später, gehen im Gasthaus wieder die Lichter aus.
31. Oktober 2024
Die Fotofreunde Wehr und Schopfheim zeigen ihre kunstvollen Arbeiten zum Thema Architektur im Alten Schloß in Wehr.
Der Förderverein des Schweigmatter Schwimmbades hat bei der Stadt einen Antrag zur Pacht des Bades gestellt. Einiges gibt es vor einer möglichen Übernahme aber noch zu klären.
03. November 2024
Sehr zufrieden zeigt sich Ceciel Strouken beim letzten Konzert in der Reihe „Eichener Sonntagsmusiken“. Zum Schluss gab es noch eine Überraschung für die Zuhörer. Die Uraufführung eines Werkes von Markus Götz (eine viersätzige Partita), die dem Trio gewidmet ist, wurde aufgeführt.
04. November 2024
Der Leserbriefschreiber Bernd Marterer moniert, dass die aktuelle Vorlage der Stadtverwaltung an den Gemeinderat zur Windkraft in Gersbach unvollständig sei. Er meint, aktuell sei geplant, den Naturpark Südschwarzwald mit Windgeneratoren, die höher als der Pariser Eiffelturm seien zuzubauen und Agrarfläche mit Photovoltaikanlagen zu „verrammeln“. Es fehlten Flächen für Batterien, die den produzierten Strom speichern können. Es fehlten auch die Angaben über die Pachterlöse, die die Stadt als Grundstückseigentümerin erzielen werde. Es fehlen aus seiner Sicht auch Aussagen über die Höhe der voraussichtlich erwarteten Gewerbesteuer durch diese Industrieanlagen.
Das Diabeteszentrum Schopfheim wird erneut zertifiziert.
Unbekannte haben gegen Ende der vergangenen Woche in Gersbach zwei junge Kater ausgesetzt, wie die Polizei mitteilt.
05. November 2024
In Schopfheim muss man weiterhin darauf warten, bis das Uehlin-Areal (die „Wohlfühloase“) bebaut wird. Derzeit wächst dort nun Grünes. Der für September geplante Spatenstich konnte nicht stattfinden, weil neue Baugrundsondierungen und damit verbunden juristische Fragen zu klären sind. Bürgermeister Harscher nimmt dies zur Kenntnis und rechnet dennoch damit, dass im Frühjahr 2025 die Baumaßnahme tatsächlich beginnen werde.
Bei den Chefärzten der Kliniken des Landkreises sind einige Posten derzeit unbesetzt.
Der Schwarzwaldverein Schopfheim hat den Abschluss seines Projektes „Hebelwanderung“ gefeiert. Der Präsident des Gesamtvereins, Meinrad Joos, zeichnet das Wanderprojekt mit einer Ehrenurkunde aus.
06. November 2024
Christoph Römmler gibt das Programm für den kommenden Sommersound bekannt. Am Donnerstag, den 10. Juli eröffnen die Deutsch-Pop-Rocker „Die Revolverhelden“ die Reihe. Das Freitagskonzert ist noch offen. Am Samstag, dem 12. Juli kommt die Band „Querbeat“ und am Sonntag, 13. Juli sorgt der Italo-Popsänger Giovanni Zarrella für einen krönenden Abschluss. Mit einem geplanten Zuschuss von 25.000,– Euro möchte die Stadt auch das nächste Sommersound-Festival unterstützen. Es fehlt allerdings noch die Zustimmung des Gemeinderates.
07. November 2024
Die Deutsche Triathlon Union hat Hubert Klemm zum Nachwuchstrainer des Jahres gewählt.
Bürgermeister Dirk Harscher beglückwünschte Gerhard König zu seinem Isländischen Ritterkreuzorden, den er verliehen bekam. Das Stadtoberhaupt hat, zusammen mit Fachbereichsleiter Jürgen Sänger, den Künstler im Rathaus empfangen. Der Inselstaat würdigte König für sein langjähriges Engagement für die Erhaltung von Kunstwerken und die Restaurierung des dem Künstler Samúel Jónsonn gewidmeten Museums.
Die Menschen in der Stadt treibt nicht die Wahl von Donald Trump in Amerika um, sondern insbesondere auch der Bruch der Koalition in Berlin.
Der Gersbacher Ortschaftsrat lehnt die fünf geplanten Windkraftanlagen auf der Gemarkung ab. Ortsvorsteher Falk erläutert zunächst, warum der Ortschaftsrat seine Ablehnung und die Stellungnahme zu den fünf Windkraftanlagen bereits in nichtöffentlicher Sitzung am 20. Oktober beschlossen hat. Hintergrund war, dass er und andere Mitglieder des Gremiums noch vor der Gemeinderatssitzung am 12. November mit der Stellungnahme des Ortschaftsrates zu den Vorberatungssitzungen der Fraktionen gehen wollten. Die Gersbacher Stellungnahme umfasst 13 Punkte, darunter die Forderung, auf dem Fetzenberg, dem Bergkopf, dem Hörnle, dem Saubrunnen oder auf der Hohen Möhr unverzüglich weitere Windkraftanlagen auszuschließen. Des Weiteren sollte vor der Baugenehmigung die Quellschüttungsanalyse der Rohrenkopf-Anlagen offengelegt werden. Auch soll der Einsatz von Schwefel-Hexafluorid vermieden werden. Weiter fordert der Ortschaftsrat, anstelle der Ausgleichszahlungen an die Stiftung Naturschutz BW eine jährliche Akzeptanzbeteiligung zu bezahlen. Das Geld soll dann dafür eingesetzt werden, dass die Lebensbedingungen zwischen der Stadt und Gersbach ausgeglichen werden können. Weiter wird die Frage gestellt, warum die Stadt jetzt auf das Tempo drücke und sich bereits auf EWS als Projektpartner festlege, obwohl die Teilfortschreibung der Windenergie des Regionalplanes noch gar nicht beschlossen ist. Die Beratungszeit, so betonen die Gersbacher, sei außerdem zu kurz gewesen.
08. November 2024
Die medizinische Versorgung im Landkreis hat sich durch das Dialysezentrum in Gündenhausen verbessert. Derzeit wird dieses eröffnet. Es hat 50 Spezialbetten, etwa 20 weitere Patienten werden nach Fertigstellung der 1. Etage des Hauses zur ständigen Versorgung erwartet. Das Zentrum war bisher in Fahrnau und Lörrach beheimatet.
Für die beiden Gersbacher Wisente zeigt sich Ortsvorsteher Andreas Falk sehr zuversichtlich. Er sei in vielversprechenden Verhandlungen mit Tierparkbesitzern. Eine ultimative Zusage stehe zwar noch aus. Es sehe aber sehr gut aus, dass die Tiere bis zu ihrem biologischen Lebensende dort sein könnten.
09. November 2024
Fachbereichsleiter Jürgen Sänger wird im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen. Bürgermeister Harscher stellte den Nachfolger der Öffentlichkeit vor. Mit Patrik Bender hat man ein „Eigengewächs“, worüber sich das Stadtoberhaupt freut. Der 37-Jährige, der eigentlich aus Nordrhein-Westfalen stammt, kam 1994 nach Schopfheim. 2004 trat er die Ausbildung bei der Stadtverwaltung an. Seit 2019 hat er die Leitung der Fachgruppe Bürgerservice, Familie und Soziales inne.
Die Wiechser Buurefasnächtler starten mit einem bunten Abend in die Narretei. Zahlreiche Mitglieder des Fördervereines Wiechser Buurefasnacht, der Käppeleböck, der Höhligeister und der Prinzengarde waren auf der Bühne. Sebastian Streule verkündete dann das Motto „ Zauberwald“ für die kommende Fasnacht.
10. November 2024
Unter dem Motto „Schön war die Zeit“ startete in der Stadthalle eine Schlagershow, bei der Seniorinnen und Senioren schwelgen konnten. Veranstalter Wolfgang Sturm hatte verschiedene Gesangskünstler unter das Kupferdach verpflichtet.
Nach 14 Jahren waren Ania Losinger mit ihrem Bodenxylophon und Mats Eser Gast in St. Agathen. Die Schweizer Künstlerin zog das Publikum erneut in ihren Bann.
11. November 2024
Rund 100 Beschäftigte der Firma EKATO Rühr- und Mischtechnik sowie Delegationen von EKATO-Systems und Hüttlin Syntegon treten in einen Warnstreik zu den derzeit laufenden Tarifverhandlungen.
Zum neuen Statthalter wird Mike Markstahler (Maik us de Bergstrooß) auf dem Rathausbalkon präsentiert. Beim Einmarsch der Namelose und der Aruba Band am Kronenbrunnen war es dann Markus Weiß, der den Prolog hielt und das Motto verkündete. „Egal wie es chunnt – Fasnacht bliebt bunt“, sind jene Worte, die die fünfte Jahreszeit beherrschen werden. Bürgermeister Harscher musste seinem langjährigen Freund und Feuerwehrkommandanten der Langenauer den Rathausschlüssel aushändigen.
Traditionell sucht eine Gruppe der Bürgerwehr der Fahrnauer Fasnacht die Düfzelgeister im Teufelsgrund. Als diese eingefangen waren, zogen sie unter Begleitung der Guggenmusik der Bättelsäcke durch das Dorf zum Schulplatz. Das dort verkündete kommende Motto lautet: „S’wenigste isch no zum Lache, eineweg muesch widder mache“!
Im Gemeinderat ging es nicht nur um fünf weitere Windräder in Bereich Hohe Muttlen/Scheuerkopf in Gersbach, sondern auch um den Anhörungsentwurf für den Teilregionalplan Windkraft. Die Schopfheimer Sicht teilt sich mit Gersbach dann, wenn auf allen Vorrangflächen Windkraftanlagen gebaut würden. Mit Ausnahme des Bereiches Hohe Muttlen/Scheuerkopf, wo die Windkraft willkommen sei, lehnt die Stadtverwaltung andere Flächen ab. Die CDU beantragte eine Vertagung, die jedoch erfolglos blieb. In der Fragestunde forderten Bürger ebenso die Vertagung. Enrico Beckmann, Ortschaftsrat in Gersbach, ergriff das Wort und warb für die so genannte Akzeptanzbeteiligung, eine Art finanziellen Ausgleich für den Ortsteil Gersbach. Über dieses Geld sollte Gersbach frei verfügen können. Weiter wurde die Frage, ob es bereits einen Vertrag mit der EWS gebe, gestellt. Thomas Schmitz verneinte dies jedoch. Die Vertreterin des Ortsvorstehers, Julia Schmidt, sprach sich in der Sitzung gegen die Anlagen aus. Von einer Akzeptanzbeteiligung wollten weder Bürgermeister Harscher noch Beigeordneter Schmitz zunächst etwas wissen. Im Verlauf der Sitzung äußerten sie sich dann dazu aber positiver. Es soll verhindert werden, dass Gersbach von Windkraftanlagen eingekreist werde. Dem folgte der Gemeinderat bei drei Gegenstimmen. Tobias Tusch von der EWS erläuterte noch einmal das geplante Vorgehen. Die bis zu fünf Windenergieanlagen mit rund 7 Megawatt Leistung und einer Gesamthöhe von etwa 270 Metern sollen 2028 dann ans Netz gehen. Michael Böhler (CDU) sprach sich gegen die Anlagen aus. Ihn störe das Vorgehen der Stadtverwaltung und der EWS. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ulrich betonte, dass sich das Gremium die Entscheidung nicht einfach mache. Man wisse um die Belastung Gersbachs. Er sprach sich ebenfalls für eine Akzeptanzbeteiligung für den Ort aus. Dafür war auch Sven-Hendrik Wünsch von den Freien Wählern. Er kritisierte dennoch die Kommunikation zwischen der Stadtverwaltung und dem Ort. Bei drei Gegenstimmen gab der Gemeinderat grünes Licht für die weiteren Planungen.
12. November 2024
Die Mitglieder des Fördervereines Museum wollen mit der Museumsgesellschaft zusammenarbeiten, um dem Haus die Zukunft zu sichern. Jürgen Fremd meinte, man sei am Zusammenwachsen.
In der kommenden Bau- und Umweltausschusssitzung legt die Stadt ein Förderprogramm für gebrauchte E-Autos oder Lastenräder, für das Dämmen von Bestandsgebäuden mit Naturdämmstoffen u.Ä. auf. Es wird eine Prämie für das Anpflanzen von mindestens einem großkronigen Baum in privaten Gärten geben. Auch Dach- oder Fassadenbegrünungen sollen einen Zuschuss erhalten. Die Stadt rechnet mit jährlichen Kosten von 40.000,– Euro, wobei der Zuschuss pro Haushalt maximal 3.000,– Euro pro Jahr betragen darf.
14. November 2024
Heute geht eine Photovoltaikanlage mit 60 Paneelen und einer Gesamtleistung von 26,4 KW Peak auf dem Dach des Tennisclubs Wiechs ans Netz. Geplant und montiert wurde diese von Vereinsmitgliedern.
Der Haushaltsplan 2025 der Stadt liegt seit heute offen und kann eingesehen werden.
Brigitte und Alfred Blum aus Schlechtbach feiern heute das Fest der Diamantenen Hochzeit.
Seit gestern montieren Mitarbeiter des Bauhofes die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt.
15. November 2024
Es wird öffentlich, dass sich Tesfaldet Reda um den Neustart des Stadtpark-Cafés im Anna Kym-Garten beworben hat. Der Gemeinderat wird am 24. November über das Konzept beraten und über die Vergabe beschließen.
Die Aufstockung des Personals beim Gemeindevollzugsdienst von 3,6 auf 4,0 Personalstellen wurde mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung Anfang der Woche beschlossen. Einstimmig entschied der Gemeinderat den Kauf eines eigenen mobilen Radargerätes zu Geschwindigkeitsmessungen. Das Gerät wird 91.511,– Euro kosten.
Aus einer Pressemitteilung des SPD-Politikers Jonas Hoffmann, MdL, unterstützt dieser die Bemühungen des Würth-Betriebsrates, eine Beschäftigungsgesellschaft einzurichten.
16. November 2024
Die Arbeiten an der provisorischen Brücke „Zum Bühl“ in Gersbach sind beendet.
Bei der neuen Dialysestation in Gündenhausen gibt es derzeit, da die Parkierungsmöglichkeiten noch nicht endgültig gegeben sind, prekäre Situationen durch parkende Fahrzeuge. Vorübergehend wurde Tempo 30 angeordnet. Gleichzeit wird eine Parkfläche vor der Praxis, ausschließlich für Krankentransporte, eingerichtet.
Seit längerer Zeit ist es in Gersbach Tradition, dass Konfirmanden, die im kommenden Jahr Konfirmation feiern, in den Wochen vor dem Erntedankfest an Haustüren klingeln und ein Erntedanklied singen. Dabei sammeln sie Lebensmittelspenden ein, die dem Tafelladen nach dem Erntedankfest gespendet werden. Gespendete Geldbeträge werden auf Wunsch der Konfirmanden verteilt. Die Hälfte des Geldes erhält der Ortsverein des DRK Gersbach, die zweite Hälfte wird dem Verein „Chinderlache“ zugeführt werden.
Zahlreiche Gäste kann der Vorsitzende des Musikvereines Fahrnau, Benjamin Brenzinger, beim Konzert in der Stadthalle begrüßen. Das Orchester mit über 40 Aktiven stand unter der Leitung von Céline Pellmont.
17. November 2024
Ein historischer Moment für den Schopfheimer Priester Dr. Max Josef Metzger, der 1887 in Schopfheim geboren ist, von den Nazis ermordet wurde nach einem langjährigen Seligsprechungsverfahren nun durch Papst Franziskus seliggesprochen wurde. Im Münster zu Freiburg fand heute eine große, ergreifende und feierliche Hl. Messe zur Seligsprechung statt. Liturgie und Seligsprechung selbst übernahm Kurt Kardinal Koch. Eine Delegation aus Schopfheim nahm am Gottesdienst und anschließenden Empfang teil. Der diesjährige Volkstrauertag hat eine besondere Bedeutung. Fast zeitgleich wurde der von den Nazis ermordete und in Schopfheim geborene Priester Max Josef Metzger seliggesprochen. Bürgermeister Harscher hielt die Gedenkansprache und betont dabei mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage: „Nur wer sich an die Vergangenheit erinnert und darüber nachdenkt, kann aus ihr lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten“. Er gedachte auch des Priesters Metzger, der zu einem Vorbild für alle geworden ist. Zwei Schüler des THG lasen aus acht Briefen von Soldaten aus dem letzten Weltkrieg vor. Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung, die von der Stadtmusik musikalisch begleitet wurde. Auf dem Friedhof in Fahrnau fand der Volkstrauertag dann den Abschluss.
Galt der Biber noch Mitte des 19. Jahrhunderts in Baden-Württemberg als komplett ausgerottet, hat er sich in den vergangenen Jahrzehnten alte Lebensräume zurückerobert. Neu ist allerdings, dass sich auch ein Exemplar im Schlierbach, unweit von der S-Bahn-Haltestelle und dem Helikopterlandeplatz seit diesem Jahr bekannt ist.
Die Kantorei Schopfheim und das Markgräfler Kammerorchester führen das Deutsche Requiem von Brahms in der Stadtkirche auf, die mit 800 Zuhörern voll besetzt ist. Ein „universelles Werk der Menschheit“ nennt Kirchenmusikdirektor Bogon die Komposition. Solistisch waren der Bariton Marc-Oliver Oetterli und die Sopranistin Gudrun Sidonie Otto, zusammen mit vorzüglicher Chorleistung und herausragendem Orchester tief beeindruckend, wie der Rezensent meint.
Das BIG Soundorchester (BSO) hat David Gottschreiber in der Stadthalle einem begeisterten Publikum präsentiert. Es war das letzte Konzert das er dirigiere, sagte Gottschreiber.
Rund 50 Bürger waren am Nachmittag bei der Einweihung des Brunnens am Entegast dabei. Gerhard König hatte den Vorgängerbrunnen durch einen neu geschnitzten Trog ersetzt. Für den Holztrog wurde Eigenholz aus dem Wiechser Wald verwendet. Nun sucht man noch einen passenden Namen für den Brunnen bzw. den Trog.
18. November 2024
Viel Lob gab es im Verwaltungsausschuss für den neuen Klimareport der Stadtverwaltung. Bis zum Jahre 2040 muss Treibhausneutralität auch in Schopfheim erreicht werden. Als Zwischenziel sieht man eine Reduktion der klimaschädlichen Emissionen bis 2030 von 65%, ausgehend von den Daten 1990. Ganz oben bei dieser Zielvorgabe stehen die Windkraftanlagen in Gersbach. Priorität haben außerdem Photovoltaikanlagen in Freiflächen, die bis 2030 realisiert werden sollen. Hierzu kommen die Wärmenetze in der Innenstadt, die bis 2028 Realisierung erfahren sollen.
Bericht des Caritasverbandes über die Flüchtlingszahlen und deren Unterbringung. Reinhard Zahn vom Caritasverband erklärte, dass die meisten der Flüchtlinge derzeit aus Syrien kommen. Ein Problem stelle der Sprachunterricht dar, da Flüchtlinge nach Anmeldung zur Teilnahme zum Teil nach einem Jahr noch immer kein Kursangebot haben, fügt er hinzu. Der Verwaltungsausschuss beschloss, bis 2029 eine neue Vereinbarung für 2,2 Vollzeitstellen mit dem Caritasverband. Weiterhin wird es eine halbe Stelle für die Integrationsbeauftragung geben.
Zweimal war der Bauantrag für ein Haus in der Hauptstraße 224 in Fahrnau im Bauausschuss. Das Haus soll umgebaut und die Zahl von 8 auf 11 Wohnungen erhöht werden. Dies ist nicht nur geplant – vielmehr ist ein großer Teil bereits umgesetzt worden. Im Ausschuss ärgert man sich darüber, dass der Eigentümer erst Anträge stellt, wenn der Bau schon fortgeschritten ist. Auch sei der Denkmalschutz dieses Gebäudes durch die bisher schon erfolgten Umbauten weggefallen. Was hier abgeht spotte jeder Beschreibung, meint Thomas Gsell von der SPD. Der Bauausschuss versagte bei einer Enthaltung das planungsrechtliche Einvernehmen zum Bauvorhaben. Ebenso eindeutig war umgekehrt die Zustimmung zur Forderung, dass die Baurechtsbehörde in Lörrach die Verstöße sanktionieren soll.
20. November 2024
Wie alljährlich findet in St. Agathen der Ehrungsabend der Stadt für Bürger, die sich in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet haben, statt. Für 100-maliges Blutspenden konnte Simon Redling vom DRK Schopfheim Günter Keller auszeichnen. Zwei Nachwuchstalente der Musikschule waren bei den Geehrten ebenso dabei wie von der Turnerschaft Langenau 61 junge Sportlerinnen und Sportler. Die „Grün-Gruppe“ aus Gersbach wurde ebenfalls geehrt. Ebenso erfuhren die langjährigen Vorsitzenden des TAFEL-Ladens Jürgen Lauber, Josef Brunner, Brigitte Leisinger und Heinz Strütt die Ehrenamtsauszeichnung. Eine besondere Ehrung erfuhr Bruno Imbery. Er erhielt aus den Händen von Landrätin Marion Dammann die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg, die der Ministerpräsident verleiht. Imbery war langjähriger Gewässerwart des Angelsportvereines und Ansprechpartner und Ratgeber von Behörden.
In der Hebelstraße wurde kurz vor der Einmündung in die Roggenbachstraße eine Fahrbahnverengung vorgenommen und ein Zebrastreifen neu installiert. Der sichere Überweg in Höhe der Hirsch-Apotheke wurde entfernt. Stadtrat Kai Horschig betrachtet diese Änderung als suboptimal.
21. November 2024
An zwei Abenden zeigten etwa zwei Dutzend Akteure das Stück „HEISS, COOL-MUSICAL“ der Theater-Musical AG des THG.
Während gestern bereits in Gersbach Schnee lag, schneit es heute Nachmittag zum ersten Mal bis in die Stadt hinein. Ein früher Winter. In den Abendstunden liegen bereit 20 cm Neuschnee. Der Bauhof hat ordentlich zu tun, bis die Straßen vom Schnee befreit sind.
Rund 50 Teilnehmer einer Mahnwache finden sich am „Tag der Gewalt gegen Frauen“ vor dem Rathaus ein. Die „Omas gegen rechts“ folgten dem Aufruf der Dachorganisation und organisierten gemeinsam mit den Bündnis „Schopfheim bleibt bunt“ die Veranstaltung.
22. November 2024
Die Schlagzeile im Markgräfler Tagblatt heißt heute: „Stadtfinanzen: die Luft wird dünner“. Großen Anteil an dieser Situation hätten die vielen und stetig steigenden Aufgaben, die Land und Bund den Kommunen aufbürdeten, meint Bürgermeister Harscher bei einem Pressegespräch. Ansprüche auf Ganztagsbetreuung, Flüchtlingsunterbringung bis zu Standards im Baubereich, all dies zusammen wirke wie ein „Dolch im Rücken der Kommunen“. Stadtkämmerer Thomas Spohn hingegen meint, dass das Prinzip der Konnexität nicht erfüllt sei. Eigentlich gelte: „Wer bestellt, der zahlt auch“. Die wachsenden Probleme seien also in erster Linie nicht hausgemacht. „Wir müssen weg vom Wunschkonzert und der Traumtänzerei“, gibt Harscher die Devise aus. Konkreter wollte er beim Pressegespräch jedoch nicht werden. Er verweist darauf, dass Gemeinderat und Verwaltung in Sachen Konsolidierung noch im ersten Halbjahr 2025 gemeinsam „Nägel mit Köpfen“ machen würden. Ein grundlegendes Konsolidierungskonzept mahnt der Stadtkämmerer angesichts der Defizitentwicklung an. Die Ausgaben müssten gesenkt und die Einnahmen erhöht werden. Geplant ist, dass die Grundsteuer A vom nächsten Jahr an unverändert im Hebesatz bleibt. Die Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) soll von derzeit 400 auf 290 v.H. abgesenkt werden. Der Ergebnishaushalt 2025 sieht Aufwendungen von 68 Millionen Euro bei 65,3 Millionen Euro Ertrag vor. Die Aufwendungen steigen bei den Personalkosten, beim ÖPNV, für das Schwimmbad und die KITAS. 9 Millionen sieht der Haushalt im Investitionshaushalt vor. Um dies alles zu bewältigen, ist eine Kreditaufnahme von 3,7 Millionen Euro notwendig. Dies sei jedoch erst der Anfang, so Spohn. Bis 2028 könnten sich die Schulden der Stadt auf rund 27 Millionen aufsummieren.
Beim nächstjährigen Sommersound konnte der noch fehlende Termin am Freitag, den 11. Juli mit der Band Culcha-Candela vervollständigt werden. Es wird sogar ein fünftes Konzert am Mittwoch, dem 09. Juli 2025 mit dem Format „Pop&Poesie“ geben.
Bei der Mitgliederversammlung der CDU des Schopfheimer Stadtverbandes wurde das Vorstandsteam einstimmig bestätigt. Der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat und Ortsverbandsvorsitzende Thomas Kuri meint, man nehme die Aufgabe als Kontrollgremium der Verwaltung als Gemeinderatsaufgabe sehr ernst. Besonders übel stößt ihm das Versäumnis der Verwaltung, Gewerbeflächen weiter zu entwickeln, auf. Er sprach sich auch für eine Aufstockung des Personals im Ordnungsamt auf, um gleichzeitig dessen Kompetenzen zu erweitern. Zum Museum meinte er, weil ein Mittelzentrum wie Schopfheim ein Museum brauche, spreche er sich für den Fortbestand des Hauses aus. Gleiches gelte für das Freibad Schweigmatt. Er danke schließlich Gerhard Doll, Marianne Zabel und Heidi Malnati für ihre langjährige Tätigkeite für den Stadtverband.
23. November 2024
Die Xmen Group aus Langenau eröffnete die Fünfte Jahreszeit mit insgesamt sieben weiteren Guggenmusiken im Langenauer Schulhof. Der Abend klang mit einem DJ in der Halle aus.
24. November 2024
Die winterliche Schneepracht ist fast verschwunden. Die Temperatur stieg bis auf 17 Grad an und sorgte für das rasche Abschmelzen.
Bisher organisierte zur Weihnachtszeit Sigrid Reif einen Hobby-Markt in der Stadthalle. Nun übernahmen die „Wilde Wiiber“ die Organisation und knüpften an die Ausstellung früherer Jahre an. Neu ist der Titel des Marktes. Der neue Kreativ-Markt kam bei den Besuchern gut an.
Rund 40 Besucher begrüßte Museumsleiter Dominik Baiker zur neuen Ausstellung. Fotografien mal etwas anders zeigt Alfred Escher, ein in Lörrach lebender Hobbyfotograf. Die Ausstellung ist bis zum 02. Februar 2025 zu sehen.
25. November 2024
Der Förderverein Schwimmbad Schweigmatt möchte das Bad für einen symbolischen Preis von 1,00 € pachten und selbst in Vereinsregie betreiben. Man strebe hierzu die Gemeinnützigkeit an. In der Startphase ist die Hilfe der Stadt unerlässlich. Die Stadt möchte aber lediglich noch 15.000 Euro statt der beantragten 35.000 Euro als Zuschuss gewähren. Dies wäre jener Betrag, der für den verbleibenden Feuerlöschteich zur Unterhaltung aufzuwenden wäre. In den ersten zwei Jahren wird die Stadt einen Zuschuss von 25.000 Euro, danach jährlich 20.000 Euro entrichten. Darüber hinaus gebe es aber kein Geld, auch nicht für Reparaturen. Dieser von Hildegard Pfeifer-Zäh gestellte Antrag wurde von Peter Ulrich unterstützt. Thomas Kuri ergänzte den Antrag, wonach nach einem Jahr eine Zwischenbilanz zu ziehen sei. Auf diesen Zuschuss, so meinte der neue Ortsvorsteher Sebastian Johannsen, könne man aufbauen. Der Gemeinderat stimmte am Ende diesem Konzept einstimmig zu.
Der über Schopfheim hinaus bekannte Gastronom Tesfaldet Reda (Tessy) hat den Zuschlag für das Stadtpark-Café erhalten. Sowohl der Bauausschuss als auch jetzt der Gemeinderat sprachen sich einstimmig für Reda‘s Angebot aus. Das Gebäude wird an ihn verkauft. Das Gelände übernimmt er in Erbpacht.
Dominik Baiker erhält Halbtagskraft. Ausserdem soll ein Gutachten auf den Weg gebracht werden, das Szenarien für die Museumszukunft aufzeigen soll. Beim Beschluss hierüber gab es allerdings 8 Gegenstimmen von den Freien Wählen und der SPD.
Die Haushaltsberatungen wurden, obwohl rund 50 Bürger im Ratssaal waren auf Antrag von Thomas Gsell auf den Beginn der Sitzung vorverlegt. Alarmierte Gemeinderäte hörten, dass das Landratsamt dem Haushalt die Genehmigung versagen werde. Den erhobenen Zeigefinger hat die Kommunalaufsicht der Stadt schon mehrfach gezeigt. Nun ist aber Schluss und das Stop-Zeichen ist klar ausgesprochen. Die Nachricht erreichte die Stadt am Donnerstag. Am vergangenen Freitag wurden die Gemeinderäte hierüber informiert. Über das Wochenende rauchten im Rathaus die Köpfe, heißt es. Die Defizit-Bugwelle, die die Stadt vor sich herschiebe werde in den kommenden Jahren immer höher, wenn nichts Gravierendes verändert werde, machte Stadtkämmerer Thomas Spohn deutlich. Die Mittelfristige Finanzplanung der nächsten fünf Jahre prognostiziere ein steigendes Defizit um die 8 Millionen Euro. Solange die Stadt, so die Kommunalaufsicht, den Ergebnishaushalt nicht in den Griff bekomme, sei nicht damit zu rechnen, dass Kreditaufnahmen genehmigt werden. Auch so genannte Verpflichtungsermächtigungen für Investitionen im folgenden Jahr dürfen nicht ausgesprochen werden. Eigentlich hätte die Stadt für das kommende Jahr, so Spohn, mit Kreditaufnahmen von 3,8 Millionen Euro gerechnet. Man habe nun diesen Betrag auf 600.000 Euro reduziert. Aber auch diesen Betrag lässt das Landratsamt nicht gelten. Über das Wochenende wurde das Problem nun insoweit gelöst, als der Haushalt genehmigungsfähig ist. „Wir sparen nicht wirklich ein“, macht Spohn deutlich. Wiederholt wurde während der Sitzung immer wieder eine Klausurtagung angeregt, in der sich Verwaltung und Gemeinderat im Frühjahr zusammenfinden sollen, um eine nötige Radikalkur zu beschließen. „Das Wunschkonzert ist vorbei. Wir müssen herunterkommen von den Ansprüchen und auch an das Eingemachte gehen“, betont Bürgermeister Harscher. Der Haushaltsentwurf wird am 09. Dezember verabschiedet werden.
26. November 2024
Andrang herrschte beim Adventsmarkt in der Waldorf-Schule.
Martin Bühler vom Gewerbeverein, Manfred Schnell von Schopfheim aktiv sowie Hans Glöggler (Catering), Caterina Stutz (Stiefelaktion) und die seit dem 01. November tätige Wirtschaftsförderin Margot Fritz stellen den geplanten „Lichterzauber“ für den kommenden Freitag vor. Große Tannenbäume im Stadtgebiet lösen die bisherigen kleinen Bäume ab, die oft dem Vandalismus anheimfielen. Gleichzeitig wird das Weihnachtsgewinnspiel des Gewerbevereines vorgestellt.
Beim kürzlich stattgefundenen Herbstkonzert des Musikvereines Fahrnau wurden vier Mitglieder für langjähriges Wirken geehrt. Ursula Meyer, Ehrungsbeauftragte beim Alemannischen Musikverband, durfte Elmar Strassburger, der seit 1971 aktiver Musiker ist, mit der „Großen Goldenen Ehrennadel“ des Bundes Deutscher Musikverbände auszeichnen. Anja Brutschin erhielt die „Große Ehrennadel“ des BDB für 40 Jahre aktives Musizieren in Fahrnauer Verein. Julia Berger und Marina Huber musizieren seit 25 Jahren aktiv beim Fahrnauer Orchester. Dafür erhielten sie die Silberne Verbandsehrennadel des Alemannischen Musikverbandes verliehen.
Ortschaftsrat Björn Keller aus Raitbach moniert, dass eine von der DB beauftragte Firma entlang der Bahnlinie in Hausen-Raitbach sämtliche Bäume unsachgemäss gekürzt habe. Es komme einem Kahlschlag gleich. Ortsvorsteher Sebastian Johannsen versichert, dass er sich mit den Bahnbehörden in Verbindung setzen will.
27. November 2024
Am 15. Dezember startet das neue Bus-On-Demand System und löst den City-Bus ab. Bei einer Informationsveranstaltung in der Stadthalle stellten die Vertreter der Stadt Thomas Schmitz und Remko Brouwer das neue System vor. Mit dem neuen System können alle Ortsteile, einschließlich Gersbach an das Nahverkehrsnetz angebunden werden.
Bei der Ortschaftsratssitzung in Eichen entlädt sich Ärger über die derzeitigen Verkehrsregelungen im Dorf. Ortsvorsteher Wasmer meint, dass diese Einschränkungen zwar unangenehm seien, aber nach Beendigung der Arbeiten für die Einwohner nur Vorteile bringen würden. Er bittet um Akzeptanz der Maßnahmen, die noch bis Weihnachten dauern könnten.
28. November 2024
Träger des Alten- und Pflegeheimes Columban ist die AJG gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Gesellschaft für Alten- und Jugendhilfe Schopfheim. Das 10-jährige Bestehen des neuen Hauses erläutern in einem Pressegespräch die Heimleiterin Galina Dillmann und Verwaltungsleiterin Svetlana Ganz.
Das bisherige „Tesnaz“ Marktplatz übernimmt zum Jahreswechsel Sebastian Reif. Nazareth Reda, die zusammen mit ihrem Bruder Tessy dieses Lokal führte, wird eigene Wege gehen, während Tesfaldet Reda sich dann ganz dem Stadtpark-Cáfe widmen wird.
29. November 2024
Die Konfirmanden des nächsten Jahres haben an einer bundesweiten Aktion der Konfirmanden aller Landeskirchen teilgenommen und Brote zu Gunsten von Kindern und Jugendbildungsprojekten in aller Welt gebacken. In der Backstube haben sie zusammen mit der Bäckerei Trefzger 100 Brote gebacken, die am ersten Advent vor der Stadtkirche gegen eine Spende abgegeben werden. Das Geld wird dann der Aktion „Brot für die Welt“ zu Gute kommen.
Die Johann-Peter-Hebel-Schule hat heute von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr ihren ersten „Tag der offenen Türe“ am neuen Standort.
Beim Unternehmen Dreistern ehrt Inhaber Thomas Krückels langjährige MitarbeiterInnnen. 40 Jahre gehören Michaela Frackowiak und Michael Stolz dem Unternehmen an. Weitere Ehrungen für 35-, 30- oder 25-jährige Tätigkeit wurden ebenso ausgesprochen wie Dank für 10-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen.
Als wahrer Publikumsmagnet erweist sich die vom Lichterglanz verzauberte Schopfheimer Innenstadt zum Lichterfest. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit konnten die ersten Kerzen illuminiert werden, die neben Weihnachtsbäumen, Schwedenfeuern oder Lagerfeuern für ein positives Erlebnis sorgten.
Der Enkensteiner Hochwasserschutz ist 25 Jahre nach dem 1999-Hochwasser fast fertig gestellt. „Dem Ort wurde ziemlich viel Gutes getan“, meint der technische Beigeordnete Thomas Schmitz, der mit den Ingenieuren des Planungsbüros und der früheren Ortsvorsteherin Eva Brutschin sowie ihrer Nachfolgerin Karin Bernbach eine erfolgreiche Bilanz des Hochwasserschutzes zieht, die nach zwei Jahren Bauzeit auch mit heftigen Diskussionen und monatelangen Verkehrsbehinderungen im Dorf einherging. Vier Millionen Euro wurden für das Projekt verbaut. 2,85 Millionen hiervon schoss das Land an Fördermitteln zu. Bei der Stadt bleiben somit noch ca. 1,2 Millionen Euro, die sie selbst aufbringen muss. Daniel Leppert erläuterte die Planung und erklärte, dass das Wasser des Gresger Baches über eine 340 Meter lange Röhre das Dorf unterquere und sich dann nahe der Kleinen Wiese frei ausbreiten könne. Das Bauwerk wird von allen Beteiligten als gelungen bezeichnet.
Schülerinnen und Schüler der Dr. Max-Metzger-Grundschule haben für den Tafel-Laden gesammelt und diese Lebensmittel, zusammen mit ihrer Lehrerin Sandra Klinke, den Vertretern der Tafel übergeben.
02. Dezember 2024
Der neue, von Gerhard König geschaffene Eichenstammbrunnen am Entegast erhält nun den Namen Abnoba. Es handelt sich bei diesem Namen um eine keltische Quellgöttin.
03. Dezember 2024
Bei herrlichem und kaltem Winterwetter beginnt der diesjährige Kalte Markt. Zahlreiche Marktbesucherinnen und Besucher können an den rund 100 Ständen nicht nur die Neugierde, sondern auch ihre Kaufwünsche befriedigen.
Vor mehreren Hundert Zuhörern erzählte der schwäbische Kabarettist Heinrich Del Core aus seinem neuen Weihnachtsprogramm.
Mitgliederversammlung beim Schwimmbadverein in Schweigmatt. Man will das Bad nun sybolisch für einen Euro von der Stadt übernehmen und in Eigenregie als Vereinsbad weiterführen. Diese Beschlüsse erforderten einstimmig beschlossene Satzungsänderungen. Andrea Strübe gibt das Amt der ersten Vorsitzenden an Alexander Simon ab. Sein Stellvertreter wird Harald Vollmer. Künftig können dann nur noch Vereinsmitglieder das Bad besuchen, wobei die Bedingungen noch formuliert werden müssen. Ausdrücklich bedankte sich die bisherige Vorsitzende bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die bisher gute Zusammenarbeit.
04. Dezember 2024
Auch der zweite Tag des Kalten Marktes ist so, wie man in gerne hätte: klarer Himmel und kaltes Wetter. Das Gewusel in der Altstadt ist traditionell. Die Besucher fühlen sich sehr wohl.
In einer Feierstunde ehrte die TSG langjährige und verdiente Mitglieder. So wurden Rita Lienhart und Dieter Andris, die bereits im Besitze des Ehrenbriefes sind, zu Ehrenmitgliedern ernannt. Weiter gab es zahlreiche Ehrungen mit der silbernen Ehrennadel. Den Ehrenbrief für 50-jährige Mitgliedschaft durften Iris Trost-Kraus, Ursula Strütt und Klaus Sänger entgegen nehmen.
Der Förderverein der Dr. Max-Metzger-Schule blickt bei der Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Schuljahr zurück. Während der Versammlung wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt.
06. Dezember 2024
Die Stadt zeichnet Andreas Kaiser, Hausmeister am THG, und Karlheinz Strübe, Hausmeister an verschiedenen Schopfheimer Schulen für ihre 25-jährige Tätigkeit bei der Stadt aus.
Unter der Leitung von Clemens Barth gibt das THG-Orchester ein Adventskonzert in der evangelischen Stadtkirche. Zu Beginn spielte die Gruppe „Stringtime“ bekannte Weihnachtsklassiker. Im Anschluss trat der Chor der Unterstufenschüler auf. Das Tepui-Ensemble erfreute das Publikum mit der Sopranstimme von Luisa Zickwolf, Musiklehrerin am THG. Ein besonderes Erlebnis war der Soloauftritt von Emily Zhang mit der Querflöte. Solistisch traten Lena Ruhnau und der Tenor Peter Kist auf, bevor der Abend mit dem Orchester des THGs ausklang.
Zum jährlichen Nikolaus-Singen hat der Gesangverein Wiechs eingeladen. Der Kinderchor der Grundschule eröffnete den Liederreigen. Unter der Stabführung von Andreas Hauri unterhielt der Gesangverein danach mit weihnachtlichen Weisen. Natürlich wurden dem Publikum auch Glühwein und Punsch serviert.
07. Dezember 2024
Für die Erweiterung der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule erhält die Stadt aus dem Schulbauförderprogramm des Landes 1,12 Millionen Euro, wie die die GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann sagt.
Mit viel Liebe haben die Fahrnauer Vereine ihre Stände für den Adventsmarkt um St. Agathe aufgebaut. Trotz des Regens ließ sich das Publikum die Feierlaune nicht verderben.
Mit einem grandiosen Weihnachtskonzert begeistert die Stadtmusik unter dem Dirigat von Joachim Wendland die Abendgäste. Wendland nahm nach dem Weggang des bisherigen Leiters der Jugendkapelle, Ingo Niemlop-Ganter, auch die Jugendkapelle unter seine Fittiche und leitete sie mit viel Einfühlungsvermögen durch das Konzert. Nach der Pause war es die Stadtmusik, die mit sinfonischer Blasmusik vom Feinsten das Publikum unterhielt. Eine Besonderheit war dabei ein Irish-Folk-Medley. Die Flötistin Tanja Grether begleitete ebenso das Orchester wie Yvonne Deusch-Cammarosano an der Harfe. Es war dann der Dirigent, der im Mittelpunkt des Abends stand. Bürgermeister und Stadtmusikpräsident Dirk Harscher verkündete die Ernennung des leidenschaftlichen Musikers und Dirigenten zum Stadtkapellmeister. In seiner Laudatio beschrieb das Stadtoberhaupt den Dirigenten als einen Mann, der für die Musik brennt und sie lebt. Er überreichte ihm unter jubelnden Ovationen der Konzertgäste die Ernennungsurkunde. Mit bekannten Weihnachtsweisen ließen die Stadtmusiker den denkwürdigen und abwechslungsreichen Konzertabend ausklingen.
09. Dezember 2024
Der Haushalt der Stadt für das kommende Jahr ist unter Dach und Fach. Es gab sogar eine einstimmige Zustimmung, ohne dass weitere Diskussionen erfolgt wären. Wenn es politisch und wirtschaftlich auf Bundesebene und global nicht rund läuft, habe dies direkte Auswirkungen auf die Städte, sagt Bürgermeister Harscher, bevor er auf die schwierige Haushaltslage der Stadt zu sprechen kam. Angesichts der geplanten Investitionen zeigte sich der Bürgermeister dennoch zufrieden. Stadtkämmerer Thomas Spohn betonte zum wiederholten Male, dass die laufenden Kosten der Stadt laufende Einnahmen übersteigen. Wie die Stadt dieses strukturelle Defizit in den Griff bekommen soll, dazu meinten die Fraktionsvertreter in ihren Haushaltsreden ihren Beitrag leisten zu können. Zu einer unrühmlichen Premiere gereiche es diesem Haushalt, meinte Hildegard Pfeifer-Zäh von den Freien Wählern. Die Stadt schiebe ein komplettes Jahresprogramm an Investitionen vor sich her. Sie meint: „Wir müssen unseren Laden in Ordnung bringen“. Mit ihrem markigen Appell betont sie jedoch nicht, welche Leistungen für die Bürger und welche Projekte und Maßnahmen, also konkrete Dinge, unter die Räder kommen sollen. Sie verwies dabei auf die für das kommende Halbjahr geplante Klausurtagung von Verwaltung, Gemeinderat und Ortsvorstehern. Michael Böhler sprach für die CDU und meinte, dass Kultur und Infrastruktur erhalten bleiben müssen. Er mahnte ebenfalls zur Priorisierung von Aufgaben und Ausgaben. Explizit kritisch sieht die CDU dabei das geplante und hinter den Kulissen offenbar schon weit vorangetriebene Organisationskonzept der Verwaltung. Diese Umstrukturierung bedeute jährlich Mehrkosten von 300.000 Euro. Es sei wichtig, sich eine Vorstellung von der Zukunft dieser Stadt zu machen. Dazu stellte er die Frage: „Wo sehen wir Schopfheim in 10 Jahren“? Er blickt dabei auf die Einwohnerzahl, die Arbeitsplätze und die Stadtentwicklung. Wichtig ist ihm das Integrierte Stadtentwicklungs-Konzept (ISEK), das wieder mit Leben zu füllen sei. Etwas salopp meinte der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ulrich: „Jetzt haben wir den Salat. Der Spielraum für freiwillige Aufgaben wie Schwimmbad, Stadtbibliothek und den Museumsunterhalt wird enger und enger. Wohl ober übel müssen wir unsere Ansprüche zurückschrauben“. Auf der Abschussliste der SPD steht offenbar die Musikschule. Er will den Austritt sobald es vertraglich möglich ist. Auch der SPD-Mann rückte die geplante Umstrukturierung der Verwaltung in sein Blickfeld. Auf dem richtigen Wege sieht er seine Partei mit dem Verkauf städtischer Gebäude. Weitere Vorschläge der SPD zur Einnahmeverbesserung sind die Förderung der Ansiedlung von Dienstleistungs- und IT-Gewerbe. Für die GRÜNEN sprach Angela Schleidt und meinte: „Sparen darf nicht bedeuten, dass wir unsere Zukunft aufs Spiel setzen. Die Daseinsvorsorge sei die Grundlange einer funktionierenden Kommune“. In ihren Augen zählen dazu die Freibäder, die Musikschule und das Museum. Einen kritischen Blick wirft auch sie auf die geplante Neuorganisation der Verwaltung. Wichtiger denn je sei auch in diesen Zeiten der Einsatz von Ehrenamtlichen. „Wir dürfen aber trotz allem nicht an den Grundpfeilern unser Stadt sägen“, betont sie abschließend.
Dem Dikome-Verein wurden die Räume der Kaffeerösterei in Langenau gekündigt. Nun hat der Verein in Fahrnau neue Räumlichkeiten für die Rösterei gefunden. Bauunternehmer Wilfried Blum stellt dem Verein geeignete Räume im Industriegebiet für das Fortbestehen zur Verfügung. Um die Umzugskosten, die mit 30.000 Euro geschätzt sind, meistern zu können, sei man aber auf Spenden angewiesen. Der Verein blickt daneben mit Sorge auf die Region, in der die Partnergemeinde Dikome liegt. Die Krise im Südwesten von Kamerun flammt immer wieder auf. Aktuell greifen Aufständische punktuell alles an, was die öffentliche Ordnung ins Wanken bringen kann. Die Zufahrtsstraße in den Regenwald und die Gegend um Bakumba ist sehr unsicher und nur unter Lebensgefahr passierbar. Dementsprechend schwierig ist es auch, den Rohkaffee nach der Hafenstadt Douala zur Verschiffung zu bringen.
Unbekannte haben einen Trennschleifer der Marke Stihl von einem Fahrzeug einer Gartenbaufirma entwendet.
10. Dezember 2024
Mit einer neuen Home-Page lädt die Freimaurer-Loge „Friedrich zur Eintracht“ auch Nichteingeweihte ein. Man suche händeringend nach neuen Gleichgesinnten sagt Robert Goldmann, der seit 1986 zu den Freimaurern gehört. Vor 30 Jahren hatte man in Schopfheim noch 40 Brüder. Heute sind es gerade noch 20. Wer sich den Idealen Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit verpflichtet fühlt, wird zunächst zu einem Informationsabend am 11. Januar des kommenden Jahres ins Logenhaus eingeladen.
Beim jüngsten Weihnachtskonzert der Stadtmusik konnte Thomas Schulz die Musikerinnen Xenia Buss und Christiane Hoffmann für ihr 25-jähriges aktives Mitwirken mit der Silbernen Ehrennadel des Vereins auszeichnen. Für 50-jährige Tätigkeit in der Blasmusik erhielt Renate Feuchtmann die „Große Goldene Ehrennadel“ des Bundes Deutscher Blasmusikverbände, die ihr von Ursula Meyer überreicht wurde. Feuchtmann ist auch seit 2002 Vizevorsitzende des Vereines.
„Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wir haben noch eine funktionierende Innenstadt“. Mit diesen Worten schloss der Vorsitzende des Gewerbevereines, Martin Bühler, die Hauptversammlung, zu der rund 30 Mitglieder kamen. Der bisherige Vorstand um Martin Bühler und Stefan Klever wurde für die Amtszeit wiedergewählt. Die neue Wirtschaftsfördererin Margot Fritz stellte sich in der Veranstaltung vor.
Die TSG Schopfheim trauert um die mit 58 Jahren verstorbene Übungsleiterin Iris Schulz.
12. Dezember 2024
Wenn der Bauhofleiter Stefan Wetzel Ende April des kommenden Jahres in den Ruhestand geht, übernimmt, wie der Gemeinderat nun festlegte, der 30 Jahre alte Schopfheimer Janis Wisnieswski die Leitung des Werkhofes. Der gelernte Zimmerermeister überzeugte im Bewerbungsverfahren sowohl die Verwaltung als auch den Gemeinderat.
Das ehemalige Rathaus Enkenstein ist nun verkauft worden. Ein Online-Sportartikelhändler aus Grenzach-Wyhlen will seine Geschäfte dort abwickeln.
Die evangelischen Kirchengemeinden Schopfheim, Fahrnau und Gersbach werden zum 01. Januar organisatorisch eine Einheit. Es wächst zusammen, was in der Praxis schon längst zusammengehört. Die Pfarrerinnen Ulrike Krumm und Nina Reichel, die Diakonin Lena Zacheus, der Vorsitzende des Schopfheimer Kirchengemeinderates, Matthias Rive, und die Vorsitzende des Kirchengemeinderates Fahrnau, Caroline Paul, erläuterten, was es mit dem Zusammenschluss auf sich hat. Die neue Einheit wird „Evangelische Kirchengemeinde in Schopfheim“ benannt und fusioniert.
Auch in diesem Jahr wird unter der Ägide der Kirchengemeinde und der Diakonie zum offenen Weihnachtsabend in Schärers Au eingeladen.
Langenaus Ortsvorsteher Walter Würger erwähnte, dass die neuen Bus-Verbindungen ab 15. Dezember einsatzbereit sind und den City-Bus ablösen werden.
13. Dezember 2024
Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn es um die originellsten Existenzgründungen geht, bewiesen Schüler am THG. Ein Team dachte an die Produktion einer medizinischen Matratze, bei denen variable Teile ein Beheizen zulassen würden. Dieses Modell wurde von einer vierköpfigen Jury nach längerer Beratung mit der Siegerurkunde bedacht. Nun kann das Siegerteam an die Landesauswahl des Schülerwettbewerbes nach Stuttgart fahren.
14. Dezember 2024
bei der Ortschaftsratssitzung in Kürnberg stellte Ortsvorsteher Peter Ulrich das grundsätzliche Konzept für den neuen ÖPNV LÖGO Schopfheim und LÖGO Wiesental vor. Das zeitliche Angebot erfuhr in der Sitzung Kritik aus der Bürgerschaft. Nachjustierungen, so Ulrich, seien sicherlich bei Haltestellen möglich. Eine Ausweitung der Servicezeiten sei aber erstmals nicht möglich. Am Ende so meinte er, bestimme die Nachfrage über den Erfolg des Modells.
Seit Anfang September war kein Konzert mehr in der Reihe „Klassik im Krafft-Areal“. Knapp 200 Besucher kamen jetzt aber in die „Tonhalle“ zum letzten Konzert in diesem Jahr, bei dem die Leiterin Andrea Kauten am Klavier und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter dem Dirigat von Aurélien Bello rauschenden Beifall bekamen.
16. Dezember 2024
Einen Schreckensmoment gibt es im Waldorfkindergarten in Fahrnau. Wegen eines Kaminbrandes mussten 19 Kinder und acht Erwachsene im Kindergarten Auenland in der Hammerschmiedgasse evakuiert werden. Nach der Kaminkontrolle durch die Feuerwehr und dem Belüften der Räume konnten Kinder und Erwachsene die Räume wieder betreten.
Der Finanz- und Verwaltungsausschuss hat die Neustrukturierung der Feuerwehr für gut geheißen und beschloss einstimmig, dieses Konzept dem Gemeinderat zur Annahme zu empfehlen. Im Januar wird dieses Gremium sich mit dem Projekt beschäftigen. Bürgermeister Harscher spricht von einem Prozess über mehrere Jahre hinweg. Man komme an einer interkommunalen Zusammenarbeit mit Maulburg und Hausen i.W. nicht herum. Fühler seien schon ausgestreckt worden. Einen Auftrag zu Gesprächen müsse aber zuerst der Gemeinderat geben, meint das Schopfheimer Stadtoberhaupt.
Der Bauausschuss beschließt nachdem sechs Angebote eingegangen sind, die Brücke in Ehner-Fahrnau zu erneuern. Die Angebote umfassten einen Rahmen von 1 Million Euro. Veranschlagt hatte die Stadt 1,25 Millionen Euro. Den Zuschlag zum Bau der neuen Brücke erhielt eine Schopfheimer Firma, die mit den Arbeiten im Mai beginnen, und sie Ende des kommenden Jahres abschließen soll.
Die CDU will wissen, wie bei der Erhöhung der Wiesenbrücke mit dem Geländer weiter verfahren wird.
17. Dezember 2024
Während draußen noch gewerkelt wird und Baulärm herrscht, wird das Blut von 350 nierenkranken Patienten im neuen Dialysezentrum in Gündenhausen „gewaschen“. „Wir mussten zum Tage X die bisherigen Räume in Fahrnau verlassen“, sagt der Dialysespezialist Dr. Markus Cybulla. An 62 Plätzen arbeiten im Dreischichtbetrieb von morgens 6 Uhr bis Mitternacht 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der vor zwei Jahren gegründete Wiesentäler Verein der Windkraftgegner wird aufgelöst. Im Kleinen Wiesental endet damit eine Ära des Widerstandes. Der Verein soll zum 31.12. diesen Jahres nun der Vergangenheit angehören.
19. Dezember 2024
Nach dem Tod von zwei Wisenten in Gersbach hat das Amtsgericht Schopfheim nun das Verfahren gegen die junge Halterin gegen eine Geldauflage in Höhe von 1.000 Euro eingestellt. Das Veterinäramt hatte Anzeige erstattet, nachdem im Sommer 2023 eine Mutterkuh nach einer Fehlgeburt und kurz danach ein abgemagertes und hochgradig verwurmtes Bullenkalb verstorben sind. Die Verhandlung machte klar, dass eine Wisenthaltung mit Kühen und Bullen, wie sie auf einem normalen Bauernhof anzutreffen ist, nichts gemein hat. „Wisente sind eine ganz andere Liga“, sagte ein Tierarzt im Zeugenstand.
Heute feiert Hermann Hauser, Spediteur, seinen 90. Geburtstag. Geboren wurde er 1934 in Wettelbrunn als ältestes Kind des Spediteurs und Kohlenhändlers Oskar Hauser. 1935 zog die Familie nach Gündenhausen, wo der Vater ein Spedition übernahm.
Um die steigende Zahl der Kunden im Tafel-Laden zu versorgen, sei man nicht nur auf Spenden und Engagement von ehrenamtlichen Helfern angewiesen. Bei einem Spendenaufruf zur Weihnachtszeit gehe es auch darum, so die Vorsitzende des Fördervereines, Heidrun Seidensticker, dass die Tafel immer mehr Lebensmittel zukaufen müsse.
20. Dezember 2024
Wolfgang Ühlin, ehemaliger Vorsitzender der Gersbacher Windkraftgegner und jetziger Sprecher der Bürgerinitiative, aus Gersbach wurde zum Liquidator des Vereines der Windkraftgegner Schopfheim und Kleines Wiesental bestimmt. Die Gruppe der Gersbacher Windkraftgegner besteht jedoch weiterhin.
21. Dezember 2024
Der Musikverein Wiechs hat zum Weihnachtskonzert eingeladen. Der Klangkörper stand wie seit Jahren unter dem Dirigat von Jörg Wendland. Zwischen dem ersten und dem zweiten Konzertteil stellten sich die Zöglinge des Vereines musikalisch vor.
Das Schopfheimer Interplast-Team unter der Leitung des Chirurgen Dr. Andreas Rudolph, kam von einem Einsatz aus Uganda zurück. Für ihn und den Chirurgen Christian Hausding (Bayreuth), den Anästhesisten Tim Delbeck aus dem Schweizer Frauenfeld, die Intensiv- und Anästhesiepfleger Wolfgang Bachbauer und Iris Oswald sowie die OP-Schwestern Marita Steinebrunner (Todtnau) und Annalena Schneider (Kleve) hatten 14 Tage am Viktoriasee zu tun.
Schüler der Berufsfachschule Holz an der Gewerbeschule haben sich in diesem Jahr an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Insgesamt wurden 600 Euro gesammelt.
22. Dezember 2024
Gegen 14.30 Uhr wird die Feuerwehr nach Langenau gerufen. Auf dem Lohhof steht ein Heuunterstand im Vollbrand. Die Einsatzkräfte verhindern, dass die Flammen auf ein weiteres Gebäude übergreifen können. 40 Mann der Stadtabteilung der Wehr waren am Brandort. Dazu kamen die Abteilungen Wiechs, Enkenstein und Langenau, so dass etwa 80 bis 90 Einsatzkräfte vor Ort waren.
Ursula Meyer vom Alemannischen Musikverband ehrt Peter Zimmermann vom Musikverein Wiechs mit der Goldenen Ehrennadel für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft. 1984 trat er dem Wiechser Musikverein bei. Andreas Wassmer ist seit 1999 Aktivmitglied beim Verein, er erhielt die Silberne Verbandsehrennadel überreicht. Gleichzeitig wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Richterin Gabriele Klein, die seit 2004 am Amtsgericht Schopfheim für Betreuungs- und Zivilsachen zuständig ist, konnte im vergangenen Monat für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt werden. Amtsgerichtsdirektor Stefan Götz überreichte der Jubilarin Mitteilung und Urkunde des Justizministeriums.
24. Dezember 2024
In seinem Grußwort zu Weihnachten geht Bürgermeister Dirk Harscher neben den gesamtpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch auf die Würth-Schließung und die davon betroffenen Familien ein. Es sei ihm, so sagt er, auch dieses Jahr nicht gelungen, den Finanzhaushalt auszugleichen. Eine Reihe von Investitionen werden vom ihm dargestellt, daneben erläutert er Aktivitäten, die im kommenden Jahr anstehen werden.
Nachdem eine Halle auf dem Lohhof abgebrannt ist, erlebt die Familie Schön eine Welle von Hilfsbereitschaft. Der Betrieb auf dem Hof kann weitergehen, so Jörg Schön.
In der Pfarrkirche der St. Bernhard der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental ist am Nachmittag eine Kinderkrippenfeier. Um 22.00 Uhr feiert die Gemeinde die Eucharistie der Christmette mit Pfarrer Michael Latzel.
In der Evangelischen Stadtkirche wird am heutigen Heiligen Abend ein Familiengottesdienst mit Krippenspiel gefeiert. In der Christmette um 22 Uhr erklingt der erste Teil von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, begleitet von einem Kantatenorchester und der Kantorei.
25. Dezember 2024
Die Eucharistiefeier in der kath. Pfarrkirche wird gestaltet vom Kirchenchor und einem kleinen Orchester mit Solisten.
Zum Christfest ist um 11.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche ein feierlicher Gottesdienst. Liturgie und Predigt hält Pfarrerin Nina Reichel. Christoph Bogon spiel an der Orgel
26. Dezember 2024
Am zweiten Weihnachtsfeiertag singt der Pop+Gospelchor Resonance of Life unter der Leitung von Christoph Bogen in der evangelischen Kirche in Fahrnau. Sowohl Liturgie als auch Predigt gestaltet Pfarrerin Ulrike Krumm.
Erinnert wird heute auch an den Orkan „Lothar“, der vor 25 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat.
27. Dezember 2024
Eine Volontärin des Markgräfler Tagblattes testete das neue On-Demand-Busangebot im Stadtgebiet, das nun den City-Bus ersetzt. Man braucht allerdings ein Handy und eine App zur Nutzung. Eingegeben werden müssen auch eine Mail-Adresse, ein Benutzername und ein Konto, mit dem ein Code verifiziert werden kann. Zum Bezahlen kann man das Deutschland-Ticket benutzen. Im Fahrzeug geht es auch mit einer Kredit- oder EC-Karte. Selbstverständlich ist auch das RVL Ticket gültig. Bei Buchungen des Busses über die App ist eine Zahlung nur per Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal möglich. Für ältere Fahrgäste und Menschen mit Behinderungen ist der neue Bus nicht geeignet. Der Kleinbus hat einen so hohen Einstieg, dass Rollatoren oder Rollstühle nicht transportiert werden können.
28. Dezember 2024
Roswitha Sutter schließt den Tabakladen and der Hebelstraße (früher Bühler-Mäxli).
Das Ordnungsamt verweist heute auf die Vorschriften zum Abbrennen von Feuerwerk, das nur am 31.12. und 1.1. gestattet ist. In einigen Stadtbereichen wie der Altstadt oder Teilen der Hauptstraße ist das Abbrennen gänzlich untersagt.
31. Dezember 2024
Pfarrerin Nina Reichelt feiert in der Eichener Kirche einen Altjahresabschluss-Gottesdienst.
In der evangelische Pfarrkirche ist das traditionelle Silvesterkonzert mit Christoph Bogon, der zum Jahresausklang festliche Orgelmusik erklingen lässt.
Um 17.00 Uhr findet in der katholischen Kirche St. Bernhard ein Wortgottesdienst als Familienwortgottesdienst zum Jahresabschluss statt.
An die Eingliederung der Gemeinde Eichen zum 1.1.1975 erinnert heute das Markgräfler Tagblatt.
Die „Zähnef(l)etschereien“ mit Reinhold Fetscher und seinen beiden Töchtern Jennifer und Jessica haben zu einem satirisch-kabarettistischen Abend zum Jahresausklang ins evangelische Gemeindehaus eingeladen. Das Publikum war begeistert. Alle Stühle waren besetzt.
Von der Hilfsbereitschaft überwältigt zeigt sich Jörg Schön, Lohhoflandwirt, bei dem es zwei Tage vor Weihnachten brannte und unter anderem den Winterfuttervorrat für Pferde, Rinder, Gänse und Puten total vernichtet wurde. Nach diesem Verlust lassen ihn die Landwirtskollegen nicht im Stich. Aus dem Großen und Kleinen Wiesental rollen sie Heuballen an. Selbst im Münstertal haben sich Landwirte zusammengeschlossen und Heuballen geliefert. Die Brandursache, so der Landwirt, sei allen Beteiligten ein Rätsel. Strom kann es nicht gewesen sein, da sich an der Brand-Ausbruchstelle kein Strom befand.
Wolkenlos und nebelfrei zeigt sich der Nachthimmel am letzten Abend dpes Jahres über Schopfheim. Prächtige Raketenbündel mit grandiosen Farbsinfonien schweben über der Stadt und erfreuen die Menschen um Mitternacht. Das prächtige Schauspiel dauert ganze 45 Minuten ins neue Jahr hinein.